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Dossier

Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt in Deutschland

Wirtschaft und Arbeitsmarkt stehen seit der Ausbreitung des Coronavirus vor großen Herausforderungen. Zur Unterstützung von Beschäftigten und Unternehmen hatte der Bundestag im Eilverfahren u.a. einen leichteren Zugang zum Kurzarbeitergeld beschlossen. Dieses Themendossier stellt Einschätzungen aus Forschung und Politik zu den Auswirkungen der Pandemie auf den Arbeitsmarkt, die wirtschaftliche Entwicklung und notwendige Maßnahmen in Deutschland zusammen.
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im Aspekt "Soziale und gesundheitliche Aspekte"
  • Literaturhinweis

    Soziale Ungleichheit und COVID-19: Sozialepidemiologische Perspektiven auf die Pandemie (2020)

    Wachtler, Benjamin ; Hoebel, Jens ;

    Zitatform

    Wachtler, Benjamin & Jens Hoebel (2020): Soziale Ungleichheit und COVID-19: Sozialepidemiologische Perspektiven auf die Pandemie. In: Das Gesundheitswesen, Jg. 82, H. 8/9, S. 670-675. DOI:10.1055/a-1226-6708

    Abstract

    "Die neue Coronavirus-Erkrankung (COVID-19) trifft bestimmte Bevölkerungsgruppen stärker als andere. Sozialepidemiologische Muster der Pandemie, die über Alters- und Geschlechterunterschiede hinausgehen, sind bislang jedoch kaum erforscht. Für Deutschland liegen bisher nur sehr wenige Befunde zu den sozialen Determinanten von COVID-19 vor. Erste Berichte aus anderen westlichen Industrieländern lassen erkennen, dass Menschen in sozioökonomisch deprivierten Regionen und People of Color ein erhöhtes Risiko haben, schwer an COVID-19 zu erkranken und daran zu versterben. Hierfür dürften soziale Ungleichheiten im Infektionsrisiko, die sich durch unterschiedliche Lebens- und Arbeitsbedingungen ergeben, wie auch soziale Ungleichheiten in der Suszeptibilität und den Risikofaktoren für schwere COVID-19-Krankheitsverläufe, insbesondere das Vorhandensein von Vorerkrankungen, eine wesentliche Rolle spielen. Diese sind auch für Deutschland umfassend dokumentiert. Somit kann angenommen werden, dass auch hierzulande Menschen mit einem niedrigen sozioökonomischen Status besonders stark betroffen sein könnten, was vermutlich erst im weiteren Verlauf der Pandemie mehr zutage treten wird. Auch die sozialen, ökonomischen und psychosozialen Folgen der Maßnahmen, die zur Eindämmung der Pandemie getroffen werden, könnten verschiedene sozioökonomische Gruppen ungleich stark treffen. Damit hat die COVID-19-Pandemie insgesamt das Potenzial, soziale und gesundheitliche Ungleichheiten zu verstärken. Es braucht sozialepidemiologische Untersuchungen des COVID-19-Geschehens, um Maßnahmen des Gesundheits- und Infektionsschutzes zielgruppengerecht, evidenzbasiert und unter Berücksichtigung gesundheitlicher Chancengerechtigkeit weiterentwickeln zu können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Sozioökonomische Ungleichheit und COVID-19 – Eine Übersicht über den internationalen Forschungsstand (2020)

    Wachtler, Benjamin ; Hoebel, Jens ; Diercke, Michaela ; Wahrendorf, Morten ; Nowossadeck, Enno ; Lampert, Thomas ; Michalski, Niels ; Santos-Hövener, Carmen;

    Zitatform

    Wachtler, Benjamin, Niels Michalski, Enno Nowossadeck, Michaela Diercke, Morten Wahrendorf, Carmen Santos-Hövener, Thomas Lampert & Jens Hoebel (2020): Sozioökonomische Ungleichheit und COVID-19 – Eine Übersicht über den internationalen Forschungsstand. In: Journal of health monitoring, Jg. 5, H. S7, S. 3-18. DOI:10.25646/7058

    Abstract

    "Die sozialepidemiologische Forschung beschreibt den Zusammenhang zwischen dem sozioökonomischen Status und den Krankheits- und Sterberisiken der Menschen. Ob und wie sich dieser Zusammenhang in Bezug auf eine SARS-CoV-2-Infektion beziehungsweise COVID-19-Erkrankung darstellt ist noch wenig erforscht. Das vorliegende Scoping Review gibt einen Überblick über die internationale Forschungsliteratur zu dieser Frage. Insgesamt wurden dabei 138 Veröffentlichungen identifiziert, von denen 46 in die Analyse eingeschlossen wurden. Aus den USA und Großbritannien werden Befunde berichtet, die auf das Vorliegen von sozioökonomischen Ungleichheiten im Infektionsrisiko und in der Erkrankungsschwere zuungunsten sozioökonomisch benachteiligter Bevölkerungsgruppen hinweisen. Für Deutschland liegen, genauso wie für die meisten anderen europäischen Länder, bisher deutlich weniger Erkenntnisse vor. Die wenige vorhandene Evidenz deutet aber ebenfalls auf sozioökonomische Ungleichheiten im COVID-19-Geschehen hin. Insgesamt sind die meisten Analysen bisher ökologische Studien und nur wenige Arbeiten untersuchen sozioökonomische Ungleichheiten auf der Individualebene. Solche Studien wären in Zukunft besonders wünschenswert, auch um die zugrundeliegenden Mechanismen, die zur Entstehung solcher Unterschiede im Infektionsrisiko und der Erkrankungsschwere führen, besser zu verstehen und einer möglichen Verschärfung gesundheitlicher Ungleichheit gezielt entgegenwirken zu können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarkt vor alten und neuen Herausforderungen: Die Covid-19-Pandemie und was danach kommt? (2020)

    Walwei, Ulrich ;

    Zitatform

    Walwei, Ulrich (2020): Arbeitsmarkt vor alten und neuen Herausforderungen: Die Covid-19-Pandemie und was danach kommt? In: Sozialer Fortschritt, Jg. 69, H. 11, S. 749-770., 2020-08-15. DOI:10.3790/sfo.69.11.749

    Abstract

    "Der Beitrag beleuchtet die Herausforderungen der sich gerade vollziehenden „transformativen Rezession“ für den Arbeitsmarkt. Nach Jahren eines scheinbar unaufhaltsamen Aufschwungs hat die Corona-Krise den Arbeitsmarkt schwer getroffen. Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung bewegten sich erstmals seit Jahren wieder nach unten und die Arbeitslosigkeit schnellte nach oben. Zusätzlich erreichte die Nutzung der Kurzarbeit ein immenses Allzeithoch. Gleichzeitig vollzieht sich eine Transformation der Volkswirtschaft. Es zeichnete sich schon seit längerem ab, dass Demographie, Digitalisierung, Klimaschutz und Verschiebungen in der internationalen Arbeitsteilung größere Veränderungen für die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt nach sich ziehen werden. Theoretisch-konzeptionelle Überlegungen zeigen, dass aus heutiger Sicht Wirtschaft und Arbeitsmarkt noch längere Zeit benötigen, bis wieder Vorkrisenstände erreicht werden können. Dabei liegt der Schlüssel für die Erholung nicht wie sonst üblich vorwiegend im Spielfeld der Wirtschafts- und Finanzpolitik, sondern auch und gerade im Bereich des Gesundheitsschutzes. Die Pandemie wird zudem dafür sorgen, dass sich die Transformation der Wirtschaft teilweise beschleunigt. Dies gilt insbesondere für die Digitalisierung, deren wirtschaftliche Vorteile während der Krise besonders zum Vorschein kamen. Andere dringliche Aufgaben wie etwa der Klimaschutz bestehen unabhängig von der Pandemie weiter fort. Vor diesem Hintergrund wird es aus arbeitsmarktpolitischer Sicht in der nahen Zukunft darauf ankommen, sowohl die Krise als auch die wirtschaftliche Transformation zu adressieren, am besten durch eine möglichst geschickte Kombination aus einer gleichermaßen konjunkturorientierten und investiven Arbeitsmarktpolitik." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Walwei, Ulrich ;
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  • Literaturhinweis

    Kinderbetreuung in der Corona-Krise: Wer betreut, wenn Schulen und Kitas schließen? (2020)

    Zoch, Gundula ; Vicari, Basha ; Bächmann, Ann-Christin ;

    Zitatform

    Zoch, Gundula, Ann-Christin Bächmann & Basha Vicari (2020): Kinderbetreuung in der Corona-Krise: Wer betreut, wenn Schulen und Kitas schließen? (NEPS Corona & Bildung 03), Bamberg, 9 S.

    Abstract

    "Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, blieben in Deutschland alle Schulen und Kindertagesstätten über mehrere Monate geschlossen. Dies hat vor allem berufstätige Eltern vor besondere Herausforderungen gestellt. Mit Hilfe von Daten des Nationalen Bildungspanels (NEPS) zeigt dieser Bericht, wie Eltern die Betreuung ihrer Kinder in den ersten Monaten der COVID-19-Pandemie organisiert haben. Zwei Fragen stehen dabei im Mittelpunkt: Von wem wurden Schul- und Kitakinder während dieser Zeit betreut? Und wie hat der berufliche Alltag von erwerbstätigen Müttern und Vätern die Kinderbetreuung beeinflusst?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Vicari, Basha ; Bächmann, Ann-Christin ;
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  • Literaturhinweis

    Beschlussempfehlung und Bericht des Ausschusses für Arbeit und Soziales (11. Ausschuss) a) zu dem Gesetzentwurf der Fraktionen von CDU/CSU und SPD (Drucksache 19/18966): Entwurf eines Gesetzes zu sozialen Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie (Sozialschutzpaket II) b) zu dem Antrag der Abgeordneten und der Fraktion der AfD (Drucksache 19/19017): Stärkung des Sozialstaates und Soforthilfen für Mieter und Wohnungswirtschaft c) zu dem Antrag der Abgeordneten und der Fraktion der FDP (Drucksache 19/18672): Hilfestrukturen für Menschen mit Behinderungen in der Corona-Pandemie sichern (Drucksache 19/19204) d) zu dem Antrag der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/18686): Kurzarbeitergeld erhöhen – Kosten der Krise nicht einseitig Beschäftigten zumuten e) zu dem Antrag der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/18945): Sozialen Schutz auch während der COVID-19-Pandemie umfassend gewährleisten f) zu dem Antrag der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 19/18704): Kurzarbeitergeld Plus einführen g) zu dem Antrag der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 19/18705): Mit einem Corona-Aufschlag in der Grundsicherung das Existenzminimum sichern h) zu dem Antrag der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 19/18939): Allen wohnungslosen Menschen schnell und unbürokratisch helfen (2020)

    Zitatform

    (2020): Beschlussempfehlung und Bericht des Ausschusses für Arbeit und Soziales (11. Ausschuss) a) zu dem Gesetzentwurf der Fraktionen von CDU/CSU und SPD (Drucksache 19/18966): Entwurf eines Gesetzes zu sozialen Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie (Sozialschutzpaket II) b) zu dem Antrag der Abgeordneten und der Fraktion der AfD (Drucksache 19/19017): Stärkung des Sozialstaates und Soforthilfen für Mieter und Wohnungswirtschaft c) zu dem Antrag der Abgeordneten und der Fraktion der FDP (Drucksache 19/18672): Hilfestrukturen für Menschen mit Behinderungen in der Corona-Pandemie sichern (Drucksache 19/19204) d) zu dem Antrag der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/18686): Kurzarbeitergeld erhöhen – Kosten der Krise nicht einseitig Beschäftigten zumuten e) zu dem Antrag der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/18945): Sozialen Schutz auch während der COVID-19-Pandemie umfassend gewährleisten f) zu dem Antrag der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 19/18704): Kurzarbeitergeld Plus einführen g) zu dem Antrag der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 19/18705): Mit einem Corona-Aufschlag in der Grundsicherung das Existenzminimum sichern h) zu dem Antrag der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 19/18939): Allen wohnungslosen Menschen schnell und unbürokratisch helfen. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/19204 (13.05.2020)), 31 S.

    Abstract

    Die Drucksache enthält unter anderem den Bericht des Ausschusses für Arbeit und Soziales zu dem Gesetzentwurf der Fraktionen von CDU/CSU und SPD zum Gesetz zu sozialen Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie (Sozialschutzpaket II), Zusammenfassungen der Stellungnahmen der mitberatenden Ausschüsse, Liste der Sachverständigen der Anhörung am 11.05.2020 sowie Verlauf und Ergebnisse der Beratungen. (IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Gender equality index 2020: Digitalisation and the future of work (2020)

    Zitatform

    (2020): Gender equality index 2020. Digitalisation and the future of work. (Gender equality index …), Vilnius, 178 S. DOI:10.2839/79077

    Abstract

    "The coronavirus disease (COVID-19) pandemic was a wake-up call for gender equality in Europe. It reminded us about everyday gender inequalities in our society that often go unnoticed – from the shortage of men working in the care sector to the reality of violence facing women in abusive relationships. While it will still take time to fully understand the consequences of COVID-19 for gender equality, it’s clear that it poses a serious threat to the fragile achievements made over the past decade. This year, the Index report focuses on the effects of digitalisation on the world of work and the consequences for gender equality. This topic is extremely relevant in the light of the COVID-19 pandemic, and the ways in which the working lives of women and men have been affected by it. New types of jobs and innovative ways of working through online platforms were analysed to gain an understanding of who is doing these jobs and whether they help or hinder gender equality. With a detailed analysis for the EU and each Member State, the Index shows country-level achievements and areas for improvement. More than ever, policymakers need the data that the Index provides. We hope that our findings will help Europe’s leaders to design future solutions that are inclusive and promote gender equality in our post-COVID-19 society." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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