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Dossier

Integrierte Erwerbsbiografien (IEB)

Die Integrierten Erwerbsbiografien (IEB) des IAB sind Registerdaten der Bundesagentur für Arbeit (BA), die individuelle Informationen zu Beschäftigungszeiten, Bezugszeiten von SGB-II- bzw. SGB-III-Leistungen beinhalten sowie Informationen zu Zeiten, in denen arbeitsmarktpolitische Maßnahmen absolviert wurden. Die IEB enthalten umfassende und tagesgenaue Angaben zu Beschäftigung, Verdiensten, Arbeitslosigkeit, Leistungsbezug, Anforderungsniveau der ausgeübten Tätigkeit und einigen persönlichen Merkmalen von Erwerbspersonen, die für die wissenschaftlichen Analysen von IAB-Mitarbeitenden genutzt werden können.

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  • Literaturhinweis

    Machine Learning for Labour Market Matching (2022)

    Mühlbauer, Sabrina ; Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Mühlbauer, Sabrina & Enzo Weber (2022): Machine Learning for Labour Market Matching. (IAB-Discussion Paper 03/2022), Nürnberg, 37 S. DOI:10.48720/IAB.DP.2203

    Abstract

    "Dieses Papier beschäftigt sich mit einer groß angelegten Datenanalyse mit dem Ziel den Matchingprozess auf dem Arbeitsmarkt mit algorithmen- und modellbasierten statistischen Methoden zu verbessern. Wir nutzen einen umfassenden administrativen Datensatz zu Arbeitsmarktbiographien von erwerbstätigen Personen in Deutschland. Der Datensatz beinhaltet sowohl personenbezogene als auch berufsbezogene Informationen. Auf Basis unserer Schätzungen berechnen wir, in welchem Berufsfeld eine arbeitslose Person mit der größten Wahrscheinlichkeit Beschäftigung findet. Wir nutzen für unsere Prognosen übliche statistische Methoden und maschinelles Lernen. Anhand unserer Ergebnisse zeigt sich, dass für die zugrundeliegende Fragestellung Algorithmen des maschinellen Lernens die besten Ergebnisse liefern. Als Gütemaß hierfür nutzen wir den out-of-sample Prognosefehler. Hinsichtlich der Arbeitslosenquote würde die Verwendung von Methoden des maschinellen Lernens eine Verbesserung von 2,9 - 3,6 Prozentpunkten im Vergleich zu traditionellen Methoden bedeuten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Mühlbauer, Sabrina ; Weber, Enzo ;
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  • Literaturhinweis

    Post-study migration behaviour: Differences between native, foreign and international university graduates in Germany (2022)

    Niebuhr, Annekatrin ; Teichert, Christian ; Rossen, Anja ; Otto, Anne ;

    Zitatform

    Niebuhr, Annekatrin, Anne Otto, Anja Rossen & Christian Teichert (2022): Post-study migration behaviour: Differences between native, foreign and international university graduates in Germany. In: M. Jungbauer-Gans & A. Gottburgsen (Hrsg.) (2022): Regionale Mobilität und Hochschulbildung, 2021-05-20. DOI:10.1007/978-3-658-36156-3_5

    Abstract

    "We investigate differences in the mobility behaviour of graduates who completed secondary school in Germany (German, foreign) or abroad (international) and analyse factors that may cause disparities in mobility. Our analysis focuses on job-relevant networks and work experience as they seem to be associated with the area of job search and with migration decisions. Results of an event history analysis show that the proportion of long-term “stayers” in the university region is relatively low among international graduates. Regression results indicate that the probability to leave the region differs depending on individual, study-related and regional factors. Pre-study mobility and work experience in particular turn out to be important predictors. When controlling for these factors, the likelihood of staying in the university region does not significantly differ between German and international graduates. In contrast, foreign graduates who attended school in Germany show a higher propensity to leave the university region in order to enter the labour market than the other graduate groups, conditional on covariates." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Niebuhr, Annekatrin ; Rossen, Anja ; Otto, Anne ;
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  • Literaturhinweis

    Dynamic agglomeration effects of foreigners and natives – The role of experience in high-quality sectors, tasks and establishments (2022)

    Niebuhr, Annekatrin ; Roth, Duncan ; Peters, Jan Cornelius ;

    Zitatform

    Niebuhr, Annekatrin, Jan Cornelius Peters & Duncan Roth (2022): Dynamic agglomeration effects of foreigners and natives – The role of experience in high-quality sectors, tasks and establishments. (IAB-Discussion Paper 24/2022), Nürnberg, 53 S. DOI:10.48720/IAB.DP.2224

    Abstract

    "In diesem Artikel wird auf Grundlage individueller Erwerbsverläufe untersucht, inwiefern sich dynamische Agglomerationseffekte zwischen deutschen und ausländischen Beschäftigten unterscheiden. Unseren Ergebnissen zufolge profitieren beide Personengruppen im Durchschnitt in vergleichbarem Maß von Arbeitserfahrung, die in großen Arbeitsmärkten gesammelt wurde. Eine Ausnahme bilden dabei geringqualifizierte ausländische Beschäftigte, die für Erfahrung aus großen Städten eine geringer Prämie erzielen als vergleichbare deutsche Beschäftigte. Darüber hinaus liefern wir neue Erkenntnisse über die Faktoren, die dynamischen Agglomerationseffekten zugrunde liegen. Werden die Wirtschaftszweige, Berufe und Betriebe berücksichtigt, in denen Beschäftigte ihre Erfahrung sammeln, findet sich kein Unterschied mehr in der Prämie für Erfahrung aus großen Städten zwischen Deutschen und Ausländern. Insgesamt zeigt sich, dass etwa die Hälfte der Prämie, die für Erfahrung in den größten Städten erzielt wird, darauf zurückzuführen ist, dass in diesen Regionen besonders hochwertige Jobs zur Verfügung stehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Niebuhr, Annekatrin ; Roth, Duncan ;
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  • Literaturhinweis

    Verschiedene Gruppen, unterschiedliche Bedarfe: Eine Typologie der Teilnehmer:innen an den neuen Maßnahmen der geförderten Beschäftigung (2022)

    Nivorozhkin, Anton ; Promberger, Markus ;

    Zitatform

    Nivorozhkin, Anton & Markus Promberger (2022): Verschiedene Gruppen, unterschiedliche Bedarfe: Eine Typologie der Teilnehmer:innen an den neuen Maßnahmen der geförderten Beschäftigung. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 71, H. 8, S. 531-551., 2021-09-16. DOI:10.3790/sfo.71.8.531

    Abstract

    "Wir untersuchen die Zugänge von Teilnehmer:innen in zwei neue Maßnahmen der geförderten Beschäftigung (§ 16 e/i SGB II), die Langzeitarbeitslose im Hinblick auf Erwerbsintegration und Teilhabe unterstützen sollen. Dabei wird eine explorative Untersuchung der Teilnehmer:innenstruktur mittels einer Latent-Class-Analyse der administrativen Daten der Bundesagentur für Arbeit durchgeführt. Unsere Ergebnisse zeigen eine beträchtliche Heterogenität der Teilnehmer:innen, die in einer Typologie dargestellt wird. In dieser lassen sich individuelle erwerbsbiografische Charakteristika und persönliche Problemlagen mit weiter gefassten sozialhistorischen Prozessen verbinden. Die Aufrechterhaltung und Verbesserung sozialer Teilhabe durch eine geförderte Arbeitsstelle ist für manche Teilnehmer:innengruppen prioritär, während andere vermehrt von passgenauen Bildungs- und Ausbildungsbestandteilen oder Maßnahmen der Frauenförderung profitieren würden. Insofern ergeben sich aus unserer Untersuchung erste Anhaltspunkte für die Feinjustierung dieser Arbeitsmarktmaßnahmen im Hinblick auf die Bedürfnisse und Fähigkeiten heterogener Gruppen von Langzeitarbeitslosen." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Duncker & Humblot)

    Beteiligte aus dem IAB

    Nivorozhkin, Anton ; Promberger, Markus ;
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  • Literaturhinweis

    Which Duration of Unemployment Benefits is Considered Just? (2022)

    Osiander, Christopher ; Stephan, Gesine ; Wolff, Richard ; Struck, Olaf ; Senghaas, Monika ;

    Zitatform

    Osiander, Christopher, Monika Senghaas, Gesine Stephan, Olaf Struck & Richard Wolff (2022): Which Duration of Unemployment Benefits is Considered Just? In: The social policy blog H. 23.09.2022, 2022-06-23.

    Abstract

    "Welfare states allocate and redistribute scarce resources to and from various social groups. Citizens of welfare states have ideas about who should receive what kind of financial support and how much they should receive. These ideas are rooted in notions of fairness and deservingness. Our work focuses on a specific example of financial benefits in modern welfare states – the duration of unemployment benefits – and the following research question: which duration of unemployment benefits is considered as being just for which group of jobseekers? We show that different criteria such as age, reasons for unemployment, employment history and household context matter when it comes to the perceived just duration of unemployment benefits." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Geodata in labor market research: trends, potentials and perspectives (2022)

    Ostermann, Kerstin ; Oertel, Martina; Eppelsheimer, Johann; Gläser, Nina; Haller, Peter;

    Zitatform

    Ostermann, Kerstin, Johann Eppelsheimer, Nina Gläser, Peter Haller & Martina Oertel (2022): Geodata in labor market research: trends, potentials and perspectives. In: Journal for labour market research, Jg. 56, 2022-04-13. DOI:10.1186/s12651-022-00310-x

    Abstract

    "This article shows the potentials of georeferenced data for labor market research. We review developments in the literature and highlight areas that can benefit from exploiting georeferenced data. Moreover, we share our experiences in geocoding administrative employment data including wage and socioeconomic information of almost the entire German workforce between 2000 and 2017. To make the data easily accessible for research, we create 1-square-kilometer grid cells aggregating a rich set of labor market characteristics and sociodemographics of unprecedented spatial precision. These unique data provide detailed insights into inner-city distributions for all German cities with more than 100,000 inhabitants. Accordingly, we provide an extensive series of maps in the Additional file 1 and describe Berlin and Munich in greater detail. The small-scale maps reveal substantial differences in various labor market aspects within and across cities." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Health, Personality Disorders, Work Commitment, and Training-to-Employment Transitions (2022)

    Patzina, Alexander ; Dietrich, Hans ; Barabasch, Anton;

    Zitatform

    Patzina, Alexander, Hans Dietrich & Anton Barabasch (2022): Health, Personality Disorders, Work Commitment, and Training-to-Employment Transitions. In: Social Inclusion, Jg. 10, H. 2, S. 369-382., 2022-04-05. DOI:10.17645/si.v10i2.5103

    Abstract

    "Die vorliegende Studie analysiert den Zusammenhang zwischen mentaler und physischer Gesundheit, Coping-Fähigkeiten, Kooperationsfähigkeit und Work Commitment und dem Übergang von der Ausbildung in den Arbeitsmarkt. Dafür analysieren wir zunächst den Übergang in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung innerhalb der ersten sechs Monate nach Ausbildungsabschluss. Zudem betrachten wir den lückenlosen Übergang von Ausbildung in Beschäftigung sowie die Qualität der ersten Beschäftigung. Dafür greifen wir auf einen Datensatz zurück, der Survey- und Registerdaten kombiniert, und Informationen über 1,061 Auszubildende in Deutschland enthält. Die erstmalige Befragung fand im letzten Jahr der Ausbildung statt und umfasst Angaben zur Bildung, Gesundheit, Persönlichkeitsstörungen und Arbeitseinstellungen. Die Registerdaten liefern Informationen über die Ausbildungsumgebung und Beschäftigungsmerkmale. Die Ergebnisse linearer Wahrscheinlichkeitsmodelle zeigen, dass einzig die physische Gesundheit mit Übergängen in eine erste Beschäftigung innerhalb von sechs Monaten nach Beendigung der Ausbildung korreliert. Hinsichtlich lückenloser Übergänge ist ebenfalls die mentale Gesundheit von Bedeutung. Für den Übergang in eine qualitativ hochwertige erste Tätigkeit werden der allgemeine Gesundheitszustand, Coping-Fähigkeiten sowie Work Commitment als signifikante Faktoren identifiziert. Unter Kontrolle individueller und arbeitgeberspezifischer Eigenschaften werden diese Zusammenhänge jedoch schwächer und statistisch insignifikant. Dieser Befund verweist auf die vermittelnde Rolle von Individual- sowie Betriebsmerkmalen. Somit scheinen die betrachteten Konstrukte insbesondere den Zugang zu hochwertigen Ausbildungsfirmen und -berufen zu beeinflussen. Darüber hinaus finden wir, dass der Effekt des allgemeinen Gesundheitszustands für Individuen mit höherer Bildung (d.h. mit Realschul- oder Gymnasialabschluss) beim lückenlosen Übergang in den Arbeitsmarkt am ausgeprägtesten ist. Für Personen mit Hauptschulabschluss beträgt dieser hingegen fast null. Insgesamt verweisen die empirischen Befunde auf einen kumulativen Nachteil für Personen mit Hauptschulabschluss im Übergang von der Ausbildung in den Arbeitsmarkt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Patzina, Alexander ; Dietrich, Hans ;
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  • Literaturhinweis

    Health, Personality Disorders, Work Commitment and Training to Employment Transitions (2022)

    Patzina, Alexander ; Barabasch, Anton; Dietrich, Hans ;

    Zitatform

    Patzina, Alexander, Hans Dietrich & Anton Barabasch (2022): Health, Personality Disorders, Work Commitment and Training to Employment Transitions. (IAB-Discussion Paper 02/2022), Nürnberg, 37 S. DOI:10.48720/IAB.DP.2202

    Abstract

    "Die vorliegende Studie analysiert den Zusammenhang zwischen mentaler und physischer Gesundheit, Coping-Fähigkeiten, Kooperationsfähigkeit und Work Commitment und dem Übergang von der Ausbildung in den Arbeitsmarkt. Dafür analysieren wir zunächst den Übergang in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung innerhalb der ersten sechs Monate nach Ausbildungsabschluss. Zudem betrachten wir den lückenlosen Übergang von Ausbildung in Beschäftigung sowie die Qualität der ersten Beschäftigung. Dafür greifen wir auf einen Datensatz zurück, der Survey- und Registerdaten kombiniert, und Informationen über 1,061 Auszubildende in Deutschland enthält. Die erstmalige Befragung fand im letzten Jahr der Ausbildung statt und umfasst Angaben zur Bildung, Gesundheit, Persönlichkeitsstörungen und Arbeitseinstellungen. Die Registerdaten liefern Informationen über die Ausbildungsumgebung und Beschäftigungsmerkmale. Die Ergebnisse linearer Wahrscheinlichkeitsmodelle zeigen, dass einzig die physische Gesundheit mit Übergängen in eine erste Beschäftigung innerhalb von sechs Monaten nach Beendigung der Ausbildung korreliert. Hinsichtlich lückenloser Übergänge ist ebenfalls die mentale Gesundheit von Bedeutung. Für den Übergang in eine qualitativ hochwertige erste Tätigkeit werden der allgemeine Gesundheitszustand, Coping-Fähigkeiten sowie Work Commitment als signifikante Faktoren identifiziert. Unter Kontrolle individueller und arbeitgeberspezifischer Eigenschaften werden diese Zusammenhänge jedoch schwächer und statistisch insignifikant. Dieser Befund verweist auf die vermittelnde Rolle von Individual- sowie Betriebsmerkmalen. Somit scheinen die betrachteten Konstrukte insbesondere den Zugang zu hochwertigen Ausbildungsfirmen und -berufen zu beeinflussen. Darüber hinaus finden wir, dass der Effekt des allgemeinen Gesundheitszustands für Individuen mit höherer Bildung (d.h. mit Realschul- oder Gymnasialabschluss) beim lückenlosen Übergang in den Arbeitsmarkt am ausgeprägtesten ist. Für Personen mit Hauptschulabschluss beträgt dieser hingegen fast null. Insgesamt verweisen die empirischen Befunde auf einen kumulativen Nachteil für Personen mit Hauptschulabschluss im Übergang von der Ausbildung in den Arbeitsmarkt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Patzina, Alexander ; Dietrich, Hans ;
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  • Literaturhinweis

    Minimum Wages in Concentrated Labor Markets: Version 4 (2022)

    Popp, Martin ;

    Zitatform

    Popp, Martin (2022): Minimum Wages in Concentrated Labor Markets. Version 4. (arXiv papers), Nürnberg, 100 S. DOI:10.48550/arXiv.2111.13692

    Abstract

    "Economists increasingly refer to monopsony power to reconcile the absence of negative employment effects of minimum wages with theory. However, systematic evidence for the monopsony argument is scarce. In this paper, I perform a comprehensive test of monopsony theory by using labor market concentration as a proxy for monopsony power. Labor market concentration turns out substantial in Germany. Absent wage floors, a 10 percent increase in labor market concentration makes firms reduce wages by 0.5 percent and employment by 1.6 percent, reflecting monopsonistic exploitation. In line with perfect competition, sectoral minimum wages lead to negative employment effects in slightly concentrated labor markets. This effect weakens with increasing concentration and, ultimately, becomes positive in highly concentrated or monopsonistic markets. Overall, the results lend empirical support to the monopsony argument, implying that conventional minimum wage effects on employment conceal heterogeneity across market forms." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Popp, Martin ;
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  • Literaturhinweis

    Employment effects for people with disabilities after participation in vocational training programmes: A cohort analysis using propensity score matching (2022)

    Reims, Nancy ; Tisch, Anita ;

    Zitatform

    Reims, Nancy & Anita Tisch (2022): Employment effects for people with disabilities after participation in vocational training programmes: A cohort analysis using propensity score matching. In: Work. A Journal of Prevention, Assessment and Rehabilitation, Jg. 72, H. 2, S. 611-625., 2021-05-28. DOI:10.3233/WOR-205046

    Abstract

    "Vocational rehabilitation (VR) aims to help people with disabilities to return to the labour market. Though, there is not much evidence on its effectiveness. We explore the effect of vocational training programmes in VR and the VR status itself on employment outcomes. Using two samples from administrative data by the German Federal Employment Agency, we applied propensity score matching. We followed rehabilitants commencing VR in 2009/2010 (N = 7,905) for four years (comparison I) and general training participants with and without VR status completing training in 2012/2013 (N = 21,020) for one year (comparison II). For harmonisation purposes, we only considered individuals aged between 25 and 40 and excluded those in employment at the beginning of VR or training. Concerning the effect of training in VR (comparison I), we observe a lock-in effect during training (p < 0.001) due to an involvement in VR; after training, participants are more likely to obtain unsubsidised employment (0.05, p < 0.05) than non-participants, but there is no statistically significant income difference after four years. Regarding the effect of the VR status (comparison II), rehabilitants are more likely to take up (un-)subsidised employment (0.04, p < 0.01; 0.02, p < 0.001) after training, exhibit longer employment durations (19 days, p < 0.001) and achieve higher average incomes (2,414 euro/year, p < 0.001) compared to non-rehabilitants. Training participation helps to improve employment participation of rehabilitants. However, a longer observation period is recommended. Furthermore, the VR status itself leads to more sustainable and better-paid employment. This is due to more comprehensive support and longer-term subsidised employment opportunities." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Reims, Nancy ;
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  • Literaturhinweis

    Berufsspezifische Lohnunterschiede: In einigen Helferjobs verdienen Fachkräfte mehr als in ihrem erlernten Beruf (2022)

    Seibert, Holger ; Schwengler, Barbara ; Wiethölter, Doris;

    Zitatform

    Seibert, Holger, Barbara Schwengler & Doris Wiethölter (2022): Berufsspezifische Lohnunterschiede: In einigen Helferjobs verdienen Fachkräfte mehr als in ihrem erlernten Beruf. (IAB-Kurzbericht 14/2022), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2214

    Abstract

    "Auf dem deutschen Arbeitsmarkt dominieren Tätigkeiten mit mittleren und hohen Qualifikationsanforderungen. Daneben existiert im Helfersegment eine Reihe einfacher Tätigkeiten, die im Schnitt vergleichsweise niedrig entlohnt werden. Das trifft aber nicht für alle Helfertätigkeiten zu. In bestimmten Konstellationen können ausgebildete Fachkräfte auf Helferniveau höhere Verdienste erzielen als im erlernten Beruf." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmigration und Aufnahmebereitschaft: Merkmale, die am Arbeitsmarkt Erfolg versprechen, erhöhen die Akzeptanz der Bevölkerung (2022)

    Struck, Olaf ; Wolff, Richard ; Senghaas, Monika ; Osiander, Christopher ;

    Zitatform

    Struck, Olaf, Richard Wolff, Christopher Osiander & Monika Senghaas (2022): Arbeitsmigration und Aufnahmebereitschaft: Merkmale, die am Arbeitsmarkt Erfolg versprechen, erhöhen die Akzeptanz der Bevölkerung. (IAB-Kurzbericht 24/2022), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2224

    Abstract

    "Migration zu Erwerbszwecken wird oft als ein wichtiger Hebel gesehen, um den Folgen des demografischen Wandels und zunehmenden Arbeitskräfteengpässen entgegenzuwirken. Gleichzeitig werden die potenziellen ökonomischen und sozialen Auswirkungen von Migration öffentlich kontrovers diskutiert. Die Akzeptanz in der Bevölkerung ist ein wichtiger Faktor für den Erfolg von Migrationspolitik. Das Autorenteam untersucht, unter welchen Bedingungen die Erwerbsbevölkerung eine Einwanderung von Arbeitskräften aus Nicht-EU-Staaten befürwortet und wenn dies der Fall ist, welche Aufenthaltsdauern für bestimmte Personengruppen als akzeptabel erachtet werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Senghaas, Monika ; Osiander, Christopher ;
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  • Literaturhinweis

    How wide is the gap? Comparing geography graduates labor market success with that of peers from business and computer science (2022)

    Teichert, Christian ; Otto, Anne ; Liefner, Ingo ;

    Zitatform

    Teichert, Christian, Ingo Liefner & Anne Otto (2022): How wide is the gap? Comparing geography graduates labor market success with that of peers from business and computer science. In: Journal of Geography in Higher Education, Jg. 46, H. 4, S. 599-627., 2021-07-12. DOI:10.1080/03098265.2021.1960490

    Abstract

    "With growing numbers of university graduates, the choice of academic programs has gained in importance to enter the labor market successfully. Simultaneously, the link between the field of study and actual professional career is becoming increasingly blurry. This paper aims to contribute to a better understanding of these relations and to position geography in this wide spectrum. We develop a conceptual framework to systematically categorize the relations between academic programs and their associated labor markets. We employ this framework in a most-different-case design to quantitatively analyze the influence of the field on the graduates’ career prospects, using student records of several German universities linked with administrative biographical data from social security records. We find evidence that the influence of the field of study on full-time employment and wage is substantial, controlling for various factors. Geographers do face difficulties on the labor market, but the demand for their core competencies – interdisciplinary, spatially specific and sustainability-related thinking – is rising through current societal developments. Moreover, we find some indication that those performance gaps are not an exceptional phenomenon of geographers but also apply to graduates of different fields of study with multidimensional and indirect links to the associated labor markets." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Otto, Anne ;
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  • Literaturhinweis

    Early retirement intentions: the impact of employment biographies, work stress and health among a baby-boomer generation (2022)

    Toczek, Lisa ; Peter, Richard ; Bosma, Hans ;

    Zitatform

    Toczek, Lisa, Hans Bosma & Richard Peter (2022): Early retirement intentions: the impact of employment biographies, work stress and health among a baby-boomer generation. In: European Journal of Ageing, Jg. 19, H. 4, S. 1479-1491. DOI:10.1007/s10433-022-00731-0

    Abstract

    "In recent years, early retirement decisions have become more frequent in the European Union despite political efforts to prevent early retirement. This is a growing problem for the social security system. The study focuses on a life course approach using employment biographies and investigates the influence of work stress and health on early retirement intentions. Data of employees who were born in either 1959 or 1965 of the German cohort study on work, age, health and work participation are analysed (n = 3338). By linking survey and register data from 1993 to 2011, a sequence analysis is conducted to identify employment biographies. To analyse the relationship between the employment biographies and intended early retirement, a longitudinal path analysis is computed and includes work stress, measured through effort-reward imbalance, and self-rated health. The statistical analyses identify three adverse employment biographies, i.e. part-time work, episodes of unemployment or marginal employment. In addition, two favourable employment biographies are determined, characterised by full-time work and few episodes of unemployment. The results of the path analysis show that employment biographies with high work-related stress have early retirement intentions. Among adverse employment biographies, indirect effects of poor health on the association between work stress and early retirement intentions are found. Unexpectedly, among full-time workers, work stress is also associated with early retirement intentions with an additional mediation through health. The findings of this study highlight the importance of the life course perspective when analysing retirement decisions. In addition to health-promoting interventions in the labour market, effects of psychosocial factors should be focussed on in order to reduce early exits from the labour market." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Der Gründungszuschuss wirkt - auch für Ältere und in Regionen mit hoher Arbeitslosigkeit (Serie "Evaluation von Instrumenten der aktiven Arbeitsmarktpolitik") (2022)

    Tübbicke, Stefan ; Caliendo, Marco ;

    Zitatform

    Tübbicke, Stefan & Marco Caliendo (2022): Der Gründungszuschuss wirkt - auch für Ältere und in Regionen mit hoher Arbeitslosigkeit (Serie "Evaluation von Instrumenten der aktiven Arbeitsmarktpolitik"). In: IAB-Forum H. 16.05.2022 Nürnberg, 2022-05-11. DOI:10.48720/IAB.FOO.20220516.01

    Abstract

    "Mit dem Gründungszuschuss werden Gründungen aus Arbeitslosigkeit über einen Zeitraum von bis zu 15 Monaten gefördert. Bisherige Studien belegen, dass eine so geförderte Gründung Beschäftigungschancen, Jobzufriedenheit und Erwerbseinkommen der Geförderten im Schnitt deutlich erhöht. Aktuellen Analysen zufolge sind diese Effekte auch langfristig zu erwarten. Allerdings profitieren nicht alle Gruppen in gleichem Maße." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Tübbicke, Stefan ;
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  • Literaturhinweis

    Do Active Labor Market Policies for Welfare Recipients in Germany Raise their Regional Outflow into Work? (2022)

    Wapler, Rüdiger; Wolf, Katja ; Wolff, Joachim ;

    Zitatform

    Wapler, Rüdiger, Katja Wolf & Joachim Wolff (2022): Do Active Labor Market Policies for Welfare Recipients in Germany Raise their Regional Outflow into Work? In: Journal of Policy Modeling, Jg. 44, H. 3, S. 550-563., 2022-05-30. DOI:10.1016/j.jpolmod.2022.05.006

    Abstract

    "While many studies estimate the effects of active labor market programs (ALMPs) on the participants’ labor market outcomes, far fewer studies are concerned with the effects of these policies on the regional job-matching process. We analyze which ALMPs are particularly effective at the regional level, as well as the role local labor market conditions play for their effectiveness. We find positive effects for a number of ALMPs, but for some of these the effects differ considerably between regions with high and low unemployment. This has important policy implications." (Author's abstract, IAB-Doku, © Elsevier) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Evaluation der Förderinstrumente nach §16e und §16i SGB II – Zwischenbericht (2021)

    Bauer, Frank; Coban, Mustafa ; Wolff, Joachim ; Wenzig, Claudia; Bennett, Jenny; Trappmann, Mark ; Friedrich, Martin ; Stockinger, Bastian ; Gellermann, Jan F. C.; Schmucker, Alexandra; Gottwald, Markus; Ramos Lobato, Philipp; Zabel, Cordula ; Raab, Miriam ; Dietz, Martin ; Promberger, Markus ; Globisch, Claudia; Nivorozhkin, Anton ; Gricevic, Zbignev; Kupka, Peter ; Zins, Stefan ; Kiesel, Markus; Fuchs, Philipp ; Hülle, Sebastian ;

    Zitatform

    Bauer, Frank, Jenny Bennett, Mustafa Coban, Martin Dietz, Martin Friedrich, Philipp Fuchs, Jan F. C. Gellermann, Claudia Globisch, Markus Gottwald, Zbignev Gricevic, Sebastian Hülle, Markus Kiesel, Peter Kupka, Anton Nivorozhkin, Markus Promberger, Miriam Raab, Philipp Ramos Lobato, Alexandra Schmucker, Bastian Stockinger, Mark Trappmann, Claudia Wenzig, Joachim Wolff, Cordula Zabel & Stefan Zins (2021): Evaluation der Förderinstrumente nach §16e und §16i SGB II – Zwischenbericht. (IAB-Forschungsbericht 03/2021), Nürnberg, 197 S.

    Abstract

    "Mit dem „Teilhabechancengesetz“ wurden zum Jahresbeginn 2019 die Instrumente „Eingliederung von Langzeitarbeitslosen“ (§16e SGB II) sowie „Teilhabe am Arbeitsmarkt“ (§16i SGB II) eingeführt. Beide Instrumente richten sich gleichermaßen an langzeitarbeitslose Leistungsberechtigte, die auch bei guter Arbeitsmarktlage nur geringe Aussichten auf eine ungeförderte Beschäftigung und damit auf ein Leben jenseits staatlicher Transferzahlungen haben. Damit rückt eine Teilgruppe unter den erwerbsfähigen Leistungsberechtigten in den Fokus der arbeitsmarktpolitischen Förderung, die über Jahre hinweg faktisch von regelmäßiger Erwerbstätigkeit und den darüber vermittelten Teilhabemöglichkeiten ausgeschlossen ist. Entsprechend besteht das Kernanliegen beider Instrumente darin, den Geförderten die Beteiligung am Arbeitsleben zu eröffnen und dadurch zur Verbesserung ihrer Beschäftigungsfähigkeit, ihrer Arbeitsmarktchancen und ihrer gesellschaftlichen Teilhabemöglichkeiten beizutragen. Zusammen mit der Einführung beider Förderinstrumente hat der Gesetzgeber auch deren umfassende wissenschaftliche Evaluation beschlossen. Die Evaluation erfolgt im Rahmen der Wirkungsforschung nach §55 Abs. 1 SGB II und obliegt damit dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Im Fokus der Studie stehen insbesondere die Implementation der Maßnahmen auf Ebene der Jobcenter, ihr betrieblicher Einsatz sowie ihre Wirkungen auf die Beschäftigungsfähigkeit, die Arbeitsmarktchancen und die gesellschaftliche Teilhabe der Geförderten. Der vorliegende Bericht dokumentiert den aktuellen Arbeits- und Erkenntnisstand der wissenschaftlichen Evaluation." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Mandatory Integration Agreements for Unemployed Job Seekers: A Randomized Controlled Field Experiment in Germany (2021)

    Berg, Gerard J. van den ; Stephan, Gesine ; Hofmann, Barbara ; Uhlendorff, Arne ;

    Zitatform

    Berg, Gerard J. van den, Barbara Hofmann, Gesine Stephan & Arne Uhlendorff (2021): Mandatory Integration Agreements for Unemployed Job Seekers. A Randomized Controlled Field Experiment in Germany. (IZA discussion paper 14026), Bonn, 53 S.

    Abstract

    "In the German unemployment insurance system, Integration Agreements (IA) are mandatory contracts between the employment agency and the unemployed, jointly signed by the latter and the caseworker. IAs stipulate rights and obligations but are generally perceived as instruments to control search behavior. We designed and implemented a Randomized Controlled Trial involving thousands of newly unemployed workers, where we randomize the timing of the IA as well as the extent to which this timing is announced prior to the meeting. Randomization is at the individual level. We use administrative registers to observe outcomes. A theoretical analysis of anticipation of prior announcements provides suggestions to empirically detect this. The results show that IAs early in the spell have on average a small positive effect on entering employment within a year. When classifying individuals using an employability indicator, we find that this result is driven by individuals with adverse prospects. Among them, being assigned to an early IA increases the probability of re-employment within a year from 45% to 53%." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Stephan, Gesine ; Uhlendorff, Arne ;
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  • Literaturhinweis

    Occupational routine intensity and the costs of job loss: evidence from mass layoffs (2021)

    Blien, Uwe ; Dauth, Wolfgang ; Roth, Duncan ;

    Zitatform

    Blien, Uwe, Wolfgang Dauth & Duncan Roth (2021): Occupational routine intensity and the costs of job loss. Evidence from mass layoffs. In: Labour Economics, Jg. 68, 2020-11-25. DOI:10.1016/j.labeco.2020.101953

    Abstract

    "In diesem Papier wird untersucht, inwieweit sich die Kosten eines Jobverlusts für Personen unterscheiden, die ursprünglich in Berufen tätig waren, die einen unterschiedlichen Grad an Routineintensität aufweisen. Für die empirische Untersuchung verwenden wir Daten zu Massenentlassungen in Deutschland, die zwischen 1980 und 2010 stattgefunden haben. Diese Datengrundlage erlaubt es uns, den kausalen Effekt von Routineintensität auf die Auswirkungen zu schätzen, die ein Jobverlust auf das Einkommen von Personen hat. Unsere Ergebnisse zeigen, dass ein solcher Jobverlust größere und länger anhaltende negative Einkommenseffekte für Personen aus routineintensiveren Berufen nach sich zieht. In den ersten Monaten nach der Massenentlassung lassen sich diese Effekte mehrheitlich darauf zurückführen, dass die Beschäftigungsdauer von Personen aus routineintensiveren Berufen stärker abnimmt, was auf größere Friktionen bei der Suche nach neuer Beschäftigung für diese Personengruppe hindeutet. Wenn eine neue Beschäftigung aufgenommen wird, ist diese bei ursprünglich in routineintensiven Berufen tätigen Personen häufiger in einem anderen Beruf als dem ursprungsberuf vor der Massenentlassung. Darüber hinaus liegt die Entlohnung systematisch unterhalb des berufsspezifischen Durchschnittslohns." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dauth, Wolfgang ; Roth, Duncan ;
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  • Literaturhinweis

    Foreign Vs. German Wage Differentials in Germany: Does the Home Country Matter? (2021)

    Brunow, Stephan ; Jost, Oskar ;

    Zitatform

    Brunow, Stephan & Oskar Jost (2021): Foreign Vs. German Wage Differentials in Germany: Does the Home Country Matter? In: W. Cochrane, M. P. Cameron & O. Alimi (Ed.) (2021): Labor Markets, Migration, and Mobility, Singapur, Springer S. 55-76, 2020-10-10. DOI:10.1007/978-981-15-9275-1_3

    Abstract

    "The German labour force is expected to shrink in the next two decades due to a decline in population. Therefore, the immigration of workers from abroad could compensate for potential negative consequences of such population decline. Is Germany competitive for immigration—i.e., do German employers pay enough to make it attractive as a destination country? We explore the wage gap between foreigners and German employees in particular and focus on different countries of origin to better understand issues related to wage setting among these groups. For this purpose, a threefold Oaxaca–Blinder decomposition is performed using comprehensive data with a vast amount of information on a large number of workers and firms. The results suggest that most of the wage gap can be explained by observed characteristics, and in most cases, very little difference remains unexplained. We provide evidence on differences specific to the country of origin which could be taken into consideration to attract people from abroad to better integrate them into the German labour market." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Inhaltsverzeichnis des Sammelwerks
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    Flache Erfahrungskurvenprofile von ausländischen Beschäftigten in Deutschland (2021)

    Brunow, Stephan ; Jost, Oskar ;

    Zitatform

    Brunow, Stephan & Oskar Jost (2021): Flache Erfahrungskurvenprofile von ausländischen Beschäftigten in Deutschland. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 101, H. 11, S. 889-893., 2021-11-01. DOI:10.1007/s10273-021-3047-6

    Abstract

    "Dieser Beitrag widmet sich der Entlohnungsstruktur von ausländischen und deutschen sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten und zielt auf die Lohnzuwächse durch die Aneignung von zusätzlicher Erfahrung auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Bisherige Erkenntnisse für Deutschland deuten darauf hin, dass Arbeitsmarkterfahrung bei Ausländern im Vergleich zu deutschen Beschäftigten zu keinen oder nur geringen Lohnzuwächsen führt. Wir identifizieren und diskutieren Ursachen und Erklärungen für diese flacheren Erfahrungskurvenprofile, was insbesondere vor dem Hintergrund der Einkommensungleichheit zwischen beiden Gruppen relevant ist." (Autorenreferat, © Springer-Verlag)

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    Give it another try: what are the effects of a public employment scheme especially designed for hard-to-place workers? (2021)

    Brändle, Tobias ; Fervers, Lukas ;

    Zitatform

    Brändle, Tobias & Lukas Fervers (2021): Give it another try. What are the effects of a public employment scheme especially designed for hard-to-place workers? In: Journal of labor research, Jg. 42, H. 3/4, S. 382-417. DOI:10.1007/s12122-021-09322-x

    Abstract

    "Previous evaluations of job creation schemes (JCS) reveal mostly negative employment effects, mainly due to inherent lock-in effects. In this paper, we assess the impact of an innovative JCS that employs a pre-selection mechanism to target programme participation on unemployed job seekers with very low integration chances, hereby reducing possible lock-in effects. Relying on high-quality administrative as well as survey data, we conduct regression-adjusted matching analyses to estimate the programme effect on integration into regular employment. Our results show that the programme did not succeed to foster labour market integration, but still entails remarkably negative employment effects in the first years after participation. We argue that this results from a principal-agent problem at the last step of the selection mechanism that may have led to cream-skimming rather than targeting on very hard to place workers. However, supplementary analyses reveal that negative effects can be avoided for subgroups with very poor employment chances in case of non-participation. These results are robust to the use of different matching estimators and definitions of non-participation. The inclusion of usually unobservable survey variables as well as placebo tests based on past employment outcomes refute concerns about endogenous selection. From a policy-perspective, these findings imply that targeting JCS on workers with very low integration chances is a key factor to avoid negative employment effects found in previous evaluations. At the methodological level, our analyses add to recent literature that assesses the credibility of non-experimental evaluations based on high-quality administrative data." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Ethnic diversity and segregation in German cities (2021)

    Buch, Tanja ; Meister, Moritz ; Niebuhr, Annekatrin ;

    Zitatform

    Buch, Tanja, Moritz Meister & Annekatrin Niebuhr (2021): Ethnic diversity and segregation in German cities. In: Cities, Jg. 115, 2021-04-12. DOI:10.1016/j.cities.2021.103221

    Abstract

    "Based on geocoded data, we analyze the level and (co)variation of ethnic diversity and ethnic segregation across large cities in Germany. Overall, our results indicate that the level of ethnic segregation is relatively low in German cities. However, it differs across migrant groups and skill levels. Moreover, there is considerable variation in both segregation and diversity across cities, which shows some specific patterns. East German cities are characterized by a low population share of foreign workers and high diversity among migrants that coincide with an above-average degree of segregation. The largest West German cities tend to show a diverse population structure, which is accompanied by low segregation levels. This trend also applies to the main college towns in West Germany. In contrast, cities in the old industrialized Ruhr area are characterized by above-average segregation levels, which goes hand-in-hand with relatively low diversity. Altogether, we detect a negative correlation between ethnic diversity and segregation. The significant differences in diversity and segregation across urban areas might be the result of distinct migration histories of the cities and a pronounced persistence of the resulting spatial patterns." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Buch, Tanja ; Niebuhr, Annekatrin ;
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  • Literaturhinweis

    "Identifying Couples in Administrative Data" for the years 2001–2014 (2021)

    Bächmann, Ann-Christin ; Trenkle, Simon ; Oberfichtner, Michael ; Frodermann, Corinna ; Lochner, Benjamin ;

    Zitatform

    Bächmann, Ann-Christin, Corinna Frodermann, Benjamin Lochner, Michael Oberfichtner & Simon Trenkle (2021): "Identifying Couples in Administrative Data" for the years 2001–2014. (FDZ-Methodenreport 03/2021 (en)), Nürnberg, 24 S. DOI:10.5164/IAB.FDZM.2103.en.v1

    Abstract

    "Wir wenden die von Goldschmidt et al. (2017, Journal for Labour Market Research) entwickelte Paar-Identifikation auf administrative Daten aus Deutschland für die Jahre 2001 – 2014 an. Die Identifikation baut darauf auf, dass Verheiratete den selben Nachnamen tragen und an der selben Adresse wohnen. Der finale Datensatz beinhaltet etwa 42 Millionen Paar-Jahr Beobachtungen von gemischtgeschlechtlichen Paaren mit einem absoluten Altersunterschied von weniger als 15 Jahren. Diese Beobachtungen stammen von ungefähr 8 Millionen unterschiedlichen Paaren. Die Längsschnittdimension des Datensatzes erweitert die Anwendungsmöglichkeiten im Vergleich zum ursprünglichen Querschnittsdatensatz." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Der Gründungszuschuss für Arbeitslose nach der Reform 2011: Ein Erfolg wie seine Vorgänger (2021)

    Caliendo, Marco ; Tübbicke, Stefan ;

    Zitatform

    Caliendo, Marco & Stefan Tübbicke (2021): Der Gründungszuschuss für Arbeitslose nach der Reform 2011: Ein Erfolg wie seine Vorgänger. (IAB-Kurzbericht 28/2021), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Mit der Reform des Gründungszuschusses im Jahr 2011 wurden die Rahmenbedingungen der Gründungsförderung für Arbeitslose im Sozialgesetzbuch III umfassend reformiert und die Förderzahlen reduzierten sich drastisch. Insgesamt ist das Arbeitsmarktinstrument weiterhin ein Erfolg: Die meisten Geförderten sind auch knapp 3,5 Jahre nach der Gründung noch selbstständig und etwa ein Drittel von ihnen hat mindestens einen Beschäftigen. Von denjenigen, die ihre Selbstständigkeit inzwischen beendet haben, sind die meisten sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Damit haben Geförderte eine deutlich höhere Beschäftigungsquote als vergleichbare Personen ohne diese Förderung. Auch ihre monatlichen Nettoverdienste sowie ihre Jobzufriedenheit sind höher. Verbesserungspotenzial gibt es allerdings bei der sozialen Absicherung: Geförderte zahlen seltener in eine Rentenversicherung oder in die Arbeitslosenversicherung ein und sind mit ihrer sozialen Absicherung unzufriedener als vergleichbare Personen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Tübbicke, Stefan ;
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  • Literaturhinweis

    Design and effectiveness of start-up subsidies: Evidence from a policy reform in Germany (2021)

    Caliendo, Marco ; Tübbicke, Stefan ;

    Zitatform

    Caliendo, Marco & Stefan Tübbicke (2021): Design and effectiveness of start-up subsidies: Evidence from a policy reform in Germany. In: Economic analysis and policy, Jg. 70, H. June, S. 333-340., 2021-02-26. DOI:10.1016/j.eap.2021.02.015

    Abstract

    "While a growing body of literature finds positive impacts of Start-Up Subsidies (SUS) on labor market outcomes of participants, little is known about how the design of these programs shapes their effectiveness and hence how to improve policy. As experimental variation in program design is unavailable, we exploit the 2011 reform of the current German SUS program for the unemployed which strengthened caseworkers’ discretionary power, increased entry requirements and reduced monetary support. We estimate the impact of the reform on the program’s effectiveness using samples of participants and non-participants from before and after the reform. To control for time-constant unobserved heterogeneity as well as differential selection patterns based on observable characteristics over time, we combine Difference-in-Differences with inverse probability weighting using covariate balancing propensity scores. Holding participants’ observed characteristics as well as macroeconomic conditions constant, the results suggest that the reform was successful in raising employment effects on average. As these findings may be contaminated by changes in selection patterns based on unobserved characteristics, we assess our results using simulated-based sensitivity analyses and find that our estimates are highly robust to changes in unobserved characteristics. Hence, the reform most likely had a positive impact on the effectiveness of the program, suggesting that increasing entry requirements and reducing support increased the program’s impacts while reducing the cost per participant." (Author's abstract, © 2021 Economic Society of Australia, Queensland) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Tübbicke, Stefan ;
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  • Literaturhinweis

    Will Accepting Less Bring Success? Job Related Concessions and Welfare Recipients in Germany (2021)

    Christoph, Bernhard ; Lietzmann, Torsten ;

    Zitatform

    Christoph, Bernhard & Torsten Lietzmann (2021): Will Accepting Less Bring Success? Job Related Concessions and Welfare Recipients in Germany. In: The social policy blog H. 22.06.2021.

    Abstract

    "It is often argued that in order to find new employment, the unemployed have to compromise and accept jobs that are inferior (e.g. paying less or requiring a lower qualification) than the jobs they held before becoming unemployed. Making such compromise to find new employment is what we call a job related concession. Our results show that while there might be some truth to this Assertion - in particular with regard to accepting lower paying Jobs - being generally flexible with regard to job search has comparably positive effects without requiring the unemployed to make such compromise. Therefore, we argue that enabling the unemployed to find new occupational perspectives - ideally in combination with training and qualification measures for the new occupation - should be at least as promising as requiring them to make job-related concessions." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Christoph, Bernhard ; Lietzmann, Torsten ;

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  • Literaturhinweis

    Synthesizing Geocodes to Facilitate Access to Detailed Geographical Information in Large-Scale Administrative Data (2021)

    Drechsler, Jörg ; Hu, Jingchen ;

    Zitatform

    Drechsler, Jörg & Jingchen Hu (2021): Synthesizing Geocodes to Facilitate Access to Detailed Geographical Information in Large-Scale Administrative Data. In: Journal of survey statistics and methodology, Jg. 9, H. 3, S. 523-548., 2020-08-21. DOI:10.1093/jssam/smaa035

    Abstract

    "We investigate whether generating synthetic data can be a viable strategy for providing access to detailed geocoding information for external researchers, without compromising the confidentiality of the units included in the database. Our work was motivated by a recent project at the Institute for Employment Research in Germany that linked exact geocodes to the Integrated Employment Biographies, a large administrative database containing several million records. We evaluate the performance of three synthesizers regarding the trade-off between preserving analytical validity and limiting disclosure risks: one synthesizer employs Dirichlet Process mixtures of products of multinomials, while the other two use different versions of Classification and Regression Trees (CART). In terms of preserving analytical validity, our proposed synthesis strategy for geocodes based on categorical CART models outperforms the other two. If the risks of the synthetic data generated by the categorical CART synthesizer are deemed too high, we demonstrate that synthesizing additional variables is the preferred strategy to address the risk-utility trade-off in practice, compared to limiting the size of the regression trees or relying on the strategy of providing geographical information only on an aggregated level. We also propose strategies for making the synthesizers scalable for large files, present analytical validity measures and disclosure risk measures for the generated data, and provide general recommendations for statistical agencies considering the synthetic data approach for disseminating detailed geographical information." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Drechsler, Jörg ;
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  • Literaturhinweis

    Perspektiven im Anschluss an die duale Berufsausbildung: Was kommt nach dem Abschluss?: Historische Entwicklung, Forschungsstand und empirische Analyse (2021)

    Dummert, Sandra ; Grunau, Philipp ;

    Zitatform

    Dummert, Sandra & Philipp Grunau (2021): Perspektiven im Anschluss an die duale Berufsausbildung: Was kommt nach dem Abschluss? Historische Entwicklung, Forschungsstand und empirische Analyse. In: L. Bellmann, K. Büchter, I. Frank, E. M. Krekel & G. Walden (Hrsg.) (2021): Schlüsselthemen der beruflichen Bildung in Deutschland, S. 219-240.

    Abstract

    "Im Zuge der regelmäßig wiederkehrenden Debatte um die Zukunft der dualen Berufsausbildung steht häufig die Frage im Fokus, ob dieser Pfad aus der Sicht Jugendlicher und junger Erwachsener überhaupt noch attraktiv ist. Dieses Kapitel soll neben einer Einführung in die Debatte und einem Überblick über die wissenschaftliche Literatur hierzu auch einen eigenen empirischen Beitrag als fundierte Begleitung dieser Diskussion leisten. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Situation für Absolventen/Absolventinnen seit 2005 erheblich verbessert hat: Die Aussichten auf eine (Vollzeit-)Stelle sowie die durchschnittlichen Bruttoentgelte stiegen deutlich. Nichtsdestotrotz profitieren nicht alle in gleichem Maße von dieser positiven Entwicklung. In manchen Ausbildungsberufen stehen die Chancen auf eine gut bezahlte Vollzeitstelle noch immer relativ schlecht, und auch Unterschiede zwischen Frauen und Männern persistieren, wenngleich wie z. B. beim Einkommen nun auf deutlich höherem Niveau." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dummert, Sandra ; Grunau, Philipp ;
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  • Literaturhinweis

    Employment prospects after completing vocational training in Germany from 2008-2014: A comprehensive analysis (2021)

    Dummert, Sandra ;

    Zitatform

    Dummert, Sandra (2021): Employment prospects after completing vocational training in Germany from 2008-2014. A comprehensive analysis. In: Journal of vocational education and training, Jg. 73, H. 3, S. 367-391., 2019-11-11. DOI:10.1080/13636820.2020.1715467

    Abstract

    "The transition from vocational education and training to regular employment is an important step in the occupational biography of apprenticeship graduates. In the last decade, the retention rate of apprenticeship completers has remained stable at a high level, and graduates face good job opportunities in Germany. Despite these positive circumstances, not all apprenticeship graduates succeed in the direct transition from vocational training to regular employment and are affected by unemployment. My paper offers deeper insights into training establishment-specific, individual and external regional characteristics that influence the transition process at this crucial point in the employment career. I consider the employment status of apprenticeship graduates by estimating multinomial logit models at three time points after the end of training, namely, one month and one and two years later. Using linked employer-employee data, I find evidence not only that sociodemographic characteristics and training establishment-specific determinants affect the transition at the second threshold but also that regional factors influence the probability of becoming unemployed or remaining with the training establishment after the end of the apprenticeship." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Dummert, Sandra ;
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  • Literaturhinweis

    Reallokationseffekte des deutschen Mindestlohns (2021)

    Dustmann, Christian ; Lindner, Attila; Schönberg, Uta; Vom Berge, Philipp ; Umkehrer, Matthias ;

    Zitatform

    Dustmann, Christian, Attila Lindner, Uta Schönberg, Matthias Umkehrer & Philipp Vom Berge (2021): Reallokationseffekte des deutschen Mindestlohns. In: Ökonomenstimme H. 08.10.2021, o. Sz., 2021-10-01.

    Abstract

    "Unsere Ergebnisse zeigen, dass die Befürchtungen vieler ÖkonomInnen, die Einführung des Mindestlohns in Deutschland im Jahr 2015 würde zu erheblichen Arbeitsplatzverlusten führen, unbegründet waren. Vielmehr zeigen die Ergebnisse, dass die Einführung des Mindestlohns die Löhne von Geringverdienenden erhöht, die Beschäftigung nicht gesenkt und eine Reallokation der Geringverdienenden hin zu produktiveren Betrieben bewirkt hat. Somit hat der Mindestlohn dazu beigetragen, die Lohnungleichheit zu verringern, sowohl zwischen den ArbeitnehmerInnen als auch zwischen den einzelnen Regionen in Deutschland. Diese Ergebnisse bedeuten jedoch nicht, dass es keine Betriebe oder ArbeitnehmerInnen gibt, für welche die Einführung des Mindestlohns von Nachteil war. So hat der Mindestlohn beispielsweise dazu geführt, dass einige kleine Betriebe aus dem Markt ausgeschieden sind. Außerdem ging die Reallokation von ArbeitnehmerInnen mit niedrigen Löhnen hin zu besser bezahlenden Betrieben einher mit längeren Pendeldistanzen, was dazu geführt haben könnte, dass einige ArbeitnehmerInnen trotz eines höheren Lohns nun insgesamt schlechter gestellt sind. Obwohl es einige VerliererInnen der Mindestlohnpolitik geben dürfte, kommen wir aber zu dem Schluss, dass sich die Gesamtwohlfahrt von Geringverdienenden als Reaktion auf die Einführung des Mindestlohns wahrscheinlich erhöht hat. Ob sich dieses Ergebnis auch auf die derzeit zum Teil geforderten, weitergehenden Erhöhungen des Mindestlohns übertragen lässt, ist vor dem Hintergrund unserer Ergebnisse nicht klar zu beantworten. Dies bleibt eine offene Forschungsfrage." (Textauszug, IAB-Doku)

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    Reallocation effects of the minimum wage (2021)

    Dustmann, Christian ; Vom Berge, Philipp ; Schönberg, Uta; Umkehrer, Matthias ; Lindner, Attila;

    Zitatform

    Dustmann, Christian, Attila Lindner, Uta Schönberg, Matthias Umkehrer & Philipp Vom Berge (2021): Reallocation effects of the minimum wage. In: VOX H. 07.10.2021, o. Sz., 2021-09-29.

    Abstract

    "Unsere Ergebnisse zeigen, dass die Befürchtungen vieler ÖkonomInnen, die Einführung des Mindestlohns in Deutschland im Jahr 2015 würde zu erheblichen Arbeitsplatzverlusten führen, unbegründet waren. Vielmehr zeigen die Ergebnisse, dass die Einführung des Mindestlohns die Löhne von Geringverdienenden erhöht, die Beschäftigung nicht gesenkt und eine Reallokation der Geringverdienenden hin zu produktiveren Betrieben bewirkt hat. Somit hat der Mindestlohn dazu beigetragen, die Lohnungleichheit zu verringern, sowohl zwischen den ArbeitnehmerInnen als auch zwischen den einzelnen Regionen in Deutschland. Diese Ergebnisse bedeuten jedoch nicht, dass es keine Betriebe oder ArbeitnehmerInnen gibt, für welche die Einführung des Mindestlohns von Nachteil war. So hat der Mindestlohn beispielsweise dazu geführt, dass einige kleine Betriebe aus dem Markt ausgeschieden sind. Außerdem ging die Reallokation von ArbeitnehmerInnen mit niedrigen Löhnen hin zu besser bezahlenden Betrieben einher mit längeren Pendeldistanzen, was dazu geführt haben könnte, dass einige ArbeitnehmerInnen trotz eines höheren Lohns nun insgesamt schlechter gestellt sind. Obwohl es einige VerliererInnen der Mindestlohnpolitik geben dürfte, kommen wir aber zu dem Schluss, dass sich die Gesamtwohlfahrt von Geringverdienenden als Reaktion auf die Einführung des Mindestlohns wahrscheinlich erhöht hat. Ob sich dieses Ergebnis auch auf die derzeit zum Teil geforderten, weitergehenden Erhöhungen des Mindestlohns übertragen lässt, ist vor dem Hintergrund unserer Ergebnisse nicht klar zu beantworten. Dies bleibt eine offene Forschungsfrage." (Textauszug, IAB-Doku)

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    Where do women earn more than men? Explaining regional differences in the gender pay gap (2021)

    Fuchs, Michaela ; Weyh, Antje ; Wydra-Somaggio, Gabriele ; Rossen, Anja ;

    Zitatform

    Fuchs, Michaela, Anja Rossen, Antje Weyh & Gabriele Wydra-Somaggio (2021): Where do women earn more than men? Explaining regional differences in the gender pay gap. In: Journal of regional science, Jg. 61, H. 5, S. 1065-1086., 2021-03-26. DOI:10.1111/jors.12532

    Abstract

    "This paper provides new evidence on the magnitude and determinants of regional differences in the gender pay gap. Based on a comprehensive data set of all full‐time employees in Germany, we explain the profound variation of the gender pay gap at a small‐scale level with theory‐based individual and job‐related characteristics. Using the Oaxaca‐Blinder decomposition, we find pronounced spatial differences in the impact of the considered determinants. Whereas gender differences in job‐related characteristics are important drivers in regions with a high gender pay gap, individual characteristics come into effect in regions with a low and negative gap. The results underscore the role played by the establishment composition in a region and the kind of jobs provided for gendered earnings." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    How Do Workers Adjust When Firms Adopt New Technologies? (2021)

    Genz, Sabrina ; Lehmer, Florian ; Matthes, Britta ; Janser, Markus ; Gregory, Terry ;

    Zitatform

    Genz, Sabrina, Terry Gregory, Markus Janser, Florian Lehmer & Britta Matthes (2021): How Do Workers Adjust When Firms Adopt New Technologies? (IZA discussion paper 14626), Bonn, 56 S.

    Abstract

    "We investigate how workers adjust to firms' investments into new digital technologies, including artificial intelligence, augmented reality, or 3D printing. For this, we collected novel data that links survey information on firms' technology adoption to administrative social security data. We then compare individual outcomes between workers employed at technology adopters relative to non-adopters. Depending on the type of technology, we find evidence for improved employment stability, higher wage growth, and increased cumulative earnings in response to digital technology adoption. These beneficial adjustments seem to be driven by technologies used by service providers rather than manufacturers. However, the adjustments do not occur equally across worker groups: IT-related expert jobs with non-routine analytic tasks benefit most from technological upgrading, coinciding with highly complex job requirements, but not necessarily with more academic skills." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Do Digital Information Technologies Help Unemployed Job Seekers Find a Job?: Evidence from the Broadband Internet Expansion in Germany (2021)

    Gürtzgen, Nicole ; Diegmann, André ; Pohlan, Laura ; Berg, Gerard J. van den ;

    Zitatform

    Gürtzgen, Nicole, André Diegmann, Laura Pohlan & Gerard J. van den Berg (2021): Do Digital Information Technologies Help Unemployed Job Seekers Find a Job? Evidence from the Broadband Internet Expansion in Germany. In: European Economic Review, Jg. 132, 2021-01-04. DOI:10.1016/j.euroecorev.2021.103657

    Abstract

    "This paper studies effects of the introduction of a new digital mass medium on reemployment of unemployed job seekers. We combine data on broadband internet availability at the local level with German individual register data. We address endogeneity by exploiting technological peculiarities that affected the roll-out of broadband internet. Results show that broadband internet improves reemployment rates after the first months in unemployment for males. Complementary analyses with survey data suggest that internet access mainly changes male job seekers’ search behavior by increasing online search and the number of job applications." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Does Online Search Improve the Match Quality of New Hires? (2021)

    Gürtzgen, Nicole ; Berg, Gerard J. van den ; Lochner, Benjamin ; Pohlan, Laura ;

    Zitatform

    Gürtzgen, Nicole, Benjamin Lochner, Laura Pohlan & Gerard J. van den Berg (2021): Does Online Search Improve the Match Quality of New Hires? In: Labour Economics, Jg. 70, S. 101981., 2021-03-16. DOI:10.1016/j.labeco.2021.101981

    Abstract

    "Die Studie untersucht den Effekt der Expansion des Breitbandinternets auf die Matchqualität neu eingestellter Personen. Hierzu werden Daten zur regionalen Internetverfügbarkeit mit administrativen Individualdaten und Vakanzdaten für den deutschen Arbeitsmarkt kombiniert. Die Ergebnisse zeigen, dass eine Ausweitung der Breitbandinternet-Verfügbarkeit keinen größeren Einfluss auf die Stabilität und Entlohnung neu begonnener Beschäftigungsverhältnisse hat. Diese Resultate werden auf Basis von Analysen mit Vakanzdaten bestätigt. Diese Daten erlauben einen expliziten Vergleich der Matchqualität von Personen, die online rekrutiert wurden, mit der Matchqualität von Personen, die über andere Rekrutierungskanäle eingestellt wurden. Weiterhin zeigen die Ergebnisse, dass Online-Rekrutierung nicht nur die Anzahl der Bewerbungen und den Anteil ungeeigneter Bewerbungen erhöht, sondern ebenfalls zu einer höheren Anzahl von Vakanzen führt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Does Online Search Improve the Match Quality of New Hires? (2021)

    Gürtzgen, Nicole ; Lochner, Benjamin ; Pohlan, Laura ; Berg, Gerard J. van den ;

    Zitatform

    Gürtzgen, Nicole, Benjamin Lochner, Laura Pohlan & Gerard J. van den Berg (2021): Does Online Search Improve the Match Quality of New Hires? (IZA discussion paper 14031), Bonn, 68 S.

    Abstract

    "This paper studies the effects of the high-speed internet expansion on the match quality of new hires. We combine data on internet availability at the local level with German individual register and vacancy data. Results show that internet availability has no major impact on the stability of new matches and their wages. We confirm these findings using vacancy data, by explicitly comparing match outcomes of online and non-online recruits. Further results show that online recruiting not only raises the number of applicants and the share of unsuitable candidates per vacancy, but also induces employers to post more vacancies." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Does Online Search Improve the Match Quality of New Hires? (2021)

    Gürtzgen, Nicole ; Lochner, Benjamin ; Berg, Gerard J. van den ; Pohlan, Laura ;

    Zitatform

    Gürtzgen, Nicole, Benjamin Lochner, Laura Pohlan & Gerard J. van den Berg (2021): Does Online Search Improve the Match Quality of New Hires? (ZEW discussion paper 21-002), Mannheim, 68 S.

    Abstract

    "This paper studies the effects of the high-speed internet expansion on the match quality of new hires. They combine data on internet availability at the local level with German individual register and vacancy data. Results show that internet availability has no major impact on the stability of new matches and their wages. The authors confirm these findings using vacancy data, by explicitly comparing match outcomes of online and non-online recruits. Further results show that online recruiting not only raises the number of applicants and the share of unsuitable candidates per vacancy, but also induces employers to post more vacancies." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Does Online Search Improve the Match Quality of New Hires? (2021)

    Gürtzgen, Nicole ; Lochner, Benjamin ; Berg, Gerard J. van den ; Pohlan, Laura ;

    Zitatform

    Gürtzgen, Nicole, Benjamin Lochner, Laura Pohlan & Gerard J. van den Berg (2021): Does Online Search Improve the Match Quality of New Hires? (IAB-Discussion Paper 02/2021), Nürnberg, 66 S.

    Abstract

    "Die Studie untersucht den Effekt der Expansion des Breitbandinternets auf die Matchqualität neu eingestellter Personen. Hierzu werden Daten zur regionalen Internetverfügbarkeit mit administrativen Individualdaten und Vakanzdaten für den deutschen Arbeitsmarkt kombiniert. Die Ergebnisse zeigen, dass eine Ausweitung der Breitbandinternet-Verfügbarkeit keinen größeren Einfluss auf die Stabilität und Entlohnung neu begonnener Beschäftigungsverhältnisse hat. Diese Resultate werden auf Basis von Analysen mit Vakanzdaten bestätigt. Diese Daten erlauben einen expliziten Vergleich der Matchqualität von Personen, die online rekrutiert wurden, mit der Matchqualität von Personen, die über andere Rekrutierungskanäle eingestellt wurden. Weiterhin zeigen die Ergebnisse, dass Online-Rekrutierung nicht nur die Anzahl der Bewerbungen und den Anteil ungeeigneter Bewerbungen erhöht, sondern ebenfalls zu einer höheren Anzahl von Vakanzen führt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Hirings in the IAB Job Vacancy Survey and the administrative data - an aggregate comparison (2021)

    Gürtzgen, Nicole ; Küfner, Benjamin ;

    Zitatform

    Gürtzgen, Nicole & Benjamin Küfner (2021): Hirings in the IAB Job Vacancy Survey and the administrative data - an aggregate comparison. (FDZ-Methodenreport 02/2021 (en)), Nürnberg, 17 S. DOI:10.5164/IAB.FDZM.2102.en.v1

    Abstract

    "In diesem FDZ-Methodenbericht vergleichen wir die Zahl der Neueinstellungen, die mit der IAB-Stellenerhebung (IAB-JVS) erhoben wurden, mit der aus der Stichprobe der Integrierten Erwerbsbiografien (IEB) berechneten Zahl der Neueinstellungen. Um mögliche wichtige Unterschiede in den Messkonzepten zu identifizieren, untersuchen wir, ob Einstellungen mit bestimmten Merkmalen von den Befragten in der IAB-JVS systematisch über- oder unterberichtet werden. Da dieser Ansatz Kenntnisse über die Zusammensetzung der Einstellungen voraussetzt, ergänzen wir die Umfragedaten mit administrativen Daten, indem wir die Datensatzverknüpfung der IAB-JVS-Informationen über die zuletzt eingestellte Person nutzen. Wir dokumentieren zunächst, dass die IAB-JVS im Vergleich zu den IEB über den gesamten Beobachtungszeitraum eine systembedingt geringere Anzahl von Einstellungen aufweist. Unsere Ergebnisse deuten ferner darauf hin, dass ein großer Teil der festgestellten Diskrepanzen zwischen den IAB-JVS- und IEB-Einstellungen darauf zurückzuführen ist, dass die Befragten zu wenig Wiedereinstellungen und Einstellungen mit sehr kurze Beschäftigungsdauern berichten. Zudem legen ergänzende Ergebnisse nahe, dass fehlende Angaben auf die Frage nach Neueinstellungen für einen zusätzlichen Teil der Unterschätzung verantwortlich sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Gürtzgen, Nicole ;
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  • Literaturhinweis

    General Equilibrium Effects of Insurance Expansions: Evidence from Long-Term Care Labor Markets (2021)

    Hackmann, Martin; Heining, Jörg; Seibert, Holger ; Klimke, Roman; Polyakova, Maria ;

    Zitatform

    Hackmann, Martin, Jörg Heining, Roman Klimke, Maria Polyakova & Holger Seibert (2021): General Equilibrium Effects of Insurance Expansions: Evidence from Long-Term Care Labor Markets. (Upjohn Institute working paper 357), Kalamazoo, Mich., 66 S. DOI:10.17848/wp21-357

    Abstract

    "Arrow (1963) stellte die Hypothese auf, dass das durch die Krankenversicherung induzierte Moral Hazard auf der Nachfrageseite zu einer Ausweitung des Angebots auf den Gesundheitsmärkten führt. Die empirische Erfassung dieser Effekte ist schwierig, da nicht-marginale Versicherungsausweitungen selten sind und detaillierte Daten über Arbeit und Kapital im Gesundheitswesen spärlich sind. Wir kombinieren administrative Arbeitsmarktdaten mit den geografischen Unterschieden bei der Einführung eines universellen Versicherungsprogramms - der Einführung der Pflegeversicherung in Deutschland im Jahr 1995 - und dokumentieren eine erhebliche Ausweitung des stationären Pflegearbeitsmarktes als Reaktion auf die Versicherungsausweitung. Eine Ausweitung des Anteils der versicherten älteren Menschen um 10 Prozentpunkte führt in Deutschland zu 0,05 (7 %) mehr stationären Pflegeunternehmen und vier (13 %) mehr Beschäftigten pro 1.000 ältere Menschen. Die Löhne sind nicht gestiegen, aber die Qualität der neu eingestellten Arbeitskräfte hat abgenommen. Wir finden Hinweise auf einen Rückgang der Sterblichkeit im Alter. Mithilfe eines Algorithmus für maschinelles Lernen charakterisieren wir die kontrafaktischen Arbeitsmarktbiografien potenzieller Neueinstellungen in der stationären Langzeitpflege und kommen zu dem Ergebnis, dass die Reform Arbeitskräfte aus der Arbeitslosigkeit und aus der Erwerbsbevölkerung in die Langzeitpflege und nicht aus anderen Wirtschaftssektoren in die Beschäftigung brachte. Wir schätzen, dass die Beschäftigung dieser zusätzlichen Arbeitskräfte in der Langzeitpflege sozial effizient ist, wenn die Patienten die von diesen Arbeitskräften geleistete Pflege mit mindestens 25 % des Marktpreises für Pflege bewerten. Wir zeigen konzeptionell, dass im Sinne von Harberger (1971) in einem zweitbesten Gleichgewicht, in dem sich die Arbeitsmärkte auf der Angebotsseite nicht zu perfekt wettbewerbsfähigen Löhnen auflösen, Subventionen für den Gesundheitskonsum zusammen mit dem damit verbundenen moralischen Risiko auf der Nachfrageseite wohlfahrtssteigernd sein können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Heining, Jörg; Seibert, Holger ;
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  • Literaturhinweis

    Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik für Arbeitslose in der Grundsicherung erhöhen die Beschäftigungsquote langfristig und unabhängig von der Staatsangehörigkeit (2021)

    Haepp, Tobias; Kiesel, Markus; Kasrin, Zein ; Zabel, Cordula ;

    Zitatform

    Haepp, Tobias, Zein Kasrin, Markus Kiesel & Cordula Zabel (2021): Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik für Arbeitslose in der Grundsicherung erhöhen die Beschäftigungsquote langfristig und unabhängig von der Staatsangehörigkeit. In: IAB-Forum H. 15.12.2021 Nürnberg, 2021-12-13.

    Abstract

    "Seit Einführung der Grundsicherung für Arbeitsuchende im Jahr 2005 beziehen Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit rund doppelt so häufig Leistungen wie solche, die einen deutschen Pass besitzen. Allerdings nehmen sie, mit Ausnahme der Geflüchteten ab 2015, seltener an Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik teil. Hier bleiben Potenziale ungenutzt, da Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit, die schon seit vielen Jahren in Deutschland leben, von diesen Maßnahmen ebenso stark profitieren wie Deutsche oder Geflüchtete." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kasrin, Zein ; Zabel, Cordula ;
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  • Literaturhinweis

    First Step and Last Resort: One-Euro-Jobs After the Reform and After the Pandemic? (2021)

    Harrer, Tamara ; Stockinger, Bastian ;

    Zitatform

    Harrer, Tamara & Bastian Stockinger (2021): First Step and Last Resort: One-Euro-Jobs After the Reform and After the Pandemic? In: The social policy blog H. 07.06.2021.

    Abstract

    "The German job creation programme for unemployed welfare benefit recipients, known as One-Euro-Jobs (OEJs) can be both a “first step” and a “last resort”. Addressing the hardest-to-place unemployed, they are not intended to qualify participants for regular employment, but merely to enable some work-related activity to increase their employability and to stabilize participants’ life situation. Self-sufficient employment is at best a long-term goal. In this context, they are a “first step” as they may trigger subsequent participation in higher-aiming active labour market policy (ALMP) measures, which in turn may support the unemployed in their labour market integration. Their “last resort” nature evolves from the fact that OEJs are strictly subordinate to regular job placement and other ALMP measures. The article re-evaluates OEJs after a major reform in 2012 and tries to disentangle possible channels influencing OEJs’ efficacy." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Harrer, Tamara ;

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  • Literaturhinweis

    Sozialer Kohleausstieg oder zusätzliche Entschädigung der Industrie?: Das Anpassungsgeld für Kohlebeschäftigte (2021)

    Haywood, Luke; Janser, Markus ; Koch, Nicolas ;

    Zitatform

    Haywood, Luke, Markus Janser & Nicolas Koch (2021): Sozialer Kohleausstieg oder zusätzliche Entschädigung der Industrie? Das Anpassungsgeld für Kohlebeschäftigte. In: Perspektiven der Wirtschaftspolitik, Jg. 22, H. 2, S. 130-141., 2021-04-01. DOI:10.1515/pwp-2020-0050

    Abstract

    "Das im Sommer 2020 beschlossene, staatlich finanzierte Anpassungsgeld soll einen möglichst sozialen Beschäftigungsabbau im Rahmen des Kohleausstiegs unterstützen. Die Analyse aller Erwerbsbiographien im Braunkohlebergbau zeigt, dass die Regelung erhebliche Mitnahmeeffekte verursacht. Braunkohleunternehmen profitieren von deutlichen Einsparungen, da die gängige Praxis betrieblicher Frühverrentungsprogramme nun nicht mehr notwendig ist. Das Anpassungsgeld könnte so auch als zusätzliche Entschädigung für die Industrie betrachtet werden. Mithilfe von Sozialversicherungsdaten aller Beschäftigten zeigen Szenarioanalysen, dass ein starker Beschäftigungsrückgang auch ohne Anpassungsgeld zu erwarten ist: Die Braunkohleindustrie ist von niedrigem Renteneintrittsalter und einer alternden Belegschaft gekennzeichnet. Das Anpassungsgeld wird diesen Prozess allenfalls kurzfristig beschleunigen – und dabei erhebliche staatliche Kosten verursachen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Janser, Markus ;
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  • Literaturhinweis

    The Welfare Costs of Job Loss and Decarbonization – Evidence from Germany's Coal Phase Out (2021)

    Haywood, Luke; Janser, Markus ; Koch, Nicolas ;

    Zitatform

    Haywood, Luke, Markus Janser & Nicolas Koch (2021): The Welfare Costs of Job Loss and Decarbonization – Evidence from Germany's Coal Phase Out. (IZA discussion paper 14464), Bonn, 53 S.

    Abstract

    "Decarbonizing economies is an enormous task. Public debate often focuses on the job loss of workers in fossil industries. Why is job loss costly? Who is most affected? Can delaying transition reduce welfare costs? What other policy instruments may be available? We present a simple job search framework that calculates life-time welfare costs of job loss. We apply the model to the archetypical fossil industry - coal mining. Based on the universe of German coal employment biographies, we estimate the model and decompose welfare costs. We find that unemployment is a small factor: Higher wages and job security in coal drive welfare costs. We distinguish welfare costs by age, education and business cycle. High-educated workers aged 31-49 face highest losses. Based on a detailed demographic projection, we estimate that advancing coal exit from 2038 to 2030 increases unmitigated welfare costs by one third. Labor market policy promoting career switches rather than retirement can alleviate these welfare costs: A wage insurance scheme is estimated to reduce welfare losses by 80-99% at reasonable costs." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Janser, Markus ;
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  • Literaturhinweis

    A Firm-Side Perspective on Parental Leave (2021)

    Huebener, Mathias ; Kühnle, Daniel ; Jessen, Jonas ; Oberfichtner, Michael ;

    Zitatform

    Huebener, Mathias, Jonas Jessen, Daniel Kühnle & Michael Oberfichtner (2021): A Firm-Side Perspective on Parental Leave. (IZA discussion paper 14478), Bonn, 51 S.

    Abstract

    "Motherhood and parental leave interrupt employment relationships, likely imposing costs on firms. We document that mothers who are difficult to replace internally take shorter leave and that their firms hire replacements more often. Introducing more generous parental leave benefits erases the link between mothers' internal replaceability and their leave duration. In firms with few internal substitutes this reduces employment in the short-, but not longer-term. Firms respond by hiring fewer women of childbearing age into occupations where they are difficult to replace internally. Taken together, motherhood and generous parental leave policies burden firms that have few internal substitutes available." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Jessen, Jonas ; Oberfichtner, Michael ;
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    Who Suffers the Greatest Loss? Costs of Job Displacement for Migrants and Natives (2021)

    Illing, Hannah; Koch, Theresa;

    Zitatform

    Illing, Hannah & Theresa Koch (2021): Who Suffers the Greatest Loss? Costs of Job Displacement for Migrants and Natives. (IAB-Discussion Paper 08/2021), Nürnberg, 63 S.

    Abstract

    "Wir sind die ersten, die empirische Belege für Unterschiede in den individuellen Kosten des Arbeitsplatzverlustes für Migranten im Vergleich zu Einheimischen in Deutschland liefern. Unter Verwendung von verknüpften Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Daten für den Zeitraum 1996-2017 berechnen wir die Verdienst-, Lohn- und Beschäftigungsverluste jedes entlassenen Arbeitnehmers nach einer Massenentlassung im Vergleich zu einem nicht-entlassenen Kontrollarbeiter. Wir stellen fest, dass Migranten aufgrund höherer Lohn- und Beschäftigungsverluste wesentlich höhere Einkommensverluste hinnehmen müssen als Einheimische. Unterschiede in den individuellen Merkmalen und die unterschiedliche Selektion nach Branchen und Berufen können den Unterschied bei den Lohnverlusten vollständig erklären, nicht aber die Unterschiede bei der Beschäftigung nach der Entlassung. Entlassene Migranten haben sowohl eine geringere Wahrscheinlichkeit, wieder eingestellt zu werden, als auch weniger Arbeitstage als entlassene Einheimische. In Bezug auf diverse Kanäle zeigen wir, dass i) Migranten sich in schlechtere Betriebe sortieren und ii) die etwas geringere geografische Mobilität von Migranten zwischen den Bundesländern einen Teil ihres geringeren Wiederbeschäftigungserfolgs erklären kann; iii) unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Konkurrenz durch andere Migranten und nicht durch Einheimische negativ zu den Kosten des Arbeitsplatzverlustes von Migranten beiträgt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Illing, Hannah; Koch, Theresa;
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    Zugewanderte haben nach einer Massenentlassung schlechtere Arbeitsmarktperspektiven als Einheimische (2021)

    Illing, Hannah; Koch, Theresa;

    Zitatform

    Illing, Hannah & Theresa Koch (2021): Zugewanderte haben nach einer Massenentlassung schlechtere Arbeitsmarktperspektiven als Einheimische. In: IAB-Forum H. 04.11.2021 Nürnberg, o. Sz., 2021-11-02.

    Abstract

    "Massenentlassungen haben für die Betroffenen langfristig negative Konsequenzen auf dem Arbeitsmarkt. Das betrifft sowohl die Verdienstmöglichkeiten als auch die Beschäftigungschancen. Aus verschiedenen Gründen trifft dies für Zugewanderte noch stärker zu als für Einheimische." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Illing, Hannah; Koch, Theresa;
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    The Gender Gap in Earnings Losses after Job Displacement (2021)

    Illing, Hannah; Trenkle, Simon ; Schmieder, Johannes F.;

    Zitatform

    Illing, Hannah, Johannes F. Schmieder & Simon Trenkle (2021): The Gender Gap in Earnings Losses after Job Displacement. (NBER working paper 29251), Cambridge, Mass, 51 S. DOI:10.3386/w29251

    Abstract

    "Existing research has shown that job displacement leads to large and persistent earnings losses for men, but evidence for women is scarce. Using administrative data from Germany, we apply an event study design in combination with propensity score matching and a reweighting technique to directly compare men and women who are displaced from similar jobs and firms. Our results show that after a mass layoff, women’s earnings losses are about 35% higher than men’s, with the gap persisting five years after job displacement. This is partly explained by a higher propensity of women to take up part-time or marginal employment following job loss, but even full-time wage losses are almost 50% (or 5 percentage points) higher for women than for men. We then show that on the household level there is no evidence of an added worker effect, independent of the gender of the job loser. Finally, we document that parenthood magnifies the gender gap sharply: while fathers of young children have smaller earnings losses than men in general, mothers of young children have much larger earnings losses than other women." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Illing, Hannah; Trenkle, Simon ;
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  • Literaturhinweis

    The Gender Gap in Earnings Losses after Job Displacement (2021)

    Illing, Hannah; Trenkle, Simon ; Schmieder, Johannes F.;

    Zitatform

    Illing, Hannah, Johannes F. Schmieder & Simon Trenkle (2021): The Gender Gap in Earnings Losses after Job Displacement. (IZA discussion paper 14724), Cambridge, Mass, 51 S., Anhang.

    Abstract

    "Existing research has shown that job displacement leads to large and persistent earnings losses for men, but evidence for women is scarce. Using administrative data from Germany, we apply an event study design in combination with propensity score matching and a reweighting technique to directly compare men and women who are displaced from similar jobs and firms. Our results show that after a mass layoff, women’s earnings losses are about 35% higher than men’s, with the gap persisting five years after job displacement. This is partly explained by a higher propensity of women to take up part-time or marginal employment following job loss, but even full-time wage losses are almost 50% (or 5 percentage points) higher for women than for men. We then show that on the household level there is no evidence of an added worker effect, independent of the gender of the job loser. Finally, we document that parenthood magnifies the gender gap sharply: while fathers of young children have smaller earnings losses than men in general, mothers of young children have much larger earnings losses than other women." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Illing, Hannah; Trenkle, Simon ;
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