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Dossier

Niedriglohnarbeitsmarkt

Der Ausbau des Niedriglohnsektors sollte Ende der 1990er Jahre die hohe Arbeitslosigkeit reduzieren. Als Niedriglohn gilt ein Arbeitsentgelt, das trotz Vollzeitbeschäftigung keine angemessene Existenzsicherung gewährleistet – die OECD definiert den ihn als einen Bruttolohn, der unterhalb von zwei Dritteln des nationalen Medianbruttolohns aller Vollzeitbeschäftigten liegt. Betroffen von Niedriglöhnen sind überdurchschnittlich häufig Personen ohne beruflichen Abschluss, jüngere Erwerbstätige und Frauen.
Bietet der Niedriglohnsektor eine Chance zum Einstieg in den Arbeitsmarkt oder ist er eine Sackgasse? Das IAB-Themendossier erschließt Informationen zum Forschungsstand.
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im Aspekt "Arbeitswelt, Personalpolitik"
  • Literaturhinweis

    Niedriglohnstrategien im Hochlohnsektor: Öffnung des Arbeitsmarktes und Beschäftigung von MOE-Arbeitskräften in der Metall- und Elektroindustrie (2006)

    Lippert, Inge;

    Zitatform

    Lippert, Inge (2006): Niedriglohnstrategien im Hochlohnsektor. Öffnung des Arbeitsmarktes und Beschäftigung von MOE-Arbeitskräften in der Metall- und Elektroindustrie. (Hans-Böckler-Stiftung. Arbeitspapier 129), Düsseldorf, 66 S.

    Abstract

    "Im Zusammenhang mit der Öffnung der Arbeitsmärkte nach Mittel- und Osteuropa und der EU-Osterweiterung setzen sich seit einigen Jahren verstärkt neue Formen der Arbeitsmigration durch: die Entsendung von Arbeitnehmern aus MOE-Ländern, die auf Basis von Werkverträgen Dienstleistungen in Deutschland erbringen. Neu an diesen Migrationsformen ist ihr temporärer Charakter. Viele deutsche Firmen nutzen das temporäre Arbeitsangebot, um Teile ihrer Stammbelegschaft durch flexibel einsetzbares und kostengünstigeres Personal aus den mittel- und osteuropäischen Ländern zu ersetzen. Diese Ansätze treiben den Übergang von der Beschäftigung arbeitsvertraglich gebundenen Personals hin zu einer stärker marktmäßigen Arbeitskräftepolitik weiter voran. Die Metall- und Elektroindustrie gehörte in der Vergangenheit nicht zu den Vorreitern der Nutzung von Niedriglohnarbeitskräften aus MOE-Ländern. Mit der Einführung der Dienstleistungsfreiheit nimmt der Einsatz von Werkvertragsarbeitnehmern aus den Beitrittsländern jedoch auch hier rasch an Bedeutung zu. Damit stellt sich die Frage, wie groß die Gefahr eines Verdrängungswettbewerbs und einer 'Nivellierung von Standards nach unten' in dieser beschäftigungsstarken Branche einzuschätzen ist und welche Bereiche hiervon bereits betroffen sind bzw. in Zukunft besonders betroffen sein werden. Die Studie zeichnet die aktuellen Entwicklungen der Arbeitsmigration in der M+E-Industrie nach, skizziert die empirischen Muster der Beschäftigung und Beschäftigungsbedingungen von MOE-Arbeitskräften in der Branche und nimmt Einschätzungen über die Auswirkungen der neuen Entwicklungen auf den Arbeitsmarkt vor. Damit wird das Ziel verfolgt, den Kenntnisstand über den Status Quo und die anstehenden Entwicklungen in diesem Sektor zu erhöhen. Während für einzelne Branchen, z.B. die Baubranche, bereits umfassende Erkenntnisse über die Folgen der Öffnung der Arbeitsmärkte und der temporären Arbeitsmigration vorliegen, ist die Situation in der Metall- und Elektroindustrie bislang kaum transparent." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The working life: The labor market for workers in low-skilled jobs (2006)

    Maxwell, Nan L. ;

    Zitatform

    Maxwell, Nan L. (2006): The working life: The labor market for workers in low-skilled jobs. Kalamazoo: Upjohn Institute for Employment Research, 193 S.

    Abstract

    "Over the past few decades, the economic prospects for workers possessing relatively few skills have worsened as the demand for skills in the labor market has increased. Even in jobs that might be categorized as low-skilled, workers require a diverse set of skills to succeed. Many of these skills can only be obtained through schooling or job training. This is why workers lacking skills find it difficult to attain a foothold in the labor market and why employers have difficulty filling low-skilled jobs. While it was previously assumed that the supply of workers able to fill low-skilled jobs exceeded the demand, this book reveals that the labor market for low-skilled workers actually operates quite differently. The author presents the results of her groundbreaking survey of 405 employers, which queried them about jobs requiring no more than a high school education and no more than one year of work experience. These data allow her to establish the link between skills and low-skilled jobs and to reveal the current state of the labor market facing low-skilled workers. The data also highlights the knowledge and skills that employers require in low-skilled jobs and the abilities that individuals who apply for those jobs bring to the table. Overall, the employers' responses allow to make the following five key points:
    Low-skilled jobs require skills. Low-skilled jobs are not no-skilled jobs. While individuals do not have to have a high level of credentials to apply for low-skilled jobs, once they are hired, employers emphasize that they must possess the requisite skills to succeed in their jobs. Among them are the so-called new basic skills - English, math, problem-solving, and communication skills. In addition, appropriate workplace behavior and the ability to follow instructions are important, and physical abilities and mechanical skills are also required, often at levels more intense than at other jobs.
    Shortages of appropriately skilled workers in low-skilled jobs exist, even when labor markets are slack. Close to 60 percent of firms in this study report great difficulty - one-fourth of them had extreme difficulty - finding qualified workers for low-skilled jobs even when unemployment rates exceed 7.0 percent.
    Skills are rewarded in the labor market for workers in low-skilled jobs. Low-skilled jobs requiring skills with a high relative demand in the local labor market (i.e., skills in short supply) carry increased occupational wages. Low skilled jobs offer promotional opportunities. Firms report that over 90 percent of entry-level low-skilled jobs have promotional opportunities, as long as workers are willing and able to expand their skill sets. Firms also construct pipelines of appropriately skilled workers by hiring entry-level workers with skills needed in the position above entry level.
    Hiring requirements in low-skilled jobs are relaxed in tight labor markets. Firms match recruiting and screening methods to the skills needed in the low-skilled jobs. As labor markets loosen, these firms use less extensive recruiting methods but adopt more intensive screening methods. This suggests that, during loose labor markets, firms sort through a greater number of applicants in order to uncover workers with the skill sets needed in the job.
    The author also defines low-skilled jobs, identifies the populations who fill these jobs and the economic realities facing them, and offers policy solutions aimed at facilitating the career development of low-skilled individuals. Theses solutions include building skills while attending public schools and while attending publicly-funded employment and training programs. They also include increasing the demand for low-skilled workers and refining the nation's workforce development programs to better steer individuals into jobs providing economic self-sufficiency." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Unterwertige Beschäftigung im Berufsverlauf: eine Längsschnittuntersuchung für Nicht-Akademiker in Westdeutschland (2006)

    Pollmann-Schult, Matthias ;

    Zitatform

    Pollmann-Schult, Matthias (2006): Unterwertige Beschäftigung im Berufsverlauf. Eine Längsschnittuntersuchung für Nicht-Akademiker in Westdeutschland. (Europäische Hochschulschriften. Reihe 22, Soziologie 410), Frankfurt am Main u.a.: Lang, 185 S.

    Abstract

    "Unterwertige Beschäftigung ist ein gewichtiges Arbeitsmarktproblem mit sowohl individuell als auch gesellschaftlich negativen Folgen. Diese Studie untersucht das Eintrittsmuster in unterwertige Beschäftigung, die Verweildauer in diesem Erwerbszustand und die Austrittschancen. Folgende Fragestellungen stehen im Vordergrund: Welches sind die Risikofaktoren einer unterwertigen Beschäftigung? Ist unterwertige Beschäftigung für die betroffenen Personen ein temporärer oder persistenter Erwerbszustand? Nimmt unterwertige Beschäftigung eine Brückenfunktion zwischen Arbeitslosigkeit und ausbildungsadäquater Beschäftigung ein? Wirkt der Bezug von Arbeitslosengeld unterstützend bei der Arbeitssuche und schützt somit vor einem Übergang in unterwertige Beschäftigung? Führt unterwertige Beschäftigung zur Verdrängung von geringqualifizierten Erwerbstätigen aus dem Arbeitsmarkt?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Einstellungsverhalten baden-württembergischer Betriebe im Bereich einfacher Tätigkeiten (2006)

    Strotmann, Harald ; Weber, Diana;

    Zitatform

    Strotmann, Harald & Diana Weber (2006): Einstellungsverhalten baden-württembergischer Betriebe im Bereich einfacher Tätigkeiten. (IAW-Kurzbericht 2006,03), Tübingen, 39 S.

    Abstract

    "Die Studie untersucht auf der Basis des IAB-Betriebspanels für Baden-Württemberg das Einstellungsverhalten baden-württembergischer Betriebe im Bereich einfacher Tätigkeiten, die keine Berufsausbildung erfordern. Die verwendeten Daten stammen primär aus der Befragung im Sommer 2005, in der das betriebliche Einstellungsverhalten im ersten Halbjahr 2005 sowie die Beschäftigungsstruktur zum 30. Juni 2005 abgefragt wurden. Ergänzend werden zudem Ergebnisse früherer Wellen des IAB-Betriebspanels hinzugezogen. Beantwortet werden sollen unter anderem die folgenden forschungsleitenden Fragen:
    - Wie hat sich die Beschäftigungsstruktur von gering Qualifizierten im Vergleich zu höher Qualifizierten im Zeitablauf von 2000 bis 2005 entwickelt?
    - In welchem Maße wurden in Baden-Württemberg im ersten Halbjahr 2005 weiterhin Personen für einfache Tätigkeiten eingestellt?
    - In welchem Maße werden Einfacharbeitsplätze in Baden-Württemberg abgebaut und welches sind die Gründe dafür?
    - Welche Betriebe sind es, die neue Einfacharbeitsplätze schaffen?
    Der Beitrag ist wie folgt aufgebaut: In Kapitel 2 werden zunächst Strukturergebnisse über die Entwicklung der Beschäftigung im Südwesten nach Qualifikation der Arbeitnehmer/innen präsentiert. Anschließend wird die Untersuchung auf die betriebliche Nachfrage nach Personen für einfache Tätigkeiten fokussiert. Anhand deskriptiver Ergebnisse wird dabei zunächst dargestellt, in welchem Maße Betriebe im Südwesten im ersten Halbjahr 2005 Personen ohne Ausbildung eingestellt haben, und um welche Betriebe es sich dabei handelt. Darüber hinaus wird in Kapitel 3 dann im multivariaten Zusammenhang überprüft, welche betrieblichen Eigenschaften die Einstellung von Personen für einfache Tätigkeiten begünstigen oder behindern können. Kapitel 4 fasst die wesentlichen Ergebnisse zusammen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Earnings mobility and low-wage workers in the United States (2006)

    Theodos, Brett; Bednarzik, Robert;

    Zitatform

    Theodos, Brett & Robert Bednarzik (2006): Earnings mobility and low-wage workers in the United States. In: Monthly labor review, Jg. 129, H. 7, S. 34-47.

    Abstract

    "Data from the Panel Study of Income Dynamics indicate that persons initially with low income, but who work full time, remain in good health, and receive more education, exhibit upward earnings mobility. The picture is quite the opposite, however, for those who do not work or who start out at the lowest end of the income scale. In this article, annual employment and earnings figures for a low-income cohort of individuals from 1995 until 2001 are examined. Tracking the employment and earnings experience of the same individuals over time contributes to our understanding of the debate, showing that mobility varies across groups in important ways." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    From no pay to low pay and back again?: a multi-state model of low pay dynamics (2006)

    Uhlendorff, Arne ;

    Zitatform

    Uhlendorff, Arne (2006): From no pay to low pay and back again? A multi-state model of low pay dynamics. (DIW-Diskussionspapiere 648), Berlin, 34 S.

    Abstract

    "This study analyzes the mobility between three labor market states: working in low paid jobs, working in higher paid jobs and not working. Using German panel data I estimate dynamic multinomial logit panel data models with random effects taking the initial conditions problem and potential endogeneity of panel attrition into account. In line with results from other countries, this first study on Germany finds true state dependence in low pay jobs and confirms previous results of state dependence in non-employment. Moreover, I find evidence for a 'low pay no pay cycle', i.e. being low paid or not employed itself increases the probability of being in one of these states in the next year. However, compared to non working, being low paid does not have adverse effects on future employment prospects: the employment probability increases with low pay employment and the probability of being high paid seems to be higher for previously low paid workers. I find no evidence for endogenous panel attrition." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Uhlendorff, Arne ;
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  • Literaturhinweis

    National Minimum Wage: Low Pay Commission Report 2006 (2006)

    Abstract

    Bei der Einführung des nationalen Mindestlohns in Großbritannien wurde dessen Höhe so festgesetzt, dass einerseits etwa eine Million Arbeitskräfte im Niedriglohnbereich davon profitierten, andererseits sich aber keine negativen Auswirkungen auf Beschäftigung und Inflation ergaben. Die jährliche Anpassung des Mindestlohns beruht auf Berichten der Niedriglohnkommission (Low Pay Commisssion). Von 1999 bis 2002 entsprach sie der durchschnittlichen Lohnentwicklung, im Februar 2005 empfahl die Kommission eine überproportionale Steigerung, die aber zu Beginn des Jahres 2006 im Hinblick auf ihre Angemessenheit und ökonomischen Folgen überprüft werden sollte. Der Bericht präsentiert die Ergebnisse dieser Überprüfung unter Einbeziehung der Altersgruppe der 16-17 Jährigen. Im Zeitraum von 2002 bis 2006 hat sich der Mindestlohn für Erwachsene um 27,4 Prozent erhöht, während sich die durchschnittlichen Arbeitseinkommen um 17 Prozent erhöhten. Dies bedeutet eine vorsichtige Anpassung der Mindestsöhne aufgrund des sehr niedrig angesetzten Anfangsniveaus, aber auf Dauer kann der Mindestlohn nicht schneller steigen als die Durchschnittseinkommen. Der Mindestlohn ist seit seiner Einführung aus Sicht der Kommission ein Erfolg. Er hat die Einkommen vieler Niedrigverdiener signifikant angehoben und dabei geholfen, die Einkommenssituation vieler Familien mit niedrigen Einkommen zu verbessern. Darüber hinaus spielt der Mindestlohn auch eine wichtige Rolle bei der Überwindung geschlechtsspezifischer Unterschiede in der Bezahlung. Die Kommission empfiehlt, dass betriebliche Sozialleistungen in Form von Sachleistungen (benefits-in-kind), Gutscheinen für Kinderbetreuung und Gehaltsumwandlungen (Salary Sacrifice) nicht mit dem Mindestlohn verrechnet werden sollen; eine Verrechnung der Kosten für Unterkunft beim Arbeitgeber (Accomodation Offset) soll jedoch für alle Arbeitskräfte gelten. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Low pay, higher pay and job satisfaction within the European Union: empirical evidence from fourteen countries (2005)

    Diaz-Serrano, Luis ; Cabral Vieira, Jose A.;

    Zitatform

    Diaz-Serrano, Luis & Jose A. Cabral Vieira (2005): Low pay, higher pay and job satisfaction within the European Union. Empirical evidence from fourteen countries. (IZA discussion paper 1558), Bonn, 28 S.

    Abstract

    "We examine differences in job satisfaction between low- and higher-paid workers within the European Union (EU). To do so The European Community Household Panel Data covering the period 1994-2001 is used. Our results indicate that low paid workers report a lower level of job satisfaction when compared with their higher paid counterparts in most countries, except in the UK. This supports the idea that low-wage employment in these countries mainly comprises low quality. The results also indicate that gap in average job satisfaction between low- and higher-paid workers is markedly wider in the Southern European countries than in the rest of EU. Finally, there are significant differences in the determinants of job satisfaction across countries. It seems then that a homogeneous policy may be inappropriate to increase satisfaction, and hence labour productivity, in the EU as a whole. Hence, an improvement of the quality of the jobs in the EU may require different policies. In parti! cular, in some countries such as the United Kingdom removing low employment, namely through regulation, may worsen the workers' well-being, although in other cases such a policy may lead to a totally different outcome." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Niedriglohnbeschäftigung in Deutschland und im internationalen Vergleich (2005)

    Eichhorst, Werner; Rhein, Thomas; Wiedemann, Eberhard; Gartner, Hermann ; Krug, Gerhard ;

    Zitatform

    Eichhorst, Werner, Hermann Gartner, Gerhard Krug, Thomas Rhein & Eberhard Wiedemann (2005): Niedriglohnbeschäftigung in Deutschland und im internationalen Vergleich. In: J. Allmendinger, W. Eichhorst & U. Walwei (Hrsg.) (2005): IAB Handbuch Arbeitsmarkt : Analysen, Daten, Fakten (IAB-Bibliothek, 01), S. 107-142.

    Abstract

    "Die Förderung von Arbeitsnachfrage und Arbeitsangebot im Niedriglohnsektor wird in der wissenschaftlichen und politischen Diskussion häufig als eine Möglichkeit angesehen, wettbewerbsschwächere, insbesondere formal gering qualifizierte Arbeitskräfte in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Das Kapitel untersucht zunächst Größe, Struktur und Dynamik des Niedriglohnsektors in Deutschland und im internationalen Vergleich, arbeitet dann wesentliche Bestimmungsgründe für Niedriglohnbeschäftigung heraus und untersucht anschließend in- und ausländische Reformerfahrungen im Hinblick auf ihren Beitrag zur Verbesserung der Beschäftigungschancen von wettbewerbsschwächeren Erwerbspersonen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Gartner, Hermann ; Krug, Gerhard ;
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  • Literaturhinweis

    Stellenbesetzungsprozesse im Bereich "einfacher" Dienstleistungen: Abschlussbericht (2005)

    Hierming, Bettina; Weinkopf, Claudia ; Jaehrling, Karen ; Vanselow, Achim; Kalina, Thorsten;

    Zitatform

    Hierming, Bettina, Karen Jaehrling, Thorsten Kalina, Achim Vanselow & Claudia Weinkopf (2005): Stellenbesetzungsprozesse im Bereich "einfacher" Dienstleistungen. Abschlussbericht. (Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit. Dokumentation 550), Berlin, 256 S.

    Abstract

    "Einfacharbeitsplätze und die Beschäftigungschancen von gering Qualifizierten spielen seit Jahren in der beschäftigungs- und arbeitsmarktpolitischen Debatte eine wichtige Rolle. In diesem Kontext wurden seit Ende der neunziger Jahre eine Reihe von Modellprojekten und -programmen gefördert, um die Wirksamkeit von 'Kombilöhnen' zu erproben - in Form von Einkommensbeihilfen an Beschäftigte oder als Zuschüsse an Unternehmen für die Schaffung zusätzlicher Arbeitsplätze mit eher niedriger Entlohnung. Hierzu zählte auch das Bundesprogramm 'Chancen und Anreize zur Aufnahme sozialversicherungspflichtiger Tätigkeiten' (CAST), in dessen Rahmen zwei unterschiedliche Förderinstrumente - das Mainzer Modell und das Modell der SaarGemeinschaftsinitiative (SGI-Modell) - erprobt wurden. Mit der Evaluierung des Programms wurde im Oktober 2000 ein Forschungsverbund unter Beteiligung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), des Instituts Arbeit und Technik (IAT) und von Dr. Bruno Kaltenborn beauftragt. Nachdem das CAST-Programm im Frühjahr 2003 vorzeitig ein-gestellt worden war, wurde mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit vereinbart, die Fragestellung der qualitativen Forschung durch das IAT auf Stellenbesetzungsprobleme und -prozesse im Bereich einfacher, eher niedrig bezahlter Tätigkeiten allgemein auszuweiten, um mehr Transparenz über Anforderungen und Einstellungskriterien der Unternehmen für solche Arbeitsplätze zu schaffen und damit Ansatzpunkte für eine gezielte Unterstützung der Integration von gering Qualifizierten identifizieren zu können. Dieser Frage wurde auf der Basis vorliegender Untersuchungen und -vor allem - eigener Betriebsfallstudien in verschiedenen Dienstleistungsbranchen nachgegangen. Hierbei ist deutlich geworden, dass von generellen Stellenbesetzungsproblemen bei solchen Tätigkeiten nicht die Rede sein kann (vgl. Teil B dieses Berichts). Einen zweiten Schwerpunkt des Projektes bildeten differenzierte Auswertungen vorliegender Daten zur Frage, wie sich die Beschäftigungssituation von gering Qualifizierten in den vergangenen Jahren entwickelt hat. Unsere Analysen zeigen, dass sich die Beschäftigungschancen gering Qualifizierter insbesondere am aktuellen Rand (zwischen 1999 und 2002) - anders als häufig angenommen - keineswegs durch-gängig weiter verschlechtert haben. Im Gegenteil: Ins-besondere in einigen Dienstleistungsbereichen haben gering Qualifizierte in jüngster Zeit sogar Beschäftigungsgewinne zu verzeichnen (vgl. Teil A dieses Berichtes)." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Einfache Arbeit für gering Qualifizierte: Material und Handlungshilfen (2005)

    Hoffmann, Thomas ;

    Zitatform

    (2005): Einfache Arbeit für gering Qualifizierte. Material und Handlungshilfen. (Rationalisierungs-Kuratorium der Deutschen Wirtschaft. Schriftenreihe Fachinformation 02), Eschborn: RKW-Verlag, 69 S.

    Abstract

    "2003 hat das RKW eine Diskussion zu dem Thema einfache Arbeit 'Arbeit für gering Qualifizierte' am Standort Deutschland begonnen - bewusst mit dem Focus auf industrielle Arbeit. Das Thema ist in verschiedenen Aspekten nach wie vor kontrovers, insbesondere zwischen den Sozialpartnerverbänden, es ist sehr aktuell wegen der hohen Arbeitslosigkeit und es verlangt nach innovativen Lösungen. Das RKW hat in dieser Situation das Ziel verfolgt, eine Plattform zu schaffen für eine konstruktiven Austausch der verschiedenen Sichtweisen, um auf diese Weise das Ringen um innovative Lösungen voranzubringen. Die Materialzusammenstellung dokumentiert die verschiedenen Sichtweisen sowie Beispiele guter Praxis, bietet Anregungen für den Praktiker und zeigt innovative Problemlösungen auf. Sie richtet sich daher gleichermaßen an die betrieblichen Praktiker wie an interessierte Berater, Wissenschaftler und Verbandsvertreter." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Low-skill work in flux (2005)

    Jaehrling, Karen ; Weinkopf, Claudia ;

    Zitatform

    Jaehrling, Karen & Claudia Weinkopf (2005): Low-skill work in flux. In: Management Revue, Jg. 16, H. 3, S. 389-403.

    Abstract

    Der Beitrag befasst sich mit der Frage, inwieweit die traditionellen Annahmen über geringqualifizierte Arbeit noch heute anwendbar sind. Handelt es sich tatsächlich um Tätigkeiten, die keinerlei besondere Fähigkeiten erfordern? Auf welche Art und Weise können Unternehmen solche Arbeitsstellen besetzen? Welche Rolle spielen in dieser Hinsicht die sogenannten atypischen Beschäftigungsformen? Die Analyse basiert auf der Auswertung vorliegender Untersuchungen zur Einstellungsproblematik der geringqualifizierten Arbeit und auf Fallstudien zur Besetzung geringqualifizierter Stellen in verschiedenen Dienstleistungsbranchen. Es gibt mehrere Anzeichen dafür, dass sich die Anforderungen an die Arbeit wandeln und differenzierter werden, was zu der Annahme führt, dass auch die geringqualifizierte Arbeit sich in einem Wandlungsprozess befindet. Deshalb haben Unternehmen eine Reihe verschiedener Einstellungsstrategien entwickelt, um solche Stellen zu besetzen, wobei flexible Arbeitsbeziehungen und sogenannte Mini-Jobs eine Rolle spielen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    The dynamics of the National Minimum Wage: transitions between different labour market states (2005)

    Jones, Melanie K.; Murphy, Philip D.; Jones, Richard J. ; Sloane, Peter J.;

    Zitatform

    Jones, Melanie K., Richard J. Jones, Philip D. Murphy & Peter J. Sloane (2005): The dynamics of the National Minimum Wage. Transitions between different labour market states. (IZA discussion paper 1690), Bonn, 41 S.

    Abstract

    "An important policy issue is whether the National Minimum Wage (NMW) introduced in Britain in April 1999, is a stepping stone to higher wages or traps workers in a low-wage - no-wage cycle. In this paper we utilise the longitudinal element of the Labour Force Survey over the period 1999 to 2003 to model transitions between different labour market states - payment at or below the NMW, above the NMW, unemployment and inactivity, using a multinomial logit approach. It appears that for many workers payment at or below the NMW is of relatively short duration and a substantial number move into higher paid jobs." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Are low paid jobs of low quality? (2005)

    Leontaridi, Rannia M.; Jones, Richard J. ; Sloane, Peter J.;

    Zitatform

    Leontaridi, Rannia M., Peter J. Sloane & Richard J. Jones (2005): Are low paid jobs of low quality? In: International journal of economic research, Jg. 2, H. 2, S. 147-172.

    Abstract

    "Increasingly in the European Union low paid employment and job quality have become important policy issues. Recently job satisfaction has been used as a proxy for job quality. This paper uses the British Household Panel Survey (BHPS) from 1991 to 1997 to explore these issues further. First, we define low pay using a two thirds of the median classification and examine the levels of overall job and pay satisfaction for the lower and higher paid groups by gender. Given the importance of comparative income measures in the literature this paper focuses both on the actual level of pay and comparison pay, which is derived from a nationally representative sample in the New Earnings Survey. Second, we use random (and fixed) effects estimators to deal with problems of individual heterogeneity in the sample. Third, we explain changes in job satisfaction by changes in pay and other individual and employment characteristics. The paper has particular relevance to current policy issues. For instance, the finding that low paid workers generally have high levels of job satisfaction casts doubt on the suggestion that low paid jobs are invariably of low quality. Indeed, the results suggest surprisingly that there is no clear evidence that higher paid workers have higher job satisfaction than lower paid workers. This is particularly the case for women, which may be in accord with the compensating differentials theory as opposed to good jobs versus bad jobs view of the labour market. But it also emphasises that pay is not everything. This implication is reinforced when we consider mobility from low to higher paid jobs and vice versa. It is by no means always the case that moving from a lower paid to a higher paid job increases job satisfaction." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Low-wage employment in Europe: a review of the evidence (2005)

    Lucifora, Claudio ; Salverda, Wiemer ; MacKnight, Abigail;

    Zitatform

    Lucifora, Claudio, Abigail MacKnight & Wiemer Salverda (2005): Low-wage employment in Europe. A review of the evidence. In: Socio-economic review, Jg. 3, H. 2, S. 259-292. DOI:10.1093/SER/mwi011

    Abstract

    "In this study, we review the patterns of low pay in Europe. We first describe the evolution of aggregate low-wage employment and the incidence of low pay among several groups of workers, then we look at the compositional changes that occurred in recent decades. Given the prevalence of wage regulation and collective bargaining in most European countries, we also analyse the role of labour market institutions on low pay. We show that minimum wages and union presence do play a relevant role in reducing wage inequalities. Finally, we investigate low pay in the long run and the evolution of earnings over the life-cycle. We show that earnings mobility has an equalizing effect over the long-run but its impact is small over 6/7 years. Empirical evidence from a number of OECD countries confirms that earnings inequality between individuals is lower when earnings are pooled over a number of years but, for Britain at least, the extent to which mobility reduces inequality has fallen over time suggesting a fall in mobility and an increase in long run inequality." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Low-wage employment in Europe: perspectives for improvement (2005)

    Marx, Ive ; Salverda, Wiemer ;

    Zitatform

    Marx, Ive & Wiemer Salverda (Hrsg.) (2005): Low-wage employment in Europe. Perspectives for improvement. Antwerpen: Acco, 190 S.

    Abstract

    "What Europe needs is not just more jobs. The real challenge is to create jobs that offer the prospect of a better life, not only for the scores of Europeans who remain outside of the labour market today but also for those who are trapped in low-paid, dead-end jobs. The need, therefore, is for jobs that offer income security, that are compatible with family life, that bring a degree of life satisfaction and the prospect of upward mobility. This book offers not just insights but also ideas and suggestions. More than 20 authors address a wide range of issues, including the role of training and education, social transfers, minimum wages, care arrangements, the role of consumer demand for services and employer oriented policies. The contributors are members of the EU-funded European Low-wage Employment Research Network (LoWER) which started in 1996 and has since established itself as one of the leading labour market research networks in Europe." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    La precarite de l'emploi au service de la prosperite du fast-food (2005)

    Nkuitchou Nkouatchet, Raoul;

    Zitatform

    Nkuitchou Nkouatchet, Raoul (2005): La precarite de l'emploi au service de la prosperite du fast-food. In: Sociologie du travail, Jg. 47, H. 4, S. 470-484.

    Abstract

    "Selon l'approche traditionnelle de l'analyse du travail, la stabilite de l'emploi et la qualification de la main-d'┐uvre sont necessaires a la prosperite d'une branche d'activite. Le fast-food offre un contre-exemple a cette regle. Ici, les principales enseignes proposent depuis l'origine de cette industrie aux etats-Unis, dans les annees 1950, des emplois sans aucune qualification. Ces jobs sont tres bien servis par une main-d'oeuvre jeune et devouee, mais seulement en transit dans les etablissements du fast-food : d'ou un chasse-croise perpetuel entre les entrants et les sortants. Meme si cela entraine quelques soucis operationnels, le fort turn-over arrange les affaires des firmes. Son principe productif et commercial - le flux tendu - requiert un niveau exceptionnel de mobilisation des salaries, et seuls les nouveaux et jeunes equipiers correspondent au profil defini dans les restaurants." (Resume d'auteur, IAB-Doku) ((fr))
    "The fast food industry offers an exception to the traditional rule that steady employment and employee qualifications are necessary for business to thrive. Since this industry sprang up in the United States during the 1950s, its major firms have offered unskilled jobs to a young, devoted labor force in transit between fast-food establishments. As a consequence, the itineraries of incoming new hires and outgoing employees crisscross. Though causing a few operational problems, this high turnover rate among wage-earners is good for business. The major (just-in-time) principle of sales and production requires an exceptionally high commitment. Only new, young team-members correspond to the profile defined in these eateries." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Socio-economic differences in the perceived quality of high and low-paid jobs in Europe (2005)

    Pouliakas, Konstantinos; Theodossiou, Ioannis;

    Zitatform

    Pouliakas, Konstantinos & Ioannis Theodossiou (2005): Socio-economic differences in the perceived quality of high and low-paid jobs in Europe. o.O., 43 S.

    Abstract

    "This paper engages in a novel comparison of differences in the perceived quality of high and low-paid jobs across six European labour markets. Utilizing data from six waves (1996-2001) of the European Community Household Panel (ECHP), and after correcting for the selectivity problem that is prevalent in the study of the effect of low pay status on job satisfaction, it is shown that, other things equal, low-paid employees are significantly less satisfied with their jobs compared to those who are high-paid in Greece, Spain, and Finland. In contrast, there appears to be an insignificant difference in the satisfaction of high and low wage workers in the United Kingdom, France and Denmark. The empirical evidence therefore suggests that low-paid jobs in the EU are not universally of low quality, though in some countries low wage workers have experienced the full brunt of both lower paid and bad quality jobs. For these countries policies that centre on the quality of jobs would be of equal importance to those that focus on the level of pay. A homogeneous policy of removing low wage employment through regulation, however, would not necessarily lead to improvement in the welfare of low-paid citizens across all European economies." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Niedriglohnsektor: Aufstiegschancen für Geringverdiener verschlechtert (2005)

    Rhein, Thomas; Krug, Gerhard ; Gartner, Hermann ;

    Zitatform

    Rhein, Thomas, Hermann Gartner & Gerhard Krug (2005): Niedriglohnsektor: Aufstiegschancen für Geringverdiener verschlechtert. (IAB-Kurzbericht 03/2005), Nürnberg, 5 S.

    Abstract

    "Mehr als ein Sechstel aller Vollzeit-Beschäftigten in Deutschland gehörte im Jahr 2001 zu den Geringverdienern. Diese Quote ist seit Ende der 90er Jahre gestiegen, liegt aber immer noch nahe beim Durchschnitt aller EU-Länder. Ein überdurchschnittliches Niedriglohnrisiko tragen Frauen, Beschäftigte in Ostdeutschland, Geringqualifizierte, Jugendliche und junge Erwachsene, Beschäftigte in Kleinbetrieben sowie im Dienstleistungsbereich und Handel. Ein Niedriglohn-Arbeitsplatz fungiert nicht immer als Sprungbrett nach oben: Nur eine Minderheit der Geringverdiener schaffte im Zeitraum 1996 bis 2001 den Aufstieg in eine besser bezahlte Position. Die Aufstiegschancen von westdeutschen Niedriglohnbeschäftigten waren zwar besser als im gesamtdeutschen Durchschnitt, aber wesentlich schlechter als in einem weiter zurückliegenden Vergleichszeitraum (1986 bis 1991). Die Aufstiegsmobilität der Geringverdiener ist damit in den letzten beiden Jahrzehnten deutlich zurückgegangen. Dieser Trend stellt auch im internationalen Vergleich eine Besonderheit dar." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Krug, Gerhard ; Gartner, Hermann ;

    Weiterführende Informationen

    Geringverdiener in Deutschland
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  • Literaturhinweis

    Ohne Abschluss in die Bildungsgesellschaft: Die Erwerbschancen gering qualifizierter Personen aus soziologischer und ökonomischer Perspektive (2005)

    Solga, Heike ;

    Zitatform

    Solga, Heike (2005): Ohne Abschluss in die Bildungsgesellschaft: Die Erwerbschancen gering qualifizierter Personen aus soziologischer und ökonomischer Perspektive. Opladen: Budrich, 354 S.

    Abstract

    "Das Buch beschäftigt sich mit den Arbeitsmarktchancen gering qualifizierter Personen und deren Veränderungen im Verlauf der letzten 50 Jahre. In der ökonomischen wie soziologischen Arbeitsmarktliteratur findet man für die zunehmende Benachteiligung gering qualifizierter Personen das gleiche dominante Erklärungsmuster: den so genannten Verdrängungsmechanismus. Mit diesem mikroökonomischen Argument eines wachsenden Arbeitsmarktwettbewerbs und einer daraus resultierenden Verdrängung gering Qualifizierter vom Arbeitsmarkt werden für diese Verschlechterung allein die Auswahlentscheidungen der Personalverantwortlichen und Beschäftiger verantwortlich gemacht. Im Unterschied dazu berücksichtigen die theoretischen Überlegungen und empirischen Analysen des Buches auch Veränderungen im Bewerbungsverhalten gering qualifizierter Personen, da durch diese vorgelagerten Bewerbungsentscheidungen die Bewerberpools erst konstituiert werden. Dazu werden Bildung und Bildungsprozesse in ihrer Mehrdimensionalität betrachtet, das heißt als formale Kompetenzausweisung, formale Kompetenzzuschreibungen, als informelle Einbindung in Gruppennetzwerke und Beziehungsstrukturen sowie als identitätsstiftendes Zeichen für in Interaktionen hergestellten Selbst- und Fremdtypisierungsprozesse. Aus dieser Mehrdimensionalität werden neben dem Verdrängungsargument auch Prozesse einer zunehmenden Diskreditierung, sozialen Verarmung und Stigmatisierung in Rechnung gestellt. Das Ergebnis ist eine dynamische Fassung von Bildung als Sozialstrukturkategorie sowie eine (Re-)Soziologisierung der Erklärung sozial abgestufter Arbeitsmarktchancen in modernen Gesellschaften." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Low-wage mobility in the Portuguese labour market (2005)

    Vieira, Jose A. Cabral;

    Zitatform

    Vieira, Jose A. Cabral (2005): Low-wage mobility in the Portuguese labour market. In: Portuguese Economic Journal, Jg. 4, H. 1, S. 1-14. DOI:10.1007/s10258-005-0038-2

    Abstract

    "Low-wage employment has become a matter of concern in many countries, Portugal being among them. In particular, the extent to which low-wage employment is a permanent or transitory situation is an important issue. This paper examines low-wage mobility in the Portuguese labour market using the bivariate probit model proposed by van de Ven and van Praag (1981), in order to account for the potential endogeneity of the initial state. For this purpose, we use a matched employer-employee panel data for 1996 and 2000. Raw figures show that a significant number of workers are trapped into low-wage employment. We also find that males and the better-educated are more likely to escape from such a situation. Furthermore, initial firm characteristics, such as firm size, age and industry influence mobility. In particular, low-wage workers in larger or in newer firms have better mobility prospects." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Beating the 'churning' trap in the youth labour market (2005)

    Worth, Sean;

    Zitatform

    Worth, Sean (2005): Beating the 'churning' trap in the youth labour market. In: Work, employment and society, Jg. 19, H. 2, S. 403-414.

    Abstract

    Während die Jugendarbeitslosigkeit generell als ein wichtiger Gegenstand sozialpolitischer und arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen gesehen wird, wird die Gefahr unterschätzt, dass gering qualifizierte junge Menschen keinen Fuß auf dem Arbeitsmarkt fassen können. Der Beitrag geht davon aus, dass eine große Gruppe junger Menschen in prekären Arbeitsverhältnissen gefangen bleibt. Unsichere befristete Arbeitsverhältnisse und Arbeitsplatzwechsel nehmen bei jungen britischen Arbeitnehmern zu, und der Einstieg in unbefristete Arbeitsverhältnisse gelingt immer später. Dies kommt zwar den kurzfristigen Interessen der Arbeitgeber zugute, nicht jedoch dem Ziel der dauerhaften beruflichen Integration junger Menschen. Es wird für eine neue Orientierung der Beschäftigungsprogramme für junge Menschen plädiert. Anstatt dem Leitbild der Beschäftigungsfähigkeit und Flexibiltät zu folgen, wird vorgeschlagen, die Qualifizierung junger Menschen und die nachhaltige Humankapitalentwicklung als Ziel zu verfolgen. Die Vermittlung beruflicher Qualifikationen auf einem mittleren Qualifikationsniveau ist dabei zentral, weil es hierfür einen großen Bedarf sowohl in technischen Berufen als auch in Büroberufen gibt. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Lebensstandarddefizite bei erwerbstätigen Haushalten ("Working Poor"): Forschungsprojekt des Bundesministeriums für Gesundheit und Soziale Sicherung. Endbericht (2004)

    Fritzsche, Bernd; Haisken-DeNew, John P.;

    Zitatform

    Fritzsche, Bernd (2004): Lebensstandarddefizite bei erwerbstätigen Haushalten ("Working Poor"). Forschungsprojekt des Bundesministeriums für Gesundheit und Soziale Sicherung. Endbericht. (RWI-Projektberichte), Essen, 143 S.

    Abstract

    "Das Forschungsprojekt untersucht den Zusammenhang zwischen individuellen Erwerbseinkommen und den verfügbaren Haushaltseinkommen von Erwerbstätigen daraufhin, in welchem Umfang trotz Erwerbstätigkeit ein nur unzureichender Lebensstandard realisiert bzw. die Armutsrisikogrenze unterschritten wird. Dabei werden das Ausmaß und die Intensität des Armutsrisikos bei Erwerbstätigkeit unter detaillierter Berücksichtigung der Charakteristika der betroffenen Bevölkerung untersucht. Ferner werden die individuellen Verläufe von Armut und eigener Erwerbsbeteiligung bzw. Erwerbsbeteiligung von Mitgliedern des gleichen Haushalts betrachtet sowie soziale Ausgrenzung in Abhängigkeit von Erwerbsbeteiligung und Armutsrisiko analysiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Working towards ill health? An investigation of psychological well-being in unemployed and employed low-wage earners (2004)

    Hassall, Emma J.; Muller, Juanita J.; Hassall, Stacey L.;

    Zitatform

    Hassall, Emma J., Juanita J. Muller & Stacey L. Hassall (2004): Working towards ill health? An investigation of psychological well-being in unemployed and employed low-wage earners. In: International Journal of Employment Studies, Jg. 12, H. 2, S. 73-101.

    Abstract

    "This study investigated the psychological well-being of 193 unemployed people and 206 employed low wage earners aged between eighteen and sixty-four years. Relationships between the latent and manifest benefits of employment, employment commitment, job satisfaction, life satisfaction, trait neuroticism, and psychological well-being were examined. Self-report questionnaire data was analysed using MANOVA, partial correlation and hierarchical multiple regression. Results showed that for the unemployed participants, the latent benefits of employment, life satisfaction, and job satisfaction were important predictors of psychological well-being. For the employed low wage earners, life satisfaction and financial strain were found to be important predictors of psychological well-being." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Working poor in der Schweiz - Wege aus der Sozialhilfe: eine Untersuchung über Lebensverhältnisse und Lebensführung Sozialhilfe beziehender Erwerbstätiger (2004)

    Kutzner, Stefan; Streuli, Elisa; Knöpfel, Carlo; Mäder, Ueli; Neuhaus, Manfred; Pelizzari, Alessandro; Schmassmann, Hector; Wälte, Michel; Steiner, Oliver;

    Zitatform

    Kutzner, Stefan, Ueli Mäder & Carlo Knöpfel (Hrsg.) (2004): Working poor in der Schweiz - Wege aus der Sozialhilfe. Eine Untersuchung über Lebensverhältnisse und Lebensführung Sozialhilfe beziehender Erwerbstätiger. Chur u.a.: Rüegger, 255 S.

    Abstract

    "Erwerbstätigkeit schützt nicht immer vor Armut. Haushalte, welche trotz Erwerbstätigkeit ihren Lebensunterhalt nicht bestreiten können (working poor), wenden sich zunehmend an die Sozialhilfe. Aber kann die Schweizer Sozialhilfe den working poor dauerhaft helfen, kann sie dazu beitragen einen Weg aus ihrer prekären Situation zu finden? Die Untersuchung geht dieser Frage nach. In zwei Schweizer Kantonen (Basel-Stadt und Freiburg) wurden die jeweiligen working-poor-Populationen eingehend untersucht. Die ForscherInnen werteten Sozialhilfedossiers aus, führten biographische Interviews mit working poor durch und zogen Fachpersonen hinzu, die eingehend befragt wurden. Im Unterschied zu anderen working-poor-Studien werden neben den finanziellen Mängeln auch weitere Probleme erfasst. Working poor sind oft mit psychischen und somatischen Beschwerden, Integrationsproblemen, familiären Schwierigkeiten oder Verschuldung konfrontiert. Der mehrdimensionale Zugang gibt weiterhin Aufschluss über die Lebensführung von working poor, wie sie ihre Mangelsituation bewältigen, mit welchen Strategien sie versuchen, ihre Situation privat und im Erwerbsbereich zu verbessern, über welche Ressourcen sie verfügen und welche Unterstützung die Sozialhilfe leistet. Aufgrund der Studienergebnisse gehen die AutorInnen auch darauf ein, was Sozialhilfe und Sozialpolitik zur Verbesserung der Lebensverhältnisse von working poor beitragen können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Gering Qualifizierte - Verlierer am Arbeitsmarkt?!: Konzepte und Erfahrungen aus der Praxis (2003)

    Bakker, Peter; Meifort, Barbara; Schmachtenberg, Rolf; Oberste-Beulmann, Wilhelm; Barich, Bert; Weinkopf, Claudia ; Reinberg, Alexander; Tiemann, Gabriele; Brandherm, Ruth; Seckinger, Andrea;

    Zitatform

    Bakker, Peter, Barbara Meifort, Rolf Schmachtenberg, Wilhelm Oberste-Beulmann, Bert Barich, Claudia Weinkopf, Alexander Reinberg, Gabriele Tiemann, Ruth Brandherm & Andrea Seckinger (sonst. bet. Pers.) (2003): Gering Qualifizierte - Verlierer am Arbeitsmarkt?! Konzepte und Erfahrungen aus der Praxis. (Gesprächskreis Arbeit und Soziales 101), Bonn, 128 S.

    Abstract

    "Die Broschüre bietet ein differenziertes Bild von der Personengruppe der gering Qualifizierten und ihrer Beschäftigungssituation. Darüber hinaus werden Konzepte und Lösungsansätze vorgestellt, die in der Praxis entwickelt und erfolgreich umgesetzt werden. Außerdem werden Vorschläge der Hartz-Kommission im Hinblick auf die Verbesserung der Situation der gering Qualifizierten dargestellt." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Exploring low-wage labor with the National Compensation Survey (2003)

    Bernstein, Jared; Gittleman, Maury ;

    Zitatform

    Bernstein, Jared & Maury Gittleman (2003): Exploring low-wage labor with the National Compensation Survey. In: Monthly Labor Review, Jg. 126, H. 11/12, S. 3-12.

    Abstract

    Die Untersuchung nutzt Daten des National Compensation Survey (NCS) aus dem Jahre 2001 der US-Arbeitsstatistik und beschreibt die Charakteristika von Niedriglohn-Jobs. Eingehend analysiert werden die Anforderungen an derartige Arbeitsverhältnisse in Bezug auf Wissen, Komplexität, Kontakte, Arbeitsbedingungen usw. Es zeigt sich, dass rund 22 Prozent aller Arbeitstunden in 2001 mit einem geringeren Verdienst als zwei Drittel des Durchschnittslohns von 8,67 US-Dollar geleistet wurden. Es konnte nicht endgültig geklärt werden, ob Niedriglöhne deshalb gezahlt werden, weil die Arbeitsanforderungen gering sind oder ob die niedrigen Arbeitsanforderungen die Produktivität und damit die Löhne senken. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    The impact of office machinery and computer capital on the demand for heterogeneous labour (2003)

    Falk, Martin ; Koebel, Bertrand;

    Zitatform

    Falk, Martin & Bertrand Koebel (2003): The impact of office machinery and computer capital on the demand for heterogeneous labour. (IZA discussion paper 873), Bonn, 23 S.

    Abstract

    "We study the impact of office and computing machinery (OCM) on the demands for workers with different educational levels. The empirical analysis relies on a system of demand equations that nests the translog, the generalised Leontief and the normalised quadratic specifications. Using panel data on 35 German industries, we find little evidence for a robust substitutability relationship between unskilled workers and OCM capital in manufacturing industries. In the non-manufacturing sector, however, we find some evidence for substitutability between OCM capital and unskilled workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    An examination of occupational mobility among full-time workers (2003)

    Gabriel, Paul E.;

    Zitatform

    Gabriel, Paul E. (2003): An examination of occupational mobility among full-time workers. In: Monthly labor review, Jg. 126, H. 9, S. 32-40.

    Abstract

    Die späten 1990er Jahren brachten für die Arbeiter der meisten Branchen in den USA eine wachsende Beschäftigungsstabilität und steigende Reallöhne. Anhand statistischer Längsschnittdaten des National Longitudinal Survey of Youth (NLSY) aus dem Zeitraum 1989-1998 werden die Arbeitsplatzmobilitätsraten vollbeschäftigter junger Lohn- und Gehaltsarbeiter und -arbeiterinnen zwischen 16 und 32 Jahren, ausgenommen der Landarbeiter, ermittelt und die Mobilitätsraten von Männern und Frauen miteinander verglichen. Einige neuere Trends in der Beschäftigungsmobilität vom Eintritt in den Arbeitsmarkt bis zur Mitte des Berufslebens, die sowohl beruflichen Auf- wie auch Abstieg bedeuten können, werden herausgearbeitet. Gesondert werden die demografischen Merkmale von Niedriglohn-Arbeitern und ihre Branchenverteilung im Jahr 2002 betrachtet. Es zeigt sich u.a., dass die Lohnbenachteiligung von Frauen seit den 1990er Jahren abgenommen hat. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Work-related training and the new national minimum wage in Britain (2002)

    Arulamalam, Wiji; Booth, Alison L. ; Bryn, Mark L.;

    Zitatform

    Arulamalam, Wiji, Alison L. Booth & Mark L. Bryn (2002): Work-related training and the new national minimum wage in Britain. (IZA discussion paper 595), Bonn, 43 S.

    Abstract

    "In this paper we use important new training and wage data from the British Household Panel Survey to estimate the impact of the national minimum wage (introduced in April 1999) on the work-related training of low-wage workers. We use two 'treatment groups' for estimating the impact of the new minimum wage - those workers who explicitly stated they were affected by the new minimum and those workers whose derived 1998 wages were below the minimum. Using difference-in-differences techniques for the period 1998 to 2000, we find no evidence that the introduction of the minimum wage reduced the training of affected workers, and some evidence that it increased it. In particular we find a significant positive effect of about 8 to 11% for affected workers. Consequently our findings can be interpreted as providing no evidence in support of the orthodox human capital model as it applies to work-related training, and some evidence in support of the new theories based on imperfectly competitive labour markets. Our estimates also suggest that two of the goals of the UK government - improving wages of the low paid and developing their skills - have been compatible, at least for the introductory rates of the national minimum wage." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Förderung der Beschäftigung von gering Qualifizierten: Kombilöhne als Dreh- und Angelpunkt? (2002)

    Weinkopf, Claudia ;

    Zitatform

    Weinkopf, Claudia (2002): Förderung der Beschäftigung von gering Qualifizierten: Kombilöhne als Dreh- und Angelpunkt? (Gesprächskreis Arbeit und Soziales), Bonn, 64 S.

    Abstract

    "Die Expertise gliedert sich wie folgt: Im Anschluss an eine kurze Analyse der Arbeitsmarktsituation von formal gering Qualifizierten (Teil 2) wird in Teil 3 analysiert, welche Personen im Allgemeinen als Zielgruppe von Kombilöhnen angesehen werden. In Teil 4 werden sowohl vorliegende Vorschläge zur Förderung der Beschäftigung dieser Gruppen als auch die laufenden Modellversuche und Programme skizziert und eine Zwischenbilanz der bisherigen Erfahrungen gezogen. In Teil 5 wird gezeigt, dass vermeintlich 'einfache' Dienstleistungen bei genauerer Betrachtung oftmals keineswegs nur geringe Qualifikationsanforderungen stellen. Im abschließenden Teil 6 wird anknüpfend an die voran gegangenen Ausführungen dafür plädiert, von der Hoffnung auf einfache Lösungen Abstand zu nehmen. Nicht Kombilöhne mit der Gießkanne, sondern umfassende bildungspolitische Anstrengungen sind der zentrale Dreh- und Angelpunkt zum Abbau der Arbeitslosigkeit in Deutschland - eingebettet in ein Bündel wirtschaftspolitischer Maßnahmen zur Ausweitung der Beschäftigung insgesamt. Hiervon könnten auch formal gering Qualifizierte profitieren. Kurzfristig geht an differenzierten Wiedereingliederungsstrategien, die auf eine Kombination von Profiling und Entwicklungsplänen mit der Nutzung unterschiedlicher arbeitsmarktpolitischer Instrumente setzen, kein Weg vorbei." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Minimum wages and on-the-job training (2001)

    Acemoglu, Daron ; Pischke, Jörn-Steffen;

    Zitatform

    Acemoglu, Daron & Jörn-Steffen Pischke (2001): Minimum wages and on-the-job training. (IZA discussion paper 384), Bonn, 45 S.

    Abstract

    "Becker's theory of human capital predicts that minimum wages should reduce training investments for affected workers because they prevent these workers from taking wage cuts necessary to finance training. In contrast, in noncompetitive labor markets, minimum wages tend to increase training of affected workers because they induce firms to train their unskilled employees. We provide new estimates on the impact of the state and federal increases in the minimum wage between 1987 and 1992 on the training of low wage workers. We find no evidence that minimum wages reduce training, and little evidence that they tend to increase training. We therefore develop a hybrid model where minimum wages reduce the training investments of workers who were taking wage cuts to finance their training, while increasing the training of other workers. Finally, we provide some evidence consistent with this hybrid model." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Beschäftigung von Geringqualifizierten in Dänemark (2000)

    Emmerich, Knut; Walwei, Ulrich ; Hoffmann, Edeltraud;

    Zitatform

    Emmerich, Knut, Edeltraud Hoffmann & Ulrich Walwei (2000): Beschäftigung von Geringqualifizierten in Dänemark. (IAB-Werkstattbericht 03/2000), Nürnberg, 17 S.

    Abstract

    In dem Beitrag wird zunächst der dänische Arbeitsmarkt seit 1994 betrachtet und dargelegt, welche Arbeitsplatzpotenziale der Dienstleistungssektor bietet. Anschließend werden die Rahmenbedingungen des dänischen Arbeitsmarktes für Geringqualifizierte (Qualifikationsniveau, Lohnstruktur, Arbeitsmarktflexibilität, Arbeitsmarktpolitik) erläutert und Vergleiche mit Deutschland und den USA durchgeführt. "Bei einer mit Deutschland vergleichbaren formalen Qualifikationsstruktur der Bevölkerung hat das Hochlohnland Dänemark eine im internationalen Vergleich hohe Erwerbstätigenquote Geringqualifizierter realisiert. Die auf eine hohe Erwerbsbeteiligung zielende Politik, die hohe Flexibilität der Arbeitskosten, die beträchtliche Fluktuation auf dem Arbeitsmarkt, eine Neuorientierung der Finanzpolitik des Staates und eine auf Aktivierung bzw. Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit ausgerichtete Strategie der Arbeitsmarktpolitik haben dazu beigetragen. Gerade das Beispiel des Wohlfahrtsstaates Dänemark kann zeigen, dass es unter dem Gesichtspunkt 'Flexicurity' noch Spielräume in Deutschland gibt." (IAB2)

    Beteiligte aus dem IAB

    Walwei, Ulrich ;
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  • Literaturhinweis

    Schätzungen zu Potentialen eines Niedriglohnsektors sowie zu mittelfristigen Qualifikations-Prognosen (2000)

    Walwei, Ulrich ; Reinberg, Alexander;

    Zitatform

    Walwei, Ulrich & Alexander Reinberg (2000): Schätzungen zu Potentialen eines Niedriglohnsektors sowie zu mittelfristigen Qualifikations-Prognosen. In: J. Schupp & H. Solga (Hrsg.) (2000): Niedrig entlohnt = niedrig qualifiziert? : Chancen und Risiken eines Niedriglohnsektors in Deutschland. Beiträge der Konferenz in Berlin am 11.-12. Mai 2000, S. 1-26.

    Abstract

    "Wir werden mit der Arbeitsmarktsituation wettbewerbsschwächerer Arbeitnehmer beginnen und diese vor dem Hintergrund des noch immer vorhandenen globalen Arbeitsplatzdefizits diskutieren. Dann werden wir auf die Projektion des Qualifikationsbedarfs bis zum Jahr 2010 eingehen. Diese liefert als ein Teilergebnis, wie die Beschäftigungsperspektiven für die Gruppe der wettbewerbsschwächeren Arbeitnehmer aussehen könnten. Wenn dann Aussagen über mögliche Entwicklungslinien des Qualifikationsbedarfs vorliegen, möchten wir weiter diskutieren, wie die unübersehbaren Beschäftigungsprobleme, welche die Gruppe wettbewerbsschwächerer Arbeitnehmer hat und auch haben wird, zu erklären sind. Hier wird auf angebots- und nachfrageseitige Hemmnisse eingegangen, allerdings nur kurz, fast schon kursorisch. Dann werden wir die Frage erörtern, wer eigentlich konkret auf Niedriglohnarbeitsplätze angewiesen ist. Hier sind Rechnungen auf der Basis des anonymisierten Mikrozensus gemacht worden, bei denen wir uns die Gruppe der nicht formal Qualifizierten nach Quantitäten und Strukturen näher angeschaut haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Walwei, Ulrich ;
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  • Literaturhinweis

    Zusätzliche Arbeitsplätze für einfache Tätigkeiten gesucht: Überlegungen zu Beschäftigungsmöglichkeiten im Niedriglohnbereich (1999)

    Hoffmann, Edeltraud; Walwei, Ulrich ;

    Zitatform

    Hoffmann, Edeltraud & Ulrich Walwei (1999): Zusätzliche Arbeitsplätze für einfache Tätigkeiten gesucht. Überlegungen zu Beschäftigungsmöglichkeiten im Niedriglohnbereich. (IAB-Werkstattbericht 12/1999), Nürnberg, 10 S.

    Abstract

    In dem Beitrag wird diskutiert, wie denjenigen Personen eine Beschäftigungsmöglichkeit angeboten werden kann, deren Qualifikation oder auch Fähigkeit zur Qualifikation für die heute zunehmend komplexen Anforderungen nur bedingt ausreichen. Um Beschäftigungslücken ausfindig zu machen, wird ein Vergleich der Erwerbstätigendichte nach Sektoren zwischen den USA und Deutschland durchgeführt. Es wird festgestellt, daß im deutschen Dienstleistungssektor vor allem im unteren Lohnbereich noch weitere Arbeitsplatzgewinne möglich sind. "Um bei stärkerer Lohnspreizung nach unten aber das in den USA nicht von der Hand zu weisende 'working poor'-Problem zu vermeiden, werden verschiedene - mehr oder weniger weitgehende - Ansätze zur Subventionierung niediger Löhne diskutiert." (IAB2)

    Beteiligte aus dem IAB

    Walwei, Ulrich ;
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  • Literaturhinweis

    Der qualifikatorische Strukturwandel auf dem deutschen Arbeitsmarkt: Entwicklungen, Perspektiven und Bestimmungsgründe (1999)

    Reinberg, Alexander;

    Zitatform

    Reinberg, Alexander (1999): Der qualifikatorische Strukturwandel auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Entwicklungen, Perspektiven und Bestimmungsgründe. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 32, H. 4, S. 434-447.

    Abstract

    In dem Beitrag werden zunächst - ausgehend von den Entwicklungslinien der 90er Jahre - die Zukunftsperspektiven für einzelne Qualifikationsebenen auf dem Arbeitsmarkt untersucht. Es wird erwartet, dass der Bedarf an Akademikern in Westdeutschland bis 2010 weiter wachsen wird, während für gering Qualifizierte mit weiteren Beschäftigungseinbußen zu rechnen ist. Personen mit Lehr- oder Fachschulabschluss werden zusammen zwar noch leichte Beschäftigungsgewinne erzielen, allerdings mit einer deutlichen Verschiebung zugunsten der Fachschulebene. Bei der Frage nach den Ursachen dieses Strukturwandels wird anschließend die Rolle angebots- und nachfrageseitiger Faktoren betrachtet. Der Autor analysiert in diesem Zusammenhang die Veränderung der Tätigkeitslandschaft, branchenspezifische Veränderungen des Qualifikationsbedarfs, Veränderungen nach Tätigkeitsniveaus und die inadäquate Beschäftigung verschiedener Qualifikationsebenen. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Einfacharbeitsplätze als Ansatzpunkte einer kommunalen Beschäftigungspolitik zur Integration von Benachteiligten (1997)

    Falk, Rüdiger; Klös, Hans-Peter;

    Zitatform

    Falk, Rüdiger & Hans-Peter Klös (1997): Einfacharbeitsplätze als Ansatzpunkte einer kommunalen Beschäftigungspolitik zur Integration von Benachteiligten. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 30, H. 2, S. 412-423.

    Abstract

    "Im Auftrag des Kreises Aachen ist das Institut der deutschen Wirtschaft der Frage nachgegangen, warum es in der Region Aachen zu einem beständigen Verlust an Arbeitsplätzen für Geringqualifizierte gekommen ist und was auf kommunaler Ebene dagegen getan werden kann. Das Forschungsprogramm bestand aus einer sekundärstatistischen Analyse der Region, einer Betriebsbefragung, aus arbeitswissenschaftlichen Betriebsfallstudien sowie Intensivinterviews mit möglichen Zielgruppen einer Politik für Geringqualifizierte. Aufbauend auf dem Gutachten werden Empfehlungen für die Ausgestaltung einer kommunalen Beschäftigungspolitik formuliert, mit der die Reintegration Geringqualifizierter in den Arbeitsmarkt verbessert werden könnte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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