Auswirkungen des Krieges gegen die Ukraine auf Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Fluchtmigration in Deutschland
Die Folgen des russischen Angriffs auf die Ukraine sind auch Gegenstand der Arbeitsmarktforschung. Diskutiert werden mögliche konjunkturelle Effekte und Risiken für die Betriebe sowie die Auswirkungen der Fluchtmigration nach Deutschland. Dieses Themendossier bietet Einschätzungen und Empirie zu den Konsequenzen für Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Betriebe sowie für die Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten aus der Ukraine.
Im Filter „Autorenschaft“ können Sie auf IAB-(Mit-)Autorenschaft eingrenzen.
-
Literaturhinweis
ifo Konjunkturprognose Frühjahr 2022: Folgen des russisch-ukrainischen Krieges dämpfen deutsche Konjunktur (2022)
Wollmershäuser, Timo; Zarges, Lara; Lehmann, Robert ; Link, Sebastian ; Wohlrabe, Klaus ; Šauer, Radek; Lay, Max; Ederer, Stefan ; Möhrle, Sascha; Fourné, Friederike;Zitatform
Wollmershäuser, Timo, Stefan Ederer, Friederike Fourné, Max Lay, Robert Lehmann, Sebastian Link, Sascha Möhrle, Radek Šauer, Klaus Wohlrabe & Lara Zarges (2022): ifo Konjunkturprognose Frühjahr 2022. Folgen des russisch-ukrainischen Krieges dämpfen deutsche Konjunktur. In: ifo Schnelldienst digital, Jg. 3, H. 1, S. 1-15.
Abstract
"Die Konjunktur in Deutschland wird in diesem Jahr von zwei sehr unterschiedlichen konjunkturellen Triebkräften geprägt. Auf der einen Seite dürften die vollen Auftragsbücher der Industrieunternehmen und die allmähliche Normalisierung der Corona-Situation der Konjunktur einen kräftigen Schub geben. Auf der anderen Seite dämpfen die Folgen des russisch-ukrainischen Krieges die Konjunktur über deutlich gestiegene Rohstoffpreise, die wirtschaftlichen Sanktionen gegen Russland, zunehmende Lieferengpässe bei Rohmaterialien und Vorprodukten sowie erhöhte wirtschaftliche Unsicherheit. Um den Unwägbarkeiten im Hinblick auf den weiteren Verlauf des Krieges Rechnung zu tragen, wurden für die Prognose zwei Szenarien in Betracht gezogen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Zeitenwende: Russischer Angriff auf die Ukraine: Herausforderungen für den Arbeitsmarkt und die Wirtschaft – eine Sortierung. QuBe-Essay (2022)
Wolter, Marc Ingo; Dreuw, Peter; Weber, Enzo ; Helmrich, Robert; Zika, Gerd ; Maier, Tobias ; Großmann, Anett;Zitatform
Wolter, Marc Ingo, Robert Helmrich, Tobias Maier, Enzo Weber, Gerd Zika, Anett Großmann & Peter Dreuw (2022): Zeitenwende: Russischer Angriff auf die Ukraine. Herausforderungen für den Arbeitsmarkt und die Wirtschaft – eine Sortierung. QuBe-Essay. (GWS-Kurzmitteilung 2022,02), Osnabrück, 18 S.
Abstract
"Der russische Angriff auf die Ukraine am 24. Februar 2022 markiert eine Zeitenwende, weil er überwunden geglaubte Konflikte in Werten und Weltanschauungen neu aufbrechen lässt. Die westlichen Länder der Welt haben relativ zügig, ge- und entschlossen mit Sanktionen gegen Russland reagiert. Die russische Invasion hat damit aber nicht nur schlimme unmittelbare Folgen für die Bürgerinnen und Bürger der Ukraine, sondern auch für eine Reihe an Menschen in anderen Staaten. Diese Folgen sind zunächst ökonomischer Natur, können einige Menschen jedoch auch in äußerst prekäre Lagen versetzen, weil lebensnotwendige Dinge nicht mehr zu erhalten oder nicht mehr erschwinglich sind. Es ist zu erwarten, dass dies vor allem die Bürgerinnen und Bürger Russlands trifft, aber auch jene in Staaten Afrikas, welche auf landwirtschaftliche Produkte aus der Ukraine und Russland angewiesen sind. Aber auch in Europa und Deutschland werden die Folgen des Krieges unweigerlich zu spüren sein, weshalb wir in diesem Essay versuchen, die bisherigen Geschehnisse zu sortieren, einzuordnen und in ihren Folgen für die deutsche Wirtschaft und den Arbeitsmarkt abzuschätzen – um Handlungsfelder aufzuzeigen, in welchen etwas getan werden kann, um zumindest manche drohenden Konsequenzen zu mildern. Dabei ist voranzustellen, dass dies nur eingeschränkt gelingen wird. So sind Auswirkungen von Sanktionen vergleichsweise einfacher zu erörtern als die Folgen des Krieges (z. B. Fluchtbewegungen), weil Abschätzungen dazu implizite Annahmen zur Dauer, Ausmaß und Ergebnis des Krieges unterstellen. Die Einschätzung der Autor:innen konzentriert sich auf den bis zum 10.03.2022 bekannten Eskalationsstand des Krieges. Sollten weitere Staaten oder die NATO in den Krieg hineingezogen werden, dürften sich die in diesem Essay aufgeworfenen Probleme für Deutschland marginalisieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Russlands Krieg gegen die Ukraine – Auswirkungen und Betroffenheit aus Branchensicht (2022)
Wölfl, Anita; Rindler, Michael; Bunde, Nicolas; Höppner, Patrick; Dorffmeister, Ludwig; Wolf, Anna; Pfaffl, Christian;Zitatform
Wölfl, Anita, Ludwig Dorffmeister, Anna Wolf, Christian Pfaffl, Patrick Höppner, Nicolas Bunde & Michael Rindler (2022): Russlands Krieg gegen die Ukraine – Auswirkungen und Betroffenheit aus Branchensicht. In: ifo Schnelldienst digital, Jg. 3, H. 3, S. 1-22.
Abstract
"Der russische Angriff auf die Ukraine ist eine politische und wirtschaftliche Zäsur. Als Reaktion auf den russischen Überfall verhängte die EU mit ihren Partnern die weitreichendsten Sanktionen, die die Staatengemeinschaft jemals erlassen hat. Die gesamtwirtschaftlichen Folgen des Ukraine-Krieges wurden vielfach diskutiert, wie sehen jedoch die Auswirkungen des Konflikts auf die einzelnen Branchen im Detail aus? Welche Verbindungen pflegen wichtige Branchen in Deutschland zu Russland und der Ukraine? Welche Bedeutung haben beide Länder als Exportmärkte, aber auch als Lieferanten von Rohstoffen und Vorleistungen? Und wie gehen die Branchen nun mit den stark eingeschränkten Handelsbeziehungen um? Diesen und weiteren Fragen gehen unsere ifo-Expert*innen für einige Branchen nach." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Die Folgen des Kriegs in der Ukraine und der Energiekrise für Wirtschaft und Arbeitsmarkt in Deutschland (2022)
Zika, Gerd ; Weber, Enzo ; Maier, Tobias ; Schneemann, Christian ; Kalinowski, Michael; Wolter, Marc Ingo; Zenk, Johanna ;Zitatform
Zika, Gerd, Christian Schneemann, Enzo Weber, Johanna Zenk, Michael Kalinowski, Tobias Maier & Marc Ingo Wolter (2022): Die Folgen des Kriegs in der Ukraine und der Energiekrise für Wirtschaft und Arbeitsmarkt in Deutschland. (IAB-Forschungsbericht 11/2022), Nürnberg, 34 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2211
Abstract
"Der Forschungsbericht beschreibt die mittel- und langfristigen Folgen des Krieges in der Ukraine und der Energiekrise auf die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt in Deutschland. Auf Basis von Modellrechnungen werden zwei Szenarien simuliert: ein Szenario mit Krieg in der Ukraine, das die tatsächlichen Entwicklungen widerspiegelt (Referenz-Szenario) und ein (rein theoretisches) Szenario, in dem es zu keinem Krieg in der Ukraine gekommen wäre (Alternativ-Szenario „Frieden in Europa“). Ein Vergleich beider Szenarien soll anschließend zeigen, welche Folgen das Kriegsgeschehen auf verschiedene Wirtschaftsbereiche und Berufsgruppen in Deutschland haben könnte. Die Ergebnisse sind mit einer hohen Unsicherheit über den weiteren Kriegsverlauf behaftet und können, je nach Entwicklung, von den tatsächlichen künftig eintretenden Folgen für die Wirtschaft mehr oder weniger stark abweichen. Sie zeigen dennoch auf, welche Auswirkungen der Krieg auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt unter den getroffenen Annahmen haben kann und welche Wirtschaftszweige und Berufsgruppen besonders stark betroffen sind. Da aber vor allem hinsichtlich der weiteren Preisentwicklung bei den Energiepreisen hohe Unsicherheit besteht, wurde zusätzlich ein Verschärfungsszenario gerechnet, in dem davon ausgegangen wird, dass es zu einer doppelt so hohen Energiepreissteigerung kommt wie bislang beobachtet. Die Szenarien wurden anhand verschiedener Annahmen modelliert, die aus den Erkenntnissen des Eskalationsstandes von Ende Mai 2022 abgeleitet sind. Es wird davon ausgegangen, dass die gegen Russland verhängten Sanktionen über den gesamten Analysezeitraum bestehen bleiben, selbst wenn der Krieg bis dahin beendet ist. Weitere Annahmen betreffen die Zahl der ukrainischen Geflüchteten, die nach Deutschland einwandern, die Entwicklung der Energie- und Importpreise, der Warenexporte und Lieferengpässe, der staatlichen Ausgaben für Verteidigung und nationale Sicherheit sowie der staatliche Entlastungspakete für Unternehmen und private Haushalte. Die Ergebnisse zeigen, dass sich der Krieg in der Ukraine und die Energiekrise sowohl mittel- als auch langfristig negativ auf die deutsche Wirtschaftsleistung und den deutschen Arbeitsmarkt auswirken. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) wird den Berechnungen zufolge im Jahr 2023 um rund 1,7 Prozent niedriger liegen, als es ohne den Krieg gelegen hätte. Das Wirtschaftswachstum wird insbesondere durch die gestiegenen Preise für fossile Rohstoffe abgeschwächt. Sie belasten sowohl die Exportwirtschaft als auch die Konsummöglichkeiten der privaten Haushalte. Die niedrigeren Exportaktivitäten tragen den größten Anteil an der schwächeren Wirtschaftsleistung. Bis 2030 verliert die deutsche Wirtschaft über 260 Milliarden Euro an Wertschöpfung, die durch den Krieg in der Ukraine und die Energiekrise nicht realisiert werden kann. Auch auf dem Arbeitsmarkt kommt es zu überwiegend negativen Effekten. Zwischen 2022 und 2028 werden durchschnittlich 150.000 Personen weniger beschäftigt sein. Durch den Zuzug von Geflüchteten nimmt die Erwerbsbevölkerung in Deutschland zwar zu. Die schlechteren Wirtschafts- und Verdienstaussichten führen in den ersten Jahren jedoch zu einem nahezu unveränderten Arbeitskräfteangebot. Erst ab 2025 schlägt sich der Zuzug in einem höheren Arbeitskräfteangebot nieder. Aus Arbeitsmarktperspektive zählt das bereits durch die Covid-19-Pandemie gebeutelte Gastgewerbe auch im Zuge des Ukraine-Kriegs und der Energiekrise zu den größten Verlierern unter den Wirtschaftsbereichen. Denn die geringeren Konsumausgaben der privaten Haushalte führen hier zu einem deutlich niedrigeren Bedarf an Erwerbstätigen. Auch im Verarbeitenden Gewerbe kommt es zu einer niedrigeren Erwerbstätigkeit, wobei hier die Arbeitsintensität geringer ist als in vielen Dienstleistungsbereichen. Die Bereiche „Öffentliche Verwaltung, Verteidigung und Sozialversicherung“ sowie „Erziehung und Unterricht“ hingegen haben wegen der Reaktionen des Staates auf den Krieg in der Ukraine und die Energiekrise einen höheren Bedarf an Arbeitskräften. Dies gilt sowohl mittel- als auch längerfristig und spiegelt sich auch in den dort tätigen Berufsgruppen wider. Während sich die aktuellen Engpässe in der Gastronomie durch den geringeren Personalbedarf entspannen dürften, verschärfen sich die Engpässe in Folge des Zuzugs von Geflüchteten bei Lehrkräften an allgemeinbildenden Schulen sowie bei Erzieherinnen und Erziehern, Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern und Heilerziehungspflegerinnen und -pflegern. In der langen Frist zeigen sich zudem Verschiebungen der Erwerbstätigen hin zu höheren Anforderungsniveaus, die durch den Krieg in der Ukraine und die Energiekrise bedingt sind. Ein Vergleich der Arbeitswelt anhand von Wirtschaftsbereichs-Berufs-Kombinationen verdeutlicht, dass es durch den Krieg in der Ukraine und die Energiekrise nicht nur zum Abbau von Arbeitsplätzen in Deutschland kommt, sondern auch neue Arbeitsplätze geschaffen werden. In Summe überwiegt zwar der Arbeitsplatzabbau, es kommt jedoch auch zu strukturellen Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt. Diese sind besonders in der mittleren Frist stark ausgeprägt und flachen im Zeitverlauf ab. Angesichts dieser Ergebnisse ist in den kommenden Jahren mit einer geringeren Wertschöpfung, niedriger Erwerbstätigkeit und strukturellen Verschiebungen zwischen Wirtschaftsbereichen und Berufsgruppen zu rechnen. Die Herausforderung für Politik und Wirtschaft wird einerseits darin bestehen, Personen, die ihren Arbeitsplatz in Folge des Ukraine-Krieges und der Energiekrise verlieren, anderweitig in den Arbeitsmarkt zu reintegrieren. Andererseits gilt es, den Engpässen in denjenigen Berufsgruppen entgegenzuwirken, in denen die Bedarfe durch den Krieg in der Ukraine und die Energiekrise steigen, und in denen bereits heute ein knappes Arbeitsangebot herrscht. Falls ein nennenswerter Anteil der aus der Ukraine Geflüchteten in Deutschland bleibt, böte sich durch deren Integration in Beschäftigung angesichts des knappen Arbeitsangebots jedoch auch eine Chance. Sollte es jedoch zu einer doppelt so hohen Energiepreissteigerung kommen wie bislang beobachtet (+160%), wäre im kommenden Jahr das BIP um fast vier Prozent niedriger als im Alternativszenario. 2030 würde das BIP noch um ein halbes Prozent niedriger ausfallen. Auf dem Arbeitsmarkt würden unter diesen Annahmen nach drei Jahren 660 000 Personen (1,5%) weniger beschäftigt sein als im Alternativ-Szenario „Frieden in Europa“. 2030 wären noch 60 000 Personen (0,2%) Arbeitsplätze vom Abbau betroffen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Krieg treibt Energiepreise – Hohe Inflation belastet Konjunktur (2022)
Zitatform
(2022): Krieg treibt Energiepreise – Hohe Inflation belastet Konjunktur. In: Konjunktur aktuell, Jg. 10, H. 2, S. 36-65.
Abstract
"Die Weltwirtschaft ist auch im Sommerhalbjahr verschiedenen schweren Belastungen ausgesetzt, die die Preise stark steigen lassen. Produktionsstilllegungen im Zuge der chinesischen Null-Covid-Strategie und der Angriff gegen die Ukraine heizen die Inflation weltweit an. Auch in Deutschland wird die konjunkturelle Entwicklung durch die mit dem Krieg verbundenen Preissteigerungen sowie unterbrochene Lieferketten schwer belastet. Die konjunkturellen Aussichten für den Sommer sind trüb. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt wird im Jahr 2022 um 1,5% zunehmen. In Ostdeutschland liegt der Zuwachs bei 1%." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Wirtschaftliche Folgen der im Rahmen des Ukraine-Konflikts verhängten Sanktionen: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der AfD(Drucksache 20/1294) (2022)
Zitatform
(2022): Wirtschaftliche Folgen der im Rahmen des Ukraine-Konflikts verhängten Sanktionen. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der AfD(Drucksache 20/1294). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 20/1564 (26.04.2022)), 5 S.
Abstract
Die Bundesregierung hat das ifo Institut beauftragt, die monatliche Unternehmensbefragung mit Blick auf mögliche Effekte des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine für deutsche Unternehmen insbesondere bezüglich Lieferkettenstörungen im Handel mit den betroffenen Ländern und die Betroffenheit durch Energiepreissteigerungen auszuweiten. Ergebnisse werden Anfang Mai 2022 vorgelegt. Bisher liegen keine Informationen vor, welche Branchen in welchem konkreten Ausmaß von den Sanktionen oder welche Bundesländer von Sanktionen gegen Russland bzw. von den bisher beschlossenen russischen Gegensanktionen gegen Deutschland und die EU wirtschaftlich besonders betroffen sein werden. Auf ein umfassendes Maßnahmenpaket zur Unterstützung von Unternehmen, die von Kriegs- und Sanktionsfolgen besonders betroffen sind, wird hingewiesen: Zu den Maßnahmen zählen ein neues KfW-Kreditprogramm sowie erweiterte Bürgschaftsprogramme. Zudem bereitet die Bundesregierung ergänzende Maßnahmen für Unternehmen vor, die besonders mit hohen Energiekosten belastet sind. Erste institutionelle Prognosen bzw. Modellsimulationen zur Auswirkung des Angriffskrieges Russlands auf die Ukraine und der getroffenen Sanktionen auf die Wirtschaft der Eurozone wurden im März von der Europäischen Zentralbank, der OECD sowie vom IWF vorgelegt. (IAB)
-
Literaturhinweis
Preisschock gefährdet Erholung der deutschen Wirtschaft (2022)
Zitatform
(2022): Preisschock gefährdet Erholung der deutschen Wirtschaft. In: Konjunktur aktuell, Jg. 10, H. 1, S. 2-32.
Abstract
"Der Angriff Russlands auf die Ukraine hat die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Europa drastisch verschlechtert. Rohstoff- und Energiepreise sind stark gestiegen, und die Sanktionen bringen den gesamten Russlandhandel nahezu zum Erliegen. Auch die deutsche Wirtschaft trifft es vor allem über einen Energiepreisschock, aber auch über unterbrochene Handelsströme und eine allgemeine Verunsicherung. Gleichwohl erhält die Konjunktur von der Aufhebung vieler Pandemie-Restriktionen einen kräftigen Schub. Das deutsche BIP wird 2022 um 3,1% zunehmen. Die ostdeutsche Wirtschaft wird vom Krieg kaum schwerer getroffen als die gesamtdeutsche Wirtschaft." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Zu den möglichen gesamtwirtschaftlichen Folgen des Ukrainekriegs: Simulationsrechnungen zu einem verschärften Risikoszenario (2022)
Zitatform
(2022): Zu den möglichen gesamtwirtschaftlichen Folgen des Ukrainekriegs: Simulationsrechnungen zu einem verschärften Risikoszenario. In: Monatsbericht / Deutsche Bundesbank, Jg. 74, H. 4, S. 15-31.
Abstract
"Dieser Beitrag stellt Modellrechnungen vor, um die gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen einer solchen Eskalation zu beziffern. Dabei kommen das Weltwirtschaftsmodell NiGEM, das makroökonometrische Modell der Bundesbank (BbkM-DE), ein lineares sektorales Input-Output-Modell und verschiedene Satellitenmodelle zum Einsatz. Mit NiGEM werden die internationalen Wirtschaftsverflechtungen abgebildet, das BbkM-DE berücksichtigt die Besonderheiten der deutschen Wirtschaft, und das Input-Output-Modell soll Rationierungseffekte beim Energieeinsatz erfassen." (Textauszug, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Quarterly Review of Employment and Social Developments in Europe (ESDE) – March 2022 (2022)
Zitatform
(2022): Quarterly Review of Employment and Social Developments in Europe (ESDE) – March 2022. (Employment and social developments in Europe : Quarterly review), Luxembourg, 22 S.
Abstract
"The tragic events occurring in Ukraine are dramatically changing the political, economic and social outlook in Europe. This March 2022 edition of the Employment and Social Developments Quarterly Review discusses data collected before the unjustified invasion of Ukraine by Russia on 24 February 2022. While it is too soon to evaluate the socio-economic consequences of this war, this report will briefly hint at potential developments when reviewing the outlook of some indicators. The data collected until the end of 2021 show that the improvement in the economic environment that started in spring 2021 continued throughout the year, although with weaker growth in the fourth quarter due to the resurgence last autumn of the COVID-19 pandemic and continued supply bottlenecks. Although weaker, economic growth was accompanied by a robust increase in headcount employment and by a steady fall of the unemployment rate, with both indicators improving compared with their pre-crisis record levels. Labour shortages continued to increase and the labour market slack dropped considerably." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Wirtschaftliche und soziale Auswirkungen und Politikimplikationen des Kriegs in der Ukraine (2022)
Zitatform
(2022): Wirtschaftliche und soziale Auswirkungen und Politikimplikationen des Kriegs in der Ukraine. In: OECD-Wirtschaftsausblick H. Zwischenausgabe März 2022, S. 1-15. DOI:10.1787/3ecef821-de
Abstract
"Der Ukrainekrieg wird tiefgreifende Auswirkungen auf die OECD-Länder und die Welt insgesamt haben. Die humanitären Kosten sind bereits gewaltig: Millionen Menschen fliehen aus dem Kriegsgebiet. Dieser Zwischenausblick stellt eine Aktualisierung des OECD-Wirtschaftsausblicks vom Dezember 2021 dar. Er befasst sich mit den möglichen wirtschaftlichen und sozialen Folgen des Kriegs, der die Erholung der Weltwirtschaft von der Coronapandemie verlangsamen und die Inflation weltweit noch stärker in die Höhe treiben dürfte." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Krieg in der Ukraine: Auswirkungen auf den deutschen Arbeitsmarkt: Überblick zum Datenangebot der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (2022)
Zitatform
(2022): Krieg in der Ukraine: Auswirkungen auf den deutschen Arbeitsmarkt. Überblick zum Datenangebot der Statistik der Bundesagentur für Arbeit. (Grundlagen: Hintergrundinfo / Bundesagentur für Arbeit), Nürnberg, 9 S.
Abstract
"Mit dem Einmarsch russischer Truppen begann am 24.02.2022 der Krieg in der Ukraine. Seitdem wird in den Medien täglich über die Ausweitung der Kampfhandlungen und die unmittelbaren Folgen des Krieges für die Bevölkerung berichtet. Menschen flüchten in die angrenzenden EU-Staaten und zunehmend auch nach Deutschland. Kampfhandlungen beeinträchtigen die Produktion in der Ukraine selbst und damit auch den internationalen Warenaustausch. Infolge der verhängten Sanktionen sind Im- und Exporte aus bzw. nach Russland stark eingeschränkt. Öl und Gas werden derzeit zwar noch weiter aus Russland importiert. Aber die Preise für die Energieträger steigen erheblich, auch in Erwartung möglicher Lieferstopps. Vor diesem Hintergrund wird deutlich, dass der Krieg in der Ukraine auch Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft und in der Folge auf den deutschen Arbeitsmarkt haben wird. Dieser Beitrag informiert über statistische Indikatoren und Produkte, mit deren Hilfe sich künftige Auswirkungen auch regional - aufzeigen lassen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Link zur aktuellen Version, ältere Fassungen online nicht mehr verfügbar. -
Literaturhinweis
Arbeits- und Fachkräftemangel trotz Arbeitslosigkeit (2022)
Zitatform
(2022): Arbeits- und Fachkräftemangel trotz Arbeitslosigkeit. (Berichte: Arbeitsmarkt kompakt / Bundesagentur für Arbeit), Nürnberg, 19 S.
Abstract
"- Die ökonomischen Debatten werden im Sommer 2022 maßgeblich von zwei Themen bestimmt: vom Krieg in der Ukraine und seinen wirtschaftlichen Auswirkungen sowie vom Arbeits- und Fachkräftemangel in Deutschland. - Gerade die Diskussion über den Arbeits- und Fachkräftemangel war in dieser Intensität nicht zu erwarten – schließlich befindet sich die deutsche Wirtschaft nicht in einer konjunkturellen Boomphase. Teilweise sind sogar die Folgen der Corona-Pandemie auf dem Arbeitsmarkt noch nicht gänzlich überwunden, was sich beispielsweise noch immer in einer erhöhten Langzeitarbeitslosigkeit zeigt. Zusätzlich belasten der Krieg in der Ukraine und die damit verbundenen Lieferengpässe sowie steigende Energiepreise die Stimmung unter den Verbrauchern und in der Wirtschaft. - Das scheint allerdings bisher keine spürbaren Auswirkungen auf den hohen Bedarf an neuen Arbeitskräften zu haben. Die hohe Einstellungsbereitschaft zeigt sich in einem erneuten Rekordwert bei den offenen Stellen in Deutschland. Im zweiten Quartal 2022 gab es nach Erkenntnissen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 1,9 Millionen offene Stellen und damit so viele wie noch nie seit Beginn der Erhebung. - In Kombination mit dem demografischen Wandel und einer sinkenden Arbeitslosigkeit verschärft diese Entwicklung die Fachkräfteengpässe in vielen Branchen. Aktuell suchen das Gastgewerbe sowie Dienstleister rund um die Abwicklung von Reisenden an Flughäfen mit teilweise drastischen öffentlichen Appellen nach neuem Personal. Daneben zeigt sich weiterhin die Personalsituation in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen angespannt. Aber auch das Handwerk und die IT-Branche haben viele offene Stellen. - Das vorliegende Papier beleuchtet in einem ersten Schritt das verfügbare Arbeitskräfteangebot hinsichtlich seiner Dynamik und den Strukturen (Kapitel 2). Im darauffolgenden Kapitel wird die Struktur der (gemeldeten) Arbeitskräftenachfrage dargestellt. Im vierten Kapitel werden Arbeitslose und gemeldete Stellen im Hinblick auf Qualifikation, Beruf und Region gegenübergestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Link zur aktuellen Version, ältere Fassungen online nicht mehr verfügbar. -
Literaturhinweis
Economic and Social Impacts and Policy Implications of the War in Ukraine (2022)
Zitatform
(2022): Economic and Social Impacts and Policy Implications of the War in Ukraine. (OECD economic outlook Interim Report March 2022), Paris, 13 S. DOI:10.1787/4181d61b-en
Abstract
"Der Ukrainekrieg wird tiefgreifende Auswirkungen auf die OECD-Länder und die Welt insgesamt haben. Die humanitären Kosten sind bereits gewaltig: Millionen Menschen fliehen aus dem Kriegsgebiet. Dieser Zwischenausblick stellt eine Aktualisierung des OECD-Wirtschaftsausblicks vom Dezember 2021 dar. Er befasst sich mit den möglichen wirtschaftlichen und sozialen Folgen des Kriegs, der die Erholung der Weltwirtschaft von der Coronapandemie verlangsamen und die Inflation weltweit noch stärker in die Höhe treiben dürfte." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Von der Pandemie zur Energiekrise – Wirtschaft und Politik im Dauerstress: Kurzfassung der Gemeinschaftsdiagnose Frühjahr 2022 (2022)
Zitatform
(2022): Von der Pandemie zur Energiekrise – Wirtschaft und Politik im Dauerstress. Kurzfassung der Gemeinschaftsdiagnose Frühjahr 2022. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 75, H. 5, S. 58-63.
Abstract
"Die deutsche Wirtschaft steuert durch schwieriges Fahrwasser. Die Auftriebskräfte durch den Wegfall der Pandemiebeschränkungen, die Nachwehen der Coronakrise und die Schockwellen durch den Krieg in der Ukraine sorgen für gegenläufige konjunkturelle Strömungen. Allen Einflüssen gemeinsam ist ihre preistreibende Wirkung. Im zurückliegenden Winterhalbjahr haben vor allem die Maßnahmen zum Infektionsschutz die Wirtschaftsleistung gedämpft. Unter der Voraussetzung, dass das Kriegsgeschehen in der Ukraine mit Blick auf die ökonomische Aktivität nicht weiter eskaliert, werden die konjunkturellen Auftriebskräfte ab dem Frühjahr die Oberhand gewinnen. Nach einem schwachen Jahresauftakt dürfte das BIP im zweiten Quartal zwar deutlich zulegen, ohne die Belastung durch den Krieg in der Ukraine würde das Plus aber kräftiger ausfallen. Insgesamt verzögert sich der Erholungsprozess abermals. Das Vorkrisenniveau der Wirtschaftsleistung wird demnach erst im dritten Quartal des laufenden Jahres erreicht. Alles in allem erwarten die Institute einen Anstieg des BIP von 2,7% für dieses und 3,1% für nächstes Jahr. Im kommenden Jahr driftet die deutsche Wirtschaft in eine leichte Überauslastung. Maßgeblich dafür sind der hohe Auftragsüberhang in der Industrie sowie nachholende Konsumaktivität. Im Fall eines sofortigen Embargos für die Öl- und Gaslieferungen aus Russland in die EU würde hingegen die deutsche Wirtschaft in eine scharfe Rezession geraten. Der kumulierte Verlust an gesamtwirtschaftlicher Produktion dürfte sich dann bereits in den beiden Jahren 2022 und 2023 auf rund 220 Mrd. Euro belaufen, was mehr als 6,5% der jährlichen Wirtschaftsleistung entspricht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Der Preis des Kriegs – wer bezahlt? (2022)
Zitatform
(2022): Der Preis des Kriegs – wer bezahlt? In: OECD-Wirtschaftsausblick H. Zwischenbericht September, S. 1-24. DOI:10.1787/fc9852d5-de
Abstract
"Die Welt zahlt einen hohen Preis für Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine. Die erheblichen humanitären Kosten nehmen weiter zu und die Konjunkturaussichten haben sich weltweit noch stärker eingetrübt. Die zentralen Themen dieses Zwischenberichts sind die Auswirkungen des Kriegs auf die Weltwirtschaft sowie die Energiekrise. Das Wachstum leidet stärker unter dem Krieg als erwartet, da die Wirtschaft noch von der Coronapandemie angeschlagen ist. Die Inflation ist gestiegen und betrifft mittlerweile immer mehr Länder und Konsumgüter. Das Risiko von Energieversorgungsstörungen hat zugenommen. Dieser Zwischenbericht stellt eine Aktualisierung der Einschätzungen aus dem OECD-Wirtschaftsausblick 111 vom Juni 2022 dar." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Energiekrise: Inflation, Rezession, Wohlstandsverlust: Gemeinschaftsdiagnose 2-2022 (2022)
Zitatform
(2022): Energiekrise: Inflation, Rezession, Wohlstandsverlust. Gemeinschaftsdiagnose 2-2022. (Gemeinschaftsdiagnose), Essen, 83 S.
Abstract
"Die Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose legt hiermit ihre Analyse der Entwicklung der Weltwirtschaft und der deutschen Wirtschaft vor, die sie im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz erstellt hat. Die 145. Gemeinschaftsdiagnose enthält eine detaillierte Kurzfristprognose bis zum Jahr 2024 sowie eine mittelfristige Projektion der Wirtschaftsentwicklung bis zum Jahr 2027. Das Schwerpunktthema behandelt die konjunkturellen Folgen eines Gasmangels in Deutschland." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Deutsche finanzielle Unterstützung für die Ukraine seit 1991: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der AfD(Drucksache 20/1001) (2022)
Zitatform
(2022): Deutsche finanzielle Unterstützung für die Ukraine seit 1991. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der AfD(Drucksache 20/1001). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 20/1567 (27.04.2022)), 7 S.
Abstract
Die Zahlen, die in der Beantwortung der Anfrage genannt werden, beziehen sich auf die bilaterale und sonstige staatliche Entwicklungszusammenarbeit der Bundesregierung mit der Ukraine von 2002 bis 2022, so u.a. die bilaterale Zusammenarbeit im Agrar- und Forstbereich. Wenn es sich nicht um Haushaltsmittel des Bundes handelt, können keine Angaben zu ungebundenen Finanzkrediten über die Kreditanstalt für Wiederaufbau gemacht werden, ebenso nicht zum deutschen Anteil an gewährten Finanzmitteln des IWF, der Weltbank und der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung. Für weitere detaillierte Angaben oder Begründungen für das Fehlen von Daten wird auf die Antwort der Bundesregierung auf die Schriftliche Frage des Abgeordneten Petr Bystron vom 16. Februar 2022 verwiesen. (IAB)
-
Literaturhinweis
Auswirkungen der Fluchtmigration aus der Ukraine auf den Arbeitsmarkt und die Grundsicherung für Arbeitsuchende (2022)
Zitatform
(2022): Auswirkungen der Fluchtmigration aus der Ukraine auf den Arbeitsmarkt und die Grundsicherung für Arbeitsuchende. (Berichte: Arbeitsmarkt kompakt / Bundesagentur für Arbeit), Nürnberg, 11 S.
Abstract
"Der Bericht Arbeitsmarkt kompakt "Auswirkungen der Fluchtmigration aus der Ukraine auf den Arbeitsmarkt und die Grundsicherung für Arbeitsuchende" zeigt auf, wie sich die Zahl der gemeldeten erwerbsfähigen Personen, arbeitsuchenden, arbeitslosen sowie regelleistungsberechtigten Ukrainerinnen und Ukrainer seit dem Ausbruch des Krieges entwickelt hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Link zur aktuellen Version, ältere Fassungen online nicht mehr verfügbar. -
Literaturhinweis
Germany: 2022 Article IV Consultation-Press Release; Staff Report; and Statement by the Executive Director for Germany (2022)
Zitatform
(2022): Germany: 2022 Article IV Consultation-Press Release; Staff Report; and Statement by the Executive Director for Germany. (IMF country report 2022,229), Washington, DC, 88 S.
Abstract
"The fallout from the war in Ukraine has hit the German economy before it regained its pre-pandemic GDP level, with effects running through higher energy costs, the possibility of gas shortages and broader supply disruptions, and weaker confidence. Consumer price inflation has spiked above 8 percent, largely because of energy price increases, but inflation pressures are becoming more widespread." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Consequences of forced migration: A survey of recent findings (2019)
Zitatform
Becker, Sascha O. & Andreas Ferrara (2019): Consequences of forced migration: A survey of recent findings. In: Labour economics, Jg. 59, H. August, S. 1-16. DOI:10.1016/j.labeco.2019.02.007
Abstract
"Forced migration as a consequence of wars, civil conflicts, or natural disasters may have consequences different from those of voluntary migration. Recent work has highlighted the consequences of forced migration on receiving populations, on migrants themselves and on sending populations. We document findings from recent work, on education and other economic outcomes, but also on political outcomes. We summarize key lessons and point to gaps in the literature." (Author's abstract, © 2019 Elsevier) ((en))
