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Dossier

Übergänge in Ausbildung und Beschäftigung

Wer einen Ausbildungsplatz sucht, braucht einen möglichst guten Schulabschluss. Eine abgeschlossene Berufsausbildung ist wiederum ein entscheidender Faktor für die dauerhafte Integration in den Arbeitsmarkt und in die Gesellschaft. Viele Jugendliche scheitern jedoch an den beiden Hürden Schulabschluss und Ausbildungsplatzsuche. Neben leistungsschwächeren Jugendlichen sind vor allem sozial Benachteiligte betroffen. Dieses Themendossier präsentiert mit Hinweisen auf Forschungsprojekte sowie weiteren relevanten Internetquellen wissenschaftliche Befunde und Diskussionen zur Übergangsproblematik an der 1. und 2. Schwelle sowie politischen Förderstrategien zur Verbesserung der Einmündung in Ausbildung und Beschäftigung.

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Themendossier Schul- und Ausbildungsabbruch.

Themendossier Ausbildungsstellenmarkt.

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im Aspekt "Bundesrepublik Deutschland"
  • Literaturhinweis

    Persistent disadvantages or new opportunities?: the role of agency and structural constraints for low-achieving adolescents' school-to-work transitions (2018)

    Holtmann, Anne Christine ; Solga, Heike ; Menze, Laura ;

    Zitatform

    Holtmann, Anne Christine, Laura Menze & Heike Solga (2018): Persistent disadvantages or new opportunities? The role of agency and structural constraints for low-achieving adolescents' school-to-work transitions. In: Journal of youth and adolescence, Jg. 46, H. 10, S. 2091-2113. DOI:10.1007/s10964-017-0719-z

    Abstract

    "School leavers with low educational attainment face great difficulties in their school-to-work transitions. They are, however, quite heterogeneous in terms of their personal and social resources. These within-group differences may influence who shows initiative during the school-to-work transition period and thereby helps employers recognize their learning potential at labor market entry. Yet this recognition also depends on the ways employers select applicants, which may prevent them from discovering such within-group differences. We therefore investigate the interplay between agency and its constraints, that is, whether higher cognitive and noncognitive skills and more parental resources provide low-achieving school leavers with new opportunities in the school-to-work transition period or whether their low school attainment causes the persistency of their disadvantages. We use panel data from the German National Educational Panel Study (NEPS), which started in grade 9. The NEPS also includes school leavers from special-needs schools. Our sample consists of 3417 low-achieving adolescents (42% female), defined as adolescents who leave school with no or only a lower secondary school-leaving certificate. Their average school-leaving age is 16 to 17 years. Our key findings are that the transition period opens up new opportunities only for those low-achieving adolescents with better vocational orientation and higher career aspirations, leading them to make stronger application efforts. The success of youth's initiative varies considerably by school-leaving certificate and school type but not by competences, noncognitive characteristics, and parental background. Thus, the label of 'having low qualifications' is a major obstacle in this transition period - especially for the least educated subgroup. Their poor school attainment strongly disadvantages them when accessing the required training to become economically independent and hence in their general transition to adulthood. Our results are also of interest internationally, because participation in firm-based training programs functions as the entry labor market in Germany. Thus, similar explanations may apply to low-achieving adolescents' difficulties in finding a job." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Steuerung im Übergangsbereich Schule-Berufsausbildung: Eine auf der Perspektive der Educational Governance gründende Situationsanalyse (2018)

    Kierchhoff, Arnd;

    Zitatform

    Kierchhoff, Arnd (2018): Steuerung im Übergangsbereich Schule-Berufsausbildung. Eine auf der Perspektive der Educational Governance gründende Situationsanalyse. (Educational governance 41), Wiesbaden: Springer VS, 413 S. DOI:10.1007/978-3-658-22462-2

    Abstract

    "Arnd Kierchhoff analysiert die kommunale Steuerung des Übergangsbereiches zwischen allgemeinbildender Schule und Berufsausbildung. Hierfür verbindet er die analytische Perspektive der Educational Governance und eine postmodern-sozialkonstruktivistisch ausgelegte Grounded Theory in einem neuartigen Forschungskonzept. Der methodologische Mehrwert der Studie liegt insbesondere in der entworfenen Trias aus einer theoriegeleiteten Forschung zur Bildungssteuerung, einer methodischen Konkretisierung der Clarke'schen Situationsanalyse sowie einem Forschungskonzept, welches auf latente Steuerungsmodi und -diskurse abzielt. Der praxeologische Mehrwert liegt in der erstmaligen Eruierung einer kommunalen Steuerung dieses Übergangsbereiches, welche sich im Geflecht aus legislativen Rahmungen und lokalen Prämissen und Notwendigkeiten emergiert." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Berufseinstieg und Karrierepläne nach einem dualen Studium (2018)

    Krone, Sirikit;

    Zitatform

    Krone, Sirikit (2018): Berufseinstieg und Karrierepläne nach einem dualen Studium. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 47, H. 3, S. 50-54.

    Abstract

    "Mit dem Abschluss eines dualen Studiums verbinden die (potenziell) Studierenden einen sicheren Berufseinstieg und gute Karrierechancen. Aber wie sieht der Übergang in den Job tatsächlich aus? Im Beitrag werden auf der Basis eines am IAQ durchgeführten Forschungsprojekts der berufliche Einstieg und die Zukunftspläne dieser Gruppe von Bachelorstudierenden betrachtet. Die Ergebnisse unterstützen sowohl Schulabgänger/-innen bei ihrer Studien- und Berufswahl als auch Betriebe und Hochschulen bei der Gestaltung und Weiterentwicklung dualer Studiengänge." (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    Junge Geflüchtete auf dem Weg in Ausbildung: Ergebnisse der BA/BIBB-Migrationsstudie 2016 (2018)

    Matthes, Stephanie; Pencke, Alexander; Niemann, Moritz; Engelmann, Dorothea; Schratz, Rafael; Gei, Julia; Christ, Alexander ; Eberhard, Verena; Borchardt, Dagmar;

    Zitatform

    Matthes, Stephanie, Verena Eberhard, Julia Gei, Dagmar Borchardt, Alexander Christ, Moritz Niemann, Rafael Schratz, Dorothea Engelmann & Alexander Pencke (2018): Junge Geflüchtete auf dem Weg in Ausbildung. Ergebnisse der BA/BIBB-Migrationsstudie 2016. Bonn, 35 S.

    Abstract

    "Die Integration junger Geflüchteter in Ausbildung zählt aktuell zu den zentralen gesellschafts¡politischen Aufgaben in Deutschland. Bislang gibt es jedoch noch wenig empirisch belastbare Daten, die Aufschluss über die Situation von jungen Geflüchteten am Übergang in Ausbildung geben.
    Um an dieser Stelle einen Beitrag zu leisten, führte das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) in Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit (BA) Ende 2016 die BA/BIBB-Migrationsstudie durch. In Ergänzung zur klassischen BA/BIBB-Bewerberbefragung, in der im Zweijahresrhythmus eine repräsentative Stichprobe aus allen registrierten Ausbildungsstellenbewerbern und -bewerberinnen befragt wird, wurden im Rahmen der BA/BIBB-Migrationsstudie nur Bewerber/-innen mit einer nicht¡deutschen Staatsangehörigkeit befragt, wobei der Fokus auf Personen mit Fluchthintergrund mit einer Staatsangehörigkeit aus nichteuropäischen Asylzugangsländern gelegt wurde." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    A transition without tradition: Earnings and unemployment risks of academic versus vocational education after the Bologna Process (2018)

    Neugebauer, Martin ; Weiss, Felix ;

    Zitatform

    Neugebauer, Martin & Felix Weiss (2018): A transition without tradition: Earnings and unemployment risks of academic versus vocational education after the Bologna Process. In: Zeitschrift für Soziologie, Jg. 47, H. 5, S. 349-363. DOI:10.1515/zfsoz-2018-0122

    Abstract

    "Hochschulbildung wird von Arbeitgebern gemeinhin honoriert. Der Bologna-Prozess hat dazu geführt, dass Bachelorabsolventen in mehreren europäischen Ländern in Arbeitsmärkte eintreten, in denen eine nur 3-jährige Hochschulausbildung ein bis dato unbekanntes Phänomen ist. Schwinden für diese Gruppe die gut dokumentierten Arbeitsmarktvorteile von Hochschulabsolventen? In Deutschland lassen sich Arbeitsmarkteintritte von Personen mit ähnlicher Ausbildungslänge und ähnlichem Ausbildungsfach vergleichen, wobei sich die eine Gruppe für eine etablierte berufliche Ausbildung und die andere Gruppe für ein neues Bachelorstudium entschieden hat. Auf Basis des Mikrozensus finden wir, dass ein universitärer Bachelorabschluss mit einem höheren Einkommen assoziiert ist als ein beruflicher Abschluss und mit einem ähnlichen Einkommen wie ein beruflicher Fortbildungsabschluss. Hinsichtlich des Arbeitslosigkeitsrisikos zeigt sich, dass Personen mit universitärem Bachelorabschlüssen am häufigsten arbeitslos sind. Bachelorabsolventen von Fachhochschulen hingegen erreichen beides, hohe Einkommen und ein geringes Arbeitslosigkeitsrisiko. Insgesamt deuten unsere Befunde darauf hin, dass akademische Bildung weiterhin nachgefragt wird und sich lohnt - auch unter den neuen Rahmenbedingungen." (Autorenreferat, © De Gruyter)

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  • Literaturhinweis

    Übergänge von Maßnahmen der Berufsvorbereitung in Ausbildung und weiterführende Schulen zu Zeiten eines günstigen Ausbildungsstellenmarkts: Deskription und Erklärungsansätze (2018)

    Nickolaus, Reinhold; Gauch, Sabine; Seeber, Susan; Windaus, Anne; Behrendt, Stefan;

    Zitatform

    Nickolaus, Reinhold, Stefan Behrendt, Sabine Gauch, Anne Windaus & Susan Seeber (2018): Übergänge von Maßnahmen der Berufsvorbereitung in Ausbildung und weiterführende Schulen zu Zeiten eines günstigen Ausbildungsstellenmarkts. Deskription und Erklärungsansätze. In: Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik, Jg. 114, H. 1, S. 109-140.

    Abstract

    "Im vorgelegten Beitrag werden auf Basis einer längsschnittlichen Untersuchung, bezogen auf ein Bundesland die Übergänge aus dem Übergangssystem unter anderem unter Berücksichtigung von Leistungen in den Basiskompetenzen analysiert. Des Weiteren werden partiell Vergleiche mit Übergängen in anderen Bundesländern und für Zeiten mit einem angespannteren Ausbildungsstellenmarkt vorgenommen. Dabei wird deutlich, dass nach wie vor erhebliche Anteile der Jugendlichen erneut in eine Übergangsmaßnahme einmünden und für den Übergang in eine vollqualifizierende Ausbildung vor allem die ,,Kopfnoten', die Praktikumsqualität, der Migrationshintergrund und mit besonderem Gewicht Mehrfachschleifen im Übergangsystem bedeutsam werden. Die Leistungen in den Basiskompetenzen werden weder in Form von Testleistungen noch in Form von Noten prädiktiv. Für den Übergang in weiterführende Schulen sind die Leistungen in den Basiskompetenzen hingegen bedeutsam. Insgesamt ergibt sich für den Übergang in weiterführende Schulen ein völlig anderes Erklärungsmodell." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The influence of parents' social capital on their children's transition to vocational training in Germany (2018)

    Roth, Tobias ;

    Zitatform

    Roth, Tobias (2018): The influence of parents' social capital on their children's transition to vocational training in Germany. In: Social Networks, Jg. 55, H. October, S. 74-85. DOI:10.1016/j.socnet.2018.05.006

    Abstract

    "This study investigates the up-to-now strongly underexplored role of parents' social capital in the school-to-work transition of adolescents. We base our empirical analyses on unique longitudinal largescale data from the German National Educational Panel Study. Parents' social capital is measured with a position generator. Results show that adolescents with lower secondary education have better chances of finding an apprenticeship in a company if their parents know many persons with lower-status occupations for which vocational training is sufficient. This is especially the case for parents' social contacts that have occupations in which many adolescents with lower secondary education are being trained in a company. The contrary is true for adolescents whose parents know many persons with higher-status occupations. Parents' social networks do not show any effects on the quality of these apprenticeships or on the probability of entering school-based vocational training. Overall, our results indicate that parents' social networks are important for a smooth school-to-work transition of their children. Moreover, our analyses confirm the idea that social capital is goal and labour market segment specific." (Author's abstract, © 2018 Elsevier) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Cohort size and labour-market outcomes (2018)

    Roth, Duncan ; Moffat, John ; Garloff, Alfred ;

    Zitatform

    Roth, Duncan (2018): Cohort size and labour-market outcomes. (IAB-Bibliothek 367), Bielefeld: Bertelsmann, 208 S. DOI:10.3278/300969w

    Abstract

    "Welche Auswirkungen hat die Größe junger Alterskohorten auf die Arbeitsmarktergebnisse dieser Gruppen? In vier Essays untersucht Duncan Roth diesen Zusammenhang auf regionaler Ebene mittels verschiedener mikroökonometrischer Methoden. Betrachtet werden die Löhne, die Höhe von Beschäftigung und Arbeitslosigkeit sowie die Dauer bis zur ersten Beschäftigung nach dem Eintritt in den Arbeitsmarkt. Die einzelnen Komponenten der Arbeit bauen auf dem aktuellen Stand der Literatur auf und behandeln verschiedene Aspekte, die aus Sicht des Autors bisher nicht ausreichend adressiert worden sind." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Roth, Duncan ;

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  • Literaturhinweis

    Geflüchtete ausbilden: Junge Migranten sind für Deutschland eine Chance: Gastbeitrag (2018)

    Schreyer, Franziska;

    Zitatform

    Schreyer, Franziska (2018): Geflüchtete ausbilden: Junge Migranten sind für Deutschland eine Chance. Gastbeitrag. In: Frankfurter Rundschau H. 17.10.2018, o. Sz., 2018-10-17.

    Abstract

    "Eine Ausbildung erhöht bei Geflüchteten nicht nur die Beschäftigungs-, sondern auch die Aufenthaltschancen. Das kommt dem Arbeitsmarkt zugute, der zunehmend auf Zuwanderung aus Ländern außerhalb der Europäischen Union angewiesen ist." (Textauszug, Frankfurter Rundschau)

    Beteiligte aus dem IAB

    Schreyer, Franziska;
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  • Literaturhinweis

    Ressourcenorientierte Förderung von jungen Menschen in Übergangsmaßnahmen: Entwicklung einer prototypischen Fördermaßnahme für vulnerable Jugendliche und junge Erwachsene (2018)

    Schropp, Helen;

    Zitatform

    Schropp, Helen (2018): Ressourcenorientierte Förderung von jungen Menschen in Übergangsmaßnahmen. Entwicklung einer prototypischen Fördermaßnahme für vulnerable Jugendliche und junge Erwachsene. (IAB-Discussion Paper 05/2018), Nürnberg, 64 S.

    Abstract

    "Der Beitrag stellt die zentralen Erkenntnisse eines Forschungsvorhabens zur Entwicklung einer prototypischen Fördermaßnahme für vulnerable Jugendliche und junge Erwachsene dar. Zielgruppe der Maßnahme sind junge Menschen, denen der Übergang von der Schule in den Beruf zunächst nicht gelungen ist, und die infolgedessen an Maßnahmen des Übergangssystems teilnehmen. Basierend auf einem ressourcenorientierten Paradigma wird folgenden Fragen nachgegangen: Welche Ressourcen erscheinen in Hinblick auf die spezifischen Bedürfnisse und Problemlagen der Jugendlichen und jungen Erwachsenen als besonders förderwürdig? Wie lassen sich diese Ressourcen im Rahmen eines didaktischen Prototyps zielführend und kontextsensitiv fördern? Der Beitrag beschreibt zunächst, wie sich eine prototypische Maßnahme exemplarisch umsetzen lässt. Er entwickelt dann generalisierte Gestaltungshinweise, die als Richtlinie und Orientierung für interessierte Dritte dienen können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Entwicklungen an der Zweiten Schwelle: Der Übergang von Auszubildenden in Sachsen in den Arbeitsmarkt (2018)

    Schäfer, Felix; Weyh, Antje ;

    Zitatform

    Schäfer, Felix & Antje Weyh (2018): Entwicklungen an der Zweiten Schwelle. Der Übergang von Auszubildenden in Sachsen in den Arbeitsmarkt. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Sachsen 01/2018), Nürnberg, 38 S.

    Abstract

    "Der Beitrag analysiert den Übergang von der Ausbildung ins Berufsleben in Sachsen. Dabei werden zwei Ausbildungskohorten (1994/1995 und 2011/2012) hinsichtlich ihrer Weiterbeschäftigung, ihres Wechselverhaltens und der Entgeltentwicklung an dieser sog. Zweiten Schwelle beobachtet. Dabei zeigt sich, dass knapp die Hälfte aller Auszubildenden der Ausbildungskohorte 2011/2012 im Anschluss an ihre Ausbildung weiter im Ausbildungsbetrieb beschäftigt ist. Mehr als ein Drittel wechselt den Betrieb. Rund 15 Prozent weisen eine Unterbrechung des Erwerbsverlaufes (z. B. durch Arbeitslosigkeit, Elternzeit, Erwerb eines höherqualifizierenden Abschlusses etc.) auf. In der Ausbildungskohorte 1994/1995 lag der Anteil derjenigen, die im Ausbildungsbetrieb weiterbeschäftigt waren, bei einem Drittel, etwa genauso viele wechselten den Betrieb und ein Drittel zeigte eine Unterbrechung des Erwerbsverlaufes. Damit spiegelt sich die in der jüngeren Vergangenheit und aktuell zu beobachtende stabile Arbeitsmarktlage auch an der Zweiten Schwelle wider.
    Mit einem Wechsel des Betriebes ist in gut der Hälfte der Fälle auch ein Wechsel des Arbeitsortes verbunden. Während ein Großteil der Arbeitsortwechselnden in der Ausbildungskohorte 1994/1995 den Berufseinstieg in einem westdeutschen Bundesland vollzog (zumeist ein Wechsel nach Bayern), verteilen sich die außersächsischen Arbeitsortwechsel in der Ausbildungskohorte 2011/2012 etwa gleichmäßig auf die anderen ostdeutschen und westdeutschen Bundesländer.
    Einen höheren Weiterbeschäftigungsanteil in der jüngeren Ausbildungskohorte konnte auch auf Ebene einzelner Branchen nachgewiesen werden. Vor allem in Branchen des Verarbeitenden Gewerbes verbleiben viele Auszubildende im Anschluss an ihre Lehre im Ausbildungsbetrieb. Besonders geringe Anteile an Weiterbeschäftigungen an der Zweiten Schwelle zeigen sich im Bereich Erziehung und Unterricht.
    Etwa ein Viertel der Ausbildungsabsolventen wechselt an der Zweiten Schwelle den Beruf. Während jedoch in der Ausbildungskohorte 2011/2012 Maschinenschlosser und Elektrogerätebauer vergleichsweise häufig den Beruf wechselten, betraf dies die Hälfte der Groß- und Einzelhandelskaufleute der älteren Kohorte. Eine hohe Berufstreue beim Berufseinstieg weisen Krankenschwestern und Krankenpfleger auf.
    Eine Analyse der Entgelte im letzten Ausbildungsjahr und beim Berufseinstieg zeigt, dass der Monatslohn etwa um das 2,5-fache an der Zweiten Schwelle steigt. Während sich Branchenwechsel an der Zweiten Schwelle negativ auf die Höhe des Entgeltes beim Berufseinstieg auswirken, erhöht insbesondere ein Wechsel des Arbeitsortes in die alten Bundesländer das Entgelt stark. Dabei erreichen die Ausbildungsabsolventen eine Verdreifachung ihres Monatsentgeltes des letzten Ausbildungsjahres. Nichtsdestotrotz konnte für die Ausbildungskohorte 2011/2012 auch gezeigt werden, dass es ebenfalls lohnenswert war, den Berufseinstieg in einem anderen ostdeutschen Bundesland zu vollziehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Weyh, Antje ;
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  • Literaturhinweis

    Jugendliche in prekären Lebenslagen im Übergang zum Beruf: Biographische Zugänge zu Lebenswelten und Bildungsprozessen (2018)

    Templin, Ute;

    Zitatform

    Templin, Ute (2018): Jugendliche in prekären Lebenslagen im Übergang zum Beruf. Biographische Zugänge zu Lebenswelten und Bildungsprozessen. Berlin: Logos, 328 S.

    Abstract

    "Mit welchen Schwierigkeiten Jugendliche aus prekären Lebenslagen auf ihrem Weg von der Arbeitslosigkeit in eine Ausbildung bzw. in einen Beruf zu kämpfen haben, dieser Frage geht Ute Templin auf der Basis von Lebensgeschichten von jungen Menschen nach, die 2002 im Alter von 15 bis 18 Jahren an einer betrieblichen Grundausbildungsmaßnahme teilgenommen haben.
    Ute Templin, die die halbjährige Maßnahme mit ursprünglich 17 TeilnehmerInnen geleitet hat, befragte sieben von ihnen acht Jahre später im Rahmen eines Ehemaligentreffens. Die theoretischen Perspektiven Pierre Bourdieus auf soziale Ungleichheiten und ihre Reproduktion mittels des Habitus werden hierbei genutzt, um die Auswirkungen prekärer Lebenslagen der untersuchten Jugendlichen auf ihren weiteren Bildungs- und Lebensweg zu analysieren. Hermeneutische Zugänge und reflexive Analysen ermöglichen Einblicke in jugendliche Lebenswelten und individuelle Problemlagen. Die Statuspassagen-Theorie und Konzepte der Übergangsforschung dienen dazu, den Übergang vom schulischen in das berufliche Feld auch als Transitionsprozess zu fassen. Die empirische Studie von Ute Templin lässt sich im Feld der Übergangsforschung, der Forschungen zur Reproduktion sozialer Ungleichheit sowie Biographie- und Lebensweltforschung in der Erziehungswissenschaft verorten." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Notwendigkeit ökonomischer Politikberatung für eine evidenzbasierte Bildungspolitik: Verkürzung und Verlängerung der Schulzeit am Gymnasium (2018)

    Thomsen, Stephan L. ; Anger, Silke ;

    Zitatform

    Thomsen, Stephan L. & Silke Anger (2018): Die Notwendigkeit ökonomischer Politikberatung für eine evidenzbasierte Bildungspolitik. Verkürzung und Verlängerung der Schulzeit am Gymnasium. In: Perspektiven der Wirtschaftspolitik, Jg. 19, H. 3, S. 167-184., 2018-10-02. DOI:10.1515/pwp-2018-0026

    Abstract

    "Ökonomische Argumentationsketten haben für bildungspolitische Entscheidungen in Deutschland seit den späten neunziger Jahren an Gewicht gewonnen. Insbesondere die viel diskutierten Reformen der Schulzeitverkürzung am Gymnasium von neun auf acht Jahre (Turbo-Abitur/G8-Reform) wurden ökonomisch begründet. Obwohl eine Vielzahl wissenschaftlicher Ergebnisse zu den Wirkungen des G8 verdeutlicht, dass eine Rückkehr zu G9 insgesamt nicht mit positiven Effekten verbunden sein dürfte, haben fünf Bundesländer kürzlich die neuerliche Verlängerung der Gymnasialschulzeit um ein Jahr beschlossen. Dies kann man als schwindenden Einfluss bildungsökonomischer Argumente in der politischen Entscheidungsfindung bewerten. Verantwortlich dafür sind nicht zuletzt das deutsche Wissenschaftssystem sowie seine Ökonominnen und Ökonomen. Eine Verbesserung der Anreize zur Beteiligung an wissenschaftlicher Politikberatung und Öffentlichkeitsarbeit, auch durch referierte deutschsprachige Publikationen, erscheint dringend geboten, um die ökonomischen Folgen in künftigen politischen Entscheidungen zu berücksichtigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Anger, Silke ;
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  • Literaturhinweis

    Bildungsprozesse beim Übergang von der Schule zum Beruf: eine qualitative Längsschnittstudie im Rahmen der Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen (BvB) (2018)

    Unger-Leistner, Cornelie;

    Zitatform

    Unger-Leistner, Cornelie (2018): Bildungsprozesse beim Übergang von der Schule zum Beruf. Eine qualitative Längsschnittstudie im Rahmen der Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen (BvB). Mainz, 359 S.

    Abstract

    "Die Studie untersucht die Bedingungen des Aneignungshandelns jugendlicher Teilnehmer in den Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen (BvB) der Bundesagentur für Arbeit. Sie ergänzt die bisher erschienene Literatur zum Übergangssystem um Fallstudien, in denen die BvB aus der Sicht der Adressaten analysiert wird.
    Welche Bedarfe haben die Jugendlichen mit und ohne Schulabschluss in Übergangsituationen und inwieweit wird ihnen das institutionelle Setting der BvB gerecht? Welche Faktoren fördern Entwicklung, welche behindern sie?
    Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, rekonstruiert die vorliegende Untersuchung anhand von fünf Fallstudien den BvB-Verlauf über die gesamte Förderdauer. Zwei weitere, nur teilweise dokumentierte Fälle wurden aufgrund ihrer Aussagekraft mit einbezogen.
    Die mit den Mitteln der qualitativen Forschung vorgehende Untersuchung hat den Anspruch, aus den Einzelfällen Gesichtspunkte für die Gestaltung von Übergängen zu gewinnen - für die Integration der jungen Flüchtlinge ist diese Fragestellung besonders aktuell.
    Als theoretische Rahmungen dienen die Theorie der Selbstwirksamkeitserwartung nach Albert Bandura, die Theorie der Sozialpädagogik von Michael Winkler sowie die Ökologie der menschlichen Entwicklung nach Urie Bronfenbrenner. Thematisiert werden auch ethische Gesichtspunkte, die sich aus der Methodik der qualitativen Forschung aus der Sicht der Autorin notwendigerweise ergeben. Die Bedeutung des sozialen Rückhalts während des Übergangs sowie von Kontinuität und Qualität der Unterstützung werden durch die Studie belegt. Außerdem dokumentiert sie die positive Wirkung der praktischen Arbeit für die Persönlichkeitsentwicklung der Jugendlichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Haltung ändern für die Generation Z (2018)

    Walther, Petra;

    Zitatform

    Walther, Petra (2018): Haltung ändern für die Generation Z. In: Personalwirtschaft, Jg. 45, H. 7, S. 36-41.

    Abstract

    "Was können Unternehmen tun, um Jugendliche für eine Ausbildung zu gewinnen? Beim Round Table der Personalwirtschaft wurde unter anderem deutlich: Um die Generation Z zu begeistern, müssen die Unternehmen sich vor allem besser in sie hineinversetzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Gut integriert: wer Flüchtlinge beschäftigen will, muss mehr leisten als sie in Lohn und Brot zu bringen (2018)

    Walther, Petra;

    Zitatform

    Walther, Petra (2018): Gut integriert. Wer Flüchtlinge beschäftigen will, muss mehr leisten als sie in Lohn und Brot zu bringen. In: Personalwirtschaft, Jg. 45, H. 6, S. 38-40.

    Abstract

    "Der Fachkräftemangel wird für mittelständische Unternehmen immer bedrohlicher. Daher setzen sie jetzt verstärkt auf Flüchtlinge, wie eine aktuelle Studie der Unternehmensberatung EY (Ernst & Young) zeigt. Der Untersuchung zufolge sind zwei Drittel der rund 2000 befragten Mittelständler der Ansicht, dass geflüchtete Menschen mittelfristig dazu beitragen, den Fachkräftemangel zu mildern. Mehr als die Hälfte der mittelständischen Firmen ist grundsätzlich dazu bereit, Flüchtlinge zu beschäftigen. Diese Offenheit bemerken auch die Zeitarbeitsunternehmen. Die Branche verzeichnet bislang die meiste Erfahrung mit Flüchtlingen, wie das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) im vergangenen Jahr in einer Studie belegt hat: Rund 13 Prozent der Betriebe aus der Zeitarbeitsbranche haben bis Ende 2016 schon einen der seit 2014 nach Deutschland gekommenen Geflüchteten eingestellt Der Durchschnittswert für die Gesamtwirtschaft lag zu diesem Zeitpunkt bei nur etwa dreieinhalb Prozent. Hatten die Zeitarbeitsfirmen bis dato eher Mühe, Kundenunternehmen dafür zu gewinnen, Flüchtlinge zu beschäftigen, erfahren sie von diesen nun eine neue Aufgeschlossenheit." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Berufsfachliche Kompetenzen im internationalen Vergleich: Eine empirische Studie zu Elektronikern für Automatisierungstechnik und Kfz-Mechatronikern in Deutschland und der Schweiz (2018)

    Waveren, Leo van;

    Zitatform

    Waveren, Leo van (2018): Berufsfachliche Kompetenzen im internationalen Vergleich. Eine empirische Studie zu Elektronikern für Automatisierungstechnik und Kfz-Mechatronikern in Deutschland und der Schweiz. (Empirische Berufsbildungsforschung 03), Stuttgart: Steiner, 321 S.

    Abstract

    "Nach wie vor sind internationale Vergleichsstudien zur beruflichen Bildung rar gesät - noch seltener sind in diesem Bereich empirische Befunde über die in der Berufsbildung erreichten Kompetenzen. Leo van Waveren erweitert mit dieser Studie den Forschungsstand, indem er einen Beitrag zur internationalen Vergleichbarkeit der in Deutschland erreichten Kompetenzprofile in der gewerblich-technischen Domäne leistet. Van Waveren untersucht zwei Berufe: den Kraftfahrzeug(Kfz)-Mechatroniker, als den von Männern am häufigsten gewählten Ausbildungsberuf, und den Elektroniker für Automatisierungstechnik, dessen komplexes und anforderungsreiches Berufsbild unter den Metall- und Elektroberufen engste Bezüge zu den Herausforderungen im Kontext der 'Industrie 4.0' aufweist. Die in beiden Berufen erreichten Kompetenzen am Ende der Ausbildung werden empirisch für Deutschland und die Schweiz erhoben und einem Vergleich unterzogen. Deutlich werden dabei nicht nur erhebliche Diskrepanzen zwischen den tatsächlich erreichten Kompetenzen und den curricularen Vorgaben, sondern auch zwischen Deutschland und der Schweiz." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Bilanz und Perspektiven der Allianz für Aus- und Weiterbildung: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 19/3798) (2018)

    Zitatform

    (2018): Bilanz und Perspektiven der Allianz für Aus- und Weiterbildung. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 19/3798). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/4279 (12.09.2018)), 159 S.

    Abstract

    Die Fragen betreffen Bilanz und Perspektiven der 'Allianz für Aus- und Weiterbildung' für den Zeitraum 2015 bis 2017. Die Antworten informieren über Art und Umfang der Aktivitäten der Allianz-Partner, die darauf zielen, die Bedeutung und Attraktivität der beruflichen Bildung in Deutschland aufzuwerten. Die Informationen betreffen die Anzahl der Ausbildungsbetriebe, die zusätzlich für die Ausbildung gewonnen wurden, die Zahl der Schulabgänger ohne Schulabschluss und das Ziel einer Halbierung der Fallzahlen, die Zahl der Jugendlichen ohne Ausbildungsplatz (nach Schulabschlüssen aufgeschlüsselt). Weitere Antworten beziehen sich auf folgende Fragen: Wie vielen Jugendlichen hat die Initiative 'Bildungsketten' den Übergang in Ausbildung ermöglicht, hat das Instrument 'assistierte Ausbildung' Einfluss auf die Zahl erfolgreich absolvierter Ausbildungsverhältnisse, und wenn ja, in welchem Umfang? Wie viele der Asylbewerberinnen und Asylbewerber, die seit 2015 in Deutschland registriert wurden, haben eine berufliche Ausbildung begonnen? Welche Vereinbarungen der Allianz - berufsschulische Angebote in zumutbarer Entfernung, Beibehaltung des Fachklassenprinzips, Entwicklung von Konzepten zur Gewinnung qualifizierter Fachlehrkräfte und Sicherstellung der technologischen Anschlussfähigkeit der Berufsschulen - sind an den beruflichen Schulen umgesetzt worden? Gibt es Überlegungen, weitere finanzielle Erleichterungen in der Aus- oder Weiterbildung im Sinne der Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung vorzunehmen (z. B. kostenfreie Beschulung bei der Meisterausbildung)? Werden die Organisationen der Gesundheits- und Pflegeberufe in einer künftigen Allianz vertreten sein? Wird die Integration Geflüchteter in den Ausbildungsmarkt in einer neuen Allianz einen besonderen Stellenwert haben? Welche Akzente wird die Allianz a) bei der Lernortkooperation bei beruflichen Schulen, b) bei der Berufsorientierung und c) bei der Stärkung der Weiterbildung und Aufstiegsfortbildung setzen? (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Studienabbruch und Einstieg in die duale Berufsausbildung: Eine qualitativ-explorative Untersuchung zum Übergang von der akademischen in die berufliche Bildung (2017)

    Arusoglu, Selin; Thielen, Marc;

    Zitatform

    Arusoglu, Selin & Marc Thielen (2017): Studienabbruch und Einstieg in die duale Berufsausbildung. Eine qualitativ-explorative Untersuchung zum Übergang von der akademischen in die berufliche Bildung. In: Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik, Jg. 113, H. 2, S. 251-275.

    Abstract

    "Angesichts des bundesweiten Akademisierung-Trends unter Abiturienten und der gleichzeitig steigenden Zahl von Studienabbrüchen sind Studienabbrecherinnen und -abbrecher zunehmend - besonders vor dem Hintergrund des Nachwuchsproblems von KMU - eine ,neue' Zielgruppe der dualen Berufsausbildung. Die Bildungspolitik unterstützt mit dem 2015 gestarteten BMBF-Programm JOBSTARTER plus die Sensibilisierung von KMU für Studienabbrecher/innen sowie die Integration dieser spezifischen Zielgruppe in die betriebliche Ausbildung. Der vorliegende Beitrag betrachtet den Übergang von einer akademischen in eine berufliche Bildung aus der subjektorientierten Perspektive junger Menschen, die nach dem Studienabbruch eine betriebliche Ausbildung aufgenommen haben. Mittels einer qualitativ-explorativen Forschungsstrategie wird untersucht, wie Auszubildende den Wechsel von der akademischen in die berufliche Ausbildung erleben und gestalten und welche beruflichen Zukunftsperspektiven sie für sich entwickeln. An empirischen Beispielen wird der direkte Zusammenhang der Studien- und Berufswahl mit der Studienmotivation gezeigt. Die aus dem Studienabbruch resultierende Herausforderung, sich beruflich (um- oder neu) zu orientieren führt dazu, dass die zu Studienbeginn kategorisch abgelehnte Möglichkeit einer Berufsausbildung nun als Option für eine nichtakademische Ausbildung in den Blick genommen wird und Studienabbrecher/innen sich oftmals erstmalig mit einer Berufsausbildung beschäftigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Die Bedeutung institutioneller Kontexte für die Entwicklung berufsfachlicher Kompetenzen: ein Beitrag zur Funktionalität des Übergangssystems (2017)

    Atik, Didem; Nickolaus, Reinhold;

    Zitatform

    Atik, Didem & Reinhold Nickolaus (2017): Die Bedeutung institutioneller Kontexte für die Entwicklung berufsfachlicher Kompetenzen. Ein Beitrag zur Funktionalität des Übergangssystems. In: Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik, Jg. 113, H. 2, S. 202-227.

    Abstract

    "Im vorliegenden Beitrag wird zunächst ein Vergleich, bezogen auf die sozialen Kompositionen, die kognitiven Voraussetzungen sowie die berufsfachlichen Eingangsvoraussetzungen bei Jugendlichen aus unterschiedlichen institutionellen Kontexten des Übergangssystems und der beruflichen Grundbildung vorgenommen. Zusätzlich werden unter Nutzung eines Matchingverfahrens Jugendliche mit identischen Eingangsvoraussetzungen im berufsfachlichen Vorwissen aus der vollqualifizierenden Ausbildung (BFS) und der berufsvorbereitenden Schulform (BEJ) bezogen auf die berufsfachliche Kompetenzentwicklung verglichen. Bemerkenswert ist, dass sich die Jugendlichen, die in das BEJ einmünden, trotz vergleichbarer Eingangspotentiale zu den Jugendlichen aus der BFS, sowohl in den Basiskompetenzen als auch in den berufsfachlichen Kompetenzen ungünstiger entwickeln. In den Erklärungsmodellen für die Fachkompetenzentwicklung kommt dem berufsfachlichen Vorwissen, der Schulformzugehörigkeit und den kognitiven Eingangsvoraussetzungen die höchste prädiktive Kraft zu." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Über Ausbildung in Arbeit? Verläufe gering gebildeter Jugendlicher (2017)

    Baas, Meike; Philipps, Veronika ;

    Zitatform

    Baas, Meike & Veronika Philipps (2017): Über Ausbildung in Arbeit? Verläufe gering gebildeter Jugendlicher. In: Forschungsverbund Sozioökonomische Berichterstattung (Hrsg.) (2017): Berichterstattung zur sozioökonomischen Entwicklung in Deutschland : Exklusive Teilhabe - ungenutzte Chancen. Dritter Bericht, S. 1-36. DOI:10.3278/6004498w012

    Abstract

    "Insbesondere in Deutschland ist eine berufliche oder akademische Erstausbildung zentral für den gelingenden Berufseinstieg und die stabile Arbeitsmarktintegration. Hier werden typische Muster von Ausbildungs- und Erwerbsverläufen über einen Zeitraum von zehn Jahren nach dem Verlassen der Schule historisch vergleichend untersucht. Die Ergebnisse auf Basis des Nationalen Bildungspanels zeigen eine Zunahme an befristeten Beschäftigungsverläufen sowie Verläufen, die eine Exklusion vom Ausbildungs- bzw. Arbeitsmarkt darstellen, für die Gruppe der Jugendlichen mit höchstens Hauptschulabschluss oder mit mittlerem Abschluss. Zudem wächst die Bedeutung des Schulabschlusses für die Wahrscheinlichkeit, einen Exklusionsverlauf anstelle eines integrativen Ausbildungs- und Erwerbsverlaufs aufzuweisen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Ausbildung zum Beruf: Internationaler Vergleich der berufsförmigen Ausbildungskonzepte für benachteiligte Jugendliche (2017)

    Becker, Matthias ; Kammermann, Marlise ; Spöttl, Georg; Balzer, Lars ;

    Zitatform

    Becker, Matthias, Marlise Kammermann, Georg Spöttl & Lars Balzer (Hrsg.) (2017): Ausbildung zum Beruf. Internationaler Vergleich der berufsförmigen Ausbildungskonzepte für benachteiligte Jugendliche. (Berufliche Bildung in Forschung, Schule und Arbeitswelt 15), Frankfurt am Main: Lang, 306 S. DOI:10.3726/978-3-653-06625-8

    Abstract

    "Eine Ausbildung zum Beruf ist meist die Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Berufsbiografie. Für Jugendliche werden jedoch auch oft Ausbildungsangebote geschaffen, die sich zwar an Berufskriterien orientieren, jedoch nicht immer zu gesellschaftlich anerkannten Berufsabschlüssen führen. Unter anderem werden zeitlich verkürzte Formen der Berufsausbildung entwickelt, um bestimmten Zielgruppen den Berufseinstieg zu erleichtern oder Beschäftigungsfelder mit geringeren Qualifikationsanforderungen zu erschließen. Der Band stellt empirische Untersuchungen und theoretische Diskussionen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zu verkürzten Berufsausbildungen vor, um Wirkungen und Effekte der Konzeptionen zu erschließen und zu bewerten. Die Buchbeiträge gehen insbesondere der Frage nach, welche Formen der Berufsausbildung als Ausbildung zum Beruf angesehen werden können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Hier finden Sie das Inhaltsverzeichnis.
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    Transitions of young migrants to initial vocational education and training in Germany: the significance of social origin and gender (2017)

    Beicht, Ursula; Walden, Günter;

    Zitatform

    Beicht, Ursula & Günter Walden (2017): Transitions of young migrants to initial vocational education and training in Germany. The significance of social origin and gender. In: Journal of vocational education and training, Jg. 69, H. 3, S. 424-449. DOI:10.1080/13636820.2016.1275032

    Abstract

    "The topic of the present paper is how successful young people from a migration background in Germany are in making the transition to initial vocational education and training (VET). Particular emphasis is placed on interactions with social origin and gender. The analyses are based on the 2011 BIBB Transitional Study, a representative survey of over 5000 young people living in Germany from the birth cohorts between 1987 and 1993. It is revealed that a migration background exerts a negative effect on the chances of progressing to company-based or fully qualifying training. For a successful transition to VET the school-leaving qualification achieved is very important and migrants often achieve only lower school-leaving qualifications. Interaction effects occur between migration background, social origin and gender. The transition chances of young migrants are, however, also worse when a multitude of relevant factors are controlled for. The results indicate that migrants in German society still have to contend with reservations." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Generationeneffekte beim Übergang von Schulabgängern mit Migrationshintergrund in betriebliche Ausbildung (2017)

    Beicht, Ursula; Walden, Günter;

    Zitatform

    Beicht, Ursula & Günter Walden (2017): Generationeneffekte beim Übergang von Schulabgängern mit Migrationshintergrund in betriebliche Ausbildung. In: Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik, Jg. 113, H. 3, S. 428-460.

    Abstract

    "Untersuchungen zu den Übergangschancen von Jugendlichen in betriebliche Ausbildung kommen übereinstimmend zu dem Ergebnis, dass Jugendliche mit Migrationshintergrund schlechtere Übergangschancen haben als diejenigen ohne Migrationshintergrund. Dies gilt auch dann, wenn für zentrale wichtige Einflussfaktoren wie die soziale Herkunft oder berufliche Präferenzen kontrolliert wird. Der erreichte allgemeine Schulabschluss ist eine wichtige Voraussetzung für einen erfolgreichen Übergang und junge Migranten erreichen im Schnitt deutlich niedrigere Schulabschlüsse als Nicht-Migranten. Der vorliegende Beitrag untersucht, ob die Übergangschancen in betriebliche Ausbildung von Schulabgängern mit Migrationshintergrund vom Generationenstatus abhängen, ob also mit zunehmender Aufenthaltsdauer der Familie des Jugendlichen in Deutschland ein Abbau von Chancennachteilen zu beobachten ist. Hierbei wird auch betrachtet, inwieweit sich der Erwerb von Schulabschlüssen zwischen den Migrationsgenerationen unterscheidet. Es wurden multivariate Analysen auf Datenbasis des Nationalen Bildungspanels (NEPS) durchgeführt, die sich auf Schulabgänger der 9. und 10. Klasse allgemeinbildender Schulen beziehen. Unter Kontrolle zentraler Einflussfaktoren zeigt sich, dass die Migrationsgeneration sowohl für einen erfolgreichen Übergang in betriebliche Ausbildung als auch für den Schulerfolg (Erwerb eines mittleren Schulabschlusses) eine wichtige Rolle spielt. Insgesamt ist ein zunehmender Generationenstatus mit einer aufwärts gerichteten Integration bzw. der Verringerung von Chancennachteilen verbunden. Benachteiligungen junger Migranten sind allerdings bei der Einmündung in betriebliche Ausbildung auch in der zweiten Generation noch deutlich erkennbar, erst in der dritten Generation können keine geringeren Übergangschancen gegenüber Nicht-Migranten mehr nachgewiesen werden. Was den Schulerfolg anbetrifft, haben junge Migranten selbst der dritten Generation noch Nachteile." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Labor market entry in Germany before and after the financial crisis: An analysis of duration of labor market entry, quality of first job, and fixed- term employment (2017)

    Blossfeld, Pia N.;

    Zitatform

    Blossfeld, Pia N. (2017): Labor market entry in Germany before and after the financial crisis. An analysis of duration of labor market entry, quality of first job, and fixed- term employment. In: I. Schoon & J. Bynner (Hrsg.) (2017): Young people's development and the great recession : uncertain transitions and precarious futures, S. 208-232. DOI:10.1017/9781316779507.010

    Abstract

    "This chapter examines the impact of the financial crisis in 2008 on the duration of labor market entry of men and women in East and West Germany. Furthermore, the effect of this crisis on the status at first job and fixed-term employment for East or West German men and women is analyzed. The empirical findings show that young Germans did need much more time to establish themselves in the labor market after the crisis. However, there were no significant differences between East and West Germans, men and women, or between skilled and unskilled workers with respect to the impact of the financial crisis on the duration of labor market entry. Furthermore, the financial crisis had a positive effect on the status of the first job. This was mainly the case because during the crisis unskilled jobs were quickly vanishing. There are no effects of the financial crisis on the quality of first jobs for East and West Germans as well as for men and women. Finally, the analyses demonstrate that fixed-term employment increased for men after the financial crisis. Again, there are no differences in the impact of the financial crisis on fixed-term employment at labor market entry for East and West Germans as well as between the skilled and the unskilled." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Ausbildungsmobilität in Berlin-Brandenburg: Die Entwicklung zwischen 2000 und 2015 (2017)

    Carstensen, Jeanette; Seibert, Holger ; Wiethölter, Doris;

    Zitatform

    Carstensen, Jeanette, Holger Seibert & Doris Wiethölter (2017): Ausbildungsmobilität in Berlin-Brandenburg. Die Entwicklung zwischen 2000 und 2015. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Berlin-Brandenburg 03/2017), Nürnberg, 27 S.

    Abstract

    "In den vergangenen Jahren hat sich die Situation auf dem ostdeutschen Ausbildungsstellenmarkt deutlich entspannt. Überstieg die Zahl der Lehrstellenbewerber die der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge bis 2007 zum Teil noch um das Doppelte, gab es im Jahr 2010 sogar mehr neue Verträge als bei der Bundesagentur registrierte Bewerber. Dieser drastische Wandel am Ausbildungsstellenmarkt ist vor allem auf die tiefgreifenden demografischen Veränderungen in Ostdeutschland zurückzuführen, die ihren Ursprung im so genannten Nachwendegeburtenknick aus den Jahren 1989 bis 1991 haben. Seinerzeit haben sich die Geburtenzahlen in Ostdeutschland, die bis dahin auf einem Niveau von 200.000 Geburten pro Jahr lagen, nahezu halbiert, um sich anschließend auf ca. 130.000 pro Jahr einzupendeln. Diese wesentlich kleineren Geburtskohorten treten seit 2007 in den Lehrstellenmarkt ein und treffen dort auf ein Ausbildungsstellenangebot, mit dem nun erstmals seit vielen Jahren die große Mehrheit der Lehrstellensuchenden auch versorgt werden kann. Bis dahin gehörte Mobilität für Auszubildende aus Ostdeutschland zur Normalität. Für eine Lehrstelle legten sie zum Teil sehr weite Distanzen zurück und ein Großteil der ostdeutschen Auszubildenden pendelte nach Westdeutschland. Nach 2007 haben die alten Bundesländer aber sichtbar an ihrer Bedeutung als Zielort verloren. Gleichzeitig ist zu beobachten, dass sich die räumliche Verflechtung zwischen Berlin und Brandenburg auf dem Ausbildungsmarkt in den letzten Jahren weiter intensiviert hat. Während die meisten mobilen Auszubildenden in der Region von Brandenburg nach Berlin pendeln, wird jedoch Brandenburg als Ausbildungsort für Jugendliche aus Berlin immer attraktiver." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Einkommen von Bachelor- und anderen Hochschulabsolventen: Höhere Abschlüsse zahlen sich mit dem Alter zunehmend aus (2017)

    Christoph, Bernhard ; Leber, Ute; Stüber, Heiko ;

    Zitatform

    Christoph, Bernhard, Ute Leber & Heiko Stüber (2017): Einkommen von Bachelor- und anderen Hochschulabsolventen: Höhere Abschlüsse zahlen sich mit dem Alter zunehmend aus. (IAB-Kurzbericht 13/2017), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Im Rahmen des Bologna-Prozesses erfolgte seit den 2000er Jahren nach und nach die Ablösung der traditionellen Studienabschlüsse Diplom und Magister durch die gestuften Abschlüsse Bachelor und Master. Dies hat die Frage aufgeworfen, wie sich die Absolventen der neuen Studienabschlüsse am Arbeitsmarkt positionieren können. Die hier vorgelegten Untersuchungen zur längerfristigen Entwicklung der Einkommen von 25- bis 34-jährigen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten mit unterschiedlichen Abschlüssen zeigen, dass die Gehälter zunächst auf einem vergleichbaren Niveau liegen. Mit dem Alter zahlen sich höhere Abschlüsse jedoch zunehmend aus." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Christoph, Bernhard ; Leber, Ute;
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    School-to-work linkages in the United States, Germany, and France (2017)

    DiPrete, Thomas A. ; Eller, Christina Ciocca ; Werfhorst, Herman G. van de ; Bol, Thijs ;

    Zitatform

    DiPrete, Thomas A., Christina Ciocca Eller, Thijs Bol & Herman G. van de Werfhorst (2017): School-to-work linkages in the United States, Germany, and France. In: American Journal of Sociology, Jg. 122, H. 6, S. 1869-1938. DOI:10.1086/691327

    Abstract

    "A new research agenda is proposed for assessing the strength of linkages between educational credentials, including fields of study, and occupational positions. The authors argue that a theoretically fruitful conception of linkage strength requires a focus on granular structure as well as the macroinstitutional characteristics of pathways between education and the labor market. Building on recent advances in the study of multigroup segregation, the authors find that Germany has stronger overall linkage strength than France or the United States. However, the extent to which the three countries differ varies substantially across educational levels and fields of study. The authors illustrate the substantive importance of the new approach by showing, first, that the standard organization space/qualification space distinction poorly describes the contemporary difference between Germany and France and, second, that relative mean occupational wages in Germany and the United States vary directlywith the relative linkage strength for occupations in the two countries." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Betriebliche Ausbildungspartnerschaften kleiner und mittlerer Betriebe: Ergebnisse aus dem BIBB-Expertenmonitor Berufliche Bildung (2017)

    Ebbinghaus, Margit; Gruber, Thomai; Soja, Eva-Maria; Schwerin, Christine; Bahl, Anke;

    Zitatform

    Ebbinghaus, Margit, Anke Bahl, Thomai Gruber, Christine Schwerin & Eva-Maria Soja (2017): Betriebliche Ausbildungspartnerschaften kleiner und mittlerer Betriebe. Ergebnisse aus dem BIBB-Expertenmonitor Berufliche Bildung. (Fachbeiträge im Internet), Bonn, 33 S.

    Abstract

    "Sich am Ausbildungsmarkt zu behaupten, ist für viele Betriebe kleiner und mittlerer Größe schwer. Können Zusammenschlüsse zu Ausbildungspartnerschaften ein Weg sein, ihre Position am Ausbildungsmarkt zu stärken? 'Ja', sagt die Mehrheit der vom BIBB hierzu befragten Berufsbildungsfachleute aus Wissenschaft, Politik und Praxis. Aus ihrer Sicht können kooperative Ausbildungsformen, in denen die Partner ihre Ausbildungsressourcen und -kompetenzen bündeln, nicht nur dazu beitragen, dass sich kleine und mittlere Betriebe weiterhin in der Ausbildung engagieren. Sie sehen darin auch eine Chance, dass deren Ausbildungsangebote bei Jugendlichen (wieder) an Attraktivität gewinnen. Ein einheitliches Modell, mit dem sich dies erreichen lässt, scheint es aber nicht zu geben. Stattdessen führen viele Wege zum Ziel." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Betriebliche Ausbildung in Hessen 2016: IAB-Betriebspanel-Report Hessen (2017)

    Fischer, Anna C.; Larsen, Christa;

    Zitatform

    Fischer, Anna C. & Christa Larsen (2017): Betriebliche Ausbildung in Hessen 2016. IAB-Betriebspanel-Report Hessen. (IAB-Betriebspanel Hessen 2017,01), Frankfurt am Main, 25 S.

    Abstract

    "Die Ergebnisse des IAB-Betriebspanels für Hessen zeigen, dass der Anteil ausbildungsberechtigter Betriebe 2016 weiter rückläufig war. Gleichzeitig blieb die Anzahl der angebotenen Ausbildungsstellen auf hohem Niveau stabil. 85 Prozent der Stellen konnten besetzt werden. Die größten Probleme bei der Besetzung der Ausbildungsstellen hatten das Baugewerbe und Kleinbetriebe. Die Chancen nach erfolgreicher Ausbildung vom ausbildenden Betrieb übernommen zu werden, waren 2016 weiterhin gut: Die Übernahmequote lag bei 66 Prozent. Engagiert zeigten sich die Betriebe bei der Übernahme von Fahrtkosten und Übernachtungskosten, welche beim Besuch einer auswärtigen Berufsschule anfallen. Gut zwei Drittel der Betriebe mit Auszubildenden, die eine auswärtige Berufsschule besuchten, trugen alle oder zumindest einen Teil der dabei entstandenen Kosten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    General education, vocational education, and labor-market outcomes over the lifecycle (2017)

    Hanushek, Eric A. ; Schwerdt, Guido ; Zhang, Lei ; Wößmann, Ludger ;

    Zitatform

    Hanushek, Eric A., Guido Schwerdt, Ludger Wößmann & Lei Zhang (2017): General education, vocational education, and labor-market outcomes over the lifecycle. In: The Journal of Human Resources, Jg. 52, H. 1, S. 48-87. DOI:10.3368/jhr.52.1.0415-7074R

    Abstract

    "Policy proposals promoting vocational education focus on the school-to-work transition. But with technological change, gains in youth employment may be offset by less adaptability and diminished employment later in life. To test for this tradeoff, we employ a difference-in-differences approach that compares employment rates across different ages for people with general and vocational education. Using microdata for 11 countries from IALS, we find strong and robust support for such a tradeoff, especially in countries emphasizing apprenticeship programs. German Microcensus data and Austrian administrative data confirm the results for within-occupational-group analysis and for exogenous variation from plant closures, respectively." (Author's abstract, © the Board of Regents of the University of Wisconsin System) ((en))

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  • Literaturhinweis

    A decomposition of local labour-market conditions and their relevance for inequalities in transitions to vocational training (2017)

    Hillmert, Steffen ; Weßling, Katarina ; Hartung, Andreas ;

    Zitatform

    Hillmert, Steffen, Andreas Hartung & Katarina Weßling (2017): A decomposition of local labour-market conditions and their relevance for inequalities in transitions to vocational training. In: European Sociological Review, Jg. 33, H. 4, S. 534-550. DOI:10.1093/esr/jcx057

    Abstract

    "We investigate to what extent individual transitions to vocational training in Germany have been affected by local labour-market conditions. A statistical decomposition approach is developed and applied, allowing for a systematic differentiation between long-term change, short-term fluctuations, and structural regional differences in labour-market conditions. To study individual-level consequences for transitions to vocational training, regionalized labour-market data are merged with longitudinal data from the National Educational Panel Study, and multivariate transition-rate models are fitted. The results indicate that structural differences between regions have had significant effects on the transition behaviour of school leavers, whereas temporary crises have been of only minor relevance. Moreover, different groups have been affected to different degrees by varying labour-market conditions. We also highlight the usefulness of our decomposition approach for a broader set of applications." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The underestimated relevance and value of vocational education in tertiary education: making the invisible visible (2017)

    Hippach-Schneider, Ute; Schneidera, Verena; Tritscher- Archan, Sabine; Ménard, Boris ;

    Zitatform

    Hippach-Schneider, Ute, Verena Schneidera, Boris Ménard & Sabine Tritscher- Archan (2017): The underestimated relevance and value of vocational education in tertiary education. Making the invisible visible. In: Journal of vocational education and training, Jg. 69, H. 1, S. 28-46. DOI:10.1080/13636820.2017.1281342

    Abstract

    "Increasing the number of tertiary graduates has been a priority on the political agenda of the EU for some years. The focus has mainly been on academic courses though, with less emphasis on the role of vocational education and training. International educational statistics indeed show a clear increase in the number of persons completing tertiary education programmes in recent years. In overall terms, this development is referred to as 'academisation'. The present paper provides a critical analysis and uses examples from Germany, Austria and France to show that this interpretation is neglecting two crucial facts. One is that various academic programmes in fact are combining academic with vocational learning. The other is that there are vocational programmes in the tertiary education sector that are not adequately visible in international education statistics. This understanding is important in relation to future policy-making as well as individual decision-making." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Mehrfachausbildungen und Diskontinuitäten zwischen Schule und Beruf (2017)

    Jacob, Marita ;

    Zitatform

    Jacob, Marita (2017): Mehrfachausbildungen und Diskontinuitäten zwischen Schule und Beruf. In: R. Becker (Hrsg.) (2017): Lehrbuch der Bildungssoziologie, S. 359-391. DOI:10.1007/978-3-658-15272-7_12

    Abstract

    "Die Verlängerung und zunehmende Komplexität des Übergangs, Mehrfachausbildungen und Diskontinuitäten zwischen Schule und Beruf ist ein Befund vieler empirischer Studien. Auf der einen Seite ist die Beteiligung in beruflicher Bildung sowie die Studierneigung im historischen Zeitverlauf gestiegen, was zwangsläufig zu einem längeren Verbleib im (Aus)Bildungssystem führt: So hat der Anteil der jungen Erwachsenen ohne Ausbildungsabschluss erheblich abgenommen. Gleichzeitig hat sich die Beteiligung in nicht akademischen beruflichen Ausbildungen erhöht und sowohl die absolute Zahl der Studierenden als auch deren relativer Anteil in einer Alterskohorte stark zugenommen." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Berufsbildung, demografischer Wandel und zunehmende Heterogenität: Eine Analyse der Entwicklungen in den neuen Bundesländern (2017)

    Jenewein, Klaus;

    Zitatform

    Jenewein, Klaus (2017): Berufsbildung, demografischer Wandel und zunehmende Heterogenität. Eine Analyse der Entwicklungen in den neuen Bundesländern. In: A. Löwenbein, F. Sauerland & S. Uhl (Hrsg.) (2017): Berufsorientierung in der Krise? : Der Übergang von der Schule in den Beruf, S. 83-94.

    Abstract

    "Deutschland befindet sich in einem gesellschaftlichen Veränderungsprozess, der auch die berufliche Bildung tangiert. Während noch vor wenigen Jahren eine große Zahl junger Menschen in den Bildungsgängen des sogenannten Übergangssystems aufgefangen werden musste, herrscht in verschiedenen Regionen und Branchen Mangel an Ausbildungsbewerbern. In dem Beitrag werden diese Entwicklungen vor dem Hintergrund der aktuellen Situation in den Metall- und Elektroberufen beleuchtet." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Minimum wages and vocational training incentives in Germany (2017)

    Kellermann, Kim Leonie ;

    Zitatform

    Kellermann, Kim Leonie (2017): Minimum wages and vocational training incentives in Germany. (IAAEU discussion paper series in economics 2017,08), Trier, 29 S.

    Abstract

    "We examine the impact of sector-specific minimum wages in Germany on the willingness of youths to undergo vocational training. The theoretical intuition on the impact of wage floors on education is ambiguous. On the one hand, they raise the opportunity cost of education and prevent further skill accumulation. On the other hand, they lower the employment probability of unskilled workers, promoting additional training. Employing a mixed logit model, we estimate the probability of opting for an apprenticeship for a GSOEP-based sample of youths aged 17 to 24. Unlike the evidence from other countries, we find that increasing sectoral wage floors have a positive effect on training probabilities. Due to binding minimum wages, the demand for unskilled workers declines which lowers the opportunity cost of education. High requirements with regard to professional skills reinforce the effect." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    The impact of minimum wage regulations on educational incentives for the youth: an empirical analysis for Germany (2017)

    Kellermann, Kim Leonie ;

    Zitatform

    Kellermann, Kim Leonie (2017): The impact of minimum wage regulations on educational incentives for the youth. An empirical analysis for Germany. (BestMasters), Wiesbaden: Springer, 148 S. DOI:10.1007/978-3-658-16489-8

    Abstract

    "Kim Leonie Kellermann analyzes the impact of sectoral minimum wages in Germany on the willingness of youths to undergo apprenticeship training. Using data from the German Socio-economic Panel, the author shows that higher wage floors set small, positive incentives for vocational training in the respective sectors. In case employers have to pay higher wages, they preferably hire qualified workers so that the worse job prospects of the low-skilled outweigh the potential pay increase. In order to preserve these training opportunities, it can make sense for policymakers to exempt apprentices from minimum wages since subminimum apprenticeship rewards are more appealing to firms." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Übergangschancen benachteiligter Hauptschülerinnen und Hauptschüler unter den Bedingungen des demografischen Wandels (2017)

    Kohlrausch, Bettina;

    Zitatform

    Kohlrausch, Bettina (2017): Übergangschancen benachteiligter Hauptschülerinnen und Hauptschüler unter den Bedingungen des demografischen Wandels. In: E. Schlemmer, A. Lange & L. Kuld (Hrsg.) (2017): Handbuch Jugend im demografischen Wandel : Konsequenzen für Familie, Bildung und Arbeit, S. 386-400.

    Abstract

    "Für Schulabgängerinnen und Schulabgänger, die 'nur' über einen Hauptschulabschluss verfügen, stellt sich der Übergang in eine berufliche Ausbildung zunehmend schwieriger dar. Ein großer Teil von ihnen mündet nach dem Verlassen der Schule zunächst in Maßnahmen des Übergangssystems. Es scheint als hätten Hauptschüler/-innen den härter werdenden Wettbewerb um zunehmend knappe Ausbildungsplätze in vielen Fällen bereits verloren. Auf der anderen Seite sind die Folgen des demografischen Wandels bereits heute auf dem Ausbildungsmarkt zu spüren. Ausbildungsplätze bleiben unbesetzt und die wachsende Sorge um einen Mangel an Facharbeitern prägt die öffentlichen Debatten. Ist es daher nur eine Frage der Zeit bis auch Hauptschüler/-innen vom demografischen Wandel profitieren werden?" (Textauszug, IAB-Doku)

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    Berufliche Erstausbildung im Lebensverlauf: Grundlagen und empirische Befunde (2017)

    Konietzka, Dirk ; Hensel, Tom;

    Zitatform

    Konietzka, Dirk & Tom Hensel (2017): Berufliche Erstausbildung im Lebensverlauf. Grundlagen und empirische Befunde. In: R. Becker (Hrsg.) (2017): Lehrbuch der Bildungssoziologie, S. 281-308. DOI:10.1007/978-3-658-15272-7_10

    Abstract

    "Während die seit den 1950er Jahren stark gewachsene Bildungsbeteiligung im Bereich der weiterführenden Schulen und Hochschulen als ein zentraler Faktor des sozialen Wandels der deutschen Gesellschaft betrachtet wird, ist die Bildungsexpansion, die im Bereich der beruflichen Bildung erfolgt ist, von Öffentlichkeit und Wissenschaft weniger beachtet worden. Dessen ungeachtet stellt die nicht akademische berufliche Erstausbildung heute den quantitativ bedeutsamsten Sektor der postsekundären, sowohl die Sekundarstufe II als auch den Tertiärbereich umfassenden Bildung dar. Mindestens zwei Drittel der Männer und Frauen der jüngeren Geburtsjahrgänge haben eine nicht akademische Berufsausbildung absolviert." (Textauszug, IAB-Doku)

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    Institutional change and gender inequalities at labour market entry: A comparison of Estonia, Russia, and East and West Germany (2017)

    Kosyakova, Yuliya ; Saar, Ellu ; Dämmrich, Johanna;

    Zitatform

    Kosyakova, Yuliya, Ellu Saar & Johanna Dämmrich (2017): Institutional change and gender inequalities at labour market entry. A comparison of Estonia, Russia, and East and West Germany. In: Studies of transition states and societies, Jg. 9, H. 2, S. 17-40., 2017-11-24.

    Abstract

    "Our study investigates how gender inequalities in job opportunities evolved during communist and post-communist times in former state-socialist countries. Theoretical arguments (mainly based on studies referring to Western countries) led to the expectation of a surge in gender inequalities in these countries after the collapse of communism. Empirically, we explore the gender gap in job authority upon labour market entry by using life-history data from Russia, Estonia, and East Germany, with West Germany serving as a control case. The selection of countries was motivated primarily by the availability of rich life-history data, covering four decades of (post-) state socialism but also by divergences in institutional set-ups in the course of transition from state socialism to a liberalised market economy. Our findings yield four major results. First, accounting for education and the branch of economy, women were not disadvantaged during Soviet times; instead, we have even found evidence of a slight female advantage in Estonia and East Germany. Thus, our findings mirror the communist regime's effectiveness in equalising women's and men's opportunities at work. Second, in the pre-collapse decade, the advantage of women in terms of job authority decreased in East Germany and Estonia, whereas in Russia, women fell behind men. Third, with the Soviet Union collapse, a remarkable female disadvantage emerged in all formerly state socialist countries under scrutiny. In addition, we observe a growing gender gap in West Germany in the same period. The latter result strengthens the conclusion that times of economic liberalisation may go hand-in-hand with increasing gender inequalities." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Kosyakova, Yuliya ;
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  • Literaturhinweis

    Jugendliche und der Übergang in das Ausbildungssystem: Entwicklungen, Trends und Mehrfachausbildungen (2017)

    Lauterbach, Wolfgang ;

    Zitatform

    Lauterbach, Wolfgang (2017): Jugendliche und der Übergang in das Ausbildungssystem: Entwicklungen, Trends und Mehrfachausbildungen. In: E. Schlemmer, A. Lange & L. Kuld (Hrsg.) (2017): Handbuch Jugend im demografischen Wandel : Konsequenzen für Familie, Bildung und Arbeit, S. 308-324.

    Abstract

    "Der Beitrag stellt die Frage in den Mittelpunkt, wie sich in den letzten 10 bis 15 Jahren bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Ausbildungssituation dargestellt hat. Die Frage ist deshalb nach wie vor relevant, da der allgemeine Eindruck, dass derartige Fragen unter der derzeitigen Perspektive eines großen Ausbildungsplatzangebotes, dem gleichzeitig eine geringe Nachfrage gegenüber steht, nicht mehr relevant sind, nicht zutrifft.
    Unter dem Eindruck einer allgemeinen Ausbildungsplatzknappheit und der zunehmenden Verdrängung der Hauptschüler und der Ausbildungslosen wurde eine Reihe von Untersuchungen gegen Ende der 1990er Jahre und zu Beginn des neuen Jahrhunderts durchgeführt, die dann kaum weitergeführt wurden. Jedoch zeigen die hier vorgelegten Sekundäranalysen - vorwiegend aus amtlichen Daten der Berufsbildungsstatistik - wichtige Entwicklungen auf. Die Ergebnisse belegen, dass sich insbesondere Jugendliche mit niedrigen und hohen schulischen Bildungsabschlüssen hinsichtlich des Merkmals Mehrfachausbildungen stark unterscheiden." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Kein Abschluss ohne Anschluss: Übergang Schule - Beruf in NRW: Ergebnisse des Monitorings zur Umsetzung der Standardelemente der Berufs- und Studienorientierung im Schuljahr 2015/2016 (2017)

    Mahler, Julia; Ellerbeck, Sören;

    Zitatform

    Mahler, Julia & Sören Ellerbeck (2017): Kein Abschluss ohne Anschluss: Übergang Schule - Beruf in NRW. Ergebnisse des Monitorings zur Umsetzung der Standardelemente der Berufs- und Studienorientierung im Schuljahr 2015/2016. Bottrop, 57 S.

    Abstract

    "Seit dem Schuljahr 2012/2013 wird die Landesinitiative 'Kein Abschluss ohne Anschluss. Übergang Schule - Beruf in NRW' in NRW umgesetzt und wellenförmig ausgebaut. Ein zentrales Handlungsfeld der Landesinitiative ist die systematische Berufs- und Studienorientierung mit definierten Standardelementen. Für dieses zentrale Handlungsfeld wurde im Schuljahr 2015/2016 erneut ein flächendeckendes Monitoring durchgeführt.
    Demnach waren im Schuljahr 2015/2016 - vier Jahre nach Start von 'Kein Abschluss ohne Anschluss' - bereits rund 70 % aller Schulen in NRW mit einer Sekundarstufe I beteiligt. Dies sind insgesamt 1.698 von 2.422 Schulen in NRW mit einer Sekundarstufe I. Mit rd. 93 % (entspricht 1.575 Schulen) hat sich auch im Schuljahr 2015/2016 ein hoher Anteil der Schulen, die an KAoA teilnehmen, am Monitoring beteiligt. Von insgesamt rund 574.000 Schülerinnen und Schülern der Klassen 8 bis 10 in NRW nutzten im Schuljahr 2015/2016 rd. 73 % (rd. 297.000) die Angebote der Berufs- und Studienorientierung im Rahmen von KAoA." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Angebote und Strukturen der Jugendberufshilfe: Eine Forschungsübersicht. Expertise (2017)

    Mairhofer, Andreas;

    Zitatform

    Mairhofer, Andreas (2017): Angebote und Strukturen der Jugendberufshilfe. Eine Forschungsübersicht. Expertise. München, 114 S.

    Abstract

    "Das Deutsche Jugendinstitut (DJI) hat eine Forschungsübersicht über die Leistungen und Strukturen der Jugendberufshilfe veröffentlicht. Das Praxisfeld ist angesichts vielfältiger Probleme junger Menschen beim Übergang individual-biografisch, wie auch gesellschaftlich hoch relevant. Das DJI stellt fest, dass zu den Strukturen und Angeboten der Jugendberufshilfe als Element der kommunalen Infrastruktur der Kinder- und Jugendhilfe keine umfassenden und aktuellen empirischen Daten verfügbar sind. Vor diesem Hintergrund wurde im Rahmen des DJI-Projektes 'Jugendhilfe und sozialer Wandel - Leistungen und Strukturen' das (spärliche) empirische Wissen zur Grundkonfiguration - also zu den Strukturen, Angeboten, Akteuren, Finanzierungsformen und dem Personal - der Jugendberufshilfe sowie zu aktuellen Tendenzen des Feldes zusammengetragen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Horizontale und vertikale Adäquanz im Anschluss an die betriebliche Ausbildung in Deutschland (2017)

    Menze, Laura ;

    Zitatform

    Menze, Laura (2017): Horizontale und vertikale Adäquanz im Anschluss an die betriebliche Ausbildung in Deutschland. In: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Jg. 69, H. 1, S. 79-107. DOI:10.1007/s11577-016-0397-y

    Abstract

    "Absolventen des dualen Systems der Berufsausbildung in Deutschland haben unterschiedlich gute Chancen auf einen direkten Übergang in horizontal und vertikal adäquate Arbeitsmarktpositionen. Der Artikel diskutiert die Rolle von strukturellen Merkmalen von Ausbildungsberufen für diese unterschiedlichen Chancen. Der Fokus liegt auf drei Merkmalen: die durchschnittlichen Ausbildungskosten, der Grad der beruflichen Schließung und die Breite der Qualifikationen. Anhand von Daten des Nationalen Bildungspanels (NEPS) wird die erste Arbeitsmarktposition von betrieblich Ausgebildeten der Abschlussjahrgänge 1974 bis 2004 in Westdeutschland untersucht. Indikatoren für die beruflichen Merkmale werden mit Daten der BIBB-Kosten-Nutzen-Erhebungen und der BIBB/IAB-Erwerbstätigenbefragungen gebildet und den Individualdaten zugespielt. Mithilfe von multinomialen logistischen Regressionsmodellen wird der Einfluss der Berufsmerkmale auf die Wahrscheinlichkeit untersucht, überhaupt eine Erwerbstätigkeit zu finden sowie horizontal und vertikal adäquate Positionen zu erreichen. Es zeigt sich, dass die betrachteten Merkmale des Ausbildungsberufs für betrieblich Ausgebildete unterschiedliche Optionen sowohl innerhalb des erlernten Berufs als auch in anderen Berufen eröffnen. Der Artikel leistet einen Beitrag zu unserem Verständnis dafür, wie berufliche Merkmale individuelle Arbeitsmarktchancen strukturieren und zeigt langfristige Konsequenzen von ungleichen Zugangschancen zu Ausbildungsberufen auf." (Autorenreferat, © Springer-Verlag)

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  • Literaturhinweis

    Going across Europe for an apprenticeship?: A factorial survey experiment on employers' hiring preferences in Germany (2017)

    Protsch, Paula ; Solga, Heike ;

    Zitatform

    Protsch, Paula & Heike Solga (2017): Going across Europe for an apprenticeship? A factorial survey experiment on employers' hiring preferences in Germany. In: Journal of European social policy, Jg. 27, H. 4, S. 387-399. DOI:10.1177/0958928717719200

    Abstract

    "Owing to the recent recession, the German apprenticeship model is once again praised for smoothing out school-to-work transitions. In line with the social policy shift of favouring education as a key means to combat youth unemployment, European Union (EU) recommendations and German national policies encourage young Southern and Eastern EU citizens to apply for apprenticeship training abroad. Yet, young people wanting to go abroad are not only mobile young people but also immigrants. Given the prevalence of ethnic disparities in the German apprenticeship system, the question arises whether employers would be willing to hire these newcomers. Using a factorial survey experiment, we investigate how employers rate applications from Spanish newcomers compared to those from young immigrant descendants of Spanish origin. The results indicate that newcomers are substantially less preferred than immigrant descendants born in Germany. Employers' expectations about newcomers' language skills and employers' interest in training for their own skilled labour force are key barriers to policies promoting apprenticeships abroad." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Enttäuschte Erwartungen? Lohnt sich die Bildungsbeteiligung in Bildungsgängen des Übergangssegments? (2017)

    Rahn, Sylvia ; Fuhrmann, Christoph; Hartkopf, Emanuel;

    Zitatform

    Rahn, Sylvia, Christoph Fuhrmann & Emanuel Hartkopf (2017): Enttäuschte Erwartungen? Lohnt sich die Bildungsbeteiligung in Bildungsgängen des Übergangssegments? In: Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik, Jg. 113, H. 4, S. 595-613.

    Abstract

    "Die Bildungsbeteiligung im Übergangssektor wird in der (Fach-) Öffentlichkeit und in der Berufsbildungspolitik überwiegend kritisch beurteilt. Jugendliche münden jedoch in erheblichem Umfang geplant in die Bildungsgänge ein, weil sie erwarten, dass sie durch die Erhöhung ihres schulischen Schulabschlusses ihre Chancen auf dem Ausbildungsmarkt verbessern können. Der Beitrag prüft vor diesem Hintergrund auf der Datengrundlage einer regionalen Panelstudie mittels Propensity Score Matching, inwieweit sich die Erwartung der Jugendlichen erfüllen. Die empirischen Befunde weisen darauf hin, dass die mit dem Nachholen von Schulabschlüssen verbundenen Erwartungen tendenziell enttäuscht werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Der vergessene Teil der Generation Y. Haben sich auch die Zukunftserwartungen benachteiligter Jugendlicher verändert? (2017)

    Ratschinski, Günter;

    Zitatform

    Ratschinski, Günter (2017): Der vergessene Teil der Generation Y. Haben sich auch die Zukunftserwartungen benachteiligter Jugendlicher verändert? In: Berufs- und Wirtschaftspädagogik - online H. H. Spezial 15, S. 1-10.

    Abstract

    "Arnulf Bojanowski hat das Übergangssystem als Sozialisationsinstanz definiert und gefragt, ob es den Jugendlichen in ihrer Entwicklungsphase gerecht wird. Ist die Entwicklungsoffenheit des Moratoriums gegeben? Liegen strukturelle oder individuelle Problemlagen vor, wenn der Einstieg in die Ausbildung nicht gelingt? Was bewirken Ausgrenzungen und das Vorenthalten von 'Beruflichkeit'? Wie werden Urteile der Unreife, der Unvollkommenheit aufgenommen? Arnulfs Position war klar. Er hat immer Partei für die Jugendlichen ergriffen und versucht, das System und die Rahmenbedingungen zu verändern, die ihre Entfaltung behindern. Er hat Prekarisierung angeprangert und die Vergabepraxis der Maßnahmen an die Träger. Und er hat die Kumulation von Benachteiligungen im sozialen Umfeld der 'Benachteiligten' ausgemacht, die es ihnen schwermacht, als 'Egotaktiker' zeitgemäßen Anforderungen 'neoliberaler Lebensmuster' gerecht zu werden. In diesem Beitrag sollen anhand von Ergebnissen der Jugend- und Adoleszenz-Forschung die Veränderungen der Sozialisationskontexte von Jugend beschrieben werden und es soll der Frage nachgegangen werden, inwieweit sich diese Kontexte für Jugendliche mit verschiedenen Berufs- und Arbeitsstatus unterscheiden." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Das Berufswahlverhalten von Ausbildungsaspiranten und Ergebnisse institutioneller Unterstützung (2017)

    Ratschinski, Günter;

    Zitatform

    Ratschinski, Günter (2017): Das Berufswahlverhalten von Ausbildungsaspiranten und Ergebnisse institutioneller Unterstützung. In: A. Löwenbein, F. Sauerland & S. Uhl (Hrsg.) (2017): Berufsorientierung in der Krise? : Der Übergang von der Schule in den Beruf, S. 27-41.

    Abstract

    "Für Jugendliche ist die Berufswahl eine schwierige Aufgabe. Fast der Hälfte (46 %) fällt die Entscheidung in der aktuellen Situation ziemlich schwer oder sehr schwer und rückblickend berichten 40 % von Schwierigkeiten. Vermutlich gilt Ähnliches für Jugendliche weltweit. Die Berufsentscheidung ist eine Universalie der Entwicklung, die durch Kontexte und kulturtypische Traditionen beeinflusst wird, aber im Kern eine generelle Entwicklungsaufgabe auf dem Weg zum unabhängigen Erwachsenenstatus darstellt." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Schaffung eines neuen Bildungsraums: Der Übergangssektor (2017)

    Richter, Maria; Baethge, Martin;

    Zitatform

    Richter, Maria & Martin Baethge (2017): Die Schaffung eines neuen Bildungsraums: Der Übergangssektor. In: Die Deutsche Schule, Jg. 109, H. 4, S. 291-307.

    Abstract

    "Die anhaltend hohen Einmündungsquoten in den Übergangsbereich können als Beleg für eine unzureichende Bearbeitung der Probleme des Übergangs in die berufliche Ausbildung verstanden werden: die institutionelle Heterogenität, die gewachsenen vielfältigen Benachteiligungen der Jugendlichen sowie das Fehlen einer institutionellen Kopplung zwischen Allgemeinbildung und Berufsausbildung. Vor diesem Hintergrund werden Ansätze einer Neugestaltung des Übergangssektors als eigenständigen Bildungsraum dargestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ausbildung oder Studium?: Wie Unternehmen Abiturienten bei der Berufsorientierung unterstützen können (2017)

    Risius, Paula; Malin, Lydia ; Flake, Regina;

    Zitatform

    Risius, Paula, Lydia Malin & Regina Flake (2017): Ausbildung oder Studium? Wie Unternehmen Abiturienten bei der Berufsorientierung unterstützen können. (KOFA-Studie / Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung 2017,3), Köln, 23 S.

    Abstract

    Die vorliegende Studie setzt sich mit Abiturienten als Zielgruppe für eine duale Ausbildung auseinander. Es wird aufgezeigt, was Ausbildungs- und Studienanfänger mit Blick auf ihre Bildungsentscheidung unterscheidet - angefangen bei ihren beruflichen Interessen über ihre Ansichten zu den Vor- und Nachteilen von Ausbildung und Studium bis hin zu den Informationsquellen, die sie während der Berufsorientierungsphase nutzen. Als Datengrundlage wurden Daten aus dem Nationalen Bildungspanel (NEPS) verwendet. Abschließend werden Handlungsempfehlungen für Unternehmen abgeleitet, wie diese vermehrt Abiturienten für eine Ausbildung gewinnen können. Hierzu zählen u.a. die Teilnahme an schulischen Berufsorientierungsangeboten (Betriebsbesichtigungen, Orientierungswochen) sowie Schulkooperationen. Bei all diesen Angeboten ist wichtig, dass die Betriebe künftigen Abiturienten sichtbar machen, inwieweit sie ihre beruflichen Interessen sowie die für sie interessanten Aspekte auch in einer Ausbildung wiederfinden. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Cohort size and transitions into the labour market (2017)

    Roth, Duncan ;

    Zitatform

    Roth, Duncan (2017): Cohort size and transitions into the labour market. (IAB-Discussion Paper 02/2017), Nürnberg, 43 S.

    Abstract

    "In diesem Papier wird der Zusammenhang zwischen der Größe der Kohorte beim Eintritt in den Arbeitsmarkt und der sich anschließenden Dauer bis zur Aufnahme einer Beschäftigung untersucht. In der empirischen Analyse wird der Effekt der Kohortengröße anhand von Methoden der Survival-Analyse geschätzt. Grundlage für die Untersuchung bilden Daten von Absolventen, die im Zeitraum 1999-2012 eine Ausbildung abgeschlossen haben. Die Ergebnisse belegen, dass Absolventen, die den Arbeitsmarkt als Teil einer größeren Abschlusskohorte betreten, kürzere Suchdauern aufweisen. Dieser Effekt ist jedoch nur für Beschäftigungsaufnahmen innerhalb eines Zeitraums von bis zu sechs Monaten nach dem Abschluss der Ausbildung signifikant. Somit stehen die Ergebnisse im Widerspruch zur 'cohort-crowding' Hypothese, der zufolge sich die Größe einer Kohorte negativ auf die Arbeitsmarktergebnisse ihrer Mitglieder auswirkt. Darüber hinaus legen weitere Untersuchungen nahe, dass der geschilderte Effekt nicht auf eine Selektion in weniger attraktive Beschäftigungen zurückzuführen ist. Der Befund, dass Absolventen größerer Abschlusskohorten schneller eine Beschäftigung finden, ist mit dem Teil der Kohortengrößenliteratur kompatibel, demzufolge größere Kohorten zu niedrigeren Arbeitslosenquoten führen können. Eine mögliche Erklärung dieses Phänomens ist, dass absehbare Anstiege in der Zahl der Ausbildungsabsolventen zur Schaffung neuer Stellen führen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Roth, Duncan ;
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  • Literaturhinweis

    Erwerb der Hochschulreife und nachschulische Übergänge von Studienberechtigten: Studienberechtigte 2015 ein halbes Jahr vor und ein halbes Jahr nach Schulabschluss (2017)

    Schneider, Heidrun; Franke, Barbara ; Woisch, Andreas; Spangenberg, Heike ;

    Zitatform

    Schneider, Heidrun, Barbara Franke, Andreas Woisch & Heike Spangenberg (2017): Erwerb der Hochschulreife und nachschulische Übergänge von Studienberechtigten. Studienberechtigte 2015 ein halbes Jahr vor und ein halbes Jahr nach Schulabschluss. (Forum Hochschule 2017,04), Hannover, 220 S.

    Abstract

    "Der vorliegende Bericht handelt vom Weg zum Erwerb der Hochschulreife und von den nachschulischen Übergängen der Studienberechtigten des Jahres 2015. Die Ergebnisse basieren auf zwei vom Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) mit finanzieller Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) durchgeführten Befragungen der Studienberechtigten des Schulabschlussjahrgangs 2015. Die Schüler(innen) wurden mittels standardisiertem Fragebogen ein erstes Mal ein halbes Jahr vor dem Erlangen der Hochschulreife über ihre Ausbildungs- und Studienabsichten schriftlich befragt. Ein zweites Mal wurden die Studienberechtigten im Dezember 2015, ein halbes Jahr nach Schulabschluss, gebeten, zu ihren Ausbildungs- und Studienentscheidungen Auskunft zu geben. Für den vorliegenden Bericht wurde eine auf Bundes- und Landesebene sowie nach Geschlecht, Schulart und Art der Hochschulreife repräsentative Stichprobe von Personen befragt, die im Schuljahr 2014/15 zum ersten Befragungszeitpunkt an allgemeinbildenden oder beruflichen Schulen die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife, die Fachhochschulreife, die fach- oder landesgebundene Fachhochschulreife angestrebt haben. An der ersten Befragung beteiligten sich 29.905 Personen, wovon 8.953 auch an der zweiten Befragung teilnahmen." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Berufseinstieg nach der betrieblichen Ausbildung: Meist gelingt ein nahtloser Übergang (2017)

    Seibert, Holger ; Wydra-Somaggio, Gabriele ;

    Zitatform

    Seibert, Holger & Gabriele Wydra-Somaggio (2017): Berufseinstieg nach der betrieblichen Ausbildung: Meist gelingt ein nahtloser Übergang. (IAB-Kurzbericht 20/2017), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Die duale Ausbildung ist trotz zunehmender Konkurrenz der akademischen Ausbildung immer noch eine zentrale Stütze der Fachkräftesicherung für die deutsche Wirtschaft - und für junge Menschen der wichtigste Pfad von der Schule in das Erwerbsleben. Für die Mehrheit der Absolventen bietet sie einen zügigen Einstieg in den erlernten Beruf. Dennoch ist der Übergang von der Ausbildung in den Beruf nicht ohne Risiken. Insbesondere Arbeitslosigkeit nach Ausbildungsende geht bei der späteren Beschäftigungsaufnahme oft mit einem Verlassen des erlernten Berufs und mit deutlichen Lohneinbußen einher. In diesem Kurzbericht werden die Übergänge von der betrieblichen Ausbildung in Beschäftigung für Absolventen der Jahre 2013 und 2014 untersucht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Seibert, Holger ; Wydra-Somaggio, Gabriele ;
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  • Literaturhinweis

    Apprentice poaching in regional labor markets (2017)

    Stockinger, Bastian ; Zwick, Thomas ;

    Zitatform

    Stockinger, Bastian & Thomas Zwick (2017): Apprentice poaching in regional labor markets. (ZEW discussion paper 2017-013), Mannheim, 57 S.

    Abstract

    "A number of studies have found that firms provide less training if they are located in regions with strong labor market competition. This finding is usually interpreted as evidence of a higher risk of poaching in these regions. Yet, there is no direct evidence that regional competition is positively correlated with poaching. Building on a recently established approach to ex-post identify poaching of apprenticeship completers, our paper is the first to directly investigate the correlation between regional labor market competition and poaching. Using German administrative data, we find that competition indeed increases training establishments' probability of becoming poaching victims. However, poaching victims do not change their apprenticeship training activity in reaction to past poaching. Instead, our findings indicate that the lower training activity in competitive regions can be attributed to lower retention rates, a less adverse selection, and lower labor and hiring costs of apprenticeship completers hired from rivals." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Niemanden verlieren: Alle Kompetenzen bündeln: Unterstützungsangebote der Hamburger Jugendberufsagentur am Übergang Schule - Beruf (2017)

    Sturm, Hartmut; Busenbender, Alexander; Billon, Alena;

    Zitatform

    Sturm, Hartmut, Alena Billon & Alexander Busenbender (2017): Niemanden verlieren: Alle Kompetenzen bündeln. Unterstützungsangebote der Hamburger Jugendberufsagentur am Übergang Schule - Beruf. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 46, H. 3, S. 19-23.

    Abstract

    "Arbeit und Beruf sind von zentraler Bedeutung für die gesellschaftliche Integration und Teilhabe junger Menschen. Umso wichtiger ist ein reibungsloser Übergang von der Schule in eine Berufsausbildung oder ein Studium. Mit dem Anspruch, niemanden auf dem Weg in Ausbildung, Arbeit und Beruf zu verlieren, wurde in Hamburg bereits 2012, ein Jahr bevor dieser Grundgedanke in den Koalitionsvertrag der Bundesregierung einging, die Jugendberufsagentur (JBA) geschaffen. Der Beitrag verdeutlicht, dass es nicht nur um eine Bündelung von Leistungen unterschiedlicher Rechtskreise geht, sondern neben politischem Willen auch konzeptionelle Reformen und ein pädagogisches Konzept erforderlich sind, um die Zukunftsaufgabe am Übergang Schule - Beruf zu lösen. Skizziert werden der zugrundeliegende Ansatz des Hamburger One-Stop-Shop-Konzepts und erste Umsetzungsergebnisse." (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    Ländermonitor berufliche Bildung 2017: Zusammenfassung der Ergebnisse (2017)

    Thies, Lars; Zimmermann, André;

    Zitatform

    Thies, Lars & André Zimmermann (2017): Ländermonitor berufliche Bildung 2017. Zusammenfassung der Ergebnisse. Gütersloh, 27 S.

    Abstract

    "In Deutschland werden immer weniger Fachkräfte ausgebildet. Sowohl das Ausbildungsangebot der Betriebe als auch die Nachfrage der Jugendlichen nach dualer Ausbildung ist rückläufig: In 2016 wurden gut 80.000 weniger duale Ausbildungsplätze von Betrieben angeboten als noch in 2007. Noch stärker - um 155.000 - ist die Zahl der Bewerber zurückgegangen.
    Für Ausbildungssuchende hat sich die Situation in den vergangenen Jahren verbessert. Im Jahr 2007 standen je 100 Bewerbern nur 85 Ausbildungsplätze zur Verfügung. Im Jahre 2016 waren es 94. Allerdings ist die Situation stark abhängig vom Wohnort. In Bayern stehen 100 Bewerbern 104 Ausbildungsplätze gegenüber, in Schleswig-Holstein nur 88. In den östlichen Flächenländern ist der Rückgang der dualen Ausbildung besonders dramatisch. Seit 2007 ist dort die Zahl der angebotenen Ausbildungsplätze um knapp 40 Prozent und die Zahl der Bewerber um 46 Prozent gefallen.
    Obwohl sich die Lage für Bewerber deutschlandweit verbessert hat und Stellen unbesetzt bleiben, profitieren Hauptschüler davon kaum. Im Jahr 2015 gelang es nur 49 Prozent der Schulabgänger mit Hauptschulabschluss oder ohne Abschluss, direkt eine Ausbildung im dualen oder im Schulberufssystem aufzunehmen. 51 Prozent wechseln zunächst in eine der zahlreichen Maßnahmen des Übergangssystems, in denen kein Berufsabschluss erworben werden kann. Jugendliche ohne deutschen Pass wechseln zudem deutlich häufiger in das Übergangssystem als deutsche Jugendliche, auch wenn sie die gleichen Schulabschlüsse vorweisen können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

    Länderberichte
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  • Literaturhinweis

    The costs of recruiting apprentices: Evidence from German workplace-level data (2017)

    Wenzelmann, Felix ; Pfeifer, Harald ; Muehlemann, Samuel ;

    Zitatform

    Wenzelmann, Felix, Samuel Muehlemann & Harald Pfeifer (2017): The costs of recruiting apprentices. Evidence from German workplace-level data. In: German journal of human resource management, Jg. 31, H. 2, S. 108-131. DOI:10.1177/2397002216683863

    Abstract

    "In this article, we use workplace-level data to analyse the costs of filling an apprenticeship vacancy in Germany. We find that such recruitment costs amount on average to EURO600 per hire (almost one month's pay of an apprentice or approximately 1 - 2 % of a workplace's training expenditures), but costs are heterogeneous across workplaces and vary strongly by training occupation. Our results suggest that a high degree of competition among training workplaces in the region is associated with an increase in recruitment costs. Furthermore, we find that workplaces with a works council or an investment-oriented training strategy incur higher recruitment costs. Our results are important in light of the increasing competition for talented school leavers induced by demographic change." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Jugendliche mit Migrationshintergrund: Chancen auf dem Ausbildungsmarkt (2016)

    Beicht, Ursula;

    Zitatform

    Beicht, Ursula (2016): Jugendliche mit Migrationshintergrund. Chancen auf dem Ausbildungsmarkt. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 45, H. 4, S. 4-5.

    Abstract

    "Die Ausbildungsmarktlage hat sich für Jugendliche in den letzten Jahren deutlich verbessert. Sind hierdurch auch die Chancen junger Migrantinnen und Migranten auf einen Ausbildungsplatz gestiegen? Der Beitrag geht dieser Frage nach und betrachtet die bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) gemeldeten AusbildungsstellenbewerberInnen für den Zeitraum von 2004 bis 2014." (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    Übernahme nach erfolgreichem Ausbildungsabschluss?: betriebliche Determinanten für die Weiterbeschäftigung im Ausbildungsbetrieb (2016)

    Bellmann, Lutz ; Mohr, Sabine ; Dummert, Sandra ;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz, Sandra Dummert & Sabine Mohr (2016): Übernahme nach erfolgreichem Ausbildungsabschluss? Betriebliche Determinanten für die Weiterbeschäftigung im Ausbildungsbetrieb. In: Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik, Jg. 112, H. 2, S. 184-210., 2016-02-04.

    Abstract

    "Für Betriebe gilt die Ausbildung von Jugendlichen als eine wichtige Säule zur Deckung ihres Fachkräftebedarfs und wird häufig als Investition in die Zukunft gesehen. Die Ausbildung ist für Betriebe dann jedoch erst als erfolgreich anzusehen, wenn die Übernahme der Ausbildungsabsolventen in ein reguläres Beschäftigungsverhältnis gelingt. In den letzten Jahren hat sich der Anteil der übernommenen Auszubildenden stetig erhöht. Mit den Daten des IAB-Betriebspanels 2008 bis 2013 untersuchen wir anhand eines Zero-Inflated-Negative-Binomial Regressionsmodells, welche betrieblichen Faktoren die Übernahme von Ausbildungsabsolventen begünstigen. Die Ergebnisse zeigen eine erhöhte Übernahme in Betrieben mit Schwierigkeiten bei der Besetzung ihrer Fachkräftestellen, wobei der Zusammenhang in Kleinbetrieben stärker als in Großbetrieben ist. Rekrutierungsprobleme von neuen Auszubildenden stehen hingegen in keinem Zusammenhang mit der Weiterbeschäftigung der Absolventen. Zudem gehen Betriebsmerkmale, die die Attraktivität eines Betriebes positiv beeinflussen, mit einer erfolgreichen Übernahme von Ausbildungsabsolventen einher." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ; Dummert, Sandra ;
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  • Literaturhinweis

    Berufsorientierung als Identitätsmanagement: konzeptionelle Überlegungen zur Vorhersagbarkeit von Berufswahlprozessen (2016)

    Blaich, Ingo; Frey, Andreas ;

    Zitatform

    Blaich, Ingo & Andreas Frey (2016): Berufsorientierung als Identitätsmanagement. Konzeptionelle Überlegungen zur Vorhersagbarkeit von Berufswahlprozessen. In: Berufs- und Wirtschaftspädagogik - online H. H. Spezial 12, S. 1-18.

    Abstract

    "Mit der Nachhaltigkeit von Bildungsentscheidungen ist der wunde Punkt aller theoretischen und praktischen Arbeiten im Feld der Berufsorientierung berührt. In dem sich Projekte praktischer Berufsorientierung an Schüler im Vorfeld von Übergängen adressieren, ordnen sie sich der institutionellen und organisatorischen Strukturierung von Bildungslaufbahnen mit entsprechender Taktung von Übergängen unter und müssen fast zwangsläufig das Gelingen von Übergängen, das Erleichtern kohärenter Bildungsbiografien als Erfolgskriterium annehmen. Dagegen steht die keinesfalls nachrangige Perspektive auf Berufsorientierung als individuellen Entwicklungs-, Sozialisations- oder coping-Prozess, worin Abbrüche, Umorientierungen als Zwischenschritte oder entwicklungsfördernde Krisen thematisierbar sind. Theorien des beruflichen Selbstkonzepts und der Identität changieren gleichsam zwischen empirisch exakter Prozessperspektive und dem Versuch, die Ausbildung des beruflichen Selbst-konzepts sowohl als normativen Maßstab wie als valides Prognoseinstrument für Übergangsverläufe zu erheben. Der vorliegende Beitrag setzt sich kritisch mit diesen Ansprüchen auseinander und relativiert, vor dem Hintergrund breiter empirischer Befunde, die Relevanz eines ideal ausgebildeten beruflichen Selbstkonzepts für Berufswahlentscheidungen. Aufgrund der hohen interindividuellen Variabilität berufsbezogener Entwicklungsverläufe der Jugendlichen entwickelt oder konturiert sich die berufliche Identität vielfach erst im Ausbildungs- oder Studienverlauf. Für die pädagogische Praxis der Berufsorientierung heißt dies paradoxerweise dennoch, Identitäts- und Selbstkonzeptbildung der Jugendlichen zu stärken, da dies in der Tat am ehesten zu nachhaltigen Berufswahlentscheidungen führt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Mentoring disadvantaged youths during school-to-work transition: evidence from Germany (2016)

    Boockmann, Bernhard; Nielen, Sebastian;

    Zitatform

    Boockmann, Bernhard & Sebastian Nielen (2016): Mentoring disadvantaged youths during school-to-work transition. Evidence from Germany. (IAW-Diskussionspapiere 123), Tübingen, 45 S.

    Abstract

    "In the German school and vocational education systems, there is a wide range of support measures during school-to-work transition. We analyze a novel program providing mentoring to low-achieving school leavers. The program bridges different stages and different institutional systems in secondary and post-secondary education. Using high-quality survey and administrative data and propensity score matching, we find some positive effects on the probability of transiting into the dual vocational education system in the intermediate run. Higher program intensity leads to larger treatment effects. Contrary to the goals of the program, however, there is only weak evidence that it accelerates transitions into vocational training immediately after the first school-leaving certificate." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Compressed, postponed, or disadvantaged? School-to-work-transition patterns and early occupational attainment in West Germany (2016)

    Brzinsky-Fay, Christian ; Solga, Heike ;

    Zitatform

    Brzinsky-Fay, Christian & Heike Solga (2016): Compressed, postponed, or disadvantaged? School-to-work-transition patterns and early occupational attainment in West Germany. In: Research in Social Stratification and Mobility, Jg. 46, H. December/Pt. A, S. 21-36. DOI:10.1016/j.rssm.2016.01.004

    Abstract

    "We study school-to-work-transition (STWT) patterns and early occupational attainment for five West German birth cohorts. Although these cohorts experienced very different macro conditions, their STWTs were facilitated by Germany's strong vocational education and training (VET) system. The main research question is whether linearity of STWTs differed across and within cohorts. Linearity concerns the normatively expected order of different activity statuses during this life phase. High linearity is ideal-typically defined as entering VET or tertiary education programs after leaving general education, followed by rather direct entry into employment. Non-linear patterns diverge from this ordering or may also include other status activities, like unemployment and inactivity. We use data of the Adult Starting Cohort of the German National Education Panel Study (NEPS) and employ sequence analysis and regression methods. Our analyses reveal that the proportion of young people experiencing the ideal-typical transition patterns increased over the cohorts. Yet, the degree of non-linearity (in terms of number of status activities and status shifts, and some non-employment experience) of these ideal-typical STWT patterns also increased over the cohorts. Moreover, we find strong differences between men and women in early occupational attainment. Higher-educated women in particular had higher risks of long-term disadvantage, whereas men were able to compensate for disadvantages by achieving higher educational attainment and establishing themselves more quickly in the labor market." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Veränderte Kontinuität: Berufseinstiegsverläufe von Ausbildungsabsolventen in Westdeutschland seit den 1980er Jahren (2016)

    Brzinsky-Fay, Christian ; Seibert, Holger ; Ebner, Christian ;

    Zitatform

    Brzinsky-Fay, Christian, Christian Ebner & Holger Seibert (2016): Veränderte Kontinuität. Berufseinstiegsverläufe von Ausbildungsabsolventen in Westdeutschland seit den 1980er Jahren. In: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Jg. 68, H. 2, S. 229-258., 2015-12-15. DOI:10.1007/s11577-016-0358-5

    Abstract

    "Trotz tiefgreifender wirtschaftlicher und sozialer Veränderungen der vergangenen Jahrzehnte besucht noch immer ein erheblicher Anteil der Schulabgänger in Deutschland eine duale Berufsausbildung. Die Stabilität dieser Bildungsinstitution wirft die Frage auf, ob und wie sich Erwerbseinstiege von Lehrabsolventen in dieser Zeit verändert haben. Mit Hilfe der Methode der Sequenzanalyse werden prozessproduzierte Längsschnittdaten des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung ausgewertet. Es zeigt sich, dass das sogenannte Standardmuster, also der direkte Einstieg und Verbleib in der Ausbildungsfirma in Vollzeit, heute wie früher nicht der Regelfall war. Seit den 1980er Jahren ist zudem eine leichte Tendenz zum früheren Verlassen des Ausbildungsbetriebes festzustellen. Gleichzeitig bleibt Beschäftigungskontinuität erhalten und Absolventen arbeiten häufiger in Teilzeit. Am ehesten ist das Standardmuster noch bei Absolventen von Großbetrieben vorzufinden. Während Frauen besonders häufig im Anschluss an die Ausbildung in Teilzeit arbeiten, zeigen sich ungünstigere Erwerbseinstiegsverläufe mit längeren Phasen von Arbeitslosigkeit vor allem bei der Gruppe der Ausländer." (Autorenreferat, © Springer-Verlag)

    Beteiligte aus dem IAB

    Seibert, Holger ;
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  • Literaturhinweis

    Bildungsförderung und Diskriminierung - marginalisierte Jugendliche zwischen Schule und Beruf (2016)

    Bundschuh, Stephan; Herzog, Esra; Ghandour, Ehsan;

    Zitatform

    Bundschuh, Stephan, Ehsan Ghandour & Esra Herzog (Hrsg.) (2016): Bildungsförderung und Diskriminierung - marginalisierte Jugendliche zwischen Schule und Beruf. Weinheim: Beltz Juventa, 237 S.

    Abstract

    "Bildungsbenachteiligung soll überwunden, Chancengleichheit realisiert werden - so die Anforderungen an Schule, Jugendhilfe und Betriebe. In Wirklichkeit ist alles anders: Marginalisierte Jugendliche werden lebensweltlich und institutionell diskriminiert, wissenschaftliche Studien bestätigen die Zählebigkeit der Exklusion. Die Publikation analysiert die Spannung zwischen den politischen Absichtserklärungen und dem Erleben von Jugendlichen am Beispiel des Übergangs von der Schule in Ausbildung und Beruf, bietet Schlüsselbegriffe - von Antidiskriminierung über Leistung bis Unterricht - zur Analyse und reflektiert pädagogische Methoden zur lebensnahen Gestaltung des Unterrichts." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Neue Konzepte für den Übergang in Ausbildung: Ausbildungschancen für alle (2016)

    Christe, Gerhard;

    Zitatform

    Christe, Gerhard (2016): Neue Konzepte für den Übergang in Ausbildung. Ausbildungschancen für alle. (Gute Gesellschaft - soziale Demokratie #2017plus), Bonn, 104 S.

    Abstract

    "Die Situation am Übergang von der allgemein bildenden Schule in eine Berufsausbildung stellt sich derzeit höchst widersprüchlich dar. Während einerseits Ausbildungsplätze unbesetzt bleiben, bemühen sich andererseits viele Jugendliche vergeblich um eine Ausbildungsstelle. Vor allem Jugendliche ohne oder mit einem (schlechten) Hauptschulabschluss haben nach wie vor nur bedingt Zugang zu einem Ausbildungsplatz im dualen System. Daran haben auch die zahllosen Förderprogramme nichts geändert. Vor diesem Hintergrund untersucht die Studie die Reichweite aktueller Förderprogramme, analysiert anhand von Beispielen neue Möglichkeiten des Zugangs zu einer Berufsausbildung und leitet daraus Folgerungen für die (Berufs-)Bildungspolitik und die Konzipierung von Förderprogrammen ab.
    Im Mittelpunkt der Studie stehen drei konzeptionell unterschiedliche Ansätze. Sie werden hinsichtlich ihrer konkreten Gestaltung, ihrer bisherigen Wirkungen, ihrer Erfolgsbedingungen und ihres verallgemeinerbaren Beitrags zur Verbesserung des Übergangs Schule - Beruf für benachteiligte Jugendliche beschrieben und analysiert." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Sozialraumorientierung im Übergang Schule - Arbeitswelt: Potenziale und Rahmenbedingungen (2016)

    Dethloff, Ricarda;

    Zitatform

    Dethloff, Ricarda (2016): Sozialraumorientierung im Übergang Schule - Arbeitswelt. Potenziale und Rahmenbedingungen. Marburg: Tectum, 445 S.

    Abstract

    "Sozialraumorientierte Ansätze haben Konjunktur. Sie gelten als eine Möglichkeit, den aktuellen gesellschaftspolitischen Herausforderungen fachlich zu begegnen. Offen blieb bisher, wie und mit welcher Wirkung sich eine sozialraumorientierte Fachlichkeit in kommunale Gestaltungsansätze am Übergang Schule - Arbeitswelt integrieren lässt. Ricarda Dethloff untersucht anhand eines sozialraumorientierten Modellprojektes in der Region Dithmarschen (Schleswig-Holstein), welchen Beitrag das Fachkonzept Sozialraumorientierung zur Verbesserung der Übergänge junger Menschen in Ausbildung und Beschäftigung leisten kann. Im Fokus steht u. a. die Frage, welche Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Etablierung sozialraumorientierter Arbeitsweisen im Handlungsfeld förderlich sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The more they spend, the more I earn?: firms training investments and post-training wages of apprentices (2016)

    Dietrich, Hans ; Wenzelmann, Felix ; Pfeifer, Harald ;

    Zitatform

    Dietrich, Hans, Harald Pfeifer & Felix Wenzelmann (2016): The more they spend, the more I earn? Firms training investments and post-training wages of apprentices. (UZH Business Working Paper Series 116), Zürich, 29 S.

    Abstract

    "In this paper, we examine the relation between a firm's training investment and the post-training wages of apprenticeship graduates. For our analysis, we first calculate a training investment indicator using detailed information about firm-level training costs. We then merge the firm-level data with individual-level administrative data on employment and wages of apprenticeship graduates. Using regression models controlling for selection into employment, we find that a firm investment in training relates positively with graduates' post-training wages. Doubling a firm's training investment leads to a wage mark-up of about 2.8%. This result is robust to different specifications. However, we find that especially graduates from low-investment firms benefit from a higher training investment. The wage markup for graduates from firms with already high investment levels is small and statistically not significant." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Dietrich, Hans ;
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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktresultate beruflicher Ausbildung (2016)

    Dummert, Sandra ; Grunau, Philipp ;

    Zitatform

    Dummert, Sandra & Philipp Grunau (2016): Arbeitsmarktresultate beruflicher Ausbildung. In: Autorengruppe Bildungsberichterstattung (Hrsg.) (2016): Bildung in Deutschland 2016 : Ein indikatorengestützter Bericht mit einer Analyse zu Bildung und Migration, S. 116-122.

    Abstract

    "Die beruflichen Perspektiven und der materielle Nutzen, die Auszubildende nach Abschluss ihrer Ausbildung haben, konkretisieren sich mit dem Übergang in den Arbeitsmarkt. Wie erfolgreich der Übergang verläuft, dürfte auch die Attraktivität der Berufsausbildung für nachfolgende Jahrgänge erhöhen. Entsprechend dem Schwerpunktthema des Bildungsberichts wird im Folgenden ein besonderer Akzent auf die Unterschiede in der Arbeitsmarkteinmündung zwischen deutschen und ausländischen Ausbildungsabsolventinnen und -absolventen gelegt." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dummert, Sandra ; Grunau, Philipp ;
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  • Literaturhinweis

    Ausbildungsberechtigung, Ausbildungsaktivität und Übernahmeverhalten von Betrieben (2016)

    Dummert, Sandra ; Leber, Ute;

    Zitatform

    Dummert, Sandra & Ute Leber (2016): Ausbildungsberechtigung, Ausbildungsaktivität und Übernahmeverhalten von Betrieben. In: Bundesinstitut für Berufsbildung, Bonn (Hrsg.) (2016): Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2016 : Informationen und Analysen zur Entwicklung der beruflichen Bildung. Vorversion Stand 27. April 2016, S. 214-218.

    Abstract

    "Das betriebliche Bildungsverhalten steht seit 1995 im Mittelpunkt der Zusammenarbeit zwischen dem Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) und dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), hier insbesondere dem Forschungsbereich 'Betriebe und Beschäftigung'. Dabei werden anhand gemeinsam erarbeiteter Indikatoren die betrieblichen Bildungsaktivitäten analysiert. Mit den Daten des IAB-Betriebspanels können Aussagen dazu getroffen werden, wie viele Betriebe in Deutschland die gesetzlichen Voraussetzungen zur Berufsausbildung erfüllen, also ausbildungsberechtigt sind, wie hoch der Anteil der Betriebe ist, die tatsächlich ausbilden, und wie viele der Ausbildungsabsolventen und -absolventinnen vom Ausbildungsbetrieb in ein Beschäftigungsverhältnis übernommen werden. Grundlage für die hier vorgestellten Ergebnisse ist eine Expertise des IAB, die nicht nur diese Indikatoren, sondern auch weitere wesentliche Fragen zum Aus- und Weiterbildungsverhalten deutscher Betriebe diskutiert. Die Ergebnisse werden nachstehend nach Regionen (Ost-/Westdeutschland) und Betriebsgröße getrennt dargestellt, die Expertise bietet zusätzlich nach Wirtschaftszweigen getrennte Daten." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dummert, Sandra ; Leber, Ute;
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  • Literaturhinweis

    Der Übergang im Überblick. Von den Herausforderungen eines marktgesteuerten Ausbildungszugangs (2016)

    Eberhard, Verena;

    Zitatform

    Eberhard, Verena (2016): Der Übergang im Überblick. Von den Herausforderungen eines marktgesteuerten Ausbildungszugangs. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 65, H. 9/10, S. 211-217. DOI:10.3790/sfo.65.9-10.211

    Abstract

    "Der Beitrag gibt einen Überblick über die bisherige Forschung zum Übergang in das duale System der Berufsausbildung. Unter Bezugnahme auf das ressourcentheoretische Modell des Übergangs von Eberhard stehen hierbei die institutionellen Rahmenbedingungen des Ausbildungszugangs im Fokus. Sie definieren, welche Ressourcen aufseiten der Jugendlichen oder ihrer sozialen Netzwerke den Zugang in eine Ausbildungsstelle eröffnen können. Anhand bisheriger Forschungsarbeiten wird gezeigt, welche Faktoren zu Benachteiligungen beim Ausbildungszugang führen können, aber auch, wo Ansatzpunkte zur Verbesserung der Zugangschancen von Jugendlichen liegen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Schule - Berufsausbildung - Arbeitsmarkt: Herausforderungen und Potenziale der ökonomischen Berufsbildungsforschung (2016)

    Fitzenberger, Bernd ; Bonin, Holger ; Hillerich, Annette;

    Zitatform

    Fitzenberger, Bernd, Holger Bonin & Annette Hillerich (2016): Schule - Berufsausbildung - Arbeitsmarkt. Herausforderungen und Potenziale der ökonomischen Berufsbildungsforschung. In: Perspektiven der Wirtschaftspolitik, Jg. 17, H. 3, S. 208-231., 2016-01-01. DOI:10.1515/pwp-2016-0019

    Abstract

    "Das duale Ausbildungssystem in Deutschland gilt im internationalen Vergleich als vorbildlich. Gleichwohl gelingt vielen Jugendlichen kein reibungsloser Einstieg in den Arbeitsmarkt. Etliche Unternehmen konstatieren einen Rückgang der Ausbildungsreife und Berufsorientierung junger Menschen; gleichzeitig geht deren Interesse an einer Ausbildung zurück. Holger Bonin, Bernd Fitzenberger und Annette Hillerich vermitteln einen Überblick über die sich sehr dynamisch entwickelnde Literatur in der ökonomischen Berufsbildungsforschung, deren Vertreter sich in neueren Arbeiten sehr stark mit dem Entscheidungsverhalten von jungen Menschen befassen. Ein besonderes Interesse gilt Maßnahmen der Berufsorientierung, wozu die Autoren ausgewählte Ergebnisse einer Fallstudie aus der Region Freiburg vorstellen. Angesichts der noch bestehenden Erkenntnislücken beschreiben sie den Bedarf an aussagekräftigen Längsschnittdaten und skizzieren ein Konzept für ein regional geclustertes Übergangspanel." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Fitzenberger, Bernd ;
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  • Literaturhinweis

    Überbetriebliche Unterweisung im Handwerk im Jahr 2015: Zahlen - Fakten - Analysen (2016)

    Franke, Daniela;

    Zitatform

    Franke, Daniela (2016): Überbetriebliche Unterweisung im Handwerk im Jahr 2015. Zahlen - Fakten - Analysen. Hannover, 186 S.

    Abstract

    "Seit mehr als 30 Jahren untersucht und dokumentiert das Heinz-Piest-Institut die Inanspruchnahme überbetrieblicher Unterweisungsmaßnahmen in der Fachstufe. Auch für das Jahr 2015 ist diese Arbeit im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) und des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks fortgeführt worden. Die erforderlichen Basisdaten wurden dem Institut dankenswerterweise vom Deutschen Handwerkskammertag (DHKT) zur Verfügung gestellt.
    Ziel der Arbeit ist die Darstellung der Inanspruchnahme der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie anerkannten und geförderten Maßnahmen zur überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung (ÜLU). Diese Lehrgänge dienen der Anpassung der beruflichen Bildung an die technologische Entwicklung.
    Sich verändernde Rahmenbedingungen wie z. B. demografische und konjunkturelle Entwicklungen, arbeitsmarktpolitische Aktivitäten oder auch der technologische Wandel erfordern auch von den Handwerksinstitutionen Anpassungen. Die vorgelegte Auswertung soll Hinweise geben, inwieweit das Handwerk durch die Weiterentwicklung und kontinuierliche inhaltliche Anpassung der überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung auf mittelfristige Herausforderungen reagieren kann." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Long-lasting effects of socialist education (2016)

    Fuchs-Schündeln, Nicola ; Masella, Paolo;

    Zitatform

    Fuchs-Schündeln, Nicola & Paolo Masella (2016): Long-lasting effects of socialist education. In: The Review of Economics and Statistics, Jg. 98, H. 3, S. 428-441. DOI:10.1162/REST_a_00583

    Abstract

    "Political regimes influence the content of education and criteria used to select and evaluate students. We study the impact of a socialist education on the likelihood of obtaining a college degree and on several labor market outcomes by exploiting the reorganization of the school system in East Germany after reunification. Our identification strategy uses cutoff birth dates for school enrollment that lead to variation in the length of exposure to the socialist education system within the same birth cohort. An additional year of socialist education decreases the probability of obtaining a college degree and affects longer-term labor market outcomes for men." (Author's abstract, © MIT Press Journals) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Labour shortages and replacement demand in Germany: the (non)-consequences of demographic change (2016)

    Garloff, Alfred ; Wapler, Rüdiger;

    Zitatform

    Garloff, Alfred & Rüdiger Wapler (2016): Labour shortages and replacement demand in Germany. The (non)-consequences of demographic change. (IAB-Discussion Paper 05/2016), Nürnberg, 30 S.

    Abstract

    "Zwei wichtige Entwicklungen auf dem deutschen Arbeitsmarktes sind, dass erstens die Nachfrage nach hochqualifizierten Arbeitskräften seit einigen Jahren stark gestiegen ist und zweitens, dass sich Deutschland einem besonders raschen demografischen Wandel gegenüber sieht, was sich einerseits darin mainifestiert, dass die erwartete Größe der Bevölkerung rasch sinkt und zweitens das Durchschnittsalter der Bevölkerung rapide ansteigt. Diese Trends haben in Deutschland zu einer Diskussion über Fachkräftemangel geführt. Einer der gerne genannten Argumente in dieser Diskussion ist, dass in den kommenden Jahren viel mehr ältere Menschen in Rente gingen, als neue jüngere in den Arbeitsmarkt eintreten. Obwohl man diesem Argumente eine inhärente Logik nicht absprechen kann, überzeugt es nur auf den ersten Blick, weil erstens Änderungen der Bevölkerungsgröße nicht notwendig mit entsprechenden Veränderungen beim Arbeitsangebot einhergehen müssen, weil zweitens unklar ist, ob ältere Kohorten typischer Weise durch jüngere Kohorten ersetzt werden und weil drittens Anpassungen bei der Arbeitsnachfrage Veränderungen beim Arbeitsangebot kompensieren könnten.
    In diesem Papier behandeln wir die Frage des demografischen Ersatzbedarfs aus theoretischer und empirischer Perspektive. Theoretisch identifizieren wir Fachkräftemangel mit dem Mindestkriterium, dass sich das Verhältnis von offenen Stellen zu Arbeitslosen vergrößert und zeigen dass das nicht eindeutig für demografische Veränderungen gilt. Im empirischen Teil der Arbeit untersuchen wir, wie die Beschäftigung über die Zeit mit der relativen Größe der unterschiedlichen Alterskohorten zusammenhängt. Wir finden keine Evidenz dafür, dass ein hoher Anteil von älteren Beschäftigten, die den Arbeitsmarkt verlassen, in einem Beruf danach zu einer höheren Nachfrage nach jüngeren Arbeitnehmern führt. Stattdessen findet eine Nachbesetzung - falls sie stattfindet - typischer Weise eher aus den mittleren Altersgruppen durch Berufswechsler statt. Wir schlussfolgern, dass der Zusammenhang zwischen demografischen Veränderungsprozessen und Arbeitsmarktergebnissen, insbesondere im Hinblick auf das Ersatzbedarf-Argument, viel weniger direkt ist, als häufig in der öffentlichen Debatte angenommen wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wapler, Rüdiger;
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    Assessing the performance of school-to-work transition regimes in the EU (2016)

    Hadjivassiliou, Kari P.; Eichhorst, Werner; Tassinari, Arianna ; Wozny, Florian;

    Zitatform

    Hadjivassiliou, Kari P., Arianna Tassinari, Werner Eichhorst & Florian Wozny (2016): Assessing the performance of school-to-work transition regimes in the EU. (IZA discussion paper 10301), Bonn, 24 S.

    Abstract

    "The Great Recession that has engulfed Europe since 2008 has had a profound impact on the process of young people's school-to-work (STW) transition. Countries' institutional configurations considerably matter in shaping the structure of young people's STW transitions and mediating the impact of the Great Recession on youth unemployment. Drawing upon Pohl and Walther's concept of 'youth transition regime' (2007), we have assessed the performance of selected EU countries belonging to different clusters regarding the speed, ease and quality of STW transitions. Differences in performance across regimes exists, with some faring better than others, although at the same time a common, worrying trend can be identified across clusters, comprising a progressive deterioration of the quality of youth transitions across the board, despite the positive policy intentions to strengthen and improve the efficacy of transition regimes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Verbleib und Abwanderung aus dem Handwerk: die Arbeitsmarktmobilität von handwerklichen Nachwuchskräften (2016)

    Haverkamp, Katarzyna; Gelzer, Anja;

    Zitatform

    Haverkamp, Katarzyna & Anja Gelzer (2016): Verbleib und Abwanderung aus dem Handwerk. Die Arbeitsmarktmobilität von handwerklichen Nachwuchskräften. (Göttinger Beiträge zur Handwerksforschung 10), Göttingen, 45 S. DOI:10.3249/2364-3897-gbh-10

    Abstract

    "Das Handwerk leistet traditionell einen wesentlichen Beitrag zur beruflichen Qualifizierung junger Schulabsolventinnen und Schulabsolventen. Nicht alle Fachkräfte, die im Handwerk ausgebildet werden, verbleiben jedoch nach Ende ihrer Ausbildung in diesem Wirtschaftsbereich. Die Abwanderung handwerklich ausgebildeter Fachkräfte in andere Wirtschaftsbereiche wird dabei in verschiedenen Kontexten diskutiert und unterschiedlich bewertet.
    Vor diesem Hintergrund untersucht der vorliegende Beitrag die Arbeitsmarktmobilität von handwerklich qualifizierten Fachkräften. Auf Grundlage von umfassenden, repräsentativen Befragungen von Erwerbstätigen in Deutschland (BIBB/IAB-Erhebungen bzw. BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragungen 1979-2012) werden die Abwanderungsmuster aus dem Handwerk systematisch untersucht und dabei sowohl die zeitliche Entwicklung nachgezeichnet als auch die strukturellen Unterschiede im Zeitablauf verdeutlicht. Der zweite Teil der Studie identifiziert die Bestimmungsfaktoren der Abwanderung aus dem Handwerk und beantwortet die Frage, welche individuellen Eigenschaften der Handwerksgesellen und der Handwerksbetriebe Einfluss auf die Mobilitätsentscheidungen ausüben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Ethnische Unterschiede beim Zugang zu beruflicher Ausbildung (2016)

    Hunkler, Christian ;

    Zitatform

    Hunkler, Christian (2016): Ethnische Unterschiede beim Zugang zu beruflicher Ausbildung. In: C. Diehl, C. Hunkler & C. Kristen (Hrsg.) (2016): Ethnische Ungleichheiten im Bildungsverlauf : Mechanismen, Befunde, Debatten, S. 597-641.

    Abstract

    "Die Erklärung ethnischer Ungleichheiten beim Übergang in die berufliche Ausbildung ist nach wie vor die Etappe der strukturellen Integration, die der empirischen Migrationsforschung die vergleichsweise größten Rätsel aufgibt. Insbesondere gibt es Hinweise auf Diskriminierungen durch die ausbildenden Betriebe; allerdings werden in diesen Studien bei Weitem nicht alle Alternativerklärungen beachtet und empirisch getestet. In diesem Kapitel werden zuerst alle möglicherweise relevanten Erklärungsmechanismen für die niedrigeren Übergangsraten von Personen mit Migrationshintergrund überblicksartig dargestellt. Danach wird ein umfassender und kritischer Überblick über den aktuellen Forschungsstand hinsichtlich des Übergangs in die betriebliche Ausbildung gegeben. Die Gegenüberstellung der empirisch belastbaren Zusammenhänge zur Menge der potenziell relevanten Erklärungen führt zu der ernüchternden Schlussfolgerung, dass die zentrale Frage, ob Betriebe bei der Auswahl ihrer Auszubildenden diskriminieren, auf Basis der vorhandenen Studien und Analysen kaum adäquat beantwortet werden kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ein Konzept zur Integration stark bindungsgestörter junger Menschen in das Arbeitsleben (2016)

    Johnson, Helmut; Klaes, Winfried;

    Zitatform

    Johnson, Helmut & Winfried Klaes (2016): Ein Konzept zur Integration stark bindungsgestörter junger Menschen in das Arbeitsleben. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 30, H. 4, S. 313-328.

    Abstract

    "Jugendliche und junge Erwachsene mit einer starken Bindungsstörung benötigen in Maßnahmen zur beruflichen Rehabilitation und Integration ein spezielles Betreuungskonzept und ein Setting, das an die Besonderheiten ihres deregulierten Stresssystems angepasst ist. Im Zentrum einer hierauf ausgerichteten mehrstufig gegliederten Herangehensweise steht das Bemühen mit den Betroffenen neue tragende Bindungserfahrungen zu etablieren. Das Gelingen der hieran geknüpften Prozesse zur langfristigen Reaktivierung des Beruhigungssystems stellt die zentrale Voraussetzung dafür dar, dass weitere fehlentwickelte Funktionssysteme wieder in einen lernbereiten Zustand versetzt werden. Erst hierauf basierend erscheinen weiterführende Ansätze zur beruflichen Qualifizierung und Erprobung zielführend. Auf diesem Hintergrund stellt sich die Frage, ob für diese Zielgruppe nicht ein neuer, ihrem Handicapbild angemessener Grundaufbau in den Konzepten zur Förderung eines gelingenden Einstiegs in die Arbeitswelt vonnöten ist." (Autorenreferat, © Lambertus-Verlag)

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  • Literaturhinweis

    Ausbildungsreport 2016: Studie (2016)

    Kanzog, Julia; Schönewolf, André; Herzog, Esther; Dick, Oliver;

    Zitatform

    (2016): Ausbildungsreport 2016. Studie. Berlin, 49 S.

    Abstract

    "Die Ergebnisse im Überblick: 71,7 Prozent der Auszubildenden sind mit ihrer Ausbildung zufrieden; 33,6 Prozent der Auszubildenden haben keinen betrieblichen Ausbildungsplan; 10,6 Prozent der Auszubildenden müssen 'häufig' oder 'immer' ausbildungsfremde Tätigkeiten ausüben; 10,1 Prozent der Auszubildenden steht ihr/e Ausbilder/in 'selten' oder 'nie' am Ausbildungsplatz zur Verfügung; 13,4 Prozent der Auszubildenden werden 'selten' oder 'nie' von ihrem/ihrer Ausbilder/in betreut; 34,8 Prozent der Auszubildenden müssen regelmäßig Überstunden machen; 4,3 Stunden arbeiten die Auszubildenden, die regelmäßig Überstunden machen müssen, durchschnittlich pro Woche mehr; 14,4 Prozent der Auszubildenden bekommen für ihre Überstunden weder einen Freizeitausgleich noch eine Bezahlung; 11,2 Prozent der Auszubildenden unter 18 Jahren müssen in der Woche mehr als 40 Stunden arbeiten; 717 Euro ist die durchschnittliche Ausbildungsvergütung über alle Ausbildungsjahre, Berufe und das Geschlecht hinweg (tariflicher Durchschnittswert 826 Euro). In männlich dominierten Berufen liegt die Ausbildungsvergütung mit durchschnittlich 721 Euro um etwa 19 Prozent über dem der von Frauen bevorzugten Berufen (606 Euro); 56,7 Prozent der Auszubildenden finden die fachliche Qualität des Berufsschulunterrichts 'sehr gut' oder 'gut'; 44,4 Prozent der Auszubildenden im letzten Ausbildungsjahr wissen noch nicht, ob sie im Anschluss an ihre Ausbildung übernommen werden; 26,1 Prozent der Auszubildenden haben 'immer' oder 'häufig' Probleme, sich nach der Ausbildung in der Freizeit zu erholen.
    Themenschwerpunkt 2016: Psychische Belastungen am Ausbildungsplatz: 50,8 Prozent der Auszubildenden sehen sich durch Arbeitsanforderungen oder schlechte Arbeitsbedingungen am Ausbildungsplatz 'stark' bis 'sehr stark' belastet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

    Executive Summary
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  • Literaturhinweis

    Educational expansion, occupational closure and the relation between educational attainment and occupational prestige over time (2016)

    Klein, Markus ;

    Zitatform

    Klein, Markus (2016): Educational expansion, occupational closure and the relation between educational attainment and occupational prestige over time. In: Sociology, Jg. 50, H. 1, S. 3-23. DOI:10.1177/0038038514560602

    Abstract

    "This article considers changes in the association between educational attainment and occupational prestige in Germany over time. We argue that the link between attainment and occupational prestige has become weaker over time because of compositional changes in graduate occupational destinations. Prior to higher education expansion, the small elite group of graduates tended to access the occupationally closed and thus more prestigious professions on graduation. As higher education participation expanded, however, an increasing proportion of graduates found employment in less prestigious and more diverse graduate jobs. The results confirm our theoretical expectations. The association between educational attainment and occupational prestige has decreased over time as graduates entered a broader range of jobs and their relative advantage over those with lower levels of qualifications decreased. This can, in fact, be attributed to a merely compositional change among graduates' occupational destinations from prestigious professions towards less prestigious free-market graduate occupations." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The association between graduates' field of study and occupational attainment in West Germany, 1980 - 2008 (2016)

    Klein, Markus ;

    Zitatform

    Klein, Markus (2016): The association between graduates' field of study and occupational attainment in West Germany, 1980 - 2008. In: Journal for labour market research, Jg. 49, H. 1, S. 43-58., 2016-04-01. DOI:10.1007/s12651-016-0201-5

    Abstract

    "Angesichts der Bildungsexpansion und der steigenden Zahl an Hochschulabsolventen erweist es sich für Arbeitgeber zunehmend als schwierig, einen Hochschulabschluss noch als zuverlässiges Signal für die Produktivität der Bewerber zu deuten. Eine These lautet daher, dass Arbeitgeber bei der Einstellung von Arbeitsmarktanfängern nunmehr verstärkt auf qualitative Unterschiede achten, etwa das Studienfach der Hochschulabsolventen. Demnach könnten Absolventen der Geistes- und Sozialwissenschaften künftig sowohl angebots- als auch nachfrageseitig gegenüber Absolventen aus den Natur- und Ingenieurswissenschaften und der Mathematik mit Blick auf deren Arbeitsmarktchancen zunehmend benachteiligt sein. Dieser Artikel überprüft dieses Argument, indem er die Veränderung des Zusammenhangs zwischen dem Studienfach der Absolventen und deren Arbeitslosigkeitsrisiko sowie deren Zugang zur Dienstklasse (service class) in Westdeutschland für den Zeitraum von 1980 und 2008 untersucht. Veränderungen in den fachspezifischen Bildungsrenditen könnten demnach trotz des Ausbaus der Hochschulbildung zu steigender (sozialer) Ungleichheit zwischen Hochschulabsolventen führen. Die Ergebnisse, die auf Basis der Mikrozensusdaten erhoben wurden, zeigen, dass sich im Laufe der Zeit die Unterschiede zwischen den Studienfächern und den beiden Indikatoren für deren Arbeitsmarktperformanz nicht signifikant geändert haben. Insgesamt zeigt sich, dass Hochschulbildung in Westdeutschland angesichts der bislang begrenzten Bildungsexpansion und des stark segmentierten Arbeitsmarktes weiterhin eine gute Investition darstellt - unabhängig vom gewählten Studienfach." (Autorenreferat, © Springer-Verlag)

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    "Schule trifft Arbeitswelt": Übergänge fair und flexibel gestalten (2016)

    Konrad, Alexander;

    Zitatform

    Konrad, Alexander (2016): "Schule trifft Arbeitswelt". Übergänge fair und flexibel gestalten. (Gute Gesellschaft - soziale Demokratie #2017plus), Berlin, 44 S.

    Abstract

    "Wie sollte ein Bildungssystem aussehen, das Jugendliche heute auf die Arbeitswelt von morgen und übermorgen vorbereitet? Wie können Übergänge von der Schule in die Arbeitswelt flexibel gestaltet werden, damit Ein- und Umstiege erleichtert werden? Und wie kann garantiert werden, dass die Chancen, die sich durch den Wandel des Arbeitsmarktes bieten, von allen genutzt werden können?
    Diese Fragen standen im Mittelpunkt der Konferenz der Friedrich-Ebert- Stiftung am 16.11.2015, deren Ergebnisse wir für Sie in dieser Publikation zusammengefasst haben. Nach einem theoretischen Überblick werden Praxisbeispiele für flexible Übergänge im Bildungssystem aus verschiedenen Bundesländern sowie aus Dänemark, der Schweiz und Österreich vorgestellt. Der abschließende Beitrag fasst zusammen, welche Gestaltungsmöglichkeiten Politik, Wirtschaft und Wissenschaft haben, um Übergänge flexibler und fairer zu gestalten." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Übergangspraxis: Zur Gestaltung des Übergangs von der Schule in den Beruf (2016)

    Kühnel, Wolfgang; Keil, Maria ; Kathmann, Silvana; Schmidt, Lisa-Marian; Zifonun, Darius; Höpken, Anna-Maria; Reißig, Birgit;

    Zitatform

    Kühnel, Wolfgang & Darius Zifonun (Hrsg.) (2016): Übergangspraxis: Zur Gestaltung des Übergangs von der Schule in den Beruf. Weinheim: Beltz Juventa, 203 S.

    Abstract

    "Der Band widmet sich dem Übergang von der Schule in Ausbildung und Studium. Auf der Grundlage vergleichender qualitativer Fallanalysen fragen die einzelnen Kapitel zum einen, welche Maßnahmen in den untersuchten Institutionen durchgeführt werden und in welcher Verbindung diese zu institutionellen Vorgaben und Strukturen des Übergangssystems stehen. Zum anderen richtet sich das Interesse auf die Wissensformen und Fertigkeiten, die für den Übergangsprozess eine Rolle spielen: Auf welche Weise und unter welchen Bedingungen wird Wissen vermittelt und angeeignet, das für die Bewältigung des Übergangs relevant ist? Dabei kommt die Sprache auch auf die charakteristischen Schwierigkeiten und Widersprüche der Übergangspraxis." (Autorenreferat, IAB-Doku)
    Inhaltsverzeichnis:
    Wolfgang Kühnel, Dariug Zifonun: 1. Einleitung (7-11);
    Birgit Reißig: 2. Übergänge von der Schule in den Beruf - Forschungsbefunde und Herausforderungen (12-28);
    Wolfgang Kühnel: 3. Das Übergangssystem als Gegenstand sozialwissenschaftlicher Forschung (29-37);
    Maria Keil, Lisa-Marian Schmidt: 4. Übergangsvorbereitung in Schulen, sozialen Projekten und berufsbildenden Maßnahmen: Methodik und Ergebnisüberblick (38-88);
    Maria Keil, Lisa-Marian Schmidt. 5. Schulische Übergangsgestaltung - ein Fallvergleich (89-165);
    Maria Keil: 6. Übergangsgestaltung als Bottom-up-Konzeption zwischen Berufsorientierung und Jugendsozialarbeit (166-187);
    Maria Keil, Wolfgang Kühnel, Lisa-Marian Schmidt, Dariug Zifonun: 7. Fazit und Diskussion (188-193).

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    Preparing for uncertain careers: How youth deal with growing occupational uncertainties before the education-to-work transition (2016)

    Lechner, Clemens M. ; Silbereisen, Rainer K.; Tomasik, Martin J. ;

    Zitatform

    Lechner, Clemens M., Martin J. Tomasik & Rainer K. Silbereisen (2016): Preparing for uncertain careers. How youth deal with growing occupational uncertainties before the education-to-work transition. In: Journal of vocational behavior, Jg. 95/96, H. August/October, S. 90-101. DOI:10.1016/j.jvb.2016.08.002

    Abstract

    "Recent changes in labor market and working conditions have rendered youth's education-to-work transitions and career prospects more uncertain. This study investigated how youth, while still in education or training, deal with perceived growing occupational uncertainties in terms of goal engagement (i.e., investing active effort in goal pursuit; surmounting obstacles) and goal disengagement (i.e., distancing from unattainable goals; protecting the self against failure experiences). Analyses with two closely matched samples of youth aged 16 - 25 years from Germany (N = 529) and Poland (N = 530) revealed high levels of goal engagement and a clear preference of engagement over disengagement. Whereas levels of engagement were comparable across countries, disengagement was considerably higher in Polish youth. Regarding the sources of individual differences in engagement and disengagement, sociodemographic factors had very limited effects in both countries. Compared to sociodemographic factors, the level of perceived growing occupational uncertainties, and especially youth's primary and secondary appraisals thereof, were more strongly and consistently associated with engagement and disengagement, especially in Germany, pointing to the prominence of perceptions and appraisals in shaping youth's responses to growing occupational uncertainties. We offer cultural and economic explanations for these findings and discuss implications for interventions aimed at fostering youth's engagement in preparing for their future careers under today's uncertain conditions." (Author's abstract, © 2016 Elsevier) ((en))

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    Übergänge von der Schule in Ausbildung und Beruf: Junge Frauen mit Migrationshintergrund zwischen Anpassung und Distanzierung (2016)

    Lichtwardt, Nina Theresa;

    Zitatform

    Lichtwardt, Nina Theresa (2016): Übergänge von der Schule in Ausbildung und Beruf. Junge Frauen mit Migrationshintergrund zwischen Anpassung und Distanzierung. Wiesbaden: Springer VS, 231 S. DOI:10.1007/978-3-658-13618-5

    Abstract

    "Ansetzend an der Schnittstelle von Übergangs- und Ungleichheitsforschung beschreibt Nina Theresa Lichtwardt auf Basis einer Triangulation quantitativer und qualitativer Verfahren die Übergangsverläufe der Gruppe junger Frauen mit Migrationshintergrund und Hauptschulbildung, deren Chancen im Übergang von der Schule in Ausbildung und Beruf besonders gering ausgeprägt sind. Zudem erforscht sie deren Erfahrungen und Deutungen innerhalb dieser Verläufe, wobei sie einen intersektionalen Blickwinkel einnimmt. Die Autorin verdeutlicht, dass in den Übergängen ungleichheitsfördernde Strukturen und Prozesse zutage treten, deren Wirkung sich anhand nur einer, an dominanten Zuschreibungen orientierten, Ungleichheitsachse nicht ermessen lässt." (Verlagsangaben)

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    Übergang, Inclusiveness, Region: eine empirische Untersuchung regionaler Übergangsstrukturen (2016)

    Muche, Claudia; Zieger, Mareike; Oehme, Andreas; Klaus, Sonja; Kratz, Dirk; Bähr, Christiane; Truschkat, Inga ;

    Zitatform

    Muche, Claudia, Andreas Oehme & Inga Truschkat (2016): Übergang, Inclusiveness, Region. Eine empirische Untersuchung regionaler Übergangsstrukturen. (Übergangs- und Bewältigungsforschung), Weinheim: Beltz Juventa, 288 S.

    Abstract

    "Angesichts zahlreicher Maßnahmen zur Unterstützung des Übergangs Schule - Beruf in der Region werden Ergebnisse einer empirischen Vergleichsstudie zu unterschiedlichen Herstellungsweisen von Region, Übergang und sozialer Teilhabe aufgezeigt und eine kritische Reflexion dieser Maßnahmen angeregt.
    Das Buch stellt Ergebnisse aus dem BMBF-geförderten Forschungsprojekt 'Schule im Kontext regionaler Übergangsstrukturen' vor. In vier bundesdeutschen Regionen wurden institutionelle Akteure und SchülerInnen nach ihren Sichtweisen auf den Übergang von der Schule in den Beruf befragt, wobei der Fokus sowohl auf dem aktuellen Blick auf Übergänge als auch auf der historischen Rekonstruktion regionaler Entwicklungen lag. Die empirischen Ergebnisse verweisen auf regional ganz unterschiedliche Modelle der Gestaltung von Übergangsstrukturen und Teilhabe und verdeutlichen insgesamt die Notwendigkeit einer kritischen Reflexion der Anschlussfähigkeit bildungspolitischer Interventionen in den Regionen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Betriebliche Ausbildung in Hessen 2015: Stand und Entwicklung: IAB-Betriebspanel-Report Hessen (2016)

    Nüchter, Oliver; Larsen, Christa;

    Zitatform

    Nüchter, Oliver & Christa Larsen (2016): Betriebliche Ausbildung in Hessen 2015: Stand und Entwicklung. IAB-Betriebspanel-Report Hessen. (IAB-Betriebspanel Hessen 2016,01), Frankfurt am Main, 18 S.

    Abstract

    "Der erste Report zum IAB-Betriebspanel 2015 gibt einen Überblick über Stand und Entwicklung der betrieblichen Ausbildung in Hessen. Zentrale Frage des vorliegenden Reports ist, wie sich die wesentlichen Indikatoren auf dem Ausbildungsmarkt in Hessen langfristig verändern, und ob sich hierbei strukturelle Differenzen ausmachen lassen. Im Einzelnen betrachten wir hierfür Stand und Entwicklung - der Ausbildungsbeteiligung und der Ausbildungsintensität der Betriebe, - der angebotenen und besetzten Ausbildungsstellen, - der erfolgreichen Ausbildungsabschlüsse sowie der betrieblichen Übernahmen der Absolventinnen und Absolventen. Für alle Merkmale werden die, soweit vorliegend, langen Zeitreihen seit Beginn der Panelbeobachtung betrachtet, zudem erfolgt eine Differenzierung nach Wirtschaftszweigen und Betriebsgrößen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Die ersten fünf Jahre nach einer berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme (BVB): Befunde zum Übergang in Ausbildung und Beschäftigung (2016)

    Plicht, Hannelore;

    Zitatform

    Plicht, Hannelore (2016): Die ersten fünf Jahre nach einer berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme (BVB). Befunde zum Übergang in Ausbildung und Beschäftigung. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 65, H. 6, S. 142-151., 2016-03-14. DOI:10.3790/sfo.65.6.142

    Abstract

    "Im Folgenden wird die Integration von Teilnehmern einer berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme (BvB-Teilnehmer) in den ersten fünf Jahren nach Maßnahmeaustritt?/?-ende analysiert. Dabei werden insbesondere auch die Maßnahmeabbrecher betrachtet. Für die Analysen wurden Personen- und Maßnahmedaten, die im Rahmen der BvB-Begleitforschung 2006?/?2007 erhoben wurden, mit Registerdaten der BA verknüpft. Damit sind sowohl Übergänge an der ersten als auch an der zweiten Schwelle für die verschiedenen Gruppen ehemaliger BvB-Teilnehmer abbildbar. Im Ergebnis zeigen sich verbesserte Chancen der Ausbildungsaufnahme bei Beobachtung eines längeren Zeitraums, allerdings verweisen die Befunde zum weiteren Ausbildungsverlauf sowie zum Übergang in Beschäftigung und zuletzt erreichtem Erwerbsstatus darauf, dass die Aufnahme einer betrieblichen Ausbildung noch kein Garant für eine erfolgreiche Integration benachteiligter Jugendlicher ins Erwerbsleben ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Berufsorientierungs- und Übergangsprozesse von Schülerinnen und Schülern: geplantes Übergangsverhalten im Übergangssegment? (2016)

    Rahn, Sylvia ; Hartkopf, Emanuel; Fuhrmann, Christoph;

    Zitatform

    Rahn, Sylvia, Emanuel Hartkopf & Christoph Fuhrmann (2016): Berufsorientierungs- und Übergangsprozesse von Schülerinnen und Schülern. Geplantes Übergangsverhalten im Übergangssegment? In: Berufs- und Wirtschaftspädagogik - online H. H. Spezial 12, S. 1-22.

    Abstract

    "Der Beitrag rekonstruiert die Übergangsprozesse Jugendlicher im Anschluss an einen Bildungsgang des Übergangssegments des deutschen Berufsbildungssystems. Auf der Grundlage einer regionalen Panelstichprobe mit rund 1300 Jugendlichen, die einen berufsorientierenden, beruflich grundbilden-den oder beruflich teilqualifizierenden Bildungsgang des Übergangssegments besucht haben, wird im Rahmen des generalisierten linearen Modells zunächst untersucht, inwieweit die Theorie 'geplanten Verhaltens' für die Erklärung der Übergänge der Absolventen des Übergangssegments gültig ist. Auf der Grundlage deskriptiver Befunde der Schülerbefragungen sowie mithilfe logistischer Regressionsanalysen wird sodann gezeigt, welches Such- und Bewerbungsverhalten die Schülerinnen und Schüler während des Besuchs der Bildungsgänge zeigen und welche Bedeutung den Plänen und dem Übergangsverhalten der Jugendlichen relativ zu verschiedenen Schüler- und Kontextmerkmalen für die Einmündung in die duale Ausbildung zukommt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Apprenticeship, vocational training and early labor market outcomes: in East and West Germany (2016)

    Riphahn, Regina T. ; Zibrowius, Michael;

    Zitatform

    Riphahn, Regina T. & Michael Zibrowius (2016): Apprenticeship, vocational training and early labor market outcomes. In East and West Germany. In: Education Economics, Jg. 24, H. 1, S. 33-57. DOI:10.1080/09645292.2015.1027759

    Abstract

    "We study the returns to apprenticeship and vocational training for three early labor market outcomes all measured at age 25 for East and West German youths: non-employment (i.e., unemployment or out of the labor force), permanent fulltime employment, and wages. We find strong positive effects of apprenticeship and vocational training. There are no significant differences for different types of vocational training, minor differences between East and West Germany and males and females, and no significant changes in the returns over time. Instrumental variable estimations confirm the regression results. The positive returns hold up even in poor labor market situations." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    NEET und sozial benachteiligte junge Menschen im Übergang in das Erwerbsleben: Konzepte, Befunde, Diskussionen (2016)

    Schels, Brigitte ;

    Zitatform

    Schels, Brigitte (2016): NEET und sozial benachteiligte junge Menschen im Übergang in das Erwerbsleben. Konzepte, Befunde, Diskussionen. In: A. Lange, H. Reiter, S. Schutter & C. Steiner (Hrsg.) (2016): Handbuch Kindheits- und Jugendsoziologie, S. 241-252. DOI:10.1007/978-3-658-05676-6_14-1

    Abstract

    "Das Akronym NEET ('not in employment, education, or training') steht in der europäischen Sozialberichterstattung und arbeitsmarktpolitischen Diskussion für eine Gruppe von sozial benachteiligten jungen Menschen mit besonderem Förderbedarf. Im Folgenden wird die Begriffsgenese skizziert und Zahlen zu NEETs in Europa vorgestellt. Weiter wird die Aussagekraft der Kategorie NEET, die junge Menschen in heterogenen Lebenslagen zusammenfasst, beleuchtet. Abschließend wird auf den Forschungsstand zu den Bestimmungsfaktoren, Konsequenzen und Perspektiven von NEET-Jugendlichen geblickt und kritisch diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Bildungsentscheidungen und Umorientierungen im nachschulischen Verlauf: dritte Befragung der Studienberechtigten 2010 viereinhalb Jahre nach Schulabschluss (2016)

    Spangenberg, Heike ; Quast, Heiko ;

    Zitatform

    Spangenberg, Heike & Heiko Quast (2016): Bildungsentscheidungen und Umorientierungen im nachschulischen Verlauf. Dritte Befragung der Studienberechtigten 2010 viereinhalb Jahre nach Schulabschluss. (Forum Hochschule 2016,05), Hannover, 162 S.

    Abstract

    "Im vorliegenden Bericht werden zentrale Daten über die nachschulischen Werdegänge von Schulabgängerinnen und Schulabgängern präsentiert, die im Schuljahr 2009/2010 in Deutschland eine schulische Hochschulzugangsberechtigung an einer allgemeinbildenden oder beruflichen Schule erworben haben. Die dargestellten Ergebnisse basieren auf der dritten schriftlichen Befragung der Studienberechtigten 2010, die Ende 2014/Anfang 2015 durchgeführt wurde. Im Rahmen dieser mit finanzieller Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) durchgeführten Längsschnittuntersuchung wurden die Studienberechtigten zuvor bereits ein halbes Jahr vor Schulabgang (erste Befragung, Dezember 2009) und ein halbes Jahr nach Erwerb der Hochschulreife (zweite Befragung, Dezember 2010) mittels standardisierter Fragebogen schriftlich befragt. Der Untersuchung liegt eine auf Bundes- und Länderebene sowie nach den Merkmalen Geschlecht, Schulart und Art der Hochschulreife zufallsbasierte disproportionale Klumpenstichprobe Studienberechtigter zugrunde. An der dritten Befragung beteiligten sich knapp 5.200 Studienberechtigte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Berufsmerkmale und ihre Bedeutung für die Besetzungsprobleme von betrieblichen Ausbildungsplatzangeboten (2016)

    Ulrich, Joachim Gerd;

    Zitatform

    Ulrich, Joachim Gerd (2016): Berufsmerkmale und ihre Bedeutung für die Besetzungsprobleme von betrieblichen Ausbildungsplatzangeboten. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 45, H. 4, S. 16-20.

    Abstract

    "Der Beitrag geht der Frage nach, inwieweit Merkmalsunterschiede zwischen dualen Ausbildungsberufen zu Besetzungsproblemen von Ausbildungsplatzangeboten beitragen. Analysiert werden die Auswirkungen von Unterschieden in der Bezahlung, im schulischen Vorbildungsniveau und in der Geschlechterverteilung. Dabei wird auf Brückenhypothesen zum Berufswahlverhalten Bezug genommen, wonach Jugendliche das Erlernen eines Berufs vor allem als ein Mittel zur Festigung ihrer sozialen und geschlechtlichen Identität begreifen." (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    Job access after leaving education: a comparative analysis of young women and men in rural Germany (2016)

    Unay-Gailhard, Ilkay;

    Zitatform

    Unay-Gailhard, Ilkay (2016): Job access after leaving education. A comparative analysis of young women and men in rural Germany. In: Journal of youth studies, Jg. 19, H. 10, S. 1355-1381. DOI:10.1080/13676261.2016.1166189

    Abstract

    "Rural labour markets for youth are an interesting research area for labour force transition studies because gender differences begin to appear with the out-migration that leads to a shortage of young women in Europe. Whilst existing studies provide insight into this migration flow, little is known about the young women and men who remain in the labour force in rural areas. The aim of this study is to provide insight into the determinants of job access after leaving education in Germany among the young population aged 15 - 29 based on the Labour Force Survey of 2002 - 2009. First, an empirical analysis of student to employment flow in rural areas with respect to social position (degree discipline, age, and socio-professional category) has been conducted. Second, gender-specific multinomial logit models are used to estimate the determinants of access to a first job without a long-term unemployment spell. The results suggest that there are substantive differences in student to employment flow between female and male samples for the variables urbanisation degree of residence (rural, urban, and peri-urbain) and marital status. Contrary to our expectations, living in rural areas does not suggest a significant negative effect in accessing a job within a year. In line with previous studies, being married has a negative influence on female graduates but is positive for their male counterparts." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Berufsbildungsbericht 2016 (2016)

    Zitatform

    (2016): Berufsbildungsbericht 2016. (Berufsbildungsbericht ... / Bundesministerium für Bildung und Forschung), Berlin, 169 S.

    Abstract

    "Die deutsche Wirtschaft investiert maßgeblich in die duale Berufsausbildung und sicherte auch in diesem Jahr wieder mehr als 500.000 neue betriebliche Ausbildungsverträge. Die Sozialpartner und die Kammern übernehmen neben Bund und Ländern ihre bildungspolitische Verantwortung und sind wesentliche Akteure bei der Gestaltung und Implementierung der dualen Ausbildung in Deutschland. Hunderttausende von Ausbilderinnen und Ausbildern sowie Prüferinnen und Prüfern, häufig im Ehrenamt, wirken an der Sicherung einer qualitativ hochwertigen dualen Ausbildung mit.
    Für das Ausbildungsjahr 2015 kann sowohl im Vorjahresvergleich als auch in der Gesamtbetrachtung eine positive Ausbildungsbilanz gezogen werden, besonders aus Sicht der jungen Menschen, die sich um einen Ausbildungsplatz bewerben. Zugleich haben sich jedoch Passungsprobleme von betrieblichen Ausbildungsplatzangeboten und der Bewerbernachfrage in bestimmten Regionen und Berufen weiter verstärkt." (Textauszug, IAB-Doku)

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    Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2016: Informationen und Analysen zur Entwicklung der beruflichen Bildung (2016)

    Zitatform

    (2016): Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2016. Informationen und Analysen zur Entwicklung der beruflichen Bildung. (Datenreport zum Berufsbildungsbericht 8), Bonn, 524 S.

    Abstract

    "Der Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2016 wird zum achten Mal vom Bundesinstitut für Berufsbildung herausgegeben. Er enthält umfassende Informationen und Analysen zur beruflichen Aus- und Weiterbildung, gibt einen Überblick über Programme des Bundes und der Länder zur Förderung der Berufsausbildung und informiert über internationale Indikatoren und Benchmarks.
    Schwerpunktthema des BIBB-Datenreports ist in diesem Jahr 'Studienabbrecher/-innen als Chance für die duale Berufsausbildung - Duale Berufsausbildung als Chance für Studienabbrecher/-innen'." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Integration von Jugendlichen in Ausbildung und Beschäftigung: Herausforderungen und gesellschaftliche Verantwortung (2015)

    Alt, Heinrich;

    Zitatform

    Alt, Heinrich (2015): Integration von Jugendlichen in Ausbildung und Beschäftigung. Herausforderungen und gesellschaftliche Verantwortung. In: J. Funk & N. Hummel (Hrsg.) (2015): Gemeinsam gegen Jugendarbeitslosigkeit : Darstellung des Erfolgsmodells der JOBLINGE (Wiesbadener Gespräche zur Sozialpolitik, 11), S. 55-64.

    Abstract

    Vor dem Hintergrund der Erfolgsmeldungen vom Arbeitsmarkt warnt der Autor davor, diejenigen Jugendlichen aus dem Auge zu verlieren, die ohne Schulabschluss und Ausbildungsplatz einer unsicheren Zukunft entgegensehen. Er plädiert für eine Begrenzung des Übergangssystems: 'Weg von der Ausbildungsvorbereitung, hin zur professionellen Ausbildungsbegleitung'. Durch verkürzte zweijährige Berufsausbildungen soll auch lernschwachen Jugendlichen eine Chance gegeben werden. Jugendliche und Ausbildungsbetriebe müssen frühzeitig zusammengebracht werden und auch jungen Erwachsenen noch die Möglichkeit gegeben werden, eine Ausbildung nachzuholen. 'Wir brauchen Menschen, die sich in unserer Bürgergesellschaft stark machen für zweite Chancen', so der Autor. (IAB)

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    "Kein Anschluss mit diesem Abschluss?": DGB-Expertise zu den Chancen von Jugendlichen mit Hauptschulabschluss auf dem Ausbildungsmarkt: eine Analyse anhand der Zahlen der DIHK-Lehrstellenbörse vom 26. März 2015 (2015)

    Anbuhl, Matthias;

    Zitatform

    Anbuhl, Matthias (2015): "Kein Anschluss mit diesem Abschluss?": DGB-Expertise zu den Chancen von Jugendlichen mit Hauptschulabschluss auf dem Ausbildungsmarkt. Eine Analyse anhand der Zahlen der DIHK-Lehrstellenbörse vom 26. März 2015. Berlin, 14 S.

    Abstract

    "Die vorliegende Expertise analysiert die Chancen der Jugendlichen mit maximal einem Hauptschulabschluss auf dem Ausbildungsmarkt. Wie viele Ausbildungsplätze bleiben diesen Jugendlichen von vorneherein verschlossen? Welche Chancen haben Jugendliche mit Hauptschulzugang? Welche Chancen haben Jugendliche ohne Schulabschluss? Welche Ausbildungsberufe stehen diesen Jugendlichen offen? Wie zufrieden sind Betriebe, die Jugendliche mit Hauptschulabschluss ausbilden? Diese Fragen sollen anhand folgender Daten untersucht werden:
    - Der Quote der Auszubildenden mit neu abgeschlossenem Ausbildungsvertrag nach höchstem allgemeinen Schulabschluss und Zuständigkeitsbereich,
    - der bundesweiten IHK-Lehrstellenbörse mit Stand vom 26. März 2015 sowie
    - der Zufriedenheit der Betriebe, die Jugendliche mit einem Hauptschulabschluss ausbilden." (Textauszug, IAB-Doku)

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    Ländermonitor berufliche Bildung 2015: Zusammenfassung der Ergebnisse (2015)

    Baethge, Martin; Kühne, Stefan; Seeber, Susan; Wieck, Markus; Lenz, Beatrice; Michaelis, Christian ; Jäger, Daniela Julia; Wurster, Sebastian; Maaz, Kai ;

    Zitatform

    Baethge, Martin, Markus Wieck, Susan Seeber, Beatrice Lenz, Christian Michaelis, Kai Maaz, Daniela Julia Jäger, Stefan Kühne & Sebastian Wurster (2015): Ländermonitor berufliche Bildung 2015. Zusammenfassung der Ergebnisse. Gütersloh, 34 S.

    Abstract

    "Wie leistungsfähig und chancengerecht ist die berufliche Bildung in Deutschland? Unter dieser Fragestellung untersucht der Ländermonitor berufliche Bildung die Ausbildungssysteme der 16 Bundesländer im Vergleich. Das Ergebnis: die duale Ausbildung ist unter Druck. In allen Bundesländern sinkt sowohl das Angebot an Ausbildungsplätzen als auch die Anzahl der Bewerber für einen Ausbildungsplatz. Jugendliche mit maximal einem Hauptschulabschluss und Jugendliche ohne deutsche Staatsbürgerschaft haben es dabei besonders schwer einen Ausbildungsplatz zu finden. Allerdings unterscheiden sich ihre Chancen zwischen den Bundesländern erheblich." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ausbildungschancen junger Migranten und Migrantinnen unterschiedlicher Herkunftsregionen: aktuelle Situation 2014 und Entwicklung seit 2010. Ergebnisse der BA/BIBB-Bewerberbefragungen (2015)

    Beicht, Ursula; Gei, Julia;

    Zitatform

    Beicht, Ursula & Julia Gei (2015): Ausbildungschancen junger Migranten und Migrantinnen unterschiedlicher Herkunftsregionen. Aktuelle Situation 2014 und Entwicklung seit 2010. Ergebnisse der BA/BIBB-Bewerberbefragungen. (BIBB-Report 2015,03), Bielefeld, 20 S.

    Abstract

    "Seit Langem ist bekannt, dass die Suche nach einem Ausbildungsplatz für junge Menschen aus Familien mit einer Zuwanderungsgeschichte besonders schwierig ist. Der Personenkreis der jungen Migranten und Migrantinnen ist allerdings sehr heterogen. Sie unterscheiden sich z.B. nach regionaler Herkunft ihrer Familie, Staatsangehörigkeit, Muttersprache, Geburtsland und Aufenthaltsdauer in Deutschland. Im vorliegenden Beitrag wird daher nicht nur untersucht, wie stark sich die Einmündungschancen in eine duale Berufsausbildung zwischen Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund unterscheiden, sondern auch, wie groß die Abweichungen zwischen verschiedenen Migrantengruppen sind. Betrachtet wird zum einen, wie sich die Ausbildungschancen im Jahr 2014 dargestellt haben. Zum anderen werden die seit dem Jahr 2010 zu beobachtenden Entwicklungen aufgezeigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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