Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt in Deutschland
Wirtschaft und Arbeitsmarkt stehen seit der Ausbreitung des Coronavirus vor großen Herausforderungen. Zur Unterstützung von Beschäftigten und Unternehmen hatte der Bundestag im Eilverfahren u.a. einen leichteren Zugang zum Kurzarbeitergeld beschlossen. Dieses Themendossier stellt Einschätzungen aus Forschung und Politik zu den Auswirkungen der Pandemie auf den Arbeitsmarkt, die wirtschaftliche Entwicklung und notwendige Maßnahmen in Deutschland zusammen.
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Auswirkungen auf Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Soziales in Deutschland
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Literaturhinweis
Covid-19 und die sozialen Folgen für Arbeitslose: Eine Bewertung basierend auf Abschätzungen mit Individualdaten (2020)
Zitatform
Ivanov, Boris, Friedhelm Pfeiffer & Laura Pohlan (2020): Covid-19 und die sozialen Folgen für Arbeitslose. Eine Bewertung basierend auf Abschätzungen mit Individualdaten. (ZEW-Kurzexpertise 20-10), Mannheim, 7 S.
Abstract
"Nach einer ZEW-Studie (basierend auf Daten zwischen 2007 und 2015) führt der Verlust des Arbeitsplatzes zu einem deutlichen Rückgang an sozialer Teilhabe. Gemessen am maximal möglichen Wert nehmen die psychischen Probleme ehemals Beschäftigter um 8,9 Prozentpunkte zu, wenn sie ihren Arbeitsplatz verlieren. Ferner sinken die allgemeine Lebenszufriedenheit um 7,3 Prozentpunkte, die soziale Integration und der Status um 6,1 bzw. 3,8 Prozentpunkte. • Diese geschätzten durchschnittlichen Effekte nehmen mit der Dauer der Arbeitslosigkeit weiter zu und gehen auch dann nicht wieder vollständig zurück, wenn die Betroffenen wieder eine neue Beschäftigung finden. Zu bedenken sind ferner schlechtere Arbeitsmarktperspektiven für Schul- und Hochschulabgängerinnen und -abgänger, die in der Krise einen Ausbildungslatz oder einen Erwerbseinstieg suchen. • Die sozialen Auswirkungen der Covid-19-Krise könnten demnach im Falle einer Arbeitslosigkeit noch größer ausfallen und zudem junge Menschen betreffen, die es während der Krise schwerer haben, eine Ausbildung oder eine Beschäftigung zu finden. • Wenn Arbeitslosigkeit andauert, nehmen die negativen sozialen Konsequenzen für die Betroffenen weiter zu. Langzeitarbeitslosigkeit bedeutet oftmals besonders ausgeprägte soziale Einschnitte. In dieser Personengruppe liegt die allgemeine Lebenszufriedenheit vor dem Eintritt in eine Beschäftigung auf einer Skala von null bis zehn im Mittel bei 5,9, während sie bei Beschäftigten im Mittel bei 7,4 liegt. • Eine zweite ZEW-Studie zeigt, dass Langzeitarbeitslose, die in ein Beschäftigungsprogramm des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (Laufzeit 2015-2018) integriert werden konnten, während der Programmlaufzeit im Durchschnitt eine deutliche Verbesserung der sozialen Teilhabe erfahren. So haben Teilnehmende nach etwa sieben Monaten im Programm eine im Mittel ca. 14 Prozentpunkte höhere Lebenszufriedenheit und 11 Prozentpunkte höhere mentale Gesundheit als Nicht-Teilnehmende in der Kontrollgruppe. Die wahrgenommene soziale Integration und der soziale Status steigen um durchschnittlich 10,7 bzw. 4,6 Prozentpunkte. • Der Vergleich der beiden Studien zeigt, dass der Zugewinn an Teilhabe durch die Programmteilnahme größer ist als der Rückgang, der nach dem Verlust eines regulären Arbeitsplatzes eintritt. Langzeitarbeitslose sind somit in besonderem Maße von den negativen sozialen und materiellen Auswirkungen der Arbeitslosigkeit betroffen, scheinen aber umgekehrt auch prozentual stärker von einer Beschäftigung zu profitieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Erwerbsleben in der Corona-Krise: Welche Rolle spielen Bildungsunterschiede?: Analysen auf Basis der NEPS-Startkohorten 2, 4, 5 und 6 (2020)
Zitatform
Kleinert, Corinna, Ann-Christin Bächmann & Gundula Zoch (2020): Erwerbsleben in der Corona-Krise: Welche Rolle spielen Bildungsunterschiede? Analysen auf Basis der NEPS-Startkohorten 2, 4, 5 und 6. (NEPS Corona & Bildung 02), Bamberg, 6 S.
Abstract
"Der Arbeitsalltag hat sich im Frühjahr 2020 für viele Erwerbstätige dramatisch verändert. Durch die Beschränkungen in der Corona-Krise mussten viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ihr Büro kurzfristig in das eigene Zuhause verlegen und dort oftmals auch parallel die Kinderbetreuung übernehmen. Viele Arbeitgeber reagierten mit der Flexibilisierung von Dienstzeiten, Freistellung und Kurzarbeit. Und eine Vielzahl von Berufen wurde als systemrelevant eingestuft. Doch nicht nur äußere Faktoren bestimmten, wie sich die Arbeitssituation der Menschen während der Corona-Krise verändert. Die Auswertung der Corona-Befragung unter Teilnehmenden des Nationalen Bildungspanels (NEPS) zeigt deutlich, welche große Rolle der Bildungsgrad der Erwerbstätigen spielte." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
IW-Arbeitsmarktmonitoring April 2020 (2020)
Klös, Hans-Peter; Schäfer, Holger;Zitatform
Klös, Hans-Peter & Holger Schäfer (2020): IW-Arbeitsmarktmonitoring April 2020. (IW-Report / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2020,19), Köln, 14 S.
Abstract
"Erwartungsgemäß reagieren die Unternehmen auf den plötzlichen Rückgang ihrer Arbeitskräftenachfrage im Zuge der Corona-Pandemie mit einer abgestuften Maßnahmenkette. Stark rückläufig sind die Einstellungen, sodass Arbeitsuchende derzeit nur schwer einen Zugang in den Arbeitsmarkt finden. Zudem wird die Kurzarbeit als Instrument der internen numerischen Flexibilität in sehr großem Umfang genutzt. Die Anzahl der Kurzarbeiter wird das Niveau der Krise 2009 deutlich übersteigen. Zwar steigen auch die Entlassungen an, dies erfolgt aber derzeit noch auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau. Dementsprechend wahrnehmbar, aber verhalten im Vergleich zur Kurzarbeit und zur Entwicklung in anderen Ländern fällt der Anstieg der Arbeitslosigkeit aus. Nicht zuletzt, um die Arbeitsmarktwirkungen der Krise abzumildern, hat der Gesetzgeber diverse Flexibilisierungsschritte im Arbeitszeitrecht unternommen. Dieses stellt ein soziales Experiment dar, das die Chance bietet, durch eine sorgfältige Evaluation der Wirkungen wichtige Erkenntnisse für die kontrovers geführte Debatte über den arbeitszeitrechtlichen Rahmen auch nach der Corona-Krise zu gewinnen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
IW-Arbeitsmarktmonitoring: Arbeitsmarkteffekte der Corona-Krise im Spiegel monatlicher Indikatoren (2020)
Klös, Hans-Peter; Schäfer, Holger;Zitatform
Klös, Hans-Peter & Holger Schäfer (2020): IW-Arbeitsmarktmonitoring: Arbeitsmarkteffekte der Corona-Krise im Spiegel monatlicher Indikatoren. (IW-Report / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2020,12), Köln, 19 S.
Abstract
"Die Arbeitsmarkteffekte der Corona-Krise werden nach und nach in den großen Arbeitsmarkt-aggregaten Erwerbstätigkeit und Arbeitslosigkeit sichtbar werden. Bei einem sich abzeichnenden markanten Einbruch der Wirtschaftsleistung erscheint eine gravierende Durchwirkung auf den Arbeitsmarkt trotz des umfassendsten Finanzpaketes in der deutschen Wirtschaftsgeschichte unvermeidbar zu sein. Jenseits des makroökonomischen Zusammenhangs zwischen dem Niveau wirtschaftlicher Tätigkeit, Erwerbstätigkeit und Arbeitslosigkeit diskutiert der vorliegende Beitrag, wie die Transmission eines realwirtschaftlichen Impulses auf die Ergebnisgrößen Beschäftigung und Arbeitslosigkeit anhand eines breiteren Indikatorensatzes zeitnah abgebildet werden kann. Dazu werden knapp 20 Indikatoren, die für die Arbeitsmarktentwicklung relevante einzelne Veränderungen aus unterschiedlichen Quellen statistisch abbilden, identifiziert und nach ihrer zeitlichen Nähe zum exogenen Corona-Schock auf realwirtschaftliche Prozesse zeitlich geordnet. Die zeitnah verfügbaren arbeitsmarktrelevanten Informationen werden zu einem monatlich aktualisierbaren Arbeitsmarktmonitoring verdichtet. Ausgangspunkt des Monitorings ist eine Einordnung anhand des aktuellen Stands für den Monat März 2020, der aufgrund des Stichtags 12. März der Datenerfassung durch die Bundesagentur für Arbeit im Grunde den Status quo vor der Corona-Krise und ihren Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt abbildet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Corona-Krise trifft Frauen doppelt: Weniger Erwerbseinkommen und mehr Sorgearbeit (2020)
Kohlrausch, Bettina; Zucco, Aline;Zitatform
Kohlrausch, Bettina & Aline Zucco (2020): Die Corona-Krise trifft Frauen doppelt. Weniger Erwerbseinkommen und mehr Sorgearbeit. (WSI Policy Brief / Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut 40), Düsseldorf, 12 S.
Abstract
"Die Corona-Krise hat das soziale und ökonomische Leben in Deutschland innerhalb weniger Tage fast komplett lahm gelegt. Das Schließen vieler Geschäfte und das Herunterfahren der Produktion von Waren, die nicht als systemkritisch eingestuft werden, hat viele Beschäftigte sehr hart getroffen. Hinzu kommt, dass viele Arbeitnehmer*innen aufgrund der Schließung von Kitas und Schulen dazu gezwungen sind, ihre Erwerbstätigkeit zu reduzieren beziehungsweise komplett aufzugeben, um ihre Kinder zu betreuen. Diese Last der verminderten Erwerbstätigkeit einerseits und der vermehrten Kinderbetreuung andererseits trifft Frauen aber noch stärker als Männer, was vor allem auf lange Sicht verheerende Folgen haben kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Verteilungsbericht 2020: Die Einkommensungleichheit wird durch die Corona-Krise noch weiter verstärkt (2020)
Zitatform
Kohlrausch, Bettina, Aline Zucco & Andreas Hövermann (2020): Verteilungsbericht 2020. Die Einkommensungleichheit wird durch die Corona-Krise noch weiter verstärkt. (WSI-Report 62), Düsseldorf, 22 S.
Abstract
"In Deutschland waren die Einkommen bereits vor der Corona-Krise ungleich verteilt. Dieser Verteilungsbericht zeigt, dass während der Krise insbesondere die unteren Einkommensgruppen Einbußen erlitten haben. Damit deuten die Ergebnisse darauf hin, dass die Einkommensungleichheit durch die Krise weiter zunehmen könnte. SOEP-Daten belegen, dass die Einkommensungleichheit seit 2010 gestiegen ist. Zwar lässt sich am Gini-Koeffizienten nach 2013 ein leichter Rückgang ablesen - diese Entwicklung ist aber vor allem durch einen Anstieg der mittleren Einkommen zu erklären. Die unterste Einkommensgruppe konnte vom Aufschwung der letzten Jahre hingegen kaum profitieren. Diese Tendenz wird sich durch die Krise noch verstärken, wie eine Analyse von Daten zeigt, die im Rahmen der Erwerbspersonenbefragung im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung im April und Juni 2020 erhoben wurden. Die Ergebnisse verdeutlichen sehr eindringlich, dass Personen mit geringem Einkommen häufiger Einbrüche im Einkommen hinnehmen müssen - und dass ihre Einbußen zudem auch stärker ins Gewicht fallen. Erwerbstätige mit hohen Einkommen und Beschäftigte in Normalarbeitsverhältnissen haben hingegen kaum krisenbedingte Verluste verzeichnet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Corona-Krise und (Langzeit-)Arbeitslosigkeit: Ein neuer New Deal – Öffentliche Beschäftigungspolitik und die Stärkung sozialer Infrastrukturen (2020)
Krenn, Manfred;Zitatform
Krenn, Manfred (2020): Corona-Krise und (Langzeit-)Arbeitslosigkeit: Ein neuer New Deal – Öffentliche Beschäftigungspolitik und die Stärkung sozialer Infrastrukturen. In: WISO, Jg. 43, H. 4, S. 13-29.
Abstract
"Der Beitrag beschäftigt sich mit den aktuellen Herausforderungen von (Langzeit-)Arbeitslosigkeit und neuen Wegen ihrer Bewältigung. Die Corona-Krise hat bestehende Problemlagen dramatisch verschärft, die vorher schon hohe Langzeitarbeitslosigkeit wird sich, so die Prognosen, weiter erhöhen. Der Beitrag argumentiert, dass reine Arbeitsmarktpolitik dieses Problem aufgrund eines schon länger existierenden strukturellen Mangels an verfügbaren Arbeitsplätzen nicht lösen kann. In der gegenwärtigen Arbeitsmarktkrise müssen, so die Schlussfolgerung, neue Wege beschritten werden. Mit einem neuen New Deal, der eine mutige öffentliche Beschäftigungspolitik mit Formen von Beschäftigungsgarantien kombiniert, können neue Arbeitsplätze geschaffen und gleichzeitig soziale Infrastrukturen stabilisiert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku, © ISW-Linz)
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Literaturhinweis
Arbeitsmarktnetzwerk in der Krise?: Überlegungen zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie (2020)
Kropp, Per;Zitatform
Kropp, Per (2020): Arbeitsmarktnetzwerk in der Krise? Überlegungen zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie. In: C. Stegbauer & I. Clemens (Hrsg.) (2020): Corona-Netzwerke - Gesellschaft im Zeichen des Virus, Wiesbaden, S. 117-126, 2020-09-30. DOI:10.1007/978-3-658-31394-4_12
Abstract
"Der vorliegende Beitrag thematisiert, wie die Corona-Krise das Zusammenspiel von Arbeitsmarkt und sozialen (face-to-face) Netzwerken verändert. Vor allem das ›social distancing‹, aber auch die Beschleunigung von Strukturveränderungen, die durch die Digitalisierung von Wirtschaft und Bildung ohnehin erwartet werden, sind dafür relevant." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Kropp, Per;Weiterführende Informationen
Volltext des Sammelwerks -
Literaturhinweis
Im Tandem durch die Krise: Arbeit im Jobsharing während der COVID-19-Pandemie (2020)
Zitatform
Krzywdzinski, Martin & Svenja Christen (2020): Im Tandem durch die Krise: Arbeit im Jobsharing während der COVID-19-Pandemie. (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Discussion papers SP 3 2020-303), Berlin, 15 S.
Abstract
"Die COVID-19-Krise verändert die Arbeitswelt. Der Lockdown zur Eindämmung der Pandemie ging in den Betrieben mit der weitgehenden Umstellung auf die Arbeit im "Homeoffice" einher: die Nutzung der betrieblichen Räume wurde stark eingeschränkt, Besprechungen wurden größtenteils auf Onlineformate umgestellt. In dieser Studie untersuchen wir, wie sich die COVID-19-Krise auf die Arbeitssituation der Jobsharer*innen in Deutschland ausgewirkt hat. Basierend auf einer Onlinebefragung von Jobsharer*innen zeigen wir, dass sich das Jobsharing-Modell als sehr robust erweist. Die Jobsharer*innen können während der Krise die Flexibilität, aber auch die Unterstützung und die strategischen Vorteile der Abstimmung und Entscheidung im Tandem nutzen, was ihnen die Bewältigung der neuen Belastungen erleichtert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
IAB-Stellenerhebung 2/2020: Fast 500.000 weniger offene Stellen als ein Jahr zuvor (2020)
Kubis, Alexander;Zitatform
Kubis, Alexander (2020): IAB-Stellenerhebung 2/2020: Fast 500.000 weniger offene Stellen als ein Jahr zuvor. In: IAB-Forum H. 04.08.2020, o. Sz., 2020-07-29.
Abstract
"Im zweiten Quartal 2020 gab es bundesweit 893.000 offene Stellen. Gegenüber dem zweiten Quartal 2019 sank die Zahl der offenen Stellen damit um 496.000. Das entspricht einem Rückgang von 35,7 Prozent. Gegenüber dem ersten Quartal 2020 ging die Zahl um 191.000 oder 17,6 Prozent zurück. Das geht aus der IAB-Stellenerhebung hervor, einer regelmäßigen Betriebsbefragung des IAB."(Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Kubis, Alexander; -
Literaturhinweis
Der Kinderzuschlag und die Änderungen durch das Starke-Familien-Gesetz sowie das Sozialschutz-Paket aufgrund des Corona-Virus (2020)
Kühl, Martin;Zitatform
Kühl, Martin (2020): Der Kinderzuschlag und die Änderungen durch das Starke-Familien-Gesetz sowie das Sozialschutz-Paket aufgrund des Corona-Virus. In: Neue Zeitschrift für Sozialrecht, Jg. 29, H. 10, S. 1-16.
Abstract
"Zwar handelt es sich bei dem Recht des Kinderzuschlags, geregelt in § 6 a BKGG, nicht um eine zentrale sozialrechtliche Materie. Aber unbedeutend ist das Kinderzuschlagsrecht nicht. Sozialpolitisch ist die Einführung einer eigenständigen Kindergrundsicherung ein wichtiges und aktuell diskutiertes Thema, in diesem Zusammenhang spielt der Kinderzuschlag als erster Schritt in diese Richtung eine Rolle. Die Bundesregierung erwartete schon vor dem Wirtschaftseinbruch durch die Corona-Krise, dass durch die Änderungen mit dem Kinderzuschlag zusätzlich geschätzt 473.000 Kinder erreicht werden (BT-Drs. 19/7504 S. 24). Rein quantitativ liegt also eine durchaus beachtenswerte Sozialleistung vor. Die wirtschaftlichen Auswirkungen für die Betroffenen sind erheblich, der Kinderzuschlag ermöglicht oft eine deutliche soziale Besserstellung der Familien. Für eine umfassende Kenntnis und rechtliche Beurteilung der sozialen Sicherungssysteme – besonders im Bereich existenzsichernder Transferleistungen – ist es daher unerlässlich, auch den Kinderzuschlag im Blick zu behalten. Besondere Bedeutung erlangt der Kinderzuschlag in der aktuellen Corona-Krise, da diese Sozialleistung von Seiten der Politik als ein Instrument angesehen wird, den sozialen und wirtschaftlichen Folgen dieser historischen Sondersituation zu begegnen. Das „Sozialschutz-Paket“ enthält daher umfangreiche befristete Änderungen im Kinderzuschlagsrecht. Auch hierauf geht der Beitrag ein." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Jeder neunte Beschäftigte in Deutschland in Kurzarbeit – Entwicklung jedoch deutlich rückläufig (2020)
Zitatform
Link, Sebastian & Stefan Sauer (2020): Jeder neunte Beschäftigte in Deutschland in Kurzarbeit – Entwicklung jedoch deutlich rückläufig. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 73, H. 10, S. 68-72.
Abstract
"Die Zahl der Beschäftigten in Kurzarbeit in Deutschland dürfte nach Schätzung des ifo Instituts im September deutlich auf 3,7 Mio. Personen gesunken sein, nachdem sie im August bei schätzungsweise 4,7 Mio. Personen gelegen war. Damit dürfte sich der Anteil der Kurzarbeiter an der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung seit dem Höchststand im Mai in etwa halbiert haben. Allein durch Kurzarbeit dürfte das Arbeitsvolumen aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im September um 5% geringer ausgefallen sein als üblich. Der Rückgang der Kurzarbeit auf hohem Niveau zieht sich durch alle Wirtschaftsbereiche und Regionen Deutschlands. Besonders hervorzuheben sind dabei vor allem einige Industriebereiche, wie der Fahrzeugbau, die Metall- oder die Elektroindustrie, wo die Kurzarbeit am stärksten rückläufig gewesen sein dürfte. Dennoch ist der Anteil der Beschäftigten in Kurzarbeit angesichts der nach wie vor schleppenden Nachfragesituation aus dem In- und Ausland im Verarbeitenden Gewerbe weiterhin deutlich höher als etwa im Baugewerbe, beim Handel oder in den meisten Dienstleistungsbereichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Monatlicher Nowcast der realisierten Kurzarbeit auf Basis von Unternehmensbefragungen: Studie im Auftrag des Bundesministeriums der Finanzen im Rahmen des Forschungsauftrags fe 3/19: Rahmenvertrag Wissenschaftliche (Kurz-) Expertisen zu Grundsatzfragen der Finanz-, Steuer- und Wirtschaftspolitik (2020)
Zitatform
Link, Sebastian & Stefan Sauer (2020): Monatlicher Nowcast der realisierten Kurzarbeit auf Basis von Unternehmensbefragungen. Studie im Auftrag des Bundesministeriums der Finanzen im Rahmen des Forschungsauftrags fe 3/19: Rahmenvertrag Wissenschaftliche (Kurz-) Expertisen zu Grundsatzfragen der Finanz-, Steuer- und Wirtschaftspolitik. (Ifo-Forschungsberichte 114), München, 15 S.
Abstract
"Studie im Auftrag des Bundesministeriums der Finanzen im Rahmen des Forschungsauftrags fe 3/19: Rahmenvertrag Wissenschaftliche (Kurz-) Expertisen zu Grundsatzfragen der Finanz-, Steuer- und Wirtschaftspolitik Im Zuge der Coronakrise greifen die Unternehmen so stark auf Kurzarbeit zurück wie noch nie. Insgesamt gingen bis Ende April für mehr als 10 Millionen Beschäftigte Anzeigen zur Kurzarbeit bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) ein, im Mai kamen nochmals Anzeigen im Umfang von ca. 1 Million Beschäftigten hinzu. Die Anzahl der Anzeigen gibt jedoch keine Auskunft über die tatsächliche Inanspruchnahme der Kurzarbeit, sondern stellt lediglich eine Obergrenze der tatsächlich realisierten Kurzarbeit dar. Aufgrund des langwierigen Abrechnungs- und Meldeverfahrens werden endgültige Ergebnisse zur Anzahl der Empfänger von Kurzarbeitergeld von der BA erst mit einem Zeitverzug von sechs Monaten veröffentlicht. Auch die von der BA veröffentlichten Hochrechnungen zur realisierten Kurzarbeit auf Basis vorläufiger Daten werden nur mit einer Zeitverzögerung von zwei Monaten veröffentlicht und sind aufgrund der Vorläufigkeit der Datenbasis revisionsanfällig (vgl. Bundesagentur für Arbeit, 2020a). In ihrer ersten Hochrechnung für März ermittelte die BA mehr als 2 Millionen Beschäftigte in Kurzarbeit (vgl. Bundesagentur für Arbeit, 2020b). Damit lag die Zahl der Kurzarbeiter bereits in den ersten Wochen der Coronakrise über dem bisherigen Höchststand aus dem Frühjahr 2009, als knapp 1,5 Millionen Personen in Kurzarbeit waren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
COVID-19-Krise: Die Arbeit geht weiter, der Wohlstand macht Pause: Ergebnisse der sechsten Welle der BIBB-IAB-Qualifikations- und Berufsprojektionen bis zum Jahr 2040 (2020)
Maier, Tobias ; Mönnig, Anke; Schneemann, Christian ; Steeg, Stefanie; Wolter, Marc Ingo; Kalinowski, Michael; Hummel, Markus; Zika, Gerd ;Zitatform
Maier, Tobias, Gerd Zika, Michael Kalinowski, Stefanie Steeg, Anke Mönnig, Marc Ingo Wolter, Markus Hummel & Christian Schneemann (2020): COVID-19-Krise: Die Arbeit geht weiter, der Wohlstand macht Pause. Ergebnisse der sechsten Welle der BIBB-IAB-Qualifikations- und Berufsprojektionen bis zum Jahr 2040. (BIBB-Report 2020,04), Leverkusen: Budrich, 19 S.
Abstract
"Die Ergebnisse der sechsten Welle der Qualifikations- und Berufsprojektionen, die unter der gemeinsamen Leitung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) und des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung mbH (GWS) durchgeführt werden, geben einen Überblick über eine voraussichtliche Entwicklung des deutschen Arbeitsmarkts bis zum Jahr 2040. Es zeigt sich, dass die Folgen der COVID-19 (Coronavirus SARS-CoV-2)-Pandemie die Wirtschaftsleistung langfristig um drei Jahre zurückwerfen werden. Dennoch geht die Zahl der Erwerbslosen langfristig zurück. Das Ausscheiden der Babyboomer-Generation aus dem Erwerbsleben senkt die Zahl der Erwerbspersonen und erhöht zugleich die Zahl der zu versorgenden Personen. So wird der Gesundheitssektor 2040 die meisten Erwerbstätigen stellen und von Engpässen auf Fachkraftebene geprägt sein. Aufgrund einer fortschreitenden Digitalisierung wird besonders in der Informatik die Suche nach Personen für Spezialisten- und Expertentätigkeiten mit (mehr) Schwierigkeiten verbunden sein." (Autorenreferat)
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Literaturhinweis
„Solidarität“ in Zeiten der Pandemie: Potenziale für eine neue Politik der Arbeit? (2020)
Mayer-Ahuja, Nicole; Detje, Richard;Zitatform
Mayer-Ahuja, Nicole & Richard Detje (2020): „Solidarität“ in Zeiten der Pandemie: Potenziale für eine neue Politik der Arbeit? In: WSI-Mitteilungen, Jg. 73, H. 6, S. 493-500. DOI:10.5771/0342-300X-2020-6-493
Abstract
"Seit Ausbruch der Corona-Pandemie wird „Solidarität“ beschworen – nicht im Sinne der Arbeiter*innenbewegung, sondern als Appell an den Zusammenhalt eines klassen- und lagerübergreifenden „Wir“. Dennoch wurden Maßnahmen ergriffen, für die Gewerkschaften lange vergeblich gekämpft hatten – Schuldenbremse und Hartz IV-Sanktionen wurden ausgesetzt, Beschäftigungssicherung durch Kurzarbeit erreichte Höchststände. Zugleich verschärften sich die mit Lohnarbeit verbundenen sozialen Problemlagen (weitere Polarisierung der Arbeitszeiten, Einkommensverluste, Zuspitzungen der „Krise der Reproduktion“ u. a. im Home Office) und alte Spaltungslinien blieben erhalten – selbst für die „Held*innen des Alltags“ gelangte Entprekarisierung nicht auf die politische Agenda. Inwiefern lassen sich dennoch Potenziale für eine solidarische Politik der Arbeit erkennen – etwa weil Arbeit und die Reproduktion von Arbeitskraft nun als „systemrelevant“ gelten, Konflikte um die Verteilung von Zeit und gesellschaftlichem Reichtum Unternehmens- und Branchengrenzen überschreiten oder verlässliche öffentliche Dienste sich im Zeichen von Corona als lebenssichernd erwiesen haben, was langjährige Strategien von Privatisierung und Ökonomisierung infrage stellt?" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Rescuing the labour market in times of COVID-19: Don't forget new hires (2020)
Zitatform
Merkl, Christian & Enzo Weber (2020): Rescuing the labour market in times of COVID-19: Don't forget new hires. In: VOX H. 07.04.2020, o. Sz., 2020-04-02.
Abstract
"The spread of COVID-19 and the ensuing drastic lockdowns are placing economies and labour markets worldwide in a state of emergency. Governments are struggling to safeguard jobs and firms. Short-time work and comprehensive liquidity support for businesses and the self-employed are some measures being used. This column illustrates the consequences of a substantial hiring stall on unemployment and proposes hiring subsidies - directly reduce firms' costs and thereby stimulate hiring - as a cost-effective stimulus measure for European countries to reduce the risk of unemployment hysteresis effects." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Raus aus der Neueinstellungskrise! (2020)
Zitatform
Merkl, Christian & Enzo Weber (2020): Raus aus der Neueinstellungskrise! In: Wirtschaftsdienst, Jg. 100, H. 7, S. 507-509., 2020-07-01. DOI:10.1007/s10273-020-2698-z
Abstract
"Anders als in der Wirtschafts- und Finanzkrise 2009 ist der Arbeitsmarkt in der Corona- Krise 2020 deutlich stärker betroffen. Insbesondere die Neueinstellungen sind sehr stark zurückgegangen – mit der Gefahr, dass daraus eine langwierige Arbeitslosigkeit und eine „Generation Corona“ der Absolventen entsteht. Um diesem Phänomen frühzeitig entgegenzutreten, wären temporäre Einstellungszuschüsse auch unter Einbeziehung aller Risiken eine sinnvolle Maßnahme." (Autorenreferat, IAB-Doku, © 2020 a Pion publication)
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Literaturhinweis
Who can live without two months of income? (2020)
Midões, Catarina;Zitatform
Midões, Catarina (2020): Who can live without two months of income? In: Covid economics H. 18, S. 157-169.
Abstract
"Looking at 342 million residents in 21 EU countries, we estimate that 99 million individuals live in households which cannot cover for two months of the most basic expenses – food at home, utilities and rent/mortgage on their single main residence - only from their savings in bank accounts. Without privately earned income but with (pre-covid19) pension income and public transfers, 57 million have savings for less than 2 months. Government support in the form of employment protection schemes and beyond is thus fundamental to ensure livelihood during the covid19 shock, yet many individuals would remain vulnerable if ensured 50% of their gross privately earned income. We estimate mortgage and rent suspension can decrease in half the number of individuals at risk. We find there are stark differences between countries and that individuals born outside of the EU are particularly vulnerable. Those dependent on their income will be forced to resume work earlier and take higher health risks." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
The Effect of Business Cycle Expectations on the German Apprenticeship Market: Estimating the Impact of COVID-19 (2020)
Zitatform
Muehlemann, Samuel, Harald Pfeifer & Bernhard Wittek (2020): The Effect of Business Cycle Expectations on the German Apprenticeship Market: Estimating the Impact of COVID-19. (IZA discussion paper 13368), 41 S.
Abstract
"A firm’s expectation about the future business cycle is an important determinant of the decision to train apprentices. As German firms typically train apprentices to either fill future skilled worker positions, or as a substitute for other types of labor, the current coronavirus crisis will have a strong and negative impact on the German economy according to the current business cycle expectations of German firms. To the extent that the training decision of a firm depends on its perception of the business cycle, we expect a downward shift in the firm’s demand for apprentices and consequently also a decrease in the equilibrium number of apprenticeship contracts. We analyze German data on the apprenticeship from 2007 to 2019 and apply first-differences regressions to account for unobserved heterogeneity across states and occupations, allowing us to identify the association between changes in two popular measures of business cycle expectations (the ifo Business Climate Index and the ifo Employment Barometer) and subsequent changes in the demand for apprentices, the number of new apprenticeship contracts, unfilled vacancies and unsuccessful applicants. Taking into account the most recent data on business cycle expectations up to May 2020, we estimate that the coronavirus-related decrease in firms’ expectations about the business cycle can be associated with a predicted 9% decrease in firm demand for apprentices and an almost 7% decrease in the number of new apprenticeship positions in Germany in 2020 (-34,700 apprenticeship contracts; 95% confidence interval: +/- 8,800)." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Die Mannheimer Corona-Studie: Schwerpunktbericht zum subjektiven Arbeitslosigkeitsrisiko der Beschäftigten in Deutschland (2020)
Möhring, Katja ; Cornesse, Carina ; Krieger, Ulrich ; Fikel, Marina ; Juhl, Sebastian ; Friedel, Sabine ; Heinemann, Friederich; Naumann, Elias ; Blom, Annelies G. ; Lehrer, Roni ; Wenz, Alexander ; Reifenscheid, Maximiliane ; Rettig, Tobias ;Zitatform
Möhring, Katja, Friederich Heinemann, Elias Naumann, Maximiliane Reifenscheid, Annelies G. Blom, Alexander Wenz, Tobias Rettig, Roni Lehrer, Ulrich Krieger, Sebastian Juhl, Sabine Friedel, Marina Fikel & Carina Cornesse (2020): Die Mannheimer Corona-Studie: Schwerpunktbericht zum subjektiven Arbeitslosigkeitsrisiko der Beschäftigten in Deutschland. (Mannheimer Corona-Studie), Mannheim, 14 S.
Abstract
"Trotz der massiven Produktionseinbrüche aufgrund der Covid-19-Pandemie im März/April 2020 hält die große Mehrheit der deutschen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer den eigenen Arbeitsplatz immer noch für vergleichsweise sicher. Dies gilt jedoch nicht für Kurzarbeiter, für Menschen in Freistellung ohne Lohnfortzahlung und für besonders vom Lockdown betroffene Branchen. Dies sind zentrale Ergebnisse des jüngsten Berichts aus der Mannheimer Corona-Studie der Universität Mannheim und dem ZEW Mannheim, der sich schwerpunktmäßig mit dem subjektiven Arbeitslosigkeitsrisiko befasst." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Mannheimer Corona-Studie: Schwerpunktbericht zu Erwerbstätigkeit und Kinderbetreuung (2020)
Möhring, Katja ; Reifenscheid, Maximiliane ; Rettig, Tobias ; Friedel, Sabine ; Fikel, Marina ; Naumann, Elias ; Blom, Annelies G. ; Lehrer, Roni ; Juhl, Sebastian ; Krieger, Ulrich ; Wenz, Alexander ; Cornesse, Carina ;Zitatform
Möhring, Katja, Elias Naumann, Maximiliane Reifenscheid, Annelies G. Blom, Alexander Wenz, Tobias Rettig, Roni Lehrer, Ulrich Krieger, Sebastian Juhl, Sabine Friedel, Marina Fikel & Carina Cornesse (2020): Die Mannheimer Corona-Studie: Schwerpunktbericht zu Erwerbstätigkeit und Kinderbetreuung. (Mannheimer Corona-Studie), Mannheim, 21 S.
Abstract
"Die Corona-Pandemie verändert das Leben und den Alltag der Deutschen. In diesem Schwerpunktbericht der Mannheimer Corona-Studie richten wir den Blick auf die Arbeitswelt und darauf wie die Kinder in Deutschland betreut werden. Welche Auswirkungen auf Beruf und Erwerbstätigkeit sehen wir rund drei Wochen nachdem die ersten Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung eingeführt wurden? Und wie gelingt es den Menschen in Deutschland neben der Arbeit die Betreuung ihrer Kinder zu organisieren wenn Kindertagesstätten und Schulen geschlossen sind? Zur Beantwortung dieser Fragen stellen wir die Ergebnisse der täglich durchgeführten Erhebung vom 20. März bis einschließlich 2. April 2020 vor. Wir zeigen, wer nach wie vor beim Arbeitgeber vor Ort arbeitet, wer im Home-Office und wer in Kurzarbeit. Wer ist von Freistellung oder sogar Arbeitslosigkeit betroffen? Insbesondere untersuchen wir, welche soziale Gruppen - also beispielsweise Personen mit wenig Bildung oder niedrigem Einkommen - von den wirtschaftlichen Auswirkungen der Krise betroffen sind. In Bezug auf die Kinderbetreuung differenzieren wir nach verschiedenen Betreuungsformen innerhalb und außerhalb des Haushalts. Hier untersuchen wir auch, wie sich Eltern die Betreuungsarbeit untereinander aufteilen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Das Corona-Virus: Folgen für den Strukturwandel am Arbeitsmarkt - kurz-, mittel- und langfristig: Erste Einschätzungen des QuBe-Projektes (2020)
Zitatform
Mönnig, Anke, Marc Ingo Wolter, Robert Helmrich, Tobias Maier, Enzo Weber & Gerd Zika (2020): Das Corona-Virus: Folgen für den Strukturwandel am Arbeitsmarkt - kurz-, mittel- und langfristig. Erste Einschätzungen des QuBe-Projektes. (GWS-Kurzmitteilung 2020,02), Osnabrück, 8 S.
Abstract
"Die Dynamik der Ausbreitung des Coronavirus hat sich im März als außerordentlich schnell und aus ökonomischer Sicht nicht vorhersagbar erwiesen. Das QuBe-Projekt (www.qube-projekt.de) befasst sich unter der Leitung von BIBB und IAB zusammen mit der GWS mit den tiefgreifenden Änderungen des Arbeitsmarktes, die auf ökonomischen Strukturwandel, Digitalisierung oder sich veränderndes Mobilitätsverhalten zurückgehen. Die Folgen der Pandemie sind in ihrer aktuellen Stärke nur bedingt einschätzbar, aber schon heute lässt sich vermuten, dass die kurzfristig zu beobachtenden Verwerfungen auch mittel- bis langfristige Strukturänderungen des Arbeitsmarktes nach sich ziehen könnten. Erste Gedanken dazu werden im Folgenden referiert. Weitere Analysen bleiben notwendig." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitslosigkeit bei Gering- und Mittelqualifizierten im Zuge der COVID-19-Pandemie: Eine Analyse für ausgewählte Berufsgruppen (2020)
Nitt-Drießelmann, Dörte; Lagemann, Andreas; Nau, Katharina; Wolf, André;Zitatform
Nitt-Drießelmann, Dörte, Andreas Lagemann, Katharina Nau & André Wolf (2020): Arbeitslosigkeit bei Gering- und Mittelqualifizierten im Zuge der COVID-19-Pandemie: Eine Analyse für ausgewählte Berufsgruppen. (HWWI policy paper 129), Hamburg, 49 S.
Abstract
"Die Entwicklung an den Arbeitsmärkten im Jahr 2020 ist wie auch andere Lebensbereiche wesentlich durch die Folgen der COVID-19-Pandemie geprägt. Das HWWI ist mit Unterstützung der Stiftung Grone-Schule der Frage nachgegangen, wie sich die Erwerbslosigkeit im Segment der Gering- bis Mittelqualifizierten im Zuge der Pandemie verändert hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wage inequality and poverty effects of lockdown and social distancing in Europe (2020)
Zitatform
Palomino, Juan C., Juan G. Rodríguez & Raquel Sebastian (2020): Wage inequality and poverty effects of lockdown and social distancing in Europe. In: Covid economics H. 25, S. 186-229.
Abstract
"The “social distancing” measures taken to contain the spread of COVID-19 impose economic costs that go beyond the contraction of GDP. Since different occupations are not equally affected, this supply shock may have distributional implications. Here, we evaluate the potential impact of enforced social distancing on wage inequality and poverty across Europe. We compute a Lockdown Working Ability (LWA) index which represents the capacity of individuals to work under a lockdown given their teleworking index −that we obtain for European occupations using 2018 EU-LFS− and whether their occupation is essential or closed. Combining our LWA index and 2018 EU-SILC, we calculate individuals’ potential wage losses under six scenarios of lockdown. The Lockdown Incidence Curves show striking differential wage losses across the distribution, and we consistently find that both poverty and wage inequality rise in all European countries. These changes increase with the duration of the lockdown and vary with the country under consideration. We estimate an increase in the headcount index of 3 percentage points for overall Europe, while the mean loss rate for the poor is 10.3%, using the 2 months lockdown simulation. In the same scenario, inequality" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Corona-Update: Kosten der Entgeltfortzahlung (2020)
Pimpertz, Jochen;Zitatform
Pimpertz, Jochen (2020): Corona-Update: Kosten der Entgeltfortzahlung. (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2020,66), Köln, 3 S.
Abstract
"Aufgrund des sprunghaften Anstiegs des Krankenstands im März müssen die Arbeitgeber in diesem Jahr rund 1,6 Milliarden Euro zusätzlich für die Entgeltfortzahlung bei Krankheit schultern. Auch damit leisten die Unternehmen einen Beitrag zur Abfederung der Pandemie-Folgen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
EU Jobs at Highest Risk of COVID-19 Social Distancing: Will the Pandemic Exacerbate Labour Market Divide? (2020)
Pouliakas, Konstantinos; Branka, Jiri;Zitatform
Pouliakas, Konstantinos & Jiri Branka (2020): EU Jobs at Highest Risk of COVID-19 Social Distancing: Will the Pandemic Exacerbate Labour Market Divide? (IZA discussion paper 13281), 32 S.
Abstract
"This paper employs a skills-based approach to identify individual and job factors most likely to be impacted by social distancing measures and practices due to the Covid-19 pandemic. Using data from the Cedefop European skills and jobs survey, a Covid-19 social distancing risk index (COV19R) is created based on skills descriptors that categorise jobs by their level of physical proximity to others and their digital intensity. It is conservatively estimated that about 45 million jobs in the EU-27 labour market (23% of total EU-27 employment) are faced with a very high risk of Covid-19 disruption and another 22% of the EU workforce – mostly medium- to lower-skilled service provision – is exposed to some significant risk. The burden of the Covid-19 social distancing risk falls disproportionately on vulnerable workforce groups, such as women, older employees, non-natives, the lower-educated, those working longer hours and employed in micro-sized workplaces. The findings call for immediate and targeted policy responses to prevent ongoing job losses and widening of labour market and social inequalities due to the pandemic." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Data on work-related consequences of COVID-19 pandemic for employees across Europe (2020)
Prochazka, Jakub ; Acquadro Maran, Daniela ; Kratochvil, Tomas; Scheel, Tabea ; Civilotti, Cristina ; Pirozek, Petr; Bollo, Martina;Zitatform
Prochazka, Jakub, Tabea Scheel, Petr Pirozek, Tomas Kratochvil, Cristina Civilotti, Martina Bollo & Daniela Acquadro Maran (2020): Data on work-related consequences of COVID-19 pandemic for employees across Europe. In: Data in Brief, Jg. 32. DOI:10.1016/j.dib.2020.106174
Abstract
"The COVID-19 pandemic influenced the work of employees across all continents. This article presents raw data that may be used to describe how the pandemic affected the work of employees in four European countries and how it influenced their job attitudes, feelings and work performance. In total, 726 respondents from Germany, the Czech Republic, Slovakia and Italy filled out an extensive online survey and provided information about changes in their workload, work difficulty, income, social contact, work from home, task performance and organizational commitment during the pandemic, and about the risk of being infected by COVID-19 during their workday. The employees also reported their actual work performance, organizational commitment, job satisfaction, intention to leave and irritation in the time of the pandemic. To reveal factors that might help employees cope with pandemic, the respondents filled out established questionnaires measuring servant leadership of their supervisor, perceived organizational support, social support provided by colleagues, their own occupational self-efficacy, resilience, job crafting and readiness for change. The data is unique as it was collected in a specific situation during the pandemic, when the work of employees was affected by security measures and lockdown introduced by governments in countries where they worked." (Author's abstract, IAB-Doku, © Elsevier) ((en))
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Literaturhinweis
Die Deregulierung von Berufszugangsbeschränkungen und die Corona-Krise (2020)
Zitatform
Rasch, Alexander & Christian Waibel (2020): Die Deregulierung von Berufszugangsbeschränkungen und die Corona-Krise. In: Zeitschrift für Wirtschaftspolitik, Jg. 69, H. 2, S. 121-128. DOI:10.1515/zfwp-2020-2033
Abstract
"The corona virus crisis and its negative impact on the German economy call for countermeasures. This article discusses the impact of one measure: the deregulation of restrictions on access to certain professions that operate in markets with informational asymmetries. Firms’ persistence in such markets is crucial for both employees and customers. Previous analysis of provisions that reduced restrictions on access to professional craftsmen’s markets in 2004 has shown that the deregulation led to a decrease of firms’ persistence. Moreover, while the measures led to an increase in the total number of firms and an increase in employment in craftsmen’s markets, the fact that most of the newly hired employees worked part time dampened the effect on the total number of working hours. On the customers’ side, the deregulation led to lower prices, but also, potentially, to lower quality. Furthermore, the lower persistence is problematic given the information asymmetry." (Author's abstract, IAB-Doku, © De Gruyter) ((en))
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Literaturhinweis
Regionale Arbeitsmarktprognosen 2020/2021: Der Arbeitsmarkt erholt sich von der Corona-Krise regional sehr unterschiedlich (2020)
Zitatform
Rossen, Anja, Duncan Roth, Rüdiger Wapler & Antje Weyh (2020): Regionale Arbeitsmarktprognosen 2020/2021: Der Arbeitsmarkt erholt sich von der Corona-Krise regional sehr unterschiedlich. (IAB-Kurzbericht 20/2020), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"Der Kurzbericht stellt die Ergebnisse der regionalen IAB-Arbeitsmarktprognosen 2020/2021 für die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung und die Arbeitslosigkeit auf Ebene der Bundesländer vor. In einigen Bundesländern wird für das Jahr 2020 trotz der Covid-19-Pandemie ein Anstieg der Beschäftigung erwartet. Für 2021 geht das Autorenteam davon aus, dass es in allen Bundesländern zu einem Beschäftigungsaufbau kommt. Im Vergleich zur Entwicklung vor der Covid-19-Pandemie fällt das prognostizierte Beschäftigungswachstum allerdings niedriger aus. Gleichzeitig sinkt im nächsten Jahr die Zahl der Arbeitslosen nahezu flächendeckend. Dieser Rückgang findet mit Ausnahme einiger westdeutscher Bundesländer überwiegend im Rechtskreis SGB III statt. In den meisten ostdeutschen Flächenländern werden höhere Rückgänge der Arbeitslosigkeit prognostiziert als vor der Corona-Krise." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
- Bisherige und prognostizierte Veränderungsrate der Arbeitslosigkeit
- Veränderung der Arbeitslosigkeit zwischen 2019 und 2020 sowie zwischen 2020 und 2021, jeweils zum Jahresende
- Prognose über die Entwicklung der Arbeitslosigkeit von 2020 auf 2021
- Prognostizierte Arbeitslosenquote 2021 auf Bundeslandebene
- Bisherige und prognostizierte Veränderungsrate der Beschäftigung
- Prognostizierte Arbeitslosenquoten 2021 auf Ebene der Arbeitsagenturen
- Prognose über die Entwicklung der Beschäftigung von 2020 auf 2021
- Prognose über die Entwicklung der Arbeitslosigkeit im Rechtskreis SGB II von 2020 auf 2021
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Literaturhinweis
Arbeitsmarktprognose 2021: Höhere Rückgänge in Ostdeutschland in beiden Rechtskreisen erwartet (2020)
Zitatform
Rossen, Anja, Duncan Roth, Rüdiger Wapler & Antje Weyh (2020): Arbeitsmarktprognose 2021: Höhere Rückgänge in Ostdeutschland in beiden Rechtskreisen erwartet. In: Forum Arbeit H. 4, S. 6-7.
Abstract
"Die Corona-Pandemie bedeutet für die deutsche Wirtschaft die schwerste Rezession der Nachkriegsgeschichte. Anders als in der Finanzkrise traf es nicht einzelne Branchen, sondern fast alle Wirtschaftbereiche. Allerdings blieben bislang die Folgen für den Arbeitsmarkt angesichts des immensen wirtschaftlichen Schocks noch vergleichsweise begrenzt (Bauer et al. 2020). Dennoch erwartet das IAB für das Gesamtjahr 2020 bundesweit einen Anstieg der Arbeitslosigkeit um 19,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Für 2021 prognostiziert das IAB einen Rückgang der Arbeitslosigkeit um 3,8 Prozent. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieser Prognosen (September 2020) wurde davon ausgegangen, dass es keinen erneuten flächendeckenden Lockdown gibt." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
COVID-19 and careers: On the futility of generational explanations (2020)
Zitatform
Rudolph, Cort W. & Hannes Zacher (2020): COVID-19 and careers: On the futility of generational explanations. In: Journal of vocational behavior, Jg. 119. DOI:10.1016/j.jvb.2020.103433
Abstract
"It is common to broadly group people of different ages into “generations” and to speak of distinctions between such groups in terms of “generational differences.” The problem with this practice, is that there exists no credible scientific evidence that (a) generations exist, (b) that people can be reliably classified into generational groups, and (c) that there are demonstrable differences between such groups. We have already noted an emerging generationalized rhetoric that has characterized how people of different ages have been affected by and reacted to the COVID-19 pandemic. These narratives have been especially present in discussions of how work and careers will be affected by this crisis. In this essay, we outline problems with applying the concept of generations, especially for researchers seeking explanations for how COVID-19 will affect careers and career development. We urge researchers to eschew the notion of generations and generational differences and consider alternative lifespan development theoretical frameworks that better capture age-graded processes." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2020 Elsevier) ((en))
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Literaturhinweis
Job retention schemes during the COVID-19 lockdown and beyond: OECD Policy Responses to Coronavirus (COVID-19) (2020)
Zitatform
Scarpetta, Stefano, Mark Pearson, Alexander Hijzen & Andrea Salvatori (2020): Job retention schemes during the COVID-19 lockdown and beyond. OECD Policy Responses to Coronavirus (COVID-19). (Tackling coronavirus (COVID-19): Contributing to a global effort), Paris, 23 S.
Abstract
"Job retention (JR) schemes have been one of the main policy tools used by a number of OECD countries to contain the employment and social fallout of the COVID‑19 crisis. By May 2020, JR schemes supported about 50 million jobs across the OECD, about ten times as many as during the global financial crisis of 2008-09. By reducing labour costs, JR schemes have prevented a surge in unemployment, while they have mitigated financial hardship and buttressed aggregate demand by supporting the incomes of workers on reduced working time. However, as the first wave of the health crisis is receding in some OECD countries and government restrictions to economic activities are being withdrawn, JR schemes need to adjust. This requires a better targeting of JR support to jobs that are viable but at risk of being terminated and a greater focus on supporting workers at risk of becoming unemployed, rather than their jobs." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Welche Branchen sind ökonomisch systemrelevant? (2020)
Zitatform
Schneemann, Christian, Enzo Weber, Marc Ingo Wolter & Gerd Zika (2020): Welche Branchen sind ökonomisch systemrelevant? In: Wirtschaftsdienst, Jg. 100, H. 9, S. 687-693. DOI:10.1007/s10273-020-2739-7
Abstract
"Im Zuge der Coronavirus-Pandemie stellt sich die Frage, welche Branchen systemrelevant sind. An erster Stelle stehen Bereiche wie Gesundheit und Pflege sowie alle Branchen, die die Versorgung des täglichen Bedarfs abdecken. Dabei reicht es jedoch nicht, nur die Branchen anzuschauen, die direkt für den Endverbrauch wichtig sind. Die gesamten Wertschöpfungsketten müssen betrachtet werden. Mithilfe der Input-Output-Rechnung werden die Vorleistungen einbezogen und die besonders systemrelevanten Branchen identifiziert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Erwerbstätige sind vor dem Covid-19-Virus nicht alle gleich (2020)
Schröder, Carsten ; Liebig, Stefan ; Kühne, Simon ; Goebel, Jan ; Grabka, Markus M. ; Entringer, Theresa; Seebauer, Johannes; Kröger, Hannes ; Zinn, Sabine ; Kroh, Martin ; Schupp, Jürgen ; Graeber, Daniel ;Zitatform
Schröder, Carsten, Theresa Entringer, Jan Goebel, Markus M. Grabka, Daniel Graeber, Martin Kroh, Hannes Kröger, Simon Kühne, Stefan Liebig, Jürgen Schupp, Johannes Seebauer & Sabine Zinn (2020): Erwerbstätige sind vor dem Covid-19-Virus nicht alle gleich. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 1080), Berlin, 20 S.
Abstract
"Die Corona-Pandemie und die politischen Entscheidungen zu ihrer Eindämmung verändern derzeit die Situation vieler Erwerbstätiger in Deutschland. Auf Grundlage einer ersten Tranche einer Zusatzbefragung (SOEP-Cov) von Haushalten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP), werden hier die Auswirkungen der Corona-Krise auf die Erwerbstätigen des Jahres 2019 analysiert. Die Betroffenheit wird anhand von drei Dimensionen - dem Bildungsniveau, dem Bruttoerwerbseinkommen 2019 und dem bedarfsgewichteten Haushaltsnettoeinkommen 2019 - untersucht. Zentrale Ergebnisse sind, dass sich knapp unter 20 Prozent der Erwerbstätigen in Kurzarbeit befinden und ein gutes Drittel teilweise oder vollständig im Homeoffice. Dabei ist die berichtete Arbeitszeit im Vergleich zum Vorjahr im Schnitt um vier Stunden gesunken. Die Betroffenheit der Erwerbstätigen unterscheidet sich dabei entlang der drei Dimensionen. Vor allem Erwerbstätige mit höheren Einkommen und höherer Bildung nutzen die Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten, während Erwerbstätige mit geringerer Bildung überdurchschnittlich häufig in Kurzarbeit gehen. Sorgen um die eigene wirtschaftliche Situation machen sich die meisten Erwerbstätigen zwar nicht, wohl aber um die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung im Frühjahr 2020." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
(Digital) arbeiten 2020: Chancengerecht für alle?: Teil 1: Wissen und Qualifzierung: Analyse einer Erwerbstätigenbefragung unter Genderaspekten (2020)
Schwarze, Barbara; Struwe, Ulrike; Funk, Lore; Mellies, Sabine; Marsden, Nicola;Zitatform
Schwarze, Barbara & Lore Funk (2020): (Digital) arbeiten 2020: Chancengerecht für alle?: Teil 1: Wissen und Qualifzierung. Analyse einer Erwerbstätigenbefragung unter Genderaspekten. Bielefeld, 31 S.
Abstract
"Wie können Arbeitsprozesse gestaltet werden, um die Chancen, die in der Digitalisierung und – in unserem Fokus – im Homeoffice als Arbeitsort liegen, zu optimieren? Welche Folgen der Digitalisierung werden heute bereits positiv erfahren und wo sind weitere Aushandlungsprozesse und Nachbesserungen in der Umsetzung nötig? Wie könnte die Arbeitsteilung zwischen Frauen und Männern bei Erwerbs- und Reproduktionstätigkeiten so gestaltet werden, dass alle an Lebensqualität dazu gewinnen? Um ein möglichst differenziertes Bild über Rahmenbedingungen, Einstellungen und Praktiken rund um Arbeit im Jahr 2020 zu erhalten, wurden alle Personen, die aktuell in Deutschland erwerbstätig sind, aufgerufen, ihre Erfahrungen zu Homeoffice, digitaler Ausstattung, Weiterbildung und Arbeitsteilung in der Partner*innenschaft zu teilen. Mehr als 1.000 Männer und Frauen haben vom 8. bis 30 Juni 2020 an der Befragung teilgenommen. Die erste Veröffentlichung beleuchtet ausgewählte Aspekte der Studie, die sich auf das Wissen, die Qualifizierung und Weiterbildung bei der Arbeit von Zuhause aus beziehen. Unsere Ergebnisse zeigen: Die Zufriedenheit mit Angeboten an Fortbildungen im Bereich digitale Technologien und Anwendungen unter Beschäftigten im Homeoffice ist gering. Doch die Studienergebnisse liefern auch wertvolle Hinweise darauf, welche Wege eingeschlagen werden können, um diesen Missstand zu beheben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Indikatoren zur Einschätzung der Auswirkungen der CORONA-Pandemie auf die Arbeitsmärkte in Hessen: Stand: Ende September 2020 (2020)
Zitatform
Schäfer, Lisa, Oliver Lauxen & Lora Demireva (2020): Indikatoren zur Einschätzung der Auswirkungen der CORONA-Pandemie auf die Arbeitsmärkte in Hessen. Stand: Ende September 2020. (Hessischer Regionaldatenreport 06), Frankfurt am Main, 14 S.
Abstract
"Der Hessische Regionaldatenreport erscheint mittlerweile zum achten Mal und stellt eine Momentaufnahme der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Arbeitsmarkt und Wirtschaft in den Kreisen und kreisfreien Städten Hessens zum Ende November 2020 anhand ausgewählter Indikatoren dar. Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration unterstützt die Erstellung im Rahmen der ESF-Förderung. Für die Darstellungen wird auf öffentliche Statistiken der Bundesagentur für Arbeit zurückgegriffen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Indikatoren zur Einschätzung der Auswirkungen der CORONA-Pandemie auf die Arbeitsmärkte in Hessen: Stand: Ende Oktober 2020 (2020)
Zitatform
Schäfer, Lisa, Oliver Lauxen & Lora Demireva (2020): Indikatoren zur Einschätzung der Auswirkungen der CORONA-Pandemie auf die Arbeitsmärkte in Hessen. Stand: Ende Oktober 2020. (Hessischer Regionaldatenreport 07), Frankfurt am Main, 31 S.
Abstract
" Der Hessische Regionaldatenreport erscheint mittlerweile zum siebten Mal und stellt eine Momentaufnahme der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Arbeitsmarkt und Wirtschaft in den Kreisen und kreisfreien Städten Hessens bis zum Stand Ende Oktober 2020 anhand ausgewählter Indikatoren dar. Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration unterstützt die Erstellung im Rahmen der ESF-Förderung. Für die Darstellungen wird auf öffentliche Statistiken der Bundesagentur für Arbeit zurückgegriffen. Der Report enthält Basisindikatoren zu vier Themen im regionalen Vergleich: Inanspruchnahme der Kurzarbeit, Entwicklung der Arbeitslosigkeit, der gemeldeten offenen Arbeitsstellen und der Berufsausbildung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
IW-Zeitarbeiterbefragung 2019 (2020)
Schäfer, Holger; Schleiermacher, Thomas; Stettes, Oliver;Zitatform
Schäfer, Holger, Thomas Schleiermacher & Oliver Stettes (2020): IW-Zeitarbeiterbefragung 2019. (IW-Report / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2020,57), Köln, 33 S.
Abstract
"Die offiziellen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit geben zum jetzigen Zeitpunkt Hoffnung, dass die Corona-Pandemie in der Zeitarbeit nicht so tiefe Spuren hinterlassen könnte wie man angesichts des Einbruchs und der Einschränkungen in manchen Teilen der Wirtschaft hätte befürchten können. Sie kann dann auch wieder ihre wichtige beschäftigungspolitische Funktion einnehmen, die die IW-Zeitarbeiterbefragung 2019 einmal mehr deutlich macht." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitsmarkt in Corona-Zeiten: Kein Nachteil für Frauen (2020)
Schäfer, Holger; Schmidt, Jörg;Zitatform
Schäfer, Holger & Jörg Schmidt (2020): Arbeitsmarkt in Corona-Zeiten: Kein Nachteil für Frauen. (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2020,64), Köln, 3 S.
Abstract
"Der Arbeitsmarkt wird von der Corona-Krise hart getroffen. Es steht die Befürchtung im Raum, dass Frauen dabei in besonderem Maß von Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit betroffen sein könnten. Die bislang von der Bundesagentur für Arbeit verfügbaren Daten lassen eine solche Schlussfolgerung aber nicht zu." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Indikatoren zur Einschätzung der Auswirkungen der CORONA-Pandemie auf die Arbeitsmärkte in Hessen: Stand: Ende August 2020 (2020)
Zitatform
Schäfer, Lisa, Oliver Lauxen & Lora Demireva (2020): Indikatoren zur Einschätzung der Auswirkungen der CORONA-Pandemie auf die Arbeitsmärkte in Hessen. Stand: Ende August 2020. (Hessischer Regionaldatenreport 05), Frankfurt am Main, 22 S.
Abstract
" Der IWAK-Regionaldatenreport erscheint zum fünften Mal und stellt eine Momentaufnahme der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Arbeitsmarkt und Wirtschaft in den Kreisen und kreisfreien Städten Hessens bis zum Stand Ende August 2020 anhand ausgewählter Indikatoren vor. Seit der dritten Ausgabe werden in den Reports Schwerpunkte gesetzt. Schwerpunkt im aktuellen Report ist das Thema „Arbeitsstellen“. Dargestellt werden die Zugänge gemeldeter offener Arbeitsstellen im August 2020 im Vergleich zum August 2019. Darüber hinaus geben wir einen Überblick über den Bestand an gemeldeten offenen Arbeitsstellen nach Wirtschaftsabschnitten auf Ebene der Arbeitsagenturbezirke und stellen die prozentuale Veränderung zum Vorjahresmonat dar. Es freut uns besonders, dass das Hessische Ministerium für Soziales und Integration die Erstellung Hessischen Regionaldatenreports im Rahmen der ESF-Förderung unterstützt. Auf diese Weise steht eine praxisnahe Aufbereitung von Daten sowohl für alle Arbeitsmarktakteure in den Regionen des Landes als auch auf Landesebene als Handreichung zur Verfügung. Die Basisindikatoren zu vier Themen bleiben erhalten und erlauben eine vorsichtige Beschreibung der Folgen der Pandemie für Arbeitsmarkt und Wirtschaft im regionalen Vergleich: Anzeigen über Kurzarbeit, Entwicklung der Arbeitslosigkeit, der gemeldeten offenen Arbeitsstellen (Schwerpunkt) und der Berufsausbildung. Für die Darstellungen wird auf öffentliche Statistiken der Bundesagentur für Arbeit zurückgegriffen. Diese bilden die Situation bis Ende August 2020 ab. Es ist vorgesehen, die Hessischen Regionaldatenreports weiterhin monatlich zur Verfügung zu stellen.." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Folgen von Corona: Eine Auswertung regionaler Daten (2020)
Seils, Eric; Emmler, Helge;Zitatform
Seils, Eric & Helge Emmler (2020): Die Folgen von Corona. Eine Auswertung regionaler Daten. (WSI Policy Brief / Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut 43), Düsseldorf, 24 S.
Abstract
"Corona hat die größte wirtschaftliche Depression seit Bestehen der Bundesrepublik ausgelöst. Die Folgen für den Arbeitsmarkt sind enorm: Millionen Büroangestellte arbeiten von Zuhause („Homeoffice“). Für gut 10,6 Millionen Beschäftigte bzw. 31,4 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten haben die Betriebe bei der Bundesagentur für Arbeit Kurzarbeit angezeigt. Die Arbeitslosenquote ist zwischen März und Mai 2020 ebenfalls angestiegen, fällt aber mit 6,1 Prozent gegenwärtig noch vergleichsweise moderat aus. Fraglich ist jedoch, wie sich die Situation aus regional vergleichender Perspektive darstellt: Welche Unterschiede bestehen hinsichtlich der Verbreitung der Kurzarbeit? Wie erklären sich diese? Wo ist die Arbeitslosigkeit Corona-bedingt dennoch gestiegen? Gibt es einen regionalen Zusammenhang zwischen dem Corona-bedingten Anstieg der Arbeitslosenquote und der angezeigten Kurzarbeit? Diese Fragen sollen mit Hilfe von Kennziffern beantwortet werden, die auf der Grundlage der neuesten regionalen Daten der Bundesagentur berechnet wurden. Im Folgenden werden zunächst regionale Daten zur angezeigten Kurzarbeit in den Monaten März und April analysiert. Danach wird auf den Corona-bedingten Anstieg der Arbeitslosigkeit eingegangen. Abschließend wird ein Fazit gezogen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Der Corona-Schock: Wie die Wirtschaft überlebt (2020)
Sinn, Hans-Werner;Zitatform
Sinn, Hans-Werner (2020): Der Corona-Schock. Wie die Wirtschaft überlebt. Freiburg i. Br.: Herder, 219 S.
Abstract
"Die Corona-Pandemie hatte einen historischen Einbruch der Wirtschaft zur Folge. Mit Hans-Werner Sinn äußert sich der bekannteste deutschsprachige Ökonom fundiert und streitbar dazu, wie wir diesen Crash überwinden oder ihn sogar dazu nutzen, um längst fällige Korrekturen der Wirtschaftspolitik in Deutschland und Europa vorzunehmen. Nur dann hat auch die europäische Idee, die im Augenblick gefährdet ist wie nie, eine Überlebenschance." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Flexible employment relationships and careers in times of the COVID-19 pandemic (2020)
Zitatform
Spurk, Daniel & Caroline Straub (2020): Flexible employment relationships and careers in times of the COVID-19 pandemic. In: Journal of vocational behavior, Jg. 119. DOI:10.1016/j.jvb.2020.103435
Abstract
"The COVID-19 pandemic represents a crisis that affects several aspects of people's lives around the globe. Most of the affected countries took several measures, like lockdowns, business shutdowns, hygiene regulations, social distancing, school and university closings, or mobility tracking as a means of slowing down the distribution of COVID-19. These measures are expected to show short-term and long-term effects on people's working lives. However, most media reports focused on the effects of the COVID-19 pandemic on changes in work arrangements (e.g., short-time work, flexible location and hours) for workers in a regular employment relationship. We here focus on workers in flexible employment relationships (e.g. temporary agency work and other forms of subcontracted labor, as well as new forms of working, such as in the gig economy). Specifically, we will discuss (a) how the work and careers of individuals in flexible employment relationships might get affected by the COVID-19 pandemic; (b) outline ideas how to examine period effects of the COVID-19 pandemic on the work and careers of those individuals, and (c) outline how the pandemic can contribute to the ramification of flexible employment relationships." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2020 Elsevier) ((en))
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Literaturhinweis
The Persistent Effects of Initial Labor Market Conditions for Young Adults and Their Sources (2020)
Zitatform
Wachter, Till von (2020): The Persistent Effects of Initial Labor Market Conditions for Young Adults and Their Sources. In: The Journal of Economic Perspectives, Jg. 34, H. 4, S. 168-194. DOI:10.1257/jep.34.4.168
Abstract
"Unlucky young workers entering the labor market in recessions suffer a range of medium- to long-term consequences. This paper summarizes the findings of the growing empirical literature on this subject and uses it to assess economic models of career development. The literature finds large initial effects on earnings, labor supply, and wages that tend to fade after ten to fifteen years in the labor market, and that are accompanied by changes in occupation, job mobility, and employer characteristics. Adverse initial labor market entry also has persistent effects on a range of social outcomes, including timing and completed fertility, marriage and divorce, criminal activities, attitudes, and risky alcohol consumption. There is also evidence that early exposure to depressed labor market lowers health and raises mortality in middle age, patterns accompanied by a reopening of earnings gaps." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Arbeitsmarkt vor alten und neuen Herausforderungen: Die Covid-19-Pandemie und was danach kommt? (2020)
Zitatform
Walwei, Ulrich (2020): Arbeitsmarkt vor alten und neuen Herausforderungen: Die Covid-19-Pandemie und was danach kommt? In: Sozialer Fortschritt, Jg. 69, H. 11, S. 749-770., 2020-08-15. DOI:10.3790/sfo.69.11.749
Abstract
"Der Beitrag beleuchtet die Herausforderungen der sich gerade vollziehenden „transformativen Rezession“ für den Arbeitsmarkt. Nach Jahren eines scheinbar unaufhaltsamen Aufschwungs hat die Corona-Krise den Arbeitsmarkt schwer getroffen. Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung bewegten sich erstmals seit Jahren wieder nach unten und die Arbeitslosigkeit schnellte nach oben. Zusätzlich erreichte die Nutzung der Kurzarbeit ein immenses Allzeithoch. Gleichzeitig vollzieht sich eine Transformation der Volkswirtschaft. Es zeichnete sich schon seit längerem ab, dass Demographie, Digitalisierung, Klimaschutz und Verschiebungen in der internationalen Arbeitsteilung größere Veränderungen für die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt nach sich ziehen werden. Theoretisch-konzeptionelle Überlegungen zeigen, dass aus heutiger Sicht Wirtschaft und Arbeitsmarkt noch längere Zeit benötigen, bis wieder Vorkrisenstände erreicht werden können. Dabei liegt der Schlüssel für die Erholung nicht wie sonst üblich vorwiegend im Spielfeld der Wirtschafts- und Finanzpolitik, sondern auch und gerade im Bereich des Gesundheitsschutzes. Die Pandemie wird zudem dafür sorgen, dass sich die Transformation der Wirtschaft teilweise beschleunigt. Dies gilt insbesondere für die Digitalisierung, deren wirtschaftliche Vorteile während der Krise besonders zum Vorschein kamen. Andere dringliche Aufgaben wie etwa der Klimaschutz bestehen unabhängig von der Pandemie weiter fort. Vor diesem Hintergrund wird es aus arbeitsmarktpolitischer Sicht in der nahen Zukunft darauf ankommen, sowohl die Krise als auch die wirtschaftliche Transformation zu adressieren, am besten durch eine möglichst geschickte Kombination aus einer gleichermaßen konjunkturorientierten und investiven Arbeitsmarktpolitik." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wegen der Corona-Krise können viele Beschäftigte nicht zur Arbeit kommen (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2020)
Zitatform
Wanger, Susanne & Enzo Weber (2020): Wegen der Corona-Krise können viele Beschäftigte nicht zur Arbeit kommen (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 06.05.2020, o. Sz., 2020-05-06.
Abstract
"Um das Corona-Virus einzudämmen, hat Deutschland einschneidende Maßnahmen ergriffen und unter anderem Schulen und Kindertagesstätten geschlossen. Die damit verbundenen Arbeitsausfälle sind beträchtlich und dürften das während der Finanzkrise 2008/2009 erreichte Niveau deutlich überschreiten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zum Entwurf eines Gesetzes zur Beschäftigungssicherung infolge der COVID-19-Pandemie: Stellungnahme des IAB zur öffentlichen Anhörung im Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestags am 16.11.2020 (2020)
Zitatform
Weber, Enzo & Bernd Fitzenberger (2020): Zum Entwurf eines Gesetzes zur Beschäftigungssicherung infolge der COVID-19-Pandemie. Stellungnahme des IAB zur öffentlichen Anhörung im Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestags am 16.11.2020. (IAB-Stellungnahme 13/2020), Nürnberg, 9 S.
Abstract
"Am 16.11.2020 fand die Anhörung im Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestags zum „Entwurf eines Gesetzes zur Beschäftigungssicherung infolge der COVID-19-Pandemie (Beschäftigungssicherungsgesetz – BeschSiG)“ und zum Antrag „Neben der Sonderregelung für Kurzarbeit auch Sonderregelung für Arbeitslosengeld I verlängern und ein Weiterbildungsgeld einführen“ statt. Das IAB nimmt in seiner Stellungnahme Bezug zur Verlängerung von Höhe und Bezugsdauer des Kurzarbeitergeldes, zu Qualifizierung und Weiterbildungsgeld, zur Rückzahlung von Sozialversicherungsbeiträgen sowie zur Verlängerung der Bezugsdauer von Arbeitslosengeld. Nach Auffassung des IAB leistet die Verlängerung der Bezugsdauer des Kurzarbeitergeldes einen wichtigen Beitrag für die Stabilisierung der Rahmenbedingungen für Betriebe und Beschäftigte und ist es daher folgerichtig, die Erhöhung des Kurzarbeitergeldes ebenfalls zu verlängern. Die Regelung an sich, das Kurzarbeitergeld bei langer und umfangreicher Kurzarbeit zu erhöhen, ist allerdings verteilungspolitisch wenig zielgenau und kann Fehlanreize auslösen. Empfehlenswert sei es, lange Kurzarbeit möglichst verbindlich mit Qualifizierung zu verknüpfen. Das IAB sieht keinen wesentlichen Fehlanreiz einer übermäßigen Inanspruchnahme von Kurzarbeit und Kündigung der Beschäftigten danach, der durch eine Rückzahlungspflicht beseitigt werden müsste. Zwar gäbe es Argumente für eine Verlängerung des Arbeitslosengeldes, gleichwohl seien Maßnahmen zur Förderung von Neueinstellungen und zur Weiterqualifizierung von Arbeitnehmern vordringlich." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Zugang zur Video-Aufzeichnung der Anhörung -
Literaturhinweis
Deutschland vor einer schweren Rezession: Der Arbeitsmarkt gerät durch Corona massiv unter Druck (2020)
Weber, Enzo ; Bauer, Anja ; Hutter, Christian ; Fuchs, Johann ; Wanger, Susanne ; Fitzenberger, Bernd ; Zika, Gerd ; Hummel, Markus; Walwei, Ulrich ;Zitatform
Weber, Enzo, Anja Bauer, Johann Fuchs, Markus Hummel, Christian Hutter, Susanne Wanger, Gerd Zika, Bernd Fitzenberger & Ulrich Walwei (2020): Deutschland vor einer schweren Rezession: Der Arbeitsmarkt gerät durch Corona massiv unter Druck. (IAB-Kurzbericht 07/2020), Nürnberg, 12 S.
Abstract
"Gravierende Unsicherheiten über die Auswirkungen des Corona-Virus bestimmen die aktuelle Lage. Deutschland steht vor einer schweren Rezession. Der Arbeitsmarkt profitiert in dieser Situation von seiner in der Vergangenheit erworbenen Robustheit und umfassenden Stützungsmaßnahmen. Er wird angesichts der gravierenden Einschränkungen aber massiv unter Druck geraten. Für die weitere Entwicklung spielen die Dauer der Eindämmungsmaßnahmen gegen Corona und der Erfolg der Stützungsmaßnahmen eine wesentliche Rolle." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Weber, Enzo ; Hutter, Christian ; Wanger, Susanne ; Fitzenberger, Bernd ; Zika, Gerd ; Hummel, Markus; Walwei, Ulrich ; -
Literaturhinweis
Corona-Schock am Arbeitsmarkt: Wir brauchen auch einen Rettungsschirm für Neueinstellungen!: Ein Gastbeitrag von Arbeitsmarktforscher Enzo Weber (2020)
Zitatform
Weber, Enzo (2020): Corona-Schock am Arbeitsmarkt: Wir brauchen auch einen Rettungsschirm für Neueinstellungen! Ein Gastbeitrag von Arbeitsmarktforscher Enzo Weber. In: Spiegel online H. 24.03.2020, o. Sz., 2020-03-23.
Abstract
"Die Regierung will mit viel Geld Beschäftigte in bestehenden Jobs halten. Das reicht nicht: Ohne eine Lösung für die wegfallenden Einstellungen wird der Arbeitsmarkt dennoch einbrechen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Ein Rettungsschirm für Neueinstellungen (2020)
Zitatform
Weber, Enzo (2020): Ein Rettungsschirm für Neueinstellungen. In: Makronom H. 30.03.2020, o. Sz., 2020-03-29.
Abstract
"Die Politik zieht der derzeit alle Register, um Entlassungen zu vermeiden – aber wenn die Neueinstellungen absacken, wird der Arbeitsmarkt trotzdem einbrechen. Daher ist es dringend notwendig, auch die Schaffung neuer Jobs zu unterstützen. Ein Beitrag von Enzo Weber." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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