Gender und Arbeitsmarkt
Das Themendossier "Gender und Arbeitsmarkt" bietet wissenschaftliche und politiknahe Veröffentlichungen zu den Themen Erwerbsbeteiligung von Frauen und Männern, Müttern und Vätern, Berufsrückkehrenden, Betreuung/Pflege und Arbeitsteilung in der Familie, Work-Life-Management, Determinanten der Erwerbsbeteiligung, geschlechtsspezifische Lohnunterschiede, familien- und steuerpolitische Regelungen sowie Arbeitsmarktpolitik für Frauen und Männer.
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- Erwerbsbeteiligung von Frauen
- Erwerbsbeteiligung von Männern
- Kinderbetreuung und Pflege
- Berufliche Geschlechtersegregation
- Berufsrückkehr – Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt
- Dual-Career-Couples
- Work-Life
- Geschlechtsspezifische Lohnunterschiede
- Familienpolitische Rahmenbedingungen
- Aktive/aktivierende Arbeitsmarktpolitik
- Arbeitslosigkeit und passive Arbeitsmarktpolitik
- geografischer Bezug
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Literaturhinweis
Soziale Unterstützung in Partnerschaften: individuelle Beschäftigungschancen und -risiken im ostdeutschen Transformationsprozess unter Berücksichtigung des Partnerschaftskontextes (2007)
Höhne, Anke;Zitatform
Höhne, Anke (2007): Soziale Unterstützung in Partnerschaften. Individuelle Beschäftigungschancen und -risiken im ostdeutschen Transformationsprozess unter Berücksichtigung des Partnerschaftskontextes. Berlin: Logos-Verl., 390 S.
Abstract
"Der 1989 einsetzende gesellschaftliche Umbruch in Ostdeutschland wirkte sich in hohem Maße auf die Lebensbereiche Erwerbstätigkeit und Familie aus. In der Untersuchung wird der Frage nachgegangen, ob und wie sich die bisher in ostdeutschen Partnerschaften gelebten Arrangements der doppelten Erwerbseinbindung der Partner unter dem Druck gesellschaftlichen Wandels verändert haben. Die Arbeit untersucht, wie Arbeitsmarktmobilität durch partnerschaftliche Unterstützung beeinflusst wird und welche partnerschaftlichen Mechanismen dafür ursächlich verantwortlich sind. Hierfür wird das Konzept sozialer Unterstützung auf Partnerschaften angewendet und die Bedeutsamkeit emotionaler, zeitlicher, kultureller, finanzieller und informationeller Unterstützung für ausgewählte Erwerbschancen und -risiken untersucht. Mit den Daten der Ostdeutschen Lebensverlaufsstudie untersucht das Buch für den Zeitraum 1989-1996 die Entwicklung der Erwerbsverläufe von ostdeutschen Paaren in einer Phase gesellschaftlichen Umbruchs. Die Studie kann zeigen, dass trotz der deutlichen Ausdifferenzierung der Erwerbsmuster in ostdeutschen Partnerschaften die Erwerbseinbindung beider Partner das vorherrschende Lebensmodell bleibt. Die Bedeutung partnerschaftlicher Unterstützungsleistungen für die Überwindung erwerbsbezogener Risiken differiert nach Arbeitsmarktereignissen, Geschlecht und Unterstützungsdimensionen. Die Bedeutung des Partners und seiner Ressourcen ist äußerst vielschichtig und ambivalent. Zu den wichtigsten Ergebnissen der Untersuchung zählt, dass auch in der Ausnahmesituation des ostdeutschen Transformationsprozesses Interdependenzen zwischen den Erwerbsverläufen der Partner bestehen und individuelle Erwerbsverläufe nicht nur durch die eigene arbeitsmarktrelevante Ressourcenausstattung und die wirtschaftsstrukturellen Rahmenbedingungen beeinflusst werden, sondern auch durch soziale Unterstützungsleistungen, die durch den Partner bereitgestellt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Gibt es eine zunehmende bildungsspezifische Polarisierung der Erwerbsmuster von Frauen?: Analysen auf Basis der Mikrozensen 1976-2004 (2007)
Zitatform
Kreyenfeld, Michaela, Dirk Konietzka, Esther Geisler & Sebastian Böhm (2007): Gibt es eine zunehmende bildungsspezifische Polarisierung der Erwerbsmuster von Frauen? Analysen auf Basis der Mikrozensen 1976-2004. (MPIDR working paper / Max Planck Institute for Demographic Research 2007-013), Rostock, 64 S.
Abstract
"Der Beitrag untersucht den bildungsspezifischen Wandel der Erwerbsbeteiligung von Müttern in Westdeutschland. Die theoretischen Überlegungen lassen unterschiedliche Entwicklungstrends für Frauen unterschiedlichen Bildungsniveaus erwarten. Die empirischen Analysen der Scientific-Use-Files der Mikrozensen der Jahre 1976 bis 2004 zeigen einen Anstieg der Anteile Teilzeit und marginal erwerbstätiger und zugleich einen Rückgang der Anteile Vollzeit erwerbstätiger Mütter. Insbesondere unter weniger qualifizierten Müttern ist ein kontinuierlicher Rückgang des Erwerbsarbeitsumfangs über die Zeit festzustellen. Hochschulabsolventinnen mit Kindern sind dagegen am häufigsten Vollzeit erwerbstätig, und das Doppelernährer-Modell der Familie ist in der wachsenden Gruppe bildungshomogamer hoch qualifizierter Paare am weitesten verbreitet. Die Folgen sind eine verstärkte Konzentration von ökonomischen Ressourcen und erhöhte soziale Ungleichheit zwischen Haushalten und Familien." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Ähnliche Treffer
auch erschienen als: RatSWD working paper , 11 -
Literaturhinweis
Capabilities, human capital and education (2007)
Lanzi, Diego;Zitatform
Lanzi, Diego (2007): Capabilities, human capital and education. In: The Journal of Socio-Economics, Jg. 36, H. 3, S. 424-435. DOI:10.1016/j.socec.2006.12.005
Abstract
"Using recent advancements in the Capability Approach, we firstly characterize capabilities as fuzzy entities, and then propose a closed loop, where investments in human capital, capabilities and modes of economic production are combined. We argue that, given the complex relations between human capital accumulation and capability enlargements, educational policies have to be designed to include their direct and indirect effects on human development. In doing this, the United Nations Development Program's capacity development principles can be a useful reference point. These principles are consistent with the Capability Approach view of education as an empowerment process, in which not only job-oriented, but also life-oriented skills are provided. Moreover, the capacity development principles suggest how to organize educational policies operatively in order to give people crucial capabilities. Finally, we argue that network organizations are possible environments in which educational policies can be implemented." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
La polarisation de l'emploi au sein des menages de 1975 a 2002 (2007)
Ravel, Claire;Zitatform
Ravel, Claire (2007): La polarisation de l'emploi au sein des menages de 1975 a 2002. In: Economie et Statistique H. 402, S. 3-23.
Abstract
"Zwischen 1975 und 2002 stieg der Anteil der 15- bis 59-jährigen erwerbstätigen Personen, die weder Studenten noch Rentner sind, um 2,4 Prozentpunkte auf 78,6%. Dieser Prozess verlief unregelmäßig und folgte der Entwicklung der Arbeitslosigkeit, aber auch der stetigen Zunahme der Frauenerwerbstätigkeit. Während dieses Zeitraums polarisierte sich zudem die Beschäftigung in den Haushalten: Es gibt immer mehr Haushalte, in denen entweder niemand oder jeder arbeitet, während die Zahl der Haushalte, in denen nur bestimmte Personen einer Beschäftigung nachgehen, rückläufig ist. Eine erste Erklärung liefert die Entwicklung der Zusammensetzung der Haushalte; denn innerhalb eines Vierteljahrhunderts nahm der Anteil der Haushalte, in denen lediglich eine einzige Person erwerbsfähig ist, um 13 Prozentpunkte zu. Diese Polarisierung ist aber unabhängig von der Zusammensetzung der Haushalte festzustellen. Unter den Paaren mit Kind(ern) nahm beispielsweise die Zahl der Eltern, die beide berufstätig sind, gegenüber 1975 zu, was auf die größere Präsenz der Frauen auf dem Arbeitsmarkt zurückzuführen ist. Zur Beschreibung dieser Entwicklung schlagen Gregg und Wadsworth (1996, 2001. 2004) die Erstellung eines Polarisierungsindikators vor, der die Abweichung zwischen einer aleatorischen Verteilung der Beschäftigung innerhalb der Haushalte und der tatsächlichen Beschäftigung misst. In diesem Artikel wird ihre Methode auf französische Daten angewandt. Man stellt fest, dass die Beschäftigungspolarisierung in den Haushalten seit 1975 ständig zunahm, unabhängig von der Beschäftigungslage. Auch bei Rückgang der Quote der individuellen Nichterwerbstätigkeit (etwa in der zweiten Hälfte der 1980er Jahre oder zwischen 1997 und 2001) nimmt die Polarisierung zu. Als erstes finden somit Personen wieder eine Beschäftigung, die in einem Haushalt mit einer bereits berufstätigen Person leben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Doppelte Transformation des Ernährermodells? Eine Längsschnittstudie zur Erwerbsarbeitsteilung bei ost- und westdeutschen Paaren nach der Geburt des ersten Kindes (2007)
Zitatform
Reichart, Elisabeth (2007): Doppelte Transformation des Ernährermodells? Eine Längsschnittstudie zur Erwerbsarbeitsteilung bei ost- und westdeutschen Paaren nach der Geburt des ersten Kindes. (Familie und Gesellschaft 20), Würzburg: Ergon-Verlag, 345 S.
Abstract
Vor der deutschen Vereinigung herrschten in der Bundesrepublik Deutschland und der DDR unterschiedliche Modelle der sozialstaatlichen Regulation der Geschlechterverhältnisse: im Westen das klassische Ernährermodell (male breadwinner - female carer), im Osten modernere Geschlechterverhältnisse (dual earner - state carer). Die Arbeit beschäftigt sich mit der Entwicklung dieser Modelle nach 1990 und geht dabei insbesondere der Frage nach, ob sich das klassische Ernährermodell auch in Ostdeutschland durchsetzen konnte, oder ob sich neue Variationen der Geschlechterverhältnisse ausbildeten, wie es mit der These von der 'doppelten Transformation' vorhergesagt wurde. Im ersten Teil der Arbeit wird diese Fragestellung aus drei Perspektiven (Wohlfahrtsstaat, Lebenslauf, Paarbeziehung und Haushalt) theoretisch beleuchtet. Außerdem werden die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen der Erwerbsarbeitsteilung von Paaren in Ost- und Westdeutschland sowie der aktuelle Forschungsstand zum Thema Erwerbstätigkeit und Elternschaft dargestellt. Im zweiten Teil der Arbeit wird die Fragestellung am Beispiel der Erwerbsverläufe junger Eltern empirisch untersucht: Mit Längsschnittdaten zu Erwerbkonstellationen ost- und westdeutscher Paare bilden sich sechs typische Muster der Erwerbsarbeitsteilung nach der Geburt des ersten Kindes ab. Diese werden in einem methodisch innovativen Verfahren durch Optimal Matching und Clusteranalyse gewonnen und durch bi- und multivariate Analysen weiter abgesichert. Die Arbeit kommt zu dem Ergebnis, dass die These von der 'doppelten Transformation' nur eingeschränkt zutrifft: In den beiden deutschen Landesteilen fand und findet eine parallele Entwicklung statt. (IAB)
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Literaturhinweis
Jenseits des männlichen Ernährermodells?: Geldarrangements im Beziehungsalltag von Doppelverdienerpaaren (2007)
Zitatform
Schneider, Werner, Andreas Hirseland, Jutta Allmendinger & Christine Wimbauer (2007): Jenseits des männlichen Ernährermodells? Geldarrangements im Beziehungsalltag von Doppelverdienerpaaren. In: S. Berghahn (Hrsg.) (2007): Unterhalt und Existenzsicherung : Recht und Wirklichkeit in Deutschland, S. 213-229.
Abstract
Der Beitrag gibt einen - nicht an statistischer Repräsentativität sondern an exemplarischen Einzelfällen orientierten - empirischen Einblick in den Beziehungsalltag und in die Geldarrangements von Doppelverdienerpaaren, um die private Ordnung des Geldes in intimen Paarbeziehungen aus Sicht der Lebenspartner zu rekonstruieren. An Doppelverdienern lässt sich exemplifizieren, ob das eigene weibliche Einkommen zu einer anderen Ordnung des Geldes jenseits des männlichen Ernährermodells führt. Es wird untersucht, auf welche Alltagswirklichkeiten von intimen Paargemeinschaften institutionelle Rahmenbedingungen, die der Geschlechterlogik des bürgerlichen Ehe- und Familienmodells folgen, derzeit treffen und welche Folgen sich hieraus für eine an den Lebenswirklichkeiten heutiger Paare orientierte Gestaltung dieser Rahmenbedingungen ergeben. Es zeigt sich, dass die gelebte Alltagswirklichkeit der Akteure nicht mehr durch die entlang der Geschlechtergrenze institutionell sichergestellte Gegensätzlichkeit von Geld und Liebe im männlichen Ernährermodell gerahmt wird. Die Fallbeispiele zeigen, dass gegenwärtige Paarbeziehungen weniger durch ein subsidiär interpretiertes 'Recht auf (wechselseitige) Unterstützung' zusammengehalten werden, sondern für die Vergemeinschaftung der Lebenspartner tendenziell 'eigenes Geld' beider Partner voraussetzen. Diese Ergebnisse stellen das Konzept der Bedarfsgmeinschaft, dem eine Subsidaritätsideologie zugrundeliegt, infrage. Eine auf die Stabilisierung von intimen Zweierbeziehungen angelegte Sozialpolitik müsste sich nach Ansicht der Autoren am Prinzip eines 'Rechts auf eigenes Geld' ausrichten. (IAB)
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Literaturhinweis
Conceptualizing breadwinning work (2007)
Zitatform
Warren, Tracey (2007): Conceptualizing breadwinning work. In: Work, employment and society, Jg. 21, H. 2, S. 317-336. DOI:10.1177/0950017007076642
Abstract
"One of the most widely used concepts in the sociology of women and men's work is that of the breadwinner. Given its centrality to and in so many core academic debates, it is surprising that so little attention has been paid to theorizing and operationalizing breadwinning. Breadwinning seems to lie uncontested, with an unproblematic taken-for-granted, common sense meaning in current sociology.The article reviews how breadwinning has been approached in sociology and how it has been operationalized in empirical studies. After identifying different dimensions of breadwinning, the article explores their reliability in a descriptive analysis of women and men's breadwinning work in Europe. It is concluded that the meaning of breadwinning should be debated as routinely as that of caring." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Gemeinsam an die Spitze - oder der Mann geht voran?: (Un-)Gleichheit in Doppelkarriere-Paaren (2007)
Zitatform
Wimbauer, Christine, Annette Henninger, Markus Gottwald & Annegret Künzel (2007): Gemeinsam an die Spitze - oder der Mann geht voran? (Un-)Gleichheit in Doppelkarriere-Paaren. In: R.- M. Dackweiler (Hrsg.) (2007): Willkommen im Club? : Frauen und Männer in Eliten (Forum Frauen- und Geschlechterforschung, 20), S. 87-105.
Abstract
"In dem Beitrag gehen wir in einem ersten Schritt auf Grundlage des Forschungsstandes zu DCCs der Frage nach, ob diese Paare dem oben dargelegten egalitären Leitbild partnerschaftlicher Beziehungen tatsächlich entsprechen, oder ob sich auch in solchen Paarbeziehungen Ungleichheiten feststellen lassen (Kapitel 2). Hierbei wird subjektiven und gesellschaftlichen Deutungsmustern und Wertvorstellungen, welche die Herstellung und Wahrnehmung sozialer ebenso wie geschlechtsspezifischer Ungleichheiten beeinflussen, besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Im Rekurs auf die Anerkennungstheorie von Axel Honneth (1992, 2003) kann im Zuge dessen ein Desiderat markiert werden: Bislang fand die relationale (Re-)Produktion von Ungleichheiten innerhalb von Doppelkarriere-Paaren und damit verbundene (ungleiche) Anerkennungschancen der Partnerinnen nur wenig Beachtung. In einem zweiten Schritt wird ein eigenes empirisches Forschungsprojekt vorgestellt, das dazu beitragen soll, diese Forschungslücke zu schließen (Kapitel 3). Abschließend richten wir den Blick auf die Persistenz geschlechtsspezifischer Ungleichheiten auch in solchen Paaren, die der Funktionselite zuzurechnen sind oder sich gemeinsam auf den Weg 'an die Spitze' machen, um vor diesem Hintergrund zu diskutieren, welchen Beitrag die Forschung über Doppelkarriere-Paare für eine geschlechtersensible Reflexion des sozial-wissenschaftlichen Elite-Diskurses leisten kann (Kapitel 4)." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Die Gesellschaft als 'institutionalisierte Anerkennungsordnung': eine Einleitung (2007)
Zitatform
Wimbauer, Christine, Annette Henninger & Markus Gottwald (2007): Die Gesellschaft als 'institutionalisierte Anerkennungsordnung'. Eine Einleitung. In: C. Wimbauer, A. Henninger & M. Gottwald (Hrsg.) (2007): Die Gesellschaft als "institutionalisierte Anerkennungsordnung" : Anerkennung und Ungleichheit in Paarbeziehungen, Arbeitsorganisationen und Sozialstaat, S. 11-30.
Abstract
In dem Einführungsbeitrag wird zunächst ein Überblick über die gesellschaftstheoretische Diskussion über den Begriff der 'Anerkennung' gegeben. Ausgangspunkt ist die Darstellung der Anerkennungstheorie von Honneth, wonach die Gesellschaft als ein System aus gestaffelten Anerkennungsverhältnissen sowie als institutionalisierte Anerkennungsordnung mit den drei Formen reziproker Anerkennung 'Liebe', 'Recht' und 'Solidarität' bzw. 'Leistung' betrachtet wird. Die Diskussion der zentralen Annahmen der Honneth'schen Anerkennungstheorie offenbart Forschungslücken, zu deren Schließung die Beiträge des Bandes anhand der ausgewählten Felder Paarbeziehungen ('Liebe'), Arbeitsorganisationen / Erwerbsarbeit ('Leistung') und sozialstaatliche Institutionen ('Recht'), deren jeweils zentraler Anerkennungsmodus mit Honneths Anerkennungsformen korrespondiert, beitragen sollen. In allen drei Feldern werden die jeweiligen Anerkennungsordnungen zudem im Hinblick auf ihre Folgen für die Konstituierung von sozialen Ungleichheiten empirisch beleuchtet und theoretisch eingeordnet. Außerdem wird der Frage nachgegangen, wie sich Veränderungen in den drei Anerkennungsformen auf die Reproduktion von (Geschlechter-)Ungleichheit auswirken. Die einzelnen Beiträge, die sich dem Thema aus subjekt- bzw. handlungstheoretischer Sicht nähern oder es aus gesellschafts- und institutionentheoretischer Sicht behandeln, werden in dem Beitrag zusammengefasst. (IAB)
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Literaturhinweis
Auswertung der Befragung deutscher Hochschulen zur "Verflechtung von beruflichen Karrieren in Akademikerpartnerschaften" (2002)
Zitatform
Rusconi, Alessandra & Heike Solga (2002): Auswertung der Befragung deutscher Hochschulen zur "Verflechtung von beruflichen Karrieren in Akademikerpartnerschaften". Kromsdorf: Verlag und Datenbank für Geisteswissenschaften, 56 S.
Abstract
"Die Verflechtung von Berufskarrieren sowie von Beruf und Familie gewinnt bei jungen Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen immer mehr an Bedeutung. Diese sehen sich heute zunehmend dem Problem gegenüber gestellt, dass sie nicht nur ihre eigene Karriere planen müssen, sondern auch mit berücksichtigen müssen, dass der Partner bzw. die Partnerin selbst eine universitäre bzw. eine hochqualifizierte Karriere in der Privatwirtschaft anstrebt. Doch nicht nur diese beiden Karrieren gilt es zu vereinen. Hinzu kommen Überlegungen zur Vereinbarkeit von wissenschaftlicher Arbeit, Partnerschaft und dem Aufziehen von Kindern. Diesem Thema widmet sich die Arbeitsgruppe Wissenschaftspolitik der 'Jungen Akademie' in einem Projekt mit dem Titel 'Dual Careers von Akademiker/innen'. Im Rahmen dieses Projektes führte sie im Sommer 2001 eine Befragung an allen Einrichtungen im Hochschulbereich durch. Gegenstand dieser Befragung war die Verflechtung der Berufskarrieren in Akademikerpartnerschaften sowie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Dabei ging es zunächst vor allem um die institutionellen Grenzen und Möglichkeiten der Unterstützung solcher 'Verflechtungsleistungen', d.h. um die Sicht der Hochschulen. Die durchgeführte Befragung untersuchte daher, ob und inwiefern diese Problematik auch bei Berufungsverfahren für eine Professur seitens der Bewerber und Bewerberinnen angesprochen wurde und welche Möglichkeiten den Hochschulen zur Verfügung stehen, darauf zu reagieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Gender and the labour market: econometric evidence of obstacles to achieving gender equality (2000)
Gustafsson, Siv S.; Jepsen, Maria; Joshi, Heather ; Meulders, Daniele E.; Joy, Lois; Battu, Harminder ; Killingsworth, Mark; Cifre, Concha Salvador; Lilja, Reija; Dale-Olsen, Harald ; Maruani, Margaret; Dekker, Ronals; Meulders, Daniele E.; Freeman, Richard B. ; Muffels, Ruud ; Gustafsson, Silv S.; Oaxaca, Ronald L. ; Barth, Erling ; Peronaci, Romana; Clement, David; Seaman, Paul T.; Fernandez, Amadeo Fuenmayor; Sloane, Peter J.; Witzels, Cecile; Smith, Nina ; Davies, Hugh; Sofer, Catherine; Büchel, Felix; Stancanelli, Elena ; Gupta, Nabanita Datta ; Terraz, Isabelle ;Zitatform
Gustafsson, Siv S. & Daniele E. Meulders (Hrsg.) (2000): Gender and the labour market. Econometric evidence of obstacles to achieving gender equality. (Applied econometrics association), Basingstoke: Macmillan, 336 S.
Abstract
"The purpose of Gender and the Labour Market is to analyze the remaining obstacles in achieving gender equality. The first chapters present different aspects of the gender earnings gap. Different counteries are studied and special emphasis is made on particular sectors and occupations. The next chapters deal with the postponement of first birth by educated women, the non-cooperative behavior in time use, gender differences in job and working mobility, transitions between employment status, discriminations contained in tax systems and poverty rates of single parent households." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Probleme räumlicher Mobilität beruflich hochqualifizierter Paare: Personalkonzepte in Organisationen und individuelle Bewältigungsstrategien. Zwischenbericht des Forschungsprojektes "Coplacement" (1996)
Lange, Diane; Schulte, Jürgen;Zitatform
Lange, Diane & Jürgen Schulte (1996): Probleme räumlicher Mobilität beruflich hochqualifizierter Paare. Personalkonzepte in Organisationen und individuelle Bewältigungsstrategien. Zwischenbericht des Forschungsprojektes "Coplacement". Bochum, 75 S., Anhang.
Abstract
Gegenstand der Untersuchung sind Mobilitätsanforderungen an beruflich hochqualifizierte Paare sowie die damit verbundenen Probleme und die verfügbaren Strategien zu ihrer Bewältigung. Im Mittelpunkt des Forschungsprojekts 'Coplacement' stehen Fragen der Personalplanungen und zielgruppenspezifischen Personalstrategien von Unternehmen im Zusammenhang mit der Mobilität innerhalb von Organisationen und die Koordination beruflicher und familiärer Belange bei hochqualifizierten Paaren. Dazu werden berufliche Karriereplanungen und -entwicklungen sowie die damit einhergehenden Mobilitätsentscheidungen bei Dual-Career Couples analysiert. Auf der Basis einer vergleichenden Analyse der Voraussetzungen und Handlungsstrategien der Unternehmen (Organisationen) und der betroffenen Paare sollen die mit den beruflichen Mobilitätsanforderungen einhergehenden Konfliktfelder und deren determinierende Faktoren herausgearbeitet werden. Der Zwischenbericht präsentiert die Ergebnisse der ersten Projektphase mit Befragungen von Professoren der Ruhr-Universität, von Experten in Personalberatungen und Verbänden sowie von Unternehmen und öffentlichen Verbänden. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Rahmenbedingungen für beruflich hochqualifizierte Paare schwierig gestalten, da personalpolitische Maßnahmen, die auch die berufliche Situation des jeweiligen Partners berücksichtigen, die Ausnahme bilden. Es gibt aber auch Untenehmen, 'die eine innovative Personalpolitik mit einem mitarbeiterzentrierten Ansatz durchführen, die Problemlage genauer und detaillierter erfassen und bereits erste Bewältigungsstrategien erproben.' (IAB)
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