Digitale Arbeitswelt – Chancen und Herausforderungen für Beschäftigte und Arbeitsmarkt
Der digitale Wandel der Arbeitswelt gilt als eine der großen Herausforderungen für Wirtschaft und Gesellschaft. Wie arbeiten wir in Zukunft? Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung und die Nutzung Künstlicher Intelligenz auf Beschäftigung und Arbeitsmarkt? Welche Qualifikationen werden künftig benötigt? Wie verändern sich Tätigkeiten und Berufe? Welche arbeits- und sozialrechtlichen Konsequenzen ergeben sich daraus?
Dieses Themendossier dokumentiert Forschungsergebnisse zum Thema in den verschiedenen Wirtschaftsbereichen und Regionen.
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Literaturhinweis
Dienstleistung in der digitalen Gesellschaft: Beiträge zur Dienstleistungstagung des BMBF im Wissenschaftsjahr 2014 (2014)
Boes, Andreas ; Wellige, Moritz; Przewloka, Martin; Zogaj, Shkodran; Piller, Frank T.; Wobbe, Werner; Picot, Arnold; Weinhardt, Christof; Möslein, Kathrin M.; Weckesser, Peter; Alt, Rainer ; Thieme, Michael; Meyer, Kyrill ; Stubner, Stephan; Meiren, Thomas ; Swoboda, Frieder; Spath, Dieter; Dönnebrink, Thomas; Fabry, Christian; Schultz, Carsten; Mayo, Allan; Schöning, Harald; Leimeister, Jan Marco ; Sattelberger, Thomas; Lehmann, Claudia; Röthig, Oliver; Kuusisto, Jari; Weissenberger-Eibl, Marion A.; Kagermann, Henning; Bsirske, Frank; Hopf, Stefan; Schuh, Günther; Hermann, Sibylle ; Sachse, Stephan; Görtlitz, Roland; Eckstein, Martin; Gogoll, Alexander; Schenk, Torben; Garbers, Hermann; Schütte, Georg; Ganz, Walter; Zippel-Schultz, Bettina; Fähnrich, Klaus-Peter;Zitatform
Boes, Andreas, Moritz Wellige, Martin Przewloka, Shkodran Zogaj, Frank T. Piller, Werner Wobbe, Arnold Picot, Christof Weinhardt, Kathrin M. Möslein, Peter Weckesser, Rainer Alt, Michael Thieme, Kyrill Meyer, Stephan Stubner, Thomas Meiren, Frieder Swoboda, Dieter Spath, Thomas Dönnebrink, Christian Fabry, Carsten Schultz, Allan Mayo, Harald Schöning, Jan Marco Leimeister, Thomas Sattelberger, Claudia Lehmann, Oliver Röthig, Jari Kuusisto, Marion A. Weissenberger-Eibl, Henning Kagermann, Frank Bsirske, Stefan Hopf, Günther Schuh, Sibylle Hermann, Stephan Sachse, Roland Görtlitz, Martin Eckstein, Alexander Gogoll, Torben Schenk, Hermann Garbers, Georg Schütte, Walter Ganz, Bettina Zippel-Schultz & Klaus-Peter Fähnrich (2014): Dienstleistung in der digitalen Gesellschaft. Beiträge zur Dienstleistungstagung des BMBF im Wissenschaftsjahr 2014. Frankfurt am Main: Campus-Verl., 295 S.
Abstract
"Die Digitalisierung revolutioniert in rasantem Tempo die Dienstleistungsbranche. Das Buch dokumentiert die Chancen und Risiken, die diese Entwicklung mit sich bringt, in ihrer ganzen Komplexität. Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gewerkschaften präsentieren innovative Praxisbeispiele, Forschungsergebnisse und Prognosen für eine nachhaltige Gestaltung von Wirtschaft und Arbeit." (Textauszug, IAB-Doku);
Inhaltsverzeichnis:
Andreas Boes: Vorwort (9-10);
Georg Schütte: Dienstleistung in der digitalen Gesellschaft - Grußwort des Staatssekretärs im Bundesministerium für Bildung und Forschung (11-15);
Frank Bsirske : Digitalisierung und Dienstleistungen - Herausforderungen für Arbeitswelt und Gesellschaft (16-24);
Dieter Spath, Walter Ganz, Thomas Meiren: Dienstleistungen in der digitalen Gesellschaft - Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung für Lösungsanbieter (25-34);
Thomas Sattelberger: Der Mensch in der digitalisierten Welt: Subjekt oder Objekt? (35-49);
Günther Schuh, Christian Fabry : Digitalisierung von Dienstleistungen - Potenziale und Herausforderungen (50-59);
Hermann Garbers: Farming 4.0 (60-66);
Henning Kagermann : Industrie 4.0 und die Smart Service Welt - Dienstleistungen für die digitalisierte Gesellschaft (67-71);
Marion A. Weissenberger-Eibl : Chancen und Herausforderungen der Dienstleistungsforschung (72-76);
Mit Digitalisierung den Produktlebenszyklus managen - Integrierte Produktions- und Dienstleistungsinnovationen realisieren;
Harald Schöning: Vom Smart Product zur digitalen Dienstleistung - Bericht aus der Smart Service Welt (79-86);
Moritz Wellige, Frank T. Piller: Interaktionskompetenz von Mass-Customization-Unternehmen im Handel (87-96);
Peter Weckesser: Digitalisierung von industriellen Prozessen: Herausforderungen und Chancen für neue Dienstleistungen (97-106);
Digitale Kundenorchestrierung komplexer Dienstleistungen - Der arbeitende und produzierende Kunde;
Rainer Alt, Stephan Sachse : Kundenorientierung und die Sprache des Kunden - Konzept, Herausforderungen und erste Ergebnisse (109-120);
Service Engineering für digitale Dienstleistung;
Sibylle Hermann, Walter Ganz: Computer-gestützte Dienstleistungsentwicklung (123-131);
Kyrill Meyer, Michael Thieme, Klaus-Peter Fähnrich: Herausforderungen bei der Entwicklung von Systemdienstleistungen - Der Ansatz des Roundtrip-Engineerings (132-142);
Frieder Swobod : Lifecycle-Management für Produkt-Dienstleistungs-Systeme (143-149);
Arbeit in der Cloud - Weltweit vernetzt, raum- und zeitunabhängig;
Andreas Boes: Arbeit in der Cloud: Dienstleistung in der digitalen Gesellschaft neu denken (153-163);
Martin Eckstein: Flexibles Arbeiten in der Cloud (164-165);
Digitalization of Services - The European Perspective;
Werner Wobbe: Perspektiven grenzüberschreitender Dienstleistungen - Europäisierung durch Digitalisierung? (169-179);
Allan Mayo: The Digitalization of Services: A UK Perspective (180-189);
Jari Kuusisto: Smart Services and Digitalization: Challenges and Opportunities Ahead - The Case of Finland (190-199);
Oliver Röthig, Torben Schenk: Digitalization: The European Trade Union Perspective (200-208);
Crowdsourcing - Neue globale Wertschöpfungskonzepte;
Jan Marco Leimeister, Shkodran Zogaj: Crowdsourcing - Innovatives Wertschöpfungskonzept im Zeitalter der Digitalisierung ( 209-221);
Martin Przewloka: Bessere Produkte durch Crowdsourcing in der Anwendungsentwicklung? (222-229);
Nutzen statt Besitzen - Effektive Nutzungsmodelle durch Digitalisierung;
Kathrin M. Möslein, Claudia Lehmann: Nutzen statt Besitzen: Modelle für effektive Nutzung durch Digitalisierung (233-234);
Stephan Stubner: Digitalisierung und nutzungsbasierte Service-Modelle (235-241);
Thomas Dönnebrink: OuiShare als Ausdrucksform der Collaborative Economy (242-253);
Alexander Gogoll: Nutzen statt Besitzen: Herausforderungen und Chancen durch Digitalisierung in der Industrie (254-256);
Datengetriebene (neue) Dienstleistungen - Neue Wertschöpfungs- und Geschäftsmodelle;
Arnold Picot, Stefan Hopf: Geschäftsmodelle mit Big Data im Dienstleistungsbereich (259-269);
Digitalisierung für die Gesundheit: Große Chancen, mühevoller Alltag!;
Carsten Schultz, Bettina Zippel-Schultz: Making of: Erfolgsfaktoren telemedizinischer Innovationen ( 273-283);
Roland Görlitz, Christof Weinhardt: INSPIRE - Qualität und Produktivität von Gesundheitsdienstleistungen IT-gestützt steigern und gestalten (284-291);
Mitglieder des Tagungsbeirats (292);
Verzeichnis der Autorinnen und Autoren (293-295).Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Informatisierung und neue Entwicklungstendenzen von Arbeit (2014)
Zitatform
Boes, Andreas, Tobias Kämpf, Barbara Langes & Thomas Lühr (2014): Informatisierung und neue Entwicklungstendenzen von Arbeit. In: Arbeits- und industriesoziologische Studien, Jg. 7, H. 1, S. 5-23.
Abstract
"Der Aufstieg neuer Informations- und Kommunikationstechnologien verändert Wirtschaft, Gesellschaft und Arbeit grundlegend. Der Aufsatz betrachtet diesen Wandel unter einer informatisierungstheoretischen Perspektive und fasst ihn als Moment der Steigerung geistiger Produktivkraft. Mit dem Aufstieg des Internets entwickelt sich ein Informationsraum, der als sozialer Handlungsraum und Raum der Produktion genutzt wird. Der Produktivkraftsprung führt zu einem Wandel in den Unternehmen und damit zu einem neuen Unternehmenstyp, der - in Abgrenzung zu den klassischen und fordistischen Großunternehmen - als 'Unternehmen 2.n' bestimmt wird. Die Herausbildung dieses neuen Unternehmenstyps wird am Beispiel von IBM illustriert. Abschließend werden drei zentrale Folgen für die Entwicklung von Arbeit umrissen: die zunehmende Bedeutung einer global vernetzten Ökonomie, neue Formen der Industrialisierung, die auch die Kopfarbeit adressieren und schließlich das 'System permanenter Bewährung' als neue Lösung des Transformationsproblems in den Unternehmen, die dem Warencharakter der Arbeitskraft eine neue Schärfe und Kontur verleiht. Diese Entwicklungen werden insgesamt als Momente eines neuen, 'informatisierten Produktionsmodus' begriffen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Kopfarbeit in der modernen Arbeitswelt: auf dem Weg zu einer "Industrialisierung neuen Typs" (2014)
Zitatform
Boes, Andreas, Tobias Kämpf, Thomas Lühr & Kira Marrs (2014): Kopfarbeit in der modernen Arbeitswelt. Auf dem Weg zu einer "Industrialisierung neuen Typs". In: J. Sydow, D. Sadowski & P. Conrad (Hrsg.) (2014): Arbeit - eine Neubestimmung (Managementforschung, 24), S. 33-62.
Abstract
"Bei der Frage nach den aktuellen Entwicklungen in der Arbeit kommt man heute an Kopfarbeit nicht mehr vorbei. Gerade hier findet gegenwärtig ein sehr grundlegender Umbruch statt: Neue Formen der Standardisierung und Prozessorientierung halten Einzug selbst in jene Bereiche der Kopfarbeit, die sich durch einen hohen Anteil kreativer Arbeit auszeichnen. Der Beitrag nimmt diese Veränderungen aus einer arbeitssoziologischen Perspektive in den Blick. Auf der Grundlage umfangreichen empirischen Materials aus verschiedenen Bereichen (hoch-)qualifizierter Beschäftigung sowie eines innovativen theoretisch-konzeptionellen Ansatzes, der -- quer zum traditionellen Taylor'schen Verständnis -- eine Reformulierung des Industrialisierungsbegriffs vornimmt, wird die These vertreten, dass sich gegenwärtig eine Industrialisierung neuen Typs herausbildet. Diese basiert auf einer neuen Qualität der Informatisierung von Arbeit und adressiert insbesondere die Kopfarbeit. Die Konsequenzen dieses Wandels werden exemplarisch am Beispiel der Verknüpfung agiler Methoden mit der Lean Production in der Software-Entwicklung diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Cloudworking und die Zukunft der Arbeit: kritische Analysen am Beispiel der Strategie "Generation Open" von IBM (2014)
Zitatform
Boes, Andreas, Tobias Kämpf, Barbara Langes, Thomas Lühr & Steffen Steglich (2014): Cloudworking und die Zukunft der Arbeit. Kritische Analysen am Beispiel der Strategie "Generation Open" von IBM. Kassel, 100 S.
Abstract
"Die vorliegende Studie eines Teams von Forscherinnen und Forschern des ISF München macht am Beispiel des Konzerns IBM, der hier eine Vorreiterrolle einnimmt, eindrücklich klar, wie weit die konzeptionelle Ausgestaltung und praktische Anwendung hoch flexibler Varianten der Arbeitskraftnutzung in der IT-Branche bereits vorangeschritten sind und von welchen strategischen Überlegungen sich IBM dabei leiten lässt. Sie zeigt zudem in präziser Weise die damit verbundenen Konsequenzen für die abhängig Erwerbstätigen auf, ob diese nun als regulär Beschäftigte innerhalb des Unternehmens oder als Freelancer in der 'PeopleCloud' tätig sind und im Wettbewerb miteinander um Aufträge und 'digitale Reputation' ringen. Dass eine so geartete Konkurrenzsituation das gesamte bisherige System der Regulation von Arbeit unter erheblichen Erosionsdruck setzt und dessen 'radikale Neuorganisation' zur Folge haben könnte, ist nur eine, wenngleich besonders brisante Schlussfolgerung der Studie." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The second machine age: work, progress, and prosperity in a time of brilliant technologies (2014)
Zitatform
Brynjolfsson, Erik & Andrew McAfee (2014): The second machine age. Work, progress, and prosperity in a time of brilliant technologies. New York: Norton, 306 S.
Abstract
"In recent years, Google's autonomous cars have logged thousands of miles on American highways and IBM's Watson trounced the best human Jeopardy! players. Digital technologies - with hardware, software, and networks at their core - will in the near future diagnose diseases more accurately than doctors can, apply enormous data sets to transform retailing, and accomplish many tasks once considered uniquely human. In The Second Machine Age MIT's Erik Brynjolfsson and Andrew McAfee - two thinkers at the forefront of their field - reveal the forces driving the reinvention of our lives and our economy. As the full impact of digital technologies is felt, we will realize immense bounty in the form of dazzling personal technology, advanced infrastructure, and near-boundless access to the cultural items that enrich our lives. Amid this bounty will also be wrenching change. Professions of all kinds - from lawyers to truck drivers - will be forever upended. Companies will be forced to transform or die. Recent economic indicators reflect this shift: fewer people are working, and wages are falling even as productivity and profits soar.
Drawing on years of research and up-to-the-minute trends, Brynjolfsson and McAfee identify the best strategies for survival and offer a new path to prosperity. These include revamping education so that it prepares people for the next economy instead of the last one, designing new collaborations that pair brute processing power with human ingenuity, and embracing policies that make sense in a radically transformed landscape." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
The second machine age: wie die nächste digitale Revolution unser aller Leben verändern wird (2014)
Zitatform
Brynjolfsson, Erik & Andrew McAfee (2014): The second machine age. Wie die nächste digitale Revolution unser aller Leben verändern wird. Kulmbach: Plassen, 367 S.
Abstract
Computer sind mittlerweile so intelligent geworden, dass die nächste industrielle Revolution unmittelbar bevorsteht. Wer profitiert, wer verliert? (Verlagsangaben)
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Zwischen Handlungsspielräumen und eigensinniger Materialität: Subjekte im Umgang mit den Herausforderungen der Internet-Arbeitswelt (2014)
Carstensen, Tanja;Zitatform
Carstensen, Tanja (2014): Zwischen Handlungsspielräumen und eigensinniger Materialität. Subjekte im Umgang mit den Herausforderungen der Internet-Arbeitswelt. In: Arbeits- und industriesoziologische Studien, Jg. 7, H. 1, S. 24-41.
Abstract
"Der Wandel der (Erwerbs-)Arbeit wird in der Arbeits- und Industriesoziologie u.a. mit den Begriffen Entgrenzung, Prekarisierung und Subjektivierung charakterisiert. Für die arbeitenden Subjekte hat dieser Wandel ambivalente Effekte zwischen Autonomiegewinnen und neuen Belastungen. Zusätzlich dazu hat aber auch das Internet wirkmächtig zu grundlegenden Veränderungen der Arbeitsbedingungen geführt, die bei der Analyse des Wandels der (Erwerbs-)Arbeit bisher wenig mitberücksichtigt werden. Dabei stellt das Internet neue und eigene Anforderungen an die Subjekte, macht Setzungen und prägt das Arbeitshandeln. Gleichzeitig agieren die Subjekte im Umgang mit diesen Anforderungen wiederum keinesfalls gleichförmig, sondern eigensinnig und definitionsmächtig. Der vorliegende Artikel untersucht die Wechselwirkungen zwischen diesen Handlungsspielräumen der Subjekte und dem Eigensinn und der Wirkmacht des Internets. Empirische Grundlage sind Ergebnisse aus Interviews und Aufzeichnungen von Internetpraktiken junger Menschen, die in der Internetbranche arbeiten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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The impacts of information technology on total factor productivity: a look at externalities and innovations (2014)
Chou, Yen-Chun; Hao-Chun Chuang, Howard; Shao, Benjamin B.M.;Zitatform
Chou, Yen-Chun, Howard Hao-Chun Chuang & Benjamin B.M. Shao (2014): The impacts of information technology on total factor productivity. A look at externalities and innovations. In: International Journal of Production Economics, Jg. 158, S. 290-299. DOI:10.1016/j.ijpe.2014.08.003
Abstract
"The impacts of information technology (IT) on total factor productivity (TFP) are assessed through an integrative framework of IT-induced externalities and IT-leveraged innovations. Based on network externalities and endogenous growth theory, our study aims to reconcile the seeming discrepancy between the recent observed evidence and the prediction by neoclassical growth theory. We argue that computerization has reshaped the competitive landscape into a network economy with IT-induced externalities that benefit not only IT purchasers but also other stakeholders. Moreover, IT is a platform technology that can leverage innovations to enhance the technological level of production process. Consequently, these two factors of IT-induced externalities and IT-leveraged innovations exert positive impacts on TFP, suggesting IT plays a more pivotal role than input consumption and accumulation that neoclassical growth theory assumes for IT. We use panel data from 30 Organization of Economic Cooperation and Development (OECD) countries over the period of 2000 - 2009 to empirically test hypotheses on this IT-TFP link. Implications are drawn from our findings for future research to measure IT?s contributions at the macro level more accurately, and policymakers are urged to cultivate IT?s positive impacts on TFP to help sustain long-term economic growth." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Funktionaler Strukturwandel in der Industrie: Bedeutung produktionsnaher Dienste nimmt zu (2014)
Eickelpasch, Alexander;Zitatform
Eickelpasch, Alexander (2014): Funktionaler Strukturwandel in der Industrie. Bedeutung produktionsnaher Dienste nimmt zu. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 81, H. 33, S. 759-770.
Abstract
"Immer weniger Menschen in Deutschland arbeiten im Industriesektor. Zwischen 1999 und 2013 ist die Zahl der Erwerbstätigen von 7,7 Millionen auf 7,3 Millionen gesunken. Nicht alle Unternehmensbereiche sind jedoch gleichmäßig vom Rückgang betroffen, vielmehr kommt es zu einem funktionalen Strukturwandel innerhalb der Industrie: In der Fertigung geht die Beschäftigung zurück, in den sogenannten produktionsnahen Diensten - also Forschung und Entwicklung (FuE), technische Dienste sowie Leitungs- und Organisationsfunktionen - nimmt sie zu. Besonders stark bauten die exportorientierten Industriebranchen ihren Forschungs- und Entwicklungsbereich aus, aber auch in binnenmarktorientierten Branchen legte FuE deutlich zu. Dass der Beschäftigungsanteil der Fertigung sinkt, heißt aber nicht zwangsläufig, dass dieser Bereich immer unwichtiger wird. Im Gegenteil: Die Ansprüche an die Qualifikation und Fähigkeiten der Arbeitskräfte in der Fertigung sind hoch, in den exportorientierten Branchen ebenso wie in den binnenmarktorientierten. Der Trend zur Tertiarisierung in der Industrie dürfte sich künftig fortsetzen, nicht zuletzt wegen der zunehmenden Digitalisierung von Informationen: Routineaktivitäten werden weiter an Bedeutung verlieren, anspruchsvolle Tätigkeiten - auch in der Fertigung - an Bedeutung gewinnen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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The economic impact of digital technologies in Europe (2014)
Zitatform
Evangelista, Rinaldo, Paolo Guerrieri & Valentina Meliciani (2014): The economic impact of digital technologies in Europe. In: Economics of Innovation and New Technology, Jg. 23, H. 7/8, S. 802-824. DOI:10.1080/10438599.2014.918438
Abstract
"This paper analyses the economic impact of digital technologies in Europe distinguishing between different stages/domains of the digitalization process. A set of composite Information and Communication Technologies (ICT) indicators is used for capturing the access to ICTs, the ability to use them and the digital empowerment of individuals in key social and economic domains. We argue that the mere accessibility to ICT facilities is only a pre-condition for moving towards a digitalized society, while the 'level' and the 'quality' in the use of these technologies, as well as the conditions facilitating or hampering digital empowerment, play a much more important role. Several transmission mechanisms from ICT access, usage and digital empowerment to key macro-economic variables (namely labour productivity, gross domestic product per capita, employment growth and the employment rate) are identified. The econometric evidence supports our hypotheses showing that the usage of ICT, and mostly digital empowerment, exert the major economic effects, especially on employment also favouring the inclusion of 'disadvantaged' groups in the labour market. We conclude that digitalization may drive productivity and employment growth and that inclusive policies may effectively contribute to bridge the gap between the most favoured and the disadvantaged parts of the population, thus helping in achieving the 2020 Europe targets." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The Cambridge Handbook of Artificial Intelligence (2014)
Frankish, Keith; Ramsey, William M.;Zitatform
Frankish, Keith (2014): The Cambridge Handbook of Artificial Intelligence. Cambridge: Cambridge University Press, 354 S. DOI:10.1017/CBO9781139046855
Abstract
"Artificial intelligence, or AI, is a cross-disciplinary approach to understanding, modeling, and creating intelligence of various forms. It is a critical branch of cognitive science, and its influence is increasingly being felt in other areas, including the humanities. AI applications are transforming the way we interact with each other and with our environment, and work in artificially modeling intelligence is offering new insights into the human mind and revealing new forms mentality can take. This volume of original essays presents the state of the art in AI, surveying the foundations of the discipline, major theories of mental architecture, the principal areas of research, and extensions of AI such as artificial life. With a focus on theory rather than technical and applied issues, the volume will be valuable not only to people working in AI, but also to those in other disciplines wanting an authoritative and up-to-date introduction to the field." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Informations- und Kommunikationstechnologien in Deutschland und im internationalen Vergleich: ausgewählte Innovationsindikatoren (2014)
Gehrke, Birgit; Leidmann, Mark; Michels, Carolin; Neuhäusler, Peter; John, Katrin; Pohlmann, Tim; Cordes, Alexander; Ohnemus, Jörg; Frietsch, Rainer; Rammer, Christian ;Zitatform
Gehrke, Birgit, Alexander Cordes, Katrin John, Rainer Frietsch, Carolin Michels, Peter Neuhäusler, Tim Pohlmann, Jörg Ohnemus & Christian Rammer (2014): Informations- und Kommunikationstechnologien in Deutschland und im internationalen Vergleich. Ausgewählte Innovationsindikatoren. (Studien zum deutschen Innovationssystem 2014-11), Berlin, 148 S.
Abstract
Die IuK-Wirtschaft gehört zum einen selbst sowohl in der Industrie als auch im Bereich der Dienstleistungen zu den besonders innovativen Sektoren, zum anderen trägt der Einsatz von innovativen IuK-Technologien zu Produktivitätsfortschritten in allen Bereichen der Wirtschaft bei. Die Studie analysiert und bewertet verschiedene Innovationsindikatoren zur deutschen IuK-Wirtschaft und zum Einsatz von IuK-Technologien im internationalen Vergleich und konzentriert sich dabei 1. auf verschiedene Innovationsindikatoren zur Beurteilung der technologischen Leistungsfähigkeit der deutschen IKT-Wirtschaft im internationalen Vergleich (FuE und Innovationen, Wertschöpfungs-, Beschäftigungs- und Außenhandelsstrukturen); 2. auf die Voraussetzungen in Deutschland zur Sicherung des Fachkräftebedarfs, der benötigten IKT-Kompetenzen innerhalb und außerhalb der IKT-Branche und 3. auf die Dynamik und Struktur von wissenschaftlichen Publikationen und von weltmarktrelevanten Patenten im IKT-Bereich mit besonderem Augenmerk auf regionale Verschiebungen und die sektorale Herkunft der jeweiligen Anmelder. (IAB)
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Literaturhinweis
Monitoring-Report Digitale Wirtschaft 2013: Digitalisierung und neue Arbeitswelten (2014)
Graumann, Sabine; Schneider, Carolin; Schuster, Maren; Bertschek, Irene ; Speich, Anselm; Merklein, Chris; Rammer, Christian ; Weber, Tobias; Niebel, Thomas; Weinzierl, Michael; Ohnemus, Jörg; Schulte, Patrick;Zitatform
Graumann, Sabine & Irene Bertschek (2014): Monitoring-Report Digitale Wirtschaft 2013. Digitalisierung und neue Arbeitswelten. Berlin, 128 S.
Abstract
"Digitale Anwendungen und Technologien sind ein Wachstumstreiber der gesamten deutschen Wirtschaft. Ob Industrie 4.0 oder Unified Communications, ob Social-Media-Marketing oder Online-Recruiting, kein Wirtschaftszweig kann heute auf die Errungenschaften der Digitalisierung verzichten. Das verändert auch die Arbeitswelt: Das Internet, neue Hard- und Software und die fortschreitende Digitalisierung aller Arbeitsbereiche erlauben mehr und mehr zeit- und ortsunabhängiges Arbeiten. Es entstehen neue Kommunikationsformen und Arbeitsabläufe. Diese Entwicklungen bringen viele Chancen, aber auch Herausforderungen für Unternehmen und Arbeitnehmer mit sich.
TNS Infratest Business Intelligence und das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) haben deshalb im vorliegenden Report einen Schwerpunkt auf neue Arbeitswelten im Dienstleistungssektor und in der IKT gesetzt. Wie auch im letzten Jahr, haben wir außerdem die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts im internationalen Vergleich analysiert und die zentralen Kennzahlen für die Leistungsfähigkeit der deutschen Digitalen Wirtschaft erhoben." (Textauszug, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Monitoring-Report Digitale Wirtschaft 2014: Innovationstreiber IKT (2014)
Graumann, Sabine; Schörner, Felix; Ohnemus, Jörg; Schulte, Patrick; Rachidi, Tobias; Niebel, Thomas; Rammer, Christian ; Weber, Tobias; Weinzierl, Michael; Bertschek, Irene ; Speich, Anselm;Zitatform
Graumann, Sabine & Irene Bertschek (2014): Monitoring-Report Digitale Wirtschaft 2014. Innovationstreiber IKT. Berlin, 129 S.
Abstract
"Die Digitale Wirtschaft bietet große Chancen und Potenziale für die Zukunftsfähigkeit Deutschlands. Die Durchdringung aller Wirtschaftsbereiche mit neuen Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) und Anwendungen ist entscheidend für die aktuelle und künftige Wettbewerbsfähigkeit des Standorts. Seien es Industrie 4.0 (also die vernetzte Produktion), intelligente Netze oder neue Internetanwendungen, die Innovationskraft der Digitalen Wirtschaft revolutioniert unser Leben, Lernen, Arbeiten und Wirtschaften.
TNS Infratest Business Intelligence untersucht zusammen mit dem ZEW Mannheim im aktuellen Monitoring- Report Digitale Wirtschaft 2014, welchen Mehr- Wert die Digitale Wirtschaft für Deutschland schafft und wie sich der Standort im internationalen Vergleich positioniert. In diesem Jahr fokussiert der Report insbesondere auf die Rolle der Informations- und Kommunikationstechnologien als Treiber von Innovationen." (Textauszug, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
Kurzfassung -
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Industriebeschäftigung im Wandel: Arbeiter, Angestellte und ihre Arbeitsbedingungen (2014)
Zitatform
Haipeter, Thomas & Christine Slomka (2014): Industriebeschäftigung im Wandel. Arbeiter, Angestellte und ihre Arbeitsbedingungen. (IAQ-Report 2014-06), Duisburg, 19 S. DOI:10.17185/duepublico/45719
Abstract
"In der Industrie findet ein kontinuierlicher Prozess der internen Tertiarisierung statt. Die Zahl der Angestellten ist inzwischen ebenso hoch wie die der Arbeiter. Der Frauenanteil unter den Angestellten stagniert allerdings.
- Das Niveau der prekären Beschäftigungsformen wie Befristungen, Minijobs oder Leiharbeit ist bei den Angestellten weit niedriger als bei den Arbeitern.
- Zugleich weisen Angestellte im Durchschnitt höhere Qualifikationen, einen höheren betrieblichen Status und höhere Einkommen auf.
- Dennoch sind die Arbeitsbedingungen widersprüchlich. Wichtigste Anzeichen dafür sind lange Arbeitszeiten, wachsende Arbeitsintensität und Klagen über schlechte Aufstiegschancen. Zugleich empfinden viele Angestellte ihre Arbeitsplätze als sicher.
- Zu den Gewerkschaften bleiben die Angestellten stärker auf Distanz, auch wenn ihr Organisationsgrad schwächer gesunken ist als derjenige der Arbeiter. Dafür ist ihr Anteil an aktiven Betriebsratsmitgliedern inzwischen höher als bei den Arbeitern." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Using tri-reference point theory to evaluate risk attitude and the effects of financial incentives in a gamified crowdsourcing task (2014)
Zitatform
Harris, Christopher & Chen Wu (2014): Using tri-reference point theory to evaluate risk attitude and the effects of financial incentives in a gamified crowdsourcing task. In: Journal of Business Economics, Jg. 84, H. 3, S. 281-302. DOI:10.1007/s11573-014-0718-4
Abstract
"Crowdsourcing has rapidly developed as a mechanism to accomplish tasks that are easy for humans to accomplish but are challenging for machines. However, unlike machines, humans need to be cajoled to perform tasks, usually through some type of incentive. Since participants from the crowd are typically anonymous and have no expectation of an ongoing work relationship with a task requester, the types of incentives offered to workers are usually short-term monetary bonuses, which have had an inconclusive impact on crowdsourcing worker quality. In this paper, we explore the notion that the risk attitude of crowdsourcing workers may play an important role in the effectiveness of incentives on task accuracy. Traditional utility theories, such as prospect theory, depend on decisions made relative to a singular reference point, whereas the tri-reference point (TRP) theory (Wang and Johnson, J Exp Psychol Gen 141:743 - 756, 2012) holds that three reference points impact decision making. Using the TRP theory as a guide, we develop a game that provides workers with three reference points and subsequently explores the role of multiple reference points on worker risk aversion and task accuracy." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Technikeinsatz und Arbeit in der Altenpflege: Ergebnisse einer internationalen Literaturrecherche (2014)
Hielscher, Volker; Richter, Niklas;Zitatform
Hielscher, Volker (2014): Technikeinsatz und Arbeit in der Altenpflege. Ergebnisse einer internationalen Literaturrecherche. (Iso-Report 01), Saarbrücken, 2014.
Abstract
"Eine der großen sozialpolitischen Herausforderungen besteht darin, dass im Zuge des demografischen Wandels der Pflegebedarf in der Bevölkerung steigt und zugleich in der Pflege bereits jetzt ein erheblicher Fachkräftemangel existiert. Prognosen gehen davon aus, dass sich diese Lücke in den nächsten Jahren drastisch vergrößern wird. Eine wichtige Frage liegt in diesem Kontext darin, inwiefern ein forcierter Technikeinsatz dazu genutzt werden kann, Zeit- und damit Personalressourcen zu gewinnen und so den sich abzeichnenden 'Pflegenotstand' abzufedern bzw. die Bedingungen der Pflegearbeit zu verbessern. Technik soll im besten Falle zugleich die Lebensqualität der Pflegebedürftigen verbessern und die Arbeit der Pflegekräfte erleichtern. Die 'Technologisierung der Pflegearbeit' trifft dabei auf eine Branche, die in den letzten beiden Jahrzehnten einem tief greifenden Strukturwandel und einem hohen Ökonomisierungsdruck ausgesetzt ist." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wandel von Produktionsarbeit: "Industrie 4.0" (2014)
Hirsch-Kreinsen, Hartmut;Zitatform
Hirsch-Kreinsen, Hartmut (2014): Wandel von Produktionsarbeit: "Industrie 4.0". In: WSI-Mitteilungen, Jg. 67, H. 6, S. 421-429. DOI:10.5771/0342-300X-2014-6-421
Abstract
"Thema des Beitrags ist der Wandel von Produktionsarbeit unter den Bedingungen anpassungsintelligenter Produktionssysteme. Aufgegriffen werden damit technologische Entwicklungstendenzen, die in der deutschen produktionstechnischen Debatte unter dem Label 'Industrie 4.0' thematisiert werden. In dem Beitrag werden vorläufige Forschungsergebnisse zu den Entwicklungstendenzen von Produktionsarbeit zusammengefasst. Im Anschluss an die bisherige Arbeitsforschung werden Industrie 4.0-Systeme als die Dimensionen Technik, Personal und Organisation umfassende sozio-technische Systeme begriffen. Im Hinblick auf den denkbaren Wandel von Arbeit wird von einem breiten Spektrum divergierender arbeitsorganisatorischer Muster ausgegangen. Diese Muster werden einerseits als 'Polarisierte Organisation', andererseits als 'Schwarm-Organisation' gekennzeichnet. Welche Auswirkungen sich für Arbeit ergeben, ist allerdings besonders von dem realisierten Automatisierungskonzept und der tatsächlichen Reichweite der Systemverbreitung abhängig. Dabei wird verdeutlicht, dass allenfalls von einer mittelfristig begrenzten Verbreitung von Industrie 4.0-Systemen ausgegangen werden kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Revolution mit Anlauf: Personalmanagement als Schrittmacher für Industrie 4.0 (2014)
Hirsch-Kreinsen, Hartmut;Zitatform
Hirsch-Kreinsen, Hartmut (2014): Revolution mit Anlauf. Personalmanagement als Schrittmacher für Industrie 4.0. In: Personalführung, Jg. 47, H. 7, S. 16-21.
Abstract
"Unter dem Label 'Industrie 4.0' ist ein neues Konzept der Fabrikautomatisierung bekannt geworden. Dahinter steht der Gedanke, dass eine vierte industrielle Revolution beginne, deren zentrales Merkmal die Vernetzung der virtuellen Computerwelt mit der physischen Welt der Dinge durch den Einsatz von 'cyber-physischen Systemen (CPS)' ist. Auf CPS basierende Produktionssysteme sollen in der Lage sein, sich je nach externen Anforderungen weitgehend eigenständig und autonom zu steuern, zu optimieren und zu konfigurieren. Damit werde im Unterschied zu früheren industriellen Entwicklungsphasen ein bislang nicht gekanntes Automatisierungsniveau erreicht. Eins steht allerdings fest: Über Nacht lassen sich die neuen Systeme nicht implementieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Welche Auswirkungen hat "Industrie 4.0" auf die Arbeitswelt? (2014)
Hirsch-Kreinsen, Hartmut;Zitatform
Hirsch-Kreinsen, Hartmut (2014): Welche Auswirkungen hat "Industrie 4.0" auf die Arbeitswelt? (WISO direkt), Bonn, 4 S.
Abstract
"Unter dem prominenten Label 'Industrie 4.0' wird seit längerem die Vernetzung der virtuellen Computerwelt mit der physischen Welt der industriellen Produktion diskutiert. Diesem Konzept zu Folge sollen in Zukunft Produktionssysteme in der Lage sein, sich weitgehend autonom zu steuern und zu optimieren. Es liegt auf der Hand, dass solche Systeme - sofern sie sich durchsetzen - die bisherigen Arbeitsformen in der industriellen Produktion nachhaltig verändern werden. Betroffen sein werden davon nicht nur die operativen Tätigkeiten auf der Werkstattebene, sondern auch indirekte Funktionen und die Leitungsebenen. Erforderlich wird daher eine Neugestaltung des gesamten sozio-technischen Systems der Produktion. Als grundlegend alternative Gestaltungsoptionen von Arbeit lassen sich dabei einerseits eine polarisierte Organisation und anderseits eine Schwarm-Organisation erkennen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Sie wissen alles: wie intelligente Maschinen in unser Leben eindringen und warum wir für unsere Freiheit kämpfen müssen (2014)
Hofstetter, Yvonne;Zitatform
Hofstetter, Yvonne (2014): Sie wissen alles. Wie intelligente Maschinen in unser Leben eindringen und warum wir für unsere Freiheit kämpfen müssen. München: Bertelsmann, C., 351 S.
Abstract
"Die Snowden-Enthüllungen schreckten weltweit auf. Big Data heißt das neue Geschäftsmodell der Überwachung - haben wir die Kontrolle über unsere Daten längst verloren? Yvonne Hofstetter, Expertin für künstliche Intelligenz, klärt auf: Die unvorstellbaren Datenmassen, die sekündlich abgeschöpft werden und durchs weltweite Netz fluten, sind allein noch kein Risiko. Denn die Gefahr für die freiheitliche Gesellschaft geht von intelligenten Algorithmen aus. Sie analysieren, prognostizieren und berechnen uns neu, um uns zu kontrollieren - autonom, schnell, überall und immer. Sie verbreiten sich als selbstlernende Haustechnik, vernetzte Autos oder elektronische Armbänder. Hofstetter fordert dazu auf, das einzige Supergrundrecht unserer Gesellschaftsordnung, die Menschenwürde, gegen die digitale Revolution zu verteidigen. Sie plädiert für eine neue Gesetzgebung, eine Ethik der Algorithmen und eine gesellschaftliche Debatte darüber, was der Mensch in Zukunft sein will." (Textauszug, IAB-Doku)
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Labor in the global digital economy: the cybertariat comes of age (2014)
Zitatform
Huws, Ursula (2014): Labor in the global digital economy. The cybertariat comes of age. New York: Monthly Review Press, 208 S.
Abstract
"Ursula Huws ties together disparate economic, cultural, and political phenomena of the last few decades to form a provocative narrative about the shape of the global capitalist economy at present. She examines the way that advanced information and communications technology has opened up new fields of capital accumulation: in culture and the arts, in the privatization of public services, and in the commodification of human sociality by way of mobile devices and social networking. These trends are in turn accompanied by the dramatic restructuring of work arrangements, opening the way for new contradictions and new forms of labor solidarity and struggle around the planet. Labor in the Global Digital Economy is a forceful critique of our dizzying contemporary moment, one that goes beyond notions of mere connectedness or free-flowing information to illuminate the entrenched mechanisms of exploitation and control at the core of capitalism." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Silicon Valley: was aus dem mächtigsten Tal der Welt auf uns zukommt (2014)
Keese, Christoph;Zitatform
Keese, Christoph (2014): Silicon Valley. Was aus dem mächtigsten Tal der Welt auf uns zukommt. München: Knaus, 320 S.
Abstract
"Aus erster Hand berichtet Christoph Keese von den Innovationen im Silicon Valley und verbindet die vielen Facetten des digitalen Wandels zum großen Bild. Er traf Erfinder, Gründer, Wagniskapitalgeber und Professoren in Stanford und Berkeley - auf der Suche nach Erfolgsmustern und Treibern der boomenden Internetwirtschaft. Wie funktioniert dieses 'Einfach tun, was sonst keiner wagt'? Warum fällt traditionellen Firmen die 'disruptive Innovation' so schwer? Wächst uns Google über den Kopf? Was ist der Netzwerkeffekt? Schafft das Internet wirklich Geld, Banken, Einzelhandel, Zeitungen, Bücher und Verkehrsampeln ab? Was muss Deutschland unternehmen, um den Anschluss nicht zu verpassen?" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Dienstleistungspotenziale im Rahmen von Industrie 4.0: Information (2014)
Kempermann, Hanno; Lichtblau, Karl;Zitatform
Kempermann, Hanno & Karl Lichtblau (2014): Dienstleistungspotenziale im Rahmen von Industrie 4.0. Information. München, 50 S.
Abstract
"Die Digitalisierung ist ein wesentlicher Trend des wirtschaftlichen Strukturwandels. Als Teil dieses Trends zeichnet sich unter der Chiffre Industrie 4.0 derzeit eine umfassende Vernetzung moderner Informations- und Kommunikationstechnologien mit klassischen industriellen Prozessen ab. Damit können sich deutsche Unternehmen stärker in Wertschöpfungsnetzwerke integrieren und ihre Fertigung kundenindividueller gestalten. Dank gesteigerter Produktivität und schnellerer Reaktion auf Kundenwünsche verbessern sie ihre Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig. Industrie 4.0 bietet für eine Vielzahl neuer Dienstleistungen überdurchschnittliche Wachstumsaussichten. Insbesondere auf folgenden Feldern entstehen Dienstleistungen, von denen die bayerische Wirtschaft profitieren kann: IT-Sicherheit, Steuer-, Regelungs- und Modellierungstechnologien, Standardisierung und Schnittstellen, Big Data, Web Services, Beratung, rechtliche Aspekte und Qualifizierung. Gleichwohl sind einige Herausforderungen zu meistern, um eine erfolgreiche Realisierung der Dienstleistungspotenziale, die Industrie 4.0 verspricht, zu erreichen. Hierzu gehören der Aufbau leistungsfähiger und sicherer Plattformen, die Entwicklung von geeigneten Schnittstellen und Standards, das Vorantreiben der Grundlagenforschung auf diesem Gebiet sowie ein umfassender Wissenstransfer. Die Broschüre soll dazu beitragen, Produzenten wie Dienstleister über die Potenziale der digitalisierten Wertschöpfung zu informieren und damit einen konstruktiven Beitrag zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit bayerischer Unternehmen zu leisten." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Industrie 4.0: wie intelligente Vernetzung und kognitive Systeme unsere Arbeit verändern (2014)
Kersten, Wolfgang; Koller, Hans; Lödding, Hermann;Zitatform
(2014): Industrie 4.0. Wie intelligente Vernetzung und kognitive Systeme unsere Arbeit verändern. (Schriftenreihe der Hochschulgruppe für Arbeits- und Betriebsorganisation e.V. (HAB)), Berlin: GITO-Verl., 425 S.
Abstract
"Die Fortschritte der Informationstechnik eröffnen ungeahnte Chancen für die industrielle Produktion: Informationen über Maschinen, Bauteile und Aufträge können zu geringen Kosten und in hoher Detaillierung erfasst und im Netzwerk weitergeleitet werden. Gleichzeitig nimmt die Fähigkeit zu, auch große Informationsmengen automatisch verarbeiten, Diagnosen treffen und Maßnahmen einleiten zu können. Entsprechend gilt es, viel versprechende Konzepte zu entwickeln, um die neuen Möglichkeiten gewinnbringend nutzen zu können. Dabei kann man leicht übersehen, dass die sog. vierte industrielle Revolution auch den Menschen betrifft und unsere Arbeit zum Teil grundlegend verändern wird. Der vorliegende Tagungsband stellt Forschungsergebnisse der Mitglieder der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Arbeits- und Betriebsorganisation vor.
Die Beiträge behandeln das Thema aus der Perspektive der Modellierung, des Menschen und der industriellen Anwendung, so dass ein umfassender Überblick entsteht." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Crowdsourcing: Für eine handvoll Dollar oder Workers of the crowd unite? (2014)
Klebe, Thomas; Neugebauer, Julia;Zitatform
Klebe, Thomas & Julia Neugebauer (2014): Crowdsourcing: Für eine handvoll Dollar oder Workers of the crowd unite? In: Arbeit und Recht, Jg. 62, H. 1, S. 4-7.
Abstract
Die Autoren unternehmen zunächst eine Begriffsbestimmung für 'Crowdsourcing' als Auftragsvergabe von einzelnen Arbeitsaufgaben über eine Internetplattform an eine üblicherweise unbestimmte Menge von Menschen, die 'Crowd'. Die Erarbeitung der Lösung kann in Zusammenarbeit der 'Crowdworker' oder aber wettbewerbsorientiert erfolgen. Derzeit gibt es über 2.000 Crowdsourcing-Plattformen. Die Plattformen agieren üblicherweise als Vermittler, als Intermediäre. Sie sind also Partner beider Seiten. So entsteht kein Rechtsverhältnis zwischen Auftraggeber und Crowdworker. Der externe Crowdworker wird als Selbständiger angesehen. Das Arbeitsrecht findet auf externe Crowdworker keine Anwendung. Mindestlöhne, Urlaub oder Entgeltfortzahlung gelten also für sie nicht. Die Autoren zeigen im folgenden Handlungsmöglichkeiten von Gewerkschaften und Betriebsräten bei internem und externem Crowdsourcing auf. Sie plädieren außerdem für eine Erweiterung des Arbeitnehmerbegriffs auf die Crowdworker durch die Rechtsprechung oder den Gesetzgeber. (IAB)
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Kurzfassung -
Literaturhinweis
The internet economy: regulatory challenges and practices (2014)
Koske, Isabell; Bitetti, Rosamaria; Wanner, Isabelle; Sutherland, Ewan;Zitatform
Koske, Isabell, Rosamaria Bitetti, Isabelle Wanner & Ewan Sutherland (2014): The internet economy. Regulatory challenges and practices. (OECD Economics Department working papers 1171), Paris, 36 S. DOI:10.1787/5jxszm7x2qmr-en
Abstract
"The Internet has become an integral part of the everyday life of households, firms and governments. Its proper functioning over the long run is therefore crucial for economic growth and people's wellbeing more generally. The success of the Internet depends on its openness and the confidence of users. Designing policies that protect society while allowing for Internet's great economic potential to be fulfilled, is a difficult task. This paper investigates this challenge and takes stock of existing regulations in OECD and selected non-OECD countries in specific areas related to the digital economy. It finds that despite the regulatory difficulties, the Internet is far from being a 'regulation-free' space as there are various industry standards, co-regulatory agreements between industry and the government, and in some cases also state regulation. Most of them aim at protecting personal data and consumers more generally. In many cases generally applicable laws and regulations exist that address privacy, security and consumer protection issues both in the traditional and the digital economy." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Arbeit in der digitalen Welt - Jobless Growth und Cloudworking (2014)
Landmann, Juliane;Zitatform
Landmann, Juliane (2014): Arbeit in der digitalen Welt - Jobless Growth und Cloudworking. (Bertelsmann-Stiftung. Zukunft soziale Marktwirtschaft. Policy brief 2014,03), Gütersloh, 8 S.
Abstract
"Es ist vorstellbar, dass das Beschäftigungsvolumen durch den technologischen Wandel kleiner wird. Die Visionen zur Zukunft des Arbeitsmarktes haben vor allem mit dem durch das Internet ermöglichten Arbeiten in der Cloud zu tun. Für die, die im Arbeitsmarkt verbleiben würden, könnte das Arbeitsverhältnis der Zukunft durch eine virtuelle Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Beziehung geprägt sein oder sie wären selbstständige Innovatoren. Für angestellte Cloudworker bräuchte es dann zeitgemäße Arbeitsverträge und Führungskonzepte. Entrepreneure sollten sich auf die menschliche Kernkompetenz des gezielten Fragens konzentrieren können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Inequality and work in the second machine age (2014)
Meyer, Henning;Zitatform
Meyer, Henning (2014): Inequality and work in the second machine age. In: Social Europe, Jg. 11, H. 4, S. 1-9.
Abstract
"The digital revolution associated with the Second Machine Age is likely to create major public policy challenges. Inequality in particular, already back at record levels, will be further increased by technological progress and unemployment is likely to rise at least in the transitional period as digital agents become more and more capable. Against this backdrop, policy-makers should think about measures to reduce inequality, incentives to re-allocate the remaining work and ways to safeguard meaningful employment with a public job guarantee." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Occupational change in Europe: how technology and education transform the job structure (2014)
Zitatform
Oesch, Daniel (2014): Occupational change in Europe. How technology and education transform the job structure. Oxford: Oxford University Press, 178 S.
Abstract
"What types of jobs are growing: well-paid managerial jobs or low-paid auxiliary jobs, high-end professional jobs or bottom-end service jobs? Can occupational change transform affluent countries into enlarged middle-class societies? Or, on the contrary, are we heading towards a future of increasingly divided class societies? Do changes in the employment structure allow forthcoming generations to move towards more rewarding jobs than those held by their parents - or is downward mobility the more likely outcome?
This book throws new light on these timely questions by drawing on extensive evidence of employment data on the pattern of occupational change in Britain, Denmark, Germany, Spain, and Switzerland since 1990. It documents the change in the employment structure, and examines the five underlying driving forces: technology, globalization, education, migration, and institutions. The book discusses whether governments really have no other choice than either occupational upgrading with soaring unemployment or full employment with expanding low-end jobs. The book gives a clear picture of the future of work, skills, and employment in today's Europe, contributing to the debate in economic sociology and labour economics.
Contents:
1: The Debate in the Literature on Occupational Change
2: Occupational Upgrading in Europe since 1990
3: Demand-Side Influences on Occupational Change: Trade and Technology
4: Supply-Side Influences on Occupational Change: Education and Migration
5: The Role of Institutions: Wage-Setting and Occupational Change
6: Upgrading at the Cost of Unemployment?" (Publisher information, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
D21-Digital-Index 2014: die Entwicklung der digitalen Gesellschaft in Deutschland (2014)
Paul, Linda; Malthe, Wolf;Zitatform
Paul, Linda (2014): D21-Digital-Index 2014. Die Entwicklung der digitalen Gesellschaft in Deutschland. (D21-Digital-Index), Berlin, 66 S.
Abstract
"Die vorliegende Studie kommt zu dem Ergebnis, dass der aktuelle Anteil der Internetnutzer in der deutschen Bevölkerung bei 77 Prozent liegt. Um die Frage zu beantworten, wie digital souverän die deutsche Bevölkerung agiert, reicht es jedoch nicht aus, sich auf dieses einzelne Merkmal zu beziehen. Der 'Digitalisierungsgrad ' ist heute vielschichtiger und komplexer, als dass man ihn in nur einer Dimension erfassen könnte. Es bedarf einer umfassenden Gesamteinschätzung, die neben dem 'ob' auch das 'wie' berücksichtigt.
Aus dem Inhalt:
Arbeiten digital - Welche Kompetenzen sind vorhanden?" (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Co-Economy: Wertschöpfung im digitalen Zeitalter: Netzwerke und agile Organisationsstrukturen erfolgreich nutzen (2014)
Pelzer, Claudia; Burgard, Nora;Zitatform
Pelzer, Claudia & Nora Burgard (2014): Co-Economy: Wertschöpfung im digitalen Zeitalter. Netzwerke und agile Organisationsstrukturen erfolgreich nutzen. Wiesbaden: Springer, 97 S. DOI:10.1007/978-3-658-00955-7
Abstract
"Wie können und müssen Unternehmen die digitale Vernetzung für sich nutzen? Welchen Mehrwert bieten dabei Crowd-basierte Lösungen und kollaborative Innovationen? Antworten auf diese grundlegenden Fragen liefert dieses Buch. Die Autorinnen erklären, wieso und in welcher Form auch die bestehenden Business-Modelle, Arbeits- und Organisationsformen einem Wandel unterliegen. Sie erläutern fundiert und leicht verständlich, welche Tools die Netzwerk-Ökonomie hervorgebracht hat, welche Auswirkungen sie auf einzelne Branchen hat und wie die Umsetzung in die Praxis funktioniert. Zahlreiche Beispiele zeigen, wie schnell Veränderungen, Branchen-Innovationen und - Disruptionen unterschätzt werden und wie wichtig Offenheit und Agilität für Unternehmen sind - heute mehr denn je." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Combining technology and work organization: an analysis of complementarity between it and decentralization across firms of different size (2014)
Rasel, Fabienne;Zitatform
Rasel, Fabienne (2014): Combining technology and work organization. An analysis of complementarity between it and decentralization across firms of different size. (ZEW discussion paper 2014-071), Mannheim, 36 S.
Abstract
"This paper examines whether information technology (IT) and decentralized work organization are complementary only for large firms or also for smaller firms. Empirical evidence, which suggests complementarity between IT and decentralization, is mainly based on large firms. Using data from a sample of 3292 SMEs and of 598 larger firms from the manufacturing and service sector in Germany, I can observe firms' IT intensity in terms of enterprise software and computer use and whether firms have a decentralized work organization. I find that SMEs with decentralized work practices tend to use IT more intensively. Moreover, for the sample of SMEs, IT and decentralized work organization are individually associated with higher productivity but the combination of IT and decentralization does not yield a productivity premium. Contrarily, for the sample of larger firms, the results show that the productivity of IT depends positively on decentralization. The findings suggest that combining IT and decentralized work organization seems to be a successful strategy only for larger firms." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Die dritte industrielle Revolution: die Zukunft der Wirtschaft nach dem Atomzeitalter (2014)
Rifkin, Jeremy;Zitatform
Rifkin, Jeremy (2014): Die dritte industrielle Revolution. Die Zukunft der Wirtschaft nach dem Atomzeitalter. (Allgemeines Sachbuch 19596), Frankfurt am Main: FISCHER Taschenbuch, 303 S.
Abstract
"Der weltweit bekannte Visionär Jeremy Rifkin erzählt fundiert über eine Zukunft, in der eine 'radikale Kursänderung' stattfindet: Von fossilen zu erneuerbaren Energien, von zentralen Entscheidungsträgern zur dezentralen demokratischen Mitbestimmung. Schließlich geht es um die intelligente gemeinsame Nutzung moderner Technologien der Stromverteilung. Das alles geschieht nicht etwa morgen, sondern wir befinden uns bereits inmitten dieses Wandels, in der Dritten Industriellen Revolution." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Null-Grenzkosten-Gesellschaft: das Internet der Dinge, kollaboratives Gemeingut und der Rückzug des Kapitalismus (2014)
Rifkin, Jeremy;Zitatform
Rifkin, Jeremy (2014): Die Null-Grenzkosten-Gesellschaft. Das Internet der Dinge, kollaboratives Gemeingut und der Rückzug des Kapitalismus. Frankfurt am Main: Campus-Verl., 525 S.
Abstract
"Der Kapitalismus geht seinem Ende entgegen. Das geschieht nicht von heute auf morgen, aber dennoch unaufhaltsam. Und die Zeichen dafür sind längst unübersehbar: sinkende Produktionskosten, Share Economy, Internet der Dinge. Jeremy Rifkin, Visionär und Bestsellerautor, fügt die Koordinaten der neuen Zeit endlich zu einem erkennbaren Bild zusammen. Aus unserer industriell geprägten erwächst eine globale, gemeinschaftlich orientierte Gesellschaft. In ihr ist Teilen mehr wert als Besitzen, sind Bürger über nationale Grenzen hinweg politisch aktiv und steht das Streben nach Lebensqualität über dem nach Reichtum. Wie dieser fundamentale Wandel unsere Zukunft bestimmen wird? Kein anderer könnte die Zeichen der Zeit besser für uns deuten als Rifkin." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Das Automobil im Jahr 2025: Vielfalt der Antriebstechnik (2014)
Zitatform
Schramm, Dieter & Martin Koppers (2014): Das Automobil im Jahr 2025. Vielfalt der Antriebstechnik. (Essentials), Wiesbaden: Springer Vieweg, VIII, 40 S. : graph. Darst. DOI:10.1007/978-3-658-04185-4
Abstract
"Der Paradigmenwechsel von verbrennungsmotorischen zu (teil-)elektrifizierten Antrieben bei Pkw wird über 2025 hinaus zu einer großen Diversität der Antriebskonzepte führen. Diese Vielfalt wird von verbrennungsmotorischen Antrieben auf Basis fossiler und synthetischer Kraftstoffe über Hybridantriebe bis hin zu elektrischen Antrieben reichen. Die technische und wirtschaftliche Beherrschung dieser Vielfalt ist die Herausforderung für Fahrzeughersteller und Zulieferer in den kommenden Jahrzehnten. Andererseits eröffnet diese Entwicklung Industrie und Gesellschaft hinsichtlich der Wertschöpfungs- und Arbeitsplatzpotenziale, z.B. durch neue Vermarktungskonzepte, völlig neue Möglichkeiten. Allerdings erfordert sie auch Überzeugungsarbeit, um der neuen Technik mit ihren Potentialen zum Durchbruch zu verhelfen." (Verlagsangaben)
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Identität in der Virtualität: Einblicke in neue Arbeitswelten und "Industrie 4.0". Beiträge zum 60. Geburtstag eines Netzwerkers (2014)
Schröter, Welf; Frommann, Anne; Kurz, Constanze; Klumpp, Dieter; Wrobel, Sophie; Kornwachs, Klaus; Donabauer, Bernd; Balfanz, Dirk; Wilms, Gaby; Pfeiffer, Sabine ; Hörz, Helga E.; Richter, Mathias; Kimpeler, Simone; Rump, Jutta; Eilers, Silke; Schröter, Welf; Hörz, Herbert; Schwemmle, Michael; Hefke, Mark; Stegemann, Ulf; Boes, Andreas ; Wendland, Karsten;Zitatform
Schröter, Welf (Hrsg.) (2014): Identität in der Virtualität. Einblicke in neue Arbeitswelten und "Industrie 4.0". Beiträge zum 60. Geburtstag eines Netzwerkers. (Talheimer Sammlung kritisches Wissen 62), Mössingen-Talheim: Talheimer, 343 S.
Abstract
"Immer mehr dringt die Informations- und Kommunikationstechnik in Beruf, Arbeitswelt, Familienleben, Bildung und Freizeit ein. Je mehr wir damit arbeiten, desto größer wird unser 'Datenschatten', unser Netzprofil. Wir sind gehalten, uns darum zu kümmern, was wie wo über uns im Netz verbreitet wird.
Die voranschreitende Digitalisierung und Virtualisierung der Arbeitswelten sowie die zunehmenden Vorbereitungen zur Umsetzung des Konzeptes 'Industrie 4.0' rücken die Frage nach der Rolle des Menschen und seiner Identität in das Zentrum einer gesellschaftlichen Modernisierungs-Kontroverse. Welche neuen Möglichkeiten eröffnet uns die 'virtuelle Identität', das 'virtuelle Ich', und welche Anforderungen stellt unser 'biografisches Ich'? Welche Wechselbeziehungen entstehen? - Die Autorinnen und Autoren argumentieren aus ihren verschiedenen Disziplinen und Erfahrungen. Sie liefern einen Statusbericht zu den gegenwärtigen Entwicklungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
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Wirtschaft 4.0 - Große Chancen, viel zu tun: das IHK-Unternehmensbarometer zur Digitalisierung (2014)
Schumann, Alexander; Sobania, Katrin; Liecke, Michael; Reinecke, Jochen; Assenmacher, Michael;Zitatform
Schumann, Alexander (2014): Wirtschaft 4.0 - Große Chancen, viel zu tun. Das IHK-Unternehmensbarometer zur Digitalisierung. Berlin, 19 S.
Abstract
"Der digitale Wandel erfasst die deutsche Wirtschaft auf ganzer Breite. Das belegt eine Online-Umfrage der Industrie- und Handelskammern (IHKs), die der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) jetzt veröffentlicht hat.
Die Erhebung 'Wirtschaft 4.0 - Große Chancen, viel zu tun' basiert auf knapp 2.000 Antworten aus dem unternehmerischen Ehrenamt der IHKs. Sie zeigt, dass die Digitalisierung in fast allen Betrieben die Geschäfts- und Arbeitsprozesse beeinflusst." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Digitalisierung der Arbeitswelt: Forum 7 (2014)
Wedde, Peter;Zitatform
Wedde, Peter (2014): Digitalisierung der Arbeitswelt. Forum 7. In: Friedrich-Ebert-Stiftung, Deutscher Gewerkschaftsbund & Hans-Böckler-Stiftung (Hrsg.) (2014): Demokratisierung von Gesellschaft und Arbeitswelt : Impulse für eine soziale Rechtspolitik, S. 143-151.
Abstract
Im Mittelpunkt des Vortrags stehen die Herausforderungen, vor welchen die Arbeitswelt aufgrund der rasanten und allumfassenden Entwicklung von digitalen Arbeitsmitteln und der damit zusammenhängenden Vernetzung steht. So schafft die Digitalisierung neue Arbeitsumgebungen und neuen Möglichkeiten der Arbeitsorganisation und der Arbeitsgestaltung. Als negativ für die Beschäftigten erweist sich die Entgrenzung von Berufs- und Privatleben sowie die umfassende Überwachung der Arbeit. Hieraus leiten sich zahlreiche juristische Fragen im Hinblick auf die Sicherung von Arbeitnehmer- und Betriebsratsrechten ab. Dies betrifft insbesondere den Datenschutz. (IAB)
Weiterführende Informationen
Hier finden Sie die Dokumentation der Podiumsdiskussion und der Kongressbeiträge -
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Towards the re-industrialization of Europe: a concept for manufacturing for 2030 (2014)
Westkämper, Engelbert;Zitatform
Westkämper, Engelbert (2014): Towards the re-industrialization of Europe. A concept for manufacturing for 2030. Berlin: Springer London, 112 S. DOI:10.1007/978-3-642-38502-5
Abstract
"Not only are European industries shrinking and experiencing diminishment of their capability to add value, but Europe has lost more than a third of its GDP, which had been primarily based on manufacturing, and it suffers the consequences in high unemployment and weakened states finance.
This book is intended as a significant contribution to the on-going European discussions after the economic crisis and the economic problems in many regions. It is meant to enrich actual political dialogues for overcoming the crises by activating new potentials of high added value. As such, it seeks to provide the necessary orientation for enacting fundamental changes of business models and factory capabilities in order to meet the challenges of the global economy and minimizing environmental impacts. It also opens perspectives for enterprise strategies and for further research topics. Concrete recommendations are made for fields of action and future development towards achieving a sustainable industrial sector in Europe. 'Towards the Re-Industrialization of Europe' is based on megatrends, societal challenges and objectives for factories development. Focused on the realization of these goals by 2030, the treatise addresses four major topics of the European strategy in manufacturing: manufacturing in the urban environment; green manufacturing; manufacturing in the value chain, and manufacturing in the age of knowledge and communication. One enabler of this strategic orientation is the implementation of holistic manufacturing systems which reflect manufacturing as a social-technical system that has to be innovated, optimized and adapted to the future requirements by implementation of enabling technologies and human skill. The public infrastructure and reviving industries must also be able to support the strengthening of the economy through collaboration in research and education." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Does rural broadband impact jobs and income?: evidence from spatial and first-differenced regressions (2014)
Zitatform
Whitacre, Brian, Roberto Gallardo & Sharon Strover (2014): Does rural broadband impact jobs and income? Evidence from spatial and first-differenced regressions. In: The annals of regional science, Jg. 53, H. 3, S. 649-670. DOI:10.1007/s00168-014-0637-x
Abstract
"In order to better understand the association between broadband and jobs/income in non-metropolitan counties, this study conducts spatial and first differenced regressions using recent data from the Federal Communications Commission and the National Broadband Map. The relationships between broadband adoption/ availability and jobs/income in rural areas are analyzed after controlling for a host of potentially influential variables such as age, race, educational attainment, transportation infrastructure, and the presence of natural amenities. Results from spatial error models using 2011 data provide evidence that high levels of broadband adoption in non-metro counties are positively related to the number of firms and total employees in those counties. The first-differenced regressions use data from 2008 and 2011 to suggest that increases in broadband adoption levels are associated with increases in median household income and the percentage of non-farm proprietors in non-metro counties. Interestingly, simply obtaining increases in broadband availability (not adoption) over this time has no statistical impact on either jobs or income." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Entlastung vs. Entmündigung: Assistenz- und Pflegesysteme in Zeiten des demographischen Wandels (2014)
Zitatform
Wiegerling, Klaus (2014): Entlastung vs. Entmündigung. Assistenz- und Pflegesysteme in Zeiten des demographischen Wandels. In: Technikfolgenabschätzung - Theorie und Praxis, Jg. 23, H. 1, S. 69-74.
Abstract
"Es wird keine humane Abfederung der Probleme einer alternden Gesellschaft geben ohne die Nutzung assistiver Systeme. Der Zeitpunkt, die notwendigen Pflege- und Assistenzleistungen für Alte, Behinderte und Kranke personell noch in den Griff zu bekommen, scheint verpasst zu sein. Die demographische Lawine ist ins Rollen gekommen. Es wäre aber ein Irrtum zu glauben, dass assistive Systeme allein durch soziale Notwendigkeiten initiiert sind. Ihre Entwicklung ist im Kontext der informatischen Idee der 'Ambient Intelligence' zu sehen. Die ganze Handlungsumgebung soll intelligent werden und uns bei unseren Alltagsverrichtungen unterstützen. Die Bedienungsanforderungen sollen minimal sein bzw. durch automatisierte Prozesse ersetzt werden. Das System soll uns unsere Wünsche quasi von den Lippen ablesen und uns in vorauseilendem Gehorsam dienen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zukunft der Arbeit in Industrie 4.0 (2014)
Abstract
"Mit dem Zukunftsprojekt 'Industrie 4.0', das ein zentrales Element der Hightech-/Innovations-Strategie der Bundesregierung darstellt, soll die Informatisierung der klassischen Industrien, wie z. B. der Produktionstechnik, vorangetrieben werden. 'Auf dem Weg zum Internet der Dinge soll durch die Verschmelzung der virtuellen mit der physikalischen Welt zu Cyber-Physical Systems und dem dadurch möglichen Zusammenwachsen der technischen Prozesse mit den Geschäftsprozessen der Produktionsstandort Deutschland in ein neues Zeitalter geführt werden.'
Die vorliegende Broschüre gibt unter anderem einen Überblick über die Zukunft der Arbeit im Kontext Autonomik und Industrie 4.0 und schildert die Erfahrungen und Herausforderungen in der Industrie." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Wandel von Arbeit im Digitalen Zeitalter und Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt, die Sozialsysteme und das Arbeitsrecht: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/2727) (2014)
Zitatform
(2014): Wandel von Arbeit im Digitalen Zeitalter und Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt, die Sozialsysteme und das Arbeitsrecht. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/2727). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/3032 (04.11.2014)), 12 S.
Abstract
Die Kleine Anfrage thematisiert die Risiken, die der digitale Wandel ohne arbeitsrechtliche und sozialpolitische Absicherung für die Beschäftigten birgt. Ein Schwerpunkt sind die Auswirkungen des 'Crowdsourcings', einer Form des digitalen Outsourcings. Unternehmerische Risiken und die Verantwortung für Arbeitsschutz und soziale Sicherung werden hierbei vollständig auf die Beschäftigten ausgelagert. Weiterhin bedeutet für viele Beschäftigte zunehmendes orts- und zeitflexibles Arbeiten, die ständige Erreichbarkeit und die steigende Unsicherheit in Bezahlung und Lebensplanung eine Form permanenter Belastung, die sich als Stress auf die Gesundheit niederschlägt. In ihrer Antwort stellt die Bundesregierung klar, dass sie sich der Risiken der Digitalisierung der Arbeitswelt bewusst ist und die Entwicklung empirisch begleiten will. (IAB)
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Literaturhinweis
Skills and jobs in the internet economy (2014)
Zitatform
(2014): Skills and jobs in the internet economy. (OECD digital economy papers 242), Paris, 39 S. DOI:10.1787/5jxvbrjm9bns-en
Abstract
"Both generic and specialised ICT skills are becoming an important requirement for employment across the economy as the Internet becomes more engrained in work processes, but a significant part of the population lacks the basic skills necessary to function in this new environment. This paper examines the impact of the Internet on the labour market in this context. For example, between 7% and 27% of adults have no experience in using computers or lack the most elementary computer skills, such as the ability to use a mouse. In addition, the groups with the least ICT skills tend to be among the demographic groups at the most risk of losing jobs. Data also highlight a potential skills mismatch among those with the strongest ICT skills (youth) and those who actually use them at work (prime age and older adults)." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Measuring the digital economy: a new perspective (2014)
Abstract
"The growing role of the digital economy in daily life has heightened demand for new data and measurement tools. Internationally comparable and timely statistics combined with robust cross-country analyses are crucial to strengthen the evidence base for digital economy policy making, particularly in a context of rapid change. This report presents indicators traditionally used to monitor the information society and complements them with experimental indicators that provide insight into areas of policy interest. The key objectives of this publication are to highlight measurement gaps and propose actions to advance the measurement agenda." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Assessing the demand for Big Data and Analytics skills, 2013-2020 (2014)
Abstract
"The aim of this study, undertaken by Forfás and the Expert Group on Future Skills Needs, is to assess the demand for big data and analytics roles and their related skills, competences and qualification requirements and map out relevant current and planned education and training output. It proposes actions to address gaps identified between supply and demand and assist in harnessing the considerable economic and social potential of this area into the medium-term. The study was included as an action within the Government's Action Plan for Jobs 2013." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Innovationen für die Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen (2014)
Abstract
Das Bundesministeriums für Bildung und Forschung informiert über das Programm 'Innovationen für die Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen', das zum Ziel hat anwendbare Lösungen zu finden, um Wertschöpfung und Arbeitsplätze in Deutschland zu erhalten und auszubauen, Arbeit wirtschaftlich und sozialverträglich zu gestalten sowie die Produktions- und Dienstleistungsprozesse effizient und umweltgerecht weiterzuentwickeln. Dabei wird in diesem Programm erstmals von Beginn an die Forschung für Arbeit, Produktion und Dienstleistung verzahnt, um den Wirkungsgrad entscheidend zu erhöhen. So können nachhaltige Prozessinnovationen entstehen, die Nutzern und Anbietern Möglichkeiten für integrierte Komplettlösungen eröffnen. (IAB)
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Literaturhinweis
Deutscher "Industrie 4.0" Index: auf dem Weg zur Fabrik der Zukunft. Next step Roboterfabrik? (2014)
Abstract
"Der von der Staufen AG erstmals erhobene 'Deutsche Industrie 4.0 Index' lässt keinen Zweifel: Viele Unternehmen stecken in Sachen vernetzte Fabrik in einem Dilemma. Zwar reklamiert die deutsche Wirtschaft beim Thema Industrie 4.0 die globale Pole Position für sich, doch die digitalen Chancen ergreifen bisher nur einige Pionierfirmen. Die deutliche Mehrheit der Unternehmen verharrt in einer passiven Schockstarre oder staunt fasziniert, wie Konkurrenten selbstbewusst nach vorn preschen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wandel von Industriearbeit: Herausforderungen und Folgen neuer Produktionssysteme in der Industrie (2013)
Zitatform
Abel, Jörg, Peter Ittermann & Marlies Steffen (2013): Wandel von Industriearbeit. Herausforderungen und Folgen neuer Produktionssysteme in der Industrie. (Technische Universität Dortmund, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät. Soziologische Arbeitspapiere 32), Dortmund, 48 S.
Abstract
"Die vorliegende Studie untersucht gegenwärtige Entwicklungstrends der Industriearbeit und nimmt dabei insbesondere die Folgen Ganzheitlicher Produktionssysteme (GPS) in den Blick. Mit dem GPS-Ansatz wird in den deutschen Industrieunternehmen der Anspruch verfolgt, bisherige Einzelmaßnahmen der Rationalisierung in ein Gesamtkonzept zu überführen, hierbei werden inner- und überbetriebliche Prozessabläufe stärker systematisiert und synchronisiert. In Folge dessen kann sich die Arbeitssituation der Industriebeschäftigten deutlich verändern. So stellen sich u.a. Fragen zu den arbeitsorganisatorischen Implikationen neuer Produktionssysteme, zur Rolle des Managements und der Interessenvertretungen sowie zum möglichen Wandel der Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen. Dabei richtet sich der Fokus der Analyse nicht nur auf die Produktion im engeren Sinn, sondern auch auf weitere Arbeitsbereiche der Administration, des industriellen Engineerings und der Entwicklung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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