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Dossier

Atypische Beschäftigung

Der deutsche Arbeitsmarkt wird zunehmend heterogener. Teilzeitbeschäftigung und Minijobs boomen. Ebenso haben befristete Beschäftigung und Leiharbeit an Bedeutung gewonnen und die Verbreitung von Flächentarifverträgen ist rückläufig. Diese atypischen Erwerbsformen geben Unternehmen mehr Flexibilität.
Was sind die Konsequenzen der zunehmenden Bedeutung atypischer Beschäftigungsformen für Erwerbstätige, Arbeitslose und Betriebe? Welche Bedeutung haben sie für die sozialen Sicherungssysteme, das Beschäftigungsniveau und die Durchlässigkeit des Arbeitsmarktes? Die IAB-Themendossier bietet Informationen zum Forschungsstand.

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im Aspekt "geographischer Bezug"
  • Literaturhinweis

    Scheinselbständige im Saarland: Teil 2 einer Studie über Tendenzen zur Auflösung des Normalarbeitsverhältnisses durch die Zunahme ungesicherter Beschäftigungsverhältnisse, insbesondere im Dienstleistungssektor (2000)

    Grewer, Hans Günter; Reindl, Josef; Breit, Heiko;

    Zitatform

    Grewer, Hans Günter (2000): Scheinselbständige im Saarland. Teil 2 einer Studie über Tendenzen zur Auflösung des Normalarbeitsverhältnisses durch die Zunahme ungesicherter Beschäftigungsverhältnisse, insbesondere im Dienstleistungssektor. Saarbrücken, 114 S.

    Abstract

    Der Bericht zu Teil 2 einer Studie über Tendenzen zur Auflösung des Normalarbeitsverhältnisses durch die Zunahme ungesicherter Beschäftigungsverhältnisse, insbesondere im Dienstleistungssektor, legt eine aktuelle Bestandsaufnahme über das quantitative Ausmaß der geringfügig Beschäftigten insbesondere im Dienstleistungssektor und andere qualitativ neue Formen, die nicht mehr unter das Normalarbeitsverhältnis fallen, auf der Basis von Expertengesprächen (AOK, Arbeitsamt, Statistisches Landesamt, Arbeitgeberverbände, Gewerkschaften) und durch Aufbereitung und Sekundäranalyse statistischer Daten, vor. Dabei geht es in der Studie auch darum, die Grauzone zwischen Selbständigkeit und Scheinselbständigkeit auszuleuchten und die Grenzen zwischen ungesicherter und gesicherter neuer Selbständigkeit, zwischen Chancen und Risiko auf eigenen Beinen zu stehen, genau zu ziehen. Dazu wird eine Trendanalyse bei den nicht-traditionalen Arbeitsformen der Scheinselbständigen, Selbstangestellten, freien Mitarbeitern, Honorarkräften etc. im Saarland vorgenommen. Die Untersuchung zeigt, dass die selbständige Erwerbsarbeit zunimmt und ihrerseits einem grundlegenden Strukturwandel unterliegt. Der Gründungsakt zu einem Unternehmen endet in der Regel mit der Selbstanstellung in Ein-Personen-Unternehmen. Sie kommt aber auch zu dem Ergebnis, dass das Normalarbeitsverhältnis im Saarland 'trotz der ausgedehnten Grauzone der Erwerbsarbeit und entgegen allen Spekulationen von seinem naheliegenden Ende seine Überlebensfähigkeit bewahrt' hat. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Zeitautonom Teilzeit versus Vollzeit arbeitende Männer: ein empirischer Vergleich (2000)

    Grossenbacher, Simon; Udris, Ivars;

    Zitatform

    Grossenbacher, Simon & Ivars Udris (2000): Zeitautonom Teilzeit versus Vollzeit arbeitende Männer. Ein empirischer Vergleich. In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 9, H. 3, S. 238-243. DOI:10.1515/arbeit-2000-0309

    Abstract

    "Dass der überwiegende Teil der Teilzeit (TZ) arbeitenden Menschen Frauen sind, ist bekannt und vielfach untersucht worden. Zu der kleinen Gruppe von TZ arbeitenden Männern existieren nur sehr wenige Studien, die zu ihrer psychosozialen Situation, zu ihren Motiven oder zu ihrer Zeitverwendung Auskunft geben können. Einen Beitrag zur Schliessung der Wissenslücke sollte die im Beitrag zusammengefasste Studie zum Vergleich von TZ und Vollzeit (VZ) arbeitenden Männern in der Schweiz leisten. Die Studie bestand aus zwei Teilen: (1) einer Voruntersuchung mit elf TZ arbeitenden und acht VZ arbeitenden Männern mit einem Verfahren zur Ermittlung von Alltagstätigkeiten, (2) einer Hauptuntersuchung mit 37 TZ arbeitenden und 71 VZ arbeitenden Männern mit einem eigens entwickelten Fragebogen. Das Ziel war zu untersuchen, wie sich Männer, die freiwillig (also nicht durch den Betrieb erzwungen) TZ von ca. 70-80% der 'Normalarbeitszeit' arbeiten, von Männern mit VZ unterscheiden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ländervergleich Dänemark - Deutschland: Erosion oder Renaissance der Normalarbeit? (2000)

    Hoffmann, Edeltraud; Walwei, Ulrich ;

    Zitatform

    Hoffmann, Edeltraud & Ulrich Walwei (2000): Ländervergleich Dänemark - Deutschland: Erosion oder Renaissance der Normalarbeit? (IAB-Kurzbericht 16/2000), Nürnberg, 6 S.

    Abstract

    Ähnlich wie in den meisten anderen EU-Ländern verlor auch in Deutschland die unbefristete Vollzeitbeschäftigung an Bedeutung. Dass dieser Trend nicht zwangsläufig ist, zeigt das Beispiel Dänemark, wo in der 90er Jahren eine Renaissance der Normalarbeitsverhältnisse zu beobachten war. Der Kurzbericht geht den Gründen für diese gegenläufige Entwicklung nach. Datenbasis ist die "Eurostat-Erhebung über Arbeitskräfte", eine jährliche Befragung, die in Deutschland im Rahmen des Mikrozensus durchgeführt wird. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Walwei, Ulrich ;
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  • Literaturhinweis

    Strukturwandel der Erwerbsarbeit: Was ist eigentlich noch "normal"?: die Veränderung der Beschäftigungsformen im Spiegel europäischer Arbeitsmarktstatistiken (2000)

    Hoffmann, Edeltraud; Walwei, Ulrich ;

    Zitatform

    Hoffmann, Edeltraud & Ulrich Walwei (2000): Strukturwandel der Erwerbsarbeit: Was ist eigentlich noch "normal"? Die Veränderung der Beschäftigungsformen im Spiegel europäischer Arbeitsmarktstatistiken. (IAB-Kurzbericht 14/2000), Nürnberg, 7 S.

    Abstract

    "In einer Bestandsaufnahme auf europäischer Ebene werden die Veränderungsprozesse bei den verschiedenen Beschäftigungsformen im Überblick beschrieben. Ähnlich wie in Deutschland ist in den meisten EU-Ländern der Anteil unbefristeter Beschäftigungsverhältnisse an den Erwerbstätigen in der letzten Dekade weiter zurückgegangen. Ursächlich hierfür waren von Land zu Land oft unterschiedliche Faktoren - allein oder im Zusammenspiel: So hat Arbeitslosigkeit zum Bedeutungsverlust von Normalarbeit beigetragen, haben der sektorale Strukturwandel zu den Dienstleistungen oder die Erschließung von Personengruppen mit speziellen Erwerbspräferenzen eine Rolle gespielt. Schließlich sind auch institutionelle Rahmenbedingungen wie die Starrheit des Arbeitsrechts oder die Belastung der Arbeit mit Sozialabgaben dafür verantwortlich gewesen, dass Normalarbeit zurückgedrängt wurde." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Walwei, Ulrich ;
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  • Literaturhinweis

    Förderung von Teilzeitarbeit durch gesetzlichen Rechtsanspruch: Reform oder Hindernis für mehr Beschäftigung? (2000)

    Holst, Elke; Schupp, Jürgen ;

    Zitatform

    Holst, Elke & Jürgen Schupp (2000): Förderung von Teilzeitarbeit durch gesetzlichen Rechtsanspruch. Reform oder Hindernis für mehr Beschäftigung? In: DIW-Wochenbericht, Jg. 67, H. 49, S. 825-832.

    Abstract

    "Von Januar 2001 an haben die vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmer in Deutschland - derzeit knapp 19 Millionen - einen Anspruch auf Teilzeitarbeit in ihrem Betrieb. Zudem müssen künftig Teilzeitbeschäftigte, die länger arbeiten wollen - das sind gegenwärtig rund 6,5 Millionen-, auf Wunsch die im Betrieb frei werdenden Vollzeitarbeitsplätze angeboten werden, es sei denn, dringende betriebliche Gründe stehen dem entgegen.In der Untersuchung wird versucht abzuschätzen, welche Beschäftigungspotentiale aus den gesetzlichen Anspruchsvoraussetzungen resultieren. Aus den Schätzungen ergeben sich zwar beträchtliche Beschäftigungspotentiale - ein Arbeitsvolumen von etwa einer halben Million Vollzeitstellen-, es bestehen aber begründete Zweifel, ob diese Potentiale tatsächlich erschlossen werden können. Die aus dem gesetzlichen Rechtsanspruch abgeleiteten beschäftigungspolitischen Erwartungen sollten daher nicht zu hoch gesteckt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Quasi-employee, quasi-self-employees: more than just a name - the case of the Netherlands and Belgium (2000)

    Jaspers, Teun;

    Zitatform

    Jaspers, Teun (2000): Quasi-employee, quasi-self-employees. More than just a name - the case of the Netherlands and Belgium. In: Zeitschrift für ausländisches und internationales Arbeits- und Sozialrecht, Jg. 14, H. 3, S. 233-249.

    Abstract

    Der Artikel beinhaltet einen Vortrag der 27. Tagung der Gesellschaft für Rechtsvergleichung in Freiburg am 24.5.99 zum Thema arbeitnehmerähnliche Personen und Scheinselbständige in den Niederlanden und Belgien. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Angebot an Personaldienstleistungen in Deutschland: eine theoretische und empirische Analyse (2000)

    Johst, Dana;

    Zitatform

    Johst, Dana (2000): Angebot an Personaldienstleistungen in Deutschland. Eine theoretische und empirische Analyse. In: Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik, Jg. 220, H. 2, S. 165-190. DOI:10.1515/jbnst-2000-0204

    Abstract

    "Auf dem deutschen Markt für Personaldienstleistungen, wie z.B. Zeitarbeit, Personalberatung oder Outplacement, ist ein ständig wachsendes Angebot zu beobachten. Diese dynamische Entwicklung ist erklärungsbedürftig. In dem Beitrag soll zunächst theoretisch begründet werden, warum Personaldienstleistungsunternehmen überhaupt als Institution entstehen. Darauf aufbauend werden Arbeitshypothesen für eine empirische Untersuchung des entsprechenden Marktes abgeleitet, welche die Vorteilhaftigkeit der Nutzung dieser Dienstleistungen für die Nachfrageseite - die Unternehmen - behaupten. Schließlich wird eine eigene empirische Untersuchung zum Angebotsspektrum und zur Leistungsfähigkeit von Personaldienstleistungsunternehmen präsentiert, mit der die Arbeitshypothesen geprüft werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Teilzeitarbeit und befristete Beschäftigung: zur Arbeitsmarktrelevanz einer Reregulierung (2000)

    Klös, Hans-Peter; Schäfer, Holger;

    Zitatform

    Klös, Hans-Peter & Holger Schäfer (2000): Teilzeitarbeit und befristete Beschäftigung. Zur Arbeitsmarktrelevanz einer Reregulierung. In: IW-Trends, Jg. 27, H. 4, S. 74-88.

    Abstract

    "Die erleichterte Befristung von Arbeitsverträgen und die vermehrte Teilzeitarbeit haben dem deutschen Arbeitsmarkt Impulse gegeben. Denn beide atypische Beschäftigungsformen sorgten während der 90er-Jahre für zusätzliche Arbeitsplätze und haben damit den Arbeitsmarkt entlastet. Teilzeitarbeit steigerte dabei generell die Erwerbsbeteiligung. Die befristete Beschäftigung erwies sich häufig als probates Sprungbrett für eine reguläre Erwerbstätigkeit. Mit dem Gesetzentwurf über Teilzeitarbeit und befristete Beschäftigung plant nun die Bundesregierung, diese beiden Beschäftigungsformen verstärkt zu regulieren. Dem Ziel, die verfestigte Arbeitslosigkeit abzubauen, kommt die Bundesrepublik damit nicht näher. Denn empirische Studien der OECD zeigen, dass mit zunehmender Arbeitsmarktregulierung die Erwerbstätigenquote einer Volkswirtschaft sinkt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Theorie und Empirie unterschiedlich langer Arbeitstage am Beispiel von Schicht- und Teilzeitarbeit (2000)

    Krings, Achim;

    Zitatform

    Krings, Achim (2000): Theorie und Empirie unterschiedlich langer Arbeitstage am Beispiel von Schicht- und Teilzeitarbeit. (Beiträge zur Personal- und Organisationsökonomik 05), München u.a.: Hampp, 250 S.

    Abstract

    "Bei der betrieblichen Arbeitszeitgestaltung ist u.a. die Länge des Arbeitstages zu bestimmen. Die Relevanz dieses Entscheidungsproblems zeigt sich beispielweise bei der Arbeitszeitgestaltung in Krankenhäusern, wo über die Frage diskutiert wird, ob zu lange Schichtdienste von Ärzten die Qualität der Patientenversorgung beeinträchtigen. Auch in der Diskussion um Teilzeitarbeit wird über die Frage gestritten, welche Konsequenzen mit unterschiedlich langen Arbeitstagen verbunden sind. Die vorliegende Arbeit greift zur Beantwortung dieser Fragen auf arbeitswissenschaftliche und personalökonomische Argumente zurück und intergriert diese auf der Basis eines produktionstheoretischen Modells. Die abgeleiteten Hypothesen werden u.a. in einer empirischen Untersuchung auf chirurgischen Intensivstationen überprüft. Unter den dort vorherrschenden Bedingungen sind zwölfstündige Arbeitstage mit besseren Produktionsergebnissen verbunden als achtstündige Arbeitstage." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Grenzen der Vermarktlichung: die Mythen um unternehmerisch handelnde Mitarbeiter (2000)

    Kühl, Stefan ;

    Zitatform

    Kühl, Stefan (2000): Grenzen der Vermarktlichung. Die Mythen um unternehmerisch handelnde Mitarbeiter. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 53, H. 12, S. 818-828.

    Abstract

    "Mit Konzepten des 'Ein-Mann-Unternehmens', des 'Intrapreneurs' und der 'Selbst GmbH' wird die interne Steuerung von Unternehmen über Marktmechanismen propagiert. Dabei werden die einzelnen Mitarbeiter als selbständige unternehmerische Einheiten im Unternehmen begriffen. Dieser Artikel setzt sich mit den Mythen in der Managementliteratur über Intrapreneure auseinander. Es wird aufgezeigt, dass die widersprüchlichen Umweltanforderungen in den Unternehmen nur noch begrenzt durch Aufteilung in Abteilungen abgefedert werden, sondern vielmehr als paradoxe Verhaltensanforderungen an die sogenannten 'Intrapreneure' weitergegeben werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Les mutations du travail en Europe (2000)

    Lestrade, Brigitte; Boutillier, Sophie;

    Zitatform

    Lestrade, Brigitte & Sophie Boutillier (Hrsg.) (2000): Les mutations du travail en Europe. (Collection economie et innovation), Paris: Harmattan, 415 S.

    Abstract

    Die Beiträge des Bandes analysieren neuere Entwicklungen des Arbeitsmarktes in Frankreich und in West- und Osteuropa. Im Mittelpunkt stehen dabei die Entwicklung der Beschäftigungsformen und die Flexibilisierung der Arbeitsmärkte durch Maßnahmen der Deregulierung. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Begrenzte Entgrenzungen: Wandlungen von Organisation und Arbeit (2000)

    Minssen, Heiner;

    Zitatform

    Minssen, Heiner (Hrsg.) (2000): Begrenzte Entgrenzungen. Wandlungen von Organisation und Arbeit. Berlin: Edition Sigma, 294 S.

    Abstract

    "Die Grenzen von Organisation und Arbeit sind in Bewegung geraten - mit durchaus widersprüchlichen Tendenzen. Organisationen ziehen ihre Grenzen einerseits enger durch Produktbereinigung, Konzentration auf das Kerngeschäft und Auslagerung von Funktionen; andererseits versuchen sie, durch die Bildung von Innovations- und Zuliefernetzwerken neue Potentiale zu erschließen, indem sie ihre Grenzen gerade erweitern, ja auflösen. Und auch die Grenzen von Arbeit geraten unter Druck. Neue Formen von Arbeit entstehen durch die zeitliche und räumliche Entkoppelung von Arbeitsplatz und Betrieb: die Institution des sektoralen Tarifvertrags wird in Frage gestellt und zunehmend durch dezentrale Formen der Regulierung ersetzt. All dies hat Folgen für die Beschäftigten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Scheinselbständige und arbeitnehmerähnliche Selbständige: die neuen Regeln des "Gesetzes zur Förderung der Selbständigkeit" (2000)

    Möllering, Jürgen;

    Zitatform

    Möllering, Jürgen (2000): Scheinselbständige und arbeitnehmerähnliche Selbständige. Die neuen Regeln des "Gesetzes zur Förderung der Selbständigkeit". (DIHT-Schriftenreihe 427), Bonn, 50 S.

    Abstract

    Der Autor analysiert aus der Sicht des DIHT die Vorschriften des am 12. November 1999 vom Deutschen Bundestag verabschiedeten "Gesetz zur Förderung der Selbständigkeit." Einleitend werden die Änderungen im Überblick dargestellt. Anschließend werden die Prüfungsschemata zur "Scheinselbständigkeit" und zur Rentenversicherungspflicht des "arbeitnehmerähnlichen Selbständigen" unter besonderer Berücksichtigung der den Betroffenen eröffneten Optionen dargestellt. Der vollständige Wortlaut der neuen Vorschriften ist im Anhang aufgeführt." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Neue Formen der Beschäftigung: Arbeitsflexibilisierung durch atypische Beschäftigung in Österreich (2000)

    Mühlberger, Ulrike;

    Zitatform

    Mühlberger, Ulrike (2000): Neue Formen der Beschäftigung. Arbeitsflexibilisierung durch atypische Beschäftigung in Österreich. (Sociologica 06), Wien: Braumüller, 129 S.

    Abstract

    In dem Buch werden ökonomische und arbeitssoziologische Erklärungen für das Entstehen von atypischen Beschäftigungsverhältnissen diskutiert. Nach einer begrifflichen Abgrenzung werden die verschiedenen theoretischen Ansätze vorgestellt. Danach wird auf die Logiken, Motive und Prinzipien der einzelnen Arbeitsformen eingegangen. Die nächsten Kapitel geben einen Überblick über die Diskussion um atypische Beschäftigung und über die Arbeitsmarktentwicklung in Österreich. Auf der Basis der Analyse werden dann sozial-, frauen- und arbeitsmarktpolitsiche Implikationen atypischer Beschäftigungsformen untersucht, um daraus die Schlussfolgerungen für die Begründung einer sozialstaatlichen Regulierungspolitik zu ziehen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    On the job: is long-term employment a thing of the past? (2000)

    Neumark, David ; Levenson, Alec R.; Jaeger, David A. ; Valletta, Robert G.; Allen, Steven G. ; Capelli, Peter; Moffitt, Robert A. ; Farber, Henry S.; Morris, Martina; Handcock, Mark S.; Neumark, David ; Houseman, Susan N. ; Polivka, Anne E.; Bernhardt, Annette; Polsky, Daniel ; Gottschalk, Peter; Schieber, Sylvester J.; Huff Stevens, Ann; Schmidt, Stefanie R.; Hansen, Daniel; Scott, Marc A. ; Clark, Robert L. ; Stewart, Jay;

    Zitatform

    Neumark, David (Hrsg.) (2000): On the job. Is long-term employment a thing of the past? New York: Russell Sage Foundation, 527 S.

    Abstract

    "In recent years, a flurry of reports on downsizing, outsourcing, and flexible staffing have created the impression that stable, long-term jobs are a thing of the past. According to conventional wisdom, workers can no longer count on building a career with a single employer, and job security is a rare prize. Researchers have yet to determine whether we are witnessing a sustained, economy-wide decline in the stability of American jobs, or merely a momentary rupture confined to a few industries and a few classes of workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Wandel der Erwerbsformen: Berlin und die Bundesrepublik im Vergleich (2000)

    Oschmiansky, Heidi; Schmid, Günther;

    Zitatform

    Oschmiansky, Heidi & Günther Schmid (2000): Wandel der Erwerbsformen. Berlin und die Bundesrepublik im Vergleich. (Discussion papers / Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung WZB, Abteilung Arbeitsmarktpolitik und Beschäftigung 00-204), Berlin, 54 S.

    Abstract

    "Seit den 80er Jahren zeichnet sich die Erwerbstätigenstruktur in der Bundesrepublik Deutschland durch eine zunehmende Vielfalt aus. Das traditionelle Normalarbeitsverhältnis hat gegenüber anderen Erwerbsformen wie Teilzeitbeschäftigung, befristete Beschäftigung oder Leiharbeit an Bedeutung verloren, bleibt aber nach wie vor die mit Abstand häufigste Erwerbsform. In Berlin sind dagegen seit Anfang der 90er Jahre stärkere Veränderungen zu verzeichnen, insbesondere ein absoluter Rückgang der Normalarbeitsverhältnisse. Mittlerweile liegt hier der Anteil des Normalarbeitsverhältnisses an allen Erwerbsformen deutlich unter dem bundesdeutschen Durchschnitt. Gleichzeitig haben in Berlin aber auch atypische Beschäftigungsformen, wie geringfügige Beschäftigung und Leiharbeit, in kurzer Zeit kräftig zugenommen. Hier stellt sich die Frage, ob die Berliner Entwicklung zukunftsweisend ist, oder ob es sich um einen historisch bedingten Anpassungsprozeß handelt, der sich bald dem bundesweiten Trend angleichen wird. Der Wandel der Erwerbsformen in der Bundesrepublik Deutschland und in Berlin wird auf Basis des Mikrozensus von 1985 bis 1998 verglichen.Im Unterschied zu bisherigen Studien wird nicht nur die anteilsmäßige Entwicklung der Erwerbsformen untersucht, sondern auch die Entwicklung der Erwerbsbeteiligung in die Analyse miteinbezogen. Zudem erfolgt durchgängig eine geschlechtsspezifische Differenzierung. Frauen arbeiten seltener als Männer im Rahmen eines Normalarbeitsverhältnisses. In der Bundesrepublik stieg jedoch die Erwerbsquote der Frauen im Normalarbeitsverhältnis, während sie bei den Männern sank, und die Berliner Frauen waren gegenüber den Männern weniger stark vom Rückgang der Normalarbeitsverhältnisse betroffen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsanforderungen im Wandel, Kompetenzen für die Zukunft: eine folgenkritische Auseinandersetzung mit aktuellen Positionen (2000)

    Plath, Hans-Eberhard;

    Zitatform

    Plath, Hans-Eberhard (2000): Arbeitsanforderungen im Wandel, Kompetenzen für die Zukunft. Eine folgenkritische Auseinandersetzung mit aktuellen Positionen. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 33, H. 4, S. 583-593.

    Abstract

    "Schlagworte wie Veränderung, Wandel und Entgrenzung der Arbeit sowie Globalisierung, Internationalisierung und Informatisierung sollen für die sich bereits abzeichnende und sich künftig noch beschleunigende Dynamik der Arbeitsmärkte kennzeichnend sein. Dabei seien Phasen mit Wechseln zwischen Erwerbsarbeit, Weiterbildung und Arbeitslosigkeit sowie Berufswechsel, Branchenumstieg usw. ebenso wie des Weiteren auch Eigenarbeit, freiwillige Arbeit und Bürgerarbeit prägend für die aktuelle und mehr noch für die zukünftige Erwerbsbiografie. Diese zumeist als 'naturwüchsig' dargestellten Entwicklungen werden aus der Sicht des Menschen nur selten hinterfragt, so dass gegenwärtig weder die zu erfüllenden Anforderungen noch die notwendigen Qualifikationen hinreichend transparent sind. Vom künftigen sogenannten Arbeitskraftunternehmer wird mit einer gewissen Selbstverständlichkeit angenommen, dass er stets Flexibilität und Mobilität aufzubringen vermag sowie über teilweise höchst fragwürdig anmutende Qualifikationen und Kompetenzen einschließlich vermarktungsfähige Persönlichkeitseigenschaften verfügt. Diese soll er zudem in Eigen- und Selbstverantwortung erwerben und aktuell verfügbar halten. Es kann wohl nicht davon ausgegangen werden, dass derartige Veränderungen folgenlos für die betroffenen Personen sind. Zumeist wird unterstellt, dass bessere Chancen in der veränderten 'Lebens- und Arbeitswelt' bestehen würden. Es sollte jedoch nicht übersehen werden, dass solche Entwicklungen immer auch mit beträchtlichen Risiken und Gefahren verbunden sein können, die aus Unwissenheit, Unsicherheit, Überforderung, Kontrollverlust, Bedrohungserleben, Angst, Stress usw. erwachsen. Die Abschätzung und die Berücksichtigung vor allem der Risikofaktoren könnten dazu beitragen, Probleme des 'Wandels der Arbeit' folgenkritischer und auch in größerem Maße interventionsorientiert anzugehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Scheinselbständigkeit - ein deutsches Phänomen und ein verkorkster Diskurs (2000)

    Reindl, Josef;

    Zitatform

    Reindl, Josef (2000): Scheinselbständigkeit - ein deutsches Phänomen und ein verkorkster Diskurs. In: Leviathan, Jg. 28, H. 4, S. 413-433.

    Abstract

    Der Autor greift die Diskussion zum Thema "Scheinselbständigkeit" vor dem Hintergrund eines Wandels im Erwerbssystem auf. Der Dualismus im Arbeits- und Sozialrecht, der nur zwischen Arbeitnehmer und Selbständigen unterscheidet, werde der Differenzierung der Gruppe der Selbständigen nicht gerecht. Eine Lösung könnte in der allgemeinen Sozialversicherungspflicht liegen. Das arbeitsrechtliche Pendant wäre die Einbeziehung der Scheinselbständigen in den Geltungsbereich der Betriebsverfassung. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktpolitik: Befristete Arbeitsverträge sind bald neu zu regeln (2000)

    Rudolph, Helmut;

    Zitatform

    Rudolph, Helmut (2000): Arbeitsmarktpolitik: Befristete Arbeitsverträge sind bald neu zu regeln. (IAB-Kurzbericht 12/2000), Nürnberg, 7 S.

    Abstract

    Das Auslaufen des Beschäftigungsförderungsgesetzes (BeschFG) zum 31.12.2000 und eine neue EU-Direktive zu Mindeststandards erfordern eine Neuregelung befristeter Arbeitsverträge. Dabei sind bisherige Erfahrungen mit dem geltenden Recht zu berücksichtigen. In dem Beitrag wird gezeigt, dass es seit Einführung des BeschFG 1985 keine alarmierende Erhöhung der befristeten Beschäftigung gegeben hat. Auch eine Aushöhlung von unbefristeten Verträgen ist empirisch nicht belegbar. Die höchsten Befristungsquoten finden sich bei jüngeren Arbeitnehmern (also beim Berufseinstieg) und bei Teilzeitverträgen. Um Rechtsvereinfachung und -sicherheit zu schaffen, wird vorgeschlagen, alle Regelungen zu befristeten Verträgen in einem Gesetz zusammenzufassen und Missbrauchstatbestände zu definieren. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    BIBB/IAB-Erhebung: "Unsichere" Beschäftigung trifft vor allem die Niedrigqualifizierten: aber auch viele Uni-Absolventen und -Absolventinnen arbeiten jenseits des Normalarbeitsverhältnisses (2000)

    Schreyer, Franziska;

    Zitatform

    Schreyer, Franziska (2000): BIBB/IAB-Erhebung: "Unsichere" Beschäftigung trifft vor allem die Niedrigqualifizierten. Aber auch viele Uni-Absolventen und -Absolventinnen arbeiten jenseits des Normalarbeitsverhältnisses. (IAB-Kurzbericht 15/2000), Nürnberg, 6 S.

    Abstract

    Gut 10 Prozent der deutschen Befragten in West- und knapp 16 Prozent in Ostdeutschland arbeiten in "unsicheren" Erwerbsformen: in befristeter Beschäftigung und Leiharbeit, in geringfügiger Beschäftigung und Freier Mitarbeit. Dies ergab die BIBB/IAB-Erhebung vom Winter 1998/99, die bei rund 34.000 Erwerbstätigen durchgeführt wurde. Mit Abstand am häufigsten betroffen sind Personen ohne Ausbildungsabschluss - in West wie in Ost. Hochschulabsolventen sind - vor allem im Westen - die am zweithäufigsten betroffene Gruppe. "Unsichere" Beschäftigung ist bei fast allen Qualifikationsstufen vor allem ein Problem der Frauen und der Jüngeren. Im Osten arbeiten jedoch auch viel Ältere unsicher. Dies könnte eine Folge der Entwertung von Qualifikationen nach der Wiedervereinigung sein. (IAB2)

    Beteiligte aus dem IAB

    Schreyer, Franziska;
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