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Dossier

Pendlerinnen und Pendler am Arbeitsmarkt

Der Anteil der Pendlerinnen und Pendler an den sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten ist seit Jahren hoch. Rund 60 Prozent - das sind über 20 Mio. Beschäftigte - arbeiteten 2023 in einer anderen Gemeinde als der, in der sie wohnten. Die Beschäftigten legten dabei durchschnittlich gut 17 Kilometer auf ihrem Weg zur Arbeit zurück. Durch die Zunahme mobilen Arbeitens und Home Office nahm die Pendelhäufigkeit allerdings ab.
Das IAB-Dossier bietet Informationen zur räumlichen Mobilität der Beschäftigten in Deutschland.
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  • Literaturhinweis

    Einige Beobachtungen zum Pendlerverhalten in Deutschland (2009)

    Schulze, Sven;

    Zitatform

    Schulze, Sven (2009): Einige Beobachtungen zum Pendlerverhalten in Deutschland. (HWWI policy paper 01-19), Hamburg, 24 S.

    Abstract

    "Pendeln ist zur Überwindung der räumlichen Distanz zwischen Wohn- und Arbeitsort notwendig. Eine Reihe von individuellen Wahlentscheidungen beeinflusst das Ausmaß des Pendelns. Diese Entscheidungen werden wiederum von einer Vielzahl von Faktoren determiniert. Gleichzeitig gehen mit dem Pendeln Effekte im Verkehrs-, Arbeitsmarkt- und Umweltbereich einher. Dieser Beitrag liefert einen kurzen Überblick über die wichtigsten Bestimmungsfaktoren des Pendelverhaltens sowie dessen Auswirkungen und leitet daraus einige wirtschaftspolitische Schlussfolgerungen ab." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Dynamik des regionalen Arbeitsmarktes Bremen: Auszüge aus dem Ergebnisbericht zum Projekt "Abgrenzung, Dynamik und Aufnahmefähigkeit des regionalen Arbeitsmarktes Bremen" im Auftrag der Senatorin für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales des Landes Bremen (2009)

    Smets, Florian;

    Zitatform

    Smets, Florian (2009): Dynamik des regionalen Arbeitsmarktes Bremen. Auszüge aus dem Ergebnisbericht zum Projekt "Abgrenzung, Dynamik und Aufnahmefähigkeit des regionalen Arbeitsmarktes Bremen" im Auftrag der Senatorin für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales des Landes Bremen. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Niedersachsen-Bremen 02/2009), Nürnberg, 45 S.

    Abstract

    "Gegenstand dieses Berichts ist eine detaillierte Analyse des beschäftigungsseitigen Arbeitsmarktgeschehens in der Arbeitsmarktregion Bremen. Hierzu wird für die Jahre 2001 bis 2007 der Gesamtumfang aller Einstellungen und Entlassungen sozialversicherungspflichtig Beschäftigter nach Branchen und Betriebsgrößen analysiert. Die Auswertung zeigt, dass etwa jeder zehnte Arbeitsplatz im Laufe eines Jahres erneuert wird. Dabei finden zeitgleich gegenläufige Bewegungen statt: Den jährlich rund 43.500 neu geschaffenen Arbeitsplätzen stehen etwa 49.200 Stellen gegenüber, die abgebaut werden Besonders dynamisch sind dabei die kleinen Betriebe, mittelständische Unternehmen federn den Arbeitsplatzabbau des regionalen Arbeitsmarktes Bremen ab. Die Betriebe der Arbeitsmarktregion Bremen nehmen jedes Jahr rund 166.000 Einstellungen vor - dies bedeutet auch für Arbeitslose eine Vielzahl von Integrationschancen. Als Branchen mit besonders vielen Personalbewegungen konnten neben der Zeitarbeit auch der Logistikbereich, die Gastronomie, Wach- und Sicherheitsdienste, das Reinigungsgewerbe sowie Call-Center identifiziert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Multilokale Haushaltstypen: Bericht aus dem DFG-Projekt "Neue multilokale Haushaltstypen" (2006-2008) (2009)

    Weiske, Christine; Zierold, Diana; Petzold, Knut ;

    Zitatform

    Weiske, Christine, Knut Petzold & Diana Zierold (2009): Multilokale Haushaltstypen: Bericht aus dem DFG-Projekt "Neue multilokale Haushaltstypen" (2006-2008). In: Informationen zur Raumentwicklung H. 1/2, S. 67-75.

    Abstract

    "Multilokale Haushalte organisieren als Wirtschafts- und Lebensgemeinschaften ihr Alltagsleben an mehreren Orten gleichzeitig. Eine Form von Mobilität jenseits des täglichen Pendelns (Zirkulation) und der Verlegung des Wohnorts (Migration) entsteht. Ist die Multilokalität berufsbedingt, sichern die Akteure damit ihre Teilhabe an der Erwerbsarbeit, deren Standorte häufiger wechseln. Inzwischen ist diese mobile Lebensweise sozial verbreitet und nicht etwa auf bestimmte Berufsgruppen begrenzt. Multilokale Haushalte generieren zudem neue räumliche Zusammenhänge, die das Siedlungssystem insgesamt beeinflussen. Im Ergebnis einer empirischen Untersuchung können unterschiedliche Typen multilokaler Haushalte präsentiert werden. Eine Typologie zeigt die Zusammenhänge zwischen den Typen und die möglichen Entwicklungsverläufe multilokaler Arrangements." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Pendlerbericht Berlin-Brandenburg 2008 (2009)

    Wiethölter, Doris; Bogai, Dieter; Zeidler, Susanne;

    Zitatform

    Wiethölter, Doris, Dieter Bogai & Susanne Zeidler (2009): Pendlerbericht Berlin-Brandenburg 2008. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Berlin-Brandenburg 05/2009), Nürnberg, 66 S.

    Abstract

    "Der Arbeitsort Berlin gewinnt weiter an Attraktivität. Vor allem die Pendlerverflechtungen zwischen Berlin und Brandenburg haben sich in den letzten Jahren weiter intensiviert. Der Grund liegt vor allem in den hauptstädtischen Suburbanisierungsprozessen von Bevölkerung und Betrieben. Aber auch die überregionale Anziehungskraft Berlins hat zugenommen. Aufgrund dieser Entwicklungen werden in diesem Bericht schwerpunktmäßig die Pendlerströme zwischen den beiden Bundesländern untersucht. Unter anderem werden die Pendlerstrukturen nach spezifischen Merkmalen, wie Geschlecht, Alter, Qualifikation und dem Wirtschaftszweig, in dem sie tätig sind, betrachtet. Ein weiterer Aspekt sind die überregionalen Pendlerverflechtungen Berlins und Brandenburgs. Abschließend wird die Pendlersituation des Berliner Raums mit der anderer ausgewählter Großstädte verglichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wiethölter, Doris;
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  • Literaturhinweis

    Duale Ausbildung in Deutschland: Die Suche nach Lehrstellen macht junge Menschen mobil (2008)

    Bogai, Dieter; Seibert, Holger; Wiethölter, Doris;

    Zitatform

    Bogai, Dieter, Holger Seibert & Doris Wiethölter (2008): Duale Ausbildung in Deutschland: Die Suche nach Lehrstellen macht junge Menschen mobil. (IAB-Kurzbericht 09/2008), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Die Mobilität junger Menschen trägt dazu bei, regionale Ungleichgewichte auf dem Ausbildungsstellenmarkt in Deutschland auszugleichen. Auf Kreisebene wird das Pendeln vor allem durch die Stadt-Umland-Verflechtungen geprägt. Zwischen westdeutschen Flächenländern ist die Ausbildungsmobilität eher gering. Die Stadtstaaten Berlin, Bremen und Hamburg sind Pendlermagneten. In den 150 untersuchten Arbeitsmarktregionen ist die Mobilität der Auszubildenden insbesondere auf Unterschiede im Ausbildungsplatzangebot und in der Bevölkerungsdichte zurückzuführen. Regionen mit gutem Ausbildungsplatzangebot und hoher Bevölkerungsdichte haben einen Überschuss an einpendelnden Auszubildenden. Ist das Ausbildungsplatzangebot niedrig und die Region dünn besiedelt, überwiegen die Auspendler. Ostdeutsche Jugendliche müssen wegen der größeren Versorgungslücke meist längere Wege zum Ausbildungsplatz in Kauf nehmen als westdeutsche. Sinkende Bewerberzahlen und die nach wie vor große Zahl an außerbetrieblichen Ausbildungsplätzen im Osten könnten aber die Situation dort entspannen und den Mobilitätsdruck senken." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Seibert, Holger; Wiethölter, Doris;
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  • Literaturhinweis

    Geographic mobility in the European Union: optimising its economic and social benefits (2008)

    Bonin, Holger ; Tatsiramos, Konstantinos ; Eichhorst, Werner; Stuhler, Jan ; Florman, Christer; Thomasen, Henrik; Okkels Hansen, Mette; Zimmermann, Klaus F. ; Skiöld, Lena;

    Zitatform

    Bonin, Holger, Werner Eichhorst, Christer Florman, Mette Okkels Hansen, Lena Skiöld, Jan Stuhler, Konstantinos Tatsiramos, Henrik Thomasen & Klaus F. Zimmermann (2008): Geographic mobility in the European Union. Optimising its economic and social benefits. (IZA research report 19), Bonn, 159 S.

    Abstract

    Die Studie verfolgt ein doppeltes Ziel. Zum einen zeichnet sie ein Bild des Ausmaßes der geographischen Mobilität in der Europäischen Union, ihrer historischen Entwicklung und der Charakteristika der von Mobilität berührten Individuen und zum anderen erkundet sie, wie die räumliche Mobilität in der Europäischen Union optimiert werden kann. Die Aktivierung des Potenzials der Arbeitskräftemobilität ist eines der Schlüsselthemen des Lissabon-Prozesses und der Europäischen Beschäftigungsstrategie. Die Studie geht von einer breiten Definition geographischer Mobilität aus, die nicht nur Wohnortwechsel innerhalb der Länder und über Grenzen hinweg berücksichtigt, sondern auch andere Mobilitätsformen wie regionales und grenzüberschreitendes Pendeln. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass die Mobilitätsrate in der Europäischen Union sowohl innerhalb als auch zwischen Ländern relativ gering ist. Sie bewegt sich deutlich unterhalb der Mobilitätsraten zwischen australischen Territorien oder US-Bundesstaaten. Wägt man die positiven und negativen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen externen Effekte ab, ist die geographische Mobilität in Europa eindeutig zu gering. Um zu verstehen, wie die Mobilität gesteigert werden könnte, werden in der Studie Haupttriebfedern und Barrieren der Mobilität untersucht und abschließend Empfehlungen an die Politik formuliert. Demnach muss eine Politik, die auf ein Heben des Niveaus regionaler Mobilität ausgerichtet ist, zwei Ziele erfüllen: (1) eine Vergrößerung des erwarteten Nutzenanstiegs und (2) eine Verminderung der Mobilitätskosten für das Individuum. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Grenzpendeln in der deutsch-dänischen Grenzregion: Entwicklung und Struktur 1998-2005 (2008)

    Buch, Tanja; Stuwe, Mark; Niebuhr, Annekatrin ; Schmidt, Torben Dall ;

    Zitatform

    Buch, Tanja, Annekatrin Niebuhr, Torben Dall Schmidt & Mark Stuwe (2008): Grenzpendeln in der deutsch-dänischen Grenzregion. Entwicklung und Struktur 1998-2005. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Nord 04/2008), Nürnberg, 58 S.

    Abstract

    Basierend auf deutschen und dänischen Datenquellen wird die Entwicklung und Struktur der grenzüberschreitenden Pendlerverflechtungen im deutsch-dänischen Grenzgebiet untersucht. Die Ergebnisse werden im Kontext der Arbeitsmarktdisparitäten, der Lohnentwicklung und der institutionellen Rahmenbedingungen diskutiert. Push- und Pull-Faktoren des Grenzpendelns werden herausgearbeitet. Darüber hinaus wird untersucht, welche Personen typischerweise Grenzpendler an der deutsch-dänischen Grenze sind. Zudem werden die Einkommensstruktur der Grenzpendler sowie die Branchen- und Betriebsgrößenstruktur der Grenzpendlerverflechtungen beleuchtet. Im Jahr 2005 pendelten fast 2600 Personen von Deutschland nach Sonderjylland. Von Dänemark in den Landesteil Schleswig pendelten rund 540 Personen. Dabei sind rund 40 Prozent der Grenzpendler in beide Richtungen Frauen. Charakteristisch für die Grenzpendler von Schleswig nach Dänemark ist ein hoher Anteil an jungen Arbeitskräften und an Arbeitskräften mit niedrigem Einkommen. Ein hoher Prozentsatz der Grenzpendler von Dänemark nach Schleswig hingegen bezieht relativ hohe Einkommen. Das Grenzpendeln von Deutschland nach Dänemark nimmt generell zu, während das Pendeln in die andere Richtung weitgehend stagniert und stärker auf bestimmte Branchen konzentriert ist. Das Grenzpendeln in beide Richtungen spiegelt in zunehmendem Maße eine Integration der Arbeitsmärkte wider. Die Zunahme der grenzüberschreitenden Pendlerverflechtungen trägt dazu bei, Arbeitsmarktungleichgewichte in der Grenzregion zu reduzieren. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Buch, Tanja; Niebuhr, Annekatrin ;
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  • Literaturhinweis

    Wer ist Grenzpendler an der deutsch-dänischen Grenze?: Grenzpendeln von Deutschland nach Sonderjylland und von Dänemark nach Schleswig 1998-2005 (2008)

    Buch, Tanja; Schmidt, Torben Dall ; Niebuhr, Annekatrin ; Stuwe, Mark;

    Zitatform

    Buch, Tanja, Annekatrin Niebuhr, Mark Stuwe & Torben Dall Schmidt (2008): Wer ist Grenzpendler an der deutsch-dänischen Grenze? Grenzpendeln von Deutschland nach Sonderjylland und von Dänemark nach Schleswig 1998-2005. (Institut for Graenseregionsforskning. Schriften 85), Sonderborg, 70 S.

    Abstract

    Basierend auf deutschen und dänischen Datenquellen wird die Entwicklung und Struktur der grenzüberschreitenden Pendlerverflechtungen im deutsch-dänischen Grenzgebiet untersucht. Die Ergebnisse werden im Kontext der Arbeitsmarktdisparitäten, der Lohnentwicklung und der institutionellen Rahmenbedingungen diskutiert. Push- und Pull-Faktoren des Grenzpendelns werden herausgearbeitet. Darüber hinaus wird untersucht, welche Personen typischerweise Grenzpendler an der deutsch-dänischen Grenze sind. Zudem werden die Einkommensstruktur der Grenzpendler sowie die Branchen- und Betriebsgrößenstruktur der Grenzpendlerverflechtungen beleuchtet. Im Jahr 2005 pendelten fast 2600 Personen von Deutschland nach Sonderjylland. Von Dänemark in den Landesteil Schleswig pendelten rund 540 Personen. Dabei sind rund 40 Prozent der Grenzpendler in beide Richtungen Frauen. Charakteristisch für die Grenzpendler von Schleswig nach Dänemark ist ein hoher Anteil an jungen Arbeitskräften und an Arbeitskräften mit niedrigem Einkommen. Ein hoher Prozentsatz der Grenzpendler von Dänemark nach Schleswig hingegen bezieht relativ hohe Einkommen. Das Grenzpendeln von Deutschland nach Dänemark nimmt generell zu, während das Pendeln in die andere Richtung weitgehend stagniert und stärker auf bestimmte Branchen konzentriert ist. Das Grenzpendeln in beide Richtungen spiegelt in zunehmendem Maße eine Integration der Arbeitsmärkte wider. Die Zunahme der grenzüberschreitenden Pendlerverflechtungen trägt dazu bei, Arbeitsmarktungleichgewichte in der Grenzregion zu reduzieren. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Buch, Tanja; Niebuhr, Annekatrin ;
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  • Literaturhinweis

    Pendeln - ein zunehmender Trend, vor allem bei Hochqualifizierten: Ost-West-Vergleich (2008)

    Haas, Anette; Hamann, Silke ;

    Zitatform

    Haas, Anette & Silke Hamann (2008): Pendeln - ein zunehmender Trend, vor allem bei Hochqualifizierten. Ost-West-Vergleich. (IAB-Kurzbericht 06/2008), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Seit Mitte der 90er Jahre verstärkten sich sowohl die Wanderungs- als auch die Pendlerströme von Ost nach West. Ab 2000 ging die Ost-West-Mobilität etwas zurück, der Pendlerüberschuss im Westen bleibt aber auf hohem Niveau: Er lag im Jahr 2005 bei knapp 295.000 Personen. Die ehemalige deutsch-deutsche Grenze beeinflusst auch 16 Jahre nach der Wiedervereinigung die Struktur der Mobilität: Westdeutsche Kreise entlang dieser Grenze, z.B. Fulda und Göttingen, hatten 2005 deutliche Pendlerüberschüsse. Im Osten sind es vor allem die großen Städte (Berlin, Leipzig, Dresden), die qualifizierte Beschäftigte überregional anziehen. Im Westen verteilen sich die Pendler räumlich stärker. Hier wird im Zuge der Verlagerung von Arbeitsplätzen auch ins Umland der Städte gependelt. Insgesamt nimmt die Mobilität bei allen Qualifikationsgruppen zu. Hochqualifizierte weisen über alle Jahre die höchsten Pendlerquoten auf - in Ost wie West. Bezogen auf die Siedlungsstruktur gleichen sich die Pendlerverflechtungen in Ost und West an. Dies spiegelt die nachgeholte Suburbanisierung der Beschäftigung im Osten wider. Kernstädte bieten immer weniger Beschäftigungsmöglichkeiten für Geringqualifizierte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Haas, Anette; Hamann, Silke ;
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  • Literaturhinweis

    Mobilität von Auszubildenden in Niedersachsen und Bremen (2008)

    Harten, Uwe;

    Zitatform

    Harten, Uwe (2008): Mobilität von Auszubildenden in Niedersachsen und Bremen. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Niedersachsen-Bremen 01/2008), Nürnberg, 52 S.

    Abstract

    "Im Rahmen dieser Studie werden Ausbildungspendler untersucht, d. h. die durch die Aufnahme einer betrieblichen Ausbildung motivierte Mobilität von Jugendlichen. Mit Hilfe verschiedener Indikatoren, die aus Daten der Statistik der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten der Bundesagentur für Arbeit und Datenmaterial des Statistischen Bundesamtes respektive der Statistischen Landesämter generiert wurden, werden beispielsweise regionale Ausbildungszentren in Niedersachsen und Bremen identifiziert. Im Anschluss daran erfolgt eine Analyse von Ausmaß, Richtung und Struktur von Pendlerbewegungen zwischen diesen und den umgebenden Regionen sowie Vergleiche mit anderen Bundesländern. Abschließend wird ein mögliches Konzept diskutiert, mit dessen Hilfe die im Flächenländervergleich zweitniedrigste Mobilitätsrate der niedersächsischen Auszubildenden gesteigert werden könnte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Harten, Uwe;
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  • Literaturhinweis

    Ausbildungsmobilität in Schleswig-Holstein (2008)

    Kotte, Volker; Stöckmann, Andrea;

    Zitatform

    Kotte, Volker & Andrea Stöckmann (2008): Ausbildungsmobilität in Schleswig-Holstein. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Nord 03/2008), Nürnberg, 37 S.

    Abstract

    "Schleswig-Holstein ist hinsichtlich der regionalen Mobilität von Auszubildenden durch große Unterschiede gekennzeichnet. Als 'Auspendlerland' verlassen mehr junge Menschen für ihre Ausbildung Schleswig-Holstein als aus anderen Bundesländern einpendeln. Der Anteil der Auspendler an allen Auszubildenden mit Wohnsitz in Schleswig-Holstein beträgt 12 %, umgekehrt erreichen die Einpendler einen Anteil an allen Auszubildenden in schleswigholsteinischen Betrieben von nur 9,8 %.
    Betrachtet man die regionalen Strukturmuster genauer, so ist der Süden des Landes durch eine enge Verknüpfung mit der Hansestadt Hamburg charakterisiert. Über 84 % der Auspendler über die Landesgrenze absolvieren ihre Ausbildung in Hamburg - oder umgekehrt betrachtet: Nahezu jeder sechste Auszubildende in der Hansestadt kommt aus Schleswig-Holstein. Besonders ausgeprägt ist die landesübergreifende Mobilität bei den schulisch hoch Qualifizierten. Während der Anteil der Abiturienten unter den Auszubildenden in Schleswig-Holstein rund 11 % beträgt, liegt er unter den Auspendlern bei fast einem Drittel; ein Wert, der durch die Bedeutung Hamburgs als Handels- und Dienstleistungsmetropole stark beeinflusst sein dürfte. Neben der engen Verknüpfung mit Hamburg ist innerhalb des Landes ein typisches Stadt-Land-Gefälle zu beobachten. Die vier kreisfreien Städte Schleswig-Holsteins üben eine wichtige Ausbildungsfunktion für die benachbarten Kreise aus, rund jeder zweite Auszubildende in Kiel, Lübeck, Neumünster und Flensburg kommt aus dem Umland. Eher regionale Verflechtungen sind in den westlichen Landesteilen entlang der Nordseeküste zu beobachten. Die kreisübergreifende Mobilität ist hier deutlich unterdurchschnittlich, ein Umstand, der sicherlich auch mit dem Fehlen eines größeren Ballungsraumes in der Region zusammenhängt. Ein weiteres Strukturmerkmal ist, dass der Südosten Schleswig-Holsteins für die Ausbildungseinpendler aus Mecklenburg-Vorpommern eine hohe überregionale Bedeutung besitzt.
    Neben diesen räumlichen Mustern fällt eine 'Geschlechtsspezifik' in der Berufs- und Branchenstruktur auf. Einerseits weisen die weiblichen Auszubildenden eine höhere räumliche Mobilität als ihre männlichen Pendants auf, andererseits ist ihr Berufs- und Branchenspektrum stark konzentriert. Während sich rund 45 % der männlichen Auszubildenden auf die zehn häufigsten Ausbildungsberufe des Landes konzentrieren, sind es bei den Frauen über 70 % - ein Strukturmuster, das sich auch bei den Aus- und Einpendler wiederfindet. Vergleichbares gilt für die Branchenstruktur: Der Anteil der Dienstleistungsbranchen beträgt unter den männlichen Auszubildenden mit Wohnsitz im Schleswig-Holstein rund 55 %, unter den weiblichen Auszubildenden sind es über 85 %." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kotte, Volker; Stöckmann, Andrea;
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  • Literaturhinweis

    Ausbildungsmobilität in der Freien und Hansestadt Hamburg (2008)

    Kotte, Volker;

    Zitatform

    Kotte, Volker (2008): Ausbildungsmobilität in der Freien und Hansestadt Hamburg. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Nord 02/2008), Nürnberg, 39 S.

    Abstract

    "Die Hansestadt Hamburg ist das bedeutendste Ausbildungszentrum in Norddeutschland. Über 13.000 Auszubildende im Dualen System pendeln täglich nach Hamburg ein, jeder Dritte Auszubildende wohnt nicht in der Hansestadt. Die Einpendler kommen nicht nur aus dem Hamburger Umland, sondern auch aus räumlich entfernten Regionen Norddeutschlands. Dabei kann der Hamburger Ausbildungsmarkt von einer überdurchschnittlichen schulischen Vorbildung der Einpendler profitieren. Während rund jeder vierte Hamburger Auszubildende über das Abitur verfügt, ist es unter den Ausbildungseinpendlern nahezu jeder Dritte. In den umliegenden Bundesländern Schleswig-Holstein und Niedersachsen beträgt der Anteil der Abiturienten zwischen 11 und 15 %, in Mecklenburg-Vorpommern sogar nur rund 7 %. Dies ist umso bedeutsamer, als der demographische Wandel die Hansestadt vor neue Herausforderungen stellen wird. Der Rückgang der Schulabgängerzahlen in Norddeutschland wird zu einem verstärkten Wettbewerb um leistungsfähige Auszubildende führen. Angesichts der Alterung der Erwerbspersonen und des Rückgangs der Schulabgängerzahlen gilt es, allen Ausbildungsinteressenten in Hamburg die Chance auf eine berufliche Qualifizierung zu eröffnen. In einer Branchenanalyse fällt auf, dass unter den großen Ausbildungsbranchen insbesondere die Bereiche Verkehr und Nachrichtenübermittlung und das Verarbeitende Gewerbe durch einen hohen Anteil an Einpendlern gekennzeichnet sind. Nahezu jeder zweite Auszubildende in diesen Branchen wohnt nicht in der Hansestadt. Aber auch das Kredit- und Versicherungsgewerbe, die Öffentliche Verwaltung sowie die Energie- und Wasserversorgung haben überdurchschnittlich hohe Einpendleranteile. In einer Gesamtbetrachtung kann man von einer geschlechtsspezifischen Segmentation des Ausbildungsmarkts sprechen: Die weiblichen Auszubildenden sind zu fast zwei Dritteln auf die zehn häufigsten Ausbildungsberufe konzentriert, bei den männlichen Auszubildenden beträgt dieser Anteil nur gut ein Drittel. Und während rund 90 % der Frauen im Dienstleistungsbereich ausgebildet werden, sind es bei den Männern nur gut zwei Drittel." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kotte, Volker;
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  • Literaturhinweis

    Abgrenzung von Wirtschaftsräumen auf der Grundlage von Pendlerverflechtungen: ein Methodenvergleich (2008)

    Kropp, Per; Schwengler, Barbara;

    Zitatform

    Kropp, Per & Barbara Schwengler (2008): Abgrenzung von Wirtschaftsräumen auf der Grundlage von Pendlerverflechtungen. Ein Methodenvergleich. (IAB-Discussion Paper 41/2008), Nürnberg, 70 S.

    Abstract

    "Funktionale Regionen, sogenannte regionale Arbeitsmärkte, spielen in der nationalen und internationalen Regionalforschung eine besondere Rolle. Im Gegensatz zu administrativen Regionen ermöglichen sie es, wirtschaftliche Aktivitäten und Pendlerverflechtungen in geeigneter Weise abzubilden. Für die Abgrenzung dieser Wirtschaftsräume können verschiedene Verfahren herangezogen werden. In diesem Discussion Paper werden Abgrenzungen auf Basis der Kennziffernmethode, der Cluster- und der Faktorenanalyse anhand von Pendlerdaten auf Kreisebene des Jahres 2005 miteinander verglichen und beurteilt. Als Gütekriterien werden dabei die Modularität Q, die von van der Laan und Schalke (2001) verwendeten Kennziffern ESC und HSC für die Balance von Arbeitsangebot und -nachfrage sowie Maße zur Größenhomogenität herangezogen.
    Clusterverfahren und auf der Kennziffernmethode basierenden graphentheoretischen Verfahren gelingt es am Besten, die Pendlerverflechtungen zwischen den Kreisregionen zu erfassen. Faktorenanalytische Verfahren produzieren dagegen eher größenhomogene Abgrenzungen, die die Pendlerverflechtungen allerdings weniger gut abbilden. Mit allen hier vorgestellten Verfahren können Wirtschaftsräume so bestimmt werden, dass sie die Pendlerbewegungen in Deutschland deutlich besser wiedergeben als dies für regionalpolitische Zwecke bisher genutzten Abgrenzungen erlauben. Anhand der in dieser Studie vorgestellten Bewertungsmöglichkeit für die Güte von Abgrenzungen ist es weiterhin möglich, die optimale Anzahl von Regionen für eine adäquate Abbildung der Pendlerverflechtungen zu bestimmen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kropp, Per; Schwengler, Barbara;
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  • Literaturhinweis

    Long Term Residents and Commuters: Change of Patterns in Migration from Poland to Germany (2008)

    Miera, Frauke;

    Zitatform

    Miera, Frauke (2008): Long Term Residents and Commuters: Change of Patterns in Migration from Poland to Germany. In: Journal of Immigrant and Refugee Studies, Jg. 6, H. 3, S. 297-311. DOI:10.1080/15362940802371028

    Abstract

    "This article analyses the impact of the bilateral Polish-German migration regulations on patterns of Polish migration to Germany. A shift is revealed from the long-term, legal settlement of the Post War period to an increase in commuter migration of both legal and undocumented migrants since the 1990s. Included are two cases of migrant women from Poland that exemplify and explore the interface between migration policies and migrants' individual decisions. Migration policies constitute an opportunity structure for individual migrants which is modified by socioeconomic, gender and political relations. The two cases illustrate the discrepancies between the intended effect of migration policies and the actual strategies that migrants employ, which is largely reliant on the migrant's individual choices and social networks. Upon examination of how migration policies shape migration and integration patterns, it becomes clear that restrictive migration policies, intended to prevent people from migrating, rather have the effect of pushing migrants into insecure circumstance and hampering their integration. Under scrutiny, integration policies are shown to be less able to achieve their intended effect when faced with insufficient intercultural competence of the relevant host country institutions and a lack of gender specific integration measures." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Commuters, residents and job competition (2008)

    Pierrard, Olivier;

    Zitatform

    Pierrard, Olivier (2008): Commuters, residents and job competition. In: Regional science and urban economics, Jg. 38, H. 6, S. 565-577. DOI:10.1016/j.regsciurbeco.2008.04.003

    Abstract

    "The mobility of labor across borders is an issue of increasing importance. The goal of this paper is to propose a simple model, in the spirit of the search unemployment literature, to better understand the effect of foreign commuters on domestic unemployment. We analytically show that the decision to commute depends on workers' productivity and employment perspectives. Under certain conditions, increasing competition from cross-border commuters may even generate positive externalities on domestic unemployment. The model is then applied to understand the case of Luxembourg where, in recent years, domestic unemployment has risen at the same time that the share of commuters increased" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Wanderungen im Bezugssystem der metropolitanen Großregionen (2008)

    Pütz, Thomas; Schlömer, Claus;

    Zitatform

    Pütz, Thomas & Claus Schlömer (2008): Wanderungen im Bezugssystem der metropolitanen Großregionen. In: Informationen zur Raumentwicklung H. 3/4, S. 171-184.

    Abstract

    "In den letzten Jahren sind die Metropolregionen sowie die aus ihnen abgeleiteten metropolitanen Großregionen verstärkt in den Fokus der raumordnungspolitischen Diskussion gerückt. Den Metropolregionen werden dabei unter anderem zentrale Funktionen als Standorte höchstrangiger Infrastruktur und als Träger der ökonomischen Dynamik angedacht. Ebenfalls sollen sie als Kerne von näherungsweise gleichrangigen Großräumen auftreten, die allein intern durch Funktionsteilung und Spezialisierung gekennzeichnet sind. In dem Beitrag wird untersucht, inwiefern sich aus den Binnenwanderungen in und zwischen diesen Raumeinheiten Erkenntnisse hinsichtlich dieser Funktionen gewinnen lassen. Dabei wird zunächst die Abgrenzung dieser Raumeinheiten reflektiert, die eine elementare Bedeutung für die Analyse von Wanderungen in diesem Bezugssystem hat. Gemäß dem Aufbau der Großregionen werden dabei Wanderungen zwischen und Wanderungen innerhalb der Großregionen unterschieden. Die Wanderungen zwischen den Großregionen zeigen grundsätzlich eine gewisse Ausgeglichenheit, von der nur die Region Sachsendreieck durch höhere Verluste ausgenommen bleibt. Dies ist vor allem als Spiegel der wirtschaftlichen Leistungskraft interpretierbar. Dagegen zeigen die Bilanzen aus Angebot und Nachfrage im Hochschulbereich ein eigenständiges Muster, das sich deutlich von dem der übrigen Wanderungen unterscheidet. Die Wanderungen innerhalb der Großregionen sind dagegen durch eine hohe Systematik gekennzeichnet, die eine enge Verbindung zum siedlungsstrukturellen Gefälle aufweist. Hier überwiegen in der Tat die Gemeinsamkeiten, auch zwischen ökonomisch unterschiedlichen Großregionen. Dieses Schema kann mit einem Bevölkerungskreislauf umschrieben werden, der tendenziell einen Ausgleich zwischen Konzentrations- und Dekonzentrationsprozessen beinhaltet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Mobile living across Europe I: relevance and diversity of job-related spatial mobility in six European countries (2008)

    Schneider, Norbert F.; Limmer, Ruth; Huynen, Philippe; Kaufmann, Vincent ; Meil, Gerardo ; Viry, Gil ; Bonnet, Estelle; Lück, Detlef; Dauber, Andrea; Mahia, Ramon; Giza-Poleszczuk, Anna; Maurines, Beatrice; Widmer, Eric ; Montulet, Bertrand; Collet, Beate; Orain, Renaud; Hubert, Michel; Rücker, Heiko; Dragus, Cristina; Ruppenthal, Silvia; Ayuso, Luis; Stec, Magdalena;

    Zitatform

    Schneider, Norbert F. & Gerardo Meil (Hrsg.) (2008): Mobile living across Europe I. Relevance and diversity of job-related spatial mobility in six European countries. (Mobile living across Europe), Opladen u.a.: Budrich, 318 S.

    Abstract

    "Berufsbedingte räumliche Mobilität gewinnt in Europa mehr und mehr an Bedeutung. Doch wie mobil sind EuropäerInnen wirklich? Und welche Auswirkungen hat berufliche Mobilität auf Lebensqualität, das Familienleben und soziale Beziehungen? Erstmalig werden diese Fragen auf der Basis einer großangelegten Untersuchung in Europa beantwortet. Band 1 befasst sich mit der Diversität und dem Aufkommen von Mobilität in sechs europäischen Ländern (Deutschland, Spanien, Frankreich, Polen, Schweiz und Belgien). Band 2 (2009) untersucht die Gründe und Rahmenbedingungen beruflicher Mobilität und die Auswirkungen im transnationalen Vergleich." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Germany - A country of locally attached but highly mobile people (2008)

    Schneider, Norbert F.; Rüger, Heiko ; Lück, Detlev; Ruppenthal, Silvia; Dauber, Andrea;

    Zitatform

    Schneider, Norbert F., Silvia Ruppenthal, Detlev Lück, Heiko Rüger & Andrea Dauber (2008): Germany - A country of locally attached but highly mobile people. In: N. F. Schneider & G. Meil (Hrsg.) (2008): Mobile living across Europe I : relevance and diversity of job-related spatial mobility in six European countries, S. 105-147.

    Abstract

    Eine Bestandsaufnahme der Mobilitätsforschung in der Bundesrepublik Deutschland kommt zu dem Schluss, dass bislang nur recht wenig bekannt ist über die Erfahrungen der deutschen Bevölkerung mit berufsbedingter Mobilität und die damit verbunden Anforderungen. Auch die Auswirkungen von Mobilität auf Gesundheit, Familienleben und Lebensqualität sind bislang wenig erforscht. Das Projekt 'Job Mobilities and Family Lives in Europe' ermöglicht erstmals profunde Einsichten in das mobile Leben in Deutschland. Der Beitrag präsentiert die wichtigsten Ergebnisse und Aussagen der im Rahmen dieses Projekts für Deutschland vom Sozialwissenschaftlichen Umfragezentrum (SUZ) Duisburg durchgeführten Regionalstudie. Danach haben 47 Prozent aller Deutschen im Alter von 25 bis 54 Jahren Erfahrungen mit berufsbedingter Mobilität. Weitere fünf Prozent sind von den Auswirkungen der Mobilität des Partners oder der Partnerin betroffen. Dabei vermeiden es die meisten der betroffenen Deutschen, Mobilität mit Verlassen der Region gleichzusetzen. Anstatt umzuziehen, entwickeln die Deutschen eine Vielzahl von Strategien, um Berufs- und Privatleben sowie die Anforderungen der Mobilität und die persönlichen lokalen Bindungen in Einklang zu bringen. Die Ergebnisse zeigen darüber hinaus, dass der Wunsch nach Mobilität in Deutschland weit verbreitet, jedoch nach Ausbildungsgrad verschieden ist. Geringer Qualifizierte sind zwar bereit zu pendeln, nicht aber umzuziehen, während Hochqualifizierte eher dem Umzug als dem Pendeln zuneigen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Strukturelle Mobilitätszwänge in peripheren Regionen: räumliche Mobilität als Notwendigkeit zur Vermeidung von Arbeitslosigkeit am Beispiel der Region Berlin-Brandenburg (2008)

    Seibert, Holger;

    Zitatform

    Seibert, Holger (2008): Strukturelle Mobilitätszwänge in peripheren Regionen. Räumliche Mobilität als Notwendigkeit zur Vermeidung von Arbeitslosigkeit am Beispiel der Region Berlin-Brandenburg. In: E. Barlösius & C. Neu (Hrsg.) (2008): Peripherisierung - eine neue Form sozialer Ungleichheit? (Materialien der Interdisziplinären Arbeitsgruppe Zukunftsorientierte Nutzung Ländlicher Räume, 21), S. 37-46.

    Abstract

    Der Arbeitsmarkt in der Region Berlin-Brandenburg ist durch ein ausgeprägtes wirtschaftliches Gefälle zwischen dem Zentrum Berlin, den Umlandkreisen um die Hauptstadt und den peripheren Kreisen gekennzeichnet. In dem Beitrag wird der Frage nachgegangen, ob regionale Mobilität aus den peripheren Regionen Brandenburgs heraus - sei es durch Pendeln oder Fortzüge Richtung Berlin - mit einer Verbesserung der Arbeitsmarktchancen hinsichtlich des Erwerbsstatus (beschäftigt vs. arbeitslos) einhergeht. Auf der Basis von Daten der Beschäftigten- und Leistungsempfängerhistorik des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) wird das Ausmaß und die Struktur der regionalen Mobilität in Berlin-Brandenburg dargestellt. Für die Region Berlin-Brandenburg wird eine gestaffelte Mobilität festgestellt: von der Peripherie in die Berliner Umlandkreise und von dort in die Metropole Berlin. Direkte Mobilität von der Peripherie ins Zentrum spielt nur eine untergeordnete Rolle. Die kreisfreien Städte stellen eigene kleine Arbeitsmarktzentren mit entsprechend kleinräumigeren Mobilitätsströmen dar. Die regionale Mobilität erhöht die Beschäftigungschancen drastisch. In den peripheren Regionen Brandenburgs fallen diese positiven Mobilitätseffekte dabei erkennbar höher aus als im übrigen Brandenburg und in Berlin. Für ganz Brandenburg kann von strukturellen Mobilitätszwängen gesprochen werden, die nur regional unterschiedlich stark ausgeprägt sind. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Seibert, Holger;
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  • Literaturhinweis

    Stress that doesn't pay: the commuting paradox (2008)

    Stutzer, Alois ; Frey, Bruno S. ;

    Zitatform

    Stutzer, Alois & Bruno S. Frey (2008): Stress that doesn't pay: the commuting paradox. In: The Scandinavian journal of economics, Jg. 110, H. 2, S. 339-366. DOI:10.1111/j.1467-9442.2008.00542.x

    Abstract

    "People spend a lot of time commuting and often find it a burden. According to standard economics, the burden of commuting is chosen when compensated either on the labor or on the housing market so that individuals' utility is equalized. However, in a direct test of this strong notion of equilibrium with panel data, we find that people with longer commuting time report systematically lower subjective well-being. This result is robust with regard to a number of alternative explanations. We mention several possibilities of an extended model of human behavior able to explain this 'commuting paradox'." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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