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Dossier

FDZ-Literatur / FDZ Literature

Die FDZ-Literaturdatenbank umfasst neben Datensatzbeschreibungen und Methodenberichten die zahlreichen Forschungsarbeiten, die auf Basis der am FDZ angebotenen Daten entstanden sind. Hier finden Sie aktuell laufende Projekte von FDZ-Nutzenden.
Darüber hinaus stehen die Literaturdatenbank zum IAB-Betriebspanel sowie die Literaturdatenbank zum PASS zur Verfügung.

Apart from dataset descriptions and methodology reports, the FDZ literature database contains numerous research papers written on the basis of the data provided by the FDZ. Here you can find currently ungoing research projects of FDZ users.
In addition, literature databases on the IAB Establishment Panel and the Panel Study Labour Market and Social Security (PASS) are available for research.

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  • Literaturhinweis

    Vocational Pathways to Higher Education: Real or False Chances? (2025)

    Schuchart, Claudia ; Schimke, Benjamin ;

    Zitatform

    Schuchart, Claudia & Benjamin Schimke (2025): Vocational Pathways to Higher Education: Real or False Chances? In: Social Inclusion, Jg. 13. DOI:10.17645/si.9783

    Abstract

    "In this study, we examine whether vocational pathways to a higher education entrance certificate (HEEC) via upper secondary vocational schools lead to wages in the first five years of the occupational career that are comparable to the wages achieved after following the “royal roads” in general education, which lead directly to HEEC. We derive hypotheses on wage differences and the reasons for these differences from classical labor market theories such as human capital theory and labor queue theory, which we test using the German NEPS-SC6-ADIAB study with 1,256 male and 1,197 female employees. Applying multilevel regression analyszs and Kitagawa-Blinder-Oaxaca decomposition analyses, we find that graduates from direct pathways earn between 12% (men) and 18% (women) higher wages than graduates from vocational pathways to HEEC. For both men and women, these lower wage levels for the members of the latter group are first of all due to the lower level of their further educational attainments (vocational training/university [of applied science ] degree) and school-related competencies. Furthermore, female graduates from vocational pathways are more likely to be overqualified for their jobs and have less access to better-paying “closed” occupations than graduates from direct pathways. We conclude that vocational pathways to HEEC cannot fully compensate for disadvantages in labor market opportunities that arise due to an early stratified educational system, and the extent to which they can be compensated is not the same for men and women." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The Effects of Expanding Higher Education on Wages and Establishments’ Labor Demand (2025)

    Schuss, Eric ;

    Zitatform

    Schuss, Eric (2025): The Effects of Expanding Higher Education on Wages and Establishments’ Labor Demand. (Working paper / Swiss Leading House 239), Zürich, 50 S.

    Abstract

    "This study examines the impact of increased access to higher education on labor demand, wages, and labor market structure. I focus on the quasi-experimental increase in the number of universities and universities of applied sciences in Bavaria since the 1970s and establishment of such higher education institutes under the “Future of Bavaria Offensive” program in the 1990s. I use administrative establishment-level data and find a positive but statistically insignificant e↵ect on median wages resulting from expansion of higher education. While there is a negative but insignificant impact on wages of highly skilled workers, those without academic or vocational degree experience an increase in wages. I also find that training activities decline immediately after establishment of a new higher education institution. Further empirical analyses indicate that this decline is driven by changes in educational choices of school graduates rather than by labor demand of establishments." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    IAB-Beschäftigtenbefragung - Projekt „Arbeitsqualität und wirtschaftlicher Erfolg: Panelstudie zu Entwicklungsverläufen in deutschen Betrieben“ - Personenbefragung: 6. Erhebungswelle (2025)

    Schütz, Holger ; Becker, Johanna; Höhle, David; Schumacher, Dennis;

    Zitatform

    Schütz, Holger, David Höhle, Johanna Becker & Dennis Schumacher (2025): IAB-Beschäftigtenbefragung - Projekt „Arbeitsqualität und wirtschaftlicher Erfolg: Panelstudie zu Entwicklungsverläufen in deutschen Betrieben“ - Personenbefragung. 6. Erhebungswelle. (FDZ-Methodenreport 04/2025), Nürnberg, 55 S. DOI:10.5164/IAB.FDZM.2504.de.v1

    Abstract

    "Im Rahmen der Studie „Arbeitsqualität und wirtschaftlicher Erfolg: Panelstudie zu Entwicklungsverläufen in deutschen Betrieben“ hat das IAB das infas - Institut für angewandte Sozialwissenschaft GmbH mit der Durchführung der Beschäftigtenbefragung beauftragt. Die als Panel angelegte Studie erfasst, wie sich betriebliche Personal- und Geschäftsstrategien in der unternehmerischen Entwicklung und in der beruflichen Entwicklung der Beschäftigten auswirken. Der vorliegende Bericht dokumentiert die Vorbereitung und Durchführung der 6. Erhebungswelle im Jahr 2024. Er stellt zunächst das Erhebungsdesign der Beschäftigtenbefragung vor (Kapitel 1) und beschreibt danach die Zusammensetzung der Stichprobe (Kapitel 2). Im dritten Kapitel wird das Erhebungsinstrument vorgestellt. Die Feldorganisation und -durchführung sind Gegenstand von Kapitel 4. Kapitel 5 stellt die Feld- und Ausschöpfungsergebnisse dar. Anschließend werden die Datenprüfungs- und Datenlieferungsprozesse thematisiert (Kapitel 6). Im letzten, siebten Kapitel werden die Methodik und Ergebnisse der Selektivitätsanalyse und Gewichtung referiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    KI-Nähe im Job zahlt sich aus (2025)

    Seele, Stefanie; Stettes, Oliver;

    Zitatform

    Seele, Stefanie & Oliver Stettes (2025): KI-Nähe im Job zahlt sich aus. (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2025,45), Köln, 3 S.

    Abstract

    "Beschäftigte, deren Aufgaben eine Nähe zu den Anwendungspotenzialen von Künstlicher Intelligenz (KI) aufweisen, erhalten höhere Tagesentgelte als Beschäftigte in KI-fernen Tätigkeiten. Sie wechseln zudem seltener den Betrieb und haben seltener längere Arbeitslosigkeitsperioden. Die Sorge vor einer zunehmenden Verbreitung von KI im Arbeitsalltag scheint bisher unbegründet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Lohneffekte der Dekarbonisierung – Gehören stark exponierte Beschäftigte zu den Verlierern im Strukturwandel? (2025)

    Seele, Stefanie; Stettes, Oliver;

    Zitatform

    Seele, Stefanie & Oliver Stettes (2025): Lohneffekte der Dekarbonisierung – Gehören stark exponierte Beschäftigte zu den Verlierern im Strukturwandel? In: IW-Trends, Jg. 52, H. 2, S. 1-23. DOI:10.2373/1864-810X.25-02-01

    Abstract

    "Die Dekarbonisierung der Wirtschaft wird zu einem zentralen Treiber des Strukturwandels auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Im Untersuchungszeitraum 2014 bis 2019 hat sich dies noch nicht auf die Löhne besonders betroffener Beschäftigter ausgewirkt, wie eine empirische Analyse auf Basis der Stichprobe der integrierten Arbeitsmarktbiografien (SIAB) zeigt. Ihre durchschnittlichen Tagesentgelte sind im Ausgangsjahr grundsätzlich niedriger als in anderen Wirtschaftsbereichen. Dies gilt im Grunde auch unabhängig davon, ob die Beschäftigten im Folgejahr noch im gleichen Betrieb arbeiten oder zu einem anderen gewechselt sind. Wechseln besonders exponierte Arbeitskräfte aber den Betrieb und waren zwischendurch mehr als 60 Tage arbeitslos, sind sie jedoch mit Blick auf den neuen Tageslohn im Zeitablauf sogar etwas besser bezahlt worden als nicht exponierte Beschäftigte mit vergleichbaren Arbeitslosigkeitsperioden. Dies hat auch dazu beigetragen, dass die Lohnlücke zwischen Betriebswechslern mit einer solchen mittellangen Arbeitslosigkeitsdauer und der Kontrollgruppe zwischen 2014 und 2019 um 0,025 log- oder 2,5 Prozentpunkte gesunken ist. Erstere verdienten im Jahr 2014 noch 0,256 log-Punkte weniger als vergleichbare Vollzeitbeschäftigte in der Kontrollgruppe, die im alten Betrieb verweilten oder vor der Beschäftigung zum Beobachtungszeitpunkt maximal 60 Tage arbeitslos gewesen sind. Im Jahr 2019 ist die Differenz auf 0,231 log-Punkte zurückgegangen. Die Dekarbonisierung liefert ferner bei der Betrachtung einzelner Jahre insgesamt noch keinen eigenständigen signifikanten Erklärungsbeitrag für die Lohnunterschiede zwischen den beiden Gruppen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Betriebliche Ausbildung: IAB-Betriebspanel Report Hessen 2024 (2025)

    Sielschott, Stephan; Lauxen, Oliver; Larsen, Christa;

    Zitatform

    Sielschott, Stephan, Oliver Lauxen & Christa Larsen (2025): Betriebliche Ausbildung. IAB-Betriebspanel Report Hessen 2024. (IAB-Betriebspanel Hessen 2/2024), Frankfurt am Main, 24 S.

    Abstract

    "In den kommenden Jahren gehen in Deutschland und in Hessen viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus den geburtenstarken Jahrgängen in den Ruhestand, während kleinere Alterskohorten nachrücken. Bis zum Jahr 2030 könnten in Hessen gut 240.000 Fachkräfte fehlen. Zwei Drittel davon werden voraussichtlich Fachkräfte mit Berufsabschluss und ein Drittel Fachkräfte mit akademischem Abschluss sein. Gleichzeitig wird bei den Arbeitskräften ohne Berufs- oder Studienabschluss ein Überhang von knapp 18.000 Personen prognostiziert (Larsen et al. 2024). Für Wirtschaft und Gesellschaft ergibt sich somit die doppelte Herausforderung, einerseits die Gewinnung und Bindung von Fachkräften mit Berufs- oder Studienabschluss zu organisieren und andererseits Arbeitslosigkeit bei Arbeitskräften ohne Berufs- und Studienabschluss entgegenzuwirken. Die Berufsausbildung bildet ein zentrales Handlungsfeld bezüglich beider Herausforderungen. Das von der Hessischen Landesregierung initiierte und im April 2025 bis 2029 verlängerte „Bündnis Ausbildung Hessen“ zielt ausdrücklich darauf ab, Fachkräftesicherung durch duale berufliche Ausbildung voranzutreiben. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der „Unterstützung von individuell oder strukturell benachteiligten Menschen, die am Übergang von der Schule in den Beruf oft vor zusätzlichen Herausforderungen stehen“ (Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum 2025). In Deutschland ist die Zahl der neu abgeschlossenen Verträge für duale Ausbildungsstellen im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 3 Prozent gestiegen, in Hessen sogar um 6 Prozent auf knapp 36.000. Dabei nahm die Anzahl der Neuverträge in Industrie und Handel um 6 Prozent, im Handwerk sogar um 7 Prozent zu. Das Vor-Corona-Niveau konnte damit aber immer noch nicht wieder erreicht werden. Abermals zurückgegangen – in Hessen wie im Bund – ist die Zahl der dual ausbildenden Betriebe. In Hessen ist der Rückgang um 1 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf gut 30.000 Betriebe allein auf Kleinstbetriebe mit bis zu 9 Beschäftigten zurückzuführen (Kuse 2024). Hier stellt sich die Frage, inwieweit Betriebe nicht ausbilden dürfen oder wollen und welche Gründe sie ggf. für ihren Ausbildungsverzicht geltend machen. Der Berufsbildungsbericht 2024 zeigt für den Bund, dass Betriebe mit freien Ausbildungsplätzen und noch unversorgte Bewerbende im Jahr 2023 häufig nicht zueinander gefunden haben (Bundesministerium für Bildung und Forschung 2024). Ohne Ausbildungsplatz und in der Folge ohne beruflichen Abschluss bleiben insbesondere junge Erwachsene, die keinen Schulabschluss erreicht haben. Das hat Folgen: Die Arbeitslosenquote von Personen ohne abgeschlossene Berufsausbildung fiel nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit (2024) im Jahr 2023 mehr als sechs Mal so hoch aus wie bei Personen mit beruflichem oder akademischem Abschluss. In Hessen lag der Anteil der Schulabgehenden ohne Hauptschulabschluss im Jahr 2023 bei 6 Prozent (Statistisches Bundesamt 2024). Es stellt sich die Frage, inwieweit Betriebe bereit sind, Kompromisse einzugehen, indem freie Ausbildungsplätze an Bewerbende ohne Schulabschluss vergeben werden und welche Voraussetzungen hierfür gegeben sein müssen. Die Auswertungen zum IAB-Betriebspanel 2024 stehen unter dem Rahmenthema „Betrieblicher Alltag zwischen (schmerzhaften) Kompromissen und neuen Herausforderungen in den Betrieben in Hessen“. Der erste Report hat die aktuelle Personalsituation der Betriebe in Hessen in den Blick genommen. Der hier vorliegende zweite Report fokussiert auf die betriebliche Ausbildung. Kapitel 1 widmet sich der Ausbildungsbeteiligung der Betriebe und den im abgeschlossenen Ausbildungsjahr 2023/24 angebotenen und besetzten bzw. nicht besetzten Ausbildungsplätzen. Anschließend thematisiert Kapitel 2 Ausbildungsabschlüsse und Übernahmequoten. Im dritten Kapitel erfolgt eine Analyse der im neuen Ausbildungsjahr 2024/25 abgeschlossenen Ausbildungsverträge. Kapitel 4 untersucht die Berücksichtigung von Bewerberinnen und Bewerbern ohne Schulabschluss bei der Vergabe von Ausbildungsplätzen, und in Kapitel 5 werden die Gründe für den Ausbildungsverzicht ausbildungsberechtigter Betriebe analysiert. Der Report wird mit einem Resümee abgeschlossen." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The Relation between Working from Home and Employees’ Self-Evaluations – The Moderating Role of Management Practices and Colleagues’ Support (2025)

    Soboll, Alexandra ;

    Zitatform

    Soboll, Alexandra (2025): The Relation between Working from Home and Employees’ Self-Evaluations – The Moderating Role of Management Practices and Colleagues’ Support. In: A. Soboll (2025): Relative Self-Evaluations of Performance – Determinants and Outcomes of Employees’ Comparisons with Colleagues, Aachen, S. 17-62.

    Abstract

    "Using survey data from Germany, I analyze the link between working from home and employees’ self-evaluations regarding skills and work effort in comparison to their colleagues. Working from home can be accompanied by several benefits. This might lead to overly high self-evaluations if employees do not consider information about their reference group. I take into account two management practices (feedback interviews and performance appraisals) as well as support received from colleagues which might mitigate this potential bias. Results from OLS estimations show that working from home increases self-evaluations, particularly when remote work is done in addition to regular working hours. Further analyses suggest that performance appraisals are particularly relevant for mitigating the positive relation between working from home and self-evaluations of work effort, while feedback interviews appear to be less relevant. Colleagues’ support is not found to have the assumed moderating role. These results are discussed and avenues for further research based on the findings are presented." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Relative self-evaluations of performance - determinants and outcomes of employees’ comparisons with colleagues (2025)

    Soboll, Alexandra ;

    Zitatform

    Soboll, Alexandra (2025): Relative self-evaluations of performance - determinants and outcomes of employees’ comparisons with colleagues. Aachen, 153 S. DOI:10.18154/RWTH-2025-07148

    Abstract

    "This dissertation addresses relative self-evaluations of performance in an employment context. Colleagues act as the reference group for employees’ self-evaluations. The dissertation contains three studies and aims to (i) identify determinants of employees’ relative self-evaluations and (ii) assess the relationship between self-evaluations and one specific job-related outcome, which is job satisfaction. While the first study considers self-evaluations of skills and of work effort, the second and third study deal with self-evaluations of performance. This allows for a comprehensive overview of relative self-evaluations in the employment context. In the first study, the links between working from home (WFH) and employees’ self-evaluations of skills as well as work effort are examined. Data stem from the Linked Personnel Panel (LPP) which is a representative dataset of German establishments and their employees. Results show that WFH increases both self-evaluation measures, in particular when WFH is done in addition to regular working hours. Two management practices - feedback interviews and performance appraisals - as well as support received from colleagues are taken into account as potential moderators on the positive relation between WFH and self-evaluations. These analyses suggest that performance appraisals are relevant for mitigating the positive relation between WFH and self-evaluations of effort, while feedback interviews appear to be less relevant overall. Colleagues’ support is not found to have the assumed moderating role regarding self-evaluations of skills or work effort. The second study in this dissertation takes into account several job characteristics as potential determinants of employees’ self-evaluations of performance. These are monetary rewards - wage increases and bonus payments - as well as hierarchy level and weekly working hours. In addition, interactions with gender and tenure are considered. Panel data from an annual income survey among professionals and managers from the German chemical industry are used. Results show a particular relevance of weekly working hours for relative self-evaluations of performance. Moreover, both monetary rewards as well as level of the hierarchy are positively related to self-evaluations. The positive link between bonus payments and self-evaluations is pronounced for women, while the positive relation between hierarchy level and self-evaluations is particularly present among men. Tenure does not have the assumed moderating role on the relationship between monetary rewards or hierarchy level and self-evaluations. The third study builds upon the analysis of determinants of self-evaluations by examining the link between self-evaluations of performance and job satisfaction. Using data from the income survey in the German chemical sector as well, employees with exceptionally high self-evaluations are found to have lower levels of job satisfaction. Taking into account inequity perceptions with regard to total compensation seems not to be relevant in this regard. Taken together, the findings of this dissertation allowed for the identification of several determinants of employees’ relative self-evaluations of performance. Moreover, the relationship between self-evaluations of performance and job satisfaction as a specific job-related outcome was examined." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Education bias in probability-based surveys in Germany: evidence and possible solutions (2025)

    Stein, Annika ; Rohr, Björn ; Rettig, Tobias ; Blohm, Michael; Cornesse, Carina ; Spangenberg, Heike ; Gummer, Tobias ; Schneider, Silke L. ; Naumann, Elias ; Gauly, Britta ; Coban, Mustafa ; Auriga, Roman; Christmann, Pablo ; Bergmann, Michael ; Schmidt, Tobias ; Weiß, Bernd ; Schanze, Jan-Lucas; Trappmann, Mark ; Roßmann, Joss ; Hahn, Caroline ; Pötzschke, Steffen ; Bethmann, Arne ; Naber, Dörte ; Silber, Henning ; Lemcke, Johannes ; Weinhardt, Michael ; Hochman, Oshrat ; Décieux, Jean Philippe ; Helmschrott, Susanne;

    Zitatform

    Stein, Annika, Tobias Gummer, Elias Naumann, Björn Rohr, Henning Silber, Roman Auriga, Michael Bergmann, Arne Bethmann, Michael Blohm, Carina Cornesse, Pablo Christmann, Mustafa Coban, Jean Philippe Décieux, Britta Gauly, Caroline Hahn, Susanne Helmschrott, Oshrat Hochman, Johannes Lemcke, Dörte Naber, Steffen Pötzschke, Joss Roßmann, Jan-Lucas Schanze, Tobias Schmidt, Silke L. Schneider, Heike Spangenberg, Tobias Rettig, Bernd Weiß, Mark Trappmann & Michael Weinhardt (2025): Education bias in probability-based surveys in Germany: evidence and possible solutions. In: International Journal of Social Research Methodology, S. 1-18. DOI:10.1080/13645579.2025.2508889

    Abstract

    "This paper outlines two studies on education bias in German probability-based surveys. Study 1 reviews data from 67 surveys across 19 survey programs conducted in Germany from 2000 to 2023. We found a consistent underrepresentation of individuals with a low level of formal education. We also found that the transition to self-administered modes due to rising survey costs may exacerbate this bias in the future. In study 2, we use the results of a workshop with experts on probability-based surveys, to discuss various strategies to deal with this bias, including increased face-to-face contacts and incentives, while emphasizing the need for research on adapting survey designs. Our findings underscore the urgency for further research to understand the nonparticipation mechanisms among less educated individuals and develop effective countermeasures. We advocate for collaborative efforts among survey researchers, cross-country comparative research, and consideration of potential trade-offs with other data quality dimensions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Coban, Mustafa ; Trappmann, Mark ;
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  • Literaturhinweis

    Who perceives lower wages for women to be fair? How perceptions of the fairness of men’s and women’s wages vary by firm and workplace characteristics (2025)

    Strauss, Susanne ; Brüggemann, Ole ; Lang, Julia ;

    Zitatform

    Strauss, Susanne, Ole Brüggemann & Julia Lang (2025): Who perceives lower wages for women to be fair? How perceptions of the fairness of men’s and women’s wages vary by firm and workplace characteristics. In: European Sociological Review. DOI:10.1093/esr/jcaf013

    Abstract

    "Previous research has shown that gender pay gaps are perceived as fair or justified, not only by men but also by women. In this paper we contribute to the discussion of a biased evaluation of fair wages and assess whether the organizational context has an impact on fairness perceptions. We use unique data from a vignette study that was part of a representative online survey of 5,556 employees in 532 larger firms (> 100 employees) in Germany which are merged to administrative data. This allows us to consider different contextual factors at both the workgroup level and the firm level. In contrast to older studies we find that women tend to evaluate wages of female workers as unfairly too low. Moreover, the perception of (un)fair wages depends on the organizational context. Female supervisors and collective bargaining agreements in firms increase the likelihood that female employees evaluate other women’s wages as unfairly low. When employees talk about their wages with their colleagues, they are more likely to judge the wages of co-workers as unfairly low." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Lang, Julia ;
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  • Literaturhinweis

    Continuous vocational education and training and new technologies: on the importance of educational level and technology in the workplace (2025)

    Stöckl, Andreas; Struck, Olaf ;

    Zitatform

    Stöckl, Andreas & Olaf Struck (2025): Continuous vocational education and training and new technologies: on the importance of educational level and technology in the workplace. In: Journal for labour market research, Jg. 59. DOI:10.1186/s12651-025-00398-x

    Abstract

    "Continuing vocational education and training (CVET) can support technical and digital developments. At the same time, company-based training increases employability in the face of technical rationalization. Multiple studies show that the highly qualified undertake further training more often than the less qualified. This increases their educational and employment inequality. However, it is unclear whether this general finding also applies to participation in CVET when new technologies are introduced in companies. Companies could have an interest in the deployment of all their employees. The introduction of new technologies in a company context could lead to people with professional qualifications as well as those with higher qualifications taking part in CVET. Using the Linked Personnel Panel (LPP) and the IAB Establishment Panel, we investigate whether the participation of employees with university-level education and upper secondary vocational education differ if the participation in CVET is attributed directly to the introduction of technology in the workplace. The outcomes show that the more highly qualified use forms of self-study more frequently. However, there are only marginal differences between highly qualified and professionally qualified employees when it comes to the use of courses as part of in-house training." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Political alienation among basic income support recipients in Germany: the role of social exclusion and experiences with welfare state institutions (2025)

    Teichler, Nils ; Gundert, Stefanie ;

    Zitatform

    Teichler, Nils & Stefanie Gundert (2025): Political alienation among basic income support recipients in Germany: the role of social exclusion and experiences with welfare state institutions. In: Journal of Social Policy, S. 1-20. DOI:10.1017/S0047279425100913

    Abstract

    "This study explores the link between receiving basic income support (BIS) and political alienation in Germany, with a focus on political trust and satisfaction with democracy. We argue that receiving BIS is associated with experiences of material and social exclusion and impairs subjective social integration. Against the background of major structural welfare reforms in recent decades, we assume that BIS recipients are likely to attribute responsibility for their socio-economic disadvantages to the wider political system. We use data from the Panel Study Labour Market and Social Security (PASS) for the years 2019–2021 and employ multivariate regression analysis. We find that political alienation is more likely to occur among recipients of BIS, especially long-term recipients, than among non-recipients. Social exclusion is an important mechanism: With a higher risk of material deprivation and fewer opportunities for social participation and civic engagement than non-recipients, BIS recipients are more likely to experience subjective social exclusion, which, in turn, contributes to their political alienation. Moreover, our study offers indications that trustful and supportive interactions with welfare authorities can mitigate tendencies of political alienation among BIS recipients." (Author's abstract, IAB-Doku, © Cambridge University Press) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Gundert, Stefanie ;
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  • Literaturhinweis

    Jahresrückblick 2024 – Engpässe für Energiewende trotz sinkender Fachkräftelücke (2025)

    Tiedemann, Jurek; Risius, Paula;

    Zitatform

    Tiedemann, Jurek & Paula Risius (2025): Jahresrückblick 2024 – Engpässe für Energiewende trotz sinkender Fachkräftelücke. (KOFA kompakt / Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung 2025,02), Köln, 7 S.

    Abstract

    "Auch im Jahr 2024 blieben die Besetzungsschwierigkeiten mit einer Fachkräftelücke von 487.029 trotz leichten Rückgangs auf einem hohen Niveau: Konnten im Jahr 2023 noch 43,9 Prozent aller offenen Stellen rechnerisch nicht mit passend qualifizierten Arbeitslosen besetzt werden, waren es 2024 39,2 Prozent. Besonders Stellen für Expert:innen konnten relativ gesehen etwas leichter besetzt werden. Besonders große Engpässe gab es im Jahr 2024 bei Berufen, die auch für die Energiewende zentral sind. So konnten im Jahr 2024 über 18.000 offene Stellen für Bauelektrik-Fachkräfte und mehr als 14.000 offene Stellen für ausgebildete Fachkräfte der Elektrischen Betriebstechnik rechnerisch nicht besetzt werden. In beiden Berufen haben sich die Fachkräfteengpässe im Vergleich zum Jahr 2023 nochmals intensiviert. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Fachkräftelücke in allen Berufsbereichen zurückgegangen, insbesondere in Berufen des Bereichs Naturwissenschaft, Geografie und Informatik. In einigen IT-Berufen schloss sich die bundesweite Fachkräftelücke vollständig. Insgesamt bleibt die Stellenbesetzung für Unternehmen jedoch herausfordernd. Verstärkt wird dies in den nächsten Jahren durch den demografischen Wandel und dem altersbedingten Arbeitsmarktaustritt der geburtenstarken Jahrgänge." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Fachkräftesituation im ländlichen Raum (2025)

    Tiedemann, Jurek; Herzer, Philip;

    Zitatform

    Tiedemann, Jurek & Philip Herzer (2025): Die Fachkräftesituation im ländlichen Raum. (KOFA-Studie / Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung 2025,01), Köln: Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA), Institut der deutschen Wirtschaft (IW) / German Economic Institute, 33 S.

    Abstract

    "Bundesweit stehen viele Unternehmen vor großen Herausforderungen bei der passenden Besetzung offener Stellen. In der regionalen Betrachtung zeigt sich, dass die Fachkräftesituation in ländlichen Regionen angespannter ist als in städtischen Regionen. Zuletzt konnten in dünn besiedelten ländlichen Regionen mehr als sechs von zehn offenen Stellen rechnerisch nicht passend besetzt werden. In städtischen Regionen ist die Situation etwas weniger angespannt. Hier können durchschnittlich vier von zehn offenen Stellen nicht passend besetzt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    How Much Do “Local Policies” Matter for Refugee Integration? An Analytical Model and Evidence from a Highly Decentralized Country (2025)

    Tjaden, Jasper ; Spörlein, Christoph ;

    Zitatform

    Tjaden, Jasper & Christoph Spörlein (2025): How Much Do “Local Policies” Matter for Refugee Integration? An Analytical Model and Evidence from a Highly Decentralized Country. In: International migration review, Jg. 59, H. 3, S. 1194-1218. DOI:10.1177/01979183231205561

    Abstract

    "A growing number of studies have recently postulated a so-called local turn in the study of immigrant and refugee integration policy. A fundamental, yet untested, assumption of this body of research is that local (sub-national) policies and administrations shape how migrants and refugees integrate into society. We develop and apply an analytical model using multilevel modeling techniques based on large-N, longitudinal survey data ( N > 9000) with refugees (2012–2018) in a highly decentralized country (Germany) to estimate the scope for local policy effects net of individual-level and state- and district-level characteristics. We show that region and district-level variation in integration outcomes across multiple dimensions (employment, education, language, housing, social) is limited (~5%) within 4–8 years after immigration. We find modest variation in policy indicators (~10%), which do not appear to directly translate into outcomes. We discuss implications for the study of local policies and the potential for greater convergence between administrative and political science, interested in governance structures and policy variation, and sociology and economics, interested primarily in integration outcomes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Vertiefende Betriebsbefragung „Arbeitsqualität und wirtschaftlicher Erfolg“ 2023 - Welle 6 (2025)

    Tschersich, Nikolai; Gensicke, Miriam;

    Zitatform

    Tschersich, Nikolai & Miriam Gensicke (2025): Vertiefende Betriebsbefragung „Arbeitsqualität und wirtschaftlicher Erfolg“ 2023 - Welle 6. (FDZ-Methodenreport 05/2025 (de)), Nürnberg, 25 S. DOI:10.5164/IAB.FDZM.2505.de.v1

    Abstract

    "Bei der vorliegenden Untersuchung „Arbeitsqualität und wirtschaftlicher Erfolg“ handelt es sich um eine vertiefende Betriebsbefragung, die seit 2012 im Rahmen des IAB-Betriebspanels alle zwei Jahre durchgeführt wurde. Nachdem im Jahr 2022 keine Befragung im Rahmen der Untersuchung „Arbeitsqualität und wirtschaftlicher Erfolg“ stattgefunden hat, wurde im Jahr 2023 die sechste Erhebungswelle durchgeführt. Die Erhebung ist als Zusatzbefragung im Rahmen des IAB-Betriebspanels konzipiert. Mit dem IAB-Betriebspanel verfügt das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit (BA) über ein repräsentatives Berichtssystem, mit dessen Hilfe die Nachfrage nach Arbeitskräften in Deutschland und deren betriebliche Bestimmungsfaktoren über einen längeren Zeitraum hinweg beobachtet werden. Das IAB-Betriebspanel stellt somit eine einzigartige Datenquelle für differenzierte, empirisch fundierte Analysen dar, und zwar sowohl für die Grundlagenforschung als auch für die angewandte Forschung zur Beratung von Entscheidungsträgern in der Bundesagentur für Arbeit, in Bundes- und Länderministerien oder bei den Tarifvertragsparteien. Das IAB-Betriebspanel wird in Westdeutschland inklusive West-Berlin seit 1993 durchgeführt. In Ostdeutschland inklusive Ost-Berlin fand die Befragung erstmals im Jahr 1996 statt. Die Befragungen im Rahmen des IAB-Betriebspanels sowie der Zusatzerhebung werden von qualifizierten Interviewenden aus dem Interviewenden-Stab von Verian durchgeführt. Schwerpunkte der Befragung waren auch 2023 insbesondere Fragen zur Personalarbeit sowie zur Unternehmenskultur. Etwa 80 % der Fragen aus 2020 blieben unverändert bestehen, die restlichen 20% des Fragebogens bestanden aus neuen Fragen bzw. Frageblöcken. Die hierbei erfassten Daten sind über eine ID („lpp_betnr“) mit den Daten der früheren Erhebungswellen der Zusatzerhebung und denen des IAB-Betriebspanels zu allen Zeitpunkten, an denen der Betrieb daran teilgenommen hat, verknüpfbar." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Creating cross-sectional data and biographical variables with the Sample of Integrated Labour Market Biographies 1975-2023 - Programming examples for Stata (2025)

    Vom Berge, Philipp ; Schmucker, Alexandra;

    Zitatform

    Vom Berge, Philipp & Alexandra Schmucker (2025): Creating cross-sectional data and biographical variables with the Sample of Integrated Labour Market Biographies 1975-2023 - Programming examples for Stata. (FDZ-Methodenreport 01/2025 (en)), Nürnberg, 13 S. DOI:10.5164/IAB.FDZM.2501.en.v1

    Abstract

    "Der vorliegende FDZ-Methodenreport (einschließlich der Programmierbeispiele für Stata) beschreibt die Erstellung von Querschnittdaten auf Basis der Stichprobe der Integrierten Arbeitsmarktbiografien (Version 1975-2023) zu frei wählbaren Stichtagen. Zudem wird die Generierung von biografischen Merkmalen erläutert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Vom Berge, Philipp ; Schmucker, Alexandra;
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  • Literaturhinweis

    Local Unemployment, Worker Mobility and Labor Market Outcomes: Evidence from Germany (2025)

    Weber, Johannes;

    Zitatform

    Weber, Johannes (2025): Local Unemployment, Worker Mobility and Labor Market Outcomes: Evidence from Germany. (CRC TR 224 discussion paper series / EPoS Collaborative Research Center Transregio 224 662), Bonn, 50 S.

    Abstract

    "In most countries, there are large and highly persistent differences in unemployment rates across local labor markets. Such local unemployment rate differences can shape the career outcomes of young who start their careers in different local labor markets. I use high-quality administrative data from Germany to study how workers move between labor markets with different unemployment rates and their resulting lifecycle wage profiles. I find that on average workers who start their careers in lower unemployment regions earn higher wages even when young, experience greater wage growth along the lifecycle, and spend less time in unemployment. Even conditional on local price levels and worker fixed effects, I find that between workers from high and workers from low unemployment regions, an unexplained wage gap opens up to about 11% until the age of 40. Despite this, I do not find that workers move out of bad labor markets and into good labor markets. Instead, workers spend most of their time in local labor markets with similar relative degrees of unemployment. I find that the differences in wages and unemployment translate into a gap of about 150,000 Euros (adjusted to 2010 level) in real income accumulated until the age of 55." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Beyond Thriving Cities and Declining Rural Areas: Mapping Geographic Divides in Germany's Employment Structure, 1993–2019 (2025)

    Westenberger, Gina-Julia ;

    Zitatform

    Westenberger, Gina-Julia (2025): Beyond Thriving Cities and Declining Rural Areas: Mapping Geographic Divides in Germany's Employment Structure, 1993–2019. In: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Jg. 77, H. 1, S. 75-100. DOI:10.1007/s11577-025-00992-4

    Abstract

    "In der vorliegenden Untersuchung wird die populäre These einer zunehmenden regionalen Ungleichheit und eines Stadt-Land-Gefälles für Deutschland einer kritischen Betrachtung unterzogen. Der Fokus unserer Analyse liegt dabei auf der Qualität der Beschäftigungsmöglichkeiten. Die Untersuchung basiert auf einer 2 %-Stichprobe von Personen (SIAB), die von 1993 bis 2019 im deutschenSozialversicherungssystem registriert waren. Anhand dieser Daten werden das Niveau und die Entwicklung der Beschäftigungschancen entlang dreier etablierter geografischer Trennlinien – Stadt-Land, Ost-West und Nord-Süd – auf der kleinräumigen Ebene von 330 Kreisregionen analysiert. Die Berufsgruppen werden nach ihrem Medianlohn Quintilen zugeordnet, um festzustellen, ob verschiedene Kreise unterschiedliche Veränderungen in ihrer Berufsstruktur erfahren haben. Unsere Ergebnisse bestätigen ein deutliches Stadt-Land-Gefälle bei der Qualität der Beschäftigungsmöglichkeiten, da städtische Kreise einen deutlich stärkeren Zuwachs an gutbezahlten Arbeitsplätzen verzeichnen konnten. Die auf der aggregierten deutschen Ebene beobachteten Unterschiede werden jedoch auch durch das Nord-Süd- und Ost-West-Gefälle beeinflusst, da diese geografischen Polarisierungslinien sich teilweise überschneiden. Während einige kleinere Städte und städtische Kreise, vor allem in Süddeutschland, einen überdurchschnittlichen Anstieg an gutbezahlten Arbeitsplätzen verzeichnen konnten, haben die meisten ländlichen und städtischen Kreise im Osten und viele im Nordwesten weiterhin Schwierigkeiten, mit nationalen Trends mitzuhalten. Damit zeigt diese Studie, dass die geografische Polarisierung in Deutschland über ein einfaches Stadt-Land-Gefälle hinausgeht. Zudem stellt sie die Qualität von Beschäftigungsmöglichkeiten als langfristigen und räumlich detaillierten Indikator für die Analyse geografischer Unterschiede vor. Dieser Ansatz ermöglicht die Erfassung eines greifbaren Aspekts regional divergierender Lebenschancen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Workplace segregation and the labour market performance of immigrants (2025)

    Willis, Sébastien ;

    Zitatform

    Willis, Sébastien (2025): Workplace segregation and the labour market performance of immigrants. In: Labour Economics, Jg. 93. DOI:10.1016/j.labeco.2024.102652

    Abstract

    "This paper studies the effect of conational coworkers in an immigrant’s first job on subsequent labour market outcomes using German register data. I instrument for the conational share using idiosyncratic variation in firm hiring in the local labour market where the immigrant searches for work. A ten percentage point increase in the initial conational share lowers employment by around 3 percentage points in the long-run. Survey evidence suggests that a higher conational share leads to higher self-employment and unemployment, rather than re-migration. Furthermore, both differential host country-specific human capital accumulation and changes in job search outcomes contribute to the employment effect." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2025 The Author. Published by Elsevier B.V.) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The Real Effects of Job Protection Legislation on Firm Performance – Evidence From German Inheritance Tax (2025)

    Winter, Richard; Zental, Jan; Doerrenberg, Philipp ;

    Zitatform

    Winter, Richard, Philipp Doerrenberg & Jan Zental (2025): The Real Effects of Job Protection Legislation on Firm Performance – Evidence From German Inheritance Tax. In: R. Winter (2025): Distributional Consequences of Taxation: Evidence from Business Taxes, Wealth Transfers, and Employment Protection Legislation, S. 103-156, Anhang.

    Abstract

    "This paper examines the real effects of employment protection measures on firm performance by leveraging a unique feature of German inheritance and gift tax law. Specifically, we exploit the preferential tax treatment granted to gratuitous business transfers, which is contingent on meeting minimum holding periods and payroll sum requirements. To study these effects, we identify firm ownership changes triggered by the death of the owner, utilizing Orbis ownership data and publicly available death records. We merge this data with administrative employment data and employ a stacked difference-in-differences design, exploiting a size-dependent applicability threshold. By comparing firms subject to payroll sum requirements to those exempted, we isolate the causal impact of these provisions, as both treatment and control group undergo an exogenous succession event. Our findings indicate that the payroll sum requirements significantly reduce employment growth, with affected firms experiencing up to 20% slower growth relative to the control group." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The Social Dynamics of Economic Comparisons: A Longitudinal Study on the Effects of Relative Wages on Subjective Well-Being Using Linked Survey and Register Data (2025)

    Woerz, Tilman ; Wolbring, Tobias ; Collischon, Matthias ;

    Zitatform

    Woerz, Tilman, Matthias Collischon & Tobias Wolbring (2025): The Social Dynamics of Economic Comparisons: A Longitudinal Study on the Effects of Relative Wages on Subjective Well-Being Using Linked Survey and Register Data. In: Social indicators research, Jg. 179, S. 979-1001., 2025-05-21. DOI:10.1007/s11205-025-03634-6

    Abstract

    "The implications of wage distributions within firms have garnered increasing attention in recent research, particularly concerning their impact on employees’ subjective well-being. The existing literature, however, presents mixed findings, which may be attributed to the interplay of two opposing forces: social status comparison and the tunnel effect. In this paper, we aim to address this issue by examining the mechanisms underlying these forces. To accomplish this, we leverage a combination of panel study data and comprehensive register data on wage distributions within firms. Our primary hypotheses posit that higher average establishment wages contribute to improved subjective well-being (tunnel effect), whereas decreases in individual ranks lead to reduced well-being (social status comparison). Using fixed effects regressions, we explore these effects and their implications on both job satisfaction and life satisfaction. Our results highlight the complex dynamics surrounding wage distributions, indicating that they serve as indicators of future success and markers of social status within the specific organizational context. These findings shed light on the intricate relationship between wage distributions and subjective well-being, providing valuable insights for understanding the implications of wage disparities within firms." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Collischon, Matthias ;
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  • Literaturhinweis

    Crossers in a Segmented Labour Market: Occupational Advancement and Wage Changes from Semi-Skilled and Unskilled Jobs (2025)

    Wotschack, Philip ; Samtleben, Claire ;

    Zitatform

    Wotschack, Philip & Claire Samtleben (2025): Crossers in a Segmented Labour Market: Occupational Advancement and Wage Changes from Semi-Skilled and Unskilled Jobs. In: Work, Employment and Society, Jg. 39, H. 2, S. 496-515. DOI:10.1177/09500170241275861

    Abstract

    "How the upward mobility chances of workers in unskilled or semi-skilled jobs are shaped by influences at the organizational and sectoral level remains an open question. This article aims to close this research gap by examining the role of internal labor market characteristics in the promotion prospects and wage increases of workers in semi-skilled and unskilled positions. The hypotheses are derived from dual and segmented labor market theory. Regression analyses based on linked-employer-employee-data (LIAB), covering 44,024 workers in semi-skilled and unskilled positions from 2005 to 2010, underline the importance of the internal labor market. A considerable share of workers moved to skilled positions through company change. For the workers who stayed with the company, career advancements were associated with regular training investments and formalised regulations at the company level. Collective agreements, in contrast, were associated with lower chances of upward mobility, but higher wages." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    The impact of health impairments on employment entry and the quality of employment among basic income support recipients in Germany (2025)

    Zabel, Cordula ;

    Zitatform

    Zabel, Cordula (2025): The impact of health impairments on employment entry and the quality of employment among basic income support recipients in Germany. In: Journal of Social Policy, Jg. 54, H. 4, S. 1299-1319., 2024-03-18. DOI:10.1017/S0047279424000059

    Abstract

    "Sozialpolitische Maßnahmen für Grundsicherungsbeziehende orientieren sich an den Zielen der Aktivierung und zeitnahen Vermittlung in Arbeit. Allerdings berichtet über die Hälfte der Grundsicherungsbeziehenden, von schwerwiegenden gesundheitlichen Einschränkungen betroffen zu sein. Vor diesem Hintergrund untersucht dieser Artikel die Auswirkungen gesundheitlicher Einschränkungen auf das Verhältnis zum Jobcenter und auf die Erwerbschancen. Die Analysen zeigen, dass 63% der Grundsicherungsbeziehenden im erwerbsfähigen Alter, die weder in Erwerbstätigkeit noch Ausbildung sind, eine aus gesundheitlichen Gründen eingeschränkte Erwerbsfähigkeit berichten. Darunter berichten 51% schwerwiegende gesundheitlichen Einschränkungen, und 25%, dass sie derzeit aus gesundheitlichen Gründen gar nicht in der Lage sind, eine Erwerbstätigkeit aufzunehmen. Die häufigsten Arten gesundheitlicher Einschränkungen sind Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems sowie psychische oder seelische Erkrankungen oder Behinderungen. Gesundheitliche Einschränkungen haben einen signifikant negativen Effekt auf Eintrittsraten in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung, nicht jedoch auf Eintrittsraten in Minijobs. Häufigere Beratungsgespräche im Jobcenter sind für Grundsicherungsbeziehende ohne gesundheitliche Einschränkungen mit höheren Erwerbseintrittsraten verbunden, innerhalb eines Beobachtungszeitraums von einem Jahr. Bei Grundsicherungsbeziehenden mit gesundheitlichen Einschränkungen lassen sich allerdings keine solchen kurzfristigen Beratungseffekte feststellen. Eine mögliche sozialpolitische Empfehlung könnte darin bestehen, gesundheitliche Einschränkungen als zentrales Anliegen von Grundsicherungsbeziehenden stärker in den Blick zu nehmen. Mehr Investitionen in Rehabilitation und subventionierte Beschäftigung könnten Teil einer Strategie sein, für Grundsicherungsbeziehende mit gesundheitlichen Einschränkungen die Chancen auf sozialversicherungspflichtige (Teilzeit-)Beschäftigung anstelle von Minijobs zu erhöhen. Die Analysen basieren auf mit administrativen Daten zusammengespielten Befragungsdaten des PASS." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Cambridge University Press)

    Beteiligte aus dem IAB

    Zabel, Cordula ;
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  • Literaturhinweis

    Do works councils and collective agreements narrow Immigrant–native wage gaps for disadvantaged immigrant groups? Novel evidence from German-linked employer–employee data (2025)

    Zimmermann, Florian ; Fong, Eric ; Wolbring, Tobias ;

    Zitatform

    Zimmermann, Florian, Tobias Wolbring & Eric Fong (2025): Do works councils and collective agreements narrow Immigrant–native wage gaps for disadvantaged immigrant groups? Novel evidence from German-linked employer–employee data. In: Socio-economic review, S. 1-26. DOI:10.1093/ser/mwaf046

    Abstract

    "Recently, workers’ bargaining power has been declining worldwide, and immigrant-native wage inequalities have been widening. In this context, cross-sectional studies show narrower immigrant–native wage gaps in firms with works councils or collective agreements. Yet, it remains unclear whether this correlation is causal. Leveraging German longitudinal linked employer–employee data covering 542 firms and 878,403 employee observations, we investigate whether collective agreements and works councils narrow within-firm immigrant–native wage gaps especially for disadvantaged immigrant groups, that is, immigrants from non-Western countries. Using firm-fixed effects with double-demeaned interaction effects, we find no evidence that works councils narrow immigrant–native wage gaps. However, collective agreements narrow immigrant–native wage gaps for immigrants from non-Western countries by 62.0 per cent but do not affect immigrants from Western countries. Overall, our results indicate that immigrant–native wage inequalities for disadvantaged immigrant groups in Germany would not have widened by 23.6 per cent if collective agreements remained as prevalent as in 1996." (Author's abstract, IAB-Doku, © Oxford University Press) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Zimmermann, Florian ;
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  • Literaturhinweis

    Datenspeicher Gesellschaftliches Arbeitsvermögen verknüpft mit administrativen Daten des IAB (GAV-ADIAB) 1975-2019 v2 (2025)

    Zimmermann, Florian ; Seth, Stefan; Müller, Dana ; Ruf, Kevin; Umkehrer, Matthias;

    Zitatform

    Zimmermann, Florian, Matthias Umkehrer, Kevin Ruf, Dana Müller & Stefan Seth (2025): Datenspeicher Gesellschaftliches Arbeitsvermögen verknüpft mit administrativen Daten des IAB (GAV-ADIAB) 1975-2019 v2. (FDZ-Datenreport 16/2025 (de)), Nürnberg, 96 S. DOI:10.5164/IAB.FDZD.2516.de.v1

    Abstract

    "Dieser Datenreport beschreibt die Daten aus dem Datenspeicher Gesellschaftliches Arbeitsvermögen des Bundesarchivs zu Beschäftigung in der DDR im Jahr 1989, verknüpft mit den administrativen Daten des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) (GAV-ADIAB) 1975 - 2019." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Dragons Soaring to Success – Zodiac Sign, Education, and Wages of Immigrants from Chinese Societies in Germany (2025)

    Zimmermann, Florian ;

    Zitatform

    Zimmermann, Florian (2025): Dragons Soaring to Success – Zodiac Sign, Education, and Wages of Immigrants from Chinese Societies in Germany. In: International migration review, S. 1-18. DOI:10.1177/01979183251365910

    Abstract

    "How culture shapes individuals’ actions is a question at the heart of social sciences, but causal evidence on this topic is scarce, particularly for immigrants. In this research note, I investigate how the belief in Chinese zodiac signs, a cultural belief without scientific basis, influences wages of immigrants from Chinese societies Germany. I focus on the effect of the Dragon zodiac sign, the most auspicious sign. To estimate the causal effect of the Dragon zodiac on wages, I employ a sharp regression discontinuity design. I focus on immigrants from Hong Kong, Macau, Mainland China, Singapore, and Taiwan (i.e., societies with ethnically Chinese majorities) born 12 weeks around Chinese New Year in the year of the Dragon. Using German administrative data from 125 individuals and 512 observations, I show that Dragons earn higher wages than non-Dragons in Germany. This wage premium is mediated by higher educational attainment of Dragons compared to non-Dragons. I do not find an effect of the Dragon zodiac sign on Germans’ wages. In summary, I show that origin-region culture shapes immigrants’ labor market success in the host region." (Author's abstract, IAB-Doku, © Sage) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Zimmermann, Florian ;
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  • Literaturhinweis

    Jünger und weniger zufrieden? Die Lebenszufriedenheit junger Beschäftigter während der Covid-19-Pandemie (2024)

    Achatz, Juliane; Christoph, Bernhard ; Anger, Silke ;

    Zitatform

    Achatz, Juliane, Silke Anger & Bernhard Christoph (2024): Jünger und weniger zufrieden? Die Lebenszufriedenheit junger Beschäftigter während der Covid-19-Pandemie. In: IAB-Forum H. 16.02.2024. DOI:10.48720/IAB.FOO.20240216.01

    Abstract

    "Jüngere Beschäftigte waren von den Auswirkungen der Pandemie besonders betroffen. So haben sie im Durchschnitt seltener Kurzarbeitergeld erhalten und ihre Einkommen haben sich weniger positiv entwickelt als die älterer Beschäftigter. Obwohl finanzielle Probleme und Arbeitsplatzunsicherheit üblicherweise zu den stärksten Prädiktoren der Lebenszufriedenheit zählen, hatten unmittelbar pandemiebedingte Bedrohungen und Einschränkungen, wie sie sich zum Beispiel über Inzidenzraten erfassen lassen, einen wesentlich stärkeren Einfluss auf die Lebenszufriedenheit junger Beschäftigter." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Christoph, Bernhard ; Anger, Silke ;
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  • Literaturhinweis

    Indische Arbeitskräfte in Deutschland (2024)

    Adunts, David ; Kosyakova, Yuliya ; Fendel, Tanja ; Hauptmann, Andreas ; Ivanov, Boris;

    Zitatform

    Adunts, David, Tanja Fendel, Andreas Hauptmann, Boris Ivanov & Yuliya Kosyakova (2024): Indische Arbeitskräfte in Deutschland. (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Aktuelle Daten und Indikatoren), Nürnberg, 12 S.

    Abstract

    "Die Anzahl indischer Staatsangehöriger in Deutschland ist in den Jahren von 2010 bis 2022 deutlich gestiegen. Im Verhältnis zur ausländischen Bevölkerung insgesamt bzw. Drittstaatsangehörigen machen indische Staatsangehörige dennoch einen relativ kleinen Teil aus. - Die Zuwanderung von indischen Staatsangehörigen ist überdurchschnittlich geprägt durch Erwerbs- und Bildungsmigration. Insbesondere die Einwanderung zur Aufnahme eines Studiums ist seit dem Jahr 2010 vergleichsweise stark gestiegen. - Die Arbeitsmarktintegration von indischen Staatsangehörigen ist gemessen an gängigen Indikatoren insgesamt positiv. Die Beschäftigungsquote ist vergleichsweise hoch und die Arbeitslosen- und SGB-II-Hilfequoten sind relativ niedrig. - Unter den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ist das Anforderungsniveau der Tätigkeit der indischen Staatsangehörigen überdurchschnittlich hoch, was sich auch in vergleichsweise hohen Arbeitsentgelten widerspiegelt. - Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels und einem zunehmenden Fach- und Arbeitskräftebedarf in Deutschland könnten Zuwandernde aus Indien dazu beitragen, diesen Bedarf zu decken. - Nach eigenen Auswertungen der World-Gallup-Datenbank könnten sich rund 8 Prozent der 18- bis unter 35-jährigen in Indien vorstellen, auszuwandern. Allerdings steht Deutschland hier in Konkurrenz mit anderen, vor allem angelsächsischen Zielländern, wie den Vereinigten Staaten, dem Vereinigten Königreich, Kanada oder Australien, die aufgrund der englischen Sprache oder von bereits bestehenden Netzwerken für Fachkräfte aus Indien attraktiver sein könnten. - Auswertungen auf Basis der IAB-SOEP Migrationsstichprobe, der IAB-BAMF-SOEP Befragung Geflüchteter und SOEP-Core für 2021 sind konsistent mit den amtlichen Statistiken hinsichtlich eines hohen Qualifikationsniveaus, einer hohen Erwerbsbeteiligung und eines geringen Frauenanteils unter in Indien geborenen Zugezogenen. Der Anteil selbstbewerteter guter Deutschkenntnisse fällt niedriger aus als unter allen in Deutschland lebenden Zugezogenen. - Der Großteil der Inderinnen und Inder möchten für immer in Deutschland bleiben und knapp zwei von fünf Inderinnen und Indern besitzt bereits die deutsche Staatsangehörigkeit." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Immigration, monopsony and the distribution of firm pay (2024)

    Amior, Michael; Stuhler, Jan ;

    Zitatform

    Amior, Michael & Jan Stuhler (2024): Immigration, monopsony and the distribution of firm pay. (CEP discussion paper / Centre for Economic Performance 1971), London, 89 S.

    Abstract

    "We argue that the arrival of immigrants with low reservation wages can strengthen the monopsony power of firms. Firms can exploit "cheap" migrant labor by offering lower wages, though at the cost of forgoing potential native hires who demand higher wages. This monopsonistic trade-off can lead to large negative effects on native employment, which exceed those in competitive models, and which are concentrated among low-paying firms. To validate these predictions, we study changes in wage premia and employment across the firm pay distribution, during a large immigration wave in Germany. These adverse effects are not inevitable and may be ameliorated through policies which constrain firms' monopsony power over migrants." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Lifting Barriers to Skill Transferability: Immigrant Integration through Occupational Recognition (2024)

    Anger, Silke ; Bassetto, Jacopo; Sandner, Malte ;

    Zitatform

    Anger, Silke, Jacopo Bassetto & Malte Sandner (2024): Lifting Barriers to Skill Transferability: Immigrant Integration through Occupational Recognition. (IZA discussion paper / Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit 17444), Bonn, 84 S.

    Abstract

    "While Western countries worry about labor shortages, their institutional barriers to skill transferability prevent immigrants from fully utilizing foreign qualifications. Combining administrative and survey data in a difference-in-differences design, we show that a German reform, which lifted these barriers for non-EU immigrants, led to a 15 percent increase in the share of immigrants with a recognized foreign qualification. Consequently, non-EU immigrants' employment and wages in licensed occupations (e.g., doctors) increased respectively by 18.6 and 4 percent, narrowing the gaps with EU immigrants. Despite the inflow of non-EU immigrants in these occupations, we find no evidence of crowding out or downward wage pressure for natives." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Industrial relations and firm-level innovation. A comparative analysis of establishment data in Germany and Italy (2024)

    Anzolin, Guendalina; Benassi, Chiara ; Cetrulo, Armanda ;

    Zitatform

    Anzolin, Guendalina, Chiara Benassi & Armanda Cetrulo (2024): Industrial relations and firm-level innovation. A comparative analysis of establishment data in Germany and Italy. (LEM working paper series / Laboratory of Economics and Management 2024,12), Pisa, 36 S.

    Abstract

    "A large body of research has investigated the impact of industrial relations on workplace innovation. Econometric research based on U.S. data suggests that unions are detrimental to innovation, while evidence from Europe is more mixed. This points to the importance of ‘contextualized’ theorizing about the effects of industrial relations on firm-level innovation. Such an approach is common in qualitative research but is infrequently seen in quantitative studies. To address this gap, our article investigates the link between industrial relations and innovation at the firm level using establishment-level surveys from Germany (IAB establishment data) and Italy (INAPP-RIL establishment data). Our findings point to significant cross-country differences in how industrial relations institutions, including workplace representation and firm/sectoral agreements, can influence firm-level innovation. This cross-country variation underscores that similar institutions may serve different functions depending on the specificities of the national context." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Ältere Beschäftigte am Arbeitsmarkt: wertvolle Erfahrung stärker als Potenzial nutzen (2024)

    Arndt, Franziska; Werner, Dirk; Tiedemann, Jurek;

    Zitatform

    Arndt, Franziska, Jurek Tiedemann & Dirk Werner (2024): Ältere Beschäftigte am Arbeitsmarkt: wertvolle Erfahrung stärker als Potenzial nutzen. (KOFA kompakt / Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung 2024,04), Köln, 7 S.

    Abstract

    "Im Jahr 2023 waren in Deutschland mehr als 27 Millionen qualifizierte Arbeitskräfte sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Dazu zählen Fachkräfte mit Ausbildung, Spezialist:innen mit Fortbildungsabschluss oder Bachelor und Expert:innen mit Diplom oder Master. Die größte Altersgruppe bilden derzeit Personen zwischen 55 und 59 Jahren (Abbildung 1). Ihr gehören 13,7 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten mit Berufsqualifikation an. Zusammen mit den Altersgruppen der 60bis 64-Jährigen bilden sie den künftigen Ersatzbedarf am Arbeitsmarkt, wenn sie in den nächsten Jahren in Rente gehen. Insgesamt ist davon auszugehen, dass in den nächsten zehn Jahren bis zu 6,7 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, die heute 55 Jahre oder älter sind, den Arbeitsmarkt verlassen. Damit wird fast jede:r vierte Beschäftigte (24,4 Prozent) aus dem Arbeitsmarkt ausscheiden." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Fachkräftereport März 2024 – Arbeitsmarkt geht ohne Schwung ins neue Jahr (2024)

    Arndt, Franziska; Werner, Dirk; Kunath, Gero;

    Zitatform

    Arndt, Franziska, Gero Kunath & Dirk Werner (2024): Fachkräftereport März 2024 – Arbeitsmarkt geht ohne Schwung ins neue Jahr. (KOFA kompakt / Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung 2024,05), Köln, 7 S.

    Abstract

    "Die deutsche Wirtschaft stagnierte im ersten Quartal 2024 mit einem Anstieg des realen Bruttoinlandsprodukts um 0,2 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Die trübe Wirtschaftslage zeigte sich auch am Arbeitsmarkt. Im März 2024 gab es weniger offene Stellen für qualifizierte Arbeitskräfte und mehr Arbeitslose mit Qualifikation als im Vorjahresmonat. In der Folge sank die Fachkräftelücke, lag dennoch weiterhin auf einem hohen Niveau und die Stellenbesetzung blieb für Unternehmen in vielen Berufen herausfordernd." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Fachkräftesituation in Gesundheits- und Sozialberufen (2024)

    Arndt, Franziska; Tiedemann, Jurek; Werner, Dirk;

    Zitatform

    Arndt, Franziska, Jurek Tiedemann & Dirk Werner (2024): Die Fachkräftesituation in Gesundheits- und Sozialberufen. (KOFA kompakt / Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung 2024,07), Köln, 7 S.

    Abstract

    "Die Fachkräftesituation in Gesundheits- und Sozialberufen ist sehr angespannt. Zwar hat sich der Mangel an qualifizierten Arbeitskräften zwischen 2022 und 2023 etwas abgeschwächt, allerdings fehlen bundesweit weiterhin etwa 133.000 qualifizierte Arbeitskräfte in Sozial- und Gesundheitsberufen. Besonders groß ist der Mangel an Fachkräften, die eine Ausbildung abgeschlossen haben, sowie an Spezialist:innen, die einen Bachelor- oder Fortbildungsabschluss haben. Sie machen zusammen mehr als drei Viertel der Fachkräftelücke aus. Besonders angespannt ist die Fachkräftesituation bei Spezialist:innen. Gut sieben von zehn der offenen Stellen können rechnerisch nicht besetzt werden. Am größten ist die Fachkräftelücke mit durchschnittlich knapp 21.000 rechnerisch nicht besetzbaren offenen Stellen bei Spezialist:innen der Kinderbetreuung und -erziehung. Durch den demografischen Wandel ist davon auszugehen, dass der Bedarf an qualifizierten Arbeitskräften in Gesundheits- und Sozialberufen in den nächsten Jahren weiter steigen wird. Um diesen Bedarf decken zu können, müssen weitere Potenziale gehoben und die Fachkräftesicherung noch aktiver gestaltet werden" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Geschlechtsspezifische Unterschiede bei Einkommen und Erwerbsbeteiligung, wichtige Einflussfaktoren und Ereignisse: Forschungsbericht im Rahmen des Siebten Armuts- und Reichtumsberichts (2024)

    Arnemann, Laura; Rehm, Lennart; Riedel, Lukas; Perner, Ina; Stichnoth, Holger;

    Zitatform

    Arnemann, Laura, Lukas Riedel & Holger Stichnoth (2024): Geschlechtsspezifische Unterschiede bei Einkommen und Erwerbsbeteiligung, wichtige Einflussfaktoren und Ereignisse. Forschungsbericht im Rahmen des Siebten Armuts- und Reichtumsberichts. Mannheim, 120 S.

    Abstract

    "Der vorliegende Bericht legt geschlechts- und kohortenspezifische Altersprofile von Erwerbseinkommen und Beschäftigung vor, analysiert Einflussfaktoren auf diese Profile (Bildung, Kinderzahl, Migrationshintergrund, Wohnort in Ost- oder Westdeutschland), untersucht die Auswirkungen (erwerbs-)biografischer Ereignisse (Geburt des ersten Kindes, Scheidung, Arbeitslosigkeit, Erwerbsminderung/Schwerbehinderung) auf Erwerbseinkommen und Beschäftigung und arbeitet in einer Lebensverlaufsbetrachtung typische Verläufe der Einkommen, gemessen an der alters- und jahresspezifischen Position in der Einkommensverteilung, sowie die Verteilung der kumulierten Erwerbseinkommen im Alter von 20 bis 45, differenziert nach Geschlecht, Kohorte und weiteren Merkmalen, heraus. Datengrundlage sind das Sozio-oekonomische Panel und die Stichprobe der Integrierten Arbeitsmarktbiografien." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Are we yet sick of new technologies? The unequal health effects of digitalization (2024)

    Arntz, Melanie ; Schlenker, Oliver; Findeisen, Sebastian ; Maurer, Stephan;

    Zitatform

    Arntz, Melanie, Sebastian Findeisen, Stephan Maurer & Oliver Schlenker (2024): Are we yet sick of new technologies? The unequal health effects of digitalization. (CEP discussion paper / Centre for Economic Performance 1984), London, 52 S.

    Abstract

    "This study quantifies the relationship between workplace digitalization, i.e., the increasing use of frontier technologies, and workers' health outcomes using novel and representative German linked employer-employee data. Based on changes in individual-level use of technologies between 2011 and 2019, we find that digitalization induces similar shifts into more complex and service-oriented tasks across all workers but exacerbates health inequality between cognitive and manual workers. Unlike more mature, computer-based technologies, frontier technologies of the recent technology wave substantially lower manual workers' subjective health and increase sick leave, while leaving cognitive workers unaffected. We provide evidence that the effects are mitigated in firms that provide training and assistance in the adjustment process for workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Arntz, Melanie ;
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  • Literaturhinweis

    De-Routinization in the Fourth Industrial Revolution - Firm-Level Evidence (2024)

    Arntz, Melanie ; Genz, Sabrina ; Zierahn-Weilage, Ulrich ; Gregory, Terry ; Lehmer, Florian ;

    Zitatform

    Arntz, Melanie, Sabrina Genz, Terry Gregory, Florian Lehmer & Ulrich Zierahn-Weilage (2024): De-Routinization in the Fourth Industrial Revolution - Firm-Level Evidence. (IZA discussion paper / Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit 16740), Bonn, 65 S.

    Abstract

    "This paper examines the extent to which aggregate-level de-routinization can be attributed to firm-level technology adoption during the most recent technological expansion. We use administrative data and a novel firm survey to distinguish frontier technologies from older technologies. We find that adopters of frontier technologies contribute substantially to deroutinization. However, this is driven only by a subset of these firms: large adopters replace routine jobs and less routine-intensive adopters experience faster growth. These scale and composition effects reflect firms' readiness to adopt and implement frontier technologies. Our results suggest that an acceleration of technology adoption would be associated with faster de-routinization and an increase in between-firm heterogeneity." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Arntz, Melanie ; Lehmer, Florian ;
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  • Literaturhinweis

    Digitale Transformation auf Sparflamme: Weniger 4.0-Investitionen in der Pandemie (2024)

    Arntz, Melanie ; Böhm, Michael; Matthes, Britta ; Lipowski, Cäcilia ; Gregory, Terry ; Graetz, Georg; Lehmer, Florian ;

    Zitatform

    Arntz, Melanie, Michael Böhm, Georg Graetz, Terry Gregory, Florian Lehmer, Cäcilia Lipowski & Britta Matthes (2024): Digitale Transformation auf Sparflamme: Weniger 4.0-Investitionen in der Pandemie. (ZEW policy Brief / ZEW - Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung 2024-14), Mannheim, 8 S.

    Abstract

    "Während der Covid-19-Pandemie kam es entgegen der öffentlich herrschenden Meinung zu keiner Beschleunigung der digitalen Transformation in Deutschland. Das zeigen Ergebnisse der neuen Betriebsbefragung „Arbeitswelt 4.0“ vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), dem Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), dem Luxembourg Institute of Socio-Economic Research (LISER) sowie dem Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA). Zwar führten Betriebe verstärkt Technologien ein, die es den Beschäftigten ermöglichten, ihre Arbeit im Homeoffice zu erledigen, allerdings gingen diese Investitionen in Kommunikations- und Kollaborationstechnologien zu Lasten von Investitionen in andere fortschrittliche digitale Technologien (4.0-Technologien). Somit reagierten Betriebe auf die Pandemie mit einer Umschichtung von Investitionen, nicht aber mit einer Steigerung. Insbesondere größere Investitionsvorhaben wurden verschoben oder ganz aufgegeben. Insgesamt verlangsamte die Pandemie die Einführung dieser Technologien. Für die Betriebe zahlte sich dies kurzfristig aus: Investitionen in Technologien zur Unterstützung von Homeoffice halfen, negative Beschäftigungseffekte der Pandemie abzumildern. Längerfristig kann sich der Aufschub von 4.0-Investitionen jedoch negativ auf die Produktivität auswirken und trägt damit möglicherweise zum aktuell schwachen Produktivitätswachstum in Deutschland bei." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Firm-Level Technology Adoption in Times of Crisis (2024)

    Arntz, Melanie ; Gregory, Terry ; Lehmer, Florian ; Böhm, Michael J. ; Graetz, Georg; Lipowski, Cäcilia ;

    Zitatform

    Arntz, Melanie, Michael J. Böhm, Georg Graetz, Terry Gregory, Florian Lehmer & Cäcilia Lipowski (2024): Firm-Level Technology Adoption in Times of Crisis. (ZEW discussion paper 24-057), Mannheim, 66 S.

    Abstract

    "This study investigates how crises affect firms’ adoption of frontier technologies using the Covid-19 pandemic as a case study. The analysis tracks the nature, timing, and pandemic-related motivations of investments among German firms, using longitudinal survey data linked with administrative worker–firm records. We find clear evidence for a shift toward remote work technologies that helped firms mitigate negative employment effects. Overall, however, the pandemic slowed down the diffusion of new technologies. This procyclical pattern of technology adoption is particularly striking since the pandemic created strong incentives to experiment with new technologies." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Arntz, Melanie ; Lehmer, Florian ;
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  • Literaturhinweis

    Jobcenter-Betreuung von Alleinerziehenden im Vergleich zu Eltern in Paarbedarfsgemeinschaften (2024)

    Artmann, Elisabeth;

    Zitatform

    Artmann, Elisabeth (2024): Jobcenter-Betreuung von Alleinerziehenden im Vergleich zu Eltern in Paarbedarfsgemeinschaften. (IAB-Forschungsbericht 03/2024), Nürnberg, 44 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2403

    Abstract

    "Alleinerziehende müssen die Doppelbelastung bewältigen, ohne Unterstützung eines Partners im Haushalt für den Familienunterhalt und die Kinderbetreuung zu sorgen, weshalb sie als Bevölkerungsgruppe mit besonderem sozialpolitischen Unterstützungsbedarf gelten. Rund ein Drittel der Alleinerziehenden-Haushalte mit minderjährigen Kindern war im Jahr 2022 auf Grundsicherungsleistungen angewiesen, während nur 6,3 Prozent der Paarhaushalte mit minderjährigen Kindern Leistungen bezog. Der vorliegende Forschungsbericht untersucht deshalb anhand von Befragungsdaten des Panels „Arbeitsmarkt und soziale Sicherung” für die Jahre 2008 bis 2021 deskriptiv, wie alleinerziehende Mütter im Vergleich zu Müttern und Vätern in Paarbedarfsgemeinschaften von den Jobcentern betreut werden, welche Förder- und Beratungsangebote sie erhalten und wie sie die Jobcenter-Betreuung bewerten. Dabei werden ausschließlich Erziehende im Grundsicherungsbezug betrachtet, die nicht sozialversicherungspflichtig beschäftigt sind. Ein Vergleich dieser Elterngruppen zeigt zunächst, dass Alleinerziehende im Durchschnitt weniger und ältere Kinder haben als Eltern in Paar-BGs. Zudem hat ein hoher Anteil aller drei Elterngruppen keinen Berufsabschluss, wobei dieser Anteil bei den Alleinerziehenden aber etwas geringer ist als bei den Eltern in Paarhaushalten. In der Regel sind Grundsicherungsbeziehende zur Arbeitssuche verpflichtet, um ihren Leistungsbezug zu reduzieren oder zu beenden. Allerdings gibt es mehrere Ausnahmen von dieser Pflicht. Alleinerziehende sind ihren eigenen Angaben nach insgesamt signifikant häufiger zur Arbeitssuche verpflichtet als Mütter in Paarhaushalten, aber seltener als Väter. Eine wichtige Rolle spielt hier das Alter des jüngsten Kindes, denn die Jobcenter-Betreuung Alleinerziehender ähnelt der der Mütter in Paarhaushalten, wenn ein Kleinkind zu betreuen ist, aber der der Väter, wenn das jüngste Kind mindestens drei bis fünf Jahre alt ist. Im Beobachtungszeitraum ist der Anteil der Personen, der zur Arbeitssuche verpflichtet ist, in allen Elterngruppen rückläufig, was an der sich verändernden Zusammensetzung der Gruppe der Leistungsbeziehenden liegen könnte. In den bis 2020 erhobenen Befragungswellen haben nur wenige Eltern keinen Kontakt zum Jobcenter und die Mehrheit der Eltern mit Verpflichtung zur Arbeitssuche wird vom Jobcenter beschäftigungsorientiert beraten. In der im Jahr 2021 erhobenen Welle zeigen sich die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie, denn der Anteil der Personen ohne Kontakt zum Jobcenter steigt bei allen Elterngruppen sprunghaft an und ein geringerer Anteil der Leistungsbeziehenden wird ausführlich beraten. Liegt nach eigenen Angaben der befragten Personen eine Befreiung von der Suchverpflichtung vor, so gibt die Mehrheit der Mütter als Grund Kinderbetreuungspflichten an. Bei Vätern in Paarhaushalten sind die häufigsten Freistellungsgründe hingegen gesundheitliche Probleme und Ausbildung. Betrachtet man die Förderangebote, die Jobcenter-Mitarbeitende den arbeitsuchenden Leistungsbeziehenden unterbreiten, zeigt sich, dass Alleinerziehende insgesamt ähnlich und zum Teil sogar intensiver gefördert werden als Eltern in Paarbedarfsgemeinschaften. So werden ihnen im Vergleich zu Müttern in Paarbedarfsgemeinschaften signifikant häufiger eine sozialversicherungspflichtige Stelle oder Ausbildung sowie Aktivierungs- oder Vermittlungsgutscheine angeboten; im Vergleich zu Vätern wird ihnen öfter ein Minijob angeboten. Vätern werden hingegen häufiger Weiterbildungen, Umschulungen und Integrations- oder Deutschkurse angeboten als (alleinerziehenden) Müttern, wobei dies zum Teil am höheren (Sprach-)Förderbedarf der Väter liegen könnte. Jobcenter-Mitarbeitende können Leistungsbeziehende auch an externe Beratungsstellen verweisen, wenn dies für die Erwerbsintegration erforderlich ist. Von den drei betrachteten Beratungsarten besteht der größte Bedarf an einer gesundheitlichen Begutachtung zur Eignungsfeststellung und an einer Schuldnerberatung, während der Bedarf an Suchtberatungen niedrig ist. Bei allen Elterngruppen, vor allem aber bei den Vätern, ist der ungedeckte Bedarf an den entsprechenden Beratungen jedoch etwas höher als der gedeckte Bedarf. Die Betreuung durch die Jobcenter-Mitarbeitenden des Vermittlungsbereichs wird von allen drei Elterngruppen insgesamt als eher vertrauensvoll und kooperativ bewertet. Die befragten Eltern haben allerdings eher nicht den Eindruck, dass ihnen geholfen wird, eine neue Perspektive zu entwickeln und stimmen auch eher nicht der Aussage zu, dass mit ihnen ausführliche Gespräche zur Verbesserung ihrer Arbeitsmarktchancen geführt werden. (Alleinerziehende) Mütter weisen hier signifikant niedrigere Zustimmungswerte auf als Väter, was auch daran liegen könnte, dass sie öfter von der Suchverpflichtung befreit sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Artmann, Elisabeth;
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  • Literaturhinweis

    Wohnsitzregelung für Geflüchtete: kleine Wirkung, großer Aufwand (2024)

    Baba, Ludger; Schmandt, Marco; Wilbert, Katrin; Tielkes, Constantin; Weinhardt, Felix ;

    Zitatform

    Baba, Ludger, Marco Schmandt, Constantin Tielkes, Felix Weinhardt & Katrin Wilbert (2024): Wohnsitzregelung für Geflüchtete: kleine Wirkung, großer Aufwand. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 91, H. 20, S. 291-299. DOI:10.18723/diw_wb:2024-20-1

    Abstract

    "In den Jahren 2015 bis 2022 haben rund 2,35 Millionen Geflüchtete in Deutschland Asyl beantragt. Vielen dieser Menschen wurde hierzulande ein permanenter Schutzstatus zuerkannt. So hatten laut Ausländerzentralregister Ende 2022 etwa 1,8 Millionen Menschen mehr einen unbefristeten oder befristeten Aufenthaltstitel mit anerkanntem Schutzstatus als noch Ende 2014. Der Gesetzgeber hat diesen schutzberechtigten Personen eine Reihe von Einschränkungen bei der Wohnortwahl auferlegt. Zunächst werden alle Geflüchteten für die Dauer ihres Asylverfahrens einer Kommune zugeteilt – dort müssen sie dann ihren Wohnsitz nehmen. Die Verteilung erfolgt formal über den Königsteiner Schlüssel nach Bevölkerung und Wirtschaftskraft, wobei in der Realität die Wirtschaftskraft jedoch kaum eine Rolle spielt und der Verteilschlüssel in der Praxis nicht vollständig eingehalten wird. Nachdem ihnen ein Schutzstatus zuerkannt wurde und sie einen entsprechenden Aufenthaltstitel erhielten, konnten Geflüchtete in Deutschland bis zum Jahr 2016 ihren Wohnort frei wählen. Vor dem Hintergrund des damals gestiegenen Zuzugs Schutzsuchender befürchtete der Gesetzgeber, dass die Integrationsinfrastruktur – dazu zählen beispielsweise das Sprachkursangebot vor Ort, die Kapazitäten in Ausländerbehörden und anderen relevanten Verwaltungsstellen oder das ehrenamtliche Engagement vor Ort – durch Umzüge nach erhaltenem Schutzstatus an manchen Orten zu stark beansprucht würde. Um Geflüchtete gleichmäßiger zu verteilen und die Integration der Schutzberechtigten zu fördern, trat am 6. August 2016 die sogenannte Wohnsitzregelung in Kraft. Diese legt fest, dass Schutzberechtigte in den ersten drei Jahren, nachdem ihnen ein Schutzstatus zuerkannt wurde, ihren Wohnsitz grundsätzlich weiterhin am Ort des Asylverfahrens haben müssen, sofern keine Ausnahmetatbestände vorliegen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    NEPS-SC3 survey data linked to administrative data of the IAB (NEPS-SC3-ADIAB) (2024)

    Bachbauer, Nadine;

    Zitatform

    Bachbauer, Nadine (2024): NEPS-SC3 survey data linked to administrative data of the IAB (NEPS-SC3-ADIAB). (FDZ-Datenreport 02/2024 (en)), Nürnberg, 88 S. DOI:10.5164/IAB.FDZD.2402.en.v1

    Abstract

    "Dieser Datenreport beschreibt die verknüpften Erhebungsdaten des Nationalen Bildungspanels der Startkohorte 3 „Wege durch die Sekundarstufe I – Bildungswege von Schülerinnen und Schülern ab Klassenstufe 5“ (NEPS-SC3) mit administrativen Daten des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bachbauer, Nadine;

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  • Literaturhinweis

    NEPS-SC3-Erhebungsdaten verknüpft mit administrativen Daten des IAB (NEPS-SC3-ADIAB) (2024)

    Bachbauer, Nadine;

    Zitatform

    Bachbauer, Nadine (2024): NEPS-SC3-Erhebungsdaten verknüpft mit administrativen Daten des IAB (NEPS-SC3-ADIAB). (FDZ-Datenreport 02/2024 (de)), Nürnberg, 90 S. DOI:10.5164/IAB.FDZD.2402.de.v1

    Abstract

    "Dieser Datenreport beschreibt die verknüpften Erhebungsdaten des Nationalen Bildungspanels der Startkohorte 3 „Wege durch die Sekundarstufe I – Bildungswege von Schülerinnen und Schülern ab Klassenstufe 5“ (NEPS-SC3) mit administrativen Daten des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bachbauer, Nadine;

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  • Literaturhinweis

    Die Lohnlücke in der Zeitarbeit: Eine empirische Analyse auf Grundlage der Integrierten Erwerbsbiografien und der Verdienststrukturerhebung (2024)

    Bachmann, Ronald ; Rulff, Christian ; Martínez Flores, Fernanda;

    Zitatform

    Bachmann, Ronald, Fernanda Martínez Flores & Christian Rulff (2024): Die Lohnlücke in der Zeitarbeit. Eine empirische Analyse auf Grundlage der Integrierten Erwerbsbiografien und der Verdienststrukturerhebung. In: Wirtschafts- und Sozialstatistisches Archiv, Jg. 18, H. 1, S. 15-36. DOI:10.1007/s11943-023-00323-z

    Abstract

    "Die Lohnlücke zwischen Personen, die innerhalb und außerhalb der Zeitarbeit beschäftigt sind, wird in Deutschland auf Grundlage verschiedener Datensätze berechnet, was teilweise zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen führt. Der vorliegende Artikel untersucht die Lohnlücke in der Zeitarbeit daher anhand zweier Datensätze, den Integrierten Erwerbsbiografien (IEB) des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit und der Verdienststrukturerhebung (VSE) des Statistischen Bundesamtes. Hierzu wird die Lohnlücke auf Basis der beiden Mikrodatensätze mithilfe verschiedener ökonometrischer Verfahren analysiert. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass beim Vergleich von öffentlichen Statistiken auf eine Vergleichbarkeit der zugrundeliegenden Stichprobe geachtet werden sollte. Die Lohnlücke bei den Monatslöhnen ist bei Verwendung von IEB-Daten etwas größer als bei VSE-Daten, was auf Unterschiede in der Zusammensetzung der Stichprobe zurückzuführen ist. Die ökonometrische Analyse der Monatslöhne ergibt für beide Datensätze, dass die bereinigte Lohnlücke, d. h. die Lohnlücke nach Kontrolle für beobachtbare Charakteristika, deutlich geringer ausfällt als die unbereinigte Lohnlücke. Eine zusätzliche Analyse der Stundenlöhne auf Grundlage der VSE zeigt, dass die bereinigte Lohnlücke nahe null liegt. Dies deutet darauf hin, dass die Arbeitszeit eine wichtige Rolle für die Lohnlücke spielt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Do public bank guarantees affect labor market outcomes? Evidence from individual employment and wages (2024)

    Baessler, Laura; Gebhardt, Georg; Gropp, Reint; Taskin, Ahmet Ali ; Güttler, Andre;

    Zitatform

    Baessler, Laura, Georg Gebhardt, Reint Gropp, Andre Güttler & Ahmet Ali Taskin (2024): Do public bank guarantees affect labor market outcomes? Evidence from individual employment and wages. (IWH-Diskussionspapiere / Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle 2024,07), Halle, 43 S.

    Abstract

    "We investigate whether employees in Germany benefit from public bank guarantees in terms of employment probability and wages. To that end, we exploit the removal of public bank guarantees in Germany in 2001 as a quasi-natural experiment. Our results show that bank guarantees lead to higher employment, but lower wage prospects for employees after working in affected establishments. Overall the results suggest that employees do not benefit from bank guarantees." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Taskin, Ahmet Ali ;
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  • Literaturhinweis

    The labour market costs of job displacement by migrant status (2024)

    Balgová, Mária ; Illing, Hannah;

    Zitatform

    Balgová, Mária & Hannah Illing (2024): The labour market costs of job displacement by migrant status. (Staff working paper / Bank of England 1099), London, 62 S.

    Abstract

    "This paper examines the differential impact of job displacement on migrants and natives. Using administrative data for Germany from 1997–2016, we identify mass layoffs and estimate the trajectory of earnings and employment of observationally similar migrants and natives displaced from the same establishment. Despite similar pre-layoff careers, migrants lose an additional 9% of their earnings in the first five years after displacement. This gap arises from both lower re-employment probabilities and post-layoff wages and is not driven by selective return migration. Key mechanisms include sorting into lower-quality firms and depending on lower-quality coworker networks during job search." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Illing, Hannah;
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  • Literaturhinweis

    Ex-Ante Heterogeneity, Separations, and Labor Market Dynamics (2024)

    Barreto, César; Merkl, Christian ;

    Zitatform

    Barreto, César & Christian Merkl (2024): Ex-Ante Heterogeneity, Separations, and Labor Market Dynamics. (FAU Discussion papers in economics 04/2024), Nürnberg, 40 S.

    Abstract

    "Our paper documents the importance of workers’ ex-ante heterogeneity for labor market dynamics and for the composition of the unemployment pool. We show that workers with high wages have both lower separation rates and larger log-deviations of these separations over the business cycle than those with low wages. Thereby, more high-wage workers enter the unemployment pool in recessions, leading to a positive correlation between unemployment and the prior wage of those losing their job. Based on administrative data for Germany and two-way fixed effects, we show that worker fixed effects are key for the documented facts. We contrast our empirical results with a search and matching model with worker ex-ante productivity heterogeneity. The simulated model can replicate the empirical facts when calibrated to the measured flow rates and to the relative residual wage dispersion from the administrative data for different wage groups. It is the combination of low steady state separation rates and low residual wage dispersion for high-wage workers that generates the patterns documented in the data." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Accounting for qualification in mismatch unemployment (2024)

    Bauer, Anja ;

    Zitatform

    Bauer, Anja (2024): Accounting for qualification in mismatch unemployment. In: Journal for labour market research, Jg. 58, 2024-10-30. DOI:10.1186/s12651-024-00386-7

    Abstract

    "The paper shows how important it is to consider the requirement level when measuring mismatch unemployment. While the mismatch between occupations decreases over time, the imbalances in the distribution of unemployed workers and vacant jobs across requirement levels increased, which, in sum, led to a stagnation of mismatch on the combined occupation-requirement level. Furthermore the paper shows that mismatch unemployment emerges especially at the level of un- and semi-skilled activities, as there is excess supply regardless of the occupations. And, more importantly, the excess supply is rising recently." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Socio-economic change and intergenerational class mobility: A dynamic analysis of the experiences of West Germans born between 1929 and 1971 (2024)

    Becker, Rolf ; Mayer, Karl Ulrich ; Blossfeld, Hans-Peter;

    Zitatform

    Becker, Rolf, Hans-Peter Blossfeld & Karl Ulrich Mayer (2024): Socio-economic change and intergenerational class mobility: A dynamic analysis of the experiences of West Germans born between 1929 and 1971. In: Research in Social Stratification and Mobility, Jg. 92. DOI:10.1016/j.rssm.2024.100956

    Abstract

    "Augmenting the conceptual and methodological approaches that are common in current mobility research, we are proposing a dynamic approach to the analysis of intergenerational mobility. A multilevel model is developed that embeds differences and changes in individual resources, such as respondents’ class origin, educational attainment, and labor force experience, in the time-varying macro context of a changing cohort size, socioeconomic modernization, and business cycles. The empirical analysis combines longitudinal career data from two German life history studies with time series data from official statistics and identifies the mechanisms behind the dynamics of intergenerational mobility processes by means of event history analysis. For the 1945–2008 period, the hypotheses of our theoretical model are supported empirically for daughters and sons born between 1929 and 1971. Their educational distribution is a particularly important factor for their vertical social mobility. Career duration also affects intergenerational mobility. Processes of intergenerational mobility are significantly shaped by time-dependent processes of socio-economic modernization and labor market conditions, which are affected by business cycle fluctuations that act as both push and pull factors on social class positions at labor market entry (cohort effect) and at all later career stages (period effect). Cohort size, which is assumed to increase competition in the career process, reduces upward mobility. Finally, when controlling for all these timedependent mechanisms of social mobility, significant effects of social origin on offspring’s class positions in their life course remain. In particular, upward mobility and class reproduction dominate descents across cohorts and periods." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2024 Elsevier) ((en))

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