Solo-Selbstständige – zwischen Selbstverwirklichung und Prekariat
Als Solo-Selbstständige werden diejenigen Gründerinnen und Gründer bezeichnet, die keine weiteren sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beschäftigen. Sie bilden mittlerweile die Mehrheit der beruflich Selbstständigen in Deutschland. Die Infoplattform informiert über die empirische Forschung zu den Solo-Selbstständigen.
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Understanding the decline in self-employment among individuals nearing retirement (2015)
Zitatform
Heim, Bradley T. (2015): Understanding the decline in self-employment among individuals nearing retirement. In: Small business economics, Jg. 45, H. 3, S. 561-580. DOI:10.1007/s11187-015-9660-2
Abstract
"This paper examines the sources of the decline in self-employment among near-retirees over 1994 - 2012. Using Current Population Survey data, tabulations imply that the decline was driven by an increase in the exit rate to wage and salary employment, a decline in the rate of self-employment among new entrants into this age cohort, and an increase in the share of these new entrants. Multinomial logits suggest that health insurance coverage and after-tax prices of health insurance were significantly associated with these three rates. However, counterfactual simulations suggest that only the changes in after-tax prices of health insurance were found to appreciably influence the trends in these rates, though in the opposite direction of the actual declining trend for the rate of self-employment of new entrants." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Institutions and the prevalence of nonstandard employment (2015)
Zitatform
Hipp, Lena, Janine Bernhardt & Jutta Allmendinger (2015): Institutions and the prevalence of nonstandard employment. In: Socio-economic review, Jg. 13, H. 2, S. 351-377. DOI:10.1093/ser/mwv002
Abstract
"How can we explain differences in nonstandard employment across countries? This article provides an overview of the multifaceted relationships between national-level institutions and the three dominant forms of nonstandard employment, that is, temporary, part-time and solo self-employment. The article highlights the great heterogeneity that exists among the different forms of nonstandard work, both within and between countries. Neither welfare regime approaches nor dualization and precarization theories sufficiently capture the ongoing diversification of employment relationships across countries. However, the institution-specific analyses reviewed here are also not without challenges: high-quality macro- and microlevel data are scarce; institutions interact in complex ways with their environment and exert distinct effects on different groups of workers; moreover, the demographic composition of the workforce and the role of cultural characteristics make it difficult for researchers to correctly specify such macro-to-micro links in their empirical work. In addition to outlining several avenues for future research, the article informs ongoing debates on the relevance of nonstandard work for the study of social inequality and research in comparative political analysis." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Selbstständige Lehrkräfte im Bildungssektor (2015)
Jambon, Sabine;Zitatform
Jambon, Sabine (2015): Selbstständige Lehrkräfte im Bildungssektor. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 64, H. 9/10, S. 247-252. DOI:10.3790/sfo.64.9-10.247
Abstract
"Im tertiären und quartären Bildungsbereich werden in hohem Umfang selbstständige Lehrkräfte eingesetzt. Als Honorarlehrkräfte, Volkshochschuldozentinnen bzw. -dozenten oder Lehrbeauftragte tragen sie in erheblichem Maße zur Verwirklichung des Betriebszwecks bei, ohne zum eigentlichen Mitarbeiterkreis zu gehören. Die Auswertung von Daten einer qualitativen Studie zur betrieblichen Mitbestimmung hinsichtlich der (negierten) Betriebszugehörigkeit der Lehrkräfte und den sich daraus ergebenen Konsequenzen ergab, dass Exklusion tatsächlich wahrgenommen und als problematisch bewertet wurde. Insbesondere der fehlende arbeitsrechtliche Schutz bei struktureller Unterlegenheit der nominell Selbstständigen lässt Handlungsbedarf aufscheinen. Forschungsbedarf besteht hinsichtlich der Exklusionsmechanismen und -diskurse sowie der gleichzeitig sowohl exkludierenden als auch bindenden Machtoperationen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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A new typology of micro-firm owner-managers (2015)
Zitatform
Jaouen, Annabelle & Frank Lasch (2015): A new typology of micro-firm owner-managers. In: International Small Business Journal, Jg. 33, H. 4, S. 397-421. DOI:10.1177/0266242613498789
Abstract
"This article explores the extent to which the views of micro-firm owner-managers regarding growth and lifestyle issues affect their entrepreneurial behaviour. Semi-directed interviews were conducted with 79 owner-managers to inform a typology that consists of four owner-manager views associated with success, subsistence, hedonism and paternalism. This study investigates the differences in the behaviours associated with these four profiles. The representatives of only two types (success and paternalism) 'want' to grow; conversely, owner-managers of the other two types (hedonism and subsistence) do not. The findings show that micro-firm owner-managers are driven by varied and sometimes profoundly divergent views which will have substantial effects on a firm's strategies and development." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Self-employed individuals, time use, and earnings (2015)
Konietzko, Thorsten;Zitatform
Konietzko, Thorsten (2015): Self-employed individuals, time use, and earnings. In: Journal of Family and Economic Issues, Jg. 36, H. 1, S. 64-83. DOI:10.1007/s10834-014-9411-6
Abstract
"Auf Grundlage zweier deutscher Datensätze untersucht diese Studie die Zeitallokation von selbständigen Frauen und Männern im Vergleich zu abhängig beschäftigten Frauen und Männern sowie den Einfluss der Hausarbeitszeit auf die Verdienste der Selbständigen. Im Gegensatz zu abhängig Beschäftigten verwenden selbständige Frauen mehr Zeit für Hausarbeit, während selbständige Männer mehr Zeit für Marktarbeit aufwenden. Sowohl die deskriptiven Analysen als auch gepoolte OLS Einkommensregressionen zeigen einen negativen Einfluss der Hausarbeitszeit auf die Einkommen der Selbständigen auf. Im Gegensatz dazu wird in den Fixed-Effekts-Einkommensschätzungen nur beim Monatslohn selbständiger Männer ein negativer Zusammenhang gefunden. Dieser Effekt verschwindet nach einer Kontrolle auf potentielle Endogenität mittels Instrumentenvariablen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Can working conditions explain the return-to-entrepreneurship puzzle? (2015)
Lechmann, Daniel S. J.;Zitatform
Lechmann, Daniel S. J. (2015): Can working conditions explain the return-to-entrepreneurship puzzle? In: Journal for labour market research, Jg. 48, H. 4, S. 271-286., 2015-02-02. DOI:10.1007/s12651-015-0172-y
Abstract
"Verschiedene einflussreiche Studien haben gezeigt, dass viele Selbständige scheinbar höhere Einkünfte erzielen könnten, wenn sie stattdessen als abhängig Beschäftigte tätig wären, ein Befund, der in der Literatur als 'return-to-entrepreneurship puzzle' bekannt ist. Ein möglicher Erklärungsansatz dafür, der bisher empirisch nicht überprüft wurde, ist, dass die Selbständigkeit im Gegenzug nicht-monetäre Vorteile wie etwa mehr Autonomie, Flexibilität und Abwechslung mit sich bringt. Mittels einer Zerlegungsanalyse untersuche ich auf Grundlage deutscher Daten, inwiefern Unterschiede in solchen Arbeitsbedingungen den gemessenen Verdienstunterschied zwischen Selbständigkeit und abhängiger Beschäftigung erklären können. Ich bestätige, dass Selbständige niedrigere Einkünfte angeben als ihren erwarteten Einkünfte in abhängiger Beschäftigung entspricht. Allerdings tragen Unterschiede in den Arbeitsbedingungen kaum zum Verdienstunterschied bei. Dies lässt Zweifel an der Relevanz kompensierender Differentiale als Erklärung für das return-to-entrepreneurship puzzle aufkommen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Soloselbstständige Internet-Dienstleister im Niedriglohnbereich: Prekäres Unternehmertum auf Handwerksportalen im Spannungsfeld zwischen Autonomie und radikaler Marktabhängigkeit (2015)
Lorig, Philipp;Zitatform
Lorig, Philipp (2015): Soloselbstständige Internet-Dienstleister im Niedriglohnbereich. Prekäres Unternehmertum auf Handwerksportalen im Spannungsfeld zwischen Autonomie und radikaler Marktabhängigkeit. In: Arbeits- und industriesoziologische Studien, Jg. 8, H. 1, S. 55-75.
Abstract
"Bei der Betrachtung kapitalismusbedingter Wandlungen des Arbeitsmarktes fällt im Niedriglohnbereich vermehrt eine entstandardisierte und prekäre Beschäftigungsform auf: Die selbstständige Arbeit auf Werkvertragsbasis, insbesondere im Bereich der handwerklichen Dienstleistungen. Eine in diesem Feld bis dato unerforschte Beschäftigtengruppe besteht aus Personen, die ihre handwerklichen Dienstleistungen primär auf Handwerksportalen im Internet anbieten und ihre Auftragsakquise in den virtuellen Raum verlegt haben. Diese Portale, wie beispielhaft am Marktführer 'MyHammer.de' zu zeigen ist, zeichnen sich durch spezifische Abläufe von Angebot und Nachfrage, Informationsungleichheiten, einen verschleierten ,Unterbietungswettbewerb' und ein Profil- und Bewertungssystem aus, das die Arbeitsabläufe bis weit in das Alltagsleben hinein strukturiert und vor allem diszipliniert. Auf der empirischen Grundlage biographischer Interviews mit soloselbstständigen Handwerkern untersucht der vorliegende Artikel, inwiefern in diesem wachsenden Segment atypischer Erwerbsarbeit - das prototypisch für prekäre Arbeit unter zunehmender Vermarktlichung und dem gesellschaftlich vermittelten Diktum unternehmerischer Eigenverantwortung gelten kann - Autonomieansprüche und Ideale der Selbstverwirklichung selbstständiger Erwerbsarbeit in ihr Gegenteil verkehrt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Selbständigkeit als Patchwork-Existenz: neue Muster von Selbständigkeit in den Kulturberufen (2015)
Manske, Alexandra;Zitatform
Manske, Alexandra (2015): Selbständigkeit als Patchwork-Existenz. Neue Muster von Selbständigkeit in den Kulturberufen. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 64, H. 9/10, S. 241-246. DOI:10.3790/sfo.64.9-10.241
Abstract
"In dem Artikel wird der Wandel von Selbständigkeit am Beispiel von Kulturberufen untersucht und die Frage behandelt, inwieweit sich in den Kulturberufen selbst eine Flexibilisierung des solo-selbständigen Erwerbsstatus erkennen lässt. Die These lautet, dass sich Selbständigkeit in den Kulturberufen immer öfter im Rahmen einer Patchwork-Existenz realisiert, die auf einem instabilen Erwerbsstaus beruht. Dabei scheint sich eine solche Patchwork-Existenz zum einen am Erwerbsstatus, aber zum anderen auch an einem Pendeln zwischen verschiedenen Erwerbsfeldern festzumachen. Anhand von qualitativen Befunden werden drei Aspekte einer solchen Erwerbshybridisierung hervorgehoben. Es zeigen sich (1) Erwerbsstrategien, die auf die verschiedenen Teilmärkte des Kulturbereichs gerichtet sind. (2) Es zeichnen sich Erwerbsformen durch dynamische Statuswechsel aus. (3) Es handelt es sich um eine zeitgeschichtliche Variante der künstlertypischen Standbein-Spielbein-Strategie, die auch in kommerziell getriebene Kulturberufe diffundiert ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Selbständigkeit, Unternehmertum oder Entrepreneurship?: Differenzierungen der Felder unternehmerischen Handelns (2015)
Zitatform
Pongratz, Hans J. & Lisa Abbenhardt (2015): Selbständigkeit, Unternehmertum oder Entrepreneurship? Differenzierungen der Felder unternehmerischen Handelns. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 64, H. 9/10, S. 209-215. DOI:10.3790/sfo.64.9-10.209
Abstract
"Die Entrepreneurship-Kategorie alleine erscheint trotz ihrer in den Wirtschaftswissenschaften erlangten Prominenz aus sozialwissenschaftlicher Sicht nicht dazu in der Lage, das gesamte Themengebiet unternehmerischen Handelns abzudecken. Vorgeschlagen wird stattdessen eine analytische Differenzierung anhand des Kriteriums des Marktbezugs: Während das Kernproblem beruflicher Selbständigkeit als Erwerbsform der marktkonforme Einsatz der eigenen Arbeitskraft bildet, stehen im kapitalistischen Unternehmertum die Renditechancen für Investitionen im Mittelpunkt. Entrepreneurship wiederum fokussiert als unternehmerische Gelegenheiten jene innovativen Projekte (ökonomischer, aber auch sozialer oder kultureller Art), die sich unter Wettbewerbsbedingungen zu behaupten versuchen. Selbständigkeit, kapitalistisches Unternehmertum und Entrepreneurship lassen sich als institutionell verfestigte soziale Felder unterscheiden, an deren Ordnungen und Diskursen unternehmerisches Handeln in vielfältiger Weise orientiert ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Herausforderungen für die Weiterentwicklung der Alterssicherung (2015)
Reimann, Axel;Zitatform
Reimann, Axel (2015): Herausforderungen für die Weiterentwicklung der Alterssicherung. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 64, H. 8, S. 202-205. DOI:10.3790/sfo.64.8.202
Abstract
" Mit den Reformmaßnahmen in der Alterssicherung zu Beginn des Jahrtausends trat das Leitbild der Lebensstandardsicherung aus mehreren Säulen an die Stelle der lebensstandardsichernden Rente. Vor dem Hintergrund veränderter Rahmenbedingungen (u. a. Kapitalmärkte, Verbreitung zusätzlicher Vorsorge) sind die Maßnahmen teilweise in Kritik geraten. Vor der Diskussion einer Neujustierung des Drei-Säulen-Systems sollte jedoch die konsequente Umsetzung des aktuellen Leitbildes stehen. Nachholbedarf besteht in der zweiten und dritten Säule u. a. bei der Absicherung des Erwerbsminderungsrisikos und von Hinterbliebenen. Herausforderungen für die Alterssicherung liegen darüber hinaus u. a. in den Bereichen Niedriglohn und Alterssicherung, der Alterssicherung nicht obligatorisch gesicherter Selbständiger und der Rentenangleichung Ost / West. (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Is self-employment a way to escape from skill mismatches? (2015)
Zitatform
Sanchez, Judit Albiol, Luis Diaz-Serrano & Mercedes Teruel (2015): Is self-employment a way to escape from skill mismatches? (IZA discussion paper 9008), Bonn, 35 S.
Abstract
"During the last two decades, skill mismatches have become one of the most important issues of policy concern in the EU (European Commission, 2008). Hence, the literature has stressed the necessity to reduce skill mismatches. We contribute to this literature by analyzing the impact of the transition from salaried employment to self-employment on self-reported skill mismatches. To do so, we resort to the European Community Household Panel (ECHP) covering the period 1994-2001. Using panel data, we track individuals over time and measure their self-reported skill mismatch before and after the transition. Our empirical findings indicate not only that the average self-employee is less likely to declare being skill mismatched but also that those individuals who transit from salaried employment to self-employment reduce their probability of skill mismatches after the transition." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Sector-level strategies against precarious employment in Germany: evidence from construction, commercial cleaning, hospitals and temporary agency work (2015)
Schulten, Thorsten; Schulze Buschoff, Karin;Zitatform
Schulten, Thorsten & Karin Schulze Buschoff (2015): Sector-level strategies against precarious employment in Germany. Evidence from construction, commercial cleaning, hospitals and temporary agency work. (WSI-Diskussionspapier 197), Düsseldorf, 63 S.
Abstract
"This study focuses on describing and analyzing the concrete initiatives taken by trade unions and employers to combat pre-carious employment. It is based on an evaluation of recent data, research literature and policy documents as well as a number of interviews with experts from all four sectors. The study is also part of a wider European project called 'Bargaining for Social Rights at Sector Level' (BARSORIS) which include studies from seven European countries (Denmark, Germany, Italy, Netherlands, Slovakia, Spain and the UK)." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Der Selbstständigen-Monitor 2014: Selbstständige in Deutschland 2011 bis 2014, mit dem vollständigen Datensatz des Mikrozensus des Statistischen Bundesamtes (2015)
Suprinovic, Olag; Norkina, Alina;Zitatform
Suprinovic, Olag & Alina Norkina (2015): Der Selbstständigen-Monitor 2014. Selbstständige in Deutschland 2011 bis 2014, mit dem vollständigen Datensatz des Mikrozensus des Statistischen Bundesamtes. Bonn, 233 S.
Abstract
"Der vorliegende Bericht untersucht die Entwicklung der Selbstständigen und Gründungen in Deutschland im Zeitraum 2011 bis 2014 auf Basis des Mikrozensus. Die Gesamtzahl der Selbstständigen ging im betrachteten Zeitraum von 5.011.000 auf 4.947.000 zurück. Der Rückgang geht auf die relativ starke Abnahme der Anzahl der Selbstständigen in der ersten Erwerbstätigkeit (sog. Haupt- und Zuerwerb) zurück. Entgegen diesem Trend ist die Anzahl der selbstständigen Frauen im Haupterwerb angestiegen. Die Anzahl der Selbstständigen, die ihre selbstständige Tätigkeit neben einer (meist abhängigen) Hauptbeschäftigung ausüben, nahm bei beiden Geschlechtern zu." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Born to be alive: the survival of innovative and non-innovative French micro-start-ups (2014)
Zitatform
Boyer, Tristan & Regis Blazy (2014): Born to be alive. The survival of innovative and non-innovative French micro-start-ups. In: Small business economics, Jg. 42, H. 4, S. 669-683. DOI:10.1007/s11187-013-9522-8
Abstract
"Based on French data describing the characteristics of entrepreneurs and their projects, this article studies the differences between the determinants of survival for innovative and non-innovative micro-enterprises. We show that the survival of innovative and noninnovative enterprises is linked to personal criteria such as age, gender, belonging to a minority, professional experience and financing sources. Our results also highlight the positive effect of not being alone in the start-up design phase, whereas being involved in a business network after the start-up period has no significant influence. The survival time of innovative enterprises, which is significantly lower than that of the noninnovative ones, seems adversely influenced by the entrepreneur's previous management experience. Finally, when considering both innovative and non-innovative start-ups, there appears to be a type of ''pecking order'' as bank financing has a much more positive effect on survival than a personal one, although when focusing solely on innovative ones this difference does not exist." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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On the stability of preferences: repercussions of entrepreneurship on risk attitudes (2014)
Zitatform
Brachert, Matthias & Walter Hyll (2014): On the stability of preferences. Repercussions of entrepreneurship on risk attitudes. (IWH-Diskussionspapiere 2014,05), Halle, 24 S.
Abstract
"The majority of empirical studies make use of the assumption of stable preferences in searching for a relationship between risk attitude and the decision to become and stay an entrepreneur. Yet empirical evidence on this relationship is limited. In this paper, we show that entry into entrepreneurship itself plays a decisive role in shaping risk preferences. We find that becoming self-employed is indeed associated with a relative increase in risk attitudes, an increase that is quantitatively large and significant even after controlling for individual characteristics, different employment status, and duration of entrepreneurship. The findings suggest that studies assuming that risk attitudes are stable over time suffer from reverse causality; risk attitudes do not remain stable over time, and individual preferences change endogenously." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Heimarbeit: Immer weniger Menschen in Deutschland gehen ihrem Beruf von zu Hause aus nach (2014)
Brenke, Karl;Zitatform
Brenke, Karl (2014): Heimarbeit: Immer weniger Menschen in Deutschland gehen ihrem Beruf von zu Hause aus nach. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 81, H. 8, S. 131-139.
Abstract
"Knapp fünf Millionen Erwerbstätige haben ihren Beruf im Jahr 2012 hauptsächlich oder gelegentlich zu Hause ausgeübt. Das entspricht zwölf Prozent aller Erwerbstätigen. Davon waren 2,7 Millionen abhängig beschäftigt - acht Prozent aller Arbeitnehmer. Vor allem hoch qualifizierte Arbeitnehmer wie Manager, Wissenschaftler, Juristen, Publizisten, Ingenieure oder Lehrer arbeiten in den eigenen vier Wänden; die Mehrheit hat einen Hochschulabschluss. Es gibt jedoch auch viele Berufsgruppen, in denen sehr wenige Beschäftigte ihren Job von zu Hause aus nachgehen, da sich ihre Tätigkeiten kaum dazu eignen. Die Unterschiede zwischen Männern und Frauen oder verschiedenen Altersgruppen sind gering. Leben Kinder im Haus, arbeiten Vater oder Mutter etwas häufiger von zu Hause aus. Entscheidend aber ist der jeweilige Beruf. Nachdem es nach der Jahrtausendwende zunächst immer mehr Heimarbeiter gab, ging ihre Zahl ab 2008 in fast allen Berufsgruppen mit zweistelligen Raten zurück. Die Beschäftigung insgesamt nahm hingegen zu. Anders als in Deutschland ist der Anteil zu Hause berufstätiger Arbeitnehmer in der Europäischen Union gestiegen. Im EU-Vergleich bewegt sich die Bundesrepublik bei der häuslichen Erwerbstätigkeit im unteren Mittelfeld; in Skandinavien, den westeuropäischen und übrigen mitteleuropäischen Staaten ist sie weitaus stärker verbreitet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Gender differences in self-employment of older workers in the United States and New Zealand (2014)
Curl, Angela L.; Sharpe, Deanna L.; Noone, Jack;Zitatform
Curl, Angela L., Deanna L. Sharpe & Jack Noone (2014): Gender differences in self-employment of older workers in the United States and New Zealand. In: Journal of Sociology and Social Welfare, Jg. 41, H. 1, S. 29-52.
Abstract
"This study examined differences in self-employment of workers age 50+ in the United States (N = 3,948) and New Zealand (N = 1,434). Separate logistic regression analyses were conducted by country and gender. For both U.S. men and women, lower income, higher wealth, and having an employed spouse increased the likelihood of self-employment. Older age, lower income, higher wealth, and household composition increased the odds of being self-employed for men in New Zealand. Women in New Zealand were more likely to be self-employed if they were in a blue-collar occupation, had higher household wealth, higher education, and did not receive pension income. Selfemployment can enable older adults to remain in the labor force longer, thereby fostering continued productivity and engagement." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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How much of a socialist legacy? The re-emergence of entrepreneurship in the East German transformation to a market economy (2014)
Zitatform
Fritsch, Michael, Elisabeth Bublitz, Alina Sorgner & Michael Wyrwich (2014): How much of a socialist legacy? The re-emergence of entrepreneurship in the East German transformation to a market economy. In: Small business economics, Jg. 43, H. 2, S. 427-446. DOI:10.1007/s11187-014-9544-x
Abstract
"We investigate how institutional change - the transition from a socialist system to a western type market economy - relates to the re-emergence of entrepreneurship in East Germany. This region is particularly well suited for such a study because of the rapid change of the institutional framework and the possibility to use West Germany as a benchmark. It took about 15 years until self-employment levels in East Germany reached those of West Germany. Despite this catch up, we find a number of peculiarities in East German self-employment that appear to be a continuing legacy of the socialist period. There is also a considerable correspondence of the regional levels of self-employment before, during and after the socialist period, suggesting the existence of a long-lasting regional entrepreneurship culture that can be regarded as an informal institution. This is in line with the hypothesis that informal institutions change much more slowly than formal institutions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Die Vielfalt der Selbständigkeit: sozialwissenschaftliche Beiträge zu einer Erwerbsform im Wandel (2014)
Zitatform
Gather, Claudia, Ingrid Biermann, Lena Schürmann, Susan Ulbricht & Heinz Zipprian (Hrsg.) (2014): Die Vielfalt der Selbständigkeit. Sozialwissenschaftliche Beiträge zu einer Erwerbsform im Wandel. (HWR Berlin Forschung 58/59), Berlin: Edition Sigma, 331 S. DOI:10.5771/9783845267845
Abstract
"In der Forschung über Selbständigkeit und Existenzgründungen dominieren bislang vor allem betriebswirtschaftliche Perspektiven. Sehr viel seltener stehen sozialwissenschaftliche Zugänge im Zentrum - obwohl die Selbständigkeit eine Vielzahl von Problemen aufwirft, die im Fokus der Sozialwissenschaften stehen: Aspekte der Vereinbarkeit von Beruf und Familie, der Work-Life-Balance und der sozialen Sicherung sind hier in besonderer Weise berührt, ebenso Fragen nach Geschlechterdifferenzen im Gründungsgeschehen sowie bei Branchen- und Einkommensentwicklungen. Nicht zuletzt stellt der Start in die Selbständigkeit meist einen tiefen biografischen Einschnitt dar, der die Lebenslauf- und Berufsverlaufsforschung herausfordert. Dieser Band zielt darauf ab, einer sozialwissenschaftlichen Selbständigkeitsforschung neue Impulse zu verleihen, indem er eine breite Auswahl von Themen, theoretischen und empirischen Zugängen, auch historischen und internationalen Perspektiven versammelt. Die Beiträge werfen dabei vor allem auch Licht auf den tiefgreifenden Wandel und die wachsende Heterogenität von Selbständigkeit, sichtbar z.B. in der Zunahme der Solo-Selbständigkeit und der Altersstreuung bei Gründer/inne/n." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Do interventions targeted at micro-entrepreneurs and small and medium-sized firms create jobs?: a systematic review of the evidence for low and middle income countries (2014)
Zitatform
Grimm, Michael & Anna Luisa Paffhausen (2014): Do interventions targeted at micro-entrepreneurs and small and medium-sized firms create jobs? A systematic review of the evidence for low and middle income countries. (IZA discussion paper 8193), Bonn, 35 S.
Abstract
"Worldwide 600 million jobs are needed over the next 15 years to keep employment rates at their current level. Governments, non-governmental organizations and donors spend on targeted programs and broader policies to enhance employment creation and the creation of new firms. Because most employment in low and middle income countries is in micro, small and medium-sized enterprises, these firms are especially targeted by such interventions. Despite these efforts, not much is known about which of these interventions are really effective and under which conditions particular interventions work. This systematic review synthesizes the existing evidence on the impact of these programs. Overall the review shows that creating employment is a very complex challenge. Many conditions have to be met before interventions in favor of individual enterprises do not only improve business practices and performance but also lead to additional jobs. A striking finding is that the study design matters for the impacts found; randomized controlled trials find systematically smaller effects than quasi-experimental studies. A significant shortcoming of the literature is that almost nothing is known about long term effects and cost effectiveness." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Wege aus der Arbeitslosigkeit: Minipreneure - Chancen um das Leben neu zu gestalten - zur Bewältigung von Langzeitarbeitslosigkeit (2014)
Hartz, Peter; Rosenberger, Jürgen; Frintrup, Andreas; Göttling, Sascha; Mühlhausen, Corinna; Heuser, Thomas; Paschke, Nicole; Kaul, Christine; Petzold, Hilarion G.; Keicher, Imke;Zitatform
Hartz, Peter & Hilarion G. Petzold (2014): Wege aus der Arbeitslosigkeit. Minipreneure - Chancen um das Leben neu zu gestalten - zur Bewältigung von Langzeitarbeitslosigkeit. (Integrative Modelle in Psychotherapie, Supervision und Beratung), Wiesbaden: Springer VS, 203 S.
Abstract
"Hier geht es um eines der gravierendsten Probleme moderner Gesellschaften: den Verlust der Arbeit, die Langzeitarbeitslosigkeit und damit verbundene Folgen. Viele Menschen brauchen in dieser schwierigen Lebenslage Hilfe. Die Autoren und ihre MitarbeiterInnen berichten von einem innovativen Projekt, das arbeitslosen Frauen und Männern mit Unterstützung engagierter Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und mit ehemaligen Arbeitslosen neue Wege bietet: Als 'Minipreneure' beginnen sie mit kleinen Unternehmen, in neuen Arbeitsverhältnissen - basierend auf ihren Talenten und Stärken - und werden bei der Neuorganisation ihres Berufsalltags unterstützt. Das Buch stellt Konzepte, Praxis und Erfahrungen vor und ermutigt zu Initiativen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Unraveling two myths about entrepreneurs (2014)
Zitatform
Hessels, Jolanda, Cornelius A. Rietveld & Peter van der Zwan (2014): Unraveling two myths about entrepreneurs. In: Economics Letters, Jg. 122, H. 3, S. 435-438. DOI:10.1016/j.econlet.2014.01.005
Abstract
"The supposed creativity of left-handed and dyslexic individuals may fit well with an entrepreneurial occupation. Empirical evidence from two representative Dutch samples, however, shows that left-handed and dyslexic individuals are not more likely to be(come) entrepreneurs than right-handed and non-dyslexic individuals." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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On the misery of losing self-employment (2014)
Zitatform
Hetschko, Clemens (2014): On the misery of losing self-employment. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 699), Berlin, 30 S.
Abstract
"German Socio-Economic Panel data is used to show that the decrease in life satisfaction caused by an increase in the probability of losing work is higher when self-employed than when paid employed. Further estimations reveal that becoming unemployed reduces self-employed workers' satisfaction considerably more than salaried workers' satisfaction. These results indicate that losing self-employment is an even more harmful life event than losing dependent employment. Monetary and non-monetary reasons seem to account for the difference between the two types of work. Moreover, it originates from the process of losing self-employment and the consequences of unemployment rather than from advantages of self-employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Segregation or integration?: immigrant self-employment in Switzerland (2014)
Zitatform
Juhasz Liebermann, Anne, Christian Suter & Katia Iglesias Rutishauser (2014): Segregation or integration? Immigrant self-employment in Switzerland. In: Journal of International Migration and Integration, Jg. 15, H. 1, S. 93-115. DOI:10.1007/s12134-012-0270-4
Abstract
"This article investigates whether immigrant self-employment is related more to segregation in the labour market than work as an employee (making it justifiable to speak of ethnic business) or whether, on the contrary, it reflects equality with the self-employment by the Swiss. The distinctive features of this research design are the comparison of ethnic segregation in the labour market with gender-specific segregation and the fact that, apart from migrants of the first generation, members of the second generation are also taken into consideration. The analyses show, firstly, that large differences exist between the various groups of migrants and that three patterns in immigrant self-employment become apparent. While for one person self-employment brings greater adjustment to the Swiss in comparison with working as an employee, for another it is associated with greater segregation. The third pattern reveals that self-employment can be an expression of 'superstratification' (Überschichtung). Secondly, the analyses indicate that, for the self-employed, gender-specific horizontal and vertical segregation tends to be smaller than for employees. However, in the upper positions of the social space, greater gender-specific inequalities can be observed than in the lower positions, thus making 'class' and 'gender' intersect as structural categories of social inequality." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The impact of gender and social networks on microenterprise business performance (2014)
Kim, Seon Mi; Sherraden, Margaret;Zitatform
Kim, Seon Mi & Margaret Sherraden (2014): The impact of gender and social networks on microenterprise business performance. In: Journal of Sociology and Social Welfare, Jg. 41, H. 3, S. 49-69.
Abstract
"Why are some people more successful than others in starting new businesses? Are women more or less successful than men? This study investigates relationships among gender, social networks, and microenterprise business performance. It examines existing theories and research on gender differences in social networks and whether gender differences affect female micro-entrepreneurs' business performance. The purpose of this study is to help U.S. Microenterprise Development Programs create strategies to enhance the ability of female micro-entrepreneurs to gain economic benefits from their social networks. The paper identifies key gaps in theory, proposes an alternative research framework, and suggests directions for future research and policy and program development." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Why are some people more likely to become small-businesses owners than others: entrepreneurship entry and industry-specific barriers (2014)
Zitatform
Lofstrom, Magnus, Timothy Bates & Simon C. Parker (2014): Why are some people more likely to become small-businesses owners than others. Entrepreneurship entry and industry-specific barriers. In: Journal of business venturing, Jg. 29, H. 2, S. 232-251. DOI:10.1016/j.jbusvent.2013.01.004
Abstract
"Why are some individuals more likely to become owners of small businesses than others? We classify industries using measures of entry barriers and proceed to investigate how determinants of entry vary in high- as opposed to low-barrier fields. Claims that neither financial-capital constraints nor the educational backgrounds of aspiring small-business owners predict the likelihood of small-business entry are investigated in this context. These claims of irrelevance, we find, are inconsistent with the facts. The wealth and educational background characteristics potential entrepreneurs possess predispose them to make distinctly different industry choices, both because of the differing rewards available to them and the very different entry barriers they face. The characteristics of potential entrants, in other words, draw them toward some industries and away from others." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Werkverträge, Leiharbeit, Solo-Selbstständigkeit: eine Bestandsaufnahme (2014)
Manske, Alexandra; Scheffelmeier, Tine;Zitatform
Manske, Alexandra & Tine Scheffelmeier (2014): Werkverträge, Leiharbeit, Solo-Selbstständigkeit. Eine Bestandsaufnahme. (WSI-Diskussionspapier 195), Düsseldorf, 124 S.
Abstract
"Das Diskussionspapier bietet eine Zusammenfassung der Literatur zu den Beschäftigungsformen Werkverträge, Leiharbeit und Solo-Selbstständigkeit. Im Mittelpunkt stehen Branchenspezifika und die empirischen Ergebnisse der jeweiligen Studien. Von zentraler Bedeutung sind die Fragen nach dem Ausmaß, den Strukturen und den Entwicklungen der drei Beschäftigungsformen. Außerdem werden die Forschungslücken aufgezeigt: Leiharbeit ist im Industriesektor vergleichsweise gut erforscht, was für den Dienstleistungsbereich nicht gilt. Bei den Werkverträgen fehlen vor allem quantitative Daten, um das Phänomen besser einschätzen zu können. Die allgemeine Selbstständigenquote in Deutschland liegt immer noch unterhalb des EU-Durchschnitts. Trotzdem ist in Deutschland eine vergleichsweise hohe Dynamik zu konstatieren, die sich unter anderem darin äußert, dass Solo-Selbstständigkeit zunehmend Tätigkeiten umfasst, die bisher eher in abhängiger Beschäftigung ausgeübt wurden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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KfW-Gründungsmonitor 2014: Gründungstätigkeit wiederbelebt - Impuls aus dem Nebenerwerb (2014)
Metzger, Georg;Zitatform
Metzger, Georg (2014): KfW-Gründungsmonitor 2014. Gründungstätigkeit wiederbelebt - Impuls aus dem Nebenerwerb. (KfW-Gründungsmonitor), Frankfurt, Main, 10 S.
Abstract
"Wieder mehr Gründer in Deutschland - Boom im Nebenerwerb, Tiefstand im Vollerwerb: Im Jahr 2013 stieg die Anzahl der Gründer um 93.000 auf 868.000 (+12 % ggü. 2012). Das Plus ist auf deutlich mehr Nebenerwerbsgründer (+102.000 auf 562.000) zurückzuführen. Der Bruttobeschäftigungseffekt der Gründungstätigkeit ist gestiegen - Neugründer stellen mehr Mitarbeiter ein: Von Neugründern wurden 2013 rund 419.000 vollzeitäquivalente Stellen geschaffen (+9 % ggü. 2012). Davon entfielen 216.000 Stellen auf eigene Stellen von Vollerwerbsgründern und rund 203.000 Stellen auf von Gründern angestellte Mitarbeiter. Nochmals mehr Gründer mit expliziter Geschäftsidee - Gründer testen neue Ideen im Nebenerwerb. Frauen holen auf - im Nebenerwerb gründen Frauen und Männer jetzt gleich häufig: Im Jahr 2013 erfolgten 43 % der Existenzgründungen durch Frauen. Dies ist der höchste bisher gemessene Anteil. Im Nebenerwerb sind Frauen und Männer dabei das zweite Mal nach 2007 gleich häufig vertreten. Im Vollerwerb starteten Frauen jede dritte Existenzgründung. Im Vollerwerb stellen mehr Sologründer Mitarbeiter ein: Sologründer, also Gründer ohne einen Gründungspartner, sind die Regel; 2013 starteten 77 % der Gründer allein. Sologründer im Vollerwerb stellen dabei aber immer häufiger Mitarbeiter ein." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Tabellen- und Methodenband -
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Entrepreneurship persistence with and without personnel: the role of human capital and previous unemployment (2014)
Zitatform
Millán, José María, Emilio Congregado & Concepción Román (2014): Entrepreneurship persistence with and without personnel. The role of human capital and previous unemployment. In: International Entrepreneurship and Management Journal, Jg. 10, H. 1, S. 187-206. DOI:10.1007/s11365-011-0184-1
Abstract
"By considering entrepreneurs who hire employees (employers) and entrepreneurs without personnel (own-account workers) as related but distinct entrepreneurship groups, this work analyses factors in entrepreneurship survival from a new perspective: we contrast the determinants of employers' survival with those affecting own-account workers' survival. Discrete choice models under competing risks frameworks are applied to data drawn from the European Community Household Panel for the EU-15 (EUROSTAT). Our results suggest that survival chances are markedly higher for employers than for own-account workers -- especially when non-employment exits are considered. We also observe that high qualifications have positive and statistically significant effects on survival rates of employers, regardless of exit routes, while high qualifications have no significant effect on survival rates of own-account workers. Finally, we find that entering entrepreneurship from unemployment -- the target group for entrepreneurship incentives -- strongly increases the probability of re-entering unemployment for both entrepreneurship groups. Thus, entrepreneurship and higher education policies should be considered together to develop high quality entrepreneurial businesses." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Soloselbstständigkeit im Handwerk: Anzahl, Bedeutung und Merkmale der Ein-Personen-Unternehmen (2014)
Müller, Klaus; Vogt, Nora;Zitatform
Müller, Klaus & Nora Vogt (2014): Soloselbstständigkeit im Handwerk. Anzahl, Bedeutung und Merkmale der Ein-Personen-Unternehmen. (Göttinger handwerkswirtschaftliche Studien 95), Duderstadt: Mecke, 177 S.
Abstract
"Soloselbstständigen im Handwerk wurde lange nicht genügend Aufmerksamkeit gewidmet. Angesichts ihrer enormen Zunahme von 77.000 im Jahr 1995 auf rund 263.000 im Jahr 2010 erfolgte ein Bewusstseinswandel. Dies hat jedoch zu einem teilweise verzerrten Bild der Ein-Personen-Unternehmen und ihrer Inhaber und Inhaberinnen geführt. Häufig assoziiert man Kümmerexistenzen, die als 'proletarisierte Unternehmer' am Rande des Existenzminimums leben. Dass diese Vorstellung insbesondere den Soloselbstständigen im vielfältigen Handwerk nicht gerecht wird, ist ein zentrales Ergebnis der vorliegenden Studie." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Inhaltsverzeichnis bei der Deutschen Nationalbibliothek -
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Die Einkommenssituation von Selbstständigen und die Inanspruchnahme staatlicher Leistungen auf Basis des SGB II (2014)
Zitatform
Pahnke, André, Eva May-Strobl & Stefan Schneck (2014): Die Einkommenssituation von Selbstständigen und die Inanspruchnahme staatlicher Leistungen auf Basis des SGB II. (IfM-Materialien 226), Bonn, 89 S.
Abstract
"Auf Grundlage des Panels 'Arbeitsmarkt und Soziale Sicherung' wird in der vorliegenden Studie die Einkommenssituation von Selbstständigen untersucht. Im Blickpunkt stehen dabei nicht nur die sozio-ökonomischen Merkmale der Selbstständigen in der Grundsicherung, sondern auch mögliche Ursachen für den Arbeitslosengeld II-Bezug von Selbstständigen. Die Ergebnisse zeigen einerseits, dass der Haushaltskontext, Zeiten für Kinderbetreuung, aber auch gesundheitliche Einschränkungen zur Erklärung des ALG II-Bezugs von Selbstständigen beitragen. Andererseits spielen auch betriebswirtschaftliche Faktoren, wie eine unzureichende Ertragslage, eine wichtige Rolle. Da aber nur bedingt Informationen zu den von den Selbstständigen in der Grundsicherung geführten Unternehmen vorliegen, bedarf deren genauere Analyse weiterer Daten und Forschung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Erwerbsarmut von Selbständigen: spielt das Geschlecht eine Rolle? (2014)
Zitatform
Pahnke, André, Eva May-Strobl & Stefan Schneck (2014): Erwerbsarmut von Selbständigen. Spielt das Geschlecht eine Rolle? In: C. Gather, I. Biermann, L. Schürmann, S. Ulbricht & H. Zipprian (Hrsg.) (2014): Die Vielfalt der Selbständigkeit : sozialwissenschaftliche Beiträge zu einer Erwerbsform im Wandel (HWR Berlin Forschung, 58/59), S. 63-83.
Abstract
"Hinsichtlich der in den letzten Jahren zugenommenen Erwerbsarmut von Selbständigen stellt sich daher die Frage, welche geschlechtsspezifischen Unterschiede bei Selbständigen in der Grundsicherung bestehen bzw. ob selbständig erwerbstätige Frauen mit einer höheren Wahrscheinlichkeit ALG II beziehen. Um diese Frage zu klären, wird zunächst die Entwicklung der selbständigen Erwerbstätigkeit von Frauen auf Grundlage amtlicher Statistiken dargestellt. Anschließend wird die allgemeine Einkommenssituation von Selbständigen betrachtet, um dann die besondere Situation von Selbständigen in der Grundsicherung zu analysieren. Ein Fazit schließt den Beitrag ab." (Textauszug, IAB-Doku)
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The labor supply of self-employed workers: the choice of working hours in worker co-ops (2014)
Pencavel, John;Zitatform
Pencavel, John (2014): The labor supply of self-employed workers. The choice of working hours in worker co-ops. (IZA discussion paper 8561), Bonn, 35 S.
Abstract
"Workers in cooperatives are self-employed workers and, if they resemble employees in conventional workplaces, they care about the length of their working hours. In this paper, their choice of hours is characterized as a conventional labor supply decision and a familiar hours-wage relationship is derived. This is estimated using mill-year observations on the plywood co-ops in the Pacific Northwest. The results are compared with those from the work behavior of other self-employed workers and with working hours in capitalist plywood mills." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Do entrepreneurs really earn less? (2014)
Zitatform
Sorgner, Alina, Michael Fritsch & Alexander Kritikos (2014): Do entrepreneurs really earn less? (DIW-Diskussionspapiere 1425), Berlin, 27 S.
Abstract
"Based on representative micro data for Germany, we compare the incomes of self-employed with those of wage workers. Our results show that the median self-employed entrepreneur with employees earns significantly more than the median salaried employee, while the median solo entrepreneur earns less. However, solo entrepreneurship pays for those with a university entrance degree but no further professional qualification as well as for those who were in the upper percentiles of the income distribution in their previous salaried job. Surprisingly, the variation in hourly incomes of solo entrepreneurs is higher than that of entrepreneurs with employees." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Being an entrepreneur: emergence and structuring of two immigrant entrepreneur groups (2014)
Storti, Luca;Zitatform
Storti, Luca (2014): Being an entrepreneur: emergence and structuring of two immigrant entrepreneur groups. In: Entrepreneurship and Regional Development, Jg. 26, H. 7-8, S. 521-545. DOI:10.1080/08985626.2014.959067
Abstract
"The paper aims to analyse the mechanisms whereby immigrant entrepreneurship emerges and develops. In this connection, we argue that studies of immigrant entrepreneurship can benefit from deeper dialogue with economic sociology. With the idea of mixed embeddedness as our starting point, we advocate an analytical framework of immigrant entrepreneurship that traces the interconnections between the approaches of new economic sociology, political economy and neo-institutionalism from the perspective of mechanism-based explanation. This framework is then applied to a qualitative case study conducted on two microimmigrant entrepreneur groups: the Italian ice-cream parlour owners and pizzeria owners in Frankfurt am Main, Germany, selected inasmuch as they represent polar forms of immigrant entrepreneurship. In this perspective, empirical findings show detailed differences between the two groups. For pizzeria owners, entrepreneurial transition is the result of a short-term project; the actors are part of small networks, do business in predominantly local markets and are mainly shaped by mimetic isomorphism. By contrast, the ice-cream parlour owners script more consistent entrepreneurial paths, belong to more highly articulated networks, show specific aspects of economic transnationalism and structure themselves by a predominately normative process." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Life satisfaction and self-employment: a matching approach (2013)
Zitatform
Binder, Martin & Alex Coad (2013): Life satisfaction and self-employment. A matching approach. In: Small business economics, Jg. 40, H. 4, S. 1009-1033. DOI:10.1007/s11187-011-9413-9
Abstract
"Despite lower incomes, the self-employed consistently report higher satisfaction with their jobs. But are self-employed individuals also happier, more satisfied with their lives as a whole? High job satisfaction might cause them to neglect other important domains of life, such that the fulfilling job crowds out other pleasures, leaving the individual on the whole not happier than others. Moreover, self-employment is often chosen to escape unemployment, not for the associated autonomy that seems to account for the high job satisfaction. We apply matching estimators that allow us to better take into account the above-mentioned considerations and construct an appropriate control group (in terms of balanced covariates). Using the BHPS dataset that comprises a large nationally representative sample of the British populace, we find that individuals who move from regular employment into self-employment experience an increase in life satisfaction (up to 2 years later), while individuals moving from unemployment to self-employment are not more satisfied than their counterparts moving from unemployment to regular employment. We argue that these groups correspond to 'opportunity' and 'necessity' entrepreneurship, respectively. These findings are robust with regard to different measures of subjective well-being as well as choice of matching variables, and also robustness exercises involving 'simulated confounders'." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Allein tätige Selbständige: starkes Beschäftigungswachstum, oft nur geringe Einkommen (2013)
Brenke, Karl;Zitatform
Brenke, Karl (2013): Allein tätige Selbständige: starkes Beschäftigungswachstum, oft nur geringe Einkommen. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 80, H. 7, S. 3-16.
Abstract
"In den vergangenen beiden Jahrzehnten ist die Zahl der Selbständigen in Deutschland kräftig gestiegen. Dies ist fast ausschließlich auf die Entwicklung bei allein tätigen Selbständigen (Solo-Selbständigen) zurückzuführen. Besonders stark hat sich dabei die Zahl selbständiger Frauen erhöht. Auch wenn ein Teil der Solo-Selbständigen hohe Einkünfte erzielt, liegt das mittlere Einkommen dieser Erwerbstätigengruppe unter dem der Arbeitnehmer. Viele kommen über Einkünfte, wie sie Arbeitnehmer im Niedriglohnsektor beziehen, nicht hinaus. Der Anteil der Geringverdiener unter den Solo-Selbständigen ist zwar seit Mitte der letzten Dekade gesunken, er liegt aber immer noch bei knapp einem Drittel oder etwa 800 000 Personen. Eine Solo-Selbständigkeit ist häufig nur eine vorübergehende Beschäftigungsform. Die meisten der Solo-Selbständigen, die ihr Geschäft aufgeben, wechseln in eine abhängige Beschäftigung. Dies mag auch daran liegen, dass für manche der Gang in die Selbständigkeit wegen fehlender Beschäftigungsalternativen ohnehin nur eine Notlösung war. Zudem könnte Unzufriedenheit mit dem Einkommen aus der selbständigen Beschäftigung eine Rolle spielen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Entrepreneurship as a solution to poverty (2013)
Zitatform
Bruton, Garry D., David J. Ketchen Jr. & Duane R. Ireland (2013): Entrepreneurship as a solution to poverty. In: Journal of business venturing, Jg. 28, H. 6, S. 683-689. DOI:10.1016/j.jbusvent.2013.05.002
Abstract
"Individuals living in poverty remain a critical issue. This special issue focuses on how entrepreneurship can help to solve such poverty. Rather than viewing those in poverty as a market for goods, the solution lies in understanding how to help those living in poverty create their own businesses. Ultimately, entrepreneurship among those in poverty will create a long lasting solution to their poverty. Herein, we initially examine the extant knowledge about entrepreneurship. We then examine where future research on this important topic should move. Finally, we introduce the five articles that make up this special issue. These five articles came from the initial 71 submissions and enhance our knowledge about entrepreneurship as a pathway to reducing poverty." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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New evidence on self-employment transitions among older Americans with career jobs (2013)
Zitatform
Cahill, Kevin E., Michael D. Giandrea & Joseph F. Quinn (2013): New evidence on self-employment transitions among older Americans with career jobs. (BLS working paper 463), Washington, DC, 41 S.
Abstract
"How have post-career transitions into and out of self-employment been impacted by the Great Recession? Research from the 1990s and 2000s has shown that the prevalence of self employment increases substantially later in life, partly because self employment provides older workers with opportunities and flexibility not found in wage-and-salary jobs. Post-career transitions into and out of self employment have also been identified as an important pathway to retirement among older Americans. This paper examines post-career self-employment transitions during the recent recession that began in late 2007 and during the ensuing lackluster recovery. We utilize the Health and Retirement Study (HRS), a nationally-representative longitudinal dataset of older Americans, to investigate the role of self-employment in the retirement transitions of HRS Core respondents over nearly two decades, from 1992 to 2010, with particular emphasis on the most recent years. We find that post-career transitions into and out of self employment remain common in the face of the Great Recession, and that health status, occupation, and financial variables continue to be important determinants of switches from wage-and-salary career employment to self-employed bridge jobs. The latest evidence confirms that self employment continues to be an important pathway to retirement even during recessionary times." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Wandel der Erwerbsformen: welche Rolle spielen strukturelle Änderungen am Arbeitsmarkt? (2013)
Zitatform
Dietz, Martin, Carina Himsel & Ulrich Walwei (2013): Wandel der Erwerbsformen. Welche Rolle spielen strukturelle Änderungen am Arbeitsmarkt? In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 22, H. 2, S. 85-104., 2013-06-15. DOI:10.1515/arbeit-2013-0203
Abstract
"Seit Anfang der 90er Jahre hat sich die Zusammensetzung der Erwerbsformen stark verändert. Vollzeitnahe, unbefristete Beschäftigungsverhältnisse ohne Zwischenschaltung einer Zeitarbeitsagentur haben in den letzten beiden Dekaden absolut und relativ an Bedeutung verloren. Atypische Erwerbsformen wie Teilzeitbeschäftigung, befristete Beschäftigung, Leiharbeit oder auch Ein-Personen-Selbstständige legten dagegen kräftig zu. Atypische Erwerbsformen treten bei Frauen besonders häufig auf und sind im tertiären Sektor stark verbreitet. Den Veränderungen liegt auch ein längerfristiger Trend zugrunde, der bereits deutlich vor den Hartz-Reformen einsetzte. Shift-Share-Analysen zeigen, dass der Wandel weniger aus strukturellen Veränderungen der Erwerbsarbeit wie der wachsenden Beschäftigung von Frauen oder auch den Arbeitsplatzzuwächsen im Dienstleistungssektor resultiert. Vielmehr gibt es Hinweise auf Verhaltensänderungen, für die institutionelle Faktoren, Marktmacht sowie veränderte Präferenzen und Bedürfnisse von Arbeitgebern und Arbeitnehmern verantwortlich sein dürften. Angesichts der schwierigen Gemengelage verbietet sich jedoch eine pauschale Beurteilung des Wandels, zumal sich auch hinter einzelnen Erwerbsformen ein hohes Maß an Heterogenität verbirgt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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The career identities of 'mumpreneurs': women's experiences of combining enterprise and motherhood (2013)
Zitatform
Duberley, Joanne & Marylyn Carrigan (2013): The career identities of 'mumpreneurs'. Women's experiences of combining enterprise and motherhood. In: International Small Business Journal, Jg. 31, H. 6, S. 629-651. DOI:10.1177/0266242611435182
Abstract
"This article examines the experiences of women who establish new ventures in order to combine income generation with childcare responsibilities. Based on interviews with 20 'mumpreneurs', we examined career narratives to show how these women described the transition to entrepreneurship and their experiences of this new mode of working. The findings suggest that the women weave a path between the discourses of intensive mothering and enterprise. Becoming self-employed was deemed preferable to being perceived as a housewife as it enabled identification with a discourse of intensive mothering, facilitating far greater engagement with children than was possible during previous corporate lives. However, the findings revealed tensions which required individualized strategies to address excessive working hours and constrain business growth." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Social protection rights of economically dependent self-employed workers (2013)
Eichhorst, Werner; White, Caroline; Monti, Paola; Pedersen, Jakob Louis; Stanley, Julian; Horvath, Thomas ; Vandeweghe, Barbara; Braga, Michela; Kendzia, Michael; Gerard, Maarten; Wehner, Caroline ; Famira-Mühlberger, Ulrike; Kahancová, Marta ; Martiskova, Monika; Kahanec, Martin ;Zitatform
Eichhorst, Werner, Michela Braga, Ulrike Famira-Mühlberger, Maarten Gerard, Thomas Horvath, Martin Kahanec, Marta Kahancová, Michael Kendzia, Monika Martiskova, Paola Monti, Jakob Louis Pedersen, Julian Stanley, Barbara Vandeweghe, Caroline Wehner & Caroline White (2013): Social protection rights of economically dependent self-employed workers. (IZA research report 54), Bonn, 122 S.
Abstract
"The study analyses the role of economically dependent self-employed workers in the labour market by taking institutional factors into account, such as labour law and social protection rights. In addition to setting out the reasons for the increase of dependent self-employed workers, the authors provide case studies across various sectors of selected EU Member States. While the phenomenon of dependent self-employment is highly diverse across EU Member States, it has become increasingly important and can be regarded as part of a general trend towards increasing labour market flexibilisation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The returns to education for opportunity entrepreneurs, necessity entrepreneurs, and paid employees (2013)
Zitatform
Fossen, Frank M. & Tobias J. M. Büttner (2013): The returns to education for opportunity entrepreneurs, necessity entrepreneurs, and paid employees. In: Economics of education review, Jg. 37, H. December, S. 66-84. DOI:10.1016/j.econedurev.2013.08.005
Abstract
"We assess the relevance of formal education on the productivity of the self-employed, distinguishing between opportunity entrepreneurs, who voluntarily pursue a business opportunity, and necessity entrepreneurs, who lack alternative employment options. We expect differences in the returns to education between these groups due to different levels of control over the use of their human capital. The analysis employs the German Socio-Economic Panel and accounts for the endogeneity of education and non-random selection. Results indicate that the returns to a year of education for opportunity entrepreneurs are similar to the paid employees' rate of 8.8%, but 3 percentage points lower for necessity entrepreneurs. Pooling the two types of entrepreneurs tends to understate the value of education for opportunity entrepreneurs and may spark misguided hopes concerning necessity entrepreneurs. The results may also partly explain Europe/US differences in average entrepreneurial returns." (Author's abstract, © 2013 Elsevier) ((en))
Ähnliche Treffer
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Auswirkungen einer Einbeziehung der Selbständigen in die Gesetzliche Rentenversicherung (2013)
Zitatform
Gasche, Martin & Johannes Rausch (2013): Auswirkungen einer Einbeziehung der Selbständigen in die Gesetzliche Rentenversicherung. In: Perspektiven der Wirtschaftspolitik, Jg. 14, H. 3-4, S. 305-345.
Abstract
"Diese Studie greift die Diskussion zur Rechtfertigung der Einbeziehung der Selbständigen kurz auf, das Hauptaugenmerk liegt jedoch auf der umfänglichen theoretischen und empirischen Analyse der kurz-, mittel- und langfristigen quantitativen Effekte für die Gesetzliche Rentenversicherung, der Effizienzeffekte und der Verteilungseffekte. Als Analysewerkzeug wird das Rentensimulationsmodell MEA-Pensim verwendet, das die Gesetzliche Rentenversicherung mit ihren Einnahme- und Ausgabekomponenten, dem Rentenanpassungsmechanismus und hinsichtlich der kohorten-, regions- und geschlechtsspezifischen Akkumulation von Rentenansprüchen sehr detailliert abbildet. In der sehr genauen Modellierung der Rentenversicherung besteht ein Vorteil gegenüber anderen Studien. In Abschnitt 2 wird die Gruppe der Selbständigen näher betrachtet, die rechtliche Ausgangssituation geschildert und die Rechtfertigungsgründe für eine Einbeziehung der Selbständigen in die GRV zusammengefasst. Ein neuer Aspekt in dieser Studie besteht in der theoretischen Ableitung der Beitragssatzeffekte einer Einbeziehung der Selbständigen in die GRV anhand eines einfachen Modells (Abschnitt 3). Die Beitragssatzeffekte und Rentenniveaueffekte werden dann für verschiedene Simulationsszenarien mit MEA-Pensim empirisch bestimmt (Abschnitt 4). Ein Vorteil von MEA-Pensim besteht darin, dass die durchschnittlichen kohortenspezifischen Entgeltpunkte für den neu einbezogenen Personenkreis ermittelt werden können. Somit kann beurteilt werden, ob die Rentenansprüche in der GRV tatsächlich substantiell zur Armutsvermeidung der Gruppe der Selbständigen beitragen können (Abschnitt 4.3.). In Alternativrechnungen werden zudem die Konsequenzen von unterschiedlichen Reformausgestaltung, unterschiedlichen Annahmen zur Lebenserwartung und zu Verhaltensänderungen aufgezeigt (Abschnitte 4.4 und 4.5). Die allokativen Wirkungen einer Einbeziehung der Selbständigen in die GRV werden anhand der Veränderung der impliziten Steuerbelastung in Abschnitt 5.1 dargestellt, bevor die intergenerativen Verteilungseffekte mit Hilfe der Veränderung der impliziten Rendite aufgezeigt werden (Abschnitt 5.2). Abgeschlossen wird die Studie mit einem zusammenfassenden Fazit und politischen Schlussfolgerungen in Abschnitt 6." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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"Jetzt reicht's. Dann machen wir eben unseren eigenen Pflegedienst auf." Selbständige in der Pflegebranche: Unternehmertum zwischen Fürsorge und Markt (2013)
Zitatform
Gather, Claudia & Lena Schürmann (2013): "Jetzt reicht's. Dann machen wir eben unseren eigenen Pflegedienst auf." Selbständige in der Pflegebranche. Unternehmertum zwischen Fürsorge und Markt. In: Feministische Studien, Jg. 31, H. 2, S. 225-239.
Abstract
"Rückt die bisherige Kritik an der politischen Regulierung von Care die Beschäftigungsbedingungen der Pflegearbeitenden und die Versorgungsqualität ins Zentrum, so wollen wir hier den Erfahrungen und Motiven selbständig Erwerbstätiger in der Pflegebranche nachgehen, da zu dieser Akteursgruppe bislang kaum Untersuchungen vorliegen. Anhand von Interviews mit Selbständigen der Pflegebranche wollen wir untersuchen, wodurch Existenzgründungen in diesem kulturell mit Selbstaufgabe und Fürsorge assoziierten Tätigkeitskomplex motiviert werden und wie sich in der Gründungsmotivation selbständiger Anbieterinnen von Pflegedienstleistungen politisch gesetzte Handlungsrahmen und subjektive Handlungsorientierungen miteinander verschränken. Mit dem Zitat einer Interviewpartnerin im Titel 'Jetzt reicht's. Dann machen wir eben unseren eigenen Pflegedienst auf', soll darauf angespielt werden, dass Gründungen eine Vorgeschichte haben und unter anderem durch belastende Arbeitsbedingungen in der vorherigen abhängigen Beschäftigung motiviert sein können. Der Beitrag ist folgendermaßen aufgebaut: Zunächst werden die spezifischen Bedingungen, denen Unternehmensgründungen im Pflegesektor unterliegen, skizziert. Dann werden vier unterschiedliche Typen selbständiger Erwerbstätigkeit in der Pflege vorgestellt, die wir im Rahmen unserer empirischen Untersuchung angetroffen haben. Sie verweisen auf unterschiedliche Bewältigungsstrategien des politisch induzierten Widerspruchs, Fürsorge unter Marktbedingungen herzustellen und stellen die empirische Basis für die abschließende Diskussion dar." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Erwerbslandschaft im Umbruch: Was die Reformen zum Wandel der Beschäftigungsformen beigetragen haben (2013)
Zitatform
Himsel, Carina, Ulrich Walwei & Martin Dietz (2013): Erwerbslandschaft im Umbruch: Was die Reformen zum Wandel der Beschäftigungsformen beigetragen haben. In: IAB-Forum H. 2, S. 28-35., 2013-12-03. DOI:10.3278/IFO1302W028
Abstract
"Seit Anfang der 1990er Jahre sind die Erwerbsformen im Wandel begriffen. Während die Bedeutung von Standard-Erwerbsformen zurückgegangen ist, haben atypische Erwerbsformen deutlich zugenommen. Dabei haben die Hartz-Reformen diesen langfristigen Trend allenfalls vorübergehend beschleunigt - und auch dies nur bei bestimmten Beschäftigungsformen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Team heterogeneity in startups and its development over time (2013)
Zitatform
Kaiser, Ulrich & B. Müller (2013): Team heterogeneity in startups and its development over time. (ZEW discussion paper 2013-058), Mannheim, 27 S.
Abstract
"In diesem Papier untersuchen wir die Heterogenität der Belegschaft von Gründungen hinsichtlich Ausbildung, Alter und Löhnen. Die Analysen beruhen auf einem Datensatz, der alle Unternehmen in Dänemark umfasst, die im Jahr 1998 gegründet wurden. Wir können die jungen Unternehmen bis zum Jahr 2001 verfolgen, was uns in die Lage versetzt, auch die Veränderung in der Zusammensetzung der Belegschaft über die Zeit zu analysieren. Dies ist ein Aspekt, der bislang aufgrund von Datenbeschränkungen kaum untersucht werden konnte. Als methodischen Beitrag simulieren wir die Teamheterogenität in einer Situation mit zufällig zusammen gesetzten Teams, mit der wir die tatsächlich beobachtete Heterogenität in der Belegschaft der Gründungen vergleichen. Unsere Ergebnisse zeigen, dass die Belegschaft im Gründungsjahr im Vergleich zur Belegschaft in unserer Referenzsituation signifikant homogener ist. Wir können weiterhin feststellen, dass die Belegschaft über die Zeit heterogener wird, d.h., in den Gründungen werden Beschäftigte mit Charakteristika eingestellt, die sich von den Charakteristika der Belegschaft im Gründungsjahr unterscheiden. Der vermutlich schlechte Mix der Charakteristika in der Belegschaft wird also angepasst, wenn die Unternehmen älter werden. Die Zunahme der Heterogenität ist allerdings geringer als in einer Situation, in der die jungen Unternehmen neue Beschäftigte nach dem Zufallsprinzip einstellen würden. Diese Ergebnisse gelten sowohl für wissensintensive als auch für nicht-wissensintensive Unternehmen, wenngleich die Belegschaft in wissensintensiven Unternehmen etwas heterogener ist als in nicht-wissensintensiven Unternehmen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Ähnliche Treffer
auch erschienen als: IZA discussion paper , 7284 -
Literaturhinweis
Eigenverantwortlich und leistungsfähig: das selbständige Individuum in der sich wandelnden Arbeitswelt (2013)
Kaudelka, Karin; Lesenich, Stephan; Mohr, Gisela; Kullmann, Katja; Schultheis, Franz; Schlichtenberger, Clara; Breutmann, Norbert; Kilger, Gerhard; Kaudelka, Karin; Opaschowski, Horst W.; Albers, Markus; Packebusch, Lutz; Koppetsch, Cornelia; Peters, Klaus; Czwalina, Johannes; Röggla, Kathrin;Zitatform
Kaudelka, Karin & Gerhard Kilger (Hrsg.) (2013): Eigenverantwortlich und leistungsfähig. Das selbständige Individuum in der sich wandelnden Arbeitswelt. (Constructing the future of work), Bielefeld: Transcript, 150 S.
Abstract
"Dieser Band dokumentiert ein wissenschaftliches Symposium der DASA Arbeitswelt Ausstellung in Dortmund.
Die tradierten Rollen von Arbeitnehmenden und Arbeitgebenden verlieren zunehmend an Kontur. Jeder Einzelne ist seines Glückes Schmied und spielt, so scheint es, virtuos auf der Klaviatur des Selbstmanagements. Zwischen der eigenverantworteten Freiheit, dem enormen Maß an Leistungsverdichtung und biografischen Unsicherheiten entstehen neue Arbeitsformen - aber auch neue Phänomene der Belastung. Wie gehen die Menschen damit um und bleiben gesund und leistungsfähig? Wie kann man diesem Wandel aus gesellschaftlicher Sicht begegnen? Und wie reagieren wir individuell auf diese Herausforderungen? Die Beiträge des Bandes geben Antworten." (Textauszug, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Atypische Beschäftigung zwischen Prekarität und Normalität: Entwicklung, Strukturen und Bestimmungsgründe im Überblick (2013)
Keller, Berndt K.; Seifert, Hartmut;Zitatform
Keller, Berndt K. & Hartmut Seifert (2013): Atypische Beschäftigung zwischen Prekarität und Normalität. Entwicklung, Strukturen und Bestimmungsgründe im Überblick. (Forschung aus der Hans-Böckler-Stiftung 158), Berlin: Edition Sigma, 179 S.
Abstract
"Traditionell hat das Normalarbeitsverhältnis die Strukturen des deutschen Arbeitsmarkts geprägt - das ist längst Vergangenheit. Inzwischen ist weit mehr als jedes dritte Beschäftigungsverhältnis 'atypisch', indem es in Gestalt von Teilzeit- und befristeten Anstellungen, Mini- und Midijobs, Leiharbeit und (Solo-) Selbständigkeit vom klassischen Typ abweicht. Einige dieser Formen scheinen unterwegs zur akzeptierten Normalität des Arbeitsmarkts zu sein, andere führen bedenklich auf den Weg in die Prekarität. Die Autoren geben hier einen umfassenden Überblick über sämtliche Formen atypischer Beschäftigung. Sie rekapitulieren zunächst deren Entwicklung seit Beginn der 1990er Jahre, den aktuellen Gesamtumfang sowie die zentralen Strukturmerkmale. Sodann unterscheiden sie die kurz- und langfristigen Prekaritätsrisiken und analysieren ihre Folgen für Individuen und Arbeitsmarkt. Sie liefern für jede Form gesondert theoretische Erklärungen für die Expansion des atypischen Segments und untersuchen den Einfluss der Interessenvertretungen auf die Entwicklung der Formen. Schließlich unterbreiten sie übergreifende und formenspezifische Vorschläge zur notwendigen Neuregulierung atypischer Beschäftigung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis -
Literaturhinweis
Funding self-employment: the role of consumer credit (2013)
Kneiding, Christoph; Kritikos, Alexander;Zitatform
Kneiding, Christoph & Alexander Kritikos (2013): Funding self-employment. The role of consumer credit. In: Applied Economics, Jg. 45, H. 13, S. 1741-1749. DOI:10.1080/00036846.2011.637895
Abstract
"This article investigates whether self-employed households use consumer loans - in particular, instalment loans and overdrafts - to finance business activities. Controlling for financial and nonfinancial household variables, we show that self-employed households particularly use personal overdrafts significantly more often than employee households. When analysing the correlation between consumer loan take-ups and consumption of self-employed in comparison to employee households, we find first evidence that overdrafts are used by self-employed to finance their business as well. This indicates that intermingling constitutes a financing strategy when regular business loans might not be accessible." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
