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Dossier

Evaluation der Arbeitsmarktpolitik

Arbeitsmarktpolitik soll neben der Wirtschafts- und Strukturpolitik sowie der Arbeitszeit- und Lohnpolitik einen Beitrag zur Bewältigung der Arbeitslosigkeit leisten. Aber ist sie dabei auch erfolgreich und stehen die eingebrachten Mittel in einem angemessenen Verhältnis zu den erzielten Wirkungen? Die Evaluationsforschung geht der Frage nach den Beschäftigungseffekten und den sozialpolitischen Wirkungen auf individueller und gesamtwirtschaftlicher Ebene nach. Das Dossier bietet weiterführende Informationen zu Evaluationsmethoden und den Wirkungen von einzelnen Maßnahmen für verschiedene Zielgruppen.

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im Aspekt "Vermittlung und Beratung"
  • Literaturhinweis

    Private Vermittlung als Unterstützung: Eine Evaluation von Vermittlungsgutscheinen und Beauftragungen Dritter (2006)

    Kruppe, Thomas ; Rosemann, Martin; Pfeiffer, Friedhelm ; Zeiss, Chistopher; Rodrigues, Paolo J.M.; Heinze, Anja; Hujer, Reinhard; Klee, Günther; Dann, Sabine; Sörgel, Werner; Winterhager, Henrik; Spermann, Alexander;

    Zitatform

    (2006): Private Vermittlung als Unterstützung: Eine Evaluation von Vermittlungsgutscheinen und Beauftragungen Dritter. (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 301), Nürnberg, 287 S.

    Abstract

    Bereits vor den Hartzgesetzen sind Änderungen am arbeitsmarktpolitischen Instrumentenkasten vorgenommen worden. So sollten die Beauftragung Dritter und Vermittlungsgutscheine die Vermittlung von Arbeitslosen in den ersten Arbeitsmarkt verbessern. In dem Buch werden die Ergebnisse der Begleitforschung zu beiden Instrumenten dargestellt. "Die Evaluation zeigt ein diffiziles Bild: Hinsichtlich der Übergänge in Beschäftigung ergaben sich für die Vermittlungsgutscheine positive, für Beauftragungen Dritter mit der gesamten Vermittlung nach § 37 negative Wirkungen. Gleichzeitig deuten weitere Untersuchungsergebnisse auf Substitutionseffekte hin. Das bedeutet, dass durch Vermittlungsgutscheine zwar zusätzliche Vermittlungen in die Wege geleitet wurden, diese gleichzeitig aber Nichtbeziehern den Weg aus der Arbeitslosigkeit erschwert haben. Im Gegenzug führte die Beauftragungen Dritter mit der gesamten Vermittlung nach § 37 zu einer langsameren Vermittlung bei den Betroffenen. Aus Beschäftigungssicht sind im direkten Vergleich Vermittlungsgutscheine den Beauftragungen Dritter mit der gesamten Vermittlung nach § 37 vorzuziehen. Bezieht man allerdings alle untersuchten Teilaspekte (Implementation, Mikro- und Makroökonometrie, Kosten-Nutzen-Analyse) in die Bewertung mit ein, so zeigt sich weder für den Einsatz von Vermittlungsgutscheinen noch für die Beauftragung Dritter mit der gesamten Vermittlung ein positiver Effekt. Insbesondere letztere stellten sich als problematisch heraus. Dies hat verschiedene Ursachen, die bereits mit der Umsetzung im praktischen Vermittlungsgeschäft der Agenturen beginnen. Zu berücksichtigen ist aber, dass sich die Untersuchung auf die Einführungsphase der Instrumente bezieht und mittlerweile Anpassungen durchgeführt wurden, die in dieser Evaluation höchstens am Rand berücksichtigt werden konnten." (IAB2)

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    Tabellenanhang
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  • Literaturhinweis

    Wirkungsanalyse der Neuausrichtung der Arbeitsvermittlung im neuen Kundenzentrum (2006)

    Mauer, Andreas;

    Zitatform

    Mauer, Andreas (2006): Wirkungsanalyse der Neuausrichtung der Arbeitsvermittlung im neuen Kundenzentrum. In: Zeitschrift für ArbeitsmarktForschung, Jg. 39, H. 3/4, S. 557-574.

    Abstract

    "Die Umstellung der Arbeitsagenturen auf das so genannte neue Kundenzentrum gilt als das Kernstück der innerorganisatorischen Neugestaltung der Agenturen für Arbeit. Damit soll eine schnellere und zielgerichtetere Vermittlung von Arbeitslosen in Beschäftigung erreicht werden. Ob die Neuausrichtung der Vermittlungsprozesse im neuen Kundenzentrum im ersten Jahr ihres Bestehens zu einer Beschleunigung der Abgänge aus Arbeitslosigkeit in eine Beschäftigung des ersten Arbeitsmarktes geführt hat, wird in dieser Arbeit untersucht. Dabei ist zu beachten, dass der Gegenstand der Wirkungsanalyse nicht die reformierte Arbeitsvermittlung im Kundenzentrum als Ganzes ist, sondern lediglich die zum Beobachtungszeitraum bereits umgesetzten organisatorischen Neuerungen evaluiert werden können. Die Wirkungsanalyse bedient sich eines Kontrollgruppendesigns, das die schrittweise Einführung des Kundenzentrums nutzt. Dabei besteht die Strategie zur Identifikation des Kundenzentrums-Effektes nicht darin, einzelnen Bewerbern statistische Zwillinge zuzuordnen, sondern mögliche Selektionseffekte durch eine Angleichung der Grundgesamtheiten auf Ebene der Arbeitsagenturen zu korrigieren. Dazu werden den Kundenzentrums-Agenturen der Pilotphase in einem ersten Schritt möglichst ähnliche Kontrollagenturen auf Basis zentraler Arbeitsmarktindikatoren zugewiesen. In einem zweiten Schritt werden aus den Integrierten Erwerbsbiografien (IEB) zufällige Stichproben des Arbeitslosenzugangs aus den Pilotagenturen und den ermittelten Kontrollagenturen gezogen. Die Schätzung des Kundenzentrums-Effektes erfolgt mit einem Differenz-von-Differenzen-Schätzer durch konditionale semiparametrische Übergangsratenmodelle in diskreter Zeit. Die Berechnungen ergeben, dass die Neuausrichtung der Arbeitsvermittlung im neuen Kundenzentrum im Untersuchungszeitraum insgesamt nicht zu einer beschleunigten Vermittlung von Bewerbern in den ersten Arbeitsmarkt geführt hat. Lediglich für männliche Bewerber aus dem Bundesgebiet Ost wird ein positiver Effekt ermittelt. Die Problemgruppen des Arbeitsmarktes konnten bislang jedoch nicht von den Neuerungen des Kundenzentrums profitieren. Für Männer ohne Ausbildung und/oder ältere Männer im Bundesgebiet West werden sogar negative Kundenzentrums-Effekte beobachtet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Gemischte Zwischenbilanz: Hartz I bis III: Die reformierten Arbeitsvermittlungsprozesse werden evaluiert (2006)

    Mosley, Hugh;

    Zitatform

    Mosley, Hugh (2006): Gemischte Zwischenbilanz. Hartz I bis III: Die reformierten Arbeitsvermittlungsprozesse werden evaluiert. In: WZB-Mitteilungen H. 111, S. 31-33.

    Abstract

    "Die Zwischenbilanz der Reformen Hartz I bis III fiel überwiegend negativ aus. Eine genaue Betrachtung der Reformen bietet jedoch ein differenziertes Bild. Sogar Instrumente, die insgesamt schlecht abschneiden, können für spezifische Gruppen von Arbeitslosen durchaus nützlich sein." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Essays on unemployment duration and programme evaluation (2006)

    Nivorozhkin, Anton ;

    Zitatform

    Nivorozhkin, Anton (2006): Essays on unemployment duration and programme evaluation. (Göteborg University, Department of Economics. Economic studies 149), Göteborg: Göteborg University, Getr. Sz.

    Abstract

    "The process of labour market transformation in the 1990s attracted a lot of attention from economists and policy makers. Unprecedented changes, like rapid reforms in Central and Eastern Europe and later the expansion of the European Union, require a deeper understanding of current labour-market trends. This dissertation provides three essays focusing on the impact of the active labour market programmes and the determinants of unemployment duration in the second half of the 1990s in Russia and Sweden. The first two chapters of my dissertation provide a foundation for a policy analysis of issues related to unemployment duration and for an evaluation of the effect of training programmes offered by the state to unemployed individuals in urban Russia. Paper 1 investigates the impact of training programmes on wages of individuals. Using data from the official unemployment register combined with the information from the follow-up survey, I use the method of 'propensity-score matching' to evaluate the effect of training programmes. The result suggests that participants of training programmes receive higher wages after deregistering from the employment office. The paper identifies important gender differences; the effect of training was smaller for females. Paper 2 examines the determinants of unemployment duration of individuals registered as unemployed. The results of a piece-wise constant proportional hazard model imply that the hazard of finding a job is non-monotonic and tends to decrease with time spent in unemployment. An important finding is that only 29% of the unemployed obtained a job simultaneously with deregistering from the Public Employment Office (PEO). Others continued to search for job on their own. I find that the intensity of the job search increases after individuals leave the public employment office. The final chapter of the thesis, Paper 3, addresses the question of whether the possibility of exit from unemployment to the previous employer affects the duration of unemployment spells in Sweden. The empirical analysis is performed using an employee-employer dataset that includes a number of enterprise characteristics and provides information on individual tenure. The econometric approach employs estimation of a competing risk duration model to distinguish between exits to the previous employer and exits to a new job. The findings suggest that greater tenure raises the risks of transitions to the previous employer, while high education levels increase the risk of obtaining a new job. Moreover, the impact of benefit exhaustion is observed only for transitions to new employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Nivorozhkin, Anton ;
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  • Literaturhinweis

    State UI job search rules and reemployment services (2006)

    O'Leary, Christopher J. ;

    Zitatform

    O'Leary, Christopher J. (2006): State UI job search rules and reemployment services. In: Monthly labor review, Jg. 129, H. 6, S. 27-37.

    Abstract

    "Ever since the Federal-State unemployment insurance (UI) system was implemented following the enactment of the Social Security Act in 1935, the reemployment of claimants has been an important emphasis of the program. This article examines whether UI requirements pertaining to job searches and UI mechanisms connecting claimants with reemployment services tend to shorten the duration of those claimants' insured unemployment. Evidence is presented from a 2003 National Association of State Workforce Agencies (NASWA) survey of all State UI programs. Also presented is evidence about the effect of State UI policies and reemployment assistance on the duration of insured unemployment. Although the sizes of the estimated impacts differ, the consistent finding is that both UI work search requirements and UI reemployment services tend to shorten claimants' duration of insured unemployment by speeding their return to work." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Selektivität und direkte Wirkungen von Vermittlungsgutscheinen: empirische Befunde aus der Einführungsphase (2006)

    Pfeiffer, Friedhelm ; Winterhager, Henrik;

    Zitatform

    Pfeiffer, Friedhelm & Henrik Winterhager (2006): Selektivität und direkte Wirkungen von Vermittlungsgutscheinen. Empirische Befunde aus der Einführungsphase. In: Perspektiven der Wirtschaftspolitik, Jg. 7, H. 3, S. 395-415. DOI:10.1111/j.1468-2516.2006.00219.x

    Abstract

    "Die Studie untersucht auf der Basis von Prozessdaten der Bundesagentur für Arbeit Inanspruchnahme, direkte Wirkungen und Effizienz von Vermittlungsgutscheinen, die im Zeitraum Mai 2003 bis Juni 2004, also in der Einführungsphase, von Arbeitslosen in Anspruch genommen wurden. Vermittlungsgutscheine haben in diesem Zeitraum eine relativ geringe Verbreitung gefunden. Für eine kleine Gruppe von 5 von 100 Arbeitslosen, die einen Vermittlungsgutschein in Anspruch nahmen, wird ein positiver direkter Beschäftigungseffekt ermittelt. Empirische Effizienzanalysen deuten darauf hin, dass der Nettonutzen positiv bleibt, wenn das Ausmaß indirekter negativer Wirkungen nicht mehr als 70 Prozent dieser Wirkungen übersteigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Vermittlungsgutscheine und Beauftragungen Dritter im Vergleich (2006)

    Pfeiffer, Friedhelm ; Winterhager, Henrik;

    Zitatform

    Pfeiffer, Friedhelm & Henrik Winterhager (2006): Vermittlungsgutscheine und Beauftragungen Dritter im Vergleich. In: Zeitschrift für ArbeitsmarktForschung, Jg. 39, H. 3/4, S. 425-445.

    Abstract

    "Die Arbeit untersucht die relative Wirksamkeit von Vermittlungsgutscheinen und Beauftragungen Dritter mit der gesamten Vermittlung im direkten Vergleich. Die Untersuchung basiert auf den Prozessdaten der Bundesagentur für Arbeit und bezieht sich auf das Jahr 2004. Als Zielvariable wird der Anteil der Personen betrachtet, die in den sechs Monaten nach Inanspruchnahme der Instrumente in einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung sind. Die mikroökonometrischen Evaluationsergebnisse deuten darauf hin, dass Vermittlungsgutscheine im direkten Vergleich zu den Beauftragungen Dritter mit der gesamten Vermittlung mehr Arbeitslose, die rechtlich beide Instrumente nutzen können, in Beschäftigung gebracht haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Selektivität und direkte Wirkungen von Vermittlungsgutscheinen: empirische Befunde aus der Einführungsphase (2006)

    Pfeiffer, Friedhelm ; Winterhager, Henrik;

    Zitatform

    Pfeiffer, Friedhelm & Henrik Winterhager (2006): Selektivität und direkte Wirkungen von Vermittlungsgutscheinen. Empirische Befunde aus der Einführungsphase. (ZEW discussion paper 2006-017), Mannheim, 33 S.

    Abstract

    "Die Studie untersucht auf der Basis von Prozessdaten der Bundesagentur für Arbeit Inanspruchnahme, direkte Wirkungen und Effizienz von Vermittlungsgutscheinen, die im Zeitraum Mai 2003 bis Juni 2004, also in der Einführungsphase, von Arbeitslosen in Anspruch genommen wurden. Vermittlungsgutscheine haben in diesem Zeitraum eine relativ geringe Verbreitung gefunden. Für eine kleine Gruppe von 5 von 100 Arbeitslosen, die einen Vermittlungsgutschein in Anspruch nahmen, wird ein positiver direkter Beschäftigungseffekt ermittelt. Empirische Effizienzanalysen deuten darauf hin, dass der Nettonutzen positiv bleibt, wenn das Ausmaß indirekter negativer Wirkungen nicht mehr als 70 Prozent dieser Wirkungen übersteigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Evaluating active labor market programs in Romania (2006)

    Rodriguez-Planas, Nuria; Benus, Jacob;

    Zitatform

    Rodriguez-Planas, Nuria & Jacob Benus (2006): Evaluating active labor market programs in Romania. (IZA discussion paper 2464), Bonn, 38 S.

    Abstract

    "We evaluate the presence of effects from joining one of four active labour market programs in Romania in the late 1990s compared to the no-program state. Using rich survey data and propensity score matching, we find that three programs (training and retraining, small business assistance, and employment and relocation services) had success in improving participants' economic outcomes and were cost-beneficial from society's perspective. In contrast, public employment was found detrimental for the employment prospects of its participants. We also find that there is considerable heterogeneity, which suggests that targeting may improve the effectiveness of these programs." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Evaluation des arbeitsmarktpolitischen Programms FAIR: Stand der Begleitforschung zum Ende der Programmlaufzeit (2006)

    Schiel, Stefan; Schröder, Helmut ; Cramer, Ralph; Hess, Doris; Gilberg, Reiner;

    Zitatform

    Schiel, Stefan, Ralph Cramer, Reiner Gilberg, Doris Hess & Helmut Schröder (2006): Evaluation des arbeitsmarktpolitischen Programms FAIR. Stand der Begleitforschung zum Ende der Programmlaufzeit. (IAB-Forschungsbericht 07/2006), Nürnberg, 167 S.

    Abstract

    Mitte 2002 hat die Bundesagentur für Arbeit das arbeitsmarktpolitische Programm "FAIR - Förderung der Arbeitsaufnahme - integriert und regulär" installiert. In vier Geschäftsstellen wurden Vermittlungsteams eingerichtet, die mit einem deutlich verbesserten Betreuungsschlüssel operieren als das reguläre A-Team. Das Modellvorhaben soll prüfen, wie sich der verbesserte Personalschlüssel auf die Vermittlungs- und Wiedereingliederungserfolge bei arbeitslosen Männern und Frauen auswirkt."Der Bericht gliedert sich in fünf Kapitel. Nach einem Überblick über die Konzeption des Modellversuchs und die Begleitforschung steht im zweiten Kapitel die Implementation des Modells im Vordergrund. Anhand von Ergebnissen der Befragung von Vermittlungsfachkräften in den FAIR-Geschäftsstellen und der vier FAIR-Koordinatoren wird ein Einblick in die Umsetzung des Programms vor Ort gegeben. Im Mittelpunkt stehen die personellen Rahmenbedingungen in FAIR und die Unterschiede in der täglichen Vermittlungsarbeit zwischen FAIR-Vermittlern und ihren Kollegen im A-Team. Abschließend bewerten die FAIR-Koordinatoren die Umsetzung und Zielerreichung des FAIR-Programms bis Ende 2004. Im dritten Kapitel werden die Ergebnisse zur ursprünglichen Modellvariante FAIRalt vorgestellt. Das vierte Kapitel ist der zweiten Modellvariante, der Beratung und Vermittlung von potenziell Langzeitarbeitslosen (FAIRplus) gewidmet. Neben der Beschreibung der Teilnehmer werden die Ergebnisse der ersten, noch vorläufigen Wirkungsanalyse auf Basis von coArb-Daten berichtet. Im fünften Kapitel schließlich erfolgt eine Auswertung der dritten Variante des Modellversuchs, die 2005 durchgeführt wurde. Im Mittelpunkt steht eine erste Effektivitätsbetrachtung. Auf der Grundlage der Erstbefragung von Teilnehmern und Nichtteilnehmern vom August und September 2005 werden bereits bemerkenswerte Effekte deutlich. Die für Herbst 2006 geplante Wiederholungsbefragung wird die Verbleibe in Erwerbstätigkeit auf Nachhaltigkeit prüfen. Dann ist auch eine Effizienzanalyse möglich." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Gewährleistungsstaat und Arbeitsmarkt: Zur Wirksamkeit neuer Steuerungsformen in der Arbeitsmarktpolitik (2006)

    Schmid, Günther;

    Zitatform

    Schmid, Günther (2006): Gewährleistungsstaat und Arbeitsmarkt: Zur Wirksamkeit neuer Steuerungsformen in der Arbeitsmarktpolitik. In: Leviathan, Jg. 34, H. 4, S. 487-513. DOI:10.1007/s11578-006-0066-z

    Abstract

    Das Modell des 'Gewährleistungsstaates' bestimmt zunehmend die Reformagenda des deutschen Arbeitsmarktes, was zum Beispiel seinen Ausdruck in Slogans wie 'Fördern und Fordern' findet. Der Beitrag definiert die wichtigsten Elemente dieses Modells und überprüft den zugrundeliegenden Ansatz am Beispiel der reformierten 'Bundesagentur für Arbeit'. Die Ziele der Reformen und die Erfahrungen, die mit ihnen gemacht wurden, werden mit den analytischen und normativen Grundannahmen des 'Gewährleistungsstaates' verglichen unter der Zielsetzung, diese zu präzisieren und zu modifizieren. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Beschwerdemanagement als Chance für eine ARGE: ein Beispiel zur substantiellen Füllung des 'Kunden-'Begriffs in der Sozialpolitik (2006)

    Schönig, Werner; Figgen, Jutta;

    Zitatform

    Schönig, Werner & Jutta Figgen (2006): Beschwerdemanagement als Chance für eine ARGE. Ein Beispiel zur substantiellen Füllung des 'Kunden-'Begriffs in der Sozialpolitik. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 55, H. 4, S. 95-99.

    Abstract

    "Mit Inkrafttreten des SGB II hat die deutsche Arbeitsmarktpolitik einen deutlichen Akzent im Bereich persönlicher Einzelfallintervention erhalten. Ihre konkrete Umsetzung durch die Träger der Arbeitsmarktpolitik, insbesondere auch durch die ARGEn, entscheidet darüber, ob das Versprechen des 'Forderns und Förderns' eingelöst wird, ob also die Rhetorik von der 'Kunden'-Orientierung ein substantielles Pendant im Dienst am Klienten hat. Die Implementierung eines Beschwerdemanagements ist somit eine Chance für eine ARGE und ein wesentlicher Baustein eines Qualitätsmanagements im Bereich der einzelfallorientierten Beschäftigungsförderung. Seine Übertragung auf andere Bereiche der Sozialverwaltung würde darüber hinaus interessante Nuancierungen eröffnen und der aktivierenden Sozialpolitik insgesamt eine höhere Glaubwürdigkeit verleihen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsamt war gestern: Neuausrichtung der Vermittlungsprozesse in der Bundesagentur für Arbeit nach den Hartz-Gesetzen (2006)

    Schütz, Holger ; Oschmiansky, Frank;

    Zitatform

    Schütz, Holger & Frank Oschmiansky (2006): Arbeitsamt war gestern. Neuausrichtung der Vermittlungsprozesse in der Bundesagentur für Arbeit nach den Hartz-Gesetzen. In: Zeitschrift für Sozialreform, Jg. 52, H. 1, S. 5-28. DOI:10.1515/zsr-2006-0103

    Abstract

    "Der Artikel stellt Zwischenergebnisse zur Evaluation der Reformgesetze ,Moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt' (Hartz I-III) vor. Diskutiert werden die Umgestaltung des Arbeitsamtes zum 'Kundenzentrum' sowie ausgewählte Reformen von Instrumenten zur Bewerberaktivierung (frühzeitige Arbeitslosmeldung, neue Zumutbarkeit, Neuregelungen Sperrzeitenrecht). Die Zwischenbilanz zur bisherigen Umsetzung dieser Reformen der Arbeitsvermittlung lautet: Die Auswirkungen der neu justierten Aktivierungsinstrumente sind quantitativ und qualitativ ziemlich unbedeutend. Demgegenüber hat das 'neue Kundenzentrum' ein großes Potential, zu einer effektiveren Arbeitsweise beizutragen und die Qualität der Dienstleistungen für Arbeitnehmer und Arbeitgeber zu erhöhen. Kritisch bleibt, dass die neue Fördersystematik ('Handlungsprogramme') tendenziell zum Ausschluss der Förderung von 'Betreuungskunden' führt, also der Personengruppe mit den größten Problemen am Arbeitsmarkt. Zudem sind die Dienstleistungen für Arbeitgeber noch nicht optimal auf die Betriebsbedarfe eingestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Maßnahmen für ostdeutsche Jugendliche und Jungerwachsene an der zweiten Schwelle: Inventarisierung und Ermittlung von Erfolgsfaktoren. Abschlussbericht (2006)

    Wiener, Bettina; Meier, Heike; Teichert, Holger; Wagemann, Stefanie; Gotter, Christa; Rulofs, Christin; Schwertfeger, Katja;

    Zitatform

    Wiener, Bettina & Heike Meier (2006): Maßnahmen für ostdeutsche Jugendliche und Jungerwachsene an der zweiten Schwelle. Inventarisierung und Ermittlung von Erfolgsfaktoren. Abschlussbericht. (Forschungsberichte aus dem zsh *2004-02 2006-01), Halle, 219 S.

    Abstract

    Zur Untersuchung von Zweite-Schwelle-Maßnahmen für Jugendliche und junge Erwachsene unter 25 Jahren mit erfolgreich abgeschlossener Berufsausbildung werden verschiedene Datenquellen ausgewertet: eine Telefonbefragung von über 700 ostdeutschen Bildungs- und Maßnahmeträgern an der zweiten Schwelle, die ca. 37.000 Jugendliche betreuten, eine Teilnehmerbefragung in ausgewählten Maßnahmen für Jugendliche an der zweiten Schwelle, sowie 40 Fallstudien, die mit Hilfe von Experteninterviews mit Geschäftsführern und Lehrkräften ausgewählter Zweite-Schwelle-Maßnahmen gewonnen wurden. Aus den Daten der Telefonbefragung und aus den Fallstudien wurden sieben Maßnahmetypen abgeleitet: 1. 'ziellos', 2. 'geförderte Beschäftigung', 3. 'Spezialqualifizierung', 4. 'Hilfe bei der Vermittlung', 5. 'mobile Männer', 6. 'komplette Umorientierung', 7. 'umorientierte Frauen'. Die unterschiedlichen Erfolgsquoten bei der Vermittlung in den ersten Arbeitsmarkt nach Abschluss der Maßnahme werden für die einzelnen Maßnahmetypen untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass Arbeitsmarktsituation für Jugendliche nach wie vor problematisch ist, und dass sich die Jugendarbeitslosigkeit in Ostdeutschland in den letzten zehn Jahren weiter erhöht hat. Im Unterschied zu Maßnahmen für Jugendliche an der ersten Schwelle, greifen die Maßnahmen für Jugendliche an der zweiten Schwelle kaum und in zu geringem Maße. Besonders problematisch ist der steigende Anteil von langzeitarbeitslosen Jugendlichen. Der Paradigmenwechsel vom Bildungs-Push zum Beschäftigungs-Pull, der als ein Weg zur Erweiterung von Beschäftigungsmöglichkeiten diskutiert wird, gelingt derzeit nur in Ansätzen. Die Arbeitslosenquoten sind regional sehr unterschiedlich, wobei die Höhe der Jugendarbeitslosenquote nicht unbedingt von der Höhe der Gesamtarbeitslosenquote abhängen muss. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Deregulating job placement in Europe: a microeconometric evaluation of an innovative voucher scheme in Germany (2006)

    Winterhager, Henrik; Heinze, Anja; Spermann, Alexander;

    Zitatform

    Winterhager, Henrik, Anja Heinze & Alexander Spermann (2006): Deregulating job placement in Europe. A microeconometric evaluation of an innovative voucher scheme in Germany. In: Labour economics, Jg. 13, H. 4, S. 505-517. DOI:10.1016/j.labeco.2006.02.003

    Abstract

    Vermittlungsgutscheine können als ein Instrument betrachtet werden, das den Wettbewerb zwischen öffentlicher und privater Arbeitsvermittlung ankurbeln soll. In Deutschland wurden Vermittlungsgutscheine eingeführt, um das Vermittlungsmonopol der öffentlichen Arbeitsvermittlung zu beenden und um die privatwirtschaftlichen Wettbewerber zu subventionieren. Daten der Bundesagentur für Arbeit, Integrierte Erwerbsbiografien und IAB-Bewerberangebotsdatei, werden mittels Propensity-Score-Matching analyisiert, um grundsätzliche Evaluationsprobleme zu diskutieren und um die Auswirkungen der Gutscheine zu schätzen. Es werden positive Effekte auf die Wiederbeschäftigungswahrscheinlichkeit nach einem Jahr von 6,5 Prozentpunkten in Westdeutschland nachgewiesen. Diese Ergebnisse bestätigen den Erfolg des Instruments. Es wird auch gezeigt, dass der 'Deadweight Loss' der Vermittlungsgutscheine vernachlässigbar gering ist. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Vermittlungsgutscheine und Beauftragungen Dritter im Vergleich (2006)

    Winterhager, Henrik; Pfeiffer, Friedhelm ;

    Zitatform

    Winterhager, Henrik & Friedhelm Pfeiffer (2006): Vermittlungsgutscheine und Beauftragungen Dritter im Vergleich. (ZEW discussion paper 2006-036), Mannheim, 35 S.

    Abstract

    "Die Arbeit untersucht die relative Wirksamkeit von Vermittlungsgutscheinen und Beauftragungen Dritter mit der gesamten Vermittlung im direkten Vergleich. Die Untersuchung basiert auf den Prozessdaten der Bundesagentur für Arbeit und bezieht sich auf das Jahr 2004. Als Zielvariable wird der Anteil der Personen betrachtet, die bis zu sechs Monaten nach Inanspruchnahme der Instrumente in regulärer Beschäftigung sind. Die mikroökonometrischen Evaluationsergebnisse deuten darauf hin, dass Vermittlungsgutscheine im Vergleich zu den Beauftragungen Dritter mit der gesamten Vermittlung mehr Arbeitslose, die rechtlich beide Instrumente nutzen können, in Beschäftigung gebracht haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Private job placement services: a microeconometric evaluation for Germany (2006)

    Winterhager, Henrik;

    Zitatform

    Winterhager, Henrik (2006): Private job placement services. A microeconometric evaluation for Germany. (ZEW discussion paper 2006-026), Mannheim, 39 S.

    Abstract

    "In recent years, coinciding with the discussion led in many OECD countries, Germany has started to contract out placement services for the unemployed to private agencies. Whereas in the Netherlands and Australia the whole system of employment services was reorganized at once, making an econometric evaluation difficult, only a small part of services has been contracted out so far in Germany. In this paper a microeconometric evaluation of this system using propensity score matching is presented. The effects on the employment probabilities of the unemployed are small and negative so far. A theoretical analysis suggests that this might be explained by deficits in the contract management." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Die Wirksamkeit moderner Dienstleistungen am Arbeitsmarkt: Bericht 2005 der Bundesregierung zur Wirkung der Umsetzung der Vorschläge der Kommission Moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt (Ohne Grundsicherung für Arbeitsuchende). Umsetzung der Entschließung des Deutschen Bundestages vom 14. November 2002 (BT-Drs. 15/98) (2006)

    Abstract

    "Der Zwischenbericht evaluiert die ersten drei Gesetze für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt ('Hartz I-III'). Untersucht wurden die Wirkungen der arbeitsmarktpolitischen Instrumente, die Effekte der Reform der beschäftigungspolitischen Rahmenbedingungen sowie der Umbau und die Akzeptanz der Bundesagentur für Arbeit. Es ist zu beachten, dass die Ergebnisse und Bewertungen einen Zustand abbilden, der zum Teil bis zu zwei Jahre zurückliegt. Seit dem Erhebungszeitpunkt wurden eine Reihe von Weiterentwicklungen und Änderungen, insbesondere bei der Umgestaltung der Bundesagentur für Arbeit, vorgenommen. Einige Regelungen, die sich frühzeitig als nicht wirksam erwiesen, wurden zudem bereits modifiziert.
    Die Ergebnisse im Einzelnen:
    Die wichtigste Nachricht ist, dass der organisatorische Umbau der alten Bundesanstalt für Arbeit zur neuen, dienstleistungsorientierten Bundesagentur für Arbeit in die richtige Richtung verläuft. Erstmals wird eine systematische Steuerung und eine Kontrolle der Leistungserbringung mit dem Ziel erhöhter Transparenz, Effektivität und Effizienz eingeführt.
    Als erfolgreich haben sich auch die Beauftragung von Trägern mit Eingliederungsmaßnahmen, die Neuausrichtung der beruflichen Weiterbildung, die Eingliederungszuschüsse, das Überbrückungsgeld und der Existenzgründungszuschuss (Ich-AG) erwiesen.
    Teilweise erfolgreich sind dem Zwischenbericht zufolge die Regelungen zu den Mini- und Midi-Jobs und die Reform des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes. Die Flexibilisierung des Arbeitsmarktes in diesen Bereichen war notwendig und wird von den Akteuren überwiegend positiv bewertet. Es zeigt sich ein Zuwachs bei der Zahl der Erwerbstätigen bei den Mini- und Midi-Jobs. Allerdings bilden die Mini-Jobs offenbar keine Brücke in voll sozialversicherungspflichtige Beschäftigung.
    Keine oder eine negative Integrationswirkung hatten bisher die Instrumente Vermittlungsgutschein, Beauftragung Dritter mit Vermittlung, Personal Service Agentur und Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen.
    Unterschiedliche Reformelemente zielen auf eine verbesserte Arbeitsmarktintegration älterer Arbeitnehmer/innen. Bisher blieben hier Erfolge jedoch aus. Die Evaluation zeigte allerdings, dass diese Instrumente bislang in der Öffentlichkeit und damit auch bei der eigentlichen Zielgruppe, den Betrieben, noch wenig bekannt sind. Es wäre wünschenswert, wenn die neuen Möglichkeiten, die den Unternehmen zusätzliche Anreize zur Einstellung Älterer verschaffen sollen, auch seitens der Bundesagentur noch offensiver kommuniziert würden. Die Regelungen wurden deshalb über das Jahr 2005 hinaus verlängert.
    Bei einigen arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen ist eine Neuorientierung bereits geschehen. So ist die Verpflichtung, im Bezirk jeder Agentur für Arbeit eine Personal-Service-Agentur einzurichten, abgeschafft worden. Und in diesem Jahr wird die Zusammenführung von Überbrückungsgeld und Existenzgründungszuschuss (Ich-AG) zu einem einheitlichen Instrument erfolgen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

    Hier finden Sie die 24-seitige Kurzfassung.
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  • Literaturhinweis

    Evaluation der Maßnahmen zur Umsetzung der Vorschläge der Hartz-Kommission: Modul 1a: Neuausrichtung der Vermittlungsprozesse. Bericht 2006 für das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (2006)

    Abstract

    Das Evaluationsmodul 1a - durchgeführt vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) und infas - Institut für angewandte Sozialwissenschaft - untersucht die Umsetzung der Reformelemente der Vorschläge der Hartz-Kommission im Rahmen von Implementationsanalysen und ökonometrischen Wirkungsanalysen. Ziele des Vorhabens sind: a) den Stand der Umsetzung der veränderten Vermittlungsprozesse systematisch in seiner Unterschiedlichkeit über die Agenturen für Arbeit zu erfassen und b) die Auswirkungen veränderter Vermittlungsprozesse auf die Vermittlungsqualität und die Arbeitsmarktwirkung zu evaluieren. Die Untersuchung der Neuausrichtung der Vermittlung beinhaltet folgende Elemente: Einführung der Reorganisation der Vermittlung im neuen Kundenzentrum; Neugestaltung der Vermittlungsdienstleistungen an Arbeitnehmer im Organisationsmodell; Bewerberaktivierung; Neugestaltung der arbeitgeberorientierten Vermittlung; Einsatz und Wirkung der vermittlungsnahen Dienstleistungen; Einschaltung Dritter, Eingliederungsmaßnahmen, Personal-Service-Agenturen und Vermittlungsgutscheine; Vermittlungsprozesse der Arbeitsgemeinschaften. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Work Works final evaluation report (2006)

    Zitatform

    (2006): Work Works final evaluation report. (Department for Work and Pensions. Working paper 35), London, 52 S.

    Abstract

    "The Government has set an ambitious objective of raising the proportion of lone parents in work to 70 per cent by 2010. The Government has come a long way since 1997 but still has a long way to go in order to meet the target. The Government also has a target to halve child poverty by 2010 and totally eradicate it by 2020. A large proportion of children in poverty are in lone parent households. In September 2003, Gordon Brown, Chancellor of the Exchequer, and Andrew Smith, Secretary of State for Work and Pensions at the time, asked the National Employment Panel (NEP) to convene a Steering Group of business leaders to examine what more might be done, particularly by employers, to increase the numbers of lone parents who get, stay and progress in work. The NEP made a range of proposals and this report highlights the evidence from analysis of administrative data, management information and feedback from the key initiatives. Key findings: The recommendations covered several broad areas, underpinned by specific, detailed activities to be undertaken by stakeholders, including lone parents themselves. The areas of activity were:
    - the need to significantly increase the number of lone parents who perceive work as a viable option and the pivotal role that Jobcentre Plus Personal Advisers (PAs) play in helping them to move from benefit into employment;
    - providing affordable, quality, accessible childcare;
    - employers adopting family friendly, flexible working practices;
    - developing a lone parent communication strategy. NEP and employers' coalitions were invited to work with Jobcentre Plus to implement the activities.
    Work Works was set up in the six metropolitan areas where the largest numbers of lone parents live (London, Glasgow, Birmingham, Manchester, Liverpool and Leeds/Bradford). The final evaluation focused on the following Work Works initiatives:
    - Discovery Weeks - found to be very popular with lone parents, but costly in terms of getting lone parents into work.
    - Childcare tasters - these have had a mixed response and take up has been poor. National figures for childcare tasters remain unconvincing. However, Childcare Chats proved popular, and appeared to be successful in addressing parents' knowledge and confidence about childcare. Chats could be followed by accompanied visits to providers.
    - In Work Emergency Fund (IWEF) PAs felt that the IWEF has too many restrictions placed on it. Acting on this feedback, the guidance for the usage of the fund was later relaxed and take up of the scheme had increased significantly. Early evaluation1 of the initiative stated: 'When it had been accessed, the IWEF had played a crucial role in sustaining lone parents in work.' In most cases it had been used to cover transport or childcare emergencies.
    - NVQ Level 3 - there was evidence of employer and lone parent demand for Level 3 training, although there was limited provision and low numbers of participants.
    - The lone parent marketing video - this was popular and has since been renamed 'Is Work for Me' and reissued in both video and DVD format.
    Work Works has highlighted the importance of joint working between key stakeholders (Jobcentre Plus, employers and local authorities) in helping lone parents enter or move towards work. The lessons learned about the various initiatives, and how they have been marketed have been taken forward as key parts of the NDLP Plus pilots which will continue to move the lone parent agenda forward. The Work Works initiatives have proved very valuable in many ways. Specifically they have enhanced the way Jobcentre Plus works with employers to achieve outcomes for lone parents, and have created a greater diversity of support for, and engagement with, lone parents as customers. Overall, Work Works principles are considered easily transferable to some other customer groups, specifically Incapacity Benefit (IB) customers, younger people and older people." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Moderne Dienstleistungen und Erwerbsfürsorge: Fallbearbeitung nach SGB II als Gegenstand soziologischer Forschung (2005)

    Bartelheimer, Peter;

    Zitatform

    Bartelheimer, Peter (2005): Moderne Dienstleistungen und Erwerbsfürsorge. Fallbearbeitung nach SGB II als Gegenstand soziologischer Forschung. In: Mitteilungen. Soziologisches Forschungsinstitut, Göttingen H. 33, S. 55-79.

    Abstract

    "In der Öffentlichkeit sind die Gesetze zur Neuausrichtung der deutschen Arbeitsmarktpolitik schlicht als 'Hartz-Gesetze' bekannt. Ihr offizieller Titels verspricht anspruchsvoller, Arbeitsuchenden wie Arbeitgebern Zugang zu 'modernen Dienstleistungen am Arbeitsmarkt' zu schaffen. Was aber zeichnet arbeitsmarktorientierte soziale Dienstleistungen aus, und wie müsste ein Forschungsansatz konzipiert werden, der diesem Dienstleistungsversprechen nachgeht? Als Untersuchungsgegenstand liegen die Leistungsprozesse in den Arbeitsagenturen und den Job Centern von Arbeitsgemeinschaften und kommunalen Trägern der Erwerbsfürsorge am Schnittpunkt dreier soziologischer Forschungslinien: Für die Arbeitsforschung handelt es sich um einen Sonderfall personenbezogener Dienstleistungsarbeit, der den üblichen Erkenntnismitteln der Arbeitsbeobachtung und der 'Betriebs '-Fallstudie zugänglich sein sollte. In der Arbeitsmarktforschung geht es darum, wie diese Leistungen wirken und wie ihre Qualität bewertet werden kann, insbesondere ob sie bei bereits gefährdeter Erwerbsbeteiligung die Chancen auf Teilhabe durch Erwerbsarbeit erhöhen. Die Sozialstaatsforschung könnte danach fragen, in welcher Weise sich der Anspruch auf Dienstleistungen neben den Geld- und Sachleistungen als soziales Recht gewähren ließe. Das nachstehende Werkstattpapier skizziert, welche Fragestellungen sich aus diesen drei Forschungsperspektiven ergeben, und welche Konzepte und Methoden für die Untersuchung von Dienstleistungen am Arbeitsmarkt geeignet sein könnten. Die formulierten Hypothesen wurden in der Auseinandersetzung mit den neuen Leistungsprozessen in der Grundsicherung für Arbeitsuchende entwickelt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    The marketization of activation services: a modern panacea?: some lessons from the Dutch experience (2005)

    Berkel, Rik van ; Aa, Paul van der;

    Zitatform

    Berkel, Rik van & Paul van der Aa (2005): The marketization of activation services: a modern panacea? Some lessons from the Dutch experience. In: Journal of European social policy, Jg. 15, H. 4, S. 329-343. DOI:10.1177/0958928705057264

    Abstract

    "The introduction of market mechanisms is a crucial part of the new modes of governance emerging EU-wide in order to modernize the public sector. This article focuses on the introduction of marketization in the provision of activation services. The article draws on the Dutch experience, where activation services have been provided by private for-profit companies for several years now. In the first part, the emergence of new modes of governance is put in the context of welfare-state reforms aimed at making the welfare state more activating. Then, the marketization of activation services in the Netherlands is discussed as part of a wider institutional-reform process. Next, an assessment is made, based on several empirical sources, of the alleged advantages of the introduction of market mechanisms in the provision of social services. In the conclusion we argue that the effects of marketization strongly depend on the wider institutional and social-policy context in which it is embedded." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Contracting-out the public employment service in Denmark: a quasi-market analysis (2005)

    Bredgaard, Thomas ; Moller, Lars Rune; Larsen, Flemming ;

    Zitatform

    Bredgaard, Thomas, Flemming Larsen & Lars Rune Moller (2005): Contracting-out the public employment service in Denmark. A quasi-market analysis. Aarborg, 18 S.

    Abstract

    "The involvement of so-called 'other actors' in Danish employment policy since 2003 is one of the most important innovations in the labour market reform 'More people into employment' (Flere i arbejde). The involvement of 'other actors', which amounts to a contracting out of the Public Employment Service (PES), has major implications for the steering, organisation, implementation and effects of employment policy. In this article we make a 'quasi-market' analysis of this 'new' market for job provision, activation and training schemes. We point out a number of the problems and challenges in relation to labour market policy created by the quasi-market. These problems and challenges seem to have a much more fundamental nature than the 'childhood diseases' which have so far been discussed in the public debate." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Contracting-out and governance mechanisms in the public employment service (2005)

    Bruttel, Oliver ;

    Zitatform

    Bruttel, Oliver (2005): Contracting-out and governance mechanisms in the public employment service. (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Discussion papers SP 1 2005-109), Berlin, 37 S.

    Abstract

    "Das Contracting-out der öffentlichen Arbeitsvermittlung und des Fallmanagements für Langzeitarbeitslose ist eine der wesentlichen internationalen Entwicklungen in der Reform der öffentlichen Arbeitsverwaltung. Statt einer öffentlichen Behörde werden dabei private Anbieter vertraglich beauftragt, diese Dienstleistungen für Arbeitssuchende zu erbringen. Australien und die Niederlande sind bei dieser Auslagerung ehemals öffentlicher Dienstleistungen besonders weit gegangen. Großbritannien hat so genannte 'Employment Zones' eingerichtet, in denen private Anbieter für Langzeitarbeitslose zuständig sind und somit die Leistungen des Jobcentre Plus für diese Zielgruppe ersetzen. Ausgehend von der Prinzipal-Agent-Theorie analysiert und vergleicht der Aufsatz das Vertragsmanagement in den drei Ländern hinsichtlich des Moral Hazards. Ein effektives Governance-Konzept erfordert, dass die drei wesentlichen Steuerungsinstrumente (Anreiz-, Informations- und Kontrollmechanismen) zu einem integrierten Vertragsmanagement zusammengeführt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Marktzugänge von Langzeitarbeitslosen trotz vermittlungshemmender Merkmale: Detailergebnisse zum beruflichen Re-Integrationserfolg und zur fiskalischen Effizienz gemeinsamer Beschäftigungsförderung von Kommunen und Agenturen für Arbeit (2005)

    Bröker, Andreas H.; Schönig, Werner;

    Zitatform

    Bröker, Andreas H. & Werner Schönig (2005): Marktzugänge von Langzeitarbeitslosen trotz vermittlungshemmender Merkmale. Detailergebnisse zum beruflichen Re-Integrationserfolg und zur fiskalischen Effizienz gemeinsamer Beschäftigungsförderung von Kommunen und Agenturen für Arbeit. Frankfurt am Main u.a.: Lang, 112 S.

    Abstract

    "Die Vergleichsgruppenanalyse zu Kosten und Nutzen, ein Modellprojekt im Rahmen des bundesweiten Netzwerks BIK - Beschäftigungsförderung in Kommunen, hatte exemplarisch nachgewiesen, dass sich bei Arbeitslosen mit Vermittlungshemmnissen eine gemeinsame Beschäftigungsförderung von Kommunen und Agenturen für Arbeit erfolgreich und lohnenswert für beide Seiten gestalten kann. Diese Nachfolgeuntersuchung wertet die vorhandene Datenbasis in vertiefter Form aus und geht der Frage nach, inwieweit einzelne vermittlungshemmende Merkmale wie z.B. Langzeitarbeitslosigkeit, Alter, gesundheitliche Einschränkungen, Verschuldung oder geringe Qualifikation den Marktzugang von Arbeitslosen erschweren. Zu den überraschenden Untersuchungsergebnissen gehört, dass sich bei einem adäquaten Qualitätsniveau der Beschäftigungsförderungen keines der Vermittlungshemmnisse als grundsätzlich unüberwindbar darstellt. Mit adressatenspezifischen Maßnahmen können selbst für Personen, die nach Aktenlage als kaum noch re-integrierbar gelten, Marktzugänge und Verbesserungen der Arbeitsmarktnähe erzielt werden. Gleichzeitig bringt die Studie exemplarische Nachweise, dass durch diese Art des Förderns und Forderns sowohl Teilnehmerzufriedenheit als auch positive fiskalische Effekte erreichbar sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Aktive Arbeitsmarktpolitik in Deutschland: Bestandsaufnahme und Bewertung der mikroökonomischen Evaluationsergebnisse (2005)

    Caliendo, Marco ; Steiner, Victor;

    Zitatform

    Caliendo, Marco & Victor Steiner (2005): Aktive Arbeitsmarktpolitik in Deutschland. Bestandsaufnahme und Bewertung der mikroökonomischen Evaluationsergebnisse. (DIW-Diskussionspapiere 515), Berlin, 41 S.

    Abstract

    "Aktive Arbeitsmarktpolitik (AAMP) umfasst eine Vielzahl staatlicher Maßnahmen zur Verhinderung von Arbeitslosigkeit und Förderung von Beschäftigung. Die quantitativ wichtigsten Programme der AAMP in Deutschland waren traditionell die Förderung der beruflichen Weiterbildung sowie Arbeitsbeschaffungs- und Strukturanpassungsmaßnahmen. In letzter Zeit haben aber auch neuere Instrumente der AAMP wie z.B. Eingliederungszuschüsse an Unternehmen und Existenzgründungszuschüsse für ehemals Arbeitslose zunehmende Bedeutung erlangt. Eine umfassende Evaluation der Effektivität dieser Programme ist erst seit relativ kurzer Zeit durch die Bereitstellung administrativer Daten für die wissenschaftliche Evaluationsforschung möglich. In diesem Beitrag wird auf Grundlage einer Bestandsaufnahme der vorliegenden empirischen Evaluationsstudien die Effektivität der AAMP in Deutschland bewertet. Die Darstellung wird ergänzt durch die Einbeziehung der Ergebnisse einiger internationaler Evaluationsstudien zu Instrumenten der AAMP, die zunehmend auch in Deutschland Bedeutung erlangen, für die aber hierzulande derzeit noch kaum empirische Evaluationsstudien vorliegen. Der Beitrag schließt mit einer kritischen Würdigung der vorliegenden Forschungsergebnisse und einem Ausblick auf zukünftige Forschungserfordernisse." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktpolitik: Vermittlungsgutscheine auf dem Prüfstand (2005)

    Dann, Sabine; Spermann, Alexander; Klee, Günther; Sörgel, Werner; Zeiss, Christopher; Heinze, Anja; Pfeiffer, Friedhelm ; Winterhager, Henrik; Rosemann, Martin; Hujer, Reinhard; Wiedemann, Eberhard;

    Zitatform

    Dann, Sabine, Anja Heinze, Reinhard Hujer, Günther Klee, Friedhelm Pfeiffer, Martin Rosemann, Werner Sörgel, Alexander Spermann, Eberhard Wiedemann, Henrik Winterhager & Christopher Zeiss (2005): Arbeitsmarktpolitik: Vermittlungsgutscheine auf dem Prüfstand. (IAB-Kurzbericht 05/2005), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Der Vermittlungsgutschein (VGS) sollte den Wettbewerb zwischen privaten und öffentlichen Arbeitsvermittlern fördern. Bis Dezember 2004 wurden 1,403 Mio VGS ausgegeben und 102.580 Beschäftigungsverhältnisse damit begründet. Die VGS-Vermittelten unterscheiden sich in ihrer Struktur nicht wesentlich von arbeitslosen Personen, die selbst eine Beschäftigung gefunden haben. Etwa 11.500 private Vermittler haben bis Mitte 2004 VGS eingelöst. Über zwei Drittel gehören zu den 'Gelegenheitsvermittlern', die bislang den Gutschein für maximal drei Vermittlungen genutzt haben. Auf 190 'Großvermittler' entfiel fast jede vierte Vermittlung. Die Mehrheit der VGS-Vermittelten würde die privaten Arbeitsvermittler auch bei erneuter Arbeitslosigkeit wieder einschalten. Die VGS-Bezieher erreichen eine höhere Beschäftigungsquote als die Kontrollgruppe. Der geschätzte positive Effekt des VGS auf der Individualebene reduziert sich aber durch Substitutionseffekte auf gesamtwirtschaftlicher Ebene. Nach Kosten/Nutzen-Kriterien ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch offen, ob sich der Einsatz der VGS auf Dauer rechnet. Darauf werden die weiteren Untersuchungen Antwort geben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Vermittlungsgutscheine: Zwischenergebnisse der Begleitforschung 2004: Teil 2: Typisierung der Arbeitsagenturen (2005)

    Dann, Sabine; Rosemann, Martin; Klee, Günther;

    Zitatform

    Dann, Sabine, Günther Klee & Martin Rosemann (2005): Vermittlungsgutscheine: Zwischenergebnisse der Begleitforschung 2004. Teil 2: Typisierung der Arbeitsagenturen. (IAB-Forschungsbericht 02/2005), Nürnberg, 77 S.

    Abstract

    "Ein wesentliches Problem bei der Durchführung mikroökonometrische Wirkungsanalysen arbeitsmarktpolitischer Instrumente ist die unbeobachtbare Heterogenität hinsichtlich des Verhaltens der beteiligten Akteure. Dies beinhaltet auch die Strategien und Handlungsweisen der einzelnen Arbeitsagenturen bei der Implementation, die gewissermaßen eine Black Box darstellen. Bei der Evaluation des Vermittlungsgutscheins (VGS) im Rahmen des Projektvorhabens Begleitforschung zur Vermittlung (IAB-Projekt 10/6-544A) wird der Versuch unternommen diese Black Box zu erhellen, indem die Arbeitsagenturen nach dem Einsatz des Instruments VGS typisiert werden. Die Strategien der einzelnen Agenturen beim Einsatz von VGS lassen sich in die Dimensionen Intensität und Organisiertheit zerlegen. Diese Dimensionen werden anhand einzelner Variablen operationalisiert, die in einer E-mail-Befragung bei allen 180 Arbeitsagenturen abgefragt werden. Die erhobenen Informationen werden zu so genannten Strategievariablen zusammengefasst und durch Faktorenanalyse verdichtet, um sie auf die interpretierbaren Dimensionen Intensität und Organisiertheit zurückzuführen. Anschließend erfolgt eine Typisierung der Agenturen mittels clusteranalytischer Verfahren auf der Basis der ermittelten Faktoren. Dabei werden mehrere Typisierungsvarianten erstellt, die sich nach den berücksichtigten Dimensionen (Faktoren) unterschieden. Den Mikroevaluatoren können somit zur Berücksichtigung der unbeobachtbaren Heterogenität die im Rahmen der Erhebung gewonnen Ausgangsvariablen, die aus den Ausgangsvariablen gebildeten Strategievariablen, die verdichteten Faktoren sowie mehrere Varianten der Typenbildung zur Verfügung gestellt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Wem nützt die Privatisierung der Ausbildungsvermittlung?: das Beispiel der Düsseldorfer AusbildungsVermittlungsAgentur AVA (2005)

    Frazzetto, Alessandra; Zimmer, Jochen;

    Zitatform

    Frazzetto, Alessandra & Jochen Zimmer (2005): Wem nützt die Privatisierung der Ausbildungsvermittlung? Das Beispiel der Düsseldorfer AusbildungsVermittlungsAgentur AVA. (Reihe Gemeinwesenarbeit. Materialien 182), Neu-Ulm: AG Spak, 155 S.

    Abstract

    "Im Rahmen der so genannten 'Aktiven Arbeitsmarktpolitik' ist heute die Arbeits- und Ausbildungsvermittlung weitgehend dereguliert und privatisiert. Die vorliegende Untersuchung analysiert exemplarisch für den Zeitraum von 2002 bis 2004 die private Düsseldorfer Ausbildungs-Vermittlungs-Agentur (AVA). Dieses landesweit erste Modell in NRW war ein von der Arbeitsverwaltung qualitätskontrollierter Trägerverbund privater und öffentlicher Vermittlungsdienstleister. Seitdem die Arbeitsverwaltung die öffentlichen Mittel zur Förderung der Ausbildungsvermittlung nur noch landeszentral vergibt und ausschreibt, werden solche erfahrenen und milieunahen Träger nicht mehr berücksichtigt. Mit ihren Ergebnissen bietet die AVA-Studie heute eine Vergleichsmöglichkeit zwischen der bisherigen halbprivatisierten, qualitätskontrollierten Ausbildungsvermittlung und der aktuellen vollständig deregulierten Vermittlungspraxis. Darüber hinaus liefert sie umfangreiches Material über die jugendliche Wahrnehmung der Klassenstrukturen im Übergang von der Schule zur Arbeitswelt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Does subsidised temporary employment get the unemployed back to work?: an econometric analysis of two different schemes (2005)

    Gerfin, Michael ; Steiger, Heidi; Lechner, Michael ;

    Zitatform

    Gerfin, Michael, Michael Lechner & Heidi Steiger (2005): Does subsidised temporary employment get the unemployed back to work? An econometric analysis of two different schemes. In: Labour economics, Jg. 12, H. 6, S. 807-835. DOI:10.1016/j.labeco.2004.04.002

    Abstract

    Subventionierte Beschäftigungsmaßnahmen sind ein wichtiges Instrument aktiver Arbeitsmarktpolitik zur Verbesserung der Wiedereinstellungschancen von Arbeitslosen. Auf der Basis individueller Daten aus Verwaltungsakten werden die Auswirkungen zweier unterschiedlicher Modelle von subventionierter Zeitarbeit, die in der Schweiz eingeführt wurden, untersucht. Es handelt sich einmal um gemeinnützige Beschäftigungsprogramme (EP) und zum anderen um Zuschüsse für zeitlich befristete Arbeitsverträge in privaten und öffentlichen Unternehmen (TEMP). Ökonometrische Abgleichungsmethoden zeigen, dass TEMP erfolgreicher als EP in dem Bemühen ist, Arbeitslose zurück in Arbeitsverhältnisse zu bringen. Wenn man vergleichsweise diejenigen heranzieht, die an gar keinem Programm teilnehmen, dann sind EP und TEMP ineffizient für Arbeitslose, die leicht und überall eine Anstellung finden und deren Arbeitslosigkeit nur von kurzer Dauer ist. Für potentielle und tatsächliche Langzeitarbeitslose können beide Programme positive Effekte haben, aber der Effekt von TEMP ist größer. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Report on a meta-analysis of welfare-to-work programs (2005)

    Greenberg, David; Bouchet, Stacey; Cebulla, Andreas ;

    Zitatform

    Greenberg, David, Andreas Cebulla & Stacey Bouchet (2005): Report on a meta-analysis of welfare-to-work programs. Washington, 184 S.

    Abstract

    "This study, the Meta-Analysis of Welfare-to-Work Programs, analyzed the results of welfare-to-work demonstrations carried out since 1982. The purpose was to determine how impacts in those demonstrations are related to a wide range of variables, including the nature of the treatment, and to such background variables as the demographic and economic factors at the demonstration sites. The major research question was to determine how a variety of factors such as the treatment, as well as demographic and economic circumstances influenced the impact in welfare-to-work demonstrations. The study estimated the impact of various treatment policies and of demographic and economic conditions on earnings and other outcome variables. The purpose of answering such questions is to be able estimate the impact of implementing a particular welfare-to-work treatment at a particular time and place. In addition to the impact on earnings, this study also attempted to estimate what factors influence the impact on child well being. The study analyzed the results of welfare-to-work demonstrations carried out since 1982 that were evaluated through the use of experimental methodologies (i.e., random assignment of recipients to a treatment or control group). This study was carried out using meta-analysis. A meta-analysis employs regression analysis applied to studies already completed. In this study the dependent variable in the regression is the impact of the treatment on the outcome variable, and the independent variables consist of treatment variables, demographic variables and economic variables. The project period was 2/01/02-3/30/05." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Vermittlungsgutscheine: Zwischenergebnisse der Begleitforschung 2004: Teil 6: Implementations- und Strukturanalysen - Private Arbeitsvermittler (2005)

    Hagemann, Sabine; Sörgel, Werner;

    Zitatform

    Hagemann, Sabine & Werner Sörgel (2005): Vermittlungsgutscheine: Zwischenergebnisse der Begleitforschung 2004. Teil 6: Implementations- und Strukturanalysen - Private Arbeitsvermittler. (IAB-Forschungsbericht 06/2005), Nürnberg, 79 S.

    Abstract

    "Die von sinus München durchgeführten Implementationsanalysen befassen sich mit der Ausgabe und Einlösung von Vermittlungsgutscheinen (VGS) zwischen April 2002, dem Beginn des Einsatzes dieses Instruments, und Juni 2004. Fach- und Führungskräfte aller Agenturen für Arbeit wurden zum Einsatz der VGS und Beurteilung ihrer arbeitsmarktlichen Wirkung befragt. Erfahrungen und Urteile zum Vermittlungsgutschein und den privaten Arbeitsvermittlern wurden in 50 Arbeitsagenturen von Empfängern eines VGS erfragt, die diesen nicht eingelöst bzw. mit seiner Hilfe eine Beschäftigung aufgenommen haben. Deskriptive statistische Analysen von Prozessdaten der BA machen den Einsatz des VGS nach Umfang und Strukturen transparent und geben einen ersten Überblick über den Markt der privaten Arbeitsvermittler, die bereits einen VGS bei der Bundesagentur eingelöst haben. Das Instrument VGS kommt, bezogen auf die Anzahl der Arbeitslosen, überproportional in den neuen Bundesländern zum Einsatz; im Osten wie im Westen bestehen erhebliche Unterschiede zwischen den Agenturen in Bezug auf seine Nutzung. Diese Unterschiede sind vor allem spezifischen 'Agentursphilosophien' der Agenturen und kaum strukturellen Besonderheiten der regionalen Arbeitsmarktsituation zuzuschreiben. VGS-Vermittelte sind weder im Osten noch in den alten Bundesländern profilierte Zielgruppen agenturspezifischer Arbeitsmarktpolitik. Tendenziell gehören sie zu den eher aktiven Arbeitslosen. Die meisten der privaten Vermittler (ca. 11.500) sind Firmen oder Institutionen, für die die Vermittlung von Arbeitslosen mittels VGS nur ein Teiloder Nebengeschäft ist. Fast zwei Drittel aller privaten Vermittler sind Klein- oder Gelegenheitsvermittler, die maximal drei Vermittlungen durchgeführt haben. Die privaten Vermittler werden von den VGS-Vermittelten besser beurteilt als die Vermittler in den Agenturen. 80 Prozent der Fachkräfte in den Agenturen sehen sich durch die Ausgabe von VGS nicht entlastet und ebenso viele bezweifeln, dass VGS die Vermittlung von Arbeitslosen beschleunigen. Dem entsprechend wird die geschäftspolitische Bedeutung der VGS von mehr als zwei Drittel aller Agenturen als 'niedrig' eingestuft." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Vermittlungsgutscheine: Zwischenergebnisse der Begleitforschung 2004: Teil 7: Implementations- und Strukturanalysen - Tabellenanhang (2005)

    Hagemann, Sabine; Sörgel, Werner;

    Zitatform

    Hagemann, Sabine & Werner Sörgel (2005): Vermittlungsgutscheine: Zwischenergebnisse der Begleitforschung 2004. Teil 7: Implementations- und Strukturanalysen - Tabellenanhang. (IAB-Forschungsbericht 07/2005), Nürnberg, 162 S.

    Abstract

    "Der Tabellenanhang zum Teilbericht VI präsentiert im Detail eine Auswahl wichtiger Statistiken und Umfragedaten, die den Analysen von sinus zugrunde liegen. Der Anhang ist konzipiert als eine Dokumentation für den Auftraggeber IAB, für Fachkräfte in der Bundesagentur für Arbeit und für andere am Thema Vermittlungsgutschein besonders Interessierte - nicht zuletzt aus dem Umfeld der Politik und der Medien. Im Forschungsbericht von sinus werden die Befunde aus Gründen der leichteren Lesbarkeit auch für Nichtexperten in der Regel in zusammenfassenden Texttabellen vorgestellt. Der Tabellenanhang folgt in seinem Aufbau den einzelnen Kapiteln des Forschungsberichts. Ausgewertet und dokumentiert werden vor allem Statistiken der BA, die auch über das Internet veröffentlicht werden, sowie nicht allgemein zugängliche Sonderauswertungen zur Ausgabe und Nutzung von Vermittlungsgutscheinen, zu den Aktivitäten und zum Einschaltungsgrad privater Vermittler. Schließlich werden in Tabellenform auch die Ergebnisse von Umfragen dokumentiert, die als E-Mail-Befragung an VGS-Zuständige in den 180 Agenturen der BA gerichtet waren, sowie in Form schriftlicher Befragungen an Abgänger aus Arbeitslosigkeit, die mit Hilfe eines VGS einen neuen Arbeitsplatz gefunden haben (VGS-Vermittelte) bzw. an (ehemalige) Arbeitslose, die zwar auch einen VGS erhielten, diesen aber nicht erfolgreich bei der Arbeitsuche einzusetzen vermochten (VGS-Nicht-Einlöser)." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Vermittlungsgutscheine: Zwischenergebnisse der Begleitforschung 2004: Teil 1: Datenstruktur und deskriptive Analysen (2005)

    Heinze, Anja; Spermann, Alexander; Pfeiffer, Friedhelm ; Winterhager, Henrik; Wuppermann, Amelie ;

    Zitatform

    Heinze, Anja, Friedhelm Pfeiffer, Alexander Spermann, Henrik Winterhager & Amelie Wuppermann (2005): Vermittlungsgutscheine: Zwischenergebnisse der Begleitforschung 2004. Teil 1: Datenstruktur und deskriptive Analysen. (IAB-Forschungsbericht 01/2005), Nürnberg, 85 S.

    Abstract

    "In dem Forschungsbericht werden die Datensätze der Bundesagentur für Arbeit vorgestellt, die für die mikroökonometrischen Untersuchungen zur Verfügung stehen. Es handelt sich insbesondere um die Bewerberangebotsdaten (BewA), um die Beschäftigtenhistorik (BeH) sowie um die integrierten Erwerbsbiographien (IEB). Die Autoren diskutieren Probleme, die teils aus der Datenerfassung und teils aus den Generierungsprozessen der Datensätze entstehen, und stellen den Umgang damit dar. Die Bereinigung der Datensätze sowie ihre Verknüpfung zu einer einheitlichen Datenstruktur wird erläutert. Schließlich werden deskriptive Analysen zum Instrument Vermittlungsgutschein dargestellt, welche die Entwicklung des Instrumentes im Zeitablauf beschreiben (Projektmonitoring). Das Projektmonitoring zeigt, dass Vermittlungsgutscheine stärker von Männern als von Frauen, von Deutschen als von Ausländern, von Jüngeren als von Älteren, und von besser ausgebildeten als von weniger gut ausgebildeten Arbeitslosen in Anspruch genommen werden. Trotz höherer Prämien nutzen Langzeitarbeitslose Vermittlungsgutscheine seltener als Arbeitsuchende, die zwischen drei und sechs Monate arbeitslos sind. In dem vom IAB entwickelten regionalen Strategietyp I (Bezirke in Ostdeutschland - ohne Dresden - mit dominierendem Arbeitsplatzdefizit) werden Vermittlungsgutscheine relativ am häufigsten und im Typ II (vorwiegend westdeutsche Großstädte mit hoher Arbeitslosigkeit) am zweithäufigsten in Anspruch genommen. Von den 66.131 Teilnehmern im Zeitraum Mai bis Juni 2003, die aufgrund der Datenlage für das Projektmonitoring verwendbar sind, waren (laut Beschäftigtenstatistik) sechs Monate nach der Ausgabe 17,5% in Beschäftigung. Von den 2.340.672 anspruchsberechtigten Nichtteilnehmern waren 8,9 % in Beschäftigung. Die Differenz zwischen diesen Werten kann nicht kausal interpretiert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Vermittlungsgutscheine: Zwischenergebnisse der Begleitforschung 2004: Teil 3: Mikroökonomische Wirkungsanalyse (2005)

    Heinze, Anja; Winterhager, Henrik; Pfeiffer, Friedhelm ; Spermann, Alexander;

    Zitatform

    Heinze, Anja, Friedhelm Pfeiffer, Alexander Spermann & Henrik Winterhager (2005): Vermittlungsgutscheine: Zwischenergebnisse der Begleitforschung 2004. Teil 3: Mikroökonomische Wirkungsanalyse. (IAB-Forschungsbericht 03/2005), Nürnberg, 83 S.

    Abstract

    "Aufbauend auf den Mikrodaten werden in dem Forschungsbericht die Determinanten der Ausgabe von Vermittlungsgutscheinen und deren direkte Wirkungen auf der Individualebene untersucht. Die Analysen legen den Schluss nahe, dass die Gruppe der Arbeitslosen, die einen Vermittlungsgutschein erhalten haben, keine Zufallsauswahl aus der Gruppe aller Arbeitslosen ist. Es scheinen somit Selektionsmechanismen zu existieren, die auch für den Erfolg der Vermittlungsgutscheine relevant sind. In der Mikroanalyse wird die Selektivität der Ausgabe berücksichtigt. Dazu werden nicht-parametrische Matching-Verfahren verwendet, die auf der Annahme der bedingten Unabhängigkeit (CIA) beruhen. Für die Vermittlungsgutscheine, die im Mai und Juni 2003 ausgegeben wurden, wird die Wahrscheinlichkeit der Einmündung in eine reguläre Beschäftigung innerhalb von sechs Monaten abgeschätzt. Der für die Gruppe der Arbeitslosen, die einen Vermittlungsgutschein erhalten haben, geschätzte durchschnittliche Maßnahmeeffekt beträgt den Ergebnissen zu Folge 4,8 Prozentpunkte in Ostdeutschland und 3,7 Prozentpunkte in Westdeutschland. Die ermittelten Maßnahmeeffekte sind für Arbeitslose mit kurzer Arbeitslosigkeitsdauer, deren Wert der Vermittlungsgutscheine bei 1.500 EURO liegt, höher als für Arbeitslose mit längerer Arbeitslosigkeitsdauer, deren Wert der Vermittlungsgutscheine bis zu 2.500 EURO betragen kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Vermittlungsgutscheine: Zwischenergebnisse der Begleitforschung 2004: Teil 4: Makroökonomische Wirkungsanalyse (2005)

    Hujer, Reinhard; Zeiss, Christopher;

    Zitatform

    Hujer, Reinhard & Christopher Zeiss (2005): Vermittlungsgutscheine: Zwischenergebnisse der Begleitforschung 2004. Teil 4: Makroökonomische Wirkungsanalyse. (IAB-Forschungsbericht 04/2005), Nürnberg, 30 S.

    Abstract

    "Die Analyse untersucht die Beschäftigungseffekte von Vermittlungsgutscheinen und Personal-Service-Agenturen mit Hilfe einer makroökonometrischen Evaluation. Neben einer mikroökonometrischen Evaluation, welche die Wirkungen auf individueller Ebene untersucht, kann eine makroökonometrische Analyse Aussagen über die gesamtwirtschaftlichen Effekte der Maßnahmen machen. Die strukturellen Multiplikatorwirkungen im makroökonomischen Kreislaufzusammenhang werden jedoch nicht berücksichtigt. Das ökonometrische Modell zur Analyse der beiden Maßnahmen basiert auf einer Matching-Funktion, die den Suchprozess von Firmen und von Arbeitern nach einem Beschäftigungsverhältnis abbildet. Die empirischen Analysen werden getrennt für Ost- und Westdeutschland sowie für die Strategietypen der Bundesagentur für Arbeit durchgeführt. Sie zeigen, dass die Ausgabe von Vermittlungsgutscheinen nur in 'großstädtisch geprägten Bezirken vorwiegend in Westdeutschland mit hoher Arbeitslosigkeit' (Strategietyp II) einen signifikant positiven Effekt auf den Suchprozess hat. Für die Personal-Service-Agenturen zeigen sich signifikant positive Effekte für Ost- als auch für Westdeutschland. Allerdings fehlt für eine abschließende Bewertung der Ergebnisse für die Personal- Service-Agenturen aufgrund der relativ geringen Teilnehmerzahl noch ein Vergleich mit mikroökonometrischen Analysen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Vermittlungsgutscheine: Zwischenergebnisse der Begleitforschung 2004: Teil 8: Zusammenfassung der Projektergebnisse (2005)

    Hujer, Reinhard; Spermann, Alexander; Sörgel, Werner; Klee, Günther;

    Zitatform

    Hujer, Reinhard, Günther Klee, Alexander Spermann & Werner Sörgel (2005): Vermittlungsgutscheine: Zwischenergebnisse der Begleitforschung 2004. Teil 8: Zusammenfassung der Projektergebnisse. (IAB-Forschungsbericht 08/2005), Nürnberg, 36 S.

    Abstract

    "Unter Berücksichtigung der implementationsanalytischen und kausalen Analysen für die Einführungsphase der Vermittlungsgutscheine kommen die Autoren zu dem Schluss, dass die Erprobungsphase dieses arbeitsmarktpolitischen Instruments fortgesetzt werden sollte. Aus der Implementationsanalyse zeigt sich, dass der Verbreitungsgrad des Instruments auch nach 27 Monaten Erprobungsphase sehr gering ist. Die kausalen Analysen beziehen sich aufgrund begrenzter Datenverfügbarkeit lediglich auf zwei Ausgabemonate ein Jahr nach Einführung des Instruments (Mai und Juni 2003) und zeigen geringe positive Beschäftigungseffekte auf der Mikro-Ebene. Ob dadurch die Kosten der Vermittlungsgutscheine gerechtfertigt sind, lässt sich derzeit noch nicht abschließend beurteilen. Anzeichen für Mitnahmeeffekte und/oder Missbrauch existieren. Auch haben erfolgreiche Vermittlungen durch Gutscheine die Beschäftigungschancen in anderen Gruppen geschmälert. Deshalb werden verschiedene Vorschläge für eine kosteneffizientere Ausgestaltung der Vermittlungsgutscheine dargestellt und diskutiert. Insbesondere wird auf die Vorschläge des Bundeskabinetts vom 01.09.2004 eingegangen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Personal-Service-Agenturen - Start unter ungünstigen Voraussetzungen (2005)

    Jahn, Elke J. ;

    Zitatform

    Jahn, Elke J. (2005): Personal-Service-Agenturen - Start unter ungünstigen Voraussetzungen. In: IAB-Forum H. 1, S. 14-17.

    Abstract

    "Auf Vorschlag der Kommission für Moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt wurde im Jahr 2003 mit den Personal-Service-Agenturen (PSA) ein neues Instrument der aktiven Arbeitsmarktpolitik entwickelt. Primäres Ziel ist, PSA-Beschäftigte über den Verleih oder die direkte Vermittlung möglichst schnell in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren. Gleichzeitig soll mit Hilfe der PSA die Dauer der Arbeitslosigkeit verkürzt, im Idealfall Arbeitslosigkeit sogar vermieden werden. Für eine arbeitsmarktpolitische Bewertung der Personal-Service-Agenturen ist es noch zu früh. Ihre Einführung fiel in eine Phase, in der der Leiharbeitsmarkt stagnierte oder sogar leicht rückläufig war. Als Schwerpunkt der Vorschläge der Kommission für Moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt stand das Instrument von Beginn an unter enormen Erfolgsdruck. Bereits vor dem eigentlichen Start waren PSA heftiger Kritik ausgesetzt. Zudem hat die Insolvenz des größten PSA-Betreibers dem Instrument einen schweren Imageschaden zugefügt - ein Ereignis, von dem sich das Instrument erst langsam erholen muss." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Jahn, Elke J. ;
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  • Literaturhinweis

    Lokale Beschäftigungsbündnisse: europäische Perspektiven in Forschung und Praxis (2005)

    Kodre, Petra; Scheffelt, Elke; Roggenkamp, Martin; Roth, Christian;

    Zitatform

    Kodre, Petra, Martin Roggenkamp, Christian Roth & Elke Scheffelt (Hrsg.) (2005): Lokale Beschäftigungsbündnisse. Europäische Perspektiven in Forschung und Praxis. (Forschung aus der Hans-Böckler-Stiftung 58), Berlin: Edition Sigma, 206 S.

    Abstract

    "In der Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik hat sich in den neunziger Jahren insbesondere durch die Implementation lokaler Beschäftigungsbündnisse in der Europäischen Union eine neue Handlungsebene etabliert. Aufgrund ihres dezentralen Handlungskontextes und ihres partnerschaftlichen Ansatzes erschließen diese Bündnisse neue Potenziale für mehr Beschäftigung. Das Erkenntnisinteresse dieses Bandes richtet sich auf die Handlungsbedingungen, Erfolgsfaktoren und möglichen Fehlentwicklungen dezentraler Kooperation, wobei die Funktionsweise regionaler Selbstorganisation und Fragen der Effizienz lokaler Beschäftigungsbündnisse von besonderer Bedeutung sind. Die Autor/inn/en stellen nicht nur einzelne Fallbeispiele vor und präsentieren übergreifende Synthesen aus empirischen Einzelergebnissen, sondern diskutieren auch unterschiedliche theoretische Zugänge zur Thematik insbesondere aus der Netzwerk- und Governanceforschung. Ihr Ziel ist es dabei, aus einer europäischen und regionalen sowie international vergleichenden Perspektive den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis voranzutreiben und den Blick für die Erfolgsbedingungen und die mögliche Übertragbarkeit derartiger Bündnisse zu schärfen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Equilibrium Evaluation of Active Labor Market Programmes Enhancing Matching Effectiveness (2005)

    Linden, Bruno Van der ;

    Zitatform

    Linden, Bruno Van der (2005): Equilibrium Evaluation of Active Labor Market Programmes Enhancing Matching Effectiveness. (IZA discussion paper 1526), Bonn, 32 S.

    Abstract

    "This paper evaluates counselling programmes in an equilibrium matching model where workers are heterogeneous in skill levels. Job search effort, labour demand and wages are endogenous. When wages are bargained over, raising the effectiveness of or the access to counselling programmes pushes wages upwards and leads to lower search effort among nonparticipants. The effects of increasing the access of the low-skilled are evaluated numerically by enlarging successively the set of endogenous behaviours. Induced effects outweigh substantial positive micro effects on low-skilled employment when all 'margins' are taken into account. The inter-temporal utility of the low-skilled nevertheless increases because search effort declines. On the contrary, when the net wage of the low-skilled is a fixed proportion of the one bargained by the high-skilled, raising the access to counselling programmes has small positive effects on all criteria." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Neue Arbeit - Neues Leben: Evaluation eines Arbeitsmarktprojekts zum Einsatz von neuen Coaching- und Qualifizierungskonzepten für ältere Arbeitslose mit dem Ziel der Vermittlung in den 1. Arbeitsmarkt in der Region Ostwestfalen von Juni 2002 bis Juli 2004 (2005)

    Lohmann, Bettina;

    Zitatform

    Lohmann, Bettina (2005): Neue Arbeit - Neues Leben. Evaluation eines Arbeitsmarktprojekts zum Einsatz von neuen Coaching- und Qualifizierungskonzepten für ältere Arbeitslose mit dem Ziel der Vermittlung in den 1. Arbeitsmarkt in der Region Ostwestfalen von Juni 2002 bis Juli 2004. Bielefeld, 33 S.

    Abstract

    "Das Projekt 'Neue Arbeit - neues Leben' war eines von mehreren arbeitsmarktpolitischen Projekten der EQUAL-Entwicklungspartnerschaft IN.OWL (Innovationsnetzwerk für Beschäftigung in Ostwestfalen-Lippe). Die aus dem europäischen Sozialfonds geförderte Gemeinschaftsinitiative EQUAL zielt darauf ab, neue Wege zur Bekämpfung von Diskriminierung und Ungleichheit von Arbeitenden und Arbeitsuchenden auf dem Arbeitsmarkt zu erproben. Eine dieser von Diskriminierung und Ungleichheit bedrohten Gruppe sind die über 45-jährigen Arbeitslosen, deren Wiedereingliederung in den 1. Arbeitsmarkt im Verhältnis zu anderen Altersgruppen besonders problematisch ist. Zielsetzung des Projektes 'Neue Arbeit - neues Leben' war, 600 über 45-jährige Arbeitslose intensiv zu beraten, 240 dieser Personen (40 %) adäquate Maßnahmen anzubieten und letztlich 180 Personen (30 %) in den ersten Arbeitsmarkt zu vermitteln. Hierzu gab es Beraterinnen an drei Standorten, jeweils eine/r für den Kreis Gütersloh, die Stadt Bielefeld und den Kreis Lippe. Ziel war, ein speziell auf diese Altersgruppe zugeschnittenes Coaching zu entwickeln, adäquate Maßnahmen zu finden oder zu konzipieren und die Aufnahmebereitschaft des Arbeitsmarktes für die Zielgruppe zu verbessern. Eine weitere Aufgabe der Projektleitung war, die Daten der 600 Teilnehmenden zu erfassen, statistisch auszuwerten und aufgrund dieser Erkenntnisse Empfehlungen zur besseren Vermittelbarkeit von über 45-jährigen Arbeitslosen zu geben. Hierzu dient der vorliegende Bericht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Evaluierung der österreichischen Arbeitsmarktförderung 2000-2003 (2005)

    Lutz, Hedwig; Mahringer, Helmut; Pöschl, Andrea;

    Zitatform

    Lutz, Hedwig & Helmut Mahringer (2005): Evaluierung der österreichischen Arbeitsmarktförderung 2000-2003. (WIFO-Monographien 10/2005), Wien, 460 S.

    Abstract

    "Das WIFO hat wichtige Instrumente der Arbeitsmarktförderung mit mikroökonometrischen Methoden auf ihre Wirkung auf die weitere Erwerbslaufbahn der Geförderten untersucht. Alle analysierten Maßnahmen wirken sich demnach positiv auf die Erwerbsbeteiligung aus. Nicht immer wird aber auch die Integration ins Beschäftigungssystem positiv beeinflusst: Während die Teilnahme an Maßnahmen zur Vermittlungsunterstützung und an Qualifizierungsmaßnahmen die nachfolgenden Beschäftigungszeiten von Frauen zwischen 25 und 44 Jahren durchwegs erhöht, sind für Frauen im höheren Erwerbsalter und für Männer kaum signifikant positive Effekte festzustellen. Beschäftigungsmaßnahmen haben hingegen einen positiven Einfluss auf die (ungeförderte) Beschäftigung älterer Arbeitsloser." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Performanzvergleich und Erfolgsbedingungen der Arbeitsagenturen: Endbericht für die Hans-Böckler-Stiftung Projekt: Effizienzmobilisierung der Arbeitsverwaltung: Leistungsvergleich und Lernen von guten Praktiken (Benchmarking) (Projekt 200-211-4) (2005)

    Mosley, Hugh; Causs, Sandra; Müller, Kai-Uwe; Schmid, Günther; Schütz, Holger ; Hilbert, Christoph; Schmiansky, Frank; Zierer-Kuhnle, Angelika; Carlson, Sören ;

    Zitatform

    Mosley, Hugh, Holger Schütz, Günther Schmid, Kai-Uwe Müller, Christoph Hilbert & Frank Schmiansky (2005): Performanzvergleich und Erfolgsbedingungen der Arbeitsagenturen. Endbericht für die Hans-Böckler-Stiftung Projekt: Effizienzmobilisierung der Arbeitsverwaltung: Leistungsvergleich und Lernen von guten Praktiken (Benchmarking) (Projekt 200-211-4). Berlin, 279 S.

    Abstract

    "Im ersten Kapitel (Mosley und Müller) werden die Eingliederungsquoten als Performanzindikator für Maßnahmenerfolg berechnet, wobei nur solche Eingliederungen berücksichtigt werden, die einen nachhaltigen Effekt versprechen. Entsprechend der Methodologie der Performanzanalyse geht es dabei darum, die Unterschiede arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen beim Eingliederungserfolg in den ersten Arbeitsmarkt zu analysieren, der den Agenturen auch tat. sächlich zugerechnet werden kann. Im zweiten Kapitel (Mosley und Müller) werfen wir ein Auge auf die Kosteneffizienz aktiver Maßnahmen im regionalen Vergleich. Bezieht man die Eingliederungsquoten auf die Maßnahmekosten, resultiert ein Indikator für die durchschnittlichen Eingliederungskosten pro Maßnahme bzw. für die arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen insgesamt. Das dritte Kapitel (Mosley und Müller) untersucht den Eingliederungserfolg bei Arbeitslosen auf der Basis von Übergangsraten in reguläre Beschäftigung. Das Ziel ist wiederum, den Einfluss der Agenturen auf diesen Erfolg in Abhängigkeit und unter Kontrolle der Umfeldbedingungen zu schätzen. Da sich die Geschäftsdaten zur Vermittlungstätigkeit als nicht zuverlässig erwiesen haben, muss auf eine Performanzanalyse des Vermittlungsprozesses (z. B. Marktanteil der Vermittlung) verzichtet werden. Die Arbeiten in diesem und dem folgenden Kapitel konzentrieren sich daher auf die Wirkung der Venmittlungstätigkeit. Im vierten Kapitel (Oschmiansky und Müller) wird die Sanktionspolitik der Arbeitsagenturen analysiert. Obwohl Aktivierungsmaßnahmen im Sinne verschärfter Sanktionierung gängige Politik geworden sind, ist über deren Wirkungen fast nichts bekannt. Klärungsbedarf besteht sowohl hinsichtlich veränderter Regelungen als auch hinsichtlich unterschiedlicher Praktiken der Agenturen. Im umfangreichen fünften Kapitel (Schütz) geht es um die Prozessevaluation von Arbeitsagenturen, mit anderen Worten um den Blick in den 'schwarzen Kasten' der Implementation. Nur dieses Vorgehen ermöglicht es, die Ursachen für die zurechenbaren Leistungsunterschiede zu erkennen, und nur dieses Vorgehen kann Lernprozesse stimulieren. Das sechste Kapitel (Schütz) ergänzt das fünfte Kapitel um eine international vergleichende Dimension. Es analysiert die Reformprozesse und das Controlling öffentlicher Beschäftigungsdienste in Großbritannien und den Niederlanden und vergleicht diese Erfahrungen mit Deutschland. Im siebten Kapitel (Hilbert) schließlich wird ein Modell aus einem Nachbarland unter die Lupe genommen, das beispielsweise die Hartz-Kommission als 'best practice' des Leistungsvergleichs beeindruckte. Es wird gefragt, ob die Schweizer Erfahrungen mit einem anreizkompatiblen Leistungsvergleich von Arbeitsagenturen auf Deutschland übertragbar sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    New estimates in the risk and duration of registered unemployment in urban Russia (2005)

    Nivorozhkin, Anton ;

    Zitatform

    Nivorozhkin, Anton (2005): New estimates in the risk and duration of registered unemployment in urban Russia. (School of Slavonic and East European Studies. Working paper 60), London, 29 S.

    Abstract

    "This paper examines whether deregistration from the employment office decreases unemployment duration. The study is based on Russian individual-level data from the Public Employment Office of Rostov-on-Don combined with information from the 2000 household survey. Using a proportional hazard model, I find a significant excess in job finding rates following employment office deregistration. The predicted risk of getting a job is non-monotonic and tends to decrease at longer duration intervals. An important finding is that only 29% of the unemployed obtained a job simultaneously with deregistering from the Public Employment Office. Others continued to search for job on their own." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Nivorozhkin, Anton ;
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  • Literaturhinweis

    Do job search rules and reemployment services reduce insured unemployment? (2005)

    O'Leary, Christopher; Wandner, Stephen A.;

    Zitatform

    O'Leary, Christopher & Stephen A. Wandner (2005): Do job search rules and reemployment services reduce insured unemployment? (Upjohn Institute staff working paper 2005-112), Kalamazoo, 24 S.

    Abstract

    "This paper summarizes state unemployment insurance job search policies based on a recent survey of states by the National Association of State Workforce Agencies. It then reviews research results on the effects of reemployment services on durations of insured unemployment. The paper documents how state administrative practices have changed and questions whether these changes may have affected monitoring of claimant compliance with work search requirements. Since state policies on job search and service referral can affect insured durations of unemployment, these policies can also affect the measured total unemployment rate." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Vermittlungsgutscheine: Zwischenergebnisse der Begleitforschung 2004: Teil 5: Kosten-Nutzen-Analyse (2005)

    Pfeiffer, Friedhelm ; Winterhager, Henrik;

    Zitatform

    Pfeiffer, Friedhelm & Henrik Winterhager (2005): Vermittlungsgutscheine: Zwischenergebnisse der Begleitforschung 2004. Teil 5: Kosten-Nutzen-Analyse. (IAB-Forschungsbericht 05/2005), Nürnberg, 23 S.

    Abstract

    "Zur Bewertung des Ressourceneinsatzes der Bundesagentur für Arbeit wird eine fiskalische Kosten-Nutzen-Analyse (KNA) auf Basis der Mikro- und Makroanalyse durchgeführt. Bei der Berechnung der Ertragseffekte werden direkte und indirekte Maßnahmeneffekte einbezogen. Wirkungen auf das Bruttoinlandsprodukt und die Zusatzlasten der Besteuerung bleiben unberücksichtigt. Nach unseren Berechnungen betragen in Ostdeutschland die Kosten für Ausgabe und Einlösung der im Mai und Juni 2003 ausgegebenen Vermittlungsgutscheine 6,5 Millionen EURO, in Westdeutschland 4,8 Millionen EURO. Dem steht ein Nutzen durch die Einsparung von Leistungen der Bundesagentur für Arbeit an die ursächlich durch die Vermittlungsgutscheine Beschäftigten sowie die von diesen zusätzlich gezahlten Steuern und Sozialversicherungsbeiträge gegenüber. Diese Position wird jedoch noch durch die im Rahmen der Makroanalyse gefundenen indirekten negativen Effekte vermindert. Substitutions- und Verdrängungseffekte haben offenbar für die Gruppe der Nichtteilnehmer die Einmündung in Beschäftigung in einem signifikanten Maße erschwert. Diese Mehrkosten können aufbauend auf den Mikroanalysen ebenfalls abgeschätzt werden. Der mit diesem Verfahren ermittelte Nutzen beträgt in Ostdeutschland für den kurzen Zeitraum von 6 Monaten nach Einmündung in die Beschäftigung 2,2 Millionen EURO, in Westdeutschland 4,4 Millionen EURO. Demnach scheinen für den Fiskus einschließlich Bundesagentur für Arbeit die Nettokosten der Vermittlungsgutscheine, die im Mai und Juni 2003 ausgegeben wurden, für Ostdeutschland höher als für Westdeutschland zu sein. Es handelt sich um erste Zwischenergebnisse, die noch der Überprüfung (Verlängerung des Beobachtungszeitraumes) bedürfen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Führen verschärfte Zumutbarkeitsregeln der Arbeitsvermittlung zu schnellerer Wiederbeschäftigung? (2005)

    Pollmann-Schult, Matthias ;

    Zitatform

    Pollmann-Schult, Matthias (2005): Führen verschärfte Zumutbarkeitsregeln der Arbeitsvermittlung zu schnellerer Wiederbeschäftigung? In: Zeitschrift für Sozialreform, Jg. 51, H. 3, S. 315-336.

    Abstract

    "Gemäß der seit April 1997 geltenden Zumutbarkeitsbestimmungen können Arbeitslose deutlich früher als zuvor in Beschäftigungen vermittelt werden, deren Arbeitsanforderungen unterhalb ihres Qualifikationsniveaus liegen. Anhand der Daten des SOEP werden für die alten Bundesländer Arbeitslosigkeitsphasen von Leistungsbeziehern vor und nach 1997 hinsichtlich ihrer Dauer sowie der Qualität der Wiederbeschäftigung miteinander verglichen. Die empirischen Ergebnisse zeigen kein Indiz für eine Veränderung des Übergangsverhaltens von Leistungsbeziehern nach Inkrafttreten der Neuregelung der Zumutbarkeitsbestimmungen. Weder wird nach April 1997 ein schnellerer Übergang in Erwerbstätigkeit, noch ein verstärktes Übergangsverhalten in unterwertige Beschäftigung beobachtet. Somit kann die Annahme, dass die Neuregelung der Zumutbarkeitsbestimmungen zu einer schnelleren, aber qualitativ ungünstigeren Wiederbeschäftigung führte, nicht bestätigt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Profiling for better services: report on the European Profiling-Seminar, Nuremberg, January 12-14, 2005 (2005)

    Rudolph, Helmut; Konle-Seidl, Regina ;

    Zitatform

    Rudolph, Helmut & Regina Konle-Seidl (2005): Profiling for better services. Report on the European Profiling-Seminar, Nuremberg, January 12-14, 2005. Nürnberg, 24 S., Beitrag auf CD-ROM.

    Abstract

    Im Januar 2005 kamen auf Einladung der Bundesagentur für Arbeit und des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung über 80 Gäste aus 25 europäischen öffentlichen Arbeitsverwaltungen und aus Australien zu dem von der EU-Kommission initiierten Profiling-Seminar nach Nürnberg. In vier Arbeitsgruppen wurden Profiling-Ansätze aus 12 Ländern diskutiert, mit eigenen Erfahrungen verglichen und auf ihre Übertragbarkeit für die Verbesserung von Dienstleistungen hin überprüft. Idealtypisch lassen sich drei Typen von Profiling mit unterschiedlichen Funktionen, Instrumenten und Methoden unterscheiden, die in der Praxis der nationalen Arbeitsagenturen auf unterschiedliche Weise kombiniert werden: 1. Profiling als Diagnoseinstrument; 2. Profiling als Instrument zur Kundensegmentierung und Bestimmung einer individuellen Kundenstrategie; 3. Profiling als Instrument zur Ressourcenallokation. Als Ergebnisse der Konferenz werden folgende Verbesserungsvorschläge festgehalten: Der Profiling-Begriff sollte präzisiert und differenziert werden. Profiling sollte zur Optimierung von Geschäftsprozessen genutzt werden, in Fachkonzepte einbettet und dynamisch einsetzt werden. Eine Abstimmung der Profiling-Instrumente auf Kundengruppen ist notwendig. Die Akzeptanz von Profiling-Instrumenten kann durch Transparenz gefördert werden. Sinnvoll ist eine Konzentration auf die Stärken des Bewerbers, nicht auf seine Schwächen. Bewerber-Profile können für ein verbessertes Job-Matching eingesetzt werden. Wichtig ist die Evaluation von Profiling-Instrumenten und -konzepten und der Austausch posititver Praxiserfahrung. Zur Frage, welchen Beitrag Profiling-Ansätze zur Reduktion von Langzeitarbeitslosigkeit leisten können, wurde festgestellt, dass es sich dabei weniger um ein flächendeckend einzusetzendes Instrument handelt, es aber wohl geeignet ist, die Vermittlungschancen einer eng abgegrenzten Gruppe wie die der Langzeitarbeitslosen zu erhöhen, indem durch eine qualitative Verbesserung der Vermittlungsprozesse indirekt ein Beitrag zur Verringerung der Langzeitarbeitslosigkeit geleistet wird. Auf der CD-ROM befinden sich der deutsche und der englische Bericht und verschiedene Präsentationen und Fotos. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Konle-Seidl, Regina ;
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  • Literaturhinweis

    The impact of early case management on long term unemployment in Germany: paper presented at the EU-Profiling Seminar Nuremberg, 13/01/2005 (2005)

    Rudolph, Helmut;

    Zitatform

    Rudolph, Helmut (2005): The impact of early case management on long term unemployment in Germany. Paper presented at the EU-Profiling Seminar Nuremberg, 13/01/2005. Nürnberg, 13 S.

    Abstract

    Im Zuge der Europäischen Beschäftigungsstrategie erfolgte eine Neuausrichtung der Arbeitsmarktpolitik in Deutschland weg von reaktiven Maßnahmen hin zu mehr Prävention. Die Prävention von Arbeitslosigkeit und die Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit wurden zu den Hauptaufgaben der Bundesagentur für Arbeit (BA). Gemeinsam mit dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) wurde ein Modellprojekt initiiert, um Arbeitslose mit einem hohen Risiko der Langzeitarbeitslosigkeit frühzeitig zu identifizieren. Diesen Arbeitslosen wurde ein Fallmanager zur Seite gestellt. Drei lokale Arbeitsagenturen beteiligten sich an dem Projekt und erstellten eine Profiling-Checkliste für neu registrierte Arbeitslose. Das Modellprojekt verfolgte drei Hauptziele: 1. Test eines statistischen Modells zur Vorhersage des Langzeitarbeitslosigkeits-Risikos und Evaluation seiner Zuverlässigkeit; 2. Test der Aussagekraft intuitiver Bewertungen des individuellen Risikos durch Mitarbeiter der Arbeitsagenturen und Evaluation der Zuverlässigkeit; 3. Anwendung beider Instrumente zur Vorhersage des Risikos der Langzeitarbeitslosigkeit und Überprüfung der Präventionsmöglichkeiten von Fallmanagern. Nach einem und nach zwei Jahren wurde der Erwerbsstatus der Risikogruppe untersucht. Im Ergebnis ergab sich kein messbarer präventiver Effekt des Modellprojekts. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Das arbeitsmarktpolitische Programm FAIR: Zwischenergebnisse der Begleitforschung 2004 (2005)

    Schiel, Stefan; Schröder, Helmut ; Cramer, Ralph; Hess, Doris; Gilberg, Reiner;

    Zitatform

    Schiel, Stefan, Ralph Cramer, Reiner Gilberg, Doris Hess & Helmut Schröder (2005): Das arbeitsmarktpolitische Programm FAIR. Zwischenergebnisse der Begleitforschung 2004. (IAB-Forschungsbericht 19/2005), Nürnberg, 104 S.

    Abstract

    "Im Zentrum der Evaluation des arbeitsmarktpolitischen Programms 'FAIR - Förderung der Arbeitsaufnahme - integriert und regulär' steht die Frage, ob die Vermittlungs- und Wiedereingliederungschancen von Langzeitarbeitslosen durch einen verbesserten Personalschlüssel in der Vermittlung spürbar erhöht werden können. Gleichfalls interessiert, ob sich die Mehrkosten für Personal und eingesetzte Maßnahmen durch eine schnellere Vermittlung amortisieren. Zwischen Juli 2002 und September 2004 wurden in den vier FAIR-Geschäftsstellen 17.188 Langzeitarbeitslose durch die FAIR-Teams betreut. FAIR wendet sich sowohl an relativ junge Arbeitnehmer als auch an Berufserfahrene und ältere Arbeitnehmer bis zum Eintritt in den Ruhestand. Im Rahmen multifaktorieller Übergangsratenmodelle (Ereignisanalysen) wurde die Wirkung der Einflussfaktoren auf die Übergangswahrscheinlichkeit (Übergang in eine Erwerbstätigkeit am ersten Arbeitsmarkt) geprüft. Ohne Differenzierung zwischen ungeförderter und geförderter Beschäftigung führte die Betreuung in FAIR zu einem statistisch signifikanten Chancenzuwachs von 46 Prozent. Bei Kontrolle der durchgeführten Maßnahmen verringert sich der Chancenzuwachs geringfügig auf 42 Prozent. Betrachtet man lediglich die ungeförderten Beschäftigungen, dann reduziert sich der Effekt um rund die Hälfte. Bei der Nachhaltigkeitsbetrachtung von mindestens sieben Monaten zeigt sich, dass mit FAIR eine höhere Nachhaltigkeit bei der Überleitung in eine Beschäftigung verbunden ist. Für die Effizienzbetrachtung wurde ein Kosten-Nutzen-Modell in vier Varianten berechnet. Die Ergebnisse geben Aufschluss darüber, dass sich das arbeitsmarktpolitische Programm FAIR zu Beginn der Programmlaufzeit aus betriebswirtschaftlicher Perspektive (noch) nicht rechnet. Der finanzielle Mehreinsatz in FAIR führt zwar zu einer schnelleren Integration in Arbeit und entlastet das Budget für den Leistungsbezug spürbar. Zu Beginn des Programms überwiegen allerdings noch die Mehrkosten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsagenturen auf dem Prüfstand: Leistungsvergleich und Reformpraxis der Arbeitsvermittlung (2005)

    Schütz, Holger ; Müller, Kai-Uwe; Ochs, Peter; Mosley, Hugh; Oschmiansky, Frank; Mosley, Hugh; Schütz, Holger ; Hilbert, Christoph;

    Zitatform

    Schütz, Holger & Hugh Mosley (Hrsg.) (2005): Arbeitsagenturen auf dem Prüfstand. Leistungsvergleich und Reformpraxis der Arbeitsvermittlung. (Modernisierung des öffentlichen Sektors. Sonderband 24), Berlin: Edition Sigma, 351 S.

    Abstract

    "Angesichts einer langen Phase hoher Arbeitslosigkeit wurde und wird die Frage nach der Qualität und Wirksamkeit der deutschen Arbeitsverwaltung immer lauter gestellt; der 'Vermittlungsskandal' von 2002 führte die Kritik auf einen neuen Höhepunkt und war die Initialzündung für eine Reihe von arbeitsmarktpolitischen Reformen, die von der sog. 'Hartz-Kommission' ausgingen. Was hat sich seitdem verändert? Sind die Arbeitsagenturen auf dem richtigen Weg und bewähren sie sich - auch im internationalen Vergleich? Dieser Sammelband stellt sie aus verschiedenen Perspektiven auf den Prüfstand. In einem ersten Schritt werden Eingliederungserfolg, Kosteneffizienz sowie Sanktions- und Sperrzeitenpolitik der deutschen Arbeitsagenturen mit Hilfe quantitativer Leistungsvergleiche analysiert. Im zweiten Schritt präsentieren die Autoren qualitative Untersuchungen zu Reformen und Umsetzungspraxis der Arbeitsvermittlung, u.a. zum neuen Kundenzentrum der Bundesagentur für Arbeit. In einem dritten Schritt werden die Erfahrungen anderer Länder einbezogen; u.a. durch einen Vergleich der Reformen der Arbeitsvermittlung und des Controllings in Großbritannien, den Niederlanden und Deutschland." (Autorenreferat, IAB-Doku)
    Inhaltsverzeichniss:
    Hugh Mosley, Kai-Uwe Müller: Leistungsvergleich von Arbeitsagenturen: Eingliederungsquoten als Performanzindikator für Maßnahmeerfolg (21-55); Hugh Mosley, Kai-Uwe Müller: Die Kosteneffizienz aktiver Maßnahmen im regionalen Vergleich ( 57-72); Hugh Mosley, Kai-Uwe Müller: Performanzanalyse der Arbeitsagenturen: Eingliederungserfolg bei Arbeitslosen (73-94); Kai-Uwe Müller, Frank Oschmiansky: Die Sanktionspolitik der Arbeitsagenturen: Eine empirische Analyse zu Sperrzeiten (95-134); Holger Schütz: Vom Arbeitsamt zum Kundenzentrum - Reformveränderungen der deutschen Arbeitsvermittlung (135-178); Peter Ochs: Die Arbeitsverwaltung im Wandel - Agenturmodelle beim Übergang in die neue BA-Welt (179-219); Peter Ochs, Holger Schütz: Das BA-Kundenzentrum der Zukunft (221-240); Holger Schütz: Reformprozesse und Controlling öffentlicher Beschäftigungsdienste: Großbritannien, die Niederlande und Deutschland im Vergleich (241-269); Christoph Hilbert: Performanzmessung und Anreize in der regionalen Arbeitsvermittlung: Der Schweizer Ansatz und eine Modellrechnung für Deutschland (271-291); Holger Schütz, Hugh Mosley: Fazit: Perspektiven des Leistungsvergleichs und der Reformpraxis (293-309).

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  • Literaturhinweis

    Arbeitnehmerüberlassung in den Niederlanden (2005)

    Wilkens, Ingrid;

    Zitatform

    Wilkens, Ingrid (2005): Arbeitnehmerüberlassung in den Niederlanden. In: Bundesarbeitsblatt H. 11, S. 18-25.

    Abstract

    "Europaweit gelten die Niederlande als Vorbild für den großflächigen Einsatz von Zeitarbeit. Doch ist die Arbeitnehmerüberlassung dort anders geregelt als beispielsweise in Deutschland. Der vorliegende Beitrag erläutert die Besonderheiten und das unter sozialpolitischen Aspekten interessante Modell der schrittweise zunehmenden sozialen Absicherung der Zeitarbeitskräfte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    From unemployment to work (2005)

    Zitatform

    (2005): From unemployment to work. (Policy brief / OECD), 8 S.

    Abstract

    "All OECD governments recognise the need to provide income support for the unemployed. But how do they ensure that income support provides a cushion for a brief period to enable the person to find a new job, without becoming a permanent alternative to work? Cutting benefit levels would automatically increase the incentive to move from welfare to work, but it would not help people to find suitable employment and would aggravate social hardship for those who do not enter employment at all. Providing income support for jobseekers while at the same time strengthening their incentive to work is a puzzle that most OECD countries are still trying to solve. To resolve this puzzle, countries are using a combination of two methods. First, governments encourage jobseekers to become more active in their efforts to find work by providing job-search support, and by requiring contact with employment services as well as participation in programmes after a certain period of unemployment. ... Second, income supplements can be provided to low-income individuals who accept a job - so-called 'in-work benefits'." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Evaluation der Maßnahmen zur Umsetzung der Vorschläge der Hartz-Kommission: Modul 1a: Neuausrichtung der Vermittlungsprozesse. Bericht 2005 für das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (2005)

    Abstract

    "Das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit hat das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung und das infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft im September 2004 mit dem Evaluationsvorhaben Arbeitspaket 1, 'Modul 1a Neuausrichtung der Vermittlungsprozesse' beauftragt. Im Mittelpunkt steht die zentrale Frage, ob eine 'Verbesserung der Qualität und Schnelligkeit der Arbeitsvermittlung' nachgewiesen werden kann, die auf die Reformgesetze und -maßnahmen zurückzuführen sind. Implementationsanalysen untersuchen die Praxis der Agenturen bezüglich Bewerberdifferenzierung, Kundenmanagement, Aktivierung sowie Neuregelung von Zumutbarkeit und Sperrzeiten sowie die Vermittlungsdienstleistungen an Arbeitgeber. Auch der Einsatz vermittlungsnaher Dienstleistungen (Einschaltung Dritter nach §37, Eingliederungsmaßnahmen durch Träger §421i, Vermittlungsgutscheine, Personal- Service-Agenturen (PSA)) wird unter Umsetzungsgesichtspunkten untersucht. Über die Vermittlungsorganisation in Arbeitsgemeinschaften nach §44b SGB II liegen erste Ergebnisse einer Grunderhebung vor. Die mittels Fallstudien, Dokumentenanalyse, schriftlichen und telefonischen Erhebungen gewonnenen Ergebnisse umreißen den Stand der Neuausrichtung der Vermittlungsprozesse. Die Wirkung der neu ausgerichteten Vermittlungsprozesse werden unter zwei Gesichtspunkten untersucht. Mittels multivariater Auswertungen wird zum einen die Wirkung des Kundenzentrums auf die Abgänge aus Arbeitslosigkeit geprüft. In einer instrumentenspezifisch angelegten Wirkungsanalyse wird zum anderen die Effektivität von vermittlungsnahen Dienstleistungen (Beauftragung Dritter, Beauftragung von Trägern mit Eingliederungsmaßnahmen, Personal Service Agenturen, Vermittlungsgutschein) analysiert und eine entsprechende Kosten-Nutzen-Bewertung vorgenommen. Der Bericht 2005 legt die Ergebnisse nach neun Monaten Laufzeit des Evaluationsvorhabens vor. Er ist vom Bemühen getragen, bereits belastbare Ergebnisse nach diesem vergleichsweise kurzen Zeitraum vorzulegen. Die Berichterstattung steht allerdings unter dem deutlichen Hinweis, dass die Organisation der Vermittlungsprozesse in den Agenturen und Arbeitsgemeinschaften weiterhin im Fluss ist. Die Implementationsstudien versuchen deswegen über die Momentaufnahme hinaus, grundlegende Konstruktionsfragen und -probleme aufzuzeigen. Wegen des vergleichsweise kurzen Beobachtungszeitraums seit Einführung der Kundenzentren und der vermittlungsnahen Dienstleistungen stehen auch die Wirkungsanalysen noch unter Vorbehalten." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Australien musste die Arbeitsmarktreform reformieren: erhebliche Mängel bei der Evaluation der privaten Agenturen festgestellt (2004)

    Bach, Heinz W.;

    Zitatform

    Bach, Heinz W. (2004): Australien musste die Arbeitsmarktreform reformieren. Erhebliche Mängel bei der Evaluation der privaten Agenturen festgestellt. In: Arbeit und Beruf, Jg. 55, H. 11, S. 321-327.

    Abstract

    Australien war der erste OECD-Mitgliedstaat, der eine grundsätzliche Arbeitsmarktreform und eine solche des Employment Service durchführte. Australien wurde auch berühmt durch die Radikalität, mit der dort die Arbeitsvermittlung privatisiert, besser gesagt entstaatlicht wurde. Der Beitrag befasst sich mit der Reform der Arbeitsmarktreform, die im Jahr 2003 im Rahmen des Employment Service Contract Nr. 3 (ESC III) stattfand. Die Ursache waren Mängel des bisherigen Systems der Vermittlung und Betreuung von Arbeitslosen mit Vermittlungshemmnissen, die um so schwerer wogen, je größer und/oder vielfältiger die Vermittlungshemmnisse der arbeitsuchenden Personen sich gestalteten. Diese Mängel schienen so gravierend, dass die Effektivität des gesamten Systems für schwieriger vermittelbare Personenkreise in Frage gestellt werden musste. Staatliche Beschäftigungsprogramme sowie staatliche berufliche Qualifizierungsmaßnahmen wurden weistestgehend aufgegeben. Die Zahl der Anbieter ist im Verlauf der ESC III reduziert worden, wobei sich die Auswahl der Anbieter gegenüber den bisherigen Vergabeverfahren nicht wesentlich geändert hat. Centrelink nimmt unter Abstrichen weiterhin die Rolle des Eingangs (gateway) in das Vermittlungs- und Betreuungssystem hinein wahr. Job Placement-Organisationen haben hingegen an Bedeutung gewonnen und der Charakter der Job Network-Agentur hat sich dahingegen geändert, dass die Verantwortlichkeit der Agenturen für die Durchführung und den Erfolg vermittlungsorientierter Maßnahmen drastisch verstärkt worden ist. Aktivitäten und Unterstützung für Langzeitarbeitslose werden im weitaus größerem Umfang festgeschrieben; ebenfalls ist das Honorarsystem sehr viel differenzierter geworden. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Forschung zum SGB II aus Sicht des IAB: die neuen Forschungsaufgaben im Überblick (2004)

    Beckmann, Petra; Konle-Seidl, Regina ; Blien, Uwe ; Koch, Susanne ; Rudolph, Helmut; Feil, Michael; Stephan, Gesine ; Dietrich, Hans ; Promberger, Markus ; Brinkmann, Christian;

    Zitatform

    Beckmann, Petra, Uwe Blien, Christian Brinkmann, Hans Dietrich, Michael Feil, Susanne Koch, Regina Konle-Seidl, Markus Promberger, Helmut Rudolph & Gesine Stephan (2004): Forschung zum SGB II aus Sicht des IAB. Die neuen Forschungsaufgaben im Überblick. (IAB-Forschungsbericht 06/2004), Nürnberg, 26 S.

    Abstract

    "Das Inkrafttreten des SGB II am 1.1.2005 bringt umfangreiche Änderungen des Arbeitsmarktgeschehens in Deutschland mit sich. Deren wissenschaftliche Begleitung wird vom IAB als eine der wichtigsten kommenden Herausforderungen an die Arbeitsmarkt- und Berufsforschung betrachtet. Die Darstellung strukturiert den Forschungsbedarf zum SGB II aus Sicht des IAB. Die hier skizzierten Forschungsansätze bedürfen weiterer Diskussion und Spezifizierung sowie sicherlich auch der Ergänzung. Ausgeklammert werden an dieser Stelle sich mit dem Optionsgesetz verbindende Zusatzfragestellungen. Zudem ist nicht davon auszugehen, dass das IAB alle genannten Themen bearbeiten wird: § 55 SGB II sieht explizit vor, dass Dritte mit Teilen der Wirkungsforschung beauftragt werden können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Strukturpolitik, Beschäftigungspolitik und die Bundesanstalt für Arbeit (2004)

    Bellmann, Lutz ; Promberger, Markus ;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz & Markus Promberger (2004): Strukturpolitik, Beschäftigungspolitik und die Bundesanstalt für Arbeit. In: F. Gerlach & A. Ziegler (Hrsg.) (2004): Neuere Herausforderungen der Strukturpolitik, S. 204-237.

    Abstract

    "Strukturpolitik und Beschäftigungspolitik sind ihrem Wesen nach eng verzahnt, ein Umstand, dem jedoch in der praktischen Arbeitsmarktpolitik nicht immer ausreichend Rechnung getragen wird. Im Mittelpunkt des Beitrages stehen die strukturpolitischen Aspekte und Effekte der deutschen Arbeitsmarktpolitik, deren Hauptakteur die Bundesanstalt für Arbeit ist. Der strukturpolitische Gehalt der wesentlichen arbeitsmarktpolitischen Instrumente wird untersucht und bewertet. Eine Hauptthese ist, dass strukturorientierte Komponenten der Arbeitsmarktpolitik zwar noch im SGB III und Job-AQTIV-Gesetz ausgebaut wurden, mit den neuesten Gesetzen über 'moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt' und der entsprechenden Neuausrichtung der Arbeitsmarktinterventionen wieder rückläufig sind; die derzeitige Arbeitsmarktpolitik ist also strukturpolitisch nur unzureichend flankiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ; Promberger, Markus ;
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    Rot-grüne Reformen am Arbeitsmarkt: ein Armutszeugnis (2004)

    Berthold, Norbert; Berchem, Sascha von;

    Zitatform

    Berthold, Norbert & Sascha von Berchem (2004): Rot-grüne Reformen am Arbeitsmarkt. Ein Armutszeugnis. (Wirtschaftswissenschaftliche Beiträge des Lehrstuhls für Volkswirtschaftslehre, Wirtschaftsordnung und Sozialpolitik 72), Würzburg, 50 S.

    Abstract

    Der Autor befasst sich unter ordnungspolitischen Gesichtspunkten mit dem Job-AQTIV-Gesetz und den Hartz-Gesetzen für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt. "Die von den Reformen verfolgten Ziele lassen sich grob in drei Bereiche einteilen: Erstens sollen durch Modifikationen der entscheidenden Parameter der Lohnersatzleistungen selbst individuelles Moral Hazard" verringert und die Bemühungen der Arbeitslosen gestärkt werden, die Phase der Arbeitslosigkeit schnellstmöglich zu beenden. Durch eine Verbesserung der Beratungs- und Vermittlungsaktivitäten soll dieser Prozess zusätzlich begleitet und Langzeitarbeitslosigkeit vermieden werden. Zweitens sollen durch geeignete Qualizierungsmaßnahrnen die individuellen Wiedereinstellungschancen auch geringer qualifizierter Arbeitsloser verbessert werden. Schließlich soll drittens durch pekuniäre Anreize direkt die Arbeitsnachfrage und das Arbeitsangebot zu Gunsten der gegenwärtig Arbeitslosen beeinflusst werden. Subventionen auf Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite stellen gleichsam eine Alternative zu Beratung, Vermittlung und Qualifizierung dar. Arbeitslose sollen auf diese Weise Anreize und Möglichkeiten erhalten, in das reguläre Berufsleben zurückzukehren oder den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Effective active labor market policies (2004)

    Boone, Jan ; Ours, Jan C. van;

    Zitatform

    Boone, Jan & Jan C. van Ours (2004): Effective active labor market policies. (IZA discussion paper 1335), Bonn, 40 S.

    Abstract

    "We present a theoretical and empirical analysis of different types of active labor market policies (ALMP). In our empirical analysis we use data on 20 OECD countries covering the time period 1985-1999. We find that labor market training is the most effective program to bring down unemployment. Public employment services have some impact while subsidized jobs are not effective at all. Our theory considers ALMP in the context of a search-matching model." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Kosten-Nutzen-Relationen bei Sozialer Arbeit - Beschäftigungsförderung für Langzeitarbeitslose (2004)

    Bröker, Andreas H.; Schönig, Werner;

    Zitatform

    Bröker, Andreas H. & Werner Schönig (2004): Kosten-Nutzen-Relationen bei Sozialer Arbeit - Beschäftigungsförderung für Langzeitarbeitslose. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 57, H. 8, S. 421-427.

    Abstract

    "Die Analysen zweier Projekte gemeinsamer Beschäftigungsförderung zeigen, dass die Zusammenarbeit zwischen Arbeitsamt/Agentur für Arbeit und Kommune bei der Re-Integration von Langzeitarbeitslosen erfolgreich und lohnenswert sein kann: Durch gemeinsame adressatenspezifische Maßnahmen ist es möglich, auch für Arbeitslose mit vermittlungshemmenden Merkmalen Re-Integrationen in das reguläre Erwerbsleben zu erreichen; die fiskalische Bilanz fällt insgesamt positiv aus und die Mehrheit der Betroffenen schätzt die aktiven Fördermaßnahmen als Erfolg ein und plädiert für eine Fortführung, sofern Teilnehmerspezifika angemessen berücksichtigt werden. Aktivierende Ansätze sollten daher angemessen in der arbeitsmarktpolitischen Reformdiskussion gewürdigt werden, um durch die Förderung von zusätzlichen Beschäftigungsmöglichkeiten Potenziale von Arbeitslosen wieder nutzbar machen und einfordern zu können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Schnelle Arbeitsmarktintegration durch gute Betreuungsrelationen?: Zwischenergebnisse der Begleitforschung zum "Bündnis für Beschäftigungsförderung im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald" (2004)

    Dann, Sabine;

    Zitatform

    Dann, Sabine (2004): Schnelle Arbeitsmarktintegration durch gute Betreuungsrelationen? Zwischenergebnisse der Begleitforschung zum "Bündnis für Beschäftigungsförderung im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald". In: IAW-Report, Jg. 32, H. 2, S. 93-128.

    Abstract

    "Anfang 2003 wurden im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald sechs dezentrale FAchstellen für BEschäftigungsförderung (FABE) eingerichtet. Mit einem Betreuungsschlüssel von 1:50 beraten und betreuen die FABE Langzeitarbeitslose und schwer Vermittelbare unabhängig von deren Leistungsbezug. Ziel ist die Integration in den allgemeinen Arbeitsmarkt. Für die Arbeitgeber im Landkreis bieten die FABE zudem einen umfassenden Beratungs- und Vermittlungsservice. Dieser Beitrag gibt einen Überblick über die Teilnehmerstruktur des betreuten Personenkreises und charakterisiert anhand der vorliegenden Maßnahmedaten die Arbeit der FABE Stellen.Dabei wird auch der Frage nachgegangen, ob bestimmte Kundenkreise innerhalb der Zielgruppe besonders intensiv betreut wurden. Anhand deskriptiver Analysen werden erste individuenspezifische Erfolgsfaktoren für die Vermittlung herausgearbeitet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Stand und Perspektiven der Begleitforschung zum "ESF-BA-Programm 2000-2006" bis zur Aktualisierung der Halbzeitbewertung im Jahr 2005: vierter Zwischenbericht der Begleitforschung. Mit Tabellenanhang (2004)

    Deeke, Axel; Kurtz, Beate; Kruppe, Thomas ;

    Zitatform

    Deeke, Axel, Thomas Kruppe & Beate Kurtz (2004): Stand und Perspektiven der Begleitforschung zum "ESF-BA-Programm 2000-2006" bis zur Aktualisierung der Halbzeitbewertung im Jahr 2005. Vierter Zwischenbericht der Begleitforschung. Mit Tabellenanhang. (IAB-Projektbericht), Nürnberg, 36 S.; 50 S.

    Abstract

    Das IAB führt die wissenschaftliche Erhebung des ESF-BA-Programms in Form einer Begleituntersuchung durch. Der vierte Zwischenbericht beschreibt zunächst die Ziele der Begleitforschung für die 'Aktualisierung der Halbzeitbewertung' (final evaluation) im Jahr 2005. Im folgenden werden Schwerpunkte der laufenden Arbeiten vorgestellt. Dabei handelt es sich insbesondere um die Umsetzung des Programms vor dem Hintergrund der 'Hartz-Gesetze' und Analysen zur Umsetzung und zu den Wirkungen der Instrumente des ESF-BA-Programms (Qualifizierung von Arbeitslosen, Hilfen zur Existenzgründung und Qualifizierung während Kurzarbeit). Abschließend wird die Zukunft des Programms ab 2005 eingeschätzt. Schwerpunkt werden die Beobachtung und Analyse der Folgen der Zusammenlegung von Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe auf den Umfang und die Struktur der Zielgruppenerreichung in der weiteren Programmdurchführung sein. Erste Ergebnisse werden frühestens 2006 erwartet. Ein Tabellenanhang enthält Ergebnisse der Individualdatenbank der Begleitforschung zur Förderentwicklung 2000 bis 2003. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Using the unemployed as temporary employment counsellors: evaluation of an initiative to combat long-term unemployment (2004)

    Delander, Lennart; Mansson, Jonas; Nyberg, Erik;

    Zitatform

    Delander, Lennart, Jonas Mansson & Erik Nyberg (2004): Using the unemployed as temporary employment counsellors. Evaluation of an initiative to combat long-term unemployment. (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Discussion papers SP 1 2004-111), Berlin, 47 S.

    Abstract

    "Die vorliegende Studie ist eine empirische Untersuchung der Auswirkungen eines Pilotprojektes, bei dem Arbeitslose vorübergehend als Arbeitsberater eingesetzt wurden. Wirtschaftstheorien sehen einen positiven Zusammenhang zwischen der Intensität der Suche nach einem Arbeitsplatz und dem Austritt aus der Arbeitslosigkeit. Das grundlegende Konzept des Projektes lag im Einsatz von Arbeitslosen, die nach einer kundenorientierten Schulung anderen Arbeitslosen bei ihrer Arbeitssuche assistierten. Zeitlich angesiedelt wurde das Projekt in einer Phase sehr hoher Arbeitsbelastung in den öffentlichen Arbeitsagenturen, die zu einer drastischen Reduzierung der Kapazitäten für die Einzelberatung von Arbeitslosen führte. Grundlage bildete ein Abkommen zwischen Gewerkschaftsverbänden und der schwedischen Arbeitsverwaltung. Basierend auf Geschäftsdaten der Arbeitsverwaltung untersucht dieses Papier die Wirkung des Projektes auf die Wahrscheinlichkeit aus der Arbeitslosenstatistik der Beschäftigungsagenturen auszuscheiden (einzelne Gründe für das Ausscheiden werden separat untersucht) oder in ein Beschäftigungsprogramm aufgenommen zu werden. Für arbeitssuchende Programmteilnehmer untersucht die Studie auch die Wahrscheinlichkeit des Eintritts in Beschäftigung im Anschluss an die Programmteilnahme. Ebenso wird der zeitliche Zusammenhang zwischen dem Projektbeginn bis zum Ausscheiden eines Arbeitssuchenden aus der Arbeitslosenstatistik oder dessen Eintritt in ein Arbeitsmarktprogramm untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass sich das Projekt positiv auf die Bemühungen bei der Suche nach einer Beschäftigung auswirkt und dadurch Langzeitarbeitslosigkeit reduziert wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Kompetenzförderliche arbeitsmarktpolitische Maßnahmen (2004)

    Dostal, Werner; Volkholz, Volker; Dunkel, Torsten; Schat, Hans-Dieter; Gärtner, Stefan ; Woderich, Rudolf; Hartmann, Ernst A.; Rosenstiel, Lutz von; Klich, Mirko; Adenauer, Sibylle; Koch, Thomas ; Sroka, Wendelin; Köchling, Annegret; Pfadenhauer, Michaela ; Langhoff, Thomas; Siegel, Konrad; Le Mouillour, Isabelle; Dostal, Werner; Müller, Angelika;

    Zitatform

    Dostal, Werner; Volker Volkholz, Torsten Dunkel, Hans-Dieter Schat, Stefan Gärtner, Rudolf Woderich, Ernst A. Hartmann, Lutz von Rosenstiel, Mirko Klich, Sibylle Adenauer, Thomas Koch, Wendelin Sroka, Annegret Köchling, Michaela Pfadenhauer, Thomas Langhoff, Konrad Siegel, Isabelle Le Mouillour, Werner Dostal & Angelika Müller (sonst. bet. Pers.) (2004): Kompetenzförderliche arbeitsmarktpolitische Maßnahmen. In: Arbeitsgemeinschaft Qualifikations-Entwicklungs-Management (Hrsg.) (2004): Kompetenzentwicklung 2004 : lernförderliche Strukturbedingungen (Kompetenzentwicklung, 09), S. 301-370.

    Abstract

    Das Fachgutachten ergänzt und aktualisiert eine Arbeit zur Kompetenzentwicklung als arbeitsmarktpolitisches Instrument aus dem Jahr 2001 und legt seinen Schwergewicht auf Methoden und Ergebnisse der Evaluation der Wirkungen dieser Maßnahmen, wie sie vor allem im und im Umfeld des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) betrieben worden ist. Nach einer theoretischen und begrifflichen Klärung von Kompetenz und Qualifikation wird die Geschichte der Arbeitsförderung in der Bundesrepublik Deutschland sowie der aktuelle gesetzliche Rahmen der Hartz-Reformen skizziert und es wird auf den Stand der Wirkungsforschung eingegangen. Bei der Analyse der einzelnen arbeitsmarktpolitischen kompetenzförderlichen Maßnahmen steht die Frage im Mittelpunkt, ob die Maßnahmen allein oder in ihrem Beziehungsgeflecht Qualifikation und Kompetenz verbessert haben, ob die Teilnehmer bzw. Absolventen arbeitsmarktpolitischer Förderung an Beschäftigungsfähigkeit gewinnen konnten (Employability Effects) oder ob die Marktperformanz dieser Personengruppen (Marketability-Effects) im Vordergrund steht, d.h. die Fähigkeit, sich auf dem Arbeitsmarkt adäquat darzustellen und zu bewegen. Die Analyse der einzelnen arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen zu Kompetenzförderung zeigt, dass diese eindeutig auf die Wiedergewinnung einer Erwerbstätigkeit - möglichst eines sozialversicherungspflichtigen unbefristeten Normalarbeitsverhältnisses - zielen. Damit verschiebt sich der Schwerpunkt der Kompetenzentwicklung von der Förderung der Employability hin zu einer Förderung der Marketability. Diese Verschiebung sollte bei der Wirkungsforschung von Kompetenzförderung berücksichtig werden. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    The success of job applications: a new approach to program evaluation (2004)

    Falk, Armin ; Zweimüller, Josef; Lalive, Rafael ;

    Zitatform

    Falk, Armin, Rafael Lalive & Josef Zweimüller (2004): The success of job applications. A new approach to program evaluation. (IZA discussion paper 1100), Bonn, 19 S.

    Abstract

    "In this paper, we suggest a novel approach to program evaluation that allows identification of the causal effect of a training program on the likelihood of being invited to a job interview under weak assumptions. The idea is to measure the program-effects by pre- and posttreatment data that are very close in time for the same individual. Our approach provides useful information on both, average effects of the program as well as information on potential differences in the effects of the program by type of vacancy or by individual." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    A conceptual framework for the evaluation of comprehensive labor market policy reforms in Germany (2004)

    Fertig, Michael ; Kluve, Jochen;

    Zitatform

    Fertig, Michael & Jochen Kluve (2004): A conceptual framework for the evaluation of comprehensive labor market policy reforms in Germany. (RWI discussion papers 13), Essen, 32 S.

    Abstract

    Die Autoren stellen ein Konzept zur mittel- und längerfristigen Bewertung der Auswirkungen sowie der Effektivität und Effizienz der Umsetzung der Vorschläge der Hartz-Kommission zur Arbeitsmarktpolitik in Deutschland vor. Die Erläuterung des Evaluationskonzepts wird ergänzt durch eine Diskussion konzeptueller und praktischer Evaluationsprobleme; die benötigten Daten und ihre Verfügbarkeit werden beschrieben. Neben der Analyse der Effektivität und der Analyse der Effizienz wird auch die Implementierung und die konkrete Umsetzung des Evaluationskonzeptes für die einzelnen Maßnahmen bzw. Reformkomponenten auf der Mikro-und Makrobebene skizziert. Das vorgestelle Konzept ist nicht nur direkt einsetzbar, sondern auch ausbaubar für zukünftige Analysen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Die Hartz-Gesetze zur Arbeitsmarktpolitik: ein umfassendes Evaluationskonzept (2004)

    Fertig, Michael ; Kluve, Jochen; Schmidt, Christoph M.; Hägele, Helmut; Friedrich, Werner; Apel, Helmut;

    Zitatform

    Fertig, Michael, Jochen Kluve, Christoph M. Schmidt, Helmut Apel, Werner Friedrich & Helmut Hägele (2004): Die Hartz-Gesetze zur Arbeitsmarktpolitik. Ein umfassendes Evaluationskonzept. (RWI-Schriften 74), Berlin: Duncker & Humblot, 320 S. DOI:10.3790/978-3-428-51535-6

    Abstract

    "Die im Rahmen der Hartz-Reformen auf den Weg gebrachten Änderungen der Arbeitsmarktgesetzgebung haben die rasche und nachhaltige Vermittlung in Arbeit, die Schaffung neuer Beschäftigungsfelder und den Bau von mehr Brücken in Beschäftigung zum Ziel. Hauptziel ist letztlich die Verringerung der Arbeitslosigkeit. Jede Evaluationsstudie dazu hat sich an diesem übergeordneten Ziel zu orientieren. Die Autoren der vorliegenden Arbeit präsentieren ein derartiges Konzept zur mittel- und längerfristigen Bewertung der Umsetzung der arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen. Leitlinien sind: Das Konzept muss angesichts der nicht optimalen Datenlage und der Kürze der zur Verfügung stehenden Zeit praktikabel sein. Es muss sich angesichts der Vielzahl der Ziele der Arbeitsmarktpolitik auf die Beschäftigungssituation arbeitsloser Arbeitnehmer konzentrieren. Es muss einen einheitlichen Analyserahmen anbieten für Leitfragen wie: Was haben die durchgeführten Maßnahmen bewirkt, waren sie effektiv? Welche Kosten sind entstanden, waren die Maßnahmen effizient? Welche Ursachen lassen sich für die Wirkung identifizieren? Es muss dafür einen interdisziplinären Ansatz verfolgen, der eine ausgewogene Kombination aus theoretischer Analyse, ökonometrischer Kompetenz und Know-how der Implementationsforschung beinhaltet. Das Konzept muss Methoden vorsehen, die angesichts der genannten Daten- und Zeitprobleme robuste Ergebnisse erzeugen können. Es muss angesichts des teilweise späten Inkrafttretens einzelner Maßnahmen eine Erweiterung des Evaluationszeitraums erlauben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The Swedish activity guarantee (2004)

    Forslund, Anders ; Froberg, Daniela; Lindqvist, Linus;

    Zitatform

    Forslund, Anders, Daniela Froberg & Linus Lindqvist (2004): The Swedish activity guarantee. (OECD social, employment and migration working papers 16), Paris, 23 S. DOI:10.1787/631026763167

    Abstract

    "Until recently, an unemployed person in Sweden who participated in an active labour market programme earned entitlement to a further 60 weeks of unemployment insurance (UI) benefits. A 'carousel' effect - cycling between periods of open unemployment and participation in active programmes - increasingly seen came to be seen as a factor making the active programmes less effective in promoting the transition to ordinary work. Following policy reforms in 2000 and 2001, participation in a programme no longer generates new UI entitlements. However, the public employment service (PES) can refer the unemployed to a new programme, the Activity Guarantee. This provides continuing income support, and engages participants in job-search and other activities in principle full-time until they find ordinary work.
    This paper summarises findings from two questionnaire surveys of the implementation of the Activity Guarantee. The first survey was addressed to PES case workers, who have direct personal contact with participants and much of the responsibility for designing programme content. The second survey was addressed to participants, and reports on their personal characteristics and job search activity, and their experience of the programme and views about its effectiveness.
    Many case workers thought that information concerning the content of the Activity Guarantee was not sufficiently clear, and that they had not received sufficient training for this work. Existing guidelines were not always implemented: contrary to quality criteria, case workers on the programme often had other work assignments, and almost one quarter of PES offices did not offer programme participants a full-time activity. A common method of implementing the programme was to first engage participants in job-search activities for groups, and later offer a place on a regular labour market programme.
    Participants in the Activity Guarantee have the usual characteristics of the long-term unemployed: a relatively high mean age, a relatively high share with a disability, and a low level of training. On the whole, survey respondents were content with the programme. However, almost half were critical of the activities offered and more than half said they would not participate if it did not provide them with income. Two-thirds reported that they were activated full-time. However, only slightly more than half met their supervisor as often as once a month. Fewer had applied for a job within the last four weeks, or knew that they had an individual action plan. Since 2001, benefit recipients must widen their geographic and occupational areas of job search after 100 days of unemployment, and supervisors had recommended nearly three-fifths of respondents to widen their occupational search area, and one-fifth to widen their geographic search area. However, there were no clear signs that job-search activity had increased among the participants." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Statistically assisted programme selection: international experiences and potential benefits for Switzerland (2004)

    Frölich, Markus; Lechner, Michael ; Steiger, Heidi;

    Zitatform

    Frölich, Markus, Michael Lechner & Heidi Steiger (2004): Statistically assisted programme selection. International experiences and potential benefits for Switzerland. (Institute for Labour Market Policy Evaluation. Working paper 2004,01), Uppsala, 26 S.

    Abstract

    "Ein gezielter Einsatz der aktiven arbeitsmarktlichen Massnahmen erscheint aufgrund der insignifikanten bzw. negativen Resultate vieler Evaluationsstudien notwendig. Ein statistisches System könnte dazu beitragen, aktive arbeitsmarktliche Massnahmen gezielter für jene Personen einzusetzen, die tatsächlich von diesen profitieren können. Ein solches System könnte die Personalberater bei der Auswahl geeigneter Massnahmen für eine bestimmte arbeitslose Person auf individueller Ebene unterstützen. In dem Papier werden die internationalen Erfahrungen mit solchen Systemen beleuchtet und ein potentieller Ansatz wird für die Schweiz entwickelt. Die Simulationsergebnisse deuten an, dass ein solches statistisches System zu einer deutlich höheren Wiederbeschäftigungsquote hätte beitragen können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Hartz IV: nur mit ökonomischer Rationalität zum Erfolg (2004)

    Gerhardt, Michael;

    Zitatform

    Gerhardt, Michael (2004): Hartz IV. Nur mit ökonomischer Rationalität zum Erfolg. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 84, H. 9, S. 582-589.

    Abstract

    "Ab dem nächsten Jahr können die Kommunen - zumeist zusammen mit den örtlichen Agenturen für Arbeit - arbeitsmarktpolitische Maßnahmen dezentral ausgestalten. Werden die Arbeitslosen in Zukunft im Fokus einer neuen innovativen Arbeitsmarktpolitik stehen? Können mit Hartz IV der Lobbyismus der kommunalen Beschäftigungsträger und die starren, bürokratischen Vorgaben durch die Bundesregierung bzw. Bundesagentur für Arbeit überwunden werden?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Vermittlungsgutscheine nach § 421g SGB III: Zwischenergebnisse aus der Begleitforschung zur Vermittlung (2004)

    Hagemann, Sabine; Sörgel, Werner; Wiedemann, Eberhard;

    Zitatform

    Hagemann, Sabine, Werner Sörgel & Eberhard Wiedemann (2004): Vermittlungsgutscheine nach § 421g SGB III. Zwischenergebnisse aus der Begleitforschung zur Vermittlung. (IAB-Forschungsbericht 01/2004), Nürnberg, 37 S.

    Abstract

    "Seit März 2002 haben Arbeitslose mit Ansprüchen auf Lohnersatzleistungen (Arbeitslosengeld, Arbeitslosenhilfe oder Anschlussunterhaltsgeld) Anrecht auf einen Vermittlungsgutschein (VGS), sofern sie nach drei Monaten noch nicht vermittelt wurden (§ 421g SGB III). Der Anspruch auf einen Vermittlungsgutschein besteht nur befristet bis zum 31. Dezember 2004, um Erfahrungen mit diesem neuartigen Instrument sammeln zu können. Im Rahmen einer Begleitforschung, die das IAB in Auftrag gegeben hat, werden Implementation und Wirksamkeit des Vermittlungsgutscheins, aber auch weiterer Instrumente (Beauftragungen Dritter nach § 37 SGB III, Personalserviceagenturen (PSA)) evaluiert. Gegenstand des hier vorgestellten Teiles des ersten Zwischenberichtes vom Dezember 2003 waren Untersuchungen zur Implementationsphase der Vermittlungsgutscheine, erste Strukturinformationen und Einschätzungen durch Fach- und Führungskräfte in den 50 Untersuchungs-Agenturen für Arbeit. Zu den VGS sollte insbesondere auch ein Überblick über die Einschaltung der privaten Vermittler gewonnen werden. Auf der Basis einer noch schmalen und unvollständigen Datengrundlage waren zum gegebenen Zeitpunkt noch keine Aussagen zur arbeitsmarktlichen Wirkung von VGS möglich. Der Zwischenbericht enthält gleichwohl eine Reihe (vorläufiger) quantitativer und qualitativer Befunde, die für Fachöffentlichkeit und politische Akteure von Interesse sein dürften. Es werden erste vertiefende Informationen zu den ehemals Arbeitslosen vorgestellt, die mit einem Vermittlungsgutschein über die Einschaltung eines privaten Arbeitsvermittlers eine Arbeitsstelle gefunden haben. Auch wird der Markt der eingeschalteten privaten Arbeitsvermittler in seinen Grundzügen transparent. Die Ergebnisse der Befragungen der Fach- und Führungskräfte aus den Arbeitsagenturen und Expertengespräche mit ihnen verweisen auf unterschiedliche Erfahrungen mit den Vermittlungsgutscheinen und unterschiedliche Sichtweisen zur arbeitsmarktlichen Wirkung dieses Instruments aktiver Arbeitsmarktpolitik." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Hartz-Gesetze: methodische Ansätze zu einer Evaluierung (2004)

    Hagen, Tobias ; Wolf, Elke ; Hujer, Reinhard; Wunderlich, Gaby; Jacobebbinghaus, Peter; Biewen, Martin ; Winterhager, Henrik; Spermann, Alexander; Boockmann, Bernhard; Fitzenberger, Bernd ; Arntz, Melanie ; Gürtzgen, Nicole ; Pfeiffer, Friedhelm ; Beblo, Miriam; Weber, Andrea ; Ammermüller, Andreas; Wilke, Ralf A. ;

    Zitatform

    Hagen, Tobias & Alexander Spermann (2004): Hartz-Gesetze. Methodische Ansätze zu einer Evaluierung. (ZEW-Wirtschaftsanalysen 74), Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft, 246 S.

    Abstract

    "Noch nie wurden im Bereich der Arbeitsmarktpolitik so umfassende Reformen auf den Weg gebracht wie mit den Hartz-Gesetzen. Sie sollen dazu beitragen, die Arbeitslosigkeitsdauer durch eine verbesserte Arbeitsvermittlung zu verringern. Für den Gesetzgeber, aber auch für die Gesellschaft insgesamt, ist es essentiell zu erfahren, in welchem Maße die gesetzten Ziele erreicht werden. Eine Evaluierung kann diese Frage beantworten. Der Band enthält ein methodisches Konzept für eine umfassende Evaluation der neuen Instrumente der Hartz-Gesetze. Zunächst werden methodische Ansätze zu einer Evaluation auf leicht verständlichem Niveau diskutiert. Diese beziehen sich sowohl auf die mikroökonomische Ebene als auch auf die aggregierte Ebene: Es kann ermittelt werden, wie sich die arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen auf einzelne Personen und Betriebe auswirken, aber auch, welche Konsequenzen sie für eine Branche oder die Gesamtwirtschaft haben. Darüber hinaus werden auch Ansätze für eine Bewertung geschlechtsspezifischer Probleme am Arbeitsmarkt dargestellt (Gender-Mainstreaming). Ein weiterer Schwerpunkt sind die für die Evaluationsforschung nutzbaren Datensätze. Im zweiten Teil des Bandes werden konkrete Evaluationsstrategien für einzelne Reformen und Instrumente vorgeschlagen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Le profiling des demandeurs d'emploi aux Pays-Pas (2004)

    Herbillon, Philippe;

    Zitatform

    Herbillon, Philippe (2004): Le profiling des demandeurs d'emploi aux Pays-Pas. In: Travail et emploi H. 99, S. 7-25.

    Abstract

    "The Netherlands have adopted a tool for profiling job seekers which aims to identify long-term unemployment. This article shows the main features of the Dutch model and attempts to open the 'black box' which leads to the notation of candidates. The potential of such a system is considered and conclusions are drawn from almost four years of practice. The article highlights the difficulty of evaluating the evolution of individual situations at an early stage. The use of the profiling tool as a lever of co-ordination and articulation between institutions is also problematic. However, the article demonstrates the interest of such a tool regarding certain contradictions in State employment policies, which oscillate between categorisation and creaming. The concepts of ' placability', 'employability' and 'recruitability' are analysed in detail." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
    "Les Pays-Bas ont adopte un outil de profilage des demandeurs d'emploi pour identifier les risques de chomage de longue duree. Cet article presente les grands traits du modele neerlandais, et tente d'ouvrir la 'boite noire' qui conduit a une notation des candidats. Il reflechit sur fopporiunite d'un tel dispositif et tire les enseignements de pres de quatre annees de pratique. L'evaluation a un Stade precoce de fevolution de situations individuelles parait difficile. Cet outil de profiling utilise comme levier de coordination et d'articulation entre les institutions pose egalement probleme. L'article montre toutefois son interet face a certaines contradictions des politiques publiques d'emploi, qui oscillent entre categorisation et ecremage des publics. Il approfondit les concepts de 'plaqabilite', 'employabilite', ou 'recrutabilite'." (Resume d'auteur, IAB-Doku) ((fr))

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    Ein anreizkompatibles Kontrollinstrument der regionalen Arbeitsvermittlung: das Modell Schweiz und dessen Potenzial für die Bundesrepublik (2004)

    Hilbert, Christoph;

    Zitatform

    Hilbert, Christoph (2004): Ein anreizkompatibles Kontrollinstrument der regionalen Arbeitsvermittlung. Das Modell Schweiz und dessen Potenzial für die Bundesrepublik. In: G. Schmid, M. Gangl & P. Kupka (Hrsg.) (2004): Arbeitsmarktpolitik und Strukturwandel : empirische Analysen (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 286), S. 133-152.

    Abstract

    "In der Arbeit wird ein Konzept zur Messung der Effizienz regionaler Arbeitsmarktpolitik vorgestellt. Ausgangspunkt ist das Schweizer Modell für eine anreizkompatible Arbeitsvermittlung, in dem die strategischen Ziele der Arbeitsmarktpolitik auf nationaler Ebene vorgegeben werden und die operative Durchführung in der Eigenverantwortung der Kantone und der Regionalen Arbeitsvermittlungen (RAV) liegt. Theoretisch basiert der Ansatz auf der Principal-Agent-Theorie, insbesondere dem Konzept 'Yardstick-Competition'. Die Effektivität der Leistungserbringung der Agenten wird anhand definierter Ziele in Form von Wirkungsindikatoren verglichen und an ein Vergütungssystem gekoppelt. Anhand einer Beispielrechnung mit bundesdeutschen Daten werden Möglichkeiten und Restriktionen des Modellansatzes diskutiert. Es wird deutlich, dass ein solches Modell sehr hohe Anforderungen sowohl an die Datenqualität als auch an die inhaltliche Umsetzung wie beispielsweise die Definition der Wirkungsziele und deren Operationalisierung stellt, die derzeit noch nicht gegeben sind. Dennoch kann der Ansatz als ein substantieller Beitrag zu mehr Transparenz in der Arbeitsvermittlung gesehen werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Performanzmessung und Anreize in der regionalen Arbeitsvermittlung: der Schweizer Ansatz und eine Modellrechnung für Deutschland (2004)

    Hilbert, Christoph;

    Zitatform

    Hilbert, Christoph (2004): Performanzmessung und Anreize in der regionalen Arbeitsvermittlung. Der Schweizer Ansatz und eine Modellrechnung für Deutschland. (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Discussion papers SP 1 2004-109), Berlin, 35 S.

    Abstract

    "In der Arbeit wird ein Konzept zur Messung der Effizienz regionaler Arbeitsmarktpolitik vorgestellt. Ausgangspunkt ist der Schweizer Ansatz einer anreizkompatiblen Arbeitsvermittlung, in dem die strategischen Ziele der Arbeitsmarktpolitik auf nationaler Ebene vorgegeben werden und die operative Durchführung in der Eigenverantwortung der Kantone und der Regionalen Arbeitsvermittlungen (RAV) liegt. Theoretisch basiert der Ansatz auf dem Konzept des 'Yardstick-Competition'. Die Effektivität der Leistungserbringung der Agenten wird anhand definierter Ziele und exogener Rahmenbedingungen in Form von Wirkungsindikatoren verglichen und an ein Vergütungssystem gekoppelt. Anhand einer Beispielrechnung mit bundesdeutschen Daten werden Möglichkeiten und Restriktionen des Modellansatzes diskutiert. Es wird deutlich, dass ein solches Modell sehr hohe Anforderungen sowohl an die Datenqualität als auch an die inhaltliche Umsetzung wie beispielsweise die Definition der Wirkungsziele und deren Operationalisierung stellt, die derzeit noch nicht gegeben sind. Dennoch kann der Ansatz im Kontext einer modernen Verwaltung als ein Instrument zu mehr Transparenz und Effektivität in der Arbeitsvermittlung gesehen werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Der neue Forschungsbereich "Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik" am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit (BA) stellt sich vor (2004)

    Jaenichen, Ursula; Stephan, Gesine ; Wießner, Frank;

    Zitatform

    Jaenichen, Ursula, Gesine Stephan & Frank Wießner (2004): Der neue Forschungsbereich "Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik" am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit (BA) stellt sich vor. In: Zeitschrift für Evaluation H. 2, S. 297-310.

    Abstract

    Die Erfolgskontrolle arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen und Programme gehört zu den Hauptaufgaben des am IAB neu etablierten Forschungsbereiches 'Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik'. Die Rolle der Evaluation arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen für die Politikberatung wird diskutiert. Es folgt eine theoretische Systematisierung der Effekte von Arbeitsmarktpolitik sowie eine Darstellung der eingesetzten Methoden der Evaluation. Hierzu zählt in erster Linie die Begleitforschung, bei der es darum geht, schon während der Laufzeit eines Programms dessen Akzeptanz, Wirkung und Wirksamkeit vor dem Hintergrund kontinuierlicher Verbesserung zu untersuchen. Die letztlich interessierende Frage bei der Evaluation einer Maßnahme ist, ob sich die individuellen Beschäftigungschancen durch die Maßnahmenteilnahme verändert haben. Im Anschluss wird die Tradition der Wirkungsforschung am IAB skizziert, um schließlich das Forschungsprogramm des Bereichs sowie dessen Perspektiven darzustellen. Adressaten der Forschung sind sowohl die Wissenschaft als auch die Politik und die interessierte Öffentlichkeit. Vor dem Hintergrund sozialwissenschaftlicher und ökonomischer Theorieansätze werden im Bereich sowohl quantitativ als auch qualitativ ausgerichtete Studien konzipiert und durchgeführt. Gegenwärtiger Arbeitsschwerpunkt ist die Evaluation bedeutender Standardinstrumente der Arbeitsförderung nach dem SGB III (ABM, Förderung beruflicher Weiterbildung und Lohnkostenzuschüsse). Von besonderem Interesse ist derzeit die Evaluation von Revormvorhaben und bereits implementierten innovativen Instrumenten, wie z.B. die Personal-Service-Agenturen. Für die zukünftige Arbeit des Forschungsbereichs wird vor allem die Evaluation des neuen SGB II und von Hartz IV von Bedeutung sein. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Jaenichen, Ursula; Stephan, Gesine ;
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  • Literaturhinweis

    Personal-Service-Agenturen - Teil I: in der Fläche schon präsent (2004)

    Jahn, Elke J. ; Windsheimer, Alexandra;

    Zitatform

    Jahn, Elke J. & Alexandra Windsheimer (2004): Personal-Service-Agenturen - Teil I. In der Fläche schon präsent. (IAB-Kurzbericht 01/2004), Nürnberg, 5 S.

    Abstract

    "Seit April 2003 verleihen Personal-Service-Agenturen (PSA) Arbeitskräfte, um Arbeitslosen eine Brücke in den regulären Arbeitsmarkt zu bauen. Um den Erfolg des Instrumentes zeitnah zu beurteilen, führt das IAB eine umfassende wissenschaftliche Begleitforschung durch. In dem Kurzbericht wird über die Vertragsgestaltung, die Zielgruppen, die Zahl der abgeschlossenen Verträge, der bereitgestellten Plätze und über die Höhe der Grundbeträge informiert. Bis Mitte November 2003 wurden 982 PSA-Verträge abgeschlossen mit rund 30.000 Beschäftigten. Insgesamt stehen 42.882 PSA-Pätze zur Verfügung. Im Durchschnitt liegt die Zahl der Arbeitslosen, die eine PSA aufnimmt, bei 45. Beinahe die Hälfte aller PSA entlohnt ihre Beschäftigten nach dem Randstad-Tarifvertrag." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Jahn, Elke J. ;
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    Personal-Service-Agenturen - Teil II: erste Erfolge zeichnen sich ab (2004)

    Jahn, Elke J. ; Windsheimer, Alexandra;

    Zitatform

    Jahn, Elke J. & Alexandra Windsheimer (2004): Personal-Service-Agenturen - Teil II. Erste Erfolge zeichnen sich ab. (IAB-Kurzbericht 02/2004), Nürnberg, 6 S.

    Abstract

    "Der Kurzbericht zu den Personal-Service-Agenturen (PSA) berichtet über die Strukturen und die Verleiheinsätze der PSA-Beschäftigten. Knapp 1.000 Personal-Service-Agenturen mit rund 30.000 Beschäftigten sind derzeit (November 2003) am Markt tätig. Vergleicht man die sozio-ökonomischen Eigenschaften der PSA-Beschäftigten mit den Charakteristika der traditionellen Leiharbeiter, lassen sich vor allem bei den Jugendlichen und den Langzeitarbeitslosen strukturelle Unterschiede erkennen. Auch bieten die PSA Arbeitslosen mit gesundheitlichen Einschränkungen eine Chance. Am häufigsten fragt das Verarbeitende Gewerbe PSA-Beschäftigte nach." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Jahn, Elke J. ;
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  • Literaturhinweis

    Eins zu Eins?: eine Zwischenbilanz der Hartz-Reformen am Arbeitsmarkt (2004)

    Jann, Werner ; Schmid, Günther;

    Zitatform

    Jann, Werner & Günther Schmid (Hrsg.) (2004): Eins zu Eins? Eine Zwischenbilanz der Hartz-Reformen am Arbeitsmarkt. (Modernisierung des öffentlichen Sektors 25), Berlin: Edition Sigma, 112 S.

    Abstract

    "Als die 'Kommission moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt' - bekannt als 'Hartz-Kommission' - ihren Abschlußbericht vorlegte, versprach Bundeskanzler Schröder, die 13 Module des Berichts eins zu eins umzusetzen. Opposition und große Teile der Öffentlichkeit standen und stehen den Kommissionsvorschlägen allerdings sehr kritisch gegenüber. Während die einen beklagen, sie würden nur verwässert oder gar nicht umgesetzt, bestreiten andere ihren Sinn und Zweck. Der Band - herausgegeben von zwei Wissenschaftlern, die der Kommission selbst angehörten - liefert nun eine erste Zwischenbilanz zur Debatte um die und zur Implementation der Reformen. Zwar ist es für Aussagen über mittel- und langfristige Wirkungen noch zu früh und bei einzelnen Modulen ist offenbar, daß die Erwartungen zu hoch gesteckt waren. Dennoch hat die Kommission nach Ansicht der Beiträger zum ersten Mal ein kohärentes Gesamtkonzept für einen modernen und flexiblen Arbeitsmarkt vorgelegt, eine klare Agenda für die Reformdiskussion vorgegeben und eine nachhaltige Reformbewegung in Gang gesetzt. Die Verfasser argumentieren, daß die Konzepte weiter zu entwickeln und laufend mit den Erfahrungen des Umsetzungsprozesses anzureichern oder zu korrigieren sind. Insofern ist ein Lernprozeß im Geiste des Gesamtkonzepts wichtiger als eine mechanistische Eins-zu-eins-Umsetzung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
    Inhaltsverzeichnis: Werner Jann und Günther Schmid: Die Hartz-Reformen am Arbeitsmarkt: Eine Zwischenbilanz (7-18); Frank Oschmiansky: Reform der Arbeitsvermittlung (19-37); Bastian Jantz: Zusammenführung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe (38-50); Frank Oschmiansky: Bekämpfung von Schwarzarbeit (51-62); Simon Vaut: Umbau der BA (63-75); Frank Oschmiansky: Weitere wichtige Bausteine (76-91).

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  • Literaturhinweis

    Hartz-Evaluierung: Ausgangslage. Erster Zwischenbericht (2004)

    Kaltenborn, Bruno; Knerr, Petra; Kurth-Laatsch, Sylvia;

    Zitatform

    Kaltenborn, Bruno, Petra Knerr & Sylvia Kurth-Laatsch (2004): Hartz-Evaluierung. Ausgangslage. Erster Zwischenbericht. (Beiträge zur Wirtschaftsforschung und Politikberatung 27), Berlin, 87 S.

    Abstract

    "Das Kapitel 2 gibt nach einer kurzen Skizze der Reformen durch die Hartz-Gesetze einen Überblick über die Auftragnehmer und ihre Forschungsvorhaben. Die Evaluierung hat vor dem Hintergrund unterschiedlicher quantitativer Bedeutungen der verschiedenen Instrumente und Maßnahmen zu erfolgen. Hierauf wird in Kapitel 3 eingegangen. Das Forschungsvorhaben zur Akzeptanz der Bundesagentur für Arbeit will Veränderungen in der Akzeptanz über die Zeit des Umbaus der Bundesagentur aufzeigen. Hierzu wurde im Frühjahr 2004 eine erste Messung vor dem Umbau der Agenturen für Arbeit durchgeführt. Über die Ergebnisse dieser sog. Nullmessung informiert Kapitel 4. Ein Ausblick wird schließlich in Kapitel 5 gegeben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Hartz-Reform und Gesetze zu neuen Dienstleistungen am Arbeitsmarkt (2004)

    Kißler, Leo; Greifenstein, Ralph;

    Zitatform

    Kißler, Leo & Ralph Greifenstein (2004): Hartz-Reform und Gesetze zu neuen Dienstleistungen am Arbeitsmarkt. (Hans-Böckler-Stiftung. Arbeitspapier 93), Düsseldorf, 48 S.

    Abstract

    "Das Projekt durchleuchtet die Beziehungen zwischen Hartz-Reform und sozialraumorientierter, kommunaler Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspoltik und stellt die Frage nach den notwendigen Abgrenzungen und Vernetzungen. Eins wird dabei offenkundig: Die Umsetzung der Hartz-Reform sollte weiterhin durch eine aktive kommunale Beschäftigungspoltik flankiert werden.
    Die weitere Frage ist, wie die Arbeitsverwaltung unter Einbezug der kommunalen Handlungsoptionen Arbeitslosigkeit bekämpfen soll und wie kommunale Bündnisse für Arbeit diese Arbeitsmarktreform nutzen müssen. Am Beispiel von JobCentern und PersonaiServiceAgenturen zeigt sich, dass eine gemeinsame Handlungsstrategie am erfolgversprechendsten ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Wettbewerbsmechanismen in der Arbeitsmarktpolitik (2004)

    Konle-Seidl, Regina ;

    Zitatform

    Konle-Seidl, Regina (2004): Wettbewerbsmechanismen in der Arbeitsmarktpolitik. In: Bundesarbeitsblatt H. 10, S. 4-14.

    Abstract

    Seit der Verabschiedung des Job-AQTIV-Gesetzes vom Januar 2002 besteht für die öffentlichen Arbeitsagenturen die Möglichkeit, Dritte mit der gesamten Vermittlung von Arbeitslosen zu beauftragen. In diesem Beitrag wird die Implementierung des Kontraktmanagements, also der Beauftragung von Dritten mit der Eingliederung auf der Basis wettbewerblicher Vergabeverfahren (Personalserviceagenturen, § 37 und 421i SGB III) und das System der Bildungs- und Vermittlungsgutscheine analysiert. Im Mittelpunkt des Interesses steht dabei die Frage nach der Wirksamkeit dieser Auslagerung (contracting out). Fazit ist, 'dass das Kontraktmanagement in der deutschen Arbeitsmarktpolitik noch in den Kinderschuhen steckt'. Hauptkritikpunkte sind die oft unvollständige Ausgestaltung der Kontrakte, das Fehlen optimaler Vergütungsstrukturen und einer systematischen Erfolgskontrolle. Positiv bewertet wird der größere Freiraum der privaten Anbieter bei der Durchführung von Vermittlungsaktivitäten. Als problematisch erweist sich das Kosten-Nutzen-Verhältnis des Kontraktmanagements. 'Die spannende Frage, bis zu welchem Maße ein contracting out effizient ist, und ab welchem Punkt die Transaktionskosten größer als die Effizienzgewinne werden, ist demzufolge bislang (noch) nicht zu beantworten.' Die Autorin verweist abschließend auf Erfahrungen mit der privaten Arbeitsvermittlung in den Niederlanden, Großbritannien und Australien. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Konle-Seidl, Regina ;
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  • Literaturhinweis

    Early indication of program performance: The case of a Swedish temporary employment program (2004)

    Larsson, Laura ; Nordström Skans, Oskar;

    Zitatform

    Larsson, Laura & Oskar Nordström Skans (2004): Early indication of program performance: The case of a Swedish temporary employment program. (Institute for Labour Market Policy Evaluation. Working paper 2004,07), Uppsala, 21 S.

    Abstract

    "This paper proposes an application of standard evaluation techniques to obtain an early indication of the efficiency of a social program. An explicit distinction is made between participation and treatment since non-participants in many cases can find treatment outside of the program. By estimating the amount of treatment participants would have received if there had been no program it is possible to derive the net treatment provided by the program as soon as the first participants have entered the program. Using propensity score matching to study substitutes in the recently implemented Swedish 'Career Break' pilot program we obtain three main results: First, the selection into the program favours participants that would have received treatment even without the program. Second, the net treatment provided by the program is on average only about half of the expected program length. Third, a simulation shows how the net treatment could be increased by a simple change in the eligibility criteria." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Measuring the Outcomes of Career Guidance (2004)

    Maguire, Malcolm;

    Zitatform

    Maguire, Malcolm (2004): Measuring the Outcomes of Career Guidance. In: International Journal for Educational and Vocational Guidance, Jg. 4, H. 2-3, S. 179-192.

    Abstract

    "Dieser Artikel betrachtet die Bedeutung kontextueller Faktoren, die sich auf die Berufliche Beratung selbst und deren Ergebnisse auswirken. Es wird dann versucht, Aspekte der Definition und der Bewertung zu identifizieren und zu klären, und dann die Kategorien von Ergebnissen zu betrachten, die von der beruflichen Beratung üblicherweise erwartet werden, und die nachgewiesen werden können. Es folgt eine Diskussion der Ergebnisse, die üblicherweise betrachtet werden, sowie der Kriterien, die mit diesen Ergebnissen verbunden werden, und es werden die verschiedenen Verfahren der Messung von Ergebnissen bewertet, die eingesetzt werden bzw. eingesetzt werden könnten. Schließlich werden Schlussfolgerungen dieser Diskussion sowohl für die Politik als auch für zukünftige Forschungsplanungen betrachtet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Evaluation von Mini- und Midijobs sowie Arbeitslosengeld II: methodische Grundprobleme und Lösungsansätze (2004)

    Michaelis, Jochen ; Spermann, Alexander;

    Zitatform

    Michaelis, Jochen & Alexander Spermann (2004): Evaluation von Mini- und Midijobs sowie Arbeitslosengeld II. Methodische Grundprobleme und Lösungsansätze. In: Zeitschrift für Evaluation H. 2, S. 223-240.

    Abstract

    "Die Hartz-Gesetze I-IV zielen insbesondere auf die Verkürzung der Dauer der Arbeitslosigkeit durch vermehrte Abgänge aus Arbeitslosigkeit ab. Bereits wenige Monate nach Einführung der Hartz-Instrumente wurde über Erfolge und Misserfolge in der Politik und Öffentlichkeit berichtet - in der Regel auf der Basis absoluter und relativer Zahlen. In diesem Beitrag werden exemplarisch am Beispiel der Mini- und Midijobs sowie des Arbeitslosengeldes II die Probleme der Evaluation und Lösungsansätze auf der Mikro- und Makroebene verdeutlicht. Es zeigt sich, dass eine Erfolgsbeurteilung immer den Bezug zu einer Kontrollgruppe benötigt - ansonsten ist keine Aussage zum Erfolg einer Maßnahme möglich. Da diese dem internationalen Standard entsprechende Evaluationskultur in Deutschland unterentwickelt ist, wird eine Gesetzesinitiative formuliert, die u.a. einen jährlichen Evaluationsbericht an das Parlament beinhaltet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    A Danish profiling system (2004)

    Rosholm, Michael ; Hammer, Bo; Svarer, Michael ;

    Zitatform

    Rosholm, Michael, Michael Svarer & Bo Hammer (2004): A Danish profiling system. (IZA discussion paper 1418), Bonn, 24 S.

    Abstract

    "We describe the statistical model used for profiling new unemployed workers in Denmark. When a worker - during his or her first six months in unemployment - enters the employment office for the first time, this model predicts whether he or she will be unemployed for more than six months from that date or not. The case workers' assessment of how to treat the person is partially based upon this prediction." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktpolitik und Strukturwandel: empirische Analysen (2004)

    Schmid, Günther; Gangl, Markus ; Kupka, Peter ;

    Zitatform

    Schmid, Günther, Markus Gangl & Peter Kupka (Hrsg.) (2004): Arbeitsmarktpolitik und Strukturwandel. Empirische Analysen. (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 286), Nürnberg, 280 S.

    Abstract

    Der Band dokumentiert die Vorträge, die im November 2003 auf dem gemeinsamen Kontaktseminar "Arbeitsmarktpolitik, Erwerbsverläufe und Strukturwandel" des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung und der Abteilung Arbeitsmarktpolitik und Beschäftigung am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung gehalten wurden. Ausgangspunkt des Tagungsprogramms war die Überzeugung, dass sich die Strukturen des Arbeitsmarktes in den letzten Jahrzehnten nachhaltig verändert haben, dass Strukturumbrüche bereits an vielen Orten und in vielfältiger Weise erfolgreich bewältigt wurden, aber dass die Arbeitsmärkte der international vernetzten Dienstleistungsgesellschaft den Arbeitnehmern auch in Zukunft ein hohes Maß an Flexibilität und Eigenverantwortung abverlangen werden. In den Beiträgen wird dementsprechend untersucht, an welchen Stellen, in welche Richtung und in welchem Ausmaß bewährte Institutionen des Arbeitsmarkts angepasst werden müssen, um Erwerbsverläufe in einem neu und anders konturierten Dienstleistungsarbeitsmarkt abzusichern und zu stützen. Grundlage und Bezugsrahmen der Überlegungen ist das Konzept der Übergangsarbeitsmärkte - verstanden als institutionelle Scharniere zur individuellen und kollektiven Bewältigung von Friktionen, Anpassungsprozessen und des Strukturwandels im Arbeitsmarkt. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Raus aus dem Dornröschenschlaf: Qualität und Wirksamkeit von Berufsberatung gewinnen international an Bedeutung (2004)

    Schober, Karen;

    Zitatform

    Schober, Karen (2004): Raus aus dem Dornröschenschlaf. Qualität und Wirksamkeit von Berufsberatung gewinnen international an Bedeutung. In: EURO Professional H. 59, S. 8-11.

    Abstract

    Der Beitrag gibt einen Überblick Studien aus 36 Ländern, in deren Mittelpunkt die Qualität und Wirksamkeit der Bildungs- und Berufsberatung sowie deren gesetzlich-institutionelle und politische Fundierung stand. Initiiert von der OECD, der EU und der Weltbank sieht die Konzeption dieser Studien Bildungs- und Berufsberatung als eine auf Individuen ausgerichtete Dienstleistung, deren Wirkungen jedoch zugleich hohen gesellschaftlichen und ökonomischen Nutzen stiften. Es werden drei grundlegende Zieldimensionen der Beratungstätigkeit unterschieden: Lernziele, arbeitsmarktpolitische Ziele und Chancengleichheit. Eingebunden in eine Strategie des lebensbegleitenden Lernens fördert und unterstützt die Bildungs-, Berufs- und Laufbahnberatung folgende Faktoren: 1. Entwicklung und Erreichung individueller Lernziele; 2. Erhöhung der Effektivität und Effizienz im Bildungswesen; 3. Entwicklung und Erhalt von Beschäftigungsfähigkeit; 4. Ellokations- und Matchingprozesse am Arbeitsmarkt; 5. soziale Integration benachteiligter Gruppen. Weltweit gibt es vergleichbare Trends bei den Beratungsangeboten, wie z. B. die Durchführung der Beratung von privaten und gemeinnützigen Anbietern und die Schaffung von Mainstream-Angeboten für alle. Uneinheitlich stellen sich dagegen die Trends zur Professionalisierung bzw. Deprofessionalisierung dar. Die Autorin gibt abschließend Empfehlungen für die Weiterentwicklung der Beratungsdienstleistungen und für die Berufsberatungspolitik. So plädiert sie dafür, dass der Staat die Verantwortung dafür übernehmen muss, dass es ein für jedermann leicht zugängliches Beratungsangebot gibt, das definierten Qualitätsstandards entspricht. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    5 Jahre "Fördern und Fordern" in der Stadt Köln: Vorbild für die Umsetzung von "Hartz IV"? (2004)

    Scholz, Jendrik;

    Zitatform

    Scholz, Jendrik (2004): 5 Jahre "Fördern und Fordern" in der Stadt Köln. Vorbild für die Umsetzung von "Hartz IV"? In: Neue Praxis, Jg. 34, H. 4, S. 396-402.

    Abstract

    Das Begriffspaar 'Fördern und Fordern' (§§ 2, 14 SGB III) ist das sozialpolitische Leitbild der zum 1. Januar 2005 im Rahmen von 'Hartz IV' in Kraft tretenden Vorschriften zur Einführung des Arbeitslosengeldes II (Alg II) und zur Kooperation von Arbeitsamt und Sozialamt bei der Betreuung der erwerbsfähigen Langzeitarbeitslosen. Bezogen auf diese Zielgruppe, erproben das Kölner Arbeitsamt und Sozialamt im Rahmen der bundesweiten Modellprojekte zur Zusammenarbeit des Arbeitsamtes mit den Trägern der Sozialhilfe (MoZArT) bereits seit April 2001 die enge Kooperation in einer gemeinsamen Verwaltungsstelle, dem Job-Center Köln. Für junge Sozialhilfeempfänger unter 25 Jahren wurde bereits 1999 die 'Job-Börse Junges Köln' und das 'Sprungbrett Praktikum' etabliert. Dahinter steht die Idee des aktivierenden statt alimentierenden Sozialstaats und seines Primats der Vermittlung in den ersten Arbeitsmarkt. Der Beitrag geht den Fragen nach, welche Ergebnisse die Zusammenarbeit von Arbeitsamt, Sozialamt und privaten Trägern in Köln erbracht hat und wie eng normatives Wollen (Workfare) und tatsächliches Sein (Vermittlung) beieinander bzw. auseinander liegen. Fazit: Wenn aber aufgrund zu geringen Wachstums die Nachfrage nach Arbeitskräften so niedrig wie derzeit ist, reduzieren Workfare-Programme das Begriffspaar 'Fördern und Fordern' alleine auf das 'Fordern'. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    An evaluation of the Swedish system of active labor market programs in the 1990s (2004)

    Sianesi, Barbara ;

    Zitatform

    Sianesi, Barbara (2004): An evaluation of the Swedish system of active labor market programs in the 1990s. In: The Review of Economics and Statistics, Jg. 86, H. 1, S. 133-155. DOI:10.1162/003465304323023723

    Abstract

    "We investigate the presence of short- and long-term effects from joining a Swedish labor market program vis-a-vis more intense job search in open unemployment. Overall, the impact of the program system is found to have been mixed. Joining a program has increased employment rates among participants, a result robust to a misclassification problem in the data. On the other hand it has also allowed participants to remain significantly longer on unemployment benefits and more generally in the unemployment system, this being particularly the case for those entitled individuals entering a program around the time of their unemployment benefits' exhaustion." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The European reform logjam and the economics of reform (2004)

    Straubhaar, Thomas; Winkelmann, Rainer ;

    Zitatform

    Straubhaar, Thomas & Rainer Winkelmann (Hrsg.) (2004): The European reform logjam and the economics of reform. (Applied economics quarterly supplement 55), Berlin: Duncker & Humblot, 152 S.

    Abstract

    "Im April 2004 fand in Berlin die 67. Wissenschaftliche Tagung der Arbeitsgemeinschaft deutscher wirtschaftswissenschaftlicher Forschungsinstitute (ARGE) in Zusammenarbeit mit anderen europäischen Forschungsinstituten statt. Im Mittelpunkt standen Gründe für und Auswege aus dem 'Reformstau' in Europa. Europa tut sich schwer mit wirtschaftspolitischen Strukturreformen. Oft widersetzen sich vor allem größere EU-Länder ganz dem Druck zur Veränderung, oder es werden nur partielle Reformen durchgeführt. Doch Verzögerungen von Reformen sind mit hohen volkswirtschaftlichen Kosten verbunden: Dazu gehören Wachstums- und Beschäftigungsverluste. Druck zum Wandel ergibt sich allein schon aus der demographischen Entwicklung in Europa. Die Alterung der Bevölkerung wird zu weniger Steuereinnahmen für die Staaten und zu geringeren Beiträgen für die Sozialversicherungen führen. Ein Beitrag dieses Heftes widmet sich dem deutschen "Sozialstaatsdilemma".
    Die Beiträge thematisieren u.a. die Auswirkungen der demografischen Entwicklung auf die Sozialsysteme, Bestimmungsfaktoren des Erfolgs wirtschaftspolitischer Reformen und die Reform des Gesundheitswesens in Europa. Die Referate werden jeweils in einem Koreferat kritisch beleuchtet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Are job search programs a promising tool?: a microeconometric evaluation for Austria (2004)

    Weber, Andrea ; Hofer, Helmut;

    Zitatform

    Weber, Andrea & Helmut Hofer (2004): Are job search programs a promising tool? A microeconometric evaluation for Austria. (IZA discussion paper 1075), Bonn, 32 S.

    Abstract

    "In Austria job search programs were introduced on a large scale in 1999. These programs aim at activating unemployed at an early stage and bringing them back to work by training job search related skills. We evaluate the impact of active labour market programs in Austria on individual unemployment durations, and allow program effects to vary between job search programs and formal training programs. We use the timing-of-events method which estimates the program effect as a shift in the transition rate from unemployment to jobs at the moment of program entry. We find that participation in job search programs significantly reduces unemployment durations, whereas formal training programs have a negative effect on unemployment durations." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Employment effects of early interventions on job search programs (2004)

    Weber, Andrea ; Hofer, Helmut;

    Zitatform

    Weber, Andrea & Helmut Hofer (2004): Employment effects of early interventions on job search programs. (IZA discussion paper 1076), Bonn, 10 S.

    Abstract

    "We investigate the dependence of the program effect on varying entry times for a low cost job-search assistance program in Austria. The Austrian targeting policy is to admit every unemployed to a job-search program before the fourth month. The program effect is measured by a shift in the transition rate into employment upon program entry, using the timing-of-events method. Our findings are that the program effect is positive and does not vary significantly for program entries during the first year of unemployment, but it drops drastically thereafter" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Personal-Service-Agenturen: kritische Zwischenbilanz eines neuen arbeitsmarktpolitischen Ansatzes (2004)

    Weinkopf, Claudia ;

    Zitatform

    Weinkopf, Claudia (2004): Personal-Service-Agenturen. Kritische Zwischenbilanz eines neuen arbeitsmarktpolitischen Ansatzes. In: Institut Arbeit und Technik (Hrsg.) (2004): Institut Arbeit und Technik : Jahrbuch 2003/2004, S. 153-169.

    Abstract

    "Personal-Service-Agenturen (PSA) sind seit Anfang 2003 auf Vorschlag der Hartz-Kommission in ganz Deutschland gegründet worden, um Arbeitslose über den Umweg der Arbeitnehmerüberlassung wieder in Beschäftigung zu bringen. Der PSA-Ansatz wird nicht erst seit der spektakulären Maatwerk-Pleite im Februar 2004, dem bis dahin größten PSA-Betreiber, kontrovers diskutiert: Welchen Beitrag können sie zum Abbau der Arbeitslosigkeit leisten? Profitieren davon auch schwer Vermittelbare? Sind die Subventionen gerechtfertigt oder werden kommerzie lle Zeitarbeitsfirmen verdrängt? Welche Rückwirkungen haben die PSA auf den Arbeitsmarkt insgesamt ? In diesem Beitrag wird vor dem Hintergrund früherer Erfahrungen mit vermittlungsorientierter Arbeitnehmerüberlassung eine kritische Zwischenbilanz des Konzeptes, der Umsetzung und der bisherigen Ergebnisse der PSA gezogen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Determinanten des Wachstums und Scheiterns von Unternehmen (2004)

    Woywode, Michael;

    Zitatform

    Woywode, Michael (2004): Determinanten des Wachstums und Scheiterns von Unternehmen. In: Zeitschrift für Betriebswirtschaft, Jg. 74, H. 10, S. 1009-1046.

    Abstract

    "In dieser Arbeit wurden Determinanten der Wachstumschancen und Scheiterraten westdeutscher Unternehmen empirisch überprüft. Es lässt sich nachweisen, dass die Umsatzwachstumsraten von Unternehmen mit zunehmendem Alter und zunehmender Größe der Unternehmen sinken. Ebenso sinken die Wachstumsraten mit zunehmendem Alter des Unternehmers. Schließlich lassen sich rechtsformabhängige und branchenspezifische Unterschiede in den Wachstumsraten von Unternehmen nachweisen. Die Insolvenzwahrscheinlichkeit und die Wahrscheinlichkeit einer freiwilligen Liquidation sinken mit zunehmendem Alter der Unternehmen. Die Unternehmensgröße besitzt einen nicht-Iinearen Effekt auf die Insolvenzwahrscheinlichkeit und einen negativen Effekt auf die Wahrscheinlichkeit einer freiwilligen Liquidation. Darüber hinaus ergeben sich eine Reihe interessanter Effekte für verschiedene weitere Unternehmenscharakteristika - wie die Rechtsform oder den Grad der wirtschaftlichen Selbständigkeit - im Hinblick auf die Überlebenswahrscheinlichkeit von Unternehmen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Geschäftspolitische Ziele der BA 2003 und die Personal-Service-Agentur: Versuch einer ex-ante-Wirkungsanalyse (2003)

    Bach, Heinz Willi;

    Zitatform

    Bach, Heinz Willi (2003): Geschäftspolitische Ziele der BA 2003 und die Personal-Service-Agentur. Versuch einer ex-ante-Wirkungsanalyse. In: Arbeit und Beruf H. 01, S. 1-2.

    Abstract

    Der Beitrag stellt zunächst die drei geschäftspolitischen Ziele der BA für 2003 dar: 1. Schnelle Eingliederung, 2. Jugendliche und Langzeitarbeitslose aktivieren, qualifizieren und integrieren, 3. Illegale Beschäftigung und Leistungsmißbrauch bekämpfen. Dann arbeitet er die charakteristischen Merkmale der Personal-Service-Agenturen (Hartz-Modul 8) in Bezug auf die Integration arbeitsloser Personen heraus und unterwirft sie einer ex-ante-Wirkungsanalyse. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Is the threat of reemployment services more effective than the services themselves?: evidence from random assignment in the UI system (2003)

    Black, Dan A.; Berger, Mark C.; Noel, Brett J.; Smith, Jefrey A.;

    Zitatform

    Black, Dan A., Jefrey A. Smith, Mark C. Berger & Brett J. Noel (2003): Is the threat of reemployment services more effective than the services themselves? Evidence from random assignment in the UI system. In: The American economic review, Jg. 93, H. 4, S. 1313-1327.

    Abstract

    "The authors examine the effect of the Worker Profiling and Reemployment Services system. This program 'profiles' Unemployment Insurance (UI) claimants to determine their probability of benefit exhaustion and then provides mandatory employment and training services to claimants with high predicted probabilities. Using a unique experimental design, the authors estimate that the program reduces mean weeks of UI benefit receipt by about 2.2 weeks, reduces mean UI benefits received by about 143 dollar, and increases subsequent earnings by over 1,050 dollar. Most of the effect results from a sharp increase in early UI exits in the treatment group relative to the control group." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Private Arbeitsvermittlungsagenturen zur Reintegration von Langzeitarbeitslosen: eine organisationssoziologische Analyse (2003)

    Dreas, Susanne A.;

    Zitatform

    Dreas, Susanne A. (2003): Private Arbeitsvermittlungsagenturen zur Reintegration von Langzeitarbeitslosen. Eine organisationssoziologische Analyse. München u.a.: Hampp, 266 S.

    Abstract

    "Am Beispiel von Arbeitsvermittlungsagenturen, die Reintegrationsdienstleistungen für Langzeitarbeitslose in öffentlichem Auftrag erbringen, untersucht die Autorin, wie Organisationsstrukturen gestaltet werden können, um arbeitsmarktpolitische Programme erfolgreich umzusetzen. Dazu werden Theorien der Organisationsforschung mit soziologischen Forschungsansätzen zum Wohlfahrtsstaat zu einem theoretischen Analyserahmen verknüpft. Im Mittelpunkt der Studie stehen folgende Fragen: Wie gestalten Organisationen als Erbringer von Humandienstleistungen verschiedene Elemente ihrer Binnenstruktur, wenn sie heterogenen, nicht gleichermaßen erfüllbaren Zielvorgaben gegenüberstehen? Inwieweit und in welcher Form sind private Trägerorganisationen in der Lage, wohlfahrtsstaatliche Dienstleistungen im öffentlichen Auftrag zu erbringen? Die Besonderheit dieses Organisationstyps liegt in seiner Multifunktionalität, d.h. Anforderungen der sehr unterschiedlichen Umwelten - staatliche Bürokratien wie Arbeitsamt und Sozialamt als Auftraggeber, Einsatzbetriebe des ersten Arbeitsmarktes als Kunden und hilfesuchende Arbeitslose als KlientInnen - können nicht mit einer eindimensionalen Zielsetzung erfüllt werden. Somit befinden sich Arbeitsvermittlungsagenturen in einem Spannungsfeld zwischen verschiedenen Sektoren, das durch binnenstrukturelle Zielsetzung und -erfüllung gelöst werden kann. Anhand von drei Fallstudien in Hamburg werden die Organisationsstrukturen von Arbeitsvermittlungsagenturen im Hinblick auf ihre Anpassungs- und Einbindungspotenziale beispielhaft untersucht. Die Arbeit endet mit Lösungsvorschlägen, wie die konfligierenden Zielsetzungen in Trägerorganisationen mittels Struktursetzung harmonisiert werden können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    MoZArT-Modellversuche gelungen (2003)

    Heinrich, Marc;

    Zitatform

    Heinrich, Marc (2003): MoZArT-Modellversuche gelungen. In: Bundesarbeitsblatt H. 11, S. 4-7.

    Abstract

    In einem zweijährigen Modellversuch wurden bundesweit 30 Modellvorhaben der Zusammenarbeit von Arbeitsämtern und Sozialämtern durchgeführt. Zielgruppen der Modellvorhaben waren Personen, die langjährig arbeitslos sind, Arbeitslosenhilfe, Sozialhilfe oder sogar beides beziehen. Der Artikel fasst Ergebnisse einer Evaluation der Modellversuche zusammen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Steigerung von Effizienz und Reputation in der Arbeitsvermittlung (2003)

    Konle-Seidl, Regina ;

    Zitatform

    Konle-Seidl, Regina (2003): Steigerung von Effizienz und Reputation in der Arbeitsvermittlung. In: Bundesarbeitsblatt H. 1, S. 10-15.

    Abstract

    "Die Reputation der gesamten Arbeitsvermittlung eines Landes ist von zwei Faktoren abhängig: der Steigerung ihrer Effizienz und einem Angebot an qualitativ hochwertigen Dienstleistungen. Das sind wichtige Erkenntnisse aus Krisen der Arbeitsverwaltung anderer Länder. Auch die deutsche Arbeitsverwaltung kann anhand der Reformen anderer Länder lernen ihre Effizienz zu steigern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Konle-Seidl, Regina ;
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