Berufliche Mobilität
Eine Tätigkeit, die mehr Spaß verspricht, ein höheres Gehalt oder bessere Entwicklungsperspektiven: Es gibt viele Gründe, nicht länger im erlernten oder ausgeübten Beruf tätig zu sein. Nicht immer sind sie jedoch so erfreulich: Auslöser kann auch eine Entlassung sein.
Dieses Themendossier bietet Literaturhinweise zur beruflichen Mobilitätsforschung in Deutschland und in anderen Ländern. Sie erschließt theoretische Ansätze und empirische Ergebnisse - beispielsweise zu den Fragen: Sind Berufswechsel lohnend? Für wen sind sie mit besonderen Risiken verbunden? Wie gut lassen sich bei einem beruflichen Neustart die bisher erworbenen Qualifikationen verwerten?
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Berufliche Mobilität in Deutschland
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Literaturhinweis
The effect of turnover on work satisfaction and mental health: support for a situational perspective (1992)
Wright, Thomas A.; Bonett, Douglas G.;Zitatform
Wright, Thomas A. & Douglas G. Bonett (1992): The effect of turnover on work satisfaction and mental health. Support for a situational perspective. In: Journal of occupational behaviour, Jg. 13, H. 6, S. 603-615.
Abstract
Auf der Grundlage einer zweijährigen Feldstudie wird der Zusammenhang von Arbeitsplatz- bzw. Berufswechsel und Arbeitszufriedenheit sowie Gesundheit untersucht. Die größte Zufriedenheit und beste Gesundheit hatten Arbeitnehmer, die sowohl den Arbeitsplatz als auch den Beruf gewechselt hatten. (IAB)
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Literaturhinweis
Abgeschlossene Anlehre - was dann?: ehemalige Anlehrlinge beurteilen ihre Arbeitssituation (1990)
Baillod, Jürg; Rogger, Lorenz;Zitatform
Baillod, Jürg & Lorenz Rogger (1990): Abgeschlossene Anlehre - was dann? Ehemalige Anlehrlinge beurteilen ihre Arbeitssituation. In: Berufsberatung und Berufsbildung, Jg. 75, H. 3, S. 11-24.
Abstract
Die Autoren berichten über Ergebnisse von Untersuchungen, die vom Psychologischen Institut der Universität Bern zur Arbeitssituation ehemaliger Anlehrlinge durchgeführt wurden. Die Anlehre, nach der seit 1980 in der Schweiz vorwiegend praktisch begabte Jugendliche gemäß dem eidgenössischen Berufsbildungsgesetz ausgebildet werden, sollte auch diesen Jugendlichen Zugang zu einer geregelten Berufsausbildung verschaffen. In Interviews mit 113 ehemaligen Anlehrlingen, die eine Ausbildung als Verkaufsgehilfe, Holzarbeiter, Malerarbeiter, Coiffeurgehilfe, Metallarbeiter, Küchengehilfe oder Gärtnergehilfe erhalten hatten, wurde gefragt, wie diese Personen ihre momentane berufliche Situation beurteilen und bewerten, u.a. unter folgenden Aspekten: Qualifikation, Handlungsspielraum, soziale Beziehungen am Arbeitsplatz, Zufriedenheit mit verschiedenen Aspekten der Arbeit, Zukunftsvorstellungen, Lohn. Insgesamt entsteht aus den Antworten ein relativ positives Bild der Berufseinmündung, abgesehen von erheblichen Lohnunterschieden zwischen Männern und Frauen. Ergänzend wurde eine Nachfolgeuntersuchung mit 36 Berufswechslern unter den ehemaligen Anlehrlingen durchgeführt. Sie haben konkretere Vorstellungen über ihr berufliches Fortkommen. (IAB)
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Literaturhinweis
Berufliche Mobilität in Deutschland und Frankreich: Konsequenz von Bildungs- und Beschäftigungssystemen für Frauen und Männer 1965 bis 1970 (1990)
Zitatform
König, Wolfgang (1990): Berufliche Mobilität in Deutschland und Frankreich. Konsequenz von Bildungs- und Beschäftigungssystemen für Frauen und Männer 1965 bis 1970. Frankfurt u.a.: Campus-Verl., 283 S.
Abstract
Die Studie untersucht systematisch gesamtgesellschaftliche Unterschiede in der Ausformung beruflicher Karrieremobilität als Konsequenz nationalspezifischer Charakteristika, der allgemeinen und beruflichen Ausbildungssysteme, der Berufsstrukturen, der ökonomischen Entwicklung, der Besonderheiten der industriellen Beziehungen und der Entwicklung der Frauenerwerbstätigkeit. Zunächst wird in Kapitel 2 die historische Entwicklung und die Sozialstruktur der beiden Länder in groben Zügen nachgezeichnet und diskutiert. Es wird dabei versucht, die Herausbildung konkreter Bildungs- und Beschäftigungssysteme im Lichte spezifischer nationaler Charakteristika aufzuzeigen. Im Kapitel 3 werden die zentralen Untersuchungsvariablen, Bildungsniveau und Alter, nach ihrem prognostischen Inhalt in verschiedenen theoretischen Konzeptionen von Arbeitsmärkten und Karrieremobilitätsprozessen hinterfragt, z.B. in der Humankapitaltheorie, in verschiedenen Segmentationsansätzen und der Vakanzkettentheorie. Einen besonderen Schwerpunkt bilden dabei Erklärungen zum weiblichen Erwerbsverhalten. Aus diesen Überlegungen werden im darauffolgenden Abschnitt (Kapitel 4) systematische Hypothesen zu den erwarteten Unterschieden in den Karrieremobilitätsprozessen in Frankreich und der Bundesrepublik abgeleitet. Daran schließt sich die Darstellung der Datensätze und Klassifikationen an (Kapitel 5). Zu Beginn des empirischen Teils in Kapitel 6 werden zunächst die Erwerbsbeteiligung, insbesondere von Frauen und die nationalen Bildungs- und Berufsverteilungen analysiert, also die gewachsene Struktur sozialer Ungleichheit. In Kapitel 7 werden die beruflichen Mobilitätsströme in beiden Ländern, wie sie sich insgesamt und in verschiedenen Bildungs- und Altersgruppen darstellen, untersucht. Kapitel 8 widmet sich den Einflüssen, die der sozialen Herkunft in diesem Prozeß beigemessen werden können, z. B. in Bezug auf die Bedeutung der sogenannten 'Gegenmobilität'. In Kapitel 9 werden die spezifischen wirtschaftssektoralen Gliederungen daraufhin untersucht, welchen Beitrag sie zur Erklärung der Unterschiede und Gemeinsamkeiten zu beiden Ländern leisten können. Abschließend werden die wichtigsten Ergebnisse nochmals zusammengefaßt und reevaluiert sowie durch Überlegungen zur Entwicklung in den 70er und 80er Jahren ergänzt. Die empirische Datenbasis der Arbeit bilden Datensammlungen, die im Rahmen des VASMA- und CASMIN-Projekts erarbeitet wurden. (IAB)
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Literaturhinweis
Alternative wages and teacher mobility: a human capital approach (1990)
Rickman, Bill D.; Parker, Carl D.;Zitatform
Rickman, Bill D. & Carl D. Parker (1990): Alternative wages and teacher mobility. A human capital approach. In: Economics of education review, Jg. 9, H. 1, S. 73-79. DOI:10.1016/0272-7757(90)90033-2
Abstract
Auf der Basis eines Modells für berufliche Mobilität geht es in dem Beitrag darum, empirisch zu überprüfen, wie stark das Lohngefälle zwischen aktuellem Einkommen von Grund- und Hauptschullehrern und deren zu erwartendem Verdienst in alternativen Berufsfeldern, die Entscheidung zu einem Berufswechsel beeinflußt. (IAB)
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Literaturhinweis
Career mobility dynamics: a comparative analysis of the United States, Norway and West Germany (1989)
Allmendinger, Jutta;Zitatform
Allmendinger, Jutta (1989): Career mobility dynamics. A comparative analysis of the United States, Norway and West Germany. (Max-Planck-Institut für Bildungsforschung. Studien und Berichte 49), Berlin, 169 S.
Abstract
"Die Studie untersucht und vergleicht Determinanten von Karriereverläufen in drei Nationen: den Vereinigten Staaten, Norwegen und der Bundesrepublik Deutschland. Die empirischen Analysen basieren auf retrospektiven Lebensverlaufsdaten deutscher, amerikanischer und norwegischer Männer, die 1930 geboren wurden und deren beruflicher Werdegang bis zum Alter von 40 Jahren nachgezeichnet wurde. Die Untersuchungen addressieren Themengebiete der Statuserwerbsforschung im Lebensverlauf und die Frage einer internationalen Konvergenz beziehungsweise Divergenz von Mobilitätsprozessen.
Die Ergebnisse bestätigen die Annahme, daß institutionelle und strukturelle Randbedingungen Berufsverläufe wesentlich prägen und individuelle Merkmale nur in Interaktion mit diesen Randbedingungen verstanden werden können. Der internationale Vergleich ergab weitgehende Unterschiede. In den Vereinigten Staaten und Norwegen ist die Gesamtrate beruflicher Mobilität höher als in der Bundesrepublik Deutschland, auch nach Kontrolle wirtschaftlicher Bedingungen. Dieses Ergebnis widerspricht der Annahme einer internationalen Konvergenz beruflicher Mobilitätsraten. Grenzt man die Fragestellung jedoch ein und untersucht lediglich berufliche Veränderungen, die zu Statusgewinnen führen, so reduzieren sich die Unterschiede so erheblich, daß in der Tat von international ähnlichen Opportunitätsstrukturen gesprochen werden kann." (Autorenreferat) -
Literaturhinweis
Sequenzmuster in unterbrochenen Erwerbskarrieren von Frauen (1989)
Krüger, Helga; Born, Claudia; Kelle, Udo;Zitatform
Krüger, Helga, Claudia Born & Udo Kelle (1989): Sequenzmuster in unterbrochenen Erwerbskarrieren von Frauen. (Sonderforschungsbereich Statuspassagen und Risikolagen im Lebensverlauf. Arbeitspapier 07), Bremen, 44 S.
Abstract
Ziel der Untersuchung war es zu überprüfen, inwieweit die realen Sequenzmuster von Erwerbsbedarf bei heute etwa 60jährigen Frauen in Übereinstimmung mit dem von Myrdal/Klein postulierten Drei-Phasen-Modell zu bringen sind bzw. welche anderen Ablaufmuster sich eventuell herausgebildet haben. Um die Bedeutung der Erstausbildung herausarbeiten zu können, wurden Frauen befragt (auswertbares Sample: 220 Frauen), die nach Kriegsende eine Lehrausbildung in fünf überwiegend auch heute noch von Frauen häufig gewählten Berufen durchlaufen hatten. Dabei geht es nicht nur um den Wechsel von Erwerbs- und Familienarbeit sondern auch um die jeweilige Art der ausgeübten Erwerbstätigkeit (im erlernten Beruf oder berufsfremd, sozialversicherungspflichtig oder nicht) sowie um das Ausmaß von Dequalifizierung nach Berufswechsel.
Die Ergebnisse werden analysiert vor dem Hintergrund von Arbeitsmarkt- und Arbeitszeitbedingungen, von Sozialisationsprozessen bzw. -voraussetzungen in den einzelnen Berufen. Es zeigt sich, daß zwar durch familiäre Ereignisse bestimmte Abfolgemuster nicht erkennbar sind, daß es aber bestimmte berufstypische Verläufe in den weiblichen Biographien gibt. Durch die Wahl ihres Erstberufs haben die Frauen sich sehr unterschiedliche Karriereressourcen bezüglich der Verwertbarkeit der Erstqualifikation über den weiteren Lebenslauf eingehandelt. (IAB) -
Literaturhinweis
Determinanten des Berufswechsels von Lehrabsolventen in Österreich (1989)
Pointner, Hans; Steiner, Viktor;Zitatform
Pointner, Hans & Viktor Steiner (1989): Determinanten des Berufswechsels von Lehrabsolventen in Österreich. In: Wirtschaft und Gesellschaft, Jg. 15, H. 2, S. 300-310.
Abstract
Ähnlich wie in der Bundesrepublik Deutschland wechselt auch in Österreich ein hoher Anteil der Absolventen einer betrieblichen Berufsausbildung relativ kurz nach dem Ausbildungsabschluß den Beruf. Die Bestimmungsfaktoren für den Berufswechsel werden deshalb auf der Basis einer Befragung empirisch untersucht, "wobei die individuelle Wahrscheinlichkeit eines Berufswechsels im Rahmen eines multiplen Regressionsmodells in Abhängigkeit von u.a. dem erlernten Beruf, persönlichen Charakteristika und der vergangenen Arbeitsmarktbiographie erklärt wird. Die Wahrscheinlichkeit eines Berufswechsels wird wesentlich dadurch beeinflußt, ob ein Jugendlicher entsprechend seinen Vorstellungen einen bestimmten Lehrberuf wählen konnte und ist in einigen Lehrberufen deutlich überdurchschnittlich. Die vergangene Arbeitsmarktbiographie eines Lehrabsolventen übt einen entscheidenden Einfluß auf die Wahrscheinlichkeit eines Berufswechsels aus. Arbeitslosigkeit im Anschluß an die Lehre, insbesondere mehrmalige Betroffenheit von Arbeitslosigkeit, resultiert in einem deutlich höheren Berufswechselrisiko." (IAB2)
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Literaturhinweis
Berufswechsel und Erwerbsstatus von Lehrabsolventen: ein bivariates Probit-Modell (1989)
Steiner, Viktor;Zitatform
Steiner, Viktor (1989): Berufswechsel und Erwerbsstatus von Lehrabsolventen. Ein bivariates Probit-Modell. In: Zeitschrift für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Jg. 109, H. 4, S. 603-623.
Abstract
"In der Arbeit werden die Bestimmungsfaktoren für die Wahrscheinlichkeit des Berufswechsels jugendlicher Absolventen einer betrieblichen Berufsausbildung und der Zusammenhang zwischen Berufswechsel und Erwerbsstatus mittels Individualdaten für Österreich untersucht. Dazu wird ein bivariates Probit-Modell spezifiziert, wobei die dichotome Dummy-Variable Berufswechsel als Regressor in die Gleichung zur Erklärung des Erwerbslosigkeitsrisikos eingeht. Der Einfluß der vergangenen individuellen Arbeitsmarktbiographie auf das Berufswechselrisiko bzw. auf das Erwerbslosigkeitsrisiko wird im Regressionsmodell ebenfalls berücksichtigt." (Autorenreferat)
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Literaturhinweis
Changement de cap (1986)
Blatti, Simone; Fragniere, Jean-Marie;Zitatform
Blatti, Simone & Jean-Marie Fragniere (1986): Changement de cap. In: Berufsberatung und Berufsbildung, Jg. 71, H. 6, S. 338-343.
Abstract
"Dieser Beitrag befaßt sich mit dem Inhalt eines Kurses, der sich an Erwachsene richtet, die einen Berufswechsel anstreben oder dazu gezwungen sind. Diese Kurs-Gruppenarbeit wird gemeinsam von einem privaten Zentrum (POINT: Zentrum für Berufswahlvorbereitung und Neueinstieg in die Arbeit) und der regionalen Berufsberatungsstelle (beide in Neuenburg) geleitet. Der Aufbau des Kurses richtet sich nach folgenden Zielen:
- die verschiedenen Aspekte des Berufswechsels betrachten (Beweggründe, Ängste ...)
- die neuen Bedürfnisse identifizieren
- den Berufswechsel in verschiedenen Etappen unterteilen
- konkrete Wege zum Wechsel suchen
- ein realistisches Projekt erarbeiten
- nützliche Informationen über Ausbildungsgänge und verschiedene berufliche Tätigkeiten finden.
Dieser Kurs, der sich auf 8 Abende verteilte, (total 22 Stunden), ist ein Beispiel für eine zukünftig mögliche oder - im Zusammenhang mit der zunehmenden Erwartung der Erwachsenen - sogar nötige Zusammenarbeit des Berufsberaters mit anderen Institutionen." (Autorenreferat) -
Literaturhinweis
Mobilitätsprobleme auf dem Arbeitsmarkt (1986)
Tuchtfeldt, Egon;Zitatform
Tuchtfeldt, Egon (1986): Mobilitätsprobleme auf dem Arbeitsmarkt. In: S. Bethlen & A. Müller-Armack (Hrsg.) (1986): Vollbeschäftigung - eine Utopie? (Beiträge zur Wirtschaftspolitik, 43), S. 151-166.
Abstract
"Die Arbeitslosigkeit seit der zweiten Hälfte der siebziger Jahre ist nach herrschender Auffassung weniger konjunkturell als strukturell bedingt. Über die verschiedenen Gründe dieses Phänomens wird ebenso intensiv wie kontrovers diskutiert. In den Ausführungen soll dazu ein wichtiger Ursachenkomplex herausgegriffen werden, nämlich die mangelnde Mobilität der Arbeitskräfte." Der Autor befaßt sich zunächst mit den verschiedenen Formen der Arbeitskräftemobilität (Arbeitsplatzwechsel, Berufswechsel, Wohnortwechsel). Anschließend behandelt er deren ökonomische und nichtökonomische Determinanten. Im Hinblick auf Mobilitätshemmungen unterscheidet der Autor individuelle, betriebliche und sozialkulturelle Hemmungen. Er kommt in seinen Üerlegungen zu der Feststellung, "daß den ökonomischen Anreizen zur Mobilität primär Hemmungen engegenstehen, die zum größten Teil nichtökonomischer Motivation sind." (IAB2)
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Literaturhinweis
Zur beruflichen Mobilität: erste Ergebnisse aufgrund der Eidgenössischen Volkszählung 1980 (1984)
Leibundgut, Hansjörg;Zitatform
Leibundgut, Hansjörg (1984): Zur beruflichen Mobilität. Erste Ergebnisse aufgrund der Eidgenössischen Volkszählung 1980. In: Berufsberatung und Berufsbildung, Jg. 69, H. 5, S. 237-241.
Abstract
In dem Artikel werden erste Ergebnisse aus der Eidgenössischen Volkszählung 1980 zur beruflichen Mobilität und zum Mobilitätsverhalten der Erwerbspersonen in der Schweiz vorgestellt. Gefragt wurde nach dem ursprünglichen und dem später erlernten Beruf sowie nach der zum Zeitpunkt der Befragung ausgeübten beruflichen Tätigkeit. (IAB)
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Literaturhinweis
Wechsel der beruflichen Tätigkeit: Ergebnisse des Mikrozensus Juni 1982 (1983)
Bartunek, Ewald;Zitatform
Bartunek, Ewald (1983): Wechsel der beruflichen Tätigkeit. Ergebnisse des Mikrozensus Juni 1982. In: Statistische Nachrichten, Jg. 38, H. 6, S. 326-331.
Abstract
"Mit diesem Beitrag beginnt eine Serie von Artikeln, die sich mit einzelnen Auswertungsansätzen der Mikrozensus-Erhebung über Berufslaufbahnen im Juni 1982 befaßt."
"Der Auswertungsansatz "Wechsel der beruflichen Tätigkeit" erfaßt im Ablauf einer beruflichen Laufbahn zunächst nur die Tatsache des Wechsels bzw. die Zahl der Tätigkeitsetappen (Tätigkeitsetappe = Laufbahnabschnitt mit gleicher beruflicher Tätigkeit), ohne auf die Art der Tätigkeit selbst einzugehen."
"Von den 2,848.800 Beschäftigten, für die Daten aus diesem Sonderprogramm des Mikrozensus vorliegen, hatten 29,9% noch keinen Tätigkeitswechsel in ihrer Berufslaufbahn zu verzeichnen. Wesentlich mehr Frauen (38,9%) als Männer (24,5%) gehören dieser Kategorie an. 39,2% hatten bereits einen Tätigkeitswechsel, das restliche knappe Drittel hatte mindestens zweimal berufliche Tätigkeit gewechselt." (Autorenreferat) -
Literaturhinweis
The attitudes toward work in career transitions (1983)
Krau, Edgar;Zitatform
Krau, Edgar (1983): The attitudes toward work in career transitions. In: Journal of vocational behavior, Jg. 23, H. 3, S. 270-285. DOI:10.1016/0001-8791(83)90041-6
Abstract
"The development of general attitudes toward work was investigated in career transitions of people at various career stages, belonging to various socioeconomic paths. It was assumed that general attitudes toward work, consisting of the affective meaning of work and of its centrality to the subject, are developed in an anticipatory manner on the basis of expectations, integrating occupational information with aspirations. Samples of junior and senior high school students, undergraduate university students, vocational trainees for skilled work, and persons trained for higher executive positions participated in the research. The results confirmed the role of expectations in attitude formation. Similar expectations as to status and advancement lead to similar attitudes regardless of differences in age or cultural background." (Author's abstract) ((en))
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Literaturhinweis
Bildungs- und Beschäftigungssysteme als Determinanten beruflicher Mobilität von Männern: Ein Vergleich zwischen Frankreich und der Bundesrepublik Deutschland (1981)
Zitatform
König, Wolfgang (1981): Bildungs- und Beschäftigungssysteme als Determinanten beruflicher Mobilität von Männern. Ein Vergleich zwischen Frankreich und der Bundesrepublik Deutschland. Mannheim: Universität Mannheim, 168 S.
Abstract
"Das Ziel dieser Arbeit ist der systematische Vergleich beruflicher Mobilität in zwei europäischen Industrieländern, Frankreich und der Bundesrepublik Deutschland. Ausgangspunkt für erwartete Länderdifferernzen sind Unterschiede in den Bildungs- und Beschäftigungssystemen, welchen ich zusammen mit spezifischen Besonderheiten der ökonomischen, demographischen und globalen historischen Entwicklung dieser politischen Einheiten eine systematische Wirkung auf berufliche Mobilitätsmuster unterstelle." "Theoretische Erwägungen und Gründe der Arbeitsökonomie haben zu verschiedenen Eingrenzungen des Untersuchungsgegenstandes geführt. Erstens beschränke ich mich auf Männer, da bei Frauen grundlegend andersgeartete Karrieremuster zu erwarten sind, sowie - unfreiwilligerweise - auf Einheimische. Zweitens untersuche ich intragenerationale Mobilität in sehr eingegrenztem Sinne, nämlich als Berufsklassenwechsel zwischen 1965 und 1970. 'Karrieremobilität' versuche ich im Bedingungsgefüge von Alter, Kohortenzugehörigkeit, Bildung und Arbeitsmarkt zu verstehen. Mein Hauptaugenmerk gilt hierbei länderspezifischen Mobilitätsmustern, die ich im Rahmen von Besonderheiten der Systemstrukturen und historischen Entwicklungen zu 'erklären' versuche. Ich beginne mit der Präsentation von Struktur- und Entwicklungsunterschieden der beschäftigungssysteme (Kapitel 2) und Bildungssysteme (Kapitel 3), entwickle aus den beobachteten Unterschieden Arbeitshypothesen (Kapitel 4) und ein entprechendes Kategorienschema für die eigene Sekundäranalyse (Kapitel 5), die im Anschluß daran folgt (Kapitel 6 bis 9)." Aus den Ergebnissen der Arbeit: "Wie ist die höhere Mobilität in Frankreich insgesamt zu beurteilen, insbesondere die viel stärkere Abwärtsmobilität? Hier sehe ich einen wichtigen grund in der Bildungsverteilung Frankreichs, mit einem enorm hohen Anteil männlicher Erwerbstätiger mit niedrigem Bildungsniveau. Dies bewirkt nicht nur einen minimalen Diskriminierungsgrad dieser Bildungsstufen in Frankreich, sondern fördert Kohorten. In der BRD bleiben Erwerbstätige in diesen Bildungsstufen praktisch immer immobil, können später also auch nicht absteigen, wogegen in Frankreich höhere Positionen auf lange Sicht erreicht werden können, die dann allerdings auch besonders labil und abstiegsgefährtet sind. Die Einwirkung starker Umschichtungen im Produktionsapparat haben in Frankreich gegen Ende der 60er Jahre in Zusammenwirkung mit der Quakifikationsstruktur besonders hohe 'Fluidität' erzeugt."
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Literaturhinweis
Structural and Exchange Components of Vertical Mobility (1977)
McClendon, Mckee J.;Zitatform
McClendon, Mckee J. (1977): Structural and Exchange Components of Vertical Mobility. In: American Sociological Review, Jg. 42, H. 1, S. 56-74.
Abstract
"This paper focuses on the measurement of structural and exchange components of vertical mobility, with primary emphasis on occupational status mobility. The shortcomings of the study of vertical mobility are discussed. Then, assuming the use of interval scales, absolute, exchange and structural mobility are defined and measured at the individual level. Aggregate measures of each mobility component are also presented which can be computed easily from the means, standard deviations and correlation of the origin and destination distributions. Finally, the aggregate measures are applied to occupational status mobility data for 1962 and 1972-1974. Interperiod comparisons are discussed, as well as racial comparisons and sex comparisons. Educational mobility is briefly compared to status mobility." ((en))
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Literaturhinweis
Verhalten, Konflikt und Berufswechsel des Volksschullehrers: das Beispiel des Primarlehrerberufs im Kanton Zürich (1976)
Diener, Joachim;Zitatform
Diener, Joachim (1976): Verhalten, Konflikt und Berufswechsel des Volksschullehrers. Das Beispiel des Primarlehrerberufs im Kanton Zürich. Bern u.a.: Haupt, 340 S.
Abstract
Die Arbeit unternimmt eine umfassende Analyse der Situation des Volksschullehrerberufs; dabei erfolgte eine Eingrenzung auf das Schulsystem des Kantons Zürich bzw. die Situation des zürcherischen Primarlehrers (die Primarschule umfaßt die Unter- und Mittelstufe, 1. - 6. Schuljahr ohne Leistungsdifferenzierung mit Ausnahme der Sonderklassenabteilungen). Im Mittelpunkt der Arbeit steht der Wechsel von Berufspositionen. "Berufswechsel wird hier definiert als das Verlassen einer Berufsposition zugunsten von irgendeiner anderen Position, nicht notwendig einer beruflichen, in irgendeinem anderen sozialen System. Diese Arbeit beinhaltet vorerst den Versuch, die Gesamtheit der möglichen Bedingungen eines Berufswechsels sowohl struktureller als auch prozessualer Natur theoretisch in den Griff zu bekommen." Zunächst wird auf Berufswechsel als Gegenstand der Forschung eingegangen; anschließend werden Bedingungen sozialen Verhaltens erörtert (individuelle und soziostrukturelle Bedingungen, Verhalten als Interaktion und als Produkt von Interaktionen). Sodann werden Konflikt und Konfliktlösungsverhalten aus psychoanalytischer, feldtheoretischer und rollentheoretischer Sicht interpretiert und Verhalten, Konflikt und beruflicher Positionswechsel in ihrer Beziehung analysiert. Abschließend werden berufliche Verhaltensbedingungen des Volksschullehrers untersucht; dabei werden die Rolle der Schule als soziales System innerhalb der Gesellschaft und die systeminterne Organisationsstruktur der Schule in ihren Wirkungen auf Position und Rolle des Lehrers analysiert. (IAB2)
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Literaturhinweis
Untersuchung der Probleme des Krankenpflegepersonals Österreichs. Endbericht, Teil 1: Selektion und Sozialisation in der Krankenpflegeausbildung. Analysen einer Fragebogenerhebung in österreichischen Krankenpflegeschulen. Band 1 (1974)
Pelikan, Jürgen M.; Manhart, Viktor; Forster, Rudolf; Leitner, Fritz; Polster, Christa; Matschinger, Herbert;Zitatform
Pelikan, Jürgen M., Fritz Leitner & Rudolf Forster (1974): Untersuchung der Probleme des Krankenpflegepersonals Österreichs. Endbericht, Teil 1: Selektion und Sozialisation in der Krankenpflegeausbildung. Analysen einer Fragebogenerhebung in österreichischen Krankenpflegeschulen. Band 1. (Untersuchung der Probleme des Krankenpflegepersonals Österreichs), Wien: Institut für Höhere Studien, Wien, Getr. Sz.
Abstract
Endbericht über ein 1974 vom österreichischen Bundesministerium für Gesundheit und Umweltschutz in Auftrag gegebenes Forschungsprojekt zum Thema "Untersuchung der Probleme der Rekrutierung, der Krankenpflegeausbildung, der Berufsrollen und Berufsorganisation (im Krankenhauskontext) des Krankenpflegepersonals in Österreich". Von der soziologischen Abteilung des Instituts für Höhere Studien und Wissenschaftliche Forschung wurden zu diesem Problembereich 5 Teilstudien angeboten: " 1. Eine Analyse von Daten über Krankenpflegeschüler und -schü lerinnen und Krankenpflegeschulen in Österreich. 2. Die Ausarbeitung von Empfehlungen (Maßnahmen und Modellver suche) zur Implementation der Gesetzesnovelle zur Kranken pflegeausbildung. 3. Eine Analyse von Daten über Krankenhäuser und Angehörige der Krankenpflegefachdienste in Österreich. 4. Eine Erfassung der Berufsschicksale und Austrittsmotivationen ehemaliger Angehöriger der Krankenpflegefachdienste in Wiener Krankenhäusern, die mittels einer Stichprobe ausge wählt wurden. 5. Eine Systemanalyse ausgewählter Krankenhausabteilungen unter besonderer Berücksichtigung von Aspekten der Arbeits organisation und ihren Auswirkungen auf die Verweildauer von Patienten und Pflegepersonal."
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Literaturhinweis
Erfassung der Gründe für den Verzicht auf eine geplante Berufslaufbahn in einem Pflegeberuf (Krankenschwester) (1974)
Abstract
Bericht über eine im Auftrag der Gemeinde Wien und des österreichischen Instituts für Berufsbildungsforschung durchgeführte Untersuchung (bei ehemaligen Absolventinnen in Wien und Niederösterreich, Burgenland und Teilen der Steiermark). "Der vorliegende Bericht enthält die Ergebnisse der Befragung, die bei den Absolventinnen von Krankenpflegebschulen durchgeführt worden war. Themenpunkte waren die ursprünglichen Berufswünsche sowie Motive, die dann zur Wahl des Pflegeberufs geführt haben, die Gründe für den Verzicht einer Berufslaufbahn als Krankenschwester, Gründe für das Verlassen der Gemeinde Wien als Dienstgeber, Kritik am Pflegeberuf, an der Ausbildung zum Pflegeberuf und die Einschätzung der Situation bei den gemeindeeigenen Anstalten. Außerdem wurden Fragen zum Berufsbild der Krankenschwester aufgenommen."
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