Springe zum Inhalt

Dossier

Atypische Beschäftigung

Der deutsche Arbeitsmarkt wird zunehmend heterogener. Teilzeitbeschäftigung und Minijobs boomen. Ebenso haben befristete Beschäftigung und Leiharbeit an Bedeutung gewonnen und die Verbreitung von Flächentarifverträgen ist rückläufig. Diese atypischen Erwerbsformen geben Unternehmen mehr Flexibilität.
Was sind die Konsequenzen der zunehmenden Bedeutung atypischer Beschäftigungsformen für Erwerbstätige, Arbeitslose und Betriebe? Welche Bedeutung haben sie für die sozialen Sicherungssysteme, das Beschäftigungsniveau und die Durchlässigkeit des Arbeitsmarktes? Die IAB-Themendossier bietet Informationen zum Forschungsstand.

Zurück zur Übersicht
Ergebnisse pro Seite: 20 | 50 | 100
  • Literaturhinweis

    On the job: is long-term employment a thing of the past? (2000)

    Neumark, David ; Levenson, Alec R.; Jaeger, David A. ; Valletta, Robert G.; Allen, Steven G. ; Capelli, Peter; Moffitt, Robert A. ; Farber, Henry S.; Morris, Martina; Handcock, Mark S.; Neumark, David ; Houseman, Susan N. ; Polivka, Anne E.; Bernhardt, Annette; Polsky, Daniel ; Gottschalk, Peter; Schieber, Sylvester J.; Huff Stevens, Ann; Schmidt, Stefanie R.; Hansen, Daniel; Scott, Marc A. ; Clark, Robert L. ; Stewart, Jay;

    Zitatform

    Neumark, David (Hrsg.) (2000): On the job. Is long-term employment a thing of the past? New York: Russell Sage Foundation, 527 S.

    Abstract

    "In recent years, a flurry of reports on downsizing, outsourcing, and flexible staffing have created the impression that stable, long-term jobs are a thing of the past. According to conventional wisdom, workers can no longer count on building a career with a single employer, and job security is a rare prize. Researchers have yet to determine whether we are witnessing a sustained, economy-wide decline in the stability of American jobs, or merely a momentary rupture confined to a few industries and a few classes of workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Wandel der Erwerbsformen: Berlin und die Bundesrepublik im Vergleich (2000)

    Oschmiansky, Heidi; Schmid, Günther;

    Zitatform

    Oschmiansky, Heidi & Günther Schmid (2000): Wandel der Erwerbsformen. Berlin und die Bundesrepublik im Vergleich. (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Discussion papers FS 1 00-204), Berlin, 54 S.

    Abstract

    "Seit den 80er Jahren zeichnet sich die Erwerbstätigenstruktur in der Bundesrepublik Deutschland durch eine zunehmende Vielfalt aus. Das traditionelle Normalarbeitsverhältnis hat gegenüber anderen Erwerbsformen wie Teilzeitbeschäftigung, befristete Beschäftigung oder Leiharbeit an Bedeutung verloren, bleibt aber nach wie vor die mit Abstand häufigste Erwerbsform. In Berlin sind dagegen seit Anfang der 90er Jahre stärkere Veränderungen zu verzeichnen, insbesondere ein absoluter Rückgang der Normalarbeitsverhältnisse. Mittlerweile liegt hier der Anteil des Normalarbeitsverhältnisses an allen Erwerbsformen deutlich unter dem bundesdeutschen Durchschnitt. Gleichzeitig haben in Berlin aber auch atypische Beschäftigungsformen, wie geringfügige Beschäftigung und Leiharbeit, in kurzer Zeit kräftig zugenommen. Hier stellt sich die Frage, ob die Berliner Entwicklung zukunftsweisend ist, oder ob es sich um einen historisch bedingten Anpassungsprozeß handelt, der sich bald dem bundesweiten Trend angleichen wird. Der Wandel der Erwerbsformen in der Bundesrepublik Deutschland und in Berlin wird auf Basis des Mikrozensus von 1985 bis 1998 verglichen.Im Unterschied zu bisherigen Studien wird nicht nur die anteilsmäßige Entwicklung der Erwerbsformen untersucht, sondern auch die Entwicklung der Erwerbsbeteiligung in die Analyse miteinbezogen. Zudem erfolgt durchgängig eine geschlechtsspezifische Differenzierung. Frauen arbeiten seltener als Männer im Rahmen eines Normalarbeitsverhältnisses. In der Bundesrepublik stieg jedoch die Erwerbsquote der Frauen im Normalarbeitsverhältnis, während sie bei den Männern sank, und die Berliner Frauen waren gegenüber den Männern weniger stark vom Rückgang der Normalarbeitsverhältnisse betroffen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Arbeitsanforderungen im Wandel, Kompetenzen für die Zukunft: eine folgenkritische Auseinandersetzung mit aktuellen Positionen (2000)

    Plath, Hans-Eberhard;

    Zitatform

    Plath, Hans-Eberhard (2000): Arbeitsanforderungen im Wandel, Kompetenzen für die Zukunft. Eine folgenkritische Auseinandersetzung mit aktuellen Positionen. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 33, H. 4, S. 583-593.

    Abstract

    "Schlagworte wie Veränderung, Wandel und Entgrenzung der Arbeit sowie Globalisierung, Internationalisierung und Informatisierung sollen für die sich bereits abzeichnende und sich künftig noch beschleunigende Dynamik der Arbeitsmärkte kennzeichnend sein. Dabei seien Phasen mit Wechseln zwischen Erwerbsarbeit, Weiterbildung und Arbeitslosigkeit sowie Berufswechsel, Branchenumstieg usw. ebenso wie des Weiteren auch Eigenarbeit, freiwillige Arbeit und Bürgerarbeit prägend für die aktuelle und mehr noch für die zukünftige Erwerbsbiografie. Diese zumeist als 'naturwüchsig' dargestellten Entwicklungen werden aus der Sicht des Menschen nur selten hinterfragt, so dass gegenwärtig weder die zu erfüllenden Anforderungen noch die notwendigen Qualifikationen hinreichend transparent sind. Vom künftigen sogenannten Arbeitskraftunternehmer wird mit einer gewissen Selbstverständlichkeit angenommen, dass er stets Flexibilität und Mobilität aufzubringen vermag sowie über teilweise höchst fragwürdig anmutende Qualifikationen und Kompetenzen einschließlich vermarktungsfähige Persönlichkeitseigenschaften verfügt. Diese soll er zudem in Eigen- und Selbstverantwortung erwerben und aktuell verfügbar halten. Es kann wohl nicht davon ausgegangen werden, dass derartige Veränderungen folgenlos für die betroffenen Personen sind. Zumeist wird unterstellt, dass bessere Chancen in der veränderten 'Lebens- und Arbeitswelt' bestehen würden. Es sollte jedoch nicht übersehen werden, dass solche Entwicklungen immer auch mit beträchtlichen Risiken und Gefahren verbunden sein können, die aus Unwissenheit, Unsicherheit, Überforderung, Kontrollverlust, Bedrohungserleben, Angst, Stress usw. erwachsen. Die Abschätzung und die Berücksichtigung vor allem der Risikofaktoren könnten dazu beitragen, Probleme des 'Wandels der Arbeit' folgenkritischer und auch in größerem Maße interventionsorientiert anzugehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Scheinselbständigkeit - ein deutsches Phänomen und ein verkorkster Diskurs (2000)

    Reindl, Josef;

    Zitatform

    Reindl, Josef (2000): Scheinselbständigkeit - ein deutsches Phänomen und ein verkorkster Diskurs. In: Leviathan, Jg. 28, H. 4, S. 413-433.

    Abstract

    Der Autor greift die Diskussion zum Thema "Scheinselbständigkeit" vor dem Hintergrund eines Wandels im Erwerbssystem auf. Der Dualismus im Arbeits- und Sozialrecht, der nur zwischen Arbeitnehmer und Selbständigen unterscheidet, werde der Differenzierung der Gruppe der Selbständigen nicht gerecht. Eine Lösung könnte in der allgemeinen Sozialversicherungspflicht liegen. Das arbeitsrechtliche Pendant wäre die Einbeziehung der Scheinselbständigen in den Geltungsbereich der Betriebsverfassung. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktpolitik: Befristete Arbeitsverträge sind bald neu zu regeln (2000)

    Rudolph, Helmut;

    Zitatform

    Rudolph, Helmut (2000): Arbeitsmarktpolitik: Befristete Arbeitsverträge sind bald neu zu regeln. (IAB-Kurzbericht 12/2000), Nürnberg, 7 S.

    Abstract

    Das Auslaufen des Beschäftigungsförderungsgesetzes (BeschFG) zum 31.12.2000 und eine neue EU-Direktive zu Mindeststandards erfordern eine Neuregelung befristeter Arbeitsverträge. Dabei sind bisherige Erfahrungen mit dem geltenden Recht zu berücksichtigen. In dem Beitrag wird gezeigt, dass es seit Einführung des BeschFG 1985 keine alarmierende Erhöhung der befristeten Beschäftigung gegeben hat. Auch eine Aushöhlung von unbefristeten Verträgen ist empirisch nicht belegbar. Die höchsten Befristungsquoten finden sich bei jüngeren Arbeitnehmern (also beim Berufseinstieg) und bei Teilzeitverträgen. Um Rechtsvereinfachung und -sicherheit zu schaffen, wird vorgeschlagen, alle Regelungen zu befristeten Verträgen in einem Gesetz zusammenzufassen und Missbrauchstatbestände zu definieren. (IAB2)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    BIBB/IAB-Erhebung: "Unsichere" Beschäftigung trifft vor allem die Niedrigqualifizierten: aber auch viele Uni-Absolventen und -Absolventinnen arbeiten jenseits des Normalarbeitsverhältnisses (2000)

    Schreyer, Franziska;

    Zitatform

    Schreyer, Franziska (2000): BIBB/IAB-Erhebung: "Unsichere" Beschäftigung trifft vor allem die Niedrigqualifizierten. Aber auch viele Uni-Absolventen und -Absolventinnen arbeiten jenseits des Normalarbeitsverhältnisses. (IAB-Kurzbericht 15/2000), Nürnberg, 6 S.

    Abstract

    Gut 10 Prozent der deutschen Befragten in West- und knapp 16 Prozent in Ostdeutschland arbeiten in "unsicheren" Erwerbsformen: in befristeter Beschäftigung und Leiharbeit, in geringfügiger Beschäftigung und Freier Mitarbeit. Dies ergab die BIBB/IAB-Erhebung vom Winter 1998/99, die bei rund 34.000 Erwerbstätigen durchgeführt wurde. Mit Abstand am häufigsten betroffen sind Personen ohne Ausbildungsabschluss - in West wie in Ost. Hochschulabsolventen sind - vor allem im Westen - die am zweithäufigsten betroffene Gruppe. "Unsichere" Beschäftigung ist bei fast allen Qualifikationsstufen vor allem ein Problem der Frauen und der Jüngeren. Im Osten arbeiten jedoch auch viel Ältere unsicher. Dies könnte eine Folge der Entwertung von Qualifikationen nach der Wiedervereinigung sein. (IAB2)

    Beteiligte aus dem IAB

    Schreyer, Franziska;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Atypische Beschäftigung: Entwicklungstrends und Bedeutung für den Arbeitsmarkt (2000)

    Schäfer, Holger;

    Zitatform

    Schäfer, Holger (2000): Atypische Beschäftigung. Entwicklungstrends und Bedeutung für den Arbeitsmarkt. In: IW-Trends, Jg. 27, H. 4, S. 41-53.

    Abstract

    "In Westdeutschland gibt es inzwischen 11,2 Millionen Beschäftigte mit atypischen Arbeitsverhältnissen, wie beispielsweise Teilzeit oder befristete Beschäftigung. In Ostdeutschland sind es 2,6 Millionen. Der Anteil der atypischen Beschäftigten an allen Erwerbstätigen betrug zuletzt knapp 40 Prozent, im Osten ebenso wie im Westen. Das Vorurteil, dass es sich hierbei um unerwünschte, minderwertige und damit unfreiwillig akzeptierte Arbeitslätze handelt, ist ebenso wenig haltbar wie jenes, dass die atypische Beschäftigung die normale verdrängt. Vielmehr ist nachweisbar, dass es atypische Beschäftigungsverhältnisse waren, die das Arbeitsplatzangebot vergrößert haben. Außerdem war diese Beschäftigungsform für viele ein Sprungbrett zu regulären Arbeitsplätzen. Vor allem zeitlich befristete Arbeitsverträge gaben Arbeitgebern und Arbeitnehmern gleichermaßen die Möglichkeit, sich verändernden Arbeitsmarktgegebenheiten flexibel anzupassen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Unternehmer der eigenen Arbeitskraft: einige Folgerungen für die Bildungssoziologie (2000)

    Voß, G. Günter;

    Zitatform

    Voß, G. Günter (2000): Unternehmer der eigenen Arbeitskraft. Einige Folgerungen für die Bildungssoziologie. In: Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation, Jg. 20, H. 2, S. 149-166.

    Abstract

    "Annahme ist, daß sich aktuell ein Wandel der basalen Verfassung von Arbeitskraft vollzieht. Nach einigen Anmerkungen zur 'Entgrenzung' von Arbeit als Hintergrund für die postulierte Entwicklung, werden drei Thesen zur näheren Charakterisierung des 'Arbeitskraftunternehmers' und eine historische Einordnung entwickelt. Es folgen Überlegungen zu den vermutlich entscheidenden Kompetenzen des neuen Arbeitskrafttypus, zur sich damit verändernden Bedeutung von 'Beruf' und zum möglichen Wandel von Ausbildung und Bildung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Zeitarbeit für Behinderte: eine informationsökonomische Analyse der Arbeitnehmerüberlassung als arbeitsmarktpolitisches Instrument (2000)

    Winkler, Albrecht;

    Zitatform

    Winkler, Albrecht (2000): Zeitarbeit für Behinderte. Eine informationsökonomische Analyse der Arbeitnehmerüberlassung als arbeitsmarktpolitisches Instrument. (Volkswirtschaftliche Forschungsergebnisse 63), Hamburg: Kovac, 217 S.

    Abstract

    Die Attraktivität der Arbeitnehmerüberlassung aus betrieblicher Sicht ist eine wesentliche Bedingung dafür, sie auch als arbeitsmarktpolitisches Instrument nutzbar zu machen. Daher wird im ersten Teil der Arbeit der Blick auf die Ursachen für die Entstehung und Verbreitung dieser Arbeitsmarktinstitution gelenkt und die Bedeutung ökonomischer Unsicherheit für das betriebliche Beschäftigungsverhalten thematisiert. Im zweiten Teil stehen die Arbeitsmarktprobleme von Schwerbehinderten und das speziell zum Ausgleich behinderungsbedingter Nachteile geschaffene arbeitsmarktpolitische Instrumentarium im Vordergrund. Der Zielsetzung und den daraus ableitbaren Erfolgskriterien wird die tatsächliche Beschäftigungssituation gegenübergestellt. Im dritten Teil der Arbeit werden aufbauend auf die identifizierten Grundprobleme zunächst die Rationalität der Leiharbeit im Vergleich zu Alternativen sowohl aus betrieblicher Perspektive als auch aus dem Blickwinkel der Eingliederungsprobleme Schwerbehinderter dargelegt. Kurze Beschreibungen kleinerer Gesellschaften zur Arbeitnehmerüberlassung, Fallstudien über die zwei größten Projekte sowie die Ergebnisse aus einer Befragung des Autors von Projekten im südwestdeutschen Raum sollen dann Aufschluss darüber geben, inwieweit vermittlungsorientierte Leiharbeit dazu beitragen kann, Unsicherheit über das Leistungsvermögen Schwerbehinderter zu verringern und eine Brücke hin zu regulärer Beschäftigung zu bauen. Es zeigt sich, das Arbeitnehmerüberlassung nicht alle mit der Einstellung und Beschäftigung Behinderter verbundenen Probleme beseitigen kann. Deshalb werden abschließend Überlegungen für die weitere Gestaltung der selektiven Arbeitsmarktpolitik für Schwerbehinderte angestellt. (IAB2)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Arbeitnehmerüberlassung als arbeitsmarktpolitisches Instrument für Schwerbehinderte (2000)

    Winkler, Albrecht;

    Zitatform

    Winkler, Albrecht (2000): Arbeitnehmerüberlassung als arbeitsmarktpolitisches Instrument für Schwerbehinderte. Idstein: Schulz-Kirchner, 56 S.

    Abstract

    "Die Eingliederung behinderter Menschen in das Arbeitsleben ist seit Jahren ein wichtiges Anliegen der Sozialpolitik. Die Umsetzung allerdings gestaltet sich besonders schwierig in Zeiten allgemein hoher Arbeitslosigkeit. In dieser Situation kommt es darauf an, das vorhandene Instrumentarium der Behindertenpolitik um innovative Ansätze zu ergänzen. Dazu zählt die vermittlungsorientierte Arbeitnehmerüberlassung. Von ihr erwartet man sich zum einen eine verbesserte Vorbereitung tendenziell benachteiligter Gruppen auf das Arbeitsleben und zum anderen eine Verringerung der Unsicherheit von Arbeitgebern bei der Einstellung von Angehörigen dieser Gruppen. In der Studie werden die Erscheinungsformen der vermittlungsorientierten Arbeitnehmerüberlassung dargestellt und die bisher mit diesem Instrument gemachten Erfahrungen bewertet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Empirische Befunde zur selbständigen Erwerbstätigkeit unter besonderer Berücksichtigung scheinselbständiger Erwerbsverhältnisse (1999)

    Dietrich, Hans ;

    Zitatform

    Dietrich, Hans (1999): Empirische Befunde zur selbständigen Erwerbstätigkeit unter besonderer Berücksichtigung scheinselbständiger Erwerbsverhältnisse. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 32, H. 1, S. 85-101.

    Abstract

    "Die Zahl der selbständig Erwerbstätigen in Deutschland hat seit Beginn der 80er Jahre leicht und seit Beginn der 90er Jahre verstärkt zugenommen. Ausgehend von den 70er Jahren ist ein beachtlicher Wandel der Betätigungsfelder der seit jeher äußerst heterogenen Gruppe der Selbständigen zu beobachten. So veränderte sich die sektorenspezifische Verteilung der Selbständigen deutlich, aber auch die Gruppenzusammensetzung der Selbständigen hat eine tiefgreifende Veränderung erfahren. Verstärkt wandten sich Frauen oder Ausländer dieser Erwerbsform zu; in qualifikationsspezifischer Hinsicht waren es primär die (Fach-)Hochschulabsolventen. Immer schon bildete die selbständige Erwerbstätigkeit auch ein Betätigungsfeld für Erwerbstätige, die ausschließlich alleine, ohne (sozialversicherungspflichtige) Mitarbeiter tätig sind. Mit leichten Schwankungen betrug der Anteil dieser Ein-Personen-Selbständigen an den Selbständigen insgesamt jeweils etwa 50 %. Besondere Beachtung kommt in diesem Zusammenhang Erwerbstätigen zu, die als Scheinselbständige bezeichnet werden. Der Begriff Scheinselbständige kennzeichnet Erwerbstätige, die de facto wie selbständig Erwerbstätige tätig sind, auf Grund der spezifischen Erwerbssituation (dem materiellen Vertragsverhältnis) und entsprechend dem jeweils verwendeten Abgrenzungskonzept jedoch als abhängig Beschäftigte zu bewerten sind. Für den Fall, daß formal selbständig Erwerbstätige eigentlich als abhängig Beschäftigte zu bewerten sind, bestehen für sie der arbeits- und sozialrechtliche Schutz sowie die Pflichten als Arbeitnehmer entsprechend den in Deutschland für Arbeitnehmer gültigen gesetzlichen Regelungen. Auf Basis einer umfangreichen Befragung (IAB-Scheinselbständigen-Studie) wird aufgezeigt, welche Bedeutung der Wahl des Abgrenzungsmodells bei der Identifizierung scheinselbständig Erwerbstätiger sowohl in quantitativer, als auch in qualitativer Hinsicht zukommt. So hängt nicht nur der Umfang der als Scheinselbständige identifizierten Erwerbstätigkeit, sondern auch die Verteilung der so bestimmten Erwerbsgruppe etwa in beruflicher, materieller und sozialer Hinsicht wesentlich von der Wahl des Abgrenzungsmodells ab." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dietrich, Hans ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Freelance and contract workers in Germany: enterprise perspectives form the IAB Establishment Panel (1999)

    Dietrich, Hans ;

    Zitatform

    Dietrich, Hans (1999): Freelance and contract workers in Germany. Enterprise perspectives form the IAB Establishment Panel. In: J. Merz & M. Ehling (Hrsg.) (1999): Time use : research, data and policy. Contributions from the International Conference on Time Use (ICTU), University of Lüneburg, April 22-25, 1998 (Publications of the Research Institute on Professions, 10), S. 227-240.

    Abstract

    In dem Beitrag werden Beschäftigungsformen betrachtet, die in der Grauzone zwischen abhängiger Erwerbstätigkeit und beruflicher Selbständigkeit angesiedelt sind. Auf der Grundlage der Daten des IAB-Betriebspanels 1994-1997 wird untersucht, inwieweit Betriebe solche Scheinselbständigen einsetzen. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dietrich, Hans ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Freie Mitarbeit im Journalismus: zur Entwicklung von Erwerbsformen zwischen selbständiger und abhängiger Beschäftigung (1999)

    Gottschall, Karin ;

    Zitatform

    Gottschall, Karin (1999): Freie Mitarbeit im Journalismus. Zur Entwicklung von Erwerbsformen zwischen selbständiger und abhängiger Beschäftigung. In: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Jg. 51, H. 4, S. 635-654.

    Abstract

    "Der Strukturwandel der Erwerbsarbeit manifestiert sich u.a. in Grenzverschiebungen zwischen abhängiger und selbständiger Arbeit, die soziologisch nicht leicht zu bestimmen sind. Es wird die These vertreten, dass der vorherrschende arbeitssoziologische und arbeitsmarkttheoretische Interpretationshorizont, der das Aufkommen neuer Beschäftigungsformen im Kontext der Erosion des Normalarbeitsverhältnisses verortet, für eine Analyse dieser Grenzverschiebungen ergänzungsbedürftig ist, weil hier auch strukturelle Veränderungen von bestimmten Formen von Selbständigkeit eine Rolle spielen. Am Beispiel der Entwicklung von freier Mitarbeit im Journalismus wird gezeigt, dass semi-abhängige Beschäftigungsformen, die weder dem traditionell dominanten Typus abhängiger Arbeit noch dem klassischen Typus freiberuflicher Tätigkeit entsprechen, im bundesrepublikanischen Erwerbssystem schon länger institutionell verankert sind. Im Zuge von verschärften Wettbewerbsbedingungen wie auch angesichts eines erhöhten Angebots akademisch qualifizierter Arbeitskräfte erfährt dieser Beschäftigungstypus im Mediensektor in den neunziger Jahren jedoch eine marktliche Radikalisierung, die freie Mitarbeit als frei wählbare und existenzsichernde Erwerbsform für einen Teil der Erwerbstätigen in Frage stellt. Diese Ergebnisse werden auf ihre Übertragbarkeit auf weitere qualifizierte Dienstleistungsberufe überprüft und im Hinblick auf den Ertrag der Denkfigur des 'Arbeitskraftunternehmers' diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Teilzeitarbeit für Führungskräfte?: Erkenntnisse aus einer Fallstudie (1999)

    Kohn, Susanne; Breisig, Thomas;

    Zitatform

    Kohn, Susanne & Thomas Breisig (1999): Teilzeitarbeit für Führungskräfte? Erkenntnisse aus einer Fallstudie. In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 8, H. 2, S. 162-178. DOI:10.1515/arbeit-1999-0205

    Abstract

    "Obwohl Teilzeitarbeit in der Debatte um die Reduzierung der Arbeitslosigkeit seit Jahren eine wichtige Rolle spielt, ist der Führungskräfte-Bereich davon weitgehend ausgespart geblieben. Dies wird insbesondere mit den klassischen Steuerungs- und Kontrollaufgaben der Führungskräfte und ihrer Vorbildfunktion begründet. In einer interviewgestützten Fallstudie aus einem Chemieunternehmen mit (wenigen) teilzeitarbeitenden Führungskräften werden die Umstände, Bedingungen und Erfahrungen aus Sicht des Betriebes und der Betroffenen untersucht. Es zeigt sich, daß trotz der bestehenden Ansätze die Rahmenbedingungen für Führungskräfte-Teilzeitarbeit nach wie vor sehr ungünstig sind. Die Betroffenen erkaufen sich die Teilzeitarbeit mit einem Karrierestopp, dem Erfordernis ständiger Erreichbarkeit und einer massiven Arbeitsverdichtung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Vernetzt, klein und flexibel: die Firma des 21. Jahrhunderts (1999)

    Malone, Thomas W.; Laubacher, Robert J.;

    Zitatform

    Malone, Thomas W. & Robert J. Laubacher (1999): Vernetzt, klein und flexibel. Die Firma des 21. Jahrhunderts. In: Harvard Business Manager H. 2, S. 28-36.

    Abstract

    "Alle Welt blickt gespannt auf die Fusionen der Bank-, Versicherungs-, Auto- oder Pharmakonzerne. Aber sind solche Mega-Organisationen überhaupt noch zeitgemäß? Die Zweifel wachsen: Längst ermöglicht es die moderne Informationstechnik, Arbeit und Geschäft flexibler und effektiver zu organisieren. Dabei spielen jene Bündnisse eine wichtige Rolle, zu denen sich Freischaffende und Kleinstfirmen auf Zeit vereinigen. Elektronisch vernetzt, übernehmen sie bestimmte Entwicklungs-, Produktions-, Vermarktungs- oder Vertriebsaufgaben, die zuvor durch dauerhaft bestehende Unternehmen erledigt wurden. Im Ergebnis kristallisiert sich die sogenannte E-Lance-Ökonomie heraus. Wie sich deren Arbeitsweisen auf die Großunternehmen sowie auf Wirtschaft und Gesellschaft auswirken werden, soll nun ein Großforschungsvorhaben am Massachusetts Institute of Technology klären. Die Autoren glauben, mit der E-Lance-Ökonomie wird in den kommenden Jahrzehnten ein neues Wirtschaftssystem Einzug halten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Zuwanderung, temporäre Arbeitsmigranten und Ausländerbeschäftigung in Deutschland (1999)

    Schulz, Erika;

    Zitatform

    Schulz, Erika (1999): Zuwanderung, temporäre Arbeitsmigranten und Ausländerbeschäftigung in Deutschland. In: Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung, Jg. 68, H. 3, S. 386-423.

    Abstract

    "In dem Beitrag werden die von den Wanderungsströmen der neunziger Jahre und von den temporären Arbeitsmigranten (bestehend aus Saisonarbeitskräften und Werkvertragsarbeitnehmern) ausgehenden Wirkungen auf den deutschen Arbeitsmarkt untersucht. Durch diese neue Migration hat sich der Druck auf den Arbeitsmarkt erhöht. Obwohl der Zusammenhang zwischen Zuwanderungen und Ausländerbeschäftigung nicht mehr so stringent war wie bis zum Anwerbestopp in den siebziger Jahren, ist im Betrachtungszeitraum 1992 bis 1997 die Erwerbstätigkeit der ausländischen Arbeitnehmer gestiegen. Insbesondere die temporären Arbeitsmigranten treten im Niedriglohnbereich in Konkurrenz zu Arbeitskräften in Deutschland. Hiervon sind allerdings vornehmlich die hier lebenden ausländischen Arbeitskräfte betroffen. Der so entstehende Konkurrenzdruck hat teilweise zu prekären Arbeitsbedingungen geführt und dürfte dämpfend auf die Lohnsteigerung gewirkt haben. Gleichzeitig haben jedoch die temporären Arbeitsmigranten zu einem flexibleren Arbeitskräfteeinsatz beigetragen. Ging von der Beschäftigung der ehemaligen Gastarbeiter eine strukturkonservierende Wirkung aus, trifft dies auf die neuen Zuwanderer, die verstärkt im Dienstleistungssektor eine Erwerbstätigkeit aufnehmen, nicht zu." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Fixed-term work in the EU: a European agreement against discrimination and abuse (1999)

    Vigneau, Christophe; Bruun, Niklas; Bercusson, Brian; Ahlberg, Kerstin;

    Zitatform

    Vigneau, Christophe, Kerstin Ahlberg, Brian Bercusson & Niklas Bruun (1999): Fixed-term work in the EU. A European agreement against discrimination and abuse. Stockholm, 231 S.

    Abstract

    "EU Member States will soon have to implement Council Directive 1999/70/EC concerning the framework agreement on fixed-term work concluded by the large European-level organisations for workers and employers ETUC, UNIDE and CEEP. Fixed-term work in the EU is the first comprehensive contribution to the debate on the national implementation of the Directive.
    It gives:
    - an initiate report from the negotiations leading to the conclusion of the framework agreement
    - a thorough analysis of the agreement, its interpretation and its relation to EC law
    - an analysis of the implications of the Directive for national laws, with emphasis on the principles of non-discrimination and non-abuse
    - an exposition of the present state of law in the Member States
    - comments by representatives of the parties to the framework agreement.
    Fixed-term work in the EU is a result of a research project within the SALTSA-programme. SALTSA is the Swedish acronym for the joint research programme on working life in Europe organised by the National Institute for Working Life (Arbeitsinstitut) and the three Swedish trade union confederations LO, TCO and Saco." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Normal-Arbeitsverhältnis in Bewegung (1999)

    Walwei, Ulrich ;

    Zitatform

    Walwei, Ulrich (1999): Normal-Arbeitsverhältnis in Bewegung. In: Die Mitbestimmung H. 11, S. 12-17.

    Abstract

    "'Normale' Erwerbsarbeit steht einer immer größeren Vielfalt von Beschäftigungsformen gegenüber. Denn Teilzeitarbeit, Befristung, Leiharbeit, Outsourcing oder auch Werkverträge werden immer 'normaler', weil Unternehmen im globalen Wettbewerb stärker auf flexible Formen angewiesen sind. Das oft befürchtete 'Heuern und Feuern' steht deshalb aber nicht auf der Tagesordnung. Im Gegenteil: Gefragt werden muss auch nach den Risiken von Arbeitsmarktregulierungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Walwei, Ulrich ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Die gemeinnützige Arbeitnehmerüberlassung in Rheinland-Pfalz: eine ökonometrische Analyse des Wiedereingliederungserfolgs (1998)

    Almus, Matthias; Lechner, Michael ; Spengler, Hannes; Pfeiffer, Friedhelm ; Egeln, Jürgen;

    Zitatform

    Almus, Matthias, Jürgen Egeln, Michael Lechner, Friedhelm Pfeiffer & Hannes Spengler (1998): Die gemeinnützige Arbeitnehmerüberlassung in Rheinland-Pfalz. Eine ökonometrische Analyse des Wiedereingliederungserfolgs. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 31, H. 3, S. 558-574.

    Abstract

    "Der Beitrag stellt ausgewählte Ergebnisse des vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) im Auftrag des IAB und des Ministeriums für Arbeit und Soziales Rheinland-Pfalz bearbeiteten Forschungsprojekts (IAB-Projekt 10-483 A) Arbeitsplatzeffekte gemeinnütziger Arbeitnehmerüberlassungen in Rheinland-Pfalz vor. Vorrangiges Ziel des Projekts ist es, empirisch abzuschätzen, ob arbeitslose Personen, die bei einer gemeinnützigen Arbeitnehmerüberlassungsgesellschaft beschäftigt waren, einen höheren Wiedereingliederungserfolg in den ersten Arbeitsmarkt aufweisen als Arbeitslose, die eine solche Gesellschaft nicht durchlaufen haben. Dieser Abschätzung liegt Datenmaterial aus zwei Quellen zugrunde. Zum einen wurden die acht untersuchten Überlassungsgesellschaften sowohl schriftlich als auch in qualitativen Interviews zu ihren Charakteristika, zum sozioökonomischen Hintergrund all ihrer Leiharbeitnehmer sowie zu deren detaillierter Verleihhistorie und weiterem Verbleib befragt. Zum anderen stellte die Bundesanstalt für Arbeit Abzüge aus den bei den betroffenen Arbeitsämtern angelegten Dateien zur computerunterstützten Arbeitsvermittlung (coArb) zur Verfügung. Anhand der coArb-Daten wird mit ökonometrischen Methoden (Matching) eine Kontrollgruppe von arbeitslosen Nicht-Leiharbeitnehmern ausgewählt, die hinsichtlich ihrer sozio-ökonomischen Struktur und Arbeitsmarktgeschichte der Leiharbeitnehmergruppe möglichst ähnlich ist. Damit wird unter anderem der Tatsache Rechnung getragen, daß die Leiharbeitnehmer im Vergleich zur Grundgesamtheit aller Arbeitslosen jünger, häufiger Männer und zu einem größeren Anteil Ausländer sowie Aus- oder Übersiedler sind. Ferner wird bei der Kontrollgruppenbildung berücksichtigt, daß Leiharbeitnehmer unterdurchschnittlich ausgebildet sind und unstetige Erwerbsgeschichten mit häufigen Wechseln zwischen Arbeitslosigkeit- und Erwerbsepisoden aufweisen. Der ökonometrische Vergleich des Wiedereingliederungserfolgs zeigt Unterschiede zwischen Leiharbeitnehmern und Kontrollgruppe auf. In der kurzen Frist (bis zu 5 Monaten nach Ende des Aufenthalts in der Gesellschaft) weisen die Leiharbeitnehmer ein im Vergleich zur Kontrollgruppe um bis zu 13 Prozentpunkte besseres Wiedereingliederungsergebnis auf." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Survey of fixed term contracts (1998)

    Clauwaert, Stefan;

    Zitatform

    Clauwaert, Stefan (1998): Survey of fixed term contracts. Brüssel, 74 S.

    Abstract

    In June 1997, the European Social Partners concluded a European Framework Agreement on Part-time Work. Part-Time work was, however, only one of the atypical forms of work mentioned in the consultation documents put out by the Commission within this framework. In the Framework Agreement on Part-Time Work, it is, therefore, stipulated that "it is the intention of the parties to consider the need for similar agreements relating to other forms of flexible work". Recently the Social Partners agreed to start negotiations between ETUC, UNICE and CEEP on the issue.

    mehr Informationen
    weniger Informationen