Digitale Arbeitswelt – Chancen und Herausforderungen für Beschäftigte und Arbeitsmarkt
Der digitale Wandel der Arbeitswelt gilt als eine der großen Herausforderungen für Wirtschaft und Gesellschaft. Wie arbeiten wir in Zukunft? Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung und die Nutzung Künstlicher Intelligenz auf Beschäftigung und Arbeitsmarkt? Welche Qualifikationen werden künftig benötigt? Wie verändern sich Tätigkeiten und Berufe? Welche arbeits- und sozialrechtlichen Konsequenzen ergeben sich daraus?
Dieses Themendossier dokumentiert Forschungsergebnisse zum Thema in den verschiedenen Wirtschaftsbereichen und Regionen.
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- Arbeits- und sozialrechtliche Aspekte / digitale soziale Sicherung
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- Besondere Personengruppen
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Literaturhinweis
Robots at work (2015)
Zitatform
Graetz, Georg & Guy Michaels (2015): Robots at work. (CEP discussion paper 1335), London, 53 S.
Abstract
"Despite ubiquitous discussions of robots' potential impact, there is almost no systematic empirical evidence on their economic effects. In this paper we analyze for the first time the economic impact of industrial robots, using new data on a panel of industries in 17 countries from 1993-2007. We find that industrial robots increased both labor productivity and value added. Our panel identification is robust to numerous controls, and we find similar results instrumenting increased robot use with a measure of workers' replaceability by robots, which is based on the tasks prevalent in industries before robots were widely employed. We calculate that the increased use of robots raised countries' average growth rates by about 0.37 percentage points. We also find that robots increased both wages and total factor productivity. While robots had no significant effect on total hours worked, there is some evidence that they reduced the hours of both low-skilled and middle-skilled workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Robots at work (2015)
Zitatform
Graetz, Georg & Guy Michaels (2015): Robots at work. (IZA discussion paper 8938), Bonn, 53 S.
Abstract
"Despite ubiquitous discussions of robots' potential impact, there is almost no systematic empirical evidence on their economic effects. In this paper we analyze for the first time the economic impact of industrial robots, using new data on a panel of industries in 17 countries from 1993-2007. We find that industrial robots increased both labor productivity and value added. Our panel identification is robust to numerous controls, and we find similar results instrumenting increased robot use with a measure of workers' replaceability by robots, which is based on the tasks prevalent in industries before robots were widely employed. We calculate that the increased use of robots raised countries' average growth rates by about 0.37 percentage points. We also find that robots increased both wages and total factor productivity. While robots had no significant effect on total hours worked, there is some evidence that they reduced the hours of both low-skilled and middle-skilled workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Monitoring-Report Wirtschaft digital 2015 (2015)
Graumann, Sabine; Weinzierl, Michael; Zieger, Benedikt; Bertschek, Irene ; Winkler, Victoria; Weber, Tobias; Armbruster, Rebecca; Speich, Anselm; Ohnemus, Jörg; Schulte, Patrick; Rammer, Christian ; Niebel, Thomas;Zitatform
Graumann, Sabine & Irene Bertschek (2015): Monitoring-Report Wirtschaft digital 2015. (Monitoring-Report Wirtschaft digital), Berlin, 158 S.
Abstract
"TNS Infratest untersucht zusammen mit dem ZEW Mannheim im neuen Monitoring-Report Wirtschaft DIGITAL erstmals den Digitalisierungsgrad der gewerblichen Wirtschaft in Deutschland nach Branchen differenziert. Außerdem wird erhoben, welchen Mehrwert die Digitale Wirtschaft für Deutschland schafft und wie sich der Standort im internationalen Vergleich (Standortindex DIGITAL) positioniert.
Zentrale Ergebnisse sind:
Digitalisierung der Wirtschaft
- Der Digitalisierungsgrad der gewerblichen Wirtschaft in Deutschland liegt im Wirtschaftsindex DIGITAL bei 49 von 100 möglichen Punkten.
- Das Digitalisierungstempo bis 2020 ist verhalten. Der Wirtschaftsindex DIGITAL wird bis dahin auf 56 Punkte ansteigen.
- 27% der Unternehmen erwirtschaften mehr als 60 Prozent ihres Umsatzes digital.
Digitale Wirtschaft
- Die Digitale Wirtschaft in Deutschland liegt auf Platz 6 im internationalen Standortindex DIGITAL.
- Bei den IKT-Umsätzen erreicht Deutschland mit einem Anteil von 3,6 Prozent an den weltweiten Umsätzen Platz fünf.
- Mit einem Umsatz von 221 Mrd. EURO und gut einer Million Arbeitnehmern stellt die Digitale Wirtschaft einen bedeutenden Zweig der deutschen Wirtschaft dar.
Die Studie ist vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie beauftragt und Bestandteil des Nationalen IT-Gipfels, der zentralen Plattform für den Austausch zwischen Politik und Digitaler Wirtschaft unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
Kurzfassung -
Literaturhinweis
Industrie 4.0 Management: Kognitive Systeme (2015)
Gronau, Norbert; Overmeyer, Ludger; Thoben, Klaus-Dieter; Ullmann, Georg; Knubben, Elias Maria; Uttendorf, Sarah; Lang, Walter; Hamker, Fred H.; Marinitsch, Waldemar; Grundstein, Sebastian; Pannek, Jürgen; Rohde, Ann-Kathrin; Appenzeller, Sebastian; Rost, Arne; Schon, Claudia; Schubel, Alexander; Schuster, Julia ; Seibold, Zäzilia; Best, Daniela; Stoppe, Jannis; Ghrairi, Zied; Köbler, Jürgen; Lawo, Michael; Hurtz, Albert; Schneider, Markus; Gaissert, Nina; Stolzenburg, Frieder; Furbach, Ulrich; Drechsler, Rolf; Freitag, Michael ; Kirisci, Pierre T.; Ehm, Jens; Dinkelbach, Helge Ülo; Dumstorff, Gerrit;Zitatform
Gronau, Norbert, Ludger Overmeyer, Klaus-Dieter Thoben, Georg Ullmann, Elias Maria Knubben, Sarah Uttendorf, Walter Lang, Fred H. Hamker, Waldemar Marinitsch, Sebastian Grundstein, Jürgen Pannek, Ann-Kathrin Rohde, Sebastian Appenzeller, Arne Rost, Claudia Schon, Alexander Schubel, Julia Schuster, Zäzilia Seibold, Daniela Best, Jannis Stoppe, Zied Ghrairi, Jürgen Köbler, Michael Lawo, Albert Hurtz, Markus Schneider, Nina Gaissert, Frieder Stolzenburg, Ulrich Furbach, Rolf Drechsler, Michael Freitag, Pierre T. Kirisci, Jens Ehm, Helge Ülo Dinkelbach & Gerrit Dumstorff (2015): Industrie 4.0 Management. Kognitive Systeme. In: Industrie 4.0 Management, Jg. 31, H. 1, S. 1-67.
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Literaturhinweis
Intelligente Technik in der beruflichen Pflege: Von den Chancen und Risiken einer Pflege 4.0 (2015)
Gräske, Ute;Zitatform
(2015): Intelligente Technik in der beruflichen Pflege. Von den Chancen und Risiken einer Pflege 4.0. Dortmund, 64 S.
Abstract
"Die neuen Technologien sind aus der modernen Arbeitswelt nicht mehr wegzudenken. In der Industrie gehören Roboter, intelligente Systeme und komplexe Automatisierungskonzepte zum Arbeitsalltag. Auch im Gesundheitswesen hält die Technik vermehrt Einzug. Beispielsweise eröffnet die Telemedizin neue Wege der Kommunikation und Vernetzung zwischen Patientinnen, Patienten und ärztlicher Versorgung.
In der beruflichen Pflege sind die neuen Technologien bisher hingegen wenig verbreitet, obgleich sie als vielversprechende Ansatzpunkte zum Umgang mit den demografischen Herausforderungen gesehen werden. Ist dies lediglich eine Frage der Zeit? Werden Serviceroboter, Sensoren zur Verhaltensanalyse oder Transpondersysteme in Kliniken, stationären Pflegeeinrichtungen und ambulanten Diensten bald häufiger zu finden sein? Welchen Einfluss wird dies auf die Arbeit der Pflegenden, auf ihr Selbstverständnis und ihr Berufsbild haben, aber auch auf ihre Belastungen, ihre Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz?
Für Pflegende können technische Unterstützungsmöglichkeiten dazu beitragen, berufstypische Belastungen zu verringern. Mit den neuen Technologien einer 'Pflege 4.0' sind jedoch auch Risiken, Vorbehalte und zahlreiche Fragen verbunden, die von Anfang an mitgedacht bzw. beantwortet werden müssen.
Die vorliegende Broschüre ist ein Schritt in diese Richtung. Sie beleuchtet die technischen Entwicklungen aus dem Blickwinkel der beruflichen Pflege. Erkenntnisse aus unterschiedlichen Fachrichtungen sind darin genauso enthalten wie praktische Erfahrungen aus Anwendungsprojekten und Pflegeeinrichtungen.
Kern der Broschüre sind die Beiträge von Referentinnen und Referenten, welche im November 2014 zu einem 'Wissenstag Pflege und Technik - Chancen und Risiken' zusammen kamen. Diese werden um Betrachtungen aus dem Blickwinkel 'gesund pflegen' ergänzt." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Zur Digitalisierung der Arbeitswelt: globale Trends - europäische und österreichische Entwicklungen (2015)
Haberfellner, Regina;Zitatform
Haberfellner, Regina (2015): Zur Digitalisierung der Arbeitswelt. Globale Trends - europäische und österreichische Entwicklungen. (AMS report 112), Wien, 111 S.
Abstract
"Dieser Bericht, der im Auftrag der Abteilung Arbeitsmarktforschung und Berufsinformation des AMS Österreich von der Soll & Haberfellner Unternehmens- und Projektberatung in den Jahren 2014/2015 realisiert wurde, wendet sich insbesondere an Menschen, die in der Berufsorientierung und Berufsberatung tätig sind, aber natürlich auch an all jene, die Entwicklungen am Arbeitsmarkt aus grundsätzlichem Interesse heraus verfolgen. Folgende Ziele sind mit diesem Berichtsband verbunden, er soll:
- den LeserInnen einen Überblick hinsichtlich des aktuellen Standes der technologischen Entwicklungen und hinsichtlich der Prognosen zu zukünftigen Trends bieten;
- unterschiedliche Positionen zu den Prognosen aufzeigen;
- die Bedeutung der digitalen Wirtschaft im Rahmen der EU-2020-Ziele darlegen;
- einen Überblick über die Entwicklung und Struktur der Beschäftigung im Kernbereich dieser neuen Entwicklungen - nämlich im IKT-Sektor - bieten;
- einen Einblick über die Wirkungsmechanismen des Digital Divide und zur Bedeutung der digitalen Skills bieten;
- neue Formen der Arbeitsorganisation, insbesondere durch Crowdsourcing, aufzeigen sowie
- den strukturellen Wandel und neue Geschäftsmodelle darstellen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Diffusion neuer Technologien - Veränderungen von Arbeitsaufgaben und Qualifikationsanforderungen im produzierenden Gewerbe: eine deskriptive Analyse zur Technologiedauerbeobachtung (2015)
Zitatform
Hackel, Monika, Ulrich Blötz & Magret Reymers (2015): Diffusion neuer Technologien - Veränderungen von Arbeitsaufgaben und Qualifikationsanforderungen im produzierenden Gewerbe. Eine deskriptive Analyse zur Technologiedauerbeobachtung. (Berichte zur beruflichen Bildung), Gütersloh: Bertelsmann, 201 S.
Abstract
"Das Diskussionspapier präsentiert die Ergebnisse des Forschungsprojekts Diffusion neuer Technologien, durchgeführt vom Bundesinstitut für Berufliche Bildung (BIBB). Die Autoren beschreiben die theoretische Grundlagen und ihr empirisches Vorgehen. In exemplarische Analysen zu den Diffusionsprozessen auf Facharbeiterebene untersuchen sie die Folgen der Innovationsverbreitung und -tiefe in verschiedenen Technikfeldern. Dabei beachten sie besonders die Gestaltung von Arbeitsabläufen und Qualifikationsanforderungen und geben Empfehlungen für die Technikdauerbeobachtung. Grundlage ihrer Analyse sind 76 Beispiele aus den Themenfeldern Leichtbau, Energiewende, Biotechnologie, Laserbearbeitung sowie Informations- und Kommunikationstechnik." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Hier finden Sie den Abschlussbericht zum Projekt -
Literaturhinweis
Diffusion neuer Technologien: Veränderungen von Arbeitsaufgaben und Qualifikationsanforderungen im produzierenden Gewerbe (DifTech). Abschlussbericht (2015)
Hackel, Monika; Bertram, Bärbel; Blötz, Ulrich; Reymers, Magret; Tutschner, Herbert; Wasiljew, Elke;Zitatform
Hackel, Monika, Bärbel Bertram, Ulrich Blötz, Magret Reymers, Herbert Tutschner & Elke Wasiljew (2015): Diffusion neuer Technologien. Veränderungen von Arbeitsaufgaben und Qualifikationsanforderungen im produzierenden Gewerbe (DifTech). Abschlussbericht. Bonn, 135 S.
Abstract
"Das Forschungsprojekt untersucht exemplarisch und vergleichend Qualifikationsveränderungen auf der Facharbeiterebene, welche durch den Diffusionsprozess unterschiedlicher Technologien hervorgerufen werden. Hieraus werden methodische Empfehlungen und Indikatoren für die Technologiedauerbeobachtung mit qualitativen Methoden abgeleitet. In den Themenfeldern Leichtbau, Energiewende, Biotechnologie, Laserbearbeitung sowie Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) werden unterschiedliche Technologien auf der Grundlage der Tätigkeitstheorie nach Engeström analysiert. Dabei werden einerseits Aussagen zu konkreten Veränderungsbedarfen in unterschiedlichen Berufsfeldern getroffen, andererseits werden aus einem übergreifenden Vergleich der insgesamt 76 Datensätze auch verallgemeinerbare Ergebnisse zur Veränderung der Facharbeit in automatisierten Produktionsprozessen, zum Innovationstransfer in die berufliche Bildung und zum Einfluss der Arbeitsorganisation auf Qualifizierungsbedarfe abgeleitet. In Bezug auf die Technologiebeobachtung mit berufspädagogischem Fokus werden Empfehlungen für die Dauerbeobachtungsaufgaben des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) gegeben und ggf. notwendige ergänzende quantitative Untersuchungen sowie Untersuchungen mit stärkerem Berufsbezug aufgezeigt. Daneben wird die Zusammenarbeit und systematische Verknüpfung der Technologiedauerbeobachtungsaktivitäten von Sozialpartnern, berufspädagogischen Lehrstühlen und der Technologieförderung des Bundes angemahnt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Industriebeschäftigung im Wandel: Arbeiter, Angestellte und ihre Arbeitsbedingungen (2015)
Zitatform
Haipeter, Thomas & Christine Slomka (2015): Industriebeschäftigung im Wandel. Arbeiter, Angestellte und ihre Arbeitsbedingungen. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 730), Berlin, 17 S.
Abstract
"- In der Industrie findet ein kontinuierlicher Prozess der internen Tertiarisierung statt. Die Zahl der Angestellten ist inzwischen ebenso hoch wie die der Arbeiter. Der Frauenanteil unter den Angestellten stagniert allerdings.
- Das Niveau der prekären Beschäftigungsformen wie Befristungen, Minijobs oder Leiharbeit ist bei den Angestellten weit niedriger als bei den Arbeitern.
- Zugleich weisen Angestellte im Durchschnitt höhere Qualifikationen, einen höheren betrieblichen Status und höhere Einkommen auf.
- Dennoch sind die Arbeitsbedingungen widersprüchlich. Wichtigste Anzeichen dafür sind lange Arbeitszeiten, wachsende Arbeitsintensität und Klagen über schlechte Aufstiegschancen. Zugleich empfinden viele Angestellte ihre Arbeitsplätze als sicher.
- Zu den Gewerkschaften bleiben die Angestellten stärker auf Distanz, auch wenn ihr Organisationsgrad schwächer gesunken ist als derjenige der Arbeiter. Dafür ist ihr Anteil an aktiven Betriebsratsmitgliedern inzwischen höher als bei den Arbeitern." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Technical change and the un/troubling of gendered ageing in healthcare work (2015)
Zitatform
Halford, Susan, Natalia Kukarenko, Ann Therese Lotherington & Aud Obstfelder (2015): Technical change and the un/troubling of gendered ageing in healthcare work. In: Gender, Work and Organization, Jg. 22, H. 5, S. 495-509. DOI:10.1111/gwao.12087
Abstract
"Whilst recent years have seen increasing pressure to extend the participation of older people in the labour market, it is clear that there remain significant challenges in achieving this and that these take specifically gendered forms. This paper explores if and how these might be shaped in intra-action with the rapid pace of technological change linked to the pervasive spread of digital technologies in the workplace. We take our theoretical lead from critical gerontology, feminist accounts of inter-sectionality and Science & Technology Studies, which together insist on an anti-essentialist and performative account of gendered ageing that focuses on everyday practices and the conditions that shape these in particular spaces, places and times. Our empirical focus is on healthcare work, where we find that gendered ageing appears in more or less troubled relations to the increasingly technological practices of medicine and nursing. We conclude with a discussion exploring the implications of our theoretical perspective and empirical findings." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
IT-Berufe und IT-Kompetenzen in der Industrie 4.0 (2015)
Zitatform
Hall, Anja, Tobias Maier, Robert Helmrich & Gerd Zika (2015): IT-Berufe und IT-Kompetenzen in der Industrie 4.0. (Fachbeiträge im Internet), Bonn, 34 S.
Abstract
"Die Digitalisierung der Wirtschaft wird fortschreiten. Das BIBB-IAB-Szenario zeigt, dass IT-Kenntnisse und -Fertigkeiten, vor allem IT-Berufe zukünftig verstärkt nachgefragt werden. Diese Studie soll dazu beitragen, diese Kernkompetenz für die digitale Wirtschaft und die Erwerbssituation besser verorten zu können. Auch geht die Studie der Frage nach, ob der quantitative Bedarf an IT-Kompetenzen am Arbeitsmarkt gedeckt werden kann, gerade unter den Annahmen einer zunehmenden Digitalisierung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Bewältigung von Stress in einer vernetzten Arbeitswelt: Befunde aus der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung (2015)
Hammermann, Andrea; Stettes, Oliver;Zitatform
Hammermann, Andrea & Oliver Stettes (2015): Bewältigung von Stress in einer vernetzten Arbeitswelt. Befunde aus der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung. In: IW-Trends, Jg. 42, H. 2, S. 113-135. DOI:10.2373/1864-810X.15-02-07
Abstract
"Jeder zweite Beschäftigte erlebt hierzulande häufig starken Termin- und Leistungsdruck. Auf digitalen Arbeitsplätzen, an denen mit dem Internet und vernetzt mit Kollegen und Geschäftspartnern gearbeitet wird, sind es sogar sechs von zehn. Grund zur Sorge, die Digitalisierung würde verstärkt gesundheitliche Risiken bergen, besteht allerdings wenig, wie eine Analyse auf Basis der BIBB/ BAuA-Erwerbstätigenbefragung zeigt. Beschäftigte empfinden Anforderungen wie Termin- und Leistungsdruck nicht zwingend als belastend. Insbesondere Personen, die vernetzt und mit dem Internet arbeiten, haben größere Handlungsspielräume, erleben mehr soziale Unterstützung und erfahren mehr Anerkennung - drei Faktoren, die den Umgang mit unterschiedlichen psychischen Anforderungen am Arbeitsplatz unterstützen können. So lässt sich lediglich bei 4 Prozent aller Beschäftigten in Deutschland ein erhöhtes Belastungsrisiko ausmachen, weil bei einer vernetzten, internetbasierten Tätigkeit eine Dys-Balance zwischen starkem Termin- und Leistungsdruck und fehlenden Handlungsspielräumen besteht. Dagegen sind rund 95 Prozent der Arbeitnehmer auf Internetarbeitsplätzen mit ihrem Job zufrieden, wenn sie ihre Arbeit eigenständig planen können. Handlungsbedarf beim gesetzlichen Arbeitsschutz lässt sich aus der Befragung nicht ableiten. Eine effektive und effiziente Personalarbeit sollte aber im Blick haben, wie die Beschäftigten die Bedingungen an ihrem Arbeitsplatz erleben und bewerten. Die Digitalisierung der Arbeitswelt bietet hier mehr Chancen als Risiken." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Fachkräftesicherung im Zeichen der Digitalisierung: empirische Evidenz auf Basis des IW-Personalpanels 2014. Gutachten (2015)
Hammermann, Andrea; Stettes, Oliver;Zitatform
Hammermann, Andrea & Oliver Stettes (2015): Fachkräftesicherung im Zeichen der Digitalisierung. Empirische Evidenz auf Basis des IW-Personalpanels 2014. Gutachten. Köln, 82 S.
Abstract
"Knapp ein Drittel der Unternehmen in Deutschland beschäftigt sich intensiv mit dem Thema Digitalisierung und ist sich der großen Bedeutung des Internets für seine Geschäftsaktivitäten bewusst. Dies gilt im gleichen Umfang auch für kleine und mittlere Unternehmen. Die Befunde anderer Studien, die im Zusammenhang mit dem Einsatz von Industrierobotern oder der Befassung mit dem Thema Industrie 4.0 einen Größenbias feststellen, bestätigen sich bei einem breiteren Verständnis des digitalen Wandels nicht.
Der Digitalisierungsgrad von Unternehmen steht hingegen in einem signifikanten Zusammenhang mit dem Anteil hochqualifizierter Mitarbeiter, dem Anteil der Personen, die an einem Internetarbeitsplatz ihre Aufgaben erfüllen und der Altersverteilung in der Belegschaft. Digital ausgerichtete Unternehmen sind innovativer und vor allem unter den unternehmensnahen Dienstleistern zu finden.
Die Ergebnisse dieser Studie legen nahe, dass aus der fortschreitenden Digitalisierung der Wirtschaft für die kleinen und mittleren Unternehmen keine anderen Handlungsnotwendigkeiten und Anforderungen erwachsen als großen Betrieben. Dies gilt gleichermaßen für die Fragen,
- ob der digitale Wandel Anpassungsbedarf in der schulischen und akademischen Bildung, in der beruflichen Qualifizierung und bei der Förderung der Veränderungsbereitschaft von Mitarbeitern und Führungskräften erzeugt,
- welche Kompetenzen in Zukunft Beschäftigte aufweisen sollten und
- mit welchen personalpolitischen Instrumenten die Unternehmen heute ihre Belegschaften auf eine digitale Arbeitswelt vorbereiten" (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Beschäftigungseffekte der Digitalisierung: erste Eindrücke aus dem IW-Personalpanel (2015)
Hammermann, Andrea; Stettes, Oliver;Zitatform
Hammermann, Andrea & Oliver Stettes (2015): Beschäftigungseffekte der Digitalisierung. Erste Eindrücke aus dem IW-Personalpanel. In: IW-Trends, Jg. 42, H. 3, S. 1-94.
Abstract
"Die Sorge, dass der technische Fortschritt und der Strukturwandel Arbeitsplätze vernichten, ist nicht neu. Obwohl die Vergangenheit lehrt, dass gesamtwirtschaftlich die Beschäftigungseffekte positiv ausfallen, erzielen gegenwärtig Prognosen eine große öffentliche Aufmerksamkeit, die das Rationalisierungspotenzial der Digitalisierung herausstellen. Erste Auswertungen mit dem IW-Personalpanel signalisieren jedoch, dass hierzulande auf absehbare Zeit keine negativen Beschäftigungseffekte zu erwarten sind. Rund ein Drittel der bereits stark digital ausgerichteten Unternehmen plant in kurzer Frist eine Aufstockung des Personalbestands. Dagegen will nur jeder zehnte digitale Vorreiterbetrieb Beschäftigung abbauen. Auch bei nicht digitalisierten Unternehmen steht häufiger die Vergrößerung der Belegschaft auf der Agenda. Auf mittlere bis lange Sicht dominieren ebenfalls Expansionspläne, von denen vor allem Fachkräfte mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung und Hochqualifizierte profitieren werden. Der Digitalisierungsgrad der Unternehmen spielt dabei aber keine besondere Rolle. Die ersten Eindrücke legen nahe, dass die Digitalisierung lediglich den Höherqualifizierungstrend vorantreibt, der ohnehin seit Jahren auf dem Arbeitsmarkt zu beobachten ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Technikeinsatz in der Altenpflege: Potenziale und Probleme in empirischer Perspektive (2015)
Hielscher, Volker; Kirchen-Peters, Sabine; Nock, Lukas;Zitatform
Hielscher, Volker, Lukas Nock & Sabine Kirchen-Peters (2015): Technikeinsatz in der Altenpflege. Potenziale und Probleme in empirischer Perspektive. (Forschung aus der Hans-Böckler-Stiftung 178), Baden-Baden: Nomos, 166 S.
Abstract
"Die Bewältigung von Pflegebedürftigkeit stellt nach einhelliger Auffassung eine große gesellschaftliche Gegenwartsfrage dar. Angesichts wachsender Pflegebedarfe und knapper Personalressourcen verheißen technische Innovationen eine Steigerung der Effizienz und Effektivität in der Pflege. Ein forcierter Technikeinsatz soll sowohl die Lebensqualität der Pflegebedürftigen verbessern als auch die Arbeit der Fachkräfte erleichtern - so die Versprechen der Produktentwickler. Diese Studie zeigt, dass die technischen Potenziale vor allem an betriebliche und personale Voraussetzungen gebunden sind; und sie fragt dabei erstmals nach den Effekten der Techniknutzung auf die Arbeitsorganisation der Einrichtungen und das professionelle Handeln der Pflegekräfte. Dazu wurden vier exemplarische Technikanwendungen - die EDV-Dokumentation, der Hebelifter, die Personenortung und die außerklinische Intensivpflege - in der ambulanten und stationären Altenpflege empirisch untersucht. Ohne voreingenommene Skepsis oder gutgläubigen Technikoptimismus reflektiert dieses Buch nüchtern und anschaulich die Potenziale, aber auch die Probleme des Technikeinsatzes im Arbeitsalltag der Pflege.
Der vorliegende Bericht dokumentiert die Ergebnisse eines Forschungsprojektes, das unter dem Titel 'Technologisierung der Pflegearbeit? Bestandsaufnahme und arbeitspolitische Herausforderungen' die Effekte eines verstärkten Einsatzes von Technik für die Arbeit der Pflegekräfte in stationären Einrichtungen und Pflegediensten untersucht hat. Die Studie wurde von Dezember 2012 bis März 2015 am Institut für Sozialforschung und Sozialwirtschaft (iso) in Saarbrücken durchgeführt." (Verlagsangaben, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis bei der Deutschen Nationalbibliothek -
Literaturhinweis
Digitalisierung von Industriearbeit: Forschungsstand und Entwicklungsperspektiven. Zwischenbericht des Forschungsprojektes Social Manufacturing and Logistics (SoMaLI) (2015)
Hirsch-Kreinsen, Hartmut; Mättig, Benedikt; Dregger, Johannes; Kirks, Thomas; Prof. Dr. Hompel, Michael ten; Ittermann, Peter ; Niehaus, Jonathan;Zitatform
Hirsch-Kreinsen, Hartmut, Peter Ittermann, Jonathan Niehaus, Michael ten Prof. Dr. Hompel, Johannes Dregger, Benedikt Mättig & Thomas Kirks (2015): Digitalisierung von Industriearbeit. Forschungsstand und Entwicklungsperspektiven. Zwischenbericht des Forschungsprojektes Social Manufacturing and Logistics (SoMaLI). Dortmund, 25 S.
Abstract
"Im vorliegenden Beitrag werden generelle Trendbestimmungen und erste Forschungsergebnisse zu den Konsequenzen der Industrie 4.0 für Arbeit und Qualifikation zusammengefasst. Konzeptionell wird dabei von der Industrie 4.0 als sozio-technisches System ausgegangen: Die Analyse und Gestaltung des Zusammenspiels der neuen Technologie mit den dadurch induzierten personellen und organisatorischen Veränderungen erfordert grundsätzlich den Blick auf das Gesamtsystem der Produktion und den hier wirksamen Interdependenzen. So können sowohl die Entwicklungspotenziale als auch die Konsequenzen der weitreichenden Prozessinnovation Industrie 4.0 angemessen erfasst und hinreichend untersucht werden. Davon ausgehend werden in der Aufarbeitung des derzeitigen Forschungsstandes vielfältige und widersprüchliche Entwicklungspfade von industrieller Arbeit und Organisation identifiziert. Welche konkreten Veränderungen sich tatsächlich ergeben, ist in der Konsequenz von dem realisierten Automatisierungskonzept und der tatsächlichen Reichweite der Systemgestaltung abhängig. In diesem Sinne sind Industrie 4.0-Systeme gestaltbar und setzen ein konkretes Leitbild zukünftiger Arbeit und Organisation in der industriellen Produktion voraus. Erste Konturen dieses Leitbildes werden am Ende dieses Zwischenberichtes nachgezeichnet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Digitalisierung von Arbeit: Folgen, Grenzen und Perspektiven (2015)
Hirsch-Kreinsen, Hartmut;Zitatform
Hirsch-Kreinsen, Hartmut (2015): Digitalisierung von Arbeit. Folgen, Grenzen und Perspektiven. (Technische Universität Dortmund, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät. Soziologische Arbeitspapiere 43), Dortmund, 34 S.
Abstract
"Gegenstand des vorliegenden Beitrages ist die Frage nach dem Wandel von Arbeit im Kontext der absehbar schnellen Verbreitung digitaler Technologien. Dabei steht vor allem die industrielle Entwicklung im Fokus, die in Deutschland unter dem Label Industrie 4.0 diskutiert wird. In dieser Diskussion wird davon ausgegangen, dass gegenwärtig ein ausgesprochener technologischer Entwicklungsschub mit geradezu disruptiven sozialen und ökonomischen Folgen stattfinde. Dieses Thema wird in mehreren Argumentationsschritten behandelt: Erstens wird die aktuelle, sehr technologiezentrierte Debatte zusammengefasst, zweitens wird die laufende Diskussion über die Digitalisierung von Arbeit resümiert, drittens wird nach der anzunehmenden Reichweite, den Widersprüchen sowie Grenzen der Digitalisierung von Arbeit gefragt und viertens werden die Perspektiven der weiteren Entwicklung thematisiert. Es wird gezeigt, dass mit einem uneindeutigen Wandel von Arbeit zu rechnen ist und die digitalen Technologien die Heterogenität der Arbeitslandschaft vertiefen werden. Die Argumentation basiert im Wesentlichen auf einer Literaturauswertung, die durch einige eigene empirische Evidenzen ergänzt wird. Methodisch hat der Beitrag daher explorativen Charakter, er zielt auf eine systematische Analyse des Gegenstandsbereichs und die Generierung Hypothesen für die weitere Forschung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeit der Zukunft: Möglichkeiten nutzen - Grenzen setzen (2015)
Hoffmann, Reiner; Bogedan, Claudia;Zitatform
Hoffmann, Reiner & Claudia Bogedan (Hrsg.) (2015): Arbeit der Zukunft. Möglichkeiten nutzen - Grenzen setzen. Frankfurt am Main: Campus-Verl., 520 S.
Abstract
"Wirtschaft und die Arbeit verändern sich heutzutage rasant: Technologische Umbrüche folgen immer schneller aufeinander, Dienstleistungen werden in globalem Maßstab erbracht, prekäre Beschäftigungsformen und psychische Belastungen nehmen zu. Neue Lebensentwürfe stellen den 'klassischen Arbeitstag' in Frage. Konflikte brechen auf: um den Wert der Arbeit, um gerechte Bezahlung, um die Entgrenzung von Arbeit und Leben.
Dieses Buch analysiert aktuelle Entwicklungen auf nationaler und internationaler Ebene, nennt Handlungsfelder und Lösungsansätze für Politik, Gewerkschaften und Arbeitgeber. Im Spannungsfeld der neuen Wirtschafts- und Arbeitsbedingungen zeigt es programmatisch auf, wie Leitlinien für Gute Arbeit entwickelt werden können - für eine 'Arbeit der Zukunft'." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Die flexible Führungskraft: Strategien in einer grenzenlosen Arbeitswelt (2015)
Hofmann, Josephine; Bonnet, Petra; Wienken, Valerie; Schmidt, Carsten;Zitatform
Hofmann, Josephine, Petra Bonnet, Carsten Schmidt & Valerie Wienken (2015): Die flexible Führungskraft. Strategien in einer grenzenlosen Arbeitswelt. Gütersloh: Bertelsmann Stiftung, 78 S.
Abstract
"Die betriebliche Praxis zeigt, dass flexible Arbeitsformen auf dem Vormarsch sind. Mitarbeiter arbeiten vermehrt mobil, von zu Hause aus, an anderen Standorten oder interagieren in global vernetzten Teams. Die Argumente, die für derartige Flexibilität sprechen, sind klar: Die Beschäftigten können Privat- und Berufsleben besser vereinbaren, während die Unternehmen durch eine intensivere Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern profitieren und die Möglichkeit erlangen, schneller auf betriebliche Erfordernisse zu reagieren.
Auf der anderen Seite müssen sich die Unternehmen mit der Frage auseinandersetzen, für welche Mitarbeiter und in welchem Umfang diese Arbeitskonzepte unter den jeweiligen unternehmensindividuellen Voraussetzungen geeignet sind und welche Risiken sie mit sich bringen. Gerade die Auswahl von Mitarbeitern - und die zugrunde liegenden Kriterien - sind dabei häufig kritischer Verhandlungsgegenstand zwischen Betriebsräten und Unternehmensleitung, ebenso wie das Ausmaß und der Anspruch auf Flexibilisierung. Doch gerade die mittlere Führungsebene steht flexiblen Arbeitsformen oftmals skeptisch gegenüber, weil ihr unklar ist, wie sie der individuellen Führungsverantwortung für ihre Mitarbeiter in Zukunft gerecht werden kann, wenn der direkte tägliche Kontakt fehlt.
Das Augenmerk dieser Studie liegt daher explizit auf den Veränderungen, die 'grenzenlose Arbeitswelten' für Führungskräfte mit sich bringen. Auf der Basis der Befragung von 2.500 Führungskräften und 40 Tiefeninterviews wird gezeigt, wie sich der Führungsalltag in einer flexiblen Arbeitswelt selbst gestaltet, wie Flexibilisierung tatsächlich gelebt wird und was deren Realisierung für die Führungskräfte bedeutet; dabei geht es nicht zuletzt auch darum, wie die Führungsverantwortlichen die Wirkungen flexibler Arbeitsformen einschätzen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Arbeiten in der Industrie 4.0: Trendbestimmungen und arbeitspolitische Handlungsfelder (2015)
Zitatform
Ittermann, Peter, Jonathan Niehaus & Hartmut Hirsch-Kreinsen (2015): Arbeiten in der Industrie 4.0. Trendbestimmungen und arbeitspolitische Handlungsfelder. Düsseldorf, 45 S.
Abstract
"Die vorliegende Expertise richtet sich auf die Frage nach dem Wandel von Industriearbeit unter den Bedingungen der Digitalisierung der industriellen Produktion. Hierbei stehen die neuen Entwicklungstendenzen im Zentrum, die seit einigen Jahren unter dem Label 'Industrie 4.0' thematisiert werden und die sich als neue Modelle der Produktionsautomatisierung durch die Verknüpfung virtueller Datenebenen und realer Produktionsabläufe fassen lassen. Es ist davon auszugehen, dass Industrie-4.0-Systeme im Fall ihrer breiten Durchsetzung die bisherigen industriellen Arbeitswelten nachhaltig verändern und erhebliche Anforderungen an Beschäftigte und Mitbestimmungsträger stellen werden. Aus diesem Grund sollen in dieser Expertise laufende Forschungs- und Unternehmensaktivitäten bilanziert werden, um erste Erkenntnisse zum möglichen Wandel von Arbeit in der Industrie 4.0 abzuleiten. Im Ergebnis verweist die Durchsicht der vorliegenden Studien auf zahlreiche Trendbestimmungen und Entwicklungsszenarien, dabei aber auch auf unterschiedliche Sichtweisen, Widersprüchlichkeiten und bislang unbeantwortete Fragen." (Textauszug, IAB-Doku)
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