Übergänge in Ausbildung und Beschäftigung
Wer einen Ausbildungsplatz sucht, braucht einen möglichst guten Schulabschluss. Eine abgeschlossene Berufsausbildung ist wiederum ein entscheidender Faktor für die dauerhafte Integration in den Arbeitsmarkt und in die Gesellschaft. Viele Jugendliche scheitern jedoch an den beiden Hürden Schulabschluss und Ausbildungsplatzsuche. Neben leistungsschwächeren Jugendlichen sind vor allem sozial Benachteiligte betroffen. Dieses Themendossier präsentiert mit Hinweisen auf Forschungsprojekte sowie weiteren relevanten Internetquellen wissenschaftliche Befunde und Diskussionen zur Übergangsproblematik an der 1. und 2. Schwelle sowie politischen Förderstrategien zur Verbesserung der Einmündung in Ausbildung und Beschäftigung.
Das könnte Sie auch interessieren:
Themendossier Schul- und Ausbildungsabbruch.
Themendossier Ausbildungsstellenmarkt.
Zurück zur Übersicht-
Literaturhinweis
Überflüssig? Abgehängt? - Produktionsschule: Eine Antwort für benachteiligte Jugendliche in den neuen Ländern (2008)
Bojanowski, Arnulf; Meshoul, Ali; Mutschall, Maren;Zitatform
Bojanowski, Arnulf, Maren Mutschall & Ali Meshoul (Hrsg.) (2008): Überflüssig? Abgehängt? - Produktionsschule: Eine Antwort für benachteiligte Jugendliche in den neuen Ländern. Münster u.a.: Waxmann, 225 S.
Abstract
"Im Fachdiskurs über benachteiligte Jugendliche herrscht hohe Einigkeit darüber, dass das Konzept der Produktionsschule Schulverdrossenheit und Lernunlust entgegenwirken kann. Die Produktionsschule verknüpft - auf reformpädagogischer Basis - produktive Tätigkeit an Realaufträgen mit Bildungs- und Lernprozessen. Angesichts der schwierigen Arbeitsmarktintegration junger Menschen gerade in Ostdeutschland stellt sich die Frage, ob nicht die Produktionsschule eine angemessene Antwort sein kann. Das Buch greift aktuelle Debatten zur Benachteiligtenförderung auf. Es diskutiert vielfache Grundlagen und Wurzeln der Produktionsschulideen, so auch die des dänischen Modells der Produktionsschule. Die Ansätze werden systematisch in die sozialen, ökonomischen und bildungsbezogenen Bedingungen Ostdeutschlands eingebettet. Durch praxisnahe Konkretisierungen wird deutlich, wie die Produktionsschule als eigenständiges pädagogisches Konzept Jugendlichen aus ihren Negativkarrieren heraushelfen kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Integration into work of persons who were already disabled before adulthood: national reports. Annex (2008)
Bollens, Joost; Roberts, Simon ; Eichenhofer, Eberhard; Jenak, Andreas; Litz, Annegret; Cousins, Mel; Tomes, Igor; Koldinska, Kristina; Greve, Bent ;Zitatform
Bollens, Joost, Igor Tomes, Kristina Koldinska, Bent Greve, Annegret Litz, Eberhard Eichenhofer, Andreas Jenak, Mel Cousins & Simon Roberts (2008): Integration into work of persons who were already disabled before adulthood. National reports. Annex. Tilburg, 352 S.
Abstract
Das Buch ist ein Anhang zu dem niederländischen Bericht mit dem Titel 'Arbeidsparticipatie van jonggehandicapten, Een onderzoek naar Europese systemen en praktijken'. Diese Studie basierte auf einzelnen nationalen Berichten zur Teilhabe junger Menschen mit Behinderungen, die jeweils von Wissenschaftlern der beteiligten Länder geliefert wurden. Die Veröffentlichung enthält eine Kompilation dieser Länderberichte in unredigierter Form. Die Länderberichte geben jeweils Bestandsaufnahmen der Arbeitsmarktsituation junger behinderter Menschen in Belgien, der Tschechischen Republik, in Dänemark, Deutschland, Irland und Großbritannien. Sie enthalten Beschreibungen des jeweiligen politischen Systems und der Zuständigkeiten, einen Überblick über Behindertenrecht und -gesetzgebung, institutionelle Bedingungen und Voraussetzungen für die Förderung und Unterstützung junger Behinderter, über Einrichtungen zur Eingliederung junger Behinderter in den Arbeitsmarkt, Beispiele für 'best practice' bei der Förderung der Eingliederung sowie Schlussfolgerungen und Empfehlungen für die Politik. (IAB)
-
Literaturhinweis
Integration benachteiligter Jugendlicher - aber wie? (2008)
Christe, Gerhard;Zitatform
Christe, Gerhard (2008): Integration benachteiligter Jugendlicher - aber wie? In: Neue Gesellschaft, Frankfurter Hefte, Jg. 55, H. 9, S. 47-51.
Abstract
"8% der Jugendlichen eines jeden Altersjahrgangs verlassen die Schule ohne Abschluss. Obwohl die Gründe weitgehend bekannt sind und seit über einem vierteljahrhundert ein 'Auffangsystem' besteht, hat sich die Situation keineswegs verbessert. Integration durch Bildung erreicht längst nicht alle Jugendlichen aus bildungsfernen Schichten, adäquate Unterstützung sogenannter 'dropouts' muss weiter greifen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Ausbildungsmarkt: Bonus als Entspannungsmittel (2008)
Zitatform
Dietrich, Hans, Martin Dietz, Michael Stops & Ulrich Walwei (2008): Ausbildungsmarkt: Bonus als Entspannungsmittel. In: IAB-Forum H. 2, S. 66-69.
Abstract
Trotz grundsätzlich positiver konjunktureller Einflüsse gelingt es nicht, jedem ausbildungsfähigen Jugendlichen einen betrieblichen Ausbildungsplatz anzubieten. Nach wie vor mündet nur jeder zweite von der Bundesagentur für Arbeit betreute Bewerber in eine betriebliche Berufsausbildung ein. Dabei ist insbesondere die Zahl der Altbewerber, also der Jugendlichen, die sich bereits seit einem Jahr oder länger erfolglos um einen Ausbildungsplatz bemüht haben, konstant geblieben. Der Beitrag untersucht, ob ein Ausbildungsbonus das geeignete Mittel ist, um diesem 'unerfreulichen' Zustand abzuhelfen. Er behandelt die Probleme, die sich im Zusammenhang mit betrieblichen Kosten-Nutzen-Kalküls, der Festlegung von Ausbildungsplatzquoten und den erwarteten Wirkungen finanzieller Anreize ergeben und kommt zu dem Schluss, dass die Verbindung der Zusätzlichkeit von Ausbildungsarbeitsplätzen mit einer Zielgruppenorientierung im Vergleich zu allgemeinen und übergreifenden Ansätzen trotz möglicher unerwünschter prozyklischer Nebeneffekte, die von einem Bonus ausgehen können, positiv zu bewerten ist. Nach Ansicht der Autoren kann ein Ausbildungsbonus zwar den Altbewerbern helfen, ist jedoch nicht geeignet, die Ursachen der Probleme auf dem Arbeitsmarkt zu bekämpfen, die sich aus der Einordnung von jugendlichen Altbewerbern als 'leistungsschwach' ergeben. Leistungsschwäche kann durch familiäre, schulische und andere soziale Einflussfaktoren bedingt sein. 'Es gilt also, die Stellschrauben für diese Faktoren zu finden und damit leistungsstarken Nachwuchs zu gewähren.' (IAB)
-
Literaturhinweis
Ausbildungsmarkt: Mehr Schwung durch neue Regelungen? (2008)
Zitatform
Dietrich, Hans, Martin Dietz, Michael Stops & Ulrich Walwei (2008): Ausbildungsmarkt: Mehr Schwung durch neue Regelungen? In: Orientierungen zur Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik H. 115, S. 51-56.
Abstract
Viele Schulabgänger finden trotz sinkender Arbeitslosigkeit keine Lehrstelle. Politiker und Wissenschaftler diskutieren daher über ein Abgaben- oder Bonussystem, das Betriebe motivieren soll, mehr auszubilden. Im Rahmen ihrer Qualifizierungsinitiative 'Aufstieg durch Bildung' hat die Bundesregierung beschlossen, Zuschüsse an Unternehmen zu zahlen, die Lehrstellen für schwer vermittelbare Jugendliche anbieten. Der Beitrag erläutert die Maßnahmen, die im Rahmen der Qualifizierungsinitiative zu mehr Bildung und Qualifizierung führen sollen, und untersucht insbesondere inwieweit ein Ausbildungsbonus zur Förderung betrieblicher Ausbildungsplätze für Altbewerber, also für Personen, die mindestens im Vorjahr die allgemein bildende Schule, verlassen haben, das geeignete Instrument darstellt, dieser Zielgruppe zu helfen. Er kommt zu dem Schluss, dass insgesamt die Verbindung der Zusätzlichkeit von Ausbildungsplätzen mit enger Zielgruppenorientierung im Vergleich zu allgemeinen und übergreifenden Ansätzen positiv zu bewerten ist. Da der Vorschlag eines Ausbildungsbonus in Form eines Lohnkostenzuschusses für Altbewerber als zeitlich befristete Maßnahme zum Abbau des 'Altbewerberstaus' konzipiert ist, wird entscheidend für seinen Erfolg sein, dass die richtigen Personen förderberechtigt sind, sodass es zu möglichst geringen Mitnahmeeffekten kommt. Auch staatliche Zuschüsse können nicht für alle Bewerber eine betriebliche Ausbildung ermöglichen. Daher wird es nach Meinung der Autoren auch weiterhin nötig sein, das Lehrstellenangebot durch außerbetriebliche und berufsvorbereitende Qualifizierungsmaßnahmen zu ergänzen. (IAB)
-
Literaturhinweis
Theoretische Überlegungen und empirische Befunde zu berufsvorbereitenden Bildungsangeboten der BA (2008)
Zitatform
Dietrich, Hans (2008): Theoretische Überlegungen und empirische Befunde zu berufsvorbereitenden Bildungsangeboten der BA. In: D. Münk, J. Rützel & C. Schmidt (Hrsg.) (2008): Labyrinth Übergangssystem : Forschungserträge und Entwicklungsperspektiven der Benachteiligtenförderung zwischen Schule, Ausbildung, Arbeit und Beruf, S. 68-92.
Abstract
"Auch Hauptschulabsolventen mit Abschluss gelingt es immer seltener, direkt nach dem Schulabschluss eine duale Lehrausbildung aufzunehmen. In wachsendem Umfang treten sie in berufs-(ausbildungs-)vorbereitende Maßnahmen ein, mit dem Ziel, so Zugang zu einer betrieblichen Ausbildung zu finden. Die Bundesagentur für Arbeit hat das Förderkonzept berufsvorbereitender Angebote neu konzipiert und ab 2004 flächendeckend eingeführt. Das BvB Angebot der BA wird in dem Beitrag skizziert und in die theoretische Diskussion sowie den aktuellen Forschungsstand eingebunden. Auf Basis aktueller Befunde werden Strukturinfos zu Teilnehmerstruktur und Verbleib an BvB-Angeboten der BA dargestellt und diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Stellungnahme zur Öffentlichen Anhörung von Sachverständigen am 26. Mai 2008 in Berlin zum Gesetzentwurf der Bundesregierung Entwurf eines Fünften Gesetzes zur Änderung des Dritten Buches Sozialgesetzbuch - Verbesserung der Ausbildungschancen förderungsbedürftiger junger Menschen (Drucksache 16/8718) (2008)
Zitatform
Dietrich, Hans, Martin Dietz, Michael Stops & Ulrich Walwei (2008): Stellungnahme zur Öffentlichen Anhörung von Sachverständigen am 26. Mai 2008 in Berlin zum Gesetzentwurf der Bundesregierung Entwurf eines Fünften Gesetzes zur Änderung des Dritten Buches Sozialgesetzbuch - Verbesserung der Ausbildungschancen förderungsbedürftiger junger Menschen (Drucksache 16/8718). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 16(11)979 (21.05.2008)), S. 15-17.
Abstract
"Das IAB äußert sich in seiner Stellungnahme zum neuen §421r SGB III ('Ausbildungsbonus') sowie zur Förderungsfähigkeit einer Zweitausbildung (§60 Abs. 2 SGB II). Der Vorschlag eines Ausbildungsbonus' in Form eines Lohnkostenzuschusses für Altbewerber setzt an den tatsächlichen Problemen auf dem Ausbildungsmarkt an. Bei der Kombination aus betrieblichem Schwellenwert und Zielgruppenorientierung ist jedoch entscheidend, dass die richtigen Personen gefördert werden. Hier sollte im Rahmen einer wissenschaftlichen Begleitung beobachtet werden, ob das Kriterium der Zusätzlichkeit und die Zielgruppenabgrenzung geeignet sind, Mitnahmeeffekte zu vermeiden. Die Förderungsfähigkeit einer Zweitausbildung wird insbesondere dann hilfreich sein, wenn der berufliche Erstabschluss nur geringe Beschäftigungschancen eröffnet. Besondere Beachtung bei der Förderung einer Zweitausbildung sollte der Marktfähigkeit der erneuten Ausbildung beigemessen werden.'" (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Gestaltung von Übergängen in und aus beruflichen Schulen als Qualitätsfeld der beruflichen Bildung (2008)
Zitatform
Dietrich, Hans, Walter Lang & Maria Richwien (2008): Gestaltung von Übergängen in und aus beruflichen Schulen als Qualitätsfeld der beruflichen Bildung. In: T. Bals, K. Hegmann & K. Wilbers (Hrsg.) (2008): Qualität in Schule und Betrieb : Forschungsergebnisse und gute Praxis. Tagungsband zu den 15. Hochschultagen Berufliche Bildung 2008 in Nürnberg (Texte zur Wirtschaftspädagogik und Personalentwicklung, 01), S. 236-253.
Abstract
Der Aufsatz fasst die Beiträge und Diskussionen des Workshops 'Übergangsmanagement' im Rahmen der 15. Hochschultage Berufliche Bildung 2008 in Nürnberg mit dem Rahmenthema 'Qualität in Schule und Betrieb: Forschungsergebnisse und gute Praxis' zusammen. Ziel des Workshops war es, Erfolgsfaktoren und geeignete Unterstützungsmaßnahmen für die verschiedenen Phasen und Situationen des Übergangs in und aus den beruflichen Schulen unter dem Gesichtspunkt 'Qualität' herauszuarbeiten. Der Workshop behandelte zwei Themenschwerpunkte. Die Beiträge zum ersten 'Möglichkeiten und Grenzen institutioneller Hilfestellung beim 'schwierigen' Übergang' setzten sich insbesondere mit der Situation von Jugendlichen ohne Ausbildungsplatz auseinander, die zum zweiten Schwerpunkt 'Übergänge in und aus dem dualen System: Erfolgsfaktoren für einen erfolgreichen Übergang ins Berufs-/Erwerbsleben', erläuterten, dass auch dann Unterstützungsmaßnahmen die nachhaltige Integration in den Arbeitsmarkt erleichtern und weitere berufliche Perspektiven eröffnen können, wenn der Schritt in das duale System gelungen ist. Die Beiträge sind in Kurzzusammenfassungen dargestellt. Ein abschließendes Kapitel fasst die Diskussion mit den Seminarteilnehmern zusammen und zeigt weiteren wissenschaftlichen Forschungsbedarf auf. Die Autoren kommen zu der Schlussfolgerung, dass Maßnahmen des Übergangssystems der regelmäßigen kritischen Überprüfung bedürfen, damit sie nicht die Tendenz zu einem sich selbst erhaltenden System entwickeln, dessen Nutzen für junge Menschen marginal ist und welches diesen möglicherweise sogar Eigeninitiative nimmt. (IAB)
Weiterführende Informationen
Hier finden Sie den Volltext des Sammelwerkes. -
Literaturhinweis
Berufsorientierung als Prozess: Persönlichkeit fördern, Schule entwickeln, Übergang sichern. Ergebnisse aus dem Programm "Schule - Wirtschaft/Arbeitsleben" (2008)
Famulla, Gerd-E.; Schäfer, Birgit; Deeken, Sven; Möhle, Volker; Butz, Bert; Michaelis, Ute;Zitatform
Famulla, Gerd-E., Bert Butz, Sven Deeken, Ute Michaelis, Volker Möhle & Birgit Schäfer (2008): Berufsorientierung als Prozess. Persönlichkeit fördern, Schule entwickeln, Übergang sichern. Ergebnisse aus dem Programm "Schule - Wirtschaft/Arbeitsleben". Baltmannsweiler: Schneider-Verl. Hohengehren, 289 S.
Abstract
"Übergeordnetes Ziel des Bundesprogramms 'Schule - Wirtschaft/Arbeitsleben' (kurz: SWA-Programm) war die Entwicklung innovativer und nachhaltig wirksamer Maßnahmen zur Förderung und Verbesserung der Berufsorientierung von Jugendlichen. In dem vorliegenden fünften Dokumentationsband stellt die Wissenschaftliche Begleitung zum SWA-Programm wesentliche Ergebnisse der achtjährigen Programmarbeit vor. Der Band konzentriert sich auf Themen, die sich während der Laufzeit (das Programm endete am 31.12.2007) als zunehmend bedeutsam erwiesen ('Schlüsselthemen der Berufsorientierung'). Hierzu gehören das Verständnis einer ganzheitlichen Berufsorientierung (fächer- und jahrgangsübergreifende Konzeption, Verknüpfung von theoretischem und praktischem Lernen, Vorrang der individuellen Kompetenzförderung etc.), die Präsentation verschiedener Verfahren von Kompetenzfeststellung (auch zur Motivationssteigerung durch positive Rückmeldungen über Stärken und Lernerfolge), die Verknüpfung des Einsatzes von Lernportfolios mit neuen Lehr- und Lernformen, die Beschreibung von Kooperationen zwischen Schule und Betrieben, Arbeitsagenturen und weiteren Bildungspartnern, die Wahrnehmung der Berufsorientierung im Kontext von Schulentwicklung, die der Unterstützung im gesamten Kollegium einschließlich der Schulleitung bedarf, sowie die frühzeitige Einbindung der Eltern in die schulische Arbeit." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Partner der Schule - Berufs- und Lebensweltvorbereitung: Beiträge von Berufsorientierungsprojekten (2008)
Famulla, Gerd-E.; Fuentes, Sabrina; Daß, Sabine; Erbeldinger, Patricia; Möhle, Volker; Wetzstein, Thomas; Deeken, Sven; Heilmann, Bernd; Michaelis, Ute; Hilgers, Judith; Winkelhahn, Mechthild; Kempf, Birgit; Horst, Meike; Koch, Barbara ; Butz, Bert; Schlausch, Reiner; Schäfer, Birgit; Schütte, Marc;Zitatform
Famulla, Gerd-E., Volker Möhle, Bert Butz, Sven Deeken, Meike Horst, Ute Michaelis & Birgit Schäfer (Hrsg.) (2008): Partner der Schule - Berufs- und Lebensweltvorbereitung. Beiträge von Berufsorientierungsprojekten. (Schule - Wirtschaft/Arbeitsleben 02), Baltmannsweiler: Schneider-Verl. Hohengehren, 145 S.
Abstract
"Bereits im ersten Band mit Beiträgen von Berufsorientierungsprojekten aus dem Programm Schule - Wirtschaft/ Arbeitsleben (SWA-Programm) waren die vielfältigen Herausforderungen, die der Übergang von der allgemein bildenden Schule in die Arbeits- und Berufswelt mit sich bringt, Thema. Aus den dargestellten Erfahrungen wurde deutlich, dass die Kernaufgabeneiner auf Anschlussorientierung ausgerichteten Berufsorientierung als Angelegenheit der gesamten Schule zu verstehen sind und sowohl Unterrichts- wie auch Organisationsstruktur- und Personalentwicklung umfassen. Die Beiträge dieses Buches beschäftigen sich mit einer dieser Kernaufgaben - der Kooperation mit außerschulischen Partnern - und schlagen zudem zum Abschluss des SWA-Programms den Bogen zum Transfer der Projektergebnisse." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Inhalt:
Wissenschaftliche Begleitung des Programms "Schule - Wirtschaft/Arbeitsleben" (SWA): Herausforderungen, Handlungsfelder und neue Perspektiven schulischer Berufsorientierung (1-8);
Bernd Heilmann, Sabrina Fuentes: Biografisches Lernen - Fremd-und Selbstbild als Wegbereiter von Traumberufen zur Ausbildungsreife benachteiligter Schülerinnen und Schüler in Mecklenburg-Vorpommern (9-27);
Marc Schütte, Reiner Schlausch: Kooperative Berufs- und Arbeitsorientierung (28-50);
Patricia Erbeldinger, Thomas Wetzstein, Judith Hilgers: Eltern und Schule als Partner in der Berufsorientierung - Sichtweisen und Praxismodelle (51-75);
Birgit Heuser-Kempf: Kontinuierliche Praxistage in Betrieben (76-96);
Sabine Daß: Ein Plädoyer für eine stärkere Verzahnung von allgemein bildendem und berufsbildendem System (97-108);
Mechthild Winkelhahn: EBISS: Erweiterte Berufsorientierung im System Schule (109-126);
Barbara Koch: Wie gelangen Innovationen in Schule? (127-144). -
Literaturhinweis
Stärken fördern: Beiträge von Berufsorientierungsprojekten (2008)
Famulla, Gerd-E.; Colmorgen, Urte; Düsterhoff, Britta; Claves, Oliver; Schaub, Michael; Butz, Bert; Möhle, Volker; Horst, Meike; Griese-Pelikan, Andrea; Schäfer, Birgit; Heuser-Kempf, Birgit; Deeken, Sven; Kahrs, Bringfriede; Schnause, Rüdiger; Kortenbusch, Johannes; Michaelis, Ute; Kruse, Roman;Zitatform
Famulla, Gerd-E., Volker Möhle, Bert Butz, Sven Deeken, Meike Horst, Ute Michaelis & Birgit Schäfer (Hrsg.) (2008): Stärken fördern. Beiträge von Berufsorientierungsprojekten. (Schule - Wirtschaft/Arbeitsleben 03), Baltmannsweiler: Schneider-Verl. Hohengehren, 130 S.
Abstract
"Nach acht Jahren endete im Dezember 2007 die Laufzeit des Programms Schule - Wirtschaft/Arbeitsleben (SWA-Programm), dessen Aufgabe es war, innovative und nachhaltig wirksame Maßnahmen zur Förderung und Verbesserung der schulischen Berufsorientierung zu entwickeln, zu erproben und zu verbreiten. Wesentliches Ziel der letzten Programmphase war es u.a., die Erkenntnisse und Ergebnisse der SWA-Projekte bekannt zu gegeben und in die Fläche zu tragen. Dazu sind 2007 bereits zwei Bände mit Beiträgen von Berufsorientierungsprojekten erschienen, die sich mit verschiedenen Konzepten und Schwerpunkten von Berufsorientierung beschäftigen sowie einen ersten Bogen zum Transfer der Projektergebnisse schlagen. Die Beiträge des nun vorliegenden dritten Bandes stellenunterschiedliche Module und Bausteine schulischer Berufsorientierung vor, die im SWA-Programm entwickelt wurden und sich sowohl auf die ganze Schule als auch auf bestimmte Zielgruppen beziehen. Ein Block mit Beiträgen zur Lehrerfortbildung und Lehrerausbildung schließt die Beiträge ab." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Inhalt:
Wissenschaftliche Begleitung: Ganzheitliche Berufsorientierung: Ausgewählte SWA-Projektkonzepte und -module (1-11);
Andrea Griese-Pelikan, Roman Kruse: Praxislernen - Ein schulpädagogisches Unterrichtskonzept zur Beförderung der Berufswahlorientierung sowie der fachlichen, persönlichen und sozialen Kompetenzen (12-25);
Bringfriede Kahrs: Qualitätssiegel "Schule mit vorbildlicher Berufsorientierung" - Zertifizierung, Rezertifizierung, Netzwerkbildung (26-45);
Johannes Kortenbusch: Von der Kompetenzerhebung zur Kompetenzförderung: Individuelle Förderplanung Berufliche Integration (46-62);
Urte Colmorgen-Kling: "Startpunkt Stärkenseminar" - Entwicklung und Erprobung eines Stärkenseminars für Klassenstufe 7 (63-72);
Britta Düsterhoff: Die Berufsorientierungstournee - Produktentwicklung und Transfer (73-80);
Rüdiger Schnause, Birgit Heuser-Kempf: Internetgestützte Lehrerfortbildung im Bereich sozioökonomischer Bildung (81-98);
Oliver Claves: Internetgestützte prozessbegleitende Lehrerfortbildungen als Transferstrategie innovativer Konzepte (99-112);
Michael Schaub, Birgit Heuser-Kempf: Lam-BAS - Ein Projekt zur Stärkung der Beratungskompetenz von Lehrkräften im Vorbereitungsdienst mit dem Ziel der Förderung der Berufsorientierung und der Ausbildungsfähigkeit von Schülerinnen und Schülern (113-130). -
Literaturhinweis
Ausbildungschancen junger Menschen im SGB II: Expertise (2008)
Förster, Heike;Zitatform
Förster, Heike (2008): Ausbildungschancen junger Menschen im SGB II. Expertise. Halle, 109 S.
Abstract
Die vom Deutschen Jugendinstitut im Auftrag des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes mit Unterstützung des Bundesfamilienministeriums erstellte Studie untersucht, welche Ausbildungschancen junge Menschen durch die Förderung im Rechtskreis des SGB II tatsächlich erhalten. Im Mittelpunkt der Expertise steht die Fragestellung, inwiefern Jugendliche ohne Berufsabschluss vorrangig in eine Ausbildung und erst nachrangig hierzu in eine Arbeitsstelle vermittelt werden. Gleichermaßen interessiert, ob Jugendliche gezielt gefördert werden, um an eine Ausbildung herangeführt zu werden, soweit sie noch nicht über die nötige Ausbildungsreife verfügen. Die zentralen Befunde der Studie zeigen, dass in der Grundsicherung für Arbeitssuchende überproportional viele bildungsferne und sozial benachteiligte Jugendliche betreut werden. Darüber hinaus wird deutlich, dass die Praxis der Vermittlungs- und Integrationsarbeit im SGB II keinen ausreichenden Beitrag leistet, um die Aufstiegschancen für diese jungen Menschen zu verbessern. Schlecht abgestimmte Organisationsstrukturen, unzureichend qualifizierte und dauerhaft beschäftigte MitarbeiterInnen und wenig zielführende Förderangebote sind die Hauptgründe für diesen negativen Befund. Das Gesamturteil lautet, dass die Praxis der Ausbildungsförderung im SGB II von einer planmäßigen integrativen Hilfe noch weit entfernt ist. Abschließend werden Vorschläge unterbreitet, wie die Ausbildungsförderung der Argen und Optionskommunen verbessert werden kann und Grundzüge weiteren Forschungsbedarfs skizziert. (IAB)
-
Literaturhinweis
Absolventinnen und Absolventen bayerischer Praxisklassen auf dem Weg in die Berufsausbildung: Ergebnisse einer Längsschnittuntersuchung (2008)
Gaupp, Nora; Hofmann-Lun, Irene;Zitatform
Gaupp, Nora & Irene Hofmann-Lun (2008): Absolventinnen und Absolventen bayerischer Praxisklassen auf dem Weg in die Berufsausbildung. Ergebnisse einer Längsschnittuntersuchung. In: Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik, Jg. 104, H. 2, S. 235-250.
Abstract
"In mehreren Bundesländern wurden für das letzte Pflichtschuljahr (z.T. auch für die letzten beiden Schuljahre) Hauptschulklassen eingerichtet, in denen - meist auf freiwilliger Basis - die Jugendlichen zusammengefasst werden, für die der Erwerb des Hauptschulabschlusses gefährdet und das Gelingen der Übergangs in Ausbildung unwahrscheinlich ist. Kennzeichen solcher 'Praxisklassen' ist einer hoher Praxisanteil, der meist in Betrieben, z.T. auch in berufsschulischen oder sonstigen außerbetrieblichen Werkstätten absolviert wird. Der Beitrag referiert die Ergebnisse einer Schulleiterbefragung in den bayerischen Praxisklassen und einer als Längsschnitt angelegten Untersuchung der Absolventinnen und Absolventen der Praxisklassen. Ergebnisse sind: Die bayerischen Praxisklassen stellen ein umfassendes auf das Gelingen des Übergangs gerichtetes Förderangebot dar, in denen allerdings der Hauptschulabschluss nicht erworben werden kann. Zwei Drittel der Absolventen gelangen - z.T. nach Zwischenschritten - in Ausbildung, häufig in Betrieben, in denen sie zuvor Praktika absolviert haben. Dem restlichen Drittel drohen allerdings prekäre Erwerbskarrieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung und Evaluation: Abschlussband IV der Schriftenreihe zum BQF-Programm (2008)
Gehricke, Thomas; Sommer, Jörn;Zitatform
Gehricke, Thomas & Jörn Sommer (2008): Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung und Evaluation. Abschlussband IV der Schriftenreihe zum BQF-Programm. (Schriftenreihe zum Programm "Kompetenzen fördern - Berufliche Qualifizierung für Zielgruppen mit besonderem Förderbedarf (BQF-Programm)" 4), Bonn, 214 S.
Abstract
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung legte im Jahr 2001 das Programm 'Kompetenzen fördern - Berufliche Qualifizierung für Zielgruppen mit besonderem Förderbedarf (BQF-Programm)' auf. Das Programm zielte darauf, die Ausbildungs- und Beschäftigungschancen von Jugendlichen, die unter schlechteren Bedingungen ihren Weg in Bildung und Ausbildung antreten müssen, dauerhaft und über die Programmlaufzeit hinaus zu verbessern. Die Publikation erläutert Eckpunkte des Untersuchungsdesigns, und präsentiert Ergebnisse der von der Gesellschaft für Innovationsforschung und Beratung mbH, Berlin (GHB) durchgeführten Begleitforschung und Evaluation zur Entwicklung und Erprobung innovativer Ansätze in der Benachteiligtenförderung sowie zu ihrer Ergebnissicherung und formuliert Schlussfolgerungen für die zukünftige Ausgestaltung vergleichbarer Förderprogramme. Die Publikation gliedert sich in zwei Teile: Teil 1 umfasst die Darlegung von Eckpunkten des BQF-Programms und die Anlage seiner wissenschaftlichen Begleitung und Evaluation, Teil 2 die Beschreibung von Ergebnissen der wissenschaftlichen Begleitung und Evaluation, gegliedert in die Abschnitte: Implementation des BQF-Programms; Ergebnisse und Wirkungen des BQF-Programms aus Sicht der Programmakteure; Benachteiligtenförderung 2006: Handlungsbedarf aus Sicht der Expertinnen und Experten; Zwischen Qualitätsentwicklung und Innovation - BQF-Vorhaben und ihre Wirkungspotenziale für die Benachteiligtenförderung. Abschließend wird ein Fazit des BQF-Programms aus Sicht der Programmevaluation gezogen. (IAB)
-
Literaturhinweis
Betriebliche Einstiegsqualifizierung Jugendlicher: Untersuchung über die ersten drei Jahre der betrieblichen Einstiegsqualifizierung in München (2008)
Hanslmaier, Robert;Zitatform
Hanslmaier, Robert (2008): Betriebliche Einstiegsqualifizierung Jugendlicher. Untersuchung über die ersten drei Jahre der betrieblichen Einstiegsqualifizierung in München. München, 35 S.
Abstract
Die Einstiegsqualifizierung (EQJ) geht auf den sogenannten Ausbildungspakt zurück und wurde erstmals mit Beginn des Ausbildungsjahres 2004 angeboten. Über sechs bis zwölf Monate dauernde Praktika in Betrieben sollen Jugendliche, die keine Lehrstelle gefunden haben, in Ausbildung gebracht werden. Das Instrument der Einstiegsqualifizierung soll auf der einen Seite Jugendliche in Ausbildung bringen, auf der anderen Seite zielt es aber darauf ab, bislang nicht ausbildende Betriebe für die Berufsausbildung zu gewinnen. Für München hat das Referat für Arbeit und Wirtschaft gemeinsam mit der Agentur für Arbeit München das Instrument der betrieblichen Einstiegsqualifizierung über die Dauer von drei Jahren untersucht. Die Untersuchung umfasst einerseits eine Erhebung bei den Betrieben und andererseits eine Befragung der Münchner Jugendlichen, die im Münchner Arbeitsagenturbezirk im Ausbildungsjahr 2004/2005 eine EQJ angetreten hatten. Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen, dass sich das Instrument der Einstiegsqualifizierung in den bisherigen drei Jahren des Ausbildungspakts in München sowohl für die Mehrheit der teilnehmenden Jugendlichen als auch für Betriebe als Brücke in die Berufsausbildung bewährt hat. Vielen der Jugendlichen, denen es auch nach den Nachvermittlungsaktionen nicht gelungen ist, einen Ausbildungsplatz zu finden, haben durch ihre Einstiegsqualifizierung einen Ausbildungsplatz gefunden. Aus Sicht des Referats für Arbeit und Wirtschaft der Stadt München wird daher begrüßt, dass das Instrument in die Regelförderung des Sozialgesetzbuches übernommen wurde. (IAB)
-
Literaturhinweis
Evaluierung der JASG-Lehrgänge in Niederösterreich: Ergebnisse einer Studie im Auftrag des AMS Niederösterreich (2008)
Heckl, Eva; Wagner-Pinter, Michael; Kalmár, Monika; Gregoritsch, Petra; Dörflinger, Céline; Dorr, Andrea;Zitatform
Heckl, Eva, Andrea Dorr, Céline Dörflinger, Petra Gregoritsch, Monika Kalmár & Michael Wagner-Pinter (2008): Evaluierung der JASG-Lehrgänge in Niederösterreich. Ergebnisse einer Studie im Auftrag des AMS Niederösterreich. (AMS-Info 122), S. 1-4.
Abstract
"Um der Jugend bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt einzuräumen, liegt ein Schwerpunkt der Arbeitsmarktpolitik darin, jedem/jeder Jugendlichen eine Berufsausbildung zu ermöglichen. Obwohl österreichweit eine Entspannung am Lehrstellenmarkt zu beobachten ist, besteht in einigen Bundesländern weiterhin eine Lehrstellenlücke, d.h., die Zahl der Lehrstellensuchenden übersteigt regelmäßig das Lehrstellenangebot der Betriebe. Das Jugendausbildungssicherungsgesetz (JASG) versucht durch die Bereitstellung von Lehrausbildungsplätzen dem Mangel an betrieblichen Lehrstellen entgegenzuwirken. In Niederösterreich ist die Situation zwar nicht so prekär wie in der Bundeshauptstadt, dem Bundesland mit der höchsten Lehrstellenandrangsziffer, aber auch hier stehen regelmäßig mehr Lehrstellensuchende jeweils einer offenen Lehrstelle gegenüber (2,8:1 im Jahr 2007). Daher sind die JASG-Lehrgänge auch für dieses Bundesland von hoher Relevanz. Die Evaluierung, die im Auftrag der Landesgeschäftsstelle des AMS Niederösterreich von der KMU Forschung Austria in Kooperation mit Synthesis Forschung durchgeführt wurde, analysiert die Wirksamkeit und Nachhaltigkeit der JASG-Lehrgänge VIII bis X, die jeweils im Herbst in den Jahren 2005 bis 2007 begonnen haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Verbesserung des Übergangs von der Schule in den Beruf: Bericht zur Umsetzung der Förderlinie 2004 bis 2007 (2008)
Icking, Maria; Ternes, Elvira;Zitatform
Icking, Maria & Elvira Ternes (2008): Verbesserung des Übergangs von der Schule in den Beruf. Bericht zur Umsetzung der Förderlinie 2004 bis 2007. Bottrop, 38 S.
Abstract
Seit 2004 fördert das Land Nordrhein-Westfalen im Rahmen des Ausbildungskonsens NRW Projekte, die zur Stärkung regionaler Strukturen der Berufswahlorientierung und Berufsvorbereitung für Schülerinnen und Schüler an allgemeinbildenden Schulen sowie zur Bereitstellung von Ausbildungsplätzen beitragen. Die Finanzierung erfolgt mit Mitteln der Landesregierung (Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales, MAGS) und der Europäischen Union (Europäischer Sozialfonds, ESF) unter Einbeziehung von regional verfügbaren Ressourcen. Mit dieser Förderlinie werden Projekte gefördert, die sich an folgenden Zielen orientieren: Förderung der Ausbildungsreife und der Berufsorientierung von Schülerinnen und Schülern der allgemeinbildenden Schulen; nachhaltige Organisationsentwicklung als Qualitätsentwicklung der beteiligten Schulen und deren Partner und Aufbau verlässlicher Strukturen der am Prozess beteiligten Partner (Schule, Wirtschaft, andere); Gewinnung neuer Ausbildungsbetriebe und zusätzlicher Ausbildungsplätze; Entwicklung modellhafter, innovativer Verfahren und Ansätze. Der Bericht legt eine Evaluation von Schwerpunkten und Ergebnissen der Projekte vor. Die Projektevaluation erfolgte nach den Gesichtspunkten Umsetzung, Transfer und Nachhaltigkeit. Datenbasis des Berichts sind zum einen die Bewilligungsdaten der Versorgungsverwaltung und zum anderen die Daten aus der Begleitbogenerhebung ABBA, die in beiden Fällen in der Datenbank BISAM erfasst werden. Zusätzlich wurden Projekte zur Berufsvorbereitung und zum regionalen Übergangsmanagement durch die G.I.B. befragt. (IAB)
-
Literaturhinweis
Zwischen Qualifikationswandel und Marktenge: Konzepte und Strategien einer zeitgemäßen Berufsorientierung (2008)
Jung, Eberhard;Zitatform
Jung, Eberhard (Hrsg.) (2008): Zwischen Qualifikationswandel und Marktenge. Konzepte und Strategien einer zeitgemäßen Berufsorientierung. (Basiswissen Berufsorientierung 01), Baltmannsweiler: Schneider-Verl. Hohengehren, 323 S.
Abstract
Der Band dokumentiert die Beiträge einer unter dem gleichen Titel am 10.10.2007 an der Pädagogischen Hochschule in Karlsruhe abgehaltenen Fachtagung. Diese stand unter einer doppelten Zielsetzung: Einerseits sollten aktuelle Herausforderungen an die Berufsorientierung in ihre vollen Breite zeitgemäß thematisiert und diskutiert werden, andererseits wurde das Ziel verfolgt, die an Übergangsprozessen beteiligten Akteure zielgerichtet und synergetisch zur Verbesserung des Zusammenwirkens zu vernetzen. Inhaltlich stehen aktuelle Herausforderungen und zeitgemäße Bewältigungsstrategien im Fokus des Erkenntniserwerbs. "Es geht um zukunftsorientierte Aspekte der Berufsorientierung unter den gegenwärtigen Rahmenbedingungen." Der Sammelband ist in vier inhaltlich selbständige Teile gegliedert. Im ersten Teil werden analytisch-programmatische Beiträge dokumentiert, im zweiten Teil Konzepte und Strategien zur Stärkung der Ausbildungs- und Arbeitsfähigkeit von Jugendlichen gebündelt. Der dritte Abschnitt thematisiert das Thema der Berufsorientierung als pädagogisch-didaktische Herausforderung und Element von Schulentwicklung und im vierten Teil werden die Ergebnisse einer Podiumsdiskussion mit dem Titel 'Was ist eine zeitgemäße Berufsorientierung?' unter dem Aspekt einer zielgerichteten Belebung des Theorie-Praxis-Diskurses dokumentiert. (IAB)
-
Literaturhinweis
Übergangsmanagement - Wege zur beruflichen und sozialen Integration junger Menschen: die Aufgaben der Jugendhilfe an der Schnittstelle zwischen Schule, Ausbildung und Beruf (2008)
Kammerer, Bernd; Hutzler, Thomas; Schreiner, Manfred; Schruth, Peter; Klier, Manfred; Gref, Kurt; Schleicher, Thomas; Dülp, Matthias; Scherzer, Jutta; Fink, Ursula; Schaufler, Dorothea; Frank, Susann; Reißig, Birgit; Grüner, Roland; Reihl, Marlene; Wenninger, Norbert; Probst, Richard; Vogler, Melanie; Plicht, Hannelore; Trommer, Michael; Pletzer, Winfried; Spitzbarth, Uta; Pfaffinger, Carola; Severing, Eckart; Peters, Eva; Jugel-Kosmalla, Herbert; Muntahder, Nadja; Fiebrig, Daniela; Merz, Kathrin; Gaupp, Nora; Martin, Bernd; Wendt, Peter-Ulrich; Lutz, Klaus; Stegmann, Lothar; Lüders-Wolkersdorfer, Petra; Seegets, Heidi; Lohwasser, Karin; Förtsch, Dominique; Lex, Tilly; Uhlenbrock, Gabi; Kronbeck, Uwe; Braun, Frank; Kretschmer, Andreas; Spieker, Christa; König, Joachim; Hack, Gerhard; Kohl, Ralf;Zitatform
Hutzler, Thomas, Manfred Schreiner, Peter Schruth, Manfred Klier, Thomas Schleicher, Matthias Dülp, Jutta Scherzer, Ursula Fink, Dorothea Schaufler, Susann Frank, Birgit Reißig, Roland Grüner, Marlene Reihl, Norbert Wenninger, Richard Probst, Melanie Vogler, Hannelore Plicht, Michael Trommer, Winfried Pletzer, Uta Spitzbarth, Carola Pfaffinger, Eckart Severing, Eva Peters, Herbert Jugel-Kosmalla, Nadja Muntahder, Daniela Fiebrig, Kathrin Merz, Nora Gaupp, Bernd Martin, Peter-Ulrich Wendt, Klaus Lutz, Lothar Stegmann, Petra Lüders-Wolkersdorfer, Heidi Seegets, Karin Lohwasser, Dominique Förtsch, Tilly Lex, Gabi Uhlenbrock, Uwe Kronbeck, Frank Braun, Andreas Kretschmer, Christa Spieker, Joachim König, Gerhard Hack & Ralf Kohl, Kammerer, Bernd & Kurt Gref (Hrsg.) Nürnberger Forum der Kinder-und Jugendarbeit, 2007 (2008): Übergangsmanagement - Wege zur beruflichen und sozialen Integration junger Menschen. Die Aufgaben der Jugendhilfe an der Schnittstelle zwischen Schule, Ausbildung und Beruf. Nürnberg: Emwe-Verlag, 298 S.
Abstract
"Übergangsmanagement hat eine Mittlerfunktion zwischen Jugendlichen (einschließlich ihrer Familien) und dem vorhandenen Spektrum von Angeboten des Bildungssystems (insbesondere der Schule), der Jugendhilfe, des Arbeitsmarktes, der Arbeitsagenturen, der Jobcenter und der freien Träger bis hin zu Sport- und Kulturangeboten sowie sozialraumbezogenen Angeboten der Jugend- und Sozialarbeit. Zugänge müssen gerade zu den Jugendlichen geschaffen werden, die sich bisher den Angeboten der Jugendberufshilfe entzogen haben. Die soziale und berufliche Integration soll auch in schwierigen Fällen sichergestellt werden. Bei Bedarf müssen neue, an den Bedürfnissen und Möglichkeiten dieser Personengruppe orientierte Angebote geschaffen werden. Insbesondere Übergänge zwischen Schule und Beruf, zwischen den Trägern, den Arbeitsagenturen, den Kommunen (insbesondere den Sozial- und Jugendämtern), Schulen und Bildungsträgern und lokalen Wirtschaftsvertretern müssen abgestimmt werden. Übergangsmanagement hilft dabei, die unterschiedlichen Professionalitäten der Fördersysteme fallweise zu bündeln." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Berufsausbildung in Hessen 2008 (2008)
Kisseler, Wolfgang; Kuse, Stefan;Zitatform
Kisseler, Wolfgang & Stefan Kuse (2008): Berufsausbildung in Hessen 2008. (HA Hessen-Agentur. Report 739), Wiesbaden, 100 S.
Abstract
"Die aktuelle Ausgabe des Reports 'Berufsausbildung in Hessen 2008' ist erschienen. Die Hessen Agentur erstellt den Bericht jährlich im Auftrag des hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung. Die Situation auf dem hessischen Ausbildungsmarkt hat sich im Berichtsjahr erheblich verbessert. Zum Stichtag 30. September wurden 43.378 neue Ausbildungsverträge geschlossen und damit ca. 4.000 bzw. 10 % mehr als im Vorjahr. Rund 10 % dieser Verträge wurden in den Neuen Berufen geschlossen. Statistisch betrachtet standen 100 Nachfragende 98 angebotenen Ausbildungsstellen gegenüber. Hessen wies somit - wie die Mehrzahl der Bundesländer - erneut einen Nachfrageüberhang auf, der sich allerdings gegenüber dem Vorjahr um 3,9 Prozentpunkte auf 1,9 % verringert hat. Eine Übereinstimmung von Angebot und Nachfrage gab es zuletzt im Jahr 2002. Nach Berechnungen der Hessen Agentur verließen im Berichtsjahr etwa 59.700 Schüler die allgemeinbildenden Schulen. Für den Zeitraum 2008 bis 2010 werden leicht sinkende Schulabgängerzahlen prognostiziert. Auch die Nachfrage nach dualen Ausbildungsplätzen im Jahr 2008 wird mit 45.000 Plätzen niedriger als noch im Vorjahr erwartet. Bis 2020 wird sie gemäß der Prognose und demografisch bedingt leicht zurückgehen. Einmalig ist im Jahr 2013 ein deutlicher Anstieg aufgrund der Verkürzung der zum Abitur führenden Schulzeit zu erwarten. Die Bildungsgänge des Übergangssystems - dazu zählt z. B. das Berufsgrundbildungsjahr BGJ (in der nicht-kooperativen Form), das in der Studie eingehend betrachtet wird - verzeichneten sinkende Schülerzahlen. Infolge der positiven Entwicklung auf dem dualen Ausbildungsmarkt stieg der Anteil der Berufsschüler mit einem Ausbildungsvertrag im Berichtsjahr von knapp 88 % auf 90 %. An den hessischen Hochschulen und Berufsakademien haben im Berichtsjahr (Sommer- und Wintersemester) knapp 39.800 Studierende eine Ausbildung im ersten Fachsemester begonnen - ein Drittel davon an Fachhochschulen. Damit zeigen sich kaum Änderungen gegenüber dem Vorjahr. Die Berufsakademien verzeichnen 30 Studienfänger mehr als im Vorjahr - 295 Studierende begannen hier eine Ausbildung. Die Ausbildungsbeteiligung der hessischen Betriebe, die in der Studie mittels einer Ausbildungsbetriebsquote sowie einer Ausbildungsquote erfasst wird, zeigt sich gegenüber dem Vorjahr kaum verändert und liegt weiterhin in jeder Betriebsgrößenklasse leicht unter dem westdeutschen Niveau. Im Berichtsjahr ist auch die Zahl der arbeitslosen Jugendlichen in Hessen deutlich gesunken. Im Mai 2008 waren 19.350 Personen unter 25 Jahre arbeitslos und damit ca. 19 % weniger als im Vorjahr. Die Arbeitslosenquote lag in dieser Altersgruppe bei 6 %." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Zwischen Integration und Ausgrenzungsrisiken: Aussiedlerjugendliche im Übergang Schule-Beruf. Ein Handbuch für die Praxis (2008)
Kuhnke, Ralf; Schreiber, Elke;Zitatform
Kuhnke, Ralf & Elke Schreiber (2008): Zwischen Integration und Ausgrenzungsrisiken. Aussiedlerjugendliche im Übergang Schule-Beruf. Ein Handbuch für die Praxis. Halle, Saale, 100 S.
Abstract
"Für Jugendliche aus Spätaussiedlerfamilien ist der Übergang von der Schule in eine Ausbildung oder Arbeit häufig problematisch. Diese Schwelle birgt für sie ein hohes Risiko, in Prozesse dauerhafter Ausgrenzung von Erwerbsarbeit und gesellschaftlicher Teilhabe einzutreten. Wie und mit welchen Effekten nutzen diese Jugendlichen Hilfsangebote der Jugendsozialarbeit und anderer präventiv wirksamer Instanzen? Im DJI-Handbuch für die Praxis werden sowohl unterschiedliche Risikolagen und Problemlösungen als auch entsprechend differenzierte Strategien von Förder- und Integrationsangeboten an Schulen und bei Trägern der Jugendsozialarbeit dargestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Das berufliche Übergangssystem: neues kommunales Handlungsfeld im Dreieck von Arbeitsmarkt-, Bildungs- und Jugendpolitik (2008)
Kühnlein, Gertrud;Zitatform
Kühnlein, Gertrud (2008): Das berufliche Übergangssystem. Neues kommunales Handlungsfeld im Dreieck von Arbeitsmarkt-, Bildungs- und Jugendpolitik. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 37, H. 1, S. 51-55.
Abstract
"Angesichts anhaltender Probleme auf dem Ausbildungsmarkt und der zunehmenden Ausdifferenzierung von Berufseinmündungswegen junger Menschen ist die Gestaltung von beruflichen Übergängen in das Zentrum bildungs- und sozialpolitischer Aufmerksamkeit gerückt. Diverse Reformvorhaben der letzten Jahre zielen auf eine politische Neuausrichtung des beruflichen Übergangsbereichs im Sinne einer Effektivierung und Systematisierung ab. Dabei wächst den Kommunen verstärkt Verantwortung zu. Immer mehr Kommunen sehen die entstandene Lage als eine Chance, sich die Gestaltung von 'kommunalen Bildungslandschaften' und die Restrukturierung des gesamten beruflichen Übergangssystems zur politischen Aufgabe zu machen. Im Dreieck von Arbeitsmarkt-, Bildungs- und Jugendpolitik ist damit ein neues Handlungsfeld entstanden, das einen hohen Stellenwert für gelingende berufliche und soziale Integration junger Menschen hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Dualisierung der Benachteiligtenförderung? Strategien zur (Wieder-) Gewinnung der Betriebe als Lernort und bildungspolitische Konsequenzen (2008)
Kühnlein, Gertrud;Zitatform
Kühnlein, Gertrud (2008): Dualisierung der Benachteiligtenförderung? Strategien zur (Wieder-) Gewinnung der Betriebe als Lernort und bildungspolitische Konsequenzen. In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 17, H. 4, S. 283-297. DOI:10.1515/arbeit-2008-0406
Abstract
"Angesichts der anhaltenden Berufseinmündungsprobleme von Jugendlichen ist die Gestaltung von beruflichen Übergängen, im Sinne einer Optimierung der Einstiegswege in Ausbildung und Arbeit, in das Zentrum bildungs- und sozialpolitischer Aufmerksamkeit gerückt. Am Beispiel des neuen arbeitsmarktpolitischen Instruments Einstiegsqualifizierung (EQ) wird unter Bezug auf aktuelle empirische Forschungsergebnisse aufgezeigt, dass zentrale mit diesem Instrument anvisierte Ziele wie: Öffnung des Lernorts Betrieb für (sozial) benachteiligte Jugendliche, Verkürzung der Warteschleifen, eine einheitliche Gestaltung der Praktika durch Qualifizierungsbausteine und die anteilige Anrechnung des Praktikums auf eine anschließende Ausbildung, nicht erreicht werden. Stattdessen erfolgt durch die Arbeitsverwaltung wie auch durch die Praktikumsbetriebe eine Selektion auf einem mittleren Qualifikationsniveau ('Bestenauslese'), die die Chancen der eigentlichen Zielgruppe auf eine lernförderliche betriebliche Integration und den Zugang zur Berufsausbildung eher noch weiter verringert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Zur Konzeption und Wirksamkeit von Maßnahmen zur Verbesserung des Übergangs von benachteiligten Jugendlichen von der Schule in den Beruf in Niedersachsen seit 1970 (2008)
Leeker, Wilhelm;Zitatform
Leeker, Wilhelm (2008): Zur Konzeption und Wirksamkeit von Maßnahmen zur Verbesserung des Übergangs von benachteiligten Jugendlichen von der Schule in den Beruf in Niedersachsen seit 1970. Paderborn: Eusl, 249 S., Anhang.
Abstract
"Die Situation benachteiligter Jugendlicher beim Übergang von der Schule in den Beruf ist in der Literatur inzwischen umfangreich beschrieben worden. Eine Flut von häufig unkoordinierten Maßnahmen verbessert die Situation allerdings - wenn überhaupt - nur unzureichend. Auf der Basis langjähriger Erfahrung als Lehrer und Schulleiter an einer berufsbildenden Schule sowie als ehrenamtlicher Leiter einer Jugendwerkstatt untersucht der Autor den Erfolg von schulischen Maßnahmen und Maßnahmen der Jugendsozialarbeit zur Berufsvorbereitung benachteiligter Jugendlicher. Für eine empirische Studie hat er Schulleiter, ehemalige und aktive Berufsschullehrer, derzeitige und ehemalige Schüler des Berufsvorbereitungsjahres, Leiter von Jugendwerkstätten, Ausbilder und Teilnehmer in Jugendwerkstätten in Niedersachsen befragt, um herauszufinden, welchen Erfolg diese Maßnahmen gehabt haben und wie der Übergang der benachteiligten Jugendlichen während der rund 35 Jahre seit Einführung der Maßnahmen dadurch verbessert wurde. Das Ergebnis seiner Studie ist sehr ernüchternd und gibt Anlass zu der Frage, wie die Unterstützung im Interesse der betroffenen Jugendlichen effektiver gestaltet werden kann - der Autor macht dafür konkrete Vorschläge." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Labyrinth Übergangssystem: Forschungserträge und Entwicklungsperspektiven der Benachteiligtenförderung zwischen Schule, Ausbildung, Arbeit und Beruf (2008)
Münk, Dieter; Bohlinger, Sandra ; Quante-Brandt, Eva; Bylinski, Ursula; Kutscha, Günter; Schmidt, Christian ; Kremer, H.-Hugo; Brasch, Monika von; Hilger, Annelies; Zoyke, Andrea; Galetzka, Claudia; Severing, Eckart; Friese, Marianne; Schelten, Andreas; Faßhauer, Uwe ; Baethge, Martin; Erban, Tanja; Stein, Gerolf; Eckert, Manfred; Rützel, Josef; Dietrich, Hans ; Schirmacher, Arno; Deißinger, Thomas; Besener, Andreas; Debie, Sven Oliver;Zitatform
Münk, Dieter, Josef Rützel & Christian Schmidt (Hrsg.) (2008): Labyrinth Übergangssystem. Forschungserträge und Entwicklungsperspektiven der Benachteiligtenförderung zwischen Schule, Ausbildung, Arbeit und Beruf. Bonn: Pahl-Rugenstein, 268 S.
Abstract
"'Labyrinth Übergangssystem' thematisiert ein bildungs- und berufsbildungspolitisch zentrales Segment des bundesdeutschen Bildungssystems, das in zunehmendem Maße von Dysfunktionalitäten geprägt ist und inzwischen seine ursprünglichen Aufgaben der sozialen sowie der ausbildungs- und arbeitsmarktbezogenen Integration benachteiligter Jugendlicher kaum noch zu erfüllen in der Lage ist. Aus der Perspektive der Berufs- und Wirtschaftspädagogik dokumentiert der Band den aktuellen Forschungsstand der Disziplin zum Problem der 'Übergänge' im Bildungs- und Berufsbildungssystem: Aus theoretischer und empirischer Perspektive werden aktuelle Erträge der Forschung zu den Strukturen und Umgebungsbedingungen des Übergangs sowie zu den in diesem Kontext eingesetzten bzw. in Modellversuchen erprobten Strategien und Gestaltungsansätzen, ferner zu spezifischen didaktisch-methodischen und zielgruppenorientierten Förderansätzen dokumentiert. Den Abschluss bildet ein eigenes Kapitel, das sich mit dieser sehr spezifischen bundesdeutschen Problematik im Licht der europäischen und internationalen Diskussion des erfolgreichen Übergangs benachteiligter Jugendlicher in Ausbildung, Arbeit und Beruf beschäftigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Lehrstellenmangel - Können Alternativen Lücken schließen? (2008)
Plicht, Hannelore;Zitatform
Plicht, Hannelore (2008): Lehrstellenmangel - Können Alternativen Lücken schließen? In: B. Kammerer & K. Gref (Hrsg.) (2008): Übergangsmanagement - Wege zur beruflichen und sozialen Integration junger Menschen : die Aufgaben der Jugendhilfe an der Schnittstelle zwischen Schule, Ausbildung und Beruf, S. 65-80.
Abstract
Seit Jahren werden sowohl ein Mangel an Ausbildungsstellen als auch eine wachsende Zahl von jugendlichen Altbewerbern beklagt, die auf dem Ausbildungsstellenmarkt keine oder nur geringe Chancen haben. Da im Ausbildungsjahr 2006/07 erstmals wieder ein Ausbildungsstellenzuwachs und ein Rückgang der registrierten Bewerber verzeichnet wurde, wird hinterfragt, ob das Problem des Lehrstellenmangels nur quantitative oder auch qualitative Gründe hat. Dazu wird die Ausbildungssituation an Hand der Daten der Berufsberatungsstatistik und der Verbleibstudien nicht eingemündeter Bewerber analysiert. Es zeigt sich, dass einerseits Lehrstellen unbesetzt bleiben, weil die Betriebe keine geeigneten Bewerber finden und andererseits deutlich mehr Jugendliche als nur die registrierten Bewerber einen Ausbildungsplatz suchen. Dieser Mismatch betrifft vor allem junge Männer mit geringen Leistungsvoraussetzungen. Beide Seiten brauchen gezielte Maßnahmen zur betrieblichen Unterstützung bzw. zur Förderung der Jugendlichen. (IAB)
-
Literaturhinweis
The concept of transition system (2008)
Raffe, David;Zitatform
Raffe, David (2008): The concept of transition system. In: Journal of education and work, Jg. 21, H. 4, S. 277-296. DOI:10.1080/13639080802360952
Abstract
"The term 'transition system' describes features of a country's institutional arrangements which shape young people's education - work transitions. It explains why national differences in transition processes and outcomes persist despite apparent pressures for convergence. This paper asks how the concept of transition system has been conceptualised and operationalised by researchers, especially quantitative researchers analysing comparative survey data. It uses a four-level conceptual framework which is implicit in much of this research. Micro-level transition processes and outcomes (Level 1) may be aggregated or summarised to show national transition patterns (Level 2), which may be explained in terms of dimensions of national institutional variation (Level 3) or typologies of transition systems (Level 4). Research into transition systems can boast of empirical, theoretical and policy-related achievements, but it has been constrained by data limitations and theoretical eclecticism. It needs to develop theoretical frameworks to explain how transition systems themselves change and to move beyond a view of nation-states as homogeneous and independent units of analysis." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Steuerung der beruflichen Bildung im internationalen Vergleich: Kurzfassung (2008)
Rauner, Felix; Zhao, Zhinqun; Kurz, Sabine; Schlögl, Peter; Wittig, Wolfgang ; Clematide, Bruno; Deitmer, Ludger; Barabasch, Antje ; Scharnhorst, Ursula;Zitatform
Rauner, Felix (2008): Steuerung der beruflichen Bildung im internationalen Vergleich. Kurzfassung. Gütersloh, 30 S.
Abstract
Die Bertelsmann Stiftung fordert eine Modernisierung der dualen Berufsausbildung in Deutschland, da für viele Jugendliche der Übergang von der Schule in den Beruf zu einer beinahe unüberwindbaren Hürde geworden ist. Auf der Grundlage einer international vergleichenden Studie schlägt sie zur besseren Steuerung des Systems ein Bundesamt für berufliche Bildung sowie entsprechende Landesämter vor. Bei der Reform der Berufsausbildung soll sich Deutschland am Vorbild der Schweiz orientieren, wo die Steuerung aus 'einer Hand' erfolgt. Zu den weiteren Reformvorschlägen der Studie gehören einheitliche gesetzliche Rahmenbedingungen sowie die Umsetzung einer Innovationsstrategie für die berufliche Bildung. Die hervorragende Praxis im dualen Ausbildungssystem mit ihren berufsbildenden Schulen und den Ausbildungsbetrieben muss besser als bisher mit der Berufsbildungspolitik und der Berufsbildungsforschung verzahnt werden. So kann die Ausbildungsqualität insgesamt verbessert werden. Insgesamt hätten Reformen in der beruflichen Bildung jedoch nur dann eine Chance, wenn sie auch von möglichst vielen Beteiligten getragen würden. Die Bertelsmann Stiftung beschreitet daher neue Wege, indem sie durch lagerübergreifende, partizipative Verfahren Räume schafft, in denen die Verantwortlichen sich offen über mögliche Reformoptionen austauschen können. (IAB)
-
Literaturhinweis
Junge Migrantinnen und Migranten in der Benachteiligtenförderung (2008)
Schreier, Claudia;Zitatform
Schreier, Claudia (2008): Junge Migrantinnen und Migranten in der Benachteiligtenförderung. In: Migration und Soziale Arbeit, Jg. 30, H. 3/4, S. 201-205. DOI:10.3262/MIG0804201
Abstract
Der Beitrag befasst sich mit der Situation von jugendlichen Migrantinnen und Migranten, denen der Übergang Schule - Beruf nicht gelingt. Bislang existieren kaum spezifische Angebote, um diese Zielgruppe, die in sich sehr heterogen ist, zu fördern. Benachteiligung ist ein strukturelles und damit politisches Problem, Förderbedarf ein individuelles und damit vorrangig pädagogisches Problem. "Auch die beste Förderung wird nicht die strukturelle Benachteiligung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund lösen können." Die Autorin entwickelt Forderungen, die das Ziel haben, diese jungen Menschen innerhalb des Systems der Benachteiligtenförderung gezielt und bestmöglich zu fördern und ihnen den Übergang in Ausbildung und daran anschließend Beschäftigung zu ermöglichen. "Soll ein besseres Abschneiden junger Migrantinnen und Migranten sowohl bei den Schulabschlüssen als auch bei der Teilhabe am dualen System erreicht werden, bedarf es eines Katalogs gezielter und aufeinander abgestimmter Maßnahmen, die zum einen die spezifischen Voraussetzungen der verschiedenen Migrantengruppen berücksichtigen, zum anderen zielgerichtet auf ihre Bedürfnisse eingehen." (IAB2)
-
Literaturhinweis
Zur Wirkung von kooperativen Angeboten der Berufsorientierung auf die Berufswahlreife: Ergebnisse einer fragebogengestützten Evaluationsstudie an allgemein bildenden Schule in Bremen und Niedersachsen (2008)
Schütte, Marc; Schlausch, Reiner;Zitatform
Schütte, Marc & Reiner Schlausch (2008): Zur Wirkung von kooperativen Angeboten der Berufsorientierung auf die Berufswahlreife. Ergebnisse einer fragebogengestützten Evaluationsstudie an allgemein bildenden Schule in Bremen und Niedersachsen. In: Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik, Jg. 104, H. 2, S. 215-234.
Abstract
"Es werden Ergebnisse einer fragebogengestützten Evaluationsstudie zur Wirkung von kooperativen Angeboten der Berufsorientierung vorgestellt. Als Kriterium zur Abschätzung von Berufsorientierungseffekten wird die Berufswahlreife verwendet, die bei über 1000 Jugendlichen an fünf allgemein bildenden Schulen in Bremen und Niedersachsen erhoben wurde. Auf Basis der vorliegenden Daten werden Aussagen über die Validität des Kriteriums, die Rolle von Moderatorvariablen wie Migrationshintergrund und Geschlecht, die subjektive Bedeutung von unterschiedlichen Auskunftsquellen im Prozess der Berufswahl und zu Bedingungsfaktoren von erfahrungs- und interaktionsorientierten Angeboten gemacht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Ursachen und Abhilfemassnahmen für die mangelnde Integration von jungen Menschen mit Migrationshintergrund in das betriebliche Ausbildungssystem: Erfahrungen aus zwei Modellversuchen (2008)
Stein, Margit;Zitatform
Stein, Margit (2008): Ursachen und Abhilfemassnahmen für die mangelnde Integration von jungen Menschen mit Migrationshintergrund in das betriebliche Ausbildungssystem. Erfahrungen aus zwei Modellversuchen. In: Wirtschaft und Berufserziehung, Jg. 60, H. 8, S. 21-28.
Abstract
"Im Rahmen des Beitrags werden die Erfahrungen mit der Integration von Personen mit Migrationshintergrund in den Arbeitsmarkt geschildert. Der Fokus liegt in diesem Beitrag auf der Integration junger Menschen mit Migrationshintergrund in das betriebliche Ausbildungssystem und in das allgemein bildende Schulsystem. Um die Erfahrungen besser einordnen zu können, wird zunächst auf Basis der internationalen Schulleistungsforschung dargelegt, warum Personen mit Migrationshintergrund in Schule und Ausbildung bisher oftmals nur mangelhaft integriert sind. Anschließend werden zwei Modellversuche vorgestellt, die sich der Integration von Auszubildenden in die Betriebe gewidmet haben und die gut auf Auszubildende mit Migrationshintergrund übertragen werden können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Ausbildungsbonus - bringt er Altbewerber in Ausbildung?: Ergebnisse einer BIBB-Betriebsbefragung (2008)
Troltsch, Klaus; Gericke, Naomi; Saxer, Susanne;Zitatform
Troltsch, Klaus, Naomi Gericke & Susanne Saxer (2008): Ausbildungsbonus - bringt er Altbewerber in Ausbildung? Ergebnisse einer BIBB-Betriebsbefragung. (BIBB-Report 2008,05), 11 S.
Abstract
"Jeder sechste Betrieb kann sich bei entsprechender finanzieller Unterstützung vorstellen, zusätzliche Ausbildungsplätze für Jugendliche zur Verfügung zu stellen, die sich seit mindestens einem Jahr vergeblich um eine Ausbildungsstelle bemüht haben. Für die Hälfte der befragten Betriebe kommt dies allerdings nicht in Betracht. Dies sind Ergebnisse einer Betriebsbefragung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) aus dem Frühjahr 2008 zum Ausbildungsbonus, der staatliche Förderleistungen für Betriebe vorsieht, die einen sogenannten Altbewerber als Auszubildenden aufnehmen. Die Analysen zeigen, um welche Betriebe es sich hierbei handelt und welche betrieblichen Rahmenbedingungen förderlich sein könnten, um eine Steigerung im Ausbildungsplatzangebot für Altbewerber zu erreichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Jugendliche im Übergangssystem: eine Bestandsaufnahme (2008)
Ulrich, Joachim Gerd;Zitatform
Ulrich, Joachim Gerd (2008): Jugendliche im Übergangssystem. Eine Bestandsaufnahme. In: Berufs- und Wirtschaftspädagogik - online H. Spezial 4, S. 1-21.
Abstract
"In den vergangenen Jahren kam es im vollqualifizierenden Berufsbildungswesen zu wachsenden Passungsproblemen zwischen Bildungsangebot und -nachfrage. Während die Zahl der ausbildungsinteressierten Jugendlichen aus demographischen Gründen stark anstieg, sank der Umfang des betrieblichen Ausbildungsangebots. Die schulischen Berufsbildungsangebote nahmen zwar zu, konnten den Verlust innerhalb des dualen Systems aber nicht kompensieren. Um die Versorgungslücke zumindest provisorisch zu kompensieren, wurde das Übergangssystem stark ausgebaut. Selbst 'ausbildungsreife' Jugendliche wurden in vielen Fällen zunächst auf einen der Bildungsgänge des Übergangssystems verwiesen. Bis zu welchem Ausmaß die Expansion des Übergangssystems auch auf qualitative Passungsprobleme zwischen Lehrstellenangebot und -nachfrage zurückzuführen ist (steigende Ansprüche der Betriebe, zunehmende Eignungsdefizite auf Seiten der Bewerber), lässt sich nicht klar quantifizieren. Nur relativ wenige Untersuchungen liegen dazu vor, inwieweit die Bildungsgänge des Übergangssystems dazu beitragen, die Ausbildungschancen der Jugendlichen zu verbessern. Nach den Ergebnissen der BIBB-Übergangsstudie schätzen die Absolventen den Nutzen relativ hoch ein. Tatsächlich wirkt sich der Abschluss positiv auf die nachfolgende Übergangsrate in Berufsausbildung aus. Dennoch kann das Übergangssystem die Aufnahme einer Berufsausbildung keinesfalls garantieren. Etwa ein Fünftel der nichtstudienberechtigten Abgänger aus den allgemeinbildenden Schulen findet in den ersten drei Jahren nach Schulende keinen stringenten Zugang in Berufsausbildung. Darunter sind gehäuft schwächere Schulabsolventen (mit max. Hauptschulabsolventen und / oder schlechteren Schulnoten) und Jugendliche mit Migrationshintergrund zu finden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Volkswirtschaftliche Potenziale am Übergang von der Schule in die Arbeitswelt: eine Studie zu den direkten und indirekten Kosten des Übergangsgeschehens sowie Einspar- und Wertschöpfungspotenzialen bildungspolitischer Reformen (2008)
Zitatform
Werner, Dirk, Michael Neumann & Jörg Schmidt (2008): Volkswirtschaftliche Potenziale am Übergang von der Schule in die Arbeitswelt. Eine Studie zu den direkten und indirekten Kosten des Übergangsgeschehens sowie Einspar- und Wertschöpfungspotenzialen bildungspolitischer Reformen. Gütersloh, 342 S.
Abstract
Ziel der im Auftrag der Bertelsmann Stiftung vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln erstellten Studie war es, die gesamtwirtschaftlichen Kosten der derzeitigen Probleme beim Übergang von der Schule in Ausbildung und Beschäftigung zu identifizieren, um damit Finanz- und Effizienzpotenziale für eine bessere Förderung und Integration der Problemgruppen aufzuzeigen. Dazu wurde eine gesamtfiskalische Kalkulation der Kosten und Ausgaben für Hilfestellungen und Unterstützungsmaßnahmen beim Übergang von der Schule in Ausbildung und Beruf etwa durch Integrationshilfen für Jugendliche und junge Menschen erstellt, wobei zwischen direkten und indirekten Kosten beziehungsweise Ausgaben differenziert wurde, um unmittelbare Maßnahmekosten und individuelle sowie gesellschaftliche Folgekosten unterscheiden zu können. Der Hauptfokus der Studie liegt auf Maßnahmen und Qualifizierungsangeboten für Jugendliche im Alter bis 25 Jahre, die ohne weitere Hilfen nicht den direkten Sprung von der Schule über eine Berufsausbildung in den Arbeitsmarkt schaffen. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass die erforderlichen Ressourcen gebündelt werden sollten, um im Bereich des Übergangs von Schule in Ausbildung und Beschäftigung künftig Verbesserungen sowohl im Sinne der Jugendlichen als auch bei der Sicherung des künftigen Fachkräftebedarfs der Wirtschaft zu erzielen. Die Ergebnisse zeigen auch, welche Potenziale sich durch eine intensivere individuelle Förderung der Zielgruppe eröffnen. Um die vorhandenen Potenziale zu nutzen, wird die Verfolgung von drei zentralen bildungspolitischen Reformzielen vorgeschlagen: die Verringerung der Zahl der Schulabgänger mit mangelnder Ausbildungsreife, die Reduzierung der Verweildauer im Übergangssystem sowie die Forcierung der Nachqualifizierung von An- und Ungelernten. (IAB)
-
Literaturhinweis
Entwurf eines Fünften Gesetzes zur Änderung des Dritten Buches Sozialgesetzbuch - Verbesserung der Ausbildungschancen förderungsbedürftiger junger Menschen (Drucksache 16/8718): Materialien zur öffentlichen Anhörung von Sachverständigen am 26. Mai 2008 in Berlin zum Gesetzentwurf der Bundesregierung. Zusammenstellung der schriftlichen Stellungnahmen (2008)
Zitatform
(2008): Entwurf eines Fünften Gesetzes zur Änderung des Dritten Buches Sozialgesetzbuch - Verbesserung der Ausbildungschancen förderungsbedürftiger junger Menschen (Drucksache 16/8718). Materialien zur öffentlichen Anhörung von Sachverständigen am 26. Mai 2008 in Berlin zum Gesetzentwurf der Bundesregierung. Zusammenstellung der schriftlichen Stellungnahmen. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 16(11)980 (22.05.2008)), 29 S.
Abstract
Mit dem Entwurf eines Fünften Gesetzes zur Änderung des SGB III verfolgt die Bundesregierung die Zielsetzung, allen Jugendlichen - auch solchen mit Unterstützungsbedarf - eine faire Chance auf Ausbildung zu eröffnen. Dazu sollen mit einem Ausbildungsbonus zusätzlich bis zu 100.000 betriebliche Ausbildungsplätze jährlich für diese Jugendlichen erschlossen werden. Die Bundestagsdrucksache dokumentiert die gemeinsame Stellungnahme der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK), des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) und des Bundesverbands der freien Berufe (BfB) sowie die Stellungnahmen des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB), der Bundesagentur für Arbeit (BA), des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB ), der DGB Jugend, des Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit und der Einzelsachverständigen Professor Dr. Reinhold Weiß (Bonn), Professor Dr. Eckart Severing (Nürnberg) und Gerhard Hager (Pforzheim). (IAB)
-
Literaturhinweis
Brücken in die Zukunft: Kompetenzagenturen: Lotsen für besonders benachteiligte Jugendliche in Beruf und Gesellschaft. Dokumentation des Fachkongresses am 20.11.2007 in Berlin (2008)
Abstract
Kernaufgabe der Kompetenzagenturen ist die nachhaltige Verankerung eines Dienstleistungsangebots mit dem Ziel, besonders benachteiligten Jugendlichen mittels Case Management Hilfsangebote zur sozialen und beruflichen Integration zu machen. Kompetenzagenturen übernehmen somit eine Lotsenfunktion. Am 11. November 2007 trafen erstmalig Vertreter aller rund 200 Kompetenzagenturen mit Akteuren aus ihrem Umfeld zusammen. Über 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmern diskutierten in fünf parallelen Themenforen über ihre Erfahrungen und über aktuelle praxisrelevante Entwicklungen. Auf dem Podium sprachen Fachreferentinnen und Fachreferenten aus der Förderpraxis, Europapolitik, Kommunal- und Arbeitsverwaltung und der Wissenschaft. Die Dokumentation dieses Fachkongresses bietet im ersten Teil mit den Plenarreden Einblicke in den politischen Hintergrund des Programms, sowohl auf nationaler, als auch europäischer Ebene. Der zweite Teil fasst die Ergebnisse der praxisnahen Themenforen zusammen: 1: Case Management in der Praxis der Kompetenzagenturen - mehr als 'Fordern und Fördern'; 2: Maßgeschneidertes Übergangsmanagement - Zusammenarbeit der Kompetenzagentur mit Schule, Wirtschaft und Bildungsträgern; 3: Der Aufbau nachhaltiger regionaler Netzwerke und Unterstützungsstrukturen für Kompetenzagenturen; 4: Wege zu mehr Effizienz, Transparenz und Vergleichbarkeit in der Jugendhilfe auf regionaler Ebene; 5: Kompetenzagenturen im Geflecht des SGB: Chancen und Hindernisse für die Integrationsarbeit. Im dritten Teil wird ein Interview mit der Kompetenzagentur Berlin Kreuzberg in leicht gekürzter Form wiedergegeben, sowie ein Schlaglicht auf die wichtigsten Statements der Podiumsteilnehmerinnen und -teilnehmer geworfen. (IAB)
-
Literaturhinweis
Wegweiser ins Arbeitsleben: Kooperationsmodelle und Integrationsstrategien beim Übergang von der Schule in den Beruf. Fachtagung, Berlin, 24.-25.04.2008. Dokumentation (2008)
Zitatform
(2008): Wegweiser ins Arbeitsleben. Kooperationsmodelle und Integrationsstrategien beim Übergang von der Schule in den Beruf. Fachtagung, Berlin, 24.-25.04.2008. Dokumentation. (Aktuelle Beiträge zur Kinder- und Jugendhilfe 68), Berlin, 260 S.
Abstract
Ausgehend von der Tatsache, dass die Hilfen zum Berufseinstieg für benachteiligte Jugendliche durch eine große Unübersichtlichkeit gekennzeichnet sind, werden in der Tagungsdokumentation Anregungen und Beispiele für eine gelungene Zusammenarbeit der beteiligten Akteure und Systeme in der Praxis aufgezeigt. Hierzu zählen Job-Center und ARGEn, Schulen, Einrichtungen der Jugendhilfe und der Jugendsozialarbeit. Inhaltsverzeichnis: I. Biografische Anforderungen und lokale Strukturen und Antworten: Dr. Andreas Walter: Was heißt es heute, berufliche Übergänge selbst gestalten zu müssen oder zu dürfen? Ein subjektorientierter, biografischer Blick auf Bewältigungsanforderungen und -strategien chancenarmer junger Frauen und Männer; Dr. Frank Braun / Birgit Reißig: Übergangswege von der Schule in Ausbildung und Beruf - Herausforderungen für ein regionales/lokales Übergangsmanagement. II. Aktuelle Problemanzeigen und mögliche Antworten bei der Gestaltung von Kooperationsbeziehungen: Petra Wallner-Rübeling: Statement aus Sicht des Jobcenters; Othmar Nickel: Statement aus Sicht der Schule; Reinhard Mach: Statement aus Sicht der Jugendhilfe; Philipp Schäfer: Statement aus Sicht einer ARGE; Forum 1: Den beruflichen Übergang am Startplatz Schule gelingend gestalten: Michael Goedeke: Das Hamburger Hauptschulmodell; Klaus-Michael Solf: Lernen in niedersächsischen Schulen unter Maßgabe der Berufsorientierung; Forum 2: Kooperation und Finanzierung an der Schnittstelle Erziehungshilfen - Jobcenter U25: Petra Wallner-Rübeling: SGB II/SGB III - Zwei Schuhe eines Paares oder zwei verschiedene Enden eines Strickes - von Konkurrenz und Kooperation; Dr. Heike Förster: Erfahrungen der Stadt Leipzig; Forum 3: Wie Jugendberufshilfe offensiv steuern und gestalten nach Hartz IV? Wie hat sich die Jugendberufshilfe im neuen System neu verortet? Welche Identitäten gibt sie sich?: Peter Walbröl: Gibt es die 'alte Jugendberufshilfe' noch, wie hat sie sich im neuen System verorten können und woran erkennt man sie?; Michael Haberkorn: Die Berliner Jugendberufshilfe ringt um ihre/eine Identität und will im Hilfesystem identifizierbar bleiben; Forum 4: 'Wir sind nicht für dich zuständig, da musst du dort hingehen...' Den Zuständigkeitsdschungel lichten - Modelle der Beratung aus einer Hand/an einem Ort (SGB II, III und VIII): Bernhard Nagel: 'Unter einem Dach' - Perspektiven der Kooperation in Düsseldorf; Stefan Fischer / Eva Schießl: Das Projekt 'JADE' in München; Forum 5: Steuerung Gesamtfördersystem U25: Wie der Kooperation/Kommunikation der Spitzen der beteiligten Systeme sichern?: Dr. Claudia Daigler: Steuern im kommunalen Gesamtfördersystem U25 am Beispiel der Landeshauptstadt Stuttgart; Philipp Schäfer: Beispiel aus der Landeshauptstadt Dresden; III. Passungsverhältnisse von Arbeitsmarkt und Adressat/innen: Martin Lieneke: Integrationsstrategien und die Möglichkeiten des SGB II; Peter Walbröl: Was interessiert Jugendliche der Markt? Und welche Angebote findet die Jugendberufshilfe, die quer zu den 'Marktlogiken' liegen?; Arbeitsgruppe 1: Wie sehen gute Lösungen für schulmüde Jugendliche/Schulverweigerer aus, die an deren Potenzialen ansetzen?: Reiner Müller: ESF-Programm 'Schulverweigerung - die 2. Chance'; Karl Antony: Arbeiten und Lernen in Werkpädagogischen Klassen. Ein Modell zur Integration und beruflichen Orientierung schuldistanzierter Schüler im Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg; Dr. Michael Franzke: Qualitätsstandards der arbeitsweltbezogenen Jugendsozialarbeit im Übergangsmanagement Schule - Beruf; Arbeitsgruppe 2: Konzepte für den Übergang von der Schule in den Beruf für junge Menschen mit Migrationshintergrund: Lutz Klein: Beispiel aus Frankfurt am Main; Arbeitsgruppe 3: Neue Wege für Jungs - das Ende der Normalarbeitsbiografie und Konsequenzen für Konzepte in der Arbeit zu beruflichen Übergängen und Bewältigungsaufgaben für chancenarme junge Männer: Jens Schmidt / Susanne Offen: Das Konzept 'Arbeit ist nur das halbe Leben...'; Arbeitsgruppe 4: Möglichkeiten zur Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Jobcenter U25 in Fällen, in denen die Jugendlichen nicht erreicht werden bzw. nicht mehr kommen: Dieter Martens / Dr. Gabriele Gallus-Jetter / Dagmar Deutschmann-Temel / Veysel Caliören: Projektstruktur im Bezirk Neukölln von Berlin; Martin Lieneke: Zusammenarbeit aus der Sicht der Bundesagentur für Arbeit; Arbeitsgruppe 5: Zwischen Jugendhilfe und Arbeitsmarkt: Welche Art der Übergangsbegleitung können Jugendsozialarbeit und Jugendberufshilfe als Teil der Jugendhilfe leisten?: Annerose Raith: Übergangsbeteiligung im Amt für kommunale Jugendarbeit Regensburg. (IAB)
Weiterführende Informationen
Hier finden Sie ergänzende Informationen. -
Literaturhinweis
Entwurf eines Fünften Gesetzes zur Änderung des Dritten Buches Sozialgesetzbuch - Verbesserung der Ausbildungschancen förderungsbedürftiger junger Menschen: Beschlussempfehlung und Bericht des Ausschusses für Arbeit und Soziales (11. Ausschuss) zu dem Gesetzentwurf der Bundesregierung (Drucksachen 16/8718, 16/9238) (2008)
Zitatform
(2008): Entwurf eines Fünften Gesetzes zur Änderung des Dritten Buches Sozialgesetzbuch - Verbesserung der Ausbildungschancen förderungsbedürftiger junger Menschen. Beschlussempfehlung und Bericht des Ausschusses für Arbeit und Soziales (11. Ausschuss) zu dem Gesetzentwurf der Bundesregierung (Drucksachen 16/8718, 16/9238). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 16/9456 (04.06.2008)), 12 S.
Abstract
"Mit dem Fünften Gesetz zur Änderung des Dritten Buches Sozialgesetzbuch werden Arbeitgeber, die bis Ende 2010 für förderungsbedürftige Ausbildungsuchende aus früheren Schulentlassjahren allgemein bildender Schulen zusätzliche Ausbildungsplätze im dualen System schaffen, mit einem einmaligen Ausbildungsbonus in Höhe von 4 000, 5 000 oder 6 000 Euro je zusätzlichem Auszubildenden unterstützt.
Die Beschlussempfehlung zielt auf Änderungen, die die Gefahr von Mitnahmeeffekten und Fehlanreizen auf dem Ausbildungsmarkt verringern. Der Kreis der Geförderten wird eingegrenzt auf die tatsächlichen Problemfälle unter den Altbewerbern. Erfasst werden nunmehr nur noch Altbewerber, die maximal über einen Realschulabschluss verfügen und bereits seit mehr als einem Jahr vergeblich auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz sind und individuell benachteiligt sind. Alleiniges Ziel des Ausbildungsbonus ist damit, solche Jugendlichen zu erreichen, die ohne Ausbildungsbonus so gut wie keine Chance auf eine betriebliche Ausbildung erhalten. Um stärkere Anreize zu setzen, die Ausbildung auch zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen, und damit Mitnahmeeffekte zu vermeiden, wird die erste Hälfte des Bonus nach der Probezeit und die zweite Hälfte erst nach erfolgreichem Abschluss der Prüfung ausgezahlt. Der Ausbildungsbonus wird nicht aus Mitteln der Bundesagentur für Arbeit, sondern aus Steuermitteln finanziert. Der Ausbildungszuschuss wird als ausbildungsbegleitende Hilfe als Regelförderung im Berufsausbildungsgesetz vorgesehen." (Textauszug, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Nationaler Integrationsplan: vertiefte Bilanzierung (2008)
Abstract
"Die gleichberechtigte Teilhabe von Personen mit Migrationshintergrund in Wirtschaft und Gesellschaft setzt neben guter Bildung insbesondere eine gute Ausbildung und qualifizierte Beschäftigung voraus. Im Nationalen Integrationsplan, in dem sich Bund, Länder, Kommunen und wichtige zivilgesellschaftliche Akteure zu umfassenden Integrationsmaßnahmen verpflichteten, wurde ein besonderer Schwerpunkt auf die integrationspolitischen Schlüsselthemen Ausbildung und Beschäftigung gelegt. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales trägt für die Umsetzung des Nationalen Integrationsplans daher eine besondere Verantwortung. Ein Jahr nach der Verabschiedung des Nationalen Integrationsplans am 12. Juli 2007 wird eine erste Bilanz gezogen. Das BMAS legt deshalb eine vertiefte Bilanzierung der Bereiche 'Ausbildung und Arbeitsmarkt' vor. Diese beschreibt den Umsetzungsstand der Ergebnisse der Arbeitsgruppe 'Gute Bildung und Ausbildung sichern, Arbeitsmarktchancen erhöhen ', die den Nationalen Integrationsplan unter Leitung des Ministeriums 2006/2007 mit erarbeitete. In der vorliegenden Bilanz werden sowohl die Initiativen und Maßnahmen der Bundesregierung als auch die der Sozialpartner berücksichtigt. Eine umfassende Zwischenbilanz unter Berücksichtigung aller am NIP beteiligten Akteure und weiterer Arbeitsgruppen wird durch die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration voraussichtlich bis Ende 2008 veröffentlicht." (Textauszug, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Nationaler Bildungsbericht 2008 - Bildung in Deutschland und Stellungnahme der Bundesregierung: Unterrichtung durch die Bundesregierung (2008)
Zitatform
(2008): Nationaler Bildungsbericht 2008 - Bildung in Deutschland und Stellungnahme der Bundesregierung. Unterrichtung durch die Bundesregierung. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 16/10206 (04.09.2008)), 360 S.
Abstract
"Der zweite gemeinsam von der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung in Auftrag gegebene nationale Bildungsbericht 'Bildung in Deutschland 2008' wurde am 12. Juni 2008 veröffentlicht. Er ist eine differenzierte Bestandsaufnahme der aktuellen Situation in allen Bildungsbereichen. Laut Stellungnahme der Bundesregierung zeigt der Bericht aber auch, welche Herausforderungen es künftig zu meistern gilt. Hier wird besonders auf drei zentrale Gesichtspunkte hingewiesen: Weiterentwicklung der Strukturen in der beruflichen Ausbildung, Verbesserung der Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund und Deckung des Ersatz- und Zusatzbedarfs an qualifiziertem pädagogischen Personal." (Textauszug, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Die Schwächsten kamen seltener zum Zug (2007)
Zitatform
Antoni, Manfred, Hans Dietrich, Maria Jungkunst, Britta Matthes & Hannelore Plicht (2007): Die Schwächsten kamen seltener zum Zug. In: Lehren und Lernen, Jg. 33, H. 4, S. 29-36.
Abstract
Beim Zugang zu beruflicher Ausbildung und in Beschäftigung sind bildungsschwache Jugendliche benachteiligt. Infolge der anhaltend schwierigen Lage am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt hat die Bundesagentur für Arbeit (BA) ihr Maßnahmeangebot für Jugendliche deutlich ausgeweitet. Etwa ein Drittel ihres Budgets für aktive Arbeitsmarktpolitik gibt die BA jährlich für Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 15 bis 25 Jahren aus. Dennoch sind die am wenigsten qualifizierten Jugendlichen sowohl bei den berufsvorbereitenden Maßnahmen als auch bei den Maßnahmen der aktiven Arbeitsförderung unterrepräsentiert. Der Beitrag gibt einen allgemeinen Überblick über die Bewerber um Ausbildungsstellen und erläutert anschließend ausgewählte Maßnahmen für benachteiligte Jugendliche wie berufsvorbereitende Maßnahmen der BA, berufliche Grundausbildungslehrgänge und berufsvorbereitende Maßnahmen nach neuem Fachkonzept. Nach einer Darstellung der Berufsausbildung in außerbetrieblichen Einrichtungen und der Entwicklung der Situation arbeitsloser Jugendlicher im Zeitraum 1998 bis 2005 wird ein Überblick über die Maßnahmen der BA zur aktiven Arbeitsförderung für Jugendliche gegeben. Es zeigt sich, dass sich insbesondere beim Zugang zu maßnahmebasierter Unterstützung deutliche Bildungseffekte beobachten lassen. (IAB)
-
Literaturhinweis
Begleitforschung des Sonderprogramms des Bundes zur Einstiegsqualifizierung Jugendlicher - EQJ-Programm: 6. Zwischenbericht (2007)
Becker, Carsten; Kirbach, Matthias; Ekert, Stefan; Asmus, Jürgen;Zitatform
Becker, Carsten, Stefan Ekert, Jürgen Asmus & Matthias Kirbach (2007): Begleitforschung des Sonderprogramms des Bundes zur Einstiegsqualifizierung Jugendlicher - EQJ-Programm. 6. Zwischenbericht. Berlin, 82 S.
Abstract
Der sechste Zwischenbericht der Begleitforschung zur Einstiegsqualifizierung fasst zentrale Ergebnisse der Befragungen von folgenden Gruppen und verschiedene Analysen dieser Daten zusammen: 1. Jugendlichen, die in eine Einstiegsqualifizierung mündeten, und von anders bzw. nicht geförderten Jugendlichen einer Kontrollgruppe; 2. Unternehmen, die einen Praktikumsplatz für eine Einstiegsqualifizierung anboten, und 3. Agenturen für Arbeit, die Jugendliche auf angebotene Stellen zur Einstiegsqualifizierung vermittelten. Weiterhin beinhaltet er Ergebnisse zu früheren Jahrgängen des EQJ-Programms, die ein bzw. zwei Jahre nach Abschluss ihrer Einstiegsqualifizierung noch mal von der Begleitforschung befragt wurden. Deren Entwicklung wird der einer Kontrollgruppe gegenübergestellt und im Längsschnitt analysiert. Es wird dargestellt, dass das EQJ-Programm auch im dritten Jahr sehr hohe Übergangsquoten hat. Drei Viertel der EQJ-Praktikantinnen und - Praktikanten mündeten nach - meist erfolgreicher - Beendigung ihres Praktikums in eine Ausbildung ein. Ursächlich hierfür sind, neben der berufsvorbereitenden Qualifizierung durch das EQJ-Praktikum, das Kennenlernen von Unternehmen und Jugendlichen sowie der Erwerb praktischer Erfahrung im konkreten Betrieb und in einem bestimmten Beruf. Die befragten Unternehmen zeigen sich sehr zufrieden mit dem Förderangebot der Einstiegsqualifizierung. Die Wirkungen der Förderung bzw. der Einstiegsqualifizierung auf das Ausbildungsverhalten der am Programm teilnehmenden Unternehmen, dies sind zumeist Handwerks- oder Handelsunternehmen mit bis zu 25 Mitarbeitern, sind positiv zu bewerten. Verdrängungseffekte von Ausbildungsplätzen durch EQJ-Stellen sind für das dritte Programmjahr, genau wie für die beiden vorherigen Jahre, nicht auszumachen. Die Entwicklung der durch EQJ-geförderten Jugendlichen im Längsschnitt zeigt, dass die Quote der in Ausbildung befindlichen Jugendlichen ein bzw. zwei Jahre nach der Einstiegsqualifizierung noch größer ist, als unmittelbar nach der Einstiegsqualifizierung. (IAB)
-
Literaturhinweis
Begleitforschung des Sonderprogramms des Bundes zur Einstiegsqualifizierung Jugendlicher - EQJ-Programm: 5. Zwischenbericht (2007)
Becker, Carsten; Ekert, Stefan; Kirbach, Matthias;Zitatform
Becker, Carsten, Stefan Ekert & Matthias Kirbach (2007): Begleitforschung des Sonderprogramms des Bundes zur Einstiegsqualifizierung Jugendlicher - EQJ-Programm. 5. Zwischenbericht. Berlin, 33 S.
Abstract
Der 5. Zwischenbericht der Begleitforschung zur Einstiegsqualifizierung beinhaltet die Erhebungs- und Analyseergebnisse, die aus einer Befragung von bundesweit 750 Jugendlichen, 295 Berufsschulen sowie 135 Handwerks- bzw. Industrie- und Handelskammern gewonnen wurden. Die Quote der parallel zur Einstiegsqualifizierung beschulten Jugendlichen stieg gegenüber dem ersten Programmjahr von 42,2 Prozent auf 48,9 Prozent. Die Befragung von Berufsschullehrern zeigt, dass sich diese Jugendlichen im Hinblick auf den vorhandenen Schulabschluss von Auszubildenden unterscheiden: vor allem Jugendliche ohne Schulabschluss sowie mit Sonder- und Hauptschulabschluss sind besonders stark im EQJ-Programm repräsentiert. Einige Kompetenzen wie Motivation, Lernfähigkeit und theoretisches Denkvermögen sind bei den EQJ-Teilnehmern weniger stark ausgeprägt. Die Beschulung von Jugendlichen während der Einstiegsqualifizierung erfolgt fast durchweg in Fachklassen von Auszubildenden des ersten Ausbildungsjahres. Damit sind für die Berufsschulen, aber auch für die Jugendlichen Probleme verbunden, die aus einem späteren Einstieg in die Klassen aufgrund des Beginntermins von EQJ und aus der unterdurchschnittlichen Lernfähigkeit der Teilnehmer an EQJ und der Ausbildung resultieren. Die befragten Berufsschullehrer sind jedoch zuversichtlich, dass die meisten Teilnehmer an EQJ, insbesondere aufgrund ihrer oftmals hoch ausgeprägten praktischen Kompetenz, eine spätere Ausbildung erfolgreich absolvieren können. Die Kammerbefragung bestätigt, dass sich das Ausbildungsverhalten der zuletzt am EQJ-Programm beteiligten Unternehmen im Durchschnitt erhöht hat, es also in der Summe über alle Betriebe zu keiner Verdrängung von Ausbildung kam. Jedoch sank der Anteil von Unternehmen, die ihre EQJ-Praktikanten unmittelbar in Ausbildung übernahmen. Doch dies ging nicht zulasten der Jugendlichen, denn deren Übergangsquote in Ausbildung lag im zweiten Programmjahr noch höher als im Vorjahr. Werden die Jugendlichen vom Praktikumsbetrieb in Ausbildung übernommen, dann hat das daraus resultierende Ausbildungsverhältnis nach Erfahrungen der Kammern eine höhere Stabilität als Ausbildungsverhältnisse, die ohne Einstiegsqualifizierung zustande kamen. (IAB)
-
Literaturhinweis
Tarifliche Ausbildungsförderung: die Entwicklungen der letzten zehn Jahre (2007)
Beicht, Ursula;Zitatform
Beicht, Ursula (2007): Tarifliche Ausbildungsförderung. Die Entwicklungen der letzten zehn Jahre. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 36, H. 1, S. 47-51.
Abstract
"Seit nunmehr zehn Jahren werden in vielen Wirtschaftszweigen tarifliche Vereinbarungen zur Ausbildungsförderung geschlossen. Die Tarifparteien wollen hiermit dazu beitragen, die schwierige Lage auf dem Ausbildungsstellenmarkt und die teilweise schlechten Übernahmechancen von Ausbildungsabsolventen und -absolventinnen zu verbessern. In dem Beitrag werden - ausgehend von den aktuellen Strukturen im Jahr 2005 - die wichtigsten Veränderungen der tariflichen Ausbildungsförderung seit 1996 zusammenfassend beschrieben. Es wird außerdem der Frage nachgegangen, ob mit den bestehenden Vereinbarungen eine hohe Wirksamkeit erreicht werden kann. Anhand von Good-Practice-Beispielen werden dann Möglichkeiten aufgezeigt, wie die Zielerreichung besser sichergestellt werden könnte. Abschließend wird aus den Ergebnissen ein Gesamtfazit gezogen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Zwischen Markt und Förderung: Wirksamkeit und Zukunft von Ausbildungsplatzstrukturen in Ostdeutschland: Ergebnisse eines gemeinsamen Workshops des Bundesinstituts für Berufsbildung und des Zentrums für Sozialforschung Halle (2007)
Berger, Klaus ; Meier, Heike; Lutz, Burkart; Wiener, Bettina; Grünert, Holle; Beicht, Ursula; Rodewald, Rainer; Braun, Uta; Schöngen, Klaus; Beck, Wolfgang; Steiner, Christine; Grünert, Holle; Weiß, Reinhold; Berger, Klaus ; Wiekert, Ingo;Zitatform
Berger, Klaus & Holle Grünert (Hrsg.) (2007): Zwischen Markt und Förderung: Wirksamkeit und Zukunft von Ausbildungsplatzstrukturen in Ostdeutschland. Ergebnisse eines gemeinsamen Workshops des Bundesinstituts für Berufsbildung und des Zentrums für Sozialforschung Halle. (Schriftenreihe des Bundesinstituts für Berufsbildung), Bielefeld: Bertelsmann, 260 S.
Abstract
Mit der notwendigen staatlichen Förderung zusätzlicher Ausbildungsplätze sind in den neuen Bundesländern neben dem traditionellen dualen System der Berufsausbildung Ausbildungsstrukturen mit neuen Lernortkombinationen und eine vielfältige Trägerlandschaft in der beruflichen Erstausbildung entstanden. Der Band enthält die Beiträge eines Workshops mit aktuellen Forschungsergebnissen zu Fragen der Wirksamkeit und Zukunft der Ausbildungs- und Trägerstrukturen in den neuen Bundesländern. (IAB2)
-
Literaturhinweis
Wirksamkeit staatlich finanzierter Ausbildung: Ausbildungsplatzprogramm Ost - Evaluation, Ergebnisse und Empfehlungen (2007)
Zitatform
Berger, Klaus, Uta Braun, Vera Drinkhut & Klaus Schöngen (2007): Wirksamkeit staatlich finanzierter Ausbildung. Ausbildungsplatzprogramm Ost - Evaluation, Ergebnisse und Empfehlungen. Bielefeld: Bertelsmann, 253 S.
Abstract
"Jeder zehnte Auszubildende der neuen Bundesländer einschließlich Berlin wird über das Ausbildungsplatzprogramm Ost gefördert. Bis zum Jahr 2010 rechnen Bund und neue Länder weiterhin mit einer angespannten Lage am ostdeutschen Ausbildungsmarkt. Das Sonderprogramm wird daher unter Berücksichtigung des demografisch bedingten Nachfragerückgangs bis Ende des Jahrzehnts weitergeführt. Allein zur Finanzierung des Ausbildungsplatzprogramms Ost 2007 wird ein Mittelvolumen von 135 Mio. Euro veranschlagt. Zur Überprüfung des Programmerfolgs und zur Sicherung des effizienten Einsatzes dieser staatlichen Fördermittel hat das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) die Ausbildungsplatzprogramme Ost der Jahre 2002 bis 2004 für das Bundesministerium für Bildung und Forschung evaluiert. Die Studie stellt die Evaluationsergebnisse vor und gibt Empfehlungen für die Weiterführung und Feinabstimmung der Folgeprogramme." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Unterstützungsangebote in Deutschland für bildungsbenachteiligte Jugendliche beim Übergang von der Schule in den Beruf: Expertise im Auftrag der Universität Luxemburg (2007)
Zitatform
Braun, Frank, Ulrike Richter & Editha Marquardt (2007): Unterstützungsangebote in Deutschland für bildungsbenachteiligte Jugendliche beim Übergang von der Schule in den Beruf. Expertise im Auftrag der Universität Luxemburg. (Forschungsschwerpunkt "Übergänge in Arbeit" am Deutschen Jugendinstitut e.V. Wissenschaftliche Texte 2007,07), München u.a., 121 S.
Abstract
"Der Bericht gibt einen Überblick über Unterstützungsangebote für bildungsbenachteiligte Jugendliche beim Übergang von der Schule in den Beruf in Deutschland und folgt dem Ablauf der Übergänge von Jugendlichen von der Primarstufe in die Sekundarstufe I und dann weiter in die Berufsausbildung. Behandelt werden:
- Förderangebote in der Pflichtschulzeit,
- Berufsvorbereitung zwischen Schule und Berufsausbildung,
- Berufsausbildung für bildungsbenachteiligte Jugendliche,
- individuelle Begleitung beim Übergang Schule - Beruf,
- lokales Übergangsmanagement.
Die Darstellung umfasst die den Förderangeboten zugrunde liegenden Problemdiagnosen, Ziele und Zielgruppen, Rechtsgrundlagen und Finanzierung, Strategien und Instrumente der Förderung und - soweit diese vorliegen - die wichtigsten Befunde zur Wirksamkeit des Unterstützungsangebote." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Die Erprobung der neuen arbeitsmarktpolitischen Instrumente zur beruflichen Integration von Jugendlichen: erste Erfahrungen in Sachsen-Anhalt (AA-Bezirk Magdeburg) (2007)
Dahme, Heinz-Jürgen; Kühnlein, Gertrud;Zitatform
Dahme, Heinz-Jürgen & Gertrud Kühnlein (2007): Die Erprobung der neuen arbeitsmarktpolitischen Instrumente zur beruflichen Integration von Jugendlichen. Erste Erfahrungen in Sachsen-Anhalt (AA-Bezirk Magdeburg). (Hans-Böckler-Stiftung. Arbeitspapier 146), Düsseldorf, 73 S.
Abstract
Vor dem Hintergrund aktueller arbeitsmarkt-, sozial- und bildungspolitischer Reorganisationsprozesse zur Verbesserung der Situation von Jugendlichen beim Übergang in den Beruf wurde im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung eine explorativ angelegte Studie durchgeführt, um zu überprüfen, welche (Integrations- resp. Exklusions-)Effekte sich aus diesen Umstrukturierungsmaßnahmen für die Jugendlichen in Ostdeutschland ergeben. Am Beispiel des Arbeitsagenturbezirks Magdeburg wurden folgende Fragestellungen behandelt: Gelingt es tatsächlich, mit Hilfe des neuen Förderinstrumentariums die mittlerweile im Durchschnitt mehrjährige 'Übergangszeit' für Jugendliche so zu gestalten, dass sich diese Statuspassage für sie als produktive Lernzeit erweist? Gelingen die versprochene Systematisierung des Übergangssystems und eine Verbesserung der beruflichen Eingliederungschancen für 'Jugendliche mit Berufsstartschwierigkeiten' oder ergeben sich angesichts neuer Schnittstellenprobleme wieder neue politische Verschiebebahnhöfe? Welche neuen Erfahrungen ergeben sich aus der zunehmenden Regionalisierung und Kommunalisierung der Arbeitsmarkt-, Jugend- und Bildungspolitik und wo liegen die Grenzen der lokalen politischen Intervention? Im Rahmen des Projektes wurde eine Sekundäranalyse der vorliegenden statistischen Daten zur Situation am Ausbildungsmarkt in Magdeburg und Sachsen-Anhalt erstellt und insgesamt elf mündliche, teil-standardisierte Interviews mit Expertinnen und Experten in Magdeburg durchgeführt. Da der Prozess der Umstrukturierung noch nicht abgeschlossen ist, spiegeln die Untersuchungsergebnisse nur einen aktuellen Zwischenstand wieder. Dieser zeigt, das der angestrebte Effekt einer Verkürzung der Warte- und Ausbildungszeiten bisher nicht erreicht wurde. (IAB)
-
Literaturhinweis
Berufsförderung als Chance? Der Umgang junger Frauen mit Maßnahmen der Berufsförderung (2007)
Dietrich, Nicole;Zitatform
Dietrich, Nicole (2007): Berufsförderung als Chance? Der Umgang junger Frauen mit Maßnahmen der Berufsförderung. (Arbeit und Leben im Umbruch 10), München u.a.: Hampp, 176 S.
Abstract
"Das Buch geht der Frage nach, wie berufsvorbereitende Maßnahmen die Integration benachteiligter Jugendlicher in den Arbeitsmarkt fördern. Grundlage ist eine Studie auf Basis von Intensivbefragungen junger Frauen, die sich im Berufsförderprojekt 'Freiwilliges Soziales Trainingsjahr' (FSTJ) als Teil des Bundesprogramms 'Entwicklung und Chancen junger Menschen in sozialen Brennpunkten' befanden. Vor dem Hintergrund des Konzepts der Normalbiographie werden Übergangsprobleme sozial benachteiligter Jugendlicher dargestellt, um anschließend zu prüfen, ob und wie berufsfördernde Maßnahmen die Integration benachteiligter Jugendlicher in den Arbeitsmarkt begünstigen. Zentrales Ergebnis ist eine Typologie unterschiedlicher Formen des Umgangs mit diesen Maßnahmen. Dies führt zu Vorschlägen für differenzierte Fördermöglichkeiten und Bildungsangebote." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Moderne Dienstleistungen und Integrationsangebote für Jugendliche oder neue Unübersichtlichkeit, Doppelstrukturen und Warteschleifen?: ein Überblick über die Situation von Jugendlichen im SGB II (2007)
Zitatform
Dietrich, Hans (2007): Moderne Dienstleistungen und Integrationsangebote für Jugendliche oder neue Unübersichtlichkeit, Doppelstrukturen und Warteschleifen? Ein Überblick über die Situation von Jugendlichen im SGB II. In: I. Kolf (Red.) & S. Gensler (Mitarb.) (2007): Jugendarbeitslosigkeit : Jugendliche und Hartz IV: Was macht das Fördern?, S. 7-9, 32-41.
Abstract
Dargestellt wird die Ausbildungs- und Arbeitsmarktsituation von SGB II-Jugendlichen im Zusammenhang mit der Lage auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt Jugendlicher insgesamt. Diese ist gekennzeichnet durch eine Stagnation der Bildungsexpansion seit Mitte der 1980er Jahre, einen Anteil von 9 Prozent aller Jugendlichen, die das Schulsystem ohne Abschluss verlassen sowie von 20 Prozent "kompetenzarmen" Jugendlichen mit elementaren Lese-, Rechtschreib- und Rechenmängeln (PISA-Studie). Die Schüler sind unzureichend über Arbeitsmarkt und Beruf informiert, und es fehlt eine systematische Debatte über geringer qualifizierte Jugendliche. Es folgen Befunde zur Struktur arbeitsloser Jugendlicher nach SGB II: Zurzeit sind ca. 1 Mio. Jugendliche im SGB II-Rechtskreis. Davon sind zwei Drittel nicht arbeitslos gemeldet. Diese Jugendlichen haben häufig keinen Schulabschluss, keine Berufsausbildung, sind Migranten und haben keine Berufserfahrung. Fazit: "Der Übergang von der Schule in Ausbildung und Beschäftigung gestaltet sich insbesondere für leistungsschwächere Jugendliche zunehmend schwieriger. Gleichzeitig wächst die Notwendigkeit berufliche Abschlüsse zu erwerben, auch wenn berufliche Abschlüsse immer weniger hinreichend sind, um den Übergang in Beschäftigung zu garantieren. In hohem Umfang wird versucht, kritische Übergänge maßnahmebasiert abzufedern; vielfach wird dabei der Weg in Ausbildung oder Beschäftigung verlängert. Daraus ergeben sich mehrere Perspektiven: den Anteil der Schulabgänger ohne Abschluss bzw. mit unzureichenden Kompetenzen deutlich reduzieren; für Jugendliche ausreichend Ausbildungsangebote bereitstellen; dazu ist auch über Alternativen zum dualen System nachzudenken; das Beschäftigungsangebot für Jugendliche erhöhen; das Maßnahmeangebot auf seine Wirksamkeit überprüfen und Maßnahmen gezielt einsetzen." (IAB2)
Weiterführende Informationen
Hier finden Sie den Volltext des Sammelwerkes. -
Literaturhinweis
Übergänge im Bildungswesen (2007)
Eckert, Thomas ; Affeldt, Harald; Martinuzzi, Susanne; Neuenschwander, Markus ; Kuwan, Helmut; Abel, Jürgen; Bergmann, Pamela; Bayard, Sybille; Brüsemeister, Thomas; Niedlich, Sebastian; Eckert, Thomas ; Pfuhl, Nadja; Gnahs, Dieter; Reißig, Birgit; Henninger, Michael; Reupold, Andrea; Imdorf, Christian ; Schaffert, Sandra; Tippelt, Rudolf; Scherrer, Regina; Buchmann, Marlis ; Schmidt, Bernhard; Heinrich, Martin ; Schönfeld, Peter; Kussau, Jürgen; Schumann, Stephan; Gaupp, Nora; Skrobanek, Jan ; Brödel, Rainer; Strobel, Claudia; Hörmann, Christine; Tarnai, Christian;Zitatform
Affeldt, Harald, Susanne Martinuzzi, Markus Neuenschwander, Helmut Kuwan, Jürgen Abel, Pamela Bergmann, Sybille Bayard, Thomas Brüsemeister, Sebastian Niedlich, Thomas Eckert, Nadja Pfuhl, Dieter Gnahs, Birgit Reißig, Michael Henninger, Andrea Reupold, Christian Imdorf, Sandra Schaffert, Rudolf Tippelt, Regina Scherrer, Marlis Buchmann, Bernhard Schmidt, Martin Heinrich, Peter Schönfeld, Jürgen Kussau, Stephan Schumann, Nora Gaupp, Jan Skrobanek, Rainer Brödel, Claudia Strobel, Christine Hörmann & Christian Tarnai (2007): Übergänge im Bildungswesen. Münster: Waxmann, 314 S.
Abstract
"Die in diesem Band zusammengestellten Beiträge sind aus Vorträgen entstanden, die auf der Münchener Tagung der Arbeitsgemeinschaft für Empirische Pädagogische Forschung (AEPF) im Herbst 2006 gehalten wurden. Sie eröffnen jeweils einen empirischen Zugang zu einem spezifischen Aspekt des Themas 'Übergänge im Bildungswesen' und setzen sich dabei mit aktuellen Projekten und Reformvorhaben auseinander." (Textauszug, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Sozialpädagogik in der beruflichen Integrationsförderung: Band 2: Handlungsansätze und aktuelle Entwicklungen (2007)
Zitatform
Eckert, Manfred, Dietmar Heisler & Karen Nitschke (2007): Sozialpädagogik in der beruflichen Integrationsförderung. Band 2: Handlungsansätze und aktuelle Entwicklungen. Münster u.a.: Waxmann, 290 S.
Abstract
"Das Konzept der 'sozialpädagogisch orientierten Berufsausbildung' bildet seit über zwanzig Jahren den pädagogischen Kern der Unterstützungsmaßnahmen für Schulabgänger, deren Übergang in Ausbildung, Beruf und qualifizierte Beschäftigung zu scheitern droht. Im Rahmen einer empirischen Studie wurden die Handlungsbedingungen und -ansätze der Sozialpädagogik in den von der Bundesagentur für Arbeit finanzierten Maßnahmen der Berufsvorbereitung und Benachteiligtenförderung (außerbetriebliche Berufsausbildung und ausbildungsbegleitende Hilfen) untersucht. Der Forschungsansatz berücksichtigt dabei die verschiedenen Perspektiven der wichtigsten Akteure in diesem Handlungsfeld, so dass erstmals ein vielschichtiges Bild über den Lösungsbeitrag entsteht, den die Sozialpädagogik zur beruflichen Integrationsförderung junger Menschen beisteuert. Dieser Band der Studie untersucht die verschiedenen Aufgabenfelder und Tätigkeiten der Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen, die sie im Handlungsfeld der beruflichen Integrationsförderung wahrnehmen. Dabei richtet dieser Teil der Studie seinen Fokus auch auf die Veränderungen dieses Handlungsfeldes im Zuge der Arbeitsmarktreformen, insbesondere der Einführung des Neuen Fachkonzeptes der Berufsvorbereitung, sowie die Konsequenzen dieser strukturellen Veränderungen für das sozialpädagogische Handeln." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Schule - Wirtschaft/ Arbeitsleben: Dokumentation SWA-Abschlusstagung 5. und 6. Juni 2007 in Berlin "Berufsorientierung: Bilanz und Perspektiven" (2007)
Famulla, Gerd-E.; Butz, Bert; Möhle, Volker; Horst, Meike; Schäfer, Birgit; Deeken, Sven; Michaelis, Ute;Zitatform
Famulla, Gerd-E., Volker Möhle, Bert Butz, Sven Deeken, Meike Horst, Ute Michaelis & Birgit Schäfer (2007): Schule - Wirtschaft/ Arbeitsleben. Dokumentation SWA-Abschlusstagung 5. und 6. Juni 2007 in Berlin "Berufsorientierung: Bilanz und Perspektiven". (SWA-Materialien 24), Bielefeld, 88 S.
Abstract
Das SWA-Programm zielt auf eine Verbesserung der Berufsorientierung von Jugendlichen. Bildungspolitische Perspektiven und Strategien sollen einen besseren Übergang von Schule in Arbeit und Beruf ermöglichen. Die Publikation dokumentiert die Vorträge, Diskussionen und Ergebnisse der Arbeitsgruppen der SWA-Abschlusstagung vom 5. und 6 Juni 2007 in Berlin und gliedert sich in zwei Abschnitte. Zunächst werden unter Bezugnahme auf Projekte zur Berufsorientierung und Berufsvorbereitung inhaltliche Ergebnisse und Schlussfolgerungen erörtert. Dabei werden auch Projekte und Aktivitäten außerhalb des SWA-Programms berücksichtigt, um Anschlussmöglichkeiten etwa mit den Plänen und Programmen der Bundesagentur für Arbeit oder auch mit den Aktivitäten der 'Arbeitsgruppe Ausbildungspakt' aufzuzeigen. Aus der Zahl der innerhalb und außerhalb des SWA-Programms realisierten Projekte und Maßnahmen zur Verbesserung der Berufsorientierung wurden für die ergebnisorientierte Erörterung in Arbeitsgruppen eine Auswahl und Konzentration auf vier Schwerpunkte (Schulentwicklung, Übergangssystem, Ganztagsschulen, Kooperation) gebildet. Im zweiten Teil werden bildungspolitische Einschätzungen und Strategien für eine dauerhafte Verbesserung der Berufsorientierung behandelt. Dabei geht es sowohl um die Frage der Verantwortlichkeiten von Bund, Ländern, Sozialpartnern, Eltern und Europäischer Union bei der Verbesserung des Übergangs von Schule in Arbeit und Beruf, als auch darum, welcher Beitrag von den einzelnen Akteuren übernommen wird. (IAB)
-
Literaturhinweis
Innovative Wege in Arbeit und Beruf: Beiträge von Berufsorientierungsprojekten (2007)
Famulla, Gerd-E.; Butz, Bert; Horst, Meike; Deeken, Sven; Schäfer, Birgit; Möhle, Volker; Michaelis, Ute;Zitatform
Famulla, Gerd-E., Volker Möhle, Bert Butz, Sven Deeken, Meike Horst, Ute Michaelis & Birgit Schäfer (Hrsg.) (2007): Innovative Wege in Arbeit und Beruf. Beiträge von Berufsorientierungsprojekten. (Schule - Wirtschaft/Arbeitsleben 01), Baltmannsweiler: Schneider-Verl. Hohengehren, 179 S.
Abstract
"Nicht erst seit PISA wächst der Druck auf das öffentliche Bildungssystem, Jugendliche besser auf die Zeit nach der Schule vorzubereiten. Die Schwelle von der Schule in die Ausbildung erscheint für viele Schülerinnen und Schüler heute fast unüberwindbar. Ihnen werden häufig fehlende Ausbildungsreife und ungenügende Kompetenzen nachgesagt. Im Programm Schule - Wirtschaft/ Arbeitsleben suchen zahlreiche Modellprojekte nach Lösungen für dieses Dilemma. Sie erproben Ansätze, die erste Schwelle nach der Schule abzubauen und den Übergang in die Arbeitswelt zu erleichtern. Die Beiträge dieses Buches stellen einen kleinen Ausschnitt der Projektansätze und -erfahrungen dar. Die vorliegenden Ergebnisse sollen so verbreitet und für ähnliche Vorhaben nutzbar gemacht werden. An ihnen wird deutlich: Eine umfassende Arbeits- und Berufsorientierung ist nur durch Veränderungen in allen Bereichen des Schulalltags möglich. Der Besuch der allgemeinbildenden Schule muss sich am Anschluss der (Aus)Bildungswege der Jugendlichen orientieren und nicht an deren Abschluss." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Berufliche Grundbildung: ein Reiseführer für den Dschungel der Maßnahmen: Koordination und Kooperation im System der beruflichen Grundbildung von SGB II, SGB III, SGB VIII und Schule (2007)
Fischer, Stefan;Zitatform
Fischer, Stefan (2007): Berufliche Grundbildung: ein Reiseführer für den Dschungel der Maßnahmen. Koordination und Kooperation im System der beruflichen Grundbildung von SGB II, SGB III, SGB VIII und Schule. In: Sozialmagazin. Die Zeitschrift für soziale Arbeit, Jg. 32, H. 11, S. 38-45.
Abstract
"Das komplexe, auch bisher schon schwer durchschaubare System der beruflichen Grundbildung hat durch das SGB II und die Gründung der Arbeitsgemeinschaften noch an Komplexität zugenommen. SGB II, SGB III, SGB VIII, Schulgesetze der Länder und kommunale Beschäftigungsprogramme bilden gesetzliche Handlungsfelder, die unabhängig voneinander entstanden sind. Für Jugendliche, die Unterstützung beim Übergang von der Schule in den Beruf suchen, aber auch für viele Fachkräfte der Jugendhilfe, die solche Jugendliche betreuen, und Vermittler der ARGE und Berufsberater der Agentur ist das System der beruflichen Grundbildung mittlerweile kaum mehr durchschaubar. Hier gilt es, auf kommunaler Ebene ein transparentes System zu schaffen, Instrumente, Zugangswege und Zugangsvoraussetzungen aufeinander abzustimmen, Überschneidungen und Doppelzuständigkeiten zu vermeiden. Also letztendlich: Einen Reiseführer durch den der Kommunen 'Dschungel' herauszugeben. Über die entsprechenden Anstrengungen in München berichtet dieser Artikel." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Wie Übergänge von Schule in Ausbildung und Beschöftigung gelingen können: das Beispiel "ServA" der Jugendwerkstatt Felsberg (2007)
Gentner, Cortina; Meier, Jörg; Pausch, Angelika Horstkotte; Horstkotte-Pausch, Angelika;Zitatform
Gentner, Cortina, Angelika Horstkotte-Pausch & Jörg Meier; Angelika Horstkotte Pausch (sonst. bet. Pers.) (2007): Wie Übergänge von Schule in Ausbildung und Beschöftigung gelingen können. Das Beispiel "ServA" der Jugendwerkstatt Felsberg. In: Jugend, Beruf, Gesellschaft, Jg. 58, H. 2, S. 177-184.
Abstract
In Felsberg, im nördlichen Hessen, arbeitet die Jugendwerkstatt Felsberg e.V. (JWF) seit einigen Jahren mit den umliegenden Schulen zusammen. Ziel dieser Kooperation ist eine verbesserte berufliche Orientierung und die Unterstützung beim Übergang in Ausbildung für Schülerinnen und Schüler von Haupt- und Lernhilfeschulen. Der Beitrag erläutert die verschiedenen Projekte zur Berufsorientierung bzw. zur Übergangsbegleitung, die unter 'ServA - Servicestelle Ausbildung' an der Jugendwerkstatt Felsberg zusammengefasst wurden und skizziert die Ergebnisse eines mit Blick auf die Verstetigung und Weiterentwicklung des initiierten Programms gestarteten internen Austausch- und Evolutionsprozesses. Das Fazit lautet, dass ServA mit ihren Förderinstrumenten zur Eignungsfeststellung, den Angeboten zur Berufsorientierung, zur Berufsfindung sowie zur Übergangsbegleitung einen ausbaufähigen Ansatz für ein übergreifend-vernetzendes, qualifiziertes Förder- und Begleitsystem anbietet. Um die Ergebnisse zu konsolidieren und um das Wirken von ServA zu verstetigen, sind verbindliche Kooperationen mit den Schulen erforderlich. Die dazu zu erfüllenden Anforderungen und Bedingungen werden in sieben Punkten zusammengefasst. (IAB)
-
Literaturhinweis
Integration und berufliche Ausbildung: Expertise (2007)
Granato, Mona ; Ulrich, Joachim Gerd; Gutschow, Katrin; Friedrich, Michael ; Uhly, Alexandra; Paulsen, Bent; Schwerin, Christine; Bethscheider, Monika; Sattelmeyer, Anke;Zitatform
Granato, Mona, Monika Bethscheider, Michael Friedrich, Katrin Gutschow, Bent Paulsen, Christine Schwerin, Anke Sattelmeyer, Alexandra Uhly & Joachim Gerd Ulrich (2007): Integration und berufliche Ausbildung. Expertise. Bonn, 16 S.
Abstract
Die Expertise entwickelt Handlungsempfehlungen zur Verbesserung der Ausbildungslage junger Menschen mit Migrationshintergrund. Diese Handlungsempfehlungen orientieren sich an zentralen Forschungsergebnissen zu den Partizipationsmöglichkeiten junger Migranten und Migrantinnen an beruflicher Ausbildung. Im Vordergrund stehen hierbei die interkulturellen Potenziale junger Fachkräfte sowie die Ausbildungschancen junger Menschen mit Migrationshintergrund. Die qualitativ angelegte Untersuchung des Bundesinstituts für Berufsbildung zum Einsatz interkultureller Kompetenzen zeigt auf, wie junge Fachkräfte mit Migrationshintergrund diese in ihrem Berufsalltag einsetzen. Dies betrifft sowohl Berufe, deren Tätigkeiten sich auf das Inland konzentrieren, wie Arzthelferinnen und Einzelhandelskaufleute, als auch solche mit Auslandskontakten, wie Speditions- und Außenhandelskaufleute. Der Einsatz interkultureller Kompetenzen weist berufsübergreifende Ähnlichkeiten, aber auch berufsspezifische Unterschiede auf. Die Ausbildungschancen und damit auch die Aussichten auf eine tragfähige berufliche Integration haben sich im vergangenen Jahrzehnt für junge Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland überproportional verschlechtert. Angesichts der erklärten bildungspolitischen Zielsetzung der Bundesregierung wie der Sozialparteien, allen jungen Menschen in Deutschland eine voll qualifizierende Berufsausbildung zu ermöglichen, ist eine breit angelegte und abgestimmte Qualifizierungsoffensive für junge Menschen mit Migrationshintergrund wünschenswert. Die Handlungsempfehlungen plädieren für ein integriertes und abgestimmtes Förder-Programm dessen Maßnahmen sich an folgenden Zielsetzungen orientieren sollen: a) Eine qualifizierte Ausbildung für alle; b) Potenziale ausschöpfen und c) Berufliche Qualifizierungsnetzwerke lokal und regional fördern. (IAB)
-
Literaturhinweis
Sozialpädagogik in der beruflichen Integrationsförderung: Band 1: Anforderungen, Zielgruppenwahrnehmung, Rollendefinitionen (2007)
Grimm, Katja; Vock, Rainer;Zitatform
Grimm, Katja & Rainer Vock (2007): Sozialpädagogik in der beruflichen Integrationsförderung. Band 1: Anforderungen, Zielgruppenwahrnehmung, Rollendefinitionen. Münster u.a.: Waxmann, 301 S.
Abstract
"Das Konzept der 'sozialpädagogisch orientierten Berufsausbildung' bildet seit über zwanzig Jahren den pädagogischen Kern der Unterstützungsmaßnahmen für Schulabgänger, deren Übergang in Ausbildung, Beruf und qualifizierte Beschäftigung zu scheitern droht. Im Rahmen einer empirischen Studie wurden die Handlungsbedingungen und -ansätze der Sozialpädagogik in den von der Bundesagentur für Arbeit finanzierten Maßnahmen der Berufsvorbereitung und Benachteiligtenförderung (außerbetriebliche Berufsausbildung und ausbildungsbegleitende Hilfen) untersucht. Der Forschungsansatz berücksichtigt dabei die verschiedenen Perspektiven der wichtigsten Akteure in diesem Handlungsfeld, so dass erstmals ein vielschichtiges Bild über den Lösungsbeitrag entsteht, den die Sozialpädagogik zur beruflichen Integrationsförderung junger Menschen beisteuert. Dieser Band der Studie stellt die strukturellen Handlungsbedingungen, unter denen die Sozialpädagogik in den Maßnahmen agiert, die Anforderungen verschiedener Stakeholder an die sozialpädagogische Praxis, den Blick der sozialpädagogischen Fachkräfte auf die geförderten Zielgruppen und ihr Selbstverständnis in den Mittelpunkt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Effekte, Nutzen und Effizienz der Berufsbezogenen Jugendhilfe: ein Beitrag zur Wirksamkeitsdiskussion in der Sozialen Arbeit (2007)
Heydenreich, Christina;Zitatform
Heydenreich, Christina (2007): Effekte, Nutzen und Effizienz der Berufsbezogenen Jugendhilfe. Ein Beitrag zur Wirksamkeitsdiskussion in der Sozialen Arbeit. In: Sozialmagazin. Die Zeitschrift für soziale Arbeit, Jg. 32, H. 5, S. 39-47.
Abstract
"Die Berufsbezogene Jugendhilfe: sie gilt als relativ teuer und ihre Doppelfunktion aus Jugendhilfe-Maßnahme einerseits und Instrument aktiver Arbeitsmarktpolitik andererseits steht gewissermaßen politisch und ökonomisch unter Generalverdacht. Um den durchaus legitimen Fragen nach Wirksamkeit dennoch entgegenzukommen, hat die Berufsbezogene Jugendhilfe eigene Bewertungsverfahren ihrer Arbeit entwickelt, die nicht die ubiquitären ökonomischen Beurteilungsmaßstäbe verwenden, sondern dem eigenen Anspruch an Professionalität gerecht werden sollen. Hier soll der aktuelle Diskussionsstand zur Wirksamkeits- und Effizienzanalyse von Berufsbezogener Jugendhilfe wiedergegeben werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Behinderungen beim Übergang von der Schule ins Erwerbsleben: Expertenbericht aus drei deutschsprachigen Ländern (2007)
Hollenweger, Judith; Fasching, Helga ; Hübner, Peter; Hasemann, Klaus; Lischer, Emil; Felkendorff, Kai;Zitatform
Hollenweger, Judith, Peter Hübner & Klaus Hasemann (Hrsg.) (2007): Behinderungen beim Übergang von der Schule ins Erwerbsleben. Expertenbericht aus drei deutschsprachigen Ländern. Zürich: Verlag Pestalozzianum, 155 S.
Abstract
"Das Buch untersucht in einem systematischen Vergleich die Praxis der drei deutschsprachigen Länder Deutschland, Österreich und Schweiz im Hinblick auf die Förderung Jugendlicher mit Behinderungen und Lernschwierigkeiten. Erforscht werden dabei die Bereiche Arbeitsmarkt, Bildung und soziale Sicherung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Jugendarbeitslosigkeit: Jugendliche und Hartz IV: Was macht das Fördern? (2007)
Kolf, Ingo; Gensler, Stefanie;Zitatform
(2007): Jugendarbeitslosigkeit. Jugendliche und Hartz IV: Was macht das Fördern? Berlin, 88 S.
Abstract
"Der Reader dokumentiert einen gemeinsam von Friedrich-Ebert-Stiftung und DGB Bundesvorstand durchgeführten Expertenworkshop am 20. November 2006 in Berlin.
Der Übergang von Schule in Ausbildung und Beruf gestaltet sich insbesondere für leistungsschwächere Jugendliche zunehmend schwieriger. Gleichzeitig wächst die Notwendigkeit von schulischen und beruflichen Abschlüssen, obwohl sie in zunehmendem Maße keine hinreichende Bedingung mehr dafür darstellen, Arbeitslosigkeit zu vermeiden. Der Großteil gerade der sozial benachteiligten Jugendlichen befindet sich seit Einführung von Hartz IV im Januar 2005 im SGB II-Rechtskreis. Dort werden sie in einer der Organisationsformen (ARGE, Optionskommune als alleiniger SGB II-Träger oder getrennte Aufgabenwahrnehmung zwischen BA und Kommune) betreut. Gerade bei Jugendlichen gibt es durch vielfache Schnittstellen zwischen den für verschiedene Leistungen zuständigen Behörden (z. B. auch zur Jugendberufshilfe und zur Jugendsozialarbeit) große örtliche Unterschiede in der Betreuung und Eingliederung arbeitsloser Jugendlicher. Vor diesem Hintergrund stellte der Workshop 'Jugendliche und Hartz IV: Was macht das Fördern?' die Fragen, wie die praktische Arbeit mit Jugendlichen unter 25 im SGB II vor Ort aussieht und welche Verbesserungen sowohl auf der Ebene des Verwaltungshandelns als auch im Gesetz notwendig sein könnten." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Ausbildungspatenschaften als Element eines regionalen Übergangsmanagements (2007)
Zitatform
Lang, Martin (2007): Ausbildungspatenschaften als Element eines regionalen Übergangsmanagements. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 36, H. 2, S. 14-17.
Abstract
"Rund zwei Drittel aller Schulabgänger streben in jedem Jahr eine Berufsausbildung im dualen System an. Doch dieser Übergang von der Schule in den Beruf gestaltet sich seit einiger Zeit zunehmend schwierig, zumal sich durch die negative Entwicklung der Ausbildungsplatzangebote in den vergangenen Jahren ein Überhang an Altbewerbern aufgebaut hat, der zusammen mit den aktuellen Schulabgängern um die Lehrstellen konkurriert. Insbesondere Hauptschüler und Jugendliche mit Migrationshintergrund benötigen aufgrund dieser Entwicklungen verstärkt Unterstützungsangebote, die im Sinne eines 'regionalen Übergangsmanagements' die Berufsfindung erleichtern sollen. Im vorliegenden Beitrag werden erste Erfahrungen aus einem Patenschaftsmodell der Stadt Dortmund vorgestellt, die einerseits den Bedarf solcher Angebote verdeutlichen, andererseits aber auch erforderliche Bedingungen für erfolgreiche Ausbildungspatenschaften aufzeigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Zwischen Skylla und Charybdis: Möglichkeiten und Grenzen des Sofortprogramms zur Einstiegsqualifizierung Jugendlicher (2007)
Lerch, Sebastian;Zitatform
Lerch, Sebastian (2007): Zwischen Skylla und Charybdis: Möglichkeiten und Grenzen des Sofortprogramms zur Einstiegsqualifizierung Jugendlicher. In: Wirtschaft und Berufserziehung, Jg. 59, H. 1, S. 19-23.
Abstract
Viele Jugendliche finden keinen Arbeitsplatz, weil ihnen die formell nachgewiesenen Voraussetzungen für die Aufnahme in Ausbildung fehlen. Für diese Jugendlichen kann der Weg über ein Praktikum eine Chance auf dem Weg zur Ausbildung darstellen. Der Beitrag untersucht, welchen Beitrag die Einstiegsqualifizierung (EQJ) für das Erreichen eines Ausbildungsplatzes leisten kann und inwieweit sie im Stande ist, die Kluft zwischen individuellen Voraussetzungen der Jugendlichen und den Anforderungen der Arbeitswelt zu mindern. Dies gilt besonders im Hinblick auf die jungen Menschen, die auf ihrem Weg in Ausbildung und Beruf besonderer Unterstützung bedürfen. Er kommt zu dem Schluss, dass es für eine erfolgreiche Unterstützung von Jugendlichen beim Übergang von der Schule in Ausbildung und Beruf sowie ihre dauerhafte berufliche Integration nicht in erster Linie darauf ankommt, Förderungsangebote quantitativ auszubauen. Vielmehr müssen die vorhandenen vielfältigen Fördermaßnahmen effizienter eingesetzt, besser verzahnt und an der beruflichen Praxis orientiert werden. Die Einstiegsqualifizierung habe sich im Sinne einer strukturellen und qualitativ-inhaltlichen Modernisierung bewährt, da sie für aus individuellen Gründen benachteiligte Jugendliche einen gelungenen Übergang von Schule in reguläre Berufsausbildung darstellt. (IAB)
-
Literaturhinweis
Ausbildungsberatung bei den Agenturen für Arbeit (2007)
Leuchter, Christian;Zitatform
Leuchter, Christian (2007): Ausbildungsberatung bei den Agenturen für Arbeit. In: Wirtschaft und Berufserziehung, Jg. 59, H. 12, S. 12-16.
Abstract
"Die Förderung der Berufsvorbereitung und Berufsausbildung durch die Bundesagentur für Arbeit ist ein Bestandteil der öffentlich finanzierten politischen Instrumente im Berufsbildungssystem. Sie nimmt einerseits im Zusammenspiel der berufsbildenden Institutionen in Deutschland gesellschaftspolitische Funktionen wahr. Im Spektrum der Wege zur beruflichen Erstausbildung übernehmen die Fördermöglichkeiten andererseits die Aufgabe, zu einem sozialen und quantitativen Aus-gleich von Funktionsproblemen des Berufsbildungssystems und des Ausbildungsmarktes beizutragen. Der Fachkräftemangel ist eines der großen Schlagwörter, die durch die Medien gehen. Dieses Defizit erschwert den Betrieben in vielen Bereichen ihre Stellen mit geeignetem Personal zu besetzen. Der Wettbewerb um qualifizierte Mitarbeiter wird immer größer und dadurch wird es immer schwieriger die passenden Mitarbeiter speziell für den eigenen Betrieb zu finden. Auch wenn man es sich mit der Losung 'Die Auszubildenden von heute sind die Fachkräfte von morgen' zu einfach macht. Fakt ist, dass ohne eine fundierte Ausbildung kein Betrieb seine Nachfrage decken kann. Hierbei leisten die Agenturen für Arbeit einen unersetzbaren Service, der obendrein für die Kunden-Arbeitnehmer und Arbeitgeber- kostenfrei ist. Schon in der Schule besteht die Möglichkeit zu der Berufsberatung der Agenturen für Arbeit zu gehen. Hier beraten die Berufsberater Schüler aller Schularten, Auszubildende, Studierende und Hochschulabsolventen, sowie alle Personen, die erstmals eine Berufsausbildung anstreben oder sich beruflich neu orientieren wollen. Erst einmal wird hier Grundsätzliches in einem gezielt persönlichen Gespräch besprochen. Hilfe wird unter anderem bei der Suche nach einem passenden Beruf oder Studium gegeben, es besteht die Gelegenheit einen Berufswahltest zu machen oder generelle Informationen rund um die Themen Ausbildung und Studium einzuholen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Migrantenjugendliche auf dem Weg von der Schule ins Arbeitsleben: AussiedlerInnen, Jugendliche türkischer sowie Jugendliche deutscher Herkunft im Vergleich (2007)
Lex, Tilly;Zitatform
Lex, Tilly (2007): Migrantenjugendliche auf dem Weg von der Schule ins Arbeitsleben. AussiedlerInnen, Jugendliche türkischer sowie Jugendliche deutscher Herkunft im Vergleich. In: Jugend, Beruf, Gesellschaft, Jg. 58, H. 1, S. 30-40.
Abstract
Der Beitrag erläutert Untersuchungsdesign und erste Ergebnisse einer vom Deutschen Jugendinstitut durchgeführten und auf sechs Jahre (Beginn 2004) angelegten Längsschnittuntersuchung (DJI-Übergangspanel) zum Übergang von Jugendlichen aus der Schule ins Arbeitsleben, deren leitende Fragstellungen lauteten: Wie verlaufen die Wege von Jugendlichen mit Migrationshintergrund von der Schule in die Arbeitswelt? Können diese Jugendlichen die Förderangebote des Übergangssystems nutzen? Welche dieser Wege sind unter welchen Rahmenbedingungen für welche Jugendlichen mit Risiken einer beruflichen und sozialen Ausgrenzung verbunden? Die Ergebnisse der ersten zwei Übergangsjahre von 2004 bis 2006 zeigen, dass Jugendliche mit Migrationshintergrund, stärker noch als Jugendliche deutscher Herkunft, zwischen allgemein bildender Schule und regulärer Berufsausbildung auf Angebote des Übergangssystems verwiesen werden. Jugendliche mit Hauptschulbildung versuchen mehrheitlich, angesichts ungünstiger Rahmenbedingungen im Übergangssystem Chancen zu optimieren und über Bildung und Qualifizierung den Weg ins Erwerbssystem zu finden. Allerdings bildet sich auch eine zunächst nur kleine Gruppe von Jugendlichen heraus, die aus dem Bildungs- und Ausbildungssystem herausfallen. Weitere Untersuchungen sollen zeigen, ob sich die Strategie des 'Chancen Optimierens' bewährt und für welche Jugendlichen an welchen 'Kreuzungen' oder 'Weichen' des Bildungs- und Ausbildungssystems eine besondere Unterstützung notwendig ist, um die Risiken des Rückzugs und der Ausgrenzung zu verringern. (IAB)
-
Literaturhinweis
Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen: Kompetenzen feststellen - Ausbildungsreife fördern. Entwicklungsinitiative: Neue Förderstruktur für Jugendliche mit besonderem Förderbedarf (2007)
Lippegaus, Petra;Zitatform
Lippegaus, Petra (2007): Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen. Kompetenzen feststellen - Ausbildungsreife fördern. Entwicklungsinitiative: Neue Förderstruktur für Jugendliche mit besonderem Förderbedarf. (Institut für Berufliche Bildung, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik. Berichte und Materialien 18), Offenbach am Main: INBAS Verlag, 162 S.
Abstract
"Eine erhebliche Zahl junger Menschen erhielt in den letzten Jahren nach der Schule keinen Ausbildungsplatz. Neben der Tatsache, dass zu wenig Ausbildungsplätze zur Verfügung stehen, wird immer wieder auch an den 'Kompetenzen' der Bewerberinnen und Bewerber gezweifelt, wird ihre 'Ausbildungsreife' in Frage stellt. Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen sollen junge Menschen mit Förderbedarf zur Ausbildungsreife führen, sie sollen ihre Berufseignung und Vermittelbarkeit fördern, so dass sie im Anschluss in eine Ausbildung oder Arbeit einmünden können. Eine erste Aufgabe der Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme besteht darin, vorhandene Kompetenzen der teilnehmenden Jugendlichen festzustellen. Dies soll auf der Grundlage festgelegter Merkmale und mit unterschiedlichen Verfahren erfolgen. Ein Schwerpunkt liegt bei handlungsorientierten Verfahren, die auch Teilnehmende mit ungünstigen Lern- und Leistungskarrieren motivieren, ihr Können zu zeigen und selbst zu entdecken. Die Ergebnisse der Kompetenzfeststellung werden genutzt, um individuelle Wege zur Qualifizierung und Förderung zu entwickeln. Mit Hilfe eines Förder- und Qualifizierungsplans wird der Teilnahmeverlauf in der Maßnahme auf die persönlichen Voraussetzungen und Bedürfnisse zugeschnitten. Alle Teilnehmenden sollen die individuelle Qualifizierung und Förderung erhalten, die sie benötigen, um die eigenen Kompetenzen möglichst eigenverantwortlich zu entwickeln. Was in diesem Zusammenhang unter 'Kompetenzen', 'Ausbildungsreife', unter 'Berufseignung' und den zugeordneten Merkmalen zu verstehen ist, war in der Vergangenheit häufig unklar. Mit dem 'Kriterienkatalog zur Ausbildungsreife' liegt ein Vorschlag des Nationalen Pakts für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs vor, der in dieser Handreichung aufgegriffen und auf Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen übertragen wird. Das Ergebnis soll Fachkräften, die in Bildungseinrichtungen oder in der Bundesagentur für Arbeit mit Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen zu tun haben, eine Hilfe sein. Die Handreichung klärt Begriffe und Anforderungen, sie schlägt Verfahren, Kommunikationswege und Qualitätsstandards vor. Wir wollen auf diesem Wege den beteiligten Akteuren gemeinsame fachliche Grundlagen zur Verfügung stellen, zu mehr Transparenz, zu einer verbesserten Qualität und zu mehr gegenseitigem Verständnis beitragen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Volltext-Zugang über den Verlag bzw. Anbieter (möglicherweise kostenpflichtig) -
Literaturhinweis
Reformprozesse in der Berufsbildung: Perspektiven für sozial benachteiligte junge Menschen (2007)
Molzberger, Gabriele; Skorubski, Raul; Dehnbostel, Peter; Rentzsch, Constanze;Zitatform
Molzberger, Gabriele & Peter Dehnbostel (2007): Reformprozesse in der Berufsbildung. Perspektiven für sozial benachteiligte junge Menschen. (BBJ-Consult. Info 03/2007), Berlin: BBJ Verlag, 40 S.
Abstract
"Jugendsozialarbeit ist der Teilbereich der Jugendhilfe, der die berufliche und gesellschaftliche Integration junger Menschen und deren Teilhabe am Leben in der Gesellschaft zum Ziel hat. Demzufolge wird Jugendsozialarbeit nicht nur im Kontext von Jugendhilfe durchgeführt, auch Bildungs-, Arbeitsmarkt-, Migrations- und Sozialpolitik spielen eine Rolle. In dieser Arbeit werden u. a. theoretische und praktisch konzeptionelle Erkenntnisse und Überlegungen zur Erstellung eines Konzepts für Ausbildungsgänge für sozial benachteiligte Jugendliche in modularisierter Form entwickelt. Reformanforderungen an das duale System der Berufsbildung werden diskutiert. Auf Leitziele beruflicher Qualifizierung und auf neue Lernorientierungen für benachteiligte Jugendliche wird besonders eingegangen. Vor dem Hintergrund eines EQR und DQR werden die Grundzüge eines weiter zu entwickelnden Konzeptes für die Akkreditierung von Ausbildungsgängen vorgestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Jung, dynamisch, arbeitslos?: Beiträge zur Fachtagung "Neue Ansätze in der Berufsorientierung und -ausbildung benachteiligter junger Menschen" vom 18. Juni 2006 in Wien (2007)
Mosberger, Brigitte; Thienel, Andreas; Dominkovits, Peter; Sturm, René; Gregoritsch, Petra; Kreiml, Thomas; Dornmayr, Helmut;Zitatform
Mosberger, Brigitte & René Sturm (Hrsg.) Thienel, Andreas, Peter Dominkovits, Petra Gregoritsch, Thomas Kreiml & Helmut Dornmayr (sonst. bet. Pers.) (2007): Jung, dynamisch, arbeitslos? Beiträge zur Fachtagung "Neue Ansätze in der Berufsorientierung und -ausbildung benachteiligter junger Menschen" vom 18. Juni 2006 in Wien. (AMS report 59), Wien, 44 S.
Abstract
"Der AMS report beinhaltet verschiedene Beiträge anläßlich der von der Abteilung Arbeitsmarktforschung und Berufsinformation des AMS Österreich, der Caritas Österreich und dem Institut abif -Analyse, Beratung und interdisziplinäre Forschung veranstalteten Fachtagung 'Neue Ansätze in der Berufsorientierung und -ausbildung benachteiligter junger Menschen' vom 18. Juni 2006 in Wien." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Activating the disadvantaged: Variations in addressing youth transitions across Europe (2007)
Zitatform
Pohl, Axel & Andreas Walther (2007): Activating the disadvantaged: Variations in addressing youth transitions across Europe. In: International Journal of Lifelong Education, Jg. 26, H. 5, S. 533-553. DOI:10.1080/02601370701559631
Abstract
"The term activation refers to a shift in social policies, through which individuals are given more responsibility for their own social inclusion. This article provides a comparative analysis of the different ways in which EU member states interpret and implement the concept of activation by addressing the transitions of disadvantaged young people from school to work. It draws on the findings of an EU-funded 'Thematic Study on Policy Measures for Disadvantaged Youth', which was carried out in 13 EU member states and accession countries. The methodology of the study consisted of literature reviews, secondary analysis of harmonized European and national surveys and statistics and focus group discussions with national and European experts. The analysis does not only distinguish between different models of activation but also discusses the different objectives and outcomes of these models. Differences are discussed against the background of a model of transition regimes, which provides insights into the relationship between path dependency and policy change. Through the analysis it is also possible to specify whether activation implies adaptation to mechanisms of selection in education, training and the labour market, or whether it increases young people's potential to take action in shaping their own biographies (i.e. through participation and lifelong learning)." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Verbesserung der Qualifizierungschancen von Jugendlichen mit Migrationshintergrund durch lokale Netzwerke: Auswertung von zehn Fallstudien (2007)
Schaub, Günther;Zitatform
Schaub, Günther (2007): Verbesserung der Qualifizierungschancen von Jugendlichen mit Migrationshintergrund durch lokale Netzwerke. Auswertung von zehn Fallstudien. (Forschungsschwerpunkt "Übergänge in Arbeit" am Deutschen Jugendinstitut e.V. Wissenschaftliche Texte 2007,03), 112 S.
Abstract
Der Forschungsschwerpunkt 'Übergänge in Arbeit' des Deutschen Jugendinstituts hat im Jahr 2006 im Auftrag der Initiativstelle Berufliche Qualifizierung von Migrantinnen und Migranten (IBQM) beim Bundesinstitut für Berufbildung in zehn Fallstudien den Beitrag Beruflicher Qualifizierungsnetzwerke (BQN) zur Verbesserung der Qualifizierungschancen von Jugendlichen mit Migrationshintergrund untersucht. Die Veröffentlichung legt die Auswertung dieser Fallstudien vor. Ziele der zehn lokalen und regionalen Beruflichen Qualifizierungs-Netzwerke (BQN) waren: a) die Förderung der Selbstkompetenz der Jugendlichen und ihrer Angehörigen (Individualisierung, Bildungswege, Empowerment); b) die Sensibilisierung/Weiterbildung der Akteure des Handlungsfeldes im Hinblick auf die Berücksichtigung der Potenziale/ Kompetenzen der Jugendlichen; c) Strukturelle Veränderung durch Stiftung von Kooperationsbeziehungen zwischen unterschiedlichen Institutionen. Die zehn BQN verteilten sich auf sieben Bundesländer (Baden-Württemberg: Ulm, Stuttgart; Bayern: Nürnberg; Rheinland-Pfalz: Mainz / Ludwigshafen; NRW: Essen, Emscher-Lippe / Gelsenkirchen, Ostwestfalen-Lippe / Bielefeld; Berlin; Mecklenburg-Vorpommern: Rostock; Sachsen: Sächsische Schweiz / Pirna) mit sehr unterschiedlichen ökonomischen und historischen Rahmenbedingungen und Bevölkerungsstrukturen. In den BQN wurden in operativen Teilnetzwerken Projekte in fünf Handlungsfeldern durchgeführt:: 1. Übergang Schule - Ausbildung - Beruf; 2. Akquisition von Ausbildungsplätzen; 3. Berufsbildungsförderungspolitik für Migrantinnen und Migranten auf lokaler und regionaler Ebene; 4. Bildungs-, Hochschul-, Weiterbildungs- und Forschungspolitik; 5. Öffentlichkeitsarbeit. (IAB)
-
Literaturhinweis
Transferkonzept (2007)
Zitatform
(2007): Transferkonzept. (BQF-newsletter 11/2007), 20 S.
Abstract
Aufbauend auf den Ergebnissen des Programms 'Kompetenzen fördern - Berufliche Qualifizierung für Zielgruppen mit besonderem Förderbedarf' (BQF-Programm), der Arbeit der Entwicklungsplattformen und den Ergebnissen der wissenschaftlichen Begleitung/Evaluation rundet eine Transferphase das Programm ab. Durch gezielte Transfermaßnahmen werden die Verbreitung und strukturelle Verankerung transferfähiger und transferwürdiger Programmergebnisse unterstützt. Die Aktivitäten im Rahmen der Transferphase sind ein Zwischenschritt hin zu einer Gesamtstrategie von angestrebten Strukturverbesserungen der beruflichen Benachteiligtenförderung. Die Aktivitäten des Transfers definieren sich durch die Aufgaben an der Schnittstelle zwischen den Programmergebnissen und dem Bedarf im Handlungsfeld. Sie können differenziert werden in: Sammlung von Produkten; Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen aus den Erfahrungen und Ergebnissen des Programms; Sichtung und Verdichtung von Themen mit zentraler Bedeutung; Identifizierung von Good-Practice; adressatengerechte, nutzerorientierte Aufbereitung von Ergebnissen; Präsentation von Ergebnissen, Dokumentation; Lieferung von Beiträgen für die Weiterentwicklung der Benachteiligtenförderung. Es wurden vier Transferplattformen entwickelt: 1. 'Ausbildungs- und Qualifizierungspotenziale von Betrieben stärker integrieren!'; 2. 'Berufsorientierung frühzeitig beginnen, schulische Berufsvorbereitung arbeitsweltbezogen gestalten!'; 3. 'Individuelle Wege durch spezifische Förderangebote eröffnen!'; 4. 'Regionales Übergangsmanagement mit neuen Instrumenten stärken!'. Aufgabe der vier Transferplattformen ist es, als 'Ideengeber der Transferphase' zu fungieren. Die vier Bereiche werden anhand ausgewählter Vorhaben vorgestellt. Eine zentrale Transferstelle zur Koordination der Transferaktivitäten wurde beim Good-Practice-Center (GPC) im Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) eingerichtet. (IAB)
-
Literaturhinweis
Jugendberufshilfe: Einfache Wege für schwierige Jugendliche?: Expertengespräch 12.09.2006 Bonn Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) (2007)
Abstract
Ausgehend von der Situation benachteiligter junger Menschen und aus der Sicht (potentieller) Ausbildungsbetriebe wurden im Rahmen das Expertengesprächs Qualifizierungswege diskutiert, die die beiden Seiten zum Ausgleich bringen. Im Kern ging es darum, die Potentiale benachteiligter Jugendlicher mittels beruflicher Qualifizierung den Anforderungen der Arbeitswelt anzupassen. Die Publikation dokumentiert Inhalt und Verlauf der Veranstaltung. Auf der Basis von Thesen zu den Grundlagen, Positionen und Herausforderungen, die mit der Suche nach 'einfachen Wegen' verbunden sind, behandelten die Experten unter anderem die Problematik verkürzter Ausbildungszeiten und neuer zweijähriger Ausbildungsberufe. Sie kamen zu dem Ergebnis, dass es im Qualifizierungsbereich insbesondere um die Förderung der Schlüsselqualifikationen geht. Als weiteres zentrale Ergebnis des Expertengesprächs wurde festgehalten, dass die Kompetenzen der Jugendlichen freigelegt und gefördert werden müssen. Dabei ist für die Zielgruppe der benachteiligten Jugendlichen nicht die Ausbildungsdauer sondern die Arbeitsnachfrage entscheidend. Als hilfreich werden Qualifizierungsbausteine auf Bundesebene und die Unterstützung von Ausbildungsallianzen betrachtet. Es wird betont, dass die Bedürfnisse der Jugendlichen im Blick bleiben müssen, und dass bei der Einführung verkürzter Ausbildungswege auf Anschlussfähigkeit und Durchlässigkeit zu achten ist. (IAB)
-
Literaturhinweis
Mit Rückenwind ins Berufsleben - Partner Berufsberatung: Beratung, Vermittlung und Förderung der Berufsausbildung. Mit Tabellenanhang (2007)
Abstract
Die Broschüre gibt einen Überblick über die Angebote der Bundesagentur für Arbeit (BA) zur Berufsberatung und Arbeitsvermittlung und zieht eine Bilanz des Berufsausbildungsjahres 2005/2006. Mit dem Ende der Schulzeit stellt sich für die Schülerinnen und Schüler die Frage nach dem richtigen Weg ins Berufsleben. Die Bundesagentur für Arbeit unterstützt die Jugendlichen schon während der Schulzeit bei der Berufswahl. Neben Gruppeninformationen, Besuchen im Berufsinformationszentrum BIZ und individuellen Beratungsgesprächen bietet die BA ein breites Spektrum an berufskundlichen Medien, Eignungstests und Informationen an. Kernstück der beruflichen Beratung ist das persönliche Gespräch mit den Jugendlichen. Über zwei Millionen kompetente Beratungsgespräche mit jungen Menschen wurden im Berufsausbildungsjahr 2005/2006 geführt. 91 Prozent der 1,52 Millionen Schulabgänger aus allgemein- und berufsbildenden Schulen eines Jahrgangs nutzten das Beratungsangebot der Berufsberatung. Denjenigen Schülern, die mit einer dualen Berufsausbildung in den Beruf einsteigen möchten, bietet die Bundesagentur für Arbeit ihre Vermittlungsdienstleistungen an. Die BA akquiriert Ausbildungsplätze und führt Jugendliche und Ausbildungsanbieter zusammen. Bei den Ausbildungsstellen hat die BA einen Marktanteil von 80 Prozent. Ein besonderes Augenmerk richtet die BA auf Schul- und Ausbildungsabbrecher, Jugendliche mit Migrationshintergrund, sozial Benachteiligte, Behinderte, Rehabilitanden und Jugendliche, die schon in früheren Jahren vergeblich eine Ausbildungsstelle gesucht haben, und sie unterstützt diese Jugendlichen mit gezielten Fördermaßnahmen. Insgesamt hat die Bundesagentur für Arbeit im Jahr 2006 aus Beitragsmitteln der Arbeitslosenversicherung über 3,3 Milliarden Euro in die Förderung der Berufsausbildung investiert, etwa drei Viertel dieser Summe wurde für Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen und für die Förderung benachteiligter Jugendlicher verwendet. Im Jahr 2006 flossen gut sieben Prozent der Gesamtausgaben der Bundesagentur für Arbeit in die Berufsberatung und Ausbildungsförderung von Schulabgängern. (IAB)
Weiterführende Informationen
Hier finden Sie den Tabellenanhang -
Literaturhinweis
Das integrierte Potenzial-Assessment im Übergang Schule-Beruf: Potenziale erkennen - Verantwortung stärken - Kompetenzen entwickeln. AWO-Rahmenkonzeption (2007)
Zitatform
(2007): Das integrierte Potenzial-Assessment im Übergang Schule-Beruf. Potenziale erkennen - Verantwortung stärken - Kompetenzen entwickeln. AWO-Rahmenkonzeption. (Arbeiterwohlfahrt Bundesverband. Schriftenreihe Theorie und Praxis), Bonn, 28 S.
Abstract
Die AWO stellt in dieser Publikation die Rahmenkonzeption des 'Integrierten Potenzial-Assesssment' vor, mit der die berufliche Integration im Übergang Schule-Beruf wirksam unterstützt werden soll. Mit dem in dieser Rahmenkonzeption beschriebenen Instrument wird der Versuch unternommen, auf das Fehlen einer systematischen Brückenfunktion zwischen Schule und Arbeitswelt bzw. allgemeinbildendem Schulsystem und beruflicher Bildung zu reagieren sowie eine verstärkte Orientierung an betrieblichen Anforderungen der regionalen Wirtschaft zu realisieren. Ziel des Integrierten Potenzial Assessments (iPASS) ist es, die berufliche Integration Jugendlicher systematisch zu fördern. Die neue AWO-Strategie eines regional integrierten Potenzial-Assessments profiliert Assessments als Dienstleistung von Trägern der Jugendsozialarbeit und außerschulischen Bildungsträgern in enger Kooperation mit der regionalen Wirtschaft und Schulen, unterstützt Träger der Jugendsozialarbeit und außerschulische Bildungsträger in der Schaffung regional angepasster Instrumente für die Planung und Durchführung von Assessments und verknüpft durch systematische Vermittlung beruflicher Kenntnisse/Erfahrungen im regionalen Lebensumfeld und durch die Befähigung zur realistischen Selbst-Einschätzung die Kompetenzfeststellung mit einer Stärkung der Fähigkeit Jugendlicher, die eigene Berufsbiographie zu gestalten. Beim iPASS handelt es sich einerseits um ein Kooperationsinstrument, das regionale Potenziale aktiviert und regionale Ressourcen integriert und andererseits um ein Förderinstrument, das berufliche Potenziale Jugendlicher sichtbar macht und Lernprozesse unterstützt. (IAB)
-
Literaturhinweis
Produktionsschulen als Ansatz ressourcenorientierter Arbeit mit benachteiligten Jugendlichen (2007)
Zitatform
(2007): Produktionsschulen als Ansatz ressourcenorientierter Arbeit mit benachteiligten Jugendlichen. In: Jugend, Beruf, Gesellschaft, Jg. 58, H. 2, S. 184-190.
Abstract
Die 'Produktionsschule' ist ein Modell, das auf die Ressourcen- und Kompetenzentwicklung von Jugendlichen aufbaut und pädagogische Settings mit individuell zugeschnittenen integrierten Bildungs- und Unterstützungsangeboten entwickelt hat, die zur Stabilisierung der Lebensführung bei zunehmender Beschäftigungs- und Ausbildungsfähigkeit führen sollen. Produktionsschulen wollen mit ihrem Lernkonzept einen Beitrag zur Überwindung von Bildungsarmut leisten. Sie arbeiten auf der Basis des 'Kompetenzansatzes', d. h. die Jugendlichen werden in ihren Fähigkeiten und Stärken wahrgenommen, um die Kette bisheriger Defizit- bzw. Misserfolgserfahrungen zu durchbrechen. Der Beitrag beschreibt die konkrete Arbeit von Produktionsschulen und wie sie als 'Lernort', an dem Arbeiten und Lernen sich gegenseitig bedingen, funktionieren. Die Bilanz der Arbeit der ca. 30-40 in Deutschland existierenden Produktionsschulen lautet, dass sie eine 'klare Alternative' zu den vielfach beklagten Maßnahmenkarrieren der Arbeitsverwaltung und der 'Warteschleifen' der berufsbildenden Schulen bieten, ihre langfristige Etablierung aber solide rechtliche und finanzielle Rahmenbedingungen voraussetzt. (IAB)
-
Literaturhinweis
Reformwerkstatt NRW: Programm zur Zukunft der beruflichen Bildung (2007)
Abstract
Die duale Berufsausbildung genießt internationale Anerkennung. Um dieses bewährte System der Berufsausbildung fit für das 21. Jahrhundert zu machen, muss es an vielen Punkten weiterentwickelt werden. Zu diesem Ergebnis kommt die vom NRW-Arbeitsministerium einberufene Reformwerkstatt NRW. Drei Hauptfaktoren setzen das duale Berufsbildungskonzept unter Druck: Strukturelle Defizite in Form fehlender Ausbildungsplätze, die mangelnde Attraktivität und Durchlässigkeit im Bildungssystem sowie der Wandel zur Wissensgesellschaft mit veränderten Personalrekrutierungsstrategien der Unternehmen. Vor diesem Hintergrund hat die Reformwerkstatt NRW konkrete Vorschläge erarbeitet und ineinander greifende Reformziele formuliert. Dazu zählt vor allem die Erhöhung der Attraktivität beruflicher Bildung für Unternehmen aller Beschäftigungssektoren sowie für leistungsstarke und leistungsschwächere Schüler mit ihren höchst unterschiedlichen beruflichen Neigungen. Kern der Reformvorschläge sind die Verzahnung der unterschiedlichen Segmente des Bildungssystems, eine größere Durchlässigkeit, ein professionelles koordiniertes Übergangssystem, eine Ausweitung des Lehrstellenangebots sowie eine gezielte Benachteiligtenförderung. (IAB)
-
Literaturhinweis
Leitfaden lokales Übergangsmanagement: von der Problemdiagnose zur praktischen Umsetzung (2007)
Abstract
"Wie lassen sich die Wege von Jugendlichen an der Schwelle zwischen Schule und Beruf reibungsloser gestalten? Die Praxis zeigt, dass hier gerade auf lokaler Ebene große Handlungs- und Gestaltungsspielräume bestehen, die in sehr unterschiedlicher Weise genutzt werden. Je besser und systematischer die am Übergangsgeschehen beteiligten Akteure zusammenarbeiten, desto eher können solche Übergänge gelingen, Jugendliche besser integriert und die öffentlichen Kassen geschont werden. Der Leitfaden zeigt,
- welche Wege junge Menschen zwischen Schule und Arbeitswelt gehen,
- welche Akteure in diesem Feld aktiv sind und welche Aufgaben sie haben,
- welche Instrumente und Verfahren sich bewährt haben, um junge Menschen auf dem Weg in Ausbildung und Beruf wirkungsvoll zu unterstützen und
- was getan werden kann, um auf lokaler Ebene eine systematische Zusammenarbeit aufzubauen.
Die Darstellung ist übersichtlich gegliedert und praxisorientiert gestaltet: Zahlreiche Info-Kästen fassen zentrale Inhalte zusammen, Praxisbeispiele sollen zur Nachahmung anregen. Auf der beiliegenden DVD wird außerdem anhand von Filmsequenzen aus der Praxis gezeigt, wie lokale Handlungsspielräume genutzt werden können." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Von der Ausbildung in die Arbeitswelt: können wir den (schwierigen) Übergang für Europas Jugend erleichtern? (2007)
Zitatform
(2007): Von der Ausbildung in die Arbeitswelt. Können wir den (schwierigen) Übergang für Europas Jugend erleichtern? (Adecco Institute white paper 04/2007), London, 25 S.
Abstract
"Dieses Weissbuch untersucht die Herausforderungen der Europäischen Union bei der Integration von Jugendlichen in den Arbeitsmarkt. Eine um das doppelte höhere Jugendarbeitslosigkeit im Vergleich zur Gesamtarbeitslosigkeit stellt für Europa ein ernstzunehmendes Problem dar. Selbst in Ländern, in denen die Arbeitslosigkeit unter den Jugendlichen insgesamt gesenkt werden konnte, bestehen regionale Unterschiede, und die Integration von Migranten der 2. Generation ist ein ebenso dringliches Problem wie die Integration von Greencard-Besitzern. Wie die Studie zeigt, besteht kein Zusammenhang zwischen den Arbeitsmöglichkeiten für ältere und junge Arbeitskräfte. Argumente für und gegen einen Mindestlohn spielen eine nur untergeordnete Rolle. Um einen möglichst reibungslosen und raschen Übergang der jungen Generation in die Arbeitswelt zu gewährleisten, muss eine beträchtliche Anzahl von neuen Arbeitsplätzen geschaffen werden. Gelingt dies nicht, wird der Mangel an Arbeitserfahrung den Übergang weiterhin erschweren. Wirtschaftliches Wachstum hat einen wesentlich grösseren Einfluss auf die Arbeitslosigkeit unter Jugendlichen als auf die Arbeitslosigkeit insgesamt. Während die Schaffung von Netto-Arbeitsplätzen für eine erfolgreiche Integration von zentraler Bedeutung ist, spielt besonders die Ausbildung eine wesentliche Rolle. Ein Bildungswesen mit niedrigem Bildungsanspruch ist nicht in der Lage, eine ausreichende Anzahl an Fachkräften für unsere wissensbasierte Gesellschaft zu schaffen. Länder, die sich ausschliesslich auf das Erreichen von Mindest-Bildungsstandards konzentrieren, laufen Gefahr, nicht genügend Arbeitsplätze für ihre Akademiker bereitstellen zu können. Ausbildungssysteme mit Schwerpunkt auf Lehrberufen sind nur für diejenigen von Vorteil, die erfolgreich eine Lehre abschliessen. Mit dem Ende des Arbeitsplatzes auf Lebenszeit sind junge Menschen gefordert, ihren eigene Beschäftigungsfähigkeit laufend zu steigern und sich Fähigkeiten anzueignen, die es ihnen ermöglichen, unter unterschiedlichen Arbeitsvoraussetzungen in Europa erfolgreich konkurrieren zu können. Auf den Einzelnen bezogen sind die ständige Verbesserung von Fähigkeiten und die laufende Steigerung des Wissen die besten Garanten für einen erfolgreichen Übergang in die Arbeitswelt und für ein (zunehmend) längeres Arbeitsleben. Dagegen kann Arbeitslosigkeit direkt nach Verlassen der Schule oder Abschluss der Ausbildung die Beschäftigungsfähigkeit von Jugendlichen dauerhaft schädigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Zwischen Schule und Arbeitswelt - Regionale Konzepte zur Unterstützung der beruflichen Integration junger Menschen: Dokumentation der Fachtagung am 12./13. Juni 2007 im AWO-Tagungszentrum Haus Humboldtstein (2007)
Abstract
"Der erfolgreiche Übergang von der Schule in den Beruf ist ein wichtiger Schritt für junge Menschen auf ihrem Weg ins Arbeitsleben. Jugendliche mit schlechteren Startchancen benötigen dabei besondere Unterstützung. Hier liegt eine Chance für die regionale bzw. lokale Ebene, die im Interesse der betroffenen jungen Menschen genutzt werden sollte. Dazu bedarf es einer engen Abstimmung und Kooperation der beteiligten Akteure vor Ort, v. a. der Schulen, der öffentlichen und freien Jugendhilfe, der Betriebe, der Agenturen für Arbeit und der Träger der Grundsicherung. Gemeinsam sind bedarfsgerechte Angebote und Strukturen zur beruflichen Integration junger Menschen zu entwickeln und umzusetzen." Auf der AWO-Fachtagung in Rolandseck im Juni 2007 wurden ausgewählte Konzepte für den Übergang von der Schule in die Arbeitswelt vorgestellt, ihre Wirksamkeit und Übertragbarkeit wurde diskutiert, die künftige Rolle der Träger der Jugendsozialarbeit in einem regional bzw. lokal verantwortetem Übergangsmanagement wurde beschrieben, und die damit verbundenen Möglichkeiten und Grenzen wurden kritisch bewertet. Die Dokumentation fasst die einführenden Beiträge, die Diskussion in den Arbeitsgruppen sowie wesentliche Ergebnisse der Tagung zusammen. (IAB2)
-
Literaturhinweis
Verbesserung der beruflichen Integrationschancen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Förderbedarf durch die Weiterentwicklung der Lernorte und Stärkung des Lernortes Betrieb: Ergebnisse der Entwicklungsplattform 1 "Gewinnung des Lernortes Betrieb" (2006)
Ackermann, Petra; Lemme, Anges; Hüttl, Harry; Wondrak, Joachim; Klitzing, Jörn; Schweers, Christoph; Kramer, Beate; Biermann, Hartmut; Schneider, Susanne; Brücken, Michael; Lewerenz, Jürgen; Eichhorn, Jutta; Mahrin, Bernd; Henschel, Jürgen; Malecha, Robert; Hutter, Jörg; Mörking, Harald; Albert, Hans-Peter; Müller, Rita; Dworschak, Eckard; Petzold, Hans-Joachim; Horstkotte-Pausch, Angelika; Pless, Carolin; Boldt, Corinna; Poloski, Gerd; Seibel, Peter; Poste, Burkhard; Ganz, Kerstin; Rotthowe, Lisa;Zitatform
Ackermann, Petra, Hans-Peter Albert, Hartmut Biermann, Corinna Boldt, Michael Brücken, Eckard Dworschak, Jutta Eichhorn, Kerstin Ganz, Jürgen Henschel, Angelika Horstkotte-Pausch, Jörg Hutter, Harry Hüttl, Jörn Klitzing, Beate Kramer, Anges Lemme, Jürgen Lewerenz, Bernd Mahrin, Robert Malecha, Harald Mörking, Rita Müller, Hans-Joachim Petzold, Carolin Pless, Gerd Poloski, Burkhard Poste, Lisa Rotthowe, Joachim Wondrak, Christoph Schweers, Susanne Schneider & Peter Seibel (2006): Verbesserung der beruflichen Integrationschancen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Förderbedarf durch die Weiterentwicklung der Lernorte und Stärkung des Lernortes Betrieb. Ergebnisse der Entwicklungsplattform 1 "Gewinnung des Lernortes Betrieb". (Schriftenreihe zum Programm "Kompetenzen fördern - Berufliche Qualifizierung für Zielgruppen mit besonderem Förderbedarf (BQF-Programm)" 2a), Bonn, 144 S.
Abstract
Das Programm 'Kompetenzen fördern - Berufliche Qualifizierung für Zielgruppen mit besonderem Förderbedarf (BQF-Programm)' beinhaltete zur Programmhalbzeit 2004 vier Entwicklungsplattformen. Zur Entwicklungsplattform 1 'Gewinnung des Lernortes Betrieb' wurden drei Arbeitsgruppen gebildet: Arbeitsgruppe 1 behandelte das Thema 'Entwicklung und Erprobung von Qualifizierungsbausteinen', Arbeitsgruppe 2 diskutierte Fragen 'beruflicher Verbundausbildung' und in Arbeitsgruppe 3 wurden Strategien zur 'Verbesserung der Ausbildungschancen durch Begleitangebote für Betriebe, Jugendliche und Schulen' erörtert. Der Band fasst die Ergebnisse der in den Beratungen der Arbeitsgruppen gewonnenen Erfahrungen und Erkenntnissen zusammen und formuliert Handlungsempfehlungen zur Stärkung des Lernortes Betrieb. 'Sie unterstreichen die Bedeutung des Lernortes Betrieb für die berufliche Förderung benachteiligter Jugendlicher und sind als praxisbasierter bildungspolitischer Beitrag zu verstehen.' (IAB)
-
Literaturhinweis
Vorsorgen statt kurieren! Förderung der Bildungschancen von Jugendlichen mit Migrationshintergrund in Deutschland (2006)
Baumgratz-Gangl, Gisela;Zitatform
Baumgratz-Gangl, Gisela (2006): Vorsorgen statt kurieren! Förderung der Bildungschancen von Jugendlichen mit Migrationshintergrund in Deutschland. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 35, H. 1, S. 29-33.
Abstract
"Die Initiativstelle Berufliche Qualifizierung von Migrantinnen und Migranten im Bundesinstitut für Berufsbildung (IBQM) ist seit Beginn des Programms 'Kompetenzen fördern - Berufliche Qualifizierung von Zielgruppen mit besonderem Förderbedarf' (BQF-Programm) des BMBF im November 2001 für die fachliche Beratung und wissenschaftliche Begleitung der auf dieser Grundlage geförderten Projekte und Netzwerke zuständig. Der Artikel beleuchtet Probleme und Perspektiven einer Umsetzung der bildungs- und berufsbildungspolitischen Ziele des Programms im Rahmen der Projekte. Es wird deutlich, dass Migrantenjugendliche unter dem dramatischen Rückgang des Ausbildungsplatzangebots und dem verschärften Verdrängungswettbewerb besonders zu leiden haben; es zeigt sich aber auch ihre Chance, vorhandene kommunikative, soziale und kulturelle Kompetenzen auf dem internationalisierten Arbeitsmarkt verstärkt einzubringen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Begleitforschung des Sonderprogramms des Bundes zur Einstiegsqualifizierung Jugendlicher - EQJ-Programm: 4. Zwischenbericht (2006)
Becker, Carsten; Ekert, Stefan;Zitatform
Becker, Carsten & Stefan Ekert (2006): Begleitforschung des Sonderprogramms des Bundes zur Einstiegsqualifizierung Jugendlicher - EQJ-Programm. 4. Zwischenbericht. Berlin, 52 S.
Abstract
Das Sonderprogramm zur Einstiegsqualifizierung Jugendlicher (EQJ) stellt im Rahmen des 'Nationalen Paktes für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs in Deutschland' 25.000 Plätze für betrieblich durchgeführte Einstiegsqualifizierungen zur Verfügung. Das EQJ-Programm richtet sich an die Zielgruppe der Ausbildungsbewerber mit aus individuellen Gründen eingeschränkten Vermittlungsperspektiven, die auch nach der bundesweiten Nachvermittlungsaktion keinen Ausbildungsplatz gefunden haben, sowie an Jugendliche, die noch nicht in vollem Maße über die erforderliche Ausbildungsreife verfügen. Der vierte Zwischenbericht der Begleitforschung des Programms ist in fünf Kapitel gegliedert. Nach einer Einleitung und Einführung in den Stand der Untersuchung beschreibt Kapitel 2 zunächst den Kontext und den Stand der Umsetzung des EQJ-Programms. Anschließend wird in Kapitel 3 das methodische Vorgehen kurz umrissen und die Datenbasis dieses Zwischenberichts quantitativ und qualitativ beschrieben. Kapitel 4 beinhaltet zentrale Ergebnisse der Befragung von Teilnehmern an EJQ und Jugendlichen einer Kontrollgruppe sowie die Analyse dieser Daten. Im sich anschließenden Kapitel 5 werden dann Ergebnisse und Analysen der Unternehmensbefragung vorgestellt. Der Zwischenbericht kommt zu dem zentralen Ergebnis, dass das EQJ-Programm insgesamt als sehr erfolgreich zu bewerten ist. Insbesondere ist die Zielerreichung des Programms als sehr hoch einzustufen, der Übergang in Ausbildung und speziell in betriebliche Ausbildung ist den Programmteilnehmern sehr viel häufiger gelungen als vergleichbaren Jugendlichen, die nicht oder anders gefördert wurden. Auch die Wirkungen der EQJ-Förderung auf das betriebliche Ausbildungsverhalten sind den bisherigen Analysen zufolge eher positiv als negativ zu bezeichnen. (IAB)
-
Literaturhinweis
Zweijährige Ausbildungsgänge - eine Chance für Jugendliche mit schlechten Startchancen?: Betriebsbefragungen zu neuen Berufen (2006)
Zitatform
Bellaire, Edith, Harald Brandes, Michael Friedrich & Angela Menk (2006): Zweijährige Ausbildungsgänge - eine Chance für Jugendliche mit schlechten Startchancen? Betriebsbefragungen zu neuen Berufen. (Berichte zur beruflichen Bildung 276), Bielefeld: Bertelsmann, 146 S.
Abstract
"Die bildungspolitische Diskussion zum Thema zweijährige betriebliche Ausbildungsgänge für Jugendliche mit schlechten Startchancen wurde und wird kontrovers geführt. Die Arbeitgeberseite setzt sich für zusätzliche zweijährige, theoriegeminderte Ausbildungsgänge ein. Die Gewerkschaften sehen hierin den Versuch, über Schmalspur- und Sackgassenberufe einen Niedriglohnsektor zu etablieren. Die vorliegende Studie versucht, die Diskussion auf eine empirische Basis zu stellen: Eine Befragung bei 1400 Betrieben ermittelte die Akzeptanz von sieben ausgewählten zweijährigen, theoriegeminderten Ausbildungsberufe und fragte, ob die Betriebe in diesen Berufen ausbilden würden und ob sie die ausgebildeten Fachkräfte anschließend beschäftigen würden. Die Ergebnisse fallen für die untersuchten Berufsvorschläge sehr differenziert aus und erlauben keine allgemeingültigen Aussagen pro oder kontra zweijährige Ausbildung. Vielmehr müssen die konkreten Inhalte der Ausbildungsberufe sowie die jeweiligen Rahmenbedingungen der Betriebe und Branchen berücksichtigt werden. Ein zusätzlicher Blick in das Nachbarland Schweiz zeigt, wie betriebliche Ausbildung dort gestaltet wird, um benachteiligte Jugendliche zu qualifizieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit durch Qualifizierung: Programm zur Eingliederung in die Berufs- und Arbeitswelt (EIBOE) (2006)
Berthold, Heinrich;Zitatform
Berthold, Heinrich (2006): Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit durch Qualifizierung: Programm zur Eingliederung in die Berufs- und Arbeitswelt (EIBOE). In: Wirtschaft und Berufserziehung, Jg. 58, H. 3, S. 19-21.
Abstract
Das 'Programm zur Eingliederung in die Berufs- und Arbeitswelt' (EIBE), das seit August 2000 im Auftrag des Hessischen Kultusministeriums durchgeführt und vom Europäischen Sozialfonds gefördert wird, zielt darauf ab, die Zielgruppe der zwischen fünfzehn und neunzehn Jahre alten Jugendlichen, die am Hauptschulabschluss scheitern, in einem umfassenden Sinne zu qualifizieren. Diese Gruppe der Jugendlichen, die größtenteils aus Migrantenfamilien stammen und starke Defizite im sprachlichen, kognitiven und sozialen Bereich sowie erhebliche Lernhemmnisse aufweisen, umfasst in Hessen seit Beginn der neunziger Jahre mehr als zwanzig Prozent der Hauptschüler. Der Beitrag erläutert das EIBE-Förderkonzept, das sich an sechs Zielsetzungen orientiert: Verzahnung von Theorie und Praxis, Orientierung an betrieblichen Abläufen, praxisbezogene Vermittlung von Basis- und Fachkompetenzen, Profilierung im Rahmen betrieblicher Praktika, sozialpädagogische Betreuung und Beratung sowie Stärkung des Selbstbewusstseins der Jugendlichen durch öffentliche Anerkennung. Der Erfolg des Programms lässt sich daran ablesen, dass viele EIBE-Schüler beruflich schneller und besser Fuß fassen können als Jugendliche, die auf Anhieb ihren Hauptschulabschluss erlangt haben. Jugendliche, die an dieser Fördermaßnahme teilgenommen haben, sind besonders gut für die Arbeitswelt und das Arbeitsleben gerüstet und zudem in der Lage, angemessen über ihre beruflichen Erfahrungen zu kommunizieren. Seit Beginn der auf eine Laufzeit von sieben Jahren angelegten Maßnahme haben bereits knapp 20.000 Schülerinnen und Schüler EIBE-Klassen besucht. (IAB)
-
Literaturhinweis
Bausteine zur nachhaltigen Gestaltung einer individualisierten beruflichen Integrationsförderung junger Menschen: Ergebnisse der Entwicklungsplattform 3 "Individuelle Förderung" (2006)
Dellbrück, Joachim; Zaschel, Martin; Kreutzer, Michael ; Wülfing, Andre; Lang-Kniesner, Patricia; Wahmkow, Ute; Meinert-Kaiser, Ute; Enggruber, Ruth; Michel, Engelbert; Görcke, Karin; Möller, Claudia; Hachmann, Anny; Neumann, Susanne; Howe, Falk; Nitschke, Karen; Klaffke, Henning; Pannes, Oswald; Walther, Regina; Pollow, Silke; Fischer, Astrid; Rudolphi, Helga; Höhn, Charlotte; Schmidt, Christiane; Knutzen, Sönke; Schünemann, Gabriele; Grosse, Andrea; Schwalbe, Stephan; Eckert, Manfred; Vock, Rainer; Kampe, Norbert; Voigt, Jürgen;Zitatform
Dellbrück, Joachim, Manfred Eckert, Ruth Enggruber, Astrid Fischer, Karin Görcke, Andrea Grosse, Anny Hachmann, Charlotte Höhn, Falk Howe, Norbert Kampe, Henning Klaffke, Sönke Knutzen, Michael Kreutzer, Patricia Lang-Kniesner, Ute Meinert-Kaiser, Engelbert Michel, Claudia Möller, Susanne Neumann, Karen Nitschke, Oswald Pannes, Silke Pollow, Helga Rudolphi, Christiane Schmidt, Gabriele Schünemann, Stephan Schwalbe, Martin Zaschel, Andre Wülfing, Ute Wahmkow, Regina Walther, Rainer Vock & Jürgen Voigt (2006): Bausteine zur nachhaltigen Gestaltung einer individualisierten beruflichen Integrationsförderung junger Menschen. Ergebnisse der Entwicklungsplattform 3 "Individuelle Förderung". (Schriftenreihe zum Programm "Kompetenzen fördern - Berufliche Qualifizierung für Zielgruppen mit besonderem Förderbedarf (BQF-Programm)" 2c), Bonn, 196 S.
Abstract
Die Entwicklungsplattform 3 'Individuelle Förderung' ist eine der vier im Rahmen des Programms 'Kompetenzen fördern - Berufliche Qualifizierung für Zielgruppen mit besonderem Förderbedarf (BQF-Programm)' eingerichteten thematischen Netzwerke, die zur Sicherung der Programmergebnisse und zur Unterstützung des Ergebnistransfers implementiert wurden. Konkret sollten die Entwicklungsplattformen gewährleisten, dass die verallgemeinerbaren Ergebnisse der einzelnen im BQF-Programm geförderten Vorhaben so herausgearbeitet und projektübergreifend zusammengeführt werden, dass sie dauerhaft in die Benachteiligtenförderung aufgenommen werden können. In dem Band wird aufgezeigt, wie 'individuelle Förderung' als zentrale pädagogische Kategorie in der beruflichen Benachteiligtenförderung realisiert werden kann mit dem Ziel, die Jugendlichen sowohl zu einem anerkannten Berufsabschluss zu führen als auch in ihren Lebensführungskompetenzen so zu stärken, dass sie die ökonomischen und sozialen Risiken moderner Gesellschaften bewältigen können. Dabei wurde eine Vielfalt unterschiedlicher Ansätze konzipiert und erprobt mit dem Ergebnis, dass die verschiedenen pädagogischen Wege der 'individuellen Förderung' nicht standardisierbar sind, sondern aufgrund der heterogenen Zielgruppen in der beruflichen Benachteiligtenförderung lediglich über ausgewiesene Qualitätsmerkmale, so wie sie insbesondere in den BQF-Vorhaben zu 'Kompetenzfeststellung' und 'E-Learning' herausgearbeitet worden sind, beurteilt werden können. (IAB)
-
Literaturhinweis
Gebündelte Kompetenzen für berufliche Integration: aus der Praxis des Modellprogramms "Arbeitsweltbezogene Jugendsozialarbeit -Modellphase: Kompetenzagenturen". Werkstattbericht 2006 (2006)
Djafari, Nader;Zitatform
(2006): Gebündelte Kompetenzen für berufliche Integration. Aus der Praxis des Modellprogramms "Arbeitsweltbezogene Jugendsozialarbeit -Modellphase: Kompetenzagenturen". Werkstattbericht 2006. Offenbach am Main: INBAS-Verlag, 137 S.
Abstract
"Der INBAS-Werkstattbericht 2006 vermittelt umfassende Einblicke in die tägliche Praxis der im Rahmen des Modellprogramms 'Kompetenzagenturen' agierenden Case Manager/innen. Was mit 'besonders benachteiligt' gemeint ist und welche Schwierigkeiten die Kompetenzagenturen bei der Unterstützung und Begleitung der Jugendlichen überwinden müssen, wird durch einige exemplarisch aufgeführte Lebensläufe veranschaulicht. Das Instrument Case Management wird in verschiedenen Artikeln detailliert dargestellt, eindrucksvoll beschreiben die Autor/inn/en die Lotsentätigkeit der Kompetenzagenturen und deren Bildungs- und Arbeitsangebote. Besonders betont wird die Notwendigkeit der Vernetzung und Abstimmung mit den Kommunen, den Trägern der Grundsicherung (SGB II) und den Agenturen für Arbeit. Viele Kompetenzagenturen werden präventiv in Schulen tätig, um Maßnahmekarrieren zu verhindern und den jungen Menschen einen direkten Übergang in den Ausbildungs- bzw. Arbeitsmarkt zu erleichtern. Es entstehen Kooperationen zwischen Schulen und Betrieben, und gemeinsam werden Konzepte und Angebote entwickelt mit dem Ziel einer frühzeitigen Qualifikation für den ständig höhere Ansprüche stellenden Arbeitsmarkt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Das neue Fachkonzept der Berufsvorbereitung und sein Einfluss auf die Übergangswege jugendlicher Ausbildungssuchender (2006)
Dressel, Kathrin; Plicht, Hannelore;Zitatform
Dressel, Kathrin & Hannelore Plicht (2006): Das neue Fachkonzept der Berufsvorbereitung und sein Einfluss auf die Übergangswege jugendlicher Ausbildungssuchender. In: Abteilung Wirtschafts- und Sozialpolitik Friedrich-Ebert-Stiftung (Hrsg.) (2006): Übergänge zwischen Schule und Beruf und darauf bezogene Hilfesysteme in Deutschland, S. 48-65.
Abstract
Der für die Bundesrepublik idealtypische Ablauf an der Schwelle zwischen allgemeinbildender Schule und Erwerbstätigkeit über eine betriebliche Berufsausbildung hat in den vergangenen Jahren stark an Gewicht verloren. Vor allem Jugendliche, die das allgemeinbildende Schulsystem unzureichend qualifiziert verlassen, haben erhebliche Schwierigkeiten bei der Lehrstellensuche. Daher wurde in den vergangenen Dekaden ein 'Chancenverbesserungssystem' etabliert und zur Ausdifferenzierung der Ausbildungsmuster in der school-to-work-transition geführt. Hierbei spielt die Bundesagentur für Arbeit (BA) eine weitreichende Rolle, da sie einen hohen Prozentsatz aller berufsvorbereitenden Maßnahmen sowie die außerbetriebliche Berufsausbildung (BaE) für sozial benachteiligte und/oder lernbeeinträchtigte Jugendliche fördert, und da die Berufsberatung der BA entscheidet, welche Jugendlichen die Maßnahmen in Anspruch nehmen dürfen. In dem Beitrag wird das Konzept der Berufsvorbereitung der BA, das sich im September 2004 grundlegend geändert hat, vorgestellt. Die unterschiedlichen Programme dieses Systems wie Berufsvorbereitungsmaßnahmen (Berufsvorbereitungsjahr, Berufsgrundbildungsjahr, einjährige Berufsfachschulen) sowie die Förderung außerbetrieblicher Berufsausbildungsgänge bzw. Gewährung ausbildungsbegleitender Hilfen werden dargestellt, ebenso die Leistungen der Berufsberatung der BA in Hinblick auf die Feststellung der Ausbildungsreife, die Beurteilung der Berufseignung und die Zuweisung ausbildungsreifer und noch nicht ausbildungsreifer Jugendlicher. Die Vorteile und Nachteile der Neuorganisation der Berufsvorbereitung der BA werden herausgearbeitet. Kritisiert wird unter anderem die Begrenzung der Förderdauer, die vor allem für die Berufsbildung behinderter und benachteiligter Jugendlicher als problematisch eingeschätzt wird. Fazit: 'Das neue Fachkonzept der Berufsvorbereitung der BA setzt sich ehrgeizige Ziele. Die Förderung der Jugendlichen soll deutlich verbessert und gleichzeitig gestrafft werden. Einmündungen in Ausbildung oder Arbeit sollen dadurch in weit größerem Umfang erreicht werden als bisher. Gleichzeitig steht es in der Kritik, dass die einzelnen Zielstellungen möglicherweise einander behindern. Dies zu prüfen, sollte Gegenstand einer weiterführenden Untersuchung sein.' (IAB2)
-
Literaturhinweis
Entwicklungstrends in der Benachteiligtenförderung: Widersprüche und Tendenzen aus kritischer berufspädagogischer Sicht (2006)
Eckert, Manfred;Zitatform
Eckert, Manfred (2006): Entwicklungstrends in der Benachteiligtenförderung. Widersprüche und Tendenzen aus kritischer berufspädagogischer Sicht. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 35, H. 1, S. 19-23.
Abstract
"Benachteiligtenförderung ist seit langem ein Bestandteil des Berufsbildungssystems. Ursprünglich stand die Frage im Vordergrund, wie für die Jungarbeiter ein sinnvolles Bildungsangebot der Berufsschule entwickelt werden könne. Später, in den frühen 70er Jahren, sollte das Berufsvorbereitungsjahr die 'Problemgruppen' des Berufsbildungssystems aufnehmen. Parallel dazu entstanden die ersten berufsvorbereitenden Lehrgänge, finanziert durch die Bundesanstalt für Arbeit. 1980 begann das sog. 'Benachteiligtenprogramm' mit ca. 600 Ausbildungsplätzen in außerbetrieblichen Bildungseinrichtungen, bei Bildungsträgern. 1988 wurde das Programm in das AFG übernommen und damit zu einem Regelangebot gemacht. Seit 1982 gehören auch die 'ausbildungsbegleitenden Hilfen' zum Unterstützungsangebot für betriebliche Auszubildende." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Unterstützungssysteme für Betriebe: Strategien zur Integration von Jugendlichen mit besonderem Förderbedarf (2006)
Ernst, Helmut; Vatter, Ute; Mähler, Liane; Schott, Ralph;Zitatform
Ernst, Helmut, Liane Mähler, Ralph Schott & Ute Vatter (2006): Unterstützungssysteme für Betriebe: Strategien zur Integration von Jugendlichen mit besonderem Förderbedarf. Bonn, 56 S.
Abstract
Immer weniger Betriebe stellen sich der Herausforderung, Jugendlichen mit besonderem Förderbedarf eine berufliche Ausbildung zu ermöglichen. Gleichzeitig fällt es engagierten Unternehmen schwer, genau die Jugendlichen zu finden, die in ihren Betrieb mit seinen spezifischen Anforderungen passen. Externe Unterstützungssysteme können hier eine passgenaue Vermittlung fördern. Inhalt der Expertise sind Modelle der passgenauen Vermittlung von Jugendlichen mit schwierigen Startchancen in Unternehmen, die sich in den letzten Jahren als effektiv erwiesen haben. Ausgehend von der Definition von Jugendlichen mit besonderem Förderbedarf wird das Thema in der wissenschaftlichen Diskussion beleuchtet, werden aktuelle Formen und Ansätze von Unterstützungssystemen für Betriebe vorgestellt, wird die eigene Herangehensweise charakterisiert und die Unterstützungssysteme für die Betriebe werden näher gekennzeichnet. In der Expertise werden 'Good Practice' Beispiele vorgestellt, die eine erfolgreiche Integration in Betriebe nachweisen können. Hieraus werden Anregungen und Handlungsorientierungen für eine erfolgreiche Strategie bei der Integration von Jugendlichen mit Förderbedarf in betriebliche Ausbildung abgeleitet. (IAB)
-
Literaturhinweis
Die Förderung von Jugendlichen mit schlechten Startchancen: eine Anleihe bei der englischen Ausbildungsorganisation (2006)
Fisch, Thomas;Zitatform
Fisch, Thomas (2006): Die Förderung von Jugendlichen mit schlechten Startchancen. Eine Anleihe bei der englischen Ausbildungsorganisation. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 35, H. 1, S. 24-28.
Abstract
"Unter dem unzureichenden Angebot an Ausbildungsplätzen leiden ganz besonders die weniger leistungsfähigen Schulabsolventen. Dennoch zwingt der demographische Wandel dazu, gerade auch diese potenziellen Mitarbeiter auf angemessene, zeitgemäße Weise zu qualifizieren und auf ein möglichst hohes Ausbildungsniveau zu bringen. Der Beitrag setzt sich mit der Frage auseinander, welche hilfreichen Impulse hierzu von der englischen Ausbildungspraxis ausgehen und inwieweit sich diese im reformierten Berufsbildungsgesetz widerspiegeln. Im Mittelpunkt steht dabei das Potenzial modularer Ausbildungsansätze unterschiedlicher Prägung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Am Individuum ansetzen: Strategien und Effekte der beruflichen Förderung von benachteiligten Jugendlichen (2006)
Zitatform
Förster, Heike, Ralf Kuhnke & Jan Skrobanek (Hrsg.) (2006): Am Individuum ansetzen: Strategien und Effekte der beruflichen Förderung von benachteiligten Jugendlichen. (Übergänge in Arbeit 06), München: DJI Verlag Deutsches Jugendinstitut, 246 S.
Abstract
"Wie können Jugendliche mit schlechten Startchancen auf dem Weg von der Schule in Ausbildung und Erwerbsarbeit optimal gefördert werden? Das Deutsche Jugendinstitut hat einen Förderansatz untersucht, der Arbeitserfahrungen mit Ernstcharakter mit für die Jugendlichen attraktiven Qualifizierungselementen verbindet und dabei an der jeweils individuellen Ausgangslage der Jugendlichen anzusetzen sucht. Die Untersuchung, deren Ergebnisse hier vorgestellt werden, ging den Fragen nach: Was sind die Merkmale von Jugendlichen mit schlechten Startchancen, wie sind die Motive und Orientierungen, die Lebensumstände und Lebensverläufe dieser Jugendlichen? Wie sehen Strategien aus, die Arbeit und Lernen bei der Förderung der Jugendlichen systematisch zu verbinden suchen? Welche Effekte haben solche Förderstrategien für die Stabilisierung der Jugendlichen, für den Abbau von Problembelastungen, für das Gelingen der Einmündung in Ausbildung und Arbeit? Das Buch liefert differenzierte Informationen über die Lebenssituation von Jugendlichen mit schlechten Startchancen. Es gibt Auskunft über die Effekte unterschiedlicher Förderstrategien und zeigt, wie durch Verfahren einer empirischen Evaluationsforschung das Wissen über die Wirkung von Förderprogrammen verbessert werden kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Berufliche Bildung von Frauen (2006)
Granato, Mona ; Paulini-Schlottau, Hannelore; Granato, Mona ; Moraal, Dick; Degen, Ulrich; Schönfeld, Gudrun; Dorau, Ralf; Pravda, Gisela; Dorsch-Schweizer, Marlies; Puhlmann, Angelika; Beitz, Britta; Rettke, Ursula; Ulrich, Joachim Gerd; Schemme, Dorothea; Dorn, Charlotte; Schmid, Günther;Zitatform
Granato, Mona & Ulrich Degen (Hrsg.) (2006): Berufliche Bildung von Frauen. (Berichte zur beruflichen Bildung 278), Bielefeld: Bertelsmann, 269 S.
Abstract
"Der Sammelband gibt einen umfassenden Überblick über die unterschiedlichen Forschungsperspektiven und Forschungsergebnisse zur beruflichen Bildung von Frauen. Die Beiträge spannen einen Bogen von der Politik des Gender Mainstreaming, die auch die EU als Initiative zur Gleichstellung von Frauen und Männern in der beruflichen Aus- und Weiterbildung aufgegriffen hat, bis zu den Ungleichgewichten bei den Aus-, Weiterbildungs- und den Berufschancen von Männern und Frauen in Ost- und Westdeutschland. Ein weiterer Schwerpunkt sind die Möglichkeiten der Eröffnung neuer Beschäftigungsfelder für Frauen durch berufliche Weiterbildung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Vollzeitschulische Berufsausbildung (2006)
Greinert, Wolf-Dietrich; Herrmann, Gernot G.; Feller, Gisela; Speier, Hans-Dieter; Bals, Thomas; Galetzka, Claudia; Schmidt, Christian ; Lammers, Wilfrid; Hefer, Christine;Zitatform
Greinert, Wolf-Dietrich, Claudia Galetzka, Christian Schmidt, Wilfrid Lammers, Thomas Bals, Christine Hefer, Gisela Feller, Hans-Dieter Speier & Gernot G. Herrmann (2006): Vollzeitschulische Berufsausbildung. In: Berufsbildung, Jg. 60, H. 100/101, S. 35-58.
Abstract
Beiträge zum Themenschwerpunkt Vollzeitschulische Berufsausbildung: Wolf-Dietrich Greinert: Schulische Berufsausbildung: notwendige Ergänzung des Dualen Systems;
Christian Schmidt, Claudia Galetzka: Berufsgrundbildungsjahr und die Ausbildungsstellenkrise;
Wilfrid Lammers: Siemens Technik Akademie Berlin "goes international"!
Thomas Bals: Vollzeitschulische Berufsausbildung für Gesundheitsfachberufe;
Christine Hefer: Vollzeitschulische Berufsausbildung im sozialpädagogischen Bereich in Bayern;
Hans-Dieter Speier: Zum Glück in Berufsfachschulen?! Gisela Feller; Was wäre, wenn...?
Gernot G. Herrmann: Berufliche Vollzeitschulen: Ausputzer der Nation? -
Literaturhinweis
Qualifizierungsbausteine als Zugangschance für benachteiligte Jugendliche zu Ausbildung und Erwerbstätigkeit? (2006)
Zitatform
Heisler, Dietmar (2006): Qualifizierungsbausteine als Zugangschance für benachteiligte Jugendliche zu Ausbildung und Erwerbstätigkeit? In: P. Gonon, F. Klauser & R. Nickolaus (Hrsg.) (2006): Kompetenz, Qualifikation und Weiterbildung im Berufsleben, S. 143-153.
-
Literaturhinweis
Praxis und Perspektiven zur Kompetenzentwicklung vor dem Übergang Schule - Berufsbildung: Ergebnisse der Entwicklungsplattform 2 "Kompetenzentwicklung vor dem Übergang Schule - Berufsbildung" (2006)
Kohlmeyer, Klaus; Kollars, Juliane; Knobloch, Petra; Koch, Christiane; Aigle, Günther; Wollny, Daniela; Daniel, Rolf; Wieland, Christoph; Gaupp, Nora; Lex, Tilly; Graus, Klaus; Löwenbein, Aaron; Hehn, Silvia; Löwenbein, Oded; Hochscheid, Ulrike; Lück-Filsinger, Marianne; Holz, Dirk; Martinek, Manuela; Jahnke, Ralf; Mascioni, Yvonne; Kannel, Melanie; Mayer, Susanne ; Kiehn, Holger; Mersch, Dorothee; Klinger, Dan; Mertens, Martin; Dagdeviren, Musa; Müller, Annette; Gentner, Cortina; Raddatz, Achim; Hering, Andreas; Reißig, Birgit; Hörmann, Martina; Schreiber, Elke; Kersten, Ralf; Schroer, Claus; Zschiesche, Tilman; Schultz, Ayfer; Greiser, Peggy; Schwarzbauer, Heike; Jochem, Natalie; Simon, Ida; Erbeldinger, Patricia; Thiessen, Barbara ; Klevinghaus, Christian; Vogelgesang, Monika; Hofmann-Lun, Irene; Wetzstein, Thomas;Zitatform
Kohlmeyer, Klaus, Juliane Kollars, Petra Knobloch, Christiane Koch, Günther Aigle, Daniela Wollny, Rolf Daniel, Christoph Wieland, Nora Gaupp, Tilly Lex, Klaus Graus, Aaron Löwenbein, Silvia Hehn, Oded Löwenbein, Ulrike Hochscheid, Marianne Lück-Filsinger, Dirk Holz, Manuela Martinek, Ralf Jahnke, Yvonne Mascioni, Melanie Kannel, Susanne Mayer, Holger Kiehn, Dorothee Mersch, Dan Klinger, Martin Mertens, Musa Dagdeviren, Annette Müller, Cortina Gentner, Achim Raddatz, Andreas Hering, Birgit Reißig, Martina Hörmann, Elke Schreiber, Ralf Kersten, Claus Schroer, Tilman Zschiesche, Ayfer Schultz, Peggy Greiser, Heike Schwarzbauer, Natalie Jochem, Ida Simon, Patricia Erbeldinger, Barbara Thiessen, Christian Klevinghaus, Monika Vogelgesang, Irene Hofmann-Lun & Thomas Wetzstein (2006): Praxis und Perspektiven zur Kompetenzentwicklung vor dem Übergang Schule - Berufsbildung. Ergebnisse der Entwicklungsplattform 2 "Kompetenzentwicklung vor dem Übergang Schule - Berufsbildung". (Schriftenreihe zum Programm "Kompetenzen fördern - Berufliche Qualifizierung für Zielgruppen mit besonderem Förderbedarf (BQF-Programm)" 2b), Bonn, 298 S.
Abstract
Das Programm 'Kompetenzen fördern - Berufliche Qualifizierung für Zielgruppen mit besonderem Förderbedarf (BQF-Programm)' beinhaltet vier Entwicklungsplattformen. Die Entwicklungsplattform 2 (,Kompetenzentwicklung vor dem Übergang Schule - Berufsbildung') repräsentierte den Programmschwerpunkt der Prävention gegen Ausbildungslosigkeit mit insgesamt 35 Vorhaben, in denen mehrheitlich in Kooperation mit Schulen Praxismodelle und Praktikumsangebote zur Berufsorientierung bzw. Berufsvorbereitung von Schülerinnen und Schülern entwickelt wurden. Innerhalb der Entwicklungsplattform 2 wurden fünf Arbeitsgruppen zu folgenden Themen gebildet: 'Personenorientierte Qualifizierungsebene', 'Organisationsstrukturelle Ebene', 'Fachkonzeptionelle und qualitätsorientierte Ebene', 'Länderebene' und 'Unterstützungssysteme'. Der Band fasst die Ergebnisse der in den Beratungen der Arbeitsgruppen gewonnenen Erfahrungen und Erkenntnissen zusammen und formuliert Handlungsempfehlungen aus den Arbeitsgruppen sowie bildungspolitische Handlungsempfehlungen zur Entwicklungsplattform 2. Ergänzende Beiträge zum fachlich-wissenschaftlichen Hintergrund behandeln folgende Themen: 'Gender Mainstreaming und Interkulturalität', 'Sprachförderung', 'Schule - und dann? Schwierige Übergänge' sowie 'Schlüsselqualifikationen an der Schnittstelle zwischen Schule und Beruf'. (IAB)
-
Literaturhinweis
Einstiegsqualifizierung für Jugendliche: erste Erfahrungen in der Region Westfälisches Ruhrgebiet. Ergebnisse der Kurzstudie "Erprobung neuer arbeitsmarktpolitischer Instrumente zur Integration von Jugendlichen in Ausbildung und Arbeit. Umsetzung von "Hartz IV" - Wo bleiben die Jugendlichen?" (2006)
Kühnlein, Gertrud; Klein, Birgit;Zitatform
Kühnlein, Gertrud & Birgit Klein (2006): Einstiegsqualifizierung für Jugendliche. Erste Erfahrungen in der Region Westfälisches Ruhrgebiet. Ergebnisse der Kurzstudie "Erprobung neuer arbeitsmarktpolitischer Instrumente zur Integration von Jugendlichen in Ausbildung und Arbeit. Umsetzung von "Hartz IV" - Wo bleiben die Jugendlichen?". (Edition der Hans-Böckler-Stiftung 175), Düsseldorf, 72 S.
Abstract
"Um Jugendlichen mit 'individuellen Vermittlungshemmnissen' den Einstieg in Ausbildung und Beruf zu erleichtern, steht seit dem Ausbildungsjahr 2004/2005 das neue Instrument Einstiegsqualifizierung für Jugendliche (EQJ-Maßnahmen) zur Verfügung. Die Partner des Nationalen Ausbildungspaktes streben durch diese sechs- bis zwölfmonatigen betrieblichen Praktika einen 'Brückenschlag' in die reguläre betriebliche Ausbildung an. Im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung wurden die Erfahrungen des ersten Durchgangs für die Region Dortmund/'Westfälisches Ruhrgebiet' untersucht. Die Expertenbefragungen im Rahmen der Kurzstudie haben ergeben, dass von den knapp 300 Jugendlichen, die im Jahr 2004/2005 ein solches Praktikum absolvierten, etwa jede/r zweite anschließend in eine betriebliche Ausbildung übernommen wurde. Im Vergleich zu anderen ausbildungsvorbereitenden Maßnahmen und angesichts der anhaltend hohen Jugendarbeitslosigkeit im Raum Dortmund wird dies als großer Erfolg gewertet. In der Untersuchung wird allerdings auch auf diverse Konstruktionsmängel dieses neuen Instruments hingewiesen: So verfügen die teilnehmenden Jugendlichen über relativ hohe Schulabschlüsse, Schüler/innen ohne Schulabschluss haben bei den EQJ-Maßnahmen kaum eine Chance. Als äußerst schwierig erweist sich auch die Anerkennung der Qualifizierungsbausteine auf die Ausbildungsdauer, weil die Teilnahme am Berufsschulunterricht nicht geregelt ist. Einstiegsqualifizierungen erweisen sich insofern allenfalls als Einstieg in eine verlängerte Ausbildung. Ob das Instrument EQJ dazu beiträgt, neue Ausbildungsplätze zu schaffen oder ob damit Ausbildungsplätze durch Langzeitpraktika tendenziell ersetzt werden, muss sich erst im Langzeitvergleich herausstellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Übergangsmanagement: Jugendliche von der Schule ins Arbeitsleben lotsen: ein Handbuch aus dem Modellprogramm "Kompetenzagenturen" (2006)
Lex, Tilly; Adamczyk, Hardy; Gaupp, Nora; Reißig, Birgit;Zitatform
Lex, Tilly, Nora Gaupp, Birgit Reißig & Hardy Adamczyk (2006): Übergangsmanagement: Jugendliche von der Schule ins Arbeitsleben lotsen. Ein Handbuch aus dem Modellprogramm "Kompetenzagenturen". (Übergänge in Arbeit 07), München: DJI Verlag Deutsches Jugendinstitut, 153 S.
Abstract
"Warum Übergangsmanagement? Auf dem Weg Jugendlicher von der Schule in Ausbildung und Erwerbsarbeit ist die traditionelle Abfolge der Schritte 'Schule, Berufsausbildung, Arbeit' zur Ausnahme geworden. Um zu anerkannten Ausbildungsabschluessen zu gelangen, müssen viele Jugendliche vor dem Beginn einer Berufsausbildung längere Abfolgen von Schritten - Schnupperlehren oder Praktika in Betrieben, berufsvorbereitende oder berufsschulische Bildungsgänge, Maßnahmen der Arbeitsagenturen oder ARGEn - absolvieren. Häufig müssen sie dabei wiederholt und unter unklaren Rahmenbedingungen Entscheidungen über nächste Schritte treffen. Dabei kann das Gelingen der beruflichen Integration durch Umwege, Abbrüche und Sackgassen gefährdet werden, wenn es Jugendlichen in unserem unübersichtlichen System von Bildungsinstitutionen und -angeboten nicht gelingt, passende, an ihren Voraussetzungen, Zielen und Lebenslagen anknüpfende Anschlüsse zu finden. Übergangsmanagement bietet den Jugendlichen Unterstützung, indem es für sie eine Lotsenfunktion von der Schule in die Berufsausbildung anbietet. Wann welcher spezifische Unterstützungsbedarf besteht, wie Unterstützung gestaltet werden muss, welche Methoden und Instrumente eingesetzt werden können, wie also Übergangsmanagement für benachteiligte Jugendliche diese Lotsenfunktion erfüllen kann, ist Gegenstand dieses Handbuchs." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Benachteiligte Jugendliche erfolgreich in Ausbildung und Arbeit bringen (2006)
Lex, Tilly;Zitatform
Lex, Tilly (2006): Benachteiligte Jugendliche erfolgreich in Ausbildung und Arbeit bringen. In: Jugend, Beruf, Gesellschaft, Jg. 57, H. 2, S. 122-128.
Abstract
Der Beitrag zieht eine Bilanz des Modellprogramms 'Arbeitsweltbezogene Jugendsozialarbeit 2002-2006'. In diesem Modellprogramm wurde erprobt, wie Kompetenzagenturen auf lokaler und regionaler Ebene die berufliche und soziale Integration benachteiligter Jugendlicher fördern können. Die Kompetenzagenturen haben eine Mittlerfunktion zwischen den Jugendlichen, deren soziale und berufliche Integration gefährdet ist, und dem vorhandenen Spektrum von Angeboten des Bildungssystems, des Arbeitsmarktes, der Agenturen für Arbeit und der freien Träger mit dem Ziel, die Jugendlichen in Ausbildung und Arbeit zu 'lotsen'. Die Zusammenfassung der Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung steht unter dem Motto 'Erreichen, Halten, Vermitteln'. Die im Ergebnis positiv beantworteten Hauptfragestellungen lauten: Hat das Modellprogramm die Zielgruppe von besonders benachteiligten Jugendlichen erreicht? Welche Erfahrungen liegen zum Case Management für die Zielgruppe vor? Ist es gelungen, Jugendliche, die sonst Gefahr laufen, aus dem System herauszufallen, sozial und beruflich nachhaltig zu integrieren? Die Daten basieren auf dem Dokumentationssystem LAP Change, das in den Kompetenzagenturen zur Unterstützung im Case Management eingesetzt wird und dokumentieren den Stand der Arbeit für den Zeitraum Januar 2003 bis einschließlich Dezember 2005. (IAB)
-
Literaturhinweis
Einführung in das BQF-Programm (2006)
Martinek, Manuela; Albert, Hans-Peter; Baumgratz-Gangl, Gisela; Grebe, Regina; Bylinski, Ursula; Sommer, Jörn; Fischer, Astrid; Zaschel, Martin;Zitatform
Martinek, Manuela, Ursula Bylinski, Hans-Peter Albert, Astrid Fischer, Gisela Baumgratz-Gangl, Martin Zaschel, Jörn Sommer & Regina Grebe (2006): Einführung in das BQF-Programm. (Schriftenreihe zum Programm "Kompetenzen fördern - Berufliche Qualifizierung für Zielgruppen mit besonderem Förderbedarf (BQF-Programm)" 1), Bonn, 140 S.
Abstract
Benachteiligtenförderung ist im Sinne der bildungspolitischen Zielsetzungen der Arbeitsgruppe 'Aus- und Weiterbildung' des ehemaligen Bündnisses für Arbeit eine Daueraufgabe und ein integraler Bestand der Berufsausbildung. Für eine erfolgreiche Unterstützung von Jugendlichen beim Übergang von der Schule in Ausbildung und Beruf und ihre dauerhafte berufliche Integration kommt es darauf an, die vorhandenen vielfältigen Fördermaßnahmen effektiver und effizienter einzusetzen und besser miteinander zu verknüpfen. Ziel des BQF-Programms (,Berufliche Qualifizierung für Zielgruppen mit besonderem Förderbedarf') ist eine strukturelle und qualitativ-inhaltliche Modernisierung der beruflichen Benachteiligtenförderung einschließlich einer Verbesserung der beruflichen Integration von Migrantinnen und Migranten. In der Publikation wird das Programm mit seinen Arbeitsschwerpunkten vorgestellt: 1. die Entwicklungsplattformen, 2. die Initiativstelle Berufliche Qualifizierung von Migrantinnen und Migranten (IBQM) im Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), 3. die wissenschaftliche Begleitung/Evaluation des BQF-Programms, 4. das BQF-Programm im Blick der Öffentlichkeit und 5. die Transferphase und das Transferkonzept. Im Anhang werden die Fördervorhaben im Rahmen der vier Entwicklungsplattformen beschrieben und erläutert. (IAB)
-
Literaturhinweis
Jugendliche mit Migrationshintergrund im Übergang Schule - Beruf (2006)
Zitatform
Merz, Hartmut, Birgit Voigt & Joachim Winter (2006): Jugendliche mit Migrationshintergrund im Übergang Schule - Beruf. (Institut für Berufliche Bildung, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik. Berichte und Materialien 15), Offenbach am Main, 189 S.
Abstract
Seit 2003 ist die Vorbereitung von Jugendlichen mit besonderem Förderbedarf auf eine Ausbildung im dualen System Bestandteil des deutschen Berufskonzepts. Für die Zielgruppe der Migrantinnen und Migranten ist der Übergang von der allgemeinbildenden Schule in Ausbildung häufig problematisch. Im Rahmen der Modellversuchsreihe der 'Entwicklungsinitiative: Neue Förderstruktur für Jugendliche mit besonderem Förderbedarf' wurde die Berufsvorbereitung von ausländischen Jugendlichen schwerpunktmäßig behandelt. Der vorliegende Bericht gliedert sich in drei Teile. Im ersten Teil wird eine Einschätzung zur aktuellen Situation von Migrantinnen und Migranten im Übergang Schule - Beruf gegeben. Es folgt ein Überblick über die Geschichte und zu aktuellen Entwicklungen im Bereich der Erziehungswissenschaften, insbesondere zu Fragen interkultureller Pädagogik, interkultureller Bildung und Migrationspädagogik. Im dritten Teil werden ausgewählte Projekte aus Modellversuchen vorgestellt.
