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Dossier

Jugendarbeitslosigkeit

Trotz eines Rückgangs ist die EU-Jugendarbeitslosenquote nach wie vor sehr hoch. Laut EU-Kommission sind derzeit 4,5 Millionen junge Menschen (im Alter von 15 bis 24 Jahren) arbeitslos. Einem großen Teil dieser Generation droht durch fehlende Zukunftsperspektiven soziale Ausgrenzung mit weitreichenden Folgen. Mit Maßnahmen wie der Europäischen Ausbildungsallianz und Jugendgarantien der Länder soll entgegengesteuert werden.
Diese Infoplattform bietet einen Einblick in die Literatur zu den Determinanten von und Strategien gegen Jugendarbeitslosigkeit auf nationaler wie internationaler Ebene.

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im Aspekt "Individuelle Determinanten"
  • Literaturhinweis

    Prävention von Ausbildungslosigkeit: Übergangsmanagement Schule - Berufsausbildung als Gegenstand kommunaler Politik (2011)

    Braun, Frank; Reißig, Birgit;

    Zitatform

    Braun, Frank & Birgit Reißig (2011): Prävention von Ausbildungslosigkeit. Übergangsmanagement Schule - Berufsausbildung als Gegenstand kommunaler Politik. In: Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik, Jg. 107, H. 3, S. 424-436.

    Abstract

    "Jugendliche mit Hauptschulbildung tragen ein erhöhtes Risiko, ins Erwerbsleben einzutreten, ohne einen Ausbildungsabschluss erworben zu haben. Dabei gibt es große regionale bzw. lokale Unterschiede in den Wegen Jugendlicher in die Ausbildungslosigkeit. Das wirft die Frage auf: Kann durch regionale bzw. kommunale Politik den Risiken der Ausbildungslosigkeit präventiv begegnet werden? Auf der Basis erster Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung der Förderinitiative Regionales Übergangsmanagement beschreibt der Beitrag die Strukturen und Verfahren, die an den bundesweit 27 Standorten der Förderinitiative für eine kommunale Politik der Prävention von Ausbildungslosigkeit implementiert wurden und benennt die Voraussetzungen für eine gelingende kommunale Übergangspolitik." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Stigma Hauptschulabschluss?: der Einfluss der Schulbildung auf das Arbeitslosigkeitsrisiko an der zweiten Schwelle (2011)

    Buch, Tanja; Wydra-Somaggio, Gabriele ; Hell, Stefan;

    Zitatform

    Buch, Tanja, Gabriele Wydra-Somaggio & Stefan Hell (2011): Stigma Hauptschulabschluss? Der Einfluss der Schulbildung auf das Arbeitslosigkeitsrisiko an der zweiten Schwelle. In: Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, Jg. 14, H. 3, S. 421-443., 2011-04-27. DOI:10.1007/s11618-011-0214-3

    Abstract

    "Ausbildungsabsolventen, die keinen Schulabschluss oder einen Hauptschulabschluss haben, sind an der zweiten Schwelle überdurchschnittlich häufig von Arbeitslosigkeit betroffen. Mithilfe eines Datensatzes, in dem neben dem Schulabschluss auch die Noten der Berufsabschlussprüfungen von Ausbildungsabsolventen enthalten sind, zeigen wir, dass das erhöhte Arbeitslosigkeitsrisiko von Absolventen mit maximal einem Hauptschulabschluss zum einen durch das nachhaltig stigmatisierende Signal eines niedrigen Schulabschlusses, zum anderen aber auch durch schwächere Leistungen in den Berufsabschlussprüfungen zu erklären ist. So kommt es zu einer additiven Verschlechterung der Chancen an der zweiten Schwelle. Der Erwerb eines Berufsbildungszertifikats ist also keine hinreichende Voraussetzung für einen erfolgreichen Einstieg in das Erwerbsleben. Zu einem Zeitpunkt, da ihre Integration in den Arbeitsmarkt - trotz erschwerter Voraussetzungen - vermeintlich bereits geglückt schien, unterliegen diese Jugendlichen erneut einem erhöhten Risiko, über eine Arbeitslosigkeitsphase an der zweiten Schwelle in einen prekären Erwerbsverlauf einzumünden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    International mobility for 'young people with fewer opportunities': a project evaluation (2011)

    Carel, Sophie; Mazouin, Aurélie; Déloye, Frédéric;

    Zitatform

    Carel, Sophie, Frédéric Déloye & Aurélie Mazouin (2011): International mobility for 'young people with fewer opportunities'. A project evaluation. (Training & Employment 96), 4 S.

    Abstract

    "'Young people with fewer opportunities' (YPFOs) are the priority target of the most recent European programmes for young people. A social experiment, funded by the Fonds d'expérimentation pour la jeunesse/Fund for Experimental Youth Projects and evaluated by Céreq, had the aim of encouraging such young people to be internationally mobile. The evaluation showed that, while the young people certainly benefited, the scheme actually had its greatest impact on the actors involved and their methods of coordination." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Noncognitive skills, school achievements and educational dropout (2011)

    Coneus, Katja; Saam, Marianne ; Gernandt, Johannes;

    Zitatform

    Coneus, Katja, Johannes Gernandt & Marianne Saam (2011): Noncognitive skills, school achievements and educational dropout. In: Schmollers Jahrbuch, Jg. 131, H. 4, S. 547-568.

    Abstract

    "Wir analysieren die Determinanten eines Abbruchs der schulischen und beruflichen Ausbildung in Deutschland anhand von Daten für 17- bis 21-Jährige des Sozio-ökonomischen Panels (SOEP) von 2000 bis 2007. Über klassische Einflussgrößen wie Familienhintergrund und Schulleistungen hinaus untersuchen wir den Effekt nicht-kognitiver Fähigkeiten. Bei gleichen Schulnoten verringern nicht-kognitive Fähigkeiten das Risiko, die Schule oder Ausbildung abzubrechen. Der Einfluss des Schulerfolgs auf das Risiko, Bildungsabbrecher zu sein, sinkt tendenziell mit dem Alter, während der Einfluss nichtkognitiver Fähigkeiten steigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Training + temp work = stepping stone?: evaluating an innovative activation program for disadvantaged youths (2011)

    Ehlert, Christoph; Schaffner, Sandra ; Kluve, Jochen;

    Zitatform

    Ehlert, Christoph, Jochen Kluve & Sandra Schaffner (2011): Training + temp work = stepping stone? Evaluating an innovative activation program for disadvantaged youths. (Ruhr economic papers 249), Essen, 15 S.

    Abstract

    "Jugendarbeitslosigkeit ist ein großes Problem in vielen europäischen Ländern. Da die Evaluationsliteratur zeigt, dass Arbeitsmarktprogramme für benachteiligte junge Erwachsene häufig keine effektive Unterstützung leisten können, werden innovative Maßnahmen für diese Problemgruppe benötigt. In dieser Studie evaluieren wir eine solche innovative Pilotmaßnahme, die in drei deutschen Städten umgesetzt wurde und die folgenden Programmkomponenten kombiniert: i) Individuelles Coaching, ii) Weiterbildung, iii) Beschäftigung in Zeitarbeit. Auf Basis eines Vergleichsgruppenansatzes (ex-post Quasi-Randomisierung) zeigen unsere empirischen Ergebnisse einen nachhaltig positiven Effekt der Maßnahme auf die Eingliederung in den Arbeitsmarkt für diejenigen Teilnehmer, die die Maßnahme komplett durchlaufen haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Lauthals schweigen? Über den Umgang mit (Ab-)Brüchen und fehlenden Übergängen auf Bildungswegen (2011)

    Euler, Dieter ;

    Zitatform

    Euler, Dieter (2011): Lauthals schweigen? Über den Umgang mit (Ab-)Brüchen und fehlenden Übergängen auf Bildungswegen. In: Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik, Jg. 107, H. 3, S. 321-327.

    Abstract

    Auf der Grundlage des Nationalen Bildungsberichts wird aufgezeigt, dass es in allen Bildungsbereichen hohe Abbrecherquoten gibt. Diese betragen ca. 7,5 Prozent im allgemeinbildenden Schulwesen, 20-25 Prozent in der Berufsausbildung und auch im Studium. Im folgenden werden Möglichkeiten zur Prävention dargestellt, die sowohl auf eine Veränderung der Strukturen abzielen (bessere Berufsorientierung, Förderung der Ausbildungsreife) als auch auf eine Stärkung der Betroffenen (Resilienzkonzept). 'Pragmatisch betrachtet ist entscheidend, der lauten Programmatik eine konsequente Umsetzung folgen zu lassen und diese mit der gleichen Entschiedenheit zu verfolgen, wie es etwa bei der Verfolgung einer Exzellenzinitiative in Hochschulen oder bei öffentlichkeitswirksamen Initiativen zur Erhaltung des Gymnasiums zu beobachten ist.' (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Nachqualifizierung An- und Ungelernter in Hessen (2011)

    Frings, Kerstin; Kuse, Stefan;

    Zitatform

    Frings, Kerstin & Stefan Kuse (2011): Nachqualifizierung An- und Ungelernter in Hessen. (HA Hessen-Agentur. Report 804), Wiesbaden, 142 S.

    Abstract

    "Eine Nachqualifizierung ermöglicht es, einen in Deutschland anerkannten Berufsabschluss nachträglich - das heißt nicht im Rahmen einer 'normalen' Erstausbildung - zu erlangen. Interesse an einer Nachqualifizierung haben vor allem Personen ohne Berufsabschluss sowie Personen, die einen vorhandenen Berufsabschluss auf dem Arbeitsmarkt nicht entsprechend verwerten können. Diese 'An- und Ungelernten' erhoffen sich vom nachträglichen Erwerb des Berufsabschlusses eine Verbesserung der Arbeitsmarktposition sowie der beruflichen und sozialen Entwicklungsmöglichkeiten. Aus gesamtwirtschaftlicher Perspektive können Nachqualifizierungen, die die qualifikationsbedingten Unterschiede zwischen Arbeitsangebot und -nachfrage verringern, zur Fachkräftesicherung beitragen. Daher steht das Thema Nachqualifizierung aktuell stark im Fokus von Wissenschaft und Politik. Ziel der vorliegenden Studie war es, quantitative und qualitative Informationen zur Nachqualifizierungssituation in Hessen bereitzustellen, etwaige Hindernisse für Nachqualifizierungen zu identifizieren und diesbezüglich Handlungsansätze aufzuzeigen." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Wege in Ausbildungslosigkeit: Determinanten misslingender Übergänge in Ausbildung von Jugendlichen mit Hauptschulbildung (2011)

    Gaupp, Nora; Geier, Boris; Reißig, Birgit; Lex, Tilly;

    Zitatform

    Gaupp, Nora, Boris Geier, Tilly Lex & Birgit Reißig (2011): Wege in Ausbildungslosigkeit. Determinanten misslingender Übergänge in Ausbildung von Jugendlichen mit Hauptschulbildung. In: Zeitschrift für Pädagogik, Jg. 57, H. 2, S. 173-186.

    Abstract

    "Zurzeit wird eine intensive Diskussion über determinierende Faktoren für das Gelingen oder Misslingen des Übergangs Schule - Beruf geführt. Anhand von Daten des DJI-Übergangspanels wird untersucht, welche Faktoren das Risiko von Ausbildungslosigkeit erhöhen. Das DJI-Übergangspanel beschreibt die Bildungs- und Ausbildungsverlaufe von Jugendlichen mit Hauptschulbildung über einen Zeitraum von rund fünf Jahren nach Ende der Pflichtschulzeit. Über Clusteranalysen wurden fünf Verlaufstypen von Übergangen Schule - Beruf identifiziert. Einen Verlaufstyp bilden Jugendliche, denen in diesem Zeitraum der Einstieg in Ausbildung nicht gelungen ist. Der Beitrag soll folgende Fragen beantworten: Welches sind die soziodemografischen Merkmale der ausbildungslosen Jugendlichen? Auf welchen Wegen gelangen die Jugendlichen in die Ausbildungslosigkeit? Mit welchen schulischen Startbedingungen haben die Jugendlichen den Weg in die Ausbildungslosigkeit begonnen? Was sind kritische Schnittstellen in ihren Übergangswegen?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Junge Erwachsene ohne Berufsabschluss (2011)

    Helmrich, Robert; Krekel, Elisabeth M.;

    Zitatform

    Helmrich, Robert & Elisabeth M. Krekel (2011): Junge Erwachsene ohne Berufsabschluss. In: C. Henry-Huthmacher & Elisabeth Hoffmann (Hrsg.) (2011): Aufstieg durch (Aus-)Bildung : der schwierige Weg zum Azubi, S. 87-106.

    Abstract

    "Zur Einschätzung der gesellschaftlichen Relevanz des Themas Ausbildungslosigkeit werden in diesem Beitrag Analysen aus dem Mikrozensus vorgestellt und vor dem Hintergrund des drohenden Fachkräftemangels diskutiert. Die Analysen zeigen, dass die Gruppe der jungen Erwachsenen ohne Berufsabschluss sehr heterogen ist. Eine Vielzahl von ihnen hat eine Hochschulzugangsberechtigung oder mindestens einen schulischen Abschluss auf der Ebene der Sekundarstufe I. Damit sind die allgemeinen Grundvoraussetzungen für die Aufnahme einer Berufsausbildung erfüllt. Wenn dennoch viele von ihnen auf der Strecke bleiben, hat dies sicherlich vielfältige Gründe. Ansetzen ließe sich bei den Friktionen an den Übergängen sowie bei den Frustrationen, die das Scheitern bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz auslöst." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Aufstieg durch (Aus-)Bildung: der schwierige Weg zum Azubi (2011)

    Henry-Huthmacher, Christine; Hoffmann, Elisabeth;

    Zitatform

    Henry-Huthmacher, Christine & Elisabeth Hoffmann (Hrsg.) (2011): Aufstieg durch (Aus-)Bildung. Der schwierige Weg zum Azubi. Sankt Augustin, 345 S.

    Abstract

    "Trotz mancher Fortschritte ist der Erfolg bei der Ausbildung für Jugendliche ohne zureichende Berufsreife in der Breite ausgeblieben. Ökonomen bescheinigen dem bestehenden System Ineffizienz bei hohen Kosten, Bildungsforscher sehen in den Brücken zur Ausbildung eher Sackgassen, Pädagogen und Ausbilder beklagen, viele junge Menschen in diesen sogenannten Warteschleifen seien danach nicht gestärkt, sondern geschwächt. Für die Konrad-Adenauer-Stiftung ist das Grund genug, sich an der Suche nach neuen Strategien zu beteiligen. Dazu ist diese Publikation ein Auftakt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Schulabbruch: Ursachen - Entwicklung - Prävention * Ergebnisse US-amerikanischer und deutscher Forschungen (2011)

    Hillenbrand, Clemens; Ricking, Heinrich ;

    Zitatform

    Hillenbrand, Clemens & Heinrich Ricking (2011): Schulabbruch. Ursachen - Entwicklung - Prävention * Ergebnisse US-amerikanischer und deutscher Forschungen. In: Zeitschrift für Pädagogik, Jg. 57, H. 2, S. 153-172.

    Abstract

    "Schulabbruch oder Dropout spielt in der Diskussion der deutschen Erziehungswissenschaft bisher nur eine marginale Rolle. Die Belege sind jedoch eindeutig, dass ein fehlender Schulabschluss wie auch der häufig damit verknüpfte Schulabsentismus wesentliche Risikofaktoren für Devianz, Gesundheitsprobleme, Armut und Arbeitslosigkeit darstellen. Der Beitrag referiert mit Blick auf die USA und die Europäische Union die Begrifflichkeiten, zeigt Daten zur Prävalenz auf, fasst die empirischen Befunde zu den relevanten Risikofaktoren zusammen und weist auf evidenzbasierte Verfahren zur Prävention, gerade auch im schulischen Kontext, hin. Aus diesem Überblick lassen sich fundierte Leitlinien zur schulbasierten Prävention von Schulabbruch gewinnen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Normalität statt Maßnahme: Assistierte Berufsausbildung für chancenarme junge Menschen (2011)

    Nuglisch, Ralf;

    Zitatform

    Nuglisch, Ralf (2011): Normalität statt Maßnahme: Assistierte Berufsausbildung für chancenarme junge Menschen. In: C. Henry-Huthmacher & Elisabeth Hoffmann (Hrsg.) (2011): Aufstieg durch (Aus-)Bildung : der schwierige Weg zum Azubi, S. 239-249.

    Abstract

    Die Assistierte Ausbildung steht für einen Ansatz in der Ausbildungsförderung, der eine reguläre betriebliche Berufsausbildung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt mit umfassenden Vorbereitungs- und Unterstützungsangeboten seitens der Jugendberufshilfe flankiert. Hierdurch soll benachteiligten Jugendlichen mit ungenügender Ausbildungseignung eine normale betriebliche Berufsausbildung ermöglicht werden. Die gleichzeitige Beratung und Unterstützung der Betriebe bei der Anbahnung und Durchführung der Ausbildung ist zentraler Bestandteil des Konzepts. Die Assistierte Ausbildung wird in Baden-Württemberg seit 2004 im Rahmen von zwei landesweiten Modellprojekten umgesetzt und insgesamt 400 Jugendliche konnten eine Ausbildung beginnen. Der Beitrag berichtet über die Erfahrungen aus diesen Modellprojekten und zieht eine positive Bilanz. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Hiring young, unskilled workers on subsidized open-ended contracts: a good integration programme? (2011)

    Roger, Muriel; Zamora, Philippe;

    Zitatform

    Roger, Muriel & Philippe Zamora (2011): Hiring young, unskilled workers on subsidized open-ended contracts. A good integration programme? In: Oxford review of economic policy, Jg. 27, H. 2, S. 380-396. DOI:10.1093/oxrep/grr016

    Abstract

    "Young labour-market entrants account for a high level of unemployment and short-term contracts. In July 2002, the French government moved to reduce this insecurity at the start of working life by introducing the Youth-in-business Contract (Contrat Jeune en Entreprise), a new contract for young people under 22 years old who dropped out of school before passing their final secondary school examinations. Under this scheme, firms were entitled to claim a subsidy when they hired an eligible young worker on an open-ended contract. We assess the impact of the Youth-in-business Contract on transitions to permanent employment by estimating a dynamic difference-in-difference model drawing on the French Labour Force Survey. We use a new method, inspired by Keane and Sauer (2009), to deal with measurement errors in the data. We find that programme eligibility has no effect on transitions to permanent employment in a recession environment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Berufserfolg von jungen Erwachsenen mit Migrationshintergrund: Wie Ausbildungsabschlüsse, ethnische Herkunft und ein deutscher Pass die Arbeitsmarktchancen beeinflussen (2011)

    Seibert, Holger ;

    Zitatform

    Seibert, Holger (2011): Berufserfolg von jungen Erwachsenen mit Migrationshintergrund: Wie Ausbildungsabschlüsse, ethnische Herkunft und ein deutscher Pass die Arbeitsmarktchancen beeinflussen. In: R. Becker (Hrsg.) (2011): Integration durch Bildung : Bildungserwerb von jungen Migranten in Deutschland, S. 197-226, 2008-03-31. DOI:10.1007/978-3-531-93232-3_9

    Abstract

    "Jungen Erwachsenen mit Migrationshintergrund werden seit Jahren geringere Erfolgsaussichten auf dem deutschen Arbeitsmarkt attestiert. Dabei basieren die meisten der bisherigen empirischen Befunde datenbedingt auf der Unterscheidung zwischen Deutschen und Ausländern (verschiedener Nationalität). Mit den Mikrozensusdaten des Statistischen Bundesamts ist es seit 2005 möglich, nicht nur Deutsche und Ausländer zu unterscheiden, sondern Personen mit und ohne Migrationshintergrund. Unter letzteren fasst man - unabhängig von der Staatsangehörigkeit - im Allgemeinen all jene Personen zusammen, die selbst oder deren Eltern (oder Großeltern) eingewandert sind. Zählt man im Jahr 2007 nach dem Staatsangehörigkeitskonzept nur gut sieben Millionen Ausländer in Deutschland, so weist die amtliche Statistik ca. 15 Millionen Personen mit Migrationshintergrund aus. Damit wird einmal mehr deutlich, dass die Integrationsaufgabe, vor der unser Land steht, deutlich größer ist als lange angenommen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Seibert, Holger ;
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  • Literaturhinweis

    Dropout CH - Schulabbruch und Absentismus in der Schweiz (2011)

    Stamm, Margit; Suter, Peter; Safi, Netkey; Stroezel, Holger; Holzinger-Neulinger, Melanie; Kost, Jakob;

    Zitatform

    Stamm, Margit, Jakob Kost, Peter Suter, Melanie Holzinger-Neulinger, Netkey Safi & Holger Stroezel (2011): Dropout CH - Schulabbruch und Absentismus in der Schweiz. In: Zeitschrift für Pädagogik, Jg. 57, H. 2, S. 187-202.

    Abstract

    "In diesem Beitrag werden Ergebnisse einer repräsentativen Schweizer Studie zum Schulabbruch und seinen Verbindungen zum Schuleschwänzen vorgestellt. Theoretische Grundlage bilden Überlegungen und empirische Erkenntnisse, welche die Kontinuität der Schullaufbahn als wichtigen Dropout-Prädiktor kennzeichnen und ihn mit mehr oder weniger ausgeprägtem Schuleschwänzen in Verbindung bringen. Auf der Basis eines empirischen Vorhersagemodells für Schulabbruch können Ergebnisse herausgeschalt werden, welche die traditionelle Dropoutforschung bestätigen, jedoch auch erweitern und teilweise widerlegen. Sie bilden die Grundlage für die abschliessende Diskussion möglicher Präventionsansatze und zukünftiger Forschungsvorhaben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zusammenhänge zwischen Bildungsarmut und Beschäftigungschancen: eine empirische Analyse (2011)

    Steiner, Mario ;

    Zitatform

    Steiner, Mario (2011): Zusammenhänge zwischen Bildungsarmut und Beschäftigungschancen. Eine empirische Analyse. In: Wiso. Wirtschafts- und sozialpolitische Zeitschrift des ISW, Jg. 34, H. 2, S. 65-76.

    Abstract

    "Bildungsarmut stellt aufgrund der voranschreitenden Entwicklung hin zu einer Wissensgesellschaft ein zunehmendes Problem für die Betroffenen dar. Das Ausmaß von Bildungsarmut unter Jugendlichen (definiert mit höchstens Pflichtschulabschluss und aktuell nicht mehr in Ausbildung) ist dabei im europäischen Vergleich stark unterschiedlich ausgeprägt (5% bis 35% der 18 bis 24-Jährigen). Ursachen für diese Unterschiede liegen u. a. in der unterschiedlichen Bedeutung von Berufsbildungssystemen sowie den unterschiedlichen Beschäftigungschancen für Geringqualifizierte in den einzelnen Ländern. Mit dem vorzeitigen Bildungsabbruch sind starke Einschränkungen der Beschäftigungschancen verbunden. Early School Leavers haben deutlich längere Übergangszeiten von Ausbildung in Beschäftigung, sind mit deutlich höheren Arbeitslosigkeitsquoten sowie deutlich niedrigeren Beschäftigungsquoten konfrontiert, und wenn sie schließlich eine Beschäftigung erlangen, dann ist ihr Risiko, über Hilfsarbeit nicht hinauszukommen, vierfach erhöht. Diesem gesellschaftlichen Problembereich wird in Österreich vornehmlich mit beschäftigungsbezogenen - auf das duale System hin gerichteten - Maßnahmen begegnet. Diese konjunkturabhängige Strategie beinhaltet angesichts von Lehrstellenlücken und des Lehrlingsüberhangs in den beliebtesten Lehrberufen das Risiko eines nicht dauerhaften Interventionserfolges, das durch verstärktes Präventivengagement, wie es v. a. eine ressourcen- und neigungsbasierte Orientierung darstellt, abgefedert werden sollte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Berechnungen und wissenschaftliche Auswertungen im Rahmen des DCV-Projektes "Bericht über Bildungschancen vor Ort": Endbericht. Forschungsprojekt des Deutschen Caritasverbandes (2011)

    Tamm, Marcus ;

    Zitatform

    Tamm, Marcus (2011): Berechnungen und wissenschaftliche Auswertungen im Rahmen des DCV-Projektes "Bericht über Bildungschancen vor Ort". Endbericht. Forschungsprojekt des Deutschen Caritasverbandes. (RWI-Projektbericht), Essen, 35 S.

    Abstract

    "Das RWI wurde vom Deutschen Caritasverband e.V. damit beauftragt empirische Auswertungen für einen Bericht über Bildungschancen vor Ort zu erstellen. Die Analyse umfasst multivariate Auswertungen regionaler Daten zur Bildungssituation und stellt die Bildungssituation in Relation zur sozioökonomischen Lage vor Ort. Konkret wird der Zusammenhang zwischen dem Anteil der Schulabgänger ohne Hauptschulabschluss auf Ebene der Kreise und einer Reihe an sozioökonomischen Aspekten untersucht.
    Fazit:
    Der Anteil der Schüler/innen, die im Jahr 2009 ohne Hauptschulabschluss von einer allgemeinbildenden Schule abgegangen sind, lag im deutschlandweiten Durchschnitt bei 7,2 Prozent, variiert dabei jedoch erheblich zwischen den Regionen. Insgesamt zeigt sich, dass das BIP, die allgemeine Arbeitslosenquote, das Qualifikationsniveau der Beschäftigten und der Anteil der ausländischen Schüler/innen sowie der Schüler/innen in Sonder- und Förderschulen in einem Kreis signifikant mit dem Erwerb eines Schulabschlusses bzw. dem Schulabgang ohne Abschluss zusammenhängen. Daneben bestehen erhebliche Unterschiede zwischen den Bundesländern." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Early occupational aspirations and fractured transitions: a study of entry into 'NEET' status in the UK (2011)

    Yates, Scott ; Harris, Angel; Sabates, Ricardo; Staff, Jeremy ;

    Zitatform

    Yates, Scott, Angel Harris, Ricardo Sabates & Jeremy Staff (2011): Early occupational aspirations and fractured transitions. A study of entry into 'NEET' status in the UK. In: Journal of social policy, Jg. 40, H. 3, S. 513-534. DOI:10.1017/S0047279410000656

    Abstract

    "There has been significant recent research and policy interest in issues of young people's occupational aspirations, transitions to employment and the antecedents of NEET (not in employment, education or training) status. Many have argued that changes to the youth labour market over the past 30 years have led to transitions to work becoming more individualised, complex and troublesome for many, particularly those from poorer backgrounds. However, little research has examined the connection between early uncertainty or misalignment in occupational aspirations and entry into NEET status. This paper draws on the British Cohort Study to investigate these issues, and finds that young people with uncertain occupational aspirations or ones misaligned with their educational expectations are considerably more likely to become NEET by age 18. Uncertainty and misalignment are both more widespread and more detrimental for those from poorer backgrounds. These findings are discussed in the context of recent research and debates on emerging adulthood and the youth labour market." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Der Arbeitsmarkt in Deutschland: Jüngere Menschen ohne Berufsabschluss (2011)

    Abstract

    "Jüngere Menschen ohne berufsqualifizierenden Abschluss sind häufiger arbeitslos, seltener in Vollzeit beschäftigt und geringer entlohnt als Fachkräfte. Von den in Deutschland lebenden Jüngeren hat gut jeder Fünfte keinen Berufsabschluss - aber nur jeder neunte sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Fast zwei Drittel der jüngeren sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ohne Berufsabschluss sind Männer. Zugleich weisen Beschäftigte ohne Berufsabschluss eine hohe Teilzeitquote auf. Ihre Beschäftigungsverhältnisse unterliegen einer deutlich höheren Fluktuation als die von Fachkräften. Das mittlere Bruttogehalt jüngerer Menschen ohne Berufsabschluss liegt erheblich unter dem mittleren Gehalt von Fachkräften. Für jüngere Menschen ohne Berufsabschluss bleibt das Verarbeitende Gewerbe der zahlenmäßig bedeutsamste Wirtschaftsabschnitt. Allerdings gewinnen die Zeitarbeit und der Bereich hochwertiger Dienstleistungen an Bedeutung. Der Anteil von jüngeren Menschen ohne abgeschlossene Berufsausbildung an den Arbeitslosen liegt doppelt so hoch wie ihr Anteil an der Bevölkerung dieser Altersgruppe. Während die Zahl der jüngeren arbeitslosen Fachkräfte in den vergangenen zehn Jahren erheblich zurückgegangen ist, stieg die Zahl der jüngeren Arbeitslosen ohne Berufsausbildung deutlich an. Arbeitslose Jüngere ohne berufsqualifizierenden Abschluss sind häufiger männlich, Ausländer, im Rechtskreis SGB II und langzeitarbeitslos als arbeitslose jüngere Fachkräfte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ursachen und Perspektiven für 1,5 Millionen junge Menschen ohne Schul- oder Berufsabschluss: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der SPD (Drucksache 17/5108) (2011)

    Zitatform

    (2011): Ursachen und Perspektiven für 1,5 Millionen junge Menschen ohne Schul- oder Berufsabschluss. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der SPD (Drucksache 17/5108). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 17/5344 (04.04.2011)), 24 S.

    Abstract

    'In Deutschland leben rund 1,5 Millionen junge Erwachsene im Alter zwischen 20 und 29 Jahren ohne Berufsabschluss. Damit verfügen laut Berufsbildungsbericht 2010 rund 15 Prozent der Menschen dieser Altersgruppe nicht über die notwendige Voraussetzung für eine hinreichende und zukunftssichernde Beteiligung am Erwerbsleben.' Die Kleine Anfrage der Fraktion der SPD thematisiert die hohe Quote an jungen Erwachsenen ohne Schulabschluss und Ausbildungsabschluss, insbesondere die sozioökonomische Situation der Betroffenen. Thematisiert wird die soziale Dimension, die qualifikatorische Dimension und die Erwerbssituation der Betroffenen. Gefragt wird jeweils nach dem Anteil von Frauen, von Menschen mit Migrationshintergrund, dem Anteil an Behinderten sowie an Eltern und Alleinerziehenden. Bei ihren Antworten stützt sich die Bundesregierung auf Daten des Mikrozensus, der BIBB-Übergangsstudie, des nationalen Bildungsberichts und der Statistik der Bundesagentur für Arbeit; für die Beantwortung etlicher Detailfragen liegen jedoch keine Daten vor. Die Fraktion der SPD spricht zudem Maßnahmen zur Integration der ungelernten jungen Erwachsenen in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt an. Die Bundesregierung verweist hier auf die Qualifikationsinitiative: 'Bund und Länder haben sich in der Qualifizierungsinitiative für Deutschland das Ziel gesetzt, bis 2015 die Zahl der Schulabgänger ohne Abschluss auf 4 Prozent und der jungen Erwachsenen ohne Berufsabschluss auf 8,5 Prozent zu senken.' In diesem Zusammenhang erläutert die Bundesregierung zudem den Nationalen Pakt für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs und die neue Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung 'Abschluss und Anschluss - Bildungsketten bis zum Ausbildungsabschluss'. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    High-school dropouts and transitory labor market shocks: the case of the Spanish housing boom (2010)

    Aparicio, Ainhoa;

    Zitatform

    Aparicio, Ainhoa (2010): High-school dropouts and transitory labor market shocks. The case of the Spanish housing boom. (IZA discussion paper 5139), Bonn, 53 S.

    Abstract

    "This paper addresses the implications of transitory changes in labor market conditions for low versus high educated workers on the decision to acquire education. To identify this effect, I use the improvement in the labor market prospects of low educated workers motivated by the increases in employment and wages in the construction sector during the recent housing boom. The estimation strategy is based on the fact that changes in the labor market driven by the construction sector affect only men. Increases in construction activity are found to increase men's propensity to drop out of high-school, relative to women. According to this finding, policies promoting education should strengthen when in the presence of transitory shocks in the labor market that make dropping out more attractive." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Erwerbstätigkeit junger Erwachsener ohne abgeschlossene Berufsausbildung (2010)

    Braun, Uta; Bremser, Felix; Schöngen, Klaus; Weller, Sabrina Inez ;

    Zitatform

    Braun, Uta, Felix Bremser, Klaus Schöngen & Sabrina Inez Weller (2010): Erwerbstätigkeit junger Erwachsener ohne abgeschlossene Berufsausbildung. In: M. Friedrich (Red.) (2010): Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2010 : Informationen und Analysen zur Entwicklung der beruflichen Bildung.

    Abstract

    "Ungelernte Erwerbstätige stellen nach den bisherigen Ergebnissen des Mikrozensus keine homogene Gruppe dar. Sie lassen sich damit auch nicht in ihrer Gesamtheit als eine Gruppe definieren, in der einheitliche Problemlagen angetroffen werden. Eine Unterscheidung nach Schulabschlüssen zeigt erhebliche Differenzen in der beruflichen Einmündung: Bei jungen Erwachsenen ohne Schulabschluss überwiegen Tätigkeiten in Hilfsarbeiterberufen und in geringfügiger Beschäftigung - Letzteres v. a. bei jungen Frauen. Bei Ungelernten mit Studienberechtigung hingegen reicht das Erwerbsspektrum nicht selten bis in Selbstständigkeit sowie in qualifizierte kaufmännische und IT-Berufe hinein. Bei Ungelernten ohne schulischen Abschluss finden sich letztere Erwerbsmöglichkeiten so gut wie gar nicht. Bei Ungelernten ergibt sich damit angesichts steigender Anforderungen in der Erwerbsarbeit und des damit einhergehenden Abbaus von Arbeitsplätzen, auf denen sie beschäftigt werden könnten, eine sehr labile Erwerbssituation. Diese hat sich in den vergangenen Jahren noch weiter zugespitzt, weil ihnen die Teilnahme an Qualifizierung durch betriebliche Weiterbildung versagt blieb bzw. weil sie diese nicht wahrnahmen." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Keine Perspektive ohne Ausbildung: Eine Analyse junger Erwachsener ohne Berufsabschluss in Westdeutschland (2010)

    Funcke, Antje; Giesecke, Johannes ; Oberschachtsiek, Dirk ;

    Zitatform

    Funcke, Antje, Dirk Oberschachtsiek & Johannes Giesecke (2010): Keine Perspektive ohne Ausbildung: Eine Analyse junger Erwachsener ohne Berufsabschluss in Westdeutschland. Gütersloh, 36 S.

    Abstract

    "Die der Studie zugrunde liegenden empirischen Analysen nehmen die Gruppe der jungen Erwachsenen ohne Berufsabschluss im Alter von 25 bis 34 Jahren in Westdeutschland näher in den Blick. Damit wird zum einen von der in der Bildungsberichterstattung üblichen Altersabgrenzung der 20- bis 29-Jährigen abgewichen, da sich erst ab einem Alter von 25 Jahren bei niedriger qualifizierten Personen keine gravierenden Veränderungen bei den Qualifikationen beobachten lassen. Zum anderen wird aufgrund der deutlichen strukturellen Unterschiede zwischen dem ost- und dem westdeutschen Ausbildungs- und Arbeitsmarkt nur eine auf Westdeutschland beschränkte Untersuchung vorgenommen. Die Analysen zeigen, dass die Gruppe der Hauptschulabsolventen zunehmend von jungen Erwachsenen mit höheren Bildungsabschlüssen im Berufsbildungssystem verdrängt wird. Dementsprechend verfügen rund zwei Drittel der 25- bis 34-Jährigen ohne Ausbildungsabschluss höchstens über einen Hauptschulabschluss." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Dropout aus der Schule - Empirisch abgesicherte Risikofaktoren und wirksame pädagogische Maßnahmen (2010)

    Hennemann, Thomas; Hagen, Tobias ; Hillenbrand, Clemens;

    Zitatform

    Hennemann, Thomas, Tobias Hagen & Clemens Hillenbrand (2010): Dropout aus der Schule - Empirisch abgesicherte Risikofaktoren und wirksame pädagogische Maßnahmen. In: Empirische Sonderpädagogik H. 3, S. 26-47.

    Abstract

    "Das frühzeitige Verlassen der Schule ohne Abschluss wirkt sich negativ auf die beruflichen, persönlichen und sozialen Perspektiven der Betroffenen aus. Ausgehend von der Beantwortung der Frage, wie häufig es in Deutschland zum Schulabbruch kommt, wird auf die gravierenden Folgen von schulischem Dropout aufmerksam gemacht. Der vorliegende Beitrag betrachtet den Gegenstand in erster Linie aus pädagogischer Perspektive. Auf Grundlage einschlägiger Metaanalysen wird ein Überblick über empirisch abgesicherte Risikofaktoren auf individueller, familiärer sowie schulischer Ebene gegeben. Darüber hinaus werden die identifizierten Faktoren in einem Entwicklungsmodell zusammengeführt und in Relation zum Entwicklungsverlauf gestellt. Abschließend erfolgt die überblicksartige Darstellung erfolgversprechender Präventionsmaßnahmen, die sich international als wirksam erwiesen haben und bisher hierzulande weitgehend unbekannt sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Schulabbrecher in Deutschland: eine bildungsstatistische Analyse mit aggregierten und Individualdaten (2010)

    Hoffmann, Sarah;

    Zitatform

    Hoffmann, Sarah (2010): Schulabbrecher in Deutschland. Eine bildungsstatistische Analyse mit aggregierten und Individualdaten. (Universität Erlangen, Nürnberg, Lehrstuhl für Arbeitsmarkt- und Regionalpolitik. Diskussionspapiere 71), Erlangen, 55 S.

    Abstract

    "Obwohl viel über Personen mit fehlenden Bildungsabschlüssen diskutiert wird, gibt es für Deutschland bislang keinen umfassenden Bericht über Jugendliche, die die Schule ohne Abschluss verlassen. Diese Studie schließt diese Lücke. Sie gibt einen Einblick über die zeitliche und regionale Entwicklung der Schulabbrecherquote sowie die Verteilung der Schulabbrecher auf unterschiedliche Schulformen. In Ostdeutschland und den Stadtstaaten verlassen überdurchschnittlich viele Jugendliche die Schule ohne Hauptschulabschluss. Jungen, Ausländer und Schüler in Haupt- und insbesondere Förderschulen sind besonders betroffen. Mithilfe von Daten des Sozioökonomischen Panels (SOEP) kann zudem gezeigt werden, dass ausländische Staatsbürgerschaft, gering qualifizierte Eltern und der Besuch einer Hauptschule das Risiko eines Schulabbruchs erhöhen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Frage nach dem guten Leben im Kontext sozialer Exklusionserfahrungen unter besonderer Berücksichtigung Jugendlicher mit beruflichen Einstiegsproblemen: eine deskriptiv-präskriptive Studie des Sozialen (2010)

    Kaiser, Michael;

    Zitatform

    Kaiser, Michael (2010): Die Frage nach dem guten Leben im Kontext sozialer Exklusionserfahrungen unter besonderer Berücksichtigung Jugendlicher mit beruflichen Einstiegsproblemen. Eine deskriptiv-präskriptive Studie des Sozialen. Marburg: Tectum, 307 S.

    Abstract

    "Soziale Ausgrenzung zieht weite Kreise. Vor allem Erwerbsarbeit bildet in unserer heutigen Gesellschaft nach wie vor das zentrale gesellschaftliche Integrationselement. Die Anerkennungsform 'Arbeit' erzeugt aber für viele Erwerbssuchende soziale Missachtungserfahrungen. Angesichts der Vielfältigkeit von sozialer Ausgrenzung muss Politik deshalb gleichsam vielseitiger als bisher nach Gegenstrategien suchen. Denn die neue Herausforderung, vor der die Demokratie heute steht, macht es notwendig, über die Erweiterung der Kriterien von Teilhabe und Ausschluss nachzudenken. Anhand fallbezogener Interviews mit Jugendlichen arbeitet Michael Kaiser heraus, dass Erwerbsarbeit und soziale Rechte aufeinander verweisen und eng miteinander verknüpft sind. Vor dem Hintergrund der Umbrüche in der Erwerbsarbeit werden zwar Betroffenen die Bürgerrechte nicht entzogen, aber sie verlieren an Substanz. Dabei liefert die Sozialethik des Capabilities approach nach Martha Nussbaum eine schlüssige Begründung für ein unbedingtes Recht auf Grundversorgung. Diese Normbegründung erhält ihre Plausibilität letztlich durch den grundlegenden anthropologischen Bezug, auf dessen Fundament eine allgemeine Theorie des Guten entwickelt wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Jugendliche ohne Hauptschulabschluss: Analysen - Regionale Trends - Reformansätze (2010)

    Klemm, Klaus;

    Zitatform

    Klemm, Klaus (2010): Jugendliche ohne Hauptschulabschluss. Analysen - Regionale Trends - Reformansätze. Gütersloh, 56 S.

    Abstract

    "Der Hauptschulabschluss gilt in Deutschland als Basis für eine Lehrstelle und den anschließenden Berufseinstieg - die Chancen von Schülern auf einen solchen Abschluss sind aber regional sehr unterschiedlich verteilt. Während im Jahr 2008 in Mecklenburg-Vorpommern fast 18 Prozent der Schulabgänger ohne Hauptschulabschluss blieben, waren es in Baden-Württemberg nur rund 5,5 Prozent. Das geht aus einer Studie des Bildungsforschers Klaus Klemm im Auftrag der Bertelsmann Stiftung hervor. Demnach war der Anteil von Schülern ohne Abschluss in den östlichen Bundesländern deutlich höher als in den Westländern. Die Studie weist zudem erstmals auch entsprechende Daten auf Kreisebene aus und stellt dabei ebenfalls gravierende Unterschiede fest." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Les eleves sans qualification: la France et les pays de l'OCDE. Rapport pour le Haut Conseil de l'Education (2010)

    Melnik, Ekaterina; Verdier, Eric; Steedman, Hilary; Trehin-Lalanne, Remi; Möbus, Martine; Olympio, Noemie;

    Zitatform

    Melnik, Ekaterina, Martine Möbus, Noemie Olympio & Remi Trehin-Lalanne (2010): Les eleves sans qualification. La France et les pays de l'OCDE. Rapport pour le Haut Conseil de l'Education. Paris, 169 S.

    Abstract

    "Cette synthèse comparative et européenne fait le point sur les élèves qui sortent du système scolaire sans qualification en France, en Allemagne et au Royaume-Uni. Les auteurs analysent le contenu et la portée du 'benckmark' européen concernant les jeunes sortis précocement du système puis exposent pour les trois pays en question les caractéristiques des jeunes sans qualification et leur devenir sur le marché du travail. Enfin sont examinés les dispositifs d'action publique qui s'efforcent de remédier aux difficultés rencontrées par ces jeunes." (Resume d'auteur, IAB-Doku) ((fr))

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  • Literaturhinweis

    Perspektive Prekarität: Wege benachteiligter Jugendlicher in den transformierten Arbeitsmarkt (2010)

    Reckinger, Gilles;

    Zitatform

    Reckinger, Gilles (2010): Perspektive Prekarität. Wege benachteiligter Jugendlicher in den transformierten Arbeitsmarkt. (Analyse und Forschung 68), Konstanz: UVK Verlagsges., 180 S.

    Abstract

    "Angesichts der wachsenden Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt haben Jugendliche mit abgebrochener Schullaufbahn oder Ausbildung immer geringere Chancen auf abgesicherte und kontinuierliche Beschäftigung. Der Schulabbruch wird zum Stigma für die Betroffenen, denen mangelnder Leistungswille, Durchhaltevermögen und Disziplin zur Last gelegt wird. In dieser ethnographischen Studie nähert sich der Autor in verstehenden Interviews den Perspektiven der Jugendlichen selbst. Die empirischen Portraits machen deutlich, welche Auswirkungen die Widersprüche zwischen realen Arbeitsmarktchancen und Selbstaktivierungsdiskursen haben, und welche gesellschaftspolitischen Folgen es mit sich bringt, die junge Generation in der Lebensperspektive Prekarität zu belassen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Jugendsozialarbeit im Kontext von Jugendarmut und Ausgrenzung: Hintergründe, Zahlen, Ansätze (2010)

    Schindler, Brigitte; Schrieverhoff, Hannah; Simon, Titus; Müller, Stefanie; Skrobanek, Jan ; Mögling, Tatjana; Tillmann, Frank; Groh-Samberg, Olaf ; Oehme, Andreas;

    Zitatform

    (2010): Jugendsozialarbeit im Kontext von Jugendarmut und Ausgrenzung. Hintergründe, Zahlen, Ansätze. (Aspekte Jugendsozialarbeit 67), Düsseldorf, 83 S.

    Abstract

    "Eine zunehmende Zahl junger Menschen gelingt es aus sehr unterschiedlichen Gründen nicht, ihre vorhandenen Kompetenzen im Sinne einer gelingenden Lebensgestaltung einzusetzen. Zum gesunden Aufwachsen und zur Entfaltung ihrer Persönlichkeit stehen ihnen gesellschaftliche Möglichkeiten nur in begrenztem Maße zur Verfügung. Die BAG KJS hat das Europäische Jahr 2010 gegen Armut und soziale Ausgrenzung zum Anlass genommen, auf die besondere Lebenssituation dieser jungen Menschen hinzuweisen sowie eine Verbesserung ihrer Lebensbedingungen und Teilhabechancen einzufordern. Im Rahmen einer bundesweiten Kampagne zur Bekämpfung von Jugendarmut wurden diese Jugendlichen in den Mittelpunkt gerückt. Diese Veröffentlichung beschreibt die Herausforderungen an Jugendsozialarbeit angesichts Jugendarmut und gesellschaftlicher Exklusion und liefert Hintergrundwissen. Die Vorstellung des Ansatzes niedrigschwelliger Jugendsozialarbeit bzw. einer Pädagogik der Inklusion bietet gute Nachahmungsmöglichkeiten für die Praxis und rundet die Aufsatzsammlung ab." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Noncognitive skills, school achievements and educational dropout (2009)

    Coneus, Katja; Gernandt, Johannes; Saam, Marianne ;

    Zitatform

    Coneus, Katja, Johannes Gernandt & Marianne Saam (2009): Noncognitive skills, school achievements and educational dropout. (ZEW discussion paper 2009-019), Mannheim, 32 S.

    Abstract

    "Wir analysieren die Determinanten eines Abbruchs der schulischen und beruflichen Ausbildung in Deutschland anhand von Daten für 17- bis 21-Jährige des Sozio-ökonomischen Panels (SOEP) von 2000 bis 2007. Über klassische Einflussgrößen wie Familienhintergrund und Schulleistungen hinaus untersuchen wir den Effekt nicht-kognitiver Fähigkeiten. Bei gleichen Schulnoten verringern nicht-kognitive Fähigkeiten das Risiko, die Schule oder Ausbildung abzubrechen. Der Einfluss des Schulerfolgs auf das Risiko, Bildungsabbrecher zu sein, sinkt tendenziell mit dem Alter, während der Einfluss nichtkognitiver Fähigkeiten steigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ausbildungsabbrüche vermeiden - neue Ansätze und Lösungsstrategien (2009)

    Jasper, Gerda; Richter, Ulrike A.; Vogel, Henri; Haber, Isabel;

    Zitatform

    Jasper, Gerda, Ulrike A. Richter, Isabel Haber & Henri Vogel (2009): Ausbildungsabbrüche vermeiden - neue Ansätze und Lösungsstrategien. (Reihe Berufsbildungsforschung 06), Bonn, 64 S.

    Abstract

    "Derzeit werden zu viele Ausbildungsverträge vorzeitig aufgelöst - mit negativen Folgen. Viele Abbrecher/innen finden nur schwer einen neuen Ausbildungsplatz. und die Betriebe ziehen sich aufgrund solcher Erfahrungen aus der Ausbildung zurück. Die Expertise zeigt Wege auf, die aus diesem Dilemma führen könnten: Die Förderung der Nachqualifizierung muss ausgebaut werden und sich an individuellen Bedürfnissen der Betroffenen und der Betriebe ausrichten, die Konfliktbewältigung Thema von Präventivprogrammen werden. Vor allem aber besteht Forschungsbedarf: Über Motive, Hintergrund und Verbleib von echten Abbrecher/innen gibt es so gut wie keine gesicherten wissenschaftlichen Informationen. Auch hinter der Wirksamkeit der vorhandenen Förderprogramme steht oft noch ein Fragezeichen." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Erhöht dualer Schulalltag die Abschlussquote und die Berufsfähigkeit von Hauptschüler/innen?: erste Ergebnisse einer Projektevaluation des SOFI (2009)

    Kohlrausch, Bettina; Solga, Heike ;

    Zitatform

    Kohlrausch, Bettina & Heike Solga (2009): Erhöht dualer Schulalltag die Abschlussquote und die Berufsfähigkeit von Hauptschüler/innen? Erste Ergebnisse einer Projektevaluation des SOFI. In: Mitteilungen aus dem SOFI, Jg. 3, H. 7, S. 1-4.

    Abstract

    In den letzten zwei Jahren hat sich am Soziologischen Forschungsinstitut Göttingen (SOFI) ein neuer Zweig der Evaluationsforschung etabliert, in dessen Rahmen die Bildungsverläufe von besonders abschlussgefährdeten Hauptschüler im Längsschnitt erhoben und ausgewertet werden. Das Modellprojekt 'Abschlussquote erhöhen - Berufsfähigkeit steigern' verfolgt den Ansatz der Einführung eines 'dualisierten Schulalltages', in dem die Schüler einen bestimmten Anteil der Unterrichtszeit im Betrieb verbringen, um dort praxisrelevante Lernerfahrungen zu sammeln. Damit soll schulmüden Hauptschülern der Weg in eine berufliche Ausbildung ermöglicht werden. Entsprechend lauten die Zielformulierungen, die Chancen von akut schulabschlussgefährdeten Jugendlichen für den Erwerb eines einfachen Hauptschulabschlusses sowie den Zugang zu einer voll qualifizierenden Ausbildung zu verbessern. Die Evaluation des Projektes zeigt, dass es sowohl in Bezug auf das Erreichen des Hauptschulabschlusses (Erfolgsquote 92 Prozent) als auch den Beginn einer beruflichen Ausbildung (Erfolgsquote 47 bei Teilnehmern und Teilnehmerinnen bzw. 38 Prozent bei Schulabgängern und Schulabgängerinnen) als erfolgreich zu bezeichnen ist. Praktika als Kernstücke des Projekts haben sich immer dann bewährt, wenn das Praktikum tatsächlich neue Lernerfahrungen gewährleistete, indem qualifizierte Tätigkeiten im Praktikum ausgeübt wurden. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    A ticket to work: policies for the young unemployed in Britain and Germany (2009)

    Kohlrausch, Bettina;

    Zitatform

    Kohlrausch, Bettina (2009): A ticket to work. Policies for the young unemployed in Britain and Germany. (Schriften des Zentrums für Sozialpolitik 18), Frankfurt am Main: Campus-Verl., 176 S.

    Abstract

    "Immer mehr Jugendliche verlassen die Schule ohne qualifizierten Abschluss. Um ihnen dennoch den Zugang zum Arbeitsmarkt zu ermöglichen, gibt es jenseits des traditionellen Ausbildungssystems eine Vielzahl staatlicher Maßnahmen. Die Autorin vergleicht diese sogenannten Übergangssysteme in Deutschland und Großbritannien und zeigt, dass in beiden Ländern die staatlichen Modelle mittlerweile ein bedeutendes Segment des Ausbildungssystems sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Jugendliche ohne Berufsabschluss: Handlungsempfehlungen für die berufliche Bildung (2009)

    Krekel, Elisabeth M.; Ulrich, Joachim Gerd;

    Zitatform

    Krekel, Elisabeth M. & Joachim Gerd Ulrich (2009): Jugendliche ohne Berufsabschluss. Handlungsempfehlungen für die berufliche Bildung. Berlin, 60 S.

    Abstract

    Das Gutachten untersucht, wie der Bildungserfolg bei den nichtstudienberechtigten Schulentlassenen verbessert und insbesondere der Anteil der Jugendlichen mit einer qualifizierten Berufsausbildung erhöht werden kann. Zunächst wird im ersten Abschnitt die jüngere Entwicklung der beruflichen Bildungssysteme skizziert. Vor diesem Hintergrund wird im zweiten Kapitel auf Basis von Daten der BIBB-Übergangsstudie untersucht, aufgrund welcher Umstände welchen Gruppen von Jugendlichen die Aufnahme und der Abschluss einer Berufsausbildung misslingen. Aufbauend auf den analytischen Teil wird im dritten und vierten Kapitel aus einer bildungsbiografischen Perspektive diskutiert, wie der Anteil der Jugendlichen ohne Berufsabschluss in Zukunft verringert werden kann. Dabei wird der Schwerpunkt auf die Prävention von Ausbildungslosigkeit gelegt. Auch kurative Maßnahmen zur nachträglichen Qualifizierung von jungen Erwachsenen werden kurz betrachtet. Voraussetzungen für eine signifikante Verringerung der Ausbildungslosenquote ist nach Meinung des Autors eine kontinuierliche individuelle Begleitung der Jugendlichen aus den Haupt- und Förderschulen, die über episodische Beratung und punktuelle Kontaktaufnahme weit hinausgeht. Dies gilt insbesondere für sozial benachteiligte Jugendliche. Er empfiehlt daher, in allen Kommunen Mentorensysteme in Kombination mit regionalem Übergangsmanagement zu etablieren. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Schulabsentismus und Dropout: Erscheinungsformen - Erklärungsansätze - Intervention (2009)

    Ricking, Heinrich ; Knot-Dickscheit, Jana; Kiy, Matthias; Knorth, Erik; Schulze, Gisela; Mooren, Francis van der; Christe, Gerhard; Popp, Kerstin; Grünke, Manfred; Ricking, Heinrich ; Hintz, Anna-Maria; Schmitz, Carmen; Wagner, Michael ; Schultz, Ann-Kathrin; Grosche, Michael ; Schulze, Gisela; Huyghen, Anne-Marie; Spies, Anke; Hillenbrand, Clemens; Sutherland, Kevin S.; Wittrock, Manfred; Thoma, Colleen;

    Zitatform

    (2009): Schulabsentismus und Dropout. Erscheinungsformen - Erklärungsansätze - Intervention. (UTB 3213), Paderborn: Schöningh, 319 S.

    Abstract

    "Die Ursachen für das dauerhafte Fortbleiben vom Unterricht sind vielfältig und die Häufigkeit des Schulabsentismus nimmt zu. Die Erscheinungsformen von Schulabsentismus / Drop-out sowie Präventions- und Interventionsmöglichkeiten werden in diesem Lehrbuch dargestellt, das von einschlägig ausgewiesenen Experten stammt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Typen von Schulabbrechern (2009)

    Stamm, Margrit;

    Zitatform

    Stamm, Margrit (2009): Typen von Schulabbrechern. In: Die Deutsche Schule, Jg. 101, H. 2, S. 168-180.

    Abstract

    "Die deutschsprachige Bildungsforschung setzt sich in jüngster Zeit verstärkt mit Schulabbrechern ('Dropouts') auseinander. Selten wird dabei untersucht, wer diese Dropouts sind und ob sie sich möglicherweise voneinander unterscheiden. Dieser Frage widmet sich der vorliegende Aufsatz. Auf der Basis einer empirischen Typologie konnten vier unterschiedliche Arten von Schulabbrechern identifiziert werden: ruhige Außenseiter, Schulversager, Schulmüde und Rebellen. Mit Blick auf ihre unterschiedlichen personalen und sozialen Risikofaktoren belegen diese Ergebnisse die Notwendigkeit, Schulabbrecher in unterschiedliche Profile zu differenzieren. Vor diesem Hintergrund diskutiert der Aufsatz auch die Bedeutung verschiedener Präventionsstrategien." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Hauptschule: Entwicklung, Initiativen und Perspektiven (2009)

    Zedler, Reinhard;

    Zitatform

    Zedler, Reinhard (2009): Die Hauptschule. Entwicklung, Initiativen und Perspektiven. In: Wirtschaft und Berufserziehung, Jg. 61, H. 9, S. 13-20.

    Abstract

    "Ob Einheitsschule oder Gesamtschulen die bessere Alternative zum dreigliedrigen Schulsystem sind - darüber wird heftig gestritten. Im Mittelpunkt steht dabei die Hauptschule. Die Meinungen von Experten und Politikern gehen weit auseinander: Während die einen fordern, sie ganz abzuschaffen, unterstützen andere diese Schule und ihre Schüler. Dreh- und Angelpunkt für diesen Streit sind die Chancen der Hauptschüler in der Berufsausbildung. Die Berufsausbildung im dualen System steht im Prinzip zwar allen Schulabsolventen offen; aber für die Entwicklung von Ausbildungsordnungen gilt - oder zumindest galt - der Grundsatz, dass vom Abschluss der Hauptschule auszugehen ist. Da viele Hauptschüler - aus verschiedenen Gründen - nicht die Grundvoraussetzungen für eine Berufsausbildung mitbringen, kommen sie oft erst über Umwege in eine Berufsausbildung. Aufgrund der demographischen Entwicklung werden künftig Hauptschulen nicht immer eigenständig bleiben, sondern mit Realschulen zusammengelegt werden. Angesichts dieser absehbaren Entwicklung ist alles zu unternehmen, Hauptschulen zu stärken und ihren Absolventen berufliche Chancen zu vermitteln. Deshalb stehen im Mittelpunkt des Artikels einige ausgewählte Initiativen zur Stärkung der Hauptschule." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Problemschüler auf die Pole-Position: wie man benachteiligten Jugendlichen ins Berufsleben hilft (2008)

    Arnold, Jens;

    Zitatform

    Arnold, Jens (2008): Problemschüler auf die Pole-Position. Wie man benachteiligten Jugendlichen ins Berufsleben hilft. Marburg: Tectum Verlag, 157 S.

    Abstract

    "Jeder zehnte Jugendliche in Deutschland schafft keinen Schulabschluss. 2004 verließen 82 000 Schüler die allgemein bildenden Schulen ohne Abschlusszeugnis. 14 Prozent der jungen Menschen zwischen 15 und 25 sind ohne Ausbildung. Das hat gravierende Folgen: Nur selten können sich die Betroffenen ins Berufsleben und in die Gesellschaft integrieren. Damit entstehen gesellschaftliche Hypotheken für Jahrzehnte. Eine Berufsausbildung bleibt der Schlüssel zur Integration benachteiligter Jugendlicher. Je nach den sozialen, körperlichen oder geistigen Aspekten der Benachteiligung muss deshalb eine individuelle Förderung möglichst auf eine Ausbildung hinarbeiten. Jens Arnold nimmt dazu vergleichend Förderprogramme in Bayern und Mecklenburg-Vorpommern unter die Lupe. Er geht dabei auf die speziellen 'Altlasten' des DDR-Erziehungssystems ebenso ein wie auf eine Konzeption neuer Förderstrukturen in den Modellregionen Schwerin und Nürnberg." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Analysen zur Situation und zum Verbleib der an BUS beteiligten Schülerinnen und Schüler: Ergebnisbericht zur Befragung der Lehrkräfte der BUS-Klassen 2005/2006 (2008)

    Beer, Doris ; Ternes, Elvira;

    Zitatform

    Beer, Doris & Elvira Ternes (2008): Analysen zur Situation und zum Verbleib der an BUS beteiligten Schülerinnen und Schüler. Ergebnisbericht zur Befragung der Lehrkräfte der BUS-Klassen 2005/2006. Bottrop, 24 S.

    Abstract

    Das Projekt Betrieb und Schule (BUS) gibt jährlich ca. 3.600 benachteiligten Jugendlichen im letzten Pflichtschuljahr, die die Schule voraussichtlich ohne den Hauptschulabschluss verlassen würden, die Chance auf eine konkrete Perspektive für einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz. Diese Jugendlichen werden durch eine Kombination schulischen Lernens mit betrieblicher Erfahrung in Förderpraktika auf den Übergang in Ausbildung oder Beschäftigung vorbereitet. Dabei wirken Schule, Arbeitsmarktpolitik und Jugendhilfe zusammen, um den Jugendlichen frühzeitig individuelle Übergänge in Beruf und Arbeit zu ermöglichen. Der Ergebnisbericht einer repräsentativen Untersuchung der Gesellschaft für Innovative Beschäftigungsförderung, Bottrop (G.I.B.) zum Verbleib der an BUS beteiligten Schülerinnen und Schüler zeigt, dass jeder zweite Schüler das landesweite Förderprogramm 'Betrieb und Schule' (BUS) erfolgreich abschließt. Einzelergebnisse zeigen u.a., dass Jungen häufiger in eine Ausbildung gelangen als Mädchen. 22,7 Prozent der Jugendlichen nehmen eine betriebliche oder überbetriebliche Ausbildung auf. Knapp 40 Prozent der Schülerinnen und Schüler gehen in Berufsvorbereitung oder sind nach dem Förderpraktikum so weit motiviert, dass sie die Schulausbildung fortsetzen können. 22 Prozent der Jugendlichen können nicht nachhaltig vom Förderpraktikum profitieren. Leistungsschwäche, Verweigerungshaltung und Kommunikationsstörungen gehen häufig einher mit Abbrüchen oder unbefriedigenden Entwicklungsverläufen. Besondere Bedeutung hat die Nachbetreuung. Sie stabilisiert die Schülerinnen und Schüler bei Schwierigkeiten in Schule und/oder Betrieb, überbrückt Krisensituationen und verhindert Abbrüche. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Welche Jugendlichen bleiben ohne Berufsausbildung?: Analyse wichtiger Einflussfaktoren unter besonderer Berücksichtigung der Bildungsbiografie (2008)

    Beicht, Ursula; Ulrich, Joachim Gerd;

    Zitatform

    Beicht, Ursula & Joachim Gerd Ulrich (2008): Welche Jugendlichen bleiben ohne Berufsausbildung? Analyse wichtiger Einflussfaktoren unter besonderer Berücksichtigung der Bildungsbiografie. (BIBB-Report 2008,06), 14 S.

    Abstract

    "Der Anteil der Jugendlichen, der ohne Berufsausbildung bleibt, stagniert nach Auswertungen des Mikrozensus bereits seit etwa zehn Jahren bei rund 15% - und damit auf hohem Niveau. Dies ist angesichts der beträchtlichen Arbeitsmarktrisiken, die Personen mit fehlendem Berufsabschluss zu tragen haben, und angesichts des sich bereits abzeichnenden Fachkräftemangels sozial und wirtschaftlich kaum zu verantworten. Besonders häufig bleiben Jugendliche mit fehlendem Schulabschluss oder schlechten Schulnoten ohne Ausbildung. Aber auch die familiäre Herkunft, die Wohnregion, das Geschlecht sowie eigene Kinder, die betreut werden müssen, sind von Bedeutung. Dem Werdegang in der ersten Phase nach Verlassen der allgemeinbildenden Schule kommt eine Schlüsselrolle zu. Dies wird auf Datenbasis der Übergangsstudie des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) aufgezeigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Integration benachteiligter Jugendlicher - aber wie? (2008)

    Christe, Gerhard;

    Zitatform

    Christe, Gerhard (2008): Integration benachteiligter Jugendlicher - aber wie? In: Neue Gesellschaft, Frankfurter Hefte, Jg. 55, H. 9, S. 47-51.

    Abstract

    "8% der Jugendlichen eines jeden Altersjahrgangs verlassen die Schule ohne Abschluss. Obwohl die Gründe weitgehend bekannt sind und seit über einem vierteljahrhundert ein 'Auffangsystem' besteht, hat sich die Situation keineswegs verbessert. Integration durch Bildung erreicht längst nicht alle Jugendlichen aus bildungsfernen Schichten, adäquate Unterstützung sogenannter 'dropouts' muss weiter greifen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Bildungsarmut und Arbeitslosigkeit (2008)

    Dressel, Kathrin;

    Zitatform

    Dressel, Kathrin (2008): Bildungsarmut und Arbeitslosigkeit. In: G. Hopfengärtner (Hrsg.) (2008): Armut in der Großstadt : Analysen, Argumente und Ansätze der Armutsprävention in Nürnberg, S. 38-53.

    Abstract

    "Bildung gilt in unserer Gesellschaft als zentrale Dimension für die Bestimmung von Lebenslagen. So prägt Bildung in erster Linie die Teilhabechancen auf dem Arbeitsmarkt, hat aber auch auf Bereiche außerhalb des Erwerbslebens enormen Einfluss. Diskutiert man also über Armut, wie dies in der ersten Nürnberger Armutskonferenz im November 2007 geschehen ist, darf die Frage nach dem Ausmaß und den Folgen von Bildungsarmut nicht fehlen. Im folgenden Beitrag werden zunächst mögliche Definitionen von Bildungsarmut vorgeschlagen, um im Anschluss daran einen Überblick über ihr Ausmaß geben zu können. Im dritten Abschnitt wird der Frage nachgegangen, welche sozialen Gruppen besonders von Bildungsarmut betroffen sind. Dabei werden zunächst die Zusammenhänge zwischen Bildungschancen beziehungsweise -erfolge und sozialer wie kultureller Herkunft problematisiert. Aber auch das Geschlecht spielt beim Zugang zu Bildung noch immer eine wichtige Rolle - auch wenn sich hier die Vorzeichen geändert haben. Der zweite Teil dieses Beitrags befasst sich mit den Folgen von Bildungsarmut; insbesondere mit den Schwierigkeiten, die Jugendliche aus dem unteren Bildungsspektrum an der Schwelle in berufliche Ausbildung haben. Abschnitt fünf greift die Teilhabechancen bildungsarmer Personen auf dem Arbeitsmarkt auf. Neben dieser ökonomischen Verwertungsperspektive werden aber auch andere Lebensbereiche betrachtet, die von Bildungsarmut berührt werden. Der Beitrag schließt mit einer Reihe von Überlegungen zum derzeitigen Umgang mit von Bildungsarmut gefährdeten Schülern in Deutschland und diskutiert mögliche Ansatzpunkte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    A national responsibility: the school-to-work transition of young people without diplomas (2008)

    France, Conseil de l'Emploi;

    Zitatform

    (2008): A national responsibility. The school-to-work transition of young people without diplomas. (CERC report 09), Paris: Documentation Francaise, 104 S.

    Abstract

    Mit dem Bericht legt CERC eine Analyse und Bestandsaufnahme der Situation der jungen Menschen in Frankreich vor, die den Übergang von der Schule in den Beruf ohne Schulabschluss bewältigen müssen. Im Jahre 2004 verließen 117.000 Jugendliche die Hauptschule ohne Schulabschluss. Dies entspricht einem Generationenanteil von 17 Prozent. Da in Frankreich die freiwillige Aufnahme eigener Bildungsanstrengungen äußerst selten ist, ist davon auszugehen, dass Jugendliche ohne Schulabschluss auch in ihrem Berufsleben keinen berufsqualifizierenden Abschluss erwerben. Der Bericht analysiert den Kenntnisstand der Politik über diese Bevölkerungsgruppe und mit welchen Mitteln sie versucht, sie beim Übergang in den Beruf zu unterstützen. In drei Kapiteln werden die Gründe für vorzeitigen Schulabbruch und die Quellen des Scheiterns, die Schwierigkeiten des Übergangs von der Schule in den Beruf und die öffentlichen Maßnahmen zur Förderung des Personenkreises analysiert. Abschließend wird ein Überblick über die Situation und die Maßnahmen der Politik in anderen europäischen Ländern gegeben. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Ohne Schulabschluss in die Berufsausbildung: Ergebnisse einer Längsschnittuntersuchung (2008)

    Gaupp, Nora; Lex, Tilly; Reißig, Birgit;

    Zitatform

    Gaupp, Nora, Tilly Lex & Birgit Reißig (2008): Ohne Schulabschluss in die Berufsausbildung. Ergebnisse einer Längsschnittuntersuchung. In: Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, Jg. 11, H. 3, S. 388-405.

    Abstract

    "Jugendliche, die die allgemeinbildende Schule ohne Abschluss verlassen, tragen ein erhöhtes Risiko, keine Berufsausbildung abzuschließen und langfristig von stabiler Beschäftigung ausgeschlossen zu bleiben. Allerdings gelingt einem Teil der Absolventen ohne Abschluss der Zugang zu Ausbildung und Erwerbsarbeit. Auf der Basis einer repräsentativen Stichprobe von Absolventen der bayerischen Praxisklassen zeichnet der Beitrag die an den Schulbesuch anschließenden Bildungs- und Ausbildungswege nach. In einer Längsschnittanalyse werden einerseits Bildungswege identifiziert, die direkt oder mit Zwischenschritten in Ausbildungsverhältnisse führen und andererseits Verlaufsmuster dargestellt, in denen sich Jugendliche sukzessiv vom Bildungs- und Ausbildungssystem entfernen. Ein Vergleich von gelungenen und misslungenen Übergangsverläufen macht u.a. folgende Determinanten sichtbar, die pädagogisch gestaltet werden können: Betriebspraktika, Unterstützung durch die Herkunftsfamilie und eine professionelle Unterstützung des Berufswahlprozesses. Neben diesen Einflussfaktoren ist auch die Lage auf den regionalen Arbeitsmärkten für eine gelungene Eingliederung in ein Ausbildungsverhältnis von großer Bedeutung. Durch die enge Verknüpfung mit dem (z.T. schlechten) Arbeitsmarkt, sind den pädagogischen Interventionsmöglichkeiten Grenzen gesetzt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Unemployment benefits and parental resources: what helps the young unemployed with labour market integration? (2008)

    Jacob, Marita ;

    Zitatform

    Jacob, Marita (2008): Unemployment benefits and parental resources. What helps the young unemployed with labour market integration? In: Journal of youth studies, Jg. 11, H. 2, S. 147-163. DOI:10.1080/13676260701863413

    Abstract

    "This article deals with the question of how different resources affect the labour market integration of the young unemployed. Previous research has often focused on the effects of unemployment compensation benefits on labour market outcomes. However, for young unemployed people additional parental resources may be even more important. The article examines the effects both of unemployment benefits and family-related resources. The main hypothesis it advances is that individuals who have access to different resources will enter more stable jobs after unemployment than those lacking such different kinds of support. Using data from a longitudinal study on youth unemployment in Germany, I find that subsequent job duration increases with the receipt of unemployment benefits but decreases with parental support. Accordingly, benefits actually improve post-unemployment job tenure, whereas parental support functions rather as a 'safety net' enabling young people to quit a job." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Jugendarbeitslosigkeit: Not und Leidenschaft des Lernens (2008)

    Mackscheidt, Klaus; Heinen, Norbert;

    Zitatform

    Mackscheidt, Klaus & Norbert Heinen (2008): Jugendarbeitslosigkeit. Not und Leidenschaft des Lernens. In: Aus Politik und Zeitgeschichte H. 49, S. 27-32.

    Abstract

    "Dauerhafte Jugendarbeitslosigkeit ist eine schwere Last für unsere Gesellschaft und ein Elend für die Betroffenen. Um aus potentiellen Langzeitarbeitslosen erfolgreiche Lehrlinge zu machen, sollten Unternehmer durch staatliche Fördergelder ermutigt werden, auch Jugendliche ohne Schulabschluss auszubilden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Schülerbewegungen und Beschäftigungschancen vor und nach Einführung eines dritten Jahres in den beruflichen Bildungsgängen der Sekundarstufe II (2008)

    Murray, Asa;

    Zitatform

    Murray, Asa (2008): Schülerbewegungen und Beschäftigungschancen vor und nach Einführung eines dritten Jahres in den beruflichen Bildungsgängen der Sekundarstufe II. In: Europäische Zeitschrift für Berufsbildung H. 44, S. 127-149.

    Abstract

    "Thema der vorliegenden Studie sind die Schülerbewegungen vor und nach der jüngsten Reform des Sekundarbereichs II, mit der ein drittes Jahr, ein neues Benotungssystem und neue Aufnahmevoraussetzungen für die beruflichen Bildungsgänge eingeführt wurden. Als Ausgangsbasis für die Studie dienen veröffentlichte und unveröffentlichte Daten zu den Schülerbewegungen im oberen Sekundarbereich vor und nach der Reform. Wie die Untersuchung zeigt, ist die Zahl der Schüler, die die Sekundarstufe II ohne Abschluss verlassen, seit der Reform drastisch gestiegen. Allerdings erfolgen die meisten Abbrüche erst gegen Ende des dritten Jahres. In dieser Gruppe waren die Beschäftigungschancen weitaus besser als bei den Schülern, die bereits im ersten oder zweiten Jahr abgingen, aber nicht so gut wie bei denen, die einen berufsbildenden Abschluss der Sekundarstufe II erlangten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Engaging Youth Enquiry (EYE): Eine Studie zur Nichtpartizipation in (Aus-)Bildung in England und Wales: Ansätze und Probleme (2008)

    Wilde, Stephanie;

    Zitatform

    Wilde, Stephanie (2008): Engaging Youth Enquiry (EYE): Eine Studie zur Nichtpartizipation in (Aus-)Bildung in England und Wales. Ansätze und Probleme. In: Die berufsbildende Schule, Jg. 60, H. 10, S. 279-283.

    Abstract

    "Die Engaging Youth Enquiry (EYE) untersucht die Hintergründe, Kontexte und Probleme, die zum relativ hohen Anteil (um 10%) an Nichtpartizipation von 16- bis 18-Jährigen in England und Wales führen. Weiterhin hat die Studie einen Dialog mit Jugendlichen, Expertinnen, Forscherinnen und Politikerinnen eröffnet, um nach innovativen Ansätzen, möglichen Lösungen und Unterstützungsmöglichkeiten für diese Jugendlichen zu suchen. Dieser Dialog findet in einer Reihe partizipatorischer Workshops in England und Wales statt. EYE findet ihren Abschluss im Oktober 2008 mit einer Präsentation der Hauptergebnisse im Parlament in London. EYE ist eine Kollaboration zwischen der Nuffield Review of 14-19 Education and Training (www.nuffieldl4-19review.org.uk) und der karitativen Organisation Rathbone (www.rathboneuk.org), die in 70 regional Zentren in Großbritannien mit Jugendlichen zusammenarbeitet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Jugendliche: Die Schwächsten kamen seltener zum Zug (2007)

    Antoni, Manfred ; Matthes, Britta ; Plicht, Hannelore; Dietrich, Hans ; Jungkunst, Maria;

    Zitatform

    Antoni, Manfred, Hans Dietrich, Maria Jungkunst, Britta Matthes & Hannelore Plicht (2007): Jugendliche: Die Schwächsten kamen seltener zum Zug. (IAB-Kurzbericht 02/2007), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Der seit Jahren steigende Anteil von Altbewerbern an den Lehrstellenbewerbern eines Jahrgangs zeigt, dass die Probleme beim Übergang in eine betriebliche Ausbildung zunehmen. Dies gilt auch für besser qualifizierte Jugendliche. Auch bei den Alternativen zur betrieblichen Ausbildung wie z.B. den berufsvorbereitenden Maßnahmen oder der Berufsausbildung in außerbetrieblichen Einrichtungen steigt der Anteil der besser Qualifizierten. Für leistungsschwächere Bewerber verstärken sich damit die Zugangsprobleme zu einer beruflichen Ausbildung. Selbst bei jungen Erwachsenen mit beruflichem Abschluss ist seit Ende der 90er Jahre ein Anstieg der Arbeitslosigkeit zu beobachten. Dadurch verschärfen sich wiederum die Probleme derjenigen, die den Übergang in Beschäftigung ohne beruflichen oder schulischen Abschluss bewältigen müssen. Bei Maßnahmen der aktiven Arbeitsförderung ist eine ähnliche Entwicklung zu beobachten: Jugendliche ohne beruflichen Abschluss kamen seltener zum Zug. Im Jahr 2005 konnten sie jedoch bei diesen Maßnahmen teilweise aufholen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Une formation qualifiante differee pour les jeunes non diplomes?: un eclairage a partir du cheminement professionnel de jeunes sortis du systeme educatif en 1998 (2007)

    Besses, Marie de; Verley, Elise; Cart, Benoit; Gasquet, Céline; Mouy, Philippe; Mora, Virginie;

    Zitatform

    Besses, Marie de, Benoit Cart, Céline Gasquet, Virginie Mora, Philippe Mouy & Elise Verley (2007): Une formation qualifiante differee pour les jeunes non diplomes? Un eclairage a partir du cheminement professionnel de jeunes sortis du systeme educatif en 1998. (Centre d'Etudes et de Recherches sur les Qualifications. RELIEF 23), Marseille, 136 S.

    Abstract

    "Dans une Europe qui entend favoriser l'avenement d'une societe de la connaissance, environ 120 000 jeunes sortent encore chaque annee du systeme educatif francais sans diplome, soit un sur six. Loin de disparaitre, ces sorties qu'on pourrait qualifier de 'prematurees' ont eu plutot tendance a stagner depuis le milieu des annees quatre-vingt-dix. En 2004, suite a une annonce presidentielle concernant des mesures pour l'emploi des jeunes et plus precisement des 'jeunes au bord du chemin', les cabinets ministeriels ont cherche a construire une nouvelle offre de 'formation qualifiante differee' pour les jeunes sans diplome. Pour ce faire, ils ont sollicite le concours de la Direction de l'evaluation, de la prospective et de la performance et du Cereq. Ce fut le point de depart d'une etude dont les resultats sont publies dans ce nouvel ouvrage du Cereq." (Resume d'auteur, IAB-Doku) ((fr))

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    Dropping out of post-compulsory education in the UK: an analysis of determinants and outcomes (2007)

    Bradley, Steve ; Lenton, Pam;

    Zitatform

    Bradley, Steve & Pam Lenton (2007): Dropping out of post-compulsory education in the UK. An analysis of determinants and outcomes. In: Journal of population economics, Jg. 20, H. 2, S. 299-328. DOI:10.1007/s00148-006-0110-y

    Abstract

    "We analyse the decision to drop out of post-compulsory education over the period 1985-1994 using data from the Youth Cohort Surveys. We show that the dropout rate declined between 1985 and 1994, in spite of the rising participation rate in education, but is still substantial. Dropping out is more or less constant over the period of study, though the risk of dropout does vary with young people's prior attainment, ethnicity, family background and the state of the labour market. The course of study has a substantial effect on the risk of dropout." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Les sept premières années de vie active des jeunes non diplômés: la place des mesures publiques pour l'emploi (2007)

    Gasquet, Céline; Roux, Valérie;

    Zitatform

    Gasquet, Céline & Valérie Roux (2007): Les sept premières années de vie active des jeunes non diplômés. La place des mesures publiques pour l'emploi. In: Economie et Statistique H. 400, S. 17-43.

    Abstract

    "Im Jahre 1998 verließen 116 000 Jugendliche die Ausbildungsstätten ohne Abschluss. Aufgrund des generellen Anstiegs des Ausbildungsniveaus haben diese Jugendlichen mehr Schwierigkeiten als die anderen, eine Beschäftigung zu finden. Jedem dritten Jugendlichen gelingt es dennoch, sich rasch und dauerhaft ins Erwerbsleben zu integrieren. Bei den anderen dauert die Eingliederung länger: weit über die ersten drei Jahre ab Eintritt in den Arbeitsmarkt hinaus. Diese Jugendlichen, die ein Ausbildungsdefizit haben und mit der Konkurrenz ihrer besser ausgebildeten Altersgenossen oder den Vorbehalten der Arbeitgeber konfrontiert sind, nehmen dann oftmals die für sie bestimmten beschäftigungspolitischen Maßnahmen in Anspruch. Mehr als vier Jugendliche ohne Abschluss von zehn profitierten so in den ersten sieben Jahren ihres Erwerbslebens von einer Ausbildung oder einer ABM-Maßnahme; und für 16% der Jugendlichen ohne Abschluss war diese Erfahrung der ersten Jahre am Arbeitsmarkt sogar sehr strukturierend. Mehr als in der Vergangenheit werden solche öffentlichern Maßnahmen mehrere Jahre lang nach Verlassen der Ausbildungsstätten in Anspruch genommen. Sie decken äußerst unterschiedliche Situationen ab. Insbesondere sind sie nicht unbedingt im Zusammenhang mit einem Prekariat zu sehen, da mehr als jeder vierte Jugendliche, der solche Maßnahmen nutzte, eine relativ stabile Berufslaufbahn kennt. Allerdings gehen solche Maßnahmen in vier von zehn Fällen mit befristeten Arbeitsverträgen oder Arbeitslosigkeit einher; in jedem zehnten Fall betreffen sie die Erwerbslosigkeit." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Schulabbrüche und Ausbildungslosigkeit: Strategien und Methoden zur Prävention (2007)

    Hofmann-Lun, Irene; Richter, Ulrike; Michel, Andrea; Schreiber, Elke;

    Zitatform

    Hofmann-Lun, Irene, Andrea Michel, Ulrike Richter & Elke Schreiber (2007): Schulabbrüche und Ausbildungslosigkeit. Strategien und Methoden zur Prävention. (Übergänge in Arbeit 08), München: Verlag Deutsches Jugendinstitut, 252 S.

    Abstract

    "Warum gehen Kinder und Jugendliche trotz Schulpflicht nicht zur Schule? Was bedeutet die Abwesenheit von der Schule für das Gelingen der Schulbildung? Wie kann einem Ausstieg aus der Schule präventiv begegnet werden? Wie kann (tatsächlich oder vermeintlich) schulmüden Jugendlichen der Abschluss der Schule und der Übergang in Ausbildung gelingen? Wie können Jugendliche, die von der Schule nicht mehr erreicht werden, wieder für systematisches Lernen gewonnen werden? An vielen Orten in Deutschland haben Schulen und Träger der Jugendsozialarbeit begonnen, Antworten auf diese Fragen zu suchen. Gefördert aus Länderprogrammen, durch Stiftungen und besorgte Kommunen wurden vielfältige Experimente durchgeführt und dabei Methoden und Strategien entwickelt und erprobt, die darauf zielen, die Bedingungen für das Lernen in der Schule und an anderen Lernorten und die Lebensumstände von Kindern und Jugendlichen so zu verbessern, dass ihre Schulkarrieren zum Erfolg führen und Grundlagen für den Einstieg in die Erwerbsarbeit gelegt werden. Das Deutsche Jugendinstitut hat diese Ergebnisse und Erfahrungen ausgewertet und fasst sie in diesem Buch zusammen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Children of the post-communist transition: Age at the time of the parents' job loss and dropping out of secondary school (2007)

    Kertesi, Gabor; Kezdi, Gabor;

    Zitatform

    Kertesi, Gabor & Gabor Kezdi (2007): Children of the post-communist transition: Age at the time of the parents' job loss and dropping out of secondary school. In: The B.E. Journal of Economic Analysis and Policy, Jg. 7, H. 2, S. 1-27. DOI:10.2202/1935-1682.1824

    Abstract

    "Using data on children whose parents lost their jobs during the post-communist transition of Hungary, we address the causal effect of unexpected long-term unemployment of parents on their children's educational achievement. We estimate the effect of the children's age at the time of their parents' job loss on their probability of dropping out of secondary school (an event that follows the parents' job loss by many years). The treatment is an additional year reared in a family with regularly employed parents, which can be interpreted as additional human capital investment. We provide bounding estimates to the causal effect. The estimated bounds are tight, they show a substantial effect, and the effect is significantly stronger for preschool age children than for older ones." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Dropout, school performance, and working while in school (2007)

    Montmarquette, Claude ; Viennot-Briot, Nathalie; Dagnais, Marcel;

    Zitatform

    Montmarquette, Claude, Nathalie Viennot-Briot & Marcel Dagnais (2007): Dropout, school performance, and working while in school. In: The Review of Economics and Statistics, Jg. 89, H. 4, S. 752-760. DOI:10.1162/rest.89.4.752

    Abstract

    "We develop an econometric model where the determinants of working while in school, academic performance, and the decision to drop out are set in the context of two types of high school students: those who prefer schooling and those who are more likely to join the labor market. The likelihood function of this model with heterogeneous preferences for schooling is composed of 48 individual contributions of a standard quadrivariate normal function. Exploiting a unique Canadian microdata set of high school students and school dropouts, we show that being a female student, attending a private school, and living with educated parents are linked to having a strong preference for schooling over the labor market. We also find that working fewer than fifteen hours per week while in school is not necessarily detrimental to success in school. Our results indicate that the decision to drop out is affected by the legal age to access the labor market, high minimum wages, and low unemployment rates. Several policies that aim at reducing the number of high school dropouts are identified." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Education subsidies and school drop-out rates (2006)

    Dearden, Lorraine ; Emmerson, Carl ; Frayne, Christine; Meghir, Costas ;

    Zitatform

    Dearden, Lorraine, Carl Emmerson, Christine Frayne & Costas Meghir (2006): Education subsidies and school drop-out rates. (CEE discussion paper 53), London, 43 S.

    Abstract

    In Großbritannien ist die Zahl derjenigen, die im Alter von 16 Jahren die Schule abbrechen und damit auf weiterführende Qualifikationen verzichten, im Vergleich zu den meisten entwickelten Industrieländern sehr hoch. Der Beitrag untersucht die Auswirkungen eines Beihilfeprogramms für Kinder und Jugendliche, die die Schule zwei Jahre über das schulpflichtige Alter hinaus besuchen wollen (Education Maintenance Allowance - EMA). Dem Programm liegt die Annahme zugrunde, dass niedrige Bildungsabschlüsse eher die Folge finanzieller Zwänge als die einer auf Information beruhenden Entscheidung sind. Die Evaluation des Programms liefert wertvolle Hinweise darüber, ob solche Beihilfen, die einen effektiven Beitrag zur Reduzierung der Bildungskosten leisten, auch tatsächlich die Zahl der Schulabbrecher vermindern. Die Ergebnisse zeigen, dass EMA bei Jungen und Mädchen aus Familien mit niedrigem Einkommen, die Anspruch auf die volle EMA-Zahlung haben, die größten Wirkungen erzielt. In dieser Bevölkerungsgruppe ist die Schulabbrecherquote sehr hoch und EMA hat sich als ein wirkungsvolles Instrument erwiesen, diese zu senken und Kindern aus solchen Familien eine bessere Lebensperspektive zu eröffnen. (IAB)

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    Der lange Arm der sozialen Herkunft: Bildungsentscheidungen arbeitsloser Jugendlicher (2006)

    Dietrich, Hans ; Kleinert, Corinna ;

    Zitatform

    Dietrich, Hans & Corinna Kleinert (2006): Der lange Arm der sozialen Herkunft: Bildungsentscheidungen arbeitsloser Jugendlicher. In: C. J. Tully (Hrsg.) (2006): Lernen in flexibilisierten Welten : wie sich das Lernen der Jugend verändert, S. 111-130.

    Abstract

    Der Beitrag beschäftigt sich mit der Frage, welche arbeitslosen Jugendlichen, die bereits eine berufliche Ausbildung erworben haben, eine erneute Ausbildung aufnehmen und auf diesem Wege - zumindest vorläufig - aus der Arbeitslosigkeit ausscheiden. Als theoretische Zugänge, die individuelle Bildungsentscheidungen beeinflussen, werden zum einen die Humankapitaltheorie, zum anderen die Theorie der schichtspezifischen Bildungsentscheidung herangezogen. Die empirische Untersuchung basiert auf einer Befragung des IAB zu Übergängen Jugendlicher aus der Arbeitslosigkeit. Zielgruppe waren junge Menschen im Alter von 15 bis 24 Jahren, die zwischen 1998 und 1999 arbeitslos waren. Diese wurden bis 2001 mehrfach telefonisch befragt. Es zeigt sich, dass der Übergang in eine erneute Ausbildung für jugendliche Arbeitslose einen quantitativ bedeutsamen Weg aus der Arbeitslosigkeit darstellt. "Bildungsentscheidungen werden in einem zeitlichen Prozess von differenzierten Abfolgen getroffen, die von bereits vollzogenen Entscheidungen und Bildungsergebnissen abhängen." Ein wesentlicher Einfluss geht auch von institutionellen Regelungen aus, die die Aufnahme einer erneuten Ausbildung oftmals von vorhandenen Zertifikaten, Noten und Altersnormen abhängig machen. "Auch die soziale Herkunft beeinflußt, welche Ausstiegsoption aus Arbeitslosigkeit Jugendliche wählen und für welche Form von Qualifizierung sie sich entscheiden." (IAB2)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dietrich, Hans ;
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  • Literaturhinweis

    Not a very NEET solution: representing problematic labour market transitions among early school-leavers (2006)

    Furlong, Andy ;

    Zitatform

    Furlong, Andy (2006): Not a very NEET solution. Representing problematic labour market transitions among early school-leavers. In: Work, employment and society, Jg. 20, H. 3, S. 553-569. DOI:10.1177/0950017006067001

    Abstract

    "Concern with youth unemployment has been replaced with a focus on those not in education, in employment, or in training (NEET). With current levels of youth unemployment low, this emphasis helps remind us that an increase in employment levels is not necessarily accompanied by a reduction in vulnerability. While NEET can be used as a concept for representing problematic transitions, it is an ill-considered concept that places an undue and often misleading emphasis on voluntarism. Drawing on the Scottish School Leavers Survey, the article explores the policy implications of different definitions of NEET, highlights its prevalence, and examines the characteristics of those who are NEET. It is argued that to represent vulnerable youth effectively we must either use a set of definitions that are narrower than that represented by NEET, or adopt a much broader definition that provides a basis for more far-reaching interventions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Quartalsbericht zum Stand der Umsetzung der Initiative "Jugend in Arbeit - plus" des Landes Nordrhein-Westfalen: Stichtag 30. September 2006 (2006)

    Kempken, Jürgen;

    Zitatform

    Kempken, Jürgen (2006): Quartalsbericht zum Stand der Umsetzung der Initiative "Jugend in Arbeit - plus" des Landes Nordrhein-Westfalen. Stichtag 30. September 2006. Bottrop, 28 S.

    Abstract

    "Seit Beginn 2006 sind in den ersten neun Monaten des Jahres gut 5.350 Jugendliche der Initiative Jugend in Arbeit plus zugewiesen worden. Davon sind bereits rund 2.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in eine Beschäftigung gewechselt. Der neue Quartalsbericht informiert über aktuelle Vermittlungsergebnisse. Die Initiative ermöglicht Jugendlichen und jungen Erwachsenen unter 25 Jahren, die sich auf dem Arbeitsmarkt besonders schwer tun und länger als ein halbes Jahr arbeitslos sind, den Einstieg oder Wiedereinstieg in das Berufsleben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Social disadvantage and education experiences (2006)

    Machin, Stephen;

    Zitatform

    Machin, Stephen (2006): Social disadvantage and education experiences. (OECD social, employment and migration working papers 32), Paris, 34 S. DOI:10.1787/715165322333

    Abstract

    Der Beitrag untersucht, wie soziale Benachteiligungen die Lernerfahrungen von Familienhaushalten mit geringen wirtschaftlichen Ressourcen auf jeder Stufe des persönlichen Lebensweges beeinflussen. Bildung kann sich einerseits als 'Aufzug' aus der sozialen Benachteiligung erweisen, auf der anderen Seite kann ein Scheitern bei Lernanstrengungen dazu führen, die Benachteiligung noch zu verstärken. Dies zeigt sich u.a. daran, dass eine signifikante Minderheit in mehreren OECD-Ländern keine abgeschlossene Grundschulausbildung vorweisen kann. Der Beitrag diskutiert, in welcher Weise und mit welchen Maßnahmen Bildungs- und Sozialpolitik auf die Lernerfahrungen von Personen mit Benachteiligungshintergrund als Teil einer breit angelegten Strategie zur Bekämpfung von Armut und sozialer Exklusion eingehen kann. Bei der Entwicklung von einschlägigen Bildungsprogrammen kommt es auf das richtige 'Timing' an. Unter diesem Gesichtspunkt präsentiert der Beitrag Erkenntnisse aus drei unterschiedlichen Programmen: (1) schulbasierte Programme für die Zielgruppe benachteiligter Schüler, (2) finanzielle Unterstützung und Begleitung von benachteiligten Schülern und (3) Programme für Erwachsene und Schulabbrecher. Die Evaluation der Programme lässt den Schluss zu, dass sie geeignet sind, sowohl die Beschäftigungs- als auch die Einkommensperspektiven von Personen aus armen Familien zu verbessern, wenn sie richtig organisiert sind, zielgruppenorientiert durchgeführt werden, angemessen finanziert sind und von evaluierenden Begleituntersuchungen beobachtet werden. (IAB)

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    Out of unemployment?: a comparative analysis of the risks and opportunities longer-term unemployed immigrant youth face when entering the labour market (2006)

    Malmberg-Heimonen, Ira; Julkunen, Ilse ;

    Zitatform

    Malmberg-Heimonen, Ira & Ilse Julkunen (2006): Out of unemployment? A comparative analysis of the risks and opportunities longer-term unemployed immigrant youth face when entering the labour market. In: Journal of youth studies, Jg. 9, H. 5, S. 575-592. DOI:10.1080/13676260601021054

    Abstract

    "Because of high unemployment rates among youth in Europe, comparative research has focused on identification of those risks and opportunities associated with the integration process from unemployment to work. The integration process of immigrant youth, however, received much less attention, despite their initially higher risk of unemployment than that for non-immigrant youth. Therefore, this study aims to analyse the exit from longer-term unemployment, with a focus on the integration into work of young immigrants in Finland, Sweden, France and Germany, countries that represent different welfare models and have different integration policies towards immigrants. The research is based on a European survey on youth unemployment with representative samples of longer-term unemployed young people in each of the studied countries. The results demonstrate that longer-term immigrant youth, compared with their non-immigrant counterparts, are less likely to find employment in Finland, face greater risks of mental health problems in Sweden and face increased risks of financial deprivation in France. In agreement with previous literature, these findings demonstrate that, with regard to expectations, the social democratic welfare states in particular have failed to promote the integration of longer-term unemployed young immigrants." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Junge Erwachsene im Rechtskreis SGB II: Viele können noch gar nicht aktiviert werden (2006)

    Popp, Sandra; Wenzel, Ulrich; Schels, Brigitte ;

    Zitatform

    Popp, Sandra, Brigitte Schels & Ulrich Wenzel (2006): Junge Erwachsene im Rechtskreis SGB II: Viele können noch gar nicht aktiviert werden. (IAB-Kurzbericht 26/2006), Nürnberg, 6 S.

    Abstract

    "Hilfebedürftigkeit kann bei jungen Erwachsenen aus unterschiedlichen Gründen entstehen. Bei vielen ist Arbeitslosigkeit ausschlaggebend, oftmals im Zusammenhang mit Qualifikationsdefiziten. Fast ebenso viele sind aber noch in der Schule, in der Ausbildung oder betreuen kleine Kinder. Bei diesen ist eher die Bedürftigkeit der Eltern oder des Lebenspartners die Ursache des Leistungsbezugs. Ein großer Teil der jungen Erwachsenen, die Anfang 2005 Leistungen nach SGB II bezogen haben, kann keine Bildungszertifikate vorweisen: Rund ein Fünftel der 18- bis 24-Jährigen besitzt nach Ende der allgemeinen Schulzeit keinen Abschluss. Drei Viertel haben bislang noch keinen Ausbildungsabschluss. Für viele der jungen Erwachsenen im SGB II-Rechtskreis ist eine Arbeitsmarktintegration noch gar nicht notwendig. So ist zwar die Hälfte arbeitslos oder in einer Maßnahme. Ein großer Teil der jungen Erwachsenen befindet sich jedoch noch in Schul- und Berufsausbildung. Ebenso vielgestaltig wie die Gründe für den Leistungsbezug sind die notwendigen Integrationsmaßnahmen. Beratung und Betreuung durch die SGB II-Träger sollen sich daher an der Lebenssituation der Hilfebezieher orientieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wenzel, Ulrich;
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    Starting well or losing their way? The position of youth in the labour market in OECD countries (2006)

    Quintini, Glenda; Martin, Sebastien;

    Zitatform

    Quintini, Glenda & Sebastien Martin (2006): Starting well or losing their way? The position of youth in the labour market in OECD countries. (OECD social, employment and migration working papers 39), Paris, 71 S. DOI:10.1787/351848125721

    Abstract

    "Despite the fact that today's young cohorts are smaller in number and better educated than their older counterparts, high youth unemployment remains a serious problem in many OECD countries. This reflects a variety of factors, including the relatively high proportion of young people leaving school without a basic educational qualification, the fact that skills acquired in initial education are not always well adapted to labour market requirements, as well as general labour market conditions and problems in the functioning of labour markets. The paper highlights the trends in youth labour market performance over the past decade using a wide range of indicators. It also presents new evidence on i) the length of transitions from school to work; ii) the wages, working conditions and stability of jobs performed by youth; and iii) the degree of so-called 'over-education', i.e. the gap between the skills of young people and the jobs they get." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Chancen für Schulmüde: Reader zur Abschlusstagung des Netzwerkes Prävention von Schulmüdigkeit und Schulverweigerung am Deutschen Jugendinstitut (2006)

    Schreiber, Elke;

    Zitatform

    (2006): Chancen für Schulmüde. Reader zur Abschlusstagung des Netzwerkes Prävention von Schulmüdigkeit und Schulverweigerung am Deutschen Jugendinstitut. Halle, 211 S.

    Abstract

    "Der Reader beinhaltet Fachbeiträge, die auf der Abschlusstagung des Netzwerks Prävention von Schulmüdigkeit und Schulverweigerung am 16. September 2005 in Leipzig Grundlage für die Diskussionen in den Fachforen und Workshops waren. Des Weiteren kommen Fachkräfte aus Schulen, aus Projekten der Jugendhilfe und aus Ministerien zu Wort, die über ihre Ansätze und Erfahrungen im Handlungsfeld Schulmüdigkeit - Schulverweigerung berichten. Kurze Projektpräsentationen vermitteln einen Eindruck über die vielfältigen Strategien und Methoden 'Guter Praxis' der im Netzwerk engagierten Projekte - ihren Bemühungen, Schulmüdigkeit und Schulverweigerung frühzeitig zu begegnen und schulferne und tatsächlich oder vermeintlich nicht mehr beschulbare Kinder und Jugendliche bei der schulischen und sozialen Reintegration zu unterstützen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Bildungsabbruch und Beschäftigungseintritt: Ausmaß und soziale Merkmale jugendlicher Problemgruppen. Projektbericht, Abschlussbericht (2006)

    Steiner, Mario ; Steiner, Peter M.; Gottwald, Regina;

    Zitatform

    Steiner, Mario & Peter M. Steiner (2006): Bildungsabbruch und Beschäftigungseintritt. Ausmaß und soziale Merkmale jugendlicher Problemgruppen. Projektbericht, Abschlussbericht. (AMS-Arbeitsmarktstrukturberichte), Wien, 97 S.

    Abstract

    "Der Bericht konzentriert sich auf jugendliche Problemgruppen und ist so aufgebaut, wie von der Chronologie her auch der Übergang vom Ausbildungs- in das Beschäftigungssystem erfolgt. Demzufolge wird im ersten Kapitel der Frage nachgegangen, welcher Anteil an der Kohorte das Bildungssystem frühzeitig verlässt und wie diese frühen BildungsabbrecherInnen nach soziodemographischen Merkmalen charakterisiert werden können. Ergänzt wird diese Betrachtung durch eine Analyse der Frage, wie stark der Ausbildungsmisserfolg differenziert nach Schulformen ausgeprägt ist. Das zweite Kapitel konzentriert sich sodann auf den Beschäftigungseintritt. Dabei wird zunächst der Frage nachgegangen, wer diesen Übergang bisher geschafft hat und wie lange es dauert, bis ein erstes Beschäftigungsverhältnis gefunden werden kann. Wurde nun ein Erstbeschäftigungsverhältnis erreicht, stellt sich die Frage, welche Berufe es sind, die die untersuchten Jugendlichen wählen, ob diese Erstjobs noch andauern und wie lange sie sie aufrechterhalten konnten, wenn dies nicht mehr der Fall ist. Der Beendigung eines Beschäftigungsverhältnisses folgt oftmals eine Phase der Arbeitslosigkeit. Daher wird in Kapitel zwei abschließend der Frage nachgegangen, wer bereits von Arbeitslosigkeit betroffen war und wie lange diese Phase der (längsten) Arbeitslosigkeit andauerte. Bei den Analyseergebnissen zeigen sich gravierende Unterschiede zwischen einzelnen Subgruppen differenziert nach soziodemographischen Merkmalen aber auch zwischen den Personen mit einem Ausbildungsmisserfolg und ohne. Zusammengefasst werden all diese Differenzen und Benachteiligungen im abschließenden Kapitel drei." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Re-Integrationspotenziale von arbeitslosen Jugendlichen fördern: Ergebnisse aus der wissenschaftlichen Begleitung eines gemeinsamen Profilingprojekts von Kommune und Agentur für Arbeit zur persönlichen und beruflichen Orientierung von arbeitslosen Jugendlichen im Kontext der sogen. Hartzreformen und unter Berücksichtigung von Aspekten des Gender Mainstreaming (2005)

    Bröker, Andreas H.;

    Zitatform

    Bröker, Andreas H. (2005): Re-Integrationspotenziale von arbeitslosen Jugendlichen fördern. Ergebnisse aus der wissenschaftlichen Begleitung eines gemeinsamen Profilingprojekts von Kommune und Agentur für Arbeit zur persönlichen und beruflichen Orientierung von arbeitslosen Jugendlichen im Kontext der sogen. Hartzreformen und unter Berücksichtigung von Aspekten des Gender Mainstreaming. Frankfurt am Main u.a.: Lang, 134 S.

    Abstract

    "Die in dieser Arbeit vorgestellten Untersuchungsergebnisse wurden durch Interviews und schriftliche Befragungen in von der Agentur für Arbeit und der Stadt Pforzheim sowie über ESF-Gelder finanzierten Profilingkursen für arbeitslose Jugendliche ermittelt. Auf ihrer Basis plädiert der Autor für teilnehmeradäquate Profilings im Sinne einer profunden Potenzialanalyse, auf der ein jugendgerechtes Fallmanagement im Kontext von Fördern und Fordern mit verschiedenen Anschlussmaßnahmen aufbauen kann. Bedauerlicherweise sind bei der Umsetzung der so genannten Hartzreformen finanzielle Einschnitte und sinkende fachliche Standards zu konstatieren, die zu einer Einschränkung der Re-Integrationsangebote für arbeitslose Jugendliche und zur Favorisierung von Ein-Euro-Jobs als massenhafte Low-Cost-Lösung führen. Die Untersuchung verdeutlicht demgegenüber, dass fachliche Qualitäten auch bei vorhandenen Vermittlungshemmnissen Chancen für Re-Integrationen und eine wirksame Verwendung von verknappten Fördermitteln der Öffentlichen Hand bieten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Förderung schulmüder Jugendlicher: neue Wege der Kooperation von Jugendsozialarbeit und Schulen in den Schulmüden-Projekten in Nordrhein-Westfalen (2005)

    Hofmann-Lun, Irene; Kraheck, Nicole;

    Zitatform

    Hofmann-Lun, Irene & Nicole Kraheck (2005): Förderung schulmüder Jugendlicher. Neue Wege der Kooperation von Jugendsozialarbeit und Schulen in den Schulmüden-Projekten in Nordrhein-Westfalen. München u.a., 52 S.

    Abstract

    Das Schulsystem in Deutschland ist nicht ausreichend darauf vorbereitet, im Rahmen der schulischen Bildung soziale Benachteiligungslagen auszugleichen und abzubauen; dies gilt auch für das Bundesland Nordrhein-Westfalen. Ein wesentliches Mittel zur Überwindung dieses Problems ist der Aufbau von gezielten Förderinstrumenten für sozial benachteiligte Schülerinnen und Schülerinnen. Nach ersten Modellversuchen wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 1999 29 Projekte im Rahmen des Sonderprogramms 'Zukunft für die Jugend: Bildung und Ausbildung' in die Förderung aufgenommen. Zielsetzung war zu prüfen, welche pädagogischen Ansätze und Formen der Kooperation von Jugendhilfe und Schule zur Vermeidung von Schulverweigerung beitragen und geeignet sind, bereits betroffene Jugendliche wieder für das schulische Lernen zu motivieren. Mit der Evaluierung der Projekte wurde das Deutsche Jugendinstitut beauftragt. Der Abschlussbericht zeigt, dass das Land Nordrhein-Westfalen die Problematik der Schulverweigerung frühzeitig erkannt hat und dagegen aktiv wurde. Die Evaluation kommt zu dem Ergebnis, dass die konzeptionelle Vielfalt der Projekte es ermöglicht, viele Betroffene zu erreichen und adäquat zu fördern. Die Kooperation zwischen Jugendhilfe und Schule wurde deutlich verbessert und daher gerade für die gefährdeten jungen Menschen konnten neue Perspektiven eröffnet werden. Abschließend diskutiert der Bericht Schlussfolgerung in bezug auf die Weiterentwicklung des Systems Schule in Kooperation mit der Jugendhilfe. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Direkte Kosten mangelnder Ausbildungsreife in Deutschland (2005)

    Klein, Helmut E.;

    Zitatform

    Klein, Helmut E. (2005): Direkte Kosten mangelnder Ausbildungsreife in Deutschland. In: IW-Trends, Jg. 32, H. 4, S. 61-75.

    Abstract

    "Die Bundesländer haben es bisher versäumt, ein schulisches Unterstützungssystem und eine Evaluationskultur zur Kontrolle der erzielten Bildungsqualität aufzubauen, die Schulabbruch und unzureichenden, auf dem Arbeitsmarkt kaum verwertbaren Schulabschlüssen entgegenwirken. Jährlich verlassen etwa 220.000 Schüler die Schule, ohne über eine ausreichende Ausbildungsreife zu verfügen - darunter 80.000 bis 90.000 Jugendliche, die keinen Schulabschluss haben. Die mangelnde Effizienz des Schulsystems verursacht Kosten von insgesamt 3,7 Milliarden Euro pro Jahr. Im Jahr 2004 kamen weitere 3,4 Milliarden Euro hinzu, die für die nachschulische 'Reparatur' schulischer Defizite ausgegeben wurden. Anstelle einer verursachergerechten Finanzierung dieser Maßnahmen werden vor allem für das arbeitsmarktintegrierende Nachqualifizieren der Jugendlichen mit mangelnder schulischer Bildung die Bundesagentur für Arbeit und der Bundeshaushalt finanziell herangezogen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Disconnected youth?: growing up in Britain's poor neighbourhoods (2005)

    MacDonald, Robert ; Marsh, Jane;

    Zitatform

    MacDonald, Robert & Jane Marsh (2005): Disconnected youth? Growing up in Britain's poor neighbourhoods. Houndmills u.a.: Palgrave Macmillan, 252 S.

    Abstract

    "What is it like to grow up in Britain's poor neighbourhoods? How do young people get by in high unemployment, high crime localities? Have they become a 'lost generation', disconnected from society's mainstream? And do popular ideas about a socially excluded, welfare dependent 'underclass' really connect with the realities of life for Britain's young and poor? The book seeks to answer these questions. It is based on recent, in-depth research undertaken in a locality that suffers all the objective problems of social exlusion in extremis. Extensive participant obeservation and qualitative interviews with a diverse set of so-called 'disengaged' and 'difficult-to-reach' young men and women provide a rare insight into the lived experience of social exclusion. A book for students, researchers and professionals." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Den Schulausstieg verhindern: gute Beispiele einer frühen Prävention (2005)

    Michel, Andrea;

    Zitatform

    (2005): Den Schulausstieg verhindern. Gute Beispiele einer frühen Prävention. (Deutsches Jugendinstitut. Dokumentation 2005,03), München u.a., 141 S.

    Abstract

    "Im Rahmen des 'Netzwerks Prävention von Schulmüdigkeit und Schulverweigerung' werden Förderansätze aus der bundesweiten Praxis beschrieben. Der vorliegende Band zur 'Prävention von Schulmüdigkeit' stellt Antworten von Expertinnen und Experten vor, die mittels jahrelanger Erfahrungen an Lösungsmöglichkeiten, Kriterien und Ansatzpunkten früher Prävention gearbeitet haben. Es besteht ein breiter Konsens darüber, dass ein schülerorientiertes Schulkonzept zur Identifikation der Kinder mit Schule beiträgt. Welche Möglichkeiten Regelschule hat und wie sie diese zur Motivation von Schülerinnen und Schülern (und auch Lehrkräften) einsetzen kann, wird anhand der Arbeit von drei Hauptschulen und einer Förderschule vorgestellt. Durch Kooperation von Schule mit sozialpädagogischen Fachkräften der Jugendhilfe kann ein verbessertes Schulklima die Ausgrenzung einzelner Kinder verhindern und die Lernmotivation aller fördern. Die Schulpädagogen erhalten Unterstützung durch Mitarbeiter/innen freier Träger der Jugendhilfe und arbeiten zusammen an einer lebensweltlich orientierten Schule. Neun Beschreibungen von Projekten zeigen, wie mit unterschiedlichen Konzepten und Methoden das Problem Schulmüdigkeit bewältigt werden kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    On your own without a net: the transition to adulthood for vulnerable populations (2005)

    Osgood, D. Wayne; Foster, E. Michael; Flanagan, Constance; Ruth, Gretchen R.;

    Zitatform

    Osgood, D. Wayne, E. Michael Foster, Constance Flanagan & Gretchen R. Ruth (Hrsg.) (2005): On your own without a net. The transition to adulthood for vulnerable populations. (The John D. and Catherine T. Macarthur Foundation series on mental health and development Research Network on Transitions to Adulthood), Chicago: University of Chicago Press, 401 S.

    Abstract

    "In the decade after high school, young people continue to rely on their families in many ways-sometimes for financial support, sometimes for help with childcare, and sometimes for continued shelter. But what about those young people who confront special difficulties during this period, many of whom can count on little help from their families? On Your Own Without a Net documents the special challenges facing seven vulnerable populations during the transition to adulthood: former foster care youth, youth formerly involved in the juvenile justice system, youth in the criminal justice system, runaway and homeless youth, former special education students, young people in the mental health system, and youth with physical disabilities. During adolescence, government programs have been a major part of their lives, yet eligibility for most programs typically ends between the ages of eighteen and twenty-one. This critical volume shows the unfortunate repercussions of this termination of support and points out the issues that must be addressed to improve these young people's chances of becoming successful adults." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Den Übergang bewältigen: Gute Beispiele der Förderung an der Ersten Schwelle von der Schule zur Berufsausbildung (2005)

    Richter, Ulrike;

    Zitatform

    (2005): Den Übergang bewältigen: Gute Beispiele der Förderung an der Ersten Schwelle von der Schule zur Berufsausbildung. (Deutsches Jugendinstitut. Dokumentation 2005,04), München u.a., 177 S.

    Abstract

    Das Deutsche Jugendinstitut (DJI) organisiert und moderiert seit November 2002 ein Netzwerk von Projekten, die in Kooperation von Jugendsozialarbeit und Schulen gemeinsame Anstrengungen zur Prävention von Schulmüdigkeit und Schulverweigerung unternehmen. Hierzu werden ausgewählte innovative Praxisprojekte als 'Beispiele guter Praxis' identifiziert, von denen Impulse für die Arbeit mit schulmüden und schulverweigernden Kindern und Jugendlichen ausgehen. Ein kritischer Punkt ist die Bewältigung der 'Ersten Schwelle', also der Übergang von der Schule in eine Berufsausbildung am Ende der Pflichtschulzeit. In dem Band werden verschiedene gelungene Ansätze vorgestellt, die abschlussgefährdete Schülerinnen und Schüler darin unterstützen, den Übergang in Berufsvorbereitung, Ausbildung oder Beschäftigung zu bewältigen. Da der Hauptschulabschluss die Mindestvoraussetzung für die Aufnahme einer Ausbildung darstellt, ist das erste Ziel der vorgestellten Projekte, die Ermöglichung des Hauptschulabschlusses. Da schulische Förderung jedoch nicht in jedem Falle ausreicht, integrieren die Projekte vielfältige berufsorientierende, werkpraktische und in Ausbildung vermittelnde Angebote. Die meisten Ansätze verbinden diese beiden Strategien - jedoch mit unterschiedlicher Schwerpunktsetzung. In Zusammenarbeit von Schule, Jugendsozialarbeit und Betrieben werden gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern realistische Zukunftsperspektiven entwickelt. Zunächst werden neun Ansätze vorgestellt, die ein ausgeprägt berufsorientierendes Konzept vertreten, indem Werkstattarbeit, Praktika und Ausbildungsplatzakquise integriert sind. Im zweiten Teil werden sechs Projekte beschrieben, deren Schwerpunkt vorwiegend auf der schulischen Förderung liegt, mit dem Ziel des Erwerbs von Schulabschlüssen bzw. der (Re-)Integration in die Schule. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Nicht beschulbar?: gute Beispiele für den Wiedereinstieg in systematisches Lernen (2005)

    Schreiber, Elke;

    Zitatform

    (2005): Nicht beschulbar? Gute Beispiele für den Wiedereinstieg in systematisches Lernen. (Deutsches Jugendinstitut. Dokumentation 2005,05), München u.a., 210 S.

    Abstract

    "Im Rahmen des Netzwerks 'Prävention von Schulmüdigkeit und Schulverweigerung' am DJI-Forschungsschwerpunkt 'Übergänge in Arbeit' engagieren sich Schulen und Praxisprojekte der Jugendsozialarbeit, die Methoden und Strategien zur Prävention von Schulmüdigkeit und Schulverweigerung entwickeln und umsetzen. In der vorliegenden Publikation werden gute Praxisbeispiele vorgestellt, deren Förderangebote Jugendliche erreichen, die die Schule dauerhaft schwänzen und sich von der Schule weit gehend 'verabschiedet' haben (Schulverweigerer). Sie haben über einen längeren Zeitraum einen Prozess der Abkehr von der Schule vollzogen, so dass sie als 'schulfern' und zum Teil auch als 'nicht beschulbar' charakterisiert werden. Da sie von der Schule nicht mehr erreicht werden (können), findet die Förderung außerhalb von Schulen statt, jedoch in Kooperation mit den allgemein bildenden Schulen. In der außerschulischen 'Beschulung' von schulabgewandten Kindern und Jugendlichen stehen die Aufarbeitung von schulischen und sozialen Defiziten, die Vorbereitung auf den Erwerb des Hauptschulabschlusses sowie die Erfüllung der Schulpflichtzeit im Mittelpunkt. Werkstätten werden in diesen Förderangeboten zu wichtigen Lernorten. Die Praxisbeispiele zeigen, wie durch die Herstellung stabiler Beziehungen zwischen pädagogischen Fachkräften und durch eine Kombination von schul-, sozial- und arbeitspädagogischen Ansätzen Jugendliche wieder für systematisches Lernen gewonnen werden können, die sich bereits definitiv von der Schule verabschiedet hatten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Young people with "no qualifications": a heterogenous group taking diverse transition-to-work routes (2004)

    Gasquet, Céline;

    Zitatform

    Gasquet, Céline (2004): Young people with "no qualifications". A heterogenous group taking diverse transition-to-work routes. (Training & Employment 58), S. 1-4.

    Abstract

    Auf der Basis von Daten des Bildungssystems in Frankreich für das Jahr 1998 werden die verschiedenen Wege des Berufseinstiegs in Abhängigkeit vom Schulabschluss analysiert. Der Kurzbericht gibt einen Überblick über die Situation von Jugendlichen in Frankreich, wo jährlich etwa 60.000 Jugendliche die Schule ohne Abschluss verlassen. Trotz eher schlechter Voraussetzungen, auf dem Arbeitsmarkt eine geeignete Arbeit zu finden, ist diese Gruppe keineswegs homogen. Vor allem ein einjähriger Kurs in beruflicher Bildung verbessert die Chancen eindeutig. So sind 65 Prozent dieser Gruppe drei Jahre nach Schulabbruch in einer Beschäftigung, während die Gruppe ohne dieses Zusatztraining nur zu 54 Prozent in einer Stellung ist. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Lebensentwürfe langzeitarbeitsloser, minderqualifizierter Jugendlicher: sozialpädagogischer und sozialpolitischer Unterstützungsbedarf zur beruflichen Integration (2004)

    Stuckstätte, Eva Christina;

    Zitatform

    Stuckstätte, Eva Christina (2004): Lebensentwürfe langzeitarbeitsloser, minderqualifizierter Jugendlicher. Sozialpädagogischer und sozialpolitischer Unterstützungsbedarf zur beruflichen Integration. Berlin: Logos-Verl., 408 S.

    Abstract

    "Jugendarbeitslosigkeit ist seit vielen Jahren ein großes gesellschaftliches Problem und ein breit diskutiertes Thema. Aufgrund der schwierigen Arbeitsmarktsituation, der seit Jahren bestehenden hohen Jugendarbeitslosigkeit und steigender Qualifikationsansprüche stellt sich die Frage, wie die Chancen minderqualifizierter und langzeitarbeitsloser Jugendlicher auf dem ersten Arbeitsmarkt aussehen, wenn nicht einmal gut qualifizierte Jugendliche ohne Probleme die erste bzw. zweite Arbeitsmarktschwelle überwinden können. Es ist zu fragen, ob die Jugendlichen aufgrund des prekären Arbeitsmarktes resignieren und sich in ihrem Alltag jenseits der Erwerbsarbeit einrichten oder ob sie beispielsweise durch Weiterqualifizierung den Kontakt zur Arbeitswelt halten. Sind Integrationsbemühungen von minderqualifizierten und langzeitarbeitslosen Jugendlichen in reguläre Beschäftigung unter den gegebenen Arbeitsmarktbedingungen (Abnahme von Einfach- bzw. Anlernarbeitsplätzen) erfolgsversprechend? Inwieweit können sozialpolitische Maßnahmen die Entwicklung einer beruflichen Identität und die Übergänge in Arbeit positiv beeinflussen? Die Studie gibt durch eine Betrachtung der Lebensentwürfe betroffener Jugendlicher Antworten auf diese hochaktuellen Fragestellungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Do dropouts drop out too soon?: international evidence from changes in school-leaving laws (2003)

    Oreopoulos, Philip;

    Zitatform

    Oreopoulos, Philip (2003): Do dropouts drop out too soon? International evidence from changes in school-leaving laws. (NBER working paper 10155), Cambridge, Mass., 28 S., Anhang. DOI:10.3386/w10155

    Abstract

    "This paper studies high school dropout behavior by estimating the long-run consequences to leaving school early. I measure these consequences using changes in minimum school leaving ages often introduced to prevent dropping out and compare results across the United States, Canada, and the United Kingdom. Students compelled to stay in school experience substantial gains to lifetime wealth, health, and other labor market activities for all three countries, and these results hold up against a wide array of specification checks. I estimate dropping out one year later increases present value income by more than 10 times forgone earnings and more than 2 times the maximum lifetime annual wage. The one-year cost to attending high school would have to be extremely large to offset these gains under a model that views education as an investment. Other, sub-optimal, explanations for why dropouts forgo these benefits are cons" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Fördern und Fordern: Wege zu einer verbesserten Förderung von Jugendlichen in Projekten der Arbeitsweltbezogenen Jugendsozialarbeit (2002)

    Braun, Frank;

    Zitatform

    Braun, Frank (2002): Fördern und Fordern: Wege zu einer verbesserten Förderung von Jugendlichen in Projekten der Arbeitsweltbezogenen Jugendsozialarbeit. In: Informationen für die Beratungs- und Vermittlungsdienste der Bundesanstalt für Arbeit H. 17, S. 1415-1422.

    Abstract

    "Das Modellprogramm 'Arbeitsweltbezogene Jugendsozialarbeit 1998-2001' des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat in drei Handlungsfeldern strategische Aspekte der sozialen und beruflichen Integration von benachteiligten Jugendlichen aufgegriffen: Mit der Zielgruppe Schulverweigerer wurde die Integration einer Gruppe von Jugendlichen angegangen, die in besonderer Weise von dauerhafter beruflicher und daran anschließender sozialer Ausgrenzung bedroht sind. Durch die Umgestaltung maßnahmeförmiger Qualifizierungs- und Beschäftigungsangebote in betriebsförmige oder betriebsähnliche Jugendhilfebetriebe wurden im zweiten Schwerpunkt des Programms neue Tätigkeitsfelder für benachteiligte junge Arbeitskräfte erschlossen und die Förderung wurde unter Bedingungen gestaltet, die denen des ersten Arbeitsmarktes vergleichbar sind. Schließlich wurden im dritten Schwerpunkt Betriebe des ersten Arbeitsmarktes als Lernorte für die berufliche Erstausbildung von benachteiligten Jugendlichen wiedergewonnen, mit dem Ziel, diese Jugendlichen zu anerkannten und marktfähigen Ausbildungsabschlüssen zu führen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Social exclusion and the transition from school to work: the case of young people not in education, employment, or training (NEET) (2002)

    Bynner, John; Parsons, Samantha ;

    Zitatform

    Bynner, John & Samantha Parsons (2002): Social exclusion and the transition from school to work. The case of young people not in education, employment, or training (NEET). In: Journal of vocational behavior, Jg. 60, H. 2, S. 289-309. DOI:10.1006/jvbe.2001.1868

    Abstract

    "In the modern labor market what Côté (1996) describes as 'identity capital' -- comprising educational, social, and psychological resources -- is at a premium in entering and maintaining employment. One consequence is the extension of education and training while young people acquire the qualifications and skills that will enhance their employability. In accordance with the perspective of life span developmental psychology, this places particular pressure on those young people growing up in disadvantaged circumstances and lacking support, especially when attempting to negotiate the transition from school to work. A particular policy concern in Britain has been directed at those young people who leave full-time education at the minimum age of 16 and then spend a substantial period not in education, employment, or training (NEET). This article reports the result of analyzing longitudinal data, collected for a subsample of the 1970 British Birth Cohort Study surveyed at age 21, to model the relationship of NEET status to earlier educational achievement and circumstances and to assess the added difficulties NEET poses in relation to the building of adult identity capital. It is concluded that although poor educational achievement is the major factor in entering NEET, inner city living for boys and lack of parental interest in their education for girls are also important. For young men the consequences of NEET lie mainly in subsequent poor labor market experience. For young women, the majority of whom are teenage mothers, the damaging effects of NEET extend to the psychological domain as well. It is concluded that effective counseling targeted at high risk groups, along the lines of the new UK 'ConneXions' service, are needed to help young people avoid the damaging effects of NEET and make a successful transition to adult life." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Ausbildungslosigkeit als soziales Stigma in Bildungsgesellschaften: ein soziologischer Erklärungsbeitrag für die wachsenden Arbeitsmarktprobleme von gering qualifizierten Personen (2002)

    Solga, Heike ;

    Zitatform

    Solga, Heike (2002): Ausbildungslosigkeit als soziales Stigma in Bildungsgesellschaften. Ein soziologischer Erklärungsbeitrag für die wachsenden Arbeitsmarktprobleme von gering qualifizierten Personen. In: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Jg. 54, H. 3, S. 476-505.

    Abstract

    "Der Beitrag zeigt, dass eine rein ökonomische Erklärung der abnehmenden Beschäftigungschancen von gering Qualifizierten nicht ausreicht. Der gängigen Verdrängungsthese wird damit als notwendige Ergänzung die soziologische These der 'einschließenden Auslese mit Stigmatisierungseffekt' an die Seite gestellt. Es wird versucht nachzuweisen, dass 'Ausbildungslosigkeit' in Bildungsgesellschaften zu einem sozialen 'Stigma' geworden ist, das dazu führt, dass die heutigen Ausbildungslosen nicht nur von qualifizierten Personen auf einfache Arbeitsplätze verdrängt werden, sondern dass sie aufgrund von Fremd- und Selbstselektionsprozessen von den qualifizierten Arbeitsplätzen ausgeschlossen werden. Damit wird zusätzlich in Rechnung gestellt, dass gering Qualifizierte einerseits von den Beschäftigern von vornherein als 'normabweichende Minderheit' von den qualifizierten Arbeitsplätzen ausgeschlossen werden und sie sich andererseits in Vorwegnahme einer antizipierten Chancenlosigkeit und Diskreditierungsgefahr durch Nicht-Bewerbung für qualifizierte Arbeitsplätze selbst ausschließen. Die empirischen Analysen auf Basis der Daten der Deutschen Lebensverlaufsstudie des MPI für Bildungsforschung unterstützen die Relevanz der These der 'einschließenden Auslese mit Stigmatisierungseffekt'." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ohne Schulabschluss - und was dann?: Bildungs- und Berufseinstiegsbiografien westdeutscher Jugendlicher ohne Schulabschluss, geboren zwischen 1930 und 1971 (2002)

    Solga, Heike ;

    Zitatform

    Solga, Heike (2002): Ohne Schulabschluss - und was dann? Bildungs- und Berufseinstiegsbiografien westdeutscher Jugendlicher ohne Schulabschluss, geboren zwischen 1930 und 1971. (Max-Planck-Institut für Bildungsforschung. Working paper 02/2002), Berlin, 36 S.

    Abstract

    'Die Institutionalisierung des Lebenslaufs bedeutet (notwendige) Entlastung; sie gibt der Lebensführung ein festes Gerüst vor und setzt Kriterien dafür, was erreichbar ist und was nicht. Sie bedeutet aber auch - wie jede Herausbildung von Institutionen - eine Einschränkung individueller Handlungsspielräume'. Die Institutionalisierung des Lebensverlaufs wird damit zum einen als ein Konstrukt sozialer Sicherheit gesehen - im Sinne eines strukturell-geprägten und normativ definierten Ablaufprogramms mit 'verlässlichen, sozial einklagbaren individuellen Kontinuitätsansprüchen' (ebd.), das biographische Perspektiven und Langfristigkeit ermöglicht. Zum anderen stellen moderne Lebenslauf-Institutionen (wie das Bildungs- und Ausbildungssystem) auch Wissensstrukturen über regelhafte Übergänge, Definitionen von Machbarkeit und Bilanzierungskriterien für die Leistungsbewertung des Einzelnen zur Verfügung. Letzteres birgt die Gefahr in sich, soziale Benachteiligungen durch abweichendes Verhalten zu legitimieren. Der Beitrag thematisiert diese Gefahr am Beispiel der Jugendlichen ohne Schulabschluss. Die Institutionalisierung von Maßnahmekarrieren schuf ein institutionelles Korsett, das kaum Diskontinuität im Sinne eines Entweichens zulässt. Zudem stellen sie keine alternativen Übergangspfade dar. Vielmehr führen sie zu sozial segmentierten und mittels individueller Defizite legitimierten (nicht berufsreif, nicht ausbildungsreif, nicht beschäftigungsfähig) Kanalisierungen jenseits der Normalbiographie. Insofern produzieren sie systemische Sackgassen und institutionalisierte Übergangs-/Ausgrenzungsrisiken. Im Falle dieser Jugendlichen bedeutet die Institutionalisierung von Lebensverläufen daher eine widersprüchliche Verknüpfung von sozialer Integration - als ständige Versuche, sie doch noch für die Normalbiographie fit zu machen - und sozialem Ausschluss." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Was tun mit Schülern, die die Schule vorzeitig abbrechen?: eine Stellungnahme (2001)

    Blaug, Mark;

    Zitatform

    Blaug, Mark (2001): Was tun mit Schülern, die die Schule vorzeitig abbrechen? Eine Stellungnahme. In: Berufsbildung. Europäische Zeitschrift H. 22, S. 44-52.

    Abstract

    Der Beitrag untersucht, welche schulinternen Faktoren im westeuropäischen und US-amerikanischen Raum das vorzeitige Verlassen der Schule begünstigen und mit welchen Mitteln sich die Jugendarbeitslosigkeit bekämpfen läßt, wenn Schüler die Schule abgebrochen haben. Bei der Bekämpfung des vorzeitigen Schulabbruchs treten unweigerlich Dilemmata auf. Potenzielle Schulversager sind frühzeitig zu überwachen, die Überwachung anhand von Leistungstests wird jedoch als die eigentliche Ursache für ein späteres Abbrechen der Schule gesehen. Werte und Einstellungen, die gesamte Schulkultur seien daher zu verändern und nicht so sehr die Noten. Schüler, die vorzeitig die Schule verlassen haben, müssen für Berufsbildungsgänge gewonnen werden, um Kompetenzbescheinigungen erwerben zu können. Dieses Verfahren scheint jedoch den praktischen Zielen einer Berufsbildung entgegenzustehen. (BIBB2)

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  • Literaturhinweis

    Strategien gegen Jugendarbeitslosigkeit: zur Ausbildungs- und Berufsintegration von Jugendlichen mit schlechteren Startchancen (2001)

    Schierholz, Henning;

    Zitatform

    Schierholz, Henning (2001): Strategien gegen Jugendarbeitslosigkeit. Zur Ausbildungs- und Berufsintegration von Jugendlichen mit schlechteren Startchancen. Hannover: Edition.jab, 322 S.

    Abstract

    "Bis zu 20% eines jeden Schulabgängerjahrgangs verlassen die allgemeinbildende Sekundarschule nach zehn Schuljahren ohne qualifizierten 'mittleren' Schulabschluß. Ein großer Teil von ihnen erhält dabei von Sonderschulen oder Hauptschulen keinen Abschluß bzw. ein Zeugnis, das potentiellen Ausbildungs- oder Beschäftigungsgebern als nicht ausreichend erscheint. In besonderer Weise von diesen Entwicklungen betroffen, ja häufig ausgegrenzt, werden lernschwache, benachteiligte und behinderte Jugendliche, vor allem auch junge Menschen ausländischer Herkunft. Mit ihrer Ausbildungs- und Beschäftigungsintegration beschäftigt sich der Band. Ihre Lebens-, Ausbildungs- und Beschäftigungssituation wird quantitativ und qualitativ umfassend dargestellt, pädagogische Integrationskonzepte und bildungspolitische Alternativen werden diskutiert und aufgezeigt. Im Bereich der Jugendberufshilfe (einschließlich der Bemühungen von Schulen, Betrieben und freien Trägern) sind in den letzten Jahren zahlreiche Angebote entwickelt worden, um Jugendlichen durch qualifizierte Ausbildung und/oder Berufsvorbereitung eine Beschäftigungsintegration zu ermöglichen. Doch ist dieses 'Maßnahmespektrum' auch passgenau - und zwar sowohl im Interesse der Jugendlichen als auch im Interesse der Gesellschaft an zukunftsorientierten und krisenfesten Qualifikationen? Ein Schwerpunkt der Darstellung liegt darin, das hier entstandene Bündel an Angeboten außerhalb der Betriebe (das etliche BeobachterInnen als 'Maßnahmedschungel' bezeichnen) ausführlich quantitativ und qualitativ (auch auf seinen möglichen 'Warteschleifen-Charakter') zu beleuchten. Von arbeitsmarktpolitischen über jugendtheoretische, sozial- und sonderpädagogischen bis hin zu pädagogisch-konzeptionellen Überlegungen reicht das Spektrum der Analyse, die als eine Gesamtdarstellung Erkenntnisse der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung ebenso aufgreift wie solche der Sozial- und Sonderpädagogik; berufspädagogische und bildungspolitische Argumentationslinien werden miteinander verknüpft." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Lernangebote für Schulabbrecher und Schulverweigerer (2000)

    Schreiber-Kittl, Maria;

    Zitatform

    (2000): Lernangebote für Schulabbrecher und Schulverweigerer. (Deutsches Jugendinstitut, Regionale Arbeitsstelle Leipzig. Praxismodelle 07), Leipzig, 245 S.

    Abstract

    "Die Herausgeberin gibt einen Überblick über die Ursachen, Erscheinungsformen und Auswirkungen von Schulabbruch und Schulverweigerung und Angeboten der Jugendsozialarbeit, die diesen Problemen zu begegnen suchen. 31 Projekte in Trägerschaft von Schulen und der Jugendsozialarbeit werden detailliert dargestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Jugendliche ohne Berufsausbildung: eine BIBB/EMNID Untersuchung (2000)

    Troltsch, Klaus; Ulrich, Joachim G.; Alex, Laszlo; Bardeleben, Richard von;

    Zitatform

    Troltsch, Klaus, Laszlo Alex, Richard von Bardeleben & Joachim G. Ulrich (2000): Jugendliche ohne Berufsausbildung. Eine BIBB/EMNID Untersuchung. Bonn, 93 S.

    Abstract

    "Das Bundesinstitut für Berufsbildung hat im Auftrag des Bundesministers für Bildung und Forschung 1998 eine repräsentative Befragung von Jugendlichen ohne abgeschlossene Berufsausbildung im Alter zwischen 20 und 29 Jahren in den alten und neuen Bundesländern durchgeführt. Die vorliegende BIBB/Emnid-Untersuchung beschreibt die Konzeption, die Durchführung und die Ergebnisse der als Strukturerhebung konzipierten Befragung. Befragt wurden 15000 Jugendliche mit deutscher und ausländischer Staatsangehörigkeit zu ihrem beruflichen Werdegang. Zum Zeitpunkt der Befragung waren 1700 Jugendliche ohne abgeschlossene Berufsausbildung, d. h. ein prozentualer Anteil von 11,6 Prozent dieser Altersgruppe. Hochgerechnet auf der Grundlage der Angaben des Statistischen Bundesamtes blieben im Jahr 1998 etwa 1,33 Millionen Jugendliche im Alter zwischen 20 und 29 Jahren ohne Berufsabschluss. In der Studie werden die aktuellen Lebensumstände der Jugendlichen dargestellt und analysiert, welche Faktoren im einzelnen ausschlaggebend sind, wenn es bei Jugendlichen zu keinem Berufsabschluß kommt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Empfehlungen zur Zusammenarbeit der Arbeitsämter mit den Kommunen bei der beruflichen und sozialen Integration junger Menschen (2000)

    Zitatform

    (2000): Empfehlungen zur Zusammenarbeit der Arbeitsämter mit den Kommunen bei der beruflichen und sozialen Integration junger Menschen. In: Informationen für die Beratungs- und Vermittlungsdienste der Bundesanstalt für Arbeit H. 17, S. 1565-1636.

    Abstract

    Für die Zwischenbilanz zum Sofortprogramm der Bundesregierung zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit hat sich die Selbstverwaltung der Bundesanstalt für Arbeit auch mit der Zusammenarbeit zwischen Arbeitsämtern und Jugend- und Sozialämtern befasst. Trotz eines insgesamt positiven Bildes wurde dabei festgestellt, dass sich die Kooperation hinsichtlich der Felder, Formen und Intensität sehr unterschiedlich gestaltet und noch ausbaufähig ist. Die Selbstverwaltung hat deshalb eine Arbeitsgruppe beauftragt, eine Vereinbarung zu erarbeiten, die als Grundlage für die künftige Zusammenarbeit dienen kann. In dem Heft ist der Text der Empfehlungen abgedruckt. Ferner werden Beispiele aus der Praxis der Arbeitsämter vorgestellt. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Jugendliche Außenseiter: zur Rekonstruktion gescheiterter Bildungs- und Ausbildungsverläufe (1991)

    Helsper, Werner; Combe, Arno; Müller, Hermann J. ; Nölke, Eberhard;

    Zitatform

    Helsper, Werner, Hermann J. Müller, Eberhard Nölke & Arno Combe (1991): Jugendliche Außenseiter. Zur Rekonstruktion gescheiterter Bildungs- und Ausbildungsverläufe. Wiesbaden: VS, Verl. für Sozialwissenschaften, 292 S.

    Abstract

    Es wird versucht, einen Zusammenhang zwischen den Lebensläufen von Jugendlichen und ihren gescheiterten Bildungs- und Ausbildungsverläufen herzustellen. Als theoretische Grundlagen dienen die strukturellen Veränderungen der Bedingungen des Aufwachsens und das Verhältnis von Individualisierungs- und Marginalisierungsprozessen. Die vorliegende empirische Untersuchung basiert auf den methodischen Verfahren der 'objektiven Hermeneutik' und der 'Biographieanalyse', die jeweils knapp vorgestellt und durch exemplarische Einzelfallstudien illustriert werden. Insgesamt wurden zehn narrative Interviews mit marginalisierten Jugendlichen analysiert. Die Fälle werden insbesondere unter den Aspekten der Familie, der Paarbeziehungen, der Schulerfahrungen und der Erfahrungen mit Institutionen der Jugendhilfe miteinander verglichen. Die Arbeit zielt darauf ab, geeignete Grundlagen für die Gestaltung präventiver Interventionen bei Marginalisierungsprozessen zu entwickeln. (GESIS)

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