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Dossier

Pendlerinnen und Pendler am Arbeitsmarkt

Der Anteil der Pendlerinnen und Pendler an den sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten ist seit Jahren hoch. Rund 60 Prozent - das sind über 20 Mio. Beschäftigte - arbeiteten 2023 in einer anderen Gemeinde als der, in der sie wohnten. Die Beschäftigten legten dabei durchschnittlich gut 17 Kilometer auf ihrem Weg zur Arbeit zurück. Durch die Zunahme mobilen Arbeitens und Home Office nahm die Pendelhäufigkeit allerdings ab.
Das IAB-Dossier bietet Informationen zur räumlichen Mobilität der Beschäftigten in Deutschland.
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  • Literaturhinweis

    Der Arbeitsmarkt für Jüngere in Sachsen: eine Analyse des regionalen Arbeits- und Ausbildungsmarktes (2010)

    Sujata, Uwe; Weyh, Antje ; Zillmann, Manja;

    Zitatform

    Sujata, Uwe, Antje Weyh & Manja Zillmann (2010): Der Arbeitsmarkt für Jüngere in Sachsen. Eine Analyse des regionalen Arbeits- und Ausbildungsmarktes. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Sachsen 01/2010), Nürnberg, 36 S.

    Abstract

    "Der anhaltende Rückgang der Arbeitslosenzahlen der 15- bis unter 25-Jährigen in Sachsen seit 2005 ist größtenteils auf die demografische Entwicklung und nur in geringem Maße auf positive Veränderungen der Beschäftigungssituation zurückzuführen. Im Vergleich zum Jahr 2000 wurden 2009 27,5 Prozent weniger Arbeitslose in dieser Altersgruppe, aber auch 24,1 Prozent weniger sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Alter von 15 bis unter 25 Jahren gezählt.
    Auf dem Ausbildungsmarkt schließt sich die Lücke zwischen gemeldeten Bewerbern und gemeldeten Stellen immer mehr. Im Jahr 2009 war das Verhältnis der beiden Größen mit 1,1 Bewerbern auf eine Ausbildungsstelle nahezu ausgeglichen. Jedoch ist nicht von einer Entspannung der Situation am sächsischen Ausbildungsmarkt auszugehen, denn nach wie vor sind Divergenzen im Hinblick auf die räumliche und sektorale Verteilung von Angebot und Nachfrage vorhanden. Zudem sind immer noch ein Drittel aller Ausbildungsstellen außerbetrieblicher Art und etwa ein Drittel aller Azubis mit Wohnort in Sachsen absolviert die Ausbildung außerhalb des Bundeslandes.
    Vor dem Hintergrund der zukünftigen demografischen Entwicklung, wonach bis 2020 die Bevölkerungsanzahl der 15- bis unter 25-Jährigen um weitere 23,6 Prozent abnimmt und es zu einer Verschiebung der Qualifikationsstruktur der Schulabgänger hin zu keinem oder einem Hauptschulabschluss kommen soll, wird es für die sächsischen Unternehmen zunehmend schwerer, geeignete Bewerber für ihre Ausbildungsstellen zu finden. Die Gestaltung entsprechender Rahmenbedingungen durch Politik und Wirtschaft wird unumgänglich sein, um einem drohenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Sujata, Uwe; Weyh, Antje ; Zillmann, Manja;
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  • Literaturhinweis

    Nationale und regionale Mobilität von Unternehmen und Arbeitnehmern: neue Trends und Entwicklungen sowie deren Bedeutung für Oberfranken: Dokumentation eines Erfahrungs- und Meinungsaustausches am 19. und 20. November 2009 in Goldkronach (2010)

    Troeger-Weiß, Gabi; Hiller, Jürgen H.; Huml, Melanie; Heimer, Thomas; Seliger, Bernhard; Ligeti, Erzsebet; Accordino, John; Kropp, Per; Glos, Brigitte; Kim, Jeong Ho; Fischer, Tatjana; Koller, Thomas; Jurczek, Peter; Könönen, Astrid;

    Zitatform

    (2010): Nationale und regionale Mobilität von Unternehmen und Arbeitnehmern: neue Trends und Entwicklungen sowie deren Bedeutung für Oberfranken. Dokumentation eines Erfahrungs- und Meinungsaustausches am 19. und 20. November 2009 in Goldkronach. (Materialien zur Regionalentwicklung und Raumordnung 31 Sonderheft), Kaiserslautern, 91 S.

    Abstract

    Der Sammelband dokumentiert Beiträge einer Tagung, die Herausforderungen, Nutzen und Nachteile der Mobilität von Unternehmen und Arbeitskräften für die Region Oberfranken behandeln. Sie thematisieren nationale und internationale Mobilität aus der Sicht der Raumwissenschaft, der Hanns-Seidel-Stiftung, der Semmelweis Universität in Budapest, der Agentur für Arbeit, der Unternehmensberatung PricewaterhouseCoopers AG, der Handwerkskammer für Oberfranken und des Landes Rheinland-Pfalz. Ergänzt werden diese institutionellen Stellungnahmen durch Beiträge zur Mobilität in der koreanischen Provinz Gangwon und zu den Veränderungen der Pendlerverflechtungen in Deutschland zwischen 1993 und 2008. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kropp, Per;
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  • Literaturhinweis

    Pendlerbericht Berlin-Brandenburg 2009 (2010)

    Wiethölter, Doris; Bogai, Dieter; Carstensen, Jeanette;

    Zitatform

    Wiethölter, Doris, Dieter Bogai & Jeanette Carstensen (2010): Pendlerbericht Berlin-Brandenburg 2009. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Berlin-Brandenburg 03/2010), Nürnberg, 58 S.

    Abstract

    "Der Arbeitsort Berlin gewinnt für Pendler weiter an Attraktivität. Vor allem die Pendlerverflechtungen zwischen Berlin und Brandenburg haben sich 2009 erneut intensiviert. Eine Rolle spielen dabei die hauptstädtischen Suburbanisierungsprozesse von Bevölkerung und Betrieben. Gleichzeitig trägt eine günstige Beschäftigungsentwicklung in Berlin zu steigenden Einpendlerzahlen aus Brandenburg bei; aber auch die überregionale Anziehungskraft Berlins hat zugenommen. Neben der länderübergreifenden Pendlersituation wird auch diejenige der Brandenburger Kreise und Mittelzentren untersucht. Die innerbrandenburgischen Arbeitspendler werden nach spezifischen Merkmalen wie Geschlecht, Alter und Qualifikation untersucht und den Strukturmerkmalen der Pendler über die Landesgrenze gegenübergestellt. Ein weiterer Aspekt sind die überregionalen Pendlerverflechtungen Berlins und Brandenburgs. Abschließend wird das Pendleraufkommen des Berliner Raums mit dem anderer ausgewählter Großstädte verglichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ost-West-Wanderung im wiedervereinten Deutschland: Erfahrungen und Perspektiven (2010)

    Wolff, Sascha;

    Zitatform

    Wolff, Sascha (2010): Ost-West-Wanderung im wiedervereinten Deutschland. Erfahrungen und Perspektiven. (Dissertationsreihe VWL 01), Göttingen: Optimus, 389 S.

    Abstract

    Der Verfasser setzt sich zunächst auf theoretischer Ebene mit den Grundlagen der ökonomischen Migrationstheorie auseinander, um vor diesem Hintergrund einen sekundäranalytisch fundierten Überblick über die Ost-West-Migration und deren Determinanten in Deutschland nach dem Fall der Mauer zu geben. Es schließen sich Ergebnisse einer empirischen Analyse an, die auf einem makroökonomischen Paneldatenmodell auf Bundesländerebene für die Jahre 1991 bis 2007 basiert. Die ermittelten Determinanten der Migrationsbewegungen zwischen den beiden deutschen Landesteilen werden im Folgenden als Grundlage für eine weiterführende Prognose verwendet. Abschließend werden wirtschaftspolitische Implikationen hinsichtlich des sich aus den vergangenen und zukünftigen Ost-West-Wanderungen ergebenden ökonomischen Konsequenzen für Ostdeutschland abgeleitet. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Die Arbeitsmarktsituation für Frauen in Berlin-Brandenburg (2009)

    Bogai, Dieter; Partmann, Michael; Wiethölter, Doris;

    Zitatform

    Bogai, Dieter, Doris Wiethölter & Michael Partmann (2009): Die Arbeitsmarktsituation für Frauen in Berlin-Brandenburg. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Berlin-Brandenburg 01/2009), Nürnberg, 73 S.

    Abstract

    "In diesem Bericht wird die Arbeitsmarktsituation der Frauen in Berlin und Brandenburg untersucht. Zunächst zeigt sich, dass die Erwerbsbeteiligung der Frauen in Brandenburg höher als in den neuen Bundesländern ist, in Berlin hingegen fast so niedrig wie in Westdeutschland. Gute infrastrukturelle Voraussetzungen wie ganztägige Kinderbetreuung begünstigen grundsätzlich die Beschäftigung von Frauen in beiden Ländern. In Brandenburg spielt neben der traditionell hohen Erwerbsorientierung von Frauen das Arbeitsplatzangebot für Pendlerinnen in der Hauptstadt eine Rolle. In Berlin scheint neben einer höheren Bildungsbeteiligung die anhaltend ungünstige Beschäftigungssituation die Erwerbsneigung der Frauen zu beeinträchtigen. Die Erwerbstätigkeit von Frauen hat sich zwischen 2000 und 2007 in Berlin und Brandenburg erhöht. Es sind aber weniger die sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze, sondern andere Beschäftigungsformen, die - wie die Selbständigkeit von Frauen in Berlin - diesen Zuwachs ermöglichten. An Bedeutung gewonnen haben zudem sozialversicherungspflichtige Teilzeitbeschäftigung vor allem in Brandenburg und geringfügige Beschäftigung. Bezieht man die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung auf die Erwerbsbevölkerung, zeigt sich, dass Frauen in beiden Bundesländern höhere Anteile aufweisen als die Männer. Ausnahme bilden die Randregionen Brandenburgs. In der Dienstleistungsmetropole Berlin stellen Frauen zwar die Mehrheit der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, bei den Vollzeitbeschäftigten bzw. den geleisteten Arbeitsstunden liegt der Frauenanteil jedoch nur bei 45,6 bzw. 43,3 Prozent. Die Arbeitslosenquote unterscheidet sich zwischen Männern und Frauen in Berlin und in Brandenburg auf Ebene des Bundeslandes nur unwesentlich. Regionale Disparitäten innerhalb Brandenburgs gehen zulasten hoher Arbeitslosigkeit der Frauen im äußeren Entwicklungsraum. Wirksame Instrumente zur Erwerbsintegration von Frauen sind insbesondere Eingliederungszuschüsse. Auch die Existenzgründung verbessert die Eingliederungschancen nach den vorliegenden Evaluationsstudien. Ebenfalls positiv wirken betriebliche Trainingsmaßnahmen. Im Hinblick auf die Bildungsbeteiligung der Jugendlichen ist festzustellen, dass die Frauen auch in Berlin und Brandenburg zunehmend über höhere Abschlüsse verfügen als Männer. Allerdings schlägt sich dieser Vorsprung nur teilweise in einer besseren Position am Arbeitsmarkt nieder. Ausbildungs- und Beschäftigungsschwerpunkte der Frauen bilden eher Berufe mit geringeren Verdienst- und Karrierechancen. Die künftige Bevölkerungsentwicklung wird die regionalen Disparitäten in Berlin-Brandenburg noch weiter erhöhen. Während die Regionen nahe Berlin wachsen, wird die Bevölkerung in den Randregionen stark abnehmen. Die weibliche Bevölkerung wird dort und in den Kreisstädten mit Ausnahme von Potsdam überdurchschnittlich sinken. Die künftigen Entwicklungschancen dieser Regionen werden durch die geringere Zahl von Familien weiter geschmälert. In Brandenburg und zeitverzögert auch in Berlin zeichnet sich ein Fachkräftemangel ab. Als eine Maßnahme zur besseren Ausschöpfung des heimischen Arbeitskräftepotentials wird eine Erhöhung der Frauenerwerbsbeteiligung angesehen. Dabei dürften vor allem in Berlin noch signifikante Steigerungsmöglichkeiten bestehen. Hierbei ist auch an eine Erhöhung der Arbeitszeit zu denken. Die Beschäftigungschancen der Frauen dürften angesichts ihres Bildungsstandes und des Trends zur wissensbasierten Dienstleistungswirtschaft positiv sein. Sie könnten gleichwohl durch bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf und eine weniger geschlechtsspezifische Berufswahl erhöht werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wiethölter, Doris;
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  • Literaturhinweis

    Cross-border commuting in the Danish-German border region: integration, institutions and cross-border interaction (2009)

    Buch, Tanja ; Dall Schmidt, Torben ; Niebuhr, Annekatrin ;

    Zitatform

    Buch, Tanja, Torben Dall Schmidt & Annekatrin Niebuhr (2009): Cross-border commuting in the Danish-German border region. Integration, institutions and cross-border interaction. In: Journal of Borderlands Studies, Jg. 24, H. 2, S. 38-54.

    Abstract

    Obwohl der Prozess der europäischen Integration die Arbeitskräftemobilität in der EU in erheblichem Maße erleichtert hat, spielt sich das grenzüberschreitende Pendeln immer noch auf niedrigem Niveau ab. Die Studie liefert Erkenntnisse über die Arbeitskräftemobilität in der dänisch-deutschen Grenzregion. Dabei wird die jüngsten Entwicklung des grenzüberschreitenden Pendelns daraufhin untersucht, ob sie zunehmende Arbeitsmarktintegration widerspiegelt. Die Analyse erfolgt vor dem Hintergrund verschiedener theoretischer Ansätze zur grenzüberschreitenden Arbeitskräftemobilität. Die Ergebnisse legen nahe, dass ein wesentlicher Teil der Zuwachses beim grenzüberschreitenden Pendeln auf Arbeitsmarktdisparitäten und eine fortschreitende Integration der Arbeitsmärkte auf beiden Seiten der Grenze beruht. Eine Analyse der strukturellen Merkmale der Pendler und ihrer Arbeitsplätzen zeigt jedoch, dass der grenzüberschreitende Arbeitsmarkt immer noch durch Besonderheiten gekennzeichnet ist. Es gibt signifikante Unterschiede zwischen Pendlern auf beiden Seiten der Grenze, was die Einkommens- und Branchenstruktur betrifft. Die Analyse weist auf eine ausgeprägte sektorale Konzentration beim grenzüberschreitenden Pendeln hin. Aufgrund dieser 'Spezialisierung' zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen der sektoralen Verteilung der grenzüberschreitenden Pendler und der entsprechenden Struktur der Gesamtbeschäftigung in der Region. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Buch, Tanja ; Niebuhr, Annekatrin ;
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  • Literaturhinweis

    Pendelmuster in Sachsen (2009)

    Döll, Sebastian;

    Zitatform

    Döll, Sebastian (2009): Pendelmuster in Sachsen. In: Ifo Dresden berichtet, Jg. 16, H. 1, S. 41-45.

    Abstract

    "Arbeiten und Wohnen fallen zunehmend räumlich auseinander. Der Beitrag untersucht diesbezüglich das Pendlerverhalten in Sachsen im Zeitraum 1997-2007. Dabei wird gezeigt, dass sowohl ein größerer Anteil der Beschäftigten den Wohnort zum Arbeiten verlässt als auch die Entfernungen zunehmen. Ebenso wird die Bedeutung von Arbeitsmarktzentren wie Dresden und Leipzig für das Umland deutlich." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The determinants of joint residential and job location choices: a mixed logit approach (2009)

    Ebertz, Alexander;

    Zitatform

    Ebertz, Alexander (2009): The determinants of joint residential and job location choices. A mixed logit approach. (Ifo working paper 82), München, 40 S.

    Abstract

    "This paper empirically investigates the household's decision to reside and work either in the central metropolitan area, or in the surrounding nonmetropolitan area, or to commute between the two regions. As economic theory suggests the location decision amounts to trading off wages, housing costs, and commuting time. A mixed logit model is employed to quantify the interaction effects of these economic factors in the joint residential and job location choice. The empirical approach does not rely on the restrictive IIA assumption and allows for arbitrary correlation patterns between coefficients. Using data from a recent survey of more than half a million German households, the elasticities of individual location choice with respect to wages, housing costs, and commuting time are estimated. The results show that individual valuations of these factors are of the expected signs but vary substantially in the population. Shifts in consumer surplus and in the spatial distribution of households that are associated with changes in the determinants of location choice are calculated based on the empirical estimates." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Arbeitskräftemobilität in Deutschland: qualifikationsspezifische Befunde regionaler Wanderungs- und Pendlerströme (2009)

    Granato, Nadia; Hamann, Silke ; Niebuhr, Annekatrin ; Haas, Anette;

    Zitatform

    Granato, Nadia, Anette Haas, Silke Hamann & Annekatrin Niebuhr (2009): Arbeitskräftemobilität in Deutschland. Qualifikationsspezifische Befunde regionaler Wanderungs- und Pendlerströme. In: Raumforschung und Raumordnung, Jg. 67, H. 1, S. 21-33.

    Abstract

    "Die Untersuchung beschreibt die interregionale Mobilität von Arbeitskräften in Deutschland, wobei sowohl Wandern und Pendeln als auch das Qualifikationsniveau der Beschäftigten berücksichtigt werden. Die Ergebnisse zeigen, dass die Arbeitskräftemobilität in Deutschland wesentlich durch die unterschiedlichen Arbeitsmarktbedingungen in Ost- und Westdeutschland beeinflusst wird. Ostdeutschland ist durch die Abwanderung von Arbeitskräften und einen Auspendlerüberschuss gegenüber dem Westen gekennzeichnet. Bemerkenswert ist, dass diese Verluste bei den geringqualifizierten Arbeitskräften vergleichsweise stark ausfallen. Hingegen sind die Humankapitalverluste der ostdeutschen Regionen im Bereich der Hochqualifizierten gemessen an der Bedeutung dieses Qualifikationssegments eher niedrig." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Grenzpendler in Deutschland: Wer sie sind, woher sie kommen, wohin sie gehen (2009)

    Heining, Jörg; Möller, Sabrina;

    Zitatform

    Heining, Jörg & Sabrina Möller (2009): Grenzpendler in Deutschland: Wer sie sind, woher sie kommen, wohin sie gehen. (IAB-Kurzbericht 27/2009), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Regionale Mobilität von Arbeitnehmern in Form von Wanderungs- und Pendelbewegungen ist seit jeher ein wichtiges Charakteristikum des deutschen Arbeitsmarkts. Aufgrund der Arbeitnehmerfreizügigkeit in der Europäischen Union treten Pendelbewegungen nicht nur im Inland, sondern auch grenzüberschreitend auf. Im Jahr 2005 waren rund 72.500 Personen in Deutschland sozialversicherungspflichtig beschäftigt, die in einem der deutschen Nachbarländer wohnten. Im Vergleich zum Jahr 2000 hat sich die Anzahl dieser Grenzpendler fast verdoppelt. Diese Gruppe der Grenzpendler aus den Nachbarländern Deutschlands steht im Fokus dieses Kurzberichts." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Heining, Jörg;
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  • Literaturhinweis

    Regional effects of labour mobility (2009)

    Huber, Peter ; Nowotny, Klaus ;

    Zitatform

    Huber, Peter & Klaus Nowotny (2009): Regional effects of labour mobility. Nürnberg u.a., 137 S.

    Abstract

    "This deliverable analyses the regional impact and distribution of migration and crossborder commuting in the EU 27 using European Labour Force data. Furthermore a case study of migration and commuting potentials in one of the border regions, which can be deemed to be most affected from these flows (the border region of the new member states to Austria) is conducted by using the first two waves of the LAMO household survey conducted in the CENTROPE region in 2004-2005 and 2006-2007. With respect to the regional structure of migration in the EU we find the largest local clusters of migrants in the EU 15 in the Ile de France as well as Inner and Outer London and a markedly different settlement structure of migrants relative to natives: 23.9% of all migrants would have to change their region of residence in order to achieve a uniform distribution of migrants across EU-15 NUTS 2 regions. Migrants from the NMS-8 show a lower degree of concentration than those from Bulgaria and Romania or the candidate countries, while they are more regionally concentrated than migrants from other countries. The biggest local clusters of NMS migrants can be observed in the London areas and Vienna. Looking at individual sending countries, Polish migrants show the lowest tendency to cluster regionally among migrants from the NMS. Furthermore, low skilled migrants with primary education are much more spatially concentrated than migrants with secondary or tertiary education, which confirms earlier findings. The concentration of migrants did not differ substantially between migration cohorts: those who moved during the last 10 years are about as concentrated as those who migrated earlier. However, the target regions of more recent migration waves are considerably different from those of earlier cohorts. Although the geographical concentration increased for more recent cohorts of migrants from the NMS-8, the correlation of local concentrations across time is rather low and even insignificant for some CEE countries. However, a regression analysis shows that-even after controlling for geographic and economic characteristics of the regions-ethnic networks do play a significant role in explaining the location choice of migrants. Cross-border commuting in the EU 27 in general is limited to individual border regions and has a relatively low magnitude when considering the overall European labour market. In the two years observed cross-border commuters accounted for only 0.5% of total employment in the EU. Cross-border commuting is of relevance in a small number of border regions, only. These are mostly located at the German-French and French-Belgian borders, on the Austro-German border, at the Czech-Slovak border, in the Baltic countries and in Western Hungary as well as the German-Polish border and potentially southern Sweden." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Die Abgrenzung der Arbeitsmarktregion Bremen: Auszüge aus dem Ergebnisbericht zum Projekt "Abgrenzung, Dynamik und Aufnahmefähigkeit des regionalen Arbeitsmarktes Bremen" im Auftrag der Senatorin für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales des Landes Bremen (2009)

    Kropp, Per;

    Zitatform

    Kropp, Per (2009): Die Abgrenzung der Arbeitsmarktregion Bremen. Auszüge aus dem Ergebnisbericht zum Projekt "Abgrenzung, Dynamik und Aufnahmefähigkeit des regionalen Arbeitsmarktes Bremen" im Auftrag der Senatorin für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales des Landes Bremen. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Niedersachsen-Bremen 03/2009), Nürnberg, 37 S.

    Abstract

    "Das Ziel der Studie ist die Abgrenzung der Arbeitsmarktregion Bremen/Bremerhaven. Zunächst werden mit einem hierarchischen Clusterverfahren mögliche Abgrenzungen bestimmt, aus denen dann diejenige Abgrenzung gewählt wird, die die regionalen Pendlerverflechtungen deutschlandweit am besten in Arbeitsmarktregionen 'einfängt'. Für diese Auswahl wird der ursprünglich für die Netzwerkforschung entwickelte Modularitätsansatz von Newman genutzt. Sein Modularitätsmaß Q gibt mit Werten zwischen Null und Eins an, wie gut sich netzwerkartige Strukturen (z.B. Pendlerverflechtungen zwischen Regionen) in wenig miteinander verbundene Gruppierungen oder Module (z.B. Arbeitsmarktregionen) teilen lassen. Dies erlaubt es, sowohl die Ergebnisse unterschiedlicher Verfahren miteinander zu vergleichen, als auch unter den verschiedenen Varianten eines Verfahrens dasjenige mit dem besten Ergebnis zu wählen.
    Die gewählte Abgrenzung ist mit deutschlandweit 55 Regionen deutlich weniger stark differenziert als andere Abgrenzungen. Der Verlauf der Modularitätswerte legt nahe, dass auch differenziertere Abgrenzungen mit über 100 Regionen oder etwas weniger stark differenzierte Abgrenzungen mit ca. 45 Regionen nicht viel schlechter als die gewählte Abgrenzung sind. Die Bremer Region ist davon nur in Hinblick auf Bremerhaven und Cuxhaven betroffen. Würde man eine Abgrenzung mit doppelt so vielen Regionen wählen, wären Bremerhaven und Cuxhaven noch eigenständige Arbeitsmarktregionen. Diese Tatsache sowie seine Größe rechtfertigen sicherlich, Bremerhaven als einen relativ eigenständigen Sub-Arbeitsmarkt zu charakterisieren. Die Arbeitsmarktregion Bremen ist von den Arbeitsmarktregionen Hamburg, Hannover, Bielefeld, Osnabrück und Oldenburg umgeben. Die stärkste Verflechtungsbeziehung weist Oldenburg mit Bremen auf. Fast 8 Prozent aller in der Arbeitsmarktregion Oldenburg wohnenden Beschäftigten arbeiten in der Arbeitsmarktregion Bremen. Umgekehrt ist die Bedeutung allerdings deutlich geringer - nur knapp 2 Prozent der Bremer arbeiten in Oldenburg, deutlich weniger als in Hamburg (3,3 Prozent).
    Die hier entwickelte Abgrenzung der Arbeitsmarktregion Bremen stimmt mit vielen grundsätzlichen Eigenschaften anderer funktionaler Abgrenzungen überein. Unterschiede zeigen sich vor allem durch die gemeindescharfe Abgrenzung. Hier erweist sich, dass für einige Kreise im Grunde genommen keine eindeutige Zuordnung zu nur einer Arbeitsmarktregion sinnvoll ist. Dies wird insbesondere beim Landkreis Oldenburg deutlich, aber auch bei Cux-haven und Rotenburg (Wümme)." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kropp, Per;
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  • Literaturhinweis

    Does labour mobility reduce disparities between regional labour markets in Germany? (2009)

    Niebuhr, Annekatrin ; Granato, Nadia; Hamann, Silke ; Haas, Anette;

    Zitatform

    Niebuhr, Annekatrin, Nadia Granato, Anette Haas & Silke Hamann (2009): Does labour mobility reduce disparities between regional labour markets in Germany? (IAB-Discussion Paper 15/2009), Nürnberg, 28 S.

    Abstract

    "Unterschiede in den regionalen Arbeitsmarktbedingungen prägen Deutschland seit längerem, besonders zwischen dem östlichen und dem westlichen Landesteil. Üblicherweise postulieren neoklassische Modelle, dass die Mobilität der Arbeitskräfte zur Angleichung regionaler Bedingungen führt. Im Gegensatz folgt aus erweiterten Modellen unter Berücksichtigung externer Effekte oder der Annahme selektiver Wanderung, dass sich regionale Disparitäten sogar durch Arbeitskräftemobilität verstärken können. Wir untersuchen den Einfluss der Arbeitskräftemobilität auf regionale Unterschiede in Deutschland zwischen 1995 und 2005. Geschätzt werden sowohl die Effekte von Wandern als auch von Pendeln auf regionale Löhne und Arbeitslosigkeit. Die Ergebnisse zeigen, dass Arbeitskräftemobilität tendenziell Disparitäten abbaut; jedoch finden wir nur signifikante Effekte für die Unterschiede in den regionalen Arbeitslosenquoten und nicht für die Löhne." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Berufspendlermobilität in der Bundesrepublik Deutschland: eine empirische Analyse des Einflusses der Raumstruktur und individueller Merkmale auf das Pendelverhalten von Berufspendlern (2009)

    Papanikolaou, Georgios;

    Zitatform

    Papanikolaou, Georgios (2009): Berufspendlermobilität in der Bundesrepublik Deutschland. Eine empirische Analyse des Einflusses der Raumstruktur und individueller Merkmale auf das Pendelverhalten von Berufspendlern. Berlin: Wissenschaftlicher Verlag, 221 S.

    Abstract

    In dieser Arbeit wird die Bedeutung der Raumstruktur, unter Berücksichtigung individueller Merkmale, für die Berufspendlermobilität untersucht. Für die Abbildung der Berufspendlermobilität wird die Pendelzeit gewählt. Sie wird zwischen den Wohn- und Arbeitsgemeinden der Beschäftigten auf der Grundlage des Straßennetzes in Deutschland und der Beschäftigtenstatistik berechnet. Auf raumstruktureller Ebene werden der Einfluss der Nähe des Wohnorts zum Arbeitsmarkt sowie der Bedeutung des Arbeitsmarktes in der Wohnregion untersucht. Auf individueller Ebene wird der Einfluss ausgewählter individueller Faktoren, wie z.B. Lebensalter, Geschlecht und Qualifikation, dargestellt. Die Ergebnisse der Untersuchung verdeutlichen, dass raumstrukturelle Faktoren eine erhebliche Einflussgröße der Berufspendlermobilität darstellen. Im Vergleich dazu fällt der Erklärungsbeitrag der individuellen Merkmale schwächer aus. Bei gemeinsamer Betrachtung von raumstrukturellen und individuellen Variablen steigt die Bedeutung individueller Merkmale, während die Bedeutung raumstruktureller Variablen sinkt.

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  • Literaturhinweis

    Raum-zeitliche Muster und Bedingungen beruflich motivierter multilokaler Haushaltsstrukturen (2009)

    Reuschke, Darja ;

    Zitatform

    Reuschke, Darja (2009): Raum-zeitliche Muster und Bedingungen beruflich motivierter multilokaler Haushaltsstrukturen. In: Informationen zur Raumentwicklung H. 1/2, S. 31-42.

    Abstract

    "Mit dem sozialen und wirtschaftlichen Wandel hat berufsbezogenes Pendeln zwischen einem Haupt- und Nebenwohnort (Shutteln) in unserer spätmodernen Gesellschaft an Bedeutung gewonnen. Die distanzintensive Lebensform wirft eine Vielzahl raumwissenschaftlicher Fragestellungen auf, die in bisherigen empirischen Untersuchungen vernachlässigt wurden. Die raum-zeitlichen Strukturen des Shuttelns und deren Determinanten stehen deshalb im Mittelpunkt des Beitrags. Die Ergebnisse der standardisierten Primärerhebung zeigen, dass Shutteln nur für Frauen ein eher großstädtisches Phänomen ist, Männer dagegen häufiger aus Kleinstädten und Landgemeinden in Arbeitsplatzzentren pendeln. Die raum-zeitliche Organisation der Haushalte steht mit externen Faktoren einer flexibilisierten Berufswelt in Zusammenhang. Auf das Distanz- und Periodizitätsverhalten wirken sich auf individueller Ebene die Lebensphase, das Geschlecht und der Haushaltskontext aus. Die Verteilung von Shuttles an ihrem Wohnsitz am Arbeitsort auf unterschiedliche städtische Wohnlagen erklärt sich über Eigenschaften des Wohnumfelds und die Erreichbarkeit der Arbeitsstätte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Jeder fünfte Erwerbstätige ist aus beruflichen Gründen mobil (2009)

    Ruppenthal, Silvia; Lück, Detlev;

    Zitatform

    Ruppenthal, Silvia & Detlev Lück (2009): Jeder fünfte Erwerbstätige ist aus beruflichen Gründen mobil. In: Informationsdienst Soziale Indikatoren H. 42, S. 1-5.

    Abstract

    "Der Arbeitsmarkt verlangt den Erwerbstätigen heute nicht nur Flexibilität, sondern auch häufig räumliche Mobilität ab - mit steigender Tendenz. Dabei gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten, mobil zu werden, vom täglichen Fernpendeln bis zum Fernumzug. Der Wunsch, soziale Kontakte sowie das gewohnte Umfeld zu behalten, lässt die Mehrzahl der Mobilen eine Form von Pendelmobilität wählen. Diese Art der Mobilität hat jedoch auch Konsequenzen für das private Leben und ist zum Beispiel mit Elternschaft schwer zu vereinbaren. Für das Berufsleben hat Mobilität eine ambivalente Bedeutung. Auf der einen Seite kann sie sich positiv auf Beruf und Karriere auswirken, auf der anderen Seite dient sie oft nur dazu, sozialen Abstieg zu verhindern oder Arbeitslosigkeit zu vermeiden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Mobilitätserfordernisse von Akademikerinnen in Fernbeziehungen: eine Studie zu den Auswirkungen auf die Lebensführung akademisch gebildeter Frauen unter Einbeziehung narrativer Interviews (2009)

    Scheunemann, Jana;

    Zitatform

    Scheunemann, Jana (2009): Mobilitätserfordernisse von Akademikerinnen in Fernbeziehungen. Eine Studie zu den Auswirkungen auf die Lebensführung akademisch gebildeter Frauen unter Einbeziehung narrativer Interviews. (Schriften zur Sozialisationsforschung 05), Hamburg: Kovac, 199 S.

    Abstract

    "Im Mittelpunkt der Untersuchung steht nicht die Fernbeziehung an sich, sondern die Akademikerinnen, die in Fernbeziehungen leben. Die Autorin fragt, wie Frauen aus dem akademischen Milieu mit der Situation einer Fernbeziehung umgehen, wie sie diese kommunizieren und reflektieren, und welche Auswirkungen gesellschaftliche Mobilitätserfordernisse auf ihre Lebensführung haben. Ausgehend von der These, dass Mobilitätserfordernisse in den letzten Jahren zugenommen bzw. sich verändert und insbesondere für Frauen mit akademischer Bildung gravierende Auswirkungen haben, wird in dieser Studie erweiternd die historische Entwicklung der Situation von Akademikerinnen und die historische Entwicklung von Mobilität in Deutschland beleuchtet. Hierbei werden eine Reihe von Grundfragen diskutiert: höhere Bildung, Akademisierung und Beruf, Partnerschaft und Karriere, Familienplanung, Alltags- und Zeitstrukturen, Kommunikation, Individualisierung und Pluralisierung der Lebensformen sowie Identität und Selbstthematisierung. Zudem wird hinterfragt, ob es sich bei der Fernbeziehung um eine dauerhafte alternative Lebensform oder um eine zeitlich begrenzte Phase, die in die individuelle Lebensführung eingebettet wird, handelt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Berufsbedingte räumliche Mobilität in Deutschland: Formen, Verbreitung und Folgen für Gesundheit, Wohlbefinden und Familienleben (2009)

    Schneider, Norbert F.; Rüger, H.; Münster, E.;

    Zitatform

    Schneider, Norbert F., H. Rüger & E. Münster (2009): Berufsbedingte räumliche Mobilität in Deutschland. Formen, Verbreitung und Folgen für Gesundheit, Wohlbefinden und Familienleben. In: Arbeitsmedizin, Sozialmedizin, Umweltmedizin, Jg. 44, H. 7, S. 400-409.

    Abstract

    "Während berufliche Mobilitätserfordernisse zunehmen und eine wachsende Zahl von Erwerbstätigen berufsbedingt räumlich mobil ist, ist über das genaue Ausmaß beruflicher Mobilität sowie über ihre Folgen für das subjektive körperliche und psychische Wohlbefinden und die Auswirkungen auf das Familienleben bisher wenig bekannt. Im Jahr 2007 wurden in sechs europäischen Ländern (Deutschland, Frankreich, Spanien, Polen, Belgien und der Schweiz) insgesamt 7220 Personen im Alter zwischen 25 und 54 Jahren, darunter 2432 berufsbedingt mobile und 4788 nicht mobile, in einer standardisierten Querschnittsuntersuchung befragt. Die Studie ist für diese Länder repräsentativ. In Deutschland konnten 1663 Probanden befragt werden (Responserate 18 %), darunter 415 mobile Personen. Die Daten wurden per Gewichtung an die Randverteilung der Grundgesamtheit hinsichtlich zentraler soziodemografischer Merkmale angepasst. Die Befunde verweisen auf vielfältige mobilitätsinduzierte Belastungen. Art, Ausmaß und Dauer der Belastung variieren stark in Abhängigkeit von der Mobilitätsform. Umzug scheint mit einer hohen, aber kurzzeitigen Belastungsspitze einherzugehen, Fernoder Wochenendpendeln sind dagegen oft dauerhaft Stress induzierend. Die Befunde geben zudem Hinweise auf die Bedeutung eines 'healthy mobile' Selektionseffekts. Die Arbeit verdeutlicht die Notwendigkeit von Präventionsmaßnahmen zur Verminderung mobilitätsinduzierter Belastungen und sie zeigt Ansatzpunkte über die Möglichkeiten solcher Maßnahmen. Erkennbar wird auch, zu welchen Fragen weiterer Forschungsbedarf besteht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Mobile living across Europe II: causes and consequences of job-related spatial mobility in cross-national comparison (2009)

    Schneider, Norbert F.; Lück, Detlev; Limmer, Ruth; Widmer, Eric D.; Collet, Beate; Bonnet, Estelle; Mahia, Ramon; Giza-Poleszczuk, Anna; Meil, Gerardo ; Hubert, Michel; Montulet, Bertrand; Kaufmann, Vincent ; Orain, Renaud; Ayuso, Luis; Pierart, Julien; Hofmeister, Heather; Rüger, Heiko ; Komendant, Agata; Ruppenthal, Silvia; Huynen, Phlippe; Stec, Magdalena; Dauber, Andrea; Viry, Gil ;

    Zitatform

    Schneider, Norbert F. & Beate Collet (Hrsg.) (2009): Mobile living across Europe II. Causes and consequences of job-related spatial mobility in cross-national comparison. (Mobile living across Europe), Opladen: Budrich, 357 S.

    Abstract

    "Berufsbedingte räumliche Mobilität gewinnt in Europa mehr und mehr an Bedeutung. Doch wie mobil sind EuropäerInnen wirklich? Und welche Auswirkungen hat berufliche Mobilität auf Lebensqualität, das Familienleben und soziale Beziehungen? Erstmalig werden diese Fragen auf der Basis einer großangelegten Untersuchung in Europa beantwortet. Band 1 befasst sich mit der Diversität und dem Aufkommen von Mobilität in sechs europäischen Ländern (Deutschland, Spanien, Frankreich, Polen, Schweiz und Belgien). Band 2 (2009) untersucht die Gründe und Rahmenbedingungen beruflicher Mobilität und die Auswirkungen im transnationalen Vergleich." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Einige Beobachtungen zum Pendlerverhalten in Deutschland (2009)

    Schulze, Sven;

    Zitatform

    Schulze, Sven (2009): Einige Beobachtungen zum Pendlerverhalten in Deutschland. (HWWI policy paper 01-19), Hamburg, 24 S.

    Abstract

    "Pendeln ist zur Überwindung der räumlichen Distanz zwischen Wohn- und Arbeitsort notwendig. Eine Reihe von individuellen Wahlentscheidungen beeinflusst das Ausmaß des Pendelns. Diese Entscheidungen werden wiederum von einer Vielzahl von Faktoren determiniert. Gleichzeitig gehen mit dem Pendeln Effekte im Verkehrs-, Arbeitsmarkt- und Umweltbereich einher. Dieser Beitrag liefert einen kurzen Überblick über die wichtigsten Bestimmungsfaktoren des Pendelverhaltens sowie dessen Auswirkungen und leitet daraus einige wirtschaftspolitische Schlussfolgerungen ab." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Dynamik des regionalen Arbeitsmarktes Bremen: Auszüge aus dem Ergebnisbericht zum Projekt "Abgrenzung, Dynamik und Aufnahmefähigkeit des regionalen Arbeitsmarktes Bremen" im Auftrag der Senatorin für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales des Landes Bremen (2009)

    Smets, Florian;

    Zitatform

    Smets, Florian (2009): Dynamik des regionalen Arbeitsmarktes Bremen. Auszüge aus dem Ergebnisbericht zum Projekt "Abgrenzung, Dynamik und Aufnahmefähigkeit des regionalen Arbeitsmarktes Bremen" im Auftrag der Senatorin für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales des Landes Bremen. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Niedersachsen-Bremen 02/2009), Nürnberg, 45 S.

    Abstract

    "Gegenstand dieses Berichts ist eine detaillierte Analyse des beschäftigungsseitigen Arbeitsmarktgeschehens in der Arbeitsmarktregion Bremen. Hierzu wird für die Jahre 2001 bis 2007 der Gesamtumfang aller Einstellungen und Entlassungen sozialversicherungspflichtig Beschäftigter nach Branchen und Betriebsgrößen analysiert. Die Auswertung zeigt, dass etwa jeder zehnte Arbeitsplatz im Laufe eines Jahres erneuert wird. Dabei finden zeitgleich gegenläufige Bewegungen statt: Den jährlich rund 43.500 neu geschaffenen Arbeitsplätzen stehen etwa 49.200 Stellen gegenüber, die abgebaut werden Besonders dynamisch sind dabei die kleinen Betriebe, mittelständische Unternehmen federn den Arbeitsplatzabbau des regionalen Arbeitsmarktes Bremen ab. Die Betriebe der Arbeitsmarktregion Bremen nehmen jedes Jahr rund 166.000 Einstellungen vor - dies bedeutet auch für Arbeitslose eine Vielzahl von Integrationschancen. Als Branchen mit besonders vielen Personalbewegungen konnten neben der Zeitarbeit auch der Logistikbereich, die Gastronomie, Wach- und Sicherheitsdienste, das Reinigungsgewerbe sowie Call-Center identifiziert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Multilokale Haushaltstypen: Bericht aus dem DFG-Projekt "Neue multilokale Haushaltstypen" (2006-2008) (2009)

    Weiske, Christine; Zierold, Diana; Petzold, Knut ;

    Zitatform

    Weiske, Christine, Knut Petzold & Diana Zierold (2009): Multilokale Haushaltstypen: Bericht aus dem DFG-Projekt "Neue multilokale Haushaltstypen" (2006-2008). In: Informationen zur Raumentwicklung H. 1/2, S. 67-75.

    Abstract

    "Multilokale Haushalte organisieren als Wirtschafts- und Lebensgemeinschaften ihr Alltagsleben an mehreren Orten gleichzeitig. Eine Form von Mobilität jenseits des täglichen Pendelns (Zirkulation) und der Verlegung des Wohnorts (Migration) entsteht. Ist die Multilokalität berufsbedingt, sichern die Akteure damit ihre Teilhabe an der Erwerbsarbeit, deren Standorte häufiger wechseln. Inzwischen ist diese mobile Lebensweise sozial verbreitet und nicht etwa auf bestimmte Berufsgruppen begrenzt. Multilokale Haushalte generieren zudem neue räumliche Zusammenhänge, die das Siedlungssystem insgesamt beeinflussen. Im Ergebnis einer empirischen Untersuchung können unterschiedliche Typen multilokaler Haushalte präsentiert werden. Eine Typologie zeigt die Zusammenhänge zwischen den Typen und die möglichen Entwicklungsverläufe multilokaler Arrangements." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Pendlerbericht Berlin-Brandenburg 2008 (2009)

    Wiethölter, Doris; Bogai, Dieter; Zeidler, Susanne;

    Zitatform

    Wiethölter, Doris, Dieter Bogai & Susanne Zeidler (2009): Pendlerbericht Berlin-Brandenburg 2008. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Berlin-Brandenburg 05/2009), Nürnberg, 66 S.

    Abstract

    "Der Arbeitsort Berlin gewinnt weiter an Attraktivität. Vor allem die Pendlerverflechtungen zwischen Berlin und Brandenburg haben sich in den letzten Jahren weiter intensiviert. Der Grund liegt vor allem in den hauptstädtischen Suburbanisierungsprozessen von Bevölkerung und Betrieben. Aber auch die überregionale Anziehungskraft Berlins hat zugenommen. Aufgrund dieser Entwicklungen werden in diesem Bericht schwerpunktmäßig die Pendlerströme zwischen den beiden Bundesländern untersucht. Unter anderem werden die Pendlerstrukturen nach spezifischen Merkmalen, wie Geschlecht, Alter, Qualifikation und dem Wirtschaftszweig, in dem sie tätig sind, betrachtet. Ein weiterer Aspekt sind die überregionalen Pendlerverflechtungen Berlins und Brandenburgs. Abschließend wird die Pendlersituation des Berliner Raums mit der anderer ausgewählter Großstädte verglichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wiethölter, Doris;
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  • Literaturhinweis

    Duale Ausbildung in Deutschland: Die Suche nach Lehrstellen macht junge Menschen mobil (2008)

    Bogai, Dieter; Seibert, Holger ; Wiethölter, Doris;

    Zitatform

    Bogai, Dieter, Holger Seibert & Doris Wiethölter (2008): Duale Ausbildung in Deutschland: Die Suche nach Lehrstellen macht junge Menschen mobil. (IAB-Kurzbericht 09/2008), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Die Mobilität junger Menschen trägt dazu bei, regionale Ungleichgewichte auf dem Ausbildungsstellenmarkt in Deutschland auszugleichen. Auf Kreisebene wird das Pendeln vor allem durch die Stadt-Umland-Verflechtungen geprägt. Zwischen westdeutschen Flächenländern ist die Ausbildungsmobilität eher gering. Die Stadtstaaten Berlin, Bremen und Hamburg sind Pendlermagneten. In den 150 untersuchten Arbeitsmarktregionen ist die Mobilität der Auszubildenden insbesondere auf Unterschiede im Ausbildungsplatzangebot und in der Bevölkerungsdichte zurückzuführen. Regionen mit gutem Ausbildungsplatzangebot und hoher Bevölkerungsdichte haben einen Überschuss an einpendelnden Auszubildenden. Ist das Ausbildungsplatzangebot niedrig und die Region dünn besiedelt, überwiegen die Auspendler. Ostdeutsche Jugendliche müssen wegen der größeren Versorgungslücke meist längere Wege zum Ausbildungsplatz in Kauf nehmen als westdeutsche. Sinkende Bewerberzahlen und die nach wie vor große Zahl an außerbetrieblichen Ausbildungsplätzen im Osten könnten aber die Situation dort entspannen und den Mobilitätsdruck senken." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Seibert, Holger ; Wiethölter, Doris;
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  • Literaturhinweis

    Geographic mobility in the European Union: optimising its economic and social benefits (2008)

    Bonin, Holger ; Tatsiramos, Konstantinos ; Eichhorst, Werner; Stuhler, Jan ; Florman, Christer; Thomasen, Henrik; Okkels Hansen, Mette; Zimmermann, Klaus F. ; Skiöld, Lena;

    Zitatform

    Bonin, Holger, Werner Eichhorst, Christer Florman, Mette Okkels Hansen, Lena Skiöld, Jan Stuhler, Konstantinos Tatsiramos, Henrik Thomasen & Klaus F. Zimmermann (2008): Geographic mobility in the European Union. Optimising its economic and social benefits. (IZA research report 19), Bonn, 159 S.

    Abstract

    Die Studie verfolgt ein doppeltes Ziel. Zum einen zeichnet sie ein Bild des Ausmaßes der geographischen Mobilität in der Europäischen Union, ihrer historischen Entwicklung und der Charakteristika der von Mobilität berührten Individuen und zum anderen erkundet sie, wie die räumliche Mobilität in der Europäischen Union optimiert werden kann. Die Aktivierung des Potenzials der Arbeitskräftemobilität ist eines der Schlüsselthemen des Lissabon-Prozesses und der Europäischen Beschäftigungsstrategie. Die Studie geht von einer breiten Definition geographischer Mobilität aus, die nicht nur Wohnortwechsel innerhalb der Länder und über Grenzen hinweg berücksichtigt, sondern auch andere Mobilitätsformen wie regionales und grenzüberschreitendes Pendeln. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass die Mobilitätsrate in der Europäischen Union sowohl innerhalb als auch zwischen Ländern relativ gering ist. Sie bewegt sich deutlich unterhalb der Mobilitätsraten zwischen australischen Territorien oder US-Bundesstaaten. Wägt man die positiven und negativen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen externen Effekte ab, ist die geographische Mobilität in Europa eindeutig zu gering. Um zu verstehen, wie die Mobilität gesteigert werden könnte, werden in der Studie Haupttriebfedern und Barrieren der Mobilität untersucht und abschließend Empfehlungen an die Politik formuliert. Demnach muss eine Politik, die auf ein Heben des Niveaus regionaler Mobilität ausgerichtet ist, zwei Ziele erfüllen: (1) eine Vergrößerung des erwarteten Nutzenanstiegs und (2) eine Verminderung der Mobilitätskosten für das Individuum. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Grenzpendeln in der deutsch-dänischen Grenzregion: Entwicklung und Struktur 1998-2005 (2008)

    Buch, Tanja ; Stuwe, Mark; Niebuhr, Annekatrin ; Schmidt, Torben Dall ;

    Zitatform

    Buch, Tanja, Annekatrin Niebuhr, Torben Dall Schmidt & Mark Stuwe (2008): Grenzpendeln in der deutsch-dänischen Grenzregion. Entwicklung und Struktur 1998-2005. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Nord 04/2008), Nürnberg, 58 S.

    Abstract

    Basierend auf deutschen und dänischen Datenquellen wird die Entwicklung und Struktur der grenzüberschreitenden Pendlerverflechtungen im deutsch-dänischen Grenzgebiet untersucht. Die Ergebnisse werden im Kontext der Arbeitsmarktdisparitäten, der Lohnentwicklung und der institutionellen Rahmenbedingungen diskutiert. Push- und Pull-Faktoren des Grenzpendelns werden herausgearbeitet. Darüber hinaus wird untersucht, welche Personen typischerweise Grenzpendler an der deutsch-dänischen Grenze sind. Zudem werden die Einkommensstruktur der Grenzpendler sowie die Branchen- und Betriebsgrößenstruktur der Grenzpendlerverflechtungen beleuchtet. Im Jahr 2005 pendelten fast 2600 Personen von Deutschland nach Sonderjylland. Von Dänemark in den Landesteil Schleswig pendelten rund 540 Personen. Dabei sind rund 40 Prozent der Grenzpendler in beide Richtungen Frauen. Charakteristisch für die Grenzpendler von Schleswig nach Dänemark ist ein hoher Anteil an jungen Arbeitskräften und an Arbeitskräften mit niedrigem Einkommen. Ein hoher Prozentsatz der Grenzpendler von Dänemark nach Schleswig hingegen bezieht relativ hohe Einkommen. Das Grenzpendeln von Deutschland nach Dänemark nimmt generell zu, während das Pendeln in die andere Richtung weitgehend stagniert und stärker auf bestimmte Branchen konzentriert ist. Das Grenzpendeln in beide Richtungen spiegelt in zunehmendem Maße eine Integration der Arbeitsmärkte wider. Die Zunahme der grenzüberschreitenden Pendlerverflechtungen trägt dazu bei, Arbeitsmarktungleichgewichte in der Grenzregion zu reduzieren. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Buch, Tanja ; Niebuhr, Annekatrin ;
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  • Literaturhinweis

    Wer ist Grenzpendler an der deutsch-dänischen Grenze?: Grenzpendeln von Deutschland nach Sonderjylland und von Dänemark nach Schleswig 1998-2005 (2008)

    Buch, Tanja ; Schmidt, Torben Dall ; Niebuhr, Annekatrin ; Stuwe, Mark;

    Zitatform

    Buch, Tanja, Annekatrin Niebuhr, Mark Stuwe & Torben Dall Schmidt (2008): Wer ist Grenzpendler an der deutsch-dänischen Grenze? Grenzpendeln von Deutschland nach Sonderjylland und von Dänemark nach Schleswig 1998-2005. (Institut for Graenseregionsforskning. Schriften 85), Sonderborg, 70 S.

    Abstract

    Basierend auf deutschen und dänischen Datenquellen wird die Entwicklung und Struktur der grenzüberschreitenden Pendlerverflechtungen im deutsch-dänischen Grenzgebiet untersucht. Die Ergebnisse werden im Kontext der Arbeitsmarktdisparitäten, der Lohnentwicklung und der institutionellen Rahmenbedingungen diskutiert. Push- und Pull-Faktoren des Grenzpendelns werden herausgearbeitet. Darüber hinaus wird untersucht, welche Personen typischerweise Grenzpendler an der deutsch-dänischen Grenze sind. Zudem werden die Einkommensstruktur der Grenzpendler sowie die Branchen- und Betriebsgrößenstruktur der Grenzpendlerverflechtungen beleuchtet. Im Jahr 2005 pendelten fast 2600 Personen von Deutschland nach Sonderjylland. Von Dänemark in den Landesteil Schleswig pendelten rund 540 Personen. Dabei sind rund 40 Prozent der Grenzpendler in beide Richtungen Frauen. Charakteristisch für die Grenzpendler von Schleswig nach Dänemark ist ein hoher Anteil an jungen Arbeitskräften und an Arbeitskräften mit niedrigem Einkommen. Ein hoher Prozentsatz der Grenzpendler von Dänemark nach Schleswig hingegen bezieht relativ hohe Einkommen. Das Grenzpendeln von Deutschland nach Dänemark nimmt generell zu, während das Pendeln in die andere Richtung weitgehend stagniert und stärker auf bestimmte Branchen konzentriert ist. Das Grenzpendeln in beide Richtungen spiegelt in zunehmendem Maße eine Integration der Arbeitsmärkte wider. Die Zunahme der grenzüberschreitenden Pendlerverflechtungen trägt dazu bei, Arbeitsmarktungleichgewichte in der Grenzregion zu reduzieren. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Buch, Tanja ; Niebuhr, Annekatrin ;
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  • Literaturhinweis

    Pendeln - ein zunehmender Trend, vor allem bei Hochqualifizierten: Ost-West-Vergleich (2008)

    Haas, Anette; Hamann, Silke ;

    Zitatform

    Haas, Anette & Silke Hamann (2008): Pendeln - ein zunehmender Trend, vor allem bei Hochqualifizierten. Ost-West-Vergleich. (IAB-Kurzbericht 06/2008), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Seit Mitte der 90er Jahre verstärkten sich sowohl die Wanderungs- als auch die Pendlerströme von Ost nach West. Ab 2000 ging die Ost-West-Mobilität etwas zurück, der Pendlerüberschuss im Westen bleibt aber auf hohem Niveau: Er lag im Jahr 2005 bei knapp 295.000 Personen. Die ehemalige deutsch-deutsche Grenze beeinflusst auch 16 Jahre nach der Wiedervereinigung die Struktur der Mobilität: Westdeutsche Kreise entlang dieser Grenze, z.B. Fulda und Göttingen, hatten 2005 deutliche Pendlerüberschüsse. Im Osten sind es vor allem die großen Städte (Berlin, Leipzig, Dresden), die qualifizierte Beschäftigte überregional anziehen. Im Westen verteilen sich die Pendler räumlich stärker. Hier wird im Zuge der Verlagerung von Arbeitsplätzen auch ins Umland der Städte gependelt. Insgesamt nimmt die Mobilität bei allen Qualifikationsgruppen zu. Hochqualifizierte weisen über alle Jahre die höchsten Pendlerquoten auf - in Ost wie West. Bezogen auf die Siedlungsstruktur gleichen sich die Pendlerverflechtungen in Ost und West an. Dies spiegelt die nachgeholte Suburbanisierung der Beschäftigung im Osten wider. Kernstädte bieten immer weniger Beschäftigungsmöglichkeiten für Geringqualifizierte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Haas, Anette; Hamann, Silke ;
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  • Literaturhinweis

    Mobilität von Auszubildenden in Niedersachsen und Bremen (2008)

    Harten, Uwe;

    Zitatform

    Harten, Uwe (2008): Mobilität von Auszubildenden in Niedersachsen und Bremen. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Niedersachsen-Bremen 01/2008), Nürnberg, 52 S.

    Abstract

    "Im Rahmen dieser Studie werden Ausbildungspendler untersucht, d. h. die durch die Aufnahme einer betrieblichen Ausbildung motivierte Mobilität von Jugendlichen. Mit Hilfe verschiedener Indikatoren, die aus Daten der Statistik der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten der Bundesagentur für Arbeit und Datenmaterial des Statistischen Bundesamtes respektive der Statistischen Landesämter generiert wurden, werden beispielsweise regionale Ausbildungszentren in Niedersachsen und Bremen identifiziert. Im Anschluss daran erfolgt eine Analyse von Ausmaß, Richtung und Struktur von Pendlerbewegungen zwischen diesen und den umgebenden Regionen sowie Vergleiche mit anderen Bundesländern. Abschließend wird ein mögliches Konzept diskutiert, mit dessen Hilfe die im Flächenländervergleich zweitniedrigste Mobilitätsrate der niedersächsischen Auszubildenden gesteigert werden könnte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Harten, Uwe;
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  • Literaturhinweis

    Ausbildungsmobilität in Schleswig-Holstein (2008)

    Kotte, Volker; Stöckmann, Andrea;

    Zitatform

    Kotte, Volker & Andrea Stöckmann (2008): Ausbildungsmobilität in Schleswig-Holstein. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Nord 03/2008), Nürnberg, 37 S.

    Abstract

    "Schleswig-Holstein ist hinsichtlich der regionalen Mobilität von Auszubildenden durch große Unterschiede gekennzeichnet. Als 'Auspendlerland' verlassen mehr junge Menschen für ihre Ausbildung Schleswig-Holstein als aus anderen Bundesländern einpendeln. Der Anteil der Auspendler an allen Auszubildenden mit Wohnsitz in Schleswig-Holstein beträgt 12 %, umgekehrt erreichen die Einpendler einen Anteil an allen Auszubildenden in schleswigholsteinischen Betrieben von nur 9,8 %.
    Betrachtet man die regionalen Strukturmuster genauer, so ist der Süden des Landes durch eine enge Verknüpfung mit der Hansestadt Hamburg charakterisiert. Über 84 % der Auspendler über die Landesgrenze absolvieren ihre Ausbildung in Hamburg - oder umgekehrt betrachtet: Nahezu jeder sechste Auszubildende in der Hansestadt kommt aus Schleswig-Holstein. Besonders ausgeprägt ist die landesübergreifende Mobilität bei den schulisch hoch Qualifizierten. Während der Anteil der Abiturienten unter den Auszubildenden in Schleswig-Holstein rund 11 % beträgt, liegt er unter den Auspendlern bei fast einem Drittel; ein Wert, der durch die Bedeutung Hamburgs als Handels- und Dienstleistungsmetropole stark beeinflusst sein dürfte. Neben der engen Verknüpfung mit Hamburg ist innerhalb des Landes ein typisches Stadt-Land-Gefälle zu beobachten. Die vier kreisfreien Städte Schleswig-Holsteins üben eine wichtige Ausbildungsfunktion für die benachbarten Kreise aus, rund jeder zweite Auszubildende in Kiel, Lübeck, Neumünster und Flensburg kommt aus dem Umland. Eher regionale Verflechtungen sind in den westlichen Landesteilen entlang der Nordseeküste zu beobachten. Die kreisübergreifende Mobilität ist hier deutlich unterdurchschnittlich, ein Umstand, der sicherlich auch mit dem Fehlen eines größeren Ballungsraumes in der Region zusammenhängt. Ein weiteres Strukturmerkmal ist, dass der Südosten Schleswig-Holsteins für die Ausbildungseinpendler aus Mecklenburg-Vorpommern eine hohe überregionale Bedeutung besitzt.
    Neben diesen räumlichen Mustern fällt eine 'Geschlechtsspezifik' in der Berufs- und Branchenstruktur auf. Einerseits weisen die weiblichen Auszubildenden eine höhere räumliche Mobilität als ihre männlichen Pendants auf, andererseits ist ihr Berufs- und Branchenspektrum stark konzentriert. Während sich rund 45 % der männlichen Auszubildenden auf die zehn häufigsten Ausbildungsberufe des Landes konzentrieren, sind es bei den Frauen über 70 % - ein Strukturmuster, das sich auch bei den Aus- und Einpendler wiederfindet. Vergleichbares gilt für die Branchenstruktur: Der Anteil der Dienstleistungsbranchen beträgt unter den männlichen Auszubildenden mit Wohnsitz im Schleswig-Holstein rund 55 %, unter den weiblichen Auszubildenden sind es über 85 %." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kotte, Volker; Stöckmann, Andrea;
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  • Literaturhinweis

    Ausbildungsmobilität in der Freien und Hansestadt Hamburg (2008)

    Kotte, Volker;

    Zitatform

    Kotte, Volker (2008): Ausbildungsmobilität in der Freien und Hansestadt Hamburg. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Nord 02/2008), Nürnberg, 39 S.

    Abstract

    "Die Hansestadt Hamburg ist das bedeutendste Ausbildungszentrum in Norddeutschland. Über 13.000 Auszubildende im Dualen System pendeln täglich nach Hamburg ein, jeder Dritte Auszubildende wohnt nicht in der Hansestadt. Die Einpendler kommen nicht nur aus dem Hamburger Umland, sondern auch aus räumlich entfernten Regionen Norddeutschlands. Dabei kann der Hamburger Ausbildungsmarkt von einer überdurchschnittlichen schulischen Vorbildung der Einpendler profitieren. Während rund jeder vierte Hamburger Auszubildende über das Abitur verfügt, ist es unter den Ausbildungseinpendlern nahezu jeder Dritte. In den umliegenden Bundesländern Schleswig-Holstein und Niedersachsen beträgt der Anteil der Abiturienten zwischen 11 und 15 %, in Mecklenburg-Vorpommern sogar nur rund 7 %. Dies ist umso bedeutsamer, als der demographische Wandel die Hansestadt vor neue Herausforderungen stellen wird. Der Rückgang der Schulabgängerzahlen in Norddeutschland wird zu einem verstärkten Wettbewerb um leistungsfähige Auszubildende führen. Angesichts der Alterung der Erwerbspersonen und des Rückgangs der Schulabgängerzahlen gilt es, allen Ausbildungsinteressenten in Hamburg die Chance auf eine berufliche Qualifizierung zu eröffnen. In einer Branchenanalyse fällt auf, dass unter den großen Ausbildungsbranchen insbesondere die Bereiche Verkehr und Nachrichtenübermittlung und das Verarbeitende Gewerbe durch einen hohen Anteil an Einpendlern gekennzeichnet sind. Nahezu jeder zweite Auszubildende in diesen Branchen wohnt nicht in der Hansestadt. Aber auch das Kredit- und Versicherungsgewerbe, die Öffentliche Verwaltung sowie die Energie- und Wasserversorgung haben überdurchschnittlich hohe Einpendleranteile. In einer Gesamtbetrachtung kann man von einer geschlechtsspezifischen Segmentation des Ausbildungsmarkts sprechen: Die weiblichen Auszubildenden sind zu fast zwei Dritteln auf die zehn häufigsten Ausbildungsberufe konzentriert, bei den männlichen Auszubildenden beträgt dieser Anteil nur gut ein Drittel. Und während rund 90 % der Frauen im Dienstleistungsbereich ausgebildet werden, sind es bei den Männern nur gut zwei Drittel." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kotte, Volker;
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  • Literaturhinweis

    Abgrenzung von Wirtschaftsräumen auf der Grundlage von Pendlerverflechtungen: ein Methodenvergleich (2008)

    Kropp, Per; Schwengler, Barbara ;

    Zitatform

    Kropp, Per & Barbara Schwengler (2008): Abgrenzung von Wirtschaftsräumen auf der Grundlage von Pendlerverflechtungen. Ein Methodenvergleich. (IAB-Discussion Paper 41/2008), Nürnberg, 70 S.

    Abstract

    "Funktionale Regionen, sogenannte regionale Arbeitsmärkte, spielen in der nationalen und internationalen Regionalforschung eine besondere Rolle. Im Gegensatz zu administrativen Regionen ermöglichen sie es, wirtschaftliche Aktivitäten und Pendlerverflechtungen in geeigneter Weise abzubilden. Für die Abgrenzung dieser Wirtschaftsräume können verschiedene Verfahren herangezogen werden. In diesem Discussion Paper werden Abgrenzungen auf Basis der Kennziffernmethode, der Cluster- und der Faktorenanalyse anhand von Pendlerdaten auf Kreisebene des Jahres 2005 miteinander verglichen und beurteilt. Als Gütekriterien werden dabei die Modularität Q, die von van der Laan und Schalke (2001) verwendeten Kennziffern ESC und HSC für die Balance von Arbeitsangebot und -nachfrage sowie Maße zur Größenhomogenität herangezogen.
    Clusterverfahren und auf der Kennziffernmethode basierenden graphentheoretischen Verfahren gelingt es am Besten, die Pendlerverflechtungen zwischen den Kreisregionen zu erfassen. Faktorenanalytische Verfahren produzieren dagegen eher größenhomogene Abgrenzungen, die die Pendlerverflechtungen allerdings weniger gut abbilden. Mit allen hier vorgestellten Verfahren können Wirtschaftsräume so bestimmt werden, dass sie die Pendlerbewegungen in Deutschland deutlich besser wiedergeben als dies für regionalpolitische Zwecke bisher genutzten Abgrenzungen erlauben. Anhand der in dieser Studie vorgestellten Bewertungsmöglichkeit für die Güte von Abgrenzungen ist es weiterhin möglich, die optimale Anzahl von Regionen für eine adäquate Abbildung der Pendlerverflechtungen zu bestimmen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kropp, Per; Schwengler, Barbara ;
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  • Literaturhinweis

    Long Term Residents and Commuters: Change of Patterns in Migration from Poland to Germany (2008)

    Miera, Frauke;

    Zitatform

    Miera, Frauke (2008): Long Term Residents and Commuters: Change of Patterns in Migration from Poland to Germany. In: Journal of Immigrant and Refugee Studies, Jg. 6, H. 3, S. 297-311. DOI:10.1080/15362940802371028

    Abstract

    "This article analyses the impact of the bilateral Polish-German migration regulations on patterns of Polish migration to Germany. A shift is revealed from the long-term, legal settlement of the Post War period to an increase in commuter migration of both legal and undocumented migrants since the 1990s. Included are two cases of migrant women from Poland that exemplify and explore the interface between migration policies and migrants' individual decisions. Migration policies constitute an opportunity structure for individual migrants which is modified by socioeconomic, gender and political relations. The two cases illustrate the discrepancies between the intended effect of migration policies and the actual strategies that migrants employ, which is largely reliant on the migrant's individual choices and social networks. Upon examination of how migration policies shape migration and integration patterns, it becomes clear that restrictive migration policies, intended to prevent people from migrating, rather have the effect of pushing migrants into insecure circumstance and hampering their integration. Under scrutiny, integration policies are shown to be less able to achieve their intended effect when faced with insufficient intercultural competence of the relevant host country institutions and a lack of gender specific integration measures." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Commuters, residents and job competition (2008)

    Pierrard, Olivier;

    Zitatform

    Pierrard, Olivier (2008): Commuters, residents and job competition. In: Regional science and urban economics, Jg. 38, H. 6, S. 565-577. DOI:10.1016/j.regsciurbeco.2008.04.003

    Abstract

    "The mobility of labor across borders is an issue of increasing importance. The goal of this paper is to propose a simple model, in the spirit of the search unemployment literature, to better understand the effect of foreign commuters on domestic unemployment. We analytically show that the decision to commute depends on workers' productivity and employment perspectives. Under certain conditions, increasing competition from cross-border commuters may even generate positive externalities on domestic unemployment. The model is then applied to understand the case of Luxembourg where, in recent years, domestic unemployment has risen at the same time that the share of commuters increased" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Wanderungen im Bezugssystem der metropolitanen Großregionen (2008)

    Pütz, Thomas; Schlömer, Claus;

    Zitatform

    Pütz, Thomas & Claus Schlömer (2008): Wanderungen im Bezugssystem der metropolitanen Großregionen. In: Informationen zur Raumentwicklung H. 3/4, S. 171-184.

    Abstract

    "In den letzten Jahren sind die Metropolregionen sowie die aus ihnen abgeleiteten metropolitanen Großregionen verstärkt in den Fokus der raumordnungspolitischen Diskussion gerückt. Den Metropolregionen werden dabei unter anderem zentrale Funktionen als Standorte höchstrangiger Infrastruktur und als Träger der ökonomischen Dynamik angedacht. Ebenfalls sollen sie als Kerne von näherungsweise gleichrangigen Großräumen auftreten, die allein intern durch Funktionsteilung und Spezialisierung gekennzeichnet sind. In dem Beitrag wird untersucht, inwiefern sich aus den Binnenwanderungen in und zwischen diesen Raumeinheiten Erkenntnisse hinsichtlich dieser Funktionen gewinnen lassen. Dabei wird zunächst die Abgrenzung dieser Raumeinheiten reflektiert, die eine elementare Bedeutung für die Analyse von Wanderungen in diesem Bezugssystem hat. Gemäß dem Aufbau der Großregionen werden dabei Wanderungen zwischen und Wanderungen innerhalb der Großregionen unterschieden. Die Wanderungen zwischen den Großregionen zeigen grundsätzlich eine gewisse Ausgeglichenheit, von der nur die Region Sachsendreieck durch höhere Verluste ausgenommen bleibt. Dies ist vor allem als Spiegel der wirtschaftlichen Leistungskraft interpretierbar. Dagegen zeigen die Bilanzen aus Angebot und Nachfrage im Hochschulbereich ein eigenständiges Muster, das sich deutlich von dem der übrigen Wanderungen unterscheidet. Die Wanderungen innerhalb der Großregionen sind dagegen durch eine hohe Systematik gekennzeichnet, die eine enge Verbindung zum siedlungsstrukturellen Gefälle aufweist. Hier überwiegen in der Tat die Gemeinsamkeiten, auch zwischen ökonomisch unterschiedlichen Großregionen. Dieses Schema kann mit einem Bevölkerungskreislauf umschrieben werden, der tendenziell einen Ausgleich zwischen Konzentrations- und Dekonzentrationsprozessen beinhaltet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Mobile living across Europe I: relevance and diversity of job-related spatial mobility in six European countries (2008)

    Schneider, Norbert F.; Limmer, Ruth; Huynen, Philippe; Kaufmann, Vincent ; Meil, Gerardo ; Viry, Gil ; Bonnet, Estelle; Lück, Detlef; Dauber, Andrea; Mahia, Ramon; Giza-Poleszczuk, Anna; Maurines, Beatrice; Widmer, Eric ; Montulet, Bertrand; Collet, Beate; Orain, Renaud; Hubert, Michel; Rücker, Heiko; Dragus, Cristina; Ruppenthal, Silvia; Ayuso, Luis; Stec, Magdalena;

    Zitatform

    Schneider, Norbert F. & Gerardo Meil (Hrsg.) (2008): Mobile living across Europe I. Relevance and diversity of job-related spatial mobility in six European countries. (Mobile living across Europe), Opladen u.a.: Budrich, 318 S.

    Abstract

    "Berufsbedingte räumliche Mobilität gewinnt in Europa mehr und mehr an Bedeutung. Doch wie mobil sind EuropäerInnen wirklich? Und welche Auswirkungen hat berufliche Mobilität auf Lebensqualität, das Familienleben und soziale Beziehungen? Erstmalig werden diese Fragen auf der Basis einer großangelegten Untersuchung in Europa beantwortet. Band 1 befasst sich mit der Diversität und dem Aufkommen von Mobilität in sechs europäischen Ländern (Deutschland, Spanien, Frankreich, Polen, Schweiz und Belgien). Band 2 (2009) untersucht die Gründe und Rahmenbedingungen beruflicher Mobilität und die Auswirkungen im transnationalen Vergleich." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Germany - A country of locally attached but highly mobile people (2008)

    Schneider, Norbert F.; Rüger, Heiko ; Lück, Detlev; Ruppenthal, Silvia; Dauber, Andrea;

    Zitatform

    Schneider, Norbert F., Silvia Ruppenthal, Detlev Lück, Heiko Rüger & Andrea Dauber (2008): Germany - A country of locally attached but highly mobile people. In: N. F. Schneider & G. Meil (Hrsg.) (2008): Mobile living across Europe I : relevance and diversity of job-related spatial mobility in six European countries, S. 105-147.

    Abstract

    Eine Bestandsaufnahme der Mobilitätsforschung in der Bundesrepublik Deutschland kommt zu dem Schluss, dass bislang nur recht wenig bekannt ist über die Erfahrungen der deutschen Bevölkerung mit berufsbedingter Mobilität und die damit verbunden Anforderungen. Auch die Auswirkungen von Mobilität auf Gesundheit, Familienleben und Lebensqualität sind bislang wenig erforscht. Das Projekt 'Job Mobilities and Family Lives in Europe' ermöglicht erstmals profunde Einsichten in das mobile Leben in Deutschland. Der Beitrag präsentiert die wichtigsten Ergebnisse und Aussagen der im Rahmen dieses Projekts für Deutschland vom Sozialwissenschaftlichen Umfragezentrum (SUZ) Duisburg durchgeführten Regionalstudie. Danach haben 47 Prozent aller Deutschen im Alter von 25 bis 54 Jahren Erfahrungen mit berufsbedingter Mobilität. Weitere fünf Prozent sind von den Auswirkungen der Mobilität des Partners oder der Partnerin betroffen. Dabei vermeiden es die meisten der betroffenen Deutschen, Mobilität mit Verlassen der Region gleichzusetzen. Anstatt umzuziehen, entwickeln die Deutschen eine Vielzahl von Strategien, um Berufs- und Privatleben sowie die Anforderungen der Mobilität und die persönlichen lokalen Bindungen in Einklang zu bringen. Die Ergebnisse zeigen darüber hinaus, dass der Wunsch nach Mobilität in Deutschland weit verbreitet, jedoch nach Ausbildungsgrad verschieden ist. Geringer Qualifizierte sind zwar bereit zu pendeln, nicht aber umzuziehen, während Hochqualifizierte eher dem Umzug als dem Pendeln zuneigen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Strukturelle Mobilitätszwänge in peripheren Regionen: räumliche Mobilität als Notwendigkeit zur Vermeidung von Arbeitslosigkeit am Beispiel der Region Berlin-Brandenburg (2008)

    Seibert, Holger ;

    Zitatform

    Seibert, Holger (2008): Strukturelle Mobilitätszwänge in peripheren Regionen. Räumliche Mobilität als Notwendigkeit zur Vermeidung von Arbeitslosigkeit am Beispiel der Region Berlin-Brandenburg. In: E. Barlösius & C. Neu (Hrsg.) (2008): Peripherisierung - eine neue Form sozialer Ungleichheit? (Materialien der Interdisziplinären Arbeitsgruppe Zukunftsorientierte Nutzung Ländlicher Räume, 21), S. 37-46.

    Abstract

    Der Arbeitsmarkt in der Region Berlin-Brandenburg ist durch ein ausgeprägtes wirtschaftliches Gefälle zwischen dem Zentrum Berlin, den Umlandkreisen um die Hauptstadt und den peripheren Kreisen gekennzeichnet. In dem Beitrag wird der Frage nachgegangen, ob regionale Mobilität aus den peripheren Regionen Brandenburgs heraus - sei es durch Pendeln oder Fortzüge Richtung Berlin - mit einer Verbesserung der Arbeitsmarktchancen hinsichtlich des Erwerbsstatus (beschäftigt vs. arbeitslos) einhergeht. Auf der Basis von Daten der Beschäftigten- und Leistungsempfängerhistorik des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) wird das Ausmaß und die Struktur der regionalen Mobilität in Berlin-Brandenburg dargestellt. Für die Region Berlin-Brandenburg wird eine gestaffelte Mobilität festgestellt: von der Peripherie in die Berliner Umlandkreise und von dort in die Metropole Berlin. Direkte Mobilität von der Peripherie ins Zentrum spielt nur eine untergeordnete Rolle. Die kreisfreien Städte stellen eigene kleine Arbeitsmarktzentren mit entsprechend kleinräumigeren Mobilitätsströmen dar. Die regionale Mobilität erhöht die Beschäftigungschancen drastisch. In den peripheren Regionen Brandenburgs fallen diese positiven Mobilitätseffekte dabei erkennbar höher aus als im übrigen Brandenburg und in Berlin. Für ganz Brandenburg kann von strukturellen Mobilitätszwängen gesprochen werden, die nur regional unterschiedlich stark ausgeprägt sind. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Seibert, Holger ;
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  • Literaturhinweis

    Stress that doesn't pay: the commuting paradox (2008)

    Stutzer, Alois ; Frey, Bruno S. ;

    Zitatform

    Stutzer, Alois & Bruno S. Frey (2008): Stress that doesn't pay: the commuting paradox. In: The Scandinavian journal of economics, Jg. 110, H. 2, S. 339-366. DOI:10.1111/j.1467-9442.2008.00542.x

    Abstract

    "People spend a lot of time commuting and often find it a burden. According to standard economics, the burden of commuting is chosen when compensated either on the labor or on the housing market so that individuals' utility is equalized. However, in a direct test of this strong notion of equilibrium with panel data, we find that people with longer commuting time report systematically lower subjective well-being. This result is robust with regard to a number of alternative explanations. We mention several possibilities of an extended model of human behavior able to explain this 'commuting paradox'." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Pendlerbericht Berlin-Brandenburg 2007: Arbeitskräftemobilität von Frauen und Männern (2008)

    Wiethölter, Doris; Wesling, Mirko;

    Zitatform

    Wiethölter, Doris & Mirko Wesling (2008): Pendlerbericht Berlin-Brandenburg 2007. Arbeitskräftemobilität von Frauen und Männern. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Berlin-Brandenburg 02/2008), Nürnberg, 61 S.

    Abstract

    "Der Mobilitätszuwachs bei den Arbeitskräften in Berlin-Brandenburg setzt sich weiter fort. Die Hauptgründe für diese zunehmende Mobilität liegen in der Überwindung von regionalen Arbeitsmarktdisparitäten und in Wohnortpräferenzen. Schwerpunkt dieses Berichtes ist die Untersuchung des Arbeitspendelns in der Region Berlin-Brandenburg. Hierfür werden die Pendlerströme mithilfe der Beschäftigtenstatistik der Bundesagentur für Arbeit quantifiziert und diverse Charakteristiken wie beispielsweise die Herkunfts- bzw. Zielregionen, die Qualifikation oder der Tätigkeitsbereich (Wirtschaftszweig) der Pendler näher betrachtet. Eine geschlechterspezifische Differenzierung macht es darüber hinaus möglich, die Ähnlichkeiten bzw. Unterschiede bezüglich des Mobilitätsverhaltens von Männern und Frauen aufzuzeigen. Da das Arbeitspendeln in Berlin und Brandenburg, unter anderem bedingt durch den Suburbanisierungsprozess, in einem hohen Maße zwischen diesen beiden Bundesländern stattfindet, wird dieses zunächst gesondert dargestellt. Im Anschluss daran folgt eine Analyse der überregionalen Pendlerverflechtungen Berlin-Brandenburgs." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wiethölter, Doris;
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  • Literaturhinweis

    Regionale Bindung, räumliche Mobilität und Arbeitsmarkt: Analysen für die Schweiz und Deutschland (2007)

    Abraham, Martin ; Nisic, Natascha ;

    Zitatform

    Abraham, Martin & Natascha Nisic (2007): Regionale Bindung, räumliche Mobilität und Arbeitsmarkt. Analysen für die Schweiz und Deutschland. In: Schweizerische Zeitschrift für Soziologie, Jg. 33, H. 1, S. 69-87.

    Abstract

    "In modernen westlichen Gesellschaften lässt sich ein erheblicher Wandel der Muster regionaler Mobilität feststellen. Die gesamthaft zunehmende Bedeutung individueller Mobilität führt nicht zu einer Zunahme an Haushaltsumzügen, sondern macht sich in ständig grösser werdenden Pendlerströmen bemerkbar. Vor diesem Hintergrund werden im Beitrag die Determinanten für die Dauer des täglichen Arbeitswegs in der Schweiz analysiert. Dabei interessiert insbesondere, inwiefern die regionale Bindung von Arbeitnehmern zu Nachteilen bei der Arbeitsmarktplatzierung führt. So ist einerseits gut belegt, dass regionale Mobilität zu höheren Einkommen führt. Andererseits könnte vermutet werden, dass das mit einer regionalen Immobilität einhergehende soziale Kapital genutzt werden kann, um ihre Nachteile zu kompensieren. Anhand des Schweizer Arbeitsmarktsurveys von 1998 sowie den Daten des Sozioökonomischen Panels für Deutschland wird die Rolle regionaler Bindung für die Pendelmobilität einerseits und die Arbeitsmarktplatzierung andererseits untersucht. Es zeigt sich, dass eine regionale Bindung, die die Mobilität der Arbeitnehmer herabsetzt, zu Ungleichheiten auf dem Arbeitsmarkt führt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Modellierung von Pendlerströmen und Pendlerstromänderungen über ein nichtlineares Entscheidungsmodell basierend auf dem Mastergleichungsansatz (2007)

    Binder, Jan;

    Zitatform

    Binder, Jan (2007): Modellierung von Pendlerströmen und Pendlerstromänderungen über ein nichtlineares Entscheidungsmodell basierend auf dem Mastergleichungsansatz. Göttingen: Sierke Verlag, 211 S.

    Abstract

    "Die Arbeit befasst sich mit den folgenden drei Schwerpunkten: Entwicklung eines entscheidungsbasierten Modells der Pendlerströme (Pendlermodell), welches auf ökonomischen Prinzipien basiert (Kapitel 2 und 3). Untersuchung diverser Schätzmethoden zur Kalibrierung des Pendlermodells und des Einflusses der Reisezeitunsicherheiten auf Parameter des Pendlermodells (Kapitel 4 und 5). Entwicklung eines Modells, das die Änderungen der Pendlerströme beschreibt und ebenso auf ökonomischen Prinzipien basiert (Kapitel 6). Um das hier entwickelte Pendlermodell in Relation zu anderen Modellen betrachten zu können, wird im Kapitel 2 zunächst gemeinsam mit einem Literaturüberblick über die derzeitige Pendlerforschung auf die räumlichen Interaktionsmodelle eingegangen, die innerhalb der Regional-, Verkehrs- und Wirtschaftswissenschaften verwendet werden. Zur Gruppe der räumlichen Interaktionsmodelle gehören Gravitationsmodelle, Entropiemodelle und nutzenmaximierende Entscheidungsmodelle (Multinominal-Logit-Modell und Probit-Modell). Im Kapitel 3 wird ein entscheidungsbasiertes Pendlermodell entwickelt, das auf der Dynamik der Beschäftigtenkonfiguration beruht, die über einen Mastergleichungsansatz beschrieben wird. Zudem wird die stationäre Lösung der Mastergleichung ermittelt und das Pendlermodell mit anderen räumlichen Interaktionsmodellen verglichen. Um das entwickelte Pendlermodell für Analyse- und Simulationszwecke verwenden zu können, müssen die Parameter dieses Modells über ein Schätzverfahren bestimmt werden. Zur Bestimmung der Parameter bieten sich die Least-Square-Schätzung, eine Schätzung mittels Entropieminimierung bzw. Informationsmaximierung und Schätzverfahren, die auf der Maximum-Likelihood-Methode basieren, an. Diese Schätzverfahren sowie deren jeweiligen Vor- und Nachteile in Bezug auf die Modellierung von Pendlerströmen werden in Kapitel 4 beschrieben. Ferner werden die Schätzergebnisse der unterschiedlichen Schätzverfahren miteinander verglichen. Die endgültigen Ergebnisse der Parameterkalibrierung des Pendlermodells mit den bevorzugten Schätzverfahren werden schließlich im Kapitel 5 präsentiert. Weiterhin wird in diesem Kapitel auf eine Methode eingegangen, wie Pendler, die in der gleichen Region leben und arbeiten, so genannte Binnenpendler, über das kalibrierte Pendlermodell abgebildet werden können, ohne sie direkt modellieren zu müssen. Ein grundlegendes Problem der Regionalforschung stellt die Definition der Reisezeit zwischen zwei Regionen dar. In der Regel werden hierzu die Reisezeiten zwischen den Flächenschwerpunkten der Regionen verwendet. Die stärksten Pendlerverflechtungen finden allerdings zwischen den Randgebieten der Regionen statt, so dass die mittleren Reisezeiten zwischen den Regionen große Standardabweichungen aufweisen. Im Kapitel 5 wird daher auch auf den Einfluss der Reisezeitunsicherheiten auf die Modellparameter des Pendlermodells eingegangen. Abschließend wird analysiert, inwieweit das bis dahin verwendete zweistufige Schätzverfahren gegenüber einem einstufigen Schätzverfahren gerechtfertigt ist. Kapitel 6 richtet sich auf den letzten Schwerpunkt dieser Arbeit, nämlich die Modellierung von Pendlerstromänderungen. Dazu wird wiederum ein Mastergleichungsansatz verwendet. Die Dynamik der Pendlerverflechtungen der beiden vorgestellten Modelle lässt sich auf regionale Wechsel der Beschäftigten (Wohnortswechsel und/oder Arbeitsortswechsel) und auf Änderungen der Arbeitsnachfrage und des Arbeitsangebots zurückführen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Pendlerbericht Berlin-Brandenburg 2006: Arbeitskräftemobilität in den gemeinsamen Branchenkompetenzfeldern Berlin-Brandenburgs (2007)

    Bogai, Dieter; Seibert, Holger ; Wiethölter, Doris;

    Zitatform

    Bogai, Dieter, Holger Seibert & Doris Wiethölter (2007): Pendlerbericht Berlin-Brandenburg 2006. Arbeitskräftemobilität in den gemeinsamen Branchenkompetenzfeldern Berlin-Brandenburgs. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Berlin-Brandenburg 02/2007), Nürnberg, 65 S.

    Abstract

    "Die Arbeitskräfte in der Region Berlin-Brandenburg werden immer mobiler. Dabei umfasst der Begriff Mobilität sowohl Umzugsmobilität als auch Arbeitspendeln. Hauptursachen für die zunehmende Mobilität liegen in der Überwindung von regionalen Arbeitsmarktdisparitäten und in Wohnortpräferenzen. Während Umzugsmobile, die eine Region wegen fehlender Ausbildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten verlassen, zunächst zur Entlastung des regionalen Arbeitsmarktes beitragen, führen anhaltend negative Wanderungssalden überwiegend junger Menschen zu dauerhaften regionalen Entwicklungsproblemen. Die Abwanderung hat Folgen für die gesamte wirtschaftliche Leistungsfähigkeit einer Region. Arbeitspendeln leistet ebenfalls einen Beitrag zur Entlastung des regionalen Arbeitsmarktes, aber im Unterschied zu den Umzugsmobilen bleiben die Erwerbspersonen in der Regel regional verwurzelt. Viele Pendler nehmen weite Wege in Kauf bzw. sind Wochenendpendler, um der Region aus verschiedensten Gründen verbunden zu bleiben. Daher wird der Themenschwerpunkt dieser Analyse das Arbeitspendeln in der Region Berlin-Brandenburg sein.
    Um den Mobilitätsumfang in der Region Berlin-Brandenburg insgesamt darzustellen, werden auch die Wanderungsbewegungen kurz skizziert. Anschließend werden die Pendlerverflechtungen anhand regionaler Analysen der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten auf der Ebene von administrativen Grenzen (Gemeinden, Kreise, Bundesländer) untersucht. Die Pendlerströme werden sowohl zwischen den Ländern Berlin und Brandenburg in aktueller und mittelfristiger Entwicklung als auch zwischen der Region Berlin-Brandenburg und anderen Bundesländern dargestellt. Darüber hinaus werden die Pendlerbeziehungen zwischen Berlin und Brandenburg in den gemeinsamen Branchenkompetenzfeldern untersucht. Diese Analyse ergänzt eine Untersuchung des DIW über die wirtschaftlichen Verflechtungen in den zukünftigen Schlüsselbranchen der Region von der Seite der Arbeitskräftemobilität. Daran schließt sich die Darstellung der überregionalen bzw. bundesweiten Pendlerverflechtungen der Länder Berlin und Brandenburg an. Abschließend werden Pendlerverflechtungen auf der Ebene von Arbeitsmarktregionen untersucht. Der Vorteil besteht darin, dass aus regionalwissenschaftlicher Sicht mit dem Abgrenzungsverfahren von funktionalen Arbeitsmarktregionen regionale Arbeitsmarktverflechtungen berücksichtigt werden, vor allem in Bezug auf Stadt-Umland-Pendlerverflechtungen." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Seibert, Holger ; Wiethölter, Doris;
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  • Literaturhinweis

    Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte: Pendlerauswertungen für Sachsen-Anhalt und Thüringen Juni 2006 (2007)

    Brendel, Michael; Kregelin, Petra;

    Zitatform

    Brendel, Michael & Petra Kregelin (2007): Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte: Pendlerauswertungen für Sachsen-Anhalt und Thüringen Juni 2006. Halle, 37 S.

    Abstract

    Die Broschüre dokumentiert in einer statistischen Übersicht eine Auswertung der Agenturen für Arbeit zu den Pendlerströmen der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten für Sachsen-Anhalt und Thüringen mit Stichtag 30. Juni 2005. Ergebnisse für Sachsen-Anhalt: Die Zahl der zur Arbeit über die Landesgrenzen hinaus pendelnden sozialversicherungspflichtig Beschäftigten (Auspendler) hat sich 2006 wieder erhöht. Dadurch setzt sich der Trend einer jährlichen Zunahme des Pendlerstroms aus Sachsen-Anhalt fort. Die Zahl der Einpendler stieg, nachdem sie im Jahr zuvor, im Gegensatz zum anhaltenden Anstieg seit 2002 gefallen war, wieder an. Sieben der acht Agenturbezirke wiesen einen negativen Pendlersaldo (Einpendler minus Auspendler) aus. Ergebnisse für Thüringen: Die Zahl der Auspendler über die Landesgrenze erhöhte sich im Jahr 2006 erstmals seit fünf Jahren wieder leicht. Die Zahl der Einpendler stieg seit 2003 weiter an. Sechs der sieben Agenturbezirke wiesen einen negativen Pendlersaldo (Einpendler minus Auspendler) aus.(IAB)

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  • Literaturhinweis

    Die Mobilität der Arbeitskräfte in Europa: eine Herausforderung für die Europäische Union (2007)

    Breuer, Claudia;

    Zitatform

    Breuer, Claudia (2007): Die Mobilität der Arbeitskräfte in Europa. Eine Herausforderung für die Europäische Union. Saarbrücken: VDM Verlag Dr. Müller, 103 S.

    Abstract

    "Die Europäische Union wächst seit den letzten Jahren stetig an. Seit Januar 2007 zählt sie 27 Mitglieder. Ein gemeinsames Europa soll zur Friedenssicherung und zur Steigerung des wirtschaftlichen Wohlstandes beitragen. Um diese Ziele zu erreichen wurden die Freizügigkeitsrechte geschaffen. So erlaubt es das Recht des freien Personenverkehrs jedem EU-Bürger, sich uneingeschränkt innerhalb der EU zu bewegen und zu arbeiten, ohne dafür eine Arbeitserlaubnis zu benötigen. Der europäische Arbeitsmarkt ist jedoch durch eine hohe Arbeitslosigkeit sowie einen Fach- und Arbeitskräftemangel gekennzeichnet. Die Erhöhung der Mobilität der Arbeitskräfte, könnte deshalb eine Möglichkeit zur Schaffung von Arbeitsplätzen sein. Doch nutzen die EU-Bürger ihre Rechte ausreichend? Und welche Rolle spielt die Politik der EU dabei?" (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Pendelverflechtungen in Nordrhein-Westfalen: Strukturen, Entwicklungen, Einschätzungen (2007)

    Brinkmann, Wolfgang; Mielke, Bernd; Dittrich-Wesbuer, Andrea;

    Zitatform

    Brinkmann, Wolfgang, Andrea Dittrich-Wesbuer & Bernd Mielke (2007): Pendelverflechtungen in Nordrhein-Westfalen. Strukturen, Entwicklungen, Einschätzungen. In: Informationen zur Raumentwicklung H. 2/3, S. 93-104.

    Abstract

    "Die Pendelverflechtungen haben sich in Nordrhein-Westfalen von 1987 bis 2002 sehr dynamisch entwickelt: In ausnahmslos allen Gemeinden des Landes hat die Zahl der Auspendler zugenommen - und das Gleiche trifft mit Ausnahme von drei Gemeinden auch auf die Zahl der Einpendler zu. Dabei hat einerseits der Einpendlersaldo vieler Oberzentren zugenommen, gleichzeitig machen u. a. die zunehmenden Anteile der Pendelströme innerhalb des ländlichen Raums und der Ballungsrandzone die Dezentralisierung der Beschäftigung deutlich. Überdurchschnittlich gewachsen ist auch die Zahl der weiblichen Berufspendler, für die Teilzeitbeschäftigung eine wichtige Option darstellt. Von den teilzeitbeschäftigten Berufspendlern sind mehr als 80 % weiblich. Besonders hoch ist der Anteil weiblicher Pendler im Umland von Dienstleistungszentren. Die Zunahme der Pendelströme, die Vergrößerung der dabei zurückgelegten Distanzen und die verstärkte Dispersität schlagen sich auch im Verkehrsaufwand nieder. Insbesonders die disperse Struktur von Pendelbeziehungen lenkt die Verkehrsmittelwahl vorwiegend auf die Nutzung des Pkw. Wesentliche Ursachen vermehrten Pendelns dürften u. a. in den niedrigen Mobilitätskosten, der zunehmenden Erwerbsbeteiligung von Frauen sowie instabileren Erwerbsbiographien bei gleichzeitigem Bedürfnis nach Stabilitätsinseln in Form sozialer Beziehungen am Wohnort liegen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Do the best go West? An analysis of the self-selection of employed East-West migrants in Germany (2007)

    Brücker, Herbert ; Trübswetter, Parvati ;

    Zitatform

    Brücker, Herbert & Parvati Trübswetter (2007): Do the best go West? An analysis of the self-selection of employed East-West migrants in Germany. In: Empirica, Jg. 34, H. 4, S. 371-395. DOI:10.1007/s10663-006-9031-y

    Abstract

    Da sich in den späten 1990er Jahren die Einkommen in Ostdeutschland dem Niveau Westdeutschlands angenähert haben, lässt sich aus dem Standard-Roy-Modell die Vorhersage ableiten, dass die Tendenz zur positiven Selektion von Ost-West-Migranten verschwindet. Eine Analyse basierend auf einem Switching-Regressions-Modell sowie auf Daten der IAB-Beschäftigtenstichprobe zeigt jedoch für angestellte Ost-West-Migranten eine anhaltende positive Selbstselektion in Bezug auf unbeachtete Fähigkeiten. Dieses Ergebnis entspricht den Voraussagen eines erweiterten Roy-Modells, das davon ausgeht, dass die Umzugskosten negativ mit den arbeitsmarktbezogenen Fähigkeiten der Individuen korrelieren. Darüber hinaus ergibt die Untersuchung, dass sowohl die Einkommensdifferenzen als auch die unterschiedlichen Beschäftigungsmöglichkeiten die Hauptantriebskräfte der Ost-West-Migration seit der Vereinigung sind. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Brücker, Herbert ; Trübswetter, Parvati ;
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  • Literaturhinweis

    Regionale Mobilität von Arbeitnehmern: Pendlerbericht Hessen 2005 (2007)

    Burkert, Carola ; Kirchhof, Kai; Röhrig, Annette; Schaade, Peter;

    Zitatform

    Burkert, Carola, Kai Kirchhof, Annette Röhrig & Peter Schaade (2007): Regionale Mobilität von Arbeitnehmern. Pendlerbericht Hessen 2005. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Hessen 01/2007), Nürnberg, 107 S.

    Abstract

    "In dem Beitrag wird zunächst ein Überblick über die Pendlersituation in Deutschland und Hessen gegeben, an die sich eine Zusammenfassung der wichtigsten Entwicklungen und Strukturen für die hessischen Kreise anschließt. Mit einer kurzen Beschreibung werden die Tabellen zu den Pendlerzahlen der einzelnen Kreise eingeleitet. Im Anschluss finden sich Tabellen zu Ein- und Auspendlern nach und von Hessen für alle Bundesländer sowie eine Matrix der Pendlerverflechtung auf Kreisebene für alle hessischen Kreise. Die Publikation schließt mit einem Glossar mit Begriffsdefinitionen, Abkürzungen und Datenquellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Burkert, Carola ; Röhrig, Annette;
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  • Literaturhinweis

    Ausbildungsmarkt und Ausbildungsmobilität in Bayern (2007)

    Böhme, Stefan;

    Zitatform

    Böhme, Stefan (2007): Ausbildungsmarkt und Ausbildungsmobilität in Bayern. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Bayern 01/2007), Nürnberg, 36 S.

    Abstract

    "Die Studie befasst sich mit der Mobilität von Auszubildenden in Bayern in regionaler Hinsicht sowie nach Berufen. Dabei wird auf Daten der Statistiken über sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, der gemeldeten Bewerber für Berufsausbildungsstellen und gemeldeten Berufsausbildungsstellen der Bundesagentur für Arbeit sowie auf Bevölkerungs- und Schulstatistiken der Statistischen Ämter zurückgegriffen. Um die Vorgänge am Ausbildungsmarkt besser einordnen zu können, wird in Kapitel 2 zunächst auf die Siedlungsstruktur und Bevölkerungsentwicklung in Bayern eingegangen, bevor in Kapitel 3 die wirtschaftliche und arbeitsmarktliche Entwicklung dargestellt wird. Kapitel 4 befasst sich mit dem Mobilitätsverhalten aller Beschäftigten in Bayern. Nachfrage und Angebot am bayerischen Ausbildungsmarkt werden in Kapitel 5 näher erläutert. Die ausbildungsbedingte Mobilität ist Gegenstand des 6. Kapitels. Nach einem kurzen Ausblick in Kapitel 7 werden schließlich in Kapitel 8 die wichtigsten Ergebnisse der Studie zusammengefasst." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Böhme, Stefan;
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  • Literaturhinweis

    Ausbildungsmobilität in Sachsen-Anhalt (2007)

    Dietrich, Ingrid; Fritzsche, Birgit;

    Zitatform

    Dietrich, Ingrid & Birgit Fritzsche (2007): Ausbildungsmobilität in Sachsen-Anhalt. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Sachsen-Anhalt-Thüringen 01/2007), Nürnberg, 55 S.

    Abstract

    "Die Studie untersucht die räumliche Mobilität der Auszubildenden in der dualen Berufsausbildung in Sachsen-Anhalt. Vor dem Hintergrund der regional sehr unterschiedlichen Lage auf dem Ausbildungsstellenmarkt wird das Mobilitätsverhalten der Auszubildenden in den einzelnen Bundesländern analysiert. Schwerpunkt der Studie sind die Ausbildungspendler. Als Folge des Beschäftigungsverlusts in Sachsen-Anhalt zwischen 1999 und 2005 ging auch die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge in der dualen Ausbildung zurück. Erst in 2006 steigt die Zahl der Neuabschlüsse leicht an (+156 bzw. 0,9 Prozent). Während in 2005 die Angebots-Nachfrage-Relation auf dem Ausbildungsstellenmarkt 96,6 betrug, kommen in 2006 auf 100 Bewerber 95 Angebote. Somit bleibt die Lage auf dem Ausbildungsstellenmarkt angespannt. Die duale Berufsausbildung ist bei einem großen Teil der Jugendlichen in Sachsen-Anhalt begehrt: 36,6 Prozent der Ausbildungsanfänger nehmen in 2005 eine Berufsausbildung im dualen System auf. Bezüglich der Berufswahl wird deutlich, dass sich insbesondere die weiblichen Auszubildenden auf nur wenige Berufe konzentrieren: 60,6 Prozent der jungen Frauen verteilen sich auf zehn Ausbildungsberufe, bei den jungen Männern sind es 38,7 Prozent. Zu den am häufigsten gewählten Berufen zählen Bürofachkraft, Verkäufer/-in und Kraftfahrzeuginstandsetzer/-in. Die drei kreisfreien Städte Dessau, Halle (Saale) und Magdeburg verzeichnen die höchste Ausbildungsdichte: Gemessen an der Zahl der Einwohner im Alter von 15 bis unter 20 Jahren weisen sie die meisten Auszubildenden auf. Zwischen 1995 und 2005 verlor Sachsen-Anhalt durch Fortzüge über die Landesgrenze nahezu 54.700 Personen im Alter von 18 bis unter 25 Jahren, darunter 34.800 Frauen. Der Indikator 'Ausbildungsplatzwanderer' ergibt einen durchschnittlichen jährlichen Wanderungssaldo von -22 Personen im Alter von 18 bis unter 25 Jahre auf 1000 Einwohner desselben Alters. Sachsen-Anhalt ist als Auspendlerland bekannt: Im September 2005 pendeln 9.811 Auszubildende zu ihrem Ausbildungsplatz in ein anderes Bundesland aus, demgegenüber absolvieren 2.639 junge Frauen und Männer aus anderen Bundesländern ihre Ausbildung in Sachsen-Anhalt. Die Analyseergebnisse bestätigen, dass die Befürchtungen über einen 'brain drain', einen Weggang von qualifizierten jungen Menschen aus Sachsen-Anhalt, nicht ganz von der Hand zu weisen sind. Bei den Berufen mit überdurchschnittlichen Auspendlerquoten handelt es sich zu einem großen Teil um Berufe mit höheren Zugangsvoraussetzungen, was die schulische Vorbildung angeht. Etwa drei Viertel der männlichen und vier Fünftel der weiblichen Auszubildenden in den Berufen mit den höchsten Auspendlerquoten absolvieren ihre Lehre in den alten Bundesländern. Im Durchschnitt der Jahre 1999 bis 2005 beträgt der Anteil der Abiturienten unter den Auspendlern rund 16,0 Prozent und damit mehr als das Doppelte des Abiturientenanteils bei den Jugendlichen, die in Sachsen-Anhalt wohnen und dort die Berufsausbildung durchlaufen (7,1 Prozent). Die Abiturientinnen sind überdurchschnittlich an den Auspendlerinnen vertreten: So beträgt ihr Anteil an den Auspendlerinnen in die alten Länder 19,2 Prozent und in die anderen neuen Länder sogar 23,0 Prozent. Bei den jungen Frauen sind es vor allem attraktive Dienstleistungsberufe, die diese zum Pendeln in ein anderes Bundesland veranlassen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Fritzsche, Birgit;
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  • Literaturhinweis

    Pendelbereitschaft von Arbeitnehmern in Deutschland (2007)

    Eckey, Hans-Friedrich; Kosfeld, Reinhold ; Türck, Matthias;

    Zitatform

    Eckey, Hans-Friedrich, Reinhold Kosfeld & Matthias Türck (2007): Pendelbereitschaft von Arbeitnehmern in Deutschland. In: Raumforschung und Raumordnung, Jg. 65, H. 1, S. 5-14.

    Abstract

    "Eine Analyse des Pendlerverhaltens ist angesichts der in vielen deutschen Regionen angespannten Arbeitsmarktlage von hoher Aktualität. Dennoch liegen für Gesamtdeutschland keine neueren Untersuchungen zu dieser Thematik vor. Mit Hilfe von Daten der Bundesagentur für Arbeit für alle sozialversicherungspflichtig Beschäftigten werden Gravitationsmodelle geschätzt. Die Berechnungen weisen die Pendelneigung der Beschäftigten insgesamt sowie soziodemographischer Untergruppen aus. Festzustellen ist, dass Männer bei zunehmender Distanz eher zum Pendeln bereit sind als Frauen, Deutsche eine höhere Pendelneigung besitzen als Ausländer und Arbeiter eine höhere als Angestellte. Eine lokale Analyse zeigt, dass bei ostdeutschen Regionen ein überdurchschnittlicher Pendelwiderstand zu verzeichnen ist, der mit tendenziell unattraktiveren Arbeitsplätzen erklärt werden kann. Bei wirtschaftlich prosperierenden Metropolen in Westdeutschland sind Arbeitnehmer auch bereit, längere Fahrtzeiten in Kauf zu nehmen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Abgrenzung von Arbeitsmarktregionen: zwei Ansätze der Regionalisierung am Beispiel von Berlin/Brandenburg im Vergleich (2007)

    Eckey, Hans-Friedrich; Türck, Matthias; Schwengler, Barbara ;

    Zitatform

    Eckey, Hans-Friedrich, Barbara Schwengler & Matthias Türck (2007): Abgrenzung von Arbeitsmarktregionen. Zwei Ansätze der Regionalisierung am Beispiel von Berlin/Brandenburg im Vergleich. In: RaumPlanung. Mitteilungen des Informationskreises für Raumplanung H. 132/133, S. 145-150.

    Abstract

    "Angesichts enger werdender finanzieller Spielräume der öffentlichen Hand ist die empirische Auswertung regionaler Daten heute ein fester Bestandteil kommunaler Planungsvorhaben. Teilweise werden recht umfangreiche Berechnungen durchgeführt. In den Hintergrund tritt dabei die Frage, welche Gebietseinheiten die aussagekräftigsten Ergebnisse liefern. Die funktional abgegrenzten Arbeitsmarktregionen weisen hier Vorteile gegenüber den rein verwaltungstechnisch begründeten Kreisen und Gemeinden auf. Am Beispiel der Region Berlin/Brandenburg werden zwei in jüngster Zeit alternativ entwickelte Abgrenzungsmodelle für Arbeitsmarktregionen vorgestellt; beide sind - je nach Fragestellung der vorgesehenen Untersuchung - verwendbar." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Schwengler, Barbara ;
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  • Literaturhinweis

    Pendlerstruktur zwischen deutschen Arbeitsmarktregionen (2007)

    Eckey, Hans-Friedrich; Kosfeld, Reinhold ; Türck, Matthias;

    Zitatform

    Eckey, Hans-Friedrich, Reinhold Kosfeld & Matthias Türck (2007): Pendlerstruktur zwischen deutschen Arbeitsmarktregionen. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 56, H. 7/8, S. 207-216.

    Abstract

    "Zur Diagnose und Implementierung wirtschaftspolitischer Maßnahmen sollten Funktionalregionen herangezogen werden. Sie stellen nämlich ökonomisch betrachtet recht eigenständige regionale Einheiten dar, die für eine unverzerrte Diagnose unverzichtbar sind. Insofern besitzen Funktionalregionen eine hohe Bedeutung, auch wenn eine offizielle Abgrenzung für Deutschland nicht vorhanden ist. Die Autoren nehmen deshalb eine Neudefinition vor, weil ältere Ansätze von Eckey und Klemmer aufgrund der wirtschaftlichen Veränderungen überholt sind. Insgesamt werden 150 Arbeitsmarktregionen unter Verwendung der schiefwinkligen Faktorenanalyse und einer umfassenden Datenbasis aller Erwerbstätigen in Deutschland abgegrenzt. Im zweiten Schritt untersuchen wir die regionale Verflechtung dieser Arbeitsmarktregionen durch Pendler insgesamt sowie gebildeten Untergruppen nach Geschlecht und Staatsangehörigkeit. Weil Arbeitsmärkte recht unabhängige wirtschaftliche Einheiten darstellen, messen wir die Stärke der von Arbeitsmarktgrenzen ausgehenden Barriere auf Pendler. Dafür wird ein Gravitationsmodell für die Pendler insgesamt sowie genannten Untergruppen geschätzt. Wir führen dabei sowohl eine globale als auch eine regionale Untersuchung mit lokal unterschiedlichen Widerstandskoeffizienten durch. Ingesamt ist festzustellen, dass der Pendlerwiderstand relativ hoch ist, insbesondere bei deutschen Erwerbstätigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Regionale Dynamik der Pendlergesellschaft: Entwicklung von Verflechtungsmustern und Pendeldistanzen (2007)

    Einig, Klaus; Pütz, Thomas;

    Zitatform

    Einig, Klaus & Thomas Pütz (2007): Regionale Dynamik der Pendlergesellschaft. Entwicklung von Verflechtungsmustern und Pendeldistanzen. In: Informationen zur Raumentwicklung H. 2/3, S. 73-91.

    Abstract

    "Der Beitrag analysiert das räumliche Muster des Berufspendelns in neun Regionen. In die Untersuchung wurden nur die sozialversicherungspflichtig beschäftigten Pendler einbezogen, die auf ihrem Weg zur Arbeit eine Gemeindegrenze kreuzen, dabei aber innerhalb einer Großregion verbleiben. Ausgangspunkt der Analyse ist das nach zentralörtlichen Kategorien gegliederte Gemeindesystem der Regionen. Die Gemeinden werden entsprechend ihrem zentralörtlichen Status einer von vier Gemeindeklassen zugeordnet. Für jede Region werden dann die Pendlerströme zwischen den Gemeindeklassen analysiert und die Zahl der Pendler ermittelt, die in der Hierarchie zentraler Orte auf- und abwärts bzw. innerhalb einer Gemeindeklasse pendeln. Ergänzend werden die durchschnittlichen Pendeldistanzen gemessen. Untersucht wird, ob sich die Distanzen in polyzentrischen und monozentrischen Regionen anders entwickelt haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Die Abgrenzung von Arbeitsmarktregionen: Gütekriterien und -maßzahlen (2007)

    Granato, Nadia; Farhauer, Oliver;

    Zitatform

    Granato, Nadia & Oliver Farhauer (2007): Die Abgrenzung von Arbeitsmarktregionen. Gütekriterien und -maßzahlen. (Technische Universität Berlin, Wirtschaftswissenschaftliche Dokumentation. Diskussionspapier 2007/02), Berlin, 27 S.

    Abstract

    "Die Diskussion um unterschiedliche Abgrenzungsverfahren von funktionalen Arbeitsmarktregionen lebt in jüngerer Zeit wieder auf. Die Verwendung verschiedener Abgrenzungsverfahren führt zumeist auch zu unterschiedlich zugeschnittenen regionalen Arbeitsmärkten. Um die Unterschiede in den Zuschnitten systematisch vergleichen zu können, werden Kriterien zur Bewertung der Qualität von Arbeitsmarktregionen abgeleitet und entsprechende Maßzahlen entwickelt. Anhand dieser Maßzahlen werden die Ergebnisse zweier Abgrenzungsverfahren, die beide auf einer Analyse der Pendlerverflechtungen basieren, für Thüringen und Sachsen-Anhalt verglichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ausmaß und mögliche Konsequenzen der Arbeitsmigration im Rahmen des GATS für die Länder der Europäischen Union (2007)

    Kemekliene, Gintare;

    Zitatform

    Kemekliene, Gintare (2007): Ausmaß und mögliche Konsequenzen der Arbeitsmigration im Rahmen des GATS für die Länder der Europäischen Union. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 60, H. 1, S. 36-42. DOI:10.5771/0342-300X-2007-1-36

    Abstract

    "Die Erbringungsart 4 (mode 4) des GATS Abkommens hat sich als eines der wichtigsten Themen in den GATS-Verhandlungen herauskristallisiert. Nicht zuletzt weil sie eine Reihe von Fragen aufwirft, die weit über die Handelspolitik hinausreichen und Probleme der Beschäftigung, der Migration und der Sozialstandards umfassen. Der Artikel behandelt mehrere Aspekte der grenzüberschreitenden Dienstleistungserbringung unter der Erbringungsart 4. Zunächst werden die Reichweite dieser Erbringungsart und die Verpflichtungen, die die EU bislang eingegangen ist, untersucht. Dann wird das Ausmaß der mit der Erbringungsart 4 einhergehenden (temporären) Arbeitsmigration dargestellt, und schließlich werden die möglichen sozioökonomischen Folgen der zeitlich begrenzten Wanderung von Dienstleistungsanbietern für die Europäische Union und deren Mitgliedstaaten umrissen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ausbildung und Ausbildungsmobilität in Sachsen (2007)

    Kropp, Per; Weyh, Antje ; Sujata, Uwe;

    Zitatform

    Kropp, Per, Uwe Sujata & Antje Weyh (2007): Ausbildung und Ausbildungsmobilität in Sachsen. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Sachsen 01/2007), Nürnberg, 42 S.

    Abstract

    "Obwohl Sachsen über einen im Vergleich zu anderen ostdeutschen Bundesländern durchaus attraktiven Ausbildungsmarkt verfügt, klafft zwischen Angebot und Nachfrage eine nachhaltige Lücke. Und obwohl über ein Fünftel der Ausbildungsplätze aus öffentlichen Mitteln finanziert wird, kann ein großer Teil der Jugendlichen in Sachsen unmittelbar nach dem Schulabschluss keine Ausbildung beginnen. Die Zahl der Altbewerber ist inzwischen fast so groß wie die Zahl der Schulabsolventen eines Jahrgangs und wird sich voraussichtlich trotz der aktuellen günstigen Entwicklung auf dem Ausbildungsmarkt nicht schnell reduzieren lassen. Daraus resultieren sowohl unmittelbar drängende soziale als auch mittel- und langfristig schwerwiegende wirtschaftliche und demografische Probleme wie Fachkräftemangel und Abwanderung. Ausbildungsmobilität kann die Probleme der Jugendlichen mit ungünstigen Ausgangsbedingungen kaum lösen. Unsere Studie zeigt, dass Jugendliche eher für anspruchsvollere Ausbildungen das Bundesland verlassen, in der Regel in die Wirtschaftszentren der alten Bundesländer vor allem Süddeutschlands. Generell gibt es allerdings kaum Unterschiede hinsichtlich der Struktur der Ausbildungsrichtungen, für die gependelt wird und für die man vor Ort bleibt. Das Ausbildungsstellenangebot in Sachsen unterscheidet sich von dem in Deutschland nur in der (zu geringen) Anzahl der Ausbildungsstellen, nicht aber in der Struktur. Die Studie zeigt ein hohes Maß an regionaler Mobilität unter den Auszubildenden in Sachsen. Deutlich mehr Auszubildende als 'Normal'-Beschäftigte pendeln für einen Ausbildungsplatz über die Kreis- aber auch die Bundeslandgrenzen. Die Bedeutung städtischer Agglomerationen als Ausbildungszentren prägt das Pendelverhalten der Jugendlichen. Dresden, Leipzig und Chemnitz sind die drei große Zentren Sachsens, die deutliche Einpendler'überschüsse' aufweisen. Daneben erfüllen auch Plauen und das Chemnitzer Land eine überregionale Ausbildungsfunktion. Auch die Lage von Regionen hat einen entscheidenden Einfluss auf die Pendlerströme. Grenzlagen reduzieren zwangsläufig die Möglichkeiten und führen zu niedrigeren Pendlerraten. Schließlich zeigt sich in einem nicht zu unterschätzenden Anteil von Jugendlichen, die für ihre Ausbildung über die sächsischen Landesgrenzen pendeln, dass der Ausbildungsmarkt nicht nur ein lokaler, sondern ein bundesweiter ist, der ebenso wie Sachsen selbst regional sehr unterschiedlich günstige Arbeits- und Ausbildungsbedingungen aufweist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kropp, Per; Weyh, Antje ; Sujata, Uwe;
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  • Literaturhinweis

    Von Polen nach Deutschland und zurück: die Arbeitsmigration und ihre Herausforderungen für Europa (2007)

    Nowicka, Magdalena ; Kayzmarkczyk, Pawel; Lewandowska, Emilia; Dietz, Barbara; Münst, Agnes Senganata; Glorius, Birgit ; Nowicka, Magdalena ; Jonczy, Romuald; Palenga-Möllenbeck, Ewa ; Kalwa, Dobrochna; Zielinksa, Maja; Elrick, Tim; Höhnekopp, Elmar; Pries, Ludger ;

    Zitatform

    Nowicka, Magdalena (Hrsg.) (2007): Von Polen nach Deutschland und zurück. Die Arbeitsmigration und ihre Herausforderungen für Europa. (Kultur und soziale Praxis), Bielefeld: Transcript, 320 S.

    Abstract

    "Das Buch behandelt die Arbeitsmigration aus Polen nach Deutschland nach der EU-Osterweiterung im Mai 2004. Einzelne Beiträge besprechen die neue rechtliche Lage und die damit verbundene Verschiebung der Wanderungsströme in Richtung der Länder, die ihre Arbeitsmärkte öffneten. Des Weiteren widmen sich die Autoren den unterschiedlichen Gruppen der Migranten und diskutieren die Struktur und die Formen der neuen Migration sowie die Rolle der Migrationsnetzwerke. Dabei liegt der Fokus auf den transnationalen Praktiken der Migranten und ihrer sozialen Positionierung. Im Anschluss werden die Folgen der Arbeitswanderung in einem offenen europäischen Raum sowie die Herausforderungen der transnationalen Migration für das Verständnis der sozialen Integration in Europa diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
    Inhaltverzeichnis:
    Nowicka, Magdalena: Einführung - Migration als Herausforderung für Europa (7-22);
    Polnische Arbeitsmigration in Kontexten
    Dietz, Barbara: Die Integration mittel- und osteuropäischer Zuwanderer in den deutschen Arbeitsmarkt (25-45);
    Höhnekopp, Elmar: Polnische Arbeitsmigranten auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland zwei Jahre nach der Erweiterung (47-79);
    Kaczmarczyk, Pawl: Arbeitskraftwanderung aus Polen - Die Erwartungen vor und die Realität nach der EU-Osterweiterung (81-108);
    Pries, Ludger: Migration und transnationale Inkorporation in Europa (109-132);
    Transnationale Verbindungen
    Glorius, Birgit: Transnationale soziale Räume polnischer Migranten in Leipzig (135-159);
    Münst, Agnes Senganata: Persönliche und ethnische Netzwerke im Migrationsprozess polnischer Haushaltsarbeiterinnen (161-177);
    Nowicka, Magdalena; Zielinska, Maja: Selbstständigkeit und Firmengründung - zur neuen sozialen Lage der polnischen Migranten in München (179-202);
    Transnationale Inkorporationen
    Kalwa, Dobrochna: 'So wie zuhause'. Die private Sphäre als Arbeitsplatz polnischer Migrantinnen (205-225);
    Palenga-Möllenbeck, Ewa: '...nicht Dr. Jekyll und Mr. Hyde, aber wir haben schon zwei Seiten' - Transnationale Identitäten oberschlesischer Doppelstaatler (227-246);
    Auswanderung und die Herkunftsregionen
    Lewandowska, Emilia; Elrick, Tim: Der Einfluss von Migration auf die Herkunftsgemeinden. Fallstudien polnisch-deutscher Migrationen (249-270);
    Jonczy, Romuald: Einfluss der Auslandsmigration auf die Disharmonie der wirtschaftlichen Entwicklung in der Woiwodschaft Oppeln (271-284).

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  • Literaturhinweis

    Spatial activity and labour market patterns: A connectivity analysis of commuting flows in Germany (2007)

    Russo, Giovanni ; Reggiani, Aura ; Nijkamp, Peter ;

    Zitatform

    Russo, Giovanni, Aura Reggiani & Peter Nijkamp (2007): Spatial activity and labour market patterns: A connectivity analysis of commuting flows in Germany. In: The annals of regional science, Jg. 41, H. 4, S. 789-811. DOI:10.1007/s00168-007-0145-3

    Abstract

    Die räumlichen Aktivitätsmuster von Unternehmen in einem aus mehreren Regionen bestehenden System sind eng verknüpft mit Struktur und Herausbildung regionaler Arbeitsmärkte. Auf der Grundlage eines umfassenden Querschnitts-Datensatzes zu Pendlerströmen in Deutschland untersucht der Beitrag die Beziehung zwischen unternehmerischer Aktivität und regionalen Arbeitsmärkten. Dabei bedient er sich insbesondere des Ansatzes der 'unternehmerischen Stadt'. Mit Hilfe eines Modells der Netzwerkkonnektivität werden die Konnektivitätsmuster bewertet, wobei das Potenz- und das Exponentialgesetz als statistischer Bezugsrahmen dienen, um die Präsenz von Netzknoten ökonomischer Aktivitäten zu ermitteln, die dem Ansatz der unternehmerischen Stadt entsprechen. Im Schlussteil des Beitrages werden verschiedene Untersuchungsergebnisse vorgestellt und interpretiert. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Ausbildungsmobilität in Hessen (2007)

    Schaade, Peter;

    Zitatform

    Schaade, Peter (2007): Ausbildungsmobilität in Hessen. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Hessen 02/2007), Nürnberg, 48 S.

    Abstract

    "Die Veröffentlichung informiert über die räumliche Mobilität der Auszubildenden in der dualen Berufsausbildung in Hessen. Die Studie stellt die Ausbildungssituation in Hessen dar und untersucht, inwieweit Jugendliche zur Aufnahme einer Ausbildung ihren Wohnort verlassen. Hierbei werden einerseits das Mobilitätsverhalten der Jugendlichen über die Bundeslandgrenze hinaus betrachtet, d. h. das Pendeln von und nach Hessen, und andererseits das Pendeln innerhalb Hessens." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Erreichbarkeit der Arbeitsmärkte für Berufspendler aus den Gemeinden Schleswig-Holsteins (2007)

    Schulz, Ann-Christine; Bröcker, Johannes;

    Zitatform

    Schulz, Ann-Christine & Johannes Bröcker (2007): Die Erreichbarkeit der Arbeitsmärkte für Berufspendler aus den Gemeinden Schleswig-Holsteins. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Nord 01/2007), Nürnberg, 22 S.

    Abstract

    In dem Beitrag erfolgt eine Analyse der Erreichbarkeit von Arbeitsplätzen in Schleswig-Holstein anhand verschiedener Messkonzepte. Die Untersuchung basiert auf einer Diplomarbeit, die am Institut für Regionalforschung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel entstanden ist. Die für die Ermittlung der Erreichbarkeit erforderlichen Auswertungen von Beschäftigungs- und Pendlerdaten wurden im Rahmen eines Praktikums am IAB Nord im Herbst 2005 durchgeführt. Für die Erreichbarkeit der Arbeitsmärkte in Schleswig-Holstein zeichnet der nicht-parametrische Indikator folgendes Bild: Erwartungsgemäß sind die städtischen Arbeitsmarktzentren in der Mitte des Landes (Kiel, Lübeck, Neumünster, etc.) gut erreichbar, während die Gemeinden und Städte in der Peripherie diesbezüglich einen Standortnachteil haben. Außer den westlichen und nördlichen ländlichen Gemeinden weisen auch die ostholsteinischen Gebiete zwischen Lübeck und Kiel vergleichsweise ungünstige Erreichbarkeitswerte aus. Hier schlägt sich die weniger gute Straßeninfrastruktur nieder. Trotzdem lässt sich insgesamt feststellen, dass die Erreichbarkeitsunterschiede zwischen den Gemeinden in ihrer absoluten Größenordnung nicht dramatisch sind. Nirgendwo in Schleswig-Holstein kann man daher von Teilräumen sprechen, die hinsichtlich des Arbeitsmarktes extrem peripher sind. Auffällig ist auch der Einfluss der Infrastruktur auf die Erreichbarkeit: Von den Gemeinden entlang der Hauptverkehrswege (Autobahnen, Bundesstraßen) sind die übrigen Gemeinden sehr gut erreichbar. Die Ergebnisse für die regionalen Erreichbarkeiten sind allerdings insoweit verzerrt, als dass die Transportkosten lediglich durch die PKW-Minuten approximiert werden. Es taucht daher die Frage auf, ob die Resultate für Fahrzeiten mit dem öffentlichen Personennahverkehr robust sind. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Vorschlag und Neuzuschnitt der Arbeitsmarktregionen im Raum Berlin-Brandenburg (2007)

    Schwengler, Barbara ; Binder, Jan;

    Zitatform

    Schwengler, Barbara & Jan Binder (2007): Vorschlag und Neuzuschnitt der Arbeitsmarktregionen im Raum Berlin-Brandenburg. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 56, H. 7/8, S. 194-199.

    Abstract

    "Die Arbeitsmarktregionen der Gemeinschaftsaufgabe 'Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur' dienen als Diagnoseeinheit zur Überprüfung der Förderbedürftigkeit von Regionen in Deutschland. Da sich die derzeit gültigen Arbeitsmarktregionen im Raum Berlin- Brandenburg mit den regionalen Einheiten, die von der Europäischen Kommission für die Vergabe von Regionalbeihilfen zugrunde gelegt werden, überschneiden, wurde ein Neuzuschnitt für die nächste Förderperiode von 2007 bis 2013 erforderlich. Der Beitrag beschreibt die Ergebnisse für den neuen Gebietszuschnitt der Arbeitsmarktregionen der Länder Berlin und Brandenburg anhand der angewandten Aggregationsverfahren über Pendlerverflechtungen, die im Rahmen eines Gutachtens zur Neuabgrenzung der deutschen Fördergebiete ab dem Jahr 2007 entstanden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Schwengler, Barbara ;
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  • Literaturhinweis

    Auswirkungen der Beschäftigungssuburbanisierung auf den Berufsverkehr: führt die Suburbanisierung der Arbeitsplätze zu weniger Verkehr? (2007)

    Siedentop, Stefan ;

    Zitatform

    Siedentop, Stefan (2007): Auswirkungen der Beschäftigungssuburbanisierung auf den Berufsverkehr. Führt die Suburbanisierung der Arbeitsplätze zu weniger Verkehr? In: Informationen zur Raumentwicklung H. 2/3, S. 105-124.

    Abstract

    "Der Beitrag geht der sog. 'Co-Location-Hypothese' nach, wonach es im Zuge von Dekonzentrationsprozessen der Beschäftigung zu einer Verringerung der beruflichen Verkehrsleistung kommen könnte. Dies könnte erwartet werden, wenn lange Berufspendelwege vom Umland in die Kernstadt durch kürzere Pendelrelationen innerhalb der suburbanen Räume ersetzt würden. Am Beispiel von vier deutschen Agglomerationsräumen kommt der Autor insgesamt zu dem Ergebnis, dass die Co-Location-Hypothese nicht bestätigt werden kann. Trotz einer Dezentralisierung der Beschäftigung kam es nicht zu einer kleinräumigeren Funktionsverflechtung in suburbanen Räumen. Der Autor erklärt dies unter anderem mit der nachweisbaren Monofunktionalität suburbaner Wachstumspolitiken. Offensichtlich sind nur wenige Gemeinden in der Lage oder motiviert, ihre Beschäftigungs- und Bevölkerungspolitik konsequent aufeinander abzustimmen. Dementsprechend ist die suburbane Realität in der Tendenz durch ein standörtliches Nebeneinander von neu entstehenden oder sich weiter entwickelnden Beschäftigungszentren und Gemeinden mit weiterhin dominanter Wohnstandortfunktion geprägt. Das in der Beschäftigungssuburbanisierung liegende Gestaltungspotenzial für eine verkehrssparsamere Siedlungsentwicklung im suburbanen Raum wird so nur eingeschränkt wirksam." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Commuting and life satisfaction in Germany (2007)

    Stutzer, Alois ; Frey, Bruno S. ;

    Zitatform

    Stutzer, Alois & Bruno S. Frey (2007): Commuting and life satisfaction in Germany. In: Informationen zur Raumentwicklung H. 2/3, S. 179-189.

    Abstract

    "Individuen wenden viel Zeit auf, um zwischen ihrem Wohn- und Arbeitsort hin und her zu reisen. Für viele ist diese Routine an fünf Tagen in der Woche eine erhebliche Belastung. Gemäß der Standardökonomie wählen Individuen diese Belastung, wenn sie durch eine entsprechend bessere Situation auf dem Arbeits- und/oder Wohnungsmarkt kompensiert wird. Dadurch werden vergleichbare Individuen, die unterschiedlich lange pendeln, gleichgestellt und erfahren den gleichen Nutzen. In der vorliegenden Analyse für Deutschland, die einen direkten Test zur Überprüfung dieser Hypothese verwendet, zeigt sich jedoch, dass Personen mit längeren Pendelzeiten eine systematisch geringere subjektive Lebenszufriedenheit aufweisen. Zusätzliche empirische Tests weisen daraufhin, dass dieses aus ökonomischer Sicht paradoxe Ergebnis nicht einfach durch Marktfriktionen erklärt werden kann. Diskutiert werden verschiedene Erklärungsansätze auf der Grundlage eines erweiterten Modells menschlichen Verhaltens." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ausbildungsmobilität in der Region Berlin-Brandenburg (2007)

    Wiethölter, Doris; Seibert, Holger ; Bogai, Dieter;

    Zitatform

    Wiethölter, Doris, Holger Seibert & Dieter Bogai (2007): Ausbildungsmobilität in der Region Berlin-Brandenburg. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Berlin-Brandenburg 01/2007), Nürnberg, 38 S.

    Abstract

    "Die schwierige Arbeitsmarkt- und Ausbildungsstellensituation und siedlungsstrukturelle Beziehungen sind die Ursachen für die intensive Mobilität von Auszubildenden und Arbeitskräften in der Region Berlin-Brandenburg. Trotz vergleichsweise schwacher Beschäftigungsentwicklung wird die Metropole Berlin für Arbeitskräfte aus Brandenburg zunehmend attraktiv. Auch im Ausbildungsbereich profitiert Brandenburg vom Angebot in Berlin. Die Analyse zeigt, dass die räumlichen Pendlerstrukturen der Auszubildenden nahezu deckungsgleich mit denjenigen der Arbeitspendler sind. Im bundesdeutschen Vergleich weist Brandenburg zwar die höchste Auspendlerquote der Auszubildenden auf, was einerseits auf die Nähe zu Berlin, andererseits auf das unzureichende Ausbildungsplatzangebot in Brandenburg zurückzuführen ist. Dennoch konzentrieren sich vier Fünftel der mobilen in Brandenburg beheimateten Auszubildenden auf die Region Berlin-Brandenburg selbst. Dabei zeigen sich junge Frauen mobiler als männliche Jugendliche. Trotz der auch in Berlin sehr angespannten Ausbildungsmarktlage stellt die Metropole zahlreiche Ausbildungsplätze für das Umland und auch weiter entfernte Regionen bereit. Auch im äußeren Entwicklungsraum stammen die Einpendler hauptsächlich aus nahe gelegenen Regionen und den angrenzenden ostdeutschen Bundesländern. Die Identifizierung von Ausbildungszentren steht in engem Zusammenhang zur räumlichen Struktur in der Region Berlin-Brandenburg. Erwartungsgemäß sind Berlin und die kreisfreien Städte in der Lage, sowohl für ortsansässige Jugendliche als auch für Einpendler aus anderen Regionen Ausbildungsplätze zur Verfügung zu stellten, während in allen Landkreisen das Angebot nicht ausreicht, um die Jugendlichen zu versorgen. Gleichwohl lassen sich in den Landkreisen Gemeinden identifizieren, die kleinstregionale Ausbildungszentren darstellen. Hier handelt es sich entweder um größere Arbeitgeber oder um berufliche Bildungsstätten. Unter den mobilen Auszubildenden sind insgesamt mehr Personen mit höheren Schulabschlüssen als unter den Jugendlichen vertreten, die in ihrem jeweiligen Kreis wohnen und dort ihre Ausbildung absolvieren. Ausbildungen in technischen Berufen und höherwertigen unternehmensnahen Dienstleistungen sind eher in den Städten, insbesondere in Berlin zu finden. Folglich ist in diesen Ausbildungen die räumliche Mobilität höher. Auszubildende im Handwerk und in den ortsnahen Dienstleistungen hingegen müssen weniger mobil sein. Ausbildungsmobilität in Berlin-Brandenburg kann einerseits dazu genutzt werden, um der ungünstigen Arbeitsmarktsituation vor Ort zu entgehen und damit Ausbildungslosigkeit bzw. Warteschleifen auf dem Weg zum Berufsabschluss zu vermeiden. Andererseits erhöhen sich die Chancen, inhaltlich berufliche Ziele zu verwirklichen und sich nicht mit einem 'Hauptsache eine Lehrstelle' zufrieden zu geben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wiethölter, Doris; Seibert, Holger ;
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  • Literaturhinweis

    Les travailleurs frontaliers lorrains (2006)

    Belkacem, Rachid; Borsenberger, Monique ; Pigeron-Piroth, Isabelle;

    Zitatform

    Belkacem, Rachid, Monique Borsenberger & Isabelle Pigeron-Piroth (2006): Les travailleurs frontaliers lorrains. In: Travail et emploi H. 106, S. 65-77.

    Abstract

    "Over the last decade an increase of cross-borders workers in Europe has been observed. These people who are crossing at least once a week the border separating their country of residence from their country of work present several common characteristics that we will show in our paper. Less observed until now, what can we say about the role of cross-border work within the labour market? To describe this phenomenon of cross-border work, we will concentrate on the case of cross-border workers from Lorraine who are working in Luxembourg or in Saarland. The statistic exploitation of the census of France and of sources from the institutions of the social security from the concerned labour countries will be the Basis of this analysis. This will allow us to show out firstly the role of cross-border work as a form of regulation of labour market and secondly its geographical concentration and specialisation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Stadt-Umland-Wanderung in Nordrhein-Westfalen: eine Meta-Analyse (2006)

    Bleck, Markus; Wagner, Michael ;

    Zitatform

    Bleck, Markus & Michael Wagner (2006): Stadt-Umland-Wanderung in Nordrhein-Westfalen. Eine Meta-Analyse. In: Raumforschung und Raumordnung, Jg. 64, H. 2, S. 104-115.

    Abstract

    "Untersuchungen zu Stadt-Umland-Wanderungen werden seit nahezu vier Jahrzehnten in Nordrhein-Westfalen durchgeführt. Dennoch bestehen nur unzureichende Vergleiche zwischen den Ergebnissen verschiedener Städte und Jahre. Mittels der Meta-Analyse werden nun alle dazu vorliegenden Befunde zusammengefasst und hinsichtlich relevanter Merkmale der Studien (Erhebungsjahr, Untersuchungsmethoden etc.) und der betroffenen Städte (Einwohnerzahl, Dichte etc.) verglichen. Die Ergebnisse können zu einem genaueren Verständnis der Stadt-Umland-Wanderung und zu einer Verbesserung der methodischen Vorgehensweise zukünftiger Wanderungsmotivbefragungen beitragen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Weiter zunehmende Mobilität als Strategie gegen Erwerbslosigkeit: Pendlerbericht Berlin-Brandenburg für das Jahr 2005 (2006)

    Bogai, Dieter; Seibert, Holger ; Wiethölter, Doris;

    Zitatform

    Bogai, Dieter, Holger Seibert & Doris Wiethölter (2006): Weiter zunehmende Mobilität als Strategie gegen Erwerbslosigkeit. Pendlerbericht Berlin-Brandenburg für das Jahr 2005. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Berlin-Brandenburg 01/2006), Nürnberg, 36 S.

    Abstract

    "Die Arbeitskräfte werden in der Region Berlin-Brandenburg trotz weiter rückläufiger Beschäftigung regional immer mobiler. Dabei wachsen die Mobilitätsströme in beide Richtungen: sowohl von Brandenburg in die Metropolregion Berlin als auch von Berlin in das Umland. In dem Bericht wird anhand regionaler Beschäftigtenanalysen die Arbeitskräftemobilität untersucht. Die Pendlerströme werden sowohl zwischen den Ländern Berlin und Brandenburg in aktueller und mittelfristiger Entwicklung als auch zwischen der Region Berlin-Brandenburg und anderen Bundesländern dargestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Seibert, Holger ; Wiethölter, Doris;
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  • Literaturhinweis

    Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte: Pendlerauswertungen für Sachsen-Anhalt und Thüringen Juni 2005 (2006)

    Brendel, Michael; Kregelin, Petra;

    Zitatform

    Brendel, Michael & Petra Kregelin (2006): Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte: Pendlerauswertungen für Sachsen-Anhalt und Thüringen Juni 2005. Halle, 36 S.

    Abstract

    Die Broschüre dokumentiert in einer statistischen Übersicht eine Auswertung der Agenturen für Arbeit zu den Pendlerströmen der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten für Sachsen-Anhalt und Thüringen mit Stichtag 30. Juni 2005. Ergebnisse für Sachsen-Anhalt: Im Jahr 2005 pendelten mehr sozialversicherungspflichtig Beschäftigte als im Vorjahr zur Arbeit über die Landesgrenze hinaus. Damit war seit 2002 wieder eine leichte Zunahme des Auspendlerstroms zu beobachten. Die Zahl der Einpendler sank wieder, nachdem sie zuvor zwei Jahre in Folge angestiegen war. Sieben der acht Agenturbezirke wiesen einen negativen Pendlersaldo (Einpendler minus Auspendler) aus. Ergebnisse für Thüringen: Die Zahl der Auspendler über die Landesgrenze verringerte sich im Jahr 2005 das vierte Jahr in Folge. Die Zahl der Einpendler stieg seit 2003 weiter an. Sechs der sieben Agenturbezirke wiesen einen negativen Pendlersaldo (Einpendler minus Auspendler) aus.(IAB)

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  • Literaturhinweis

    Zunehmende regionale Einkommensunterschiede in Deutschland, aber starke Ausgleichswirkungen durch Pendlereinkommen und Sozialtransfers (2006)

    Brenke, Karl;

    Zitatform

    Brenke, Karl (2006): Zunehmende regionale Einkommensunterschiede in Deutschland, aber starke Ausgleichswirkungen durch Pendlereinkommen und Sozialtransfers. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 73, H. 11, S. 141-150.

    Abstract

    "Die Einkommensunterschiede zwischen den Landkreisen und kreisfreien Städten in Deutschland sind - gemessen an den Primäreinkommen je Einwohner - seit Mitte der 90er Jahre größer geworden. Zugleich hat das Pendeln von Arbeitskräften - insbesondere von Ost nach West sowie innerhalb der neuen Bundesländer - zugenommen, wodurch die regionalen Unterschiede beim verfügbaren Einkommen spürbar gemindert wurden. Des Weiteren hat es einen starken regionalen Einkommensausgleich über die Einkommensbesteuerung und insbesondere über die Sozialtransfers gegeben. Das gilt vor allem für die neuen Bundesländer, wo bei reichlich zwei Dritteln der Kreise das durch wirtschaftliche Aktivitäten erzielte Einkommen geringer ist als das verfügbare Einkommen. In allen neuen Ländern machen Sozialtransfers mehr als 40 % des verfügbaren Einkommens aus; sehr stark ist dieser Anteil in Berlin gestiegen. Zusammen mit dem vermehrten Pendeln von Arbeitnehmern hat dies dazu geführt, dass die verfügbaren Einkommen je Einwohner in Ostdeutschland regional mittlerweile nahezu gleich verteilt sind. In den alten Bundesländern ist die regionale Ungleichheit etwas stärker ausgeprägt. Innerhalb der einzelnen Flächenländer fällt die regionale Einkommensungleichheit unterschiedlich aus. Am größten ist sie in Bayern, wo die regionalen Unterschiede allerdings in starkem Maße - wie auch in Rheinland-Pfalz und in Hessen - durch Pendler gemindert werden. Am geringsten ist die Einkommensungleichheit in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Immer mehr Beschäftigte unterwegs: Pendlerbericht Bayern 2005 (2006)

    Böhme, Stefan; Eigenhüller, Lutz;

    Zitatform

    Böhme, Stefan & Lutz Eigenhüller (2006): Immer mehr Beschäftigte unterwegs. Pendlerbericht Bayern 2005. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Bayern 01/2006), Nürnberg, 24 S.

    Abstract

    "Bayern entwickelte sich in den Jahren seit der deutschen Wiedervereinigung vom Aus- zum Einpendlerland. Im Jahr 2005 betrug der Einpendlerüberschuss 63.800 - bei 247.400 Einpendlern und 183.500 Auspendlern. Der Einpendlerüberschuss erreichte im Jahre 2001 mit 91.200 den vorläufigen Höhepunkt. Ausschlaggebend dafür war die hohe Zahl von 104.000 Einpendlern aus den Neuen Bundesländern. Seitdem ist diese Zahl auf 88.200 zurückgegangen. Die vergleichsweise strukturschwachen Regionen in Nordbayern sind die Zielregion für viele dieser Pendler. Die stärksten Pendelverflechtungen Bayerns mit einem anderen Bundesland findet man mit 62.100 Einpendlern und 76.400 Auspendlern mit Baden-Württemberg. Insgesamt spiegeln sich in den Ein- und Auspendlerströmen deutlich die unterschiedlichen Arbeitsmarktchancen in West- und Ostdeutschland wider. Untersucht man die Strukturmerkmale der Pendler, zeigt sich, dass deutliche Unterschiede vorhanden sind. Insbesondere unter 50-jährige, Akademiker und Vollzeitbeschäftigte sind unter den Pendlern überdurchschnittlich vertreten. Dies zeigt, dass vor allem ein gut qualifizierter Personenkreis mit relativ stabilen überdurchschnittlich entlohnten Beschäftigungsverhältnissen zur Mobilität neigt bzw. Pendeln in Kauf nimmt. Innerhalb Bayerns sind die Ballungsräume Nürnberg und München Hauptzentren für Einpendler, die vorrangig aus den umliegenden Kreisen kommen. Gemessen an den vorhandenen Arbeitsplätzen weisen die Stadt Schweinfurt und der Landkreis München mit Einpendlerquoten von über 76 Prozent die höchsten Einpendlerströme auf. Die höchsten Auspendlerquoten im Freistaat sind in den Landkreisen Fürth (75,8 Prozent) und Schweinfurt (72,5 Prozent) zu finden. Daneben weisen auch viele andere Kreise im Umland der Städte relativ hohe Auspendlerquoten auf. Regionen mit geringen Pendelverflechtungen sind insbesondere die Landkreise Berchtesgadener Land, Garmisch-Partenkirchen, Cham, Traunstein und Donau-Ries. Fast zwei Drittel der in Bayern wohnenden Beschäftigten haben ihren Arbeitsplatz außerhalb ihrer Wohnortgemeinde. Dieser Mobilitätsgrad hat in den vergangenen Jahren bei rückläufiger Gesamtbeschäftigung auch aufgrund von anhaltenden Suburbanisierungstendenzen stetig weiter zugenommen. Die wachsenden Pendlerströme in Bayern belegen aber auch, dass die Arbeitnehmer den Forderungen nach einer höheren regionalen Mobilität gerecht werden und so zu einer Verbesserung der Ausgleichsprozesse am Arbeitsmarkt beitragen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Böhme, Stefan; Eigenhüller, Lutz;
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  • Literaturhinweis

    Abgrenzung deutscher Arbeitsmarktregionen (2006)

    Eckey, Hans-Friedrich; Kosfeld, Reinhold ; Türck, Matthias;

    Zitatform

    Eckey, Hans-Friedrich, Reinhold Kosfeld & Matthias Türck (2006): Abgrenzung deutscher Arbeitsmarktregionen. (Universität Kassel, Fachbereich Wirtschaftswissenschaften. Volkswirtschaftliche Diskussionsbeiträge 81/06), Kassel, 20 S.

    Abstract

    "Funktional abgegrenzte Räume wie Arbeitsmarktregionen werden u. a. für regionalökonomische Analysen benötigt. In Abhängigkeit der Definition von Wirtschaftsräumen können Regionen als wohlhabend oder 'arm' erscheinen. Aber auch weitere statistische Gründe sprechen für die Verwendung von Arbeitsmarktregionen. Die für Deutschland vorliegenden Abgrenzungen von Funktionalräumen basieren noch auf Datenmaterial aus den achtziger und neunziger Jahren. Insofern ist eine Neuabgrenzung geboten. Wir setzen eine Faktorenanalyse mit schiefwinkliger Rotation ein und erhalten 150 Arbeitsmarktregionen, die sich aus einem oder mehreren Kreisen zusammensetzen. Diese Arbeitsmärkte erfüllen das Kriterium der zumutbaren Pendelzeit (maximal 45 bis 60 Minuten in Abhängigkeit der Attraktivität des Zentrums) und weisen eine Größe von mehr als 50.000 Einwohnern auf." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Nicht-PendlerInnen, Binnen- und GrenzpendlerInnen: eine sozio-ökonomische Charakterisierung am Beispiel der Pendlerregion Bodenseeraum (2006)

    Gottholmseder, Georg; Theurl, Engelbert;

    Zitatform

    Gottholmseder, Georg & Engelbert Theurl (2006): Nicht-PendlerInnen, Binnen- und GrenzpendlerInnen. Eine sozio-ökonomische Charakterisierung am Beispiel der Pendlerregion Bodenseeraum. In: Wirtschaft und Gesellschaft, Jg. 32, H. 2, S. 209-243.

    Abstract

    "Die Entscheidung, Arbeit am Wohnort anzubieten, zu Arbeitszwecken innerhalb der Region bzw. über die Grenze zu pendeln, hängt aus ökonomischer Sicht wesentlich von der Lage am Arbeitsmarkt, von der Ausgestaltung des Arbeits-, Sozial- und Steuerrechts, von der Verkehrsinfrastruktur sowie von sozio-ökonomischen Charakteristiken der Beschäftigten ab. Primäres Ziel dieses Beitrages ist es, Unterschiede in den sozio-ökonomischen Charakteristiken von Nicht-PendlerInnen, BinnenpendlerInnen und GrenzpendlerInnen zu identifizieren, um dadurch Aussagen für die oben angeführten Determinanten der Arbeitsplatzwahl zu gewinnen. Statistische Basis dieser Arbeit ist eine repräsentative Umfrage unter 1.250 Beschäftigen mit Wohnsitz in Vorarlberg. Die Analyse zeigt, dass Frauen seltener pendeln als Männer. PendlerInnen haben ein höheres Bildungsniveau sowie höhere Positionen im Unternehmen als NichtpendlerInnen. Sie arbeiten zudem in größeren Unternehmen und beziehen ceteris paribus höhere Einkommen als Nicht-PendlerInnen. Dieser letzte Punkt gilt besonders ausgeprägt für GrenzpendlerInnen. Das Einkommensmotiv kristallisiert sich auch als überragendes Motiv für das Grenzpendeln heraus, während steuerliche Aspekte, die Arbeitsmarktsituation, die Familientradition und die Erweiterung des beruflichen Horizonts von untergeordneter Bedeutung zu sein scheinen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Der deutsch-polnische Grenzraum im Jahr 2020: Entwicklungsszenario und Handlungsempfehlungen (2006)

    Lammers, Konrad; Niebuhr, Annekatrin ; Hildebrandt, Anna; Stiller, Silvia; Tarkowski, Maciej; Nowicki, Marcin; Susmarski, Przemyslaw; Polkowski, Andreas;

    Zitatform

    Lammers, Konrad, Annekatrin Niebuhr, Andreas Polkowski, Silvia Stiller, Anna Hildebrandt, Marcin Nowicki, Przemyslaw Susmarski & Maciej Tarkowski (2006): Der deutsch-polnische Grenzraum im Jahr 2020. Entwicklungsszenario und Handlungsempfehlungen. (HWWA-Report 262), Hamburg, 79 S.

    Abstract

    "In dem HWWA-Report werden zunächst die Rahmenbedingungen beschrieben, unter denen sich der Grenzraum in den letzten Jahren entwickelt hat und sich in Zukunft entwickeln wird. Dann wird ein wünschenswertes und realisierbares Szenario der Entwicklung des Grenzraums mit dem Zeithorizont 2020 skizziert. Schließlich werden Maßnahmen benannt, die notwendig sind, um dieses Szenario zu realisieren. Die demographischen und wirtschaftsstrukturellen Entwicklungstrends, die dem skizzierten Szenario zugrunde liegen, sind im Report Nr. 263 'Analysen und Entwicklungstrends für den deutsch-polnischen Grenzraum' dokumentiert." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Niebuhr, Annekatrin ;
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  • Literaturhinweis

    Leben in zwei Welten: Zur Pendelmigration polnischer Frauen (2006)

    Metz-Göckel, Sigrid; Koch, Angela; Münst, A. Senganata;

    Zitatform

    Metz-Göckel, Sigrid, Angela Koch & A. Senganata Münst (2006): Leben in zwei Welten: Zur Pendelmigration polnischer Frauen. In: Zeitschrift für Frauenforschung und Geschlechterstudien, Jg. 24, H. 1, S. 51-68.

    Abstract

    Bei der Pendelmigration handelt es sich um die spezifische Form einer befristet und wiederholt praktizierten Migration, bei der die Migrierenden in mindestens zwei Ländern und mehreren Orten arbeiten und leben sowie in einem regel- bzw. unregelmäßigen zeitlichen Rhythmus hin- und herreisen. Der Beitrag konzentriert sich aufgrund der historischen Kontinuität der polnischen Migration in diese Region auf die Migration ins Ruhrgebiet, in dem viele Menschen polnischer Herkunft beheimatet und im sozialen Gedächtnis dieser Region gespeichert sind. Zu dem Migrantinnen der Gegenwart gehören Frauen aus Polen, die in der Haushalts- und Pflegearbeit in Deutschland tätig sind und auf ein Angebot in privaten Haushalten reagieren. Dabei werden die Aspekte Illegalität und Informalität nur kurz skizziert. Vielmehr geht es um einen Einblick in einige theoretische Konzepte der Migrationsforschung sowie die subjektive Perspektive migrierender Frauen und ihre Lebensweise. Anhand von Migrationsbiografien dreier Frauen, die Migration als Lebensweise in unterschiedlichern Phasen ihrer Biografie praktizieren, werden die Bewältigungsstrategien von Pendelmigrantinnen, die in privaten Haushalten (und Büros) im Ruhrgebiet arbeiten, erläutert. Dabei stehen folgende Fragenkomplexe im Mittelpunkt: Welche Bedeutung hat die Migration im Leben dieser Frauen? Unter welchen Bedingungen findet sie statt? Welches sind die Motive und Perspektiven dieser Frauen? Für alle drei befragten Frauen bedeutet 'Migration als Lebensweise' einen Spagat zwischen familiären Anforderungen und Bedürfnissen, der finanziellen Notwendigkeit und der geschlechtsspezifischen Arbeitsteilung. Ihre Geschichten lesen sich als Erfolgs-, Resignations- und Mühsalgeschichten. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Together apart? Stocktaking of the process of labour market integration in the border region between Germany, Poland and the Czech Republic (2006)

    Schwab, Oliver; Toepel, Kathleen;

    Zitatform

    Schwab, Oliver & Kathleen Toepel (2006): Together apart? Stocktaking of the process of labour market integration in the border region between Germany, Poland and the Czech Republic. In: Zeitschrift für ArbeitsmarktForschung, Jg. 39, H. 1, S. 77-93.

    Abstract

    "Der Beitrag untersucht den Prozess der Arbeitsmarktintegration im Grenzgebiet von Sachsen, Polen und der Tschechischen Republik. Das zugrunde liegende Verständnis von Integration verbindet institutionelle Faktoren und das Verhalten der Marktteilnehmer. Die Quellen dieses konzeptionellen Rahmens entstammen einerseits der politischen Wissenschaft und andererseits der Wirtschaftswissenschaft. Der Beitrag verfolgt zwei Ziele: zum einen wird die wahrscheinliche Entwicklung der Arbeitsmärkte in der betroffenen Region bestimmt, und zum zweiten, werden Informationen über das Zusammenwirken der genannten verschiedenen Faktoren gesammelt. Der Beitrag basiert auf einer Anzahl von empirischen Studien mit drei Hauptquellen: erstens offizielle statistische Daten, zweitens Umfragen, und schließlich Ergebnisse von Evaluationsstudien. Im Hinblick auf die Aussichten der Integration der regionalen Arbeitsmärkte kommt er zu dem Schluss, dass der Integrationsprozess eine gewisse Zeit dauern wird. Institutionelle Hemmnisse bestehen nicht nur in Form von Übergangsregelungen, sondern auch in Form von fehlender Abstimmung zwischen den verschiedenen staatlichen Systemen (z. B. im Bereich der beruflichen Bildung). In jedem Fall ist davon auszugehen, dass die gesamte Region von gemeinsamen Entwicklungstendenzen betroffen sein wird, wie z.B. dem Bevölkerungsrückgang bedingt durch die Abwanderung vorwiegend junger Menschen. Nach Auffassung der Teilnehmer ist bislang ein beiderseitiges Verständnis der Probleme nicht erreicht worden. Während die polnischen und tschechischen Teilnehmer die Chancen betonen, die sich durch die Integration ergeben, sind die deutschen Teilnehmer zurückhaltend. Einige ihrer Befürchtungen scheinen jedoch übertrieben: Die Migration wird aller Wahrscheinlichkeit nach nicht auf die Grenzgebiete abzielen sondern auf die Zentren, lediglich der Transitverkehr könnte eine zu klärende Thematik sein. Bemühungen, aktiv die Integration der Arbeitsmärkte zu fördern, haben bislang nur sehr begrenzte Ergebnisse erzielt. Alles in allem werden die Integrationsprozesse Zeit benötigen. Es müssen nicht nur die fehlenden Abstimmungen auf institutioneller Ebene überwunden werden (oder zumindest müssen Schnittstellen definiert werden), sondern auch die Auffassungen und Einstellungen (zumindest auf der deutschen Seite der Grenze) müssen sich ändern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Arbeit im Kernstadt-Umland-Gefüge: Verflechtungsmuster in den Stadtregionen Hamburg und Berlin/ Potsdam: Beziehungen zwischen Wohn- und Arbeitsort. Ausgewählte Ergebnisse (2006)

    Soyka, Andrea;

    Zitatform

    Soyka, Andrea (2006): Arbeit im Kernstadt-Umland-Gefüge. Verflechtungsmuster in den Stadtregionen Hamburg und Berlin/ Potsdam: Beziehungen zwischen Wohn- und Arbeitsort. Ausgewählte Ergebnisse. Hamburg, 9 S.

    Abstract

    Im Rahmen eines DFG-Verbundprojektes zur 'Suburbanisierung im 21. Jahrhundert. Stadtregionale Entwicklungsdynamiken des Wohnens und Wirtschaftens' wurde eine mehrschichtige Analyse der regionalen Pendlerverflechtungen durchgeführt. Der Beitrag stellt ausgewählte Ergebnisse des Projektes vor, die auf Daten der Pendlerstatistik der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten (SvB) basieren. Im Mittelpunkt stehen die Untersuchungsräume Hamburg und Berlin-Potsdam. Die Pendelintensität hat sowohl in der Stadtregion Hamburg als auch in Berlin-Potsdam zwischen 1997 und 2002 insgesamt zugenommen. Beide Städte stellen nach wie vor die wichtigsten Einpendlerzentren der jeweiligen Region dar. In Hamburg stellt die Elbe eine Barriere für Pendlerbeziehungen zwischen dem nördlichen und südlichen Umland dar, so dass es zu engeren Verflechtungsknoten jeweils nur auf einer Seite der Elbe kommt. Pendleranalysen in den Gemeinden Ahrensburg (nördlich von Hamburg) und Winsen a. d. Luhe (südlich von Hamburg) zeigten, dass die Verflechtung mit dem nördlichen Umland ausgeprägter sind als mit dem südlichen Umland. In Berlin existiert eine deutliche Grenze zwischen dem ehemaligen West- und Ostberlin mit entsprechenden Verflechtungen des östlichen und westlichen Umlandes. Differenzierter betrachtet werden die Pendlerbeziehungen mit den Gemeinden Neuenhagen (östlich von Berlin) und Teltow (südwestlich von Berlin). 'Insgesamt lässt die quantitative Analyse der Wohn-Arbeitsort-Beziehungen eine gleichsam tortenstückförmige Teilraumlogik innerhalb beider Stadtregionen in den Vordergrund treten, für deren jeweilige Ausprägung die dominanten Verkehrswege eine tragende Rolle einnehmen.' Zudem zeigt sich, dass sich das Pendelverhalten von Männern und Frauen deutlich voneinander unterscheidet. Männer pendeln nicht nur häufiger, sondern nehmen auch höhere Pendeldistanzen in Kauf. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    State-of-the-art of mobility research: a literature analysis for eight countries (2006)

    Widmer, Eric ; Schneider, Norbert F.;

    Zitatform

    Widmer, Eric & Norbert F. Schneider (Hrsg.) (2006): State-of-the-art of mobility research. A literature analysis for eight countries. (Job mobilities working paper 2006-01), Brüssel, 263 S.

    Abstract

    Der Bericht liefert eine Bestandsaufnahme der wissenschaftlichen Forschung über die räumliche berufliche Mobilität in acht Ländern. Er ist Teil der Hintergrundanalysen des Forschungsprojekts 'Job mobilities and Family Lives in Europe'. Sechs nationale Forschergruppen (aus Belgien, Deutschland, Frankreich, Polen, Spanien und der Schweiz) haben Literaturübersichten zum Stand der wissenschaftlichen Debatte in ihren jeweiligen Ländern zusammengetragen, die Zusammenstellung der entsprechenden Unterlagen für die USA und die Niederlande erfolgte durch externe Experten. Jeder der Länderberichte folgt einer vorgegebenen Struktur: Literatur, die sich mit der räumlichen beruflichen Mobilität als solcher beschäftigt, solche, die Mobilität unter dem Ansatz der Fähigkeit, mobil zu sein, einschließlich der Infrastruktur für Mobilität in den einzelnen Ländern, untersucht. Es folgt Literatur, die Mobilität mit vier interagierenden Untersuchungsfeldern in Beziehung setzt: Familie, Arbeitsmarkt, soziale Integration und Sozialkapital sowie Lebensqualität. Die Literaturübersicht zeigt eine große Zahl von Forschungsansätzen, die versuchen, das Phänomen der berufsbezogenen räumlichen Mobilität in Verbindung mit dem Familienleben zu analysieren. Der Berichtsband stellt die wichtigsten empirischen Forschungsergebnisse zusammen und identifiziert noch vorhandene Forschungslücken. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Self-selection and the returns to geographic mobility: what can be learned from the German reunification "experiment" (2006)

    Zaiceva, Anzelika ;

    Zitatform

    Zaiceva, Anzelika (2006): Self-selection and the returns to geographic mobility. What can be learned from the German reunification "experiment". (IZA discussion paper 2524), Bonn, 31 S.

    Abstract

    "This paper investigates the causal effect of geographic mobility on income. The returns to German East-West migration and commuting are estimated, exploiting the structure of centrally planned economies and a 'natural experiment' of German reunification for identification. I find that the migration premium is insignificantly different from zero, the returns for commuters equal to 40 per cent, and the local average treatment effects for compliers are insignificant. In addition, estimation results suggest no positive self-selection on unobservables for migrants, and some evidence of positive self-selection on unobservables for commuters." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Dänisch-Deutsche Arbeitsgruppe zur Förderung der grenzüberschreitenden Mobilität. Abschlussbericht (2006)

    Abstract

    "In dem Bericht werden die häufigsten Probleme benannt, auf die Grenzpendler zwischen Deutschland und Dänemark stoßen. Es wurden Lösungen und Lösungsempfehlungen erarbeitet, die die grenzüberschreitende Mobilität erleichtern. Im Rahmen der Beratungen zur Änderung des Doppelbesteuerungsabkommens zwischen Dänemark und Deutschland konnten Hindernisse im steuerlichen Bereich sowie Lösungen hierzu in den Bericht aufgenommen werden. An die Beschreibung der Hindernisse schließen sich jeweils eine kurze Darstellung der Rechtslage auf dänischer und deutscher Seite sowie ggf. die entsprechen den Regelungen des Europäischen Rechts an. Der Bericht gliedert sich nach den Bereichen der Sozialversicherung, der Arbeitslosenversicherung, der Familienleistungen, der Berufsabschlüsse und der Steuern. Beraten wurden auch Möglichkeiten zur Verbesserung der Kommunikation, also der Beratung und Information der Pendler." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Sinkende Beschäftigung, wachsende Mobilität: Pendlerbericht Berlin-Brandenburg 2004 (2005)

    Bogai, Dieter; Wiethölter, Doris; Seibert, Holger ;

    Zitatform

    Bogai, Dieter, Holger Seibert & Doris Wiethölter (2005): Sinkende Beschäftigung, wachsende Mobilität: Pendlerbericht Berlin-Brandenburg 2004. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Berlin-Brandenburg 02/2005), Nürnberg, 30 S.

    Abstract

    "Die Arbeitskräfte werden in der Region Berlin-Brandenburg trotz rückläufiger Beschäftigung regional immer mobiler. Dabei wachsen die Mobilitätsströme in beide Richtungen: sowohl von Brandenburg in die Metropolregion Berlin als auch von Berlin in das Umland. In dem Bericht wird anhand regionaler Beschäftigtenanalysen die Arbeitskräftemobilität untersucht. Die Pendlerströme werden sowohl zwischen den Ländern Berlin und Brandenburg in aktueller und mittelfristiger Entwicklung als auch zwischen der Region Berlin-Brandenburg und anderen Bundesländern dargestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wiethölter, Doris; Seibert, Holger ;
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  • Literaturhinweis

    Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte: Pendlerauswertungen für Sachsen-Anhalt und Thüringen Juni 2004 (2005)

    Dietrich, Ingrid; Kregelin, Petra;

    Zitatform

    Dietrich, Ingrid & Petra Kregelin (2005): Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte: Pendlerauswertungen für Sachsen-Anhalt und Thüringen Juni 2004. Halle, 38 S.

    Abstract

    Die Broschüre dokumentiert in einer statistischen Übersicht eine Auswertung der Agenturen für Arbeit zu den Pendlerströmen der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten für Sachsen-Anhalt und Thüringen mit Stichtag 30. Juni 2004. Als Ergebnis für Sachsen-Anhalt lässt sich u.a. festhalten, dass sieben der acht Agenturbezirke einen negativen Pendlersaldo aufweisen. In den Agenturen für Arbeit, die unmittelbar an Niedersachsen grenzen, überwiegt die Zahl der Auspendler nach Westdeutschland gegenüber der nach Ostdeutschland, während in den übrigen Agenturen das Verhältnis umgekehrt ist. In Thüringen weisen sechs der sieben Agenturbezirke einen negativen Pendlersaldo auf. Wie in Sachsen-Anhalt überwiegt auch in Thüringen die Zahl der Auspendler nach Westdeutschland gegenüber der nach Ostdeutschland für die Agenturen, die unmittelbar an westdeutsche Agenturbezirke grenzen. Für die Agenturen Gotha, Jena und Gera, die in Nachbarschaft zu Hessen und Bayern liegen, trifft diese Feststellung allerdings nicht zu. Aus diesen und den übrigen Thüringer Agenturen fährt die Mehrheit der Berufspendler in andere ostdeutsche Regionen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Neue Beschäftigtenzentren in deutschen Stadtregionen: Lage, Spezialisierung, Erreichbarkeit (2005)

    Einig, Klaus; Guth, Dennis;

    Zitatform

    Einig, Klaus & Dennis Guth (2005): Neue Beschäftigtenzentren in deutschen Stadtregionen. Lage, Spezialisierung, Erreichbarkeit. In: Raumforschung und Raumordnung, Jg. 63, H. 6, S. 444-458.

    Abstract

    Der Bericht stellt die Ergebnisse einer empirischen Analyse der Entstehung polyzentrischer Beschäftigungsstrukturen und die Etablierung neuer Arbeitsplatzzentren für Deutschland im Zeitraum 1997 bis 2002 vor. Untersucht wird vor allem das Ausmaß der Bildung neuer polyzentraler Wachstumspole und Beschäftigtenzentren in Stadtregionen. Mit Hilfe der Entwicklung der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten auf Gemeindeebene konnte die Lage, Spezialisierung und Erreichbarkeit von Beschäftigtenzentren in west- und ostdeutschen Stadtregionen bestimmt werden. Insgesamt ließen sich 117 neue Beschäftigtenzentren identifizieren. Dabei zeigte sich, dass die Zentren typischerweise eine hohe Branchenspezialisierung und eine überdurchschnittliche Verkehrsgunst aufweisen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Räumliches Muster der Berufspendlerverflechtung im Raum Schleswig-Holstein/Hamburg: Kreis- und gemeindeüberschreitende Pendlerströme im Zeitraum 1993 bis 2003 (2005)

    Herrmann, Hayo; Schulz, Ann-Christine;

    Zitatform

    Herrmann, Hayo & Ann-Christine Schulz (2005): Räumliches Muster der Berufspendlerverflechtung im Raum Schleswig-Holstein/Hamburg. Kreis- und gemeindeüberschreitende Pendlerströme im Zeitraum 1993 bis 2003. (Beiträge aus dem Institut für Regionalforschung der Universität Kiel 40), Kiel, 113 S.

    Abstract

    Die Pendlermobilität von Arbeitskräften ergibt sich einerseits als Konsequenz aus einzelnen Standort- und Wohnortentscheidungen, sie stellt andererseits auch eine Ursache räumlicher Entwicklungsprozesse dar. Der Beitrag untersucht die Pendlerverflechtungen auf der Basis der Beschäftigtenstatistik für den Raum Schleswig-Holstein/Hamburg über einen Zeitraum von zehn Jahren. Zunächst werden Fragestellungen und Trends zum räumlichen Muster der Berufspendlerströme diskutiert, die Probleme der statistischen Erfassung der Pendlerdaten benannt und die einzelnen empirischen Untersuchungen vorgestellt. Die empirischen Befunde werden dann für die kreisüberschreitenden und danach für die gemeindeüberschreitenden Pendlerverflechtungen vorgestellt. Es zeigt sich, dass die größten kreisüberschreitenden Pendlerströme diejenigen aus den südlichen Landesteilen Schleswig-Holsteins nach Hamburg, aus den Landkreisen in die benachbarten städtischen Arbeitsmarktzentren und die zentrifugalen Ströme aus Hamburg ins südliche Schleswig-Holstein sind. Pendlerräume mit starker regionsinterner Verflechtung bilden die südlichen Teile des Landes mit Hamburg sowie die Region um Kiel. Die Verschiebung von kreisinternen zu kreisüberschreitenden Pendlern über den Beobachtungszeitraum zeigt, dass die Arbeitskräftemobilität zugenommen hat. Untersuchungen zu den Einpendler- und Auspendlerintensitäten und zu ihrer Entwicklung seit 1993 bestätigen diese Beobachtung, wobei sich extreme Pendlerüberschüsse in die eine oder andere Richtung tendenziell abbauen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Berufsmobilität und Familie in Deutschland (2005)

    Limmer, Ruth;

    Zitatform

    Limmer, Ruth (2005): Berufsmobilität und Familie in Deutschland. In: Zeitschrift für Familienforschung, Jg. 17, H. 2, S. 96-114.

    Abstract

    "Zentrale Ergebnisse des Kooperationsprojekts 'Berufsmobilität und Lebensform' werden vorgestellt. Der Studie liegen zwei Prämissen zugrunde: (1) Bestimmte Formen beruflicher, räumlicher Mobilität können zur Ausbildung mobiler Lebensformen führen. (2) Berufsbiographie und Familienbiographie stehen in einem engen Interdependenzverhältnis. In die Untersuchung gingen fünf ausgewählte mobile partnerschaftliche Lebensformen mit/ohne Kind ein sowie zwei nichtmobile Vergleichsgruppen. Ziele der Studie sind: (1) Beschreibung der Verbreitung der Lebensformen sowie charakteristischer Merkmale mobiler Personen. (2) Analyse der Faktoren, die Mobilitätsentscheidungen beeinflussen sowie (3) der Folgen eingelöster Mobilitätsanforderungen für Beruf, Partnerschaft und Familie. Die Verbreitung wurde anhand sekundäranalytischer Auswertungen des SOEP (1997) und des Mikrozensus (1996) untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass etwa 16% der erwerbstätigen Bevölkerung zwischen 20 und 59 Jahren in einer der mobilen Lebensformen lebte. Alle weiteren Fragestellungen wurden auf der Grundlage von zwei Primärerhebungen bearbeitet (786 standardisierte Telefoninterviews; 309 leitfadengeführte Telefoninterviews). Ebenso wurden Partner(innen) der Untersuchungs- und Vergleichsgruppen einbezogen. Ausgewählte Ergebnisse der Primärerhebungen zu den drei zentralen Fragestellungen werden vorgestellt. Im abschließenden Resümee werden auf die anwendungsbezogene Relevanz der Forschung in diesem Bereich hingewiesen und weiterführende Fragestellungen vorgestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ein neuer Aspekt der Ost-West-Wanderung: Die Pendelmigration zwischen Polen und Deutschland (2004)

    Dietz, Barbara;

    Zitatform

    Dietz, Barbara (2004): Ein neuer Aspekt der Ost-West-Wanderung: Die Pendelmigration zwischen Polen und Deutschland. In: Migration und Soziale Arbeit, Jg. 26, H. 2, S. 108-117.

    Abstract

    "Der Aufsatz befasst sich mit einem relativ neuen Migrationsphänomen: der Pendelmigration zwischen Polen und Deutschland seit dem Ende der achtziger Jahre. Dazu wird zunächst der Begriff der Pendelmigration geklärt und es werden die rechtlichen sowie politischen Rahmenbedingungen dieser Wanderungen untersucht. Weiterhin wird gezeigt, wie groß diese Wanderungen sind und welche Personengruppen an den Pendelmigrationen zwischen Polen und Deutschland beteiligt sind. Abschließend geht der Aufsatz auf die Frage ein, welche Anforderungen Pendelmigrationen an die soziale Arbeit stellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zwischen Flexibilität und drohender Abwanderung aus den Regionen: Pendlerverhalten und Hauptpendlerströme im Land Brandenburg (2004)

    Frank, Wilma; Schuldt, Karsten; Temps, Claudia;

    Zitatform

    Frank, Wilma, Karsten Schuldt & Claudia Temps (2004): Zwischen Flexibilität und drohender Abwanderung aus den Regionen. Pendlerverhalten und Hauptpendlerströme im Land Brandenburg. (LASA-Studie 41), Potsdam, 119 S.

    Abstract

    "Pendeln ist für viele Brandenburger und Berliner zu einem Alltagsphänomen geworden. Was das persönliche Leben schon mehr oder weniger stark tangiert, ist damit aber auch längst zu einem Faktor geworden, den Arbeitsmarkt-, Wirtschafts-, Städtebau- und Regionalpolitik bei ihren Entscheidungen mehr und mehr einbeziehen müssen. Die sich weiter sehr differenziert vollziehende wirtschaftliche Entwicklung der Brandenburger (Teil-)Regionen, anhaltende Suburbanisierungsprozesse zwischen Berlin und dem unmittelbaren Umland und Abwanderungstendenzen der Brandenburger Bevölkerung vor allem in peripheren Regionen machten - diesmal in Kooperation mit der Gemeinsamen Landesplanungsabteilung Berlin-Brandenburg - eine aktuelle Untersuchung der Pendlerströme auf Basis der Daten des Jahres 2001 notwendig. In den vorangegangenen Jahren wurde von der LASA mehrfach das Thema Pendlerverhalten untersucht. Die Ergebnisse dieser Studie basieren jedoch erstmals auf der Grundlage gemeindescharf aggregierter Arbeitsmarktdaten und stellen mit ihren vielen farbigen Karten die regionale Pendlersituation und das regionale Arbeitsplatzaufkommen nicht nur auf der Ebene der Landkreise, sondern auch nach raumordnerischen Kategorien von Zentralen Orten (OZ, MZ, GZ, KIZ) und ihren Verflechtungsbereichen, ländlichen Räumen u. a. m. in aufbereiteter Form dar." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Grenzüberschreitende regionale Arbeitsmärkte als Katalysatoren der Internationalisierung? (2004)

    Janssen, Manfred; Woltering, Michael;

    Zitatform

    Janssen, Manfred & Michael Woltering (2004): Grenzüberschreitende regionale Arbeitsmärkte als Katalysatoren der Internationalisierung? In: E. Hönekopp, R. Jungnickel & T. Straubhaar (Hrsg.) (2004): Internationalisierung der Arbeitsmärkte (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 282), S. 183-208.

    Abstract

    "Die für EU-Angehörige geltende Freizügigkeit, ihre gesetzlich garantierte Niederlassungsfreiheit und die offenen Binnenmarktstrukturen der EU bieten die rechtliche Grundlage dafür, dass sich das Arbeitsangebot und die -nachfrage formal unabhängig von nationalstaatlichen Grenzen entwickeln können. Tatsächlich kam es in den vergangenen Jahrzehnten zur Herausbildung grenzüberschreitender regionaler Arbeitsmärkte, die vorrangig durch Pendelmobilität geprägt sind. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklungstendenzen hin zu einer grenzübergreifenden Verknüpfung nationaler Arbeitsmärkte stellt sich die Frage, ob die im kleinräumigen Maßstab entstandenen grenzüberschreitenden Beschäftigungsmärkte Vorformen bzw. Katalysatoren für die Internationalisierung nationaler Arbeitsmärkte in der EU sein können. Im Beitrag wird daher auf der Basis einer umfassenden empirischen Bestandsaufnahme der Arbeitsmarktstrukturen und -beziehungen im deutsch-niederländischen Grenzraum diskutiert, inwieweit die vorhandenen grenzüberschreitenden Verknüpfungen als erster Schritt hin zu einer wachsenden großräumigen Arbeitsmobilität zwischen den Mitgliedsländern der EU gewertet werden können. Dabei wird insbesondere die Rolle der unterschiedlichen Mobilitätsformen entlang der EU-Binnengrenzen, wie z. B. der Pendelmobilität oder der Arbeitsmigration, näher beleuchtet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Pendlerbewegungen für Ost-Bundesländer und Arbeitsamtsbezirke Sachsens (2002)

    Winkelvoss, Ekkehard;

    Zitatform

    Winkelvoss, Ekkehard (2002): Pendlerbewegungen für Ost-Bundesländer und Arbeitsamtsbezirke Sachsens. In: Informationen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung H. 4, S. 1-21.

    Abstract

    Das Material gibt einen Überblick über die Pendlerbewegungen in Sachsen und über die Landesgrenze hinaus. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Deutsch-belgische Grenzgänger - Praxis und Probleme: die Situation in der Euregio Maas-Rhein - ein Fallbeispiel für die Freizügigkeit und die berufliche Mobilität in der Europäischen Union (2002)

    Abstract

    Auf der Basis von Literaturrecherchen, der Analyse signifikanter Einzelfälle und Gesprächen mit Personen, die für die Probleme von Grenzgängern bzw. Grenzpendlern zuständig sind, wurde diese nicht repäsentative, qualitative Studie erarbeitet. Die Arbeit konzentriert sich auf das Gebiet der Euregio Maas-Rhein, wo sich in einem Korridor von 30 Kilometern beiderseits der Grenzlinie zwischen Deutschland und Belgien ein starkes Aufkommen von Grenzpendlern zeigt. Über die Hälfte der Pendler ist deutscher Staatsangehörigkeit, was darauf hindeutet, dass diese die günstigeren Wohnbedingungen in Belgien nutzen, gleichzeitig aber ihren Arbeitsplatz in Deutschland behalten. Für belgische Pendler liegt der Hauptgrund in den höheren Löhnen. Die Mobilitätshemmnisse zwischen den beiden Staaten werden zusammengestellt und Lösungswege zu deren Abbau diskutiert. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Pendlerpotential in den Grenzregionen an der EU-Außengrenze: Methoden, Ergebnisse und Prognosen (2001)

    Alecke, Björn; Untiedt, Gerhard;

    Zitatform

    Alecke, Björn & Gerhard Untiedt (2001): Pendlerpotential in den Grenzregionen an der EU-Außengrenze. Methoden, Ergebnisse und Prognosen. (Strukturpolitik und Raumplanung in den Regionen an der mitteleuropäischen EU-Aussengrenze zur Vorbereitung auf die EU-Osterweiterung. Untersuchung zu Deutschland. Teilprojekt D-7), Münster, 40 S.

    Abstract

    "Der Teilbericht gliedert sich wie folgt: Zunächst werden die gegenwärtigen rechtlichen Regelungen zu den sogenannten Grenzarbeitnehmern und die Größenordnung des bisherigen Pendleraufkommens aus Polen und Tschechien dargestellt. Anschließend wird die ost-westdeutsche Pendelwanderung seit der Wiedervereinigung beschrieben, die die Grundlage für das empirische Prognosemodell liefert. Im vierten Abschnitt werden einige methodische Überlegungen zum Gravitationsmodell vorgestellt, das als Ansatz zur Erklärung des grenzüberschreitenden Berufspendelns verwendet wird. Der fünfte Abschnitt enthält die regressionsanalytischen Ergebnisse für die Ost-West-Pendler. Eine Abschätzung des Pendlerpotentials in die deutschen Grenzregionen aus Polen und Tschechien wird im sechsten Abschnitt vorgenommen. Der letzte Abschnitt fasst die Ergebnisse zusammen." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Job mobility, residential mobility and commuting: a theoretical analysis using search theory (2000)

    Ommeren, Jos van ; Rietveld, Piet; Nijkamp, Peter ;

    Zitatform

    Ommeren, Jos van, Piet Rietveld & Peter Nijkamp (2000): Job mobility, residential mobility and commuting. A theoretical analysis using search theory. In: The annals of regional science, Jg. 34, H. 2, S. 213-232. DOI:10.1007/s001689900004

    Abstract

    "The decision to move job and the decision to move residence are closely related dynamic discrete choices, as both moves involve a change of commuting distance. This suggests that labour and residential mobility are mutually dependent and should be simultaneously analysed, based on a theory which incorporates these dynamic decisions explicitly. In the present paper, we base our analysis on search theory and choose the point of departure that individuals maximise utility by moving through different labour market and housing market states, while taking into consideration that moving from one state to another is costly. Based on these assumptions, a search model is constructed and the optimality conditions are derived.
    One of main conclusions based on the search model is that the effect of factors which cause housing market imperfections (viz. the residential moving costs and the residence arrival rate) have ambiguous effects on he job acceptance and job search behaviour of employed individuals. For some interesting cases however, the effect of the residential moving costs on the job acceptance behaviour can be derived. In contrast, the effect of housing market imperfections on the labour market behaviour of nonemployed persons is determined. We find for example that housing policies which discourage nonemployed persons to move residence (e.g. housing subsidies) also decrease the probability of becoming employed and may therefore unintentionally increase the number of nonemployed persons." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Mobilitätszuwachs ohne Ende? Pendlerbewegungen und regionale Arbeitsmärkte in Brandenburg (2000)

    Schuldt, Karsten;

    Zitatform

    Schuldt, Karsten (2000): Mobilitätszuwachs ohne Ende? Pendlerbewegungen und regionale Arbeitsmärkte in Brandenburg. (LASA-Studie 35), Potsdam, 82 S.

    Abstract

    "Im Jahr 1993 wurde für das Land Brandenburg erstmals für eines der neuen Bundesländer eine repräsentative Situationsanalyse zur Arbeitspendelwanderung durchgeführt. Diese Analyse wurde in den Jahren 1995 und 1996 aktualisiert sowie inhaltlich - insbesondere um Fragen der Pendelverflechtungen im engeren Verflechtungsraum von Berlin mit dem brandenburgischen Umland sowie um Angaben zu kleinräumigen Verflechtungen innerhalb Brandenburgs - erweitert. Anknüpfend an diese Untersuchungen verfolgte das hier dokumentierte Forschungsvorhaben zur Pendlerproblematik im Land Brandenburg das Ziel, das Pendlerverhalten und die räumlichen sowie arbeitsmarktlichen Effekte dieses Verhaltens zu analysieren, kleinräumige Pendelverflechtungen - insbesondere für die Ebene der Landkreise - auszuweisen sowie die künftige Entwicklung der Pendlerströme im engeren Verflechtungsraum - auf der Basis von Trendentwicklungen und unter Berücksichtigung eines interregionalen Vergleichs - abzuschätzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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