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Dossier

Atypische Beschäftigung

Der deutsche Arbeitsmarkt wird zunehmend heterogener. Teilzeitbeschäftigung und Minijobs boomen. Ebenso haben befristete Beschäftigung und Leiharbeit an Bedeutung gewonnen und die Verbreitung von Flächentarifverträgen ist rückläufig. Diese atypischen Erwerbsformen geben Unternehmen mehr Flexibilität.
Was sind die Konsequenzen der zunehmenden Bedeutung atypischer Beschäftigungsformen für Erwerbstätige, Arbeitslose und Betriebe? Welche Bedeutung haben sie für die sozialen Sicherungssysteme, das Beschäftigungsniveau und die Durchlässigkeit des Arbeitsmarktes? Die IAB-Themendossier bietet Informationen zum Forschungsstand.

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  • Literaturhinweis

    Existenzgründungen als Weg aus der Beschäftigungskrise (2005)

    Möckel, Carsten;

    Zitatform

    Möckel, Carsten (2005): Existenzgründungen als Weg aus der Beschäftigungskrise. (Gabler Edition Wissenschaft), Wiesbaden: Deutscher Universitäts-Verl., 274 S.

    Abstract

    "Aufgrund der aktuellen Beschäftigungssituation in Deutschland gewinnt die Frage, welchen Beitrag Existenzgründungen zum Abbau der Arbeitslosigkeit leisten können, immer mehr an Bedeutung. Die Ergebnisse der Gründungsforschung sind in diesem Bereich bislang jedoch sehr heterogen und beschäftigen sich überwiegend nur mit hochinnovativen und technologieorientierten Unternehmensgründungen. Der Autor untersucht, inwieweit durch eine höhere Existenzgründungsquote die Beschäftigungskrise in Deutschland überwunden werden kann. Im Mittelpunkt steht dabei die empirische Analyse von 305 Existenzgründungen aus der Arbeitslosigkeit in Berlin, die Leistungen nach dem Arbeitsmarktpolitischen Rahmenprogramm (ARP) in Anspruch genommen haben. Es wird dargestellt, welche Beschäftigungseffekte die Gründer generieren und welche Faktoren den Erfolg beeinflussen. Der Autor zeigt, dass eine höhere Existenzgründungsquote einen entscheidenden beschäftigungspolitischen Beitrag leisten kann und liefert Schlussfolgerungen für eine Optimierung des Gründungserfolges sowie Gestaltungsempfehlungen zur Erhöhung der Zahl der Gründungsfähigen und -willigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Gründungen aus der Arbeitslosigkeit: besondere Merkmale und Unterschiede zu anderen Gründungen (2005)

    Niefert, Michaela; Tchouvakhina, Margarita;

    Zitatform

    Niefert, Michaela & Margarita Tchouvakhina (2005): Gründungen aus der Arbeitslosigkeit. Besondere Merkmale und Unterschiede zu anderen Gründungen. Mannheim, 15 S.

    Abstract

    "In dieser Studie werden Gründungen aus Arbeitslosigkeit der Jahre 2003 und 2004 inklusive der seit Anfang 2003 geförderten Ich-AGs auf breiter empirischer Basis (KfW-Gründungsmonitor) analysiert. Es zeigt sich, dass Gründungen aus Arbeitslosigkeit im Durchschnitt kleiner sind als andere Gründungen und relativ häufig in wenig kapitalintensiven Branchen mit geringen Markteintrittsbarrieren erfolgen. Im Vergleich zu anderen Gründern verfügen vormals arbeitslose Gründer über ein weitaus niedrigeres Haushaltseinkommen, welches für ihre Gründungsentscheidung jedoch besonders wichtig ist. Die relativ geringe Größe von Gründungen aus Arbeitslosigkeit ist aber nicht allein durch finanzielle Restriktionen zu erklären. Vielmehr wählen Arbeitslose sehr oft die Selbständigkeit eher notgedrungen als aus Überzeugung vom Erfolg ihrer Geschäftsidee und sind daher bestrebt, das Investitionsrisiko möglichst gering zu halten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    La precarite de l'emploi au service de la prosperite du fast-food (2005)

    Nkuitchou Nkouatchet, Raoul;

    Zitatform

    Nkuitchou Nkouatchet, Raoul (2005): La precarite de l'emploi au service de la prosperite du fast-food. In: Sociologie du travail, Jg. 47, H. 4, S. 470-484.

    Abstract

    "Selon l'approche traditionnelle de l'analyse du travail, la stabilite de l'emploi et la qualification de la main-d'┐uvre sont necessaires a la prosperite d'une branche d'activite. Le fast-food offre un contre-exemple a cette regle. Ici, les principales enseignes proposent depuis l'origine de cette industrie aux etats-Unis, dans les annees 1950, des emplois sans aucune qualification. Ces jobs sont tres bien servis par une main-d'oeuvre jeune et devouee, mais seulement en transit dans les etablissements du fast-food : d'ou un chasse-croise perpetuel entre les entrants et les sortants. Meme si cela entraine quelques soucis operationnels, le fort turn-over arrange les affaires des firmes. Son principe productif et commercial - le flux tendu - requiert un niveau exceptionnel de mobilisation des salaries, et seuls les nouveaux et jeunes equipiers correspondent au profil defini dans les restaurants." (Resume d'auteur, IAB-Doku) ((fr))
    "The fast food industry offers an exception to the traditional rule that steady employment and employee qualifications are necessary for business to thrive. Since this industry sprang up in the United States during the 1950s, its major firms have offered unskilled jobs to a young, devoted labor force in transit between fast-food establishments. As a consequence, the itineraries of incoming new hires and outgoing employees crisscross. Though causing a few operational problems, this high turnover rate among wage-earners is good for business. The major (just-in-time) principle of sales and production requires an exceptionally high commitment. Only new, young team-members correspond to the profile defined in these eateries." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    International comparison of atypical employment: differing concepts and realities in industrialized countries (2005)

    Ogura, Kazuya;

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    Ogura, Kazuya (2005): International comparison of atypical employment. Differing concepts and realities in industrialized countries. In: Japan labor review, Jg. 2, H. 2, S. 5-29.

    Abstract

    Was als atypische Beschäftigung gilt, wird in verschiedenen Ländern unterschiedlich gesehen. Der Beitrag arbeitet für Japan, die USA und Europa die Ähnlichkeiten und Unterschiede der Konzepte atypischer Beschäftigung heraus. Im Unterschied zu den europäischen Ländern, in denen rechtliche Regelungen für atypische Beschäftigung existieren, gibt es in den USA praktisch keine Regulierung hinsichtlich der Beschäftigungsformen und Arbeitsbedingungen. Anders als in Europa gelten in den USA und Japan Nacht- und Schichtarbeit nicht als atypisch. Charakteristisch für Europa ist, dass auch Auszubildende oder Umschüler als atypisch Beschäftigte gelten, und dass staatlich geförderte Beschäftigung auf dem zweiten Abeitsmarkt als atypische Beschäftigung betrachtet wird. In Japan wird auch 'Pseudo-Teilzeitarbeit' (Arubaito) als atypisch betrachtet, obwohl sie stark Normalarbeitsverhältnissen ähnelt. Trotz der konzeptionellen Unterschiede werden Teilzeitbeschäftigte, Leiharbeitnehmer, befristet Beschäftigte, Saisonarbeiter, Heimarbeiter und freiberufliche Mitarbeiter in allen Ländern übereinstimmend als atypisch Beschäftigte gesehen. Für alle Länder wird auch ein Trend hin zur atypischen Beschäftigung festgestellt. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Flexibility, dual labour markets, and temporary employment: empirical evidence from German establishment data (2005)

    Pfeifer, Christian ;

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    Pfeifer, Christian (2005): Flexibility, dual labour markets, and temporary employment. Empirical evidence from German establishment data. In: Management Revue, Jg. 16, H. 3, S. 404-422.

    Abstract

    Die Studie untersucht, welche Formen und Instrumente Unternehmen benutzen, um flexibel auf nachfrageinduzierte Schwankungen des Outputs zu reagieren, und ob diese Instrumente komplementär oder substitutiv eingesetzt werden. Es gibt empirische Belege für eine eher komplementäre Beziehung. Darüber hinaus werden Determinanten von Zeitarbeit (befristete Arbeitsverträge und Leiharbeit) und die Auswirkungen dieser flexiblen Beschäftigungsformen auf die Sicherheit und Stabilität regulärer Arbeitsverhältnisse analysiert. Ein Ergebnis ist, dass eine positive Absatzentwicklung die Wahrscheinlichkeit und den flächendeckenden Einsatz von Zeitarbeit erhöht, was wiederum mit der dualen Arbeitsmarktheorie übereinstimmt. Was die Sicherheit und die Stabilität der Normalarbeitsverhältnisse angeht, so zeigt sich, dass Zeitarbeit weder die Zahl der Kündigungen noch die der Entlassungen vermindert, wie es die Stamm- und Randbelegschafts- Hypothese nahelegt. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Betriebliche Determinanten von Teilzeitarbeit, Mini- und Midi-Jobs: eine theoretische und empirische Analyse mit niedersächsischen Betriebsdaten (2005)

    Pfeifer, Christian ;

    Zitatform

    Pfeifer, Christian (2005): Betriebliche Determinanten von Teilzeitarbeit, Mini- und Midi-Jobs. Eine theoretische und empirische Analyse mit niedersächsischen Betriebsdaten. (Diskussionspapiere / Universität Hannover, Fachbereich Wirtschaftswissenschaften 324), Hannover, 27 S.

    Abstract

    "Der Beitrag untersucht die betrieblichen Determinanten von Teilzeitbeschäftigung, Mini- und Midi-Jobs. Aus theoretischer Perspektive könnten alle drei Beschäftigungsformen als Instrument der Anpassungsflexibilität bei Nachfrageschocks genutzt werden. Die empirische Analyse zeigt, dass aber lediglich die Nutzung von Mini- und Midi-Jobs signifikant mit einem Nachfrageschock korreliert ist und diese Beschäftigungsformen weniger als flexible Randbelegschaft denn als Instrument der Arbeitszeitflexibilität genutzt werden. Ein Hemmnis für die Reduzierung der Arbeitsstunden sind quasi-fixe Beschäftigungskosten, so dass Betriebe mit einem höheren Anteil qualifizierter Arbeitskräfte weniger Gebrauch hiervon machen. Insgesamt deuten die Ergebnisse daraufhin, dass vor allem die Arbeitszeitpräferenzen der Beschäftigten die Teilzeitbeschäftigung determinieren und geringfügige Beschäftigung verstärkt in 'interessenvertretungsfreien Zonen' stattfindet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Existenzgründungen: Ein Weg zur Beschäftigungsförderung? (2005)

    Pfeiffer, Friedhelm ;

    Zitatform

    Pfeiffer, Friedhelm (2005): Existenzgründungen: Ein Weg zur Beschäftigungsförderung? In: Zeitschrift für ArbeitsmarktForschung, Jg. 38, H. 2/3, S. 325-340.

    Abstract

    "In dem Beitrag wird unter Berücksichtigung der Staatstätigkeit aus einer theoriegeleiteten empirischen Perspektive diskutiert, ob zusätzliche Existenzgründungen zu mehr Beschäftigung führen. In erfolgreichen Existenzgründungen werden zwar direkt Arbeitsplätze geschaffen (an Erfolgsgeschichten dieser Art herrscht kein Mangel). Gleichzeitig kann (und wird) es allerdings über Wettbewerbs- und Verdrängungsprozesse auf Güter- und Faktormärkten zu einem Abbau von Beschäftigung in etablierten Unternehmen oder zu Schliessungen von Unternehmen kommen. Das Wissen zur staatlichen Steuerung solcher Marktprozesse, um gezielt Beschäftigung zu fördern, ist trotz erheblicher wissenschaftlicher Fortschritte (noch?) nicht vorhanden. Jedenfalls gibt es noch zu wenige empirische Hinweise dafür, dass die umfangreichen staatlichen Aktivitäten zur Förderung von Existenzgründungen tatsächlich die Beschäftigung in der Gesamtwirtschaft erhöht haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Existenzgründungen: Ein Weg zur Beschäftigungsförderung? (2005)

    Pfeiffer, Friedhelm ;

    Zitatform

    Pfeiffer, Friedhelm (2005): Existenzgründungen: Ein Weg zur Beschäftigungsförderung? (ZEW discussion paper 2005-71), Mannheim, 28 S.

    Abstract

    "In dem Artikel werden ausgewählte theoretische und empirische Aspekte des Zusammenhangs zwischen Existenzgründungen, staatlichem Handeln und Beschäftigung diskutiert. Dabei wird die Frage, ob Existenzgründungen zusätzliche Beschäftigung schaffen überwiegend aus einer volkswirtschaftlichen (und nicht aus einer sektoralen oder regionalen) Sicht beleuchtet werden. Zusammenfassend zeigen theoretische Überlegungen und eine in mancher Hinsicht noch lückenhafte empirische Evidenz die Bedeutung von Existenzgründungen für die Zahl der Beschäftigten auf. Die Möglichkeiten des Staates, durch die Förderung von Existenzgründungen die Beschäftigung zu steigern, scheinen jedoch begrenzt. Jedenfalls gibt es noch zu wenige empirische Hinweise dafür, dass die umfangreichen staatlichen Aktivitäten die Zahl der Beschäftigten in der Gesamtwirtschaft erhöht haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Gendermonitor Existenzgründung 2004: Existenzgründungen im Kontext der Arbeits- und Lebensverhältnisse in Deutschland. Eine Strukturanalyse von Mikrozensusergebnissen (2005)

    Piorkowsky, Michael-Burkhard; Fleißig, Sabine;

    Zitatform

    Piorkowsky, Michael-Burkhard & Sabine Fleißig (2005): Gendermonitor Existenzgründung 2004. Existenzgründungen im Kontext der Arbeits- und Lebensverhältnisse in Deutschland. Eine Strukturanalyse von Mikrozensusergebnissen. Wiesbaden, 76 S.

    Abstract

    "Die meisten Personen, die sich selbstständig machen, beginnen ihre Tätigkeit ohne Beschäftigte. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, arbeiteten im März 2004 drei Viertel der 276 000 vollzeittätigen Gründerpersonen (76%) ohne bezahlte Arbeitskräfte. Unter den rund 68 000 Personen, die sich auf Teilzeitbasis selbstständig machten, haben sogar 93% zunächst nur für sich selbst einen Arbeitsplatz geschaffen. Gegenüber 1996 haben sich damit die Anteile der Gründerpersonen ohne Beschäftigte sowohl im Bereich der Vollzeiterwerbstätigkeit (um gut 10 Prozentpunkte) als auch im Bereich der Teilzeiterwerbstätigkeit (+ 5 Prozentpunkte) deutlich vergrößert. Das zeigen die Ergebnisse des vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderten Gendermonitors Existenzgründungen 2004. Der Monitor basiert auf dem Mikrozensus - mit rund 820 000 Befragten in gut 380 000 Haushalten die größte amtliche Haushaltsbefragung in Europa - und wird vom Statistischen Bundesamt in Kooperation mit der Professur für Haushalts- und Konsumökonomik der Universität Bonn erstellt. Während Vollzeitgründungen ohne Beschäftigte überwiegend durch Männer erfolgten (zu 70%), entfielen 62% der Teilzeitgründungen ohne Beschäftigte auf Frauen. Für diese Form der Selbstständigkeit entscheiden sich Frauen vor allem wegen persönlicher oder familiärer Verpflichtungen (46%), das heißt, sie möchten Familie und Beruf besser vereinbaren. Im Vergleich zu den Teilzeit tätigen Frauen insgesamt, von denen 58% ihre reduzierte Arbeitszeit mit persönlichen oder familiären Verpflichtungen begründeten, wurde dieses Motiv bei Teilzeitgründerinnen also unterdurchschnittlich oft genannt. Teilzeittätige Gründer gaben mit rund 52% am häufigsten an, dass sie keine Vollzeittätigkeit wünschten oder keine zu finden war. Ähnlich hoch lag der Anteil auch unter den Teilzeit arbeitenden Männern insgesamt (51%)." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Innovative Arbeitsformen: Flexibilisierung von Arbeitszeit, Arbeitsentgelt, Arbeitsorganisation (2005)

    Preis, Ulrich; Necati, Lale; Preis, Ulrich; Deich, Svenja; Schabestiel, Phil; Linde, Klaus; Suhre, Nadja; Meng, Heidrun; Tenbrock, Klaus; Genenger, Angie; Urmersbach, Tim; Lindemann, Viola;

    Zitatform

    (2005): Innovative Arbeitsformen. Flexibilisierung von Arbeitszeit, Arbeitsentgelt, Arbeitsorganisation. Köln: Schmidt, 1154 S.

    Abstract

    Ganzheitliche und nachhaltige Lösungen bei der Unternehmens- und Arbeitsorganisation können sich zunehmend auf entsprechende rechtliche Rahmenbedingungen stützen, doch muss dies auch für die Arbeit der Zukunft gelten. Die Ergebnisse eines entsprechenden Forschungsprojekts werden dokumentiert. Es wurde im Rahmen der Förderinitiative 'Innovative Arbeitsgestaltung - Zukunft der Arbeit' des Bundesministeriums für Bildung und Forschung im Zeitraum 2002 bis 2005 am Forschungsinstitut für Deutsches und Europäisches Sozialrecht der Universität Köln durchgeführt. Darin werden alle arbeits- und sozialrechtlichen Fragestellungen der derzeit gängigen innovativen Formen von Arbeitsverhältnissen gebündelt und deren rechtliche Gestaltungsspielräume und Gestaltungsgrenzen praxisorientiert aufgezeigt. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Leiharbeit in der Praxis - Nach wie vor kein Hit (2005)

    Promberger, Markus; Theuer, Stefan; Bellmann, Lutz ;

    Zitatform

    Promberger, Markus, Stefan Theuer & Lutz Bellmann (2005): Leiharbeit in der Praxis - Nach wie vor kein Hit. In: IAB-Forum H. 1, S. 18-23.

    Abstract

    "Langsam wirft die Leiharbeit ihr schlechtes Image ab und verlässt die Schmuddelecke am Arbeitsmarkt. Heute gelten Leiharbeitsplätze bei Arbeitsvermittlern wie Arbeitssuchenden durchaus nicht mehr als Zumutung. Wer aber schafft diese Arbeitsplätze auf Zeit - wo und in welchem Umfang? Unter dem Gesichtspunkt der betrieblichen Flexibilität ist Leiharbeit ein Instrument unter vielen, das in seiner Beliebtheit eindeutig auf den hinteren Plätzen rangiert. Die betriebliche Nachfrage nach Arbeitsverhältnissen dieses Typs ist offenbar begrenzt. Es ist fraglich, ob eine Ausweitung des Angebots durch die Personal-Service-Agenturen daran grundsätzlich etwas ändern wird. Auch wenn die Auswertungen noch nicht abgeschlossen sind: Vieles deutet darauf hin, dass eine umfangreiche Arbeitsmarktentlastung - wie in den Reformkonzepten der Hartz-Kommission in Aussicht gestellt - durch das Instrument der Leiharbeit gegenwärtig und in näherer Zukunft nicht zu erwarten ist. Ob die Leiharbeit in der Lage ist, sich ihren arbeitsmarktpolitischen Ritterschlag anderswo zu holen, müssen weitere Untersuchungen zeigen. Beispielsweise mit Antworten auf die Fragen, inwieweit Leiharbeit als Instrument der Personalrekrutierung genutzt wird oder ob Leiharbeit die Beschäftigungsfähigkeit (,employability') vormals arbeitsloser Stellenbewerber erhöht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Leiharbeit - Flexibilitäts- und Unsicherheitspotenziale in der betrieblichen Praxis (2005)

    Promberger, Markus;

    Zitatform

    Promberger, Markus (2005): Leiharbeit - Flexibilitäts- und Unsicherheitspotenziale in der betrieblichen Praxis. In: M. Kronauer & G. Linne (Hrsg.) (2005): Flexicurity : die Suche nach Sicherheit in der Flexibilität (Forschung aus der Hans-Böckler-Stiftung, 65), S. 183-204.

    Abstract

    "Leiharbeit ist eine besondere und nach wie vor umstrittene Beschäftigungsform." Ihre Verbreitung in deutschen Betrieben ist gering, jedoch mit leichter Wachstumstendenz, die durch die gesetzliche Einschränkung der Befristungsmöglichkeiten gefördert wurde. Einkommensdiskriminierungen sind im Fall der Leiharbeit ein Indiz, dass es erhebliche Asymmetrien zu Lasten der Arbeitnehmer bei beschäftigungsbezogenen Flexibilisierungsmuster. Der Beitrag zeigt, dass die Einkommensdifferenzen im Vergleich von befristeten und unbefristeten Beschäftigungsverhältnissen gravierend sind. Die bereits erfolgte tarifliche Einbindung der Leiharbeit konnte dieses Problem nicht lösen, das in Teilsegmenten bis hin zur Einkommensarmut reicht. Über den Einkommensaspekt hinaus bestätigen die Forschungsbefunde, das sich in der Leiharbeit nach wie vor folgende Prekaritätsmomente bündeln: hochgradig instabile Beschäftigungsverhältnisse, geringe Qualifizierungs- und Weiterbildungs- sowie eingeschränkte Partizipationschancen. Es wird konstatiert, dass es bei der Leiharbeit bislang offensichtlich nicht gelungen ist, den Ausgleich zwischen betrieblichen Flexibilisierungs- und individuellen Sicherheitsinteressen herbeizuführen. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Promberger, Markus;
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  • Literaturhinweis

    Beschäftigungsformen - ein Maßstab für Flexibilität und Sicherheit? (2005)

    Rudolph, Helmut;

    Zitatform

    Rudolph, Helmut (2005): Beschäftigungsformen - ein Maßstab für Flexibilität und Sicherheit? In: M. Kronauer & G. Linne (Hrsg.) (2005): Flexicurity : die Suche nach Sicherheit in der Flexibilität (Forschung aus der Hans-Böckler-Stiftung, 65), S. 97-125.

    Abstract

    Der Beitrag setzt an dem Thema im Flexicurity-Diskurs an, das sich mit den Anforderungen unterschiedlicher Beschäftigungsformen an die Systeme sozialer Sicherheit beschäftigt. Insbesondere wird den Fragen nachgegangen, ob die derzeitigen institutionellen Arrangements auch die Erwerbstätigen hinreichend absichern, die Niedrigeinkommen und/oder diskontinuierliche Erwerbsverläufe haben. Hierzu untersucht er in einer Sekundäranalyse anhand von Daten des Statistischen Bundesamtes und der Beschäftigtenstatistik der Bundesagentur für Arbeit, welche Folgen der jeweilige Beschäftigungsstatus für die grundsätzliche Einbindung in die Systeme sozialer Sicherung und hinsichtlich des Leistungsniveaus hat. Seine Befunde belegen, dass die generell durchschlagende Absenkung des Niveaus sozialer Sicherheit als das Problem anzusehen ist. Es wird auch darauf hingewiesen, dass gesenkte soziale Sicherungsstandards in Lebensphasen ohne Einkommensbezug aus Erwerbsarbeit wiederum auf die Beschäftigten zurückwirken und sich unter anderem als Bremse zumindest für die freiwillige Arbeitsmarktmobilität erweisen können. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Familienorientierte Arbeitszeitmuster: neue Wege zu Wachstum und Beschäftigung. Gutachten (2005)

    Rürup, Bert; Gruescu, Sandra;

    Zitatform

    Rürup, Bert & Sandra Gruescu (2005): Familienorientierte Arbeitszeitmuster. Neue Wege zu Wachstum und Beschäftigung. Gutachten. Berlin, 50 S.

    Abstract

    "An den Bedürfnissen von Eltern und Pflegepersonen ausgerichtete Arbeitszeitmuster haben nicht nur positive Effekte für die Unternehmen und Erwerbspersonen, sondern auch auf makroökonomischer Ebene. Ergänzend zu betriebswirtschaftlichen Untersuchungen erörtert das Gutachten, welche Wachstumspotenziale sich damit erzielen lassen. Wenn mehr Frauen mit Kindern ihre Erwerbswünsche realisieren können, wächst das Arbeitskräftepotenzial. Durch eine bessere Koordination von familiären und beruflichen Anforderungen ist ein Anstieg der Geburtenrate wahrscheinlich. Anhand verschiedener Teilzeitmodelle zeigt das Gutachten, wie sich die Interessen von Unternehmen und die Wünsche der Mitarbeiter vereinbaren lassen. Weitere Anregungen gibt der Blick auf Beispiele aus dem europäischen Ausland." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Erwerbsstruktur und Alterssicherung: Entwicklungslinien des deutschen Arbeitsmarktes seit den 1980er-Jahren (2005)

    Sacher, Matthias;

    Zitatform

    Sacher, Matthias (2005): Erwerbsstruktur und Alterssicherung. Entwicklungslinien des deutschen Arbeitsmarktes seit den 1980er-Jahren. In: Wirtschaft und Statistik H. 5, S. 479-495.

    Abstract

    "Seit Anfang der 1980er-Jahre wird in Deutschland eine Debatte über Strukturveränderungen auf dem Arbeitsmarkt und deren Wirkungen auf die Funktionsfähigkeit des erwerbsarbeitszentrierten sozialen Sicherungssystems, insbesondere der gesetzlichen Rentenversicherung geführt. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, ob das so genannte 'Normalarbeitsverhältnis', das heißt die dauerhafte Vollzeitbeschäftigung, seine normative Funktion verloren hat. Der Aufsatz zeigt vor dem Hintergrund dieser Debatte Entwicklungslinien des deutschen Arbeitsmarktes seit Beginn der 1980er-Jahre auf. Nach theoretischen Ausführungen zum Konzept des Normalarbeitsverhältnisses wird anhand von amtlichen Daten der Frage nachgegangen, wie sich die Erwerbsbeteiligung der Bevölkerung in den vergangenen zwei Jahrzehnten entwickelt hat. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Differenzierung der Erwerbsbeteiligung nach Geschlecht und nach Altersgruppen sowie nach alten und neuen Bundesländern. Abschließend werden mögliche Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit der gesetzlichen Rentenversicherung diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Beschäftigungsbedingungen von Leiharbeitskräften (2005)

    Schlese, Michael; Bulling-Chabalewski, Natalie; Schramm, Florian;

    Zitatform

    Schlese, Michael, Florian Schramm & Natalie Bulling-Chabalewski (2005): Beschäftigungsbedingungen von Leiharbeitskräften. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 58, H. 10, S. 568-574.

    Abstract

    "Nach den Daten des SOEP hat sich seit 2001 die Anzahl der Leiharbeitskräfte auf ca. 1,1 Mio. in 2004 verdoppelt. Leiharbeit wird weiblicher und (noch) jünger. Die Beschäftigungsbedingungen von Leiharbeitnehmer/innen sind teilweise deutlich schlechter als die der anderen Belegschaften; so besteht etwa eine erhebliche und wachsende Einkommensdifferenz zu den Kernbelegschaften. Sie haben überwiegend negative Erwartungen an ihre weitere Entwicklung und eine niedrigere Arbeitszufriedenheit. Auch zwischen Kern- und Randbelegschaften besteht ein, wenngleich weniger ausgeprägtes, 'Gefälle' in der Qualität der Beschäftigungsverhältnisse. Die 'relative Deprivation' der Leiharbeitnehmer/innen ist nicht nur für die Beschäftigten, sondern auch für die Betriebe mit negativen Auswirkungen verbunden. Selbst wenn sich aus betriebswirtschaftlicher Perspektive diese Nachteile aufgrund der Lohnkostenvorteile der Leiharbeit rechnen mögen, dürfte dies auf der gesamtwirtschaftlichen Ebene eine Vergeudung von 'Humanressourcen' bedeuten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Mobilität der Solo-Selbständigen im europäischen Vergleich (2005)

    Schulze Buschoff, Karin; Schmidt, Claudia ;

    Zitatform

    Schulze Buschoff, Karin & Claudia Schmidt (2005): Mobilität der Solo-Selbständigen im europäischen Vergleich. In: Zeitschrift für ArbeitsmarktForschung, Jg. 38, H. 4, S. 531-553.

    Abstract

    "Die selbstständige Erwerbsarbeit hat in den letzten Jahrzehnten in der Mehrzahl der EU-Mitgliedsstaaten an Bedeutung gewonnen. Insbesondere der Anteil von Klein- und Solo-Unternehmen weist eine steigende Tendenz auf. Im Gegensatz zur klassischen Gründungsforschung, die zumeist auf die Nachhaltigkeit im Sinne einer möglichst langen Überlebensdauer der Unternehmen ausgerichtet ist, wird in diesem Beitrag dezidiert der Dynamik und Flexibilität auf dem Arbeitsmarkt der Solo-Selbstständigkeit nachgegangen. Im Kontext der Theorie der Übergangsarbeitsmärkte wird ein Mobilitätskonzept entwickelt und die Dynamik der Solo-Selbstständigkeit anhand von Mobilitätsraten und Mobilitätsmustern (Eintritte, Austritte, Dauer) in fünf europäischen Ländern (Deutschland, den Niederlanden, Italien,Großbritannien und Schweden) verglichen. Die Analysen stützen sich auf Daten der Europäischen Arbeitskräftestichprobe (1993-2003) und des Europäischen Haushaltspanels (1994-2001). Als Ergebnis der Analysen zeigt sich in allen Ländern eine im Vergleich zu anderen Erwerbsformen höhere Mobilität Solo-Selbstständiger. Frauen weisen in allen Ländern fast alljährlich eine höhere Mobilitätsrate auf als Männer. Solo-Selbstständigkeit betrifft zudem im Zeitverlauf sehr viel mehr Personen, als dies die Aggregatdaten einzelner Jahre auf den ersten Blick zeigen. Im Ländervergleich weist Deutschland (seit 1996) die höchste Mobilitätsrate Solo-Selbstständiger auf. Abschließend wird auf die national unterschiedliche institutionelle Absicherung von Mobilität bzw. von Übergängen eingegangen. Am Beispiel der staatlichen Rentenversicherungssysteme wird aufgezeigt, dass Statuswechsel in und aus der Solo-Selbstständigkeit heraus in sozialversicherungsrechtlicher Hinsicht in allen betrachteten Ländern mit mehr oder weniger gravierenden spezifischen Nachteilen verbunden sind. In Deutschland, dem Land mit der höchsten Mobilitätsrate Solo-Selbstständiger, sind diese Nachteile besonders evident. Strategie einer europäischen Sozialpolitik sollte es sein, im Sinne des Konzepts des Risikomanagements ein Mindestmaß an kontinuierlicher Grundsicherung über diskontinuierliche Erwerbsverläufe hinweg gewährleisten zu können. Je nach nationaler Ausgestaltung der sozialen Sicherungssysteme stellt sich hier ein mehr oder weniger dringender Handlungsbedarf." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Von der Scheinselbstständigkeit zur Ich-AG: neue sozialpolitische Weichenstellungen? (2005)

    Schulze-Buschoff, Karin;

    Zitatform

    Schulze-Buschoff, Karin (2005): Von der Scheinselbstständigkeit zur Ich-AG. Neue sozialpolitische Weichenstellungen? In: Zeitschrift für Sozialreform, Jg. 51, H. 1, S. 64-93.

    Abstract

    "Ziel des Beitrags ist die Evaluierung der jüngeren Gesetzgebung zur Förderung und sozialen Sicherung der Selbstständigkeit. Einleitend werden die Entwicklung, die Struktur und die sozialrechtlichen Rahmenbedingungen der Selbstständigkeit skizziert. Die Aufarbeitung der sozialen Gesetzgebung zur Selbstständigkeit (bzw. zur 'Scheinselbstständigkeit') in den letzten Jahren zeigt, dass diese widersprüchlich und halbherzig geblieben ist. Weiterhin werden die arbeitsmarktpolitischen Instrumente zur Förderung von Selbstständigkeit (Überbrückungsgeld und Ich-AG) und deren Effizienz und Effektivität beschrieben. Darauf aufbauend wird die arbeits- und sozialrechtliche Ausgestaltung der Instrumente analysiert. Ergebnis der Analyse ist, dass sich mit der rechtlichen Ausgestaltung der Ich-AG eine neue Weichenstellung hin zu der überfälligen Anerkennung des generellen Schutzbedarfs Selbstständiger und der prinzipiellen Gleichstellung Selbstständiger und abhängig Beschäftigter andeutet. An eine solche Weichenstellung schließen sich Reformoptionen an, die abschließend erörtert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Teilzeitbeschäftigung als Arbeitsmarktchance (2005)

    Schäfer, Andrea; Vogel, Claudia;

    Zitatform

    Schäfer, Andrea & Claudia Vogel (2005): Teilzeitbeschäftigung als Arbeitsmarktchance. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 72, H. 7, S. 131-138.

    Abstract

    "Mehr als ein Fünftel der Erwerbstätigen in Deutschland sind Teilzeitbeschäftigte. Seit Anfang 2001 ist das Gesetz über Teilzeitarbeit und befristete Arbeitsverträge (Teilzeit- und Befristungsgesetz) in Kraft. Es hat die weitere Ausweitung der Teilzeit und die Schaffung neuer Stellen zum Ziel, um dadurch die allgemeine Beschäftigungssituation und somit die individuellen Partizipationschancen zu verbessern. Zu erwarten ist daher, dass die Zahl der Teilzeitbeschäftigten weiter steigen wird. Die große Mehrheit der Teilzeitbeschäftigten wird nach wie vor von Frauen gestellt, denn eine wichtige Funktion von Teilzeitarbeitsverhältnissen ist es, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu ermöglichen. Dies wird auch so bleiben, solange insbesondere in Westdeutschland keine bedarfsgerechten öffentlichen Kinderbetreuungsangebote bereitgestellt werden. Die Ergebnisse weisen zudem auf das künftige Potential der Teilzeit als Alternative zur Arbeitslosigkeit hin. Die vom DIW Berlin in Zusammenarbeit mit Infratest Sozialforschung erhobene Längsschnittsstudie Sozio-oekonomisches Panel (SOEP) zeigt, dass Frauen nicht nur häufiger als Männer, sondern auch länger in Teilzeit arbeiten, vor allem in Westdeutschland. Freilich wird deutlich, dass bei Männern der Teilzeitbeschäftigung häufiger der Einstieg in ein weiteres Beschäftigungsverhältnis folgt als bei Frauen. Männer haben auch die besseren Karrierechancen, also größere Übergangswahrscheinlichkeiten in die Vollzeit. Teilzeitbeschäftigung fördert zwar die Partizipationschancen der Frauen im Arbeitsmarkt, kann aber deren Erwerbsbeteiligung in Form einer Vollzeitbeschäftigung nicht nachhaltig verbessern. Teilzeit unterstützt also faktisch das Fortbestehen geschlechtsspezifischer Erwerbsmuster, wobei auch große Ost-West-Unterschiede sichtbar werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Von der Arbeitslosigkeit in die Selbständigkeit: Evaluation eines Modellprojekts zur Gründerberatung (2005)

    Seidel, Michael A.; Hack, Thomas;

    Zitatform

    Seidel, Michael A. (2005): Von der Arbeitslosigkeit in die Selbständigkeit. Evaluation eines Modellprojekts zur Gründerberatung. (FGF Entrepreneurship-Research Monographien 52), Lohmar u.a.: Eul, 270 S.

    Abstract

    "In den letzten Jahren ist das Phänomen der Existenzgründung aus der Arbeitslosigkeit sprunghaft angestiegen und hat durch die jüngsten Arbeitsmarktreformen (Ich-AG) einen zusätzlichen Schub bekommen. Die Gründungsforschung hat sich diesem bislang noch kaum zugewandt. Die Untersuchungen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) bedürfen einer Ergänzung aus der Mikroperspektive, die auch regionale Aspekte mit bedenkt. Diese Lücke soll durch diese Forschungsarbeit geschlossen werden, die aus einer Kooperation zwischen der Fachhochschule Hof und dem Existenzgründerberatungsprojekt im Innovations- und Gründerzentrum in Hof hervorging.
    Die Auswertung einer schriftlichen Befragung von 1.700 Gründern bzw. Gründungswilligen aus der Arbeitslosigkeit ermöglicht zum einen eine soziodemografische Beschreibung arbeitsloser Gründer und zeigt zum anderen, in welchen Kriterien sich diese von 'konventionellen' Gründern unterscheiden. Weiterhin war ein Ziel dieser Arbeit, die von Arbeitslosen gegründeten Betriebe zu beschreiben. Welche Branchen werden angesteuert? Gibt es spezifische Erfolgsfaktoren? Sind Gründungen aus der Arbeitslosigkeit 'aus der Not heraus geboren'? Inwiefern unterscheiden sich die Empfänger von Überbrückungsgeld von Ich-AGs? Schließlich werden durch die Evaluation des Modellprojekts in Hof den Trägern von Beratungsprojekten wertvolle Hinweise für ihre Arbeit gegeben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Minijob-Reform: keine durchschlagende Wirkung (2005)

    Steiner, Viktor; Wrohlich, Katharina ;

    Zitatform

    Steiner, Viktor & Katharina Wrohlich (2005): Minijob-Reform. Keine durchschlagende Wirkung. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 72, H. 8, S. 141-146.

    Abstract

    "Die sog. Minijob-Reform, die als Teil des Zweiten Gesetzes für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt ('Hartz II') am 1. April 2003 in Kraft trat, soll die Arbeitsanreize im Bereich geringer Erwerbseinkommen verbessern und damit die strukturelle Arbeitslosigkeit reduzieren. Dazu wurde die bisherige Beschränkung der wöchentlichen Arbeitszeit auf maximal 15 Stunden aufgehoben und die Geringfügigkeitsgrenze bei der Sozialversicherung erhöht. Die Arbeitsmarktwirkungen und die Effekte der Reform auf Steueraufkommen und Sozialversicherungsbeiträge wurden vom DIW Berlin auf der Basis eines Mikrosimulationsmodells untersucht. Dabei sind auch indirekte Effekte, die sich aus den Arbeitsmarktwirkungen auf das Einkommensteueraufkommen und auf die Arbeitnehmerbeiträge zur Sozialversicherung ergeben, berechnet worden. Es wurden nicht nur die Wirkungen der Reform auf das Arbeitsangebot der bisher nicht erwerbstätigen Personen, sondern auch die in der wirtschaftspolitischen Diskussion häufig unberücksichtigten Effekte auf das Arbeitsangebot der bereits Beschäftigten analysiert. Die Schätzungen zeigen, dass die Minijob-Reform mit einer geringen Zunahme der Zahl der ausschließlich geringfügig beschäftigten Personen verbunden sein dürfte. Unberücksichtigt bleiben bei der Analyse mögliche Effekte auf den Umfang der Nebenerwerbstätigkeit und auf die eventuelle Legalisierung der bisherigen Schwarzarbeit. Gleichzeitig ist aber zu erwarten, dass aufgrund der Reform bereits Beschäftigte ihre Arbeitszeit reduzieren. Unter dem Strich dürfte daher das gesamte Arbeitsvolumen leicht sinken." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Work incentives and labor supply effects of the Mini-Jobs Reform in Germany (2005)

    Steiner, Viktor; Wrohlich, Katharina ;

    Zitatform

    Steiner, Viktor & Katharina Wrohlich (2005): Work incentives and labor supply effects of the Mini-Jobs Reform in Germany. In: Empirica, Jg. 32, H. 1, S. 91-116. DOI:10.1007/s10663-005-1982-x

    Abstract

    Auf der Basis von Daten des Sozioökonomischen Panels wird die Arbeitsmarktreform in Deutschland analysiert, speziell die Subventionierung von Sozialabgaben im Niedriglohnbereich ab April 2003. Die Simulation zeigt, dass die Beschäftigungseffekte durch die Reform sehr gering sind. Der geringe positive Effekt wird zudem aufgewogen durch negative Beschäftigungseffekte bei den übrigen Beschäftigten. Auch die steuerlichen Effekte werden negativ eingeschätzt. Es wird gefolgert, dass die Einführung von Mini-Jobs kein geeignetes Mittel darstellt, um die Beschäftigungschancen von niedrigverdienenden Arbeitnehmern zu verbessern. (IAB)

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    Agency and bank nursing in the UK National Health Service (2005)

    Tailby, Stephanie;

    Zitatform

    Tailby, Stephanie (2005): Agency and bank nursing in the UK National Health Service. In: Work, employment and society, Jg. 19, H. 2, S. 369-389.

    Abstract

    "The article draws on published research, mainly survey-based, and original case study interview data to explore the forms of temporary employment in nursing, the reasons nurses give for taking temporary or agency work, as a main job or a second job, and their experiences in such employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    European welfare state under the policy "make work pay": analysis with composite indicators (2005)

    Tangian, Andranik S.;

    Zitatform

    Tangian, Andranik S. (2005): European welfare state under the policy "make work pay". Analysis with composite indicators. (WSI-Diskussionspapier 141), Düsseldorf, 38 S.

    Abstract

    "Die soziale Sicherheit in 22 europäischen Ländern wird mit einem Indikator evaluiert. Er basiert auf ein census-simulierenden Modell, das institutionelle und empirische Ansätze kombiniert. Die individuellen Antworten der Arbeitslosen über die zustehenden sozialen Leistungen werden entsprechend der persönlichen Situationen mittels der OECD Steuer- Sozialleistungsmodelle regel-basiert berechnet. Die empirischen Daten über die persönlichen Situationen stellt EuroStat zur Verfügung. Das Ziel ist, die nationalen Durchschnitte der Nettoersatzquoten (NEQ) für Arbeitslose einzuschätzen. Solch ein Indikator zeigt den durchschnittlichen Prozentanteil, mit dem die sozialen Leistungen den Verlust der vorherigen Verdienste kompensieren. Das Papier schlägt vor:
    -(Methodologie) ein Modell der Zensus-Simulation, das statistische Bevölkerungsdaten mit individuellen Antworten kombiniert, die von einem regel-basierenden Modell berechnet werden,
    -(Indikator) eine quantitative Evaluierung der europäischen sozialen Sicherheit, die trotz institutioneller Verbesserungen ihren totalen Rückgang im Jahr 2004 erlebt,
    -(Analyse) eine Erklärung des Rückgangs durch eine strukturelle Änderung des europäischen Arbeitsmarktes mit wachsenden atypischen Beschäftigungsgruppen (Teilzeitbeschäftigte, Befristete, Selbstständige usw.), die geringere Sozialleistungen als die Dauervollzeitbeschäftigten beziehen,
    -(Politische Implikationen) eine mögliche Auflösung der Widersprüche zwischen europäischen Politiken mittels Grundsicherungsmodell zusammen mit einer Flexinsurance (Flexibilisierungsversicherung)." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Machbarkeitsstudie "Die Neue Selbstständigkeit": Möglichkeiten der Erforschung von Push- und Pull-Faktoren sowie etwaiger Legalisierungs-Effekte von Schwarzarbeit im Bereich arbeitsmarktpolitisch gefördeter Existenzgründungen (2005)

    Trube, Achim; Weiß, Carsten;

    Zitatform

    Trube, Achim & Carsten Weiß (2005): Machbarkeitsstudie "Die Neue Selbstständigkeit". Möglichkeiten der Erforschung von Push- und Pull-Faktoren sowie etwaiger Legalisierungs-Effekte von Schwarzarbeit im Bereich arbeitsmarktpolitisch gefördeter Existenzgründungen. (ZPE-Schriftenreihe 17), Siegen, 146 S.

    Abstract

    Ziel der Machbarkeitsstudie war es, am Beispiel sog. Ich-AGs in einem Agenturbezirk der Arbeitsverwaltung (AA Düsseldorf) die Möglichkeiten der Erforschung von Push- und Pull-Faktoren sowie etwaiger Legalisierungseffekte von Schwarzarbeit im Bereich arbeitsmarktpolitisch geförderter Existenzgründungen zu untersuchen. Dabei ging es sowohl um das methodische Problem, ob und ggf. mit welchen Verfahren der Forschungsgegenstand erfasst werden kann, als auch um die inhaltlich substantielle Frage, ob und inwieweit im Vorfeld der Gründung von Ich-AGs tatsächlich Push- oder Pullfaktoren bzw. auch Schwarzarbeit eine Rolle spielen. Datenbasis der Untersuchung ist ein Sample von 59 Beziehern eines Existenzgründungszuschusses im Förderjahr 2004. Die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie werden in acht Punkten zusammengefasst. Die Autoren stellen zusammenfassend fest, dass die Studie sowohl methodisch als auch substanziell Anlass zu weiterführenden Forschungen gibt, da nachgewiesen werden konnte, dass die Phänomene 'Push- bzw. Pullfaktoren' sowie Schwarzarbeit über empirische Verfahren erfassbar sind und auch tatsächlich im geförderten Gründungsgeschehen bei zuvor Erwerbslosen offensichtlich maßgebenden Einfluss haben. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Temporary employment and health: a review (2005)

    Virtanen, Marianna ; Kivimäki, Mika ; Joensuu, Matti ; Elovainio, Marko ; Virtanen, Pekka ; Vahtera, Jussi ;

    Zitatform

    Virtanen, Marianna, Mika Kivimäki, Matti Joensuu, Pekka Virtanen, Marko Elovainio & Jussi Vahtera (2005): Temporary employment and health. A review. In: International Journal of Epidemiology, Jg. 34, H. 3, S. 610-622. DOI:10.1093/ije/dyi024

    Abstract

    "We aimed to review evidence on the relationship between temporary employment and health, and to see whether the association is dependent on outcome measure, instability of employment, and contextual factors. We systematically searched for studies of temporary employment and various health outcomes and critically appraised 27 studies. The review suggests higher psychological morbidity among temporary workers compared with permanent employees. According to some studies, temporary workers also have a higher risk of occupational injuries but their sickness absence is lower. Morbidity may be higher in temporary jobs with high employment instability and in countries with a lower number of temporary workers and unemployed workers. The evidence indicates an association between temporary employment and psychological morbidity. The health risk may depend on instability of temporary employment and the context. Confounding by occupation may have biased some of the studies. Additional research to clarify the role of employment instability, hazard accumulation, and selection is recommended." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Verdrängen Minijobs "normale" Beschäftigung? (2005)

    Voss-Dahm, Dorothea;

    Zitatform

    Voss-Dahm, Dorothea (2005): Verdrängen Minijobs "normale" Beschäftigung? In: Institut Arbeit und Technik (Hrsg.) (2005): Institut Arbeit und Technik : Jahrbuch 2005, S. 232-246.

    Abstract

    In den vergangenen fünf Jahren hat es eine deutliche Verschiebung zwischen verschiedenen Beschäftigungsformen gegeben: Die abhängige Beschäftigung wuchs im Zeitraum 1999-2004 ausschließlich im Bereich der Teilzeitbeschäftigung und dort vor allem im Bereich der Minijobs. Am Beispiel des Einzelhandels wird der Frage nachgegangen, "warum die Neuregelung der geringfügigen Beschäftigung erfolgreich und zugleich problematisch ist". Im Einzelhandel, in dem knapp neun Prozent aller abhängig Beschäftigten in Deutschland einer Erwerbstätigkeit nachgehen, stellen Minijob-Beschäftigte bereits ein Viertel aller Beschäftigten. Gleichzeitig ist der Einzelhandel eine Branche, in der mit 72 Prozent mehrheitlich Frauen beschäftigt sind, und in der - durch die Kombination von hohem Teilzeit- und Minijobanteil und mäßigen Stundenlöhnen - überwiegend niedrige Einkommen erzielt werden. Ein wachsender Anteil der Beschäftigten im Einzelhandel kann mit der Arbeit also kein existenzsicherndes Einkommen erzielen, sondern hat lediglich die Möglichkeit, sich etwas hinzu zu verdienen. Zum Thema Minijobs werden Ergebnisse verschiedener Forschungsprojekte des Instituts Arbeit und Technik vorgestellt. Demnach gibt es im Einzelhandel eine gemeinsame Interessenlage von Unternehmen und Beschäftigten. Arbeitsnachfrage und Arbeitsangebot entwickeln - unterstützt durch die von der Politik vorgegebene Regulierung - ein je spezifisches Interesse an dieser Beschäftigungsform, und in der wechselseitigen Verstärkung dieser Interessen liegt der Grund des starken Wachstums der Minijobbeschäftigung. Insgesamt wird die Ausbereitung von Minijobs kritisch betrachtet, da sie zu Lasten sozialversicherungspflichtiger Beschäftigungsverhältnisse geht, und Minijobs vor allem für anderweitig sozial abgesicherte Erwerbspersonen attraktiv sind: "Anstatt die arbeitsmarktpolitischen Rahmenbedingungen für vollwertige Arbeitsverhältnisse zu verbessern, um die Arbeitslosigkeit abzubauen, verzichten Staat und Gesellschaft auf Einnahmen, um vor allem Erwerbsgruppen zu subventionieren, die anderweitig sozial abgesichert sind und mit der Aufnahme eines Minijobs ihre eigenständige soziale Absicherung hinten anstellen." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Non-standard employment relations and wages among school leavers in the Netherlands (2005)

    Vries, M. Robert de; Wolbers, Maarten H. J.;

    Zitatform

    Vries, M. Robert de & Maarten H. J. Wolbers (2005): Non-standard employment relations and wages among school leavers in the Netherlands. In: Work, employment and society, Jg. 19, H. 3, S. 503-525. DOI:10.1177/0950017005055668

    Abstract

    "Non-standard (alternatively, flexible) employment has become common in the Netherlands, and viewed as an important weapon for combating youth unemployment. However, if such jobs are 'bad', non-standard employment becomes a matter of concern. In addition, non-standard employment may hit the least qualified, excluding them from the primary segment of the labour market, where 'good' jobs are found. We first examine whether less-educated school leavers more often end up in a job with a non-standard employment contract than the higher educated. Then, we investigate the effect of having a non-standard employment contract on job advantages in terms of wages. The data come from three large-scale Dutch school leaver surveys as held in 2001.The results show: (a) less-educated school leavers indeed are more likely to have a non-standard contract than more highly educated ones, while (b) those in non-standard employment earn less in their jobs. A substantial part of these differences can be ascribed to the segment of the labour market in which school leavers work." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Der Noth gehorchend, nicht dem eignen Trieb: nascent necessity and opportunity entrepreneurs in Germany: Evidence from the Regional Entrepreneurship Monitor (REM) (2005)

    Wagner, Joachim ;

    Zitatform

    Wagner, Joachim (2005): Der Noth gehorchend, nicht dem eignen Trieb. Nascent necessity and opportunity entrepreneurs in Germany: Evidence from the Regional Entrepreneurship Monitor (REM). (IZA discussion paper 1608), Bonn, 27 S.

    Abstract

    "Using a large recent representative sample of the adult German population this paper demonstrates that nascent necessity and nascent opportunity entrepreneurs are different with respect to some of the characteristics and attitudes considered to be important for becoming a nascent entrepreneur, and that they behave differently. Given the lack of longitudinal data, however, we have no information about the performance of entrepreneurs from both groups in the longer run." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Frauen am Arbeitsmarkt: Beschäftigungsgewinne sind nur die halbe Wahrheit (2005)

    Wanger, Susanne ;

    Zitatform

    Wanger, Susanne (2005): Frauen am Arbeitsmarkt: Beschäftigungsgewinne sind nur die halbe Wahrheit. (IAB-Kurzbericht 22/2005), Nürnberg, 6 S.

    Abstract

    "Mit knapp 49 Prozent sind heute fast die Hälfte der Beschäftigten in Deutschland Frauen - 1991 waren es noch rund 44 Prozent. Allerdings hat die Zahl der von ihnen geleisteten Arbeitsstunden nicht in gleichem Maße zugenommen. Frauen trugen 2004 nur unterproportional zum gesamten Arbeitsvolumen bei - mit einem Anteil von 41 Prozent. Das insbesondere, weil viele teilzeitbeschäftigt sind: 2004 waren 75 Prozent aller Teilzeitstellen, aber nur knapp 37 Prozent der Vollzeitarbeitsplätze von Frauen besetzt. Das IAB zeichnet mit seiner Arbeitsvolumenrechnung ein differenziertes Bild der Partizipation von Männern und Frauen verschiedener Altersgruppen an der Erwerbsarbeit. Damit ist das Arbeitsvolumen der Frauen insgesamt gesunken und lag 2004 sogar unter dem Stand von 1991. Ein geringeres Arbeitsvolumen verteilt sich also auf eine weitaus größere Zahl von Frauen. Das Arbeitsvolumen der Männer ist allerdings stärker gesunken als das der Frauen. Zwar sind auch mehr Männer als früher teilzeitbeschäftigt, jedoch immer noch relativ wenige. Sie nutzen Teilzeit vor allem am Anfang und am Ende ihres Arbeitslebens. Bei Frauen nimmt die Teilzeitarbeit dagegen oft im gesamten Erwerbsleben breiten Raum ein. Deshalb bedarf es weiterer Anstrengungen, um die Arbeitsmarktchancen von Frauen zu verbessern. Dazu gehören neben besseren Angeboten zur Kinderbetreuung auch mehr familiengerechte Arbeitsplätze." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wanger, Susanne ;
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  • Literaturhinweis

    Evaluation der Maßnahmen zur Umsetzung der Vorschläge der Hartz-Kommission: Arbeitspaket 1: Wirksamkeit der Instrumente, Modul 1e: Existenzgründungen. Bericht 2005 (2005)

    Wießner, Frank; Svindland, Dagmar; Hagemann, Sabine; Hess, Doris; Steinwede, Angelika; Kahle, Katrin; Steiner, Viktor; Kritikos, Alexander; Cramer, Ralph; Marwinski, Karen; Glocker, Daniela; Noll, Susanne; Baumgartner, Hans J.; Rein, Andrea; Dreiberg, Gert; Scheremet, Nicole; Caliendo, Marco ; Schneider, Bernd; Utzmann, Hilde; Sörgel, Werner;

    Zitatform

    (2005): Evaluation der Maßnahmen zur Umsetzung der Vorschläge der Hartz-Kommission. Arbeitspaket 1: Wirksamkeit der Instrumente, Modul 1e: Existenzgründungen. Bericht 2005. Nürnberg u.a., 506 S.

    Abstract

    "Der Forschungsverbund IAB, DIW, GfA, infas und sinus ist im Auftrag des BMWA der Frage nachgegangen, inwieweit es gründungswilligen Arbeitslosen mit Hilfe sozialstaatlicher Förderung gelingt, den 'Milieuwechsel' von einer unselbständigen in eine selbständige Tätigkeit zu bewältigen." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Neues von der Ich-AG: Nicht jeder Abbruch ist eine Pleite (2005)

    Wießner, Frank;

    Zitatform

    Wießner, Frank (2005): Neues von der Ich-AG: Nicht jeder Abbruch ist eine Pleite. (IAB-Kurzbericht 02/2005), Nürnberg, 6 S.

    Abstract

    "Bis Ende 2004 wurden rund 268.000 Ich-AGs von der BA mit dem Existenzgründungszuschuss gefördert. Bislang wurden 48.000 Abgänge aus der Förderung gezählt. Diese sind jedoch keinesfalls mit gescheiterten Gründungen gleichzusetzen. Das IAB hat eine Stichprobe von Geförderten untersucht, die ihre Selbständigkeit inzwischen wieder aufgegeben haben. Über die Hälfte der Ich-AG-Abbrecher ist wieder arbeitslos. Zwei Fünftel sind aber wieder erwerbstätig. Die Gründe für den Abbruch sind altbekannt. Mangelhafte Vorbereitung und Informationsdefizite können durch verbesserte Beratung nur teilweise aufgefangen werden. Wer sich selbständig macht, muss auch selbst Verantwortung tragen. Bei einem Drittel der Fälle war die Aufgabe der Ich-AG mit (zusätzlichen) Schulden verbunden. Dabei können auch kleine Beträge zur großen Belastung werden. Eine strikte Kontrolle des Förderzugangs könnte sowohl die Gründer vor Schaden bewahren als auch Missbrauch verhindern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Leiharbeit in den Niederlanden: Soziodemographie, Beschäftigungsbedingungen und soziale Absicherung (2005)

    Wilkens, Ingrid;

    Zitatform

    Wilkens, Ingrid (2005): Leiharbeit in den Niederlanden. Soziodemographie, Beschäftigungsbedingungen und soziale Absicherung. In: Zeitschrift für Sozialreform, Jg. 51, H. 4, S. 394-415.

    Abstract

    "In der Diskussion um die mit den Hartz-Reformen beabsichtigte Ausdehnung der Leiharbeit wird des Öfteren auf das Vorbild der Niederlande verwiesen. Der Beitrag erläutert die rechtlichen Rahmenbedingungen, die Soziodemographie, die Motivation sowie die Beschäftigungsbedingungen in der dortigen Leiharbeitsbranche. Wie in anderen europäischen Ländern sind die Zeitarbeitskräfte tendenziell benachteiligt, obwohl ihre Integration in die Entleihunternehmen gut zu sein scheint. Interessant für die deutsche Diskussion dürfte vor allem das 'Phasenmodell' sein, das Leiharbeitnehmern mit der Dauer ihrer Beschäftigung eine wachsende soziale Absicherung bietet und darüber hinaus die traditionell starke Brückenfunktion der Arbeitnehmerüberlassung unterstützt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitnehmerüberlassung in den Niederlanden (2005)

    Wilkens, Ingrid;

    Zitatform

    Wilkens, Ingrid (2005): Arbeitnehmerüberlassung in den Niederlanden. In: Bundesarbeitsblatt H. 11, S. 18-25.

    Abstract

    "Europaweit gelten die Niederlande als Vorbild für den großflächigen Einsatz von Zeitarbeit. Doch ist die Arbeitnehmerüberlassung dort anders geregelt als beispielsweise in Deutschland. Der vorliegende Beitrag erläutert die Besonderheiten und das unter sozialpolitischen Aspekten interessante Modell der schrittweise zunehmenden sozialen Absicherung der Zeitarbeitskräfte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Minijob-Bilanz: Kaum Lohnfortzahlung bei Krankheit und Mutterschaft: Lohnausgleichskasse machte 136,6 Millionen Überschuss (2005)

    Winkel, Rolf;

    Zitatform

    Winkel, Rolf (2005): Minijob-Bilanz: Kaum Lohnfortzahlung bei Krankheit und Mutterschaft. Lohnausgleichskasse machte 136,6 Millionen Überschuss. In: Soziale Sicherheit, Jg. 54, H. 9, S. 292-298.

    Abstract

    "Im April 2003 trat die Minijob-Reform in Kraft. Die Zahl der geringfügigen Jobs hat sich daraufhin exorbitant erhöht. Doch der Boom bei den Minijobs hat für den Arbeitsmarkt wenig gebracht, wie die folgende Bilanz zeigt. Doch dieser Boom hat für den Arbeitsmarkt wenig gebracht, wie die folgende Bilanz zeigt. Und mindestens genau so wichtig: Es handelt sich um einen Boom von Arbeitsverhältnissen, die - zwar nicht de jure, wohl aber de facto - zweitklassig sind. So stellt der Ende August 2005 veröffentlichte Geschäftsbericht 2004 der für die Minijobs zuständigen Bundesknappschaft fest: Die Lohnausgleichskasse der Knappschaft hat in den Jahren 2003 und 2004 insgesamt einen Überschuss in Höhe von 136,6 Millionen Euro gemacht. Diese Kasse ersetzt Arbeitgebern von Minijobbern ihre Ausgaben für die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und bei Mutterschaft. Solche Ausgaben erfolgten aber in den vergangenen Jahren kaum. Der folgende Beitrag gibt einen Überblick über die Entwicklung der Minijobs und geht insbesondere auf die Situation der Lohnausgleichskasse ein." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Intentionen und Problemlagen der Nutzung atypischer Beschäftigung im ostdeutschen Mittelstand (2005)

    Winkler, Ingo ;

    Zitatform

    Winkler, Ingo (2005): Intentionen und Problemlagen der Nutzung atypischer Beschäftigung im ostdeutschen Mittelstand. In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 14, H. 3, S. 207-220. DOI:10.1515/arbeit-2005-0305

    Abstract

    "Der Beitrag beschäftigt sich mit der Nutzung atypischer Beschäftigung im ostdeutschen Mittelstand. Basierend auf den Ergebnissen einer explorativen Fragebogenuntersuchung werden zunächst die Nutzungsformen und die Nutzungsintensität von Leiharbeit, geringfügiger Beschäftigung, Teilzeitarbeit sowie Telearbeit untersucht. Hierbei lassen die Ergebnisse den Rückschluss zu, dass sich atypische Beschäftigungsformen in ostdeutschen KMU etabliert haben. Daran anschließend werden die Zielvorstellungen der Geschäftsleitungen dargestellt, die die Nutzung atypischer Beschäftigung leiten. Diese sind vorwiegend ökonomischer Natur. Hierbei wird auch die Wahrnehmung der Zielerreichung analysiert. Weiterhin wird auf Probleme fokussiert, die mit der Nutzung atypischer Beschäftigung in den untersuchten KMU auftreten. Dabei werden Antworten von Geschäftsleitungen und Arbeitnehmervertretern verglichen und Unterschiede herausgestellt. Es zeigt sich, dass Arbeitnehmervertreter mehr und zum Teil auch andere Probleme hervorheben als die Geschäftsleitungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Beating the 'churning' trap in the youth labour market (2005)

    Worth, Sean;

    Zitatform

    Worth, Sean (2005): Beating the 'churning' trap in the youth labour market. In: Work, employment and society, Jg. 19, H. 2, S. 403-414.

    Abstract

    Während die Jugendarbeitslosigkeit generell als ein wichtiger Gegenstand sozialpolitischer und arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen gesehen wird, wird die Gefahr unterschätzt, dass gering qualifizierte junge Menschen keinen Fuß auf dem Arbeitsmarkt fassen können. Der Beitrag geht davon aus, dass eine große Gruppe junger Menschen in prekären Arbeitsverhältnissen gefangen bleibt. Unsichere befristete Arbeitsverhältnisse und Arbeitsplatzwechsel nehmen bei jungen britischen Arbeitnehmern zu, und der Einstieg in unbefristete Arbeitsverhältnisse gelingt immer später. Dies kommt zwar den kurzfristigen Interessen der Arbeitgeber zugute, nicht jedoch dem Ziel der dauerhaften beruflichen Integration junger Menschen. Es wird für eine neue Orientierung der Beschäftigungsprogramme für junge Menschen plädiert. Anstatt dem Leitbild der Beschäftigungsfähigkeit und Flexibiltät zu folgen, wird vorgeschlagen, die Qualifizierung junger Menschen und die nachhaltige Humankapitalentwicklung als Ziel zu verfolgen. Die Vermittlung beruflicher Qualifikationen auf einem mittleren Qualifikationsniveau ist dabei zentral, weil es hierfür einen großen Bedarf sowohl in technischen Berufen als auch in Büroberufen gibt. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Auswirkungen des Teilzeit- und Befristungsgesetzes auf die Situation von Arbeitssuchenden: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Fraktion der FDP (Drucksache 15/4763) (2005)

    Zitatform

    (2005): Auswirkungen des Teilzeit- und Befristungsgesetzes auf die Situation von Arbeitssuchenden. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Fraktion der FDP (Drucksache 15/4763). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 15/4836 (16.02.2005)), 5 S.

    Abstract

    Seit dem 1. Januar 2001 ist das Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG) in Kraft. Paragraph 14 dieses Gesetzes sieht vor, dass ein Arbeitnehmer nicht sachgrundlos befristet beschäftigt werden kann, wenn er zuvor bereits bei demselben Arbeitgeber beschäftigt war. Insbesondere bei öffentlichen Arbeitgebern entfalten sich die negativen Auswirkungen dieses Gesetzes, da es zu einer permanenten Fluktuation in der Belegschaft führt. Erschwerend kommt hinzu, dass eine einmalige Beschäftigung bei einem Arbeitgeber dazu führt, dass künftig kein befristetes Arbeitsverhältnis ohne Sachgrund mit diesem Arbeitgeber mehr möglich ist. Die Antwort der Bundesregierung auf die kleine Anfrage von Abgeordneten der FDP-Fraktion zu den Auswirkungen des Teilzeit- und Befristungsgesetzes auf die Situation von Arbeitssuchenden gibt hierzu Erklärungen ab und kommt zu dem Schluss, dass keine Änderung des Gesetzes geplant ist und dass sie keine Alternativen hierzu sieht. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Beschäftigungsdynamik in Hessen lässt nach: besondere Beschäftigungsformen gewinnen an Bedeutung (2005)

    Zitatform

    (2005): Beschäftigungsdynamik in Hessen lässt nach. Besondere Beschäftigungsformen gewinnen an Bedeutung. In: Perspektive. Das Magazin für Personalservice in Hessen H. 1, S. 14.

    Abstract

    50 % aller neueingestellten Arbeitskräfte in den hessischen Betrieben waren 2003 Geringqualifizierte. Besondere Beschäftigungsformen sind in Hessen angestiegen. Inzwischen zählt etwa jedes dritte Arbeitsverhältnis zu diesen Beschäftigungsformen. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Psychologische Aspekte der Gründungen durch Frauen (2005)

    Zitatform

    (2005): Psychologische Aspekte der Gründungen durch Frauen. (Existenzgründungen durch Frauen in Deutschland. Daten und Fakten), Stuttgart, 6 S.

    Abstract

    "Der Schwerpunkt dieses Factsheets liegt zum einen auf bedeutsamen Erkenntnissen aus den Bereichen der psychologischen Forschung wie der persönlichen Merkmale und Erfolgsdeterminanten. Zum anderen werden einige Erkenntnisse zu den Themen 'Bedeutung von Netzwerken' und 'Ich- AG' im Bezug auf Unternehmensgründerinnen dargestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Qualitative Bedeutung von Gründungen durch Frauen (2005)

    Zitatform

    (2005): Qualitative Bedeutung von Gründungen durch Frauen. (Existenzgründungen durch Frauen in Deutschland. Daten und Fakten), Stuttgart, 5 S.

    Abstract

    "Die volkswirtschaftliche Bedeutung von Unternehmensgründungen durch Frauen wird bisher als relativ gering eingeschätzt. Zudem werden zur Beurteilung des unternehmerischen Erfolges häufig rein quantitative Merkmale, wie Unternehmensgröße und Mitarbeiterzahl, herangezogen. Dabei bleiben wichtige qualitative Aspekte unberücksichtig. Das zweite Factsheet der bundesweiten Gründerinnenagentur stellt einige Ergebnisse aus wissenschaftlichen Analysen zu den Besonderheiten von Existenzgründungen durch Frauen heraus und geht dabei im Speziellen auf qualitative Merkmale ein, durch welche sich Frauengründungen auszeichnen und durch die sie zu einem wichtigen Motor für die weitere Ausdifferenzierung und Weiterentwicklung der deutschen Wirtschaftsstruktur werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Rascher Wandel der Erwerbsarbeit (2005)

    Zitatform

    (2005): Rascher Wandel der Erwerbsarbeit. In: Monatsbericht der Deutschen Bundesbank, Jg. 57, H. 7, S. 15-27.

    Abstract

    "Die Erwerbstätigkeit in Deutschland ist durch einen starken Wandel gekennzeichnet. Das traditionelle 'Normalarbeitsverhältnis' in Form einer abhängigen Vollzeitbeschäftigung von unbefristeter Dauer verliert immer mehr an Bedeutung. Dieser Trend ist weit verbreitet und zeigt sich - wenn auch in unterschiedlichem Ausmaß - inzwischen in nahezu allen Wirtschaftszweigen. Während die Zunahme von Teilzeitbeschäftigung häufig den Wünschen von Frauen nach Erwerbsarbeit entgegenkommt, wird die Verbreitung anderer Beschäftigungsformen zu einem guten Teil durch die Arbeitsnachfrage der Unternehmen vorangetrieben. In diesem Befund spiegeln sich aber nicht nur die hohen Anpassungserfordernisse in den Betrieben wider, sondern auch die Veränderungen in den arbeitsmarkt- und abgabenpolitischen Rahmenbedingungen, die in den letzten Jahren als Reaktion der Wirtschaftspolitik auf die anhaltend großen Ungleichgewichte am Arbeitsmarkt zu verstehen sind. Nimmt man zu der vorhandenen Variabilität an Arbeitszeitarrangements das inzwischen breite Spektrum an Beschäftigungsformen hinzu, bietet sich eine Vielfalt an Kombinationsmöglichkeiten auf betrieblicher Ebene, die gesamtwirtschaftlich eine beträchtliche Zunahme der Flexibilität des Arbeitseinsatzes bedeutet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

    English version
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  • Literaturhinweis

    Erwerbspersonenpotenzial, Erwerbstätigkeit, sozialversicherungspflichtige und geringfügige Beschäftigung: Entwicklung und Struktur 2000-2005 (2005)

    Abstract

    Der Bericht gibt einen Überblick über die Entwicklung und Struktur des Erwerbspersonenpotenzials und der Erwerbstätigkeit für die Jahre 2000 bis 2005. Hauptergebnisse: Im Untersuchungszeitraum kam es zu einem Anstieg der Stillen Reserve um zehn Prozent. Die Alterung der Arbeitskräfte zeigt sich in einer Zunahme des Erwerbspersonenpotenzials der mittleren Altersgruppe und der 50 bis 64-jährigen. Die Zahl der Selbständigen hat sich zwischen 2000 und 2004 um acht Prozent erhöht. Im Vergleich dazu hat sich die Zahl der abhängig Beschäftigten (sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, Beamte, Soldaten und Zivildienstleistende) von 35,3 Millionen auf 34,6 Millionen verringert. Grund für diesen Rückgang ist hauptsächlich die Abnahme der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung. Dieser betrug im untersuchten Zeitraum fünf Prozent, wobei der Rückgang im Osten wesentlich stärker ausfiel. Im Hinblick auf die sektorale Verteilung gab es den stärksten Rückgang im Baugewerbe und im Bergbau. Beschäftigungszuwächse konnten dagegen im Grundstücks- und Wohnungswesen sowie im Gesundheits-, Veterinär- und Sozialwesen verzeichnet werden. Weiterhin wird ein starker Anstieg der ausschließlich geringfügigen Beschäftigung konstatiert. Dabei werden zwei Drittel der Mini-Jobs von Frauen ausgeübt. Die Domäne der Mini-Jobs ist der Dienstleistungsbereich. (IAB)

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    Zehnter Bericht der Bundesregierung über Erfahrungen bei der Anwendung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes - AÜG (2005)

    Zitatform

    (2005): Zehnter Bericht der Bundesregierung über Erfahrungen bei der Anwendung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes - AÜG. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 15/6008 (30.09.2005)), 33 S.

    Abstract

    Entsprechend dem Auftrag des Deutschen Bundestages verfolgt der Bericht das Ziel, die Situation und die Entwicklung der erlaubten gewerbsmäßigen Arbeitnehmerüberlassung darzustellen. Schwerpunkt sind dabei die umfassenden Änderungen des Rechts der Arbeitnehmerüberlassung im Berichtszeitraum von 2000 bis 2004. Der Bericht beruht auf Beiträgen der Bundesländer und Stellungnahmen von Interessengruppen, insbesondere aber Untersuchungen der Bundesagentur für Arbeit, die für die Durchführung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes zuständig ist. Behandelt werden die rechtlichen Entwicklungen im Berichtszeitraum, die Situation der Arbeitnehmerüberlassung sowie die Überwachung der Arbeitnehmerüberlassung. Die arbeitsmarktpolitische Bedeutung der Arbeitnehmerüberlassung ist unbedeutend, da der Anteil von Leiharbeitnehmern an den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten nach wie vor gering ist. Während zum Ende des letzten Berichtszeitraumes 1,05 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in einem Leiharbeitsverhältnis standen, hat sich der Anteil nach der Statistik der Bundesagentur für Arbeit am Stichtag 30. Juni 2004 auf 1,5 Prozent erhöht. Auch im europäischen Vergleich hat der Leiharbeitsmarkt in Deutschland kaum an Bedeutung gewonnen. Klassische Motive für die Inanspruchnahme von Leiharbeitnehmern sind die Bewältigung von Auftragsspitzen sowie die Vertretung von Stammkräften. Insgesamt ist festzustellen, dass durch die rechtlichen Änderungen in der Berichtsperiode Leiharbeit einerseits als flexibles Arbeitsmarktinstrument durch die Aufhebung zahlreicher Verbote und Beschränkungen für Verleiher und Entleiher deutlich attraktiver gemacht wurde. Gleichzeitig bietet Leiharbeit insbesondere Arbeitslosen verbesserte Chancen zum Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt. Die Bundesregierung geht davon aus, dass beide Effekte bei einem stärkeren wirtschaftlichen Wachstum als in der Berichtsperiode noch deutlicher zu Tage treten. (IAB)

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    Phasing into retirement (2004)

    Allen, Steven G. ; Ghent, Linda S.; Clark, Robert L. ;

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    Allen, Steven G., Robert L. Clark & Linda S. Ghent (2004): Phasing into retirement. In: Industrial and Labor Relations Review, Jg. 58, H. 1, S. 112-127.

    Abstract

    "To help workers navigate the transition from work to retirement more effectively, employers have been launching phased retirement programs, which allow older employees to work part-time and receive full retirement benefits. This paper examines the experience of the phased retirement system for tenured faculty in the University of North Carolina system over the years 1996-98. After phased retirement was introduced, there was a sizable increase in the overall separation rate in the system. The key finding from an empirical analysis of the retirement decision as a function of pension incentives, employee performance, demographics, and campus characteristics is that the odds of entering phased retirement were strongly and inversely related to employee performance, as measured by recent pay increases." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Other forms of employment: Temporary employment agencies and self-employment (2004)

    Andersson, Pernilla ; Wadensjö, Eskil ;

    Zitatform

    Andersson, Pernilla & Eskil Wadensjö (2004): Other forms of employment: Temporary employment agencies and self-employment. (IZA discussion paper 1166), Bonn, 34 S.

    Abstract

    "In most industrialized countries the majority of employed people are full-time employees with a non-temporary job and work at a workplace of the company in which they are employed. They are making careers at the employer they are employed by and most work-place changes are to other jobs of the same type. But it does not include large groups in the labour market. Many of those who have tenured positions work part-time, not full-time, and many both full-time and part-time workers have fixed-period contracts, contracts which only guarantee employment for a specified period of time. Some demographic groups are overrepresented among those with those types of jobs, young people, women, immigrants, ethnic minorities, and older workers, who to a large extent for different reasons do not have a very strong position in the labour market. In this paper two groups outside the core of full-time employees are analyzed: those employed in temporary employment agencies, and the selfemployed. The size and composition of both groups have changed during the last decade. The number employed by temporary employment agencies has increased in Western Europe as a consequence of deregulation of this sector in the 1990s, and the composition of the selfemployed has changed from mainly being farmers to being business-owners in various sectors. We will use Sweden as an example, but the Swedish experience is not unique. Other countries have similar and in many cases more of those types of employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Temporary employment agencies: a route for immigrants to enter the labour market? (2004)

    Andersson, Pernilla ; Wadensjö, Eskil ;

    Zitatform

    Andersson, Pernilla & Eskil Wadensjö (2004): Temporary employment agencies: a route for immigrants to enter the labour market? (IZA discussion paper 1090), Bonn, 44 S.

    Abstract

    Untersucht wurden Beschäftigte bei schwedischen Zeitarbeitsunternehmen im Alter von 16 bis 64 im Jahre 1999 bzw. ihr Beschäftigungsstatus in den Jahren 1998 und 2000. Junge Menschen, Frauen, Stadtbewohner sowie Einwanderer sind überrepräsentiert. Bei der Gruppe der Einwanderer stammt die Mehrzahl aus Afrika, Asien und Südamerika. Einwanderer sind geringfügig älter als Einheimische, sie sind öfter verheiratet, Frauen sind weniger überrepräsentiert. Einwanderer sind überrepräsentiert unter den Beschäftigten sowohl mit niedrigem Bildungsniveau als auch mit Hochschulbildung. Die Mobilität zwischen beruflichem Status (Beschäftigung in einem Zeitarbeitsunternehmen, andere Form der Beschäftigung, Studium) unterscheidet sich bei Einwanderern und Einheimischen in mehrerer Hinsicht. Ein Ergebnis der Untersuchung ist, dass Einwanderer öfter das Zeitarbeitsunternehmen zugunsten einer anderen Beschäftigungsform verlassen. Dies kann als ein Indiz dafür interpretiert werden, dass für Einwanderer Zeitarbeit als Sprungbrett in den Arbeitsmarkt genutzt wird. (IAB)

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    Temporary contracts and the dynamics of job turnover (2004)

    Arai, Mahmood ; Heyman, Fredrik;

    Zitatform

    Arai, Mahmood & Fredrik Heyman (2004): Temporary contracts and the dynamics of job turnover. In: Economics Bulletin, Jg. 10, H. 4, S. 1-6.

    Abstract

    "We report results indicating that job turnover is not countercyclical in general but rather reflects the inability of smooth labor adjustment through the use of temporary employment contracts. Service establishments with a high share of temporary employment exhibit acyclical job reallocation, while only permanent jobs within manufacturing are found to be countercyclical." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Minijobs, Midijobs und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung in privaten Haushalten (2004)

    Arntz, Melanie ; Spermann, Alexander; Jacobebbinghaus, Peter;

    Zitatform

    Arntz, Melanie, Peter Jacobebbinghaus & Alexander Spermann (2004): Minijobs, Midijobs und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung in privaten Haushalten. In: T. Hagen & A. Spermann (2004): Hartz-Gesetze : methodische Ansätze zu einer Evaluierung (ZEW-Wirtschaftsanalysen, 74), S. 171-189.

    Abstract

    Das zentrale beschäftigungspolitische Ziel der Reform der geringfügigen Beschäftigungsverhältnisse durch die Einführung von Mini- und Midijobs, welche zum 01.04.2003 auf der Grundlage des Hartz-II-Gesetzes in Kraft getreten ist, ist die Aktivierung des Niedriglohnsektors. Um die Effizienz der Reformen im Hinblick auf die Beschäftigungsziele zu evaluieren, müssen diese Gesamtbeschäftigungseffekte mit den fiskalischen Kosten in Beziehung gesetzt werden. Dazu gehört die Evaluation der sog. Mitnahmeeffekte, der fiskalischen Wirkungen und der gesamtwirtschaftlichen Finanzierungseffekte. Zur Evaluierung an stehen auch die Auswirkungen der Mini- und Midijob-Verhältnisse auf die Erwerbschancen und Erwerbsbiographien verschiedener Personengruppen sowie die geschlechtsspezifischen Implikationen der Neuregelungen zur geringfügigen Beschäftigung. Letztere sind auch relevant in Bezug auf die sozialversicherungsrechtlichen Absicherungen und die Arbeitsbedingungen in der Gleitzone. Der Beitrag erläutert relevante Evaluationsstudien im nationalen und internationalen Kontext und stellt eine Reihe von Evaluationsmethoden vor (Matching-Ansatz, Makroevaluation mit berechenbaren allgemeinen Gleichgewichtsmodellen, Implementationsanalyse u.a.), überprüft sie im Hinblick auf ihre Umsetzbarkeit und entwickelt einen eigenen Vorschlag für ein Evaluationskonzept, das aus methodischer Sicht im Rahmen der derzeitigen Datenverfügbarkeit mit Sicherheit durchführbar ist. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Arntz, Melanie ;
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    Sozial abgesicherte Flexibilität: eine Antwort auf die Arbeitsmarktunsicherheit in Zeiten der Globalisierung (2004)

    Auer, Peter;

    Zitatform

    Auer, Peter (2004): Sozial abgesicherte Flexibilität. Eine Antwort auf die Arbeitsmarktunsicherheit in Zeiten der Globalisierung. In: Wiso. Wirtschafts- und sozialpolitische Zeitschrift des ISW, Jg. 27, H. 3, S. 139-156.

    Abstract

    "Die Stabilität von Arbeitsplätzen in den OECD-Ländern hat sich, entgegen verschiedenen 'Unkenrufen', nach vorliegenden empirischen Untersuchungen im letzten Jahrzehnt nicht wesentlich verändert. Allerdings gilt dieser Befund nur für die durchschnittliche Dauer der Beschäftigungsverhältnisse, nicht aber für die 'Arbeitsplatzqualität'. Stress, unternehmensinterne Arbeitsplatzwechsel und Befristungen haben zugenommen. Es gibt plausible Gründe für Arbeitnehmer, aber auch für Unternehmer sich weiterhin für eine kontinuierliche Stabilität der Arbeitsverhältnisse zu entscheiden. Unternehmer sind nicht an einer exzessiven numerischen Flexibilität interessiert, sondern benötigen motivierte und nachhaltig loyale Mitarbeiter. Arbeitnehmer sind wiederum nach wie vor auf Arbeitsplätze angewiesen, die ihnen eine langfristige Lebensplanung ermöglichen. Es gibt naturgemäß länderspezifische Unterschiede bezüglich der Merkmale Qualität, Dauer und Sicherheit von Arbeitsplätzen. Die vorgenommenen Ländervergleiche zeigen keinen systematischen Zusammenhang zwischen durchschnittlicher Betriebszugehörigkeitsdauer und subjektiver Arbeitsplatzunsicherheit. Die beste Einschätzung (in Befragungen) von Qualität und Sicherheit der Arbeitsplätze gibt es interessanterweise in Ländern, die eine relativ kurze durchschnittliche Betriebszugehörigkeitsdauer mit einer guten Sozialabsicherung verbinden, wie etwa Dänemark. Für Arbeitnehmer scheint dies zu bedeuten, dass ein gemäßigter Kündigungsschutz, verbunden mit einer hohen Absicherung durch passive und aktive Arbeitsmarktpolitik eine bessere Arbeitsmarktsicherheit zu vermitteln scheint, als ein maximaler Kündigungsschutz mit nur geringer Absicherung durch Arbeitsmarktpolitik." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Das Gesetz zu Reformen am Arbeitsmarkt: neues im Kündigungsschutzgesetz und im Befristungsrecht (2004)

    Bader, Peter;

    Zitatform

    Bader, Peter (2004): Das Gesetz zu Reformen am Arbeitsmarkt. Neues im Kündigungsschutzgesetz und im Befristungsrecht. In: Neue Zeitschrift für Arbeitsrecht, Jg. 21, H. 2, S. 65-76.

    Abstract

    "Am 1.1. 2004 sind wichtige Änderungen im Kündigungsschutzgesetz und im Teilzeit und Befristungsgesetz in Kraft getreten. Es handelt sich dabei um einen Teilbereich der Agenda 2010, die nach den Vorstellungen der Regierungskoalition zur Belebung des Arbeitsmarktes beitragen soll. Zum Teil erscheinen nun Regelungen wieder, die es von Oktober 1996 bis Ende 1998 schon gab, zum Teil werden neue Wege beschritten. Der Beitrag gibt einen Überblick über die Neuregelungen und die wesentlichen Probleme, die sich bei der Anwendung des neuen Rechts ergeben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    The impact of atypical employment on individual wellbeing: evidence from a panel of British workers (2004)

    Bardasi, Elena; Francesconi, Marco ;

    Zitatform

    Bardasi, Elena & Marco Francesconi (2004): The impact of atypical employment on individual wellbeing. Evidence from a panel of British workers. In: Social Science and Medicine, Jg. 58, H. 9, S. 1671-1688. DOI:10.1016/S0277-9536(03)00400-3

    Abstract

    "This study explores the relationship between individual wellbeing and atypical employment, which includes both temporary and part-time employment schemes. Individual wellbeing is measured in terms of subjective indicators of mental health, general health status, life satisfaction, and job satisfaction. It addresses four questions: (1) Are workers on a temporary contract more likely to report poor health and poor life and job satisfaction than those who are employed in permanent jobs? (2) Is this the case for part-time workers compared to those who are in a full-time job? (3) Do changes in employment profiles (e.g., from a fixed-term contract to a permanent job, or from part-time employment to full-time employment) affect individuals' health and life satisfaction? (4) Are there differences in such relationships between men and women? To answer these questions, logistic regression models were used to analyse a panel of almost 7000 male and female workers from the first 10 waves of the British Household Panel Survey, 1991-2000. Controlling for background characteristics, atypical employment does not appear to be associated with adverse health consequences for either men or women, when both health and employment are measured at the same time. However, there is evidence that job satisfaction is reduced for seasonal/casual workers and is higher for part-timers. Taking account of selection issues does not change the general picture: the chances of poor mental and physical health and low life satisfaction are unaffected by atypical employment and some of the effects of job satisfaction persist. In addition, very few employment transitions appear to be consequential for a worsening in health outcomes, which tends to be observed in the case of job satisfaction. Although the pattern of results suggests that atypical forms of employment do not have durable adverse health consequences on workers, public policies that aim at improving the working conditions of workers in weak bargaining positions should give special attention to equity issues, including the possible health effects of experience of work in atypical employment arrangements." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Diskontinuierliche Erwerbsbiographien: zur gesellschaftlichen Konstruktion und Bearbeitung eines normalen Phänomens (2004)

    Behringer, Friederike; Reutter, Gerhard; Seiverth, Andreas; Bolder, Axel; Klein, Rosemarie;

    Zitatform

    Behringer, Friederike, Axel Bolder, Rosemarie Klein, Gerhard Reutter & Andreas Seiverth (Hrsg.) (2004): Diskontinuierliche Erwerbsbiographien. Zur gesellschaftlichen Konstruktion und Bearbeitung eines normalen Phänomens. Baltmannsweiler: Schneider-Verl. Hohengehren, 352 S.

    Abstract

    "Die Auflösung kontinuierlicher Erwerbsbiographien - so der Tenor der öffentlichen Debatten - scheint zwingende Konsequenz der Entwicklung unserer Arbeitswelt zu sein. Ständiges Um- und Neulernen gilt als Schlüssel zur Bewältigung zunehmender Diskontinuitäten. Aus der Perspektive der Sozialwissenschaften und Theorie und Praxis der Erwachsenenbildung wird analysiert, inwieweit diese behaupteten Entwicklungen tatsächlich Realität geworden sind, und für welche Gruppen sie in welchem Maße zutreffen, inwieweit möglicherweise die Rede von den zunehmenden Diskontinuitäten lediglich Ausdruck interessengeleiteter Konstruktionen ist, wie sich das Phänomen in der Praxis der Erwachsenenbildung, insbesondere der beruflichen Weiterbildung, zeigt und welche Ansätze zum Umgang mit Diskontinuitäten Erwachsenbildung anbieten kann." (Autorenreferat, IAB- Doku)

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    Betriebliche Personal- und Beschäftigungspolitik zwischen Flexibilität und Stabilität (2004)

    Bellmann, Lutz ; Alda, Holger;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz & Holger Alda (2004): Betriebliche Personal- und Beschäftigungspolitik zwischen Flexibilität und Stabilität. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 57, H. 5, S. 255-261.

    Abstract

    "Die Nutzung flexibler Arbeitszeitformen, der Bedeutungszuwachs der betrieblichen Weiterbildung im Verhältnis zur beruflichen Erstausbildung und die breite Anwendung von Organisationskonzepten, die auf die funktionierende Zusammenarbeit in eingespielten Teams setzen, erleichtern die Anpassung an neue Güter, Märkte, Technologien, Dienstleistungen und Kommunikationsformen. Obwohl das deutsche Beschäftigungssystem damit mehr auf einem Verständnis von interner statt externer Flexibilität beruht, hat die Bedeutung nicht-standardisierter Beschäftigungsformen in den letzten Jahrzehnten zugenommen. Befristete Beschäftigungsverhältnisse und Zeitarbeit können aufgrund ihres temporären Charakters nicht die Dauerhaftigkeit erreichen, die für Investitionen in firmenspezifischen Humankapital sowie die Motivation und Kooperation der Beschäftigten erforderlich ist. Die empirischen Ergebnisse zu den Übergängen von instabiler in stabile Beschäftigung sind uneinheitlich. Die Chancen befristet Beschäftigter in kleinen und mittleren Betrieben auf dauerhafte Jobs einzumünden, sind relativ hoch, wenn sie qualifiziert sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ;
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    Zur Entwicklung der Leiharbeit in Deutschland: theoretische Überlegungen und empirische Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel (2004)

    Bellmann, Lutz ;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz (2004): Zur Entwicklung der Leiharbeit in Deutschland. Theoretische Überlegungen und empirische Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 53, H. 6, S. 135-142.

    Abstract

    "Die Beschäftigung der Leiharbeitnehmer entwickelte sich in den 90er Jahren in Deutschland sehr dynamisch, wenn auch im Vergleich zu anderen Ländern auf bescheidenem Niveau. Mit den Daten des IAB-Betriebspanels 2002 werden Hypothesen zur Funktion der Leiharbeit im Rahmen der betrieblichen Personalpolitik untersucht: Welche Beziehungen bestehen zu anderen Flexibilisierungsinstrumenten wie Überstunden, Arbeitszeitkonten und Befristungen von Beschäftigungsverhältnissen? Welche betrieblichen Kontextfaktoren fördern bzw. behindern die Nutzung des Instruments der Zeitarbeit? Außerdem bietet die in den letzten Jahren erfolgte (Re-)Regulierung der Arbeitnehmerüberlassung und der Einrichtung von Personal-Serviee-Agenturen eine besonders interessante Forschungsperspektive." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ;
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    The determinants of part-time work in EU countries: empirical investigations with macro-panel data (2004)

    Buddelmeyer, Hielke; Ward, Melanie; Mourre, Gilles;

    Zitatform

    Buddelmeyer, Hielke, Gilles Mourre & Melanie Ward (2004): The determinants of part-time work in EU countries. Empirical investigations with macro-panel data. (IZA discussion paper 1361), Bonn, 39 S.

    Abstract

    Ausgewertet wurden Daten der letzten zwei Jahrzehnte für die 15 EU-Länder, um strukturelle Faktoren für die Entwicklung der Teilzeitbeschäftigung festzustellen. Dabei zeigt sich, dass der Konjunkturverlauf eher einen negativen Einfluss auf die Teilzeitbeschäftigung ausübt. Korrespondierend zeigt sich, das Teilzeitbeschäftigung konjunkturdämpfend wirkt und daher auch stärker in konjunkturschwachen Phasen auftritt. Die konjunkturellen Wirkungen sind bei jüngeren und männlichen Teilzeitbeschäftigten signifikant, aber bei Frauen und älteren Arbeitnehmern nur schwach. Strukturelle Faktoren wie die entsprechende Gesetzgebung für den Arbeitsmarkt spielen ebenfalls eine Rolle, wobei in streng reglementierten Arbeitsmärkten die Teilzeitarbeit für eine gewisse Flexibilisierung sorgt. Ländervergleiche zeigen, dass niedrigere Arbeitskosten einen großen positiven Einfluss auf die Quote der Teilzeitbeschäftigten hat. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Recent development in part-time work in EU-15 countries: trends and policy (2004)

    Buddelmeyer, Hielke; Ward, Melanie; Mourre, Gilles;

    Zitatform

    Buddelmeyer, Hielke, Gilles Mourre & Melanie Ward (2004): Recent development in part-time work in EU-15 countries. Trends and policy. (IZA discussion paper 1415), Bonn, 36 S.

    Abstract

    "A growing part-time employment share has been a main feature of a number of industrialized countries over the past two decades. A considerable variation in the rate of part-time work is evident by gender, age group, industrial sector and occupation. The stylized facts support the view that part-time employment represents an important opportunity particularly for young, older and female workers to enter the labour markets of the European Union. For the majority of workers in these groups, the decision to work part-time has been a voluntary one, which is all the more satisfactory in terms of welfare maximization. Our results indicate that the development of the part-time employment rate over time and the strong variation in the PTR across countries are significantly affected by policy and institutions. In particular policy measures geared toward encouraging part-time work are found to be positively related to actual part-time developments. These measures include both the legal framework directly affecting part-time positions and the creation of financial incentives (subsidies and improvement of social protection) to take up a part-time job. Moreover, other labour market institutions, including benefit systems and the stringency of employment protection legislation for regular contracts, are found to significantly but indirectly influence the growth in part-time work." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Just a temp? Women, temporary employment and lifestyle (2004)

    Casey, Catherine ; Alach, Petricia;

    Zitatform

    Casey, Catherine & Petricia Alach (2004): Just a temp? Women, temporary employment and lifestyle. In: Work, employment and society, Jg. 18, H. 3, S. 459-480. DOI:10.1177/0950017004045546

    Abstract

    "Women's continued high rate of participation in non-standard employment, especially temporary and part-time jobs, attracts much critical concern. Many social analysts of work regard non-standard employment as heightening risks of economic insecurity, workplace exploitation and social marginalization. Labour economists regard temporary and part-time work as comprising 'secondary' labour markets and workers in this sector as 'secondary earners'. Many analysts consider women's over-representation in this sector to be a consequence of women's exclusion from primary sector employment and its expected better conditions.
    This article develops an interpretive analysis of a qualitative study of 45 women temporary workers in New Zealand in 2001-2002. The experiences and aspirations with respect to work of this particular sample of women currently engaged in temporary employment relations indicate some divergent trajectories from those more commonly observed. In contrast to most current depictions of women and temporary employment, the findings indicate that some women are striving to practise their own preferential employment arrangements in ways that actively challenge conventional economic assumptions of employment behaviour and traditional trajectories of women's lives. The article proposes that these efforts may indicate alternative oppositional strategies to normative acceptance of qualitatively degraded jobs and employment relations." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Betriebsfremde Arbeitnehmer in der Betriebsverfassung unter besonderer Berücksichtigung der unechten Leiharbeitnehmer (2004)

    Dewender, Sascha;

    Zitatform

    Dewender, Sascha (2004): Betriebsfremde Arbeitnehmer in der Betriebsverfassung unter besonderer Berücksichtigung der unechten Leiharbeitnehmer. (Europäische Hochschulschriften. Reihe 2, Rechtswissenschaft 3841), Frankfurt am Main u.a.: Lang, 209 S.

    Abstract

    "Mit steigender Tendenz gewinnt für viele Unternehmen die Zusammenarbeit mit Fremdfirmen innerhalb der eigenen Betriebssphäre an Bedeutung, denn mit dieser Art des flexiblen Personaleinsatzes lässt sich beispielsweise die Arbeitszeit bedarfsgerecht stunden-, tage- oder wochenweise ausweiten und zurückführen. Die Formen, in denen in der Praxis Fremdfirmenarbeit auftritt, sind dabei sehr verschieden. Als gemeinsame Folge des drittbezogenen Personaleinsatzes teilen sich die in einem Betrieb Beschäftigten in Stammarbeitnehmer und von außen kommende Fremdarbeitnehmer. Diese Unterteilung führt neben individualarbeitsrechtlich unterschiedlichen Rechtsbeziehungen zum Betriebsinhaber vor allem auch zu Schwierigkeiten bei der betriebsverfassungsrechtlichen Zuordnung und Erfassung der Fremdarbeitnehmer. Ziel dieser Untersuchung ist es daher, die einzelnen Erscheinungsformen von Fremdfirmeneinsätzen und deren rechtliche Ausgestaltung voneinander abzugrenzen. Auf dieser Grundlage wird die bis heute umstrittene Stellung der betriebsfremden Beschäftigten in der Betriebsverfassung unter besonderer Konzentration auf die Leiharbeit als die signifikanteste Form der Beschäftigung von Betriebsfremden einer unter teleologischen Gesichtspunkten orientierten Klärung zugeführt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Das Hochschularbeitsrecht in der Verfassungsfalle? (2004)

    Dieterich, Thomas; Preis, Ulrich;

    Zitatform

    Dieterich, Thomas & Ulrich Preis (2004): Das Hochschularbeitsrecht in der Verfassungsfalle? In: Neue Zeitschrift für Arbeitsrecht, Jg. 21, H. 22, S. 1241-1246.

    Abstract

    "Die Diskussion um das Juniorprofessur-Urteil damit verbundene Folgenbewältigung der von der Nichtigkeit des 5. Hochschulrahmengesetz-Änderungsggesetzes (5. HRGAnclG) betroffenen befristeten Arbeitsverhältnisse im Hochschulbereich reißt nicht ab. Mittlerweile liegt ein Gesetzentwurf der Bundesregierung vor, der im Ergebnis eine rückwirkende Wiedereinführung der für nichtig erklärten Befristungsregeln im Hochschulbereich zum 23. 2. 2002 vorsieht (Gesetz zur Änderung dienst- und arbeitsrechtlicher Vorschriften im Hochschulbereich, HdaVÄndG). Nach Löwisch (NZA 2004, 1065 ff.) hätte der Bund für das Recht der befristeten Arbeitsverhältnisse im Hochschulbereich nicht mehr die volle Gesetzgebungskompetenz. Löwisch macht bis ins Einzelne gehende Vorschläge, wie weit der Bund das Befristungsrecht überhaupt noch fortentwickeln darf. Dieser bemerkenswerte Beitrag zur Förderalismusdebatte kann nicht unwidersprochen bleiben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Gibt es eine Alternative? Zur Beschäftigung polnischer Saisonarbeitnehmer in Deutschland (2004)

    Dietz, Barbara;

    Zitatform

    Dietz, Barbara (2004): Gibt es eine Alternative? Zur Beschäftigung polnischer Saisonarbeitnehmer in Deutschland. (Osteuropa-Institut München. Working papers 253), München, 44 S.

    Abstract

    Seit Beginn der 1990er Jahre kommt der Beschäftigung von osteuropäischen Saisonarbeitern insbesondere in der deutschen Landwirtschaft eine Schlüsselrolle zu. Obschon diese auf bilateralen Verträgen beruhende kurzfristige Arbeitsmigration mittlerweile Praxis ist, wurde ihre Bedeutung für Arbeitgeber und Betriebe, aber auch für die lokalen Arbeitsmärkte in Deutschland erst in Ansätzen untersucht. Vor diesem Hintergrund führte das Osteuropa-Institut München im Frühjahr 2003 eine qualitative Befragung in landwirtschaftlichen Betrieben durch, die Saisonarbeitnehmer aus Polen beschäftigen. Gegenstand der Umfrage war die Rekrutierung, Beschäftigung und Erfolgsbilanz saisonaler Arbeitsmigranten aus Osteuropa, die Organisation der alltäglichen Arbeitsabläufe und die Bedeutung polnischer Saisonarbeiter aus Arbeitgebersicht. Insgesamt nahmen 16 landwirtschaftliche Betriebe und ein Gastronomiebetrieb an der Umfrage teil. Dabei lagen die regionalen Schwerpunkte in Bayern und Nordrhein-Westfalen, wo polnische Saisonarbeiter in Gemüse-, Salat-, Gurken- und Hopfenanbaubetrieben, bei Sonderkulturen und im Gartenbau beschäftigt sind. Nach Aussage der Betriebe haben sich das Rekrutierungssystem und die Praxis der Beschäftigung polnischer Saisonarbeiter bewährt. In diesem Zusammenhang ist auch anzunehmen, dass die illegale Beschäftigung osteuropäischer Arbeitsmigranten durch die Legalisierung der Saisonarbeit zurückgegangen ist. Für den weiteren Erhalt der saisonalen Arbeitskräftemigration spricht, dass Saisonarbeitskräfte nach den verfügbaren Informationen überwiegend komplementär zu festangestellten Mitarbeitern eingesetzt werden und deren Arbeitsplätze in der Tendenz stützen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Marktnahe Arbeitsformen: eine ökonomisch-rechtliche Analyse (2004)

    Dietz, Heiko;

    Zitatform

    Dietz, Heiko (2004): Marktnahe Arbeitsformen. Eine ökonomisch-rechtliche Analyse. Berlin: Wissenschaftlicher Verlag Berlin, 354 S.

    Abstract

    "Marktnahe Beschäftigungsformen - z.B. die Arbeitnehmerüberlassung, die befristete Beschäftigung oder Formen der abhängigen Beschäftigung - haben national wie international an Bedeutung zugenommen. Innerhalb von Beschäftigungssystemen werden sie als flexible Alternativen im Vergleich zum vorherrschenden Normalarbeitsverhältnis rekonstruiert. Sie ergänzen dabei als rationale Beschäftigungsstrategien Beschäftigungsformen komplementär, indem sie den Arbeitgebern zusätzliche Handlungsoptionen bieten. Entscheidenden Einfluss auf die Entwicklung der marktnahen Arbeitsformen haben dabei die (arbeits-)rechtlichen Regelungen, denen Arbeitsbeziehungen unterliegen. Es werden marktnahe Beschäftigungsformen und deren Funktionen innerhalb von arbeitsrechtlichen Beschäftigungssystemen begründet. Das daraus abgeleitete Beschäftigungsmodell wird anhand eines empirischen Vergleichs verschiedener Länderarbeitsmärkte und deren rechtlicher Regelungen überprüft." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Ein neuer Aspekt der Ost-West-Wanderung: Die Pendelmigration zwischen Polen und Deutschland (2004)

    Dietz, Barbara;

    Zitatform

    Dietz, Barbara (2004): Ein neuer Aspekt der Ost-West-Wanderung: Die Pendelmigration zwischen Polen und Deutschland. In: Migration und Soziale Arbeit, Jg. 26, H. 2, S. 108-117.

    Abstract

    "Der Aufsatz befasst sich mit einem relativ neuen Migrationsphänomen: der Pendelmigration zwischen Polen und Deutschland seit dem Ende der achtziger Jahre. Dazu wird zunächst der Begriff der Pendelmigration geklärt und es werden die rechtlichen sowie politischen Rahmenbedingungen dieser Wanderungen untersucht. Weiterhin wird gezeigt, wie groß diese Wanderungen sind und welche Personengruppen an den Pendelmigrationen zwischen Polen und Deutschland beteiligt sind. Abschließend geht der Aufsatz auf die Frage ein, welche Anforderungen Pendelmigrationen an die soziale Arbeit stellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Prekäre Arbeit: Ursachen, soziale Auswirkungen und subjektive Verarbeitungsformen unsicherer Beschäftigungsverhältnisse (2004)

    Dörre, Klaus; Kraemer, Klaus ; Speidel, Frederic;

    Zitatform

    Dörre, Klaus, Klaus Kraemer & Frederic Speidel (2004): Prekäre Arbeit. Ursachen, soziale Auswirkungen und subjektive Verarbeitungsformen unsicherer Beschäftigungsverhältnisse. In: Das Argument H. 256, S. 378-397.

    Abstract

    In dem Beitrag werden die gesellschaftlichen Implikationen des Anstiegs prekärer Beschäftigungsverhältnisse untersucht. Als heuristisches Konzept verwenden die Autoren Robert Castels drei Zonen des modernen Arbeitsmarktes: die abnehmende "Zone der Integration" mit relativ sicheren Arbeitsverhältnissen mit festem Vertrag, die "Zone des Ausschlusses", die Langzeitarbeitslose ohne Chancen der Reintegration enthält und dazwischen die "Zone der Verwundbarkeit", die zeitweise arbeitslose bzw. beschäftigte Personen beinhaltet. (IAB)

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    Die Restrukturierung des Arbeitsmarktes: Arbeitsmarktmobilität und Beschäftigungsstabilität im Zeitverlauf (2004)

    Erlinghagen, Marcel ;

    Zitatform

    Erlinghagen, Marcel (2004): Die Restrukturierung des Arbeitsmarktes. Arbeitsmarktmobilität und Beschäftigungsstabilität im Zeitverlauf. Wiesbaden: VS, Verl. für Sozialwissenschaften, 312 S.

    Abstract

    Die Studie überprüft, ob sich ein epochaler Bruch für den zentralen Bereich des Arbeitsmarktes im Übergang von der Industrie- zur Dienstleistungsgesellschaft nachweisen lässt. Es wird von der These ausgegangen, das im Zuge des Übergangs zur Dienstleistungsgesellschaft das 'Normalarbeitsverhältnis' nach und nach an Bedeutung verloren hat, statt dessen 'diskontinuierliche Erwerbsverläufe' zunehmend dominieren und als Folge das Arbeitsmarktgeschehen insgesamt turbulenter geworden ist ('Beschleunigungsthese'). Neben dieser Beschleunigung wird zudem eine zunehmende Entstrukturierung des Arbeitsmarktes erwartet, aus der eine wachsende Nivellierung von Arbeitsmarktchancen und -risiken resultieren ('Entstrukturierungsthese'). Die vorgenommenen Analysen können weder die Beschleunigungs- noch die Entstrukturierungsthese bestätigen. Auch scheint Skepsis gegenüber dem Argument einer umfassenden 'Erstarrung' des Arbeitsmarktes angebracht. Statt dessen zeichnet sich auf dem westdeutschen Arbeitsmarkt vielmehr ein Restrukturierungsprozess ab, der insgesamt zu einer Stabilisierung von Beschäftigungsverhältnissen geführt hat, wenngleich es jenseits dieser generellen Entwicklung gleichzeitig sowohl Nivellierungs- als auch Polarisierungsprozesse mit 'Gewinnern' und 'Verlierern' gegeben hat. (IAB)

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    Arbeitssituation und Gesundheit von "neuen Selbstständigen" im Dienstleistungssektor (2004)

    Ertel, Michael; Pröll, Ulrich;

    Zitatform

    Ertel, Michael & Ulrich Pröll (2004): Arbeitssituation und Gesundheit von "neuen Selbstständigen" im Dienstleistungssektor. In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 13, H. 1, S. 3-15. DOI:10.1515/arbeit-2004-0102

    Abstract

    "Formen selbstständiger Erwerbstätigkeit ohne Arbeitnehmer breiten sich mit beachtlicher Dynamik aus, - insbesondere auf den expandierenden Märkten der Wissens- und Kulturdienstleistungen. 'Neue Selbstständigkeit' verkörpert in idealtypischer Weise die Ambivalenz 'arbeitskraftunternehmerischer' Existenz, weil nahezu alle Erwerbs- und Lebensbereiche durch die Spannung zwischen erweiterten Freiheitsgraden der Lebensführung und verschärften Zumutungen der Selbstorganisation und Selbstvorsorge gekennzeichnet sind. Der Beitrag fokussiert auf der Grundlage (z.T. eigener) empirischer Befunde auf die gesundheitlichen Implikationen dieser Erwerbsform. Deutlich wird, dass Selbstbeschäftigung i.d.R. mit hohen Anforderungen und Belastungen verknüpft ist, deren Bewältigung ein entwickeltes System personaler, sozialer und institutioneller Ressourcen voraussetzt. Für Teilpopulationen sind gesundheitskritische Konstellationen mit entsprechenden Frühindikatoren schon jetzt nachweisbar, für Weitere muss ein problematischer, intensitätsgesteuerter Ressourcenzugriff vermutet werden, dessen gesundheitliche Folgen sich mittel- und langfristig zeigen dürften. Vor diesem Hintergrund werden spezifische Präventionsmöglichkeiten auf verschiedenen Ebenen gesellschaftlichen Ressourcenmanagements vorgeschlagen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Neue Formen arbeitszentrierter Lebensgestaltung von Mitarbeitern und Gründern kleiner IT-Unternehmen: Forschungsbericht aus dem Projekt "KOMPETENT" (2004)

    Ewers, Eyko; Hoff, Ernst-H.; Petersen, Olaf; Schraps, Ulrike;

    Zitatform

    Ewers, Eyko, Ernst-H. Hoff & Ulrike Schraps (2004): Neue Formen arbeitszentrierter Lebensgestaltung von Mitarbeitern und Gründern kleiner IT-Unternehmen. Forschungsbericht aus dem Projekt "KOMPETENT". (Freie Universität Berlin, Berichte aus dem Bereich Arbeits-, Berufs- und Organisationspsychologie 25), Berlin, 41 S.

    Abstract

    "Im Mittelpunkt des Forschungsberichtes stehen Ergebnisse zur Arbeits- und Lebensgestaltung von 85 jungen GründerInnen und MitarbeiterInnen, die überwiegend in kleinen neugegründeten Unternehmen (sog. 'Startups') im IT-Bereich beschäftigt sind. Die Befunde basieren auf einer ersten Serie von Interviews im Rahmen des BMBF-Projekts 'KOMPETENT', das als Längsschnittstudie mit zwei Interview-Erhebungen und einer dazwischen fortlaufenden Online-Befragung angelegt ist. Die Befunde der ersten Interviewserie zeigen, dass bei einer Mehrheit der Befragten neue Formen der Lebensgestaltung dominieren, die durch eine (teilweise extrem) starke Arbeitszentrierung und Entgrenzung von Berufs- und Privatleben gekennzeichnet sind. Dabei lassen sich verschiedene Unterformen abgrenzen: (a) eine 'Verschmelzung der Lebenssphären', bei der Arbeit und Freizeit eine inhaltliche Einheit bilden, (b) eine 'extrem arbeitszentrierte Entgrenzung', bei die Arbeit das Privatleben nahezu vollständig 'schluckt' sowie (c) eine 'relativierte' Entgrenzung, bei der die extreme Dominanz des Berufs zugunsten einer inhaltlich stärker abgrenzbaren 'Rest-Freizeit' nachlässt. Neben der Entgrenzung finden wir zudem stärker traditionale Formen einer Segmentation und einer Integration der Lebenssphären, wobei für beide Hauptformen jeweils eine 'ausbalancierte' sowie eine 'arbeitszentrierte' Unterform unterschieden werden kann. Diese insgesamt sieben Unterformen der Lebensgestaltung werden entlang verschiedener Merkmalsbereiche detailliert beschrieben und bezüglich ihrer Gemeinsamkeiten und Unterschiede diskutiert. Mit Blick auf die Entwicklung der Lebensgestaltungsformen, die im Längsschnitt noch genauer untersucht werden soll, zeigt sich bereits zum Zeitpunkt der ersten Erhebung Folgendes: Mehrheitlich wird die Entgrenzung als Lebensform kritisch reflektiert und als temporär begrenzt begriffen. Bei jungen Männern zeigen sich Übergänge von einer Entgrenzung zu einer Segmentation von Berufs- und Privatleben, bei Frauen dagegen vor allem Übergänge von Entgrenzung zu Integration. Solche Veränderungen ergeben sich im Zuge extern bedingter Krisen der kleinen Unternehmen sowie individuell angestoßener Familiengründungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Contingent employment in academic careers: relative deprivation among adjunct faculty (2004)

    Feldman, Daniel C.; Turnley, William H.;

    Zitatform

    Feldman, Daniel C. & William H. Turnley (2004): Contingent employment in academic careers. Relative deprivation among adjunct faculty. In: Journal of vocational behavior, Jg. 64, H. 2, S. 284-307. DOI:10.1016/j.jvb.2002.11.003

    Abstract

    "This article utilizes relative deprivation theory to examine the careers of non-tenure-track instructors and research associates. Demographic status, motivations for accepting contingent employment, and standards of comparison used to assess the quality of the job were all related to the degree of relative deprivation experienced by adjunct faculty. Furthermore, even after controlling for the level of objective job rewards (e.g., salary) and objective working conditions (e.g., hours worked), relative deprivation was consistently and negatively related to both career attitudes and job behaviors. The article concludes with directions for future theory development, empirical research, and management practice in regard to academics and other highly-skilled professionals engaged in contingent employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    For better or worse? Non-standard jobs and high involvement work systems (2004)

    Felstead, Alan ; Gallie, Duncan ;

    Zitatform

    Felstead, Alan & Duncan Gallie (2004): For better or worse? Non-standard jobs and high involvement work systems. In: The international journal of human resource management, Jg. 15, H. 7, S. 1293-1316. DOI:10.1080/0958519042000238464

    Abstract

    "Over the last couple of decades, core-periphery models of employment have dominated the debate on organizational responsiveness to change. More recently, however, researchers have also turned their attention to organizational reforms that seek to involve, engage and empower workers in their jobs. This paper addresses two related questions that emerge from these debates: are non-standard jobs lowly skilled and insecure and, if so, do high involvement work systems make things better or worse? By drawing on the 2001 Skills Survey the paper presents evidence on the most comprehensive and up-to-date information currently available in Britain. The paper finds that, while in most respects part-time workers and those on temporary contracts (especially those with contracts of uncertain duration) are in more lowly skilled jobs, only those on temporary contacts suffer from relatively high levels of insecurity. Despite this, non-standard employees appear to gain more than full-time permanent employees from being part of a high involvement work system - part-timers, in particular, benefit most from the increased level of skills these workplaces demand, and some types of temporary employees take additional benefit from the enhanced employment security with which these workplaces are associated." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Unions and flexible employment in Britain and Spain: a descriptive note (2004)

    Francesconi, Marco ; García-Serrano, Carlos ;

    Zitatform

    Francesconi, Marco & Carlos García-Serrano (2004): Unions and flexible employment in Britain and Spain. A descriptive note. In: Industrial relations, Jg. 43, H. 4, S. 874-882.

    Abstract

    "Spain and Britain are known to have different labor market structures and degrees of employment protection. Despite such differences, they show remarkably similar associations of unionization with temporary employment and nonstandard hours of work. In particular, we find that unionization in both countries is correlated neither with overtime/long hours of work nor temporary employment. In both economies, instead, part-time work is negatively associated with unionization. These cross-national similarities warrant a rethinking of the strategies of enlargement toward flexible forms of work that unions have supposedly adopted in recent years." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Ist der "Arbeitskraftunternehmer" weiblich?: 'subjektivierte' Erwerbsorientierungen von Frauen in Prozessen betrieblicher Diskontinuität (2004)

    Frey, Michael ;

    Zitatform

    Frey, Michael (2004): Ist der "Arbeitskraftunternehmer" weiblich? 'subjektivierte' Erwerbsorientierungen von Frauen in Prozessen betrieblicher Diskontinuität. In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 13, H. 1, S. 61-77. DOI:10.1515/arbeit-2004-0106

    Abstract

    "Der Artikel nimmt Bezug auf neueste empirische Befunde zur 'Arbeitskraftunternehmer'-These, die vor allen bei gut qualifizierten Frauen entsprechende Erwerbsorientierungen feststellen. Vor dem Hintergrund aktueller betrieblicher Reorganisationsprozesse wird dieses Ergebnis diskutiert und nach seinen möglichen Ursachen befragt. Dabei wird Bezug genommen auf eigene Befunde zu Erwerbsorientierungen von Frauen in betrieblichen Transformationsprozessen. Deutlich wird die in erster Linie strukturelle Rahmung dieser sehr ähnlichen Erwerborientierungen. Dies wird mit der aktuellen Diskussion um 'Subjektivierung von Arbeit' in Verbindung gesetzt. Gefragt wird nach dem Zusammenhang mit dem Geschlechterverhältnis sowie nach Implikationen hinsichtlich sozialer Ungleichheit. Im Ergebnis wird zum einen deutlich, dass äußerlich ähnliche Erwerbsorientierungen sehr unterschiedliche gesellschaftliche Voraussetzungen haben können, die sich besonders auf die Gestaltung des Zusammenhangs von Arbeit und Leben beziehen. Zum anderen deutet sich eine zunehmende Polarisierung von Frauen entlang von Qualifikation und Lebensform an, die letztlich auch vor Männern nicht halt machen muss." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Personalwirtschaftliche Wirkungen von Zeitarbeit: eine theoretische Analyse des Kooperations- und Leistungsverhaltens des Einsatzes von Leih- im Vergleich zu Normalarbeitnehmern (2004)

    Friedrich, Colette; Martin, Simone;

    Zitatform

    Friedrich, Colette & Simone Martin (2004): Personalwirtschaftliche Wirkungen von Zeitarbeit. Eine theoretische Analyse des Kooperations- und Leistungsverhaltens des Einsatzes von Leih- im Vergleich zu Normalarbeitnehmern. In: Zeitschrift für Personalforschung H. 2, S. 207-221.

    Abstract

    "Innerhalb der theoretischen Betrachtungen zur Zeitarbeit stellt die Analyse möglicher negativer personalwirtschaftlicher Wirkungen, wie z.B. Kooperationsverhalten von Leih- und Stammarbeitnehmern im Unternehmen, Arbeitszurückhaltung und oder erwartete Produktivitätsunterschiede, eine Forschungslücke dar. Der Beitrag widmet sich der aus solchen Überlegungen resultierenden Kosteneffizienz des Einsatzes von Leiharbeitnehmern im Vergleich zu Normalarbeitnehmern. Als theoretische Untersuchungsbasis wurden die Insider-Outsider- und die Effizienzlohntheorie gewählt. Aus der Anwendung der Insider-Outsider-Theorie resultiert, dass die Beschäftigung von Zeitarbeitnehmern der Beschäftigung von Normalarbeitnehmern bei Abwesenheit unternehmensspezifischer Qualifikationsanforderungen vorzuziehen ist, da vergleichsweise geringere labour turnover costs anfallen. Aus der Betrachtung auf Basis des Shirkingansatzes der Effizienzlohntheorie resultiert eine Empfehlung der Normalarbeitnehmerbeschäftigung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Temporary employment, working conditions and expected exits from firms (2004)

    García-Serrano, Carlos ;

    Zitatform

    García-Serrano, Carlos (2004): Temporary employment, working conditions and expected exits from firms. In: Labour, Jg. 18, H. 2, S. 293-316.

    Abstract

    "This paper analyses two issues related to working conditions and temporary employment. First, why do temporary workers exhibit lower scores in objective indicators of working life? Second, what is the influence of working conditions on mobility? Using information for Spanish workers, the results indicate that differences in working conditions remain after controlling for individual, job and firm characteristics: in particular, temporary workers with short job tenure seem to occupy jobs with poorer working conditions. Moreover, there is evidence that workers with worse working life are more likely to expect to leave their current firms." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Einkommensentwicklung befristet Beschäftigter im deutsch-britischen Vergleich (2004)

    Giesecke, Johannes ; Groß, Martin ;

    Zitatform

    Giesecke, Johannes & Martin Groß (2004): Einkommensentwicklung befristet Beschäftigter im deutsch-britischen Vergleich. In: G. Schmid, M. Gangl & P. Kupka (Hrsg.) (2004): Arbeitsmarktpolitik und Strukturwandel : empirische Analysen (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 286), S. 181-203.

    Abstract

    "Der Beitrag geht der Frage nach, ob und inwieweit befristete Beschäftigung einen Einfluss auf die Entwicklung individueller Arbeitseinkommen nimmt. Ausgehend von der These, dass die Befristung eines Arbeitsvertrages der Erfüllung sehr verschiedener Funktionen dient, werden unterschiedliche Einkommenseffekte befristeter Beschäftigung postuliert. Weiterhin wird argumentiert, dass diese Funktionen mit individuellen sowie institutionellen Merkmalen kovariieren und sich somit die Stärke und Richtung der Befristungseffekte als kontextabhängig erweisen. Es werden insbesondere die intervenierende Rolle von Bildungstiteln sowie der Einfluss institutioneller Rahmenbedingungen (Grad der Beschäftigungssicherheit, Bildungssystem) thematisiert. Um die vermuteten Effekte institutioneller Rahmenbedingungen analysieren zu können, werden die Befristungseffekte zweier Länder (Deutschland und Großbritannien) gegenübergestellt. Die Hypothesen zu den Einkommenseffekten befristeter Beschäftigung werden anhand von Längsschnittdaten aus dem Sozio-ökonomischen Panel (SOEP) und dem British Household Panel Survey (BHPS) empirisch überprüft. Die Ergebnisse der empirischen Analysen weisen darauf hin, dass die Einkommenseffekte befristeter Beschäftigung tatsächlich stark mit bestimmten Kontexten variieren. Erstens sind befristete Stellen für mittlere und niedrige Bildungsgruppen mit unterdurchschnittlichen Einkommen und Einkommenszuwächsen verbunden, während sie für Hochgebildete sogar mit einer überdurchschnittlichen Einkommensentwicklung einhergehen können. Zweitens deuten Effektunterschiede zwischen Großbritannien und Deutschland darauf hin, dass auch institutionelle Rahmenbedingungen einen Einfluss auf die Effekte befristeter Beschäftigung ausüben. Insgesamt unterstreichen die Ergebnisse der empirischen Analyse die Annahme der Heterogenität und der Kontextabhängigkeit der Einkommenseffekte befristeter Beschäftigung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    External labour market flexibility and social inequality: temporary employment in Germany and the UK (2004)

    Giesecke, Johannes ; Groß, Martin ;

    Zitatform

    Giesecke, Johannes & Martin Groß (2004): External labour market flexibility and social inequality. Temporary employment in Germany and the UK. In: European Societies, Jg. 6, H. 3, S. 347-382.

    Abstract

    "In this paper we examine the impact of temporary work on two dimensions of social inequality: income and career mobility. Additionally, we are taking a comparative perspective on this subject by comparing Germany and the UK. To investigate the effects of temporary work we use data from the German Socio-Economic Panel and the British Household Panel Study on non-self-employed respondents. The results show that temporary work does influence the system of social inequality: we found wage penalties and an increased probability of severe negative effects on the working careers of temporarily employed persons in both countries (net of education, age, and a variety of other covariates). Thus we can conclude that temporary employment represents a substantial socio-economic risk for employees. Most importantly, this holds true for both the German and the British case, two quite distinct labour market regimes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Flexibilität durch Leiharbeit: Zumutung oder Chance? (2004)

    Grimm, Natalie;

    Zitatform

    Grimm, Natalie (2004): Flexibilität durch Leiharbeit. Zumutung oder Chance? In: Mitteilungen. Soziologisches Forschungsinstitut, Göttingen H. 32, S. 129-140.

    Abstract

    Flexibilität ist eng verbunden mit der Beschäftigungsform Leiharbeit und gilt als wesentliches Merkmal der Leiharbeit. Der Beitrag geht den Auswirkungen der Flexibilität auf Leiharbeiter am Beispiel der Automobilindustrie nach. Hierzu wurden 57 Leiharbeiter der Automobilindustrie und ihrer Zulieferer aus Stuttgart und Zwickau befragt. Zunächst wird die Entwicklung und Bedeutung von Leiharbeit in Deutschland skizziert, um dann zu untersuchen, welche Umstände dazu führen, dass bestimmte Personen als Leiharbeitnehmer tätig sind. Für den Großteil der befragten Leiharbeitnehmer lässt sich anhand der Interviews und der subjektiv geschilderten Erfahrungen zusammenfassen, dass sie Flexibilität in ganz unterschiedlichen Dimensionen als Zumutung für sich erleben und die Gestaltungsmöglichkeiten für ihr Leben damit eingeschränkt werden. Leiharbeit und Flexibilität sind keine positiven Leitbilder. Trotzdem werden die Zumutungen der Flexibilität in Kauf genommen, da Leiharbeit als Übergangslösung oder als Sprungbrett in ein festes Arbeitsverhältnis dienen kann. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Labour market effects of fixed-term employment contracts: microeconometric analyses for West Germany (2004)

    Hagen, Tobias ;

    Zitatform

    Hagen, Tobias (2004): Labour market effects of fixed-term employment contracts. Microeconometric analyses for West Germany. Frankfurt am Main, 266 S.

    Abstract

    Mittels mikroökonomischer Methoden sowie basierend auf personenbezogenen und betrieblichen Daten werden die Beschäftigungseffekte befristeter Arbeitsverträge in Westdeutschland analysiert. Im ersten Teil steht der Zusammenhang von befristeten Arbeitsverträgen und der betrieblichen Arbeitskräftenachfrage im Mittelpunkt. Die ökonometrische Analyse der Gründe für den Einsatz befristeter Arbeitsverträge konzentriert sich auf den Zusammenhang zwischen Kündigungsschutz von Arbeitnehmern mit unbefristeten Verträgen und dem Einsatz befristeter Arbeitsverträge. Weiterhin wird eine deskriptive Analyse des Einflusses befristeter Arbeitsverträge auf die Arbeitskräftemobilität und auf die Zu- und Abgänge auf betrieblicher Ebene vorgenommen. Schwerpunkt des zweiten Teils sind die kurzfristigen Auswirkungen einer befristeten Beschäftigung auf Arbeitsbedingungen und Löhne. Der letzte Teil widmet sich der Frage, ob sich befristete Beschäftigungen langfristig als Sprungbrett in eine unbefristete Beschäftigung erweisen, und der Frage, ob unbefristete Arbeitsverträge das Suchverhalten Arbeitsloser verändern. Hierzu dient zum einen eine ökonometrische Analyse der Arbeitslosigkeitsdauer, wobei zwischen beiden Vertragstypen unterschieden wird, zum anderen eine Analyse der Auswirkungen befristeter Arbeitsverträge auf zukünftige Arbeitsmarktchancen, die die sequenziellen Entscheidungen beim Arbeitsplatzsuchverhalten berücksichtigt. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Normale Arbeit anno 2004: der Trend zu Prekarisierung und Niedriglohn (2004)

    Hauer, Dirk;

    Zitatform

    Hauer, Dirk (2004): Normale Arbeit anno 2004. Der Trend zu Prekarisierung und Niedriglohn. In: Blätter für deutsche und internationale Politik H. 12, S. 1475-1483.

    Abstract

    "Mit Hartz IV und der aktuellen Mindestlohndiskussion ist die Debatte um den so genannten Niedriglohnsektor als Ziel staatlicher Arbeitsmarktpolitik vollends entbrannt. Dabei wird völlig übersehen, dass in der Bundesrepublik bereits seit langem ein 'ganz normaler' Niedriglohnbereich existiert. Der Autor leuchtet die wachsenden Bereiche prekärer Arbeit aus." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Flexible Beschäftigungsverhältnisse: Effizienz, institutionelle Voraussetzungen und organisationale Konsequenzen (2004)

    Haunschild, Axel ;

    Zitatform

    Haunschild, Axel (2004): Flexible Beschäftigungsverhältnisse. Effizienz, institutionelle Voraussetzungen und organisationale Konsequenzen. Hamburg, 441 S.

    Abstract

    Die Habilitationsschrift verfolgt die Zielsetzung, einen sozioökonomisch fundierten Bezugsrahmen für die Analyse flexibler Beschäftigungsverhältnisse zu entwickeln. Es werden Bedingungen der Möglichkeit einer weiteren Verbreitung flexibler Beschäftigungsverhältnisse und einer damit evtl. verbundenen Ablösung des Normalarbeitsverhältnisses abgeleitet und es wird die durch Mobilität und Marktbezüge an Bedeutung gewinnende Eingebettetheit organisationaler Strategien im Umgang mit flexiblen Beschäftigungsverhältnissen aufgezeigt und analysiert. Im Vordergrund der Arbeit steht die organisationale, die organisationsübergreifende Ebene des Beschäftigungssystems (bzw. des organisationalen Feldes, der Industrie oder der Occupational Community) sowie die gesellschaftliche Ebene. Die Arbeit ist in vier Teile gegliedert. Im ersten Teil wird ein Überblick über aktuelle Veränderungen der Arbeitswelt und ausgewählte neue Beschäftigungsformen gegeben, es wird der Begriff 'Flexible Beschäftigungsverhältnisse' eingeführt und es werden Ansatzpunkte einer firmenzentrierten Erklärung flexibler Beschäftigungsverhältnisse diskutiert. Der zweite Teil liefert ausgehend von ökonomischen Argumenten für die Vorteile des Arbeitsvertrages eine ausführliche Darstellung, Einordnung und kritische Diskussion der 'Theory of Employment Systems'. Im dritten Teil werden Aspekte der sozialen Einbettung von Arbeitsbeziehungen im Allgemeinen und von flexiblen Beschäftigungsverhältnissen im Besonderen ausgearbeitet. Abschließend werden organisationale und personalwirtschaftliche Konsequenzen flexibler Beschäftigungsverhältnisse behandelt. Als Fallbeispiel werden flexible Beschäftigungsverhältnisse von Theaterschauspielern thematisiert. (IAB)

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    Befristete Beschäftigung in der Schweiz: Ausmaß, Determinanten und ökonomische Bewertung im internationalen Vergleich (2004)

    Henneberger, Fred; Ziegler, Alexandre; Sousa-Poza, Alfonso;

    Zitatform

    Henneberger, Fred, Alfonso Sousa-Poza & Alexandre Ziegler (2004): Befristete Beschäftigung in der Schweiz. Ausmaß, Determinanten und ökonomische Bewertung im internationalen Vergleich. In: Zeitschrift für ArbeitsmarktForschung, Jg. 37, H. 3, S. 239-267.

    Abstract

    "In der Studie werden erstmals für den schweizerischen Arbeitsmarkt umfassende Informationen über den Umfang, die Verbreitung und die Determinanten befristeter Arbeitsverhältnisse präsentiert und eine ökonomische Bewertung dieser Beschäftigungsform im Vergleich zu unbefristeten Arbeitsverträgen vorgenommen. Verwendet werden Daten aus den ersten drei Wellen des neuen Schweizerischen Haushalts-Panels (SHP) für die Jahre 1999 bis 2001. Hierbei zeigt sich, dass eine Befristung der Beschäftigung bei hoch qualifizierten Arbeitskräften sowie bei jüngeren und älteren Arbeitnehmern häufiger vorkommt. Die Löhne befristet beschäftigter Frauen sind geringer als diejenigen der anderen weiblichen Erwerbstätigen. Diese Lohndifferenz ist jedoch nicht auf die Befristung der Beschäftigung per se, sondern auf unbeobachtbare individuelle Heterogenität zwischen den Frauen zurückzuführen. Für die Gruppe der Männer ist hingegen kein Einfluss der unterschiedlichen Beschäftigungsformen auf den Lohn festzustellen. Sowohl das empfundene als auch das tatsächliche Arbeitslosigkeitsrisiko sind bei befristet Beschäftigten größer. Gleichzeitig besteht - trotz gewisser Persistenzphänomene - eine erhebliche Mobilität von befristeter zu dauerhafter Beschäftigung. Ferner ist zu beobachten, dass ein befristeter Arbeitsvertrag die Wahrscheinlichkeit erhöht (reduziert) mit der Arbeitsstelle generell sehr zufrieden (unzufrieden) zu sein. Die Zufriedenheit mit dem Lohn ist bei temporär angestellten Männern geringer als bei den anderen männlichen Arbeitskräften. Die Wahrscheinlichkeit, an beruflichen Weiterbildungsmaßnahmen teilzunehmen, ist hingegen für befristet Beschäftigte nicht kleiner als für andere Arbeitnehmer. Ein internationaler Vergleich anhand von Daten des International Social Survey Programme (ISSP) von 1997 zeigt, dass sich die Determinanten befristeter Beschäftigung in der Schweiz mit denen anderer Länder weitgehend decken. Schließlich hängt die Befristungsquote nicht signifikant vom Ausmaß des Kündigungsschutzes, sondern vielmehr von der Arbeitslosenquote ab." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Freelancer in den Neuen Medien: jenseits standardisierter Muster von Arbeit und Leben? (2004)

    Henninger, Annette;

    Zitatform

    Henninger, Annette (2004): Freelancer in den Neuen Medien. Jenseits standardisierter Muster von Arbeit und Leben? In: H. Kahlert & C. Kajatin (Hrsg.) (2004): Arbeit und Vernetzung im Informationszeitalter : wie neue Technologien die Geschlechterverhältnisse verändern (Politik der Geschlechterverhältnisse, 26), S. 143-165.

    Abstract

    Die Verfasserin setzt sich zunächst auf theoretischer Ebene mit der Regulation von Arbeit und Leben durch das Normalarbeitsverhältnis und das Familienernährermodell in Deutschland auseinander. Sie legt in dem Beitrag Ergebnisse von Interviews mit freiberuflichen JournalistInnen und DesignerInnen vor, wobei der Schwerpunkt auf der Frage liegt, in wie weit Netzwerke in den Neuen Medien eine neue Form der Regulation von Arbeit darstellen. Darüber hinaus werden empirisch vorgefundene Arrangements von Arbeit und Leben sowie partnerschaftliche Geschlechterarrangements vorgestellt, die von standardisierten Mustern der Trennung von Erwerbsarbeit und Privatleben abweichen. Gleichzeitig werden aber auch Kontinuitäten hinsichtlich persistenter geschlechtsspezifischer Normen für Frauen im Hinblick auf die Vereinbarkeit von Beruf und Familie in Anlehnung an das westdeutsche Modell des Geschlechterarrangements deutlich. Die Geschlechterverhältnisse von Freelancern im Bereich der neuen Medien weisen demnach zugleich traditionelle und moderne Elemente auf. (IZ-Doku)

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    Neue Perspektiven für die Arbeitsforschung: Konzepte zur Untersuchung der Verknüpfung von 'Arbeit' und 'Leben' bei Alleinselbständigen (2004)

    Henninger, Annette;

    Zitatform

    Henninger, Annette (2004): Neue Perspektiven für die Arbeitsforschung. Konzepte zur Untersuchung der Verknüpfung von 'Arbeit' und 'Leben' bei Alleinselbständigen. In: D. Baatz, C. Rudolph & A. Satilmis (Hrsg.) (2004): Hauptsache Arbeit? : feministische Perspektiven auf den Wandel von Arbeit (Arbeit - Demokratie - Geschlecht, 01), S. 185-198.

    Abstract

    Im Anschluss an neue Konzepte zur Untersuchung der Verknüpfung von "Arbeit" und "Leben" bei Alleinselbständigen wird im vorliegenden Beitrag das Konzept des Arbeitskraftunternehmers aus einer genderkritischen Perspektive beleuchtet. Die Autorin berichtet hierzu aus dem laufenden Forschungsprojekt "Neue Erwerbsformen und Wandel von Geschlechterarrangements", in welchem die Erwerbsbiographien von Alleinselbständigen in den Berufsfeldern Journalismus, Webdesign und Softwareentwicklung untersucht werden. Die Erforschung der Verknüpfung von "Arbeit" und "Leben" bei Alleinselbständigen eröffnet nach der These der Autorin neue Perspektiven für die Arbeitsforschung, wobei allerdings das Konzept des Arbeitskraftunternehmers ergänzt werden muss. Ansatzpunkte lassen sich z.B. in anglo-amerikanischen Untersuchungen über Alleinselbständige sowie im Konzept der Alltäglichen Lebensführung und in der sozialstrukturell orientierten, geschlechtersensiblen Lebenslaufforschung aufzeigen. Die Autorin fasst die zentralen Überlegungen aus diesen Ansätzen zusammen und stellt sie den verfügbaren Daten über Alleinselbständigkeit in den untersuchten Berufsgruppen gegenüber. (IZ-Doku)

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    Minijobs im Handel - beliebt, aber kaum Chancen für Arbeitslose (2004)

    Hofmann, Herbert;

    Zitatform

    Hofmann, Herbert (2004): Minijobs im Handel - beliebt, aber kaum Chancen für Arbeitslose. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 57, H. 23, S. 22-25.

    Abstract

    "Mit der so genannten Minijob-Regelung, die im April letzten Jahres eingeführt wurde, sollte die Beschäftigungsschwelle gesenkt und Arbeitsplätze geschaffen werden. Im März 2004 übten 4,7 Mill. Personen ausschließlich eine geringfügig entlohnte Tätigkeit und weitere 1,6 Millionen den geringfügig entlohnten Job als Nebentätigkeit aus. Die steigende Zahl von Minijobs wird von den Initiatoren der Reform als Erfolg gewertet, Kritiker befürchten dagegen, dass die Minijobs zu einer massiven Substitution von sonstigen Formen der Erwerbstätigkeit durch die geringfügige Beschäftigung führen. Am Beispiel der Handelsbranche wird hier gezeigt, dass es sich bei der Verbreitung der Minijobs um kein Nullsummenspiel handelt. Zwar sank im Zeitraum Juni 2001 bis März 2004 die Zahl der im Handel beschäftigten voll sozialversicherungspflichtigen Voll- und Teilzeitkräfte um 5,5%, und die geringfügig entlohnten Beschäftigungsverhältnisse stiegen um 7,4%, es wäre jedoch voreilig, dies als Ergebnis der Reformmaßnahmen zu interpretieren. Denn in der Handelsbranche zwingt ein intensiver Preis- und Systemwettbewerb die Unternehmen seit Jahren zu kostensparenden Maßnahmen, so dass sich die Struktur der im Handel Beschäftigten schon vor der Hartz-II-Reform in Richtung Teilzeitbeschäftigung und Geringfügigkeit entwickelt hat. Für die Integration der Bezieher von Arbeitslosenhilfe oder Sozialhilfe (ab 1. Januar 2005 Arbeitslosengeld II) sind die Minijobs allerdings wegen der hohen Transferentzugsrate unbedeutend." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsbeziehungen im Wandel: theoretischer Rahmen und Modell zur empirischen Analyse neuer Formen der Regulierung von Arbeit (2004)

    Holtrup, André; Mehlis, Peter;

    Zitatform

    Holtrup, André & Peter Mehlis (2004): Arbeitsbeziehungen im Wandel. Theoretischer Rahmen und Modell zur empirischen Analyse neuer Formen der Regulierung von Arbeit. (IAW-Arbeitspapier 05), Bremen, 19 S.

    Abstract

    "Um gesellschaftlichen Wandel und neue Regulierungsformen von Arbeit adäquat zu beschreiben, ist es notwendig, der Frage nachzugehen, wie sich Regulierung von Arbeit konstituiert, in welchen Formen sie vorfindbar ist und welchen Dynamiken sie ausgesetzt ist. In diesem Arbeitspapier wird eine theoretische Annäherung an den Problemgegenstand 'Regulierung von Arbeit' vorgenommen. Ausgehend von der Regulierungsbedürftigkeit der Erwerbsarbeit wird das Verhältnis und die Dynamik von kollektiv-kontraktuellen und individuellen Regulierungsformen, die sich bei Streeck in den Kategorien Status und Vertrag wiederfinden, problematisiert und mit dem deutschen System der Industriellen Beziehungen als Referenzmodell in Zusammenhang gebracht. Abschließend wird ein deskriptives Modell präsentiert, das die einzelnen empirischen Studien im Forschungsverbund 'Gesellschaftlicher Wandel und neue Regulierungsmuster von Arbeit' anleiten und strukturieren soll." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Personal-Service-Agenturen: Design und Implementation (2004)

    Jahn, Elke J. ;

    Zitatform

    Jahn, Elke J. (2004): Personal-Service-Agenturen. Design und Implementation. In: B. Vogel (Hrsg.) (2004): Leiharbeit : neue sozialwissenschaftliche Befunde zu einer prekären Beschäftigungsform, S. 61-84.

    Abstract

    Anfang 2003 hat die Bundesregierung auf Vorschlag der Kommission für 'Moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt' das Arbeitnehmerüberlassungsrecht dereguliert, mit dem Ziel, den traditionellen Leiharbeitsmarkt zu erweitern. Gleichzeitig wurde mit dem Personal-Service-Agenturen (PSA) ein neues Instrument der aktiven Arbeitsmarktpolitik geschaffen, um Arbeitslosen eine schnelle Integration in den ersten Arbeitsmarkt zu ermöglichen sowie die Dauer der Arbeitslosigkeit zu verkürzen oder längere Arbeitslosigkeit sogar zu vermeiden. Der Beitrag analysiert die Implementationsstrukturen und -prozesse von PSA, die bereits ein Jahr nach dem Start des Instrumentes von der Bundesanstalt für Arbeit angepasst werden mussten. Die Analyse des Instrumentendesigns belegt, das dem Instrument eine klare Zielformulierung fehlt. Mit Blick auf die sozio-ökonomischen Merkmale der PSA-Beschäftigten finden sich im Vergleich zu den arbeitsmarktrelevanten Eigenschaften der traditionellen Leiharbeiter nur geringe strukturelle Unterschiede. Es zeigt sich, dass Langzeitarbeitslose kaum eine höhere Chance haben, in PSA eine temporäre Beschäftigung zu finden als in der traditionellen Leiharbeit. Von Seiten der PSA wird angemahnt, einen Zielgruppen-Mix zu definieren und einen Grundbetrag zu vereinbaren, der der Zielgruppenheterogenität entspricht, um passgenauer spezifische Kundenaufträge abzuwickeln. Die Analyse der Trägerform hat gezeigt, dass die häufig geäußerte Vermutung, Bildungsträger seien nicht geeignet, eine PSA zu betreiben, nicht uneingeschränkt gestützt werden kann. Der diskutierte Vorschlag, dass Arbeitslose mit einem Gutschein versehen sich eine beliebige Leiharbeitsfirma suchen können, birgt die Gefahr von hohen Mitnahme - und Substitutionseffekten. Erfahrungen mit Vermittlungsgutscheinen belegen, dass hiermit erheblicher Missbrauch betrieben wird / werden kann. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Jahn, Elke J. ;
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  • Literaturhinweis

    Leiharbeit - für Arbeitslose (k)eine Perspektive? (2004)

    Jahn, Elke J. ;

    Zitatform

    Jahn, Elke J. (2004): Leiharbeit - für Arbeitslose (k)eine Perspektive? In: A. van Aaken & G. Grözinger (Hrsg.) (2004): Ungleichheit und Umverteilung, S. 215-236.

    Abstract

    Die Leiharbeitsregelung in Deutschland ist seit den 1990er Jahren Gegenstand arbeitsmarktpolitischer und arbeitsrechtlicher Reformen. Trotz kaum vorliegender Daten wird seit April 2003 neben der Überlassungshöchstdauer nun auch die Entlohnung im Leiharbeitssektor reguliert. Die Wirkung dieser Reform wird beurteilt. Dazu wird ein Überblick über die Verbreitung der Leiharbeit in Deutschland gegeben. Vor dem Hintergrund, dass es sich bei Leiharbeit überwiegend um einen Niedriglohnsektor handelt, werden die Einstiegsbedingungen, Verweildauer und der Übergang in den primären Arbeitsmarkt untersucht. Die Höhe der Lohndifferentiale zwischen 1975 und 1997 werden getrennt nach Geschlecht und Region geschätzt. Insgesamt ist zu erwarten, dass wegen der vorgeschriebenen Lohnanhebung Beschäftigung in dieser Branche abgebaut wird. Damit gehören die Geringqualifizierten als Hauptgruppe der Leiharbeitnehmer zu den Verlierern der Reform. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Jahn, Elke J. ;
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    Personal-Service-Agenturen - Teil I: in der Fläche schon präsent (2004)

    Jahn, Elke J. ; Windsheimer, Alexandra;

    Zitatform

    Jahn, Elke J. & Alexandra Windsheimer (2004): Personal-Service-Agenturen - Teil I. In der Fläche schon präsent. (IAB-Kurzbericht 01/2004), Nürnberg, 5 S.

    Abstract

    "Seit April 2003 verleihen Personal-Service-Agenturen (PSA) Arbeitskräfte, um Arbeitslosen eine Brücke in den regulären Arbeitsmarkt zu bauen. Um den Erfolg des Instrumentes zeitnah zu beurteilen, führt das IAB eine umfassende wissenschaftliche Begleitforschung durch. In dem Kurzbericht wird über die Vertragsgestaltung, die Zielgruppen, die Zahl der abgeschlossenen Verträge, der bereitgestellten Plätze und über die Höhe der Grundbeträge informiert. Bis Mitte November 2003 wurden 982 PSA-Verträge abgeschlossen mit rund 30.000 Beschäftigten. Insgesamt stehen 42.882 PSA-Pätze zur Verfügung. Im Durchschnitt liegt die Zahl der Arbeitslosen, die eine PSA aufnimmt, bei 45. Beinahe die Hälfte aller PSA entlohnt ihre Beschäftigten nach dem Randstad-Tarifvertrag." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Jahn, Elke J. ;
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  • Literaturhinweis

    Personal-Service-Agenturen - Teil II: erste Erfolge zeichnen sich ab (2004)

    Jahn, Elke J. ; Windsheimer, Alexandra;

    Zitatform

    Jahn, Elke J. & Alexandra Windsheimer (2004): Personal-Service-Agenturen - Teil II. Erste Erfolge zeichnen sich ab. (IAB-Kurzbericht 02/2004), Nürnberg, 6 S.

    Abstract

    "Der Kurzbericht zu den Personal-Service-Agenturen (PSA) berichtet über die Strukturen und die Verleiheinsätze der PSA-Beschäftigten. Knapp 1.000 Personal-Service-Agenturen mit rund 30.000 Beschäftigten sind derzeit (November 2003) am Markt tätig. Vergleicht man die sozio-ökonomischen Eigenschaften der PSA-Beschäftigten mit den Charakteristika der traditionellen Leiharbeiter, lassen sich vor allem bei den Jugendlichen und den Langzeitarbeitslosen strukturelle Unterschiede erkennen. Auch bieten die PSA Arbeitslosen mit gesundheitlichen Einschränkungen eine Chance. Am häufigsten fragt das Verarbeitende Gewerbe PSA-Beschäftigte nach." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Jahn, Elke J. ;
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    Der Kontrakt der Arbeit bei wissensintensiven Dienstleistungen (2004)

    Kalkowski, Peter;

    Zitatform

    Kalkowski, Peter (2004): Der Kontrakt der Arbeit bei wissensintensiven Dienstleistungen. In: Industrielle Beziehungen, Jg. 11, H. 3, S. 246-269.

    Abstract

    "Der Beitrag beginnt mit einer Annäherung an das Konzept der postfordistischen Arbeitsregulation und plädiert dafür, die Regulation wissensintensiver Dienstleistungsarbeit aus der Vertragsperspektive zu betrachten. Er setzt sich mit der Kategorie Wissensarbeit sowie der Verbreitung dieses Arbeitstyps auseinander und begreift Projektorganisation als Merkmal postfordistischer Produktion. Es folgen Kapitel zur Kontraktualisierung von Wissensarbeit in und jenseits von Normalarbeitsverhältnissen. Gegenstand des Schlusskapitels sind Voraussetzungen und Perspektiven postfordistischer Arbeitsregulation. Es kommt zu dem Ergebnis, dass die postfordistische Regulationsweise eine Stärkung von Individualrechten verlangt und durch Metaregeln gekennzeichnet ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Umbau des Altersteilzeitgesetzes im Rahmen von Hartz III (2004)

    Kallhoff, Stephan;

    Zitatform

    Kallhoff, Stephan (2004): Umbau des Altersteilzeitgesetzes im Rahmen von Hartz III. In: Neue Zeitschrift für Arbeitsrecht, Jg. 21, H. 13, S. 692-698.

    Abstract

    "Der Beitrag stellt die im Rahmen des Dritten Gesetzes für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt geschaffenen Neuregelungen des Altersteilzeitgesetzes (ATG), die zum 1. 7. 2004 in Kraft getreten sind, dar. Dabei sollen die Neuregelungen anhand ihrer Zielsetzung auf der einen Seite und ihrer möglichen Auswirkungen auf die Praxis auf der anderen Seite einer ersten Bewertung zugeführt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The myth of worksharing (2004)

    Kapteyn, Arie ; Kalwij, Adriaan ; Zaidi, Asghar ;

    Zitatform

    Kapteyn, Arie, Adriaan Kalwij & Asghar Zaidi (2004): The myth of worksharing. In: Labour economics, Jg. 11, H. 3, S. 293-313. DOI:10.1016/j.labeco.2003.08.001

    Abstract

    "Worksharing is considered by many as a promising public policy to reduce unemployment. This paper reviews the most pertinent theoretical and recent empirical contributions to the literature on worksharing. Next, we provide new empirical evidence on this issue by a longitudinal cross-country analysis of the long-run effects of a reduction in working hours on employment and wages, exploiting aggregate data for 16 OECD countries. The conclusions of the theoretical literature survey are indecisive: the efficacy of worksharing as an employment enhancing policy tool depends heavily on the setting in which the analysis takes place. In line with recent empirical studies, our results do not support the proposition that worksharing promotes employment. The results show a positive direct effect on employment of a reduction in working hours. However, taking into account indirect effects, in particular the upward effects on wages, we find that the long-run effect becomes small and insignificant." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Ich-AG und Überbrückungsgeld: eine empirische Analyse von Gründungen aus der Arbeitslosigkeit (2004)

    Kleinen, Helmut; May-Strobl, Eva; Suprinovič, Olga; Wolter, Hans-Jürgen;

    Zitatform

    Kleinen, Helmut, Eva May-Strobl, Olga Suprinovič & Hans-Jürgen Wolter (2004): Ich-AG und Überbrückungsgeld. Eine empirische Analyse von Gründungen aus der Arbeitslosigkeit. (Gesellschaft für Innovative Beschäftigungsförderung. Arbeitspapiere 12), Bottrop, 27 S.

    Abstract

    Die Studie untersucht am Beispiel der Ich-AG und des Überbrückungsgelds Förderinstrumente zu Existenzgründungen aus der Arbeitslosigkeit heraus. Zudem werden Ergebnisse einer Befragung des Instituts für Mittelstandsforschung Bonn zusammengefasst, die sich von Januar 2003 bis Mai 2004 erstreckte. An der telefonischen Befragung nahmen 567 Personen teil. Die Befragten waren meist über 40 Jahre alt. Bei den Ich-AG's überwiegen mit knapp 60 % weibliche Existenzgründerinnen, während bei dem Überbrückungsgeld Männer mit über 70 % die Förderung in Anspruch nahmen. Zusammenfassend bleibt festzustellen, dass die Förderung der Bundesagentur in vielen Fällen - insbesondere bei den Ich-AG's - eine Art Initialzündung für den Schritt in die Selbstständigkeit darstellt. Entsprechend bewirken diese Programme vermutlich eine große Anzahl von zusätzlichen Gründungen. Im Hinblick auf das Antragsverfahren werden Pflichten wie beispielsweise die Einreichung eines begutachteten schriftlichen Geschäftsplanes von den Überbrückungsgeldempfängern kaum als Belastung empfunden. Es ist daher eine Überlegung wert, ob man nicht auch die Gewährung des Existenzgründungszuschusses an entsprechende Bedingungen hinsichtlich Beratung und Begutachtung im Vorfeld der Gründung knüpfen sollte, um auf diese Weise die wirtschaftlichen Risiken für die Ich-AG's zu reduzieren. Allerdings besteht noch erheblicher Forschungsbedarf, um belastbare Aussagen zu den Risiken von Ich-AG-Gründungen, dem Beitrag von Qualifikation und Beratung zum betrieblichen Erfolg und dem Verbleib von Ich-AG'lern, die keinen Antrag auf Förderung im zweiten Jahr gestellt haben, treffen zu können. (IAB)

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    Understanding the development of temporary agency work in Europe (2004)

    Koene, Bas ; Paauwe, Jaap; Groenewegen, John;

    Zitatform

    Koene, Bas, Jaap Paauwe & John Groenewegen (2004): Understanding the development of temporary agency work in Europe. (ERIM report series research in management), Rotterdam, 35 S.

    Abstract

    "This article develops an explanatory framework for understanding the growth and development of temporary agency work (TAW) and the related industry. The analysis shows that explanations based on economic logic are helpful in understanding the choice of TAW in general. These explanations, however, fall short when trying to explain the growth of agency work over time or the variation in its use among European countries. To cope with these shortcomings, we extend our explanatory base to include a variety of sociocultural dynamics. Our analysis shows how deep-seated national work-related values ('deep embeddedness') affect the way TAW is regulated nationally. It also demonstrates how differences in more changeable norms, attitudes and practices ('dynamic embeddedness') affect the process of embedding agency work as a societally acceptable phenomenon, providing a basis for its subsequent proliferation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    (Des-)Integrationseffekte typischer und atypischer Erwerbsarbeit (2004)

    Kraemer, Klaus ; Speidel, Frederic;

    Zitatform

    Kraemer, Klaus & Frederic Speidel (2004): (Des-)Integrationseffekte typischer und atypischer Erwerbsarbeit. In: U. Brinkmann, B. Faulenbach, F.-J. Jelich & K. Kraemer (Red.) (2004): Jahrbuch Arbeit, Bildung, Kultur : Band 21/22. Schwerpunkt: Bildung als Bürgerrecht oder Bildung als Ware (Jahrbuch Arbeit, Bildung, Kultur, 21/22), S. 39-64.

    Abstract

    Der Beitrag diskutiert anhand zweier empirischer Untersuchungsfälle, inwieweit das Integrationspotential von Erwerbsarbeit durch die Diffusion atypischer, prekärer Beschäftigung geschwächt werden kann. Der erste Fall nimmt die Beschäftigungssituation von Leiharbeitern in einem großen Automobilwerk in den Blick, die im Sinne von Robert Castels der 'Zone der Prekarität' zugeordnet werden können. Der zweite Fall konzentriert sich auf IT-Wissensarbeiter im Bankensektor, der schon allein aufgrund der großen Anzahl überdurchschnittlich besoldeter und sozial abgesicherter Beschäftigungsverhältnisse der 'Zone der Normalität' zugerechnet werden kann. In beiden Untersuchungsfeldern konnten sowohl integrative als auch desintegrative Effekt beobachtet werden. Abschließend werden einige explorative Überlegungen angestellt, ob und in welcher Weise sich die innerhalb der Arbeitswelt gemachten Integrations- bzw. Desintegrationserfahrungen auf allgemeine politische Orientierungen auswirken können. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Prekäre Leiharbeit: zur Integrationsproblematik einer atypischen Beschäftigungsform (2004)

    Kraemer, Klaus ; Speidel, Frederic;

    Zitatform

    Kraemer, Klaus & Frederic Speidel (2004): Prekäre Leiharbeit. Zur Integrationsproblematik einer atypischen Beschäftigungsform. In: B. Vogel (Hrsg.) (2004): Leiharbeit : neue sozialwissenschaftliche Befunde zu einer prekären Beschäftigungsform, S. 119-153.

    Abstract

    Am Beispiel der Leiharbeit werden die 'Schattenseiten flexibilisierter Arbeitsmärkte vermessen' und die sozialen Problemfelder identifiziert, die mit der Ausweitung relativ ungeschützter, atypischer Erwerbsarbeit zu Lasten regulärer Beschäftigungsverhältnisse verbunden sind. Hierzu wird zunächst bestimmt, was aus soziologischer Sicht unter prekärer Erwerbsarbeit und Prekarisierung zu verstehen ist. Im folgenden wird begründet, warum ungeachtet der sozialwissenschaftlichen Debatten zum 'Ende der Arbeitsgesellschaft' der Institution der Erwerbsarbeit auch weiterhin eine herausragende Bedeutung im Hinblick auf soziale Integrations-, Desintegrations- und Reintegrationsprozesse zuzuschreiben ist. Weiterhin werden die empirischen Befunde einer qualitativen Erhebung zum Einsatz ostdeutscher Leiharbeiter im Montagewerk eines Automobilherstellers vorgestellt. Ergänzend wurden Leiharbeiter, die bereits einige Jahre bei ein und demselben Zeitarbeitsunternehmen beschäftigt sind, befragt. Im Ergebnis wird gezeigt, dass Leiharbeitnehmer sowohl Erfahrungen der Desintegration als auch der Integration gemacht haben. So wird die Beschäftigung im Automobilwerk als limitierte Rückkehr in die 'Zone der Normalität' angesehen. 'Je reibungsärmer diese Reintegration auf Zeit gelingt, desto nachhaltiger wirken desintegrierende Ängste vor einem erneuten Absturz in die Arbeitslosigkeit, vor dem Entzug mühsam erworbener symbolischer Anerkennung sowie vor dem erneuten Verzicht auf Teilhabechancen an der materiellen Kultur.' (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Managing labour market related risks in Europe: policy implications (2004)

    Laparra, Miguel; Vogler-Ludwig, Kurt; Frey, Luigi; Düll, Nicola; Lindley, Robert; Darmon, Isabelle ; Frade, Carlos;

    Zitatform

    Laparra, Miguel (2004): Managing labour market related risks in Europe. Policy implications. Pamplona u.a., 130 S.

    Abstract

    Die Studie wurde im Rahmen des Projekts ESCOPE erstellt, dessen Zielsetzung es ist, zu einem besseren vergleichenden Verständnis und zu einer besseren vergleichenden Bewertung sogenannter 'prekärer Beschäftigungsverhältnisse' als einer der Hauptaspekte sozialer und sozioökonomischer Unsicherheit und Risiken in Europa beizutragen. Leitende Forschungsfragen sind: Was wird unter 'prekären Beschäftigungsverhältnissen' sowohl seitens der Arbeitsmarktforschung als auch der Politik in fünf untersuchten Ländern (Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien, Großbritannien) aber auch auf europäischer und internationaler Ebene verstanden? Welches sind die Hauptmerkmale der Formen prekärer Beschäftigungsverhältnisse und wie wirken sich sektorale Faktoren und nationale Regulierungen aus? Welches Verständnis von 'prekärer Beschäftigung' könnte sowohl aus wissenschaftlicher als auch aus operationaler Hinsicht besser geeignet sein, angemessene Maßnahmen seitens der Politik in Gang zu setzen? Unter dieser Zielsetzung ist der Projektbericht in vier Teile gegliedert: Der erste Teil umfasst eine Bestandsaufnahme der Literatur zu Inhalt und Bedeutung prekärer Beschäftigung, daran schließt ein Überblick über Umfang und Formen derartiger Beschäftigungsverhältnisse an, gefolgt von einer Analyse der Ursachen und Umstände prekärer Beschäftigung in Form von Fallstudien in den fünf Ländern. Abschließend werden die politischen Implikationen der Untersuchungsergebnisse auf europäischer Ebene diskutiert. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Early indication of program performance: The case of a Swedish temporary employment program (2004)

    Larsson, Laura ; Nordström Skans, Oskar;

    Zitatform

    Larsson, Laura & Oskar Nordström Skans (2004): Early indication of program performance: The case of a Swedish temporary employment program. (Institute for Labour Market Policy Evaluation. Working paper 2004,07), Uppsala, 21 S.

    Abstract

    "This paper proposes an application of standard evaluation techniques to obtain an early indication of the efficiency of a social program. An explicit distinction is made between participation and treatment since non-participants in many cases can find treatment outside of the program. By estimating the amount of treatment participants would have received if there had been no program it is possible to derive the net treatment provided by the program as soon as the first participants have entered the program. Using propensity score matching to study substitutes in the recently implemented Swedish 'Career Break' pilot program we obtain three main results: First, the selection into the program favours participants that would have received treatment even without the program. Second, the net treatment provided by the program is on average only about half of the expected program length. Third, a simulation shows how the net treatment could be increased by a simple change in the eligibility criteria." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Berufliche Selbstständigkeit als neues Feld geschlechtsspezifischer Beratungs- und Forschungsstrategien (2004)

    Lasch, Vera; Wonneberger, Eva;

    Zitatform

    Lasch, Vera & Eva Wonneberger (2004): Berufliche Selbstständigkeit als neues Feld geschlechtsspezifischer Beratungs- und Forschungsstrategien. In: Zeitschrift für Frauenforschung und Geschlechterstudien, Jg. 22, H. 2/3, S. 112-125.

    Abstract

    Mit der Einführung von Frauenberatungsstellen, Stammtischen speziell für unternehmerische Frauen, spezifischen Weiterbildungen für die weibliche Selbstständigkeit, Coachingkursen und Mentoring-Programmen sowie eigenen Gründungszentren ist deutlich geworden, dass Geschlechterunterschiede auch im Bereich von Existenzgründungen und beruflicher Selbstständigkeit virulent sind. Der Beitrag zeigt auf und analysiert, wie Wirtschaftsförderung und Beratungsangebote tatsächlich auf diese Unterschiede reagiert haben. Auch wird der Frage nachgegangen, wie Geschlechtergerechtigkeit derart gestaltet und strukturell gefördert werden kann, dass neue Formen von Arbeit entstehen, die mit den Geschlechterarrangements in den Familien in Einklang stehen. Nach wie vor ist eine begrenzte Arbeitszeit von Frauen typisch. Die Mehrzahl entscheidet sich für solche Formen der Selbstständigkeit, die nicht mehr als 30 Wochenstunden erfordern, jedoch nehmen die Anteilswerte von selbständigen Tätigkeiten mit mehr als 40 Arbeitsstunden pro Woche zu. Längerfristig ist das Ziel von Frauenselbstständigkeit die Schaffung existenzsichernder Verhältnisse, daher ist von der (zunächst scheinbar attraktiven) Förderung der Ich-AG nach dem Hartz-Konzept abzuraten und es wird den Existenzgründerinnen empfohlen, das Überbrückungsgeld in Anspruch zu nehmen. Es zeigt sich auch, dass Frauen und Männer unterschiedliche Anforderungen und Bedürfnisse an die Beratungssituation herantragen. Skizziert wird der Stand der Forschung zu 'Existenzgründung und Frauen' seit den 80er Jahren, um dann zu analysieren, was die Befunde für geschlechtersensible Betrachtungen bedeuten. Abschließend werden aktuelle Fragen zu Wandel der Arbeit, Tätigkeiten und Erwerb behandelt. Fazit: Im Bereich konzeptioneller Überlegungen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf besteht noch vielfältiger Entwicklungsbedarf. Forschung sollte daher den größeren Kontext untersuchen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Befristungen im Hochschulbereich: Rechtslage nach dem Urteil des BVerfG zur Juniorprofessur (2004)

    Löwisch, Manfred;

    Zitatform

    Löwisch, Manfred (2004): Befristungen im Hochschulbereich. Rechtslage nach dem Urteil des BVerfG zur Juniorprofessur. In: Neue Zeitschrift für Arbeitsrecht, Jg. 21, H. 19, S. 1065-1071.

    Abstract

    "Mit seinem Urteil vom 27.7.2004 (NJW 2004, 2803) hat das BVerfG das gesamte 5. HochschulrahmengesetzÄnderungsgesetz (5. HRGÄndG) vom 16. 2. 2002 für nichtig erklärt. Damit sind neben den Vorschriften über die Juniorprofessur auch die in diesem Gesetz getroffenen Neuregelungen über die Befristung von Arbeitsverhältnissen im Hochschulbereich im Orkus verschwunden. Nachfolgender Beitrag erörtert, welches Recht für befristete Neueinstellungen im Hochschulbereich nunmehr gilt (I), wie Verträge zu behandeln sind, die unter dem für nichtig erklärten Recht abgeschlossen worden sind (II), welche Folgerungen sich für Verträge aus der Zeit vor der für nichtig erklärten Neuregelung ergeben (III), und schließlich, wo die Kompetenz für eine etwaige Neuregelung des Befristungsrechts im Hochschulbereich liegt (IV)." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Contract length as risk management when labor is not homogeneous (2004)

    Maxcy, Joel G.;

    Zitatform

    Maxcy, Joel G. (2004): Contract length as risk management when labor is not homogeneous. In: Labour, Jg. 18, H. 2, S. 177-189.

    Abstract

    "This paper examines the choice of contract length for workers who possess unique skills. Uncertainty, facing both the worker and the firm, creates an incentive to reallocate risk. The uncertainty arises from two sources: variation in the market value of the worker's human capital and fluctuation in the worker's physical production. Long-term contracts are typically modeled as compensating wage differentials, or as a solution to the problem of asymmetric information. This paper develops a model proposing more complex behavior in the reallocation of risk between the contracting parties. The model shows that long-term labor contracts are most likely to be observed when price uncertainty in the labor market exceeds the worker's productive uncertainty." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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