Niedriglohnarbeitsmarkt
Der Ausbau des Niedriglohnsektors sollte Ende der 1990er Jahre die hohe Arbeitslosigkeit reduzieren. Als Niedriglohn gilt ein Arbeitsentgelt, das trotz Vollzeitbeschäftigung keine angemessene Existenzsicherung gewährleistet – die OECD definiert den ihn als einen Bruttolohn, der unterhalb von zwei Dritteln des nationalen Medianbruttolohns aller Vollzeitbeschäftigten liegt. Betroffen von Niedriglöhnen sind überdurchschnittlich häufig Personen ohne beruflichen Abschluss, jüngere Erwerbstätige und Frauen.
Bietet der Niedriglohnsektor eine Chance zum Einstieg in den Arbeitsmarkt oder ist er eine Sackgasse? Das IAB-Themendossier erschließt Informationen zum Forschungsstand.
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Literaturhinweis
Qualifizierung An- und Ungelernter: am Bedarf der Unternehmen ansetzen (2007)
Dause, Dominique; Hilger, Annelies;Zitatform
Dause, Dominique & Annelies Hilger (2007): Qualifizierung An- und Ungelernter. Am Bedarf der Unternehmen ansetzen. In: Jugend, Beruf, Gesellschaft, Jg. 58, H. 2, S. 162-170.
Abstract
In den letzten Jahren wurden im Rahmen einer vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) betreuten Modellversuchsreihe zusammen mit Unternehmen, Bildungsdienstleistern und weiteren Akteuren beruflicher Bildung verschiedene Ansätze zur 'Berufsbegleitenden Nachqualifizierung von jungen Erwachsenen' entwickelt und erprobt. Der Beitrag beschreibt die Bedarfe und Anforderungen an Qualifizierungsmodelle der Unternehmen, stellt erfolgserprobte Konzepte vor und zeigt auf, wie strategische Netzwerk- und Öffentlichkeitsarbeit Unternehmen bei der Planung und Umsetzung des Kompetenzerwerbs ihrer An- und Ungelernten unterstützen kann, um Betrieben einen leichten Einstieg in eine bedarfsgerechte Qualifizierung auch für ihre gering qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu ermöglichen. Als positives Beispiel wird die betriebsnahe Nachqualifizierung eines mittelständischen Unternehmens, das Motoren produziert, vorgestellt. (IAB)
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Literaturhinweis
Stärkere Arbeitsanreize im Niedriglohnbereich (2007)
Zitatform
Dietz, Martin & Ulrich Walwei (2007): Stärkere Arbeitsanreize im Niedriglohnbereich. In: Gesundheits- und Sozialpolitik, Jg. 61, H. 5/6, S. 10-18.
Abstract
"Die Beschäftigungssituation wettbewerbsschwacher Arbeitnehmer ist hierzulande nach wie vor ungünstig. Deutschland weist im internationalen Vergleich einen relativ hohen Anteil von Langzeitarbeitslosen an allen Arbeitslosen auf und Geringqualifizierte sind in besonders starkem Maße von Erwerbslosigkeit betroffen. Daher ist zu diskutieren, wie die Chancen wettbewerbsschwacher Arbeitnehmer zum Einstieg in den Arbeitsmarkt und zum Verbleib in Beschäftigung durch stärkere Arbeitsanreize im Niedriglohnbereich nachhaltig verbessert werden können. Der Beitrag analysiert zunächst das zu lösende Problem und zeigt dann die Möglichkeiten und Grenzen von Lösungswegen auf, die zuletzt auch politisch vermehrt in den Fokus gekommen sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Statt Abqualifizierung: Kompetenzentwicklung: Konzepte und betriebliche Erfahrungen bei geringqualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (2007)
Dworschak, Bernd; Fritsch, Andreas; Zehrt, Peter; Witzgall, Elmar;Zitatform
Dworschak, Bernd, Andreas Fritsch, Elmar Witzgall & Peter Zehrt (2007): Statt Abqualifizierung: Kompetenzentwicklung. Konzepte und betriebliche Erfahrungen bei geringqualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. (QUEM-Materialien 78), Berlin, 129 S.
Abstract
In den Jahren 2005 und 2006 beteiligten sich fünf Industriebetriebe und zwei Dienstleistungsunternehmen am Projekt 'Betriebliche Kompetenzentwicklung für Geringqualifizierte'. Diese Betriebe wurden in zwei Samples, je eines für die alten und die neuen Bundesländer aufgeteilt. Der Bericht umfasst die Ergebnisse der Begleitforschung und wurde von den wissenschaftlichen Begleitern gemeinsam und sampleübergreifend erstellt. Das Projekt stand unter der Zielsetzung, Betriebe (insbesondere deren Personalabteilungen) darin zu unterstützen, für besondere Problemstellungen bzw. Zielgruppen neue Formen der Kompetenzentwicklung zu erproben und, nach Bewertung ihrer Potentiale, diese nachhaltig weiter zu praktizieren. Im Falle der Zielgruppe Geringqualifizierte sollte die betriebliche Kompetenz- und Lernkulturentwicklung vor allem der Weiterbeschäftigungsfähigkeit der Mitarbeiter, aber auch der Sicherung von sozialer Innovationsfähigkeit im Betrieb zu Gute kommen. Mit dem aus der Arbeitsmarktforschung übernommenen Adjektiv 'geringqualifiziert' werden alle Personen ohne abgeschlossene Berufsausbildung und ohne Hochschulabschluss charakterisiert. Der Bericht stellt fest, dass wegen der großen Heterogenität der Zielgruppe, bei der die Faktoren Lebens- und Erwerbsalter sowie Muttersprache ebenfalls eine Rolle spielen dürften, pauschale Angaben zu Lern- und Leistungsvoraussetzungen nicht getroffen werden können. In einzelnen Kapiteln werden die Thematik und das Aktionsfeld der Projekte aus teilweise unterschiedlichen Perspektiven betrachtet und aufgearbeitet. Der vorangestellte Versuch eines gemeinsamen Resümees fasst die Ergebnisse unter folgenden Leitthemen zusammen: a) Kompetenz und Kompetenzentwicklung, b) Lernen und Kompetenzentwicklung, c) Individuelle und kollektive Kompetenzentwicklung und d) Kompetenzentwicklung und Lernkultur. (IAB)
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Literaturhinweis
Sind niedrigqualifizierte Beschäftigte im Freistaat Sachsen die Verlierer im Globalisierungsprozess? (2007)
Engelmann, Sabine;Zitatform
Engelmann, Sabine (2007): Sind niedrigqualifizierte Beschäftigte im Freistaat Sachsen die Verlierer im Globalisierungsprozess? In: T. Steinrücken & S. Jaenichen (Hrsg.) (2007): Wirtschaftspolitik und wirtschaftliche Entwicklung : Analysen unter besonderer Berücksichtigung ostdeutscher Regionen, S. 99-108.
Abstract
"Deutschlands Wirtschaft ist durch ein sehr hohes Exportvolumen und niedriges Wirtschaftswachstum gekennzeichnet. Steigende Arbeitslosenquoten und die Verlagerung industrieller Arbeitsplätze in Niedriglohnländer sind seit langem beobachtbar. Diese Entwicklungen sind keinesfalls unabhängig voneinander. Unter dem Schlagwort 'Basarökonomie' werden diese Phänomene zusammengefasst. Im Detail wird darunter die Verringerung der Fertigungstiefe der deutschen Industrie zugunsten des Auslandes verstanden. Arbeitsintensive Teile der Wertschöpfungsketten werden in ausländische Niederlassungen verlagert (Offshoring) oder bei ausländischen Zulieferern gekauft (Outsourcing). Können die Löhne darauf nicht flexibel genug reagieren, folgt steigende Arbeitslosigkeit in den Niedriglohnsektoren. Es stellt sich die Frage, ob dieses Phänomen auch für Sachsen zutrifft. Ist die Wirtschaft genauso betroffen wie in den Alten Bundesländern? Die Studie untersucht dies für Sachsen und erklärt die beobachteten Tendenzen ökonomisch. Es soll dabei Antwort gegeben werden, inwieweit Sachsens Unternehmen die Kostenvorteile aus Produktionsverlagerungen ins Ausland nutzen und welche Folgen dies für den sächsischen Arbeitsmarkt hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Reformen im Niedriglohnsektor: eine integrierte CGE-Mikrosimulationsstudie der Arbeitsangebots- und Beschäftigungseffekte (2007)
Zitatform
Franz, Wolfgang, Nicole Gürtzgen, Stefanie Schubert & Markus Clauss (2007): Reformen im Niedriglohnsektor. Eine integrierte CGE-Mikrosimulationsstudie der Arbeitsangebots- und Beschäftigungseffekte. (ZEW discussion paper 2007-085), Mannheim, 36 S.
Abstract
"Ziel dieses Beitrags ist die Quantifizierung der mit der Einführung des Arbeitslosengeldes II verbundenen Arbeitsangebots- und Beschäftigungseffekte. Zusätzlich wird ein Reformszenario simuliert, welches die Anreizstruktur im Niedriglohnbereich verbessern soll. Methodisch wird ein Mikrosimulationsmodell mit einem allgemeinen Gleichgewichtsmodell kombiniert. Dieses Vorgehen vereint die Vorteile der Mikrosimulation durch die detaillierte Berücksichtigung der Haushalte auf Basis der Daten des Sozioökonomischen Panels mit den Vorteilen eines allgemeinen Gleichgewichtsmodells. So werden neben den Erstrundeneffekten auch Rückkopplungseffekte aufgrund von Preisänderungen mit eingeschlossen. Für die Hartz IV-Reform lässt sich auf Basis der Simulationsergebnisse ein geringfügiger Beschäftigungsgewinn in Höhe von 45.000 Personen quantifizieren. Demgegenüber errechnet sich für das alternative Szenario, welches eine Absenkung der Regelsätze sowie der Transferentzugsquote vorsieht, ein Beschäftigungsgewinn von 190.000 Personen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Marginal employment and the demand for heterogeneous labour: empirical evidence from a multi-factor labour demand model for Germany (2007)
Zitatform
Freier, Ronny & Viktor Steiner (2007): Marginal employment and the demand for heterogeneous labour. Empirical evidence from a multi-factor labour demand model for Germany. (DIW-Diskussionspapiere 662), Berlin, 30 S.
Abstract
"We develop a structural multi-factor labour demand model which distinguishes between eight labour categories including non-standard types of employment such as marginal employment. The model is estimated for both the number of workers and total working hours using a new panel data set. For unskilled and skilled workers in full-time employment, we find labour demand elasticities similar to previous estimates for the west German economy. Our new estimates of own-wage elasticities for marginal employment range between -.4 (number of male workers in west Germany) to -1 (working hours for women). We illustrate the implications of these estimates by simulating the likely labour demand effects of the recent increase of employers' social security contributions (SSC) on marginal employment in Germany." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Wider die Arbeitslosigkeit der beruflich Geringqualifizierten: Entwurf eines Kombilohn-Verfahrens für den Niedriglohnsektor (2007)
Zitatform
Fuest, Clemens, Joachim Mitschke, Andreas Peichl & Thilo Schaefer (2007): Wider die Arbeitslosigkeit der beruflich Geringqualifizierten. Entwurf eines Kombilohn-Verfahrens für den Niedriglohnsektor. (FiFo-CPE discussion papers 07-01), Köln, 26 S.
Abstract
"Die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit gehört zu den wichtigsten wirtschaftspolitischen Herausforderungen. Von dieser Arbeitslosigkeit sind gering qualifizierte Arbeitnehmer in besonderer Weise betroffen. Ziel des von uns entwickelnden Kombilohn-Verfahrens für den Niedriglohnsektor ist es, beruflich geringqualifizierten Arbeitnehmern den Arbeitsplatz zu erhalten und denjenigen, die bereits arbeitslos sind oder am Anfang ihres Berufslebens keine Arbeit finden, zu einem Arbeitsplatz im ersten, regulären Arbeitsmarkt zu verhelfen. Auf der Basis von Mikrosimulationsrechnungen quantifizieren wir die Effekte unterschiedlicher Ausgestaltungsmöglichkeiten unseres Reformvorschlags im Hinblick auf die Kosten-, Arbeitsangebots- und Verteilungswirkungen und zeigen, dass beschäftigungssteigernde Varianten unter bestimmten Bedingungen aufkommensneutral zu finanzieren sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Potenziale aktivieren, Arbeit schaffen! Neue Wege durch Teilqualifizierung! (2007)
Galiläer, Lutz; Wende, Ralf; Severing, Eckart; Stier, Burchard;Zitatform
Galiläer, Lutz, Eckart Severing, Burchard Stier & Ralf Wende (2007): Potenziale aktivieren, Arbeit schaffen! Neue Wege durch Teilqualifizierung! München, 136 S.
Abstract
"Eine Strategie, die die Verbesserung der Arbeitsmarktchancen von wettbewerbsschwächeren Arbeitnehmern zum Ziel hat, muss an den folgenden Punkten ansetzen: Beseitigung von Hemmnissen bei der Schaffung von Arbeitsplätzen für Geringqualifizierte, Überwindung von Hemmnissen bei der Vermittlung der Arbeitslosen, Verbesserung des gesellschaftlichen Ansehen von Arbeitsplätzen mit geringeren Anforderungen, zielgerichtete Vorbereitung von Geringqualifizierten und Langzeitarbeitslosen auf konkrete Tätigkeiten im ersten Arbeitsmarkt und Entwicklung und Vermittlung von allgemeinen und tätigkeitsspezifischen Qualifikationsbündeln. Die vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. hat in Zusammenarbeit mit dem Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) ein Konzept entwickelt, das Geringqualifizierte in Arbeit bringt; nicht durch Lohnsubventionen an den Arbeitgeber, sondern durch gezielte Qualifizierung der Arbeitslosen. Zielgruppe ist die wachsende Zahl Geringqualifizierter und Langzeitarbeitsloser, deren 'angebotene' Arbeitsleistung nicht den 'nachgefragten' Anforderungen der Wirtschaft entspricht. Anhand von modularisierten und zertifizierten Teilqualifikationen werden Arbeitsuchende gezielt auf einfache Tätigkeit im ersten Arbeitsmarkt vorbereitet. Die Zertifizierung erfolgt durch die bayerischen Arbeitgeberverbände. Nur auf diese Weise lassen sich Erkennbarkeit und Verlässlichkeit der Kompetenzen von Bewerbern für Arbeitsplätze mit geringeren Anforderungen erreichen. Auf diese Weise wird auch dem wachsenden Fachkräftemangel im Bereich der Facharbeit begegnet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Verdrängt und vergessen? Geringqualifizierte auf dem Arbeitsmarkt (2007)
Gauselmann, Andrea; Wiekert, Ingo; Winge, Susanne;Zitatform
Gauselmann, Andrea, Ingo Wiekert & Susanne Winge (2007): Verdrängt und vergessen? Geringqualifizierte auf dem Arbeitsmarkt. In: Wirtschaft im Wandel, Jg. 13, H. 1, S. 28-33.
Abstract
"Der Beitrag soll die aktuelle wirtschafts- und arbeitsmarktpolitische Debatte ergänzen durch den Blick auf einen bisher wenig beachteten Aspekt zur Verbesserung von Beschäftigungschancen - den der nicht formellen Qualifikationsmerkmale, also z. B. Berufserfahrung und personenbezogene Fähigkeiten und Kenntnisse. Betrachtet wird die Gruppe der Un- und Geringqualifizierten, da deren Lage am Arbeitsmarkt besonders prekär ist. Die Arbeitslosigkeit in dieser Gruppe ist seit Jahren hoch, und ihre Beschäftigungschancen sind schlecht. Als theoretischer Erklärungsansatz für die Stellung der Un- und Geringqualifizierten am Arbeitsmarkt wird das sozioökonomische Vacancy-Competition-Modell von Sörensen herangezogen. Vor dem Hintergrund dieses Modells läßt sich die Situation der Un- und Geringqualifizierten am Arbeitsmarkt dadurch erklären, daß sie einem härteren Wettbewerb um Arbeitsplätze ausgesetzt sind und daß bei einem Überangebot an qualifizierten Arbeitskräften ein Verdrängungsmechanismus zu ihren Ungunsten entstehen kann. Eine Verbesserung der Beschäftigungschancen Un- und Geringqualifizierter ergibt sich vor allem dadurch, daß aufgrund des Bedeutungsverlustes des Normalarbeitsverhältnisses auch die formale Ausbildung an Bedeutung verliert - aus Qualifikationsprofilen werden zunehmend Berufsprofile. Mit dieser Erweiterung des Anforderungsprofils ist der Möglichkeitsspielraum bei der Personalrekrutierung auch im unteren Qualifikationssegment erweitert worden. Soft skills wie Berufserfahrung, Beschäftigungsfähigkeit und soziale Fähigkeiten werden immer wichtigere Auswahlkriterien auf dem Arbeitsmarkt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Lousy and lovely jobs: The rising polarization of work in Britain (2007)
Zitatform
Goos, Maarten & Alan Manning (2007): Lousy and lovely jobs: The rising polarization of work in Britain. In: The Review of Economics and Statistics, Jg. 89, H. 1, S. 118-133. DOI:10.1162/rest.89.1.118
Abstract
"This paper shows that the United Kingdom since 1975 has exhibited a pattern of job polarization with rises in employment shares in the highest- and lowest-wage occupations. This is not entirely consistent with the idea of skill-biased technical change as a hypothesis about the impact of technology on the labor market. We argue that the 'routinization' hypothesis recently proposed by Autor, Levy, and Murnane (2003) is a better explanation of job polarization, though other factors may also be important. We show that job polarization can explain one-third of the rise in the log(50/10) wage differential and one-half of the rise in the log(90/50)." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Eine Bestandsaufnahme: Niedriglohnbeschäftigung in Deutschland (2007)
Grün, Carola; Rhein, Thomas;Zitatform
Grün, Carola & Thomas Rhein (2007): Eine Bestandsaufnahme: Niedriglohnbeschäftigung in Deutschland. In: IAB-Forum H. 1, S. 8-12.
Abstract
Nach nationalen und internationalen Analysen gilt ein Lohn als Niedriglohn, der weniger als zwei Drittel des mittleren Lohns (Medianlohns) aller Beschäftigten beträgt. Maßgebend für die Einordnung ist der effektiv gezahlte Brutto-Lohn, nicht der Tariflohn. Auf dieser Basis unternimmt der Beitrag eine Bestandsaufnahme des Niedriglohnsektors in der Bundesrepublik Deutschland und analysiert darüber hinaus unter dem Stichwort 'Niedriglohnarmut' die Lebenssituation der Betroffenen. Demnach liegt der Anteil der Niedriglohnbeschäftigten an allen Vollzeitbeschäftigten im Jahre 2005 bei gut 18 Prozent. Die am stärksten betroffenen Personenkreise sind: Frauen, in Ostdeutschland Beschäftigte, Jugendliche bzw. junge Erwachsene, Personen ohne abgeschlossene Berufsausbildung, Beschäftigte in Kleinbetrieben sowie Personen mit nicht-deutscher Staatsangehörigkeit. Niedriglohnjobs konzentrieren sich auf bestimmte Branchen und Berufe mit Schwerpunkt im Dienstleistungssektor (Hotel- und Gaststättengewerbe, Einzelhandel, personenbezogene Dienstleistungen). Obwohl niedriger Lohn 'nicht zwangsläufig auch Armut bedeutet', müsste zur Vermeidung eines erhöhten Armutsrisikos der Niedriglohnbereich zu einer echten Brücke in den ersten Arbeitsmarkt werden. Ein Vergleich mit Großbritannien zeigt, dass die Niedriglohnbeschäftigung sowohl was die Größe des Niedriglohnsektors als auch was die Verteilung der Löhne unterhalb der Niedriglohnschwelle angeht, in beiden Ländern nahezu das gleiche Niveau erreicht hat. (IAB)
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Perspectives of workers with low qualifications in Germany under the pressures of globalization and technical progress (2007)
Hagemann, Harald; Rukwid, Ralf;Zitatform
Hagemann, Harald & Ralf Rukwid (2007): Perspectives of workers with low qualifications in Germany under the pressures of globalization and technical progress. (Hohenheimer Diskussionsbeiträge 291/2007), Stuttgart, 31 S.
Abstract
"This paper gives a detailed analysis of the perspectives of workers with low qualifications in Germany under the twofold pressures of globalization and technological change. First, alternative explanations for the skill-bias in the development of labour demand are discussed, with particular emphasis on the 'trade versus technology' debate. The consequences of the demand shift away from low-skilled labour in Germany are examined in a detailed empirical analysis of the development of (un)employment problems differentiated for qualification groups. Compared to other advanced economies, Germany shows a higher unemployment rate among less-qualified workers which is generally associated with a lack of flexibility in the German wage structure. However, an analysis of German, U.S. and British wage data based on the Cross National Equivalent File (CNEF) does not confirm the assumption of a simple monocausal relationship between wage disparity and the intensity of group-specific unemployment. Finally, some political approaches for an improvement of the job prospects of less-qualified persons in Germany are outlined briefly and evaluated against the background of the empirical results." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The role of temporary help employment in low-wage worker advancement (2007)
Heinrich, Caroly J.; Troske, Kenneth R.; Mueser, Peter R.;Zitatform
Heinrich, Caroly J., Peter R. Mueser & Kenneth R. Troske (2007): The role of temporary help employment in low-wage worker advancement. (NBER working paper 13520), Cambridge, Mass., 48 S. DOI:10.3386/w13520
Abstract
"We examine the effects of temporary help service employment on later earnings and employment for individuals participating in three federal programs providing supportive services to those facing employment difficulties. The programs include Temporary Assistance for Needy Families, whose participants are seriously disadvantaged; a job training program with a highly heterogeneous population of participants; and employment exchange services, whose participants consist of Unemployment Insurance claimants and individuals seeking assistant in obtaining employment. We undertake our analyses for two periods: the late 1990s, a time of very strong economic growth, and shortly after 2000, a time of relative stagnation. Our results suggest that temporary help service firms may facilitate quicker access to jobs for those seeking employment assistance and impart substantial benefits as transitional employment, especially for individuals whose alternatives are severely limited. Those who do not move out of temporary help jobs, however, face substantially poorer prospects, and we observe that nonwhites are more likely than whites to remain in THS positions in the two years following program participation. Our results are robust to program and time period." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Frauen in "einfachen" Tätigkeiten (2007)
Hieming, Bettina; Jaehrling, Karen ; Rubery, Jill ; Grimshaw, Damian ; Stupnytskyy, Oleksandr; Weinkopf, Claudia ; Kalina, Thorsten; Schimron, Nirit;Zitatform
Hieming, Bettina, Karen Jaehrling, Thorsten Kalina, Claudia Weinkopf, Damian Grimshaw, Jill Rubery, Nirit Schimron & Oleksandr Stupnytskyy (2007): Frauen in "einfachen" Tätigkeiten. Brüssel, 97 S.
Abstract
"Die Studie 'Frauen in 'einfachen' Tätigkeiten' bezieht sich auf drei Länder: die Tschechische Republik, Deutschland and Großbritannien. In Teil 1 geben wir einführend einen Überblick zur Frauenbeschäftigung in den drei Ländern sowie die Rolle der Teilzeitarbeit und ausgewählte Elemente der institutionellen Rahmenbedingungen. In Teil 2 stehen die Charakteristika der Arbeitsplätze im Vordergrund, die die in den meisten Fällen steigende Erwerbsneigung von Frauen absorbieren und es wird analysiert, welche Tätigkeiten und Branchen für die Frauenerwerbstätigkeit besonders wichtig sind. Insbesondere wird untersucht, in welchem Ausmaß ausgewählte Tätigkeiten Beschäftigungswachstum aufweisen und inwieweit dies (gering qualifizierten) Frauen Beschäftigungschancen eröffnet. In Teil 3 wird die Qualität der Arbeitsplätze genauer unter die Lupe genommen. In Teil 4 identifizieren wir mögliche Ansatzpunkte für Maßnahmen, die auf eine Erhöhung der sozialen Wertschätzung und der Qualität von 'einfachen' Arbeitsplätzen für Frauen abzielen, und beschreiben 13 Beispiele guter Praxis aus den drei Ländern. Abschließend werden in Teil 5 aufbauend auf den Ergebnissen unserer Analysen Schlussfolgerungen und Empfehlungen gegeben, die sich auf Entlohnung, industrielle Beziehungen, Qualifizierung, Arbeitszeitflexibilität und Work-Life Balance sowie das gesellschaftlich Ansehen und die Arbeitsmarktpolitik beziehen. Insgesamt sprechen unsere Ergebnisse dafür, dass der Blick nicht alleine auf eine quantitative Ausweitung von Einfacharbeit gerichtet werden darf. Vielmehr muss das gesamte Qualifikationsspektrum in den Blick genommen und der Qualität der Beschäftigung mehr Beachtung geschenkt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Ausgewählte Möglichkeiten zum Abbau der Arbeitslosigkeit von gering qualifizierten Arbeitskräften in Deutschland unter besonderer Berücksichtigung der "Hartz"-Gesetze und der subjektiven Wahrnehmung von Betroffenen (2007)
Hinz, Silke K. B.;Zitatform
Hinz, Silke K. B. (2007): Ausgewählte Möglichkeiten zum Abbau der Arbeitslosigkeit von gering qualifizierten Arbeitskräften in Deutschland unter besonderer Berücksichtigung der "Hartz"-Gesetze und der subjektiven Wahrnehmung von Betroffenen. Tönning u.a.: Der Andere Verlag, 400 S.
Abstract
Die Autorin geht davon aus, dass es vordringliches Ziel deutscher Arbeitsmarktpolitik sein muss, die Sockelarbeitslosigkeit und die Verfestigung von Arbeitslosigkeit zu durchbrechen. Entsprechend dieser Hauptproblematik untersucht die Arbeit Ansatzmöglichkeiten zur Verringerung der Arbeitslosigkeit von gering qualifizierten Arbeitskräften. Dabei wird von der These ausgegangen, dass die subjektive Wahrnehmung von Arbeitslosigkeit eine wichtige Voraussetzung für eine den Bedürfnissen des Arbeitsmarktes angepasste Handlungsweise zur Verringerung der Arbeitslosigkeit ist. Unter dieser Zielsetzung werden das subjektive Empfinden der Arbeitslosigkeit, die Höhe des Arbeitslosengelds II, die Gründe der Arbeitslosigkeit sowie die Art und Weise der Suche nach einem neuen Arbeitsplatz thematisiert. Am Schluss der Arbeit stehen aus der wissenschaftlichen Analyse der bisherigen Erfahrungen herausgearbeitete Handlungsempfehlungen. Diese umfassen: 1. Änderung der bestehenden Regelungen der Minijobs (Verringerung der Aufspaltung sozialversicherungspflichtiger Beschäftigungen in Minijobs; nicht im Nebenerwerb; Beschränkung auf einen festgelegten Prozentsatz pro Arbeitgeber); 2. Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns in Höhe von 1.400 bis 1.500 Euro brutto pro Monat für alle in Deutschland tätigen Arbeitnehmer; 3. Arbeitszeitverkürzung und Abbau von Überstunden; 4. Einführung eines 'Arbeitsanteile-Siegels'; 5. stärkere Berücksichtigung der Arbeitsnachfrageseite zum Abbau des Defizits an Beschäftigungsmöglichkeiten. (IAB)
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Do wage subsidies increase employment in subsidized firms? (2007)
Kangasharju, Aki;Zitatform
Kangasharju, Aki (2007): Do wage subsidies increase employment in subsidized firms? In: Economica, Jg. 74, H. 293, S. 51-67. DOI:10.1111/j.1468-0335.2006.00525.x
Abstract
"This paper examines whether subsidized jobs have contributed to employment in subsidized firms or have merely substituted for non-subsidized ones. The data-set is an unbalanced panel of some 31,000 firms that are followed annually between 1995 and 2002. The analysis is based on difference-in-differences, which is adjusted by regression and matching methods. The results indicate that wage subsidies stimulate employment, and that the magnitude of the effect is as aimed. I also found that subsidies have no sizeable effects on non-subsidized firms of the industry or the geographical area in question." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Die Bildungsungleichheit des Erwerbsverhaltens von Frauen mit Kindern: Westdeutschland im Vergleich zwischen 1976 und 2004 (2007)
Zitatform
Kreyenfeld, Michaela, Dirk Konietzka & Sebastian Böhm (2007): Die Bildungsungleichheit des Erwerbsverhaltens von Frauen mit Kindern. Westdeutschland im Vergleich zwischen 1976 und 2004. In: Zeitschrift für Soziologie, Jg. 36, H. 6, S. 434-452. DOI:10.1515/zfsoz-2007-0603
Abstract
"Der kontinuierliche Anstieg der Erwerbsbeteiligung von Frauen in Westdeutschland seit den 1960er Jahren verdeckt eine erhebliche Vielfalt des Wandels der Erwerbmuster in verschiedenen Teilgruppen der Frauen. Wir untersuchen die Ungleichheit der Vollzeit- und Teilzeiterwerbstätigkeit zwischen hoch und gering qualifizierten Müttern. Die empirischen Analysen auf der Basis der Scientific-Use-Files der Mikrozensen der Jahre 1976 bis 2004 zeigen einen Anstieg der Anteile Teilzeit und marginal beschäftigter Frauen und zugleich einen Rückgang der Anteile Vollzeit erwerbstätiger Frauen mit Kindern. Gering qualifizierte Mütter weisen einen überproportional starken Rückgang der Vollzeiterwerbsbeteiligung auf, weshalb die Ungleichheit des Erwerbsverhaltens von Müttern nach dem Ausbildungsniveau zugenommen hat. Das 'Dual-Earner-Modell' der Familie hat sich in Westdeutschland zunehmend selektiv unter hoch qualifizierten Frauen sowie doppelt hoch qualifizierten Paaren etabliert. Die wahrscheinlichen Folgen sind eine Konzentration von ökonomischen Ressourcen und eine vergrößerte soziale Ungleichheit zwischen Haushalten und Familien." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Is it fair to 'make work pay'? (2007)
Zitatform
Luttens, Roland Iwan & Erwin Ooghe (2007): Is it fair to 'make work pay'? In: Economica, Jg. 74, H. 296, S. 599-626. DOI:10.1111/j.1468-0335.2006.00566.x
Abstract
"We present a new fair allocation, coined a 'Pareto-efficient and Shared Resources Equivalent' allocation, which compensates for different productive skills, but not for different tastes for working. We illustrate the optimal second-best allocation in a discrete Stiglitz economy. The question of whether we should have regressive or progressive taxes for low earners crucially depends on whether the low-skilled have a strictly positive skill or zero skill. Our Simulation results suggest that 'making work pay' policies can be optimal, according to our fairness criterion, but only in the unreasonable case in which all the unemployed are never willing to work." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Does the minimum wage cause inefficient rationing? (2007)
Luttmer, Erzo F.P.;Zitatform
Luttmer, Erzo F.P. (2007): Does the minimum wage cause inefficient rationing? In: The B.E. Journal of Economic Analysis and Policy, Jg. 7, H. 1, S. 1-42. DOI:10.2202/1935-1682.1768
Abstract
"By not allowing wages to clear the labor market, the minimum wage could cause workers with low reservation wages to be rationed out while equally skilled workers with higher reservation wages are employed. This paper exploits overlapping CPS panels to more precisely identify those most affected by the minimum wage, a group I refer to as the 'unskilled.' I test for inefficient rationing by examining whether the reservation wages of employed unskilled workers in states where the 1990-1991 federal minimum wage increase had the largest impact rose relative to reservation wages of unskilled workers in other states. I find that proxies for reservation wages of unskilled workers in high-impact states did not rise relative to reservation wages in other states, suggesting that the increase in the minimum wage did not cause jobs to be allocated less efficiently. However, even if rationing is efficient, the minimum wage can still entail other efficiency costs (e.g., from employment reductions)." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
À chaque marché du travail ses propres modes de recherche d'emploi (2007)
Marchal, Emmanuelle; Remillon, Delphine;Zitatform
Marchal, Emmanuelle & Delphine Remillon (2007): À chaque marché du travail ses propres modes de recherche d'emploi. (Centre d'Etudes de l'Emploi. Document de travail 90), Noisy-le-Grand, 28 S.
Abstract
"This paper analyses the job search and job finding behaviours of unemployed workers aged between 40 and 60 years. We show that each segment of the labour market (i.e. unskilled, professional and internal labour markets) has its own specific job search methods and uses of intermediaries. Moreover, we consider a more dynamic analysis by studying the evolutions of job search strategies of older workers as a consequence of the difficulties they face at the end of their career." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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