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Dossier

Digitale Arbeitswelt – Chancen und Herausforderungen für Beschäftigte und Arbeitsmarkt

Der digitale Wandel der Arbeitswelt gilt als eine der großen Herausforderungen für Wirtschaft und Gesellschaft. Wie arbeiten wir in Zukunft? Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung und die Nutzung Künstlicher Intelligenz auf Beschäftigung und Arbeitsmarkt? Welche Qualifikationen werden künftig benötigt? Wie verändern sich Tätigkeiten und Berufe? Welche arbeits- und sozialrechtlichen Konsequenzen ergeben sich daraus?
Dieses Themendossier dokumentiert Forschungsergebnisse zum Thema in den verschiedenen Wirtschaftsbereichen und Regionen.
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  • Literaturhinweis

    Digitalisierung von Arbeit: Folgen, Grenzen und Perspektiven (2015)

    Hirsch-Kreinsen, Hartmut;

    Zitatform

    Hirsch-Kreinsen, Hartmut (2015): Digitalisierung von Arbeit. Folgen, Grenzen und Perspektiven. (Technische Universität Dortmund, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät. Soziologische Arbeitspapiere 43), Dortmund, 34 S.

    Abstract

    "Gegenstand des vorliegenden Beitrages ist die Frage nach dem Wandel von Arbeit im Kontext der absehbar schnellen Verbreitung digitaler Technologien. Dabei steht vor allem die industrielle Entwicklung im Fokus, die in Deutschland unter dem Label Industrie 4.0 diskutiert wird. In dieser Diskussion wird davon ausgegangen, dass gegenwärtig ein ausgesprochener technologischer Entwicklungsschub mit geradezu disruptiven sozialen und ökonomischen Folgen stattfinde. Dieses Thema wird in mehreren Argumentationsschritten behandelt: Erstens wird die aktuelle, sehr technologiezentrierte Debatte zusammengefasst, zweitens wird die laufende Diskussion über die Digitalisierung von Arbeit resümiert, drittens wird nach der anzunehmenden Reichweite, den Widersprüchen sowie Grenzen der Digitalisierung von Arbeit gefragt und viertens werden die Perspektiven der weiteren Entwicklung thematisiert. Es wird gezeigt, dass mit einem uneindeutigen Wandel von Arbeit zu rechnen ist und die digitalen Technologien die Heterogenität der Arbeitslandschaft vertiefen werden. Die Argumentation basiert im Wesentlichen auf einer Literaturauswertung, die durch einige eigene empirische Evidenzen ergänzt wird. Methodisch hat der Beitrag daher explorativen Charakter, er zielt auf eine systematische Analyse des Gegenstandsbereichs und die Generierung Hypothesen für die weitere Forschung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Digitalisierung von Industriearbeit: Forschungsstand und Entwicklungsperspektiven. Zwischenbericht des Forschungsprojektes Social Manufacturing and Logistics (SoMaLI) (2015)

    Hirsch-Kreinsen, Hartmut; Mättig, Benedikt; Dregger, Johannes; Kirks, Thomas; Prof. Dr. Hompel, Michael ten; Ittermann, Peter ; Niehaus, Jonathan;

    Zitatform

    Hirsch-Kreinsen, Hartmut, Peter Ittermann, Jonathan Niehaus, Michael ten Prof. Dr. Hompel, Johannes Dregger, Benedikt Mättig & Thomas Kirks (2015): Digitalisierung von Industriearbeit. Forschungsstand und Entwicklungsperspektiven. Zwischenbericht des Forschungsprojektes Social Manufacturing and Logistics (SoMaLI). Dortmund, 25 S.

    Abstract

    "Im vorliegenden Beitrag werden generelle Trendbestimmungen und erste Forschungsergebnisse zu den Konsequenzen der Industrie 4.0 für Arbeit und Qualifikation zusammengefasst. Konzeptionell wird dabei von der Industrie 4.0 als sozio-technisches System ausgegangen: Die Analyse und Gestaltung des Zusammenspiels der neuen Technologie mit den dadurch induzierten personellen und organisatorischen Veränderungen erfordert grundsätzlich den Blick auf das Gesamtsystem der Produktion und den hier wirksamen Interdependenzen. So können sowohl die Entwicklungspotenziale als auch die Konsequenzen der weitreichenden Prozessinnovation Industrie 4.0 angemessen erfasst und hinreichend untersucht werden. Davon ausgehend werden in der Aufarbeitung des derzeitigen Forschungsstandes vielfältige und widersprüchliche Entwicklungspfade von industrieller Arbeit und Organisation identifiziert. Welche konkreten Veränderungen sich tatsächlich ergeben, ist in der Konsequenz von dem realisierten Automatisierungskonzept und der tatsächlichen Reichweite der Systemgestaltung abhängig. In diesem Sinne sind Industrie 4.0-Systeme gestaltbar und setzen ein konkretes Leitbild zukünftiger Arbeit und Organisation in der industriellen Produktion voraus. Erste Konturen dieses Leitbildes werden am Ende dieses Zwischenberichtes nachgezeichnet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeit der Zukunft: Möglichkeiten nutzen - Grenzen setzen (2015)

    Hoffmann, Reiner; Bogedan, Claudia;

    Zitatform

    Hoffmann, Reiner & Claudia Bogedan (Hrsg.) (2015): Arbeit der Zukunft. Möglichkeiten nutzen - Grenzen setzen. Frankfurt am Main: Campus-Verl., 520 S.

    Abstract

    "Wirtschaft und die Arbeit verändern sich heutzutage rasant: Technologische Umbrüche folgen immer schneller aufeinander, Dienstleistungen werden in globalem Maßstab erbracht, prekäre Beschäftigungsformen und psychische Belastungen nehmen zu. Neue Lebensentwürfe stellen den 'klassischen Arbeitstag' in Frage. Konflikte brechen auf: um den Wert der Arbeit, um gerechte Bezahlung, um die Entgrenzung von Arbeit und Leben.
    Dieses Buch analysiert aktuelle Entwicklungen auf nationaler und internationaler Ebene, nennt Handlungsfelder und Lösungsansätze für Politik, Gewerkschaften und Arbeitgeber. Im Spannungsfeld der neuen Wirtschafts- und Arbeitsbedingungen zeigt es programmatisch auf, wie Leitlinien für Gute Arbeit entwickelt werden können - für eine 'Arbeit der Zukunft'." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die flexible Führungskraft: Strategien in einer grenzenlosen Arbeitswelt (2015)

    Hofmann, Josephine; Bonnet, Petra; Wienken, Valerie; Schmidt, Carsten;

    Zitatform

    Hofmann, Josephine, Petra Bonnet, Carsten Schmidt & Valerie Wienken (2015): Die flexible Führungskraft. Strategien in einer grenzenlosen Arbeitswelt. Gütersloh: Bertelsmann Stiftung, 78 S.

    Abstract

    "Die betriebliche Praxis zeigt, dass flexible Arbeitsformen auf dem Vormarsch sind. Mitarbeiter arbeiten vermehrt mobil, von zu Hause aus, an anderen Standorten oder interagieren in global vernetzten Teams. Die Argumente, die für derartige Flexibilität sprechen, sind klar: Die Beschäftigten können Privat- und Berufsleben besser vereinbaren, während die Unternehmen durch eine intensivere Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern profitieren und die Möglichkeit erlangen, schneller auf betriebliche Erfordernisse zu reagieren.
    Auf der anderen Seite müssen sich die Unternehmen mit der Frage auseinandersetzen, für welche Mitarbeiter und in welchem Umfang diese Arbeitskonzepte unter den jeweiligen unternehmensindividuellen Voraussetzungen geeignet sind und welche Risiken sie mit sich bringen. Gerade die Auswahl von Mitarbeitern - und die zugrunde liegenden Kriterien - sind dabei häufig kritischer Verhandlungsgegenstand zwischen Betriebsräten und Unternehmensleitung, ebenso wie das Ausmaß und der Anspruch auf Flexibilisierung. Doch gerade die mittlere Führungsebene steht flexiblen Arbeitsformen oftmals skeptisch gegenüber, weil ihr unklar ist, wie sie der individuellen Führungsverantwortung für ihre Mitarbeiter in Zukunft gerecht werden kann, wenn der direkte tägliche Kontakt fehlt.
    Das Augenmerk dieser Studie liegt daher explizit auf den Veränderungen, die 'grenzenlose Arbeitswelten' für Führungskräfte mit sich bringen. Auf der Basis der Befragung von 2.500 Führungskräften und 40 Tiefeninterviews wird gezeigt, wie sich der Führungsalltag in einer flexiblen Arbeitswelt selbst gestaltet, wie Flexibilisierung tatsächlich gelebt wird und was deren Realisierung für die Führungskräfte bedeutet; dabei geht es nicht zuletzt auch darum, wie die Führungsverantwortlichen die Wirkungen flexibler Arbeitsformen einschätzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeiten in der Industrie 4.0: Trendbestimmungen und arbeitspolitische Handlungsfelder (2015)

    Ittermann, Peter ; Hirsch-Kreinsen, Hartmut; Niehaus, Jonathan;

    Zitatform

    Ittermann, Peter, Jonathan Niehaus & Hartmut Hirsch-Kreinsen (2015): Arbeiten in der Industrie 4.0. Trendbestimmungen und arbeitspolitische Handlungsfelder. Düsseldorf, 45 S.

    Abstract

    "Die vorliegende Expertise richtet sich auf die Frage nach dem Wandel von Industriearbeit unter den Bedingungen der Digitalisierung der industriellen Produktion. Hierbei stehen die neuen Entwicklungstendenzen im Zentrum, die seit einigen Jahren unter dem Label 'Industrie 4.0' thematisiert werden und die sich als neue Modelle der Produktionsautomatisierung durch die Verknüpfung virtueller Datenebenen und realer Produktionsabläufe fassen lassen. Es ist davon auszugehen, dass Industrie-4.0-Systeme im Fall ihrer breiten Durchsetzung die bisherigen industriellen Arbeitswelten nachhaltig verändern und erhebliche Anforderungen an Beschäftigte und Mitbestimmungsträger stellen werden. Aus diesem Grund sollen in dieser Expertise laufende Forschungs- und Unternehmensaktivitäten bilanziert werden, um erste Erkenntnisse zum möglichen Wandel von Arbeit in der Industrie 4.0 abzuleiten. Im Ergebnis verweist die Durchsicht der vorliegenden Studien auf zahlreiche Trendbestimmungen und Entwicklungsszenarien, dabei aber auch auf unterschiedliche Sichtweisen, Widersprüchlichkeiten und bislang unbeantwortete Fragen." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Industrie 4.0 ante portas: Paradigmenwechsel im deutschen Maschinen- und Anlagenbau (2015)

    Jeschke, Sabina; Hoffmann, Max; Fritsch, Dorothtée; Richert, Anja ; Marquardt, Katharina; Schulze, Karsten; Meisen, Tobias; Andersch, Tammo; Tummel, Christian;

    Zitatform

    Jeschke, Sabina, Tammo Andersch, Karsten Schulze, Dorothtée Fritsch, Katharina Marquardt, Tobias Meisen, Anja Richert, Max Hoffmann & Christian Tummel (2015): Industrie 4.0 ante portas. Paradigmenwechsel im deutschen Maschinen- und Anlagenbau. In: F. Sprenger & C. Engemann (Hrsg.) (2015): Internet der Dinge : über smarte Objekte, intelligente Umgebungen und die technische Durchdringung der Welt, S. 241-279.

    Abstract

    "Im Mittelpunkt der vorliegenden Studie stehen die Chancen und Herausforderungen der vierten industriellen Revolution für den deutschen Maschinen- und Anlagenbau sowie die Erfolgsfaktoren und Lösungsansätze zur Erhaltung der gegenwärtigen Wettbewerbsposition im globalen Markt. Der vorliegenden Studie liegt ein neuartiges, Big Data-gestütztes Analyseverfahren zugrunde, das klassische Methoden der qualitativen empirischen Sozialforschung/Befragung mit innovativen quantitativen, computergestützten Analysen großer Datenbestände (Big Data Analytics) verbindet." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Exploring demographics: transdisziplinäre Perspektiven zur Innovationsfähigkeit im demografischen Wandel (2015)

    Jeschke, Sabine; Hees, Frank ; Jooß, Claudia; Richert, Anja ;

    Zitatform

    Jeschke, Sabine, Anja Richert, Frank Hees & Claudia Jooß (Hrsg.) (2015): Exploring demographics. Transdisziplinäre Perspektiven zur Innovationsfähigkeit im demografischen Wandel. Wiesbaden: Springer Spektrum, 676 S. DOI:10.1007/978-3-658-08791-3

    Abstract

    "Die Auswirkungen des demografischen Wandels erfordern eine aktive und gemeinsame Gestaltung von Politik, Wissenschaft und Wirtschaft. Aus integrativer Perspektive werden sowohl theoretische Forschungsergebnisse als auch praktische Handlungsfelder auf Basis der Ergebnisse von 27 Verbundprojekten mit über 80 bundesweit beteiligten Institutionen aus Wissenschaft und Praxis präsentiert, die im Rahmen des BMBF-Förderschwerpunktes 'Innovationsfähigkeit im demografischen Wandel' von 2012 bis 2015 erarbeitet wurden.?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Industrie 4.0 in der Produktion: Grundlagen und Gestaltungspotenziale der Produktionsarbeit 4.0 (2015)

    Jeske, Tim ;

    Zitatform

    Jeske, Tim (2015): Industrie 4.0 in der Produktion. Grundlagen und Gestaltungspotenziale der Produktionsarbeit 4.0. In: Zeitschrift Führung und Organisation, Jg. 84, H. 3, S. 152-156.

    Abstract

    "Die Grundlage von Industrie 4.0 ist eine wesentlich bessere Verfügbarkeit und Nutzung von Informationen durch die Weiterentwicklung der Informations- und Kommunikationstechnologie und insbesondere durch das Entstehen von cyber-physischen Systemen. Auch der allgemeine technische Fortschritt wird die Gestaltung der Industrie 4.0 und die Nutzung von Informationen beeinflussen. So ist zu erwarten, dass Prozesse in der Produktion - z. B. durch die Nutzung RFID-basierter Selbststeuerung von Erzeugnissen - in ihrer Effizienz gesteigert werden können. Für die Produktionsarbeit ist zu erwarten, dass Mitarbeiter mittels Assistenzsystemen wie Mensch-Roboter Kollaborationen unterstützt und physisch entlastet werden. Da Informationen sehr vielseitig genutzt werden können, sind keine abschließenden Aussagen über die Produktionsarbeit 4.0 möglich. Es ist vielmehr davon auszugehen, dass heterogene Lösungen entstehen, die an die individuellen betrieblichen Bedarfe angepasst sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Auf den Schultern von ... Vielen! Crowdsourcing als neue Methode in der Neuproduktentwicklung (2015)

    Keinz, Peter;

    Zitatform

    Keinz, Peter (2015): Auf den Schultern von ... Vielen! Crowdsourcing als neue Methode in der Neuproduktentwicklung. In: Schmalenbachs Zeitschrift für betriebswirtschaftliche Forschung, Jg. 67, H. 1, S. 35-69.

    Abstract

    "'Crowdsourcing' gilt als eine der wichtigsten neuen Methoden im Bereich der Neuproduktentwicklung mit einer stark zunehmenden Bedeutung. Viele Unternehmen experimentieren damit und viele aktuelle Forschungsprojekte versuchen, Möglichkeiten und Muster zu verstehen und die Methode weiter auszuarbeiten. Angesichts der Neuheit des Themas ist für Praktiker der Zugang zum Stand der wissenschaftlichen Forschung jedoch komplex und unübersichtlich. Was versteht man unter Crowdsourcing? In welchen Situationen und für welche Arten von Unternehmen ist diese Methode sinnvoll? Und welche Erfolgsfaktoren gibt es beim Einsatz von Crowdsourcing im Rahmen der Neuproduktentwicklung? Der vorliegende Artikel liefert Antworten auf diese Fragen, indem er die Fülle neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse strukturiert und handlungsorientiert zusammenzufasst." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Digitale Arbeitswelten im europäischen Vergleich (2015)

    Kirchner, Stefan ; Wolf, M.;

    Zitatform

    Kirchner, Stefan & M. Wolf (2015): Digitale Arbeitswelten im europäischen Vergleich. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 68, H. 4, S. 253-262. DOI:10.5771/0342-300X-2015-4-253

    Abstract

    "Wie häufig Beschäftigte mit dem Computer arbeiten, unterscheidet sich sehr stark innerhalb Europas. Für viele Menschen in Deutschland und in anderen europäischen Ländern gehört der Computer am Arbeitsplatz zum Alltag. Diese Beschäftigten sind Teil der digitalen Arbeitswelt. Demgegenüber gibt es in Europa nach wie vor Beschäftigte, die Computer beruflich nie nutzen. Über die Hintergründe der beruflichen Computernutzung ist bisher jedoch vergleichsweise wenig bekannt. Insbesondere Unterschiede zwischen EU-Ländern sind bisher wenig erforscht. Dieser Artikel greift diese Forschungslücke auf und untersucht die berufliche Computernutzung in Ländern der EU-15." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Konturen der digitalen Arbeitswelt: eine Untersuchung der Einflussfaktoren beruflicher Computer- und Internetnutzung und der Zusammenhänge zu Arbeitsqualität (2015)

    Kirchner, Stefan ;

    Zitatform

    Kirchner, Stefan (2015): Konturen der digitalen Arbeitswelt. Eine Untersuchung der Einflussfaktoren beruflicher Computer- und Internetnutzung und der Zusammenhänge zu Arbeitsqualität. In: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Jg. 67, H. 4, S. 763-791. DOI:10.1007/s11577-015-0344-3

    Abstract

    "Trotz der Bedeutung von Computern und Internet für die Arbeitswelt gibt es bislang überraschend wenig vertiefende quantitative Analysen zu den Einflussfaktoren der beruflichen Nutzung dieser Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT). Auch fehlen ausführliche Analysen zum Zusammenhang zwischen IKT-Nutzung und zentralen Aspekten der Arbeitsqualität. Die hier durchgeführten empirischen Auswertungen schließen diese Lücke mit dem deutschen Teildatensatz des European Working Conditions Survey (EWCS). Die Auswertungen zeigen, dass vor allem die Berufsgruppe die IKT-Nutzung prägt und insbesondere Einzelselbstständige häufiger IKT nutzen. Zudem zeigen sich bei IKT-Nutzung eine leicht bessere Arbeitsmarktlage, mehr Handlungsspielräume, aber auch höhere Belastungen am Arbeitsplatz. Die Auswertungen identifizieren damit einerseits deutliche Konturlinien der digitalen Arbeitswelt. Andererseits fällt Arbeitsqualität nicht einseitig besser oder schlechter aus, sondern wird unter dem Einfluss von IKT neu konfiguriert." (Autorenreferat, © Springer-Verlag)

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  • Literaturhinweis

    Neue Formen der Arbeit und die neuen Erwerbsbiografien (2015)

    Klatt, Rüdiger; Ciesinger, Kurt-Georg; Thiele, Thomas ; Bücker, Meike; Bakuhn, Saskia;

    Zitatform

    Klatt, Rüdiger, Kurt-Georg Ciesinger, Thomas Thiele, Meike Bücker & Saskia Bakuhn (2015): Neue Formen der Arbeit und die neuen Erwerbsbiografien. In: (Hrsg.), A. Richert, F. Hees & C. Jooß (Hrsg.) (2015): Exploring demographics : transdisziplinäre Perspektiven zur Innovationsfähigkeit im demografischen Wandel, S. 111-117. DOI:10.1007/978-3-658-08791-3_10

    Abstract

    "Der seit dem Ende des 20. Jahrhunderts anhaltende Trend zur Flexibilisierung und Entgrenzung von Erwerbsverläufen wird derzeit durch die Digitalisierung von Arbeitsprozessen und Unternehmensformen weiter verschärft. Auch subjektive Sinnansprüche an Arbeit - vor allem der jüngeren Generation - führen dazu, dass Arbeitsbiografien bunter werden.
    Vor diesem Hintergrund hat die Session 'Neue Formen der Arbeit und die neuen Erwerbsbiografien' auf der Tagung des Metaprojektes DEMOSCREEN im BMBF-Förderschwerpunkt 'Innovationsfähigkeit im demografischen Wandel' den Stand der Debatte skizziert und die Gestaltungsaufgaben und Forschungsfragen der Zukunft auf diesem Feld entwickelt. Der Beitrag dokumentiert die Ergebnisse der Session." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Rolle der Industrie im regionalen Strukturwandel: das Beispiel Berlin (2015)

    Koglin, Gesa;

    Zitatform

    Koglin, Gesa (2015): Die Rolle der Industrie im regionalen Strukturwandel. Das Beispiel Berlin. In: Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung, Jg. 84, H. 1, S. 135-149. DOI:10.3790/vjh.84.1.135

    Abstract

    "Nach dem Mauerfall setzte in Berlin ein drastischer Abbau von Industriearbeitsplätzen ein, der auch durch einen Beschäftigungsanstieg im Dienstleistungssektor nicht kompensiert werden konnte. In den Folgejahren gelang es der Industrie, ihre Produktivität zu steigern, unter anderem durch Ausbau ihrer Kapazitäten in Forschung und Entwicklung (FuE) und Auslagerung von Hilfsdienstleistungen an externe Dienstleister. Außerdem wurde im Rahmen der Clusterstrategie durch gezielte Netzwerkarbeit die Zusammenarbeit zwischen der stark ausgeprägten, öffentlichen Forschungslandschaft Berlins mit der regionalen Wirtschaft gefördert. Zukünftig dürfte sich dieser Trend zur Tertiarisierung auch durch eine Digitalisierung im Produktionsprozess fortsetzen. Berlin verfügt hier über zwei besondere Potenziale: Bereits heute ist Berlin deutschlandweit einer der wichtigsten Standorte für Unternehmen der digitalen Wirtschaft. Unternehmen, die Programmiertätigkeiten, IT-Service-Dienstleistungen und IT-Beratungsdienstleistungen für ihre Kunden erbringen, sind in den letzten Jahren in der Hauptstadt besonders stark expandiert. Durch die Integration der IT-Leistungen können Industrieunternehmen ihre Geschäftsmodelle erweitern und größere Teile der Wertschöpfungskette selbst abdecken. Darüber hinaus können insbesondere die räumliche Nähe zwischen digitalen Dienstleistern und Industrieunternehmen in Berlin sowie Netzwerkstrukturen und die im Rahmen der seit Jahren betriebenen regionalen Clusterstrategie erworbenen Erfahrungen dabei helfen, diese Potenziale zu erschließen und so möglicherweise eine Entwicklung einleiten, die einer Renaissance der Industrie in Berlin gleichkäme." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    What do computers really do? Computerization, fading pay-setting institutions and rising wage inequality (2015)

    Kristal, Tali ; Cohen, Yinon;

    Zitatform

    Kristal, Tali & Yinon Cohen (2015): What do computers really do? Computerization, fading pay-setting institutions and rising wage inequality. In: Research in Social Stratification and Mobility, Jg. 42, H. December, S. 33-47. DOI:10.1016/j.rssm.2015.07.001

    Abstract

    "In this paper we advance the argument that the widespread assumption that computerization and institutional changes are independent explanations for the resurgence of wage inequality is inaccurate. Instead we posit for complex dynamics between computerization and fading pay-setting institutions, arguing that the latter is a mechanism by which the former operates. To test our argument that computerization increases wage inequality not only via the mechanisms specified by skill-biased Technological Change, but also indirectly through structural processes, we utilize longitudinal U.S. industrial-level data on computerization, pay-setting institutions, and wage inequality. Estimating Error Correction Models, we find a stronger longitudinal association between computerization and wage inequality in industries where labor processes were subject to both computerization and the breakup of pay-setting institutions (such as labor unions) than in industries where these institutions never had much of a presence. These findings provide some evidence that computerization operates also through the mechanism of weakening labor market institutions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Die vierte Revolution: Wandel der Produktionsarbeit im Digitalisierungszeitalter (2015)

    Krzywdzinski, Martin ; Pfeiffer, Sabine ; Jürgens, Ulrich;

    Zitatform

    Krzywdzinski, Martin, Ulrich Jürgens & Sabine Pfeiffer (2015): Die vierte Revolution. Wandel der Produktionsarbeit im Digitalisierungszeitalter. In: WZB-Mitteilungen H. 149, S. 6-9.

    Abstract

    "Die von der Bundesregierung ausgerufene vierte industrielle Revolution beruht im Kern auf dem Internet der Dinge und einer neuen Generation flexibler Roboter und Assistenzsysteme. Die Industrie 4.0 existiert bislang nur in Modellfabriken. Die Entwicklung birgt Risiken: Beschäftigungsverluste, Entwertung von Qualifikationen, Überwachungsmöglichkeiten - aber auch Chancen: Aufwertung der Produktionsarbeit, ergonomische Verbesserungen. Die Forschung braucht einen langen Atem, um Erfahrungen mit den neuen Technologien und ihre institutionellen Erfolgsvoraussetzungen zu analysieren und Handlungsspielräume aufzuzeigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeit in der Industrie 4.0: wachsender arbeitspolitischer Gestaltungsbedarf (2015)

    Kuhlmann, Martin;

    Zitatform

    Kuhlmann, Martin (2015): Arbeit in der Industrie 4.0. Wachsender arbeitspolitischer Gestaltungsbedarf. In: Mitteilungen aus dem SOFI, Jg. 9, H. 23, S. 1-5.

    Abstract

    "Industrie 4.0 ist gegenwärtig in aller Munde. Selten hat sich ein Thema so schnell in den maßgeblichen Diskursen von Wissenschaft, Politik und Verbänden ausgebreitet. Die Digitalisierung der Arbeitswelt schreitet auf der Basis von IuKTechnologien zwar schon seit Jahrzehnten voran. Derzeit wird mit Industrie 4.0 jedoch eine neue Phase der Technisierung ausgerufen - gar eine vierte industrielle Revolution. Technologieanbieter, Beratungsfirmen und Verbände scheinen darin übereinzustimmen, dass ein neuer Schub des Wandels nicht nur im industriellen Bereich sondern weit darüber hinaus bevorsteht. Das wirft Fragen auf: Worum geht es beim Thema Industrie 4.0? Was lässt sich im Hinblick auf den Wandel von Arbeit sagen und welche arbeitspolitischen Herausforderungen stellen sich? Und schließlich: Welche Perspektiven eröffnet das Thema Industrie 4.0 für die Arbeitsforschung?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Gute Arbeit und Digitalisierung: Prozessanalysen und Gestaltungsperspektiven für eine humane digitale Arbeitswelt (2015)

    Kulemann, Peter; Müller, Nadine;

    Zitatform

    (2015): Gute Arbeit und Digitalisierung. Prozessanalysen und Gestaltungsperspektiven für eine humane digitale Arbeitswelt. Berlin, 188 S.

    Abstract

    "ver.di unterstreicht ihre Positionen zu den Auswirkungen des digitalen Wandels auf den Dienstleistungssektor: Der vom ver.di-Bereich Innovation und Gute Arbeit veröffentlichte Band 'Gute Arbeit und Digitalisierung - Prozessanalysen und Gestaltungsperspektiven für eine humane digitale Arbeitswelt' umfasst Studien, programmatische Statements und arbeitspolitische Konzepte aus Gewerkschaft und Wissenschaft zu verschiedenen Branchen und Aspekten des digitalen Wandels.
    Aufbereitet wird eine breite Palette an Themen, etwa Mitbestimmung, Datenschutz und Persönlichkeitsrechte, die soziale Sicherung von Solo-Selbständigen, Crowdsourcing, Belastungsmanagement mit agilen Methoden, Social Media oder Weiterbildung. In den Blick genommen werden außerdem einzelne Branchen wie die IT-Branche, das Gesundheitswesen und der Journalismus, ein Kapitel ist dem Versandgroßhändler Amazon gewidmet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsfrei: Eine Entdeckungsreise zu den Maschinen, die uns ersetzen (2015)

    Kurz, Constanze; Rieger, Frank;

    Zitatform

    Kurz, Constanze & Frank Rieger (2015): Arbeitsfrei. Eine Entdeckungsreise zu den Maschinen, die uns ersetzen. München: Goldmann, 286 S.

    Abstract

    "Was wissen wir im digitalen Zeitalter eigentlich noch über die Produktion unserer Güter? Industrielle Landwirtschaft, weitgehend digitalisierte Verfahren, Lieferlogistik, Lebensmittelchemie - im Herstellungsprozess von Brot zum Beispiel, einem unserer Grundnahrungsmittel, spielen Menschen immer weniger eine Rolle. Gibt die Maschinerie den Takt an, sind wir nur noch Hilfskräfte. Mit Blick auf die Zukunft stellen sich daher wichtige Fragen: Wie und was werden wir morgen arbeiten? Welche Umbrüche kommen auf uns zu? Sind wir Menschen zwangsläufig die Verlierer in der Maschinenwelt - oder haben wir die Chance, neue, vielleicht sogar bessere Lebensbedingungen für uns zu schaffen?" (Verlagsangaben)

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  • Literaturhinweis

    "Ausgebrannte Arbeitswelt": wie erleben Beschäftigte neue Formen von Belastung in modernen Feldern der Wissensarbeit? (2015)

    Kämpf, Tobias;

    Zitatform

    Kämpf, Tobias (2015): "Ausgebrannte Arbeitswelt". Wie erleben Beschäftigte neue Formen von Belastung in modernen Feldern der Wissensarbeit? In: Berliner Journal für Soziologie, Jg. 25, H. 1/2, S. 133-159. DOI:10.1007/s11609-015-0278-7

    Abstract

    "Der Anstieg psychischer Belastungen in der Arbeitswelt verlangt nach neuen Forschungsperspektiven. Unter Rückgriff auf eine ausgedehnte qualitative Forschung mittels Intensiv-Fallstudien in der IT-Branche zeigt der Beitrag anhand dreier ausgewählter Einzelfälle, dass die Rekonstruktion der Perspektive der Beschäftigten Licht auf ihre Belastungssituation zu werfen vermag. Eine neue Belastungskonstellation wird sichtbar, die wesentlich auf substanzielle Veränderungen in der modernen Arbeitswelt zurückzuführen ist. Hier erweisen sich das Modell der beruflichen Gratifikationskrisen von Johannes Siegrist und der salutogenetische Ansatz von Aaron Antonovsky als analytisch wertvoll: Die Beschäftigten erfahren in einem 'System permanenter Bewährung' ein gravierendes Missverhältnis zwischen Aufwand und Ertrag ihrer Arbeit und büßen ihre wichtigste Ressource zur Salutogenese ein, nämlich kohärente Sinnstrukturen und die damit verbundene Handlungsfähigkeit." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Bericht an die Regierung des Saarlandes 2015 zur wirtschaftlichen, ökologischen, sozialen und kulturellen Lage der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer: Schwerpunktthema: Gute Arbeit für das Saarland - Politikwechsel fortsetzen! (2015)

    Lehberger, Carolin; Leinenbach, Manfred; Kremp, Matthias; Thimmel, Rainer; Simon, Franz-Josef; Dincher, Wolfgang; Bechtel, Doris; Erbes, Daniel; Lutz, Roman; Hau, Lisa; Meyer, Jürgen; Koenen, Franz Josef; Müller, Werner; Ecker, Christoph; Ohnesorg, Sabine; Hau, Thomas; Ott, Christian; Ertl, Dagmar; Remus, Kurt; Brandt, Torsten; Schmidt, Gertrud;

    Zitatform

    Lehberger, Carolin, Manfred Leinenbach, Matthias Kremp, Rainer Thimmel, Franz-Josef Simon, Wolfgang Dincher, Doris Bechtel, Daniel Erbes, Roman Lutz, Lisa Hau, Jürgen Meyer, Franz Josef Koenen, Werner Müller, Christoph Ecker, Sabine Ohnesorg, Thomas Hau, Christian Ott, Dagmar Ertl, Kurt Remus, Torsten Brandt & Gertrud Schmidt (sonst. bet. Pers.) (2015): Bericht an die Regierung des Saarlandes 2015 zur wirtschaftlichen, ökologischen, sozialen und kulturellen Lage der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Schwerpunktthema: Gute Arbeit für das Saarland - Politikwechsel fortsetzen! (Bericht an die Regierung des Saarlandes zur wirtschaftlichen, ökologischen, sozialen und kulturellen Lage der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer), Saarbrücken, 364 S.

    Abstract

    Der Bericht zieht im Hinblick auf die Entwicklung der Arbeitsplatzqualität im Saarland eine positive Bilanz: 'Nach einer langen Phase der Deregulierung, der Flexibilisierung und des Sozialabbaus hat sich seit wenigen Jahren unter dem Politikkonzept Gute Arbeit eine Gegenreaktion entwickelt, die die Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wieder stärker in den Vordergrund rückt. So hat das Thema Gute Arbeit Eingang in den Koalitionsvertrag der großen Koalition im Saarland gefunden. In der Folge wurde eine Reihe von Maßnahmen bereits umgesetzt.' Der vorliegende Jahresbericht stützt sich zum einen auf die Erkenntnisse aus den Beratungs- und Netzwerkaktivitäten der Arbeitskammer, zum anderen auf eine große Bandbreite von wissenschaftlichen Untersuchungen und amtlichen Statistiken. Themen des ersten Teils sind u.a. Gesundheit und Sozialbeziehungen am Arbeitsplatz, Qualifizierung und Entwicklungsmöglichkeiten, Einkommen und Beschäftigung sowie die Digitalisierung der Arbeit. Im zweiten Teil schließen sich Berichte zur wirtschaftlichen, ökologischen, sozialen und kulturellen Lage der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer an. (IAB)

    Weiterführende Informationen

    Hier finden Sie den gesamten Bericht.
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