Jugendarbeitslosigkeit
Trotz eines Rückgangs ist die EU-Jugendarbeitslosenquote nach wie vor sehr hoch. Laut EU-Kommission sind derzeit 4,5 Millionen junge Menschen (im Alter von 15 bis 24 Jahren) arbeitslos. Einem großen Teil dieser Generation droht durch fehlende Zukunftsperspektiven soziale Ausgrenzung mit weitreichenden Folgen. Mit Maßnahmen wie der Europäischen Ausbildungsallianz und Jugendgarantien der Länder soll entgegengesteuert werden.
Diese Infoplattform bietet einen Einblick in die Literatur zu den Determinanten von und Strategien gegen Jugendarbeitslosigkeit auf nationaler wie internationaler Ebene.
- Ergebnisse aus dem IAB
- Gesamtbetrachtungen
- Determinanten
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Strategien
- Aktive Arbeitsmarktprogramme
- Beschäftigungsförderung - Förderung der Beschäftigungsfähigkeit
- Maßnahmen zur Bildung und Weiterbildung
- "Assistierte Ausbildung"
- Förderung der Mobilität auf dem Arbeitsmarkt
- "Jugendgarantie" - überbetriebliches Ausbildungsangebot
- Vernetzung der Akteure - Jugendberufsagenturen
- Geografischer Bezug
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Literaturhinweis
"Und dann war es vorbei!": Beweggründe für den Ausbildungsabbruch in der Gesundheits- und Krankenpflege bzw. Gesundheits- und Kinderkrankenpflege (2011)
Barbian, Wibke; Loo, Christoph van de;Zitatform
Barbian, Wibke & Christoph van de Loo (2011): "Und dann war es vorbei!". Beweggründe für den Ausbildungsabbruch in der Gesundheits- und Krankenpflege bzw. Gesundheits- und Kinderkrankenpflege. München: AVM-Verl., 101 S., Anhang.
Abstract
"Angesichts des steigenden Bedarfs an professionellen Pflegekräften zur Sicherstellung der pflegerischen Versorgung ist es sinnvoll, eine hohe Ausbildungserfolgsquote anzustreben. Unter berufspädagogischer und pflegewissenschaftlicher Perspektive ist die Quote derjenigen, die die Pflegeausbildung vorzeitig abbrechen, in den Fokus gerückt, da es hierzu bisher keine Erkenntnisse gibt. Die Beweggründe, die zum Ausbildungsabbruch in der Gesundheits- und Krankenpflege bzw. Gesundheits- und Kinderkrankenpflege führen, liegen weitestgehend im Dunkeln. In dieser empirisch-deskriptiven Studie wurden 13 ehemalige Auszubildende der beiden Pflegeberufe zu ihren Erfahrungen befragt. Der Ausbildungsabbruch zeigte sich als individuelles prozesshaftes Geschehen. Für die Betroffenen entstehen Situationen, die von Druckerleben gezeichnet sind und denen nur durch den Ausbildungsabbruch zu entkommen ist. Die Erkenntnisse dieser Arbeit stellen erste Einblicke in den Bereich des Ausbildungsabbruchs für die Pflegeausbildung dar." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Inhaltsverzeichnis bei der Deutschen Nationalbibliothek -
Literaturhinweis
Prävention von Ausbildungslosigkeit: Übergangsmanagement Schule - Berufsausbildung als Gegenstand kommunaler Politik (2011)
Braun, Frank; Reißig, Birgit;Zitatform
Braun, Frank & Birgit Reißig (2011): Prävention von Ausbildungslosigkeit. Übergangsmanagement Schule - Berufsausbildung als Gegenstand kommunaler Politik. In: Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik, Jg. 107, H. 3, S. 424-436.
Abstract
"Jugendliche mit Hauptschulbildung tragen ein erhöhtes Risiko, ins Erwerbsleben einzutreten, ohne einen Ausbildungsabschluss erworben zu haben. Dabei gibt es große regionale bzw. lokale Unterschiede in den Wegen Jugendlicher in die Ausbildungslosigkeit. Das wirft die Frage auf: Kann durch regionale bzw. kommunale Politik den Risiken der Ausbildungslosigkeit präventiv begegnet werden? Auf der Basis erster Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung der Förderinitiative Regionales Übergangsmanagement beschreibt der Beitrag die Strukturen und Verfahren, die an den bundesweit 27 Standorten der Förderinitiative für eine kommunale Politik der Prävention von Ausbildungslosigkeit implementiert wurden und benennt die Voraussetzungen für eine gelingende kommunale Übergangspolitik." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Stigma Hauptschulabschluss?: der Einfluss der Schulbildung auf das Arbeitslosigkeitsrisiko an der zweiten Schwelle (2011)
Zitatform
Buch, Tanja, Gabriele Wydra-Somaggio & Stefan Hell (2011): Stigma Hauptschulabschluss? Der Einfluss der Schulbildung auf das Arbeitslosigkeitsrisiko an der zweiten Schwelle. In: Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, Jg. 14, H. 3, S. 421-443., 2011-04-27. DOI:10.1007/s11618-011-0214-3
Abstract
"Ausbildungsabsolventen, die keinen Schulabschluss oder einen Hauptschulabschluss haben, sind an der zweiten Schwelle überdurchschnittlich häufig von Arbeitslosigkeit betroffen. Mithilfe eines Datensatzes, in dem neben dem Schulabschluss auch die Noten der Berufsabschlussprüfungen von Ausbildungsabsolventen enthalten sind, zeigen wir, dass das erhöhte Arbeitslosigkeitsrisiko von Absolventen mit maximal einem Hauptschulabschluss zum einen durch das nachhaltig stigmatisierende Signal eines niedrigen Schulabschlusses, zum anderen aber auch durch schwächere Leistungen in den Berufsabschlussprüfungen zu erklären ist. So kommt es zu einer additiven Verschlechterung der Chancen an der zweiten Schwelle. Der Erwerb eines Berufsbildungszertifikats ist also keine hinreichende Voraussetzung für einen erfolgreichen Einstieg in das Erwerbsleben. Zu einem Zeitpunkt, da ihre Integration in den Arbeitsmarkt - trotz erschwerter Voraussetzungen - vermeintlich bereits geglückt schien, unterliegen diese Jugendlichen erneut einem erhöhten Risiko, über eine Arbeitslosigkeitsphase an der zweiten Schwelle in einen prekären Erwerbsverlauf einzumünden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
International mobility for 'young people with fewer opportunities': a project evaluation (2011)
Carel, Sophie; Mazouin, Aurélie; Déloye, Frédéric;Zitatform
Carel, Sophie, Frédéric Déloye & Aurélie Mazouin (2011): International mobility for 'young people with fewer opportunities'. A project evaluation. (Training & Employment 96), 4 S.
Abstract
"'Young people with fewer opportunities' (YPFOs) are the priority target of the most recent European programmes for young people. A social experiment, funded by the Fonds d'expérimentation pour la jeunesse/Fund for Experimental Youth Projects and evaluated by Céreq, had the aim of encouraging such young people to be internationally mobile. The evaluation showed that, while the young people certainly benefited, the scheme actually had its greatest impact on the actors involved and their methods of coordination." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Noncognitive skills, school achievements and educational dropout (2011)
Zitatform
Coneus, Katja, Johannes Gernandt & Marianne Saam (2011): Noncognitive skills, school achievements and educational dropout. In: Schmollers Jahrbuch, Jg. 131, H. 4, S. 547-568.
Abstract
"Wir analysieren die Determinanten eines Abbruchs der schulischen und beruflichen Ausbildung in Deutschland anhand von Daten für 17- bis 21-Jährige des Sozio-ökonomischen Panels (SOEP) von 2000 bis 2007. Über klassische Einflussgrößen wie Familienhintergrund und Schulleistungen hinaus untersuchen wir den Effekt nicht-kognitiver Fähigkeiten. Bei gleichen Schulnoten verringern nicht-kognitive Fähigkeiten das Risiko, die Schule oder Ausbildung abzubrechen. Der Einfluss des Schulerfolgs auf das Risiko, Bildungsabbrecher zu sein, sinkt tendenziell mit dem Alter, während der Einfluss nichtkognitiver Fähigkeiten steigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Training + temp work = stepping stone?: evaluating an innovative activation program for disadvantaged youths (2011)
Zitatform
Ehlert, Christoph, Jochen Kluve & Sandra Schaffner (2011): Training + temp work = stepping stone? Evaluating an innovative activation program for disadvantaged youths. (Ruhr economic papers 249), Essen, 15 S.
Abstract
"Jugendarbeitslosigkeit ist ein großes Problem in vielen europäischen Ländern. Da die Evaluationsliteratur zeigt, dass Arbeitsmarktprogramme für benachteiligte junge Erwachsene häufig keine effektive Unterstützung leisten können, werden innovative Maßnahmen für diese Problemgruppe benötigt. In dieser Studie evaluieren wir eine solche innovative Pilotmaßnahme, die in drei deutschen Städten umgesetzt wurde und die folgenden Programmkomponenten kombiniert: i) Individuelles Coaching, ii) Weiterbildung, iii) Beschäftigung in Zeitarbeit. Auf Basis eines Vergleichsgruppenansatzes (ex-post Quasi-Randomisierung) zeigen unsere empirischen Ergebnisse einen nachhaltig positiven Effekt der Maßnahme auf die Eingliederung in den Arbeitsmarkt für diejenigen Teilnehmer, die die Maßnahme komplett durchlaufen haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Lauthals schweigen? Über den Umgang mit (Ab-)Brüchen und fehlenden Übergängen auf Bildungswegen (2011)
Zitatform
Euler, Dieter (2011): Lauthals schweigen? Über den Umgang mit (Ab-)Brüchen und fehlenden Übergängen auf Bildungswegen. In: Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik, Jg. 107, H. 3, S. 321-327.
Abstract
Auf der Grundlage des Nationalen Bildungsberichts wird aufgezeigt, dass es in allen Bildungsbereichen hohe Abbrecherquoten gibt. Diese betragen ca. 7,5 Prozent im allgemeinbildenden Schulwesen, 20-25 Prozent in der Berufsausbildung und auch im Studium. Im folgenden werden Möglichkeiten zur Prävention dargestellt, die sowohl auf eine Veränderung der Strukturen abzielen (bessere Berufsorientierung, Förderung der Ausbildungsreife) als auch auf eine Stärkung der Betroffenen (Resilienzkonzept). 'Pragmatisch betrachtet ist entscheidend, der lauten Programmatik eine konsequente Umsetzung folgen zu lassen und diese mit der gleichen Entschiedenheit zu verfolgen, wie es etwa bei der Verfolgung einer Exzellenzinitiative in Hochschulen oder bei öffentlichkeitswirksamen Initiativen zur Erhaltung des Gymnasiums zu beobachten ist.' (IAB2)
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Literaturhinweis
Nachqualifizierung An- und Ungelernter in Hessen (2011)
Frings, Kerstin; Kuse, Stefan;Zitatform
Frings, Kerstin & Stefan Kuse (2011): Nachqualifizierung An- und Ungelernter in Hessen. (HA Hessen-Agentur. Report 804), Wiesbaden, 142 S.
Abstract
"Eine Nachqualifizierung ermöglicht es, einen in Deutschland anerkannten Berufsabschluss nachträglich - das heißt nicht im Rahmen einer 'normalen' Erstausbildung - zu erlangen. Interesse an einer Nachqualifizierung haben vor allem Personen ohne Berufsabschluss sowie Personen, die einen vorhandenen Berufsabschluss auf dem Arbeitsmarkt nicht entsprechend verwerten können. Diese 'An- und Ungelernten' erhoffen sich vom nachträglichen Erwerb des Berufsabschlusses eine Verbesserung der Arbeitsmarktposition sowie der beruflichen und sozialen Entwicklungsmöglichkeiten. Aus gesamtwirtschaftlicher Perspektive können Nachqualifizierungen, die die qualifikationsbedingten Unterschiede zwischen Arbeitsangebot und -nachfrage verringern, zur Fachkräftesicherung beitragen. Daher steht das Thema Nachqualifizierung aktuell stark im Fokus von Wissenschaft und Politik. Ziel der vorliegenden Studie war es, quantitative und qualitative Informationen zur Nachqualifizierungssituation in Hessen bereitzustellen, etwaige Hindernisse für Nachqualifizierungen zu identifizieren und diesbezüglich Handlungsansätze aufzuzeigen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wege in Ausbildungslosigkeit: Determinanten misslingender Übergänge in Ausbildung von Jugendlichen mit Hauptschulbildung (2011)
Gaupp, Nora; Geier, Boris; Reißig, Birgit; Lex, Tilly;Zitatform
Gaupp, Nora, Boris Geier, Tilly Lex & Birgit Reißig (2011): Wege in Ausbildungslosigkeit. Determinanten misslingender Übergänge in Ausbildung von Jugendlichen mit Hauptschulbildung. In: Zeitschrift für Pädagogik, Jg. 57, H. 2, S. 173-186.
Abstract
"Zurzeit wird eine intensive Diskussion über determinierende Faktoren für das Gelingen oder Misslingen des Übergangs Schule - Beruf geführt. Anhand von Daten des DJI-Übergangspanels wird untersucht, welche Faktoren das Risiko von Ausbildungslosigkeit erhöhen. Das DJI-Übergangspanel beschreibt die Bildungs- und Ausbildungsverlaufe von Jugendlichen mit Hauptschulbildung über einen Zeitraum von rund fünf Jahren nach Ende der Pflichtschulzeit. Über Clusteranalysen wurden fünf Verlaufstypen von Übergangen Schule - Beruf identifiziert. Einen Verlaufstyp bilden Jugendliche, denen in diesem Zeitraum der Einstieg in Ausbildung nicht gelungen ist. Der Beitrag soll folgende Fragen beantworten: Welches sind die soziodemografischen Merkmale der ausbildungslosen Jugendlichen? Auf welchen Wegen gelangen die Jugendlichen in die Ausbildungslosigkeit? Mit welchen schulischen Startbedingungen haben die Jugendlichen den Weg in die Ausbildungslosigkeit begonnen? Was sind kritische Schnittstellen in ihren Übergangswegen?" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Junge Erwachsene ohne Berufsabschluss (2011)
Helmrich, Robert; Krekel, Elisabeth M.;Zitatform
Helmrich, Robert & Elisabeth M. Krekel (2011): Junge Erwachsene ohne Berufsabschluss. In: C. Henry-Huthmacher & Elisabeth Hoffmann (Hrsg.) (2011): Aufstieg durch (Aus-)Bildung : der schwierige Weg zum Azubi, S. 87-106.
Abstract
"Zur Einschätzung der gesellschaftlichen Relevanz des Themas Ausbildungslosigkeit werden in diesem Beitrag Analysen aus dem Mikrozensus vorgestellt und vor dem Hintergrund des drohenden Fachkräftemangels diskutiert. Die Analysen zeigen, dass die Gruppe der jungen Erwachsenen ohne Berufsabschluss sehr heterogen ist. Eine Vielzahl von ihnen hat eine Hochschulzugangsberechtigung oder mindestens einen schulischen Abschluss auf der Ebene der Sekundarstufe I. Damit sind die allgemeinen Grundvoraussetzungen für die Aufnahme einer Berufsausbildung erfüllt. Wenn dennoch viele von ihnen auf der Strecke bleiben, hat dies sicherlich vielfältige Gründe. Ansetzen ließe sich bei den Friktionen an den Übergängen sowie bei den Frustrationen, die das Scheitern bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz auslöst." (Textauszug, IAB-Doku)
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Aufstieg durch (Aus-)Bildung: der schwierige Weg zum Azubi (2011)
Henry-Huthmacher, Christine; Hoffmann, Elisabeth;Zitatform
Henry-Huthmacher, Christine & Elisabeth Hoffmann (Hrsg.) (2011): Aufstieg durch (Aus-)Bildung. Der schwierige Weg zum Azubi. Sankt Augustin, 345 S.
Abstract
"Trotz mancher Fortschritte ist der Erfolg bei der Ausbildung für Jugendliche ohne zureichende Berufsreife in der Breite ausgeblieben. Ökonomen bescheinigen dem bestehenden System Ineffizienz bei hohen Kosten, Bildungsforscher sehen in den Brücken zur Ausbildung eher Sackgassen, Pädagogen und Ausbilder beklagen, viele junge Menschen in diesen sogenannten Warteschleifen seien danach nicht gestärkt, sondern geschwächt. Für die Konrad-Adenauer-Stiftung ist das Grund genug, sich an der Suche nach neuen Strategien zu beteiligen. Dazu ist diese Publikation ein Auftakt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Schulabbruch: Ursachen - Entwicklung - Prävention * Ergebnisse US-amerikanischer und deutscher Forschungen (2011)
Zitatform
Hillenbrand, Clemens & Heinrich Ricking (2011): Schulabbruch. Ursachen - Entwicklung - Prävention * Ergebnisse US-amerikanischer und deutscher Forschungen. In: Zeitschrift für Pädagogik, Jg. 57, H. 2, S. 153-172.
Abstract
"Schulabbruch oder Dropout spielt in der Diskussion der deutschen Erziehungswissenschaft bisher nur eine marginale Rolle. Die Belege sind jedoch eindeutig, dass ein fehlender Schulabschluss wie auch der häufig damit verknüpfte Schulabsentismus wesentliche Risikofaktoren für Devianz, Gesundheitsprobleme, Armut und Arbeitslosigkeit darstellen. Der Beitrag referiert mit Blick auf die USA und die Europäische Union die Begrifflichkeiten, zeigt Daten zur Prävalenz auf, fasst die empirischen Befunde zu den relevanten Risikofaktoren zusammen und weist auf evidenzbasierte Verfahren zur Prävention, gerade auch im schulischen Kontext, hin. Aus diesem Überblick lassen sich fundierte Leitlinien zur schulbasierten Prävention von Schulabbruch gewinnen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Normalität statt Maßnahme: Assistierte Berufsausbildung für chancenarme junge Menschen (2011)
Nuglisch, Ralf;Zitatform
Nuglisch, Ralf (2011): Normalität statt Maßnahme: Assistierte Berufsausbildung für chancenarme junge Menschen. In: C. Henry-Huthmacher & Elisabeth Hoffmann (Hrsg.) (2011): Aufstieg durch (Aus-)Bildung : der schwierige Weg zum Azubi, S. 239-249.
Abstract
Die Assistierte Ausbildung steht für einen Ansatz in der Ausbildungsförderung, der eine reguläre betriebliche Berufsausbildung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt mit umfassenden Vorbereitungs- und Unterstützungsangeboten seitens der Jugendberufshilfe flankiert. Hierdurch soll benachteiligten Jugendlichen mit ungenügender Ausbildungseignung eine normale betriebliche Berufsausbildung ermöglicht werden. Die gleichzeitige Beratung und Unterstützung der Betriebe bei der Anbahnung und Durchführung der Ausbildung ist zentraler Bestandteil des Konzepts. Die Assistierte Ausbildung wird in Baden-Württemberg seit 2004 im Rahmen von zwei landesweiten Modellprojekten umgesetzt und insgesamt 400 Jugendliche konnten eine Ausbildung beginnen. Der Beitrag berichtet über die Erfahrungen aus diesen Modellprojekten und zieht eine positive Bilanz. (IAB)
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Literaturhinweis
Hiring young, unskilled workers on subsidized open-ended contracts: a good integration programme? (2011)
Roger, Muriel; Zamora, Philippe;Zitatform
Roger, Muriel & Philippe Zamora (2011): Hiring young, unskilled workers on subsidized open-ended contracts. A good integration programme? In: Oxford review of economic policy, Jg. 27, H. 2, S. 380-396. DOI:10.1093/oxrep/grr016
Abstract
"Young labour-market entrants account for a high level of unemployment and short-term contracts. In July 2002, the French government moved to reduce this insecurity at the start of working life by introducing the Youth-in-business Contract (Contrat Jeune en Entreprise), a new contract for young people under 22 years old who dropped out of school before passing their final secondary school examinations. Under this scheme, firms were entitled to claim a subsidy when they hired an eligible young worker on an open-ended contract. We assess the impact of the Youth-in-business Contract on transitions to permanent employment by estimating a dynamic difference-in-difference model drawing on the French Labour Force Survey. We use a new method, inspired by Keane and Sauer (2009), to deal with measurement errors in the data. We find that programme eligibility has no effect on transitions to permanent employment in a recession environment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Berufserfolg von jungen Erwachsenen mit Migrationshintergrund: Wie Ausbildungsabschlüsse, ethnische Herkunft und ein deutscher Pass die Arbeitsmarktchancen beeinflussen (2011)
Zitatform
Seibert, Holger (2011): Berufserfolg von jungen Erwachsenen mit Migrationshintergrund: Wie Ausbildungsabschlüsse, ethnische Herkunft und ein deutscher Pass die Arbeitsmarktchancen beeinflussen. In: R. Becker (Hrsg.) (2011): Integration durch Bildung : Bildungserwerb von jungen Migranten in Deutschland, S. 197-226, 2008-03-31. DOI:10.1007/978-3-531-93232-3_9
Abstract
"Jungen Erwachsenen mit Migrationshintergrund werden seit Jahren geringere Erfolgsaussichten auf dem deutschen Arbeitsmarkt attestiert. Dabei basieren die meisten der bisherigen empirischen Befunde datenbedingt auf der Unterscheidung zwischen Deutschen und Ausländern (verschiedener Nationalität). Mit den Mikrozensusdaten des Statistischen Bundesamts ist es seit 2005 möglich, nicht nur Deutsche und Ausländer zu unterscheiden, sondern Personen mit und ohne Migrationshintergrund. Unter letzteren fasst man - unabhängig von der Staatsangehörigkeit - im Allgemeinen all jene Personen zusammen, die selbst oder deren Eltern (oder Großeltern) eingewandert sind. Zählt man im Jahr 2007 nach dem Staatsangehörigkeitskonzept nur gut sieben Millionen Ausländer in Deutschland, so weist die amtliche Statistik ca. 15 Millionen Personen mit Migrationshintergrund aus. Damit wird einmal mehr deutlich, dass die Integrationsaufgabe, vor der unser Land steht, deutlich größer ist als lange angenommen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Dropout CH - Schulabbruch und Absentismus in der Schweiz (2011)
Stamm, Margit; Suter, Peter; Safi, Netkey; Stroezel, Holger; Holzinger-Neulinger, Melanie; Kost, Jakob;Zitatform
Stamm, Margit, Jakob Kost, Peter Suter, Melanie Holzinger-Neulinger, Netkey Safi & Holger Stroezel (2011): Dropout CH - Schulabbruch und Absentismus in der Schweiz. In: Zeitschrift für Pädagogik, Jg. 57, H. 2, S. 187-202.
Abstract
"In diesem Beitrag werden Ergebnisse einer repräsentativen Schweizer Studie zum Schulabbruch und seinen Verbindungen zum Schuleschwänzen vorgestellt. Theoretische Grundlage bilden Überlegungen und empirische Erkenntnisse, welche die Kontinuität der Schullaufbahn als wichtigen Dropout-Prädiktor kennzeichnen und ihn mit mehr oder weniger ausgeprägtem Schuleschwänzen in Verbindung bringen. Auf der Basis eines empirischen Vorhersagemodells für Schulabbruch können Ergebnisse herausgeschalt werden, welche die traditionelle Dropoutforschung bestätigen, jedoch auch erweitern und teilweise widerlegen. Sie bilden die Grundlage für die abschliessende Diskussion möglicher Präventionsansatze und zukünftiger Forschungsvorhaben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zusammenhänge zwischen Bildungsarmut und Beschäftigungschancen: eine empirische Analyse (2011)
Zitatform
Steiner, Mario (2011): Zusammenhänge zwischen Bildungsarmut und Beschäftigungschancen. Eine empirische Analyse. In: Wiso. Wirtschafts- und sozialpolitische Zeitschrift des ISW, Jg. 34, H. 2, S. 65-76.
Abstract
"Bildungsarmut stellt aufgrund der voranschreitenden Entwicklung hin zu einer Wissensgesellschaft ein zunehmendes Problem für die Betroffenen dar. Das Ausmaß von Bildungsarmut unter Jugendlichen (definiert mit höchstens Pflichtschulabschluss und aktuell nicht mehr in Ausbildung) ist dabei im europäischen Vergleich stark unterschiedlich ausgeprägt (5% bis 35% der 18 bis 24-Jährigen). Ursachen für diese Unterschiede liegen u. a. in der unterschiedlichen Bedeutung von Berufsbildungssystemen sowie den unterschiedlichen Beschäftigungschancen für Geringqualifizierte in den einzelnen Ländern. Mit dem vorzeitigen Bildungsabbruch sind starke Einschränkungen der Beschäftigungschancen verbunden. Early School Leavers haben deutlich längere Übergangszeiten von Ausbildung in Beschäftigung, sind mit deutlich höheren Arbeitslosigkeitsquoten sowie deutlich niedrigeren Beschäftigungsquoten konfrontiert, und wenn sie schließlich eine Beschäftigung erlangen, dann ist ihr Risiko, über Hilfsarbeit nicht hinauszukommen, vierfach erhöht. Diesem gesellschaftlichen Problembereich wird in Österreich vornehmlich mit beschäftigungsbezogenen - auf das duale System hin gerichteten - Maßnahmen begegnet. Diese konjunkturabhängige Strategie beinhaltet angesichts von Lehrstellenlücken und des Lehrlingsüberhangs in den beliebtesten Lehrberufen das Risiko eines nicht dauerhaften Interventionserfolges, das durch verstärktes Präventivengagement, wie es v. a. eine ressourcen- und neigungsbasierte Orientierung darstellt, abgefedert werden sollte." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Berechnungen und wissenschaftliche Auswertungen im Rahmen des DCV-Projektes "Bericht über Bildungschancen vor Ort": Endbericht. Forschungsprojekt des Deutschen Caritasverbandes (2011)
Zitatform
Tamm, Marcus (2011): Berechnungen und wissenschaftliche Auswertungen im Rahmen des DCV-Projektes "Bericht über Bildungschancen vor Ort". Endbericht. Forschungsprojekt des Deutschen Caritasverbandes. (RWI-Projektbericht), Essen, 35 S.
Abstract
"Das RWI wurde vom Deutschen Caritasverband e.V. damit beauftragt empirische Auswertungen für einen Bericht über Bildungschancen vor Ort zu erstellen. Die Analyse umfasst multivariate Auswertungen regionaler Daten zur Bildungssituation und stellt die Bildungssituation in Relation zur sozioökonomischen Lage vor Ort. Konkret wird der Zusammenhang zwischen dem Anteil der Schulabgänger ohne Hauptschulabschluss auf Ebene der Kreise und einer Reihe an sozioökonomischen Aspekten untersucht.
Fazit:
Der Anteil der Schüler/innen, die im Jahr 2009 ohne Hauptschulabschluss von einer allgemeinbildenden Schule abgegangen sind, lag im deutschlandweiten Durchschnitt bei 7,2 Prozent, variiert dabei jedoch erheblich zwischen den Regionen. Insgesamt zeigt sich, dass das BIP, die allgemeine Arbeitslosenquote, das Qualifikationsniveau der Beschäftigten und der Anteil der ausländischen Schüler/innen sowie der Schüler/innen in Sonder- und Förderschulen in einem Kreis signifikant mit dem Erwerb eines Schulabschlusses bzw. dem Schulabgang ohne Abschluss zusammenhängen. Daneben bestehen erhebliche Unterschiede zwischen den Bundesländern." (Textauszug, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Early occupational aspirations and fractured transitions: a study of entry into 'NEET' status in the UK (2011)
Zitatform
Yates, Scott, Angel Harris, Ricardo Sabates & Jeremy Staff (2011): Early occupational aspirations and fractured transitions. A study of entry into 'NEET' status in the UK. In: Journal of social policy, Jg. 40, H. 3, S. 513-534. DOI:10.1017/S0047279410000656
Abstract
"There has been significant recent research and policy interest in issues of young people's occupational aspirations, transitions to employment and the antecedents of NEET (not in employment, education or training) status. Many have argued that changes to the youth labour market over the past 30 years have led to transitions to work becoming more individualised, complex and troublesome for many, particularly those from poorer backgrounds. However, little research has examined the connection between early uncertainty or misalignment in occupational aspirations and entry into NEET status. This paper draws on the British Cohort Study to investigate these issues, and finds that young people with uncertain occupational aspirations or ones misaligned with their educational expectations are considerably more likely to become NEET by age 18. Uncertainty and misalignment are both more widespread and more detrimental for those from poorer backgrounds. These findings are discussed in the context of recent research and debates on emerging adulthood and the youth labour market." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Der Arbeitsmarkt in Deutschland: Jüngere Menschen ohne Berufsabschluss (2011)
Abstract
"Jüngere Menschen ohne berufsqualifizierenden Abschluss sind häufiger arbeitslos, seltener in Vollzeit beschäftigt und geringer entlohnt als Fachkräfte. Von den in Deutschland lebenden Jüngeren hat gut jeder Fünfte keinen Berufsabschluss - aber nur jeder neunte sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Fast zwei Drittel der jüngeren sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ohne Berufsabschluss sind Männer. Zugleich weisen Beschäftigte ohne Berufsabschluss eine hohe Teilzeitquote auf. Ihre Beschäftigungsverhältnisse unterliegen einer deutlich höheren Fluktuation als die von Fachkräften. Das mittlere Bruttogehalt jüngerer Menschen ohne Berufsabschluss liegt erheblich unter dem mittleren Gehalt von Fachkräften. Für jüngere Menschen ohne Berufsabschluss bleibt das Verarbeitende Gewerbe der zahlenmäßig bedeutsamste Wirtschaftsabschnitt. Allerdings gewinnen die Zeitarbeit und der Bereich hochwertiger Dienstleistungen an Bedeutung. Der Anteil von jüngeren Menschen ohne abgeschlossene Berufsausbildung an den Arbeitslosen liegt doppelt so hoch wie ihr Anteil an der Bevölkerung dieser Altersgruppe. Während die Zahl der jüngeren arbeitslosen Fachkräfte in den vergangenen zehn Jahren erheblich zurückgegangen ist, stieg die Zahl der jüngeren Arbeitslosen ohne Berufsausbildung deutlich an. Arbeitslose Jüngere ohne berufsqualifizierenden Abschluss sind häufiger männlich, Ausländer, im Rechtskreis SGB II und langzeitarbeitslos als arbeitslose jüngere Fachkräfte." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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