Springe zum Inhalt

Dossier

Transformationsprozess in Ostdeutschland – Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Gesellschaft

Seit der Wiedervereinigung ist die Angleichung der Lebensverhältnisse in Ost- und Westdeutschland Leitlinie deutscher Politik. Dennoch unterscheiden sich auch viele Jahre nach dem Fall der Mauer Wirtschaft und Arbeitsmärkte in Ost und West noch immer deutlich, mit weitreichenden Konsequenzen für den gesellschaftlichen Wandel und die Lebenslagen ostdeutscher Bürgerinnen und Bürger.
Dieses Dossier präsentiert wissenschaftliche Analysen und Positionen politischer Akteure zum Strukturwandel in den Bereichen Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Bevölkerung, Gesellschaft und Bildung.
Mit dem Filter „Autorenschaft“ können Sie auf IAB-(Mit-)Autorenschaft eingrenzen.

Zurück zur Übersicht
Ergebnisse pro Seite: 20 | 50 | 100
im Aspekt "Bevölkerung"
  • Literaturhinweis

    Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte: Pendlerauswertungen für Sachsen-Anhalt und Thüringen Juni 2004 (2005)

    Dietrich, Ingrid; Kregelin, Petra;

    Zitatform

    Dietrich, Ingrid & Petra Kregelin (2005): Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte: Pendlerauswertungen für Sachsen-Anhalt und Thüringen Juni 2004. Halle, 38 S.

    Abstract

    Die Broschüre dokumentiert in einer statistischen Übersicht eine Auswertung der Agenturen für Arbeit zu den Pendlerströmen der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten für Sachsen-Anhalt und Thüringen mit Stichtag 30. Juni 2004. Als Ergebnis für Sachsen-Anhalt lässt sich u.a. festhalten, dass sieben der acht Agenturbezirke einen negativen Pendlersaldo aufweisen. In den Agenturen für Arbeit, die unmittelbar an Niedersachsen grenzen, überwiegt die Zahl der Auspendler nach Westdeutschland gegenüber der nach Ostdeutschland, während in den übrigen Agenturen das Verhältnis umgekehrt ist. In Thüringen weisen sechs der sieben Agenturbezirke einen negativen Pendlersaldo auf. Wie in Sachsen-Anhalt überwiegt auch in Thüringen die Zahl der Auspendler nach Westdeutschland gegenüber der nach Ostdeutschland für die Agenturen, die unmittelbar an westdeutsche Agenturbezirke grenzen. Für die Agenturen Gotha, Jena und Gera, die in Nachbarschaft zu Hessen und Bayern liegen, trifft diese Feststellung allerdings nicht zu. Aus diesen und den übrigen Thüringer Agenturen fährt die Mehrheit der Berufspendler in andere ostdeutsche Regionen. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Langfristprojektion bis 2050: Dramatischer Rückgang der Bevölkerung im Osten (2005)

    Fuchs, Johann ; Söhnlein, Doris ;

    Zitatform

    Fuchs, Johann & Doris Söhnlein (2005): Langfristprojektion bis 2050: Dramatischer Rückgang der Bevölkerung im Osten. (IAB-Kurzbericht 19/2005), Nürnberg, 4 S.

    Abstract

    "Mit dem langfristigen Rückgang und der Alterung der Bevölkerung wird in Deutschland auch deren erwerbsfähiger Teil schrumpfen, und zwar überproportional. Wird nicht gegengesteuert, so ist insbesondere in den neuen Bundesländern mit einem dramatischen Einbruch zu rechnen. Dies verheißt für die aktuell schon kriselnde ostdeutsche Wirtschaft auch in ferner Zukunft wenig Gutes. Denn für ein prosperierendes Gemeinwesen sind genügend Bürger und Arbeitskräfte unentbehrlich, da wirtschaftliche Dynamik auch hinreichend viele Produzenten und Konsumenten voraussetzt. Da von einer Steigerung der Geburtenrate auf mittlere Sicht keine Wunderdinge zu erwarten sind, bleibt nur die Förderung der Zuwanderung von In- und Ausländern. Ostdeutschland muss attraktiver werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Söhnlein, Doris ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Sozialreport 50+ 2005: Daten und Fakten zur sozialen Lage 50- bis unter 65-Jähriger in den neuen Bundesländern (2005)

    Haupt, Hanna; Liebscher, Reinhard;

    Zitatform

    (2005): Sozialreport 50+ 2005. Daten und Fakten zur sozialen Lage 50- bis unter 65-Jähriger in den neuen Bundesländern. Berlin: Trafo-Verlag, 263 S.

    Abstract

    "1. Die heute 50- bis unter 65-jährigen Bürger der neuen Bundesländer sind jene Altersjahrgänge, in denen sich in konzentrierter Form die sozialen Veränderungen, die soziale Umschichtung und die darauf beruhenden subjektiven Befindlichkeiten reflektieren.
    2. Die 50- bis unter 65-Jährigen stellen aufgrund ihrer hohen beruflichen Qualifikation und durch die sich verlängernde aktive Lebensphase im Alter ein bedeutendes Potenzial künftiger Sozialarbeit dar.
    3. Einer insgesamt relativ hohen allgemeinen Lebenszufriedenheit steht zugleich ein hohes Maß an Befürchtungen auf die unmittelbare und fernere Zukunft gegenüber.
    4. Die soziale Situation der 50- bis unter 65-Jährigen ist gekennzeichnet durch eine zunehmende Ausgliederung und Ausgrenzung vom Arbeitsmarkt sowie hohe Anteile in nicht gewünschten Arbeitsverhältnissen (befristet, Teilzeit usw.). Insgesamt fehlen für ältere Bürger in den neuen Bundesländern rd. 830 Tsd. Arbeitsplätze absolut sowie 375 Tsd. Arbeitsplätze, die den Vorstellungen der Bürger über die Gestaltung ihrer Arbeitsverhältnisse zur Zeit nicht voll entsprechen.
    5. Die Teilhabe der älteren Erwerbspersonen am Arbeitsmarkt ist - ebenso wie die der jüngeren - von hoher Flexibilität und Mobilität geprägt.
    6. Die gegenwärtige individuelle (familiäre) wirtschaftliche Situation ist sowohl durch positive wie negative Wertungen - insbesondere in Abhängigkeit vom Erwerbsstatus - charakterisiert. Zugleich wird eine deutliche Verschlechterung im Verlauf der letzten fünf Jahre von 66 % der 50- bis unter 65-Jährigen festgestellt.
    7. In den letzten Jahren zeigen sich deutliche individuelle Einkommensverluste, die Haushaltseinkommen stagnieren im Vergleich zum allgemeinen Anstieg. Rund die Hälfte dieser Altersjahrgänge ist latentes Armutspotenzial.
    8. Der vorgezogene Renteneintritt bleibt für viele Ältere die einzige Chance ihrer materiellen Existenzsicherung. Das betraf im Jahre 2003 bereits weit mehr als die Hälfte der Rentenzugänge." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Land Brandenburg - Aktuelle Situation und Trends der demografischen Entwicklung (Deutschland) (2005)

    Kühl, Alexander; Putzing, Monika;

    Zitatform

    Kühl, Alexander & Monika Putzing (2005): Land Brandenburg - Aktuelle Situation und Trends der demografischen Entwicklung (Deutschland). In: Verband Deutscher Rentenversicherungsträger (Hrsg.) (2005): Smart Region : eine innovative Maßnahme zur Bewältigung des demografischen Wandels in europäischen Regionen (DRV-Schriften, 62), S. 181-205.

    Abstract

    Der Beitrag liefert eine Bestandsaufnahme und Prognose der demografischen Entwicklung des Landes Brandenburg und bewertet diese unter dem Aspekt des regional orientierten Handlungsansatzes des EU-Projekts 'Smart Region'. Die demografische Entwicklung Brandenburgs ist durch ausgeprägte regionale Disparitäten gekennzeichnet. Während sich die Teilregion um Berlin herum (engerer Verflechtungsraum) 'relativ positiv' entwickelt, stehen die Landkreise in den Berlinfernen Regionen (äußerer Entwicklungsraum) vor existenziellen Problemen. Folgende Themenbereiche werden behandelt und durch grafische Darstellungen erläutert: Natürliche Bevölkerungsentwicklung, Wanderungsbewegungen, Qualitative und quantitative Konsequenzen, Demografische Entwicklung im regionalen Kontext, Arbeitsmarkteffekte der demografischen Entwicklung, Beteiligung Älterer am Erwerbsleben, Wahrnehmung der demografischen Entwicklungsprobleme durch die Politikakteure im Land Brandenburg. Die prognostizierte weitere Ausprägung der regionalen Disparitäten stellt gerade die praktische Politik der Landesregierung Brandenburg vor 'beträchtliche' Herausforderungen. Nach Ansicht der Autoren ergeben sich angesichts der demografisch gegenläufigen Entwicklung in Brandenburg für die Landespolitik zwei grundlegende Strategien: 1. die Konzentration von Fördermitteln auf so genannte Wachstumskerne und 2. Sicherung des Bestands von Betrieben in den peripher gelegenen Regionen. Die öffentlichen Anstrengungen zur Stärkung der Humankapitalbasis sollten auf die regionalen Bedarfe ausgerichtet werden. Im Sinne des auf das regional koordinierte Handeln bezogenen innovativen Ansatzes von 'Smart Region' kann nach Ansicht der Autoren die Entwicklung der Humanressourcen im Land Brandenburg als wesentlicher Beitrag zur Bewältigung des Strukturwandels verstanden werden. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Wirkungen der Bevölkerungsentwicklung Thüringens auf den regionalen Arbeitsmarkt (Deutschland) (2005)

    Kühl, Alexander;

    Zitatform

    Kühl, Alexander (2005): Wirkungen der Bevölkerungsentwicklung Thüringens auf den regionalen Arbeitsmarkt (Deutschland). In: Verband Deutscher Rentenversicherungsträger (Hrsg.) (2005): Smart Region : eine innovative Maßnahme zur Bewältigung des demografischen Wandels in europäischen Regionen (DRV-Schriften, 62), S. 207-228.

    Abstract

    Der Beitrag liefert eine Bestandsaufnahme und Prognose der Bevölkerungsentwicklung Thüringens unter dem Aspekt des Zusammenhangs von demografischer Entwicklung und den damit einhergehenden Reaktionen des Arbeitsmarktes. Folgende Themenbereich werden behandelt: Die bisherige Bevölkerungsentwicklung, Wanderungsverhalten, die Geburtenentwicklung von 1990 bis 2002, die nachhaltige Wirkung der Geburtenentwicklung auf die Bevölkerungsentwicklung, die prognostizierte Bevölkerungsentwicklung in Thüringen, aufgeteilt nach Gesamtentwicklung und Entwicklung der Teilräume, Beschäftigungsentwicklung bis 2004, Betriebliche Altersstruktur der Beschäftigten, ' Entwicklung der Altersgruppen der Erwerbsfähigen in Thüringen, Entlastung des Arbeitsmarktes durch demografische Prozesse sowie abschließend der politische Handlungsbedarf. Als Fazit der Bevölkerungsentwicklung zeigt sich eine 'schleichende Überalterung' Thüringens einschließlich der Alterung des Arbeitskräftepotenzials. Hinzu kommt, dass eine anhaltend schlechte Arbeitsmarktlage Abwanderung induziert und so die Alterung der verbleibenden Wohnbevölkerung beschleunigt. Der Humankapitalverlust durch Schrumpfung und Alterung des Erwerbspersonenpotenzials macht intensivierte altersgerechte Weiterbildungsmaßnahmen erforderlich. Der Autor unterbreitet einen Vorschlag zur Entwicklung regionalspezifischer Modelle auf der Basis eines umsetzungsorientierten Methodeneinsatzes als Ausgangspunkt für anzustrebende regionale Weiterbildungsverbünde mit der Zielgruppe alternder Belegschaften. Gerade vor dem Hintergrund einer notwendigen Verlängerung der Erwerbsphase gewinnt die qualifikatorische Anpassungsfähigkeit der Beschäftigten an Bedeutung mit den entsprechenden Konsequenzen für die Aktivitäten regionaler Akteurskonstellationen. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Demographischer Wandel und Arbeitsmärkte in Norddeutschland (2005)

    Niebuhr, Annekatrin ; Stiller, Silvia;

    Zitatform

    Niebuhr, Annekatrin & Silvia Stiller (2005): Demographischer Wandel und Arbeitsmärkte in Norddeutschland. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 85, H. 5, S. 326-332. DOI:10.1007/s10273-005-0380-0

    Abstract

    Die bevorstehenden demografischen Veränderungen werden sich auch auf den Arbeitsmarkt auswirken, wobei sich die Wirkungen je nach Ausgangsbedingungen innerhalb Deutschlands unterschiedlich stark zeigen werden. Der Beitrag befasst sich mit den quantitativen und altersstrukturellen Wirkungen des demografischen Wandels für die Erwerbsbevölkerung in den norddeutschen Bundesländern Bremen und Hamburg sowie Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein und zeigt Handlungsnotwendigkeiten und -optionen auf. Bereits bis zum Jahr 2020 wird das Erwerbspersonenpotential in Norddeutschland spürbar zurückgehen und das Angebot an jüngeren Arbeitskräften, die nach dem neuesten Stand des Wissens ausgebildet wurden, sinken. Es ist davon auszugehen, dass sich Engpässe auf der Angebotsseite des Arbeitsmarktes nach 2020, im Zuge des sich beschleunigenden Rückgangs der Erwerbsbevölkerung, verschärfen werden. Folglich wird die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und der Lebensstandard eingeschränkt. Die Auswirkungen des demografischen Wandels erfordern umfassende Reformen auf Bundesebene, insbesondere im Bereich der sozialen Sicherungssysteme. Aber auch die Vertreter von Politik und Wirtschaft in den norddeutschen Bundesländern müssen den anstehenden Entwicklungstendenzen entgegenwirken und überfällige Reformen umsetzen. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Niebuhr, Annekatrin ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Alt wie ein Baum? Altersstrukturen Brandenburger Unternehmen vor dem Hintergrund demografischer Entwicklungen (2005)

    Papies, Udo;

    Zitatform

    Papies, Udo (2005): Alt wie ein Baum? Altersstrukturen Brandenburger Unternehmen vor dem Hintergrund demografischer Entwicklungen. (LASA-Studie 43), Potsdam, 94 S.

    Abstract

    Im Mittelpunkt der Studie stehen die Wirkungen des demografischen Wandels auf die Altersstrukturen der Belegschaften Brandenburger Klein- und Mittelbetriebe. Genauer betrachtet werden dabei die älteren und jüngeren Altersgruppen. Es wird auf die Größen- und Wirtschaftszweigstrukturen der Unternehmen eingegangen sowie auf die Altersstrukturen in den Betrieben und in den Regionen. Fazit: Nicht die Schrumpfung der Bevölkerung Brandenburgs ist die Herausforderung, sondern deren Alterung. Eine wirtschaftsnahe Arbeitsmarktpolitik sollte sich auf die Stabilisierung und Erhöhung der Beschäftigung junger Arbeitskräfte richten und auf die Einbeziehung und Nutzung der Leistungspotenziale älterer Beschäftigter. Die Autoren schlagen vor:
    - Die weitere Sensibilisierung der KMU und der Öffentlichkeit für die demografischen Veränderungsprozesse,
    - eine wirksame berufsfachliche und qualifikatorische Orientierung und Gewinnung Jugendlicher für den Fachkräftebedarf der Betriebe,
    - eine Stärkung der Leistungsfähigkeit älterer Beschäftigter und eine alternsgerechte Personalpolitik, sowie
    - die Entwicklung eines Fachkräftemonitorings zur regionalen und branchenbezogenen Beobachtung der Entwicklung der Fachkräftesituation. (IAB2)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Ost-West-Binnenwanderung: Gravierender Verlust an Humankapital (2005)

    Schneider, Lutz ;

    Zitatform

    Schneider, Lutz (2005): Ost-West-Binnenwanderung: Gravierender Verlust an Humankapital. In: Wirtschaft im Wandel, Jg. 11, H. 10, S. 309-314.

    Abstract

    "Ende der 90er Jahre mußte für Ostdeutschland eine negative Trendumkehr in den Wanderungsbewegungen konstatiert werden: Die in den Jahren nach der deutschen Einigung gesunkenen Wanderungsverluste stiegen bis ins Jahr 2001 wieder erheblich an. Zwar ist das Defizit seither erneut rückläufig, dessen Niveau ist mit über 50 000 pro Jahr aber immer noch beträchtlich. Dies gilt umso mehr, als - wie der Beitrag zeigt - der Großteil der Abwanderung im Alter von 18-30 Jahren stattfindet, vorwiegend Personen mit überdurchschnittlicher schulischer Bildung betrifft und häufig zu Ausbildungsbeginn oder zum Berufsstart erfolgt. Da andererseits die Zuwanderung seit Jahren auf annähernd gleichem Niveau verharrt und sich in der Bildungsstruktur nicht wesentlich von der Abwanderung unterscheidet, entsteht in der Folge ein Humankapitalverlust, der sowohl Facharbeiter als auch Akademiker betrifft. Weil Westdeutsche überdies vergleichsweise selten in den Osten ziehen, um eine Ausbildung zu beginnen bzw. die berufliche Karriere zu starten, ergibt sich für diese Kategorie ein besonders deutliches Defizit, was negative Konsequenzen vor allem für das zukünftige Potential an Mittel- und Hochqualifizierten in den neuen Bundesländern haben dürfte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Demographischer Wandel im Raum: Was tun wir?: gemeinsamer Kongress 2004 von ARL und BBR (2005)

    Strubelt, Wendelin; Zimmermann, Horst;

    Zitatform

    Strubelt, Wendelin & Horst Zimmermann (Hrsg.) (2005): Demographischer Wandel im Raum: Was tun wir? Gemeinsamer Kongress 2004 von ARL und BBR. (Räumliche Konsequenzen des demographischen Wandels 05), Hannover, 152 S.

    Abstract

    "Der langfristige Rückgang, die kontinuierliche Alterung und die fortschreitende Internationalisierung der Bevölkerung in Deutschland und in vielen anderen Ländern lösen einen tief greifenden demographischen und sozialen Wandel aus. Dieser wird sich räumlich sehr differenziert auswirken. Ostdeutschland ist hiervon in besonderem Maße betroffen. Die regionalen Verteilungskämpfe um demographische Potenziale werden auf allen räumlichen Ebenen an Bedeutung gewinnen. Zuwanderungen werden diese Trends noch verstärken. Gerade unter dem Aspekt einer nachhaltigen Raumentwicklung ergibt sich ein umfassender, regional unterschiedlicher Anpassungsbedarf der Siedlungs-, Wirtschafts- und Infrastrukturen. Insbesondere die Tragfähigkeit dünn besiedelter, ländlicher Räume ist gefährdet. Aber auch städtische Regionen sind mit starken Einwohnerrückgängen konfrontiert. Wegen der komplexen und weittragenden Auswirkungen des demographischen Wandels auf die Raumentwicklung hat die ARL ihre Arbeiten in diesem Themenbereich schon seit längerem intensiviert. Neben Forschungsaktivitäten gehört hierzu auch die Durchführung größerer Veranstaltungen. So haben die ARL und das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) im Jahre 2004 in Magdeburg eine gemeinsame Tagung zum Thema 'Demographischer Wandel im Raum: Was tun wir?' durchgeführt. Ziel der Veranstaltung war eine breite Diskussion der Auswirkungen des demographischen Wandels auf die Raumentwicklung sowie die Abschätzung der Konsequenzen für die räumliche Politik und Planung. Der Band umfasst die Ergebnisse dieser in Wissenschaft und Fachöffentlichkeit vielbeachteten Veranstaltung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Sequential migration, and the German reunification (2004)

    Birk, Angela;

    Zitatform

    Birk, Angela (2004): Sequential migration, and the German reunification. (HWWA discussion paper 305), Hamburg, 43 S.

    Abstract

    "The paper develops a sequential migration model and derives a worker's optimal policies for migration and employment. With the worker's simulated reservation wage functions for employment and migration, a stationary equilibrium is defined. In that equilibrium, stationary distributions of employed and unemployed stayers and movers over different states are derived. The analysis of Markov equilibria shows that mainly unemployed skilled and unskilled migrants will migrate. I have referred to this unemployed self-selection of skilled and unskilled migrants. Furthermore, in the stationary equilibrium, a trade off between equity and efficiency is derived and represents the adverse effects when a government fosters income increases too much." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Abwanderungen aus dem Land Brandenburg im Zeitraum 1995 bis 2002 (2004)

    Bogai, Dieter; Wiethölter, Doris;

    Zitatform

    Bogai, Dieter & Doris Wiethölter (2004): Abwanderungen aus dem Land Brandenburg im Zeitraum 1995 bis 2002. Berlin, 14 S.

    Abstract

    "Im Zeitraum von 1995 bis 2002 sind mehr Menschen nach Brandenburg gezogen, als Einwohner das Land verließen. Hinter dieser positiven Wanderungsbilanz für das Land Brandenburg stehen gegensätzliche regionale Wanderungsverläufe: Während das Umland Berlins' vor allem aus der Hauptstadt deutliche Wanderungsgewinne verzeichnete, sind aus dem äußeren Entwicklungsraum BrandenburgS2 knapp 50.000 mehr Menschen abgewandert als umgekehrt dorthin zogen. Die Brandenburger ziehen vor allem nach Berlin, die wirtschaftlich starken Bundesländer Bayern und Baden-Württemberg, aber auch Nordrhein-Westfalen sind häufige Zielregion. Vor allem die Jungen wandern ab. Mehr als 50% der Fortgezogenen waren zwischen 18 und 35 Jahren. Die Abwanderung ist Reaktion auf die derzeit schlechte Arbeitsmarktlage in vielen Regionen Brandenburgs. Die dünn besiedelten Landesteile werden durch den Wegzug qualifizierter Arbeitskräfte in ihren Entwicklungsperspektiven besonders belastet. Insbesondere durch die Wanderungsverluste bei jungen Frauen verringern sich die künftigen Geburtenzahlen, und die Alterung der Bevölkerung wird verstärkt.
    Nach einer Bevölkerungsprognose des Landes Brandenburg werden sich die beschriebenen regionalen Wanderungsmuster bis zum Jahr 2020 weiter fortsetzen. Vor allem in den dünn besiedelten Regionen Brandenburgs werden sich danach Wanderungsverluste und Sterbeüberschüsse gegenseitig verstärken. Überalterung und Abnahme der Bevölkerung verringern in den betroffenen Kommunen Auslastung und Wirtschaftlichkeit von Infrastruktureinrichtungen. Mittelfristig werden sich deshalb die teilweise sehr kleinräumigen Siedlungsstrukturen in Brandenburg verändern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wiethölter, Doris;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Strukturbericht 2003: Wirtschaft und Arbeitsmarkt in Berlin und Brandenburg (2004)

    Bogai, Dieter; Wiethölter, Doris;

    Zitatform

    Bogai, Dieter & Doris Wiethölter (2004): Strukturbericht 2003: Wirtschaft und Arbeitsmarkt in Berlin und Brandenburg. Berlin, 61 S.

    Abstract

    Der 'Strukturbericht 2003' bietet in tabellarischer Form und mittels zahlreicher Abbildungen einen Überblick über die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt in Berlin und Brandenburg. Zunächst wird die Region Berlin-Brandenburg vorgestellt, insbesondere ihre Grenzen, Bevölkerung und Raumgliederung, die Wirtschaftsstruktur und Erwerbstätigkeit sowie die Pendlerströme. Anschließend werden der Stadtstaat Berlin und das Land Brandenburg jeweils in Hinblick auf die Raum- und Bevölkerungsstruktur, das Verkehrsnetz, das Bildungswesen, die Wirtschaftsstruktur und Erwerbstätigkeit sowie die Organistionsstruktur der Agenturen für Arbeit separat vorgestellt. Zusätzlich wird das Defizit des Berliner Landeshaushalt und die Brandenburger Exportwirtschaft skizziert. Im Anhang wird mittels zahlreicher Tabellen die Arbeitsmarkt- und Bildungssituation in der Region Berlin-Brandenburg dargestellt. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wiethölter, Doris;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Wanderungsmotive zugewanderter älterer Menschen: ein anderer Blick auf die Entwicklungsprobleme peripherer Räume in Brandenburg (2004)

    Born, Karl Martin; Goltz, Elke; Saupe, Gabriele;

    Zitatform

    Born, Karl Martin, Elke Goltz & Gabriele Saupe (2004): Wanderungsmotive zugewanderter älterer Menschen. Ein anderer Blick auf die Entwicklungsprobleme peripherer Räume in Brandenburg. In: Raumforschung und Raumordnung, Jg. 62, H. 2, S. 109-120.

    Abstract

    "Die ländlich peripheren Räume Ostdeutschlands gelten vielfach pauschal als schwer zu behandelnder regionaler 'Sanierungsfall', dem aber im Vergleich zu den gravierenden Problemen von Bevölkerungsrückgang und Wohnungsleerstand in den Städten weniger Aufmerksamkeit gewidmet werden kann. Fragen nach Umfang und Beweggründen für die Zuwanderung älterer Menschen in diese Räume werden in diesem Zusammenhang ebenso als marginal betrachtet. Trotz der generellen Debatte zum demographischen Wandel wird vielfach noch nicht anerkannt, dass der Ruhestand keine 'Restzeit' mehr ist, sondern ein eigener Lebensabschnitt von erheblicher Dauer für einen größer werdenden Teil der Bevölkerung, bei dem die Älteren sehr aktive Phasen durchleben. Der Beitrag stellt Ergebnisse einer Befragung von älteren Zugewanderten in den peripheren Regionen Brandenburgs vor. Auf dieser Grundlage werden Überlegungen zum 'Potenzial' dieser älteren Menschen in Bezug auf die regionale Entwicklung und zu Konsequenzen für die räumliche Planung dargestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Do the best go West? An analysis of the self-selection of employed East-West migrants in Germany (2004)

    Brücker, Herbert ; Trübswetter, Parvati;

    Zitatform

    Brücker, Herbert & Parvati Trübswetter (2004): Do the best go West? An analysis of the self-selection of employed East-West migrants in Germany. (DIW-Diskussionspapiere 396), Berlin, 42 S.

    Abstract

    Da sich in den späten 1990er Jahren die Einkommen in Ostdeutschland dem Niveau Westdeutschlands angenähert haben, lässt sich aus dem Standard-Roy-Modell die Vorhersage ableiten, dass die Tendenz zur positiven Selektion von Ost-West-Migranten verschwindet. Eine Analyse basierend auf einem Switching-Regressions-Modell sowie auf Daten der IAB-Beschäftigtenstichprobe zeigt jedoch für angestellte Ost-West-Migranten eine anhaltende positive Selbstselektion in Bezug auf unbeachtete Fähigkeiten. Dieses Ergebnis entspricht den Voraussagen eines erweiterten Roy-Modells, das davon ausgeht, dass die Umzugskosten negativ mit den arbeitsmarktbezogenen Fähigkeiten der Individuen korrelieren. Darüber hinaus ergibt die Untersuchung, dass sowohl die Einkommensdifferenzen als auch die unterschiedlichen Beschäftigungsmöglichkeiten die Hauptantriebskräfte der Ost-West-Migration seit der Vereinigung sind. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Brücker, Herbert ; Trübswetter, Parvati;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Regionalbarometer neue Länder: fünfter zusammenfassender Bericht (2004)

    Böltken, Ferdinand; Maretzke, Steffen; Eltges, Markus; Meyer, Katrin;

    Zitatform

    (2004): Regionalbarometer neue Länder. Fünfter zusammenfassender Bericht. (Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung. Berichte 20), Bonn, 110 S.

    Abstract

    "Ziel des von dem BBR geführten 'Regionalbarometers neue Länder' ist die kontinuierliche und verlässliche Beobachtung und Analyse der räumlichen Entwicklung und Veränderungen in den ostdeutschen Regionen und Ländern. Es geht um analytische Realistik und nüchterne Perspektiven. So stehen auch in dieser fünften Ausgabe die Bestandsaufnahme, Analyse und Bewertung zentraler Aspekte der Lebenswirklichkeit in Ostdeutschland und der Vergleich mit Westdeutschland im Mittelpunkt:
    - Binnenwanderungen im Kontext regionaler Disparitäten;
    - Regionale Lebensqualität und Wanderungsentscheidungen;
    - Regionale Strukturen der Arbeitsmarktentwicklung;
    - Regionale Einkommensunterschiede der privaten und öffentlichen Haushalte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Abwanderung aus Ostdeutschland - vom Wendephänomen zum langfristigen Trend? (2004)

    Dienel, Christiane;

    Zitatform

    Dienel, Christiane (2004): Abwanderung aus Ostdeutschland - vom Wendephänomen zum langfristigen Trend? In: R. Hufnagel & T. Simon (Hrsg.) (2004): Problemfall Deutsche Einheit : interdisziplinäre Betrachtungen zu gesamtdeutschen Fragestellungen, S. 93-110.

    Abstract

    Der Rückgang der Bevölkerung in Ostdeutschland seit der Wende bezeichnet ein dramatisches Krisensymptom der Transformationszeit. Zu zwei Fünfteln ist für den Bevölkerungsschwund die Abwanderung vor allem jüngerer und besser qualifizierter Menschen in Richtung Westdeutschland verantwortlich. Abwanderung ist nicht nur ein quantitatives Phänomen, sondern der regionale "Brain drain" verändert auch qualitativ die Zusammensetzung der verbleibenden Gesellschaft. Der Beitrag liefert für eine regionale Bevölkerungspolitik Argumente, um die damit verbundenen negativen Folgen für die Wissensgesellschaft zu mindern. Im ersten Teil werden Umfang und Struktur der Abwanderung aus Ostdeutschland seit der Wende beschrieben. Der zweite Teil skizziert die Folgen der Abwanderung für die Region und beschreibt mögliche Ursachen. Im dritten Teil werden diese Befunde zu theoretischen Ansätzen und sozialwissenschaftlichen Forschungsperspektiven in Bezug gesetzt und Ansätze für mögliche politische Antworten auf das Phänomen Abwanderung vorgestellt. "Ob Ostdeutschland davor bewahrt werden kann, zum Mezzogiorno Deutschlands zu werden, wird sich in den nächsten Jahrzehnten auch an der Entwicklung der Abwanderungszahlen ablesen lassen." (IAB2)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Zwischen Flexibilität und drohender Abwanderung aus den Regionen: Pendlerverhalten und Hauptpendlerströme im Land Brandenburg (2004)

    Frank, Wilma; Schuldt, Karsten; Temps, Claudia;

    Zitatform

    Frank, Wilma, Karsten Schuldt & Claudia Temps (2004): Zwischen Flexibilität und drohender Abwanderung aus den Regionen. Pendlerverhalten und Hauptpendlerströme im Land Brandenburg. (LASA-Studie 41), Potsdam, 119 S.

    Abstract

    "Pendeln ist für viele Brandenburger und Berliner zu einem Alltagsphänomen geworden. Was das persönliche Leben schon mehr oder weniger stark tangiert, ist damit aber auch längst zu einem Faktor geworden, den Arbeitsmarkt-, Wirtschafts-, Städtebau- und Regionalpolitik bei ihren Entscheidungen mehr und mehr einbeziehen müssen. Die sich weiter sehr differenziert vollziehende wirtschaftliche Entwicklung der Brandenburger (Teil-)Regionen, anhaltende Suburbanisierungsprozesse zwischen Berlin und dem unmittelbaren Umland und Abwanderungstendenzen der Brandenburger Bevölkerung vor allem in peripheren Regionen machten - diesmal in Kooperation mit der Gemeinsamen Landesplanungsabteilung Berlin-Brandenburg - eine aktuelle Untersuchung der Pendlerströme auf Basis der Daten des Jahres 2001 notwendig. In den vorangegangenen Jahren wurde von der LASA mehrfach das Thema Pendlerverhalten untersucht. Die Ergebnisse dieser Studie basieren jedoch erstmals auf der Grundlage gemeindescharf aggregierter Arbeitsmarktdaten und stellen mit ihren vielen farbigen Karten die regionale Pendlersituation und das regionale Arbeitsplatzaufkommen nicht nur auf der Ebene der Landkreise, sondern auch nach raumordnerischen Kategorien von Zentralen Orten (OZ, MZ, GZ, KIZ) und ihren Verflechtungsbereichen, ländlichen Räumen u. a. m. in aufbereiteter Form dar." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Auswirkungen der EU-Osterweiterung auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt in Sachsen: Gutachten (2004)

    Gerstenberger, Wolfgang; Werding, Martin ; Pohl, Carsten; Hofmann, Herbert; Schmalholz, Heinz; Grundig, Beate; Vögtle, Carola; Votteler, Michaela;

    Zitatform

    Grundig, Beate, Herbert Hofmann, Carsten Pohl, Heinz Schmalholz, Carola Vögtle, Michaela Votteler & Martin Werding (2004): Auswirkungen der EU-Osterweiterung auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt in Sachsen. Gutachten. (Ifo-Dresden-Studien 35), München u.a., 294 S.

    Abstract

    Sachsen grenzt an zwei Beitrittsländer der EU - Polen und die Tschechische Republik - und ist damit von der EU-Osterweiterung besonders betroffen. In der empirischen Untersuchung, die im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft erstellt wurde, werden die Stärken und Schwächen des Standortes Sachsen herausgearbeitet, die Wettbewerbsfähigkeit der sächsischen Wirtschaft im Verhältnis zu den Beitrittsländern analysiert und Antwortstrategien der sächsischen Wirtschaftspolitik und der sächsischen Unternehmen abgeleitet. Die Analyse amtlicher Statistiken wird durch zwei schriftliche Unternehmensbefragungen überprüft. Die eine fragt in ausgewählten Branchen Sachsens, Polens und Tschechiens, wie diese die Auswirkungen der EU-Osterweiterung einschätzen und betrieblich darauf reagieren wollen. Die andere fragt in deutschen und ausländischen Unternehmen, die sich in Sachsen und seinen Nachbarländern engagieren bzw. engagieren wollen nach den Stärken und Schwächen alternativer Standorte in Zentraleuropa. Auf Grund der Ergebnisse dieser Querschnittsanalyse werden einige besonders relevante Wirtschaftszweige wie Bauhandwerk, Tourismus u.a. gesondert analysiert. Insgesamt zeigt sich, dass Sachsen die noch beschränkte Freizügigkeit für tschechische und polnische Arbeitskräfte nutzen muss, um seinen Arbeitsmarkt flexibler zu gestalten und die Finanzierungsspielräume für Unternehmen auszuweiten. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Votteler, Michaela;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Auswirkungen des demographischen Wandels auf den Arbeitsmarkt in Sachsen: Analyse und Gegenstrategien (2004)

    Grundig, Beate; Pohl, Carsten;

    Zitatform

    Grundig, Beate & Carsten Pohl (2004): Auswirkungen des demographischen Wandels auf den Arbeitsmarkt in Sachsen. Analyse und Gegenstrategien. In: Ifo Dresden berichtet, Jg. 11, H. 3, S. 5-17.

    Abstract

    "Mittels einer Status-Quo-Prognose werden die Auswirkungen des demographischen Wandels auf den Arbeitsmarkt in Sachsen untersucht. Danach könnte bei den hoch qualifizierten Erwerbspersonen bereits in naher Zukunft eine Arbeitskräfteknappheit eintreten. Selektive Zuwanderung, die Verlängerung der Lebensarbeitszeit sowie die Erhöhung der Erwerbsbeteiligung unter hoch qualifizierten Frauen (mit Kindern) könnten dazu beitragen, den Mangel zu verringern. Langfristig muss jedoch verstärkt die Bildung von hoch qualifiziertem Humankapital im Freistaat gefördert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Trends in East-West German migration from 1989 to 2002 (2004)

    Heiland, Frank ;

    Zitatform

    Heiland, Frank (2004): Trends in East-West German migration from 1989 to 2002. In: Demographic Research, Jg. 11, S. 173-194. DOI:10.4054/DemRes.2004.11.7

    Abstract

    "The purpose of this article is to show recent trends in regional migration from East to West Germany by combining data from the Statistisches Bundesamt from 1991 to 2002 with data from the Zentrales Einwohnerregister der DDR from 1989 to 1990. We document that annual gross outmigration rates peaked at the time of the Reunification, fell sharply thereafter, but rose steadily from the 1997 until 2001 to reach levels obtained prior to the Reunification. While Mecklenburg-Vorpommern and Brandenburg experienced less outmigration before the Reunification compared to Thüringen, Sachsen, and Sachsen-Anhalt, they are the regions that have experienced the highest pace of outmigration since then. With the exception of the increasing popularity of the Berlin region, the distribution of East to West migrants across West Germany is fairly stable over time: migrants continue to favor the large industrial provinces of Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, and Niedersachsen." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    EU-Osterweiterung und Zuwanderung nach Sachsen (2004)

    Hofmann, Herbert; Pohl, Carsten; Werding, Martin ;

    Zitatform

    Hofmann, Herbert, Carsten Pohl & Martin Werding (2004): EU-Osterweiterung und Zuwanderung nach Sachsen. In: Ifo Dresden berichtet, Jg. 11, H. 2, S. 16-26.

    Abstract

    "Für Sachsen wurde erstmalig explizit das Migrations- und Pendlerpotenzial aus den acht mittel- und osteuropäischen Beitrittsländern der nächsten EU-Erweiterungsrunde geschätzt. Bei sofortiger Herstellung der Arbeitnehmerfreizügigkeit ergäbe sich für den Freistaat ein Potenzial von 65.000 bis 85.000 Zuwanderern, zuzüglich etwa 30.000 Pendlern. Aufgrund des bevorstehenden Rückgangs der erwerbsfähigen Bevölkerung und dem sich abzeichnenden Mangel an qualifiziertem Nachwuchs, sollten die Grenzen für die Hochqualifizierten frühzeitig geöffnet werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    International migration in eastern and western Germany: convergence or divergence of spital trends after unification? (2004)

    Kemper, Franz-Josef;

    Zitatform

    Kemper, Franz-Josef (2004): International migration in eastern and western Germany. Convergence or divergence of spital trends after unification? In: Regional Studies. Journal of the Regional Studies Association, Jg. 38, H. 6, S. 659-678.

    Abstract

    "Vor der Wiedervereinigung unterschieden sich die Systeme der Binnenwanderung in Ost-und Westdeutschland von einander. Während der Osten durch Binnenwanderung charakterisiert war, hatten sich im Westen sowohl intra- als auch interegionale Dezentralisierung als wichtige Wanderungstendenz herausgestellt. Zur Zeit der Wende wurden diese Tendenzen durch vorherrschende Strömungen von Ost nach West unterbrochen. Der Aufsatz untersucht, ob die Muster räumlicher Wanderung in den neunziger Jahren in beiden Teilen Deutschland konvergente Entwicklungen aufwiesen, und ob sich in den alten Ländern frühere Muster der Dezentralisierung wieder durchsetzen.Wichtige Zusammenhänge für Binnenwanderung werden durch Entwicklungen auf örtlichen Arbeits-und Wohnungsmärkten dargestellt, die hier für das östliche und das westliche Deutschland umrissen werden. Es wird gezeigt, dass Beispiele der Konvergenz für Ost-West- und West-Ost-Wanderung und für Suburbanisierung angeführt werden können. Dem folgt eine erneute Divergenz zu Ende des Jahrzehnts. Die Stellung der ländlichen Regionen in den Wanderungsmustern ist jedoch weiterhin ganz anders. Während das räumliche Gefälle von Ungleichheiten in den neuen Ländern dem von Ballungsgebieten zu ländlichen Gebieten in Ostdeutschland einem geringem wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Status an der ländlichen Peripherie entspricht, erfreuen sich in Westdeutschland viele ländliche Gebiete einer durchaus günstigen Stellung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Abwanderung aus Ostdeutschland: Strukturen und Milieus der Altersselektivität und ihre regionalpolitische Bedeutung (2004)

    Mai, Ralf;

    Zitatform

    Mai, Ralf (2004): Abwanderung aus Ostdeutschland. Strukturen und Milieus der Altersselektivität und ihre regionalpolitische Bedeutung. (Europäische Hochschulschriften. Reihe 22, Soziologie 394), Frankfurt am Main u.a.: Lang, 257 S.

    Abstract

    "In der Arbeit werden die altersselektiven Wanderungen in den ostdeutschen Kreisen mit Schwerpunkt auf den Ost-West-Wanderungen untersucht. Die zentralen Fragen lauten: Wie lassen sich die Kreise nach den altersselektiven Wanderungen typisieren und unterscheiden, welche sozioökonomischen Milieus und Determinanten lassen sich differenzieren und erklären? Wie stellen sich schließlich die Probleme und Perspektiven der Regionalentwicklung unter Schrumpfungsbedingungen dar? Die Arbeit ist dabei als eine problemorientierte, angewandte demographische Analyse angelegt, und will angesichts der Schrumpfungsprozesse in Ostdeutschland Erkenntnisse vermitteln, die für Politik und Regionalplanung gleichermaßen bedeutsam sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Binnenwanderungen zwischen den Bundesländern 1950-2003 (2004)

    Mai, Ralf;

    Zitatform

    Mai, Ralf (2004): Binnenwanderungen zwischen den Bundesländern 1950-2003. In: BiB-Mitteilungen, Jg. 25, H. 4, S. 23-30.

    Abstract

    "Dieser Beitrag gibt einen Überblick über die Binnenwanderungen in Deutschland seit 1950 auf der Ebene der Bundesländer. Die Entwicklung der Binnenwanderungen ist eine wichtige Kenngröße für Politik und Planung und hatte auch in der Vergangenheit großen Anteil an der Bevölkerungsentwicklung in den Ländern. Großräumig ist seit längerem eine Nord-Süd- und Ost-West-Verlagerung zu beobachten. Im Osten Deutschlands halten die Abwanderungen weiter an, allerdings haben sie sich in den Jahren 2002 und 2003 abgeschwächt. Im Westen sind die südlichen Länder seit Jahrzehnten eindeutig Zuzugsgebiet - sowohl aus West- als auch aus Ostdeutschland. Seit 1950 zogen per Saldo gut 1,9 Millionen Menschen in die süddeutschen Bundesländer. Insgesamt fand seit 1950 in Deutschland ein lebhaftes Binnenwanderungsgeschehen statt, wobei die Mobilität und die Wanderungsgewinne in früheren Jahrzehnten aber teilweise höher waren, was die heutige Situation relativiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Die demographische Herausforderung - Sachsens Zukunft gestalten (2004)

    Milbradt, Georg; Meier, Johannes;

    Zitatform

    Milbradt, Georg & Johannes Meier (Hrsg.) (2004): Die demographische Herausforderung - Sachsens Zukunft gestalten. Gütersloh: Verlag Bertelsmann Stiftung, 173 S.

    Abstract

    Der Freistaat Sachsen verzeichnet sinkende Bevölkerungszahlen, zunehmende Alterung, einen zunehmenden Wettbewerb um die jungen und mobilen Bürgerinnen und Bürger und in der Folge Rückbau der Bildungs- und Versorgungsinfrastruktur. Zusammen mit der 'Aktion Demographischer Wandel' der Bertelsmann Stiftung veranstaltete die Sächsische Staatskanzlei mit Vertretern aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft einen 'Demographie-Gipfel', mit dem Ziel, über den demographischen Wandel und seine Folgen für den Freistaat aufzuklären und den gesellschaftlichen Diskussionsprozess anzuregen.

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Binnenwanderungen seit der deutschen Einigung (2004)

    Schlömer, Claus;

    Zitatform

    Schlömer, Claus (2004): Binnenwanderungen seit der deutschen Einigung. In: Raumforschung und Raumordnung, Jg. 62, H. 2, S. 96-108.

    Abstract

    "Mit der Öffnung der innerdeutschen Grenzen 1989, der deutschen Einigung und den folgenden Umwälzungen in einer Vielzahl von Lebensbereichen in Ostdeutschland wurden die Rahmenbedingungen für die räumliche Mobilität in Deutschland neu abgesteckt. Die deutlichen Wanderungsverluste der neuen Länder und die Neubildung von Stadt-Umland-Wanderungen überlagern seitdem die auch im Westen stattfindenden kontinuierlichen Verschiebungen der vorherrschenden Wanderungsverflechtungen. Der Beitrag geht der Frage nach, wie sich ein gutes Jahrzehnt nach der Wende die Binnenwanderungen in Deutschland entwickelt haben, welche markanten Muster sich herausgebildet haben und inwiefern sich ein Übergang von historischen Umbrüchen hin zu einer neuen Normalität vollzogen hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Bevölkerungsentwicklung in West- und Ostdeutschland: Vorausschätzungen bis 2050 (2004)

    Schulz, Erika;

    Zitatform

    Schulz, Erika (2004): Bevölkerungsentwicklung in West- und Ostdeutschland. Vorausschätzungen bis 2050. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 71, H. 33, S. 471-485.

    Abstract

    "Im Jahre 2003 ist die Einwohnerzahl in Deutschland erstmals nach 1998 wieder - wenn auch leicht - zurückgegangen. Ein anhaltender Sterbeüberschuss bei rückläufiger Zuwanderung war dafür ausschlaggebend. Dies betraf vor allem Ostdeutschland, während in Westdeutschland noch ein kleiner Zuwachs verzeichnet werden konnte. Die künftige Bevölkerungsentwicklung hängt im Wesentlichen vom Wanderungsgeschehen, aber auch von der Veränderung der Lebenserwartung ab. In der Bevölkerungsvorausschätzung des DIW Berlin für West- und Ostdeutschland wird angesichts der Unsicherheiten über die künftige Entwicklung der beiden Parameter mit jeweils zwei Varianten gerechnet: in Bezug auf die Nettozuzüge mit jährlich durchschnittlich 220 000 (Variante I) und 270 000 (Variante II); in Bezug auf die Lebenserwartung mit einer abgeschwächten Wachstumsrate (Variante A) und einer konstanten Wachstumsrate (Variante B). In der Variante IA wird die Einwohnerzahl in Westdeutschland bis 2020 um rund 2 Mill. auf 69,5 Mill. zunehmen, anschließend jedoch bis 2050 auf knapp 65 Mill. sinken. In Ostdeutschland wird die Zuwanderung aus dem Ausland bis 2020 gerade ausreichen, den natürlichen Bevölkerungsrückgang und den weiteren Wegzug nach Westdeutschland auszugleichen. Danach verringert sich auch hier die Bevölkerungszahl bis auf 14 Mill. im Jahre 2050. In Deutschland insgesamt liegt die Einwohnerzahl dann bei 79 Mill. In der Variante IIB mit höheren Zuzügen und konstant steigender Lebenserwartung wird die Einwohnerzahl in Deutschland auch langfristig nicht unter das gegenwärtige Niveau fallen: In Ostdeutschland wird nach diesen Berechnungen die Einwohnerzahl im Jahre 2050 knapp unter dem heutigen Stand liegen, während in Westdeutschland mit rund einer Million mehr Einwohnern (68,5 Mill.) gerechnet wird. Obwohl beide Varianten am Ende des Prognosezeitraums deutliche Unterschiede im Bevölkerungsniveau aufweisen, sind die Verschiebungen in der Altersstruktur nahezu gleich. Von der Alterung der Gesellschaft wird Ostdeutschland stärker betroffen sein als Westdeutschland. Der Altenquotient, d. h. die Relation der Zahl der 65-Jährigen und Älteren bezogen auf die Zahl der 20- bis 64-Jährigen, steigt in Westdeutschland von 28 % auf rund 54 %, in Ostdeutschland von 28 % auf 62 % (IA) bzw. 63 % (IIB)." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Demographische Entwicklung im Freistaat Sachsen: Analyse und Strategien zum Bevölkerungsrückgang auf dem Arbeitsmarkt (2004)

    Thum, Marcel ; Pohl, Carsten; Dittrich, Marcus ; Grundig, Beate; Markwardt, Gunther; Gerstenberger, Wolfgang; Schmalholz, Heinz;

    Zitatform

    Dittrich, Marcus, Wolfgang Gerstenberger, Beate Grundig, Gunther Markwardt, Carsten Pohl & Heinz Schmalholz (2004): Demographische Entwicklung im Freistaat Sachsen. Analyse und Strategien zum Bevölkerungsrückgang auf dem Arbeitsmarkt. (Ifo-Dresden-Studien 36), München u.a., 107 S.

    Abstract

    In den nächsten zwanzig Jahren wird der demografische Wandel auch den Freistaat Sachsen erfassen. Die Bevölkerung wird um über 15 % zurückgehen und das Durchschnittsalter der Bevölkerung steigt um sechs Jahre auf 49 Jahre. Ziel der Untersuchung ist es, Handlungsfelder zu identifizieren, in denen dem langfristigen Verlust an Humankapital entgegengesteuert werden kann. Die Studie geht in zwei Schritten vor: Im ersten Teil werden die Konsequenzen des Bevölkerungswandels auf den Arbeitsmarkt in Sachsen aufgezeigt. Es wird ein Referenzszenario bis 2020 entwickelt. Es zeigt sich, dass hochqulifizierte Arbeitskräfte schon in wenigen Jahren zum knappen Faktor werden, der die Wachstumschancen im Fraistaat restringiert. Für die gering qualifizierten Arbeitskräfte ist jedoch auch auf lange Sicht keine Entspannung zu erkennen. Im zweiten Teil der Studie werden drei Handlungsfelder identifiziert: Zuwanderung, Erwerbsbeteiligung und Humankapital. (IAB2)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Abwanderung und Migration in Mecklenburg und Vorpommern (2004)

    Werz, Nikolaus; Kück, Ursula; Lubinski, Axel; Nuthmann, Reinhard; Marschalck, Peter; Diederich, Georg; Oberndörfer, Dieter; Fischer, Hartmut; Pade, Werner; Gerloff, Antje; Schultz, Andrea; Helbich, Wolfgang; Stutz, Reno; Bendel, Petra; Voigt, Peter; Gabler, Wolfgang; Weiß, Wolfgang; Heinrich, Gudrun; Werz, Nikolaus; Dinkel, Reiner Hans;

    Zitatform

    Werz, Nikolaus & Reinhard Nuthmann (Hrsg.) (2004): Abwanderung und Migration in Mecklenburg und Vorpommern. Wiesbaden: VS, Verl. für Sozialwissenschaften, 296 S.

    Abstract

    "Das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern (MV) kann auf eine lange und wechselhafte Migrationsgeschichte zurückblicken. Mitte des 19. Jahrhunderts wies die Region neben Irland die höchste Emigration aus Europa auf. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts kamen Fremdarbeiter in die unterbevölkerte Küstenregion, nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgte die forcierte Zuwanderung von Flüchtlingen, Vertriebenen und Umsiedlern. Zu DDR-Zeiten wurden im Zeichen der staatlichen Industrialisierung und des Ausbaus militärischer Standorte Familien aus anderen Bezirken im Nordosten angesiedelt mit dem Ergebnis, dass MV noch Anfang der 1990er Jahre die jüngste Bevölkerung Deutschlands hatte. Im Zuge des Mauerfalls und des Transformationsprozesses setzte eine Abwanderung ein, die in den 1990er Jahren nur vorübergehend nachließ, um zum Ende des 20. Jahrhunderts wieder anzusteigen. Trotz des hohen Stellenwertes in der Landesgeschichte und obwohl MV als eine Art 'Laboratorium für migratorische und demografische Entwicklungen' gilt, ist das Thema kaum erforscht. Der Sammelband möchte einen Überblick über die Wanderungsgeschichte, die aktuellen Migrationsprozesse und ihre Konsequenzen geben, um das Phänomen schließlich in den europäischen Kontext zu stellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Folgen der Abwanderung für die neuen Bundesländer: Antwort der Bundesregierung auf die Große Anfrage der Fraktion der FDP (Drucksache 15/3555) (2004)

    Zitatform

    (2004): Folgen der Abwanderung für die neuen Bundesländer. Antwort der Bundesregierung auf die Große Anfrage der Fraktion der FDP (Drucksache 15/3555). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 15/4478 (10.12.2004)), 53 S.

    Abstract

    Die Anfrage thematisiert Folgen des demografischen Wandels (sinkende Geburtenrate, steigende Anzahl älterer Menschen, anhaltende Wanderungsströme) insbesondere unter dem Gesichtspunkt, dass die neuen Bundesländer seit 1990 bereits mehr als eine Million Abwanderer aus Ostdeutschland aufgenommen haben. In der Antwort der Bundesregierung werden die einzelnen Problembereiche Wirtschafts-, Arbeitsmarkt-, Gesundheits- und Sozialpolitik, die Bildungspolitik, die Jugendarbeitslosigkeit, die Gesellschaftspolitik, die Infrastruktur sowie die demografische Entwicklung analysiert und mit Datenmaterial erläutert. Als wichtigstes Ziel für die Förderpolitik wird die Verbesserung der beruflichen Chancen und die Senkung der Arbeitslosigkeit für Jugendliche in Ostdeutschland bezeichnet. Durch verstärkte Bildungs- und Ausbildungsangebote sollen einem Nachwuchsmangel an Fachkräften vorgebeugt und damit die negativen Folgen der Binnenwanderung gemindert werden. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Der fremde Osten: Formen der Verarbeitung von Fremdheit in der West-Ost-Migration nach 1990 am Beispiel von Verwaltungsangestellten (2003)

    Dreke, Claudia;

    Zitatform

    Dreke, Claudia (2003): Der fremde Osten: Formen der Verarbeitung von Fremdheit in der West-Ost-Migration nach 1990 am Beispiel von Verwaltungsangestellten. Berlin: Logos-Verl., 144 S.

    Abstract

    Im Zuge der deutschen Wiedervereinigung und der Übertragung westlicher Verwaltungsstrukturen auf die neuen Bundesländer wurden westdeutsche Leihbeamte und Angestellte bis 1994 zur Verwaltungshilfe eingesetzt, von denen einige bis heute dort geblieben sind. Der dadurch ausgelöste Wandel der Verwaltungskultur wird beispielhaft an der Kommunalverwaltung Frankfurt/Oder untersucht. Es wird gefragt, welche Unterscheidungen West-Ost-Migranten konstruieren, welche Vergleichshorizonte sie dabei benutzen und welche begrifflichen Muster der Selbstdarstellung und Rollenzuschreibungen dabei entstehen. So werden Formen des Erlebens herausgearbeitet, die sich auf die Erfahrungen westdeutscher Verwalter im 'fremden Osten' beziehen. Die empirische Grundlage bilden zehn Leitfadeninterviews mit westdeutschen Verwaltungsbeamten und - angestellten, die seit 1990/91 in ostdeutschen Verwaltungen arbeiten bzw. arbeiteten. Gefragt wird nach Kenntnissen von der DDR, berufliche und familiäre Situation vor der Migration, neue Freunde im Osten, Fremdheitserlebnisse u.ä. Die Fremd- und Selbstbilder der West-Ost-Migranten und die Deutungsmuster 'zwischen Bedrohung und Faszination' werden herausgearbeitet. Dabei zeigt sich, dass das Erleben von Fremdheit auch immer wieder relativiert wird und Ressentiments sich vor allem auf die Region Berlin/Brandenburg konzentrieren. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Schrumpfung: Neue Herausforderungen für die Regionalentwicklung in Sachsen/Sachsen-Anhalt und Thüringen (2003)

    Müller, Bernhard; Siedentop, Stefan ;

    Zitatform

    Müller, Bernhard & Stefan Siedentop (Hrsg.) (2003): Schrumpfung: Neue Herausforderungen für die Regionalentwicklung in Sachsen/Sachsen-Anhalt und Thüringen. (Räumliche Konsequenzen des demographischen Wandels Teil 1), Hannover: Verlag der ARL, 154 S.

    Abstract

    "In allen Teilen Deutschlands sind gegenwärtig mehr oder weniger deutliche Tendenzen und Auswirkungen eines Rückgangs der Bevölkerung sowie eines nachlassenden Wirtschaftswachstums zu verzeichnen. Die damit verbundenen Entwicklungen stellen sich gerade in Ostdeutschland als ein besonders gravierendes Problem dar. Dazu zählt vor allem die umfangreiche Abwanderung der jungen, aktiven und gut ausgebildeten Bevölkerungsgruppen nach der Wende, der großflächige Leerstand von Wohngebäuden und -siedlungen, die Überkapazitäten der kommunalen Infrastruktur, das wachsende Defizit öffentlicher Haushalte aufgrund des Rückgangs kommunaler und staatlicher Einnahmen bei gleich bleibenden bzw. steigenden Ausgaben sowie das anhaltende Wegbrechen der industriellen Basis vieler Regionen und Kommunen mit einem gravierenden Verlust an Einkommen und an Arbeitsplätzen. Auch wenn die beschriebenen Trends nicht aufzuhalten oder gar umzukehren sind, bietet der Prozess der strukturellen Schrumpfung auch Chancen zum Umdenken und zur Neuorientierung der Stadt- und Regionalentwicklung. Ostdeutschland könnte gerade in dieser Hinsicht zu einem Vorreiter für einen neuen paradigmatischen Ansatz der Steuerung der Stadt- und Regionalentwicklung in Deutschland werden. Mit den Beiträgen dieses Bandes werden solche Ansätze zur Steuerung und Begleitung von regionalen Schrumpfungsprozessen vorgestellt und diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Abgehauen: Innerdeutsche Wanderungen in den fünfziger und neunziger Jahren und deren Motive (2003)

    Roesler, Jörg;

    Zitatform

    Roesler, Jörg (2003): Abgehauen: Innerdeutsche Wanderungen in den fünfziger und neunziger Jahren und deren Motive. In: Deutschland-Archiv, Jg. 36, H. 4, S. 562-574.

    Abstract

    Der Autor behandelt die innerdeutschen Wanderungsvorgänge - sowohl die vom Osten zum Westen als auch umgekehrt - vergleichend für die fünfziger und neunziger Jahre. Betrachtet werden Umfang und Dynamik der Wanderung und die Altersstruktur der Aus- bzw. Einreisenden. Aus der sozialen Perspektive konzentriert sich die Darstellung auf die größte Gruppe der Migranten, die Arbeiter. (IAB2)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Ost-West-Migration in Deutschland kaum durch gesamtwirtschaftliche Entwicklung erklärbar (2002)

    Dreger, Christian ; Brautzsch, Hans-Ulrich;

    Zitatform

    Dreger, Christian & Hans-Ulrich Brautzsch (2002): Ost-West-Migration in Deutschland kaum durch gesamtwirtschaftliche Entwicklung erklärbar. In: Wirtschaft im Wandel, Jg. 8, H. 2, S. 47-50.

    Abstract

    "In der öffentlichen Diskussion spielen die Ursachen und das Ausmaß der Wanderungsströme von Ost- nach Westdeutschland eine gewichtige Rolle. So wird beispielsweise argumentiert, dass ein einseitiger Abstrom von qualifizierten Fachkräften den Wachstumsprozess in den neuen Ländern abbremst. In der Folge könnte der wirtschaftliche Aufholprozess Ostdeutschlands signifikant behindert werden. In der Studie wird untersucht, inwieweit gesamtwirtschaftliche Bestimmungsfaktoren die Migration zwischen Ost- und Westdeutschland tatsächlich erklären. Dies erfolgt mit einem panelökonometrischen Ansatz, bei dem die länderspezifischen Migrationsquoten auf Indikatoren der regionalen Wirtschaftsentwicklung zurückgeführt werden. Die Analyse zeigt, dass Unterschiede in der Einkommens- und Arbeitsmarktentwicklung nur eine vernachlässigbare Rolle bei der Erklärung des Migrationsverhaltens spielen. Vielmehr dürfte das Wanderungsgeschehen zum großen Teil durch individuenspezifische Faktoren hervorgerufen sein." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Regionale Mobilität am Arbeitsmarkt: Wohin nach der Berufsausbildung?: die Ost/West-Mobilität von jungen Fachkräften (2002)

    Haas, Anette;

    Zitatform

    Haas, Anette (2002): Regionale Mobilität am Arbeitsmarkt: Wohin nach der Berufsausbildung? Die Ost/West-Mobilität von jungen Fachkräften. (IAB-Kurzbericht 07/2002), Nürnberg, 4 S.

    Abstract

    In dem Kurzbericht wird das Mobilitätsverhalten von jungen Fachkräften an der "zweiten Schwelle" auf der Basis von Sozialversicherungsdaten der Jahre 1992-1997 analysiert und beschrieben. Es wird festgestellt, dass 1997 rund 7 % der Absolventen einer dualen Ausbildung auf die angespannte Arbeitsmarktlage in Ostdeutschland mit einer Beschäftigungsaufnahme im Westen reagierten. 1992 hatte die Quote noch bei 10 % gelegen. Frauen sind mobiler als Männer. Bei der Differenzierung nach Berufsfeldern und Bundesländern zeigen sich ebenfalls erhebliche Unterschiede. So finden in Sachsen 94 % der dort Ausgebildeten auch Beschäftigung, in Brandenburg dagegen nur 88 %. Der Wechsel von Ausbildungsabsolventen von Ost nach West unterstützt die These, dass den neuen Bundesländern ein Verlust an Humankapital droht; denn die gegenläufige Bewegung von West nach Ost beträgt nur 1 %. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Haas, Anette;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Ost-West-Gefälle: Regionale Mobilität im Zusammenhang mit Ausbildung und Beschäftigung (2002)

    Jansen, Rolf;

    Zitatform

    Jansen, Rolf (2002): Ost-West-Gefälle: Regionale Mobilität im Zusammenhang mit Ausbildung und Beschäftigung. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 31, H. 5, S. 30-35.

    Abstract

    "Die Ausführungen basieren auf der BIBB/IAB-Erhebung 1998/99, einer breit angelegten, repräsentativen Erwerbstätigenbefragung, bei der mehr als 34.000 nach Zufallsprinzip ausgewählte Personen in Deutschland ausführlich zu ihrer Qualifikation und zu ihrer aktuellen Beschäftigungssituation befragt wurden. In dieser Erhebung gibt es eine Reihe von Fragen, aus denen sich Hinweise auf berufsbezogene regionale Mobilität ergeben. Einen besonderen Schwerpunkt der Betrachtung bildet dabei die innerdeutsche Wanderung von Ost nach West. Anhand von einigen arbeitsplatzbezogenen Indikatoren wird die Gruppe der in den Westteil der Republik Übergesiedelten mit den in den östlichen Ländern Verbliebenen und mit den aus den alten Ländern stammenden Erwerbstätigen im Westen verglichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Internal migration in regions of Germany: a panel data analysis (2002)

    Parikh, Ashok; Leuvensteijn, Michiel van;

    Zitatform

    Parikh, Ashok & Michiel van Leuvensteijn (2002): Internal migration in regions of Germany. A panel data analysis. (ENEPRI working paper 12), Brüssel, 25 S.

    Abstract

    "The objectives of this paper are to examine the traditional determinants of interregional migration between regions of Germany after reunification in 1989. The period considered is 1993-95 as the high average migratory flows of the earlier period, 1989-92, had settled down to a level of about 12000 to 15000 per month by 1993. Wage convergence has taken place much more rapidly than the convergence in unemployment rates between regions of East and West Germany. Due to wage convergence we find that the relationship between regional wage differences and migration is non-linear. For white-collar workers the relationship is U-shaped while for the blue-collar workers, the relationship is inverted U-shape. The explanation for such a relationship lies in the 'option theory of waiting' and attitudes towards risk under wage convergence. While housing and infrastructure variables do play an important role at the margin, wage convergence can prevent the loss of human capital from East German regions to West Germany." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Determinanten der Bevölkerungsentwicklung in West- und Ostdeutschland (2002)

    Steinmann, Gunter; Tagge, Sven;

    Zitatform

    Steinmann, Gunter & Sven Tagge (2002): Determinanten der Bevölkerungsentwicklung in West- und Ostdeutschland. In: Wirtschaft im Wandel, Jg. 8, H. 4, S. 91-99.

    Abstract

    "In der Bundesrepublik Deutschland stellt sich langfristig ein Alterungs- und Schrumpfungsprozess der Bevölkerung ein. Dabei wird die demographische Entwicklung von der Fertilität, der Mortalität sowie den Wanderungsbewegungen in unterschiedlichem Maße determiniert. Um die Art und Intensität des Einflusses der demographischen Faktoren zu analysieren, werden in der Simulationsstudie die einzelnen Einflussgrößen von einander abgegrenzt. Im Gegensatz zu anderen Studien steht hierbei weniger eine genauere Abschätzung des künftigen Bevölkerungsbestandes im Vordergrund. Vielmehr werden die Wirkungsweise der Einflussfaktoren, die Veränderungen in den Altersstruktur der Bevölkerung sowie die demographischen Unterschiede in West- und Ostdeutschland thematisiert. Aus der Analyse geht hervor, dass die Bevölkerungsmasse und -struktur primär durch die Fertilität und, sofern sie in entsprechend hohem Maße erfolgt, die Zuwanderung geprägt wird. Dementgegen entfaltet die weitere Verminderung der Mortalität vergleichsweise geringe Auswirkungen. Ohne beträchtliche Zuwanderung wird bei der momentanen realisierten Fertilitätsrate die Überalterung der Bevölkerung fortschreiten und sich in West- und Ostdeutschland differenziert gestalten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Pendlerbewegungen für Ost-Bundesländer und Arbeitsamtsbezirke Sachsens (2002)

    Winkelvoss, Ekkehard;

    Zitatform

    Winkelvoss, Ekkehard (2002): Pendlerbewegungen für Ost-Bundesländer und Arbeitsamtsbezirke Sachsens. In: Informationen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung H. 4, S. 1-21.

    Abstract

    Das Material gibt einen Überblick über die Pendlerbewegungen in Sachsen und über die Landesgrenze hinaus. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktentwicklung an der früheren innerdeutschen Grenze: was folgt daraus für die Regionen an den EU-Ostgrenzen? (2001)

    Barjak, Franz ;

    Zitatform

    Barjak, Franz (2001): Arbeitsmarktentwicklung an der früheren innerdeutschen Grenze. Was folgt daraus für die Regionen an den EU-Ostgrenzen? In: Wirtschaft im Wandel, Jg. 7, H. 4, S. 75-81.

    Abstract

    "Der Beitrag beschreibt ausgewählte Entwicklungen auf den Arbeitsmärkten beiderseits der früheren innerdeutschen Grenze. Sie können als exemplarisch hinsichtlich der Konsequenzen einer Grenzöffnung für die regionalen Arbeitsmärkte entlang der derzeitigen EU-Ostgrenze angesehen werden. Es wird gezeigt, dass sich die ehemalige ostdeutsche Grenzregion günstiger, ihre Nachbarregion im Westen dagegen eher ungünstiger entwickelt hat, als die Bundesländer, denen die Regionen zugehören. Dies spiegeln sowohl die Arbeitslosigkeits- und Beschäftigungsdaten als auch die Lohn- und Gehaltsdaten in der Industrie wider. In der Folge dieser Entwicklung auf den Arbeitsmärkten haben auch die Pendlerbewegungen zwischen den ost- und den westdeutschen Grenzregionen weniger zugenommen als zwischen den Bundesländern. Eine mögliche Ursache für die eher ungünstige Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt im westdeutschen Grenzraum könnten ungünstige Standortbedingungen sein, die dazu beigetragen haben, dass Unternehmen nach dem Wegfall der Zonenrandförderung den Raum als Investitionsstandort in geringerem Maße angenommen haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Ost-West-Wanderung junger Menschen: Ausdruck für allgemeinen Anstieg der Mobilität (2001)

    Hardt, Gabriele; Schneider, Hilmar; Kempe, Wolfram;

    Zitatform

    Hardt, Gabriele, Wolfram Kempe & Hilmar Schneider (2001): Ost-West-Wanderung junger Menschen. Ausdruck für allgemeinen Anstieg der Mobilität. In: Wirtschaft im Wandel, Jg. 7, H. 4, S. 67-74.

    Abstract

    "Die Nettowanderung von Ost- nach Westdeutschland hat in den letzten Jahren wieder leicht zugenommen, nachdem sich Mitte der neunziger Jahre eine weitgehend ausgeglichene Wanderungsbilanz eingestellt hatte. Getragen wird die neue Entwicklung vor allem von jungen Menschen, was vielfach Besorgnis über die wirtschaftliche Zukunft Ostdeutschlands hervorruft. Die Sorge gründet sich auf die Vermutung, dass mit der Wanderung ein sogenannter Brain Drain einhergeht, der langfristig negative Effekte für das wirtschaftliche Entwicklungspotential in der Region haben könnte. Eine disaggregierte Analyse auf Kreisebene für Sachsen Anhalt zeigt jedoch, dass die gestiegene Nettoabwanderung von jungen Menschen in den Westen zunächst einmal Ausdruck eines allgemeinen Anstiegs der Mobilität in den neuen Ländern ist. Die stärkste Dynamik zeigt sich dabei erwartungsgemäß bei der Generation der jungen Erwachsenen. Dennoch spielt die Abwanderung in den Westen anteilsmäßig auch für sie nicht die größte Rolle und hat im Vergleich zur Mobilität insgesamt auch eher unterdurchschnittlich zugenommen. Das Gros der Wanderungen spielt sich innerhalb Sachsen-Anhalts bzw. zwischen Sachsen-Anhalt und den übrigen neuen Bundesländern ab." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Neuer Trend in der Bildungsstruktur der Ost-West-Wanderung? (2001)

    Kempe, Wolfram;

    Zitatform

    Kempe, Wolfram (2001): Neuer Trend in der Bildungsstruktur der Ost-West-Wanderung? In: Wirtschaft im Wandel, Jg. 7, H. 9, S. 205-210.

    Abstract

    "Das Wanderungsgeschehen zwischen Ost- und Westdeutschland war von 1992 bis 1997 durch abnehmende Wanderungsverluste der neuen Länder bei hohen Wanderungsströmen in beiden Richtungen gekennzeichnet. Seit 1998 ist die Abwanderung aus Ostdeutschland jedoch wieder etwas gestiegen. Dabei ist allerdings zu berücksichtigen, dass diese Abwanderung im Wesentlichen durch Zuwanderung aus dem Ausland ausgeglichen wird. Trotz des negativen Wanderungssaldos war in der Vergangenheit hinsichtlich der Bildungsstruktur der Ost-West-Migration eine positive Bilanz für Ostdeutschland zu verzeichnen. So zeigt eine Analyse auf Basis der Individualdaten des Sozioökonomischen Panels (SOEP) für den Zeitraum 1992 bis 1997, dass zwar meist junge Erwachsene mit überdurchschnittlicher Bildung Ostdeutschland verließen, die Zuwanderer aus den alten Ländern jedoch ebenfalls jung und noch deutlich stärker von Hochqualifizierten dominiert wurden. Der kumulierte Wanderungssaldo der neuen Bundesländer von Personen mit dem höchsten Bildungsniveau war damit positiv. Für den aktuellen Rand gibt es Anzeichen für einen Wandel der Situation. Während für die West-Ost-Migration keine wesentlichen Strukturveränderungen festzustellen sind, hat sich der Anteil der Höchstqualifizierten bei den Abwanderern aus Ostdeutschland verdoppelt. Es kommt im Analysezeitraum 1997 bis 1999 zu negativen Wanderungssalden bei den mittleren und hohen Qualifikationen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Einige Bemerkungen zum Wanderungsgeschehen in Ostdeutschland, insbesondere zwischen Ost- und Westdeutschland, nach ausgewählten Altersgruppen (2001)

    Roloff, Juliane;

    Zitatform

    Roloff, Juliane (2001): Einige Bemerkungen zum Wanderungsgeschehen in Ostdeutschland, insbesondere zwischen Ost- und Westdeutschland, nach ausgewählten Altersgruppen. In: Bevölkerungsforschung aktuell, Jg. 22, H. 2, S. 14-19.

    Abstract

    Der Artikel vermittelt einen detaillierten Überblick über Wanderungen zwischen den neuen Ländern (einschl. Berlin-Ost) und dem früheren Bundesgebiet nach Altersgruppen für die Jahre 1991-1999. "Auch in den nächsten Jahren/Jahrzehnten wird der weiter zu erwartende Bevölkerungsrückgang in Ostdeutschland eher durch die natürliche als durch die räumliche Bevölkerungsbewegung determiniert sein." (IAB2)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Weniger Sachsen werden immer älter: Altersstruktur, Wanderungen und Pendlerströme (2001)

    Winkelvoss, Ekkehard;

    Zitatform

    Winkelvoss, Ekkehard (2001): Weniger Sachsen werden immer älter. Altersstruktur, Wanderungen und Pendlerströme. In: Informationen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung H. 3, S. 1-43.

    Abstract

    Der Autor analysiert die Bevölkerungsentwicklung des Freistaates Sachsen nach Altersgruppe und Geschlecht, und untersucht die Wanderungen sowie die Pendlerströme über die Landesgrenze des Freistaates. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Bevölkerungsprognose für den Freistaat Sachsen bis 2015 (2001)

    Winkelvoss, Ekkehard;

    Zitatform

    Winkelvoss, Ekkehard (2001): Bevölkerungsprognose für den Freistaat Sachsen bis 2015. In: Informationen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung H. 1, S. 1-10.

    Abstract

    Das Statistische Landesamt des Freistaates Sachsen hat eine Regionalisierte Bevölkerungsprognose für den Freistaat Sachsen bis 2015 erarbeitet. Der Autor kommentiert einen Auszug aus diesem Material. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Dörfer in Ostdeutschland: polare Entwicklung ländlicher Räume (2000)

    Becker, Heinrich;

    Zitatform

    Becker, Heinrich (2000): Dörfer in Ostdeutschland. Polare Entwicklung ländlicher Räume. In: Land-Berichte. Halbjahresschrift für ländliche Regionen H. 5, S. 37-47.

    Abstract

    Der Autor geht der Frage nach, ob insbesondere die für die ländlichen Räume charakteristischen Siedlungseinheiten, die Dörfer, zu den Verlierern oder zu den Gewinnern des ostdeutschen Transformationsprozess gehören und welche Chancen oder Hemmnisse sich für eine künftige Entwicklung ergeben. (IAB2)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Zehn Jahre Deutsche Einheit: Ein empirischer Blick auf die neuen Bundesländer (2000)

    Rehfeld, Uwe; Grütz, Jens;

    Zitatform

    Rehfeld, Uwe & Jens Grütz (2000): Zehn Jahre Deutsche Einheit: Ein empirischer Blick auf die neuen Bundesländer. In: Deutsche Rentenversicherung, Jg. 55, H. 8, S. 546-564.

    Abstract

    "In dem Beitrag werden ausgewählte Daten präsentiert, um aufzuzeigen, welche Veränderungen sich in den vergangenen 10 Jahren in den neuen Bundesländern ergeben haben und welche Fortschritte der Ost-West-Angleichung festzustellen sind. Dabei kann der beispiellose Umbruch, wie auch die heutige Situation, nur im Umriss und ohne tiefe Differenzierung beschrieben werden. Die Entwicklung wichtiger Eckdaten, die aus der Sicht der gesetzlichen Rentenversicherung (GRV) ausgewählt wurden, lassen als Indikatoren jedoch eine bilanzierende Gesamtsicht zu." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Pendlerströme im Land Brandenburg (2000)

    Schuldt, Karsten;

    Zitatform

    Schuldt, Karsten (2000): Pendlerströme im Land Brandenburg. In: Arbeit und Arbeitsrecht, Jg. 55, H. 11, S. 528-532.

    Abstract

    "Jeder 8. Brandenburger arbeitete 1998 in der Hauptstadt. Das geht aus einer Untersuchung hervor, die von der Landesagentur für Struktur und Arbeit (LASA) in Auftrag gegeben worden ist. Sie ergänzt Analysen zur Mobilität aus den Jahren 1993, 1995 und 1996. Stichtag war der 30. Juni 1998. Das aktuelle Vorhaben verfolgte das Ziel, das Pendelverhalten und die räumliche sowie arbeitsmarktlichen Effekte dieses Verhaltens zu analysieren, kleinräumige Pendelverflechtungen auszuweisen sowie die künftige Entwicklung abzuschätzen. Der Beitrag stellt die wesentlichen Erkenntnisse vor." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Mobilitätszuwachs ohne Ende? Pendlerbewegungen und regionale Arbeitsmärkte in Brandenburg (2000)

    Schuldt, Karsten;

    Zitatform

    Schuldt, Karsten (2000): Mobilitätszuwachs ohne Ende? Pendlerbewegungen und regionale Arbeitsmärkte in Brandenburg. (LASA-Studie 35), Potsdam, 82 S.

    Abstract

    "Im Jahr 1993 wurde für das Land Brandenburg erstmals für eines der neuen Bundesländer eine repräsentative Situationsanalyse zur Arbeitspendelwanderung durchgeführt. Diese Analyse wurde in den Jahren 1995 und 1996 aktualisiert sowie inhaltlich - insbesondere um Fragen der Pendelverflechtungen im engeren Verflechtungsraum von Berlin mit dem brandenburgischen Umland sowie um Angaben zu kleinräumigen Verflechtungen innerhalb Brandenburgs - erweitert. Anknüpfend an diese Untersuchungen verfolgte das hier dokumentierte Forschungsvorhaben zur Pendlerproblematik im Land Brandenburg das Ziel, das Pendlerverhalten und die räumlichen sowie arbeitsmarktlichen Effekte dieses Verhaltens zu analysieren, kleinräumige Pendelverflechtungen - insbesondere für die Ebene der Landkreise - auszuweisen sowie die künftige Entwicklung der Pendlerströme im engeren Verflechtungsraum - auf der Basis von Trendentwicklungen und unter Berücksichtigung eines interregionalen Vergleichs - abzuschätzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Vereinigungsbedingte Dimensionen regionaler Arbeitsmobilität: Wirkungen unter analytisch einfachen Bedingungen und potentielle individuelle Migrationsgewinne in Deutschland nach der Vereinigung (1999)

    Schönherr, Annette;

    Zitatform

    Schönherr, Annette (1999): Vereinigungsbedingte Dimensionen regionaler Arbeitsmobilität. Wirkungen unter analytisch einfachen Bedingungen und potentielle individuelle Migrationsgewinne in Deutschland nach der Vereinigung. (Schriften zur Wirtschaftstheorie und Wirtschaftspolitik 16), Frankfurt am Main u.a.: Lang, 281 S.

    Abstract

    "Nach der Öffnung der Mauer im Jahr 1989 setzen massive Wanderungen aus der ehemaligen DDR nach Westdeutschland ein. Zur Beurteilung der ökonomischen Konsequenzen solcher vereinigungsbedingter Arbeitsmobilität wird zunächst ein Referenzmodell entwickelt, das später durch Variationen der Annahmen ergänzt bzw. modifiziert wird. Das deutsche Migrationspotential und seine Ausschöpfung werden empirisch geschätzt und die für die Zukunft zu erwartenden Erträge und Kosten aus regionalen Unterschieden monetär bewertet. Verschiedene sich hinsichtlich der Angleichsdauer von Löhnen und Mieten unterscheidende Varianten werden durchgespielt. Die individuellen Kosten-Nutzen-Rechnungen zeigen, daß die möglichen Wanderungserträge von vielen Beschäftigten deutlich unterschätzt wurden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen

Aspekt auswählen:

Aspekt zurücksetzen