Springe zum Inhalt

Dossier

Transformationsprozess in Ostdeutschland – Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Gesellschaft

Seit der Wiedervereinigung ist die Angleichung der Lebensverhältnisse in Ost- und Westdeutschland Leitlinie deutscher Politik. Dennoch unterscheiden sich auch viele Jahre nach dem Fall der Mauer Wirtschaft und Arbeitsmärkte in Ost und West noch immer deutlich, mit weitreichenden Konsequenzen für den gesellschaftlichen Wandel und die Lebenslagen ostdeutscher Bürgerinnen und Bürger.
Dieses Dossier präsentiert wissenschaftliche Analysen und Positionen politischer Akteure zum Strukturwandel in den Bereichen Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Bevölkerung, Gesellschaft und Bildung.
Mit dem Filter „Autorenschaft“ können Sie auf IAB-(Mit-)Autorenschaft eingrenzen.

Zurück zur Übersicht
Ergebnisse pro Seite: 20 | 50 | 100
im Aspekt "Frauen"
  • Literaturhinweis

    Kurzberichte 1991 (1992)

    Zitatform

    (1992): Kurzberichte 1991. (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 42.13), Nürnberg, 247 S.

    Abstract

    Der Band enthält die 1991 vom IAB herausgegebenen Kurzberichte. Diese Berichte sollen zu aktuellen Fragen des Arbeitsmarktes rasch und knapp aus dem wissenschaftlichem Raum Auskünfte geben. Die Auskünfte fallen entweder als spezifische Recherche aus gegebenem Anlaß oder frühes Teilresultat aus laufenden Forschungsprojekten an. Die Kurzberichte 1991 behandeln größtenteils Entwicklungen in den neuen Bundesländern, z.B. den Beschäftigungsabbau in Problembranchen, die Entwicklung der Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit, den Ausbildungsstellenmarkt und Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen. (IAB2)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Frauen als arbeitsmarktpolitische Zielgröße in Rostock (1991)

    Bohnenkamp, Ulrike; Eisbach, Joachim;

    Zitatform

    Bohnenkamp, Ulrike & Joachim Eisbach (1991): Frauen als arbeitsmarktpolitische Zielgröße in Rostock. Bremen, 74 S.

    Abstract

    "Hohe Arbeitslosigkeit, Unsicherheit über die Zukunft der Kinderbetreuungseinrichtungen, die familiären Folgen latenter Resignation oder des Wochenendpendelns vieler Familienväter sind nur einige Stichwörter, die die gegenwärtige Situation der Frauen in den neuen Bundesländern beschreiben. Im Unterschied zu diesen allgemeinen Trends ist die Arbeitsmarktdiskussion an der Küste jedoch durch die Zukunft des maritimen Sektors und insbesondere durch die Auseinandersetzung um die Zukunft der Werften geprägt. Neue arbeitsmarktpolitische Konzepte wie die Beschäftigungsgesellschaften sind dementsprechend vor allem auf die ehemaligen Beschäftigten des maritimen Sektors ausgerichtet. Infolge des niedrigen Frauenanteils im Schiffbau werden dadurch vorrangig Beschäftigungsmöglichkeiten für Männer geschaffen. Die nachhaltigen regionalwirtschaftlichen Folgen der Krise des Schiffbaus in Ostdeutschland lassen die Probleme anderer Arbeitnehmergruppen in den Hintergrund treten. Dieses Spannungsverhältnis war Anlaß, sich auch und gerade in Rostock systematisch mit 'Frauen als arbeitsmarktpolitischer Zielgröße' zu befassen. Dabei gilt es, statistisch signifikante Veränderungen und Trends zur bisherigen und zukünftigen Entwicklung der Frauenbeschäftigung und -arbeitslosigkeit herauszuarbeiten. Die aus der Bevölkerung ableitbaren Besonderheiten bisherigen und künftigen Erwerbsverhaltens der Frauen werden hier nachgezeichnet und zu einem Szenario der Frauenerwerbstätigkeit Rostocks im Jahre 2000 verdichtet. Hierbei wird entsprechend dem IAB-Ansatz verfahren." (Autorenreferat)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Vom Arbeitskräftemangel zum gegenwärtigen Arbeitskräfteüberschuß: Frauen und Erwerbsarbeit in den neuen Bundesländern (1991)

    Engelbrech, Gerhard;

    Zitatform

    Engelbrech, Gerhard (1991): Vom Arbeitskräftemangel zum gegenwärtigen Arbeitskräfteüberschuß: Frauen und Erwerbsarbeit in den neuen Bundesländern. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 24, H. 4, S. 648-657.

    Abstract

    "Mit der Wiedervereinigung und dem damit verbundenen Strukturwandel, der zugleich das bisherige Wertesystem beeinflußt, geraten erwerbstätige Frauen in den neuen Bundesländern in einen Doppelkonflikt:
    - zwischen tradierte individuelle und veränderte gesellschaftliche Erwartungen an die Erwerbstätigkeit von Frauen und
    - zwischen individuelle Ansprüche und deren faktische Realisierungsmöglichkeiten angesichts der gegenwärtigen Arbeitsmarktlage.
    Die derzeitige berufliche Situation von Frauen ist bestimmt durch einen Rückgang der Arbeitsplätze auf dem "ersten" Arbeitsmarkt, wie er in der Zahl von zumindest 1,5 Mio. verlorengegangenen Arbeitsplätzen und in der Kurzarbeit zum Ausdruck kommt. Die Verluste konnten zum Teil durch Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen und Weiterbildungsangebote "abgefedert" werden. Für einen großen Teil der Frauen folgte daraus jedoch Abdrängung in Arbeitslosigkeit oder in die Stille Reserve. Auch das bisherige System kollektiver Kinderbetreuung ändert sich unter den neuen Bedingungen. Die Übernahme familialer Pflichten vornehmlich durch Frauen geht ebenfalls zu Lasten der Erwerbstätigkeit. Bei der Beurteilung zukünftiger Möglichkeiten von Frauen auf dem Arbeitsmarkt ist weiterhin zu berücksichtigen, daß trotz der Systemunterschiede zwischen der alten DDR und der alten Bundesrepublik über weite Bereiche hinweg die Berufsausbildung stark geschlechtsspezifisch segregiert war. Sowohl beim Wegfall von Ausbildungsplätzen wie auch bei der Neubesetzung von Arbeitsplätzen wirkt sich die - im Vergleich zu jüngeren Männern - stärkere Konzentration auf wenige Ausbildungsbereiche für die weiteren beruflichen Möglichkeiten junger Frauen negativ aus." (Autorenreferat)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    The labour market for women in the Old and New Länder of the Federal Republic of Germany (1991)

    Engelbrech, Gerhard;

    Zitatform

    Engelbrech, Gerhard (1991): The labour market for women in the Old and New Länder of the Federal Republic of Germany. In: Labour, Jg. 5, H. 3, S. 105-121.

    Abstract

    Der Autor beschreibt die Arbeitsmarktperspektiven von Frauen in Ost- und Westdeutschland nach der Wiedervereinigung. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Berufliche Weiterbildung für Frauen in den neuen Ländern: Ergebnisse eines Forschungsprojektes zur Arbeitssituation und zum beruflichen Weiterbildungsverhalten (1991)

    Gensior, Sabine; Panzig, Christel; Engel, Helga; Herget, Claudia;

    Zitatform

    Gensior, Sabine (1991): Berufliche Weiterbildung für Frauen in den neuen Ländern. Ergebnisse eines Forschungsprojektes zur Arbeitssituation und zum beruflichen Weiterbildungsverhalten. (Bildung, Wissenschaft aktuell 1991, 11), Bonn, 67 S.

    Abstract

    Berufliche Weiterbildung, die gezielt an dem vorhandenen hohen Qualifikationspotential und den konkreten Bedarf in den neuen Bundesländern ansetzt, ist gerade für die Frauen besonders wichtig, um ihnen Chancen zur gleichberechtigten Teilhabe am Arbeitsmarkt zu eröffnen. Die Ergebnisse der Studie, die in Zusammenarbeit von Forscherinnen aus Ost- und West-Berlin von Oktober bis Dezember 1990 erstellt wurde, liefern hierfür zahlreiche Ansatzpunkte. Sie spiegeln die berufliche Situation von Frauen in den neuen Ländern kurz nach Beitritt sowie ihren beruflichen Werdegang und ihr Weiterbildungsverhalten zur Zeit der ehemaligen DDR wider. Sie zeigen, daß für viele der befragten Frauen Weiterbildung eng mit dem beruflichen Fortkommen im Betrieb verknüpft war. Jede zweite der in der Untersuchung befragten Frauen hatte in der Vergangenheit mindestens einmal an Weiterbildung teilgenommen, in erster Linie um berufliche Zusatzqualifikationen zu erwerben. Die meisten Frauen haben hierdurch ihre berufliche Position verbessern können. Die Frauen in den neuen Ländern bringen umfassende Weiterbildungserfahrungen und eine hohe Motivation mit, sich zusätzlich berufliche Qualifikationen anzueignen. Mehr als die Hälfte der hier befragten Frauen ist zum Berufswechsel mit vorhergehender Zusatzqualifikation oder Umschulung bereit, insbesondere wenn damit zukünftige Beschäftigungsperspektiven eröffnet werden. Die abschließend vorgelegten Empfehlungen zur Weiterbildungspolitik orientieren sich an den Arbeitserfahrungen und an der beruflichen Situation der für diese Untersuchung befragten Frauen. (IAB2)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Frauenerwerbstätigkeit in den neuen und alten Bundesländern: Befunde des Sozio-ökonomischen Panels (1991)

    Holst, Elke; Schupp, Jürgen ;

    Zitatform

    Holst, Elke & Jürgen Schupp (1991): Frauenerwerbstätigkeit in den neuen und alten Bundesländern. Befunde des Sozio-ökonomischen Panels. (DIW-Diskussionspapiere 37), Berlin, 23 S.

    Abstract

    "Der Beitrag konzentriert sich auf die Rolle der Frau am Arbeitsmarkt. Er analysiert die Ausgangssituation in beiden Teilen Deutschlands. Anhand objektiver wie subjektiver Indikatoren wird aufgezeigt und begründet, weshalb sich die Erwerbsquoten der Frauen in Ostdeutschland nicht jenen der Frauen in Westdeutschland angleichen, sondern nur annähern werden. Dabei wurde der Schwerpunkt der Analysen auf die Entwicklung der Erwerbsbeteiligung von Frauen in Ostdeutschland gelegt. Grundlage der empirischen Analysen ist das Sozio-ökonomische Panel, (Befragung Juni 1990 und März/April 1991)." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Erste Ergebnisse der Berufstätigenerhebung 1990 in den neuen Bundesländern (1991)

    Kusch, Horst; Winter, Horst;

    Zitatform

    Kusch, Horst & Horst Winter (1991): Erste Ergebnisse der Berufstätigenerhebung 1990 in den neuen Bundesländern. In: Wirtschaft und Statistik H. 12, S. 779-786.

    Abstract

    "Die Berufstätigenerhebung 1990 wurde auf Basis des Einigungsvertrags durchgeführt und stellt die erste auf Beschäftigung und Erwerbstätigkeit bezogene Totalerhebung auf dem Gebiet der fünf neuen Bundesländer und des Ostteils von Berlin nach der Vereinigung der beiden deutschen Staaten dar. Insgesamt wurden zum Stichtag 30. November 1990 7,613 Mill. Beschäftigungsfälle gezählt. Gut 4 Mill. Männern standen dabei 3,6 Mill. Frauen gegenüber. Im Vergleich mit den alten Bundesländern zeigen sich erhebliche Unterschiede sowohl in der wirtschaftsfachlichen Gliederung als auch bezüglich der Stellung der Beschäftigten im Beruf: So war in den neuen Bundesländern eine wesentlich größere Bedeutung der Landwirtschaft und des Produzierenden Gewerbes festzustellen, wogegen Dienstleistungen ein geringeres Gewicht aufwiesen. Während in den alten Bundesländern der Anteil der 'Selbständigen' und der 'Mithelfenden Familienangehörigen' an allen Beschäftigten bei etwa 10% lag, betrug er in den neuen Bundesländern nur etwa 3%. Die in der ehemaligen DDR sehr große Frauen-Erwerbstätigkeit kommt auch in den Ergebnissen der Berufstätigenerhebung 1990 noch klar zum Ausdruck. Während sich der Anteil der Frauen an allen Erwerbstätigen in den alten Ländern auf etwa 40% belief, betrug er in den neuen Ländern etwa 47%. Eine fast ausschließliche Domäne der Frauen stellte dabei die Teilzeitbeschäftigung dar. Von den rund 740 000 teilzeitarbeitenden Beschäftigten waren nahezu 93% weiblichen Geschlechts." (Autorenreferat)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Geschlechterverhältnisse der DDR im Umbruch: zur Bedeutung von Arbeitsmarkt und Sozialpolitik (1991)

    Maier, Friederike;

    Zitatform

    Maier, Friederike (1991): Geschlechterverhältnisse der DDR im Umbruch. Zur Bedeutung von Arbeitsmarkt und Sozialpolitik. In: Zeitschrift für Sozialreform, Jg. 37, H. 11/12, S. 648-662.

    Abstract

    Die Autorin "stellt die Rolle der Sozialpolitik bei der Gestaltung der Geschlechterverhältnisse in Ost und West heraus. Sie stellt dar, wie die Gefährdung ökonomischer Selbständigkeit durch Arbeitslosigkeit, Abbau sozialpolitischer Leistungen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie und die Übertragung bundeseutscher Arrangements (wie Erziehungsgeld und Ehegattensplitting) die bisherigen Lebenspläne der Frauen in der früheren DDR in Frage stellt." Dabei wird zunächst ein Überblick zur Sozialpolitik und den Geschlechterverhältnissen in der DDR gegeben. Es wird herausgestellt, daß die sozialpolitischen Regelungen der DDR einerseits die Unterschiede zwischen den Geschlechtern verringert haben, soweit sie sich auf Erwerbsbeteiligung, Qualifizierungsmöglichkeiten und ökonomische Eigenständigkeit bezogen haben. Andererseits habe die Verausgabung von weiblicher Arbeitskraft sowohl im Erwerbssystem wie auch in der Familie zur Reproduktion "klassischer" sozialer Ungleichheiten zwischen Männern und Frauen beigetragen. Dem wird im weiteren die Sozialpolitik der Bundesrepublik Deutschland gegenübergestellt. Insbesondere wird auf die Risiken im Transformationsprozeß nach dem Beitritt der DDR zur Bundesrepublik Deutschland eingegangen. (IAB2)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Beyond socialism: The ambivalence of women's perspectives in the unified Germany (1991)

    Rudolph, Hedwig; Appelbaum, Eileen; Maier, Friederike;

    Zitatform

    Rudolph, Hedwig, Eileen Appelbaum & Friederike Maier (1991): Beyond socialism: The ambivalence of women's perspectives in the unified Germany. (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Discussion papers FS 1 90-12), Berlin, 28 S.

    Abstract

    "Frauen waren in der alten DDR fast in gleichem Umfang erwerbstätig wie Männer. Die Struktur ihrer Beschäftigungsbereiche und der Berufsausbildung verwies allerdings auf Prozesse der "Integration mittels Segregation". Diese wurden gestützt durch gesetzliche, institutionelle und finanzielle Regelungen zur Vereinbarkeit von Familienaufgaben und Beruf, die praktisch ausnahmslos auf Frauen bzw. Mütter gerichtet waren. Frauen haben bei der Umstrukturierung der Wirtschaft in den neuen Bundesländern vermutlich die schlechteren Karten hinsichtlich Beschäftigungschancen, zumal das infrastrukturelle Netzwerk abgebaut wird." (Autorenreferat)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Junge Frauen in der DDR 1990: Befindlichkeiten zwischen bisheriger Biographie und Zukunft (1991)

    Schlegel, Uta;

    Zitatform

    Schlegel, Uta (1991): Junge Frauen in der DDR 1990. Befindlichkeiten zwischen bisheriger Biographie und Zukunft. In: Jugend, Beruf, Gesellschaft, Jg. 42, H. 1, S. 13-27.

    Abstract

    Auf der Grundlage zahlreicher Untersuchungen am Zentralinstitut für Jugendforschung, Leipzig, wird versucht sowohl das Erreichte in der Persönlichkeitsentwicklung junger Frauen und in der Gleichberechtigung der Geschlechter als auch Probleme und offene Fragen zu skizzieren. Dabei ergeben sich unterschiedliche Interessen- und Problemlagen, Wertorientierungen, Ansprüche und Bedürfnisse. "Als die zwei höchsten und stabilsten Lebensziele weiblicher Jugendlicher erweisen sich - ähnlich wie bei den männlichen - in unseren Untersuchungen der Beruf/beruflicher Erfolg und ein glückliches Familienleben. Junge Frauen leiten ihren sozialen Status, ihre Anerkennung und Wertschätzung in der Gesellschaft aus ihrer eigenen Entwicklung, aus ihrer eigenen beruflichen Leistung ab und nicht mehr aus dem Beruf oder gesellschaftlichen Erfolg des Ehemannes. Diese starke Orientierung weiblicher Jugendlicher auf eigene Erwerbstätigkeit schließt aus verschiedenen Motiven ihre Orientierung auf eine abgeschlossene Berufsbildung ein - zeitweilige oder angelernte Erwerbstätigkeit wird nicht angestrebt. Folgerichtig verfügen heute die jungen Frauen in der DDR (bis etwa Mitte 40) über die gleiche Allgemein-, Berufs- und Hochschulbildung wie die Männer ihres Alters.
    Das häufige Argument, daß die hohe Erwerbstätigkeit der DDR-Frauen - zuletzt 91 % (davon rund ein Viertel teilzeitbeschäftigt - gegenüber der BRD 54 %, davon rund ein Drittel teilzeitbeschäftigt - Mikrozensus April 1988) - nur ökonomischen Zwängen geschuldet sei ("welcher DDR-Mann kann schon von seinem Einkommen eine vierköpfige Familie ernähren?") bzw. weibliche Orientierung auf Erwerbstätigkeit sich auf die Einsicht in diese Zwänge reduziere, ist nicht ausreichend, weil die Einbettung des eigenen Berufs in die Lebenswerte vielfältiger ist und wie beispielsweise auch Untersuchungen während des bezahlten "Babyjahres" belegen mit Mangelerlebnissen hinsichtlich Selbstbestätigung, sozialer kontakte zu den Kollegen u.a." (IAB2)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Frauen in den neuen Bundesländern im Prozeß der deutschen Einigung: Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage (1991)

    Zitatform

    (1991): Frauen in den neuen Bundesländern im Prozeß der deutschen Einigung. Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage. (Materialien zur Frauenpolitik 11/1991), Bonn, 54 S.

    Abstract

    Im Mittelpunkt dieser Repräsentativumfrage bei 1.432 Frauen in der ehemaligen DDR (16-60 Jahre) stehen die Probleme der Vereinbarkeit von Familie und Beruf und zwar in der spezifischen Konstellation der früheren DDR, aber mit Blick auf die Rahmenbedingungen und Wertvorstellungen der alten Bundesrepublik. Damit im Zusammenhang stehen Fragen zur Erwerbstätigkeit und zu dem Stellenwert, den sie für die Frauen hat, wie auch Fragen nach der Arbeitsteilung im Haushalt und die Meinungserforschung zur Gleichberechtigung und zur geschlechtsspezifischen Rollenzuweisung. Als wesentliches Ergebnis kristallisiert sich dabei heraus, daß die Berufstätigkeit für die Frauen in den neuen Bundesländern ein selbstverständliches und obendrein unverzichtbares Element ihrer Lebensplanung ist. Die Alternativrolle "Hausfrau" existiert generell nicht als Lebensperspektive und ist nur für eine deutliche Minderheit im eigenen Wertsystem verankert. Trotzdem unterscheidet sich die geschlechtsspezifische Arbeitsteilung zwischen Männern und Frauen nicht wesentlich von der in der alten Bundesrepublik. (IAB2)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Beschäftigungsperspektiven für Frauen in den neuen Bundesländern (1990)

    Brandner, Sylvia;

    Zitatform

    Brandner, Sylvia (1990): Beschäftigungsperspektiven für Frauen in den neuen Bundesländern. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 43, H. 35/36, S. 32-39.

    Abstract

    Der politische und wirtschaftliche Systemwandel auf dem Gebiet der ehemaligen DDR führte innerhalb kurzer Zeit zu einer hohen Zahl von Arbeitslosen und Kurzarbeitern. Angesichts des allgemeinen Beschäftigungsrückgangs und der zu erwartenden strukturellen Veränderungen gilt es, die Aussichten verschiedener Gruppen von Arbeitnehmern auf dem neugeschaffenen Arbeitsmarkt zu untersuchen. Hierbei spielen neben dem Wirtschaftszweig, in dem diese Personen bisher beschäftigt waren, ihrer beruflichen Qualifikation sowie regionalen Gesichtspunkten auch demographische Merkmale wie z.B. Alter und Geschlecht eine Rolle. Die überproportional hohe Frauenarbeitslosigkeit ist Anlaß für eine zusammenfassende Darstellung der Frauenerwerbstätigkeit und ihrer Voraussetzungen in der ehemaligen DDR. Daran schließt sich ein Überblick an über die bisherige Entwicklung der Arbeitslosigkeit in den neuen Bundesländern unter besonderer Berücksichtigung der Auswirkungen auf Frauen. In der sektoralen Betrachtung lassen sich einige Problembereiche mit einem starken Beschäftigungsabbau aufzeigen, wie z. B. in der Textil- und Leichtindustrie. Andererseits bestehen im Dienstleistungsbereich günstige Aussichten. Inwieweit Frauen diese Chancen wahrnehmen können, wird allerdings vom Angebot an Kindertagesstätten und von der Beteiligung der Frauen an Weiterbildungsmaßnahmen abhängen. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Erwerbsbeteiligung und Familienstand von Frauen: ein deutsch-deutscher Vergleich (1993/94)

    Roloff, Juliane;

    Zitatform

    Roloff, Juliane (1993/94): Erwerbsbeteiligung und Familienstand von Frauen. Ein deutsch-deutscher Vergleich. In: Zeitschrift für Bevölkerungswissenschaft, Jg. 19, H. 1, S. 105-112.

    Abstract

    Familienstand, Altersstruktur und Kinderzahl beeinflussen die Erwerbsbeteiligung von Frauen im Westen der Bundesrepublik. In den neuen Bundesländern weicht dagegen nur die Erwerbsquote der älteren Frauen über 55 Jahre in nennenswertem Umfang von der sonst gleichmäßig hohen Erwerbsbeteiligung der Frauen ab. In puncto Wochenarbeitszeit ergeben sich die Unterschiede zwischen Ost und West im Hinblick auf das Vorhandensein von Kindern. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen

Aspekt auswählen:

Aspekt zurücksetzen