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Dossier

FDZ-Literatur / FDZ Literature

Die FDZ-Literaturdatenbank umfasst neben Datensatzbeschreibungen und Methodenberichten die zahlreichen Forschungsarbeiten, die auf Basis der am FDZ angebotenen Daten entstanden sind. Hier finden Sie aktuell laufende Projekte von FDZ-Nutzenden.
Darüber hinaus stehen die Literaturdatenbank zum IAB-Betriebspanel sowie die Literaturdatenbank zum PASS zur Verfügung.

Apart from dataset descriptions and methodology reports, the FDZ literature database contains numerous research papers written on the basis of the data provided by the FDZ. Here you can find currently ungoing research projects of FDZ users.
In addition, literature databases on the IAB Establishment Panel and the Panel Study Labour Market and Social Security (PASS) are available for research.

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  • Literaturhinweis

    Bargaining and Inequality in the Labor Market (2025)

    Caldwell, Sydnee; Hägele, Ingrid; Heining, Jörg;

    Zitatform

    Caldwell, Sydnee, Ingrid Hägele & Jörg Heining (2025): Bargaining and Inequality in the Labor Market. (Upjohn Institute working paper 413), Kalamazoo, Mich., 148 S.

    Abstract

    "Unter Verwendung von neuartigen Daten aus einer Unternehmens‑ und einer Beschäftigtenbefragung, die mit administrativen Employer‑Employee‑Daten verknüpft wurden, wird in diesem Papier die Verbreitung und Bedeutung von individuellen Lohnverhandlungen bei der Lohnfestsetzung untersucht. Es wird gezeigt, dass einfache Fragen ausreichend sind, um die Lohnverhandlungsstrategien von Unternehmen genau ermitteln. Anhand der ermittelten Strategien für 772 deutsche Unternehmen dokumentieren wir, dass die Mehrheit der Unternehmen bereit ist, individuelle Lohnverhandlungen zu führen. Arbeitsmarktfaktoren sagen die Strategien der Unternehmen besser voraus als Unternehmensmerkmale. Weiter zeigen die Befragungsergebnisse von fast 10.000 Vollzeitbeschäftigten, dass die meisten Interaktionen zwischen Arbeitnehmer und Unternehmen damit beginnen, dass der Arbeitnehmer seine Gehaltsvorstellungen äußert. Die meisten Interaktionen enden damit, dass der Arbeitnehmer das Angebot ablehnt und im bestehenden Unternehmen bleibt. Das Verhandlungsverhalten der Arbeitnehmer ist sehr heterogen, was sich in Lohnungleichheit innerhalb des Unternehmens niederschlägt. Unternehmen, die die Löhne durch individuelle Verhandlungen festlegen, weisen einen um drei Prozentpunkte höheren geschlechtsspezifischen Lohnunterschied auf." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hägele, Ingrid; Heining, Jörg;
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  • Literaturhinweis

    Bargaining and Inequality in the Labor Market (2025)

    Caldwell, Sydnee; Heining, Jörg; Hägele, Ingrid;

    Zitatform

    Caldwell, Sydnee, Ingrid Hägele & Jörg Heining (2025): Bargaining and Inequality in the Labor Market. (IAB-Discussion Paper 02/2025), Nürnberg, 155 S. DOI:10.48720/IAB.DP.2502

    Abstract

    "Unter Verwendung von neuartigen Daten aus einer Unternehmens‑ und einer Beschäftigtenbefragung, die mit administrativen Employer‑Employee‑Daten verknüpft wurden, wird in diesem Papier die Verbreitung und Bedeutung von individuellen Lohnverhandlungen bei der Lohnfestsetzung untersucht. Es wird gezeigt, dass einfache Fragen ausreichend sind, um die Lohnverhandlungsstrategien von Unternehmen genau ermitteln. Anhand der ermittelten Strategien für 772 deutsche Unternehmen dokumentieren wir, dass die Mehrheit der Unternehmen bereit ist, individuelle Lohnverhandlungen zu führen. Arbeitsmarktfaktoren sagen die Strategien der Unternehmen besser voraus als Unternehmensmerkmale. Weiter zeigen die Befragungsergebnisse von fast 10.000 Vollzeitbeschäftigten, dass die meisten Interaktionen zwischen Arbeitnehmer und Unternehmen damit beginnen, dass der Arbeitnehmer seine Gehaltsvorstellungen äußert. Die meisten Interaktionen enden damit, dass der Arbeitnehmer das Angebot ablehnt und im bestehenden Unternehmen bleibt. Das Verhandlungsverhalten der Arbeitnehmer ist sehr heterogen, was sich in Lohnungleichheit innerhalb des Unternehmens niederschlägt. Unternehmen, die die Löhne durch individuelle Verhandlungen festlegen, weisen einen um drei Prozentpunkte höheren geschlechtsspezifischen Lohnunterschied auf." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Heining, Jörg; Hägele, Ingrid;
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  • Literaturhinweis

    Bargaining and Inequality in the Labor Market (2025)

    Caldwell, Sydnee; Hägele, Ingrid; Heining, Jörg;

    Zitatform

    Caldwell, Sydnee, Ingrid Hägele & Jörg Heining (2025): Bargaining and Inequality in the Labor Market. (RFBerlin Discussion Paper 99/25), Nürnberg, 59 S.

    Abstract

    "Unter Verwendung von neuartigen Daten aus einer Unternehmens‑ und einer Beschäftigtenbefragung, die mit administrativen Employer‑Employee‑Daten verknüpft wurden, wird in diesem Papier die Verbreitung und Bedeutung von individuellen Lohnverhandlungen bei der Lohnfestsetzung untersucht. Es wird gezeigt, dass einfache Fragen ausreichend sind, um die Lohnverhandlungsstrategien von Unternehmen genau ermitteln. Anhand der ermittelten Strategien für 772 deutsche Unternehmen dokumentieren wir, dass die Mehrheit der Unternehmen bereit ist, individuelle Lohnverhandlungen zu führen. Arbeitsmarktfaktoren sagen die Strategien der Unternehmen besser voraus als Unternehmensmerkmale. Weiter zeigen die Befragungsergebnisse von fast 10.000 Vollzeitbeschäftigten, dass die meisten Interaktionen zwischen Arbeitnehmer und Unternehmen damit beginnen, dass der Arbeitnehmer seine Gehaltsvorstellungen äußert. Die meisten Interaktionen enden damit, dass der Arbeitnehmer das Angebot ablehnt und im bestehenden Unternehmen bleibt. Das Verhandlungsverhalten der Arbeitnehmer ist sehr heterogen, was sich in Lohnungleichheit innerhalb des Unternehmens niederschlägt. Unternehmen, die die Löhne durch individuelle Verhandlungen festlegen, weisen einen um drei Prozentpunkte höheren geschlechtsspezifischen Lohnunterschied auf." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hägele, Ingrid; Heining, Jörg;
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  • Literaturhinweis

    Bargaining and Inequality in the Labor Market (2025)

    Caldwell, Sydnee; Heining, Jörg; Hägele, Ingrid;

    Zitatform

    Caldwell, Sydnee, Ingrid Hägele & Jörg Heining (2025): Bargaining and Inequality in the Labor Market. (NBER working paper / National Bureau of Economic Research 33396), Cambridge, Mass, 148 S. DOI:10.3386/w33396

    Abstract

    "Unter Verwendung von neuartigen Daten aus einer Unternehmens‑ und einer Beschäftigtenbefragung, die mit administrativen Employer‑Employee‑Daten verknüpft wurden, wird in diesem Papier die Verbreitung und Bedeutung von individuellen Lohnverhandlungen bei der Lohnfestsetzung untersucht. Es wird gezeigt, dass einfache Fragen ausreichend sind, um die Lohnverhandlungsstrategien von Unternehmen genau ermitteln. Anhand der ermittelten Strategien für 772 deutsche Unternehmen dokumentieren wir, dass die Mehrheit der Unternehmen bereit ist, individuelle Lohnverhandlungen zu führen. Arbeitsmarktfaktoren sagen die Strategien der Unternehmen besser voraus als Unternehmensmerkmale. Weiter zeigen die Befragungsergebnisse von fast 10.000 Vollzeitbeschäftigten, dass die meisten Interaktionen zwischen Arbeitnehmer und Unternehmen damit beginnen, dass der Arbeitnehmer seine Gehaltsvorstellungen äußert. Die meisten Interaktionen enden damit, dass der Arbeitnehmer das Angebot ablehnt und im bestehenden Unternehmen bleibt. Das Verhandlungsverhalten der Arbeitnehmer ist sehr heterogen, was sich in Lohnungleichheit innerhalb des Unternehmens niederschlägt. Unternehmen, die die Löhne durch individuelle Verhandlungen festlegen, weisen einen um drei Prozentpunkte höheren geschlechtsspezifischen Lohnunterschied auf." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Heining, Jörg; Hägele, Ingrid;
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  • Literaturhinweis

    Essays in Macroeconomics and Labor Economics (2025)

    Carlini, Giacomo;

    Zitatform

    Carlini, Giacomo (2025): Essays in Macroeconomics and Labor Economics. 147 S.

    Abstract

    "The first chapter investigates why assortative matching between workers and firms is stronger in large cities than in small cities. I develop a search and matching model with heterogeneous workers and firms to examine how worker composition and labor market frictions affect sorting. Calibrating the model to German employer-employee data, I find that matching efficiency is key to explaining differences in assortative matching across cities. This effect is amplified by a more dispersed worker productivity dispersion. The model shows that around 5% of the GDP gap between large and small cities is attributable to differences in assortative matching, underscoring the role of local labor market frictions and productivity distributions in spatial inequality. The second chapter explores how task-biased technological adoption affects GDP gaps across countries. We introduce a country-specific measure of task intensity and document that as GDP increases, routine work declines while cognitive work rises. Moreover, differences in task content within occupations explain over half of the cross-country differences in routine work. Using a production framework where technology is task-specific and occupations are aggregates of tasks, we estimate task-specific productivities across countries. A counterfactual exercise suggests that reducing dispersion in task-biased technology adoption could shrink the average GDP gap with the United States by 25%. The third chapter examines sectoral labor productivity growth in the U.S. over 50 years, highlighting routine- and skill-biased technical change. I show that routine labor productivity has grown fastest, with skill-biased technical change benefiting skilled workers while unskilled productivity declined, especially in services. Finally, to disentangle the role of different labor-augmenting technological change, I extend the framework to account for heterogeneity in both occupations and skills." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The Heterogeneous Effects of Large and Small Minimum Wage Changes: Evidence Using a Partially Pre-Committed Analysis Plan (2025)

    Clemens, Jeffrey ; Strain, Michael;

    Zitatform

    Clemens, Jeffrey & Michael Strain (2025): The Heterogeneous Effects of Large and Small Minimum Wage Changes: Evidence Using a Partially Pre-Committed Analysis Plan. In: Journal of labor economics. DOI:10.1086/736552

    Abstract

    "This paper advances the use of partially pre-committed analysis plans in non-experimental research settings. In a study of recent minimum wage changes, we demonstrate how analyses of longer-run impacts of policy interventions can be pre-specified as extensions to very short-run analyses. Further, our pre-analysis plan includes comparisons of the effects of large vs.small minimum wage increases, which is a theoretically motivated dimension of heterogeneity. We discuss how these use cases harness the strengths of pre-analysis planswhile mitigating their weaknesses. This project’s initial analyses explored CPS and ACS datafrom 2011 through 2015. Alongside these analyses, we pre-committed to analyses in corporating CPS and ACS data extending through 2019. Averaging across the specifications in our pre-analysis plan, we estimate that relatively large minimum wage increases reduced employment rates among individuals with low levels of experience and education by just over 2 and a half percentage points during the decade prior to the onset ofthe Covid-19 pandemic. Our estimates of the effects of relatively small minimum wage increases vary across data sets and specifications but are, on average, both economically andstatistically indistinguishable from zero. We estimate that the elasticity of employment with respect to the minimum wage is substantially more negative for large minimum wage increases than for small increases." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    In Betrieben mit Betriebs- oder Personalrat werden häufiger familienfreundliche Maßnahmen angeboten (2025)

    Collischon, Matthias ; Zimmermann, Florian ;

    Zitatform

    Collischon, Matthias & Florian Zimmermann (2025): In Betrieben mit Betriebs- oder Personalrat werden häufiger familienfreundliche Maßnahmen angeboten. In: IAB-Forum – Grafik aktuell H. 01.08.2025, 2025-07-29. DOI:10.48720/IAB.FOO.GA.20250801.01

    Abstract

    "Betriebe können viel tun, um sich familienfreundlicher aufzustellen. Doch nicht jeder Betrieb ist auf diesem Feld gleichermaßen engagiert. Eine Befragung im Rahmen des IAB-Betriebspanels aus dem Jahr 2024 zeigt: Betriebe mit Arbeitnehmervertretung bieten häufiger familienfreundliche Arbeitszeitmodelle an und unterstützen auch häufiger Beschäftigte, die Angehörige pflegen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Collischon, Matthias ; Zimmermann, Florian ;
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  • Literaturhinweis

    Disability onset and labor market outcomes (2025)

    Collischon, Matthias ; Pohlan, Laura ; Hiesinger, Karolin ;

    Zitatform

    Collischon, Matthias, Karolin Hiesinger & Laura Pohlan (2025): Disability onset and labor market outcomes. In: Socio-economic review, Jg. 23, H. 4, S. 2033-2064., 2025-03-08. DOI:10.1093/ser/mwaf021

    Abstract

    "This article analyzes the individual-level effects of disability onset on labor market outcomes using novel administrative data from Germany. Combining propensity score matching techniques with an event-study design, we find lasting negative impacts on employment and wages. One important mechanism is transitions to nonemployment after disability onset: the number of nonemployment days of the newly disabled increases by 36 days per year after one year and by 55 days after five years compared to the control group. For those who stay in employment, working part-time and switching to less physically or psychosocially demanding jobs are important adjustment paths. The negative labor market effects of disability onset are more pronounced for severely disabled, older, and low-skilled individuals." (Author's abstract, IAB-Doku, © Oxford University Press) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Subsidized small jobs and maternal labor market outcomes in the long run (2025)

    Collischon, Matthias ; Riphahn, Regina T. ; Cygan-Rehm, Kamila;

    Zitatform

    Collischon, Matthias, Kamila Cygan-Rehm & Regina T. Riphahn (2025): Subsidized small jobs and maternal labor market outcomes in the long run. In: Socio-economic review, Jg. 23, H. 3, S. 1193-1223., 2025-01-21. DOI:10.1093/ser/mwaf012

    Abstract

    "This article investigates whether incentives generated by public policies contribute to motherhood penalties. Specifically, we study the consequences of subsidized small jobs, the German Minijobs, which are frequently taken up by first-time mothers upon labor market return. Using a combination of propensity score matching and an event study applied to administrative data, we compare the long-run child penalties of mothers who started out in a Minijob employment versus unsubsidized employment or non-employment after birth. We find persistent differences between the Minijobbers and otherwise employed mothers up to 10 years after the first birth, which suggests adverse unintended consequences of the small jobs subsidy program for maternal earnings and pensions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Collischon, Matthias ;
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  • Literaturhinweis

    Willkommensgefühl bröckelt: Geflüchtete nehmen Diskriminierung am Arbeits- und Wohnungsmarkt wahr (2025)

    Cumming, Philippa; Heidinger, Ellen;

    Zitatform

    Cumming, Philippa & Ellen Heidinger (2025): Willkommensgefühl bröckelt: Geflüchtete nehmen Diskriminierung am Arbeits- und Wohnungsmarkt wahr. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 92, H. 35, S. 525-533. DOI:10.18723/diw_wb:2025-35-2

    Abstract

    "Das Stimmungsbild unter Geflüchteten in Deutschland hat sich deutlich verändert: Während das Willkommensgefühl seit 2018 stetig zurückgeht, sind die Sorgen vor Fremdenfeindlichkeit seit 2019 gewachsen. Dies zeigt der vorliegende Bericht auf Basis des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) im Zeitraum von 2016 bis 2023. Zusätzlich wurden Querschnittsdaten aus dem Jahr 2022 zu subjektiven Diskriminierungserfahrungen von Geflüchteten in den Lebensbereichen Arbeit und Wohnen untersucht. Geflüchtete nennen ihre ethnische Herkunft als Hauptgrund der von ihnen wahrgenommen Diskriminierung, gefolgt von Religion und Aussehen. Bei der Wohnungssuche fühlt sich knapp ein Drittel der Geflüchteten diskriminiert. Unterschiede in der Wahrnehmung hängen unter anderem von soziodemografischen Merkmalen ab. So nehmen geflüchtete Männer mit mittleren Bildungsabschlüssen eine geringere Diskriminierung am Arbeitsplatz wahr als diejenigen ohne Abschluss. Geflüchtete Frauen mit einem mittleren Bildungsabschluss berichten häufiger von Diskriminierung bei der Wohnungssuche als diejenigen ohne Abschluss. Zudem fühlen sich geflüchtete Männer in Ostdeutschland in allen untersuchten Lebensbereichen stärker diskriminiert als in Westdeutschland. Um der Diskriminierung entgegenzuwirken, sollten transparente Bewerbungs- und Vergabeprozesse am Arbeits- und Wohnungsmarkt vorangetrieben werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Codebuch und Dokumentation des Websurveys im „Panel Arbeitsmarkt und soziale Sicherung“ (PASS): Datenreport Websurvey 2024 (2025)

    Dickmann, Christian; Torregroza, Sabrina; Wenzig, Claudia; Malich, Sonja ; Collischon, Matthias ; Jesske, Birgit; Gundert, Stefanie ; Müller, Marcel ; Wunder, Anja ; Frodermann, Corinna ; Dummert, Sandra ; Prospero, Valentina; Trappmann, Mark ; Beste, Jonas ; Zins, Stefan ; Stegmaier, Jens ; Bähr, Sebastian ;

    Zitatform

    Dickmann, Christian, Birgit Jesske, Sabrina Torregroza, Jonas Beste, Sandra Dummert, Corinna Frodermann, Sonja Malich, Valentina Prospero, Claudia Wenzig, Mark Trappmann, Stefan Zins, Sebastian Bähr, Matthias Collischon, Stefanie Gundert, Marcel Müller, Jens Stegmaier & Anja Wunder (2025): Codebuch und Dokumentation des Websurveys im „Panel Arbeitsmarkt und soziale Sicherung“ (PASS). Datenreport Websurvey 2024. (FDZ-Datenreport 11/2025), Nürnberg, 22 S. DOI:10.5164/IAB.FDZD.2511.de.v1

    Abstract

    "Die FDZ-Datenreporte beschreiben die Daten des FDZ im Detail. Diese Reihe hat somit eine doppelte Funktion: Zum einen stellen Nutzerinnen und Nutzer fest, ob die angebotenen Daten für das Forschungsvorhaben geeignet sind, zum anderen dienen sie zur Vorbereitung der Auswertungen. Dieser Datenreport dokumentiert die Aufbereitung des Websurveys des PASS 2024." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Betriebe mussten in den letzten drei Jahren 325.000 Arbeitskräfte zusätzlich einstellen, um die gewachsene Bürokratie zu bewältigen (2025)

    Diegmann, André ; Kubis, Alexander;

    Zitatform

    Diegmann, André & Alexander Kubis (2025): Die Betriebe mussten in den letzten drei Jahren 325.000 Arbeitskräfte zusätzlich einstellen, um die gewachsene Bürokratie zu bewältigen. In: IAB-Forum H. 20.10.2025. DOI:10.48720/IAB.FOO.20251020.01

    Abstract

    "Die Belastung der deutschen Betriebe durch Bürokratie ist in den vergangenen drei Jahren deutlich gestiegen und betrifft Betriebe aller Größenklassen. Ergebnisse einer IAB-Betriebsbefragung 2025 zeigen, dass mehr Bürokratie häufig mit steigenden (Personal-)Kosten, Produktivitätsverlusten sowie Investitions- oder Innovationshemmnissen einhergeht. Als besonders belastend wird die Datenschutzgrundverordnung wahrgenommen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Diegmann, André ; Kubis, Alexander;
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  • Literaturhinweis

    Linking the Mannheim Enterprise Panel (MUP) with Administrative Establishment Data of IAB – an update (2025)

    Diegmann, André ; Doherr, Thorsten; Hälbig, Mirja; Wolter, Stefanie ;

    Zitatform

    Diegmann, André, Thorsten Doherr, Mirja Hälbig & Stefanie Wolter (2025): Linking the Mannheim Enterprise Panel (MUP) with Administrative Establishment Data of IAB – an update. (FDZ-Methodenreport 06/2025 (en)), Nürnberg, 20 S. DOI:10.5164/IAB.FDZM.2506.en.v1

    Abstract

    "Dieser Bericht beschreibt die Aktualisierung des Schlüssel zwischen Betriebs- und Unternehmensidentifikatoren. Er ermöglicht die Verknüpfung von administrativen Beschäftigungsdaten des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) mit externen Unternehmensdaten für die Jahre 1993 bis 2022, die über einen Creditreform- oder Moody’s (ehemals Bureau van Dijk)-Identifikator verfügen. Die Zuordnung zwischen den beiden Datenquellen basiert auf einem Record-Linkage zwischen den Adressdaten des IAB und den Adressdaten des Mannheimer Unternehmenspanels (MUP) des Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW). Dieser Methodenbericht fasst den Prozess der Datenverknüpfung zusammen, beschreibt ausführlich die Bereinigung der Daten und Qualitäts- und Repräsentativitätsprüfungen sowie Einschränkungen der Daten. Der Schlüssel wird die Grundlage für Standarddatenprodukte bilden, die über das Forschungsdatenzentrum des IAB (FDZ) verfügbar sein wer-en. Darüber hinaus ermöglicht der vorgestellte Schlüssel die Erstellung individueller Datensätze." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Diegmann, André ; Wolter, Stefanie ;
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  • Literaturhinweis

    Daten der Treuhandanstalt verknüpft mit dem Betriebs-Historik-Panel des IAB 1989 - 2023 (THA-BHP 8923) (2025)

    Diegmann, André ; Gottschalk, Sandra; Lubczyk, Moritz; Dummert, Sandra ;

    Zitatform

    Diegmann, André, Sandra Dummert, Sandra Gottschalk & Moritz Lubczyk (2025): Daten der Treuhandanstalt verknüpft mit dem Betriebs-Historik-Panel des IAB 1989 - 2023 (THA-BHP 8923). (FDZ-Datenreport 17/2025 (de)), Nürnberg, 118 S. DOI:10.5164/IAB.FDZD.2517.de.v1

    Abstract

    "Die Daten der Treuhandanstalt (THA) bzw. der Bundesanstalt für vereinigungsbedingte Sonderaufgaben (BvS) des Bundesarchivs verknüpft mit dem Betriebs-Historik-Panel des IAB (THA-BHP) umfassen den Zeitraum 1989 bis 2023. Der Verknüpfung der Daten liegt ein umfassendes Record-Linkage Verfahren zugrunde. Durch die Verknüpfung der Daten ist es nun möglich ehemalige DDR-Unternehmen bzw. deren Betriebe, die durch die THA/BvS privatisiert wurden, in den administrativen Betriebsdaten des IAB zu identifizieren und deren Entwicklung weiterzuverfolgen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Diegmann, André ; Dummert, Sandra ;
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  • Literaturhinweis

    IAB-Stellenerhebung: Betriebsbefragung zu Stellenangebot und Besetzungsprozessen, Welle 2000 bis 2022 mit Folgequartalen von 2006 bis 2023 (2025)

    Diegmann, André ; Popp, Martin ; Kovalenko, Tim ; Kubis, Alexander; Gürtzgen, Nicole ; Pirralha, André ; Vetter, Franka ; Pohlan, Laura ;

    Zitatform

    Diegmann, André, Nicole Gürtzgen, Tim Kovalenko, Alexander Kubis, André Pirralha, Laura Pohlan, Martin Popp & Franka Vetter (2025): IAB-Stellenerhebung: Betriebsbefragung zu Stellenangebot und Besetzungsprozessen, Welle 2000 bis 2022 mit Folgequartalen von 2006 bis 2023. (FDZ-Datenreport 09/2025 (de)), Nürnberg, 30 S. DOI:10.5164/IAB.FDZD.2509.de.v1

    Abstract

    "Die IAB-Stellenerhebung ist eine quartalsweise durchgeführte und repräsentative Betriebs-befragung über das gesamtwirtschaftliche Stellenangebot sowie Einstellungsprozesse in Deutschland. Die Erhebung ermittelt die Gesamtzahl aller offenen Stellen am Arbeitsmarkt, einschließlich jener Stellen, die nicht der Bundesagentur für Arbeit (BA) gemeldet werden. Das erste Modul des Fragebogens enthält Informationen zur Zahl und Struktur offener Stellen, dem erwarteten künftigen Arbeitskräftebedarf, zur wirtschaftlichen Lage und zur Entwicklung der befragten Betriebe. Das zweite Modul erfragt die betriebliche Einschätzung und Nutzung aktueller arbeitsmarktpolitischer Instrumente sowie den betrieblichen Umgang mit am Arbeitsmarkt benachteiligten Personen. Das dritte Modul enthält Fragen zum letzten Fall einer Neueinstellung und zum letzten Fall eines gescheiterten Rekrutierungsversuchs. Das Forschungsdatenzentrum der Bundesagentur für Arbeit stellt die Datensätze der Befragungswellen ab 2000 mit allen Modulen einschließlich der Quartalsbefragungen für externe Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bereit." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Mehr als jeder zehnte Betrieb in Deutschland erhält Subventionen (2025)

    Diegmann, André ;

    Zitatform

    Diegmann, André (2025): Mehr als jeder zehnte Betrieb in Deutschland erhält Subventionen. In: IAB-Forum H. 02.10.2025, 2025-12-15. DOI:10.48720/IAB.FOO.20251002.01

    Abstract

    "Subventionen stellen ein zentrales Element der deutschen Industriepolitik dar; das Subventionsvolumen des Bundes liegt im internationalen Vergleich auf hohem Niveau. Nach den Ergebnissen einer repräsentativen Betriebsbefragung des IAB erhalten große und wachstumsstarke Betriebe häufiger staatliche Förderungen. Schrumpfende Betriebe nehmen überdurchschnittlich oft Lohnsubventionen in Anspruch. Die Befunde deuten zudem darauf hin, dass Subventionen nicht nur darauf ausgerichtet sind, Innovationen und Produktivität zu fördern. Sie könnten auch hemmend auf die Umverteilung produktiver Ressourcen wirken." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Diegmann, André ;
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  • Literaturhinweis

    The IAB Job Vacancy Survey: Establishment survey on labour demand and recruitment processes, waves 2000 to 2022 and subsequent quarters 2006 to 2023 (2025)

    Diegmann, André ; Popp, Martin ; Kovalenko, Tim ; Kubis, Alexander; Gürtzgen, Nicole ; Pirralha, André ; Vetter, Franka ; Pohlan, Laura ;

    Zitatform

    Diegmann, André, Nicole Gürtzgen, Tim Kovalenko, Alexander Kubis, André Pirralha, Laura Pohlan, Martin Popp & Franka Vetter (2025): The IAB Job Vacancy Survey: Establishment survey on labour demand and recruitment processes, waves 2000 to 2022 and subsequent quarters 2006 to 2023. (FDZ-Datenreport 09/2025 (en)), Nürnberg, 29 S. DOI:10.5164/IAB.FDZD.2509.en.v1

    Abstract

    "Die IAB-Stellenerhebung ist eine quartalsweise durchgeführte und repräsentative Betriebs-befragung über das gesamtwirtschaftliche Stellenangebot sowie Einstellungsprozesse in Deutschland. Die Erhebung ermittelt die Gesamtzahl aller offenen Stellen am Arbeitsmarkt, einschließlich jener Stellen, die nicht der Bundesagentur für Arbeit (BA) gemeldet werden. Das erste Modul des Fragebogens enthält Informationen zur Zahl und Struktur offener Stellen, dem erwarteten künftigen Arbeitskräftebedarf, zur wirtschaftlichen Lage und zur Entwicklung der befragten Betriebe. Das zweite Modul erfragt die betriebliche Einschätzung und Nutzung aktueller arbeitsmarktpolitischer Instrumente sowie den betrieblichen Umgang mit am Arbeitsmarkt benachteiligten Personen. Das dritte Modul enthält Fragen zum letzten Fall einer Neueinstellung und zum letzten Fall eines gescheiterten Rekrutierungsversuchs. Das Forschungsdatenzentrum der Bundesagentur für Arbeit stellt die Datensätze der Befragungswellen ab 2000 mit allen Fragebogenteilen einschließlich der Quartalsbefragungen für externe Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bereit." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Is My Wage Fair? Validating Fairness Perceptions among Women and Men (2025)

    Diehl, Claudia ; Lang, Julia ; Brüggemann, Ole ; Strauss, Susanne ;

    Zitatform

    Diehl, Claudia, Julia Lang, Ole Brüggemann & Susanne Strauss (2025): Is My Wage Fair? Validating Fairness Perceptions among Women and Men. In: Socius, Jg. 11. DOI:10.1177/23780231251366126

    Abstract

    "The authors examine gender differences in perceptions of the fairness of one’s own pay. This work differs from previous studies, as the authors not only assess whether women are as likely as men to perceive their pay as unfair at the same absolute wage levels. Instead, they use an innovative methodology based on linked employer-employee data. This makes it possible to compare subjective perceptions of (un)fair pay with the predicted pay of comparable others with the same individual-, work-, occupation-, and firm-related characteristics. The authors use the measurement of how closely a person’s pay aligns with the predicted pay of comparable others as a strictly empirical indicator of whether someone’s pay is fair. Overall, women are as likely as men to perceive a fair wage as unfair or an unfair wage as fair. Although the data at hand do not make it possible to explore the causes of this, or to assess whether women and men used to differ more in their perceptions of fairness, the authors speculate that women today may be more aware of the societal debate about gender-based wage discrimination, and their perceptions of appropriate compensation may be less influenced by gendered comparison groups and gender status beliefs than previous research has suggested." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Lang, Julia ;
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    Is My Wage Fair? Validating Fairness Perceptions among Women and Men (2025)

    Diehl, Claudia ; Lang, Julia ; Brüggemann, Ole ; Strauss, Susanne ;

    Zitatform

    Diehl, Claudia, Julia Lang, Ole Brüggemann & Susanne Strauss (2025): Is My Wage Fair? Validating Fairness Perceptions among Women and Men. In: Socius, Jg. 11, S. 1-21., 2025-07-22. DOI:10.1177/23780231251366126

    Abstract

    "The authors examine gender differences in perceptions of the fairness of one’s own pay. This work differs from previous studies, as the authors not only assess whether women are as likely as men to perceive their pay as unfair at the same absolute wage levels. Instead, they use an innovative methodology based on linked employer-employee data. This makes it possible to compare subjective perceptions of (un)fair pay with the predicted pay of comparable others with the same individual-, work-, occupation-, and firm-related characteristics. The authors use the measurement of how closely a person’s pay aligns with the predicted pay of comparable others as a strictly empirical indicator of whether someone’s pay is fair. Overall, women are as likely as men to perceive a fair wage as unfair or an unfair wage as fair. Although the data at hand do not make it possible to explore the causes of this, or to assess whether women and men used to differ more in their perceptions of fairness, the authors speculate that women today may be more aware of the societal debate about gender-based wage discrimination, and their perceptions of appropriate compensation may be less influenced by gendered comparison groups and gender status beliefs than previous research has suggested." (Author's abstract, IAB-Doku, © SAGE) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Lang, Julia ;
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  • Literaturhinweis

    An Inquiry Into Market Power (2025)

    Diel, Rico;

    Zitatform

    Diel, Rico (2025): An Inquiry Into Market Power. Würzburg, 201 S.

    Abstract

    "In den vergangenen Jahrzehnten wurden Produktionsfunktionsschätzungen verwendet, um die Produktivität von Unternehmen zu ermitteln und die dies beeinflussenden Faktoren, wie Veränderungen der Branchenstruktur oder Handelspolitik zu untersuchen. In den letzten zehn Jahren wurde diese Methode ebenfalls verwendet, um die Preisaufschläge von Unternehmen in einer Vielzahl von Sektoren und Ländern zu schätzen und aggregierte Trends zu ermitteln. Darüber hinaus haben Forscher damit begonnen, mit dieser Methode die potenzielle Macht auf dem Arbeitsmarkt zu untersuchen. In dieser Arbeit soll untersucht werden, ob die notwendigen und größtenteils unangefochtenen Annahmen zur Schätzung der Preisaufschläge erfüllt sind, und wie mit Verstößen dagegen umzugehen ist. Kapitel 1 führt kurz in die Methodik ein, die in den Arbeiten verwendet wird, sowie in die Annahmen, die wir hinterfragen werden. Alle folgenden Kapitel beruhen jeweils auf einem Arbeitspapier. Kapitel 2 stützt sich auf das Arbeitspapier Labor Augmenting Productivity or Labor Market Power. Mithilfe der Produktionsfunktionsschätzungen ist es möglich, den Preisaufschlag im Vergleich zu der Summe der variablen Kosten entweder auf Basis des verwendeten Materialeinsatzes oder der Arbeitskosten zu messen. Da der Preisaufschlag über die variablen Kosten eine reale ökonomische Größe ist, sollten alle Arten diesen zu messen zu demselben Ergebnis führen. Viele Studien lehnen dies jedoch ab. Üblicherweise nehmen Studien einfach an, dass entweder der Prozess der Arbeitsproduktivität oder die Arbeitsmarktmacht die Ursache für den beobachteten Unterschied ist, und setzen dann ihre Untersuchung fort. Die vorliegende Arbeit leistet in zweierlei Hinsicht einen Beitrag zur Literatur. Erstens vergleichen wir die beiden möglichen Erklärungen und sagen auf dieser Grundlage voraus, welche Muster wir in den Daten finden sollten, je nachdem, welche Erklärung zutrifft. Darauf hin können wir mehrere Analysen durchführen, um Hinweise auf die wahrscheinlichere Ursache für die unterschiedlichen Aufschläge zu erhalten, ohne dass wir weitere Daten benötigen. Zweitens untersuchen wir darauf basierend das verarbeitende Gewerbe in Deutschland und stellen fest, dass Arbeitsproduktivität, die schneller steigt als die Produktivität anderer Produktionsfaktoren, kein Problem darzustellen scheint. Dieses Ergebnis bestätigt andere Studien in diesem Sektor, die nur implizit davon ausgingen, dass es keine Produktivitätsprozesse gibt, die die Arbeitsproduktivität relativ zur gesamten Produktivität steigen lassen. Kapitel 3 folgt dem Arbeitspapier (Development of) Regional Market Power in Germany. Ausgehend von der Erkenntnis, dass Arbeitsmarktmacht die wahrscheinliche Erklär-ung für die beobachteten Unterschiede bei den Preisaufschlägen in Deutschland ist, gibt dieses Papier einen umfassenden Überblick über die Marktmacht in Deutschland. Während andere Arbeiten bereits die Marktmacht in Deutschland untersucht haben, leistet diese Studie einen darüber hinausgehenden Beitrag. Insbesondere schätzen wir Preisaufschläge und Lohnabschläge für ein breites Spektrum von Branchen und etablieren den Trend und das Niveau der Marktmacht in Deutschland. Darüber hinaus erstellen wir einen geografischen Überblick über die Marktmacht und untersuchen die Regionalität der Marktmacht und welche Faktoren diese beeinflussen. Kapitel 4 stützt sich auf das Arbeitspapier Infering material market power. Fast alle Studien in der Produktionsfunktionsschätzungsliteratur stützen ihre geschätzten Aufschläge auf die Annahme eines vollkommen wettbewerbsfähigen Materialinputmarktes. Der Beitrag dieses Papiers besteht darin, eine Möglichkeit vorzuschlagen, die Ergebnisse der Arbeitsmarktliteratur mit der Produktionsschätzungsliteratur zu kombinieren, um zu bewerten, ob sich die Materialinputmärkte tatsächlich im perfekten Wettbewerb befinden. Für Deutschland finden wir Beweise dafür, dass dies nicht der Fall ist, wodurch frühere Schätzungen der Preisaufschläge in Deutschland infrage gestellt werden. Die Abwesenheit perfekter Märkte in Deutschland wirft zusätzlich die Frage auf, ob die Märkte für Materialinputs in anderen Ländern vollkommen wettbewerbsfähig sind. Darüber hinaus zeigen wir unter Rückgriff auf frühere Erkenntnisse aus der Arbeitsliteratur, wie die Aufschläge korrigiert werden können, und überprüfen ausgewählte Ergebnisse aus Kapitel 3." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Der Beschäftigtenanteil ukrainischer Geflüchteter hat sich binnen zwei Jahren verdreifacht (2025)

    Dietz, Martin; Kubis, Alexander;

    Zitatform

    Dietz, Martin & Alexander Kubis (2025): Der Beschäftigtenanteil ukrainischer Geflüchteter hat sich binnen zwei Jahren verdreifacht. In: IAB-Forum H. 15.10.2025. DOI:10.48720/IAB.FOO.20251015.01

    Abstract

    "Laut IAB-Stellenerhebung stellen immer mehr Betriebe ukrainische Geflüchtete ein. Der Beschäftigungsanstieg konzentriert sich stark auf kleine und mittlere Betriebe. Der Anteil des sogenannten Job-Turbos an der positiven Entwicklung lässt sich dabei nur schwer beziffern, zumal dieser nur 9 Prozent aller Betriebe bekannt ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dietz, Martin; Kubis, Alexander;
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  • Literaturhinweis

    On Omitted Variables, Proxies, and Unobserved Effects in Empirical Regression Analysis (2025)

    Du, Shihan ; Homrighausen, Pia ; Wilke, Ralf Andreas ;

    Zitatform

    Du, Shihan, Ralf Andreas Wilke & Pia Homrighausen (2025): On Omitted Variables, Proxies, and Unobserved Effects in Empirical Regression Analysis. In: Journal of Official Statistics, Jg. 41, H. 2, S. 725-744., 2024-12-01. DOI:10.1177/0282423x241312644

    Abstract

    "Any result from regression analysis may be subject to omitted variable bias of unknown magnitude and direction as, in practice, no dataset contains all the variables of the population model. At the same time, many variables are irrelevant and don’t contribute to the analysis. This paper explores which combination of data sources or structures will produce the best results and should be made available to the research community. We present a unified statistical framework that nests and comparable sets of constraints that characterize the effectiveness of these approaches in reducing omitted variable bias. We demonstrate our framework by estimating a wage and labor market transition model using German administrative data with a large set of linked survey variables. Overall, we find that unobserved effects panel data models with a restricted set of regressors are preferable to cross-sectional analysis with an extended set of variables. Consequently, we recommend that data providers supply administrative panel data for key variables instead of conducting extensive cross-sectional surveys." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Inanspruchnahme medizinischer Rehabilitation in Abhängigkeit beruflicher Qualifikation bei älteren Beschäftigten: eine Querschnittuntersuchung auf Basis der 4. Welle der lidA-Studie (2025)

    Du Prel, Jean-Baptist ; Brzoska, Patrick ; Wahidie, Diana; Breckenkamp, Jürgen;

    Zitatform

    Du Prel, Jean-Baptist, Patrick Brzoska, Diana Wahidie & Jürgen Breckenkamp (2025): Inanspruchnahme medizinischer Rehabilitation in Abhängigkeit beruflicher Qualifikation bei älteren Beschäftigten: eine Querschnittuntersuchung auf Basis der 4. Welle der lidA-Studie. In: Die Rehabilitation, S. 1-9. DOI:10.1055/a-2748-4740

    Abstract

    "Ältere Beschäftigte stellen hierzulande einen großen Teil der Arbeitskraft. Medizinische Rehabilitation kann helfen, sie gesund im Erwerbsleben zu halten. Untersucht wird, inwieweit sich die Reha-Inanspruchnahme bei Beschäftigten über 50 Jahren nach der beruflichen Qualifikation unterscheidet. Datenbasis waren 6953 sozialversicherte Beschäftigte der Jahrgänge 1959, 1965 und 1971 aus der vierten Welle der lidA-Kohortenstudie (leben in der Arbeit) 2022/2023. Querschnittlich wurde analysiert, ob sie in Abhängigkeit von ihrer beruflichen Qualifikation in den letzten vier Jahren Rehabilitationsleistungen genutzt hatten. In der multiplen logistischen Regressionsanalyse wurde nach demografischen Merkmalen, subjektiver Gesundheit, Arbeitsstress, physischen Arbeitsbelastungen, Work-Privacy-Konflikt und der Pflege von Angehörigen adjustiert. Potenziellen Selektionseffekten bei Rekrutierung und Follow-up wurde mittels kombinierter Längs- und Querschnitt-Gewichtung begegnet. Neben Odds Ratios wurden Average Marginal Effects berechnet. 17,5% der älteren Beschäftigten hatten in den vergangenen vier Jahren an einer medizinischen Rehabilitation teilgenommen (13,1% stationär, 4,4% ambulant). Geringqualifizierte (OR: 1,28; 95%-KI: 1,05–1,57) und Qualifizierte (OR: 1,45; 95%-KI: 1,19–1,77) hatten eine höhere Chance der Reha-Inanspruchnahme als Hochqualifizierte. Hohe Arbeitsstressbelastung (OR: 1,23; 95%-KI: 1,04–1,46) und schlechte Gesundheit (OR: 2,75; 95%-KI: 2,40–3,16) gingen mit einer höheren, jüngeres Alter (OR: 0,75; 95%-KI: 0,63–0,89), weibliches Geschlecht (OR: 0,81; 95%-KI: 0,71–0,94) sowie ein Migrationshintergrund in der ersten Generation (OR: 0,72; 95%-KI: 0,58 –0,90) mit einer geringeren Chance der Reha-Inanspruchnahme einher. Die beobachtete Abhängigkeit der Reha-Inanspruchnahme von der beruflichen Qualifikation ist bei den Geringqualifizierten erwartungstreu. Die subjektive Gesundheit konnte einen guten Teil der höheren Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme in dieser Gruppe im Vergleich zu den Hochqualifizierten erklären. Jeweils mit Hochqualifizierten verglichen, hatten qualifizierte und geringqualifizierte eine ähnlich hohe Wahrscheinlichkeit der Reha-Inanspruchnahme. In zukünftigen Studien gilt es daher den Zusammenhang von Bedarf und Inanspruchnahme von medizinischen Rehabilitationsleistungen in Abhängigkeit des beruflichen Qualifikationsniveaus unter Berücksichtigung weiterer Faktoren zu untersuchen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Codebuch und Dokumentation der Interviewendennachbefragung des Panel Arbeitsmarkt und soziale Sicherung (PASS) (2025)

    Dummert, Sandra ;

    Zitatform

    Dummert, Sandra (2025): Codebuch und Dokumentation der Interviewendennachbefragung des Panel Arbeitsmarkt und soziale Sicherung (PASS). (FDZ-Datenreport 12/2025), Nürnberg, 25 S. DOI:10.5164/IAB.FDZD.2512.de.v1

    Abstract

    "Die FDZ-Datenreporte beschreiben die Daten des FDZ im Detail. Diese Reihe hat somit eine doppelte Funktion: Zum einen stellen Nutzerinnen und Nutzer fest, ob die angebotenen Daten für das Forschungsvorhaben geeignet sind, zum anderen dienen sie zur Vorbereitung der Auswertungen. Dieser Datenreport beschreibt die im Rahmen einer Interviewendennachbefragung (PASS-INT) erhobenen Daten. Diese Befragung, welche sich an die Interviewenden richtet, wurde ab der 4. Welle im Anschluss an jedes erfolgreich durchgeführte Personeninterview für das Panel Arbeitsmarkt und Soziale Sicherung (PASS) durchgeführt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dummert, Sandra ;
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  • Literaturhinweis

    Stichprobe der Integrierten Grundsicherungsbiografien (SIG) 2007 - 2023 (2025)

    Dummert, Sandra ; Lietzmann, Torsten ; Sauer, Irakli ; Hohmeyer, Katrin ; Oertel, Martina;

    Zitatform

    Dummert, Sandra, Katrin Hohmeyer, Torsten Lietzmann, Irakli Sauer & Martina Oertel (2025): Stichprobe der Integrierten Grundsicherungsbiografien (SIG) 2007 - 2023. (FDZ-Datenreport 14/2025 (de)), Nürnberg, 78 S. DOI:10.5164/IAB.FDZD.2514.de.v1

    Abstract

    "Dieser Datenreport beschreibt die Stichprobe der Integrierten Grundsicherungsbiografien (SIG) 2007 - 2023. Neben der Einleitung enthält Kapitel 1 unter anderem Informationen zur Abgrenzung zu anderen administrativen Datenprodukten des IAB, zu Datenzugang und -haltung, sowie eine Kurzbeschreibung der Daten, das Mengengerüst und eine Merkmalsliste. Eine Beschreibung der einzelnen Datenquellen findet sich in Kapitel 2. Die Stichprobenziehung, Datenstruktur und Datenaufbereitung sowie die Datenqualität werden in den Kapiteln 3 und 4 diskutiert, während die einzelnen Merkmale in Kapitel 5 dargestellt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The Effects of the COVID-19 Pandemic on Vocational Education and Training in Germany (2025)

    Dummert, Sandra ; Umkehrer, Matthias ;

    Zitatform

    Dummert, Sandra & Matthias Umkehrer (2025): The Effects of the COVID-19 Pandemic on Vocational Education and Training in Germany. In: Journal of vocational education and training, Jg. 77, H. 3, S. 631-654., 2023-10-30. DOI:10.1080/13636820.2023.2280953

    Abstract

    "In this paper, we investigate the effects of the COVID-19 pandemic on vocational education and training in Germany. We exploit rich establishment-level survey data to estimate the causal effects of the pandemic by applying difference-in-differences estimation, contrasting trends in outcomes between establishments that suffered to varying degrees from adverse economic impacts after the first lockdown. We find that, due to the pandemic, establishments have not become more likely to leave the training market but hired less new trainees and retained less of their recent graduates in the first two years of the crisis, on average. We also compare these effects with the effects of the Great Recession on training and find that both are remarkably similar. Our findings foster concerns that the pandemic increases future skills shortage in the labour market and dampens young peoples’ career prospects." (Author's abstract, IAB-Doku, © Taylor & Francis) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Dummert, Sandra ; Umkehrer, Matthias ;
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  • Literaturhinweis

    Sample of Integrated Welfare Benefit Biographies (SIG) 2007 - 2023 (2025)

    Dummert, Sandra ; Hohmeyer, Katrin ; Sauer, Irakli ; Lietzmann, Torsten ; Oertel, Martina;

    Zitatform

    Dummert, Sandra, Katrin Hohmeyer, Torsten Lietzmann, Irakli Sauer & Martina Oertel (2025): Sample of Integrated Welfare Benefit Biographies (SIG) 2007 - 2023. (FDZ-Datenreport 14/2025 (en)), Nürnberg, 77 S. DOI:10.5164/IAB.FDZD.2514.en.v1

    Abstract

    "Dieser Datenreport beschreibt die Stichprobe der Integrierten Grundsicherungsbiografien (SIG) 2007 - 2023. Neben der Einleitung enthält Kapitel 1 unter anderem Informationen zur Abgrenzung zu anderen administrativen Datenprodukten des IAB, zu Datenzugang und -haltung, sowie eine Kurzbeschreibung der Daten, das Mengengerüst und eine Merkmalsliste. Eine Beschreibung der einzelnen Datenquellen findet sich in Kapitel 2. Die Stichprobenziehung, Datenstruktur und Datenaufbereitung sowie die Datenqualität werden in den Kapiteln 3 und 4 diskutiert, während die einzelnen Merkmale in Kapitel 5 dargestellt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    How Firms Adjust to Demand Shocks: Evidence from Germany and Italy in the Great Recession (2025)

    D’Amuri, Francesco; Smith, Benjamin; Lattanzio, Salvatore ;

    Zitatform

    D’Amuri, Francesco, Salvatore Lattanzio & Benjamin Smith (2025): How Firms Adjust to Demand Shocks: Evidence from Germany and Italy in the Great Recession. In: Italian economic journal, S. 1-53. DOI:10.1007/s40797-025-00350-5

    Abstract

    "We examine how German and Italian manufacturing firms with more than 20 employees adjust labor costs in response to demand shocks. Using matched employer-employee-balance sheet data and an exogenous sector-level demand shifter based on the collapse in world trade during the Great Recession, we find that a 1% exogenous decrease in sales leads the average German firm to reduce wages by 0.20% - twice the response observed in Italian firms. In contrast, employment adjustment is more pronounced in Italy, driven by a decline in hiring rate. These differences are not driven by variations in hours worked per employee, labor supply conditions, or firm exposure to the concurrent credit shock. Finally, we find that producer prices in both countries follow similar dynamics in response to the shock." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Doch lieber woanders hin: Wenn geeignete Bewerberinnen und Bewerber abspringen, verschärft dies Probleme bei der Besetzung von Ausbildungsplätzen (2025)

    Ebbinghaus, Margit; Schwengler, Barbara; Leber, Ute;

    Zitatform

    Ebbinghaus, Margit, Ute Leber & Barbara Schwengler (2025): Doch lieber woanders hin: Wenn geeignete Bewerberinnen und Bewerber abspringen, verschärft dies Probleme bei der Besetzung von Ausbildungsplätzen. In: IAB-Forum H. 24.03.2025. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250324.02

    Abstract

    "Seit Jahren bleibt ein hoher Anteil der betrieblichen Ausbildungsplätze unbesetzt. Als eine mögliche Ursache hat jüngst das (kurzfristige) Abspringen von Bewerberinnen und Bewerbern verstärkt an Aufmerksamkeit gewonnen. Wie Ergebnisse des IAB-Betriebspanels zeigen, ist davon rund jeder vierte Betrieb mit unbesetzten Ausbildungsplätzen betroffen. Im Vergleich zum generellen Mangel an Bewerbungen und fehlenden geeigneten Bewerbungen spielt dieser Grund damit eine eher untergeordnete Rolle. Dennoch können sich dadurch Engpässe am Ausbildungsmarkt weiter verschärfen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Schwengler, Barbara; Leber, Ute;
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  • Literaturhinweis

    Geflüchtete im Integrationskurs: Einblicke auf Grundlage einer Verknüpfung der IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten mit der Integrationsgeschäftsdatei des BAMF (2025)

    Eckhard, Jan ;

    Zitatform

    Eckhard, Jan (2025): Geflüchtete im Integrationskurs. Einblicke auf Grundlage einer Verknüpfung der IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten mit der Integrationsgeschäftsdatei des BAMF. (BAMF-Kurzanalyse / Bundesamt für Migration und Flüchtlinge 2025,05), Nürnberg, 17 S. DOI:10.48570/bamf.fz.ka.05/2025.d.2025.intkurs.1.0

    Abstract

    "Die vorliegenden Analysen verdeutlichen das Analysepotenzial, das sich aus der Verknüpfung der Daten der IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten mit den Verwaltungsdaten der InGe ergibt. Durch die Kombination beider Datenquellen können Auswertungen sowohl Kontextmerkmale der Geflüchteten als auch administrative Informationen zu den Integrationskursen einbeziehen. Auf diese Weise lassen sich Zusammenhänge zwischen personenbezogenen Rahmenbedingungen, Kursmerkmalen und Integrationsergebnissen systematisch untersuchen. So ermöglichen die verknüpften Daten zum einen detaillierte Untersuchungen der Merkmale des Kursbesuchs. Beispiele aus der vorliegenden Kurzanalyse sind die Auswertungen zur Verteilung der Kursarten auf verschiedene Merkmalsgruppen der Geflüchteten, zu den Warte- und Fehlzeiten sowie zu den Determinanten der Sprachtestergebnisse. Zum anderen bieten die verknüpften Daten Möglichkeiten, die Teilnahme an verschiedenen Kursarten mit Blick auf nachfolgende Entwicklungen des Integrationsprozesses der Geflüchteten zu untersuchen. In der vorliegenden Kurzanalyse wurde dies am Beispiel einer Untersuchung der Effekte der Kursteilnahme auf die Deutschkenntnisse der Geflüchteten illustriert. Hervorzuheben ist, dass zentrale Ergebnisse, die in dieser Kurzanalyse als Beispiele für die Auswertungsmöglichkeiten aufgezeigt wurden, nur auf der Grundlage der verknüpften Daten erzielt werden können. Dies betrifft unter anderem die Untersuchung der Häufigkeit verschiedener Kursarten im Vergleich der verschiedenen Zuzugskohorten von Geflüchteten, welche gezeigt hat, dass die Teilnahme an Alphabetisierungskursen in der Abfolge der Einwanderungskohorten bis 2021 deutlich zugenommen hat. Dies betrifft ebenso die Untersuchungen der Wartezeiten zwischen Anmeldung und Kursbeginn sowie der Fehlzeiten. Die betreffenden Auswertungen zeigen hinsichtlich der Fehlzeiten, dass diese vor allem durch Kontextmerkmale wie das Einreisejahr und die Kursart beeinflusst werden. Mit Blick auf die Fehlzeiten wurde hingegen festgestellt, dass insbesondere die COVID-19-Pandemie für erhöhte Abwesenheitszeiten gesorgt hat. Sowohl bei den Warte- als auch bei den Fehlzeiten zeigen sich hingegen nur in geringem Umfang Zusammenhänge mit personenbezogenen Merkmalen der Geflüchteten. Eine Ausnahme ist hierbei, dass geflüchtete Frauen mit Kindern überdurchschnittlich häufig von längeren Wartezeiten betroffen sind. Ein weiteres Beispiel für das Analysepotenzial der verknüpften Daten sind multivariate Untersuchungen zu den Einflussfaktoren der Sprachtestergebnisse. Die Untersuchungen zeigen, dass auch unter Berücksichtigung des Bildungsniveaus und der Sprachkenntnisse zum Einreisezeitpunkt insbesondere ältere Geflüchtete geringere Testpunktzahlen erreichen. Schließlich ermöglichen die verknüpften Daten die Analyse von Folgeentwicklungen im Prozess der sprachlichen Integration. Der Vergleich von Personen mit und ohne Integrationskursteilnahme zeigt deutliche Unterschiede in den Deutschkenntnissen im Folgezeitraum. Im Gegensatz zu anderen Datenquellen ist hierbei sowohl eine Differenzierung zwischen verschiedenen Kursarten als auch der Vergleich zwischen Geflüchteten mit und ohne Integrationskursteilnahme möglich. Zusammen mit den anderen exemplarischen Auswertungen unterstreichen sie die Relevanz der Datenverknüpfung für weiterführende empirische Analysen zur Wirksamkeit integrationspolitischer Maßnahmen." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zur Extrameile motiviert: Performance Management (2025)

    Ehmann, Stefanie ; Wenzel, Julian ; Kampkötter, Patrick ; Grunau, Philipp ;

    Zitatform

    Ehmann, Stefanie, Philipp Grunau, Patrick Kampkötter & Julian Wenzel (2025): Zur Extrameile motiviert. Performance Management. In: Personalmagazin, Jg. 27, H. 11, S. 72-75., 2025-09-12.

    Abstract

    "Beschäftigte schätzen Mitarbeitergespräche mit Zielvereinbarung und strukturierte Leistungsbeurteilungen. Doch wer die erfolgsabhängige individuelle Vergütung eng daran koppelt, verliert den positiven Effekt. Mitunter sinkt sogar die wahrgenommene Arbeitsqualität. Besonders betroffen sind Aspekte wie Krankheitstage, Engagement und die emotionale Bindung an das Unternehmen. Unternehmen sollten deshalb den Trend zur Individualisierung variabler Vergütung kritisch hinterfragen. Viel spricht dafür, individuelle Leistungsbeurteilung und Zielvereinbarung als Entwicklungsinstrumente zu nutzen – ohne monetäre Folgen. HR sollte bei der Wahl der Instrumente bedenken: Das Performance Management unterliegt wie alle Management-Methoden gewissen Moden. Entscheidend ist, was wirklich auf den Unternehmenserfolg einzahlt." (Textauszug, IAB-Doku, © Haufe-Lexware)

    Beteiligte aus dem IAB

    Grunau, Philipp ;
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  • Literaturhinweis

    Performance Management: Leistungsbeurteilung, Feedbacksysteme und erfolgsabhängige Vergütung (2025)

    Ehmann, Stefanie ; Kampkötter, Patrick ; Wenzel, Julian ; Ruf, Kevin ; Grunau, Philipp ;

    Zitatform

    Ehmann, Stefanie, Philipp Grunau, Patrick Kampkötter, Kevin Ruf & Julian Wenzel (2025): Performance Management. Leistungsbeurteilung, Feedbacksysteme und erfolgsabhängige Vergütung. (Forschungsbericht / Bundesministerium für Arbeit und Soziales 665), Berlin, 36 S.

    Abstract

    "Heutzutage sind Unternehmen mit ständigem Wandel und wachsenden Wettbewerbsdruck konfrontiert - Herausforderungen, die auch das Performance Management, also Maßnahmen wie die Festlegung von Mitarbeiterzielen, die Leistungsbeurteilung und die erfolgsabhängige (variable) Vergütung, betreffen. In einem Umfeld, in dem außerdem agile Arbeitsmethoden und digitale Technologien an Bedeutung gewinnen, sind besonders auch die traditionellen Vergütungspraktiken in Deutschland verstärkt auf dem Prüfstand. Dieser Forschungsbericht beleuchtet zunächst Entwicklungen und Trends im Performance Management in privatwirtschaftlichen Betrieben mit über 50 sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten in Deutschland über den Zeitraum 2012 bis 2023. Im zweiten Teil werden dann die Auswirkungen von Maßnahmen des Performance Managements auf die wahrgenommene Arbeitsqualität der Beschäftigten untersucht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Ruf, Kevin ; Grunau, Philipp ;
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  • Literaturhinweis

    In the hand of the family: Management practices and perceived job quality (2025)

    Ehmann, Stefanie ; Kampkötter, Patrick ; Wenzel, Julian ; Wolter, Stefanie ;

    Zitatform

    Ehmann, Stefanie, Patrick Kampkötter, Julian Wenzel & Stefanie Wolter (2025): In the hand of the family: Management practices and perceived job quality. In: Journal of Economic Behavior & Organization, Jg. 237, 2025-06-30. DOI:10.1016/j.jebo.2025.107135

    Abstract

    "This paper explores the use and implications of management practices in family-owned firms compared to firms with dispersed ownership. We make use of a longitudinal, representative employer–employee dataset with detailed data on firm-level management practices and family firm management types. The analysis reveals that differences in the adoption of structured management practices are predominantly driven by management type rather than ownership. Family-owned firms led by family members implement significantly fewer formal management practices, whereas those managed by non-family managers adopt more structured practices, though still below the levels observed in firms with dispersed ownership. Yet, employees in family-owned firms, particularly those with non-family managers, rate job quality (e.g., job satisfaction, procedural fairness, leadership quality) similarly or superior despite fewer formal practices. These findings suggest that informal practices and a distinctive firm culture in family-owned firms may foster employee motivation and partially substitute for formal management structures. Importantly, additional heterogeneity analyses reveal that this substitution is only effective for lower-skilled employees and those in non-managerial positions, while formal management practices remain critical for higher-skilled and supervisory roles." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2025 Elsevier) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Wolter, Stefanie ;
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  • Literaturhinweis

    Artificial intelligence, tasks, skills, and wages: Worker-level evidence from Germany (2025)

    Engberg, Erik; Koch, Michael ; Lodefalk, Magnus ; Schroeder, Sarah ;

    Zitatform

    Engberg, Erik, Michael Koch, Magnus Lodefalk & Sarah Schroeder (2025): Artificial intelligence, tasks, skills, and wages: Worker-level evidence from Germany. In: Research Policy, Jg. 54, H. 8. DOI:10.1016/j.respol.2025.105285

    Abstract

    "This paper examines how new technologies are linked to changes in the content of work and individual wages. As a first step, it documents novel facts on task and skill changes within occupations over the past two decades in Germany. We furthermore reveal a distinct relationship between ex-ante occupational work content and ex-post exposure to artificial intelligence (AI) and automation (robots). Workers in occupations with high AI exposure perform different activities and face different skill requirements compared to workers in occupations exposed to robots, suggesting that robots and AI are substitutes for different activities and skills. We also document that changes in the task and skill content of occupations is related to ex-ante exposure to technologies. Finally, the study uses individual labour market biographies to investigate the relationship between AI and wages. By exploring the dynamic influence of AI exposure on individuals over time, the study uncovers positive associations with wages, with nuanced variations across occupational groups, thereby shedding further light on the substitutability and augmentability of AI." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2025 The Author(s). Published by Elsevier B.V.) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Lebenslanges Lernen verstehen: Arbeitsorientierungen als Schlüssel zur beruflichen Weiterbildung (2025)

    Erol, Serife;

    Zitatform

    Erol, Serife (2025): Lebenslanges Lernen verstehen. Arbeitsorientierungen als Schlüssel zur beruflichen Weiterbildung. (Arbeit - Interessen - Partizipation 17), Frankfurt am Main: Campus, 259 S. DOI:10.12907/978-3-593-46119-9

    Abstract

    "Wie beeinflussen Arbeitsorientierungen das Weiterbildungsverhalten von Beschäftigten? Şerife Erol zeigt, dass neben objektiven Faktoren wie soziodemografischen, arbeitsbezogenen und betriebsbezogenen Merkmalen auch subjektive Reaktionen eine signifikante Rolle spielen. Besonders hervorzuheben ist, dass eine starke organisations- oder berufsbezogene Arbeitsorientierung die Wahrscheinlichkeit erhöht, an Weiterbildungen teilzunehmen. Im Gegensatz dazu kann eine ausgeprägte marktbezogene Arbeitsorientierung diese Wahrscheinlichkeit verringern. Die Ergebnisse der Untersuchung verdeutlichen, wie Arbeitsbedingungen gestaltet sein sollten, um Mitarbeitende zur Weiterbildung zu motivieren." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Campus)

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  • Literaturhinweis

    Interaction of Public and Private Employment: Evidence from a German Government Move (2025)

    Faggio, Giulia ; Schlüter, Teresa ; Vom Berge, Philipp ;

    Zitatform

    Faggio, Giulia, Teresa Schlüter & Philipp Vom Berge (2025): Interaction of Public and Private Employment: Evidence from a German Government Move. In: Regional Science and Urban Economics, Jg. 111, H. March, 2025-01-03. DOI:10.1016/j.regsciurbeco.2025.104084

    Abstract

    "We use the German government move from Bonn to Berlin in 1999 to explore the interaction between public and private sector employment within a local labor market. Our findings show a positive effect of public sector expansion on private sector employment, with a local multiplier of 1.32–1.35, mainly driven by the service sector. The policy impact is highly localized, strongest within 300 m of a relocation site, and evident one year after the relocation. Three quarters of new private sector jobs were created by establishments that did not exist before 1998. These newly created jobs disproportionally employ women, younger workers, individuals in managerial and professional roles, and those with lower levels of education." (Author's abstract, IAB-Doku, © Elsevier) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Vom Berge, Philipp ;
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  • Literaturhinweis

    Beruflicher Wandel in Rheinland-Pfalz: Nimmt die Bedeutung umweltschonender Kompetenzen zu? (2025)

    Faißt, Christian; Wapler, Rüdiger; Jahn, Daniel; Otto, Anne ; Hamann, Silke ; Wydra-Somaggio, Gabriele ; Janser, Markus ;

    Zitatform

    Faißt, Christian, Silke Hamann, Daniel Jahn, Markus Janser, Anne Otto, Rüdiger Wapler & Gabriele Wydra-Somaggio (2025): Beruflicher Wandel in Rheinland-Pfalz: Nimmt die Bedeutung umweltschonender Kompetenzen zu? (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Rheinland-Pfalz-Saarland 02/2025), Nürnberg, 39 S. DOI:10.48720/IAB.RERPS.2502

    Abstract

    "Die ökologische Transformation hat weitreichende Auswirkungen auf den gesamten Arbeitsmarkt und gleichfalls auf die Anforderungen in Berufen. So lässt sich in der jüngeren Vergangenheit in Deutschland ein Bedeutungswandel von Berufen mit überwiegend umweltbelastenden hin zu solchen mit mehr umweltschonenden Kompetenzen beobachten. Im Mittelpunkt der vorliegenden Studie steht die Frage, welche Intensität dieser Wandel an Kompetenzen bei Berufen im Beobachtungszeitraum von 2013 bis 2022 in Rheinland-Pfalz aufweist. In der Studie wird zum einen betrachtet, wie sich der Stellenwert von umweltfreundlichen Berufen für die Gesamtbeschäftigung in diesem Bundesland sowie in dessen Regionen entwickelt hat. Zum anderen wird die Bedeutung unterschiedlicher Wirkungskanäle für den beruflichen Wandel analysiert. Die ökologische Transformation wird auf Grundlage eines Tätigkeitsansatzes untersucht. Hierzu wird für jeden Beruf der Greenness-of-Jobs-Index berechnet, welcher innerhalb jeden Berufs auf der Differenz von umweltfreundlichen („Green“) und umweltschädlichen („Brown“) Skills beruht. Im Bundesländervergleich liegt der Beschäftigtenanteil von Berufen mit Green Skills im Jahr 2022 in Rheinland-Pfalz (20,0 %) im Mittelfeld, dies gilt ebenfalls für den Beschäftigtenanteil von Berufen mit Brown Skills (18,4 %). In allen Bundesländern hat sich der Anteil der Beschäftigten in Berufen mit Green Skills stark erhöht, aber die Anteile der Beschäftigung in Berufen mit Brown Skills haben sich nur jeweils geringfügig verringert. Die Beschäftigung in Berufen mit Green Skills stieg in Rheinland-Pfalz von 2013 bis 2022 um 55 Prozent und damit erheblich stärker verglichen mit dem Zuwachs von Berufen mit Brown Skills (8,4 %) und auch dem Beschäftigungsaufbau insgesamt (16,1 %). Die Frage ist, welche Wirkungskanäle für diese Entwicklung verantwortlich sind. Hierfür wurden zwei unterschiedliche Effekte des beruflichen Wandels auf die Beschäftigung verglichen. Auf der einen Seite können neue Beschäftigungen in Berufen mit Green Skills aufgenommen werden, ohne dass sich die Kompetenzstruktur des Berufs verändert hat. Auf der anderen Seite können Kompetenzen in einem vorher als White oder Brown eingestuften Beruf sich derart geändert haben, dass dieser Beruf dann als einer mit Green Skills eingestuft wird. Die vergleichende Betrachtung der Entwicklung der Gesamtbeschäftigung – Effekte aufgrund von konstanter und veränderter Kompetenzstruktur – hat für Rheinland-Pfalz gezeigt, dass die Beschäftigung in Berufen mit Green Skills stärker dadurch gestiegen ist, dass die Zahl der Berufe, die 2022 (aber nicht 2013) zu den umweltschonenden Berufen zählen, zunahm, als durch die zusätzlich noch neu entstandenen Beschäftigungsverhältnisse in den Berufen. D. h. vor allem der Wandel innerhalb der Berufe spielt hier eine entscheidende Rolle. Die Beschäftigung in Berufen mit Brown Skills ist insgesamt nicht so stark gewachsen; der Bedeutungszuwachs in Berufen mit Brown Skills war unter Einbeziehung der Veränderung der Kompetenzstruktur höher als bei konstanter Kompetenzstruktur. Außerdem zeigt die Analyse zur Änderung der Struktur der neu begonnenen Beschäftigungen in Rheinland-Pfalz ebenfalls, dass sich deren Zusammensetzung zugunsten von Berufen mit Green Skills verändert hat. Zudem hat der Anteil von Beschäftigungswechseln aus Berufen mit White bzw. Brown Skills in solche mit Green Skills in der Vergangenheit deutlich zugenommen. Berufswechsel sind daher für den Wandel der Berufe im Zuge der ökologischen Transformation erheblich. Hinzu kommt, dass jüngere Menschen häufiger eine (duale) Berufsausbildung in einem Beruf mit vorwiegend umweltschützenden Skills begonnen haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Harmonizing French and German administrative data on maternal employment: A practical guide how to create comparable data sets from DADS-EDP and SIAB (2025)

    Filser, Andreas ; Amend, Inga Marie ; Wagner, Sander ; Frodermann, Corinna ; Achard, Pascal ; Gaede, Inga;

    Zitatform

    Filser, Andreas, Pascal Achard, Inga Marie Amend, Corinna Frodermann, Inga Gaede & Sander Wagner (2025): Harmonizing French and German administrative data on maternal employment. A practical guide how to create comparable data sets from DADS-EDP and SIAB. (SocArXiv papers), 18 S. DOI:10.31219/osf.io/rcsng

    Abstract

    "This paper provides a guide how to harmonize large-scale administrative datasets from France (DADS-EDP) and Germany (SIAB) for comparative social science research. France and Germany. While both datasets offer rich, longitudinal information on individual employment trajectories which can be augmented with firm-level information, they differ in structure, sample coverage, and variable coding. Harmonizing these datasets unlocks new potential for comparative research, particularly in examining the labor market trajectories of mothers in both countries. This paper outlines the necessary steps to harmonize these data sources and gives an overview on the set of harmonized variables. The harmonized data is of significant value for researchers, providing a foundation for comparative studies on labor market outcomes in France and Germany, especially in the context of welfare state differences and their importance within the EU and worldwide. The code for harmonization is provided for further adaptation to specific research questions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Aus Sicht der Betriebe: Was es braucht, damit Inklusion besser gelingt (2025)

    Fischer, Anna-Maria; Pohlan, Laura ; Hiesinger, Karolin ;

    Zitatform

    Fischer, Anna-Maria, Karolin Hiesinger & Laura Pohlan (2025): Aus Sicht der Betriebe: Was es braucht, damit Inklusion besser gelingt. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 105, H. 8, S. 591-597., 2025-05-26. DOI:10.2478/wd-2025-0150

    Abstract

    "Inklusion von Menschen mit Schwerbehinderung in den Arbeitsmarkt gewinnt angesichts des demografischen Wandels und eines sich verschärfenden Fachkräftemangels an Bedeutung. Auf Basis der IAB-Stellenerhebung werden Einschätzungen von Betrieben zur Beschäftigung von Menschen mit Schwerbehinderung sowie zu Inklusionshürden und möglichen Maßnahmen analysiert. Aus betrieblicher Perspektive liegt ein Hauptgrund für die geringe Beschäftigung von Menschen mit Schwerbehinderung in einem Mangel an geeigneten Tätigkeiten. Zudem erachten Betriebe finanzielle Unterstützungsmaßnahmen, die Bereitstellung der Erstausstattung und Eingliederungszuschüsse als hilfreiche Maßnahmen, um die Teilhabe von Menschen mit Schwerbehinderung am Arbeitsmarkt zu erhöhen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The Value of Prediction in Identifiying the Worst-Off (2025)

    Fischer-Abaigar, Unai; Perdomo, Juan Carlos; Kern, Christoph ;

    Zitatform

    Fischer-Abaigar, Unai, Christoph Kern & Juan Carlos Perdomo (2025): The Value of Prediction in Identifiying the Worst-Off. (arXiv papers), 31 S. DOI:10.48550/arXiv.2501.19334

    Abstract

    "Machine learning is increasingly used in government programs to identify and support the most vulnerable individuals, prioritizing assistance for those at greatest risk over optimizing aggregate outcomes. This paper examines the welfare impacts of prediction in equity-driven contexts, and how they compare to other policy levers, such as expanding bureaucratic capacity. Through mathematical models and a real-world case study on long-term unemployment amongst German residents, we develop a comprehensive understanding of the relative effectiveness of prediction in surfacing the worst-off. Our findings provide clear analytical frameworks and practical, data-driven tools that empower policymakers to make principled decisions when designing these systems." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Ausbildungsmarkt weiter tief in der Krise: Politik und Betriebe sind gefordert (2025)

    Fitzenberger, Bernd ;

    Zitatform

    Fitzenberger, Bernd (2025): Ausbildungsmarkt weiter tief in der Krise: Politik und Betriebe sind gefordert. In: IAB-Forum H. 06.11.2025. DOI:10.48720/IAB.FOO.20251106.01

    Abstract

    "Trotz vieler unbesetzter Ausbildungsstellen sank die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge 2024 erneut und liegt weiterhin deutlich unter dem Vor-Corona-Niveau. Gleichzeitig wächst die Zahl junger Erwachsener ohne Berufsabschluss. Die betriebliche Ausbildung muss attraktiver und zugänglicher werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Fitzenberger, Bernd ;
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  • Literaturhinweis

    Politikevaluation als gesetzlicher Auftrag: das Teilhabechancengesetz als Fallbeispiel (2025)

    Fitzenberger, Bernd ; Hiesinger, Karolin ;

    Zitatform

    Fitzenberger, Bernd & Karolin Hiesinger (2025): Politikevaluation als gesetzlicher Auftrag: das Teilhabechancengesetz als Fallbeispiel. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 105, H. 6, S. 450-455., 2025-05-16. DOI:10.2478/wd-2025-0114

    Abstract

    "In ihrem Koalitionsvertrag haben sich CDU, CSU und SPD zur Vorlage eines Forschungsdatengesetzes noch in diesem Jahr bekannt. Dieses Gesetz sollte eigentlich schon in der letzten Legislaturperiode verabschiedet werden und ist weiterhin dringend notwendig, da existierende Daten in weitestmöglicher Form für eine evidenzbasierte Politikberatung bereit stehen sollten. Nur auf einer breiten Datengrundlage können Gesetze auf ihre Wirksamkeit hin analysiert und valide Bewertungen vorgenommen werden. Dabei bergen insbesondere Individualdatensätze, bei denen Befragungsdaten mit verschiedenen administrativen Datenquellen verknüpft werden, großes Potenzial. Am Beispiel von Forschung am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung wird aufgezeigt, wie der Datenzugang zu Sozialdaten unter Wahrung des Datenschutzes geregelt wird und wie mit empirischen Analysen basierend auf verknüpften Datensätzen eine wichtige Politikreform – das Teilhabechancengesetz – begleitend evaluiert wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Fitzenberger, Bernd ; Hiesinger, Karolin ;
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  • Literaturhinweis

    Aktuelle Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel: Steigende Übernahmequote bei rückläufiger Zahl erfolgreich beendeter Ausbildungsverträge (2025)

    Fitzenberger, Bernd ; Leber, Ute; Schwengler, Barbara;

    Zitatform

    Fitzenberger, Bernd, Ute Leber & Barbara Schwengler (2025): Aktuelle Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel: Steigende Übernahmequote bei rückläufiger Zahl erfolgreich beendeter Ausbildungsverträge. (IAB-Kurzbericht 14/2025), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2514

    Abstract

    "Im Jahr 2024 ist die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge wieder leicht zurückgegangen und liegt weiterhin deutlich unterhalb des Niveaus vor der Corona-Krise. Im Zuge der anhaltenden Wirtschaftsschwäche bleiben viele Ausbildungsplätze unbesetzt. Eine Analyse mit den Daten des IAB-Betriebspanels 2024 zeigt, wie sich verschiedene Indikatoren der betrieblichen Ausbildung entwickelt haben und ermöglicht einen Blick aus der Sicht der Betriebe auf die aktuelle Situation und die Herausforderungen auf dem Ausbildungsmarkt. Ein besonderes Augenmerk gilt Jugendlichen ohne Schulabschluss und der Entwicklung der Übernahmequote." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zwischen Schulabschluss und Berufsausbildung: Die Barrieren für Jugendliche aus Haushalten mit Grundsicherungsbezug sind besonders hoch (2025)

    Fitzenberger, Bernd ; Holleitner, Julia ; Heusler, Anna ;

    Zitatform

    Fitzenberger, Bernd, Anna Heusler & Julia Holleitner (2025): Zwischen Schulabschluss und Berufsausbildung: Die Barrieren für Jugendliche aus Haushalten mit Grundsicherungsbezug sind besonders hoch. In: IAB-Forum H. 18.06.2025 Nürnberg, 2025-06-17. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250618.01

    Abstract

    "Der Abschluss einer Ausbildung oder eines Studiums trägt wesentlich zu einem reibungslosen Übergang von der Schule in den Arbeitsmarkt bei. Doch die Zahl junger Menschen ohne Berufsabschluss nimmt seit Jahren zu. Vor allem bei jungen Erwachsenen aus Haushalten, die Grundsicherung für Arbeitsuchende beziehen, ist das Risiko instabiler Übergänge deutlich erhöht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Fachkräfte global gewinnen und regional binden: Ein Leitfaden, damit aus „kommen“ ein „bleiben“ wird. Auftraggeber: Transformationsnetzwerk Nordschwarzwald (2025)

    Flake, Regina; Pierenkemper, Sarah; Jansen, Anika ;

    Zitatform

    Flake, Regina, Anika Jansen & Sarah Pierenkemper (2025): Fachkräfte global gewinnen und regional binden. Ein Leitfaden, damit aus „kommen“ ein „bleiben“ wird. Auftraggeber: Transformationsnetzwerk Nordschwarzwald. (IW-Gutachten / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln), Köln, 30 S.

    Abstract

    "Die Fachkräftesicherung ist eine der zentralen Herausforderungen der Unternehmen in der Region Nordschwarzwald. Auch wenn die letzten zwei Jahre mit schwachem Wirtschaftswachstum und weltwirtschaftlichen Herausforderungen die Geschäftserwartungen von Unternehmen in BadenWürttemberg im deutschlandweiten Vergleich überdurchschnittlich stark getrübt haben (Grömling, 2025), bleibt der Bedarf an gut ausgebildetem Personal in der Region hoch. Im Jahresdurchschnitt 2024 blieben im Bezirk der Agentur für Arbeit Nagold-Pforzheim insgesamt 3.582 offene Stellen unbesetzt, für die rechnerisch keine passend qualifizierten Fachkräfte zur Verfügung standen. Dies entspricht 47,6 Prozent aller offenen Stellen in der Region (Stellenüberhangsquote). Damit ist der Fachkräftemangel in der Region überdurchschnittlich stark. Im Bundesdurchschnitt blieben lediglich etwa vier von zehn (39,2 Prozent) offenen Stellen ohne passend qualifizierten Arbeitslosen. Es ist damit zu rechnen, dass die demografische Entwicklung und vor allem der Renteneintritt der Babyboomer die Fachkräftesituation weiter zuspitzt. So wird geschätzt, dass Deutschland bis 2040 jedes Jahr eine Zuwanderung von 290.000 Personen benötigt, um das Erwerbspersonenpotenzial aufrechtzuerhalten (Kubis/Schneider, 2024). Die Publikation gliedert sich in drei Teile: Zunächst wird die Ausgangslage und die spezifischen Rahmenbedingungen in der Region Nordschwarzwald beschrieben. Daraufhin werden die Herausforderungen bei der Integration von internationalen Fachkräften analysiert. Darauf aufbauend beschreibt der dritte Teil Handlungsempfehlungen und mögliche Lösungsansätze für Unternehmen. Für Unternehmen wurde zudem eine Übersicht über mögliche Maßnahmen in Form einer Checkliste aufbereitet. Hierbei ist zu beachten, dass es nicht darum geht, dass Unternehmen alle Maßnahmen umsetzen, sondern die für sich passendsten finden." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Reviving growth in a time of workforce ageing: The role of job mobility (2025)

    Fluchtmann, Jonas ; Puymoyen, Agnes; Hijzen, Alexander;

    Zitatform

    Fluchtmann, Jonas, Alexander Hijzen & Agnes Puymoyen (2025): Reviving growth in a time of workforce ageing: The role of job mobility. In: OECD (Hrsg.) (2025): OECD Employment Outlook 2025, S. 1-55.

    Abstract

    "Productivity growth has slowed across OECD economies, and its benefits have become less equally shared. This chapter focuses on the role of growth-enhancing job reallocation in aggregate wage and productivity growth in the context of population ageing. Using detailed linked employer-employee data from 17 OECD countries, it analyses how different types of worker movements contribute to the reallocation of workers towards firms paying higher wages and with higher productivity. The analysis distinguishes between job-to-job mobility, which often reflects voluntary career moves to better-paying firms, and employment flows in and out of work. Particular attention is put on how workforce ageing may affect these dynamics, given differences in mobility between younger and older workers. The chapter concludes with a discussion of policies that can support growth-enhancing job reallocation by providing sufficient flexibility to firms and promoting upward mobility for workers, especially mid-career and older ones." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Secondary Migration Intentions of Refugees Living in Germany: Conference paper (2025)

    Fortunato, Cecilia ; Dietrich, Hans ; Ambrosetti, Elena ;

    Zitatform

    Fortunato, Cecilia, Hans Dietrich & Elena Ambrosetti (2025): Secondary Migration Intentions of Refugees Living in Germany. Conference paper. In: A. Pollice & P. Mariani (Eds.) (2025): Methodological and Applied Statistics and Demography IV, S. 33-39. DOI:10.1007/978-3-031-64447-4_6

    Abstract

    "A crucial topic in Migration Studies is the exploration of refugees and other migrants’ mobility aspirations and behaviors over the life course. Beyond micro-trajectories and individual characteristics, a central role is played by the uncertainty connected to political, social and cultural contexts and to structural conditions both in native and host country. Using original data from the Refugee Sample of the German Socio-Economic Panel and performing logistic regression analyses, we investigate the intention to stay in Germany permanently, the intention to leave and the uncertainty about future mobility choices of 7,134 adult refugees arrived from Syria, Iraq, Afghanistan, Eritrea and Iran after 2011. For what concerns conditions in destination, in line with previous studies, we found that factors shaping onward migration or return intention are mainly related to labor market integration and mismatch with qualification and linguistic integration, along with family members’ place of residence. Nevertheless, the main contribution of this paper can be claimed for the relevant role played by soft indicators such as wellbeing measures, worries and concerns about the future, triggering uncertainty in refugees’ mobility choices linked to conditions in origin country, legal and policy evolution and public discourses about ethnic minorities in destination country." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Dietrich, Hans ;
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  • Literaturhinweis

    Legal status and refugees' perceptions of institutional justice: The role of communication quality (2025)

    Frank, Emily ; Nivorozhkin, Anton ;

    Zitatform

    Frank, Emily & Anton Nivorozhkin (2025): Legal status and refugees' perceptions of institutional justice: The role of communication quality. In: Public Administration Review, Jg. 85, H. 4, S. 1004-1018., 2024-06-03. DOI:10.1111/puar.13898

    Abstract

    "What factors influence refugees' perceptions of justice in bureaucratic institutions? As global migration movements draw increasing attention, migrants' experiences as constituents in destination countries merit further research. Drawing evidence from the 2018 survey of refugees participating in the German Socio-Economic Panel, this article examines the role of legal status in shaping perceptions of justice at government offices. Our findings highlight a stark contrast: refugees with unstable legal statuses often perceive bureaucratic proceedings as less just compared to those with firmer legal standings. However, refugees' perceptions of a more positive encounter their encounters with street-level bureaucrats can act as a buffer against the negative effects of legal status on perceptions of justice at government offices. These insights underscore a pressing policy implication: asylum procedures, currently marked by ambiguity and delays, could benefit significantly from enhanced communication quality on the part of street-level bureaucrats." (Author's abstract, IAB-Doku, © Wiley & Sons) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Nivorozhkin, Anton ;
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  • Literaturhinweis

    IAB-Betriebspanel, Länderbericht Thüringen: Ergebnisse der 29. Welle 2024 (2025)

    Frei, Marek; Pohl, Simone; Wittbrodt, Linda; Kriwoluzky, Silke;

    Zitatform

    Frei, Marek, Silke Kriwoluzky, Linda Wittbrodt & Simone Pohl (2025): IAB-Betriebspanel, Länderbericht Thüringen. Ergebnisse der 29. Welle 2024. Erfurt, 94 S.

    Abstract

    "Thüringen hat sich für das Jahr bereits zum 29. Mal am IAB-Betriebspanel, der einzigen für alle Betriebsgrößen und Branchen repräsentativen Unternehmensbefragung in Deutschland, beteiligt und dazu einen Länderbericht erstellt. Wie bereits in den Vorjahren zeigt sich auch 2024: Die Gewinnung von Fachkräften bleibt für die Thüringer Betriebe eine der größten Herausforderungen – zumal sich die schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und die demografische Entwicklung besonders stark in den ostdeutschen Ländern bemerkbar machen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    IAB-Betriebspanel Sachsen-Anhalt: Ergebnisse der 29. Welle 2024 (2025)

    Frei, Marek; Wittbrodt, Linda; Kriwoluzky, Silke; Pohl, Simone;

    Zitatform

    Frei, Marek, Silke Kriwoluzky, Linda Wittbrodt & Simone Pohl (2025): IAB-Betriebspanel Sachsen-Anhalt. Ergebnisse der 29. Welle 2024. Magdeburg, 97 S.

    Abstract

    "Im vorliegenden Bericht werden aktuelle Befragungsergebnisse zu den Kernthemen des IAB-Betriebspanels vorgelegt. Hierzu gehören zunächst Befunde zu den spezifischen Strukturmerkmalen der sachsen-anhaltischen Wirtschaft – im Vergleich zu Westdeutschland. Im Mittelpunkt der Gegenüberstellung stehen die Merkmale Branche, Betriebsgröße und Betriebsalter (Kapitel 3). Die Ausführungen hierzu werden ergänzt um Befunde zur wirtschaftlichen Lage (Wettbewerbsdruck, Umsatz- und Ertragssituation) sowie den getätigten Investitionen (Kapitel 4). Im nachfolgenden Kapitel werden Ergebnisse zur Beschäftigungsentwicklung und den erfolgten Personalbewegungen präsentiert. In diesem Zusammenhang wird detailliert auf die Verbreitung von befristeten Beschäftigungsverhältnissen eingegangen. Hierbei stehen die Art der festgesetzten Befristungen (mit vs. ohne Sachgrund) sowie die Chancen für befristet Beschäftigte, nach Ablauf der Befristung in eine unbefristete Beschäftigung einzumünden, im Fokus der Berichterstattung (Kapitel 5). Mit dem Betriebspanel werden standardmäßig auch empirische Daten zur Entwicklung der Nachfrage nach Fachkräften und dem Erfolg der Betriebe bei der Besetzung der angebotenen Stellen erhoben. In der aktuellen Befragung wurde zusätzlich die Frage nach den Beschäftigungsmöglichkeiten für geflüchtete Menschen aus der Ukraine thematisiert – dies zum dritten Mal nach der erstmaligen Ermittlung im Befragungsjahr 2022. Viele Geflüchtete bringen wertvolle Fähigkeiten und Qualifikationen mit, die sie in den Arbeitsmarkt einbringen können. Unternehmen können hiervon profitieren und gleichzeitig einen Beitrag zur Integration der Geflüchteten leisten (Kapitel 6). Vor dem Hintergrund der wachsenden Schwierigkeiten der Betriebe, ihren Bedarf an qualifizierten und hochqualifizierten Arbeitskräften über Einstellungen zu decken, können verstärkte Investitionen in die eigene betriebliche Ausbildung eine geeignete Strategie sein, um den Bedarf an Fachkräften zu decken. Mit der aktuellen Befragung wurde daher ermittelt, wie viele Betriebe über die formalen Voraussetzungen verfügen, um selbst ausbilden zu können, und wie hoch der Anteil der Betriebe ist, die tatsächlich ausbilden. In diesem Zusammenhang wurde auch erhoben, warum ausbildungsberechtigte Betriebe sich nicht an der Ausbildung des Fachkräftenachwuchses beteiligen. Wie in den letzten Jahren werden aktuelle Ergebnisse zum Erfolg der Betriebe bei der Besetzung der angebotenen Ausbildungsplätze vorgestellt. Abschließend wird dargestellt, wie viele der Ausbildungsabsolvent/-innen nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung in ein Beschäftigungsverhältnis im Ausbildungsbetrieb übernommen wurden. Eine Alternative zur eigenen Ausbildung, insbesondere für jene Betriebe, die nicht über die hierfür erforderlichen Voraussetzungen verfügen, sind betriebliche Qualifizierungsmaßnahmen. Im Unterschied zur Ausbildung, die den Fachkräftenachwuchs adressiert, zielen betriebliche Maßnahmen der Fort- und Weiterbildung auf den Bestand an Arbeits- und Fachkräften ab. Daten hierzu werden jährlich erhoben und ebenfalls im Kapitel 7 vorgestellt. Neben Investitionen in die Aus- und Weiterbildung kann eine bessere Ausschöpfung der verfügbaren Arbeitskräftepotenziale, etwa in Form einer stärkeren Beschäftigung von Frauen, dazu beitragen, den Bedarf an Fachkräften zu decken und drohenden Fachkräfteengpässen vorzubeugen. Dies schließt u. a. auch die Frage der Chancengleichheit und Beteiligung von Frauen auf den obersten Führungsebenen ein. Mit den Befragungsdaten wird dargestellt, in welchem Umfang und in welchen Bereichen der Wirtschaft Frauen und Männer schwerpunktmäßig tätig sind. Im Anschluss daran werden aktuelle Daten zur Beteiligung von Frauen an betrieblichen Führungspositionen präsentiert (Kapitel 8). Das IAB-Betriebspanel ist die einzige Quelle, aus der regelmäßig relevante Daten gewonnen werden können, um die Entwicklung der Tarifbindung in Deutschland insgesamt sowie in den einzelnen Bundesländern nachzuvollziehen. Die Ergebnisse der aktuellen Befragung zur Entwicklung der Tarifbindung sowie zur Verbreitung von betrieblichen Interessenvertretungen werden im abschließenden Kapitel 9 präsentiert." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Entwicklung von Betrieben und Beschäftigung in Brandenburg: Ergebnisse der neunundzwanzigsten Welle des Betriebspanels Brandenburg (2025)

    Frei, Marek; Kriwoluzky, Silke;

    Zitatform

    Frei, Marek & Silke Kriwoluzky (2025): Entwicklung von Betrieben und Beschäftigung in Brandenburg. Ergebnisse der neunundzwanzigsten Welle des Betriebspanels Brandenburg. (Reihe Forschungsberichte / Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie des Landes Brandenburg), Potsdam, 81 S.

    Abstract

    "Im vorliegenden Bericht werden aktuelle Befragungsergebnisse zu den Kernthemen des Betriebspanels für das Land Brandenburg präsentiert, jeweils im Vergleich mit Ost- und Westdeutschland. Hierzu gehören zunächst Befunde zu den spezifischen Strukturmerkmalen der brandenburgischen Wirtschaft (Branche, Betriebsgröße und Betriebsalter; Kapitel 3). In Kapitel 4 und 5 werden anschließend Befunde zum Arbeits- und Fachkräftebedarf der brandenburgischen Betriebe präsentiert. Die folgenden Kapitel behandeln Bereiche, in denen die Betriebe aktiv werden können, um betriebliche Bedarfe an Fach- und Arbeitskräften zu decken. Hierzu gehören Aus- und Weiterbildung (Kapitel 6), Tarifbindung und Löhne (Kapitel 7) sowie die Attraktivität der Arbeitsbedingungen (Kapitel 8). Der Bericht schließt mit Ausführungen zu Innovations- und Investitionsaktivitäten der Betriebe." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Betriebspanel Berlin 2024: Ergebnisse der 29. Befragungswelle (2025)

    Frei, Marek; Pohl, Simone; Kriwoluzky, Silke; Wittbrodt, Linda;

    Zitatform

    Frei, Marek, Silke Kriwoluzky, Simone Pohl & Linda Wittbrodt (2025): Betriebspanel Berlin 2024. Ergebnisse der 29. Befragungswelle. Berlin, 99 S.

    Abstract

    "Im vorliegenden Bericht werden aktuelle Befragungsergebnisse zu den Kernthemen des IAB-Betriebspanels vorgelegt. Hierzu gehören zunächst Befunde zu den spezifischen Strukturmerkmalen der Berliner Wirtschaft. Im Mittelpunkt der Gegenüberstellung stehen die Merkmale Branche, Betriebsgröße und Betriebsalter (Kapitel 3). Im darauffolgenden Kapitel werden aktuelle Ergebnisse zur Beschäftigungsentwicklung und zu den erfolgten Personalbewegungen präsentiert (Kapitel 4). Mit dem IAB-Betriebspanel werden standardmäßig auch empirische Daten zur Entwicklung der Nachfrage nach Fachkräften und dem Erfolg der Betriebe bei der Besetzung der angebotenen Stellen erhoben. Die hierzu vorgelegten Befunde werden ergänzt um Ergebnisse zu Beschäftigungsmöglichkeiten für geflüchtete Menschen aus der Ukraine – dies zum dritten Mal nach der erstmaligen Ermittlung im Jahr 2022 (Kapitel 5). Vor dem Hintergrund der wachsenden Schwierigkeiten der Betriebe, ihren Bedarf an qualifizierten und hochqualifizierten Arbeitskräften über Einstellungen zu decken, können verstärkte Investitionen in die eigene betriebliche Ausbildung eine geeignete Strategie sein, um den Bedarf an Fachkräften zu sichern. Mit der aktuellen Befragung wurde daher ermittelt, wie viele Betriebe über die formalen Voraussetzungen verfügen, um selbst ausbilden zu können, und wie hoch der Anteil der Betriebe ist, die tatsächlich ausbilden. In der aktuellen Befragung wurde auch ermittelt, warum ausbildungsberechtigte Betriebe auf die Möglichkeit, selbst auszubilden und damit drohenden Fachkräfteengpässen aktiv vorzubeugen, verzichten. Die Darstellung hierzu wird ergänzt um aktuelle Ergebnisse zum Erfolg der Betriebe bei der Besetzung der angebotenen Ausbildungsplätze sowie zur Übernahme von Ausbildungsabsolventinnen und Ausbildungsabsolventen nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung in ein Beschäftigungsverhältnis im Ausbildungsbetrieb (Kapitel 6). Eine Alternative zur eigenen Ausbildung, insbesondere für jene Betriebe, die nicht über die hierfür erforderlichen Voraussetzungen verfügen, sind betriebliche Qualifizierungsmaßnahmen. Im Unterschied zur Ausbildung, die den Fachkräftenachwuchs adressiert, zielen betriebliche Maßnahmen der Fort- und Weiterbildung auf den Bestand an Arbeits- und Fachkräften ab. Daten hierzu werden jährlich erhoben und in Kapitel 7 vorgestellt. Neben Investitionen in die Aus- und Weiterbildung kann eine bessere Ausschöpfung der verfügbaren Arbeitskräftepotenziale, etwa in Form einer stärkeren Beschäftigung von Frauen, dazu beitragen, den Bedarf an Fachkräften zu decken und drohenden Fachkräfteengpässen vorzubeugen. Dies schließt u. a. auch die Frage der Chancengleichheit und Beteiligung von Frauen auf den obersten Führungsebenen ein. Mit den Befragungsdaten wird dargestellt, in welchem Umfang und in welchen Bereichen der Berliner Wirtschaft Frauen und Männer schwerpunktmäßig tätig sind. Im Anschluss daran werden aktuelle Daten zur Beteiligung von Frauen an betrieblichen Führungspositionen präsentiert (Kapitel 8). Das IAB-Betriebspanel ist die einzige Quelle, die seit vielen Jahren regelmäßig relevante Daten erhebt, um die Entwicklung der Tarifbindung in Deutschland insgesamt sowie in den einzelnen Bundesländern nachzuvollziehen. Die Ergebnisse der aktuellen Befragung zur Entwicklung der Tarifbindung sowie zur Verbreitung von betrieblichen Interessenvertretungen werden im abschließenden Kapitel 9 präsentiert." (Textauszug, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

    Factsheet Betriebspanel Berlin 2024
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  • Literaturhinweis

    IAB-Betriebspanel Bremen: Ergebnisse der Befragung 2024 (2025)

    Frei, Marek; Wittbrodt, Linda; Pohl, Simone; Kriwoluzky, Silke;

    Zitatform

    Frei, Marek, Silke Kriwoluzky, Simone Pohl & Linda Wittbrodt (2025): IAB-Betriebspanel Bremen. Ergebnisse der Befragung 2024. 107 S.

    Abstract

    "Im vorliegenden Bericht werden aktuelle Befragungsergebnisse zu den Kernthemen des IAB-Betriebspanels vorgelegt. Hierzu gehören insbesondere Befunde zur wirtschaftlichen Lage (Wettbewerbssituation, Ertragslage, Umsatzentwicklung). Die Ausführungen hierzu werden ergänzt um Befunde zu Investitionen und Innovationen (Kapitel 3). Im anschließenden Kapitel werden Ergebnisse zur Beschäftigungsentwicklung und den erfolgten Personalbewegungen präsentiert. Die hierzu vorgelegten Befunde werden ergänzt um Ergebnisse zu Beschäftigungsmöglichkeiten für geflüchtete Menschen aus der Ukraine – dies zum dritten Mal nach der erstmaligen Ermittlung im Jahr 2022 (Kapitel 4). Im darauffolgenden Kapitel 5 werden Daten zur Entwicklung der Nachfrage nach Fachkräften und dem Erfolg der Betriebe bei der Besetzung der angebotenen Stellen erhoben. Vor dem Hintergrund der wachsenden Schwierigkeiten der Betriebe, ihren Bedarf an qualifizierten Arbeitskräften über Einstellungen zu decken, können verstärkte Investitionen in die eigene betriebliche Ausbildung eine geeignete Strategie sein, um den Bedarf an Fachkräften zu sichern. Mit der aktuellen Befragung wurde daher ermittelt, wie viele Betriebe über die formalen Voraussetzungen verfügen, um selbst ausbilden zu können, und wie hoch der Anteil der Betriebe ist, die tatsächlich ausbilden. In der aktuellen Befragung wurde auch ermittelt, warum ausbildungsberechtigte Betriebe auf die Möglichkeit, selbst auszubilden und damit drohenden Fachkräfteengpässen aktiv vorzubeugen, verzichten. Die Auswertung hierzu wird ergänzt um aktuelle Ergebnisse zum Erfolg der Betriebe bei der Besetzung der angebotenen Ausbildungsplätze sowie zur Übernahme von Ausbildungsabsolventinnen und Ausbildungsabsolventen nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung in ein Beschäftigungsverhältnis im Ausbildungsbetrieb (Kapitel 6). Eine Alternative zur eigenen Ausbildung, insbesondere für jene Betriebe, die nicht über die hierfür erforderlichen Voraussetzungen verfügen, sind betriebliche Qualifizierungsmaßnahmen. Im Unterschied zur Ausbildung, die den Fachkräftenachwuchs adressiert, zielen betriebliche Maßnahmen der Fort- und Weiterbildung auf den Bestand an Arbeits- und Fachkräften ab. Daten hierzu werden jährlich erhoben und in Kapitel 7 vorgestellt. Neben Investitionen in die Aus- und Weiterbildung kann eine bessere Ausschöpfung der verfügbaren Arbeitskräftepotenziale, etwa in Form einer stärkeren Beschäftigung von Frauen, dazu beitragen, den Bedarf an Fachkräften zu decken und drohenden Fachkräfteengpässen vorzubeugen. Dies schließt u. a. auch die Frage der Chancengleichheit und Beteiligung von Frauen auf den obersten Führungsebenen ein. Die Befunde der Befragung hierzu werden in Kapitel 8 dargelegt. Das IAB-Betriebspanel ist die einzige Quelle, aus der regelmäßig relevante Daten gewonnen werden können, um die Entwicklung der Tarifbindung in Deutschland insgesamt sowie in den einzelnen Bundesländern nachzuvollziehen. Die Ergebnisse der aktuellen Befragung zur Entwicklung der Tarifbindung sowie zur Verbreitung von betrieblichen Interessenvertretungen werden im abschließenden Kapitel 9 präsentiert." (Textauszug, IAB-Doku)

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    Barriers to humanitarian migration, victimization and integration outcomes: Evidence from Germany (2025)

    Freitas Monteiro, Teresa ; Ludolph, Lars ;

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    Freitas Monteiro, Teresa & Lars Ludolph (2025): Barriers to humanitarian migration, victimization and integration outcomes: Evidence from Germany. In: World Development, Jg. 186, 2024-11-01. DOI:10.1016/j.worlddev.2024.106833

    Abstract

    "Asylum seekers who migrate from developing countries to Europe frequently experience victimization events during their journey. The consequences of these events for their economic integration into destination countries are not yet well explored. In this paper, we analyze how victimization during asylum seekers’ journeys affects their labor market integration in Germany by using survey data collected in the aftermath of the 2015 refugee crisis. Our data allow us to account for the exact timing and geography of migration, such that samples of physically victimized and nonvictimized refugees are balanced along a wide range of characteristics. We find that, compared to nonvictimized refugees, refugees who were physically victimized during their journey to Germany favor joining the labor force and taking up low-income employment rather than investing in host country human capital. To explain these findings, we explore a range of potential mechanisms and find suggestive evidence that experiencing physical victimization in vulnerable situations is not only associated with a decline in mental health but also with a “loss of future orientation” among physically victimized refugees, leading them to discount future payoffs more heavily." (Author's abstract, IAB-Doku, © Elsevier) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Do temporary employees experience increased material deprivation? Evidence from German panel data (2025)

    Friedrich, Martin ; Teichler, Nils ;

    Zitatform

    Friedrich, Martin & Nils Teichler (2025): Do temporary employees experience increased material deprivation? Evidence from German panel data. In: Journal of European Social Policy, Jg. 35, H. 2, S. 143-156., 2024-08-16. DOI:10.1177/09589287241300011

    Abstract

    "Economic insecurity has recently received increasing attention as a determinant of material deprivation. We contribute to this line of research by analysing the relationship between temporary employment and material deprivation. We argue that temporary workers face exacerbated deprivation because they may forego basic needs to provide for an uncertain future. Using German panel data for the years 2008–2020, we find that temporary employment increases material deprivation among workers, particularly in low-income households. This finding is robust to our controlling for important variables such as household income and needs, individual- and household fixed effects and when considering lagged independent variables. The association is not driven by young or highly educated workers who may be more likely to hold temporary jobs without experiencing sustained material deprivation. We also find that temporary agency work, perceived job insecurity and firm turnover rates aggravate material deprivation. This supports the theoretical assumption that the impact of temporary employment on material deprivation is driven by the economic insecurities faced by temporary workers." (Author's abstract, IAB-Doku, © SAGE) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Friedrich, Martin ;
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  • Literaturhinweis

    Die spezifische Berufs- und Betriebsstruktur vor Ort führt zu deutlichen regionalen Unterschieden in der Lohnlücke zwischen Männern und Frauen (Serie "Equal Pay Day 2025") (2025)

    Fuchs, Michaela ; Wydra-Somaggio, Gabriele ; Weyh, Antje ;

    Zitatform

    Fuchs, Michaela, Antje Weyh & Gabriele Wydra-Somaggio (2025): Die spezifische Berufs- und Betriebsstruktur vor Ort führt zu deutlichen regionalen Unterschieden in der Lohnlücke zwischen Männern und Frauen (Serie "Equal Pay Day 2025"). In: IAB-Forum H. 05.03.2025 Nürnberg. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250306.02

    Abstract

    "Frauen in Deutschland verdienen im Schnitt deutlich weniger als Männer. Weniger bekannt ist, dass sich der sogenannte Gender-Pay-Gap zwischen einzelnen Regionen deutlich unterscheidet. So verdienen vollzeitbeschäftigte Männer in Dingolfing-Landau gut 40 Prozent mehr als vollzeitbeschäftigte Frauen, in Dessau-Roßlau 1,2 Prozent weniger. Eine wichtige Erklärung bieten regionale Geschlechterunterschiede in den ausgeübten Berufen und in der Betriebsstruktur vor Ort." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The leadership gap between full-time and part-time female employees (2025)

    Funk, Stephanie ; Warning, Susanne ;

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    Funk, Stephanie & Susanne Warning (2025): The leadership gap between full-time and part-time female employees. In: European Management Journal, Jg. 43, H. 5, S. 764-775. DOI:10.1016/j.emj.2024.09.002

    Abstract

    "Employers interpret high numbers of contractual working hours of part-time employees as a signal for high work engagement, qualifying them for a leadership position. However, signals do not work equally well in all environments. We suggest that the value of a signal depends on corporate culture, being relatively low in companies with strict work regimes where employees are expected to be available and visible. We test this prediction combining data on female employees and their employers. Our analyses show that the positive effect of contractual hours on leadership positions varies systematically with the difference between the contractual working hours of full-time and part-time employees. The smaller the working time difference between a full-time and a part-time employee, the more likely it is that the part-timer is in a leadership position. In addition, the more a firm relies on overtime and requires strict presence at work, the larger is the statistical association between high contractual hours and leadership positions at individual level. In a world where work-life balance is increasingly important, this research provides new insights into the heterogeneity of part-time workers and the design of corporate cultures and policies to create sustainable work environments." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2024 Elsevier) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Sick of Leading? Supervisory Responsibility and Its Consequences for Sickness Absenteeism and Sickness Presenteeism (2025)

    Funk, Stephanie ;

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    Funk, Stephanie (2025): Sick of Leading? Supervisory Responsibility and Its Consequences for Sickness Absenteeism and Sickness Presenteeism. In: Journal of Business and Psychology, Jg. 40, H. 3, S. 651-667. DOI:10.1007/s10869-024-09980-5

    Abstract

    "This research examines the impact of leadership positions with supervisory responsibility on two labormarket related health behaviors - sickness absenteeism and sickness presenteeism, i.e., working while being sick. Drawing on the job demands-resources (JD-R) model, this study posits that supervisory responsibility, serving as both a job resource and a demand, reduces sickness absenteeism while concurrently increasing sickness presenteeism behavior. The study identifies permanent availability and time pressure as two key aspects of leadership positions with supervisory responsibility that mediate these relationships. Using German-linked employer-employee data, the empirical results suggested that having supervisory responsibility reduces sickness absenteeism while at the same time elevating the engagement in sickness presenteeism. Furthermore, these relationships are partially mediated by leaders’ need for permanent availability and the time pressure inherent in positions with supervisory responsibility. This research advances our understanding of job characteristics of leadership positions by illustrating that job demands can yield favorable outcomes, offering valuable insights into the complex interplay between leadership positions and leaders’ health behaviors." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Does being a leader make them stay? Short- and long-term effects of supervisory responsibility on turnover intentions (2025)

    Funk, Stephanie ;

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    Funk, Stephanie (2025): Does being a leader make them stay? Short- and long-term effects of supervisory responsibility on turnover intentions. In: Human resource management journal, Jg. 35, H. 1, S. 25-44. DOI:10.1111/1748-8583.12550

    Abstract

    "Employers want to avoid fluctuation, especially when qualified personnel is involved. This raises the question of whether promoting employees into leadership positions with supervisory responsibility helps to retain them. Based on social exchange theory, this article predicts that in the short run, employees have lower turnover intentions due to reciprocal feelings. In the long run, following human capital theory, supervisory responsibility increases an employee's turnover intentions due to the general skills acquired in the leadership position. This article argues that human resource management (HRM) practices that enhance an individual's internal career development counteract this long-term turnover-increasing effect by offering employees internal advancement opportunities. This study empirically tests these predictions using German linked employer-employee data. The results support the predicted short-term turnover-reducing and the long-term turnover-increasing effect of supervisory responsibility. The results also reveal that for long-term supervisors appraisal interviews and development plans, two examples of HRM practices, counteract the effect by reducing an employee's intention to quit." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    On an ego trip: the relationship between supervisory responsibility and leader altruistic behavior (2025)

    Funk, Stephanie ;

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    Funk, Stephanie (2025): On an ego trip: the relationship between supervisory responsibility and leader altruistic behavior. In: International Journal of Manpower, Jg. 46, H. 2, S. 252-266. DOI:10.1108/IJM-12-2023-0736

    Abstract

    "Purpose: Prominent corporate scandals involving companies like Wirecard, Enron, VW and Tyco underscore the corrupting influence of power, with leaders often engaging in antisocial behaviors. Provoked by this, this study investigates the relationship between supervisory responsibility and one specific dimension of altruistic behavior. Understanding the dynamics of how structural power, particularly supervisory responsibility, associates with altruistic behavior is essential for organizations, given the well-documented advantages of altruistic leaders in terms of performance, innovation or ethical leadership. Design/methodology/approach Drawing upon the approach-inhibition theory of power, this article proposes that individuals with greater structural power in terms of prolonged duration and greater scope of supervisory responsibility will show diminished altruistic behavior. Following theoretical considerations, power influences leaders’ behavior by decreasing attentiveness, reducing empathy and increasing self-focus. The study uses recent German linked employer-employee data to test the relationship between supervisory responsibility and one specific dimension of leader altruistic behavior (n = 2,752). Findings The results support that a prolonged duration and a greater scope of supervisory responsibility correlate negatively with the dimension of leader altruistic behavior under study. Originality/value The research empirically validates the findings on behavioral consequences of structural power from experimental settings for organizational leaders by explicitly focusing on the duration and the scope of supervisory responsibility. The findings provide useful insights for organizations concerning leader selection and leader governance mechanisms." (Author's abstract, IAB-Doku, © Emerald Group) ((en))

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    The Dynamic Impact of Refugee Immigration on Native Workers (2025)

    Gallegos Torres, Katia ; Sommerfeld, Katrin;

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    Gallegos Torres, Katia & Katrin Sommerfeld (2025): The Dynamic Impact of Refugee Immigration on Native Workers. (ZEW discussion paper 25-058), Mannheim, 59 S.

    Abstract

    "We study how low and medium-skilled refugee immigration affects natives’ labor market outcomes. Using individual-level panel data on the German workforce for 2011–2019 and exogenous regional variation from processing authorities’ distances, we find that a larger inflow of refugees to a district increases the probability of full-time employment for incumbent workers. Fewer outflows of employment drive this effect. The yearly estimates suggest positive labor demand responses in the short run - in occupations that supply services to the refugees—and positive labor supply effects in the medium run - in manufacturing occupations. Wages, job task composition, and job changes remain unaffected, though positive mobility responses are observed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Gallegos Torres, Katia ;
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  • Literaturhinweis

    Linked-Employer-Employee-Data of the IAB: LIAB Cross-Sectional Model (LIAB QM) 1993-2023 (2025)

    Ganzer, Andreas; Zimmermann, Florian ; Umkehrer, Matthias ; Schmucker, Alexandra;

    Zitatform

    Ganzer, Andreas, Alexandra Schmucker, Matthias Umkehrer & Florian Zimmermann (2025): Linked-Employer-Employee-Data of the IAB: LIAB Cross-Sectional Model (LIAB QM) 1993-2023. (FDZ-Datenreport 08/2025 (en)), Nürnberg, 60 S. DOI:10.5164/IAB.FDZD.2508.en.v1

    Abstract

    "Dieser Datenreport beschreibt das LIAB-Querschnittmodell (LIAB QM) 1993 - 2023. Der Datenreport gliedert sich wie folgt: Neben der Einleitung enthält Kapitel 1 unter anderem Informationen zum Datenzugang sowie eine Kurzbeschreibung der Daten und das Mengengerüst. Eine Beschreibung der einzelnen Datenquellen findet sich in Kapitel 2. Die Datenaufbereitung sowie die Datenqualität werden in den Kapiteln 3 und 4 diskutiert, während die einzelnen Merkmale in Kapitel 5 dargestellt werden. " (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Linked-Employer-Employee-Daten des IAB: LIAB-Querschnittmodell (LIAB QM) 1993-2023 (2025)

    Ganzer, Andreas; Umkehrer, Matthias ; Schmucker, Alexandra; Zimmermann, Florian ;

    Zitatform

    Ganzer, Andreas, Alexandra Schmucker, Matthias Umkehrer & Florian Zimmermann (2025): Linked-Employer-Employee-Daten des IAB: LIAB-Querschnittmodell (LIAB QM) 1993-2023. (FDZ-Datenreport 08/2025 (de)), Nürnberg, 62 S. DOI:10.5164/IAB.FDZD.2508.de.v1

    Abstract

    "Dieser Datenreport beschreibt das LIAB-Querschnittmodell (LIAB QM) 1993 - 2023. Der Datenreport gliedert sich wie folgt: Neben der Einleitung enthält Kapitel 1 unter anderem Informationen zum Datenzugang sowie eine Kurzbeschreibung der Daten und das Mengengerüst. Eine Beschreibung der einzelnen Datenquellen findet sich in Kapitel 2. Die Datenaufbereitung sowie die Datenqualität werden in den Kapiteln 3 und 4 diskutiert, während die einzelnen Merkmale in Kapitel 5 dargestellt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Betriebs-Historik-Panel 1975-2024 (2025)

    Ganzer, Andreas; Wolter, Stefanie ; Schmucker, Alexandra;

    Zitatform

    Ganzer, Andreas, Alexandra Schmucker & Stefanie Wolter (2025): Betriebs-Historik-Panel 1975-2024. (FDZ-Datenreport 13/2025 (de)), Nürnberg, 115 S. DOI:10.5164/IAB.FDZD.2513.de.v1

    Abstract

    "Das Betriebs-Historik-Panel (BHP) setzt sich aus Querschnittsdatensätzen ab dem Jahr 1975 für Westdeutschland und ab 1992 für Ostdeutschland zusammen. Jeder Querschnitt umfasst alle Betriebe des gesamtdeutschen Raumes, die zur Jahresmitte (Stichtag: 30.6.) in der Beschäftigten-Historik (BeH) erfasst sind. Von 1975 bis 1998 sind das alle Betriebe mit mindestens einem sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Ab 1999 zählen zu diesen Betrieben auch solche, die zwar keine sozialversicherungspflichtigen aber zumindest einen geringfügigen Beschäftigten aufweisen. Die einzelnen Querschnittsdatensätze können zu einem Panel verbunden werden. Dieser Datenreport beschreibt das Betriebs-Historik-Panel (BHP) 1975-2024." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Establishment History Panel 1975-2024 (2025)

    Ganzer, Andreas; Wolter, Stefanie ; Schmucker, Alexandra;

    Zitatform

    Ganzer, Andreas, Alexandra Schmucker & Stefanie Wolter (2025): Establishment History Panel 1975-2024. (FDZ-Datenreport 13/2025 (en)), Nürnberg, 126 S. DOI:10.5164/IAB.FDZD.2513.en.v1

    Abstract

    "The Establishment History Panel (BHP) is composed of cross-sectional datasets since 1975 for West Germany and 1992 for East Germany. Every cross section contains all the establishments in Germany which are covered by the IAB Employment History (BeH) on June 30th. These are all establishments with at least one employee liable to social security on the reference date. Establishments with no employee liable to social security but with at least one marginal part-time employee are included since 1999. The cross sections can be combined to form a panel. This data report describes the Establishment History Panel (BHP) 1975–2024." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Auswirkungen des gesetzlichen Mindestlohns auf Betriebe und Unternehmen: Studie im Auftrag der Mindestlohnkommission. Erster Endbericht des Forschungsprojekts 556153/ MLK032 (2025)

    Georgieva, Kalina; Hohendanner, Christian ;

    Zitatform

    Georgieva, Kalina & Christian Hohendanner (2025): Auswirkungen des gesetzlichen Mindestlohns auf Betriebe und Unternehmen. Studie im Auftrag der Mindestlohnkommission. Erster Endbericht des Forschungsprojekts 556153/ MLK032. Nürnberg, 96 S.

    Abstract

    "Der vorliegende Projektbericht präsentiert die Ergebnisse des Forschungsprojekts „Auswirkungen des gesetzlichen Mindestlohns auf Betriebe und Unternehmen“, das vom IAB im Auftrag der Mindestlohnkommission durchgeführt wurde. Ziel des ersten Teils der Analyse ist die Untersuchung der kausalen Effekte der Mindestlohnerhöhung auf 12,00 € auf verschiedene betriebliche Zielgrößen, darunter Durchschnittslöhne, die Gesamtbeschäftigung, die Beschäftigung in unterschiedlichen Beschäftigungsformen sowie die Profitabilität und betriebliche Investitionen. Zur Identifikation der kausalen Effekte wird die Variation im Anteil der vom Mindestlohn betroffenen Beschäftigten (dem sogenannten Mindestlohn-Bite) zwischen Betrieben genutzt und ein Differenz-in-Differenzen-Ansatz angewendet. Die Datengrundlage für die Analyse ist das IAB-Betriebspanel der Jahre 2017 bis 2023. Im Ergebnis zeigt sich, dass die monatlichen Brutto-Durchschnittslöhne (bezogen auf den Monat Juni des jeweiligen Befragungsjahres) infolge der Mindestlohnerhöhung auf 12,00 € mit 2,6 Prozent weniger stark gestiegen sind als bei der Einführung des Mindestlohns (4,3 %). Zudem hatte die Mindestlohnerhöhung auf 12,00 € einen negativen Effekt auf die betriebliche Gesamtbeschäftigung in den betroffenen Mindestlohnbetrieben von -1,76 Prozent. Der Effekt ist von der Größenordnung mit jener der Einführung des Mindestlohns vergleichbar. Aufgrund des höheren Beschäftigungsstandes und der breiteren Betroffenheit im Jahr 2022 fällt der absolute Effekt größer aus: zwischen 152.000 und 220.000 Beschäftigungsverhältnissen. Im Gegensatz zur Einführung entfällt der Großteil dieses Effekts jedoch nicht auf geringfügige, sondern auf sozialversicherungspflichtige Beschäftigung und hier insbesondere auf Vollzeitbeschäftigung (ca. -150.000 Beschäftigungsverhältnisse). Aufgrund der Datenlage ist es nicht möglich eindeutig zu bestimmen, ob der Rückgang der Beschäftigung auf eine geringere Anzahl an Neueinstellungen oder auf vermehrte Entlassungen zurückzuführen ist. Der negative Effekt auf die Einstellungswahrscheinlichkeit und der insignifikante Effekt auf Personalabgänge weisen jedoch darauf hin, dass der Effekt überwiegend durch ausbleibende Neueinstellungen zu erklären ist. Auch der negative Effekt der Mindestlohnanhebung auf die Wahrscheinlichkeit, dass ein Betrieb offene Stellen aufweist, unterstützt diese Sichtweise. Die Mindestlohnanhebung scheint keinen Effekt auf die Arbeitskräftefluktuation insgesamt zu haben, lediglich der Effekt auf die wachstumsunabhängige Fluktuation („Churning“) ist leicht negativ signifikant. In Bezug auf die wirtschaftlichen Indikatoren zeigen sich im Gegensatz zur Einführung des Mindestlohns keine negativen Auswirkungen auf die Profitabilität oder die Investitionstätigkeit der Betriebe. Der Effekt auf Investitionen pro Beschäftigten ist sogar positiv. Die Arbeitsproduktivität ist ebenso durch den Mindestlohn gestiegen. Bei den weiteren untersuchten Zielgrößen zeigen sich hingegen keine signifikanten Effekte infolge der Mindestlohnerhöhung auf 12,00 €. Dies gilt für die vereinbarten wöchentlichen Arbeitszeiten von Vollzeit-Beschäftigten, die Weiterbildung, die Ausbildung, den Wettbewerbsdruck der Betriebe sowie den Einsatz von Robotern im Betrieb. Im zweiten Teil des Forschungsberichts werden aktuelle deskriptive Ergebnisse auf Basis der Daten aus dem IAB-Betriebspanel der Jahre 2023 und 2024 präsentiert. Den präsentierten Statistiken zufolge ging die Betroffenheit von Betrieben und Beschäftigten durch die jüngsten Mindestlohnerhöhungen auf 12,41 € und 12,82 € in Deutschland zurück. Während die Anhebung des Mindestlohns von 10,45 € auf 12,00 € im Oktober 2022 noch 23,1 Prozent der Betriebe und 7,9 Prozent der Beschäftigten betraf, sanken diese Werte bei der Erhöhung auf 12,41 € im Jahr 2023 auf 17,8 Prozent der Betriebe und 5,0 Prozent der Beschäftigten. Die jüngste Anhebung auf 12,82 € zum 1. Januar 2024 betraf noch 13,5 Prozent der Betriebe und 3,7 Prozent der Beschäftigten bundesweit, wobei die Betroffenheit dennoch höher lag als bei den Mindestlohnerhöhungen zwischen 2017 und 2022." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Assessing the Differential Income Effects of Maternal Employment Interruptions in Germany (2025)

    Ghosh, Saikat ; Aßmann, Christian ;

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    Ghosh, Saikat & Christian Aßmann (2025): Assessing the Differential Income Effects of Maternal Employment Interruptions in Germany. (LIfBi working paper 121), Bamberg, 30 S. DOI:10.5157/LIfBi:WP121:1.0

    Abstract

    "Employment interruption due to childbirth remains a key contributor to the persistent motherhood penalty in labour markets. While such interruptions consistently reduce earnings, their impact is not uniform and depends significantly on the nature of subsequent employment. This study offers robust empirical evidence on the nuanced effects of employment interruptions, employment types, and job changes on mothers’ annual labour income in Germany. Utilizing a dataset, which combines rich survey and administrative records, we estimate the differential effects of employment interruptions in interaction with employment type and job mobility. Our findings reveal that the income penalties associated with employment interruptions vary substantially depending on whether mothers engage in regular or non-regular work, and whether they change jobs post-childbirth. The results also document a reasonable amount of persistent latent heterogeneity. These insights have important implications for labour market policy and contribute to the limited empirical literature on post-childbirth employment trajectories." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Essays in finance and innovation (2025)

    Gischer, Marc S.;

    Zitatform

    Gischer, Marc S. (2025): Essays in finance and innovation. London, 181 S. DOI:10.21953/researchonline.lse.ac.uk.00137063

    Abstract

    "This thesis examines which environments foster or possibly constrain innovation, focusing on three settings: the match between inventors and firm type, the regulatory environment surrounding new platform technologies and its effects on local economic prosperity, and the labor markets for inventive talent across countries. The first chapter asks whether large-scale innovative Environments - firms with high patenting activity - are associated with higher individual inventor productivity. Using German employer–employee data linked to European Patent Office records, I document sizable inventor-level productivity premia at large-scale innovative firms. Exploiting geographic constraints faced by German apprentices, which generate quasi-random variation in access to large-scale innovative employers, I show that improved access raises early-career patenting by roughly 20%, consistent with a causal link between firm innovative scale and individual productivity. The positive association extends to seasoned inventors. Evidence points to co-worker spillovers and capital–labor complementarities as likely mechanisms. The second chapter analyzes how regulation shapes the composition of local economic activity around a prominent platform innovation: peer-to-peer short-term rental intermediaries such as Airbnb and Vrbo. Using a staggered difference-in-differences design for U.S. counties from 2010 to 2020, I find limited or no effects on housing prices or tax revenue. By contrast, GDP and personal income per capita in accommodation and food services increase, consistent with reallocation from informal hosting toward hotels. Despite the political controversy surrounding STR platforms, current regulations appear to have only modest aggregate economic consequences while shifting activity across closely related sectors. The third chapter compares the labor-market environments for inventors in Germany and the United States using comprehensive employer–employee microdata. Both countries exhibit aging inventor populations, low female participation, growing concentration of inventors in larger and older firms, and declining job mobility. They differ, however, in their ability to attract foreign-born inventors, in the strength of the earnings–productivity relationship, and in the types of firms where inventor output is highest. Taken together, these findings shed light on the possible sources of slowing innovative performance in advanced economies." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Survey on industrial and economic espionage in Germany: Nine percent of businesses fall victim to espionage (2025)

    Glitz, Albrecht ; Kohaut, Susanne; Möller, Iris ;

    Zitatform

    Glitz, Albrecht, Susanne Kohaut & Iris Möller (2025): Survey on industrial and economic espionage in Germany: Nine percent of businesses fall victim to espionage. (IAB-Kurzbericht 02/2025 (en)), Nürnberg, 7 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2502.en

    Abstract

    "New data from the IAB Establishment Panel shows that 9 percent of all establishments in Germany have fallen victim to an espionage attack in the past five years. Approximately half of all reported suspected cases are hacker attacks on IT systems. Innovative and exporting companies in competitive markets are particularly often affected by economic or industrial espionage." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Kohaut, Susanne; Möller, Iris ;
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  • Literaturhinweis

    Befragung zu Industrie- und Wirtschaftsspionage in Deutschland: Neun Prozent der Betriebe werden ausgespäht (2025)

    Glitz, Albrecht ; Kohaut, Susanne; Möller, Iris ;

    Zitatform

    Glitz, Albrecht, Susanne Kohaut & Iris Möller (2025): Befragung zu Industrie- und Wirtschaftsspionage in Deutschland: Neun Prozent der Betriebe werden ausgespäht. (IAB-Kurzbericht 02/2025 (de)), Nürnberg, 7 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2502

    Abstract

    "Industrie- und Wirtschaftsspionage, also das Ausspähen von Betriebsinformationen durch andere Unternehmen oder durch Nachrichtendienste, sind nicht zu vernachlässigende Probleme, die zu wirtschaftlichen Belastungen führen können – sowohl für die betroffenen Betriebe, als auch für die Gesamtwirtschaft. Nun liegen hierzu erstmals repräsentative Befragungsdaten aus dem IAB-Betriebspanel 2023 für Deutschland vor. Sie zeigen, dass in den vergangenen fünf Jahren 9 Prozent aller Betriebe in Deutschland Opfer eines Spionageangriffs wurden. Rund 12 Prozent der Betriebe über alle Wirtschaftszweige und Größenklassen hinweg berichten über mindestens einen Verdachtsfall oder einen Angriff auf ihren Betrieb." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kohaut, Susanne; Möller, Iris ;
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  • Literaturhinweis

    Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz: Zwei von zehn Beschäftigten berichten von Vorfällen im eigenen Arbeitsumfeld (2025)

    Goetz, Valentina; Isphording, Ingo; Jessen, Jonas ; Wolter, Stefanie ;

    Zitatform

    Goetz, Valentina, Ingo Isphording, Jonas Jessen & Stefanie Wolter (2025): Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz: Zwei von zehn Beschäftigten berichten von Vorfällen im eigenen Arbeitsumfeld. (IAB-Kurzbericht 09/2025), Nürnberg, 7 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2509

    Abstract

    "Sexuelle Belästigung ist eine substanzielle Belastung für die direkt Betroffenen und ihr (Arbeits-)Umfeld – und damit potenziell auch eine wirtschaftliche Belastung für Betriebe. Wie verbreitet sexuelle Belästigung und präventive Maßnahmen in Betrieben sind, wurde dennoch bisher nicht umfassend untersucht. Zwei Befragungen des IAB zeigen nun, wie häufig sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz vorkommt und welche Auswirkungen Betriebe und Beschäftigte infolgedessen erwarten. Darüber hinaus wird dokumentiert, welche Maßnahmen Betriebe ergreifen, um solche Vorfälle zu verhindern oder darauf zu reagieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Jessen, Jonas ; Wolter, Stefanie ;
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  • Literaturhinweis

    Mannheimer Unternehmenspanel verknüpft mit dem Betriebs-Historik-Panel 2010-2023 (MUP-BHP 1023) (2025)

    Gottschalk, Sandra; Zimmermann, Florian ; Schmucker, Alexandra; Wolter, Stefanie ;

    Zitatform

    Gottschalk, Sandra, Alexandra Schmucker, Stefanie Wolter & Florian Zimmermann (2025): Mannheimer Unternehmenspanel verknüpft mit dem Betriebs-Historik-Panel 2010-2023 (MUP-BHP 1023). (FDZ-Datenreport 03/2025 (de)), Nürnberg, 108 S. DOI:10.5164/IAB.FDZD.2503.de.v1

    Abstract

    "Das Mannheimer Unternehmenspanel verknüpft mit dem Betriebs-Historik-Panel (MUP-BHP) setzt sich aus Querschnittsdatensätzen ab dem Jahr 2010 zusammen. Die Querschnittsdatensätze umfassen alle Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbH) und Unternehmergesellschaft (UG) aus dem Mannheimer Unternehmenspanel (MUP) und deren verknüpfbare Betriebsstätten des gesamtdeutschen Raumes, die in der Beschäftigten-Historik (BeH) zum Stichtag 31.12. erfasst sind. Diese Verknüpfung von Unternehmen und Betrieben liegt ein Record-Linkage der Adressdaten des vom Leibniz Institut für Europäische Wirtschaftsforschung gehaltenen MUP und der Betriebsadressdaten am IAB zugrunde. Die einzelnen Querschnittsdatensätze enthalten Informationen zu den Betrieben und Unternehmen sowie eine Zusatzdatei zu Gesellschafterinnen und Gesellschaftern. Die Datensätze können zu einem Panel verbunden werden. Dieser Datenreport beschreibt das Mannheimer Unternehmenspanel verknüpft mit dem Betriebs-Historik-Panel (MUP-BHP) 2010–2023." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    The Mannheim Enterprise Panel linked to the Establishment History Panel of the IAB 2010-2023 (MUP-BHP 1023) (2025)

    Gottschalk, Sandra; Schmucker, Alexandra; Wolter, Stefanie ; Zimmermann, Florian ;

    Zitatform

    Gottschalk, Sandra, Alexandra Schmucker, Stefanie Wolter & Florian Zimmermann (2025): The Mannheim Enterprise Panel linked to the Establishment History Panel of the IAB 2010-2023 (MUP-BHP 1023). (FDZ-Datenreport 03/2025 (en)), Nürnberg, 105 S. DOI:10.5164/IAB.FDZD.2503.en.v1

    Abstract

    "Das Mannheimer Unternehmenspanel verknüpft mit dem Betriebs-Historik-Panel (MUP-BHP) setzt sich aus Querschnittsdatensätzen ab dem Jahr 2010 zusammen. Die Querschnittsdatensätze umfassen alle Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbH) und Unternehmergesellschaft (UG) aus dem Mannheimer Unternehmenspanel (MUP) und deren verknüpfbare Betriebsstätten des gesamtdeutschen Raumes, die in der Beschäftigten-Historik (BeH) zum Stichtag 31.12. erfasst sind. Diese Verknüpfung von Unternehmen und Betrieben liegt ein Record-Linkage der Adressdaten des vom Leibniz Institut für Europäische Wirtschaftsforschung gehaltenen MUP und der Betriebsadressdaten am IAB zugrunde. Die einzelnen Querschnittsdatensätze enthalten Informationen zu den Betrieben und Unternehmen sowie eine Zusatzdatei zu Gesellschafterinnen und Gesellschaftern. Die Datensätze können zu einem Panel verbunden werden. Dieser Datenreport beschreibt das Mannheimer Unternehmenspanel verknüpft mit dem Betriebs-Historik-Panel (MUP-BHP) 2010–2023." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The effect of health on refugees’ labor market integration: evidence from a natural experiment in Germany (2025)

    Goßner, Laura ; Jaschke, Philipp ; Kosyakova, Yuliya ;

    Zitatform

    Goßner, Laura, Philipp Jaschke & Yuliya Kosyakova (2025): The effect of health on refugees’ labor market integration: evidence from a natural experiment in Germany. (IAB-Discussion Paper 05/2025), Nürnberg, 32 S. DOI:10.48720/IAB.DP.2505

    Abstract

    "Dieses Papier analysiert die Rolle der Gesundheit für die Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten in ihrem Zielland. Wir nutzen die quasi-zufällige anfängliche regionale Verteilung von Geflüchteten über Stadt- und Landkreise in Deutschland, um den kausalen Effekt der Gesundheit auf die Beschäftigung zu analysieren. Basierend auf regionaler und zeitlicher Heterogenität bei der Einführung einer Reform, die einen früheren Zugang zu Gesundheitsleistungen durch elektronische Gesundheitskarten (eGKs) ermöglichte, in Kombination mit der regionalen Verfügbarkeit von Gesundheitsdienstleistungen und dem Gesundheitszustand vor der Migration, konstruieren wir Instrumentalvariablen (IVs), die plausibel exogene Variationen im Gesundheitszustand der Geflüchteten nach ihrer Ankunft liefern. Unsere Ergebnisse zeigen, dass ein guter körperlicher Gesundheitszustand (PCS) die Erwerbstätigkeitswahrscheinlichkeit von Männern verbessert. Gleichzeitig erhöht ein guter psychischer Gesundheitszustand (MCS) die Erwerbstätigenquote von Frauen, wobei dieser Effekt aufgrund schwacher Instrumente mit Vorsicht zu betrachten ist. Hinsichtlich möglicher Mechanismen zeigen wir, dass eine bessere Gesundheit die Teilnahme an Sprachkursen und die deutschen Sprachkenntnisse von weiblichen Geflüchteten erhöht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Fast sechs von zehn Betrieben gingen im ersten Halbjahr 2024 Kompromisse bei der Einstellung von Fachkräften ein (2025)

    Grau, Katrin; Schwengler, Barbara; Leber, Ute;

    Zitatform

    Grau, Katrin, Ute Leber & Barbara Schwengler (2025): Fast sechs von zehn Betrieben gingen im ersten Halbjahr 2024 Kompromisse bei der Einstellung von Fachkräften ein. In: IAB-Forum H. 10.12.2025, 2025-12-05. DOI:10.48720/IAB.FOO.20251210.01

    Abstract

    "Die Rekrutierung von Fachkräften stellt die Betriebe weiterhin vor große Herausforderungen. Viele Stellen für qualifizierte Tätigkeiten bleiben unbesetzt, und auch wenn Betriebe Personal einstellen, entspricht deren Profil nicht immer den betrieblichen Vorstellungen. Daher geht der Großteil der Betriebe bei der Einstellung von Fachkräften Kompromisse ein. Besonders häufig akzeptieren sie einen höheren Einarbeitungsaufwand." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Performance Management in deutschen Betrieben: Leistungsorientierung lohnt sich - aber nur mit kollektiven Zielen (2025)

    Grunau, Philipp ; Ruf, Kevin ; Kampkötter, Patrick ;

    Zitatform

    Grunau, Philipp, Patrick Kampkötter & Kevin Ruf (2025): Performance Management in deutschen Betrieben: Leistungsorientierung lohnt sich - aber nur mit kollektiven Zielen. (IAB-Kurzbericht 11/2025), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2511

    Abstract

    "Unternehmen sind mit ständigem Wandel und wachsendem Wettbewerbsdruck konfrontiert, was auch das Personalmanagement betrifft. Außerdem verändert sich der Arbeitsalltag für viele Beschäftigte, sodass die Instrumente des Performance Managements, insbesondere die traditionellen Leistungsbeurteilungs- und Vergütungspraktiken, zunehmend auf dem Prüfstand stehen. Entscheidend für Betriebe und Beschäftigte ist dabei unter anderem, ob und inwieweit diese Praktiken die wahrgenommene Arbeitsqualität beeinflussen. Die Autoren untersuchen in diesem Bericht Trends und Entwicklungen für die Jahre 2012 bis 2023 auf Basis des Linked Personnel Panels (LPP)." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Grunau, Philipp ; Ruf, Kevin ;
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  • Literaturhinweis

    Wie beeinflusst Personalarbeit wirtschaftlichen Erfolg? (2025)

    Grunau, Philipp ; Kampkötter, Patrick ; Wolter, Stefanie ;

    Zitatform

    Grunau, Philipp, Patrick Kampkötter & Stefanie Wolter (2025): Wie beeinflusst Personalarbeit wirtschaftlichen Erfolg? In: Personalmagazin, Jg. 25, H. 1, S. 20-30.

    Abstract

    "In wirtschaftlich schwierigen Zeiten steht der Personalbereich oft besonders unter Druck, seinen Wertbeitrag zum Unternehmen aufzuzeigen. Repräsentative Daten aus dem Linked Personnel Panel, der größten personalökonomischen Betriebsbefragung in Deutschland, zeigen, inwiefern sich Investitionen in Personalmaßnahmen rechnen - und welche Instrumente auf den Prüfstand gehören." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Grunau, Philipp ; Wolter, Stefanie ;
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  • Literaturhinweis

    The Moderating Role of Job Autonomy in the Relationship between the Use of Performance Appraisals and Job Satisfaction (2025)

    Grund, Christian ; Nießen, Anna;

    Zitatform

    Grund, Christian & Anna Nießen (2025): The Moderating Role of Job Autonomy in the Relationship between the Use of Performance Appraisals and Job Satisfaction. (IZA discussion paper / Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit 18191), Bonn, 31 S.

    Abstract

    "We explore the moderating role of job autonomy for the link between the use of performance appraisals and employees' job satisfaction. Results based on German linked employer-employee panel data show that performance appraisals are linked to higher job satisfaction at moderate levels of job autonomy, whereas this positive relationship weakens at both low and high levels of autonomy. Moreover, the interplay between performance appraisals and job autonomy appears sensitive to broader institutional and contextual factors, such as the existence of employee representation, perceived job security, and design of the performance appraisals. Our findings highlight the complex role of job autonomy in shaping employee responses to performance management, underscoring the need for context-aware human resource practices." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Performance Appraisals, Works Councils and Employees’ Presenteeism Behavior (2025)

    Grund, Christian ; Nießen, Anna;

    Zitatform

    Grund, Christian & Anna Nießen (2025): Performance Appraisals, Works Councils and Employees’ Presenteeism Behavior. In: BJIR, Jg. 63, H. 4, S. 718-745. DOI:10.1111/bjir.70006

    Abstract

    "Presenteeism behavior, that is, working despite illness, is a common phenomenon worldwide and can have severe consequences for employees and firms alike. In this study, we investigate the relationship between the use of company performance appraisals and employees’ presenteeism behavior. We use linked-employer–employee data (the German Linked Personnel Panel) and apply pooled Poisson as well as linear fixed effects panel estimations. We show that the use of performance appraisals is associated with significantly lower annual presenteeism days in the amount of half a day, which corresponds to a 10% difference from the base rate. The results are driven by performance appraisals that are linked to performance-related pay, in particular. In addition, the significantly negative relationships between performance appraisals or performance pay and presenteeism only emerge when a works council is present at the workplace. Our study contributes to the understanding of employment relation-specific behavioural consequences of management practices." (Author's abstract, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Lidwina Gundacker über Komplexität in Integrationsverläufen Geflüchteter und die Lücken von Migrationstheorien (Podcast) (2025)

    Gundacker, Lidwina ;

    Zitatform

    (2025): Lidwina Gundacker über Komplexität in Integrationsverläufen Geflüchteter und die Lücken von Migrationstheorien (Podcast). (MeltingPod - Migration im Dialog), Duisburg, Essen, o. Sz.

    Abstract

    "In dieser 58. Folge sprechen wir mit Lidwina Gundacker (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung) über biographische Daten von Geflüchteten und über die Schwierigkeiten, typical integration cases zu erstellen. Das führt zu unserer übergeordnete Fragestellung zur Komplexität des Themas Fluchtmigration und welche blind spots in bisherigen Migrationstheorien eine adäquate quanitative Untersuchung von Integrationsverläufen erschweren. Entlang unterschiedlicher Publikationen von Lidwina kommen wir der Thematik näher und überlegen zum Schluss, wie eine Herangehensweise aussehen könnte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Gundacker, Lidwina ;
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  • Literaturhinweis

    IAB-Monitor Arbeitskräftebedarf 4/2024: Die Zahl der offenen Stellen ist saisonbedingt leicht gestiegen (Serie "Arbeitskräftesicherung") (2025)

    Gürtzgen, Nicole ; Popp, Martin ; Kubis, Alexander;

    Zitatform

    Gürtzgen, Nicole, Alexander Kubis & Martin Popp (2025): IAB-Monitor Arbeitskräftebedarf 4/2024: Die Zahl der offenen Stellen ist saisonbedingt leicht gestiegen (Serie "Arbeitskräftesicherung"). In: IAB-Forum H. 14.03.2025. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250314.01

    Abstract

    "Das gesamtwirtschaftliche Stellenangebot ist gegenüber dem Vorjahresquartal weiterhin rückläufig. Im Vergleich zum vierten Quartal 2023 liegt die Zahl der offenen Stellen rund 19 Prozent niedriger. Gegenüber dem Vorquartal liegt die Zahl der offenen Stellen hingegen rund 10 Prozent höher. Die Entwicklung am aktuellen Rand entspricht dem erwarteten saisonalen Muster." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Dismissal protection and long-term sickness absence: Evidence from a policy change (2025)

    Gürtzgen, Nicole ; Hiesinger, Karolin ;

    Zitatform

    Gürtzgen, Nicole & Karolin Hiesinger (2025): Dismissal protection and long-term sickness absence: Evidence from a policy change. In: Industrial Relations, Jg. 64, H. 3, S. 318-342., 2024-07-29. DOI:10.1111/irel.12375

    Abstract

    "This paper studies whether a decline in employment protection reduces workers' long-term sickness absences (of >6 weeks). We exploit exogenous variation from a German policy change that shifted the threshold exempting small establishments from dismissal protection from 5 to 10 workers. Using German register data, we find that the reform significantly reduced employees' transitions into long-term sickness during their second year after being hired. This response is due to a behavioral rather than a compositional effect and is particularly pronounced among the medium-skilled and younger males. Further results indicate that the reform did not alter the probability of involuntary unemployment after sickness." (Author's abstract, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Gürtzgen, Nicole ; Hiesinger, Karolin ;
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  • Literaturhinweis

    Befristungen bei Neueinstellungen 2024 (2025)

    Gürtzgen, Nicole ; Popp, Martin ; Kubis, Alexander;

    Zitatform

    Gürtzgen, Nicole, Alexander Kubis & Martin Popp (2025): Befristungen bei Neueinstellungen 2024. (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Aktuelle Daten und Indikatoren), Nürnberg, 9 S.

    Abstract

    "Im Rahmen der IAB-Stellenerhebung gaben die Betriebe an, im Jahr 2024 in Deutschland rund 4,4 Mio. sozialversicherungspflichtige Neueinstellungen (ohne Auszubildende und ohne MiniJobs) vorgenommen zu haben. Hiervon waren 25 Prozent, also rund 1,1 Mio. Stellen (zunächst) befristet (Tabelle 1). Die Befristung von Neueinstellungen ermöglicht den Betrieben, die Fähigkeiten von Bewerberinnen und Bewerbern zu überprüfen, bevor ein unbefristetes Arbeitsverhältnis eingegangen wird. Durch den Abschluss von befristeten Arbeitsverträgen können Betriebe ohne langfristige Mittelbindung häufig auch Jobs anbieten, die sonst vielleicht nicht finanzierbar gewesen wären. Darüber hinaus haben Befristungen für Betriebe zudem den Vorteil, dass sie (Entlassungs-)Kosten vermeiden können, die gegebenenfalls im Rahmen des allgemeinen oder tarifvertraglich erweiterten Kündigungsschutzes entstehen können (Bossler et al. 2017). Als weiteres wichtiges betriebliches Motiv für befristete Neueinstellungen ist zudem ein vorübergehender Mehrbedarf an Arbeitskräften etwa infolge temporärer Auftragsspitzen zu nennen (siehe hierzu z.B. Gürtzgen und Küfner 2023). Die Tatsache, dass Betriebe befristete Neueinstellungen vornehmen können, kann u.a. darin begründet sein, dass Betriebe über Marktmacht verfügen, die den Abschluss von befristeten Verträgen erleichtert (Bassanini et al. 2024). Zu beachten ist, dass die Befristungsquoten bei Neueinstellungen deutlich oberhalb des Anteils befristeter Beschäftigung an der Gesamtbeschäftigung liegen. Rund 2,6 Millionen Beschäftigte in Deutschland hatten laut IAB-Betriebspanel im Jahr 2022 einen befristeten Arbeitsvertrag. Das entspricht einem Anteil an allen Beschäftigten (ohne Auszubildende) von 6,6 Prozent (Hohendanner / IAB 2023). Die Diskrepanz zwischen dem Anteil befristeter Neueinstellungen und dem Befristungsanteil aller Beschäftigter zeigt, dass befristete Beschäftigungsverhältnisse in nennenswertem Ausmaß in unbefristete Arbeitsverträge umgewandelt werden (Müller et al. 2017). Bedingt durch die COVID-19-Pandemie sank 2020 der Anteil an Umwandlungen in unbefristete Beschäftigungsverhältnisse (Hohendanner 2021). Auch der Anteil befristeter Neueinstellungen stieg im Jahr 2020 gegenüber dem Vorjahr kurzfristig auf 33 Prozent. Aktuell setzt sich der seit 2004 beobachtete rückläufige Trend auch im Jahr 2024 fort. Die Befristungsquote erreicht mit 25 Prozent einen neuen Tiefststand. Der im Rahmen der Erhebung 2004 gemessene Höchststand war mit 54 Prozent mehr als doppelt so hoch." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Mindestlohnerhöhungen zum 1. Januar 2026 und 2027: Rund jeder zehnte Job ist von der stufenweisen Anpassung des Mindestlohns betroffen (2025)

    Gürtzgen, Nicole ; Commentz, Antonia; Popp, Martin ;

    Zitatform

    Gürtzgen, Nicole, Martin Popp & Antonia Commentz (2025): Mindestlohnerhöhungen zum 1. Januar 2026 und 2027: Rund jeder zehnte Job ist von der stufenweisen Anpassung des Mindestlohns betroffen. (IAB-Kurzbericht 15/2025), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2515

    Abstract

    "Der gesetzliche Mindestlohn in Deutschland soll laut Beschluss der Mindestlohnkommission zum 1. Januar 2026 auf 13,90 Euro pro Stunde steigen. Zum 1. Januar 2027 wird der Mindestlohn in einem weiteren Schritt auf 14,60 Euro an­gehoben. Dieser IAB-Kurzbericht zeigt, in welchem Ausmaß bestehende Beschäftigungsverhältnisse sowie Neueinstellungen von den geplanten Erhöhungen betroffen sein werden. Dabei wird insbesondere auf Unterschiede nach Beschäftigungsform, Arbeitszeit, Region und Wirtschaftszweig eingegangen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    IAB-Monitor Arbeitskräftebedarf 2/2025: Die Vakanzrate ist wieder auf das Niveau der zweiten Corona-Lockdown-Phase zurückgefallen (Serie "Arbeitskräftesicherung) (2025)

    Gürtzgen, Nicole ; Popp, Martin ; Kubis, Alexander;

    Zitatform

    Gürtzgen, Nicole, Alexander Kubis & Martin Popp (2025): IAB-Monitor Arbeitskräftebedarf 2/2025: Die Vakanzrate ist wieder auf das Niveau der zweiten Corona-Lockdown-Phase zurückgefallen (Serie "Arbeitskräftesicherung). In: IAB-Forum H. 15.09.2025. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250915.01

    Abstract

    "Das gesamtwirtschaftliche Stellenangebot ist im zweiten Quartal 2025 in fast allen Wirtschaftsbereichen rückläufig und beläuft sich insgesamt auf 1,06 Millionen Stellen. Die Vakanzrate, also der Anteil der sofort zu besetzenden Stellen an der gesamten Arbeitsnachfrage, ist mit 2,4 Prozent derzeit fast auf das Niveau der zweiten Corona-Lockdown-Phase zurückgefallen. Dabei sinkt die Zahl an offenen Stellen insbesondere in kleinen und mittelgroßen Betrieben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    IAB-Monitor Arbeitskräftebedarf 1/2025: In den meisten Branchen ist das Stellenangebot rückläufig (Serie "Arbeitskräftesicherung") (2025)

    Gürtzgen, Nicole ; Popp, Martin ; Kubis, Alexander;

    Zitatform

    Gürtzgen, Nicole, Alexander Kubis & Martin Popp (2025): IAB-Monitor Arbeitskräftebedarf 1/2025: In den meisten Branchen ist das Stellenangebot rückläufig (Serie "Arbeitskräftesicherung"). In: IAB-Forum H. 20.06.2025, 2025-06-17. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250620.01

    Abstract

    "Das gesamtwirtschaftliche Stellenangebot ist gegenüber dem Vorjahresquartal in den meisten Branchen rückläufig. Lediglich der Bereich „Öffentliche Verwaltung und Sozialversicherung“ berichtet über geringe Zuwächse. Ein stärkerer Rückgang des Stellenangebots ist insbesondere in kleinen und mittelgroßen Betrieben zu beobachten. Im ersten Quartal 2025 belief sich die Zahl der offenen Stellen auf insgesamt auf 1,18 Millionen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    IAB-Monitor Arbeitskräftebedarf 3/2025: Die Nachfrage nach Arbeitskräften sinkt bei kleineren Betrieben am stärksten (Serie „Arbeitskräftesicherung“) (2025)

    Gürtzgen, Nicole ; Popp, Martin ; Kubis, Alexander;

    Zitatform

    Gürtzgen, Nicole, Alexander Kubis & Martin Popp (2025): IAB-Monitor Arbeitskräftebedarf 3/2025: Die Nachfrage nach Arbeitskräften sinkt bei kleineren Betrieben am stärksten (Serie „Arbeitskräftesicherung“). In: IAB-Forum H. 18.12.2025. DOI:10.48720/IAB.FOO.20251218.01

    Abstract

    "Das gesamtwirtschaftliche Stellenangebot ist im dritten Quartal 2025 in fast allen Wirtschaftsbereichen weiter rückläufig und beläuft sich insgesamt auf 1,03 Millionen Stellen. Eine sinkende Nachfrage nach Arbeitskräften ist insbesondere bei den unternehmensnahen sowie sonstigen Dienstleistungen sowie im Handel und im Bereich „Information und Kommunikation“ zu beobachten. Aber auch im verarbeitenden Gewerbe sinkt der Stellenbestand gegenüber dem Vorjahresquartal deutlich. Der Rückgang betrifft alle drei Betriebsgrößenklassen, ist aber bei kleineren Betrieben am stärksten ausgeprägt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Are Forced Migrant Trajectories Path-Dependent? A Markov Analysis (2025)

    Haller, Liam ;

    Zitatform

    Haller, Liam (2025): Are Forced Migrant Trajectories Path-Dependent? A Markov Analysis. In: International migration review, S. 1-22. DOI:10.1177/01979183251319015

    Abstract

    "This study evaluates whether the trajectories of forced migrants, specifically Syrian refugees moving towards Germany, exhibit path dependency—meaning that their migration decisions are influenced by past events and their previous migration experiences. Using data from the IAB-BAMF-SOEP survey of refugees, this article investigates whether these migration trajectories adhere to a Markov process, where the likelihood of future migrations depends solely on the current state. By employing global and local Markov score tests, the article systematically tests the Markov assumption across different migration routes, focusing on Turkey, Lebanon, and Egypt as transit countries. The findings indicate that shorter, reactive migrations from Syria to Lebanon and Turkey exhibit path dependency, meaning their likelihood is influenced by recent events. Conversely, longer, logistically complex migrations, such as from Syria to Egypt and from transit countries to Germany, adhere to the Markov property, suggesting path independence. This distinction highlights the impact of route difficulty and destination accessibility on migration behaviors. The implications of the findings are also significant for the use of the Markov property in computational models of migration. Researchers should exercise caution when applying the Markov assumption indiscriminately across different migration contexts, as its validity can vary based on external factors such as policy changes and route accessibility." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The Downfall of Assad: Syrian Refugees’ Settlement Intentions after the Unexpected Regime Change (2025)

    Hammer, Luisa ; Wagner, Simon ; Kassam, Kamal ; Koch, Theresa; Kosyakova, Yuliya ; Olbrich, Lukas ; Gallegos Torres, Katia ;

    Zitatform

    Hammer, Luisa, Kamal Kassam, Yuliya Kosyakova, Katia Gallegos Torres, Lukas Olbrich, Theresa Koch & Simon Wagner (2025): The Downfall of Assad: Syrian Refugees’ Settlement Intentions after the Unexpected Regime Change. (IAB-Discussion Paper 09/2025), Nürnberg, 31 S. DOI:10.48720/IAB.DP.2509

    Abstract

    "Am 8. Dezember 2024 veränderte der plötzliche Zusammenbruch des Regimes von Bashar al‑Assad die politische Landschaft Syriens und die Rückkehraussichten für Millionen von im Ausland lebenden Syrern abrupt. Wir nutzen diesen unerwarteten Regimewechsel als natürliches Experiment, um die kausalen Auswirkungen der Entwicklungen im Heimatland auf die Ansiedlungs‑und Rückkehrabsichten von Flüchtlingen zu schätzen. Auf der Grundlage neuartiger Umfragedaten aus Deutschland, die nur wenige Tage vor dem Sturz Assads erhoben wurden, stellen wir fest, dass der Zusammenbruch des Regimes die Ansiedlungsabsichten der Syrer in Deutschland erheblich beeinflusste. Befragte, die danach befragt wurden, äußerten eher temporäre Niederlassungsabsichten, gaben eher an, Auswanderungsüberlegungen zu haben, und äußerten eher Unsicherheit über ihre Zukunft in Deutschland. Wir finden jedoch keine Auswirkungen auf konkrete kurzfristige Auswanderungspläne, was darauf hindeutet, dass die erhöhten Rückkehrwünsche eher zukunftsorientierte Absichten als unmittelbare Verhaltensänderungen widerspiegeln. Weitere Analysen zeigen, dass Rechtssicherheit in Deutschland und eine schwächere soziale oder emotionale Integration mit einer stärkeren Präferenz für einen vorübergehenden Aufenthalt korrelieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    What about the men, though? Relative wage opportunities and the persistence of employment gaps in couples (2025)

    Hammer, Luisa ;

    Zitatform

    Hammer, Luisa (2025): What about the men, though? Relative wage opportunities and the persistence of employment gaps in couples. (IAB-Discussion Paper 01/2025), Nürnberg, 63 S. DOI:10.48720/IAB.DP.2501

    Abstract

    "Die geschlechtsspezifischen Unterschiede bei der Beschäftigung haben sich verringert, sind aber nach wie vor beträchtlich, insbesondere innerhalb von Paaren. Um abzuschätzen, wie sich verbesserte Lohnmöglichkeiten für Frauen auf die Beschäftigungsentscheidungen der Partner auswirken, nutze ich nachfragegesteuerte Lohnveränderungen bei Arbeitsaufgaben und deutsche Verwaltungsdaten. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Frauen positiv, wenn auch mit abnehmender Tendenz, auf relative Lohnverbesserungen reagieren, während männliche Partner als Reaktion darauf ebenfalls ihr Arbeitsangebot erhöhen. Infolgedessen verringert sich die Arbeitszeitlücke innerhalb von Paaren, schließt sich aber nicht und vergrößert sich in bestimmten Gruppen sogar. Mögliche Erklärungen für diese Muster, die auf Beckers Haushaltsmodell aufbauen, sind komparative Vorteile für Frauen sowie relative Einkommenspräferenzen und Geschlechtsidentitätsnormen für Männer." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hammer, Luisa ;
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  • Literaturhinweis

    Smoothing the Turmoil: Harmonization of the 1988 Occupation Codes over Time (2025)

    Hansch, Michelle;

    Zitatform

    Hansch, Michelle (2025): Smoothing the Turmoil: Harmonization of the 1988 Occupation Codes over Time. (FDZ-Methodenreport 02/2025 (en)), Nürnberg, 28 S. DOI:10.5164/IAB.FDZM.2502.en.v1

    Abstract

    "Dieser Bericht adressiert die Herausforderungen, die die Einführung der Klassifikation der Berufe (KldB) 2010 für eine konsistente Analyse von Erwerbsbiografien in Deutschland mit sich brachte. Das offizielle Umcodierungsschema zwischen der alten KldB 1988 und der neuen KldB 2010 ist bislang zu ungenau, was zu strukturellen Brüchen in der Entwicklung berufsspezifischer Beschäftigungsanteile führt. Diese Strukturbrüche erschweren die Forschung zu Erwerbsbiografien, da sie Ergebnisse möglicherweise verzerren und den Analysezeitraum einschränken. Zur Lösung dieser Probleme entwickle ich einen Algorithmus, der die KldB 1988 auf Basis der Stichprobe der Integrierten Arbeitsmarktbiografien (SIAB) harmonisiert. Dazu werden 1988er-Berufe mit divergierenden Trends zusammengefasst und bestimmte 2010er-Berufscodes passenderen 1988er-Berufen neu zugeordnet. Der Harmonisierungsalgorithmus reduziert den Beschäftigungsanteil der 1988er-Berufe, die von starken Strukturbrüchen betroffen sind, von 34 auf etwa ein Prozent und ermöglicht eine konsistente Analyse von Erwerbsbiografien über mehr als 30 Jahre." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Adjusters and Casualties: The Anatomy of Labor Market Displacement (2025)

    Hanushek, Eric A. ; Light, Jacob D.; Janssen, Simon; Simon, Lisa;

    Zitatform

    Hanushek, Eric A., Simon Janssen, Jacob D. Light & Lisa Simon (2025): Adjusters and Casualties: The Anatomy of Labor Market Displacement. (IZA discussion paper / Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit 17889), Bonn, 54 S.

    Abstract

    "We analyze the full distribution of displaced workers' earnings losses using a new method that combines matching and synthetic control group approaches at the individual level. We find that the distribution of earnings losses is highly skewed. Average losses, as estimated by conventional event studies, are driven by a small number of workers who suffer catastrophic losses, while most recover quickly. Observable worker characteristics explain only a small fraction of the variance in earnings losses. Instead, we find substantial heterogeneity in earnings losses even among workers displaced by the same firm who have identical observed characteristics such as education, age, and gender. Workers with minimal earnings losses adjust quickly by switching industries, occupations, and especially regions, while comparable workers with catastrophic losses adjust slowly, even though they are forced to make comparable numbers of switches in the long run." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Janssen, Simon;
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  • Literaturhinweis

    Zunehmende Flexibilisierung der Arbeitszeit: Höchststand von 473 Millionen Stunden auf Kurzzeitkonten (2025)

    Hartl, Tobias ; Wanger, Susanne ; Warning, Anja; Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Hartl, Tobias, Susanne Wanger, Anja Warning & Enzo Weber (2025): Zunehmende Flexibilisierung der Arbeitszeit: Höchststand von 473 Millionen Stunden auf Kurzzeitkonten. (IAB-Kurzbericht 12/2025), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2512

    Abstract

    "Erstmals werden hier gesamtwirtschaftliche repräsentative Daten über die Stundenzahl auf den sogenannten Gleitzeit- oder Kurzzeitkonten der Beschäftigten in Deutschland vorgelegt. Über alle Wirtschaftszweige hinweg gab es im vierten Quartal 2023 einen positiven Saldo von insgesamt 473 Millionen Stunden auf diesen Konten. Das waren 150 Millionen Stunden mehr als im Jahr 2013. Die Bedeutung von Arbeitszeitkonten ist im Zeitverlauf gestiegen. Das zeigt auch der zunehmende Anteil der Betriebe und Verwaltungen, die diese nutzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wanger, Susanne ; Warning, Anja; Weber, Enzo ;
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  • Literaturhinweis

    Geflüchtete wollen langfristig bleiben und Deutsche werden (2025)

    Hartmann, Jörg ;

    Zitatform

    Hartmann, Jörg (2025): Geflüchtete wollen langfristig bleiben und Deutsche werden. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 92, H. 35, S. 535-542. DOI:10.18723/diw_wb:2025-35-4

    Abstract

    "Der Erwerb der deutschen Staatsbürgerschaft ist ein zentraler Indikator für die politische und gesellschaftliche Integration von Zugewanderten. Sie setzt nicht nur erhebliche Integrationsleistungen wie den Spracherwerb oder die Sicherung des Lebensunterhalts voraus, sondern stellt Zugewanderte rechtlich und politisch Einheimischen gleich. Gleichzeitig fördert die Einbürgerung die weitere Integration: Sie stärkt die Identifikation mit dem Aufnahmelandinfo und erleichtert die soziale und wirtschaftliche Integration, insbesondere für stärker benachteiligte Gruppen und bei frühzeitiger Einbürgerung.info Für Geflüchtete hat die Einbürgerung eine besondere Bedeutung: Sie schützt dauerhaft vor Abschiebung ins Herkunftsland, selbst wenn sich die Rechtslage in Deutschland oder die politische Situation im Herkunftsland ändert. Zugleich entstehen weitergehende Rechte: uneingeschränktes Aufenthaltsrecht in der Europäischen Union (EU), aktives und passives Wahlrecht sowie Zugang zu bestimmten Laufbahnen im öffentlichen Dienst oder in sicherheitsrelevanten Bereichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Berufsberatung im Erwerbsleben kann Frauen bei der Rückkehr in den Beruf unterstützen (2025)

    Hartosch, Katja; Heuer, Linda; Heusler, Anna ; Ulrich, Angela ; Lang, Julia ;

    Zitatform

    Hartosch, Katja, Linda Heuer, Anna Heusler, Julia Lang & Angela Ulrich (2025): Die Berufsberatung im Erwerbsleben kann Frauen bei der Rückkehr in den Beruf unterstützen. In: IAB-Forum H. 07.07.2025, 2025-07-02. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250707.01

    Abstract

    "Frauen unterbrechen ihre Erwerbstätigkeit häufiger als Männer. Dies führt oft zu Schwierigkeiten beim Wiedereinstieg ins Erwerbsleben. So können Qualifikationen veralten und Unsicherheiten über berufliche Möglichkeiten entstehen. Unterstützung bietet die Berufsberatung im Erwerbsleben der Bundesagentur für Arbeit. Untersuchungen des IAB geben Anhaltspunkte, inwiefern die Gruppe der Berufsrückkehrerinnen durch dieses Beratungsangebot erreicht wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Wie lange können, wollen und planen sie (zu) arbeiten? Eine Typisierung der älteren Beschäftigten in Deutschland (2025)

    Hasselhorn, Hans Martin ; Borchart, Daniela ;

    Zitatform

    Hasselhorn, Hans Martin & Daniela Borchart (2025): Wie lange können, wollen und planen sie (zu) arbeiten? Eine Typisierung der älteren Beschäftigten in Deutschland. In: Deutsche Rentenversicherung, Jg. 80, H. 2, S. 133-153.

    Abstract

    "Was meinen ältere Beschäftigte, wenn sie gefragt werden, bis zu welchem Alter sie erwerbstätig sein können, wollen oder es planen? Anhand von Daten der lidA-Studie (2022/23; n = 7 137) sowie qualitativen Interviews untersucht der Beitrag das Verständnis dieser drei Aspekte der „Erwerbsperspektive“. Vier Cluster von Berufsgruppen wurden identifiziert: (1) „Länger aktiv in Verantwortung“ (7 Prozent aller), (2) „Kann lang, will aber früher raus“ (14 Prozent), (3) „Stabile Mitte mit Rückzugswunsch“ (50 Prozent) und (4) „Am Limit – begrenzte Spielräume“ (26 Prozent). Die qualitativen Befunde stützen die quantitativen Ergebnisse: „Können“ wird vornehmlich mit Gesundheit und Arbeitsbelastung verknüpft, „Wollen“ zeigt Wunschvorstellungen, „Planen“ reflektiert eher Realitäten, nicht zuletzt finanzielle. Die Studie bestätigt die Validität und Aussagestärke der drei Fragen und betont die Heterogenität älterer Erwerbstätiger in Hinblick auf ihr Erleben der letzten Arbeitsjahre. Für Betriebe bedeuten die Ergebnisse, dass sie frühzeitig den Dialog mit älteren Beschäftigten zu „Können“, „Wollen“ und „Planen“ suchen sollten, um sie langfristig zu binden. Sozialpolitisch würde eine pauschale Gleichbehandlung aller Berufsgruppen beim Übergang in den Ruhestand bestehende Ungleichheiten verschärfen. Viele arbeiten bereits „am Limit“ – starre Regelungen könnten sie zusätzlich belasten. Die Wissenschaft sollte schließlich das Verständnis für die Perspektiven und Herausforderungen älterer Erwerbstätiger weiter ausbauen, um dem demografischen Wandel gerecht zu werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) bei älteren Beschäftigten in Deutschland – Ergebnisse der lidA-(Kohorten-)Studie (2025)

    Hasselhorn, Hans Martin ; Wrage, Wiebke; Wegewitz, Uta ; Riechmann-Wolf, Merle ; Sikora, Alexandra ;

    Zitatform

    Hasselhorn, Hans Martin, Merle Riechmann-Wolf, Wiebke Wrage, Uta Wegewitz & Alexandra Sikora (2025): Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) bei älteren Beschäftigten in Deutschland – Ergebnisse der lidA-(Kohorten-)Studie. In: Die Rehabilitation, Jg. 64, H. 2, S. 101-110. DOI:10.1055/a-2536-3364

    Abstract

    "Ziel der vorliegenden Studie ist die Untersuchung der Umsetzung des betrieblichen Eingliederungsmanagements (BEM) bei älteren Beschäftigten in Deutschland. In der repräsentativen lidA-Studie („leben in der Arbeit“, www.lida-studie.de) werden seit 2011 deutschlandweit sozialversicherungspflichtige Beschäftigte der Geburtsjahrgänge 1959, 1965 und (seit 2022/23) 1971 zu den Themen Arbeit, Gesundheit und Erwerbsteilhabe interviewt. Die zurückliegende Erhebungswelle 2022/2023 enthält ein neu entwickeltes Modul zur Umsetzung des BEM. Von 7335 erwerbstätigen Befragten berichteten 819 (11,2%), dass sie in den zurückliegenden 12 Monaten mehr als 30 Arbeitsunfähigkeits(AU)-Tage hatten. Sie dürften damit als berechtigt für ein BEM gelten. Von diesen hatten 282 (34,4%) von ihrem Arbeitgeber proaktiv ein Angebot zum BEM-Verfahren erhalten. Eine höhere Chance auf ein Angebot fand sich bei längerer AU-Dauer, in größeren Unternehmen, bei Unternehmen, die der Gesundheit der Mitarbeitenden eine höhere Bedeutung beimessen und bei Beschäftigten, die während der Corona-Pandemie die Option hatten, im Homeoffice zu arbeiten. Etwa ein Drittel derer, die ein BEM-Angebot erhalten hatten, lehnte dies ab; meistens, weil kein Bedarf bestand. 132 der 819 BEM-Berechtigten (16,1%) gaben an, (eine oder mehrere) BEM-Maßnahmen erhalten zu haben, insbesondere „stufenweise Wiedereingliederung“, gefolgt von „regelmäßigen Feedbackgesprächen mit dem Vorgesetzten“. 114 von ihnen (90,8% von 132) bewerteten die erhaltenen Maßnahmen als „etwas“ oder „sehr hilfreich“. 20 Jahre nach seiner Einführung wird das BEM hierzulande noch deutlich zu selten eingesetzt, obwohl die BEM-Maßnahmen von denen, die sie erhalten, in aller Regel als hilfreich bewertet werden. Vertiefter zu untersuchen wäre, wo nach wie vor betriebliche Hemmnisse beim Einsatz dieses offenbar sinnvollen Instruments der Wiedereingliederung liegen und wie man diese überwinden könnte. Nationale Akteure im Bereich Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, die gesetzliche Unfallversicherung und die Arbeitsschutzbehörden der Länder sowie die gesetzlichen Krankenkassen und die Deutsche Rentenversicherung könnten zur Sensibilisierung der Unternehmen im Zuge ihrer Beratungstätigkeiten beitragen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    „Stay at Work“ – ein ressourcenorientiertes Konzept füllt eine Lücke (2025)

    Hasselhorn, Hans Martin ; Rohrbacher, Max Josef;

    Zitatform

    Hasselhorn, Hans Martin & Max Josef Rohrbacher (2025): „Stay at Work“ – ein ressourcenorientiertes Konzept füllt eine Lücke. In: Arbeitsmedizin, Sozialmedizin, Umweltmedizin, Jg. 60, H. 3, S. 164-169. DOI:10.17147/asu-1-426483

    Abstract

    "Einleitung: Das Konzept „Stay at Work“ (SaW) bietet eine ressourcenorientierte Perspektive auf Erwerbstätige, die trotz gesundheitlicher Einschränkungen kontinuierlich arbeiten und dabei keine erhöhten Fehlzeiten aufweisen. Methode: In der vorliegenden Studie werden Daten der lidA-Kohortenstudie verwendet, um das Phänomen SaW innerhalb der mittelalten Erwerbsbevölkerung querschnittlich zu untersuchen. Ergebnisse: Die Ergebnisse zeigen, dass SaW-Beschäftigte oft über günstigere personale und arbeitsbezogene Ressourcen verfügen als Beschäftigte mit häufigen Arbeitsunfähigkeitszeiten. Insbesondere Arbeitsfaktoren wie Führungsqualität und Einfluss bei der Arbeit scheinen dabei zentrale Einflussfaktoren zu sein. Dennoch stellen sie zugleich eine potenziell vulnerable Gruppe dar. Schlussfolgerungen: Der Beitrag leistet einen ersten Schritt zur besseren wissenschaftlichen Einordnung von SaW und zeigt Potenziale auf, wie diese Perspektive die betriebliche Präventionsarbeit in Deutschland stärken kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Lebensverhältnisse der Mütter prägen Gesundheit und frühkindliche Entwicklung – Fluchterfahrung spielt kaum eine Rolle (2025)

    Heidemann, Valeriia; Zinn, Sabine ;

    Zitatform

    Heidemann, Valeriia & Sabine Zinn (2025): Lebensverhältnisse der Mütter prägen Gesundheit und frühkindliche Entwicklung – Fluchterfahrung spielt kaum eine Rolle. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 92, H. 35, S. 543-553. DOI:10.18723/diw_wb:2025-35-5

    Abstract

    "Zwischen 2014 und 2022 wurden rund 200 000 Kinder von Geflüchteten in Deutschland geboren. Dieser Bericht untersucht, wie sich Fluchterfahrung auf die Gesundheit und Entwicklung von in Deutschland geborenen Kindern Geflüchteter auswirkt. Eine Analyse auf Basis repräsentativer Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) und der Daten der IAB-BAMF-SOEP-Befragung Geflüchteter zeigt: Bei Geburt – hinsichtlich Geburtsgewicht, -länge, Kaiserschnitthäufigkeit und Stillverhalten – bestehen keine signifikanten Unterschiede zwischen Kindern geflüchteter Mütter und anderen Kindern. Anders sieht es im Kleinkindalter aus: Kinder Geflüchteter schneiden in den Bereichen Sprache, Motorik und sozialer Entwicklung schwächer ab. Dies lässt sich weitgehend auf Unterschiede in der mentalen Gesundheit und Bildung der Mutter, ihrem Erwerbsstatus sowie dem Zugang zu institutioneller Betreuung zurückführen. Außerdem zeigt sich, dass die Kinder geflüchteter und migrantischer Mütter häufiger übergewichtig sind als die Kinder von Müttern ohne Migrationsgeschichte. Bei Kindern Geflüchteter verliert dieser Unterschied jedoch an Bedeutung, sobald Faktoren wie der Bildungshintergrund und Erwerbstätigkeit der Mütter berücksichtigt werden. Die Ergebnisse zeigen: Nicht die Fluchterfahrung selbst, sondern soziale und strukturelle Lebensbedingungen der Mütter beeinflussen die kindliche Entwicklung. Daraus lässt sich ableiten, dass Investitionen in Bildung, Erwerbsintegration und frühkindliche Betreuung geflüchteter Familien wichtige Ansatzpunkte für gesundheitliche Chancengleichheit und gesellschaftliche Teilhabe darstellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Where do knowledge workers locate in Germany? A case study using employment relocation data in the German knowledge economy from 2012 to 2021 (2025)

    Heidinger, Mathias ; Fuchs, Michaela ; Thierstein, Alain ;

    Zitatform

    Heidinger, Mathias, Michaela Fuchs & Alain Thierstein (2025): Where do knowledge workers locate in Germany? A case study using employment relocation data in the German knowledge economy from 2012 to 2021. In: Raumforschung und Raumordnung, Jg. 83, H. 3, S. 172-189., 2025-04-28. DOI:10.14512/rur.3084

    Abstract

    "In Deutschland konzentriert sich die Beschäftigung in der Wissensökonomie zunehmend auf urbane Räume, vor allem durch dort angesiedelte Unternehmen, die um die qualifiziertesten und am besten geeigneten Arbeitskräfte konkurrieren. Dieser Beitrag befasst sich mit dem Umzugsverhalten von Wissensarbeiterinnen und Wissensarbeitern und wie sich Umzugsmuster auf unterschiedlichen räumlichen Ebenen unterscheiden. Mit einer innovativen Herkunft-Ziel-Analyse untersuchen wir arbeitsplatzbezogene Beschäftigtenumzüge zwischen 186 funktionalen urbanen Räumen in Deutschland im Zeitraum von 2012 bis 2021. Hierfür nutzen wir offizielle Beschäftigungsdaten von 480 Mehrbetriebsunternehmen, die einer von drei Wissensbasen zugeordnet werden: analytisch, synthetisch und symbolisch. Diese Klassifizierung hilft zu erklären, wie Unternehmen Wissen in ihren Innovationsprozessen erzeugen und nutzen, und ermöglicht uns, die Umzugsmuster der Beschäftigten zu differenzieren. Unsere Ergebnisse liefern eine detaillierte, multiskalare Perspektive auf die deutsche Wissensökonomie: Zwischen 2012 und 2021 hat sich die räumliche Verteilung wissensintensiver Beschäftigung stärker auf die größten funktionalen urbanen Räume wie München oder Berlin konzentriert. Allerdings unterscheiden sich die Umzugsmuster je nach Wissensbasis, weshalb wir die zugrundeliegende Dynamik dieser Konzentration aufdecken können. Arbeitskräfte in synthetischen Wissensbasen ziehen überwiegend in großem Maßstab in die größten Funktionsbereiche sowie zwischen diesen und dezentraleren funktionalen urbanen Räumen um. Dies deutet darauf hin, dass die räumliche Nähe bei arbeitsplatzbezogenen Umzügen möglicherweise eine untergeordnete Rolle spielt. Im Gegensatz dazu ziehen Beschäftigte in analytischen und symbolischen Wissensbasen seltener in andere funktionale urbane Räume. Sie ziehen stattdessen auf kleinräumigerer Ebene um, meist zwischen benachbarten oder räumlich näher gelegenen funktionalen urbanen Räumen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Fuchs, Michaela ;
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