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Dossier

Schulabbruch und Ausbildungslosigkeit

Je niedriger die Qualifikation von Erwerbspersonen, desto schwächer ist deren Wettbewerbsfähigkeit auf dem Arbeitsmarkt. Personen ohne Schul- oder Berufsabschluss haben deutlich geringere Chancen auf eine dauerhafte Integration ins Arbeitsleben.
Dieses Themendossier führt Forschungsbefunde zu Ursachen und Folgen von Schulmüdigkeit und Ausbildungslosigkeit zusammen und zeigt Präventionsstrategien und Lösungsansätze auf.
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  • Literaturhinweis

    Schulabgänger ohne Hauptschulabschluss: regionale Disparitäten eines wachsenden Problempotenzials (2000)

    Franz, Peter ; Lang, Cornelia;

    Zitatform

    Franz, Peter & Cornelia Lang (2000): Schulabgänger ohne Hauptschulabschluss. Regionale Disparitäten eines wachsenden Problempotenzials. In: Raumforschung und Raumordnung, Jg. 58, H. 4, S. 307-316.

    Abstract

    "Zunehmende Klagen von Unternehmern und Wirtschaftsverbänden über den unzureichenden Bildungsstand von Schulabgängern deuten darauf hin, dass der erhöhten Nachfrage nach dem Faktor Humankapital kein adäquates qualitatives Angebot gegenübersteht. Ein Indikator hierfür ist der Anstieg sowohl der absoluten Zahl als auch des Anteils der Schulabgänger ohne Hauptschulabschluss seit Beginn der 90er Jahre. Männliche Jugendliche sind hiervon nahezu doppelt so stark betroffen wie weibliche Jugendliche. In Ostdeutschland gehen deutsche Jugendliche häufiger ohne Hauptschulabschluss von der Schule ab als in Westdeutschland. Die Unterschiede zwischen einzelnen Ländern lassen sich durch die Bildungsausgaben je Schüler und durch die Klassengröße nicht befriedigend erklären. Innerhalb der drei näher betrachteten Länder Thüringen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg variiert der Anteil der Schulabgänger ohne Hauptschulabschluss von Kreis zu Kreis erheblich. Unter verschiedenen Variablen, die vermutlich diese regionalen Disparitäten hervorrufen, wirkt sich das Angebot an weiterführenden Schulen im Kreis anteilssenkend aus. Spezieller bildungspolitischer Handlungsbedarf besteht in Kreisen mit permanent überdurchschnittlichem Anteil männlicher Schulabgänger ohne Hauptschulabschluss." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ausbildungsabbruch in Rheinland-Pfalz: eine handlungsorientierte Studie (2000)

    Huth, Sandra;

    Zitatform

    Huth, Sandra (2000): Ausbildungsabbruch in Rheinland-Pfalz. Eine handlungsorientierte Studie. (Berichte aus der Arbeitsmarktforschung 07), Mainz, 69 S., Anhang.

    Abstract

    Der Bericht bezieht sich auf eine im Jahr 2000 durchgeführten Untersuchung zum Ausbildungsabbruch in Rheinland-Pfalz. Die "im Schwerpunkt auf die sozialpolitisch relevanten Aspekte orientierte Studie zur qualifikativen Analyse und qualifikativen Einschätzung des Umfangs und der Entwicklung des Problembereichs, zur Identifizierung möglicher Interventionslücken sowie Prüfung von Modellen zur Optimierung der in Rheinland-Pfalz bestehenden Informations-, Beratungs- und Unterstützungssysteme im Ausbildungssektor" umfaßte Literaturrecherche, eine landesspezifische Aufbereitung vorliegender Daten aus dem statistischen Systemen des Landes und der Kammern und eine Befragung von Vertreterinnen und Vertretern schulicher Berufsbildung, Berufsberatung, Ausbildungsberatung der Kammern und Ausbildern. Der Begriff "Ausbildungsabbruch" wird als problematisch angesehen, da die herkömmlichen statistischen Informationen darunter alle Formen der Vertragsauflösungen sowie Vertragsänderung aus den unterschiedlichsten Gründen subsumieren. Die einzelnen Kapitel befassen sich mit Begrifflichkeiten und Statistik von "Ausbildungsabbruch" und Vertragslösungsquoten", mit der quantitativen Dimension in Rheinland-Pfalz, mit dem Verbleib der Auszubildenden mit vorzeitigen Vertragslösungen, mit Ursachen und Gründen für vorzeitige Vertragslösungen, mit Handlungsempfehlungen und präventiven Aspekten. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Junge Erwachsene ohne abgeschlossene Berufsausbildung: Zustandsbeschreibung und Perspektiven (2000)

    Klemm, Klaus;

    Zitatform

    Klemm, Klaus (2000): Junge Erwachsene ohne abgeschlossene Berufsausbildung. Zustandsbeschreibung und Perspektiven. (Hans-Böckler-Stiftung. Arbeitspapier 12), Düsseldorf, 26 S.

    Abstract

    "Die Studie zum Ausmaß von Ausbildungslosigkeit bei Jugendlichen gliedert sich in fünf Abschnitte: In einem ersten Teil werden aktuelle Daten zu den Gruppen der Jugendlichen, die keinen Hauptschulabschluß erreichen konnten, sowie zu den jungen Erwachsenen, die ohne Berufsabschluß geblieben sind, dargestellt und analysiert. Diese Daten werden dann in einem zweiten Abschnitt mit solchen zur Qualifikationsnachfrage in Deutschland, so wie diese in jüngeren Studien eingeschätzt wird, konfrontiert. Aus der Zusammenschau der beiden ersten ergeben sich im dritten Kapitel Hinweise zur marginalisierenden Wirkung des Nichterreichens von Schul- und Berufsabschlüssen. Der vierte Teil der Studie befaßt sich daran anschließend mit der Frage, wie wahrscheinlich es ist, daß der Mangel fehlender Ausbildung durch Teilnahme an Weiterbildung wettgemacht werden kann. Abschließend werden im fünften Abschnitt Hinweise zu ausgleichenden Maßnahmen formuliert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Das liegt bestimmt an Dir...: Ausbildungsabbrüche von Frauen im Bremer Friseurhandwerk. Fallbeispiele und Beratungskonzepte (2000)

    Meyer, Andreas; Walter, Heidi;

    Zitatform

    Meyer, Andreas & Heidi Walter (Hrsg.) (2000): Das liegt bestimmt an Dir... Ausbildungsabbrüche von Frauen im Bremer Friseurhandwerk. Fallbeispiele und Beratungskonzepte. Bremen, 173 S.

    Abstract

    Der Friseurberuf ist einer der Berufe, in dem die Berufsausbildung überdurchschnittlich häufig abgebrochen wird. Im Rahmen der Arbeit wird untersucht, ob Ausbildungsabbrecherinnen im Friseurhandwerk in Bremen geschlechtsspezifische Gründe haben, ihre Berufsausbildung abzubrechen. Darüber hinaus wird beleuchtet, inwieweit die Berufswahl von jungen Frauen geschlechtsspezifisch ist. Aus den Untersuchungsergebnissen werden Beratungsmöglichkeiten entwickelt. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Konflikte lösen - Ausbildungsabbrüche vermeiden - Qualität der beruflichen Bildung steigern: Beiträge anläßlich der Fachtagung vom 10. Juli 2000 (2000)

    Rützel, Josef; Heidegger, Gerald; Quante-Brandt, Eva;

    Zitatform

    Rützel, Josef, Gerald Heidegger & Eva Quante-Brandt (2000): Konflikte lösen - Ausbildungsabbrüche vermeiden - Qualität der beruflichen Bildung steigern. Beiträge anläßlich der Fachtagung vom 10. Juli 2000. Bremen, 73 S.

    Abstract

    Einen ersten Schwerpunkt der Tagung bildete die Bedeutung sozialer Kompetenz für den beruflichen Bildungsprozess. In diesem Kontext wurden die Konzeption des Modells "Bleib dran" der Beratung und Vermittlungsarbeit im Hinblick auf die Verbesserung der Qualität beruflicher Ausbildung diskutiert und Erkenntnisse aus der bisherigen Beratungsarbeit vorgestellt. Den zweiten Schwerpunkt der Tagung stellte eine Konfliktdiskussion dar, in der die Ursachen von Ausbildungsabbrüchen sowie Unterstützungs- und Ergänzungsstrategien zur Bewältigung von Ausbildungskonflikten beleuchtet wurden. Auszubildende, Lehrlingswarte und BerufsschullehrerInnen diskutierten das Thema aus ihrer Sicht. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Lernangebote für Schulabbrecher und Schulverweigerer (2000)

    Schreiber-Kittl, Maria;

    Zitatform

    (2000): Lernangebote für Schulabbrecher und Schulverweigerer. (Deutsches Jugendinstitut, Regionale Arbeitsstelle Leipzig. Praxismodelle 07), Leipzig, 245 S.

    Abstract

    "Die Herausgeberin gibt einen Überblick über die Ursachen, Erscheinungsformen und Auswirkungen von Schulabbruch und Schulverweigerung und Angeboten der Jugendsozialarbeit, die diesen Problemen zu begegnen suchen. 31 Projekte in Trägerschaft von Schulen und der Jugendsozialarbeit werden detailliert dargestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ausbildungsabbruch: Prävention in der außerbetrieblichen Ausbildung: Band 1: Das Bedingungsgefüge von Lehrvertragslösungen (2000)

    Vock, Rainer;

    Zitatform

    Vock, Rainer (2000): Ausbildungsabbruch: Prävention in der außerbetrieblichen Ausbildung. Band 1: Das Bedingungsgefüge von Lehrvertragslösungen. (Hiba-Weiterbildung 10/56), Darmstadt: Hiba-Verlag, 88 S.

    Abstract

    "Ein Fünftel bis ein Viertel aller Auszubildenden der dualen Berufsausbildung scheidet frühzeitig, also vor Erreichen der Abschlussprüfung aus ihrem Ausbildungsverhältnis aus. Von diesen 'Lehrvertragslösungen' sind insbesondere die Handwerksberufe betroffen. Auch wenn die Ausbildung in anderer Weise fortgesetzt werden kann, deuten Lehrvertragslösungen auf einen problematischen Verlauf der Ausbildungsprozesse hin. In der außerbetrieblichen Berufsausbildung (BüE) der Benachteiligtenförderung nehmen ebenfalls nicht alle Teilnehmer/innen bis zur Prüfung teil, sondern scheiden vorher aus der Maßnahme aus. Für ein öffentliches Förderungsprogramm stellt diese Situation eine Aufforderung dar, sich gezielt mit diesem Ereignis auseinanderzusetzen. In zwei Bänden der Reihe 'hiba-Weiterbildung' wird diesem Phänomen daher umfassend nachgespürt. Im Band I werden Lehrvertragslösungen zuerst in ihren quantitativen Strukturen ausführlich dargestellt, sodass bereits die dort erkennbaren Unterschiede erste Hinweise auf mögliche Ursachenkomplexe geben. Auf dieser Grundlage werden sodann verschiedene Erklärungsansätze betrachtet, die das individuelle Auftreten von Lehrvertragslösungen theoretisch einzuordnen versuchen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Jugendliche Außenseiter: zur Rekonstruktion gescheiterter Bildungs- und Ausbildungsverläufe (1991)

    Helsper, Werner; Combe, Arno; Müller, Hermann J. ; Nölke, Eberhard;

    Zitatform

    Helsper, Werner, Hermann J. Müller, Eberhard Nölke & Arno Combe (1991): Jugendliche Außenseiter. Zur Rekonstruktion gescheiterter Bildungs- und Ausbildungsverläufe. Wiesbaden: VS, Verl. für Sozialwissenschaften, 292 S.

    Abstract

    Es wird versucht, einen Zusammenhang zwischen den Lebensläufen von Jugendlichen und ihren gescheiterten Bildungs- und Ausbildungsverläufen herzustellen. Als theoretische Grundlagen dienen die strukturellen Veränderungen der Bedingungen des Aufwachsens und das Verhältnis von Individualisierungs- und Marginalisierungsprozessen. Die vorliegende empirische Untersuchung basiert auf den methodischen Verfahren der 'objektiven Hermeneutik' und der 'Biographieanalyse', die jeweils knapp vorgestellt und durch exemplarische Einzelfallstudien illustriert werden. Insgesamt wurden zehn narrative Interviews mit marginalisierten Jugendlichen analysiert. Die Fälle werden insbesondere unter den Aspekten der Familie, der Paarbeziehungen, der Schulerfahrungen und der Erfahrungen mit Institutionen der Jugendhilfe miteinander verglichen. Die Arbeit zielt darauf ab, geeignete Grundlagen für die Gestaltung präventiver Interventionen bei Marginalisierungsprozessen zu entwickeln. (GESIS)

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