Berufswahl
Was will ich werden? Welche Ausbildung, welches Studium passt zu mir und bietet langfristig sichere Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt? Die Wahl eines Berufes gehört zu den wichtigen biographischen Weichenstellungen, auch wenn sie heute keine Festlegung für ein ganzes (Berufs-)leben mehr darstellt. Sie hat Auswirkungen auf die spätere ökonomische Sicherheit, den sozialen Status und auf Chancen zur Entfaltung der Persönlichkeit.
Dieses Themendossier bietet eine Auswahl von Literatur- und Forschungsprojektnachweisen zur Berufswahlforschung in Deutschland und anderen Ländern. Sie gibt einen Überblick über theoretische Ansätze und empirische Befunde zur Erklärung des Berufswahlverhaltens, zu Motiven der Berufswahl bei besonderen Personengruppen sowie zu Bestimmungsgründen und Einflussfaktoren bei der Entscheidungsfindung.
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Literaturhinweis
Heterogeneous returns to personality: the role of occupational choice (2014)
Johny, Katrin; Thomsenz, Stephan L.;Zitatform
Johny, Katrin & Stephan L. Thomsenz (2014): Heterogeneous returns to personality. The role of occupational choice. In: Empirical economics, Jg. 47, H. 2, S. 553-592. DOI:10.1007/s00181-013-0756-8
Abstract
"We analyze the role of personality in occupational choice and wages using data from Germany for the years 1992 to 2009. Characterizing personality by use of seven complementary measures, the empirical findings show that it is an important determinant of occupational choice. Associated with that, identical personality traits are differently rewarded across occupations. By evaluating different personality profiles, we estimate the influence of personality as a whole. The estimates establish occupation-specific patterns of significant returns to particular personality profiles. These findings underline the importance to consider the occupational distribution when analyzing returns to personality due to its heterogeneous valuation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Zukunftsfeld Bildungs- und Berufsberatung III: Wirkung - Nutzen - Sinn (2014)
Melter, Ingeborg; Kanelutti-Chilas, Erika; Stifter, Wolfgang;Zitatform
Melter, Ingeborg, Erika Kanelutti-Chilas & Wolfgang Stifter (Hrsg.) (2014): Zukunftsfeld Bildungs- und Berufsberatung III. Wirkung - Nutzen - Sinn. (Zukunftsfeld Bildungs- und Berufsberatung), Bielefeld: Bertelsmann, 242 S.
Abstract
"Welchen Nutzen schafft Bildungs- und Berufsberatung? Was kann sie bewirken? Handelt es sich um ein sinnvolles, gar sinnstiftendes Angebot? Sechzehn Beiträge deutscher, schweizer und österreichischer Autorinnen und Autoren befassen sich aus unterschiedlichen Perspektiven mit Aspekten dieser Kernfragen. Die Themen reichen von der gesellschaftlichen Verortung von Bildungs- und Berufsberatung über deren Bedeutung für gesellschaftliche Teilhabe bis zu Ansätzen der Wirkungsforschung. Nicht zuletzt werden Konzepte und praktische Zugänge vorgestellt.
Der Sammelband 'Zukunftsfeld Bildungs- und Berufsberatung III' basiert auf Beiträgen zur gleichnamigen Fachtagung, die 2014 am Bundesinstitut für Erwachsenenbildung (bifeb) stattgefunden hat. Er ergänzt die Inhalte der beiden Tagungsbände aus den Jahren 2011 und 2013." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Berufswunsch "Fußballer" und die berufliche Orientierung Jugendlicher unterschiedlicher sozialer Herkunft (2014)
Zitatform
Schels, Brigitte, Martin Abraham, Hans Dietrich & Holger Sachse (2014): Berufswunsch "Fußballer" und die berufliche Orientierung Jugendlicher unterschiedlicher sozialer Herkunft. In: M. Löw (Hrsg.) (2014): Vielfalt und Zusammenhalt : Verhandlungen des 36. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Bochum und Dortmund 2012, S. 1-11, 2013-04-01.
Abstract
"Ausgangspunkt der vorliegenden Studie war die Überlegung, dass Jugendliche ihre Berufsaspirationen vor dem Hintergrund rationaler Abwägungen entwickeln, welche Berufe ihnen ein hohes Ansehen bei realistisch erreichbarem Aufwand vermitteln. Dabei wurde die Annahme aufgeworfen, dass Jugendliche in Berufszielen im Profisport eine alternative Option wahrnehmen, die zwar Talent voraussetzt, aber sonst nicht - wie klassische, statushöhere Fach- und Studienberufe - gute Schulleistungen und familiären Voraussetzungen erfordert. Zunächst bestätigen die Befunde einer lokalen Studie unter Schülern in Nürnberg, dass höhere Berufe gemäß den Annahmen vor allem von guten Schülern und Jugendlichen mit Eltern mit hohem Bildungshintergrund angestrebt werden. Soziale Unterschiede in der Berufswahl sind damit bereits in den Aspirationen der Jugendlichen angelegt. In dieses Bild lässt sich auch der Wunsch nach einer Karriere im Profisport einordnen, die ebenso verstärkt von Jugendlichen mit höherem sozialem Hintergrund als attraktive Option angestrebt wird. Dabei werden Jugendliche oberer sozialer Schichten auch eher in spezifischen Förderprogrammen bestärkt. Obwohl die mediale Präsenz des Profisports und die Vereinsstruktur junge Männer mit unterschiedlichem sozialem Hintergrund ansprechen und Vorbilder bieten, verringern sich damit nicht zugleich soziale Unterschiede in der Berufswahl. Schulische Leistungsunterschiede wirken sich auf die Aspiration Profisportler zu werden jedoch nicht aus, was zumindest darauf hinweist, dass damit eine berufliche Alternative außerhalb der von Schulleistungen kanalisierten Berufsoptionen vorliegt." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Übergänge wohin? Auswirkungen sinkender Schulabgängerzahlen auf die Berufswahl und Akzeptanz von Ausbildungsangeboten (2014)
Schier, Friedel; Ulrich, Joachim Gerd;Zitatform
Schier, Friedel & Joachim Gerd Ulrich (2014): Übergänge wohin? Auswirkungen sinkender Schulabgängerzahlen auf die Berufswahl und Akzeptanz von Ausbildungsangeboten. In: Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik, Jg. 110, H. 3, S. 358-373.
Abstract
"2012 stieg die Zahl der unbesetzten Ausbildungsplätze weiter an - obwohl es insgesamt weniger Lehrstellenangebote gegeben und sich die Marktlage für die Ausbildungsplatzanbieter rechnerisch sogar verbessert hatte. Zugleich gab es ungeachtet einer sinkenden Zahl ausbildungsinteressierter Jugendlicher mehr erfolglose Bewerber. Der Beitrag sucht unter Bezugnahme auf die Berufswahltheorie von Linda Gottfredson und auf die entscheidungstheoretischen Modelle von Hartmut Esser nach Antworten, warum es zu diesen scheinbar widersprüchlichen Entwicklungen kommen konnte." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Bildungsentscheidungen von Studienberechtigten: Studienberechtigte 2012 ein halbes Jahr vor und ein halbes Jahr nach Schulabschluss (2014)
Zitatform
Schneider, Heidrun & Barbara Franke (2014): Bildungsentscheidungen von Studienberechtigten. Studienberechtigte 2012 ein halbes Jahr vor und ein halbes Jahr nach Schulabschluss. (Forum Hochschule 2014,06), Hannover, 196 S.
Abstract
"Der vorliegende Bericht beschäftigt sich mit dem Entscheidungsprozess über den nächsten nachschulischen Qualifizierungsschritt der Studienberechtigten von 2012. Die Ergebnisse dieses Berichtes basieren auf zwei vom Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (ehemals HIS-Institut für Hochschulforschung) im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) durchgeführten standardisierten Befragungen der Studienberechtigten des Schulabschlussjahrganges 2012. Die Schüler(innen) wurden ein erstes Mal ein halbes Jahr vor dem Erwerb der Hochschulreife über ihre Ausbildungs- und Studienabsichten befragt. Ein halbes Jahr nach Schulabschluss wurden die Studienberechtigten im Dezember 2012 ein zweites Mal gebeten zu ihren Ausbildungs- und Studienentscheidungen Auskunft zu geben. Für den vorliegenden Bericht wurde eine auf Bundes- und Landesebene, sowie nach Geschlecht, Schulart und Art der Hochschulreife repräsentative Stichprobe von Personen befragt, die im Schuljahr 2011/12 zum ersten Befragungszeitpunkt an allgemeinbildenden oder berufsbildenden Schulen die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife, die Fachhochschulreife, die fach- oder landesgebundene Fachhochschulreife angestrebt haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The impact of neighborhoods and schools on young people's occupational aspirations (2014)
Zitatform
Wicht, Alexandra & Wolfgang Ludwig-Mayerhofer (2014): The impact of neighborhoods and schools on young people's occupational aspirations. In: Journal of vocational behavior, Jg. 85, H. 3, S. 298-308. DOI:10.1016/j.jvb.2014.08.006
Abstract
"In this paper we examine young Germans' occupational aspirations and the significance of neighborhoods and schools in explaining these aspirations. We aim to show (i) which of the two contexts is more significant in this regard and (ii) by which mechanisms characteristics of these contexts become relevant for youths' actions or, more precisely, anticipated actions. We conduct our analyses by means of multilevel models. Merging data from Germany's National Educational Panel Study on 9th grade students with micro-geographic data on residential quarters allows us to consider characteristics of the micro- as well as the meso- and macro-levels. The results show that the school context is considerably more influential on young people's aspirations than the neighborhoods where they live. This probably reflects the selection of young people into different school types that is characteristic of Germany, a country with a highly stratified school system. Schools do not only shape youths' career expectations; they are also important places of secondary socialization in that they have an impact on youths' preferences for particular occupations. Furthermore, we found evidence that the social pressure to aspire high status occupations varies by social composition of the school as well as of the neighborhood context; the effect of neighborhoods, however, is rather weak." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Einrichtung von Jugendberufsagenturen: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/736) (2014)
Zitatform
(2014): Einrichtung von Jugendberufsagenturen. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/736). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/913 (25.03.2014)), 10 S.
Abstract
Die Einrichtung von Jugendberufsagenturen hat zum Ziel, die Angebote des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch (SGB II), Dritten Buches Sozialgesetzbuch (SGB III) und Achten Buches Sozialgesetzbuch (SGB VIII) zu bündeln. Jugendliche sollen aus einer Hand beraten und betreut sowie in eine Ausbildung oder in den Arbeitsmarkt bzw. in eine berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme vermittelt werden. In der Kleinen Anfrage werden beispielhaft erste Versuche zur Einrichtung dieser Jugendberufsagenturen in Hamburg und Rostock vorgestellt. Die sich daraus ergebenden Fragen an die Bundesregierung betreffen u.a. die Konzeption, die Einrichtung und die Zielgruppe der Jugendberufsagenturen. 'Die Bundesregierung hat sich vorgenommen, die Kooperation zwischen den Akteuren vor Ort - den Trägern der Arbeitsförderung sowie den Kommunen und den Schulträgern - beim Übergang von der Schule in den Beruf gemeinsam mit den Ländern zu verbessern. (┐) Sie wird sich nachhaltig für eine deutliche Verbreitung enger Kooperationen der unterschiedlichen Träger einsetzen, damit möglichst in allen Regionen von den guten Erfahrungen mit den bestehenden Arbeitsbündnissen profitiert werden kann'. (IAB)
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Literaturhinweis
Der Arbeitsmarkt in Deutschland: MINT-Berufe, Februar 2014 (2014)
Abstract
"Rund 7,3 Millionen MINT-Fachleute waren 2013 sozialversicherungspflichtig in Deutschland beschäftigt. Die größte Gruppe bilden dabei die nichtakademischen technischen Fachkräfte. Trotz wirtschaftlicher Turbulenzen hat sich die Beschäftigung in den letzten Jahren in vielen MINT-Berufsgruppen positiv entwickelt. Der Frauenanteil ist langsam steigend, jedoch mit 14 Prozent noch immer deutlich unterdurchschnittlich. Insgesamt 354.700 Menschen, die eine MINT-Tätigkeit anstrebten, waren im Jahresdurchschnitt 2013 arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum Vorjahr gab es 2013 einen leichten Anstieg der Zahl arbeitsloser MINT-Fachleute. Im Verlauf der letzten Jahre zeigt sich aber insgesamt eine rückläufige Tendenz. 47.300 Frauen, die eine MINT-Tätigkeit anstrebten, waren im Jahresdurchschnitt 2013 arbeitslos gemeldet. Der Frauenanteil an allen MINT-Arbeitslosen lag bei 13 Prozent. Die Arbeitslosigkeit von Frauen ist in den letzten Jahren stärker gesunken als die der Männer. Rund 136.500 MINT-Fachkräfte wurden 2013 jahresdurchschnittlich mit Hilfe der Bundesagentur für Arbeit gesucht. Die moderate wirtschaftliche Gangart hat die Nachfrage gegenüber dem Vorjahr erkennbar zurückgehen lassen. Insgesamt liegt die Nachfrage aber auf gutem Niveau. Die Zahl der Studienanfänger(innen) ist in allen MINT-Fachrichtungen stark angestiegen. Die Absolventenzahlen, die bereits jetzt langsam zunehmen, werden in den nächsten Jahren ebenfalls sehr viel größer ausfallen und das MINT-Fachkräftepotenzial weiter spürbar erhöhen. Die Zahl der Frauen, die MINT studieren, nimmt kontinuierlich zu. Ihr Anteil ist jedoch insgesamt immer noch sehr klein. Die Zahl an Nachwuchskräften in MINT-Berufen ist hoch. Rund 415.000 Auszubildende befanden sich 2013 in dualer und 43.000 in schulischer Ausbildung. Der Frauenanteil in schulischen MINT-Ausbildungsberufen fällt mit rund einem Drittel deutlich höher aus als bei dualen Ausbildungsberufen (12 Prozent). Ein genereller Fachkräftemangel in MINT-Berufen liegt derzeit nicht vor. In einzelnen Berufen zeigt sich jedoch ein Mangel." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Empfehlungen zur Gestaltung des Verhältnisses von beruflicher und akademischer Bildung: erster Teil der Empfehlungen zur Qualifizierung von Fachkräften vor dem Hintergrund des demographischen Wandels (2014)
Zitatform
(2014): Empfehlungen zur Gestaltung des Verhältnisses von beruflicher und akademischer Bildung. Erster Teil der Empfehlungen zur Qualifizierung von Fachkräften vor dem Hintergrund des demographischen Wandels. (Wissenschaftsrat. Drucksache 2014-3818), Köln, 114 S.
Abstract
"Mit diesen Empfehlungen zum Verhältnis von beruflicher und akademischer Bildung legt der Wissenschaftsrat den ersten Teil einer Empfehlungsreihe vor, die sich mit der Qualifizierung von Fachkräften vor dem Hintergrund des demographischen Wandels befasst. Er analysiert darin die Komplementaritäten und Kooperationspotentiale der beiden post-schulischen Bildungsbereiche und definiert Rahmenbedingungen für erfolgreiche Bildungsverläufe, die entsprechend der Fähigkeiten und Interessen des Individuums akademische und/oder berufliche Ausbildungsinhalte integrieren können. Der Wissenschaftsrat betrachtet Bildung dabei in erster Linie aus der systemischen Perspektive des Arbeitsmarktes. Andere - nicht minder bedeutende - Bildungsziele werden in diesen Empfehlungen nicht näher erörtert. (...) Um im Internet eine gemeinsame, zentrale Anlaufstelle für die Berufs- und Studienorientierung zu schaffen, empfiehlt der Wissenschaftsrat, die bestehenden, öffentlich finanzierten Angebote für die berufliche Bildung und den Tertiärbereich zusammenzuführen und zu systematisieren. Bund und Länder sollten die Bundesagentur für Arbeit und die Hochschulrektorenkonferenz beauftragen, diese zusammengeführten Angebote zu einem Online-Portal "Bildungsnavigator" - mit Abfragemöglichkeiten, die konsequent von der individuellen Situation der oder des Informationen Suchenden ausgehen - weiterzuentwickeln, und die für die Entwicklung sowie die Pflege und Qualitätssicherung erforderlichen Mittel zur Verfügung stellen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Jugendberufsagenturen: Ziele und Erfolgskriterien aus arbeitsmarktpolitischer Sicht (2014)
Zitatform
(2014): Jugendberufsagenturen. Ziele und Erfolgskriterien aus arbeitsmarktpolitischer Sicht. (Arbeitsmarkt aktuell 2014,06), Berlin, 22 S.
Abstract
"Jugendberufsagenturen sollen alle Leistungen, die Jugendliche mit Förderbedarf brauchen, in einer Anlaufstelle bündeln. Nach einzelnen Pilotprojekten will die Große Koalition diese Agenturen jetzt laut Koalitionsvertrag flächendeckend einführen. Der DGB-Newsletter 'arbeitsmarkt aktuell' beschreibt Ziele und Erfolgskriterien der Jugendberufsagenturen aus arbeitsmarktpolitischer Sicht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Berufsorientierung (2014)
Zitatform
(2014): Berufsorientierung. (Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft. Position), München, 17 S.
Abstract
"Eine frühzeitige, am Talent und Arbeitsmarkt orientierte, vorausschauende berufliche Orientierung junger Menschen bietet die Chance, Fehlentscheidungen in Bezug auf die berufliche Laufbahn so weit als möglich zu verringern. Gelungene Berufsorientierung ist ein effektives Instrument, um die immer noch zu hohe Abbrecherquote in der dualen Ausbildung mittelfristig zu senken. In dem Feld der Berufsorientierung hat sich in den letzten Jahren viel getan. Dies ist aus unserer Sicht erfreulich und wir unterstützen mit einer Reihe von innovativen Projekten auch seit langem die Optimierung der Berufsorientierung junger Menschen. Mit all diesen Maßnahmen, wie z. B. dem Studienkompass, dem P-Seminar an Gymnasien, der Berufsorientierung an Mittelschulen und Sprungbrett Bayern ermöglichen wir durch einen hohen Praxisbezug eine effiziente Orientierung der nachwachsenden Generation. Im folgenden Positionspapier zeigen wir abgeleitet aus unseren vielfältigen Projektaktivitäten auf, welche Veränderungsschritte die handelnden Akteure in Schule, Arbeitsverwaltung und Politik nun einschlagen müssen, um die Berufsorientierung in Bayern noch effektiver zu gestalten - nach dem Motto: lieber früh investieren als später reparieren!" (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Evaluation der Berufseinstiegsbegleitung nach § 421s SGB III: Zwischenbericht 2013 (2013)
Boockmann, Bernhard; Röder, Franziska; Prick, Simone; Puhe, Henry; Storz, Florian; Walther, Andreas ; Hirschfeld, Heidi; Walter, Sibylle; Gürlich, Maria; Verbeek, Hans; Kleinemeier, Rita; Meythaler, Nicole; Frei, Marek; Schiemann, Frank;Zitatform
Boockmann, Bernhard, Marek Frei, Heidi Hirschfeld, Rita Kleinemeier, Simone Prick, Henry Puhe, Frank Schiemann, Hans Verbeek, Sibylle Walter & Andreas Walther (2013): Evaluation der Berufseinstiegsbegleitung nach § 421s SGB III. Zwischenbericht 2013. (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht Arbeitsmarkt 436), Berlin, 222 S.
Abstract
"Die Berufseinstiegsbegleitung ist zum 1. April 2012 dauerhaft in das SGB III eingefügt worden. Sie soll den Übergang von förderungsbedürftigen Schülerinnen und Schülern allgemeinbildender Schulen in die Berufsausbildung verbessern. Ein Berufseinstiegsbegleiter unterstützt jeweils bis zu 20 Teilnehmende bei dem Erreichen des Schulabschlusses, der Berufsorientierung und -wahl, der Suche nach einer Ausbildungsstelle und der Stabilisierung des Berufsausbildungsverhältnisses.
Das mit der Evaluation der Berufseinstiegsbegleitung beauftragte Forschungskonsortium hat den Zwischenbericht 2013 vorgelegt. Dieser zeigt auf, dass sich von den befragten Teilnehmenden rund 1,5 Jahre nach dem planmäßigen Schulabschluss fast 60 % in einer Ausbildung befindet (davon 81,5 % betriebliche und 18,5 % schulische Berufsausbildungen). Lediglich 12,6 % der jungen Erwachsenen absolvieren zu diesem Zeitpunkt eine berufsvorbereitende Maßnahme und etwa ein Zehntel geht noch zur Schule.
Die Zwischenergebnisse der Wirkungsanalyse deuten darauf hin, dass die Berufseinstiegsbegleitung einen leicht positiven, wenn auch nicht signifikanten Effekt auf die Wahrscheinlichkeit des Übergangs in eine Berufsausbildung hat." (Textauszug, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Die Geschlechtersegregation beim Berufseinstieg: Berufswerte und ihr Erklärungsbeitrag für die geschlechtstypische Berufswahl (2013)
Busch, Anne;Zitatform
Busch, Anne (2013): Die Geschlechtersegregation beim Berufseinstieg. Berufswerte und ihr Erklärungsbeitrag für die geschlechtstypische Berufswahl. In: Berliner Journal für Soziologie, Jg. 23, H. 2, S. 145-179. DOI:10.1007/s11609-013-0220-9
Abstract
"Die berufliche Geschlechtersegregation ist insbesondere bei Berufseinsteigern mit mittlerer beruflicher Ausbildung ein stabiles Merkmal auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Die Studie untersucht mit Daten des Sozio-oekonomischen Panels den Erklärungsbeitrag von Berufswerten für die Wahl geschlechtstypischer Berufe bei diesen Berufseinsteigern. Frauen präferieren der Humankapitaltheorie zufolge Tätigkeiten, die gut mit Familienverpflichtungen vereinbar sind, während Männer eher Präferenzen für Tätigkeiten mit hohen extrinsischen Ressourcenangeboten aufweisen. Laut der Sozialisationstheorie sind zudem Frauen soziale Arbeitsinhalte wichtiger als Männern. Solche beruflichen Präferenzen, gemessen anhand von Berufswerten, sind jenen angebotsseitigen Theorien zufolge mit der Ausübung geschlechtstypischer Berufe assoziiert. Die Analysen zeigen jedoch, dass nur die Effekte der sozialen Berufswerte mit den theoretischen Annahmen übereinstimmen. Die Sozialisationstheorie scheint also besser als die Humankapitaltheorie die berufliche Geschlechtersegregation bei Berufseinsteigern erklären zu können; eine Annahme, die mittels einer Oaxaca-Blinder-Dekomposition unterstrichen wird. Zudem wird vor allem bei Frauen die geschlechtstypische Berufswahl durch ein traditionelles Geschlechterrollenverhalten im Elternhaus, etwa eine traditionelle Hausarbeitsteilung der Eltern, befördert (intergenerationale Transmission)." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The persistence of workplace gender segregation in the US (2013)
Zitatform
Cohen, Philip N. (2013): The persistence of workplace gender segregation in the US. In: Sociology compass, Jg. 7, H. 11, S. 889-899. DOI:10.1111/soc4.12083
Abstract
"Occupational gender segregation remains one of the defining elements of gender inequality in modern societies. Recent trends for the United States show that occupational segregation remains high and did not substantially decline in the decade of the 2000s for the first time since 1960. Men and women work in different occupations because of a combination of forces, including culturally defined choices by workers themselves, discrimination by employers, and differences in skill levels and qualities. Research has shown that occupational segregation is an important aspect of gender inequality in earnings and contributes to other forms of inequality as well. The prospects for reducing gender segregation in the short term appear slim, based on the weak effects of educational attainment, cultural attitudes, and state intervention in the current period." (Author's abstract, © 2013 Hogrefe Verlag, © Hogrefe Publishing) ((en))
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Literaturhinweis
Berufswahlprozesse und Motive angehender Lehrer: eine qualitative Studie aus geschlechter- und berufsbiographisch-vergleichender Perspektive (2013)
Kappler, Christa;Zitatform
Kappler, Christa (2013): Berufswahlprozesse und Motive angehender Lehrer. Eine qualitative Studie aus geschlechter- und berufsbiographisch-vergleichender Perspektive. (Prisma. Beiträge zur Erziehungswissenschaft aus historischer, psychologischer und soziologischer Perspektive 24), Bern: Haupt Verlag, 328 S.
Abstract
"Mit der Berufswahl stellen Jugendliche wichtige Weichen für ihre berufliche Zukunft. In diesem Buch wird ein Phasenmodell entwickelt, welches erklärt, wie Übergänge in die Ausbildung zustande kommen und der Eintritt ins Erwerbsleben vorbereitet wird. Eine Besonderheit des Ansatzes liegt darin, dass die Situation am Ende der obligatorischen Schule mit anderen Optionen, wie zum Beispiel der Aufnahme eines Hochschulstudiums nach Abschluss des Gymnasiums, verglichen wird. Das Buch gibt einen Einblick in die Vielfalt an Erwartungen und Entscheidungen, vor der sich junge Menschen bei der Berufswahl gestellt sehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Erfassung und Struktur berufsrelevanter Faktoren für die Lehrerausbildung und den Lehrerberuf in Deutschland, Österreich und der Schweiz (2013)
Zitatform
König, Johannes, Martin Rothland, Kerstin Darge, Melanie Lünnemann & Sarantis Tachtsoglou (2013): Erfassung und Struktur berufsrelevanter Faktoren für die Lehrerausbildung und den Lehrerberuf in Deutschland, Österreich und der Schweiz. In: Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, Jg. 16, H. 3, S. 553-577. DOI:10.1007/s11618-013-0373-5
Abstract
"Der Berufswahlmotivation angehender Lehrerinnen und Lehrer, ihren Interessen und darüber hinausgehenden berufswahlrelevanten Faktoren werden mit Blick auf eine optimale Nachwuchsrekrutierung für den Lehrerberuf besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Zugleich ist die Forschungs- und -befundlage in diesem Bereich nach wie vor defizitär. Der Beitrag verfolgt zum einen das Ziel, erstmals auf der Basis repräsentativer Stichproben (n = 6.601) die Struktur und Anwendbarkeit des international anschlussfähigen Fit-Choice-Instruments zur Erfassung relevanter Faktoren für die Berufswahl Lehramt in deutscher Übersetzung in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu überprüfen, um so eine Datenbasis zu schaffen, die eine Zusammenführung der bislang unverbundenen Forschungsbemühungen im deutschsprachigen Raum ermöglicht. Zum anderen werden pädagogische Erfahrungen einbezogen und mit ihnen überprüft, wie valide die von den Studierenden geäußerten Berufswahlmotive sind. Übergreifendes Ziel ist es, die Frage zu bearbeiten, inwieweit die Messung von Berufswahlmotiven und pädagogischen Erfahrungen sowie die Analyse beider Bereiche über die bislang vorliegenden, nur eingeschränkt aussagekräftigen Befunde institutionen- und länderübergreifend verallgemeinerbar sind, um somit schließlich auch generalisierbare Annahmen zur Entwicklung von Vorstellungen zur Berufswahl Lehramt und insbesondere zur Berufswahlmotivation formulieren zu können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Same but different: School-to-work transitions in emerging and advanced economies (2013)
Zitatform
Quintini, Glenda & Sébastien Martin (2013): Same but different: School-to-work transitions in emerging and advanced economies. (OECD social, employment and migration working papers 154), Paris, 57 S. DOI:10.1787/5jzbb2t1rcwc-en
Abstract
"Improving school-to-work transitions and ensuring better career opportunities for youth after labour market entrance are common goals in emerging and advanced economies as they can contribute to raising the productive potential of the economy and to increasing social cohesion. However, the challenges faced in achieving these objectives and the policies required vary between emerging and advanced economies. This paper analyses youth labour market outcomes in 16 countries: eight emerging countries and eight advanced economies. In light of this analysis, it also discusses differences and similarities in the policy measures countries have at their disposal to tackle the key emerging challenges." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Berufsorientierung und regionales Übergangsmanagement in der internationalen Bodenseeregion: Chancen, Kompetenzen, Entwicklungspotenziale. Beiträge zur Fachtagung an der Pädagogischen Hochschule Weingarten 2012 (2013)
Rottmann, Joachim; Böheim-Galehr, Gabriele; Gonon, Philipp; Brühwiler, Christian;Zitatform
Rottmann, Joachim, Gabriele Böheim-Galehr, Christian Brühwiler & Philipp Gonon (Hrsg.) (2013): Berufsorientierung und regionales Übergangsmanagement in der internationalen Bodenseeregion. Chancen, Kompetenzen, Entwicklungspotenziale. Beiträge zur Fachtagung an der Pädagogischen Hochschule Weingarten 2012. (Studien zur beruflichen Kompetenzentwicklung 02), Frankfurt am Main: Lang, 244 S. DOI:10.3726/978-3-653-03486-8
Abstract
"Das international vergleichend angelegte Forschungsprojekt BRÜCKE untersucht die Bedingungen des Übergangs Heranwachsender vom allgemeinbildenden Schulsystem in die berufliche Ausbildung. Erstmals werden hierzu die besonderen Übergangsbedingungen in der Internationalen Bodenseeregion in den Blick genommen. Es gilt dabei ein hoch differenziertes Gesamtbild ordnungspolitischer, organisationaler und personaler Rahmenbedingungen für individuelle Übergänge aufzudecken. Auf der Grundlage eines umfassenden Lagebilds sollen sich, so die Erwartung, Hinweise zur Optimierung der (individuellen) Übergangsvorbereitung wie -gestaltung in der Region finden lassen. Der Band stellt erste Ergebnisse des Projekts dar und entwickelt Perspektiven für die Optimierung des regionalen Übergangsmanagements." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
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Changing (S)expectations: how gender fair job descriptions impact children's perceptions and interest regarding traditionally male occupations (2013)
Zitatform
Vervecken, Dries, Bettina Hannover & Ilka Wolter (2013): Changing (S)expectations. How gender fair job descriptions impact children's perceptions and interest regarding traditionally male occupations. In: Journal of vocational behavior, Jg. 82, H. 3, S. 208-220. DOI:10.1016/j.jvb.2013.01.008
Abstract
"Children's occupational interests and their perceptions of the divergent occupational successes of women and men reflect cultural gender norms. Since language is a vehicle for transporting gender cues and gender norms, we tested the premise that children's perceptions of stereo typically male jobs can be influenced by the linguistic form used to present an occupational title. Three experiments with 809 primary school students suggest that occupations presented in pair form (e.g., Ingenieurinnen und Ingenieure, female and male engineers), compared to descriptions using the generic masculine form(e.g., Ingenieure), generally increase the mental accessibility of female jobholders, promote more gender-balanced perceptions of the success of males and females, and strengthen girls' interest in stereotypically male occupations." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Social aspects of career choice from the perspective of habitus theory (2013)
Vilhjalmsdottir, Gudbjörg; Arnkelsson, Gudmundur B.;Zitatform
Vilhjalmsdottir, Gudbjörg & Gudmundur B. Arnkelsson (2013): Social aspects of career choice from the perspective of habitus theory. In: Journal of vocational behavior, Jg. 83, H. 3, S. 581-590. DOI:10.1016/j.jvb.2013.08.002
Abstract
"The concept of habitus designates a cognitive structure that is socially embedded and can give valuable insight into the social influences on career choice. A study investigating the relationship of habitus to career choice is presented in a sample of Icelandic youth aged 19 - 22 (N = 476). Measures of habitus were developed on the basis of reported cultural and leisure activities. The analysis of leisure and cultural items progressed in two steps: factor analysis and cluster analysis. The clusters constitute the four different habitus groups: Pop and fashion, Sports and rock, Music, and Literature. Correspondence factor analysis showed that the habitus groups (clusters) were related to other social variables, such as gender and class; validating habitus theory. Additionally, habitus measures were strongly linked to career variables, such as occupational perception and preferred future occupation. The results support previous research in showing that habitus theory is relevant to career counseling theory and can be a basis of understanding the relationship between social structure and career choice." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Expectations and experiences of young employees: the case of German nonprofits (2013)
Zitatform
Walk, Marlene, Femida Handy & Heike Schinnenburg (2013): Expectations and experiences of young employees. The case of German nonprofits. In: Administration in Social Work, Jg. 37, H. 2, S. 133-146. DOI:10.1080/03643107.2012.667658
Abstract
"Nonprofits rely heavily on their employees, and employee performance depends on job satisfaction. Using qualitative research methods, this article examines employee expectations, work experiences, and job satisfaction in German nonprofits. Expectations do not match the workplace reality, and this gap leads to job dissatisfaction. Ways to ameliorate this are discussed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Career decision-making profiles vs. styles: convergent and incremental validity (2012)
Zitatform
Gati, Itamar, Reuma Gadassi & Rona Mashiah-Cohen (2012): Career decision-making profiles vs. styles. Convergent and incremental validity. In: Journal of vocational behavior, Jg. 81, H. 1, S. 2-16. DOI:10.1016/j.jvb.2012.03.004
Abstract
"The present research investigated the convergent and incremental validity of the multidimensional mode) and questionnaire - the Career Decision-Making Profiles (CDMP, Gati, Landman, Davidovitch, Peretz-Asulin, & Gadassi, 2010) - by comparing it to two prevalent decision-making style models. Study 1 compared the CDMP to the Vocational Decision Style Indicator (VDSI: Walsh, 1986) using a sample of 423 young adults. Study 2 compared the CDMP to the General Decision-Making Style inventory (GDMS: Scott & Bruce, 1995; based an Harren, 1979) using a sample of 427 individuals. The results of Studies 1 and 2 supported the convergent validity of the CDMP. Moreover, the results supported the advantage of the CDMP over the VDSI in predicting individuals' stages in the career decision-making process" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Identity construction and career development interventions with emerging adults (2012)
Zitatform
Guichard, Jean, Jacques Pouyaud, Cécile de Calan & Bernadette Dumora (2012): Identity construction and career development interventions with emerging adults. In: Journal of vocational behavior, Jg. 81, H. 1, S. 52-58. DOI:10.1016/j.jvb.2012.04.004
Abstract
"Today's wealthy societies are more fluid, varied and complex than they were just a few decades ago. As a consequence, what were 'vocational choices' at the beginning of the 20th century now appear as 'life designing issues'. In this context, contemporary research stresses the plurality and relative malleability of human subjects as well as their ability to take reflexive stances on their current and past experiences. Fitting in such an epistemology, a selfconstructing model is proposed as a basis for a life designing counseling interview. This model describes self-identity as a dynamic system of (past, present and expected) subjective identity forms (SIF), the synthesis and dynamism of which originate in a tension between two kinds of reflexivity. Counseling interviews with emerging adults show that the elicitation of some expected SIF allows them to re-read their current and past experiences from such a perspective and constitutes a compelling incentive to act." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Gender segregation in training and social mobility of women in West Germany (2012)
Zitatform
Gundert, Stefanie & Karl Ulrich Mayer (2012): Gender segregation in training and social mobility of women in West Germany. In: European Sociological Review, Jg. 28, H. 1, S. 59-81., 2010-09-02. DOI:10.1093/esr/jcq048
Abstract
Trotz abnehmender geschlechtsspezifischer Unterschiede in den Bildungsabschlüssen und zunehmender sozialer Mobilität gibt es immer noch substantielle Unterschiede in der Berufswahl von Männern und Frauen. Während Frauen in der oberen Dienstleistungsklasse und der qualifizierten Arbeiterklasse unterrepräsentiert sind, sind sie bei manuellen Routinetätigkeiten überrepräsentiert. In diesen Beitrag wird der Einfluss der sozialen Herkunft und des Bildungsabschlusses auf die Geschlechterverteilung in den Berufsklassen untersucht. Hierzu werden Daten der Deutschen Lebensverlaufsstudie für die Kohorten 1949-1951, 1954-1956, 1964 und 1971 herangezogen. Die Ergebnisse der Regressionsanalysen zeigen, dass Männer und Frauen in gleichem Maße von ihrer sozialen Herkunft profitieren, wenn es um den Bildungsabschluss und die Berufswahl geht. Die geschlechtsspezifische Segregation bei den Ausbildungsberufen und Studienfächern ist wesentlich für die Geschlechterverteilung in den Berufsklassen. Da sie meist in typische Frauenberufe gelenkt werden, wie Dienstleistungs-, Sozial- und Gesundheitsberufe, finden sich Frauen oft in vergleichsweise unvorteilhaften beruflichen Positionen wieder. (IAB)
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Educational choice and risk aversion: how important is structural vs. individual risk aversion? (2012)
Zitatform
Hartlaub, Vanessa & Thorsten Schneider (2012): Educational choice and risk aversion. How important is structural vs. individual risk aversion? (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 433), Berlin, 39 S.
Abstract
"According to sociological theories on educational choice, risk aversion is the main driving force for class-specific educational decisions. Families from upper social classes have to opt for the academically most demanding, long-lasting courses to avoid an intergenerational status loss. Families from lower social classes by contrast, tend instead to opt for shorter tracks to reduce the risk of failing in a long-lasting and costly education and, as a consequence, entering the labor market without a degree. This argument is deeply rooted in the social structure. Yet, the importance of individual risk preferences for educational choice has been neglected in sociology of education.
We discuss these different forms of risk in the context of social inequalities in educational decision-making and demonstrate how they influence the intentions for further education of students attending the most demanding, academically orientated secondary school type in Germany. According to our argument, children from upper social classes are structurally almost compelled to opt for the academically most demanding educational courses, virtually without having a choice in the matter. In contrast, working class children do have to make an active decision and, thus, individual risk aversion comes into play for these students.
For our empirical analyses, we rely on data from the youth questionnaire of the German Socio-Economic Panel Study (SOEP) collected in the years 2003 to 2010, and estimate multinomial logit models. Our empirical findings underline the importance of the structural risk aversion. Students with a higher social background are not only less sensitive to their school performance, but individual risk aversion is also completely irrelevant to their educational plans. The opposite applies to students with a lower social background: the more risk-averse they are, the more likely they are to opt for a double qualification rather than just a purely academic university degree course." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
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Heterogeneous returns to personality: the role of occupational choice (2012)
Johny, Katrin; Thomsenz, Stephan L.;Zitatform
Johny, Katrin & Stephan L. Thomsenz (2012): Heterogeneous returns to personality. The role of occupational choice. (Universität Hannover, Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät. Diskussionspapier 495), Hannover, 40 S.
Abstract
"We analyze the role of personality in occupational choice and wages using data from Germany for the years 1992 to 2009. Characterizing personality by use of seven complementary measures, the empirical findings show that it is an important determinant of occupational choice. Associated with that, identical personality traits are differently rewarded across occupations. By evaluating different personality profiles, we estimate the influence of personality as a whole. The estimates establish occupation-specific patterns of significant returns to particular personality profiles. These findings underline the importance to consider the occupational distribution when analyzing returns to personality due to its heterogeneous valuation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Jugend und Arbeit: empirische Bestandsaufnahmen und Analysen (2012)
Mansel, Jürgen; Hurrelmann, Klaus ; Jossin, Ariane; Weißmann, Marliese; Jung, Matthias ; Albert, Mathias; Karl, Ute ; Behrmann, Laura; Keller, Carsten; Böhringer, Daniela; Leven, Ingo; Franzmann, Manuel ; Majerek, Bozena; Götz, Susanne; Müller, Sylvia; Hollstein, Betina ; Neuber, Anke; Speck, Carsten; Nierling, Linda; Bereswill, Mechthild ; Quenzel, Gurdun; Glauser, David ; Sammet, Kornelia ; Zahradnik, Franz ; Scherr, Albert; Buchmann, Marlis ; Schreyer, Franziska; Bayard, Sybille; Staffelbach, Monika; Groh-Samberg, Olaf ; Tucci, Ingrid ;Zitatform
Mansel, Jürgen & Carsten Speck (Hrsg.) (2012): Jugend und Arbeit. Empirische Bestandsaufnahmen und Analysen. (Jugendforschung), Weinheim: Beltz, 306 S.
Abstract
"Arbeit ist ein zentraler Aspekt der Identitätsentwicklung. Erst mit dem Eintritt in das Erwerbsleben gilt die für die Jugendphase zentrale Entwicklungsaufgabe als erfolgreich bewältigt. Es stellt sich daher die Frage, in welchen Lebenssituationen Jugendliche in unterschiedlichen Statuspassagen und sozialen Milieus aufwachsen und wie sie ihre beruflichen Lebenssituationen und biografischen Perspektiven wahrnehmen und gestalten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Schreyer, Franziska; -
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Berufsfindung und Geschlecht: Mädchen in technisch-handwerklichen Projekten (2012)
Schmid-Thomae, Anja;Zitatform
Schmid-Thomae, Anja (2012): Berufsfindung und Geschlecht. Mädchen in technisch-handwerklichen Projekten. Wiesbaden: Springer VS, 331 S. DOI:10.1007/978-3-531-18778-5
Abstract
"Gegenstand der fallkontrastiven ethnographischen Studie sind Berufsorientierungsprojekte für Mädchen im technisch-handwerklichen Bereich. Vor dem Hintergrund der inzwischen vielfach getroffenen Feststellung, dass technisch-handwerkliche Berufe überproportional oft von Männern ausgeübt werden und Frauen unterrepräsentiert sind, geht die Autorin der Frage nach, unter welchen Rahmenbedingungen Geschlechtergrenzen in Hinsicht auf Technik und Handwerk in den einzelnen Projekten überschreitbar gemacht, aufgeweicht oder aber auch aktualisiert und somit reproduziert werden. Die Autorin legt dabei den Schwerpunkt der Analyse auf das Zusammenspiel von Berufsorientierung bzw. Berufsfindung und Geschlecht." (Textauszug, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis bei der Deutschen Nationalbibliothek -
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Berufs- und Arbeitsmarktorientierung für Jugendliche: Anforderungen im Wirkungsbereich von Pädagogischen Hochschulen und AMS (2012)
Steiner, Karin; Schneeweiß, Sandra; Kerler, Monira;Zitatform
Steiner, Karin, Monira Kerler & Sandra Schneeweiß (2012): Berufs- und Arbeitsmarktorientierung für Jugendliche. Anforderungen im Wirkungsbereich von Pädagogischen Hochschulen und AMS. (AMS report 88), Wien, 64 S.
Abstract
"In einem ersten Schritt werden in diesem Bericht der Status quo und die Trends in der schulischen und außerschulischen Bildungs- und Berufsberatungslandschaft in Österreich dargestellt. Im Anschluss wird kurz der Wirkungsbereich der Pädagogischen Hochschulen skizziert. In einem nächsten Schritt folgt die Darstellung der Literaturanalyse über die Anforderungen an die schulische Bildungs- und Berufsberatung. In diesem theoretischen Teil werden die Ergebnisse der Literaturanalyse skizziert. Im methodischen Teil werden die Ergebnisse der qualitativen Analyse dargestellt. Diese basieren auf den zehn durchgeführten qualitativen Leitfadeninterviews mit ExpertInnen. Dabei wurden ExpertInnen aus dem Wirkungsbereich der Pädagogischen Hochschulen, aus außerschulischen Bildungs- und Berufsberatungsinstitutionen, aus dem Wissenschaftsbereich und aus dem Bereich des zuständigen Ministeriums gewählt. Im vorletzten Schritt werden kurz jene Punkte zusammengefasst, die von den ExpertInnen als Mängel im schulischen Bildungs- und Berufsberatungssystem in Österreich genannt wurden. Den Abschluss bildet eine Zusammenfassung der theoretischen und empirischen Ergebnisse." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Berufswahl und Ausbildungsabbruch (2011)
Beinke, Lothar;Zitatform
Beinke, Lothar (2011): Berufswahl und Ausbildungsabbruch. In: Wirtschaft und Berufserziehung, Jg. 63, H. 4, S. 13-17.
Abstract
"Wir gehen der Frage nach, welche Ausbildungsschwierigkeiten aus einer verfehlten Berufswahl erwachsen. Als verfehlt ist nach unserer Definition eine Berufswahl dann, wenn der Wunschberuf nicht mit dem Ausbildungsberuf identisch werden konnte. Unsere Betrachtung ist deshalb auf diesen Zusammenhang fokussiert, weil die Fehlallokation trotz erheblich gestiegener Anstrengung, den Prozess der Berufswahl zu verbessern, nicht gelöst werden konnte. Unsere Hypothese lautete: Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Ausbildungsberuf dann nicht mit Erfolg zu Ende gebracht werden konnte, ist höher als in den Fällen einer positiven Korrelation, wenn der Wunschberuf - besonders mit einem positiven Test im Praktikum - nicht zum Ausbildungsberuf werden konnte. Die überwiegenden Begründungen für zumindest eine gewichtige Ursache für Ausbildungsabbrüche bzw. Ausbildungsvertragslösungen und die gerade diese Ursachen ausschließenden Ergebnisse von Sandra Bohlinger' zwingen zu einer weiteren Studie, die der Aufklärung der Widersprüche helfen soll. Dabei werden wir zunächst diejenigen Daten einander gegenüber stellen, die die Basis für entsprechende Interpretationen bilden: Die Ergebnisse der Berufsorientierung von den Beratungsinstanzen mit dem Ergebnis eines als gesichert empfundenen Berufswunsches und der Realität des erreichten Ausbildungsberufes. Die Recherchen ergaben Diskrepanzen zwischen dem Wunschberuf der Absolventen der allgemein bildenden Schule und der Chance, diesen Wunschberuf als Ausbildungsberuf zu realisieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Berufswahlschwierigkeiten und Ausbildungsabbruch (2011)
Beinke, Lothar;Zitatform
Beinke, Lothar (2011): Berufswahlschwierigkeiten und Ausbildungsabbruch. Frankfurt am Main: Lang, 117 S.
Abstract
"Nach der Berufswahl ist mit dem Eintritt in die gewählte Berufsausbildung ein Abschluß erreicht. Die Probleme für die Jugendlichen sind andere, aber auch sie müssen bewältigt werden, soll die Berufsausbildung zu einem erfolgreichen Ende geführt werden. Die hohen Abbrecherquoten sind ein Signal dafür, dass für die Sorgen der Jugendlichen in vielen Fällen Hilfen nötig sind. Da institutionelle Hilfen wie im Prozeß der Berufswahl nicht vorhanden sind, bleiben die betroffenen Individuen (Ausbilder und Auszubildende) in der Regel auf sich alleine gestellt. Darüber hinaus fehlen den Jugendlichen auch Informationen über die Schwierigkeiten des Übergangs von der Schule in die Berufsausbildung. Mit dieser Untersuchung soll eine empirische Basis vorgelegt werden, die eventuell entstehende Konflikte lösen hilft." (Textauszug, IAB-Doku)
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What will I be when I grow up?: an analysis of childhood expectations and career outcomes (2011)
Zitatform
Brown, Sarah, Aurora Ortiz-Nunez & Karl Taylor (2011): What will I be when I grow up? An analysis of childhood expectations and career outcomes. In: Economics of education review, Jg. 30, H. 3, S. S . 493-506. DOI:10.1016/j.econedurev.2010.12.003
Abstract
"In this paper, we utilise the British National Child Development Study to explore the determinants of career expectations formed at the age of 16. We analyse the influence of careers advice and resources at school on career expectations as well as the influence of education. In addition, we explore the accuracy of occupational expectations as compared to the occupation that the respondents subsequently become employed in. Throughout our findings, human capital and gender play a pivotal role in explaining career expectations as well as explaining the accuracy of the occupational forecast. Interestingly, the level of school resources available for careers guidance in terms of the number of teachers who are qualified to give careers advice and the amount of specific careers guidance training received by these teachers both have relatively small effects upon career expectations." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Birth cohort change in the vocational interests of female and male college students (2011)
Bubany, Shawn T.; Hansen, Jo-Ida C.;Zitatform
Bubany, Shawn T. & Jo-Ida C. Hansen (2011): Birth cohort change in the vocational interests of female and male college students. In: Journal of vocational behavior, Jg. 78, H. 1, S. 59-67. DOI:10.1016/j.jvb.2010.08.002
Abstract
"The purpose of this research was to investigate the extent to which vocational interests have changed across birth cohorts of college students to better understand how socio-cultural factors may have an impact on career development. Using meta-analytic data collection methods, dissertations and journal articles presenting interests scores representing Holland's RIASEC typology from the Strong Interest Inventory and Strong Campbell interest inventory were gathered. With samples spanning a time period from 1976 to 2004, relations between cohort year and interests were examined with weighted regressions. A salient aspect of our results was an increase in the Enterprising interests of females and decrease in the Realistic and Investigative interests of males. This finding, along with a reduction in differences between female and male Investigative, Enterprising, and Conventional interests from earlier to more recent cohorts parallels movement of American culture toward egalitarian views of gender and provides evidence for the effect of sociocultural factors on interests." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Subject choice and earnings of UK graduates (2011)
Zitatform
Chevalier, Arnaud (2011): Subject choice and earnings of UK graduates. (IZA discussion paper 5652), Bonn, 36 S.
Abstract
"Using a survey of a cohort of UK graduates, linked to administrative data on higher education participation, this paper investigates the labour market attainment of recent graduates by subject of study. We document a large heterogeneity in the mean wages of graduates from different subjects and a considerably larger one within subject with individuals with the most favourable unobserved characteristics obtaining wages almost twice as large as those with the worst. Moreover, gender differences in wages within subjects are also large. We then simulate a graduate tax to calculate a willingness to pay - in form of tuition fees - to capture these subject wage premia." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Occupational self-selection in a labor market with moral hazard (2011)
Zitatform
Demiralp, Berna (2011): Occupational self-selection in a labor market with moral hazard. In: European Economic Review, Jg. 55, H. 4, S. 497-519. DOI:10.1016/j.euroecorev.2010.07.005
Abstract
"This paper studies the determinants and implications of self-selection when firms imperfectly observe worker effort. The effects of the resulting moral hazard problem on the self-selection mechanism are analyzed in a model in which workers simultaneously choose an employment sector and an effort level. The implications of the model reveal that in the presence of moral hazard, workers' effort decisions become an additional mechanism determining the pattern of selection into sectors. Workers' sector-specific endowments impact sectoral allocation through their effect on workers' comparative advantage as well as their effect on workers' shirking propensity. The model is then used in an empirical application that analyzes workers' self-selection into white collar and blue collar occupations. The estimation results, based on data from the National Longitudinal Survey of Youth, suggest that workers' occupational self-selection leads to higher wages and lower dismissal rates in both occupations, compared to an economy in which workers are randomly assigned to each occupation. The difference in dismissal rates between the two occupations is driven by the higher expected productivity in the white collar sector. The positive effects of occupational sorting diminish as the labor market becomes increasingly characterized by moral hazard. Results also suggest that human capital investments in skills that are most relevant to blue collar jobs may generate higher wages and lower dismissal rates in both white collar and blue collar occupations." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Parents' role in adolescents' decision on a college major: a weekly diary study (2011)
Zitatform
Dietrich, Julia, Bärbel Kracke & Jari-Erik Nurmi (2011): Parents' role in adolescents' decision on a college major. A weekly diary study. In: Journal of vocational behavior, Jg. 79, H. 1, S. 134-144. DOI:10.1016/j.jvb.2010.12.003
Abstract
"This study examined 39 adolescents during their transition to university. In standardized weekly diaries over several weeks (M = 8.13) adolescents reported on engagement in career exploration (in-breadth and in-depth self and environmental exploration), their parents' transition-related involvement (frequency of conversations, support, and interference), and their satisfaction with how the transition progressed. The results showed that exploration largely fluctuated across weeks, whereas parent involvement was more stable. Family members' engagement varied according to the phase of the application process the adolescent was involved in. The more adolescents explored during a given week, the more they talked to their parents, and the more supportive parents were. Associations between interference and exploration differed by type of exploration. Both exploration and support contributed to higher satisfaction." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Berufswahlprozesse von Mädchen und Jungen: Interventionsmöglichkeiten zur Förderung geschlechtsunabhängiger Berufswahl (2011)
Driesel-Lange, Katja;Zitatform
Driesel-Lange, Katja (2011): Berufswahlprozesse von Mädchen und Jungen. Interventionsmöglichkeiten zur Förderung geschlechtsunabhängiger Berufswahl. (Studien- und Berufsorientierung 2), Münster: LIT, 288 S.
Abstract
"Schulische Berufsorientierung zeichnet sich durch eine Vielfalt an Aktivitäten zur Förderung der Berufswahlkompetenz aus, die jedoch selten an theoretische Erkenntnisse der Berufswahlforschung anschließen. Zudem liegen bisher nur wenige Befunde zur Wirksamkeit pädagogischer Interventionen vor. Diese Publikation setzt sich in zwei Teilstudien theoretisch und empirisch mit dem komplexen Thema von Berufswahlprozessen und deren Förderung unter besonderer Berücksichtigung des Geschlechts auseinander. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Studien- und Berufsorientierung in der gymnasialen Mittelstufe." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Intergenerational occupational mobility in rural economy: Evidence from Nepal and Vietnam (2011)
Emran, M. Shahe; Shilpi, Forhad;Zitatform
Emran, M. Shahe & Forhad Shilpi (2011): Intergenerational occupational mobility in rural economy. Evidence from Nepal and Vietnam. In: The Journal of Human Resources, Jg. 46, H. 2, S. 427-458.
Abstract
"This paper presents evidence on intergenerational occupational mobility from agriculture to the nonfarm sector using survey data from Nepal and Vietnam. In the absence of credible instruments, the degree of selection on observables is used as a guide to the degree of selection on unobservables, a' la Altonji et al. (2005) to address the unobserved genetic correlations. The results show that intergenerational occupational mobility is lower among women in both countries, and is lower in Nepal compared with Vietnam. In the case of Nepal, strong evidence favors a causal role played by the mother's nonfarm participation in the daughter's occupation choice, possibly because of cultural inheritance in a traditional society." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Dads and daughters: The changing impact of fathers on women's occupational choices (2011)
Zitatform
Hellerstein, Judith K. & Melinda Sandler Morrill (2011): Dads and daughters. The changing impact of fathers on women's occupational choices. In: The Journal of Human Resources, Jg. 46, H. 2, S. 333-372.
Abstract
"We examine whether women's rising labor force participation led to increased intergenerational transmission of occupation from fathers to daughters. We develop a model where fathers invest in human capital that is specific to their own occupations. Our model generates an empirical test where we compare the trends in the probabilities that women work in their father's versus their father-in-law's occupation. Using data from birth cohorts born between 1909 and 1977, our results indicate that the estimated difference in these trends accounts for at least 13 - 20 percent of the total increase in the probability that a woman enters her father's occupation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Career-choice readiness in adolescence: developmental trajectories and individual differences (2011)
Zitatform
Hirschi, Andreas (2011): Career-choice readiness in adolescence. Developmental trajectories and individual differences. In: Journal of vocational behavior, Jg. 79, H. 2, S. 340-348. DOI:10.1016/j.jvb.2011.05.005
Abstract
"Developing career-choice readiness is an important task in adolescence, but current theory and research has provided a rather static view of the phenomenon. The present study investigated the development of career-choice readiness among a group of 325 Swiss students assessed four times every 5 months from seventh through eighth grade. A variable-centered approach applying latent curve modeling showed not only a linear increase of readiness over time but also significant inter-individual differences in the level and development of readiness. Higher levels were predicted by more self-esteem and generalized self-efficacy and fewer perceived barriers while increase in readiness was predicted by increase in occupational information. A person-centered approach applying latent class-growth analysis identified four distinct developmental trajectories: high-increasing (42%), high-decreasing (5%), moderate-increasing (42%), and constantly low (11%). Students with different trajectories showed significant differences in core self-evaluations, occupational knowledge, and barriers. The results suggest that environmental demands promote a developmental trend in readiness development that overrules individual differences for the majority of students. Individual differences affect the level of readiness to a greater extent than the process of its development. Career information seems pivotal for readiness increase." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Bildungsintentionen und Entscheidungsprozesse: Studienberechtigte 2010 ein halbes Jahr vor Schulabgang (2011)
Zitatform
Lörz, Markus, Heiko Quast & Andreas Woisch (2011): Bildungsintentionen und Entscheidungsprozesse. Studienberechtigte 2010 ein halbes Jahr vor Schulabgang. (Forum Hochschule 2011,14), 122 S.
Abstract
"Der Bericht beschäftigt sich mit den Ausbildungs- und Studienabsichten der Schüler/ innen, die sich im Dezember 2009 kurz vor dem Erwerb der Hochschulreife befanden. Die Ergebnisse basieren auf einer von HIS mit Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) durchgeführten repräsentativen Befragung des Schulabschlussjahrgangs 2009/ 2010 ein halbes Jahr vor Schulabgang. Diese Befragung bildet den ersten Teil einer mehrteiligen Längsschnittsuntersuchung: Im ersten Teil der Studie geht es um die Studien- und Ausbildungsabsichten der angehenden Studienberechtigten, das Informationsverhalten und die Schwierigkeiten und Probleme der Entscheidungsfindung kurz vor Schulabgang. Die zweite Befragung - ein halbes Jahr nach Schulabgang - konzentriert sich auf die ersten nachschulischen Qualifizierungsschritte und in einer dritten Befragung - dreieinhalb Jahre nach Schulabgang - werden die nachschulischen Bildungs- und Berufsverläufe analysiert. Die vorliegenden Ergebnisse der ersten Befragung stellen ein probates 'Frühindikatorensystem' zur nachschulischen Werdegangsplanung der angehenden Studienberechtigten 2010 dar. Zudem können auf Basis dieser Daten Stellschrauben aufgezeigt werden, die den Prozess der Entscheidungsfindung und den nachschulischen Bildungs- und Erwerbsverlauf maßgeblich beeinflussen. Es zeigen sich hierbei Unterschiede nach Geschlecht, Bildungsherkunft, Migrationshintergrund und regionaler Herkunft. Neben der deskriptiven Betrachtung der verschiedenen Einflussfaktoren machen vertiefende statistische Analysen deutlich, wie die verschiedenen Faktoren zusammenwirken und welche Prozesse und Mechanismen den beobachtbaren Unterschieden zugrunde liegen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Berufswahlfreiheit: ein Modell im Spannungsfeld zwischen Individuum und Umwelt (2011)
Zitatform
Marty, Res, Andreas Hirschi, Daniel Jungo, Martina Jungo & René Zihlmann (Hrsg.) (2011): Berufswahlfreiheit. Ein Modell im Spannungsfeld zwischen Individuum und Umwelt. Bern: SDBB, 199 S.
Abstract
Der Band beschäftigt sich mit der Frage, wieviel Freiheit und Spielraum bei beruflichen Entscheidungen besteht. Die Einschränkungen und die Förderung der Berufwahlfreiheit lassen sich mehr dem Individuum oder mehr der Gesellschaft, d.h. mehr inneren oder mehr äußeren Einflussfaktoren zuordnen. Behandelt werden der Begriff der Berufswahlfreiheit, rechtliche und philosophische Überlegungen, Berufswahltheorien und Beratungsmodelle, Forschungsergebnisse, Berufswahlfreiheit aus der Sicht Betroffener sowie verschiedene Ansätze für eine Erziehung zur Berufswahlfreiheit. (IAB)
Inhaltsverzeichnis:
René Zihlmann: Berufswahlfreiheit? - Rechtliche und philosophische Annäherungen (9-37);
Daniel Jungo: Berufswahlfreiheit - Psychologische Grundlagen und ihre Bedeutung für die Praxis (39-98);
Andreas Hirschi: Berufswahlfreiheit als Selbstgestaltung beruflicher Entwicklung (99-110);
Martina Jungo: Berufswahlfreiheit aus der Optik Betroffener (111-143);
Res Marty: Ansätze zur Umsetzung der Erkenntnis für eine "Erziehung zur Berufs-, Studien- und Laufbahnwahlfreiheit" (145-178);
René Zihlmann: Schlusswort (179-187). -
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Entscheidungsprozesse von Jugendlichen bei der ersten Berufs- und Lehrstellenwahl (2011)
Zitatform
Neuenschwander, Markus P. & Rebekka Hartmann (2011): Entscheidungsprozesse von Jugendlichen bei der ersten Berufs- und Lehrstellenwahl. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 40, H. 4, S. 41-44.
Abstract
"Im Rahmen einer Interviewstudie im Kanton Solothurn wurden mittels qualitativer Inhaltsanalyse Determinanten von Berufsbildungsentscheidungen untersucht. Die Ergebnisse führen zu einem Phasenmodell, das Strategien und Kontextmerkmale zur Berufswahl aufzeigt. Insbesondere wird mit Beispielen das Konzept der gebundenen Rationalität illustriert und gezeigt, wie sich Jugendliche durch Ratschläge von glaubwürdigen Vertrauenspersonen sowie durch positive Gefühle in beruflichen Tätigkeiten in ihrem Entscheidungsprozess leiten lassen. Eine effektive Unterstützung der Berufsvorbereitung sollte daher nicht nur die Vermittlung von sachlichen Informationen enthalten, sondern auch die Ermutigung zu einem beruflichen Explorationsprozess, der Erfahrungen im Berufsfeld, Bezugspersonen und Gefühle einschließt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Immigration and the occupational choice of natives: a factor proportions approach (2011)
Zitatform
Ortega, Javier & Gregory Verdugo (2011): Immigration and the occupational choice of natives. A factor proportions approach. (IZA discussion paper 5451), Bonn, 43 S.
Abstract
"This paper evaluates the impact of immigration on the labor market outcomes of natives in France over the period 1962-1999. Combining large (up to 25%) extracts from six censuses and data from Labor Force Surveys, we exploit the variation in the immigrant share across education/experience cells and over time to identify the impact of immigration. In the Borjas (2003) specification, we find that a 10% increase in immigration increases native wages by 3%. However, as the number of immigrants and the number of natives are positively and strongly correlated across cells, the immigrant share may not be a good measure of the immigration shock. When the log of natives and the log of immigrants are used as regressors instead, the impact of immigration on natives' wages is still positive but much smaller, and natives' wages are negatively related to the number of natives. To understand this asymmetry and the positive impact of immigration on wages, we explore the link between immigration and the occupational distribution of natives within education/experience cells. Our results suggest that immigration leads to the reallocation of natives to better-paid occupations within education/experience cells." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Gregariousness, interactive jobs and wages (2011)
Zitatform
Pfeiffer, Friedhelm & Nico Johannes Schulz (2011): Gregariousness, interactive jobs and wages. (ZEW discussion paper 2011-001), Mannheim, 24 S.
Abstract
"Geselligkeit ist eine wichtige Dimension menschlichen Daseins, deren Konsequenzen für die Verteilung der beruflichen Tätigkeiten und der Löhne noch kaum empirisch erforscht worden ist. In dieser Studie werden daher, unseres Wissens erstmals für Deutschland, die Bedeutung von Geselligkeit für die Wahl der beruflichen Tätigkeit und für damit einhergehende Lohndifferentiale untersucht. Die empirische Analyse beruht auf Stichproben aus dem Sozio-oekonomischen Panel (SOEP). Es wird gezeigt, dass etwa 80 Prozent der Beschäftigten in der Stichprobe als gesellig gelten können. Jedoch sind nur etwa 59 Prozent der Frauen und 30 Prozent der Männer in Berufen mit hoher sozialer Interaktion, in der Geselligkeit im Beruf eine bedeutende Rolle spielt, tätig. Für diese Diskrepanz gibt es zwei mögliche Ursachen. Entweder werden von den Unternehmen nicht mehr Tätigkeiten mit sozialer Interaktion angeboten, oder die Beschäftigten sind nur in begrenztem Umfang bereit, Tätigkeiten mit sozialer Interaktion auszuführen, beispielsweise, weil die Löhne für andere Tätigkeiten höher sind. Die weiteren Ergebnisse der Studie verdeutlichen, dass die Persönlichkeitsfaktoren Extrovertiertheit und Verträglichkeit die Wahrscheinlichkeit erhöhen, in einem Beruf mit sozialer Interaktion tätig zu sein. Eine ergänzende Untersuchung mit Stichproben von Jugendlichen, die noch nicht erwerbstätig sind, bestätigt, dass diese beiden Persönlichkeitsfaktoren bereits im Jugendalter mit dem Wunsch nach sozialer Interaktion im späteren Berufsleben einhergehen. Ferner zeigen unsere Analysen, dass Frauen deutlich häufiger als Männer eine berufliche Tätigkeit mit sozialer Interaktion ausüben. Regressionsergebnisse deuten darauf hin, dass eine Tätigkeit in einem beruflichen Umfeld mit einem hohen Maß an sozialer Interaktion mit einem Lohnabschlag von 7 Prozent bei Frauen, jedoch nicht bei Männern, einhergeht. Diese Resultate haben Konsequenzen für die Lohnpolitik. Falls die gemessenen Lohndifferentiale für Frauen angeglichen würden, könnte die Beschäftigung von Frauen in Berufen mit mehr sozialer Interaktion sinken. Bei einer Lohnelastizität von 0,3 würde ceteris paribus die Beschäftigung von Frauen in Berufen mit sozialer Interaktion um 2,1 Prozent zurückgehen. Die Studie thematisiert erstmals für Deutschland den Zusammenhang zwischen Geselligkeit, beruflicher Tätigkeit und Löhnen. Weitere Forschungen sind nun notwendig, um zu verstehen, warum Frauen häufiger als Männer eine Berufstätigkeit mit mehr sozialer Interaktion ausführen, obwohl dies mit einem Lohnabschlag verbunden ist. Unsere Ergebnisse mit den Jugendlichen zeigen, das Extrovertiertheit und Verträglichkeit bereits im Alter von siebzehn Jahren bei Mädchen stärker als bei Jungen ausgeprägt sind. Das deutet auf eine Rolle der Sozialisation in der Jugend für den Wunsch nach sozialer Interaktion hin, deren Konsequenzen für Arbeitsmarktergebnisse noch untererforscht sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Die Bedeutung der mütterlichen Berufstätigkeit für Leistungsmotivation und Berufswahlreife von Jugendlichen (2011)
Röhr-Sendelmeier, Una M.; Kröger, Mareike;Zitatform
Röhr-Sendelmeier, Una M. & Mareike Kröger (2011): Die Bedeutung der mütterlichen Berufstätigkeit für Leistungsmotivation und Berufswahlreife von Jugendlichen. In: Bildung und Erziehung, Jg. 64, H. 2, S. 213-238.
Abstract
In der Studie werden die Zusammenhänge zwischen Berufstätigkeit, Bildungshintergrund und Leistungsmotivation der Mutter und der Schulleistung ihrer Kinder untersucht. Dabei wird die Bedeutung der mütterlichen Erwerbstätigkeit differenziert für die Persönlichkeitsfaktoren schulisches Selbstkonzept, Leistungsmotivation und Berufswahlreife von Jugendlichen betrachtet. Hierzu wurden 176 Schülerinnen und Schüler der 10. Klasse zweier großstädtischer Gymnasien im Rhein-Sieg-Kreis befragt, von deren Müttern insgesamt 129 eine Berufstätigkeit ausübten. Im Ergebnis zeigt sich, dass die Berufstätigkeit der Mütter mit einer erhöhten mütterlichen Leistungsmotivation und einem höheren Bildungsniveau der Mütter einhergeht. Damit sind familiäre Rahmenbedingungen für den Schulerfolg der Kinder gegeben. 'Es zeigte sich eine signifikant positive Beziehung zwischen mütterlicher Berufstätigkeit und Leistungsmotivation und der Berufswahlreife der Jugendlichen. Die Kinder berufstätiger Mütter verfügten über differenziertere berufsbezogene Vorstellungen.' (IAB)
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Literaturhinweis
Zur Hartnäckigkeit geschlechtssegregierter Ausbildungs- und Berufsverläufe: konzeptionelle Überlegungen zu einer empirischen Untersuchung (2011)
Zitatform
Schwiter, Karin, Nina Wehner, Andrea Maihofer & Eveline Huber (2011): Zur Hartnäckigkeit geschlechtssegregierter Ausbildungs- und Berufsverläufe. Konzeptionelle Überlegungen zu einer empirischen Untersuchung. In: Femina politica, Jg. 20, H. 2, S. 20-32.
Abstract
"Vor dem Hintergrund, dass Männer und Frauen trotz formeller Gleichstellung weiterhin unterschiedliche Berufe ergreifen, geben die Autoren einen Überblick über bestehende Erklärungsansätze geschlechtsspezifischer Segregation in Ausbildungs- und Berufsverläufen. Danach wird von den einen die Ursache in individuellen Präferenzen der jungen Frauen und Männer gesehen, von anderen vornehmlich in institutionellen Mechanismen und von wieder anderen hauptsächlich in bestehenden Geschlechternormen. Abschließend stellen die Autoren Bourdieus Konzept des 'Geschlechterhabitus' vor. Dieses Konzept, das die verschiedenen Theorien in einem Ansatz integriert, ist Grundlage einer empirischen Längsschnittuntersuchung von Geschlechterungleichheiten in Ausbildungs- und Berufsverläufen, aus denen erste Ergebnisse präsentiert werden. Sie zeigen auf der Grundlage teilnarrativer berufsbiografischer Interviews u.a. die Bedeutung der Bildungsinstitutionen und vorherrschender Geschlechternormen für die geschlechtsspezifischen Berufsbiografien und machen deutlich, wie wichtig (positive) Rückmeldungen von Personen und Institutionen für junge Menschen sind, um sich in einer Berufssituation 'passend' zu fühlen und eine berufliche Identität zu entwickeln. (IAB)" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Einstieg in die Berufswelt: Rahmenbedingungen und Voraussetzungen einer gelingenden Berufswahl. Eine empirische Studie (2011)
Stoll, François; Vannotti, Marco; Schreiber, Marc;Zitatform
Stoll, François, Marco Vannotti & Marc Schreiber (2011): Einstieg in die Berufswelt. Rahmenbedingungen und Voraussetzungen einer gelingenden Berufswahl. Eine empirische Studie. (Wissenschaftliche Reihe, Eidgenössische Jugendbefragungen 21), Glarus: Rüegger, 254 S.
Abstract
"Junge Menschen müssen sich ihren Zugang zur Arbeitswelt erarbeiten. Diese Entwicklungsaufgabe wird sehr unterschiedlich angegangen. Dies nicht zuletzt deshalb, weil sie sich in ihren Einstellungen und Wertvorstellungen, in ihren Fähigkeiten und Fertigkeiten sowie auch in ihren Präferenzen unterscheiden. Diese Vielfalt und der Aufbau einer u.a. auf das Berufsleben orientierten Persönlichkeit stehen im Zentrum der vorgestellten Untersuchung. Die entsprechende Erhebung wurde 2004 und 2005 durchgeführt. Die Hauptstichprobe besteht aus mehr als 40'000 jungen Schweizer Männern. Sie wurde durch drei schweizweit repräsentative Zufallsstichproben ergänzt: gleichaltrige Schweizer Frauen (1'660), Ausländer (130) und Ausländerinnen (165). Die grosse Mehrheit ist mit dem eingeschlagenen beruflichen Weg zufrieden und plant bereits weitere Schritte in der Arbeits- und Berufswelt. Die Erweiterung der beruflichen Kompetenzen wird von den jungen Erwachsenen mit Entwicklungsaufgaben in anderen Lebensbereichen (wie z.B. Familie, Freundeskreis, Freizeit) abgestimmt. Ein kleiner Teil der rund 20-jährigen jungen Erwachsenen ist noch nicht so weit, sei es, weil sie bisher nur wenig Kontakt zur Berufswelt hatten, oder sei es, weil sie noch nicht wissen, wohin ihre gegenwärtige Ausbildung sie führen soll. Bekanntlich bietet unsere Arbeitswelt sehr viele Optionen; daraus die richtige Wahl zu treffen, ist nicht immer einfach, denn jede Wahl kann sowohl als Gewinn wie auch als Verlust empfunden werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Protean and bounderyless career attitudes: relationships with subjective and objective career success (2011)
Zitatform
Volmer, Judith & Daniel Spurk (2011): Protean and bounderyless career attitudes: relationships with subjective and objective career success. In: Zeitschrift für ArbeitsmarktForschung, Jg. 43, H. 3, S. 207-218. DOI:10.1007/s12651-010-0037-3
Abstract
"Die proteische und entgrenzte Laufbahneinstellung haben seit einigen Jahren besondere Beachtung gefunden. Eine proteische Laufbahneinstellung beinhaltet, dass eine Person nach einer fortschreitenden Entwicklung und Selbstverwirklichung strebt; eine entgrenzte Laufbahneinstellung ist durch eine hohe physische und/oder psychische Mobilität gekennzeichnet. Dieser Beitrag verfolgt zwei Zielsetzungen: Erstens möchten wir den Zusammenhang zwischen proteischen und entgrenzten Laufbahneinstellungen mit subjektivem (d.?h. Karrierezufriedenheit und Erfolg im Vergleich mit Kollegen) sowie objektivem (d.?h. Beförderung und Gehalt) Berufserfolg untersuchen. Zweitens möchten wir Forschung zu proteischen und entgrenzten Laufbahneinstellungen mit Forschung zu Prädiktoren von Berufserfolg verknüpfen. Wir analysieren den Zusammenhang zwischen Laufbahneinstellung und Berufserfolg anhand einer Stichprobe von 116 Berufstätigen. Unsere Ergebnisse zeigen, dass Komponenten der proteischen Laufbahneinstellung eher mit subjektivem Erfolg und Komponenten der entgrenzten Laufbahneinstellung eher mit objektivem Erfolg zusammen hängen. Folgerungen bezüglich der Relevanz von Laufbahneinstellungen für den Berufserfolg werden abgeleitet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Bildungsentscheidung aus Schüler-, Eltern- und Lehrersicht (2011)
Wiedenhorn, Thomas;Zitatform
Wiedenhorn, Thomas (2011): Die Bildungsentscheidung aus Schüler-, Eltern- und Lehrersicht. Wiesbaden: VS, Verl. für Sozialwissenschaften, 329 S.
Abstract
"Innerhalb des deutschen Bildungssystems stellen schulische Übertritte von einer Schulart in die nächste eine besondere bildungsbiografische Herausforderung dar. Grund dafür ist die immer noch mangelnde Anschlussfähigkeit der aufnehmenden und abgebenden Institution. Aus Sicht der Beteiligten kann der schulische Übergang in eine weiterführende Schule als ein 'latent ereignisreiches Moment' betrachtet werden, bei dem eine individuelle Problemhaftigkeit dann auftritt, wenn die Bildungswünsche und Einschätzungen der beteiligten Schüler, Eltern und Lehrer auseinandergehen. In seiner Studie beleuchtet Thomas Wiedenhorn Fragestellungen zum Übergang von der Primar- in die Sekundarstufe aus Schüler-, Eltern- und Lehrersicht." (Textauszug, IAB-Doku)
