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Dossier

Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt in Deutschland

Wirtschaft und Arbeitsmarkt stehen seit der Ausbreitung des Coronavirus vor großen Herausforderungen. Zur Unterstützung von Beschäftigten und Unternehmen hatte der Bundestag im Eilverfahren u.a. einen leichteren Zugang zum Kurzarbeitergeld beschlossen. Dieses Themendossier stellt Einschätzungen aus Forschung und Politik zu den Auswirkungen der Pandemie auf den Arbeitsmarkt, die wirtschaftliche Entwicklung und notwendige Maßnahmen in Deutschland zusammen.
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im Aspekt "Auswirkungen auf Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Soziales in Deutschland"
  • Literaturhinweis

    Auswirkungen der Corona-Krise auf den Arbeitsmarkt: Was lehrt uns der Blick auf andere Länder? (Podium) (2022)

    Fitzenberger, Bernd ;

    Zitatform

    Fitzenberger, Bernd (2022): Auswirkungen der Corona-Krise auf den Arbeitsmarkt: Was lehrt uns der Blick auf andere Länder? (Podium). In: IAB-Forum H. 10.10.2022 Nürnberg, 2022-10-06. DOI:10.48720/IAB.FOO.20221010.01

    Abstract

    "Die Corona-Krise hat nicht nur Deutschland, sondern auch andere Länder vor immense wirtschafts-, arbeitsmarkt- und sozialpolitische Herausforderungen gestellt. Die politischen Antworten darauf fielen jedoch von Land zu Land unterschiedlich aus. Zu diesem Fazit gelangte eine hochkarätig besetzte internationale Tagung, die vom 31. August bis 4. September 2022 in Italien stattfand." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Fitzenberger, Bernd ;
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  • Literaturhinweis

    Stellenangebot, Bewerbungen und neue Ausbildungsverträge: Passungsprobleme am Ausbildungsmarkt nehmen in der Corona-Krise weiter zu (2022)

    Fitzenberger, Bernd ; Houštecká, Anna ; Wicht, Leonie ; Heusler, Anna ;

    Zitatform

    Fitzenberger, Bernd, Anna Heusler, Anna Houštecká & Leonie Wicht (2022): Stellenangebot, Bewerbungen und neue Ausbildungsverträge: Passungsprobleme am Ausbildungsmarkt nehmen in der Corona-Krise weiter zu. (IAB-Kurzbericht 19/2022), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2219

    Abstract

    "In der Corona-Krise haben sich die Umbrüche am dualen Ausbildungsmarkt verstärkt. Die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge – der sogenannten Einmündungen – lag 2020 und 2021 deutlich unter dem Wert von 2019. Das Autorenteam untersucht, wie sich die jährlichen Verläufe der bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldeten Zahlen an Ausbildungsstellen, Bewerbenden und Einmündungen während der Corona-Krise verändert haben. Die Entwicklung dieser drei Größen gibt Hinweise auf zunehmende Passungsprobleme am Ausbildungsmarkt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Der Rückgang an Bewerbungen und Probleme bei der Kontaktaufnahme erschweren weiterhin die Besetzung von Ausbildungsplätzen (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2022)

    Fitzenberger, Bernd ; Gleiser, Patrick ; Hensgen, Sophie ; Leber, Ute; Roth, Duncan ; Kagerl, Christian ; Stegmaier, Jens ; Umkehrer, Matthias;

    Zitatform

    Fitzenberger, Bernd, Patrick Gleiser, Sophie Hensgen, Christian Kagerl, Ute Leber, Duncan Roth, Jens Stegmaier & Matthias Umkehrer (2022): Der Rückgang an Bewerbungen und Probleme bei der Kontaktaufnahme erschweren weiterhin die Besetzung von Ausbildungsplätzen (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 13.04.2022 Nürnberg, 2022-04-11. DOI:10.48720/IAB.FOO.20220413.02

    Abstract

    "Die Besetzung von Ausbildungsplätzen stellt sich nach zwei Jahren der Pandemie für viele Betriebe nach wie vor schwieriger dar als davor. Mehr als vier von zehn Betrieben berichten von einem Rückgang der Zahl oder der Qualität der Bewerbungen. Die Möglichkeiten der Kontaktaufnahme zu potenziellen Bewerberinnen und Bewerbern haben sich ebenfalls verschlechtert. Dies geht aus einer Betriebsbefragung des IAB vom Januar dieses Jahres hervor." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Zahl der Ausbildungsabschlüsse ist stark zurückgegangen - insbesondere aufgrund kleinerer Jahrgänge und pandemiebedingter Einschränkungen (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2022)

    Fitzenberger, Bernd ; Kagerl, Christian ; Stegmaier, Jens ; Roth, Duncan ; Leber, Ute; Umkehrer, Matthias; Hensgen, Sophie ; Gleiser, Patrick ;

    Zitatform

    Fitzenberger, Bernd, Patrick Gleiser, Sophie Hensgen, Christian Kagerl, Ute Leber, Duncan Roth, Jens Stegmaier & Matthias Umkehrer (2022): Die Zahl der Ausbildungsabschlüsse ist stark zurückgegangen - insbesondere aufgrund kleinerer Jahrgänge und pandemiebedingter Einschränkungen (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 13.04.2022 Nürnberg, 2022-04-11. DOI:10.48720/IAB.FOO.20220413.01

    Abstract

    "Nach den Ergebnissen einer in kurzen zeitlichen Abständen durchgeführten Betriebsbefragung des IAB ist der Anteil der Betriebe mit erfolgreichen Ausbildungsabschlüssen im Jahr 2021 gegenüber 2019 stark gesunken. Dies liegt nicht nur an kleineren Ausbildungsjahrgängen, sondern auch an Schwierigkeiten bei der Durchführung der Ausbildung während der Pandemie. Bei Betrieben, die in beiden Jahren erfolgreiche Abschlüsse zu verzeichnen hatten, änderte sich an der Übernahme von Ausbildungsabsolventinnen und -absolventen nur wenig." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Lernrückstände durch Corona in der dualen Ausbildung: Die Bedeutung von Distanzlernen und Unterstützungsmaßnahmen der Ausbilderinnen und Ausbilder (2022)

    Flake, Regina; Risius, Paula; Koneberg, Filiz ;

    Zitatform

    Flake, Regina, Filiz Koneberg & Paula Risius (2022): Lernrückstände durch Corona in der dualen Ausbildung. Die Bedeutung von Distanzlernen und Unterstützungsmaßnahmen der Ausbilderinnen und Ausbilder. (IW-Report / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2022,52), Köln, 16 S.

    Abstract

    "Die Maßnahmen zur Kontaktreduktion während der Corona-Pandemie hatten starke Auswirkungen auf den Alltag in der dualen Ausbildung. Für den betrieblichen Teil der Ausbildung stellt sich die Frage, inwieweit das Lernen und Arbeiten auf Distanz kurzfristig organisiert werden konnte. Daran schließt sich die Frage an, ob trotz Umstellung auf Distanz Lerneinbußen bei Auszubildenden entstanden sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Occupations in the European Labour Market During the COVID-19 Pandemic (2022)

    Flisi, Sara ; Santangelo, Giulia ;

    Zitatform

    Flisi, Sara & Giulia Santangelo (2022): Occupations in the European Labour Market During the COVID-19 Pandemic. In: Intereconomics, Jg. 57, H. 2, S. 120-126. DOI:10.1007/s10272-022-1040-y

    Abstract

    "In order to capture the consequences of the COVID-19 pandemic on the labour market, several aspects need to be taken into account. First, containment measures put in place in member states at different times and with different levels of severity determined the interruption of several economic activities that were considered non-essential. Second, different occupations require varying degrees of physical proximity and social interaction to be carried out; this implies that they can be considered more or less teleworkable, and affected by different levels of epidemiological risk of contagion. This paper shows the labour market impact of the pandemic on different categories of workers in the EU. Occupations are distinguished by three main characteristics: whether they are critical or non-critical, their level of technical teleworkability and the level of social interaction required in the job. We show that the impact of the COVID-19 pandemic on the labour market has been heterogeneous across occupations and that all three dimensions are relevant to determine whether and to what extent the occupations were affected by the pandemic." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))

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  • Literaturhinweis

    IAB-Betriebspanel, Länderbericht Thüringen: Ergebnisse der 26. Welle 2021 (2022)

    Frei, Marek; Kriwoluzky, Silke; Putzing, Monika; Wittbrodt, Linda;

    Zitatform

    Frei, Marek, Silke Kriwoluzky, Monika Putzing & Linda Wittbrodt (2022): IAB-Betriebspanel, Länderbericht Thüringen. Ergebnisse der 26. Welle 2021. Erfurt, 64 S.

    Abstract

    "Mit dem vorliegenden Bericht werden aktuelle Daten der jährlichen Arbeitgeberbefragung im Rahmen des IAB-Betriebspanels für Thüringen präsentiert. Der Bericht wurde im Auftrag des Thüringer Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie erarbeitet. Die Befragung, deren Ergebnisse im Folgenden präsentiert werden, wurde schwerpunktmäßig im dritten Quartal des Jahres 2021 durchgeführt. Die Daten spiegeln somit den Stand im zweiten Jahr nach Ausbruch des Coronavirus in Deutschland wider. Mit der Befragung von Betrieben wird vorrangig die Nachfrageseite des Arbeitsmarktes repräsentiert. Die mit dem IAB-Betriebspanel gewonnenen Ergebnisse ergänzen damit die verfügbaren, eher angebotsseitig ausgerichteten Statistiken (z. B. Beschäftigungsstatistik der Bundesagentur für Arbeit). Die empirischen Daten des IAB-Betriebspanels verbessern zudem wesentlich die Informationsbasis, die von amtlichen statistischen Daten geboten wird, da die Grundgesamtheit des IAB-Betriebspanels alle Betriebe umfasst, die mindestens einen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten bzw. eine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte haben. Damit ist die Befragung wesentlich breiter angelegt als andere betriebsbezogene Datenquellen, die sich vielfach nur auf ausgewählte Bereiche der Wirtschaft oder auf Betriebe ab einer bestimmten Größe beschränken. Ein weiterer Vorteil dieser bundesweit durchgeführten Arbeitgeberbefragung besteht darin, dass in allen Bundesländern dasselbe Fragenprogramm und dieselben Auswertungsverfahren verwendet werden. Infolgedessen können regional vergleichende Analysen durchgeführt werden, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Bundesländern aufzuzeigen. Im vorliegenden Bericht werden aktuelle Befragungsergebnisse zu den Kernthemen des IAB-Betriebspanels präsentiert. Hierzu gehören Befunde zu den spezifischen Strukturmerkmalen der Thüringer Wirtschaft (Kapitel 3), zur Beschäftigungsentwicklung, also der Struktur von Personaleinstellungen und Personalabgängen sowie zu den Beschäftigungsaussichten (Kapitel 6) und ebenso zur Entwicklung der Fachkräftenachfrage und zum Erfolg der Betriebe bei der Stellenbesetzung (Kapitel 7). Diese Ergebnisse werden ergänzt um Ausführungen zur Entwicklung der betrieblichen Aus- und Weiterbildung (Kapitel 8 und 9) sowie zur Tarifbindung von Betrieben und Beschäftigten (Kapitel 10) und zu Löhnen und Gehältern (Kapitel 11). Die Ausführungen zu den genannten, regelmäßig abgefragten Aspekten werden ergänzt um empirische Befunde zu weiteren, zusätzlich aufgenommenen Themen. Vor dem Hintergrund der anhaltenden Corona-Pandemie sind dies Daten zur Betroffenheit der Thüringer Wirtschaft von der Corona-Krise (Kapitel 4), zur aktuellen und zukünftigen Verbreitung von Homeoffice (Kapitel 5) sowie zu den Erfahrungen der Betriebe mit der Nutzung von digitalen Formaten in der Weiterbildung (Kapitel 9)" (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Betriebspanel Berlin 2021: Ergebnisse der 26. Welle (2022)

    Frei, Marek; Kriwoluzky, Silke; Wittbrodt, Linda; Putzing, Monika;

    Zitatform

    Frei, Marek, Silke Kriwoluzky, Monika Putzing & Linda Wittbrodt (2022): Betriebspanel Berlin 2021. Ergebnisse der 26. Welle. Berlin, 102 S.

    Abstract

    "Im vorliegenden Bericht werden aktuelle Befragungsergebnisse zu den Kernthemen des IAB-Betriebspanels dargelegt. Hierzu gehören Befunde zu den spezifischen Strukturmerkmalen der Berliner Wirtschaft (Kapitel 3), zur Beschäftigungsentwicklung, also der Struktur von Personaleinstellungen und Personalabgängen sowie Beschäftigungsaussichten (Kapitel 6), zur Entwicklung der Fachkräftenachfrage und zum Erfolg der Betriebe bei der Stellenbesetzung (Kapitel 7). Diese werden ergänzt um Ausführungen zur Entwicklung der betrieblichen Ausbildung (Kapitel 8) sowie zur Tarifbindung von Betrieben und Beschäftigten (Kapitel 10). Die Ergebnisse zu den genannten, regelmäßig abgefragten Aspekten werden ergänzt um empirische Befunde zu weiteren, zusätzlich aufgenommenen Themen. Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie sind dies Daten zur Betroffenheit der Berliner Wirtschaft von der Corona-Krise (Kapitel 4), zur Verbreitung von Homeoffice (Kapitel 5) sowie zu den Erfahrungen der Betriebe mit der Nutzung von digitalen Formaten in der Weiterbildung (Kapitel 9)." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    IAB-Betriebspanel Mecklenburg-Vorpommern: Ergebnisse der sechsundzwanzigsten Befragungswelle 2021 (2022)

    Frei, Marek; Kriwoluzky, Silke;

    Zitatform

    Frei, Marek & Silke Kriwoluzky (2022): IAB-Betriebspanel Mecklenburg-Vorpommern. Ergebnisse der sechsundzwanzigsten Befragungswelle 2021. Berlin, 70 S.

    Abstract

    "Im vorliegenden Bericht werden aktuelle Befragungsergebnisse zu den Kernthemen des IAB-Betriebspanels für das Land Mecklenburg-Vorpommern präsentiert. Dies sind die Betriebs- und die Beschäftigtenstruktur (Kapitel 3 und 4), der Arbeitskräftebedarf (Kapitel 6), die betriebliche Aus- bzw. Weiterbildung (Kapitel 7 und 8), Tarifbindung und Löhne (Kapitel 9) sowie Fragen von Investitionen und Innovationen (Kapitel 11). Wie schon im Vorjahr lag der Fokus der aktuellen Befragung darauf zu erfahren, wie sich die Corona-Pandemie auf die Betriebe und die Beschäftigung in Mecklenburg-Vorpommern ausgewirkt hat. Die Erkenntnisse zu diesem Thema werden in Kapitel 5 dargestellt, zugleich aber auch in den anderen Kapiteln aufgegriffen, um die Auswirkungen der Pandemie auf die unterschiedlichen Bereiche von betrieblicher Tätigkeit differenziert darzustellen. Eine besondere Betrachtung gilt dem Thema Homeoffice (Kapitel 10), auch dies insbesondere vor dem Hintergrund der Entwicklungen im Zuge der Pandemie." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ungenutzte Chance: Digitale Weiterbildung im ersten Corona-Lockdown (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2022)

    Friedrich, Teresa Sophie ; Laible, Marie-Christine ; Janssen, Simon;

    Zitatform

    Friedrich, Teresa Sophie, Simon Janssen & Marie-Christine Laible (2022): Ungenutzte Chance: Digitale Weiterbildung im ersten Corona-Lockdown (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 16.08.2022 Nürnberg, 2022-08-08. DOI:10.48720/IAB.FOO.20220816.01

    Abstract

    "Kurzarbeit, angewiesener Urlaub und Freistellungen aufgrund der Covid-19-Pandemie haben im ersten Lockdown nicht zu einer verstärkten Weiterbildungsbeteiligung geführt. Dies gilt auch und gerade für die berufliche Weiterbildung. Tatsächlich bildeten sich Beschäftigte, die ihre Arbeitszeit pandemiebedingt reduziert hatten, sogar seltener beruflich weiter als andere Beschäftigte. Besonders bemerkenswert: Die geringere Weiterbildungsbeteiligung ist überwiegend auf Beschäftigte mit Universitätsabschluss zurückzuführen – und damit auf eine Personengruppe, die prinzipiell als sehr weiterbildungsaffin gilt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Friedrich, Teresa Sophie ; Janssen, Simon;
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  • Literaturhinweis

    Aufwertungsoptionen bei "systemrelevanten" Berufsgruppen in der Corona-Pandemie? (2022)

    Friemer, Andreas; Warsewa, Günter;

    Zitatform

    Friemer, Andreas & Günter Warsewa (2022): Aufwertungsoptionen bei "systemrelevanten" Berufsgruppen in der Corona-Pandemie? (Reihe Arbeit und Wirtschaft in Bremen 41), Bremen, 41 S.

    Abstract

    "Die hier betrachteten Berufsgruppen scheinen die bisherige Corona-Pandemie in gesundheitlicher Hinsicht relativ gut überstanden zu haben. So gab es nach den Erkenntnissen keine evidenten, berufsgruppentypischen Anstiege an Infektionen und Quarantäneanordnungen – wohl wesentlich aufgrund der Wirksamkeit teilweise sehr frühzeitig umgesetzter Hygienemaßnahmen. Die vielfältigen Maßnahmen zum Schutz der Beschäftigten und der Kundinnen und Kunden haben offenkundig dazu beigetragen, dass in den betreffenden Tätigkeitsfeldern das Kriterium der „Systemrelevanz“ tatsächlich eingelöst werden konnte; die entsprechenden Dienstleistungen konnten durchweg auf einem „normalen“ Niveau weiter betrieben werden. Angesichts der in allen Berufsfeldern deutlich gesteigerten teils physischen, teils psychischen Belastungen durch die Corona-Maßnahmen, ist aber festzuhalten, dass die positive Versorgungslage nur durch zum Teil erhebliche Verschlechterungen der Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten erreicht werden konnte. Das erscheint nicht verwunderlich: Wenn „Systemrelevanz“ bedeutet, öffentliche Versorgungsleistungen und Infrastrukturen aufrechtzuerhalten, die unter außergewöhnlich schwierigen, krisenhaften Bedingungen besonders unter Druck geraten, dann geht das auch mit besonderen Belastungen der dort Beschäftigten einher. Der Schutz von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sowie Kundinnen und Kunden durch eine ganze Reihe wirksamer Maßnahmen und Vorkehrungen hat die Beschäftigten somit zwar vor größeren Infektionsbetroffenheiten bewahrt; hat aber gleichzeitig in allen betrachteten Berufsgruppen zusätzliche Belastungen und Arbeitserschwernisse mit sich gebracht. Durch Einschränkungen im Zuge der präventiven Maßnahmen zur Eindämmung des Infektionsgeschehens haben sich unterschiedliche Wirkungen auf die vier untersuchten Berufsgruppen eingestellt, doch ist in der Quintessenz festzuhalten, dass Corona hier vor allem gewissermaßen als „Vergrößerungsglas“ für bestehende Problemfelder wirkte: Dies betrifft zum einen eine schleichende Intensivierung und Verdichtung von Arbeit, von der insbesondere die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in den Zustelldiensten, teilweise auch in den Reinigungs- und Verkaufsberufen betroffen waren und sind. Dabei waren nicht nur die Ausdehnungen des Leistungsspektrums und/oder der Arbeitszeiten im Zuge von Corona-Schutzmaßnahmen ursächlich, sondern auch das stark angewachsene Arbeitsvolumen durch enorme Umsatzzuwächse in diesen Branchen. In der Gebäudereinigung entwickelte sich allerdings eine drastische Zweiteilung, bei der in manchen Bereichen zusätzliche Arbeitsleistungen durch zusätzliches Auftragsvolumen zur Arbeitsverdichtung führten, während in anderen Bereichen die Lockdowns bei Auftraggebern zum Wegfall von Beschäftigung und zu Kurzarbeit, zum Teil sogar Kurzarbeit null, führten." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Gender – Care – Corona: Verhältnisbestimmungen in Pandemiezeiten (2022)

    Friese, Marianne; Braches-Chyrek, Rita;

    Zitatform

    Friese, Marianne & Rita Braches-Chyrek (2022): Gender – Care – Corona: Verhältnisbestimmungen in Pandemiezeiten. In: D. Heisler & J. A. Meier (Hrsg.) (2022): Berufsausbildung zwischen Hygienemaßnahmen und Lockdown(s), S. 95-111.

    Abstract

    "Der vorliegende Beitrag thematisiert die Widersprüche von Care Work aufgrund der „doppelten Vergesellschaftung“ von Frauen in Beruf und Lebenswelt sowie hinsichtlich der Entwicklungen während der Corona-Krise. Zentral diskutiert werden die äußerst wirksamen genderbezogenen Dynamiken in historisch gewachsenen Strukturen, die sich in den gegenwärtigen Krisenszenarien verstärken. Die ungleichen Voraussetzungen für eine Grundqualifizierung in sozialen Dienstleistungsberufen manifestieren eine geschlechtlich bedingte Exklusion und Ungleichheit in Ausbildung, Beschäftigung sowie Akademisierung. Die geschlechtsspezifischen Segmentierungen zeigen sich nicht nur an den weiblichen Bildungs- und Ausbildungsbeteiligungsmustern, sondern auch in der Verteilung von beruflichen Chancen und Risiken. Die Arbeits- und Tätigkeitsfelder der Care-Berufe gelten nach wie vor als „frauentypisch“. Daher ist eine kritische Bewertung der pandemiebedingten Krise notwendig, um die wechselseitige Abhängigkeit von reproduktiver Erwerbsarbeit, häuslicher Sorgearbeit und gesellschaftlichem sowie wirtschaftlichem Systemerhalt analysieren zu können." (Autorenreferat, IAB-Doku, © wbv)

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  • Literaturhinweis

    Effects of the Covid Crisis on Labour Supply in Germany (2022)

    Fuchs, Johann ; Weber, Enzo ; Weber, Brigitte;

    Zitatform

    Fuchs, Johann, Brigitte Weber & Enzo Weber (2022): Effects of the Covid Crisis on Labour Supply in Germany. In: The empirical economics letters, Jg. 21, H. 10, S. 59-65., 2022-07-16.

    Abstract

    "We establish novel substantial negative effects of the COVIDcrisis on labour supply in a continental European country. In Germany, despite the demographic ageing trend, the supply of labour has been growing for many years. Since the beginning of the Covid-19 pandemic, this labour supply has been decreasing. First, because immigration has virtually come to a standstill since March 2020. Second, because individuals withdrew from the labour market in the period from March to September 2020. Applying a decomposition model, which allows disentangling demographic ageing, migration and behavioural trends on the change of labour supply, the negative effect of withdrawals is estimated to be almost one percent of the labour force." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Weber, Enzo ;
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  • Literaturhinweis

    The Long-Term Distributional and Welfare Effects of Covid-19 School Closures (2022)

    Fuchs-Schündeln, Nicola ; Popova, Irina ; Ludwig, Alexander ; Krueger, Dirk ;

    Zitatform

    Fuchs-Schündeln, Nicola, Dirk Krueger, Alexander Ludwig & Irina Popova (2022): The Long-Term Distributional and Welfare Effects of Covid-19 School Closures. In: The Economic Journal, Jg. 132, H. 645, S. 1647-1683. DOI:10.1093/ej/ueac028

    Abstract

    "Using a structural life-cycle model, we quantify the heterogeneous impact of school closures during the corona crisis on children affected at different ages and coming from households with different parental characteristics. In the model, public investment through schooling is combined with parental time and resource investments in the production of child human capital at different stages in the children's development process. We quantitatively characterise the long-term consequences from a COVID-19-induced loss of schooling, and find average losses in the present discounted value of lifetime earnings of the affected children of 2.1%, as well as welfare losses equivalent to about 1.2% of permanent consumption. Because of self-productivity in the human capital production function, younger children are hurt more by the school closures than older children. The negative impact of the crisis on children's welfare is especially severe for those with parents with low educational attainment and low assets." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage - April 2022 (2022)

    Gartner, Hermann ; Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Gartner, Hermann & Enzo Weber (2022): Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage - April 2022. In: IAB-Forum H. 03.05.2022 Nürnberg, 2022-04-29. DOI:10.48720/IAB.FOO.20220503.01

    Abstract

    "Das Bruttoinlandsprodukt stieg im ersten Quartal 2022 preis-, saison- und kalenderbereinigt um 0,2 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Der Angriff der Russischen Föderation auf die Ukraine verschärft Lieferengpässe und Preissteigerungen und belastet die wirtschaftliche Entwicklung. Die Erwartungen der Unternehmen für die nächsten Monate haben sich aber nach einem Einbruch im Vormonat zumindest stabilisiert. Auch wenn höhere Preise die Kaufkraft dämpfen, machen sich im Handel und dem Gastgewerbe die Lockerungen der coronabedingten Einschränkungen positiv bemerkbar. Die Erholung am Arbeitsmarkt setzt sich fort. Risiken stellen eine noch umfassendere Eskalation des Krieges und ein möglicher Stopp russischer Energielieferungen dar." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Gartner, Hermann ; Weber, Enzo ;
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  • Literaturhinweis

    Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage - Juni 2022 (2022)

    Gartner, Hermann ; Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Gartner, Hermann & Enzo Weber (2022): Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage - Juni 2022. In: IAB-Forum H. 30.06.2022 Nürnberg, 2022-06-28. DOI:10.48720/IAB.FOO.20220630.01

    Abstract

    "Der Krieg in der Ukraine, Lieferengpässe und Preiserhöhungen belasten die wirtschaftliche Entwicklung. Hinzu kommen Unsicherheiten aufgrund der reduzierten Gaslieferungen aus Russland. Die Lageeinschätzung der Unternehmen hat sich im Juni etwas eingetrübt. Die Erholung der Beschäftigung setzt sich dennoch verlangsamt fort. Die Arbeitslosigkeit steigt an, da arbeitsuchende ukrainische Geflüchtete nun in der Grundsicherung betreut werden. Die Entwicklung der nächsten Monate bleibt mit hohen Unsicherheiten verbunden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Gartner, Hermann ; Weber, Enzo ;
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  • Literaturhinweis

    Should We Insure Workers or Jobs during Recessions? (2022)

    Giupponi, Giulia ; Lapeyre, Alice; Landais, Camille ;

    Zitatform

    Giupponi, Giulia, Camille Landais & Alice Lapeyre (2022): Should We Insure Workers or Jobs during Recessions? In: The Journal of Economic Perspectives, Jg. 36, H. 2, S. 29-54. DOI:10.1257/jep.36.2.29

    Abstract

    "What is the most efficient way to respond to recessions in the labor market? To this question, policymakers on the two sides of the pond gave diametrically opposed answers during the COVID-19 crisis. In the United States, the focus was on insuring workers by increasing the generosity of unemployment insurance. In Europe, instead, policies were concentrated on saving jobs, with the expansion of short-time work programs to subsidize labor hoarding. Who got it right? In this article, we show that far from being substitutes, unemployment insurance and short-time work exhibit strong complementarities. They provide insurance to different types of workers and against different types of shocks. Short-time work can be effective at reducing socially costly layoffs against large temporary shocks, but it is less effective against more persistent shocks that require reallocation across firms and sectors. We conclude that short-time work is an important addition to the labor market policy-toolkit during recessions, to be used alongside unemployment insurance." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Während der Pandemie ist die Suche nach geeignetem Personal für viele Betriebe schwieriger geworden (2022)

    Gleiser, Patrick ; Hensgen, Sophie ; Stegmaier, Jens ; Umkehrer, Matthias; Leber, Ute; Roth, Duncan ; Kagerl, Christian ;

    Zitatform

    Gleiser, Patrick, Sophie Hensgen, Christian Kagerl, Ute Leber, Duncan Roth, Jens Stegmaier & Matthias Umkehrer (2022): Während der Pandemie ist die Suche nach geeignetem Personal für viele Betriebe schwieriger geworden. In: IAB-Forum H. 05.08.2022 Nürnberg, 2022-08-03. DOI:10.48720/IAB.FOO.20220805.01

    Abstract

    "Für gut vier von zehn Betrieben haben sich die Probleme bei der Besetzung offener Stellen im Jahr 2021 gegenüber 2019 nach eigenen Angaben verschärft. Die Betriebe machen hierfür überwiegend den Rückgang an (geeigneten) Bewerbungen, teils auch pandemiebedingte Einschränkungen im Rekrutierungsprozess verantwortlich. Manche Betriebe mussten daher Überstunden anordnen oder Aufträge reduzieren. Viele Betriebe mussten außerdem häufig Kompromisse eingehen, um Stellen besetzen zu können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Aufteilung der Sorge- und Erwerbsarbeit zwischen Frauen und Männern: In der Pandemie ändern sich Geschlechterrollen kaum (2022)

    Globisch, Claudia; Volkert, Marieke ; Abendroth, Anja; Anger, Silke ; Dummert, Sandra ; Danneck, Viktoria; Christoph, Bernhard ; Fuchs, Michaela ; Boll, Christina ; Schüller, Simone ; Müller, Dana ; Knize, Veronika ; Jacob, Marita ; Kreyenfeld, Michaela ; Lott, Yvonne ; Tobler, Lina ; Hipp, Lena ; Sauermann, Armin; Carstensen, Tanja; Naujoks, Tabea ; Fervers, Lukas ;

    Zitatform

    Globisch, Claudia, Dana Müller, Michaela Fuchs, Bernhard Christoph, Viktoria Danneck, Sandra Dummert, Marieke Volkert, Anja Abendroth, Silke Anger, Christina Boll, Tanja Carstensen, Lukas Fervers, Lena Hipp, Marita Jacob, Veronika Knize, Michaela Kreyenfeld, Yvonne Lott, Tabea Naujoks, Armin Sauermann, Simone Schüller & Lina Tobler (2022): Aufteilung der Sorge- und Erwerbsarbeit zwischen Frauen und Männern: In der Pandemie ändern sich Geschlechterrollen kaum. (IAB-Kurzbericht 05/2022), Nürnberg, 12 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2205

    Abstract

    "Die Folgen der Covid-19-Pandemie verschärfen bereits existierende Ungleichheiten in vielen gesellschaftlichen Bereichen sowie in Wirtschaft und Arbeitsmarkt. Ob und in welchem Ausmaß dies auch in Bezug auf die Gleichstellung von Frauen und Männern zutrifft, wird anhand einer Online-Panelbefragung des IAB untersucht. Im Fokus stehen die Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern hinsichtlich des Umfangs der Arbeitszeiten in der Erwerbs- und Sorgearbeit sowie der Homeoffice-Nutzung. Außerdem gehen die Autorinnen und Autoren der Frage nach, ob sich die Sorgearbeit weiter hin zu den Müttern verlagert hat oder ob Väter einen höheren Anteil daran übernommen haben als vor der Krise." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Understanding the Economic Impact of COVID-19 on Women (2022)

    Goldin, Claudia ;

    Zitatform

    Goldin, Claudia (2022): Understanding the Economic Impact of COVID-19 on Women. (NBER working paper 29974), Cambridge, Mass, 59 S. DOI:10.3386/w29974

    Abstract

    "The impact of the pandemic on the employment, labor supply, and caregiving of women is assessed. Compared with previous recessions, that induced by COVID-19 impacted women's employment and labor force participation more relative to men. But the big divide was less between men and women than it was between the more- and the less-educated. Contrary to many accounts, women did not exit the labor force in large numbers, and they did not greatly decrease their hours of work. The aggregate female labor force participation rate did not plummet. The ability to balance caregiving and work differed greatly by education, occupation, and race. The more educated could work from home. Those who began the period employed in various in-person “service” occupations and establishments experienced large reductions in employment. Black women were more negatively impacted beyond other factors considered and the health impact of COVID-19 is a probable reason. The estimation of the pandemic's impact depends on the counterfactual used. The real story of women during the pandemic concerns the fact that employed women who were educating their children, and working adult daughters who were caring for their parents, were stressed because they were in the labor force, not because they left." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Innovationsaktivitäten helfen jungen Unternehmen die Corona-Krise zu meistern (2022)

    Gottschalk, Sandra;

    Zitatform

    Gottschalk, Sandra (2022): Innovationsaktivitäten helfen jungen Unternehmen die Corona-Krise zu meistern. (IAB/ZEW-Gründungspanel), Mannheim, 10 S.

    Abstract

    "Die Corona-Pandemie hat junge Unternehmen zur Anpassung ihrer Innovationsstrategien getrieben, nur so konnten sie ihre Innovationsleistungen aufrechterhalten. Der Anteil der Unternehmen mit Prozessinnovationen nahm im Durchschnitt sogar zu. Interessant ist auch, dass durch häufigeres Homeoffice die Innovationstätigkeiten der jungen Unternehmen im Durchschnitt nicht behindert wurden. Ferner zeigte sich, dass die fortgesetzten Innovationsanstrengungen jungen Unternehmen halfen, in der Krise ihre Existenz zu sichern. Die Corona-Soforthilfen konnten dagegen nicht verhindern, dass in Not geratene Unternehmen geschlossen wurden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Resilient or Vulnerable? Effects of the COVID-19 Crisis on the Mental Health of Refugees in Germany (2022)

    Goßner, Laura ; Laible, Marie-Christine ; Kosyakova, Yuliya ;

    Zitatform

    Goßner, Laura, Yuliya Kosyakova & Marie-Christine Laible (2022): Resilient or Vulnerable? Effects of the COVID-19 Crisis on the Mental Health of Refugees in Germany. In: International journal of environmental research and public health, Jg. 19, H. 12, 2022-06-14. DOI:10.3390/ijerph19127409

    Abstract

    "Even though the COVID-19 pandemic had consequences for the whole society, like during most crises, some population groups tended to be disproportionally affected. We rely on the most recent data from the IAB-BAMF-SOEP Survey of Refugees to explore the resilience or vulnerability of refugees in the face of the pandemic. As the 2020 wave of the survey was in the field when the second nationwide lockdown started in December, we are able to apply a regression discontinuity design to analyze how refugees in Germany are coping with these measures. Our results reveal a negative effect of the lockdown on refugees’ life satisfaction. Male refugees and those with a weaker support system face stronger negative outcomes than their counterparts. Since mental health is an important prerequisite for all forms of integration, understanding the related psychological needs in times of crisis can be highly important for policymakers and other stakeholders." (Author's abstract, IAB-Doku, © MDPI) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Goßner, Laura ; Kosyakova, Yuliya ;
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  • Literaturhinweis

    Aktualisierte Konjunkturprognose 2022 und 2023: 30. März 2022 (2022)

    Grimm, Veronika ; Schnitzer, Monika ; Truger, Achim; Wieland, Volker;

    Zitatform

    Grimm, Veronika, Monika Schnitzer, Achim Truger & Volker Wieland (2022): Aktualisierte Konjunkturprognose 2022 und 2023. 30. März 2022. Wiesbaden, 76 S.

    Abstract

    "Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine belastet die Aussichten für die Weltwirtschaft und bringt große politische Unsicherheit mit sich. Anhaltend hohe Preise für Energie und Rohstoffe sowie der Ausfall von Nahrungsmittel- und Düngemittelexporten aus der Ukraine und Russland sind wahrscheinliche Folgen. Insbesondere in der Europäischen Union wird sich das Wirtschaftswachstum deutlich abschwächen. Vor allem die hohe Abhängigkeit von russischen Energieimporten stellt ein beträchtliches Risiko für einige Mitgliedstaaten dar. Nicht zuletzt können ein Lieferstopp oder ein Importembargo für russische Energieträger nicht ausgeschlossen werden. Vor Ausbruch des Krieges zeigte sich die weltweite konjunkturelle Entwicklung robust. Zwar hatte die Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus (SARS-CoV-2) in vielen Staaten zu neuen Höchstständen bei den Neuinfektionen geführt. Die ökonomischen Auswirkungen der Pandemiewellen fallen aber zunehmend geringer aus. Dagegen verschärfen der russische Angriffskrieg auf die Ukraine und die im Gegenzug ergriffenen Sanktionen die Störungen weltweiter Wertschöpfungsketten und erhöhen den inflationären Druck. Diese angebotsseitigen Schwierigkeiten treffen voraussichtlich noch auf eine weiterhin robuste Konsumnachfrage. Insbesondere die kontaktintensiven Dienstleistungen dürften sich im Sommerhalbjahr 2022 weiter erholen. Im Zuge einer weiteren Normalisierung der Konsumstruktur zwischen Gütern und Dienstleistungen sollten zumindest die pandemiebedingten Engpässe im Verlauf des Jahres an Einfluss verlieren. Wachstumsimpulse dürften durch den teilweisen Abbau ungeplanter pandemiebedingter Ersparnisse und einen soliden Arbeitsmarkt entstehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Auswirkungen
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  • Literaturhinweis

    Arbeiten vor und während der Pandemie (2022)

    Grunau, Philipp ; Walz, Hannes ; Wolter, Stefanie ;

    Zitatform

    Grunau, Philipp, Hannes Walz & Stefanie Wolter (2022): Arbeiten vor und während der Pandemie. (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht 604), Berlin, 66 S.

    Abstract

    "Die Art wie wir arbeiten unterlag schon immer einem gewissen Wandel, von der Industrialisierung über die Entstehung und Konsolidierung des Sozialstaats bis hin zu Digitalisierung und Flexibilisierung der heutigen Zeit („Arbeiten 4.0“). Dennoch scheint sich dieser Wandel in den letzten Jahren beschleunigt zu haben, insbesondere im Zuge der von der Corona-Pandemie geprägten vergangenen zwei Jahre. Dieser Bericht stellt daher die Veränderungen „erlebter Arbeit“ zwischen 2013 und 2021 dar, betrachtet somit also sowohl die Zeit vor als auch während der Pandemie. Dabei stehen die Beschäftigtenperspektive und somit subjektive Dimensionen im Fokus. Die Ergebnisse zeigen eine hohe Arbeitsdichte, mit hohem Termindruck bis 2017 und einer verstärkten Erreichbarkeit in der Freizeit. Gleichzeitig sinkt aber auch der Anteil der Beschäftigten, die Vereinbarkeits-Konflikte in Form von Störungen des Privatlebens durch Berufliches erleben. Die Arbeitszufriedenheit ist hoch, die Bindung an den Betrieb nimmt jedoch über die Zeit etwas ab, ein Trend, der während der Pandemie 2021 gebrochen wurde – ob nun temporär oder langfristig, müssen die kommenden Jahre und Befragungswellen zeigen. Während der Pandemie zeigen die Regressionsergebnisse, dass viele Unterschiede in der Wahrnehmung zwischen verschiedenen Beschäftigtengruppen kleiner werden. Für befristete Beschäftigte hingegen finden wir Anzeichen, dass die Arbeitsqualität 2021 wahrscheinlich aufgrund der wirtschaftlichen Lage schlechter geworden ist. Unvermindert stabil sind hingegen die Kollegialität und Hilfsbereitschaft unter KollegInnen. Bei der Analyse von Veränderungen der Arbeit basierend auf Berichten von Beschäftigten besteht natürlich potenziell der Nachteil, dass öffentliche Diskussionen über Themen der Arbeitsqualität möglicherweise Beschäftigte vor der Befragung dazu gebracht haben, ihre Arbeit neu zu bewerten, ohne dass sich für den Einzelnen/die Einzelne zwangsläufig objektive Änderung ergeben hätten. Nichtsdestotrotz bietet eine Betrachtung der Arbeitsqualität seitens von Beschäftigten unschätzbare Vorteile, nicht zuletzt da diese – subjektiven – Einschätzungen letztendlich deren Verhalten bestimmen, was insbesondere in Zeiten von Fachkräfteengpässen von Bedeutung ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Grunau, Philipp ; Wolter, Stefanie ;
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  • Literaturhinweis

    Arbeiten vor und während der Pandemie (2022)

    Grunau, Philipp ; Walz, Hannes ; Wolter, Stefanie ;

    Zitatform

    Grunau, Philipp, Hannes Walz & Stefanie Wolter (2022): Arbeiten vor und während der Pandemie. (Forschungsbericht / Bundesministerium für Arbeit und Soziales 604), Berlin, 66 S.

    Abstract

    "Dieser Bericht befasst sich mit dem Wandel der Arbeit zwischen 2013 und 2021, also der Zeit vor und während der Corona-Pandemie. Dabei liegt der Fokus auf der Beschäftigtenperspektive und es präsentiert sich ein gemischtes Bild. Zwar zeigt sich eine Verdichtung von Arbeit und ein leichter Rückgang von Commitment, Engagement und Arbeitszufriedenheit. Dennoch liegen diese Maße der Arbeitsqualität noch immer auf hohem Niveau, haben Vereinbarkeits-Konflikte durch Störungen des Privatlebens durch Berufliches trotz der Verdichtung abgenommen und ist die Wechselabsicht unverändert niedrig." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Grunau, Philipp ; Wolter, Stefanie ;
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  • Literaturhinweis

    Ökonomische Verluste nach zwei Jahren Corona-Pandemie (2022)

    Grömling, Michael;

    Zitatform

    Grömling, Michael (2022): Ökonomische Verluste nach zwei Jahren Corona-Pandemie. (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2022,03), Köln, 3 S.

    Abstract

    "In den zwei bisherigen Corona-Jahren gab es in Deutschland einen Wertschöpfungsausfall in Höhe von rund 350 Milliarden Euro. Dabei kam es über die vergangenen acht Quartale zu Konsumeinbußen von 270 Milliarden Euro. Hätte es die Pandemie nicht gegeben, dann wären die Investitionen um rund 60 Milliarden Euro höher ausgefallen. Pandemiebedingte Staatsausgaben und vor allem der Außenhandel dämpften im zweiten Corona-Jahr die gesamtwirtschaftlichen Einbußen merklich ab." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Wirtschaftliche Auswirkungen der Corona-Pandemie in Deutschland: Eine ökonomische Bilanz nach zwei Jahren (2022)

    Grömling, Michael; Schäfer, Holger; Hentze, Tobias;

    Zitatform

    Grömling, Michael, Tobias Hentze & Holger Schäfer (2022): Wirtschaftliche Auswirkungen der Corona-Pandemie in Deutschland: Eine ökonomische Bilanz nach zwei Jahren. In: IW-Trends, Jg. 49, H. 1, S. 41-72. DOI:10.2373/1864-810X.22-01-03

    Abstract

    "Die Corona-Pandemie bestimmt zwei Jahre nach ihrem erstmaligen Auftreten in Deutschland nach wie vor das gesellschaftliche und ökonomische Leben. Selbst wenn im Jahresverlauf 2022 die gesamtwirtschaftliche Leistung wieder das Vorkrisenniveau erreicht, entstehen weiterhin Einbußen im Vergleich zu einem Zustand ohne die Pandemie. Eine erste ökonomische Bilanz der Corona-Pandemie verbucht eine robuste Arbeitsmarktentwicklung. Über das Jahr 2021 war größtenteils ein Aufbau an Beschäftigung und ein Abbau an Arbeitslosigkeit zu beobachten und die aktuellen Niveaus liegen nahe am Vorkrisenstand. Einzig der Blick auf die Langzeitarbeitslosen trübt die Arbeitsmarktbilanz. Aufgrund der Arbeitsmarkterholung gab es zuletzt bei den Arbeitsentgelten sowie bei den Unternehmens- und Vermögenseinkommen keine Defizite gegenüber dem Vorkrisenniveau, allerdings gegenüber einer kontrafaktischen Entwicklung ohne die Pandemie. In den vergangenen beiden Jahren können die realen Wertschöpfungsausfälle in Deutschland auf knapp 340 Milliarden Euro veranschlagt werden. Dabei kam es zu Konsumeinbußen von rund 300 Milliarden Euro. Hätte es die Pandemie nicht gegeben, dann wären die Investitionen um gut 60 Milliarden Euro höher ausgefallen. Pandemiebedingte Staatsausgaben und der Außenhandel dämpften im zweiten Corona-Jahr die Nachfrageausfälle merklich ab. Die Pandemie hat die Konsolidierung des deutschen Staatshaushalts abrupt unterbrochen. Das Haushaltsdefizit stieg infolge einbrechender Steuereinnahmen und gleichzeitig ansteigender Staatsausgaben stark an. Im Vergleich zur globalen Finanzmarktkrise mit einer Schuldenstandsquote von 82 Prozent fällt die aktuelle Staatsverschuldung mit knapp 70 Prozent des nominalen Bruttoinlandsprodukts deutlich geringer aus." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Handlungsstrategien von Unternehmen und Beschäftigten in Zeiten von Corona: Das Arbeitsschutzsystem unter Druck? (2022)

    Guhlemann, Kerstin ; Ketzmerick, Thomas; Georg, Arno;

    Zitatform

    Guhlemann, Kerstin, Arno Georg & Thomas Ketzmerick (2022): Handlungsstrategien von Unternehmen und Beschäftigten in Zeiten von Corona. Das Arbeitsschutzsystem unter Druck? In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 31, H. 1/2, S. 175-194. DOI:10.1515/arbeit-2022-0010

    Abstract

    "Die heterogenen Veränderungen der Arbeitsbedingungen durch die Pandemiesituation verlangen nicht nur den Beschäftigten neue Fähigkeiten zur Selbstorganisation ihres Gesundheitsschutzes und eine neue Bereitschaft zur Partizipation an der Herstellung gesunder und sicherer Arbeitsbedingungen ab, sondern stellen auch die Arbeitsschutzakteure vor neue Herausforderungen. Diese Herausforderungen treffen auf bestehende Probleme des Arbeitsschutzsystems, besonders beim Umgang mit Arbeit außerhalb des Ortes Betrieb und dem Umgang mit psychischen Belastungen, die im Zuge der Pandemie an Bedeutung gewinnen. Gleichzeitig lagen mit der Infektionsgefahr durch Covid-19 in der Pandemie dringliche Probleme vor, deren schnelle Bearbeitung neue Strategien und Lösungen erforderte. Expert:innen gehen davon aus, dass die aktuelle Situation langfristige Veränderungen der Arbeitswelt angestoßen hat und keine einfache Rückkehr zu einem Zustand vor der Pandemie erfolgen wird. Vor diesem Hintergrund verfolgt der Artikel die Frage, wie im Zusammenspiel der Ebenen Arbeitsschutz, Betrieb (Compliance) und Beschäftigte (Akzeptanz) gesunde und sichere Arbeitsbedingungen hergestellt und erhalten werden können. Zur Bearbeitung kommt eine Methodentriangulation zum Einsatz, die die Ergebnisse einer explorativen Befragung (n = 40) verschiedener Arbeitsschutzakteure mit einer Online-Befragung von Interessenvertretungen (n = 1600) verzahnt, um neue Erkenntnisse für die Gestaltung eines postpandemischen Arbeitsschutzes zu gewinnen." (Autorenreferat, IAB-Doku, © De Gruyter)

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  • Literaturhinweis

    Berufsausbildung zwischen Hygienemaßnahmen und Lockdown(s): Folgen für die schulische und außerschulische Berufsausbildung, in Schule, im Betrieb und bei Bildungsträgern (2022)

    Heisler, Dietmar ; Meier, Jörg A.;

    Zitatform

    Heisler, Dietmar & Jörg A. Meier (Hrsg.) (2022): Berufsausbildung zwischen Hygienemaßnahmen und Lockdown(s). Folgen für die schulische und außerschulische Berufsausbildung, in Schule, im Betrieb und bei Bildungsträgern. (Berufsbildung, Arbeit und Innovation 65), Bielefeld: wbv Publikation, 443 S. DOI:10.3278/9783763972579

    Abstract

    "Der Sammelband beschreibt Chancen und Herausforderungen für die berufliche Bildung während der Coronapandemie. Lockdown-Phasen und Hygienemaßnahmen veränderten Arbeitsprozesse und verstärkten den Einsatz digitaler Medien. Die Autor:innen bilanzieren und reflektieren anhand unterschiedlicher Fragestellungen die zentralen Entwicklungen und Effekte der Pandemie. Der Band ist in vier Themenschwerpunkte unterteilt: Krise, Wandel und Chancen, akademische Ausbildung und Lehrkräfteausbildung, Impulse für die Digitalisierung des Lernens sowie Herausforderungen für die über- und außerbetriebliche berufliche Förderung, Weiterbildung und Erwachsenenbildung. Durch seine Vielschichtigkeit ist der Band sowohl für die Berufsbildungsforschung als auch für Bildungseinrichtungen und Betriebe relevant." (Verlagsangaben, IAB-Doku, © wbv Publikation)

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  • Literaturhinweis

    Youth life satisfaction during the COVID-19 pandemic in a cross-national comparison (2022)

    Henseke, Golo ; Smyth, Emer ; Schoon, Ingrid ; Dupéré, Véronique ; Arim, Rubab ; Schimmele, Christoph ; Dietrich, Hans ; Aisling, Murray;

    Zitatform

    Henseke, Golo, Ingrid Schoon, Christoph Schimmele, Rubab Arim, Hans Dietrich, Murray Aisling, Emer Smyth & Véronique Dupéré (2022): Youth life satisfaction during the COVID-19 pandemic in a cross-national comparison. In: Economic and Social Reports, Jg. 2, H. 11, S. 1-7., 2022-10-12. DOI:10.25318/36280001202201100002-eng

    Abstract

    "The objective of this paper was to explore differences in youth life satisfaction across and within countries during the COVID-19 pandemic. Despite data limitations, this study provided new insights and a basis for future studies. A central finding was the flattening, or even the reversal, of the U-shaped age pattern in life satisfaction in some countries. Life satisfaction seems to have declined to a greater extent among youth aged 15 to 30 years than among people aged 31 to 60 years. This suggests that there were generalized vulnerabilities among youth to pandemic-related hardships. However, there were substantial cross-country differences in the changes in life satisfaction among youth. In Canada, reports of low life satisfaction were comparatively uncommon, with minor changes over 2020 and 2021, the pandemic years. This contrasts with patterns in Ireland and, to some extent, in the United Kingdom, where there were steep increases in the proportion of youth with low life satisfaction. Further reading (see below) illuminates some of the underlying mechanisms within the context of four countries and provides direction for future research." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Dietrich, Hans ;
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  • Literaturhinweis

    Macroeconomic effects of the Covid-19 Pandemic in Germany and the European Monetary Union and economic policy reactions (2022)

    Herr, Hansjörg; Nettekoven, Zeynep Mualla;

    Zitatform

    Herr, Hansjörg & Zeynep Mualla Nettekoven (2022): Macroeconomic effects of the Covid-19 Pandemic in Germany and the European Monetary Union and economic policy reactions. (Working Paper / Berlin Institute for International Political Economy 2022,185), Berlin, 41 S.

    Abstract

    "The Covid-19 pandemic hitting the world in 2020 also caused a high death toll in Germany and in the European Monetary Union (EMU) at large. The health crisis worldwide and the precautions against Covid-19 rapidly induced a demand and supply recession simultaneously. The Covid-19 crisis was marked as the worst crisis since the Great Depression of the 1930s. It hit the EMU in an unfortunate moment, when economic growth was already low before the Covid-19 crisis started. The effects of the Great Financial Crisis and Great Recession 2008/2009 were not overcome at the beginning of the Covid-19 recession. Mega-expansionary monetary policy was still in place stimulating bubbles in stock and real estate markets in an overall constellation of partly very high levels of private and public debt. Macroeconomic policies in form of expansionary monetary policy, large-scale fiscal stimuli, and public guarantees, in Germany and the EMU smoothed the disastrous economic and social effects of the pandemic. Overall, the stabilisation policy during the Covid-19 pandemic in Germany was successful and prevented escalating inequalities. But the pandemic intensified long-lasting problems which have to be solved in the future. Public debt quotas cannot increase permanently without leading to an economically fragile situation. It also shows the need for a fiscal union in the EMU as an equal partner for the European Central Bank (ECB). In early 2022, the ECB is in a difficult situation. Price shocks drove the inflation rate up, but restrictive monetary policy as a response to such shocks slowdown growth and lead to unemployment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Germany and the United States in coronavirus distress: internal versus external labour market flexibility (2022)

    Herzog-Stein, Alexander ; Stein, Ulrike; Nüß, Patrick ; Peede, Lennert;

    Zitatform

    Herzog-Stein, Alexander, Patrick Nüß, Lennert Peede & Ulrike Stein (2022): Germany and the United States in coronavirus distress: internal versus external labour market flexibility. In: Journal for labour market research, Jg. 56, 2022-07-11. DOI:10.1186/s12651-022-00316-5

    Abstract

    "Germany and the United States pursued different economic strategies to minimise the impact of the Coronavirus Crisis on the labour market. Germany focused on safeguarding existing jobs through the use of internal flexibility measures, especially short-time work (STW). The United States relied on a mix of external flexibility and income protection. On this basis, we use macroeconomic time series to examine the German strategy of securing employment through internal flexibility by contrasting it with the chosen strategy in the United States. In Germany, temporary cyclical reductions in working hours are mainly driven via STW. US unemployment rose at an unprecedented rate, but unlike in previous recessions, it was mostly driven by temporary layoffs. However, a closer look at the blind spots of the chosen strategies in both countries showed that despite the different approaches, people in weaker labour market positions were less well protected by the chosen strategies." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Peede, Lennert;
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  • Literaturhinweis

    Essential for society but not equally deserving of preferential treatment? A discrete-choice experiment regarding COVID-19 healthcare (2022)

    Heusler, Anna ; Osiander, Christopher ; Schmidtke, Julia ;

    Zitatform

    Heusler, Anna, Christopher Osiander & Julia Schmidtke (2022): Essential for society but not equally deserving of preferential treatment? A discrete-choice experiment regarding COVID-19 healthcare. In: Social Science & Medicine, Jg. 311, 2022-08-17. DOI:10.1016/j.socscimed.2022.115304

    Abstract

    "Workers’ risks of contracting COVID-19 vary according to individual behaviors, occupations and job characteristics. Therefore, persons may consider different groups of workers more or less deserving of COVID-19 healthcare. To evaluate such preferences, we conducted an online conjoint experiment on the precedence of ICU treatment and COVID-19 vaccination. Our results demonstrate that working in essential occupations increases the likelihood of being considered deserving of vaccination and ICU treatment. We also find differences in how essential workers are prioritized, yet these differences cannot be clearly attributed to risk exposure or occupational prestige. Furthermore, we show that age, asthma, household context and compliance with COVID-19 measures significantly affect respondents’ choices, while weight matters only for vaccination priority. Our results therefore contribute to research regarding the characteristics that are salient to fair distributions of scarce resources among workers during a health crisis." (Author's abstract, IAB-Doku, © Elsevier) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Mental health before and during the COVID-19 pandemic: the role of partnership and parenthood status in growing disparities between types of families (2022)

    Hiekel, Nicole ; Kühn, Mine ;

    Zitatform

    Hiekel, Nicole & Mine Kühn (2022): Mental health before and during the COVID-19 pandemic: the role of partnership and parenthood status in growing disparities between types of families. In: Journal of Health and Social Behavior, Jg. 63, H. 4, S. 594-609. DOI:10.1177/00221465221109195

    Abstract

    "This study investigates mental health inequalities by family type and gender during the COVID-19 pandemic in Germany. Using data from the German Family Panel, we compared three dimensions of mental health (i.e., self-reported stress, exhaustion, and loneliness) one year before the pandemic and in spring 2020. First, two-parent families emerged as a vulnerable group, as the levels of stress and exhaustion they reported during the pandemic converged with those experienced by single parents. Second, a gender gap emerged during this global health crisis, with women, and particularly mothers, reporting significantly worse mental health compared to men in the same family type. Our findings underline the substantive value of studying mental health inequality from a multidimensional perspective and over time. Based on these findings, we urge policy makers to consider more seriously the disproportionate burdens that families, and women in particular, have been carrying due to the pandemic both directly and indirectly." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Has Covid-19 increased gender inequalities in professional advancement? Cross-country evidence on productivity differences between male and female software developers (2022)

    Hipp, Lena ; Konrad, Markus ;

    Zitatform

    Hipp, Lena & Markus Konrad (2022): Has Covid-19 increased gender inequalities in professional advancement? Cross-country evidence on productivity differences between male and female software developers. In: Journal of Family Research, Jg. 34, H. 1, S. 134-160. DOI:10.20377/jfr-697

    Abstract

    "Objective: This article analyzed gender differences in professional advancement following the outbreak of the Covid-19 pandemic based on data from open-source software developers in 37 countries. Background: Men and women may have been affected differently from the social distancing measures implemented to contain the Covid-19 pandemic. Given that men and women tend to work in different jobs and that they have been unequally involved in childcare duties, school and workplace closings may have impacted men’s and women’s professional lives unequally. Method: We analyzed original data from the world’s largest social coding community, GitHub. We first estimated a Holt-Winters forecast model to compare the predicted and the observed average weekly productivity of a random sample of male and female developers (N=177,480) during the first lockdown period in 2020. To explain the cross-country variation in the gendered effects of the Covid-19 pandemic on software developers’ productivity, we estimated two-way fixed effects models with different lockdown measures as predictors – school and workplace closures, in particular. Results: In most countries, both male and female developers were, on average, more productive than predicted, and productivity increased for both genders with increasing lockdown stringency. When examining the effects of the most relevant types of lockdown measures separately, we found that stay-at-home restrictions increased both men’s and women’s productivity and that workplace closures also increased the number of weekly contributions on average – but for women, only when schools were open. Conclusion: Having found gender differences in the effect of workplace closures contingent on school and daycare closures within a population that is relatively young and unlikely to have children (software developers), we conclude that the Covid-19 pandemic may indeed have contributed to increased gender inequalities in professional advancement." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Roadmap zum Neuen Normal (2022)

    Hofmann, Josephine; Hoberg, Anna;

    Zitatform

    Hofmann, Josephine & Anna Hoberg (2022): Roadmap zum Neuen Normal. (Wissenswert / DGFP), Berlin, 13 S.

    Abstract

    "Wir stehen in einem gleitenden Übergang aus den Pandemiemonaten in die Zeit „danach“. Viele Arbeitgeber planen nun das „Neue Normal“, und arbeiten an entsprechenden Betriebs- bzw. Dienstvereinbarungen, Ausstattungsinitiativen, Mitarbeitenden- und Führungskräfteschulungen. Viele sehr wertvolle Erfahrungen der Pandemiejahre werden ausgewertet und in konkrete Gestaltungsinitiativen überführt. Wie immer, sorgen dabei einzelne Organisationen für großes Aufsehen: Sei es eine Firma wie SAP, die postuliert, dass die „Mitarbeitenden auch im Schwimmbad arbeiten können“ und für Deutschland jegliche Präsenzpflicht im Büro abgeschafft hat, seien es Schlagzeilen wie die von Elon Musk, der per E-Mail alle Mitarbeitenden zurück ins Büro beordert, weil bei Abwesenheit davon ausgegangen werden müsse, „daß der Mitarbeitende das Unternehmen verlassen hat“. Die Liste solcher herausgehoben agierender Unternehmen ließe sich problemlos erweitern. Bei aller Aufregung über diese prominenten Extrembeispiele: Die Vielzahl der Arbeitgeber bemüht sich derzeit um eine Arbeitsweltgestaltung, die das Beste beider Welten vor und während der Pandemie übereins bringen möchte. Wir, das Fraunhofer IAO, konnten mit unseren Kunden aus Privatwirtschaft und öffentlicher Verwaltung viele Lernerfahrungen und Übergangsbegleitungen realisieren. Der vorliegende Beitrag fasst diese Erfahrungen in einer systematisierten Form zusammen, um dem Leser mögliche Anregungen in der Reflektion eigener Vorhaben zu geben. Damit bietet dieser Beitrag uns als angewandtem Forschungs- und Beratungsinstitut auch eine Gelegenheit zur systematischen Reflektion unserer Erfahrung und Arbeitsansätze, die wir im Folgenden teilen möchten. Mit Blick auf die Vielzahl der Publikationen in Bezug auf die Gestaltung der hybriden Arbeitswelt muss allerdings immer eines im Blick bleiben: Wir kommen aus einer Extremsituation sehr großer Virtualität von Arbeit (wo dies möglich war) und präventionsorientierter Abstandswahrung und stehen in Bezug auf die Gestaltung „echt“ hybrider Arbeitsformen erst am Anfang." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Sonderauswertung zu den Folgen der Covid-19-Pandemie für vom Mindestlohn betroffene Betriebe auf Basis des IAB-Betriebspanels: Studie im Auftrag der Mindestlohnkommission. Abschlussbericht (2022)

    Hohendanner, Christian ;

    Zitatform

    Hohendanner, Christian (2022): Sonderauswertung zu den Folgen der Covid-19-Pandemie für vom Mindestlohn betroffene Betriebe auf Basis des IAB-Betriebspanels. Studie im Auftrag der Mindestlohnkommission. Abschlussbericht. Berlin, 135 S.

    Abstract

    "Die Studie untersuchte die Folgen der Corona-Pandemie sowie die Reaktionen darauf bei vom Mindestlohn betroffenen Betrieben. Als Datenbasis diente das IAB-Betriebspanel der Jahre 2019 bis 2021. Es wurden deskriptive Auswertungen zur betrieblichen Betroffenheit vom gesetzlichen Mindestlohn vor und während der Pandemie vorgenommen. Die pandemiebedingten Folgen (z.B. Beschäftigungserwartung) und betrieblichen Reaktionsmaßnahmen (z.B. Kurzarbeit) wurden multivariat untersucht. Die wirtschaftliche Entwicklung von Betrieben (z.B. Beschäftigung, Geschäftslage) wurde anhand von Differenz-von-Differenzen-Schätzungen zwischen vom Mindestlohn betroffenen und nicht betroffene Betrieben verglichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hohendanner, Christian ;
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  • Literaturhinweis

    Beschäftigungsanpassungen vor und während der Corona-Pandemie (2022)

    Hohendanner, Christian ; Möller, Iris ;

    Zitatform

    Hohendanner, Christian & Iris Möller (2022): Beschäftigungsanpassungen vor und während der Corona-Pandemie. In: L. Bellmann & W. Matiaske (Hrsg.) (2022): Sozio-Ökonomik der Corona-Krise, S. 43-67, 2021-10-29.

    Abstract

    "Betriebe haben angesichts der massiven Auswirkungen der COVID-19-Pandemie umfängliche personalpolitische Anpassungen vorgenommen. Eine hohe interne (Arbeitszeit-)Flexibilität flankiert durch einen massiven Ausbau der Kurzarbeit schützte eine große Mehrheit der 'Insider' auf dem deutschen Arbeitsmarkt und verhinderte einen deutlichen Anstieg der Arbeitslosigkeit. Die massive Zurückhaltung der Betriebe bei den Einstellungen führten jedoch dazu, dass sich für 'Outsider' - arbeitslose und junge Berufsanfänger - Übergänge in den Arbeitsmarkt als schwierig gestalteten. Wir zeigen in unserem Beitrag auf Basis der Daten des IAB-Betriebspanels 2020, inwieweit sich die Krise im ersten Lockdown auf die Betriebe in Deutschland ausgewirkt hat, welche Instrumente der Beschäftigungsanpassung Betriebe nutzten und in welcher Weise Betriebe ihre Beschäftigung angepasst haben. In einer Fixed-Effects-Panel-Analyse betrachten wir, wie sich die Beschäftigung in negativ und positiv betroffenen Betrieben insgesamt entwickelt hat. Abschließend zeigen wir auf, welche Herausforderungen und Fragestellungen sich aus unserer Sicht aus den empirischen Analysen für die deutsche Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik ergeben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hohendanner, Christian ; Möller, Iris ;
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  • Literaturhinweis

    Basic income support (BIS) recipients in Germany: Unemployment dynamics during the COVID-19 pandemic (2022)

    Hohmeyer, Katrin ; Knize, Veronika ; Dengler, Katharina; Pongratz, Tamara ;

    Zitatform

    Hohmeyer, Katrin, Katharina Dengler, Veronika Knize & Tamara Pongratz (2022): Basic income support (BIS) recipients in Germany: Unemployment dynamics during the COVID-19 pandemic. In: Zeitschrift für Sozialreform, Jg. 68, H. 1, S. 28-57., 2022-02-14. DOI:10.1515/zsr-2022-0003

    Abstract

    "The COVID-19 pandemic constitutes a challenge for social security systems such as the German basic income support (BIS) system of ‘Unemployment Benefit II'. The article analyses BIS entries and exits of unemployed people, differentiating by individual characteristics and economic sectors as well as BIS recipients’ participation in active labour market programmes during the first phase of the coronavirus crisis. Using aggregate administrative data, we find that lower exit rates from unemployment drive the coronavirus-related change in unemployment levels for BIS recipients more strongly than for the average unemployed. Those most strongly affected in their employment opportunities are BIS recipients without a vocational degree, thus underlining the importance of education. Furthermore, the sectors accommodation and food service activities and temporary agency employment, which normally provide employment opportunities for BIS recipients, are most affected by the Covid-19 crisis." (Author's abstract, IAB-Doku, © De Gruyter) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Corona - Chance für einen Paradigmenwechsel in der Arbeitswelt?: Wie sich die Arbeitsbedingungen von Frauen (und Männern) in der Pandemie verändert haben : Eine Beschäftigtenumfrage (2022)

    Holler, Markus; Richter, Mareike; Weusthoff, Anja;

    Zitatform

    (2022): Corona - Chance für einen Paradigmenwechsel in der Arbeitswelt? Wie sich die Arbeitsbedingungen von Frauen (und Männern) in der Pandemie verändert haben : Eine Beschäftigtenumfrage. Berlin, 38 S.

    Abstract

    "Auf den Schultern von Frauen lasten hohe Gesundheitsrisiken, sie stemmen große Belastungen, schlagen sich mit schlechten Arbeitsbedingungen herum und kämpfen mit finanziellen Einbußen. Zu diesen Ergebnissen kommt die vorliegende Sonderauswertung des DGB Index „Gute Arbeit“. Das unterstreicht noch einmal: Frauen dürfen nicht zu kurz kommen, wenn es darum geht, gute politische und betriebliche Rahmenbedingungen zu schaffen – beim Einkommen, beim Infektionsschutz, im Home-Office oder im Rahmen der Digitalisierung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Covid-19, Ungleichheit und (Erwerbs-)Arbeit – zur Relevanz sozialer Klasse in der Pandemie (2022)

    Holst, Hajo; Fessler, Agnes; Niehoff, Steffen;

    Zitatform

    Holst, Hajo, Agnes Fessler & Steffen Niehoff (2022): Covid-19, Ungleichheit und (Erwerbs-)Arbeit – zur Relevanz sozialer Klasse in der Pandemie. In: Zeitschrift für Soziologie, Jg. 51, H. 1, S. 41-65. DOI:10.1515/zfsoz-2022-0004

    Abstract

    "Der Beitrag verbindet die Forschung zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie mit der Debatte über die Relevanz sozialer Klasse. Mit einem klassenanalytischen Zugang (Oesch-16) und auf der Basis eines Mixed-Methods-Designs mit Erwerbstätigensurvey und qualitativen Interviews aus der Frühphase der Pandemie werden die Auswirkungen von Covid-19 auf die Arbeitswelt in fünf Themenfeldern untersucht: Infektionsrisiken am Arbeitsplatz, wirtschaftliche Lasten, mobiles Arbeiten, Arbeitsbedingungen sowie Vereinbarkeit von Erwerbsarbeit und Kinderbetreuung. Dabei zeigen sich im Bereich der Erwerbsarbeit ausgeprägte vertikale und horizontale Klassenungleichheiten, die punktuell auch auf die Schnittstelle zur unbezahlten Sorgearbeit ausstrahlen und die zudem in den Alltagserfahrungen vieler Erwerbstätiger präsent sind. Die Ergebnisse verdeutlichen die Bedeutung der Klassenlage für das Arbeitserleben in der Pandemie, verweisen jedoch auch auf Grenzen der Erklärungskraft klassenanalytischer Perspektiven." (Autorenreferat, IAB-Doku, © De Gruyter)

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  • Literaturhinweis

    Labour Market Effects of Supply Chain Bottlenecks (2022)

    Hummel, Markus; Weber, Enzo ; Hutter, Christian ;

    Zitatform

    Hummel, Markus, Christian Hutter & Enzo Weber (2022): Labour Market Effects of Supply Chain Bottlenecks. (IAB-Discussion Paper 09/2022), Nürnberg, 13 S. DOI:10.48720/IAB.DP.2209

    Abstract

    "Während der COVID-19-Pandemie kam es weltweit zu Lieferkettenengpässen bei Rohstoffen und Zwischenprodukten. In diesem Artikel untersuchen wir, wie sich diese Einschränkungen auf die Arbeitsmarktentwicklung ausgewirkt haben. Für eine empirische Panelanalyse kombinieren wir Befragungsdaten und administrative Arbeitsmarktdaten für Wirtschaftsbereiche in Deutschland. Wir finden spürbare, aber noch relativ begrenzte Auswirkungen auf die Arbeitslosigkeit. Die Auswirkung auf die Kurzarbeit erweist sich dagegen als erheblich. Während Kurzarbeit traditionell bei Nachfrageeinbrüchen verhängt wird, zeigen unsere Ergebnisse, dass sie auch bei negativen Angebotsschocks zum Einsatz kommt. Bei steigender Inflation erklärt dies auch, warum sich die Phillips-Kurve nicht nach außen verschiebt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Wie die Materialengpässe den Arbeitsmarkt treffen (2022)

    Hummel, Markus; Weber, Enzo ; Hutter, Christian ;

    Zitatform

    Hummel, Markus, Christian Hutter & Enzo Weber (2022): Wie die Materialengpässe den Arbeitsmarkt treffen. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 102, H. 4, S. 1-4. DOI:10.1007/s10273-022-3161-0

    Abstract

    "Mit der Erholung aus der Coronakrise zog die Industrieproduktion in Deutschland wieder deutlich an. Über das Jahr 2021 machten sich aber Lieferengpässe bei Rohmaterialien und Zwischenprodukten wie Halbleitern mehr und mehr bemerkbar. Mit dem Ukraine-Krieg verschärft sich die Situation noch einmal. Diese Hemmnisse wirken sich auch auf die Arbeitsmarktentwicklung aus." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer-Verlag)

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  • Literaturhinweis

    Recovery from COVID-19: The changing structure of employment in the EU (2022)

    Hurley, John; Staffa, Elisa ; Adăscăliței, Dragoș ;

    Zitatform

    Hurley, John, Dragoș Adăscăliței & Elisa Staffa (2022): Recovery from COVID-19: The changing structure of employment in the EU. (Eurofound research report. Employment and labour markets / European Foundation for the Improvement of Living and Working Conditions), Dublin, 37 S. DOI:10.2806/321685

    Abstract

    "European labour markets have recovered strongly from COVID-19. By the end of 2021, little more than 18 months after the start of the pandemic, employment rates in the EU were almost at pre-crisis levels. This report summarises labour market developments in 2020 and 2021 using quarterly data from the EU Labour Force Survey. It does so from a structural perspective, with a focus on sector-level and occupation-level data, and key demographic variables: gender and age. Even if employment levels in EU Member States return to their pre-crisis levels, the composition of employment will have changed significantly. COVID-19 has accelerated some prior trends – occupational upgrading with increased employment in higher quality and higher paid jobs and the uptake of teleworking – in ways that are likely to leave a permanent mark on the structure of employment in the EU." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Große Rezession und Corona-Krise: Wie der Arbeitsmarkt zwei sehr unterschiedliche Krisen bewältigt (2022)

    Hutter, Christian ; Gartner, Hermann ; Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Hutter, Christian, Hermann Gartner & Enzo Weber (2022): Große Rezession und Corona-Krise: Wie der Arbeitsmarkt zwei sehr unterschiedliche Krisen bewältigt. In: Blog Politische Ökonomie H. 26.01.2022 Nürnberg, o. Sz.

    Abstract

    "In den vergangenen 15 Jahren hat Deutschland zwei schwere Rezessionen erlebt: Zuerst die Große Rezession infolge der Finanzkrise 2008 und nun die Rezession infolge der COVID-19-Pandemie. Wie hat der deutsche Arbeitsmarkt die beiden Krisen bisher bewältigt?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Der Vertrauensverlust der Mütter in der Pandemie: Befunde eines repräsentativen Bevölkerungspanels (2022)

    Hövermann, Andreas ; Kohlrausch, Bettina;

    Zitatform

    Hövermann, Andreas & Bettina Kohlrausch (2022): Der Vertrauensverlust der Mütter in der Pandemie. Befunde eines repräsentativen Bevölkerungspanels. (WSI-Report 73), Düsseldorf, 19 S.

    Abstract

    "Zahlreiche Studien zeigten, dass Eltern – und hier insbesondere Mütter – besonders häufig und in vielfältiger Weise bereits früh zu den Hauptleidtragenden der Pandemie gehörten. Auch zwei Jahre nach Ausbruch der Corona-Pandemie können wir dies anhand der vorliegenden Auswertungen der jüngsten Befragungsdaten aus dem Januar 2022 der HBS-Panel-Erwerbspersonenbefragung bestätigen. Mütter tragen weiterhin deutlich stärker die Hauptbetreuungslast als Väter und berichten zuletzt verstärkt wieder von Arbeitszeitreduktionen, die sich so bei Vätern nicht zeigen. Mütter äußern zudem in besonderem Ausmaß sozio-emotionale Belastungen und gesellschaftliche Sorgen, die zuletzt wieder anstiegen. Zudem scheint diese Situation auch erhebliche Auswirkungen auf die Zufriedenheit mit dem Krisenmanagement der Bundesregierung zu haben, da diese unter Müttern zuletzt nur noch sehr gering ausfällt. Detailliertere Analysen der Perspektiven auf die Pandemie unter Müttern zeigen darüber hinaus eine starke Polarisierung, die sicherlich auch z.T. die große Sorge unter Müttern über den gesellschaftlichen Zusammenhalt erklären kann. Zusammengenommen zeichnen die Befunde ein besorgniserregendes Bild großer Belastungen und politischen Vertrauensverlusts, die zudem mit Prozessen der Retraditionalisierung bei der Betreuungsübernahme einhergehen. Diese Folgen unzureichender politischer Berücksichtigung und Absicherung von Sorgearbeit in der Pandemie und der daraus folgenden weitreichenden Individualisierung der Sorgearbeit sollten politisch unbedingt ernst genommen werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Geschlechtsspezifische Arbeitsmarktwirkung der Covid-19-Pandemie: Ähnlicher Arbeitszeitausfall, aber bei Müttern höhere zusätzliche Belastung durch Kinderbetreuung (2022)

    Illing, Hannah; Oberfichtner, Michael ; Schmieder, Johannes; Pestel, Nico ; Trenkle, Simon ;

    Zitatform

    Illing, Hannah, Michael Oberfichtner, Nico Pestel, Johannes Schmieder & Simon Trenkle (2022): Geschlechtsspezifische Arbeitsmarktwirkung der Covid-19-Pandemie: Ähnlicher Arbeitszeitausfall, aber bei Müttern höhere zusätzliche Belastung durch Kinderbetreuung. (IAB-Kurzbericht 03/2022), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2203

    Abstract

    "Die Covid-19-Pandemie hat im Frühjahr 2020 eine Rezession ausgelöst, von der - anders als in früheren Rezessionen - Frauen ähnlich stark betroffen waren wie Männer. Die Kita- und Schulschließungen führten außerdem zu sehr starken zusätzlichen Belastungen für Eltern. Mütter haben dabei deutlich mehr zusätzliche Zeit für Kinderbetreuung übernommen als Väter." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Teilhabeförderung langzeitarbeitsloser Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen – neue Ansätze der beruflichen Rehabilitation in Zeiten der COVID-19-Pandemie (2022)

    Ixmeier, Sebastian; Scheiermann, Gero;

    Zitatform

    Ixmeier, Sebastian & Gero Scheiermann (2022): Teilhabeförderung langzeitarbeitsloser Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen – neue Ansätze der beruflichen Rehabilitation in Zeiten der COVID-19-Pandemie. In: D. Heisler & J. A. Meier (Hrsg.) (2022): Berufsausbildung zwischen Hygienemaßnahmen und Lockdown(s), S. 371-393.

    Abstract

    "Die COVID-19-Pandemie hat negative Auswirkungen auf die berufliche Rehabilitation und die Teilhabechancen von langzeitarbeitslosen Personen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Anhand von empirischen Erkenntnissen aus einem Modellprojekt zeigt der Beitrag Wege auf, wie Teilhabeförderung für diese besonders vulnerable Zielgruppe auch in pandemischen Zeiten gelingen kann. Hierfür werden bestehende Corona-induzierte Hürden sowie dazugehörige Bewältigungsstrategien aus Teilnehmendensicht rekonstruiert. Dabei zeigt sich das Potenzial der langfristigen und ganzheitlichen Teilhabeförderung im Kontext eines sanktionsfreien und adaptiven Settings zur inkrementellen Initiierung eines salutogenetischen Prozesses. Parallel dazu bedarf es jedoch beruflicher Orientierungs- und Bildungsarbeit, um einen beruflichen (Re-) Integrationsprozess zu fördern." (Autorenreferat, IAB-Doku, © wbv)

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  • Literaturhinweis

    Hürden bei der Inanspruchnahme von Kurzarbeitergeld während der Corona-Pandemie (2022)

    Jackwerth-Rice, Deborah; Simon, Malte ;

    Zitatform

    Jackwerth-Rice, Deborah & Malte Simon (2022): Hürden bei der Inanspruchnahme von Kurzarbeitergeld während der Corona-Pandemie. (DIFIS-Impuls 2022,5), Duisburg ; Bremen, 4 S.

    Abstract

    "Das Kurzarbeitergeld spielte bereits während der Finanzkrise 2008/2009 eine wichtige Rolle bei der Stabilisierung des Arbeitsmarkts. Die Corona-Pandemie stellte diesbezüglich neue Rekorde auf: Mit sechs Millionen Kurzarbeitenden im April 2020 befanden sich mehr als viermal so viele Personen in Kurzarbeit wie auf dem Höhepunkt der Finanzkrise. Hierdurch konnten nach Schätzung der Bundesagentur für Arbeit (BA) drei Millionen Arbeitsplätze gesichert werden. Ungeachtet dieser Superlative gab es während der Corona-Pandemie auch Betriebe, die ihren KUG-Anspruch nicht geltend machten, obwohl sie drastische Arbeitsausfälle zu verzeichnen hatten. Dieser Beitrag diskutiert die wichtigsten Gründe für die Nichtinanspruchnahme von KUG und das zu vermutende Ausmaß des unfreiwilligen KUG-Verzichts während des ersten coronabedingten Lockdowns." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Mindestlohnbeschäftigte in der Corona-Pandemie – Sonderauswertung zu den Folgen der Corona-Pandemie für Beschäftigte im Mindestlohnbereich (2022)

    Jaenichen, Ursula;

    Zitatform

    Jaenichen, Ursula (2022): Mindestlohnbeschäftigte in der Corona-Pandemie – Sonderauswertung zu den Folgen der Corona-Pandemie für Beschäftigte im Mindestlohnbereich. (IAB-Forschungsbericht 12/2022), Nürnberg, 56 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2212

    Abstract

    "In einem für die Mindestlohnkommission durchgeführten Forschungsprojekt wurde die potenziell stärkere Belastung von Mindestlohnbeschäftigten in der ersten Phase der Coronakrise untersucht. In dem vorliegenden Bericht werden die Ergebnisse vorgestellt. Datengrundlage ist die erste Welle des „Hochfrequenten Online Personen Panel“ (HOPP) vom Mai 2020 in Verbindung mit Informationen aus den „Integrierten Erwerbsbiographien“ (IEB) und den „Integrierten Coronabiographien“ (ICB) des IAB. Unter anderem zeigt sich, dass nach Beginn der Pandemie die Zahl der geleisteten Wochenstunden bei Mindestlohnbeschäftigen vergleichsweise stark zurückgegangen ist. Mindestlohnbeschäftigte wie auch Beschäftigte mit einem Stundenentgelt zwischen 10 und 15 Euro verzeichnen häufiger Rückgänge in den Haushaltseinkommen. Der Anteil Kurzarbeitender unter den Mindestlohnbeschäftigten entspricht in etwa dem Durchschnitt, jedoch sind Mindestlohnbeschäftigte in kleineren Betrieben überdurchschnittlich oft in Kurzarbeit. Zudem sind Mindestlohnbeschäftigte mit einem größeren Anteil ihrer Arbeitszeit in Kurzarbeit als andere Beschäftigte. Mindestlohnbeschäftigte arbeiten signifikant seltener im Homeoffice als andere Beschäftigte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Jaenichen, Ursula;
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  • Literaturhinweis

    Wie stark belasten pandemiebedingte Arbeitsausfälle die Wirtschaftsleistung? (2022)

    Jannsen, Nils;

    Zitatform

    Jannsen, Nils (2022): Wie stark belasten pandemiebedingte Arbeitsausfälle die Wirtschaftsleistung? (IfW-Box 2022,2), Kiel, 4 S.

    Abstract

    "Mit den stark steigenden Corona-Infektionen können Arbeitsausfälle zu einem zusätzlichen Belastungsfaktor für die wirtschaftliche Aktivität geworden sein. Umfragen zufolge waren zu Jahresbeginn rund 40 Prozent der Betriebe von pandemiebedingten Arbeitsausfällen betroffen (IAB 2022; ZDH 2022). Damit stellt sich die Frage nach den gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen, zumal derzeit viele zusätzliche Faktoren (z.B. Möglichkeit im Homeoffice zu arbeiten, Ausfall der Kinderbetreuung oder Quarantäneregelungen) einen spürbaren Einfluss auf das Ausmaß der Arbeitsausfälle und deren wirtschaftliche Bedeutung haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Pandemiebedingte Arbeitsausfälle und Wirtschaftsleistung (2022)

    Jannsen, Nils;

    Zitatform

    Jannsen, Nils (2022): Pandemiebedingte Arbeitsausfälle und Wirtschaftsleistung. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 102, H. 3, S. 239-240. DOI:10.1007/s10273-022-3141-4

    Abstract

    "Umfragen zufolge waren zu Jahresbeginn rund 40 % der Betriebe von pandemiebedingten Arbeitsausfällen betroffen (IAB, 2022; ZDH, 2022). Damit stellt sich die Frage nach den gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen, zumal derzeit viele zusätzliche Faktoren einen spürbaren Einfluss auf das Ausmaß der Arbeitsausfälle und deren wirtschaftliche Bedeutung haben." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer-Verlag)

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  • Literaturhinweis

    Sorgenkind Gastro? Berufswechsel in der Corona-Pandemie (2022)

    Jansen, Anika ; Risius, Paula;

    Zitatform

    Jansen, Anika & Paula Risius (2022): Sorgenkind Gastro? Berufswechsel in der Corona-Pandemie. (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2022,60), Köln, 3 S.

    Abstract

    "Durch die Lockdowns der Wirtschaft im Zuge der Corona-Pandemie sind in einigen Branchen starke Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt entstanden. Der Bereich Tourismus, Hotel und Gaststätten ist davon besonders betroffen: knapp 216.000 Personen verließen dieses Berufsfeld im Jahr 2020. Viele fanden eine neue Beschäftigung im Verkauf." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Working from Home in European Countries before and during the Covid-19 Pandemic (2022)

    Jerbashian, Vahagn ; Vilalta-Bufí, Montserrat ;

    Zitatform

    Jerbashian, Vahagn & Montserrat Vilalta-Bufí (2022): Working from Home in European Countries before and during the Covid-19 Pandemic. (CESifo working paper 9932), München, 25 S.

    Abstract

    "We use data from the EU Labour Force Survey for 8 countries and document the levels of working from home in the sample countries, industries, and occupations in the 2011-2019 period and its changes in 2020, the year when the COVID-19 pandemic started. We show that there are significant differences in working from home across countries, industries, and occupations and that working from home has increased almost everywhere in the 2011-2019 period and more significantly in 2020. Countries that had the lowest levels of working from home in 2019 enacted the most stringent stay-home and workplace closure policies and experienced the largest growth rates in working from home in 2020. Finally, we compute a measure of working from home capacity for the sample countries using the observed working from home levels." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The gender division of unpaid care work throughout the COVID-19 pandemic in Germany (2022)

    Jessen, Jonas ; Waights, Sevrin ; Spieß, C. Katharina ; Wrohlich, Katharina ;

    Zitatform

    Jessen, Jonas, C. Katharina Spieß, Sevrin Waights & Katharina Wrohlich (2022): The gender division of unpaid care work throughout the COVID-19 pandemic in Germany. In: German Economic Review, Jg. 23, H. 4, S. 641-667. DOI:10.1515/ger-2022-0003

    Abstract

    "The COVID-19 pandemic and related closures of day care centres and schools significantly increased the amount of care work done by parents. There has been much speculation over whether the pandemic increased or decreased gender equality in parental care work. Based on representative data for Germany from spring 2020 and winter 2021 we present an empirical analysis that shows that although gender inequality in the division of care work increased to some extent in the beginning of the pandemic, it returned to the pre-pandemic level in the second lockdown almost nine months later. These results suggest that the COVID-19 pandemic neither aggravated nor lessened inequality in the division of unpaid care work among mothers and fathers in any persistent way in Germany." (Author's abstract, IAB-Doku, © De Gruyter) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Jessen, Jonas ;
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  • Literaturhinweis

    Women deserve better: A discussion on COVID-19 and the gendered organization in the new economy (2022)

    Johnson, Simisola ;

    Zitatform

    Johnson, Simisola (2022): Women deserve better: A discussion on COVID-19 and the gendered organization in the new economy. In: Gender, work & organization, Jg. 29, H. 2, S. 639-649. DOI:10.1111/gwao.12785

    Abstract

    "It is often thought that large-scale shocks to society (e.g., war, epidemics, financial collapses etc) equalize societal inequalities, however, we have witnessed a one-in-century pandemic (and the economic downturn it has triggered), widen rather than narrow an enduring global injustice: gendered organizations. With women bearing the brunt of school closures, mass lay-offs and increase in care duties due to lockdowns, racialized women at increased risk of COVID exposure due to essential worker status, and men reaping the benefits of rapid, technological transformations of the economy—largely amplified by pandemic disruptions—it appears that white, masculine bodies and abilities in the workforce are inoculated from the perils of disaster. Equality matters, especially in times of crisis. Following this idea, the author draws on Joan Acker's “ideal worker” concept to demonstrate how pandemic disparities in the workforce are challenging organizational practices, expectations, and experiences worldwide to evolve. This article concludes with a call for workplace policy reforms as a means to advance gender parity goals, as it is critical to achieving organizational inclusivity, and overall, a thriving society and economy post-pandemic." (Author's abstract, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Working from Home for Good? Lessons Learned from the COVID-19 Pandemic and What This Means for the Future of Work (2022)

    Kagerl, Christian ; Starzetz, Julia ;

    Zitatform

    Kagerl, Christian & Julia Starzetz (2022): Working from Home for Good? Lessons Learned from the COVID-19 Pandemic and What This Means for the Future of Work. (Jahrestagung des Vereins für Socialpolitik 2022: Big Data in Economics), Kiel, 41 S.

    Abstract

    "In the wake of the Covid-19 pandemic, more firms than ever before have enabled their employees to work from home. Based on a unique establishment survey conducted in Germany, this paper provides suggestive evidence concerning the effects of working from home (WFH) at different points in time during the pandemic and discusses implications for the future of work. We assess the potential of WFH in Germany to be 25%-30% of private-sector employees. On the firm side, we find that higher WFH use is inversely related to business success during the crisis, with avoided personnel shortages and increased employee productivity being possible mechanisms. Larger firms in particular are open towards expanding their WFH offerings after the pandemic. However, working on site brings advantages firms will not want to sacrifice, pointing towards a hybrid model of work in the future." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Kagerl, Christian ;
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  • Literaturhinweis

    Later One Knows Better: The Over-Reporting of Short-Time Work in Firm Surveys (2022)

    Kagerl, Christian ; Fitzenberger, Bernd ; Schierholz, Malte ;

    Zitatform

    Kagerl, Christian, Malte Schierholz & Bernd Fitzenberger (2022): Later One Knows Better: The Over-Reporting of Short-Time Work in Firm Surveys. (IAB-Discussion Paper 12/2022), Nürnberg, 37 S. DOI:10.48720/IAB.DP.2212

    Abstract

    "Das deutsche Instrument der Kurzarbeit bietet Betrieben viel Flexibilität bei der Inanspruchnahme. Betriebe können ex ante Kurzarbeitergeld für ihre Belegschaft beantragen, danach aber flexibel entscheiden, wie viele Beschäftigte tatsächlich kurzgearbeitet haben. Die Ergebnisse von Unternehmensbefragungen haben während der Covid19-Pandemie die Anzahl der Kurzarbeitenden deutlich überschätzt, die Gründe dafür untersuchen wir in diesem Papier. Dabei nutzen wir zwei Betriebsbefragungen, die beide mit administrativen Daten zur Kurzarbeit verknüpft werden können: Erstens, BeCovid, eine hochfrequente Befragung während der Pandemie und, zweitens, das Betriebspanel, eine jährliche, lang währende, Befragung. Betriebe mit Bezug von Kurzarbeitergeld nehmen mit höherer Wahrscheinlichkeit in BeCovid teil. Zudem berichten Betriebe, die Teil eines größeren Unternehmens sind, tendenziell eine zu hohe Anzahl Kurzarbeitender, weil sie andere Unternehmensteile in ihren Antworten mit einbeziehen. Ergebnisse aus dem Betriebspanel bestätigen die Überschätzung, wenn nach Kurzarbeit für den laufenden Monat gefragt wird. Allerdings sinkt diese Überschätzung deutlich, wenn Kurzarbeit rückblickend erhoben wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kagerl, Christian ; Fitzenberger, Bernd ;
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  • Literaturhinweis

    Wissenschaft trifft Praxis: Gesundes Arbeiten - was lehrt uns die Pandemie? (Podium) (2022)

    Kaltwasser, Lena; Hofmann, Markus; Clauß, Elisa; Pohlan, Laura ; Zika, Gerd ; Tisch, Anita ;

    Zitatform

    Kaltwasser, Lena; Markus Hofmann, Elisa Clauß, Laura Pohlan, Gerd Zika & Anita Tisch (sonst. bet. Pers.) (2022): Wissenschaft trifft Praxis: Gesundes Arbeiten - was lehrt uns die Pandemie? (Podium). In: IAB-Forum H. 17.06.2022 Nürnberg, 2022-06-15. DOI:10.48720/IAB.FOO.20220617.01

    Abstract

    "Die Covid-19-Pandemie hat die Bedeutung des Themas „Gesundheit am Arbeitsplatz“ in vielfacher Hinsicht hervorgehoben. Der betriebliche Gesundheits- und Infektionsschutz wurde gewissermaßen zur Grundvoraussetzung betrieblichen Handelns. Um die Folgen der Pandemie für die Organisation von Arbeit in Betrieben und den hohen Stellenwert von Gesundheits- und Arbeitsschutz ging es in der Veranstaltung „Gesundes Arbeiten – was lehrt uns die Pandemie?“." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Pohlan, Laura ; Zika, Gerd ;
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  • Literaturhinweis

    Social services in times of pandemic – Analysing the German welfare state's measures to safeguard its basic social infrastructure (2022)

    Kaps, Petra; Popp, Sandra; Reiter, Renate ; Berthold, Julia; Oschmiansky, Frank;

    Zitatform

    Kaps, Petra, Renate Reiter, Frank Oschmiansky, Sandra Popp & Julia Berthold (2022): Social services in times of pandemic – Analysing the German welfare state's measures to safeguard its basic social infrastructure. In: Zeitschrift für Sozialreform, Jg. 68, H. 1, S. 58-84. DOI:10.1515/zsr-2022-0004

    Abstract

    "The article examines how the German welfare state has been responding to the challenges of the COVID-19 pandemic. On the basis of various fields of social services, it asks how non-governmental social service providers adapted their services to the situation to keep them accessible for citizens. Moreover, it analyses under which conditions they were able to access and use the support instruments provided by different levels of government during the pandemic. The article applies a theoretical framework from implementation and evaluation research. Using empirical findings from three forms of social services (individual counselling, services in the form of group measures and assisted living) it examines comparatively which factors filter service providers’ access to welfare state support instruments in the pandemic." (Author's abstract, IAB-Doku, © De Gruyter) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Arbeit und Familie im Lockdown: Rolle rückwärts für Frauen? (Interview) (2022)

    Keitel, Christiane; Globisch, Claudia; Oberfichtner, Michael ; Winters, Jutta;

    Zitatform

    Keitel, Christiane & Jutta Winters; Claudia Globisch & Michael Oberfichtner (interviewte Person) (2022): Arbeit und Familie im Lockdown: Rolle rückwärts für Frauen? (Interview). In: IAB-Forum H. 08.03.2022 Nürnberg, 2022-03-02. DOI:10.48720/IAB.FOO.20220308.01

    Abstract

    "Die Covid-19-Pandemie legte im Frühjahr 2020 das öffentliche Leben lahm. Schulen und Kitas schlossen. Viele Frauen und Männer verlagerten ihre Arbeit ins Homeoffice oder wechselten in Kurzarbeit. Um die Auswirkungen dieser nie dagewesenen Ausnahmesituation wissenschaftlich zu begleiten, rief das IAB mehrere Befragungen ins Leben. Zwei hieraus entstandene IAB-Kurzberichte beleuchten die Folgen des ersten Lockdowns für Familien mit Kindern unter zwölf Jahren. Aus Anlass des internationalen Frauentages fragt die Forum-Redaktion bei Claudia Globisch und Michael Oberfichtner nach der Rollenverteilung zwischen Müttern und Vätern in der Pandemie." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Ähnliche Treffer

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    "Der Betrieb ist auch ein sozialer Ort" (Interview) (2022)

    Keitel, Christiane; Walwei, Ulrich ;

    Zitatform

    Keitel, Christiane; Ulrich Walwei (interviewte Person) (2022): "Der Betrieb ist auch ein sozialer Ort" (Interview). In: IAB-Forum H. 11.03.2022 Nürnberg, 2022-03-07. DOI:10.48720/IAB.FOO.20220311.01

    Abstract

    "In einem Betrieb zu arbeiten – das ist Alltag für die meisten Erwerbstätigen in Deutschland. Die Pandemie hat dieses alltägliche Fundament jedoch auf eine harte Probe gestellt. Der Rat der Arbeitswelt als unabhängiges Expertengremium, das vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales ins Leben gerufen wurde, zeigt in einem Positionspapier auf, wie die Covid-19-Krise die Betriebe als bisherige Orte der Begegnung herausforderte. Ulrich Walwei, Vizedirektor des IAB und Mitglied des Rats, steht dazu im Interview Rede und Antwort." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Keitel, Christiane; Walwei, Ulrich ;
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    Folgen der Corona-Pandemie für Mindestlohnbeschäftigte und vom Mindestlohn betroffene Betriebe: Abschlussbericht : Projektvergabe durch die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), Vergabe-Nr. BAuA-547618-Fu-MLK018 / Studie im Auftrag der Mindestlohnkommission (2022)

    Kirchmann, Andrea; Walz, Sarah-Lisa; Kuhn, Sarah; Reiner, Marcel; Maier, Anastasia; Scheu, Tobias; Koch, Andreas ; Bonin, Holger ;

    Zitatform

    Kirchmann, Andrea, Andreas Koch, Anastasia Maier, Marcel Reiner, Tobias Scheu & Holger Bonin (2022): Folgen der Corona-Pandemie für Mindestlohnbeschäftigte und vom Mindestlohn betroffene Betriebe. Abschlussbericht : Projektvergabe durch die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), Vergabe-Nr. BAuA-547618-Fu-MLK018 / Studie im Auftrag der Mindestlohnkommission. Tübingen, 141 S.

    Abstract

    "Die vorliegende Untersuchung hat das Ziel, die möglichen Zusammenhänge, Schnittstellen und Wechselwirkungen zwischen der Corona-Pandemie und dem allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn zu identifizieren und zu untersuchen. Dabei werden Herausforderungen und Strategien vom Mindestlohn betroffener Beschäftigter und Betriebe im Umgang mit unterschiedlichen Effekten und Begleiterscheinungen der Corona-Pandemie erfasst und kontextualisiert. Das Forschungsvorhaben zielt insbesondere darauf ab, die unterschiedlichen Handlungsmuster von Betrieben und Beschäftigten nachzuzeichnen, zu systematisieren und die ihnen zugrundeliegenden Motivlagen zu erschließen. Im Fokus der Untersuchung stehen dabei neben den Themenfeldern Entlohnung und Lohnstrukturen, Beschäftigung und Beschäftigungsstrukturen, Arbeitszeiten sowie Arbeitsorganisation und Arbeitsbedingungen, auch Zielgrößen wie die Leistungsbereitschaft und Arbeitszufriedenheit von Beschäftigten. Zum Zwecke der Untersuchung wurden insgesamt 114 leitfadengestützte qualitative Interviews mit vom Mindestlohn betroffenen Beschäftigten und Betrieben aus sechs Branchen geführt, in denen ein hoher Anteil von Beschäftigten den Mindestlohn erhält. Außerdem konzentrierte sich die Untersuchung auf vier Regionen in Deutschland." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kuhn, Sarah;
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    Vom Büro ins Homeoffice: Erfahrungen von Verwaltungsbeschäftigten während der Corona-Krise (2022)

    Kirsten, Julia; Schorr, Sabrina; Zöll, Madita; Miszk, Marco;

    Zitatform

    Kirsten, Julia, Marco Miszk, Sabrina Schorr & Madita Zöll (2022): Vom Büro ins Homeoffice: Erfahrungen von Verwaltungsbeschäftigten während der Corona-Krise. (IAQ-Forschung 2022-06), Duisburg, 70 S. DOI:10.17185/duepublico/76817

    Abstract

    "Wie im Rahmen einer qualitativen Studie deutlich wurde, stellte der coronabedingte Übergang ins Homeoffice (HO) Beschäftigte in Büroberufen vor besondere Herausforderungen, da häufig keine Infrastruktur für das Arbeiten im Homeoffice vorhanden war. Den Befragten fällt die Trennung von Arbeits- und Berufsleben oft schwer, was zu Belastung und/ oder Konflikten führen kann. Sie arbeiten im HO zudem häufiger trotz Krankheit. Positiv werden die Zeitersparnis, die vermehrten Zeitressourcen für die Familie und die Entlastung der Umwelt gesehen. Zudem registrieren die Verwaltungsbeschäftigten einen Imagegewinn des HO bei ihren Führungskräften. Die befragten Verwaltungsbeschäftigten wünschen sich daher mehrheitlich zukünftig hybridere Arbeitsformen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Slack and Tightness: Making Sense of Post COVID-19 Labour Market Developments in the EU (2022)

    Kiss, Áron ; Morandini, Maria Chiara; Vandeplas, Anneleen; Turrini, Alessandro;

    Zitatform

    Kiss, Áron, Maria Chiara Morandini, Alessandro Turrini & Anneleen Vandeplas (2022): Slack and Tightness: Making Sense of Post COVID-19 Labour Market Developments in the EU. (European economy. Discussion paper 178), Brüssel, 49 S. DOI:10.2765/166401

    Abstract

    "This paper attempts to shed light on post-COVID-19 labour market developments across the EU, notably on the simultaneous presence of elements of slack and indications of tightness over the course of 2021. It presents available data on labour market mismatch and discusses possible dynamics going forward. In light of the strong sectoral dimension of the COVID-19 shock, the paper explores differences in the impact of the COVID-19 crisis across countries, relevant sectoral aggregates, and workers' characteristics. The paper also conducts econometric estimations with a view to gauge whether Beveridge curves have shifted upward after the COVID-19 outbreak. The results indicate a modest upward shift in the EU Beveridge curves in 2020, partly reversed in the course of 2021. Despite the fact that skill mismatch somewhat worsened in the wake of the COVID-19 pandemic, this deterioration appears to have had a very minor impact on the efficiency of labour market matching. Overall, a number of considerations suggest the simultaneous presence of labour market slack and shortages is likely to have been a temporary phenomenon. Labour shortages appear to be driven mainly by the labour market recovery and not by hampered labour market reallocation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Betriebliche Fort- und Weiterbildung: in Baden-Württemberg 2021 Eine empirische Analyse auf Basis des IAB-Betriebspanels (2022)

    Klee, Günther; König, Tobias ;

    Zitatform

    Klee, Günther & Tobias König (2022): Betriebliche Fort- und Weiterbildung. In Baden-Württemberg 2021 Eine empirische Analyse auf Basis des IAB-Betriebspanels. (IAW-Kurzberichte 2022,03), Tübingen, 45 S.

    Abstract

    "Der vorliegende Bericht analysiert auf Grundlage der Daten des IAB-Betriebspanels Baden-Württemberg die Weiterbildungsaktivität der Betriebe im Land anhand verschiedener Indikatoren im Zeitverlauf mit einem gesonderten Fokus auf die Pandemie-Jahre 2020 und 2021." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The Covid-19 pandemic and international supply chains (2022)

    Kleifgen, Eva ; Stepanok, Ignat ; Roth, Duncan ;

    Zitatform

    Kleifgen, Eva, Duncan Roth & Ignat Stepanok (2022): The Covid-19 pandemic and international supply chains. (IAB-Discussion Paper 05/2022), Nürnberg, 23 S. DOI:10.48720/IAB.DP.2205

    Abstract

    "Die Covid-19 Pandemie hatte einen beträchtlichen Einbruch des internationalen Handels zur Folge, wodurch auch Fragen zur Zukunft internationaler Handelsketten aufgeworfen wurden. Anhand eines Betriebs-Surveys, welches mit administrativen Daten verbunden werden konnte, untersuchen wir, wie Betriebe in Deutschland ihre Lieferketten aufgrund von pandemiebedingten Störungen angepasst haben. Unseren Ergebnissen zu folge weisen Betriebe, bei denen es aufgrund der Pandemie zu Einschränkungen im Bezug von Vorleistungen oder Zwischenprodukten gekommen ist, im Vergleich zu Betrieben ohne solche Beeinträchtigungen eine signifikant höhere Wahrscheinlichkeit auf, einen oder mehrere Lieferanten ausgetauscht zu haben. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn es zu Problemen beim Bezug aus dem Ausland gekommen ist. Betriebe, die von solchen Einschränkungen betroffen sind, haben darüber hinaus eine höhere Wahrscheinlichkeit, weiter entfernte Lieferanten mit näher gelegenen ersetzt zu haben. Den Ergebnissen zufolge handelt es sich dabei jedoch um temporäre Anpassungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kleifgen, Eva ; Stepanok, Ignat ; Roth, Duncan ;
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  • Literaturhinweis

    Führung neu denken – Das Corona-Homeoffice als Gelegenheitsstruktur für (Führungs-)Karrieren von Frauen (2022)

    Kneip, Veronika; Graml, Regine ; Voigt, Martina;

    Zitatform

    Kneip, Veronika, Regine Graml & Martina Voigt (2022): Führung neu denken – Das Corona-Homeoffice als Gelegenheitsstruktur für (Führungs-)Karrieren von Frauen. In: Zeitschrift für Diversitätsforschung und -management, Jg. 7, H. 2, S. 220-233. DOI:10.3224/zdfm.v7i2.11

    Abstract

    "Das Corona-Homeoffice kann als Gelegenheitsstruktur für Karriere und Führungsbeteiligung von Frauen angesehen werden, die durch neue materielle (Aufbau digitaler Infrastruktur) und soziale (gesellschaftliche Akzeptanz) Rahmenbedingungen gekennzeichnet ist. Es ermöglicht Flexibilisierung, was insbesondere Menschen mit Sorgeverpflichtungen erweiterte Optionen für Rollenvielfalt eröffnet. Führen aus dem Homeoffice erfordert außerdem neue Führungsarchitekturen und -kommunikation. Inwieweit die hierdurch entstehenden Chancen genutzt werden können, wird von einem entsprechenden Wandel in der Unternehmenskultur sowie einer neuen Verteilung der Sorgearbeit im privaten Bereich abhängen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Workin' moms ain' t doing so bad: Evidence on the gender gap in working hours during COVID-19 (2022)

    Knize, Veronika ; Tobler, Lina ; Fervers, Lukas ; Christoph, Bernhard ; Jacob, Marita ;

    Zitatform

    Knize, Veronika, Lina Tobler, Bernhard Christoph, Lukas Fervers & Marita Jacob (2022): Workin' moms ain' t doing so bad. Evidence on the gender gap in working hours during COVID-19. In: Journal of Family Research, Jg. 34, H. 1, S. 161-192., 2021-07-21. DOI:10.20377/jfr-714

    Abstract

    "Fragestellung: Wir analysieren die Entwicklung der Arbeitszeit von Männern und Frauen mit und ohne Kinder in der Anfangsphase der COVID-19 Krise in Deutschland. Dabei vergleichen wir Arbeitsstunden vor und nach dem Lockdown im Frühjahr 2020. Hintergrund: Der Ausbruch von COVID-19 in Europa führte zu einem erheblichen Rückgang ökonomischer Aktivitäten, der mit einer temporären Schließung von Schulen und Kindertagesstätten einherging. Die in der Folge eingetretenen Arbeitszeitveränderungen in der Anfangsphase der Pandemie und während des Sommers 2020 könnten dabei zu den Ungleichheiten zwischen Männern und Frauen bzw. Vätern und Müttern beitragen. Methode: Wir verwenden einen Paneldatensatz des IAB mit monatlich erhobenen Befragungswellen (das IAB-HOPP) dessen Befragungsdaten mit Registerdaten der Bundesagentur für Arbeit verknüpft wurden. Wir schätzen Regressionsmodelle mit der Arbeitszeitdifferenz (vor der Krise vs. jeweiliger Erhebungszeitpunkten) als abhängiger Variable und mit Geschlecht, Elternschaft, und der Art der Kinderbetreuung als unabhängigen Variablen. Ergebnisse: Während des Lockdowns im Frühjahr beobachten wir eine vergleichbare Reduktion der Arbeitsstunden für Männer und Frauen. Bis zum Sommer 2020 kehrt allerdings nur die Arbeitszeit der Frauen zu ihrem Vorkrisenniveau zurück. Besonders überraschend ist, dass für Mütter die Elternschaft die Rückkehr zur ursprünglichen Arbeitszeit beschleunigt, für Väter hingegen nicht. Entsprechend hat sich der Arbeitszeitumfang der Väter am Ende unseres Beobachtungszeitraums nicht im gleichen Umfang erholt wie derjenige der Mütter. Schlussfolgerung: Unsere Ergebnisse stellen Befürchtungen hinsichtlich einer im Zuge der COVID-19 Krise erfolgten zeitweisen oder möglicherweise sogar dauerhaften Re-Traditionalisierung der Geschlechterrollen in Frage" (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Knize, Veronika ; Christoph, Bernhard ;
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  • Literaturhinweis

    Der Corona-Effekt: Was wissen wir über die Arbeitsmarktsituation von Migrant_innen und Geflüchteten in der Pandemie? (2022)

    Knuth, Matthias ;

    Zitatform

    Knuth, Matthias (2022): Der Corona-Effekt. Was wissen wir über die Arbeitsmarktsituation von Migrant_innen und Geflüchteten in der Pandemie? (FES diskurs), Bonn, 32 S.

    Abstract

    "Im März 2020 war endgültig klar, dass das Corona-Virus in Deutschland angekommen war. Und auch im Frühjahr 2022 ist ein Ende der Pandemie mit ihren massiven gesamtgesellschaftlichen Folgen, u. a. auch für Wirtschaft und Arbeitsmarkt, noch nicht in Sicht. Wie hat sich die Pandemie nun auf die Situation von Migrant_innen und Geflüchteten auf dem deutschen Arbeitsmarkt ausgewirkt? Diese Frage steht im Zentrum der vorliegenden Publikation. Den Hintergrund für die Analyse bilden drei von der Friedrich-Ebert-Stiftung 2020 durchgeführte Fachgespräche zu dieser Thematik. Zusätzlich werden aktuelle Daten der Bundesagentur für Arbeit ausgewertet, die eine genaue Differenzierung möglich machen und damit ein detailliertes Bild der Lage für Migrant_innen und Geflüchtete auf dem Arbeitsmarkt ergeben: Und ja, es gibt ihn, den Corona-Effekt. Seine Auswirkungen sind innerhalb der hier untersuchten Personengruppen jedoch mit Blick auf Ausmaß und Langzeitfolgen unterschiedlich." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Führungspositionen in Betrieben und Verwaltungen: Der Weg nach ganz oben bleibt Frauen oft versperrt (2022)

    Kohaut, Susanne; Möller, Iris ;

    Zitatform

    Kohaut, Susanne & Iris Möller (2022): Führungspositionen in Betrieben und Verwaltungen: Der Weg nach ganz oben bleibt Frauen oft versperrt. (IAB-Kurzbericht 01/2022), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2201

    Abstract

    "Der Anteil von Frauen an der Spitze privatwirtschaftlicher Betriebe in Deutschland lag 2020 bei 27 Prozent. Damit sind Frauen auf der ersten Führungsebene nach wie vor stark unterrepräsentiert. Daran hat sich trotz verschiedener Gesetzesinitiativen seit Jahren wenig geändert. Auf der zweiten Führungsebene sind Frauen in der Privatwirtschaft mit rund 40 Prozent inzwischen fast ihrem Anteil an der Gesamtbeschäftigung entsprechend vertreten. Wirtschaftszweige, in denen viele Frauen arbeiten, waren von der Corona-Krise besonders oft negativ betroffen. Betriebe in diesen Branchen werden häufig von Frauen geleitet. Damit trugen weibliche Führungskräfte oft eine besondere Verantwortung während der Pandemie. Im öffentlichen Sektor ist der Anteil von Frauen auf beiden Führungsebenen höher als in der Privatwirtschaft. Mit Blick auf ihren Anteil an den Beschäftigten sind sie aber nicht besser vertreten als in der Privatwirtschaft, auf der zweiten Ebene sogar deutlich schlechter." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kohaut, Susanne; Möller, Iris ;
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  • Literaturhinweis

    Ist diese Krise anders? Wie sich die Corona-Krise auf die wirtschaftliche und soziale Situation von Jugendlichen in Europa auswirkt (2022)

    Konle-Seidl, Regina ;

    Zitatform

    Konle-Seidl, Regina (2022): Ist diese Krise anders? Wie sich die Corona-Krise auf die wirtschaftliche und soziale Situation von Jugendlichen in Europa auswirkt. In: IAB-Forum H. 20.01.2022 Nürnberg, 2022-01-18. DOI:10.48720/IAB.FOO.20220120.01

    Abstract

    "Wirtschaftliche Einbrüche haben für junge Menschen auf dem Arbeitsmarkt allgemein schwerwiegendere Folgen als für andere Altersgruppen. Wie wirkt sich die Covid-19-Krise diesbezüglich im Vergleich mit der globalen Finanzkrise vor einem Jahrzehnt aus? Ein genauer Blick auch auf andere europäische Länder liefert hier interessante Einblicke." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Konle-Seidl, Regina ;
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  • Literaturhinweis

    Covid-19 and Working from Home: toward a "new normal"? (2022)

    Kosteas, Vasilios D. ; Renna, Francesco ; Scicchitano, Sergio ;

    Zitatform

    Kosteas, Vasilios D., Francesco Renna & Sergio Scicchitano (2022): Covid-19 and Working from Home: toward a "new normal"? (GLO discussion paper / Global Labor Organization 1013), Essen, 35 S.

    Abstract

    "The COVID pandemic that took the world economy by surprise at the beginning of 2020 brought many drastic changes to the way individuals carry on their daily lives. One that will have long lasting effects, even after the spread of the virus is contained, is a shift towards flexible work arrangements, including remote work options. Initially implemented to comply with government imposed stay-at-home orders, many employers decided to allow remote work even after the orders were lifted. In this chapter we will review some of the metrics used in the literature to measure the potential that a specific occupation is suitable for telework. This is important because Working From Home was often the only option for businesses to remain open during the first part of the pandemic. We also review the results of the literature on two important dimensions of inequality: the gender wage gap and income inequality, Moreover, we review some evidence of the effect of WFH on worker's productivity in general and during the pandemic and on physical and mental health. We conclude with a description of what WFH may look like after the pandemic, by describing the process towards a possible "new normal" in the labour market." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    With its numerous surveys the IAB will shed light on the coronavirus mystery (Series "Covid-19 crisis: consequences for the labour market") (2022)

    Kosyakova, Yuliya ; Pohlan, Laura ;

    Zitatform

    Kosyakova, Yuliya & Laura Pohlan (2022): With its numerous surveys the IAB will shed light on the coronavirus mystery (Series "Covid-19 crisis: consequences for the labour market"). In: IAB-Forum H. 06.04.2022 Nürnberg, 2022-04-05. DOI:10.48720/IAB.FOO.20220406.02

    Abstract

    "The Covid-19 crisis has led to a dramatic increase in the demand for information both in politics and practice. This poses an enormous challenge to the research and counselling activities at the IAB. To meet this demand, the IAB has expanded the existing surveys and, at the same time, introduced new ones on an unprecedented scale and in record time. And it has been worth the effort." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Kosyakova, Yuliya ; Pohlan, Laura ;
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  • Literaturhinweis

    Corona-Soforthilfe wirksamer bei Selbstständigen mit hohem Digitalisierungsgrad (2022)

    Kritikos, Alexander S. ; Stiel, Caroline ; Bertschek, Irene ; Block, Joern ;

    Zitatform

    Kritikos, Alexander S., Irene Bertschek, Joern Block & Caroline Stiel (2022): Corona-Soforthilfe wirksamer bei Selbstständigen mit hohem Digitalisierungsgrad. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 89, H. 44, S. 567-574. DOI:10.18723/diw_wb:2022-44-1

    Abstract

    "Selbstständige haben während der Covid-19-Pandemie im Vergleich zu abhängig Beschäftigten besonders starke Einkommensverluste erlitten. Zu ihrer Unterstützung hat die Bundesregierung daher verschiedene Programme mit Liquiditätshilfen aufgelegt. Im Frühjahr 2020 startete der Bund die Soforthilfe, die für von Umsatzrückgängen betroffene Selbstständige Einmalzahlungen von bis zu 15000 Euro vorsah. Für die Hilfen gab es rund 2,2 Millionen Anträge – rund die Hälfte aller Selbstständigen wollte diese somit in Anspruch nehmen. Analysen zur Wirkung des Programms auf Grundlage von Online-Umfragedaten mit 27000 Selbstständigen zeigen: Unter den Selbstständigen, die die Soforthilfe bezogen haben, hat sich die Einschätzung, dass ihre Unternehmung die Krise überstehen würde, im Durchschnitt nur moderat erhöht. Allerdings wirken die staatlichen Hilfen bei Selbstständigen mit stark digitalisierten Unternehmungen deutlich stärker als bei Selbstständigen mit weniger digitalisierten Unternehmungen. Dies gilt allerdings nur dann, wenn die Selbstständigen bereits vor der Krise mit den Digitalisierungsprozessen begonnen haben. Die Ergebnisse machen damit wichtige Zusammenhänge zwischen staatlichen Förderprogrammen und dem Digitalisierungsgrad von Unternehmungen deutlich. Die Studie hilft somit der Politik, die Wirkung krisenbezogener Politikinstrumente zu verbessern. Dazu gehören nicht nur kurzfristige Politikinstrumente wie die Soforthilfe, sondern auch Instrumente, die die Digitalisierung unternehmerischer Tätigkeit langfristig erleichtern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Betriebliche Weiterbildung in der Pandemie (2022)

    Kruppe, Thomas ; Lang, Julia ; Leber, Ute;

    Zitatform

    Kruppe, Thomas, Julia Lang & Ute Leber (2022): Betriebliche Weiterbildung in der Pandemie. In: L. Bellmann & W. Matiaske (Hrsg.) (2022): Sozio-Ökonomik der Corona-Krise, S. 91-109.

    Abstract

    "Im strukturellen und technologischen Wandel gewinnt die Weiterbildung von Beschäftigten zunehmend an Bedeutung. Nachdem die betriebliche Weiterbildungsbeteiligung über viele Jahre hinweg angestiegen war, ist sie in der COVID-19-Krise massiv eingebrochen. Ebenso ist auch die öffentlich geförderte Weiterbildung von Beschäftigten insbesondere während des ersten Lockdowns zurückgegangen. Zwar haben viele Betriebe in der Krise digitale Lernformen neu eingeführt oder deren Nutzung intensiviert, doch bestehen deutliche Unterschiede zwischen Firmen verschiedener Branchen und Größen. Nur vergleichsweise wenige Betriebe nutzen zudem die durch Kurzarbeit ausgefallene Arbeitszeit für die Qualifizierung ihrer Beschäftigten. Mittel- bis langfristig kann der Rückgang der Weiterbildung in der Pandemie negative Konsequenzen für die Betriebe wie auch die Beschäftigten haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Lang, Julia ; Leber, Ute;
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  • Literaturhinweis

    Zusammenarbeit und Produktivität im Team: Erfahrungen agiler, hybrider und traditioneller Teams im Homeoffice während der COVID-19-Pandemie (2022)

    Krzywdzinski, Martin ;

    Zitatform

    Krzywdzinski, Martin (2022): Zusammenarbeit und Produktivität im Team. Erfahrungen agiler, hybrider und traditioneller Teams im Homeoffice während der COVID-19-Pandemie. (Weizembaum series 27), Berlin, 23 S. DOI:10.34669/WI.WS/27

    Abstract

    "Die Umstellung auf Homeoffice während der COVID-19-Pandemie war eine Herausforderung für Teams. Die sozialen Kontakte und die Vielzahl informeller Begegnungen und Kommunikationsströme nahmen ab, die Interaktion fand vor allem virtuell statt und erforderte neue Kommunikationsmuster. In der vorliegenden, auf einer Befragung von 1.516 Erwerbstätigen beruhenden, Studie wurde untersucht (1) welche organisatorischen, aber auch technischen Bedingungen die Arbeit im Homeoffice während der COVID-19-Pandemie prägen, (2) wie sich die Zusammenarbeit in unterschiedlichen Formen der Teamarbeit unter den Bedingungen des Homeoffice während der COVID-19-Pandemie entwickelt hat und (3) welche Auswirkungen des Homeoffice sich während der COVID-19-Pandemie im Hinblick auf die Produktivität der Teamarbeit beobachten lassen. Die Studie zeigt überraschende Unterschiede zwischen unterschiedlichen Formen der Teamorganisation. Agile Teams konnten im Homeoffice die Qualität der Teamzusammenarbeit und die Teamproduktivität leicht steigern. Befragte, die in traditionellen Teams arbeiteten, berichteten hingegen leicht negative Auswirkungen des Homeoffice während der Pandemie auf die Qualität der Teamarbeit und die Teamproduktivität." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Technologien der Krise: Die Covid-19-Pandemie als Katalysator neuer Formen der Vernetzung (2022)

    Krämer, Dennis; Haltaufderheide, Joschka; Vollmann, Jochen;

    Zitatform

    Krämer, Dennis, Joschka Haltaufderheide & Jochen Vollmann (Hrsg.) (2022): Technologien der Krise. Die Covid-19-Pandemie als Katalysator neuer Formen der Vernetzung. (Digitale Gesellschaft 48), Bielefeld: Transcript, 199 S. DOI:10.14361/9783839459249

    Abstract

    "Krisen erschüttern die Routinen des gesellschaftlichen Zusammenlebens. Zugleich offenbaren sie, wie Gesellschaften funktionieren, zu welchen Anpassungsleistungen sie fähig sind und über welche Ressourcen sie verfügen. Die Coronakrise hat gezeigt, wie moderne Gesellschaften auf Gesundheitskrisen reagieren und zur Bewältigung mannigfaltige Technologien einsetzen, um in einer Situation der gegenseitigen Bedrohung ihr weiteres Funktionieren sicherzustellen. Der Band widmet sich dieser Rolle von Technologien der Krise in einer theoretischen, normativen und empirischen Perspektive und versammelt Beiträge aus Soziologie, Computer Science, Ethik und Gesundheitswissenschaft." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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    Can Algorithms Reliably Predict Long-Term Unemployment in Times of Crisis? – Evidence from the COVID-19 Pandemic (2022)

    Kunaschk, Max; Lang, Julia ;

    Zitatform

    Kunaschk, Max & Julia Lang (2022): Can Algorithms Reliably Predict Long-Term Unemployment in Times of Crisis? – Evidence from the COVID-19 Pandemic. (IAB-Discussion Paper 08/2022), Nürnberg, 34 S. DOI:10.48720/IAB.DP.2208

    Abstract

    "In diesem Beitrag vergleichen wir zwei gängige Machine Learning Methoden, Logistische Regression und Random Forest, im Hinblick darauf, wie geeignet sie sind um Arbeitssuchende nach ihrer Wahrscheinlichkeit, langzeitarbeitslos zu werden, zu klassifizieren. Wir untersuchen die Prognosegüte der beiden Methoden vor der COVID-19-Pandemie sowie die Auswirkungen der Pandemie und der damit verbundenen Eindämmungsmaßnahmen auf ihre Vorhersagekraft. Unsere Ergebnisse zeigen, dass Random Forest Modelle Langzeitarbeitslosigkeit besser vorhersagen können als logistische Regressionsmodelle, sowohl vor als auch nach Beginn der Pandemie. Während des Lockdowns in der ersten Welle der Pandemie nimmt sowohl der Anteil der Personen, die sich arbeitslos melden, als auch der Anteil der Personen, die langzeitarbeitslos werden, stark zu. Gleichzeitig nimmt die Prognosegüte beider Methoden ab. Obwohl sich die Zusammensetzung der (Langzeit-)Arbeitslosen zu Beginn der COVID-19-Pandemie geändert hat, finden sich keine systematischen Unterschiede in der Prognosegüte zwischen arbeitsmarktnäheren und -ferneren Personen oder zwischen Personen, die in unterschiedlichen Branchen tätig waren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kunaschk, Max; Lang, Julia ;
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    Establishment survey participation during the COVID-19 pandemic (2022)

    Küfner, Benjamin ; Sakshaug, Joseph ; Zins, Stefan ;

    Zitatform

    Küfner, Benjamin, Joseph Sakshaug & Stefan Zins (2022): Establishment survey participation during the COVID-19 pandemic. In: Journal for labour market research, Jg. 56, 2022-08-19. DOI:10.1186/s12651-022-00321-8

    Abstract

    "Establishment surveys around the globe have measured the impact of the COVID-19 pandemic on establishments’ conditions and business practices. At the same time, the consequences of the pandemic, such as closures, hygiene standards, or remote work arrangements, may have also altered patterns of survey participation and introduced nonresponse bias, threatening the quality of establishment survey data. To investigate these issues, this article examines fieldwork outcomes, nonresponse bias, and predictors of survey participation in the IAB-Job Vacancy Survey. As comparisons with previous survey years show, it became more difficult to successfully interview establishments during the COVID-19 pandemic. Using linked administrative data, we show that nonresponse bias was higher in 2020 compared to previous years, even after applying the standard weighting adjustment. However, general patterns of survey participation in 2020 were similar to previous years and COVID-19 related measures were not strong predictors of survey participation in 2020. Further, we provide evidence that nonresponse bias during the pandemic can be reduced by incorporating additional administrative variables into the weighting procedure relative to the standard weighting variables. We conclude this article with a discussion of the findings and implications for survey practitioners." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Sakshaug, Joseph ; Zins, Stefan ;
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  • Literaturhinweis

    Ausbildungsmarkt unter Druck: die aktuelle Entwicklung und deren Antworten darauf (2022)

    Lagemann, Andreas; Wedemeier, Jan ;

    Zitatform

    Lagemann, Andreas & Jan Wedemeier (2022): Ausbildungsmarkt unter Druck: die aktuelle Entwicklung und deren Antworten darauf. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 102, H. 9, S. 669-672. DOI:10.1007/s10273-022-3277-2

    Abstract

    "Die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge ist seit Jahren rückläufig. Der Rückgang lässt sich durch vielfältige Faktoren begründen. Es ist zunächst zu vermuten, dass die konjunkturelle Entwicklung aufgrund der COVID-19-Pandemie und des damit verbundenen Wegfalls von Ausbildungsplätzen einen Erklärungsansatz bietet. Der Trend ist jedoch langfristiger. In einem komplexer werdenden Arbeitsmarkt steigen die Anforderungen an die Auszubildenden und die Unternehmen: Ein zunehmendes Mismatch ist zu beobachten. Auch spielt die demografische Zusammensetzung eine Rolle. Antworten auf den Druck am Ausbildungsmarkt zu finden, ist nicht einfach. Vermeintliche Lösungsansätze erscheinen oft wie ein Ausdruck hilfloser Politik." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer-Verlag)

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    Resources of families adapting the COVID-19 pandemic in Germany: A mixed-method study of coping strategies and family and child outcomes (2022)

    Langmeyer, Alexandra N. ; Pötter, Ulrich; Guglhör-Rudan, Angelika ; Winklhofer, Ursula ; Naab, Thorsten ; Chabursky, Sophia ;

    Zitatform

    Langmeyer, Alexandra N., Angelika Guglhör-Rudan, Ursula Winklhofer, Sophia Chabursky, Thorsten Naab & Ulrich Pötter (2022): Resources of families adapting the COVID-19 pandemic in Germany: A mixed-method study of coping strategies and family and child outcomes. In: Journal of Family Research, Jg. 34, H. 1, S. 333-366. DOI:10.20377/jfr-708

    Abstract

    "Objective: The aim of the present work is to analyse families’ coping with the COVID-19 pandemic depending on available resources by examining the family as a cohesive system. Background: The COVID-19 pandemic has affected families in several ways, with many studies reporting a decreased well-being of children and parents. How families cope with the new situation is dependent on family resources and personal resources. Method: A mixed-method approach combines data from an online survey (N = 11,512) and complementary qualitative interviews. The study was conducted in spring 2020 during the initial COVID-19 lockdown in Germany. The study analyses how familial and individual resources affect the family climate and child well-being. Results: The study uncovered that although structural conditions, processes within the family, and individual ressources, especially the mothers working situation, are relevant for the COVID-19 experience. Family processes are the essential factor for positive family well-being. However, these processes meet their limits if the pre-existing conditions in the families are unfavorable. Nonetheless, children are also capable of developing their coping strategies. Conclusion: Future studies should examine families and their available resources as a whole system and include the children’s perspective." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Who suffered most? Parental stress and mental health during the COVID-19 pandemic in Germany (2022)

    Li, Jianghong ; Kaiser, Till ; Bünning, Mareike ; Hipp, Lena ;

    Zitatform

    Li, Jianghong, Mareike Bünning, Till Kaiser & Lena Hipp (2022): Who suffered most? Parental stress and mental health during the COVID-19 pandemic in Germany. In: Journal of Family Research, Jg. 34, H. 1, S. 281-309. DOI:10.20377/jfr-704

    Abstract

    "Objective: This study examines gender and socioeconomic inequalities in parental psychological wellbeing (parenting stress and psychological distress) during the COVID-19 pandemic in Germany. Background: The dramatic shift of childcare and schooling responsibility from formal institutions to private households during the pandemic has put families under enormous stress and raised concerns about caregivers' health and wellbeing. Despite the overwhelming media attention to families’ wellbeing, to date limited research has examined parenting stress and parental psychological distress during the COVID-19 pandemic, particularly in Germany. Method: We analyzed four waves of panel data (N= 1,771) from an opt-in online survey, which was conducted between March 2020 and April 2021. Multivariable OLS regressions were used to estimate variations in the pandemic's effects on parenting stress and psychological distress by various demographic and socioeconomic characteristics. Results: Overall, levels of parenting stress and psychological distress increased during the pandemic. During the first and third wave of the COVID-19 pandemic, mothers, parents with children younger than 11 years, parents with two or more children, parents working from home as well as parents with financial insecurity experienced higher parenting stress than other sociodemographic groups. Moreover, women, respondents with lower incomes, single parents, and parents with younger children experienced higher levels of psychological distress than other groups. Conclusion: Gender and socioeconomic inequalities in parents' psychological wellbeing increased among the study participants during the pandemic." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Hybride Arbeitswelt: Empfehlungen für die Arbeit zwischen Home und Office (2022)

    Lindner, Dominic;

    Zitatform

    Lindner, Dominic (2022): Hybride Arbeitswelt. Empfehlungen für die Arbeit zwischen Home und Office. (essentials), Wiesbaden: Springer Fachmedien, 66 S. DOI:10.1007/978-3-658-37318-4

    Abstract

    "Schon seit über einem Jahrhundert hat sich unsere Arbeitswelt immer wieder verändert. Durch die Covid-19-Pandemie hat die Digitalisierung des Arbeitsplatzes einen nachhaltigen Schub erhalten. Mit dem zunehmenden Rückgang der Pandemie kehren Fachkräfte wieder in das klassische Büro zurück. Dennoch ist die Arbeitswelt nicht mehr die, die wir kannten. Der Spagat zwischen Home und Office wird unsere Arbeitswelt dominieren, weshalb es gilt, die Vorteile beider Welten in einer hybriden Arbeitskultur zu vereinen. Doch wie kann dieser Spagat ausgestaltet werden? In diesem Essential werden erste Antworten aus Wissenschaft und Praxis gegeben und Empfehlungen formuliert, die Praktiker*innen in der Strategiefindung helfen sowie Dozierenden und Studierenden als Input für die weitere Forschung dienen sollen." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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    Anteil der Beschäftigten in Kurzarbeit fällt auf weniger als 1 Prozent (2022)

    Link, Sebastian ; Sauer, Stefan ;

    Zitatform

    Link, Sebastian & Stefan Sauer (2022): Anteil der Beschäftigten in Kurzarbeit fällt auf weniger als 1 Prozent. In: ifo Schnelldienst digital, Jg. 3, H. 2, S. 1-3.

    Abstract

    "Die Anzahl der Kurzarbeitenden in Deutschland ist in den vergangenen Monaten erheblich gesunken. Nach der aktuellsten Schätzung des ifo Instituts, die sich auf Ergebnisse der ifo Konjunkturumfragen sowie Zahlen der Bundesagentur für Arbeit stützt, dürften im Mai noch etwa 277 000 Menschen in Deutschland in Kurzarbeit gewesen sein. Das entspricht 0,8% aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Vor allem die kontaktintensiven Dienstleistungsbranchen haben sich spürbar von der Coronakrise erholt, so dass die Kurzarbeit dort eine deutlich geringere Rolle spielt als noch zu Jahresbeginn. Im Verarbeitenden Gewerbe ist die Kurzarbeit zwar ebenfalls rückläufig, allerdings nicht ganz so stark wie es die vollen Auftragsbücher zulassen würden. Grund hierfür dürften vor allem Lieferengpässe bei Vormaterialien und Rohstoffen sein, die die Produktionstätigkeit vieler Unternehmen bremsen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Stand der Gleichstellung von Frauen und Männern in Deutschland (2022)

    Lott, Yvonne ; Hobler, Dietmar; Pfahl, Svenja; Unrau, Eugen;

    Zitatform

    Lott, Yvonne, Dietmar Hobler, Svenja Pfahl & Eugen Unrau (2022): Stand der Gleichstellung von Frauen und Männern in Deutschland. (WSI-Report 72), Düsseldorf, 49 S.

    Abstract

    "Wie ist der Stand der Gleichstellung von Frauen und Männern auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland? Und wie hat sich der Stand der Gleichstellung entwickelt? Anhand zentraler Indikatoren auf Basis des WSI GenderDatenPortals (www.wsi.de/ genderdatenportal) liefert der vorliegende Report eine knappe und zusammenfassende Übersicht über den aktuellen Stand der Geschlechtergleichstellung in Deutschland mit einem Fokus auf den Arbeitsmarkt. Die Analysen zeigen, dass sich positive Trends vor allem bei der Erwerbsbeteiligung und den Einkommen von Frauen fortgesetzt haben. Bei der Mitbestimmung und den Arbeitszeiten baut sich Geschlechterungleichheit zwar ab, aber nur sehr langsam und in sehr kleinen Schritten. Bei der Aufteilung der Kinderbetreuung und der vertikalen Segregation des Arbeitsmarktes stagniert die Geschlechterungleichheit jedoch auf hohem Niveau." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Beschäftigungsverläufe und Branchenwechsel im Gastgewerbe vor und in der Corona-Krise in Berlin (2022)

    Lüdeke, Britta; Wiethölter, Doris; Seibert, Holger;

    Zitatform

    Lüdeke, Britta, Holger Seibert & Doris Wiethölter (2022): Beschäftigungsverläufe und Branchenwechsel im Gastgewerbe vor und in der Corona-Krise in Berlin. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Berlin-Brandenburg 02/2022), Nürnberg, 28 S. DOI:10.48720/IAB.REBB.2202

    Abstract

    "Branchenwechsel von Beschäftigten sind meist in jenen Wirtschaftszweigen hoch, in denen auch „Quereinstiege“ ohne fachspezifische Kenntnisse möglich sind und zudem eine saisonbedingt schwankende Arbeitskräftenachfrage besteht. Das Gastgewerbe (Gastronomie und Beherbergung) ist eine Branche, in der die Personalfluktuation schon vor der Pandemie deutlich höher lag als in anderen Branchen. Während der Corona-Krise übersteigt die Zahl der Abgänge aus dieser Branche die der Zugänge jedoch nennenswert. Als pandemiebedingte Ausweichbranchen für ehemalige Beschäftigte in der Gastronomie und der Beherbergung erweisen sich insbesondere der Einzelhandel und mit einigem Abstand auch Post- und Kurierdienste. Wie zuvor wechseln auch während der Pandemie noch viele Beschäftigte aus der Beherbergung in die Gastronomie. Auffällig ist, dass in der Gruppe der Minijobber der coronabedingte Beschäftigungsrückgang deutlich höher ausfällt als bei den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten und dies insbesondere in der Gastronomie." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wiethölter, Doris; Seibert, Holger;
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  • Literaturhinweis

    Betriebliches Homeoffice-Angebot: (Wo) gilt es auch für Auszubildende?: Wie aus der COVID-19-Pandemie Möglichkeiten für die Zukunft aufgezeigt werden können (2022)

    Mergener, Alexandra ; Baum, Myriam;

    Zitatform

    Mergener, Alexandra & Myriam Baum (2022): Betriebliches Homeoffice-Angebot: (Wo) gilt es auch für Auszubildende? Wie aus der COVID-19-Pandemie Möglichkeiten für die Zukunft aufgezeigt werden können. (BIBB-Report 2022,04), Leverkusen, 16 S.

    Abstract

    "Ausgehend von dem Bedeutungsgewinn von Homeoffice im Zuge der COVID-19-Pandemie, insbesondere auch im mittlerem Qualifikationsbereich, widmet sich dieser BIBB Report der Frage, inwiefern bereits in der Ausbildung Erfahrungen mit Homeoffice möglich und vorhanden sind. Eigene Analysen von Betriebsdaten (BIBB-Qualifizierungspanel 2021) konnten folgende Faktoren ermitteln, die die Wahrscheinlichkeit für ein Homeoffice-Angebot für Auszubildende erhöhen: die Betriebsgröße, die allgemeine Homeoffice-Strategie, das Ausbilden im Bereich kaufmännisch-verwaltender Berufe, eine hohe digitale Ausstattung sowie Teilnahmen von Beschäftigten an Weiterbildungen im Bereich des räumlich mobilen Arbeitens. Die Erkenntnisse geben Aufschluss darüber, wo Homeoffice-Möglichkeiten für Auszubildende theoretisch auch über die Pandemie hinaus in einer zunehmend digitalisierten Arbeitswelt zu einem relevanten Baustein in der Ausgestaltung einer modernen und zukunftsorientierten Berufsbildung werden könnten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The significance of occupations, family responsibilities, and gender for working from home: Lessons from COVID-19 (2022)

    Minkus, Lara ; Drobnic, Sonja ; Groepler, Nicolai ;

    Zitatform

    Minkus, Lara, Nicolai Groepler & Sonja Drobnic (2022): The significance of occupations, family responsibilities, and gender for working from home: Lessons from COVID-19. In: PLoS ONE, Jg. 17, H. 6. DOI:10.1371/journal.pone.0266393

    Abstract

    "Before the pandemic, many employers were hesitant to offer their employees the option of working from home. However, remote working has been widely adopted during the pandemic as one of the key methods of controlling the spread of the virus. The measure encountered a widespread acceptance and it is likely that the demand for work from home as a flexible work arrangement will persist also after the pandemic has ended. Although numerous studies have addressed the role of remote work during this crisis, as of yet we lack thorough research jointly addressing the question on how occupations/job characteristics on the one hand and family/household responsibilities on the other are associated with the propensity of working from home, and how gender cuts across those aspects. Using the COVID-19 survey of the German Family Panel (pairfam), covering the peak of the first wave of the pandemic in 2020, together with information from pairfam panel waves conducted before the pandemic, as well as a special evaluation of the 2019 German Labor Force Survey, we are able to address this gap. Employing linear probability models on a sample of 1,414 men (N = 641) and women (N = 773), our results show that occupational traits, especially the gender composition of an occupation, are an important predictor for working from home. Women employed in female-dominated occupations are less often in a position to work from home. Furthermore, our study confirms that it is particularly the highly educated, as well as those who work in high-prestige occupations, who are able to work from home. Family configurations and care obligations are less influential upon the transition to homeworking, even in times of an unprecedented situation of school and daycare closures and increased parental responsibilities for children's (early) education." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Lieferengpässe in Deutschland im Jahr 2021: Betriebe reagieren mit Anpassungen bei Produktion, Preis und Personal (2022)

    Moritz, Michael ; Roth, Duncan ; Stegmaier, Jens ; Stepanok, Ignat ;

    Zitatform

    Moritz, Michael, Duncan Roth, Jens Stegmaier & Ignat Stepanok (2022): Lieferengpässe in Deutschland im Jahr 2021: Betriebe reagieren mit Anpassungen bei Produktion, Preis und Personal. (IAB-Kurzbericht 13/2022), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2213

    Abstract

    "Seit dem Beginn der Covid-19-Pandemie verzeichnen Betriebe vermehrt Schwierigkeiten beim Bezug von Vorleistungen oder Zwischenprodukten. Dabei ist in einigen Branchen ein anhaltender Mangel an wichtigen Vorprodukten zu beobachten. Zwar traten Lieferengpässe nicht erst mit der Pandemie auf, wurden aber durch sie verstärkt. Dieser Bericht bietet empirische Evidenz zum Ausmaß der Lieferengpässe im Jahr 2021 in Deutschland und dazu, wie Betriebe darauf reagiert haben. Nach eigenen Angaben haben Betriebe infolge von Lieferengpässen beispielsweise die Produktion eingeschränkt, ihr Zulieferernetzwerk erweitert, weniger Neueinstellungen vorgenommen und mitunter Kurzarbeit angemeldet. Bis Ende 2021 war der Anteil der Betriebe, die aufgrund der Lieferengpässe von Entlassungen Gebrauch gemacht haben, relativ niedrig." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Children, care time, career priority - What matters for junior scientists’ productivity and career perspective during the COVID-19 pandemic? (2022)

    Muschalla, Beate ; Wrobel, Ulrike; Sondhof, Anke;

    Zitatform

    Muschalla, Beate, Anke Sondhof & Ulrike Wrobel (2022): Children, care time, career priority - What matters for junior scientists’ productivity and career perspective during the COVID-19 pandemic? In: Work. A Journal of Prevention, Assessment and Rehabilitation, Jg. 72, H. 2, S. 391-397. DOI:10.3233/WOR-211230

    Abstract

    "Background: The coronavirus (COVID-19) pandemic brought about restrictions, additional workload, insecurity, or need for inventing new routines for professionals worldwide. The pandemic and its restrictions have been discussed as a career shock. OBJECTIVE: Adding knowledge to this, our study investigated the academic and family (care) situation of young scientists in a German technical university. METHODS: We conducted an online survey including young scientists from a technical university in Germany in April 2021. 346 participants (mean age 33 years, 37% women) gave self-ratings on academic and life situation during the pandemic year, care work, preferences for scientific career and family life. RESULTS: Family and career were independent priorities (r = 0.021, p = 0.676). Two thirds (68%) of the young scientists reported no deterioration in scientific outcome during the pandefmic year. But, care times and number of children impacted negatively on scientific productivity in terms of publications. This was true for both women and men. CONCLUSIONS: Young scientists need individual support for their career perspective, according to their concrete career level and life situation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Vulnerabilität und Ungleichheit in der COVID-19-Pandemie: Perspektiven auf Alter, Geschlecht, sozialen Status und Ethnizität (2022)

    Müller, Katharina ;

    Zitatform

    Müller, Katharina (2022): Vulnerabilität und Ungleichheit in der COVID-19-Pandemie. Perspektiven auf Alter, Geschlecht, sozialen Status und Ethnizität. Weinheim: Juventa Verlag, 168 S.

    Abstract

    "Die COVID-19-Pandemie trifft nicht alle gleich. Welche Bevölkerungsgruppen sind davon besonders stark betroffen? In diesem Band wird eine systematische Analyse der ungleichen Pandemiefolgen vorgenommen. Der Blick auf die Dimensionen Alter, Geschlecht, sozialer Status und Ethnizität macht die Ungleichverteilung von gesundheitlichen, sozialen und finanziellen Vulnerabilitäten in der Pandemie deutlich." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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    Inhaltstext
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  • Literaturhinweis

    The division of child care during the coronavirus crisis in Germany: How did short-time work affect fathers' engagement? (2022)

    Naujoks, Tabea ; Dummert, Sandra ; Kreyenfeld, Michaela ;

    Zitatform

    Naujoks, Tabea, Michaela Kreyenfeld & Sandra Dummert (2022): The division of child care during the coronavirus crisis in Germany: How did short-time work affect fathers' engagement? In: Journal of Family Research, Jg. 34, H. 1, S. 67-98., 2021-08-16. DOI:10.20377/jfr-717

    Abstract

    "Objective: This paper examines how participation in the short-time work scheme affected the gendered division of child care during the COVID-19 crisis in Germany. Background: Short-time work (Kurzarbeit) has been one of the main policies used to combat the economic and labour market repercussions of the coronavirus pandemic in Germany. We examine whether and, if so, how the growing prevalence of short-time work has affected care patterns. Method: We use data from the IAB-HOPP, a longitudinal study monitored by the German Institute for Employment Research (IAB). The analytical sample includes couples with children aged 12 and younger. We employ multinomial logistic regressions in which the outcome variable is the change in the division of care work from a period before to a period during the coronavirus crisis (June to October 2020). Results: We find that among men, receiving short-time work benefits resulted in more gender-equal care patterns. The positive effect of short-time work on the division of child care is moderated by the level of education. Fathers with low or medium education are more likely to increase their child care share when receiving short-time work benefits compared to fathers with high education. However, we also find that participating in the short-time work programme had no strong or significant effects on the gendered division of care among women. Conclusion: The evidence from this study suggests that men’s working time is a major vehicle to change the gendered division of care in couple households." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Dummert, Sandra ;
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  • Literaturhinweis

    COVID-19 pandemic and the gender divide at work and home (2022)

    Nivakoski, Sanna ; Caló, Ximena; Profeta, Paola ; Mencarini, Letizia ;

    Zitatform

    Nivakoski, Sanna, Ximena Caló, Letizia Mencarini & Paola Profeta (2022): COVID-19 pandemic and the gender divide at work and home. (Eurofound research report. Living conditions and quality of life / European Foundation for the Improvement of Living and Working Conditions), Dublin, 78 S. DOI:10.2806/015588

    Abstract

    "The COVID-19 pandemic has accentuated inequalities in many dimensions of European societies, including inequalities between women and men in several key domains. This report looks at gender inequalities that existed prior to the COVID-19 crisis and describes in what ways the pandemic has impacted on gender divides. It also analyses the various policy responses of national governments across the EU to address gender divides, and to prevent their widening during the pandemic. The effects of the pandemic on employment at EU-level has been remarkably gender-neutral on the whole, with nuances emerging within different sectors and socioeconomic groups. The pre-existing gender gaps in unpaid work have persisted, leading to work–life conflicts, especially among teleworking mothers of young children. Finally, the report describes the outlook for gender inequalities in Europe, pointing to factors that will shape the future of equality between women and men: gender segregation in labour markets, gender divides in telework and hybrid work, and gender mainstreaming in policymaking – especially in relation to caregiving and care services." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Essential occupations: what are the working conditions like? (Series "Covid-19 crisis: consequences for the labour market") (2022)

    Nivorozhkin, Anton ; Poeschel, Friedrich ;

    Zitatform

    Nivorozhkin, Anton & Friedrich Poeschel (2022): Essential occupations: what are the working conditions like? (Series "Covid-19 crisis: consequences for the labour market"). In: IAB-Forum H. 09.08.2022 Nürnberg. DOI:10.48720/IAB.FOO.20220809.02

    Abstract

    "During the Covid-19 pandemic, some occupations have ensured basic functions in Germany’s economy and society. Although now recognised as “essential”, these heterogeneous occupations had so far hardly been analysed as a group. New research at the IAB and the European University Institute characterises working conditions in Germany’s essential occupations and finds that most of these jobs have relatively good working conditions. Yet a substantial share of jobs has bad working conditions, and here migrants are overrepresented." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Nivorozhkin, Anton ;
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  • Literaturhinweis

    Working conditions in essential occupations and the role of migrants (2022)

    Nivorozhkin, Anton ; Poeschel, Friedrich ;

    Zitatform

    Nivorozhkin, Anton & Friedrich Poeschel (2022): Working conditions in essential occupations and the role of migrants. In: Economic analysis and policy, Jg. 74, S. 250-261., 2022-02-09. DOI:10.1016/j.eap.2022.02.002

    Abstract

    "Following a national lockdown in response to the Covid-19 pandemic, state governments in Germany published lists of “essential” occupations that were considered necessary to maintain basic services such as health care, social care, food production and transport. This paper examines working conditions in these essential occupations and identifies clusters of similar jobs. Differences across clusters are highlighted using detailed data on job characteristics including tasks, educational requirements and working conditions. Two clusters with favourable or average working conditions account for more than three-quarters of jobs in essential occupations. Another two clusters, comprising 20% of jobs in essential occupations, are associated with unfavourable working conditions such as low pay, job insecurity, poor prospects for advancement and low autonomy. These latter clusters exhibit high shares of migrants. An Oaxaca-Blinder decomposition is used to investigate which individual characteristics explain why migrants are more likely to have unfavourable working conditions. The results suggest that lacking proficiency in the host-country language is the main barrier to improving migrants’ working conditions." (Author's abstract, © 2022 Economic Society of Australia, Queensland) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Nivorozhkin, Anton ;
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  • Literaturhinweis

    Zwei Jahre Pandemie: Wer sind die Gewinner und Verlierer? (2022)

    Obst, Thomas; Schläger, Dan;

    Zitatform

    Obst, Thomas & Dan Schläger (2022): Zwei Jahre Pandemie: Wer sind die Gewinner und Verlierer? (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2022,16), Köln, 3 S.

    Abstract

    "Die weltweite Konjunkturerholung setzt sich trotz des Wiederauflebens der Pandemie weiter fort. Doch dahinter verbergen sich große Unterschiede. Die Corona-Krise hat Gewinner und Verlierer hervorgebracht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Suche nach Halt (2022)

    Petrick-Löhr, Christina;

    Zitatform

    Petrick-Löhr, Christina (2022): Die Suche nach Halt. In: Personalwirtschaft, Jg. 48, H. 7/8, S. 28-33.

    Abstract

    "Dem deutschen Ausbildungssystem ging einst ein exzellenter Ruf voraus. In der Corona-Krise hat seine Anziehungskraft auf junge Menschen einen Tiefpunkt erreicht. Unternehmen ringen um Talente. Was genau fehlt dem Markt - und wie kann er sich erholen?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Erwerbs- und Familienarbeit im Homeoffice? Innerfamiliale Arbeitsteilung in der Corona-Krise auf dem Prüfstand (2022)

    Peukert, Almut ; Beblo, Miriam; Zimmermann, Katharina ; Lüth, Laura ;

    Zitatform

    Peukert, Almut, Miriam Beblo, Laura Lüth & Katharina Zimmermann (2022): Erwerbs- und Familienarbeit im Homeoffice? Innerfamiliale Arbeitsteilung in der Corona-Krise auf dem Prüfstand. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 71, H. 1, S. 29-51. DOI:10.3790/sfo.71.1.29

    Abstract

    "Mit der COVID-19-Pandemie scheinen sich soziale Ungleichheiten zu verschärfen, sowohl weltweit als auch zwischen den Geschlechtern. In Bezug auf die innerfamiliale Arbeitsteilung werden unterschiedliche Thesen diskutiert – das Risiko der Retraditionalisierung auf der einen und die Chance der Modernisierung auf der anderen Seite. In diesem Beitrag verbinden und systematisieren wir die verschiedenen Stränge des wissenschaftlichen Diskurses und die heterogene empirische Studienlage zu innerfamilialer Arbeitsteilung und Geschlechter(un)gleichheiten. Vor dem Hintergrund orts- und zeitflexiblen Arbeitens im digitalen Homeoffice und sozialstaatlicher Interventionen schlussfolgern wir v. a. ein Sichtbarwerden vorhandener Ungleichheiten in der innerfamilialen Arbeitsteilung sowie eine Gleichzeitigkeit beider Entwicklungen – nämlich Modernisierungsstreben im Großen, trotz einiger Verharrungskräfte im Kleinen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Prekär durch die Krise - Einblicke in die Arbeitsmarktsituation von Eingewanderten in der Pandemie (2022)

    Pfeffer-Hoffmann, Christian; Krause, Eva Luise; Spitaleri, Laura; Becker, Paul; Komitowski, Doritt; Ziegler, Janine; Pallmann, Ildikó; Hampel, Anna-Elisabeth;

    Zitatform

    Becker, Paul, Anna-Elisabeth Hampel, Eva Luise Krause & Laura Spitaleri (2022): Prekär durch die Krise - Einblicke in die Arbeitsmarktsituation von Eingewanderten in der Pandemie. (Analysen und Studien / IQ-Fachstelle Einwanderung 2022,01), Berlin: Mensch und Buch Verlag, 52 S.

    Abstract

    "In der vorliegenden Studie werden zentrale Erkenntnisse aus den bisherigen Veröffentlichungen der Fachstelle Einwanderung eingebunden und um aktuelle Zahlen ergänzt. Im Zentrum der Datenanalyse steht die Frage, wie sich der Einbruch der Wirtschaft auf die Arbeitslosen- und Beschäftigtenzahlen sowie auf die Einkommen auswirkte und welche Personengruppen – differenziert nach Geschlecht und Herkunftsstaaten – von diesen Veränderungen besonders stark betroffen waren. Zudem werden Veränderungen in einzelnen ausgewählten Berufshauptgruppen und Beschäftigungsarten näher betrachtet. Dafür wurden Berufshauptgruppen ausgewählt, in denen infolge der COVID-19-Krise Fachkräfteengpässe bestehen oder zu erwarten sind. Neben statistischen Sekundärdaten bezieht sich die Studie auf Erkenntnisse aus einem Fachaustausch mit Beratenden sowie mehreren qualitativen Interviews, die mit in Deutschland arbeitenden Neuzugewanderten im Frühling und Sommer 2021 geführt wurden und ihrerseits Hinweise auf sich verschärfende Prekarisierungstendenzen in Beschäftigungsverhältnissen von Migrant*innen in Deutschland geben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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