Digitale Arbeitswelt – Chancen und Herausforderungen für Beschäftigte und Arbeitsmarkt
Der digitale Wandel der Arbeitswelt gilt als eine der großen Herausforderungen für Wirtschaft und Gesellschaft. Wie arbeiten wir in Zukunft? Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung und die Nutzung Künstlicher Intelligenz auf Beschäftigung und Arbeitsmarkt? Welche Qualifikationen werden künftig benötigt? Wie verändern sich Tätigkeiten und Berufe? Welche arbeits- und sozialrechtlichen Konsequenzen ergeben sich daraus?
Dieses Themendossier dokumentiert Forschungsergebnisse zum Thema in den verschiedenen Wirtschaftsbereichen und Regionen.
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- Gesamtbetrachtungen/Positionen
- Arbeitsformen, Arbeitszeit und Gesundheit
- Qualifikationsanforderungen und Berufe
- Arbeitsplatz- und Beschäftigungseffekte
- Wirtschaftsbereiche
- Arbeits- und sozialrechtliche Aspekte / digitale soziale Sicherung
- Deutschland
- Andere Länder/ internationaler Vergleich
- Besondere Personengruppen
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Literaturhinweis
Grünbuch Arbeiten 4.0: Arbeit weiter denken (2015)
Abstract
"Arbeiten 4.0 wird vernetzter, digitaler, flexibler sein. Wie genau die zukünftige Arbeitswelt aussehen wird, ist offen. Seit Beginn des 21. Jahrhundert stehen wir vor einem erneuten grundlegenden Wandel der Produktionsweise. Die wachsende Vernetzung und zunehmende Kooperation von Mensch und Maschine ändert nicht nur die Art, wie wir produzieren, sondern schafft auch ganz neue Produkte und Dienstleistungen. Durch den kulturellen und gesellschaftlichen Wandel entstehen neue Ansprüche an Arbeit, auch die Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen verändert sich. Welche Auswirkungen diese Entwicklungen auf die Organisation von Arbeit und sozialer Sicherung haben, ist offen. Wir stehen am Beginn neuer Aushandlungsprozesse zwischen Individuen, Sozialpartnern und dem Staat.
Es reicht zukünftig nicht, an den Rändern des Arbeitsmarktes auf unerwünschte Entwicklungen zu reagieren, auch wenn dies weiter notwendig sein wird. Der Gestaltungsbedarf von Arbeiten 4.0 geht darüber hinaus." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Chancen und Herausforderungen durch die Digitalisierung der Wirtschaft: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 18/4258) (2015)
Zitatform
(2015): Chancen und Herausforderungen durch die Digitalisierung der Wirtschaft. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 18/4258). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/4599 (13.04.2015)), 37 S.
Abstract
Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zur Chancen und Herausforderungen durch die Digitalisierung der Wirtschaft: "Die Informations- und Telekommunikationsbranche ist ein entscheidender Innovationsmotor, insbesondere auch für die produzierende Industrie in Deutschland. Daher gehen von ihr Impulse für weiteres Wachstum und Beschäftigung in unserem Land aus. Mit der Digitalen Agenda hat die Bundesregierung u. a. den Rahmen für die Unterstützung einer erfolgreichen Digitalisierung der Wirtschaft gesetzt. Dieser Rahmen wird nun umgesetzt. Die Bundesregierung hat konkrete Vorhaben auf den Weg gebracht, um die Digitalisierung der Wirtschaft voranzubringen und die zukunftsweisende Startup-Branche in unserem Land zu unterstützen. Gleichzeitig setzt sie sich intensiv mit der Digitalisierung der Arbeitswelt auseinander, um die damit verbundenen Gestaltungschancen - auch auf einem Weg in die Industrie 4.0 - nutzen zu können. Von entscheidender Bedeutung für die wirtschaftliche Zukunft in Deutschland und Europa wird es sein, ob unser Land die Herausforderung der vierten industriellen Revolution bewältigt. Grundsätzlich sind wir in Deutschland für den Prozess der Industrie 4.0 gut aufgestellt, denn wir verfügen über die wichtigsten Kernkompetenzen in der industriellen Produktion sowie in Forschung und Bildung." (Textauszug, IAB-Doku)
Gliederungspunkte:
- Allgemeines
- Ökologische Effekte durch Digitalisierung
- Wandel der Produktions- und Konsummuster durch Digitalisierung, digitale Wirtschaft
- Wandel von Erwerbsarbeit durch Digitalisierung
- Datenschutz und Datensicherheit, "Big Data"
- Bildung und Forschung -
Literaturhinweis
OECD digital economy outlook 2015 (2015)
Zitatform
(2015): OECD digital economy outlook 2015. (OECD digital economy outlook), Paris, 280 S. DOI:10.1787/9789264232440-en
Abstract
"The digital economy now permeates countless aspects of the world economy, impacting sectors as varied as banking, retail, energy, transportation, education, publishing, media or health. Information and Communication Technologies are transforming the ways social interactions and personal relationships are conducted, with fixed, mobile and broadcast networks converging, and devices and objects increasingly connected to form the Internet of things.
This report assesses how countries can maximise the potential of the digital economy as a driver for innovation and inclusive growth, and discusses the evolutions in the digital economy that policy makers need to consider as well as the emerging challenges they need to address as a part of national digital strategies. Chapters include an overview of the current status and outlook of the digital economy; the main trends in the ICT sector, and developments in communication and regulation policy; and overviews of ICT demand and adoption, plus the effects of the digital economy on growth and development. This volume also includes a chapter on developments related to trust in the digital economy and on the emerging Internet of things." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))Weiterführende Informationen
Deutsche Zusammenfassung -
Literaturhinweis
Umsetzungsstrategie Industrie 4.0: Ergebnisbericht der Plattform Industrie 4.0 (2015)
Abstract
"Die Umsetzungsstrategie Industrie 4.0 wurde durch die bisherige Verbändeplattform Industrie 4.0 der Verbände Bitkom, VDMA und ZVEI und in Zusammenarbeit mit den Unternehmen der Deutschen Industrie und weiteren Verbänden erarbeitet. Sie bildet die Grundlage für die zukünftige Arbeit der Plattform Industrie 4.0. In dem Bericht werden zusätzlich zur derzeit bereits verfolgten Forschungsagenda Kernbausteine von Industrie 4.0 benannt. So soll gerade auch vor dem Hintergrund der komplexen und vielfältigen Ausgangslage ein Rahmen geschaffen werden, in dem Referenzarchitekturen für Industrie 4.0 entstehen können - ein Raster, mit dessen Hilfe die Digitalisierung und die umfassende Vernetzung in der Produktion vorangetrieben werden können. Die Umsetzungsstrategie wendet sich an Leser aus der deutschen Industrie, den relevanten technologieorientierten Branchen, der Forschung und der Politik. Im Besonderen sind Führungskräfte, Fachkräfte und Berater angesprochen sowie alle Personen, die an einem Zukunftsbild der Industrie 4.0 in Deutschland interessiert sind oder dieses mitgestalten wollen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Solidarität und Selbstbestimmung im Wandel der Arbeitswelt: eine Denkschrift des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) zu Arbeit, Sozialpartnerschaften und Gewerkschaften (2015)
Abstract
"Die Denkschrift der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) wurde am 28. April in der Evangelischen Akademie Frankfurt erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Sie benennt evangelische Maßstäbe ethischer Verantwortung in der Arbeit und erörtert Chancen und Risiken der Digitalisierung und Globalisierung und die damit einhergehende zeitliche und räumliche Entgrenzung und Flexibilisierung der Arbeitswelt. Vor allem die gewachsene soziale Ungleichheit, die steigende Zahl atypischer und prekärer Beschäftigungsverhältnisse sowie das Anwachsen des Niedriglohnsektors werden kritisch betrachtet und vor einer sozialen Spaltung der Gesellschaft gewarnt. Vorgestellt wurde die Denkschrift vom EKD-Ratsvorsitzenden, Landesbischof Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm und dem Ökonomen Prof. Dr. Gustav A. Horn, Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung und Vorsitzender der EKD-Kammer für soziale Ordnung, die die Denkschrift erarbeitet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
ifaa-Studie: Industrie 4.0 in der Metall- und Elektroindustrie (2015)
Abstract
"Industrie 4.0 - Das Thema dominiert in Verbindung mit der Digitalisierung die Diskussion in den Medien, der Politik, der Forschung und in den Unternehmen. Doch wie stehen eigentlich die Unternehmen zu Industrie 4.0? Ist allen Unternehmen bewusst, was Industrie 4.0 für ihren eigenen Betrieb bedeutet? Gibt es klare Vorstellungen zu dem Begriff? Und was passiert tatsächlich in der betrieblichen Praxis den Unternehmen? Antworten auf diese und weitere Fragen aus den Unternehmen gibt die Studie 'Industrie 4.0 in der Metall- und Elektroindustrie'." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Polanyi's paradox and the shape of employment growth (2014)
Autor, David;Zitatform
Autor, David (2014): Polanyi's paradox and the shape of employment growth. (NBER working paper 20485), Cambridge, Mass., 46 S. DOI:10.3386/w20485
Abstract
"In 1966, the philosopher Michael Polanyi observed, 'We can know more than we can tell... The skill of a driver cannot be replaced by a thorough schooling in the theory of the motorcar; the knowledge I have of my own body differs altogether from the knowledge of its physiology.' Polanyi's observation largely predates the computer era, but the paradox he identified -- that our tacit knowledge of how the world works often exceeds our explicit understanding -- foretells much of the history of computerization over the past five decades. This paper offers a conceptual and empirical overview of this evolution. I begin by sketching the historical thinking about machine displacement of human labor, and then consider the contemporary incarnation of this displacement -- labor market polarization, meaning the simultaneous growth of high-education, high-wage and low-education, low-wages jobs -- a manifestation of Polanyi's paradox. I discuss both the explanatory power of the polarization phenomenon and some key puzzles that confront it. I then reflect on how recent advances in artificial intelligence and robotics should shape our thinking about the likely trajectory of occupational change and employment growth. A key observation of the paper is that journalists and expert commentators overstate the extent of machine substitution for human labor and ignore the strong complementarities. The challenges to substituting machines for workers in tasks requiring adaptability, common sense, and creativity remain immense. Contemporary computer science seeks to overcome Polanyi's paradox by building machines that learn from human examples, thus inferring the rules that we tacitly apply but do not explicitly understand." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Faszination Coworking: Potenziale für Unternehmen und ihre Mitarbeiter (2014)
Bauer, Wilhelm; Weiss, Agnes; Stiefel, Klaus-Peter; Rief, Stefan;Zitatform
Rief, Stefan, Klaus-Peter Stiefel & Agnes Weiss (2014): Faszination Coworking. Potenziale für Unternehmen und ihre Mitarbeiter. Stuttgart: Fraunhofer-Verl., 176 S.
Abstract
"In der Arbeitswelt hat sich ein Phänomen herausgebildet, das schon beinahe paradox erscheint: Büroarbeit findet hier in preiswerter, teilweise billigster Infrastruktur statt. Organisation scheint nahezu überhaupt nicht mehr zu existieren. Und ausgerechnet diese Coworking Spaces genannten Gebilde entwickeln eine Attraktivität, eine Leistungsfähigkeit, eine Kreativität, die in den meisten Unternehmen ihresgleichen sucht. Wie kann das sein, wie passt das zusammen? Dieses Buch verfolgt zwei Zielsetzungen: erstens, die Darstellung des faszinierenden Wesens des Coworking. Zweitens, die Beantwortung der Frage, wie und in welcher Art und Weise Unternehmen von dieser Form der Zusammenarbeit profitieren können. Sicher ist: der Einfluss des Coworking wird die Wissensarbeit zweifelsohne verändern." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Inhaltsverzeichnis bei der Deutschen Nationalbibliothek -
Literaturhinweis
Industrie 4.0: volkswirtschaftliches Potenzial für Deutschland * Studie (2014)
Bauer, Wilhelm; Marrenbach, Dirk; Ganschar, Oliver; Schlund, Sebastian;Zitatform
Bauer, Wilhelm, Sebastian Schlund, Dirk Marrenbach & Oliver Ganschar (2014): Industrie 4.0. Volkswirtschaftliches Potenzial für Deutschland * Studie. Berlin, 43 S.
Abstract
"Der Wirtschaftsstandort Deutschland kann von der vierten industriellen Revolution kräftig profitieren. Durch die so genannte Industrie 4.0 sind allein in sechs volkswirtschaftlich wichtigen Branchen bis zum Jahr 2025 Produktivitäts-steigerungen in Höhe von insgesamt rund 78 Milliarden Euro möglich. Durchschnittlich 1,7 Prozent pro Jahr und Branche können als zusätzliche Bruttowertschöpfung erzielt werden. Der Begriff umschreibt den Gesamtwert aller produzierten Waren und Dienstleistungen, abzüglich der Vorleistungen. Besonders stark können der Maschinen- und Anlagenbau, die Elektrotechnik und die chemische Industrie profitieren. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie 'Industrie 4.0 - Volkswirtschaftliches Potenzial für Deutschland'. Das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO hat sie im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM erstellt. Die Studie ist im Rahmen des IT-Gipfels entstanden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Crowdsourcing und Crowd Work - ein Zukunftsmodell der IT-gestützten Arbeitsorganisation? (2014)
Zitatform
Blohm, Ivo, Jan Marco Leimeister & Shkodran Zogaj (2014): Crowdsourcing und Crowd Work - ein Zukunftsmodell der IT-gestützten Arbeitsorganisation? In: W. Brenner & T. Hess (Hrsg.) (2014): Wirtschaftsinformatik in Wissenschaft und Praxis : Festschrift für Hubert Österle, S. 51-64.
Abstract
Die Autoren definieren zunächst den Begriff Crowdsourcing als Auslagerung von Unternehmensaufgaben auf eine unabhängige Masse von Menschen über das Internet. Die Mitglieder einer Crowd agieren hierbei als 'Crowd Worker' und übernehmen kollektiv Aufgaben, die typischerweise von den Mitarbeitern innerhalb eines Unternehmens vollzogen werden. Diese Arbeitsform ist besonders in der Softwarebranche verbreitet, wobei Effizienzsteigerungen durch erhöhte Standardisierung, Automatisierung und Arbeitsteilung im Rahmen des Leistungserstellungsprozesses realisiert werden sollen. Die Autoren gehen im Folgenden auf die Herausforderungen der Crowd Work für das Management und die beteiligten Arbeitnehmer ein. 'Von besonderer Bedeutung sind hierbei auch die Arbeitsbedingungen und die Arbeitsgestaltung im Rahmen von Crowd Work - das heißt die Arbeitsformen in der Crowd, die Anreizstrukturen, Arbeitsbedingungen und entsprechend Entlohnungsmodelle für Crowd Worker'. (IAB)
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Literaturhinweis
Kopfarbeit in der modernen Arbeitswelt: auf dem Weg zu einer "Industrialisierung neuen Typs" (2014)
Zitatform
Boes, Andreas, Tobias Kämpf, Thomas Lühr & Kira Marrs (2014): Kopfarbeit in der modernen Arbeitswelt. Auf dem Weg zu einer "Industrialisierung neuen Typs". In: J. Sydow, D. Sadowski & P. Conrad (Hrsg.) (2014): Arbeit - eine Neubestimmung (Managementforschung, 24), S. 33-62.
Abstract
"Bei der Frage nach den aktuellen Entwicklungen in der Arbeit kommt man heute an Kopfarbeit nicht mehr vorbei. Gerade hier findet gegenwärtig ein sehr grundlegender Umbruch statt: Neue Formen der Standardisierung und Prozessorientierung halten Einzug selbst in jene Bereiche der Kopfarbeit, die sich durch einen hohen Anteil kreativer Arbeit auszeichnen. Der Beitrag nimmt diese Veränderungen aus einer arbeitssoziologischen Perspektive in den Blick. Auf der Grundlage umfangreichen empirischen Materials aus verschiedenen Bereichen (hoch-)qualifizierter Beschäftigung sowie eines innovativen theoretisch-konzeptionellen Ansatzes, der -- quer zum traditionellen Taylor'schen Verständnis -- eine Reformulierung des Industrialisierungsbegriffs vornimmt, wird die These vertreten, dass sich gegenwärtig eine Industrialisierung neuen Typs herausbildet. Diese basiert auf einer neuen Qualität der Informatisierung von Arbeit und adressiert insbesondere die Kopfarbeit. Die Konsequenzen dieses Wandels werden exemplarisch am Beispiel der Verknüpfung agiler Methoden mit der Lean Production in der Software-Entwicklung diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Cloudworking und die Zukunft der Arbeit: kritische Analysen am Beispiel der Strategie "Generation Open" von IBM (2014)
Zitatform
Boes, Andreas, Tobias Kämpf, Barbara Langes, Thomas Lühr & Steffen Steglich (2014): Cloudworking und die Zukunft der Arbeit. Kritische Analysen am Beispiel der Strategie "Generation Open" von IBM. Kassel, 100 S.
Abstract
"Die vorliegende Studie eines Teams von Forscherinnen und Forschern des ISF München macht am Beispiel des Konzerns IBM, der hier eine Vorreiterrolle einnimmt, eindrücklich klar, wie weit die konzeptionelle Ausgestaltung und praktische Anwendung hoch flexibler Varianten der Arbeitskraftnutzung in der IT-Branche bereits vorangeschritten sind und von welchen strategischen Überlegungen sich IBM dabei leiten lässt. Sie zeigt zudem in präziser Weise die damit verbundenen Konsequenzen für die abhängig Erwerbstätigen auf, ob diese nun als regulär Beschäftigte innerhalb des Unternehmens oder als Freelancer in der 'PeopleCloud' tätig sind und im Wettbewerb miteinander um Aufträge und 'digitale Reputation' ringen. Dass eine so geartete Konkurrenzsituation das gesamte bisherige System der Regulation von Arbeit unter erheblichen Erosionsdruck setzt und dessen 'radikale Neuorganisation' zur Folge haben könnte, ist nur eine, wenngleich besonders brisante Schlussfolgerung der Studie." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Dienstleistung in der digitalen Gesellschaft: Beiträge zur Dienstleistungstagung des BMBF im Wissenschaftsjahr 2014 (2014)
Boes, Andreas ; Wellige, Moritz; Przewloka, Martin; Zogaj, Shkodran; Piller, Frank T.; Wobbe, Werner; Picot, Arnold; Weinhardt, Christof; Möslein, Kathrin M.; Weckesser, Peter; Alt, Rainer ; Thieme, Michael; Meyer, Kyrill ; Stubner, Stephan; Meiren, Thomas ; Swoboda, Frieder; Spath, Dieter; Dönnebrink, Thomas; Fabry, Christian; Schultz, Carsten; Mayo, Allan; Schöning, Harald; Leimeister, Jan Marco ; Sattelberger, Thomas; Lehmann, Claudia; Röthig, Oliver; Kuusisto, Jari; Weissenberger-Eibl, Marion A.; Kagermann, Henning; Bsirske, Frank; Hopf, Stefan; Schuh, Günther; Hermann, Sibylle ; Sachse, Stephan; Görtlitz, Roland; Eckstein, Martin; Gogoll, Alexander; Schenk, Torben; Garbers, Hermann; Schütte, Georg; Ganz, Walter; Zippel-Schultz, Bettina; Fähnrich, Klaus-Peter;Zitatform
Boes, Andreas, Moritz Wellige, Martin Przewloka, Shkodran Zogaj, Frank T. Piller, Werner Wobbe, Arnold Picot, Christof Weinhardt, Kathrin M. Möslein, Peter Weckesser, Rainer Alt, Michael Thieme, Kyrill Meyer, Stephan Stubner, Thomas Meiren, Frieder Swoboda, Dieter Spath, Thomas Dönnebrink, Christian Fabry, Carsten Schultz, Allan Mayo, Harald Schöning, Jan Marco Leimeister, Thomas Sattelberger, Claudia Lehmann, Oliver Röthig, Jari Kuusisto, Marion A. Weissenberger-Eibl, Henning Kagermann, Frank Bsirske, Stefan Hopf, Günther Schuh, Sibylle Hermann, Stephan Sachse, Roland Görtlitz, Martin Eckstein, Alexander Gogoll, Torben Schenk, Hermann Garbers, Georg Schütte, Walter Ganz, Bettina Zippel-Schultz & Klaus-Peter Fähnrich (2014): Dienstleistung in der digitalen Gesellschaft. Beiträge zur Dienstleistungstagung des BMBF im Wissenschaftsjahr 2014. Frankfurt am Main: Campus-Verl., 295 S.
Abstract
"Die Digitalisierung revolutioniert in rasantem Tempo die Dienstleistungsbranche. Das Buch dokumentiert die Chancen und Risiken, die diese Entwicklung mit sich bringt, in ihrer ganzen Komplexität. Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gewerkschaften präsentieren innovative Praxisbeispiele, Forschungsergebnisse und Prognosen für eine nachhaltige Gestaltung von Wirtschaft und Arbeit." (Textauszug, IAB-Doku);
Inhaltsverzeichnis:
Andreas Boes: Vorwort (9-10);
Georg Schütte: Dienstleistung in der digitalen Gesellschaft - Grußwort des Staatssekretärs im Bundesministerium für Bildung und Forschung (11-15);
Frank Bsirske : Digitalisierung und Dienstleistungen - Herausforderungen für Arbeitswelt und Gesellschaft (16-24);
Dieter Spath, Walter Ganz, Thomas Meiren: Dienstleistungen in der digitalen Gesellschaft - Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung für Lösungsanbieter (25-34);
Thomas Sattelberger: Der Mensch in der digitalisierten Welt: Subjekt oder Objekt? (35-49);
Günther Schuh, Christian Fabry : Digitalisierung von Dienstleistungen - Potenziale und Herausforderungen (50-59);
Hermann Garbers: Farming 4.0 (60-66);
Henning Kagermann : Industrie 4.0 und die Smart Service Welt - Dienstleistungen für die digitalisierte Gesellschaft (67-71);
Marion A. Weissenberger-Eibl : Chancen und Herausforderungen der Dienstleistungsforschung (72-76);
Mit Digitalisierung den Produktlebenszyklus managen - Integrierte Produktions- und Dienstleistungsinnovationen realisieren;
Harald Schöning: Vom Smart Product zur digitalen Dienstleistung - Bericht aus der Smart Service Welt (79-86);
Moritz Wellige, Frank T. Piller: Interaktionskompetenz von Mass-Customization-Unternehmen im Handel (87-96);
Peter Weckesser: Digitalisierung von industriellen Prozessen: Herausforderungen und Chancen für neue Dienstleistungen (97-106);
Digitale Kundenorchestrierung komplexer Dienstleistungen - Der arbeitende und produzierende Kunde;
Rainer Alt, Stephan Sachse : Kundenorientierung und die Sprache des Kunden - Konzept, Herausforderungen und erste Ergebnisse (109-120);
Service Engineering für digitale Dienstleistung;
Sibylle Hermann, Walter Ganz: Computer-gestützte Dienstleistungsentwicklung (123-131);
Kyrill Meyer, Michael Thieme, Klaus-Peter Fähnrich: Herausforderungen bei der Entwicklung von Systemdienstleistungen - Der Ansatz des Roundtrip-Engineerings (132-142);
Frieder Swobod : Lifecycle-Management für Produkt-Dienstleistungs-Systeme (143-149);
Arbeit in der Cloud - Weltweit vernetzt, raum- und zeitunabhängig;
Andreas Boes: Arbeit in der Cloud: Dienstleistung in der digitalen Gesellschaft neu denken (153-163);
Martin Eckstein: Flexibles Arbeiten in der Cloud (164-165);
Digitalization of Services - The European Perspective;
Werner Wobbe: Perspektiven grenzüberschreitender Dienstleistungen - Europäisierung durch Digitalisierung? (169-179);
Allan Mayo: The Digitalization of Services: A UK Perspective (180-189);
Jari Kuusisto: Smart Services and Digitalization: Challenges and Opportunities Ahead - The Case of Finland (190-199);
Oliver Röthig, Torben Schenk: Digitalization: The European Trade Union Perspective (200-208);
Crowdsourcing - Neue globale Wertschöpfungskonzepte;
Jan Marco Leimeister, Shkodran Zogaj: Crowdsourcing - Innovatives Wertschöpfungskonzept im Zeitalter der Digitalisierung ( 209-221);
Martin Przewloka: Bessere Produkte durch Crowdsourcing in der Anwendungsentwicklung? (222-229);
Nutzen statt Besitzen - Effektive Nutzungsmodelle durch Digitalisierung;
Kathrin M. Möslein, Claudia Lehmann: Nutzen statt Besitzen: Modelle für effektive Nutzung durch Digitalisierung (233-234);
Stephan Stubner: Digitalisierung und nutzungsbasierte Service-Modelle (235-241);
Thomas Dönnebrink: OuiShare als Ausdrucksform der Collaborative Economy (242-253);
Alexander Gogoll: Nutzen statt Besitzen: Herausforderungen und Chancen durch Digitalisierung in der Industrie (254-256);
Datengetriebene (neue) Dienstleistungen - Neue Wertschöpfungs- und Geschäftsmodelle;
Arnold Picot, Stefan Hopf: Geschäftsmodelle mit Big Data im Dienstleistungsbereich (259-269);
Digitalisierung für die Gesundheit: Große Chancen, mühevoller Alltag!;
Carsten Schultz, Bettina Zippel-Schultz: Making of: Erfolgsfaktoren telemedizinischer Innovationen ( 273-283);
Roland Görlitz, Christof Weinhardt: INSPIRE - Qualität und Produktivität von Gesundheitsdienstleistungen IT-gestützt steigern und gestalten (284-291);
Mitglieder des Tagungsbeirats (292);
Verzeichnis der Autorinnen und Autoren (293-295).Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis bei der Deutschen Nationalbibliothek -
Literaturhinweis
Informatisierung und neue Entwicklungstendenzen von Arbeit (2014)
Zitatform
Boes, Andreas, Tobias Kämpf, Barbara Langes & Thomas Lühr (2014): Informatisierung und neue Entwicklungstendenzen von Arbeit. In: Arbeits- und industriesoziologische Studien, Jg. 7, H. 1, S. 5-23.
Abstract
"Der Aufstieg neuer Informations- und Kommunikationstechnologien verändert Wirtschaft, Gesellschaft und Arbeit grundlegend. Der Aufsatz betrachtet diesen Wandel unter einer informatisierungstheoretischen Perspektive und fasst ihn als Moment der Steigerung geistiger Produktivkraft. Mit dem Aufstieg des Internets entwickelt sich ein Informationsraum, der als sozialer Handlungsraum und Raum der Produktion genutzt wird. Der Produktivkraftsprung führt zu einem Wandel in den Unternehmen und damit zu einem neuen Unternehmenstyp, der - in Abgrenzung zu den klassischen und fordistischen Großunternehmen - als 'Unternehmen 2.n' bestimmt wird. Die Herausbildung dieses neuen Unternehmenstyps wird am Beispiel von IBM illustriert. Abschließend werden drei zentrale Folgen für die Entwicklung von Arbeit umrissen: die zunehmende Bedeutung einer global vernetzten Ökonomie, neue Formen der Industrialisierung, die auch die Kopfarbeit adressieren und schließlich das 'System permanenter Bewährung' als neue Lösung des Transformationsproblems in den Unternehmen, die dem Warencharakter der Arbeitskraft eine neue Schärfe und Kontur verleiht. Diese Entwicklungen werden insgesamt als Momente eines neuen, 'informatisierten Produktionsmodus' begriffen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The second machine age: wie die nächste digitale Revolution unser aller Leben verändern wird (2014)
Zitatform
Brynjolfsson, Erik & Andrew McAfee (2014): The second machine age. Wie die nächste digitale Revolution unser aller Leben verändern wird. Kulmbach: Plassen, 367 S.
Abstract
Computer sind mittlerweile so intelligent geworden, dass die nächste industrielle Revolution unmittelbar bevorsteht. Wer profitiert, wer verliert? (Verlagsangaben)
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Literaturhinweis
The second machine age: work, progress, and prosperity in a time of brilliant technologies (2014)
Zitatform
Brynjolfsson, Erik & Andrew McAfee (2014): The second machine age. Work, progress, and prosperity in a time of brilliant technologies. New York: Norton, 306 S.
Abstract
"In recent years, Google's autonomous cars have logged thousands of miles on American highways and IBM's Watson trounced the best human Jeopardy! players. Digital technologies - with hardware, software, and networks at their core - will in the near future diagnose diseases more accurately than doctors can, apply enormous data sets to transform retailing, and accomplish many tasks once considered uniquely human. In The Second Machine Age MIT's Erik Brynjolfsson and Andrew McAfee - two thinkers at the forefront of their field - reveal the forces driving the reinvention of our lives and our economy. As the full impact of digital technologies is felt, we will realize immense bounty in the form of dazzling personal technology, advanced infrastructure, and near-boundless access to the cultural items that enrich our lives. Amid this bounty will also be wrenching change. Professions of all kinds - from lawyers to truck drivers - will be forever upended. Companies will be forced to transform or die. Recent economic indicators reflect this shift: fewer people are working, and wages are falling even as productivity and profits soar.
Drawing on years of research and up-to-the-minute trends, Brynjolfsson and McAfee identify the best strategies for survival and offer a new path to prosperity. These include revamping education so that it prepares people for the next economy instead of the last one, designing new collaborations that pair brute processing power with human ingenuity, and embracing policies that make sense in a radically transformed landscape." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Zwischen Handlungsspielräumen und eigensinniger Materialität: Subjekte im Umgang mit den Herausforderungen der Internet-Arbeitswelt (2014)
Carstensen, Tanja;Zitatform
Carstensen, Tanja (2014): Zwischen Handlungsspielräumen und eigensinniger Materialität. Subjekte im Umgang mit den Herausforderungen der Internet-Arbeitswelt. In: Arbeits- und industriesoziologische Studien, Jg. 7, H. 1, S. 24-41.
Abstract
"Der Wandel der (Erwerbs-)Arbeit wird in der Arbeits- und Industriesoziologie u.a. mit den Begriffen Entgrenzung, Prekarisierung und Subjektivierung charakterisiert. Für die arbeitenden Subjekte hat dieser Wandel ambivalente Effekte zwischen Autonomiegewinnen und neuen Belastungen. Zusätzlich dazu hat aber auch das Internet wirkmächtig zu grundlegenden Veränderungen der Arbeitsbedingungen geführt, die bei der Analyse des Wandels der (Erwerbs-)Arbeit bisher wenig mitberücksichtigt werden. Dabei stellt das Internet neue und eigene Anforderungen an die Subjekte, macht Setzungen und prägt das Arbeitshandeln. Gleichzeitig agieren die Subjekte im Umgang mit diesen Anforderungen wiederum keinesfalls gleichförmig, sondern eigensinnig und definitionsmächtig. Der vorliegende Artikel untersucht die Wechselwirkungen zwischen diesen Handlungsspielräumen der Subjekte und dem Eigensinn und der Wirkmacht des Internets. Empirische Grundlage sind Ergebnisse aus Interviews und Aufzeichnungen von Internetpraktiken junger Menschen, die in der Internetbranche arbeiten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The impacts of information technology on total factor productivity: a look at externalities and innovations (2014)
Chou, Yen-Chun; Hao-Chun Chuang, Howard; Shao, Benjamin B.M.;Zitatform
Chou, Yen-Chun, Howard Hao-Chun Chuang & Benjamin B.M. Shao (2014): The impacts of information technology on total factor productivity. A look at externalities and innovations. In: International Journal of Production Economics, Jg. 158, S. 290-299. DOI:10.1016/j.ijpe.2014.08.003
Abstract
"The impacts of information technology (IT) on total factor productivity (TFP) are assessed through an integrative framework of IT-induced externalities and IT-leveraged innovations. Based on network externalities and endogenous growth theory, our study aims to reconcile the seeming discrepancy between the recent observed evidence and the prediction by neoclassical growth theory. We argue that computerization has reshaped the competitive landscape into a network economy with IT-induced externalities that benefit not only IT purchasers but also other stakeholders. Moreover, IT is a platform technology that can leverage innovations to enhance the technological level of production process. Consequently, these two factors of IT-induced externalities and IT-leveraged innovations exert positive impacts on TFP, suggesting IT plays a more pivotal role than input consumption and accumulation that neoclassical growth theory assumes for IT. We use panel data from 30 Organization of Economic Cooperation and Development (OECD) countries over the period of 2000 - 2009 to empirically test hypotheses on this IT-TFP link. Implications are drawn from our findings for future research to measure IT?s contributions at the macro level more accurately, and policymakers are urged to cultivate IT?s positive impacts on TFP to help sustain long-term economic growth." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Funktionaler Strukturwandel in der Industrie: Bedeutung produktionsnaher Dienste nimmt zu (2014)
Eickelpasch, Alexander;Zitatform
Eickelpasch, Alexander (2014): Funktionaler Strukturwandel in der Industrie. Bedeutung produktionsnaher Dienste nimmt zu. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 81, H. 33, S. 759-770.
Abstract
"Immer weniger Menschen in Deutschland arbeiten im Industriesektor. Zwischen 1999 und 2013 ist die Zahl der Erwerbstätigen von 7,7 Millionen auf 7,3 Millionen gesunken. Nicht alle Unternehmensbereiche sind jedoch gleichmäßig vom Rückgang betroffen, vielmehr kommt es zu einem funktionalen Strukturwandel innerhalb der Industrie: In der Fertigung geht die Beschäftigung zurück, in den sogenannten produktionsnahen Diensten - also Forschung und Entwicklung (FuE), technische Dienste sowie Leitungs- und Organisationsfunktionen - nimmt sie zu. Besonders stark bauten die exportorientierten Industriebranchen ihren Forschungs- und Entwicklungsbereich aus, aber auch in binnenmarktorientierten Branchen legte FuE deutlich zu. Dass der Beschäftigungsanteil der Fertigung sinkt, heißt aber nicht zwangsläufig, dass dieser Bereich immer unwichtiger wird. Im Gegenteil: Die Ansprüche an die Qualifikation und Fähigkeiten der Arbeitskräfte in der Fertigung sind hoch, in den exportorientierten Branchen ebenso wie in den binnenmarktorientierten. Der Trend zur Tertiarisierung in der Industrie dürfte sich künftig fortsetzen, nicht zuletzt wegen der zunehmenden Digitalisierung von Informationen: Routineaktivitäten werden weiter an Bedeutung verlieren, anspruchsvolle Tätigkeiten - auch in der Fertigung - an Bedeutung gewinnen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The economic impact of digital technologies in Europe (2014)
Zitatform
Evangelista, Rinaldo, Paolo Guerrieri & Valentina Meliciani (2014): The economic impact of digital technologies in Europe. In: Economics of Innovation and New Technology, Jg. 23, H. 7/8, S. 802-824. DOI:10.1080/10438599.2014.918438
Abstract
"This paper analyses the economic impact of digital technologies in Europe distinguishing between different stages/domains of the digitalization process. A set of composite Information and Communication Technologies (ICT) indicators is used for capturing the access to ICTs, the ability to use them and the digital empowerment of individuals in key social and economic domains. We argue that the mere accessibility to ICT facilities is only a pre-condition for moving towards a digitalized society, while the 'level' and the 'quality' in the use of these technologies, as well as the conditions facilitating or hampering digital empowerment, play a much more important role. Several transmission mechanisms from ICT access, usage and digital empowerment to key macro-economic variables (namely labour productivity, gross domestic product per capita, employment growth and the employment rate) are identified. The econometric evidence supports our hypotheses showing that the usage of ICT, and mostly digital empowerment, exert the major economic effects, especially on employment also favouring the inclusion of 'disadvantaged' groups in the labour market. We conclude that digitalization may drive productivity and employment growth and that inclusive policies may effectively contribute to bridge the gap between the most favoured and the disadvantaged parts of the population, thus helping in achieving the 2020 Europe targets." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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