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Dossier

Schulabbruch und Ausbildungslosigkeit

Je niedriger die Qualifikation von Erwerbspersonen, desto schwächer ist deren Wettbewerbsfähigkeit auf dem Arbeitsmarkt. Personen ohne Schul- oder Berufsabschluss haben deutlich geringere Chancen auf eine dauerhafte Integration ins Arbeitsleben.
Dieses Themendossier führt Forschungsbefunde zu Ursachen und Folgen von Schulmüdigkeit und Ausbildungslosigkeit zusammen und zeigt Präventionsstrategien und Lösungsansätze auf.
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  • Literaturhinweis

    Motivierende Ausbildungsbedingungen zahlen sich aus - für alle! (2002)

    Deuer, Ernst ;

    Zitatform

    Deuer, Ernst (2002): Motivierende Ausbildungsbedingungen zahlen sich aus - für alle! In: Personal : Zeitschrift für Human Resource Management, Jg. 54, H. 12, S. 32-35.

    Abstract

    "Prävention und Reduktion von vermeidbaren Ausbildungsabbrüchen sind im Interesse aller Personen und Institutionen, die in den Prozess der Berufsausbildung eingebunden sind. Jenseits der berechtigten Kostenrechung (auch im Ausbildungsbereich) muss der Qualitätssicherung in der Berufsausbildung verstärkt Aufmerksamkeit geschenkt werden. Besondere Bedeutung kommt hierbei der Person des Ausbilders zu, welcher in der Wahrnehmung der Auszubildenden eine exponierte Stellung einnimmt. Ein betriebliches Vorschlagswesen kann die Ausbildungsorganisation sinnvoll ergänzen und sollte bewusst auf den Bereich der Auszubildenden ausgedehnt werden. Ausbildungsabbrüche sind nicht in allen Fällen zu verhindern, in manchen Fällen können sie sogar sinnvoll für die Beteiligten sein. Je mehr es aber gelingt, die Auszubildenden für die Ausbildung und zum Weitermachen zu motivieren, desto besser ist der Ertrag der betrieblichen Bildungsarbeit und die betroffenen Jugendlichen werden vom Stigma des Abbruchs befreit." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ohne Schulabschluss - und was dann?: Bildungs- und Berufseinstiegsbiografien westdeutscher Jugendlicher ohne Schulabschluss, geboren zwischen 1930 und 1971 (2002)

    Solga, Heike ;

    Zitatform

    Solga, Heike (2002): Ohne Schulabschluss - und was dann? Bildungs- und Berufseinstiegsbiografien westdeutscher Jugendlicher ohne Schulabschluss, geboren zwischen 1930 und 1971. (Max-Planck-Institut für Bildungsforschung. Working paper 02/2002), Berlin, 36 S.

    Abstract

    'Die Institutionalisierung des Lebenslaufs bedeutet (notwendige) Entlastung; sie gibt der Lebensführung ein festes Gerüst vor und setzt Kriterien dafür, was erreichbar ist und was nicht. Sie bedeutet aber auch - wie jede Herausbildung von Institutionen - eine Einschränkung individueller Handlungsspielräume'. Die Institutionalisierung des Lebensverlaufs wird damit zum einen als ein Konstrukt sozialer Sicherheit gesehen - im Sinne eines strukturell-geprägten und normativ definierten Ablaufprogramms mit 'verlässlichen, sozial einklagbaren individuellen Kontinuitätsansprüchen' (ebd.), das biographische Perspektiven und Langfristigkeit ermöglicht. Zum anderen stellen moderne Lebenslauf-Institutionen (wie das Bildungs- und Ausbildungssystem) auch Wissensstrukturen über regelhafte Übergänge, Definitionen von Machbarkeit und Bilanzierungskriterien für die Leistungsbewertung des Einzelnen zur Verfügung. Letzteres birgt die Gefahr in sich, soziale Benachteiligungen durch abweichendes Verhalten zu legitimieren. Der Beitrag thematisiert diese Gefahr am Beispiel der Jugendlichen ohne Schulabschluss. Die Institutionalisierung von Maßnahmekarrieren schuf ein institutionelles Korsett, das kaum Diskontinuität im Sinne eines Entweichens zulässt. Zudem stellen sie keine alternativen Übergangspfade dar. Vielmehr führen sie zu sozial segmentierten und mittels individueller Defizite legitimierten (nicht berufsreif, nicht ausbildungsreif, nicht beschäftigungsfähig) Kanalisierungen jenseits der Normalbiographie. Insofern produzieren sie systemische Sackgassen und institutionalisierte Übergangs-/Ausgrenzungsrisiken. Im Falle dieser Jugendlichen bedeutet die Institutionalisierung von Lebensverläufen daher eine widersprüchliche Verknüpfung von sozialer Integration - als ständige Versuche, sie doch noch für die Normalbiographie fit zu machen - und sozialem Ausschluss." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Gründe für Ausbildungsabbrüche: Ergebnisse einer repräsentativen EMNID-Befragung von Jugendlichen, Ausbildern und Berufskolleglehrern (2002)

    Abstract

    Im Handwerk ist eine steigende Zahl vorzeitiger Ausbildungsvertragslösungen zu beobachten. Um die Hintergründe für diese Abbrüche zu beleuchten, wurde das Meinungsforschungsinstitut TNS EMNID, Bielefeld, im Rahmen des vom Westdeutsche Handwerkskammertag in Kooperation mit den Handwerkskammern Düsseldorf und Dortmund durchgeführten Modellprojekts 'Ziellauf - Vermeidung von Ausbildungsabbrüchen im nordrhein-westfälischen Hand-Werk' mit der Durchführung einer repräsentativen Studie beauftragt. Dabei lag der Fokus auf den Abbrüchen nach dem ersten Ausbildungsjahr. Befragt wurden Ausbildungsabbrecher, Ausbilder in Handwerksbetrieben sowie Lehrkräfte an Berufskollegs in NRW, die Auszubildende im Handwerk unterrichten. Gefragt wurde nach Berufswahl, Einstellungsverhalten, Ausbildungsverlauf, Gründen für den Ausbildungsabbruch (aufgeteilt nach Gründen im Lernort Betrieb, Gründen im persönlichen Bereich der Jugendlichen und Gründen im Lernort Schule), Möglichkeiten der Vermeidung des Ausbildungsabbruchs, vorbeugenden Maßnahmen vor Beginn der Ausbildung und der Situation nach dem Ausbildungsabbruch. In der Broschüre sind die wichtigsten Befragungsergebnisse der EMNID-Studie dargestellt. Es zeigt sich, dass mehr als ein Drittel der Ausbildungsabbrecher Ausbildung beginnt, ohne ein vorheriges Praktikum in dem Ausbildungsberuf gemacht zu haben, und dass bei einem Drittel der Ausbildungsabbrecher der Ausbildungsberuf von vornherein nicht dem Wunschberuf entspricht. Der Wunsch nach Vertragslösung geht zumeist von den Jugendlichen aus. Anzeichen für einen drohenden Ausbildungsabbruch sind aus Sicht der Betriebe insbesondere unentschuldigte Fehlzeiten im Betrieb oder in der Schule sowie schlechte Noten im Berufskolleg. Die Ursachenwahrnehmung von Ausbildungsabbrechern und ihren Ausbildern unterscheidet sich sehr stark. Die Auszubildenden nehmen im Wesentlichen Ursachen im betrieblichen Umfeld wahr. Sie nennen am häufigsten Konflikte mit Ausbildern, ausbildungsfremde Tätigkeiten, mangelnde pädagogische Fähigkeiten der Ausbilder und mangelnde Ausbildungsqualität. Die Ausbilder nehmen vorrangig Ursachen in der Person des Auszubildenden wahr und machen das Fehlverhalten der Jugendlichen für den Abbruch verantwortlich. Die Lehrer sehen sowohl Konflikte im Betrieb wie auch das Fehlverhalten der Auszubildenden als Hauptursachen an. Knapp drei Viertel der Jugendlichen und mehr als zwei Drittel der Ausbilder sehen den Ausbildungsabbruch im Nachhinein als vermeidbar an. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Ausbildungsabbruch: Entwicklungsaufgaben in der Berufsausbildung: Ein Modell zur Erklärung und Vorhersage von ungeklärten Abbrüchen in Maßnahmen der Berufsaufbildung in überbetrieblichen Einrichtungen (BaE) (2001)

    Caspar, Thomas; Ivanovic, Peter; Mannhaupt, Gerd ;

    Zitatform

    Caspar, Thomas, Gerd Mannhaupt & Peter Ivanovic (2001): Ausbildungsabbruch. Entwicklungsaufgaben in der Berufsausbildung: Ein Modell zur Erklärung und Vorhersage von ungeklärten Abbrüchen in Maßnahmen der Berufsaufbildung in überbetrieblichen Einrichtungen (BaE). In: Informationen für die Beratungs- und Vermittlungsdienste der Bundesanstalt für Arbeit H. 46, S. 3523-3530.

    Abstract

    "In dem Beitrag wird ein allgemeines Modell zur Analyse des Teilnahmeverhaltens an BaE-Maßnahmen und dessen erfolgreiche empirische Überprüfung vorgestellt. Hiermit wird ein Beitrag dazu geleistet, Bedingungen der Maßnahmeteilnahme und des Maßnahmeabbruchs besser zu verstehen, um frühzeitig und effektiv präventive Maßnahmen einleiten zu können. Die effektive Gestaltung abbruchpräventiver Maßnahmen im Ausbildungsverlauf wird diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Auf den Lehrer kommt es an: Ausbildungsabbrüche sind vermeidbar (2001)

    Deuer, Ernst ;

    Zitatform

    Deuer, Ernst (2001): Auf den Lehrer kommt es an. Ausbildungsabbrüche sind vermeidbar. In: Wirtschaft und Erziehung, Jg. 53, H. 12, S. 409-412.

    Abstract

    Ziel des Beitrags ist es, die Determinanten für Ausbildungsabbrüche zu ergründen und zu zeigen, wie abbruchgefährdete Jugendliche von einem Ausbildungsabbruch abgehalten werden können. Dabei wird deutlich, daß die entscheidende Aufgabe zu verhindern, daß eine latent existierende Abbruchneigung auch tatsächlich einen Ausbildungsabbruch nach sich zieht, dem Berufsschullehrer zufällt. Er vermag die Auszubildenden in dieser kritischen Phase noch am ehesten zu erreichen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Falsche Berufswahl korrigieren: Lehrabbruch (2001)

    Höötmann, Christine;

    Zitatform

    Höötmann, Christine (2001): Falsche Berufswahl korrigieren. Lehrabbruch. In: Panorama. Berufsberatung, Berufsbildung, Arbeitsmarkt, Jg. 15, H. 6, S. 22-23.

    Abstract

    Eine Schweizer Studie im Kanton Zürich hat die Gründe für Ausbildungsabbrüche untersucht und dabei auch institutionelle Defizite aufgedeckt. Die falsche Berufswahl ist ein häufig genannter Grund für Lehrvertragsauflösungen. Angesichts der hohen Lehrabbruchsquote ist die Rolle der Berufsberatung und Berufsinspektorate neu zu definieren bzw. zu akzentuieren. (BIBB2)

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  • Literaturhinweis

    Alles Versager?: Schulverweigerung im Urteil von Experten. Forschungsbericht (2001)

    Schreiber-Kittl, Maria;

    Zitatform

    Schreiber-Kittl, Maria (2001): Alles Versager? Schulverweigerung im Urteil von Experten. Forschungsbericht. (Deutsches Jugendinstitut. Arbeitspapier 2001,01), Leipzig, 54 S.

    Abstract

    Der am Deutschen Jugendinstitut im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitung des Modellprogramms 'Arbeitsweltbezogene Jugendsozialarbeit 1998-2001' erarbeitete Bericht referiert die Erfahrungen und Stellungnahmen von Expertinnen und Experten in und außerhalb von Schulen zum Thema Schulverweigerung. Ihre Beobachtungen sollen helfen, Kinder und Jugendliche, die keinen anderen Ausweg sehen, als sich temporär oder auf Dauer der Schule zu entziehen, besser zu verstehen. Die Erkenntnisse aus der Praxis sollen dazu beitragen, Mittel und Wege zu finden, der Fürsorgepflicht gegenüber der Jugend besser gerecht zu werden. Die Autorin will einen konkreten Beitrag zur Verbesserung der Informationslage über Schulverweigerer und den schulischen Alltag von Jugendlichen zu leisten, die als einzigen Ausweg aus für sie belastenden Schulsituationen die Abkehr von der Schule sehen und widmet sich unter dieser Prämisse zwei zentralen Fragestellungen: (1) Was sind die Merkmale von Schulverweigerern und welche Formen von Schulverweigerung gibt es? (2) Worauf wird die Entstehung von Schulverweigerung zurückgeführt? Die Erfahrungen und Einschätzungen der Expertinnen und Experten zeigen, dass trotz sich verschlechternder Arbeitsbedingungen für Lehrkräfte und insgesamt schwieriger schulischer Rahmenbedingungen für Schüler und Lehrer, das Bestreben besteht, Schülerinnen und Schülern, die aus unterschiedlichen Gründen mit der Schule nicht mehr zurecht kommen, zu helfen und dies teilweise durchaus auch mit Erfolg geschieht. Sie zeigen aber auch, dass Schulverweigerungstendenzen vor allem innerhalb der Schule zu wenig ernst genommen werden. Die Autorin kommt zu dem Fazit, dass Schule Schüler als Individuen ernst nehmen und ihre berechtigten Interessen und Bedürfnisse akzeptieren muss. Sie muss versuchen, die verschiedenen Lebenswelten ihrer Schüler stärker zu berücksichtigen und lebensnahen Unterricht zu erteilen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Jugendliche ohne Berufsausbildung: die neue Qualität eines alten Problems (2001)

    Solga, Heike ;

    Zitatform

    Solga, Heike (2001): Jugendliche ohne Berufsausbildung. Die neue Qualität eines alten Problems. In: Gewerkschaftliche Monatshefte, Jg. 52, H. 1, S. 41-48.

    Abstract

    "Die neue Qualität des 'Skill-Defizits' von Jugendlichen ohne Berufsausbildung besteht heute nicht nur in dem gesellschaftlich mit produzierten Mangel an Sozialkompetenzen, sondern auch in der stärkeren Koppelung dieses Defizits an frühzeitige Ausgrenzungserfahrungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Vorzeitige Lösung von Ausbildungsverträgen (2001)

    Zedler, Reinhard;

    Zitatform

    Zedler, Reinhard (2001): Vorzeitige Lösung von Ausbildungsverträgen. In: Der Ausbilder, Jg. 49, H. 2, S. 9-12.

    Abstract

    Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wurden im Erhebungsjahr 1998 insgesamt 134 683 Ausbildungsverträge vorzeitig gelöst, was einem Anstieg von 6 Prozent gegenüber 1997 entspricht. Auffallend gering ist dabei der Anteil im Bereich des öffentlichen Dienstes, besonders hoch dagegen der Anteil im Handwerk. Der Beitrag untersucht Ursachen und Gründe für dieses Ausbildungsverhalten und skizziert Lösungsansätze, die hauptsächlich von einer verbesserten Berufsberatung mit intensiver Darstellung der künftigen beruflichen Aufgaben und Anforderungen erwartet werden. (BIBB2)

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  • Literaturhinweis

    Ausbildungsbegleitberatung - ein Ansatz, dem Ausbildungsabbruch entgegenzuwirken (2000)

    Baecker, Thomas; Herrmann, Gerd; Steinmann, Anne;

    Zitatform

    Baecker, Thomas, Gerd Herrmann & Anne Steinmann (2000): Ausbildungsbegleitberatung - ein Ansatz, dem Ausbildungsabbruch entgegenzuwirken. In: Arbeit und Beruf, Jg. 51, H. 10, S. 285-288.

    Abstract

    "Das Problem des Ausbildungsabbruchs ist nach wie vor gravierend. Es ist und bleibt - solange es ungelöst ist - eine Herausforderung ersten Ranges für das Bildungs- und Ausbildungssystem, für Betriebe und Pädagogen, Eltern und Jugendliche und nicht zuletzt auch für die Berufsberatung des Arbeitsamtes. Besonders dramatisch sind die Konsequenzen des Abbruchs dabei für den nicht gering Teil der ehemaligen Auszubildenden, die nach dem Abbruch keinerlei Ausbildung mehr aufnehmen. Dabei handelt es sich zumeist um Jugendliche aus den hinlänglich bekannten "Zielgruppen". Die Berufsberatung ist offenbar dabei, sich der Problemlage mit neuem Elan zu stellen. Da der realistische Blick auf die Ressourcen personeller Art zur Bescheidenheit zwingt, stellt sich auch hier die Frage, ob sich externe Dienstleistung flankierend einkaufen lässt. Das Arbeitsamt Herford ist diesen Weg gegangen und hat die "Ausbildungsbegleit-Beratung" in Kooperation mit der Kreishandwerkschaft Minden-Lübbecke initiiert. Seit Oktober 1998 sind - im wesentlichen finanziert über § 10 SGB III - zwei pädagogisch und sozialpädagogisch qualifizierte Ausbildungsbegleitberater in der Region im Einsatz, um Ausbildungsabbrüchen vorzubeugen und anschließenden Ausbildungsverzichten entgegenzuwirken. Der Bericht gibt einen Einblick in dieses neue Beratungsmodell. Berufsberatung Herford und Kreishandwerkschaft Minden-Lübbecke bewerten das Projekt positiv. So wurden z.B. vom 1.11.1999 bis zum 31.3.2000 insgesamt 113 Auszubildende beraten, 83 von ihnen waren abbruchgefährdet. Am 31.3. waren alle noch in Ausbildung, zwei davon in einem neuen Ausbildungsbetrieb. Von den 83 nutzten am 31.3.2000 44% ausbildungsbegleitende Hilfen (abH), 35% waren daran interessiert, 20% waren zuversichtlich, auf anderem Wege zum Ausbildungserfolg zu kommen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ausbildungsabbruch bei behinderten und benachteiligten Jugendlichen: Erprobung und Evaluation eines Instruments (2000)

    Faßmann, Hendrik;

    Zitatform

    Faßmann, Hendrik (2000): Ausbildungsabbruch bei behinderten und benachteiligten Jugendlichen. Erprobung und Evaluation eines Instruments. (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 234), Nürnberg, 145 S., Anhang.

    Abstract

    "Das Forschungsprojekt hatte zum Ziel, das vom Institut für empirische Soziologie Nürnberg entwickelte Instrument zur Beurteilung von Abbruchgefährdungen (IBA) einem wissenschaftlich begleiteten Praxistest zu unterziehen. Die Erprobung des Instruments erfolgte im Herbst 1997 in drei Berufsbildungswerken (BBW) sowie drei Einrichtungen zur Berufsausbildung in überbetrieblichen Einrichtungen (BüE), die im Hinblick auf ihre Träger und ihre regionale Einbindung als typisch für die Gesamtheit der jeweiligen Einrichtungsart gelten können. In einem ersten Durchgang (Erstbeurteilung) wurden dann 541 Jugendliche, die ihre Ausbildung gerade begonnen hatten, von knapp 220 Ausbildern, Berufsschullehrern, Erziehern, Sozialpädagogen sowie Fachdienstangehörigen in den Einrichtungen auf Abbruchgefährdungen hin überprüft. Im Rahmen einer Folgebeurteilung wurde diese Überprüfung etwa 6 bis 8 Wochen später wiederholt. Die Erprobung erbrachte eine große Zustimmung zu Konzept und Ausgestaltung von Beurteilungsinstrument und -verfahren. Trotz des nicht unbeträchtlichen Aufwandes, der zur Beurteilung erforderlich ist, hielten zwei Drittel der Nutzern den routinemäßigen Einsatz des Instruments für praktikabel. Sie betonten, daß sich das Instrument gut zur Sensibilisierung von Einrichtungsmitarbeitern für Abbruchprobleme eigne. Darüber hinaus wird sein Nutzen im Rahmen von betriebsinternen Schulungen und Fortbildungsveranstaltungen hoch eingeschätzt. Zudem kann die Beschäftigung mit IBA grundsätzlich zu einer Steigerung der Beurteilungskompetenz des Einrichtungsfachpersonals beitragen. Es ist davon auszugehen, daß das Instrument insbesondere dann, wenn es nicht nur rein schematisch angewendet, sondern sein Anliegen tatsächlich internalisiert wird, zu abbruchpräventivem Handeln - auch im interdisziplinären Team - führt. Vor dem Hintergrund der Erprobungsresultate wurde das Instrument einer Revision unterzogen und die im Anhang des Bandes abgedruckte IBA-Version 3.0 erarbeitet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Schulabgänger ohne Hauptschulabschluss: regionale Disparitäten eines wachsenden Problempotenzials (2000)

    Franz, Peter ; Lang, Cornelia;

    Zitatform

    Franz, Peter & Cornelia Lang (2000): Schulabgänger ohne Hauptschulabschluss. Regionale Disparitäten eines wachsenden Problempotenzials. In: Raumforschung und Raumordnung, Jg. 58, H. 4, S. 307-316.

    Abstract

    "Zunehmende Klagen von Unternehmern und Wirtschaftsverbänden über den unzureichenden Bildungsstand von Schulabgängern deuten darauf hin, dass der erhöhten Nachfrage nach dem Faktor Humankapital kein adäquates qualitatives Angebot gegenübersteht. Ein Indikator hierfür ist der Anstieg sowohl der absoluten Zahl als auch des Anteils der Schulabgänger ohne Hauptschulabschluss seit Beginn der 90er Jahre. Männliche Jugendliche sind hiervon nahezu doppelt so stark betroffen wie weibliche Jugendliche. In Ostdeutschland gehen deutsche Jugendliche häufiger ohne Hauptschulabschluss von der Schule ab als in Westdeutschland. Die Unterschiede zwischen einzelnen Ländern lassen sich durch die Bildungsausgaben je Schüler und durch die Klassengröße nicht befriedigend erklären. Innerhalb der drei näher betrachteten Länder Thüringen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg variiert der Anteil der Schulabgänger ohne Hauptschulabschluss von Kreis zu Kreis erheblich. Unter verschiedenen Variablen, die vermutlich diese regionalen Disparitäten hervorrufen, wirkt sich das Angebot an weiterführenden Schulen im Kreis anteilssenkend aus. Spezieller bildungspolitischer Handlungsbedarf besteht in Kreisen mit permanent überdurchschnittlichem Anteil männlicher Schulabgänger ohne Hauptschulabschluss." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ausbildungsabbruch in Rheinland-Pfalz: eine handlungsorientierte Studie (2000)

    Huth, Sandra;

    Zitatform

    Huth, Sandra (2000): Ausbildungsabbruch in Rheinland-Pfalz. Eine handlungsorientierte Studie. (Berichte aus der Arbeitsmarktforschung 07), Mainz, 69 S., Anhang.

    Abstract

    Der Bericht bezieht sich auf eine im Jahr 2000 durchgeführten Untersuchung zum Ausbildungsabbruch in Rheinland-Pfalz. Die "im Schwerpunkt auf die sozialpolitisch relevanten Aspekte orientierte Studie zur qualifikativen Analyse und qualifikativen Einschätzung des Umfangs und der Entwicklung des Problembereichs, zur Identifizierung möglicher Interventionslücken sowie Prüfung von Modellen zur Optimierung der in Rheinland-Pfalz bestehenden Informations-, Beratungs- und Unterstützungssysteme im Ausbildungssektor" umfaßte Literaturrecherche, eine landesspezifische Aufbereitung vorliegender Daten aus dem statistischen Systemen des Landes und der Kammern und eine Befragung von Vertreterinnen und Vertretern schulicher Berufsbildung, Berufsberatung, Ausbildungsberatung der Kammern und Ausbildern. Der Begriff "Ausbildungsabbruch" wird als problematisch angesehen, da die herkömmlichen statistischen Informationen darunter alle Formen der Vertragsauflösungen sowie Vertragsänderung aus den unterschiedlichsten Gründen subsumieren. Die einzelnen Kapitel befassen sich mit Begrifflichkeiten und Statistik von "Ausbildungsabbruch" und Vertragslösungsquoten", mit der quantitativen Dimension in Rheinland-Pfalz, mit dem Verbleib der Auszubildenden mit vorzeitigen Vertragslösungen, mit Ursachen und Gründen für vorzeitige Vertragslösungen, mit Handlungsempfehlungen und präventiven Aspekten. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Junge Erwachsene ohne abgeschlossene Berufsausbildung: Zustandsbeschreibung und Perspektiven (2000)

    Klemm, Klaus;

    Zitatform

    Klemm, Klaus (2000): Junge Erwachsene ohne abgeschlossene Berufsausbildung. Zustandsbeschreibung und Perspektiven. (Hans-Böckler-Stiftung. Arbeitspapier 12), Düsseldorf, 26 S.

    Abstract

    "Die Studie zum Ausmaß von Ausbildungslosigkeit bei Jugendlichen gliedert sich in fünf Abschnitte: In einem ersten Teil werden aktuelle Daten zu den Gruppen der Jugendlichen, die keinen Hauptschulabschluß erreichen konnten, sowie zu den jungen Erwachsenen, die ohne Berufsabschluß geblieben sind, dargestellt und analysiert. Diese Daten werden dann in einem zweiten Abschnitt mit solchen zur Qualifikationsnachfrage in Deutschland, so wie diese in jüngeren Studien eingeschätzt wird, konfrontiert. Aus der Zusammenschau der beiden ersten ergeben sich im dritten Kapitel Hinweise zur marginalisierenden Wirkung des Nichterreichens von Schul- und Berufsabschlüssen. Der vierte Teil der Studie befaßt sich daran anschließend mit der Frage, wie wahrscheinlich es ist, daß der Mangel fehlender Ausbildung durch Teilnahme an Weiterbildung wettgemacht werden kann. Abschließend werden im fünften Abschnitt Hinweise zu ausgleichenden Maßnahmen formuliert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Das liegt bestimmt an Dir...: Ausbildungsabbrüche von Frauen im Bremer Friseurhandwerk. Fallbeispiele und Beratungskonzepte (2000)

    Meyer, Andreas; Walter, Heidi;

    Zitatform

    Meyer, Andreas & Heidi Walter (Hrsg.) (2000): Das liegt bestimmt an Dir... Ausbildungsabbrüche von Frauen im Bremer Friseurhandwerk. Fallbeispiele und Beratungskonzepte. Bremen, 173 S.

    Abstract

    Der Friseurberuf ist einer der Berufe, in dem die Berufsausbildung überdurchschnittlich häufig abgebrochen wird. Im Rahmen der Arbeit wird untersucht, ob Ausbildungsabbrecherinnen im Friseurhandwerk in Bremen geschlechtsspezifische Gründe haben, ihre Berufsausbildung abzubrechen. Darüber hinaus wird beleuchtet, inwieweit die Berufswahl von jungen Frauen geschlechtsspezifisch ist. Aus den Untersuchungsergebnissen werden Beratungsmöglichkeiten entwickelt. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Konflikte lösen - Ausbildungsabbrüche vermeiden - Qualität der beruflichen Bildung steigern: Beiträge anläßlich der Fachtagung vom 10. Juli 2000 (2000)

    Rützel, Josef; Heidegger, Gerald; Quante-Brandt, Eva;

    Zitatform

    Rützel, Josef, Gerald Heidegger & Eva Quante-Brandt (2000): Konflikte lösen - Ausbildungsabbrüche vermeiden - Qualität der beruflichen Bildung steigern. Beiträge anläßlich der Fachtagung vom 10. Juli 2000. Bremen, 73 S.

    Abstract

    Einen ersten Schwerpunkt der Tagung bildete die Bedeutung sozialer Kompetenz für den beruflichen Bildungsprozess. In diesem Kontext wurden die Konzeption des Modells "Bleib dran" der Beratung und Vermittlungsarbeit im Hinblick auf die Verbesserung der Qualität beruflicher Ausbildung diskutiert und Erkenntnisse aus der bisherigen Beratungsarbeit vorgestellt. Den zweiten Schwerpunkt der Tagung stellte eine Konfliktdiskussion dar, in der die Ursachen von Ausbildungsabbrüchen sowie Unterstützungs- und Ergänzungsstrategien zur Bewältigung von Ausbildungskonflikten beleuchtet wurden. Auszubildende, Lehrlingswarte und BerufsschullehrerInnen diskutierten das Thema aus ihrer Sicht. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Lernangebote für Schulabbrecher und Schulverweigerer (2000)

    Schreiber-Kittl, Maria;

    Zitatform

    (2000): Lernangebote für Schulabbrecher und Schulverweigerer. (Deutsches Jugendinstitut, Regionale Arbeitsstelle Leipzig. Praxismodelle 07), Leipzig, 245 S.

    Abstract

    "Die Herausgeberin gibt einen Überblick über die Ursachen, Erscheinungsformen und Auswirkungen von Schulabbruch und Schulverweigerung und Angeboten der Jugendsozialarbeit, die diesen Problemen zu begegnen suchen. 31 Projekte in Trägerschaft von Schulen und der Jugendsozialarbeit werden detailliert dargestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ausbildungsabbruch: Prävention in der außerbetrieblichen Ausbildung: Band 1: Das Bedingungsgefüge von Lehrvertragslösungen (2000)

    Vock, Rainer;

    Zitatform

    Vock, Rainer (2000): Ausbildungsabbruch: Prävention in der außerbetrieblichen Ausbildung. Band 1: Das Bedingungsgefüge von Lehrvertragslösungen. (Hiba-Weiterbildung 10/56), Darmstadt: Hiba-Verlag, 88 S.

    Abstract

    "Ein Fünftel bis ein Viertel aller Auszubildenden der dualen Berufsausbildung scheidet frühzeitig, also vor Erreichen der Abschlussprüfung aus ihrem Ausbildungsverhältnis aus. Von diesen 'Lehrvertragslösungen' sind insbesondere die Handwerksberufe betroffen. Auch wenn die Ausbildung in anderer Weise fortgesetzt werden kann, deuten Lehrvertragslösungen auf einen problematischen Verlauf der Ausbildungsprozesse hin. In der außerbetrieblichen Berufsausbildung (BüE) der Benachteiligtenförderung nehmen ebenfalls nicht alle Teilnehmer/innen bis zur Prüfung teil, sondern scheiden vorher aus der Maßnahme aus. Für ein öffentliches Förderungsprogramm stellt diese Situation eine Aufforderung dar, sich gezielt mit diesem Ereignis auseinanderzusetzen. In zwei Bänden der Reihe 'hiba-Weiterbildung' wird diesem Phänomen daher umfassend nachgespürt. Im Band I werden Lehrvertragslösungen zuerst in ihren quantitativen Strukturen ausführlich dargestellt, sodass bereits die dort erkennbaren Unterschiede erste Hinweise auf mögliche Ursachenkomplexe geben. Auf dieser Grundlage werden sodann verschiedene Erklärungsansätze betrachtet, die das individuelle Auftreten von Lehrvertragslösungen theoretisch einzuordnen versuchen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Jugendliche Außenseiter: zur Rekonstruktion gescheiterter Bildungs- und Ausbildungsverläufe (1991)

    Helsper, Werner; Combe, Arno; Müller, Hermann J. ; Nölke, Eberhard;

    Zitatform

    Helsper, Werner, Hermann J. Müller, Eberhard Nölke & Arno Combe (1991): Jugendliche Außenseiter. Zur Rekonstruktion gescheiterter Bildungs- und Ausbildungsverläufe. Wiesbaden: VS, Verl. für Sozialwissenschaften, 292 S.

    Abstract

    Es wird versucht, einen Zusammenhang zwischen den Lebensläufen von Jugendlichen und ihren gescheiterten Bildungs- und Ausbildungsverläufen herzustellen. Als theoretische Grundlagen dienen die strukturellen Veränderungen der Bedingungen des Aufwachsens und das Verhältnis von Individualisierungs- und Marginalisierungsprozessen. Die vorliegende empirische Untersuchung basiert auf den methodischen Verfahren der 'objektiven Hermeneutik' und der 'Biographieanalyse', die jeweils knapp vorgestellt und durch exemplarische Einzelfallstudien illustriert werden. Insgesamt wurden zehn narrative Interviews mit marginalisierten Jugendlichen analysiert. Die Fälle werden insbesondere unter den Aspekten der Familie, der Paarbeziehungen, der Schulerfahrungen und der Erfahrungen mit Institutionen der Jugendhilfe miteinander verglichen. Die Arbeit zielt darauf ab, geeignete Grundlagen für die Gestaltung präventiver Interventionen bei Marginalisierungsprozessen zu entwickeln. (GESIS)

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