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Dossier

Plattformarbeit

Mit der fortschreitenden Digitalisierung haben sich auch neue Formen der plattformbezogenen Beschäftigung entwickelt. Auf digitalen Plattformen finden Anbietende von Produkten/Dienstleistungen und mögliche Kunden zueinander. Fahrdienste, Essenslieferungen oder Programmierarbeiten sind hierfür Beispiele. Unternehmen schätzen bei dieser Beschäftigungsform die größere Markttransparenz und sinkende Kosten, Beschäftigte vor allem das selbstbestimmte Arbeiten. Die politische Diskussion zu dem Thema ist vor allem durch die unklare soziale Absicherung der Beschäftigten geprägt.
Das Themendossier bildet den Stand der wissenschaftlichen Forschung und der politischen Diskussion ab.
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Weitere Literatur zur Digitalisierung finden Sie in dem Themendossier Digitale Arbeitswelt - Chancen und Herausforderungen für Beschäftigte und Arbeitsmarkt

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  • Literaturhinweis

    Sozialrechtlicher Beschäftigtenbegriff und digitale Arbeit: Sozialversicherungsrechtliche Einordnungsschwierigkeiten von Crowdwork (2019)

    Brose, Wiebke;

    Zitatform

    Brose, Wiebke (2019): Sozialrechtlicher Beschäftigtenbegriff und digitale Arbeit. Sozialversicherungsrechtliche Einordnungsschwierigkeiten von Crowdwork. In: Soziale Sicherheit, Jg. 68, H. 8/9, S. 330-336.

    Abstract

    "Die Arbeitswelt hat sich mit der zunehmenden Digitalisierung rasant verändert. Die Sozialversicherung knüpft aber im Wesentlichen unverändert an die abhängige Beschäftigung an. Deshalb drängt sich die Frage auf: Sind unsere Grundannahmen der Sozialversicherung, die ihre Wurzeln im Zeitalter der Industrialisierung haben, noch tauglich für eine digitale Arbeitswelt? Im Folgenden werden die sozialversicherungsrechtlichen Einordnungsschwierigkeiten anhand des Beispiels 'Crowdwork' näher ausgeführt. Sind Crowdworker abhängig Beschäftigte oder Selbstständige oder weder noch? Müssen sie - und ggf. auch ihre Auftraggeber bzw. die Crowdwork-Plattformen - Sozialabgaben abführen oder nicht? Abschließend wird noch eine jüngere Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts (BAG) zur Heimarbeit eines IT-Dienstleisters aufgegriffen, in der eine ganz andere Form der digitalen Arbeit im Zentrum stand." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Geschäftsmodelle und Organisationsformen im Kontext des digitalen Wandels (2019)

    Brozio, Falk; Damm, Janine; Ulich, Annika; Wiesner, Marek;

    Zitatform

    Brozio, Falk, Janine Damm, Annika Ulich & Marek Wiesner (2019): Geschäftsmodelle und Organisationsformen im Kontext des digitalen Wandels. (Hans-Böckler-Stiftung. Working paper Forschungsförderung 126), Düsseldorf, 27 S.

    Abstract

    "Anhand von zwölf ausgewählten Praxisbeispielen beleuchten die Autor/innen exemplarisch, welche neuen Geschäftsmodelle im Zuge der Digitalisierung entstehen - die Bandbreite reicht von der partiellen Einführung digitaler Technologien über (ergänzende) digitale Geschäftsmodelle bis hin zur kompletten Umstellung der wirtschaftlichen Aktivitäten auf ein digitales Plattformmodell - und wie sich diese auf die betrieblichen Strukturen, auf Beschäftigungsverhältnisse und Arbeitsorganisation auswirken. Deutlich wird auch, ob und in welchem Rahmen die Belegschaften den Wandel mitgestalten können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Szenario-Report: KI-basierte Arbeitswelten 2030 (2019)

    Burmeister, Klaus; Fink, Alexander ; Mayer, Christina; Schiel, Andreas; Schulz-Montag, Beate;

    Zitatform

    Burmeister, Klaus, Alexander Fink, Christina Mayer, Andreas Schiel & Beate Schulz-Montag (2019): Szenario-Report: KI-basierte Arbeitswelten 2030. (Reihe "Automatisierung und Unterstützung in der Sachbearbeitung mit künstlicher Intelligenz" 01), Stuttgart, 145 S. DOI:10.24406/publica-fhg-299898

    Abstract

    "Die vorliegende Foresight- und Szenariostudie behandelt mögliche Entwicklungen der Arbeitswelt bis 2030, zum Teil auch darüber hinaus. In sechs alternativen Szenarien werden denkbare Veränderungen analysiert und beschrieben, die insbesondere aus dem zunehmenden und vielgestaltigen Einsatz der Künstlichen Intelligenz (KI) in zukünftigen Arbeitskontexten resultieren. Die Studie unterstützt das BMBF-Verbundprojekt "SmartAIwork - Zukunft der Betriebsabläufe". Anknüpfend an eine der zentralen Fragestellungen des Verbundprojektes geht die Szenariostudie deshalb auch der Frage nach, wie sich die KI bis 2030 insbesondere auf Sachbearbeitung auswirken könnte: Schafft KI beispielsweise eine neue Arbeitsqualität im Sinne einer Augmentierung von Arbeit oder wirkt sie eher substitutierend? Wenn ja, in welchen Bereichen?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Der Mittelstand in der Plattformökonomie: Mehr Fairness für KMU auf digitalen Märkten (2019)

    Busch, Christoph ;

    Zitatform

    Busch, Christoph (2019): Der Mittelstand in der Plattformökonomie. Mehr Fairness für KMU auf digitalen Märkten. (WISO Diskurs 2019,08), Bonn, 21 S.

    Abstract

    "Der Aufstieg digitaler Plattformen bietet aus Sicht kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) sowohl Chancen als auch neue Risiken. Vor dem Hintergrund der aktuellen Debatte über die Plattformregulierung zeigt diese Kurzstudie rechtspolitische Handlungsoptionen für eine Ergänzung des Regulierungsrahmens auf." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Paying gig workers - Evidence from a field experiment (2019)

    Butschek, Sebastian; González Amor, Roberto; Kampkötter, Patrick ; Sliwka, Dirk ;

    Zitatform

    Butschek, Sebastian, Roberto González Amor, Patrick Kampkötter & Dirk Sliwka (2019): Paying gig workers - Evidence from a field experiment. (IZA discussion paper 12667), Bonn, 34 S.

    Abstract

    "We study the performance effects of payment schemes for freelancers offering services on an online platform in an RCT. Under the initial scheme, the firm pays workers a pure sales commission. The intervention reduces the commission rate and adds a fixed payment per processed order to insure workers against earnings risk. Our experiment tests predictions from a formal model on labor supply and performance for individuals with different degrees of risk aversion and intrinsic motivation for the task. The treatment did not affect labor supply and even though the commission rate was reduced by 50% we find no sizeable loss in sales per order. However, there is strong evidence for heterogeneous treatment effects. The treatment reduced performance for less intrinsically motivated workers. For more intrinsically motivated workers, however, we observe the opposite pattern as performance increased even though commission rates were reduced." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Does ICT usage erode routine occupations at the firm level? (2019)

    Böckerman, Petri ; Laaksonen, Seppo; Vainiomäki, Jari ;

    Zitatform

    Böckerman, Petri, Seppo Laaksonen & Jari Vainiomäki (2019): Does ICT usage erode routine occupations at the firm level? In: Labour, Jg. 33, H. 1, S. 26-47. DOI:10.1111/labr.12137

    Abstract

    "We show that disappearing routine work can be linked to firm-level ICT usage. Our results for the increasing abstract and declining routine occupation shares of total wage bill are consistent with job polarization at the firm level. The observed changes coincide with the usage of ICT in firms. These results are based on decompositions and regression analyses that evaluate the hollowing-out of routine occupations and job polarization at the firm level." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Workers in the crowd: The labour market impact of the online platform economy (2019)

    Cantarella, Michele ; Strozzi, Chiara ;

    Zitatform

    Cantarella, Michele & Chiara Strozzi (2019): Workers in the crowd: The labour market impact of the online platform economy. (IZA discussion paper 12327), Bonn, 43 S.

    Abstract

    "In this paper, we compare wages and labor market conditions of individuals engaged in online platform work and in traditional occupations by exploiting individual-level survey data on crowdworkers belonging to the largest micro-task marketplaces, focusing on evidence from the United States and Europe. To match similar individuals, survey responses of crowdworkers from the US and EU have been harmonised with the American Working Conditions Survey (AWCS) and the European Working Conditions Survey (EWCS). Our findings indicate that traditional workers retain a significant premium in their earnings with respect to online platform workers, and that those differences are not affected by the observed and unobserved ability of individuals. This holds true also taking into account similar levels of routine intensity and abstractness in their jobs, as well as the time spent working. Moreover, labour force in crowdworking arrangements appears to suffer from high levels of under-utilisation, with crowdworkers being more likely to be left wanting for more work than comparable individuals." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Older workers and the gig economy (2019)

    Cook, Cody; Oyer, Paul; Diamond, Rebecca;

    Zitatform

    Cook, Cody, Rebecca Diamond & Paul Oyer (2019): Older workers and the gig economy. In: AEA papers and proceedings, Jg. 109, S. 372-376. DOI:10.1257/pandp.20191042

    Abstract

    "As the workforce ages, how will the work lives of older people evolve? One way to ease into retirement is to move to the gig economy where workers choose hours and intensity of work that fit their needs and capabilities. However, older workers are often reaping the benefits of the latter end of an implicit contract while gig economy workers are paid their marginal product. We show that age/earnings profiles in the traditional labor market are different than for Uber drivers. While the move to the gig economy generates flexibility, older workers are paid less than their younger coworkers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt: Mobilität (2019)

    Ducki, Antje; Nguyen, Huu Tan;

    Zitatform

    Ducki, Antje & Huu Tan Nguyen (2019): Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt: Mobilität. (baua: Bericht), Dortmund, 122 S. DOI:10.21934/baua:bericht20160713/3d

    Abstract

    "Das Projekt 'Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt - Wissenschaftliche Standortbestimmung' zielt darauf ab, psychische Belastungsfaktoren bezogen auf den gesicherten Stand der Wissenschaft zu bewerten, Aufschluss über neue Arbeitsanforderungen durch den Wandel der Arbeit zu gewinnen sowie offene Forschungsfragen zu identifizieren. Für mehr als 20 Arbeitsbedingungsfaktoren wurden systematische Übersichtsarbeiten (Scoping Reviews) angefertigt. Die Arbeitsbedingungsfaktoren wurden vier Themenfeldern zugeordnet: 'Arbeitsaufgabe', 'Führung und Organisation', 'Arbeitszeit' und 'Technische Faktoren'.
    Der Arbeitsbedingungsfaktor 'Mobilität' gehört zum Themenfeld 'Arbeitszeit'. Der Bericht stellt soziologische und psychologische Modelle und Theorien dar, um Belastungen, gesundheitsschädigende Prozesse sowie positive Wirkungen von berufsbedingter und berufsassoziierter Mobilität auf die Gesundheit und das Wohlbefinden zu erklären. Es werden Mobilitätsformen unterschieden und auf Mobilitätsintensität, die Zeitsouveränität und die Arbeitsintensität eingegangen. Sowohl negative als auch positive Effekte von Mobilität auf die Gesundheit werden dargestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Platform workers centre stage! Taking stock of current debates and approaches for improving the conditions of platform work in Europe (2019)

    Ellmer, Markus; Gegenhuber, Thomas; Klaus, Dominik ; Herr, Benjamin;

    Zitatform

    Ellmer, Markus, Benjamin Herr, Dominik Klaus & Thomas Gegenhuber (2019): Platform workers centre stage! Taking stock of current debates and approaches for improving the conditions of platform work in Europe. (Hans-Böckler-Stiftung. Working paper Forschungsförderung 140), Düsseldorf, 74 S.

    Abstract

    "A growing body of literature seeks to understand the conditions and consequences of platform work for platform workers and society at large. This study takes stock of current literature on platform work in Europe, discerns central debates (terms and definitions, relevance and diffusion, worker motivations and working conditions) and synthesizes knowledge on approaches for improving platform worker's conditions at different levels (worker, platform and regulatory level)." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    What if we all worked gigs in the cloud? The economic relevance of digital labour platforms (2019)

    Engels, Steven; Sherwood, Monika;

    Zitatform

    Engels, Steven & Monika Sherwood (2019): What if we all worked gigs in the cloud? The economic relevance of digital labour platforms. (European economy. Discussion paper 099), Brüssel, 26 S. DOI:10.2765/608676

    Abstract

    "This paper explores the increasing diffusion of digital labour platforms, i.e. online software which facilitates the interaction between buyers and sellers of paid labour services through matching algorithms and structured information exchange. Although the phenomenon itself has only recently started to develop, its prevalence is rapidly increasing. We illustrate the various forms digital labour platforms can take, frame the issues they raise in the broader debate on digitalisation and succinctly describe the various angles from which the Commission services have so far approached digital labour platforms in analytical and policy work. The paper also explores the impact the rapid growth of the considered platforms could potentially have on the wider economy and raises three sets of relevant economic policy questions, focusing on:
    - the contribution of digital labour platforms to overall labour market functioning (including wages) and productivity;
    - the possible impact of digital labour platforms on macro-economic aggregates such as GDP and total employment at EU and Member State level;
    - the impact of the growing participation in the labour markets intermediated by online platforms on public finances." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Auftraggeberbeteiligung in der Alterssicherung von Solo-Selbständigen: Status quo und Optionen für eine Neuregelung (2019)

    Fachinger, Uwe;

    Zitatform

    Fachinger, Uwe (2019): Auftraggeberbeteiligung in der Alterssicherung von Solo-Selbständigen. Status quo und Optionen für eine Neuregelung. (Hans-Böckler-Stiftung. Working paper Forschungsförderung 134), Düsseldorf, 88 S.

    Abstract

    "Digitale Plattformen sind mittlerweile ein verbreitetes Geschäftsmodell. Damit nimmt auch die digital vermittelte Arbeit zu, die meist von Solo-Selbständigen ausgeführt wird. Solo-Selbständige sind bisher nicht verpflichtet, für das Alter vorzusorgen, und Plattformen beteiligen sich nicht an der Finanzierung der sozialen Sicherung. Daher steht nun an, diese soziale Schutzlücke zu schließen. Die vorliegende Expertise analysiert bestehende Regelungen für die heterogene Gruppe der selbständig Erwerbstätigen in der gesetzlichen Rentenversicherung. Auf dieser Basis werden Optionen für eine Neuregelung der Finanzierung zur Alterssicherung von Solo-Selbständigen ausgelotet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The evolution of the online platform economy: Evidence from five years of banking data (2019)

    Farrell, Diana; Hamoudi, Amar; Greig, Fiona ;

    Zitatform

    Farrell, Diana, Fiona Greig & Amar Hamoudi (2019): The evolution of the online platform economy. Evidence from five years of banking data. In: AEA papers and proceedings, Jg. 109, S. 362-366. DOI:10.1257/pandp.20191040

    Abstract

    "Measuring the gig economy has been challenging. Drawing on anonymized administrative banking data, we measure supply-side participation in the online platform economy between 2013 and 2018. We find 2.3 million account holders who received payments from 128 transportation, non-transport work, selling, and leasing platforms. Participation grew rapidly, particularly in the transportation sector. Average monthly revenues declined among drivers and increased among lessors even within metro areas. At least a third - and likely more - of the decline in transportation revenues is driven by decreases in hours worked. These findings raise important policy questions and motivate promising directions for future work." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Motivation and incentives in an online labor market (2019)

    Fest, Sebastian; Nieken, Petra ; Schöttner, Anja ; Kvaløy, Ola ;

    Zitatform

    Fest, Sebastian, Ola Kvaløy, Petra Nieken & Anja Schöttner (2019): Motivation and incentives in an online labor market. (CESifo working paper 7526), München, 34 S.

    Abstract

    "In this paper we present results from a large scale real effort experiment in an online labor market investigating the effect of performance pay and two common leadership techniques: Positive expectations and specific goals. We find that positive expectations have a significant negative effect on quantity - and no effect on quality - irrespective of how the workers are paid. On average, workers who receive positive expectations before they start to work, have a five percent lower output than those who do not. Goal-setting has no significant effect, neither on quantity nor quality. Performance pay, in contrast, has a strong positive effect on quantity, although we find no difference between high and low piece rates. Finally, we find no evidence of a multitask problem. Piece rates have no negative effects on the quality of work, even if it is fully possible for the workers to be less accurate and thereby substituting quality for higher quantity." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Soziale Sicherung von Plattformarbeit im internationalen Vergleich: Gute Praxis und Handlungsoptionen für Deutschland (2019)

    Freudenberg, Christoph; Schulz-Weidner, Wolfgang; Wölfle, Ilka;

    Zitatform

    Freudenberg, Christoph, Wolfgang Schulz-Weidner & Ilka Wölfle (2019): Soziale Sicherung von Plattformarbeit im internationalen Vergleich. Gute Praxis und Handlungsoptionen für Deutschland. In: Deutsche Rentenversicherung, Jg. 74, H. 4, S. 365-398.

    Abstract

    "Die Digitalisierung führt zu einschneidenden Veränderungen in der Arbeitswelt, die auch die Systeme der Sozialen Sicherheit vor neue Herausforderungen stellen. Besonders deutlich zeigt sich dies am Beispiel zunehmender Arbeit über digitale Plattformen wie Uber oder Upwork. Vor diesem Hintergrund evaluiert der vorliegende Artikel die soziale Absicherung selbstständiger Plattformarbeit im europäischen und internationalen Kontext. Dabei können die Autoren auf einen Erfahrungsaustausch mit 35 Sozialversicherungsträgern weltweit aufbauen. Der Artikel präsentiert innovative Ansätze zur Regulierung von Plattformarbeit im internationalen Vergleich. Auf dieser Basis werden sozialversicherungsrechtliche und administrative Handlungsoptionen für Deutschland abgeleitet. Dies schließt Lösungsansätze zur Absicherung grenzüberschreitender Plattformarbeit ein." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The regulatory challenge of occupational safety and health in the online platform economy (2019)

    Garben, Sacha ;

    Zitatform

    Garben, Sacha (2019): The regulatory challenge of occupational safety and health in the online platform economy. In: International social security review, Jg. 72, H. 3, S. 95-112. DOI:10.1111/issr.12215

    Abstract

    "Die Online-Plattform-Wirtschaft wirft eine Reihe komplexer rechtlicher Fragen im Zusammenhang mit dem Arbeitsrecht und dem Schutz durch soziale Sicherheit auf. Insbesondere haben die atypischen Beschäftigungsformen zahlreicher Online-Plattformen (z. B. multilaterale Arbeitsverhältnisse, sehr kurze Zeitverträge, Arbeit von zu Hause oder anderswo, selbständige Beschäftigung), die vertraglich gesehen oft als unabhängige Beschäftigung (independent contracting) bezeichnet werden, die Umsetzung des Arbeits- und Arbeitsschutzrechtes in zahlreichen Ländern weltweit erschwert, weil die Anwendung dieser Vorschriften meist von der Existenz eines 'Anstellungsverhältnisses' abhängig ist. Diese Entwicklungen verstärken die allgemeine Zunahme atypischer Beschäftigung, ausgelöst insbesondere durch die Finanz- und Wirtschaftskrise von 2007 - 08. Bisher obliegt es in den meisten Fällen den Gerichten, über Streitigkeiten zwischen Online-Plattformen und ihren Plattformarbeitern zu befinden. Einige Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) (Frankreich zum Beispiel) haben jedoch besondere rechtliche Maßnahmen als Antwort auf diese Schwierigkeiten eingeführt. Auf EU-Ebene beschäftigt man sich ebenfalls zunehmend mit diesen Fragen. So hat der Europäische Gerichtshof in einem Urteil im Fall von Uber einige Orientierungshilfen zur 'Frage des Beschäftigungsverhältnisses' gegeben, und derzeit wird über eine Gesetzesinitiative für eine Richtlinie über transparente und verlässliche Arbeitsbedingungen beraten, mit der ein Mindestarbeitsschutz für Online-Plattformarbeiter in der EU eingeführt würde. Dieser Artikel untersucht das Problem des Arbeitsrechts in der Online-Plattform-Wirtschaft und vermittelt einen Überblick über die verschiedenen Antworten von Gerichten und politischen Entscheidungsträgern in der EU, die auch ein Ausgangspunkt für die weiteren Entwicklungen außerhalb der EU in diesem Bereich sein könnten." (Autorenreferat, Published by arrangement with John Wiley & Sons)

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  • Literaturhinweis

    Entgrenzung in der digitalen Onlinearbeit am Beispiel von Crowdwork (2019)

    Gerber, Christine ; Krzywdzinski, Martin ;

    Zitatform

    Gerber, Christine & Martin Krzywdzinski (2019): Entgrenzung in der digitalen Onlinearbeit am Beispiel von Crowdwork. In: H. Hanau & W. Matiaske (Hrsg.) (2019): Entgrenzung von Arbeitsverhältnissen : Arbeitsrechtliche und sozialwissenschaftliche Perspektiven, S. 25-48. DOI:10.5771/9783845296159-25

    Abstract

    "Crowdwork wird in der Öffentlichkeit als gänzlich neue Form der digitalen Arbeit beschrieben, die mit Regulierungsformen bricht, die für traditionelle Beschäftigungsverhältnisse charakteristisch sind. Obwohl Crowdwork als Phänomen durchaus neu ist, zeigt die vorliegende empirische Analyse, dass sich durchaus Kontinuitäten zu bisherigen Entwicklungen ausmachen lassen. Diese werden deutlich, wenn Crowdwork als eine Strategie der Entgrenzung der Arbeit aufgefasst wird. Crowdwork versucht neue Produktivitäts- und Rationalisierungspotentiale zu erschließen, indem es Mechanismen der Vermarktlichung, der Flexibilisierung und der Subjektivierung mobilisiert. In diesem Sinne steht es durchaus in der Tradition von Managementkonzepten des Business Process Outsourcing, der strukturellen Reorganisation von Unternehmen und der Einführung neuer, marktbasierter Leistungsregulierungssysteme.
    Neu ist vor allem die Plattform als Form der Arbeitsregulierung. Die Plattform ist eben kein Betrieb, sondern eine Software. In der Crowdwork tritt die Organisation den Arbeitskräften als vermeintlich neutrale Technik gegenüber, die jedoch durchaus Macht- und Herrschaftsverhältnisse schafft." (Textauszug, IAB-Doku)

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    Strukturwandel der Arbeit im Kontext der Agenda 2030 / Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie am Beispiel gemeinschaftlicher Mobilitätsformen und mobiler Dienste in Deutschland: Hintergrundstudie (2019)

    Gies, Jürgen; Wolf, Ulrike; Stein, Thomas;

    Zitatform

    Gies, Jürgen, Ulrike Wolf & Thomas Stein (2019): Strukturwandel der Arbeit im Kontext der Agenda 2030 / Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie am Beispiel gemeinschaftlicher Mobilitätsformen und mobiler Dienste in Deutschland. Hintergrundstudie. Berlin, 59 S. DOI:10.2312/iass.2019.041

    Abstract

    "Die Studie untersucht den Strukturwandel der Arbeit am Beispiel der Entwicklungen bei neuen Mobilitätsangeboten und mobilen Diensten. Zugrunde gelegt ist ein Arbeitsbegriff, der gleichermaßen erwerbsförmige und nicht-erwerbsförmige Arbeit umfasst. Im ersten Schritt wird ein Überblick zu den Entwicklungen im Bereich gemeinschaftlicher Mobilität und mobiler Dienstleistungen mit Blick auf städtische und ländliche Räume erarbeitet. Im Bereich gemeinschaftlicher Mobilität stehen besonders die neuen Mobilitätsdienstleistungen des sog. Ridepoolings sowie Car- und Bikesharing im Fokus, bei den mobilen Diensten sind es die ambulante Pflege und Lieferdienste. Die skizzierten Entwicklungen werden im zweiten Schritt vor dem Hintergrund der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie (DNS) reflektiert. Dritter Bearbeitungsschritt ist die Analyse des Strukturwandels der Arbeit, dargestellt am Beispiel gemeinschaftlicher Mobilitätsformen und mobiler Dienste. Im vierten Schritt werden Auswirkungen auf die alltägliche Lebensführung inklusive der sog. reproduktiven Tätigkeiten untersucht. Besonders beachtet wird dabei, dass nicht erwerbsförmige Tätigkeiten deutlich überproportional von Frauen verrichtet werden. Die Zusammenhänge zwischen neuen Mobilitätsmustern und Veränderungen der Arbeitswelt unter besonderer Berücksichtigung reproduktiver Arbeit werden exemplarisch anhand von fünf Beispielsituationen – u.a. einer alleinerziehenden Mutter im ländlichen Raum – ausgeführt. Ihren Abschluss findet die Studie in Schlussfolgerungen für die Umsetzung der DNS." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    QuaTOQ - Qualität der Arbeit, Beschäftigung und Beschäftigungsfähigkeit im Wechselspiel von Technologie, Organisation und Qualifikation: Branchenbericht: Einzelhandel und Handelslogistik (2019)

    Glock, Gina; Strach, Heike; Bovenschulte, Marc; Goluchowicz, Kerstin; Priesack, Kai; Apt, Wenke;

    Zitatform

    Glock, Gina, Kerstin Goluchowicz, Kai Priesack, Wenke Apt, Heike Strach & Marc Bovenschulte (2019): QuaTOQ - Qualität der Arbeit, Beschäftigung und Beschäftigungsfähigkeit im Wechselspiel von Technologie, Organisation und Qualifikation. Branchenbericht: Einzelhandel und Handelslogistik. (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht 522/3), Berlin, 96 S.

    Abstract

    "Das vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) geförderte Forschungsprojekt QuaTOQ (Qualität der Arbeit, Beschäftigung und Beschäftigungsfähigkeit im Wechselspiel von Technologie, Organisation und Qualifikation) untersucht branchenbezogen zukünftige Arbeitsformen und -inhalte vor dem Hintergrund einer weiterhin zunehmenden Technisierung, vor allem aber Digitalisierung und analysiert quantitativ wie qualitativ Fragen der Beschäftigungs- und Innovationsfähigkeit in Abhängigkeit von Technologie, Organisation und Qualifikation. Dieser Bericht untersucht Einzelhandel und Handelslogistik." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Mehrfachbeschäftigungen in Deutschland: Struktur, Arbeitsbedingungen und Motive (2019)

    Graf, Sebastian; Schulze Buschoff, Karin; Höhne, Jutta; Mauss, Alexander;

    Zitatform

    Graf, Sebastian, Jutta Höhne, Alexander Mauss & Karin Schulze Buschoff (2019): Mehrfachbeschäftigungen in Deutschland. Struktur, Arbeitsbedingungen und Motive. (WSI-Report 48), Düsseldorf, 18 S.

    Abstract

    "Seit 2003 haben sich die Zahl und der Anteil der Erwerbstätigen in Deutschland, die neben ihrer Haupttätigkeit noch mindestens einer weiteren Beschäftigung nachgehen, mehr als verdoppelt. Im europäischen Vergleich ist dieser Anstieg einzigartig. Haupt- und Nebentätigkeiten unterscheiden sich deutlich, z.B. hinsichtlich Branchen, Berufen, Qualifikationsanforderungen, Arbeitszeiten und Weiterbildungsmöglichkeiten. Häufige Motive für die Ausübung mehrerer Jobs sind finanzielle Gründe und Aspekte der sozialen Absicherung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Mobile Arbeitsformen aus Sicht von Betrieben und Beschäftigten: Homeoffice bietet Vorteile, hat aber auch Tücken (2019)

    Grunau, Philipp ; Wolter, Stefanie ; Steffes, Susanne; Ruf, Kevin;

    Zitatform

    Grunau, Philipp, Kevin Ruf, Susanne Steffes & Stefanie Wolter (2019): Mobile Arbeitsformen aus Sicht von Betrieben und Beschäftigten: Homeoffice bietet Vorteile, hat aber auch Tücken. (IAB-Kurzbericht 11/2019), Nürnberg, 12 S.

    Abstract

    "Im Zuge der Digitalisierung rücken flexible Arbeitsmodelle zunehmend in den Fokus der Öffentlichkeit. Allerdings sind die Beschäftigten, die nicht an ihrem angestammten Arbeitsplatz arbeiten, nach wie vor in der Minderheit. In Deutschland bietet derzeit etwa ein Viertel der Betriebe die Möglichkeit zum mobilen Arbeiten an und rund ein Zehntel der Beschäftigten arbeitet zeitweise im Homeoffice. Daher stellt sich die Frage, warum diese Arbeitsform nicht häufiger angeboten und genutzt wird. Die Autoren untersuchen den aktuellen Stand der Verbreitung und der Intensität mobiler Arbeit im Allgemeinen und des Arbeitens von zu Hause (Homeoffice) im Speziellen anhand repräsentativer Befragungen von Betrieben und Beschäftigten. Dabei werden unter anderem Vor- und Nachteile des mobilen Arbeitens dargestellt und verschiedene Erklärungsansätze für die geringe Verbreitung von Homeoffice diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeit und Beschäftigung - Keynes und Marx (2019)

    Hagemann, Harald; Kromphardt, Jürgen; Sahin, Bedia;

    Zitatform

    (2019): Arbeit und Beschäftigung - Keynes und Marx. (Schriften der Keynes-Gesellschaft 12), Marburg: Metropolis-Verlag, 284 S.

    Abstract

    "Dieser Band enthält 9 Beiträge, die auf der Tagung der Keynes-Gesellschaft am 19./20. Februar 2018 an der Europäischen Akademie der Arbeit an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main gehalten wurden. Sie sind in drei Themenbereiche gegliedert. Die Autoren der ersten Gruppe befassen sich mit aktuellen Herausforderungen für den Arbeitsmarkt, insbesondere den Beschäftigungskonsequenzen der digitalen Revolution. Im zweiten Themenbereich stehen anlässlich des 200. Geburtstages von Karl Marx Grundlagen der Theorien von Marx und Keynes im Blickpunkt. Die Beiträge der dritten Gruppe setzen sich mit ausgewählten Aspekten der Theorie von Keynes auseinander." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Interessenvertretung bei Crowd- und Gigwork: Initiativen zur Regulierung von Plattformarbeit in Deutschland (2019)

    Haipeter, Thomas ; Hoose, Fabian ;

    Zitatform

    Haipeter, Thomas & Fabian Hoose (2019): Interessenvertretung bei Crowd- und Gigwork. Initiativen zur Regulierung von Plattformarbeit in Deutschland. (IAQ-Report 2019-05), Duisburg, 22 S. DOI:10.17185/duepublico/49092

    Abstract

    "- Die Plattformökonomie bricht mit traditionellen betrieblichen Organisationsformen von Arbeit und geht mit atypischen Beschäftigungsformen - Crowdwork und Gigwork - einher.
    - Plattformen erschweren den Aufbau kollektiver Interessen- vertretungsstrukturen, weil ihnen die betrieblichen Strukturen und damit die Kopräsenz und direkte Kommunikation zwischen Beschäftigten fehlen.
    - Dennoch finden sich Initiativen von Beschäftigten und Gewerkschaften zu Etablierung von Interessenvertretungsstrukturen in der Plattformökonomie.
    - Plattformen erweisen sich dafür wegen des Widerstands von Unternehmen, aber auch wegen der Erreichbarkeit von Beschäftigten als schwieriges Terrain. Gewerkschaften müssen daher bei ihren Initiativen Kosten und Nutzen abwägen.
    - Gigwork und die lokale Gebundenheit von Dienstleistungen begünstigen Bottom-Up-Initiativen von Beschäftigten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Entgrenzung von Arbeitsverhältnissen: Arbeitsrechtliche und sozialwissenschaftliche Perspektiven (2019)

    Hanau, Hans; Matiaske, Wenzel ;

    Zitatform

    Hanau, Hans & Wenzel Matiaske (Hrsg.) (2019): Entgrenzung von Arbeitsverhältnissen. Arbeitsrechtliche und sozialwissenschaftliche Perspektiven. Baden-Baden: Nomos edition sigma, 200 S. DOI:10.5771/9783845296159

    Abstract

    Seit einem Vierteljahrhundert beobachten die Sozialwissenschaften Veränderungen in der Organisation von Arbeitsverhältnissen, die sie unter dem Stichwort der Entgrenzung bündeln. Die Dezentralisierung der Organisation - vom Outsourcing, über strategische Allianzen bis hin zu Netzwerken - geht mit der Flexibilisierung und Subjektivierung von Arbeit einher. Was zunächst nur in der Peripherie großer Organisationen und in neuen Branchen registriert wurde, entwickelt sich beschleunigt zum Normalfall im Zentrum der Erwerbsarbeit. In der betriebswirtschaftlichen Organisationsforschung, die diese Wandlungen der Praxis begleitet hat, wird die Frage erörtert, ob die "grenzenlose Unternehmung" gar einen Verlust des konstitutionellen Gegenstandes der Disziplin bedeutet. In der Teildisziplin Personal wird eine Ausweitung auf das Feld der Arbeit diskutiert. Korrespondierend verlieren im Arbeitsrecht grundlegende Begriffe wie Betrieb, Arbeitnehmer und Arbeitgeber an Schärfe. Damit schwinden die Anwendbarkeit des arbeitsrechtlichen Schutzinstrumentariums sowie der Einfluss von Betriebs- und Tarifautonomie. Der Band will die nunmehr auch über Fächergrenzen hinweg aufgenommene Debatte anregen und vertiefen. Denn sie betrifft nicht weniger als die Konstitution sozialer Marktwirtschaft.

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    Competition and competition policy in a data-driven economy (2019)

    Haucap, Justus ;

    Zitatform

    Haucap, Justus (2019): Competition and competition policy in a data-driven economy. In: Intereconomics, Jg. 54, H. 4, S. 201-208. DOI:10.1007/s10272-019-0825-0

    Abstract

    "Data has become a crucial resource to increase firms' efficiency in product design, production, distribution, marketing and virtually all parts of the value chain. From a competition policy perspective, however, the question emerges whether a firm's data 'treasure' can be the source of competitive advantage that make sit very unlikely or even impossible for other firms to catch up in the foresee able future.
    While digital platforms have injected competition into manymarkets, there is also an increased risk of market foreclosureby large platforms due to the tippy 'winner-takes-all' nature of these markets." (Author's abstract, © Springer-Verlag) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Women, automation, and the future of work (2019)

    Hegewisch, Ariane; Childers, Chandra; Hartmann, Heidi;

    Zitatform

    Hegewisch, Ariane, Chandra Childers & Heidi Hartmann (2019): Women, automation, and the future of work. Washington, DC, 83 S.

    Abstract

    "This report presents the first comprehensive gender analysis of the potential impact of technological change on women and men's employment in the United States, with an emphasis on the likely effects for women, given the jobs where women predominantly work and given the disproportionate share of home and family care done by women. It continues IWPR's gender analysis of the labor market and the divergent experiences of women of different races and ethnicities. The report also reviews gender specific trends in the gig economy and contingent work arrangements, analyzes the earnings gains of working with computers and digital content for women compared with men, assesses the recent progress of women and people of color in the three largest technical occupations, and discusses the opportunities new technologies create for balancing work and family as well as the new risks. The report ends with policy recommendations for improving the outcomes of this wave of technological change, sometimes called the fourth industrial revolution. An executive summary of this report (IWPR #C477), which highlights the study's main findings and summarizes the policy recommendations, is available on IWPR.org." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Plattformarbeit im Fokus. Ergebnisse einer explorativen Online-Umfrage zu plattformvermittelter Kurierarbeit (2019)

    Heiland, Heiner ;

    Zitatform

    Heiland, Heiner (2019): Plattformarbeit im Fokus. Ergebnisse einer explorativen Online-Umfrage zu plattformvermittelter Kurierarbeit. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 72, H. 4, S. 298-304. DOI:10.5771/0342-300X-2019-4-298

    Abstract

    "Der Beitrag stellt erstmals Daten zu plattformvermittelter Essenskurierarbeit vor, die eine neue Form prekärer und digitaler Arbeit darstellt. Auf Basis einer Online-Befragung werden Befunde zur Sozialstruktur der Arbeitenden und deren Arbeitsbedingungen präsentiert und mittels des DGB-Index 'Gute Arbeit' in Relation zur Gesamtheit der abhängigen Beschäftigten in Deutschland gesetzt. Die Plattformen üben eine umfassende Kontrolle über den Arbeitsprozess aus. Die Fahrenden fühlen sich der Technik ausgeliefert, berichten von einer bestenfalls mittelmäßigen Arbeitszufriedenheit sowie einer sehr geringen Identifikation mit der Arbeit. Doch trotz der hohen Beschäftigtenfluktuation, die auch als individuelle Exit-Strategie gelten kann, gibt es eine überraschend hohe Bereitschaft für Protest und Streik unter den 'Ridern'. Wie sich zeigt, stehen die Arbeitenden trotz der individualisierten Arbeit in regem Austausch miteinander. Damit besteht entgegen allgemeiner und gewerkschaftlicher Annahmen durchaus ein Organisierungspotenzial, das, strategisch gewendet, die zu konstatierende Machtasymmetrie in der Plattformarbeit zugunsten der Beschäftigten korrigieren kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Selbstständige Unselbstständigkeit: Crowdworking zwischen Autonomie und Kontrolle (2019)

    Hensel, Isabell; Schönefeld, Daniel; Schwarz, Anna ; Koch, Jochen ; Kocher, Eva ;

    Zitatform

    Hensel, Isabell, Daniel Schönefeld, Eva Kocher, Anna Schwarz & Jochen Koch (Hrsg.) (2019): Selbstständige Unselbstständigkeit. Crowdworking zwischen Autonomie und Kontrolle. Baden-Baden: Nomos, 256 S. DOI:10.5771/9783845293356

    Abstract

    "Die Digitalisierung verändert die Arbeitswelt und damit auch herkömmliche Grenzziehungen zwischen selbstständiger und abhängiger Erwerbsarbeit. Dies zeigt sich insbesondere im Crowdworking, einer neuen Praxis von Erwerbsarbeit, die über digitale Plattformen koordiniert wird. Das im Rahmen eines interdisziplinären Forschungsprojekts entstandene Buch untersucht die Dynamiken zwischen Autonomie und Kontrolle im Crowdworking auf Basis einer empirischen Studie aus rechtswissenschaftlicher, organisationstheoretischer und soziologischer Perspektive. Auch Vertreter*innen aus der Praxis und der Politik kommen zu Wort. Die Beiträge zeigen, dass Crowdworking als ein Phänomen gedacht werden sollte, das zwischen Autonomie und Kontrolle positioniert ist. Daraus ergeben sich neue Aufgaben für Wissenschaft, Recht und Politik. Da Plattformen den Crowdworking-Prozess stark vor- und mitstrukturieren, erscheint es verkürzt, sie lediglich als neutrale Vermittlerinnen von Arbeit zu behandeln." (Verlagsangaben, © Nomos)

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    Arbeitswelten der Zukunft: Wie die Digitalisierung unsere Arbeitsplätze und Arbeitsweisen verändert (2019)

    Hermeier, Burghard; Fichtner-Rosada, Sabine; Heupel, Thomas;

    Zitatform

    Hermeier, Burghard (2019): Arbeitswelten der Zukunft. Wie die Digitalisierung unsere Arbeitsplätze und Arbeitsweisen verändert. (FOM-Edition / FOM-Hochschule für Oekonomie & Management), Wiesbaden: Springer, 539 S. DOI:10.1007/978-3-658-23397-6

    Abstract

    "Dieses Buch beschäftigt sich damit, wie sich die Arbeitswelt in Zukunft verändern wird, wie diese Veränderungen gestaltet werden können und welche Auswirkungen auf Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft zu erwarten sind. Die Digitale Transformation führt durch technologische Entwicklungen wie Big Data, Internet der Dinge, Robotik und Autonomik nicht nur zu einem Paradigmenwechsel in der industriellen Fertigung, sondern auch zu einer elementaren Veränderung der gesamten Arbeitswelt. Durch die Digitalisierung der einzelnen Prozesse werden alle betrieblichen Leistungsbereiche miteinander verknüpft.
    Die hier vorgestellten Forschungsergebnisse und Handlungsimplikationen spannen den Bogen ausgehend von einer makroperspektivischen Betrachtung hin zu den - auch virtuellen - Arbeitsplätzen der Zukunft, bspw. in Dienstleistung, Gesundheit und HR bis zum Generationsmanagement und zur erforderlichen Organisation und Diversität von Arbeitswelten." (Verlagsangaben, © Springer)

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    Entwicklungsperspektiven digitaler Arbeit (2019)

    Hirsch-Kreinsen, Hartmut;

    Zitatform

    Hirsch-Kreinsen, Hartmut (2019): Entwicklungsperspektiven digitaler Arbeit. In: H. Hanau & W. Matiaske (Hrsg.) (2019): Entgrenzung von Arbeitsverhältnissen : Arbeitsrechtliche und sozialwissenschaftliche Perspektiven, S. 133-150. DOI:10.5771/9783845296159-133

    Abstract

    "Die gegenwärtige Debatte um die sich ständig erweiternden Anwendungsmöglichkeiten von Systemen, die auf den Prinzipien der Künstlichen Intelligenz basieren und die daher zunehmend kontextspezifisch lernfähig seien, verbinde sich die Möglichkeit, 'Polanyi's Paradox' maschinell in absehbarer Zeit vollständig beherrschbar zu machen. Damit werden die jetzt noch vorhandenen Barrieren der Anwendung digitaler Technologien weit hinausgeschoben und die autonomen Handlungsmöglichkeiten der smarten Technologie steigen stetig.
    In Hinblick auf die Zukunft von Arbeit werden damit neue Fragen nach dem Substitutionspotential menschlicher Arbeit und einer zukünftig denkbaren Arbeitsteilung zwischen intelligenten Maschinen und menschlichem Handeln aufgeworfen. Unmittelbar verknüpft damit ist vor allem auch die normative Frage, unter welchen Bedingungen beim Einsatz lernfähiger und 'kontextsensitiver' Maschinensystem menschliche Handlungsverantwortung überhaupt noch gesichert werden kann. Allerdings sind diese Entwicklungsperspektiven und ihre sozialen Konsequenzen bislang keineswegs ausgelotet. Selbst wenn sich aber diese technologischen Perspektiven als realisierbar und unter industriellen Bedingungen als nutzbar erweisen sollten, dürften sich kaum generelle und eindeutig prognostizierbare Trends des Wandels von Arbeit abzeichnen." (Textauszug, IAB-Doku)

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    New work: Best practices und Zukunftsmodelle (2019)

    Hofmann, Josephine; Piele, Christian; Piele, Alexander; Springel, Sarah;

    Zitatform

    Hofmann, Josephine, Alexander Piele & Christian Piele (2019): New work. Best practices und Zukunftsmodelle. Stuttgart, 112 S.

    Abstract

    "Das vom Bundeministerium für Arbeit und Soziales geförderte Projekt 'New Work' analysiert die Erfolgsfaktoren für neue Formen der Arbeit in einer Arbeitswelt 4.0. Auf Basis erfolgreicher Praxisbeispiele und einer 'New-Work-Landkarte' werden bereits erschlossene Wege der Umsetzung mit ihren unternehmensseitigen Voraussetzungen, gelungenen Schrittfolgen und den bewältigten Hürden dargestellt. In einem abschließenden wissenschaftlichen Bericht werden neben Best Practices auch Voraussetzungen und denkbare Ausgestaltungen künftiger Modelle nach dem Grundgedanken von 'New Work' erarbeitet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Arbeit 4.0 - Digitalisierung, IT und Arbeit: IT als Treiber der digitalen Transformation (2019)

    Hofmann, Josephine;

    Zitatform

    (2019): Arbeit 4.0 - Digitalisierung, IT und Arbeit. IT als Treiber der digitalen Transformation. (Edition HMD), Wiesbaden: Springer Vieweg, 164 S. DOI:10.1007/978-3-658-21359-6

    Abstract

    "Die Digitalisierung verändert die Arbeitswelt in vielerlei Hinsicht: Arbeitsplätze werden zunehmend mobil und flexibel, Arbeitsprozesse durch Algorithmen gesteuert, Roboter sind die neuen 'Kollegen' in der Industrie und im Dienstleistungssektor. Das Herausgeberwerk in der Reihe 'Edition HMD' erörtert zentrale Fragen rund um die Transformation der Arbeitswelt. Das Buch gibt Einblicke in welcher Rollenverteilung Mensch und IT zukünftig zusammenwirken. Dabei gehen die Beitragsautoren den aktuellen Trends und Herausforderungen nach und geben - wo möglich - Handlungsempfehlungen.
    Nicht nur Wissenschaftler erhalten neue Denkanstöße für ihre Forschung, auch Entscheider in Wirtschaft und Politik sowie Verantwortliche in den Bereichen Bildung, Fortbildung und Personalentwicklung können aus der Lektüre des Buches wertvolle Erkenntnisse über die Arbeit von heute und die Gestaltung der zunehmend digitalisierten Arbeitswelt von morgen gewinnen.
    Der Inhalt:
    Arbeit, IT und Digitalisierung
    Partizipative Gestaltung von Industrie 4.0
    Consulting 4.0
    Der Wissensarbeitsplatz der Zukunft
    Die Digitalisierung der Wissensarbeit
    Globale Softwareentwicklung in agilen Teams
    Die Grenzen der Digitalisierung
    Mobile Applikationen im Arbeitsalltag
    Digitalisierung in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU)" (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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    A typology of crowdwork platforms (2019)

    Howcroft, Debra ; Bergvall-Kåreborn, Birgitta;

    Zitatform

    Howcroft, Debra & Birgitta Bergvall-Kåreborn (2019): A typology of crowdwork platforms. In: Work, employment and society, Jg. 33, H. 1, S. 21-38. DOI:10.1177/0950017018760136

    Abstract

    "Despite growing interest in the gig economy among academics, policy makers and media commentators, the area is replete with different terminology, definitional constructs and contested claims about the ensuing transformation of work organisation. The aim of this positional piece is to provide a timely review and classification of crowdwork. A typology is developed to map the complexity of this emerging terrain, illuminating range and scope by critically synthesising empirical findings and issues from multidisciplinary literatures. Rather than side-tracking into debates as to what exactly constitutes crowdwork, the purpose of the typology is to highlight commonalities rather than distinctions, enabling connections across areas. The framework serves as a heuristic device for considering the broader implications for work and employment in terms of control and coordination, regulation and classification, and collective agency and representation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Study to gather evidence on the working conditions of platform workers: Final report (2019)

    Kilhoffer, Zachary ; Robin-Olivier, Sophie ; Smits, Ine; Hauben, Harald; Lenaerts, Karolien ; Lhernould, Jean-Philippe; Waeyaert, Willem; De Groen, Willem Pieter; Giacumacatos, Elisa;

    Zitatform

    Kilhoffer, Zachary, Willem Pieter De Groen, Karolien Lenaerts, Ine Smits, Harald Hauben, Willem Waeyaert, Elisa Giacumacatos, Jean-Philippe Lhernould & Sophie Robin-Olivier (2019): Study to gather evidence on the working conditions of platform workers. Final report. Brüssel, 284 S. DOI:10.2767/26582

    Abstract

    "Platform work is a type of work using an online platform to intermediate between platform workers, who provide services, and paying clients. Platform work seems to be growing in size and importance. This study explores platform work in the EU28, Norway and Iceland, with a focus on the challenges it presents to working conditions and social protection, and how countries have responded through top-down (e.g. legislation and case law) and bottom-up actions (e.g. collective agreements, actions by platform workers or platforms). This national mapping is accompanied by a comparative assessment of selected EU legal instruments, mostly in the social area. Each instrument is assessed for personal and material scope to determine how it might impact such challenges. Four broad legal domains with relevance to platform work challenges are examined in stand-alone reflection papers. Together, the national mapping and legal analysis support a gap analysis, which aims to indicate where further action on platform work would be useful, and what form such action might take." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Arbeiten in der Plattformökonomie: Grundlagen und Grenzen von "Cloudwork" und "Gigwork" (2019)

    Kirchner, Stefan ;

    Zitatform

    Kirchner, Stefan (2019): Arbeiten in der Plattformökonomie. Grundlagen und Grenzen von "Cloudwork" und "Gigwork". In: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Jg. 71, H. 1, S. 3-25. DOI:10.1007/s11577-019-00587-w

    Abstract

    "In der Plattformökonomie organisieren Unternehmen, wie Uber, Airbnb, Deliveroo oder Upwork, bezahlte Arbeit direkt auf digitalen Marktplätzen im Internet. Diese Form bezahlter Arbeit wird oft als 'Cloudwork' oder 'Gigwork' bezeichnet. Bislang gibt es jedoch kaum theoretisch fundierte Anhaltspunkte dafür, wie genau diese Marktorganisatoren diese Form bezahlter Arbeit tatsächlich organisieren. Um diese Lücke zu schließen, bestimmt dieser Artikel drei grundlegende Koordinationsprobleme der betrieblichen Organisation von Arbeit als Ausgangspunkt und kombiniert diese Argumentation mit dem Ansatz der Organisation von Märkten kombiniert, um organisationssoziologische Grundlagen aufzuzeigen. Die konzeptionelle Argumentation unterstreicht, dass die Arbeit in der Plattformökonomie deutlich erkennbaren Grenzen unterliegt. Dennoch zeigt sich eine besondere Leistungsfähigkeit der Organisatoren digitaler Marktplätze, alternative, nicht-betriebliche Lösungen für grundlegende Koordinationsprobleme der Organisation von Arbeit zu installieren. Der Artikel plädiert dafür, in zukünftiger Forschung empirische Befunde stärker mit theoretischen Fundamenten zu verbinden." (Autorenreferat, © Springer-Verlag)

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  • Literaturhinweis

    Bericht von der 17. efas-Fachtagung "Gestalten oder gestaltet werden? Perspektiven feministischer Ökonomie auf Digitalisierung" (2019)

    Knobloch, Ulrike; Stephan, Gesine ;

    Zitatform

    Knobloch, Ulrike & Gesine Stephan (2019): Bericht von der 17. efas-Fachtagung "Gestalten oder gestaltet werden? Perspektiven feministischer Ökonomie auf Digitalisierung". Berlin, o. Sz.

    Abstract

    "Am 6. Dezember 2019 diskutierten die 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der 17. efas-Fachtagung an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin zum Tagungsthema 'Gestalten oder gestaltet werden? Perspektiven feministischer Ökonomie auf Digitalisierung'" (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Stephan, Gesine ;
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  • Literaturhinweis

    Neue Arbeit - neue Ungleichheiten?: Folgen der Digitalisierung (2019)

    Kohlrausch, Bettina; Schildmann, Christina; Voss, Dorothea ;

    Zitatform

    Kohlrausch, Bettina, Christina Schildmann & Dorothea Voss (Hrsg.) (2019): Neue Arbeit - neue Ungleichheiten? Folgen der Digitalisierung. (Arbeitsgesellschaft im Wandel), Weinheim: Beltz Juventa, 216 S.

    Abstract

    "Die Arbeitswelt befindet sich aktuell in einem erheblichen Umbruch - vergleichbar möglicherweise mit der 1. Industriellen Revolution. Ziel des Bandes ist es, unterschiedlichen Forschungsansätze und gesellschaftlichen Debatten zusammenzuführen und einen systematischen Überblick über die aktuellen soziologischen Betrachtungen zur Digitalisierung der Arbeit und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen - insbesondere im Hinblick mögliche soziale Schließungen und Öffnungen - zu geben. Der rote Faden des Bandes ist daher die Frage, inwieweit Veränderungen der Arbeitswelt durch die Digitalisierung neue Muster sozialer (Un)Gleichheit generieren." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    What do big data tell us about why people take gig economy jobs? (2019)

    Koustas, Dmitri K.;

    Zitatform

    Koustas, Dmitri K. (2019): What do big data tell us about why people take gig economy jobs? In: AEA papers and proceedings, Jg. 109, S. 367-371. DOI:10.1257/pandp.20191041

    Abstract

    "The gig economy is widely regarded to be a source of secondary or temporary income, but little is known about economic activity outside of the gig economy. Using data from a large, online personal finance application, I document the evolution of non-gig income and household balance sheets surrounding the participation decision for gig economy jobs. This simple analysis reveals striking pretrends in income and assets. In addition to providing insight into the reasons why households enter the gig economy, these findings have potentially important implications for the external validity of previous studies focusing on gig economy activity only." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Zwischen Selbstverwirklichung und Selbstausbeutung: Überlegungen zur Analyse individueller Erwerbskonstellationen von Crowdworkern als Zusammenspiel erwerbsstrukturierender Institutionen (2019)

    Kramer, Paul-Fiete ;

    Zitatform

    Kramer, Paul-Fiete (2019): Zwischen Selbstverwirklichung und Selbstausbeutung: Überlegungen zur Analyse individueller Erwerbskonstellationen von Crowdworkern als Zusammenspiel erwerbsstrukturierender Institutionen. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 68, H. 11, S. 887-901. DOI:10.3790/sfo.68.11.887

    Abstract

    "Crowdwork erscheint als ein spannungsreiches Phänomen: es ist sowohl Instrument zur Verwirklichung individueller erwerbsbezogener Präferenzen, als auch Ausdruck eines digitalen Kapitalismus, der wettbewerbliche Steuerungs- und Ausbeutungsmechanismen von Arbeit verschärft. Mit der Plattform-Arbeit sind dabei heterogene bzw. individuelle Erwerbskonstellationen verbunden, die sich zwischen den beiden Extremen 'Selbstverwirklichung' und 'Selbstausbeutung' bewegen und vom Zusammenspiel vielfältiger strukturierender Elemente von Erwerbsarbeit abhängen. Der vorliegende konzeptionelle Beitrag geht der Frage nach, wie diese individuellen Erwerbskonstellationen theoretisch erfasst und im Weiteren differenziert analysiert werden können. Hierzu wird das Konzept der erwerbsstrukturierenden Institutionen (Pries 1998; 2005) vorgestellt und seine theoretischen Implikationen für das Feld Crowdwork herausgearbeitet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Where did workers perform their jobs in the early 21st century? (2019)

    Krantz-Kent, Rachel;

    Zitatform

    Krantz-Kent, Rachel (2019): Where did workers perform their jobs in the early 21st century? In: Monthly labor review, Jg. 142, H. July, S. 1-10. DOI:10.21916/mlr.2019.16

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  • Literaturhinweis

    Arbeit einspunktnull: Neue Impulse für die Arbeitsmarktpolitik (2019)

    Köhler, Thomas ; Köster, Thomas;

    Zitatform

    Köhler, Thomas & Thomas Köster (Hrsg.) (2019): Arbeit einspunktnull. Neue Impulse für die Arbeitsmarktpolitik. Baden-Baden: Nomos, 164 S.

    Abstract

    "Die Zukunft der Arbeit ist in aller Munde. Doch der Wandel von Arbeit im digitalen Zeitalter ist längst in der Gegenwart angekommen. Die Autoren behandeln die damit verbundenen Herausforderungen möglichst konkret und ordnen sie sozialethisch ein. Denn die für den deutschen Arbeitsmarkt über Jahrzehnte prägenden Werte und Überzeugungen sind weiterhin gültig. Auch wenn Tätigkeiten sich ändern, die gesellschaftliche und persönliche Bedeutung von Arbeit bleibt. Ändern wir den Blick: Von Arbeit 4.0 auf Arbeit einspunktnull." (Verlagsangaben, © Nomos)

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  • Literaturhinweis

    Digitalisierung als Herausforderung für Personalentwicklung und Mitbestimmung: Unternehmensstrategien der IT-Branche und ihre Bedeutung für Weiterbildung (2019)

    Langemeyer, Ines ;

    Zitatform

    Langemeyer, Ines (2019): Digitalisierung als Herausforderung für Personalentwicklung und Mitbestimmung. Unternehmensstrategien der IT-Branche und ihre Bedeutung für Weiterbildung. Opladen: Budrich, 220 S. DOI:10.3224/84742251

    Abstract

    Für die IT-Branche ist Innovationsfähigkeit ein hohes Gut. Spezielles Wissen, Weitblick, Problemlösefähigkeiten, eine produktive Gestaltung der Zusammenarbeit und die Bereitschaft zu eigenverantwortlichem Denken und Handeln spielen eine große Rolle. Die Studie untersucht insbesondere kleinere und mittelständische Betriebe, welchen besonderen Blick sie auf das berufliche Lernen haben und wie sie Fragen der Weiterbildung praktisch angehen.

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  • Literaturhinweis

    Arbeit in der Informationsökonomie (2019)

    Langes, Barbara ; Vogl, Elisabeth;

    Zitatform

    Langes, Barbara & Elisabeth Vogl (2019): Arbeit in der Informationsökonomie. In: A. Boes & B. Langes (Hrsg.) (2019): Die Cloud und der digitale Umbruch in Wirtschaft und Arbeit : Strategien, Best Practices und Gestaltungsimpulse, S. 147-172.

    Abstract

    Die Autorinnen fokussieren in ihrem Beitrag auf die neuen Konzepte der Organisation von Arbeit in den Unternehmen. Sie zeigen auf, dass sich in der Cloud die Konturen eines neuen Organisationsmodells abzeichnen, das sich grundlegend vom bisherigen fordistisch-bürokratischen Produktionsmodell unterscheidet, beschreiben dessen Prinzipien und reflektieren die Herausforderungen für eine zukünftige Gestaltung der Arbeitswelt. Vier Prinzipien kennzeichnen die neue Form der Organisation von Arbeit: 1. Plattformen als Organisationsinstanzen von Arbeit; 2. Agile Konzepte der Organisation von Arbeit; 3. Informatisierte Leistungssteuerung und 4. die Kultur 'permanenter Innovation'. Für die Zukunft der Arbeit konstatieren die Autorinnen, dass Chancen und Risiken nah beieinander liegen und kommen zu dem Schluss, 'dass die digitale Arbeitswelt im Sinne der Menschen gestaltet werden kann. Dafür braucht es Mut und eine Leitorientierung, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt.' (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Der Aufstieg von Online-Arbeitsmärkten: Freelancing und Gig-Working über Internetplattformen (2019)

    Lehdonvirta, Vili ;

    Zitatform

    Lehdonvirta, Vili (2019): Der Aufstieg von Online-Arbeitsmärkten: Freelancing und Gig-Working über Internetplattformen. In: IAB-Forum H. 04.04.2019, o. Sz., 2019-03-27.

    Abstract

    "Kuriere für Essenslieferungen aus der Gig-Work-App sind in vielen europäischen Städten zum vertrauten Anblick geworden. Es gibt aber auch eine vollständig digitale Version plattformvermittelter anspruchsvoller Arbeit. Beim Online-Gig-Working können Selbstständige komplette Projekte aus der Ferne für Kunden erledigen, die sie online über Arbeitsvermittlungsplattformen beauftragt haben. Studien zeigen, dass in Europa etwa gleich viele Personen Gig-Tätigkeiten online und lokal ausführen, dennoch unterscheiden sich die beiden Formen wesentlich. Die Online-Gig-Economy ist länderübergreifend und umfasst das komplette Spektrum beruflicher Fertigkeiten, von Dateneingabe bis zu Softwareentwicklung. Damit bietet sich ein interessanter Ausblick auf die Zukunft von Qualifikationen, sozialer Sicherung und auf die Beziehungen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern in Europa." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Doppelgesichtigkeit der Sharing Economy: Vorschläge zu ihrer gemeinwohlorientierten Regulierung (2019)

    Loske, Reinhard;

    Zitatform

    Loske, Reinhard (2019): Die Doppelgesichtigkeit der Sharing Economy. Vorschläge zu ihrer gemeinwohlorientierten Regulierung. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 72, H. 1, S. 64-70. DOI:10.5771/0342-300X-2019-1-64

    Abstract

    "Wer sich heute mit der Zukunft der Arbeit beschäftigt - erst recht wenn das aus einer emanzipatorischen Perspektive geschieht - , der kann nicht an der Frage vorbei, wie die an Bedeutung gewinnende 'Ökonomie des Teilens' (Sharing oder Share Economy) in ihren verschiedenen Ausprägungen unsere Art, tätig zu sein, zu arbeiten und zu wirtschaften, verändern wird. Eine Verengung der Debatte zur 'Zukunft der Arbeit' auf die Frage, was denn für die abhängig Beschäftigten nun 'gute Arbeit' sein soll, oder darauf, wie Digitalisierung und Robotisierung Quantität und Qualität der Erwerbsarbeit beeinflussen, würde zu kurz springen. Wenn sich das Mischungsverhältnis von Erwerbsarbeit, Eigenarbeit und gesellschaftlicher Tätigkeit ändert, von formeller und informeller Ökonomie, von produktiver und reproduktiver Tätigkeit, dann muss die Gesellschaft als Ganze betrachtet werden, nicht nur die Erwerbswelt. Das sollte auch aus gewerkschaftlicher Perspektive gelten.
    Hier wird die These vertreten, dass wir bereits auf dem Weg in eine Ökonomie sind, in der Formen kooperativen Wirtschaftens gegenüber rein kompetitiven (wettbewerbsorientierten) Formen an Bedeutung gewinnen werden, was auch Konsequenzen für unsere Formen des Arbeitens hat. Das Teilen, der kollaborative Konsum und die Prosumentennetzwerke, in denen die Entfremdung zwischen Produzierenden und Konsumierenden zu einem guten Teil überwunden werden kann, all das wird an Bedeutung zunehmen. In diesem Beitrag soll eine Konzentration auf die sogenannte Sharing Economy und die erforderlich werdenden diesbezüglichen Gestaltungs- und Regulierungsmaßnahmen erfolgen." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeiten in der Plattformökonomie: Über digitale Tagelöhner, algorithmisches Management und die Folgen für die Arbeitswelt (2019)

    Lücking, Stefan;

    Zitatform

    Lücking, Stefan (2019): Arbeiten in der Plattformökonomie. Über digitale Tagelöhner, algorithmisches Management und die Folgen für die Arbeitswelt. (Hans-Böckler-Stiftung. Forschungsförderung Report 05), Düsseldorf, 26 S.

    Abstract

    "Plattformarbeit steht als 'digitales Tagelöhnertum' in der Diskussion. Dieser Report gibt einen Überblick über die aktuelle Forschung. Er beschränkt sich nicht nur auf die Frage, wie sich die negativen Entwicklungen eingrenzen lassen, sondern fragt auch danach, wie die neuen technischen Möglichkeiten für bessere Formen der Arbeit und des Lebens, für mehr Autonomie und Mitbestimmung in der Arbeit genutzt werden können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The future of women at work: Transitions in the age of automation (2019)

    Madgavkar, Anu; Balakrishnan, Sruti; Yee, Lareina; Manyika, James; Woetzel, Jonathan; Ellingrud, Kweilin; Chui, Michael; Krishnan, Mekala; Hunt, Vivian;

    Zitatform

    Madgavkar, Anu, James Manyika, Mekala Krishnan, Kweilin Ellingrud, Lareina Yee, Jonathan Woetzel, Michael Chui, Vivian Hunt & Sruti Balakrishnan (2019): The future of women at work. Transitions in the age of automation. Washington, DC, 155 S.

    Abstract

    "The age of automation, and on the near horizon, artificial intelligence (AI) technologies offer new job opportunities and avenues for economic advancement, but women face new challenges overlaid on long-established ones. Between 40 million and 160 million women globally may need to transition between occupations by 2030, often into higher-skilled roles. To weather this disruption, women (and men) need to be skilled, mobile, and tech-savvy, but women face pervasive barriers on each, and will need targeted support to move forward in the world of work.
    A new McKinsey Global Institute (MGI) report, The future of women at work: Transitions in the age of automation, finds that if women make these transitions, they could be on the path to more productive, better-paid work. If they cannot, they could face a growing wage gap or be left further behind when progress toward gender parity in work is already slow. This new research explores potential patterns in 'jobs lost' (jobs displaced by automation), 'jobs gained' (job creation driven by economic growth, investment, demographic changes, and technological innovation), and 'jobs changed' (jobs whose activities and skill requirements change from partial automation) for women by exploring several scenarios of how automation adoption and job creation trends could play out by 2030 for men and women given current gender patterns in the global workforce.
    These scenarios are not meant to predict the future; rather, they serve as a tool to understand a range of possible outcomes and identify interventions needed. We use the term jobs as shorthand for full-time-equivalent workers.
    The research examines six mature economies (Canada, France, Germany, Japan, the United Kingdom, and the United States) and four emerging economies (China, India, Mexico, and South Africa), which together account for around half of the world's population and about 60 percent of global GDP." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Produktiver, grüner, friedlicher? Die falschen Versprechen des digitalen Kapitalismus (2019)

    Mahnkopf, Birgit;

    Zitatform

    Mahnkopf, Birgit (2019): Produktiver, grüner, friedlicher? Die falschen Versprechen des digitalen Kapitalismus. In: Blätter für deutsche und internationale Politik, Jg. 64, H. 10, S. 89-98.

    Abstract

    Vor dem Hintergrund der zunehmenden Digitalisierung im Alltag und in der Arbeitswelt warnt die Autorin vor den Gefahren des digitalen Kapitalismus. 'Versprochen werden gewaltige Produktivitätsgewinne, ein grüneres Wirtschaften und sogar eine friedlichere Welt. Tatsächlich aber handelt es sich meist um falsche Versprechen, die gerade zum Gegenteil dessen führen, was sie zu erreichen vorgeben.' Im Einzelnen thematisiert werden die zunehmende globale Ungleichheit und die Prekarisierung von Arbeit am Beispiel der 'Crowd-Work'. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Platform work: Maximising the potential while safeguarding standards?: Digital age (2019)

    Mandl, Irene;

    Zitatform

    Mandl, Irene (2019): Platform work: Maximising the potential while safeguarding standards? Digital age. (Eurofound policy brief), Dublin, 20 S. DOI:10.2806/212968

    Abstract

    "Platform work emerged onto European labour markets about a decade ago. While still small in scale, it is growing and evolving into a variety of forms. Different types of platform work have significantly different effects on the employment and working conditions of the affiliated workers. To be effective, policy responses aimed at ensuring decent conditions in platform work should take these differences into consideration, rather than applying a one-size-fits-all approach. This policy brief highlights the main opportunities and challenges of specific types of platform work and illustrates some of the first attempts at addressing them in the EU." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Digitale Kontrolle und Vermarktlichung: Beschäftigtenautonomie im Kontext betrieblicher Strategien der Digitalisierung (2019)

    Menz, Wolfgang ; Nies, Sarah ; Sauer, Dieter;

    Zitatform

    Menz, Wolfgang, Sarah Nies & Dieter Sauer (2019): Digitale Kontrolle und Vermarktlichung. Beschäftigtenautonomie im Kontext betrieblicher Strategien der Digitalisierung. In: Prokla, Jg. 49, H. 2, S. 181-200. DOI:10.32387/prokla.v49i195.1808

    Abstract

    "Unser Beitrag möchte die Frage danach, wie der unternehmerische Einsatz digitaler Technologien Kontrolle und Autonomie von Beschäftigten verändert, vor dem Hintergrund der von uns 2008 beleuchteten Prinzipien der marktorientierten Produktionsweise neu aufwerfen: Hierzu unterscheiden wir erstens zwischen verschiedenen Nutzungsstrategien digitaler Technik und beleuchten zweitens die Produktivitätspotenziale von Kontrollformen jenseits der (digitalen) Durchsteuerung des Arbeitsprozesses. Diskutieren möchten wir dies - vor dem Hintergrund eines aktuellen Forschungsprojekts - an zwei typischen Anwendungsfeldern der Digitalisierung von Arbeit: einerseits am Beispiel von Datentransparenz und Echtzeit-Fehleranalyse in der Industrie 4.0, andererseits an der Arbeitsform des Crowdsourcings." (Autorenreferat, © Verlag Westfälisches Dampfboot)

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