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Dossier

Atypische Beschäftigung

Der deutsche Arbeitsmarkt wird zunehmend heterogener. Teilzeitbeschäftigung und Minijobs boomen. Ebenso haben befristete Beschäftigung und Leiharbeit an Bedeutung gewonnen und die Verbreitung von Flächentarifverträgen ist rückläufig. Diese atypischen Erwerbsformen geben Unternehmen mehr Flexibilität.
Was sind die Konsequenzen der zunehmenden Bedeutung atypischer Beschäftigungsformen für Erwerbstätige, Arbeitslose und Betriebe? Welche Bedeutung haben sie für die sozialen Sicherungssysteme, das Beschäftigungsniveau und die Durchlässigkeit des Arbeitsmarktes? Die IAB-Themendossier bietet Informationen zum Forschungsstand.

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  • Literaturhinweis

    Atypische Beschäftigungsformen und deren Bedeutung für den Arbeitsmarkt in Baden-Württemberg (2003)

    Strotmann, Harald ; Wetzig, Knut;

    Zitatform

    Strotmann, Harald & Knut Wetzig (2003): Atypische Beschäftigungsformen und deren Bedeutung für den Arbeitsmarkt in Baden-Württemberg. (IAW-Kurzbericht 2003,04), Tübingen, 34 S.

    Abstract

    Mit dem verstärkten Einsatz atypischer Beschäftigungsformen sollen vorhandene Inflexibilitäten auf dem Arbeitsmarkt überwunden und zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen werden, was aber auch gleichzeitig die Spaltung auf dem Arbeitsmarkt verschärfen kann. Auf der Grundlage einer repräsentativen Arbeitgeberbefragung, dem IAB-Betriebspanel Baden-Württemberg, werden quantitative Strukturinformationen über die Verbreitung verschiedener atypischer Beschäftigungsformen in Baden-Württemberg vorgelegt. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob und in welchem Maß die verschiedenen Formen atypischer Beschäftigung eingesetzt werden, um kurzfristige, unterjährige Schwankungen der Produktionstätigkeit zu kompensieren und die Beschäftigung zu stabilisieren. Die Analyse der Nachfrage nach verschiedenen atypischen Beschäftigungsformen in Betrieben mit und ohne Produktionsschwankungen zeigt, dass diese flexible Steuerung des Arbeitseinsatzes zur Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe beiträgt. Dabei werden befristete Arbeitsverträge und Aushilfen bei planbaren, Leiharbeit bei unerwarteten Schwankungen eingesetzt. Durch wirtschaftspolitische Maßnahmen sollten die atypischen Beschäftigungsmöglichkeiten deshalb erleichtert werden. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Teilzeitarbeit in der Schweiz: eine Untersuchung mit Fokus auf der Geschlechterverteilung und der familiären Situation der Erwerbstätigen (2003)

    Strub, Silvia;

    Zitatform

    Strub, Silvia (2003): Teilzeitarbeit in der Schweiz. Eine Untersuchung mit Fokus auf der Geschlechterverteilung und der familiären Situation der Erwerbstätigen. Bern, 64 S.

    Abstract

    Obwohl Teilzeitarbeit Männern und Frauen die Möglichkeit bietet, gemeinsam Verantwortung für Erwerbs-, Haus- und Familienarbeit zu übernehmen, wird sie in der Schweiz nach wie vor von 60 Prozent der Frauen, aber nur zwölf Prozent der Männer geleistet. Im Auftrag des Eidgenössischen Büros für die Gleichstellung von Frau und Mann (EBG) und an Hand der Ergebnisse der Schweizerischen Arbeitskräfteerhebung (SAKE) 2001, bei der über 18 000 Personen ab 15 Jahren befragt wurden, werden verschiedene Aspekte von Teilzeitarbeit untersucht. Im Mittelpunkt stehen die Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Teilzeitarbeit und Vollerwerb sowie zwischen Frauen und Männern. Von besonderem Interesse ist außerdem die familiäre Situation der Erwerbstätigen. Die Teilzeiterwerbstätigen werden charakterisiert, die Merkmale von Teilzeitarbeitsplätzen bestimmt und berufliche Stellung und Lohnhöhe sowie Arbeitsbedingungen und Arbeitszufriedenheit der Teilzeitarbeiter untersucht. Dabei werden Arbeitszeitmodelle wie flexible Arbeitszeiten, befristete Arbeitsverhältnisse, Arbeit auf Abruf, Schichtarbeit und Heimarbeit berücksichtigt. In den Jahren 2001-2002 zeichnet sich eine unterschiedliche Entwicklung der Teilzeitarbeit bei Frauen und Männern ab. Während bei den Frauen sowohl die Zahl der Vollzeiterwerbstätigen wie auch die Zahl der Teilzeiterwerbstätigen zugenommen hat, hat bei den Männern die absolute Zahl der Teilzeiterwerbstätigen um 7,5 Prozent abgenommen. Der Rückgang der Teilzeitquote bei den Männern wird nicht als nachlassendes Interesse der Männer an Teilzeitarbeit interpretiert, sondern als ein Resultat der angespannten Wirtschaftslage, die zur Folge hat, dass vor allem Teilzeitjobs für Studierende und (Früh-) Pensionierte aufgehoben wurden. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Mit Sicherheit flexibel?: Chancen und Risiken neuer Beschäftigungsverhältnisse (2003)

    Strünck, Christoph;

    Zitatform

    Strünck, Christoph (2003): Mit Sicherheit flexibel? Chancen und Risiken neuer Beschäftigungsverhältnisse. Bonn: Dietz, 218 S.

    Abstract

    Basierend auf einer Reihe von Fallbeispielen wird die Praxis atypischer Beschäftigungsverhältnisse aus der Sicht der Arbeitnehmerinnern und Arbeitnehmer ausgelotet. Der Computer-Tüftler, der ambitionierte Kellner, die arbeitende Alleinerziehende, der Schwarzarbeiter, der Selbstständige, die Zeitarbeiterin, die Projektmanagerin und die Wechselhafte werden als Prototypen neuer Beschäftigungsformen und Lebensweisen vorgestellt. Thematisiert werden: Bastel-Biographien, lebenslanges Lernen, der Umgang mit beruflichen und privaten Umbrüchen, Arbeitslosigkeit und Selbstständigkeit, soziale Beziehungen, Lebens- und Arbeitsphilosophien, Einschnitte in die Einkommenssituation, die Bedeutung sozialer Sicherung sowie die Rolle des Sozialstaats vor dem Hintergund flexibler und prekärer Beschäftigung. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Gleitend in den Ruhestand?: gesetzliche, tarifliche und tatsächliche Entwicklung der Altersteilzeit (2003)

    Stück, Heiner;

    Zitatform

    Stück, Heiner (2003): Gleitend in den Ruhestand? Gesetzliche, tarifliche und tatsächliche Entwicklung der Altersteilzeit. Bremen, 133 S.

    Abstract

    Ausgangspunkt dieser Untersuchung war ein im Mai 2002 von der Arbeitnehmerkammer Bremen veranstaltetet Workshop, auf dem die Betriebs- und Personalräte sowie die Personalverantwortlichen aus Betrieben und Behörden über ihre Altersteilzeitmodelle berichteten. Mit Expertengesprächen (Personalleitung, Betriebsrat) sowie der Auswertung von betrieblichen Statistiken wurden diese Berichte ergänzt. Die Untersuchung beschränkt sich auf Bremer Großbetriebe sowie den öffentlichen Dienst des Landes Bremen. Für die Beschäftigten aus den Großbetrieben wird das Instrument der Altersteilzeit als durchweg positiv beurteilt. Auf Basis der Tarifverträge und Betriebsvereinbarungen werden die Rentenabschläge beim vorzeitigen Ruhestand nach Altersteilzeitarbeit durch Abfindungen sowie durch Betriebsrenten weitgehend kompensiert. Mit den Änderungen des Altersteilzeitgesetzes im Jahre 2000 sowie den darauf aufbauenden Tarifverträgen haben sich die materiellen Bedingungen für die Altersteilzeit-Beschäftigten erheblich verbessert. Bei der Ausgestaltung der Altersteilzeit haben die Beschäftigten im öffentlichen Dienst häufiger die Wahl zwischen dem 'Blockmodell' und dem 'Teilzeitmodell', wobei in der Praxis das 'Blockmodell' favorisiert wird. Bei diesem Modell sind Arbeitnehmer bereits zur Hälfte der gesamten Zeitspanne der Altersteilzeit gänzlich freigestellt. Die meisten Beschäftigten wünschen keinen gleitenden Übergang in den Ruhestand in Form der Teilzeitarbeit. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Job attitudes of part-time vs. full-time workers: a meta-analytic review (2003)

    Thorsteinson, Todd J.;

    Zitatform

    Thorsteinson, Todd J. (2003): Job attitudes of part-time vs. full-time workers. A meta-analytic review. In: Journal of Occupational and Organizational Psychology, Jg. 76, H. 2, S. 151-177.

    Abstract

    "A meta-analysis was conducted (k=38, N=51,23I) to examine the size of the difference between full- and part-time employees on job attitudes. Results indicated that there was little difference between full-time (FT) and part-time (PT) employees on job satisfaction, organizational commitment, intentions to leave and facets of job satisfaction. Full-time employees were found to be more involved with their jobs than PT employees (d=0.39). Moderating variables were examined (type of job, sex of the sample and sampling strategy used), but these variables explained little of the variability in effect sizes across the studies. An additional analysis of voluntary vs. Involuntary employment status was conducted on job satisfaction, but only small differences were found. The theoretical implications are discussed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Hohe Lebenszufriedenheit teilzeitbeschäftigter Mütter (2003)

    Trzcinski, Eileen; Holst, Elke;

    Zitatform

    Trzcinski, Eileen & Elke Holst (2003): Hohe Lebenszufriedenheit teilzeitbeschäftigter Mütter. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 70, H. 35, S. 539-545.

    Abstract

    In dem Beitrag wird die Lebenszufriedenheit von Müttern in Deutschland vor und nach der Geburt eines Kindes untersucht. Ziel ist es, subjektive Belastungen im Zusammenhang mit der Geburt eines Kindes - auch in Abhängigkeit vom Erwerbsstatus - zu ermitteln. Datengrundlage ist das Sozio-oekonomische Panel. Im Mittelpunkt stehen Mütter mit deutscher Nationalität, die im Zeitraum 1992 bis 1998 ein Kind geboren haben. Analysiert wird ihre Lebenszufriedenheit ein Jahr vor und drei bzw. fünf Jahre nach einer Geburt. Es wird festgestellt, dass die Lebenszufriedenheit von Müttern in den Jahren nach der Geburt eines Kindes dann besonders hoch ist, wenn sie einer Teilzeitbeschäftigung nachgehen. Die Geburt des ersten Kindes geht fast immer mit einem Anstieg der Lebenszufriedenheit der Mütter einher. Doch dieser Effekt hält meist nicht lange an. Bereits ein Jahr später ist die Lebenszufriedenheit der Mütter wieder gesunken. Teilzeiterwerbstätige Mütter sind dabei am zufriedensten - auch im Vergleich mit nichterwerbstätigen Müttern. Vollzeiterwerbstätige Mütter sind dagegen am wenigsten mit ihrem Leben zufrieden. Bei einer weiteren Geburt ist die Lebenszufriedenheit im Allgemeinen geringer, ganz besonders im Falle von vollzeitbeschäftigten Müttern. In Ostdeutschland sind die Mütter mit ihrem Leben erheblich weniger zufrieden als in Westdeutschland. "Es wird deutlich, dass Deutschland noch nicht auf eine gleiche Teilhabe von Müttern und Vätern in Beruf und Familie eingestellt ist. Eine moderne Familienpolitik, die erfolgreich sein will, sollte im Rahmen einer Gleichstellungspolitik erfolgen." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Personal-Service-Agenturen und Neuregelung der Arbeitnehmerüberlassung: Änderungen des AÜG durch das Erste Gesetz für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt (2003)

    Ulber, Jürgen;

    Zitatform

    Ulber, Jürgen (2003): Personal-Service-Agenturen und Neuregelung der Arbeitnehmerüberlassung. Änderungen des AÜG durch das Erste Gesetz für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt. In: Arbeit und Recht, Jg. 51, H. 1, S. 7-15.

    Abstract

    "Das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz wurde durch das am 1.1.2003 mit einer Übergangsphase bis zum 1.1.2004 in Kraft getretene Erste Gesetz für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt grundlegend geändert. Bis jetzt war es verboten, ein befristetes Arbeitsverhältnis nur für die Frist eines ersten Arbeitnehmerüberlassungsvertrages abzuschließen. Dieses sogenannte Synchronisationsverbot wurde nun abgeschafft, ebenso wie der besondere Kündigungsschutz für Leiharbeitnehmer und die 24-Monatsgrenze für den Arbeitnehmerüberlassungsvertrag zwischen Zeitarbeitsfirma und Entleiher. Gegen diese letzte Deregulierung bestehen verfassungsmäßige Bedenken. Von jetzt an müssen von Beginn der Arbeitnehmerüberlassung an dem Arbeitnehmer die selben Entgelte und Arbeitsbedingungen gewährt werden wie der Stammbelegschaft des Entleiherunternehmens, wobei für ArbN, die davor arbeitslos waren, eine 6-wöchige Ausnahme gilt und es die Möglichkeit gibt, auf der Grundlage von Tarifverträgen von den Grundsatz der Gleichbehandlung abzuweichen. Die Arbeitsämter müssen Personal-Service-Agenturen gründen. Dies sollen sie vorzugsweise durch Verträge mit privaten Verleihunternehmen machen. Der Autor lobt auf der einen Seite die Gleichbehandlungsregel, ist aber skeptisch bezüglich der positiven Auswirkungen des Gesetzes, insbes. wegen der Abschaffung der Höchstdauer für den Arbeitnehmerüberlassungsvertrag, die dazu führen könnte, dass Stellen dauernd mit Leiharbeitnehmern besetzt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Neue Selbständige in der Informationsgesellschaft (2003)

    Vanselow, Achim;

    Zitatform

    Vanselow, Achim (2003): Neue Selbständige in der Informationsgesellschaft. (Graue Reihe des Instituts Arbeit und Technik 2003-06), Gelsenkirchen, 93 S.

    Abstract

    "In den vergangenen Jahren haben sich neue Formen der selbständigen Erwerbstätigkeit herausgebildet, die weder dem klassischen Arbeitnehmerverhältnis noch der traditionellen Selbständigkeit entsprechen. Diese 'neuen Selbständigen' gibt es in allen Wirtschaftsbereichen, doch gerade in den wissensintensiven Branchen wird ihnen oft eine Vorreiterrolle für die künftige Arbeitswelt zugesprochen. Im Rahmen eines umsetzungsorientierten Kooperationsprojektes mit dem DGB-Bildungswerk NRW e.V. sollte überprüft werden, welche Erfahrungen neue Selbständige in ihrem Arbeitsalltag sammeln, auf welche Barrieren sie stoßen und wo sie ggf. Unterstützung wünschen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Neue Selbstständige und die Zukunft der Arbeit: auf dem Weg in die Werkvertragsgesellschaft? (2003)

    Vanselow, Achim;

    Zitatform

    Vanselow, Achim (2003): Neue Selbstständige und die Zukunft der Arbeit. Auf dem Weg in die Werkvertragsgesellschaft? In: Die berufsbildende Schule, Jg. 55, H. 1, S. 9-18.

    Abstract

    "In den Debatten über die Zukunft der Erwerbsarbeit und die Auswirkungen auf das sog. 'Normalarbeitsverhältnis' nimmt das Thema Selbstständigkeit einen prominenten Platz ein. Vor dem Hintergrund anhaltender Massenarbeitslosigkeit soll u.a. eine 'neue Selbstständigkeit' einen Ausweg aus der Misere bieten. In diesem Beitrag werden einige Entwicklungslinien des Wandels der Erwerbsarbeit nachgezeichnet und es wird der Stellenwert der Selbstständigkeit etwas konkreter gefasst. Dabei wird deutlich, dass die Zunahme unter den Selbstständigen in den letzen Jahren insbesondere auf Ein-Personen-Unternehmen zurückzuführen ist, was in der Bewertung der Entwicklung bislang viel zu selten berücksichtigt wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Neue Selbständige - zurück in der alten Welt?: Beobachtungen zur Situation von "E-Lancern" (2003)

    Vanselow, Achim;

    Zitatform

    Vanselow, Achim (2003): Neue Selbständige - zurück in der alten Welt? Beobachtungen zur Situation von "E-Lancern". (IAT-Report 2003-02), Gelsenkirchen, 8 S.

    Abstract

    "In der Debatte über die Frage, wie wir künftig arbeiten werden, spielen selbständige Arbeitsformen eine prominente Rolle. Es lässt sich eine zunehmende Entgrenzung von Erwerbsformen beobachten, d.h. neue Formen selbständiger Arbeit, die weder dem klassischen Arbeitnehmer-verhältnis noch der traditionellen Selbständigkeit entsprechen. Insbesondere den Einzel- und Kleinstunternehmen in der Informationswirtschaft wurde bis vor kurzem eine Vorreiterrolle zugeschrieben. Der Versuch, die Betroffenen durch ein Gesetz gegen 'Scheinselbständigkeit' zu schützen, dürfte eher ihre wirtschaftliche Betätigung behindert als ihre Arbeitsbedingungen verbessert haben. Vor diesem Hintergrund führten das Institut Arbeit und Technik (IAT) und das DGB-Bildungswerk NRW e. V. zwischen 1999 und Ende 2000 das Projekt 'Neue Selbständige in der Informationsgesellschaft' durch. Ziel war es, näheren Aufschluss über die tatsächliche Lebens- und Arbeitssituation von 'neuen Selbständigen' in diesem Wirtschaftsbereich zu erhalten. 205 Selbständige beteiligten sich an einer Online-Befragung. Die Ergebnisse wurden durch über 40 Interviews vertieft. Es zeigt sich, dass die vor kurzem noch dringend gesuchten IT-Fachleute angesichts der Krise der Branche mit Arbeitsplatzabbau und Zukunftsangst konfrontiert sind. Betroffen sind auch zahlreiche Einzel- und Kleinstunternehmen. Selbst während des Booms zählten diese "neuen Selbständigen" nicht unterschiedslos zu den Gewinnern des Wandels in der Arbeitswelt. Der Weg in die Selbständigkeit verläuft für einige erfolgreich, andere stehen hinsichtlich Einkommen und sozialer Sicherung am Rande der Prekarität. Ein Teil der neuen Selbständigen braucht - und wünscht - neue Unterstützungsformen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Regulierung der Zeitarbeit in Deutschland: vom Sonderfall zur Normalbranche (2003)

    Vitols, Katrin;

    Zitatform

    Vitols, Katrin (2003): Die Regulierung der Zeitarbeit in Deutschland. Vom Sonderfall zur Normalbranche. (Duisburger Beiträge zur soziologischen Forschung 05/2003), Duisburg, 43 S.

    Abstract

    "Dieses Diskussionspapier hat sich zur Aufgabe gemacht, die Entwicklung der gesetzlichen Regulierung der Zeitarbeit in Deutschland im Zusammenhang mit der Einflussnahme politischer Akteure zu analysieren und darzustellen. Anders als in anderen Wirtschaftsbranchen waren die Sozialpartner kaum in der Entwicklung der Regulierung der Zeitarbeit involviert und überließen das Feld Regierungsparteien, die, je nach ideologischer Vorstellung über die Gestaltung gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Ordnung, die gesetzlichen Bestimmungen zur Zeitarbeit de- bzw. regulierend novellierten. Erst Entwicklungen in 2003 führten dazu, dass in der Zeitarbeitsbranche eine Basis geschaffen wurde, auf der Arbeitgeber und Gewerkschaften erfolgreich Tarifverhandlungen führen konnten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Minijobs und Gleitzone: Rettungsanker für zusätzliche Beschäftigung? (2003)

    Weinkopf, Claudia ;

    Zitatform

    Weinkopf, Claudia (2003): Minijobs und Gleitzone. Rettungsanker für zusätzliche Beschäftigung? (IAT-Report 2003-05), Gelsenkirchen, 11 S.

    Abstract

    "Mit der Einführung von Minijobs und Gleitzone ('Midijobs') zum 1. April 2003 wird die geringfügige Beschäftigung nach nur vier Jahren wiederum reformiert. Statt einer Eindämmung wird nunmehr die Ausweitung der Minijobs angestrebt. Die von der Bundesregierung geäußerten Erwartungen hinsichtlich zusätzlicher Beschäftigung erscheinen jedoch weit überzogen. Für Arbeitslose bieten Mini- und Midijobs i.d.R. keine Beschäftigungsalternative, weil der erzielbare Verdienst kaum zur Existenzsicherung ausreicht und die Anrechnungsregelungen ungünstig sind. Von der Rückkehr zur Begünstigung geringfügiger Nebentätigkeiten profitieren ausschließlich bereits Beschäftigte, was keine Entlastung des Arbeitsmarktes bringt, aber erhebliche Einnahmeausfälle der Sozialversicherungen verursacht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    What hampers part-time work?: an empirical analysis of wages, hours restrictions and employment from a Dutch-German perspective (2003)

    Wolf, Elke ;

    Zitatform

    Wolf, Elke (2003): What hampers part-time work? An empirical analysis of wages, hours restrictions and employment from a Dutch-German perspective. (ZEW economic studies 18), Heidelberg u.a.: Physica-Verl., 174 S.

    Abstract

    Mit Daten des deutschen Sozio-oekonomischen Panels der Jahre 1994 und 1998 sowie eines niederländischen Panels zum Arbeitskräfteangebot des Jahres 1994 werden in dem Band die Bedingungen für Arbeitsplätze mit kürzeren Arbeitszeiten untersucht und das Potenzial für eine Erhöhung der Teilzeitarbeit errechnet. Hierzu werden zunächst die Lohnunterschiede zwischen Teil- und Vollzeitbeschäftigten in Deutschland und den Niederlanden betrachtet und dann die Konsequenzen der Lohnlücke deutscher Teilzeitarbeitnehmer für die Arbeitsangebotsentscheidung von Frauen geschätzt. Anschließend wird gefragt, welche Effekte eine Lockerung von Arbeitszeitrestriktionen auf die Verteilung der Arbeitsstunden in Deutschland hätten. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Neue Selbstständige in Betrieben - gestresst, erholungsunfähig, aber zufrieden (2003)

    Zitatform

    (2003): Neue Selbstständige in Betrieben - gestresst, erholungsunfähig, aber zufrieden. In: Arbeit & Ökologie Briefe H. 3, S. 33-34.

    Abstract

    "Durch neue Formen der Arbeitsorganisation arbeiten immer mehr Beschäftigte vor allem im IT-Bereich wie Selbständige. Dafür wurde die schicke Bezeichnung 'Intrapreneure' erfunden. Flexibel und selbstorganisiert, allzeit bereit, erledigen sie ihre Arbeit und ruinieren dabei ihre Gesundheit. Das erhöhte Gesundheitsrisiko dieser Arbeitsform geht paradoxerweise mit erhöhter Arbeitszufriedenheit einher." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Haushaltsnahe Mini-Jobs: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Fraktion der FDP (Dr. 15/333) (2003)

    Zitatform

    (2003): Haushaltsnahe Mini-Jobs. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Fraktion der FDP (Dr. 15/333). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 15/395 (03.02.2003)), 8 S.

    Abstract

    Die Bundestagsanfrage erörtert verschiedene Aspekte der zum 1.4.2003 in Kraft getretenen Neuregelung der geringfügigen Beschäftigung in Privathaushalten. Darunter fallen Fragen der steuerlichen Absetzbarkeit und der Lohnfortzahlung. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Part-time work in Europe (2003)

    Abstract

    "Part-time work has become increasingly commonplace in the European Union. In 2002, around 18% of the total EU working population worked part-time. However, such work is not equally distributed among gender and age groups, nor among countries, sectors or occupations. From a working conditions perspective, the empirical evidence shows that part-time work is associated with several negative working conditions, such as fewer opportunities for training and career progression, weaker job tenure, lower salary levels, and less access to supplementary payments and social protection benefits. Conversely, part-time workers are less likely to report job-related health problems and are more likely to achieve a positive work-life balance." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Kienbaum High Potentials Praktikantenstudie 2003 (2003)

    Abstract

    "In Zeiten, in denen Unternehmen nur noch restriktiv einstellen, kommt der Tätigkeit von Praktikanten eine sehr hohe Bedeutung zu. So übertragen 40 Prozent der deutschen Unternehmen ihren Praktikanten eigene Projekte, ebenso viele binden sie zumindest in operative Projekte ein. Lediglich 20 Prozent der Praktikanten werden nur für administrative Aufgaben eingesetzt. In allen Unternehmen haben Praktikanten Kundenkontakt und die Möglichkeit, an externen Terminen teilzunehmen. 71 Prozent der Unternehmen schätzen das Maß der Verantwortung ihrer Praktikanten als hoch ein, 29 Prozent siedeln es auf mittlerer Ebene an. Dies sind Ergebnisse der Praktikantenstudie 2003 der Kienbaum Executive Consultants GmbH - Bereich High Potentials. Die Personalberater befragten von März bis Juli dieses Jahres 50 führende deutsche Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen zu Rekrutierung, Auswahl, Beschäftigung und Bindung von Praktikanten. Zahlreiche Wege der Rekrutierung Die Kanäle der Praktikantenanwerbung sind vielfältig. Sie reichen von der Anzeigenschaltung in Print- und online-Medien über die Pflege von Hochschulkontakten und Auftritten auf Rekrutierungs- veranstaltungen bis hin zur Durchführung von Workshops, Fachtagungen und Seminaren. Die von den Unternehmen meist genutzten Printmedien sind der FAZ hochschulanzeiger (35 Prozent) und die Junge Karriere der Verlagsgruppe Handelsblatt (24 Prozent). Für Anzeigenschaltungen im Internet bedienen sich die Unternehmen in erster Linie der Portale jobpilot (32,1 Prozent), jobstairs (24,9 Prozent) und praktika.de (17,9 Prozent). Mehr als 20 Prozent der Unternehmen nutzen den absolventen_kongress zur Anwerbung von Praktikanten, dicht gefolgt von den Veranstaltungen des Anbieters access (18,8 Prozent) und der Studenteninitiative bonding (16,7 Prozent). Mehr als zwei Drittel der Unternehmen rekrutieren ihre Praktikanten auch auf internationaler Ebene, etwa über Auslandsgesellschaften, in Zusammenarbeit mit ausgewählten Universitäten oder über AIESEC und IAESTE. Unternehmen erhalten bis zu 20 000 Praktikantenbewerbungen jährlich Obwohl die Entscheider auf Unternehmensseite nach wie vor schriftliche Praktikantenbewerbungen entgegen nehmen, bevorzugt mehr als die Hälfte der Unternehmen Bewerbungen über die für diesen Zweck eingerichteten Eingabemasken auf ihren Homepages. Die Spanne der Bewerbungen, die pro Jahr bei den befragten Unternehmen bearbeitet werden, reicht von zirka 500 bis hin zu 20 000. Die Mehrzahl (37 Prozent) erhält im Jahr bis zu 10 000 Bewerbungen. Die Auswahl der Praktikanten erfolgt bei allen befragten Unternehmen anhand eines persönlichen Gespräches, das durchschnittlich eine Stunde dauert. 85 Prozent führen zusätzlich zum persönlichen Gespräch auch ein telefonisches Interview. Die Entscheidung über die Einstellung treffen bei 64 Prozent der befragten Unternehmen Personal- und Fachabteilung gemeinsam. Bei 36 Prozent trifft die Entscheidung allein die Fachabteilung. Die monatliche Praktikanten-vergütung liegt bei der Mehrzahl (44 Prozent) der Unternehmen zwischen 400 und 600 Euro. 32 Prozent der Unternehmen zahlen zwischen 600 und 800 Euro monatlich, bei nur acht Prozent der Unternehmen erhalten Praktikanten mehr als 800 Euro im Monat. Alle befragten Unternehmen bieten Bindungsprogramme für besonders leistungsstarke Praktikanten an. Ziele dieser Programme sind Nachwuchssicherung, verbesserte Einstellungsqualität und die Verbesserung des Firmenimages." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Chance Teilzeitarbeit: Argumente und Materialien für Verantwortliche (2002)

    Baillod, Jürg; Erdös-Schärer, Susanne; Moser, Marianne Schär; Blum, Adrian; Schär Moser, Marianne; Stamatiadis, Martin; Bailod, Jürg;

    Zitatform

    Baillod, Jürg (Hrsg.) (2002): Chance Teilzeitarbeit. Argumente und Materialien für Verantwortliche. (Arbeitswelt 18), Zürich: Vdf Hochschulverlag, 188 S., CD-ROM.

    Abstract

    "Die mit Teilzeitarbeit verbundenen Chancen werden in den Unternehmen noch viel zu wenig erkannt. Obwohl zunehmend mehr Firmen die Möglichkeiten von Teilzeitarbeit positiv einschätzen, bestehen nach wie vor kulturelle, psychologische und rechtliche Barrieren für eine breitere Nutzung der Teilzeitarbeit. Die Publikation unterstützt verantwortliche Personen darin, Teilzeitarbeit in einer sowohl für die Unternehmen als auch für die Beteiligten attraktiven Form anzubieten. Sie bietet viele Hintergrundinformationen und Argumente, aber vor allem auch konkrete Instrumente für die Einführung und die Weiterentwicklung innovativer Teilzeitmodelle. Zudem zeigt sie, inwiefern Teilzeitarbeit auch für Männer eine attraktive Arbeitszeitform darstellt und damit auf dieser Ebene einen Beitrag zur Gleichstellung von Frauen und Männern leisten kann. Schliesslich wird dargelegt, wo die Möglichkeiten und Grenzen der Teilzeitarbeit im Führungsbereich liegen. Die beigelegte CD-ROM mit ihren Folien, Checklisten usw. bildet eine ideale Grundlage für die konkrete Personalarbeit, für Informationsveranstaltungen und Schulungen. Der Band entstand im Rahmen des Projekts SCHATZ (Schaffung von Anreizen für Teilzeitarbeit), das Anreize zur Förderung qualifizierter Teilzeitarbeit vermitteln und damit neue Teilzeitarbeitsplätze schaffen will." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsplatzdynamik und befristete Verträge: Empirische Evidenz aus dem IAB-Betriebspanel für Baden-Württemberg (2002)

    Boockmann, Bernhard; Hagen, Tobias ;

    Zitatform

    Boockmann, Bernhard & Tobias Hagen (2002): Arbeitsplatzdynamik und befristete Verträge: Empirische Evidenz aus dem IAB-Betriebspanel für Baden-Württemberg. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 35, H. 3, S. 385-396.

    Abstract

    "Der Beitrag beschreibt die Rolle befristeter Arbeitsverträge in der Arbeitsplatzdynamik baden-württembergischer Betriebe im Jahr 2001. Obwohl nur 4,4 Prozent der Arbeitnehmer einen befristeten Vertrag haben, erfolgen mehr als ein Viertel aller Einstellungen auf der Basis eines befristeten Vertrages. Mehr noch als expandierende Betriebe nutzen schrumpfende Betriebe befristete Verträge: Hier werden rund 44 Prozent der Einstellungen befristet vorgenommen, was auf die ungewisse Geschäftsentwicklung in diesen Betrieben zurückzuführen sein dürfte. Von den befristet Beschäftigten, deren Arbeitsvertrag im Jahr 2001 auslief, wechselten circa 51 Prozent in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis im gleichen Betrieb, während circa 49 Prozent aus dem Betrieb ausschieden. Die Übernahmequote ist in wachsenden Betrieben deutlich höher. Gerade hier wird befristete Beschäftigung offensichtlich nicht nur als kurzfristiges Anpassungsinstrument genutzt, sondern auch zur Erprobung neueingestellter Mitarbeiter. Weitere Ergebnisse der Datenanalyse betreffen den simultanen Zugang und Abgang von Arbeitnehmern in den bzw. aus dem Betrieb, der als Rotation oder Churning bezeichnet wird. Die Churning-Rate liegt bei der Gesamtbeschäftigung bei fast 65 Prozent, d.h. fast zwei Drittel des Umschlags dient nur zum Austausch der Arbeitnehmer, ohne dass damit Auf- oder Abbau von Beschäftigung verbunden ist. Die Ergebnisse zeigen ferner, dass die Betriebe den Arbeitnehmern bei der Neubesetzung von Stellen häufig befristete Verträge anbieten, obwohl die Stellen bislang unbefristet besetzt waren. Stellt man diesem Phänomen jedoch die Zahl der Umwandlungen befristeter in unbefristete Arbeitsverträge gegenüber, zeigt sich, dass per saldo keine Verdrängung regulärer Beschäftigung festzustellen ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Labour as a buffer: Do temporary workers suffer? (2002)

    Booth, Alison L. ; Frank, Jeff ; Francesconi, Marco ;

    Zitatform

    Booth, Alison L., Marco Francesconi & Jeff Frank (2002): Labour as a buffer: Do temporary workers suffer? (IZA discussion paper 673), Bonn, 22 S.

    Abstract

    "In this paper, the authors investigate whether or not there is an equal opportunities dimension to regulating equal pay and conditions for temporary work. They develop a 'buffer stock' model of temporary work that suggests a number of reasons why ethnic minorities and women may be more likely to be on fixed-term contracts than comparable white males. Using three different British datasets (a random representative survey of households and two data sets of specific labour market groups), they then estimate the degree to which women and/or ethnic minorities are more likely to be on temporary contracts and estimate any associated wage differentials." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Symposium on temporary work (2002)

    Booth, Alison L. ; Dolado, Juan J. ; Storrie, Donald; Frank, Jeff ; Francesconi, Marco ; Holmlund, Bertil; García-Serrano, Carlos ; Landier, Augustin ; Jimeno, Juan F. ; Blanchard, Olivier ;

    Zitatform

    Booth, Alison L., Juan J. Dolado, Jeff Frank, Marco Francesconi, Olivier Blanchard, Augustin Landier, Bertil Holmlund, Donald Storrie, Carlos García-Serrano & Juan F. Jimeno (2002): Symposium on temporary work. In: The economic journal, Jg. 112, H. 480, S. 181-295.

    Abstract

    "This symposium gathers together comparative evidence on the nature and evolution of temporary work in countries with different regulatory frameworks and different labour market conditions. Some of the evidence is microeconomic, providing information on the extent to which temporary jobs are 'good' or 'bad' in terms of worker compensation and career possibilities. Other evidence is macroeconomic, and sheds light both on forces that may explain the rise in temporary work and on the consequences of an increased prevalence of temporaty jobs. The four papers in the symposium examine temporary work in four EU countries: Britain, France, Spain and Sweden. The reason for looking across countries is that the differing institutions in each country - notably the degree of employment protection - allow as to examine different features of temporary work. Overall, the papers in this symposium suggest that the expansion of temporary jobs as a way of increasing labour market flexibility may be undesirable. In the absence of strong employment protection for permanent jobs, as in Britain, temporary jobs are - from worker's perspective - bad jobs, with possible long-term career implications, in particular for men. Even where there is strong EPL for permanent jobs - as in France - the expansion of temporary jobs may be undesirable, leading to high turnover among younger workers. The Swedish study, investigating the causes of the rapid growth in temporary work over the 1990s, suggests that adverse macroeconomic shocks can trigger substantial increases in temporary work. Finally, the Spanish study shows that, once temporary jobs are entrenched in a dual labour market, later reforms to restrict their growth can be unsuccessful, indicating that attempts to reduce firing costs for permanent contracts have so far been insufficient." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Temporary Jobs: Stepping Stones or Dead Ends? (2002)

    Booth, Alison L. ; Frank, Jeff ; Francesconi, Marco ;

    Zitatform

    Booth, Alison L., Marco Francesconi & Jeff Frank (2002): Temporary Jobs: Stepping Stones or Dead Ends? In: The Economic Journal, Jg. 112, H. 480, S. F189-F213. DOI:10.1111/1468-0297.00043

    Abstract

    "IIn Britain, about 7% of male employees and 10% of female employees are in temporary jobs. This proportion has been relatively stable over the 1990s. Using data from the British Household Panel Survey, we confirm the popular perception that temporary jobs are generally not desirable when compared to permanent employment. Temporary workers have lower levels of job satisfaction, receive less training and are less well-paid. There is some evidence that fixed-term contracts are a stepping stone to permanent work. Women who start in fixed-term employment and move to permanent jobs fully catch up to those who start in permanent jobs." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Soloselbständige Frauen in Deutschland: Entwicklung, wirtschaftliche Orientierung und Ressourcen (2002)

    Fehrenbach, Silke;

    Zitatform

    Fehrenbach, Silke (2002): Soloselbständige Frauen in Deutschland. Entwicklung, wirtschaftliche Orientierung und Ressourcen. Mannheim, 23 S.

    Abstract

    Das Papier ist ein Teil des Projektes "Gründerinnen in Deutschland" und beschäftigt sich mit der Entwicklung allein arbeitender Frauen bzw. Solo-Selbständigen. Das Selbständigenwachstum unter Frauen ist in den letzten Jahren vor allem auf die gestiegene Zahl der Alleinarbeitenden zurückzuführen. 59 % aller selbständigen Frauen arbeiten heute alleine. Beim Tätigkeitsprofil soloselbständiger Frauen handelt es sich meist um Dienste mit ausdrücklich personenbezogenen Leistungen. In jüngster Zeit lassen sich jedoch Änderungen in der wirtschaftlichen Orientierung beobachten: Neugründungen von Frauen rücken vermehrt in wirtschaftsnahe und professionelle Dienste vor. Der Anteil der Hochqualifizierten unter soloselbständigen Frauen ist genauso hoch wie unter Männern. Die Arbeitszeit und auch das Einkommen soloselbständiger Frauen sind jedoch geringer als die von Männern. (IAB2)

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    Atypische Beschäftigung: Merkmale und Typen von Prekarität. Endbericht (2002)

    Fleissner, Peter; Steiner, Karin; Mosberger, Brigitte; Simbürger, Elisabeth; Miko, Katharina; Kaupa, Isabella;

    Zitatform

    Miko, Katharina, Isabella Kaupa, Brigitte Mosberger, Elisabeth Simbürger & Karin Steiner (2002): Atypische Beschäftigung. Merkmale und Typen von Prekarität. Endbericht. Wien, 68 S.

    Abstract

    "Thema der Studie ist Prekarität bei atypischen Beschäftigungsverhältnissen. Mittels Literaturanalyse sowie auf Basis von qualitativen Interviews mit atypisch Beschäftigten wurden Merkmale von Prekarität erarbeitet und Typen prekärer atypischer Beschäftigung gebildet. Den Abschluss der Studie bildete die Entwicklung eines quantitativen Erhebungsinstruments zur Messung von Prekarität bei atypischen Beschäftigungsverhältnissen. Im ersten Kapitel der Studie sind das Ziel der Untersuchung sowie die zentralen Fragestellungen nachzulesen. Das zweite Kapitel beinhaltet eine Beschreibung des methodischen Vorgehens. In Kapitel drei findet sich eine umfangreiche Analyse deutschsprachiger Literatur zu Formen atypischer Beschäftigung und Prekarität. Im darauffolgenden Abschnitt sind vier ExpertInnen-Interviews mit Interessenvertretungen auf ArbeitgeberInnen- und ArbeitnehmerInnenseite sowie mit einem Vertreter des Arbeitsmarktservice dargestellt. Im fünften Kapitel sind die Ergebnisse von 24 biographischen Interviews mit atypisch Beschäftigten nachzulesen. Entlang der Frage, welche Risikofaktoren für Prekarität von besonderer Bedeutung sind und wie die einzelnen Prekaritätsmerkmale zusammenwirken wurde eine Typologie prekärer atypischer Beschäftigung erstellt. Bei der Auswahl der InterviewpartnerInnen wurde darauf geachtet, eine möglichst breite Palette von Beschäftigungsformen und strukturellen wie sozioökonomischen Faktoren zu berücksichtigen. Kapitel sechs behandelt resümiert die Ergebnisse der Literaturanalyse und der darauf aufbauenden empirischen Studie. In Kapitel sieben der Untersuchung wird das Konzept des Erhebungsinstruments dargestellt, das auf Basis der empirischen Ergebnisse entwickelt wurde. Der Fragebogen wurde an atypisch Beschäftigten getestet. In Kapitel acht dokumentiert ein Testbericht die wichtigsten Aussagen beim Pretest. Im Anhang 1 findet sich eine Übersicht über die Berufssituation und wichtige Merkmale der InterviewpartnerInnen. Anhang 2 beinhaltet den getesteten Fragebogen für atypisch Beschäftigte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Temporary agency work: national reports: Germany (2002)

    Garhammer, Manfred;

    Zitatform

    Garhammer, Manfred (2002): Temporary agency work. National reports: Germany. Dublin, 53 S.

    Abstract

    "The UK, France, the Netherlands and Germany together account for 90% of TAW in the EU. TAW is rapidly on the increase in Germany. In the course of 2000 about 700,000 temps have been engaged (flow-data). Still, TAW constitutes a small (320,000 = 1.0% of total employment - stock data) but a very dynamic segment of the German labour market (20% annual growth rate). Compared to other countries these numbers are not controversial as TAW in Germany has to be registered according to the AÜG. In Germany TAW is widely regulated by the Labour Placement Act (AÜG) valid since 1972. This legislation reflects the special necessity for protection of temps due to the tri-angular relationship. In Germany agencies bear the full employers' risk. Utilisation of TAW was liberalised considerably in 1997 and 1998. In the view of employers' associations and more and more the unions, TAW provides new opportunities to get out of unemployment. The profit-based agencies - ten years ago carrying a negative image - have gained increasing acceptance for promoting employment: About 50% of the temps had been unemployed before starting TAW, about 30% are said to find a permanent job in the user-company. However, there are no longitudinal data proving the long-term labour market effects. Compared to other European societies only few labour market entrants (10%) are involved, 3% were academics. However, agencies are currently discovering this high-value-segment of the highly skilled, their better image helps them to address academics. Still, 60% of German temps are male manual industrial workers with no or low skills. This reflects the structure of the 'old economy' in Germany which correlates to the structure of unemployed. The perspective of a 'social European Union' makes it necessary to shift the focus from the quantitative labour market effects to the quality of jobs created by TAW. With regards on this issue there is a lack of data particularly in Germany. Hence, only selected findings can be presented:
    - There is clear evidence for poor remuneration and working conditions. Wages are by 30% lower compared to permanent workers. This comparison implies problems in defining what comparable workers are.
    - There are nearly 10,000 businesses and therefore a strong price competition: Smaller companies in the unskilled segment contribute to rock-bottom-wages (8 DM/h is not rare).
    - Main problems for temps are a lack of social security and of benefits connected to the status of a permanent worker. Temps have short missions both in user companies and in agencies: the majority only lasts up to three months. Many agencies do not provide training opportunities for their employees except the GAÜ (section 9) which particularly were sponsored for re-integrating long-term-unemployed as well as agencies in high-value-niches.
    - Temps make up a tiny minority of unions' members. They are only marginally included in co-determination acc. to BetrVerfG both in the agencies and in user-companies. With the exception of Randstad there is no nation-wide agreement.
    Although TAW is widely regulated by the AÜG (obligations for agencies to be licensed; one year limit) and by agreements at company level temps still lack equal working conditions, pay and employment stability compared to permanent full-time employees. This marginal position of TAW-workers partially results from the German corporatist model established by the Social Partners to protect a long-term employment career of skilled workers in the permanent core workforce of industrial work. During the last decades this model has undergone remarkable changes. New legislation has increased flexibility in labour markets and facilitated TAW." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Befristete Beschäftigung: Chance oder Risiko? (2002)

    Giesecke, Johannes ; Groß, Martin ;

    Zitatform

    Giesecke, Johannes & Martin Groß (2002): Befristete Beschäftigung. Chance oder Risiko? In: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Jg. 54, H. 1, S. 85-108.

    Abstract

    "Der Aufsatz geht der Frage nach, ob die Flexibilisierung des Arbeitsmarktes zu einer Verstärkung der bestehenden Arbeitsmarktsegmentation führt oder vielmehr Barrieren auf dem Arbeitsmarkt abbaut. Mit Hilfe von Daten zu Erwerbstätigkeits- bzw. Arbeitslosigkeitsperioden, die aus dem Sozio-ökonomischen Panel (SOEP, Zeitraum 1984-1999) generiert wurden, werden in random-effects logit-Modellen sowohl die Determinanten befristeter Beschäftigungsverhältnisse als auch deren Folgen (erneute Befristung, Arbeitslosigkeit) untersucht. Es zeigt sich, dass individuelle Merkmale der Befragten (Höhe und Art des Humankapitals, vorherige Arbeitslosigkeitserfahrungen), strukturelle Determinanten (Branche, Betriebsgröße) und berufliche Charakteristika (Berufsposition, geringfügige Beschäftigung) das Risiko, einen befristeten Arbeitsplatz zu erhalten, beeinflussen. Weiterhin wird deutlich, dass befristete Beschäftigung das Risiko erhöht, nach Beendigung der Beschäftigung wieder ein befristetes Beschäftigungsverhältnis zu erhalten, oder arbeitslos zu werden. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass Befristung vor allem auf dem sekundären Arbeitsmarkt vorzufinden ist und für die Arbeitnehmer dort eher negative Konsequenzen nach sich zieht. Allerdings kann die Befristung auch als Chance angesehen werden, da sie zumindest eine Alternative zur Arbeitslosigkeit darstellt. Eine zu einseitige Bewertung der Befristung greift daher zu kurz." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Do temporary workers receive risk premiums?: assessing the wage effects of fixed-term contracts in West Germany by a matching estimator compared with parametric approaches (2002)

    Hagen, Tobias ;

    Zitatform

    Hagen, Tobias (2002): Do temporary workers receive risk premiums? Assessing the wage effects of fixed-term contracts in West Germany by a matching estimator compared with parametric approaches. In: Labour, Jg. 16, H. 4, S. 667-705.

    Abstract

    "The wage effects of fixed-term contracts (FTCs) are analysed with the German Socio-Economic Panel (GSOEP) for West Germany. Taking selection on observables into account results in an estimated wage effect of -6 percent up to -10 percent. Controlling additionally for selection on unobservables leads to wage effects of -23 percent, which may be explained by self-selection of workers. The results also highlight the importance of asymmetric information as an explanation for the incentive for employers as well as workers to enter FTCs." (Author's abstract, IAB-DOku) ((en))

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    Determinanten der Nachfrage nach befristeten Verträgen, Leiharbeit und freier Mitarbeit: empirische Analysen auf Basis des IAB-Betriebspanels (2002)

    Hagen, Tobias ; Boockmann, Bernhard;

    Zitatform

    Hagen, Tobias & Bernhard Boockmann (2002): Determinanten der Nachfrage nach befristeten Verträgen, Leiharbeit und freier Mitarbeit. Empirische Analysen auf Basis des IAB-Betriebspanels. In: L. Bellmann & A. Kölling (Hrsg.) (2002): Betrieblicher Wandel und Fachkräftebedarf (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 257), S. 199-235.

    Abstract

    "So genannte atypische Arbeit - befristet Beschäftigte, Leiharbeiter und freie Mitarbeiter - ist seit vielen Jahren ein Thema in der wirtschaftspolitischen Diskussion. Meist wird Flexibilität für ihre Deregulierung empfohlen oder werden sozialpolitische Argumente für ihre stärkere Regulierung vorgebracht. Allerdings liegt bisher kaum empirische Evidenz bezüglich der Gründe für den Einsatz dieser Beschäftigungsformen vor. Die ökonomische Theorie liefert mehrere Hypothesen über die Nachfrage nach atypischer Arbeit. Sie basierten meist auf den Anpassungskosten, die Unternehmen bei einem Mitarbeiterwechsel entstehen. Kosten, die bei Kündigung eines festen Mitarbeiters entstehen, können den Einsatz atypischer Beschäftigung in bestimmten Situationen profitabel machen. So etwa, wenn die Unternehmen kurzfristig mit einer erhöhten Güternachfrage konfrontiert sind, wenn sie reguläre Arbeitnehmer aufgrund von Krankheit ersetzen müssen oder wenn sie bezüglich der Dauerhaftigkeit einer positiven Nachfrageentwicklung noch unsicher sind. Durch die Kontaktaufnahme mit Leiharbeitern über eine Zeitarbeitsfirma können Unternehmen außerdem die Kosten der Rekrutierung von neuen Beschäftigten senken. Kleine Betriebe können zudem bestimmte spezialisierte Aufgaben an freie Mitarbeiter vergeben. Auch in der Einsparung von Sozialversicherungsbeiträgen dürfte ein Anreiz für die Nachfrage nach freien Mitarbeitern liegen. Die Studie identifiziert den Effekt der Entlassungskosten auf den Einsatz atypischer Arbeit anhand der Änderung des Kündigungsschutzgesetzes (KschG) im Oktober 1996. Für die befristete Beschäftigung bestätigt sich die Vermutung in der empirischen Analyse, dass die Kündigungskosten fest angestellter Mitarbeiter den Einsatz temporärer Arbeit fördern. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Unternehmen atypische Beschäftigung einsetzt, steigt außerdem bei Umsatzsteigerungen und sinkt bei fallendem Umsatz. Auch die Existenz eines Betriebsrats erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass ein Unternehmen befristete Verträge einsetzt. Dies steht im Einklang mit der Hypothese, wonach die Mitbestimmung die Entlassungskosten permanent Beschäftigter erhöht. Befristete Beschäftigte werden außerdem verstärkt eingesetzt, um Arbeitnehmer in Mutterschaft und Erziehungsurlaub zu vertreten, während sich dieser Zusammenhang nicht für Leiharbeiter und freie Mitarbeiter zeigt. Auch die Vermutung, dass spezialisierte Tätigkeiten, wie beispielsweise die Wartung von EDV-Systemen, an freie Mitarbeiter vergeben wird, scheint durch die Schätzergebnisse bestätigt zu werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Wandel der Erwerbsformen: Beschäftigungssituation von Frauen in Deutschland (2002)

    Hoffmann, Edeltraud; Walwei, Ulrich ;

    Zitatform

    Hoffmann, Edeltraud & Ulrich Walwei (2002): Wandel der Erwerbsformen. Beschäftigungssituation von Frauen in Deutschland. In: G. Engelbrech (Hrsg.) (2002): Arbeitsmarktchancen für Frauen (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 258), S. 67-91.

    Abstract

    "Die Erwerbsbeteiligung von Frauen hat in den alten Bundesländern stetig zugenommen (1985/2000 von 48% auf 58%). In den neuen Bundesländern sank dagegen die bei der Wiedervereinigung weit höhere Erwerbstätigenquote auf das westdeutsche Niveau (1991/2999 von 67% auf 58%). Den Strukturwandel der Erwerbsformen kennzeichnen Anteilsverluste der 'Normalarbeitsverhältnisse' (unbefristete, abhängige Vollzeittätigkeit), hauptsächlich zugunsten von Teilzeitbeschäftigung. Der Beitrag erörtert Hypothesen zu den Bestimmungsformen des Wandels: Veränderungen, Lage und Entwicklung des Arbeitsmarktes sowie institutionelle Faktoren (soziales Sicherungssystem, Arbeitsmarktpolitik, Arbeitsrecht). Die Erwerbsformen Selbständigkeit, befristete Beschäftigung und Teilzeitbeschäftigung werden hinsichtlich der Einflussfaktoren und der empirischen Entwicklung ausführlich behandelt. Ein Überblick über die Beschäftigungssituation von Frauen in den Ländern der Europäischen Gemeinschaft ergänzt die Ausführungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Walwei, Ulrich ;
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  • Literaturhinweis

    Zeitarbeit - Teil I: auch für Arbeitslose ein Weg mit Perspektive (2002)

    Jahn, Elke ; Rudolph, Helmut;

    Zitatform

    Jahn, Elke & Helmut Rudolph (2002): Zeitarbeit - Teil I. Auch für Arbeitslose ein Weg mit Perspektive. (IAB-Kurzbericht 20/2002), Nürnberg, 7 S.

    Abstract

    Der Kurzbericht präsentiert empirische Daten zur Leiharbeit in Deutschland. Danach hat sich die Zahl der Leiharbeitnehmer seit 1993 verdreifacht und lag 2001 bei 1,3 % der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung. Dauerarbeitsplätze bei den Verleihbetrieben konnten damit aber nicht im erhofften Umfang geschaffen werden; sondern es sind Zweckgemeinschaften auf Zeit, die so lange bestehen, wie sie im allseitigen Interesse liegen: Der Verleiher kann den Leiharbeiter gewinnbringend verleihen, der Entleiher hat einen externen Personalpuffer und der Leiharbeitnehmer bekommt eine Chance zum (Wieder-)Einstieg ins Berufsleben. Um dieser Chance willen sind Leiharbeiter bereit, vorübergehend schlechtere Arbeitsbedingungen und niedrigere Löhne in Kauf zu nehmen. Rund 60 % der neu rekrutierten Leiharbeiter waren vorher arbeitslos oder sonst nicht berufstätig. Nach einer Verbandsumfrage von 2000 hatte ein knappes Drittel innerhalb eines Jahres einen regulären Arbeitsplatz. Insbesondere für ältere Arbeitnehmer ist Leiharbeit oft der einzige Rückweg in Beschäftigung. Diese Brückenfunktion wird zunehmend genutzt und arbeitsmarktpolitisch anerkannt. (IAB2)

    Beteiligte aus dem IAB

    Jahn, Elke ;
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  • Literaturhinweis

    Zeitarbeit - Teil II: völlig frei bis streng geregelt: Variantenvielfalt in Europa (2002)

    Jahn, Elke ; Rudolph, Helmut;

    Zitatform

    Jahn, Elke & Helmut Rudolph (2002): Zeitarbeit - Teil II. Völlig frei bis streng geregelt: Variantenvielfalt in Europa. (IAB-Kurzbericht 21/2002), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    Der Kurzbericht gibt einen Überblick über die Verbreitung und Regulierung von Leiharbeit in der Europäischen Union. In den meisten Ländern gibt es ein mehr oder weniger striktes Regelwerk für diese Beschäftigungsform. Sie hat im letzten Jahrzehnt fast überall kontinuierlich zugenommen und lag 2000/2001 bei durchschnittlich 2,1 % der sozialversicherungspfllichtigen Beschäftigung. Leiharbeit ist überwiegend eine Männerdomäne. In allen Ländern sind die meisten Leiharbeitnehmer jünger als 35 Jahre. Nicht selten müssen sie im Vergleich zu Stammkräften Nachteile - wie niedrigere Löhne und schlechtere Arbeitsbedingungen und Weiterbildungsmöglichkeiten - in Kauf nehmen. In manchen Ländern verhindern Vorschriften, die auf den Schutz regulärer Beschäftigung zielen, dass Leiharbeit ihr Potenzial voll entfalten kann. Den Leiharbeitnehmern wäre oft mehr gedient, wenn die Arbeitsbedingungen verbessert und deren Einhaltung besser kontrolliert würden. (IAB2)

    Beteiligte aus dem IAB

    Jahn, Elke ;
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  • Literaturhinweis

    Nachhaltige Arbeitsgestaltung zwischen Prekarität und Beständigkeit der Beschäftigungsverhältnisse (2002)

    Knuth, Matthias ; Erlinghagen, Marcel ; Mühge, Gernot; Kalina, Thorsten;

    Zitatform

    Knuth, Matthias, Marcel Erlinghagen, Thorsten Kalina & Gernot Mühge (2002): Nachhaltige Arbeitsgestaltung zwischen Prekarität und Beständigkeit der Beschäftigungsverhältnisse. In: P. Brödner & M. Knuth (Hrsg.) (2002): Nachhaltige Arbeitsgestaltung : Trendreports zur Entwicklung und Nutzung von Humanressourcen (Bilanzierung innovativer Arbeitsgestaltung, 03), S. 303-377.

    Abstract

    Nach einer Einführung in das Thema stellen die Autoren die Ausdifferenzierung von Beschäftigungsformen dar und setzen sich mit der These von der "Erosion des Normalarbeitsverhältnisses" auseinander. Dies ist gleichzeitig die Begründung dafür, dass die vorgestellten Analysen auf der Grundlage der Statistik sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung für die Beurteilung des Beschäftigungssystems insgesamt durchaus aussagekräftig sind. Diese Analysen beziehen sich auf die Bewegung der Arbeitskräfte zwischen Betrieben und die Stabilität ihres Verweilens in denselben. Die Gesamtanalyse wird nach betrieblichen und individuellen Merkmalen disaggregiert. Schließlich werden die Befunde zusammengefasst und Schlussfolgerungen für die nachhaltige Arbeitsgestaltung gezogen. (IAB2)

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    Flexible Arbeitszeiten und alternative Beschäftigungsformen in der Personalplanung: Optimierungsmodelle aus Unternehmenssicht und Kompromißmodelle zur Berücksichtigung betrieblicher Mitbestimmung (2002)

    Knörzer, Michael;

    Zitatform

    Knörzer, Michael (2002): Flexible Arbeitszeiten und alternative Beschäftigungsformen in der Personalplanung. Optimierungsmodelle aus Unternehmenssicht und Kompromißmodelle zur Berücksichtigung betrieblicher Mitbestimmung. München u.a.: Hampp, 371 S.

    Abstract

    "Die zunehmende Verbreitung flexibler Formen der Arbeitszeitgestaltung und alternativer, auch 'atypisch' genannter Formen der Beschäftigung, wie z.B. die erst zu Beginn des Jahres 2001 gesetzlich neu geregelten Teilzeitarbeits- und befristeten Beschäftigungsverhältnisse, wird in der Literatur ausführlich erörtert, jedoch beschränkten sich diese Beiträge häufig auf die Beschreibung bzw. Erklärung der beobachtbaren Phänomene. Gestaltungsansätze im Rahmen der Personalbereitstellung bleiben demgegenüber unterrepräsentiert. Aufgrund der Komplexität von Entscheidungen im Rahmen der Personalbereitstellungsplanung haben sich Modelle der linearen Programmierung als geeignete Verfahren zur Behandlung solcher Fragestellungen erwiesen, doch fehlt es in der Literatur vielfach an einer Integration aktueller Regelungen zur Nutzung flexibler Arbeitszeiten und alternativer Beschäftigungsformen, was in dieser Arbeit geschieht. Die Problemstellung erfährt insofern eine Komplikation, als bei der Nutzung flexibler Arbeitszeiten und alternativer Beschäftigungsformen Mitbestimmungsrechte von Betriebsräten bestehen, welche diesen z.T. einen gleichberechtigten Einfluß auf die Entscheidungsfindung einräumen. In der Literatur wird eine Reihe von Modellen der Mehrzielentscheidung vorgestellt, deren Anwendung jedoch aus verschiedenen Gründen auf die in dieser Arbeit behandelten Entscheidungssituationen nicht adäquat erscheint. Eine Klasse von Kompromißmodellen, die in dieser Arbeit als geeignet angesehen wird, angemessene Lösungen für innerbetriebliche Verhandlungssituationen zu generieren, ist die der Verhandlungslösungen der kooperativen Spieltheorie. Diese verfügen aufgrund der expliziten Offenlegung der ihnen zugrundeliegenden mathematischen Eigenschaften und Vorstellungen gerechter Verhandlungsergebnisse über eine geeignete Grundlage zur Diskussion und Auswahl solcher Kompromißregeln, die im Zusammenspiel mit den o.a. Entscheidungsmodellen angewendet werden sollen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    TopSharing: Jobsharing in Führungspositionen (2002)

    Kuark, Julia K.;

    Zitatform

    Kuark, Julia K. (2002): TopSharing. Jobsharing in Führungspositionen. In: Wirtschaftspsychologie, Jg. 4, H. 1, S. 70-77.

    Abstract

    "Führung ist nicht teilbar. Dieser Mythos ist weit verbreitet und wird gepflegt, obwohl in Verwaltungsräten, Geschäftsleitungen und Regierungskollegien gemeinsam getragene, geteilte Verantwortung zum Alltag gehört. Das Projekt TopSharing fördert ein partnerschaftliches Führungsmodell: Jobsharing in Top-Positionen. Das Vorhaben zeigt auf, wie vorhandene Kenntnisse in die Praxis umgesetzt werden können und unterstützt Firmen bei der Einführung von TopSharing-Pilotfällen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Arbeitnehmer als Unternehmer?: Herausforderungen für Gewerkschaften und berufliche Bildung (2002)

    Kuda, Eva; Strauß, Jürgen;

    Zitatform

    Kuda, Eva & Jürgen Strauß (Hrsg.) (2002): Arbeitnehmer als Unternehmer? Herausforderungen für Gewerkschaften und berufliche Bildung. Hamburg: VSA-Verlag, 175 S.

    Abstract

    "Die Autorinnen und Autoren diskutieren, ob in der Folge des Wandels der Arbeitswelt aus Arbeitnehmern zunehmend Unternehmer werden und welche Folgen die Veränderungen des Arbeitslebens für Gewerkschaften und die berufliche Bildung haben. Das Konzept 'Arbeitskraftunternehmer' stellt eine häufig aufgegriffene Interpretationsfigur für neuere Entwicklungen von Arbeit und Persönlichkeit dar. Doch welche Prozesse verbergen sich hinter den Begriffen wie 'unternehmerisches Handeln' und 'Arbeitskraftunternehmer'? Führen die gegenwärtigen Umbrüche in der Arbeitsorganisation nur zu einer unternehmerischen Kultur der neuen Selbständigkeit, oder kommen durch veränderte betriebliche Kostenökonomie auch neue Belastungen auf die ArbeitnehmerInnen und ihre Qualifikationsanforderungen zu?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Fixed-term contracts and unemployment at the beginning of the employment career in Germany: does gender matter? (2002)

    Kurz, Karin ;

    Zitatform

    Kurz, Karin (2002): Fixed-term contracts and unemployment at the beginning of the employment career in Germany. Does gender matter? In: E. Ruspini & A. Dale (Hrsg.) (2002): The gender dimension of social change : the contribution of dynamic research to the study of women's life courses, S. 133-157. DOI:10.1332/policypress/9781861343321.003.0007

    Abstract

    "This chapter examines to what extent women and men in West and East Germany are effected by fixed-term contracts and the risk of unemployment at the beginning of their career. The focus of this chapter is on those employment entrants, allowing careful observation of how gender inequalities develop from the start of the employment career. At this stage, family work is not yet important to most people. Hence, if gender differences can be found, these are not attributed to the family obligations of men and women. In addition to discussing the outcomes of gender inequalities, the chapter also examines whether the risk of precarious unemployment or unemployment and gender inequality are associated with factors such as education, occupational class, vocational training, ethnic origin and region. More generally, the chapter aims to know whether precarious jobs and unemployment become more or less likely for all labour market entrants. For this chapter, the data from the German Socio-Economic Panel (GSOEP) are used and referred to. The chapter also studies people who began employment between 1985 and 1998, with focus on the risk of starting on a fixed-term contract and on the risk of experiencing a subsequent period of unemployment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Lohneffekte der Zeitarbeit (2002)

    Kvasnicka, Michael ; Werwatz, Axel ;

    Zitatform

    Kvasnicka, Michael & Axel Werwatz (2002): Lohneffekte der Zeitarbeit. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 69, H. 49, S. 847-854.

    Abstract

    In dem Beitrag werden mit Daten der IAB-Beschäftigtenstichprobe erste ökonometrische Schätzungen des mit einer Tätigkeit in der Leiharbeit verbundenen gegenwärtigen und langfristigen Lohndifferentials vorgestellt. Die Ergebnisse zeigen, dass Leiharbeitnehmer einen Lohnabschlag hinnehmen müssen, der allerdings bis zu 50 % geringer ist als bislang angenommen. Ehemalige Leiharbeitnehmer haben in der späteren Beschäftigung außerhalb der Branche im Durchschnitt keine Lohneinbußen gegenüber Arbeitnehmern, die niemals in der Leiharbeit tätig waren. Verglichen mit ihrer relativen Einkommenssituation vor dem Eintritt in die Leiharbeit können sich Leiharbeiter in ihren Einkommensverläufen bei Wiedereintritt in reguläre Beschäftigungsverhältnisse sogar verbessern. (IAB2)

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    Teilzeitarbeit: Neues Gesetz bereits im ersten Jahr einvernehmlich umgesetzt (2002)

    Magvas, Emil; Spitznagel, Eugen;

    Zitatform

    Magvas, Emil & Eugen Spitznagel (2002): Teilzeitarbeit: Neues Gesetz bereits im ersten Jahr einvernehmlich umgesetzt. (IAB-Kurzbericht 23/2002), Nürnberg, 4 S.

    Abstract

    Zu Jahresbeginn 2001 trat das Gesetz über Teilzeitarbeit in Kraft, das die Verbreitung der Teilzeitarbeit unterstützen und fördern soll. Im Rahmen der IAB-Erhebung über das gesatmwirtschaftliche Stellenangebot vom Herbst 2001 wurden hierzu erste betriebliche Einschätzungen ermittelt. Der Kurzbericht stellt die Ergebnisse dieser Befragung vor. Bis zum Herbst 2001 haben ca. 85.000 vollzeitbeschäftigte Personen einen Antrag auf Arbeitszeitverkürzung nach dem neuen Gesetz gestellt, darunter 66.000 Frauen. Den Anträgen wurde in der Regel einvernehmlich entsprochen. In drei Vierteln der betreffenden Betriebe wirkten sich die Vereinbarungen entweder auf das Beschäftigungsniveau oder auf die Produktivität aus. (IAB)

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    Neue Formen der Beschäftigung - neue Personalpolitik? (2002)

    Martin, Albert; Nienhüser, Werner ;

    Zitatform

    Martin, Albert & Werner Nienhüser (Hrsg.) (2002): Neue Formen der Beschäftigung - neue Personalpolitik? (Zeitschrift für Personalforschung. Sonderband 2002), München u.a.: Hampp, 271 S.

    Abstract

    Das "Normalarbeitsverhältnis" verliert seine Selbstverständlichkeit. Es wird zunehmend abgelöst durch "Neue" Formen der Beschäftigung. Die Beiträge des Bandes fragen nach den personalwirtschaftlichen, rechtlichen, aber auch gesamtgesellschaftlichen Folgen dieser neuen Beschäftigungsverhältnisse. Im einzelnen werden folgende Themen behandelt:
    - selbständige Arbeitnehmer oder abhängige Selbständige?
    - Einsatz von Fremdfirmen;
    - geringfügige Beschäftigung;
    - Teilzeitarbeit;
    - Telearbeit und Führung;
    - outsourcing und Professionalisierung der Personalarbeit. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    The Dutch market for agency work (2002)

    Moolenaar, Debora;

    Zitatform

    Moolenaar, Debora (2002): The Dutch market for agency work. Amsterdam, 177 S.

    Abstract

    "In the Netherlands agency work, that is working through a temporary work agency, has become increasingly popular over the past two decades. In other countries its popularity is also growing. This thesis investigates the importance of agency work for the Durch economy. This is done from three viewe from three viewpoints. First, a longitudinal analysis is conducted to find out if agency work can serve a leading indicator of macro-economic developments. The theory of cointegration is applied using annual data on the Dutch economy for the period 1973-2000 and quarterly data for the period 1986-2000. Secondly, the labor supply of agency workers is compared to that of other employees. Points of interest are the characteristics of agency workers, the choice of agency work and possible trade-offs between labor hours, wages and labor contracts. A labor supply model and several logit models are estimated using data from the Dutch Labor Force Survey covering the period 1992-1994. Thirdly, the demand for agency workers by firms in various economic sectors are examined. The issues include possible substitution effects between agency workers and other employees, the effect of agency work on the efficiency of the firm, and firms'reasons, other than cost aspects, for using a temporary work agency. A labor demand model and several logit and tobit models are estimated using two different datasets on Durch firms, one of them dating from 1990 and 1992 and the other one dating from 1994." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Zur Situation und Erwerbsrealität Neuer Selbständiger (2002)

    Mosberger, Brigitte; Steiner, Karin;

    Zitatform

    Mosberger, Brigitte & Karin Steiner (2002): Zur Situation und Erwerbsrealität Neuer Selbständiger. (AMS-Info 50), S. 1-4.

    Abstract

    Eine qualitative Befragung von "Neuen Selbständigen" in Österreich (Dezember 2000 - November 2001) erbrachte folgende Befunde: Neue Selbständigkeit ist das Resultat verschiedener Effekte auf unterschiedlichen Ebenen: Neben makroökonomischem Strukturwandel sind auf der Mesoebene Veränderungen von Organisationsstrukturen und Integrationssystemen zu nennen. Auf der Mikroebene ist die Suche Erwerbstätiger nach Möglichkeiten für alternative Lebensentwürfe ins Treffen zu führen. Aus diesem Grund steht Neue Selbständigkeit vor allem auch für den Versuch der Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben sowie für Selbstverwirklichung. Neue Selbständige sind keine EinzelkämpferInnen, die unter sozialer Isolation leiden, sondern sie sind zumeist in ein lokal zentriertes, soziales Netzwerk eingebunden. Diesen sozialen Kontakten kommt nicht nur bei der Akquisition eine Schlüsselfunktion zu, sondern auch bei der Durchführung diverser Projekte. Trotz aller Heterogenität ist Neue Selbständigkeit Vorbotin einer veränderten Arbeitskultur, die von Kurzlebigkeit, Unsicherheit und hohen Risken geprägt wird. Sie verlangt den Betroffenen ein Höchstmaß an Flexibilität und Einsatz (Zeit, Weiterbildung etc.) ab, bietet dafür aber zumindest einigen der Betroffenen die Chance größerer individueller Selbstverwirklichung. Der Freizeitbereich der Lebensführung verschmilzt jedoch nicht selten mit dem Arbeitsbereich, was bisweilen in einer Verlängerung der Arbeitszeit resultiert und für einige Befragte einen Streßfaktor darstellt. Neue Selbständigkeit entspricht also nicht immer einer Ökonomie der Selbstverwirklichung, sondern ebensooft einer Ökonomie der Not. Formen von Prekarität sind vor allem bei niedrigqualifizierten Selbständigen und Selbständigen, die in einem ausgeprägten Abhängigkeitsverhältnis stehen, zu finden. Deren Absicherung bedarf in Zukunft noch einiger Überlegungen. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Unternehmerisches Agieren oder Flexibles Reagieren: Situation und Erwerbsrealität Neuer Selbständiger in Österreich (2002)

    Mosberger, Brigitte; Steiner, Klaus;

    Zitatform

    Mosberger, Brigitte & Klaus Steiner (2002): Unternehmerisches Agieren oder Flexibles Reagieren. Situation und Erwerbsrealität Neuer Selbständiger in Österreich. (AMS report 32), Wien: Hofstätter, 83 S.

    Abstract

    "Von Dezember 2000 bis November 2001 führte das Forschungsinstitut abif (Analyse, Beratung und Interdisziplinäre Forschung) im Auftrag der Bundesgeschäftsstelle des AMS Österreich das Projekt 'Zur Situation und Erwerbsrealität Neuer Selbständiger' durch. In der Studie ging es weniger um eine quantitative Einschätzung des Phänomens der Neuen Selbständigkeit, sondern primär um die qualitative Beschreibung der beruflichen Situation bzw. der Erwerbsrealität aus der Sicht der Betroffenen. Aus diesem Grund wurden im Raum Wien, in Klagenfurt bzw. St.Veit/Glan und in Steyr 30 qualitative Interviews mit Neuen Selbständigen sowie Ein-Personen-UnternehmerInnen durchgeführt und ausgewertet. Die Kapitel 2 bis 10 beschäftigen sich mit einer Analyse hauptsächlich deutschsprachiger Literatur zum Thema. Vorab geht es darin um Begriffsklärung und Rechtsstatus Neuer Selbständigkeit, wobei Differenzen und Paradoxa bei rechtlichen Grundlagen und in der Erwerbsrealität aufgezeigt werden. Nach einer kurzen Darstellung der demographischen Merkmale Selbständiger werden arbeitsweltbedingte und arbeitsweltfremde Gründe beruflicher Mobilität - getrennt nach Makro-, Meso- und Mikroebene - im Kapitel 5 eingehend analysiert. Danach beschäftigt sich der theoretische Teil der Studie u.a. mit sozialen und sozialpsychologischen Aspekten beruflicher Selbständigkeit, Motiven sowie Schwellen- bzw. Übergangsproblemen für die Selbständigkeit. In den Kapiteln 11 und 12 werden die Stellungnahmen des AMS, des ÖGB und der AK Wien zum Phänomen der Neuen Selbständigen analysiert sowie die derzeitigen Angebote für Neue Selbständige im Überblick dargestellt. Kapitel 13 ist den empirischen Ergebnissen gewidmet, wobei besonderes Augenmerk auf die soziale und finanzielle Situation der Betroffenen, deren Gründungsmotive, Erwerbsbiographien und Qualifikationsniveau gelegt wird. Trotz der Heterogenität der Befragten wird abschließend der Versuch einer Typologie Neuer Selbständiger unternommen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Temporary work agencies and equilibrium unemployment (2002)

    Neugart, Michael ; Storrie, Donald;

    Zitatform

    Neugart, Michael & Donald Storrie (2002): Temporary work agencies and equilibrium unemployment. (Discussion papers / Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung WZB, Abteilung Arbeitsmarktpolitik und Beschäftigung 02-203), Berlin, 33 S.

    Abstract

    "Während der neunziger Jahre stieg der Anteil der Zeitarbeit gemessen an der Gesamtbeschäftigung in fast allen OECD Ländern stark an. Wir erweitern das von Pissarides und Mortensen entwickelte Arbeitsmarktmodell mit Zeitarbeit. Auf der Grundlage unseres Modells lässt sich zeigen, dass technologische Veränderungen in der Informations- und Kommunikationstechnologie und die Deregulierung der Zeitarbeit Aufkommen und Wachstum des Zeitarbeitssektors verursachten. Simulationen des kalibrierten Modells legen nahe, dass Zeitarbeit nicht notwendigerweise Normalarbeitsverhältnisse verdrängt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Gemeinnützige Arbeitnehmerüberlassung: ein zeitgemäßes Modell der bfz gGmbH zur Wiedereingliederung in das Erwerbsleben (2002)

    Schropp, Jürgen; Ufholz, Bernhard;

    Zitatform

    Schropp, Jürgen & Bernhard Ufholz (2002): Gemeinnützige Arbeitnehmerüberlassung. Ein zeitgemäßes Modell der bfz gGmbH zur Wiedereingliederung in das Erwerbsleben. (Wirtschaft und Bildung 28), Bielefeld: Bertelsmann, 113 S.

    Abstract

    "Ziel der gemeinnützigen Arbeitnehmerüberlassung (gAü) ist die Wiedereingliederung von Arbeitslosen und Sozialhilfeempfängern in feste Arbeitsverhältnisse. Der Band bilanziert die bisherigen Erfahrungen in einer wissenschaftlichen Begleitstudie. Zum Erfolg der gAü führt die Kombination aus Arbeitskräfteverleih und Qualifizierung. Arbeitssuchende erhalten einen befristeten Vertrag und werden an Betriebe verliehen. So lernen die Firmen einen potenziellen Mitarbeiter kennen und können die Möglichkeiten einer dauerhaften Anstellung prüfen. In verleihfreien Zeiten bilden sich die Teilnehmer weiter. Die gAü bietet auch Schwervermittelbaren gute Perspektiven: Häufige Vorurteile gegenüber Arbeitslosen kann am überzeugendsten widerlegen, wer die Gelegenheit erhält, seine Leistungsfähigkeit zu beweisen. Die Bilanz der gAü ist sehr gut: Rund 60 % aller Teilnehmer wurden dauerhaft angestellt. Die Integrationsquote von Langzeitarbeitslosen und Schwervermittelbaren lag bei über 50 %." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Gender roles and labor use strategies: women's part-time work in the European Union (2002)

    Tijdens, Kea G.;

    Zitatform

    Tijdens, Kea G. (2002): Gender roles and labor use strategies. Women's part-time work in the European Union. In: Feminist economics, Jg. 8, H. 1, S. 71-99.

    Abstract

    "What is the nature of female part-time employment in the European Union? Using data from the Second European Survey on Working Conditions, the author seeks to address this question. The paper examines four regimes of part-time employment. The gender-roles model, which assumes that women work parttime because they are secondary earners or have children at home, ranks first as a predictor of the likelihood that a woman will work part-time. In the responsive firms model, which ranks second in explanatory power, part-time work is primarily seen as the firms' response to workers' demands for fewer working hours. The optimal staffing model assumes that employers will create part-time jobs as a response to the demand for time-related services; it ranks third in explanatory power. Finally, the secondary-labor market model, which assumes job insecurity, poor wages, and poor working conditions, ranks fourth in predicting whether a woman will work part- or full-time." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Bericht der Bundesregierung über die Umsetzung des Gesetzes zur Neuregelung der Förderung der ganzjährigen Beschäftigung in der Bauwirtschaft (2002)

    Zitatform

    (2002): Bericht der Bundesregierung über die Umsetzung des Gesetzes zur Neuregelung der Förderung der ganzjährigen Beschäftigung in der Bauwirtschaft. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 14/8477 (07.03.2002)), 23 S.

    Abstract

    Der Bericht befasst sich mit der Umsetzung und den Kosten der Neuregelung der Förderung der ganzjährigen Beschäftigung in der Bauwirtschaft. "Der bisherige Verlauf der Inanspruchnahme deutet darauf hin, dass die Neuregelungen der Winterbauförderung sowohl in West- als auch in Ostdeutschland einen aktiven Beitrag zur Vermeidung der Winterarbeitslosigkeit geleistet haben, auch wenn die Aussichten auf den wichtigsten Faktor für stabile Beschäftigungsverhältnisse in der Bauwirtschaft, nämlich eine verbesserte Auftragslage, derzeit getrübt sind. Die von der Bundesregierung mit der Neuregelung der Winterbauförderung verfolgten Ziele, die Vermeidung bzw. Eindämmung der Winterarbeitslosigkeit, wurden unter Berücksichtigung dieser schwierigen Rahmenbedingungen erreicht. Zukünftig gilt es, das Verantwortungsbewusstsein aller am Baugeschehen Beteiligten weiter zu schärfen, um den Beitrag der Winterbauförderung zur Vermeidung der Winterarbeitslosigkeit zu erhöhen." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Die Personal-Service-Agentur (PSA): Konzeption und Diskussion eines neuen arbeitsmarktpolitischen Instruments (2002)

    Abstract

    Die Einrichtung von Personal-Service-Agenturen (PSA) gilt als Herzstück der Arbeit der Kommission "Moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt". Mit Hilfe dieser Agenturen sollen Unternehmen neue Mitarbeiter finden und entleihen können. Arbeitsuchende erhalten auf diese Weise die Möglichkeit, ihre Kenntnisse und Fähigkeiten unter Beweis zu stellen und damit ihre Chancen auf einen Dauerarbeitsplatz zu verbessern. Die Broschüre untersucht, was es bei der Einführung von PSA zu bedenken gilt: Das Spektrum von ordnungspolitischen Rahmenbedingungen und Zielgruppen über mögliche Aufgaben und Implementierungsvoraussetzungen bis hin zur Umsetzungsplanung wird dargestellt und kritisch diskutiert. Eine Expertise über die fiskalischen Konsequenzen von PSA ergänzt die Ausführungen. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Working part time: by choice or by constraint (2001)

    Barrett, Garry F. ; Doiron, Denise J.;

    Zitatform

    Barrett, Garry F. & Denise J. Doiron (2001): Working part time. By choice or by constraint. In: Canadian Journal of Economics, Jg. 34, H. 4, S. 1042-1065.

    Abstract

    "The selection of workers into part-time jobs and the wages they earn are analysed using the 1989 Labour Market Activity Survey. We focus on the distinction between voluntary and involuntary part-time workers, since involuntary part-time workers earn substantially lower wages than other workers. We find that the selection of individuals into involuntary part-time work is more closely tied to job characteristics than personal or human capital characteristics. The lower wage earned by involuntary part-time workers is largely due to differences in returns and selection effects, rather than differences in endowments." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Der Versuch, neue Selbständigkeit und Scheinselbständigkeit sozialstaatlich zu regulieren (2001)

    Bieback, Karl-Jürgen;

    Zitatform

    Bieback, Karl-Jürgen (2001): Der Versuch, neue Selbständigkeit und Scheinselbständigkeit sozialstaatlich zu regulieren. In: Kritische Justiz, Jg. 34, H. 1, S. 29-45.

    Abstract

    "Über den möglichen Schutz von Personen, die formal selbständig sind, tatsächlich aber abhängige Arbeit leisten (Scheinselbständige), ist in den vergangenen Jahren heftig diskutiert worden. Der Autor stellt die neue gesetzliche Regelung zum Schutz der Scheinselbständigen dar. Obwohl er sie grundsätzlich für richtig hält, verweist er aber darauf, daß sie zu zögerlich ist und vor allem im Sozialversicherungsrecht keine ausreichenden Sicherungsformen vorsieht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The perverse effects of partial labor market reform: Fixed duration contracts in France (2001)

    Blanchard, Olivier ; Landier, Augustin ;

    Zitatform

    Blanchard, Olivier & Augustin Landier (2001): The perverse effects of partial labor market reform: Fixed duration contracts in France. (NBER working paper 8219), Cambridge, Mass., 43 S. DOI:10.3386/w8219

    Abstract

    "Rather than decrease firing costs across the board, a number of European countries have allowed firms to hire workers on fixed-duration contracts. At the end of a given duration, these contracts can be terminated at little or no cost. If workers are kept on however, the contracts become subject to regular firing costs. We argue in this paper that the effects of such a partial reform of employment protection may be perverse. The main effect may be high turnover in fixed-duration jobs, leading in turn to higher, not lower, unemployment. And, even if unemployment comes down, workers may actually be worse off, going through many spells of unemployment and fixed duration jobs, before obtaining a regular job. Looking at French data for young workers since the early 1980s, we conclude that the reforms have substantially increased turnover, without a substantial reduction in unemployment duration. If anything, their effect on welfare of young workers appears to have been negative." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The use of flexible working contracts in West Germany: evidence from an establishment panel (2001)

    Boockmann, Bernhard; Hagen, Tobias ;

    Zitatform

    Boockmann, Bernhard & Tobias Hagen (2001): The use of flexible working contracts in West Germany. Evidence from an establishment panel. (ZEW discussion paper 2001-33), Mannheim, 32 S.

    Abstract

    In dem Beitrag wird untersucht, unter welchen Bedingungen Unternehmen befristete, entliehene oder freiberufliche Arbeitskräfte beschäftigen. Mit Hilfe der Daten von sieben Wellen des IAB-Betriebspanels von 1993 bis 1999 wird festgestellt, dass die Wahrscheinlichkeit des Einsatzes atypischer Beschäftigungsformen u.a. durch Wechsel in der Produktnachfrage beeinflusst wird. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Konturen eines neuen Normalarbeitsverhältnisses (2001)

    Bosch, Gerhard;

    Zitatform

    Bosch, Gerhard (2001): Konturen eines neuen Normalarbeitsverhältnisses. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 54, H. 4, S. 219-230.

    Abstract

    "Das traditionelle Normalarbeitsverhältnis (NAV) sollte die Beschäftigten vor den Wechselfällen des Marktes schützen. Ein existenzsicherndes Einkommen wurde über Vollzeitarbeit gedeckt. Dieses NAV hat eine breite soziale Geltung durch seine Einbettung in traditionelle Familienstrukturen und tayloristische Formen der Arbeitsorganisation erhalten. Es wird gezeigt, wie sehr sich diese Rahmenbedingungen verändert haben und zur Ausdifferenzierung von Arbeitsformen führt. Mit der wachsenden Erwerbstätigkeit der Frauen und flexibleren Formen der Arbeitsorganisation muss ein neues Normalarbeitsverhältnis entwickelt werden, das flexible Erwerbsverläufe mit unterschiedlichen Arbeitszeiten und sozialer Sicherheit verbindet. Es wird gezeigt, dass vor allem in den skandinavischen Ländern schon ein solches neues NAV entwickelt wurde. Abschließend werden Bedingungen für eine Realisierung eines neuen NAV in Deutschland aufgezeigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zur Zukunft der Erwerbsarbeit: eine Positionsbestimmung auf der Basis einer Analyse kontroverser wissenschaftlicher Debatten (2001)

    Bosch, Gerhard; Wagner, Alexandra; Lehndorff, Steffen; Kalina, Thorsten; Weinkopf, Claudia ;

    Zitatform

    Bosch, Gerhard, Thorsten Kalina, Steffen Lehndorff, Alexandra Wagner & Claudia Weinkopf (2001): Zur Zukunft der Erwerbsarbeit. Eine Positionsbestimmung auf der Basis einer Analyse kontroverser wissenschaftlicher Debatten. Gelsenkirchen, 87 S.

    Abstract

    "Die tiefgreifenden nationalen und globalen Veränderungen der Rahmenstrukturen von Gesellschafts- und Wirtschaftspolitik haben in der gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Diskussion Unsicherheit hinterlassen, wie die Zukunft der Arbeit aussehen kann. Einzelne Positionen sehen bereits das 'Ende der Arbeitsgesellschaft'. Andere halten dagegen, dass die Arbeitsgesellschaft sehr wohl eine Zukunft habe, zugleich aber eines Umbaus bedürfe. Doch auch jenseits solcher grundlegend unterschiedlichen Einschätzungen über gesellschaftliche Zukunftsperspektiven ist der Umfang aktueller und erwartbarer Veränderungen im Bereich der Arbeit strittig: Ist es berechtigt, mit Blick auf eine weitergehende Flexibilisierung und Fragmentierung der Arbeitsverhältnisse und -bedingungen von einer 'Erosion des Normalarbeitsverhältnisses' zu sprechen? Oder ist die Gegenthese plausibler, dass das sogenannte 'Normalarbeitsverhältnis' auf absehbare Zeit die dominante Form der Erwerbsarbeit bleibt, dessen Arbeitsbedingungen jedoch einer 'internen Flexibilisierung' unterliegen? Jede dieser unterschiedlichen Positionen hat erhebliche Konsequenzen für die Debatten um den künftigen Regulierungsbedarf. Die Studie analysiert die wissenschaftliche Debatte zur Zukunft der Arbeit. Sie trägt einschlägige wissenschaftliche Diskurspositionen wie auch vorliegende Daten und Fakten zusammen. Damit soll den Trägern der Mitbestimmung wie auch anderen arbeitspolitischen Akteuren eine komprimierte Grundlage für die notwendigen Debatten um zukunftsfähige Gestaltungsansätze in der Arbeitspolitik angeboten werden. Im Mittelpunkt der Expertise stehen die folgenden Themen und Fragestellungen: - Ende der Arbeitsgesellschaft oder wachsende Bedeutung der Erwerbsarbeit? - Auswirkungen der Tertiarisierung der Wirtschaft auf den Umfang und die Qualität von Beschäftigung. - Welche Wege sollten in der Arbeitszeitpolitik beschritten werden? - Wirkt eine Politik der Lohndifferenzierung im 'Niedriglohnsektor' beschäftigungsfördernd?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Teilzeitplus - ein Instrument zur Förderung von Betrieben und Beschäftigten im europäischen Vergleich: neue Handlungsspielräume für kleine und mittlere Unternehmen und ihre Beschäftigten durch präventive Arbeitsmarktpolitik (2001)

    Degen, Christel;

    Zitatform

    Degen, Christel (2001): Teilzeitplus - ein Instrument zur Förderung von Betrieben und Beschäftigten im europäischen Vergleich. Neue Handlungsspielräume für kleine und mittlere Unternehmen und ihre Beschäftigten durch präventive Arbeitsmarktpolitik. (Veröffentlichungsreihe der Querschnittsgruppe Arbeit & Ökologie beim Präsidenten des Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung 01-506), Berlin, 37 S.

    Abstract

    "Die anhaltend hohe Arbeitslosigkeit hat zu neuen Ansätzen in der Arbeitsmarkt- und Strukturpolitik geführt. 'Teilzeitplus' ist ein Instrument zur Förderung von Unternehmen, Beschäftigten und Kommunen, welches auf Klein- und Mittelbetriebe in Krisensituationen zielt. Dabei wurde eine komplexe Mehrfachstrategie entwickelt: Zum einen erfolgt eine Unternehmensberatung, die Wege aus der Krise aufzeigt. Gleichzeitig werden potentiell von Entlassung bedrohte bzw. bereits unmittelbar vor Entlassung stehende Mitarbeiter/innen durch plusArbeit in andere Tätigkeitsfelder vermittelt. Dies erfolgt nach professioneller Beratung und in Absprache mit den Betroffenen. Durch die bei Einführung von Teilzeitplus erforderliche Kommunikation zwischen Unternehmensleitung und Beschäftigten wird ein Reorganisationsprozess angestoßen, der die Flexibilität und Leistungsfähigkeit der Betriebe deutlich erhöht. Mittels der Vermittlung in plusArbeit werden die Unternehmen für eine gewisse Phase der Umorientierung entlastet. Die bisherigen Erfahrungen des im Rahmen von ADAPT entwickelten Modellprojekts 'combishare' in Berlin zeigen, dass ein großer Teil der Arbeitsplätze infolge dieser Strategien erhalten werden konnte. Die hier vorliegende Analyse ist der Versuch einer Einordnung des Instruments 'Teilzeitplus' in den europäischen Kontext. Zu diesem Zweck wurden Ansätze in europäischen Ländern untersucht, in denen - beispielsweise im Bereich der Weiterbildung oder der Arbeitszeit - bereits Erfahrungen mit ähnlichen präventiven arbeitsmarktpolitischen Instrumenten vorliegen. Es zeigt sich, das die komplexe Strategie von 'Teilzeitplus' in dieser Form neu ist. Durch die Kombination verschiedener Ansätze wie Unternehmensberatung, reale Entlastung des Unternehmens von Lohnkosten in Krisensituationen (Pufferfunktion) sowie plusArbeit ist Teilzeitplus nach den bisherigen Erfahrungen besonders geeignet für Regionen und Branchen, die sich in Umstrukturierungsprozessen befinden und in denen die Unternehmen nicht in der Lage sind, Beschäftigung auszubauen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Characteristics of and preference for alternative work arrangements, 1999 (2001)

    DiNatale, Marisa;

    Zitatform

    DiNatale, Marisa (2001): Characteristics of and preference for alternative work arrangements, 1999. In: Monthly Labor Review, Jg. 124, H. 3, S. 28-49.

    Abstract

    "The proportion of the workforce consisting of independent contractors, on-call workers, temps, and contractors is small, and the shares of these workers are not growing, according to the Bureau of Labor Statistics 1999 Contingent and Alternative Work Arrangements Survey. In 1999, workers in all four alternative arrangements combined accounted for 9.3 percent of total employment, compared with 9.9percent in 1997 and 9.8 percent in 1995. Although independent contractors remained the largest group numerically, their share of total employment declined slightly between 1997 and 1999. The proportions of total employment comprised of the other three arrangements changed little over the period. The article uses the data from the 1999 Contingent and Alternative Work Arrangements supplement to the February Current Population Survey (CPS) to address several issues relating to job quality and how or if it has changed since the prior surveys." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Scheinselbständigkeit als neuer Erwerbstyp bzw. neue Unternehmensform?: theoretische und empirische Befunde aus der IAB-Scheinselbständigenstudie (2001)

    Dietrich, Hans ;

    Zitatform

    Dietrich, Hans (2001): Scheinselbständigkeit als neuer Erwerbstyp bzw. neue Unternehmensform? Theoretische und empirische Befunde aus der IAB-Scheinselbständigenstudie. In: J. Merz (Hrsg.) (2001): Existenzgründung 2 : Erfolgsfaktoren und Rahmenbedingungen (Schriften des Forschungsinstituts Freie Berufe, 12), S. 135-153.

    Abstract

    "Eine Existenzgründung kann durchaus im Spannungsfeld zwischen Selbständigkeit und abhängiger Beschäftigung angesiedelt sein. Der Beitrag behandelt daher das in der aktuellen Wirtschafts- und Sozialpolitik besonders diskutierte Problem der Scheinselbständigkeit. Der Frage einer Selbständigkeit als neue Unternehmensform oder neuem Erwerbstyp wird mit theoretischen und empirischen Befunden anhand der aktuellen IAB-Scheinselbständigenstudie nachgegangen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dietrich, Hans ;
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  • Literaturhinweis

    Wandel der Erwerbsarbeit: Qualifikationsverwertung in sich verändernden Arbeitsstrukturen (2001)

    Dostal, Werner; Rauch, Angela ; Parmentier, Klaus; Schreyer, Franziska; Plicht, Hannelore;

    Zitatform

    Dostal, Werner, Klaus Parmentier, Hannelore Plicht, Angela Rauch & Franziska Schreyer (2001): Wandel der Erwerbsarbeit. Qualifikationsverwertung in sich verändernden Arbeitsstrukturen. (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 246), Nürnberg, 172 S.

    Abstract

    Die Beiträge stellen zentrale Ergebnisse aus der 4. BIBB/IAB-Erhebung 1998/99 vor. Der erste Aufsatz zeigt anhand ihrer Bildungscharakteristika und ihrer Stellung im Erwerbsleben die Differenzierheit der Gruppe der "Nicht-formal-Qualifizierten" auf. In einem Überblick werden Strukturmerkmale, Arbeitslosigkeit und Erwerbssituation dieser Personengruppe beschrieben. Für die Gruppe der betrieblich ausgebildeten Fachkräfte untersucht der folgende Beitrag berufliche Wechselprozesse und deren Effekte sowie die Verwertbarkeit der in der Ausbildung erworbenen Qualifikation in einem Zeitvergleich mit 1991/92. Der dritte Beitrag analysiert für die Personengruppen den Meister und Techniker erreichte betriebliche Statuspositionen und ermittelt im Vergleich zu 1991 die Entwicklung der inadäquaten Beschäftigung der Fortbildungsabsolventen. Im weitern wird untersucht, wie sich Beschäftigung bzw. Arbeitslosigkeit und Arbeitsbedingungen für Industriemeister und Techniker zwischen 1992 und 1999 entwickelt haben. Im anschließenden Aufsatz stehen die Auswirkungen von Veränderungen im Betrieb im Mittelpunkt des Interesses. Ausgangspunkt bildet eine Übersicht, in welchem Maße Erwerbstätige Veränderungen in ihrem Betrieb beobachtet haben. Besonders die Angaben zu Produkt- und Prozessinovation in der Beschäftigungsbetrieben der Befragten werden - projeziert auf die Betriebe - in ihrer Wirkung als Impulse für weitere betriebliche Veränderungen betrachtet. Der letzte Beitrag beschäftigt sich mit Erwerbsformen jenseits des Normalarbeitsverhältnisses. Dabei interessiert vor allem die Verbreitung "unsicherer" Beschäftigung bei den einzelnen beruflichen Qualifikationsgruppen (befristete Beschäftigung, Leiharbeit, geringfügige Beschäftigung sowie freie Mitarbeit). (IAB2)

    Beteiligte aus dem IAB

    Rauch, Angela ; Schreyer, Franziska;
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  • Literaturhinweis

    Flexible Teilzeitmodelle auch für Führungskräfte? (2001)

    Fauth-Herkner, Angela; Leist, Antje;

    Zitatform

    Fauth-Herkner, Angela & Antje Leist (2001): Flexible Teilzeitmodelle auch für Führungskräfte? In: Arbeit und Arbeitsrecht, Jg. 56, H. 11, S. 490-494.

    Abstract

    "Die Dynamik wirtschaftlicher Veränderungsprozesse stellt hohe Anforderungen an die Qualität und Flexibilität der Arbeitsplätze, die Beschäftigten und insbesondere die Führungskräfte. Dabei erscheint fraglich, ob eine gleichbleibende Vollarbeitszeit mit einer hohen, teils überhöhten, oftmals 'rund um die Uhr' gewünscht verfügbaren Präsenz im Unternehmen ('Vollzeit-Plus') als Zukunftsmodell noch überlebensfähig ist. Bedingt durch die modernen Technologien zerfließen die Grenzen zwischen Arbeitsort, -zeit und -inhalt zunehmend. Der Prozess von der Zeit- zur Ergebnisorientierung verstärkt sich." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Alleindienstleister im Berufsfeld Kultur: Versuch einer erwerbssoziologischen Konzeptualisierung (2001)

    Gottschall, Karin ; Betzelt, Sigrid;

    Zitatform

    Gottschall, Karin & Sigrid Betzelt (2001): Alleindienstleister im Berufsfeld Kultur. Versuch einer erwerbssoziologischen Konzeptualisierung. (ZeS-Arbeitspapier 2001/18), Bremen, 23 S.

    Abstract

    "Die Kulturberufe gehören zu den seit Jahren expandierenden Wissensberufen und nehmen im bundesdeutschen Erwerbssystem in verschiedener Hinsicht eine Sonderstellung ein. So werden sie häufig in der Form des 'Alleindienstleisters' ausgeübt und weisen hohe Frauenanteile und Akademisierungsgrade auf. Von daher sind sie für die Frage nach 'zukunftsfähigen' Formen von Erwerbsarbeit für beide Geschlechter besonders interessant. Das Papier stellt zunächst in erwerbssoziologischer Perspektive Charakteristika der Kulturberufe in Abgrenzung zu den beiden dominanten Erwerbstypen - den 'klassischen' Professionen und dem 'verberuflichten Arbeitnehmer' - wie auch zu den traditionell feminisierten sog. Semi-Professionen dar. Gefragt wird weiter nach theoretischen Erklärungsansätzen für diesen vergleichsweise jungen Erwerbstypus. Dabei erscheint weniger die Professionstheorie als vielmehr das arbeitssoziologische Konzept des "Arbeitskraftunternehmers" weiterführend, insofern es in subjektorientierter Perspektive Grenzverschiebungen zwischen Arbeit und Leben Rechnung trägt. In einem weiteren Schritt werden erste empirische Ergebnisse zur sozialstrukturellen Verfassung der Kulturberufe präsentiert, die ambivalente Deutungen nahe legen. So scheint einerseits Erwerbsarbeit in den Kulturberufen weniger durch Geschlechterstereotype geprägt zu sein als in den erwähnten anderen Erwerbstypen. Andererseits jedoch deuten die zu vermutenden Arrangements von Arbeit und Leben nicht unbedingt auf egalitäre Muster hin. Abschließend wird weiterer Forschungsbedarf thematisiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmärkte für Künstler und Publizisten: Modelle der künftigen Arbeitswelt? (2001)

    Haak, Carroll; Schmid, Günther;

    Zitatform

    Haak, Carroll & Günther Schmid (2001): Arbeitsmärkte für Künstler und Publizisten. Modelle der künftigen Arbeitswelt? In: Leviathan H. 2, S. 156-178.

    Abstract

    In dem Essay wird die Frage analysiert, in welchem Ausmaß Arbeitsmärkte für Künstler und Publizisten Charakteristika zeigen, die künftige Veränderungen des Arbeitsmarktes im Kern vorwegnehmen und inwieweit sich in diesem Segment Problemlösungen andeuten, die zukunftsweisend sind. Es wird vermutet, dass in Zukunft in anderen Tätigkeitsbereichen ähnliche Probleme auftreten. Die AutorInnen betrachten zunächst den Teilarbeitsmarkt für Künstler und Publizisten. 1995 standen nur 45 Prozent von ihnen in einem Normalarbeitsverhältnis. Anschließend wird auf die Strategien des Risikomanagements im Umgang mit einer wirtschaftlich prekären Situation eingegangen und es wird ein Blick auf die künftige Arbeitswelt geworfen. Der Beitrag schließt mit Folgerungen für die Arbeitsmarktpolitik. Dabei geht es um institutionelle Arrangements, die die wachsenden Unsicherheiten und Risiken in den Beschäftigungsverhältnissen ausgleichen. Lösungen werden im Konzept der Übergangsarbeitsmärkte gesehen. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Auswirkungen der Einführung der Sozialversicherungspflicht für geringfügige Beschäftigung: eine Evaluation des "630-DM-Jobs"-Reformgesetzes (2001)

    Heineck, Guido ; Schwarze, Johannes;

    Zitatform

    Heineck, Guido & Johannes Schwarze (2001): Auswirkungen der Einführung der Sozialversicherungspflicht für geringfügige Beschäftigung. Eine Evaluation des "630-DM-Jobs"-Reformgesetzes. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 34, H. 3, S. 314-327.

    Abstract

    "Mit den Längsschnittdaten des Sozio-oekonomischen Panels wird in dem Beitrg untersucht, wie geringfügig Beschäftigte auf die im April 1999 eingeführte Sozialversicherungspflicht für derartige Beschäftigungsverhältnisse reagiert haben. Da ausschließlich geringfügig Bschäftigte und geringfügig Nebentätige auf sehr unterschiedliche Weise von den Neuregelungen betroffen sind, werden separate empirische Analysen durchgeführt. Die Dynamik der geringfügigen Beschäftigung und der Nebentätigkeit werden mit einer pseudo-kontrafaktischen Situation verglichen, um die über die 'natürlichen' Veränderungen hinausgehenden Einflüsse der Reform analysieren zu können. Weiterhin wird mit ökonometrischen Methoden untersucht, welche Determinanten den Verbleib in oder das Ausscheiden aus der geringfügigen Beschäftigung bzw. der Nebentätigkeit beeinflussen. Die Ergebnisse zeigen, dass eine Strukturveränderung der geringfügigen Beschäftigung stattgefunden hat: Geringfügige Nebenerwerbstätige werden tendenziell durch ausschließlich geringfügig Beschäftigte substituiert. Die Strukturveränderung kann sowohl angebots- als auch nachfrageseitig erklärt werden. Dem Ziel der Einbeziehung der Einkommen aus geringfügiger Beschäftigung zur Finanzierung der Sozialversicherungssysteme ist man sicherlich näher gekommen. Ob allerdings die Beschäftigten, und insbesondere die verheirateten Frauen, nennenswerte eigene Ansprüche an vor allem die gesetzliche Rentenversicherung aufbauen werden, bleibt fraglich. Ihre Anreize, in eine Teilzeit- oder Vollzeiterwerbstätigkeit zu wechseln, sind durch die Reform nicht wesentlich verändert worden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Contingent work in the late-1990s (2001)

    Hipple, Steven;

    Zitatform

    Hipple, Steven (2001): Contingent work in the late-1990s. In: Monthly Labor Review, Jg. 124, H. 3, S. 3-27.

    Abstract

    "In February 1999, 5.6 million workers held contingent jobs, that is, jobs that are structured to be short term or temporary. The contingency rate - the proportion of total employment composed of contingent workers - was 4.3 percent. This article discusses the results of the February 1999 Contingent and Alternative Work Arrangements Supplement to the Current Populations Survey (CPS), including an examination of the characteristics of contingent workers and the jobs they hold, and their earnings and employee benefits." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The change in work arrangements in Denmark and Germany: reasons for diverging developments (2001)

    Hoffmann, Edeltraud; Walwei, Ulrich ;

    Zitatform

    Hoffmann, Edeltraud & Ulrich Walwei (2001): The change in work arrangements in Denmark and Germany. Reasons for diverging developments. In: (2001): Combining work home and education : Conference, University of Minho, Braga, Portugal, 26-27 October 2001, S. 1-39.

    Abstract

    "In all industrial countries the composition of work arrangements that diverge from the "standard work arrangement" continues to cause fierce controversy. Irrespective of this, the paper does not aim at assessing the various implications of non-standard work arrangements for the labour market or individuals in terms of "goods" and "bads". Instead it regards such arrangements as outcomes of different forces and asks specifically for the reasons of the ongoing developments. Unfortunately, the knowledge about the determinants of change is still rather limited. In particular, shift-share analyses have shown that irrespective of the sector-specific and gender-specific changes of employment the shares of non-standard work arrangements would have developed to roughly the same extent. One answer could be the availability of options. The choice of work arrangements for both sides of the market not least depends on which alternatives they have at their disposal. The labour market performance as well as the institutional setting particularly influences the scope of action. The paper focusses on two countries in which the development of work arrangements went into different directions. In order to deal with this set of questions it does make sense to look beyond national borders. Of special interest are obviously countries where developments moved into different directions, which is the case in Denmark and Germany. Concerning Germany the question is, to what extent the growth in non-standard work arrangements can be seen as a process of catching-up with countries already experiencing a large diversity of employment forms. In the case of Denmark we will ask how far the decline in non-standard work arrangements indicates a renaissance of "normal employment". The empirical analyses are mainly based on the European Labour Force Survey and partly on national data." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Walwei, Ulrich ;
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  • Literaturhinweis

    Atypische Beschäftigung in Österreich: Trends und Handlungsoptionen vor dem Hintergrund internationaler Entwicklungen (2001)

    Holzinger, Elisabeth;

    Zitatform

    Holzinger, Elisabeth (2001): Atypische Beschäftigung in Österreich. Trends und Handlungsoptionen vor dem Hintergrund internationaler Entwicklungen. (AMS report 19), Wien, 89 S.

    Abstract

    "Seit Anfang der 90er Jahre ist europaweit eine Ausweitung atypischer Beschäftigungsformen zu beobachten - eine Entwicklungstendenz, die vielfältige Formen von Beschäftigungsverhältnissen von reduzierter Arbeitszeit bis hin zu einem permanent außerbetrieblichen Arbeitseinsatz umfaßt. Während BefürworterInnen die Vorteile erweiterter Handlungsspielräume durch Flexibilisierung hervorheben, weisen KritikerInnen auf die negativen Auswirkungen von diskontinuierlichem Arbeitseinsatz, Einkommensschwankungen und geringerer sozialrechtlicher Absicherung hin. Vor dem Hintergrund der quantitativen Entwicklungen in Österreich und auf internationaler Ebene thematisiert der AMS report die Ursachen und Motive sowie die gesellschaftspolitischen, beschäftigungspolitischen und individuellen Auswirkungen dieser 'neuen' Beschäftigungsverhältnisse. Schwerpunktmäßig werden folgende Formen atypischer Beschäftigung analysiert:
    - Teilzeitbeschäftigung
    - Geringfügige Beschäftigung
    - Befristete Beschäftigung
    - Neue Selbständigkeit
    - Heimarbeit - Arbeit zu Hause
    - Telearbeit
    - Arbeitskräfteüberlassung - Leiharbeit." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Unbefristete Vollzeitbeschäftigung nach wie vor dominierende Erwerbsform in Europa (2001)

    Kaiser, Lutz C.;

    Zitatform

    Kaiser, Lutz C. (2001): Unbefristete Vollzeitbeschäftigung nach wie vor dominierende Erwerbsform in Europa. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 68, H. 9, S. 145-151.

    Abstract

    "Auf den Arbeitsmärkten der Europäischen Union (EU) dominieren nach wie vor unbefristete Vollzeitarbeitsverhältnisse. Gleichwohl sind auch andere Erwerbsformen (befristete Tätigkeiten, Teilzeitarbeit, Selbständigkeit) von erheblicher Bedeutung. Dabei gibt es große Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern. Besonders ausgeprägt sind die Differenzen bei der Erwerbstätigkeit von Frauen: Deutschland liegt bei der Erwerbstätigenquote im oberen und in Bezug auf den Anteil unbefristeter Vollzeitbeschäftigungsverhältnisse im unteren Mittelfeld der EU. Hier weisen die skandinavischen Länder, aber auch Frankreich und Luxemburg, die höchsten Anteile auf. In Dänemark wird dabei gleichzeitig die höchste Erwerbstätigenquote bei Frauen innerhalb der EU erreicht. In Luxemburg, Deutschland, den Niederlanden und Österreich sind die Anteile von Männern in unbefristeten Vollzeitarbeitsverhältnissen besonders hoch. Dabei weisen die Niederlande die höchste Erwerbstätigenquote auf. Dort ist dagegen bei den weiblichen Erwerbstätigen - bei durchschnittlicher Erwerbstätigenquote - der Anteil unbefristeter Vollzeitarbeitsverhältnisse am geringsten. Dem stehen ein entsprechend hohes Gewicht anderer Erwerbsformen gegenüber; geringfügige Beschäftigung ist in den Niederlanden wesentlich stärker verbreitet als in den anderen EU-Ländern. Insgesamt gesehen kann aber von einer 'Erosion des Normalarbeitsverhältnisses' in Europa nicht gesprochen werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Flexicurity: Soziale Sicherung und Flexibilisierung der Arbeits- und Lebensverhältnisse (2001)

    Klammer, Ute; Rechensteiner, Rudolf; Oorschot, Wim van; Bäcker, Gerhard; Tillmann, Katja; Rabe, Birgitta ; Schwarze, Johannes; Braun, Thorsten; Hanesch, Walter; Cebulla, Andreas ;

    Zitatform

    (2001): Flexicurity: Soziale Sicherung und Flexibilisierung der Arbeits- und Lebensverhältnisse. Düsseldorf, 758 S.

    Abstract

    "Die Arbeitswelt verlangt immer größere Flexibilität. Doch entsprechen unsere sozialen Sicherungssysteme noch den realen Entwicklungen von Arbeits- und Lebenswelten? Wollen wir künftig mehr Flexibilität mit weniger sozialer Sicherung erkaufen? Welche Gestaltungsspielräume können wir nutzen, um Flexibilität und soziale Sicherung zusammenzuführen? Welche Anpassungen müssen erfolgen, um den Ansprüchen des Arbeitsmarktes und der Pluralisierung von Lebensformen gerecht zu werden? Wie sehen die Lösungsstrategien anderer europäischer Länder vor dem Hintergrund ähnlicher Probleme aus? Diese Fragestellungen stehen im Mittelpunkt der Studie. Diese Untersuchung zeigt, dass die Flexibilisierung die Chancen für viele Menschen verbessert, sie zeigt aber auch, dass sich die Risiken dieser Entwicklung auf bestimmte Gruppen wie z. B. Niedrigqualifizierte konzentrieren. Erstmals wurde nachgewiesen, dass jüngere Menschen von Arbeitslosigkeit und unsicherer Beschäftigung besonders betroffen sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Unternehmerisches bürgerschaftliches Engagement und zivile Arbeitsgesellschaft (2001)

    Korfmacher, Susanne; Mutz, Gerd;

    Zitatform

    Korfmacher, Susanne & Gerd Mutz (2001): Unternehmerisches bürgerschaftliches Engagement und zivile Arbeitsgesellschaft. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 54, H. 3, S. 172-178.

    Abstract

    "Die Arbeitswelt befindet sich in einem dramatischen Wandel: Es entstehen neue Typen von Arbeits- und Beschäftigungsformen und die Grenzen zwischen Erwerbsarbeit und anderen Lebensbereichen werden durchlässiger. In der Neuen Arbeitsgesellschaft mit diversifizierten Erwerbsformen entsteht ein neuer Typus von Erwerbstätigen: Erwerbspersonen werden zunehmend zu Arbeitsgestaltern, die ihr Arbeitsleben - in Grenzen und auf eigenes Risiko - selbst bestimmen können und müssen. Die Fähigkeiten zur Gestaltung sind nicht allen Menschen gleichermaßen gegeben, sie sind nicht 'gerecht' verteilt. Notwendig ist, dass die Entwicklung von Humanressourcen (Bildungs- und Sozialkapital) stärker gefördert wird und dass Rahmenbedingungen den Zugang zu diesen Kapitalien unterstützen. Die Arbeitsgesellschaft kann eine auf Bürgersinn gegründete, zivile Arbeitsgesellschaft sein, wenn sie Möglichkeiten der Partizipation durch lebensbegleitendes Lernen und Bürgerengagement bietet. Alle gesellschaftlichen Gruppen können zu einer nachhaltigen Bildung von Humanressourcen beitragen, auch die Unternehmen - etwa mit Konzepten des unternehmerischen bürgerschaftlichen Engagements." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Precarious footing: Temporary employment as a stepping stone out of unemployment in Sweden (2001)

    Korpi, Tomas ; Levin, Henrik;

    Zitatform

    Korpi, Tomas & Henrik Levin (2001): Precarious footing: Temporary employment as a stepping stone out of unemployment in Sweden. In: Work, employment and society, Jg. 15, H. 1, S. 127-148.

    Abstract

    In dem Beitrag wird anhand schwedischer Längsschnittdaten untersucht, ob befristete Beschäftigung ein Schritt aus der Arbeitslosigkeit sein kann. Es wird festgestellt, dass es für den Verbleib in Arbeit nicht ausschlaggebend ist, ob der Arbeitsvertrag befristet oder unbefristet ist. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Von Sprungbrettern und Rutschbahnen: prekäre Frauenbeschäftigung in der Bundesrepublik Deutschland (1973-1998) als Prüfstein für die Arbeitsmarktstrategien der Neuen Sozialdemokratie (2001)

    Mayer-Ahuja, Nicole;

    Zitatform

    Mayer-Ahuja, Nicole (2001): Von Sprungbrettern und Rutschbahnen. Prekäre Frauenbeschäftigung in der Bundesrepublik Deutschland (1973-1998) als Prüfstein für die Arbeitsmarktstrategien der Neuen Sozialdemokratie. In: Zeitschrift für Sozialreform, Jg. 47, H. 1, S. 27-54.

    Abstract

    In dem Beitrag sollen die Strategien der Befürworter arbeitsmarktpolitischer Flexibilisierung "in der Sozialdemokratie umrissen und der Praxis flexibilisierter Arbeitsverhältnisse gegenübergestellt werden, wie sie sich etwa im Reinigungsgewerbe als Teil des besonders früh und besonders umfassend flexibilisierten gering qualifizierten Niedriglohnsektors seit Beginn der 1970er Jahre herausgebildet hat. Dabei wird die These vertreten, dass eine gezielte Förderung "einfacher" Dienstleistungen, wie sie die "Neue Sozialdemokratie" anstrebt, mit einer weiteren Zunahme prekärer Beschäftigung verbunden wäre, die im Untersuchungszeitraum vor allem drei Dimensionen aufwies: Den Ausschluss aus dem Kreis regulär Beschäftigter durch die Unterschreitung materieller und rechtlicher Standards sowie die zunehmende Isolierung vom Kreis der KollegInnen, die sich aufgrund langer Betriebszugehörigkeit als Gemeinschaft empfanden. Es wird zu zeigen sein, dass Niedriglohnstrategien neben der quantitativen Senkung des Lohnniveaus drastische Statusverluste für die betroffenen Beschäftigten beinhalten." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Existenzgründung 2: Erfolgsfaktoren und Rahmenbedingungen (2001)

    Merz, Joachim;

    Zitatform

    Merz, Joachim (Hrsg.) (2001): Existenzgründung 2. Erfolgsfaktoren und Rahmenbedingungen. (Schriften des Forschungsinstituts Freie Berufe 12), Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft, 232 S.

    Abstract

    "Der Band konzentriert sich auf die Erfolgsfaktoren, die sich aus der Praxis mit empirischen Studien als besonders wichtig herausgestellt haben, sowie die politischen Rahmenbedingungen und Förderungen zur Existenzgründung. Die Themen sind: neue freiberufliche Dienstleistungen, die Bedeutung der Kommunikation für Existenzgründung und Selbständigkeit, das Image der Selbständigkeit, Wertorientierungen und Gründerpotential. Empirisch fundierte Studien befassen sich mit schnell wachsenden Unternehmen, der Frage nach den Erfolgsfaktoren frühzeitiger Internationalisierung von High-Tech-Unternehmensgründungen, Unternehmensgründungen im Landkreis Lüneburg, den Bedingungen erfolgreicher Existenzgründungen auf der Basis einer Längsschnittuntersuchung, der Scheinselbständigkeit als neue "Unternehmensform" und der Existenzgründung verbunden mit der beruflichen Weiterbildung. Die auf eine Existenzgründung ausgerichtete Mittelstandspolitik am Beispiel Niedersachsens wird eingebettet in die wirtschaftliche Weiterentwicklung Norddeutschlands. Schließlich wird die Unternehmensgründung unter dem Blickpunkt der empirischen Bedeutung, der politischen Gestaltung und der Förderung behandelt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Der souveräne Arbeitsgestalter in der zivilen Arbeitsgesellschaft (2001)

    Mutz, Gerd;

    Zitatform

    Mutz, Gerd (2001): Der souveräne Arbeitsgestalter in der zivilen Arbeitsgesellschaft. In: Aus Politik und Zeitgeschichte H. B 21, S. 14-23.

    Abstract

    "Die Arbeitswelt befindet sich in einem dramatischen Wandel: Es entwickeln sich neue Typen von Arbeits- und Beschäftigungsformen, und die Grenzen zwischen Erwerbsarbeit und anderen Lebensbereichen werden durchlässiger. Es entsteht ein neuer Typus von Erwerbstätigen: Erwerbspersonen werden zunehmend zu Arbeitsgestaltern, die ihr Arbeitsleben - in Grenzen und auf eigenes Risiko - selbst bestimmen können und müssen. Die Arbeitsgesellschaft kann eine auf Bürgersinn gegründete, zivile Arbeitsgesellschaft sein, wenn sie Möglichkeiten der Partizipation durch lebensbegleitendes Lernen und Bürgerengagement bietet. Alle gesellschaftlichen Gruppen können zu einer nachhaltigen Bildung von Humanressourcen beitrage, auch die Unternehmen - etwa mit Konzepten des unternehmerischen bürgerschaftlichen Engagements." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Vom Normalarbeitsverhältnis zum Arbeitskraftunternehmer: Telearbeit im Kontext sich wandelnder Arbeitsformen (2001)

    Nökel, Friederike;

    Zitatform

    Nökel, Friederike (2001): Vom Normalarbeitsverhältnis zum Arbeitskraftunternehmer. Telearbeit im Kontext sich wandelnder Arbeitsformen. Freiburg, 277 S.

    Abstract

    "Was unterscheidet die Erwerbsarbeit des 20. Jahrhunderts von der Erwerbsarbeit des 21. Jahrhunderts und welche Rolle wird die Telearbeit dabei spielen? Um dieser Frage nachzugehen, wird Arbeit im 2. Kapitel aus historischer, wirtschaftlicher und sozialer Perspektive dargestellt. Das 3. Kapitel stellt die Prototypen für den Einsatz von Arbeitskraft dar. Die beiden Pole bilden hier der verberuflichte Arbeitnehmer und der Arbeitskraftunternehmer. Die These ist, dass der verberuflichte Arbeitnehmer an Bedeutung verliert, während die Bedeutung des Arbeitskraftunternehmers zunimmt. Im 4. Kapitel werden das Normalarbeitsverhältnis, die Normalarbeitszeit und die Normalbiografie, die das Leben des verberuflichten Arbeitnehmers kennzeichnen, ausführlich dargestellt. Dabei werden verschiedene Definitionen des Normalarbeitsverhältnisses verglichen. Als Ergebnis wird eine eigene Definition kondensiert, die als Basis für die weitere Diskussion des Normalarbeitsverhältnisses in dieser Arbeit dient. Das 5. Kapitel geht den Gründen für die Erosion des Normalarbeitsverhältnisses nach, wobei die Gründe in Veränderungen der Arbeitswelt sowie Veränderungen in den Werthaltungen der Individuen unterschieden werden. Diese Unterscheidung stellt allerdings lediglich eine grobe Unterteilung dar, da die Veränderungen der Arbeitswelt und die Veränderungen in den Werthaltungen der Individuen eng zusammenhängen und Veränderungen nicht in jedem Fall eindeutig einer der beiden Gruppen zugeordnet werden können. Das 6. Kapitel beschreibt zunächst ausführlich die vom Normalarbeitsverhältnis abweichenden Arbeitsformen. In einem zweiten Schritt werden dann die Form und das Ausmaß der Abweichungen dieser Arbeitsformen vom Normalarbeitsverhältnis dargestellt. Auch eine kurze Beschreibung der internationalen Bedeutung der vom Normalarbeitsverhältnis abweichenden Arbeitsformen ist Bestandteil des 6. Kapitels. Die Konsequenzen der Erosion des Normalarbeitsverhältnisses für die Lebensführung und Lebensorganisation der Beschäftigten sind Gegenstand des 7. Kapitels. Im 8. Kapitel geht es um die Bedeutung von Dienstleistungen für die Arbeitsgesellschaft. Dabei werden verschiedenen Formen von Dienstleistungen unterschieden und Perspektiven für die Beschäftigung im Dienstleistungssektor aufgezeigt. Das 9. Kapitel befasst sich ausführlich mit der Telearbeit und ihren verschiedenen Ausprägungen. Im 10. Kapitel wird die Telearbeit mit den zuvor erarbeiteten Kriterien des Normalarbeitsverhältnisses kontrastiert, während das 11. Kapitel nach der Relevanz vom Normalarbeitsverhältnis abweichender Arbeitsformen für Telearbeit fragt. Das 12. Kapitel widmet sich den Dimensionen von Telearbeit aus der Perspektive verschiedener Gruppen, um zu klären, wo Risiken und Chancen dieser neuen Arbeitsform liegen. Im 13. Kapitel schließlich werden die Ergebnisse zusammengefasst und ein Ausblick auf die zukünftige Entwicklung von Arbeit in der Informations- und Wissensgesellschaft gewagt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeit und Geschlechterverhältnisse im Umbruch: (Des)Integration der Lebenssphären? (2001)

    Peinl, Iris; Völker, Susanne ;

    Zitatform

    Peinl, Iris & Susanne Völker (2001): Arbeit und Geschlechterverhältnisse im Umbruch. (Des)Integration der Lebenssphären? In: Berliner Journal für Soziologie, Jg. 11, H. 1, S. 63-76.

    Abstract

    "Ausgehend von dem Umbruch der Erwerbsarbeit in Richtung einer flexibilisierten, markteffizienten Tertiarisierung fragen wir nach Chancen für Frauenerwerbsarbeit. Dabei richten wir den Blick insbesondere auf das Verhältnis zwischen Erwerbssphäre und außerbetrieblichem Leben. Die Ausgangsphase lautet: Dem Umbruch der Arbeit sind "Entgeschlechtlichungstendenzen" inhärent. Diese werden jedoch sowohl von überdauernden Geschlechterungleichheiten, als auch durch die Veränderung gesellschaftlicher Reproduktionsnotwendigkeiten in das "Private" als (neu konfigurierte) "Vergeschlechtlichungsprozesse" konterkariert. Als Ergebnis zeigen sich zwiespältige Intergrations- aber auch zunehmend Desintegrationseffekte für "weibliche" Erwerbsarbeit. Diese These wird mit Befunden einer empirischen Untersuchung bei der Deutschen Bahn AG erhärtet, deren rigoroser Umbau hin zu börsenfähiger Wirtschaftseffizienz u.E. paradigmatisch für Unternehmensreorganisationen gelten kann. Das Fazit lautet: Nur über eine konsensuale Arbeitspolitik, die die Symmetrierung der außer- und innerbetrieblichen Lebensbereiche beinhaltet, ist eine nachhaltige Chancenerweiterung für Frauenerwerbsarbeit möglich. Sie ist - mittelfristig - auch die Voraussetzung für eine "geschlechtsneutrale" Bestenauslese der Unternehmen und damit ihrer Wirtschaftseffizienz." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The global expansion of precarious employment, work disorganization, and consequences for occupational health: a review of recent research (2001)

    Quinlan, Michael ; Mayhew, Claire; Bohle, Philip ;

    Zitatform

    Quinlan, Michael, Claire Mayhew & Philip Bohle (2001): The global expansion of precarious employment, work disorganization, and consequences for occupational health. A review of recent research. In: International journal of health services, Jg. 31, H. 2, S. 335-414. DOI:10.2190/607H-TTV0-QCN6-YLT4

    Abstract

    "In this review of a range of studies on the health and safety effects of precarious employment in industrialized societies published since 1984, the authors examine the overall findings and methodological issues and identify areas in need of further research. Of the 93 published journal articles and monographs/book chapters reviewed, 76 studies found precarious employment was associated with a deterioration in occupational health and safety (OHS) in terms of injury rates, disease risk, hazard exposures, or worker (and manager) knowledge of OHS and regulatory responsibilities. Of the more than 25 studies each on outsourcing and organizational restructuring/downsizing, well over 90 percent find a negative association with OHS. The evidence is fairly persuasive for temporary workers, with 14 of 24 studies finding a negative association with OHS. The evidence is less strong for small business, and a handful of studies on part-time workers found no clear association with negative OHS outcomes (in some cases the reverse). Further research is needed to more clearly link health effects to particular business practices and neoliberal policies and to explore the regulatory implications of the growth of precarious employment. The authors suggest some ways to conceptualize the association between precarious employment and occupational health." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Wirtschaftsbürger oder Marktopfer?: neue Beschäftigungsverhältnisse - ein Risiko für Gesellschaft, Recht und Ethik? (2001)

    Reichold, Hermann; Müller, Winfried; Hengsbach, Friedhelm; Würgler, Hans; Löhr, Albert; Löhr, Albert; Walwei, Ulrich ; Deiseroth, Dieter; Ott, Ursula; Hanau, Peter; Rüthers, Bernd; Blickle, Gerhard ; Stindt, Heinrich Meinhard; Wollert, Artur; Thurn, Valentin; Dostal, Werner; Voß, G. Günter;

    Zitatform

    Reichold, Hermann, Albert Löhr & Gerhard Blickle (Hrsg.) (2001): Wirtschaftsbürger oder Marktopfer? Neue Beschäftigungsverhältnisse - ein Risiko für Gesellschaft, Recht und Ethik? (DNWE-Schriftenreihe 08), München u.a.: Hampp, 242 S.

    Abstract

    In einer interdisziplinären Bestandsaufnahme werden praktische Erfahrungen und wissenschaftliche Reflexionen aus unterschiedlichen Disziplinen zusammengeführt, um ein wenig Licht in das mystische Dunkel um die neuen Beschäftigungsverhältnisse zu bringen. Dabei sollten vor allem konkrete Handlungsperspektiven deutlich werden. Inwiefern muß die Wissenschaft, insbesondere das Arbeitsrecht, überkommene Begriffssysteme transformieren? Welche Lösungsansätze für das neue Beschäftigungsproblem gibt es in der Praxis bereits? Wie sind diese Bemühungen ethisch zu bewerten? In den Beiträgen wird das Problemfeld aus arbeitsrechtlicher, sozial- und wirtschaftsethischer, arbeitssoziologischer und managementtheoretischer Sicht debattiert. Der Band hat drei Themenbereiche der Transformation arbeitsrechtlicher Strukturen herausgegriffen: (1) Wie sind die neuen Selbständigen ("Arbeitskraftunternehmer") zu bewerten? (2) Was bedeutet die neue Zivilcourage am Arbeitsplatz ("Whistleblowing")? (3) Wie geht die Gesellschaft mit den Verlierern ("wettbewerbsschwachen Arbeitnehmern") um? (IAB2)

    Beteiligte aus dem IAB

    Walwei, Ulrich ;
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  • Literaturhinweis

    Arbeitszeit und Reproduktionsarbeit: Zusammenhänge und Wechselwirkungen am Beispiel der Teilzeitarbeit (2001)

    Rüling, Anneli;

    Zitatform

    Rüling, Anneli (2001): Arbeitszeit und Reproduktionsarbeit. Zusammenhänge und Wechselwirkungen am Beispiel der Teilzeitarbeit. (Veröffentlichungsreihe der Querschnittsgruppe Arbeit & Ökologie beim Präsidenten des Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung 01-505), Berlin, 81 S.

    Abstract

    "In diesem Diskussionspapier wird untersucht, ob sich durch die Flexibilisierung der Arbeitszeit Potentiale für mehr Geschlechtergerechtigkeit ergeben. Als normatives Konzept werden Prinzipien der Geschlechtergerechtigkeit von Nancy Fraser herangezogen, die eine Umverteilung von Reproduktionsarbeit zwischen den Geschlechtern fordert. Ausgehend von Frasers Ansatz werden Kriterien für geschlechtergerechte Arbeitszeiten entwickelt. Teilzeitarbeit wird häufig als eine flexible Arbeitszeitform diskutiert, die eine Kombination von Erwerbs- und Reproduktionsarbeit ermöglicht und daher Potentiale für mehr Geschlechtergerechtigkeit eröffnen könnte. Um dies zu überprüfen wird anhand der Kriterien der Geschlechtergerechtigkeit die aktuelle Entwicklung der Teilzeitarbeit in Deutschland analysiert. In der Regel führt Teilzeitarbeit nicht zu einer Umverteilung von Reproduktionsarbeit zwischen den Geschlechtern. Sie wird hauptsächlich von Frauen "in der Kinderphase" ausgeübt und bestätigt somit die Verantwortlichkeit der Frauen für die Reproduktionsarbeit. Darüber hinaus sind die Auswirkungen auf die weibliche Erwerbsbiographie ambivalent; häufig führt Teilzeitarbeit zu beruflichem Abstieg und mangelnder sozialer Sicherung. Die wenigen Männer, die Teilzeit arbeiten, tun dies meist nicht aus familiären Gründen, sondern zu Beginn und Ende der Berufsbiographie. Schließlich werden Vorschläge für eine politische Regulierung der Teilzeitarbeit und für eine umfassende Zeitpolitik gemacht, die zu mehr Geschlechtergerechtigkeit führen könnten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Unsichere Beschäftigung und berufliche Qualifikation: ein Blick auf Erwerbsarbeit jenseits des Normalarbeitsverhältnisses (2001)

    Schreyer, Franziska;

    Zitatform

    Schreyer, Franziska (2001): Unsichere Beschäftigung und berufliche Qualifikation. Ein Blick auf Erwerbsarbeit jenseits des Normalarbeitsverhältnisses. In: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Nürnberg (Hrsg.) (2001): Wandel der Erwerbsarbeit : Qualifikationsverwertung in sich verändernden Arbeitsstrukturen (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 246), S. 147-172.

    Abstract

    Der Beitrag beschäftigt sich "mit Erwerbsformen jenseits des Normalarbeitsverhältnisses. Dabei interessiert vor allem die Verbreitung 'unsicherer' Beschäftigung bei den einzelnen beruflichen Qualifikationsgruppen. Als 'unsicher' werden befristete Beschäftigung, Leiharbeit, geringfügige Beschäftigung sowie freie Mitarbeit eingegrenzt. Demnach sind in erster Linie Personen ohne formalen Berufsabschluss betroffen, die, weil gleichzeitig auch am häufigsten arbeitslos, die aktuellen und künftigen Verlierer der Arbeitsmarktentwicklung sind. 'Unsichere' Beschäftigung zeigt allerdings - im Gegensatz zu Arbeitslosigkeit - vor allem in Westdeutschland ein eher polarisierendes Muster: Die am zweithäufigsten betroffene Gruppe sind hier Absolventinnen und Absolventen einer Universitätsausbildung. Bei fast allen Qualifikationsgruppen sind es insbesondere Frauen und Jüngere, die in 'unsicheren' Erwerbsformen arbeiten." Die Studie basiert auf der 4. BIBB/IAB-Erhebung, bei der 34.314 Erwerbspersonen zu ihrer Erwerbstätigkeit und Bildungsbiographie befragt wurden. (IAB2)

    Beteiligte aus dem IAB

    Schreyer, Franziska;
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  • Literaturhinweis

    Keine dramatischen Effekte nach der Reform der geringfügigen Beschäftigung (2001)

    Schwarze, Johannes; Heineck, Guido ;

    Zitatform

    Schwarze, Johannes & Guido Heineck (2001): Keine dramatischen Effekte nach der Reform der geringfügigen Beschäftigung. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 68, H. 21, S. 319-325.

    Abstract

    "Mit der Einführung der Sozialversicherungspflicht für geringfügige Beschäftigungsverhältnisse im April 1999 wurde vom Gesetzgeber ein vorläufiger Schlusspunkt unter eine jahrelange Diskussion gesetzt. Ziel der Reform war, die Einkommen aus geringfügiger Beschäftigung zur Finanzierung der Sozialversicherungssysteme mit heranzuziehen und den Beschäftigten die Möglichkeit zum Erwerb von eigenen Ansprüchen zu geben. Die Reform, die geringfügig Hauptbeschäftigte und Nebenerwerbstätige auf sehr unterschiedliche Weise trifft, stieß auf große Skepsis; es wurde befürchtet, dass die geringfügige Beschäftigung sowohl für die Unternehmen als auch für die Beschäftigten wegen der neuen Abgabenbelastung an Attraktivität verlieren würde." In dem Beitrag werden die konkreten Auswirkungen der Reform mit Daten des Sozio-oekonomischen Panels für die Zeiträume 1994 bis 1996 und 1998 bis 2000 analysiert. Es zeigt sich, dass die Zahl der geringfügigen Nebenerwerbstätigen deutlich zurückgegangen ist. Dies wurde aber durch die Zunahme der geringfügigen Alleinbeschäftigung teilweise kompensiert. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Ende des Normalarbeitsverhältnisses?: zu Theorie und Empirie der atypischen Beschäftigung in Deutschland (2001)

    Schäfer, Holger;

    Zitatform

    Schäfer, Holger (2001): Ende des Normalarbeitsverhältnisses? Zu Theorie und Empirie der atypischen Beschäftigung in Deutschland. (Beiträge zur Wirtschafts- und Sozialpolitik 262), Köln, S. 48.

    Abstract

    "Das Argument, dass atypische Beschäftigungsverhältnisse zunehmend die so genannten Normalarbeitsverhältnisse verdrängen, kann empirisch nicht verifiziert werden. Zwar ist richtig, dass der Anteil der atypischen Beschäftigung tendenziell ansteigt, doch dies ist darauf zurückzuführen, dass neu geschaffene Arbeitsplätze überproportional atypischer Natur sind. Keinesfalls findet eine Umwandlung von Normalarbeitsverhältnissen in atypische Beschäftigungsverhältnisse statt, das Gegenteil ist der Fall: Per saldo findet eine Umwandlung von atypischen Beschäftigungsverhältnissen in Normalarbeitsverhältnisse statt. Eine singuläre Erklärung für die Expansion atypischer Beschäftigung gibt es nicht. Erklärungen, die allein auf Veränderungen der Einstellungspolitik der Unternehmen und deren angeblich gewachsene Marktmacht abzielen, lassen sich nicht immer mit den empirischen Erkenntnissen vereinbaren. Berücksichtigt werden müssen Struktureffekte aus der Veränderung der demographischen Zusammensetzung des Arbeitsangebots, aber auch Veränderungen, die auf dem Wandel der Arbeitswelt durch technischen Fortschritt basieren. Letztlich kann nicht ausgeschlossen werden, dass ein Wandel der Arbeitnehmerpräferenzen stattgefunden hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Entwicklung der Personaldienstleistungsbranche in den USA: eine explorative Studie (2001)

    Vosberg, Dana;

    Zitatform

    Vosberg, Dana (2001): Die Entwicklung der Personaldienstleistungsbranche in den USA. Eine explorative Studie. In: Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik, Jg. 221, H. 2, S. 202-225. DOI:10.1515/jbnst-2001-0206

    Abstract

    "Die dynamische Entwicklung der US-amerikanischen Wirtschaft in den letzten Jahren wird begleitet von niedriger Arbeitslosigkeit und geringen Inflationsraten. Ein Erklärungsansatz für diese von der lehrbuchüblichen Modellierung abweichende Konstellation besteht in der zunehmenden Verbreitung von Personaldienstleistungsunternehmen, die auf betrieblicher Ebene zu einer kostengünstigeren Herbeiführung und Absicherung der Arbeitsbeziehung beitragen und dadurch gesamtwirtschaftlich die Effizienz des Arbeitsmarktes erhöhen. Um diese Vermutung zu überprüfen, werden Arbeitshypothesen zur Entstehung und zum Marktauftritt der Personaldienstleister in einer eigenen empirischen Untersuchung getestet. Die Ergebnisse dieser explorativen Studie bilden einen Ansatz für die Prognose der Entwicklung der amerikanischen Personaldienstleistungsbranche sowie ihrer zukünftigen arbeitsmarktlichen Bedeutung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Der Arbeitskraftunternehmer und sein Beruf (2001)

    Voß, Gerd Günter;

    Zitatform

    Voß, Gerd Günter (2001): Der Arbeitskraftunternehmer und sein Beruf. In: W. Dostal & P. Kupka (Hrsg.) (2001): Globalisierung, veränderte Arbeitsorganisation und Berufswandel : IAB-Kontaktseminar vom 8.-12.11.1999 am Soziologischen Forschungsinstitut (SOFI) an der Georg-August-Universität Göttingen (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 240), S. 155-172.

    Abstract

    "Thema des Beitrag ist ein spezifischer, aber höchst folgenreicher Aspekt des aktuellen Strukturwandels gesellschaftlicher Arbeit. Es wird argumentiert, dass sich derzeit eine grundlegende Veränderung der für unsere Gesellschaft typischen Verfassung von Arbeitskraft vollzieht. Leitende Annahme ist, dass bisher eine Form von Arbeitskraft vorherrschte (man kann sie den "verberuflichten Arbeitnehmer" nennen), die nun nach und nach durch einen grundsätzlich neuen Typus ergänzt, vielleicht sogar als leitende Form abgelöst werden könnte: den "Arbeitskraftunternehmer". Der Beitrag geht in vier Schritten vor, zuerst Hinweise zur 'Entgrenzung' von Arbeit als Hintergrund der diskutierten Entwicklung, als zweites Thesen zur näheren Charakterisierung der neuen Form von Arbeitskraft, danach Überlegungen zu den Qualifikationsanforderungen an Arbeitskraftunternehmer und zum Thema 'Beruf' und schließlich ein Vorschlag zur möglichen sozialpolitischen Flankierung des neuen Typus von Arbeitskraft." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Entgrenzung der Arbeit und der Arbeitszeit? (2001)

    Wagner, Alexandra;

    Zitatform

    Wagner, Alexandra (2001): Entgrenzung der Arbeit und der Arbeitszeit? In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 10, H. 4, S. 365-378. DOI:10.1515/arbeit-2001-0408

    Abstract

    "Der Beitrag behandelt die Frage, ob sich in Bezug auf den Wandel der Beschäftigungsformen und der Arbeitszeiten Tendenzen der 'Entgrenzung' von Normalarbeit beobachten lassen. Die Autorin zeigt anhand empirischer Fakten, dass sich Veränderungen derzeit eher am oberen und unteren Rand des Beschäftigungssystems ausmachen lassen, während der Kernbereich der Normalarbeit zumindest bisher von diesem Wandel bestenfalls tangiert wird. Eine Analyse der Triebkräfte des Wandels legt eine Intepretation als Nebeneinander von Be- und Entgrenzungen bzw. einer Polarisierung von Beschäftigungsstrukturen nahe. Anhand internationaler Vergleiche wird gezeigt, dass Politik und Regulierung einen starken Einfluss auf den Wandel der Beschäftigungsstrukturen haben. Die Autorin begründet ihre Auffassung, wonach der Begriff der Entgrenzung am treffendsten dort anzuwenden ist, wo sich derzeit eine Veränderung des Arbeitsvertrags vollzieht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Zeitarbeit optimal gestalten: spezifische psychische Belastungen bei Leiharbeit (2001)

    Wieland, Rainer; Grüne, Petra; Roth, Karsten; Schmitz, Ursula;

    Zitatform

    Wieland, Rainer, Petra Grüne, Ursula Schmitz & Karsten Roth (2001): Zeitarbeit optimal gestalten. Spezifische psychische Belastungen bei Leiharbeit. (Schriftenreihe der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin. Forschung 912), Bremerhaven: Wirtschaftsverlag NW, Verlag für neue Wissenschaft, 167 S.

    Abstract

    "Zeit/Leiharbeit ist eine Arbeitsform, deren Bedeutung sowohl gesellschafts- und beschäftigungspolitisch als auch im Rahmen individueller Berufsbiographien stetig zunimmt. Im Gegensatz zu traditionellen Arbeitsformen weist Zeitarbeit besondere Anforderungs- und Belastungsstrukturen auf. Diese sind u.a. gekennzeichnet durch den häufigen Wechsel von Arbeitsort, Arbeitsteilzeit, Arbeitsweg, Arbeitsbedingungen, Arbeitsaufgaben und den Wechsel der sozialen Situation. Welche spezifischen psychischen Beanspruchungen aus diesen zusätzliche Belastungsfaktoren resultieren und welche Konsequenzen sich daraus für die Auswahl und Qualifizierung von Zeitarbeitskräften sowie die Gestaltung ihrer Arbeitsbedingungen ergeben, darüber liegen bisher nur wenig Erkenntnisse vor. Dieses Forschungsprojekt hat deshalb die spezifischen Bedingungen von Zeitarbeit analysiert, bewertet und darauf gestützte Empfehlungen zur beanspruchungsoptimalen Gestaltung und zur Sicherung des Arbeits- und Gesundheitsschutzes von Zeitarbeit entwickelt. Teil I gibt einen Überblick über die Geschichte und die gegenwärtige Bedeutung von Zeitarbeit sowie die bisher vorliegende Forschung. Teil II beschreibt die arbeitspsychologischen Konzepte und Instrumente zur Analyse und Bewertung psychischer Belastung und Beanspruchung und die spezifischen Rahmenbedingungen, die dabei zu berücksichtigen sind. Aufbauend auf die in Teil III wiedergegebenen empirischen Befunde der Untersuchung, befasst sich Teil IV mit der praktischen Anwendung der Daten. Vorgestellt werden Leitlinien und Checklisten zur Beurteilung und Optimierung von Zeitarbeit. Die Checklisten 'Psychische Anforderungen/Belastungen', 'Arbeits- und Gesundheitsschutz', 'Organisation' und 'Qualifikationserfordernisse' wurden zur Unterstützung der Disponentinnen bei der täglichen Arbeit entwickelt, um Schwachstellen leichter erkennen und vermeiden zu können und eine humane Arbeitsgestaltung sowie einen wirtschaftlichen Erfolg zu sichern. Ziel des Berichts ist es, Empfehlungen und Anregungen zu geben, Zeitarbeit für alle Beteiligten sicher, gesundheitsförderlich und effizient zu gestalten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Flexibilisierung der Arbeit in den Niederlanden: die Entwicklung atypischer Beschäftigung unter Berücksichtigung der Frauenerwerbstätigkeit (2001)

    Wilkens, Ingrid;

    Zitatform

    Wilkens, Ingrid (2001): Flexibilisierung der Arbeit in den Niederlanden. Die Entwicklung atypischer Beschäftigung unter Berücksichtigung der Frauenerwerbstätigkeit. (Zentrum für Globalisierung und Europäisierung der Wirtschaft. Discussion paper 10), Göttingen, 14 S.

    Abstract

    "Die anhaltend hohe Arbeitslosigkeit in Deutschland bewirkte in letzter Zeit eine intensive Diskussion der Strategien der als beschäftigungspolitisch erfolgreicher angesehenen Länder. Im Brennpunkt des Interesses stehen dabei neben den USA, Dänemark und Großbritannien auch die Niederlande, wo die Arbeitslosenquote mittlerweile auf 4% (1999) gesenkt werden konnte. Ein wesentliches Element der niederländischen Beschäftigungspolitik ist die Flexibilisierung der Arbeit, die zur Behebung der Arbeitsmarktkrise in den 80er Jahren eingeleitet wurde. Flexibilisierung ist in der arbeitspolitischen Debatte mit vielfältigen Befürchtungen bezüglich der Abnahme der Beschäftigungsqualität bzw. des Verlustes der sozialen Sicherungsstandards verbunden. In diesem Beitrag soll zum einen anhand der vom Statistischen Zentralamt (Centraal Bureau voor de Statistiek, CBS) verwendeten Daten gezeigt werden, wie sich die Arbeitsverhältnisse in Folge der umfassenden Flexibilisierung entwickelt haben und welche Beschäftigungsqualität mit dieser Entwicklung verbunden ist. Die zweite Frage lautet, inwieweit die Frauen, die in vielen europäischen Ländern am Arbeitsmarkt benachteiligt sind, von der Beschäftigungsentwicklung in den Niederlanden profitieren konnten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Leiharbeit in Österreich: Übergangslösung oder Sackgasse? (2001)

    Wroblewski, Angela ;

    Zitatform

    Wroblewski, Angela (2001): Leiharbeit in Österreich: Übergangslösung oder Sackgasse? (Institut für Höhere Studien. Reihe Soziologie 48), Wien, 45 S.

    Abstract

    "Der Personalleasingmarkt bzw. Arbeitskräfteüberlassung beschäftigt derzeit etwas mehr als 1 Prozent der unselbständig Beschäftigten in Österreich. Bei Leiharbeit, arbeitsrechtlich korrekt als Arbeitskräfteüberlassung bezeichnet, handelt es sich um eine Arbeitsform, die den Flexibilitätsbedürfnissen der Wirtschaft optimal entgegenzukommen scheint und in zunehmendem Maß als strategisches Element der Personalpolitik eingesetzt wird. Zugleich handelt es sich bei Arbeitskräfteüberlassung um ein atypisches Beschäftigungsverhältnis, mit dem sowohl Chancen wie auch Risiken für Arbeitnehmerinnen verbunden werden. Je nach Sichtweise wird Arbeitskräfteüberlassung entweder als zeitgemäße und flexible Arbeitsform, die zum 'Lifestyle' gehört, oder aber als 'moderne Form der Sklaverei' gesehen. In diesem Beitrag wird die Situation der Arbeitskräfteüberlassung in Österreich beschrieben. In einem ersten Schritt wird die Diskussion rund um Leiharbeit seit den 70er Jahren in groben Zügen nachgezeichnet. Danach werden die relevanten arbeitsrechtlichen Regelungen vorgestellt sowie anhand des verfügbaren Datenmaterials das Ausmaß und die Entwicklung der Leiharbeit aufgezeigt. Dabei wird auch auf die Aussagekraft der Datengrundlage kritisch eingegangen. Diese formal-quantitative Darstellung wird durch Ergebnisse von qualitativen Untersuchungen, die sich mit dem 'Alltag der Leiharbeit' auseinandersetzen, sowie durch Einschätzungen von Expertinnen ergänzt." (Textauszug, IAB-Doku)

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    The effects of non-standard employment on mental health in Britain (2000)

    Bardasi, Elena; Francesconi, Marco ;

    Zitatform

    Bardasi, Elena & Marco Francesconi (2000): The effects of non-standard employment on mental health in Britain. (IZA discussion paper 232), Bonn, 40 S., Anhang.

    Abstract

    "This paper explores the relationship between non-standard types of employment and mental health. The analysis uses data on workers from the first seven waves of the British Household Panel Study, 1991-97. Four different types of non-standard employment (non-standard contracts, places, times, and weekly hours of work) are analysed and the General Health Questionnaire (GHQ) index is used as the measure of mental health. The authors find evidence of only a modest effect of all types of flexible employment on the GHQ scores of men and women. Although the workers' non-standard employment behaviour does not significantly vary with their endowments and unobserved inputs, population health heterogeneity may still have a critical effect on the observed changes in labour market behaviour. Finally, the authors find some significant effect of non-standard employment on mental health when the sample is stratified by age and education." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Soziale Absicherung neuer Selbständiger (2000)

    Bieback, Karl-Jürgen;

    Zitatform

    Bieback, Karl-Jürgen (2000): Soziale Absicherung neuer Selbständiger. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 53, H. 12, S. 810-817.

    Abstract

    "Der Unterschied zwischen geschützter abhängiger Arbeit einerseits und ungeschützter selbständiger Tätigkeit andererseits ist so stark, dass der Anreiz, abhängige Beschäftigung in "neue Selbständigkeit" umzuwandeln, groß ist. Deshalb und um der sozialen Schutzbedürftigkeit vieler "neuer Selbständiger" Rechnung zu tragen, muss diese Gefälle im sozialen Schutz beseitigt und müssen die "neuen Selbständigen" in die Schutzsysteme einbezogen werden. Im Zivil- und Arbeitsrecht bietet sich hier eine Ausdehnung des Status der "arbeitnehmerähnlichen Person" und eine Stärkung des sozialen Schutzes abhängiger Selbständiger an. Im Sozialrecht muss dies dazu führen, für die "neuen Selbständigen" eigene Sicherungsformen im allgemeinen Sozialversicherungssystem zu entwickeln." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Sozialversicherungspflichtige Teilzeitbeschäftigung in den Erwerbsbiographien der zukünftigen Rentnerinnen und ihre Auswirkungen auf die Altersvorsorge: eine Kohortenbetrachtung auf Basis der Untersuchung Altersvorsorge in Deutschland 1996 (AVID '96) (2000)

    Bieber, Ulrich; Stegmann, Michael;

    Zitatform

    Bieber, Ulrich & Michael Stegmann (2000): Sozialversicherungspflichtige Teilzeitbeschäftigung in den Erwerbsbiographien der zukünftigen Rentnerinnen und ihre Auswirkungen auf die Altersvorsorge. Eine Kohortenbetrachtung auf Basis der Untersuchung Altersvorsorge in Deutschland 1996 (AVID '96). In: Deutsche Rentenversicherung H. 6, S. 364-383.

    Abstract

    "Der Beitrag setzt sich mit der sozialversicherungspflichtigen Teilzeitbeschäftigung von Frauen und deren Wirkung auf die Anwartschaften aus der gesetzlichen Rentenversicherung auseinander. Auf Basis der Erhebung 'Altersvorsorge in Deutschland 1996 (AVID '96)', die es erstmals ermöglicht, rentenversicherungsrelevante Sachverhalte und Teilzeitbeschäftigung auch im Detail aufeinander zu beziehen, wird die Struktur der Teilzeitbeschäftigung nach Verbreitung, Dauer, Lage und der Zusammenhang mit sozialversicherungspflichtiger Vollzeitbeschäftigung dargestellt. Ein Vergleich der projizierten Anwartschaften von Frauen mit und ohne Teilzeitbeschäftigungsphasen zeigt schließlich, dass diesen Phasen eine wichtige Scharnierfunktion zwischen Familienarbeit und Vollzeitbeschäftigung zukommt, was letztlich auch zu höheren selbsterworbenen Anwartschaften führt. Eine Unterstützung von Teilzeitbeschäftigung im Sinne einer Höherbewertung niedriger Entgelte während der Kinderberücksichtigungszeit im Rahmen der Rentenberechnung würde insoweit die eigenständige soziale Sicherung der Frauen verbessern helfen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Temporary jobs: stepping stones or dead ends? (2000)

    Booth, Alison L. ; Francesconi, Marco ; Frank, Jeff ;

    Zitatform

    Booth, Alison L., Marco Francesconi & Jeff Frank (2000): Temporary jobs. Stepping stones or dead ends? (IZA discussion paper 205), Bonn, 33 S.

    Abstract

    Die Autoren befassen sich mit der Zeitarbeit (Gelegenheits- und Saisonarbeit, befristete Beschäftigungsverhältnisse) in Großbritannien. Untersucht wurden die Arbeitszufriedenheit, die Weiterbildungsteilnahme und das Einkommen von ZeitarbeiterInnen sowie die Chancen über Zeitarbeit dauerhaft in den Arbeitsmarkt integriert zu werden. (IAB)

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    Neue Selbständigkeit und Entrepreneurship: moderne Vokabeln und damit verbundene Hoffnungen und Irrtümer (2000)

    Bögenhold, Dieter ; Leicht, René;

    Zitatform

    Bögenhold, Dieter & René Leicht (2000): Neue Selbständigkeit und Entrepreneurship. Moderne Vokabeln und damit verbundene Hoffnungen und Irrtümer. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 53, H. 12, S. 779-787.

    Abstract

    "Der Beitrag setzt sich theoretisch und empirisch mit dem Gründungsgeschehen in Deutschland und den damit verbundenen Erwartungen auseinander. Aus Fakten zur Entwicklung beruflicher Selbständigkeit sowie zum Stellenwert kleiner und mittlerer Unternehmen und deren Arbeitsmarkteffekte schließen die Autoren, dass der neuerliche Gründerboom in Deutschland überwiegend durch einen Anstieg von Mikrofirmen und Solo-Selbständigen ausgelöst wird. Was verbirgt sich hinter diesem Trend? Entsteht hier bei zunehmender Flexibilisierung von Unternehmensorganisation und Beschäftigung ein modernes Tagelöhnertum? Oder verweist die Entwicklung auf ein neues Erwerbsverhalten von Personen, die ihre Arbeitskraft mit dem Versuch größtmöglicher Selbstbestimmung vermarkten? Sind diese Befunde gar im Zusammenhang mit Tendenzen in Richtung einer New Economy zu interpretieren? Aus den nüchternen Daten lassen sich nur erste Einschätzungen vornehmen. Sie zeigen aber, dass die vermeintlich "neue" Selbständigkeit ein äußerst vielschichtiges Phänomen darstellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Survey of legislation on temporary agency work (2000)

    Clauwaert, Stefan;

    Zitatform

    Clauwaert, Stefan (2000): Survey of legislation on temporary agency work. Brüssel, 127 S.

    Abstract

    Temporary work is on the increase throughout the EU. According to a study conducted for the International Confederation of Temporary Work Businesses1, 6.5 million persons gain work experience through temporary work agencies each year. This is a daily average of 1.7 million persons a day. On a country by country basis, the UK leads the EU market followed by France, The Netherlands and Germany. These four countries together account for 90% of all temporary workers assigned through temporary work agencies in the EU.
    The present survey endeavours to give an overview of the legislative situation in the EU Member States, Norway and the Czech Republic in relation to temporary agency work (travail intérimaire), which is characterized by the triangular relationship between temporary work agency, temporary worker and user enterprise. A distinction must be made between this employment relationship and other forms of atypical work, which are often dealt with under the broad term of temporary work such as: fixed-term contracts, placement of workers, casual work, sub-contracting, and situations whereby an employer lends out some of his workers to another employer. It also must be mentioned that this survey does not deal with the activities of public employment services (so-called "non-profit agency work"), nor does it cover a description of the working conditions of the workers engaged as fixed-term or permanent staff to work in the agency itself. As far as possible, this survey also contains information on the content of so-called "self-regulation", i.e. codes established by federations organizing the employment agencies in the country concerned.
    The present survey has been conducted mainly in the light of the social dialogue on fixed term contracts between ETUC, UNICE and CEEP and will form an essential background paper for any forthcoming negotiations between those partners on this specific issue. The information contained in the survey has been drawn from two major sources. Firstly, relevant literature (for a full list see the bibliography in the annex) and, secondly, the replies to the ETUC questionnaire on temporary work, which was sent to all of the ETUC affiliated organizations and to the ETUC trade union legal experts network, NETLEX in November 1997.2 Thirdly, the author would like to thank the European Metalworkers' Federation of the ETUC for allowing him insight into the results of their own inquiry on this issue amongst their affiliates.

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  • Literaturhinweis

    Selbständige ohne Mitarbeiter: Erwerbstätige zwischen Arbeitnehmer und Unternehmer?: Einheitlichkeit und Differenz (2000)

    Evers, George; Wijmans, Luuk;

    Zitatform

    Evers, George & Luuk Wijmans (2000): Selbständige ohne Mitarbeiter: Erwerbstätige zwischen Arbeitnehmer und Unternehmer? Einheitlichkeit und Differenz. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 53, H. 12, S. 788-796.

    Abstract

    "Selbständigkeit scheint für immer mehr Menschen in den Niederlanden attraktiv zu werden, jedoch ist Skepsis angebracht, ob dieses Wachstum die Arbeitsbeziehungen radikal verändern wird. Die Zahl der Selbständigen ohne zusätzliche Beschäftigte im Vergleich zur Gesamtsumme der Erwerbstätigen bleibt stabil. Es gibt allerdings wichtige Veränderungen zwischen den Sektoren, in denen Selbständige vor allem zu finden sind: Immer weniger Selbständige arbeiten im Agrarsektor, die Mehrzahl der neuen Existenzgründungen findet im Dienstleistungsbereich statt. Die meisten neuen Selbständigen möchten allerdings allein arbeiten; sie haben nicht die Absicht, Personal einzustellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Die Abgrenzung abhängig Beschäftigter von selbständig Tätigen nach dem Gesetz zur Förderung der Selbständigkeit (2000)

    Försterling, Joachim;

    Zitatform

    Försterling, Joachim (2000): Die Abgrenzung abhängig Beschäftigter von selbständig Tätigen nach dem Gesetz zur Förderung der Selbständigkeit. In: Deutsche Rentenversicherung, Jg. 55, H. 7, S. 432-438.

    Abstract

    "Die verschärfte Wettbewerbs- und Arbeitsmarktsituation der letzten Jahre hat dazu geführt, dass sich neben dem Kreis der abhängig Tätigen, die - von Ausnahmen abgesehen - nicht versicherungspflichtig sind, der Kreis der Scheinselbständigen immer stärker entwickelt hat, also vermehrt Personen auftauchen, die formal betrachtet wie selbständig Tätige auftreten, tatsächlich aber abhängig Beschäftigte sind. Durch gesetzliche Regelungen sollte die Einbeziehung dieser Erwerbstätigkeiten in die Sozialversicherung erleichtert werden. Zunächst trat das Gesetz zu Korrekturen in der Sozialversicherung und zur Sicherung der Arbeitnehmerrechte in Kraft, dessen Vorschriften nunmehr durch das Gesetz zur Förderung der Selbständigkeit verändert und ergänzt worden sind. Der Beitrag gibt einen Einblick in die in diesem Zusammenhang auftretenden Rechtsprobleme." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Coole Leute mit heißen Jobs: neue Selbständige in einer Vorreiterbranche (2000)

    Gesterkamp, Thomas;

    Zitatform

    Gesterkamp, Thomas (2000): Coole Leute mit heißen Jobs. Neue Selbständige in einer Vorreiterbranche. In: Blätter für deutsche und internationale Politik, Jg. 45., H. 3, S. 350-357.

    Abstract

    Die Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen in der Medienindustrie stehen im Mittelpunkt des Beitrags. Das traditionelle Normalarbeitsverhältnis existiert hier schon lange nicht mehr: an seine Stelle sind befristete und (schein-)selbständige Beschäftigungsverhältnisse getreten. Mit der Ausbreitung des "Arbeitskraftunternehmers" (Pongratz/Voß) gelten die Beschäftigten der Informationswirtschaft als Vorboten der allgemeinen Entwicklung. Das Jobnomadentum stellt dabei nicht nur hohe Anforderungen an die Selbstorganisation und das Selbstmarketing, sondern hat auch gravierende Auswirkungen auf das Privatleben. Aus der unterschiedlichen Verteilung der Möglichkeiten und Risiken dieser offenen Erwerbsbiografien resultieren zahlreiche Probleme für eine gewerkschaftliche Interessenvertretung. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Unternehmer in eigener Sache: die "neuen Selbständigen" am Beispiel der Medienbranche (2000)

    Gesterkamp, Thomas;

    Zitatform

    Gesterkamp, Thomas (2000): Unternehmer in eigener Sache. Die "neuen Selbständigen" am Beispiel der Medienbranche. In: Gewerkschaftliche Monatshefte, Jg. 51, H. 6, S. 375-382.

    Abstract

    "Die Arbeitswelt verändert sich immer mehr, neue technische Möglichkeiten machen eine 'Selbstorganisation' von Arbeit möglich. Besonders auf dem Medienarbeitsmarkt ist ein Veränderungsprozess im Gange: Die meisten Mitarbeiter arbeiten freiberuflich. Der Trend zur 'neuen Selbständigkeit' setzt sich aber auch in anderen Bereichen des Arbeitsmarktes fort. Diese Form der Beschäftigung birgt neben Chancen Gefahren in sich: ungesicherte Existenzen, Jobs auf Zeit und nach Bedarf, keine Versicherungspflicht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Alleindienstleister in Kulturberufen: zwischen neuer Selbständigkeit und alten Abhängigkeiten (2000)

    Gottschall, Karin ; Schnell, Christiane;

    Zitatform

    Gottschall, Karin & Christiane Schnell (2000): Alleindienstleister in Kulturberufen. Zwischen neuer Selbständigkeit und alten Abhängigkeiten. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 53, H. 12, S. 804-810.

    Abstract

    "Der Bereich der Kulturberufe stellt ein aufschlussreiches Feld für die soziale Dynamik und politische Gestaltung der Einpersonenselbständigkeit (self-employment) dar. Steigende Akademisierungsgrade, eine hohe Repräsentanz von Frauen, Verberuflichungstendenzen und veränderte Arrangements von Arbeit und Leben deuten auf einen modernen, vglw. privilegierten Erwerbstypus hin. Gleichzeitig ist self-employment in diesem Bereich durch spezifische Risikostrukturen gekennzeichnet, die unter verschärften Marktbedingungen Prekarisierungsgefahren bergen. Neben individuellen und kollektiven Formen des Risikomanagements gewinnen institutionelle Formen des Risikoausgleichs wie die Künstlersozialversicherung an Bedeutung. Offen ist, ob die Regulationsformen dieses Feldes auf andere Bereiche übertragbar sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Scheinselbständige im Saarland: Teil 2 einer Studie über Tendenzen zur Auflösung des Normalarbeitsverhältnisses durch die Zunahme ungesicherter Beschäftigungsverhältnisse, insbesondere im Dienstleistungssektor (2000)

    Grewer, Hans Günter; Reindl, Josef; Breit, Heiko;

    Zitatform

    Grewer, Hans Günter (2000): Scheinselbständige im Saarland. Teil 2 einer Studie über Tendenzen zur Auflösung des Normalarbeitsverhältnisses durch die Zunahme ungesicherter Beschäftigungsverhältnisse, insbesondere im Dienstleistungssektor. Saarbrücken, 114 S.

    Abstract

    Der Bericht zu Teil 2 einer Studie über Tendenzen zur Auflösung des Normalarbeitsverhältnisses durch die Zunahme ungesicherter Beschäftigungsverhältnisse, insbesondere im Dienstleistungssektor, legt eine aktuelle Bestandsaufnahme über das quantitative Ausmaß der geringfügig Beschäftigten insbesondere im Dienstleistungssektor und andere qualitativ neue Formen, die nicht mehr unter das Normalarbeitsverhältnis fallen, auf der Basis von Expertengesprächen (AOK, Arbeitsamt, Statistisches Landesamt, Arbeitgeberverbände, Gewerkschaften) und durch Aufbereitung und Sekundäranalyse statistischer Daten, vor. Dabei geht es in der Studie auch darum, die Grauzone zwischen Selbständigkeit und Scheinselbständigkeit auszuleuchten und die Grenzen zwischen ungesicherter und gesicherter neuer Selbständigkeit, zwischen Chancen und Risiko auf eigenen Beinen zu stehen, genau zu ziehen. Dazu wird eine Trendanalyse bei den nicht-traditionalen Arbeitsformen der Scheinselbständigen, Selbstangestellten, freien Mitarbeitern, Honorarkräften etc. im Saarland vorgenommen. Die Untersuchung zeigt, dass die selbständige Erwerbsarbeit zunimmt und ihrerseits einem grundlegenden Strukturwandel unterliegt. Der Gründungsakt zu einem Unternehmen endet in der Regel mit der Selbstanstellung in Ein-Personen-Unternehmen. Sie kommt aber auch zu dem Ergebnis, dass das Normalarbeitsverhältnis im Saarland 'trotz der ausgedehnten Grauzone der Erwerbsarbeit und entgegen allen Spekulationen von seinem naheliegenden Ende seine Überlebensfähigkeit bewahrt' hat. (IAB)

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    Zeitautonom Teilzeit versus Vollzeit arbeitende Männer: ein empirischer Vergleich (2000)

    Grossenbacher, Simon; Udris, Ivars;

    Zitatform

    Grossenbacher, Simon & Ivars Udris (2000): Zeitautonom Teilzeit versus Vollzeit arbeitende Männer. Ein empirischer Vergleich. In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 9, H. 3, S. 238-243. DOI:10.1515/arbeit-2000-0309

    Abstract

    "Dass der überwiegende Teil der Teilzeit (TZ) arbeitenden Menschen Frauen sind, ist bekannt und vielfach untersucht worden. Zu der kleinen Gruppe von TZ arbeitenden Männern existieren nur sehr wenige Studien, die zu ihrer psychosozialen Situation, zu ihren Motiven oder zu ihrer Zeitverwendung Auskunft geben können. Einen Beitrag zur Schliessung der Wissenslücke sollte die im Beitrag zusammengefasste Studie zum Vergleich von TZ und Vollzeit (VZ) arbeitenden Männern in der Schweiz leisten. Die Studie bestand aus zwei Teilen: (1) einer Voruntersuchung mit elf TZ arbeitenden und acht VZ arbeitenden Männern mit einem Verfahren zur Ermittlung von Alltagstätigkeiten, (2) einer Hauptuntersuchung mit 37 TZ arbeitenden und 71 VZ arbeitenden Männern mit einem eigens entwickelten Fragebogen. Das Ziel war zu untersuchen, wie sich Männer, die freiwillig (also nicht durch den Betrieb erzwungen) TZ von ca. 70-80% der 'Normalarbeitszeit' arbeiten, von Männern mit VZ unterscheiden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ländervergleich Dänemark - Deutschland: Erosion oder Renaissance der Normalarbeit? (2000)

    Hoffmann, Edeltraud; Walwei, Ulrich ;

    Zitatform

    Hoffmann, Edeltraud & Ulrich Walwei (2000): Ländervergleich Dänemark - Deutschland: Erosion oder Renaissance der Normalarbeit? (IAB-Kurzbericht 16/2000), Nürnberg, 6 S.

    Abstract

    Ähnlich wie in den meisten anderen EU-Ländern verlor auch in Deutschland die unbefristete Vollzeitbeschäftigung an Bedeutung. Dass dieser Trend nicht zwangsläufig ist, zeigt das Beispiel Dänemark, wo in der 90er Jahren eine Renaissance der Normalarbeitsverhältnisse zu beobachten war. Der Kurzbericht geht den Gründen für diese gegenläufige Entwicklung nach. Datenbasis ist die "Eurostat-Erhebung über Arbeitskräfte", eine jährliche Befragung, die in Deutschland im Rahmen des Mikrozensus durchgeführt wird. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Walwei, Ulrich ;
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  • Literaturhinweis

    Strukturwandel der Erwerbsarbeit: Was ist eigentlich noch "normal"?: die Veränderung der Beschäftigungsformen im Spiegel europäischer Arbeitsmarktstatistiken (2000)

    Hoffmann, Edeltraud; Walwei, Ulrich ;

    Zitatform

    Hoffmann, Edeltraud & Ulrich Walwei (2000): Strukturwandel der Erwerbsarbeit: Was ist eigentlich noch "normal"? Die Veränderung der Beschäftigungsformen im Spiegel europäischer Arbeitsmarktstatistiken. (IAB-Kurzbericht 14/2000), Nürnberg, 7 S.

    Abstract

    "In einer Bestandsaufnahme auf europäischer Ebene werden die Veränderungsprozesse bei den verschiedenen Beschäftigungsformen im Überblick beschrieben. Ähnlich wie in Deutschland ist in den meisten EU-Ländern der Anteil unbefristeter Beschäftigungsverhältnisse an den Erwerbstätigen in der letzten Dekade weiter zurückgegangen. Ursächlich hierfür waren von Land zu Land oft unterschiedliche Faktoren - allein oder im Zusammenspiel: So hat Arbeitslosigkeit zum Bedeutungsverlust von Normalarbeit beigetragen, haben der sektorale Strukturwandel zu den Dienstleistungen oder die Erschließung von Personengruppen mit speziellen Erwerbspräferenzen eine Rolle gespielt. Schließlich sind auch institutionelle Rahmenbedingungen wie die Starrheit des Arbeitsrechts oder die Belastung der Arbeit mit Sozialabgaben dafür verantwortlich gewesen, dass Normalarbeit zurückgedrängt wurde." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Walwei, Ulrich ;
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