FDZ-Literatur / FDZ Literature
Die FDZ-Literaturdatenbank umfasst neben Datensatzbeschreibungen und Methodenberichten die zahlreichen Forschungsarbeiten, die auf Basis der am FDZ angebotenen Daten entstanden sind. Hier finden Sie aktuell laufende Projekte von FDZ-Nutzenden.
Darüber hinaus stehen die Literaturdatenbank zum IAB-Betriebspanel sowie die Literaturdatenbank zum PASS zur Verfügung.
Apart from dataset descriptions and methodology reports, the FDZ literature database contains numerous research papers written on the basis of the data provided by the FDZ. Here you can find currently ungoing research projects of FDZ users.
In addition, literature databases on the IAB Establishment Panel and the Panel Study Labour Market and Social Security (PASS) are available for research.
- FDZ Publikationen / FDZ publications
- Arbeiten und Lernen im Wandel / Working and Learning in a Changing World (ALWA)
- BA-Beschäftigtenpanel / BA Employment Panel
- Berufliche Weiterbildung und lebenslanges Lernen (WeLL)/Further Training and Lifelong Learning (WeLL
- Berufstätigenerhebung 1989 (BTE1989) / Employment survey for East Germany (DDR) 1989 (BTE1989)
- Beschäftigtenbefragung "Bonuszahlungen, Lohnzuwächse und Gerechtigkeit" - BLoG
- Betriebsbefragung IAB-IZA-ZEW-Arbeitswelt 4.0 (BIZA) und DiWaBe-Beschäftigtenbefragung
- Biografiedaten dt. Sozialversicherungsträger / Biographical data of social insurances (BASiD)
- Children of Immigrants Longitudinal Survey in Four European Countries - Germany verknüpft mit administrativen Daten des IAB
- Daten der Treuhandanstalt verknüpft mit Betriebs-Historik-Panel (THA-BHP)
- Datensatz NEPS-SC1-ADIAB Neugeborene
- Datensatz NEPS-SC3-ADIAB Schüler Klasse 5
- Datensatz NEPS-SC4-ADIAB Schüler Klasse 9
- Datensatz NEPS-SC5-ADIAB Studierende
- Datensatz NEPS-SC6-ADIAB Erwachsene
- NEPS-SC8-ADIAB Schüler Klasse 5, Eltern, Lehrer und Schulleitung
- Datensatz SOEP-CMI-ADIAB
- Datenspeicher Gesellschaftliches Arbeitsvermögen verknüpft mit administrativen Daten des IAB (GAV-ADIAB) 1975-2019
- GAW-IAB-Gründerbefragung
- German Management and Organizational Practices (GMOP) Survey
- IAB-BAMF-SOEP Befragung von Geflüchteten
- IAB-Beschäftigtenstichprobe / IAB Employment Sample
- IAB-Betriebs-Historik-Panel / IAB Establishment History Panel
- IAB-Betriebspanel / IAB Establishment Panel
- IAB-Datensatz BeCovid
- IAB-Datensatz HOPP
- IAB-Linked-Employer-Employee-Datensatz (LIAB) / Linked Employer-Employee Data from the IAB
- IAB-Querschnittsbefragung / Cross-sectional survey
- IAB-SOEP Migrationsstichprobe (IAB-SOEP MIG)
- IAB-Stellenerhebung / IAB Job Vacancy Survey
- International Mobility Panel of Migrants in Germany (IMPa)
- IZA/IAB Administrativer Evaluationsdatensatz (AED und LED) / IZA Evaluation Dataset Survey
- Kundenbefragung zu Organisationsstrukturen nach SGB II / Client survey on German SGBII-Agencies
- LidA - Leben in der Arbeit
- Linked Inventor Biography Data
- Linked Personnel Panel (LPP)
- Mannheimer Unternehmenspanel (MUP) verknüpft mit Daten des IAB
- Panel Arbeitsmarkt und soziale Sicherung (PASS) / Panel Study Labour Market and Social Security
- Stichprobe Integrierter Employer-Employee Daten (SIEED)/Sample of Integrated Employer-Employee Data
- Stichprobe der Integr. Arbeitsmarktbiografien/Sample of integrated labour market biographies (SIAB)
- Stichprobe der Integrierten Grundsicherungsbiografien (SIG)
- Stichprobe des Administrative Wage and Labor Market Flow Panel (FDZ-AWFP)
- Studie Mentale Gesundheit bei der Arbeit (S-MGA)
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Literaturhinweis
Four essays in empirical labour economics (2015)
Zitatform
Oberfichtner, Michael (2015): Four essays in empirical labour economics. Erlangen, 141 S.
Abstract
"The four essays constituting this thesis concern themselves with wages, employment, and unions in Germany - time-honoured topics in empirical labour economics. Before delving into these issues, it seems worthwhile to step back and get an overview of labour economics as a field, the evolution of empirical research in economics, and the intersection of the two, empirical labour economics." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en)) Contents:
1. Introduction
2. The urban wage premium in imperfect labour markets
3. The levelling effect of product market competition on gender wage discrimination
4. Works council introductions in Germany: Do they reflect workers' voice?
5. The employment effect of deregulating shopping hours: Evidence from German retailing -
Literaturhinweis
The outcome of coaching and training for self-employment: a statistical evaluation of outside assistance support programs for unemployed business founders in Germany (2015)
Zitatform
Oberschachtsiek, Dirk & Patrycja Scioch (2015): The outcome of coaching and training for self-employment. A statistical evaluation of outside assistance support programs for unemployed business founders in Germany. In: Journal for labour market research, Jg. 48, H. 1, S. 1-25., 2014-04-10. DOI:10.1007/s12651-014-0161-6
Abstract
"Die vorliegende Arbeit geht der Frage nach, ob sich Förderprogramme, die helfen externen Sachverstand bei einer Gründung einzubinden, positiv auf die Verbleibsdauern in Selbständigkeiten auswirken. Hierzu werden drei unterschiedliche Programme betrachtet, die zusätzlich zu einer finanziellen Basissicherung Gründungsvorhaben aus der Arbeitslosigkeit fördern. Wir finden, dass die Selektion in die Förderprogramme stark durch regionale Merkmale determiniert wird und dass individuelle Charakteristika bei der Inanspruchnahme der Förderleistungen wenig relevant sind. Dieses verweist auf eine regionale Spezialisierung in der Ausrichtung der Förderung bei der Aufnahme einer selbständigen Tätigkeit durch die aktive Arbeitsmarktpolitik. Das angewandte Selektionskorrekturverfahren (statistisches Matching) berücksichtigt diese Besonderheiten, so dass neben individuellen Merkmalen explizit auch regionale und zeitliche Aspekte kontrolliert werden. Die Analysen zeigen, dass die Wirkung der zusätzlichen Förderung für die Verbleibsdauer in Selbständigkeit eher gering ausfallen und dass Selbständigkeitsperioden bei Inanspruchnahme externer Expertise schneller beendet werden als ohne. Dieses deutet darauf hin, dass externe Expertise bei Gründungen aus der Arbeitslosigkeit tendenziell passives Lernen fördert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Cultural diversity and plant level productivity (2015)
Zitatform
Trax, Michaela, Stephan Brunow & Jens Suedekum (2015): Cultural diversity and plant level productivity. In: Regional science and urban economics, Jg. 53, H. July, S. 85-96., 2015-05-10. DOI:10.1016/j.regsciurbeco.2015.05.004
Abstract
"Using comprehensive data for German establishments, we estimate plant-level production functions to analyze if 'cultural diversity' affects total factor productivity. We distinguish diversity in the establishment's workforce (the micro level) and in the aggregate labor force of the region where the plant is located (the macro level). We find that a larger share of foreign workers - either in the establishment or in the region - does not affect productivity. However, there are spillovers associated with the degree of fractionalization of the group of foreigners into different nationalities. Regional diversity is at least as important for productivity as micro-level diversity." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
The hidden winners of renewable energy promotion: insights into sector-specific wage differentials (2014)
Zitatform
Antoni, Manfred, Markus Janser & Florian Lehmer (2014): The hidden winners of renewable energy promotion. Insights into sector-specific wage differentials. (IAB-Discussion Paper 12/2014), Nürnberg, 49 S.
Abstract
"Vor dem Hintergrund der Energiewende in Deutschland untersuchen wir die Beschäftigtenstruktur und Entlohnung in Betrieben, die im Bereich Erneuerbare Energien tätig sind. Wir vergleichen diese Betriebe mit solchen, die zwar im gleichen Wirtschaftszweig, aber nicht explizit im Kontext Erneuerbarer Energien aktiv sind. Hierfür haben wir einen neuen Datensatz aufgebaut, in dem wir Unternehmensdaten des Bundesverbandes der Erneuerbaren Energien e.V. mit den Betriebsdaten des IAB Betriebshistorik-Panels verknüpft haben. Unsere Ergebnisse zeigen signifikante Unterschiede auf Ebene der Löhne sowie auf Ebene mehrerer relevanter Betriebsmerkmale. Wenn wir uns die vier Hauptwirtschaftszweige im Feld der Erneuerbaren Energien näher betrachten, sehen wir, dass sich die Lohnunterschiede in den Branchen der Hersteller und der Energieerzeuger fast ganz durch die auf das Personal bezogenen Merkmale (z.B. Qualifikation) sowie andere strukturelle Betriebsmerkmale (z.B. Betriebsgröße) erklären lassen. Wir finden jedoch eine dauerhafte 'Erneuerbare Energien Lohnprämie' von über zehn Prozent im Handwerk und im Bereich Technische Planung/Architektur. Wir interpretieren diese Lohndifferenz als einen positiven indirekten Effekt der Förderung Erneuerbarer Energien zugunsten der Beschäftigten von Handwerks- und Projektierungsbetrieben, die durch ihre Arbeiten an der Energiewende beteiligt sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Ähnliche Treffer
spätere (möglw. abweichende) Version erschienen als: Energy policy, Vol. 86, No. November (2015), S. 595-613Weiterführende Informationen
deutsche Kurzfassung -
Literaturhinweis
Die versteckten Gewinner der Energiewende: Lohnunterschiede im Bereich Erneuerbarer Energien (2014)
Zitatform
Antoni, Manfred, Markus Janser & Florian Lehmer (2014): Die versteckten Gewinner der Energiewende. Lohnunterschiede im Bereich Erneuerbarer Energien. (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Aktuelle Berichte), Nürnberg, 5 S.
Abstract
"Die vier Wirtschaftszweige mit den meisten Betrieben und Beschäftigten auf dem Feld der Erneuerbaren Energien sind 'Herstellung von elektronischen Bau-elementen und Leiterplatten', 'Elektrizitätsversorgung', 'Bauinstallation' sowie 'Architektur- und Ingenieurbüros'.
Die Betriebe aus diesen vier Branchen, die im Bereich der Erneuerbaren Energien (EE-Betriebe) aktiv sind, zahlen im Durchschnitt höhere Löhne als Betriebe ohne entsprechende Aktivitäten (nicht-EE-Betriebe). Ausnahme sind Elektrizitätsversorger, bei denen EE-Betriebe sogar geringfügig weniger bezahlen.
Bei den Bauinstallateuren sowie bei den Architektur- und Ingenieurbüros, die im Bereich der Erneuerbaren Energien aktiv sind, findet sich jedoch eine zusätzliche Lohnprämie von über zehn Prozent, die sich nicht durch klassische Betriebscharakteristika und weitere Einflussfaktoren erklären lässt. Wir interpretieren diese Lohndifferenz als "Erneuerbare-Energien-Lohnprämie" und damit als positiven indirekten Effekt der Förderung Erneuerbarer Energien.
Diese EE-Betriebe - darunter fallen auch Elektro- und Heizungsinstallationsbetriebe sowie Projektierungsbüros - spielen in der öffentlichen Diskussion um die Energiewende bislang kaum eine Rolle. Die dort Beschäftigten können daher als versteckte Gewinner der Energiewende gesehen werden." (Textauszug, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Arbeitnehmerfreizügigkeit und Diskriminierung auf dem deutschen Arbeitsmarkt: europäische Politik, transnationaler Mobilitätsraum und nationales Feld (2014)
Zitatform
Bernhard, Stefan & Sarah Bernhard (2014): Arbeitnehmerfreizügigkeit und Diskriminierung auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Europäische Politik, transnationaler Mobilitätsraum und nationales Feld. In: Berliner Journal für Soziologie, Jg. 24, H. 2, S. 169-199., 2014-04-08. DOI:10.1007/s11609-014-0248-5
Abstract
"Der Beitrag untersucht im Rahmen einer politischen Soziologie Europas das Verhältnis von horizontalen und vertikalen Integrationsprozessen. Untersuchungsgegenstand ist die Durchsetzung der Arbeitnehmerfreizügigkeitsidee auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Von einer Durchsetzung des Gestaltungsanspruchs der supranationalen Politik kann man sprechen, wenn Diskriminierungen nicht nur rechtlich, sondern auch faktisch beseitigt sind. Theoretisch werden drei Arten von sozialen Räumen unterschieden, zwischen denen sich die Maxime der Arbeitnehmerfreizügigkeit in Wechselwirkungen entfaltet: das supranationale Feld der Arbeitnehmerfreizügigkeitspolitik, die nationalen Arbeitsmarktfelder in den Mitgliedstaaten und der intermediäre transnationale Mobilitätsraum. Anhand von umfangreichen Prozessdaten wird gezeigt, dass zwar der Großteil der Lohndifferenzen durch arbeitsmarktrelevante individuelle Eigenschaften wie Alter und Bildung sowie die Arbeitsmarktpositionierung etwa in bestimmten Berufen und Betrieben erklärt werden kann. Allerdings werden auch nationalitätsspezifische Diskriminierungen perpetuiert. Deutsche und Ausländer aus der Europäischen Union unterscheiden sich auf dem deutschen Arbeitsmarkt sowohl hinsichtlich ihrer Zusammensetzung nach soziodemografischen und arbeitsmarktbiografischen Merkmalen als auch hinsichtlich des Ausmaßes und der Richtung der Lohndiskriminierung. Auffallend ist, dass Ausländergruppen mit hohem Lohnniveau vergleichsweise stark positiv diskriminiert werden, während Ausländergruppen mit niedrigem Lohnniveau zwar in geringerem Ausmaß, dafür aber negativ diskriminiert werden. Die Ergebnisse werden abschließend als Hinweis auf einen Bedeutungszuwachs transnationaler Vergleichshorizonte für Akteure auf dem deutschen Arbeitsmarkt gedeutet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The employment effect of deregulating shopping hours: evidence from German retailing (2014)
Zitatform
Bossler, Mario & Michael Oberfichtner (2014): The employment effect of deregulating shopping hours. Evidence from German retailing. (Universität Erlangen, Nürnberg, Lehrstuhl für Arbeitsmarkt- und Regionalpolitik. Diskussionspapiere 91), Erlangen, 28 S.
Abstract
"Wir untersuchen den Effekt der Freigabe der Ladenöffnungszeiten auf die Beschäftigung im deutschen Lebensmitteleinzelhandel mit der Differenz-von-Differenzen-Methode. Unter Verwendung von Daten über alle deutschen Einzelhändler finden wir, dass die Ausweitung der gesetzlich erlaubten Ladenöffnungszeiten die Beschäftigung um durchschnittlich 0,4 Arbeitnehmer pro Laden erhöht hat, was einer Zunahme der Beschäftigung um 3 bis 4 Prozent entspricht. Getrieben wird dieser Effekt von einer Zunahme der Teilzeitbeschäftigung, wohingegen die Vollzeitbeschäftigung nicht betroffen war. Die statistische Signifikanz der gefundenen Effekte hängt von den Annahmen an die Störtermkorrelation ab und wir berichten daher Ergebnisse bei Clustering auf verschiedenen Ebenen. Eine Überschlagsrechnung zeigt eine Zunahme der Beschäftigung um 0,1 Arbeitnehmer pro Erhöhung der tatsächlichen wöchentlichen Öffnungszeiten um eine Stunde." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Historical causes of regional differences in the predominance of cooperative banks: an empirical analysis for Germany (2014)
Zitatform
Bossler, Mario & Schild Christopher-Johannes (2014): Historical causes of regional differences in the predominance of cooperative banks. An empirical analysis for Germany. In: V. H. Peemöller (Hrsg.) (2014): Aktuelle Forschungsfragen zur Gründung, Finanzierung und Berichterstattung von Genossenschaften, S. 1-16, 2014-08-28.
Abstract
"Der Anteil von Kreditgenossenschaften am Privatkundengeschäft unterscheidet sich in Deutschland regional erheblich. Die Institutionenökonomik und anekdotische Evidenz aus der Geschichte des deutschen Genossenschaftssektors liefern dafür eine theoretische Erklärung. Für unsere Untersuchung verbinden wir administrative Bankdaten und historische sowie gegenwärtige regionale Merkmale. Durch eine Regression auf Kreis-Ebene zeigen wir, dass sich der Grad der Aktivität von Genossenschaftsbanken durch historisch-institutionelle und aktuelle ökonomische Merkmale zusammen erklären lässt. Unter den historischen Einflüssen erweisen sich Unterschiede im Erbrecht für Ackerland und die Staatsgrenzen Deutschlands im 19. Jahrhundert als belastbare Erklärungsfaktoren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The significance of entry and exit for regional productivity growth (2014)
Zitatform
Brixy, Udo (2014): The significance of entry and exit for regional productivity growth. In: Regional Studies. Journal of the Regional Studies Association, Jg. 48, H. 6, S. 1051-1070., 2014-05-09. DOI:10.1080/00343404.2014.895804
Abstract
"Diese Studie ist ein Beitrag zu der Debatte, ob Neugründungen, durch Effekte wie z.B. die Stärkung des Wettbewerbs, das Produktivitätswachstum von Regionen erhöhen. Ein neuer Längsschnittdatensatz, der auf einzelbetrieblicher Ebene für West- und Ostdeutschland vorliegt, wird dazu genutzt, den Einfluss der Anzahl von Gründungen und der Überlebensdauer dieser Gründungen auf das Wachstum der regionalen Faktorproduktivität und der Beschäftigung zu analysieren. Es wird gezeigt, dass Gründungen tatsächlich das Produktivitätswachstum von Regionen beeinflussen. Dieser Einfluss ist aber nicht durchgängig nachweisbar: Er variiert sowohl zwischen Dienstleistungssektor und verarbeitendem Gewerbe als auch zwischen Ost- und Westdeutschland." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The determinants of regional disparities in skill segregation: evidence from German regions (2014)
Zitatform
Böttcher, Fabian, Annekatrin Niebuhr, Friso Schlitte & Javier Revilla Diez (2014): The determinants of regional disparities in skill segregation. Evidence from German regions. In: K. Kourtit, P. Nijkamp & R. Stimson (Hrsg.) (2014): Applied regional growth and innovation models, S. 173-196, 2013-10-01. DOI:10.1007/978-3-642-37819-5_8
Abstract
"Labour markets in most highly developed countries are characterised by increasing inequalities in qualifications-specific employment prospects. Nickel and Bell (1995) for example find that the demand for high-skilled workers is steadily rising, while low-skilled employment is subject to a considerable decline in many countries of the OECD. On the one hand, this might be explained by a growing supply of skills due to the educational expansion in the 1960s and 1970s. On the other hand, it can be argued, that the increasing international division of labour together with technological and organisational change have been leading to a unilateral rise in the demand for high-skilled labour whereas the low-skilled compete increasingly with workers in low-wages countries (see Wood 1994, 2002). Furthermore, as a consequence of skill-biased technological and organisational changes more and more less qualified workers do not meet the increasing requirements of jobs on the domestic labour market (see Acemoglu 1998, 2002; Lindbeck and Snower 1996; Spitz-Oener 2006). Some authors also find evidence for a polarisation in skill-specific employment. Autor et al. (2003) hypothesise that highly standardised occupations of medium-skilled employees, such as book- and record-keeping, may be displaced more easily by technological innovations, e.g. by computer programmes, than comparatively simple and less standardised jobs, such as cleaning. Further empirical evidence for this hypothesis is provided by Manning (2004) or Goos and Manning (2007) for the UK and Spitz-Oener (2006) for Germany." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Globalization and local profiles of economic growth and industrial change (2014)
Zitatform
Dauth, Wolfgang & Jens Suedekum (2014): Globalization and local profiles of economic growth and industrial change. (IZA discussion paper 8161), Bonn, 34 S.
Abstract
"We analyze how globalization has affected the sectoral anatomy of regional growth in Germany over the period 1978-2008. The aggregate German economy is characterized by a secular decline of manufacturing and a rise of modern service industries. This trend - also known as Petty's law - is not uniform across space, however. Some regions exhibit it at an even accelerated pace, while other regions have reinforced their manufacturing specializations. We first categorize all German regions into one of three groups, with 'protrend', 'anti-trend' or 'featureless' growth. Afterwards we propose an explanation why a particular region ended up in one of those groups: We argue that the regional profiles of growth and change are systematically related to the initial sizes, and the import and export exposures of the local manufacturing sectors." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Globalization and local profiles of economic growth and industrial change (2014)
Zitatform
Dauth, Wolfgang & Jens Suedekum (2014): Globalization and local profiles of economic growth and industrial change. (DICE discussion paper 142), Düsseldorf, 34 S.
Abstract
"We analyze how globalization has affected the sectoral anatomy of regional growth in Germany over the period 1978-2008. The aggregate German economy is characterized by a secular decline of manufacturing and a rise of modern service industries. This trend - also known as Petty's law - is not uniform across space, however. Some regions exhibit it at an even accelerated pace, while other regions have reinforced their manufacturing specializations. We first categorize all German regions into one of three groups, with 'protrend', 'anti-trend' or 'featureless' growth. Afterwards we propose an explanation why a particular region ended up in one of those groups: We argue that the regional profiles of growth and change are systematically related to the initial sizes, and the import and export exposures of the local manufacturing sectors." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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A first step towards a German SynLBD: constructing a German longitudinal business database (2014)
Zitatform
Drechsler, Jörg & Lars Vilhuber (2014): A first step towards a German SynLBD. Constructing a German longitudinal business database. In: Statistical Journal of the IAOS, Jg. 30, H. 2, S. 137-142., 2014-04-01. DOI:10.3233/SJI-140812
Abstract
"One major criticism against the use of synthetic data has been that the efforts necessary to generate useful synthetic data are so intense that many statistical agencies cannot afford them. We argue many lessons in this evolving field have been learned in the early years of synthetic data generation, and can be used in the development of new synthetic data products, considerably reducing the required investments. The final goal of the project described in this paper will be to evaluate whether synthetic data algorithms developed in the U.S. to generate a synthetic version of the Longitudinal Business Database (LBD) can easily be transferred to generate a similar data product for other countries. We construct a German data product with information comparable to the LBD - the German Longitudinal Business Database (GLBD) - that is generated from different administrative sources at the Institute for Employment Research, Germany. In a future step, the algorithms developed for the synthesis of the LBD will be applied to the GLBD. Extensive evaluations will illustrate whether the algorithms provide useful synthetic data without further adjustment. The ultimate goal of the project is to provide access to multiple synthetic datasets similar to the SynLBD at Cornell to enable comparative studies between countries. The Synthetic GLBD is a first step towards that goal." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Synthetic longitudinal business databases for international comparisons (2014)
Zitatform
Drechsler, Jörg & Lars Vilhuber (2014): Synthetic longitudinal business databases for international comparisons. In: J. Domingo-Ferrer (Hrsg.) (2014): Privacy in statistical databases 2014 : UNESCO Chair in Data Privacy, International Conference, PSD 2014, Ibiza, Spain, September 17-19, 2014. Proceedings (Lecture notes in computer science, 8744), S. 243-252, 2014-06-20. DOI:10.1007/978-3-319-11257-2_19
Abstract
"International comparison studies on economic activity are often hampered by the fact that access to business microdata is very limited on an international level. A recently launched project tries to overcome these limitations by improving access to Business Censuses from multiple countries based on synthetic data. Starting from the synthetic version of the longitudinally edited version of the U.S. Business Register (the Longitudinal Business Database, LBD), the idea is to create similar data products in other countries by applying the synthesis methodology developed for the LBD to generate synthetic replicates that could be distributed without confidentiality concerns. In this paper we present some first results of this project based on German business data collected at the Institute for Employment Research." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Establishment survival in East and West Germany: a comparative analysis (2014)
Fackler, Daniel;Zitatform
Fackler, Daniel (2014): Establishment survival in East and West Germany. A comparative analysis. In: Schmollers Jahrbuch, Jg. 134, H. 2, S. 183-208.
Abstract
"Anhand umfangreicher administrativer Daten vergleicht diese Studie die Entwicklung der Überlebenschancen neu gegründeter Betriebe in West- und Ostdeutschland für die Jahre 1994 bis 2008. Eine zentrale Frage lautet dabei, ob eine Angleichung der Überlebensraten zwischen West- und Ostdeutschland zu beobachten ist. Anhand von Methoden der Verweildaueranalyse kommt die Studie zu dem Ergebnis, dass sich die Überlebenschancen neu gegründeter Betriebe zu Beginn des Beobachtungszeitraums nicht stark zwischen West- und Ostdeutschland unterscheiden. In den Jahren 1998 und 1999 steigt die Schließungswahrscheinlichkeit in Ostdeutschland stark an, in Westdeutschland jedoch nicht, was vermutlich auf eine Änderung der Subventionspolitik für Betriebe in Ostdeutschland zurückzuführen ist. Seit der Jahrtausendwende nimmt der Unterschied in den Schließungswahrscheinlichkeiten zwischen West- und Ostdeutschland ab, was auf eine Angleichung der Überlebenschancen hindeutet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Establishment survival in East and West Germany: a comparative analysis (2014)
Fackler, Daniel;Zitatform
Fackler, Daniel (2014): Establishment survival in East and West Germany. A comparative analysis. (Universität Erlangen, Nürnberg, Lehrstuhl für Arbeitsmarkt- und Regionalpolitik. Diskussionspapiere 90), Erlangen, 24 S.
Abstract
"Anhand umfangreicher administrativer Daten untersucht diese Studie für die Jahre 1994 bis 2008 mit Methoden der Verweildaueranalyse, ob sich die Überlebenschancen neu gegründeter Betriebe zwischen West- und Ostdeutschland unterscheiden und ob sie sich im Zeitablauf angenähert haben. Die Ergebnisse zeigen, dass Betriebe in Ostdeutschland von 1994 bis 1997 relativ gute Überlebenschancen aufweisen, die sich kaum von denen westdeutscher Betriebe unterscheiden. In den Jahren 1998 und 1999 steigt die Schließungswahrscheinlichkeit in Ostdeutschland stark an, in Westdeutschland jedoch nicht, was vermutlich auf eine Änderung der Subventionspolitik für Betriebe in Ostdeutschland zurückzuführen ist. Seit dem Jahr 2000 haben sich die Schließungswahrscheinlichkeiten von Betrieben in West- und Ostdeutschland angenähert und unterscheiden sich gegen Ende des Beobachtungszeitraums nicht mehr signifikant voneinander." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Structural change and wage inequality: Evidence from German micro data (2014)
Henze, Philipp;Zitatform
Henze, Philipp (2014): Structural change and wage inequality: Evidence from German micro data. (Discussion papers, Center for European, Governance and Economic Development Research 204), Göttingen, 47 S.
Abstract
"This paper measures the impact of sectoral composition, international trade and technological progress on the rising wage gap in Germany. I find a positive effect of the increasing importance of services on the rising wage gap in Germany that is comparable to the effects of international trade and technological change. To quantify the causal relationship between the structural change of the German economy and the wage premium, I use the Establishment History Panel (in German: Betriebs-Historik-Panel - BHP), a detailed establishment-level data set provided by the German Federal Employment Office covering the period 1975-2010. This empirical work puts the focus on an important cause of the rising wage gap that so far has been largely ignored by the literature." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Workplace health promotion and labour market performance of employees (2014)
Zitatform
Huber, Martin, Michael Lechner & Conny Wunsch (2014): Workplace health promotion and labour market performance of employees. (IZA discussion paper 8297), Bonn, 38 S.
Abstract
"This paper investigates the average effects of (firm-provided) workplace health promotion measures in form of the analysis of sickness absenteeism and health circles/courses on labour market out-comes of the firms' employees. Exploiting linked employer-employee panel data that consist of rich survey-based and administrative information on firms, workers and regions, we apply a flexible propensity score matching approach that controls for selection on observables as well as on time-constant unobserved factors. While the effects of analysing sickness absenteeism appear to be rather limited, our results suggest that health circles/courses increase tenure and decrease the number of job changes across various age groups. A key finding is that health circles/courses strengthen the labour force attachment of elderly employees (51-60), implying potential cost savings for public transfer schemes such as unemployment or early retirement benefits." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Betriebliche Beschäftigungsanpassung im Konjunkturzyklus (2014)
Jung, Sven;Zitatform
Jung, Sven (2014): Betriebliche Beschäftigungsanpassung im Konjunkturzyklus. (Innovative Beschäftigungspolitik in Forschung und Praxis 05), Hamburg: Kovac, XXVIII, 368 S.
Abstract
"Ein Betrieb muss im Konjunkturverlauf immer wieder seine Beschäftigung anpassen. Dieses Buch beschäftigt sich mit unterschiedlichen Aspekten, die in diesem Zusammenhang von Bedeutung sind. Grundsätzlich fallen bei der Beschäftigungsanpassung Kosten an, die der Betrieb zu berücksichtigen hat. Dabei wird das genaue Anpassungsverhalten der Betriebe durch die funktionale Form der Anpassungskosten bestimmt. Es lassen sich drei Grundformen unterscheiden: fix, linear und konvex. Darüber hinaus ist auch eine Kombination der drei Grundformen möglich. Ergebnis früherer Studien ist, dass solch eine kombinierte Struktur für die betrieblichen Anpassungskosten zu präferieren ist. Für Deutschland konnte jedoch keine bisherige Studie dieses Ergebnis zeigen. Allerdings kann dieses Buch die Lücke schließen. Dabei basiert die empirische Analyse auf deutschen Betriebsdaten von 1996 bis 2010. Ergebnis der Analyse ist, dass die funktionale Form der betrieblichen Anpassungskosten in Deutschland durch Kombination von einer fixen und einer quadratischen Komponente gegeben ist. Des Weiteren sind die Anpassungskosten asymmetrisch, wobei sich für Deutschland zeigt, dass die Entlassungskosten größer sind als die Einstellungskosten. Bei einer weiteren Untersuchung ergibt sich außerdem, dass im Zeitverlauf von 1996 bis 2010 die Anpassungsgeschwindigkeit zugenommen hat. Zudem wird untersucht, inwieweit die Betriebsgröße, der Wirtschaftssektor oder institutionelle Gegebenheiten einen Einfluss auf das betriebliche Anpassungsverhalten haben. Darüber hinaus wird auch analysiert, wie sich die Beschäftigtenstruktur im Konjunkturverlauf verändert. Dabei liegt der Fokus auf der Qualifikations- und Altersstruktur sowie auf dem Anteil der weiblichen Beschäftigten. Bei den empirischen Analysen in diesem Buch kommen dynamische Panelschätzungen, Switching-Regressionen und Fractional-Panel-Probit-Schätzungen zum Einsatz." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis bei der Deutschen Nationalbibliothek -
Literaturhinweis
Regionale Beschäftigungseffekte des Mindestlohns im Freistaat Sachsen (2014)
Zitatform
Knabe, Andreas, Christine Luecke, Ronnie Schöb, Marcel Thum, Lars Vandrei & Michael Weber (2014): Regionale Beschäftigungseffekte des Mindestlohns im Freistaat Sachsen. In: Ifo Dresden berichtet, Jg. 21, H. 5, S. 3-12.
Abstract
"Ab dem 1. Januar 2015 soll im gesamten Bundesgebiet ein flächendeckender Mindestlohn von 8,50 EURO je Zeitstunde gelten. Anhand simulierter Lohnverteilungen für das Jahr 2015 quantifizieren wir die Auswirkungen dieses Mindestlohns auf die Beschäftigung in den einzelnen Landkreisen und kreisfreien Städten im Freistaat Sachsen. Unsere Berechnungen zeigen, dass die Beschäftigungsverluste in Sachsen höher sind als im Bundesdurchschnitt und dass insbesondere grenznahe Landkreise besonders stark betroffen sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Effets d'aubaine et de substitution d'un dispositif allemand de subvention salariale pour demandeurs d'emploi difficilement employables (2014)
Moczall, Andreas;Zitatform
Moczall, Andreas (2014): Effets d'aubaine et de substitution d'un dispositif allemand de subvention salariale pour demandeurs d'emploi difficilement employables. In: Travail et emploi H. 139, S. 39-59., 2014-07-17.
Abstract
"This paper estimates substitution effects of the German active labour market programme 'Jobperspektive', a wage subsidy for hard-to-place welfare recipients. Using a novel panel of the entire population of German establishments with full information on unsubsidized and subsidized employment, counterfactual employment levels of subsidized employers are modelled by way of matching on the propensity score of receiving the subsidy. Using the same method, the substitution of particular groups of workers, including those subsidized by other programme types, is investigated as well. Results provide little evidence for widespread substitution of regular workers due to receiving this particular subsidy; in fact, regular employment is somewhat increased in West Germany as a result of subsidization. Furthermore, Jobperspektive is being used by employers in lieu of wage-paying work opportunities, and receiving Jobperspektive causes establishments to employ more workers with regular hiring subsidies." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Beteiligte aus dem IAB
Moczall, Andreas; -
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Economic failure and the role of plant age and size: first evidence from German administrative data (2014)
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Müller, Steffen & Jens Stegmaier (2014): Economic failure and the role of plant age and size. First evidence from German administrative data. (IAB-Discussion Paper 13/2014), Nürnberg, 27 S.
Abstract
"Dieses Papier stellt einen neuartigen Panel-Datensatz zu Insolvenzen für Deutschland vor, der es im Gegensatz zu anderen Studien erlaubt, ökonometrische Analysen zu unfreiwilligen Schließungen durchzuführen. Wir finden, dass ca. 83 Prozent aller Insolvenzen in Betrieben mit weniger als 10 Beschäftigten stattfinden und 61 Prozent aller insolventen Betriebe nicht älter als 5 Jahre sind. Unsere Deskriptionen und Regressionen verweisen darauf, dass das Insolvenzrisiko mit dem Betriebsalter geringer wird. Ein negativer Zusammenhang zwischen Betriebsgröße und Insolvenzrisiko lässt sich jedoch nur für ältere Betriebe nachweisen. Unsere Ergebnisse unterstützen Hypothesen, die von Produktivitätsvorteilen älterer Betriebe ausgehen. Sie sind nicht kompatibel mit Hypothesen, die mit dem Alter steigende Risiken erwarten, z.B. aufgrund überholter oder verkrustender betrieblicher Strukturen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Die Kleinteiligkeit der ostdeutschen Wirtschaft - dynamisch betrachtet (2014)
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Ochsner, Christian & Michael Weber (2014): Die Kleinteiligkeit der ostdeutschen Wirtschaft - dynamisch betrachtet. In: Ifo Dresden berichtet, Jg. 21, H. 5, S. 22-33.
Abstract
"Wir betrachten die Kleinteiligkeit der ostdeutschen Wirtschaft aus den Blickwinkeln der Überlebenswahrscheinlichkeit und der Beschäftigungsentwicklung. Hierzu analysieren wir anhand des Betriebs-Historik-Panels Betriebe, die in den Jahren 1995 bis 1998 gegründet wurden. Für die Neugründungen identifizieren wir in Ostdeutschland eine geringere Überlebenswahrscheinlichkeit, aber keine spezifischen Wachstumshemmnisse in den ersten zehn Jahren nach der Betriebsgründung. Vielmehr haben in Ost- wie in Westdeutschland weniger als 1% aller neugegründeten Betriebe in ihrem zehnten Lebensjahr erst die Schwelle von 100 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten überschritten. Es ist daher nicht zu erwarten, dass neugegründete Betriebe einen signifikanten Beitrag zur Überwindung der Kleinteiligkeit der ostdeutschen Wirtschaft beitragen können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Is innovative firm behavior correlated with age and gender composition of the workforce?: evidence from a new type of data for German enterprises (2014)
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Pfeifer, Christian & Joachim Wagner (2014): Is innovative firm behavior correlated with age and gender composition of the workforce? Evidence from a new type of data for German enterprises. In: Journal for labour market research, Jg. 47, H. 3, S. 223-231., 2013-07-01. DOI:10.1007/s12651-013-0137-y
Abstract
"Dieser kurze empirische Beitrag dokumentiert den Zusammenhang zwischen der Zusammensetzung der Belegschaft eines Unternehmens (mit einem speziellen Fokus auf Alter und Geschlecht der Beschäftigten) und den Innovationsaktivitäten der Firma (gemessen anhand der Aufwendungen für Forschung und Entwicklung (FuE) und der Beschäftigten in diesem Bereich) auf der Grundlage neu verfügbarer Daten für eine umfangreiche Stichprobe von Industrieunternehmen in Deutschland. Wir finden, dass Firmen mit einem höheren Anteil älterer Arbeitnehmer einen signifikant niedrigeren Anteil der FuE-Ausgaben am Umsatz und der FuE-Beschäftigten an allen Beschäftigten aufweisen, während Firmen mit einem höheren Anteil weiblicher Beschäftigter in FuE aktiver sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Product market deregulation and employment outcomes: evidence from the German retail sector (2014)
Senftleben-König, Charlotte;Zitatform
Senftleben-König, Charlotte (2014): Product market deregulation and employment outcomes. Evidence from the German retail sector. (Sonderforschungsbereich Ökonomisches Risiko. Discussion paper 2014-013), Berlin, 19 S. DOI:10.18452/4500
Abstract
"This paper investigates the short- and medium-term effects of the deregulation of shop-opening hours legislation on retail employment in Germany. In 2006, the legislative competence was shifted from the federal to the state level, leading to a gradual deregulation of shop opening restrictions in most of Germany's sixteen federal states. The paper exploits regional variation in the legislation in order to identify the effect product market deregulation has on retail employment. We find robust evidence that the deregulation of shop closing legislation had negative effects on retail employment, with considerable heterogeneity in terms of the type of employment as well as establishment size. That is, the employment losses are most pronounced for small retail stores and are almost exclusively borne by full-time employees." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Firm age and employment flexibility in Germany (2014)
Zitatform
Späth, Jochen (2014): Firm age and employment flexibility in Germany. (IAW-Forschungsberichte 74), Tübingen: IAW, 198 S.
Abstract
"Employment flexibility is a very heatedly debated topic in Germany. It is usually mentioned in the context of labor market phenomena like non-standard employment, the increasing delegation of responsibility and risk to employees as well as the polarization and debordering of working hours. While employers tend to see employment flexibility as beneficial for their firms, employees and trade unions are mostly concerned with the potential downsides of employment flexibility, such as perceived increasing pressure at work and endless working hours.
While several potential determinants of rising employment flexibility have been suggested in the literature, this doctoral thesis empirically investigates the role of firm age for the organization of work as well as employers' choice of employment forms. Additionally, the role of flexible employment forms for post-entry firm growth is analyzed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))Weiterführende Informationen
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The minimum wage affects them all: evidence on employment spillovers in the roofing sector (2013)
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Aretz, Bodo, Melanie Arntz & Terry Gregory (2013): The minimum wage affects them all. Evidence on employment spillovers in the roofing sector. In: German economic review, Jg. 14, H. 3, S. 282-315. DOI:10.1111/geer.12012
Abstract
"Die Arbeit ergänzt die bisherige Literatur zu Beschäftigungs-Spillover-Effekten von Mindestlöhnen, indem sie sich die Einführung des Mindestlohns und darauf folgende Lohnerhöhungen im Dachdeckerhandwerk zunutze macht. Mit einem Verhältnis von Mindestlohnniveau zu Medianlohn von ungefähr 1 muss die Betroffenheit in Ostdeutschland selbst im internationalen Vergleich als außerordentlich hoch eingestuft werden. Deshalb bietet die Branche die ideale Grundlage, um Beschäftigungseffekte entlang der gesamten Lohnverteilung zu untersuchen. Im Einzelnen betrachtet die Studie die Wahrscheinlichkeit, für Erwerbstätige mit und ohne bindenden Mindestlohn im Dachdeckergewerbe angestellt zu bleiben, und nutzt die Installationsbranche, die nicht von einem Mindestlohn betroffen ist, als einen geeigneten Vergleichssektor. Indem der kontrafaktische Lohn geschätzt wird, den die Vergleichsgruppe der Installateure in der Dachdeckerbranche erhalten würde, können Rückschlüsse auf die Beschäftigungseffekte entlang der gesamten Lohnverteilung gezogen werden. Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass die Wahrscheinlichkeit, auch nach der Mindestlohneinführung in der Dachdeckerbranche weiter beschäftigt zu bleiben, gesunken ist. Dies trifft vor allem für Ostdeutschland zu, wo die Betroffenheit vom Mindestlohn besonders groß war. Allerdings scheint die Wirkung, die durch den Vergleich von Arbeitnehmern mit und ohne bindenden Mindestlohn festgestellt wurde, im intersektoralen Vergleich unterschätzt zu werden, was auf Beschäftigungs-Spillover hinweist. Zudem deutet der intersektorale Vergleich auf negative Beschäftigungsergebnisse für ostdeutsche Arbeitnehmer entlang der gesamten Lohnverteilung hin. Branchenvertreter vermuten, dass dies eher durch die Substitution von Arbeit durch Kapital hervorgerufen werden als durch Skaleneffekte. Unsere Erkenntnisse zu den Beschäftigungswirkungen von Mindestlöhnen sollten allerdings nicht mit der Gesamtwirkung des Mindestlohns gleichgesetzt werden, weil beispielsweise Ein- Personen-Unternehmen nicht in unserer Analyse erfasst werden. Außerdem sollte man angesichts der branchenspezifischen Rahmenbedingungen vorsichtig mit der Übertragbarkeit unserer Ergebnisse auf andere Sektoren umgehen. Trotz dieser Vorbehalte machen die vorliegenden Resultate die Notwendigkeit deutlich, die Analyse auch auf Beschäftigte auszuweiten, die nicht direkt vom Mindestlohn betroffen scheinen. Zudem stellen unsere Ergebnisse jegliche Versuche in Frage, Beschäftigungseffekte von Mindestlöhnen durch einen Vergleich von Arbeitnehmern mit und ohne bindenden Mindestlohn innerhalb eines bestimmten Sektors zu identifizieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Regional age structure and economic growth: an econometric study for German regions (2013)
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Brunow, Stephan & Georg Hirte (2013): Regional age structure and economic growth. An econometric study for German regions. In: J. Reilich & S. Frohwerk (Hrsg.) (2013): Eine Sonate der Ökonomie : Sätze zur Allgemeinen Wirtschaftstheorie, der Raumwirtschaft und der Klimapolitik. Festschrift für Klaus Schöler zum 65. Geburtstag, S. 165-191, 2013-08-01.
Abstract
"This paper analyses the impact of the regional age structure on growth of German regions. Based on a neoclassical growth model an augmented Solow model was derived and estimated in a spatial econometric approach. Besides labor and human capital, public spendings and urbanisation measures are controlled for. Adding the age structure of the employed labor force, which we use as proxy for the age pattern of human capital, improves the regression model significantly. Spatial autocorrelation is controlled for and supports OLS results. To get deeper insights in the effectiveness of the age structure quantile regression techniques are applied to distinguish the effects between various levels of growth rates. The results of the different estimation approaches provide evidence that the age structure matters for growth." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Diversität und Erfolg von Organisationen (2013)
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Buche, Antje, Monika Jungbauer-Gans, Annekatrin Niebuhr & Cornelius Peters (2013): Diversität und Erfolg von Organisationen. In: Zeitschrift für Soziologie, Jg. 42, H. 6, S. 483-501., 2013-05-27.
Abstract
"Dieser Beitrag untersucht, ob eine heterogene Zusammensetzung der Belegschaften die Leistungsfähigkeit von Organisationen beeinflusst. Konflikttheoretische Argumentationen sprechen für negative Auswirkungen, ressourcenorientierte Ansätze für positive Effekte von Diversität. Diese Überlegungen werden für kulturelle und altersbezogene Diversität mit Daten des IAB-Betriebspanels und des Betriebs-Historik-Panels untersucht. In den Analysen wird nach der Betriebsgröße differenziert und neben der Diversität in der Gesamtbelegschaft auch jene der (hoch-)qualifizierten Beschäftigten betrachtet. Für kulturelle Diversität zeigen sich sowohl positive als auch negative Effekte, die je nach Betriebsgröße und Belegschaftsgruppen unterschiedlich stark ausfallen. Negative Produktivitätseffekte finden sich lediglich bei kleineren Betrieben während positive Wirkungen für alle Betriebsgrößen ermittelt werden. Bei größeren Betrieben ist zudem die Outputwirkung der Heterogenität unter den (hoch-)qualifizierten Arbeitskräften etwas ausgeprägter. Für die Altersdiversität lässt sich dagegen kein Produktivitätseffekt nachweisen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Survival of spinoffs and other startups: first evidence for the private sector in Germany, 1976-2008 (2013)
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Fackler, Daniel & Claus Schnabel (2013): Survival of spinoffs and other startups. First evidence for the private sector in Germany, 1976-2008. (LASER discussion papers 73), Erlangen, 37 S.
Abstract
"Anhand eines Datensatzes, der 50 Prozent aller Betriebe der deutschen Privatwirtschaft enthält, zeigt diese Studie, dass Spinoffs zum Gründungszeitpunkt größer sind und mehr qualifizierte sowie erfahrene Mitarbeiter beschäftigen als andere Neugründungen. Unter Berücksichtigung dieser und weiterer Faktoren zeigt sich, dass Spinoffs im Vergleich zu anderen Neugründungen höhere Überlebenschancen haben. Die Ergebnisse zeigen sowohl für West- als auch Ostdeutschland sowie für alle untersuchten Branchen, dass 'pulled' Spinoffs (bei denen die Mutterfirma nach deren Gründung weiter existiert) die geringste Schließungswahrscheinlichkeit aufweisen, gefolgt von 'pushed' Spinoffs (bei denen die Mutterfirma schließt). Die Schließungswahrscheinlichkeit unterscheidet sich zwischen beiden Arten von Spinoffs vor allem in den ersten drei Jahren. Entgegen den Erwartungen weisen Spinoffs, die in derselben Branche gegründet wurden wie ihre Mutterfirmen, keine höhere Überlebenswahrscheinlichkeit auf." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Survival of spinoffs and other startups: first evidence for the private sector in Germany, 1976-2008 (2013)
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Fackler, Daniel & Claus Schnabel (2013): Survival of spinoffs and other startups. First evidence for the private sector in Germany, 1976-2008. (Universität Erlangen, Nürnberg, Lehrstuhl für Arbeitsmarkt- und Regionalpolitik. Diskussionspapiere 84), Erlangen, 40 S.
Abstract
"Anhand eines Datensatzes, der 50 Prozent aller Betriebe der deutschen Privatwirtschaft enthält, zeigt diese Studie, dass Spinoffs zum Gründungszeitpunkt größer sind und mehr qualifizierte sowie erfahrene Mitarbeiter beschäftigen als andere Neugründungen. Unter Berücksichtigung dieser und weiterer Faktoren zeigt sich, dass Spinoffs im Vergleich zu anderen Neugründungen höhere Überlebenschancen haben. Die Ergebnisse zeigen sowohl für West- als auch Ostdeutschland sowie für alle untersuchten Branchen, dass 'pulled' Spinoffs (bei denen die Mutterfirma nach deren Gründung weiter existiert) die geringste Schließungswahrscheinlichkeit aufweisen, gefolgt von 'pushed' Spinoffs (bei denen die Mutterfirma schließt). Die Schließungswahrscheinlichkeit unterscheidet sich zwischen beiden Arten von Spinoffs vor allem in den ersten drei Jahren. Entgegen den Erwartungen weisen Spinoffs, die in derselben Branche gegründet wurden wie ihre Mutterfirmen, keine höhere Überlebenswahrscheinlichkeit auf." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Survival of spinoffs and other startups: first evidence for the private sector in Germany, 1976-2008 (2013)
Zitatform
Fackler, Daniel & Claus Schnabel (2013): Survival of spinoffs and other startups. First evidence for the private sector in Germany, 1976-2008. (IZA discussion paper 7542), Bonn, 38 S.
Abstract
"Anhand eines Datensatzes, der 50 Prozent aller Betriebe der deutschen Privatwirtschaft enthält, zeigt diese Studie, dass Spinoffs zum Gründungszeitpunkt größer sind und mehr qualifizierte sowie erfahrene Mitarbeiter beschäftigen als andere Neugründungen. Unter Berücksichtigung dieser und weiterer Faktoren zeigt sich, dass Spinoffs im Vergleich zu anderen Neugründungen höhere Überlebenschancen haben. Die Ergebnisse zeigen sowohl für West- als auch Ostdeutschland sowie für alle untersuchten Branchen, dass 'pulled' Spinoffs (bei denen die Mutterfirma nach deren Gründung weiter existiert) die geringste Schließungswahrscheinlichkeit aufweisen, gefolgt von 'pushed' Spinoffs (bei denen die Mutterfirma schließt). Die Schließungswahrscheinlichkeit unterscheidet sich zwischen beiden Arten von Spinoffs vor allem in den ersten drei Jahren. Entgegen den Erwartungen weisen Spinoffs, die in derselben Branche gegründet wurden wie ihre Mutterfirmen, keine höhere Überlebenswahrscheinlichkeit auf." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Establishment exits in Germany: the role of size and age (2013)
Zitatform
Fackler, Daniel, Claus Schnabel & Joachim Wagner (2013): Establishment exits in Germany. The role of size and age. In: Small business economics, Jg. 41, H. 3, S. 683-700. DOI:10.1007/s11187-012-9450-z
Abstract
"Using comprehensive data for West Germany, this paper investigates the determinants of establishment exit. We find that between 1975 and 2006 the average exit rate has risen considerably. In order to test various 'liabilities' of establishment survival identified in the literature, we analyzed the impact of establishment size and put a special focus on differences between young and mature establishments. Our empirical analysis shows that the mortality risk falls with establishment size, which confirms the liability of smallness. The probability of exit is substantially higher for young establishments which are not more than 5 years old, thus confirming the liability of newness. There also exists a liability of aging since exit rates first decline over time, reaching a minimum at ages 15-18, and then rise again somewhat. The determinants of exit differ substantially between young and mature establishments, suggesting that young establishments are more vulnerable in a number of ways." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Ähnliche Treffer
- frühere (möglw. abweichende) Version erschienen als: Universität Lüneburg. Working paper series in economics , 231
- frühere (möglw. abweichende) Version erschienen als: Universität Erlangen, Nürnberg, Lehrstuhl für Arbeitsmarkt- und Regionalpolitik. Diskussionspapiere , 76
- frühere (möglw. abweichende) Version erschienen in: IZA discussion paper , 6349
- frühere (möglw. abweichende) Version erschienen als: LASER discussion papers , 58
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Flexibilität und Stabilität in der Verlags- und Medienbranche: Konzepte beidhändiger Unternehmensstrategien (2013)
Zitatform
Hafkesbrink, Joachim & Karen Shire (Hrsg.) (2013): Flexibilität und Stabilität in der Verlags- und Medienbranche. Konzepte beidhändiger Unternehmensstrategien. (Schriften zu Kooperations- und Mediensystemen 34), Lohmar: Eul, 376 S.
Abstract
"Flexibilität und Stabilität - kann man dies als Unternehmen in Zeiten turbulenter Veränderungen von Märkten, Wettbewerbern, Berufsprofilen und Qualifikationsanforderungen sowie von raschem, technologischem Wandel gleichzeitig erreichen? Was bedeuten diese Schlagworte für Fragen der Organisationsgestaltung und Kompetenzentwicklung? Gibt es Erkenntnisse darüber, wie Unternehmen ein Gleichgewicht zwischen Flexibilität und Stabilität halten können, um kreativ, anpassungsfähig, innovativ - kurzum explorativ - und zugleich hoch standardisiert, mit stabilen Routinen ausgestattet - kurzum exploitativ - zu sein? Dieses Buch beschreibt mit einer Sammlung von wissenschaftlichen und praxisorientierten Aufsätzen, wie Unternehmen der Verlags- und Medienbranche angesichts turbulenter Veränderungen ihrer Märkte das Spannungsfeld zwischen Flexibilität und Stabilität, zwischen Exploration neuer Geschäftsfelder und Exploitation vorhandener Geschäftsroutinen meistern. Dieses mit dem Begriff 'Ambidextrie' beschriebene Phänomen ist ein hochaktuelles Thema in der Innovations- und Organisationsforschung. Im wissenschaftlichen Teil des Buches werden zunächst der digitale Wandel der Märkte und diesbezügliche Flexibilisierungsstrategien der Verlage beleuchtet. Es wird unter anderem ein neues Erklärungsmodell zur Ambidextrie vorgestellt, welches erstmalig die Verbindung zwischen organisationalen und individuellen Kompetenzen zur Balance von Ressourcenexploration und -exploitation herstellt. Im praxisorientierten Teil werden Fallstudien in kleinen und mittelständischen Verlagen vorgestellt, die sich jeweils aus unterschiedlicher Perspektive dem Thema 'Balance von Exploration und Exploitation' widmen. Schließlich wird ein interaktiver Online-Leitfaden vorgestellt, mit denen sich Verlags- und Medienunternehmen eine Orientierung für den Aufbau neuer Geschäftsfelder in den digitalen Medien erarbeiten können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Does the use of worker flows improve the analysis of establishment turnover?: evidence from German administrative data (2013)
Hethey-Maier, Tanja; Schmieder, Johannes F.;Zitatform
Hethey-Maier, Tanja & Johannes F. Schmieder (2013): Does the use of worker flows improve the analysis of establishment turnover? Evidence from German administrative data. (IZA discussion paper 7672), Bonn, 42 S.
Abstract
"Economists have long been interested in analyzing entries and exits of establishments. In many countries administrative datasets provide an excellent source for detailed analysis on a fine and disaggregate level. However, administrative datasets are not without problems: restructuring and relabeling of firms is often poorly measured and can potentially create large biases. Information on worker flows between establishments can potentially alleviate these measurement issues, but it is typically hard to judge how well correction algorithms based on this methodology work. This paper evaluates the use of the worker flow methodology using a dataset from Germany, the Establishment History Panel (BHP), merged to information on all worker flows between establishment IDs and survey data. We first document the extent of misclassification that stems from relying solely on the first and last appearance of the establishment identifier (EID) to identify openings and closings. We show that the misclassification bias of using only the EID is very severe: Only about 35 to 40 percent of new and disappearing EIDs with more than 3 employees are likely to correspond to real establishment entries and exits. Among larger establishments misclassification is even more common. We provide 3 pieces of evidence that using a classification system based on worker flows is superior to using EIDs only: First, establishment birth years generated using the worker flow methodology is much higher correlated with establishment birth years from an independent survey. Second, establishment entries and exits which are identified using the worker flow methodology move closely with the business cycle, while events which are identified as simple ID changes are not. Third, establishment exits have a big negative impact on workers' earnings trajectories which is not present for ID changes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Does the use of worker flows improve the analysis of establishment turnover?: evidence from German administrative data (2013)
Hethey-Maier, Tanja; Schmieder, Johannes F.;Zitatform
Hethey-Maier, Tanja & Johannes F. Schmieder (2013): Does the use of worker flows improve the analysis of establishment turnover? Evidence from German administrative data. (NBER working paper 19730), Cambridge, Mass., 42 S. DOI:10.3386/w19730
Abstract
"Administrative datasets provide an excellent source for detailed analysis of establishment entries and exits on a fine and disaggregate level. However, administrative datasets are not without problems: restructuring and relabeling of firms is often poorly measured and can create large biases. Information on worker flows between establishments can potentially alleviate these measurement issues, but it is typically hard to judge how well correction algorithms based on this methodology work. This paper evaluates the use of the worker flow methodology using a dataset from Germany, the Establishment History Panel. We first document the extent of misclassification that stems from relying solely on the first and last appearance of the establishment identifier (EID) to identify openings and closings: Only about 35 to 40 percent of new and disappearing EIDs with more than 3 employees are likely to correspond to real establishment entries and exits. We provide 3 pieces of evidence that using a classification system based on worker flows is superior to using EIDs only: First, establishment birth years generated using the worker flow methodology are much higher correlated with establishment birth years from an independent survey. Second, establishment entries and exits which are identified using the worker flow methodology move closely with the business cycle, while events which are identified as simple ID changes are not. Third, new establishment entries are small and show rapid growth, unlike new EIDs that correspond to ID changes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The role of employees for post-entry firm growth (2013)
Zitatform
Koch, Andreas, Jochen Späth & Hrald Strotmann (2013): The role of employees for post-entry firm growth. In: Small business economics, Jg. 41, H. 3, S. 733-755. DOI:10.1007/s11187-012-9456-6
Abstract
"While the majority of existing studies on the determinants of post-entry firm growth focus on the role of the founders or on the impact of firm-specific characteristics, possible effects of the characteristics of a start-up's workforce have been widely neglected to date. In this paper we examine the role of initial worker and job characteristics (e.g., qualification, age, workload, marginal employment) of start-ups for their post-entry employment growth. The analyses are based upon a capacious panel dataset comprising a representative 50 % sample of establishments in Germany. Our empirical results show that, inter alia, high-skilled and young workers are conducive to growth in terms of both the number of employees and full-time equivalents. With respect to flexible work forms, however, establishments using part-time employment show higher post-entry growth only in terms of total hours worked, but a significantly lower growth with respect to the number of employees." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Do firms benefit from active labour market policies? (2013)
Zitatform
Lechner, Michael, Conny Wunsch & Patrycja Scioch (2013): Do firms benefit from active labour market policies? (CESifo working paper 4392), München, 39 S.
Abstract
"This paper investigates the link between variation in the supply of workers who participate in specific types of active labour market policies (ALMPs) and firm performance using a new exceptionally informative German employer-employee data base. For identification we exploit that German local employment agencies (LEAs) have a high degree of autonomy in determining their own mix of ALMPs and that firms' hiring regions overlap only imperfectly with the areas of responsibility of the LEAs. Our results indicate that in general firms do not benefit from ALMPs and in some cases may even be harmed by certain programs, in particular by subsidized employment and longer training programs. These findings complement the negative assessment of the cost-effectiveness of ALMPs from the empirical literature on the effects for participants." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Ähnliche Treffer
auch erschienen als: IZA discussion paper , 7614 -
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Subsidies for substitutes?: New evidence on deadweight loss and substitution effects of a wage subsidy for hard-to-place job-seekers (2013)
Moczall, Andreas;Zitatform
Moczall, Andreas (2013): Subsidies for substitutes? New evidence on deadweight loss and substitution effects of a wage subsidy for hard-to-place job-seekers. (IAB-Discussion Paper 05/2013), Nürnberg, 38 S.
Abstract
"Mit dem Lohnkostenzuschuss 'JobPerspektive' konnte von Oktober 2007 bis Ende 2011 die Beschäftigung von besonders schwer vermittelbaren Arbeitssuchenden gefördert werden. Stellte ein Arbeitgeber einen langzeitarbeitslosen erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ein, dessen Vermittlung durch zwei in dessen Person liegende Vermittlungshemmnisse erschwert war, konnte er bis zu 75 Prozent der Lohnkosten vom Staat bezuschusst bekommen, dies zunächst für maximal zwei Jahre. War nach spätestens 24 Monaten Förderung abzusehen, dass die geförderte Person weiterhin nicht innerhalb der nächsten zwei Jahre auf dem ersten Arbeitsmarkt vermittelbar sein würde, konnte die Förderung sogar unbefristet gewährt werden. Die so Geförderten sollten dazu verwendet werden, die Geschäftstätigkeit in bislang nicht rentable Bereiche oder Umfänge auszuweiten. Durch die großzügige Förderung war es jedoch denkbar, dass durch die Bezuschussung ungeförderte Beschäftigung abgebaut oder weniger stark aufgebaut wird; ist dies der Fall, so spricht man von Substitutionseffekten. In diesem Papier wird die Wirkung der Förderung eines Betriebes mit 'JobPerspektive' auf die ungeförderte Beschäftigung im selben Betrieb untersucht. Diese Wirkung wird identifiziert, indem mittels Propensity Score Matching kontrafaktische Beschäftigungsentwicklungen der Förderbetriebe modelliert werden. Die Ergebnisse bieten nur wenige Indizien für eine Substitution ungeförderter Beschäftigung; tatsächlich nimmt die ungeförderte Beschäftigung durch die großzügige Förderung sogar etwas zu. Durch die Förderung mit diesem Zuschuss werden allerdings weniger Teilnehmer an Arbeitsgelegenheiten der Entgeltvariante beschäftigt. Weiterhin geht mit einer JobPerspektive-Förderung auch eine erhöhte Förderung mit Eingliederungszuschüssen einher." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Moczall, Andreas; -
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Entrepreneurship, structural change, and economic growth (2013)
Zitatform
Noseleit, Florian (2013): Entrepreneurship, structural change, and economic growth. In: Journal of evolutionary economics, Jg. 23, H. 4, S. 735-766. DOI:10.1007/s00191-012-0291-3
Abstract
"The ability to adjust to structural change is vital to economic development, and entries can be active participants in this process. While the importance of factor reallocations for growth is widely discussed, the role of entrepreneurs in managing these reallocations is currently not well understood. This paper analyzes the role of entry activity for adjustments of the sectoral structure and its relevance for regional economic development. The historical framework is the accelerated economic transformation that occurred in industrialized countries during the mid 1970s, resulting in an increasing need to adjust. Based on German data from 1975 to 2002, evidence is presented that sectoral reallocations are an important means for transforming entrepreneurial activity into growth." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The scars of youth: effects of early-career unemployment on future unemployment experience (2013)
Zitatform
Schmillen, Achim & Matthias Umkehrer (2013): The scars of youth. Effects of early-career unemployment on future unemployment experience. (IAB-Discussion Paper 06/2013), Nürnberg, 54 S.
Abstract
"Steht Jugendarbeitslosigkeit in einem kausalen Zusammenhang mit der Erfahrung späterer Arbeitslosigkeit? Wir beantworten diese Frage mit Hilfe administrativer Integrierter Betriebs- und Personendaten, welche es uns erlauben, mehr als 800.000 Personen über 24 Jahre hinweg zu folgen. Indem wir Jugendarbeitslosigkeit durch zum Zeitpunkt des Arbeitsmarkteintritts vorherrschende regionale Arbeitsmarktbedingungen und firmenspezifische Arbeitsnachfrageschocks instrumentieren und Zensierte-Instrumentvariablen-Quantilsregressionen heranziehen, zeigen wir, dass Jugendarbeitslosigkeit signifikante und lang anhaltende 'Scarring'-Effekte nach sich zieht. Im Median führt ein zusätzlicher Tag Jugendarbeitslosigkeit zu 0,96 weiteren Tagen Arbeitslosigkeit während der späteren Erwerbsphase. Im oberen Bereich der Arbeitslosigkeitsverteilung sind die Effekte noch ausgeprägter." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Firm age and the demand for marginal employment in Germany (2013)
Zitatform
Späth, Jochen (2013): Firm age and the demand for marginal employment in Germany. (IAW-Diskussionspapiere 94), Tübingen, 30 S.
Abstract
"Many empirical studies point towards an increase in non-standard employment. The reasons for this rise are mainly seen in the increasing economic internationalization or the rapid technological changes which raise the need for both flexibility and cost-cuts on behalf of firms. Yet, only little is known about the role of firm age in this context. Based on a large representative data set of establishments in Germany, this paper analyzes how establishment age impacts on the demand for marginal employment, the main form of non-standard employment in Germany. We find an inverted U-shape relationship between firms' share of marginal employment and their age indicating that the demand for marginal employment peaks during the middle ages of a firm, which can be explained by both the liabilities of newness and aging. Distinguishing between the extensive and intensive margin by using hurdle models, we find again an inverted U-shape relationship between the probability of having marginally employed workers and establishment age, which coincides with our previous results. However, a further kind of establishment seems to exist in that among those which have at least one marginal employee, young firms have most of them. Taking into account effects of the sample composition, we find that, although the very old establishments in our sample exhibit an equally low share of marginal employment as young establishments, the effect of young firms on the grand share of marginal employment is larger because of their larger number." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Replicating the synthetic LBD with German establishment data (2013)
Zitatform
Vilhuber, Lars & Jörg Drechsler (2013): Replicating the synthetic LBD with German establishment data. (Labor Dynamics Institute. Working Paper), 6 S.
Abstract
"One major criticism against the use of synthetic data has been that the efforts necessary to generate useful synthetic data are so intense that many statistical agencies cannot afford them. However, we argue in this paper that the field is still evolving and many lessons that have been learned in the early years of synthetic data generation can now be used in the development of new synthetic data products, considerably reducing the required investments. We evaluate whether synthetic data algorithms that have been developed in the U.S. to generate a synthetic version of the Longitudinal Business Database (LBD) can easily be transferred to generate a similar data product for other countries. We construct a German data product with information comparable to the LBD - the German Longitudinal Business Database (GLBD) - that is generated from different administrative sources at the Institute for Employment Research, Germany. In a second stage, the algorithms developed for the synthesis of the LBD will be applied to the GLBD. Extensive evaluations will illustrate whether the algorithms provide useful synthetic data without further adjustment. The ultimate goal of the project is to provide access to multiple synthetic datasets similar to the SynLBD at Cornell to enable comparative studies between countries. The Synthetic GLBD is a first step towards that goal." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Der Mindestlohn im Dachdeckerhandwerk: Auswirkungen auf Beschäftigung, Arbeitnehmerschutz und Wettbewerb (2012)
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Aretz, Bodo, Melanie Arntz, Terry Gregory & Christian Rammer (2012): Der Mindestlohn im Dachdeckerhandwerk: Auswirkungen auf Beschäftigung, Arbeitnehmerschutz und Wettbewerb. In: Journal for labour market research, Jg. 45, H. 3/4, S. 233-256., 2011-12-31. DOI:10.1007/s12651-012-0112-z
Abstract
"Der seit 1997 im Dachdeckerhandwerk eingeführte und seit 2003 bundeseinheitlich geregelte, allgemeinverbindliche Mindestlohn führt vor allem in Ostdeutschland auch im internationalen Vergleich zu einer starken Betroffenheit der Branche vom Mindestlohn. Die damit einhergehende effektive Kostenbelastung fällt dennoch begrenzt aus. Auf der Basis von Differenz-von-Differenzen-Schätzungen sowohl im Vergleich zu einer nicht von einem Mindestlohn betroffenen Baunebenbranche als auch auf Basis eines Vergleichs von unterschiedlich stark durch den Mindestlohn betroffenen Beschäftigten des Dachdeckerhandwerks, werden die kausalen Wirkungen im Hinblick auf Beschäftigung, Arbeitnehmerschutz und Wettbewerb untersucht. Dabei zeigt sich, dass sich die mit dem Mindestlohn einhergehenden Lohnzuwächse nur teilweise in Einkommenszuwächse übersetzen. Zudem lassen sich trotz einiger negativer Beschäftigungsergebnisse für die von einem bindenden Mindestlohn betroffenen Beschäftigten keine Veränderung der Gesamtbeschäftigung feststellen. Dies liegt möglicherweise daran, dass mindestlohnbedingte Kostensteigerungen zumindest teilweise über höhere Preise an die Kunden weitergegeben wurden. Eindeutige Effekte auf die Wettbewerbssituation im Dachdeckerhandwerk konnten hingegen nicht nachgewiesen werden, wenngleich sich für Ostdeutschland eine gewisse Verschiebung der Gründungstätigkeit und des Unternehmensbestands in Richtung Ein-Personen-Unternehmen zeigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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The impact of a culturally diverse workforce on firms' market size: an empirical investigation on Germany (2012)
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Brunow, Stephan & Peter Nijkamp (2012): The impact of a culturally diverse workforce on firms' market size. An empirical investigation on Germany. (Norface migration discussion paper 2012-22), London, 24 S.
Abstract
"There is evidence from the literature that firms enjoy higher productivity levels when the workforce employed is culturally more diverse. It is an open question whether this gain is utilized to shift the supply curve and set lower prices, in order to achieve a higher demand and possibly higher revenues. This knowledge gap is not addressed in the existing literature, and forms the departure of our research. We introduce a reduced-form model, inspired by the study of Melitz and Ottaviano (2008) on heterogeneous firms, and add labour productivity by using the approach of Ottaviano and Peri (2005) on cultural diversity.
In our empirical study, we employ German data, while the field of research is conducted for single plants, and industry-specific effects are taken into account. Our analysis shows significant positive effects of the cultural diversity of the high-skilled workforce on the market size of single establishments. We conclude that emerging productivity gains are not just paid as dividend or factor rewards but are also used to set lower prices in order to achieve higher demand." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
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Industrial structure and regional employment dynamics (2012)
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Dauth, Wolfgang (2012): Industrial structure and regional employment dynamics. (IAB-Bibliothek 335), Bielefeld: Bertelsmann, 131 S. DOI:10.3278/300781w
Abstract
"Regionale Unterschiede ökonomischer Größen sind innerhalb Deutschlands ähnlich stark ausgeprägt wie zwischen den verschiedenen Ländern der Europäischen Union. Dieses Buch untersucht, wie sich Unterschiede in der Branchenstruktur auf die regionale Beschäftigungsentwicklung auswirken. Der Hauptteil des Buches besteht aus drei eigenständigen Studien. Die ersten beiden konzentrieren sich auf die Ökonomie der Agglomeration, also der geographischen Konzentration gleicher oder verwandter Branchen.
Während es in der empirischen und theoretischen Literatur allgemein anerkannt ist, dass es Agglomerationsvorteile gibt, herrscht nur Einigkeit darüber, dass sie sich positiv auf die Produktivität auswirken. Die Evidenz zu Beschäftigungseffekten ist dagegen nicht eindeutig. Die erste Studie versucht, diese Lücke zu schließen. Dazu wird die Trägheit des Beschäftigungswachstums in agglomerierten und nichtagglomerierten lokalen Branchen verglichen. Das zentrale Ergebnis ist, dass positive Beschäftigungsschocks in industriellen Agglomerationen nachhaltiger sind und langfristig zu stärkerem Beschäftigungswachstum führen. Dies belegt die Existenz von Agglomerationsvorteilen.
Solange jedoch nur Wechselwirkungen innerhalb lokaler Branchen betrachtet werden, bleiben die Mechanismen, die diese Effekte erklären, verborgen. Die zweite Studie gibt Aufschluss über jene Mechanismen, indem Wechselwirkungen zwischen unterschiedlichen aber verwandten Branchen betrachtet werden. Die Anpassung von Methoden der räumlichen Ökonometrie ermöglicht es, zwischen Lieferbeziehungen, gemeinsamen Arbeitsmärkten und der Übertragung von Ideen zu unterscheiden. Die Ergebnisse zeigen, dass Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Branchen ein wichtiger Bestandteil von Agglomerationsvorteilen sind und dass gemeinsame Arbeitsmärkte eine besonders große Rolle spielen.
Die letzte Studie verlagert den Fokus darauf, wie stark Regionen aufgrund ihrer Branchenstruktur den Auswirkungen des internationalen Handels ausgesetzt sind. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass der außerordentlich starke wirtschaftliche Aufstieg Chinas und Osteuropas auf den Weltmärkten eine günstige Wirkung auf Deutschland hatte. Für die durchschnittliche Region hatten die neuen Exportmöglichkeiten in diese Länder positive Effekte auf die Beschäftigung im verarbeitenden Gewerbe. Diese Effekte haben sogar den Abschwung jener Industrien überkompensiert, welche sich einer gestiegenen Konkurrenz durch Importe aus dem Osten gegenübersahen." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
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The rise of the East and the Far East: German labor markets and trade integration (2012)
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Dauth, Wolfgang, Sebastian Findeisen & Jens Suedekum (2012): The rise of the East and the Far East. German labor markets and trade integration. (IZA discussion paper 6685), Bonn, 37 S.
Abstract
"Wir untersuchen die Auswirkungen des beispiellosen Anstiegs des internationalen Handels zwischen Deutschland und 'dem Osten' - China und Osteuropa - im Zeitraum 1988-2008 auf lokale Arbeitsmärkte in Deutschland. Anhand von administrativen Daten nutzen wir die regionale Variation der Industriestruktur und verwenden Handelsströme anderer Industriestaaten als Instrumente für die regionale Betroffenheit vom Außenhandel. Wir stellen fest, dass der Aufstieg 'des Ostens' in der Weltwirtschaft mit substantiellen Beschäftigungsverlusten in jenen Regionen einhergeht, welche auf Industriebranchen mit starker Konkurrenz durch Importe spezialisiert sind. Regionen, welche dagegen auf exportorientierte Branchen spezialisiert sind, erlebten jedoch stärkeren Beschäftigungszuwachs und eine Verringerung der Arbeitslosigkeit. Bundesweit ergibt sich ein rechnerischer Gesamteffekt von etwa 493.000 zusätzlichen Jobs, welcher dazu beigetragen haben könnte, den Industriesektor in Deutschland zu erhalten. Wir führen zusätzlich eine Untersuchung auf der Beschäftigtenebene durch und finden Belege dafür, dass Handel einen stabilisierenden Gesamteffekt auf individuelle Beschäftigungsverhältnisse hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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The rise of the East and the Far East: German labor markets and trade integration (2012)
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Dauth, Wolfgang, Sebastian Findeisen & Jens Suedekum (2012): The rise of the East and the Far East. German labor markets and trade integration. (IAB-Discussion Paper 16/2012), Nürnberg, 36 S.
Abstract
"Wir untersuchen die Auswirkungen des beispiellosen Anstiegs des internationalen Handels zwischen Deutschland und 'dem Osten' - China und Osteuropa - im Zeitraum 1988-2008 auf lokale Arbeitsmärkte in Deutschland. Anhand von administrativen Daten nutzen wir die regionale Variation der Industriestruktur und verwenden Handelsströme anderer Industriestaaten als Instrumente für die regionale Betroffenheit vom Außenhandel. Wir stellen fest, dass der Aufstieg 'des Ostens' in der Weltwirtschaft mit substantiellen Beschäftigungsverlusten in jenen Regionen einhergeht, welche auf Industriebranchen mit starker Konkurrenz durch Importe spezialisiert sind. Regionen, welche dagegen auf exportorientierte Branchen spezialisiert sind, erlebten jedoch stärkeren Beschäftigungszuwachs und eine Verringerung der Arbeitslosigkeit. Bundesweit ergibt sich ein rechnerischer Gesamteffekt von etwa 493.000 zusätzlichen Jobs, welcher dazu beigetragen haben könnte, den Industriesektor in Deutschland zu erhalten. Wir führen zusätzlich eine Untersuchung auf der Beschäftigtenebene durch und finden Belege dafür, dass Handel einen stabilisierenden Gesamteffekt auf individuelle Beschäftigungsverhältnisse hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Establishment exits in Germany: the role of size and age (2012)
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Fackler, Daniel, Claus Schnabel & Joachim Wagner (2012): Establishment exits in Germany. The role of size and age. (Universität Erlangen, Nürnberg, Lehrstuhl für Arbeitsmarkt- und Regionalpolitik. Diskussionspapiere 76), Erlangen, 31 S.
Abstract
"Mit umfangreichen Daten für Westdeutschland untersucht diese Studie die Einflussfaktoren von Betriebsschließungen. Es zeigt sich, dass die durchschnittliche Schließungsrate der Betriebe von 1975 bis 2006 deutlich gestiegen ist. Um verschiedene in der Literatur herausgearbeitete Anfälligkeiten zu überprüfen, analysieren wir den Einfluss der Betriebsgröße sowie Unterschiede zwischen jungen und älteren Betrieben. Die empirische Analyse zeigt, dass das Sterberisiko mit der Betriebsgröße abnimmt, was die 'liability of smallness' bestätigt. Entsprechend der 'liability of newness' ist die Schließungswahrscheinlichkeit deutlich höher für jüngere Betriebe, die maximal fünf Jahre alt sind. Ferner findet sich eine 'liability of aging', da die Schließungswahrscheinlichkeit zunächst mit dem Alter abnimmt, ihr Minimum zwischen 15 und 18 Jahren erreicht und danach wieder etwas zunimmt. Die Einflussfaktoren der Betriebsschließungen unterscheiden sich deutlich zwischen jungen und älteren Betrieben, wobei junge Betriebe in verschiedener Weise gefährdeter sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Ähnliche Treffer
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Establishment exits in Germany: the role of size and age (2012)
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Fackler, Daniel, Claus Schnabel & Joachim Wagner (2012): Establishment exits in Germany. The role of size and age. (Universität Lüneburg. Working paper series in economics 231), Lüneburg, 33 S.
Abstract
"Using comprehensive data for West Germany, this paper investigates the determinants of establishment exit. We find that between 1975 and 2006 the average exit rate has risen considerably. In order to test various 'liabilities' of establishment survival identified in the literature, we analyze the impact of establishment size and put a special focus on differences between young and mature establishments. Our empirical analysis shows that the mortality risk falls with establishment size, which confirms the liability of smallness. The probability of exit is substantially higher for young establishments which are not more than five years old, thus confirming the liability of newness. There also exists a liability of aging since exit rates first decline over time, reaching a minimum at ages 15 to 18, and then rise again somewhat. The determinants of exit differ substantially between young and mature establishments, suggesting that young establishments are more vulnerable in a number of ways." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Ähnliche Treffer
- auch erschienen als: LASER discussion papers , 58
- auch erschienen als: Universität Erlangen, Nürnberg, Lehrstuhl für Arbeitsmarkt- und Regionalpolitik. Diskussionspapiere , 76
- auch erschienen als: IZA discussion paper , 6349
- spätere (möglw. abweichende) Version erschienen in: Small Business Economics, Vol. 41, No. 3 (2013), S. 683-700
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- FDZ Publikationen / FDZ publications
- Arbeiten und Lernen im Wandel / Working and Learning in a Changing World (ALWA)
- BA-Beschäftigtenpanel / BA Employment Panel
- Berufliche Weiterbildung und lebenslanges Lernen (WeLL)/Further Training and Lifelong Learning (WeLL
- Berufstätigenerhebung 1989 (BTE1989) / Employment survey for East Germany (DDR) 1989 (BTE1989)
- Beschäftigtenbefragung "Bonuszahlungen, Lohnzuwächse und Gerechtigkeit" - BLoG
- Betriebsbefragung IAB-IZA-ZEW-Arbeitswelt 4.0 (BIZA) und DiWaBe-Beschäftigtenbefragung
- Biografiedaten dt. Sozialversicherungsträger / Biographical data of social insurances (BASiD)
- Children of Immigrants Longitudinal Survey in Four European Countries - Germany verknüpft mit administrativen Daten des IAB
- Daten der Treuhandanstalt verknüpft mit Betriebs-Historik-Panel (THA-BHP)
- Datensatz NEPS-SC1-ADIAB Neugeborene
- Datensatz NEPS-SC3-ADIAB Schüler Klasse 5
- Datensatz NEPS-SC4-ADIAB Schüler Klasse 9
- Datensatz NEPS-SC5-ADIAB Studierende
- Datensatz NEPS-SC6-ADIAB Erwachsene
- NEPS-SC8-ADIAB Schüler Klasse 5, Eltern, Lehrer und Schulleitung
- Datensatz SOEP-CMI-ADIAB
- Datenspeicher Gesellschaftliches Arbeitsvermögen verknüpft mit administrativen Daten des IAB (GAV-ADIAB) 1975-2019
- GAW-IAB-Gründerbefragung
- German Management and Organizational Practices (GMOP) Survey
- IAB-BAMF-SOEP Befragung von Geflüchteten
- IAB-Beschäftigtenstichprobe / IAB Employment Sample
- IAB-Betriebs-Historik-Panel / IAB Establishment History Panel
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- IAB-Linked-Employer-Employee-Datensatz (LIAB) / Linked Employer-Employee Data from the IAB
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- International Mobility Panel of Migrants in Germany (IMPa)
- IZA/IAB Administrativer Evaluationsdatensatz (AED und LED) / IZA Evaluation Dataset Survey
- Kundenbefragung zu Organisationsstrukturen nach SGB II / Client survey on German SGBII-Agencies
- LidA - Leben in der Arbeit
- Linked Inventor Biography Data
- Linked Personnel Panel (LPP)
- Mannheimer Unternehmenspanel (MUP) verknüpft mit Daten des IAB
- Panel Arbeitsmarkt und soziale Sicherung (PASS) / Panel Study Labour Market and Social Security
- Stichprobe Integrierter Employer-Employee Daten (SIEED)/Sample of Integrated Employer-Employee Data
- Stichprobe der Integr. Arbeitsmarktbiografien/Sample of integrated labour market biographies (SIAB)
- Stichprobe der Integrierten Grundsicherungsbiografien (SIG)
- Stichprobe des Administrative Wage and Labor Market Flow Panel (FDZ-AWFP)
- Studie Mentale Gesundheit bei der Arbeit (S-MGA)
