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Dossier

Integrierte Erwerbsbiografien (IEB)

Die Integrierten Erwerbsbiografien (IEB) des IAB sind Registerdaten der Bundesagentur für Arbeit (BA), die individuelle Informationen zu Beschäftigungszeiten, Bezugszeiten von SGB-II- bzw. SGB-III-Leistungen beinhalten sowie Informationen zu Zeiten, in denen arbeitsmarktpolitische Maßnahmen absolviert wurden. Die IEB enthalten umfassende und tagesgenaue Angaben zu Beschäftigung, Verdiensten, Arbeitslosigkeit, Leistungsbezug, Anforderungsniveau der ausgeübten Tätigkeit und einigen persönlichen Merkmalen von Erwerbspersonen, die für die wissenschaftlichen Analysen von IAB-Mitarbeitenden genutzt werden können.

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  • Literaturhinweis

    Essays in Applied Labor Economics (2021)

    Kunaschk, Max ;

    Zitatform

    Kunaschk, Max (2021): Essays in Applied Labor Economics. Erlangen, 175 S.

    Abstract

    "Diese Dissertation besteht aus vier unabhängigen Studien und behandelt die Themen Mindestlöhne, Geschlechterungleichheit auf dem Arbeitsmarkt, die Effekte einer großen Elterngeldreform, und Langzeitarbeitslosigkeit. Die breite der analysierten Themen zeigt die vielfältigen Möglichkeiten auf, die administrative Daten für die Forschung in der angewandten Wirtschaftswissenschaft bieten und diese Dissertation trägt damit neue Erkenntnisse zu zentralen Themen der Arbeitsmarktökonomik bei. Die erste Studie befasst sich mit den kausalen Effekten der Einführung eines Mindestlohns im deutschen Friseurgewerbe. Besonders an dem Sektor ist, dass er viele Charakteristika aufweist, die man von einem Arbeitsmarkt mit vollständiger Konkurrenz erwarten würde. Mithilfe der Vollerhebung aller abhängig beschäftigten Friseure in Deutschland und eines Difference-in-Differences-Ansatzes zeigt die Studie, dass selbst Mindestlöhne die, im Vergleich zum herrschenden Lohnniveau, relativ hoch sind, nicht zwangsläufig zu negativen Beschäftigungseffekten führen müssen, wie man es in einem Arbeitsmarkt mit vollständiger Konkurrenz eigentlich erwarten würde. Stattdessen zeigt die Studie, dass die Mindestlohneinführung zu einer Erhöhung der Verbraucherpreise geführt hat. Dies zeigt, dass zwar auch relativ hohe Mindestlöhne nicht zwangsläufig zu Arbeitsplatzverlusten führen, dies aber unter Umständen durch höhere Preise für Konsumenten kompensiert wird. Die zweite Studie befasst sich mit den kausalen Effekten der Einführung des nationalen Mindestlohns im Jahr 2015 auf geplante Humankapitalinvestitionen von Jugendlichen. Für diese Studie kombinieren wir Befragungsdaten mit einem Fokus auf Bildung mit administrativen Arbeitsmarktdaten. Mithilfe eines Difference-in-Differences-Ansatzes zeigt die Studie, dass die Reform die Wahrscheinlichkeit erhöht hat, dass Jugendliche einen höheren Schulabschluss erreichen wollen. Weiterhin zeigt die Studie mithilfe eines Triple Differencein-Differences-Ansatzes, dass dieser positive Effekt durch leistungsschwächere Jugendliche getrieben wird. Insgesamt implizieren die Ergebnisse, dass Jugendliche vorausschauend handeln und hinsichtlich ihrer Humankapitalentscheidungen sowohl auf Veränderungen von Löhnen, als auch auf Veränderungen der Wahrscheinlichkeit einen Arbeitsplatz zu finden reagieren. Die dritte Studie befasst sich mit Unterschieden in den Effekten des Kinderkriegens auf Geschlechterungleichheit auf dem Arbeitsmarkt in West- und Ostdeutschland, sowie mit den kausalen Effekten einer großen Elterngeldreform auf die Beschäftigungswahrscheinlichkeit von Müttern und Vätern. Diese Studie kombiniert verschiedene neue Ansätze, welche die Analysemöglichkeiten der administrativen Daten stark erweitern. Mithilfe eines Event-Study-Ansatzes zeigt die Studie, dass die Geburt des ersten Kindes die Beschäftigungswahrscheinlichkeit von Frauen in West- und in Ostdeutschland noch deutlich unterschiedlich beeinflusst, während es bei Männern kaum Unterschiede gibt. Hinsichtlich der Elterngeldreform zeigt die Studie, dass diese den Anteil der Väter, die Elternzeit nehmen, stark erhöht hat. Mithilfe eines neuen empirischen Ansatzes, der einen Event-Study-Ansatz mit einem Difference-in-Differences-Ansatz kombiniert, zeigt die Studie weiterhin, dass die Elterngeldreform das Arbeitsangebot von Männern und Frauen im ersten Jahr nach der Geburt des Kindes verringert hat, die Reform aber nach Ablauf der Periode während der Elterngeld gezahlt wird keine Auswirkungen auf die Beschäftigung beider Partner hatte. Letztlich zeigt die Studie noch, dass es keine langfristigen Effekte auf die Beschäftigungswahrscheinlichkeit beider Partner hat, wenn der Vater Elternzeit nimmt. Die vierte Studie vergleicht verschiedene statistische Methoden zur Vorhersage von Langzeitarbeitslosigkeit. Die Studie vergleicht Vorhersagen basierend auf logistischen Regressionsmodellen mit Vorhersagen basierend auf Random Forest Modellen und zeigt, dass, abhängig davon welche Ziele verfolgt werden und welche Budgetrestriktionen die Möglichkeiten staatlicher Jobvermittlung einschränken, eine der beiden Methoden zu bevorzugen ist. Vorhersagen basierend auf logistischen Regressionsmodellen identifizieren einen größeren Anteil der Personen, die Langzeitarbeitslos werden, während Vorhersagen basierend auf Random Forest Modellen einen geringeren Anteil an nicht-Langzeitarbeitslosen falsch als solche klassifizieren. Weiterhin zeigt die Studie, wie staatliche Arbeitsvermittlung potenzielle statistischer Diskriminierung adressieren kann und diskutiert Fragen hinsichtlich der praktischen Implementierung statistischer Vorhersagemethoden. Durch die Nutzung qualitativ hochwertiger administrativer Daten in Kombination mit einer Vielfalt empirischer Methoden trägt diese Dissertation somit zum Feld der angewandten Arbeitsmarktökonomik bei, indem sie neue Erkenntnisse zu wichtigen Themen des Feldes liefert. Während die ersten drei Studien hauptsächlich auf die Identifikation kausaler Effekte von Arbeitsmarktreformen abzielen, beschäftigt sich die vierte Studie vornehmlich mit den praktischen Implikationen der Nutzung statistischer Vorhersagemethoden in staatlicher Arbeitsvermittlung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kunaschk, Max ;
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  • Literaturhinweis

    Karriereentscheidungen und Karriereverläufe Promovierter - zur Multifunktionalität der Promotion: Studien im Rahmen des Bundesberichts Wissenschaftlicher Nachwuchs (BuWiN) 2021 (2021)

    König, Johannes ; Otto, Anne ; Schirmer, Hendrik; Briedis, Kolja; Cordua, Fine; Bünstorf, Guido ;

    Zitatform

    König, Johannes, Anne Otto, Guido Bünstorf, Kolja Briedis, Fine Cordua & Hendrik Schirmer (2021): Karriereentscheidungen und Karriereverläufe Promovierter - zur Multifunktionalität der Promotion. Studien im Rahmen des Bundesberichts Wissenschaftlicher Nachwuchs (BuWiN) 2021. (Bundesbericht Wissenschaftlicher Nachwuchs 4,B3), 161 S.

    Abstract

    "Die Begleitstudie mit dem Titel „Karriereentscheidungen und Karriereverläufe Promovierter – zur Multifunktionalität der Promotion“ nimmt die Karriereverläufe und die berufliche Situation nach der Promotion in den Blick und liefert zahlreiche detaillierte Befunde z. B. zur Übernahme von Leitungspositionen, zum Einkommen und zum Verbleib im Wissenschaftssystem. Eine Besonderheit der Begleitstudie ist, dass sie mit den Absolventenstudien, dem Promoviertenpanel des DZHW und dem IAB-INCHER-Projekt zu erworbenen Doktorgraden unterschiedliche Datenbasen einbezieht. Dadurch wird eine Analyse der Karriereentscheidungen und Karriereverläufe Promovierter vor, während und nach der Promotion in Deutschland möglich." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    König, Johannes ; Otto, Anne ;
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  • Literaturhinweis

    Firm productivity, wages, and sorting (2021)

    Lochner, Benjamin ; Schulz, Bastian ;

    Zitatform

    Lochner, Benjamin & Bastian Schulz (2021): Firm productivity, wages, and sorting. (University Aarhus. Economics working paper 2021-04), Aarhus, 58 S.

    Abstract

    "We study the link between firms’ productivity and the wages firms pay. Guided by labor market sorting theory, we infer firm productivity from estimating firm-level production functions, taking into account that worker ability and firm productivity may interact at the match level. Using German data, we find that high wages are not necessarily a reflection of high firm productivity. Observed worker transitions towards higher wages are sometimes directed downwards on the firm-productivity ladder. Worker sorting into high-productivity firms is thus less pronounced than sorting into high-wage firms. Consequently, an implication of increasing wage sorting could be decreasing allocative efficiency." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Lochner, Benjamin ;
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  • Literaturhinweis

    Comparing ethnic segregation across cities measurement issues matter (2021)

    Meister, Moritz ; Niebuhr, Annekatrin ;

    Zitatform

    Meister, Moritz & Annekatrin Niebuhr (2021): Comparing ethnic segregation across cities measurement issues matter. In: Review of regional research, Jg. 41, H. 1, S. 33-54., 2020-10-23. DOI:10.1007/s10037-020-00145-4

    Abstract

    "This paper investigates how important measurement issues such as the modifiable areal unit problem (MAUP), random unevenness and spatial autocorrelation affect cross-sectional studies of ethnic segregation. We use geocoded data for German cities to investigate the impact of these measurement problems on the average level of segregation and on the ranking of cities. The findings on the average level of residential segregation turn out to be rather robust. The ranking of cities is, however, sensitive to the assumptions regarding reallocation of population across neighbourhoods that the use of different segregation measures involves. Moreover, the results suggest that standard aspatial approaches tend to underrate the degree of segregation because they ignore the spatial clustering of ethnic groups. In contrast, non-consideration of random unevenness gives rise to a moderate upward bias of the mean segregation level and involves minor changes in the ranking of cities if the minority group is large. However, the importance of random segregation significantly increases as the size of the minority group declines. If the size of specific ethnic groups differs across regions, this may also affect the ranking of regions. Thus, the necessity to properly account for measurement issues increases as segregation analyses become more detailed and consider specific (small) minority groups." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Niebuhr, Annekatrin ;
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  • Literaturhinweis

    Jugendliche aus Förderschulen mit Schwerpunkt "Lernen": Schwieriger Übergang in Ausbildung und Arbeitsmarkt (2021)

    Menze, Laura ; Anger, Silke ; Pollak, Reinhard ; Solga, Heike ; Sandner, Malte ;

    Zitatform

    Menze, Laura, Malte Sandner, Silke Anger, Reinhard Pollak & Heike Solga (2021): Jugendliche aus Förderschulen mit Schwerpunkt "Lernen": Schwieriger Übergang in Ausbildung und Arbeitsmarkt. (IAB-Kurzbericht 22/2021), Nürnberg, 12 S.

    Abstract

    "In Deutschland wird ein vergleichsweise hoher Anteil der Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf an separaten Förderschulen unterrichtet. Dort erreichen die jungen Menschen häufig keinen Schulabschluss und gehören damit zu einer am Arbeitsmarkt vulnerablen Gruppe. Deshalb wird in dem Kurzbericht untersucht, ob und wie diesen Jugendlichen der Zugang in Ausbildung und zum Arbeitsmarkt gelingt. Die Ergebnisse zeigen: Jugendliche von Förderschulen mit dem Schwerpunkt „Lernen“ finden seltener Zugang zu einer Ausbildung und erwerben bis zum Alter von 20 Jahren seltener einen Ausbildungsabschluss als Jugendliche von Regelschulen, selbst wenn sie einen vergleichbaren Schulabschluss haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Anger, Silke ; Sandner, Malte ;
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  • Literaturhinweis

    Couples, Careers, and Spatial Mobility (2021)

    Nassal, Lea; Paul, Marie ;

    Zitatform

    Nassal, Lea & Marie Paul (2021): Couples, Careers, and Spatial Mobility. In: Verein für Socialpolitik (Hrsg.) (2021): Climate Economics. Beiträge zur Jahrestagung des Vereins für Socialpolitik 2021.

    Abstract

    "We examine the employment and earnings effects of long-distance moves for married couples based on a new administrative data set from Germany. Using difference-in-difference propensity score matching, we estimate the average treatment effect for moving couples while precisely accounting for pre-move employment dynamics. Our results show that men’s earnings increase significantly after the move, while women suffer large losses in the first years after the move. We shed light on potential mechanisms and show that spouses’ earnings response is driven by men moving to larger, higher paying establishments, whereas women move to smaller, lower paying establishments. We explore effect heterogeneity by spouses’ relative earnings before the move and find evidence for gender asymmetries." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Ausbildungsabbrüche und -unterbrechungen im Vergleich: Ohne Abschluss ist der Verdienst geringer und die Dauer der Beschäftigung kürzer (2021)

    Patzina, Alexander ; Wydra-Somaggio, Gabriele ;

    Zitatform

    Patzina, Alexander & Gabriele Wydra-Somaggio (2021): Ausbildungsabbrüche und -unterbrechungen im Vergleich: Ohne Abschluss ist der Verdienst geringer und die Dauer der Beschäftigung kürzer. (IAB-Kurzbericht 18/2021), Nürnberg, 11 S.

    Abstract

    "Wenn junge Menschen ihren Ausbildungsvertrag vorzeitig lösen, wird das häufig als Nachteil für die Jugendlichen und die Ausbildungsbetriebe gesehen. Jedoch führt nicht jede vorzeitige Vertragslösung zu einem Abbruch der Ausbildung. Vielmehr ergibt sich dadurch auch die Chance, dass sich die Passung zwischen Jugendlichen und ihren Ausbildungsstellen verbessert. Die Analysen auf Basis des Ausbildungspanels Saarlands zeigen, dass Personen, die ihre Ausbildung lediglich unterbrechen, nahezu die gleichen Verdienstchancen aufweisen wie Auszubildende ohne Vertragslösung. Personen ohne abgeschlossene Ausbildung schneiden im Vergleich dazu deutlich schlechter ab." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Health, Personality Disorders, Work Commitment and Training to Employment Transitions (2021)

    Patzina, Alexander ; Dietrich, Hans ; Barabasch, Anton;

    Zitatform

    Patzina, Alexander, Hans Dietrich & Anton Barabasch (2021): Health, Personality Disorders, Work Commitment and Training to Employment Transitions. (SocArXiv papers), 31 S. DOI:10.31235/osf.io/fhj95

    Abstract

    "This study analyzes the influence of mental and physical health, coping abilities, cooperativeness, and work commitment on the transition from apprenticeship training to a first job. In doing so, we first investigate transitions to regular employment within six months post-graduation. Second, we analyze gapless transitions from training to a first job. Third, we investigate transitions to a decent first job. This study draws on a unique dataset of 1,061 individuals from Germany that combines rich survey and register data. The baseline survey takes place during the last year of training for these individuals and contains information on their schooling, health, personality disorders and work attitudes. The register data measure the training environment and labor market outcomes. The results from linear probability models reveal that only physical health is associated with finding a first job within six months. Physical and mental health are associated with gapless transitions. Overall health, coping abilities and work commitment are important in terms of finding decent employment. However, when conditioning on individual and training firm characteristics, these associations are weakened and become statistically insignificant. Thus, the constructs under study might drive school graduates into certain training firms and occupations leading to decent first jobs. Fourth, our results indicate that the effect of overall health on gapless transitions is largest for individuals with higher levels of education, while the overall health effect is almost zero for those who are least educated. Thus, this study provides evidence of a cumulative disadvantage of the least educated in the school-to-work transition." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Patzina, Alexander ; Dietrich, Hans ;
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  • Literaturhinweis

    Ländliche Räume: Ab-, Rück- und Zuwanderungsregionen (2021)

    Peters, Jan Cornelius ; Niebuhr, Annekatrin ; Stiller, Johannes; Meister, Moritz ;

    Zitatform

    Peters, Jan Cornelius, Moritz Meister, Annekatrin Niebuhr & Johannes Stiller (2021): Ländliche Räume: Ab-, Rück- und Zuwanderungsregionen. (Thünen à la carte 10), 5 S. DOI:10.3220/CA1633423979000

    Abstract

    "Die regionale Verfügbarkeit von (hoch-)qualifizierten Arbeitskräften ist für die künftige Entwicklung ländlicher Räume in einer zunehmend wissensorientierten Volkswirtschaft von zentraler Bedeutung. Mit dem demografischen Wandel gewinnt das Wanderungsergebnis einer Region verstärkt an Relevanz. Ergebnisse des Projektes »MobiLä« liefern neue Erkenntnisse über Ab-, Rück- und Zuwanderungen von Arbeitskräften innerhalb Deutschlands." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Niebuhr, Annekatrin ;
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  • Literaturhinweis

    Minimum Wages in Concentrated Labor Markets (2021)

    Popp, Martin ;

    Zitatform

    Popp, Martin (2021): Minimum Wages in Concentrated Labor Markets. (BGPE discussion paper 214), Nürnberg, 100 S.

    Abstract

    "Economists increasingly refer to monopsony power to reconcile the absence of negative employment effects of minimum wages with theory. However, systematic evidence for the monopsony argument is scarce. In this paper, I perform a comprehensive test of monopsony theory by using labor market concentration as a proxy for monopsony power. Labor market concentration turns out substantial in Germany. Absent wage floors, a 10 percent increase in labor market concentration makes firms reduce wages by 0.5 percent and employment by 1.6 percent, reflecting monopsonistic exploitation. In line with perfect competition, sectoral minimum wages lead to negative employment effects in slightly concentrated labor markets. This effect weakens with increasing concentration and, ultimately, becomes positive in highly concentrated or monopsonistic markets. Overall, the results lend empirical support to the monopsony argument, implying that conventional minimum wage effects on employment conceal heterogeneity across market forms." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Popp, Martin ;
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  • Literaturhinweis

    Minimum Wages in Concentrated Labor Markets (2021)

    Popp, Martin ;

    Zitatform

    Popp, Martin (2021): Minimum Wages in Concentrated Labor Markets. (IAB-Discussion Paper 21/2021), Nürnberg, 107 S.

    Abstract

    "Monopson-Macht wird zunehmend angeführt, um das Ausbleiben negativer Beschäftigungseffekte von Mindestlöhnen mit der ökonomischen Theorie in Einklang zu bringen. In der Literatur finden sich jedoch kaum systematische Belege für das Monopson-Argument. In diesem Beitrag führe ich einen umfassenden Test der Monopson-Theorie durch, indem ich Indizes der Arbeitsmarkkonzentration heranziehe, um die Monopson-Macht von Betrieben zu approximieren. Die Arbeitsmarktkonzentration fällt in Deutschland erheblich aus. In Abwesenheit von Mindestlöhnen führt ein zehnprozentiger Anstieg der Arbeitsmarktkonzentration dazu, dass Betriebe sowohl ihre durchschnittlich ausbezahlten Löhne um 0,5 Prozent als auch ihre Beschäftigung um 1,6 Prozent senken, was eine monopsonistische Ausbeutung widerspiegelt. In Übereinstimmung mit der Theorie der vollständigen Konkurrenz gehen branchenspezifische Mindestlöhne mit negativen Beschäftigungseffekten in leicht konzentrierten Arbeitsmärkten einher. Dieser negative Effekt schwächt sich mit zunehmender Konzentration ab und wird schließlich in stark konzentrierten bzw. monopsonistischen Märkten positiv. Damit stützen die empirischen Ergebnisse das Monopson-Argument, was nahelegt, dass bisher in der Literatur ausgewiesene Beschäftigungseffekte von Mindestlöhnen eine Heterogenität nach verschiedenen Marktformen nicht abbilden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Popp, Martin ;
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  • Literaturhinweis

    Die Rückwanderung von Arbeitskräften mildert die demografische Herausforderung vieler ländlicher Regionen nur selten (2021)

    Stiller, Johannes; Meister, Moritz ; Niebuhr, Annekatrin ; Peters, Jan Cornelius ;

    Zitatform

    Stiller, Johannes, Moritz Meister, Annekatrin Niebuhr & Jan Cornelius Peters (2021): Die Rückwanderung von Arbeitskräften mildert die demografische Herausforderung vieler ländlicher Regionen nur selten. In: IAB-Forum H. 28.05.2021 Nürnberg, o. Sz., 2021-05-26.

    Abstract

    "In öffentlichen Debatten wird oft die Hoffnung geäußert, dass die Rückwanderung von Arbeitskräften die demografische Situation ländlicher Räume in Deutschland verbessern kann. Tatsächlich machen Rückwanderungen einen bedeutenden Anteil der Binnenwanderung von Arbeitskräften aus. So war zwischen 2014 und 2017 mehr als jeder vierte Umzug in eine andere (Kreis-)Region eine Rückkehr in eine frühere Wohnortregion. Allerdings liegt die Zahl der zurückgekehrten Abwanderer nur in wenigen ländlichen Regionen auf dem Niveau der Wegzüge." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Niebuhr, Annekatrin ;
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  • Literaturhinweis

    Effekte arbeitsmarktpolitischer Reformen: Beschäftigung in Deutschland 1987 und 2007 (2021)

    Thomsen, Johannes Ulrich;

    Zitatform

    Thomsen, Johannes Ulrich (2021): Effekte arbeitsmarktpolitischer Reformen. Beschäftigung in Deutschland 1987 und 2007. (IAB-Bibliothek 373), Bielefeld: wbv, 374 S. DOI:10.3278/301044w

    Abstract

    "Soziale Ungleichheit ist ein zentrales Thema im gesellschaftlichen Diskurs. Sie wird zu einem großen Teil über die Erwerbstätigkeit und Integration in den Arbeitsmarkt (re-)produziert – daher kommt dem Strukturwandel des Arbeitsmarktes und den Reformen der sozialen Sicherungssysteme eine große Relevanz zu. Angesichts der Digitalisierung mit ihren künftigen Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt spielen Analysen der bisherigen Wandlungsprozesse und Sozialreformeffekte eine wichtige Rolle als essentielle Wissensbasis für die Untersuchung und das Verständnis der anstehenden Veränderungsprozesse. Die Studie untersucht die Effekte der deutschen Arbeitsmarktreformen der vergangenen dreißig Jahre. Konnten die Reformen ein breiteres Angebot an Beschäftigungsoptionen schaffen oder hatten sie einen erkennbaren Preis wie schlechtere Beschäftigungsbedingungen? Die Analyse zeigt, inwiefern verschiedene Personengruppen oder Wirtschaftszweige betroffen sind und die Auswirkungen der Flexibilisierung in unterschiedlichem Ausmaß tragen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

    E-Book, Open Access
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  • Literaturhinweis

    Schneller ist nicht immer besser: Sanktionen können sich längerfristig auf die Beschäftigungsqualität auswirken (Serie "Befunde aus der IAB-Grundsicherungsforschung 2017 bis 2020") (2021)

    Wolf, Markus ;

    Zitatform

    Wolf, Markus (2021): Schneller ist nicht immer besser: Sanktionen können sich längerfristig auf die Beschäftigungsqualität auswirken (Serie "Befunde aus der IAB-Grundsicherungsforschung 2017 bis 2020"). In: IAB-Forum H. 24.06.2021 Nürnberg, o. Sz., 2021-06-22.

    Abstract

    "Erwerbsfähige Leistungsberechtigte können sanktioniert werden, wenn sie gegen die ihnen obliegenden Pflichten verstoßen. Sanktionen können sich allerdings negativ auf die Qualität der aufgenommenen Beschäftigung auswirken und damit eine nachhaltige Erwerbsintegration erschweren. Eine neue IAB-Studie zeigt, dass solche Auswirkungen langfristig Bestand haben: Rund fünf Jahre nach der Sanktionierung ist die Beschäftigungsqualität bei Sanktionierten geringer als bei nicht Sanktionierten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wolf, Markus ;
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  • Literaturhinweis

    Determinants of successful labour market Integration as exemplified by the German Green Card programme (2021)

    Wrobel, Martin ;

    Zitatform

    Wrobel, Martin (2021): Determinants of successful labour market Integration as exemplified by the German Green Card programme. In: Journal of Ethnic and Migration Studies, Jg. 47, H. 17, S. 4135-4154., 2019-01-30. DOI:10.1080/1369183X.2019.1578644

    Abstract

    "The German Green Card programme that was in place from the year 2000 to 2004 was intended to counter claims propagated by industry and trade associations of a shortage of ICT professionals. Even if it is debatable whether the programme can be judged as a success in terms of the absolute number of Green Cards issued, it provides important insights into the long-term integration of migrants from third countries coming to Germany for employment purposes - a matter where the Green Card programme was successful beyond the policy it was originally designed for. Using sequence and cluster analyses to examine the employment trajectories of some 1500 Green Card recipients who came to Germany reveals the personal, occupational and firm-specific characteristics that have contributed to successful integration. It emerges that the likelihood of a Green Card recipient becoming successfully integrated in the German labour market is quite high and grows with increasing establishment size. Other factors beneficial to integration are a moderate agreed wage, employment in a more technically-oriented occupation and in particular being of Central or Eastern European origin. Against the background of the current debate surrounding demographic change and the growing skill shortages, the results obtained in this paper provide indications as to how human capital that is in demand globally and is correspondingly mobile can be bound to the German labour market in the longer term." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Wrobel, Martin ;
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  • Literaturhinweis

    Early termination of vocational training: drop out or stop out? (2021)

    Wydra-Somaggio, Gabriele ;

    Zitatform

    Wydra-Somaggio, Gabriele (2021): Early termination of vocational training: drop out or stop out? In: Empirical Research in Vocational Education and Training, Jg. 13, 2020-12-08. DOI:10.1186/s40461-021-00109-z

    Abstract

    "Dropping out of the educational system has marked negative consequences in the labour market. Dropping out is followed by an early termination that does not necessarily mean leaving the educational system without graduating. Trainees may reassess their initial choice by starting another vocational education and training (VET) programme and preserve their labour market chances when graduating. This paper examines the factors that drive the decision to stop out (start new vocational training) after an early termination. The analysis is based on a data set for VET in Germany (Ausbildungspanel Saarland) that contains detailed information on the VET careers and labour market outcomes of almost 3000 apprentices who terminated their education early. The results show that approximately 71 percent of apprentices continue with another VET programme after a termination. Termination at an early stage of VET and training in a small establishment are more likely to lead to stopping out than to dropping out. Stopouts who terminate their contracts during an early stage of their VET programme are more likely to change their occupation and obtain a formal VET degree. The results suggest that dissatisfaction with VET must be recognized at an early stage in order for students to take appropriate measures with the aim of graduation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Wydra-Somaggio, Gabriele ;
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  • Literaturhinweis

    Übergang von der Schule ins Erwerbsleben: Ein Arbeitslosengeld-II-Bezug muss nicht von Dauer sein (2020)

    Achatz, Juliane; Schels, Brigitte ;

    Zitatform

    Achatz, Juliane & Brigitte Schels (2020): Übergang von der Schule ins Erwerbsleben: Ein Arbeitslosengeld-II-Bezug muss nicht von Dauer sein. (IAB-Kurzbericht 14/2020), Nürnberg, 11 S.

    Abstract

    "Beim Übergang von der Schule ins Erwerbsleben gilt der Bezug von Arbeitslosengeld II als Risikofaktor - insbesondere, wenn er über mehrere Jahre andauert. Doch können junge Menschen aus unterschiedlichen familiären und individuellen Gründen auf diese Unterstützung angewiesen sein, sowohl im Haushalt der Eltern als auch im eigenen. Um ihnen passende sozialpolitische Förderangebote machen zu können, ist es daher wichtig zu wissen, in welchen Phasen des Übergangs ins Erwerbsleben junge Menschen Arbeitslosengeld II beziehen und ob dies vorübergehend ist oder sich zu verstetigen droht. Die Autorinnen gehen diesen Fragen nach und untersuchen verschiedene Verlaufstypen beim Übergang Unter-21-Jähriger, die im Jahr 2008 die Schule mit maximal Realschulabschluss beendet und die Berufsberatung der Bundesagentur für Arbeit in Anspruch genommen haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Labour Market Polarisation, Job Tasks and Monopsony Power (2020)

    Bachmann, Ronald ; Frings, Hanna ; Demir, Gökay ;

    Zitatform

    Bachmann, Ronald, Gökay Demir & Hanna Frings (2020): Labour Market Polarisation, Job Tasks and Monopsony Power. (IZA discussion paper 13989), Bonn, 40 S.

    Abstract

    "Using a semi-structural approach based on a dynamic monopsony model, we examine to what extent workers performing different job tasks are exposed to different degrees of monopsony power, and whether these differences in monopsony power have changed over the last 30 years. We find that workers performing mostly non-routine cognitive tasks are exposed to a higher degree of monopsony power than workers performing routine or non-routine manual tasks. Job-specific human capital and non-pecuniary job characteristics are the most likely explanations for this result. We find no evidence that labour market polarisation has increased monopsony power over time." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Demir, Gökay ;
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  • Literaturhinweis

    The impact of sanctions for young welfare recipients on transitions to work and wages and on dropping out (2020)

    Berg, Gerard J. van den ; Wolff, Joachim ; Uhlendorff, Arne ;

    Zitatform

    Berg, Gerard J. van den, Arne Uhlendorff & Joachim Wolff (2020): The impact of sanctions for young welfare recipients on transitions to work and wages and on dropping out. (CEPR discussion paper 15037), London, 8 S.

    Abstract

    "The reintegration of young welfare recipients into the labor market is a major policy objective in many European countries. In this context, monitoring and sanctions are commonly used policy tools. We analyze the impact of strict sanctions for young welfare recipients in Germany. The German benefit system is characterized by harsh sanctions for this group, effectively cancelling benefits for three months after detection of non-compliance with job search requirements. We analyze the impacts of these sanctions on job search outcomes and on dropping out of the labor force, using administrative data on a large inflow sample. We estimate multivariate duration models taking selection on unobservables into account. Our results indicate an increased job entry rate at the expense of an increased withdrawal from the labor force and lower entry wages. Combining quantitative with qualitative evidence reveals that the latter side-effects of sanctions can have dramatic consequences for the quality of life of the youths involved." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Wolff, Joachim ; Uhlendorff, Arne ;
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  • Literaturhinweis

    Informing employees in small and medium sized firms about training: results of a randomized field experiment (2020)

    Berg, Gerard J. van den ; Stephan, Gesine ; Homrighausen, Pia ; Dauth, Christine ;

    Zitatform

    Berg, Gerard J. van den, Christine Dauth, Pia Homrighausen & Gesine Stephan (2020): Informing employees in small and medium sized firms about training: results of a randomized field experiment. (Working papers / Institute for Evaluation of Labour Market and Education Policy 2020,03), Uppsala, 31 S.

    Abstract

    "We mailed brochures to 10,000 randomly chosen employed German workers eligible for a subsizided occupational training program called WeGebAU, informing them about the importance of skill-upgrading occupational training in general and about WeGebAU in particular. Using survey and register data, we estimate effects of the information treatment brochure on awareness of the program, on take-up of WeGebAU and other training, and on subsequent employment. The brochure more than doubles awareness of the program. There are no effects on WeGebAU take-up but participation in other (unsubsidized) training increases among employees aged below 45. Short-term labor market outcomes are not affected." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Stephan, Gesine ; Dauth, Christine ;
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  • Literaturhinweis

    The effects of foreign direct investment on job stability: Upgrades, downgrades, and separations (2020)

    Borrs, Linda; Eppelsheimer, Johann;

    Zitatform

    Borrs, Linda & Johann Eppelsheimer (2020): The effects of foreign direct investment on job stability: Upgrades, downgrades, and separations. (IAB-Discussion Paper 24/2020), Nürnberg, 49 S.

    Abstract

    "Wir untersuchen die Auswirkungen von ausländischen Direktinvestitionen (FDI) auf die Beschäftigungstabilität von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern mittels Sozialversicherungsdaten. Erstmalig berücksichtigen wir hierbei unternehmensinterne Jobwechsel und untersuchen die Effekte von FDI auf die individuelle Wahrscheinlichkeit von Up- oder Downgrades hin zu Berufen mit mehr oder weniger analytischen und interaktiven Tätigkeiten. Zu diesem Zweck entwickeln wir ein iteratives Matching-Verfahren, welches einen homogenen Datensatz von Firmen mit gleichen Investitionswahrscheinlichkeiten erzeugt und berechnen dynamische Effekte mit Proportional Harzardmodellen. Unsere Ergebnisse zeigen, dass FDI die Wahrscheinlichkeit von Up- und Downgrades um 25 bzw. 37 Prozent erhöht. Diese Effekte nehmen mit dem Anteil an nicht-routine und interaktiven Tätigkeiten zu und werden zwei Jahre nach der Investition messbar. FDI erhöht nicht die Wahrscheinlichkeit von Trennungen von Beschäftigten und Unternehmen. Stattdessen führt FDI zu einem temporären Lock-in-Effekt. Unsere Befunde belegen die Bedeutung von firmeninternen Umstrukturierungen als Reaktion auf eine veränderte Arbeitsnachfrage durch FDI." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Measurement error in minimum wage evaluations using survey data (2020)

    Bossler, Mario ; Westermeier, Christian ;

    Zitatform

    Bossler, Mario & Christian Westermeier (2020): Measurement error in minimum wage evaluations using survey data. (IAB-Discussion Paper 11/2020), Nürnberg, 49 S.

    Abstract

    "Wir analysieren den Einfluss von Messfehlern in Mindestlohnevaluationen, wenn die Treatmentvariable, also der 'Bite', aus einer befragungsbasierten Lohnverteilung stammt. In Monte- Carlo-Simulationen überprüfen wir die Verzerrtheit der Schätzer sowohl mit simulierten als auch empirischen Verteilungen von Messfehlern. Die empirischen Messfehler stammen aus einem Link von Befragungsdaten und administrativen Daten. Auf der individuellen Beobachtungsebene werden die Treatmenteffekte über 30 Prozent unterschätzt. Eine Aggregation der Treatmentinformation auf der Ebene von Haushalten, Firmen oder Regionen löst das Problem nicht vollständig. In Fällen einer sehr stark segregierten Verteilung von betroffenen Beschäftigten auf nur wenige Firmen oder Regionen kann es sogar zu einer Überschätzung des wahren Effekts kommen. Wir diskutieren zwei Lösungsansätze: Die Verwendung einer kontinuierlichen Treatmentvariable und das Löschen von Observationen, die in der Lohnverteilung nahe der Mindestlohnschwelle liegen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bossler, Mario ;
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  • Literaturhinweis

    Wage inequality in Germany after the minimum wage introduction (2020)

    Bossler, Mario ; Schank, Thorsten ;

    Zitatform

    Bossler, Mario & Thorsten Schank (2020): Wage inequality in Germany after the minimum wage introduction. (IZA discussion paper 13003), Bonn, 57 S.

    Abstract

    "We revisit the development of monthly wages in Germany between 2000 and 2017. While wage inequality strongly increased during the first years of this period, it recently returned to its initial level, raising the question what the role of the German minimum wage introduction for this reversal is. We identify effects of the minimum wage from difference-in-differences based on unconditional quantile regressions applied to German administrative employment data. The results show significant wage effects of varying magnitudes along the lower half of the wage distribution. Employment dynamics do not explain effects along the wage distribution, implying strong wage increases among the existing workforce. The increased individual labor income is not offset by decreasing social benefits. Overall, the introduction of the minimum wage can account for about half of the recent decrease in wage inequality." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Bossler, Mario ;
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  • Literaturhinweis

    Are female managers more likely to hire more female managers?: Evidence from Germany (2020)

    Bossler, Mario ; Schank, Thorsten ; Mosthaf, Alexander;

    Zitatform

    Bossler, Mario, Alexander Mosthaf & Thorsten Schank (2020): Are female managers more likely to hire more female managers? Evidence from Germany. In: ILR review, Jg. 73, H. 3, S. 676-704., 2018-10-11. DOI:10.1177/0019793919862509

    Abstract

    "This article investigates whether there is state dependence in the gender composition of managers in German establishments; that is, whether the number of hired female managers depends on the past hiring decisions of an establishment. Using administrative data, the authors apply dynamic linear models, thereby accounting for unobserved heterogeneity and the endogeneity of lagged dependent variables. Results show that hiring female managers leads to the hiring of more female managers in the subsequent period. Hiring rates for male managers follow a similar pattern in that they are more likely to hire more male managers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Bossler, Mario ;
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  • Literaturhinweis

    Wage inequality in Germany after the minimum wage introduction (2020)

    Bossler, Mario ; Schank, Thorsten ;

    Zitatform

    Bossler, Mario & Thorsten Schank (2020): Wage inequality in Germany after the minimum wage introduction. (LASER discussion papers 117), Erlangen, 57 S.

    Abstract

    "We revisit the development of monthly wages in Germany between 2000 and 2017. While wage inequality strongly increased during the first years of this period, it recently returned to its initial level, raising the question what the role of the German minimum wage introduction for this reversal is. We identify effects of the minimum wage from difference-indifferences based on unconditional quantile regressions applied to German administrative employment data. The results show significant wage effects of varying magnitudes along the lower half of the wage distribution. Employment dynamics do not explain effects along the wage distribution, implying strong wage increases among the existing workforce. The increased individual labor income is not offset by decreasing social benefits. Overall, the introduction of the minimum wage can account for about half of the recent decrease in wage inequality." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Bossler, Mario ;
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  • Literaturhinweis

    On the foreign to native wage differential in Germany: Does the home country matter? (2020)

    Brunow, Stephan ; Jost, Oskar ;

    Zitatform

    Brunow, Stephan & Oskar Jost (2020): On the foreign to native wage differential in Germany: Does the home country matter? (IAB-Discussion Paper 26/2020), Nürnberg, 26 S.

    Abstract

    "Es ist zu erwarten, dass die Anzahl der Erwerbstätigen in Deutschland in den nächsten beiden Dekaden erheblich schrumpfen wird. Migrationsströme aus dem Ausland können die damit verbundenen negativen Effekte kompensieren. Damit geht die Frage einher, ob Deutschland für Migranten ein attraktives Ziel darstellt – zahlen Arbeitgeber genug, um für Migranten attraktiv genug zu sein? Wir analysieren das Lohngefälle zwischen ausländischen und deutschen Beschäftigten in Vollzeit und berücksichtigten dabei das Herkunftsland, um etwaige landesspezifische Unterschiede in der Lohnsetzung und Lohnstrukturen besser zu verstehen. Hierfür nutzen wir eine dreiteilige Oaxaca-Blinder Zerlegung und einen umfangreichen Datensatz mit diversen Informationen zu Individuen und Firmen. Die Ergebnisse zeigen, dass der Großteil der Lohnlücke auf Unterschiede in den beobachtbaren Charakteristiken zurückgeführt werden kann und zumeist nur sehr wenig unerklärt bleibt. Weiterhin zeigen wir Unterschiede zwischen den Herkunftsländern, die bei der Anwerbung der Beschäftigten berücksichtigt werden sollten, um die Personen besser in den Arbeitsmarkt zu integrieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Evaluierung der Westbalkanregelung: Registerdatenanalyse und Betriebsfallstudien: Abschlussbericht (2020)

    Brücker, Herbert ; Trmkoli, Mirejeta; Fendel, Tanja ; Promberger, Markus ; Falkenhain, Mariella ; Blažević, Lana; Trübswetter, Parvati ; Raab, Miriam ;

    Zitatform

    Brücker, Herbert, Mariella Falkenhain, Tanja Fendel, Markus Promberger, Miriam Raab & Parvati Trübswetter (2020): Evaluierung der Westbalkanregelung: Registerdatenanalyse und Betriebsfallstudien. Abschlussbericht. (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht 544), Berlin, 128 S.

    Abstract

    "Dieser Projektbericht analysiert die Wirkungen der sogenannten 'Westbalkanregelung' (§ 26 Absatz 2 Beschäftigungsverordnung) auf die Arbeitsmarktintegration der betroffenen ErwerbsmigrantInnen. Die Regelung gilt für Beschäftigungen ab dem 1. Januar 2016 und ist befristet bis zum 31. Dezember 2020. Im Rahmen einer quantitativen Analyse wurden die Integrationsverläufe von 36.050 Beschäftigten, die die Westbalkanregelung 2016 und 2017 in Anspruch genommen haben, untersucht. Basierend auf qualitativen Interviews mit 130 Personen wurden darüber hinaus Motive, Erfahrungen und Handlungsstrategien von ArbeitgeberInnen, Beschäftigten, Verbänden sowie VerwaltungsmitarbeiterInnen analysiert. Ein zentrales Ergebnis ist, dass die Arbeitsmarktintegration der über die Westbalkanregelung Beschäftigten, auch im Vergleich zu anderen Migrantengruppen, erfolgreich gelungen ist. Dies zeigt sich insbesondere an stabilen Beschäftigungsverhältnissen und äußerst geringen Anteilen an Arbeitslosigkeit und Leistungsbezug im Beobachtungszeitraum. Erklärungen dieser Ergebnisse liefern die von ArbeitgeberInnen geäußerten Bedarfe an HelferInnen und Fachkräften, ihre Wertschätzung nicht zertifizierter bzw. nicht zertifizierbarer Qualifikationen, netzwerkbasierte Anwerbestrategien und die erwerbsorientierten Migrationsaspirationen der Beschäftigten. Die Befunde deuten darauf hin, dass es für eine erfolgreiche Arbeitsmarktintegration von Erwerbsmigrantinnen hinreichend ist, den ArbeitgeberInnen die Auswahlentscheidung zu überlassen und den Zuzug nicht an berufliche Qualifikationserfordernisse zu knüpfen. Es gibt vereinzelte Einsichten zu Regelverletzungen von ArbeitgeberInnen, aber keine Hinweise auf einen systematischen Missbrauch der Regelung. Restriktives Verwaltungshandeln und Kapazitätsengpässe verschiedener Behörden schränken die Nutzung der Westbalkanregelung deutlich ein." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Fünf Jahre "Wir schaffen das" - Eine Bilanz aus der Perspektive des Arbeitsmarktes (2020)

    Brücker, Herbert ; Vallizadeh, Ehsan ; Gundacker, Lidwina ; Keita, Sekou ; Guichard, Lucas; Kosyakova, Yuliya ; Fendel, Tanja ; Jaschke, Philipp ;

    Zitatform

    Brücker, Herbert, Tanja Fendel, Lucas Guichard, Lidwina Gundacker, Philipp Jaschke, Sekou Keita, Yuliya Kosyakova & Ehsan Vallizadeh (2020): Fünf Jahre "Wir schaffen das" - Eine Bilanz aus der Perspektive des Arbeitsmarktes. (IAB-Forschungsbericht 11/2020), Nürnberg, 65 S.

    Abstract

    "Dieser Bericht untersucht die Arbeitsmarktintegration der 2013 bis einschließlich 2016 zugezogenen Schutzsuchenden auf Grundlage der dritten Welle der IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten, die mit Daten aus den Integrierten Erwerbsbiografien (IEB) verknüpft wurden sowie aktuellen Daten der Beschäftigungsstatistik der Bundesagentur für Arbeit. Unter den Geflüchteten, die sich bis zum Jahresende 2019 fünf Jahre in Deutschland aufgehalten haben, waren 55 Prozent beschäftigt, unter denjenigen, die sich wie die 2015 zugezogenen Geflüchteten, vier bis fünf Jahre in Deutschland aufgehalten haben, waren es 46 Prozent. Im zweiten Halbjahr 2018 waren unter den erwerbstätigen Geflüchteten 57 Prozent als Fachkräfte, Spezialisten und Experten tätig. Die Geflüchteten sind sehr viel stärker als andere Beschäftigtengruppen von den wirtschaftlichen Folgen der COVID-19-Pandemie betroffen: Während die Beschäftigung vom Jahresende 2019 bis Juni 2020 insgesamt um ein Prozent gesunken ist, belief sich der Beschäftigungsrückgang bei den Staatsangehörigen aus den Asylherkunftsländern auf drei Prozent und war damit rund drei Mal so hoch wie im Durchschnitt. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres war die Beschäftigung von Staatsangehörigen aus den Asylherkunftsländern noch um sieben Prozent gewachsen. Vor diesem Hintergrund werden die 2015 zugezogenen Geflüchteten im Jahr 2020 voraussichtlich deutlich unter einer Beschäftigungsquote von 50 Prozent bleiben. Die Beschäftigungsquoten geflüchteter Frauen liegen erheblich unter denjenigen geflüchteter Männer. Dies steht in einem engen Zusammenhang mit der Familienkonstellation geflüchteter Frauen, vor allem mit den hohen Anteilen von Frauen mit Kindern im betreuungsbedürftigen Alter." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Labour migration to Germany based on the Western Balkans Regulation: Strong demand and sound labour market integration (2020)

    Brücker, Herbert ; Falkenhain, Mariella ; Fendel, Tanja ; Raab, Miriam ; Promberger, Markus ;

    Zitatform

    Brücker, Herbert, Mariella Falkenhain, Tanja Fendel, Markus Promberger & Miriam Raab (2020): Labour migration to Germany based on the Western Balkans Regulation: Strong demand and sound labour market integration. (IAB-Kurzbericht 16/2020 (en)), Nürnberg, 12 S.

    Abstract

    "Citizens of the Western Balkan countries can take up employment in Germany due to the Western Balkans regulation without having to provide proof of adequate professional qualifications. So far, the regulation has been in high demand among both German companies and potential workers. We analyse the labour market integration of these employees, the experience of the employers and also the administrative implementation of the regulation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Erwerbsmigration über die Westbalkanregelung: Hohe Nachfrage und gute Arbeitsmarktintegration (2020)

    Brücker, Herbert ; Raab, Miriam ; Falkenhain, Mariella ; Fendel, Tanja ; Promberger, Markus ;

    Zitatform

    Brücker, Herbert, Mariella Falkenhain, Tanja Fendel, Markus Promberger & Miriam Raab (2020): Erwerbsmigration über die Westbalkanregelung: Hohe Nachfrage und gute Arbeitsmarktintegration. (IAB-Kurzbericht 16/2020 (de)), Nürnberg, 12 S.

    Abstract

    "Staatsangehörige aus den Westbalkanstaaten können über die sogenannte Westbalkanregelung eine Beschäftigung in Deutschland aufnehmen, ohne berufliche Qualifikationen nachweisen zu müssen. Die zunächst bis 31.12.2020 befristete Regelung wurde zumindest bis zum Ausbruch der Covid-19-Pandemie von deutschen Betrieben ebenso wie von potenziellen Arbeitskräften stark nachgefragt. In dem Kurzbericht werden die Arbeitsmarktintegration dieser Beschäftigten, die Erfahrungen der Arbeitgeber und die administrative Umsetzung der Regelung untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass die Arbeitsmarktintegration von Personen, die über diese Regelung in Deutschland beschäftigt sind, – gemessen an der Beschäftigungsstabilität und den Verdiensten im Vergleich zu anderen Migrantengruppen und deutschen Berufsanfängern – erfolgreich verlaufen ist. Die Regelung gilt für die nicht zur EU gehörenden Westbalkanstaaten Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Montenegro, Nordmazedonien und Serbien." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Demographic Change and Regional Labour Markets (2020)

    Böhm, Michael Johannes; Siegel, Christian ; Qendrai, Pamela; Gregory, Terry ;

    Zitatform

    Böhm, Michael Johannes, Terry Gregory, Pamela Qendrai & Christian Siegel (2020): Demographic Change and Regional Labour Markets. (IZA discussion paper 13883), 23 S.

    Abstract

    "Like many other countries, Germany has experienced rapid population and workforce ageing, yet with substantial variation across regions. In this paper we first use this spatial variation between 1975 and 2014 to estimate quasi-causal supply effects of ageing on regional labour market outcomes, drawing on the identification strategy of Böhm and Siegel (2020). We find in our panel of German labour market regions that workforce mean age has considerable negative effects on the wage returns to age. We also obtain suggestive evidence that relative employment rates of older workers decline when mean age rises. A decomposition of the heterogeneous regional trends using our estimates shows that ageing of rural regions is mainly driven by supply (reflecting local population dynamics) whereas urban ageing is driven by demand (reflecting responses to economic conditions). We discuss the differential implications of these drivers for regional policy." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Cash-For-Care, or Caring for Cash? The Effects of a Home Care Subsidy on Maternal Employment, Childcare Choices, and Children's Development (2020)

    Collischon, Matthias ; Kühnle, Daniel ; Oberfichtner, Michael ;

    Zitatform

    Collischon, Matthias, Daniel Kühnle & Michael Oberfichtner (2020): Cash-For-Care, or Caring for Cash? The Effects of a Home Care Subsidy on Maternal Employment, Childcare Choices, and Children's Development. (IZA discussion paper 13271), 54 S.

    Abstract

    "How parents respond to changes in the price of childcare is an important, though not fully understood, public policy question. Our paper provides new comprehensive evidence on how a home care subsidy jointly affects maternal labour market outcomes, childcare choices, and children’s development. We examine a German reform from 2013 which introduced a home care subsidy of initially 100 Euros per month for families who do not use subsidised childcare. Exploiting a date-of-birth cut-off in eligibility and using administrative data on employment and child development alongside survey data on childcare usage, we show that the reform reduced mothers’ likelihood to return to work within three years by only 1.4 percentage points, but decreased childcare enrolment for one- and two-year olds by 5 percentage points. We find no effect on children’s skill development at age six. Our findings imply that the subsidy accrued almost completely as windfall gains to families who would not have used formal childcare anyway." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Cash-for-care, or caring for cash? The effects of a home care subsidy on maternal employment, childcare choices, and children s development (2020)

    Collischon, Matthias ; Kühnle, Daniel ; Oberfichtner, Michael ;

    Zitatform

    Collischon, Matthias, Daniel Kühnle & Michael Oberfichtner (2020): Cash-for-care, or caring for cash? The effects of a home care subsidy on maternal employment, childcare choices, and children s development. (IAB-Discussion Paper 25/2020), Nürnberg, 58 S.

    Abstract

    "Wie Familien auf Kinderbetreuungskosten reagieren, ist für viele Politikentscheidungen relevant. Diese Studie untersucht daher die Effekte des 2013 bundesweit eingeführten Betreuungsgelds für Familien mit Kindern unter drei Jahren, die keine öffentlich geförderte Kinderbetreuung besuchen, auf die Erwerbsverläufe der Mütter, den Besuch geförderter Kinderbetreuung und die Fähigkeiten der Kinder. Administrative Daten zu den Erwerbsverläufen der Mütter und zur späteren Schuleignung der Kinder kombiniert die Studie mit Befragungsdaten zum Besuch geförderter Kinderbetreuung. Die Möglichkeit, Betreuungsgeld zu beziehen, verringerte den Anteil der Mütter, die innerhalb von drei Jahren nach der Geburt in Beschäftigung zurückkehren, um 1,4 Prozentpunkte. Der Anteil der Kinder, die im Alter von einem und zwei Jahren eine geförderte Kinderbetreuung besuchen, sank um etwa fünf Prozentpunkte. Es zeigen sich keine Effekte auf die Schuleignung der Kinder. Insgesamt flossen die Ausgaben für das Betreuungsgeld größtenteils Familien zu, die auch ohne das Betreuungsgeld keine geförderte Kinderbetreuung genutzt hätten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

    Online Appendix
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  • Literaturhinweis

    Secure Matrix Computation: A Viable Alternative to Record Linkage? (2020)

    Drechsler, Jörg ; Klein, Benjamin;

    Zitatform

    Drechsler, Jörg & Benjamin Klein (2020): Secure Matrix Computation: A Viable Alternative to Record Linkage? In: J. Domingo-Ferrer & K. Muralidhar (Hrsg.) (2020): Privacy in Statistical Databases, Cham, S. 240-254, 2020-06-26. DOI:10.1007/978-3-030-57521-2_17

    Abstract

    "Linking data from different sources can enrich the research opportunities in the Social Sciences. However, datasets can typically only be linked if the respondents consent to the linkage. Strategies from the secure multi-party computation literature, which do not require linkage on the record level, might be a viable alternative in this context to avoid biases due to selective non-consent. In this paper, we evaluate whether such a strategy could actually be successfully applied in practice by replicating a study based on linked data available at the Institute for Employment Research. We find that almost identical results could be obtained without the requirement to link the data. However, we also identify several problems suggesting that the proposed strategy might not be feasible in many practical contexts without further modification." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Drechsler, Jörg ;
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  • Literaturhinweis

    Reallocation effects of the minimum wage: Evidence from Germany (2020)

    Dustmann, Christian ; Lindner, Attila; Schönberg, Uta; Umkehrer, Matthias ; Vom Berge, Philipp ;

    Zitatform

    Dustmann, Christian, Attila Lindner, Uta Schönberg, Matthias Umkehrer & Philipp Vom Berge (2020): Reallocation effects of the minimum wage. Evidence from Germany. (CReAM discussion paper 2020,07), London, 60 S.

    Abstract

    "In this paper, we investigate the wage, employment and reallocation effects of Germany's first-time introduction of the nation-wide minimum wage, affecting 15% of its employees. Based on various difference-in-difference style specifications that exploit variation in the exposure to the minimum wage across individuals, regions, and firms, we find that the minimum wage raised wages, and did not lower employment. At the same time, the minimum wage lead to reallocation effects. At the individual level, the minimum wage increased the probability that a low wage worker (but not a high wage worker) moves from a small, low paying firm to a larger, higher paying firm. This worker upgrading to better firms can account for up to 25% of the wage increase induced by the minimum wage. Moreover, at the regional level, average firm quality (measured as firm size or fixed firm wage effect) increased in regions more affected, relative to regions less affected, by the minimum wage in the years following the introduction of the minimum wage." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Reassessing the Foreign Ownership Wage Premium in Germany (2020)

    Egger, Hartmut ; Jahn, Elke ; Kornitzky, Stefan;

    Zitatform

    Egger, Hartmut, Elke Jahn & Stefan Kornitzky (2020): Reassessing the Foreign Ownership Wage Premium in Germany. In: The World Economy, Jg. 43, H. 2, S. 302-325., 2019-12-02. DOI:10.1111/twec.12910

    Abstract

    "This paper evaluates the effect of foreign takeover on wages of workers in German establishments, using rich linked employer‐employee data from 2003 to 2014. To identify a causal effect of foreign takeover, we combine propensityscore matching with a difference‐in‐difference estimator. We find that a takeover by a foreign investor leads to a wage premium of 4.0 log points in the year after ownership change, which further increases to 6.3 log points three years after acquisition. The wage premium is largest for high‐skilled workers, which is consistent with three theoretical arguments, namely rent appropriation by managers, technology protection, and training on new technology. We also show that the wage premium does not pick up an exporter effect due to a platform investment of the foreign owner, that it takes about four years before it fully develops, that it does not vanish after foreign divestment, and that the wage increase is specific to foreign acquisition instead of ownership change per se." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Jahn, Elke ;
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    Gesamtbericht zur Evaluation des allgemeinen gesetzlichen Mindestlohns nach § 23 Mindestlohngesetz (2020)

    Ehrentraut, Oliver; Krämer, Lisa; Ambros, Jakob; Sulzer, Laura; Weinelt, Heidrun;

    Zitatform

    Ehrentraut, Oliver, Heidrun Weinelt, Lisa Krämer, Jakob Ambros & Laura Sulzer (2020): Gesamtbericht zur Evaluation des allgemeinen gesetzlichen Mindestlohns nach § 23 Mindestlohngesetz. (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht 558), Berlin, 151 S.

    Abstract

    "Das Gesetz zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohns (MiLoG) ist zum 1. Januar 2015 in Kraft getreten und hat für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland eine bindende Lohnuntergrenze eingeführt. Mittlerweile liegen zahlreiche Studien zu den Auswirkungen des gesetzlichen Mindestlohns vor, die für die vorliegende Gesamtevaluation nach §23 MiLoG systematisch ausgewertet wurden. Die Mindestlohnforschung umfasst neben quantitativen Kausalanalysen auch deskriptive und qualitative Untersuchungen und nutzt dabei verschiedene Datengrundlagen. Nach derzeitigem Forschungsstand hat der Mindestlohn seit seiner Einführung zum Schutz der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vor Niedrigstlöhnen beigetragen, war dabei weitgehend beschäftigungsneutral und hatte kaum Auswirkungen auf den Wettbewerb zwischen Unternehmen. Reduzierte Arbeitszeiten deuten allerdings darauf hin, dass Betriebe bzw. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer infolge der Mindestlohneinführung einen alternativen Anpassungskanal zur Steuerung ihres Arbeitsvolumens genutzt haben. Die identifizierten Effekte resultieren im Wesentlichen aus der Einführung, nicht aus der Erhöhung des Mindestlohns. Kaum messbar ist bislang das Ausmaß der Nichteinhaltung: Der gesetzliche Mindestlohn wird in einer unbekannten Zahl an Betrieben mit teilweise rechtswidrigen Praktiken umgangen. Hier, ebenso wie mit Blick auf die mittel- und langfristigen Auswirkungen des Mindestlohns, besteht weiterer Forschungsbedarf." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Does working at a start-up pay off? (2020)

    Fackler, Daniel; Schnabel, Claus ; Hölscher, Lisa; Weyh, Antje ;

    Zitatform

    Fackler, Daniel, Lisa Hölscher, Claus Schnabel & Antje Weyh (2020): Does working at a start-up pay off? (FAU Discussion papers in economics 03/2020), Nürnberg, 31 S.

    Abstract

    "Mit verbundenen Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Daten für Deutschland analysiert diese Studie kurz- und langfristige Unterschiede im Arbeitsmarkterfolg von Arbeitnehmern, die in neu gegründete statt bestehende Betriebe eintreten. Wir verwenden Entropy Balancing und folgen den Individuen in der Beobachtungs- und Kontrollgruppe über zehn Jahre. Dabei finden wir große und langanhaltende Nachteile eines Eintritts in Gründungen bezüglich Lohn, Jahresarbeitseinkommen, Beschäftigung und Arbeitslosigkeit. Diese Nachteile treffen auf alle betrachteten Arbeitnehmergruppen und Gründungstypen zu. Obwohl wir bei Betrachtung unterschiedlicher Karrierepfade einige wichtige Heterogenitäten identifizieren, zeigt sich keine Strategie, durch die in Gründungen eingetretene Arbeitnehmer zum Einkommen ähnlicher Arbeitnehmer aufschließen können, die in bestehende Unternehmen eintraten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Weyh, Antje ;
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    Does working at a start-up pay off? (2020)

    Fackler, Daniel; Schnabel, Claus ; Hölscher, Lisa; Weyh, Antje ;

    Zitatform

    Fackler, Daniel, Lisa Hölscher, Claus Schnabel & Antje Weyh (2020): Does working at a start-up pay off? (IZA discussion paper 13033), Bonn, 31 S.

    Abstract

    "Using representative linked employer-employee data for Germany, this paper analyzes short- and long-run differences in labor market performance of workers joining startups instead of incumbent firms. Applying entropy balancing and following individuals over ten years, we find huge and long-lasting drawbacks from entering a start-up in terms of wages, yearly income, and (un)employment. These disadvantages hold for all groups of workers and types of start-ups analyzed. Although our analysis of different subsequent career paths highlights important heterogeneities, it does not reveal any strategy through which workers joining start-ups can catch up with the income of similar workers entering incumbent firms." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Weyh, Antje ;
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  • Literaturhinweis

    Does working at a start-up pay off? (2020)

    Fackler, Daniel; Schnabel, Claus ; Hölscher, Lisa; Weyh, Antje ;

    Zitatform

    Fackler, Daniel, Lisa Hölscher, Claus Schnabel & Antje Weyh (2020): Does working at a start-up pay off? (LASER discussion papers 118), Erlangen, 31 S.

    Abstract

    "Mit verbundenen Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Daten für Deutschland analysiert diese Studie kurz- und langfristige Unterschiede im Arbeitsmarkterfolg von Arbeitnehmern, die in neu gegründete statt bestehende Betriebe eintreten. Wir verwenden Entropy Balancing und folgen den Individuen in der Beobachtungs- und Kontrollgruppe über zehn Jahre. Dabei finden wir große und langanhaltende Nachteile eines Eintritts in Gründungen bezüglich Lohn, Jahresarbeitseinkommen, Beschäftigung und Arbeitslosigkeit. Diese Nachteile treffen auf alle betrachteten Arbeitnehmergruppen und Gründungstypen zu. Obwohl wir bei Betrachtung unterschiedlicher Karrierepfade einige wichtige Heterogenitäten identifizieren, zeigt sich keine Strategie, durch die in Gründungen eingetretene Arbeitnehmer zum Einkommen ähnlicher Arbeitnehmer aufschließen können, die in bestehende Unternehmen eintraten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Weyh, Antje ;
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  • Literaturhinweis

    Parental leave reform and long-run earnings of mothers (2020)

    Frodermann, Corinna ; Wrohlich, Katharina ; Zucco, Aline;

    Zitatform

    Frodermann, Corinna, Katharina Wrohlich & Aline Zucco (2020): Parental leave reform and long-run earnings of mothers. (DIW-Diskussionspapiere 1847), Berlin, 44 S.

    Abstract

    "Paid parental leave schemes have been shown to increase women's employment rates but decrease their wages in case of extended leave durations. In view of these potential trade-offs, many countries are discussing the optimal design of parental leave policies. We analyze the impact of a major parental leave reform on mothers' long-term earnings. The 2007 German parental leave reform replaced a means-tested benefit with a more generous earnings-related benefit that is granted for a shorter period of time. Additionally, a 'daddy quota' of two months was introduced. To identify the causal effect of this policy on long-run earnings of mothers, we use a difference-in-difference approach that compares labor market outcomes of mothers who gave birth just before and right after the reform and nets out seasonal effects by including the year before. Using administrative social security data, we confirm previous findings and show that the average duration of employment interruptions increased for high-income mothers. Nevertheless, we find a positive long-run effect on earnings for mothers in this group. This effect cannot be explained by changes in working hours, observed characteristics, changes in employer stability or fertility patterns. Descriptive evidence suggests that the stronger involvement of fathers, incentivized by the 'daddy months', could have facilitated mothers' re-entry into the labor market and thereby increased earnings. For mothers with low prior-to-birth earnings, however, we do not find any beneficial labor market effects of this parental leave reform." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Frodermann, Corinna ;
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    Parental leave reform and long-run earnings of mothers (2020)

    Frodermann, Corinna ; Wrohlich, Katharina ; Zucco, Aline;

    Zitatform

    Frodermann, Corinna, Katharina Wrohlich & Aline Zucco (2020): Parental leave reform and long-run earnings of mothers. (CEPA discussion papers 16), Potsdam, 44 S.

    Abstract

    "In der bisherigen Forschung konnte gezeigt werden, dass bezahlte Elternzeiten zwar die Beschäftigungsquote von Frauen erhöht, im Fall von längeren Erwerbsunterbrechungen allerdings auch zu geringeren Löhnen führen. Angesichts dieses Zielkonflikts diskutieren momentan viele Ländern die optimale Gestaltung von Elternzeiten. In der vorliegenden Studie analysieren wir den Einfluss einer bedeutenden Elternzeitreform auf die langfristigen Löhne von Müttern. Mit dieser Reform wurde 2007 das Elterngeld eingeführt, wodurch das bedarfsorientierte Erziehungsgeld durch eine großzügigere einkommensabhängige Leistung ersetzt wurde, die allerdings nur für einen kürzeren Zeitraum gewährt wird. Zusätzlich wurden mit der Reform zwei Partnerschaftsmonate eingeführt. Um den kausalen Effekt dieser Reform zu identifizieren, nutzen wir einen Differenz-in-Differenz-Ansatz, in dem wir die Löhne von Müttern vergleichen, die kurz vor und unmittelbar nach der Reform ihr erstes Kind bekommen haben. Durch das zusätzliche Einbeziehen des Vorjahres können die saisonalen Effekte herausgerechnet werden. Anhand von administrativen Daten der Sozialversicherung können wir frühere Ergebnisse bestätigen und zeigen, dass die durchschnittliche Dauer der Erwerbsunterbrechung bei Müttern mit hohem Einkommen zwar zugenommen hat, dies jedoch zu positiven langfristigen Lohneffekten führt. Diese Effekte lassen sich nicht durch Veränderungen der Arbeitszeit, der beobachtbaren Charakteristika, der Arbeitgeberstabilität oder durch unterschiedliches Fertilitätsverhalten erklären. Deskriptive Evidenz deutet darauf hin, dass die stärkere Beteiligung von Vätern, die durch die Partnerschaftsmonate gefördert wurde, den Wiedereintritt der Mütter erleichtert und dadurch ihre Tageslöhne erhöht hat. Für Mütter mit einem geringen Lohn vor der Geburt finden wir jedoch keinerlei positive Effekte durch diese Reform." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Frodermann, Corinna ;
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    Parental leave reform and long-run earnings of mothers (2020)

    Frodermann, Corinna ; Wrohlich, Katharina ; Zucco, Aline;

    Zitatform

    Frodermann, Corinna, Katharina Wrohlich & Aline Zucco (2020): Parental leave reform and long-run earnings of mothers. (IAB-Discussion Paper 09/2020), Nürnberg, 51 S.

    Abstract

    "In der bisherigen Forschung konnte gezeigt werden, dass bezahlte Elternzeiten zwar die Beschäftigungsquote von Frauen erhöht, im Fall von längeren Erwerbsunterbrechungen allerdings auch zu geringeren Löhnen führen. Angesichts dieses Zielkonflikts diskutieren momentan viele Ländern die optimale Gestaltung von Elternzeiten. In der vorliegenden Studie analysieren wir den Einfluss einer bedeutenden Elternzeitreform auf die langfristigen Löhne von Müttern. Mit dieser Reform wurde 2007 das Elterngeld eingeführt, wodurch das bedarfsorientierte Erziehungsgeld durch eine großzügigere einkommensabhängige Leistung ersetzt wurde, die allerdings nur für einen kürzeren Zeitraum gewährt wird. Zusätzlich wurden mit der Reform zwei Partnerschaftsmonate eingeführt. Um den kausalen Effekt dieser Reform zu identifizieren, nutzen wir einen Differenz-in-Differenz-Ansatz, in dem wir die Löhne von Müttern vergleichen, die kurz vor und unmittelbar nach der Reform ihr erstes Kind bekommen haben. Durch das zusätzliche Einbeziehen des Vorjahres können die saisonalen Effekte herausgerechnet werden. Anhand von administrativen Daten der Sozialversicherung können wir frühere Ergebnisse bestätigen und zeigen, dass die durchschnittliche Dauer der Erwerbsunterbrechung bei Müttern mit hohem Einkommen zwar zugenommen hat, dies jedoch zu positiven langfristigen Lohneffekten führt. Diese Effekte lassen sich nicht durch Veränderungen der Arbeitszeit, der beobachtbaren Charakteristika, der Arbeitgeberstabilität oder durch unterschiedliches Fertilitätsverhalten erklären. Deskriptive Evidenz deutet darauf hin, dass die stärkere Beteiligung von Vätern, die durch die Partnerschaftsmonate gefördert wurde, den Wiedereintritt der Mütter erleichtert und dadurch ihre Tageslöhne erhöht hat. Für Mütter mit einem geringen Lohn vor der Geburt finden wir jedoch keinerlei positive Effekte durch diese Reform." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Frodermann, Corinna ;
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    Retraining for the unemployed and the quality of the job match (2020)

    Grunau, Philipp ; Lang, Julia ;

    Zitatform

    Grunau, Philipp & Julia Lang (2020): Retraining for the unemployed and the quality of the job match. In: Applied Economics, Jg. 52, H. 47, S. 5098-5114., 2020-03-26. DOI:10.1080/00036846.2020.1753879

    Abstract

    "In Germany, retraining is an important measure in active labour market policy, providing unemployed individuals with extensive vocational training. Using administrative data, we show that retraining participants are more likely to take up jobs that require their educational degree and are more often employed in those occupations for which they have received vocational training. Moreover, retraining leads to higher earnings. As these effects may be driven by the positive impact of retraining on employment, we additionally try to isolate the direct effect by restricting our analyses to those formerly unemployed who find employment irrespective of participation in retraining." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Grunau, Philipp ; Lang, Julia ;
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  • Literaturhinweis

    The Speed of Earnings Responses to Taxation and the Role of Firm Labor Demand (2020)

    Gudgeon, Matthew; Trenkle, Simon ;

    Zitatform

    Gudgeon, Matthew & Simon Trenkle (2020): The Speed of Earnings Responses to Taxation and the Role of Firm Labor Demand. (IZA discussion paper 13931), 97 S.

    Abstract

    "This paper studies the speed at which workers' pre-tax earnings respond to tax changes along the intensive margin. We do so in the context of Germany, where a large discontinuity - or notch - in the tax schedule induces sharp bunching in the earnings distribution. We analyze earnings responses to two policy reforms that shift this notch outward. In a frictionless world, the workers that made up the excess mass at the old notch should all increase their earnings. While some of these workers indeed adjust their earnings rapidly, over 38% do not, and instead take several years to adjust. We propose that heterogeneity in firm labor demand plays a key role in generating the observed differences in the speed of workers' earnings responses and predict that adjustment will be quickest at growing firms. We test and find support for these demand-side effects in our linked employer-employee data." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Trenkle, Simon ;
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  • Literaturhinweis

    Dismissal Protection and Long-term Sickness Absence - First Evidence from Germany (2020)

    Gürtzgen, Nicole ; Hiesinger, Karolin ;

    Zitatform

    Gürtzgen, Nicole & Karolin Hiesinger (2020): Dismissal Protection and Long-term Sickness Absence - First Evidence from Germany. (IAB-Discussion Paper 22/2020), Nürnberg, 62 S.

    Abstract

    "Dieses Papier analysiert, wie sich ein gelockerter Kündigungsschutz auf die Inzidenz von Langzeitkrankheiten (>sechs Wochen) auswirkt. Für die Identifikation von kausalen Effekten nutzen wir eine Reform des deutschen Kündigungsschutzgesetzes. Infolge dieser Reform wurde der Schwellenwert für die Betriebsgröße, der festlegt, ob ein Betrieb vom Kündigungsschutz ausgenommen ist, von fünf auf zehn Beschäftigte angehoben. Mithilfe von administrativen Daten finden wir einen signifikant negativen Reformeffekt auf Übergänge in lange krankheitsbedingte Abwesenheit im zweiten Jahr nach dem Eintritt in einen Betrieb. Diese Reaktion ist eher auf einen Verhaltens- als auf einen Kompositionseffekt zurückzuführen und wird hauptsächlich von weniger qualifizierten Arbeitnehmern getrieben. Unsere Ergebnisse deuten ferner darauf hin, dass es keinen Zusammenhang zwischen einem gelockerten Kündigungsschutz und einer erhöhten Wahrscheinlichkeit, nach langer Krankheit in unfreiwillige Arbeitslosigkeit überzugehen, gibt.." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Gürtzgen, Nicole ; Hiesinger, Karolin ;
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  • Literaturhinweis

    Dismissal Protection and Long-Term Sickness Absence - First Evidence from Germany (2020)

    Gürtzgen, Nicole ; Hiesinger, Karolin ;

    Zitatform

    Gürtzgen, Nicole & Karolin Hiesinger (2020): Dismissal Protection and Long-Term Sickness Absence - First Evidence from Germany. (ZEW discussion paper 2020-040), Mannheim, 51 S.

    Abstract

    "Dieses Papier analysiert, wie sich ein gelockerter Kündigungsschutz auf die Inzidenz von Langzeitkrankheiten (>sechs Wochen) auswirkt. Für die Identifikation von kausalen Effekten nutzen wir eine Reform des deutschen Kündigungsschutzgesetzes. Infolge dieser Reform wurde der Schwellenwert für die Betriebsgröße, der festlegt, ob ein Betrieb vom Kündigungsschutz ausgenommen ist, von fünf auf zehn Beschäftigte angehoben. Mithilfe von administrativen Daten finden wir einen signifikant negativen Reformeffekt auf Übergänge in lange krankheitsbedingte Abwesenheit im zweiten Jahr nach dem Eintritt in einen Betrieb. Diese Reaktion ist eher auf einen Verhaltens- als auf einen Kompositionseffekt zurückzuführen und wird hauptsächlich von weniger qualifizierten Arbeitnehmern getrieben. Unsere Ergebnisse deuten ferner darauf hin, dass es keinen Zusammenhang zwischen einem gelockerten Kündigungsschutz und einer erhöhten Wahrscheinlichkeit, nach langer Krankheit in unfreiwillige Arbeitslosigkeit überzugehen, gibt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Gürtzgen, Nicole ; Hiesinger, Karolin ;
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  • Literaturhinweis

    Opportunities and competition in thick labor markets: Evidence from plant closures (2020)

    Haller, Peter; Heuermann, Daniel;

    Zitatform

    Haller, Peter & Daniel Heuermann (2020): Opportunities and competition in thick labor markets. Evidence from plant closures. In: Journal of regional science, Jg. 60, H. 2, S. 273-295., 2019-07-11. DOI:10.1111/jors.12460

    Abstract

    "Since Marshall (1890), it has been widely held in urban economic theory that cities insure workers against the risk of unemployment by offering a larger pool of potential jobs. Using a large administrative panel data set on workers displaced as a result of plant closures, we examine whether positive effects from a higher urban job density are offset by more intense competition between workers. When controlling for the sorting of workers between regions, we find robust evidence that the effect of job competition on unemployment duration exceeds that of job opportunities in absolute value. Our results put the idea of urban risk sharing into perspective and provide an explanation for observed longer unemployment durations in cities." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

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    Sektorale und berufsspezifische Ausbildungsstrategien und Übergangsmuster nach der dualen Ausbildung (2020)

    Haverkamp, Katarzyna; Seibert, Holger ; Wesling, Mirko;

    Zitatform

    Haverkamp, Katarzyna, Holger Seibert & Mirko Wesling (2020): Sektorale und berufsspezifische Ausbildungsstrategien und Übergangsmuster nach der dualen Ausbildung. In: Zeitschrift für Wirtschaftspolitik, Jg. 69, H. 1, S. 44-68., 2019-09-06. DOI:10.1515/zfwp-2019-2020

    Abstract

    "Based on the Integrated Employment Biographies data (IEB) of the Institute for Employment Research, the study compares the transition patterns after completion of vocational training in craft trades and in other sectors of economic activity. According to Soskice (1994) and Steedman (1993), dual training in the craft sector exhibits some distinctive features that can be expected to increase the risk of non-smooth transitions and to inhibit labor market integration of its apprentices. The analysis shows that currently almost all apprentices manage to enter regular employment within one year after graduation. However, apprenticeship graduates from craft trades are more likely to be affected by temporary unemployment. Additionally, the wage disadvantages associated with a job change are significantly higher in craft trades than in other occupations. Further analysis reveals that these average effects mask large differences at the occupational level. We conclude, that future research should draw more attention to transition risks on occupational rather than on sectoral level." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Seibert, Holger ;
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  • Literaturhinweis

    A supervised machine learning approach to trace doctorate recipients’ employment trajectories (2020)

    Heinisch, Dominik; König, Johannes ; Otto, Anne ;

    Zitatform

    Heinisch, Dominik, Johannes König & Anne Otto (2020): A supervised machine learning approach to trace doctorate recipients’ employment trajectories. In: Quantitative Science Studies, Jg. 1, H. 1, S. 94-116., 2019-08-03. DOI:10.1162/qss_a_00001

    Abstract

    "Only scarce information is available on doctorate recipients' career outcomes (BuWiN, 2013). With the current information base, graduate students cannot make an informed decision on whether to start a doctorate or not (Benderly, 2018; Blank et al., 2017). However, administrative labor market data, which could provide the necessary information, are incomplete in this respect. In this paper, we describe the record linkage of two data sets to close this information gap: data on doctorate recipients collected in the catalog of the German National Library (DNB), and the German labor market biographies (IEB) from the German Institute of Employment Research. We use a machine learning-based methodology, which (a) improves the record linkage of data sets without unique identifiers, and (b) evaluates the quality of the record linkage. The machine learning algorithms are trained on a synthetic training and evaluation data set. In an exemplary analysis, we compare the evolution of the employment status of female and male doctorate recipients in Germany." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    König, Johannes ; Otto, Anne ;
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  • Literaturhinweis

    Staatliche Maßnahme verbessert Lebensqualität von Langzeitarbeitslosen (2020)

    Ivanov, Boris ; Pohlan, Laura ; Pfeiffer, Friedhelm ;

    Zitatform

    Ivanov, Boris, Friedhelm Pfeiffer & Laura Pohlan (2020): Staatliche Maßnahme verbessert Lebensqualität von Langzeitarbeitslosen. In: ZEW-News H. 1/2, S. S. 10.

    Abstract

    "Die Teilnahme an dem Bundesprogramm 'Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt' hat das Wohlbefinden und die soziale Integration von Langzeitarbeitslosen in Deutschland signifikant verbessert. Insbesondere Menschen, die bereits sehr lange arbeitslos waren und oftmals gesundheitliche Probleme hatten, haben von dem Programm profitiert. Die positiven Auswirkungen der staatlichen Maßnahme zeigen sich am stärksten mit Blick auf die subjektiv empfundene allgemeine Lebenszufriedenheit der Teilnehmenden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Ivanov, Boris ; Pohlan, Laura ;
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  • Literaturhinweis

    Do job creation schemes improve the social integration and well-being of the long-term unemployed? (2020)

    Ivanov, Boris ; Pfeiffer, Friedhelm ; Pohlan, Laura ;

    Zitatform

    Ivanov, Boris, Friedhelm Pfeiffer & Laura Pohlan (2020): Do job creation schemes improve the social integration and well-being of the long-term unemployed? In: Labour Economics, Jg. 64, 2020-03-27. DOI:10.1016/j.labeco.2020.101836

    Abstract

    "In this paper, we analyze the effects of a German job creation scheme (JCS) on the social integration and well-being of long-term unemployed individuals. Using linked survey and administrative data for participants and a group of matched non-participants, we find significant positive effects of being employed within this program. Participants with health impairments or an above-average duration of welfare dependence benefit more. The effects decline over the course of the program, which is explained by an increase in both the share of participants who leave the program, and of control individuals who find a job. The results suggest that JCSs should target those with the lowest employment prospects." (Author's abstract, © 2020 Elsevier) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Ivanov, Boris ; Pohlan, Laura ;
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  • Literaturhinweis

    Do neighbors help finding a job?: social networks and labor market outcomes after plant closures (2020)

    Jahn, Elke ; Neugart, Michael ;

    Zitatform

    Jahn, Elke & Michael Neugart (2020): Do neighbors help finding a job? Social networks and labor market outcomes after plant closures. In: Labour Economics, Jg. 65, S. 1-15., 2020-04-01. DOI:10.1016/j.labeco.2020.101825

    Abstract

    "Social networks may affect workers’ labor market outcomes. Using rich spatial data from administrative records, we analyze whether the employment status of neighbors influences the employment probability of a worker who lost his job due to a plant closure and the channels through which this occurs. Our findings suggest that a ten percentage point higher neighborhood employment rate increases the probability of having a job six months after displacement by 0.9 percentage points. The neighborhood effect seems to be driven not by social norms but by information transmission at the neighborhood level, and additionally by networks of former co-workers who also lost their jobs due to plant closure." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Jahn, Elke ;
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  • Literaturhinweis

    Persistence of commuting habits: Context effects in Germany (2020)

    Jost, Ramona ;

    Zitatform

    Jost, Ramona (2020): Persistence of commuting habits: Context effects in Germany. (IAB-Discussion Paper 14/2020), Nürnberg, 39 S.

    Abstract

    "Das vorliegende Papier analysiert auf der Grundlage der georeferenzierten Daten das Pendelverhalten der Beschäftigten in Deutschland. Mit Hilfe eines verhaltensökonomischen Ansatzes, der auf der Studie von Simonsohn (2006) für die USA basiert, kann ich zeigen, dass nicht nur der Lohn und die individuelle Heterogenität die Pendelentscheidung prägen, vielmehr hängt das Pendelverhalten vom Kontext ab, den die Individuen in der Vergangenheit ausgesetzt waren. Insbesondere wird das Pendelverhalten von den in der Vergangenheit beobachteten Pendelzeiten beeinflusst: Beschäftigte entscheiden sich, nach einem Umzug, in eine neue Region, für einen längeren Pendelweg je länger die durchschnittliche Pendelzeit in der Region vor dem Umzug war. Dieser Effekt ist besonders hoch für ältere Beschäftigte, jedoch fällt er für Männer und Frauen gleich stark aus. Meine Ergebnisse sind robust und zeigen, dass weder individuelle Heterogenität noch Selektivität und Endogenitätsprobleme meine Ergebnisse treiben. Zudem verschwindet der Effekt der Region vor dem Umzug, falls Beschäftigte in der neuen Region wohnen bleiben: Beschäftigte ziehen erneut um und passen sich dem Pendelverhalten der neuen Region an. Dies steht im Einklang mit den Vorhersagen der verhaltensökonomischen Theorie, nicht allerdings mit den Annahmen konstanter Präferenzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The Labor Market Impacts of Employer Consolidation: Evidence from Germany (2020)

    Kevin, Todd; Heining, Jörg;

    Zitatform

    Kevin, Todd & Jörg Heining (2020): The Labor Market Impacts of Employer Consolidation: Evidence from Germany. (IAB-Discussion Paper 20/2020), Nürnberg, 57 S.

    Abstract

    "Wir verwenden detaillierte administrative Daten die Auswirkungen von Akquisitionen - hierunter sind Akquisitionen von Betrieben durch ähnliche Betriebe im gleichen lokalen Arbeitsmarkt zu verstehen - auf Arbeitnehmer zu untersuchen. Im Rahmen einer Event Study mit einer Kontrollgruppe von Arbeitnehmern aus Betrieben, die nicht durch eine Akquisition gekennzeichnet waren, zeigt sich, dass Akquisitionen hauptsächlich zu Beschäftigungsverlusten auf Seiten der Arbeitnehmer im akquirierten Betrieb (“Target”) führen. Diese Beschäftigungsverluste sind dabei mit dem Rückzug von älteren Arbeitnehmerinnen vom Arbeitsmarkt assoziiert. Gleichzeitig finden wir, sowohl für Arbeitnehmer aus dem akquirierten als auch dem akquirierenden Betrieb (“Buyer”), Evidenz für einen Anstieg der Löhne, sofern diese Arbeitnehmer in der konsolidierten Einheit weiter beschäftigt sind. Diese Anstiege konzentrieren sich dabei vor allem auf Arbeitnehmern mit niedrigen Löhnen. Wir interpretieren diese Ergebnisse derart, dass diese Art von Konsolidierung einerseits zwar zu einer Reduzierung der Gesamtbeschäftigung, aber auch andererseits zu steigenden Monopolrenten pro Arbeitnehmer führen. Insofern ergibt sich ein klares Muster an Gewinnern und Verlieren von Akquisitionen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Heining, Jörg;
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  • Literaturhinweis

    Identifying Latent Structures in Maternal Employment: Evidence on the German Parental Benefit Reform (2020)

    Klose, Sophie-Charlotte;

    Zitatform

    Klose, Sophie-Charlotte (2020): Identifying Latent Structures in Maternal Employment. Evidence on the German Parental Benefit Reform. (arXiv papers), 55 S.

    Abstract

    "This paper identifies latent group structures in the effect of motherhood on employment by employing the C-Lasso, a recently developed, purely data-driven classification method. Moreover, I assess how the introduction of the generous German parental benefit reform in 2007 affects the different cluster groups by taking advantage of an identification strategy that combines the sharp regression discontinuity design and hypothesis testing of predicted employment probabilities. The C-Lasso approach enables heterogeneous employment effects across mothers, which are classified into an a priori unknown number of cluster groups, each with its own group-specific effect. Using novel German administrative data, the C-Lasso identifies three different cluster groups pre- and post-reform. My findings reveal marked unobserved heterogeneity in maternal employment and that the reform affects the identified cluster groups' employment patterns differently." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Trotz Mindestlohn zeigt sich die Beschäftigung im Friseurgewerbe bislang stabil (2020)

    Kunaschk, Max ;

    Zitatform

    Kunaschk, Max (2020): Trotz Mindestlohn zeigt sich die Beschäftigung im Friseurgewerbe bislang stabil. In: IAB-Forum H. 11.03.2020, o. Sz., 2020-03-06.

    Abstract

    "Im Jahr 2013 wurde im deutschen Friseurgewerbe ein branchenweiter Mindestlohn eingeführt. In der Folge stiegen die Durchschnittslöhne der dort Beschäftigten deutlich. Da die Arbeitgeber überwiegend in der Lage waren, die höheren Lohnkosten auf die Preise abzuwälzen, konnten größere Beschäftigungsverluste bislang vermieden werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kunaschk, Max ;
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  • Literaturhinweis

    Firm productivity, wages, and sorting (2020)

    Lochner, Benjamin ; Schulz, Bastian ;

    Zitatform

    Lochner, Benjamin & Bastian Schulz (2020): Firm productivity, wages, and sorting. (IAB-Discussion Paper 04/2020), Nürnberg, 76 S.

    Abstract

    "Wachsende Lohnungleichheit geht mit Veränderungen der Allokation von Arbeitnehmern zu Arbeitgebern im Arbeitsmarkt einher. Dies spiegelt sich auch in einem steigenden Sortierungsgrad des Arbeitsmarkts wider. Wir entwickeln eine neue Methode zur Messung dieses Sortierungsgrades, welche die jeweiligen Beiträge von Arbeitnehmer- und Arbeitgeberheterogenität zur Lohnungleichheit entflechtet. Inspiriert von theoretischen Modellen der Arbeitsmarktsortierung leiten wir die Produktivität der arbeitgebenden Unternehmen aus Schätzungen von Produktionsfunktionen auf der Firmenebene ab. Wir berücksichtigen dabei insbesondere, dass die Firmenproduktivität auf der Matchebene mit der Leistungsfähigkeit der einzelnen Arbeitnehmer interagieren könnte. Anhand deutscher Daten beobachten wir, dass hochproduktive Firmen niedrige Lohnquoten aufweisen, in konzentrierten Märkten operieren und geringere Löhne zahlen als weniger produktive Firmen. Der Sortierungsgrad ist positiv aber niedriger als lohnbasierte Maße nahelegen. Er steigt mit der Zeit, getrieben durch neue Matches zwischen relativ unproduktiven Firmen und weniger leistungsfähigen Arbeitnehmern. An der Spitze geht der Sortierungsgrad zurück, was sich darin widerspiegelt, dass Arbeitnehmer die produktivsten Firmen, die relativ geringe Löhne zahlen, verlassen. Wir diskutieren Implikationen unserer Ergebnisse für die Interpretation steigender Lohnungleichheit." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Lochner, Benjamin ;
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  • Literaturhinweis

    Auswirkungen des gesetzlichen Mindestlohns auf die Solo-Selbstständigkeit: Studie im Auftrag der Mindestlohnkommission. Endbericht (2020)

    Lubczyk, Moritz; Murmann, Simona; Murmann, Martin ;

    Zitatform

    Lubczyk, Moritz, Simona Murmann & Martin Murmann (2020): Auswirkungen des gesetzlichen Mindestlohns auf die Solo-Selbstständigkeit. Studie im Auftrag der Mindestlohnkommission. Endbericht. Mannheim, 181 S.

    Abstract

    "Die vorliegende, im Auftrag der Mindestlohnkommission angefertigte Studie evaluiert die Auswirkungen der erstmaligen Einführung eines allgemeinen Mindestlohns in Deutschland im Januar 2015 auf die Solo-Selbstständigkeit. Solo-Selbstständigkeit ist in diesem Zusammenhang als Unternehmertum ohne abhängige Beschäftigte definiert. Die Analysen basieren auf dem Mannheimer Unternehmenspanel (MUP). Das MUP bildet seit dem Jahr 2000 den Gesamtbestand der Unternehmen in Deutschland ab und umfasst mehr als 12 Millionen aktuell oder ehemals wirtschaftsaktive Firmen. Das MUP enthält Informationen zur Beteiligungsstruktur der Unternehmen in Deutschland und ist somit besonders geeignet, die Entwicklung der Solo-Selbstständigkeit zu untersuchen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zur Rückwanderung von Arbeitskräften in die ländlichen Regionen Deutschlands: deskriptive Befunde (2020)

    Meister, Moritz ; Stiller, Johannes; Reutter, Philipp; Niebuhr, Annekatrin ; Hinrichsen, Peer Lasse; Peters, Jan Cornelius ;

    Zitatform

    Meister, Moritz, Johannes Stiller, Annekatrin Niebuhr, Jan Cornelius Peters, Peer Lasse Hinrichsen & Philipp Reutter (2020): Zur Rückwanderung von Arbeitskräften in die ländlichen Regionen Deutschlands: deskriptive Befunde. (Thünen Working Paper 144), Braunschweig, 46 S.

    Abstract

    "Dieses Working Paper beschreibt das Rückwanderungsgeschehen von Arbeitskräften in Deutschland und dessen Bedeutung für die Wanderungsbilanzen von Regionen. Die Auswertungen wurden im Rahmen des gemeinsamen Forschungsvorhabens „Die räumliche Mobilität von Arbeitskräften im Erwerbsverlauf - Analysen für ländliche Räume in Deutschland“ (MobiLä) des Thünen-Instituts für Ländliche Räume und des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) vorgenommen. Das Projekt wird aus Mitteln des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung (BULE) gefördert. Datengrundlage sind die Integrierten Erwerbsbiografien (IEB) des IAB. Für die Arbeitskräfte in Deutschland insgesamt zeigen unsere Auswertungen, dass von den Wohnortverlegungen über Kreisregionsgrenzen im Zeitraum 2014 bis 2017 mindestens 27 Prozent eine Rückwanderung darstellten: Die Arbeitskräfte zogen also in eine Region, in der sie bereits zuvor mindestens einmal gewohnt hatten. Die Bedeutung des Rückwanderungsgeschehens für das Wanderungsaufkommen schwankt allerdings zwischen Personengruppen. Einen unterdurchschnittlichen Anteil an Rückwanderungen weisen insbesondere Hochqualifizierte auf (25 Prozent). Der höchste Wert ergibt sich bei einer Differenzierung nach dem Alter für die 30- bis 34-Jährigen (32 Prozent). Für ländliche Regionen ist die Bedeutung der Rückwanderung – gemessen am Anteil der Rückwanderung an der gesamten Zuwanderung von Arbeitskräften eines Jahres – mit 31 Prozent vergleichsweise groß. Dies gilt vor allem für agglomerationsferne Gebiete und insbesondere für ländliche Regionen in Ostdeutschland, aber auch generell für solche mit weniger guter sozio-ökonomischer Lage. 50 Prozent aller ländlichen Regionen verzeichnen aus dem Rückwanderungsgeschehen einen positiven Wanderungssaldo (mehr in die betrachtete Region rückkehrende Arbeitskräfte als aus der betrachteten Region abwandernde, in eine andere Region rückkehrende Arbeitskräfte), der zu einer Verbesserung des Gesamtwanderungsergebnisses der betrachteten Region beiträgt – dies kann eine Reduzierung eines negativen Saldos sein oder auch ein Beitrag, der zu einer insgesamt positiven Wanderungsbilanz führt. Letzteres lässt sich im Untersuchungszeitraum jedoch beinahe ausschließlich für Regionen in Westdeutschland beobachten und oft nur für ländliche Gebiete mit guter sozioökonomischer Lage." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Niebuhr, Annekatrin ;
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  • Literaturhinweis

    Credit Supply, Firms, and Earnings Inequality (2020)

    Moser, Christian ; Wolter, Stefanie ; Wirth, Benjamin; Saidi, Farzad;

    Zitatform

    Moser, Christian, Farzad Saidi, Benjamin Wirth & Stefanie Wolter (2020): Credit Supply, Firms, and Earnings Inequality. (MPRA paper / University Library of Munich 100371), München, 51 S.

    Abstract

    "We study the distributional effects of a monetary policy-induced firm-level credit supply shock on individual wages and employment. To this end, we construct a novel dataset that links worker employment histories to firms' bank credit relationships in Germany. We document that firms in relationships with banks that were more exposed to negative monetary policy rates in 2014 see a relative reduction in credit supply. A negative credit supply shock in turn is associated with lower firm-level average wages and employment. These effects are concentrated among distinct worker groups within firms, with initially lower-paid workers more likely to be fired and initially higher-paid workers more likely to receive wage cuts. At the same time, wages decline by more at initially higher-paying firms. Consequently, wage inequality within and between firms decreases. Our results suggest that monetary policy has important distributional effects in the labor market." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Wolter, Stefanie ;
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  • Literaturhinweis

    Employment Subsidies for Long-Term Welfare Benefits Recipients: Reconciling Programmes Goals with Needs of Diverging Population Groups (2020)

    Nivorozhkin, Anton ; Promberger, Markus ;

    Zitatform

    Nivorozhkin, Anton & Markus Promberger (2020): Employment Subsidies for Long-Term Welfare Benefits Recipients: Reconciling Programmes Goals with Needs of Diverging Population Groups. (IAB-Discussion Paper 27/2020), Nürnberg, 34 S.

    Abstract

    "Wir untersuchen die Zugänge von Teilnehmern in zwei neue Maßnahmen der geförderten Beschäftigung (§ 16 e/i SGB II), die Langzeitarbeitslose im Hinblick auf Erwerbsintegration und Teilhabe unterstützen sollen. Dabei werden zunächst die Programme im Hinblick auf ihre Ziele und Teilnahmekriterien beschrieben. Anschließend erfolgt eine explorative Untersuchung der Teilnehmerstruktur beim Maßnahmeeintritt mittels einer Latent Class (Cluster) Analyse der administrativen Daten der Bundesagentur für Arbeit. Unsere Ergebnisse zeigen eine beträchtliche Heterogenität der Teilnehmer beim Maßnahmeeintritt, die in einer Typologie dargestellt wird, in der sich individuelle erwerbsbiografische Charakteristika und persönliche Problemlagen mit weiter gefassten sozialhistorischen Prozessen verbinden. Dabei werden auch unterschiedliche Förderbedarfe dieser Teilnehmergruppen deutlich, die bei der Programmgestaltung berücksichtigt werden könnten. Die Aufrechterhaltung und Verbesserung sozialer Teilhabe durch eine geförderte Arbeitsstelle ist für manche Teilnehmergruppen prioritär, währende andere vermehrt von passgenauen und problemgerechten Bildungs- und Ausbildungsbestandteilen profitieren würden, die unter Umständen auch den Langzeitbezug von Sozialleistungen verringern oder beenden könnten. Insofern ergeben sich aus unserer Untersuchung erste Anhaltspunkte für die Feinjustierung dieser Arbeitsmarktprogramme im Hinblick auf die Bedürfnisse und Fähigkeiten heterogener Gruppen von Langzeitarbeitslosen und Sozialleistungsempfängern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Nivorozhkin, Anton ; Promberger, Markus ;
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  • Literaturhinweis

    Qualität der Beschäftigung im Saarland (2020)

    Otto, Anne ; Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Nürnberg;

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    Otto, Anne (2020): Qualität der Beschäftigung im Saarland. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Rheinland-Pfalz-Saarland 01/2019), Nürnberg, 38 S.

    Abstract

    "Die Qualität der Beschäftigung (Arbeitsortprinzip) im Saarland analysiert die vorliegende Studie, indem die Bedeutung und die besonderen Strukturmerkmale der einzelnen atypischen Beschäftigungsformen Teilzeit, ausschließlich geringfügige Beschäftigung (agB), Leiharbeit und Niedriglohn herausgearbeitet werden. Die Bedeutung dieser Beschäftigungsformen hat im Saarland in der Vergangenheit erheblich zugenommen, während sich der Stellenwert des Normalarbeitsverhältnis für den regionalen Arbeitsmarkt verringerte. Es ist aber bemerkenswert, dass die Vollzeitbeschäftigung in den letzten Jahren wieder nach langer Zeit einen positiven Zuwachs aufweist. Somit ist der Bedeutungsrückgang des Normalarbeitsverhältnisses zunächst zu einem Stillstand gekommen. Mit Ausnahme der Teilzeitbeschäftigung haben die anderen in dieser Studie betrachteten atypischen Beschäftigungsformen eine überdurchschnittliche Bedeutung für den saarländischen Arbeitsmarkt. Vor allem die Leiharbeitsquote liegt deutlich höher als im Bundesschnitt, weil sich die Saar-Wirtschaft auf für den Weltmarkt produzierende Betriebe besonders stark spezialisiert hat, welche vor allem auf einen flexiblen Personalbestand angewiesen sind. Der überdurchschnittliche Anteil der Geringverdiener kann vermutlich auf der hohen Bedeutung von gering entlohnten Helfertätigkeiten im Verarbeitenden Gewerbe und in der Zeitarbeit beruhen. Die unterdurchschnittliche Niedriglohnquote unter den ausländischen Vollzeitbeschäftigten im Saarland steht in Zusammenhang mit dem hohen Anteil an französischen Arbeitskräften mit einem überdurchschnittlichen Qualifikationsniveau. Als mögliche Ursache für die ungleiche Verbreitung der einzelnen atypischen Erwerbsformen innerhalb des Saarlandes werden der lokale Branchenmix, die Erwerbsbeteiligung, die Siedlungsstruktur sowie die Ausstattung mit Plätzen für die Kinderbetreuung in Betracht gezogen. Gemeinsam ist den atypischen Beschäftigungsformen, dass sich hier verstärkt spezifische Personengruppen wie Jüngere und Ältere, Frauen, Ungelernte und ausländische Arbeitskräfte konzentrieren, deren Übergangschancen in reguläre Beschäftigung geringer sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Otto, Anne ;
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    Qualität der Beschäftigung in Rheinland-Pfalz (2020)

    Otto, Anne ;

    Zitatform

    Otto, Anne (2020): Qualität der Beschäftigung in Rheinland-Pfalz. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Rheinland-Pfalz-Saarland 02/2019), Nürnberg, 40 S.

    Abstract

    "Die Qualität der Beschäftigung (Arbeitsortprinzip) in Rheinland-Pfalz wird in der vorliegenden Studie analysiert, indem die Bedeutung und die besonderen Strukturmerkmale der einzelnen atypischen Beschäftigungsformen Teilzeit, ausschließlich geringfügige Beschäftigung (agB), Leiharbeit und Niedriglohn herausgearbeitet werden. Die atypischen Beschäftigungsformen Teilzeit, agB und Leiharbeit haben gegenüber dem Normalarbeitsverhältnis mittlerweile eine beachtliche Bedeutung für den Länderarbeitsmarkt Rheinland-Pfalz erlangt. Abgesehen von den agB verzeichnen alle anderen hier betrachteten atypischen Beschäftigungsformen seit 2013 eine sichtbare Bedeutungszunahme. Gegenüber den nationalen Referenzwerten haben Teilzeit, agB sowie Niedriglohnbeschäftigung jeweils eine überdurchschnittliche Bedeutung für den regionalen Arbeitsmarkt, die Leiharbeit hingegen eine leicht unterdurchschnittliche Bedeutung. Die hohe Teilzeitquote beruht nicht nur auf der Spezialisierung des tertiären Sektors auf diese Teilzeittätigkeiten, sondern dies gilt ebenso für das Verarbeitende Gewerbe. Der überdurchschnittliche Anteil der Geringverdiener kann vermutlich auf der hohen Bedeutung von gering entlohnten Helfertätigkeiten im Verarbeitenden Gewerbe beruhen. Bemerkenswert ist, dass die Zahl der Vollzeitbeschäftigten in den letzten Jahren wieder zugenommen hat, wenn auch nicht so dynamisch wie im Bundestrend. Somit ist der Bedeutungsrückgang des Normalarbeitsverhältnisses zunächst zu einem Stillstand gekommen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Otto, Anne ;
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    Early careers of dropouts from vocational training: signals, human capital formation, and training firms (2020)

    Patzina, Alexander ; Wydra-Somaggio, Gabriele ;

    Zitatform

    Patzina, Alexander & Gabriele Wydra-Somaggio (2020): Early careers of dropouts from vocational training. Signals, human capital formation, and training firms. In: European Sociological Review, Jg. 36, H. 5, S. 741-759., 2020-03-03. DOI:10.1093/esr/jcaa011

    Abstract

    "Dropping out of post-secondary education has negative consequences for career progression. However, as human capital theory predicts and as previous studies have shown, having some training still pays off. For a large part of the European workforce who has attended vocational training, however, the theoretical predictions are less clear and empirical studies are scarce. In occupational labour markets, signalling and credentialism theories predict negative effects of dropping out. Furthermore, apprenticeship dropouts learn at different training firms, which differ in their influence on human capital development and the provision of job opportunities. Relying on a unique panel data set from Germany and estimating normalized fixed effects growth curve estimators, our study reveals the following results. First, the timing of dropping out structures career progression, as late dropouts have the highest employment rates and highest wages within the dropout population. However, in an occupational labour market setting, credentials and signals are still highly important for career progression, as the wage advantage of late dropouts within the dropout population is rather small, and late dropouts suffer a wage penalty when we compare their wage profiles to those of graduates. Second, our study emphasizes the importance of training firms, which influence the human capital development of individuals during the course of training and provide dropouts with connections to their first jobs. Thus, in occupational labour markets, the consequences of dropping out depend mainly on different mechanisms, as in other settings." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Auswirkungen des gesetzlichen Mindestlohns auf Beschäftigung und Arbeitslosigkeit: Studie im Auftrag der Mindestlohnkommission (2020)

    Pestel, Nico ; Caliendo, Marco ; Bonin, Holger ; Gregory, Terry ; Isphording, Ingo;

    Zitatform

    Pestel, Nico, Holger Bonin, Ingo Isphording, Terry Gregory & Marco Caliendo (2020): Auswirkungen des gesetzlichen Mindestlohns auf Beschäftigung und Arbeitslosigkeit. Studie im Auftrag der Mindestlohnkommission. (IZA research report 95), Bonn, 102 S.

    Abstract

    "Die vorliegende Studie im Auftrag der Mindestlohnkommission beinhaltet eine empirische Analyse der Auswirkungen der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns zum 1. Januar 2015 sowie der erstmaligen Anhebung zum 1. Januar 2017 auf die Zielgrößen Beschäftigung und Arbeitslosigkeit bis Mitte des Jahres 2019. Als Datenbasis dienen aggregierte amtliche Daten auf regionaler Ebene sowie administrative Daten, die die Betriebs- und die Beschäftigtenebene miteinander verbinden. Je nach Zielgröße und Untersuchungseinheit werden diese Datenquellen mit Indikatoren zur Mindestlohnbetroffenheit verknüpft. Dies erlaubt die Anwendung ökonometrischer Methoden, die einem Experimentalstandard möglichst nahekommen, so dass die erzielten Ergebnisse eine Interpretation im Sinne von Ursache- Wirkungs-Relationen erlauben. Dazu werden verschiedene Varianten des so genannten Differenz-in- Differenzen-Ansatzes verwendet." (Textauszug, IAB-Doku)

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    Trade and Wage Inequality: The Mediating Roles of Occupations in Germany (2020)

    Reichelt, Malte ; Malik, Samreen; Suesse, Marvin ;

    Zitatform

    Reichelt, Malte, Samreen Malik & Marvin Suesse (2020): Trade and Wage Inequality: The Mediating Roles of Occupations in Germany. In: C. Ebner, A. Haupt & B. Matthes (Hrsg.) (2020): Berufe und Soziale Ungleichheit (Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie. Sonderheft 60, S. 535-560, 2019-10-29. DOI:10.1007/s11577-020-00680-5

    Abstract

    "Neuere Erkenntnisse zeigen, dass sich die steigende Lohnungleichheit in industrialisierten Ländern partiell auf internationale Handelsverflechtungen zurückführen lässt. Noch ist jedoch unklar, welche Mechanismen hinter diesem Zusammenhang stehen. Bisherige Erklärungen stellen heraus, dass steigende Importe Arbeitsplätze im mittleren Lohnsegment des Produktionssektors vernichten. Für Deutschland hat sich jedoch gezeigt, dass Exporte in ähnlichem Maße neue Arbeitsplätze schaffen. Branchenbasierte Erklärungen scheinen also zu kurz zu greifen. Wir argumentieren, dass Veränderungen in der Berufsstruktur und in den berufsspezifischen Median- und Toplöhnen helfen können, den Zusammenhang zwischen Handelsbeziehungen und Lohnungleichheit zu erklären. Um Vorhersagen über die Rolle des Berufs zu treffen, greifen wir auf einen Task-Based-Approach sowie Theorien zu Machtverhältnissen zwischen Berufen und Selbstselektion von Firmen zurück. Wir analysieren die Handelsbeziehungen zwischen China und Deutschland für die Jahre 1994 bis 2010 und greifen dazu auf Sozialversicherungsdaten (Betriebs- BHP, IEB) sowie Daten zum internationalen Handelsverkehr (COMTRADE) zurück. Mithilfe von Instrumentenvariablenschätzern zeigen wir, dass Importe die Lohnungleichheit überraschenderweise nicht beeinflussen. Stattdessen sind steigende Exporte nach China für die wachsende Lohnstreuung in Arbeitsmarktregionen verantwortlich. Obwohl zunehmende Handelsverflechtungen die regionale Taskstruktur verändern, finden wir keine Anzeichen dafür, dass diese Veränderungen als Mediator für den Effekt von Exporten auf Lohnungleichheit dienen. Vielmehr scheinen Exporte die Löhne in einigen ausgewählten Berufen zu erhöhen, insbesondere für Spitzenverdiener. Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung von innerberuflichen Dynamiken für die Erklärung sozialer Ungleichheit." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Disincentive effects of unemployment benefits and the role of caseworkers (2020)

    Schmieder, Johannes F.; Trenkle, Simon ;

    Zitatform

    Schmieder, Johannes F. & Simon Trenkle (2020): Disincentive effects of unemployment benefits and the role of caseworkers. In: Journal of Public Economics, Jg. 182, S. 1-14., 2019-10-30. DOI:10.1016/j.jpubeco.2019.104096

    Beteiligte aus dem IAB

    Trenkle, Simon ;
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    Work experience and graduate migration: An event history analysis of German data (2020)

    Teichert, Christian ; Niebuhr, Annekatrin ; Otto, Anne ; Rossen, Anja ;

    Zitatform

    Teichert, Christian, Annekatrin Niebuhr, Anne Otto & Anja Rossen (2020): Work experience and graduate migration. An event history analysis of German data. In: Regional Studies, Jg. 54, H. 10, S. 1413-1424., 2020-01-07. DOI:10.1080/00343404.2020.1716965

    Abstract

    "Administrative social security records and event history analysis are used to investigate the significance of previous work experience for the migration decision of German university graduates. The regression results suggest that work experience gained previously and while studying in the university region reduces the likelihood of graduates out-migrating, while extra-regional work activity enhances the probability of labour market entry outside the region of study. The size of the effect depends on the type of work experience. The findings point to the importance of knowledge about local labour markets and social networks for graduates' migration decision at the start of their career." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Niebuhr, Annekatrin ; Otto, Anne ; Rossen, Anja ;
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  • Literaturhinweis

    High-impact minimum wages and heterogeneous regions (2020)

    Vom Berge, Philipp ; Frings, Hanna ;

    Zitatform

    Vom Berge, Philipp & Hanna Frings (2020): High-impact minimum wages and heterogeneous regions. In: Empirical economics, Jg. 59, H. 2, S. 701-729., 2019-03-02. DOI:10.1007/s00181-019-01661-0

    Abstract

    "We estimate the effects of the introduction of and subsequent increases in a substantial minimum wage in Germany's main construction industry on wage and employment growth rates. Using a regional dataset constructed from individual employment histories, we exploit the spatial dimension and border discontinuities of the regional data to account for spillovers between districts and unobserved heterogeneity at the local level. The results indicate that the minimum wage increased the wage growth rate for East Germany but did not have a significant impact on the West German equivalent. The estimated effect on the employment growth rate reveals a contraction in the east of about 1.2 percentage points for a one-standard-deviation increase in the minimum-wage bite, amounting to roughly one quarter of the overall decline in the growth rate. We observe no change for the West." (Author's abstract, © Springer-Verlag) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Vom Berge, Philipp ;
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    The impact of sanctions for young welfare recipients on transitions to work and wages and on dropping out (2019)

    Berg, Gerard J. van den ; Uhlendorff, Arne ; Wolff, Joachim ;

    Zitatform

    Berg, Gerard J. van den, Arne Uhlendorff & Joachim Wolff (2019): The impact of sanctions for young welfare recipients on transitions to work and wages and on dropping out. (Working papers / Institute for Evaluation of Labour Market and Education Policy 2019,05), Uppsala, 8 S.

    Abstract

    "The reintegration of young welfare recipients into the labor market is a major policy goal in many European countries. In this context monitoring and sanctions are important policy tools. In this paper, we analyze the impact of strict sanctions on job search outcomes for young welfare recipients in Germany. The German benefit system is characterized by harsh sanctions for this group. Strict sanctions effectively take away the benefits for three months if young welfare recipients do not comply with their job search requirements. We jointly analyze the impact of these sanctions on job search outcomes and on dropping out of the labor force based on administrative data on a large in ow sample of young male jobseekers into welfare. We estimate multivariate duration models taking selection based on unobservables into account. Our results indicate that there is a trade off between an increased job entry rate and an increased withdrawal from the labor force as well as lower entry wages. Sanctions increase the probability of finding a job, but these jobs go along with lower earnings. Moreover, sanctions significantly increase the probability of dropping out." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Uhlendorff, Arne ; Wolff, Joachim ;
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    Evaluating vacancy referrals and the roles of sanctions and sickness absence (2019)

    Berg, Gerard J. van den ; Uhlendorff, Arne ; Hoffmann, Barbara;

    Zitatform

    Berg, Gerard J. van den, Barbara Hoffmann & Arne Uhlendorff (2019): Evaluating vacancy referrals and the roles of sanctions and sickness absence. In: The economic journal, Jg. 129, H. 624, S. 3292-3322., 2018-07-25. DOI:10.1093/ej/uez032

    Abstract

    "Job vacancy referrals are a common active labor market policy measure. Unemployment insurance agencies may combat moral hazard by punishing refusals to apply to assigned vacancies. During sickness spells, minimum requirements on search behaviour do not apply. This may reduce the threat effect of sanctions. We study effects of vacancy referrals and sanctions on unemployment durations and job match quality. We find that a vacancy referral increases the transition rate into work. We also find a positive effect of a vacancy referral on the probability of reporting sick." (Author's abstract) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Uhlendorff, Arne ;
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  • Literaturhinweis

    Informing employees in small and medium sized firms about training: results of a randomized field experiment (2019)

    Berg, Gerard J. van den ; Stephan, Gesine ; Homrighausen, Pia ; Dauth, Christine ;

    Zitatform

    Berg, Gerard J. van den, Christine Dauth, Pia Homrighausen & Gesine Stephan (2019): Informing employees in small and medium sized firms about training: results of a randomized field experiment. (IAB-Discussion Paper 22/2019), Nürnberg, 29 S.

    Abstract

    "Wir untersuchen ein Arbeitsmarktprogramm, das Weiterbildung für Beschäftigte in kleinen und mittleren Unternehmen fördert. Im Rahmen des Programms übernimmt die Bundesagentur für Arbeit einen substanziellen Anteil der Weiterbildungskosten. Die Zugangszahlen in das Weiterbildungsprogramm sind dennoch gering. Im Rahmen eines experimentellen Ansatzes verschickten wir 10 000 Broschüren an potenziell förderberechtigte Beschäftigte und informierten diese über die Bedeutung von Weiterbildung allgemein sowie über das Förderprogramm im Besonderen. Mithilfe verknüpfter Befragungs- und Registerdaten analysieren wir den Einfluss der Info-Broschüre auf die Bekanntheit des Förderprogramms unter Beschäftigten, auf die Aufnahme einer geförderten oder ungeförderten Weiterbildung und auf Merkmale der Beschäftigung. Die Befragungsdaten zeigen, dass die Broschüre die Bekanntheit des Programms unter den Beschäftigten mehr als verdoppelte. Wir finden weder Effekte auf die Wahrscheinlichkeit eine geförderte Weiterbildung aufzunehmen noch auf kurzfristige Arbeitsmarkterfolgsindikatoren aus den Registerdaten. Das Info-Treatment beeinflusste jedoch die Teilnahme an ungeförderten Weiterbildungen bei Beschäftigten unter 45 Jahren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Stephan, Gesine ; Dauth, Christine ;
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  • Literaturhinweis

    Occupational routine-intensity and the costs of job loss: evidence from mass layoffs (2019)

    Blien, Uwe ; Roth, Duncan ; Dauth, Wolfgang ;

    Zitatform

    Blien, Uwe, Wolfgang Dauth & Duncan Roth (2019): Occupational routine-intensity and the costs of job loss. Evidence from mass layoffs. (IAB-Discussion Paper 25/2019), Nürnberg, 45 S.

    Abstract

    "In diesem Papier wird untersucht, inwieweit sich die Kosten eines Jobverlusts für Personen unterscheiden, die ursprünglich in Berufen tätig waren, die einen unterschiedlichen Grad an Routineintensität aufweisen. Für die empirische Untersuchung verwenden wir Daten zu Massenentlassungen in Deutschland, die zwischen 1980 und 2010 stattgefunden haben. Diese Datengrundlage erlaubt es uns, den kausalen Effekt von Routineintensität auf die Auswirkungen zu schätzen, die ein Jobverlust auf das Einkommen von Personen hat. Unsere Ergebnisse zeigen, dass ein solcher Jobverlust größere und länger anhaltende negative Einkommenseffekte für Personen aus routineintensiveren Berufen nach sich zieht. In den ersten Monaten nach der Massenentlassung lassen sich diese Effekte mehrheitlich darauf zurückführen, dass die Beschäftigungsdauer von Personen aus routineintensiveren Berufen stärker abnimmt, was auf größere Friktionen bei der Suche nach neuer Beschäftigung für diese Personengruppe hindeutet. Wenn eine neue Beschäftigung aufgenommen wird, ist diese bei ursprünglich in routineintensiven Berufen tätigen Personen häufiger in einem anderen Beruf als dem ursprungsberuf vor der Massenentlassung. Darüber hinaus liegt die Entlohnung systematisch unterhalb des berufsspezifischen Durchschnittslohns." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Roth, Duncan ; Dauth, Wolfgang ;
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  • Literaturhinweis

    Coaching, counseling, case-working: do they help the older unemployed out of benefit receipt and back into the labor market? (2019)

    Boockmann, Bernhard; Brändle, Tobias ;

    Zitatform

    Boockmann, Bernhard & Tobias Brändle (2019): Coaching, counseling, case-working. Do they help the older unemployed out of benefit receipt and back into the labor market? In: German economic review, Jg. 20, H. 4, S. e436-e468. DOI:10.1111/geer.12174

    Abstract

    "Intensified counseling, job search assistance and related policies have been found to be effective for labor market integration of the unemployed by a large number of studies, but the evidence for older and hard-to-place unemployed is more mixed. In this paper, we present key results for a large-scale active labor market program directed at the older unemployed in Germany. To identify the treatment effects, we exploit regional variation in program participation. We use a combination of different evaluation estimators to check the sensitivity of the results to selection, substitution and local labor market effects. We find positive effects of the program in the range of 5 - 10 percentage points on integration into unsubsidized employment. However, there are also substantial lock-in effects, such that program participants have a higher probability of remaining on public welfare benefit receipt for up to 1 year after commencing the program." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Wages of migrant and native employees in Germany: new light on an old issue (2019)

    Brunow, Stephan ; Jost, Oskar ;

    Zitatform

    Brunow, Stephan & Oskar Jost (2019): Wages of migrant and native employees in Germany: new light on an old issue. (IAB-Discussion Paper 10/2019), Nürnberg, 48 S.

    Abstract

    "Voraussichtlich wird die Zahl der in Deutschland beschäftigten Arbeitskräfte zukünftig und demografisch bedingt sinken. Um Fachkräfteengpässen entgegenzuwirken, rückt eine arbeitsmarktgesteuerte Zuwanderung in den Vordergrund. Eine faire und adäquate Entlohnung der zugewanderten Arbeitskräfte setzt die notwendigen Anreize für eine Einwanderung. Das vorliegende Papier analysiert daher das Lohngefälle zwischen ausländischen und einheimischen Vollzeitbeschäftigten. Die Ergebnisse der dreiteiligen Oaxaca-Blinder-Zerlegung auf Basis einer Mincer-Lohngleichung zeigen, dass das Lohngefälle zum Großteil durch beobachtbare Unterschiede in der Ausstattung erklärt werden. Insbesondere Arbeitsmarktregion, Arbeitserfahrung und Firmenmerkmale tragen dazu bei. Unterschiede in der Produktivität können vernachlässigt werden mit der Ausnahme der Arbeitsmarkterfahrung. Hier zeigen sich flachere Erfahrungsprofile der ausländischen Beschäftigten. Die Ergebnisse sind robust und zeigen sich für verschiedene Modellspezifikationen, die u.a. die Selektivität der ausländischen Beschäftigten berücksichtigen. Etwaige Produktivitätsnachteile verschwinden für Ausländer, die mehr als zehn Jahre in den Daten beobachtet oder eingebürgert werden. Unsere Ergebnisse führen zu dem Schluss, dass Lohnunterschiede aus ökonomischer Sicht vernachlässigbar sind und vollzeitbeschäftigte Ausländer im Durchschnitt fair entlohnt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The effects of the new statutory minimum wage in Germany: a first assessment of the evidence (2019)

    Bruttel, Oliver ;

    Zitatform

    Bruttel, Oliver (2019): The effects of the new statutory minimum wage in Germany: a first assessment of the evidence. In: Journal for labour market research, Jg. 53, S. 1-13. DOI:10.1186/s12651-019-0258-z

    Abstract

    "Germany did not establish a statutory minimum wage until 2015. The new wage floor was set at an initial level of EURO 8.50 per hour. When it was introduced, about 11 percent of German employees earned less than that amount. Based on descriptive figures, qualitative research and difference-in-differences analyses, we provide an overview of the available evidence regarding some of the topics that have attracted the most attention in international research and policy debates: the effects on wages and the wage distribution including issues of compliance in relation to the implementation of the new minimum wage, on the risk of poverty, on employment and the impact on businesses for instance with respect to productivity, prices or profits. The evidence shows that the minimum wage has increased hourly wages significantly, while the effect on monthly salaries has been far less substantial, as companies have partly reduced contractually agreed-upon working hours. Besides reductions in working hours or increases in work intensity, companies highly affected by the introduction of the minimum wage have used price increases and have had to accept profit reductions as a response to the new wage floor. If studies found any employment effects, they were - whether positive or negative - rather small in relation to the overall number of jobs. As in other countries, the minimum wage has not helped to reduce welfare dependency and the risk of poverty. Non-compliance remains a challenge for the implementation of the new statutory minimum wage." (Author's abstract, © Springer-Verlag) ((en))

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    The causal effects of the minimum wage introduction in Germany: an overview (2019)

    Caliendo, Marco ; Schröder, Carsten ; Wittbrodt, Linda;

    Zitatform

    Caliendo, Marco, Carsten Schröder & Linda Wittbrodt (2019): The causal effects of the minimum wage introduction in Germany. An overview. In: German economic review, Jg. 20, H. 3, S. 257-292. DOI:10.1111/geer.12191

    Abstract

    "In 2015, Germany introduced a statutory hourly minimum wage that was not only universally binding but also set at a relatively high level. We discuss the short-run effects of this new minimum wage on a wide set of socioeconomic outcomes, such as employment and working hours, earnings and wage inequality, dependent and self-employment, as well as reservation wages and satisfaction. We also discuss difficulties in the implementation of the minimum wage and the measurement of its effects related to non-compliance and suitability of data sources. Two years after the minimum wage introduction, the following conclusions can be drawn: while hourly wages increased for low-wage earners, some small negative employment effects are also identifiable. The effects on aspired goals, such as poverty and inequality reduction, have not materialised in the short run. Instead, a tendency to reduce working hours is found, which alleviates the desired positive impact on monthly income. Additionally, the level of non-compliance was substantial in the short run, thus drawing attention to problems when implementing such a wide reaching policy." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Can the unemployed be trained to care for the elderly? The effects of subsidized training in elderly care (2019)

    Dauth, Christine ; Lang, Julia ;

    Zitatform

    Dauth, Christine & Julia Lang (2019): Can the unemployed be trained to care for the elderly? The effects of subsidized training in elderly care. In: Health Economics, Jg. 28, H. 4, S. 543-555., 2019-01-09. DOI:10.1002/hec.3863

    Abstract

    "Demographic change has increased the need for elderly care. Training unem- ployed workers might be one way to increase the supply of elderly care nurses. This study analyzes the effectiveness of subsidized training for unemployed individuals in the elderly care professions in Germany over 11.5 years. We find that short further training and long retraining courses significantly increase workers' long-term employment. As approximately 25% to 50% of trained nurses have permanent jobs in the care sector, we estimate that approximately 5% of all employed nurses are formerly trained unemployed workers." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Dauth, Christine ; Lang, Julia ;
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  • Literaturhinweis

    Effectiveness of sequences of classroom training for welfare recipients: what works best in West Germany? (2019)

    Dengler, Katharina ;

    Zitatform

    Dengler, Katharina (2019): Effectiveness of sequences of classroom training for welfare recipients. What works best in West Germany? In: Applied Economics, Jg. 51, H. 1, S. 1-46., 2018-05-24. DOI:10.1080/00036846.2018.1489110

    Abstract

    "Sequences of active labour market programmes (ALMPs) may be part of an intensified activation strategy targeting hard-to-place unemployed individuals. Such sequences are very common among welfare recipients in Germany, but most studies only evaluate either single ALMPs or unemployed individuals' first ALMP. I analyse the effects of different sequences of classroom training for West German men and women on different labour market outcomes. Using rich administrative data and a dynamic causal model, I can control for dynamic selection problems that occur during a sequence. The results show that two classroom trainings are more effective than two periods of welfare receipt in helping welfare recipients find regular employment, especially among West German women. Moreover, immediately assigning individuals to classroom training is more effective than waiting and assigning them to classroom training in the second period. However, in some cases, avoiding participation in multiple programmes is preferable." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Dengler, Katharina ;
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  • Literaturhinweis

    Effectiveness of active labour market programmes on the job quality of welfare recipients in Germany (2019)

    Dengler, Katharina ;

    Zitatform

    Dengler, Katharina (2019): Effectiveness of active labour market programmes on the job quality of welfare recipients in Germany. In: Journal of social policy, Jg. 48, H. 4, S. 807-838., 2018-12-11. DOI:10.1017/S0047279419000114

    Abstract

    "Using rich administrative data on unemployed welfare recipients in Germany and propensity score matching, the author analyses the effects of participating in four major active labour market programmes (ALMPs) on various dimensions of job quality. In Germany, welfare recipients may suffer from poor job quality because they are forced to accept any reasonable job offer. However, few studies consider the effects of participation in ALMPs on job quality. The results imply that participation in a programme not only increases the probability of taking jobs but also increases the probability of holding a high-quality job for some dimension of job quality. In particular, further vocational training is very effective in terms of job quality for West German women. Thus, job centres should focus on the activation of unemployed welfare recipients." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Dengler, Katharina ;
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    Human capital spillovers and the churning phenomenon: Analysing wage effects from gross in- and outflows of high-skilled workers (2019)

    Eppelsheimer, Johann; Möller, Joachim; Eppelsheimer, Johann;

    Zitatform

    Eppelsheimer, Johann, Johann Eppelsheimer & Joachim Möller (2019): Human capital spillovers and the churning phenomenon: Analysing wage effects from gross in- and outflows of high-skilled workers. In: Regional science and urban economics, Jg. 78, H. September, S. 1-19., 2019-08-01. DOI:10.1016/j.regsciurbeco.2019.103461

    Abstract

    "The article estimates human capital externalities on wages originating from internal gross migration flows of high-skilled workers. We draw on rich administrative micro panel data that allow us to disentangle externalities from sorting and labour market supply and demand effects through an extensive set of time-varying fixed effects. We show that regional inflows and outflows of high-skilled workers occur simultaneously and that both are positively correlated. Given the existence of such a churning phenomenon, looking only at net migration flows might be misleading. Our econometric analysis indicates that inflows of high-skilled workers increase the wages of locals, whereas outflows decrease those wages. Although externalities from outflows outweigh those from inflows in the short run, the opposite holds in the long run. Our results suggest that human capital externalities are transmitted through the productivity effects of local personal networks, which, for newcomers, develop over time." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Möller, Joachim;
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  • Literaturhinweis

    Do start-ups provide employment opportunities for disadvantaged workers? (2019)

    Fackler, Daniel; Fuchs, Michaela ; Hölscher, Lisa; Schnabel, Claus ;

    Zitatform

    Fackler, Daniel, Michaela Fuchs, Lisa Hölscher & Claus Schnabel (2019): Do start-ups provide employment opportunities for disadvantaged workers? In: ILR review, Jg. 72, H. 5, S. 1123-1148., 2018-09-03. DOI:10.1177/0019793918814476

    Abstract

    "This article compares the hiring patterns of start-ups and incumbent firms to analyze whether start-ups offer relatively more job opportunities to disadvantaged workers. Using administrative linked employer - employee data for Germany that provide the complete employment biographies of newly hired workers, the authors show that young firms are more likely than incumbents to hire applicants who are older, foreign, or unemployed, or who have unstable employment histories, arrive from outside the labor force, or were affected by a plant closure. Analysis of entry wages shows that penalties for these disadvantaged workers, however, are higher in start-ups than in incumbent firms. Therefore, even if start-ups provide employment opportunities for certain groups of disadvantaged workers, the quality of these jobs in terms of initial remuneration appears to be low." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Fuchs, Michaela ;
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  • Literaturhinweis

    Erwerbsbiographien ost- und westdeutscher Promovierter nach der Wiedervereinigung: Gleiche Qualifikation, gleiche Karriereverläufe? (2019)

    Fuchs, Michaela ; Rehs, Andreas ;

    Zitatform

    Fuchs, Michaela & Andreas Rehs (2019): Erwerbsbiographien ost- und westdeutscher Promovierter nach der Wiedervereinigung: Gleiche Qualifikation, gleiche Karriereverläufe? In: Ifo Dresden berichtet, Jg. 26, H. 6 Dresden, Dresden, S. 17-22., 2019-11-04.

    Abstract

    "30 Jahre nach dem Mauerfall wird eine hitzige öffentliche Debatte über die Teilhabe gebürtiger Ostdeutscher an ost- wie bundesdeutschen Spitzenpositionen in Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft geführt. Der vorliegende Beitrag nimmt diese Debatte zum Anlass, den Arbeitsmarkterfolg von Promovierten aus beiden Landesteilen gegenüber zu stellen. Hierfür findet ein innovativer Datensatz Anwendung, der Informationen zu den Promovierten mit Informationen zu ihren Erwerbsverläufen verknüpf. Die Ergebnisse zeigen, dass die Herkunft aus Ostdeutschland weder eine ausbildungsadäquate Beschäftigung noch den im Job erzielten Lohn beeinträchtigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Fuchs, Michaela ;
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  • Literaturhinweis

    Hartz-Reformen: Sind schlechtere Jobs der Preis für weniger Arbeitslosigkeit? (2019)

    Gartner, Hermann ; Weber, Enzo ; Rothe, Thomas ;

    Zitatform

    Gartner, Hermann, Thomas Rothe & Enzo Weber (2019): Hartz-Reformen: Sind schlechtere Jobs der Preis für weniger Arbeitslosigkeit? In: Makronom H. 04.12.2019, o. Sz., 2019-11-29.

    Abstract

    "Eine neue Studie hat untersucht, ob der Erfolg der Hartz-Reformen beim Beschäftigungsaufbau mit einem zunehmenden Niedriglohnsektor und ungünstigen Arbeitsbedingungen erkauft wurde." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Gartner, Hermann ; Weber, Enzo ;
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  • Literaturhinweis

    Do unemployment benefits affect on-the-job search? Evidence from labor turnover before establishment closures (2019)

    Gutierrez, Italo A. ;

    Zitatform

    Gutierrez, Italo A. (2019): Do unemployment benefits affect on-the-job search? Evidence from labor turnover before establishment closures. In: Economic Inquiry, Jg. 57, H. 3, S. 1421-1440. DOI:10.1111/ecin.12772

    Abstract

    We develop a job search model that predicts that potential job losers would reduce on-the-job search (OTJS) effort and job-to-job transitions before layoffs, in response to an increase in the potential duration of unemployment benefits (UB). To test this prediction, we exploit changes in the maximum potential duration of benefits in Germany to analyze how it affected labor turnover before establishment closings. The evidence supports the model prediction that workers with longer potential benefit duration are more likely to remain with their establishments until closure and to enter non-employment. These findings indicate that the effects of UB on the OTJS decisions of potential job losers should be considered in the optimal design of the parameters of unemployment insurance systems.

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  • Literaturhinweis

    Langzeitarbeitslosigkeit in Baden-Württemberg: Welche Wege führen rein und welche wieder raus? (2019)

    Hamann, Silke ; Wapler, Rüdiger; Jahn, Daniel;

    Zitatform

    Hamann, Silke, Daniel Jahn & Rüdiger Wapler (2019): Langzeitarbeitslosigkeit in Baden-Württemberg: Welche Wege führen rein und welche wieder raus? (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Baden-Württemberg 01/2019), Nürnberg, 56 S.

    Abstract

    "In den vergangenen Jahren ist es gelungen, die Zahl der Langzeitarbeitslosen in Baden-Württemberg deutlich zu reduzieren. Dies darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Arbeitsmarktchancen der Personen, die von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen sind, geringer als die anderer Personengruppen sind. Was ihre Chancen beeinflusst, wird in folgender Studie von zwei Blickwinkeln aus betrachtet: Erstens, welche Faktoren können helfen, dass Arbeitslosigkeit nicht in Langzeitarbeitslosigkeit übergeht. Zweitens, falls eine Person doch langzeitarbeitslos wird, welche Faktoren führen dazu, dass sie die Langzeitarbeitslosigkeit beenden kann. Des Weiteren beschreibt die Studie die Bildungsstruktur der Eltern von Langzeitarbeitslosen.
    Aus der Studie geht hervor, dass sich im Hinblick auf Langzeitarbeitslosigkeit die Situation für Ältere fundamental anders darstellt als für Jüngere. Ältere, die arbeitslos werden, haben ein deutlich höheres Risiko langzeitarbeitslos zu werden. Gleichzeitig haben sie aber auch im Durchschnitt mehr Zeit in Beschäftigung verbracht, bevor sie arbeitslos wurden. Sie scheinen also relativ lange gut in den Arbeitsmarkt integriert zu sein, aber wenn sie dann arbeitslos werden, finden sie nur selten wieder eine neue Beschäftigung.
    Die Rolle sowohl der schulischen als auch der beruflichen Bildung wird ebenfalls deutlich. Eine höhere Bildung schützt nicht nur vor Arbeitslosigkeit insgesamt, sondern sie führt auch zu einer geringeren Wahrscheinlichkeit, dass aus Arbeitslosigkeit Langzeitarbeitslosigkeit entsteht. Wird eine Person ohne Hauptschulabschluss arbeitslos und dauert diese Arbeitslosigkeit mehr als 1 84 Tage, beträgt das Risiko schon mehr als 50 Prozent, dass die Arbeitslosigkeit in Langzeitarbeitslosigkeit mündet. Für Personen mit Fachhochschulreife oder Abitur sind es dagegen 243 Tage bevor diese Schwelle überschritten wird.
    Es wird ebenfalls deutlich, dass Alleinerziehende zum einen ein höheres Risiko tragen, dass Arbeitslosigkeit - wenn sie erst einmal eintritt - länger als ein Jahr dauert. Zum anderen ist auch ihre Wahrscheinlichkeit, Langzeitarbeitslosigkeit zu beenden, geringer als für Nicht-Alleinerziehende. Allerdings sind Alleinerziehende im Durchschnitt nach Beendigung der Langzeitarbeitslosigkeit länger (sozialversicherungspflichtig) beschäftigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Does the urban wage premium differ by pre-employment status? (2019)

    Hamann, Silke ; Peters, Jan Cornelius ; Niebuhr, Annekatrin ;

    Zitatform

    Hamann, Silke, Annekatrin Niebuhr & Jan Cornelius Peters (2019): Does the urban wage premium differ by pre-employment status? In: Regional Studies, Jg. 53, H. 10, S. 1435-1446., 2019-01-11. DOI:10.1080/00343404.2019.1577553

    Abstract

    "This paper investigates whether the density of local labour markets in Germany impacts on the wage of new employment relationships and whether corresponding urbanization economies differ significantly across distinct types of transitions to employment. The results suggest rather small static urbanization benefits. Doubling employment density increases the wage of new employment relationships by 1.0 - 2.6%. Moreover, benefits seem to accrue only to persons experiencing job-to-job transitions and the short-term unemployed, but not to the long-term unemployed. It is supposed these differences point to matching advantages in large urban labour markets from which only some job seekers benefit." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Hamann, Silke ; Niebuhr, Annekatrin ;
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  • Literaturhinweis

    Gewinner und Verlierer eines staatlichen Vorruhestands für Braunkohlebeschäftigte (2019)

    Haywood, Luke; Koch, Nicolas ; Plinke, Charlotte; Janser, Markus ;

    Zitatform

    Haywood, Luke, Markus Janser, Nicolas Koch & Charlotte Plinke (2019): Gewinner und Verlierer eines staatlichen Vorruhestands für Braunkohlebeschäftigte. (MCC working paper 01/2019), Berlin, 11 S.

    Abstract

    "Es herrscht weithin Einigkeit, dass beim Kohleausstieg eine besondere Verantwortung gegenüber den Beschäftigten besteht. Betroffen sind nach dem bereits erfolgten Ausstieg aus dem Steinkohlenbergbau vor allem die Beschäftigten im Braunkohlenbergbau und in den Stein- und Braunkohlenkraftwerken. Für die Beschäftigten des Braunkohlenbergbaus schlägt die sogenannte Kohlekommission eine staatlich geförderte Frühverrentung im Rahmen eines Anpassungsgeldes (APG) vor. Dieses soll einen für die Beschäftigten möglichst sozialen Beschäftigungsabbau unterstützen. Wir zeigen anhand von Daten des Sozialversicherungssystems, dass eine solche Regelung vor allem den Braunkohleunternehmen zugutekäme, während für den Staat erhebliche Kosten entstünden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Janser, Markus ;
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  • Literaturhinweis

    The IAB-INCHER project of earned doctorates (IIPED): A supervised machine learning approach to identify doctorate recipients in the German integrated employment biography data (2019)

    Heinisch, Dominik; Otto, Anne ; König, Johannes ;

    Zitatform

    Heinisch, Dominik, Johannes König & Anne Otto (2019): The IAB-INCHER project of earned doctorates (IIPED): A supervised machine learning approach to identify doctorate recipients in the German integrated employment biography data. (IAB-Discussion Paper 13/2019), Nürnberg, 30 S.

    Abstract

    "Es gibt bislang nur wenige wissenschaftliche Studien, welche das Karriereauskommen von Promovierten in Deutschland untersuchen (BuWiN 2013). Daher bildet die empirische Evidenz zum jetzigen Stand für Absolventen keine hinreichende Informationsgrundlage, um eine wohlüberlegte Entscheidung für oder gegen eine Promotion zu treffen (Benderly 2018; Blank 2017). Administrative Daten zu individuellen Karriereauskommen könnten diese Informationslücke schließen. Jedoch sind die derzeitig verfügbaren Datenquellen in dieser Hinsicht unvollständig. In diesem Beitrag verknüpfen wir Daten zu Promovierten die im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek (DNB) gesammelt wurden, mit den Integrierten Erwerbsbiografien (IEB) des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Wir verwenden Methoden des maschinellen Lernens, die es erlauben 1) Datensätze ohne eindeutige Identifier zu verknüpfen und 2) die Qualität des verknüpften Datensatzes zu bewerten. Die Algorithmen werden auf einem synthetischen Trainings- und Testdatensatz trainiert. In einer beispielhaften Analyse werden die Karriereauskommen von weiblichen und männlichen Promovierten miteinander verglichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Otto, Anne ; König, Johannes ;
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  • Literaturhinweis

    The effect of infrastructure on worker mobility: evidence from high-speed rail expansion in Germany (2019)

    Heuermann, Daniel F. ; Schmieder, Johannes F.;

    Zitatform

    Heuermann, Daniel F. & Johannes F. Schmieder (2019): The effect of infrastructure on worker mobility. Evidence from high-speed rail expansion in Germany. In: Journal of economic geography, Jg. 19, H. 2, S. 335-372. DOI:10.1093/jeg/lby019

    Abstract

    "We use the expansion of the high-speed rail (HSR) network in Germany as a natural experiment to examine the causal effect of reductions in commuting time between regions on the commuting decisions of workers and their choices regarding where to live and where to work. We exploit three key features in this setting: (i) investment in HSR has, in some cases dramatically, reduced travel times between regions, (ii) several small towns were connected to the HSR network only for political reasons, and (iii) high-speed trains have left the transportation of goods unaffected. Combining novel information on train schedules and the opening of HSR stations with panel data on all workers in Germany, we show that a reduction in travel time by 1% raises the number of commuters between regions by 0.25%. This effect is mainly driven by workers changing jobs to smaller cities while keeping their place of residence in larger ones. Our findings support the notion that benefits from infrastructure investments accrue in particular to peripheral regions, which gain access to a large pool of qualified workers with a preference for urban life. We find that the introduction of high-speed trains led to a modal shift toward rail transportation in particular on medium distances between 150 and 400 km." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The urban wage premium in imperfect labour markets (2019)

    Hirsch, Boris ; Jahn, Elke ; Oberfichtner, Michael ; Manning, Alan ;

    Zitatform

    Hirsch, Boris, Elke Jahn, Alan Manning & Michael Oberfichtner (2019): The urban wage premium in imperfect labour markets. (IAB-Discussion Paper 21/2019), Nürnberg, 35 S.

    Abstract

    "Mit administrativen verknüpften Betriebs-Beschäftigtendaten für Westdeutschland untersucht dieser Studie, ob ein Teil des Urban Wage Premiums durch ausgeprägteren Wettbewerb auf dichteren Arbeitsmärkten erklärt werden kann. Wir zeigen zunächst, dass die Lohnsetzungsmacht der Arbeitgeber in dichteren Arbeitsmärkten weniger ausgeprägt ist. Diese Unterschiede lassen eine Lohnprämie von 1,8 bis 2,1 Prozent bei einem Anstieg der Bevölkerungsdichte um 100 Log-Punkte erwarten. Anschließend zeigen wir, dass die geschätzte Lohnprämie bei Kontrolle für unbeobachtete, zeitkonstante Personenheterogenität um 1,5 bis 1,9 Prozentpunkte fällt, wenn wir auf die regionalen Suchfriktionen bedingen. Unsere Ergebnisse legen nahe, dass ein wesentlicher Teil des Urban Wage Premiums auf geringere Friktionen in dichteren Arbeitsmärkten zurückzuführen ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Jahn, Elke ; Oberfichtner, Michael ;
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  • Literaturhinweis

    The urban wage premium in imperfect labour markets (2019)

    Hirsch, Boris ; Jahn, Elke ; Oberfichtner, Michael ; Manning, Alan ;

    Zitatform

    Hirsch, Boris, Elke Jahn, Alan Manning & Michael Oberfichtner (2019): The urban wage premium in imperfect labour markets. (CEP discussion paper 1608), London, 43 S.

    Abstract

    "Using administrative data for West Germany, this paper investigates whether part of the urban wage premium stems from fierce competition in thick labour markets. We first establish that employers possess less wage-setting power in denser markets. Local differences in wage-setting power predict 1.8-2.1% higher wages from a 100 log points increase in population density. We further document that the observed urban wage premium from such an increase drops by 1.5-1.9pp once conditioning on local search frictions. Our results therefore suggest that a substantial part of the urban wage premium roots in differential imperfections across local labour markets." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Jahn, Elke ; Oberfichtner, Michael ;
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  • Literaturhinweis

    Work motivation and welfare sanctions: Evidence from German survey and administrative data (2019)

    Hohenleitner, Ingrid; Hillmann, Katja; Tolciu, Andreia;

    Zitatform

    Hohenleitner, Ingrid (2019): Work motivation and welfare sanctions. Evidence from German survey and administrative data. Hamburg, 254 S.

    Abstract

    "In this dissertation, two main research topics are addressed: Firstly, the two articles about work motivation and work values in Germany contribute to the question 'How important are non-monetary work incentives for a positive labor supply decision of the individuals?' Although both articles basically refer to the whole group of employable people, the second article (on work values) focuses mainly on (employable) welfare recipients. In Germany this concretely means recipients of unemployment benefits II (UB II).
    Secondly, the three articles about welfare sanctions contribute to the question of whether existential economic pressure leads to the expected positive effects on labor supply, and which adverse side effects on the labor supply are entailed by that. As current welfare payments are defined to cover just the minimum subsistence level, welfare sanctions in the form of benefit cuts reduce the available income, by definition, to a level below the (socially defined) minimum subsistence level; hence, it is self-evident that welfare sanctions do have detrimental effects, at least on the sanctioned individuals. We restrict our analysis to economic aspects with a focus on the individuals' labor market outcomes.
    The results of the five articles in this thesis provide strong evidence for two central findings, contributing to the superordinate research questions. First, the impact of non-monetary work motivation on individual's labor supply decision is generally underestimated. And work values are one of the central aspects that enhance non-pecuniary work incentives. Furthermore, the pessimistic expectations of a disastrous decrease in labor supply if monetary work incentives decrease are not verified by our findings. To the contrary, especially concerning the non-pecuniary work motivations of poorer people, of people with lower occupational level, and of people receiving welfare benefits, which by the majority are expected to be below-average, we find the opposite to be true: the majority of those people reveal non-pecuniary work incentives which are above the average. And strong work values are one of the factors that drive these findings.
    In addition, we find that the existential economic pressure caused by welfare sanctions on the one hand, for part of the affected, indeed enhances their individual labor supply. But this tends to hold for people with already better chances on the labor market. For disadvantaged people, detrimental effects, even on their labor supply, exceeds possible positive effects. On the other hand, even the at times positive effect on labor supply, on average has strong adverse effects on the quality of employment, even in the long run." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Do informational nudges alter firms' hiring behavior of older workers? (2019)

    Homrighausen, Pia ; Lang, Julia ;

    Zitatform

    Homrighausen, Pia & Julia Lang (2019): Do informational nudges alter firms' hiring behavior of older workers? (IAB-Discussion Paper 23/2019), Nürnberg, 29 S.

    Abstract

    "Die Studie analysiert eine Informationskampagne, die zum Ziel hatte, die Vorbehalte von Firmen gegenüber Arbeitnehmern abzubauen und die Bereitschaft, ältere Arbeitslose einzustellen, zu erhöhen. Unsere Ergebnisse auf Basis umfangreicher administrativer Daten zeigen, dass die Informationskampagne, welche u.a. Plakate, Experteninterviews, Informationsbroschüren und Job-messen zum Thema beinhaltete, die Beschäftigungsrate älterer Arbeitnehmer im Durchschnitt um etwa drei Prozentpunkte erhöhte. Der Anstieg in der Beschäftigungsrate Älterer scheint jedoch weniger bedingt durch einen Anstieg der Einstellungsquote, sondern vielmehr durch eine stabilere Beschäftigung älterer Arbeitnehmer." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Lang, Julia ;
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  • Literaturhinweis

    Which factors are behind Germany's labour market upswing? (2019)

    Hutter, Christian ; Klinger, Sabine ; Weber, Enzo ; Trenkler, Carsten ;

    Zitatform

    Hutter, Christian, Sabine Klinger, Carsten Trenkler & Enzo Weber (2019): Which factors are behind Germany's labour market upswing? (IAB-Discussion Paper 20/2019), Nürnberg, 54 S.

    Abstract

    "Der starke und anhaltende Arbeitsmarktaufschwung in Deutschland ist allgemein anerkannt. In einer sich entwickelnden Literatur heben verschiedene relevante Studien unterschiedliche spezifische Gründe hervor. Die vorliegende Studie berücksichtigt stattdessen eine Vielzahl von Faktoren in einem einheitlichen methodischen Rahmen und wägt die potenziellen Gründe für den Arbeitsmarktaufschwung systematisch gegeneinander ab. Die Kandidaten sind: Schocks in Bezug auf die (De-) Regulierung der Beschäftigung oder die Intensität der Schaffung von Arbeitsplätzen, die Effizienz des Matching-Prozesses, die Lohnfindung, die Entlassungsneigung, das Arbeitsangebot, die Technologie, den Konjunkturzyklus und die Arbeitszeit. Wir entwickeln einen strukturellen makroökonometrischen Rahmen, der die Daten so frei wie möglich sprechen lässt und dabei mit einer minimalen Anzahl an Restriktionen arbeitet, um die wirtschaftlich bedeutsamen Schocks zu identifizieren. Zu diesem Zweck kombinieren wir kurz- und langfristige Restriktionen auf der Grundlage von Such- und Matchingtheorie und etablierten Annahmen zur Entwicklung des Arbeitsangebots und zum technologischen Wandel. Matching-Effizienz, Intensität der Schaffung von Arbeitsplätzen, Arbeitsangebot und Entlassungsneigung liefern die größten Beiträge zur Erklärung des deutschen Arbeitsmarktaufschwungs." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hutter, Christian ; Weber, Enzo ;
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  • Literaturhinweis

    Do job creation schemes improve the social integration and well-being of the long-term unemployed? (2019)

    Ivanov, Boris ; Pohlan, Laura ; Pfeiffer, Friedhelm ;

    Zitatform

    Ivanov, Boris, Friedhelm Pfeiffer & Laura Pohlan (2019): Do job creation schemes improve the social integration and well-being of the long-term unemployed? (ZEW discussion paper 2019-048), Mannheim, 54 S.

    Abstract

    "In this paper we analyze the effects of a German job creation scheme (JCS) on the social integration and well-being of long-term unemployed individuals. Using linked survey and administrative data for participants and a group of matched non-participants, we find significant positive effects of being employed within this program. They are larger for individuals with health impairments and above-average duration of welfare dependence. The program effects decline over time, which cannot be explained by decreasing levels of well-being and social integration of the participants. Instead, this decrease is driven by a rising share of controls who find a job and catch up to similar outcome levels as program participants. Overall, our results suggest that JCSs can be an efficient labor market policy instrument to improve the quality of life of the long-term unemployed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Ivanov, Boris ; Pohlan, Laura ;
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  • Literaturhinweis

    Die Reform der Arbeitslosenversicherung (2019)

    Jung, Philip ; Kuhn, Moritz ;

    Zitatform

    Jung, Philip & Moritz Kuhn (2019): Die Reform der Arbeitslosenversicherung. In: Perspektiven der Wirtschaftspolitik, Jg. 20, H. 2, S. 115-132. DOI:10.1515/pwp-2019-0017

    Abstract

    "Versicherungsschutz für den Einzelnen und darin angelegte Fehlanreize, welche die Gemeinschaft belasten, müssen in einem Arbeitslosenversicherungssystem gegeneinander abgewogen werden. Durch die Hartz-Reform der Jahre 2003 bis 2005 wurde dieser Zielkonflikt grundlegend neu ausgestaltet. Seither wird darüber gestritten, welche Auswirkungen die Reform auf die Entwicklung der Arbeitslosigkeit in Deutschland hatte. Philip Jung und Moritz Kuhn zeichnen die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt seit der Hartz-Reform aus dem Blickwinkel neu erschlossener Mikrodaten nach und geben einen Überblick über die Forschung zur Frage, welche kausale Wirkung die Hartz-Reform auf die Arbeitslosigkeit hatte. Sie zeigen, dass die Hartz-Reform nur moderat durch eine Stärkung der Suchanreize von Arbeitslosen gewirkt hat. Große Effekte hingegen habe es durch einen starken Rückgang der Kündigungen gegeben. Die Autoren skizzieren kurz die daraus folgenden Politikimplikationen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Dimensions of regional disparities, effects of redistributive policies and their perceived justice (2019)

    Lehmann, Isabella Ruth; Abraham, Martin ; Wrede, Matthias ; Gniza, Jan; Tanis, Kerstin ; Lorek, Kerstin;

    Zitatform

    Lehmann, Isabella Ruth (2019): Dimensions of regional disparities, effects of redistributive policies and their perceived justice. 139 S.

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  • Literaturhinweis

    History of success: Regensburg - a local growth miracle (2019)

    Litzel, Nicole; Rust, Christoph ;

    Zitatform

    Litzel, Nicole & Christoph Rust (2019): History of success: Regensburg - a local growth miracle. In: P. Futó (Hrsg.) (2019): Contemporary drivers of local development, S. 225-239. DOI:10.4335/978-961-6842-91-4.14

    Abstract

    "Regensburg, the fourth largest city in Bavaria, and its surrounding areas were until the early 1980s considered to be among the crisis regions of Germany. In the past 30 years, however, the region has experienced deep structural transformation and is nowadays ranked as one of Bavaria's economic hot-spots. Several decisions can be seen as catalysts for this still ongoing dynamic development. Probably the most important one - apart from the establishment of a BMW production plant - was the opening of the University of Regensburg in 1967, which had and still has a strong impact on the skill structure of the local labour force. The city also implemented a regional cluster policy that connected economic activities with the new opportunities arising from the young higher education institute. In this paper we take a closer look at where all the graduates of the University of Regensburg have gone since 1995 by drawing on a unique data source in which data about individual graduates is linked to German social security data. Through this we are able to evaluate to what extent graduates stay in the region after finishing their studies. We find a significant 'adhesive effect' both for students originating in the region and students from outside the region. We therefore conclude that the university plays a key role in the dynamic economic development of the region." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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