Jugendarbeitslosigkeit
Trotz eines Rückgangs ist die EU-Jugendarbeitslosenquote nach wie vor sehr hoch. Laut EU-Kommission sind derzeit 4,5 Millionen junge Menschen (im Alter von 15 bis 24 Jahren) arbeitslos. Einem großen Teil dieser Generation droht durch fehlende Zukunftsperspektiven soziale Ausgrenzung mit weitreichenden Folgen. Mit Maßnahmen wie der Europäischen Ausbildungsallianz und Jugendgarantien der Länder soll entgegengesteuert werden.
Diese Infoplattform bietet einen Einblick in die Literatur zu den Determinanten von und Strategien gegen Jugendarbeitslosigkeit auf nationaler wie internationaler Ebene.
- Ergebnisse aus dem IAB
- Gesamtbetrachtungen
- Determinanten
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Strategien
- Aktive Arbeitsmarktprogramme
- Beschäftigungsförderung - Förderung der Beschäftigungsfähigkeit
- Maßnahmen zur Bildung und Weiterbildung
- "Assistierte Ausbildung"
- Förderung der Mobilität auf dem Arbeitsmarkt
- "Jugendgarantie" - überbetriebliches Ausbildungsangebot
- Vernetzung der Akteure - Jugendberufsagenturen
- Geografischer Bezug
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Literaturhinweis
Erfolgsmodell ÜBA: Eine Analyse der Effekte von Investitionen in die überbetriebliche Ausbildung (ÜBA) auf Arbeitsmarkt und öffentliche Haushalte (2014)
Hofbauer, Silvia; Sinowatz, Lisa; Kugi-Mazza, Edith;Zitatform
Hofbauer, Silvia, Edith Kugi-Mazza & Lisa Sinowatz (2014): Erfolgsmodell ÜBA: Eine Analyse der Effekte von Investitionen in die überbetriebliche Ausbildung (ÜBA) auf Arbeitsmarkt und öffentliche Haushalte. In: Wiso. Wirtschafts- und sozialpolitische Zeitschrift des ISW, Jg. 37, H. 3, S. 50-66.
Abstract
"Die Überbetriebliche Ausbildung (ÜBA) ist der bedeutendste Teil der österreichischen Ausbildungsgarantie. Sie gibt pro Jahr etwa 9.500 Jugendlichen, die am angespannten heimischen Lehrstellenmarkt keinen betrieblichen Ausbildungsplatz finden, die Möglichkeit einen Beruf zu erlernen. In einer Untersuchung der Arbeiterkammer Wien wurde nachgewiesen, dass sich Investitionen in die Berufsausbildung - neben ihren bekannten positiven gesellschaftlichen und sozialen Effekten - auch monetär rentieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Assistierte Ausbildung: Definition & Empfehlungen zur politischen Umsetzung. Duale Ausbildung 2020 (2014)
Lippegaus-Grünau, Petra; Nuglisch, Ralf; Hoffmann, Elisabeth;Zitatform
Lippegaus-Grünau, Petra & Ralf Nuglisch, herausgegeben von E. Hoffmann (Hrsg.) Konrad-Adenauer-Stiftung (2014): Assistierte Ausbildung. Definition & Empfehlungen zur politischen Umsetzung. Duale Ausbildung 2020. Sankt Augustin, 14 S.
Abstract
"Die Assistierte Ausbildung ist bisher nicht klar definiert. Die vorliegende Publikation bietet, ausgehend von erfolgreichen Arbeitsprinzipien für chancenarme Jugendliche, eine Definition des Begriffes der Assistierten Ausbildung als auch daraus abgeleitete Empfehlungen zur politischen Umsetzung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Can active labour market policies combat youth unemployment? (2014)
Zitatform
Maibom, Jonas, Michael Rosholm & Michael Svarer (2014): Can active labour market policies combat youth unemployment? In: Nordic Economic Policy Review H. 1, S. 215-261.
Abstract
"Active labour market policies (ALMPs) may play an important role in preventing an increase in long-term unemployment following the Great Recession. We consider this issue for Denmark, a country relying extensively on this instrument. We present evidence on the effectiveness of ALMPs as a way of fighting youth unemployment using results from a randomised controlled trial (RCT) that intensified the use of ALMPs. The intervention was conducted after the onset of the financial crisis, and the findings are relatively unfavourable in the sense that further intensification of an already quite intensive effort for youth did not increase employment. In addition, the intensification of ALMPs seems to have in-creased transitions into sickness benefits." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Ähnliche Treffer
auch erschienen als: IZA discussion paper , 7912 -
Literaturhinweis
Inklusion und Jugendsozialarbeit: Aufforderung zur Reflexion von Ausgrenzungsprozessen und zur Neubestimmung des sozialpolitischen Auftrags (2014)
Marx, Birgit; Funk, Heide;Zitatform
Marx, Birgit & Heide Funk (Hrsg.) (2014): Inklusion und Jugendsozialarbeit. Aufforderung zur Reflexion von Ausgrenzungsprozessen und zur Neubestimmung des sozialpolitischen Auftrags. (Reihe Praxisforschung in Bildung und sozialer Arbeit), Paderborn: In Via-Verlag, 280 S.
Abstract
"In diesem Buch sind Beiträge zusammengetragen worden, die eine Diskussion um die Rolle von Jugendsozialarbeit im Kontext der Inklusionsdebatte anregen wollen.
'Will man die Frage klären, welche Rolle die Jugendsozialarbeit bei der Vermittlung von Inklusionschancen hat, muss zuerst die kritische Auseinandersetzung mit den Zielen und Begrenzungen der Jugendsozialarbeit, wie sie sich heute entwickelt hat und wozu auch Untersuchungen vorliegen, einen breiten Raum in der bildungs- und sozialpolitischen Reformdiskussion bekommen'. Deshalb zeigt dieser Band auf, wie Jugendliche und junge Erwachsene aus Ausbildung und Beschäftigung ausgeschlossen werden und was dies für sie bedeutet. Es soll eine sozialpolitische Diskussion über die derzeitige Realität und Folgen von Ausgrenzung angeregt werden.
Die aktuelle Diskussion um Inklusion wird auf der Grundlage unklarer Begriffe geführt. Deshalb werden in der Einleitung die Begriffe Inklusion, Exklusion und Integration aufgegriffen und in zwei Konzeptionen begrifflich eingeordnet - einem analytischen Konzept mit dem Fokus der gesellschaftlichen Teilnahme von Menschen und einem programmatischen mit der gesellschaftlichen Teilhabe in lebensweltlichen und sozialintegrativen Kontexten." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
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Mapping youth transitions in Europe (2014)
Zitatform
Mascherini, Massimiliano, Anna Ludwinek, Carlos Vacas, Anja Meierkord & Michael Gebel (2014): Mapping youth transitions in Europe. Dublin, 100 S. DOI:10.2806/51024
Abstract
"Young people in Europe continue to experience great difficulties in entering the labour market. Although the youth unemployment rate in a few Member States has started to fall, overall 23% of young European job-seekers aged 15 - 24 could not find a job in January 2014. In 2012, 14.6 million young people across Europe were not in employment, education or training (NEETs), accounting for 15.9% of the entire population of those aged 15 - 29. This report analyses the labour market situation of young people in Europe, focusing in particular on their school-to-work transition, while also monitoring their more general transition to adulthood. The report also investigates the ability of young people to remain in employment against the odds during the crisis and charts their transitions from temporary to permanent contracts. The report concludes with a discussion on the strengths and weaknesses of selected policy measures." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Executive Summary -
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Jugend ohne Arbeit: eine unendliche Geschichte? (2014)
Münch, Joachim;Zitatform
Münch, Joachim (2014): Jugend ohne Arbeit. Eine unendliche Geschichte? Baltmannsweiler: Schneider-Verl. Hohengehren, 120 S.
Abstract
"Der Autor verdeutlicht in diesem Buch sowohl die bildungspolitische und arbeitsmarktpolitische Relevanz als auch die gesellschaftspolitische Brisanz der Jugendarbeitslosigkeit. Ist Arbeitslosigkeit seit der Industrialisierung ein Massenproblem mit zum Teil verheerenden Folgen für Individuen und Gesellschaft, so gilt dies in besonderer Weise für die Jugendarbeitslosigkeit. Joachim Münch zeigt deren Ursachen in historischer und systematischer Perspektive auf und diskutiert die einschneidenden Folgen für die betroffenen jungen Menschen, lässt es aber dabei nicht bewenden. Er eruiert Lösungsansätze in Bildung, Ausbildung und Beschäftigung und kommt zu dem Ergebnis, dass Jugendarbeitslosigkeit wie Arbeitslosigkeit überhaupt leider ein ständiger Begleiter der modernen Arbeitsgesellschaft bleiben wird, aber bei entschiedenem politischen Wollen minimiert werden kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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A brute indicator for a NEET case: genesis and evolution of a problematic concept and results from an alternative indicator (2014)
Serracant, Pau;Zitatform
Serracant, Pau (2014): A brute indicator for a NEET case. Genesis and evolution of a problematic concept and results from an alternative indicator. In: Social indicators research, Jg. 117, H. 2, S. 401-419. DOI:10.1007/s11205-013-0352-5
Abstract
"This article analyses the Not in Education, Employment or Training (NEET) concept and related indicators and its effects on both youth policies and the perception of young people. It is argued that a 'weak version' of social exclusion is often used to explain the phenomenon. This leads both to defective policies (as a 'victim blaming' approach tends to be developed instead of structural policies) and to the negative labelling of the NEET young people (as research and policies tend to focus on the individual's deficits and thus associate them with negative values). An alternative indicator is proposed, aimed at reducing the heterogeneity of the situations the concept includes and focus on the core NEET group. This restricted concept centres on those individuals who do not seem to have any objective impediment to study or work. Figures are calculated for the Spanish region of Catalonia and results show a lower proportion of people in a NEET situation; that the NEET rates for young people and adults are similar; that the phenomenon is not new; and confirm that it is related to the risk of social exclusion. These results reinforce the need for an approach which is more sensitive to inequalities to improve our understanding of the NEET population and to avoid the stigmatisation of individuals, generations and countries." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Individuelle Förderung in heterogenen Gruppen in der Berufsausbildung: Befunde - Konzepte - Forschungsbedarf (2014)
Severing, Eckart; Weiß, Reinhold;Zitatform
Severing, Eckart & Reinhold Weiß (Hrsg.) (2014): Individuelle Förderung in heterogenen Gruppen in der Berufsausbildung. Befunde - Konzepte - Forschungsbedarf. (Berichte zur beruflichen Bildung), Bielefeld: Bertelsmann, 220 S.
Abstract
"Der Tagungsband enthält Beiträge einer gleichnamigen Veranstaltung des Forschungsinstituts Betriebliche Bildung (f-bb) und des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft Berufsbildungsforschungsnetz (AG BFN). Auf der Tagung wurden Konzepte vorgestellt und diskutiert, mit denen die Lern- und Integrationsprozesse in heterogenen Lerngruppen sowohl in Betrieben als auch in Berufsschulen besser gestaltet werden können. Die Auszubildenden unterscheiden sich stark in ihrer Vorbildung, Sprachfertigkeit, im sozialen Hintergrund und Alter. Diese heterogenen Ausbildungsgruppen führen dazu, dass die individuelle Förderung in der Ausbildung schwieriger wird und die Anforderungen an das Ausbildungspersonal steigen. Der erste Teil des Bandes befasst sich mit Konzepten der Individualisierung der Ausbildung am Lernort Betrieb. Der zweite Teil konzentriert sich auf den Umgang mit Heterogenität am Lernort Schule und setzt einen Schwerpunkt auf Fragen der Sprachförderung. Untermauert werden die Beiträge durch Good-Practice-Beispiele, Ergebnisse aus Modellversuchen und aus explorativen Studien." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Inhaltsverzeichnis:
Einleitung;
Eckart Severing, Reinhold Weiß: Individuelle Förderung in heterogenen Ausbildungsgruppen - zwischen Erfahrungswissen und wissenschaftlicher Reflexion (5-19);
Individuelle Förderung in heterogenen Gruppen im Lernort Betrieb;
Petra Lippegaus-Grünau: Individualisierung in der betrieblichen Berufsausbildung: Entwicklungslinien und neue Ausbildungsmodelle (21-38);
Matthias Kohl: Arbeitsprozessorientiertes Lernen in der IT-Weiterbildung: Übertragbare Ansätze für die Individualisierung dualer Ausbildung? (39-61);
Peter Jablonka, Gisela Westhoff: "Heterogenität als Chance für die Fachkräftesicherung" - ein Modellversuchsförderschwerpunkt geht neue Wege (63-80);
Rene Leicht, Lena Werner: Heterogenität und Ausbildung in Migrantenunternehmen (81-103);
Thomas Freiling, Ursula Krings: Ausbildungsorientierte Alphabetisierung - Übergänge in Ausbildung für jugendliche funktionale Analphabetinnen und Analphabeten erleichtern (105-122);
Individuelle Förderung in heterogenen Gruppen im Lernort Schule;
Ariane Steuber: Von der diffusen Zielgruppenkategorie zur individuellen Lernausgangslage - Ansätze für eine integrative Sprachbildung im Übergangsbereich (123-141);
Annette Müller: Mentoring zwischen Auszubildenden nicht deutscher Herkunftssprache und Lehramtsstudierenden mit dem Fokus Sprachförderung als Möglichkeit individualisierter, additiver Lernförderung (143-168);
Reinhold Nickolaus, Kerstin Norwig, Cordula Petsch: Individuelle Förderung im berufsfachlichen Unterricht - Das berufsbezogene Strategietraining BEST, seine praktische Umsetzung und Effekte (169-195);
Nachwort;
Wolfgang Wittwer: Umgang mit Heterogenität zwischen positiver Diskriminierung und individueller Förderung (197-213);
Liste der Autorinnen und Autoren (215-216);
Zur Arbeitsgemeinschaft Berufsbildungsforschungsnetz (AG BFN) (217-219). -
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How to combat NEET?: evidence from Austria (2014)
Zitatform
Tamesberger, Dennis, Heinz Leitgöb & Johann Bacher (2014): How to combat NEET? Evidence from Austria. In: Intereconomics, Jg. 49, H. 4, S. 221-227. DOI:10.1007/s10272-014-0503-1
Abstract
The number young people not in education, employment or training (NEET) has been rising since the beginning of the economic and financial crisis in 2008. This article contributes to the discussion about the reduction of the NEET rate by addressing the questions: Which structural factors can explain differences in the NEET rates among Austrian federal states? What causes an increased or reduced NEET risk at the individual level? What are the key factors for an exit from a NEET situation?" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
The labour market impacts of a youth guarantee: lessons for Europe? (2014)
Tuomala, Juha; Hämäläinen, Kari; Hämäläinen, Ulla;Zitatform
Tuomala, Juha, Kari Hämäläinen & Ulla Hämäläinen (2014): The labour market impacts of a youth guarantee: lessons for Europe? (VATT working papers / Valtion Taloudellinen Tutkimuskeskus (Helsinki) 60), Helsinki, 25 S.
Abstract
"This paper examines the youth guarantee programme introduced in Finland 2005. The reform consisted of early intervention, monitoring and individualized job search plans that guarantee activation measures for unemployed young persons. Using the age threshold set at 25 years, we find that the youth guarantee moderately increased unsubsidized employment while having a negligible impact on unemployment in the age range of 23-24. We also show that the positive impacts of the youth guarantee only materialize among unemployed young persons with a vocational education. There are no signs that the guarantee improved the labour market prospects of young uneducated people." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Ausbildungsreife als Steuerungsproblem der dualen Berufsausbildung (2014)
Wahle, Manfred;Zitatform
Wahle, Manfred (2014): Ausbildungsreife als Steuerungsproblem der dualen Berufsausbildung. In: Der pädagogische Blick, Jg. 22, H. 4, S. 242-256.
Abstract
"Das Schlagwort der 'Ausbildungsreife' durchzieht seit Jahrzehnten die (berufs-)bildungspolitische und (berufs-)pädagogische Diskussion gleichermaßen. Obwohl es sich dabei um ein Konstrukt handelt, ist der Begriff 'Ausbildungsreife' mit einer Perspektive verbunden, in der Heranwachsende als unwissend und inkompetent stigmatisiert werden. Belegt wird dies u. a. mit schlechten Schulabschlüssen, die eine erfolgreiche Bewerbung um einen Ausbildungsplatz im Dualen System verhindern. Allerdings wird je nach konjunktureller und personeller Bedarfslage der Betriebe das Thema 'Ausbildungsreife' unterschiedlich interpretiert. Gleichwohl ist dessen Debatte nicht von der Tatsache zu trennen, dass die Betriebe große Teile der Jugendlichen gezielt von einer beruflichen Ausbildung ausschließen. Der Beitrag beleuchtet wesentliche Aspekte der aktuellen Debatte über Ausbildungsreife. Dabei werden normative Bezüge aufgezeigt, die weiterhin für die schulische und berufliche Bildung diskussionswert sind und darauf hindeuten, inwieweit Ausbildungsreife ein Steuerungsproblem der dualen Berufsausbildung ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Einrichtung von Jugendberufsagenturen: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/736) (2014)
Zitatform
(2014): Einrichtung von Jugendberufsagenturen. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/736). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/913 (25.03.2014)), 10 S.
Abstract
Die Einrichtung von Jugendberufsagenturen hat zum Ziel, die Angebote des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch (SGB II), Dritten Buches Sozialgesetzbuch (SGB III) und Achten Buches Sozialgesetzbuch (SGB VIII) zu bündeln. Jugendliche sollen aus einer Hand beraten und betreut sowie in eine Ausbildung oder in den Arbeitsmarkt bzw. in eine berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme vermittelt werden. In der Kleinen Anfrage werden beispielhaft erste Versuche zur Einrichtung dieser Jugendberufsagenturen in Hamburg und Rostock vorgestellt. Die sich daraus ergebenden Fragen an die Bundesregierung betreffen u.a. die Konzeption, die Einrichtung und die Zielgruppe der Jugendberufsagenturen. 'Die Bundesregierung hat sich vorgenommen, die Kooperation zwischen den Akteuren vor Ort - den Trägern der Arbeitsförderung sowie den Kommunen und den Schulträgern - beim Übergang von der Schule in den Beruf gemeinsam mit den Ländern zu verbessern. (┐) Sie wird sich nachhaltig für eine deutliche Verbreitung enger Kooperationen der unterschiedlichen Träger einsetzen, damit möglichst in allen Regionen von den guten Erfahrungen mit den bestehenden Arbeitsbündnissen profitiert werden kann'. (IAB)
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Literaturhinweis
Jugendberufsagenturen - Aufgaben, Finanzierung, Unterstützung: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 18/3223) (2014)
Zitatform
(2014): Jugendberufsagenturen - Aufgaben, Finanzierung, Unterstützung. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 18/3223). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/3396 (02.12.2014)), 5 S.
Abstract
Die Bundesregierung beantwortet Fragen nach Problemen bei der Umsetzung der im Koalitionsvertrag angekündigten flächendeckenden Einführung von Jugendberufsagenturen. Die Fragen beziehen sich auf folgende Aspekte: mögliche sozialdatenschutzrechtliche Hemmnisse und Problemanzeigen durch Länder, Kommunen oder Einrichtungen der Jugendsozialarbeit bezüglich der praktischen Umsetzung, auf mögliche Pläne für eine Erleichterung der rechtskreisübergreifen Zusammenarbeit, auf Maßnahmen und Angebote der Bundesregierung bei der Einführung von Berufsagenturen zur Begleitung der Akteure vor Ort, die Finanzierung der Jugendberufsagenturen und mögliche Alternativen. Gefragt wird auch nach der Notwendigkeit einer Überprüfung der Schulgesetze der Länder hinsichtlich der Dauer der Schulpflicht als wichtige Voraussetzung für die Umsetzbarkeit des Modells. (IAB)
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Literaturhinweis
Die EU-Jugendgarantie: Memo [14/530] (2014)
Abstract
"Die Jugendgarantie besagt, dass die Mitgliedstaaten dafür sorgen sollten, dass allen jungen Menschen unter 25 Jahren innerhalb von vier Monaten, nachdem sie die Schule verlassen haben oder arbeitslos geworden sind, eine hochwertige Arbeitsstelle, die ihrer Ausbildung, ihren Fähigkeiten und ihrer Erfahrung entspricht, angeboten wird oder dass sie im Wege einer Lehre, eines Praktikums oder einer Weiterbildung, die Ausbildung absolvieren bzw. die Fähigkeiten und die Erfahrung erwerben können, die notwendig sind, um einen Arbeitsplatz zu finden. Die Jugendgarantie ist sowohl eine Strukturreform zur massiven Verbesserung des Übergangs von der Schule ins Berufsleben als auch eine Sofortmaßnahme zur Förderung der Beschäftigung junger Menschen. Sie basiert auf positiven Erfahrungen in Österreich und Finnland, die zeigen, dass sich Investitionen in einen besseren Übergang junger Menschen von der Schule ins Berufsleben auszahlen. So führte zum Beispiel die finnische Jugendgarantie zu einer beträchtlichen Senkung der Jugendarbeitslosigkeit: Innerhalb von drei Monaten nach der Anmeldung war 83,5 % der Betroffenen ein Arbeitsplatz, ein Praktikumsplatz oder eine Lehrstelle vermittelt worden oder sie absolvierten eine Weiterbildung. Die Empfehlung für eine Jugendgarantie wurde am 22. April 2013 vom EU-Ministerrat (siehe MEMO/13/152) auf der Grundlage eines von der Kommission im Dezember 2012 vorgelegten Vorschlags (siehe IP/12/1311 und MEMO/12/938) angenommen und vom Europäischen Rat bei seiner Tagung im Juni 2013 gebilligt." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Kein Jugendlicher darf zurück gelassen werden! Des Rätsels Lösung: Jugendberufsagenturen?: Jugendberatungs- und Integrationsangebote - gemeinsam, aber richtig. Fachtagung, 3. April 2014, Berlin. Dokumentation (2014)
Abstract
"Der Paritätische Gesamtverband und die Bundesarbeitsgemeinschaft Evangelische Jugendsozialarbeit haben im Rahmen des Kooperationsverbundes Jugendsozialarbeit am 3. April 2014 eine bundesweite Fachtagung zu dem geplanten Ausbau der Jugendberufsagenturen durchgeführt. Wie kann die Ankündigung im Koalitionsvertrag umgesetzt werden? Im Fokus standen dabei die Rolle der Jugendhilfe bzw. die jungen Menschen selber, um deren umfassende Förderung es gehen soll. Hier sind die wichtigsten Erkenntnisse aus den Vorträgen und den Diskussionen zusammengefasst." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Nationaler Implementierungsplan zur Umsetzung der EU-Jugendgarantie in Deutschland (2014)
Abstract
"Das Kabinett hat am 8. April 2014 den nationalen Implementierungsplan zur Umsetzung der EU-Jugendgarantie in Deutschland beschlossen. Die Empfehlung zur Einführung einer EU-Jugendgarantie in den Mitgliedstaaten geht auf einen Beschluss des Rates für Beschäftigung, Soziales, Gesundheit und Verbraucherschutz vom April 2013 zurück. Im Fokus steht die zentrale Empfehlung des Rates an die Mitgliedstaaten, sicherzustellen, dass allen jungen Menschen unter 25 Jahren innerhalb eines Zeitraums von vier Monaten, nachdem sie arbeitslos werden oder die Schule verlassen, eine hochwertige Arbeitsstelle oder Weiterbildungsmaßnahme oder ein hochwertiger Ausbildungs- bzw. Praktikumsplatz angeboten wird. Die Umsetzung der EU-Jugendgarantie soll dazu beitragen die Jugendbeschäftigung in Europa zu stärken.
Mit dem Beschluss des nationalen Implementierungsplans hat die Bundesregierung einen Plan vorgelegt, um ihre Verantwortung, die EU-Jugendgarantie passgenau umzusetzen, wahrzunehmen." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
Hier finden Sie den Plan als Bundestagsdrucksache 18/1108. -
Literaturhinweis
Stimulating job demand: the design of effective hiring subsidies in Europe 2014. European Employment Policy Observatory review (2014)
Abstract
"Hiring subsidies are an important measure, extensively used by Member States, to promote employment in disadvantaged-worker categories such as young and older people, the long-term unemployed and women. This review maps out the design of such subsidies, and identifies good and effective practices in targeting, funding, monitoring and integrating incentives with other policies. It is intended as a source of mutual learning and transfer of good practices between Member States." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Maßnahmen im Rahmen der Initiative "Betriebliche Ausbildung hat Vorfahrt": Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/3468) (2014)
Zitatform
(2014): Maßnahmen im Rahmen der Initiative "Betriebliche Ausbildung hat Vorfahrt". Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/3468). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/3653 (22.12.2014)), 9 S.
Abstract
Vor dem Hintergrund der hohen Anzahl unbesetzter Ausbildungsplätze bei einer gleichzeitig hohen Zahl unversorgter Ausbildungsinteressierter wurde von der BA die Initiative 'Betriebliche Ausbildung hat Vorfahrt' gestartet. 'Ziel dieser Initiative ist es, wieder mehr jungen Menschen die Aufnahme einer betrieblichen Berufsausbildung zu ermöglichen. Die Initiative besteht aus drei Elementen: 160 zusätzliche Ausbildungsakquisiteure sollen durch eine gezielte Ansprache von Betrieben zusätzliche Ausbildungsplätze erschließen, ausbildungsbegleitende Hilfen (abH) sollen ausgebaut und die Assistierte Ausbildung als neues Förderinstrument eingeführt werden. Darüber hinaus appelliert der Verwaltungsrat der BA, auf die Erhebung von Schulgeld bei der Ausbildung von Altenpflegerinnen und Altenpflegern sowie von Erzieherinnen und Erziehern zu verzichten und die kooperative Form der Berufsausbildung in außerbetrieblichen Einrichtungen stärker zu fördern.' In ihrer Antwort auf die Kleine Anfrage berichtet die Bundesregierung über den Stand der Umsetzung dieser Initiative. (IAB)
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Literaturhinweis
Die Ausbildungsmarktsituation 2013 und die Umsetzung der berufsbildungspolitischen Zielsetzung im Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/530) (2014)
Zitatform
(2014): Die Ausbildungsmarktsituation 2013 und die Umsetzung der berufsbildungspolitischen Zielsetzung im Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/530). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/711 (05.03.2014)), 18 S.
Abstract
Die Kleine Anfrage der Fraktion DIE LINKE macht die Ausbildungsmarktsituation 2013 und die Umsetzung der berufsbildungspolitischen Zielsetzung im Koalitionsvertrag der Großen Koalition zum Gegenstand. Gefragt wird, wie die angekündigte 'Allianz für Aus- und Weiterbildung' als Weiterentwicklung des bisherigen Ausbildungspakts das Ziel einer Ausbildungsgarantie verwirklichen kann. Die Bundesregierung wird aufgefordert, Gründe für die kontinuierlich sinkende Zahl an abgeschlossenen Ausbildungsverträgen zu benennen sowie Maßnahmen zum Stoppen dieses Trends und zur Gewinnung weiterer Ausbildungsbetriebe vorzuschlagen. Wann soll die im Koalitionsvertrag vereinbarte Ausbildungsgarantie umgesetzt sein? Welchen Stellenwert soll die außerbetriebliche Ausbildung erhalten? Gefragt wird außerdem nach der Eignung einer Mindestausbildungsvergütung zur Steigerung der Attraktivität einer Ausbildung, nach eventuellen Plänen für eine Reform des Berufsbildungsgesetzes (BBiG), und danach, ob und wann die Ausweisung der Niveaustufe des Deutschen Qualifikationsrahmens auf allen Zeugnissen der beruflichen Bildung erfolgt. Weitere Fragen gelten der nationalen Umsetzung der EU-Initiative 'The Job of my Life', statistischen Angaben über die Anzahl Rat suchender Jugendlicher und junger Erwachsener bei der BA, nach dem Stellenwert der Assistierten Ausbildung, nach dem Ausbau des Instruments der Berufseinstiegsbegleitung nach § 421a SGB III, nach dem Stellenwert des Instruments der Einstiegsqualifizierung, nach der Finanzierung des letzten Drittels von Vollzeitmaßnahmen der beruflichen Weiterbildung in Ausbildungsberufen, die nicht verkürzbar und vollzeitschulisch organisiert sind. (IAB)
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Literaturhinweis
Jugendberufsagenturen: Ziele und Erfolgskriterien aus arbeitsmarktpolitischer Sicht (2014)
Zitatform
(2014): Jugendberufsagenturen. Ziele und Erfolgskriterien aus arbeitsmarktpolitischer Sicht. (Arbeitsmarkt aktuell 2014,06), Berlin, 22 S.
Abstract
"Jugendberufsagenturen sollen alle Leistungen, die Jugendliche mit Förderbedarf brauchen, in einer Anlaufstelle bündeln. Nach einzelnen Pilotprojekten will die Große Koalition diese Agenturen jetzt laut Koalitionsvertrag flächendeckend einführen. Der DGB-Newsletter 'arbeitsmarkt aktuell' beschreibt Ziele und Erfolgskriterien der Jugendberufsagenturen aus arbeitsmarktpolitischer Sicht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Jugendgarantie in Europa und Deutschland: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 18/1514) (2014)
Zitatform
(2014): Jugendgarantie in Europa und Deutschland. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 18/1514). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/1792 (20.06.2014)), 19 S.
Abstract
"Der finanzielle Nutzen der EU-Jugendgarantie, mit dem die Mitgliedstaaten der EU die hohe Jugendarbeitslosigkeit in Europa bekämpfen wollen, liegt deutlich über den Kosten dieses Programms. Das schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort (18/1792) auf eine Kleine Anfrage (18/1514) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Unter Bezug auf neueste Forschungsergebnisse heißt es in der Antwort, dass die Gesamtkosten für die Umsetzung der Jugendgarantie in der Eurozone bei 21 Milliarden Euro pro Jahr liegen. Die Kosten für junge Menschen, die weder einer Arbeit, Ausbildung oder Schulung nachgehen, würden sich aber auf 153 Milliarden Euro summieren, schreibt die Regierung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitsmarktprobleme junger Erwachsener ohne Berufsabschluss verschärfen sich (2013)
Adamy, Wilhelm;Zitatform
Adamy, Wilhelm (2013): Arbeitsmarktprobleme junger Erwachsener ohne Berufsabschluss verschärfen sich. Berlin, 17 S.
Abstract
"Ein Sonderprogramm zur Qualifizierung von jungen Erwachsenen ohne Berufsabschluss fordert der DGB. 'Allen bildungspolitischen Lippenbekenntnissen zum Trotz' gebe es bisher keine ausreichenden Bildungsinitiativen für jüngere Erwachsene ohne Ausbildung, schreibt DGB-Arbeitsmarktexperte Wilhelm Adamy in einer aktuellen Studie. Als Folge dieser Politik liegt die Ungelerntenquote bei den 25- bis 34-Jährigen seit Jahren konstant bei etwa 15 Prozent." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
NEET-Jugendliche: Eine neue arbeitsmarktpolitische Zielgruppe in Österreich (2013)
Zitatform
Bacher, Johann, Dennis Tamesberger, Heinz Leitgöb & Thomas Lankmayer (2013): NEET-Jugendliche: Eine neue arbeitsmarktpolitische Zielgruppe in Österreich. In: Wiso. Wirtschafts- und sozialpolitische Zeitschrift des ISW, Jg. 36, H. 4, S. 103-131.
Abstract
"Der Beitrag geht den Fragen nach, wie viele Jugendliche in Österreich von einem NEET-Status betroffen sind, welche sozialstrukturellen Merkmale sie aufweisen und was die Ursachen für ein erhöhtes NEET-Risiko sind. Weiter wird untersucht, von welchen Faktoren ein (erfolgreicher) Ausstieg aus der NEETSituation abhängt. Zur Beantwortung dieser Fragestellungen wird ein Mehr-Methoden-Zugang gewählt, der sich auf quantitative und qualitative Elemente stützt. Es wird gezeigt, dass in Österreich im Zeitraum von 2006 bis 2011 im Durchschnitt rund 78.000 junge Menschen im Alter zwischen 16 und 24 Jahren von Desintegration im Sinne eines NEET-Status betroffen waren. Die Anzahl an NEET-Jugendlichen ist jedoch stark von der Konjunktur abhängig und stieg beispielsweise in den Krisenjahren 2009 und 2010 deutlich an. Ein erhöhtes NEET-Risiko haben frühe Schulabgängerinnen, (weibliche) Jugendliche mit Betreuungspflichten, Jugendliche mit Migrationshintergrund der 1. Generation, Jugendliche, deren Eltern eine geringere Bildung haben, und Jugendliche, die in Städten leben. Allerdings wirken viele der genannten sozialstrukturellen Merkmale nicht direkt auf den NEET-Status ein, sondern nur indirekt. Die NEET-Gruppe ist sehr heterogen und entsprechend vielfältig sind die Ursachen, Bedürfnis- und Problemlagen. Als eine zentrale Hauptursache mit direkter Wirkung auf den NEET-Status konnte ein früher Schulabgang identifiziert werden. Zur Senkung der NEET-Rate plädiert der Beitrag für Maßnahmen, die an den individuellen Bedürfnissen der Jugendlichen ansetzen und niederschwellig sind. Weiter werden Maßnahmen für (neue) Zielgruppen, Maßnahmen zur Vernetzung und Koordinierung relevanter Akteurinnen und Maßnahmen auf regionaler Ebene sowie eine Weiterentwicklung der aktiven Arbeitsmarktpolitik vorgeschlagen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Putting structure on the RD design: social transfers and youth inactivity in France (2013)
Zitatform
Bargain, Olivier & Karina Doorley (2013): Putting structure on the RD design. Social transfers and youth inactivity in France. (IZA discussion paper 7508), Bonn, 39 S.
Abstract
"Natural experiments provide explicit and robust identifying assumptions for the estimation of treatment effects. Yet their use for policy design is often limited by the difficulty in extrapolating on the basis of reduced-form estimates of policy effects. On the contrary, structural models allow us to conduct ex ante analysis of alternative policy situations. However, their internal validity is often questioned. In this paper, we suggest combining the two approaches by putting structure on a regression discontinuity (RD) design. The RD estimation exploits the fact that childless single individuals under 25 years of age are not eligible for social assistance in France. The behavioral model is identified by the discontinuity and by an additional exclusion restriction on the form of financial incentives to work. We investigate the performance of the behavioral model for predictions further away from the threshold, check external validity and use the model to predict important counterfactual policies, including the extension of social assistance to young people and the role of in-work benefit components." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Assistierte Ausbildung: ein erfolgreiches Praxismodell zur intensiven Ausbildungsvorbereitung und -begleitung (2013)
Beierling, Birgit; Korten, Berndt; Nuglisch, Ralf;Zitatform
Beierling, Birgit, Berndt Korten & Ralf Nuglisch (2013): Assistierte Ausbildung. Ein erfolgreiches Praxismodell zur intensiven Ausbildungsvorbereitung und -begleitung. (Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband. Fachveröffentlichung 2013/03), Frankfurt, Main, 17 S.
Abstract
"Die vorliegende Fachveröffentlichung zeigt die Ideen und Leitgedanken der Assistierten Ausbildung auf. Die Chancen, die die Assistierte Ausbildung mit den ihr inne liegenden Innovationspotenzialen für die Weiterentwicklung der Ausbildungsförderung bietet, bilden den Abschluss des Beitrags. Auf die Erfahrungen und die Ergebnisse aus dem Projekt carpo in Baden- Württemberg wird in der Bewertung und mit konkreten Zahlen im Kapitel Praxiserfahrungen Bezug genommen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Evaluation der Berufseinstiegsbegleitung nach § 421s SGB III: Zwischenbericht 2013 (2013)
Boockmann, Bernhard; Röder, Franziska; Prick, Simone; Puhe, Henry; Storz, Florian; Walther, Andreas ; Hirschfeld, Heidi; Walter, Sibylle; Gürlich, Maria; Verbeek, Hans; Kleinemeier, Rita; Meythaler, Nicole; Frei, Marek; Schiemann, Frank;Zitatform
Boockmann, Bernhard, Marek Frei, Heidi Hirschfeld, Rita Kleinemeier, Simone Prick, Henry Puhe, Frank Schiemann, Hans Verbeek, Sibylle Walter & Andreas Walther (2013): Evaluation der Berufseinstiegsbegleitung nach § 421s SGB III. Zwischenbericht 2013. (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht Arbeitsmarkt 436), Berlin, 222 S.
Abstract
"Die Berufseinstiegsbegleitung ist zum 1. April 2012 dauerhaft in das SGB III eingefügt worden. Sie soll den Übergang von förderungsbedürftigen Schülerinnen und Schülern allgemeinbildender Schulen in die Berufsausbildung verbessern. Ein Berufseinstiegsbegleiter unterstützt jeweils bis zu 20 Teilnehmende bei dem Erreichen des Schulabschlusses, der Berufsorientierung und -wahl, der Suche nach einer Ausbildungsstelle und der Stabilisierung des Berufsausbildungsverhältnisses.
Das mit der Evaluation der Berufseinstiegsbegleitung beauftragte Forschungskonsortium hat den Zwischenbericht 2013 vorgelegt. Dieser zeigt auf, dass sich von den befragten Teilnehmenden rund 1,5 Jahre nach dem planmäßigen Schulabschluss fast 60 % in einer Ausbildung befindet (davon 81,5 % betriebliche und 18,5 % schulische Berufsausbildungen). Lediglich 12,6 % der jungen Erwachsenen absolvieren zu diesem Zeitpunkt eine berufsvorbereitende Maßnahme und etwa ein Zehntel geht noch zur Schule.
Die Zwischenergebnisse der Wirkungsanalyse deuten darauf hin, dass die Berufseinstiegsbegleitung einen leicht positiven, wenn auch nicht signifikanten Effekt auf die Wahrscheinlichkeit des Übergangs in eine Berufsausbildung hat." (Textauszug, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Youth guarantee in times of austerity: the Greek case (2013)
Cholezas, Ioannis;Zitatform
Cholezas, Ioannis (2013): Youth guarantee in times of austerity. The Greek case. Berlin, 16 S.
Abstract
"- In the second quarter of 2013 youth unemployment rate in Greece was by far the highest amongst EU28 member countries and as high as 59.0 per cent. It is therefore essential for society to deal with youth unemployment in a decisive and effective manner,
- Youth Guarantee is an opportunity for Greece to work on several long standing problems ranging from education to labour market institutions, while dealing with youths' unemployment at the same time.
- Careful preparation, planning, implementation and evaluation are needed, along with a continuous communication campaign to inform all social partners and eligible youths of the effort.
- There should be an effort to expand the age span of those eligible from 25 to 30 years of age if we wish to realise the full impact of the Youth Guarantee, since the unemployment rate amongst those aged 25-29 is also the highest amongst EU28 member countries in the second quarter of 2013." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Subsidized vocational training: stepping stone or trap: assessing empirical effects using matching techniques (2013)
Zitatform
Dettmann, Eva & Jutta Günther (2013): Subsidized vocational training: stepping stone or trap. Assessing empirical effects using matching techniques. In: Schweizerische Zeitschrift für Volkswirtschaft und Statistik, Jg. 149, H. 4, S. 405-443.
Abstract
"Using replacement matching on the basis of a statistical distance function we try to answer the question of whether subsidized vocational training is related to a negative image effect for the graduates. The results show that young people with equal qualifications acquired during subsidized vocational training are disadvantaged solely due to the kind of education they have received. The probability of finding adequate employment is lower than in the control group. Besides the 'general effect' of support we also find less favorable job opportunities for those who attended 'external' as compared to 'workplace-related' training." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Youth unemployment in Europe: what to do about it? (2013)
Zitatform
Eichhorst, Werner, Holger Hinte & Ulf Rinne (2013): Youth unemployment in Europe. What to do about it? (IZA policy paper 65), Bonn, 17 S.
Abstract
"Youth unemployment has become a severe economic and societal problem in many European countries. This paper gives an overview of the current situation and assesses different policy options. It emphasizes the role of stronger intra-EU mobility of young workers, policies to make vocational training systems more effective and to adjust employment protection as well as activating labor market policies. However, short-term remedies are not available, despite the fact that the EU has announced massive European initiatives. Rather, European countries should take the opportunity of the crisis to implement forward-looking structural reforms." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Jugendarbeitslosigkeit in Europa: Status Quo und (keine?) Perspektiven (2013)
Zitatform
Eichhorst, Werner, Holger Hinte & Ulf Rinne (2013): Jugendarbeitslosigkeit in Europa. Status Quo und (keine?) Perspektiven. (IZA Standpunkte 57), Bonn, 17 S.
Abstract
"Die eklatant hohe Jugendarbeitslosigkeit in vielen europäischen Ländern stellt eine enorme ökonomische wie auch gesellschaftliche Herausforderung dar. Dieser Artikel gibt einen Überblick über die derzeitige Situation in Europa und analysiert die verschiedenen Politikoptionen. Als zentrale Handlungsfelder werden Maßnahmen zur Steigerung der Mobilität innerhalb Europas, Initiativen zur Stärkung der Effektivität beruflicher Ausbildung sowie Anpassungen des Kündigungsschutzes und aktivierender Arbeitsmarktpolitik identifiziert. Obgleich auf europäischer Ebene bereits massive Interventionen angekündigt worden sind, ist ein kurzfristiger Befreiungsschlag nicht zu erwarten. Dennoch sollten vor allem die europäischen Krisenstaaten jetzt zukunftsgerichtete, strukturelle Reformen auf ihren Arbeitsmärkten einleiten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Für ein Recht auf Ausbildung (2013)
Erdsiek-Rave, Ute; John-Ohnesorg, Marei;Zitatform
Erdsiek-Rave, Ute & Marei John-Ohnesorg (Hrsg.) (2013): Für ein Recht auf Ausbildung. (Schriftenreihe des Netzwerk Bildung), Berlin, 48 S.
Abstract
Der Bericht thematisiert die nach wie vor geringen Chancen von benachteiligten Jugendlichen, einen Ausbildungsplatz zu finden, sowie die unbefriedigende Situation im Übergangssystem. Ein Zehn-Punkte-Programm zeigt auf, wie auch für diese Jugendlichen das Recht auf Ausbildung verwirklicht werden kann. In den folgenden Beiträgen werden einzelne Punkte konkretisiert: Heinrich Alt: Junge Menschen ohne Ausbildung - Übergangssystem trotz Fachkräftemangel; Friedrich Hubert Esser: Warum sind junge Menschen ohne Ausbildung? - Gründe und Handlungsmöglichkeiten; Martin Baethge: Individuelle Förderung im Übergangssystem und in der Ausbildung - Sechs Thesen; Hans Konrad Koch: Berufsausbildung für alle ist machbar; Silke Gmirek: Förderung der Berufsausbildung für Benachteiligte: Barrieren und Umsetzungshindernisse. In ihrem abschließenden Fazit fordert Ulla Burchhardt eine Reform der beruflichen Bildung unter Abstimmung aller nationalen Akteure. 'Dazu gehört zunächst eine Bestandsaufnahme der beruflichen Bildung, in der die Problemstellen herausgearbeitet und die Aufgabenbereiche der verschiedenen Akteure identifiziert werden. Dabei ist auch zu überprüfen, ob die derzeitigen Finanzströme in der beruflichen Bildung zielführend organisiert sind.' (IAB)
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Literaturhinweis
Getting Irish youth on the job track (2013)
González Pandiella, Alberto;Zitatform
González Pandiella, Alberto (2013): Getting Irish youth on the job track. (OECD Economics Department working papers 1101), Paris, 38 S. DOI:10.1787/5k3twr9k6s7h-en
Abstract
"Irish youth was hit hard by the crisis. Many young workers have remained unemployed for a long time and, unless it is tackled promptly, this issue will become one of the most enduring legacies of the recession. New labour market policy initiatives have been introduced recently, but more will be needed to limit scarring effects and keep youth connected so that they can get back to work as soon as the recovery strengthens. For many young workers learning new skills is the way to get ready. The Irish economy is shifting away from bricks and mortar towards knowledge-based services, and those previously employed in construction-related activities need to acquire the skills and competencies required in these expanding sectors. For those who have already drifted into more marginalised environments, a longer process of rehabilitation will be necessary to escape poverty and social exclusion. This chapter recommends focusing limited fiscal resources on policies empirically-proven to help regain employment; this will require systematic and rigorous evaluation of labour-market programmes and policy decisions to close down ineffective schemes while strengthening successful ones." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Assistierte Ausbildung in Baden-Württemberg - Das Projekt carpo: Ideen - Erfahrungen - Chancen (2013)
Korten, Berndt; Haas, Gisa; Fellmeth, Ulrich; Nuglisch, Ralf;Zitatform
Korten, Berndt (2013): Assistierte Ausbildung in Baden-Württemberg - Das Projekt carpo. Ideen - Erfahrungen - Chancen. Stuttgart, 56 S.
Abstract
"Wichtigste Voraussetzung für eine gesicherte Zukunft ist der erfolgreiche Abschluss einer Berufsausbildung. Vielen Jugendlichen bleibt dies jedoch aus unterschiedlichsten Gründen verwehrt. Für diese Jugendlichen wurde das Modell der assistierten Ausbildung entwickelt, das im Rahmen von carpo in Baden-Württemberg umgesetzt wird.
Assistierte Ausbildung bietet Jugendlichen und Betrieben ein umfassendes Unterstützungs- und Dienstleistungsangebot individuell, flexibel und aus einer Hand. Die Idee ist, auch chancenarmen jungen Menschen die Aufnahme und den Abschluss einer regulären Ausbildung sowohl in Vollzeit als auch in Teilzeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Teilnehmen können junge Mütter und Väter, Jugendliche mit Migrationshintergrund, Jugendliche, die einen geschlechteruntypischen Beruf ergreifen wollen und junge Menschen, die seit über einem Jahr keine Ausbildungsstelle gefunden haben." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Education to employment: getting Europe's youth into work (2013)
Mourshed, Mona; Patel, Jigar; Suder, Katrin;Zitatform
Mourshed, Mona, Jigar Patel & Katrin Suder (2013): Education to employment. Getting Europe's youth into work. Düsseldorf, 118 S.
Abstract
Vor dem Hintergrund der dramatisch ansteigenden Jugendarbeitslosigkeit in Europa widmet sich der Bericht folgenden Fragen: 1. Wird die Jugendarbeitslosigkeit in Europa durch einen Mangel an Arbeitsplätzen, an Qualifikationen oder durch eine fehlende Koordination von beidem verursacht? 2. Welche Hindernisse müssen Jugendliche bei der Berufseinmündung bewältigen? 3. Welche Jugendlichen und welche Arbeitgeber haben die größten Probleme? 4. Wie kann man diese Probleme angehen? Zur Beantwortung dieser Fragen wurden insgesamt 5.300 junge Menschen, 2.600 Arbeitgeber und 700 Bildungsanbieter in acht Ländern befragt. Außerdem wurden mehr als 100 arbeitsmarktpolitische Programme aus 25 Ländern analysiert. Fazit: Gerade in jenen Ländern mit der höchsten Jugendarbeitslosigkeit haben Arbeitgeber Probleme, geeignetes Personal zu finden. Im Hinblick auf die berufliche Qualifizierung werden viele Jugendliche durch die hohen Kosten von einem Studium abgehalten. Außerdem erhoffen sie sich durch ein Studium keine besseren Arbeitsmarktchancen. Abschließend werden Möglichkeiten zur Verbesserung der Berufseinmündung aufgezeigt. Hierzu zählt eine verbesserte Berufsinformation und die Zusammenarbeit von Arbeitgebern und Bildungsanbietern. (IAB)
Weiterführende Informationen
Executive Summary -
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Duale Ausbildung, 'Jugendgarantie' oder zusätzliche Hilfsfonds: Was tun gegen die Jugendarbeitslosigkeit in Europa? (2013)
Rieke, Volker; Rauner, Felix; Bosch, Gerhard; Czuratis, Sebastian; Esser, Friedrich Hubert; Lambertz, Günter; Sohn, Klaus-Dieter;Zitatform
Rieke, Volker, Gerhard Bosch, Friedrich Hubert Esser, Klaus-Dieter Sohn, Sebastian Czuratis, Felix Rauner & Günter Lambertz (2013): Duale Ausbildung, 'Jugendgarantie' oder zusätzliche Hilfsfonds: Was tun gegen die Jugendarbeitslosigkeit in Europa? In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 66, H. 16, S. 3-24.
Abstract
"Wie ist das Problem der Jugendarbeitslosigkeit zu lösen? Volker Rieke, Bundesministerium für Bildung und Forschung, stellt die bilateralen Berufsbildungskooperationen des BMBF als Beitrag für mehr Jugendbeschäftigung in Europa vor. Gerhard Bosch, Universität Duisburg-Essen, betont, dass die hohe Jugendarbeitslosigkeit strukturelle und konjunkturelle Ursachen, die man mit unterschiedlichen Maßnahmen angehen muss, hat. Die Einführung dualer Berufsausbildung erfordere einen Umbau von Institutionen, der nur langfristig zu erreichen sei. Friedrich Hubert Esser, Bundesinstitut für Berufsbildung, Bonn, unterstreicht, dass das Arbeitsmarktrisiko von jungen Menschen sehr stark von der aktuellen Situation der jeweiligen nationalen Arbeitsmärkte geprägt wird, die wiederum entscheidend von den Wirtschaftsstrukturen und der Wirtschaftskraft abhängt. Die aktuellen Probleme, die viele Länder in Südeuropa in diesem Bereich haben, könnten deshalb auch nicht allein durch eine Reform ihrer Berufsbildungssysteme behoben werden. Klaus-Dieter Sohn und Sebastian Czuratis, Centrum für Europäische Politik, Freiburg, sehen vier Bereiche, die reformiert werden sollten: 1. müsse sich die Ausbildung an den Bedürfnissen der Unternehmen orientieren, ein erfolgreicher Weg sei die duale Ausbildung, 2. solle der Mindestlohn abgeschafft werden, 3. müsse die Arbeitnehmermobilität gefördert und 4. der Arbeitsmarkt flexibilisiert werden. Auch Felix Rauner, Universität Bremen, sieht in der Einführung der dualen Berufsausbildung das Instrument zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit. Er weist aber auch darauf hin, dass ihre Einführung langfristige ökonomische Entwicklungsprozesse und den Wandel von Bildungstraditionen voraussetze. Günter Lambertz, Deutscher Industrie- und Handelskammertag, hebt hervor, dass für den Erfolg des im deutschsprachigen Raum verbreiteten Systems der Berufsausbildung die enge Verknüpfung von Ausbildungs- und Arbeitsmarkt entscheidend ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Klein gerechnet - Wie der Ausbildungspakt die Lage auf dem Ausbildungsmarkt schönt: DGB-Analyse zur Aussagekraft der offiziellen Ausbildungsstatistik anhand der Pakt-Bilanz 2012 (2013)
Sehrbock, Ingrid;Zitatform
Sehrbock, Ingrid (2013): Klein gerechnet - Wie der Ausbildungspakt die Lage auf dem Ausbildungsmarkt schönt. DGB-Analyse zur Aussagekraft der offiziellen Ausbildungsstatistik anhand der Pakt-Bilanz 2012. Berlin, 11 S.
Abstract
"Die Partner des Ausbildungspaktes ziehen für das Ausbildungsjahr 2012 eine positive Bilanz. Insgesamt sei die Situation für die Jugendlichen gut. Doch die Zahlen des Statistischen Bundesamtes sagen etwas anderes: Knapp 2 Millionen junge Menschen waren 2012 ohne Berufsabschluss. Der DGB hat die offizielle Ausbildungsstatistik analysiert und zeigt die methodischen Mängel der Pakt-Berechnung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Partizipation von Jugendlichen - Eine Herausforderung für die Angebote der Jugendsozialarbeit/Jugendberufshilfe: eine Expertise (2013)
Stange, Waldemar;Zitatform
Stange, Waldemar (2013): Partizipation von Jugendlichen - Eine Herausforderung für die Angebote der Jugendsozialarbeit/Jugendberufshilfe. Eine Expertise. (Arbeiterwohlfahrt Bundesverband. Schriftenreihe Theorie und Praxis), Berlin, 65 S.
Abstract
"Die Rahmengesetzgebung des Bundes (§ 8 SGB VIII) sieht eine aktive Beteiligung junger Menschen an sie betreffende Entscheidungen und Verfahren sowie vor allem auch die Befähigung zur Selbstbestimmung und zur Übernahme sozialer Mitverantwortung vor. Europäische Jugendstrategien fordern und fördern den Ausbau der Partizipationsintensität in Jugendpolitik und Jugendarbeit auch im Sinne der Befähigung zum demokratischen und zivilgesellschaftlichen Engagement. Auch nachhaltiges Lernen hängt entscheidend von aktiver Beteiligung, also einer Partizipationskompetenz, ab. Gerade die aktive Beteiligung benachteiligter Jugendlicher in der Jugendsozialarbeit ist jedoch voraussetzungsreich, nicht zuletzt wegen schwieriger Rahmenbedingungen oft kurzfristiger unterfinanzierter Maßnahmeformen. Die Partizipationsintensität muss in der Praxis bisher als eher gering eingeschätzt werden. Der Bundesverband der AWO hat deshalb in einem ersten Schritt den Experten Prof. W. Stange, Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik an der Leuphana Universität Lüneburg, beauftragt im Rahmen einer Expertise Anforderungen an Partizipationskonzepte zu beschreiben und erste Ansätze für deren Umsetzung in Maßnahmen der Jugendsozialarbeit/ Jugendberufshilfe vorzuschlagen. Über die Definition von Partizipation, der Einbeziehung bisheriger Ergebnisse empirischer Forschung zur Kinder- und Jugendbeteiligung und entsprechender Standards konzeptioneller pädagogischer Ansätze wurde die Entwicklung eines Beteiligungsmodells für die Umsetzung von Partizipationsformaten in der Jugendsozialarbeit/ Jugendberufshilfe beschrieben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Evaluierung des Jugendcoachings: Endbericht (2013)
Zitatform
Steiner, Mario, Gabriele Pessl, Elfriede Wagner & Johannes Karaszek (2013): Evaluierung des Jugendcoachings. Endbericht. Wien, 177 S.
Abstract
"Zielsetzungen des Jugendcoachings sind, Jugendliche bis zu einem Abschluss auf Sekundarstufe 2 im Bildungs- bzw. Ausbildungssystem zu halten, die Verbesserung ihrer Arbeitsmarktchancen, ihre Befähigung, eigenständig die für sie passende Entscheidung zu treffen oder die Erreichung alternativer Ziele oder Teilziele, wenn die Aufnahme weiterführender (Aus-)Bildungen (noch) nicht möglich ist. Ein wesentlicher konzeptioneller Ansatzpunkt des Beratungs- und Unterstützungsprozesses dabei ist Case Management. Im Rahmen des Forschungsprojektes werden die Sichtweisen möglichst unterschiedlicher Stakeholder (Trägerorganisationen und Schulen, Jugendliche, VernetzungspartnerInnen) eingebunden. Neben vier Fallstudien, die auf den Ergebnissen qualitativer Interviews basieren, werden eigene quantitative Erhebungen sowie sekundärstatistische Analysen durchgeführt." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Neue Bildungsangebote für junge Erwachsene ohne Berufsabschluss (2013)
Wollersheim, Bert;Zitatform
Wollersheim, Bert (2013): Neue Bildungsangebote für junge Erwachsene ohne Berufsabschluss. In: Berufsbildung, Jg. 67, H. 141, S. 39-40.
Abstract
"Während sich für Wirtschaftsbetriebe die Suche nach Fachkräften zunehmend schwierig gestaltet, steigt gleichzeitig bei den Arbeitsagenturen und Jobcentern die Zahl der Menschen, die ohne Berufsabschluss keine Beschäftigung finden. Laut Datenreport des Bundesinstituts für Berufsbildung sind mehr als 2.2 Millionen junge Erwachsene im Alter zwischen 20 und 34 Jahren ohne beruflichen Abschluss. Dieses Problem sollen nun die Bundesagentur für Arbeit und die Jobcenter entschärfen." Die Erstausbildung junger Erwachsener soll ein zentraler Handlungsschwerpunkt der nächsten Jahre werden. (Autorenreferat, BIBB-Doku)
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Literaturhinweis
Jugend in Arbeit plus: eine empirische Untersuchung der Programmumsetzung (2013)
Worthmann, Georg;Zitatform
Worthmann, Georg (2013): Jugend in Arbeit plus. Eine empirische Untersuchung der Programmumsetzung. (Gesellschaft für Innovative Beschäftigungsförderung. Arbeitspapiere 47), Bottrop, 96 S.
Abstract
"Im Programm 'Jugend in Arbeit plus' erhalten seit vielen Jahren Jugendliche in Nordrhein-Westfalen Hilfestellungen bei der Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung. Trotz diverser Detailänderungen an der Programmkonzeption ist die Grundstruktur - eine enge Zusammenarbeit von Arbeitsverwaltung, Beratungseinrichtungen und Kammerverbänden - seit dem Programmstart 1998 beibehalten worden. Die Untersuchung befasst sich mit der Frage, welche Faktoren auf den Verlauf von Jugend in Arbeit plus und somit auf den Teilnahmeerfolg der Jugendlichen einwirken." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Improving employment prospects for young workers in Spain (2013)
Wölfl, Anita;Zitatform
Wölfl, Anita (2013): Improving employment prospects for young workers in Spain. (OECD Economics Department working papers 1040), Paris, 30 S. DOI:10.1787/5k487n7hg08s-en
Abstract
"The unemployment rate among young people has reached painfully high levels, in particular among those young people with low levels of education. There are two crucial policy priorities to improve employment prospects for youth in Spain. First, in the very short term, there is need for quick action to target well-designed active labour market programmes to the most disadvantaged youth and provide more job-search assistance and guidance for all youth experiencing difficulties in finding a job in the current labour market. Second, the current crisis is an opportunity to tackle some of the structural weaknesses in the Spanish youth labour market. This implies in particular reforms to prevent youth from dropping out of education at a very early stage and to improve the school to work transition of young people. Key issues are to better match skills acquired in education to those asked for by businesses, as well as to establish an effective system of vocational education, and to reduce remaining demand side barriers, notably labour market duality and a rigid collective bargaining system, which both have prevented an efficient allocation of labour resources in the past and a flexible adjustment during the crisis. This Working Paper relates to the 2012 OECD Economic Survey of Spain (www.oecd.org/eco/surveys/spain)." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Europäische Jugendgarantie umsetzen - Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland bekämpfen: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der SPD (Drucksache 17/13585) (2013)
Zitatform
(2013): Europäische Jugendgarantie umsetzen - Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland bekämpfen. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der SPD (Drucksache 17/13585). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 17/13694 (04.06.2013)), 11 S.
Abstract
Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der SPD-Fraktion zur Umsetzung der von der Europäischen Kommission vorgeschlagenen Jugendgarantie. Jungen Menschen soll laut EU binnen vier Monaten nach Verlust einer Arbeit oder dem Verlassen der Schule eine hochwertige Arbeitsstelle bzw. weiterführende Ausbildung oder ein hochwertiger Praktikums- bzw. Ausbildungsplatz angeboten werden. Die Bundesregierung sieht zurzeit keinen Anlass, zusätzliche Maßnahmen zur Erfüllung der Jugendgarantie in Deutschland zu initiieren. Die vorhandenen Instrumente entsprächen dem Ansatz der Jugendgarantie und versetzten alle zuständigen Stellen in die Lage, arbeitslosen jungen Menschen in Deutschland konkrete Angebote im Sinne der Jugendgarantie zu machen. (IAB)
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Literaturhinweis
Umsetzung und Perspektive der assistierten Ausbildung: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 17/12599) (2013)
Zitatform
(2013): Umsetzung und Perspektive der assistierten Ausbildung. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 17/12599). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 17/12831 (20.03.2013)), 10 S.
Abstract
Aufgrund der gegenwärtigen Lage am Ausbildungsmarkt - eine steigende Zahl unbesetzter Lehrstellen steht einer nach wie vor hohen Anzahl an Jugendlichen, die keinen Ausbildungsplatz erhalten, gegenüber - werden neue Formen der Ausbildung diskutiert und entwickelt. Ein Modell ist die 'assistierte Ausbildung', bei der ein Bildungsträger die Rolle eines Dienstleisters einnimmt, sowohl für den jungen Menschen als auch für den Betrieb. Durch den Einsatz des Bildungsträgers sollen beispielsweise Betriebe bei der Auswahl der Bewerberinnen und Bewerber unterstützt werden. Darüber hinaus sollen die jungen Menschen beraten und während der Ausbildung begleitend unterstützt werden. In ihrer Antwort auf die Kleine Anfrage äußert sich die Bundesregierung zur Umsetzung und Perspektive des Konzepts der 'assistierten Ausbildung'. Sie stellt die Besonderheit im Vergleich zu anderen Unterstützungs- und Begleitmaßnahmen heraus. So handelt es sich bei der 'assistierten Ausbildung' um Projektansätze und Modellversuche, die unterschiedliche Zielgruppen im Blick haben, wie z.B. Altbewerber, junge Eltern und Jugendliche mit Migrationshintergrund. Die derzeitigen Projektansätze weisen in den Zielen und bei den Zielgruppen Berührungspunkte zu verschiedenen Förderleistungen des SGB III auf. Förderleistungen des SGB III werden bei der 'assistierten Ausbildung' zum Teil auch genutzt. (IAB)
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Literaturhinweis
Local strategies for youth employment: learning from practice (2013)
Abstract
"Timely support for young unemployed is essential for a smooth transition into the labour market. The first youth guarantees (measures that reduce the time a young person spends not in employment, education or training) were introduced by the Nordic European countries in 1980s and 1990s. Similar programmes to reduce the inactivity period of youth have been put in place more recently in Austria, Germany, the Netherlands and Poland, and more European countries will be introducing similar measures following Youth Guarantee Recommendation agreed by the EU's Council of Employment and Social Affairs Ministers in February 2013.
In 2013 and 2014, following up on its earlier work on Local Youth Employment Strategies, the OECD Local Economic and Employment Development Programme is undertaking a review of the implementation of youth guarantee in 8 European countries to identify key conditions and success factors and provide a set of practical policy recommendations relevant to national and local policy makers and practitioners. The final report will be presented at the 10th Annual meeting of the OECD Forum on Partnerships and Local Development in Stockholm on 24-25 April 2014." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Chancen ergreifen im Arbeitsbündnis Jugend und Beruf: Sozialleistungsträger kooperieren - junge Menschen profitieren (2013)
Abstract
"Seit Inkrafttreten des SGB II sind drei Akteure für die Betreuung Jugendlicher unter 25 Jahren zuständig: die Agenturen für Arbeit, die gemeinsamen Einrichtungen sowie die Träger der Jugendhilfe. Jeder Träger zeichnet sich in der Praxis durch ein differenziertes Hilfe- und Dienstleistungsangebot aus.
Die Koordinierung und Verzahnung dieser Angebote ist eine große Herausforderung: Mangelnde Abstimmung führt in der Praxis häufig zu Brüchen im Integrationsprozess bzw. zu fehlender Transparenz für besonders förderungsbedürftige Jugendliche, deren gesetzliche Vertreter sowie für die Anbieter von Dienstleistungen.
Trotz einer insgesamt positiven Entwicklung am Ausbildungs- bzw. Arbeitsmarkt haben zahlreiche Jugendliche Probleme bei ihrer beruflichen und sozialen Integration.
- Viele Arbeitslose unter 25 Jahren im Rechtskreis SGB II verfügen über keinen Schulabschluss (März 2012: 18%, zum Vergleich SGB III: 7%) bzw. keinen Berufsabschluss (69%, SGB III: 31%).
- Der IAB-Kurzbericht 'Bedürftige Kinder und ihre Lebensumstände' von 6/2011 weist darauf hin, dass Kinder und Jugendliche aus Haushalten mit SGB-II-Bezug in ihrem Lebensstandard ebenso eingeschränkt sind, wie in ihrer sozialen und kulturellen Teilhabe.
Eine verbindliche, strukturierte Kooperation - insbesondere mit den Partnern des SGB VIII - ist daher erforderlich bei der ganzheitlichen Unterstützung benachteiligter Jugendlicher und der Verbesserung der Integrationsergebnisse." (Textauszug, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
Siehe auch IAB-Kurzbericht: Grundsicherung und Einkommensarmut: Bedürftige Kinder und ihre Lebensumstände. -
Literaturhinweis
Überfälliges Signal an Europas Jugend: Chancen und Hürden der Implementierung der Europäischen Jugendgarantie (2013)
Zitatform
(2013): Überfälliges Signal an Europas Jugend. Chancen und Hürden der Implementierung der Europäischen Jugendgarantie. (Perspektive), Bonn, 8 S.
Abstract
"- Die Einführung einer 'Jugendgarantie' in den Ländern Europas erscheint überfällig. Insbesondere in konservativ regierten Ländern kommen der europäischen Initiative dabei eine wichtige politische und budgetäre Initialwirkung zu.
- Austeritätsprogramme stehen dem Interesse einer Reduzierung der Jugendarbeitslosigkeit nach bisherigen Erfahrungen in mehrfacher Hinsicht eher im Wege. Zudem stoßen rein angebotsseitig ansetzende Programme, selbst wenn besser ausgestaltet, in der aktuellen Situation an ihre Grenzen.
- Konjunkturprogramme und die aktive Schaffung von 'guten Arbeitsplätzen' stellen insbesondere für die am meisten betroffenen europäischen Arbeitsmärkte eine überfällige, notwendige Ergänzung dar." (Textauszug, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Förderung der beruflichen Mobilität von ausbildungsinteressierten Jugendlichen und arbeitslosen jungen Fachkräften aus der Europäischen Union: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 17/12929) (2013)
Zitatform
(2013): Förderung der beruflichen Mobilität von ausbildungsinteressierten Jugendlichen und arbeitslosen jungen Fachkräften aus der Europäischen Union. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 17/12929). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 17/13039 (11.04.2013)), 9 S.
Abstract
"Im Zuge der Debatte über die hohe Jugendarbeitslosigkeit in Südeuropa hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales das Förderprogramm 'MobiPro-EU' initiiert. Damit sollen ausbildungsinteressierte Jugendliche und arbeitslose Fachkräfte bei der Vermittlung in eine betriebliche Berufsausbildung oder qualifizierte Beschäftigung unterstützt werden. Allerdings muss die Ausbildung bzw. Beschäftigung ausschließlich in einem so genannten Engpass bzw. Mangelberuf erfolgen. Interessierte Arbeitgeber haben bisher 400 Ausbildungsstellen zur Verfügung gestellt. Das Programm ist für den Zeitraum von 2013 bis 2016 angelegt und umfasst Mittel in Höhe von insgesamt 139 Mio. Euro. Darin enthalten sind unter anderem Leistungen für Deutschsprachkurse, Reisekosten sowie Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhaltes." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Junge Menschen in der (beruflichen) Bildung halten: funktionierende Konzepte (2013)
Zitatform
(2013): Junge Menschen in der (beruflichen) Bildung halten. Funktionierende Konzepte. (CEDEFOP Kurzbericht), Thessaloniki, 4 S. DOI:10.2801/53476
Abstract
"Zu viele junge Menschen verlassen die Schule (oder die Berufsausbildung) vorzeitig. Für diese frühen Abgänger besteht jedoch ein erhöhtes Risiko, in Langzeitarbeitslosigkeit oder Armut zu geraten oder in die Kriminalität abzurutschen. Für die europäische Wirtschaft bedeutet dies derzeit Kosten in Höhe von 1,25 % des BIP. Lässt sich diese Entwicklung stoppen?" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Evaluation of the Apprenticeship Grant for Employers (AGE 16 to 24) programme (2013)
Zitatform
(2013): Evaluation of the Apprenticeship Grant for Employers (AGE 16 to 24) programme. (BIS research paper 157), London, 142 S.
Abstract
"There is a substantial history of programmes, within the United Kingdom (UK) and elsewhere in the world, which use public funds to stimulate the creation of Apprenticeships, particularly in difficult economic conditions when employers are cautious about investing in training.
In February 2012, when over a million young people were unemployed, the government introduced an incentive for employers to take on up to three young Apprentices aged 16 to 24. This was the Apprenticeship Grant for Employers of 16 to 24 year olds, or 'AGE 16 to 24'. The incentive comprised a £1,500 grant per Apprentice over and above the subsidy to the cost of training (100 per cent subsidy for Apprentices aged 16-18 and 50 per cent for those aged 19-24). The new grant would be available for up to 40,000 Small and Medium Enterprises (SMEs) with fewer than 250 employees which were new to Apprenticeship (defined as never having had an Apprentice nor having taking on an Apprentice in the last 3 years). This criterion for eligibility was to encourage new or lapsed employers into Apprenticeship and to increase programme additionality (that is, to ensure that as many as possible of the Apprentices created as a result of the AGE 16 to 24 incentive would not have been created in its absence). The subsidy would be paid in two instalments of £750 each, at 8 weeks and 12 months into the Apprenticeship. The arrangement was intended both to assist employers with the early costs of the Apprenticeship and to encourage retention. The programme also had objectives to distribute the AGE 16 to 24 grant such that at least 50 per cent of assisted Apprenticeships would be for Apprentices aged between 16 and 18 and that at least 50 per cent would be taken up by small businesses employing 50 or fewer people.
At the end of August 2012, partly as a result of early evaluation findings and partly in response to other direct feedback from various parties involved in the delivery of the AGE 16 to 24 programme, a number of adjustments were made to its delivery: the 'not in the last 3 years' criterion was reduced to 'not in the last year'; eligibility was extended to employers with up to 1,000 employees; the maximum number of Apprentices supported by the AGE 16 to 24 grant who could be taken on by any one employer was raised from three to ten; and the two-stage payment system was changed to one in which the employer received the full £1,500 grant as a single payment when the Apprentice (or Apprentices) had been in learning for 13 weeks." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Der Arbeitsmarkt in Deutschland: Jüngere Menschen ohne Berufsabschluss, Mai 2013 (2013)
Abstract
"- Jüngere Menschen ohne berufsqualifizierenden Abschluss sind häufiger arbeitslos, seltener in Vollzeit beschäftigt und geringer entlohnt als Fachkräfte.
- Von den in Deutschland lebenden Jüngeren hat gut jeder Fünfte keinen Berufsabschluss - aber nur jeder neunte sozialversicherungspflichtig Beschäftigte.
- Fast zwei Drittel der jüngeren sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ohne Berufsabschluss sind Männer. Zugleich weisen Beschäftigte ohne Berufsabschluss eine hohe Teilzeitquote auf.
- Ihre Beschäftigungsverhältnisse unterliegen einer deutlich höheren Fluktuation als die von Fachkräften.
- Das mittlere Bruttogehalt jüngerer Menschen ohne Berufsabschluss liegt erheblich unter dem mittleren Gehalt von Fachkräften.
- Für jüngere Menschen ohne Berufsabschluss bleibt das Verarbeitende Gewerbe der zahlenmäßig bedeutsamste Wirtschaftsabschnitt. Allerdings gewinnen die Zeitarbeit und der Bereich hochwertiger Dienstleistungen an Bedeutung.
- Während die Zahl der jüngeren arbeitslosen Fachkräfte in den vergangenen zehn Jahren erheblich zurückgegangen ist, stieg die Zahl der jüngeren Arbeitslosen ohne Berufsausbildung deutlich an.
- Arbeitslose Jüngere ohne berufsqualifizierenden Abschluss sind häufiger männlich, Ausländer, im Rechtskreis SGB II und langzeitarbeitslos als arbeitslose jüngere Fachkräfte." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Aus- und Weiterbildung stärken, Abbrüche verringern, Erfolgsquoten erhöhen: Beschlussempfehlung und Bericht des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung (18. Ausschuss) zu dem Antrag der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 17/5489) (2013)
Zitatform
(2013): Aus- und Weiterbildung stärken, Abbrüche verringern, Erfolgsquoten erhöhen. Beschlussempfehlung und Bericht des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung (18. Ausschuss) zu dem Antrag der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 17/5489). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 17/14085 (25.06.2013)), 10 S.
Abstract
Der Bericht resümiert die wesentlichen Inhalte der Vorlage des Antrags der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, der die Bundesregierung u.a. dazu auffordert, die Arbeitsmarktpolitik des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales darauf auszurichten, Ausbildungssuchenden auch tatsächlich Ausbildung zu vermitteln und nicht nur in Beschäftigung zu bringen. Hierzu gehören insbesondere Maßnahmen zur Sprachförderung für junge Migrantinnen und Migranten sowie Maßnahmen zur Nachqualifikation der unter 30-jährigen ohne Berufsabschluss. Der Bericht zum Beratungsverlauf und Beratungsergebnisse im federführenden Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung stellt die Positionen der Fraktionen dar. (IAB)
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Literaturhinweis
Ein-Euro-Jobs, betriebliche und schulische Trainingsmaßnahmen: Wovon junge Arbeitslose im SGB II am meisten profitieren (2012)
Zitatform
Achatz, Juliane, Sonja Fehr, Brigitte Schels & Joachim Wolff (2012): Ein-Euro-Jobs, betriebliche und schulische Trainingsmaßnahmen: Wovon junge Arbeitslose im SGB II am meisten profitieren. (IAB-Kurzbericht 06/2012), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"Junge Arbeitslose, die bereits eine Familie gegründet haben, sind in der Regel zeitlich und räumlich weniger flexibel als Alleinstehende. Das betrifft die Teilnahme an Maßnahmen ebenso wie eine spätere Erwerbstätigkeit. Somit dürfte der Erfolg einer Förderung auch davon abhängen, ob die Eingliederungsangebote mit den familiären Rahmenbedingungen vereinbar sind. Die vorliegende Studie geht der Frage nach, von welchen Instrumenten 18- bis 30-jährige Empfänger von Arbeitslosengeld II am meisten profitieren, insbesondere wenn sie mit einem Partner zusammenleben und eigene Kinder haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Labor market flexibility and unemployment: new empirical evidence of static and dynamic effects (2012)
Zitatform
Bernal-Verdugo, Lorenzo E., Davide Furceri & Dominique Guillaume (2012): Labor market flexibility and unemployment. New empirical evidence of static and dynamic effects. In: Comparative Economic Studies, Jg. 54, H. 2, S. 251-273. DOI:10.1057/ces.2012.3
Abstract
"The aim of this paper is to analyze the relationship between labor market flexibility and unemployment outcomes. Using a panel of 97 countries from 1985 to 2008, the results of the paper suggest that improvements in labor market flexibility have a statistically and significant negative impact on unemployment outcomes (over unemployment, youth unemployment, and long-term unemployment). Among the different labor market flexibility indicators analyzed, hiring and firing regulations and hiring costs are found to have the strongest effect." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Das Übergangssystem: Irrweg oder Erfolgsgeschichte? (2012)
Zitatform
Brändle, Tobias (2012): Das Übergangssystem. Irrweg oder Erfolgsgeschichte? Opladen: Budrich, 245 S.
Abstract
"SchülerInnen ohne Ausbildungsplatz oder Schulabschluss soll durch ihre Teilnahme an einjährigen schulischen Bildungsangeboten zur Ausbildungsreife verholfen werden. Der Autor thematisiert und systematisiert die entsprechenden, als Übergangssystem bezeichneten, Bildungsangebote und diskutiert Chancen und Probleme der verschiedenen berufsvorbereitenden und -grundbildenden Angebote." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Young people and the post-recession labour market in the context of Europe 2020 (2012)
Zitatform
Chung, Heejung, Sonja Bekker & Hester Houwing (2012): Young people and the post-recession labour market in the context of Europe 2020. In: Transfer, Jg. 18, H. 3, S. 301-318. DOI:10.1177/1024258912448590
Abstract
"Dieser Beitrag untersucht, wie sich die jüngste weltweite Rezession und die allgemeine Flexibilisierung der Arbeitsmärkte auf junge Menschen auswirken. Wir befassen uns mit verschiedenen Formen des sozialen Ausschlusses wie Arbeitslosigkeit, befristeten Beschäftigungsverhältnissen und Zeiten ohne Erwerbstätigkeit, sowie mit der subjektiven Unsicherheit, die aus diesem Ausschluss vom Arbeitsmarkt resultiert. Wir untersuchen ferner, was die Mitgliedstaaten unternommen haben, um dieses Problem anzugehen, insbesondere im Rahmen ihrer Maßnahmen zur Bewältigung der Krise. Sowohl auf EU-Ebene (im Rahmen der Europa 2020-Strategie) als auch auf nationaler Ebene bestehen politische Maßnahmen speziell für junge Menschen auf dem Arbeitsmarkt, aber diese sind meist angebotsorientiert. Sie berücksichtigen also nicht die wahren Probleme, die sich für Jugendliche stellen, etwa die Schwierigkeit, eine erste Beschäftigung zu finden, und das Problem minderwertiger Arbeitsplätze mit geringen Karriereaussichten. So entsteht eine neue Generation, die stärker als vorangehende Generationen systematischen Arbeitsmarktrisiken ausgesetzt ist und dabei vom Staat weitgehend sich selbst überlassen wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Youth unemployment in Europe: theoretical considerations and empirical findings (2012)
Zitatform
Dietrich, Hans (2012): Youth unemployment in Europe. Theoretical considerations and empirical findings. Berlin, 40 S.
Abstract
"The concept of youth unemployment as dealt with in this paper covers the problems encountered by young people below 25 years of age entering the labour market and finding permanent employment.
In most European countries youth unemployment has risen significantly as a result of the economic crisis. Compared to youth unemployment, adult unemployment experienced the effects of the crisis with some delay. But in the long run, the recession has affected all age groups. In the 2000s there were significant changes in the pattern of youth unemployment due to gender, citizenship or educational level.
The results indicate individual avoidance strategies such as reducing labour market participation (prolonging of or returning to education) or interregional mobility. Reviewing the literature on labour market policy there are no clear and universal solutions for the prevention or reduction of youth unemployment, whether in terms of active labour market policy and labour market institutions or regulation / deregulation. However, national experiences differ in different areas.
Individual and familial guidance and counselling on both educational and occupational choices can help young people in their school-to-work transitions and in the labour market. Workers' associations and unions can also help young people entering the labour market." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en)) -
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Temporary work as an active labor market policy: evaluating an innovative program for disadvantaged youths (2012)
Zitatform
Ehlert, Christoph, Jochen Kluve & Sandra Schaffner (2012): Temporary work as an active labor market policy. Evaluating an innovative program for disadvantaged youths. In: Economics Bulletin, Jg. 32, H. 2, S. 1765-1773.
Abstract
"While high rates of youth unemployment are a severe problem in most European countries, the program evaluation literature shows that disadvantaged youths constitute a group that is particularly difficult to assist effectively. As innovative measures are thus needed, we evaluate a German pilot program that targets low-skilled young unemployed and combines three components: a) individual coaching, b) classroom training and c) temporary work. Using an ex-post quasi-randomization approach, our analysis shows that the program has a positive impact on the post-program employment probability of participants." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Ähnliche Treffer
auch erschienen als: IZA discussion paper, 6670 -
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Kein Nachwuchs für Hartz IV!: Bildung für Kinder an den Schnittstellen von SGB II, SGB VIII und Schulpolitik (2012)
Grimm, Andrea; Stöbe-Blossey, Sybille; Dehmer, Mara; Martin, Andrea; Eschelbach, Diana; Grimm, Andrea; Lühmann, Hans; Fehr, Sonja; Gramm, Sigrid; Lange, Joachim; Lange, Joachim; Haarstick, Jürgen; Lucks, Hewig; Dittmann, Jörg;Zitatform
Grimm, Andrea (2012): Kein Nachwuchs für Hartz IV! Bildung für Kinder an den Schnittstellen von SGB II, SGB VIII und Schulpolitik. (Loccumer Protokolle 2011,70), Rehburg-Loccum, 154 S.
Abstract
"Bildung und Qualifikation reduzieren das Risiko von Arbeitslosigkeit und Armut. Will man Armut und den Bezug von Leistungen nach dem SGB II langfristig verringern, ist es geboten, die Kinder aus Bedarfsgemeinschaften des SGB II und anderen armutsgefährdeten Familien frühzeitig zu fördern. Hierzu sind quantitativ und insbesondere qualitativ ausreichende Angebote von Nöten. Zugleich erleichtern quantitativ und qualitativ gute Angebote die Arbeitsmarktintegration der Eltern, was wiederum zur Verringerung von Armut und positiven Effekten für die Erziehung führen kann.
Doch wie können diese altbekannten Einsichten im Zuständigkeitsdschungel von Bund, Ländern und Kommunen konkret umgesetzt werden? Welche Potenziale hat eine Zusammenarbeit der Akteure? Warum wurden diese Potenziale in der Vergangenheit nur zum Teil gehoben? Wie können die Schnittstellen zwischen den Akteuren in Kommunen, Ländern und Bund ausgestaltet werden? Und wie können die internen Schnittstellen, z. B. der Kommunen als Träger der Jugendhilfe, des SGB II und der Schulen optimiert werden?
Um diesen Fragen nachzugehen veranstaltete die Evangelische Akademie Loccum im April 2011 eine Tagung, deren Beiträge der vorliegende Band dokumentiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
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Effectiveness of policy measures to increase the employment participation of young people (2012)
Hawley, Jo; Hall-Nevala, Anne-Mari; Weber, Tina;Zitatform
Hawley, Jo, Anne-Mari Hall-Nevala & Tina Weber (2012): Effectiveness of policy measures to increase the employment participation of young people. Dublin, 82 S.
Abstract
"Youth unemployment rates in Europe are dramatically high. Many EU Member States have implemented youth employment policies that facilitate and support young people's pathways through education to employment and tackle such diverse issues as early school leaving, school-to-work transitions and employability. But how effective are such policies? What are their strengths and their weaknesses and what characteristics make an effective policy in the field of youth unemployment? This report reviews existing evidence on the effectiveness of 25 policies tackling youth unemployment for a selected number of countries (AT, FI, FR, HU, IE, IT, ES, SE, UK) and complements this information with expert interviews. It seeks to assess the extent to which the chosen measures have been successful, looking at their outputs, outcomes and wider impact." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Was kostet eine Ausbildungsgarantie in Deutschland? (2012)
Klemm, Klaus;Zitatform
Klemm, Klaus (2012): Was kostet eine Ausbildungsgarantie in Deutschland? Gütersloh, 62 S.
Abstract
"Die Bertelsmann Stiftung hat gemeinsam mit neun Bundesländern und der Bundesagentur für Arbeit ein Konzept erarbeitet, wie der unübersichtliche und ineffektive Übergangsbereich zwischen Schule und Beruf grundlegend neu gestaltet werden kann. Kern des Konzepts ist eine Ausbildungsgarantie für jeden Schulabgänger. Wer keine Lehrstelle im dualen System findet, soll trotzdem einen qualifizierten Berufsabschluss erwerben können. Aus der Studie geht hervor, dass eine solche Ausbildungsgarantie den Staat jährlich 1,5 Milliarden Euro kostet - Geld, das laut Bildungsökonom Klaus Klemm gut investiert ist, weil der Staat dadurch an anderen Stellen Ausgaben sparen könnte und der deutschen Wirtschaft pro Jahr bis zu 150.000 Fachkräfte zusätzlich zur Verfügung stünden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Youth guarantee: experiences from Finland and Sweden (2012)
Zitatform
Mascherini, Massimiliano (2012): Youth guarantee. Experiences from Finland and Sweden. Dublin, 4 S.
Abstract
"In light of the impact of the recent negative developments in the labour market on young people, EU Member States have in recent years been actively engaged in designing and implementing policy measures targeted at young people. In the context of its 2011 work programme, Eurofound carried out an evaluation of the effectiveness of selected policy measures introduced by Member States to improve the employability of young people. The full results of this study will be published later in the year. This short document summarises the strengths and weaknesses of youth guarantee schemes identified in the research. Given that Scandinavian countries are pioneers of this type of policy, this paper focuses in particular on youth guarantee initiatives which have been introduced in Finland and Sweden." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Umwege in die Ausbildung: die Rolle von Ungelerntentätigkeit für eine späte Berufsqualifizierung. Wege aus der Ungelerntentätigkeit in die Ausbildung: Junge Erwachsene mit prekären Bildungs- und Erwerbsverläufen (2012)
Mögling, Tanja; Tillmann, Frank; Lex, Tilly;Zitatform
Mögling, Tanja, Frank Tillmann & Tilly Lex (2012): Umwege in die Ausbildung. Die Rolle von Ungelerntentätigkeit für eine späte Berufsqualifizierung. Wege aus der Ungelerntentätigkeit in die Ausbildung: Junge Erwachsene mit prekären Bildungs- und Erwerbsverläufen. (Wissenschaftliche Texte), Halle, 72 S.
Abstract
"Ergebnisse des DJI-Übergangspanels zeigen auf, dass ein Teil der Jugendlichen ihre Ausbildung erst in einem Alter beginnt, in dem die berufliche Qualifikation normalerweise abgeschlossen und der Übergang in die Erwerbsarbeit bereits bewältigt ist. Vor diesem Hintergrund ist das Ziel dieser Studie aufzuklären, unter welchen Voraussetzungen und Rahmenbedingungen jungen Menschen, die das Bildungs- und Ausbildungssystem schon verlassen haben, der Einstieg in Ausbildung doch noch gelingt. Mit Hilfe eines Samples von Befragten aus dieser Studie wird der Frage nachgegangen, unter welchen Voraussetzungen und Rahmenbedingungen es diesen jungen Menschen gelingt, eine späte berufliche Ausbildung aufzunehmen bzw. warum andere bis zuletzt ohne Berufsqualifikation bleiben." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The construction of the category of unemployed young people with no qualifications in Switzerland: a looping effect? (2012)
Zitatform
Nada, Eva (2012): The construction of the category of unemployed young people with no qualifications in Switzerland. A looping effect? In: Journal of Comparative Social Work, Jg. 7, H. 2, S. 1-18.
Abstract
"This paper explores the process of the rationalization of activation policies towards unemployed young people in Switzerland. It aims at analysing the mechanism of normalization for the criterion of 'unqualified' among unemployed young people with no qualifications. Empirical observations show the growing difficulties for personal counsellors to categorize an increasingly heterogeneous population of young unemployed people. These difficulties crystallize themselves with the definition of the criterion 'unqualified', thereby ushering in a new activation measure that appraises the school- and psychological aptitudes of young people. This measure partially determines the eligibility of the unemployed young people and participates in producing a norm of the 'right measure' in relation to the level of 'unqualification'. The concept of 'looping effect' developed by Ian Hacking was used to analyse the mechanism of transformation of the category and its effects on the identities of both young people and the front line agents. The paper discusses how to apply a philosophical concept to the sociology of categorization in order to deepen our understanding of activation policies within the changing scene of European social policy." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Hebel zu einer kompensatorischen Bildung: Pilotstudie (2012)
Perchinig, Bernhard; Schmid, Kurt;Zitatform
Perchinig, Bernhard & Kurt Schmid (2012): Hebel zu einer kompensatorischen Bildung. Pilotstudie. (ibw-Forschungsbericht 173), Wien, 231 S.
Abstract
"Zentrale Zielsetzung der Pilotstudie ist die Identifikation und Konzeption von Erfolg versprechenden Handlungsstrategien (aus Perspektive der Prävention und schulischer Intervention sowie im Sinne kompensatorische Maßnahmen), die den Bildungsaufstieg und eine langfristige Arbeitsmarktintegration von Menschen mit Migrationshintergrund fördern. Die Untersuchung konzentriert sich auf die Altersgruppe der 14- bis 21-Jährigen, also auf Jugendliche am Übergang zur weiterführenden Ausbildung bzw. in den Arbeitsmarkt. Kern bildet eine Untersuchung von Resilienzfaktoren, jene Faktoren, die trotz nachteiliger Umstände (wie beispielsweise geringe Bildung der Eltern) die Fähigkeit einer Person beeinflussen, Krisen durch Rückgriff auf persönliche und sozial vermittelte Ressourcen zu meistern und als Anlass für Entwicklungen zu nutzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Kurzfassung -
Literaturhinweis
Investing in skills to foster youth employability: what are the key policy challenges? (2012)
Scarpetta, Stefano; Sonnet, Anne;Zitatform
Scarpetta, Stefano & Anne Sonnet (2012): Investing in skills to foster youth employability. What are the key policy challenges? In: Intereconomics, Jg. 47, H. 1, S. 4-10.
Abstract
"High youth unemployment and inactivity are not new, even if they have been exacerbated by the recent crisis, and many OECD countries have devised strategies to improve the matching of the skills youth acquire at school and those needed in the labour market in order to render the school to work transition easier. Many of them have reinforced these strategies during the crisis to address the growing concerns about the risk of the so-called 'lost generation'. But have these strategies and renewed efforts been sufficient to give youth a fair chance in the world of work? The paper revisits this issue drawing from recent in-depth OECD reviews of youth employment policies. lt is organised as follows: first, the key facts an how young people have been faring in the labour market prior to and during the crisis are presented; the subsequent section analyses the main policies to improve educational outcomes and upgrade youth skills; and the last section focuses an broader policies dealing with education, labour market and social protection." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Perspektiven für eine Validierung informell und nonformal erworbener Kompetenzen bei Jugendlichen ohne Berufsausbildung (2012)
Schröder, Thomas; Bernhardt, Melanie; Binda, Gunnar; Barre, Kirsten;Zitatform
Schröder, Thomas (2012): Perspektiven für eine Validierung informell und nonformal erworbener Kompetenzen bei Jugendlichen ohne Berufsausbildung. Münster: Waxmann, 154 S.
Abstract
"Durch die Internationalisierung der beruflichen Bildung entstehen neue Perspektiven für eine Anerkennung informell und nonformal erworbener Kompetenzen, die in Deutschland traditionell eine weitgehend ungenutzte Bildungsressource darstellen. Die Outcome-Orientierung und in Folge die stärkere Gewichtung des Lernergebnisses statt des Lernwegs stellen eine zentrale Grundlegung für existierende und zukünftige Anerkennungsverfahren informeller und nonformal erworbener Kompetenzen dar. In dieser Studie wird unter Berücksichtigung des Berufsbildungssystems in der Freien und Hansestadt Hamburg sowie der Zielgruppe der benachteiligten Jugendlichen der Frage nachgegangen, welche Rahmensetzungen zu beachten und welche systembezogenen Voraussetzungen zu schaffen sind, damit informell und nonformal erworbene Kompetenzen benachteiligter Jugendlicher auf eine Berufsausbildung angerechnet werden können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ausbildungsgarantie in Österreich (2012)
Trinko, Michael;Zitatform
Trinko, Michael (2012): Ausbildungsgarantie in Österreich. Bonn, 4 S.
Abstract
"- Die österreichische Ausbildungsgarantie wird derzeit in Europa sehr stark als mögliches Vorbild oder Modell im Kampf gegen die Jugendarbeitslosigkeit diskutiert.
- Über die letzten drei Jahre konnten Erfahrungen mit den zwei bestehenden Modellen gesammelt werden, die im Rahmen der überbetrieblichen Berufsausbildung angeboten werden.
- Aus Sicht des Österreichischen Gewerkschaftsbundes ist dabei dem Lehrgangs-Modell (ÜBA 1) der Vorzug zu geben und darauf zu achten, dass Unternehmen nun nicht im Gegenzug ihre eigenen Ausbildungsanstrengungen reduzieren." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Optimierung des Übergangsbereichs in Hessen (2012)
Weishaupt, Horst; Schwarz, Alexandra; Krätschmer-Hahn, Rabea; Tillmann, Kristina;Zitatform
Weishaupt, Horst, Rabea Krätschmer-Hahn, Alexandra Schwarz & Kristina Tillmann (2012): Optimierung des Übergangsbereichs in Hessen. Frankfurt, Main, 93 S.
Abstract
"Bundesweit zeichnet sich auf dem Arbeitsmarkt schon seit Längerem ein Strukturwandel ab. Dieser ist gekennzeichnet durch die Entwicklung hin zu einer Dienstleistungs- und Wissensgesellschaft einerseits und die abnehmende Bedeutung des produzierenden Sektors andererseits. Gleichzeitig führen der technische Fortschritt und die Internationalisierung der Märkte zu steigenden Ansprüchen an die Qualifizierung sowohl der Erwerbspersonen und als auch der Auszubildenden. Wie auch in anderen Bundesländern lässt sich in Hessen ein deutlicher Trend zur schulischen Höherqualifizierung ausmachen: Ein zunehmender Anteil je Alterskohorte strebt die (Fach-) Hochschulreife an, und in den letzten Jahren sind entsprechend höhere Studienanfängerquoten zu verzeichnen. Auch im dualen Berufsbildungssystem hat das gestiegene Schulabschlussniveau zur Anhebung des Qualifikationsniveaus der Auszubildenden geführt, so dass Ausbildungsstellen in vielen Berufen zunehmend mit Abiturientinnen und Abiturienten anstatt mit Absolventinnen und Absolventen der Haupt- und Realschulen besetzt werden. Gleichzeitig münden in Hessen jährlich mehr als 20.000 Abgängerinnen und Abgänger von allgemeinbildenden Schulen in Maßnahmen des sogenannten Übergangsbereichs ein, der ihnen den Übergang in eine berufliche Ausbildung erleichtern oder erst ermöglichen soll. Das Ziel des Projektes besteht darin, die verschiedenen Bildungsmaßnahmen, die unter dem Begriff 'Übergangsbereich' subsumiert werden, auf die Struktur der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die verfolgten Ziele und ihre Wirksamkeit hin zu untersuchen. In den nächsten Jahren wird die Zahl der Schulabsolventinnen und Schulabsolventen, die dem hessischen Ausbildungsmarkt insgesamt zur Verfügung stehen, demografiebedingt um mehr als 25% zurückgehen. Die vorliegende Studie untersucht, welche Möglichkeiten diese Entwicklung für einen Rückbau des Übergangsbereichs in Hessen bietet und welche finanziellen Spielräume sich hieraus zur Förderung erfolgreicher Übergänge in schulische und duale Ausbildung ergeben würden. Hierzu werden Hinweise für die zukünftige Gestaltung dieses Bildungsbereichs in Hessen formuliert und konkrete Handlungsempfehlungen zu den einzelnen Bildungsgängen des Übergangsbereichs gegeben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Vorschlag für eine Empfehlung des Rates zur Einführung einer Jugendgarantie: SWD(2012) 409 final (2012)
Abstract
"Dem Vorschlag liegt eine Arbeitsunterlage der Kommissionsdienststellen bei, in der ausführlicher beschrieben ist, worum es sich bei einer Jugendgarantie handelt, welche Kosten und Nutzen solche Systeme haben und was gebraucht wird, um die Jugendgarantie zum Erfolg zu führen. Ferner werden in einem Anhang der Arbeitsunterlage Strategien beschrieben, die bereits in den 27 Mitgliedstaaten und Kroatien in Bezug auf Jugendbeschäftigung existieren. Diese Aufstellung spiegelt die unterschiedliche Ausgangslage der einzelnen Länder für die Einführung umfassender Jugendgarantie-Systeme wider." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Global employment trends for youth 2012 (2012)
Zitatform
(2012): Global employment trends for youth 2012. (Global employment trends for youth ...), Genf, 55 S.
Abstract
"The study examines the continuing job crisis affecting young people in many parts of the world. It provides updated statistics on global and regional youth unemployment rates and presents ILO policy recommendations to curb the current trends." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Weiterführende Informationen
English summary -
Literaturhinweis
Architektur einer modernen Lehrlingsausbildung: Standards für Gestaltung, Organisation und Steuerung. Memorandum (2012)
Abstract
"Das Memorandum des internationalen Forschungsnetzwerks Innovative Berufsbildung (INAP) vom April 2012 beinhaltet Standards für Gestaltung, Organisation und Steuerung der dualen Berufsausbildung. Inhalte sind:
-Kriterien einer modernen dualen Berufsbildung.
-Steuerung dualer Berufsbildungssysteme.
-Struktur und Entwicklung beruflicher Curricula." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Vorschlag für eine Empfehlung des Rates zur Validierung der Ergebnisse nichtformalen und informellen Lernens (2012)
Abstract
"Im Rahmen ihrer Strategie zur Schaffung von Arbeitsplätzen und Wachstum hat die Europäische Kommission eine Initiative ins Leben gerufen, mit der sie die Anerkennung der außerhalb von Schule und Hochschule erworbenen Fähigkeiten und Kompetenzen fördern will.
Mit ihrem Vorschlag verfolgt die Kommission das Ziel, die Arbeitsmarktchancen insbesondere von jungen Arbeitslosen und Personen mit wenigen formalen Qualifikationen zu erhöhen, die etwa älteren und gering qualifizierten Arbeitskräften oft fehlen. Ferner will sie den Zugang zur Hochschulbildung vor allem für Studierende im reiferen Alter erleichtern.
Mit dieser Empfehlung drängt die Kommission die Mitgliedstaaten zur Einführung nationaler Systeme zur Validierung der Ergebnisse nichtformalen und informellen Lernens bis zum Jahr 2015. Gibt es solche Systeme, so können Bürgerinnen und Bürger eine vollständige oder teilweise Qualifikation auf der Grundlage von Fähigkeiten und Kompetenzen erlangen, die sie außerhalb des Systems der formalen Bildung erworben haben. Umfassende Systeme für die Validierung der Ergebnisse nichtformalen und informellen Lernens gibt es derzeit nur in Finnland, Frankreich, Luxemburg und den Niederlanden." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Jugendhilfe an der Nahtstelle zum SGB II - viel Verantwortung, wenig Einfluss?: kommunale Strategien nach der Reform arbeitsmarktpolitischer Instrumente und zur Umsetzung des Bildungs- und Teilhabepaketes (2012)
Zitatform
(2012): Jugendhilfe an der Nahtstelle zum SGB II - viel Verantwortung, wenig Einfluss? Kommunale Strategien nach der Reform arbeitsmarktpolitischer Instrumente und zur Umsetzung des Bildungs- und Teilhabepaketes. (Aktuelle Beiträge zur Kinder- und Jugendhilfe 82), Berlin, 179 S.
Abstract
"Die Umsetzung der Leistungen nach dem SGB II für Jugendliche hat auf die Praxis der Kinder- und Jugendhilfe nachhaltige Auswirkungen und erweist sich oftmals als problematisch. Die Kooperation zwischen den Jugendhilfeträgern, den Jobcentern und der Bundesagentur für Arbeit ist noch nicht soweit systematisch zusammengeführt, um eine ganzheitliche und vernetzte Betreuung zu gewährleisten. An den Schnittstellen kommt es oft zu Brüchen in den Förder- und Integrationsprozessen. Die Frage nach einer gelungenen sozialen und beruflichen Integration benachteiligter junger Menschen ist dementsprechend aktueller denn je, insbesondere im Hinblick auf alle jene, die aufgrund individueller Beeinträchtigungen und/ oder fehlender Bildungsabschlüsse auf den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt als 'chancenarm' gelten." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Junge Menschen in Beschäftigung bringen: Mitteilung der Kommission an das Europäische Parlament, den Rat, den Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss und den Ausschuss der Regionen. SWD(2012) 406 final (2012)
Abstract
"In der vorliegenden Mitteilung und dem dazugehörigen Arbeitspapier der Kommissionsdienststellen werden die Maßnahmen dargestellt, die auf EU- und nationaler Ebene zur Umsetzung der Initiative 'Chancen für junge Menschen' ergriffen worden sind (enthalten sind auch 28 länderspezifische Fact Sheets). Anschließend werden weitere konkrete Initiativen beschrieben, die von der Kommission vorgeschlagen werden und von den Mitgliedstaaten und den Sozialpartnern vorangebracht werden müssen, damit die verschiedenen Probleme in Angriff genommen werden können, die der kritischen Beschäftigungslage Jugendlicher zugrunde liegen und die sowohl kurzfristiger als auch struktureller Art sind." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Jugendbeschäftigung in der Krise: Zeit zum Handeln: fünfter Punkt der Tagesordnung (2012)
Zitatform
(2012): Jugendbeschäftigung in der Krise: Zeit zum Handeln. Fünfter Punkt der Tagesordnung. (Bericht 101,5), Genf, 132 S.
Abstract
"Dieser Bericht besteht aus vier Kapiteln. Kapitel 1 untersucht die quantitativen und qualitativen Dimensionen der Jugendbeschäftigungskrise in verschiedenen Regionen und Ländern und erörtert neu aufgetretene Herausforderungen, wie etwa die Arbeitslosigkeit unter Hochqualifizierten und die zunehmende 'Abkopplung' Jugendlicher von den Arbeitsmärkten. Kapitel 2 analysiert die Muster der seit der letzten allgemeinen Aussprache weltweit von Ländern unternommenen Interventionen und Maßnahmen. Kapitel 3 gibt einen kurzen Überblick über die Strategie zur Unterstützung der Mitgliedsgruppen, die das Internationale Arbeitsamt seit 2005 verfolgt, und über die wichtigsten globalen und regionalen Partnerschaften mit Schwerpunkt auf Jugendbeschäftigung. Kapitel 4 präsentiert die wichtigsten Schlussfolgerungen, die sich aus dieser Untersuchung und Analyse ergeben, und zeigt verschiedene Möglichkeiten für das weitere Vorgehen auf." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Hier finden Sie ergänzende Informationen. -
Literaturhinweis
Einrichtung einer Jugendberufsagentur in Hamburg: Mitteilung des Senats an die Bürgerschaft. Drucksache 20/4195 v. 15.05.12 (2012)
Abstract
"Die Mitteilung des Hamburger Senats informiert über die Gründe und Zielsetzung der Einrichtung einer Jugendberufsagentur.
Derzeit schaffen viele Jugendliche den Übergang von Schule über Ausbildung in den Beruf nicht oder nur mit Verzögerung, obwohl viele Institutionen ein breitgefächertes Angebot an Hilfen bereitstellen. Sie tun dies aber weitgehend unabhängig voneinander. Es fehlt eine Anlaufstelle, die die Jugendlichen auf diesem Weg umfassend berät, unterstützt und bei Bedarf eng begleitet ('Beratung und Hilfestellung aus einer Hand'). Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat deshalb mit der Bundesagentur für Arbeit im Jahr 2010 eine Vereinbarung geschlossen, um bundesweit die Zusammenarbeit zwischen den Rechtskreisen des Sozialgesetzbuches (SGB) II, III und VIII zu verbessern, die berufliche Integration junger Menschen in Ausbildung oder Arbeit zu erhöhen und somit die Jugendarbeitslosigkeit zu reduzieren. Hamburg wurde im Januar 2011 als eine der Modellregionen für die Erprobung dieser Zusammenarbeit ausgewählt. Der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg hat sich mit der Regierungserklärung vom 23. März 2011 und dem Arbeitsprogramm vom 20. April 2011 zum Ziel gesetzt, jedem Jugendlichen eine Chance auf eine berufliche Ausbildung zu geben und niemanden auf diesem Weg zu verlieren. Diese Gefahr ist besonders groß bei Jugendlichen ohne Abschluss oder vergleichsweise schwachem Schulabschluss, denen oftmals die 'Ausbildungsreife' abgesprochen wird. Um sowohl das Vorhaben des Bundes als auch des Hamburger Senats zu realisieren, soll in der Freien und Hansestadt Hamburg eine Jugendberufsagentur (JBA) eingerichtet werden." (Textauszug, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Prävention von Ausbildungslosigkeit: Übergangsmanagement Schule - Berufsausbildung als Gegenstand kommunaler Politik (2011)
Braun, Frank; Reißig, Birgit;Zitatform
Braun, Frank & Birgit Reißig (2011): Prävention von Ausbildungslosigkeit. Übergangsmanagement Schule - Berufsausbildung als Gegenstand kommunaler Politik. In: Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik, Jg. 107, H. 3, S. 424-436.
Abstract
"Jugendliche mit Hauptschulbildung tragen ein erhöhtes Risiko, ins Erwerbsleben einzutreten, ohne einen Ausbildungsabschluss erworben zu haben. Dabei gibt es große regionale bzw. lokale Unterschiede in den Wegen Jugendlicher in die Ausbildungslosigkeit. Das wirft die Frage auf: Kann durch regionale bzw. kommunale Politik den Risiken der Ausbildungslosigkeit präventiv begegnet werden? Auf der Basis erster Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung der Förderinitiative Regionales Übergangsmanagement beschreibt der Beitrag die Strukturen und Verfahren, die an den bundesweit 27 Standorten der Förderinitiative für eine kommunale Politik der Prävention von Ausbildungslosigkeit implementiert wurden und benennt die Voraussetzungen für eine gelingende kommunale Übergangspolitik." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
International mobility for 'young people with fewer opportunities': a project evaluation (2011)
Carel, Sophie; Mazouin, Aurélie; Déloye, Frédéric;Zitatform
Carel, Sophie, Frédéric Déloye & Aurélie Mazouin (2011): International mobility for 'young people with fewer opportunities'. A project evaluation. (Training & Employment 96), 4 S.
Abstract
"'Young people with fewer opportunities' (YPFOs) are the priority target of the most recent European programmes for young people. A social experiment, funded by the Fonds d'expérimentation pour la jeunesse/Fund for Experimental Youth Projects and evaluated by Céreq, had the aim of encouraging such young people to be internationally mobile. The evaluation showed that, while the young people certainly benefited, the scheme actually had its greatest impact on the actors involved and their methods of coordination." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Ausbildung trotz geringem Schulerfolg: Chancen im dualen System für Jugendliche mit geringer Schulqualifizierung. Fachgespräch am 16. September 2010 Frankfurt am Main. Dokumentation (2011)
Dittmann, Jörg;Zitatform
(2011): Ausbildung trotz geringem Schulerfolg. Chancen im dualen System für Jugendliche mit geringer Schulqualifizierung. Fachgespräch am 16. September 2010 Frankfurt am Main. Dokumentation. Frankfurt, M., 33 S.
Abstract
"Dokumentation der Fachtagung 'Ausbildung trotz geringem Schulerfolg - Chancen im dualen System für Jugendliche mit geringer Schulqualifizierung' des Instituts für Sozialarbeit und Sozialpädagogik e. V." (IAB)
Inhaltsverzeichnis:
Jörg Dittmann: Ausbildungsförderung von Bildungsbenachteiligten - Befunde und Perspektiven (1-4);
Irene Hofmann-Lun: Was kommt nach der Hauptschule? - Ergebnisse des DJI-Übergangspanels (5-10);
Tina Alicke: Resilienz und Bewältigungsstrategien von jungen Menschen mit Migrationshintergrund beim Übergang von Schule in Ausbildung (AWOISS- Studie) (11-21);
Heiner Brülle: Der erfolgreiche Weg in eine Berufsausbildung beginnt in der Schule (22-27);
Ralf Nuglisch: Assistierte Ausbildung in Baden-Württemberg - Betriebliche Berufsausbildung für chancenarme junge Menschen (28-33). -
Literaturhinweis
Training + temp work = stepping stone?: evaluating an innovative activation program for disadvantaged youths (2011)
Zitatform
Ehlert, Christoph, Jochen Kluve & Sandra Schaffner (2011): Training + temp work = stepping stone? Evaluating an innovative activation program for disadvantaged youths. (Ruhr economic papers 249), Essen, 15 S.
Abstract
"Jugendarbeitslosigkeit ist ein großes Problem in vielen europäischen Ländern. Da die Evaluationsliteratur zeigt, dass Arbeitsmarktprogramme für benachteiligte junge Erwachsene häufig keine effektive Unterstützung leisten können, werden innovative Maßnahmen für diese Problemgruppe benötigt. In dieser Studie evaluieren wir eine solche innovative Pilotmaßnahme, die in drei deutschen Städten umgesetzt wurde und die folgenden Programmkomponenten kombiniert: i) Individuelles Coaching, ii) Weiterbildung, iii) Beschäftigung in Zeitarbeit. Auf Basis eines Vergleichsgruppenansatzes (ex-post Quasi-Randomisierung) zeigen unsere empirischen Ergebnisse einen nachhaltig positiven Effekt der Maßnahme auf die Eingliederung in den Arbeitsmarkt für diejenigen Teilnehmer, die die Maßnahme komplett durchlaufen haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Nachqualifizierung An- und Ungelernter in Hessen (2011)
Frings, Kerstin; Kuse, Stefan;Zitatform
Frings, Kerstin & Stefan Kuse (2011): Nachqualifizierung An- und Ungelernter in Hessen. (HA Hessen-Agentur. Report 804), Wiesbaden, 142 S.
Abstract
"Eine Nachqualifizierung ermöglicht es, einen in Deutschland anerkannten Berufsabschluss nachträglich - das heißt nicht im Rahmen einer 'normalen' Erstausbildung - zu erlangen. Interesse an einer Nachqualifizierung haben vor allem Personen ohne Berufsabschluss sowie Personen, die einen vorhandenen Berufsabschluss auf dem Arbeitsmarkt nicht entsprechend verwerten können. Diese 'An- und Ungelernten' erhoffen sich vom nachträglichen Erwerb des Berufsabschlusses eine Verbesserung der Arbeitsmarktposition sowie der beruflichen und sozialen Entwicklungsmöglichkeiten. Aus gesamtwirtschaftlicher Perspektive können Nachqualifizierungen, die die qualifikationsbedingten Unterschiede zwischen Arbeitsangebot und -nachfrage verringern, zur Fachkräftesicherung beitragen. Daher steht das Thema Nachqualifizierung aktuell stark im Fokus von Wissenschaft und Politik. Ziel der vorliegenden Studie war es, quantitative und qualitative Informationen zur Nachqualifizierungssituation in Hessen bereitzustellen, etwaige Hindernisse für Nachqualifizierungen zu identifizieren und diesbezüglich Handlungsansätze aufzuzeigen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Aufstieg durch (Aus-)Bildung: der schwierige Weg zum Azubi (2011)
Henry-Huthmacher, Christine; Hoffmann, Elisabeth;Zitatform
Henry-Huthmacher, Christine & Elisabeth Hoffmann (Hrsg.) (2011): Aufstieg durch (Aus-)Bildung. Der schwierige Weg zum Azubi. Sankt Augustin, 345 S.
Abstract
"Trotz mancher Fortschritte ist der Erfolg bei der Ausbildung für Jugendliche ohne zureichende Berufsreife in der Breite ausgeblieben. Ökonomen bescheinigen dem bestehenden System Ineffizienz bei hohen Kosten, Bildungsforscher sehen in den Brücken zur Ausbildung eher Sackgassen, Pädagogen und Ausbilder beklagen, viele junge Menschen in diesen sogenannten Warteschleifen seien danach nicht gestärkt, sondern geschwächt. Für die Konrad-Adenauer-Stiftung ist das Grund genug, sich an der Suche nach neuen Strategien zu beteiligen. Dazu ist diese Publikation ein Auftakt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Job qualification, distance between towns and geographical relocation for French youth (2011)
Lemistre, Philippe; Magrini, Marie-Benoit;Zitatform
Lemistre, Philippe & Marie-Benoit Magrini (2011): Job qualification, distance between towns and geographical relocation for French youth. In: Urban studies, Jg. 48, H. 10, S. 2141-2161. DOI:10.1177/0042098010382675
Abstract
"Geographical mobility of professionally active youth is often considered as an attribute of the most qualified among them. Nevertheless, joint consideration of geographical relocation at an infraregional scale and of the distance travelled in migration between cities shows that the spatial mobility of youth towards the least-qualified jobs is not only non-negligible, but displays substantial amplitude. Even so, mobility behaviour still differs according to the qualification level of the targeted employment and is particularly dependent on territorial characteristics as well." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
The consequences of employment protection legislation for the youth labour market (2011)
Zitatform
Noelke, Clemens (2011): The consequences of employment protection legislation for the youth labour market. (Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung. Arbeitspapiere 144), Mannheim, 34 S.
Abstract
"Understanding the causes of unemployment and job insecurity among young people remains a central concern for social scientists and policy makers. This study focuses on one potential institutional cause of high youth unemployment, employment protection legislation (EPL). While many are sceptical of a link between EPL and high aggregate unemployment rates, a consensus has emerged linking EPL to high youth unemployment in particular. The review of theoretical and empirical research conducted here challenges this consensus. Search and matching theoretic explanations have difficulty making unambiguous predictions about the effects of EPL on youth unemployment and empirical research has undertaken little effort to uncover its causal effects. The empirical analysis tests for the existence of aggregate employment effects of EPL across youth labour markets using aggregate data from affluent OECD countries (1985 - 2007) and individual data from labour force surveys for 15 Western European countries and the U.S. (1992 - 2007). It conducts conventional regression analyses and also implements a Difference-in-Difference design. Neither conventional nor Difference-in-Difference analyses yield any robust evidence whatsoever linking either dimension of EPL to inferior youth labour market performance, for any of the education groups or institutional conditions tested. Altogether, this study rejects the view that strict EPL is or has been the cause of high youth unemployment rates or low youth employment rates, at least for the sample of countries tested here." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Normalität statt Maßnahme: Assistierte Berufsausbildung für chancenarme junge Menschen (2011)
Nuglisch, Ralf;Zitatform
Nuglisch, Ralf (2011): Normalität statt Maßnahme: Assistierte Berufsausbildung für chancenarme junge Menschen. In: C. Henry-Huthmacher & Elisabeth Hoffmann (Hrsg.) (2011): Aufstieg durch (Aus-)Bildung : der schwierige Weg zum Azubi, S. 239-249.
Abstract
Die Assistierte Ausbildung steht für einen Ansatz in der Ausbildungsförderung, der eine reguläre betriebliche Berufsausbildung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt mit umfassenden Vorbereitungs- und Unterstützungsangeboten seitens der Jugendberufshilfe flankiert. Hierdurch soll benachteiligten Jugendlichen mit ungenügender Ausbildungseignung eine normale betriebliche Berufsausbildung ermöglicht werden. Die gleichzeitige Beratung und Unterstützung der Betriebe bei der Anbahnung und Durchführung der Ausbildung ist zentraler Bestandteil des Konzepts. Die Assistierte Ausbildung wird in Baden-Württemberg seit 2004 im Rahmen von zwei landesweiten Modellprojekten umgesetzt und insgesamt 400 Jugendliche konnten eine Ausbildung beginnen. Der Beitrag berichtet über die Erfahrungen aus diesen Modellprojekten und zieht eine positive Bilanz. (IAB)
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Alleingelassen: Junge arbeitslose Alleinerziehende im Dickicht sozialstaatlicher Hilfeangebote (2011)
Reis, Claus;Zitatform
Reis, Claus (2011): Alleingelassen: Junge arbeitslose Alleinerziehende im Dickicht sozialstaatlicher Hilfeangebote. (Schriftenreihe des Instituts für Stadt- und Regionalentwicklung 8), Frankfurt am Main: Fachhochschulverl., 175 S.
Abstract
"Über 40 % aller allein Erziehenden bezogen 2010 Leistungen des SGB II. Nicht zuletzt deshalb bilden sie aktuell eine Zielgruppe der Sozialpolitik. Die Studie konzentriert sich auf die 'jungen' arbeitslosen allein Erziehenden, stellt aktuelle empirische Untersuchungen zu deren komplexer Lebenssituation vor und diskutiert notwendige Hilfeansätze. An drei Beispielen werden abschließend konkrete Unterstützungsangebote vorgestellt, die auf Netzwerkstrukturen aufbauen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Hiring young, unskilled workers on subsidized open-ended contracts: a good integration programme? (2011)
Roger, Muriel; Zamora, Philippe;Zitatform
Roger, Muriel & Philippe Zamora (2011): Hiring young, unskilled workers on subsidized open-ended contracts. A good integration programme? In: Oxford review of economic policy, Jg. 27, H. 2, S. 380-396. DOI:10.1093/oxrep/grr016
Abstract
"Young labour-market entrants account for a high level of unemployment and short-term contracts. In July 2002, the French government moved to reduce this insecurity at the start of working life by introducing the Youth-in-business Contract (Contrat Jeune en Entreprise), a new contract for young people under 22 years old who dropped out of school before passing their final secondary school examinations. Under this scheme, firms were entitled to claim a subsidy when they hired an eligible young worker on an open-ended contract. We assess the impact of the Youth-in-business Contract on transitions to permanent employment by estimating a dynamic difference-in-difference model drawing on the French Labour Force Survey. We use a new method, inspired by Keane and Sauer (2009), to deal with measurement errors in the data. We find that programme eligibility has no effect on transitions to permanent employment in a recession environment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Young beneficiaries' routes off benefits through labour market integration: the case of Germany (2011)
Zitatform
Schels, Brigitte (2011): Young beneficiaries' routes off benefits through labour market integration. The case of Germany. In: Zeitschrift für ArbeitsmarktForschung, Jg. 44, H. 3, S. 261-278., 2011-07-01. DOI:10.1007/s12651-011-0088-0
Abstract
"Die Studie geht der Frage nach, welche jungen Arbeitslosengeld-II-Empfänger mit Aufnahme einer Erwerbstätigkeit oder Ausbildung den Leistungsbezug beenden können. In der Grundsicherung für Arbeitssuchende wird ein besonderer Fokus auf die Förderung unter 25-Jähriger gelegt; Ziel ist, mit einer möglichst schnellen Integration in Ausbildung oder Beschäftigung einem Langzeitbezug im späteren Erwachsenenalter vorzubeugen. In der öffentlichen und politischen Diskussion in Deutschland wird vor allem argumentiert, dass Langzeitbezug von Arbeitslosengeld II auf die geringe Erwerbsbereitschaft von jungen Erwachsenen zurückzuführen sei. Dennoch kann längerer Arbeitslosengeld-II-Bezug auch durch geringe Arbeitsmarktchancen von benachteiligten jungen Erwachsenen entstehen. Die Studie betrachtet die Übergänge von rund 650 18- bis 24-jährigen Arbeitslosengeld-II-Empfängern in Ausbildung und Beschäftigung auf Basis von Befragungsdaten und Längsschnittdaten der Arbeitsverwaltung für die Jahre 2005 bis 2007. Die Ergebnisse zeigen, dass zwar die meisten der betrachteten jungen Erwachsenen im Beobachtungszeitraum eine Arbeit oder Ausbildung aufnehmen und dennoch viele von ihnen weiterhin auf Arbeitslosengeld II angewiesen sind. Längerer Leistungsbezug betrifft vor allem junge Erwachsene mit geringen Qualifikationen und junge Eltern. Darüber hinaus zeigen sich für den betrachteten Zeitraum keine Hinweise, dass sich die jungen Erwachsenen im Leistungsbezug einrichten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Mit Workfare aus der Sozialhilfe?: Lehren aus einem Modellprojekt (2011)
Zitatform
Schneider, Hilmar, Arne Uhlendorff & Klaus F. Zimmermann (2011): Mit Workfare aus der Sozialhilfe? Lehren aus einem Modellprojekt. In: Zeitschrift für ArbeitsmarktForschung, Jg. 44, H. 1/2, S. 197-203. DOI:10.1007/s12651-011-0065-7
Abstract
"Wir berichten über die Evaluation des Pilotprojektes eines Berliner Sozialamts zur Integration junger Sozialhilfeempfänger in das Erwerbsleben. Dem Workfare-Prinzip folgend war die Teilnahme an dem Programm für die ausgewählten Personen verpflichtend. Wer die Teilnahme verweigerte, erhielt keine Unterstützungszahlungen. Um die Wirkung des Programms untersuchen zu können, sollten Engpässe bei der Programmkapazität als quasi-zufälliger Zuweisungsprozess genutzt werden. Im Nachhinein stellte sich jedoch heraus, dass im Zuweisungsprozess unkontrollierte Selektionseffekte auftraten, die den Vergleich mit einer entsprechenden Gruppe von Nichtteilnehmern erheblich erschweren. Mit Hilfe ökonometrischer Verfahren haben wir versucht, für diese Selektion zu korrigieren. Die Messung der Wirkung beruht auf Sozialamtsdaten, die von uns mit Geschäftsdaten der Bundesagentur für Arbeit verknüpft wurden, um Informationen über Erwerbsverläufe vor und nach der Betreuung durch das Sozialamt zu gewinnen. Die Ergebnisse deuten auf einen positiven - statistisch allerdings nicht signifikanten - Beschäftigungseffekt von Workfare hin. Wir verdeutlichen, dass Nachlässigkeiten im Projektdesign durch ökonometrische Verfahren zwar nachträglich ausgeglichen werden können, aber nur um den Preis eines deutlich erhöhten Fallzahlbedarfs, um statistisch belastbare Ergebnisse für politische Entscheidungen zu bekommen. Bei den üblicherweise niedrigen Fallzahlen im Rahmen von Modellprojekten sollten daher verstärkt experimentelle Designs Anwendung finden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Bericht der ressortübergreifenden Arbeitsgruppe zur besseren Abstimmung der verschiedenen Programme und Förderinstrumente für junge Menschen (2011)
Abstract
"Eine ressortübergreifende Arbeitsgruppe unter Federführung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales hat auf der Grundlage eines Kabinettsauftrags Möglichkeiten zur besseren Abstimmung und ggf. Bündelung der verschiedenen Bundesprogramme und Förderinstrumente der Arbeitsförderung für junge Menschen geprüft. Der Abschlussbericht vom 21. Dezember 2011 schafft Transparenz bei den Unterstützungsleistungen am Übergang von der Schule in Ausbildung im Bundesbereich." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Bridges to work - creating better chances for young people on the labour market: Inspiration from a stakeholder conference on youth employment and entrepreneurship, Antwerp, 17 - 20 October 2011 (2011)
Abstract
"'Bridges to Work' brought together no less than 150 stakeholders, most of which stayed for the 3-day conference discussing how can we raise the chances of young people with fewer opportunities on the labour market? This in itself was already a success. The discussions highlighted the following issues:
Unemployed are those who do not have a job but who are looking for one. This doesn't take into account all the young people that are NOT looking for a job - either because they decide to do something else (e.g. a year of volunteering) or because they are fed up with the system (discouraged). So who supports those to get back on track?
Entrepreneurship is an alternative to finding a job: you just create one. Setting up your own business requires a 'can do' attitude and the rest will follow. Having said that, it is not everybody's cup of tea.
Nothing about us without us! That was the reason to invite young jobseekers themselves to tell what they thought about work & employability. But just as well do we need to involve employers, if we want to show the impact of youth projects on young people's employability. And if non-formal education (e.g. in youth work) is to be an alternative way of learning, then formal education should be your partner to make things compatible.
Youth work can help out in a variety of ways to increase young people's chances on the labour market. It offers for instance non-formal learning experiences, where the formal schooling might not have worked. Youth work can adapt better to young people's needs, especially of those young people with fewer opportunities. However, youth work cannot solve all the problems and should be aware of that.
The Inclusion through Employability research done by SALTO Inclusion gives an overview of the criteria for success for employability or entrepreneurship projects." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))Weiterführende Informationen
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Youth on the move: European youth and geographical mobility (2010)
Cairns, David ; Haas, Anette; Hauvette, Marion; Growiec, Katarzyna; Smyth, Jim; Delicado, Ana; Damelang, Andreas ; Tiesler, Nina Clara; Pessoa, Ines; Geisen, Thomas ; Queiros, Joao;Zitatform
Cairns, David (Hrsg.) (2010): Youth on the move. European youth and geographical mobility. (Beiträge zur Regional- und Migrationsforschung), Wiesbaden: VS, Verl. für Sozialwissenschaften, 125 S.
Abstract
"The aim of this book is to explore concisely several important aspects of the geographical mobility of young people in Europe today. The contributors discuss important issues such as migration in work and study alongside with the consideration of the meanings of various forms of mobility: short-term and long-term stays, voyages relating to finding employment and avoiding unemployment, moves between different European member states and sojourns elsewhere. While seemingly eclectic, a number of significant commonalities emerges out of the contributions from the diverse range of contributors: the salience of national and extra-national identities in transnational movements, the significance of family and peer networks in mediating migratory movements and the impact of broader factors upon mobility patterns, including regional and national economic performance. Added to this mix are the impacts of, and implications upon, national and European youth mobility policies and the practice of youth mobility." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Beteiligte aus dem IAB
Haas, Anette; -
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Regional monitoring approaches for the reduction and the prevention of youth unemployment in Europe (2010)
Larsen, Christa; Kipper, Jenny; Larsen, Christa; Schmid, Alfons; Lindsay, Colin ; Carrion, Miguel Bernal; Lopez, Alberto; Chamoutova, Daniela; MacQuaid, Ronald W.; Graziani, Claudia; Malvache, Jean-Luc; Grelet, Yvette; Martini, Mattia ; Kargalova, Marina; Mezzanzanica, Mario ; Branka, Jiri; Ricceri, Marco; de Bruin, Peter; Westphal, Christiane; Hillau, Bernard; Zackova, Hana; Celik, Kezban; Zukersteinova, Alena; Kukulak-Dolota, Iwona; Greig, Malcolm;Zitatform
Larsen, Christa, Jenny Kipper & Alfons Schmid (Hrsg.) (2010): Regional monitoring approaches for the reduction and the prevention of youth unemployment in Europe. München: Hampp, 181 S.
Abstract
"Fighting unemployment, especially among the young, is an important goal of many actors working at the regional labour market level. The transparency of the processes of the regional labour market is an important prerequisite for the systematic application of measures and other strategies to help reducing youth unemployment. With the instruments of regional labour market monitoring, a high degree of transparency can be continuously maintained. Therefore this anthology shows various monitoring systems and approaches of different countries including specific geographical, social, political and regulatory conditions of the different regions. This book was developed by several members of the European Network of Regional Labour Market Monitoring." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
The impact of the economic and financial crisis on youth employment: measures for labour market recovery in the European Union, Canada and the United States (2010)
O'Higgnis, Niall;Zitatform
O'Higgnis, Niall (2010): The impact of the economic and financial crisis on youth employment. Measures for labour market recovery in the European Union, Canada and the United States. (Employment working paper 70), Geneva, 69 S.
Abstract
"This paper looks at the effects of the economic and financial crisis on the labour market experiences of young people in the European Union, Canada and the United States and discusses the policy responses which have thus far been introduced in an attempt to mitigate these deleterious effects." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Ein-Euro-Jobs für hilfebedürftige Jugendliche: hohe Verbreitung, geringe Integrationswirkung (2010)
Zitatform
Wolff, Joachim, Sandra Popp & Cordula Zabel (2010): Ein-Euro-Jobs für hilfebedürftige Jugendliche. Hohe Verbreitung, geringe Integrationswirkung. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 63, H. 1, S. 11-18. DOI:10.5771/0342-300X-2010-1-11
Abstract
"Mit der Einführung des Sozialgesetzbuches II im Jahr 2005 haben öffentlich geförderte Zusatzjobs ('Ein-Euro-Jobs') mit teils mehr als 700.000 Förderungen pro Jahr eine herausragende Bedeutung gewonnen. Insbesondere Hilfebedürftige zwischen 15 und 24 Jahren werden überproportional häufig in Zusatzjobs vermittelt. Das Ziel besteht in ihrer Heranführung an den Arbeits- und Ausbildungsmarkt. Ob Zusatzjobs die Ausbildungs- und Erwerbschancen von hilfebedürftigen Jugendlichen tatsächlich erhöhen und zu einer Beendigung des Leistungsbezugs führen, wird anhand von administrativen Personendaten geschätzt. Mit 'Prospensity Score Matching' werden dabei Kontrollpersonen bestimmt, die nicht an Zusatzjobs teilnehmen, sich bezüglich persönlicher Eigenschaften von jungen Zusatzjobteilnehmern aber nur wenig unterscheiden. Unser Vergleich zwischen Teilnehmern und Kontrollpersonen weist insgesamt eher keine oder gar negative Teilnahmeeffekte nach. Allerdings erhöht sich für spezifische Personengruppen, wie z. B. ostdeutsche Männer ohne Berufsabschluss, die Chance auf Arbeit oder betriebliche Ausbildung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Massnahmen für Jugendliche 2010: Zusammenfassung (2010)
Zitatform
(2010): Massnahmen für Jugendliche 2010. Zusammenfassung. (Bericht des Europäischen Beschäftigungsobservatoriums), Birmingham, 68 S.
Abstract
"In Europa stehen junge Menschen beim Übergang von Bildung und Ausbildung in den Arbeitsmarkt zahlreichen Hindernissen gegenüber. Sie sind häufiger arbeitslos als ältere Generationen und befinden sich öfter in einer schwierigen Arbeitsmarktlage, d. h. sie erhalten niedrigere Löhne und sind häufig befristet oder nur teilzeitbeschäftigt. Junge Menschen gehören auch zu den Gruppen, die am stärksten unter der Wirtschaftskrise zu leiden hatten und oft als Erste ihren Arbeitsplatz verloren haben. Einige Gruppen sind dabei stärker betroffen als andere: So wird unter geringqualifizierten Jugendlichen auch die höchste Arbeitslosenquote verzeichnet, da sie im aktuellen Konjunkturklima offenbar besonders stark durch Arbeitslosigkeit gefährdet sind. Die Situation stellt sich in den 33 von diesem Bericht erfassten Ländern allerdings recht unterschiedlich dar." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Who is targeted by One-Euro-Jobs?: a selectivity analysis (2009)
Zitatform
Hohmeyer, Katrin & Eva Kopf (2009): Who is targeted by One-Euro-Jobs? A selectivity analysis. In: Schmollers Jahrbuch, Jg. 129, H. 4, S. 597-636. DOI:10.3790/schm.129.4.597
Abstract
Ein-Euro-Jobs stehen seit Einführung des SGB II im Jahre 2005 als ein Instrument zur Verfügung, mit dem Arbeitslosengeld II-Bezieher aktiviert werden sollen. Sie wurden in großem Umfang eingeführt, bereits im ersten Jahr gab es mehr als 600.000 Zugänge. Dieses Papier untersucht die Selektion in Ein-Euro-Jobs für eine Stichprobe von arbeitslos gemeldeten Arbeitslosengeld II-Empfängern im Frühjahr 2005 mit der Hilfe von binären Probit-Modellen. Um die Unterschiede in den Teilnahmewahrscheinlichkeiten von ost- und westdeutschen Frauen zu analysieren, wird eine Blinder-Oaxaca-Zerlegung angewendet. Während Frauen eine geringere Teilnahmewahrscheinlichkeit haben, wenn sie ein Kind unter drei Jahren haben, macht dies für Männer keinen Unterschied. Arbeitslose unter 25 Jahren sind eine Hauptzielgruppe von Ein-Euro-Jobs und weisen eine höhere Teilnahmewahrscheinlichkeit auf als andere Altersgruppen. Andere potentielle Zielgruppen von Ein-Euro-Jobs wie Personen mit Migrationshintergrund werden hingegen nicht verstärkt gefördert. Es zeigt sich, dass die unterschiedliche Teilnahmewahrscheinlichkeit von Frauen in Ost- und Westdeutschland zum Teil durch Unterschiede in den Eigenschaften - wie Qualifikation und Erwerbshistorie - der Frauen in beiden Regionen erklärt werden kann, zum Teil aber auch durch Unterschiede in der Verfügbarkeit von Kindertagesstättenplätzen. (IAB)
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Literaturhinweis
A ticket to work: policies for the young unemployed in Britain and Germany (2009)
Kohlrausch, Bettina;Zitatform
Kohlrausch, Bettina (2009): A ticket to work. Policies for the young unemployed in Britain and Germany. (Schriften des Zentrums für Sozialpolitik 18), Frankfurt am Main: Campus-Verl., 176 S.
Abstract
"Immer mehr Jugendliche verlassen die Schule ohne qualifizierten Abschluss. Um ihnen dennoch den Zugang zum Arbeitsmarkt zu ermöglichen, gibt es jenseits des traditionellen Ausbildungssystems eine Vielzahl staatlicher Maßnahmen. Die Autorin vergleicht diese sogenannten Übergangssysteme in Deutschland und Großbritannien und zeigt, dass in beiden Ländern die staatlichen Modelle mittlerweile ein bedeutendes Segment des Ausbildungssystems sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Jugendliche ohne Berufsabschluss: Handlungsempfehlungen für die berufliche Bildung (2009)
Krekel, Elisabeth M.; Ulrich, Joachim Gerd;Zitatform
Krekel, Elisabeth M. & Joachim Gerd Ulrich (2009): Jugendliche ohne Berufsabschluss. Handlungsempfehlungen für die berufliche Bildung. Berlin, 60 S.
Abstract
Das Gutachten untersucht, wie der Bildungserfolg bei den nichtstudienberechtigten Schulentlassenen verbessert und insbesondere der Anteil der Jugendlichen mit einer qualifizierten Berufsausbildung erhöht werden kann. Zunächst wird im ersten Abschnitt die jüngere Entwicklung der beruflichen Bildungssysteme skizziert. Vor diesem Hintergrund wird im zweiten Kapitel auf Basis von Daten der BIBB-Übergangsstudie untersucht, aufgrund welcher Umstände welchen Gruppen von Jugendlichen die Aufnahme und der Abschluss einer Berufsausbildung misslingen. Aufbauend auf den analytischen Teil wird im dritten und vierten Kapitel aus einer bildungsbiografischen Perspektive diskutiert, wie der Anteil der Jugendlichen ohne Berufsabschluss in Zukunft verringert werden kann. Dabei wird der Schwerpunkt auf die Prävention von Ausbildungslosigkeit gelegt. Auch kurative Maßnahmen zur nachträglichen Qualifizierung von jungen Erwachsenen werden kurz betrachtet. Voraussetzungen für eine signifikante Verringerung der Ausbildungslosenquote ist nach Meinung des Autors eine kontinuierliche individuelle Begleitung der Jugendlichen aus den Haupt- und Förderschulen, die über episodische Beratung und punktuelle Kontaktaufnahme weit hinausgeht. Dies gilt insbesondere für sozial benachteiligte Jugendliche. Er empfiehlt daher, in allen Kommunen Mentorensysteme in Kombination mit regionalem Übergangsmanagement zu etablieren. (IAB)
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Literaturhinweis
Neue Arbeitsmarktpolitische Instrumente für Jugendliche. Expertise (2009)
Lippegaus-Grünau, Petra;Zitatform
Lippegaus-Grünau, Petra (2009): Neue Arbeitsmarktpolitische Instrumente für Jugendliche. Expertise. Berlin, 120 S.
Abstract
Der Bundesgesetzgeber hat speziell für junge Menschen neue und zusätzliche Instrumente eingeführt, mit dem erklärten Ziel Jugendlichen mit besonderen Schwierigkeiten auf dem Arbeitsmarkt zusätzliche Unterstützung zu bieten. So wurden im Jahr 2007 mit dem Vierten Gesetzes zur Änderung des Dritten Sozialgesetzbuches u. a. neue Kombilöhne für junge Menschen geschaffen, Veränderungen bei der Einstiegsqualifizierung vorgenommen und erweiterte Möglichkeiten zur Berufsorientierung gegeben. Für den Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit hat der paritätische Gesamtverband im Rahmen einer Expertise untersuchen lassen, wie diese neuen Instrumente bislang umgesetzt wurden und welchen Nutzen sie für benachteiligte Jugendliche entfalten. Die Expertise zeigt, dass die neuen arbeitsmarktpolitischen Instrumente für Jugendliche bislang kaum umgesetzt werden; die Förderzahlen sind bei den meisten Instrumenten minimal. Zum einen richtet sich nur ein Teil dieser neuen Instrumente gezielt an benachteiligte Jugendliche. Zum anderen passen für die schwächeren Jugendlichen häufig die Förderbedingungen nicht. Die Expertise formuliert eine Reihe von Empfehlungen, wie die einzelnen Instrumente sinnvoll weiterentwickelt und auch passgenauer für benachteiligte Jugendliche ausgebaut werden können. Dazu gehören insbesondere Qualitätsempfehlungen zur Umsetzung der vertieften Berufsorientierung und Hinweise zur Ausgestaltung trialer Ausbildungskonzepte für benachteiligte Jugendliche. (IAB)
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