Gender und Arbeitsmarkt
Das Themendossier "Gender und Arbeitsmarkt" bietet wissenschaftliche und politiknahe Veröffentlichungen zu den Themen Erwerbsbeteiligung von Frauen und Männern, Müttern und Vätern, Berufsrückkehrenden, Betreuung/Pflege und Arbeitsteilung in der Familie, Work-Life-Management, Determinanten der Erwerbsbeteiligung, geschlechtsspezifische Lohnunterschiede, familien- und steuerpolitische Regelungen sowie Arbeitsmarktpolitik für Frauen und Männer.
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- Erwerbsbeteiligung von Frauen
- Erwerbsbeteiligung von Männern
- Kinderbetreuung und Pflege
- Berufliche Geschlechtersegregation
- Berufsrückkehr – Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt
- Dual-Career-Couples
- Work-Life
- Geschlechtsspezifische Lohnunterschiede
- Familienpolitische Rahmenbedingungen
- Aktive/aktivierende Arbeitsmarktpolitik
- Arbeitslosigkeit und passive Arbeitsmarktpolitik
- geografischer Bezug
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Literaturhinweis
Der Einfluss des Aktivierenden Staates auf Familienpolitik in Deutschland und den Niederlanden (2011)
Willenborg, Ansgar;Zitatform
Willenborg, Ansgar (2011): Der Einfluss des Aktivierenden Staates auf Familienpolitik in Deutschland und den Niederlanden. (Q-Serie der Humboldt-Universität zu Berlin 15), Berlin: Humboldt-Universität zu Berlin, Abteilung Wirtschaftspädagogik, 384 S.
Abstract
"Diese Arbeit betrachtet die Umsetzung des politisch-administrativen Leitbildes Aktivierender Staat in der Familienpolitik Deutschlands und der Niederlande. Es wird untersucht, ob es zu Parallelen in den Familienpolitiken kam. Hierdurch kann erstens die Frage nach der Umsetzung des Leitbildes in der Familienpolitik und zweitens die Frage nach familienpolitischen Konvergenzen innerhalb der Europäischen Union beantwortet werden. Um die Fragestellung zu bearbeiten wird zum Vergleich der beiden Länder ein Idealmodell Aktivierender Familienpolitik entwickelt. Es handelt sich hierbei um eine induktive Herangehensweise, bei welcher die Divergenzen und Konvergenzen der beiden Länder herausgearbeitet werden. Zur Entwicklung des Idealmodells werden Bandemers Indikatoren zur Beschreibung des Aktivierender Staat, die familienpolitischen Zielsetzungen und Instrumente von Kaufmann und die familienpolitischen Staatsinterventionstypologien von Esping-Andersen herangezogen. Die Beschreibung der familienpolitischen Ziele und Instrumente erfolgt anhand einer Dokumentenanalyse. Durch diese Arbeit wird der Begriff Aktivierende Familienpolitik konkretisiert. Außerdem wird sichtbar, welche Aktivierungsstrategien die beiden Länder verfolgten, bzw. wie sie das Leitbild des Aktivierenden Staates umsetzten. Hierdurch kommt es nicht nur zur Bewertung der theoretischen Frage nach der Anwendung aktivierender Politiken in anderen Bereichen als der bereits häufig evaluierten Arbeitsmarktpolitik, sondern auch zu einer Übersicht verschiedener Aktivierungsbeispiele. Anhand einer Analyse der untersuchten Maßnahme und hinzugezogener Literatur werden Schlüsse gezogen im Hinblick auf familienpolitische Konvergenzen und Divergenzen zwischen den beiden Ländern. Die Bewertung der Lücken und Defizite des Leitbildes und die Diskussion über die mögliche Weiterentwicklung des Leitbildes runden die Arbeit ab." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Haushaltsnahe Dienstleistungen: Bedarfe und Motive beim beruflichen Wiedereinstieg (2011)
Wippermann, Carsten;Zitatform
Wippermann, Carsten (2011): Haushaltsnahe Dienstleistungen. Bedarfe und Motive beim beruflichen Wiedereinstieg. Berlin, 40 S.
Abstract
"Dem beruflichen Wiedereinstieg von Frauen kommt für die Existenzsicherung der Familie ebenso wie für ihr Leben im Alter eine besondere Bedeutung zu. Damit der Wiedereinstieg gelingt, sind zeitliche Entlastungen für Frauen notwendig. Ein erhebliches Entlastungspotenzial sind haushaltsnahe Dienstleistungen. Die Studie des DELTA-Instituts zeigt die Bedarfe, Motive, Barrieren und auch politischen Umsetzungsmöglichkeiten aus Sicht der Wiedereinsteigerinnen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wiedereinstieg und Weiterbildung: Weiterbildungsmotivation und Realisierungschancen von (formal) gering qualifizierten Wiedereinsteigerinnen (2011)
Zitatform
Wroblewski, Angela, Andrea Leitner & Rossalina Latcheva (2011): Wiedereinstieg und Weiterbildung. Weiterbildungsmotivation und Realisierungschancen von (formal) gering qualifizierten Wiedereinsteigerinnen. In: Wirtschaft und Gesellschaft, Jg. 37, H. 2, S. 315-334. DOI:10.5167/uzh-51055
Abstract
"Weiterbildung hat nicht zuletzt durch die politische Proklamation des 'lebenslangen Lernens' in den letzten Jahren als Instrument der Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik zunehmend an Bedeutung gewonnen. Die Teilnahme an Weiterbildung gilt als Schlüssel zu einer stabilen und mit Aufstiegs- und Weiterentwicklungsmöglichkeiten verbundenen Beschäftigung. Doch die Partizipation an Weiterbildungsmaßnahmen wird wesentlich von der schulischen Vorbildung determiniert. Gering qualifizierte und arbeitsmarktferne Personen nehmen - abgesehen von Maßnahmen für Arbeitslose - deutlich seltener an Weiterbildungsaktivitäten teil. In der Diskussion um Hürden für eine Weiterbildungsbeteiligung werden individuelle Merkmale (v. a. fehlende Motivation) als Haupterklärungsfaktoren herausgearbeitet. Der Beitrag diskutiert Weiterbildungsbereitschaft und Hürden für die Teilnahme an einer Weiterbildung für eine spezifische Gruppe gering qualifizierter Personen, nämlich Wiedereinsteigerinnen, d. h. Frauen, die nach familienbedingten Berufsunterbrechungen wieder in das Erwerbsleben einsteigen wollen. Dabei wird deutlich, dass auch bei hoher Weiterbildungsbereitschaft deren Realisierung durch ein komplexes Zusammenspiel von strukturellen und individuellen Barrieren eingeschränkt ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Illusion von der Vereinbarkeit von Familie und Karriere: Erkenntnisse aus der Frankfurter Karrierestudie 2010 (2011)
Zitatform
Ziegler, Yvonne & Regine Graml (2011): Die Illusion von der Vereinbarkeit von Familie und Karriere. Erkenntnisse aus der Frankfurter Karrierestudie 2010. In: Gleichstellung in der Praxis, Jg. 7, H. 2, S. 15-21.
Abstract
"Die Studie untersucht die Karriereperspektiven berufstätiger Mütter sowie die in ihrem Arbeitsumfeld gesammelten Erfahrungen der Befragten. Insgesamt nahmen 2010 1.801 Teilnehmerinnen an der Online-Erhebung teil. 95% der Frauen waren berufstätig, die restlichen 5% gaben an Hausfrau oder arbeitssuchend zu sein. Die Mehrheit der Teilnehmerinnen hatte Abitur (70%) und einen Hochschulabschluss (65%). Ein zentrales Ergebnis der Studie war die Aussage von immerhin 42% der Befragten, dass ihr Beruf keinen geringeren Stellenwert als die Familie habe. 83% gaben an, trotz allem die Aufgaben im Unternehmen und ihr Familienleben zufriedenstellend vereinbaren zu können. Dennoch sprechen sich 82% der Frauen für qualifizierte Teilzeittätigkeiten als Maßnahme für eine verbesserte Arbeitswelt aus, 79% fordern gar einen Bewusstseinswandel, nur 22% der Befragten konnten bereits einen Bewusstseinswandel bei Vorgesetzten und Kollegen verzeichnen. Die Hälfte der Befragten fordert eine klare Quotenregelung mit Zielvereinbarungen für die Unternehmen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Kurzfassung -
Literaturhinweis
Neue Wege - Gleiche Chancen: Gleichstellung von Frauen und Männern im Lebensverlauf: Erster Gleichstellungsbericht. Stellungnahme der Bundesregierung zum Gutachten der Sachverständigenkommission (2011)
Zitatform
(2011): Neue Wege - Gleiche Chancen: Gleichstellung von Frauen und Männern im Lebensverlauf. Erster Gleichstellungsbericht. Stellungnahme der Bundesregierung zum Gutachten der Sachverständigenkommission. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 17/6240 (16.06.2011) Erster), 246 S.
Abstract
"Der Erste Gleichstellungsbericht identifiziert politischen Handlungsbedarf gerade an den Übergängen zwischen einzelnen Lebensphasen - etwa bei der ersten beruflichen Orientierung, bei der Familiengründung oder beim Wiedereinstieg ins Berufsleben. Sowohl für die Analyse als auch für die Empfehlungen werden beide Geschlechter in den Blick genommen. Der Bericht besteht aus dem Gutachten einer unabhängigen Sachverständigenkommission sowie einer Stellungnahme der Bundesregierung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Neue Wege - gleiche Chancen: Gleichstellung von Frauen und Männern im Lebensverlauf: Gutachten der Sachverständigenkommission an das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend für den Ersten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung (2011)
Abstract
"Die Sachverständigenkommission liefert mit ihrem Gutachten zum ersten Mal eine umfassende Bestandsaufnahme der Gleichstellung in Deutschland. Die Analyse umfasst die Schwerpunkte Lebensverläufe, rechtlich verankerte Rollenbilder, Bildung, Erwerbsarbeit, Zeitverwendung und soziale Sicherung von Frauen und Männern im Alter. Die Kommission gibt darüber hinaus zahlreiche konkrete Empfehlungen für eine zukunftsweisende Gleichstellungspolitik.
Das Bundesministerium hatte 2008 die interdisziplinär zusammengesetzte Kommission beauftragt, Gleichstellung in Deutschland zu analysieren, Zukunftsfelder für eine innovative Gleichstellungspolitik zu identifizieren und Handlungsempfehlungen zu formulieren. Das nun vorgelegte Gutachten bildet die Grundlage für den ersten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung, der im Frühjahr/Sommer 2011 verabschiedet werden soll." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
Factsheets -
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Erwerbsverläufe und Weiterbildungsbeteiligung von Wiedereinsteigerinnen (2010)
Zitatform
Allmendinger, Jutta, Marina Hennig & Stefan Stuth (2010): Erwerbsverläufe und Weiterbildungsbeteiligung von Wiedereinsteigerinnen. Berlin, 40 S.
Abstract
"Ziel der Studie ist es, die Erwerbsverläufe nicht erwerbstätiger Frauen zu analysieren und die daraus resultierenden Chancen und Risiken für einen Wiedereinstieg in das Erwerbsleben aufzuzeigen. In einem zweiten Schritt werden die Bildungserfordernisse sowie die bisherige Teilnahme der untersuchten Frauen an Bildungsangeboten diskutiert, da Qualifikation und Weiterbildung wichtige Faktoren für einen Wiedereintritt in den Arbeitsmarkt darstellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Verschenkte Potenziale?: Lebensverläufe nichterwerbstätiger Frauen (2010)
Zitatform
Allmendinger, Jutta (2010): Verschenkte Potenziale? Lebensverläufe nichterwerbstätiger Frauen. Frankfurt am Main: Campus-Verl., 198 S.
Abstract
"Beruf und Familie, das geht in Deutschland offenbar noch immer nicht zusammen. Denn 5,6 Millionen Frauen unter 60 Jahren sind nicht erwerbstätig - das sind 28 Prozent. Damit bleibt ein riesiges Potenzial an Wissen und Erfahrung für den Arbeitsmarkt ungenutzt. Den Ursachen dafür gehen die Autorinnen auf den Grund und präsentiert dabei eine Vielzahl überraschender Fakten und Einsichten. So führt sie vor Augen, wie stark nach wie vor das Bild vom Mann als Ernährer der Familie in den Köpfen verankert ist. In persönlichen Porträts von Frauen veranschaulicht sie außerdem die Vielfalt an Wünschen, Lebenswegen, und Problemen, die zur Nichterwerbstätigkeit führen. Ihr Plädoyer ist eindeutig: Der Staat täte gut daran, typische Hindernisse für den Wiedereinstieg zu beseitigen und den Frauen aktive Hilfe anzubieten. Denn sie werden als qualifizierte Arbeitskräfte gebraucht und haben das Recht auf Teilhabe." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The temporary leave dilemma: lone and partnered mothers in Sweden (2010)
Zitatform
Amilon, Anna (2010): The temporary leave dilemma. Lone and partnered mothers in Sweden. In: Feminist economics, Jg. 16, H. 4, S. 33-52. DOI:10.1080/13545701.2010.530604
Abstract
"Lone mothers have to take care of a sick child with little or no help from the child's other parent and have to carry all costs connected to leave-taking. This paper empirically tests whether lone mothers take more temporary parental leave to care for sick children than partnered mothers and whether parental leave is associated with a signaling cost. The results from this study of Swedish mothers show that lone mothers use more temporary parental leave than partnered mothers. Further, within the group of lone mothers, those with higher socioeconomic status take less temporary parental leave than those with lower socioeconomic status, whereas no such differences are found within the group of partnered mothers. One possible interpretation is that signaling costs negatively influence the utilization of temporary parental leave for lone mothers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
The transition to motherhood and part-time working: mutuality and incongruence in the psychological contracts existing between managers and employees (2010)
Dick, Penny;Zitatform
Dick, Penny (2010): The transition to motherhood and part-time working. Mutuality and incongruence in the psychological contracts existing between managers and employees. In: Work, employment and society, Jg. 24, H. 3, S. 508-525. DOI:10.1177/0950017010371648
Abstract
"In this article, the psychological contract existing between line managers and employees is examined in the context of the transition to motherhood and reduced hours or part-time working. The article argues that professional work norms, including working long hours and being ever-available, operate to legitimise the reduction in career development opportunities that accompanies the transition from full to part-time work in professionalised occupations. On one level, therefore, these norms generate mutuality between managers and employees. When combined with demands of motherhood, however, they fundamentally influence how each party interprets their obligations to each other, generating incongruity and, potentially, a breach of the psychological contract. These arguments are illustrated with the use of case study data collected from part-time police officers and their managers in three UK police forces. The theoretical and practical implications of this analysis are developed and discussed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Return-to-job during and after maternity leave (2010)
Zitatform
Fitzenberger, Bernd, Susanne Steffes & Anthony Strittmatte (2010): Return-to-job during and after maternity leave. (ZEW discussion paper 2010-103), Mannheim, 47 S.
Abstract
"Diese Studie untersucht die Rückkehr von Müttern an den vorherigen Arbeitsplatz nach der Geburt ihres ersten Kindes. Dazu werden Erwerbsbiographien mit Personaldaten eines großen deutschen Unternehmens ausgewertet. In der empirischen Analyse werden verschiedene Hypothesen getestet, die aus der arbeitsmarktökonomischen Literatur und der Management Literatur abgeleitet sind. Eine Haupthypothese unterstellt, dass ein erfolgreiches Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Verhältnis vor der Geburt des ersten Kindes zu höheren Rückkehrwahrscheinlichkeiten und schnellerer Rückkehr führt. Eine weitere Hypothese stellt legt nahe, dass Frauen, die Teilzeit in Elternzeit arbeiten, höhere Rückkehrwahrscheinlichkeiten und höhere Stabilität nach der Rückkehr aufweisen. Weiterhin werden Karriereverläufe von Müttern vor der Geburt des ersten Kindes mit Karriereverläufen von Nicht-Müttern verglichen. In der empirischen Analyse werden die Determinanten der kumulativen Inzidenzen der verschiedenen Übergänge geschätzt. Die Ergebnisse zeigen, dass es eine große Herausforderung für das Management ist, das Rückkehrverhalten von Frauen nach der Geburt vorauszusehen. Ein großer Anteil der Frauen kehrt gar nicht an den Arbeitsplatz zurück oder bekommt während bzw. kurz nach der ersten Elternzeit ein zweites Kind. Weiterhin bekommen viele Frauen ein Kind, wenn ihre Karriere - verglichen mit Nicht-Müttern - gerade vergleichsweise erfolgreich ist. Insbesondere bei diesen Frauen ist das Management an einer schnellen Rückkehr interessiert, da sowohl ihr Ersatz während der Elternzeit als auch eine Nichtrückkehr an den vorherigen Arbeitsplatz mit hohen Kosten verbunden ist. Hinzu kommt, dass nach langer Auszeit kein Interesse des Unternehmens an einer Rückkehr bestehen könnte. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ein großer Anteil der Frauen nach der Geburt eines Kindes nicht in gleichem Maße an ihre erfolgreiche Karriere anschließt und sogar mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht wieder an ihren vorherigen Arbeitsplatz zurückkehrt. Die Ergebnisse zeigen allerdings auch, dass eine hohe relative Lohnposition, lange Betriebszugehörigkeit sowie eine überdurchschnittliche Beförderungsrate vor der Geburt in positivem Zusammenhang mit der Rückkehr an den alten Arbeitsplatz und der Stabilität der Beschäftigung im ersten Jahr nach der Rückkehr stehen. Diese Indikatoren können dem Management dabei helfen, die Rückkehrwahrscheinlichkeit abzuschätzen. Weiterhin zeigen die Ergebnisse, dass Teilzeit in Elternzeit ein guter Weg der Reintegration nach der Geburt eines Kindes ist und damit mögliche Konflikte zwischen Arbeits- und Privatleben abgebaut werden können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Childbirth and cohort effects on mothers' labour supply: a comparative study using life history data for Germany, the Netherlands and Great Britain (2010)
Zitatform
Fouarge, Didier, Anna Manzoni, Ruud Muffels & Ruud Luijkx (2010): Childbirth and cohort effects on mothers' labour supply. A comparative study using life history data for Germany, the Netherlands and Great Britain. In: Work, employment and society, Jg. 24, H. 3, S. 487-507. DOI:10.1177/0950017010371651
Abstract
"The negative effect of childbirth on mothers' labour supply is well documented, though most studies examine only the short-term effects. This study uses retrospective life history data for Germany, the Netherlands and Great Britain to investigate the long-term effects of childbirth on mothers' labour supply for successive birth cohorts. Probit estimates with correction for selection into motherhood and the number of births show strong drops in participation before first childbirths and strong recovery after the birth of the last child, especially in Great Britain. Younger cohorts display a less sharp decline in participation around childbirth and a faster increase in participation in the 20 years after childbirth, especially in the Netherlands. However, mothers' participation rates do not return to pre-birth levels in any of the countries studied here. Labour market conditions and institutional public support seem to contribute to explaining the cross-country variation in participation after childbirth." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
The employment of mothers: recent developments and their determinants in East and West Germany (2010)
Zitatform
Hanel, Barbara & Regina T. Riphahn (2010): The employment of mothers. Recent developments and their determinants in East and West Germany. (CESifo working paper 3189), München, 35 S.
Abstract
"We apply German Mikrozensus data for the period 1996 to 2004 to investigate the employment status of mothers. Specifically, we ask whether there are behavioral differences between mothers in East and West Germany, whether these differences disappear over time, and whether there are differences in the developments for high and low skilled females. We find substantial differences in the employment behavior of East and West German mothers. German family policy sets incentives particularly for low income mothers not to return to the labor market after birth. This seems to affect the development of East-West German employment differences as East German women with low earnings potentials appear to adopt West German low employment patterns over time." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Geschlechtergerechtigkeit: Festschrift für Heide Pfarr (2010)
Zitatform
Hohmann-Dennhardt, Christine, Marita Körner & Reingard Zimmer (Hrsg.) (2010): Geschlechtergerechtigkeit. Festschrift für Heide Pfarr. Baden-Baden: Nomos, 545 S.
Abstract
"Die Festschrift für Heide Pfarr unterscheidet sich von vielen anderen durch die Konzentration auf eines der zentralen Forschungsfelder der Jubilarin: Geschlechtergerechtigkeit, insbesondere im Arbeitsleben. Alle Beiträge der 40 Autorinnen und Autoren sind diesem Leitthema verpflichtet. Unter sieben verschiedenen Gesichtspunkten, nähern sich JuristInnen, aber auch SoziologInnen, PolitologInnen und ÖkonomInnen der Problematik: Neben historischen Vorbildern geht es u.a. um Geschlechtergerechtigkeit auf dem Arbeitsmarkt (9 Beiträge), Antidiskriminierung und Gleichstellung (11 Beiträge) und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie (7 Beiträge). Das Werk umfasst einerseits Debatten, die bereits seit geraumer Zeit geführt werden, wie bspw. Gleichstellung der Geschlechter in der Privatwirtschaft oder Entgeltgleichheit, thematisiert wird jedoch auch die Notwendigkeit einer stärkeren Repräsentation von Frauen in Aufsichtsräten, geringfügige Beschäftigung von Frauen als prekäre Arbeitsform oder der Einfluss des Steuerrechts auf die Berufstätigkeit von Müttern. Der Blick über die Landesgrenzen (5 Beiträge) verdeutlicht die europäische und internationale Relevanz des Themas. Insgesamt bietet die Festschrift einen eindrucksvollen Überblick über die derzeitige Diskussion zum Thema Geschlechtergerechtigkeit." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
"Nur zuhause bleiben wollte ich nie.": Strategien von Akademikerinnen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie (2010)
Kroismayr, Sigrid;Zitatform
Kroismayr, Sigrid (2010): "Nur zuhause bleiben wollte ich nie.". Strategien von Akademikerinnen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Innsbruck: Studien Verlag, 287 S.
Abstract
"Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie in der intensiven Familienphase, d.h. in den ersten zwei bis drei Lebensjahren des Kindes, stellt Eltern in Österreich vor besondere Herausforderungen. Die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen legen noch immer die alleinige Betreuung der Kinder durch die Mütter nahe. Um mögliche Wege der Verbindung von beruflichen und familiären Anforderungen in dieser frühen Entwicklungsphase der Kinder aufzuzeigen, hat Sigrid Kroismayr mit in Wien lebenden Akademikerinnen, die innerhalb eines Jahres nach der Geburt des Kindes wieder in den Beruf zurückgekehrt sind, qualitative Interviews geführt. Es wird dargestellt, wie die Frauen in Abstimmung mit dem Partner, den beruflichen Gegebenheiten und den Betreuungsmöglichkeiten durch Großeltern oder familienfremde Personen die Verbindung von Beruf und Familie leben und in welcher Weise dabei gesamtgesellschaftliche Rahmenbedingungen wie rechtliche Regelungen oder normative Wertvorstellungen über das Leben als Familie eine Rolle spielen. Zur Analyse der Einflussfaktoren auf das Vereinbarkeitsverhalten der Frauen greift die Autorin die Theorie von Bourdieu auf und macht sein Verständnis des Begriffs der Strategie für die Erklärung der Vereinbarkeitspraxis der Frauen fruchtbar. Sowohl aufgrund der theoretischen Überlegungen als auch durch die empiriegesättigte Darstellung liefert die Studie einen wichtigen Beitrag für ein bislang in Österreich wenig erforschtes Thema." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Vereinbarkeitsstrategien von Akademikerinnen in der intensiven Familienphase (2010)
Kroismayr, Sigrid;Zitatform
Kroismayr, Sigrid (2010): Vereinbarkeitsstrategien von Akademikerinnen in der intensiven Familienphase. In: SWS-Rundschau, Jg. 50, H. 4, S. 434-454.
Abstract
"Das Anliegen der Studie ist es, das Vereinbarkeitsverhalten von Akademikerinnen zu analysieren, die längstens ein Jahr ihre Erwerbstätigkeit unterbrochen haben und danach wieder in den Beruf zurückgekehrt sind. In der Arbeit wird davon ausgegangen, dass die befragten Frauen bei dieser Kombination mehr oder minder bewusst Strategien verfolgen. Theoretisch wird dabei auf die konzeptuellen Überlegungen von Pierre Bourdieu zurückgegriffen, der den Begriff der Strategie verwendet hat, um die subjektive Kreativität im Umgang mit objektiven Gegebenheiten auszudrücken. Bemerkenswert ist, dass sich zwischen den getroffenen Vereinbarkeitsstrategien der Frauen und ihrer sozialen Herkunft Zusammenhänge feststellen lassen. Unterschiede zeigen sich insbesondere im Erwerbsausmaß, in der Aufteilung der Kinderbetreuung und Hausarbeit sowie im Umgang mit inneren Konfliktlagen, die sich aus der Vereinbarkeit von Beruf und Familie ergeben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Duration of maternity leave in Germany: a case study of nonparametric hazard models and penalized splines (2010)
Zitatform
Kuhlenkasper, Torben & Göran Kauermann (2010): Duration of maternity leave in Germany. A case study of nonparametric hazard models and penalized splines. In: Labour economics, Jg. 17, H. 3, S. 466-473. DOI:10.1016/j.labeco.2009.12.001
Abstract
"The paper investigates maternity leave behavior in West Germany for females being employed between 1995 and 2006 using data from the German Socio Economic Panel. The observational study focuses on the investigation of individual and family-related covariate effects on the duration of maternity leave following first or second childbirth, respectively. Dynamic duration time models are used in which covariate effects are allowed to vary smoothly with duration of being in maternity leave. The intention of the paper is to demonstrate with state of the art models how effects of covariables change over time and to analyse substantial differences between maternity leaves following first and second childbirth. Particularly the personal income of mothers and the educational attainment influence the decision when to return into employment. The leave period following second birth is influenced by the mothers' attachment to the labour market between their two maternity leave periods. As fitting routine penalized spline smoothing effects is employed using available software in R (http://www.r-project.org)." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Female wage profiles: an Additive Mixed Model approach to employment breaks due to childcare (2010)
Zitatform
Kuhlenkasper, Torben & Göran Kauermann (2010): Female wage profiles. An Additive Mixed Model approach to employment breaks due to childcare. (HWWI research paper 02-18), Hamburg, 44 S.
Abstract
"The paper investigates female wage profiles in West-Germany between 1984 and 2008 using data from the German Socio Economic Panel. The empirical study focuses on the short-run wage-loss due to childcare and the long-run wage-profile in post-birth employment, respectively. This is compared with wage profiles from females who are not mothers. As statistical analysis tool Additive Mixed Models are employed and estimated separately for different levels of educational achievements. The models are dynamic in that main covariate effects are allowed to vary smoothly with working experience. The intention of the paper is to demonstrate with state of the art statistical models how wages are affected by labour market experience, employment interruptions and other covariates. The educational level of the mother and the time off the job influence the amount of wage loss and the wage profile afterwards. Labour market experience, as one major determinant of human capital, influences wages heavily and follows a dynamic patter." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
A-typical work patterns of women in Europe: what can we learn from SHARELIFE? (2010)
Zitatform
Lyberaki, Antigone, Platon Tinios & George Papadoudis (2010): A-typical work patterns of women in Europe. What can we learn from SHARELIFE? (Mannheim Research Institute for the Economics of Aging. Discussion paper 221), Mannheim, 16 S.
Abstract
"The second half of the twentieth century was a time of rapid social transformation. Nowhere were the changes more radical than in women's participation in society and work. Women increasingly claimed a fuller and more active position in all societal functions. Though all parts of Europe and all social strata were affected, this process was unevenly distributed over time and space and driven by a variety of influences. Such influences could have been structural changes in production, transformations in the function of the family and last, but not least, attitudes in what woman's position ought to be, as reflected in shifts of policy priorities. This period of rapid change corresponds to the lifetime of individuals in the SHARE survey. When today's 50+ population were young girls, the world they were entering was very difficult from today. The long term social changes correspond to lived experience of women in the SHARE sample. The women in SHARE were witnesses to the foundation, flowering and restructuring of the Welfare State. Social policy stances towards maternity and family polices as well as labour market institutions were defining fissures between certain forms of the so-called 'European Social Model'. This paper begins exploring how these factors - labour and social policy transformation - were reflected in the lives of women in the SHARELIFE sample." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Arbeitsmarktstudie zum Thema: Erwerbsarbeit und Elternschaft in Wien: geschlechtsspezifische Unterschiede, betriebliche Logiken und Gender-Budgeting-relevante Maßnahmenvorschläge für eine erfolgreiche Vereinbarkeit (2010)
Zitatform
Mairhuber, Ingrid, Ulrike Papouschek & Karin Sardadvar (2010): Arbeitsmarktstudie zum Thema: Erwerbsarbeit und Elternschaft in Wien. Geschlechtsspezifische Unterschiede, betriebliche Logiken und Gender-Budgeting-relevante Maßnahmenvorschläge für eine erfolgreiche Vereinbarkeit. (FORBA-Forschungsbericht 2010,12), Wien, 151 S.
Abstract
"Die Vereinbarkeit von Erwerbsarbeit und Elternschaft ist auch in Wien - trotz vergleichsweise guter Rahmenbedingungen - für Eltern immer noch eine große Herausforderung. Bestehende quantitative Studien weisen darauf hin, dass 'aktive Väter' mit dieser Problematik anders umgehen als 'aktive Mütter'. In Erweiterung des EU-Forschungsprojektes CAPRIGHT wird im Rahmen des vorliegenden Forschungsprojektes 'Erwerbsarbeit und Elternschaft in Wien' der Frage nachgegangen, warum und inwiefern diese geschlechtsspezifischen Unterschiede bestehen. Weiter geht es darum, den unterschiedlichen Umgang von Wiener Betrieben mit aktiven Müttern und Vätern zu erarbeiten. Darauf aufbauend werden Gender-Budgeting-relevante Maßnahmenvorschläge entwickelt, damit Frauen und Männer in Wien ihre Vorstellungen betreffend Vereinbarkeit von Erwerbsarbeit und Elternschaft besser verwirklichen können und gleichzeitig die Gleichstellung der Geschlechter gefördert wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Employment around first birth in two adverse institutional settings: evidence from Italy and Poland (2010)
Zitatform
Matysiak, Anna & Daniele Vignoli (2010): Employment around first birth in two adverse institutional settings. Evidence from Italy and Poland. In: Zeitschrift für Familienforschung, Jg. 22, H. 3, S. 331-349.
Abstract
"In diesem Artikel wird das Erwerbsverhalten von Frauen in Italien und Polen im Umfeld der Geburt des ersten Kindes analysiert. Diese beiden Länder haben hinsichtlich der kulturellen und institutionellen Rahmenbedingungen viel gemeinsam. Sie weisen jedoch auch zentrale Unterschiede auf, die es uns erlauben, genauer zu untersuchen wie die länderspezifischen Faktoren das Erwerbsverhalten von Frauen im Umfeld der Erstgeburt beeinflussen. Unsere Ergebnisse zeigen, dass substanzielle Unterschiede im Verhalten über Bildungsgruppen hinweg und zwischen den beiden Ländern bestehen. Wir kommen zu dem Schluss, dass die Bedingungen der Vereinbarkeit von Arbeit und Familie zwar wichtig, aber nicht die einzigen Determinanten für die Entscheidungen der Frauen hinsichtlich der Fertilität und der Erwerbstätigkeit sind. Andere länderspezifische Faktoren sind dabei ebenfalls sehr einflussreich." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zahnärztinnen in Bayern: Vereinbarkeit von Familie und Beruf: Ergebnisse der Umfrage der Bayerischen Landeszahnärztekammer unter Zahnärztinnen 2010 (2010)
Oberlander, Willi; Fortunato, Alexander; Eggert, Kerstin; Kärtner, Judith; Kreider, Irina; Kohl, Isolde M. Th.; Seebe, Irmela; Reil, Alexandra; Quadflieg-Kraft, Linda; Schade, Frank;Zitatform
(2010): Zahnärztinnen in Bayern: Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Ergebnisse der Umfrage der Bayerischen Landeszahnärztekammer unter Zahnärztinnen 2010. (Schriftenreihe des Instituts für Freie Berufe an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen 35), Nürnberg, 145 S., Anhang.
Abstract
"Die Umfrage der Bayerischen Landeszahnärztekammer unter Zahnärztinnen im Freistaat geht aus dem Blickwinkel der Frauen der interessanten Frage nach, welche spezifischen Erfahrungen Frauen machen, die sich für oder gegen Kinder bei gleichzeitiger Berufsausübung als Zahnärztin entscheiden. Die groß angelegte Befragung, an der im Frühjahr 2010 fast jede dritte Zahnärztin in Bayern teilgenommen hat, stellt aber auch den Versuch dar, Anliegen und Forderungen der weiblichen Berufsträger in der Selbstverwaltung stärker zu berücksichtigen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Sind Kinder ein Karrierehindernis für Hochgebildete?: Karriere und Familie bei Promovierten in der Schweiz (2010)
Zitatform
Schubert, Frank & Sonja Engelage (2010): Sind Kinder ein Karrierehindernis für Hochgebildete? Karriere und Familie bei Promovierten in der Schweiz. In: Zeitschrift für Soziologie, Jg. 39, H. 5, S. 382-401. DOI:10.1515/zfsoz-2010-0503
Abstract
"Allgemein wird davon ausgegangen, dass sich eine Familiengründung negativ auf die Karriere von Frauen auswirkt. Als Gründe gelten Unterschiede im Verhalten auf dem Arbeitsmarkt, in der Rollenorientierung und in der Abwägung von Kosten und Nutzen bei der Vereinbarkeit von Familien- und Erwerbsleben. Trifft dies auch auf (stark karriereorientierte) promovierte Frauen zu, und welche Effekte der Vaterschaft finden sich bei promovierten Männern? Anhand eines einzigartigen Datensatzes mit Bildungs- und Erwerbsbiografien von mehr als 1.300 Promovierten in der Schweiz wird mittels Ereignisdatenanalyse der Einfluss des Vorhandenseins von Kindern auf die Karriereindikatoren berufliche Stellung und Einkommen untersucht. Promovierte Frauen verzeichnen nach der Geburt von Kindern nur selten längere Erwerbsunterbrechungen und kehren rasch an den Arbeitsplatz zurück. Ein indirekt negativer Einfluss des Vorhandenseins von Kindern ergibt sich dadurch, dass längere Abwesenheiten vom Arbeitsmarkt und die bei Müttern häufige Teilzeitarbeit Karrierenachteile darstellen. Ein davon unabhängiger eigenständiger negativer Effekt von Kindern auf den beruflichen Erfolg promovierter Frauen ist allerdings nicht erkennbar. Zum Befragungszeitpunkt sind Mütter und Frauen ohne Kinder gleich häufig in Führungspositionen vertreten. Bei promovierten Männern wirkt sich das Vorhandensein von Kindern auf die berufliche Karriere positiv aus: Promovierte Väter generieren ein höheres Einkommen und steigen schneller in Führungspositionen auf. Von Kindern pauschal als Karrierehindernis bei Hochgebildeten zu sprechen, erscheint auf Basis dieser Ergebnisse als nicht gerechtfertigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Berufsrückkehrerinnen im ländlichen Raum: Angebote zum Wiedereinstieg am Beispiel der Region Gießen (2010)
Siecke, Bettina;Zitatform
Siecke, Bettina (2010): Berufsrückkehrerinnen im ländlichen Raum. Angebote zum Wiedereinstieg am Beispiel der Region Gießen. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 39, H. 6, S. 36-37.
Abstract
"Nach dem Bildungsboom der frühen 1970er Jahre haben sich die Lebensentwürfe von Frauen stark verändert. Aufgrund ihrer verbesserten Qualifikation versuchen Frauen seit den 1980er Jahren vermehrt, nach einer Familienphase wieder in die Erwerbsarbeit einzusteigen. Der Beitrag skizziert das Thema Berufsrückkehrerinnen und fokussiert die Problematik der Wiedereinsteigerinnen im ländlichen Raum. Dargestellt wird eine aktuelle Maßnahme zur Unterstützung der Berufsrückkehr im Landkreis Gießen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Price of high-quality daycare and female employment (2010)
Zitatform
Simonsen, Marianne (2010): Price of high-quality daycare and female employment. In: The Scandinavian journal of economics, Jg. 112, H. 3, S. 570-594. DOI:10.1111/j.1467-9442.2010.01617.x
Abstract
"Using local variation between municipalities, I analyze the degree to which the price of high-quality publicly subsidized childcare affects female employment following maternity leave. Importantly, prices are income dependent and thus likely endogenous, yet by exploiting information on minimum income compensation during non-employment, I bypass this problem. The results show that the price negatively affects employment. A price increase of EURO1 per month decreases employment by 0.08%, which corresponds to a price elasticity of -0.17. These effects prevail during the first 12 months after childbirth. I also find that availability of childcare increases employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Zweiter Erfahrungsbericht der Bundesregierung zum Bundesgleichstellungsgesetz: Unterrichtung durch die Bundesregierung (2010)
Zitatform
(2010): Zweiter Erfahrungsbericht der Bundesregierung zum Bundesgleichstellungsgesetz. Unterrichtung durch die Bundesregierung. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 17/4307 (16.12.2010)), 232 S.
Abstract
"Die Entwicklungen des Bundesdienstes in den gleichstellungspolitischen Handlungsfeldern Chancengleichheit sowie Vereinbarkeit von Familie und Erwerbstätigkeit stellen sich für den Berichtszeitraum 2004 bis 2009 ambivalent dar. Bereichen mit positiven Entwicklungen stehen Bereiche mit weiterhin Handlungsbedarf gegenüber. Positive Entwicklungen sind etwa in Hinblick auf die Einstellungszahlen des gehobenen und höheren Dienstes und auf den Frauenanteil an der Gesamtbeschäftigung festzustellen. Gleichzeitig ist die Teilhabe von Frauen an Leitungsfunktionen, hierbei vor allem in den höheren Hierarchiestufen, noch immer nicht erreicht. Auffällig ist, dass die Inanspruchnahme der Teilzeitangebote weiterhin äußerst ungleich zwischen den Geschlechtern verteilt ist. Teilzeit ist weiterhin ein reines Frauenthema. Damit treffen Benachteiligungsrisiken in Bezug auf Teilzeitkräfte vorwiegend Frauen. So haben Teilzeitbeschäftigte faktisch geringere Chancen auf Beförderungen und Höhergruppierungen. Solange diese Dynamik nicht durchbrochen wird, indem auf eine diskriminierungsfreie Beförderungspraxis geachtet wird und die Möglichkeiten verbessert werden, Teilzeitbeschäftigung und Leitungsfunktionen zu kombinieren, wird die Zielerreichung des BGleiG unbefriedigend bleiben. Auch sollten Männer gezielt in ihrem Wunsch unterstützt werden, mehr Zeit für die Familie zu haben und verstärkt Vereinbarkeitsangebote wie beispielsweise Teilzeit wahrzunehmen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Monitor Familienleben 2010: Einstellungen und Lebensverhältnisse von Familien. Ergebnisse einer Repräsentativbefragung. Berichtsband (2010)
Abstract
"Demographischer und sozialer Wandel, die Zuwanderung und auch der Wandel von Einstellungen und Lebensgewohnheiten verändern die Lebenswelt der Familien in Deutschland. Damit verschieben sich auch die Erwartungen an die deutsche Familienpolitik. Beeinflusst werden solche politischen Erwartungen seit zwei Jahren auch durch die Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise.
In dieser Situation informiert die Monitor-Umfrage Familienleben über familienpolitisch relevante Veränderungen ebenso wie über die vom Wandel unbeeinflussten Grundeinstellungen zur Familie. Im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend führte das Institut für Demoskopie Allensbach diese Monitor-Umfrage im April 2010 zum dritten Mal durch. Hauptthemen waren wiederum das Familienleben und die Einstellungen zur Familie, die Wahrnehmung der Familienpolitik und die konkreten familienpolitischen Anliegen der Bevölkerung. Als neue Schwerpunkte wurden die Themen der Vereinbarkeit von Pflege und Beruf sowie der Integration von Kindern mit Migrationshintergrund in die Umfrage mit aufgenommen.
Zwischen dem 10. und dem 23. April 2010 wurden dazu im gesamten Bundesgebiet insgesamt 1.814 Personen mündlich-persönlich befragt, darunter 435 Mütter und Väter mit Kindern unter 18 Jahren. Die Ergebnisse sind für die deutsche Bevölkerung ab 16 Jahre repräsentativ. Sämtliche Ergebnisse werden im Tabellenband zur Umfrage vollständig für eine Reihe von Analysegruppen dargestellt. Eine Methodenbeschreibung findet sich im Anhang." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Vermittlungsangebote in der Grundsicherung: Remis für Mütter (2009)
Achatz, Juliane;Zitatform
Achatz, Juliane (2009): Vermittlungsangebote in der Grundsicherung: Remis für Mütter. In: IAB-Forum H. 1, S. 64-69. DOI:10.3278/IFO0901W064
Abstract
"Erwerbsfähigen Beziehern von Arbeitslosengeld II den Weg in den Arbeitsmarkt zu bahnen, ist das vorrangige Ziel für Vermittlungsfachkräfte in den Grundsicherungsstellen. Auf welche Hilfsangebote sie dabei setzen und welche Richtung sie bei der Beratung einschlagen, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Rollenbilder von Frauen und Männern können das beeinflussen. Doch ein zentrales Problem der Vermittlung vermögen Arbeitsvermittler nicht zu lösen: die fehlende Kinderbetreuung für arbeitswillige Mütter. So entsteht oft eine Pattsituation." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Chancengleichheit beim Zugang zu Beratung, Vermittlung und Eingliederungsleistungen?: Kommentar zu den Vorträgen von Karen Jaehrling und Manuela Schwarzkopf (2009)
Achatz, Juliane;Zitatform
Achatz, Juliane (2009): Chancengleichheit beim Zugang zu Beratung, Vermittlung und Eingliederungsleistungen? Kommentar zu den Vorträgen von Karen Jaehrling und Manuela Schwarzkopf. In: S. Betzelt, J. Lange & U. Rust (Hrsg.) (2009): Wer wird "aktiviert" - und warum (nicht)? : erste Erkenntnisse zur Realisierung der gleichstellungspolitischen Ziele des SGB II (Loccumer Protokolle, 2008,79), S. 159-164.
Abstract
"In dem Kommentar möchte ich auf einige ausgewählte Befunde eingehen, die als Aktivierungsdefizite interpretiert wurden, die mit der Geschlechtszugehörigkeit und der familiären Konstellation in Zusammenhang stehen. Insbesondere geht es um die Frage, ob Unterschiede in der Einbeziehung von Frauen und Männern auf Ungleichbehandlungen hinweisen, bzw. ob Eingliederungsangebote geeignet sind, bestehende Arbeitsmarktnachteile von Frauen auszugleichen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Is there a career penalty for mothers' time out? A comparison of Germany, Sweden and the United States (2009)
Zitatform
Aisenbrey, Silke, Marie Evertsson & Daniela Grunow (2009): Is there a career penalty for mothers' time out? A comparison of Germany, Sweden and the United States. In: Social forces, Jg. 88, H. 2, S. 573-606.
Abstract
"This article focuses on three countries with distinct policies toward motherhood and work: Germany, Sweden and the United States. We analyze the length of mothers' time out of paid work after childbirth and the short-term career consequences for mothers. In the United States, we identify a career punishment even for short time-out periods; long time-out periods increase the risk of a downward move and reduce the chances of an upward move. In Germany, long time-out periods destabilize the career and, the longer the leave, the greater the risk of either an upward or downward move. In Sweden, we find a negative effect of time out on upward moves. Hence, even in 'woman-friendly' Sweden, women's career prospects are better if they return to paid work sooner rather than later." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Establishment-level wage effects of entering motherhood (2009)
Zitatform
Beblo, Miriam, Stefan Bender & Elke Wolf (2009): Establishment-level wage effects of entering motherhood. In: Oxford economic papers, Jg. 61, H. S1, S. i11-i34. DOI:10.1093/oep/gpn040
Abstract
In dem Beitrag werden Lohneffekte nach Erwerbsunterbrechungen von Frauen nach der Geburt des ersten Kindes untersucht. Dabei wird ein neuer Matching-Ansatz angewandt, der die Löhne der Berufsrückkehrerinnen mit den Löhnen von Kolleginnen im selben Betrieb vergleicht. Auf der Grundlage von administrative Daten für Deutschland werden Informationen zwei Jahren vor der Geburt des ersten Kindes für ein Fixed-Effects-Propensity-Score-Matching verwendet. Die Ergebnisse liefern neue Erkenntnisse zur Natur des Lohnabschlags, der mit Mutterschaft verbunden ist: Bei einem Abgleich mit betriebsspezifischen Effekten wird ein um 19 Prozent geringerer Lohn infolge der Geburt des ersten Kindes ermittelt. Ignoriert man die Zugehörigkeit zum gleichen Betrieb und führt eine Zuordnung über alle Betriebe durch, werden Lohneinbußen von 26 Prozent ermittelt. Hieraus wird gefolgert, dass die Selektion in die Betriebe ein wichtiger Faktor zur Erklärung der Lohnkluft (family wage gap) für Mütter ist. (IAB)
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Einkommenseffekte von Erwerbsunterbrechungen - mit besonderer Berücksichtigung möglicher Elterngeldeinflüsse auf das Unterbrechungsmuster: Gutachten für das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (2009)
Zitatform
Boll, Christina (2009): Einkommenseffekte von Erwerbsunterbrechungen - mit besonderer Berücksichtigung möglicher Elterngeldeinflüsse auf das Unterbrechungsmuster. Gutachten für das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. (HWWI policy paper 01-21), Hamburg, 44 S.
Abstract
"Die Untersuchung hat zum Ziel, die Auswirkung unterschiedlicher erwerbsbiografischer Merkmale auf das Lohneinkommen von Frauen zu untersuchen und daraus die mit ausgewählten fiktiven Erwerbsverläufen verbundenen Lohnverluste zu ermitteln. Bei der Konstruktion dieser fiktiven Verläufe sollen die präferierten Unterbrechungsmuster, wie sie sich aus der Befragung Junge Familie 2009 ergaben, soweit möglich berücksichtigt werden. Auf diese Weise wird versucht, einen möglichen Einfluss des Elterngeldes auf die Höhe der Lohnverluste zu verdeutlichen. Die Untersuchung konzentriert sich auf folgende Parameter des Unterbrechungsmusters:
Art und Dauer der Unterbrechung insgesamt,
Dauer der Auszeit- und Teilzeitphase innerhalb der Unterbrechung,
Erwerbsstatus (Wochenarbeitszeit) nach der Auszeitphase.
Der Einfluss des Unterbrechungszeitpunktes wird in dieser Studie nicht analysiert. Eine Differenzierung nach Bildungstypen erscheint jedoch angezeigt: Vor dem Hintergrund der stark bildungsspezifischen Lohneinbußen sowie der gleichmäßigen Verteilung der Frauen in der Befragung Junge Familie 2009 auf die Bildungsgruppen werden die Lohnverluste nach Bildungstypen getrennt berechnet.
Die Studie ist wie folgt aufgebaut: In Kapitel 2 werden der verwendete Datensatz und die Ergebnisse der Lohnregression dargestellt, die die Basis der simulierten Erwerbsverläufe bilden. In Kapitel 3 findet sich eine ausführliche Beschreibung des Simulationsrahmens. Hier wird auch erläutert, welche Ergebnisse der Befragung Junge Familie 2009 für die Simulationen genutzt werden konnten. Die pro Bildungstyp dargestellten Lohn-Alters-Profile in Kapitel 4 veranschaulichen die Lohnentwicklung der Referenzfrau sowie die Lohnverluste der Unterbrechungsfrau in den einzelnen fiktiven Erwerbsverläufen. In Kapitel 5 werden die aus den Lohn-Alters-Profilen berechneten Lohnverluste tabellarisch dargestellt, bevor in Kapitel 6 die untersuchungsleitende Fragestellung an die ermittelten Rechenergebnisse angelegt wird: Inwieweit sind die Verluste von den Faktoren Bildungsniveau, Art und Dauer der Unterbrechung, Dauer der Auszeitphase sowie Höhe der Wochenarbeitszeit in der Post-Unterbrechungsphase abhängig? Kapitel 7 fasst die familienpolitischen Implikationen aus den isolierten Einflussfaktoren der Lohnverluste zusammen. In Kapitel 8 werden zu guter Letzt einige noch offene Fragen dargelegt, die weiteren Forschungsbedarf begründen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
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Women's fertility and employment decisions under two political systems: comparing East and West Germany before reunification (2009)
Zitatform
Bredtmann, Julia, Jochen Kluve & Sandra Schaffner (2009): Women's fertility and employment decisions under two political systems. Comparing East and West Germany before reunification. (Ruhr economic papers 149), Essen, 47 S.
Abstract
"Over the last decades fertility rates have decreased in most developed countries, while female labour force participation has increased strongly over the same time period. To shed light on the relationship between women's fertility and employment decisions, we analyse their transitions to the first, second, and third child as well as their employment discontinuities following childbirth. Using new longitudinal datasets that cover the work and family life of women in the Federal Republic of Germany (FRG) and the German Democratic Republic (GDR) allows for taking into account two political regimes and drawing conclusions about the relevance of institutional factors for fertility and employment decisions. Our results suggest that in both parts of Germany women's probability of having a first child is negatively correlated with both employment and educational achievement. Regarding second and third birth risks, this negative correlation weakens. Analysing women's time spent out of the labour market following childbirth we find that in the East almost all mothers return to work within 18 months after birth. In the West, however, this proportion is much smaller and at the age when the child starts nursery school or school, women re-enter the labour market at higher rates. These results point to a strong influence of institutional circumstances, specifically the extent of public daycare provision. A multivariate analysis reveals a strong correlation between a woman's employment status prior to birth and her probability of re-entering the labour market afterwards." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Panel estimates of the wage penalty for maternal leave (2009)
Zitatform
Buligescu, Bianca, Denis de Crombrugghe, Gülçin Mentesoglu & Raymond Montizaan (2009): Panel estimates of the wage penalty for maternal leave. In: Oxford economic papers, Jg. 61, H. S1, S. i35-i55. DOI:10.1093/oep/gpn042
Abstract
"The focus of this paper is the size of the wage penalty due to maternal leave incurred by working mothers in Germany. Existing estimates suggest large penalties with little rebound over time. We apply recent panel data methods designed to address problems of sample selectivity, unobserved heterogeneity and endogeneity to German Socio-Economic Panel (GSOEP) data. Heckman's classic treatment of selectivity is extended to deal with both heterogeneity and simultaneity. In order to exploit the actual working hours data available in GSOEP, we develop the case of a censored tobit participation model. We also investigate the sensitivity of the results to the choice of method. Our estimates imply a maternal leave wage penalty of 10 to 14% which is less persistent over time than other studies suggest. Five years after the return to work maternal wages have caught up." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Lokale Bündnisse für Familien: Da bewegt sich was (2009)
Böhme, Stefan; Haischberger, Bianca; Krank, Nicole;Zitatform
Böhme, Stefan, Bianca Haischberger & Nicole Krank (2009): Lokale Bündnisse für Familien: Da bewegt sich was. In: IAB-Forum H. 1, S. 78-81. DOI:10.3278/IFO0901W078
Abstract
"In ländlichen Regionen und kleinen Städten leben immer weniger Menschen. So werden Regionen zukünftig um qualifizierte Erwerbspersonen konkurrieren. Familienfreundliche Arbeits- und Lebensbedingungen werden zu einem wichtigen Standortvorteil, um das Arbeitskräfteangebot vor allem von Frauen auszuschöpfen. Manche Regionen erkennen das und bündeln ihre Kräfte. Denn die Interessen vieler Akteure hängen zusammen. In einem Netzwerk lassen sich die Möglichkeiten besser erkunden. So hat es die Region Coburg getan." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Böhme, Stefan; -
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The part-time pay penalty: earnings trajectories of British women (2009)
Zitatform
Connolly, Sara & Mary Gregory (2009): The part-time pay penalty. Earnings trajectories of British women. In: Oxford economic papers, Jg. 61, H. S1, S. i76-i97. DOI:10.1093/oep/gpn043
Abstract
"Part-time work among British women is extensive, and the (raw) pay penalty large. Since part-time work features most prominently when women are in their 30s, the peak childcare years and a crucial period for career building, its impact on subsequent earnings trajectories is important from a social as well as individual perspective. We find that part-time work experience gives a very low return in future earnings, particularly when acquired in lower-skill jobs. In addition, one-quarter of women in high-skill jobs downgrade occupationally on switching to part-time work, rising to 43% among those who also change employer. In combination these effects give an immediate earnings drop of 32%, followed by a permanently lower trajectory. It is these accompanying changes, rather than part-time status itself, which damage earnings. Return to full-time work, even with reversal of the occupational downgrading, brings only a partial recovery; without it the earnings losses continue to grow." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The willingness to pay for job amenities: evidence from mothers' return to work (2009)
Zitatform
Felfe, Christina (2009): The willingness to pay for job amenities. Evidence from mothers' return to work. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 247), Berlin, 40 S.
Abstract
"This study is the first to estimate mothers' marginal willingness to pay (MWP) for job amenities directly. Its identification strategy relies on German maternity leave length. The key aspect of the maternal leave framework is that mothers can decide whether and when to return to their guaranteed job. Thus, in contrast to previous studies that analyze the job search of employed workers, this framework allows us to overcome the limitation of not observing the wage/amenity offer process. A theoretical model of the leave length decision is derived from a random utility approach. Using data from the German Socio-Economic Panel and the Qualification and Career Survey, this model is estimated by a discrete duration method. The MWP for amenities can be inferred through the estimated elasticities of the leave length with respect to the amenities and the wage. The results provide evidence that mothers are willing to sacrifice a significant fraction of their wage to reduce hazards (22%) and to enjoy a flexible working schedule (36-56%)." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The willingness to pay for job amenities: evidence from mothers' return to work (2009)
Zitatform
Felfe, Christina (2009): The willingness to pay for job amenities. Evidence from mothers' return to work. (CESifo working paper 2743), München, 41 S.
Abstract
"This study is the first to estimate mothers' marginal willingness to pay (MWP) for job amenities directly. Its identification strategy relies on German maternity leave length. The key aspect of the maternal leave framework is that mothers can decide whether and when to return to their guaranteed job. Thus, in contrast to previous studies that analyze the job search of employed workers, this framework allows us to overcome the limitation of not observing the wage/amenity offer process. A theoretical model of the leave length decision is derived from a random utility approach. Using data from the German Socio-Economic Panel and the Qualification and Career Survey, this model is estimated by a discrete duration method. The MWP for amenities can be inferred through the estimated elasticities of the leave length with respect to the amenities and the wage. The results provide evidence that mothers are willing to sacrifice a significant fraction of their wage to reduce hazards (22%) and to enjoy a flexible working schedule (36-56%)." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Motherhood, labor force behavior, and women’s careers: An empirical assessment of the wage penalty for motherhood in britain, germany, and the united states (2009)
Zitatform
Gangl, Markus & Andrea Ziefle (2009): Motherhood, labor force behavior, and women’s careers: An empirical assessment of the wage penalty for motherhood in britain, germany, and the united states. In: Demography, Jg. 46, H. 2, S. 341-369. DOI:10.1353/dem.0.0056
Abstract
"Using harmonized longitudinal data from the British Household Panel Survey (BHPS), the German Socio-Economic Panel (GSOEP), and the National Longitudinal Survey of Youth (NLSY), we trace career prospects after motherhood for five cohorts of American, British, and West German women around the 1960s. We establish wage penalties for motherhood between 9% and 18% per child, with wage losses among American and British mothers being lower than those experienced by mothers in Germany. Labor market mechanisms generating the observed wage penalty for motherhood differ markedly across countries, however. For British and American women, work interruptions and subsequent mobility into mother-friendly jobs fully account for mothers’ wage losses. In contrast, respective penalties are considerably smaller in Germany, yet we observe a substantial residual wage penalty that is unaccounted for by mothers’ observable labor market behavior. We interpret this finding as indicating a comparatively more pronounced role for statistical discrimination against mothers in the German labor market." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))
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Women's disconnection from local labour markets: real lives and policy failure (2009)
Grant, Linda;Zitatform
Grant, Linda (2009): Women's disconnection from local labour markets. Real lives and policy failure. In: Critical social policy, Jg. 29, H. 3, S. 330-350. DOI:10.1177/0261018309105174
Abstract
"This paper is based on research amongst women living in England who are on the margins of the labour market. It analyses why current policy works so inadequately for this group of women, whose existence is often marked by poverty and social exclusion. It emphasizes the significance of the reality of women's lived experiences and the nature of local labour markets, and discusses how and why policy fails to respond to these. Women lack bespoke support and are channelled into 'women's jobs', perpetuating gender inequalities in employment and reinforcing precarious relationships with the labour market. In addition, the effect of the key ideas underpinning policy, in particular 'welfare dependency' and a 'work first' orientation, is to distort the responses to women claimants and to ignore the needs of non-claimant women returners. In conclusion the paper argues that current policy both overlooks the specificity of women's labour market disconnection and contributes to its reproduction." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Human capital depreciation during hometime (2009)
Zitatform
Görlich, Dennis & Andries de Grip (2009): Human capital depreciation during hometime. In: Oxford economic papers, Jg. 61, H. S1, S. i98-i121. DOI:10.1093/oep/gpn044
Abstract
"We estimate human capital depreciation rates during career interruptions due to family reasons (parental leave and household time) in male- and female-dominated occupations. If human capital depreciation due to family related career breaks is lower in female than in male occupations, this can explain occupational sex segregation because women will take the costs of future breaks into account when optimizing their lifetime earnings. We find that short-run depreciation rates in high-skilled occupations are significantly lower in female than in male occupations. In low-skilled occupations, there is no evidence of this difference. Our findings support the self-selection hypothesis with respect to occupational sex segregation in the more skilled jobs, i.e. high-skilled women might deliberately choose female occupations because of the lower short-term wage penalties for family-related career interruptions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Barrieren in der Weiterbildung: Habitus als Grundlage von Karriereentscheidungen (2009)
Heimann, Regina;Zitatform
Heimann, Regina (2009): Barrieren in der Weiterbildung. Habitus als Grundlage von Karriereentscheidungen. Marburg: Tectum Verlag, 380 S.
Abstract
"Unsichtbare Entwicklungsgrenzen bestimmen den Alltag. Selbst Frauen mit guter Ausbildung und längerer Berufserfahrung fallen als Mütter oftmals in das überkommene Kleinfamilienmodell zurück. Durch die Elternpause kommt es zum Karriereknick. Frauen, die Familie und Beruf vereinbaren wollen, müssen dagegen Familienzeit organisieren, kulturelles Kapital an ihre Kinder vermitteln und zum finanziellen Erfolg der Familie beitragen. Neben dieser Mehrfachbelastung werden sie mit Strukturen konfrontiert, die sie aus der Aufstiegskonkurrenz im Berufsfeld ausschließen und ihre informell erworbenen Familienerfahrungen nicht berücksichtigen. Mit der Habitustheorie und weiteren Erkenntnisinstrumenten Pierre Bourdieus lassen sich Verflechtungen objektiver Strukturen und subjektiver Intentionen im Handeln eines Menschen offen legen. Dieser Handlungssinn ist ansonsten derart verinnerlicht, dass er sich unbewusst selbst erhält. Dies erklärt, warum jeder Einzelne trotz der vielfach postulierten Modernisierung von Lebensstilen und einer Zunahme von Individualisierungschancen immer wieder auf habituell bedingte Entwicklungsgrenzen stößt. Wer den Erfolg von Weiterbildungsangeboten bewerten will, der muss diese Grenzen einbeziehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Heim und Herd oder Beruf und Karriere? Frauen zwischen Mutterrolle und Berufstätigkeit (2009)
Hinz, Silke K. B.;Zitatform
Hinz, Silke K. B. (2009): Heim und Herd oder Beruf und Karriere? Frauen zwischen Mutterrolle und Berufstätigkeit. Tönning: Der Andere Verlag, 147 S.
Abstract
"Für viele Frauen ist die Ausübung einer Erwerbstätigkeit mittlerweile völlig selbstverständlich ein Bestandteil ihrer Lebensplanung geworden. Nach wie vor haben die meisten Frauen Kinder. Allerdings ist der Anteil der Frauen ohne Kinder im Laufe der letzten Jahrzehnte kontinuierlich angestiegen und die Kinderlosigkeit zu einem gesellschaftlichen Phänomen geworden. Damit liegt die Vermutung nahe, dass es nach wie vor schwierig ist, Kind und Beruf miteinander zu verbinden. Insbesondere für hoch qualifizierte Frauen lässt sich eine der Qualifikation entsprechende Tätigkeit unter anderem durch die hohen Anforderungen an Einsatz und zeitliche Verfügbarkeit nur schwer mit der Sorge für Kinder vereinbaren. Hinzu kommt noch die hohe gesellschaftliche Erwartungshaltung an Mütter und die immer noch weit verbreitete Vorstellung von der 'guten Mutter'." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Evaluationsbericht Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz 2009 (2009)
Zitatform
Kluve, Jochen & Marcus Tamm (2009): Evaluationsbericht Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz 2009. Berlin, 65 S.
Abstract
"Der Evaluationsbericht zum Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz (BEEG) 2009 bildet erstmals die mittelfristige Entwicklung junger Familien nach der Geburt im Hinblick auf Erwerbsverhalten und die Vereinbarkeitsplanung ab. Dem Bericht liegt eine repräsentative Befragung von Eltern im Jahr 2009 zugrunde. Demnach unterstützt das Elterngeld den Wiedereinstieg in das Erwerbsleben und stabilisiert die Haushaltseinkommen. Der Bericht wurde im Auftrag des Bundesfamilienministeriums vom Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung Essen (RWI) durchgeführt und baut auf dem Elterngeldbericht der Bundesregierung 2008 beziehungsweise dem Bericht des RWI zur Evaluation des BEEG 2008 auf." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Evaluation des Gesetzes zum Elterngeld und zur Elternzeit: Studie zu den Auswirkungen des BEEG auf die Erwerbstätigkeit und die Vereinbarkeitsplanung. Endbericht (2009)
Zitatform
Kluve, Jochen & Marcus Tamm (2009): Evaluation des Gesetzes zum Elterngeld und zur Elternzeit. Studie zu den Auswirkungen des BEEG auf die Erwerbstätigkeit und die Vereinbarkeitsplanung. Endbericht. Essen, 67 S.
Abstract
"Das Forschungsvorhaben ist im Rahmen des seitens des Gesetzgebers 2007 initiierten Forschungsprojekts 'Evaluation des Gesetzes zum Elterngeld und zur Elternzeit' als Anschlussstudie konzipiert und soll die Auswirkungen des Elterngeldes hinsichtlich der folgenden drei Themenkomplexe ermitteln und ökonomisch bewerten:
1. Schwerpunkt der Studie ist es, die Auswirkungen der Einführung des Elterngeldes auf die Erwerbstätigkeit zu untersuchen. Dies betrifft insbesondere die Beantwortung der Fragen, inwieweit das Elterngeld die Arbeitsmarktteilhabe von Müttern und Vätern beeinflusst und - soweit möglich - welche Rolle strukturelle Rahmenbedingungen am Arbeitsplatz für eine flexible Vereinbarkeitsplanung von Familie und Beruf spielen.
2. Ergänzend soll untersucht werden, in welchem Umfang das Elterngeld zur Sicherstellung des wirtschaftlichen Lebensstandards während und nach der Bezugszeit beiträgt, sowie
3. ob und inwieweit die Einführung des Elterngeldes die innerfamiliäre Aufgabenverteilung von Müttern und Vätern beeinflusst.
Der vorliegende Bericht untersucht in Abschnitt 2 den Einfluß des BEEG auf die Erwerbstätigkeit in verschiedenen Dimensionen und in Abschnitt 3 die innerfamiliäre Aufgabenverteilung nach der Geburt des Kindes. Abschnitt 4 widmet sich der Nutzung und den Wünschen der Eltern hinsichtlich der Kinderbetreuung, sowie auch dem Einfluss, den dies auf den beruflichen (Wieder-) Einstieg hat. Abschnitt 5 untersucht die finanzielle Situation der jungen Familien, Abschnitt 6 die Meinungen der Eltern zur staatlichen Unterstützung von Familien. Der siebte Abschnitt fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und zieht ein Fazit aus den Untersuchungsergebnissen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
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Change in attitudes about employed mothers: exposure, interests, and gender ideology discrepancies (2009)
Zitatform
Kroska, Amy & Cheryl Elman (2009): Change in attitudes about employed mothers. Exposure, interests, and gender ideology discrepancies. In: Social science research, Jg. 38, H. 2, S. 366-382. DOI:10.1016/j.ssresearch.2008.12.004
Abstract
"Using a sample of continuously-married individuals (793 women and 847 men) and their spouses drawn from the first two waves of the NSFH, we examine change in individuals' attitudes about mothers' employment. We investigate hypotheses derived from three models of attitude change: the exposure model, the interest-based model, and the control model. We find support for hypotheses derived from all three. Consistent with exposure hypotheses, the adoption of fundamentalist beliefs reduces egalitarianism, while spouses' egalitarianism and spouses' education are positively related to individuals' own egalitarianism. As predicted in both exposure and interest hypotheses, women's entry into employment is positively related to women's egalitarianism, while wives' occupational prestige is positively related to men's egalitarianism. Congruent with the interest model, the presence of a young child is positively associated with women's egalitarianism. Consistent with the exposure model, the number of children in the home reduces men's egalitarianism, and a traditional division of housework decreases women's egalitarianism. Finally, consistent with the gender ideology discrepancy hypothesis, derived from the control model, individuals whose background, work, and family life are inconsistent with their gender ideology at wave 1 shift their gender ideology at wave 2 in a direction that is more compatible with their background, work, and family life: egalitarians with traditional life patterns at wave 1 are more traditional in their gender ideology at wave 2, and traditionals with egalitarian life patterns at wave 1 are more egalitarian at wave 2. We discuss the implications of these patterns for larger scale change in gender ideology." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Duration of maternity leave in Germany: a case study of nonparametric hazard models and penalized splines (2009)
Zitatform
Kuhlenkasper, Torben & Göran Kauermann (2009): Duration of maternity leave in Germany. A case study of nonparametric hazard models and penalized splines. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 213), Berlin, 32 S.
Abstract
"The paper investigates maternity leave behavior in West Germany for females being employed between 1995 and 2006 using data from the German Socio Economic Panel. The observational study focuses on the investigation of individual and family-related covariate effects on the duration of maternity leave following first or second childbirth, respectively. Dynamic duration time models are used in which covariate effects are allowed to vary smoothly with duration of being in maternity leave. The intention of the paper is to demonstrate with state of the art models how effects of covariables change over time and to analyse substantial differences between maternity leaves following first and second childbirth. Particularly the personal income of mothers and the educational attainment influence the decision when to return into employment. The leave period following second birth is influenced by the mothers' attachment to the labour market between their two maternity leave periods. As fitting routine penalized spline smoothing effects is employed using available software in R (www.r-project.org)." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
How does parental leave affect fertility and return to work?: evidence from two natural experiments (2009)
Zitatform
Lalive, Rafael & Josef Zweimüller (2009): How does parental leave affect fertility and return to work? Evidence from two natural experiments. In: The Quarterly Journal of Economics, Jg. 124, H. 3, S. 1363-1402. DOI:10.1162/qjec.2009.124.3.1363
Abstract
"This paper analyzes the effects of changes in the duration of paid, job-protected parental leave on mothers' higher-order fertility and postbirth labor market careers. Identification is based on a major Austrian reform increasing the duration of parental leave from one year to two years for any child born on or after July 1, 1990. We find that mothers who give birth to their first child immediately after the reform have more second children than prereform mothers, and that extended parental leave significantly reduces return to work. Employment and earnings also decrease in the short run, but not in the long run. Fertility and work responses vary across the population in ways suggesting that both cash transfers and job protection are relevant. Increasing parental leave for a future child increases fertility strongly but leaves short-run postbirth careers relatively unaffected. Partially reversing the 1990 extension, a second 1996 reform improves employment and earnings while compressing the time between births." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Zurück in den Beruf nach der Familienphase: ein kritischer Rückblick über die gesetzlichen und familienpolitischen Maßnahmen in der (alten) Bundesrepublik und mögliche kommunalpolitische Handlungs- und Gestaltungsspielräume für Berufsrückkehrerinnen - insbesondere in Führungspositionen am Beispiel des Landkreises Oldenburg (2009)
Lemke-Hadick, Ina-Maja;Zitatform
Lemke-Hadick, Ina-Maja (2009): Zurück in den Beruf nach der Familienphase. Ein kritischer Rückblick über die gesetzlichen und familienpolitischen Maßnahmen in der (alten) Bundesrepublik und mögliche kommunalpolitische Handlungs- und Gestaltungsspielräume für Berufsrückkehrerinnen - insbesondere in Führungspositionen am Beispiel des Landkreises Oldenburg. Oldenburg, 227 S.
Abstract
"Mit der vorliegenden Arbeit wurde versucht, bei der Betrachtung des 'Come back' von Berufsrückkehrerinnen insbesondere in Leitungsfunktionen nach der Familienphase das Augenmerk auf die kommunalpolitische Ebene zu fokussieren und einen Beitrag zur Untersuchung dieses Themenspektrums auf lokaler Ebene - am Beispiel des Landkreises Oldenburg - zu leisten. Zu diesem Zweck stellt die Verfasserin zunächst die allgemeine Entwicklung der Rahmenbedingungen für die Erwerbstätigkeit von Frauen/Müttern in (West-) Deutschland dar und analysierte diese im Hinblick auf die interessierende Untersuchungseinheit." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Towards a framework for assessing family policies in the EU (2009)
Zitatform
Lohmann, Henning, Frauke H. Peter, Tine Rostgaard & Stephen P. Jenkins (2009): Towards a framework for assessing family policies in the EU. (OECD social, employment and migration working papers 88), Paris, 94 S. DOI:10.1787/223883627348
Abstract
"This report presents the results of a first attempt to create a framework for assessing the performance of national family policies. The report is part of a joint EU and OECD project, which aims to help the EU Government Expert Group on Demographic Issues in evaluating national family policies. The idea behind the framework is that it allows individual countries to compare their overall performance in the area of family policies with the performance of other countries. The main focus of the report is policies for families with smaller children. The framework provides a set of cross-nationally comparable indicators on contexts, policy measures, and outcomes, organised on a systematic basis. The policy measure indicators presented in the report cover leave schemes, early childhood education and care, family benefits and workplace policies. The indicators build upon, interalia, previous work by the OECD in various studies on family-friendly policies that were carried out on a cross-national basis using different sets of indicators. Most of these indicators are today available in the OECD Family Database. Wherever the OECD Family Database contains indicators for the majority of EU member states and OECD countries, these data have been used in the present study. Otherwise, data from other cross-national databases have been included. Each indicator in the framework is presented as a single-standing indicator in the general absence of scientific consensus on different aggregation weights. In the report no explicit ranking of countries has been attempted, instead the relative position of countries has been illustrated with the help of standard deviation scores. In the last part of the report the linkages between policy aims and the various context, outcome and policy measures are indicated, which help construct 'score cards'. This 'score card-approach' is illustrated for three countries: Denmark, Germany and the United Kingdom. The report offers tools for assessment that may be developed further, and should offer an approach to using the OECD Family Database, acknowledging this unique data source for cross-country comparisons in the field of family policy." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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