Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt in Deutschland
Wirtschaft und Arbeitsmarkt stehen seit der Ausbreitung des Coronavirus vor großen Herausforderungen. Zur Unterstützung von Beschäftigten und Unternehmen hatte der Bundestag im Eilverfahren u.a. einen leichteren Zugang zum Kurzarbeitergeld beschlossen. Dieses Themendossier stellt Einschätzungen aus Forschung und Politik zu den Auswirkungen der Pandemie auf den Arbeitsmarkt, die wirtschaftliche Entwicklung und notwendige Maßnahmen in Deutschland zusammen.
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Auswirkungen auf Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Soziales in Deutschland
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- Zukunftsszenarien: Wird die Wirtschaft nach Corona nachhaltiger?
- Soziale und gesundheitliche Aspekte
- Corona und Care
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- Konjunkturpaket zur Förderung der Wirtschaft
- Personengruppen
- Regionale Aspekte
- Internationale Arbeitsmärkte / Auswirkungen der Globalisierung
- Bundesländer
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Literaturhinweis
Corona-Krise: Der Staat alleine kann es nicht richten (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2020)
Zitatform
Walwei, Ulrich (2020): Corona-Krise: Der Staat alleine kann es nicht richten (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 15.05.2020, o. Sz., 2020-05-13.
Abstract
"Um Wirtschaft und Arbeitsmarkt in der Corona-Krise zu stabilisieren, nimmt der Staat sehr viel Geld in die Hand. Dies tut er aus gutem Grund. Gleichwohl darf und muss über Sinn und Unsinn einzelner Maßnahmen diskutiert werden. Denn staatliche Ausgabenprogramme schaffen fast immer massive Zielkonflikte. Hinzu kommt: Staatliches Geld allein wird nicht reichen, um den Arbeitsmarkt zu schützen. Denn die Wirtschaft wird zumindest kurzfristig - aller staatlichen Stützungsmaßnahmen zum Trotz - massiv einbrechen. Um dennoch Beschäftigung zu sichern, bedarf es - weit mehr als bisher - flexibler und partnerschaftlicher Lösungen, die Betrieben wie Beschäftigten einiges abverlangen werden, aber letztlich in unser aller Interesse sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Corona, Strukturwandel und Arbeitsmarkt (2020)
Zitatform
Weber, Enzo (2020): Corona, Strukturwandel und Arbeitsmarkt. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 73, H. 9, S. 17-19., 2020-08-28.
Abstract
"Starke Trends wie Digitalisierung und Ökologisierung bestanden schon vor der Coronakrise. Einen zusätzlichen Schub gab es aber vor allem für die digitale Wirtschaft. Auch ist eine zunehmende ökologische Ausrichtung von Investitionen zu beobachten. Denkbar ist, dass infolge der krisenhaften Disruption Geschäftsmodelle in anderer Form neu gestartet werden. Diese Veränderungen betreffen auch den Arbeitsmarkt. Dies gilt vor allem für Kompetenz- und Qualifikationsanforderungen. Die Weiterbildungspolitik steht vor großen Herausforderungen, um Beschäftigen, Arbeitslosen und Kurzarbeitenden geeignete Qualifizierung zu ermöglichen. Dies ist der Schlüssel zur einer aktiven Bewältigung der aktuellen Transformationsprozesse. Der Schlüssel zur Bewältigung der Coronakrise liegt aber auch darin, die Neueinstellungsdynamik wieder in Gang zu bringen, bevor bleibende Schäden am Arbeitsmarkt entstehen. So droht sich Arbeitslosigkeit zu verfestigen und bei den Berufseinsteigern eine Generation Corona zu entstehen, deren Erwerbsintegration auch längerfristig Schäden davonträgt (vgl. z.B. Möller und Umkehrer 2015)." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Deutschland vor einer schweren Rezession: Der Arbeitsmarkt gerät durch Corona massiv unter Druck (2020)
Weber, Enzo ; Bauer, Anja ; Hutter, Christian ; Fuchs, Johann ; Wanger, Susanne ; Fitzenberger, Bernd ; Zika, Gerd ; Hummel, Markus; Walwei, Ulrich ;Zitatform
Weber, Enzo, Anja Bauer, Johann Fuchs, Markus Hummel, Christian Hutter, Susanne Wanger, Gerd Zika, Bernd Fitzenberger & Ulrich Walwei (2020): Deutschland vor einer schweren Rezession: Der Arbeitsmarkt gerät durch Corona massiv unter Druck. (IAB-Kurzbericht 07/2020), Nürnberg, 12 S.
Abstract
"Gravierende Unsicherheiten über die Auswirkungen des Corona-Virus bestimmen die aktuelle Lage. Deutschland steht vor einer schweren Rezession. Der Arbeitsmarkt profitiert in dieser Situation von seiner in der Vergangenheit erworbenen Robustheit und umfassenden Stützungsmaßnahmen. Er wird angesichts der gravierenden Einschränkungen aber massiv unter Druck geraten. Für die weitere Entwicklung spielen die Dauer der Eindämmungsmaßnahmen gegen Corona und der Erfolg der Stützungsmaßnahmen eine wesentliche Rolle." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Weber, Enzo ; Hutter, Christian ; Wanger, Susanne ; Fitzenberger, Bernd ; Zika, Gerd ; Hummel, Markus; Walwei, Ulrich ; -
Literaturhinweis
Which measures flattened the curve in Germany? (2020)
Zitatform
Weber, Enzo (2020): Which measures flattened the curve in Germany? In: Covid economics H. 24, S. 205-217., 2020-05-28.
Abstract
"We evaluate the effects of containment measures on flattening the COVID-19 infection curve in Germany. Constructing a regional daily panel dataset, we make use of the fact that different containment measures were implemented by the German state governments at different times and not uniformly nationwide. The results show that the cancellation of mass events, school and childcare closures and curfews played an important role, just as further unobserved factors beyond government interventions. In contrast, we find only limited evidence for additional effects of the closures of service sectors in public life." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Jobs retten oder Stillstand finanzieren? Nur mit Qualifizierung dürfte sich Kurzarbeit für den Fiskus auf Dauer auszahlen (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2020)
Zitatform
Weber, Enzo (2020): Jobs retten oder Stillstand finanzieren? Nur mit Qualifizierung dürfte sich Kurzarbeit für den Fiskus auf Dauer auszahlen (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 20.11.2020 Nürnberg, o. Sz., 2020-11-17.
Abstract
"Jobs retten - darauf liegt das Hauptaugenmerk der Arbeitsmarktpolitik in der Corona-Krise. Die erste Krisenwelle konnte vor allem dank der Kurzarbeit soweit abgefangen werden, dass sich die Jobverluste bis dato in Grenzen halten. So einleuchtend dieser Ansatz auch anmutet, wirft er doch Fragen auf: Wird mit einer Verlängerung des Kurzarbeitergeldes der wirtschaftliche Stillstand subventioniert? Ist es sinnvoll, bestehende Strukturen in einem wirtschaftlichen Umfeld zu konservieren, das sich in einem tiefgreifenden Transformationsprozess befindet?" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Kurzarbeit, Entlassungen, Neueinstellungen: Wie sich die Corona-Krise von der Finanzkrise 2009 unterscheidet (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2020)
Zitatform
Weber, Enzo & Britta Gehrke (2020): Kurzarbeit, Entlassungen, Neueinstellungen: Wie sich die Corona-Krise von der Finanzkrise 2009 unterscheidet (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 28.05.2020, o. Sz., 2020-05-26.
Abstract
"Die Corona-Krise trifft Wirtschaft und Arbeitsmarkt schon jetzt deutlich härter als die Finanzkrise von 2009. So sind heute wesentlich mehr Branchen betroffen als damals. Gleichwohl hält sich die Zahl der Entlassungen im Vergleich zur Kurzarbeitsnutzung bislang in Grenzen. Die Tatsache, dass alle Branchen bis dato sehr viel stärker auf Kurzarbeit als auf Entlassungen setzen, zeigt, dass die Betriebe bisher ganz überwiegend gewillt sind, ihr Personal zu halten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Corona-Virus: Konjunktur schwächer, Arbeitsmarkt voraussichtlich robust (2020)
Zitatform
Weber, Enzo (2020): Corona-Virus: Konjunktur schwächer, Arbeitsmarkt voraussichtlich robust. In: IAB-Forum H. 09.03.2020, o. Sz., 2020-03-05.
Abstract
"Die Ausbreitung des neuen Corona-Virus wird die Konjunktur in Deutschland dämpfen. Die Unsicherheit über die damit verbundenen Folgen ist derzeit erheblich. Größere Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt sind gleichwohl unwahrscheinlich." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Konjunktur und Arbeitsmarkt angesichts der Corona-Krise sowie Bedeutung des Kurzarbeitergeldes und der Rücklagenpolitik der Bundesagentur für Arbeit: Stellungnahme des IAB zur Anhörung beim Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am 8. Oktober 2020 (2020)
Zitatform
Weber, Enzo & Markus Hummel (2020): Konjunktur und Arbeitsmarkt angesichts der Corona-Krise sowie Bedeutung des Kurzarbeitergeldes und der Rücklagenpolitik der Bundesagentur für Arbeit. Stellungnahme des IAB zur Anhörung beim Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am 8. Oktober 2020. (IAB-Stellungnahme 08/2020), Nürnberg, 12 S.
Abstract
"Zur Vorbereitung des Jahresgutachtens 20/2021 des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung wurde das IAB um seine Expertise zur Konjunktur und Situation auf dem deutschen Arbeitsmarkt sowie zur Bedeutung des Kurzarbeitergeldes und der Rücklagenpolitik der Bundesagentur für Arbeit in Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie gebeten. Die Erkenntnisse, die das IAB im Herbst 2020 hierzu vorgelegt hat, werden in der vorliegenden Stellungnahme zusammengefasst." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Vorläufige Einschätzungen des IfM Bonn zu den wirtschaftlichen Auswirkungen der Coronaviruspandemie auf den Mittelstand (2020)
Zitatform
Welter, Friederike, Hans-Jürgen Wolter & Peter Kranzusch (2020): Vorläufige Einschätzungen des IfM Bonn zu den wirtschaftlichen Auswirkungen der Coronaviruspandemie auf den Mittelstand. (IfM-Hintergrundpapier), Bonn, 10 S.
Abstract
"In der Vergangenheit hat sich der Mittelstand in krisenhaften Zeiten aufgrund seiner stärkeren Langfristorientierung im Vergleich zu managementgeführten Unternehmen, aber auch aufgrund seiner geringeren Abhängigkeit von Auslandsmärkten als stabilisierend erwiesen. Die gegenwärtige Krise unterscheidet sich womöglich von den vorangegangenen. Was kann getan werden, dass der Mittelstand so gestützt wird, dass er während/nach der Coronapandemie wiederum zum Erhalt der volkswirtschaftlichen Kreisläufe beitragen kann?" (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Perspektivische Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Wirtschaft und die Art des Arbeitens (2020)
Wintermann, Ole;Zitatform
Wintermann, Ole (2020): Perspektivische Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Wirtschaft und die Art des Arbeitens. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 100, H. 9, S. 657-661. DOI:10.1007/s10273-020-2733-0
Abstract
"Deutsche Unternehmen haben in den letzten Jahren die Digitalisierung von Arbeitsprozessen nicht entscheidend vorangebracht. Es waren und sind weiterhin typische Fehlermuster zu erkennen, wenn es darum geht, das eigene Unternehmen zu „digitalisieren“. Führungskräfte begriffen die Digitalisierung allzuoft allein als technische Herausforderung, was dazu führte, dass Zuständigkeiten allein in der IT-Abteilung verortet wurden. Dabei beschreibt die digitale betriebliche Transformation die qualitative Weiterentwicklung der vorhandenen Arbeitskultur in Kombination mit der beständigen Neuausrichtung des etablierten Geschäftsmodells. Beides wird durch eine entsprechende technisch fokussierte Digitalisierung natürlich garantiert. Ein technisch erfolgreiches Social Intranet ist aber erst dann funktional erfolgreich, wenn es durch eine Kultur der Offenheit und des Vertrauens mit Leben gefüllt wird." (Textauszug, IAB-Doku, © Springer-Verlag)
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Literaturhinweis
The post-pandemic labour market. Video interviews with IAB Director Bernd Fitzenberger (Series "COVID-19 Crisis: Consequences for the Labour Market") (2020)
Zitatform
Winters, Jutta; Bernd Fitzenberger (interviewte Person) (2020): The post-pandemic labour market. Video interviews with IAB Director Bernd Fitzenberger (Series "COVID-19 Crisis: Consequences for the Labour Market"). In: IAB-Forum H. 21.12.2020 Nürnberg, o. Sz., 2020-12-17.
Abstract
"The whole world is talking about COVID-19. The hard lockdown in December this year threatens to send the German economy into recession. But this crisis too will pass. In a three-part interview series conducted in early November, IAB Director Bernd Fitzenberger risked a glance at the post-pandemic labour market." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Ähnliche Treffer
auch in Deutsch veröffentlicht in: IAB-Forum, 17.12.2020 -
Literaturhinweis
Der Arbeitsmarkt nach der Covid-19-Pandemie. Videointerviews mit IAB-Direktor Bernd Fitzenberger (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2020)
Zitatform
Winters, Jutta & Bernd Fitzenberger (2020): Der Arbeitsmarkt nach der Covid-19-Pandemie. Videointerviews mit IAB-Direktor Bernd Fitzenberger (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 17.12.2020 Nürnberg, o. Sz., 2020-12-17.
Abstract
"Die ganze Welt spricht über Covid-19. Die deutsche Wirtschaft droht mit dem Winter-Lockdown in eine Rezession zu schlittern. Doch auch diese Krise wird vorübergehen. In einer Anfang November dieses Jahres geführten dreiteiligen Interviewreihe wagt IAB-Direktor Bernd Fitzenberger einen Blick auf den Arbeitsmarkt nach der Covid-19-Pandemie." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Ähnliche Treffer
auch auf Englisch erschienen in: IAB-Forum, 21.12.2020 -
Literaturhinweis
Fluch und Segen globaler Wertschöpfungsketten angesichts der aktuellen Coronavirus-Krise (2020)
Wohlmann, Monika; Rebeggiani, Luca;Zitatform
Wohlmann, Monika & Luca Rebeggiani (2020): Fluch und Segen globaler Wertschöpfungsketten angesichts der aktuellen Coronavirus-Krise. (Streiflicht VWL / FOM Hochschule für Oekonomie & Management, KCV KompetenzCentrum für angewandte Volkswirtschaftslehre 06), Essen, 6 S.
Abstract
"Bereits in den ersten Wochen der Corona-Pandemie wurde deutlich: Deutschlands Abhängigkeit von globalen Wertschöpfungsketten kann in Krisenzeiten ein Fluch sein, wenn Teile der heimischen Produktion und der Versorgung aufgrund fehlender Lieferungen nicht mehr funktionieren. Wie stark ist Deutschlands Wirtschaft von internationalen Güterströmen abhängig? Welche Sektoren sind besonders betroffen? Welche Entwicklungen sind in der Zukunft, gerade angesichts der Coronavirus-Krise, zu erwarten?" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
ifo Konjunkturprognose Winter 2020: Das Coronavirus schlägt zurück – erneuter Shutdown bremst Konjunktur ein zweites Mal aus (2020)
Wollmershäuser, Timo; Möhrle, Sascha; Lautenbacher, Stefan; Rathje, Ann-Christin; Menkhoff, Manuel; Reif, Magnus; Sandqvi, Pauliina; Lehmann, Robert ; Göttert, Marcell; Grimme, Christian; Link, Sebastian ;Zitatform
Wollmershäuser, Timo, Marcell Göttert, Christian Grimme, Stefan Lautenbacher, Robert Lehmann, Sebastian Link, Manuel Menkhoff, Sascha Möhrle, Ann-Christin Rathje, Magnus Reif & Pauliina Sandqvi (2020): ifo Konjunkturprognose Winter 2020. Das Coronavirus schlägt zurück – erneuter Shutdown bremst Konjunktur ein zweites Mal aus. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 73, H. Sonderausgabe Dezember, S. 1-61.
Abstract
"Die deutsche Wirtschaft erholte sich im dritten Quartal überraschend schnell vom Shutdown im Frühjahr. Im Herbst nahm jedoch das Infektionsgeschehen wieder spürbar an Fahrt auf, so dass im November erneut ein Shutdown verhängt wurde. Allerdings dürften die unmittelbaren wirtschaftlichen Auswirkungen dieses Mal geringer sein als noch im Frühjahr, da sich die staatlichen Infektionsschutzmaßnahmen bislang im Wesentlichen auf Anbieter von Dienstleistungen konzentrieren, die mit intensiven sozialen Kontakten einhergehen. Dennoch dürfte die konjunkturelle Erholung vorerst gestoppt sein und das Bruttoinlandsprodukt im Schlussquartal wohl wieder schrumpfen. Insgesamt ergibt sich für das Jahr 2020 ein Einbruch der Wirtschaftsleistung um 5,1%. Für den weiteren Prognosezeitraum wurde unterstellt, dass die seit November geltenden Infektionsschutzmaßnahmen unverändert bis März 2021 in Kraft bleiben und danach allmählich gelockert werden. Vor diesem Hintergrund wird das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2021 um voraussichtlich 4,2% steigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
ifo Konjunkturprogose Herbst 2020: Deutsche Wirtschaft weiter auf Erholung (2020)
Wollmershäuser, Timo;Zitatform
Wollmershäuser, Timo (2020): ifo Konjunkturprogose Herbst 2020. Deutsche Wirtschaft weiter auf Erholung. In: ifo Schnelldienst digital, Jg. 1, H. 11, S. 1-11.
Abstract
"Die Corona-Pandemie hat die Weltwirtschaft im ersten Halbjahr 2020 in eine tiefe Rezession gestürzt. Mit der schrittweisen Lockerung der Shutdown-Maßnahmen setzte spätestens im Sommer überall die Erholung ein. In Deutschland wird die Wirtschaftsleistung im Jahresdurchschnitt voraussichtlich um 5,2% niedriger sein als im Jahr 2019. Beim unterstellten Erholungstempo wird das Bruttoinlandsprodukt erst im vierten Quartal 2021 sein Vorkrisenniveau erreichen. Die jahresdurchschnittliche Wachstumsrate liegt dann im kommenden Jahr bei 5,1%. 2022 wird sich die Erholung fortsetzen und das Bruttoinlandsprodukt weiterhin überdurchschnittlich mit 1,7% zulegen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Auswirkungen des Corona-Konjunkturprogramms auf Wirtschaft und Erwerbstätigkeit (2020)
Zitatform
Wolter, Marc Ingo, Robert Helmrich, Christian Schneemann, Enzo Weber & Gerd Zika (2020): Auswirkungen des Corona-Konjunkturprogramms auf Wirtschaft und Erwerbstätigkeit. (IAB-Discussion Paper 18/2020), Nürnberg, 18 S.
Abstract
"In dem vorliegenden Beitrag wird eine erste Einschätzung zu den Auswirkungen des Konjunktur- und Krisenbewältigungspakets der Bundesregierung „Corona-Folgen bekämpfen, Wohlstand sichern, Zukunftsfähigkeit stärken“ (Stand 03.06.2020) auf die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt in Deutschland gegeben. Das Paket soll die wirtschaftlichen Folgen der COVID19 -Pandemie abmildern. Es soll die Konjunktur stärken, Arbeitsplätze erhalten sowie wirtschaftliche und soziale Härten abfedern. Zu den Maßnahmen aus dem Konjunkturpaket treffen wir dort, wo sie spezifisch genug sind, eine Reihe von Szenarioannahmen und integrieren diese in das Analyseinstrument QINFORGE. Die Ergebnisse zeigen, dass das Wirtschaftswachstum um 1,4 Prozent in diesem Jahr und nochmal um 1,7 Prozent im nächsten Jahr günstiger ausfallen wird als ohne das Paket. Die Zahl der Erwerbstätigen wird im Verlauf des Jahres 2020 um fast 200 Tausend höher liegen als in einer Situation, in der es kein Konjunkturpaket gibt. Im Jahr 2021 sind es rund 240 Tausend. Bezogen auf die Branchen sind es im Jahr 2020 vor allem die öffentliche Verwaltung, die Branche Erziehung und Unterricht sowie das Baugewerbe, die infolge des Konjunkturpakets verstärkt Arbeitskräfte nachfragen. Im Jahr 2021 profitieren neben den genannten Branchen auch das Gesundheitswesen, die Architektur- und Ingenieursbüros, der Landverkehr sowie die Branche Heime und Sozialwesen vom Konjunkturpaket." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Beschränkungen des öffentlichen Lebens zur Eindämmung der COVID19-Epidemie: Telefonschaltkonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder am 15. April 2020 (2020)
Abstract
"Was erreicht wurde, sei "ein zerbrechlicher Zwischenerfolg", erklärte Kanzlerin Merkel nach den Beratungen mit den Regierungschefs der Länder zum weiteren Vorgehen in der Corona-Pandemie. Die Kontaktbeschränkungen werden verlängert, gelten vorerst bis zum 3. Mai. Veränderungen wird es im Schulbereich und auch für viele Geschäfte geben." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zukunftsstudie Münchner Kreis: Sonderstudie zur Corona-Epidemie: Ergebnis-Chartsatz, Juli 2020 (2020)
Abstract
"Die vorliegende Sonderstudie zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Arbeitswelt in Deutschland ist eine Begleitstudie zu der im Juni 2020 zusammen mit dem MÜNCHNER KREIS e.V. veröffentlichten Zukunftsstudie Leben, Arbeit, Bildung 2035. 211 der bereits im Rahmen der Hauptstudie befragten ExpertInnen für Digitalisierung, Technologie und Künstliche Intelligenz nahmen an der durchgeführten Sondererhebung teil. Inmitten des landesweiten Shutdowns wurden sie gebeten, gesondert auf die durch die Pandemie zu erwartenden mittel- bis langfristigen Auswirkungen auf die Arbeitswelt einzugehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
OECD-Wirtschaftsausblick 2020, Ausgabe 1 (Kurzfassung) (2020)
Zitatform
(2020): OECD-Wirtschaftsausblick 2020, Ausgabe 1 (Kurzfassung). In: OECD-Wirtschaftsausblick H. 107, S. 1-222. DOI:10.1787/e0331726-de
Abstract
"In ihrem Wirtschaftsausblick analysiert die OECD zweimal jährlich die wichtigsten wirtschaftlichen Trends und die Aussichten für die kommenden zwei Jahre. Der Wirtschaftsausblick liefert einen in sich stimmigen Satz von Projektionen zu gesamtwirtschaftlicher Produktion, Beschäftigung, Preisentwicklung, Haushaltssalden und Leistungsbilanzen. Die Analysen und Projektionen erstrecken sich auf alle OECD-Mitgliedsländer sowie ausgewählte Nichtmitgliedsländer. Diese deutschsprachige Ausgabe enthält eine Gesamtbeurteilung der Wirtschaftslage, eine Reihe von Themenpapieren zu makroökonomischen und strukturpolitischen Fragen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie sowie ein Kapitel, in dem die Entwicklungen und Projektionen für 15 ausgewählte OECD-Mitgliedsländer und Nichtmitgliedsländer zusammengefasst sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
SME policy responses (2020)
Zitatform
(2020): SME policy responses. (Tackling coronavirus (COVID-19): Contributing to a global effort), Paris, 103 S.
Abstract
"SMEs are at the centre of the economic crisis brought on by the COVID-19 pandemic and containment measures, more so than during the 2008 financial crisis. The current crisis has affected SMEs disproportionately, and has revealed their vulnerability to the supply and demand shock (in particular with regard to their liquidity) with a serious risk that over 50% of SMEs will not survive the next few months. A widespread collapse of SMEs (60-70% of OECD employment) could have a strong impact on national economies and global growth prospects, on perceptions and expectations, and even on the financial sector, which may already be under strain by non-performing portfolios. In some countries, a deterioration of the financial situation of SMEs could have systemic effects on the banking sector as a whole. In their response to the crisis, governments have been quick to acknowledge the specific circumstances of SMEs, and have put in place policies to support them. Across countries, the policy response frequently followed this sequence of measures: Health measures, and information for SMEs on how to adhere to them; Measures to address liquidity by deferring payments; Measures to supply extra and more easily available credit to strengthen SME resilience; Measures to avoid, or mitigate the consequences of, unorganised lay-offs by extending possibilities for temporary redundancies and wage subsidies, and; Structural policies." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Wirtschaft stellt sich auf Leben mit dem Virus ein (2020)
Zitatform
(2020): Wirtschaft stellt sich auf Leben mit dem Virus ein. In: Konjunktur aktuell, Jg. 8, H. 2, S. 26-62.
Abstract
"Die Weltwirtschaft befindet sich aufgrund der Corona-Pandemie in einer tiefen Rezession. Der Produktionseinbruch dürfte weltweit im ersten Halbjahr 2020 deutlich tiefer sein als infolge der Finanzkrise im Winterhalbjahr 2008/2009. Auch die deutsche Wirtschaft wurde von der Pandemie schwer getroffen. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte im Jahr 2020 um 5,1% sinken und im kommenden Jahr um 3,2% zulegen. In Ostdeutschland dürfte der Einbruch der Wirtschaft infolge der Corona-Pandemie mit 3,2% im Jahr 2020 schwächer ausfallen als in Gesamtdeutschland." (Autorenreferat, IAB-Doku, © De Gruyter)
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Literaturhinweis
Entwurf eines Gesetzes für den erleichterten Zugang zu sozialer Sicherung und zum Einsatz und zur Absicherung sozialer Dienstleister aufgrund des Coronavirus SARS-CoV-2 (Sozialschutz-Paket): Gesetzentwurf der Fraktionen der CDU/CSU und SPD (2020)
Zitatform
(2020): Entwurf eines Gesetzes für den erleichterten Zugang zu sozialer Sicherung und zum Einsatz und zur Absicherung sozialer Dienstleister aufgrund des Coronavirus SARS-CoV-2 (Sozialschutz-Paket). Gesetzentwurf der Fraktionen der CDU/CSU und SPD. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/18107 (24.03.2020)), 36 S.
Abstract
"Unbürokratischer Zugang zu Leistungen der sozialen Grundsicherung in einem vereinfachten Verfahren zur Unterstützung der Arbeitsfähigkeit der Jobcenter, Übernahme der Regelungen für Berechtigte im Recht der Sozialen Entschädigung, Berücksichtigung durch die Corona-Krise bedingter Lebenslagen von Familien beim Zugang zum Kinderzuschlag, Schaffung der Möglichkeit zum Erlass von Ausnahmen vom Arbeitszeitgesetz in außergewöhnlichen Notfällen mit bundesweiten Auswirkungen (Epidemien) durch Rechtsverordnung, unter Voraussetzung der Erklärung zur Ausschöpfung aller nach Umständen zumutbaren und rechtlich zulässigen Möglichkeiten zur Bewältigung der Pandemie durch die sozialen Dienstleister: Regelung eines subsidiär greifenden Sicherstellungsauftrags der Leistungsträger, Erweiterung der Möglichkeit der Selbstverwaltungsorgane der Sozialversicherungsträger zur schriftlichen Abstimmung, Erleichterung der Weiterarbeit oder Wiederaufnahme einer Beschäftigung nach Renteneintritt durch Anhebung kalenderjährlicher Hinzuverdienstgrenze von 6.300 auf 44.590 Euro befristet zum 31. Dezember 2020, befristete Aussetzung der Anrechnung des Entgelts von neu aufgenommenen Beschäftigungen in systemrelevanten Branchen und Berufen auf das Kurzarbeitergeld, Ausweitung des zeitlichen Rahmens für kurzfristige sozialversicherungsfreie Beschäftigung, insb. mit Blick auf Saisonkräfte in der Landwirtschaft; Gesetz über den Einsatz der Einrichtungen und sozialen Dienste zur Bekämpfung der Coronavirus SARS-CoV-2 Krise in Verbindung mit einem Sicherstellungsauftrag (Sozialdienstleister-Einsatzgesetz – SodEG) als Art. 10 der Vorlage, Änderung und Einfügung versch. §§ von 9 Gesetzen; Verordnungsermächtigungen" (Dokumentations- und Informationssystem Bundestag und Bundesrat - DIP)
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Literaturhinweis
Kurzberichte (2020)
Zitatform
(2020): Kurzberichte. In: Monatsbericht / Deutsche Bundesbank, Jg. 72, H. 3, S. 5-15.
Abstract
"Deutschland ist durch die sich rasch ausbreitende Coronavirus-Pandemie mit bisher unbekannten Herausforderungen konfrontiert. Vor allem ist das Gesundheitssystem gefordert. Die bislang getroffenen Maßnahmen zielen darauf ab, die Infektionszahlen so einzudämmen, dass das Gesundheitssystem nicht überlastet wird. Sie werden jedoch auch massive wirtschaftliche Auswirkungen haben. Das Abgleiten in eine ausgeprägte Rezession ist nicht zu verhindern. Eine wirtschaftliche Erholung wird erst dann einsetzen, wenn die Pandemiegefahr wirksam eingedämmt ist. Vor diesem Hintergrund ist die konjunkturelle Entwicklung von beispielloser Unsicherheit gekennzeichnet. - Konjunkturlage: Grundtendenzen, Industrie, Baugewerbe, Arbeitsmarkt, Preise - Öffentliche Finanzen: Gesetzliche Krankenversicherung, Soziale Pflegeversicherung - Wertpapiermärkte: Rentenmarkt, Aktienmarkt, Investmentsfonds - Zahlungsbilanz" (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wirtschaft erholt sich vom Corona-Schock - aber keine schnelle Rückkehr zur alten Normalität (2020)
Zitatform
(2020): Wirtschaft erholt sich vom Corona-Schock - aber keine schnelle Rückkehr zur alten Normalität. In: Konjunktur aktuell, Jg. 8, H. 3, S. 65-98.
Abstract
"Die Corona-Pandemie hat die Weltwirtschaft im ersten Halbjahr 2020 drastisch einbrechen lassen. Im Sommer wurden viele Aktivitäten aber wiederaufgenommen, und ein großer Teil des Einbruchs dürfte im zweiten Halbjahr wieder wettgemacht werden. Einige wirtschaftliche Aktivitäten wie der Tourismus oder Verkehrsdienstleistungen werden allerdings noch eine Weile eingeschränkt bleiben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Perspektiven der deutschen Wirtschaft für die Jahre 2020 bis 2022 (2020)
Zitatform
(2020): Perspektiven der deutschen Wirtschaft für die Jahre 2020 bis 2022. In: Monatsbericht / Deutsche Bundesbank, Jg. 72, H. 6, S. 15-34.
Abstract
"Die Coronavirus-Pandemie und die zu ihrer Eindämmung ergriffenen Maßnahmen stürzten die deutsche Wirtschaft in eine tiefe Rezession. Bereits im ersten Viertel des laufenden Jahres ging die Wirtschaftsleistung außerordentlich stark zurück. Für das zweite Quartal ist ein weiterer, insgesamt sogar noch massiverer Rückgang vorgezeichnet. Allerdings ist der Tiefpunkt schon im April durch-schritten worden. Über die weitere Entwicklung besteht aber eine sehr hohe Unsicherheit. Dies gilt vor allem mit Blick auf den weiteren Verlauf der Pandemie, die möglicherweise erforderlichen Gegenmaßnahmen und die daraus resultierenden ökonomischen Folgen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Erholung verliert an Fahrt – Wirtschaft und Politik weiter im Zeichen der Pandemie: Kurzfassung der Gemeinschaftsdiagnose 2/2020 (2020)
Zitatform
(2020): Erholung verliert an Fahrt – Wirtschaft und Politik weiter im Zeichen der Pandemie. Kurzfassung der Gemeinschaftsdiagnose 2/2020. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 73, H. 11, S. 58-62.
Abstract
"Infolge der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie ist die deutsche Wirtschaftsleistung in der ersten Jahreshälfte drastisch gesunken, vor allem in den Monaten März und April. Schon im Mai setzte eine kräftige Gegenbewegung ein, die sich in nahezu allen Branchen bis zum aktuellen Rand fortsetzte. Dieser Erholungsprozess dürfte an Fahrt verlieren. Denn Nachholeffekte laufen aus, einige Branchen sind weiterhin erheblichen Einschränkungen ausgesetzt, und die für die deutsche Wirtschaft wichtige globale Investitionstätigkeit dürfte noch für einige Zeit geschwächt bleiben. Die Institute erwarten daher nach einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um 5,4% in diesem Jahr nur einen Zuwachs um 4,7% im kommenden Jahr und um 2,7% im Jahr 2022." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Stunde Europas - Schäden beheben und Perspektiven für die nächste Generation eröffnen: Mitteilung der Kommission : {SWD(2020) 98 final} (2020)
Abstract
"Damit der Aufbau nachhaltig, gerecht, ausgewogen, inklusiv und fair für alle Mitgliedstaaten ist, schlägt die Europäische Kommission vor, ein neues Aufbauinstrument namens „Next Generation EU“ zu schaffen, das in einen leistungsstarken und modernen umgestalteten EU-Haushalt eingebettet ist." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Corona-Krise: Volkswirtschaft am Laufen halten, Grundversorgung sichern, Innovationsfähigkeit erhalten: Intervenieren – stabilisieren – stimulieren (2020)
Zitatform
(2020): Corona-Krise: Volkswirtschaft am Laufen halten, Grundversorgung sichern, Innovationsfähigkeit erhalten. Intervenieren – stabilisieren – stimulieren. (Ad hoc Impuls), München, 23 S.
Abstract
"Anlässlich der gegenwärtigen Corona-Pandemie legt acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften Handlungsoptionen vor. In dem Thesenpapier entwickeln die Autorinnen und Autoren Vorschläge, wie sich die unmittelbare Krisenintervention stärken lässt, wie versorgungsrelevante Wirtschaftsbereiche stabilisiert werden können und mit welchen Stimuli sich die Rückkehr aus dem Krisen- in einen Wachstumsmodus vorbereiten lässt." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Vorschlag für eine Verordnung des Rates zur Schaffung eines Europäischen Instruments zur vorübergehenden Unterstützung bei der Minderung von Arbeitslosigkeitsrisiken in der durch den COVID-19-Ausbruch verursachten Krise (SURE): COM(2020) 139 final (2020)
Abstract
"Die Krise, mit der wir aufgrund der COVID-19-Pandemie konfrontiert sind, verursacht nicht nur großes menschliches Leid, sondern wirkt sich auch in sozioökonomischer Hinsicht äußerst nachteilig aus. Daher ist es von entscheidender Bedeutung, dass die Union und ihre Mitgliedstaaten entschlossen, kollektiv und im Geiste der Solidarität handeln, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen, den Patienten zu helfen und wirtschaftliche Schäden sowie negative sozioökonomische Auswirkungen abzufedern. (…) Wie in der Mitteilung vom 13. März 2020 angekündigt, ist die Union bereit, die Mitgliedstaaten so gut wie möglich zu unterstützen, um Auswirkungen auf die Beschäftigung und auf besonders stark betroffene Sektoren abzumildern. Das dem Rat vorgeschlagene neue Instrument zur vorübergehenden Unterstützung bei der Minderung von Arbeitslosigkeitsrisiken in einer Krise (Support mitigating Unemployment Risks in Emergency, SURE) ist ein ergänzendes befristetes Instrument, das finanziellen Beistand in Höhe von bis zu 100 Mrd. EUR in Form von Darlehen der Union an die betroffenen Mitgliedstaaten ermöglicht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wirtschaft im Bann der Corona-Epidemie (2020)
Zitatform
(2020): Wirtschaft im Bann der Corona-Epidemie. In: Konjunktur aktuell, Jg. 8, H. 1, S. 2-22.
Abstract
"Die Corona-Epidemie blockiert die konjunkturelle Erholung in Deutschland. Im Jahr 2020 beträgt der Produktionszuwachs unter der Annahme, dass die Epidemie in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften noch zeitnah eingedämmt werden kann, 0,6%. Dabei dürfte die Expansion in Ostdeutschland mit 1% höher ausfallen als in Westdeutschland. Sollte die Ausbreitung der Krankheit nicht drastisch reduziert werden können, ist mit einer Rezession in Deutschland zu rechnen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Fragen und Antworten: Die Kommission schlägt mit "SURE" ein befristetes Instrument vor, mit dem bis zu 100 Milliarden Euro zum Schutz von Arbeitsplätzen und Erwerbstätigen bereitgestellt werden sollen (2020)
Abstract
"Was verbirgt sich hinter „SURE“ und warum schlägt die Kommission dieses Instrument vor? Das neue Instrument zur vorübergehenden Unterstützung bei der Minderung von Arbeitslosigkeitsrisiken in Ausnahmesituationen (SURE - Support mitigating Unemployment Risks in Emergency) soll dazu beitragen, durch die Coronavirus-Pandemie bedrohte Arbeitsplätze und Erwerbstätige zu schützen. Die finanzielle Unterstützung soll sich auf insgesamt bis zu 100 Mrd. EUR belaufen und den Mitgliedstaaten in Form von EU-Darlehen zu günstigen Bedingungen gewährt werden. Solche Darlehen sollen den Mitgliedstaaten dabei helfen, den plötzlichen Anstieg der öffentlichen Ausgaben zu bewältigen, der mit ihren Beschäftigungserhaltungsmaßnahmen einhergeht. Sie sollen es den Mitgliedstaaten insbesondere ermöglichen, die Kosten zu decken, die ihnen unmittelbar durch die Einführung oder Ausweitung nationaler Kurzarbeitsregelungen sowie ähnlicher Maßnahmen für Selbstständige entstehen, die sie in Reaktion auf die derzeitige Coronavirus-Pandemie ergriffen haben." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wirtschaft unter Schock – Finanzpolitik hält dagegen: Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose (2020)
Zitatform
(2020): Wirtschaft unter Schock – Finanzpolitik hält dagegen. Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose. (Gemeinschaftsdiagnose 140), Berlin, 86 S.
Abstract
"Die Gemeinschaftsdiagnose enthält eine detaillierte Kurzfristprognose bis zum Jahr 2021 sowie eine mittelfristige Projektion der Wirtschaftsentwicklung bis zum Jahr 2024. In einem Schwerpunktthema setzen sich die Institute mit der Schwäche der deutschen Automobilindustrie auseinander. Die Konjunktur in Deutschland bricht als Folge der Corona- Pandemie drastisch ein. Um die Infektionswelle abzubremsen, hat der Staat die wirtschaftliche Aktivität in Deutschland stark eingeschränkt. Deshalb dürfte das Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr um 4,2% schrumpfen. Die Rezession hinterlässt deutliche Spuren auf dem Arbeitsmarkt und im Staatshaushalt. In der Spitze wird die Arbeitslosenquote auf 5,9% und die Zahl der Kurzarbeiter auf 2,4 Millionen hochschnellen. Die finanzpolitischen Stabilisierungsmaßnahmen führen in diesem Jahr zu einem Rekorddefizit im gesamtstaatlichen Haushalt von 159 Mrd. Euro. Nach dem Shutdown wird sich die Konjunktur schrittweise erholen. Entsprechend fällt der Anstieg des Bruttoinlandsprodukts im kommenden Jahr mit 5,8% kräftig aus. Mit dieser Prognose sind erhebliche Abwärtsrisiken verbunden, etwa, weil sich die Pandemie deutlich langsamer abschwächen lässt, oder weil das Wiederhochfahren der wirtschaftlichen Aktivität schlechter gelingt als angenommen bzw. eine erneute Ansteckungswelle auslöst. Insgesamt löst die Corona-Pandemie eine schwerwiegende Rezession in Deutschland aus. Die Beeinträchtigungen durch die Pandemie selbst dürften jedoch nach ein bis zwei Jahren überwunden sein. Deutschland bringt gute Voraussetzungen mit, den wirtschaftlichen Einbruch zu verkraften und mittelfristig wieder das wirtschaftliche Niveau, das sich ohne die Krise ergeben hätte, zu erreichen. Die günstige fiskalische Ausgangssituation ermöglicht es dem Staat, weitgehende Maßnahmen zur Abfederung der kurzfristigen negativen Folgen für Unternehmen und private Haushalte zu ergreifen. Dennoch werden die gesamtwirtschaftlichen Einbußen mit individuell sehr unterschiedlichen Lasten verbunden sein, über deren finale Verteilung noch zu entscheiden sein wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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