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Dossier

Arbeitsbedingungen und Gesundheit von Beschäftigten

Der Zusammenhang von Arbeitsbedingungen bzw. Arbeitsbelastungen und der Gesundheit von Beschäftigten erhält durch die demografische Entwicklung, Digitalisierung und Klimawandel neues Gewicht. Wie muss Arbeit gestaltet sein, damit die Beschäftigten langfristig und gesund erwerbstätig sein können?
Dieses Themendossier dokumentiert die Ergebnisse empirischer Forschung der letzten Jahre.
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  • Literaturhinweis

    Fehlzeiten-Report 2012: Gesundheit in der flexiblen Arbeitswelt: Chancen nutzen - Risiken minimieren. Zahlen, Daten, Analysen aus allen Branchen der Wirtschaft (2012)

    Badura, Bernhard; Schüpbach, H.; Müller-Gerndt, M.; Ducki, Antje; Lückermann, S.; Rigotti, T.; Kretschmer, V.; Schiml, N.; Rau, R.; Schulz, A.; Achilles, F.; Sende, C.; Krause, A.; Stadlinger, J.; Kowalski, H.; Traut, P.; Keller, M.; Urban, H.-J.; Hofmann, J.; Weber, F.; Hiller, S.; Weiss, C.; Hecker, D.; Zimmermann, E.; Gross, W.; Pillekamp, J.; Glaw, C.; Schröder, Helmut ; Galais, N.; Pfaus, H.; Friedrich, N.; Paridon, H.; Freude, G.; Klose, Joachim; Flüter-Hoffmann, C.; Rexroth, M.; Enderling, A.; Schlosser, S. F.; Drupp, M.; Sonntag, Kh.; Dorsemagen, C.; Uhlig, A.; Dettmers, J.; Weirauch, H.; Dammasch, H.; Zok, K.; Clasen, J.; Pfeiffer, S.; Busch, K.; Münch, E.; Breutmann, N.; Sauer, D.; Böhne, A.; Steinke, M.; Becke, G.; Wolff, H.-G.; Bayer, K.; Peters, A.; Baumanns, R.; Radke-Singer, B.; Bamberg, E.; Pickshaus, K.; Bahamones Pavez, C.; Vahle-Hinz, T.; Baethge, A.; Meyer, Markus ; Baeriswyl, S.;

    Zitatform

    Badura, Bernhard, Antje Ducki, Helmut Schröder, Joachim Klose & Markus Meyer (Hrsg.) (2012): Fehlzeiten-Report 2012. Gesundheit in der flexiblen Arbeitswelt: Chancen nutzen - Risiken minimieren. Zahlen, Daten, Analysen aus allen Branchen der Wirtschaft. (Fehlzeiten-Report 2012), Berlin: Springer London, 528 S. DOI:10.1007/978-3-642-29201-9

    Abstract

    "Der Fehlzeiten-Report, der vom Wissenschaftlichen Institut der AOK (WIdO), der Universität Bielefeld und der Beuth Hochschule für Technik Berlin herausgegeben wird, informiert jährlich umfassend über die Krankenstandsentwicklung in der deutschen Wirtschaft. Er beleuchtet detailliert das Arbeitsunfähigkeitsgeschehen in den einzelnen Branchen und stellt aktuelle Befunde und Bewertungen zu den Gründen und Mustern von Fehlzeiten in Betrieben vor.
    Durch die wirtschaftlichen und technischen Entwicklungen der letzten zwei Jahrzehnte hat sich die Arbeitswelt in Deutschland stark verändert. Beschäftigte arbeiten zunehmend flexibler, sei es in Bezug auf ihre Erwerbsbiographie, die Arbeitszeit oder ihren Wohn- und Arbeitsort. Ermöglicht und beschleunigt wird diese Entwicklung auch durch den Fortschritt in der Informationstechnologie. So ist es heute möglich, von jedem Ort und zu jeder Zeit zu arbeiten. Dies birgt Chancen, aber auch Risiken: Zum einen kann die flexible Arbeitswelt den Mitarbeitern entgegenkommen, wenn Erziehungs- oder Pflegeaufgaben mit der Arbeitszeit in Einklang gebracht werden können. Zum anderen kann es sie aber auch überfordern, wenn die Grenzen zwischen Berufswelt und Privatsphäre zunehmend aufgehoben werden. Der Fehlzeiten-Report zeigt Möglichkeiten auf, wie es gelingen kann, durch Betriebliches Gesundheitsmanagement und eine zukunftsorientierte betriebliche Personal- und Gesundheitspolitik diese aktuellen gesellschaftlichen und arbeitsmarktbezogenen Herausforderungen zu meistern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Effects of on-call work on well-being: Results of a daily survey (2012)

    Bamberg, Eva; Krähe, Birgit; Vahle-Hinz, Tim; Funck, Hannah; Dettmers, Jan ;

    Zitatform

    Bamberg, Eva, Jan Dettmers, Hannah Funck, Birgit Krähe & Tim Vahle-Hinz (2012): Effects of on-call work on well-being: Results of a daily survey. In: Applied psychology: health and well-being, Jg. 4, H. 3, S. 299-320. DOI:10.1111/j.1758-0854.2012.01075.x

    Abstract

    "Flexible work schedules and on-call work are becoming more and more common in working life. However, little is known about the effects of on-call work on health. Using a daily survey method, 31 employees from an Information Technology Service Organisation filled out a questionnaire four times a week while they were on call and another four times a week while they were not on call. An evaluation of cortisol levels was included. Multilevel analyses were used to evaluate the data. Results showed increases in irritation and negative mood and decreases in social activities, household activities, and low-effort activities. No effects were found concerning the secretion of cortisol. There were no significant differences between those employees who were actually called in to work during the on-call period and those who were not. Flexible work schedules like on-call work have effects on well-being. The mere possibility of being disturbed by calls shows negative consequences, regardless of whether the employees are actually called in or not." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Adverse effects of effort - reward imbalance on work ability: longitudinal findings from the German Sociomedical Panel of Employees (2012)

    Bethge, Matthias ; Radoschewski, Friedrich Michael;

    Zitatform

    Bethge, Matthias & Friedrich Michael Radoschewski (2012): Adverse effects of effort - reward imbalance on work ability. Longitudinal findings from the German Sociomedical Panel of Employees. In: International Journal of Public Health, Jg. 57, H. 5, S. 797-805. DOI:10.1007/s00038-011-0304-2

    Abstract

    "Objective: The aim of this paper was to analyse the longitudinal effects of effort - reward imbalance (ERI) on work ability, mental health and physical functioning.
    Methods: A total of 603 men and women aged 30 - 59 years participating in the first two waves of the German Sociomedical Panel of Employees were included in the analyses. Work ability was assessed using the Work Ability Index. Mental health and physical functioning were assessed using scales of the Medical Outcomes Study 36-item Short-Form Health Survey.
    Results: Our longitudinal analysis showed that high ERI-related work stress exposure at baseline was associated with a decrease in work ability, mental health and physical functioning over time. In case of work ability (b = -0.512; 95% CI -1.018 to -0.006) and mental health (b = -2.026; 95% CI -3.483 to -0.568), this also held true after adjusting for other factors of the work environment (physical demands, job control and psychological job demands).
    Conclusions: Work stress by ERI has an impact on work ability independent of and above that of other known explanatory variables." (Author's abstract, © Springer-Verlag) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Zeitarbeit und Flexibilisierung - Ergebnisse des Forschungsprojektes Flex4Work (2012)

    Bouncken, Ricarda B. ; Kaethner, Felix; Köhler, Franziska; Haseloh, Gudrun; Sabath, Norbert; Below, Harald; Bornewasser, Manfred; Bloch, Sebastian; Kramer, Axel; Sitte, Bernd; Lehmann, Christian; Fischer, Hajo; Lemanski, Sandra; Benkhai, Hicham; Ratzmann, Martin;

    Zitatform

    Bouncken, Ricarda B. & Manfred Bornewasser (Hrsg.) (2012): Zeitarbeit und Flexibilisierung - Ergebnisse des Forschungsprojektes Flex4Work. (Beiträge zur Flexibilisierung 04), München: Hampp, 282 S.

    Abstract

    "Seit Mitte 2009 erforschen Wissenschaftler der Universitäten Bayreuth und Greifswald sowie Praktiker der Firmen ml&s und Sitte Elektrotechnik den Einsatz von Zeitarbeit. Zum Projektende berichten die TeilnehmerInnen des Projektes über ihre Forschungsziele, verwendete Methoden und erzielte Ergebnisse sowie über den Beitrag des Projektes zu einem verbesserten Einsatz der Zeitarbeit in Unternehmen. Schwerpunkt des vierten Bandes ist es, die im Projektverlauf gewonnenen Erkenntnisse darzustellen und deren Nutzen für die Allgemeinheit herauszuarbeiten. Jedem im Projektverlauf verfolgten Forschungsthema ist hierfür ein Beitrag gewidmet. Der Band wird durch ein Vorwort des Projektträgers in den übergeordneten Rahmen des Forschungsschwerpunktes 'Balance von Flexibilität und Stabilität' eingeordnet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Gesundheit fördern - Krankheit versorgen - mit Krankheit leben: BKK Gesundheitsreport 2012 (2012)

    Bödeker, Wolfgang; Kliner, Karin; Bauer, Verena; Trümner, Andrea; Bungard, Sven; Viehweg, Daniel; Hertle, Dagmar; Tewes, Christin; Richter, Christine; Wilhelmi, Susanne; Kliner, Karin;

    Zitatform

    Bauer, Verena, Sven Bungard, Dagmar Hertle, Karin Kliner, Christin Tewes & Andrea Trümner (2012): Gesundheit fördern - Krankheit versorgen - mit Krankheit leben. BKK Gesundheitsreport 2012. (BKK-Gesundheitsreport 36), Essen, 328 S.

    Abstract

    "Im BKK Gesundheitsreport 2012 mit dem Titel 'Gesundheit fördern - Krankheit versorgen - mit Krankheit leben' wird dargestellt, dass die Herausforderung 'Gesundheit' verschiedene Akteure betrifft, deren Aktivitäten nicht abgekoppelt voneinander organisiert werden sollten. In den Autorenbeiträgen des Reports werden die komplexen Beziehungen zwischen Arbeitswelt und Gesundheitsförderung, zwischen Versorgung und Selbsthilfe ebenso beleuchtet wie teilweise noch zu hebende Potenziale integrierter medizinischer Versorgung. Fehlzeiten und Arbeitswelt, Fehlzeiten nach Regionen werden ebenso behandelt wie das Krankheitsgeschehen nach Alter, Geschlecht und sozialer Lage.
    Der BKK Bundesverband erfasst und analysiert die gesundheitlichen Befunde von 4,8 Millionen beschäftigten Pflichtmitgliedern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Alter: Leben und Arbeit: kollektive-Intelligenz-Studie. Teilergebnis: Arbeit im öffentlichen Dienst (2012)

    Geis, Andreas; Noffke, Annika; Zapp, Mirko;

    Zitatform

    Geis, Andreas, Annika Noffke & Mirko Zapp (2012): Alter: Leben und Arbeit. Kollektive-Intelligenz-Studie. Teilergebnis: Arbeit im öffentlichen Dienst. Hamburg, 9 S.

    Abstract

    "Die Körber-Stiftung hat 2012 zusammen mit dem Bremer Beratungsunternehmen nextpractice eine Studie mit dem Titel 'Alter: Leben und Arbeit' durchgeführt und in 205 Interviews 2.720 ungestützte Aussagen erhoben. Die Daten zeigen die unbewussten Wertemuster der Deutschen zum Thema Alter. Konkret offenbaren sie auch die Ängste und Erwartungen gegenüber einer sich im demografischen Wandel verändernden Arbeitswelt. Erste Ergebnisse, bezogen vor allem auf die Arbeit im öffentlichen Dienst, sind für das Symposium 'Potenziale des Alters: Ältere Mitarbeiter Mitarbeiter in der Kommune und im öffentlichen Dienst' im KörberForum im November 2012 ausgewertet worden und werden hier vorgestellt. Sie zeigen denjenigen, die den demografischen Wandel gestalten, wo sie bei den Bürgerinnen und Bürgern auf Resonanz und Offenheit stoßen werden - und wo nicht." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeiten in der Bauwirtschaft - wer schafft es bis zum regulären Renteneintritt und wer nicht?: Risikoindikatoren und alterskritische Berufe (2012)

    Gerlmaier, Anja; Latniak, Erich ;

    Zitatform

    Gerlmaier, Anja & Erich Latniak (2012): Arbeiten in der Bauwirtschaft - wer schafft es bis zum regulären Renteneintritt und wer nicht? Risikoindikatoren und alterskritische Berufe. (IAQ-Report 2012-04), Duisburg, 18 S. DOI:10.17185/duepublico/45682

    Abstract

    "- Durch den demografischen Wandel werden Berufe mit begrenzter Tätigkeitsdauer, in denen die Beschäftigten kaum bis zum Renteneintritt arbeiten können, zunehmend problematisch. Für das Baugewerbe wurden die Arbeitsbedingungen und Risikoindikatoren in verschiedenen Berufen untersucht.
    - Dabei konnten Bauberufe mit multiplen Risiken für die Beschäftigungsfähigkeit ermittelt werden wie arbeitsbedingte Erkrankungen, mangelnde Weiterbildungsmöglichkeiten und alterskritische Arbeitsbedingungen: Insbesondere Zimmerer, Dachdecker, Gerüstbauer sowie Maurer und Betonbauer erwiesen sich als relativ alterskritische Berufe. Günstigere Einschätzungen für langfristige Arbeitsfähigkeit wurden für Tiefbauberufe wie Gleis- und Straßenbauer ermittelt.
    - Ambivalent in der Bewertung blieb der Beruf des Baumaschinenführers als 'zweiter Beruf', der häufiger für interne Umsetzungen genutzt wird, um Ältere und leistungsgeminderte Mitarbeiter weiter im Betrieb zu beschäftigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Alt, krank, arbeitslos, chancenlos?: Ergebnisse einer randomisierten Kontrollstudie zur Wirksamkeit einer kombinierten Gesundheits- und Arbeitsförderung bei älteren Langzeitarbeitslosen (AmigA-M) (2012)

    Herbig, B.; Glaser, J.; Angerer, P.;

    Zitatform

    Herbig, B., J. Glaser & P. Angerer (2012): Alt, krank, arbeitslos, chancenlos? Ergebnisse einer randomisierten Kontrollstudie zur Wirksamkeit einer kombinierten Gesundheits- und Arbeitsförderung bei älteren Langzeitarbeitslosen (AmigA-M). In: Bundesgesundheitsblatt, Gesundheitsforschung, Gesundheitsschutz, Jg. 55, H. 8, S. 970-979. DOI:10.1007/s00103-012-1514-3

    Abstract

    "Krankheit kann Ursache und Folge von Arbeitslosigkeit sein. Diesen gut belegten Zusammenhängen stehen bisher nur wenige Daten zur Wirksamkeit von Interventionen gegenüber. Die Studie untersucht, ob eine kombinierte Arbeits- und Gesundheitsförderungsmaßnahme (AmigA - zurzeit an mehreren Orten in Deutschland durchgeführt) für die Zielgruppe älterer Langzeitarbeitsloser wirksam ist, um Gesundheit, Beschäftigungsfähigkeit und Integration zu verbessern. Die Evaluation wurde mit einem randomisierten, kontrollierten Design multimethodal durchgeführt. Es konnten 71 Teilnehmer eingeschlossen werden. Die Ergebnisse bestätigen frühere Befunde und zeigen eine psychisch sowie körperlich hochgradig belastete Gruppe. Die Intervention verbesserte die Depressivität, Selbstwirksamkeit und Lebensqualität. Keine Effekte zeigten sich für körperliche Gesundheit, Integrationsfähigkeit und nachhaltige Integration. Es wird diskutiert, ob eine längere Dauer und höhere Interventionsintensität bessere Ergebnisse liefern könnte. Die Notwendigkeit von Hilfen und Maßnahmen für diese hochbelastete Personengruppe ist evident, weitere Studien sind jedoch notwendig, um zu entscheiden, ob die evaluierte Intervention geeignet ist, die Ziele der Gesundheits- und Arbeitsförderung als Regelmaßnahme zu erreichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsbedingungen und Gesundheit bei älteren Personen in Familienunternehmen: eine clusteranalytische Betrachtung (2012)

    Hetzel, Christian ;

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    Hetzel, Christian (2012): Arbeitsbedingungen und Gesundheit bei älteren Personen in Familienunternehmen. Eine clusteranalytische Betrachtung. (Schriften aus der Fakultät Humanwissenschaften der Otto-Friedrich-Universität Bamberg 10), Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 308 S.

    Abstract

    "Arbeit im Alter ist bedeutsam wegen der besseren Gesundheit und steigenden Lebenserwartung nachfolgender Geburtskohorten, wegen des Fachkräftemangels und knapper Ressourcen bei der sozialen Sicherung sowie wegen der individuellen Bewältigung der Ruhestandsproblematik. Kleine Familienunternehmen bieten dafür ein Setting, sind jedoch empirisch wenig untersucht. Die Ziele der vorliegenden Arbeit sind, (1) Arbeitsbedingungen und Gesundheit bei älteren, auch jenseits der gesetzlichen Renteneintrittsalters erwerbstätigen oder mithelfenden Personen in Familienunternehmen am Beispiel der bayerischen Land und Forstwirtschaft zu beschreiben, (2) eine valide empirische Gesundheitstypologie zu ermitteln sowie daraus (3) Ansätze für gesundheitsbezogene Interventionen abzuleiten. Es wird eine dreistufige, proportional nach regionalem Populationsumfang geschichtete Zufallsstichprobe gezogen. Arbeitsbedingungen und Gesundheit werden nach Alter, Geschlecht, Betriebsgröße und -struktur dargestellt und sofern vorhanden in Bezug zu Vergleichswerten gesetzt. Auf der theoretischen Basis eines orthogonalen Gesundheitskonzeptes ist die deterministische 4- Clusterlösung inhaltlich interpretierbar. Sie weist eine ausreichende, der 3- bzw. 7- Clusterlösung überlegene Modellanpassung auf und ist extern valide bezüglich der Arbeitsunfähigkeitstage, der Regelung der Betriebsübergabe und der subjektiven Arbeitsbedingungen. Die Betriebsübergabe in Familienunternehmen ist gesundheitsrelevant, was über das bislang wenig untersuchte Setting hinaus von Bedeutung sein dürfte. Die Befunde können in Bezug auf die alternde Gesellschaft ein positives Altersbild unterstützen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Restrukturierung und Gesundheit: was sagt die Forschung und welche Praxisempfehlungen leiten sich daraus ab? (2012)

    Köper, Birgit; Seiler, Kai; Beerheide, Emanuel;

    Zitatform

    Köper, Birgit, Kai Seiler & Emanuel Beerheide (2012): Restrukturierung und Gesundheit. Was sagt die Forschung und welche Praxisempfehlungen leiten sich daraus ab? In: Zeitschrift für Arbeitswissenschaft, Jg. 66, H. 4, S. 243-251.

    Abstract

    "In den folgenden Abschnitten wird zunächst auf die begriffliche Einordnung von Restrukturierung, auf Hinweise zur Prävalenz und die sich daraus ergebenden veränderten Anforderungen an die Beschäftigten eingegangen. Danach werden einige empirische Befunde zu möglichen gesundheitlichen Auswirkungen zusammengefasst. Die Befunde führen zu weiteren Forschungsfragen, die sich insbesondere auf die Wirkmechanismen neuer Belastungen und Anforderungen im Zusammenspiel mit den personalen, sozialen und organisationalen Ressourcen ergeben und theoretisch auf transaktionalen Modellen zur Belastung und Beanspruchung beruhen. Schließlich versuchen wir einige praktische Empfehlungen zu skizzieren, die Organisationen dabei helfen sollen, die Veränderungsprozesse besser zu planen und zu gestalten." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Job quality in the crisis: an update of the Job Quality Index (JQI) (2012)

    Leschke, Janine ; Watt, Andrew; Finn, Mairead;

    Zitatform

    Leschke, Janine, Andrew Watt & Mairead Finn (2012): Job quality in the crisis. An update of the Job Quality Index (JQI). (Working paper / European Trade Union Institute 2012,07), Brüssel, 51 S.

    Abstract

    "This paper is an update of the synthetic job quality index (JQI) for the EU27 countries which has been created in 2008 (see ETUI Working paper 2008.03 and 2008.07) in an attempt to shed light on the question of how European countries compare with each other and how they are developing over time in terms of job quality. The results point out that the crisis seems to have affected different dimensions of job quality in different ways. Overall, there is a decline in measured job quality and job quality levels in Europe remain highly diverse. There is a clear increase in the use of part-time and fixed-term contracts and/or in the extent to which workers reported that they were working in such jobs involuntarily. Moreover, the numbers of workers who are afraid to lose their job have increased markedly which are clear signs of the declining bargaining power of labour brought on by the crisis." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Workplace size and sickness absence transitions (2012)

    Lindgren, Karl-Oskar;

    Zitatform

    Lindgren, Karl-Oskar (2012): Workplace size and sickness absence transitions. (Working papers / Institute for Evaluation of Labour Market and Education Policy 2012,26), Uppsala, 40 S.

    Abstract

    "This study examines how workplace size relates to transitions in- and out-of sickness absence. Overall, the study finds important differences in the long-term sickness absence behavior of individuals working in small and large workplaces. In particular, the results show that the sickness spells are of higher incidence, but somewhat shorter duration in large workplaces. However, the results also show that the strength of these relationships varies across different labor market groups. The analysis is based on rich administrative data from Sweden over the period 1994 - 2008." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Stressreport Deutschland 2012: psychische Anforderungen, Ressourcen und Befinden (2012)

    Lohmann-Haislah, Andrea; Köper, Birgit; Brenscheidt, Frank; Weißbecker-Klaus, Xenija; Freude, Gabriele; Morschhäuser, Martina; Junghanns, Gisa; Burr, Hermann ; Schütte, Martin; Backe, Eva-Maria; Latza, Ute; Siefer, Anke; Oldenburg, Claudia; Beermann, Beate; Rothe, Isabel; Bodnar, Linn; Stilijanow, Ulrike;

    Zitatform

    Lohmann-Haislah, Andrea (2012): Stressreport Deutschland 2012. Psychische Anforderungen, Ressourcen und Befinden. Dortmund, 207 S.

    Abstract

    "Die Wirkungszusammenhänge zwischen Arbeitsbedingungen einerseits und psychischen Störungen andererseits sind in den letzten Jahren verstärkt in den Fokus von Wissenschaft, Öffentlichkeit und Politik gerückt. Die aktuelle Diskussion gründet vor allem auf der Annahme, dass immer mehr Erwerbstätige durch steigende Anforderungen und zunehmende Belastung der Arbeit an Stress und psychischen Beschwerden leiden und infolgedessen erkranken. Der Stressreport Deutschland geht nun der Frage nach, in welchem Umfang Beschäftigte in Deutschland derzeit psychischen Anforderungen und psychischer Belastung in der Arbeit ausgesetzt sind. Er informiert zudem über den Stand von Arbeitsbedingungen, die sich in Form von Ressourcen als positiv wirkende Aspekte erwiesen haben. Darüber hinaus geht es um die Veränderung des Stresserlebens sowie um die Frage, in welchem Maße man sich den Anforderungen gewachsen fühlt und um auftretende Stress- und Beanspruchungsfolgen. Dazu werden Vergleiche über die Zeit und mit den europäischen Nachbarn angestellt, die Trendaussagen und Benchmarks erlauben. Ebenso werden aber auch Verbindungen zwischen Anforderungen und Ressourcen einerseits sowie Stress und Stressfolgen andererseits hergestellt. In Vertiefungskapiteln werden im Anschluss aktuelle Daten und Forschungsergebnisse zu bedeutsamen Aspekten der Arbeit (Termin und Leistungsdruck, Arbeitszeit, Führung, Multitasking, Restrukturierung) und deren Folgen (Präsentismus, Herz-Kreislauferkrankungen) vorgestellt. Die Ergebnisse des Stressreports Deutschland basieren auf der sechsten Welle der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung, einer Datenerhebung, die seit 1979 regelmäßig und seit 1998/99 mit Beteiligung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin durchgeführt wird. Dazu wurden zwischen Oktober 2011 und März 2012 insgesamt 20 036 Erwerbstätige in Telefoninterviews befragt. In die Analysen einbezogen wurden die 17 562 abhängig Beschäftigten der Stichprobe. Im Bericht zeigt sich, dass es bei den Anforderungen und Ressourcen seit der letzten Befragung von 2005/2006 kaum Veränderungen gibt. Von einer Entwarnung kann jedoch nicht gesprochen werden. Denn die Anforderungen aus Arbeitsinhalt und -organisation haben sich z. T. auf hohem Niveau stabilisiert. Zudem hat teilweise zeitgleich die subjektiv wahrgenommene Belastung weiter zugenommen, ebenso auch die Beschwerden. Darüber hinaus gibt es erhebliche Unterschiede zwischen einzelnen Gruppen, wie die Aufschlüsselungen der Anforderungen, Ressourcen, Beanspruchung und Beanspruchungsfolgen nach Alter, Geschlecht, Branche, Beruf etc. zeigen. Handlungsbedarf und Gestaltungspotenzial müssen auf Grundlage solch differenzierter Analysen abgeleitet werden. Denn nicht immer und nicht automatisch führt psychische Belastung zu hoher Beanspruchung und negativen Folgen für die Gesundheit. Vielmehr spielen die Höhe und die Summe der Anforderungen, aber auch das Ausmaß vorhandener Ressourcen und deren Zusammenwirken eine bedeutsame Rolle. Für die Prävention ist die Entwicklung solcher gruppenspezifischen Anforderungs- und Ressourcenprofile deshalb von hoher Bedeutung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Datenschutzrechtliche Vorgehensweise bei der Verknüpfung von Primär- und Sekundärdaten in einer Kohortenstudie: die lidA-Studie (2012)

    March, Stefanie ; Swart, Enno ; Rauch, Angela ; Thomas, Dorothea; Bender, Stefan;

    Zitatform

    March, Stefanie, Angela Rauch, Dorothea Thomas, Stefan Bender & Enno Swart (2012): Datenschutzrechtliche Vorgehensweise bei der Verknüpfung von Primär- und Sekundärdaten in einer Kohortenstudie: die lidA-Studie. In: Das Gesundheitswesen, Jg. 74, H. 12, S. e122-e129., 2012-01-04. DOI:10.1055/s-0031-1301276

    Abstract

    "In der deutschen Gesundheitsforschung liegen, anders als in der Arbeitsmarktforschung, kaum Erfahrungen mit der personenbezogenen Verknüpfung von Primär- und Sekundärdaten vor. Ein Grund hierfür ist unter anderem der Datenschutz. Die lidA (leben in der Arbeit)-Kohortenstudie untersucht Erwerbstätige (ohne Beamte und Selbstständige) der Jahrgänge 1959 und 1965, um sowohl Fragen aus der Gesundheitsforschung wie auch aus der Arbeitsmarktforschung zu beantworten. Sie setzt dabei auf unterschiedliche Primär- und Sekundärdatenquellen: Befragungsdaten, Prozessdaten der Bundesagentur für Arbeit, aggregierte und individuelle Krankenkassendaten. Aus den Erfahrungen der lidA-Studie werden neben den datenschutzrechtlichen Voraussetzungen auch der Aufwand für die Umsetzung beschrieben und in einer 'Best Practice' zusammengefasst. Dazu zählen das Vorgehen bei der Antragsstellung nach § 75 SGB X, die Erstellung von Datensicherheitskonzepten, Einverständniserklärungen für die Zuspielung von persönlichen Daten, sowie die Bedeutung eines transparenten Vorgehens. Es hat sich gezeigt, dass die Vorbereitungs- und Abstimmungsprozesse für die Zustimmung und tatsächliche Freigabe der Daten, sowohl innerhalb des Projektkonsortiums aber auch mit den extern Beteiligten wie z. B. den Krankenkassen oder den zuständigen Datenschutzbeauftragten, eines großen Zeitaufwandes bedürfen. Bei allen aufgezeigten rechtlichen und organisatorischen Herausforderungen erscheinen die hier vorgestellten Prozessdaten als außerordentlich hilfreich für die Beantwortung unterschiedlichster Forschungsfragen der Arbeitsmarkt- und Gesundheitsforschung. Somit sollten Prozessdaten in Kombination mit Primärdaten in der Epidemiologie und der Versorgungsforschung zukünftig häufiger verwendet werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Rauch, Angela ;
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  • Literaturhinweis

    Measuring workers' health and psychosocial work-environment on firm productivity (2012)

    Odegaard, Fredrik; Roos, Pontus;

    Zitatform

    Odegaard, Fredrik & Pontus Roos (2012): Measuring workers' health and psychosocial work-environment on firm productivity. (Working papers / Institute for Evaluation of Labour Market and Education Policy 2012,17), Uppsala, 41 S.

    Abstract

    "We discuss a model for analyzing and measuring workers' health and psychosocial work-environment on firm productivity. Productivity is measured through the Malmquist productivity index approach using Data Envelopment Analysis. A novel component of the model is that in addition to standard quantity (or tradable) variables, we incorporate quality (or non-tradable) variables. Specifically we focus on two quality input variables: workers' health status and psychosocial work-environment. The two variables are modelled as latent or unobserved variables using Item Response Theory. Changes over time in productivity are decomposed to asses the contribution from the changes of the input quality variables. The model is illustrated using data from a worksite health promotion program conducted at three large Swedish manufacturing plants (2 paper mills, 1 steel factory) from 2000 to 2003. Over the four years we observe a general improvement in efficiency of 2-5%, out of which half can be attributed to the improvement in the quality input variables." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Ständige Erreichbarkeit: Wie belastet sind wir?: Ursachen und Folgen ständiger Erreichbarkeit (2012)

    Paridon, Hiltraut; Heise, Oliver;

    Zitatform

    Paridon, Hiltraut & Oliver Heise (2012): Ständige Erreichbarkeit: Wie belastet sind wir? Ursachen und Folgen ständiger Erreichbarkeit. (IAG-Report 2012/01), Berlin, 32 S.

    Abstract

    "Das Thema 'Ständige Erreichbarkeit' wird in der letzten Zeit verstärkt in den Medien aufgegriffen. Allerdings gibt es bisher kaum Untersuchungen zu diesem Thema. Das Institut für Arbeit und Gesundheit der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IAG) hat in Kooperation mit der Unfallkasse Hessen 430 Beschäftigte nach den Gründen und Folgen der Erreichbarkeit gefragt. Es zeigt sich, dass der Großteil der Beschäftigten auch in der Freizeit für dienstliche Belange erreichbar ist. Die meisten fühlen sich hierdurch nicht oder nur wenig belastet. Ungefähr jeder Siebte oft oder immer Erreichbare fühlt sich stark oder sehr stark belastet. Dasselbe gilt für die Arbeitszeit: Auch hier fühlt sich ungefähr jeder Siebte stark oder sehr stark belastet, wenn er oft oder immer im Außendienst oder auf Dienstreisen erreichbar ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Perceived level and appraisal of the growing expectations for active ageing among the young-old in Germany (2012)

    Pavlova, Maria K. ; Silbereisen, Rainer K.;

    Zitatform

    Pavlova, Maria K. & Rainer K. Silbereisen (2012): Perceived level and appraisal of the growing expectations for active ageing among the young-old in Germany. In: Research on Aging, Jg. 34, H. 1, S. 80-99. DOI:10.1177/0164027511416371

    Abstract

    "Demographic change and the call for active ageing impose new demands on older individuals. Using data on German adults aged 56 to 75 (N = 1,468), the authors investigated perceived level of activation demands (e.g., increased expectations that the young-old will contribute to the public good) and appraisal of them as threatening or challenging by individuals with different health status and socioeconomic backgrounds. Overall, perceived level of demands was moderately high, and they were seen rather as a challenge. East Germans, those with better subjective health, and those unemployed reported a higher level of activation demands, whereas retired and widowed individuals reported a lower level. Moreover, East Germans, individuals with lower educational attainment, and those reporting health problems (but not physically handicapped individuals) experienced these demands more as a threat and less as a challenge. The authors argue that more targeted policy strategies are needed to promote active ageing in disadvantaged groups." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Organisationaler Wandel und die Gesundheit von Beschäftigten (2012)

    Rigotti, Thomas ; Otto, Kathleen ;

    Zitatform

    Rigotti, Thomas & Kathleen Otto (2012): Organisationaler Wandel und die Gesundheit von Beschäftigten. In: Zeitschrift für Arbeitswissenschaft, Jg. 66, H. 4, S. 253-267.

    Abstract

    "Organisationale Veränderungen gehören zum Arbeitsalltag vieler Beschäftigter. Basierend auf repräsentativen Befragungsdaten der BiBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2005/2006 (N = 20.000) wurden Zusammenhänge zwischen erlebten organisationalen Veränderungen, gesundheitlichen Beschwerden, allgemeiner Gesundheit und Fehltagen untersucht. Es zeigte sich, dass bereits einzelne Veränderungen die Wahrscheinlichkeit, gesundheitliche Beschwerden zu berichten, bedeutend erhöhen. Je mehr Veränderungen erlebt wurden, desto drastischer fiel der Zusammenhang zu Gesundheitsindikatoren aus. Darüber hinaus konnten sowohl die soziale Unterstützung durch Kolleg(inn)en, als auch durch Vorgesetzte sowie die Informationspolitik des Unternehmens als bedeutende Einflussfaktoren auf diesen Zusammenhang empirisch bestätigt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren bei älteren Beschäftigten im Spannungsfeld zwischen Markt und Staat: eine internationale Studie. Abschlussbericht zum Projekt S-2009-311-4 der Hans-Böckler-Stiftung (2012)

    Siegrist, Johannes; Lunau, Thorsten ; Dragano, Nico ; Wahrendorf, Morten ; Schneider, Lennard;

    Zitatform

    Siegrist, Johannes, Nico Dragano, Thorsten Lunau, Morten Wahrendorf & Lennard Schneider (2012): Arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren bei älteren Beschäftigten im Spannungsfeld zwischen Markt und Staat. Eine internationale Studie. Abschlussbericht zum Projekt S-2009-311-4 der Hans-Böckler-Stiftung. Düsseldorf, 67 S.

    Abstract

    "- Anhand von Querschnitts- und Längsschnittdaten konnte gezeigt werden, dass psychosoziale Stressbelastung (hervorgerufen durch niedrige Kontrolle und Entscheidung bei der Arbeit, berufliche Gratifikationskrisen, d.h. hohe Verausgabung in Kombination mit niedriger Belohnung) das Risiko depressiver Störungen, einer schlechten subjektiven Gesundheit sowie funktioneller Einschränkungen signifikant erhöht. Im Längsschnitt konnte auch eine Risikoerhöhung für koronare Herzerkrankungen beobachtet werden.
    - Die verwendeten Mehrebenenanalysen zeigen auch, dass sich die durchschnittliche Ausprägung der psychosozialen Arbeitsbelastungen zwischen den Ländern unterscheidet. Vor allem die Indikatoren Lebenslanges Lernen und Erwerbsbeteiligung konnten einen großen Teil der Unterschiede in den Arbeitsbelastungen zwischen den Ländern erklären.
    - Zusätzlich fanden wir Hinweise, dass in Ländern mit schwacher arbeits- und sozialpolitischer Aktivität die Stärke des global nachgewiesenen Zusammenhanges zwischen Arbeitsstress und depressiven Symptomen stärker ausgeprägt ist als in Ländern, die verstärkt in solche Programme investieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Occupations and ageing at work: an analysis of the findings of the fifth European Working Conditions Survey (2012)

    Vendramin, Patricia; Valenduc, Gerard;

    Zitatform

    Vendramin, Patricia & Gerard Valenduc (2012): Occupations and ageing at work. An analysis of the findings of the fifth European Working Conditions Survey. (Working paper / European Trade Union Institute 2012,09), Brüssel, 47 S.

    Abstract

    "This working paper analyzes the data collected by the fifth European Working Conditions Survey done in 2010 to examine how working conditions are changing for different ages and occupation types. It brings insights into the quality of work and employment amongst ageing workers that help to inform the debate on how 'sustainable' work is according to one's age and occupation.
    The authors conclude that the wide range of situations and challenges faced by different occupations demand extreme caution as regards policies to extend working life for all older workers without distinction. This diversity must be factored into the arrangements made to deliver European policy goals of increasing the employment rates of older workers and raising the actual age of retirement.
    Moreover, the responsibility for improving working and employment conditions in the final career years also falls to employers and calls for innovative human resources management practices." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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