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Dossier

Atypische Beschäftigung

Der deutsche Arbeitsmarkt wird zunehmend heterogener. Teilzeitbeschäftigung und Minijobs boomen. Ebenso haben befristete Beschäftigung und Leiharbeit an Bedeutung gewonnen und die Verbreitung von Flächentarifverträgen ist rückläufig. Diese atypischen Erwerbsformen geben Unternehmen mehr Flexibilität.
Was sind die Konsequenzen der zunehmenden Bedeutung atypischer Beschäftigungsformen für Erwerbstätige, Arbeitslose und Betriebe? Welche Bedeutung haben sie für die sozialen Sicherungssysteme, das Beschäftigungsniveau und die Durchlässigkeit des Arbeitsmarktes? Die IAB-Themendossier bietet Informationen zum Forschungsstand.

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im Aspekt "Beschäftigungsformen"
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    Gesetz zur Förderung ganzjähriger Beschäftigung (20.02.2006)

    Arbeitnehmerkammer Bremen

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    Das Angebot der Arbeitnehmerkammer Bremen in der Rubrik Sozialpolitik enthält den Gesetzentwurf, Stellungnahmen von Verbänden und Sachverständigen sowie das Plenarprotokoll der 1. Lesung.

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    Saison-Kurzarbeitergeld: Warmer Regen bei Frost (02.02.2006)

    Institut der deutschen Wirtschaft Köln

    Beschreibung

    iwd-Beitag in Nr. 5 vom 02.02.2006: Das Arbeitsministerium plant eine neue Sozialleistung: das Saison-Kurzarbeitergeld. Danach sollen alle Arbeitnehmer – und nicht nur wie bisher Bauarbeiter – vom Arbeitsamt Geld bekommen, wenn Väterchen Frost zum Müßiggang zwingt.

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    Evaluation "Haushaltsnahe Dienstleistungen" (Die Alltagsengel) (01.02.2006)

    Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung
    Werding, Martin, Dr.
    Quelle: Projektinformation des Ifo-Instituts

    Beschreibung

    Innerhalb des Projekts "Haushaltsnahe Dienstleistungen“, welches die Randstad GmbH & Co. KG im Auftrag der Stadt Wiesbaden in den Jahren 2006 und 2007 durchführt, werden von der Kommunalen Arbeitsverwaltung der Stadt Wiesbaden (KommAV) und der Randstad GmbH & Co. KG ausgewählte Langzeitarbeitslose nach Durchlauf eines zweiwöchigen Berufsorientierungstrainings über einen Zeitraum von vier Wochen durch einen externen Bildungsträger für eine Beschäftigung in privaten Haushalten geschult. Nach erfolgreichem Abschluss dieser Schulung bekommen die Langzeitarbeitslosen einen auf 12 Monate befristeten Arbeitsvertrag bei der Randstad GmbH & Co. KG und werden dann von dieser - mit finanzieller Förderung durch die Stadt Wiesbaden - zu marktgerechten Stundenverrechnungssätzen in diverse haushaltsnahe Dienstleistungen überlassen. Das ifo Institut für Wirtschaftsforschung hat sich in diesem Zusammenhang vertraglich dazu verpflichtet, in Zusammenarbeit mit den oben genannten Parteien für die Randstadstiftung eine wirtschaftswissenschaftliche Evaluierung des beschriebenen Projekts "Die Alltagsengel“ durchzuführen. Methoden: Die Evaluation der Fördermaßnahme soll auf einem Kontrollgruppen-Ansatz basieren, wobei die Kontrollgruppe, bestehend aus nicht in ähnlicher Weise geförderten Langzeitarbeitslosen, mit Hilfe geeigneter ökonometrischer Verfahren, die dem Stand der einschlägigen Forschung entsprechen, rekonstruiert werden muss. Im Rahmen datenschutzrechtlicher Bestimmungen sollen vorhandene Daten zu sozioökonomischen Charakteristika der Projekt-Teilnehmer und anderer, durch die Stadt Wiesbaden betreuter Langzeitarbeitsloser, genutzt werden.

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    Engineering-Dienstleistungen in der Automobilindustrie: Verbreitung, Kooperationsformen und arbeitspolitische Konsequenzen (01.02.2006)

    Universität Dortmund, Lehrstuhl Wirtschafts- und Industriesoziologie
    Hirsch-Kreinsen, Hartmut, Prof. Dr.
    Quelle: Projektinformation der Hans-Böckler-Stiftung

    Beschreibung

    Angesichts sich ausdifferenzierender Unternehmens- und Industriestrukturen ging das Projekt am Beispiel von Entwicklungsdienstleistungen in der Automobilindustrie der Fragestellung nach, inwieweit die traditionellen Institutionen und Verfahren der industriellen Beziehungen in Deutschland auch in Zukunft noch in der Lage sein werden, die Interessen der Arbeitnehmer wirkungsvoll zu vertreten.>> Dem Projekttitel entsprechend wurden drei Fragezusammenhänge verfolgt: Erstens wurde die Verbreitung und Bedeutung von Engineering-Dienstleistungen genauer betrachtet. Zweitens wurde der Frage nachgegangen, wie sich die Kooperationsbeziehung zwischen Automobilunternehmen und Entwicklungsdienstleistern gestaltet. Der Schwerpunkt der Untersuchung lag drittens auf der Frage nach den arbeitspolitischen Konsequenzen des zunehmenden Engineering-Outsourcing. In diesem Zusammenhang wurden unter anderem die Mitbestimmungssituation in Automobil- und Engineering-Unternehmen betrachtet sowie die Situation der Gewerkschaft im Engineering-Bereich.>> Darstellung der Ergebnisse:>> - Die zunehmende Verbreitung von Engineering-Outsourcing wird in engem Zusammenhang mit der Shareholder Value-Orientierung gesehen.>> - Bezüglich der Kooperation zwischen Automobil- und Engineering-Unternehmen kristallisierte sich die vertragliche Gestaltung der Beziehung (Werkvertrag oder Arbeitnehmerüberlassung) als zentraler Aspekt heraus.>> - In den vielen kleinen Engineering-Unternehmen existiert in der Regel kein Betriebsrat. Der Gedanke an einen Betriebsrat kommt erst dann ins Spiel, wenn sich als Folge des Unternehmenswachstums ein gewisser "Problemstau" aufbaut.>> - Die Betriebsratsarbeit in den Automobilunternehmen wird v.a. durch den zunehmenden Einsatz von Arbeitnehmerüberlassung unübersichtlicher und komplexer: Konstellationen innerhalb der Belegschaft ändern sich, Verhandlungsgegenstände werden dynamisiert.>> - Die Situation der Gewerkschaft ist geprägt von ihrem sehr niedrigen Organi

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    Befristete Beschäftigung in Österreich (25.01.2006)

    Ausländer.at

    Beschreibung

    Hinweise von Ausländer.at zum Recht der Saisonarbeit in Österreich.

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    Themen: Saisonarbeit (25.01.2006)

    Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt

    Beschreibung

    Informationen der IG BAU.

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    Teilzeit – Alles, was Recht ist (23.01.2006)

    Bundesministerium für Arbeit und Soziales

    Beschreibung

    Ratgeber des Bundesarbeitsministeriums über rechtliche Rahmenbedingungen für Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Aktualisierte Neuauflage August 2006

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    Was ist gute Arbeit? Anforderungen an den Berufseinstieg aus der Sicht der jungen Generation (01.01.2006)

    Internationales Institut für empirische Sozialökonomie
    Kistler, Ernst, Prof. Dr.

    Beschreibung

    Es gibt eine Vielfalt von Anzeichen dafür, dass die Berufseinstiege junger Menschen in den letzten Jahrzehnten schwieriger und für einen steigenden Anteil der Betroffenen auch prekärer geworden sind. Die vorliegende Empirie dazu ist aber sehr heterogen und auch nicht widerspruchsfrei. Die Palette der einschlägigen Debatten reicht von den Schwierigkeiten von Ausbildungsabsolventen "an der zweiten Schwelle" bis zur umstrittenen Frage, ob es, vor allem bei Hochschulabsolventen, eine "Generation Praktikum" gibt.>> Im Rahmen des Projekts reanalysiert das Internationale Institut für Empirische Sozialökonomie, INIFES gGmbH in Stadtbergen die BAuA/INQA-Erhebung "Was ist gute Arbeit?"(Der Bericht zu dieser 2004 durchgeführten großen Repräsentativerhebung unter Erwerbstätigen ist als Band 19 der INQA-Schriftenreihe erschienen (ISBN 3-86509-544-5)) unter dieser spezifischen Themenstellung. Ergänzend dazu werden>> - weitere vorliegende Datenquellen (z. B. Sozioökonomisches Panel, Mikrozensus, IAB-Betriebspanel) sekundäranalytisch einbezogen und>> - eine zusätzliche repräsentative telefonische Befragung von 18- bis 35-Jährigen, die ihre Ausbildung, ihr Studium bereits abgeschlossen haben, ausgewertet. Die Befragung wird von TNS Infratest Sozialforschung, München durchgeführt.>> In der Primärerhebung wie in den Sekundäranalysen geht es um eine detaillierte Untersuchung der Verbreitung und Entwicklung der Beschäftigungsverhältnisse vor dem/beim Berufseinstieg. Analysiert werden Mehrfachbetroffenheiten mit atypischer Beschäftigung sowie Motive und speziell die Inhalte, Formalia und Folgen atypischer Beschäftigung. Die erlebte Arbeitsqualität und die Bewertung der Wege des Berufseinstiegs aus erwerbsbiographischer Perspektive, z. B. hinsichtlich Kompetenzerwerb, Berufschancen etc., werden einbezogen. Veröffentlichungen: Fuchs, Tatjana ; Ebert, Andreas (2008): Was ist gute Arbeit? Anforderungen an den Berufseinstieg aus Sicht der jungen Generation. Ergebnisse einer repr

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    Die Flexibilisierung europäischer Arbeitsmärkte: Verbreitung und Konsequenzen atypischer Beschäftigung (01.01.2006)

    Universität Mannheim, Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung
    Giesecke, Johannes, Dr.
    Quelle: Projektinformation des MZES

    Beschreibung

    Im Rahmen dieses Projekts soll ein möglichst umfassender Blick auf den Verbreitungsgrad sowie die Folgen so genannter "atypischer" oder "flexibler" Beschäftigungsverhältnisse in europäischen Arbeitsmärkten geworfen werden. Im Mittelpunkt des Interesses stehen dabei die drei quantitativ bedeutsamsten Formen atypischer Beschäftigung in Europa: die Teilzeitbeschäftigung, die Zeitarbeit sowie die befristete Beschäftigung. Für diese Beschäftigungsformen soll untersucht werden, welche Auswirkungen sie auf Ausmaß und Struktur sozialer Ungleichheit haben können. Dazu sind sekundäranalytische Auswertungen bereits existierender Datenbestände geplant, die es erlauben, neben einem zeitlichen Vergleich des Anteils atypischer Beschäftigung am gesamten Beschäftigungsvolumen auch deren Effekte auf wichtige Indikatoren sozialer Ungleichheit wie z.B. das Arbeitseinkommen oder die Stabilität der Erwerbskarriere zu untersuchen. Die komparative Perspektive des Projekts ermöglicht es dabei, die spezifische Wirkung unterschiedlicher institutioneller sowie struktureller Rahmenbedingungen von Arbeitsmärkten zu berücksichtigen, wodurch ein breiterer Blickwinkel auf die Relation zwischen Arbeitsmarktflexibilisierung und Veränderungen im System sozialer Ungleichheit eröffnet wird. Geographischer Raum: Westeuropa Methoden: Datenart: European Labour Force Survey, European Community Household Panel Veröffentlichungen: Michael Gebel, und Johannes Giesecke (2008): Labour Market Flexibility and Inequality: The Changing Risk Patterns of Temporary Employment in Germany. Arbeitspapier des Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung Nr. 112, Mannheim, http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/wp/wp-112.pdf

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    Studie zur Arbeitskräfteüberlassung in Österreich (01.01.2006)

    L&R Sozialforschung
    Riesenfelder, Andreas
    Quelle: Projektinformation der L&R Sozialforschung

    Beschreibung

    Grundlagenstudie zur Erforschung der Arbeitskräfteüberlassung bzw. Zeitarbeit in Österreich. Forschungsschwerpunkte: Erwerbskarrieren von ZeitarbeiterInnen auf Basis von Längsschnittdatenauswertungen für die Jahre 1995 bis 2006; Arbeitszufriedenheit mit Zeitarbeitsverhältnissen; Zeitarbeit als Übergangserwerb; Zeitarbeit als Einstiegsphänomen; Vor- und Nachteile der Zeitarbeit aus Sicht der betroffenen ArbeitnehmerInnen; Zeitarbeit aus Sicht der Beschäftigerbetriebe; Zeitarbeit aus Sicht des Arbeitsmarktservice Österreich (Nachhaltigkeit, Zusammenarbeit, Stellenwert der gemeinnützigen Arbeitskräfteüberlassung); Vergleichende Längsschnittanalysen zur Gegenüberstellung von Vermittlungseffekten von einerseits Personen, welche in Zeitarbeit vermittelt werden und andererseits Personen, welche in Standardbeschäftigung vermittelt werden; Analyse der Saisonarbeitslosigkeit von ZeitarbeiterInnen

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    Praktika und prekäre Beschäftigung nach dem Studium. Eine Studie zur "Generation Praktikum" (01.01.2006)

    Freie Universität Berlin, Fachbereich Politik- und Sozialwissenschaften
    Grühn, Dieter, Dr.

    Beschreibung

    Ziel der Studie ist die Erfassung und Aufbereitung von sogenannten prekären Beschäftigungsformen und "Praktikalaufbahnen" von Hochschulabsolventen. Häufig steht hier nicht die Qualifizierung im Vordergrund, sondern die kostengünstige Beschäftigung. Dieser "Übergangsarbeitsmarkt" zeichnet sich durch ein hohes Qualifikationsniveau, flexibelste und mobilste Arbeitszeiten und niedrige Entlohnung aus.>> Fragestellungen: Führen Männer und Frauen sowie Absolventen verschiedener Studienfachrichtungen gleichermaßen Praktika nach dem Studium durch? Wie lange dauern diese Praktika und wie viele werden ggf. absolviert? Hat das Phänomen in den vergangenen Jahren tatsächlich an Bedeutung gewonnen? Wie viele Arbeitgeber hatten bzw. wie viele Phasen freiberuflicher oder selbstständiger Tätigkeit und von Arbeitslosigkeit durchlebten die Absolventen bisher? Gefragt wurde auch, welche Bedeutung selbstständiges Arbeiten, Arbeitsplatzsicherheit, hohes Einkommen, Karriereaussichten haben. Methoden: Das Hauptaugenmerk lag auf der quantitativen Erfassung von Praktika nach dem Studium und auf deren Bewertung durch die Absolventen. Thematisiert wurden zudem die Phase vom Ende des Studiums bis zum Befragungszeitpunkt und die Beschäftigungssituation der Absolventen dreieinhalb Jahre nach dem Abschluss. Schriftlich befragt wurden im Herbst 2006 Absolventen, die in Berlin oder Köln im Frühjahr 2003 ihr Studium abgeschlossen haben. Die Ausgangsgrundgesamtheit betrug etwa 2600 Studierende. Bezogen auf die Studierenden, deren Adressen ermittelt werden konnten, betrug die Rücklaufquote ca. 30 Prozent. Über 500 Fragebögen konnten ausgewertet werden. Veröffentlichungen: Grühn, Dieter ; Hecht, Heidemarie (2007): Generation Praktikum. Prekäre Beschäftigungsformen von Hochschulabsolventinnen und -absolventen / DGB-Bundesvorstand, Bereich Jugend (Hrsg.), Berlin, 34 S., http://www.boeckler.de/pdf_fof/S-2006-861-3-1.pdf

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    Neue Selbstständige in Wien. Beschäftigungsentwicklung, Erwerbsdaten und Unterstützungsbedarf (01.01.2006)

    L&R Sozialforschung
    Enzenhofer, Edith
    Quelle: Projektinformation der L&R Sozialforschung

    Beschreibung

    Zum Wirtschaftsbereich der Neuen Selbstständigen in Wien liegen bereits repräsentative Ergebnisse vor, was Soziodemographie, Einkommen, Arbeitsbelastung, Lebenslagen und Erwerbssituation dieser Personen betrifft. Wenig beleuchtet sind allerdings noch die Beschäftigungswirkung durch diese Erwerbsform, die Nachhaltigkeit der Gründungsprozesse und der Bedarf an Unterstützung bzw. Hilfestellung, der bei der Gründung von Betrieben durch Neue Erwerbstätige entsteht. Auch existieren zurzeit lediglich bundesweite Daten zur Unternehmensgröße und den Branchen der Neuen Selbstständigen. Die vorliegende Studie zielt darauf ab, diese Lücken zu schließen. Im Rahmen einer repräsentativen Befragung von Neuen Selbstständigen in Wien werden die fehlenden Spezifika herausgearbeitet und vor dem Hintergrund der Ergebnisse einer Vergleichsgruppenbefragung von Mikro- und Kleinbetrieben aus dem Bereich der gewerblichen Wirtschaft analysiert. Veröffentlichungen: Enzenhofer, Edith ; Riesenfelder, Andreas ; Wetzel, Petra (2006): Neue Selbstständige in Wien. Beschäftigungsentwicklung, Erwerbsdaten und Unterstützungsbedarf, Wien, 87 S., http://www.lrsocialresearch.at/files/EB_L&R_Sozialforschung_Neue_Selbststaendige_Wien_(15).pdf

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    Möglichkeiten und Risiken der tarifvertraglichen Unterstützung kollegialer Arbeitnehmerüberlassung (01.01.2006)

    Universität Bochum, Lehrstuhl Organisationssoziologie und Mitbestimmungsforschung
    Hertwig, Markus

    Beschreibung

    Einige Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände haben Tarifverträge zur kollegialen, nicht gewerbsmäßigen Überlassung von Arbeitnehmern abgeschlossen. Ein wichtiges Ziel dieser Instrumente ist es, die Personalkapazitäten eines Unternehmens an die Auftragslage anzupassen. Während manche Unternehmen über einen erhöhten Personalbedarf verfügen, der durch Überstunden, Leiharbeit oder (befristete) Neueinstellungen bewältigt werden muss, können andere einen Nachfragerückgang nur über Kurzarbeit oder im Extremfall Entlassungen bewältigen. Die Arbeitnehmerüberlassung stellt dabei ein Instrument dar, welches den Flexibilisierungsbedarf sowohl von Unternehmen mit hoher als auch von solchen mit geringer Auslastung zeitweise abdecken kann.>> Das Forschungsprojekt hat die Frage nach den Chancen und Risiken der kollegialen Arbeitnehmerüberlassung auf Basis tarifvertraglicher Regelungen untersucht. Ein Ziel bestand darin, Probleme der praktischen Umsetzung sowie den möglichen Verbesserungsbedarf zu eruieren.>> - Welche positiven und negativen Erfahrungen haben Betriebe mit dem Instrument gemacht? Wie wird es von den betroffenen Beschäftigten eingeschätzt?>> - Welche Chancen und welche Risiken und Probleme birgt das Instrument? Welche tarifvertraglichen Elemente sind hinderlich, welche förderlich?>> - Trägt die Arbeitnehmerüberlassung zu einer ökonomischen Stabilisierung der Betriebe bei?>> - Wird der tarifvertraglich regulierte Beschäftigtenaustausch als praktikable Alternative zu anderen Konzepten zur Verbesserung der Personaleinsatzflexibilität, z.B. zu innerbetrieblicher Flexibilisierung und herkömmlicher Leiharbeit, angesehen? Methoden: Die Nutzungsweisen, betriebs- und personalspezifischen Problemlagen wurden mit Hilfe problemzentrierter Experteninterviews mit Betriebspraktikern untersucht. Dabei wurde sowohl die Sichtweise des Unternehmens bzw. der Geschäftsleitung als auch die der Beschäftigten und berücksichtigt. Es wurden Betriebe in drei Regionen (Chemnitz,

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    Arbeiten, Lernen und Weiterbildung in der Zeitarbeit - eine Befragung von Zeitarbeitnehmern in Deutschland (01.06.2005)

    Universität Erlangen-Nürnberg, Lehrstuhl für Psychologie, insb. Wirtschafts- und Sozialpsychologie
    Moser, Klaus, Prof. Dr.

    Beschreibung

    Im Rahmen einer kombinierten Offline- und Online-Fragebogenuntersuchung wurden im August/Sept. 2005 deutschlandweit 433 Zeitarbeitnehmer/innen zu ihren aktuellen Tätigkeiten im Einsatzunternehmen sowie den Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten in der Zeitarbeit befragt. Die Stichprobe der Untersuchung kann hinsichtlich der Tätigkeitsgebiete, des Einsatzstatus, der soziodemographischen Merkmale sowie der regionalen Verbreitung der Zeitarbeitnehmer/innen als eine gute Annäherung an die Grundgesamtheit der Zeitarbeitnehmer in Deutschland gelten. Es zeigen sich deutliche Unterschiede im Lernpotential und der Persönlichkeitsförderlichkeit der Einsatztätigkeiten im Hinblick auf die Variabilität, den Handlungsspielraum, die Komplexität sowie den Arbeitsbelastungen in Abhängigkeit vom Tätigkeitsbereich, dem Einsatzstatus und dem beruflichen Hintergrund der Zeitarbeitnehmer/innen. Allgemein wurde gefunden, dass Zeitarbeitnehmer/innen kaum Zugang zu formalen Weiterbildungsangeboten erhalten, weder durch die Zeitarbeits- noch durch die Einsatzunternehmen. Der informelle Lerngewinn im Rahmen der Beschäftigung als Zeitarbeitnehmer/in wird dagegen als hoch eingeschätzt, wobei die Arbeitnehmer/innen den Lerngewinn vor allem in einem Erfahrungszuwachs sehen und weniger in der Vertiefung von fachlichen Fertigkeiten. Der Lerngewinn wird sowohl durch den Einsatzstatus als auch durch den beruflichen Ausbildungshintergrund der Zeitarbeitnehmer/innen beeinflusst. Zeitarbeitnehmer/innen, die als ungelernte Hilfskräfte eingesetzt werden, erleben den geringsten Lerngewinn. Ähnliche Ergebnisse fanden sich mit Blick auf den beruflichen Ausbildungshintergrund. Diejenigen, die eine Berufsausbildung abgeschlossen hatten, profitierten am meisten von der Zeitarbeit. Diejenigen mit geringerer Qualifizierung - aber auch jene mit sehr hoher Qualifizierung - profitierten weniger. Neben den Arbeitsplatzmerkmalen hing der subjektive Lerngewinn der Zeitarbeitnehmer/innen entscheidend von ihrer jeweili

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    Saisonarbeit: Ein Segen für die Landwirtschaft (18.05.2005)

    Institut der deutschen Wirtschaft Köln

    Beschreibung

    iwd-Beitrag in Nr. 20 vom 18.05.2005: Spargel ernten, Erdbeeren pflücken, Wein lesen – das ist in Deutschland mittlerweile die Domäne der mehr als 300.000 osteuropäischen Saisonarbeiter. Der Arbeitsmarkt der Aushilfskräfte ist dabei fest in polnischer Hand. Aber nur die wenigsten davon machen deutschen Beschäftigten Konkurrenz. Denn die Arbeit auf den Feldern gilt als Knochenjob, den einheimische Arbeitskräfte scheuen.

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    Teilzeit und Arbeitszeitmodelle (04.05.2005)

    Bundesministerium für Arbeit und Soziales

    Beschreibung

    Informationen des Bundesarbeitsministeriums zu Arbeitszeitmodellen rund um die Teilzeitarbeit.

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    Beschäftigungsdynamik und heterogene Arbeitsverhältnisse: Untersuchungen zur Arbeitsmarktsegmentierung auf betrieblicher Ebene (01.04.2005)

    Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung
    Franz, Wolfgang, Prof. Dr. Dr.
    Quelle: Projektinformation beim ZEW

    Beschreibung

    Das Teilprojekt P7 im Rahmen des Gesamtprojekts "Flexibilisierungspotenziale bei heterogenen Arbeitsmärkten" soll bei der Erklärung helfen, warum Arbeitnehmer innerhalb desselben Betriebes unterschiedliche Beschäftigungsdauern realisieren. Neben herkömmlichen, vor allem aus Such- und Matching-Modellen sowie aus der Humankapitaltheorie abgeleiteten Ansätzen wird dabei auch der empirische Stellenwert der neueren Theorien der Arbeitssegmentierung ins Blickfeld gerückt. Dabei soll bestimmt werden, in welchem Maße kurzfristige und langfristige Beschäftigungsverhältnisse auf betrieblicher Ebene miteinander koexistieren und ob sich dieses Nebeneinander auf bestimmte Segmente des Arbeitsmarkts konzentriert. Nicht zuletzt soll das Projekt helfen, die Rolle von Institutionen bei der Teilung der Arbeitswelt in geschützte und instabile Bereiche zu ermitteln.>> In der ersten Projektphase wurden auf der Basis eines Linked-Employer-Employee-Datensatzes die betrieblichen und individuellen Determinanten des Abgangs aus Beschäftigungsverhältnissen untersucht. Bei den Abgängen wurde auch zwischen verschiedenen Zielzuständen (anderer Arbeitgeber, Arbeitslosigkeit und Nichterwerbstätigkeit) unterschieden. Die Ergebnisse weisen unter anderem auf einen deutlichen Einfluss bestimmter institutioneller Merkmale für bestimmte Personengruppen hin. Beispielsweise erhöht ein Betriebsrat die Beschäftigungsdauer nur von Arbeitern, nicht jedoch von Angestellten. Auf der Grundlage von Quantilsregressionen zeigt sich ferner, dass sich einige Einflüsse über die Laufzeit des Beschäftigungsverhältnisses abschwächen, andere verstärken.>> In der zweiten Projektphase wurde die Wirkung von Kündigungsschutzregelungen auf individuelle Beschäftigungsdauern sowie der Einfluss von Konjunkturzyklen auf die Beschäftigungsstabilität auf Betriebsebene analysiert. Bei ersterem zeigt sich, dass das Kündigungsschutzgesetz neue Beschäftigungsverhältnisse in kleinen Betrieben stabilisiert. Betrachtet man sich be

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    Arbeitsgestaltung (03.03.2005)

    Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen

    Beschreibung

    Informationen des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen

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    Chancengleichheitsorientierte Arbeitszeitpolitik in der betrieblichen Praxis: Eine Wirkungsanalyse des Bundeserziehungsgeldgesetzes und des Teilzeit- und Befristungsgesetzes (01.02.2005)

    Universität Duisburg-Essen, Institut für Soziologie
    Koch, Angelika

    Beschreibung

    Das Forschungsprojekt untersucht die betriebliche Umsetzung der arbeitszeitpolitischen Neuregelungen des Bundeserziehungsgeldgesetzes und des Teilzeit- und Befristungsgesetzes. Vor dem Hintergrund eines unzureichenden Stellenwerts familien- und gleichstellungsorientierter Maßnahmen auf der betrieblichen Ebene geht es um eine Wirkungsanalyse der neuen Normierungen zur Kombination von Erwerbstätigkeit und Familie. Neben der öffentlichen Kinderbetreuung sowie der sozialen Sicherung in Phasen der Kindererziehung ist die Arbeitszeitpolitik die dritte Komponente, die die Entwicklung des weiblichen Arbeitsangebots institutionell beeinflusst. Zum 1.1.2001 führte der Gesetzgeber Neuregelungen zur gleichzeitigen Kombination von Erwerbstätigkeit und Betreuung ein. Kernstück ist zum einen ein Anspruch auf Arbeitszeitreduzierung innerhalb der Elternzeit, zum anderen ein nicht auf bestimmte Lebensphasen bezogener Anspruch auf Arbeitszeitreduzierung. Ziel der empirischen Untersuchung ist eine Wirkungsanalyse der Neuregelungen auf der betrieblichen Ebene unter dem Gesichtspunkt einer familien- und gleichstellungsorientierten Arbeitszeitpolitik.>> Zentrale Forschungsfragen sind hierbei>> 1. ob und in welcher Form die zur Verfügung stehenden rechtlichen Instrumente von den weiblichen und männlichen Beschäftigten mit Kindern genutzt werden,>> 2. welche Rolle den Personalverantwortlichen und Arbeitnehmervertretungen bei der Implementation zukommt und welche Bedingungen und Faktoren sich in der betrieblichen Praxis auf die Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben fördernd oder hindernd auswirken,>> 3. welche Konsequenzen sich aus der Umsetzung der gesetzlichen Normen für die Beschäftigten ergeben,>> 4. ob sich aufgrund der erweiterten Rechtsgrundlagen und der damit verbundenen Erfahrungen neue Wahrnehmungsweisen von erwerbsbezogenen Problemen in der Kombination von Erwerbs- und Kinderbetreuungsarbeit ergeben, die neue Handlungsimpulse zur Folge haben. Methoden: Das Forschung

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    Atypische Erwerbsverläufe und Arbeitsorganisationsformen und ihr Zusammenhang zu wahrgenommenen Fehlbelastungen (01.01.2005)

    Universität Erlangen-Nürnberg, Lehrstuhl für Psychologie, insb. Wirtschafts- und Sozialpsychologie
    Moser, Klaus, Prof. Dr.
    Quelle: Projektinformation der Uni Erlangen-Nürnberg

    Beschreibung

    Im Mittelpunkt des Forschungsprojektes steht die Analyse der spezifischen Interaktion von atypischen Erwerbsverläufen, Arbeitsorganisationsformen und die wahrgenommene Fehlbelastung. Atypische Erwerbsverläufe im Sinne wechselnder Tätigkeitsbereiche über das Erwerbsleben hinaus werden für die Erwerbsfähigen zunehmend zur Normalität. Neben wechselnden Tätigkeiten und Arbeitsorten ist auch die vertragsrechtliche Absicherungen der Beschäftigten einem erheblichen Wandel unterworfen. Diese Art der Flexibilität stellt besondere Anforderungen im Sinne des Umgangs mit Unsicherheit. Insbesondere Beschäftigte, die in keiner dauerhaften Bindung zum Unternehmen stehen, sind besonders häufig belastenden Arbeitsbedingungen ausgesetzt bzw. nehmen die Arbeitsbedingungen als besonders belastend wahr. Im Rahmen des Projektes wird untersucht, welche spezifischen Belastungen sich aus der Unstetigkeit von Erwerbsverläufen ergeben, wie sich bestehende Unsicherheit im Bereich der Arbeitsorganisationsform, wie z.B. die Zeitarbeit, auswirkt und welcher Zusammenhang zu wahrgenommenen Fehlbelastungen besteht. Ziel ist es, ein Methodeninventar zu erstellen, mit dem eine größere Anzahl Beschäftigter unterschiedlicher Beschäftigungsgruppen trennscharf erfasst werden kann. Methoden: Untersuchungsdesign: Querschnitt Erhebungstechniken und Auswertungsverfahren: Qualitatives Interview (Stichprobe: 35). Standardisierte Befragung, schriftlich (Stichprobe: 165). Standardisierte Befragung, online (Stichprobe: 385). Feldarbeit durch Mitarbeiter/-innen des Projekts. Datenbestand: Abgabe nein Veröffentlichungen: Hecker, Dominik ; Galais, Nathalie ; Moser, Klaus (2006): Atypische Erwerbsverläufe und wahrgenommene Fehlbelastungen, Schriftenreihe der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin FB 1075, Bremerhaven: Wirtschaftsverlag NW, 85 S.

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