MINT-Berufe
Der Bedarf an hochqualifizierten Fachkräften in Deutschland in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) steigt durch die zunehmende Digitalisierung und Dekarbonisierung seit Jahren. Eine nachhaltige Sicherung des Fachkräftenachwuchses kann u. a. dadurch realisiert werden, die berufliche bzw. akademische Ausbildungen in MINT-Fächern attraktiv zu gestalten, mehr Frauen für MINT-Berufe zu begeistern und die Zuwanderung von Fachkräften mit MINT-Qualifikationen zu vereinfachen.
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Literaturhinweis
The gender-equality paradox in science, technology, engineering, and mathematics education (2018)
Zitatform
Stoet, Gijsbert & David C. Geary (2018): The gender-equality paradox in science, technology, engineering, and mathematics education. In: Psychological Science, Jg. 29, H. 4, S. 581-593. DOI:10.1177/0956797617741719
Abstract
"The underrepresentation of girls and women in science, technology, engineering, and mathematics (STEM) fields is a continual concern for social scientists and policymakers. Using an international database on adolescent achievement in science, mathematics, and reading (N = 472,242), we showed that girls performed similarly to or better than boys in science in two of every three countries, and in nearly all countries, more girls appeared capable of college-level STEM study than had enrolled. Paradoxically, the sex differences in the magnitude of relative academic strengths and pursuit of STEM degrees rose with increases in national gender equality. The gap between boys' science achievement and girls' reading achievement relative to their mean academic performance was near universal. These sex differences in academic strengths and attitudes toward science correlated with the STEM graduation gap. A mediation analysis suggested that life-quality pressures in less gender-equal countries promote girls' and women's engagement with STEM subjects." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Frauen in der Informatik - Ein Blick in die Bildungskette: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 19/4426) (2018)
Zitatform
(2018): Frauen in der Informatik - Ein Blick in die Bildungskette. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 19/4426). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/5057 (12.10.2018)), 112 S.
Abstract
Die Kleine Anfrage sieht den geringen Frauenanteil in der IT-Branche als Problem, vor allem hinsichtlich der IT-Sicherheit, und als einen Schlüssel zur Lösung des Fachkräftebedarfs. So erfragen die Abgeordneten bildungspolitische Antworten, Programme für Mädchen und Jungen schon im Vorschulalter mit digitalen Themen und Informatik, fragen nach den Mädchenquoten bei der Beteiligung an Fächern wie Informatik und Programmieren in den einzelnen Schulstufen, der Geschlechterverteilung der Lehrenden in diesen Fächern, nach dem Einfluss von weiblichen Role Models als Lehrende in Fächern wie Informatik, Programmieren oder Digitalpakt auf die Lernenden im Primar- und Sekundarbereich, nach Programmen bzw. Initiativen (Bundes- wie Länderprogramme), um Schülerinnen und Schüler für digitale Themen und Informatik, auch für eine Berufsausbildung im Digital- bzw. Informatikbereich zu interessieren. Sie fragen nach der Entwicklung der 25 häufigsten Ausbildungsberufe in den letzten zehn Jahren, nach der Rolle der Berufsbezeichnungen bei der Wahl des Ausbildungsberufes, nach der Anzahl der Frauen und Männer die in den letzten zehn Jahren im Bereich der Informatik das Studium begonnen haben, promovierten und als Professorinnen bzw. Professoren im Bereich Informatik lehren. Wie viele Frauen und Männer sind derzeit als Angestellte und als Selbstständige in der Digitalbranche und in den IT-Kernberufen tätig oder haben in letzten zehn Jahren ein Unternehmen im Digitalbereich gegründet. wie hat sich der Anteil von Akademikerinnen in den IT-Kernberufen in den letzten zehn Jahren im Vergleich zum Anteil an Frauen an allen Akademikerinnen und Akademikern auf dem bundesdeutschen Arbeitsmarkt entwickelt? Wie stellen sich die Zahlen jeweils im internationalen Vergleich dar? Welche Nachteile birgt eine starke Unterrepräsentanz von Frauen in der Digitalbranche für a) die Branche selbst und b) die Gesellschaft? Welche konkreten Maßnahmen plant die Bundesregierung über die Bildungskette hinweg, um mehr Mädchen und Frauen für den Bereich Informatik zu interessieren und ihre Potenziale zu fördern? Die Antworten nutzen im wesentlichen statistische Angaben aus dem Zeitraum 2006-2017. (IAB)
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Literaturhinweis
Es fehlen immer mehr MINTler (2018)
Zitatform
(2018): Es fehlen immer mehr MINTler. In: Das Wirtschaftsstudium, Jg. 47, H. 5, S. 550.
Abstract
"Bei den MINT-Berufen hat die Lücke zwischen Arbeitsangebot und -nachfrage einen neuen Höhepunkt erreicht: Der Wirtschaft fehlen über 300.000 Spezialisten." (Textauszug, © Lange Verlag)
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Literaturhinweis
MINT-Talent Monitor: Erwartungen und Einstellungen deutscher MINT-Studenten (2018)
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Literaturhinweis
Women and men in ICT: a chance for better work-life balance. Research note (2018)
Abstract
"Rapid technological advancements and digitalisation are transforming the world of work and how we live our day-to-day lives. There is an increasing demand for digital skills and higher qualifications across a wide variety of sectors. However, only around 17 % of the almost 8 million ICT specialists are women, and the number of women graduating from ICT studies has been decreasing over the last decade.
The vast under-representation of women in ICT shows a waste of highly qualified human resources and has larger implications for the wider economy. In particular, it threatens the EU's innovative and economic potential in the future and contradicts the EU's highest political priority of smart, sustainable and inclusive growth.
Following the request by the Bulgarian Presidency of the Council of the European Union (2018), the overall objective of this research note is to deepen the understanding of the major enabling and hindering factors for a more balanced uptake of ICT jobs by women and men. This research note seeks to provide an important contribution to the EU-level commitments to combat occupational segregation and to better comprehend and design relevant policy measures to enhance work-life balance." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
MINT-Herbstreport 2017: MINT und Digitalisierung - Herausforderungen in Deutschland meistern. Gutachten für BDA, BDI, MINT Zukunft (2017)
Anger, Christina; Plünnecke, Axel; Berger, Sarah; Koppel, Oliver;Zitatform
Anger, Christina, Sarah Berger, Oliver Koppel & Axel Plünnecke (2017): MINT-Herbstreport 2017. MINT und Digitalisierung - Herausforderungen in Deutschland meistern. Gutachten für BDA, BDI, MINT Zukunft. Köln, 97 S.
Abstract
"Ende September 2017 waren in den MINT-Berufen insgesamt 469.300 Stellen zu besetzen. Dies ist ein neuer Allzeit-Höchststand seit Beginn der Aufzeichnungen. Im Vergleich zum September 2016 nahm damit die Anzahl der offenen Stellen in technisch-naturwissenschaftlichen Berufen insgesamt um 71.300 oder 17,9 Prozent zu. Gleichzeitig ist die Arbeitslosigkeit in den MINT-Berufen im Vorjahresvergleich in sämtlichen Berufsgruppen gesunken und lag bei insgesamt 183.002 Personen - rund 21.900 oder 10,7 Prozent weniger im Vergleich zum September des Vorjahres. Dies ist der niedrigste Stand seit Beginn der Aufzeichnungen. Unter Berücksichtigung des qualifikatorischen Mismatches resultiert für Ende September 2017 eine über sämtliche 36 MINT-Berufskategorien aggregierte Arbeitskräftelücke in Höhe von 290.900 Personen. Die Lücke hat damit einen neuen Allzeit-Höchststand seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 2011 erreicht und liegt um 42,9 Prozent höher als noch im September des Vorjahres.
In den zurückliegenden Jahren hat sich die Struktur der MINT-Lücke verändert. Der Anteil der nichtakademischen Berufskategorien (Facharbeiter, Meister, Techniker) an der gesamten MINT-Arbeitskräftelücke ist in den letzten Jahren gestiegen und liegt im aktuellen Berichtsmonat bei 66 Prozent, der Anteil der akademischen MINT-Berufe entsprechend bei 34 Prozent. Ferner ist die Binnenstruktur der MINT-(Experten-) Arbeitskräftelücke in den letzten Jahren IT-lastiger geworden. So hat sich die Lücke bei den IT-Experten in den letzten drei Jahren von 17.300 im September 2014 auf 37.000 im September 2017 mehr als verdoppelt." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
MINT-Frühjahrsreport 2017: MINT - Wachstum für die Wirtschaft, Chancen für den Einzelnen. Gutachten für BDA, BDI, MINT Zukunft schaffen und Gesamtmetall (2017)
Anger, Christina; Plünnecke, Axel; Koppel, Oliver;Zitatform
Anger, Christina, Oliver Koppel & Axel Plünnecke (2017): MINT-Frühjahrsreport 2017. MINT - Wachstum für die Wirtschaft, Chancen für den Einzelnen. Gutachten für BDA, BDI, MINT Zukunft schaffen und Gesamtmetall. Köln, 104 S.
Abstract
"MINT-Kräfte haben eine zentrale Bedeutung für die Innovationskraft in Deutschland. Sowohl Unternehmensbefragungen zur Bedeutung einzelner Größen für die Innovationskraft als auch Branchenanalysen zeigen, dass MINT-Erwerbstätigkeit und Innovationsstärke miteinander eng verzahnt sind. Eine besonders hohe Beschäftigungsintensität an MINT-Kräften weisen die hochinnovativen Branchen der MuE-Industrie auf, in denen im Jahr 2014 zwischen 56 Prozent (Elektroindustrie) und 68 Prozent (Technische FuE-Dienstleistungen) aller Erwerbstätigen MINT-Akademiker waren oder eine berufliche Qualifikation in einer MINT-Fachrichtung hatten. Allein die MuE-Industrie wiederum zeichnete sich im Jahr 2015 für Innovationsaufwendungen in Höhe von 95 Milliarden Euro verantwortlich und bestritt damit rund 60 Prozent der volkswirtschaftlichen Innovationsaufwendungen Deutschlands. Im Jahr 2010 betrugen die Innovationsaufwendungen der MuE-Industrie noch 66,3 Milliarden Euro, was einem Anteil von 55 Prozent der gesamtwirtschaftlichen Aufwendungen entsprach. Von 2010 bis 2015 nahmen die Innovationsaufwendungen der MuE-Industrie damit um rund 43 Prozent zu. Weitere 16,3 Milliarden Euro an Innovationsausgaben stammten im Jahr 2015 aus dem Bereich Chemie/Pharma (2010: 12,9 Milliarden Euro), in dem rund 52 Prozent der Erwerbstätigen eine MINT-Qualifikation hatten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Creative and science oriented employees and firm innovation: a key for smarter cities? (2017)
Zitatform
Brunow, Stephan, Antonia Birkeneder & Andrés Rodríguez-Pose (2017): Creative and science oriented employees and firm innovation. A key for smarter cities? (IAB-Discussion Paper 24/2017), Nürnberg, 29 S.
Abstract
"Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Effekt von Beschäftigten in kreativen und MINT-Berufen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) auf die Innovationsfähigkeit von deutschen Betrieben. Dabei wird neben der Beschäftigung im eigenen Unternehmen untersucht, inwiefern sich die Präsenz beider Gruppen in der Industrie und Region positiv auf Innovationskraft auswirkt und ob Unternehmen einen zusätzlichen Nutzen deshalb haben, weil sie in größeren Regionen angesiedelt sind. Aus politischer Sicht ergibt sich daraus ein mögliches Handlungsfeld, wenn es das Ziel ist, die Innovationsfähigkeit zu steigern. In der empirischen Analyse werden etwa 115,000 Betriebe in den Jahren 1998-2015 betrachtet. Die Ergebnisse indizieren, dass sowohl kreative als auch MINT Beschäftigte einer Firma positiv auf die Innovationsfähigkeit der Betriebe wirken. Ferner weist die Evidenz darauf hin, dass es keinen Spillover-Effekt von kreativen Beschäftigten außerhalb der Betriebe in den Betrieb hinein gibt, dies jedoch für MINT-Beschäftigte signifikant der Fall ist. Das bedeutet, dass eine stärkere regionale und industriespezifische Konzentration von MINTBeschäftigten Betriebe generell innovativer macht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Venus, Mars, and Math: Gender, Societal Affluence, and Eighth Graders' Aspirations for STEM (2017)
Zitatform
Charles, Maria (2017): Venus, Mars, and Math: Gender, Societal Affluence, and Eighth Graders' Aspirations for STEM. In: Socius, Jg. 3, S. 1-16. DOI:10.1177/2378023117697179
Abstract
"The author explores how the gender gap in aspirations for scientific, technical, engineering, and mathematical (STEM) work changes with societal affluence. Over-time data on cohorts of eighth graders in 32 countries reveal that aspirations for mathematically related work become more gender differentiated as societal affluence grows. This relationship holds controlling for students' social class backgrounds, mathematical achievement, and affinity for school, and it is not explained by cross-national differences in the economic integration of women, gender stereotyping of science, or Internet access. Observed patterns of gender segregation reflect more than just women's greater freedom to indulge tastes for non-STEM work in affluent societies; tastes are themselves more gendered in these contexts." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Hochschul-Bildungs-Report 2020: Jahresbericht 2017/18 - Halbzeitbilanz 2010 bis 2015: Höhere Chancen durch höhere Bildung? (2017)
Dauchert, Annett; Sönmez, Neslihan Ana; Nowak, Sophie; Schreiber, Vanessa; Klier, Julia ; Krume, Julia; Hieronimus, Solveigh; Schneider, Melanie; Schröder, Jürgen; Meyer-Guckel, Volker; Schröder-Kralemann, Ann-Katrin; Krempkow, René ; Winde, Mathias;Zitatform
Dauchert, Annett, René Krempkow, Julia Krume, Volker Meyer-Guckel, Melanie Schneider, Ann-Katrin Schröder-Kralemann, Mathias Winde, Solveigh Hieronimus, Julia Klier, Sophie Nowak, Vanessa Schreiber, Jürgen Schröder & Neslihan Ana Sönmez (2017): Hochschul-Bildungs-Report 2020. Jahresbericht 2017/18 - Halbzeitbilanz 2010 bis 2015: Höhere Chancen durch höhere Bildung? Düsseldorf, 107 S.
Abstract
"Der neue Hochschul-Bildungs-Report 2020 zieht Halbzeitbilanz: Das deutsche Hochschulsystem wird internationaler, durchlässiger und heterogener. Aber: Der Wandel hin zu einem digitalen, flexiblen und berufsorientierten System ist noch lange nicht geschafft.
Der Report liefert neueste Zahlen zu aktuellen Debatten. Erstmals wird quantifiziert, wie sich soziale Selektion an den Hochschulen fortsetzt. Eine Arbeitsmarktanalyse zeigt: In Deutschland fehlen bis zu 95.000 Datenspezialisten und an den Schulen bis zu 24.000 Informatiklehrer. Alarmierend ist auch die Halbzeitbilanz für das Handlungsfeld Lehrer-Bildung: Es gibt immer weniger MINT-Studienanfänger und männliche Grundschullehramtsanfänger, Berufs- und Praxisbezogenheit der Lehrveranstaltungen werden extrem schlecht beurteilt. Im Jahr 2020 werden an deutschen Hochschulen bis zu 40.000 Flüchtlinge eingeschrieben sein. Diese Zahl haben Stifterverband und McKinsey erstmals für den Report berechnet." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
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Bildung und Qualifikation als Grundlage der technologischen Leistungsfähigkeit Deutschlands 2017 (2017)
Gehrke, Birgit; Sanders, Sandra; Winkelmann, Gert; John, Katrin; Kerst, Christian; Wieck, Markus;Zitatform
Gehrke, Birgit, Katrin John, Christian Kerst, Markus Wieck, Sandra Sanders & Gert Winkelmann (2017): Bildung und Qualifikation als Grundlage der technologischen Leistungsfähigkeit Deutschlands 2017. (Studien zum deutschen Innovationssystem 2017-01), Göttingen, 148 S.
Abstract
"Ein gut funktionierendes, effektives und effizientes Bildungssystem ist in modernen Gesellschaften und Volkswirtschaften eine entscheidende Basis für Basis für Forschung und Innovation, Produktivität und wirtschaftliche Prosperität. Die Reihe der Studien zum deutschen Innovationssystem widmet sich daher in jedem Jahr auch dem Thema 'Bildung und Qualifikation als Grundlage der technologischen Leistungsfähigkeit Deutschlands'. Im Rahmen dieser Berichtsreihe ist für das Jahr 2017 die vorliegende Studie entstanden, die die Indikatorik im Bildungsbereich fortschreibt, teilweise weiterentwickelt, und dabei die berufliche Bildung, die Hochschulbildung, die berufliche Weiterbildung sowie den Qualifikationsstand der Bevölkerung in den Blick nimmt. Im Zentrum stehen die akademisch und beruflich qualifizierten Fachkräfte, die aufgrund ihrer Studienfächer bzw. Ausbildungsberufe für Forschung und Innovation und deren Umsetzung besonders wichtig sind (akademisch qualifizierte MINT-Fachkräfte, Ausbildungsabsolvent(inn)en der innovationsaffinen und technologieintensiven Berufe). Für Deutschland ist in diesem Zusammenhang wichtig, die hohe Bedeutung der beruflichen (dualen) Bildung angemessen zu berücksichtigen (vgl. die Kap. 3 und 6). Außerdem spielen in Deutschland mittlere Qualifikationen, insbesondere die Kombination von zwei Abschlüssen des Sekundarbereichs II (ISCED-Stufe 4), die wiederum vielfältige Übergangswege in die tertiäre Bildung ermöglichen, eine wichtige Rolle. Diese Besonderheit des deutschen Bildungssystems zeigt sich vor allem im internationalen Vergleich (vgl. dazu die Kap. 2 und 4), für den nun zum zweiten Mal Daten nach der neuen ISCED-Klassifikation vorliegen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Highly skilled and highly mobile? Examining gendered and ethnicised labour market conditions for migrant women in STEM-professions in Germany (2017)
Grigoleit-Richter, Grit;Zitatform
Grigoleit-Richter, Grit (2017): Highly skilled and highly mobile? Examining gendered and ethnicised labour market conditions for migrant women in STEM-professions in Germany. In: Journal of Ethnic and Migration Studies, Jg. 43, H. 16, S. 2738-2755. DOI:10.1080/1369183X.2017.1314597
Abstract
"For the past decades, most Western countries have curtailed low-skilled immigration and adopted policies encouraging highly skilled migration. Accordingly, the German government began in 2000 to initiate changes in policy and legislation to encourage skilled professionals particularly in Science, Technology, Engineering, and Mathematics (STEM)-professions to take up employment in Germany. Although highly skilled migrants are privileged with regard to education, competencies, and abilities, the article argues that highly skilled migrant women's transition into the labour market and their work performance are determined by the gendered and ethnicised conditions still prevalent in STEM fields. The paper thereby draws on qualitative interviews with highly skilled migrant women who migrated to the second largest city in Germany: Hamburg. The findings show that migrant women face a traditionally highly gender-segregated sector. Furthermore, they are confronted with ethnicised ascriptions that contribute to 'othering' processes, which impact their professional identity and slow down the transferral of their cultural capital. Yet, the majority of the interviewed women developed a strong local attachment and sense of belonging that fostered their social integration and counteracted experienced discrimination in the workplace. As a result they were less willing to uproot themselves again and thus contrast the popular image of being 'birds of passage'." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Weiblichen Nachwuchs für MINT-Berufsfelder gewinnen: Bestandsaufnahme und Optimierungspotenziale (2017)
Ihsen, Susanne;Zitatform
Ihsen, Susanne (2017): Weiblichen Nachwuchs für MINT-Berufsfelder gewinnen. Bestandsaufnahme und Optimierungspotenziale. (Technische Universität München: TUM Gender- und Diversity-Studies 03), Berlin: LIT, 122 S.
Abstract
"Forschung zeigt Motivations- und Restriktionsfaktoren im Berufswahlprozess von Mädchen und Frauen in Bezug auf MINT-Berufe auf. Gleichzeitig entstanden zahlreiche MINT-Initiativen, von denen über 1.000 im Nationalen Pakt für Frauen in MINT-Berufen gebündelt sind. Und die Zahl der jungen Frauen auf dem MINT-Arbeitsmarkt steigt - aber nicht in dem erwarteten Maß. GESAMTMETALL hat deshalb diese Studie beauftragt, um die vorliegenden wissenschaftlichen Erkenntnisse und Evaluationsergebnisse aus Praxisprojekten zu systematisieren und hinsichtlich vorhandener Optimierungsansätze zu bewerten. Daraus werden praxisorientierte Handlungsempfehlungen abgeleitet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Can learning communities boost success of women and minorities in STEM?: evidence from the Massachusetts Institute of Technology (2017)
Russell, Lauren;Zitatform
Russell, Lauren (2017): Can learning communities boost success of women and minorities in STEM? Evidence from the Massachusetts Institute of Technology. In: Economics of education review, Jg. 61, H. December, S. 98-111. DOI:10.1016/j.econedurev.2017.10.008
Abstract
"I study the impacts of a freshman learning community at MIT called the Experimental Study Group (ESG) which has features aligning with the National Academies' recommendations for expanding the representation and success of women and minorities in STEM fields. I exploit the lottery-based admission system to estimate causal treatment effects. I find no statistically significant effects on academic outcomes for ESG enrollees generally, but women who participate in the program have higher GPAs and complete more credits of coursework. Minority students are more likely to major in math, computer science, or electrical engineering after participating in the program. Though quite noisy, the results are suggestive that women and minorities in STEM may benefit from learning communities." (Author's abstract, © 2017 Elsevier) ((en))
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Literaturhinweis
Ursache für Frauenmangel in MINT-Berufen? Mädchen unterschätzen schon in der fünften Klasse ihre Fähigkeiten in Mathematik (2017)
Zitatform
Weinhardt, Felix (2017): Ursache für Frauenmangel in MINT-Berufen? Mädchen unterschätzen schon in der fünften Klasse ihre Fähigkeiten in Mathematik. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 84, H. 45, S. 1009-1014.
Abstract
"Frauen sind an Universitäten und Fachhochschulen in den sogenannten MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) stark unterrepräsentiert. Der vorliegende Bericht geht der Frage nach, inwiefern eine der Ursachen schon im Grundschulalter zu suchen ist. Auf Basis eines für Deutschland repräsentativen Datensatzes des Nationalen Bildungspanels wird untersucht, wie Jungen und Mädchen ihre Fähigkeiten in Mathematik - und im Vergleich dazu im Fach Deutsch - einschätzen. Die Ergebnisse zeigen, dass sich Schüler bereits in der fünften Klasse höhere Kompetenzen in Mathematik zuschreiben als Schülerinnen - in einem Maße, das durch bessere Schulnoten nicht gedeckt ist. Die Unterschiede bestehen über die gesamte Schulzeit bis zur zwölften Klasse fort. Mit Blick auf den bereits heute vielfach beklagten Fachkräftemangel im MINT-Bereich ist das insofern bedeutend, als dass Frauen diese Fächer möglicherweise auch deshalb deutlich seltener studieren als Männer, weil sie ihre mathematischen Fähigkeiten in der frühen Schulzeit zu pessimistisch eingeschätzt und deshalb Präferenzen für andere Fächer, meist Sprachen, entwickelt haben. Um dem entgegenzuwirken, sollten Mädchen bereits in der Grundschule in ihrem Selbstvertrauen mit Blick auf mathematische Fähigkeiten bestärkt werden, beispielsweise durch LehrerInnen und Eltern." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
IT-Fachleute (2017)
Zitatform
(2017): IT-Fachleute. (Berichte: Blickpunkt Arbeitsmarkt / Bundesagentur für Arbeit), Nürnberg, 17 S.
Abstract
"- Die Zahl der erwerbstätigen IT-Fachleute ist 2015 auf 932.000 gestiegen.
- Der Anstieg geht vor allem auf die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zurück. Die Statistik weist hier für Juni 2016 rund 716.000 IT-Fachkräfte aus. Das waren vier Prozent mehr als im Vorjahr.
- Die Nachfrage nach IT-Fachleuten bewegt sich, gemessen am Bestand der 2016 gemeldeten Arbeitsstellen, auf Höchstniveau. Mit 13.500 Jobangeboten überstieg der Stellenbestand den des Vorjahres um 19 Prozent.
- Punktuelle Engpässe bei der Stellenbesetzung zeigen sich wenn Experten in der Softwareentwicklung und IT-Anwendungsberatung gesucht werden, deren Kenntnisse einem mindestens vierjährigen Informatikstudium entsprechen.
- Die Zahl der Arbeitslosen mit einem IT-Beruf ist gegenüber dem Vorjahr um fünf Prozent gesunken auf 26.300. Mit einer Arbeitslosenquote von rund 3 Prozent fällt sie gering aus.
- In den letzten Jahren steigen die Absolventen- und die Studienanfängerzahlen.
- Insgesamt verzeichnete der Studienbereich Informatik im Studienjahr 2014/15 rund 194.000 Studierende. Das waren sieben Prozent mehr als im Jahr zuvor." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Wandel der technischen Berufsbildung: Ansätze und Zukunftsperspektiven (2016)
Dreher, Ralph; Jenewein, Klaus; Neustock, Ulrich; Schwenger, Ulrich;Zitatform
Dreher, Ralph, Klaus Jenewein, Ulrich Neustock & Ulrich Schwenger (Hrsg.) (2016): Wandel der technischen Berufsbildung. Ansätze und Zukunftsperspektiven. (Berufsbildung, Arbeit und Innovation 41), Bielefeld: Bertelsmann, 303 S. DOI:10.3278/6004506w
Abstract
"Der Tagungsband beschäftigt sich mit dem Verhältnis von beruflicher und akademischer Bildung in den technischen Berufen. Er dokumentiert Beiträge der Hochschultage Berufliche Bildung aus dem Jahr 2015.
Auf der Makroebene analysieren die Autoren die Auswirkungen neuer gesellschaftspolitischer Entwicklungen auf das berufliche Bildungssystem. Auf der Grundlage dieser Analyse werden Handlungsansätze vorgestellt, mit denen die elektro- und metalltechnischen Berufe neue Karrierewege erschließen und die Ausbildung von Berufspädagogen mit neuen Zielsetzungen weiter entwickeln können. Praktische Beispiele zeigen, wie sich moderne Handlungs- und Gestaltungsansätze auf die Weiterentwicklung der Ausbildungs- und Unterrichtspraxis auswirken." (Verlagsangaben, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Nachwuchsförderung im MINT-Bereich: aktuelle Entwicklungen, Fördermaßnahmen und ihre Effekte (2016)
Mokhonko, Svitlana;Zitatform
Mokhonko, Svitlana (2016): Nachwuchsförderung im MINT-Bereich. Aktuelle Entwicklungen, Fördermaßnahmen und ihre Effekte. (Empirische Berufsbildungsforschung 02), Stuttgart: Franz Steiner, 203 S.
Abstract
"Im MINT-Bereich wird nach den vorliegenden Prognosen in den nächsten Jahren eine größer werdende Fachkräftelücke erwartet. Gleichzeitig zeigen Forschungsergebnisse und Trendanalysen, dass sich nach wie vor relativ wenig Jugendliche für diesen Bereich interessieren. Aus diesem Grund gewinnt die Frage, wie hier gefördert werden könnte, an Relevanz und stellt ein wichtiges Forschungsanliegen dar.
Die vorliegende Arbeit geht dieser Frage nach. Wichtige Prädiktoren der Berufswahl wie fachspezifische Interessen und Fähigkeitsselbstkonzepte sowie berufliche Interessen bei Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe I werden in ihrer Entwicklung untersucht, um Ansatzpunkte für das pädagogische Handeln zu gewinnen. Verfolgt werden zwei Forschungsperspektiven: In der ersten Studie wird analysiert, wie sich diese Interessen, Fähigkeitsselbstkonzepte und beruflichen Orientierungen bei Schülerinnen und Schülern der Klassenstufen 7 bis 10 entwickeln. Im Fokus der zweiten Studie stehen Analysen von Effekten außerschulischer Fördermaßnahmen auf die Entwicklung dieser Merkmale. Die Befunde der beiden Studien liefern wichtige Erkenntnisse und Hinweise für die Förderung der Jugendlichen im MINT-Bereich." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis bei der Deutschen Nationalbibliothek -
Literaturhinweis
Wenn die Norm ein Geschlecht hat: zur Arbeitssituation von Frauen in technischen Berufen in Österreich (2016)
Schneeweiß, Sandra;Zitatform
Schneeweiß, Sandra (2016): Wenn die Norm ein Geschlecht hat. Zur Arbeitssituation von Frauen in technischen Berufen in Österreich. (AMS report 116), Wien, 116 S.
Abstract
"Die vorliegende Arbeit analysiert die Arbeitssituation von Frauen in technischen Berufen und beleuchtet darauf aufbauend die Auswirkungen auf die Chancengleichheit von Frauen am Arbeitsmarkt. Die Thematik der Arbeitssituation ist deshalb eine wichtige, weil:
- die Arbeitssituation von Frauen im technischen Bereich maßgeblich die Berufswahl von Frauen bestimmt;
- die Arbeitssituation von Frauen im technischen Bereich maßgeblich bestimmt, ob Frauen mit technischer Ausbildung auch im technischen Bereich tätig sind bzw. in diesem Bereich bleiben;
- die Arbeitssituation für Frauen im technischen Bereich deren beruflichen Erfolg in diesem Bereich hemmt oder fördert bzw. sie bestimmt, ob die Frauen von einer technischen Berufswahl 'profitieren'.
Die konkrete Forschungsfrage lautet dabei folgendermaßen: 'Welche Arbeitssituation haben Frauen in technischen Berufen, und fördert oder hemmt diese die Chancengleichheit von Frauen am Arbeitsmarkt?" (Textauszug, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Frauen - Männer - Karrieren: eine sozialpsychologische Perspektive auf Frauen in männlich geprägten Arbeitskontexten (2016)
Zitatform
Steffens, Melanie C. & Irena D. Ebert (2016): Frauen - Männer - Karrieren. Eine sozialpsychologische Perspektive auf Frauen in männlich geprägten Arbeitskontexten. Wiesbaden: Springer VS, 207 S. DOI:10.1007/978-3-658-10750-5
Abstract
"Wieso verdienen Frauen weniger Geld als Männer? Was hindert ihren Aufstieg in Führungspositionen? Das vorliegende Buch trägt die sozialpsychologische Fachliteratur über den Einfluss des Geschlechts auf Wahrnehmung und Handlung im Arbeitsumfeld allgemeinverständlich zusammen. Damit liefert es einen praktisch nutzbaren umfassenden Einblick in aktuelle Forschungsergebnisse. Das dargestellte Wissen sollten Personalverantwortliche und Gleichstellungsbeauftragte kennen, und es kann in verschiedenen Situationen des Arbeitsalltags gewinnbringend genutzt werden. Das Buch stellt sozialpsychologische Ergebnisse vor und beleuchtet auf deren Basis praktische Fragestellungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Der Arbeitsmarkt in Deutschland: MINT-Berufe, März 2016 (2016)
Abstract
"In einer von Wissenschaft und Technik geprägten Gesellschaft erfährt der Arbeitsmarkt im Bereich MINT seit Jahren hohe Aufmerksamkeit. Die rasant zunehmende Digitalisierung erhöht dabei zusätzlich den Stellenwert von MINT-Berufen. Die Sicherung des Fachkräftebedarfs ist deshalb von großer Bedeutung. In diesem Zusammenhang steht auch die Erhöhung des Frauenanteils in MINT-Berufen weiterhin im Fokus.
Diese Broschüre beleuchtet die aktuelle Arbeitsmarktsituation in MINT-Berufen. Neben der allgemeinen Entwicklung wird auch die Situation von Frauen in diesem Berufsfeld eingehender betrachtet." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
MINT-Herbstreport 2015: regionale Herausforderungen und Chancen der Zuwanderung. Gutachten für BDA, BDI, MINT Zukunft schaffen und Gesamtmetall (2015)
Anger, Christina; Koppel, Oliver; Plünnecke, Axel;Zitatform
Anger, Christina, Oliver Koppel & Axel Plünnecke (2015): MINT-Herbstreport 2015. Regionale Herausforderungen und Chancen der Zuwanderung. Gutachten für BDA, BDI, MINT Zukunft schaffen und Gesamtmetall. Köln, 98 S.
Abstract
"Angesichts der hohen Beschäftigungsdynamik in MINT-Berufen und der gleichzeitig sinkenden Nachwuchsbasis mahnte der MINT-Herbstreport 2014, dass bis zum Ende des Jahrzehnts bis zu 600.000 MINT-Fachkräfte fehlen dürften, um allein den demografischen Ersatzbedarf zu decken. Vor diesem Hintergrund versprechen die jüngsten Rekordzahlen bei der Nettozuwanderung eine besondere Chance für die Fachkräftesicherung. Im Jahr 2014 betrug die Nettozuwanderung nach Deutschland rund 550.000. Im Jahr 2015 dürfte die Nettozuwanderung aufgrund der starken Flüchtlingszuwanderung nochmals deutlich weiter steigen. Der diesjährige MINT-Herbstreport zeichnet die Erfolge der Zuwanderung und auch erste Spuren der Flüchtlingsmigration am MINT-Arbeitsmarkt nach. Ohne Zuwanderung hätte der Beschäftigungsaufschwung der letzten Jahre nicht in Ansätzen realisiert werden können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
MINT gewinnt Schülerinnen: Erfolgsfaktoren von Schülerinnen-Projekten in MINT (2015)
Augustin-Dittmann, Sandra; Gotzmann, Helga; Battistini, Martina; Eckardt, Ines; Augustin-Dittmann, Sandra; Gotzmann, Helga; Viehoff, Eva; Reden, Armgard von; Bath, Corinna; Schwarze, Barbara;Zitatform
(2015): MINT gewinnt Schülerinnen. Erfolgsfaktoren von Schülerinnen-Projekten in MINT. Wiesbaden: Springer VS, 142 S.
Abstract
"Das Berufswahlverhalten von Schülerinnen in MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) zu verändern und zu erweitern ist ein gesamtgesellschaftliches Anliegen.
Vor diesem Hintergrund sind zahlreiche Projekte entstanden, die darauf zielen, Schülerinnen für MINT-Berufe zu begeistern und langfristig zu gewinnen. Die Beiträge des Bandes diskutieren die Gründe der Unterrepräsentanz von Mädchen und Frauen in MINT und geben konkrete Empfehlungen, welche Formate, Werbestrategien und Projekte bei der Ansprache von Schülerinnen erfolgreich sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis bei der Deutschen Nationalbibliothek -
Literaturhinweis
Akademikerarbeitslosigkeit: Anstieg in den meisten naturwissenschaftlich-technischen Berufen (2015)
Brenke, Karl;Zitatform
Brenke, Karl (2015): Akademikerarbeitslosigkeit. Anstieg in den meisten naturwissenschaftlich-technischen Berufen. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 82, H. 47, S. 1130-1135.
Abstract
"Immer mehr junge Menschen haben in den vergangenen Jahren ein Studium ergriffen. Vor allem in technischen und naturwissenschaftlichen Fächern, in Mathematik und Informatik hat die Zahl der Studierenden zugenommen. Wie sich an den steigenden Arbeitslosenzahlen der Jahre ablesen lässt, wurde offenbar in diesen Berufsfeldern über den Bedarf hinaus ausgebildet. Die Zuwächse der absoluten Zahlen der Arbeitslosen sind zwar nicht gewaltig, der prozentuale Anstieg lässt aber deutlich zunehmende Beschäftigungsprobleme bei naturwissenschaftlich-technischen Akademikerberufen erkennen. So ist die Zahl der arbeitslosen IT-Experten trotz günstiger Konjunktur in den vergangenen drei Jahren um ein Drittel gestiegen; dasselbe gilt für Ingenieure, die in der Industrie eingesetzt werden können. Noch stärker fiel der Anstieg der Arbeitslosigkeit - um etwa 50 Prozent - unter Humanmedizinern und Physikern aus. Eine erhebliche Zunahme der Unterbeschäftigung gab es auch bei Chemikern. Aus dem Rahmen fallen Bauingenieure sowie Architekten, denn für diese Berufsgruppen nahm die Arbeitslosigkeit ab. Einfluss darauf hatte wohl auch die lange Zeit abnehmende Zahl an Studierenden der entsprechenden Fächer, die wegen einer über Jahre anhaltenden 'Talfahrt' in der Bauproduktion als wenig attraktiv eingestuft wurden. Ebenfalls günstig hat sich die Arbeitslosigkeit in anderen akademischen Tätigkeitsfeldern mit einem unterdurchschnittlichen Zulauf an Studierenden entwickelt - etwa bei Gesellschafts- und Wirtschaftswissenschaftlern, Juristen sowie Lehrern allgemeinbildender und beruflicher Schulen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Berufsorientierung und Geschlecht (2015)
Faulstich-Wieland, Hannelore; Rahn, Sylvia ; Hartkopf, Emanuel; Scholand, Barbara; Schwiter, Karin ; Driesel-Lange, Katja; Maihofer, Andrea; Wehner, Nina; Aeschlimann, Belinda; Hupka-Brunner, Sandra ; Kracke, Bärbel; Herzog, Walter ; Beer, Tatjana; Makarova, Elena;Zitatform
Faulstich-Wieland, Hannelore (Hrsg.) (2015): Berufsorientierung und Geschlecht. (Veröffentlichungen der Max-Traeger-Stiftung 50), Weinheim: Beltz Juventa, 188 S.
Abstract
"Die Beiträge des Bandes beleuchten geschlechtsuntypische Berufs- und Studienwahlen aus unterschiedlichen Perspektiven und bieten empirische Erkenntnisse sowie praktische Hinweise für die Genderrelevanz des Berufsorientierungsprozesses.
Hinsichtlich der seit Jahrzehnten erfolgenden Anstrengungen in Bezug auf eine Erweiterung des geschlechterstereotyp eingeschränkten Berufswahlspektrums sind bislang nur geringe Erfolge zu erkennen. Koordinierte Forschungsanstrengungen sind erforderlich, um die Frage zu beantworten, wie eine Verbreiterung der Interessen und die Öffnung des Berufswahlspektrums für Mädchen und Jungen nachhaltig(er) als bisher erfolgen kann. Im vorliegenden Band werden Ergebnisse von Studien aus der Schweiz und aus Deutschland vorgestellt, die Erkenntnisse und damit zugleich Bausteine für eine geschlechtersensible Berufsorientierung liefern können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Inhalt:
Hannelore Faulstich-Wieland: Berufsorientierung und Geschlecht. Eine Einleitung (7-22);
Nina Wehner, Karin Schwiter, Sandra Hupka-Brunner, Andrea Maihofer: Geschlechterungleichheiten in Ausbildungs- und Berufsverläufen junger Erwachsener in der Schweiz. Ergebnisse aus einer Mixed-Methods-Studie ( 23-38);
Elena Makarova, Belinda Aeschlimann, Walter Herzog: Wenn Frauen in MINT-Studiengängen fehlen: Mathematisch-naturwissenschaftlicher Unterricht und die Studienwahl junger Frauen ( 39-57);
Barbara Scholand unter Mitarbeit von Vanessa Carroccia: Undoing Circumscription? Berufsbezogene Interessen und Kenntnisse von Schülerinnen und Schülern im 8. Jahrgang (58-84);
Hannelore Faulstich-Wieland: Auszubildende in geschlechtsuntypischen Berufen (85-114);
Sylvia Rahn, Emanuel Hartkopf: Geschlechtsuntypische Berufswahlen. Beobachtungen aus dem Berufsorientierungspanel (115-132);
Hannelore Faulstich-Wieland, Barbara Scholand: Rahmenbedingungen und Umsetzung der schulischen Berufsorientierung in Hamburg. Welche Rolle spielt "Geschlecht"? (133-146);
Tatjana Beer: Filme über Berufe mit ausgewogenem Geschlechterverhältnis. Präsentationen von vielfältigen Geschlechterbildern? (147-163);
Bärbel Kracke, Katja Driesel-Lange: Gendersensibilität in der Berufsorientierung durch Individualisierung (164-185).Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Engineers' Parenting: zum Verhältnis von Ingenieurinnen und Ingenieuren zu Elternschaft (2015)
Zitatform
Jeanrenaud, Yves (2015): Engineers' Parenting. Zum Verhältnis von Ingenieurinnen und Ingenieuren zu Elternschaft. Wiesbaden: Springer VS, 197 S. DOI:10.1007/978-3-658-09235-1
Abstract
"Yves Jeanrenaud zeichnet die Konstruktion von Elternschaft hinsichtlich spezifischer Berufskultur und Fachhabitus der Ingenieurwissenschaften anhand narrativer Interviews mit Ingenieurinnen und Ingenieuren nach. Der Ingenieurberuf gilt gemeinhin als traditionell, besonders in Bezug auf die Zuschreibung von Geschlechterrollen zu Karriere, Familie und Elternschaft. Diese traditionelle, bürgerliche Berufskultur hat entsprechende Auswirkungen auf die Vorstellungen davon, was Familie ausmacht und wie Elternrollen auszufüllen sind. Diese Studie zeigt, wie doing engineering das Familien- und Elternschafts-Modell von Ingenieurinnen und Ingenieuren strukturiert. Dabei erweist sich die Berufs- und Studienwahl als Schlüssel zur professionellen Identitätskonstruktion. Auf Basis dieser Entscheidungsprozesse wird Elternschaft vor dem Hintergrund der Erwerbsbiografie konstruiert und damit die Trennung des Erwerbs- und Familienlebens in privat und öffentlich aufgrund des Fachhabitus aufrechterhalten und die bürgerliche Geschlechterordnung perpetuiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
MINT Nachwuchsbarometer 2015: Fokusthema: Berufliche Ausbildung (2015)
Zitatform
Lange, Thomas, Susanne Schröder, Julia André, Matthias Mayer, Sylvia Hiller & Ortwin Renn (2015): MINT Nachwuchsbarometer 2015. Fokusthema: Berufliche Ausbildung. (MINT Nachwuchsbarometer ...), Hamburg, 87 S.
Abstract
"Deutschland steht weiterhin vor der Herausforderung, ausreichend viele junge Menschen für eine technisch-naturwissenschaftliche Berufsausbildung oder für MINT-Studiengänge zu gewinnen - also für die Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Die Innovationsfähigkeit unserer Volkswirtschaft hängt zu einem großen Teil von der Nachwuchssicherung in diesem Bereich ab. Zahlreiche Initiativen begeistern mit zunehmendem Erfolg junge Menschen für ein MINT-Studium. Daneben führt auch der allgemeine Akademisierungstrend dazu, dass sich die Engpässe vom Bereich der akademisch qualifizierten in den der beruflich qualifizierten MINT-Fachkräfte verlagern. Im Jahr 2013 überstieg die Gesamtzahl aller Studienanfängerinnen und -anfänger erstmals die aller Anfängerinnen und Anfänger in der dualen Ausbildung.
Vor diesem Hintergrund nimmt die diesjährige Ausgabe des Nachwuchsbarometers speziell die Entwicklungen in der beruflichen MINT-Ausbildung unter die Lupe und formuliert Empfehlungen, wie diese Ausbildung in Zukunft für junge Menschen attraktiver gestaltet werden kann. Diesem Fokusthema sind einige allgemeine Befunde vorangestellt, die die Trends aus dem MINT Nachwuchsbarometer 2014 fortschreiben." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
MINT - Regionale Herausforderungen und Chancen der Zuwanderung (2015)
Plünnecke, Axel;Zitatform
Plünnecke, Axel (2015): MINT - Regionale Herausforderungen und Chancen der Zuwanderung. In: Wirtschaft und Beruf, Jg. 67, H. 2/3, S. 87-91.
Abstract
"Zuwanderung hat in den letzten Jahren in erheblichem Maße zur MINT-Fachkräftesicherung beigetragen, vor allem in den akademischen MINT-Berufen. Von der Zuwanderung der letzten Jahre profitieren am stärksten die süddeutschen Regionen. Die Potenziale der aktuellen Flüchtlingsmigration für die MINT-Fachkräftesicherung sind hingegen begrenzt und ersetzen keine qualifizierte Zuwanderung." (Autorenreferat, BIBB-Doku)
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Literaturhinweis
Geschlecht, Berufswahl und Arbeitsmarkt: eine aktuelle Projektschau der Abt. Arbeitsmarktforschung und Berufsinformation und der Abt. Arbeitsmarktpolitik für Frauen des AMS Österreich (2015)
Putz, Sabine; Kasper, Ruth; Ziegler, Petra; Huemer, Ulrike; Schappelwein, Elisabeth; Horvath, Thomas ; Papouschek, Ulrike; Gregoritsch, Petra; Kaucic-Rieger, Doris; Famira-Mühlberger, Ulrike; Scambor, Elli ; Bock-Schappelwein, Julia; Tschenett, Roswita; Sturm, René; Mairhuber, Ingrid; Stockhammer, Hilde;Zitatform
herausgegeben von R. Sturm (Hrsg.); Putz, Sabine & Hilde Stockhammer Ruth Kasper, Petra Ziegler, Ulrike Huemer, Elisabeth Schappelwein, Thomas Horvath, Ulrike Papouschek, Petra Gregoritsch, Doris Kaucic-Rieger, Ulrike Famira-Mühlberger, Elli Scambor, Julia Bock-Schappelwein, Roswita Tschenett & Ingrid Mairhuber (sonst. bet. Pers.) (2015): Geschlecht, Berufswahl und Arbeitsmarkt. Eine aktuelle Projektschau der Abt. Arbeitsmarktforschung und Berufsinformation und der Abt. Arbeitsmarktpolitik für Frauen des AMS Österreich. (AMS report 113), Wien, 72 S.
Abstract
Aktuelle Projektschau der Abteilung Arbeitsmarktforschung und Berufsinformation und der Abteilung Arbeitsmarktpolitik für Frauen des AMS (Arbeitsmarktservice) Österreich.
Inhalt:
Doris Kaucic-Rieger: Ganzheitliche Mädchenförderung auf dem Weg in das Ausbildungs- und Berufsleben (7-10);
Roswitha Tschenett: Zur Minimierung von Gender Gaps bei der Ausbildungs- und Berufswahl (11-23);
Elli Scambor: Burschen und Care-Berufe: Geschlechtersegregation, Barrieren und bewährte Praktiken (24-39);
Petra Gregoritsch: Das Geschlecht macht einen Unterschied am Arbeitsmarkt. Veränderung der Erwerbspositionen von Frauen und Männern 15 Jahre nach ihrem Erwerbseinstieg: Ein Monitoring im Auftrag des AMS Österreich (40-46);
Julia Bock-Schappelwein, Ulrike Famira-Mühlberger, Thomas Horvath, Ulrike Huemer, Elisabeth Schappelwein: Der ╗Gleichstellungsindex Arbeitsmarkt½: Eine Analyse des Geschlechterverhältnisses in der österreichischen Arbeitswelt. Zentrale Ergebnisse einer Studie im Auftrag des AMS Österreich (47-53);
Petra Ziegler: Frauen und Männer im fortgeschrittenen Erwerbsalter am österreichischen Arbeitsmarkt. Aktuelle Situation und Rahmenbedingungen für einen längeren Verbleib von Personen 50+ im Erwerbsprozess (54-63);
Ulrike Papouschek, Ingrid Mairhuber, Ruth Kasper: Evaluierung des Arbeitsmarkterfolges von Frauen im Anschluss des AMS-Programmes FiT ┐ Arbeiten die Absolventinnen ausbildungsadäquat? Zentrale Ergebnisse einer Studie im Auftrag des AMS Österreich (64-70);
Petra Gregoritsch u.a.: Forschungsnotiz: Gleichstellungswirkung von AMS-Maßnahmen AMS-Monitoring Österreich zum Myndex 2012/2014 (71-72). -
Literaturhinweis
MINT-Image und Studien- und Berufswahlverhalten von jungen Frauen und Mädchen (2015)
Viehoff, Eva;Zitatform
Viehoff, Eva (2015): MINT-Image und Studien- und Berufswahlverhalten von jungen Frauen und Mädchen. In: S. Augustin-Dittmann & H. Gotzmann (Hrsg.) (2015): MINT gewinnt Schülerinnen : Erfolgsfaktoren von Schülerinnen-Projekten in den MINT-Fächern, S. 79-91.
Abstract
"Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) bieten vielfältige interessante und zukunftssichere Berufsperspektiven. Allerdings gehören diese Fächer (mit Ausnahmen, wie z. B. der Biologie) nicht zu den Fächern, denen Mädchen und junge Frauen in ihrer Berufs- und Studienwahl besondere Beachtung schenken. Dies ist umso bemerkenswerter, als schon länger bekannt ist, dass Mädchen und junge Frauen von ihren schulischen Leistungen her sehr wohl das Potential aufweisen, die Herausforderungen dieser Fächer zu meistern. Woran liegt es also, dass Mädchen und junge Frauen sich diesen zukunftsträchtigen Berufsfeldern nur sehr langsam öffnen? Der vorliegende Beitrag beleuchtet die aktuelle Situation in MINT und wirft zunächst einen Blick auf stereotype Darstellungen und ihre Vermeidung zur konkreten Zielgruppenansprache. Anschließend wird der Nationale Pakt für Frauen in MINT-Berufen, 'Komm, mach MINT.' mitsamt seiner vielfältigen Aktivitäten zur Imageveränderung vorgestellt. Die Präsentation von Good-Practice-Beispielen eines modernen MINT-Images nimmt dazu breiten Raum ein. So werden z. B. Biografien und Artikel aus den 'Komm, mach MINT'- Broschüren vorgestellt und die Bedeutung von Rollenvorbildern aufgezeigt. Den Abschluss bildet eine Erfolgsübersicht; denn die neuesten statistischen Daten zeigen, dass die bisher initiierten Maßnahmen Wirkung zeigen und sich das MINT-Image wandelt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Frauen in nichtakademischen MINT-Berufen: Analyse ihrer Stellung am Arbeitsmarkt und ihrer Arbeitsbedingungen (2015)
Zitatform
(2015): Frauen in nichtakademischen MINT-Berufen. Analyse ihrer Stellung am Arbeitsmarkt und ihrer Arbeitsbedingungen. (Arbeitsmarkt aktuell 2015,04), Berlin, 24 S.
Abstract
"MINT-Fachkräfte sind am Arbeitsmarkt stark gefragt. Die demografische Entwicklung begünstigt dies. Doch leider sind Frauen in vielen MINT-Berufen deutlich unterrepräsentiert, insbesondere in den Bereichen Technik und Informatik. Vor diesem Hintergrund hat das Thema 'Frauen und MINT' in den letzten Jahren viel Aufmerksamkeit erfahren. Zahlreiche Initiativen sind entstanden, um mehr Frauen für diese Berufe zu begeistern. Der Schwerpunkt der Initiativen liegt dabei auf MINT-Berufen im akademischen Bereich. Während das Ziel 'mehr Frauen in MINT-Berufen' im akademischen Bereich erfolgreich angegangen wurde, wurde dieses Ziel für den nichtakademischen Bereich so nicht formuliert - ein folgenschwerer Fehler, wie sich in der Analyse zeigen wird.
Im Folgenden wird die Arbeitsmarktsituation von Frauen in nichtakademischen MINT-Berufen untersucht; ebenso werden die Arbeitsbedingungen mit Hilfe einer Sonderauswertung des DGB-Indexes Gute Arbeit in den Blick genommen. Welche Signale werden von den Akteuren am Arbeitsmarkt an junge Frauen gesendet und was ist zu tun? Das sind die zentralen Fragestellungen dieser arbeits-marktaktuell-Ausgabe." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
MINT und das Geschäftsmodell Deutschland (2014)
Anger, Christina; Plünnecke, Axel; Koppel, Oliver;Zitatform
Anger, Christina, Oliver Koppel & Axel Plünnecke (2014): MINT und das Geschäftsmodell Deutschland. (IW-Positionen 67), Köln, 42 S.
Abstract
"Wenn das Angebot an MINT-Arbeitskräften (das sind Mathematiker, Informatiker, Naturwissenschaftler und Techniker) wächst, dann erhöht das die Innovationskraft der exportstarken deutschen Industrie. Außerdem steigen die Investitionen in Realkapital und die Agglomerationskraft der Industrie. Im Umkehrschluss heißt das aber auch, dass Engpässe langfristig nicht zu steigenden Löhnen führen, sondern Wachstum und Wohlstand reduzieren. Durch die demografische Entwicklung verringert sich in Zukunft das Angebot von MINTlern - vor allem bei beruflichen Qualifikationen. Bei den MINT-Akademikern führen steigende Studentenzahlen und Zuwanderungserfolge zu leichten Zuwächsen. Um die aktuelle Wachstumsdynamik langfristig zu sichern, muss noch einiges geschehen. So sollten MINT-Kompetenzen von Kindern und Jugendlichen gestärkt, junge Erwachsene ohne Berufsausbildung qualifiziert, ältere MINT-Arbeitskräfte aktiviert und eine qualifikationsorientierte Zuwanderungspolitik umgesetzt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
MINT-Frühjahrsreport 2014: MINT - Gesamtwirtschaftliche Bedeutung und regionale Unterschiede (2014)
Anger, Christina; Koppel, Oliver; Plünnecke, Axel;Zitatform
Anger, Christina, Oliver Koppel & Axel Plünnecke (2014): MINT-Frühjahrsreport 2014. MINT - Gesamtwirtschaftliche Bedeutung und regionale Unterschiede. Köln, 103 S.
Abstract
Das deutsche Geschäftsmodell basiert auf forschungsstarken Hochtechnologiebranchen, die ihrerseits stark auf MINT-Qualifikationen gründen. Die fünf Branchen mit der höchsten MINT-Dichte - Technische/FuE-Dienstleistungen, EDV/Telekommunikation, Elektroindustrie, Fahrzeugbau und Maschinenbau - liegen bei innovationsrelevanten Indikatoren in der Spitzengruppe. Neben MINT-Akademikern werden in diesen Branchen auch sehr viele beruflich qualifizierte MINT-Fachkräfte beschäftigt. Das Gutachten zeigt: MINT stärkt industrielle Cluster und MINT ist attraktiv für Zuwanderer und Ältere. Es bestehen aktuelle MINT-Arbeitskräftelücken, die sich in den folgenden Jahren aber unterschiedlich entwickeln werden. Zusammengefasst lautet die Empfehlung, den erfolgreichen Kurs zur Stärkung des Angebots an MINT-Akademikern fortzusetzen, die Anstrengungen im Bereich der beruflichen MINT-Qualifikationen dagegen weiter zu verstärken. Ein Exkurs wirft einen regionalen Blick auf die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung, offene Stellen und Arbeitslose in den MINT-Berufen. (IAB)
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Literaturhinweis
Das Projekt "I am MINT - Mit Azubi-Mentoren zum MINT-Beruf" als Antwort auf Fachkräfteengpässe: Ergebnisse der wissenschaftlichen Evaluation (2014)
Benner, Ilka; Friese, Marianne; Galyschew, Alexandra;Zitatform
Benner, Ilka, Marianne Friese & Alexandra Galyschew (2014): Das Projekt "I am MINT - Mit Azubi-Mentoren zum MINT-Beruf" als Antwort auf Fachkräfteengpässe. Ergebnisse der wissenschaftlichen Evaluation. In: Berufsbildung, Jg. 68, H. 149, S. 38-41.
Abstract
"Das Projekt 'I am MINT - Mit Azubi-Mentoren zum MINT-Beruf' hat zum Ziel, Jugendliche in ihrer Berufsorientierung über MINT-Berufe, regionale Unternehmen sowie MINT-spezifische Ausbildungschancen zu informieren. Durch das Projekt 'I am MINT' wurden Kooperationen zwischen Schulen und Betrieben angestoßen, in deren Rahmen Haupt- und Realschüler/-innen zur Berufsorientierung regionale Unternehmen besuchten. Die Betreuung der Jugendlichen sowie die Organisation dieser 'Unternehmensnachmittage' war als 'Peer-Education' konzipiert und oblag eigens dafür qualifizierten 'Azubi-Mentoren/-innen'. Der vorliegende Artikel stellt wesentliche Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung des Projektes dar." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Mädchen auf dem Weg ins Erwerbsleben: Wünsche, Werte, Berufsbilder: Forschungsergebnisse zum Girls' Day - Mädchen-Zukunftstag 2013 (2014)
Funk, Lore; Wentzel, Wenka; Schwarze, Barbara;Zitatform
Funk, Lore & Wenka Wentzel (2014): Mädchen auf dem Weg ins Erwerbsleben: Wünsche, Werte, Berufsbilder. Forschungsergebnisse zum Girls' Day - Mädchen-Zukunftstag 2013. Opladen: Budrich UniPress, 192 S.
Abstract
"Was wünschen sich Mädchen von ihrem zukünftigen Beruf? Welches Image haben MINT-Berufe bei Mädchen? Zu welchen Berufen tendieren karriereorientierte Mädchen? Die Autorinnen behandeln diese und andere Fragen zur geschlechtsspezifischen Berufsorientierung auf der Basis von Evaluationsergebnissen zum Girls' Day - Mädchen-Zukunftstag 2013." (Autorenreferat, IAB-Dokumentation)
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Literaturhinweis
Fachkräftepotenziale in High-Tech-Berufen erschließen: Personalmanagement für alle Phasen des Arbeitslebens (2014)
Zitatform
Gerlmaier, Anja & Erich Latniak (2014): Fachkräftepotenziale in High-Tech-Berufen erschließen. Personalmanagement für alle Phasen des Arbeitslebens. (IAQ-Report 2014-03), Duisburg, 17 S. DOI:10.17185/duepublico/45716
Abstract
"- Als Folge des demografischen Wandels wird seit einigen Jahren ein sich verschärfender Fachkräftemangel prognostiziert. Befürchtet wird dabei, dass das altersbedingte Ausscheiden vieler IT-Experten und Ingenieure, insbesondere in den Entwicklungsbereichen, nicht kompensiert werden kann.
- Analysiert man die betriebliche Beschäftigung dieser Berufsgruppen entlang der Arbeitslebensphasen, so zeigt sich aktuell, dass die Unternehmen die Potenziale an hochqualifizierten Fachkräften in der Phase ihres Berufseinstiegs weitgehend ausschöpfen.
- In der mittleren Erwerbsphase differenzieren sich für Männer und Frauen unterschiedliche Beschäftigungsmuster aus. Viele Frauen, insbesondere Ingenieurinnen, verlassen ihren Beruf. Im späteren Erwerbsabschnitt sehen sich vor allem IT-Fachkräfte mit einem erhöhten Erwerbslosigkeitsrisiko konfrontiert.
-Familienfreundlichere Leistungsarrangements im mittleren Erwerbsabschnitt könnten dazu beitragen, dass mehr weibliche Fachkräfte ihre Tätigkeit durchgängig ausüben. Besonders im IT-Bereich könnten durch systematischere Weiterbildung und Gesundheitsprävention die Beschäftigungspotenziale erfahrener Mitarbeitender besser erhalten und so ein vorzeitiges Ausscheiden verhindert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Frauen im Innovationsprozess (2014)
Ihsen, Susanne; Holzinger, Florian; Jeanrenaud, Yves ; Schiffbänker, Helen; Scheibl, Katharina; Schneider, Wolfram; Sanwald, Ulrike;Zitatform
Ihsen, Susanne, Helen Schiffbänker, Florian Holzinger, Yves Jeanrenaud, Ulrike Sanwald, Katharina Scheibl & Wolfram Schneider (2014): Frauen im Innovationsprozess. (Studien zum deutschen Innovationssystem 2014-12), Berlin, 167 S.
Abstract
Bereits im EFl-Gutachten 2013 wurde auf die unzureichende Integration von Frauen ins deutsche Innovationssystem entlang spezifischer Zielgruppen eingegangen. Daran anknüpfend werden für die aktuelle Studie über die drei Zielgruppen - Studentinnen, Forscherinnen, Frauen in Führungspositionen - folgende Thesen formuliert: 1. Mehr strukturelle und kulturelle Gründe als individuelles Interesse behindern den Zugang von Frauen zu MI(N)T-Studiengängen und -Berufen. 2. Mehr strukturelle und kulturelle Gründe als individuelles Erwerbsinteresse be- und verhindern die nachhaltig erfolgreiche Berufsentwicklung von Frauen in MI(N)T-Berufen. 3. Bisherige Forschungsergebnisse deuten auf unbewusste Benachteiligung von Frauen aufgrund kulturbedingter Stereotypen bezüglich geringerer Führungsqualitäten von Frauen hin. Auf Basis empirischer Analysen entlang des gesamten Karriereverlaufs werden Ursachen für die geringe Inklusion von Frauen ins deutsche Innovationssystem aufgezeigt. Der Blick auf das deutsche Innovationssystem wird durch eine internationale Perspektive auf die Situation von Frauen im Innovationsprozess ausgewählter Länder analysiert. Auf dieser Basis werden expertenseitig Vorschläge für ein konsistentes Erfolgsmonitoring sowie strukturell nachhaltig angelegte Veränderungen in Wirtschaft und Wissenschaft abgeleitet. (IAB)
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Literaturhinweis
Der Arbeitsmarkt für technisch-naturwissenschaftliche Qualifikationen (2014)
Koppel, Oliver;Zitatform
Koppel, Oliver (2014): Der Arbeitsmarkt für technisch-naturwissenschaftliche Qualifikationen. In: Wirtschaft und Beruf, Jg. 66, H. 4/5, S. 14-19.
Abstract
Technisch-naturwissenschaftliche Qualifikationen (MINT) gehören in den zurückliegenden Jahren zu den großen Gewinnern des Arbeitsmarktes. Während der Arbeitsmarktengpass bei MINT-Akademikern durch Maßnahmen von Politik und Wirtschaft zunehmend erfolgreich reduziert wurde, wird sich in den kommenden Jahren ein umso schwerwiegenderer Engpass im Segment der MINT-Ausbildungsberufe manifestieren. Im Gegensatz zu den Akademikern sind die Potenziale der Zuwanderung hier eher gering, und es existiert ein zunehmend gravierendes Nachwuchsproblem." (Autorenreferat, BIBB-Doku)
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Literaturhinweis
MINT Nachwuchsbarometer 2014 (2014)
Zitatform
Lange, Thomas, Sandra Lehmann, Julia André, Matthias Mayer, Sylvia Hiller & Ortwin Renn (2014): MINT Nachwuchsbarometer 2014. (MINT Nachwuchsbarometer), München, 96 S.
Abstract
"Unabhängig von ihrem Talent wählen junge Frauen selten technische Berufe. Diese Genderasymmetrie ist hausgemacht. Eltern und Lehrer fördern das Interesse an MINT von Jungen und Mädchen unterschiedlich. So werden Jungen überproportional häufig intensiv gefördert, während Mädchen erst bei deutlich überdurchschnittlicher Technikkompetenz Förderung erhalten. Das Ungleichgewicht von Männern und Frauen in Technikberufen wird also bereits in der Kindheit zementiert. Zu diesem Schluss kommen acatech - Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und die Körber-Stiftung im MINT Nachwuchsbarometer 2014." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Kurzfassung -
Literaturhinweis
Strukturen, Kulturen und Spielregeln: Faktoren erfolgreicher Berufsverläufe von Frauen und Männern in MINT (2014)
Zitatform
Langfeldt, Bettina & Anina Mischau (Hrsg.) (2014): Strukturen, Kulturen und Spielregeln. Faktoren erfolgreicher Berufsverläufe von Frauen und Männern in MINT. (Schriften zur interdisziplinären Frauen- und Geschlechterforschung 10), Baden-Baden: Nomos, 273 S.
Abstract
"Die Beiträge des Sammelbandes basieren überwiegend auf Vorträgen, die im Rahmen der Tagung 'Strukturen, Kulturen und Spielregeln. Faktoren erfolgreicher Berufsverläufe von Frauen und Männern in MINT' am 28.02./01.03.2013 an der Freien Universität Berlin präsentiert wurden. Der Band eröffnet verschiedene aktuelle Perspektiven auf Faktoren erfolgreicher Berufs- und Karriereverläufe von Frauen und Männern in MINT-Berufen. In den forschungsbasierten Beiträgen werden u.a. die Verschränkung von Geschlechter- und Fachkultur in der Physik, die Herstellung von Geschlechterunterschieden in alltäglichen wissenschaftlichen Praktiken, Wechselwirkungen zwischen Rahmenbedingungen des deutschen Hochschulsystems und der Geschlechtergleichheit, geschlechterdifferente Einschränkungen des meritokratischen Prinzips bei der Leistungsanerkennung, alternative Laufbahnkonzepte, Geschlechterdisparitäten in der Generierung von Patenten, Geschlechterstereotype als unternehmenskulturelle Hürde und gleichstellungspolitische Chancen im Kontext von Diversity-Management beleuchtet.
Weitere, eher praxisorientierte Beiträge fokussieren Möglichkeiten, Ansätze und Erfahrungen mit der Implementierung gleichstellungspolitischer Maßnahmen in unterschiedlichen MINT-Berufsfeldern sowie zukünftige Perspektiven und Handlungsbedarfe in diesem Bereich." (Verlagsangaben)Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis bei der Deutschen Nationalbibliothek -
Literaturhinweis
Die mikropolitische Situation von Frauen in technischen Berufen: strategische Positionierung im nicht-habitualisierten Feld (2014)
Mucha, Anna;Zitatform
Mucha, Anna (2014): Die mikropolitische Situation von Frauen in technischen Berufen. Strategische Positionierung im nicht-habitualisierten Feld. (Arbeit, Organisation und Geschlecht in Wirtschaft und Gesellschaft 03), Baden-Baden: Nomos, 266 S.
Abstract
"Die Autorin untersucht die Herausforderungen und Handlungsspielräume von Frauen im technisch-ingenieurwissenschaftlichen Berufsfeld aus einer mikropolitischen Perspektive. Welche Strategien entwickeln die Frauen, um mit ihrem numerischen und kulturellen Minderheitenstatus im technischen Berufsfeld umzugehen? Ausgehend von dieser Frage wird eine empirisch begründete Heuristik der strategischen Positionierung von Frauen im technischen Berufsfeld entworfen, in der (fach-)kulturelle Parameter mit den Strategien Adaption, Minimalinvasion, Nutzung formaler Macht sowie dem Feldwechsel systematisch verknüpft werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Potenziale des dualen Studiums in den MINT-Fächern: eine empirische Untersuchung (2014)
Zitatform
Wolter, Andrä, Caroline Kamm, Katharina Lenz, Peggy Renger & Anna Spexard (Hrsg.) (2014): Potenziale des dualen Studiums in den MINT-Fächern. Eine empirische Untersuchung. (acatech STUDIE), München, 175 S.
Abstract
"Innovationen und Hightechprodukte sind die Grundlage für nachhaltige Wertschöpfung und Beschäftigung in Deutschland. Gerade in technologieintensiven und innovativen Branchen fehlt es jedoch bereits heute an geeignetem Fachpersonal. Das duale Studium könnte helfen, diese Lücke künftig zu schließen.
Das 2012 initiierte acatech Projekt 'Mobilisierung von Bildungspotenzialen für die MINT-Fachkräftesicherung - der Beitrag des dualen Studiums' hat diese Art der akademischen Bildung näher untersucht. Im Zentrum der explorativen Studie steht die Frage, wie es gelingen kann, über das duale Studium neue Zielgruppen für die MINT-Fächer zu erreichen und alte Zielgruppen zu aktivieren. Dabei hinterfragt das Autorenteam, wie duale MINT-Studiengänge gestaltet sein müssen, um ansprechend, flexibel und anschlussfähig zu sein. Darüber hinaus analysiert die Studie anhand von Befragungen Stärken und Schwächen des dualen Studiums aus Sicht der Studierenden, der Unternehmen und Hochschulen sowie Schulen und Berufsberatungen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
MINT Nachwuchsbarometer: Fokusthema 2014: Potenziale von Mädchen und Frauen besser nutzen. Mädchen werden bei Technik von Eltern und Lehrern benachteiligt (2014)
Zitatform
(2014): MINT Nachwuchsbarometer: Fokusthema 2014. Potenziale von Mädchen und Frauen besser nutzen. Mädchen werden bei Technik von Eltern und Lehrern benachteiligt. (MINT Nachwuchsbarometer. Kurzdossier), München, 2 S.
Abstract
"Unabhängig von ihrem Talent wählen junge Frauen selten technische Berufe. Diese Genderasymmetrie ist hausgemacht. Zu diesem Schluss kommen acatech - Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und die Körber- Stiftung im MINT Nachwuchsbarometer 2014.
Eltern und Lehrer fördern das Interesse an MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) von Jungen und Mädchen unterschiedlich. So werden Jungen überproportional häufig intensiv gefördert, während Mädchen erst bei deutlich überdurchschnittlicher Technikkompetenz Förderung erhalten. Das Ungleichgewicht von Männern und Frauen in Technikberufen wird also bereits in der Kindheit zementiert." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Der Arbeitsmarkt in Deutschland: MINT-Berufe, Februar 2014 (2014)
Abstract
"Rund 7,3 Millionen MINT-Fachleute waren 2013 sozialversicherungspflichtig in Deutschland beschäftigt. Die größte Gruppe bilden dabei die nichtakademischen technischen Fachkräfte. Trotz wirtschaftlicher Turbulenzen hat sich die Beschäftigung in den letzten Jahren in vielen MINT-Berufsgruppen positiv entwickelt. Der Frauenanteil ist langsam steigend, jedoch mit 14 Prozent noch immer deutlich unterdurchschnittlich. Insgesamt 354.700 Menschen, die eine MINT-Tätigkeit anstrebten, waren im Jahresdurchschnitt 2013 arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum Vorjahr gab es 2013 einen leichten Anstieg der Zahl arbeitsloser MINT-Fachleute. Im Verlauf der letzten Jahre zeigt sich aber insgesamt eine rückläufige Tendenz. 47.300 Frauen, die eine MINT-Tätigkeit anstrebten, waren im Jahresdurchschnitt 2013 arbeitslos gemeldet. Der Frauenanteil an allen MINT-Arbeitslosen lag bei 13 Prozent. Die Arbeitslosigkeit von Frauen ist in den letzten Jahren stärker gesunken als die der Männer. Rund 136.500 MINT-Fachkräfte wurden 2013 jahresdurchschnittlich mit Hilfe der Bundesagentur für Arbeit gesucht. Die moderate wirtschaftliche Gangart hat die Nachfrage gegenüber dem Vorjahr erkennbar zurückgehen lassen. Insgesamt liegt die Nachfrage aber auf gutem Niveau. Die Zahl der Studienanfänger(innen) ist in allen MINT-Fachrichtungen stark angestiegen. Die Absolventenzahlen, die bereits jetzt langsam zunehmen, werden in den nächsten Jahren ebenfalls sehr viel größer ausfallen und das MINT-Fachkräftepotenzial weiter spürbar erhöhen. Die Zahl der Frauen, die MINT studieren, nimmt kontinuierlich zu. Ihr Anteil ist jedoch insgesamt immer noch sehr klein. Die Zahl an Nachwuchskräften in MINT-Berufen ist hoch. Rund 415.000 Auszubildende befanden sich 2013 in dualer und 43.000 in schulischer Ausbildung. Der Frauenanteil in schulischen MINT-Ausbildungsberufen fällt mit rund einem Drittel deutlich höher aus als bei dualen Ausbildungsberufen (12 Prozent). Ein genereller Fachkräftemangel in MINT-Berufen liegt derzeit nicht vor. In einzelnen Berufen zeigt sich jedoch ein Mangel." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
MINT-Frühjahrsreport 2013: Innovationskraft, Aufstiegschance und demografische Herausforderung. Gutachten für BDA, BDI, MINT Zukunft schaffen und Gesamtmetall (2013)
Anger, Christina; Plünnecke, Axel; Demary, Vera; Koppel, Oliver;Zitatform
Anger, Christina, Vera Demary, Oliver Koppel & Axel Plünnecke (2013): MINT-Frühjahrsreport 2013. Innovationskraft, Aufstiegschance und demografische Herausforderung. Gutachten für BDA, BDI, MINT Zukunft schaffen und Gesamtmetall. Köln, 105 S.
Abstract
"Das deutsche Geschäftsmodell mit seinen komparativen Vorteilen in den Branchen der Hochwertigen Technologien ist sehr erfolgreich. Grundlage dieses Erfolgs bilden Kompetenzen im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) sowohl auf akademischer als auch beruflich qualifizierter Ebene. Eine Unternehmensbefragung des IW zu den relevanten Faktoren für die Innovationskraft von Unternehmen zeigt, dass die Verfügbarkeit von innovationsrelevanten Arbeitskräften mit einem MINT-Schwerpunkt von höchster Bedeutung ist. Dies gilt für die Innovatoren der Metall- und Elektroindustrie (M+E-Industrie) in noch stärkerem Maß als für Innovatoren in anderen Branchen. In der M+E-Industrie beziehen sich die fünf am stärksten relevanten Innovationsfaktoren allesamt auf die MINT-Bildung. Besonders bedeutend sind dabei beruflich qualifizierte MINT-Arbeitskräfte (im Folgenden auch MINT-Fachkräfte genannt). Betrachtet man die Erwerbstätigkeit nach Branchen zeigt sich ebenso, welche Bedeutung MINT-Qualifikationen für das Geschäftsmodell Deutschland haben, verbinden die Kernbranchen des deutschen Geschäftsmodells doch eine intensive Beschäftigung von MINT-Arbeitskräften und große Innovationsanstrengungen zu veritablen Innovationserfolgen. Eine besondere Bedeutung kommt dabei der Metall- und Elektroindustrie zu. Die M+E-Branchen zeichneten im Jahr 2011 mit Innovationsaufwendungen in Höhe von 72,8 Milliarden Euro oder einem Anteil von rund 55 Prozent für den Löwenanteil der volkswirtschaftlichen Innovationsaufwendungen Deutschlands verantwortlich." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
MINT-Herbstreport 2013: Erfolge bei Akademisierung sichern, Herausforderungen bei beruflicher Bildung annehmen. Gutachten für BDA, BDI, MINT Zukunft schaffen und Gesamtmetall (2013)
Anger, Christina; Plünnecke, Axel; Koppel, Oliver;Zitatform
Anger, Christina, Oliver Koppel & Axel Plünnecke (2013): MINT-Herbstreport 2013. Erfolge bei Akademisierung sichern, Herausforderungen bei beruflicher Bildung annehmen. Gutachten für BDA, BDI, MINT Zukunft schaffen und Gesamtmetall. Köln, 94 S.
Abstract
"Eine Analyse der Branchen in Deutschland macht deutlich, dass eine hohe MINT-Dichte der Beschäftigung mit hohen Innovationsausgaben und -erfolgen einhergeht. Die fünf Branchen mit der höchsten Anzahl an MINT-Akademikern pro 1.000 Beschäftigten (MINT-Dichte) - Technische/FuE-Dienstleistungen, EDV/Telekommunikation, Elektroindustrie, Fahrzeugbau und Maschinenbau - liegen bei innovationsrelevanten Indikatoren wie Anteil der Innovationsaufwendungen am Umsatz, Anteil des Umsatzes mit neuen Produkten oder Anteil der Unternehmen mit Produktinnovationen in der Spitzengruppe. Neben MINT-Akademikern werden in diesen Branchen auch sehr viele beruflich qualifizierte MINT-Fachkräfte beschäftigt.
Besonders deutlich ist der Zusammenhang zwischen MINT und Innovation in der M+E-Industrie. Zwischen 57 Prozent (Elektroindustrie) und 69 Prozent (Maschinenbau) der Erwerbstätigen in den M+E-Branchen hat eine MINT-Qualifikation (beruflich oder akademisch). Insgesamt vereinen die M+E-Branchen mit 72,8 Milliarden Euro einen Anteil von 55,2 Prozent aller Innovationsaufwendungen in Deutschland auf sich." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Die Abgrenzung des mittel- und hochqualifizierten MINT-Segments: Klassifikation der Berufe 2010. Methodenbericht (2013)
Demary, Vera; Koppel, Oliver;Zitatform
Demary, Vera & Oliver Koppel (2013): Die Abgrenzung des mittel- und hochqualifizierten MINT-Segments. Klassifikation der Berufe 2010. Methodenbericht. Köln, 38 S.
Abstract
"MINT-Arbeitskräfte sind für Innovationen und technologischen Fortschritt und damit für Wachstum und Wohlstand der deutschen Volkswirtschaft unabdingbar. Umso wichtiger ist es, zu beobachten, wie sich Angebot und Nachfrage nach diesen Arbeitskräften entwickeln. Wichtigste Voraussetzung für eine solche Prüfung der Verfügbarkeit von Arbeitskräften ist eine präzise Definition des MINT-Segments, welche in diesem Methodenbericht gemäß der Klassifikation der Berufe 2010 (KldB 2010) erstmals vorgenommen wird. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat ihre Berichterstattung zu Arbeitslosen und gemeldeten offenen Stellen im Laufe des Jahres 2012 auf diese Klassifikation der Berufe umgestellt, so dass ältere Definitionen des MINT Segments fortan nicht mehr Anwendung finden können. Hintergrund ist die komplette Neuzuordnung von Einzelberufen in die Struktur der KldB 2010, so dass eine Vergleichbarkeit mit der zuvor verwendeten Klassifikation der Berufe 1988 (KldB 1988) ausgeschlossen wird. Die Besonderheit der Struktur der KldB 2010 ist es, dass sie eine Zuordnung von Berufen zu verschiedenen Anforderungsniveaus vornimmt. Neben den hochqualifizierten MINT-Arbeitskräften wie Akademikern sowie Meistern und Technikern tragen auch Personen mit einer abgeschlossenen MINT-Ausbildung erheblich zur innovativen Tätigkeit deutscher Unternehmen bei. Aus diesem Grund wird nachfolgend das gesamte Segment der MINT-Arbeitskräfte, inklusive dieser so genannten mittelqualifizierten Fachkräfte, charakterisiert." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
"I am MINT - Mit Azubi-Mentoren zum MINT-Beruf": Projektvorhaben und wissenschaftliche Evaluation (2013)
Friese, Marianne; Benner, Ilka; Galyschew, Alexandra; Klutsch, Christoph;Zitatform
Friese, Marianne, Ilka Benner, Alexandra Galyschew & Christoph Klutsch (2013): "I am MINT - Mit Azubi-Mentoren zum MINT-Beruf". Projektvorhaben und wissenschaftliche Evaluation. In: Berufsbildung, Jg. 67, H. 141, S. 31-33.
Abstract
"Das Projekt "I am MINT - Mit Azubi-Mentoren zum MINT-Beruf" zielt auf eine Optimierung der schulischen Berufsorientierung für mathematische, naturwissenschaftliche, technische sowie informatikbezogene Berufe. Mit Hilfe neuer und innovativer Instrumente werden Jugendliche der Sekundarstufe I zielgruppenorientiert an MINT-bezogene Kompetenzen und Betriebe in der Region Hessen herangeführt. Zugleich werden neue Formen der Kooperation und Netzwerkbildung zwischen Schule und Wirtschaft erprobt. Der Beitrag beschreibt Konzepte, Zielgruppen und Instrumente des Projekts sowie Ansätze und erste Ergebnisse der wissenschaftlichen Evaluation." (Autorenreferat, BIBB-Doku)
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Literaturhinweis
Frauen und Männer in MINT-Berufen im Saarland (2013)
Stabler, Jochen;Zitatform
Stabler, Jochen (2013): Frauen und Männer in MINT-Berufen im Saarland. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Rheinland-Pfalz-Saarland 01/2013), Nürnberg, 50 S.
Abstract
"Aufgrund des demografischen Wandels könnte es zukünftig immer schwieriger werden, den Bedarf an hochqualifizierten Fachkräften zu decken. Langfristige Arbeitsmarktprojektionen deuten darauf hin, dass die Arbeitskräftenachfrage nach Personen mit einem Qualifikationsprofil aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) weiter ansteigt. MINT-Berufe gelten gemeinhin als 'Männerberufe'. Eine Strategie, der steigenden Arbeitskräftenachfrage zu begegnen, besteht daher darin, verstärkt Mädchen und Frauen für diese Berufe zu gewinnen. Dazu ist es nötig, den Frauenanteil in der Ausbildung und im Studium der traditionell männerdominierten Fachrichtungen zu erhöhen.
Die Situation von Frauen und Männern in MINT-Berufen im Saarland wird anhand von drei Aspekten näher betrachtet: der Ausbildungssituation, die Entwicklung der Zahl der Studienanfängerinnen und Studienanfänger und die Lage auf dem Arbeitsmarkt.
In den vergangenen Jahren boten die meisten MINT-Berufe Frauen und Männern günstige Beschäftigungschancen. Die Beschäftigungsentwicklung verlief bei den Frauen sogar deutlich besser als bei den Männern. Auch die Zahl der Studienanfängerinnen in den MINT-Studienfächern hat sich in den vergangenen zehn Jahren positiv entwickelt. Trotzdem sind MINT-Berufe weiterhin eine Domäne der Männer und werden es auf absehbare Zeit auch bleiben. Der Anteil der MINT-Beschäftigten an allen Beschäftigten liegt im Saarland deutlich unter dem westdeutschen Durchschnitt, aber immer noch auf einem guten Platz im Mittelfeld. Das Risiko in MINT-Berufen arbeitslos zu werden ist deutlich geringer als in anderen Berufen." (Autorenreferat, IAB-Doku)Beteiligte aus dem IAB
Stabler, Jochen; -
Literaturhinweis
Frauen in MINT-Berufen: weibliche Fachkräfte im Spannungsfeld Familie, Beruf und beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten (2013)
Zitatform
(2013): Frauen in MINT-Berufen. Weibliche Fachkräfte im Spannungsfeld Familie, Beruf und beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten. (Arbeitsmarkt aktuell 2013,03), Berlin, 24 S.
Abstract
"Der Arbeitsmarkt für die so genannten MINT-Berufe hat sich in den letzten Jahren trotz Wirtschaftskrise positiv entwickelt. Doch die meisten MINT-Berufe sind männlich dominiert, deutlich seltener beginnen Frauen ein MINT-Studium. Der Grund: Für Frauen gibt es immer noch strukturelle Barrieren bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf und den beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
