Atypische Beschäftigung
Der deutsche Arbeitsmarkt wird zunehmend heterogener. Teilzeitbeschäftigung und Minijobs boomen. Ebenso haben befristete Beschäftigung und Leiharbeit an Bedeutung gewonnen und die Verbreitung von Flächentarifverträgen ist rückläufig. Diese atypischen Erwerbsformen geben Unternehmen mehr Flexibilität.
Was sind die Konsequenzen der zunehmenden Bedeutung atypischer Beschäftigungsformen für Erwerbstätige, Arbeitslose und Betriebe? Welche Bedeutung haben sie für die sozialen Sicherungssysteme, das Beschäftigungsniveau und die Durchlässigkeit des Arbeitsmarktes? Die IAB-Themendossier bietet Informationen zum Forschungsstand.
- Forschung und Ergebnisse aus dem IAB
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Atypische Beschäftigung insgesamt
- Gesamtbetrachtungen
- Erosion des Normalarbeitsverhältnisses
- Prekäre Beschäftigung
- Politik, Arbeitslosigkeitsbekämpfung
- Arbeits- und Lebenssituation atypisch Beschäftigter
- Betriebliche Aspekte atypischer Beschäftigung
- Rechtliche Aspekte atypischer Beschäftigung
- Gesundheitliche Aspekte atypischer Beschäftigung
- Beschäftigungsformen
- Qualifikationsniveau
- Alter
- geographischer Bezug
- Geschlecht
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Literaturhinweis
Wandel und Stabilität in der Arbeitswelt: das Beispiel der Zeitarbeit (2014)
Spermann, Alexander;Zitatform
Spermann, Alexander (2014): Wandel und Stabilität in der Arbeitswelt. Das Beispiel der Zeitarbeit. In: S. Kaiser, A. Kozica & U. Lipowsky (Hrsg.) (2014): Zukunftsfähige Unternehmensführung zwischen Stabilität und Wandel (Schmalenbachs Zeitschrift für betriebswirtschaftliche Forschung. Sonderheft, 68), S. 88-101. DOI:10.1007/BF03373727
Abstract
"Zeitarbeitnehmer werden häufig als 'Prototyp für den flexiblen Menschen' dargestellt - sie gelten als Arbeitnehmergruppe, die besonders vom Wandel in der Arbeitswelt betroffen ist. In diesem Beitrag werden empirische Beiträge zu den Effekten der Zeitarbeit auf Arbeitszufriedenheit, Commitment, Gesundheit, Beschäftigungsfähigkeit und soziale Teilhabe von Zeitarbeitnehmern zusammengefasst und um praktische Erfahrungen des Autors bei einem internationalen Personaldienstleister ergänzt. Weiterhin werden neuere Erkenntnisse zur Beschäftigungsstabilität für Zeitarbeitnehmer dargestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Firm age and employment flexibility in Germany (2014)
Zitatform
Späth, Jochen (2014): Firm age and employment flexibility in Germany. (IAW-Forschungsberichte 74), Tübingen: IAW, 198 S.
Abstract
"Employment flexibility is a very heatedly debated topic in Germany. It is usually mentioned in the context of labor market phenomena like non-standard employment, the increasing delegation of responsibility and risk to employees as well as the polarization and debordering of working hours. While employers tend to see employment flexibility as beneficial for their firms, employees and trade unions are mostly concerned with the potential downsides of employment flexibility, such as perceived increasing pressure at work and endless working hours.
While several potential determinants of rising employment flexibility have been suggested in the literature, this doctoral thesis empirically investigates the role of firm age for the organization of work as well as employers' choice of employment forms. Additionally, the role of flexible employment forms for post-entry firm growth is analyzed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Wege von Zeitarbeitskräften in den und aus dem Arbeitslosengeld-I-Bezug (2014)
Zitatform
Stephan, Gesine (2014): Wege von Zeitarbeitskräften in den und aus dem Arbeitslosengeld-I-Bezug. (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Aktuelle Berichte), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"In einem aktuellen Bericht hat das IAB kürzlich Wege in den und aus dem Arbeitslosengeld- I-Bezug ausgewertet (Stephan/Rhein 2014). Eine Branche, die sich durch eine besonders hohe Beschäftigungsdynamik auszeichnet, ist die Arbeitnehmerüberlassung (Haller/Jahn 2014).
Dieser Bericht wertet ergänzend aus, wie häufig Personen, die aus einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung in der Arbeitnehmerüberlassung in den Arbeitslosengeld-I-Bezug gewechselt sind, vor und nach dem Leistungsbezug Niedriglöhne bezogen haben. Zum Vergleich werden auch bereits vorliegende Befunde für Zugänge aus allen Branchen in den Leistungsbezug (einschließlich Zeitarbeit) mit ausgewiesen. Nicht bekannt ist, ob zuvor niedrig entlohnte Zeitarbeitskräfte ohne diese Tätigkeit besser oder schlechter gestellt gewesen wären." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Der Arbeitsmarkt in Deutschland: Zeitarbeit - Aktuelle Entwicklungen, Februar 2014 (2014)
Abstract
"Die Beschäftigung in der Zeitarbeit in Deutschland ist in den letzten Jahren in der Tendenz mit hoher Dynamik gewachsen. Zuletzt stagnierte die Beschäftigung in der Zeitarbeit, während die Beschäftigung insgesamt weiter zunimmt. Der Anteil der Beschäftigten in der Zeitarbeit an allen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten liegt unter drei Prozent. Die Arbeitnehmerüberlassung reagiert frühzeitig auf Änderungen der konjunkturellen Rahmenbedingungen und ist daher ein Frühindikator für die Entwicklung am Arbeitsmarkt. Der Strukturwandel zeigt sich auch in der Arbeitnehmerüberlassung. Sieben von zehn Leiharbeitnehmern sind männlich. Die Hälfte der Beschäftigten in der Zeitarbeit übt eine Helfertätigkeit aus (alle Beschäftigte: 14 Prozent). Die Arbeitnehmerüberlassung ist von hoher Dynamik geprägt: Im ersten Halbjahr 2013 wurden 449.000 Zeitarbeitsverhältnisse neu abgeschlossen und 484.000 Beschäftigungsverhältnisse beendet. Knapp die Hälfte der Leiharbeitsverhältnisse endet nach weniger als drei Monaten. Die hohe Dynamik der Branche spiegelt sich auch in einem überdurchschnittlich hohen Risiko, aus sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung heraus arbeitslos zu werden. 14 Prozent der Zugänge in Arbeitslosigkeit aus Beschäftigung am ersten Arbeitsmarkt und 17 Prozent der Beschäftigungsaufnahmen erfolgen aus bzw. in Zeitarbeit. Die Nachhaltigkeit von Beschäftigungsaufnahmen in der Zeitarbeit ist niedriger als im Durchschnitt über alle Branchen. Drei von fünf Beschäftigungsaufnahmen in der Zeitarbeit aus Arbeitslosigkeit heraus sind sechs und auch zwölf Monate später noch mit einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung - in der Zeitarbeit oder in einer anderen Branche - verbunden. Die Bruttoarbeitsentgelte in der Zeitarbeit liegen deutlich unter den im Durchschnitt über alle Branchen erzielten Entgelten. Die Zeitarbeitsbranche zeichnet sich durch einen nach wie vor hohen Arbeitskräftebedarf aus. Die Zahl der gemeldeten Stellen aus der Zeitarbeit hat sich nach Rückgängen zuletzt stabilisiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Konzerninterne Arbeitnehmerüberlassung: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 18/307) (2014)
Zitatform
(2014): Konzerninterne Arbeitnehmerüberlassung. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 18/307). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/421 (04.02.2014)), 6 S.
Abstract
Gegenstand der Kleinen Anfrage sind von Konzernen gegründete Leiharbeitsunternehmen. Diese stellen Leiharbeitskräfte ein und verleihen sie exklusiv und dauerhaft an die Konzernmutter oder an andere Konzerntöchter. Diese Leiharbeitskräfte sind demzufolge nur für einen einzigen Kunden tätig und wechseln höchstens innerhalb des Konzerns. Ziel ist die dauerhafte Einsparung von Personalkosten, was der Intention des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG) entgegensteht. Dem widerspricht die Bundesregierung in ihrer Antwort mit dem Hinweis, 'dass bei der konzerninternen Arbeitnehmerüberlassung regelmäßig der soziale Schutz der betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nicht gefährdet und ausschließlich der konzerninterne Arbeitsmarkt betroffen ist. Die Anwendung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes auf diesen konzerninternen Austausch würde unnötige bürokratische Hemmnisse aufbauen'. Daten zum genauen Ausmaß der konzerninternen Arbeitnehmerüberlassung liegen der Bundesregierung nicht vor. Die Bundesregierung sieht bei der konzerninternen Arbeitnehmerüberlassung keinen spezifischen Handlungsbedarf. Sie geht davon aus, dass die geplante Neuausrichtung der Arbeitnehmerüberlassung erheblichen Einfluss auf die Praxis der erlaubnispflichtigen konzerninternen Arbeitnehmerüberlassung haben wird. (IAB)
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Literaturhinweis
Zwölfter Bericht der Bundesregierung über Erfahrungen bei der Anwendung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes: Unterrichtung durch die Bundesregierung (2014)
Zitatform
(2014): Zwölfter Bericht der Bundesregierung über Erfahrungen bei der Anwendung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes. Unterrichtung durch die Bundesregierung. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/673 (26.02.2014)), 43 S.
Abstract
"Entsprechend dem Auftrag des Deutschen Bundestages berichtet die Bundesregierung im vorliegenden Bericht über die Entwicklung der legalen Arbeitnehmerüberlassung im Zeitraum 2009 bis 2012. Das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) dient sowohl dem Schutz der Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer als auch dem Schutz der Entleiher vor unzuverlässigen Verleihern. Mit der Reform des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes durch das Erste Gesetz für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt wurde die Zielsetzung verfolgt, vorhandene Beschäftigungspotentiale für die zusätzliche Beschäftigung von arbeitslosen Frauen und Männern zu erschließen und die gesellschaftliche Akzeptanz und die Qualität des Rechtsinstituts der Zeitarbeit zu steigern. Das Erste Gesetz zur Änderung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes zielte auf eine Stärkung der Stellung von Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer und die Verhinderung von Missbrauch der Arbeitnehmerüberlassung. Diesen gesetzgeberischen Zielen entsprechend ist dieser Bericht in seinem Schwerpunkt auf die Fragen ausgerichtet, inwieweit die Entwicklungen im Bereich der Arbeitnehmerüberlassung dem spezifischen Schutzbedürfnis der Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer Rechnung tragen und Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt haben." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Entwicklungen in der Leiharbeit: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/2251) (2014)
Zitatform
(2014): Entwicklungen in der Leiharbeit. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/2251). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/2363 (18.08.2014)), 79 S.
Abstract
"Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der Fraktion Die Linke zur Entwicklung in der Leiharbeit. Die Zahl der Leiharbeitskräfte in Deutschland ist leicht rückläufig. Im Dezember 2013 zählte die Bundesagentur für Arbeit (BA) 814.580 Leiharbeitnehmer in der Bundesrepublik, im Dezember des Vorjahres waren es noch 822.379. Die Zahl der Verleihbetriebe ist ebenfalls rückläufig: Im Dezember 2013 gab es 17.746 Unternehmen dieser Art, davon 97 mit Sitz im europäischen Ausland. Im Dezember 2012 waren es noch 18.024, davon 107 mit Sitz im europäischen Ausland. Im Dezember 2009, dem ersten Jahr der Erfassung, waren es 15.300 Betriebe, davon 80 mit Sitz im europäischen Ausland. Die Abgeordneten fragten zudem nach dem sogenannten Klebeeffekt beziehungsweise der Brückenfunktion der Leiharbeit. Ersterer bezieht sich auf die Übernahme eines Leiharbeitnehmers durch den Entleihbetrieb. Hierzu liegen laut Bundesregierung keine statistischen Daten der BA vor. In einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der BA habe sich allerdings gezeigt, dass zumindest im ersten Halbjahr 2008 die Übernahme von Leiharbeitskräften eine 'größere Rolle' in der Einstellungspraxis der Entleihbetrieben gespielt hat als im Vergleichszeitraum erstes Halbjahr 2003, teilt die Bundesregierung mit. Auch in Bezug auf die Brückenfunktion der Leiharbeit, also der Wechsel aus der Leiharbeit in ein reguläres sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis, verweist die Bundesregierung auf Erhebungen durch das Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung sowie eine Einzelauswertung der BA. Demnach deuteten die Zahlen darauf hin, 'dass eine nennenswerte Zahl von Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmern zu einem Arbeitgeber außerhalb der Arbeitnehmerüberlassung wechseln', schreibt die Bundesregierung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Beschäftigungsmuster von Frauen und Männern: Auswertungen des IAB-Betriebspanels 2012 (2013)
Bechmann, Sebastian; Tschersich, Nikolai; Dahms, Vera; Frei, Marek; Schwengler, Barbara ; Leber, Ute ;Zitatform
Bechmann, Sebastian, Vera Dahms, Nikolai Tschersich, Marek Frei, Ute Leber & Barbara Schwengler (2013): Beschäftigungsmuster von Frauen und Männern. Auswertungen des IAB-Betriebspanels 2012. (IAB-Forschungsbericht 14/2013), Nürnberg, 93 S.
Abstract
"Seit vielen Jahren wird die Integration von Frauen auf dem Arbeitsmarkt, insbesondere die Gleichstellung von Frauen und Männern oder die Beteiligung von Frauen an der Betriebsführung rege diskutiert. Bereits 2008 wurden diese Themen mit den Daten des IAB-Betriebspanels aus betrieblicher Sicht beleuchtet. Der dies jährige Forschungsbericht versteht sich als eine aktualisierte Bestandsaufnahme. Die AutorInnen prüfen, ob und inwieweit sich in den vergangenen vier Jahren Veränderungen gezeigt haben: In welchen Betrieben arbeiten überdurchschnittlich häufig Frauen und in welchen Betrieben Männer? In welchen Punkten unterscheiden sich weibliche von männlichen Beschäftigungsverhältnissen? Inwiefern unterscheiden sich ausschließlich männergeführte Betriebe von ausschließlich frauengeführten Betrieben oder von Betrieben, die sowohl von Frauen als auch von Männern geführt werden? Gibt es Unterschiede in den betrieblichen Rahmenbedingungen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie, in der Förderung der Chancengleichheit von Frauen und Männern oder im Aus- und Weiterbildungsverhalten der Betriebe?" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Einkommen, Weiterbildung und Entscheidungsspielräume: die Leiharbeit "krankt" an kumulierten Ressourcendefiziten (2013)
Zitatform
Becker, Karina, Ulrich Brinkmann & Thomas Engel (2013): Einkommen, Weiterbildung und Entscheidungsspielräume. Die Leiharbeit "krankt" an kumulierten Ressourcendefiziten. In: Zeitschrift für Arbeitswissenschaft, Jg. 67, H. 2, S. 93-103.
Abstract
"Leiharbeit hat sich als stabiles Element betrieblicher Arbeits- und Personalpolitik etabliert. Zugleich gibt es Evidenzen für überdurchschnittliche Fehlzeiten und Gesundheitsbeeinträchtigungen in dieser Gruppe, die sich auch in der subjektiven Wahrnehmung der Betroffenen in Form von Fehlbelastungen niederschlagen. Um diesen Beeinträchtigungen auf den Grund zu gehen, wird geprüft, inwieweit Belastungen und Ressourcen die Zugehörigkeit zu den jeweiligen Beschäftigtengruppen erklären können. Mithilfe logistischer Regressionsanalysen anhand des Datenmaterials der letzten BiBB-/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2005/06 lassen sich vor allem Unterschiede in der Ressourcenversorgung zwischen den beiden Beschäftigtengruppen zeigen. Arbeitsbedingungen, die unter den Bedingungen von Normalbeschäftigungsverhältnissen als Ressourcen und damit gesundheits-förderlich wirken, werden im Fall der Leiharbeit zu Fehlbelastungen - vor allem dann, wenn sie in mehreren Faktoren kumulieren. Der Beitrag liefert Anhaltspunkte für strategische Entscheidungen betrieblicher Gesundheitspolitik, die eine Gleichstellung von externen Beschäftigten (Leiharbeitern) und Stammbelegschaft, wie durch den Gleichbehandlungsgrundsatz festgeschrieben, anstreben. Zudem wird der Blick auf die Problematik von Mehrfachbelastungen gelenkt sowie die Unterausstattung von Ressourcen, die zur Bewältigung von Belastungen eingesetzt werden können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zeitarbeit und betriebliche Qualifikationsstruktur (2013)
Zitatform
Bellmann, Lutz, Katalin Evers & Jens Stegmaier (2013): Zeitarbeit und betriebliche Qualifikationsstruktur. In: R. B. Bouncken, M. Bornewasser & L. Bellmann (Hrsg.) (2013): Neue Herausforderungen in der Zeitarbeit (Beiträge zur Flexibilisierung, 05), S. 33-44.
Abstract
"Ist es der Zeitarbeitsbranche parallel zu ihrem starken Wachstum gelungen, sich im Segment der Facharbeit zu etablieren? Bestehen dabei Unterschiede zwischen wachsenden und schrumpfenden Betrieben? Diese Fragen werden unter Verwendung panel-ökonometrischer Methoden mit den Daten des IAB-Betriebspanels 2006 bis 2011 untersucht. Die erhaltenen Ergebnisse belegen, dass die betriebliche Qualifikationsstruktur als ein wichtiger Einflussfaktor für die Entwicklung der Beschäftigung von Zeitarbeitnehmern auf betrieblicher Ebene angesehen werden kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ingenieure, IT-Experten und Techniker in Leiharbeit und Fremdfirmeneinsatz: eine Analyse der Einkommens- und Arbeitsbedingungen auf Basis der WSI-Lohnspiegel-Datenbank (2013)
Bispinck, Reinhard; Stoll, Evelyn;Zitatform
Bispinck, Reinhard & Evelyn Stoll (2013): Ingenieure, IT-Experten und Techniker in Leiharbeit und Fremdfirmeneinsatz. Eine Analyse der Einkommens- und Arbeitsbedingungen auf Basis der WSI-Lohnspiegel-Datenbank. (WSI-LohnSpiegel. Arbeitspapier 2013/02), Düsseldorf, 21 S.
Abstract
"Auch hochqualifizierte Beschäftigte wie Ingenieure, IT-Experten und Techniker arbeiten in Leiharbeit oder werden von ihren Arbeitgebern in anderen Firmen eingesetzt (sogenannter Fremdfirmeneinsatz, etwa von externen Entwicklern). Sie bekommen dafür in der Regel ein geringeres Gehalt als die Stammbeschäftigten und müssen teilweise länger arbeiten. Trotzdem fällt ihre Arbeitszufriedenheit nicht schlechter aus. Zu diesem Ergebnis haben in der Online-Befragung des LohnSpiegel rund 1.400 dieser Ingenieure, IT-Experten und Techniker beigetragen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitszeit - Zeitarbeit: Flexibilisierung der Arbeit als Antwort auf die Globalisierung (2013)
Bornewasser, Manfred; Kaufhold, Marisa; Wiener, Bettina; Köberlin, Theo; Bellmann, Lutz ; Kratzer, Nick; Beszenski, Norbert; Lehmann, Christian; Böttcher, Sabine; Lemanski, Sandra; Crimmann, Andreas; Leupold, Michael; Fischer, Hajo; May, Kathrin; Gerner, Gunther; Menz, Wolfgang ; Haseloh, Gudrun; Pangert, Barbara; Zülch, Gert ; Schlick, Christopher M.; Boemke, Burkhard; Schmidt, Daniel; Evers, Katalin; Sende, Cynthia; Hanseau, Katharina; Sitte, Bernd; Benkhai, Hicham; Stock, Patricia; Garrel, Jörg von; Stowasser, Sascha; Bouncken, Ricarda B. ; Tackenberg, Sven; Jeske, Tim ; Vitera, Jan;Zitatform
Bornewasser, Manfred & Gert Zülch (Hrsg.) (2013): Arbeitszeit - Zeitarbeit. Flexibilisierung der Arbeit als Antwort auf die Globalisierung. Wiesbaden: Springer, 421 S. DOI:10.1007/978-3-8349-3739-1
Abstract
"In den Unternehmen haben sich vielfältige Arbeitszeitmodelle etabliert, die einerseits den Arbeitnehmern mehr Gestaltungsmöglichkeiten bei der Aufteilung von Arbeit und Freizeit lassen, die andererseits aber auch Unternehmen die Möglichkeit geben, flexibel auf volatiles Auftragsvolumen zu reagieren. Neue Beschäftigungsformen bis hin zur Zeitarbeit entwickeln sich mehr und mehr. Dabei stellt sich die Frage, wie viel Flexibilität und wie viel Stabilität nötig sind, um unternehmensseitig die Wirtschaftlichkeit zu garantieren und gleichermaßen den Mitarbeitern ein hohes Maß an Sicherheit und Autonomie hinsichtlich ihres Arbeitsplatzes und ihrer Work-Life-Balance zu geben. Dieses Buch wendet sich im Teil eins der volks- und betriebswirtschaftlichen Betrachtung der Flexibilisierung von Arbeitszeit und Beschäftigung zu. Der zweite Teil beschreibt die Zeitarbeit aus verschiedenen Perspektiven. Im dritten Teil wird die Flexibilisierung der Arbeitszeit unter besonderer Berücksichtigung von gesundheitlichen Aspekten dargestellt. Schließlich stellt der vierte Teil neue organisatorische Praktiken der Arbeitszeitgestaltung aus Praxissicht vor." (Autorenreferat, IAB-Doku)
I -
Literaturhinweis
Neue Herausforderungen in der Zeitarbeit (2013)
Zitatform
Bouncken, Ricarda B., Manfred Bornewasser & Lutz Bellmann (Hrsg.) (2013): Neue Herausforderungen in der Zeitarbeit. (Beiträge zur Flexibilisierung 05), München: Hampp, 203 S.
Abstract
Der fünfte Band der Reihe "Beiträge zur Flexibilisierung" ist das Ergebnis des "2. Interdisziplinären Forums Zeitarbeit", das im Dezember 2012 am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg stattfand. Der Band behandelt schwerpunktmäßig zwei der größten aktuellen Herausforderungen der Zeitarbeit: die Branchenzuschlagstarife und die Qualifizierung von Zeitarbeitskräften.
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Literaturhinweis
Leiharbeit: Wer setzt sie ein und welche Arbeitsformen verdrängt sie? (2013)
Brug, Christoph M.;Zitatform
Brug, Christoph M. (2013): Leiharbeit: Wer setzt sie ein und welche Arbeitsformen verdrängt sie? Erlangen, 55 S.
Abstract
"Arbeitnehmerüberlassung ist ein in der öffentlichen Diskussion immer wiederkehrendes Thema und Gegenstand kontrovers diskutierter Debatten. Leiharbeit ist zwar keineswegs ein neues Phänomen, hat allerdings seit einigen Jahren stark an Bedeutung gewonnen und ist dadurch zunehmend in den Fokus der Öffentlichkeit gelangt. Grundsätzlich bestehen die Vorbehalte gegen über der Leiharbeit aus zwei zentralen Kritikpunkten: Zum einen wird der Vorwurf erhoben, dass Leiharbeitnehmer zu deutlich schlechteren Arbeitsbedingungen als regulär Beschäftigte angestellt werden und zahlreiche Benachteiligungen in Kauf nehmen müssen. Zum anderen gibt es Befürchtungen, dass Teile der Stammbelegschaft mancher Entleihbetriebe durch den Einsatz von Leiharbeitern ersetzt werden. Im Rahmen dieser Arbeit sollen Muster bei dem Einsatz von Leiharbeitern aufgedeckt und insbesondere auf Substitutionseffekte eingegangen werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zeitarbeit als Chance für arbeitslose Menschen? (2013)
Brungs, Matthias; Kolb, Vanessa;Zitatform
Brungs, Matthias & Vanessa Kolb (2013): Zeitarbeit als Chance für arbeitslose Menschen? (Perspektiven Sozialer Arbeit in Theorie und Praxis 01), Freiburg im Breisgau: Centaurus Verlag & Media, 90 S.
Abstract
"Die Zeitarbeit ist seit geraumer Zeit ein wichtiges und gleichzeitig kontrovers diskutiertes Instrument zur Integration von arbeitslosen Menschen in den ersten Arbeitsmarkt. Obwohl rein quantitativ die Anzahl der Leiharbeitnehmer/innen während des vergangenen Jahrzehnts ebenso wie diejenige der Zeitarbeitsunternehmen erheblich zugenommen hat, ist die empirische Basis über den Erfolg dieser Maßnahme im Sinne des so genannten Stepping-Stone-Effects über das subjektive Empfinden von Leiharbeitnehmer/innen und allgemein über deren Teilhabe an der Gesellschaft relativ schmal. Hier wird beabsichtigt, einen Beitrag zur aktuellen Diskussion zu leisten, indem Ergebnisse einer Interviewstudie mit Experten und Betroffenen vorgestellt, diskutiert und in die aktuelle Fachdiskussion einordnet werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Unterschiede in den Arbeitsmarktchancen von atypisch Beschäftigten: Effekte von Beschäftigungsformen oder Erwerbspräferenzen? (2013)
Zitatform
Brülle, Jan (2013): Unterschiede in den Arbeitsmarktchancen von atypisch Beschäftigten. Effekte von Beschäftigungsformen oder Erwerbspräferenzen? In: Zeitschrift für Soziologie, Jg. 42, H. 2, S. 157-179. DOI:10.1515/zfsoz-2013-0206
Abstract
"Atypische Beschäftigungsverhältnisse sind keine homogene Kategorie und erfüllen sehr unterschiedliche Funktionen für Arbeitgeber. Der Aufsatz legt dar, dass diese Beschäftigungsformen Folgen für die Opportunitätsstrukturen und Beschäftigungschancen von Arbeitnehmern haben, die sich auf deren spezifische Position im Arbeitsmarkt zurückführen lassen und nicht durch persönliche Ressourcen und Selbstselektion erklärt werden können. Anhand von Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) wird gezeigt, dass befristet Beschäftigte mit höherer Wahrscheinlichkeit in reguläre Beschäftigung wechseln als Teilzeitbeschäftigte und Leiharbeiter. Die geringsten Übergangschancen haben geringfügig Beschäftigte. Dieser Befund gilt auch unter Kontrolle der Eigenschaften der Arbeitnehmer und ihrer Arbeitszeitpräferenzen und belegt einen eigenständigen strukturellen Einfluss der Erwerbsform auf den weiteren Erwerbsverlauf. Darüber hinaus werden heterogene Effekte für betriebliche Kontexte und Qualifikationsniveaus untersucht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Online-Anhang -
Literaturhinweis
The employment of temporary agency workers in the UK: with or against the trade unions? (2013)
Zitatform
Böheim, René & Martina Zweimüller (2013): The employment of temporary agency workers in the UK. With or against the trade unions? In: Economica, Jg. 80, H. 317, S. 65-95. DOI:10.1111/j.1468-0335.2012.00935.x
Abstract
"Trade unions will oppose the employment of temporary agency workers if it is a move to replace workers or to curb union power. Alternatively, trade unions may encourage the employment of agency workers if it leads to higher wages for their members. Using British data from 1998 and 2004, we find no evidence for a negative association between trade union activity and the hiring of agency workers. Wages are typically higher in unionized workplaces; however, the trade union premium is lower in the presence of agency workers. Our results suggest that trade unions cannot effectively oppose the hiring of agency workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Kompetenzmanagement und Qualifizierung in der Zeitarbeit: Ergebnisse und Erfahrungen aus dem Verbundprojekt "Bildungszeit - Wachstumsbranche Zeitarbeit: Handlungsfelder, Kompetenzentwicklung, Bildungsprofile" 2008-2011 (2013)
Dobischat, Rolf; Düsseldorff, Christina; Wolf, Bernd;Zitatform
Dobischat, Rolf, Christina Düsseldorff & Bernd Wolf (Hrsg.) (2013): Kompetenzmanagement und Qualifizierung in der Zeitarbeit. Ergebnisse und Erfahrungen aus dem Verbundprojekt "Bildungszeit - Wachstumsbranche Zeitarbeit: Handlungsfelder, Kompetenzentwicklung, Bildungsprofile" 2008-2011. Gotha: Eichenbaum, 480 S.
Abstract
Die Konzepte des Verbundprojektes BildungsZeit, bestehend aus fünf Teilprojekten, 'basieren auf einem gemeinsamen Verständnis für einen zukunftsweisenden Einsatz der Zeitarbeit, die wichtige Aspekte hinsichtlich Gesundheit und Prävention, Weiterbildung, Demografie, Partizipation und Führungskultur im Arbeitsprozess berücksichtigen'. Der Projektbericht zeigt erfolgreiche und wirtschaftlich tragfähige Lösungsansätze für die Qualifizierung und Personalentwicklung auf, die modellhaft mit Praxispartnern erprobt wurden. Die Einzelbeiträge widmen sich folgenden Schwerpunkten: 1. grundlegende Analyse der Branche Zeitarbeit; 2. Kompetenzmanagement in der Zeitarbeit/Personaldienstleistung; 3. Aspekte von Qualifizierung in der Zeitarbeit; 4. Integrationsstrategien für besondere Zielgruppen (Frauen, Migranten, Höherqualifizierte) und wirtschaftliche Herausforderungen; 5. Qualifizierung im Aufgabenbereich der Disposition. (IAB)
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Literaturhinweis
The role and activities of employment agencies: based on a study conducted for the European Parliament under contract IP/AEMPL/FWC/2008-002/C1/SC11 (2013)
Eichhorst, Werner; Pedersen, Jakob Louis; Coen, An de; Braga, Michela; Slezak, Ewa; Culot, Henri; Broughton, Andrea; Dorssemont, Filip; Ulrike Famira-Mühlberger, Ulrike; Gerard, Maarten; Kendzia, Michael J. ; Huemer, Ulrike;Zitatform
Eichhorst, Werner, Michela Braga, Andrea Broughton, An de Coen, Henri Culot, Filip Dorssemont, Ulrike Ulrike Famira-Mühlberger, Maarten Gerard, Ulrike Huemer, Michael J. Kendzia, Jakob Louis Pedersen & Ewa Slezak (2013): The role and activities of employment agencies. Based on a study conducted for the European Parliament under contract IP/AEMPL/FWC/2008-002/C1/SC11. (IZA research report 57), Bonn, 116 S.
Abstract
"This study provides an overview of the importance and activities of employment agencies as well as their legal framework (WTO, ILO, EU) in the EU Member States and closely examines their role in selected countries, while focusing on temporary work agencies, a significantly growing market within the EU. Due to limited data, there is no clear-cut result on the agencies' longer-term impact. However, the four identified market types (market driven, social dialogue based, legislator driven and emerging markets) are analysed through country cases regarding national regulations, the treatment of workers and everyday functioning of the agencies. It becomes evident that there is a wide diversity of the branch, which needs to be taken into account when reviewing EU Directive 2008/104/EC." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Non-standard employment across occupations in Germany: the role of replaceability and labour market flexibility (2013)
Zitatform
Eichhorst, Werner, Paul Marx & Verena Tobsch (2013): Non-standard employment across occupations in Germany. The role of replaceability and labour market flexibility. (IZA discussion paper 7662), Bonn, 32 S.
Abstract
"The share of non-standard jobs in total employment has increased in Germany over recent decades. Research tends to attribute this in particular to labour market re-forms and socioeconomic change. However, it becomes clear upon closer inspection that macro trends alone cannot provide satisfactory explanations. A striking yet rarely acknowledged aspect of the development in Germany is a large occupational heterogeneity, which is true for both current working conditions and trajectories of change. A process of asymmetric change has been witnessed in recent years, increasing the gap between occupational groups. Given this process, it seems increasingly questionable to aggregate data at the national level. Therefore, this paper analyses the role of different types of non-standard employment across occupations in Germany, explaining variation between occupations with reference to institutional conditions, industrial relations and patterns of labour supply and demand, in particular skill requirements." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
The linkage between human resource practices and organizational ambidexterity: an analysis of internal labor market dynamics in a port-of-entry context (2013)
Zitatform
Flickinger, Miriam, Tina Gruber-Mücke & Marina Fiedler (2013): The linkage between human resource practices and organizational ambidexterity. An analysis of internal labor market dynamics in a port-of-entry context. In: Journal of business economics, Jg. 83, H. 8, S. 923-946. DOI:10.1007/s11573-013-0671-7
Abstract
"This paper presents our findings from an empirical survey of 580 individuals placed by a German temporary work agency. The study aims to examine the linkages between human resource management practices and ambidexterity with regard to the integration of an external, highly qualified workforce into the firm. We focus on aspects of the internal labor market (ILM) and its relationship to concurrent firm exploration and exploitation. We argue that a dynamic ILM contributes to a firm's capability for ambidexterity. Based on differences in the access to promotional opportunities of the ILM between temporary and permanent workers, we expect this contribution to be different for these groups of employees. We argue that whereas permanent employees receive job satisfaction from the opportunities of a dynamic ILM, temporary employees lack access to this source of job satisfaction and therefore do not contribute equally to organizational outcomes. Results of our study are intriguing since they do not support arguments on expected differences between these two types of workforce. Rather, findings confirm the importance of a dynamic ILM not only for permanent but also for temporary employees." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
IAB-Betriebspanel - Faire Arbeit - Fairer Wettbewerb: Beschäftigungsentwicklung, besondere Beschäftigungsverhältnisse, Löhne und Gehälter in nordrhein-westfälischen Betrieben. Ergebnisse der nordrhein-westfälischen Stichprobe der Arbeitgeberbefragung 2012 (2013)
Frei, Marek; Dahms, Vera; Wahse, Jürgen;Zitatform
Frei, Marek, Vera Dahms & Jürgen Wahse (2013): IAB-Betriebspanel - Faire Arbeit - Fairer Wettbewerb. Beschäftigungsentwicklung, besondere Beschäftigungsverhältnisse, Löhne und Gehälter in nordrhein-westfälischen Betrieben. Ergebnisse der nordrhein-westfälischen Stichprobe der Arbeitgeberbefragung 2012. Düsseldorf, 39 S.
Abstract
"Das IAB-Betriebspanel beschäftigt sich in der Befragungswelle des Jahres 2012 intensiv mit dem betrieblichen Einsatz von atypischen Beschäftigungsverhältnissen, insbesondere befristeten Arbeitsverhältnissen und Leiharbeit. Angesichts des besonderen Anliegens der Landesregierung von Nordrhein-Westfalen, die 'Entwicklung hin zu atypischer Beschäftigung und Niedriglöhnen zu beenden und gute Arbeit zum Normalfall zu machen', sind empirisch gestützte Erkenntnisse von besonderer Relevanz. Im Mittelpunkt des Interesses der aktuellen Befragung standen folgende Fragen: Wie verbreitet ist der Einsatz von befristeter Beschäftigung und Leiharbeit? In welchen Bereichen der nordrhein-westfälischen Wirtschaft werden solche Beschäftigungsformen eingesetzt? Welche Art von Betrieben nutzen befristete Beschäftigung und Leiharbeit? Wie hoch sind die Chancen für befristet Beschäftigte, nach Auslaufen ihres Vertrages in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis übernommen zu werden? Sind Frauen und Männern in gleichem Maße vom Einsatz solcher Beschäftigungsformen betroffen?
Bevor auf Basis der Befunde der aktuellen Befragung des IAB-Betriebspanels versucht wird, die aufgeworfenen Fragen zu beantworten, wird zunächst ein kurzer Überblick über die Entwicklung von Beschäftigung im Untersuchungszeitraum gegeben. Die betriebliche Arbeitskräftenachfrage bildet den Rahmen für den Einsatz von besonderen Beschäftigungsformen. So stellt sich z. B. die Frage, ob die in der vorangegangenen Befragung beobachteten Schwierigkeiten bei der Deckung des betrieblichen Bedarfs an Fachkräften die Qualität der neu geschaffenen Arbeitsverhältnisse und damit den Stellenwert solcher Beschäftigungsformen beeinflussen." (Textauszug, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Employment and wages in Germany since the 2004 deregulation of the temporary agency industry (2013)
Zitatform
Garz, Marcel (2013): Employment and wages in Germany since the 2004 deregulation of the temporary agency industry. In: International Labour Review, Jg. 152, H. 2, S. 307-326. DOI:10.1111/j.1564-913X.2012.00005.x
Abstract
"There has been a surge in temporary agency work in Germany since the 2004 deregulation of the temporary agency industry. Using empirical data, the author examines how this reform affected employment and wages. Controlling for compositional and macroeconomic effects, the results suggest that there was no change in overall employment, since temporary agency work replaced regular jobs. The wage gap between regular employees and temps widened after the reform, showing that firms use agency work to reduce labour costs. However, the main reason for the wage gap was the higher incidence of low-wage determinants among temps compared to regular employees." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Arbeitnehmerüberlassung im Saarland und in Westdeutschland (2013)
Zitatform
Hell, Stefan & Anne Otto (2013): Arbeitnehmerüberlassung im Saarland und in Westdeutschland. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Rheinland-Pfalz-Saarland 02/2013), Nürnberg, 79 S.
Abstract
"Der erste Teil der Untersuchung betrachtet detailliert die Beschäftigungsstrukturen der Zeitarbeitsbranche im Saarland, das mittelfristig eine überdurchschnittlich hohe Leiharbeitsquote aufweist. Diese hohe Nachfrage für Leiharbeitskräfte ist auf die ausgeprägte Präsenz des Verarbeitenden Gewerbes zurückzuführen. Wegen der starken Exportorientierung dieses Sektors weist die Leiharbeit eine hohe konjunkturelle Sensivität auf. In der Zeitarbeitsbranche arbeiten vorwiegend junge männliche Arbeitskräfte in Vollzeit und üben größtenteils einfache Hilfs- und Lagertätigkeiten in Fertigungsberufen aus. Der zweite Teil dieser Untersuchung besteht aus einer erwerbsbiographischen Analyse, welche jeweils die Erwerbszustände und die Erwerbsverläufe von Zeitarbeitern im Saarland aus den Jahren 2006 und 2007 in den 14 bzw. 180 Tagen vor und nach ihrer Zeitarbeitsbeschäftigung miteinander vergleicht. Die empirischen Ergebnisse geben Hinweise darauf, dass eine Leiharbeitsbeschäftigung im Saarland kurz- und mittelfristig keine breite Brücke in den regulären Arbeitsmarkt bildet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Atypische Beschäftigung in deutschen Betrieben: Neue und traditionelle Formen prägen das Bild (2013)
Zitatform
Hohendanner, Christian (2013): Atypische Beschäftigung in deutschen Betrieben: Neue und traditionelle Formen prägen das Bild. In: IAB-Forum H. 1, S. 30-37., 2012-11-13. DOI:10.3278/IFO1301W030
Abstract
"Eine unbefristete Vollzeitstelle mit Sozialversicherungsschutz gilt in Deutschland traditionell als normal. Das deutsche Arbeitsmarktsystem weist inzwischen allerdings viele neue Facetten auf: von der Teilzeitbeschäftigung über befristete Arbeitsverhältnisse bis hin zur Leiharbeit. Oft verschwimmen die Grenzen zwischen normaler und atypischer Beschäftigung. Betriebe nutzen die neuen Erwerbsformen je nach Größe und Branche unterschiedlich. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen, die wirtschaftliche Stabilität und die demografische Entwicklung entscheiden darüber, inwieweit die neuen Beschäftigungsformen künftig das Bild des deutschen Arbeitsmarktes bestimmen werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitsmarkteffekte atypischer Beschäftigung (2013)
Zitatform
Hohendanner, Christian & Ulrich Walwei (2013): Arbeitsmarkteffekte atypischer Beschäftigung. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 66, H. 4, S. 239-246. DOI:10.5771/0342-300X-2013-4-239
Abstract
"Vollzeitnahe, unbefristete Beschäftigungsverhältnisse ohne Zwischenschaltung einer Zeitarbeitsagentur haben zugunsten sogenannter atypischer Beschäftigungsverhältnisse wie Leiharbeit, Befristungen oder Minijobs relativ an Bedeutung verloren. In unserem hauptsächlich auf Sekundärquellen basierenden Beitrag betrachten wir wesentliche Arbeitsmarkteffekte von befristeter Beschäftigung, Leih-/Zeitarbeit und geringfügig entlohnter Beschäftigung (Minijobs). Dabei stehen individuelle Effekte und Makrowirkungen atypischer Beschäftigung im Vordergrund. Im Einzelnen geht es um Wege aus der Arbeitslosigkeit und in reguläre Beschäftigung, Veränderungen der Funktionsweise des Arbeitsmarktes und indirekte, über die Lohnentwicklung vermittelte Wirkungen der Beschäftigungsformen auf den Arbeitsmarkt. Im Fazit werden die Ergebnisse zusammengefasst und Forschungslücken aufgezeigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Are temporary work agencies stepping stones into regular employment? (2013)
Hveem, Joakim;Zitatform
Hveem, Joakim (2013): Are temporary work agencies stepping stones into regular employment? In: IZA journal of migration, Jg. 2, S. 1-27. DOI:10.1186/2193-9039-2-21
Abstract
"This paper estimates the causal effect of temporary work agency (TWA) employment on the subsequent probability of employment in the regular labor market. The main purpose is to estimate the stepping-stone effect separately for natives and immigrants, where the latter group potentially benefits the most from TWA employment. Since no quasi-experiment is available, individual Differences-in-Differences and matching is used to deal with the potential selection bias. The results point at a negative regular employment effect, which slowly fades away over a couple of years. Thus no evidence of a stepping-stone effect is found. When conditioning on immigrants, this negative effect is absent. A long-run significant effect is found on overall employment probability (including TWA employment), there is even a long-run positive effect on annual earnings (mainly driven by women). Unemployment probabilities decreased, however the results in the estimation were less stable over time compared to the employment estimates, suggesting that the TWAs might keep individuals from exiting the labor market." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The pay gap of temporary agency workers: does the temp sector experience pay off? (2013)
Zitatform
Jahn, Elke J. & Dario Pozzoli (2013): The pay gap of temporary agency workers. Does the temp sector experience pay off? In: Labour economics, Jg. 24, H. October, S. 48-57., 2013-06-10. DOI:10.1016/j.labeco.2013.06.001
Abstract
"It is a well-known fact that temporary agency workers accept high wage penalties compared to permanent workers. However, remarkably little is known about the wages of workers who regularly take jobs in the temp sector or who do temp work for a substantial period of time. Based on a rich administrative data set, the effect of the intensity of agency employment on the temp wage gap in Germany is estimated. Using a two-stage selection-corrected method within a panel data framework, the paper shows that the wage gap for temps with low treatment intensity is high but decreases with time spent in the sector, presumably reflecting that temporary agency workers are able to accumulate human capital while employed in the temp sector. However, agency employment seems to stigmatize those workers who move frequently from one temp job to the next." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Zeitarbeit: Zusätzliche Jobs, aber auch Verdrängung (2013)
Zitatform
Jahn, Elke & Enzo Weber (2013): Zeitarbeit: Zusätzliche Jobs, aber auch Verdrängung. (IAB-Kurzbericht 02/2013), Nürnberg, 6 S.
Abstract
"In den letzten zwei Jahrzehnten ist der Anteil der Leiharbeitnehmer an allen Erwerbstätigen beständig gestiegen. Während im Jahr 1991 weniger als ein halbes Prozent der Erwerbstätigen in der Arbeitnehmerüberlassungsbranche tätig war, betrug dieser Anteil im Jahr 2011 über zwei Prozent. Mit der zunehmenden Verbreitung der Zeitarbeit wächst jedoch auch die Sorge, dass Beschäftigung außerhalb des Zeitarbeitssektors verdrängt wird. In diesem Kurzbericht wird die Höhe solcher Substitutionseffekte auf gesamtwirtschaftlicher Ebene ermittelt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Erwerbstätige außerhalb der Arbeitnehmerüberlassungsbranche und Leiharbeitnehmer in Deutschland -
Literaturhinweis
Is temporary agency employment a stepping stone for immigrants? (2013)
Zitatform
Jahn, Elke & Michael Rosholm (2013): Is temporary agency employment a stepping stone for immigrants? In: Economics Letters, Jg. 118, H. 1, S. 225-228., 2012-11-01. DOI:10.1016/j.econlet.2012.10.029
Abstract
"We investigate whether agency employment is a bridge into regular employment for immigrants using the timing-of-events approach. We provide evidence of large positive in-treatment effects for all immigrants. Post-treatment effects are fairly high for male non-western and Eastern European immigrants." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Don't worry, be flexible? Job satisfaction among flexible workers (2013)
Zitatform
Jahn, Elke (2013): Don't worry, be flexible? Job satisfaction among flexible workers. (LASER discussion papers 71), Erlangen, 33 S.
Abstract
"This paper investigates whether workers in flexible employment relationships show lower job satisfaction than workers with permanent job contracts. Our results show that looking only at the formal job security provided by the contract may lead to misleading conclusions about job satisfaction. We find, using longitudinal data for Germany, that it is not the formal job security provided by the contractual agreement but rather the perceived job security that matters for job satisfaction. Moreover, our results indicate that workers value job characteristics in similar ways across fundamentally different types of job contracts." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Atypische Beschäftigung zwischen Prekarität und Normalität: Entwicklung, Strukturen und Bestimmungsgründe im Überblick (2013)
Keller, Berndt K.; Seifert, Hartmut;Zitatform
Keller, Berndt K. & Hartmut Seifert (2013): Atypische Beschäftigung zwischen Prekarität und Normalität. Entwicklung, Strukturen und Bestimmungsgründe im Überblick. (Forschung aus der Hans-Böckler-Stiftung 158), Berlin: Edition Sigma, 179 S.
Abstract
"Traditionell hat das Normalarbeitsverhältnis die Strukturen des deutschen Arbeitsmarkts geprägt - das ist längst Vergangenheit. Inzwischen ist weit mehr als jedes dritte Beschäftigungsverhältnis 'atypisch', indem es in Gestalt von Teilzeit- und befristeten Anstellungen, Mini- und Midijobs, Leiharbeit und (Solo-) Selbständigkeit vom klassischen Typ abweicht. Einige dieser Formen scheinen unterwegs zur akzeptierten Normalität des Arbeitsmarkts zu sein, andere führen bedenklich auf den Weg in die Prekarität. Die Autoren geben hier einen umfassenden Überblick über sämtliche Formen atypischer Beschäftigung. Sie rekapitulieren zunächst deren Entwicklung seit Beginn der 1990er Jahre, den aktuellen Gesamtumfang sowie die zentralen Strukturmerkmale. Sodann unterscheiden sie die kurz- und langfristigen Prekaritätsrisiken und analysieren ihre Folgen für Individuen und Arbeitsmarkt. Sie liefern für jede Form gesondert theoretische Erklärungen für die Expansion des atypischen Segments und untersuchen den Einfluss der Interessenvertretungen auf die Entwicklung der Formen. Schließlich unterbreiten sie übergreifende und formenspezifische Vorschläge zur notwendigen Neuregulierung atypischer Beschäftigung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis -
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Arbeiten in Unsicherheit (2013)
Kock, Klaus;Zitatform
Kock, Klaus (2013): Arbeiten in Unsicherheit. In: Sozialmagazin. Die Zeitschrift für soziale Arbeit, Jg. 38, H. 3-4, S. 66-73.
Abstract
"Das Beschäftigungssystem in Deutschland scheint einen tiefgreifenden Wandel durchzumachen. Zunehmend sind Beschäftigungsformen zu verzeichnen, die vom gewohnten Bild abweichen und als atypische Beschäftigung beschrieben werden. Was bedeutet dieser Status jenseits des 'Normalarbeitsverhältnisses' für die betroffenen Personen, welche Auswirkungen hat er auf ihre tägliche Arbeit, auf Privatleben und Zukunftsplanung?" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Zeitarbeit und psychosoziale Gesundheit (2013)
Lexmüller, Doris;Zitatform
Lexmüller, Doris (2013): Zeitarbeit und psychosoziale Gesundheit. In: Wiso. Wirtschafts- und sozialpolitische Zeitschrift des ISW, Jg. 36, H. 1, S. 173-187.
Abstract
"Im Zuge einer Diplomarbeit wurden Zeitarbeiter, welche in verschiedenen Branchen tätig sind, zum Thema 'Zeitarbeit und psychosoziale Gesundheit' mithilfe von Leitfadeninterviews befragt. Ziel war es, Gründe erhöhter psychosozialer Erkrankungen im Bereich der Zeitarbeit aufzuzeigen und eine Darstellung spezifischer Belastungen und deren Folgen zu ermöglichen. Als spezielle Belastungen von Zeitarbeit sind vor allem fehlende Sicherheiten, Erkrankungen, Leistungsdruck, Entlohnungsgefälle und soziale Exklusionen zu nennen. Als hervorstechendste Belastung kann der Faktor Unsicherheit in den verschiedensten Ausprägungen genannt werden. Spezifische Folgen dieser Belastungen können aufgrund oft kurzer Einsätze kaum benannt werden. Betroffene erzählen jedoch von Schmerzen im Stützapparat, Magenschmerzen oder auch von Schafproblemen. Viele Unternehmen haben für ihre MitarbeiterInnen bereits Gesundheitsprogramme implementiert, welche meist auch von ZeitarbeiterInnen genutzt werden können. Spezifische Gesundheitsförderung für die speziellen Herausforderungen und Belastungen von Zeitarbeit gibt es jedoch kaum." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Gewerkschaften und Leiharbeit: über den aktiven Umgang mit Leiharbeit bei der IG Metall (2013)
Meyer, Dorit;Zitatform
Meyer, Dorit (2013): Gewerkschaften und Leiharbeit. Über den aktiven Umgang mit Leiharbeit bei der IG Metall. (Gesellschaft der Unterschiede 13), Bielefeld: Transcript, 394 S.
Abstract
"Jahrzehntelang war auf dem deutschen Arbeitsmarkt eine Zunahme von Leiharbeit zu beobachten, ehe die Krise 2008/2009 zu Massenentlassungen unter Leiharbeitern führte. Doch wie wurde in den DGB-Gewerkschaften darauf reagiert? Am Beispiel der IG Metall und anknüpfend an Konzepte zu organisationalen Routinen und Fähigkeiten geht die Autorin dieser Frage nach. Aus raumzeitlicher Sicht zeigt sie, wie das gewerkschaftliche Vorgehen bezüglich Leiharbeit zwischen den Standorten und Ebenen vor, während und nach der Krise variierte. Das Buch leistet so einen empirisch fundierten Beitrag zur Weiterentwicklung von Ressourcenansätzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Leiharbeit noch auf hohem Niveau bei starker Dynamik: Zahlen - Daten - Fakten: Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) über die Situation in Hessen und Frankfurt am Main (2013)
Schaade, Peter;Zitatform
Schaade, Peter (2013): Leiharbeit noch auf hohem Niveau bei starker Dynamik. Zahlen - Daten - Fakten: Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) über die Situation in Hessen und Frankfurt am Main. In: PersonalDirekt Frankfurt, Jg. 6, H. 2, S. 17-18., 2013-02-01.
Abstract
"Ende Juni 2012 waren in Hessen 64.900 Leiharbeitnehmer in 1.400 Verleihbetrieben beschäftigt. Die Zahl der Leiharbeitnehmer befindet sich zwar auf hohem Niveau, ist aber gegenüber den beiden Vorjahren leicht gefallen.
Frankfurt konnte zur Jahresmitte 2012 in 363 Verleihbetrieben 18.900 Leiharbeitnehmer verzeichnen. Auch hier ist der Bestand gegenüber den beiden Vorjahren zurückgegangen. Das aktuelle Niveau liegt aber immer noch um 1.400 oder 8,2 Prozent über dem vor der Wirtschaftskrise (Juni 2008)." (Textauszug, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Why do Russian firms use fixed-term and agency work contracts? (2013)
Zitatform
Smirnykh, Larisa & Andreas Wörgötter (2013): Why do Russian firms use fixed-term and agency work contracts? (OECD Economics Department working papers 1014), Paris, 34 S. DOI:10.1787/5k4dlf1ctsbv-en
Abstract
"This study looks into the use of fixed term contracts and agency work in Russia during and shortly after the crisis 2009-10 with the help of an enterprise survey. The results of variance analysis show that the use of fixed-term or agency work contracts is not uniform across sectors, size and skill requirements. Probit analysis reveals that the use of fixed term contracts also increases the likelihood of using agency work, but not the other way around. The increase of temporary and agency work contracts increases the turnover on the labour market and contributes to an increase in dualisation, but may also help to prevent a larger increase in unemployment during crisis periods." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
How does temporary agency work impact German agency workers? (2013)
Spermann, Alexander;Zitatform
Spermann, Alexander (2013): How does temporary agency work impact German agency workers? (IZA policy paper 70), Bonn, 18 S.
Abstract
"The enormous speed of change in the working world is associated with greater job insecurity. As a dynamic external flexibilization instrument, temporary agency work is characterized by high labor turnover rates. As a result, agency workers might perceive more job insecurity than permanent staff. This paper surveys German empirical studies on outcome variables such as job satisfaction, commitment, health, employability, social participation and effects on personal life for agency workers. It is enriched by practical experience gathered at Randstad, Germany's leading staffing firm, and also provides a summary of recent research on job stability for agency workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Non-standard employment, working time arrangements, establishment entry and exit (2013)
Zitatform
Späth, Jochen (2013): Non-standard employment, working time arrangements, establishment entry and exit. (IAW-Diskussionspapiere 98), Tübingen, 29 S.
Abstract
"This paper addresses the issue if and to what extent young firms differ from incumbents regarding the use of non-standard employment, trust-based working time arrangements and overtime hours in the light of the qualitative changes of employment structures that are taking place in industrialized countries, such as rising shares of non-standard employment and borders between work and private life that become increasingly blurred. Based on a microeconometric analysis of the IAB Establishment Panel, a representative survey of about 16,000 employers in Germany, we find that young establishments rely significantly more often on limited contracts and freelance work than incumbent businesses in order to hedge the higher risks and uncertainties of young firms. Likewise, trust-based working time arrangements and overtime hours are more an issue in young than in incumbent firms, indicating a higher level of subjectivated work in young firms. Additionally, we provide basic evidence that these differences are not purely transitory but on the contrary rather stable as the firms grow older, which makes young firms contribute a substantial part to the ongoing qualitative changes of employment structures." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Leiharbeit in Europa: zwischen Flexibilität und Sicherheit (2013)
Voss, Eckhard; Vitols, Katrin;Zitatform
Voss, Eckhard & Katrin Vitols (2013): Leiharbeit in Europa. Zwischen Flexibilität und Sicherheit. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 66, H. 8, S. 580-587. DOI:10.5771/0342-300X-2013-8-580
Abstract
"Aufgrund gewerkschaftlicher Kampagnen, aber auch infolge des Handlungsdrucks durch die EU-Leiharbeitsrichtlinie und ihres Equal-Pay-Grundsatzes, sind Probleme wie die Einkommensungerechtigkeit und die fehlende Beschäftigungssicherheit in der Leiharbeit wieder in den Fokus beschäftigungs- und verteilungspolitischer Debatten gerückt. Der Beitrag untersucht, ausgehend von Erfahrungen in anderen europäischen Ländern, inwieweit es dort besser als in Deutschland gelungen ist, Leiharbeit weitergehender zu regulieren. Dabei wird deutlich, dass es in anderen EU-Ländern tarifpolitische Regelungen gibt, die erfolgreich darauf zielen, durch die Förderung der Weiterbildung Leiharbeitsbeschäftigte in den Arbeitsmarkt zu integrieren und auch Nachteile in der sozialen Sicherung zumindest abzumildern. Angesichts derartiger Erfahrungen kommen die Autoren zu dem Schluss, dass Deutschland auf ein verlorenes Jahrzehnt hinsichtlich der Einkommensungerechtigkeit in der Leiharbeit zurückblickt und dass die Sozialpartner ihre Gestaltungsfunktion noch zu wenig wahrgenommen haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Atypische Beschäftigung in Österreich: bisherige Entwicklungen, aktueller Stand und Aussichten für die Zukunft (2013)
Wagner, Norman;Zitatform
Wagner, Norman (2013): Atypische Beschäftigung in Österreich. Bisherige Entwicklungen, aktueller Stand und Aussichten für die Zukunft. In: Wiso. Wirtschafts- und sozialpolitische Zeitschrift des ISW, Jg. 36, H. 4, S. 71-88.
Abstract
"Die Atypisierung der Arbeitswelt hat mittlerweile dazu geführt, dass mehr als 30 % der unselbständig Erwerbstätigen entweder teilzeit-, geringfügig, befristet oder als überlassene Arbeitnehmerinnen beschäftigt sind. Dazu kommen noch 20 % unbefristet Vollzeitbeschäftigt mit All-In-Verträgen sowie eine schwer abgrenzbare Zahl von neuen Selbständigen. Die vorliegenden Daten erlauben -- selbst bei vorsichtiger Schätzung -- von 1,2 Millionen atypisch Beschäftigter auszugehen, bei Berücksichtigung der Allin-Verträge sogar von wesentlich mehr. Der größte und nach wie vor wachsende Teil der atypisch Beschäftigten arbeitet Teilzeit, die große Mehrheit davon sind Frauen. Die Zahl der befristeten und der überlassenen Arbeitskräfte steigt ebenso, wenn auch weniger stark. Im Gegensatz dazu haben Rechtsprechung und Reformen in den letzten Jahren dazu geführt, dass die Zahl der freien Dienstverträge kontinuierlich zurückgeht. Komplexer ist die Situation im Bereich der neuen Selbständigen, wo es sowohl an einer allgemein akzeptierten Definition als auch an der Möglichkeit zur abschließenden Quantifizierung fehlt. Die Voraussetzungen für die Atypisierung -- steigende Erwerbsbeteiligung von Frauen und Tertiärisierung der Arbeitswelt -- sind nach wie vor gegeben, mit allen Konsequenzen für die Betroffenen im Einzelnen und die Gesellschaft als Ganzes." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Realität am deutschen Arbeitsmarkt (2013)
Zenzen, Jupp; Wilhelm, Alexander; Dorenkamp, Christian;Zitatform
Zenzen, Jupp (2013): Die Realität am deutschen Arbeitsmarkt. Berlin, 35 S.
Abstract
"In zahlreichen Kommentaren der Medien, der Gewerkschaftsorgane oder auch der politischen Parteien wird beklagt, dass es um den deutschen Arbeitsmarkt schlecht bestellt ist. Es wird das Zerrbild einer von Zukunftssorgen und schlechten Arbeitsbedingungen geprägten Gesellschaft gezeichnet. Ist denn die Lage wirklich so schlecht, wie viele glauben machen? Ein Blick in die Statistik genügt, um falsche Darstellungen zu korrigieren und einen realistischen Eindruck von der Situation am Arbeitsmarkt zu erhalten."
In drei Kapiteln wird gezeigt, dass die Arbeitslosigkeit in Deutschland sinkt, flexible Beschäftigungsverhältnisse Arbeit schaffen und Teilhabe ermöglichen und Deutschland nicht vor dem Absturz in Armut und Niedriglohn steht. (IAB2) -
Literaturhinweis
Vermittlung der Bundesagentur für Arbeit in Leiharbeit: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 17/12271) (2013)
Zitatform
(2013): Vermittlung der Bundesagentur für Arbeit in Leiharbeit. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 17/12271). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 17/12443 (22.02.2013)), 10 S.
Abstract
Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zur Praxis der Vermittlung der Bundesagentur für Arbeit in Leiharbeit, zu Kooperationsvereinbarungen zwischen der Bundesagentur für Arbeit und Leiharbeitsunternehmen, zu Zielerreichung und Vorteilen dieser Vereinbarungen und weist in Tabellen Bestand und Zugang an gemeldeten Arbeitsstellen insgesamt und im Wirtschaftszweig Arbeitnehmerüberlassung (2010-2012) sowie Beschäftigung von erwerbsfähigen Arbeitslosengeld II-Bezieher in der Arbeitnehmerüberlassung (2007-2012) aus. (IAB)
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Literaturhinweis
Der Arbeitsmarkt in Deutschland: Zeitarbeit in Deutschland - Aktuelle Entwicklungen, Januar 2013 (2013)
Abstract
"- Die Beschäftigung in der Zeitarbeit in Deutschland ist in den letzten Jahren in der Tendenz mit hoher Dynamik gewachsen.
- Seit Jahresanfang 2012 zeigt sie sich jedoch rückläufig, während die Beschäftigung insgesamt weiter wächst.
- Der Anteil der Beschäftigten in der Zeitarbeit an allen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten liegt unter drei Prozent.
- Verglichen mit anderen europäischen Ländern ist die Verbreitung der Zeitarbeit leicht überdurchschnittlich.
- Die Arbeitnehmerüberlassung reagiert frühzeitig auf Änderungen der konjunkturellen Rahmenbedingungen und ist daher ein Frühindikator für die Entwicklung am Arbeitsmarkt.
- Der Strukturwandel zeigt sich auch in der Arbeitnehmerüberlassung.
- 70 Prozent der Leiharbeitnehmer sind männlich.
- Fast drei von zehn Beschäftigten in der Zeitarbeit verfügen über keine abgeschlossene Berufsausbildung (alle Beschäftigte: 13 Prozent).
- Die Arbeitnehmerüberlassung ist von hoher Dynamik geprägt: Im ersten Halbjahr 2012 wurden 500.000 Zeitarbeitsverhältnisse neu abgeschlossen und 547.000 Beschäftigungsverhältnisse beendet.
- Knapp die Hälfte der Leiharbeitsverhältnisse endet nach weniger als drei Monaten.
- Die hohe Dynamik der Branche spiegelt sich auch in einem überdurchschnittlich hohen Risiko, aus sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung heraus arbeitslos zu werden.
- Die Zeitarbeitsbranche zeichnet sich durch einen nach wie vor hohen Arbeitskräftebedarf aus, wenngleich die Zahl der gemeldeten Stellen 2012 zurückgegangen ist.
- Die erzielten mittleren Bruttoarbeitsentgelte in der Zeitarbeit liegen unter den mittleren Entgelten im Durchschnitt über alle Branchen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Übergänge am Arbeitsmarkt und Qualität von Beschäftigung (2012)
Achatz, Juliane; Buch, Tanja ; Trappmann, Mark ; Bruckmeier, Kerstin ; Schels, Brigitte ; Burkert, Carola ; Niebuhr, Annekatrin ; Dietz, Martin ; Matthes, Britta ; Ziegler, Kerstin ; Lehmer, Florian ; Walwei, Ulrich ; Koller, Lena ; Dietrich, Hans ; Kleinert, Corinna ; Wapler, Rüdiger; Jahn, Elke ; Garloff, Alfred ; Hohendanner, Christian ; Gundert, Stefanie ; Hell, Stefan;Zitatform
Achatz, Juliane, Kerstin Bruckmeier, Tanja Buch, Carola Burkert, Hans Dietrich, Martin Dietz, Alfred Garloff, Stefanie Gundert, Stefan Hell, Christian Hohendanner, Elke Jahn, Corinna Kleinert, Lena Koller, Florian Lehmer, Britta Matthes, Annekatrin Niebuhr, Brigitte Schels, Mark Trappmann, Ulrich Walwei, Rüdiger Wapler & Kerstin Ziegler (2012): Übergänge am Arbeitsmarkt und Qualität von Beschäftigung. In: H. Brücker, S. Klinger, J. Möller & U. Walwei (Hrsg.) (2012): Handbuch Arbeitsmarkt 2013 : Analysen, Daten, Fakten (IAB-Bibliothek, 334), S. 141-203, 2012-07-16. DOI:10.3278/300776W141
Abstract
"Mit der positiven Entwicklung am Arbeitsmarkt haben Politik und Öffentlichkeit ihren Blick von der lange vorherrschenden Debatte um die Bekämpfung der Massenarbeitslosigkeit zusehends auf die Qualität der Arbeit gerichtet. Denn parallel zur günstigeren Arbeitsmarktentwicklung hat sich die Polarisierung des deutschen Arbeitsmarktes verschärft: Die Spreizung des Lohngefüges hat sich deutlich verstärkt, 'atypische' Beschäftigungsverhältnisse wie Leiharbeit, befristete Beschäftigung, Teilzeit- und Mini-Jobs haben stark an Bedeutung gewonnen. Auch wenn diese Beschäftigungsformen nicht unerheblich zum Abbau der Arbeitslosigkeit beigetragen haben, entsprechen sie in puncto Bezahlung, Arbeitszeit, Kündigungsschutz und Sozialversicherungspflicht nur bedingt den üblichen Standards einer unbefristeten Vollzeitbeschäftigung. Die Autorinnen und Autoren dieses Kapitels analysieren die Entwicklung atypischer Beschäftigungsverhältnisse in den vergangenen Jahren und gehen der Frage nach, inwieweit diese Erwerbsformen eine Brücke in stabile und existenzsichernde Beschäftigung bilden.
Um Arbeitslosigkeit frühzeitig und möglichst nachhaltig zu vermeiden, so ein zentrales Ergebnis dieses Kapitels, ist die Qualität der Beschäftigung zu Beginn der Erwerbskarriere von entscheidender Bedeutung. Denn der Einstieg in den Arbeitsmarkt bestimmt maßgeblich die Chancen und Risiken im weiteren Erwerbsverlauf. Generell scheint, dass ein Ausbildungsabschluss immer mehr zur Mindestvoraussetzung für ein Normalarbeitsverhältnis wird. Beim Vergleich atypischer Erwerbsformen zeigt sich, dass die Aussichten, in reguläre Beschäftigung einzumünden, für befristete Arbeitnehmer deutlich besser stehen als für Leiharbeitnehmer. Gerade für Personen, die ALG II beziehen oder bezogen haben, so ein weiterer Befund aus diesem Kapitel, kann atypische Beschäftigung zur sozialen Integration und zum Erhalt beruflicher Kompetenzen beitragen. Sie führt allerdings nicht notwendigerweise dazu, dass Betroffene auch ihren gesamten Lebensunterhalt dauerhaft aus Erwerbsarbeit bestreiten können. Vielmehr prägen heterogene Erwerbsformen und häufige Statuswechsel die Erwerbsverläufe dieser Teilgruppe." (Textauszug, IAB-Doku)Beteiligte aus dem IAB
Buch, Tanja ; Trappmann, Mark ; Bruckmeier, Kerstin ; Burkert, Carola ; Niebuhr, Annekatrin ; Dietz, Martin ; Matthes, Britta ; Lehmer, Florian ; Walwei, Ulrich ; Koller, Lena ; Dietrich, Hans ; Wapler, Rüdiger; Jahn, Elke ; Hohendanner, Christian ; Gundert, Stefanie ; Hell, Stefan;Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Herausforderung Zeitarbeit: Studie im Auftrag der Bertelsmann Stiftung (2012)
Zitatform
Baumgarten, Daniel, Michael Kvasnicka, Juliane Landmann & Eric Thode (2012): Herausforderung Zeitarbeit. Studie im Auftrag der Bertelsmann Stiftung. Gütersloh, 54 S.
Abstract
"Die Stammbelegschaften in den Betrieben werden nicht zunehmend von Zeitarbeitnehmern verdrängt. Vielmehr dienen sie vornehmlich als Arbeitskraftreserven und Antwort auf notwendige Flexibilisierung. Zu diesen Ergebnissen kommt eine neue Studie der Bertelsmann Stiftung über die Situation in der Zeitarbeitsbranche. Doch gleichzeitig tragen die Zeitarbeitnehmer die Nachteile und Kosten der Flexibilität. Denn ihre Einkommen unterscheiden sich in hohem Maße von den durchschnittlich erzielten Gehältern in der Gesamtwirtschaft." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Durchlässiger Arbeitsmarkt durch Zeitarbeit?: Studie im Auftrag der Bertelsmann Stiftung (2012)
Zitatform
Baumgarten, Daniel, Michael Kvasnicka, Juliane Landmann & Eric Thode (2012): Durchlässiger Arbeitsmarkt durch Zeitarbeit? Studie im Auftrag der Bertelsmann Stiftung. Gütersloh, 46 S.
Abstract
"Arbeitslose Arbeitnehmer haben eine größere Chance auf eine reguläre Vollzeiterwerbstätigkeit, wenn sie zunächst eine Zeitarbeit aufnehmen. Allerdings tritt dieser Effekt erst langfristig ein, und nur ein Teil der Arbeitslosen ist auf diesem Weg erfolgreich. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des RWI im Auftrag der Bertelsmann Stiftung über die sogenannten 'Klebe- und Sprungbretteffekte' von Zeitarbeit." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zeitarbeit aus betrieblicher Perspektive (2012)
Zitatform
Bellmann, Lutz, Andreas Crimmann & Susanne Kohaut (2012): Zeitarbeit aus betrieblicher Perspektive. In: R. B. Bouncken, M. Bornewasser & L. Bellmann (Hrsg.) (2012): Die neue Rolle der Zeitarbeit in Deutschland (Beiträge zur Flexibilisierung, 03), S. 27-37.
Abstract
"Welche Fragen werden in diesem Beitrag behandelt? Zunächst geht es um die betrieblichen Gründe für die Nutzung von Zeitarbeit. Eng damit verknüpft ist die Frage nach der Substitution anderer Beschäftigungsformen durch Zeitarbeit. Zu den Wirkungen von Zeitarbeit aus betrieblicher Perspektive, die zu diskutieren sind, gehört die Frage nach der Weiterbildung und der Produktivität von Zeitarbeitnehmern. Schließlich ist die Verteilung der Anteile von Zeitarbeitnehmern an allen Beschäftigten von Relevanz, da diese Anteilswerte eine große zwischenbetriebliche Variation aufweisen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Bindung von Zeitarbeitnehmern: eine Frage der Qualifikation (2012)
Bornewasser, Manfred; Lehmann, Christian;Zitatform
Bornewasser, Manfred & Christian Lehmann (2012): Bindung von Zeitarbeitnehmern. Eine Frage der Qualifikation. In: Personal quarterly, Jg. 64, H. 2, S. 34-39.
Abstract
"Welche Faktoren beeinflussen den Aufbau einer erfolgreichen Arbeitsbeziehung zwischen Zeitarbeitnehmern und Entleihunternehmen?;
Fragebogengestützte Erhebungen von Unternehmen mit Zeitarbeitseinsatz und von Zeitarbeitnehmern in Deutschland (2011).
Erfolgreich gestaltete Arbeitsbeziehungen sind Voraussetzung für Motivation und Leistung. Im Helfersegment sind Erfolge durch verbesserte Integration und Gleichbehandlung zu realisieren. Im Spezialistensegment ist das Spannungsverhältnis von qualifizierter Stammbelegschaft und vorübergehend beschäftigten Fachkräften zu gestalten." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Praxishandbuch Zeitarbeit: Perspektiven, Chancen, Risiken. Flex4Work (2012)
Bouncken, Ricarda; Bornewasser, Manfred;Zitatform
Bouncken, Ricarda & Manfred Bornewasser (Hrsg.) (2012): Praxishandbuch Zeitarbeit. Perspektiven, Chancen, Risiken. Flex4Work. Eschborn: AWV - Arbeitsgemeinschaft für Wirtschaftliche Verwaltung e.V., 201 S.
Abstract
"Die meisten Beiträge dieses Praxis-Handbuches greifen Beispiele für Best Practices aus der Zeitarbeitspraxis auf. Anregungen und Empfehlungen erstrecken sich zum Beispiel auf den richtigen strategischen Einsatz von Zeitarbeit, die Gestaltung von Qualifizierungsmaßnahmen für Zeitarbeitnehmer und Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen sowie der Zusammenarbeit zwischen Zeit- und Stammarbeitnehmern. Das Themenportfolio wird abgerundet durch eine Auswahl an Checklisten für die unmittelbare Umsetzung der anstehenden Aufgaben." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
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