Regionale Arbeitsmärkte in Deutschland
Unter den einheitlichen Rahmenbedingungen der Bundesrepublik Deutschland finden sich Regionen, die von einer tiefen Arbeitsmarktkrise betroffen sind, und andere, in denen nahezu Vollbeschäftigung herrscht. Welches sind die Ursachen dieser regionalen Disparitäten? Wie werden sich der Arbeitskräftebedarf und das Erwerbspersonenpotenzial in den Regionen zukünftig entwickeln? Welche regionalen Beschäftigungsaussichten bestehen, für Jüngere und Ältere, in Wirtschaftszweigen, in Ballungsräumen und ländlichen Gebieten? Dieser IABInfoPool erschließt Informationen zum Forschungsstand.
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Literaturhinweis
Chancen und Risiken in neuen Arbeitsfeldern der Informationsgesellschaft: das Beispiel der Multimedia-Branche. Schlussbericht (2004)
Läpple, Dieter; Wixforth, Jürgen; Thiel, Joachim;Zitatform
Läpple, Dieter, Joachim Thiel & Jürgen Wixforth (2004): Chancen und Risiken in neuen Arbeitsfeldern der Informationsgesellschaft. Das Beispiel der Multimedia-Branche. Schlussbericht. Hamburg, 53 S.
Abstract
"Ziel des Projektes 'Chancen und Risiken in neuen Arbeitsfeldern der Informationsgesellschaft: das Beispiel der Multimedia-Branche' war es, auf der einen Seite Strukturen und Funktionsweisen der Branche und des Beschäftigungssystems der neuen Medien beispielhaft an einem zum einen typischen und zum anderen durch die Ausgeprägtheit von Boom und Krise besonders hervorstechenden Arbeitsfeld der Informations- und Wissensgesellschaft zu untersuchen und auf der anderen Seite sowohl die Fragestellungen und Annahmen als auch die Ergebnisse dieser Untersuchung in das Nachdenken und den Dialog der Sozialpartner und der sonstigen Akteure der Arbeitsmarktpolitik einzuspeisen. Damit hatte das Projekt zwei unterschiedliche Ausrichtungen: 1. als akademisches Projekt eine empirisch-analytische Dimension zur Generierung von Wissen über Strukturen und Dynamiken in einem neuen Arbeitsfeld sowie 2. als Wissenschafts-Praxis-Transfer eine dialogorientierte Ausrichtung zur Verbreitung dieses Wissens unter den Praxisakteuren in diesem Arbeitsfeld bzw. zur mittelfristigen Veränderung ihrer Praxis. Inhaltlicher Schwerpunkt des Projektes sind dabei die Ungleichheitsmuster im Arbeitsmarkt der neuen Medien, die neben dem Thema der Ungleichverteilung von Chancen und Risiken auch in ihrer Rolle als Mobilitäts- und Mobilisierungsbarrieren auf dem Arbeitsmarkt und somit als Einschränkung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen betrachtet und diskutiert werden. Die handlungsorientierte Zielsetzung ist somit der Abbau dieser Ungleichheitsmuster als Voraussetzung zur Erreichung des Doppelziels von Wettbewerbsfähigkeit und Kohäsion, das in der Lissabon-Strategie des Europäischen Rates vom März 2000 festgelegt wurde." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Abwanderung aus Ostdeutschland: Strukturen und Milieus der Altersselektivität und ihre regionalpolitische Bedeutung (2004)
Mai, Ralf;Zitatform
Mai, Ralf (2004): Abwanderung aus Ostdeutschland. Strukturen und Milieus der Altersselektivität und ihre regionalpolitische Bedeutung. (Europäische Hochschulschriften. Reihe 22, Soziologie 394), Frankfurt am Main u.a.: Lang, 257 S.
Abstract
"In der Arbeit werden die altersselektiven Wanderungen in den ostdeutschen Kreisen mit Schwerpunkt auf den Ost-West-Wanderungen untersucht. Die zentralen Fragen lauten: Wie lassen sich die Kreise nach den altersselektiven Wanderungen typisieren und unterscheiden, welche sozioökonomischen Milieus und Determinanten lassen sich differenzieren und erklären? Wie stellen sich schließlich die Probleme und Perspektiven der Regionalentwicklung unter Schrumpfungsbedingungen dar? Die Arbeit ist dabei als eine problemorientierte, angewandte demographische Analyse angelegt, und will angesichts der Schrumpfungsprozesse in Ostdeutschland Erkenntnisse vermitteln, die für Politik und Regionalplanung gleichermaßen bedeutsam sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Kann der regionale Kontext zur "Arbeitslosenfalle" werden?: der Einfluss der Arbeitslosigkeit auf die Mobilität zwischen regionalen Arbeitsmärkten in Westdeutschland (2004)
Zitatform
Windzio, Michael (2004): Kann der regionale Kontext zur "Arbeitslosenfalle" werden? Der Einfluss der Arbeitslosigkeit auf die Mobilität zwischen regionalen Arbeitsmärkten in Westdeutschland. In: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Jg. 56, H. 2, S. 257-278.
Abstract
"Der Beitrag untersucht die Mobilität von Personen zwischen regionalen Arbeitsmärkten. Anhand von Mehrebenenanalysen wird der Frage nachgegangen, wie sich die Arbeitslosigkeit auf die Mobilität zwischen regionalen Arbeitsmärkten auswirkt. Dabei wird zwischen unterschiedlichen Dimensionen der Arbeitslosigkeit unterschieden: erstens die Arbeitslosigkeit als Zustand der Person, zweitens die Dauer einer Arbeitslosigkeitsphase sowie drittens die regionale Arbeitslosenquote. Es wird der Befund geliefert, dass mit steigender Arbeitslosenquote in einer Region die Rate des Wechsels auf den Arbeitsmarkt einer anderen Region zurückgeht - und nicht, wie nach der neoklassischen ökonomischen Theorie zu erwarten gewesen wäre, zunimmt. Insofern wird der regionale Kontext zu einer 'Arbeitslosenfalle', weil auch Arbeitslose unter ungünstigen Bedingungen zur Immobilität tendieren und deren Humankapital dabei entwertet werden könnte." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zwischen Nord- und Süddeutschland: Die Überwindung räumlicher Distanzen bei der Arbeitsmarktmobilität (2004)
Zitatform
Windzio, Michael (2004): Zwischen Nord- und Süddeutschland: Die Überwindung räumlicher Distanzen bei der Arbeitsmarktmobilität. In: Zeitschrift für ArbeitsmarktForschung, Jg. 37, H. 1, S. 29-44.
Abstract
"Der Beitrag zur Analyse der regionalen Mobilität von Arbeitskräften untersucht anhand der IAB Regionalstichprobe (West) Jobwechsel zwischen Nord- und Süddeutschland. Aus einer handlungstheoretischen Perspektive gilt die Aufmerksamkeit neben individuellen Faktoren der Personen wie Ausbildungsniveau, Einkommen oder Arbeitslosigkeit insbesondere den räumlichen Kontextbedingungen, die auf die Raten der Mobilität zwischen Norden und Süden einwirken. Im Mittelpunkt steht dabei sowohl das Niveau der regionalen Arbeitslosigkeit als auch die Distanz von der jeweiligen Grenze zwischen dem Norden und dem Süden. Die Befunde eines zeitdiskreten Ratenmodells, welches der Clusterung der Beobachtungen innerhalb der Kontexte Rechnung trägt, zeigen unter anderem, dass mit steigender Distanz die Rate der Mobilität von Nord nach Süd abnimmt. Allerdings wirkt diesem negativen Effekt vor allem ein höheres Ausbildungsniveau entgegen und nur in sehr geringem Maße steigt aufgrund von Langzeitarbeitslosigkeit die Bereitschaft zur Überwindung von Distanzen zwischen Nord und Süd. Insgesamt wird deutlich, dass regionale Arbeitsmarktmobilität über größere Distanzen hinweg eine kostspielige Investition zu sein scheint, die vornehmlich von Personen geleistet wird, die über die entsprechenden materiellen und bildungsbezogenen Ressourcen verfügen. Gerade bei norddeutschen Geringqualifizierten, Langzeitarbeitslosen sowie Personen auf schlecht bezahlten Positionen, die die eigentlichen (potenziellen) Problemfälle auf dem Arbeitsmarkt darstellen, sind Wechsel auf die weitaus günstigeren süddeutschen Arbeitsmärkte unwahrscheinlich." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ein Messwiederholungsmodell mit zufälligen Koeffizienten in der Regionalforschung: Anwendung am Beispiel räumlicher Determinanten der Fluktuation zwischen regionalen Arbeitsmärkten in Westdeutschland 1984-1997 (2004)
Zitatform
Windzio, Michael (2004): Ein Messwiederholungsmodell mit zufälligen Koeffizienten in der Regionalforschung. Anwendung am Beispiel räumlicher Determinanten der Fluktuation zwischen regionalen Arbeitsmärkten in Westdeutschland 1984-1997. In: ZA-Information H. 55, S. 6-33.
Abstract
"In dem Aufsatz wird das Potential eines Modells der Längsschnittanalyse dargestellt und dessen Anwendung am Beispiel einer Aggregatdatenanalyse der Mobilität von Beschäftigten zwischen regionalen Arbeitsmärkten demonstriert. Es handelt sich um ein auf kurzen Zeitreihen von interregionalen Mobilitätsquoten basierendes Messwiederholungsmodell, bei dem die Mobilität sowohl von direkt gemessenen erklärenden Variablen - wie beispielsweise der regionalen Arbeitslosenquote - als auch von latenten zeitlichen Trends abhängig sein kann. Dies ermöglichen zufällige Koeffizienten, mit deren Hilfe für jede Region unter Kontrolle der manifesten Einflussfaktoren spezifische Entwicklungen erfasst werden können. Schließlich wird auf die Umsetzung des Modells in der SAS mixed Prozedur hingewiesen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Regionale Mobilität jugendlicher Auszubildender in Hessen: Untersuchung zum Einfluss der Mobilität auf das Lehrstellensuch- und -wahlverhalten von Jugendlichen aus den Landkreisen Lahn-Dill und Hersfeld-Rotenburg (2004)
Wolf, Klaus; Langhagen-Rohrbach, Christian; Haberstroh, Michael; Theiss, Alexander; Stylau, Annette;Zitatform
Wolf, Klaus, Christian Langhagen-Rohrbach, Michael Haberstroh, Annette Stylau & Alexander Theiss (2004): Regionale Mobilität jugendlicher Auszubildender in Hessen. Untersuchung zum Einfluss der Mobilität auf das Lehrstellensuch- und -wahlverhalten von Jugendlichen aus den Landkreisen Lahn-Dill und Hersfeld-Rotenburg. In: ABF aktuell.
Abstract
"Ziel des Projektes war es, die vorhandene Mobilität jugendlicher Auszubildender in peripheren Regionen Hessens zu untersuchen, um Aussagen zur Mobilität bei der Suche und der Annahme einer Ausbildungsstelle treffen zu können. Ferner sollten Entscheidungsfaktoren für Orte, an denen nach einer Lehrstelle gesucht wird, identifiziert werden, um prüfen zu können, ob Mobilitätsanreize wie Lehrlingswohnheime und staatliche Mobilitätsbeihilfen zu einer räumlichen Ausweitung der Lehrstellensuche beitragen können. Aus den Ergebnissen wurden Handlungsempfehlungen für die regionale Ausbildungsvermittlung und die Verkehrsbetriebe und -verbünde entwickelt, die zur Erhöhung der Mobilität von Jugendlichen auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz führen können, um somit einen Beitrag zur Milderung der angespannten Lage auf dem Ausbildungsmarkt leisten zu können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The duration of new job matches in East and West Germany (2004)
Zitatform
Wolff, Joachim (2004): The duration of new job matches in East and West Germany. (Universität München, Volkswirtschaftliche Fakultät. Discussion paper 2004-10), München, 44 S.
Abstract
In dem Beitrag wird die Dauer neuer Arbeitsverhältnisse in Ost- und Westdeutschland vor dem Hintergrund des ostdeutschen Transformationsprozesses verglichen. Die Stabilität neuer Arbeitsverhältnisse ist in Ostdeutschland geringer als in Westdeutschland, und die Fluktuation der Arbeitskräfte ist höher. Diese Ost-West-Ungleichheit bestand jedoch noch nicht in den ersten Jahren des Transformationsprozesses, als die profitabelsten Jobs geschaffen wurden und die besten Arbeitsplätze vermittelt wurden, sondern sie setzte erst um 1993 ein. Ferner variiert der prozentuale Anteil jener, die in andere Arbeitsverhältnisse überwechseln oder arbeitslos werden. Die Analyse basiert auf Daten zur Beschäftigungsdauer, die dem deutschen sozioökonomischen Panel entnommen sind, und nutzt nichtparametrische Analyseverfahren sowie ein Proportional-Hazard-Modell. Die Ergebnisse werden daraufhin untersucht, ob sie mit Theorien der Arbeitskräftemobilität übereinstimmen. Es zeigt sich, dass Theorien des jobspezifischen Kapitals und Matchingtheorien durch die empirischen Ergebnisse bestätigt werden. (IAB)
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Literaturhinweis
Beschäftigungsstabilität in der Wissensgesellschaft (2003)
Zitatform
Erlinghagen, Marcel & Matthias Knuth (2003): Beschäftigungsstabilität in der Wissensgesellschaft. In: Institut Arbeit und Technik (Hrsg.) (2003): Institut Arbeit und Technik : Jahrbuch 2002/2003, S. 173-186.
Abstract
"Die westdeutschen Gesellschaften befinden sich seit Jahren im Globalisierungs- und Flexibilisierungsfieber." Daraus resultieren Annahmen, dass immer weniger Erwerbstätige in unbefristeten, arbeits- und sozialrechtlich geschützten Beschäftigungsverhältnissen tätig sind, Arbeitsplätze öfter gewechselt werden und die Erfahrung der Arbeitslosigkeit zur Normalität wird. Derartige Argumentationen werden einer empirischen Überprüfung unterzogen. Als Datenbasis diente die IAB-Beschäftigtenstichprobe für die Jahre 1975 bis 1995 mit Angaben zu den Erwerbsverläufen von ca. 560.000 Personen. Im Ergebnis zeigt sich, dass die Stabilität der Beschäftigungsverhältnisse im Analysezeitraum zu- und nicht etwa abgenommen hat. Die von hohem Niveau ausgehende Abnahme der Stabilität der Beschäftigung in Großbetrieben ist mehr als kompensiert worden durch eine zunehmende Beschäftigungsstabilität in Kleinbetrieben. Im Gegensatz zum produzierenden Gewerbe sind die Beschäftigungsverhältnisse im Dienstleistungsgewerbe stabiler geworden. Das allgemeine Arbeitslosigkeitsrisiko ist nicht gestiegen, hat aber für die Gruppe der älteren Arbeitnehmer und für Geringqualifizierte eine steigende Tendenz. Abschließend ordnen die Autoren diese Ergebnisse in die theoretischen Debatten zur Wissensgesellschaft ein und skizzieren Fragen für die künftige Forschung. Sie kommen u. a. zu dem Schluss, dass die Beschäftigungsstabilisierung, die in weiten Teilen des deutschen Arbeitsmarktes stattgefunden hat, darauf hindeutet, "dass in einer mehr und mehr auf Wissen und flachen Hierarchien beruhenden dezentralen Produktion für den größten Teil der Arbeitsmarktakteure die Bedeutung einer verlässlichen und dauerhaften Kooperation zwischen Betriebsleitung und Arbeitnehmer wächst." (IAB2)
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Literaturhinweis
The speed of leaving the old job: a study on job changes and exits into unemployment during the East German transition process (2003)
Zitatform
Wolff, Joachim & Parvati Trübswetter (2003): The speed of leaving the old job. A study on job changes and exits into unemployment during the East German transition process. In: Schmollers Jahrbuch, Jg. 123, H. 1, S. 55-70.
Abstract
"This paper analyses how quickly old job matches ceased to exist during the East German transition process from July 1990 to December 1993. Using job spells from the German Socio-Economic Panel-East, we estimate the effects of important covariates on the transition rates from the old job to a new one and into unemployment by a competing-risks duration model. Our results suggest that the speed of exit into new jobs rises with skills. The special short-time allowance slowed down the exit rate into unemployment. Workers increased their rate of job change temporarily just after the end of this program." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Overeducation, regional labour markets and spatial flexibility (2002)
Zitatform
Büchel, Felix & Maarten van Ham (2002): Overeducation, regional labour markets and spatial flexibility. (IZA discussion paper 424), Bonn, 13 S.
Abstract
"For most workers, access to suitable employment is severely restricted by the fact that they look for jobs in the regional labour market rather than the global one. In this paper we analyse how macro-level opportunities (regional labour market characteristics) and microlevel restrictions (the extent to which - job searchers are restricted to the regional labour market) can help to explain the phenomenon of overeducation. For the purposes of this project we obtained special permission to link regional data supplied by the German Federal Office for Building and Regional Planning to data provided by the respondents in the German Socio-Economic Panel (GSOEP), based on their region of residence. The use of multilevel models made it possible to combine both individual and regional characteristics in the same models. In addition, we used the Heckman two-step procedure to control for selective access to employment. The results show that the size of the labour market is an important factor in avoiding overeducation: looking for a job on a large labour market increases the probability of finding a suitable job. Access to a car for personal use and a longer commuting time reduce the risk of working in a job for which one is overeducated." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
High skilled migration and the exertion of effort by the local population (2002)
Zitatform
Epstein, Gil S., Astrid Kunze & Melanie E. Ward (2002): High skilled migration and the exertion of effort by the local population. (IZA discussion paper 540), Bonn, 39 S.
Abstract
"The design of optimal immigration policy, particularly in the face of the spiralling demand for highly skilled workers, such as IT workers and engineers, is a topical issue in the policy debate as well as the economic literature. In this paper, we present empirical evidence from firm level data collected in 2000 on the demand in Europe for highly skilled workers in general and abroad and their determinants. Major findings are that the fraction of highly skilled recruited from the international labour market is very small, and it seems that foreign and domestic workers are very similar in terms of formal education, that is subject of specialisation, and job characteristics. We suggest an efficiency wage model that can explain why firms recruit foreign workers in small numbers and are willing to pay migrants the same wage as local workers and at the same time are willing to pay for moving costs, for example, that are specific to immigrating workers" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Die Entwicklung von Arbeitsmarktmobilität und Beschäftigungsstabilität im Übergang von der Industrie- zur Dienstleistungsgesellschaft: eine deskriptive Analyse des westdeutschen Arbeitsmarktes zwischen 1976 und 1995 auf Basis der IAB-Beschäftigtenstichprobe (2002)
Zitatform
Erlinghagen, Marcel (2002): Die Entwicklung von Arbeitsmarktmobilität und Beschäftigungsstabilität im Übergang von der Industrie- zur Dienstleistungsgesellschaft. Eine deskriptive Analyse des westdeutschen Arbeitsmarktes zwischen 1976 und 1995 auf Basis der IAB-Beschäftigtenstichprobe. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 35, H. 1, S. 74-89.
Abstract
"Der Beitrag überprüft die These von einer zunehmenden Bedeutung der extern-numerischen Arbeitsmarktflexibilität mit Hilfe einfacher deskriptiver Verfahren auf Basis der Verlaufsdaten der IAB-Beschäftigtenstichprobe für den westdeutschen Arbeitsmarkt der Jahre 1976 bis 1995. Dabei zeigt sich, dass von einer generell zunehmenden beschleunigten Arbeitsmarktdynamik keine Rede sein kann, sondern die Arbeitsmarktmobilität seit den 70er Jahren stagniert, wenn nicht sogar leicht abgenommen hat; darüber hinaus nimmt die Stabilität von Beschäftigungsverhältnissen im Zeitverlauf nicht wie vielleicht zu erwarten war ab sondern zu; auch wird Arbeitslosigkeit nicht mehr und mehr zum 'Normalfall' in Erwerbsverläufen von Arbeitnehmern trotz absolut steigender Arbeitslosenzahlen. Letztendlich widerlegt der Beitrag nicht nur die These vom 'Turbo-Arbeitsmarkt'; auch scheint Skepsis gegenüber der gegensätzlichen These vom zunehmend sklerotischen Arbeitsmarkt angebracht. Denn eine Konzentration hauptsächlich auf die Entwicklung der extern-numerischen Flexibilität verstellt allzu leicht den Blick auf alternative betriebliche Flexibilisierungsstrategien. Die Verstetigung von Arbeitnehmer-Arbeitgeber-Beziehungen ist allein kein Indiz für einen anpassungsunfähigen Arbeitsmarkt. Vielmehr sind die in diesem Beitrag präsentierten Ergebnisse im Zusammenhang mit einer wachsenden internen Flexibilisierung der Betriebe in Deutschland zu interpretieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Employment status, endogenous regional mobility, and spatial dependencies in labor markets (2002)
Zitatform
Fahr, René & Uwe Sunde (2002): Employment status, endogenous regional mobility, and spatial dependencies in labor markets. (IZA discussion paper 521), Bonn, 26 S.
Abstract
"This paper investigates spatial correlation in the matching process of vacant jobs and job seekers. The importance of the interactions of regional labor markets in West Germany is highlighted in several dimensions. We test for spatial autocorrelation in regional hires, unemployment and vacancy levels, we examine the patterns of new matches in regions, identify clusters of regions of particularly intense interregional matching, and examine the effects of German re-unification. After setting-out a simple model of endogenous regional mobility and endogenous on-the-job search, we analyze the composition of new hires with respect to regional origin and previous employment status, the determinants of this composition, and the interaction of these characteristics. The results shed new light on the puzzle raised in the literature, which finds a large variation in unemployment rates, combined with little inter-regional migration. We find evidence in favour of labor market determined migration and against the ┐internal migration puzzle┐ found for other European countries and partly for the United States." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Regionale Mobilität am Arbeitsmarkt: Wohin nach der Berufsausbildung?: die Ost/West-Mobilität von jungen Fachkräften (2002)
Haas, Anette;Zitatform
Haas, Anette (2002): Regionale Mobilität am Arbeitsmarkt: Wohin nach der Berufsausbildung? Die Ost/West-Mobilität von jungen Fachkräften. (IAB-Kurzbericht 07/2002), Nürnberg, 4 S.
Abstract
In dem Kurzbericht wird das Mobilitätsverhalten von jungen Fachkräften an der "zweiten Schwelle" auf der Basis von Sozialversicherungsdaten der Jahre 1992-1997 analysiert und beschrieben. Es wird festgestellt, dass 1997 rund 7 % der Absolventen einer dualen Ausbildung auf die angespannte Arbeitsmarktlage in Ostdeutschland mit einer Beschäftigungsaufnahme im Westen reagierten. 1992 hatte die Quote noch bei 10 % gelegen. Frauen sind mobiler als Männer. Bei der Differenzierung nach Berufsfeldern und Bundesländern zeigen sich ebenfalls erhebliche Unterschiede. So finden in Sachsen 94 % der dort Ausgebildeten auch Beschäftigung, in Brandenburg dagegen nur 88 %. Der Wechsel von Ausbildungsabsolventen von Ost nach West unterstützt die These, dass den neuen Bundesländern ein Verlust an Humankapital droht; denn die gegenläufige Bewegung von West nach Ost beträgt nur 1 %. (IAB)
Beteiligte aus dem IAB
Haas, Anette;Weiterführende Informationen
Ost/West-Mobilität von Ausbildungsabsolventen -
Literaturhinweis
Internal migration in regions of Germany: a panel data analysis (2002)
Parikh, Ashok; Leuvensteijn, Michiel van;Zitatform
Parikh, Ashok & Michiel van Leuvensteijn (2002): Internal migration in regions of Germany. A panel data analysis. (ENEPRI working paper 12), Brüssel, 25 S.
Abstract
"The objectives of this paper are to examine the traditional determinants of interregional migration between regions of Germany after reunification in 1989. The period considered is 1993-95 as the high average migratory flows of the earlier period, 1989-92, had settled down to a level of about 12000 to 15000 per month by 1993. Wage convergence has taken place much more rapidly than the convergence in unemployment rates between regions of East and West Germany. Due to wage convergence we find that the relationship between regional wage differences and migration is non-linear. For white-collar workers the relationship is U-shaped while for the blue-collar workers, the relationship is inverted U-shape. The explanation for such a relationship lies in the 'option theory of waiting' and attitudes towards risk under wage convergence. While housing and infrastructure variables do play an important role at the margin, wage convergence can prevent the loss of human capital from East German regions to West Germany." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Pendlerbewegungen für Ost-Bundesländer und Arbeitsamtsbezirke Sachsens (2002)
Winkelvoss, Ekkehard;Zitatform
Winkelvoss, Ekkehard (2002): Pendlerbewegungen für Ost-Bundesländer und Arbeitsamtsbezirke Sachsens. In: Informationen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung H. 4, S. 1-21.
Abstract
Das Material gibt einen Überblick über die Pendlerbewegungen in Sachsen und über die Landesgrenze hinaus. (IAB)
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Literaturhinweis
Deutsch-belgische Grenzgänger - Praxis und Probleme: die Situation in der Euregio Maas-Rhein - ein Fallbeispiel für die Freizügigkeit und die berufliche Mobilität in der Europäischen Union (2002)
Abstract
Auf der Basis von Literaturrecherchen, der Analyse signifikanter Einzelfälle und Gesprächen mit Personen, die für die Probleme von Grenzgängern bzw. Grenzpendlern zuständig sind, wurde diese nicht repäsentative, qualitative Studie erarbeitet. Die Arbeit konzentriert sich auf das Gebiet der Euregio Maas-Rhein, wo sich in einem Korridor von 30 Kilometern beiderseits der Grenzlinie zwischen Deutschland und Belgien ein starkes Aufkommen von Grenzpendlern zeigt. Über die Hälfte der Pendler ist deutscher Staatsangehörigkeit, was darauf hindeutet, dass diese die günstigeren Wohnbedingungen in Belgien nutzen, gleichzeitig aber ihren Arbeitsplatz in Deutschland behalten. Für belgische Pendler liegt der Hauptgrund in den höheren Löhnen. Die Mobilitätshemmnisse zwischen den beiden Staaten werden zusammengestellt und Lösungswege zu deren Abbau diskutiert. (IAB)
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Literaturhinweis
Pendlerpotential in den Grenzregionen an der EU-Außengrenze: Methoden, Ergebnisse und Prognosen (2001)
Alecke, Björn; Untiedt, Gerhard;Zitatform
Alecke, Björn & Gerhard Untiedt (2001): Pendlerpotential in den Grenzregionen an der EU-Außengrenze. Methoden, Ergebnisse und Prognosen. (Strukturpolitik und Raumplanung in den Regionen an der mitteleuropäischen EU-Aussengrenze zur Vorbereitung auf die EU-Osterweiterung. Untersuchung zu Deutschland. Teilprojekt D-7), Münster, 40 S.
Abstract
"Der Teilbericht gliedert sich wie folgt: Zunächst werden die gegenwärtigen rechtlichen Regelungen zu den sogenannten Grenzarbeitnehmern und die Größenordnung des bisherigen Pendleraufkommens aus Polen und Tschechien dargestellt. Anschließend wird die ost-westdeutsche Pendelwanderung seit der Wiedervereinigung beschrieben, die die Grundlage für das empirische Prognosemodell liefert. Im vierten Abschnitt werden einige methodische Überlegungen zum Gravitationsmodell vorgestellt, das als Ansatz zur Erklärung des grenzüberschreitenden Berufspendelns verwendet wird. Der fünfte Abschnitt enthält die regressionsanalytischen Ergebnisse für die Ost-West-Pendler. Eine Abschätzung des Pendlerpotentials in die deutschen Grenzregionen aus Polen und Tschechien wird im sechsten Abschnitt vorgenommen. Der letzte Abschnitt fasst die Ergebnisse zusammen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Weniger Sachsen werden immer älter: Altersstruktur, Wanderungen und Pendlerströme (2001)
Winkelvoss, Ekkehard;Zitatform
Winkelvoss, Ekkehard (2001): Weniger Sachsen werden immer älter. Altersstruktur, Wanderungen und Pendlerströme. In: Informationen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung H. 3, S. 1-43.
Abstract
Der Autor analysiert die Bevölkerungsentwicklung des Freistaates Sachsen nach Altersgruppe und Geschlecht, und untersucht die Wanderungen sowie die Pendlerströme über die Landesgrenze des Freistaates. (IAB)
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Literaturhinweis
Mobilitätszuwachs ohne Ende? Pendlerbewegungen und regionale Arbeitsmärkte in Brandenburg (2000)
Schuldt, Karsten;Zitatform
Schuldt, Karsten (2000): Mobilitätszuwachs ohne Ende? Pendlerbewegungen und regionale Arbeitsmärkte in Brandenburg. (LASA-Studie 35), Potsdam, 82 S.
Abstract
"Im Jahr 1993 wurde für das Land Brandenburg erstmals für eines der neuen Bundesländer eine repräsentative Situationsanalyse zur Arbeitspendelwanderung durchgeführt. Diese Analyse wurde in den Jahren 1995 und 1996 aktualisiert sowie inhaltlich - insbesondere um Fragen der Pendelverflechtungen im engeren Verflechtungsraum von Berlin mit dem brandenburgischen Umland sowie um Angaben zu kleinräumigen Verflechtungen innerhalb Brandenburgs - erweitert. Anknüpfend an diese Untersuchungen verfolgte das hier dokumentierte Forschungsvorhaben zur Pendlerproblematik im Land Brandenburg das Ziel, das Pendlerverhalten und die räumlichen sowie arbeitsmarktlichen Effekte dieses Verhaltens zu analysieren, kleinräumige Pendelverflechtungen - insbesondere für die Ebene der Landkreise - auszuweisen sowie die künftige Entwicklung der Pendlerströme im engeren Verflechtungsraum - auf der Basis von Trendentwicklungen und unter Berücksichtigung eines interregionalen Vergleichs - abzuschätzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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