Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt in Deutschland
Wirtschaft und Arbeitsmarkt stehen seit der Ausbreitung des Coronavirus vor großen Herausforderungen. Zur Unterstützung von Beschäftigten und Unternehmen hatte der Bundestag im Eilverfahren u.a. einen leichteren Zugang zum Kurzarbeitergeld beschlossen. Dieses Themendossier stellt Einschätzungen aus Forschung und Politik zu den Auswirkungen der Pandemie auf den Arbeitsmarkt, die wirtschaftliche Entwicklung und notwendige Maßnahmen in Deutschland zusammen.
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Auswirkungen auf Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Soziales in Deutschland
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Literaturhinweis
Schulische Bildung zu Zeiten der Corona-Krise (2020)
Anger, Christina; Plünnecke, Axel;Zitatform
Anger, Christina & Axel Plünnecke (2020): Schulische Bildung zu Zeiten der Corona-Krise. In: Perspektiven der Wirtschaftspolitik, Jg. 21, H. 4, S. 353-360. DOI:10.1515/pwp-2020-0055
Abstract
"Zur Eindämmung der Corona-Pandemie wurden die Schulen in Deutschland und in vielen anderen Ländern im März geschlossen. Homeschooling sollte verhindern, dass die Leistungen der Schülerinnen und Schüler abnehmen und die Ungleichheit der Bildungsleistungen steigt. Fehlende Konzepte und Erfahrungen der Lehrkräfte mit digitalem Fernunterricht sowie Ausstattungsmängel ließen jedoch vermuten, dass größere Lerndefizite entstanden sein dürften. Eine erste Studie aus Belgien bestätigt diese Befürchtungen. Die Ergebnisse dürften sich auf Deutschland übertragen lassen, denn auch hier bestehen erhebliche Defizite an digitalgestützten Lehrkonzepten. Um Vorsorge für den Fall neuerlicher Schulschließungen zu treffen und die Lücken zumindest in Teilen wieder zu verringern, sollte man die Chancen der Digitalisierung zur Verbesserung des Unterrichts nutzen. Erste Impulse hat es bereits gegeben: Die Ausstattung mit digitalen Endgeräten bessert sich, Lehrplattformen stehen zur Verfügung, digitale Bildungsinhalte werden entwickelt. Auch der WLAN-Zugang an den Schulen soll in den kommenden Jahren im Zuge der praktischen Umsetzung des Digitalpakts verbessert werden. Als nächste Schritte gilt es die Lehrkräfte weiterzubilden, Feedback-Mechanismen zum Unterricht zu schaffen, die Lehrkräfte durch IT-Support zu unterstützen und Lerninhalte auf den Plattformen motivierend und effektiv darzureichen, begleitet durch wissenschaftliche Evaluation." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Homeschooling und Bildungsgerechtigkeit (2020)
Anger, Christina; Plünnecke, Axel;Zitatform
Anger, Christina & Axel Plünnecke (2020): Homeschooling und Bildungsgerechtigkeit. (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2020,44), Köln, 3 S.
Abstract
"Seitdem in allen Bundesländern die Kitas und Schulen im Zuge der Corona-Krise geschlossen haben, müssen alle Kinder zu Hause weiter gefördert werden. Sollten die Schließungen und Homeschooling längere Zeit andauern, dürften sich die bereits in den letzten Jahren zunehmenden Probleme bei der Bildungsgerechtigkeit in Deutschland weiter verschärfen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Schulschließungen, fehlende Ausbildungsplätze, keine Jobs: Generation ohne Zukunft? (2020)
Anger, Silke ; Köller, Olaf ; Weber, Enzo ; Sandner, Malte ; Danzer, Alexander M. ; Plünnecke, Axel; Muehlemann, Samuel ; Wittek, Bernhard ; Pfeifer, Harald ;Zitatform
Anger, Silke, Malte Sandner, Alexander M. Danzer, Axel Plünnecke, Olaf Köller, Enzo Weber, Samuel Muehlemann, Harald Pfeifer & Bernhard Wittek (2020): Schulschließungen, fehlende Ausbildungsplätze, keine Jobs. Generation ohne Zukunft? In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 73, H. 9, S. 3-24.
Abstract
"Um die Ausbreitung der Corona-Pandemie zu verlangsamen, wurden die Schulen und Kitas deutschlandweit Mitte März 2020 geschlossen. Abschlussprüfungen wurden ausgesetzt, Kinder und Jugendliche ins »Home-Schooling« geschickt, Eltern aufgefordert, die Rolle der Lehrkräfte zu übernehmen. Wie werden sich die mehrmonatigen Schließungen der Schulen auf die betroffenen Kinder und Jugendlichen auswirken? Kann das »Home-Schooling« den Präsenzunterricht ersetzen oder wird der fehlende Schulunterricht die Kompetenzentwicklung und den zukünftigen Bildungs- und Arbeitsmarkterfolg der Betroffenen dauerhaft beeinträchtigen? Wird das »Lernen zu Hause« die Probleme bei der Bildungsgerechtigkeit in Deutschland weiter verschärfen? Auch auf dem deutschen Bildungs- und Ausbildungsmarkt hinterlassen die Folgen der Corona-Pandemie deutliche Spuren: Nicht nur die Zahl der Ausbildungsstellen geht zurück, sondern auch die Anzahl der Bewerber. Droht eine wirtschaftlich und gesellschaftlich abgehängte »Generation Corona«?" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Erwerbstätigkeit von Rentnerinnen und Rentnern zwischen Wunsch und Wirklichkeit (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2020)
Zitatform
Anger, Silke, Annette Trahms & Christian Westermeier (2020): Die Erwerbstätigkeit von Rentnerinnen und Rentnern zwischen Wunsch und Wirklichkeit (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 31.07.2020 Nürnberg, o. Sz., 2020-07-29.
Abstract
"Die Erwerbstätigkeit der Älteren ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Viele Beschäftigte würden nach ihrem Renteneintritt gerne weiterhin erwerbstätig sein, finden aber keinen entsprechenden Job. Durch die Corona-Krise dürfte die steigende Erwerbstätigkeit von Älteren einen Rückschlag erfahren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Befunde der IAB-Forschung zur Corona-Krise - Zwischenbilanz und Ausblick (2020)
Anger, Silke ; Weber, Brigitte; Leschnig, Lisa; Leber, Ute; Westermeier, Christian ; Lang, Julia ; Wanger, Susanne ; Bauer, Anja ; Kubis, Alexander; Vom Berge, Philipp ; Küfner, Benjamin ; Trahms, Annette; Kruppe, Thomas ; Stephan, Gesine ; Kosyakova, Yuliya ; Stegmaier, Jens ; Bruckmeier, Kerstin ; Schneemann, Christian ; Jaschke, Philipp ; Reims, Nancy ; Hutter, Christian ; Osiander, Christopher ; Hausner, Karl Heinz; Müller, Dana ; Hauptmann, Andreas ; Zika, Gerd ; Hartl, Tobias ; Walwei, Ulrich ; Haas, Anette; Stobbe, Holk; Gürtzgen, Nicole ; Sandner, Malte ; Gundacker, Lidwina ; Oberfichtner, Michael ; Grunau, Philipp ; Weber, Enzo ; Gehrke, Britta; Bossler, Mario ; Fuchs, Johann ; Müller, Anne; Dummert, Sandra ; Rauch, Angela ; Dietz, Martin; Vallizadeh, Ehsan ; Brücker, Herbert ;Zitatform
Anger, Silke, Anja Bauer, Mario Bossler, Kerstin Bruckmeier, Herbert Brücker, Martin Dietz, Sandra Dummert, Johann Fuchs, Britta Gehrke, Philipp Grunau, Lidwina Gundacker, Nicole Gürtzgen, Anette Haas, Tobias Hartl, Andreas Hauptmann, Karl Heinz Hausner, Christian Hutter, Philipp Jaschke, Yuliya Kosyakova, Thomas Kruppe, Benjamin Küfner, Alexander Kubis, Julia Lang, Ute Leber, Lisa Leschnig, Brigitte Weber, Christian Westermeier, Susanne Wanger, Philipp Vom Berge, Annette Trahms, Gesine Stephan, Jens Stegmaier, Christian Schneemann, Nancy Reims, Christopher Osiander, Dana Müller, Gerd Zika, Ulrich Walwei, Holk Stobbe, Malte Sandner, Michael Oberfichtner, Enzo Weber, Anne Müller, Angela Rauch & Ehsan Vallizadeh (2020): Befunde der IAB-Forschung zur Corona-Krise - Zwischenbilanz und Ausblick. Nürnberg, 18 S.
Abstract
"Die Covid-19-Pandemie hat die stärkste Weltwirtschaftskrise seit dem zweiten Weltkrieg ausgelöst. Mit den massiven wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie sind weitreichende Folgen für den Arbeitsmarkt verbunden. Die bestehenden Regelungen und Mechanismen zur sozialen Sicherung als auch zur Stützung der hiesigen Volkswirtschaft sind einem nie dagewesenen Stresstest ausgesetzt und die Politik reagiert in großer Geschwindigkeit mit zusätzlichen Sicherungs- und Stabilisierungsmaßnahmen. Das IAB hat aufgrund der Tragweite der Entwicklung ein neues Fokusthema mit dem Titel „Folgen der Covid-19-Pandemie“ etabliert und das laufende Forschungs- und Arbeitsprogramm für das Jahr 2020 ergänzt. Auch im Forschungs- und Arbeitsprogramm 2021 wird das Thema eine zentrale Rolle spielen. Laufend werden zudem aktuelle Forschungsergebnisse in der Serie „Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt“ im IAB-Forum sowie in anderen Publikationsformaten des IAB veröffentlicht. Das vorliegende Dokument liefert einen Überblick über die Forschung zur Covid-19-Pandemie am IAB. Sie fasst die wesentlichen bereits vorliegenden Befunde aus dem Institut zusammen und gibt einen Ausblick auf Forschungsprojekte, die in Zukunft Informationen bereitstellen werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Anger, Silke ; Leber, Ute; Lang, Julia ; Wanger, Susanne ; Kubis, Alexander; Vom Berge, Philipp ; Trahms, Annette; Stephan, Gesine ; Kosyakova, Yuliya ; Stegmaier, Jens ; Bruckmeier, Kerstin ; Schneemann, Christian ; Jaschke, Philipp ; Reims, Nancy ; Hutter, Christian ; Osiander, Christopher ; Müller, Dana ; Hauptmann, Andreas ; Zika, Gerd ; Walwei, Ulrich ; Haas, Anette; Stobbe, Holk; Gürtzgen, Nicole ; Sandner, Malte ; Gundacker, Lidwina ; Oberfichtner, Michael ; Grunau, Philipp ; Weber, Enzo ; Gehrke, Britta; Bossler, Mario ; Müller, Anne; Dummert, Sandra ; Rauch, Angela ; Dietz, Martin; Brücker, Herbert ; -
Literaturhinweis
Die Auswirkungen der Coronakrise auf die Arbeitsmarktchancen der Corona-Abiturjahrgänge (2020)
Zitatform
Anger, Silke & Malte Sandner (2020): Die Auswirkungen der Coronakrise auf die Arbeitsmarktchancen der Corona-Abiturjahrgänge. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 73, H. 9, S. 3-7.
Abstract
"In Hinblick auf die andauernde Pandemie sollte der Fokus auch auf die nachfolgenden Schülerjahrgänge gerichtet werden, die bereits in der ersten Pandemie-Welle massiv vom Unterrichtsausfall betroffen waren. Effektives Lernen »auf Distanz« kann nur durch regelmäßige Kontakte zwischen Schülerinnen und Schülern und ihren Lehrkräften bzw. der Schule erfolgen. Darüber hinaus kann – neben einer klaren Kommunikation und zügigen Entscheidungen in der Bildungspolitik – die häufige Kommunikation mit der Schule die Sorgen der Jugendlichen reduzieren; Zur Sicherstellung der Berufsorientierung kann Berufsberatung auf Distanz mit unterschiedlichen Online-, aber auch Offline-Formaten ein Weg sein, um Schülerinnen und Schülern der Abschlussklassen bei der Realisierung ihrer Berufswünsche zu unterstützen und ihre beruflichen Sorgen zu reduzieren. Aus bisherigen empirischen Studien lässt sich ableiten, dass reduziertes Lernen und soziale Isolation sowohl zu individuellen Folgekosten als auch zu gesamtwirtschaftlichen Wohlstandsverlusten führt und soziale Ungleichheit fördert. Daher sind – im Fall weiterer Schulschließungen – Maßnahmen erforderlich, um schulische Bildungsprozesse trotz teilgeschlossener Schulen aufrechtzuerhalten (vgl. Danzer et al. 2020)." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
School closings during the COVID-19 pandemic: findings from German high school students: (Series "COVID-19 Crisis: Consequences for the Labour Market") (2020)
Anger, Silke ; Toussaint, Carina ; Sandner, Malte ; Patzina, Alexander ; Bernhard, Sarah ; Lerche, Adrian; Dietrich, Hans ;Zitatform
Anger, Silke, Sarah Bernhard, Hans Dietrich, Adrian Lerche, Alexander Patzina, Malte Sandner & Carina Toussaint (2020): School closings during the COVID-19 pandemic: findings from German high school students. (Series "COVID-19 Crisis: Consequences for the Labour Market"). In: IAB-Forum H. 15.05.2020, o. Sz., 2020-05-13.
Abstract
"School closings are a core policy to slow down the spread of the COVID-19 pandemic all over the world. In Germany, all schools were closed within a few days after 13 March 2020. As in other countries, Germany currently observes a countrywide, growing debate regarding the reopening of schools. Part of that debate focuses on the graduation exams at German high schools (upper secondary track of the German 'Gymnasium'), which are due within the next few weeks. Although schools support their students by providing learning material on a regular basis, students in their final year of school spend limited time on school-related activities. At the same time, students worry about their academic performance and their future occupational careers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Beteiligte aus dem IAB
Anger, Silke ; Toussaint, Carina ; Sandner, Malte ; Patzina, Alexander ; Bernhard, Sarah ; Lerche, Adrian; Dietrich, Hans ;Ähnliche Treffer
auch deutschsprachig erschienen -
Literaturhinweis
Schulschließungen wegen Corona: Regelmäßiger Kontakt zur Schule kann die schulischen Aktivitäten der Jugendlichen erhöhen (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2020)
Anger, Silke ; Bernhard, Sarah ; Dietrich, Hans ; Toussaint, Carina ; Sandner, Malte ; Patzina, Alexander ; Lerche, Adrian;Zitatform
Anger, Silke, Sarah Bernhard, Hans Dietrich, Adrian Lerche, Alexander Patzina, Malte Sandner & Carina Toussaint (2020): Schulschließungen wegen Corona: Regelmäßiger Kontakt zur Schule kann die schulischen Aktivitäten der Jugendlichen erhöhen (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 23.04.2020, o. Sz.
Abstract
"Schulschließungen stellen weltweit eine bedeutende Maßnahme dar, um die Ausbreitung der Corona-Pandemie zu verlangsamen. In der Debatte um die Wiederöffnung der Schulen rückt die Sekundarstufe II in den Fokus, da die Abiturprüfungen in den meisten Bundesländern noch anstehen. Trotz der regelmäßigen Bereitstellung von Lehrmaterialien durch die Schulen wenden viele Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II nur wenig Zeit für die Schule auf. Zugleich machen sie sich Sorgen um ihre schulischen Leistungen und ihre berufliche Zukunft. Das zeigen aktuelle Daten aus einer bundesweiten Schülerbefragung während der Schulschließung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Anger, Silke ; Bernhard, Sarah ; Dietrich, Hans ; Toussaint, Carina ; Sandner, Malte ; Patzina, Alexander ; Lerche, Adrian;Ähnliche Treffer
also released in English -
Literaturhinweis
Working from home and Covid-19: The chances and risks for gender gaps (2020)
Zitatform
Arntz, Melanie, Sarra Ben Yahmed & Francesco Berlingieri (2020): Working from home and Covid-19. The chances and risks for gender gaps. In: Intereconomics, Jg. 55, H. 6, S. 381-386. DOI:10.1007/s10272-020-0938-5
Abstract
"As the COVID-19 pandemic causes a record number of people to work from home, this disruptive event will likely have a long-lasting impact on work arrangements. Given existing research on the effects of working from home on hours worked and wages, an increased availability of working from home may provide a chance for women to catch up with their male counterparts. Yet, the need to simultaneously care for children during the COVID-19 lockdown may also revive traditional gender roles, potentially counteracting such gains. We discuss the likely effects of the COVID-19 pandemic on gender gaps in the labour market and at home in light of recent empirical findings and novel statistics on the heterogeneous structure of work arrangements among couples. We construct a novel teleworkability index that differentiates between fully teleworkable, partly teleworkable and on-site jobs and find that in about a third of households the COVID-19 shock is likely to induce shifts in the intra-household allocation of tasks from mothers to fathers." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))
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Literaturhinweis
Working from home and Covid-19: The chances and risks for gender gaps (2020)
Zitatform
Arntz, Melanie, Sarra Ben Yahmed & Francesco Berlingieri (2020): Working from home and Covid-19. The chances and risks for gender gaps. (ZEW expert brief 20-09), Mannheim, 12 S.
Abstract
"As the Covid-19 pandemic causes an all-time high share of people to work from home, this disruptive event is likely to have a long-lasting effect on work arrangements. Given existing research on the effects of working from home (WfH) on hours worked and wages, an increased availability of WfH may provide a chance for women to catch up with their male counterparts. Yet, the need to simultaneously care for children during the Covid-19 lockdown may also revive traditional gender roles, potentially counteracting such gains. This expert brief discusses the likely effects of the Covid-19 pandemic on gender gaps in light of recent empirical findings and novel statistics on the heterogeneous structure of work arrangements among couples." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Ähnliche Treffer
spätere (möglicherweise abweichende) Version erschienen in: Intereconomics, 55 (2020), 6, 381-386Weiterführende Informationen
deutsche Zusammenfassung -
Literaturhinweis
Presenteeism at work and gender inequality (2020)
Zitatform
Azmat, Ghazala, Lena Hensvik & Olof Rosenqvist (2020): Presenteeism at work and gender inequality. In: VOX H. 04.10.2020, o. Sz.
Abstract
"The recent COVID-19 public health crisis has – at least temporarily – changed the organisation of work and the requirement for presenteeism in the workplace. Using data from Sweden, this column argues that such change could help close the gender earnings gap by lowering the wage penalties to unpredictable work absence." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Unemployment effects of stay-at-home orders: Evidence from high-frequency claims data (2020)
Baek, ChaeWon; Messer, Todd; Mui, Preston; McCrory, Peter B.;Zitatform
Baek, ChaeWon, Peter B. McCrory, Todd Messer & Preston Mui (2020): Unemployment effects of stay-at-home orders. Evidence from high-frequency claims data. In: VOX H. 30.04.2020, o. Sz.
Abstract
"Stay-at-home orders have been imposed in many countries to flatten the COVID-19 pandemic curve, but it’s not clear how much economic disruption is caused directly by the orders and how much by the coronavirus. This column disentangles the two by comparing the implementation of stay-at-home policies across the US and high-frequency unemployment insurance claims. The direct effect of stay-at-home orders accounted for a significant but minority share of the overall rise in unemployment claims; unemployment would have risen even without such orders. So long as the underlying public health crisis persists, undoing stay-at-home orders will only bring limited economic relief." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Aktuelle Gesetze zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie in Bezug auf Bereiche des Sozialen (2020)
Bartels, Wiebke;Zitatform
Bartels, Wiebke (2020): Aktuelle Gesetze zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie in Bezug auf Bereiche des Sozialen. In: Nachrichtendienst des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge, Jg. 100, H. 5, S. 193-196.
Abstract
"Die aktuelle COVID-19-Pandemie stellt eine einzigartige Ausnahmesituation dar, auf die der Gesetzgeber schnell und mutig reagiert hat. Am 27. März 202 wurden mehrere Gesetze verabschiedet, um negative Auswirkungen der Pandemie für die Bürgerinnen und Bürger abzumildern und die soziale Infrastruktur in der Krise zu stützen. Zu den beschlossenen Maßnahmen in Bezug auf Bereiche des Sozialen zählen vorübergehende vereinfachte Verfahren und leichtere Zugänge zu Leistungen im Bereich der Existenzsicherung und beim Kinderzuschlag, eine finanzielle Absicherung von sozialen Diensten und Einrichtungen durch einen Sicherstellungsauftrag des jeweilligen Leistungsträgers, finanzialle Unterstützung und Bürokratieentlastungen für Pflegeeinrichtungen, der Schutz vor Mieterinnen und Mietern vor Kündigungen wegen Mietrückständen sowie Entschädigungen für Verdienstausfälle bei Kinderbetreuung aufgrund von Kita- und Schulschließungen. Es handelt sich dabei um Übergangsregelungen, die befristet gelten und bei Bedarf verlängert werden können, sofern Maßnahmen zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus länger aufrecht erhalten bleiben. Die neue Regelungen sind überwiegend bereits am 28. März 2020 in Kraft getreten. In der Folge sind weitere Gesetzentwürfe auf den Weg gebracht worden, um aktuelle Entwicklungen zu berücksichtigen. Der folgende Überblick stellt eine Momentaufnahme dar und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Gründe für eine ungeklärte Identität von Geflüchteten sind vielfältig (2020)
Bauer, Angela; Schreyer, Franziska;Zitatform
Bauer, Angela & Franziska Schreyer (2020): Die Gründe für eine ungeklärte Identität von Geflüchteten sind vielfältig. In: IAB-Forum H. 21.07.2020 Nürnberg, o. Sz.
Abstract
"Der Gesetzgeber hat Geflüchteten, die aufenthaltsrechtlich nur geduldet sind, den Zugang zum Ausbildungsmarkt weitgehend geöffnet. Manchen bleibt dieser Weg aber dennoch versperrt, weil ihre Identität als „ungeklärt“ gilt. Die Gründe dahinter sind vielschichtig und liegen keineswegs immer in der Verantwortung der Geflüchteten selbst." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Schreyer, Franziska; -
Literaturhinweis
Personen ohne deutsche Staatsangehörigkeit von Arbeitsmarktkrise besonders stark betroffen: Auswirkungen der Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus SARS-CoV-2 auf den deutschen Arbeitsmarkt und auf die Arbeitsmarktintegration von Arbeitnehmer*innen ohne deutsche Staatsangehörigkeit (2020)
Becker, Paul; Montero, Miguel; Komitowski, Doritt; Meiners, Sophie; Remy, Johannes;Zitatform
(2020): Personen ohne deutsche Staatsangehörigkeit von Arbeitsmarktkrise besonders stark betroffen. Auswirkungen der Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus SARS-CoV-2 auf den deutschen Arbeitsmarkt und auf die Arbeitsmarktintegration von Arbeitnehmer*innen ohne deutsche Staatsangehörigkeit. Köln, o. Sz.
Abstract
"Die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus SARS-CoV-2 wirken sich unmittelbar auch auf den deutschen Arbeitsmarkt und die Arbeitsmarktintegration von Personen ohne deutsche Staatsangehörigkeit aus, da diese in besonderer Hinsicht von Arbeit und Einkommen in Deutschland abhängig sind. Die IQ Fachstelle Einwanderung begleitet daher diese Veränderungen und Effekte analytisch und zeigt die Trends der Entwicklung und Auswirkung auf die Integration in Arbeit und Gesellschaft auf." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Studieren während der Corona-Pandemie: Die finanzielle Situation von Studierenden und mögliche Auswirkungen auf das Studium (2020)
Zitatform
Becker, Karsten & Markus Lörz (2020): Studieren während der Corona-Pandemie: Die finanzielle Situation von Studierenden und mögliche Auswirkungen auf das Studium. (DZHW-Brief 2020,09), Hannover, 12 S. DOI:10.34878/2020.09.dzhw_brief
Abstract
"Unmittelbar vor der Corona-Pandemie waren 57 Prozent der befragten Studierenden erwerbstätig. Knapp 40 Prozent dieser Studierenden befinden sich in einer schwieriger gewordenen Erwerbssituation (bezogen auf alle befragten Studierende: 21 Prozent): Sie wurden entlassen, unbezahlt freigestellt oder waren von Arbeitszeitreduzierungen betroffen. Auch hat sich bei 32 Prozent der Studierenden die Einkommenssituation der Eltern verschlechtert. Diese Faktoren haben dazu geführt, dass die Studierenden im Sommersemester 2020 weniger Geld für ihren Lebensunterhalt zur Verfügung hatten. Zur Überbrückung finanzieller Engpässe werden von den Studierenden verschiedene Bewältigungsstrategien genutzt. Die Studierenden in finanziellen Notlagen greifen vorwiegend auf eigene Ersparnisse, zusätzliche Unterstützung durch das soziale Umfeld sowie Erwerbstätigkeit zurück. Ein kleinerer Anteil der Studierenden nutzt staatliche Unterstützungsleistungen – wie die BAföG-Aktualisierung, den KfW-Studienkredit oder die Zuschüsse der Überbrückungshilfen in pandemiebedingten Notlagen. Um Ausgaben zu reduzieren, ist ein Teil der Studierenden im Sommersemester 2020 wieder ins Elternhaus gezogen. Die meisten Studierenden sehen sich zwar auch weiterhin in der Lage, das Studium ohne zusätzliche finanzielle Hilfen fortzuführen. Allerdings fällt das Studienabbruchrisiko erheblich höher aus, wenn sich die Erwerbssituation der Studierenden und ihrer Eltern verschlechtert hat. Insbesondere für internationale Studierende und Studierende aus Nicht- Akademikerfamilien ist die Erwerbsund Finanzierungssituation im Zuge der Corona- Pandemie schwieriger geworden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Betriebliche Berufsausbildung in der Covid-19-Krise: Viele Betriebe kennen das Bundesprogramm "Ausbildungsplätze sichern" noch nicht (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2020)
Bellmann, Lutz ; Aminian, Armin; Kagerl, Christian ; Kleifgen, Eva ; Stegmaier, Jens ; Koch, Theresa; Pohlan, Laura ; Roth, Duncan ; Fitzenberger, Bernd ; Schierholz, Malte ; Leber, Ute; Gleiser, Patrick ; König, Corinna ;Zitatform
Bellmann, Lutz, Bernd Fitzenberger, Patrick Gleiser, Christian Kagerl, Eva Kleifgen, Theresa Koch, Corinna König, Ute Leber, Laura Pohlan, Duncan Roth, Malte Schierholz, Jens Stegmaier & Armin Aminian (2020): Betriebliche Berufsausbildung in der Covid-19-Krise: Viele Betriebe kennen das Bundesprogramm "Ausbildungsplätze sichern" noch nicht (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 24.11.2020 Nürnberg, o. Sz., 2020-11-23.
Abstract
"Wirtschaftskrisen hinterlassen Spuren in den Erwerbsbiografien von Beschäftigten. Dies gilt in besonderem Maße für Berufseinsteiger. Angesichts der Covid-19-Krise hat die Bundesregierung das Programm „Ausbildungsplätze sichern“ aufgelegt, um die Betriebe in ihren Ausbildungsbemühungen zu unterstützen. Das Problem: Viele Betriebe kennen das Programm noch gar nicht oder wissen nicht, ob sie überhaupt förderberechtigt sind. Dies zeigt die aktuelle IAB-Befragung „Betriebe in der Covid-19-Krise“." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Bellmann, Lutz ; Kagerl, Christian ; Kleifgen, Eva ; Stegmaier, Jens ; Koch, Theresa; Pohlan, Laura ; Roth, Duncan ; Fitzenberger, Bernd ; Leber, Ute; König, Corinna ; -
Literaturhinweis
Konkurrenz um Auszubildende und Fachkräfte - wie reagieren die Betriebe? (2020)
Zitatform
Bellmann, Lutz & Christian Gerhards (2020): Konkurrenz um Auszubildende und Fachkräfte - wie reagieren die Betriebe? In: IAB-Forum H. 18.11.2020 Nürnberg, o. Sz., 2020-11-17.
Abstract
"Zahlreiche Ausbildungsstellen bleiben unbesetzt und in vielen Bereichen haben es die Betriebe schwer, Fachkräfte zu finden. Kaum verwunderlich, dass es in manchen Branchen und Berufsfeldern einen harten Konkurrenzkampf um die Beschäftigten gibt. Diese Konkurrenzlagen nahmen Forschende auf einer gemeinsamen Fachtagung des IAB und des Bundesinstituts für Berufsbildung in den Blick und präsentierten dazu ihre Forschungserkenntnisse." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Betriebliche Ausbildung trotz Erschwernissen in der Covid-19-Krise robuster als erwartet (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2020)
Bellmann, Lutz ; Fitzenberger, Bernd ; Koch, Theresa; Kleifgen, Eva ; Schierholz, Malte ; Roth, Duncan ; König, Corinna ; Kagerl, Christian ; Leber, Ute; Gleiser, Patrick ; Pohlan, Laura ; Stegmaier, Jens ; Aminian, Armin;Zitatform
Bellmann, Lutz, Bernd Fitzenberger, Patrick Gleiser, Christian Kagerl, Eva Kleifgen, Theresa Koch, Corinna König, Ute Leber, Laura Pohlan, Duncan Roth, Malte Schierholz, Jens Stegmaier & Armin Aminian (2020): Betriebliche Ausbildung trotz Erschwernissen in der Covid-19-Krise robuster als erwartet (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 05.11.2020 Nürnberg, o. Sz., 2020-11-03.
Abstract
"Die Covid-19-Pandemie hat weitreichende Konsequenzen für die Wirtschaft und stellt die Betriebe auch vor Herausforderungen bei der Ausbildung. So erschweren Kurzarbeit, Homeoffice und Betriebsschließungen die Betreuung von Auszubildenden und das Lernen im Betrieb. Zudem besteht die Gefahr, dass Betriebe angesichts unsicherer Geschäftserwartungen und finanzieller Engpässe ihr Angebot an Ausbildungsstellen zurückfahren oder weniger Ausbildungsabsolventen als geplant übernehmen. Wie eine Betriebsbefragung des IAB zeigt, wirkt sich die Krise zwar durchaus auf die betriebliche Ausbildung aus, doch sind die negativen Effekte bislang weniger gravierend als teilweise erwartet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Bellmann, Lutz ; Fitzenberger, Bernd ; Koch, Theresa; Kleifgen, Eva ; Roth, Duncan ; König, Corinna ; Kagerl, Christian ; Leber, Ute; Pohlan, Laura ; Stegmaier, Jens ; -
Literaturhinweis
Die Folgen der Virusbekämpfung erschweren das Ankommen von Geflüchteten (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2020)
Bernhard, Stefan;Zitatform
Bernhard, Stefan (2020): Die Folgen der Virusbekämpfung erschweren das Ankommen von Geflüchteten (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 15.06.2020, o. Sz., 2020-06-10.
Abstract
"Im Kampf gegen die Ausbreitung des Corona-Virus wurden einschneidende Maßnahmen in vielen Lebensbereichen ergriffen. Deren Folgen treffen manche Gruppen besonders hart, darunter auch die Geflüchteten. Der wirtschaftliche Einbruch und die stark eingeschränkten sozialen Kontaktmöglichkeiten machen es ihnen noch schwerer, in Deutschland Fuß zu fassen. Die Betroffenen selbst können dem nur wenig entgegensetzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Erst kam die Flucht, dann Corona - oder: Welche Folgen werden die Corona-Bekämpfungsmaßnahmen für das Leben und Netzwerken von Geflüchteten in Deutschland haben? (2020)
Bernhard, Stefan;Zitatform
Bernhard, Stefan (2020): Erst kam die Flucht, dann Corona - oder: Welche Folgen werden die Corona-Bekämpfungsmaßnahmen für das Leben und Netzwerken von Geflüchteten in Deutschland haben? In: C. Stegbauer & I. Clemens (Hrsg.) (2020): Corona-Netzwerke - Gesellschaft im Zeichen des Virus, Wiesbaden, S. 187-195, 2020-08-10. DOI:10.1007/978-3-658-31394-4_18
Abstract
"Die Beobachtung, dass Corona ›alle Menschen gleich‹ treffe, hat sich in der öffentlichen Debatte (glücklicherweise!) nicht lange gehalten. Schnell wurde deutlich, dass der Wegfall des Präsenzschulunterrichts für Kinder von bildungsorientierten Akademikereltern etwas anderes bedeutet als für Kinder von Eltern ohne formale Bildungserfahrung, dass Kontaktverbote Menschen in Altenheimen härter trafen als (digital) gut vernetzte Jüngere, dass gering bezahlte Helfertätigkeiten (wie Paketboten oder Kassiererinnen) mit einem höheren Infektionsrisiko verbunden sein können als zum Beispiel das Programmieren im Home Office oder dass wegfallende Betreuungsangebote von Kita, Schule und Hort Mütter stärker in die Pflicht nimmt als Väter. Es ist der bisher vielleicht wichtigste Beitrag der Sozialwissenschaften zur öffentlichen Corona-Debatte auf diese Differenzierungen hingewiesen zu haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Volltext des Sammelwerks -
Literaturhinweis
Stabil durch die Krise? Verteilungsfolgen der Corona-Pandemie - eine Mikrosimulationsanalyse (2020)
Zitatform
Beznoska, Martin, Judith Niehues & Maximilian Stockhausen (2020): Stabil durch die Krise? Verteilungsfolgen der Corona-Pandemie - eine Mikrosimulationsanalyse. (IW-Report / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2020,65), Köln, 42 S.
Abstract
"Die Corona-Pandemie hat das Jahr 2020 maßgeblich bestimmt und zumindest in jüngerer Zeit ungekannte (negative) Auswirkungen auf Gesellschaft und Wirtschaft ausgeübt. Im Kern dieser Simulationsstudie steht deshalb die Frage, wie sich die Corona-Pandemie auf die Einkommenssituation und die soziale Ungleichheit in Deutschland ausgewirkt hat, und in welchem Umfang automatische Stabilisatoren des sozialen Sicherungssystems sowie zusätzliche Hilfsmaßnamen Verwerfungen durch die Krise abfedern konnten. Dazu werden Haushaltsbefragungsdaten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) aus dem Jahr 2018, die bis zum aktuellen Rand fortgeschrieben werden, mittels eines statistischen Matching-Verfahrens mit Umfragedaten des IW zu den finanziellen Folgen und subjektiven Einschätzungen der Corona-Krise aus dem August 2020 kombiniert. Mithilfe des Mikrosimulationsmodells IW-STATS werden aufgrund der sich ergebenden Einkommens- und Statusveränderungen in der Corona-Krise zu zahlende Steuern und Abgaben und erhaltene staatliche Transfers der Haushalte simuliert. Zudem werden bei der Analyse der Verteilungswirkungen die bedarfsgewichteten Haushaltsnettoeinkommen zugrunde gelegt, da aus der IW-Befragung hervorgeht, dass die Verteilung der Verluste bei individuellen Erwerbseinkommen bereits stark moderiert wird, wenn der Haushaltskontext berücksichtigt wird. Änderungen beim Kurzarbeitergeld, der einmalige Kinderbonus und andere Krisenhilfen werden dabei bestmöglich berücksichtigt. In einem ersten Schritt kann so gezeigt werden, dass sich die Markteinkommen breiter Bevölkerungsschichten im Krisenjahr deutlich reduziert haben, wobei insbesondere Geringverdiener und Selbstständige verhältnismäßig stark betroffen sind. In einem zweiten Schritt zeigt sich die stabilisierende Wirkung der sozialstaatlichen Sicherungssysteme, die maßgeblich dazu beitragen, dass die Veränderungen in den verfügbaren Haushaltseinkommen deutlich geringer ausfallen. Der Effekt ist insbesondere in der unteren Einkommenshälfte ausgeprägt. Die Simulationsanalyse zeigt, dass die Ungleichheit in den Markteinkommen in der Krise zunimmt, aber nicht die Ungleichheit in den verfügbaren Haushaltseinkommen. Gleichzeitig zeigt der Vergleich zwischen 2019 und 2020 – wenn für beide Jahre dieselben krisenbedingten Einkommensverluste, aber nur im Jahr 2020 die Hilfsmaßnahmen modelliert werden –, dass die getroffenen Maßnahmen sowie unter anderem Reformen beim Kinderzuschlag (KIZ) und dem Wohngeld effektiv einem Anstieg der sozialen Ungleichheit im Krisenjahr entgegengewirkt haben. Welche langfristigen Folgen von der Corona-Pandemie auf die Verteilung der Einkommen vor und nach Steuern und Transferzahlungen ausgehen werden, ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt jedoch nicht vorhersagbar. Die Auswertung der bis zum Zeitpunkt der Analyse bekannten Verteilungseffekte legt jedoch nahe, dass das soziale Sicherungssystem – mit seinen bestehenden Elementen und durch das beherzte Eingreifen der Politik – einen wesentlichen Teil der Einkommensverluste abfedern konnte." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ausbildung in Zeiten von Corona: Ergebnisse einer empirischen Studie zu Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Ausbildungsbetriebe (2020)
Zitatform
Biebeler, Hendrik & Daniel Schreiber (2020): Ausbildung in Zeiten von Corona. Ergebnisse einer empirischen Studie zu Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Ausbildungsbetriebe. (Bundesinstitut für Berufsbildung. Wissenschaftliche Diskussionspapiere 223), Leverkusen: Budrich, 40 S.
Abstract
"Die Corona-Pandemie mit ihren vielfältigen wirtschaftlichen Folgen ist eine große Herausforderung für die duale Berufsausbildung. Nicht zuletzt mussten auch die Berufsschulen bzw. die meisten ihrer Klassen aufgrund der Kontaktbeschränkungen während der ersten Corona-Welle 2020 schließen. Eine Befragung von Ausbildungsleitungen zeigt, wie sehr und mit welchen Mitteln sich die Betriebe in dieser Zeit der Lage stellten. Die Auszubildenden gingen zu großen Teilen weiter in die Betriebe, wenn es möglich war, dort auf die Einhaltung der Abstandsregen zu achten. Auch Homeoffice wurde für die Weiterführung der betrieblichen Ausbildung genutzt, jedoch seltener. Teilweise fehlte hierfür die technische Ausstattung. Insgesamt betrachtet zeigen die Ergebnisse der Betriebsbefragung jedoch, dass trotz der massiven Einschränkungen in den Betrieben die Ausbildung grundsätzlich weitergeführt werden konnte." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Managing work-life balance during the Covid-19 crisis: A Survey with 1500+ participants worldwide (2020)
Bilge, Pınar; Alkan, Asım Can; Ağanoğlu, Ruzin;Zitatform
Bilge, Pınar, Asım Can Alkan & Ruzin Ağanoğlu (2020): Managing work-life balance during the Covid-19 crisis. A Survey with 1500+ participants worldwide. Berlin, XVII, 189 S.
Abstract
"Seit April 2020 leben ca. 80% aller Arbeitskräfte weltweit aufgrund der COVID-19-Pandemie mit obligatorischen oder empfohlenen Schließungen von Arbeitsplätzen. Arbeitskräfte sind gezwungen von Zuhause aus zu arbeiten. Bei der Arbeit im Homeoffice führen die fehlende Trennung von Beruf und Familie sowie die zusätzliche Belastung durch Homeschooling zu Stress, insbesondere bei Frauen. Das zeigt eine weltweit angelegte Online-Umfrage des Arbeitskreises Chancengleichheit der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG), an der zwischen Mitte April und Ende Juni 2020 über 1500 überwiegend aus Europa stammende Beschäftigte teilnahmen. 70 Prozent der Befragten hatten eine akademische Position inne und 43 Prozent einen Hintergrund in Physik. Paare (ohne Kinder) im Alter zwischen 30 und 39 Jahren mit mehr als zehn Jahren Berufserfahrung stellten dabei die größte Gruppe dar." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The Role of Schools in Transmission of the SARS-CoV-2 Virus: Quasi-Experimental Evidence from Germany (2020)
Bismarck-Osten, Clara von; Schönberg, Uta; Borusyak, Kirill;Zitatform
Bismarck-Osten, Clara von, Kirill Borusyak & Uta Schönberg (2020): The Role of Schools in Transmission of the SARS-CoV-2 Virus: Quasi-Experimental Evidence from Germany. (Ruhr economic papers 882), Essen, 43 S. DOI:10.4419/96973021
Abstract
"This paper considers the role of school closures in the spread of the SARS-CoV-2 virus. To isolate the impact of the closures from other containment measures and identify a causal effect, we exploit variation in the start and end dates of the summer school and fall holiday across the 16 federal states in Germany. Leveraging a difference-in-differences design with staggered adoption, we show that neither the summer closures nor the closures in the fall have had any significant containing effect on the spread of SARS-CoV-2 among children or any spill-over effect on older generations. We also do not find any evidence that schools returning to full capacity after the summer holidays increased infections among children or adults. Instead, we find the number of children infected increased during the last weeks of the summer holiday and decreased in the first weeks after schools reopen, a pattern we attribute to travel returnees and increased testing." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Beteiligte aus dem IAB
Schönberg, Uta; -
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Die Mannheimer Corona-Studie: Das Leben in Deutschland im Ausnahmezustand: Bericht zur Lage vom 20. bis 23. März 2020 (2020)
Blom, Annelies G. ; Cornesse, Carina ; Juhl, Sebastian ; Friedel, Sabine ; Axenfeld, Julian; Wenz, Alexander ; Naumann, Elias ; Reifenscheid, Maximiliane ; Möhring, Katja ; Fikel, Marina ; Rettig, Tobias ; Lehrer, Roni ; Krieger, Ulrich ;Zitatform
Blom, Annelies G., Alexander Wenz, Tobias Rettig, Maximiliane Reifenscheid, Elias Naumann, Katja Möhring, Roni Lehrer, Ulrich Krieger, Sebastian Juhl, Sabine Friedel, Marina Fikel, Carina Cornesse & Julian Axenfeld (2020): Die Mannheimer Corona-Studie: Das Leben in Deutschland im Ausnahmezustand. Bericht zur Lage vom 20. bis 23. März 2020. (Mannheimer Corona-Studie), Mannheim, 15 S.
Weiterführende Informationen
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Women's Work, Housework and Childcare, before and during COVID-19 (2020)
Zitatform
Boca, Daniela Del, Noemi Oggero, Paola Profeta & Maria Cristina Rossi (2020): Women's Work, Housework and Childcare, before and during COVID-19. (CESifo working paper 8403), München, 24 S.
Abstract
"Using new survey data collected in April 2020 from a representative sample of Italian women, we analyse jointly the effect of COVID-19 on the working arrangements, housework and childcare of couples where both partners work. ties. According to our empirical estimates, changes to the amount of housework done by women during the emergency do not seem to depend on their partners' working arrangements. With the exception of those continuing to work at their usual place of work, all of the women surveyed spend more time on housework than before. In contrast, the amount of time men devote to housework does depend on their partners' working arrangements: men whose partners continue to work at their usual workplace spend more time on housework than before. The link between time devoted to childcare and working arrangements is more symmetric, with both women and men spending less time with their children if they continue to work away from home. Similar results emerge for our sample of women not working before the emergency. Finally, analysis of work-life balance satisfaction shows that working women with children aged 0-5 are those who say they find balancing work and family more difficult during COVID-19.The work-life balance is especially difficult to achieve for those with partners who continue to work outside the home during the emergency." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Inequality homeschooling during the Corona crisis in the Netherlands: First results from the LISS panel (2020)
Zitatform
Bol, Thijs (2020): Inequality homeschooling during the Corona crisis in the Netherlands. First results from the LISS panel. (SocArxiv papers), 20 S. DOI:10.31235/osf.io/hf32q
Abstract
"The outbreak of the Corona virus has led to unprecedented measures in education. From March 16, all schools in the Netherlands are closed, and children must keep up with their schoolwork from home. Parents are expected to take a crucial role in this “homeschooling”: they are primarily responsible for ensuring that their children follow the curriculum. In this article I report the first results of a module in the LISS Panel that was designed to map how parents school their children in primary and secondary education. Data on a nationally representative sample of 1,318 children in primary and secondary education were gathered in April. The results show marked differences between social groups. Whereas all parents find it important that their children keep up with the schoolwork, children from advantaged backgrounds receive much more parental support and have more resources (e.g., own computer) to study from home. Differences in parental support are driven by the ability to help: parents with a higher education degree feels themselves much capable to help their children with schoolwork than lower educated parents. Parents also report that schools provide more extensive distant schooling for children in the academic track in secondary education (vwo) than for children in the pre-vocational track (vmbo). Finally, there is a clear gender gap: parents feel much more capable to support their daughters than their sons. These initial findings provide clear indications that the school shutdown in the Netherlands is likely to have strong effects on the inequality in educational opportunities." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Die Lage ist ernst, aber nicht hoffnungslos – empirisch gestützte Überlegungen zur elterlichen Aufteilung der Kinderbetreuung vor, während und nach dem COVID-19 Lockdown (2020)
Zitatform
Boll, Christina & Simone Schüller (2020): Die Lage ist ernst, aber nicht hoffnungslos – empirisch gestützte Überlegungen zur elterlichen Aufteilung der Kinderbetreuung vor, während und nach dem COVID-19 Lockdown. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 1089), Berlin, 29 S.
Abstract
"Dieser Beitrag untersucht auf Basis des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) 2018 die Zusammenhänge zwischen dem väterlichen Kinderbetreuungsanteil im Paar und den in der Literatur einschlägigen Wirkmechanismen Zeitbudgetverhältnis, Einkommensrelation und Geschlechterrolleneinstellungen im Paar. Die Untersuchungsstichprobe besteht aus 2.145 heterosexuellen Paaren im Alter 18 bis 65 Jahre mit Kindern unter 13 Jahren. Anhand bi- und trivariater Analysen belegen wir deren Bezüge zu den beiden berufsbezogenen Elternmerkmalen Systemrelevanz und Homeoffice-Potenzial. Anhand dieser „Corona-Faktoren“ nominieren wir drei Paarkonstellationen, von denen ein Anstieg des väterlichen Kinderbetreuungsanteils am ehesten erwartet werden kann, als “Hoffnungsträger“. Eltern mit Zugang zur Notbetreuung schließen wir dabei aus, da der Anpassungsdruck im Paar hier (teilweise) durch das Angebot externer Betreuung entweichen kann. Je nach Spezifikation der Notbetreuung quantifizieren wir einen Anteil von 7–8% der Paare als Hoffnungsträger. Positive Impulse für die Geschlechtergleichstellung erwarten wir nicht nur im privaten, sondern auch im betrieblichen Bereich—insbesondere durch Multiplikatoreffekte, die von den Führungskräften unter den Vätern ausgehen dürften, sowie einem unumkehrbaren Digitalisierungsschub—, mit entsprechenden Feedbackeffekten in die Familien." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Quo vadis paarinterne Arbeitsteilung post coronam? (2020)
Zitatform
Boll, Christina & Simone Schüller (2020): Quo vadis paarinterne Arbeitsteilung post coronam? In: Wirtschaftsdienst, Jg. 100, H. 7, S. 556-558. DOI:10.1007/s10273-020-2703-6
Abstract
"Das Stichwort „Retraditionalisierung der paarinternen Arbeitsteilung“ ist während der COVID-19-Pandemie in aller Munde. Die Diskussion darüber, was nach Corona erwartet werden kann, bewegt sich zwischen zwei Lagern – den Pessimisten, die einen „Backlash“ in Form eines massiven Rückfalls in tradierte Verhaltensmuster befürchten, und den Optimisten, die aufgrund der krisenbedingt freigesetzten väterlichen Zeitbudgets sowie der väterlichen Anwesenheit im Homeoffice erwarten, dass Väter mit zuvor relativ geringer Beteiligung die Familienarbeit kennen- und schätzen lernen und auch über die akute Krise hinaus ihren Anteil an der familialen Sorgearbeit dauerhaft erhöhen könnten. Allerdings orientiert sich der derzeitige Diskurs stark an der Zielgröße, ohne die zugrundeliegenden Mechanismen ausreichend in den Blick zu nehmen. Es ist daher mitnichten zu erwarten, dass „künftig dort mehr (väterliche Betreuung) sein wird, wo bisher wenig war und dort eher weniger, wo bisher viel war“. Eine Verortung der mittel- bis langfristigen Erwartungen für Deutschland zwischen Chance und „Backlash“ bedarf empirisch gestützter Überlegungen dazu, welche Mechanismen der elterlichen Arbeitsteilung durch die Corona-Krise in welcher Weise tangiert werden, und für wie viele (und für welche) Elternpaare von einem unmittelbaren Anpassungsdruck in der Aufteilung der familialen Sorgearbeit während der Kita- und Schulschließungen auszugehen ist." (Textauszug, IAB-Doku, © Springer-Verlag)
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Do Immigrants Push Natives towards Safer Jobs?: Exposure to COVID-19 in the European Union (2020)
Bossavie, Laurent; Makovec, Mattia; Ozden, Caglar; Garrote Sanchez, Daniel;Zitatform
Bossavie, Laurent, Daniel Garrote Sanchez, Mattia Makovec & Caglar Ozden (2020): Do Immigrants Push Natives towards Safer Jobs? Exposure to COVID-19 in the European Union. (Policy research working paper 9500), Washington, DC, 46 S.
Abstract
"This paper assesses the impact of immigration to Western Europe on the exposure of native-born workers to economic and health risks created by the COVID-19 pandemic. Using various measures of occupational risks, it first shows that immigrant workers, especially those coming from lower-income member countries of the European Union or from outside the European Union, are more exposed to the negative income shocks relative to the natives. The paper then examines whether immigration has an impact on the exposure of natives to COVID-19-related risks in Western Europe. A Bartik-type shift share instrument is used to control for potential unobservable factors that would lead migrants to self-select into more vulnerable occupations across regions and bias the results. The results of the instrumental variable estimates indicate that the presence of immigrant workers had a causal impact in reducing the exposure of natives to COVID-19-related economic and health risks in European regions. Estimated effects are stronger for high-skilled native workers than for low-skilled natives and for women relative to men. The paper does not find any significant effect of immigration on wages and employment, which indicates that the effects are mostly driven by are allocation from less safe jobs to safer jobs." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Corona und die Ausbildungssituation (2020)
Brandt, Przemyslaw;Zitatform
Brandt, Przemyslaw (2020): Corona und die Ausbildungssituation. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 73, H. 12, S. 44-45.
Abstract
"Im Rahmen der Personalleiterbefragung werden vierteljährlich bis zu 1 000 Personalleiter zu aktuellen Themen befragt. Die Sonderfragen der Befragung im dritten Quartal 2020 bezogen sich auf die Ausbildungssituation der Unternehmen. Die Situation während der Corona-Pandemie hat dazu geführt, dass Wissenslücken entstanden sind und diese auch nicht immer geschlossen werden konnten. Auch gaben die Personalleiter an, dass sie weniger Auszubildende in eine dauerhafte Beschäftigung übernommen haben als ursprünglich geplant." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Eltern während der Corona-Krise: Zur Improvisation gezwungen (2020)
Zitatform
Bujard, Martin, Inga Laß, Sabine Diabaté, Harun Sulak & Norbert F. Schneider (2020): Eltern während der Corona-Krise. Zur Improvisation gezwungen. (BIB.Bevölkerungs.Studien 1/2020), Wiesbaden, 57 S.
Abstract
"Die Studie gibt einen Überblick über die Größenordnungen der von der Schließung von Kindertagesstätten (Kitas) und Schulen betroffenen Elterngruppen sowie der Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt in den Monaten des Lockdowns. Im Anschluss werden vier Themenbereiche, die während der Krise an Relevanz gewannen, näher betrachtet: Eltern in systemrelevanten Berufen, Homeoffice als Lösung, Arbeitsteilung zwischen Frau und Mann sowie psychologische Folgen der Krise für Eltern." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Erwerbsarbeit in Zeiten von Corona (2020)
Zitatform
Bünning, Mareike, Lena Hipp & Stefan Munnes (2020): Erwerbsarbeit in Zeiten von Corona. Berlin, 32 S.
Abstract
"Die Corona-Pandemie hat das Arbeitsleben der Menschen in Deutschland grundlegend verändert. Viele Eltern mussten ihre Arbeitszeiten wegen der Betreuung der Kinder reduzieren, Mütter sind davon stärker betroffen und daher mit ihrer Arbeitssituation unzufriedener als Väter. Die Krise verstärkt zudem soziale Ungleichheiten, denn Selbstständige und Geringverdiener*innen trifft die Pandemie besonders hart. Das zeigen die ersten Auswertungen der Ende März gestarteten Online-Umfrage corona-alltag.de der Sozialwissenschaftler*innen Mareike Bünning, Lena Hipp und Stefan Munnes vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Mütter trifft es besonders hart: Ungleiche Auswirkungen von Covid-19 auf das Arbeits- und Familienleben (2020)
Zitatform
Bünning, Mareike & Lena Hipp (2020): Mütter trifft es besonders hart: Ungleiche Auswirkungen von Covid-19 auf das Arbeits- und Familienleben. In: WZB-Mitteilungen H. 170, S. 21-23.
Abstract
"Wie hat sich die Corona- Pandemie auf geschlechtsspezifische Ungleichheiten im Arbeitsleben, bei der Aufteilung unbezahlter Arbeit und beim subjektiven Wohlbefinden ausgewirkt? Die Auswertungen einer nicht zufallsbasierten Onlinestichprobe für den Zeitraum Mitte März bis Anfang August 2020 zeigen: Frauen, Eltern und insbesondere Mütter waren überdurchschnittlich von Arbeitszeitreduzierungen betroffen. Mütter übernahmen auch im Lockdown mehr Kinderbetreuung und Hausarbeit als Väter. Die Zufriedenheit mit der Arbeit, dem Familienleben und dem Leben insgesamt ging bei Frauen, Eltern und insbesondere Müttern überproportional stark zurück." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Wie ticken Jugendliche? 2020: Lebenswelten von Jugendlichen im Alter von 14 bis 17 Jahren in Deutschland : eine SINUS-Studie im Auftrag von: Bundeszentrale für politische Bildung, BARMER, Deutsche Kinder- und Jugendstiftung, Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz, Bund der Deutschen Katholischen Jugend, Deutscher Fußball-Bund, Deutsche Sportjugend, DFL Stiftung (2020)
Calmbach, Marc; Schleer, Christoph; Flaig, Berthold Bodo; Edwards, James ; Borchard, Inga; Möller-Slawinski, Heide;Zitatform
Calmbach, Marc, Berthold Bodo Flaig, James Edwards, Heide Möller-Slawinski, Inga Borchard & Christoph Schleer (2020): Wie ticken Jugendliche? 2020. Lebenswelten von Jugendlichen im Alter von 14 bis 17 Jahren in Deutschland : eine SINUS-Studie im Auftrag von: Bundeszentrale für politische Bildung, BARMER, Deutsche Kinder- und Jugendstiftung, Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz, Bund der Deutschen Katholischen Jugend, Deutscher Fußball-Bund, Deutsche Sportjugend, DFL Stiftung. (Schriftenreihe / Bundeszentrale für politische Bildung 10531 4), Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung, 623 S.
Abstract
"Seit 2008 legt das SINUS-Institut mit der Studienreihe „Wie ticken Jugendliche?“ alle vier Jahre eine empirische Bestandsaufnahme der soziokulturellen Verfassung der jungen Generation vor. Die forschungsleitenden Fragen lauten dabei: Wie leben und erleben Jugendliche ihren Alltag? An welchen Werten orientieren sie sich und welche Lebensentwürfe und -stile verfolgen sie? Darüber hinaus widmet sich die vorliegende Publikation den Themen Politik, Gesundheit, Sport, Berufswahlprozesse sowie Wohlbefinden und Partizipation in der Schule. Die Untersuchung hat den Anspruch, neben Befunden, die für die Jugend insgesamt gelten, Unterschiede zwischen den verschiedenen Lebenswelten herauszuarbeiten. Hierfür wurde die lebensweltliche Vielfalt der Teenager in Deutschland typologisch zu einem wertebasierten Modell (Sinus-Milieus) verdichtet. Dieser Ansatz kann dabei helfen, Jugendangebote zielgruppenspezifisch anzulegen, zum Beispiel in der politischen Bildung oder der gesundheitlichen Aufklärung. Aus aktuellem Anlass ist die Studie um eine zusätzliche Erhebung und ein Sonderkapitel zur Corona-Krise erweitert worden. Dieses zeigt unter anderem auf, wie Jugendliche die umfassenden Veränderungen in der Krise wahrnehmen und welchen Einfluss diese Ausnahmesituation auf ihre Zukunftsperspektiven, ihr politisches Interesse und ihr Gesundheitsverhalten hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Men and Women Agree: During the COVID-19 Pandemic Men Are Doing More at Home (2020)
Zitatform
Carlson, Daniel L., Richard J. Petts & Joanna R. Pepin (2020): Men and Women Agree: During the COVID-19 Pandemic Men Are Doing More at Home. (CCF brief reports), Austin, TX, o. Sz.
Abstract
"A glass half full or half empty? Most women still do more at home than men, but many men are doing more than before the pandemic — and very few (if any) are doing less. Our survey[i], an online non-probability sample of parents (n = 1,060) in different-sex couples, conducted in mid-April, assessed divisions of labor during the pandemic and compared them to how couples divided labor before it began. Our results[ii] suggest a more hopeful scenario than those implied by the headlines: According to both men and women, men are doing more housework and childcare during the pandemic than before it began, leading to more equal sharing of domestic labor. Moreover, given the conditions under which men are doing more, there is potential that these changes may persist after the pandemic ends." (textexcerpt, IAB-Doku) ((en))
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Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland in Krisenzeiten (2020)
Dohmen, Dieter; Firzlaff, Charlotte; Yelubayeva, Galiya; Cordes, Michael;Zitatform
Dohmen, Dieter, Galiya Yelubayeva, Charlotte Firzlaff & Michael Cordes (2020): Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland in Krisenzeiten. (FiBS-Forum / Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie 75), Berlin, 61 S.
Abstract
"Nachdem die Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland in den vergangenen fünfzehn Jahren deutlich gesunken ist, könnte sie jetzt um bis zu 40 Prozent ansteigen. Zwar sind davon, relativ gesehen, Hochschulabsolventen und beruflich Qualifizierte stärker betroffen, allerdings sind die Zukunftsaussichten für geringqualifizierte junge Menschen besonders ungünstig. Männer sind dabei durchgängig stärker betroffen als Frauen. Die Analysen zeigen zudem, wie sehr die Jugendarbeitslosigkeit durch wenig wirksame Bildungsangebote kaschiert wird.Dies sind die Kernergebnisse einer aktuellen Analyse des FiBS zur Entwicklung der Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland in Krisenzeiten. Die Studie zeigt einerseits, dass die Jugendarbeitslosigkeit über alle Qualifikationsniveaus hinweg bei jungen Männern wie Frauen deutlich rückläufig ist. Andererseits wird deutlich, dass in Krisenzeiten fast ausschließlich die Arbeitslosigkeit junger Männer ansteigt, während die der jungen Frauen zum Teil sogar weiter sinkt. Dies gilt über alle Qualifikationsgruppen hinweg." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Berufsausbildung in Krisenzeiten nachhaltig unter Druck: Was bedeutet die Corona-Krise für die Berufsbildung? (2020)
Dohmen, Dieter;Zitatform
Dohmen, Dieter (2020): Berufsausbildung in Krisenzeiten nachhaltig unter Druck: Was bedeutet die Corona-Krise für die Berufsbildung? (FiBS-Forum / Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie 73), Berlin, 15 S.
Abstract
"Seit einem halben Jahr hat die Corona-Krise Deutschland - wie auch fast alle anderen Länder - weltweit im Griff. Nie zuvor musste in einer solchen Form und Stärke in Wirtschaftskreisläufe eingegriffen werden: Kitas und Schulen wurden zeitweise geschlossen und sollen nunmehr nach den Sommerferien wieder im (eingeschränkten) Regelbetrieb öffnen, ganze Wirtschaftsbereiche wurden faktisch geschlossen, etc. Infolge dieser Entwicklungen ist das Wirtschaftswachstum im ersten Halbjahr 2020 um rund 12 % eingebrochen, im Monat Mai waren über 8 Millionen Menschen in Kurzarbeit. Auch wenn sich der Anstieg der Arbeitslosigkeit noch in recht engen Grenzen hält ist davon auszugehen, dass es zu erheblichen Auswirkungen auf das Angebot an Ausbildungsplätzen im dualen System - dem Herzstück des deutschen Berufsbildungssystems - kommen wird, was sich auch in einer geringeren Zahl der Neuverträge niederschlagen dürfte. Die Verunsicherung ist derzeit groß und es liegen u.W. bisher noch sehr weniger Prognosen oder Abschätzungen vor, wie sich die Entwicklung in diesem Jahr darstellen wird. Noch geringer sind die Blicke in die fernere Zukunft, die derzeit zudem mit beträchtlichen Unsicherheiten behaftet ist. Es ist kaum - oder besser: nicht - absehbar, wann sich eine nachhaltige Trendumkehr der wirtschaftlichen Entwicklung einstellen wird. Auch ist nicht ausgeschlossen, dass es im Zuge einer - von den meisten Expert/innen erwarteten - zweiten Welle zu erneuten Kita- und Schulschließungen ebenso kommen könnte, wie zu einem zweiten, u.U. abgeschwächten Lockdown. Vor diesem Hintergrund haben wir vom FiBS Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie einerseits einen Rückblick in die Entwicklung der Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland und Europa vorgenommen und uns andererseits angeschaut, wie sich das Ausbildungssystem in und nach der letzten Wirtschafts- und Finanzkrise vor gut zehn Jahren entwickelt hat. Es liegt die Vermutung nahe, dass es zu einer ähnlichen - oder gar: ungünstigeren - Entwicklung kommen könnte. Jedenfalls ist der Einbruch der wirtschaftlichen Entwicklung in den letzten Monaten deutlich stärker als damals, auch könnte diese Corona-Krise nicht nur zu deutlich mehr Insolvenzen und einem größeren Arbeitsplatzabbau infolge einer deutlichen Beschleunigung der Restrukturierung der Wirtschaft führen. Wenn diese Vermutungen richtig sind, dann wird dies auch das Ausbildungssystem nachhaltig betreffen. Wir schauen daher in einem zweiten Schritt danach, welche Folgen für das Ausbildungssystem zu erwarten sind, wenn sich die Entwicklungen der letzten Krise wiederholen oder gar verstärken würden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Bildungsdefizite coronabedingter Schulschließungen?: Eine bildungshistorische Analyse (2020)
Drewek, Peter;Zitatform
Drewek, Peter (2020): Bildungsdefizite coronabedingter Schulschließungen? Eine bildungshistorische Analyse. (ZEW discussion paper 20-073), Mannheim, 38 S.
Abstract
"In aktuellen Prognosen der Lern- und Einkommensverluste durch Corona-bedingte Schulschließungen spielen die Kurzschuljahre zur bundesweiten Vereinheitlichung des Schuljahresbeginns bzw. die Verlängerung der Vollzeitschulpflicht von acht auf neun Jahre in den 1960er Jahren eine prominente Rolle. Ihre rückblickend ermittelten Effekte dienen als Maßstab für die Vorhersage langfristig verminderter individueller Einkommen als direkte Folgen Corona-bedingter Schulschließungen. Demgegenüber wird im Kontext der nach dem Zweiten Weltkrieg massiv beschleunigten Bildungsexpansion infrage gestellt, ob isoliert von der Dynamik des Bildungssystems, d.h. trendneutral ermittelte Auswirkungen der Kurzschuljahre bzw. verlängerter Schulzeit auf Kompetenzentwicklung und Einkommen korrekt erfasst sind und auf die aktuelle Situation übertragen werden können. Zudem können die gegenwärtig befürchteten negativen Effekte eingeschränkten Lernens für Beschulung und Schulerfolg in den Kurzschuljahren nicht bestätigt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Auswirkungen der Corona-Krise auf die Arbeitssituation von Menschen im mittleren und höheren Erwerbsalter: Ergebnisse des Deutschen Alterssurveys (2020)
Zitatform
Engstler, Heribert, Laura Romeu Gordo & Julia Simonson (2020): Auswirkungen der Corona-Krise auf die Arbeitssituation von Menschen im mittleren und höheren Erwerbsalter. Ergebnisse des Deutschen Alterssurveys. (DZA aktuell : deutscher Alterssurvey 2020,02), Berlin, 24 S.
Abstract
"In diesem DZA Aktuell gehen die Autoren der Frage nach, in welchem Ausmaß Erwerbstätige ab Mitte 40 in den ersten Monaten nach Beginn der Corona-Krise in Deutschland zwischen März und Juni/Juli 2020 von unterschiedlichen Veränderungen ihrer Arbeitssituation betroffen waren. Dabei interessiert besonders, ob ältere Erwerbstätige ab 55 Jahren in gleichem Maße betroffen waren wie Erwerbstätige im mittleren Erwerbsalter und ob es Geschlechterunterschiede gibt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The Effects of Working from Home on Covid-19 Infections and Production A Macroeconomic Analysis for Germany (2020)
Fadinger, Harald; Schymik, Jan;Zitatform
Fadinger, Harald & Jan Schymik (2020): The Effects of Working from Home on Covid-19 Infections and Production A Macroeconomic Analysis for Germany. (CRC TR 224 discussion paper series / EPoS Collaborative Research Center Transregio 224 167), Bonn, 20 S.
Abstract
"We study the impact of confinement on infection risk and on the German economy. We first document that regions whose industry structure allows for a large fraction of work to be done at home also experienced much fewer Covid-19 cases and fatalities. We estimate the effect of working from home using a simple epidemiological model and show that it is very effective in reducing infections. Based on this observation, we then use a calibrated structural model of the German economy with input-output linkages to assess the economic cost of imposing social distancing rules in the workplace. We also discuss industry- and region-based policies for reducing con finement. Our model identifies the industries and regions with the largest value added gains per worker sent back to the workplace. Finally, we discuss alternative policies of sustaining maximum output while exposing as few workers as possible to infection risks." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Beschäftigte mit Fluchthistorie kommen in der Corona-Krise unterschiedlich gut zurecht (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2020)
Falkenhain, Mariella ; Verlage, Thomas; Seidelsohn, Kristina; Schilling, Anna Lena; Naji, Shahed; Flick, Uwe; Hirseland, Andreas;Zitatform
Falkenhain, Mariella, Uwe Flick, Andreas Hirseland, Shahed Naji, Anna Lena Schilling, Kristina Seidelsohn & Thomas Verlage (2020): Beschäftigte mit Fluchthistorie kommen in der Corona-Krise unterschiedlich gut zurecht (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 11.11.2020, o. Sz., 2020-11-09.
Abstract
"Die Corona-Krise hat das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben in Deutschland stark beeinträchtigt. Dies betrifft auch Geflüchtete, deren Weg in Arbeitsmarkt und Gesellschaft erst am Anfang steht. Macht die Krise erreichte Fortschritte der Arbeitsmarktintegration wieder zunichte? Aus einer Befragung während des ersten Lockdowns ergibt sich ein sehr differenziertes Bild." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Mit Risiken rechnen: Sozialpolitik muss Individuen ebenso im Blick haben wie ihr Zusammenleben in Haushalten (2020)
Zitatform
Fasang, Anette, Martin Gädecke, Emanuela Struffolino & Hannah Zagel (2020): Mit Risiken rechnen: Sozialpolitik muss Individuen ebenso im Blick haben wie ihr Zusammenleben in Haushalten. In: WZB-Mitteilungen H. 170, S. 19-20.
Abstract
"Sozialpolitik sichert ökonomische Risiken ab. Das hat besonders in Krisenzeiten hohe Bedeutung. Die Covid-19-Pandemie hat in Deutschland und anderen Ländern durch Lockdown-Maßnahmen und deren wirtschaftliche Folgen ökonomische Risiken wie Arbeitsplatzverlust, Arbeitszeitverkürzung und Verdiensteinbußen, verschärft. In Haushalten können sich solche Risiken addieren oder kompensieren. Ein neues Forschungsprojekt erfasst die Verteilung von Risiken während der Pandemie in Ost- und Westdeutschland und untersucht die Wirksamkeit haushaltsbezogener und individueller sozialpolitischer Maßnahmen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Being on the Frontline? Immigrant Workers in Europe and the COVID-19 Pandemic (2020)
Zitatform
Fasani, Francesco & Jacopo Mazza (2020): Being on the Frontline? Immigrant Workers in Europe and the COVID-19 Pandemic. (IZA discussion paper 13963), Bonn, 38 S.
Abstract
"We provide a first timely assessment of the pandemic crisis impact on the labour market prospects of immigrant workers in Europe by proposing a novel measure of their exposure to employment risk. We characterize migrants' occupations along four dimensions related to the role of workers' occupations in the response to the pandemic, the contractual protection they enjoy, the possibility of performing their job from home and the resilience of the industry in which they are employed. We show that our measure of employment risk closely predicts actual employment losses observed in European countries after the first wave of the COVID-19 pandemic. We estimate that, within industries and occupations, Extra-EU migrants and women are exposed to higher risk of unemployment than native men and that women are losing jobs at higher rates than equally exposed men. According to our estimates, more than 9 million immigrants in the EU14+UK area are exposed to a high risk of becoming unemployed due to the pandemic crisis, 1.3 million of which are facing a very high risk." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
In der Covid-19-Rezession muss auch die duale Berufsausbildung abgesichert werden (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2020)
Zitatform
Fitzenberger, Bernd (2020): In der Covid-19-Rezession muss auch die duale Berufsausbildung abgesichert werden (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 05.06.2020, o. Sz., 2020-06-03.
Abstract
"Das System der dualen Berufsausbildung gerät durch die Corona-Krise stark unter Druck. Insbesondere für ungelernte Jugendliche könnten sich die langfristigen Arbeitsmarktperspektiven deutlich verschlechtern. Auch die langfristigen Folgen für die Versorgung der deutschen Wirtschaft mit dringend benötigten Fachkräften wären fatal. In dieser Situation ist ein flächendeckender, zeitlich befristeter Ausbildungs- und Übernahmebonus für die Betriebe sinnvoll." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Corona: Die Herausforderungen für den Arbeitsmarkt fangen erst richtig an (2020)
Zitatform
Fitzenberger, Bernd (2020): Corona: Die Herausforderungen für den Arbeitsmarkt fangen erst richtig an. In: BDA-Newsletter / Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände H. 13.05.2020, o. Sz., 2020-05-11.
Abstract
"Die Corona-Krise hat in einem nie dagewesenen Tempo die schwerste Rezession in der Nachkriegsgeschichte Deutschlands ausgelöst. Die aktuelle Vorausschau des IAB zeichnet ein düsteres Bild. Insgesamt wird für 2020 ein Rückgang des BIP in Deutschland um 8,4% erwartet." (Textauszug)
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Literaturhinweis
Der Arbeitsmarkt nach der COVID-19-Pandemie (2020)
Zitatform
Fitzenberger, Bernd (2020): Der Arbeitsmarkt nach der COVID-19-Pandemie. In: B. Kortmann & G. G. Schulze (Hrsg.) (2020): Jenseits von Corona, S. 187-196.
Abstract
"Den Arbeitsmarkt nach der Covid-19-Pandemie vorauszusagen, ist ein anspruchsvolles Unterfangen. Dieser Beitrag erörtert ausgewählte Entwicklungen und Herausforderungen. Hierbei konnte jedoch nicht auf alle wichtigen Aspekte - wie u.a. die Zusammenhänge zur sozialen Ungleichheit und sozialen Sicherung oder die Entwicklung systemrelevanter Berufe und Branchen - detailliert eingegangen werden. Die mittelfristige Entwicklung am Arbeitsmarkt hängt vom weiteren Verlauf der Pandemie ab, in und außerhalb von Deutschland, und hierüber besteht aktuell weiterhin hohe Unsicherheit. Für Deutschland als Exportnation kommt es dabei auch entscheidend auf den Konjunkturverlauf bei seinen wichtigsten Handelspartnern an. Die Dauer der Pandemie und der Erfolg der Gegenmaßnahmen bestimmen, wie stark der Einbruch am Arbeitsmarkt und die negativen Folgen ausfallen - und damit auch den Effekt auf die mittelfristige Entwicklung. Die Covid-19-Pandemie beschleunigt verschiedene Transformationsprozesse, die schon zuvor begonnen haben, und löst neue Veränderungsprozesse aus. Dabei gibt es durchaus positive Entwicklungen, wie den zu erwartenden Digitalisierungsschub oder die Verbesserung des Arbeitnehmerschutzes, allerdings ist ein Rückgang der Einkommen und Profitabilität der Unternehmen zu erwarten. Den Beschäftigten und Unternehmen werden viele Veränderungen abgefordert, bei denen es Gewinner und Verlierer geben wird. Es droht eine Zunahme der Ungleichheit mit entsprechendem Konfliktpotenzial. Deutschland ist hinreichend flexibel, um die notwendigen Veränderungen umzusetzen. Die sozialen Sicherungssysteme ermöglichen hierbei einen sozialen Ausgleich der Anpassungslasten." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Corona und Gender - ein geschlechtsbezogener Blick auf die Pandemie und ihrer (möglichen) Folgen (2020)
Frey, Regina;Zitatform
Frey, Regina (2020): Corona und Gender - ein geschlechtsbezogener Blick auf die Pandemie und ihrer (möglichen) Folgen. 4 S.
Abstract
"In der Bewältigung der Pandemie ergreift die Politik jetzt viele Maßnahmen, die erhebliche Konsequenzen für die Menschen haben werden - und dies unter einem extremen Zeitdruck. Durch einen geschlechtersensiblen Blick kann die Situation besser verstanden werden: Welche Auswirkungen haben Maßnahmen auf „die Bevölkerung“ – also Frauen und Männer in ihrer Vielfalt? Welche gesellschaftlichen Gruppen sind stärker betroffen als andere? Welche dieser Gruppen sind im Entscheidungsprozess vielleicht noch nicht im Blick? Eine analytische Durchdringung der aktuellen Problemlagen (auch) nach Geschlecht macht Politik besser, zielgerichteter und gerechter - auch, oder gerade in Krisenzeiten. Der vorliegende Beitrag kann nur einige Aspekte anreißen, möchte aber den Blick auf die Pandemie um eine Perspektive erweitern, die leider häufig ein blinder Fleck bleibt. Die entscheidende Frage wird sein, wer oder was nach der Corona-Krise weiterhin „systemrelevant“ sein wird und ob sich der nun angeschärfte Blick auf die Care-Arbeit und die Geschlechterverhältnisse Geltung verschaffen kann." (Autorenreferat; IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Online-Befragung von Beschäftigten: Wie Corona den Arbeitsalltag verändert hat (2020)
Frodermann, Corinna ; Mackeben, Jan; Haepp, Tobias; Wanger, Susanne ; Grunau, Philipp ; Steffes, Susanne; Ruf, Kevin;Zitatform
Frodermann, Corinna, Philipp Grunau, Tobias Haepp, Jan Mackeben, Kevin Ruf, Susanne Steffes & Susanne Wanger (2020): Online-Befragung von Beschäftigten: Wie Corona den Arbeitsalltag verändert hat. (IAB-Kurzbericht 13/2020), Nürnberg, 12 S.
Abstract
"Die Covid-19-Pandemie und deren Folgen haben – zumindest temporär – vielfältige Auswirkungen auf das Leben der meisten Menschen. Anhand einer aktuellen Onlinebefragung zeigen die Autorinnen und Autoren, wie sich der Arbeitsalltag von Beschäftigten mittelgroßer und großer privatwirtschaftlicher Betriebe in dieser Zeit verändert hat. Dabei geht es insbesondere um Übergänge in Kurzarbeit, Veränderungen bezüglich Arbeitszeit und Arbeitsort, um Kommunikation sowie um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
- Kommunikation während der Corona-Krise 2020 nach Homeoffice-Status und nach Anteil der Arbeitszeit im Homeoffice
- Kommunikation im Arbeitsalltag während der Corona-Krise 2020 im Vergleich zu 2019
- Ausgewählte Aspekte des Arbeitsalltags während der Corona-Krise 2020 nach Geschlecht und Betreuungsaufgaben
- Durchschnittliche tatsächliche und vereinbarte Wochenarbeitszeit der Beschäftigten 2019 und 2020
- Durchschnittliche tatsächliche Arbeitszeit während der Corona-Krise 2020 im Vergleich zu 2019 nach Geschlecht und Betreuungsaufgaben
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Literaturhinweis
Bei drei Vierteln der erwerbstätigen Eltern ist die Belastung durch Kinderbetreuung in der Covid-19-Pandemie gestiegen (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2020)
Zitatform
Fuchs-Schündeln, Nicola & Gesine Stephan (2020): Bei drei Vierteln der erwerbstätigen Eltern ist die Belastung durch Kinderbetreuung in der Covid-19-Pandemie gestiegen (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 2020-08-19 Nürnberg, o. Sz., 2020-08-18.
Abstract
"Alle Bundesländer haben aufgrund der Covid-19-Pandemie Mitte März dieses Jahres Kindertagesstätten, Kindergärten und Schulen zunächst weitgehend geschlossen. Für viele Eltern war dies mit erheblichen Mehrbelastungen verbunden. Diese Belastungen scheinen die Zufriedenheit in praktisch allen Lebensbereichen deutlich zu mindern. Dies zeigt die IAB-Befragung "Leben und Erwerbstätigkeit in Zeiten von Corona"." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Gender differences in COVID-19 attitudes and behavior: Panel evidence from eight countries (2020)
Galasso, Vincenzo ; Brouard, Sylvain ; Pons, Vincent ; Profeta, Paola ; Foucault, Martial ; Becher, Michael ;Zitatform
Galasso, Vincenzo, Vincent Pons, Paola Profeta, Michael Becher, Sylvain Brouard & Martial Foucault (2020): Gender differences in COVID-19 attitudes and behavior: Panel evidence from eight countries. In: Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America, Jg. 117, H. 44, S. 27285-27291. DOI:10.1073/pnas.2012520117
Abstract
"The initial public health response to the breakout of COVID-19 required fundamental changes in individual behavior, such as isolation at home or wearing masks. The effectiveness of these policies hinges on generalized public obedience. Yet, people’s level of compliance may depend on their beliefs regarding the pandemic. We use original data from two waves of a survey conducted in March and April 2020 in eight Organisation for Economic Co-operation and Development countries (n = 21,649) to study gender differences in COVID-19−related beliefs and behaviors. We show that women are more likely to perceive COVID-19 as a very serious health problem, to agree with restraining public policy measures, and to comply with them. Gender differences in attitudes and behavior are sizable in all countries. They are accounted for neither by sociodemographic and employment characteristics nor by psychological and behavioral factors. They are only partially mitigated for individuals who cohabit or have direct exposure to the virus. We show that our results are not due to differential social desirability bias. This evidence has important implications for public health policies and communication on COVID-19, which may need to be gender based, and it unveils a domain of gender differences: behavioral changes in response to a new risk." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Corona hemmt die Integration (2020)
Geis-Thöne, Wido;Zitatform
Geis-Thöne, Wido (2020): Corona hemmt die Integration. (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2020,61), Köln, 3 S.
Abstract
"Die Corona-Pandemie und der zu ihrer Eindämmung erfolgte Lockdown verschlechtern die Perspektiven von Zuwanderern am deutschen Arbeitsmarkt und verhindern einen großen Teil ihrer Kontakte zu Einheimischen. Damit einhergehend haben sie auch weniger Gelegenheiten, Deutsch zu sprechen, was vor allem bei den kleineren Kindern im Hinblick auf die Sprachentwicklung zum Problem werden kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Sind Frauen die Verliererinnen der Covid-19-Pandemie? (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2020)
Zitatform
Globisch, Claudia & Christopher Osiander (2020): Sind Frauen die Verliererinnen der Covid-19-Pandemie? (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 12.11.2020 Nürnberg, o. Sz., 2020-11-10.
Abstract
"Verschärft die Covid-19-Pandemie die Ungleichheit zwischen den Geschlechtern oder nivelliert sie diese sogar? Eine aktuelle IAB-Befragung zeigt: Frauen schultern auch während der Pandemie den größeren Teil der Kinderbetreuung und der Hausarbeit. Allerdings ist der Anteil der Männer, die sich stärker an der Kinderbetreuung beteiligen, in dieser Zeit deutlich gestiegen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
COVID-19: A Crisis of the Female Self-Employed (2020)
Zitatform
Graeber, Daniel, Alexander S. Kritikos & Johannes Seebauer (2020): COVID-19: A Crisis of the Female Self-Employed. (DIW-Diskussionspapiere 1903), Berlin, 41 S.
Abstract
"We investigate how the economic consequences of the pandemic, and of the government-mandated measures to contain its spread, affected the self-employed relative to employed individuals in Germany and, secondly, to what extent the female self-employed were more strongly hit than their male counterparts. For our analysis, we use representative, real-time survey data where respondents are asked about their situation during the COVID-19 pandemic. Our findings indicate that self-employed individuals were much more likely to suffer income losses than employees. Among the self-employed, women were 35% more likely to experience income losses than men, as women are disproportionately working in industries that are more severely affected by the COVID-19 pandemic. We conclude that future policy measures intended to mitigate such shocks should account for this variation in economic hardship." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Die Situation von Menschen mit geistiger Behinderung in Zeiten der COVID-19-Pandemie aus Sicht der Betroffenen, ihrer Angehörigen und Betreuungskräfte: Ergebnisse einer qualitativen Public-Health-Studie (2020)
Zitatform
Habermann-Horstmeier, Lotte (2020): Die Situation von Menschen mit geistiger Behinderung in Zeiten der COVID-19-Pandemie aus Sicht der Betroffenen, ihrer Angehörigen und Betreuungskräfte. Ergebnisse einer qualitativen Public-Health-Studie. Köln, 73 S.
Abstract
"Für die Menschen mit geistiger Behinderung in Deutschland haben die Maßnahmen zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie zu einschneidenden Veränderungen geführt, die auch ihr Wohlbefinden und ihre Gesundheit beeinflussen. Ziel der Studie war es, möglichst viele Aspekte dieser Veränderungen sichtbar zu machen. Hierzu wurden von April bis Juli 2020 im Rahmen einer qualitativen Studie mündliche bzw. schriftliche Interviews mit 20 Personen durchgeführt und inhaltsanalytisch ausgewertet. Zur Stichprobe gehörten neben erwachsenen Menschen mit geistiger Behinderung auch Angehörige, Betreuungs- und Leitungskräfte aus Behinderteneinrichtungen sowie sozialpädagogische und psychologische Fachkräfte. Das Ergebnis der Auswertung zeigte eine große Übereinstimmung hinsichtlich der angesprochenen Themen zwischen den verschiedenen Stichprobengruppen. Neben den neuen Pandemie-Regeln wurden vor allem das Fehlen wichtiger sozialer Kontakte (trotz neuer Kommunikationsmöglichkeiten) und die Änderungen im Tagesablauf (Wegfall der Arbeit bzw. geänderte Arbeitssituation, Aufbau einer neuen Tagesstruktur) thematisiert. Die Studienteilnehmer/-innen ohne Behinderung äußerten sich deutlich intensiver zur Bedrohlichkeit der Situation, während die befragten Menschen mit geistiger Behinderung mehr über ihr aktuelles Befinden und die inzwischen eingetretenen Verbesserungen sprachen. Als positiver Aspekt wurde von allen Gruppen die Entschleunigung des Lebens zu Beginn der Pandemie angesprochen, die in die ‘Nach-Corona-Zeit’ mit hinübergenommen werden sollte. Allerdings gab es Hinweise darauf, dass die Situation für Menschen in Wohneinrichtungen zu Beginn der Pandemie oftmals besser war als für Menschen in ambulanter Betreuung. Die Studienergebnisse machten zudem deutlich, dass die ‘Vor-Corona-Bedingungen’ für einen Teil der Menschen mit geistiger Behinderung nicht optimal waren. Diese Erkenntnisse können nun zu Ansatzpunkten für neue, gesundheitsfördernde Strukturen werden, die die Heterogenität und Individualität der Menschen mit geistiger Behinderung stärker berücksichtigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Berufskollegs im Ruhrgebiet in Zeiten von Digitalisierung und Corona: Einflüsse auf Organisation und Bildungsarbeit (2020)
Hackstein, Philipp; Ratermann-Busse, Monique; Ruth, Marina;Zitatform
Hackstein, Philipp, Monique Ratermann-Busse & Marina Ruth (2020): Berufskollegs im Ruhrgebiet in Zeiten von Digitalisierung und Corona. Einflüsse auf Organisation und Bildungsarbeit. (IAQ-Report 2020-10), Duisburg, 16 S. DOI:10.17185/duepublico/73408
Abstract
"Corona wirkt auf Berufskollegs, Lehrkräfte und Schüler*innen wie ein „Digitalisierungscrashkurs“ und deckt dabei Potenziale sowie Grenzen digitaler Medien für die Unterrichtsgestaltung auf. Berufskollegs reagieren auf die Pandemie mit einer beschleunigten „digitalisierten“ Organisationsentwicklung. Unzureichende infrastrukturelle und technische Rahmenbedingungen erschwerten den Berufskollegs die Aufrechterhaltung des Unterrichts mit Hilfe von digitalen Medien während des Lockdowns. Berufskollegs haben individuelle Strategien im Umgang mit Homeschooling entwickelt, deren Erfolg vor allem von der Initiative der Berufsschullehrkräfte sowie deren digitalen und mediendidaktischen Kompetenzen abhängt. Landesspezifische Handlungsstrategien und -konzepte zum Einsatz digitaler Medien fehlten. Bestehende Bildungsbenachteiligungen werden durch die Corona- Pandemie aufgrund einer teilweise schlechten Erreichbarkeit von Schüler*innen sowie nicht vorhandener Medientechnik im Elternhaus verstärkt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Frauen in Corona-Krise stärker am Arbeitsmarkt betroffen als Männer (2020)
Zitatform
Hammerschmid, Anna, Julia Schmieder & Katharina Wrohlich (2020): Frauen in Corona-Krise stärker am Arbeitsmarkt betroffen als Männer. (DIW aktuell 42), Berlin, 7 S.
Abstract
"Die Corona-Pandemie löst eine verheerende Wirtschaftskrise aus, die auch am deutschen Arbeitsmarkt gravierende Spuren in Form von Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit hinterlässt. Im Gegensatz zur Finanzkrise 2008/2009, in der Männer stärker vom Beschäftigungsrückgang betroffen waren, trifft es in der aktuellen Krise Wirtschaftssektoren wie das Gastgewerbe, in denen Frauen stärker repräsentiert sind. Außerdem zeigen erste Zahlen zu den Zugängen zur Arbeitslosigkeit allgemein und zum Beschäftigungsrückgang bei MinijoberInnen, dass Frauen momentan stärker von Arbeitsplatzverlust betroffen sind als Männer." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The economic impacts of learning losses (2020)
Zitatform
Hanushek, Eric A. & Ludger Wößmann (2020): The economic impacts of learning losses. (OECD education working papers 225), Paris, 23 S. DOI:10.1787/21908d74-en
Abstract
"The worldwide school closures in early 2020 led to losses in learning that will not easily be made up for even if schools quickly return to their prior performance levels. These losses will have lasting economic impacts both on the affected students and on each nation unless they are effectively remediated. While the precise learning losses are not yet known, existing research suggests that the students in grades 1-12 affected by the closures might expect some 3 percent lower income over their entire lifetimes. For nations, the lower long-term growth related to such losses might yield an average of 1.5 percent lower annual GDP for the remainder of the century. These economic losses would grow if schools are unable to re-start quickly. The economic losses will be more deeply felt by disadvantaged students. All indications are that students whose families are less able to support out-of-school learning will face larger learning losses than their more advantaged peers, which in turn will translate into deeper losses of lifetime earnings. The present value of the economic losses to nations reach huge proportions. Just returning schools to where they were in 2019 will not avoid such losses. Only making them better can. While a variety of approaches might be attempted, existing research indicates that close attention to the modified re-opening of schools offers strategies that could ameliorate the losses. Specifically, with the expected increase in video-based instruction, matching the skills of the teaching force to the new range of tasks and activities could quickly move schools to heightened performance. Additionally, because the prior disruptions are likely to increase the variations in learning levels within individual classrooms, pivoting to more individualised instruction could leave all students better off as schools resume. As schools move to re-establish their programmes even as the pandemic continues, it is natural to focus considerable attention on the mechanics and logistics of safe re-opening. But the long-term economic impacts also require serious attention, because the losses already suffered demand more than the best of currently considered re-opening approaches." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Ein Schritt vorwärts, zwei Schritte zurück? Corona in Deutschland aus der Genderperspektive: Ein Überblick über verfügbare Forschungsergebnisse (2020)
Zitatform
Haupt, Marlene, Sandra Hofmann & Viola Lind (2020): Ein Schritt vorwärts, zwei Schritte zurück? Corona in Deutschland aus der Genderperspektive. Ein Überblick über verfügbare Forschungsergebnisse. Berlin, 20 S.
Abstract
"Eine entsetzliche Retraditionalisierung erfahren Frauen während der Corona Pandemie. So prophezeite es die Präsidentin des WZB, Jutta Allmendinger, schon relativ zu Anfang der Krise. Und tatsächlich zeigen sich in verschiedenen Bereichen Tendenzen, die die Kluft zwischen den Geschlechtern wieder weiter werden lassen. Die vorliegende Analyse verschafft einen Überblick über die ersten vorliegenden Daten und Studien (bis Dezember 2020) zu Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Gleichstellung in Deutschland. Dabei werden die Themen Arbeitsmarkt, Vereinbarkeit, staatliche Unterstützung, psychische Belastung und die Zusammensetzung von Krisenstäben und Expert_innenrunden besonders in den Blick genommen. Im zweiten Schritt wird die Situation in den skandinavischen Ländern skizziert, um zu zeigen, wie sich die feste Verankerung von Gleichstellung als Ziel in Politik und Gesellschaft auch in Krisenzeiten auf Geschlechtergerechtigkeit auswirkt. Auch wenn viele der sich abzeichnenden Entwicklungen in den kommenden Monaten weiter und gründlicher erforscht werden müssen, so wird deutlich, dass Deutschland in Sachen Gleichstellung noch Nachholbedarf hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Der Ausbildungsmarkt im September 2020 – Corona Spezial (2020)
Zitatform
Hickmann, Helen & Sebastian Schirner (2020): Der Ausbildungsmarkt im September 2020 – Corona Spezial. (KOFA kompakt / Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung), Köln, 5 S.
Abstract
"Dieser KOFA Kompakt zeigt die Ausbildungsmarktbilanz 2019/2020. Die Unternehmen haben deutlich weniger Ausbildungsstellen angeboten. Gleichzeitig haben auch weniger junge Menschen über die Arbeitsagenturen und Jobcenter nach einem Ausbildungsplatz gesucht. Die Nachvermittlung bis Ende Dezember und darüber hinaus bietet den Unternehmen jetzt die Möglichkeit, ihre unbesetzten Ausbildungsstellen noch zu besetzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
SchülerInnen in Corona-Zeiten: Teils deutliche Unterschiede im Zugang zu Lernmaterial nach Schultypen und -trägern (2020)
Zitatform
Huebener, Mathias, C. Katharina Spieß & Sabine Zinn (2020): SchülerInnen in Corona-Zeiten: Teils deutliche Unterschiede im Zugang zu Lernmaterial nach Schultypen und -trägern. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 87, H. 47, S. 853-860. DOI:10.18723/diw_wb:2020-47-1
Abstract
"Die mit der Corona-Pandemie einhergehenden Schulschließungen im Frühjahr 2020 haben LehrerInnen, SchülerInnen und Eltern vor ungeahnte Herausforderungen gestellt. Dieser Bericht geht auf Basis einer Sonderbefragung des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP-CoV) der Frage nach, wie den SchülerInnen während des ersten Lockdowns und in der unmittelbaren Zeit danach Lernmaterial bereitgestellt wurde. Die Ergebnisse zeigen teils deutliche Unterschiede im Zugang zu Lernmaterial nach der Schulart (Gymnasium und andere Sekundarschulen), der Schulträgerschaft sowie nach Ganztags- und Halbtagsangeboten. Beispielsweise erhielten GymnasiastInnen sowohl während des Lockdowns als auch direkt danach sehr viel häufiger als andere SekundarschülerInnen ihr Lernmaterial über Videokonferenzen. Auch bei PrivatschülerInnen war das während des Lockdowns im Vergleich zu SchülerInnen an öffentlichen Schulen der Fall, zudem konnten sie nach dem Lockdown häufiger wieder regulär die Schule besuchen. Solche Unterschiede sind pädagogisch wohl vielfach unbegründet und sollten daher – auch mit Blick auf mögliche erneute Schul(teil)schließungen im Laufe der Corona-Pandemie – abgebaut werden, um ohnehin schon vorhandene Bildungsungleichheiten nicht weiter zu verstärken." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Parental Well-Being in Times of Covid-19 in Germany (2020)
Zitatform
Huebener, Mathias, Sevrin Waights, Stephen P. Jenkins, Nico A. Siegel & Gert G. Wagner (2020): Parental Well-Being in Times of Covid-19 in Germany. (CESifo working paper 8487), München, 39 S.
Abstract
"We examine the differential effects of Covid-19 and related restrictions on individuals with dependent children in Germany. We specifically focus on the role of school and day care center closures, which may be regarded as a “disruptive exogenous shock” to family life. We make use of a novel representative survey of parental well-being collected in May and June 2020 in Germany, when schools and day care centers were closed but while other measures had been relaxed and new infections were low. In our descriptive analysis, we compare well-being during this period with a pre-crisis period for different groups. In a difference-in-differences design, we compare the change for individuals with children to the change for individuals without children, accounting for unrelated trends as well as potential survey mode and context effects. We find that the crisis lowered the relative well-being of individuals with children, especially for individuals with young children, for women, and for persons with lower secondary schooling qualifications. Our results suggest that public policy measures taken to contain Covid-19 can have large effects on family well-being, with implications for child development and parental labor market outcomes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
School Re-Openings after Summer Breaks in Germany Did Not Increase SARS-CoV-2 Cases (2020)
Zitatform
Isphording, Ingo E., Marc Lipfert & Nico Pestel (2020): School Re-Openings after Summer Breaks in Germany Did Not Increase SARS-CoV-2 Cases. (IZA discussion paper 13790), 38 S.
Abstract
"This paper studies the effect of the end of school summer breaks on SARS-CoV-2 cases in Germany. We exploit variation in the staggered timing of summer breaks across federal states which allows us to implement an event study design. We base our analysis on official daily counts of confirmed coronavirus infections by age groups across all 401 German counties. We consider an event window of two weeks before and three weeks after the end of summer breaks. Over a large number of specifications, sub-group analyses and robustness checks, we do not find any evidence of a positive effect of school re-openings on case numbers. On the contrary, our preferred specification indicates that the end of summer breaks had a negative effect on the number of new confirmed cases. Three weeks after the end of summer breaks, cases have decreased by 0.55 cases per 100,000 inhabitants or 27 percent of a standard deviation. Our results are not explained by changes in mobility patterns around school re-openings arising from travel returnees. We conclude that school re-openings in Germany under strict hygiene measures combined with quarantine and containment measures have not increased the number of newly confirmed SARS-CoV-2 infections." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Mögliche Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf die Bereitschaft zur Selbstständigkeit: Stellungnahme des IAB zur Anhörung beim Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am 8. Oktober 2020 (2020)
Zitatform
Jahn, Elke & Michael Oberfichtner (2020): Mögliche Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf die Bereitschaft zur Selbstständigkeit. Stellungnahme des IAB zur Anhörung beim Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am 8. Oktober 2020. (IAB-Stellungnahme 09/2020), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"Zur Vorbereitung des Jahresgutachtens 2020/2021 des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung wurde das IAB um seine Expertise zu den zu erwartenden Auswirkungen der Covid-19-Pandemie und der staatlichen Unterstützungsmaßnahmen für Selbstständige auf die Bereitschaft zur Selbstständigkeit gebeten. Die Erkenntnisse, die das IAB im Herbst 2020 hierzu vorgelegt hat, werden in der vorliegenden Stellungnahme zusammengefasst." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Geschlossene Kitas: Mütter tragen mit Blick auf Zeiteinteilung vermutlich die Hauptlast (2020)
Zitatform
Jessen, Jonas, Sevrin Waights & C. Katharina Spieß (2020): Geschlossene Kitas: Mütter tragen mit Blick auf Zeiteinteilung vermutlich die Hauptlast. (DIW aktuell 34), Berlin, 6. S.
Abstract
"Die Corona-Pandemie hat das Leben vieler Familien auf den Kopf gestellt. Kitas und Schulen sind geschlossen, viele Kinder sind nun tagsüber zu Hause – genau wie viele Eltern, die etwa vom Home-Office aus arbeiten. Was bedeutet diese Konstellation für Eltern und deren Zeiteinteilung mit Blick auf Kinderbetreuung, Erwerbsarbeit und Hausarbeit? Aktuelle repräsentative Daten zu diesen Aspekten gibt es noch nicht, allerdings geben frühere Zeitverwendungsdaten für Eltern mit Kita-Kindern und Eltern mit Kindern, die nicht in einer Kita betreut werden, Hinweise zu erwartenden Effekten. Alles deutet darauf hin: Die Hauptlast tragen wohl vielerorts die Mütter." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Effects of COVID-19 day care centre closures on parental time use: Evidence from Germany (2020)
Zitatform
Jessen, Jonas & Sevrin Waights (2020): Effects of COVID-19 day care centre closures on parental time use: Evidence from Germany. In: VOX H. 14.04.2020, o. Sz.
Abstract
"The COVID-19 outbreak has forced schools and day care centres to close their doors. In response, many parents are now juggling housework and paid work with a sudden increase in child care responsibilities. To understand how parents might reallocate their time in the current situation (for which we do not yet have data), this column uses evidence from a 2012-2013 study of parents in Germany, and compares the time diaries of those whose youngest child had a place in day care to those whose youngest child remained at home." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Neue Chancen für Vereinbarkeit! Wie Unternehmen und Familien der Corona-Krise erfolgreich begegnen: Erstellt im Rahmen des Unternehmensprogramms „Erfolgsfaktor Familie“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (2020)
Juncke, David; Braukmann, Jan; Stoll, Evelyn;Zitatform
Juncke, David, Jan Braukmann & Evelyn Stoll (2020): Neue Chancen für Vereinbarkeit! Wie Unternehmen und Familien der Corona-Krise erfolgreich begegnen. Erstellt im Rahmen des Unternehmensprogramms „Erfolgsfaktor Familie“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Düsseldorf, 50 S.
Abstract
"Die Corona-Krise hat weitreichende Implikationen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und die betriebliche Personalpolitik. In der vorliegenden Studie werden diese Implikationen aus Sicht von Unternehmen untersucht. Studiengrundlage sind repräsentative Daten aus einer telefonischen Befragung von Personalverantwortlichen und Geschäftsführungen. Diese Befragungsergebnisse werden mit den Perspektiven von Familien in Relation gesetzt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Towards a gendered recovery of the EU (2020)
Kambouri, Nelli;Zitatform
Kambouri, Nelli (2020): Towards a gendered recovery of the EU. Brüssel, 34 S.
Abstract
The ongoing CO VID 19 pandemic has had multi layered socioeconomic effects on women and girls. Women have faced a surge in gender-based violence, exacerbated by confinement, overcrowding and socioeconomic insecurity. During lock downs, women who carried out essential tasks, such as nurses, midwives, cleaners, and carers had to be at the forefront risking their health and safety, while their jobs continued to be devalued and underpaid. Those who stayed at home teleworking faced enormous pressure to be available and productive online, while also caring for others. The lock downs increased the obstacles that women face in the labour market, rendering them more vulnerable to unemployment, precariousness, and loss of income. The medical emergency of COVID 19 led to a neglect of sexual and re productive rights and as a result access to anti natal, prenatal and natal care was severely restricted for many women and girls. Finally, the COVID 19 crisis has been used for anti-gender politics, with several examples of EU governments passing conservative legislation against abortion rights and religious groups advancing anti gender and stigmatising rhetoric. Women experiencing multiple forms of discrimination because of age, ethnicity and race, sexual orientation and socio-economic status became more vulnerable to the impacts of COVID 19. The lack of women in decision making positions, including representation in scientific committees, as well as the absence of a feminist perspective, have led to a failure to mainstream gender equality in the responses to COVID 19.
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Literaturhinweis
Systemrelevant und dennoch kaum anerkannt: Das Lohn- und Prestigeniveau unverzichtbarer Berufe in Zeiten von Corona (2020)
Zitatform
Koebe, Josefine, Claire Samtleben, Annekatrin Schrenker & Aline Zucco (2020): Systemrelevant und dennoch kaum anerkannt: Das Lohn- und Prestigeniveau unverzichtbarer Berufe in Zeiten von Corona. (DIW aktuell 28), Berlin, 7 S.
Abstract
"In Zeiten der Corona-Krise zeigt sich: Bestimmte Berufsgruppen und Bereiche des öffentlichen und sozialen Lebens sind systemrelevant. Dazu zählen beispielsweise das Gesundheitswesen, die innere Sicherheit, die Grund- und Lebensmittelversorgung, Kindernotbetreuung oder der Erhalt der Verkehrs- und IT-Infrastruktur. Die große Mehrheit der als systemrelevant definierten Berufe weist jedoch außerhalb von Krisenzeiten ein geringes gesellschaftliches Ansehen sowie eine unterdurchschnittliche Bezahlung auf. Darüber hinaus zeigt sich, dass systemrelevante Berufe mehrheitlich von Frauen ausgeübt werden. Die Diskrepanz zwischen gesellschaftlicher Unverzichtbarkeit und tatsächlicher Entlohnung – gemessen am Stundenlohn und beruflichem Prestige – ist in Krisenzeiten besonders offensichtlich. Deshalb sollten auf kollektive Dankbarkeit konkrete Maßnahmen folgen, beispielsweise eine höhere Entlohnung sowie breitere tarifvertragliche Absicherung. Das würde dazu beitragen, die Arbeitsbedingungen und Attraktivität der systemrelevanten Berufe erheblich zu verbessern. Gleichzeitig könnte damit auch der Gender Pay Gap, also die Verdienstlücke zwischen Frauen und Männern, reduziert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Corona-Krise trifft Frauen doppelt: Weniger Erwerbseinkommen und mehr Sorgearbeit (2020)
Kohlrausch, Bettina; Zucco, Aline;Zitatform
Kohlrausch, Bettina & Aline Zucco (2020): Die Corona-Krise trifft Frauen doppelt. Weniger Erwerbseinkommen und mehr Sorgearbeit. (WSI Policy Brief / Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut 40), Düsseldorf, 12 S.
Abstract
"Die Corona-Krise hat das soziale und ökonomische Leben in Deutschland innerhalb weniger Tage fast komplett lahm gelegt. Das Schließen vieler Geschäfte und das Herunterfahren der Produktion von Waren, die nicht als systemkritisch eingestuft werden, hat viele Beschäftigte sehr hart getroffen. Hinzu kommt, dass viele Arbeitnehmer*innen aufgrund der Schließung von Kitas und Schulen dazu gezwungen sind, ihre Erwerbstätigkeit zu reduzieren beziehungsweise komplett aufzugeben, um ihre Kinder zu betreuen. Diese Last der verminderten Erwerbstätigkeit einerseits und der vermehrten Kinderbetreuung andererseits trifft Frauen aber noch stärker als Männer, was vor allem auf lange Sicht verheerende Folgen haben kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Coronakrise trifft Frauen doppelt – Die Folge der Re-Traditionalisierung für den Gender Care Gap und Gender Pay Gap (2020)
Kohlrausch, Bettina; Zucco, Aline;Zitatform
Kohlrausch, Bettina & Aline Zucco (2020): Die Coronakrise trifft Frauen doppelt – Die Folge der Re-Traditionalisierung für den Gender Care Gap und Gender Pay Gap. In: Feministische Studien, Jg. 38, H. 2, S. 322-336. DOI:10.1515/fs-2020-0028
Abstract
"Um eine exponentielle Ausbreitung des Coronavirus in Deutschland zu vermeiden, wurden im März 2020 innerhalb von wenigen Tagen Schulen, Kindergärten, kulturelle Einrichtungen, Gaststätten, Einkaufsläden und vieles mehr geschlossen. Die daraus resultierende Last der verminderten Erwerbstätigkeit einerseits und der vermehrten Sorgearbeit andererseits scheint Frauen härter zu treffen als Männer. Klassische Frauenberufe sind häufig zwar systemrelevant, aber schlecht bezahlt. Die Schließung von Kitas und Schulen wird offenbar überwiegend von Müttern kompensiert, die diese zusätzliche Kinderbetreuung neben ihrer Erwerbstätigkeit im Homeoffice übernehmen müssen. Während das öffentliche Leben allmählich wieder hochgefahren wird, gibt es noch keine zeitliche Perspektive für die vollständige Öffnung der Kitas und Schulen. Hier wird auch mittelfristig nur ein eingeschränktes Betreuungsangebot gewährleistet werden. In diesem Beitrag untersuchen wir empirisch, inwiefern und in welchem Ausmaß Frauen von den Auswirkungen der gegenwärtigen Krise betroffen sind und diskutieren die langfristigen Folgen der Krise auf die Geschlechterungleichheit bei der Sorge- und Erwerbsarbeit." (Textauszug, IAB-Doku, © De Gruyter)
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Literaturhinweis
Bildung für alle - oder nur für einige?: COVID-19 und Diskriminierung von „geflüchteten Kindern“ im deutschen Bildungssystem (2020)
Kollender, Ellen;Zitatform
Kollender, Ellen (2020): Bildung für alle - oder nur für einige? COVID-19 und Diskriminierung von „geflüchteten Kindern“ im deutschen Bildungssystem. In: FluchtforschungsBlog.
Abstract
"Von den an COVID-19 anschließenden politischen Regelungen im Bildungsbereich sind zwar alle Kinder betroffen, doch nicht alle gleichermaßen. Dieser Beitrag betrachtet Auswirkungen von COVID-19 auf die Bildungssituation von „geflüchteten Kindern“ und diskutiert neue Einfallstore für eine Diskriminierung der Kinder in Schule und Migrationsgesellschaft, die durch die politischen Reaktionen auf die Pandemie entstehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Coronavirus & Care: How the Coronavirus Crisis Affected Fathers' Involvement in Germany (2020)
Kreyenfeld, Michaela ; Zinn, Sabine ; Grabka, Markus M. ; Liebig, Stefan ; Kröger, Hannes ; Entringer, Theresa; Goebel, Jan ; Kroh, Martin ; Schröder, Carsten ; Graeber, Daniel ; Kühne, Simon ; Schupp, Jürgen ;Zitatform
Kreyenfeld, Michaela, Sabine Zinn, Theresa Entringer, Jan Goebel, Markus M. Grabka, Daniel Graeber, Martin Kroh, Hannes Kröger, Simon Kühne, Stefan Liebig, Carsten Schröder & Jürgen Schupp (2020): Coronavirus & Care: How the Coronavirus Crisis Affected Fathers' Involvement in Germany. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 1096), Berlin, 23 S.
Abstract
"Background: As a response to the spread of the coronavirus in Germany, day care centres and schools closed nationwide, leaving families to grapple with additional child care tasks. In Germany, as in many other societies, women shoulder the lion's share of housework and child care responsibilities. While the gendered division of household labour has shifted in recent years as men have become more engaged in the upbringing of their children, it was hypothesised that the coronavirus crisis may have resulted in a re-traditionalisation of behaviour. This paper examines this hypothesis by analysing how the time fathers spent with their children changed over the course of the coronavirus crisis in the case of Germany. Methods: Data for this investigation come from the German Socio-Economic Panel (GSOEP). The outcome variable is the time spent on child care tasks. We investigate how the time parents spent with their children changed between 2019 and spring 2020, and how these patterns differed by gender, education, and employment situation. As a method, we employ linear panel regressions where the dependent variable is the change in childcare time between the two survey years.Results: We find that fathers and mothers expanded the time they spent on child care to similar degrees between 2019 and spring 2020, which marks the climax of the coronavirus crisis. However, we also observe large differences by level of education. In particular, we find that men with low and medium levels of education spent more time with their children than they did before the onset of the crisis. This finding is at odds with the results of prior studies on fathers' involvement, which showed that highly educated men tend to be the vanguards of paternal involvement. Contribution: Our study provides novel evidence on the effect of the coronavirus crisis on fathers' involvement in child care. Contrary to expectations based on previous research, we find that fathers significantly expanded the time they" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Der Kinderzuschlag und die Änderungen durch das Starke-Familien-Gesetz sowie das Sozialschutz-Paket aufgrund des Corona-Virus (2020)
Kühl, Martin;Zitatform
Kühl, Martin (2020): Der Kinderzuschlag und die Änderungen durch das Starke-Familien-Gesetz sowie das Sozialschutz-Paket aufgrund des Corona-Virus. In: Neue Zeitschrift für Sozialrecht, Jg. 29, H. 10, S. 1-16.
Abstract
"Zwar handelt es sich bei dem Recht des Kinderzuschlags, geregelt in § 6 a BKGG, nicht um eine zentrale sozialrechtliche Materie. Aber unbedeutend ist das Kinderzuschlagsrecht nicht. Sozialpolitisch ist die Einführung einer eigenständigen Kindergrundsicherung ein wichtiges und aktuell diskutiertes Thema, in diesem Zusammenhang spielt der Kinderzuschlag als erster Schritt in diese Richtung eine Rolle. Die Bundesregierung erwartete schon vor dem Wirtschaftseinbruch durch die Corona-Krise, dass durch die Änderungen mit dem Kinderzuschlag zusätzlich geschätzt 473.000 Kinder erreicht werden (BT-Drs. 19/7504 S. 24). Rein quantitativ liegt also eine durchaus beachtenswerte Sozialleistung vor. Die wirtschaftlichen Auswirkungen für die Betroffenen sind erheblich, der Kinderzuschlag ermöglicht oft eine deutliche soziale Besserstellung der Familien. Für eine umfassende Kenntnis und rechtliche Beurteilung der sozialen Sicherungssysteme – besonders im Bereich existenzsichernder Transferleistungen – ist es daher unerlässlich, auch den Kinderzuschlag im Blick zu behalten. Besondere Bedeutung erlangt der Kinderzuschlag in der aktuellen Corona-Krise, da diese Sozialleistung von Seiten der Politik als ein Instrument angesehen wird, den sozialen und wirtschaftlichen Folgen dieser historischen Sondersituation zu begegnen. Das „Sozialschutz-Paket“ enthält daher umfangreiche befristete Änderungen im Kinderzuschlagsrecht. Auch hierauf geht der Beitrag ein." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wie die Corona-Krise Kinderarmut verschärft (2020)
Lichtenberger, Hanna; Ranftler, Judith;Zitatform
Lichtenberger, Hanna & Judith Ranftler (2020): Wie die Corona-Krise Kinderarmut verschärft. In: WISO, Jg. 43, H. 4, S. 65-80.
Abstract
"Die Corona-Krise ist keine Gesundheitskrise, sie ist eine multiple Krise mit Auswirkungen auf alle Lebensbereiche. So sind so viele Menschen wie noch nie in Österreich arbeitslos oder erleben Einkommensverluste und soziale Unsicherheit. Die multiple Krise wirkt aber nicht nur auf Erwachsene, sondern auch auf Kinder und Jugendliche. Schon die erste Welle der Covid-19-Infektionen im Frühjahr 2020 hat gezeigt, dass Kinder und Jugendliche mit massiven ökonomischen, aber auch psychosozialen Folgen konfrontiert sind. Weltweit könnten bis zu 86 Millionen zusätzliche Kinder Ende 2020 in Armut leben. Auch in Österreich wiegen die negativen Effekte auf armutsbetroffene Kinder besonders schwer, wie im folgenden Beitrag mit ersten empirischen Erhebungen skizziert wird. Dabei werden nicht nur finanzielle, sondern auch psychosoziale und gesundheitliche Dimensionen von Kinderarmut thematisiert. Der Beitrag schließt mit einem Verweis auf das lückenhaft gewordene Sozialsystem ab, in dem Armut „Zufallsprodukt“ ist, aber in Zeiten der gegenwärtigen Pandemie noch weiter verstärkt wird." (Autorenreferat, IAB-Doku, © ISW-Linz)
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Literaturhinweis
Arbeit ist das halbe Leben?! Über ein neues Statussymbol: die Zeit und was wir damit anfangen: Gestaltung der „Post-Corona“-Zeit (2020)
Liedtke, Christa; Caplan, Anne;Zitatform
Liedtke, Christa & Anne Caplan (2020): Arbeit ist das halbe Leben?! Über ein neues Statussymbol: die Zeit und was wir damit anfangen. Gestaltung der „Post-Corona“-Zeit. (Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie. Diskussionspapier), Wuppertal, 18 S.
Abstract
"Dieser Beitrag kann zwar die Situation und auch die Entwicklung vor, während und nach der Pandemie nicht in der notwendigen Tiefe aufnehmen und reflektieren – das ist auch nicht sein Anspruch. Er setzt aber an einem schon vor der Pandemie hochrelevanten Punkt an: wie wollen wir im Heute für das Morgen unser Leben und Wirtschaften resilient und nachhaltig gestalten? Wie wollen wir leben und arbeiten in einer digitalen Welt, die auch ohne die Pandemie zu einer Umwälzung aller vertrauten Dinge geführt hätte? – nun ist beides parallel zu gestalten. Und für beides gilt die Frage: entwerfen wir die Welt oder werden wir unterworfen? Gerade deshalb spricht von Borries von politischem Design – denn jedes in die Welt geworfene Objekt im Virtuellen wie im Realen wirkt auf diese und verändert sie. Dies gilt für Arbeit und Leben gleichermaßen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Was ist wichtig? Die Corona-Pandemie als Impuls zur Neubewertung systemrelevanter Sektoren (2020)
Lübker, Malte; Zucco, Aline;Zitatform
Lübker, Malte & Aline Zucco (2020): Was ist wichtig? Die Corona-Pandemie als Impuls zur Neubewertung systemrelevanter Sektoren. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 73, H. 6, S. 472-484. DOI:10.5771/0342-300X-2020-6-472
Abstract
"Um den weiteren Ausbruch des Corona-Virus in Deutschland zu verhindern, wurde im März 2020 das soziale und wirtschaftliche Leben erheblich eingeschränkt. Lediglich Beschäftigte in den systemrelevanten Sektoren waren dazu angehalten, ihrer Erwerbstätigkeit weiter nachzugehen, da sie den Erhalt der kritischen Infrastruktur sicherten. In diesem Beitrag gehen die Autoren der Beschäftigung und insbesondere der Entlohnung in diesen Sektoren nach. Sie stützen ihre Analyse auf einen Linked-Employer-Employee-Datensatz (LIAB) des IAB. Mittels deskriptiver Statistiken und Regressionen zeigen sie zunächst, dass die Beschäftigten in diesen Sektoren sich deutlich von sonst hoch angesehenen Beschäftigtengruppen unterscheiden, denn dort sind vor allem teilzeitbeschäftigte Frauen und Personen mit fachlichen Tätigkeiten beschäftigt. Weiterhin zeigt sich, dass die Entlohnung in diesen Sektoren durchaus heterogen ist: Denn während in einigen systemrelevanten Branchen weit überdurchschnittlich entlohnt wird, liegen die Löhne anderer systemrelevanter Sektoren weiter unter dem Schnitt. Dieses Resultat ist stabil, wenn für Humankapital-Variablen kontrolliert wird. Die angesichts der Krisensituation offenbarte Relevanz dieser Tätigkeiten verdeutlicht die Notwendigkeit einer Neubewertung dieser Sektoren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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The Effect of Business Cycle Expectations on the German Apprenticeship Market: Estimating the Impact of COVID-19 (2020)
Zitatform
Muehlemann, Samuel, Harald Pfeifer & Bernhard Wittek (2020): The Effect of Business Cycle Expectations on the German Apprenticeship Market: Estimating the Impact of COVID-19. (IZA discussion paper 13368), 41 S.
Abstract
"A firm’s expectation about the future business cycle is an important determinant of the decision to train apprentices. As German firms typically train apprentices to either fill future skilled worker positions, or as a substitute for other types of labor, the current coronavirus crisis will have a strong and negative impact on the German economy according to the current business cycle expectations of German firms. To the extent that the training decision of a firm depends on its perception of the business cycle, we expect a downward shift in the firm’s demand for apprentices and consequently also a decrease in the equilibrium number of apprenticeship contracts. We analyze German data on the apprenticeship from 2007 to 2019 and apply first-differences regressions to account for unobserved heterogeneity across states and occupations, allowing us to identify the association between changes in two popular measures of business cycle expectations (the ifo Business Climate Index and the ifo Employment Barometer) and subsequent changes in the demand for apprentices, the number of new apprenticeship contracts, unfilled vacancies and unsuccessful applicants. Taking into account the most recent data on business cycle expectations up to May 2020, we estimate that the coronavirus-related decrease in firms’ expectations about the business cycle can be associated with a predicted 9% decrease in firm demand for apprentices and an almost 7% decrease in the number of new apprenticeship positions in Germany in 2020 (-34,700 apprenticeship contracts; 95% confidence interval: +/- 8,800)." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Unequal effects of the COVID-19 pandemic on scientists (2020)
Myers, Kyle R. ; Wang, Dashun ; Thursby, Marie C. ; Schiffer, Peter ; Thursby, Jerry G. ; Lakhani, Karim R. ; Tham, Wei Yang ; Cohodes, Nina; Yin, Yian ; Walsh, Joseph T. ;Zitatform
Myers, Kyle R., Wei Yang Tham, Yian Yin, Nina Cohodes, Jerry G. Thursby, Marie C. Thursby, Peter Schiffer, Joseph T. Walsh, Karim R. Lakhani & Dashun Wang (2020): Unequal effects of the COVID-19 pandemic on scientists. In: Nature Human Behaviour, Jg. 4, H. 9, S. 880-883. DOI:10.1038/s41562-020-0921-y
Abstract
"COVID-19 has not affected all scientists equally. A survey of principal investigators indicates that female scientists, those in the 'bench sciences' and, especially, scientists with young children experienced a substantial decline in time devoted to research. This could have important short- and longer-term effects on their careers, which institution leaders and funders need to address carefully." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Die Mannheimer Corona-Studie: Schwerpunktbericht zu Erwerbstätigkeit und Kinderbetreuung (2020)
Möhring, Katja ; Reifenscheid, Maximiliane ; Rettig, Tobias ; Friedel, Sabine ; Fikel, Marina ; Naumann, Elias ; Blom, Annelies G. ; Lehrer, Roni ; Juhl, Sebastian ; Krieger, Ulrich ; Wenz, Alexander ; Cornesse, Carina ;Zitatform
Möhring, Katja, Elias Naumann, Maximiliane Reifenscheid, Annelies G. Blom, Alexander Wenz, Tobias Rettig, Roni Lehrer, Ulrich Krieger, Sebastian Juhl, Sabine Friedel, Marina Fikel & Carina Cornesse (2020): Die Mannheimer Corona-Studie: Schwerpunktbericht zu Erwerbstätigkeit und Kinderbetreuung. (Mannheimer Corona-Studie), Mannheim, 21 S.
Abstract
"Die Corona-Pandemie verändert das Leben und den Alltag der Deutschen. In diesem Schwerpunktbericht der Mannheimer Corona-Studie richten wir den Blick auf die Arbeitswelt und darauf wie die Kinder in Deutschland betreut werden. Welche Auswirkungen auf Beruf und Erwerbstätigkeit sehen wir rund drei Wochen nachdem die ersten Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung eingeführt wurden? Und wie gelingt es den Menschen in Deutschland neben der Arbeit die Betreuung ihrer Kinder zu organisieren wenn Kindertagesstätten und Schulen geschlossen sind? Zur Beantwortung dieser Fragen stellen wir die Ergebnisse der täglich durchgeführten Erhebung vom 20. März bis einschließlich 2. April 2020 vor. Wir zeigen, wer nach wie vor beim Arbeitgeber vor Ort arbeitet, wer im Home-Office und wer in Kurzarbeit. Wer ist von Freistellung oder sogar Arbeitslosigkeit betroffen? Insbesondere untersuchen wir, welche soziale Gruppen - also beispielsweise Personen mit wenig Bildung oder niedrigem Einkommen - von den wirtschaftlichen Auswirkungen der Krise betroffen sind. In Bezug auf die Kinderbetreuung differenzieren wir nach verschiedenen Betreuungsformen innerhalb und außerhalb des Haushalts. Hier untersuchen wir auch, wie sich Eltern die Betreuungsarbeit untereinander aufteilen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
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Corona-Krise erschwert Vereinbarkeit von Beruf und Familie vor allem für Mütter – Erwerbstätige Eltern sollten entlastet werden (2020)
Zitatform
Müller, Kai-Uwe, Claire Samtleben, Julia Schmieder & Katharina Wrohlich (2020): Corona-Krise erschwert Vereinbarkeit von Beruf und Familie vor allem für Mütter – Erwerbstätige Eltern sollten entlastet werden. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 87, H. 19, S. 331-340. DOI:10.18723/diw_wb:2020-19-1
Abstract
"Die starken Einschränkungen des Kita- und Schulbetriebs infolge der Corona-Pandemie stellen in Deutschland mehr als vier Millionen Familien mit erwerbstätigen Eltern vor große Probleme, was die Vereinbarkeit von Beruf und Familie angeht. Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) aus Vorkrisenzeiten zeigen, dass nur in etwas mehr als der Hälfte aller Haushalte mit zwei erwerbstätigen Elternteilen zumindest eine Person theoretisch die Möglichkeit hat, im Home-Office zu arbeiten. Unter den besonders betroffenen Alleinerziehenden gilt das sogar nur für rund 35 Prozent. Arbeiten im Home-Office kann die Vereinbarkeitsprobleme also nicht lösen, ganz abgesehen davon, dass wirklich produktives Arbeiten parallel zur Kinderbetreuung oftmals nicht möglich ist. Die Hauptlast der zusätzlich anfallenden Kinderbetreuung und Hausarbeit tragen vermutlich die Mütter – das Ausmaß der schon zuvor ungleich verteilten Sorgearbeit könnte also noch zunehmen. Die Politik sollte diese Probleme adressieren und eine Corona-Elternzeit zusammen mit einem Corona-Elterngeld einführen. Eltern könnten dann für die Kinderbetreuung ihre Arbeitszeit reduzieren und eine Lohnersatzleistung vom Staat erhalten. Bei Paaren sollte diese Leistung an die Bedingung geknüpft sein, dass beide Elternteile weniger Stunden pro Woche berufstätig sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Die Entwicklung des Arbeitsmarktes im Jahr 2020: Analysen auf Basis der BIBB-Erhebung über neu abgeschlossene Ausbildungsverträge und der Ausbildungsmarktstatistik der Bundesagentur für Arbeit zum Stichtag 30. September (2020)
Oeynhausen, Stephanie; Milde, Bettina; Ulrich, Joachim Gerd; Flemming, Simone; Granath, Ralf-Olaf;Zitatform
Oeynhausen, Stephanie, Bettina Milde, Joachim Gerd Ulrich, Simone Flemming & Ralf-Olaf Granath (2020): Die Entwicklung des Arbeitsmarktes im Jahr 2020. Analysen auf Basis der BIBB-Erhebung über neu abgeschlossene Ausbildungsverträge und der Ausbildungsmarktstatistik der Bundesagentur für Arbeit zum Stichtag 30. September. Bonn, VII, 73 S.
Abstract
"Der Ausbildungsmarkt musste im Zuge der Covid 19-Pandemie und ihrer Bekämpfung erhebliche Einbußen verkraften. Das Ausbildungsangebot sank 2020 um 50.700 Plätze bzw. 8,8% auf 527.400, und die Zahl der jungen Menschen, die eine Ausbildungsstelle nachfragten, verringerte sich um 53.000 bzw. 8,9% auf 545.700. Zugleich nahmen die Schwierigkeiten zu, das Ausbildungsangebot der Betriebe und die Nachfrage der jungen Menschen zusammenzuführen: Zum Stichtag 30. September waren 59.900 bzw. 11,7% der betrieblichen Ausbildungsplatzangebote immer noch nicht besetzt (Vorjahr: 53.100 bzw. 9,4%). Von den jungen Menschen, die Ausbildungsplätze nachfragten, befanden sich 78.200 bzw. 14,3% weiterhin auf der Suche (Vorjahr 73.700 bzw. 12,3%). Als Folge des sinkenden Angebots, der sinkenden Nachfrage sowie der zunehmenden Passungsprobleme zwischen beiden Marktseiten fiel die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge um 57.600 bzw. 11,0% niedriger aus als ein Jahr zuvor (2019: 525.000). Mit nunmehr 467.500 lag sie in Deutschland erstmals unter 500.000. Dies sind zentrale Ergebnisse der Analysen des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) zur Entwicklung des Ausbildungsmarktes im Jahr 2020. Sie basieren auf der BIBB-Erhebung über neu abgeschlossene Ausbildungsverträge zum Stichtag 30. September sowie auf der Ausbildungsmarktstatistik der Bundesagentur für Arbeit (BA)." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Das Corona-Virus: Eine regionale Betrachtung am Beispiel des Gastgewerbes: Erste Einschätzungen des QuBe-Projektes (2020)
Zitatform
Parton, Frederik, Tobias Maier & Christian Schneemann (2020): Das Corona-Virus: Eine regionale Betrachtung am Beispiel des Gastgewerbes. Erste Einschätzungen des QuBe-Projektes. (GWS-Kurzmitteilung 2020,05), Osnabrück, 9 S.
Abstract
"Das Gastgewerbe beschäftigt rund 4,2 % aller Erwerbstätigen und rund 3,3 % aller Auszubildenden. Eine Insolvenz- und Schließungswelle würde somit sowohl eine hohe Zahl an Erwerbstätigen als auch Auszubildenden treffen. Letztere verfügen vor allem über einen Hauptschulabschluss oder eine mittlere Reife. Um die Integration dieser Jugendlichen ohne Studienberechtigung in den Arbeitsmarkt nicht zu gefährden, müssten Betriebsschließungen im Gastgewerbe möglichst verhindert werden. Dies kann zum einen mit entsprechenden Liquiditäts- und Soforthilfen gelingen, zum anderen könnten die Beschränkungen zum Eindämmen der COVID-19-Infektionen regional unterschiedlich gehandhabt werden. Während durch die regionalen Unterschiede in der Beschäftigtenstruktur vor allem die Regionen im Norden und Nord-Osten Deutschlands durch die Maßnahmen für das Gastgewerbe betroffen sind, ist die regionale Betroffenheit durch COVID-19-Infektionen in den süd- und westlichen Regionen am größten. Diese regionale Diskrepanz von wirtschaftlichen Auswirkungen der Maßnahmen für das Gastgewerbe und Infektionsgeschehen legt ein stärkeres Einbeziehen regionalspezifischer Gesichtspunkte bei der Entwicklung eines zukünftigen Maßnahmenpaketes nahe. Das strukturelle Problem bleibt: Selbst wenn die gastronomischen Betriebe an der Küste und in den Bergen wieder für heimisches Publikum geöffnet werden, bleiben die hohen, auf Touristinnen und Touristen ausgerichteten Kapazitäten bestehen. Regionale Öffnungen können nur einen kleinen Beitrag leisten." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wer wird gefragt? Geschlechterverteilung in der Corona-Berichterstattung: Zentrale Ergebnisse einer Analyse zur Geschlechterverteilung in der Corona-Berichterstattung im Fernsehen und in Online-Auftritten deutscher Printmedien im Auftrag der MaLisa Stiftung (Mai 2020) (2020)
Zitatform
Prommer, Elizabeth & Julia Stüwe (2020): Wer wird gefragt? Geschlechterverteilung in der Corona-Berichterstattung. Zentrale Ergebnisse einer Analyse zur Geschlechterverteilung in der Corona-Berichterstattung im Fernsehen und in Online-Auftritten deutscher Printmedien im Auftrag der MaLisa Stiftung (Mai 2020). Rostock ; Berlin, 18 S.
Abstract
"Derzeit wird viel diskutiert, dass in den politischen und medialen Diskursen zur Corona-Pandemie vor allem die Meinung von Männern gefragt sei. Zwei aktuelle Studien der MaLisa Stiftung haben nun die Geschlechtergerechtigkeit in der Berichterstattung im Fernsehen und in den Online-Auftritten von Printmedien untersucht. Im Mittelpunkt standen dabei die Fragen: wie oft kommen Frauen und Männer insgesamt zu Wort? Wie häufig und zu welchen Themen sind sie als Expert*innen gefragt? Um dem auf den Grund zu gehen, hat die MaLisa Stiftung die Untersuchung „Wer wird gefragt? Geschlechterverteilung in der Corona-Berichterstattung“ beauftragt: Prof. Dr. Elizabeth Prommer und Julia Stüwe vom Institut für Medienforschung der Universität Rostock haben insgesamt 174 TV-Informationssendungen mit Corona-Bezug ausgewertet, die zwischen dem 16. und 30. April 2020 ab 18h in ARD, ZDF, RTL und Sat.1 ausgestrahlt wurden. Der Daten-Forscher und Urheber des Gender Equality Tracker, Max Berggren, hat für denselben Zeitraum insgesamt 79.807 Artikel mit Corona-Bezug in den Online-Ausgaben von 13 Printmedien analysiert." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Kurzarbeit in der Corona-Krise mit neuen Schwerpunkten (2020)
Zitatform
Pusch, Toralf & Hartmut Seifert (2020): Kurzarbeit in der Corona-Krise mit neuen Schwerpunkten. (WSI Policy Brief / Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut 47), Düsseldorf, 14 S.
Abstract
"Die nachfolgende Analyse bietet vor dem Hintergrund der in der Corona-Krise beschlossenen Änderungen bei der Kurzarbeit einen Überblick über die Struktur der Kurzarbeitenden, deren Arbeitszeitentwicklung und die daraus resultierende Einkommenssituation. Grundlage für die empirischen Auswertungen bilden die beiden Wellen der Erwerbstätigenbefragung der Hans-Böckler-Stiftung von 2020." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Gleichstellungspolitische Antworten auf die Arbeitsmarktwirkungen der COVID-19-Pandemie: Policy Paper im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) (2020)
Zitatform
Schmieder, Julia & Katharina Wrohlich (2020): Gleichstellungspolitische Antworten auf die Arbeitsmarktwirkungen der COVID-19-Pandemie. Policy Paper im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). (DIW Berlin. Politikberatung kompakt 154), Berlin, 31 S.
Abstract
"Die COVID-19-Pandemie hat weitreichende Auswirkungen für Wirtschaft und Gesellschaft, die unter anderem am Arbeitsmarkt deutlich zu spüren sind. Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie wie Kontaktbeschränkungen wirken sich nicht nur auf die Wirtschaftstätigkeit und damit auf die Arbeitsnachfrage von Unternehmen aus, sondern sie erschweren auch die Vereinbarkeit von Beruf und Familie und beeinflussen somit das Arbeitsangebot. Die Folgen der COVID- 19-Pandemie betreffen Männer und Frauen in unterschiedlicher Hinsicht und in unterschiedlichem Ausmaß. Wie sich die Corona-Krise tatsächlich kurz- und mittelfristig auf Frauen und Männer ausgewirkt hat, wird erst abschließend festzustellen sein, wenn ausreichend Daten der amtlichen Statistik sowie repräsentative Befragungsdaten aus dieser Zeit zur Verfügung stehen. Erste bisherige Erkenntnisse deuten darauf hin, dass sich bestehende Gender Gaps am Arbeitsmarkt nicht wesentlich verändert haben. Im Vergleich zu vergangenen Wirtschaftskrisen sind Frauen diesmal jedoch stärker betroffen. Insbesondere vom Rückgang der geringfügigen Beschäftigung sind Frauen stärker betroffen als Männer, während Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit Frauen und Männer nach bisherigen Erkenntnissen etwa gleichermaßen betrifft. Schul- und Kitaschließungen bzw. deren stark eingeschränkter Betrieb haben den zeitlichen Aufwand für Kinderbetreuung und weitere Bereiche der Sorgearbeit deutlich erhöht. Der Gender Care Gap, also der unterschiedliche Zeitaufwand, den Frauen und Männer für unbezahlte Sorgearbeit aufbringen, war vor der Corona-Krise sehr stark ausgeprägt und hat sich seither vermutlich nicht stark verändert. Es deutet zwar einiges darauf hin, dass auch Männer einen Teil der zusätzlichen Betreuungsarbeit übernommen haben, insgesamt leisten aber Frauen nach wie vor den deutlich höheren Anteil an der Sorgearbeit. In diesem Policy Paper werden zunächst in Abschnitt 2 die bisherigen Erkenntnisse über die unterschiedlichen Arbeitsmarktwirkungen der COVID-19-Pandemie für Frauen und Männer zusammenfassend dargestellt. In Abschnitt 3 werden wesentliche bisher von der Politik ergriffene Maßnahmen zur Abfederung der Auswirkungen der Corona-Krise zusammengefasst und aus gleichstellungspolitischer Sicht bewertet. Schließlich wird in Abschnitt 4 skizziert, welche kurz- und langfristigen Schritte nötig wären, um die Gleichstellung der Geschlechter am Arbeitsmarkt angesichts der COVID-19-Pandemie nachhaltig zu verbessern." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
(Digital) arbeiten 2020: Chancengerecht für alle?: Teil 1: Wissen und Qualifzierung: Analyse einer Erwerbstätigenbefragung unter Genderaspekten (2020)
Schwarze, Barbara; Struwe, Ulrike; Funk, Lore; Mellies, Sabine; Marsden, Nicola;Zitatform
Schwarze, Barbara & Lore Funk (2020): (Digital) arbeiten 2020: Chancengerecht für alle?: Teil 1: Wissen und Qualifzierung. Analyse einer Erwerbstätigenbefragung unter Genderaspekten. Bielefeld, 31 S.
Abstract
"Wie können Arbeitsprozesse gestaltet werden, um die Chancen, die in der Digitalisierung und – in unserem Fokus – im Homeoffice als Arbeitsort liegen, zu optimieren? Welche Folgen der Digitalisierung werden heute bereits positiv erfahren und wo sind weitere Aushandlungsprozesse und Nachbesserungen in der Umsetzung nötig? Wie könnte die Arbeitsteilung zwischen Frauen und Männern bei Erwerbs- und Reproduktionstätigkeiten so gestaltet werden, dass alle an Lebensqualität dazu gewinnen? Um ein möglichst differenziertes Bild über Rahmenbedingungen, Einstellungen und Praktiken rund um Arbeit im Jahr 2020 zu erhalten, wurden alle Personen, die aktuell in Deutschland erwerbstätig sind, aufgerufen, ihre Erfahrungen zu Homeoffice, digitaler Ausstattung, Weiterbildung und Arbeitsteilung in der Partner*innenschaft zu teilen. Mehr als 1.000 Männer und Frauen haben vom 8. bis 30 Juni 2020 an der Befragung teilgenommen. Die erste Veröffentlichung beleuchtet ausgewählte Aspekte der Studie, die sich auf das Wissen, die Qualifizierung und Weiterbildung bei der Arbeit von Zuhause aus beziehen. Unsere Ergebnisse zeigen: Die Zufriedenheit mit Angeboten an Fortbildungen im Bereich digitale Technologien und Anwendungen unter Beschäftigten im Homeoffice ist gering. Doch die Studienergebnisse liefern auch wertvolle Hinweise darauf, welche Wege eingeschlagen werden können, um diesen Missstand zu beheben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitsmarkt in Corona-Zeiten: Kein Nachteil für Frauen (2020)
Schäfer, Holger; Schmidt, Jörg;Zitatform
Schäfer, Holger & Jörg Schmidt (2020): Arbeitsmarkt in Corona-Zeiten: Kein Nachteil für Frauen. (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2020,64), Köln, 3 S.
Abstract
"Der Arbeitsmarkt wird von der Corona-Krise hart getroffen. Es steht die Befürchtung im Raum, dass Frauen dabei in besonderem Maß von Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit betroffen sein könnten. Die bislang von der Bundesagentur für Arbeit verfügbaren Daten lassen eine solche Schlussfolgerung aber nicht zu." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ungleiche Verteilung der Lasten in der Corona-Pandemie: „Die“ Frauen als Verliererinnen in der Krise?: Der Blick auf einige Studien aus den letzten Monaten (2020)
Sell, Stefan;Zitatform
Sell, Stefan (2020): Ungleiche Verteilung der Lasten in der Corona-Pandemie: „Die“ Frauen als Verliererinnen in der Krise? Der Blick auf einige Studien aus den letzten Monaten. In: Aktuelle Sozialpolitik.
Abstract
"Um es gleich an den Anfang des Beitrags zu stellen und damit auch die Anführungszeichen in der Überschrift zu erläutern: Eine simple Gegenüberstellung von „die“ Frauen als Verliererinnen versus „die“ Männer als zumindest weniger bis kaum oder gar nicht negativ Betroffene wäre eine nicht zulässige Vereinfachung, mehr noch eine grobschlächtige, falsche Polarisierung, die sich auch in anderen Bereichen gesellschaftlich höchst umstrittener Debatten als nicht nur substanzlos, sondern kontraproduktiv erwiesen hat. Man denke hier an die Gegenüberstellung von „den“ jungen Menschen versus „den“ Alten (und der damit einhergehenden Konstruktion eines „Generationenkonflikts“, in dem argumentiert wird, dass „die“ Alten auf Kosten „der“ Jungen leben) oder die auf wackeligen Durchschnittsgrößen basierende Homogenisierung einer überaus heterogenen Gruppe von über 20 Millionen Rentnerinnen und Rentnern mit der Ableitung, dass es „den“ Rentnern gut geht (vgl. dazu ausführlicher den Beitrag „Die meisten sind gut versorgt“ und gleichzeitig: Die Altersarmut wird weiter wachsen. Kein Widerspruch vom 24. November 2020). Letztendlich kann man an den genannten wenigen Beispielen erkennen, dass es oftmals ganz andere Ungleichheiten sind, die dann teilweise an den Merkmalen Geschlecht, Alter oder Lebensabschnitt gespiegelt werden, aber bei einer genaueren Inaugenscheinnahme erkennt man, dass die eigentlichen Ungleichheiten auch in den vermeintlich einheitlichen Gruppen stark variieren." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The Persistent Effects of Initial Labor Market Conditions for Young Adults and Their Sources (2020)
Zitatform
Wachter, Till von (2020): The Persistent Effects of Initial Labor Market Conditions for Young Adults and Their Sources. In: The Journal of Economic Perspectives, Jg. 34, H. 4, S. 168-194. DOI:10.1257/jep.34.4.168
Abstract
"Unlucky young workers entering the labor market in recessions suffer a range of medium- to long-term consequences. This paper summarizes the findings of the growing empirical literature on this subject and uses it to assess economic models of career development. The literature finds large initial effects on earnings, labor supply, and wages that tend to fade after ten to fifteen years in the labor market, and that are accompanied by changes in occupation, job mobility, and employer characteristics. Adverse initial labor market entry also has persistent effects on a range of social outcomes, including timing and completed fertility, marriage and divorce, criminal activities, attitudes, and risky alcohol consumption. There is also evidence that early exposure to depressed labor market lowers health and raises mortality in middle age, patterns accompanied by a reopening of earnings gaps." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Trifft die Corona-Krise ältere Erwerbstätige stärker als jüngere? (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2020)
Zitatform
Westermeier, Christian (2020): Trifft die Corona-Krise ältere Erwerbstätige stärker als jüngere? (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 08.07.2020 Nürnberg, o. Sz., 2020-07-07.
Abstract
"Im Zuge der demografischen Entwicklung und des Arbeitsmarktaufschwungs seit der Finanzkrise 2009 hat die Erwerbstätigkeit von Älteren weiter zugenommen. Eine neue monatliche Befragung des IAB über Leben und Erwerbstätigkeit in Zeiten von Corona und aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit liefern nun erste empirische Befunde zu den Auswirkungen der Corona-Krise auf die Beschäftigung älterer Erwerbspersonen. Die Arbeitslosenquote steigt bei den Älteren nur mäßig. Allerdings dürften viele ältere Minijobber, die in der Krise ihren Job verloren haben, darin nicht erfasst sein." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
"Viele Selbstständige überlegen ins Ausland zu gehen" (Videointerview) (2020)
Winters, Jutta; Lutz, Andreas;Zitatform
Winters, Jutta; Andreas Lutz (sonst. bet. Pers.) (2020): "Viele Selbstständige überlegen ins Ausland zu gehen" (Videointerview). In: IAB-Forum H. 29.07.2020, o. Sz., 2020-07-28.
Abstract
"Trotz der Soforthilfen des Staates spüren selbstständige Kleinunternehmer und Freischaffende die Folgen der Covid-19-Pandemie besonders deutlich. Vielen Selbstständigen droht die Insolvenz, zumal Fehlentwicklungen in Krisenzeiten besonders zutage treten. Dr. Andreas Lutz, Vorstandsvorsitzender des Verbandes der Gründer und Selbstständigen Deutschland, berichtet in einem bereits vor der Corona-Krise geführten Videointerview für das IAB-Forum von der Situation Selbstständiger in Deutschland." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Winters, Jutta; -
Literaturhinweis
Muster der Erwerbslosigkeit in der COVID-19-Krise (2020)
Wolf, André;Zitatform
Wolf, André (2020): Muster der Erwerbslosigkeit in der COVID-19-Krise. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 100, H. 10, S. 815-816. DOI:10.1007/s10273-020-2769-1
Abstract
"Diese vorläufigen deskriptiven Ergebnisse verdeutlichen, dass die Frage des Tätigkeitsfeldes sowohl in horizontaler als auch in vertikaler Dimension eine wichtige Rolle bei der Verteilung der ökonomischen Wohlfahrtsschäden aus der Pandemie in der Gesellschaft spielen kann. Damit verknüpft ist die Frage, inwieweit die Arbeitsnachfrage in den besonders betroffenen Berufsgruppen auch längerfristig durch hiermit verbundene Struktureffekte beeinträchtigt bleiben wird. Dies wird unter anderem davon abhängen, ob nach dem Auslaufen der gegenwärtig bestehenden Kurzarbeiterförderung entsprechende Nachfolgeregelungen greifen werden, aber auch, ob ein nachhaltiger Umbau von Arbeitsplatzumgebungen mit Blick auf Mitarbeiter- und Kundenschutz gelingt. Um den Zusammenhang zwischen krisenbedingten Erwerbsverläufen und soziodemografischem Hintergrund näher ergründen zu können, bedarf es zukünftig der Auswertung detaillierter Mikrodaten. Die Makroebene liefert allerdings bereits deutliche Hinweise, dass Fragen der Qualifizierung und Weiterbildung mittelfristig stärkere gesellschaftspolitische Relevanz zukommen dürfte." (Textauszug, IAB-Doku, © Springer-Verlag)
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Literaturhinweis
Bildung in der Coronakrise: Wie haben die Schulkinder die Zeit der Schulschließungen verbracht, und welche Bildungsmaßnahmen befürworten die Deutschen? (2020)
Wößmann, Ludger ; Grewenig, Elisabeth; Zierow, Larissa ; Freundl, Vera; Werner, Katharina ; Lergetporer, Philipp ;Zitatform
Wößmann, Ludger, Vera Freundl, Elisabeth Grewenig, Philipp Lergetporer, Katharina Werner & Larissa Zierow (2020): Bildung in der Coronakrise. Wie haben die Schulkinder die Zeit der Schulschließungen verbracht, und welche Bildungsmaßnahmen befürworten die Deutschen? In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 73, H. 9, S. 25-39.
Abstract
"Im ersten Teil berichten wir Ergebnisse einer Umfrage von über 1 000 Eltern von Schulkindern zu den Corona-bedingten Schulschließungen. Die Zeit, die Schulkinder mit schulischen Aktivitäten verbracht haben, hat sich während Corona von 7,4 auf 3,6 Stunden täglich halbiert. 38% der Schüler*innen haben höchstens zwei Stunden pro Tag gelernt, 74% höchstens vier Stunden. Dafür ist die mit Tätigkeiten wie Fernsehen, Computerspielen und Handy verbrachte Zeit von 4,0 auf 5,2 Stunden täglich gestiegen. Bei Akademikerkindern war der Rückgang der schulischen Aktivitäten ähnlich stark wie bei Nicht-Akademikerkindern, der Anstieg der passiven Tätigkeiten war etwas geringer. Vor allem leistungsschwächere Schüler*innen ersetzten Lernen durch passive Tätigkeiten. Mehr als die Hälfte der Schüler*innen (57%) hatte seltener als einmal pro Woche gemeinsamen Online-Unterricht, nur 6% täglich. Noch seltener hatten die Schüler*innen individuellen Kontakt mit ihren Lehrkräften. Besonders davon betroffen waren Nicht-Akademikerkinder und leistungsschwächere Schüler*innen. Fast alle Schüler*innen (96%) erhielten wöchentlich Aufgabenblätter zur Bearbeitung, knapp zwei Drittel (64%) bekamen dazu zumindest einmal pro Woche Rückmeldung. Im zweiten Teil untersuchen wir anhand einer repräsentativen Stichprobe die Meinung der deutschen Bevölkerung zur Bildungspolitik während Corona. Große Mehrheiten befürworten verpflichtenden Online-Unterricht bei Schulschließung (79%), Anweisungen der Lehrkräfte zu täglichem Kontakt mit den Schüler*innen (78%) und eine intensivere Betreuung von Kindern aus schwierigen sozialen Verhältnissen (83%). Verschiedene Corona-Schutzmaßnahmen in der Schule sind ebenfalls mehrheitsfähig." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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To work or not to work? Eine Fallstudie zur Beschäftigungsstruktur von Studierenden und möglichen Auswirkungen der Corona-Krise (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2020)
Zitatform
Yükselen, Ipek, Malte Sandner, Nele Jugenheimer & Bernhard Christoph (2020): To work or not to work? Eine Fallstudie zur Beschäftigungsstruktur von Studierenden und möglichen Auswirkungen der Corona-Krise (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 16.07.2020 Nürnberg, o. Sz.
Abstract
"Die Folgen der Covid-19-Pandemie belasten erwerbstätige Studierende in doppelter Hinsicht. Zum einen kann sich ihr Studienfortschritt durch den Ausfall von Präsenzveranstaltungen und die Verlagerung der Lehre ins Internet verzögern. Zum anderen können sie ihre Nebenbeschäftigung verlieren und dadurch in eine finanzielle Schieflage geraten. Allerdings ist bislang wenig darüber bekannt, wie hoch das Risiko eines solchen Beschäftigungsverlusts tatsächlich ist. Nach einer Analyse der studentischen Beschäftigungsstruktur am Beispiel der Universität Regensburg für die Jahre 2011 bis 2016 könnten etwa 20 Prozent der Studierenden betroffen sein." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Subjektive Belastung der Eltern durch Schulschließungen zu Zeiten des Corona-bedingten Lockdowns (2020)
Zinn, Sabine ; Kroh, Martin ; Goebel, Jan ; Graeber, Daniel ; Seebauer, Johannes; Kröger, Hannes ; Schupp, Jürgen ; Schröder, Carsten ; Bayer, Michael; Kühne, Simon ; Grabka, Markus M. ; Entringer, Theresa; Liebig, Stefan ;Zitatform
Zinn, Sabine, Michael Bayer, Theresa Entringer, Jan Goebel, Markus M. Grabka, Daniel Graeber, Martin Kroh, Hannes Kröger, Simon Kühne, Stefan Liebig, Carsten Schröder, Jürgen Schupp & Johannes Seebauer (2020): Subjektive Belastung der Eltern durch Schulschließungen zu Zeiten des Corona-bedingten Lockdowns. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 1097), Berlin, 18 S.
Abstract
"Die Corona-bedingten Schulschließungen sowie die Schließung von Kinderbetreuungseinrichtungen im April und Mai 2020 haben viele Eltern vor eine immense Herausforderung gestellt. Plötzlich mussten Kinder ganztags Zuhause betreut und beschult werden. In diesem Beitrag beschäftigen wir uns mit der Frage nach der subjektiven Belastung, der sich Eltern durch die Beschulung Zuhause ausgesetzt sahen. Hierbei legen wir ein besonderes Augenmerk auf die individuelle Ressourcenausstattung der Eltern sowie auf ihre familiäre Situation und ihr Erwerbsleben. Insbesondere untersuchen wir das subjektive Belastungsempfinden alleinerziehender Eltern. Für unsere Analysen nutzen wir die Daten der SOEP-CoV Studie, einer Sonderbefragung an Panelteilnehmern des Sozio-Oekonomischen Panels (SOEP) zum Thema Corona. Insgesamt konnten wir bei allen befragten Eltern eine mäßige Belastung durch die Anforderungen der Beschulung ihrer Kinder Zuhause ausmachen. Besonders belastet fühlten sich jedoch Eltern mit einem niedrigen Bildungsabschluss und alleinerziehende Eltern, insbesondere wenn sie zur Zeit der Schulschließungen erwerbstätig waren. Unsere Analysen legen nahe, dass gerade diese Elterngruppen Probleme hatten, den Anforderungen, die eine Beschulung Zuhause mit sich bringt, unter den gegebenen Umständen umfasse" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Care-Arrangements and Parental Well-Being during the COVID-19 Pandemic in Germany (2020)
Zitatform
Zoch, Gundula, Ann-Christin Bächmann & Basha Vicari (2020): Care-Arrangements and Parental Well-Being during the COVID-19 Pandemic in Germany. (IAB-Discussion Paper 35/2020), Nürnberg, 44 S.
Abstract
"Diese Studie untersucht die kurzfristigen Folgen für die Betreuungsarrangements von Eltern, die während der COVID-19-Pandemie in Deutschland von der Schul- und Kita-Schließung betroffen waren und die daraus resultierenden Veränderungen im ihrem Wohlbefinden. Mit multinomialen logistischen Regressionen, angewendet auf neue Paneldaten des Nationalen Bildungspanels (NEPS-Corona_CAWI_C2) findet die Studie, dass Mütter eine Schlüsselrolle in den Ad-hoc-Betreuungsarrangements während der COVID-19-Pandemie spielen, was die traditionelle Aufteilung der Familienarbeit bei deutschen Paaren bestätigt. Darüber hinaus veranschaulichen die Ergebnisse die Bedeutung der Arbeitsbedingungen, insbesondere die Möglichkeit des Homeoffice, für den Verhandlungsprozess der Eltern. Entgegen unseren Annahmen wurde das Wohlergehen der Eltern in den ersten Krisenmonaten jedoch nicht durch das gewählte Betreuungsarrangement beeinflusst." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Kinderbetreuung in der Corona-Krise: Wer betreut, wenn Schulen und Kitas schließen? (2020)
Zitatform
Zoch, Gundula, Ann-Christin Bächmann & Basha Vicari (2020): Kinderbetreuung in der Corona-Krise: Wer betreut, wenn Schulen und Kitas schließen? (NEPS Corona & Bildung 03), Bamberg, 9 S.
Abstract
"Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, blieben in Deutschland alle Schulen und Kindertagesstätten über mehrere Monate geschlossen. Dies hat vor allem berufstätige Eltern vor besondere Herausforderungen gestellt. Mit Hilfe von Daten des Nationalen Bildungspanels (NEPS) zeigt dieser Bericht, wie Eltern die Betreuung ihrer Kinder in den ersten Monaten der COVID-19-Pandemie organisiert haben. Zwei Fragen stehen dabei im Mittelpunkt: Von wem wurden Schul- und Kitakinder während dieser Zeit betreut? Und wie hat der berufliche Alltag von erwerbstätigen Müttern und Vätern die Kinderbetreuung beeinflusst?" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Care-Arrangements and Parental Well-Being during the COVID-19 Pandemic in Germany (2020)
Zitatform
Zoch, Gundula, Ann-Christin Bächmann & Basha Vicari (2020): Care-Arrangements and Parental Well-Being during the COVID-19 Pandemic in Germany. (LIfBi working paper 91), Bamberg, 39 S. DOI:10.5157/LIfBi:WP91:2.0
Abstract
"This study examines the short-term consequences for care-arrangements and resulting changes in well-being among parents, who were affected by the closure of schools and institutional childcare during the COVID-19 pandemic in Germany. By applying multinomial logistic regression models to novel panel data from the National Educational Panel Study (NEPS-Corona_CAWI_C2), the study finds that mothers play a key role in the ad-hoc care-arrangements during the COVID-19 pandemic confirming the traditional division of family work in German couples. Moreover, the results illustrate the importance of working conditions, especially the possibility of remote work, in the bargaining processes of parents. However, contrary to our assumptions, parents’ well-being was not influenced by the chosen care-arrangement during the first months of the crisis." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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