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Dossier

Atypische Beschäftigung

Der deutsche Arbeitsmarkt wird zunehmend heterogener. Teilzeitbeschäftigung und Minijobs boomen. Ebenso haben befristete Beschäftigung und Leiharbeit an Bedeutung gewonnen und die Verbreitung von Flächentarifverträgen ist rückläufig. Diese atypischen Erwerbsformen geben Unternehmen mehr Flexibilität.
Was sind die Konsequenzen der zunehmenden Bedeutung atypischer Beschäftigungsformen für Erwerbstätige, Arbeitslose und Betriebe? Welche Bedeutung haben sie für die sozialen Sicherungssysteme, das Beschäftigungsniveau und die Durchlässigkeit des Arbeitsmarktes? Die IAB-Themendossier bietet Informationen zum Forschungsstand.

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  • Literaturhinweis

    Survey of legislation on temporary agency work (2000)

    Clauwaert, Stefan;

    Zitatform

    Clauwaert, Stefan (2000): Survey of legislation on temporary agency work. Brüssel, 127 S.

    Abstract

    Temporary work is on the increase throughout the EU. According to a study conducted for the International Confederation of Temporary Work Businesses1, 6.5 million persons gain work experience through temporary work agencies each year. This is a daily average of 1.7 million persons a day. On a country by country basis, the UK leads the EU market followed by France, The Netherlands and Germany. These four countries together account for 90% of all temporary workers assigned through temporary work agencies in the EU.
    The present survey endeavours to give an overview of the legislative situation in the EU Member States, Norway and the Czech Republic in relation to temporary agency work (travail intérimaire), which is characterized by the triangular relationship between temporary work agency, temporary worker and user enterprise. A distinction must be made between this employment relationship and other forms of atypical work, which are often dealt with under the broad term of temporary work such as: fixed-term contracts, placement of workers, casual work, sub-contracting, and situations whereby an employer lends out some of his workers to another employer. It also must be mentioned that this survey does not deal with the activities of public employment services (so-called "non-profit agency work"), nor does it cover a description of the working conditions of the workers engaged as fixed-term or permanent staff to work in the agency itself. As far as possible, this survey also contains information on the content of so-called "self-regulation", i.e. codes established by federations organizing the employment agencies in the country concerned.
    The present survey has been conducted mainly in the light of the social dialogue on fixed term contracts between ETUC, UNICE and CEEP and will form an essential background paper for any forthcoming negotiations between those partners on this specific issue. The information contained in the survey has been drawn from two major sources. Firstly, relevant literature (for a full list see the bibliography in the annex) and, secondly, the replies to the ETUC questionnaire on temporary work, which was sent to all of the ETUC affiliated organizations and to the ETUC trade union legal experts network, NETLEX in November 1997.2 Thirdly, the author would like to thank the European Metalworkers' Federation of the ETUC for allowing him insight into the results of their own inquiry on this issue amongst their affiliates.

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  • Literaturhinweis

    Selbständige ohne Mitarbeiter: Erwerbstätige zwischen Arbeitnehmer und Unternehmer?: Einheitlichkeit und Differenz (2000)

    Evers, George; Wijmans, Luuk;

    Zitatform

    Evers, George & Luuk Wijmans (2000): Selbständige ohne Mitarbeiter: Erwerbstätige zwischen Arbeitnehmer und Unternehmer? Einheitlichkeit und Differenz. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 53, H. 12, S. 788-796.

    Abstract

    "Selbständigkeit scheint für immer mehr Menschen in den Niederlanden attraktiv zu werden, jedoch ist Skepsis angebracht, ob dieses Wachstum die Arbeitsbeziehungen radikal verändern wird. Die Zahl der Selbständigen ohne zusätzliche Beschäftigte im Vergleich zur Gesamtsumme der Erwerbstätigen bleibt stabil. Es gibt allerdings wichtige Veränderungen zwischen den Sektoren, in denen Selbständige vor allem zu finden sind: Immer weniger Selbständige arbeiten im Agrarsektor, die Mehrzahl der neuen Existenzgründungen findet im Dienstleistungsbereich statt. Die meisten neuen Selbständigen möchten allerdings allein arbeiten; sie haben nicht die Absicht, Personal einzustellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Abgrenzung abhängig Beschäftigter von selbständig Tätigen nach dem Gesetz zur Förderung der Selbständigkeit (2000)

    Försterling, Joachim;

    Zitatform

    Försterling, Joachim (2000): Die Abgrenzung abhängig Beschäftigter von selbständig Tätigen nach dem Gesetz zur Förderung der Selbständigkeit. In: Deutsche Rentenversicherung, Jg. 55, H. 7, S. 432-438.

    Abstract

    "Die verschärfte Wettbewerbs- und Arbeitsmarktsituation der letzten Jahre hat dazu geführt, dass sich neben dem Kreis der abhängig Tätigen, die - von Ausnahmen abgesehen - nicht versicherungspflichtig sind, der Kreis der Scheinselbständigen immer stärker entwickelt hat, also vermehrt Personen auftauchen, die formal betrachtet wie selbständig Tätige auftreten, tatsächlich aber abhängig Beschäftigte sind. Durch gesetzliche Regelungen sollte die Einbeziehung dieser Erwerbstätigkeiten in die Sozialversicherung erleichtert werden. Zunächst trat das Gesetz zu Korrekturen in der Sozialversicherung und zur Sicherung der Arbeitnehmerrechte in Kraft, dessen Vorschriften nunmehr durch das Gesetz zur Förderung der Selbständigkeit verändert und ergänzt worden sind. Der Beitrag gibt einen Einblick in die in diesem Zusammenhang auftretenden Rechtsprobleme." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Coole Leute mit heißen Jobs: neue Selbständige in einer Vorreiterbranche (2000)

    Gesterkamp, Thomas;

    Zitatform

    Gesterkamp, Thomas (2000): Coole Leute mit heißen Jobs. Neue Selbständige in einer Vorreiterbranche. In: Blätter für deutsche und internationale Politik, Jg. 45., H. 3, S. 350-357.

    Abstract

    Die Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen in der Medienindustrie stehen im Mittelpunkt des Beitrags. Das traditionelle Normalarbeitsverhältnis existiert hier schon lange nicht mehr: an seine Stelle sind befristete und (schein-)selbständige Beschäftigungsverhältnisse getreten. Mit der Ausbreitung des "Arbeitskraftunternehmers" (Pongratz/Voß) gelten die Beschäftigten der Informationswirtschaft als Vorboten der allgemeinen Entwicklung. Das Jobnomadentum stellt dabei nicht nur hohe Anforderungen an die Selbstorganisation und das Selbstmarketing, sondern hat auch gravierende Auswirkungen auf das Privatleben. Aus der unterschiedlichen Verteilung der Möglichkeiten und Risiken dieser offenen Erwerbsbiografien resultieren zahlreiche Probleme für eine gewerkschaftliche Interessenvertretung. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Unternehmer in eigener Sache: die "neuen Selbständigen" am Beispiel der Medienbranche (2000)

    Gesterkamp, Thomas;

    Zitatform

    Gesterkamp, Thomas (2000): Unternehmer in eigener Sache. Die "neuen Selbständigen" am Beispiel der Medienbranche. In: Gewerkschaftliche Monatshefte, Jg. 51, H. 6, S. 375-382.

    Abstract

    "Die Arbeitswelt verändert sich immer mehr, neue technische Möglichkeiten machen eine 'Selbstorganisation' von Arbeit möglich. Besonders auf dem Medienarbeitsmarkt ist ein Veränderungsprozess im Gange: Die meisten Mitarbeiter arbeiten freiberuflich. Der Trend zur 'neuen Selbständigkeit' setzt sich aber auch in anderen Bereichen des Arbeitsmarktes fort. Diese Form der Beschäftigung birgt neben Chancen Gefahren in sich: ungesicherte Existenzen, Jobs auf Zeit und nach Bedarf, keine Versicherungspflicht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Alleindienstleister in Kulturberufen: zwischen neuer Selbständigkeit und alten Abhängigkeiten (2000)

    Gottschall, Karin ; Schnell, Christiane;

    Zitatform

    Gottschall, Karin & Christiane Schnell (2000): Alleindienstleister in Kulturberufen. Zwischen neuer Selbständigkeit und alten Abhängigkeiten. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 53, H. 12, S. 804-810.

    Abstract

    "Der Bereich der Kulturberufe stellt ein aufschlussreiches Feld für die soziale Dynamik und politische Gestaltung der Einpersonenselbständigkeit (self-employment) dar. Steigende Akademisierungsgrade, eine hohe Repräsentanz von Frauen, Verberuflichungstendenzen und veränderte Arrangements von Arbeit und Leben deuten auf einen modernen, vglw. privilegierten Erwerbstypus hin. Gleichzeitig ist self-employment in diesem Bereich durch spezifische Risikostrukturen gekennzeichnet, die unter verschärften Marktbedingungen Prekarisierungsgefahren bergen. Neben individuellen und kollektiven Formen des Risikomanagements gewinnen institutionelle Formen des Risikoausgleichs wie die Künstlersozialversicherung an Bedeutung. Offen ist, ob die Regulationsformen dieses Feldes auf andere Bereiche übertragbar sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Scheinselbständige im Saarland: Teil 2 einer Studie über Tendenzen zur Auflösung des Normalarbeitsverhältnisses durch die Zunahme ungesicherter Beschäftigungsverhältnisse, insbesondere im Dienstleistungssektor (2000)

    Grewer, Hans Günter; Reindl, Josef; Breit, Heiko;

    Zitatform

    Grewer, Hans Günter (2000): Scheinselbständige im Saarland. Teil 2 einer Studie über Tendenzen zur Auflösung des Normalarbeitsverhältnisses durch die Zunahme ungesicherter Beschäftigungsverhältnisse, insbesondere im Dienstleistungssektor. Saarbrücken, 114 S.

    Abstract

    Der Bericht zu Teil 2 einer Studie über Tendenzen zur Auflösung des Normalarbeitsverhältnisses durch die Zunahme ungesicherter Beschäftigungsverhältnisse, insbesondere im Dienstleistungssektor, legt eine aktuelle Bestandsaufnahme über das quantitative Ausmaß der geringfügig Beschäftigten insbesondere im Dienstleistungssektor und andere qualitativ neue Formen, die nicht mehr unter das Normalarbeitsverhältnis fallen, auf der Basis von Expertengesprächen (AOK, Arbeitsamt, Statistisches Landesamt, Arbeitgeberverbände, Gewerkschaften) und durch Aufbereitung und Sekundäranalyse statistischer Daten, vor. Dabei geht es in der Studie auch darum, die Grauzone zwischen Selbständigkeit und Scheinselbständigkeit auszuleuchten und die Grenzen zwischen ungesicherter und gesicherter neuer Selbständigkeit, zwischen Chancen und Risiko auf eigenen Beinen zu stehen, genau zu ziehen. Dazu wird eine Trendanalyse bei den nicht-traditionalen Arbeitsformen der Scheinselbständigen, Selbstangestellten, freien Mitarbeitern, Honorarkräften etc. im Saarland vorgenommen. Die Untersuchung zeigt, dass die selbständige Erwerbsarbeit zunimmt und ihrerseits einem grundlegenden Strukturwandel unterliegt. Der Gründungsakt zu einem Unternehmen endet in der Regel mit der Selbstanstellung in Ein-Personen-Unternehmen. Sie kommt aber auch zu dem Ergebnis, dass das Normalarbeitsverhältnis im Saarland 'trotz der ausgedehnten Grauzone der Erwerbsarbeit und entgegen allen Spekulationen von seinem naheliegenden Ende seine Überlebensfähigkeit bewahrt' hat. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Zeitautonom Teilzeit versus Vollzeit arbeitende Männer: ein empirischer Vergleich (2000)

    Grossenbacher, Simon; Udris, Ivars;

    Zitatform

    Grossenbacher, Simon & Ivars Udris (2000): Zeitautonom Teilzeit versus Vollzeit arbeitende Männer. Ein empirischer Vergleich. In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 9, H. 3, S. 238-243. DOI:10.1515/arbeit-2000-0309

    Abstract

    "Dass der überwiegende Teil der Teilzeit (TZ) arbeitenden Menschen Frauen sind, ist bekannt und vielfach untersucht worden. Zu der kleinen Gruppe von TZ arbeitenden Männern existieren nur sehr wenige Studien, die zu ihrer psychosozialen Situation, zu ihren Motiven oder zu ihrer Zeitverwendung Auskunft geben können. Einen Beitrag zur Schliessung der Wissenslücke sollte die im Beitrag zusammengefasste Studie zum Vergleich von TZ und Vollzeit (VZ) arbeitenden Männern in der Schweiz leisten. Die Studie bestand aus zwei Teilen: (1) einer Voruntersuchung mit elf TZ arbeitenden und acht VZ arbeitenden Männern mit einem Verfahren zur Ermittlung von Alltagstätigkeiten, (2) einer Hauptuntersuchung mit 37 TZ arbeitenden und 71 VZ arbeitenden Männern mit einem eigens entwickelten Fragebogen. Das Ziel war zu untersuchen, wie sich Männer, die freiwillig (also nicht durch den Betrieb erzwungen) TZ von ca. 70-80% der 'Normalarbeitszeit' arbeiten, von Männern mit VZ unterscheiden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ländervergleich Dänemark - Deutschland: Erosion oder Renaissance der Normalarbeit? (2000)

    Hoffmann, Edeltraud; Walwei, Ulrich ;

    Zitatform

    Hoffmann, Edeltraud & Ulrich Walwei (2000): Ländervergleich Dänemark - Deutschland: Erosion oder Renaissance der Normalarbeit? (IAB-Kurzbericht 16/2000), Nürnberg, 6 S.

    Abstract

    Ähnlich wie in den meisten anderen EU-Ländern verlor auch in Deutschland die unbefristete Vollzeitbeschäftigung an Bedeutung. Dass dieser Trend nicht zwangsläufig ist, zeigt das Beispiel Dänemark, wo in der 90er Jahren eine Renaissance der Normalarbeitsverhältnisse zu beobachten war. Der Kurzbericht geht den Gründen für diese gegenläufige Entwicklung nach. Datenbasis ist die "Eurostat-Erhebung über Arbeitskräfte", eine jährliche Befragung, die in Deutschland im Rahmen des Mikrozensus durchgeführt wird. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Walwei, Ulrich ;
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  • Literaturhinweis

    Strukturwandel der Erwerbsarbeit: Was ist eigentlich noch "normal"?: die Veränderung der Beschäftigungsformen im Spiegel europäischer Arbeitsmarktstatistiken (2000)

    Hoffmann, Edeltraud; Walwei, Ulrich ;

    Zitatform

    Hoffmann, Edeltraud & Ulrich Walwei (2000): Strukturwandel der Erwerbsarbeit: Was ist eigentlich noch "normal"? Die Veränderung der Beschäftigungsformen im Spiegel europäischer Arbeitsmarktstatistiken. (IAB-Kurzbericht 14/2000), Nürnberg, 7 S.

    Abstract

    "In einer Bestandsaufnahme auf europäischer Ebene werden die Veränderungsprozesse bei den verschiedenen Beschäftigungsformen im Überblick beschrieben. Ähnlich wie in Deutschland ist in den meisten EU-Ländern der Anteil unbefristeter Beschäftigungsverhältnisse an den Erwerbstätigen in der letzten Dekade weiter zurückgegangen. Ursächlich hierfür waren von Land zu Land oft unterschiedliche Faktoren - allein oder im Zusammenspiel: So hat Arbeitslosigkeit zum Bedeutungsverlust von Normalarbeit beigetragen, haben der sektorale Strukturwandel zu den Dienstleistungen oder die Erschließung von Personengruppen mit speziellen Erwerbspräferenzen eine Rolle gespielt. Schließlich sind auch institutionelle Rahmenbedingungen wie die Starrheit des Arbeitsrechts oder die Belastung der Arbeit mit Sozialabgaben dafür verantwortlich gewesen, dass Normalarbeit zurückgedrängt wurde." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Walwei, Ulrich ;
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  • Literaturhinweis

    Förderung von Teilzeitarbeit durch gesetzlichen Rechtsanspruch: Reform oder Hindernis für mehr Beschäftigung? (2000)

    Holst, Elke; Schupp, Jürgen ;

    Zitatform

    Holst, Elke & Jürgen Schupp (2000): Förderung von Teilzeitarbeit durch gesetzlichen Rechtsanspruch. Reform oder Hindernis für mehr Beschäftigung? In: DIW-Wochenbericht, Jg. 67, H. 49, S. 825-832.

    Abstract

    "Von Januar 2001 an haben die vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmer in Deutschland - derzeit knapp 19 Millionen - einen Anspruch auf Teilzeitarbeit in ihrem Betrieb. Zudem müssen künftig Teilzeitbeschäftigte, die länger arbeiten wollen - das sind gegenwärtig rund 6,5 Millionen-, auf Wunsch die im Betrieb frei werdenden Vollzeitarbeitsplätze angeboten werden, es sei denn, dringende betriebliche Gründe stehen dem entgegen.In der Untersuchung wird versucht abzuschätzen, welche Beschäftigungspotentiale aus den gesetzlichen Anspruchsvoraussetzungen resultieren. Aus den Schätzungen ergeben sich zwar beträchtliche Beschäftigungspotentiale - ein Arbeitsvolumen von etwa einer halben Million Vollzeitstellen-, es bestehen aber begründete Zweifel, ob diese Potentiale tatsächlich erschlossen werden können. Die aus dem gesetzlichen Rechtsanspruch abgeleiteten beschäftigungspolitischen Erwartungen sollten daher nicht zu hoch gesteckt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Quasi-employee, quasi-self-employees: more than just a name - the case of the Netherlands and Belgium (2000)

    Jaspers, Teun;

    Zitatform

    Jaspers, Teun (2000): Quasi-employee, quasi-self-employees. More than just a name - the case of the Netherlands and Belgium. In: Zeitschrift für ausländisches und internationales Arbeits- und Sozialrecht, Jg. 14, H. 3, S. 233-249.

    Abstract

    Der Artikel beinhaltet einen Vortrag der 27. Tagung der Gesellschaft für Rechtsvergleichung in Freiburg am 24.5.99 zum Thema arbeitnehmerähnliche Personen und Scheinselbständige in den Niederlanden und Belgien. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Angebot an Personaldienstleistungen in Deutschland: eine theoretische und empirische Analyse (2000)

    Johst, Dana;

    Zitatform

    Johst, Dana (2000): Angebot an Personaldienstleistungen in Deutschland. Eine theoretische und empirische Analyse. In: Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik, Jg. 220, H. 2, S. 165-190. DOI:10.1515/jbnst-2000-0204

    Abstract

    "Auf dem deutschen Markt für Personaldienstleistungen, wie z.B. Zeitarbeit, Personalberatung oder Outplacement, ist ein ständig wachsendes Angebot zu beobachten. Diese dynamische Entwicklung ist erklärungsbedürftig. In dem Beitrag soll zunächst theoretisch begründet werden, warum Personaldienstleistungsunternehmen überhaupt als Institution entstehen. Darauf aufbauend werden Arbeitshypothesen für eine empirische Untersuchung des entsprechenden Marktes abgeleitet, welche die Vorteilhaftigkeit der Nutzung dieser Dienstleistungen für die Nachfrageseite - die Unternehmen - behaupten. Schließlich wird eine eigene empirische Untersuchung zum Angebotsspektrum und zur Leistungsfähigkeit von Personaldienstleistungsunternehmen präsentiert, mit der die Arbeitshypothesen geprüft werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Nonstandard employment relations: part-time, temporary and contract work (2000)

    Kalleberg, Arne L.;

    Zitatform

    Kalleberg, Arne L. (2000): Nonstandard employment relations. Part-time, temporary and contract work. In: Annual review of sociology, Jg. 26, S. 341-365.

    Abstract

    Der Beitrag gibt einen Überblick über atypische Beschäftigungsverhältnisse. Er betont die Notwendigkeit multidisziplinärer Forschung auf diesem Gebiet und stellt international vergleichende Analysen in den Mittelpunkt, um erklären zu können, wie makroökonomische, politische und institutionelle Faktoren Beschäftigungsbeziehungen beeinflussen. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Teilzeitarbeit und befristete Beschäftigung: zur Arbeitsmarktrelevanz einer Reregulierung (2000)

    Klös, Hans-Peter; Schäfer, Holger;

    Zitatform

    Klös, Hans-Peter & Holger Schäfer (2000): Teilzeitarbeit und befristete Beschäftigung. Zur Arbeitsmarktrelevanz einer Reregulierung. In: IW-Trends, Jg. 27, H. 4, S. 74-88.

    Abstract

    "Die erleichterte Befristung von Arbeitsverträgen und die vermehrte Teilzeitarbeit haben dem deutschen Arbeitsmarkt Impulse gegeben. Denn beide atypische Beschäftigungsformen sorgten während der 90er-Jahre für zusätzliche Arbeitsplätze und haben damit den Arbeitsmarkt entlastet. Teilzeitarbeit steigerte dabei generell die Erwerbsbeteiligung. Die befristete Beschäftigung erwies sich häufig als probates Sprungbrett für eine reguläre Erwerbstätigkeit. Mit dem Gesetzentwurf über Teilzeitarbeit und befristete Beschäftigung plant nun die Bundesregierung, diese beiden Beschäftigungsformen verstärkt zu regulieren. Dem Ziel, die verfestigte Arbeitslosigkeit abzubauen, kommt die Bundesrepublik damit nicht näher. Denn empirische Studien der OECD zeigen, dass mit zunehmender Arbeitsmarktregulierung die Erwerbstätigenquote einer Volkswirtschaft sinkt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Theorie und Empirie unterschiedlich langer Arbeitstage am Beispiel von Schicht- und Teilzeitarbeit (2000)

    Krings, Achim;

    Zitatform

    Krings, Achim (2000): Theorie und Empirie unterschiedlich langer Arbeitstage am Beispiel von Schicht- und Teilzeitarbeit. (Beiträge zur Personal- und Organisationsökonomik 05), München u.a.: Hampp, 250 S.

    Abstract

    "Bei der betrieblichen Arbeitszeitgestaltung ist u.a. die Länge des Arbeitstages zu bestimmen. Die Relevanz dieses Entscheidungsproblems zeigt sich beispielweise bei der Arbeitszeitgestaltung in Krankenhäusern, wo über die Frage diskutiert wird, ob zu lange Schichtdienste von Ärzten die Qualität der Patientenversorgung beeinträchtigen. Auch in der Diskussion um Teilzeitarbeit wird über die Frage gestritten, welche Konsequenzen mit unterschiedlich langen Arbeitstagen verbunden sind. Die vorliegende Arbeit greift zur Beantwortung dieser Fragen auf arbeitswissenschaftliche und personalökonomische Argumente zurück und intergriert diese auf der Basis eines produktionstheoretischen Modells. Die abgeleiteten Hypothesen werden u.a. in einer empirischen Untersuchung auf chirurgischen Intensivstationen überprüft. Unter den dort vorherrschenden Bedingungen sind zwölfstündige Arbeitstage mit besseren Produktionsergebnissen verbunden als achtstündige Arbeitstage." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Grenzen der Vermarktlichung: die Mythen um unternehmerisch handelnde Mitarbeiter (2000)

    Kühl, Stefan ;

    Zitatform

    Kühl, Stefan (2000): Grenzen der Vermarktlichung. Die Mythen um unternehmerisch handelnde Mitarbeiter. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 53, H. 12, S. 818-828.

    Abstract

    "Mit Konzepten des 'Ein-Mann-Unternehmens', des 'Intrapreneurs' und der 'Selbst GmbH' wird die interne Steuerung von Unternehmen über Marktmechanismen propagiert. Dabei werden die einzelnen Mitarbeiter als selbständige unternehmerische Einheiten im Unternehmen begriffen. Dieser Artikel setzt sich mit den Mythen in der Managementliteratur über Intrapreneure auseinander. Es wird aufgezeigt, dass die widersprüchlichen Umweltanforderungen in den Unternehmen nur noch begrenzt durch Aufteilung in Abteilungen abgefedert werden, sondern vielmehr als paradoxe Verhaltensanforderungen an die sogenannten 'Intrapreneure' weitergegeben werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Les mutations du travail en Europe (2000)

    Lestrade, Brigitte; Boutillier, Sophie;

    Zitatform

    Lestrade, Brigitte & Sophie Boutillier (Hrsg.) (2000): Les mutations du travail en Europe. (Collection economie et innovation), Paris: Harmattan, 415 S.

    Abstract

    Die Beiträge des Bandes analysieren neuere Entwicklungen des Arbeitsmarktes in Frankreich und in West- und Osteuropa. Im Mittelpunkt stehen dabei die Entwicklung der Beschäftigungsformen und die Flexibilisierung der Arbeitsmärkte durch Maßnahmen der Deregulierung. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Begrenzte Entgrenzungen: Wandlungen von Organisation und Arbeit (2000)

    Minssen, Heiner;

    Zitatform

    Minssen, Heiner (Hrsg.) (2000): Begrenzte Entgrenzungen. Wandlungen von Organisation und Arbeit. Berlin: Edition Sigma, 294 S.

    Abstract

    "Die Grenzen von Organisation und Arbeit sind in Bewegung geraten - mit durchaus widersprüchlichen Tendenzen. Organisationen ziehen ihre Grenzen einerseits enger durch Produktbereinigung, Konzentration auf das Kerngeschäft und Auslagerung von Funktionen; andererseits versuchen sie, durch die Bildung von Innovations- und Zuliefernetzwerken neue Potentiale zu erschließen, indem sie ihre Grenzen gerade erweitern, ja auflösen. Und auch die Grenzen von Arbeit geraten unter Druck. Neue Formen von Arbeit entstehen durch die zeitliche und räumliche Entkoppelung von Arbeitsplatz und Betrieb: die Institution des sektoralen Tarifvertrags wird in Frage gestellt und zunehmend durch dezentrale Formen der Regulierung ersetzt. All dies hat Folgen für die Beschäftigten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Scheinselbständige und arbeitnehmerähnliche Selbständige: die neuen Regeln des "Gesetzes zur Förderung der Selbständigkeit" (2000)

    Möllering, Jürgen;

    Zitatform

    Möllering, Jürgen (2000): Scheinselbständige und arbeitnehmerähnliche Selbständige. Die neuen Regeln des "Gesetzes zur Förderung der Selbständigkeit". (DIHT-Schriftenreihe 427), Bonn, 50 S.

    Abstract

    Der Autor analysiert aus der Sicht des DIHT die Vorschriften des am 12. November 1999 vom Deutschen Bundestag verabschiedeten "Gesetz zur Förderung der Selbständigkeit." Einleitend werden die Änderungen im Überblick dargestellt. Anschließend werden die Prüfungsschemata zur "Scheinselbständigkeit" und zur Rentenversicherungspflicht des "arbeitnehmerähnlichen Selbständigen" unter besonderer Berücksichtigung der den Betroffenen eröffneten Optionen dargestellt. Der vollständige Wortlaut der neuen Vorschriften ist im Anhang aufgeführt." (IAB2)

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