Übergänge in Ausbildung und Beschäftigung
Wer einen Ausbildungsplatz sucht, braucht einen möglichst guten Schulabschluss. Eine abgeschlossene Berufsausbildung ist wiederum ein entscheidender Faktor für die dauerhafte Integration in den Arbeitsmarkt und in die Gesellschaft. Viele Jugendliche scheitern jedoch an den beiden Hürden Schulabschluss und Ausbildungsplatzsuche. Neben leistungsschwächeren Jugendlichen sind vor allem sozial Benachteiligte betroffen. Dieses Themendossier präsentiert mit Hinweisen auf Forschungsprojekte sowie weiteren relevanten Internetquellen wissenschaftliche Befunde und Diskussionen zur Übergangsproblematik an der 1. und 2. Schwelle sowie politischen Förderstrategien zur Verbesserung der Einmündung in Ausbildung und Beschäftigung.
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Themendossier Schul- und Ausbildungsabbruch.
Themendossier Ausbildungsstellenmarkt.
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Literaturhinweis
Zwischen Integration und Ausgrenzungsrisiken: Aussiedlerjugendliche im Übergang Schule-Beruf. Ein Handbuch für die Praxis (2008)
Kuhnke, Ralf; Schreiber, Elke;Zitatform
Kuhnke, Ralf & Elke Schreiber (2008): Zwischen Integration und Ausgrenzungsrisiken. Aussiedlerjugendliche im Übergang Schule-Beruf. Ein Handbuch für die Praxis. Halle, Saale, 100 S.
Abstract
"Für Jugendliche aus Spätaussiedlerfamilien ist der Übergang von der Schule in eine Ausbildung oder Arbeit häufig problematisch. Diese Schwelle birgt für sie ein hohes Risiko, in Prozesse dauerhafter Ausgrenzung von Erwerbsarbeit und gesellschaftlicher Teilhabe einzutreten. Wie und mit welchen Effekten nutzen diese Jugendlichen Hilfsangebote der Jugendsozialarbeit und anderer präventiv wirksamer Instanzen? Im DJI-Handbuch für die Praxis werden sowohl unterschiedliche Risikolagen und Problemlösungen als auch entsprechend differenzierte Strategien von Förder- und Integrationsangeboten an Schulen und bei Trägern der Jugendsozialarbeit dargestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Das berufliche Übergangssystem: neues kommunales Handlungsfeld im Dreieck von Arbeitsmarkt-, Bildungs- und Jugendpolitik (2008)
Kühnlein, Gertrud;Zitatform
Kühnlein, Gertrud (2008): Das berufliche Übergangssystem. Neues kommunales Handlungsfeld im Dreieck von Arbeitsmarkt-, Bildungs- und Jugendpolitik. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 37, H. 1, S. 51-55.
Abstract
"Angesichts anhaltender Probleme auf dem Ausbildungsmarkt und der zunehmenden Ausdifferenzierung von Berufseinmündungswegen junger Menschen ist die Gestaltung von beruflichen Übergängen in das Zentrum bildungs- und sozialpolitischer Aufmerksamkeit gerückt. Diverse Reformvorhaben der letzten Jahre zielen auf eine politische Neuausrichtung des beruflichen Übergangsbereichs im Sinne einer Effektivierung und Systematisierung ab. Dabei wächst den Kommunen verstärkt Verantwortung zu. Immer mehr Kommunen sehen die entstandene Lage als eine Chance, sich die Gestaltung von 'kommunalen Bildungslandschaften' und die Restrukturierung des gesamten beruflichen Übergangssystems zur politischen Aufgabe zu machen. Im Dreieck von Arbeitsmarkt-, Bildungs- und Jugendpolitik ist damit ein neues Handlungsfeld entstanden, das einen hohen Stellenwert für gelingende berufliche und soziale Integration junger Menschen hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Dualisierung der Benachteiligtenförderung? Strategien zur (Wieder-) Gewinnung der Betriebe als Lernort und bildungspolitische Konsequenzen (2008)
Kühnlein, Gertrud;Zitatform
Kühnlein, Gertrud (2008): Dualisierung der Benachteiligtenförderung? Strategien zur (Wieder-) Gewinnung der Betriebe als Lernort und bildungspolitische Konsequenzen. In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 17, H. 4, S. 283-297. DOI:10.1515/arbeit-2008-0406
Abstract
"Angesichts der anhaltenden Berufseinmündungsprobleme von Jugendlichen ist die Gestaltung von beruflichen Übergängen, im Sinne einer Optimierung der Einstiegswege in Ausbildung und Arbeit, in das Zentrum bildungs- und sozialpolitischer Aufmerksamkeit gerückt. Am Beispiel des neuen arbeitsmarktpolitischen Instruments Einstiegsqualifizierung (EQ) wird unter Bezug auf aktuelle empirische Forschungsergebnisse aufgezeigt, dass zentrale mit diesem Instrument anvisierte Ziele wie: Öffnung des Lernorts Betrieb für (sozial) benachteiligte Jugendliche, Verkürzung der Warteschleifen, eine einheitliche Gestaltung der Praktika durch Qualifizierungsbausteine und die anteilige Anrechnung des Praktikums auf eine anschließende Ausbildung, nicht erreicht werden. Stattdessen erfolgt durch die Arbeitsverwaltung wie auch durch die Praktikumsbetriebe eine Selektion auf einem mittleren Qualifikationsniveau ('Bestenauslese'), die die Chancen der eigentlichen Zielgruppe auf eine lernförderliche betriebliche Integration und den Zugang zur Berufsausbildung eher noch weiter verringert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zur Konzeption und Wirksamkeit von Maßnahmen zur Verbesserung des Übergangs von benachteiligten Jugendlichen von der Schule in den Beruf in Niedersachsen seit 1970 (2008)
Leeker, Wilhelm;Zitatform
Leeker, Wilhelm (2008): Zur Konzeption und Wirksamkeit von Maßnahmen zur Verbesserung des Übergangs von benachteiligten Jugendlichen von der Schule in den Beruf in Niedersachsen seit 1970. Paderborn: Eusl, 249 S., Anhang.
Abstract
"Die Situation benachteiligter Jugendlicher beim Übergang von der Schule in den Beruf ist in der Literatur inzwischen umfangreich beschrieben worden. Eine Flut von häufig unkoordinierten Maßnahmen verbessert die Situation allerdings - wenn überhaupt - nur unzureichend. Auf der Basis langjähriger Erfahrung als Lehrer und Schulleiter an einer berufsbildenden Schule sowie als ehrenamtlicher Leiter einer Jugendwerkstatt untersucht der Autor den Erfolg von schulischen Maßnahmen und Maßnahmen der Jugendsozialarbeit zur Berufsvorbereitung benachteiligter Jugendlicher. Für eine empirische Studie hat er Schulleiter, ehemalige und aktive Berufsschullehrer, derzeitige und ehemalige Schüler des Berufsvorbereitungsjahres, Leiter von Jugendwerkstätten, Ausbilder und Teilnehmer in Jugendwerkstätten in Niedersachsen befragt, um herauszufinden, welchen Erfolg diese Maßnahmen gehabt haben und wie der Übergang der benachteiligten Jugendlichen während der rund 35 Jahre seit Einführung der Maßnahmen dadurch verbessert wurde. Das Ergebnis seiner Studie ist sehr ernüchternd und gibt Anlass zu der Frage, wie die Unterstützung im Interesse der betroffenen Jugendlichen effektiver gestaltet werden kann - der Autor macht dafür konkrete Vorschläge." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Labyrinth Übergangssystem: Forschungserträge und Entwicklungsperspektiven der Benachteiligtenförderung zwischen Schule, Ausbildung, Arbeit und Beruf (2008)
Münk, Dieter; Bohlinger, Sandra ; Quante-Brandt, Eva; Bylinski, Ursula; Kutscha, Günter; Schmidt, Christian ; Kremer, H.-Hugo; Brasch, Monika von; Hilger, Annelies; Zoyke, Andrea; Galetzka, Claudia; Severing, Eckart; Friese, Marianne; Schelten, Andreas; Faßhauer, Uwe ; Baethge, Martin; Erban, Tanja; Stein, Gerolf; Eckert, Manfred; Rützel, Josef; Dietrich, Hans ; Schirmacher, Arno; Deißinger, Thomas; Besener, Andreas; Debie, Sven Oliver;Zitatform
Münk, Dieter, Josef Rützel & Christian Schmidt (Hrsg.) (2008): Labyrinth Übergangssystem. Forschungserträge und Entwicklungsperspektiven der Benachteiligtenförderung zwischen Schule, Ausbildung, Arbeit und Beruf. Bonn: Pahl-Rugenstein, 268 S.
Abstract
"'Labyrinth Übergangssystem' thematisiert ein bildungs- und berufsbildungspolitisch zentrales Segment des bundesdeutschen Bildungssystems, das in zunehmendem Maße von Dysfunktionalitäten geprägt ist und inzwischen seine ursprünglichen Aufgaben der sozialen sowie der ausbildungs- und arbeitsmarktbezogenen Integration benachteiligter Jugendlicher kaum noch zu erfüllen in der Lage ist. Aus der Perspektive der Berufs- und Wirtschaftspädagogik dokumentiert der Band den aktuellen Forschungsstand der Disziplin zum Problem der 'Übergänge' im Bildungs- und Berufsbildungssystem: Aus theoretischer und empirischer Perspektive werden aktuelle Erträge der Forschung zu den Strukturen und Umgebungsbedingungen des Übergangs sowie zu den in diesem Kontext eingesetzten bzw. in Modellversuchen erprobten Strategien und Gestaltungsansätzen, ferner zu spezifischen didaktisch-methodischen und zielgruppenorientierten Förderansätzen dokumentiert. Den Abschluss bildet ein eigenes Kapitel, das sich mit dieser sehr spezifischen bundesdeutschen Problematik im Licht der europäischen und internationalen Diskussion des erfolgreichen Übergangs benachteiligter Jugendlicher in Ausbildung, Arbeit und Beruf beschäftigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Lehrstellenmangel - Können Alternativen Lücken schließen? (2008)
Plicht, Hannelore;Zitatform
Plicht, Hannelore (2008): Lehrstellenmangel - Können Alternativen Lücken schließen? In: B. Kammerer & K. Gref (Hrsg.) (2008): Übergangsmanagement - Wege zur beruflichen und sozialen Integration junger Menschen : die Aufgaben der Jugendhilfe an der Schnittstelle zwischen Schule, Ausbildung und Beruf, S. 65-80.
Abstract
Seit Jahren werden sowohl ein Mangel an Ausbildungsstellen als auch eine wachsende Zahl von jugendlichen Altbewerbern beklagt, die auf dem Ausbildungsstellenmarkt keine oder nur geringe Chancen haben. Da im Ausbildungsjahr 2006/07 erstmals wieder ein Ausbildungsstellenzuwachs und ein Rückgang der registrierten Bewerber verzeichnet wurde, wird hinterfragt, ob das Problem des Lehrstellenmangels nur quantitative oder auch qualitative Gründe hat. Dazu wird die Ausbildungssituation an Hand der Daten der Berufsberatungsstatistik und der Verbleibstudien nicht eingemündeter Bewerber analysiert. Es zeigt sich, dass einerseits Lehrstellen unbesetzt bleiben, weil die Betriebe keine geeigneten Bewerber finden und andererseits deutlich mehr Jugendliche als nur die registrierten Bewerber einen Ausbildungsplatz suchen. Dieser Mismatch betrifft vor allem junge Männer mit geringen Leistungsvoraussetzungen. Beide Seiten brauchen gezielte Maßnahmen zur betrieblichen Unterstützung bzw. zur Förderung der Jugendlichen. (IAB)
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Literaturhinweis
The concept of transition system (2008)
Raffe, David;Zitatform
Raffe, David (2008): The concept of transition system. In: Journal of education and work, Jg. 21, H. 4, S. 277-296. DOI:10.1080/13639080802360952
Abstract
"The term 'transition system' describes features of a country's institutional arrangements which shape young people's education - work transitions. It explains why national differences in transition processes and outcomes persist despite apparent pressures for convergence. This paper asks how the concept of transition system has been conceptualised and operationalised by researchers, especially quantitative researchers analysing comparative survey data. It uses a four-level conceptual framework which is implicit in much of this research. Micro-level transition processes and outcomes (Level 1) may be aggregated or summarised to show national transition patterns (Level 2), which may be explained in terms of dimensions of national institutional variation (Level 3) or typologies of transition systems (Level 4). Research into transition systems can boast of empirical, theoretical and policy-related achievements, but it has been constrained by data limitations and theoretical eclecticism. It needs to develop theoretical frameworks to explain how transition systems themselves change and to move beyond a view of nation-states as homogeneous and independent units of analysis." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Steuerung der beruflichen Bildung im internationalen Vergleich: Kurzfassung (2008)
Rauner, Felix; Zhao, Zhinqun; Kurz, Sabine; Schlögl, Peter; Wittig, Wolfgang ; Clematide, Bruno; Deitmer, Ludger; Barabasch, Antje ; Scharnhorst, Ursula;Zitatform
Rauner, Felix (2008): Steuerung der beruflichen Bildung im internationalen Vergleich. Kurzfassung. Gütersloh, 30 S.
Abstract
Die Bertelsmann Stiftung fordert eine Modernisierung der dualen Berufsausbildung in Deutschland, da für viele Jugendliche der Übergang von der Schule in den Beruf zu einer beinahe unüberwindbaren Hürde geworden ist. Auf der Grundlage einer international vergleichenden Studie schlägt sie zur besseren Steuerung des Systems ein Bundesamt für berufliche Bildung sowie entsprechende Landesämter vor. Bei der Reform der Berufsausbildung soll sich Deutschland am Vorbild der Schweiz orientieren, wo die Steuerung aus 'einer Hand' erfolgt. Zu den weiteren Reformvorschlägen der Studie gehören einheitliche gesetzliche Rahmenbedingungen sowie die Umsetzung einer Innovationsstrategie für die berufliche Bildung. Die hervorragende Praxis im dualen Ausbildungssystem mit ihren berufsbildenden Schulen und den Ausbildungsbetrieben muss besser als bisher mit der Berufsbildungspolitik und der Berufsbildungsforschung verzahnt werden. So kann die Ausbildungsqualität insgesamt verbessert werden. Insgesamt hätten Reformen in der beruflichen Bildung jedoch nur dann eine Chance, wenn sie auch von möglichst vielen Beteiligten getragen würden. Die Bertelsmann Stiftung beschreitet daher neue Wege, indem sie durch lagerübergreifende, partizipative Verfahren Räume schafft, in denen die Verantwortlichen sich offen über mögliche Reformoptionen austauschen können. (IAB)
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Literaturhinweis
Junge Migrantinnen und Migranten in der Benachteiligtenförderung (2008)
Schreier, Claudia;Zitatform
Schreier, Claudia (2008): Junge Migrantinnen und Migranten in der Benachteiligtenförderung. In: Migration und Soziale Arbeit, Jg. 30, H. 3/4, S. 201-205. DOI:10.3262/MIG0804201
Abstract
Der Beitrag befasst sich mit der Situation von jugendlichen Migrantinnen und Migranten, denen der Übergang Schule - Beruf nicht gelingt. Bislang existieren kaum spezifische Angebote, um diese Zielgruppe, die in sich sehr heterogen ist, zu fördern. Benachteiligung ist ein strukturelles und damit politisches Problem, Förderbedarf ein individuelles und damit vorrangig pädagogisches Problem. "Auch die beste Förderung wird nicht die strukturelle Benachteiligung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund lösen können." Die Autorin entwickelt Forderungen, die das Ziel haben, diese jungen Menschen innerhalb des Systems der Benachteiligtenförderung gezielt und bestmöglich zu fördern und ihnen den Übergang in Ausbildung und daran anschließend Beschäftigung zu ermöglichen. "Soll ein besseres Abschneiden junger Migrantinnen und Migranten sowohl bei den Schulabschlüssen als auch bei der Teilhabe am dualen System erreicht werden, bedarf es eines Katalogs gezielter und aufeinander abgestimmter Maßnahmen, die zum einen die spezifischen Voraussetzungen der verschiedenen Migrantengruppen berücksichtigen, zum anderen zielgerichtet auf ihre Bedürfnisse eingehen." (IAB2)
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Literaturhinweis
Zur Wirkung von kooperativen Angeboten der Berufsorientierung auf die Berufswahlreife: Ergebnisse einer fragebogengestützten Evaluationsstudie an allgemein bildenden Schule in Bremen und Niedersachsen (2008)
Schütte, Marc; Schlausch, Reiner;Zitatform
Schütte, Marc & Reiner Schlausch (2008): Zur Wirkung von kooperativen Angeboten der Berufsorientierung auf die Berufswahlreife. Ergebnisse einer fragebogengestützten Evaluationsstudie an allgemein bildenden Schule in Bremen und Niedersachsen. In: Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik, Jg. 104, H. 2, S. 215-234.
Abstract
"Es werden Ergebnisse einer fragebogengestützten Evaluationsstudie zur Wirkung von kooperativen Angeboten der Berufsorientierung vorgestellt. Als Kriterium zur Abschätzung von Berufsorientierungseffekten wird die Berufswahlreife verwendet, die bei über 1000 Jugendlichen an fünf allgemein bildenden Schulen in Bremen und Niedersachsen erhoben wurde. Auf Basis der vorliegenden Daten werden Aussagen über die Validität des Kriteriums, die Rolle von Moderatorvariablen wie Migrationshintergrund und Geschlecht, die subjektive Bedeutung von unterschiedlichen Auskunftsquellen im Prozess der Berufswahl und zu Bedingungsfaktoren von erfahrungs- und interaktionsorientierten Angeboten gemacht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ursachen und Abhilfemassnahmen für die mangelnde Integration von jungen Menschen mit Migrationshintergrund in das betriebliche Ausbildungssystem: Erfahrungen aus zwei Modellversuchen (2008)
Stein, Margit;Zitatform
Stein, Margit (2008): Ursachen und Abhilfemassnahmen für die mangelnde Integration von jungen Menschen mit Migrationshintergrund in das betriebliche Ausbildungssystem. Erfahrungen aus zwei Modellversuchen. In: Wirtschaft und Berufserziehung, Jg. 60, H. 8, S. 21-28.
Abstract
"Im Rahmen des Beitrags werden die Erfahrungen mit der Integration von Personen mit Migrationshintergrund in den Arbeitsmarkt geschildert. Der Fokus liegt in diesem Beitrag auf der Integration junger Menschen mit Migrationshintergrund in das betriebliche Ausbildungssystem und in das allgemein bildende Schulsystem. Um die Erfahrungen besser einordnen zu können, wird zunächst auf Basis der internationalen Schulleistungsforschung dargelegt, warum Personen mit Migrationshintergrund in Schule und Ausbildung bisher oftmals nur mangelhaft integriert sind. Anschließend werden zwei Modellversuche vorgestellt, die sich der Integration von Auszubildenden in die Betriebe gewidmet haben und die gut auf Auszubildende mit Migrationshintergrund übertragen werden können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ausbildungsbonus - bringt er Altbewerber in Ausbildung?: Ergebnisse einer BIBB-Betriebsbefragung (2008)
Troltsch, Klaus; Gericke, Naomi; Saxer, Susanne;Zitatform
Troltsch, Klaus, Naomi Gericke & Susanne Saxer (2008): Ausbildungsbonus - bringt er Altbewerber in Ausbildung? Ergebnisse einer BIBB-Betriebsbefragung. (BIBB-Report 2008,05), 11 S.
Abstract
"Jeder sechste Betrieb kann sich bei entsprechender finanzieller Unterstützung vorstellen, zusätzliche Ausbildungsplätze für Jugendliche zur Verfügung zu stellen, die sich seit mindestens einem Jahr vergeblich um eine Ausbildungsstelle bemüht haben. Für die Hälfte der befragten Betriebe kommt dies allerdings nicht in Betracht. Dies sind Ergebnisse einer Betriebsbefragung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) aus dem Frühjahr 2008 zum Ausbildungsbonus, der staatliche Förderleistungen für Betriebe vorsieht, die einen sogenannten Altbewerber als Auszubildenden aufnehmen. Die Analysen zeigen, um welche Betriebe es sich hierbei handelt und welche betrieblichen Rahmenbedingungen förderlich sein könnten, um eine Steigerung im Ausbildungsplatzangebot für Altbewerber zu erreichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Jugendliche im Übergangssystem: eine Bestandsaufnahme (2008)
Ulrich, Joachim Gerd;Zitatform
Ulrich, Joachim Gerd (2008): Jugendliche im Übergangssystem. Eine Bestandsaufnahme. In: Berufs- und Wirtschaftspädagogik - online H. Spezial 4, S. 1-21.
Abstract
"In den vergangenen Jahren kam es im vollqualifizierenden Berufsbildungswesen zu wachsenden Passungsproblemen zwischen Bildungsangebot und -nachfrage. Während die Zahl der ausbildungsinteressierten Jugendlichen aus demographischen Gründen stark anstieg, sank der Umfang des betrieblichen Ausbildungsangebots. Die schulischen Berufsbildungsangebote nahmen zwar zu, konnten den Verlust innerhalb des dualen Systems aber nicht kompensieren. Um die Versorgungslücke zumindest provisorisch zu kompensieren, wurde das Übergangssystem stark ausgebaut. Selbst 'ausbildungsreife' Jugendliche wurden in vielen Fällen zunächst auf einen der Bildungsgänge des Übergangssystems verwiesen. Bis zu welchem Ausmaß die Expansion des Übergangssystems auch auf qualitative Passungsprobleme zwischen Lehrstellenangebot und -nachfrage zurückzuführen ist (steigende Ansprüche der Betriebe, zunehmende Eignungsdefizite auf Seiten der Bewerber), lässt sich nicht klar quantifizieren. Nur relativ wenige Untersuchungen liegen dazu vor, inwieweit die Bildungsgänge des Übergangssystems dazu beitragen, die Ausbildungschancen der Jugendlichen zu verbessern. Nach den Ergebnissen der BIBB-Übergangsstudie schätzen die Absolventen den Nutzen relativ hoch ein. Tatsächlich wirkt sich der Abschluss positiv auf die nachfolgende Übergangsrate in Berufsausbildung aus. Dennoch kann das Übergangssystem die Aufnahme einer Berufsausbildung keinesfalls garantieren. Etwa ein Fünftel der nichtstudienberechtigten Abgänger aus den allgemeinbildenden Schulen findet in den ersten drei Jahren nach Schulende keinen stringenten Zugang in Berufsausbildung. Darunter sind gehäuft schwächere Schulabsolventen (mit max. Hauptschulabsolventen und / oder schlechteren Schulnoten) und Jugendliche mit Migrationshintergrund zu finden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Volkswirtschaftliche Potenziale am Übergang von der Schule in die Arbeitswelt: eine Studie zu den direkten und indirekten Kosten des Übergangsgeschehens sowie Einspar- und Wertschöpfungspotenzialen bildungspolitischer Reformen (2008)
Zitatform
Werner, Dirk, Michael Neumann & Jörg Schmidt (2008): Volkswirtschaftliche Potenziale am Übergang von der Schule in die Arbeitswelt. Eine Studie zu den direkten und indirekten Kosten des Übergangsgeschehens sowie Einspar- und Wertschöpfungspotenzialen bildungspolitischer Reformen. Gütersloh, 342 S.
Abstract
Ziel der im Auftrag der Bertelsmann Stiftung vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln erstellten Studie war es, die gesamtwirtschaftlichen Kosten der derzeitigen Probleme beim Übergang von der Schule in Ausbildung und Beschäftigung zu identifizieren, um damit Finanz- und Effizienzpotenziale für eine bessere Förderung und Integration der Problemgruppen aufzuzeigen. Dazu wurde eine gesamtfiskalische Kalkulation der Kosten und Ausgaben für Hilfestellungen und Unterstützungsmaßnahmen beim Übergang von der Schule in Ausbildung und Beruf etwa durch Integrationshilfen für Jugendliche und junge Menschen erstellt, wobei zwischen direkten und indirekten Kosten beziehungsweise Ausgaben differenziert wurde, um unmittelbare Maßnahmekosten und individuelle sowie gesellschaftliche Folgekosten unterscheiden zu können. Der Hauptfokus der Studie liegt auf Maßnahmen und Qualifizierungsangeboten für Jugendliche im Alter bis 25 Jahre, die ohne weitere Hilfen nicht den direkten Sprung von der Schule über eine Berufsausbildung in den Arbeitsmarkt schaffen. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass die erforderlichen Ressourcen gebündelt werden sollten, um im Bereich des Übergangs von Schule in Ausbildung und Beschäftigung künftig Verbesserungen sowohl im Sinne der Jugendlichen als auch bei der Sicherung des künftigen Fachkräftebedarfs der Wirtschaft zu erzielen. Die Ergebnisse zeigen auch, welche Potenziale sich durch eine intensivere individuelle Förderung der Zielgruppe eröffnen. Um die vorhandenen Potenziale zu nutzen, wird die Verfolgung von drei zentralen bildungspolitischen Reformzielen vorgeschlagen: die Verringerung der Zahl der Schulabgänger mit mangelnder Ausbildungsreife, die Reduzierung der Verweildauer im Übergangssystem sowie die Forcierung der Nachqualifizierung von An- und Ungelernten. (IAB)
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Literaturhinweis
Entwurf eines Fünften Gesetzes zur Änderung des Dritten Buches Sozialgesetzbuch - Verbesserung der Ausbildungschancen förderungsbedürftiger junger Menschen (Drucksache 16/8718): Materialien zur öffentlichen Anhörung von Sachverständigen am 26. Mai 2008 in Berlin zum Gesetzentwurf der Bundesregierung. Zusammenstellung der schriftlichen Stellungnahmen (2008)
Zitatform
(2008): Entwurf eines Fünften Gesetzes zur Änderung des Dritten Buches Sozialgesetzbuch - Verbesserung der Ausbildungschancen förderungsbedürftiger junger Menschen (Drucksache 16/8718). Materialien zur öffentlichen Anhörung von Sachverständigen am 26. Mai 2008 in Berlin zum Gesetzentwurf der Bundesregierung. Zusammenstellung der schriftlichen Stellungnahmen. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 16(11)980 (22.05.2008)), 29 S.
Abstract
Mit dem Entwurf eines Fünften Gesetzes zur Änderung des SGB III verfolgt die Bundesregierung die Zielsetzung, allen Jugendlichen - auch solchen mit Unterstützungsbedarf - eine faire Chance auf Ausbildung zu eröffnen. Dazu sollen mit einem Ausbildungsbonus zusätzlich bis zu 100.000 betriebliche Ausbildungsplätze jährlich für diese Jugendlichen erschlossen werden. Die Bundestagsdrucksache dokumentiert die gemeinsame Stellungnahme der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK), des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) und des Bundesverbands der freien Berufe (BfB) sowie die Stellungnahmen des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB), der Bundesagentur für Arbeit (BA), des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB ), der DGB Jugend, des Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit und der Einzelsachverständigen Professor Dr. Reinhold Weiß (Bonn), Professor Dr. Eckart Severing (Nürnberg) und Gerhard Hager (Pforzheim). (IAB)
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Literaturhinweis
Wegweiser ins Arbeitsleben: Kooperationsmodelle und Integrationsstrategien beim Übergang von der Schule in den Beruf. Fachtagung, Berlin, 24.-25.04.2008. Dokumentation (2008)
Zitatform
(2008): Wegweiser ins Arbeitsleben. Kooperationsmodelle und Integrationsstrategien beim Übergang von der Schule in den Beruf. Fachtagung, Berlin, 24.-25.04.2008. Dokumentation. (Aktuelle Beiträge zur Kinder- und Jugendhilfe 68), Berlin, 260 S.
Abstract
Ausgehend von der Tatsache, dass die Hilfen zum Berufseinstieg für benachteiligte Jugendliche durch eine große Unübersichtlichkeit gekennzeichnet sind, werden in der Tagungsdokumentation Anregungen und Beispiele für eine gelungene Zusammenarbeit der beteiligten Akteure und Systeme in der Praxis aufgezeigt. Hierzu zählen Job-Center und ARGEn, Schulen, Einrichtungen der Jugendhilfe und der Jugendsozialarbeit. Inhaltsverzeichnis: I. Biografische Anforderungen und lokale Strukturen und Antworten: Dr. Andreas Walter: Was heißt es heute, berufliche Übergänge selbst gestalten zu müssen oder zu dürfen? Ein subjektorientierter, biografischer Blick auf Bewältigungsanforderungen und -strategien chancenarmer junger Frauen und Männer; Dr. Frank Braun / Birgit Reißig: Übergangswege von der Schule in Ausbildung und Beruf - Herausforderungen für ein regionales/lokales Übergangsmanagement. II. Aktuelle Problemanzeigen und mögliche Antworten bei der Gestaltung von Kooperationsbeziehungen: Petra Wallner-Rübeling: Statement aus Sicht des Jobcenters; Othmar Nickel: Statement aus Sicht der Schule; Reinhard Mach: Statement aus Sicht der Jugendhilfe; Philipp Schäfer: Statement aus Sicht einer ARGE; Forum 1: Den beruflichen Übergang am Startplatz Schule gelingend gestalten: Michael Goedeke: Das Hamburger Hauptschulmodell; Klaus-Michael Solf: Lernen in niedersächsischen Schulen unter Maßgabe der Berufsorientierung; Forum 2: Kooperation und Finanzierung an der Schnittstelle Erziehungshilfen - Jobcenter U25: Petra Wallner-Rübeling: SGB II/SGB III - Zwei Schuhe eines Paares oder zwei verschiedene Enden eines Strickes - von Konkurrenz und Kooperation; Dr. Heike Förster: Erfahrungen der Stadt Leipzig; Forum 3: Wie Jugendberufshilfe offensiv steuern und gestalten nach Hartz IV? Wie hat sich die Jugendberufshilfe im neuen System neu verortet? Welche Identitäten gibt sie sich?: Peter Walbröl: Gibt es die 'alte Jugendberufshilfe' noch, wie hat sie sich im neuen System verorten können und woran erkennt man sie?; Michael Haberkorn: Die Berliner Jugendberufshilfe ringt um ihre/eine Identität und will im Hilfesystem identifizierbar bleiben; Forum 4: 'Wir sind nicht für dich zuständig, da musst du dort hingehen...' Den Zuständigkeitsdschungel lichten - Modelle der Beratung aus einer Hand/an einem Ort (SGB II, III und VIII): Bernhard Nagel: 'Unter einem Dach' - Perspektiven der Kooperation in Düsseldorf; Stefan Fischer / Eva Schießl: Das Projekt 'JADE' in München; Forum 5: Steuerung Gesamtfördersystem U25: Wie der Kooperation/Kommunikation der Spitzen der beteiligten Systeme sichern?: Dr. Claudia Daigler: Steuern im kommunalen Gesamtfördersystem U25 am Beispiel der Landeshauptstadt Stuttgart; Philipp Schäfer: Beispiel aus der Landeshauptstadt Dresden; III. Passungsverhältnisse von Arbeitsmarkt und Adressat/innen: Martin Lieneke: Integrationsstrategien und die Möglichkeiten des SGB II; Peter Walbröl: Was interessiert Jugendliche der Markt? Und welche Angebote findet die Jugendberufshilfe, die quer zu den 'Marktlogiken' liegen?; Arbeitsgruppe 1: Wie sehen gute Lösungen für schulmüde Jugendliche/Schulverweigerer aus, die an deren Potenzialen ansetzen?: Reiner Müller: ESF-Programm 'Schulverweigerung - die 2. Chance'; Karl Antony: Arbeiten und Lernen in Werkpädagogischen Klassen. Ein Modell zur Integration und beruflichen Orientierung schuldistanzierter Schüler im Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg; Dr. Michael Franzke: Qualitätsstandards der arbeitsweltbezogenen Jugendsozialarbeit im Übergangsmanagement Schule - Beruf; Arbeitsgruppe 2: Konzepte für den Übergang von der Schule in den Beruf für junge Menschen mit Migrationshintergrund: Lutz Klein: Beispiel aus Frankfurt am Main; Arbeitsgruppe 3: Neue Wege für Jungs - das Ende der Normalarbeitsbiografie und Konsequenzen für Konzepte in der Arbeit zu beruflichen Übergängen und Bewältigungsaufgaben für chancenarme junge Männer: Jens Schmidt / Susanne Offen: Das Konzept 'Arbeit ist nur das halbe Leben...'; Arbeitsgruppe 4: Möglichkeiten zur Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Jobcenter U25 in Fällen, in denen die Jugendlichen nicht erreicht werden bzw. nicht mehr kommen: Dieter Martens / Dr. Gabriele Gallus-Jetter / Dagmar Deutschmann-Temel / Veysel Caliören: Projektstruktur im Bezirk Neukölln von Berlin; Martin Lieneke: Zusammenarbeit aus der Sicht der Bundesagentur für Arbeit; Arbeitsgruppe 5: Zwischen Jugendhilfe und Arbeitsmarkt: Welche Art der Übergangsbegleitung können Jugendsozialarbeit und Jugendberufshilfe als Teil der Jugendhilfe leisten?: Annerose Raith: Übergangsbeteiligung im Amt für kommunale Jugendarbeit Regensburg. (IAB)
Weiterführende Informationen
Hier finden Sie ergänzende Informationen. -
Literaturhinweis
Nationaler Integrationsplan: vertiefte Bilanzierung (2008)
Abstract
"Die gleichberechtigte Teilhabe von Personen mit Migrationshintergrund in Wirtschaft und Gesellschaft setzt neben guter Bildung insbesondere eine gute Ausbildung und qualifizierte Beschäftigung voraus. Im Nationalen Integrationsplan, in dem sich Bund, Länder, Kommunen und wichtige zivilgesellschaftliche Akteure zu umfassenden Integrationsmaßnahmen verpflichteten, wurde ein besonderer Schwerpunkt auf die integrationspolitischen Schlüsselthemen Ausbildung und Beschäftigung gelegt. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales trägt für die Umsetzung des Nationalen Integrationsplans daher eine besondere Verantwortung. Ein Jahr nach der Verabschiedung des Nationalen Integrationsplans am 12. Juli 2007 wird eine erste Bilanz gezogen. Das BMAS legt deshalb eine vertiefte Bilanzierung der Bereiche 'Ausbildung und Arbeitsmarkt' vor. Diese beschreibt den Umsetzungsstand der Ergebnisse der Arbeitsgruppe 'Gute Bildung und Ausbildung sichern, Arbeitsmarktchancen erhöhen ', die den Nationalen Integrationsplan unter Leitung des Ministeriums 2006/2007 mit erarbeitete. In der vorliegenden Bilanz werden sowohl die Initiativen und Maßnahmen der Bundesregierung als auch die der Sozialpartner berücksichtigt. Eine umfassende Zwischenbilanz unter Berücksichtigung aller am NIP beteiligten Akteure und weiterer Arbeitsgruppen wird durch die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration voraussichtlich bis Ende 2008 veröffentlicht." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Entwurf eines Fünften Gesetzes zur Änderung des Dritten Buches Sozialgesetzbuch - Verbesserung der Ausbildungschancen förderungsbedürftiger junger Menschen: Beschlussempfehlung und Bericht des Ausschusses für Arbeit und Soziales (11. Ausschuss) zu dem Gesetzentwurf der Bundesregierung (Drucksachen 16/8718, 16/9238) (2008)
Zitatform
(2008): Entwurf eines Fünften Gesetzes zur Änderung des Dritten Buches Sozialgesetzbuch - Verbesserung der Ausbildungschancen förderungsbedürftiger junger Menschen. Beschlussempfehlung und Bericht des Ausschusses für Arbeit und Soziales (11. Ausschuss) zu dem Gesetzentwurf der Bundesregierung (Drucksachen 16/8718, 16/9238). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 16/9456 (04.06.2008)), 12 S.
Abstract
"Mit dem Fünften Gesetz zur Änderung des Dritten Buches Sozialgesetzbuch werden Arbeitgeber, die bis Ende 2010 für förderungsbedürftige Ausbildungsuchende aus früheren Schulentlassjahren allgemein bildender Schulen zusätzliche Ausbildungsplätze im dualen System schaffen, mit einem einmaligen Ausbildungsbonus in Höhe von 4 000, 5 000 oder 6 000 Euro je zusätzlichem Auszubildenden unterstützt.
Die Beschlussempfehlung zielt auf Änderungen, die die Gefahr von Mitnahmeeffekten und Fehlanreizen auf dem Ausbildungsmarkt verringern. Der Kreis der Geförderten wird eingegrenzt auf die tatsächlichen Problemfälle unter den Altbewerbern. Erfasst werden nunmehr nur noch Altbewerber, die maximal über einen Realschulabschluss verfügen und bereits seit mehr als einem Jahr vergeblich auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz sind und individuell benachteiligt sind. Alleiniges Ziel des Ausbildungsbonus ist damit, solche Jugendlichen zu erreichen, die ohne Ausbildungsbonus so gut wie keine Chance auf eine betriebliche Ausbildung erhalten. Um stärkere Anreize zu setzen, die Ausbildung auch zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen, und damit Mitnahmeeffekte zu vermeiden, wird die erste Hälfte des Bonus nach der Probezeit und die zweite Hälfte erst nach erfolgreichem Abschluss der Prüfung ausgezahlt. Der Ausbildungsbonus wird nicht aus Mitteln der Bundesagentur für Arbeit, sondern aus Steuermitteln finanziert. Der Ausbildungszuschuss wird als ausbildungsbegleitende Hilfe als Regelförderung im Berufsausbildungsgesetz vorgesehen." (Textauszug, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Brücken in die Zukunft: Kompetenzagenturen: Lotsen für besonders benachteiligte Jugendliche in Beruf und Gesellschaft. Dokumentation des Fachkongresses am 20.11.2007 in Berlin (2008)
Abstract
Kernaufgabe der Kompetenzagenturen ist die nachhaltige Verankerung eines Dienstleistungsangebots mit dem Ziel, besonders benachteiligten Jugendlichen mittels Case Management Hilfsangebote zur sozialen und beruflichen Integration zu machen. Kompetenzagenturen übernehmen somit eine Lotsenfunktion. Am 11. November 2007 trafen erstmalig Vertreter aller rund 200 Kompetenzagenturen mit Akteuren aus ihrem Umfeld zusammen. Über 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmern diskutierten in fünf parallelen Themenforen über ihre Erfahrungen und über aktuelle praxisrelevante Entwicklungen. Auf dem Podium sprachen Fachreferentinnen und Fachreferenten aus der Förderpraxis, Europapolitik, Kommunal- und Arbeitsverwaltung und der Wissenschaft. Die Dokumentation dieses Fachkongresses bietet im ersten Teil mit den Plenarreden Einblicke in den politischen Hintergrund des Programms, sowohl auf nationaler, als auch europäischer Ebene. Der zweite Teil fasst die Ergebnisse der praxisnahen Themenforen zusammen: 1: Case Management in der Praxis der Kompetenzagenturen - mehr als 'Fordern und Fördern'; 2: Maßgeschneidertes Übergangsmanagement - Zusammenarbeit der Kompetenzagentur mit Schule, Wirtschaft und Bildungsträgern; 3: Der Aufbau nachhaltiger regionaler Netzwerke und Unterstützungsstrukturen für Kompetenzagenturen; 4: Wege zu mehr Effizienz, Transparenz und Vergleichbarkeit in der Jugendhilfe auf regionaler Ebene; 5: Kompetenzagenturen im Geflecht des SGB: Chancen und Hindernisse für die Integrationsarbeit. Im dritten Teil wird ein Interview mit der Kompetenzagentur Berlin Kreuzberg in leicht gekürzter Form wiedergegeben, sowie ein Schlaglicht auf die wichtigsten Statements der Podiumsteilnehmerinnen und -teilnehmer geworfen. (IAB)
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Literaturhinweis
Nationaler Bildungsbericht 2008 - Bildung in Deutschland und Stellungnahme der Bundesregierung: Unterrichtung durch die Bundesregierung (2008)
Zitatform
(2008): Nationaler Bildungsbericht 2008 - Bildung in Deutschland und Stellungnahme der Bundesregierung. Unterrichtung durch die Bundesregierung. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 16/10206 (04.09.2008)), 360 S.
Abstract
"Der zweite gemeinsam von der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung in Auftrag gegebene nationale Bildungsbericht 'Bildung in Deutschland 2008' wurde am 12. Juni 2008 veröffentlicht. Er ist eine differenzierte Bestandsaufnahme der aktuellen Situation in allen Bildungsbereichen. Laut Stellungnahme der Bundesregierung zeigt der Bericht aber auch, welche Herausforderungen es künftig zu meistern gilt. Hier wird besonders auf drei zentrale Gesichtspunkte hingewiesen: Weiterentwicklung der Strukturen in der beruflichen Ausbildung, Verbesserung der Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund und Deckung des Ersatz- und Zusatzbedarfs an qualifiziertem pädagogischen Personal." (Textauszug, IAB-Doku)
