Berufswahl
Was will ich werden? Welche Ausbildung, welches Studium passt zu mir und bietet langfristig sichere Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt? Die Wahl eines Berufes gehört zu den wichtigen biographischen Weichenstellungen, auch wenn sie heute keine Festlegung für ein ganzes (Berufs-)leben mehr darstellt. Sie hat Auswirkungen auf die spätere ökonomische Sicherheit, den sozialen Status und auf Chancen zur Entfaltung der Persönlichkeit.
Dieses Themendossier bietet eine Auswahl von Literatur- und Forschungsprojektnachweisen zur Berufswahlforschung in Deutschland und anderen Ländern. Sie gibt einen Überblick über theoretische Ansätze und empirische Befunde zur Erklärung des Berufswahlverhaltens, zu Motiven der Berufswahl bei besonderen Personengruppen sowie zu Bestimmungsgründen und Einflussfaktoren bei der Entscheidungsfindung.
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Literaturhinweis
Der Einfluss von Werten auf die Berufswahl und die intergenerationale Transmission sozialer Ungleichheit: Mikroanalysen für Deutschland (2016)
Zitatform
Weinhardt, Michael (2016): Der Einfluss von Werten auf die Berufswahl und die intergenerationale Transmission sozialer Ungleichheit. Mikroanalysen für Deutschland. Berlin, 378 S.
Abstract
"Diese Dissertation untersucht die Bedeutung von Wertvorstellungen für das Leben und Handeln von Individuen und deren Relevanz für die intergenerationale Transmission sozialer Ungleichheit. Theoretisch spielen Werte traditionell eine große Rolle für das Verstehen sozialen Handelns und die Erklärung gesellschaftlicher Strukturen, empirisch jedoch sind diese Zusammenhänge bisher nur unzureichend geklärt. Die erste der beiden Leithypothesen der Arbeit lautet: Individuelle Wertvorstellungen üben einen eigenständigen Einfluss auf individuelle Lebenslaufentscheidungen aus. Diese Hypothese wird anhand des Beispiels der Berufswahl und des Statuserwerbs von Jugendlichen betrachtet. Die zweite Leithypothese geht davon aus, dass Werte als Teil einer schichtenspezifischen Sozialisation eine eigenständige Rolle bei der Herausbildung und Vererbung sozialer Ungleichheit spielen. Beide Thesen werden exemplarisch anhand des Einflusses beruflicher Wertorientierungen von Jugendlichen auf deren Berufswunsch und den ersten ausgeübten Beruf untersucht. Dazu werden Daten aus verschiedenen Jahren des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) als einer repräsentativen, längsschnittlich angelegten Bevölkerungsstichprobe genutzt. Die SOEP-Studie ist damit besonders geeignet, die hier aufgeworfenen Fragen in ihrer zeitlichen Dimension zu erfassen. Die Berufswahl Jugendlicher wird als wertegeleitetes biografisches Handeln in einer bestimmten Statuspassage interpretiert und die drei Arbeitswertdimensionen intrinsisch, extrinsisch und sozial werden hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf horizontale und vertikale Berufsunterschiede untersucht. Es zeigt sich, dass insbesondere eine soziale Arbeitswertorientierung einen starken Einfluss besitzt, junge Menschen in soziale und gesundheitliche Berufe zu lenken. Schließlich wird Postmaterialismus als eine für den Statuserwerbsprozess wichtige Wertorientierung untersucht. Hier zeigt sich ein direkter Effekt der Postmaterialismus-Orientierung von Jugendlichen auf den beruflichen Status im Alter von 30 Jahren, auch unter Kontrolle von Variablen der sozialen Herkunft und der besuchten Schulform. Es zeigt sich der erwartete Zusammenhang zwischen einer auf Selbstentfaltung ausgerichteten Wertorientierungen und der Übernahme höherer Statuspositionen. Postmaterialismus wirkt aber als vermittelnder Faktor zwischen dem Status der Eltern und dem eigenen beruflichen Status. Dieses Ergebnis bestätigt die Hypothese, wonach Werte (und insbesondere Selbstentfaltungswerte) eine eigenständige Rolle bei der Vererbung sozialer Ungleichheit spielen. Zusätzlich zu diesen Befunden werden in der Arbeit immer wieder Verbindungen zum Individualisierungsprozess als eine der gesellschaftlichen Grundlage dieses Zusammenhangs gezogen. Die Arbeit zeigt, dass es sich bei Werten um einen eigenständigen Faktor handelt, der bei Untersuchungen zur intergenerationalen Transmission von Ungleichheitslagen Berücksichtigung finden sollte." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Der Einfluss von Medien auf die Entwicklung von Berufswünschen im Prozess der Berufsorientierung (2016)
Zitatform
Weyer, Christian, Volker Gehrau & Tim Brüggemann (2016): Der Einfluss von Medien auf die Entwicklung von Berufswünschen im Prozess der Berufsorientierung. In: Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik, Jg. 112, H. 1, S. 108-126.
Abstract
"Der Beitrag skizziert zunächst die Befundlage zu Einflüssen von Medien in der allgemeinen Berufsorientierung junger Menschen und geht dabei insbesondere auf die Effekte auf Berufswünsche und Berufsentscheidungen ein. Anschließend werden anhand von Daten aus einer regionalen Längsschnittuntersuchung mit über 3.500 Jugendlichen systematisch der Zusammenhang von Berufswünschen und Medieneinflüssen analysiert sowie verschiedene Gründe für diese Wechselbeziehung diskutiert. Die Ergebnisse zeigen neben statistisch bedeutsamen Zusammenhängen von Medien und den Interessen und Fähigkeiten der jungen Menschen auch deutliche Schulformeffekte. Ausblicke auf mögliche pädagogische Konsequenzen zu Thema Medienkompetenz im Rahmen von Berufsorientierung schließen den Artikel ab." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2016: Informationen und Analysen zur Entwicklung der beruflichen Bildung (2016)
Zitatform
(2016): Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2016. Informationen und Analysen zur Entwicklung der beruflichen Bildung. (Datenreport zum Berufsbildungsbericht 8), Bonn, 524 S.
Abstract
"Der Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2016 wird zum achten Mal vom Bundesinstitut für Berufsbildung herausgegeben. Er enthält umfassende Informationen und Analysen zur beruflichen Aus- und Weiterbildung, gibt einen Überblick über Programme des Bundes und der Länder zur Förderung der Berufsausbildung und informiert über internationale Indikatoren und Benchmarks.
Schwerpunktthema des BIBB-Datenreports ist in diesem Jahr 'Studienabbrecher/-innen als Chance für die duale Berufsausbildung - Duale Berufsausbildung als Chance für Studienabbrecher/-innen'." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Adaption der Berufsaspiration bei Jugendlichen - eine Befragung von Haupt- und Realschüler/innen in Nürnberg: Überblick über die Studie und Datendokumentation (2015)
Zitatform
Abraham, Martin, Hans Dietrich, Holger Sachse & Brigitte Schels (2015): Adaption der Berufsaspiration bei Jugendlichen - eine Befragung von Haupt- und Realschüler/innen in Nürnberg. Überblick über die Studie und Datendokumentation. (Sozialwissenschaftliches Institut Nürnberg, Lehrstuhl für Soziologie und Empirische Sozialforschung. Arbeits- und Diskussionspapiere 2015-01), Erlangen, 32 S.
Abstract
"In dem Projekt 'Adaption der Berufsaspiration bei Jugendlichen' wird die Berufswahl und das Bewerbungsverhalten von Schüler/innen im Abschlussschuljahr der allgemeinbildenden Schule untersucht. Im Mittelpunkt des Interesses stehen folgende Fragen: Über welche Berufsaspirationen verfügen Jugendliche zu Beginn des letzten Schuljahres der Sekundarstufe I. Verändern Jugendliche ihre Berufsaspirationen im Verlauf der Ausbildungsplatzsuche und wie tun sie das? Wie gut können sich Jugendliche abhängig von ihrem Bewerbungsverhalten am Ausbildungsmarkt platzieren? Ziel des Projekts ist es daher, die Einflüsse auf die Bewerbungsentscheidungen der Jugendlichen und den Verlauf des Bewerbungsprozesses empirisch abzubilden. Im vorliegenden Bericht werden das Untersuchungssample, die Erhebungsinstrumente und die erhobenen Daten zum Berufswahlprozess im Abschlussschuljahr dokumentiert. Im Fokus der Studie stehen Schüler/innen, die im Schuljahr 2011/12 eine Abgangsklasse an einer Nürnberger Mittel- oder Realschule besucht haben." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Jugend 2015: eine pragmatische Generation im Aufbruch (2015)
Albert, Mathias; Gensicke, Thomas; Hurrelmann, Klaus ; Quenzel, Gudrun ; Schneekloth, Ulrich; Albert, Mathias; Utzmann, Hilde; Leven, Ingo; Quenzel, Gudrun ; Hurrelmann, Klaus ;Zitatform
(2015): Jugend 2015. Eine pragmatische Generation im Aufbruch. (Shell-Jugendstudie 17), Frankfurt am Main: Fischer-Taschenbuch-Verlag, 447 S.
Abstract
"Die 17. Shell Jugendstudie
- untersucht die Lebenswelt der 12- bis 25-Jährigen in Deutschland;
- widmet sich zum ersten Mal einer Generation, die vollständig im wiedervereinigten Deutschland aufgewachsen ist, aber ihren Platz in einer von Krisen gekennzeichneten Welt finden muss;
- zeigt, dass neben der politischen Dimension weiterhin Familie, Freundeskreis, Schule oder Ausbildung die Erfahrungswelt der Jugend konstituieren;
- porträtiert eine junge Generation, die sich durch eine pragmatische Haltung auszeichnet - sie passt sich Gegebenheiten an, will Chancen nutzen, wünscht sich aber ebenso Sicherheit wie auch positive soziale Beziehungen
- und zeichnet schließlich das Bild einer zugleich experimentierfreudigen Generation, deren Haltung über nüchterne Erfolgsorientierung hinausgeht und eher idealistischen Vorstellungen folgt; sie will zupacken, umkrempeln, neue Horizonte erschließen und ist bereit, dabei auch ein Risiko einzugehen. die junge Generation in Deutschland 2015 kann deshalb als 'Generation im Aufbruch' betitelt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
MINT gewinnt Schülerinnen: Erfolgsfaktoren von Schülerinnen-Projekten in MINT (2015)
Augustin-Dittmann, Sandra; Gotzmann, Helga; Battistini, Martina; Eckardt, Ines; Augustin-Dittmann, Sandra; Gotzmann, Helga; Viehoff, Eva; Reden, Armgard von; Bath, Corinna; Schwarze, Barbara;Zitatform
(2015): MINT gewinnt Schülerinnen. Erfolgsfaktoren von Schülerinnen-Projekten in MINT. Wiesbaden: Springer VS, 142 S.
Abstract
"Das Berufswahlverhalten von Schülerinnen in MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) zu verändern und zu erweitern ist ein gesamtgesellschaftliches Anliegen.
Vor diesem Hintergrund sind zahlreiche Projekte entstanden, die darauf zielen, Schülerinnen für MINT-Berufe zu begeistern und langfristig zu gewinnen. Die Beiträge des Bandes diskutieren die Gründe der Unterrepräsentanz von Mädchen und Frauen in MINT und geben konkrete Empfehlungen, welche Formate, Werbestrategien und Projekte bei der Ansprache von Schülerinnen erfolgreich sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis bei der Deutschen Nationalbibliothek -
Literaturhinweis
MINT gewinnt Schülerinnen: Erfolgsfaktoren von Schülerinnen-Projekten in MINT (2015)
Augustin-Dittmann, Sandra; Gotzmann, Helga; Viehoff, Eva; Bath, Corinna; Eckardt, Ines; Battistini, Martina; Augustin-Dittmann, Sandra; Gotzmann, Helga; Schwarze, Barbara; Reden, Armgard von;Zitatform
(2015): MINT gewinnt Schülerinnen. Erfolgsfaktoren von Schülerinnen-Projekten in MINT. Wiesbaden: Springer VS, 142 S. DOI:10.1007/978-3-658-03110-7
Abstract
"Das Berufswahlverhalten von Schülerinnen in MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) zu verändern und zu erweitern ist ein gesamtgesellschaftliches Anliegen.
Vor diesem Hintergrund sind zahlreiche Projekte entstanden, die darauf zielen, Schülerinnen für MINT-Berufe zu begeistern und langfristig zu gewinnen. Die Beiträge des Bandes diskutieren die Gründe der Unterrepräsentanz von Mädchen und Frauen in MINT und geben konkrete Empfehlungen, welche Formate, Werbestrategien und Projekte bei der Ansprache von Schülerinnen erfolgreich sind." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Unterschiedliche Berufsinteressen als Einflussfaktor für die Einmündungschancen in betriebliche Ausbildung?: ein Vergleich zwischen männlichen und weiblichen Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund (2015)
Beicht, Ursula; Walden, Günter;Zitatform
Beicht, Ursula & Günter Walden (2015): Unterschiedliche Berufsinteressen als Einflussfaktor für die Einmündungschancen in betriebliche Ausbildung? Ein Vergleich zwischen männlichen und weiblichen Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund. In: Journal for labour market research, Jg. 48, H. 4, S. 325-346., 2015-10-28. DOI:10.1007/s12651-015-0193-6
Abstract
"Wie zahlreiche Studien zum Übergang in Berufsausbildung ergaben, sind in Deutschland die Chancen der Einmündung in betriebliche Berufsausbildung für Jugendliche mit Migrationshintergrund deutlich schlechter als für diejenigen ohne Migrationshintergrund. In diesem Beitrag wird untersucht, inwieweit möglicherweise voneinander abweichende Berufsinteressen die Unterschiede in den Einmündungschancen erklären können. Da die beruflichen Präferenzen nach wie vor stark geschlechtsspezifisch geprägt sind, wird bei den Analysen zwischen männlichen und weiblichen Migranten sowie Männern und Frauen ohne Migrationshintergrund unterschieden. Die Datenbasis bilden die vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) in Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit (BA) in den Jahren 2010 und 2012 durchgeführten repräsentativen Befragungen von gemeldeten Ausbildungsstellenbewerbern (BA/BIBB-Bewerberbefragungen 2010 und 2012). Hinsichtlich abweichender beruflicher Interessen ergibt sich, dass Jugendliche mit Migrationshintergrund deutlich stärker Dienstleistungsberufe anstreben als Jugendliche ohne Migrationshintergrund. Dies gilt gleichermaßen für Männer und Frauen. Die Analysen zeigen allerdings, dass schlechtere Einmündungschancen für Migranten in betriebliche Ausbildung auch dann bestehen bleiben, wenn die Unterschiedlichkeit der Berufspräferenzen berücksichtigt wird. Unterschiedliche Einmündungschancen von Männern und Frauen lassen sich dagegen - sowohl bei Migranten als auch bei Nicht-Migranten - klar auf voneinander abweichende berufliche Interessen zurückführen." (Autorenreferat, © Springer-Verlag)
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Literaturhinweis
Berufsorientierung aus Unternehmenssicht: Fachkräfterekrutierung am Übergang Schule - Beruf (2015)
Brüggemann, Tim; Krieg, Silvana; Melzer-Ridinger, Ruth ; Deuer, Ernst ; Merk, Richard; Castellucci, Lars; Ratschinski, Günter; Doetsch, Dieter; Ressel, Karin; Ertelt, Joachim; Röttger, Ulrike; Frey, Andreas ; Schorrer, Katrin; Gehrau, Volker ; Simon, Anke; Josephs, Angela; Staudtmeister, Kerstin; König, Lisa; Wolff, Michael; Brugger, Karl-Hans; Driesel-Lange, Katja; Struck, Philipp; Garloff, Alfred ; Teuffel, Bernhard; Diercks, Joachim ; Träger, Manfred; Große Onnebrink, Andrea; Wagenfeld, Thomas; Frech, Joachim; Weyer, Christian;Zitatform
Krieg, Silvana, Ruth Melzer-Ridinger, Richard Merk, Lars Castellucci, Günter Ratschinski, Dieter Doetsch, Karin Ressel, Joachim Ertelt, Ulrike Röttger, Andreas Frey, Katrin Schorrer, Volker Gehrau, Anke Simon, Angela Josephs, Kerstin Staudtmeister, Lisa König, Michael Wolff, Karl-Hans Brugger, Katja Driesel-Lange, Philipp Struck, Alfred Garloff, Bernhard Teuffel, Joachim Diercks, Manfred Träger, Andrea Große Onnebrink, Thomas Wagenfeld, Joachim Frech & Christian Weyer (2015): Berufsorientierung aus Unternehmenssicht. Fachkräfterekrutierung am Übergang Schule - Beruf. Bielefeld: Bertelsmann, 313 S.
Abstract
"Berufsorientierung ist eine Herausforderung, die Unternehmen mit Blick auf die Fachkräfterekrutierung aktiv mitgestalten können. Aus dieser Perspektive betrachten die Autoren den Übergang von der Schule in den Beruf. Nach der Bestandsaufnahme und Analyse zur Situation auf dem Ausbildungsmarkt und in den Übergangssystemen skizzieren sie Strategien und Handlungsmöglichkeiten für Betriebe und Unternehmen. Um den Einstieg ins Berufsleben als gesamtgesellschaftliche Aufgabe zu meistern, brauchen alle Beteiligten neue Ansätze und Konzepte für Auswahl und Förderung sowie eine neue Definition von Ausbildungsreife." (Autorenreferat, IAB-Doku);
Inhalt:
I Zur Einführung in den Band;
Tim Brüggemann, Ernst Deuer: Eine Einführung in den vorliegenden Band: Der Übergang Schule - Beruf - eine unternehmerische Herausforderung ( 9-13);
II Der Übergang Schule - Beruf;
Tim Brüggemann: Betriebliche Berufsorientierung (17-23);
Volker Gehrau, Ulrike Röttger: Massenmedien, Berufsorientierung und Personalrekrutierung (25-42);
Katja Driesel-Lange, Kerstin Staudtmeister, Silvana Krieg: Unterstützung frühzeitiger beruflicher Entwicklungsprozesse: Theoretische Begründung und praktische Ansätze aus der Perspektive von Unternehmen am Beispiel der K+S KALI GmbH (43-63);
Tim Brüggemann: 10 Merkmale "guter" Berufsorientierung (65-79);
III Handlungs- und Problemfelder der Fachkräfterekrutierung;
Alfred Garloff : Neuere Entwicklungen am Arbeits- und Ausbildungsmarkt und Konsequenzen für die Betriebe (83-91);
Günter Ratschinski: Ausbildungsreife - was ist das und wer entscheidet darüber? (93-101);
Ernst Deuer: Ausbildungsabbrüche - Ursachen, Folgen und Handlungsfelder (103-113);
Christian Weyer: Aufbruch durch Abbruch Chancen für Studienabbrecher und Rekrutierungsmöglichkeiten für Unternehmen und Betriebe (115-121);
Anke Simon: Gesundheitswirtschaft und Pflege - Fachkräftebedarf, Qualifikation und neue Bildungsmodelle (123-141);
Ernst Deuer : Von der Bestenauslese zum Diversity Management (143-152);
Ernst Deuer : 10 Merkmale "guter" Berufsausbildung (153-160);
IV Strategien, Ansätze und Impulse;
Tim Brüggemann, Christian Weyer: Kompetenzchecks, Potenzialanalysen und Co.: Die Bedeutung von Kompetenz-feststellungsverfahren in der schulischen Berufsorientierung für die Personalrekrutierung von Unternehmen (163-174);
Katrin Schorrer: Ausbildungsmarketing 2.0: Auszubildende rekrutieren mit Facebook (175-185);
Ernst Deuer, Manfred Träger: Duale Studiengänge eröffnen neue Potenziale für die betriebliche Personalarbeit (187-198);
Bernd-Joachim Ertelt, Andreas Frey: Kompetenzorientierte Beratung zur Prävention von Ausbildungsabbrüchen (199-219);
Lisa König, Ernst Deuer, Michael Wolff : Arbeitgeberattraktivität im Zeichen der Generation Y (221-228);
Philipp Struck: Optimierungsvorschläge - Gedanken zu einer erfolgreichen Berufsorientierung (229-238);
Karl-Hans Brugger, Joachim Frech, Ruth Melzer-Ridinger: 10 Merkmale "guter" Praxisausbildung im Rahmen des dualen Studiums (239-248);
V Instrumente, Maßnahmen und Konzepte;
Thomas Wagenfeld: Die azubiarena als interaktives Tool der Rekrutierungspraxis (251-255);
Dieter Doetsch: Beruflicher Neuanfang (257-259);
Angela Josephs : Ein Gewinn für alle Seiten: Hauptschüler zur Ausbildungsreife bringen (261-263);
Joachim Diercks, Andrea Große Onnebrink: Der RWE-Ausbildungsnavigator - Eine innovative Karrierewebsite für Schüler (265-270);
Bernhard Teuffel: WITTENSTEIN AG: Nachwuchskräfte gehen auf die Walz (271-273);
Karin Ressel : Fachkräfterekrutierung durch Berufsparcours (275-277);
VI Nachlese;
Richard Merk: Pakt für berufliche Bildung (281-301);
Lars Castellucci: Willkommens- und Anerkennungskultur mehr als schöne Worte (303-309). -
Literaturhinweis
Schüler wissen nicht, was sie werden sollen (2015)
Börsch-Supan, Johanna;Zitatform
Börsch-Supan, Johanna (2015): Schüler wissen nicht, was sie werden sollen. In: Wirtschaft und Beruf, Jg. 67, H. 1, S. 6-9.
Abstract
"Nur gut die Hälfte der Schülerinnen und Schüler in Deutschland (56 %) fühlt sich ausreichend über ihre beruflichen Möglichkeiten informiert. Dies zeigt die Allensbach-Studie 'Schule, und dann?' im Auftrag der Vodafone Stiftung. Besorgniserregend sind diese Ergebnisse unter anderem vor dem Hintergrund der steigenden Diskrepanz zwischen unbesetzten Lehrstellen und unversorgten Bewerbern für eine berufliche Ausbildung in den letzten Jahren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Was erwarten Jugendliche von Beruf und Unternehmen?: eine milieuspezifische Betrachtung (2015)
Calmbach, Marc; Schleer, Christoph; Thomas, Peter Martin;Zitatform
Calmbach, Marc, Christoph Schleer & Peter Martin Thomas (2015): Was erwarten Jugendliche von Beruf und Unternehmen? Eine milieuspezifische Betrachtung. In: Wirtschaft und Beruf, Jg. 67, H. 1, S. 78-83.
Abstract
"Obwohl rund drei Viertel der Jugendlichen in Baden-Württemberg an die Erfolgsaussichten einer Berufsausbildung glauben, plant nur ein Viertel, eine Ausbildung zu beginnen. Dies belegt die kürzlich veröffentlichte Jugendstudie des SINUSInstituts für die Industrie- und Handelskammern in Baden-Württemberg. Um diese Diskrepanz zu überwinden, müssen sich Unternehmen stärker als in der Vergangenheit als attraktiver Ausbildungsbetrieb präsentieren. Entscheidend ist hier die Frage, welche Jugendlichen zum Unternehmen passen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The impact of voluntary youth service on future outcomes: evidence from teach for America (2015)
Dobbie, Will; Fryer Jr., Roland G.;Zitatform
Dobbie, Will & Roland G. Fryer Jr. (2015): The impact of voluntary youth service on future outcomes. Evidence from teach for America. In: The B.E. Journal of Economic Analysis and Policy, Jg. 15, H. 3, S. 1031-1065.
Abstract
"This paper provides causal estimates of the impact of service programs on those who serve, using data from a web-based survey of former Teach For America (TFA) applicants. We estimate the effect of voluntary youth service using a discontinuity in the TFA application process. Participating in TFA increases racial tolerance, makes individuals more optimistic about the life prospects of poor children, and makes them more likely to work in education." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Berufswünsche benachteiligter Jugendlicher: die Konkretisierung der Berufsorientierung gegen Ende der Vollzeitschulpflicht (2015)
Dombrowski, Rosine;Zitatform
Dombrowski, Rosine (2015): Berufswünsche benachteiligter Jugendlicher. Die Konkretisierung der Berufsorientierung gegen Ende der Vollzeitschulpflicht. (Berichte zur beruflichen Bildung), Bielefeld: Bertelsmann, 261 S.
Abstract
"Die Determinanten der Berufswünsche von benachteiligten Jugendlichen sind bisher wenig erforscht. Welchen Einfluss haben Erwartungen, berufliche Motive, familiäre Ressourcen und schulische Unterstützungsstrukturen? In ihrer empirischen Studie analysiert die Autorin mit Daten des nationalen Bildungspanels die Berufswünsche von Jugendlichen, die die Schule voraussichtlich mit Hauptschulabschluss oder ohne Schulabschluss verlassen werden. Die Dissertation liefert Erkenntnisse über Verlaufsmuster von Berufsfindungsprozessen, bringt neue Befunde über die Berufswünsche benachteiligter Jugendlicher ans Licht und markiert weiteren Forschungsbedarf." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Berufsorientierung und Gender: Werkstattbericht aus einem Forschungsprojekt an Stadtteilschulen in Hamburg (2015)
Faulstich-Wieland, Hannelore; Scholand, Barbara;Zitatform
Faulstich-Wieland, Hannelore & Barbara Scholand (2015): Berufsorientierung und Gender. Werkstattbericht aus einem Forschungsprojekt an Stadtteilschulen in Hamburg. In: Gender, Jg. 7, H. 1, S. 79-96. DOI:10.3224/gender.v7i1.18158
Abstract
"Berufsorientierung ist ein pädagogisches Handlungsfeld in der Schule, das im Zusammenhang mit Geschlecht bislang kaum erforscht wurde. In Hamburg wird den Stadtteilschulen und deren Berufsorientierung in der Sekundarstufe I eine zunehmende Bedeutung zugeschrieben: Sie sollen gewährleisten, dass die Schülerinnen und Schüler die Schule nicht nur mit einem Abschluss verlassen, sondern auch eine berufliche Ausbildung aufnehmen, sofern sie nicht zur gymnasialen Oberstufe übergehen. Schulische Berufsorientierung soll darauf abzielen, das berufsbezogene Interessenspektrum von Jugendlichen zu erweitern - auch im Hinblick auf ,geschlechtsuntypische' Berufe. Der Beitrag geht folgenden Fragen nach: Gelingt es, im berufsorientierenden Unterricht dieses Ziel umzusetzen? Und inwiefern sind die im Unterricht genutzten filmischen Berufsinformationen geeignet, um das Ziel der beruflichen Interessenerweiterung zu unterstützen?" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Berufsorientierung und Geschlecht (2015)
Faulstich-Wieland, Hannelore; Rahn, Sylvia ; Hartkopf, Emanuel; Scholand, Barbara; Schwiter, Karin ; Driesel-Lange, Katja; Maihofer, Andrea; Wehner, Nina; Aeschlimann, Belinda; Hupka-Brunner, Sandra ; Kracke, Bärbel; Herzog, Walter ; Beer, Tatjana; Makarova, Elena;Zitatform
Faulstich-Wieland, Hannelore (Hrsg.) (2015): Berufsorientierung und Geschlecht. (Veröffentlichungen der Max-Traeger-Stiftung 50), Weinheim: Beltz Juventa, 188 S.
Abstract
"Die Beiträge des Bandes beleuchten geschlechtsuntypische Berufs- und Studienwahlen aus unterschiedlichen Perspektiven und bieten empirische Erkenntnisse sowie praktische Hinweise für die Genderrelevanz des Berufsorientierungsprozesses.
Hinsichtlich der seit Jahrzehnten erfolgenden Anstrengungen in Bezug auf eine Erweiterung des geschlechterstereotyp eingeschränkten Berufswahlspektrums sind bislang nur geringe Erfolge zu erkennen. Koordinierte Forschungsanstrengungen sind erforderlich, um die Frage zu beantworten, wie eine Verbreiterung der Interessen und die Öffnung des Berufswahlspektrums für Mädchen und Jungen nachhaltig(er) als bisher erfolgen kann. Im vorliegenden Band werden Ergebnisse von Studien aus der Schweiz und aus Deutschland vorgestellt, die Erkenntnisse und damit zugleich Bausteine für eine geschlechtersensible Berufsorientierung liefern können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Inhalt:
Hannelore Faulstich-Wieland: Berufsorientierung und Geschlecht. Eine Einleitung (7-22);
Nina Wehner, Karin Schwiter, Sandra Hupka-Brunner, Andrea Maihofer: Geschlechterungleichheiten in Ausbildungs- und Berufsverläufen junger Erwachsener in der Schweiz. Ergebnisse aus einer Mixed-Methods-Studie ( 23-38);
Elena Makarova, Belinda Aeschlimann, Walter Herzog: Wenn Frauen in MINT-Studiengängen fehlen: Mathematisch-naturwissenschaftlicher Unterricht und die Studienwahl junger Frauen ( 39-57);
Barbara Scholand unter Mitarbeit von Vanessa Carroccia: Undoing Circumscription? Berufsbezogene Interessen und Kenntnisse von Schülerinnen und Schülern im 8. Jahrgang (58-84);
Hannelore Faulstich-Wieland: Auszubildende in geschlechtsuntypischen Berufen (85-114);
Sylvia Rahn, Emanuel Hartkopf: Geschlechtsuntypische Berufswahlen. Beobachtungen aus dem Berufsorientierungspanel (115-132);
Hannelore Faulstich-Wieland, Barbara Scholand: Rahmenbedingungen und Umsetzung der schulischen Berufsorientierung in Hamburg. Welche Rolle spielt "Geschlecht"? (133-146);
Tatjana Beer: Filme über Berufe mit ausgewogenem Geschlechterverhältnis. Präsentationen von vielfältigen Geschlechterbildern? (147-163);
Bärbel Kracke, Katja Driesel-Lange: Gendersensibilität in der Berufsorientierung durch Individualisierung (164-185).Weiterführende Informationen
Hier finden Sie das Inhaltsverzeichnis. -
Literaturhinweis
Career planning, school grades, and transitions: the last two years in a German lower track secondary school (2015)
Zitatform
Fitzenberger, Bernd & Stefanie Licklederer (2015): Career planning, school grades, and transitions. The last two years in a German lower track secondary school. In: Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik, Jg. 235, H. 4/5, S. 432-458. DOI:10.1515/jbnst-2015-4-507
Abstract
"In Germany, students in lower track secondary schools (LTSS) typically receive intensive career guidance. Nevertheless, the majority of LTSS student graduates does not start an apprenticeship immediately after graduation. This paper analyzes career planning, school grades, and the first transition after graduation for LTSS students in Freiburg during the late 2000s. Only about 10% of LTSS students start an apprenticeship immediately after graduation. About half, typically those with better grades, participate in additional general teaching (AGT) and rather continue schooling after graduation, expecting that this will improve their future career options. The majority of students with poor school grades, especially male students with a migration background, continue with pre-vocational training, even though career guidance was effective in terms of the career planning activities reported by students. Our results suggest that a focus of career guidance on the immediate start of an apprenticeship after graduation may be misplaced for those students continuing in further schooling. Furthermore, such a focus potentially raises hopes for an immediate start of an apprenticeship among the other students, which may later on be frustrated when a student continues with pre-vocational training." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Ökonomisches Kapital der Eltern und Medizinstudium im Ausland: wie Europäisierungs- und Globalisierungsprozesse die Reproduktion sozialer Ungleichheiten verändern (2015)
Zitatform
Gerhards, Jürgen & Boróka Németh (2015): Ökonomisches Kapital der Eltern und Medizinstudium im Ausland. Wie Europäisierungs- und Globalisierungsprozesse die Reproduktion sozialer Ungleichheiten verändern. In: Berliner Journal für Soziologie, Jg. 25, H. 3, S. 283-301. DOI:10.1007/s11609-015-0290-y
Abstract
"Die europaweite Anerkennung von Studienabschlüssen hat zur Gründung von medizinischen Fakultäten vor allem in Mittel- und Osteuropa geführt, die ein Studium in Deutsch oder Englisch anbieten und Studierende aus den wohlhabenden Ländern der EU und vor allem aus Deutschland anziehen. Im Unterschied zu einem Studium der Medizin in Deutschland ist der Zugang zu diesen Universitäten nicht von der Abiturnote abhängig, sondern von der Fähigkeit, hohe Studiengebühren bezahlen zu können. Der Artikel vergleicht den sozialen Hintergrund von deutschen Medizinstudierenden in Deutschland mit dem von deutschen Studierenden in Ungarn. Der Vergleich zeigt, dass der Studierendenanteil aus höheren sozialen Klassen in Ungarn deutlich größer ist als in Deutschland. Das Studium in Ungarn dient vor allem der unmittelbaren Reproduktion des Berufes der Eltern, da viele der Eltern der deutschen Studierenden in Ungarn selbst den Arztberuf ausüben. Das Beispiel illustriert, wie Europäisierungs- und Globalisierungsprozesse die Möglichkeiten der Reproduktion sozialer Ungleichheit verändern. Es sind vor allem die oberen Klassen, die von der nationalstaatlichen Öffnung profitieren." (Autorenreferat, © Springer-Verlag)
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Literaturhinweis
Jugendliche im Übergang von Schule zum Beruf: Berufsorientierung junger Menschen mit Migrationsgeschichte (2015)
Held, Josef; Donat, Dilek; Bröse, Johanna; Rigotti, Claudia;Zitatform
Held, Josef, Johanna Bröse, Claudia Rigotti & Dilek Donat (2015): Jugendliche im Übergang von Schule zum Beruf. Berufsorientierung junger Menschen mit Migrationsgeschichte. Opladen: Budrich UniPress, 139 S.
Abstract
"Berufsorientierung erfolgt auf zwei Wegen: Eigene Wünsche und Neigungen geben die Richtung vor, aber auch pädagogische Maßnahmen helfen bei der Orientierung. Pädagogische Vorschläge und Programme zur Berufsfindung sollten dabei immer an die individuellen Voraussetzungen von Jugendlichen anknüpfen. Das vorliegende Buch zeigt, wie dies gelingen kann - besonders im Hinblick auf die Bedürfnisse junger Migrantinnen und Migranten.
Die Tübinger Forschungsgruppe für Migration - Integration - Jugend - Verbände hat die subjektiven Berufsorientierungen von HauptschülerInnen untersucht, insbesondere die Probleme der Berufsorientierung gegen Ende der Schulzeit sowie die Einflüsse des räumlichen und sozialen Umfelds und der involvierten Einrichtungen. Zusammenfassend werden die Ergebnisse zu Handlungsanleitungen verdichtet und ein Vorschlag für ein Programm zur Unterstützung der Berufsorientierung junger Migranten und Migrantinnen vorgestellt, das in der Praxis - auch in Schulen - umgesetzt werden kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis bei der Deutschen Nationalbibliothek -
Literaturhinweis
Berufliche Orientierung und Flexibilität der Erwerbstätigkeit: eine Analyse aus Arbeitnehmerperspektive (2015)
Hellmuth, Julia;Zitatform
Hellmuth, Julia (2015): Berufliche Orientierung und Flexibilität der Erwerbstätigkeit. Eine Analyse aus Arbeitnehmerperspektive. (Studien zur Berufs- und Professionsforschung 26), Hamburg: Kovac, 275 S., Anhang.
Abstract
"Die berufliche Orientierung stellt vor dem Hintergrund zunehmender Flexibilisierung der Erwerbstätigkeit eine große individuelle Herausforderung dar. Eigene Karriere, Familienplanung, soziale Verantwortung gegenüber Angehörigen und Freunden, kulturelles und wohnliches Umfeld, Berufsethik und Streben nach Qualifizierung und Anerkennung, Traditionen und Vorbilder sowie sehr persönliche Lebensziele stehen oftmals ganz realen Bedingungen der existierenden Berufswelt gegenüber.
Atypische Beschäftigungsverhältnisse sind für den rentablen Betrieb komplexer Anlagen und für die alltägliche Rund-um-Versorgung und Betreuung der Zivilgesellschaft mit Energie, Medizin- und Informationstechnik etc. erforderlich und ohne die Einsatzbereitschaft von Menschen nicht realisierbar.
In der vorliegenden Untersuchung werden die aktuellen theoretischen Forschungsergebnisse dargestellt und ausgewertet. Es werden Hypothesen zur Problematik berufliche Orientierung und Flexibilität der Erwerbstätigkeit entwickelt.
Die Referenzstudien BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2006 sowie ALLBUS 2010 und die eigene Studie von 2012 bilden die Basis, um die Aussagefähigkeit der Thesen zu prüfen. Thematisiert werden darin vordergründig zwei Forschungsschwerpunkte. Dies betrifft zum einen die berufliche Orientierung und Flexibilität aus der Sicht verschiedener Arbeitnehmergruppen und zum anderen die Belastungen im Kontext der Vereinbarkeit von beruflichen und familiären Verpflichtungen. Ebenso stehen der gruppenspezifische Bedarf sowie die Teilhabe an beruflicher Weiterbildung im Fokus. Durch eine umfangreiche Betrachtung der jeweiligen Erwerbssituationen und -verläufe der einzelnen Arbeitnehmergruppen werden stereotype Charakteristika verdeutlicht und der jeweilige Bedarf an beruflicher Weiterbildung sowie deren Aufgabenfelder erörtert." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
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Berufliche Passagen im Lebenslauf: Berufsbildungs- und Transitionsforschung in der Schweiz (2015)
Zitatform
Häfeli, Kurt, Markus P. Neuenschwander & Stephan Schumann (Hrsg.) (2015): Berufliche Passagen im Lebenslauf. Berufsbildungs- und Transitionsforschung in der Schweiz. Wiesbaden: Springer VS, 339 S. DOI:10.1007/978-3-658-10094-0
Abstract
"Am Übergang von der Schule in den Beruf werden wichtige Weichen gestellt, die den weiteren Lebenslauf eines Menschen vorbereiten. Dazu werden in diesem Band neue Ergebnisse der vielfältigen Transitionsforschung aus der ganzen Schweiz vorgestellt, die sich an verschiedenen Disziplinen wie der Psychologie, Soziologie, Erziehungswissenschaften oder Bildungsökonomie orientieren. Dafür werden theoretische Grundlagen und empirische Evidenzen für die Analyse und Steuerung bedeutsamer Passagen im Lebenslauf entwickelt. Soweit möglich werden auch Handlungsempfehlungen für die Akteure der Berufsbildung in der Schweiz diskutiert, die zugleich auch in anderen Ländern von Interesse sein dürften." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Gemeinsam und doch unterschiedlich - Ein Vergleich der Berufswahlmotive von Studierenden der verschiedenen sonderpädagogischen Fachrichtungen und der Regelschularten (2015)
Zitatform
Kiel, Ewald, Ulrich Heimlich, Reinhard Markowetz & Sabine Weiß (2015): Gemeinsam und doch unterschiedlich - Ein Vergleich der Berufswahlmotive von Studierenden der verschiedenen sonderpädagogischen Fachrichtungen und der Regelschularten. In: Empirische Sonderpädagogik, Jg. 7, H. 4, S. 300-319.
Abstract
"Die vorliegende Studie vergleicht Berufswahlmotive angehender Lehrkräfte an Regel- und Förderschulen (n = 1490) unter Berücksichtigung der verschiedenen sonderpädagogischen Fachrichtungen. Durch Cluster- und Diskriminanzanalysen werden drei unterschiedliche Gruppen bezüglich der Motive ermittelt. Es zeigt sich kein spezifisches Motivprofil, das ausschließlich Studierende der sonderpädagogischen Lehramtsstudiengänge charakterisiert und diese von denen der Regelschularten abhebt. Es gibt aber auch nicht die eine Motivstruktur, die alle Fachrichtungen gleichermaßen kennzeichnet. Studierende der sonderpädagogischen Förderschwerpunkte Hören und Sprache verteilen sich weitgehend gleich auf alle Cluster. Viele angehende Lehrkräfte der Förderschwerpunkte Geistige Entwicklung sowie Emotionale und soziale Entwicklung zeichnen sich gegenüber den anderen Schwerpunkten durch eine stärker intrinsisch geprägte Motivstruktur aus. Die Ergebnisse werden mit Blick auf die Lehrerausbildung und die Inklusion diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Links between family gender socialization experiences in childhood and gendered occupational attainment in young adulthood (2015)
Zitatform
Lawson, Katie M., Ann C. Crouter & Susan M. McHale (2015): Links between family gender socialization experiences in childhood and gendered occupational attainment in young adulthood. In: Journal of vocational behavior, Jg. 90, H. October, S. 26-35. DOI:10.1016/j.jvb.2015.07.003
Abstract
"Gendered occupational segregation remains prevalent across the world. Although research has examined factors contributing to the low number of women in male-typed occupations - namely science, technology, engineering, and math - little longitudinal research has examined the role of childhood experiences in both young women's and men's later gendered occupational attainment. This study addressed this gap in the literature by examining family gender socialization experiences in middle childhood - namely parents' attitudes and work and family life - as contributors to the gender typicality of occupational attainment in young adulthood. Using data collected from mothers, fathers, and children over approximately 15 years, the results revealed that the associations between childhood socialization experiences (~ 10 years old) and occupational attainment (~ 26 years old) depended on the sex of the child. For sons but not daughters, mothers' more traditional attitudes toward women's roles predicted attaining more gender-typed occupations. In addition, spending more time with fathers in childhood predicted daughters attaining less and sons acquiring more gender-typed occupations in young adulthood. Overall, evidence supports the idea that childhood socialization experiences help to shape individuals' career attainment and thus contribute to gender segregation in the labor market." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Longitudinal associations between gender-typed skills and interests and their links to occupational outcomes (2015)
Zitatform
Lee, Bora, Katie M. Lawson & Susan M. McHale (2015): Longitudinal associations between gender-typed skills and interests and their links to occupational outcomes. In: Journal of vocational behavior, Jg. 88, H. June, S. 121-130. DOI:10.1016/j.jvb.2015.02.011
Abstract
"Although gender-based occupational segregation has declined in past decades, the world of work remains segregated by gender. Grounded in research showing that individuals tend to choose jobs that match their interests and skills, this study examined the longitudinal associations between gendered activity interests and skills from middle childhood through adolescence and tested gendered interests and skills, measured in adolescence, as predictors of occupational outcomes in young adulthood. Data were collected from 402 participants at four time points - when they averaged 10, 12, 16, and 25 years old. Results revealed that the longitudinal linkages between male-typed interests and skills were bidirectional, that both male-typed interests and skills in adolescence predicted working in male-typed occupations in young adulthood, and that skills, but not interests, predicted income. In contrast, female-typed interests predicted female-typed skills, but not the reverse, adolescent female-typed skills (but not interests) predicted working in female-typed occupations in young adulthood, and there were no links between female-typed interests or skills and income. Discussion focuses on the differential meanings and developmental implications of male- versus female-typed interests and skills." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Lebensweg zu und Motive bei der Entscheidung, in der Kindertagespflege tätig zu sein: explorative empirische Befunde (2015)
Zitatform
Noack Napoles, Juliane & Helza Ricarte Lanz (2015): Lebensweg zu und Motive bei der Entscheidung, in der Kindertagespflege tätig zu sein. Explorative empirische Befunde. In: Zeitschrift für Weiterbildungsforschung - Report, Jg. 38, H. 1, S. 71-82. DOI:10.1007/s40955-015-0009-x
Abstract
"In der Kindertagespflege können Menschen auch ohne pädagogische Vorbildung im Anschluss an eine Umschulung tätig sein. Für die betreffenden Personen handelt es sich um eine neue berufliche Perspektive und einen nicht-normativen Übergang. Mithilfe der Analyse narrativ-fokussierter Interviews mit zwei Tagesmüttern soll der Frage nach den Motiven nachgegangen werden, die der Entscheidung für diese berufliche Neuorientierung zugrunde liegen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Erratum -
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Geschlecht, Berufswahl und Arbeitsmarkt: eine aktuelle Projektschau der Abt. Arbeitsmarktforschung und Berufsinformation und der Abt. Arbeitsmarktpolitik für Frauen des AMS Österreich (2015)
Putz, Sabine; Kasper, Ruth; Ziegler, Petra; Huemer, Ulrike; Schappelwein, Elisabeth; Horvath, Thomas ; Papouschek, Ulrike; Gregoritsch, Petra; Kaucic-Rieger, Doris; Famira-Mühlberger, Ulrike; Scambor, Elli ; Bock-Schappelwein, Julia; Tschenett, Roswita; Sturm, René; Mairhuber, Ingrid; Stockhammer, Hilde;Zitatform
herausgegeben von R. Sturm (Hrsg.); Putz, Sabine & Hilde Stockhammer Ruth Kasper, Petra Ziegler, Ulrike Huemer, Elisabeth Schappelwein, Thomas Horvath, Ulrike Papouschek, Petra Gregoritsch, Doris Kaucic-Rieger, Ulrike Famira-Mühlberger, Elli Scambor, Julia Bock-Schappelwein, Roswita Tschenett & Ingrid Mairhuber (sonst. bet. Pers.) (2015): Geschlecht, Berufswahl und Arbeitsmarkt. Eine aktuelle Projektschau der Abt. Arbeitsmarktforschung und Berufsinformation und der Abt. Arbeitsmarktpolitik für Frauen des AMS Österreich. (AMS report 113), Wien, 72 S.
Abstract
Aktuelle Projektschau der Abteilung Arbeitsmarktforschung und Berufsinformation und der Abteilung Arbeitsmarktpolitik für Frauen des AMS (Arbeitsmarktservice) Österreich.
Inhalt:
Doris Kaucic-Rieger: Ganzheitliche Mädchenförderung auf dem Weg in das Ausbildungs- und Berufsleben (7-10);
Roswitha Tschenett: Zur Minimierung von Gender Gaps bei der Ausbildungs- und Berufswahl (11-23);
Elli Scambor: Burschen und Care-Berufe: Geschlechtersegregation, Barrieren und bewährte Praktiken (24-39);
Petra Gregoritsch: Das Geschlecht macht einen Unterschied am Arbeitsmarkt. Veränderung der Erwerbspositionen von Frauen und Männern 15 Jahre nach ihrem Erwerbseinstieg: Ein Monitoring im Auftrag des AMS Österreich (40-46);
Julia Bock-Schappelwein, Ulrike Famira-Mühlberger, Thomas Horvath, Ulrike Huemer, Elisabeth Schappelwein: Der ╗Gleichstellungsindex Arbeitsmarkt½: Eine Analyse des Geschlechterverhältnisses in der österreichischen Arbeitswelt. Zentrale Ergebnisse einer Studie im Auftrag des AMS Österreich (47-53);
Petra Ziegler: Frauen und Männer im fortgeschrittenen Erwerbsalter am österreichischen Arbeitsmarkt. Aktuelle Situation und Rahmenbedingungen für einen längeren Verbleib von Personen 50+ im Erwerbsprozess (54-63);
Ulrike Papouschek, Ingrid Mairhuber, Ruth Kasper: Evaluierung des Arbeitsmarkterfolges von Frauen im Anschluss des AMS-Programmes FiT ┐ Arbeiten die Absolventinnen ausbildungsadäquat? Zentrale Ergebnisse einer Studie im Auftrag des AMS Österreich (64-70);
Petra Gregoritsch u.a.: Forschungsnotiz: Gleichstellungswirkung von AMS-Maßnahmen AMS-Monitoring Österreich zum Myndex 2012/2014 (71-72). -
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Timingprobleme beim Einstieg in die Berufsbiografie: berufliche Orientierung Jugendlicher in der Sekundarstufe I (2015)
Zitatform
Rahn, Sylvia, Tim Brüggemann & Emanuel Hartkopf (2015): Timingprobleme beim Einstieg in die Berufsbiografie. Berufliche Orientierung Jugendlicher in der Sekundarstufe I. In: Berufsbildung, Jg. 69, H. 153, S. 10-12.
Abstract
"Der Artikel skizziert anhand von Daten einer regionalen Längsschnittstudie das Berufsorientierungsverhalten von Schülerinnen und Schülern am Übergang Schule-Beruf und zeigt auf, dass ein hoher Anteil junger Menschen erst recht spät mit Bewerbungsaktivitäten beginnt. Es werden Gründe für dieses Verhalten analysiert und mögliche pädagogische Konsequenzen diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Pathways to work: social structural differences in the relationships between college expectations, planfulness, and intense adolescent work (2015)
Zitatform
Rocheleau, Gregory C. (2015): Pathways to work: social structural differences in the relationships between college expectations, planfulness, and intense adolescent work. In: Work and occupations, Jg. 42, H. 1, S. 103-131. DOI:10.1177/0730888414554237
Abstract
"This research examines variation in the relationships between college expectations, planfulness, and intense adolescent work by socioeconomic factors using data from Add Health (n 1/48,836). Results show that higher college expectations are related to higher odds of intense school-year work among lower social class youth, but lower odds of intense work among youth from higher social class backgrounds. Moreover, planful adolescents are more likely to work intensely during the school year among youth from disadvantaged neighborhoods, but less likely to work intensely among those from advantaged neighborhoods. Results also show less variability in these relationships when considering summer work." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Reformen zur Berufsorientierung auf Bundes- und Landesebene 2004-2015 (2015)
Schröder, Rudolf; Stabbert, Rebecca; Grüner, Jonas; Faulborn, Beate; Gerjets, Insa; Witthoeft, Jonas;Zitatform
Schröder, Rudolf (2015): Reformen zur Berufsorientierung auf Bundes- und Landesebene 2004-2015. (Chance Ausbildung), Gütersloh, 90 S. DOI:10.11586/2017004
Abstract
"Der Ruf nach mehr schulischer Berufsorientierung ist alles andere als neu. Auf der einen Seite fordern sowohl Bildungspolitiker als auch Wirtschaftsvertreter seit Jahren eine bessere Orientierung junger Menschen beim Übergang in das Berufsleben. Auf der anderen Seite zeigt ein Blick in die Schulpraxis eine wachsende und bunte Vielfalt an berufsorientierenden Maßnahmen. Ob Girls' Day, Praktika, Schülerfirma oder Schnuppertage - es mangelt offenbar nicht an Konzepten und Projekten. Gibt es nun zu viel oder zu wenig Berufsorientierung an deutschen Schulen? Stringente Vorbereitung oder heilloses Durcheinander? Diese Fragen können selbst Fachleute häufig nur mit anekdotischer Evidenz beantworten. Die Frage, wo wir in Deutschland in Sachen Berufsorientierung tatsächlich stehen, ist nicht leicht zu beantworten.
Aus diesem Grund hat die Bertelsmann Stiftung das vorliegende Gutachten in Auftrag gegeben. Die Autoren haben mit viel Mühe und Sorgfalt die zahllosen in den Ländern existierenden Programme, Projekte und Initiativen zur schulischen Berufsorientierung erfasst und systematisiert. Herausgekommen ist dabei eine bislang einmalige Synopse über die berufsorientierenden Aktivitäten auf Bundes- und Länderebene. Darüber hinaus leiten die Autoren mit kritischem Blick Handlungsempfehlungen für die zukünftige Gestaltung schulischer Berufsorientierung ab. Denn: Das Problem in Deutschland ist nicht, dass es an guten Konzepten fehlt, sondern wie unterschiedlich Schulen mit dem Thema umgehen und wie wenig koordiniert sich die zahlreichen beteiligten Akteure verhalten." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
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Do wage expectations influence the decision to enroll in nursing college? (2015)
Zitatform
Schweri, Jürg & Joop Hartog (2015): Do wage expectations influence the decision to enroll in nursing college? (IZA discussion paper 9120), Bonn, 35 S.
Abstract
"As Switzerland experiences a severe shortage of nurses, this paper investigates the impact of students' ex ante wage expectations on their choice to pursue a nursing college education. This analysis contributes to a small yet rapidly developing body of literature that uses subjective expectation data to predict educational choices. We surveyed a full cohort of healthcare trainees in their third year of training. The main result is that those trainees (in upper-secondary education) who expected a greater return from nursing college (tertiary education) were more likely to enroll in nursing college later on. This suggests that policies that increase returns from studying nursing can attract students to nursing. In addition, the results confirm that subjective wage expectation data are useful in modeling individual choice." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Work values and the transition to work life: a longitudinal study (2015)
Zitatform
Sortheix, Florencia M., Angela Chow & Katariina Salmela-Aro (2015): Work values and the transition to work life. A longitudinal study. In: Journal of vocational behavior, Jg. 89, H. August, S. 162-171. DOI:10.1016/j.jvb.2015.06.001
Abstract
"Research on career development has shown that work values play a key motivational role in job selection and career development. In the context of the current economic crisis, it is of particular relevance to examine the role of work values for employment in the transition from school to work. This longitudinal study examined the role of intrinsic (perceived importance of having a job that is interesting and matches one's own competences), rewards (having a good salary and high chance for promotion), and security (having a stable job) work values on subsequent employment status and person - job fit (how an individual's job matches one's own characteristics such as education and job preferences). Finnish participants reported their work values and background variables via questionnaire at ages 20 and 23 (Ns = 348 and 415 respectively). Intrinsic work values predicted a higher degree of person - job fit two years later. Rewards work values predicted lower chances of being unemployed; and security work values predicted higher chances of being unemployed later on. Family socio-economic status (SES) was not related to employment outcomes in this Finnish sample." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Traumberuf Journalistin?!: Berufswahlmotive im Journalismus (2015)
Vale┐, Katalin Irén;Zitatform
Vale┐, Katalin Irén (2015): Traumberuf Journalistin?! Berufswahlmotive im Journalismus. Hamburg: disserta Verlag, 231 S.
Abstract
"Die Presse gilt als vierte Gewalt im Staat. Somit kommt jenen, die journalistisch tätig sind, eine hohe gesellschaftliche Verantwortung zu. Doch welche Motive leiten junge Männer und Frauen bei der Entscheidung, einen Beruf im Bereich des Journalismus zu ergreifen, wirklich? Was sind ihre Träume, Hoffnungen und Vorstellungen? Wie wichtig ist journalistisches Selbstverständnis? Welche Rolle spielen Bezahlung, Arbeitszeiten und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie? Was bedeutet das für die Qualität im Journalismus? Warum wollen heute immer mehr Frauen in einem Berufsfeld arbeiten, das noch vor wenigen Jahrzehnten eine Domäne der Männer war? Heute sind ungefähr zwei Drittel der Bewerber um journalistische Ausbildungsplätze weiblich - Tendenz steigend. Welche gesellschaftlichen Rahmenbedingungen begleiteten diesen Genderswitch? Und wie unterscheiden sich die Motive von Männern und Frauen? Auf diese und weitere Fragen präsentiert dieses Buch wissenschaftlich fundierte Antworten. Mehr als 250 angehende Journalistinnen und Journalisten wurden dafür in einem mehrstufigen Verfahren zu ihren Berufswahlmotiven befragt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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The importance of sociospatial influences in shaping young people's employment aspirations: case study evidence from three British cities (2015)
White, Richard J.; Green, Anne E.;Zitatform
White, Richard J. & Anne E. Green (2015): The importance of sociospatial influences in shaping young people's employment aspirations. Case study evidence from three British cities. In: Work, employment and society, Jg. 29, H. 2, S. 295-313. DOI:10.1177/0950017014561334
Abstract
"Over the last two decades a vibrant body of research committed to investigating the complex inter-relationships between 'the social' and 'the spatial' has gathered momentum within sociology and the social sciences more generally. Focusing on young people, this article seeks to develop further insights regarding the sociology of place using the spatial visualization technique of mental mapping as part of a mixed-methods approach. Its main contribution is to develop a more nuanced understanding of young people's localized cognitive spaces and associated socio-spatial influences in three deprived urban areas in Hull, Walsall and Wolverhampton. In this context, the article explores the role of place in shaping young people's social networks, identities and aspirations regarding employment and highlights the implications of these for future research." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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"Mama, welche Schule muss ich besuchen, wenn ich Chef werden will?": Berufe als individuelle Leitkategorie für Bildungsprozesse (2015)
Ziegler, Birgit; Steinritz, Gaby;Zitatform
Ziegler, Birgit & Gaby Steinritz (2015): "Mama, welche Schule muss ich besuchen, wenn ich Chef werden will?". Berufe als individuelle Leitkategorie für Bildungsprozesse. In: Berufs- und Wirtschaftspädagogik - online H. 29, S. 1-20.
Abstract
"Dem Beitrag liegt die Prämisse zugrunde, dass schon Kleinkinder Berufe als Erwachsenenrollen wahrnehmen und diese Leitkategorien für die eigene Entwicklung im Sinne des 'Großwerdens' bilden. Da sich erste Berufskonzepte, wie empirisch belegt, vor der Einschulung konstituieren, wird weiterhin angenommen, dass sie Bildungsprozesse im Sinne der Selbstbildung bzw. auch der Wahrnehmung von Lernangeboten im Schulsystem beeinflussen. Entsprechend im Titel das Zitat einer Neunjährigen, die darüber nachdenkt, welche schulische Laufbahn sie nach der Grundschule anstreben soll. Überlegungen zu potenziellen Wirkungszusammenhängen von soziokulturell geprägten Lebensbereichen werden abgeleitet und deren wechselseitiger Einfluss auf die Entwicklung beruflicher Aspirationen diskutiert. Berufliche Aspirationen werden als Indikatoren für Zuversicht bzw. der Entwicklung von Perspektivität von Kindern und Jugendlichen interpretiert. Auf diese Kernannahmen bezogen soll der Theorie- und Forschungsstand zur Theorie beruflicher Aspirationen von Gottfredson (1981) analysiert und mit Befunden aus eigenen Studien zur Wahrnehmung von Berufen und zur Entwicklung beruflicher Aspirationen im frühen Kindes- und Jugendalter ergänzt werden. Eigene Untersuchungen bei Jugendlichen der Sekundarstufe I beziehen sich einerseits auf standardisierte Befragungen (n = 959) und teilstandardisierte Interviews (n = 48). Die Jugendlichen waren in der schriftlichen Befragung aufgefordert, Berufe nach Geschlechtstyp und Prestigeniveau einzuschätzen und anzugeben, welche der vorgelegten Berufe sie selbst zu ihren Berufswünschen zählen. Eine Gruppe daraus wurde ferner zu Begründungen ihrer beruflichen Aspirationen interviewt. Hinsichtlich der Frage, ob sich Kinder schon früh an Berufsrollen orientieren, wurden ferner sechzig Grundschulkinder danach gefragt, was sie einmal werden wollen, wenn sie groß sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2015: Informationen und Analysen zur Entwicklung der beruflichen Bildung (2015)
Zitatform
(2015): Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2015. Informationen und Analysen zur Entwicklung der beruflichen Bildung. (Datenreport zum Berufsbildungsbericht 7), Bonn, 542 S.
Abstract
"Der Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2015 wird zum siebten Mal vom Bundesinstitut für Berufsbildung herausgegeben. Er enthält umfassende Informationen und Analysen zur beruflichen Aus- und Weiterbildung, gibt einen Überblick über Programme des Bundes und der Länder zur Förderung der Berufsausbildung und informiert über internationale Indikatoren und Benchmarks." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Berufswahl junger Frauen und Männer: Übergangschancen in betriebliche Ausbildung und erreichtes Berufsprestige (2014)
Beicht, Ursula; Walden, Günter;Zitatform
Beicht, Ursula & Günter Walden (2014): Berufswahl junger Frauen und Männer. Übergangschancen in betriebliche Ausbildung und erreichtes Berufsprestige. (BIBB-Report 2014,04), Bielefeld, 16 S.
Abstract
"Junge Frauen haben bei der Suche nach einem betrieblichen Ausbildungsplatz größere Schwierigkeiten als junge Männer, obwohl sie im Durchschnitt über die besseren Schulabschlüsse verfügen. Die Frage, inwieweit die geringeren Erfolgschancen junger Frauen beim Übergang in betriebliche Ausbildung auf die sehr unterschiedlichen beruflichen Präferenzen von jungen Männern und Frauen zurückzuführen sind, ist deshalb von besonderer Bedeutung. Dies wird im vorliegenden Beitrag auf Basis der BA/BIBB-Bewerberbefragung 2012 untersucht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
English version -
Literaturhinweis
Evaluation der Berufseinstiegsbegleitung nach § 421s SGB III: Abschlussbericht (2014)
Boockmann, Bernhard; Weber, Regina; Schiemann, Frank; Dann, Sabine; Strotmann, Harald ; Hirschfeld, Heidi; Verbeek, Hans; Nielen, Sebastian; Walter, Sibylle; Puhe, Henry; Schafstädt, Christin; Frei, Marek; Meythaler, Nicole; Prick, Simone; Hundenborn, Janina; Kleinemeier, Rita; Gold, Marisa; Rosemann, Martin; Walther, Andreas ;Zitatform
Boockmann, Bernhard, Sabine Dann, Marek Frei, Heidi Hirschfeld, Rita Kleinemeier, Sebastian Nielen, Simone Prick, Henry Puhe, Martin Rosemann, Frank Schiemann, Harald Strotmann, Hans Verbeek, Sibylle Walter, Andreas Walther & Regina Weber (2014): Evaluation der Berufseinstiegsbegleitung nach § 421s SGB III. Abschlussbericht. (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht 453), Berlin, 295 S.
Abstract
"Die Berufseinstiegsbegleitung ist mit dem Gesetz zur Verbesserung der Eingliederungschancen am Arbeitsmarkt zum 1. April 2012 dauerhaft in das SGB III eingefügt worden. Sie dient als 'Begleitungsinstrument' für den Übergang von förderungsbedürftigen Schülerinnen und Schülern allgemeinbildender Schulen in die Berufsausbildung. Ein Berufseinstiegsbegleiter unterstützt jeweils bis zu 20 Teilnehmende bei dem Erreichen des Schulabschlusses, der Berufsorientierung und -wahl, der Suche nach einer Ausbildungsstelle und der Stabilisierung des Berufsausbildungsverhältnisses. Vom 1. Februar 2009 bis zum 31. Juli 2013 wurden 55.551 Personen mit der Berufseinstiegsbegleitung nach dem früheren § 421s SGB III gefördert. Die Wirkungsanalyse hat gezeigt, dass die Berufseinstiegsbegleitung vor allem langfristig positive Effekte hat. Eine Erhöhung der Wahrscheinlichkeit eines Übergangs in eine Berufsausbildung ergibt sich in erster Linie ab zwei Jahren nach dem planmäßigen Schulabschluss. Dies gilt insbesondere dann, wenn die Teilnehmenden schulische sowie berufsorientierende Angebote wahrnehmen. Ein durchweg positiver Effekt der Berufseinstiegsbegleitung wird bezüglich des Herausbildens eines realistischen Berufswunsches festgestellt.
Die Bundesagentur für Arbeit und das Bundesministerium für Arbeit und Soziales haben aus den Zwischenberichten und dem Endbericht der Forscher Konsequenzen für die Umsetzung der alten Maßnahmen und für das neue ESF-Bundesprogramm 'Kofinanzierte Berufseinstiegsbegleitung' gezogen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Schule, und dann? Herausforderungen bei der Berufsorientierung von Schülern in Deutschland (2014)
Zitatform
Börsch-Supan, Johanna (2014): Schule, und dann? Herausforderungen bei der Berufsorientierung von Schülern in Deutschland. Düsseldorf, 47 S.
Abstract
Das Institut für Demoskopie Allensbach hat im Auftrag der Vodafone Stiftung in ganz Deutschland Schülerinnen und Schüler der letzten drei Klassen an allgemeinbildenden weiterführenden Schulen in mündlich-persönlichen Interviews befragt, wie sie sich auf ihre Ausbildungs- und Berufswahl vorbereiten, welche Unterstützung sie bekommen und welche weiteren Hilfen sie benötigen. Die Ergebnisse einer ergänzenden Elternbefragung geben Auskunft über die Rolle der Eltern bei der Ausbildungs- und Berufsorientierung und über den Wunsch und den tatsächlichen Umfang ihrer Unterstützungsleistung in dieser zentralen Ausbildungsphase der Kinder. In einem Kommentar zur 'Berufsorientierung als familiäre und gesellschaftliche Herausforderung' sieht der Autor mit der Studie u.a. die Erkenntnisse der Jugendstudien der letzten Jahre bestätigt, dass auch bei dieser Generation, die oft mit der Metapher 'Generation Y' bezeichnet wird, die unveränderte Schlüsselrolle der Eltern gegeben ist, auch mit der möglichen Blockierung der sozialen Mobilität als Kehrseite dieser engen Generationenallianz. Er betont die allseits hohen Erwartungen und Ansprüche an die Berufstätigkeit und unterstreicht die Ungleichheit der Sozial- und Schulwelten. (IAB)
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Literaturhinweis
Mädchen auf dem Weg ins Erwerbsleben: Wünsche, Werte, Berufsbilder: Forschungsergebnisse zum Girls' Day - Mädchen-Zukunftstag 2013 (2014)
Funk, Lore; Wentzel, Wenka; Schwarze, Barbara;Zitatform
Funk, Lore & Wenka Wentzel (2014): Mädchen auf dem Weg ins Erwerbsleben: Wünsche, Werte, Berufsbilder. Forschungsergebnisse zum Girls' Day - Mädchen-Zukunftstag 2013. Opladen: Budrich UniPress, 192 S.
Abstract
"Was wünschen sich Mädchen von ihrem zukünftigen Beruf? Welches Image haben MINT-Berufe bei Mädchen? Zu welchen Berufen tendieren karriereorientierte Mädchen? Die Autorinnen behandeln diese und andere Fragen zur geschlechtsspezifischen Berufsorientierung auf der Basis von Evaluationsergebnissen zum Girls' Day - Mädchen-Zukunftstag 2013." (Autorenreferat, IAB-Dokumentation)
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Literaturhinweis
Jung, ausgebildet - weg: Wechselpläne und Fachkräftemangel in Zeiten des Demografischen Wandels im Gastgewerbe (2014)
Zitatform
Guhlemann, Kerstin (2014): Jung, ausgebildet - weg. Wechselpläne und Fachkräftemangel in Zeiten des Demografischen Wandels im Gastgewerbe. In: Zeitschrift für Arbeitswissenschaft, Jg. 68, H. 1, S. 45-53.
Abstract
"Der Demografische Wandel hat den Fachkräftemangel im Gastgewerbe drastisch verstärkt. Mit Blick auf die Stationen und Besonderheiten typischer Erwerbsverläufe in der Branche lassen sich Handlungsfelder und Potenziale aufzeigen, die zu einer Steigerung der Beschäftigungsfähigkeit beitragen und einer Abwanderung von Fachkräften entgegenwirken können. Hier bieten sich insbesondere Maßnahmen im Bereich der Ressourcenstärkung und der Reduktion psychosozialer Belastungsfaktoren an. Da erste Probleme sich bereits in der Ausbildung identifizieren lassen, sollten entsprechende Strategien in frühen Phasen des Erwerbslebens ansetzen.
Praktische Relevanz
Obgleich die Abnahme der erwerbsfähigen Bevölkerung in einigen Wirtschaftszweigen bereits zu einem Fachkräftemangel führt, liegt der Fokus der Personalentwicklung noch zu sehr auf der Förderung herausragender Talente. Um die Herausforderungen des demografischen Wandels zu meistern, sollten aber die Potenziale aller Beschäftigten gefördert werden. Ansätze, von denen Unternehmen wie Beschäftigte gleichermaßen profitieren, lassen sich am besten auf Branchenebene realisieren. Dieser Artikel zeigt exemplarisch Probleme und Strategien im Gastgewerbe." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Heterogeneous returns to personality: the role of occupational choice (2014)
Johny, Katrin; Thomsenz, Stephan L.;Zitatform
Johny, Katrin & Stephan L. Thomsenz (2014): Heterogeneous returns to personality. The role of occupational choice. In: Empirical economics, Jg. 47, H. 2, S. 553-592. DOI:10.1007/s00181-013-0756-8
Abstract
"We analyze the role of personality in occupational choice and wages using data from Germany for the years 1992 to 2009. Characterizing personality by use of seven complementary measures, the empirical findings show that it is an important determinant of occupational choice. Associated with that, identical personality traits are differently rewarded across occupations. By evaluating different personality profiles, we estimate the influence of personality as a whole. The estimates establish occupation-specific patterns of significant returns to particular personality profiles. These findings underline the importance to consider the occupational distribution when analyzing returns to personality due to its heterogeneous valuation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Zukunftsfeld Bildungs- und Berufsberatung III: Wirkung - Nutzen - Sinn (2014)
Melter, Ingeborg; Kanelutti-Chilas, Erika; Stifter, Wolfgang;Zitatform
Melter, Ingeborg, Erika Kanelutti-Chilas & Wolfgang Stifter (Hrsg.) (2014): Zukunftsfeld Bildungs- und Berufsberatung III. Wirkung - Nutzen - Sinn. (Zukunftsfeld Bildungs- und Berufsberatung), Bielefeld: Bertelsmann, 242 S.
Abstract
"Welchen Nutzen schafft Bildungs- und Berufsberatung? Was kann sie bewirken? Handelt es sich um ein sinnvolles, gar sinnstiftendes Angebot? Sechzehn Beiträge deutscher, schweizer und österreichischer Autorinnen und Autoren befassen sich aus unterschiedlichen Perspektiven mit Aspekten dieser Kernfragen. Die Themen reichen von der gesellschaftlichen Verortung von Bildungs- und Berufsberatung über deren Bedeutung für gesellschaftliche Teilhabe bis zu Ansätzen der Wirkungsforschung. Nicht zuletzt werden Konzepte und praktische Zugänge vorgestellt.
Der Sammelband 'Zukunftsfeld Bildungs- und Berufsberatung III' basiert auf Beiträgen zur gleichnamigen Fachtagung, die 2014 am Bundesinstitut für Erwachsenenbildung (bifeb) stattgefunden hat. Er ergänzt die Inhalte der beiden Tagungsbände aus den Jahren 2011 und 2013." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis bei der Deutschen Nationalbibliothek -
Literaturhinweis
Berufswunsch "Fußballer" und die berufliche Orientierung Jugendlicher unterschiedlicher sozialer Herkunft (2014)
Zitatform
Schels, Brigitte, Martin Abraham, Hans Dietrich & Holger Sachse (2014): Berufswunsch "Fußballer" und die berufliche Orientierung Jugendlicher unterschiedlicher sozialer Herkunft. In: M. Löw (Hrsg.) (2014): Vielfalt und Zusammenhalt : Verhandlungen des 36. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Bochum und Dortmund 2012, S. 1-11, 2013-04-01.
Abstract
"Ausgangspunkt der vorliegenden Studie war die Überlegung, dass Jugendliche ihre Berufsaspirationen vor dem Hintergrund rationaler Abwägungen entwickeln, welche Berufe ihnen ein hohes Ansehen bei realistisch erreichbarem Aufwand vermitteln. Dabei wurde die Annahme aufgeworfen, dass Jugendliche in Berufszielen im Profisport eine alternative Option wahrnehmen, die zwar Talent voraussetzt, aber sonst nicht - wie klassische, statushöhere Fach- und Studienberufe - gute Schulleistungen und familiären Voraussetzungen erfordert. Zunächst bestätigen die Befunde einer lokalen Studie unter Schülern in Nürnberg, dass höhere Berufe gemäß den Annahmen vor allem von guten Schülern und Jugendlichen mit Eltern mit hohem Bildungshintergrund angestrebt werden. Soziale Unterschiede in der Berufswahl sind damit bereits in den Aspirationen der Jugendlichen angelegt. In dieses Bild lässt sich auch der Wunsch nach einer Karriere im Profisport einordnen, die ebenso verstärkt von Jugendlichen mit höherem sozialem Hintergrund als attraktive Option angestrebt wird. Dabei werden Jugendliche oberer sozialer Schichten auch eher in spezifischen Förderprogrammen bestärkt. Obwohl die mediale Präsenz des Profisports und die Vereinsstruktur junge Männer mit unterschiedlichem sozialem Hintergrund ansprechen und Vorbilder bieten, verringern sich damit nicht zugleich soziale Unterschiede in der Berufswahl. Schulische Leistungsunterschiede wirken sich auf die Aspiration Profisportler zu werden jedoch nicht aus, was zumindest darauf hinweist, dass damit eine berufliche Alternative außerhalb der von Schulleistungen kanalisierten Berufsoptionen vorliegt." (Textauszug, IAB-Doku)
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Übergänge wohin? Auswirkungen sinkender Schulabgängerzahlen auf die Berufswahl und Akzeptanz von Ausbildungsangeboten (2014)
Schier, Friedel; Ulrich, Joachim Gerd;Zitatform
Schier, Friedel & Joachim Gerd Ulrich (2014): Übergänge wohin? Auswirkungen sinkender Schulabgängerzahlen auf die Berufswahl und Akzeptanz von Ausbildungsangeboten. In: Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik, Jg. 110, H. 3, S. 358-373.
Abstract
"2012 stieg die Zahl der unbesetzten Ausbildungsplätze weiter an - obwohl es insgesamt weniger Lehrstellenangebote gegeben und sich die Marktlage für die Ausbildungsplatzanbieter rechnerisch sogar verbessert hatte. Zugleich gab es ungeachtet einer sinkenden Zahl ausbildungsinteressierter Jugendlicher mehr erfolglose Bewerber. Der Beitrag sucht unter Bezugnahme auf die Berufswahltheorie von Linda Gottfredson und auf die entscheidungstheoretischen Modelle von Hartmut Esser nach Antworten, warum es zu diesen scheinbar widersprüchlichen Entwicklungen kommen konnte." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Bildungsentscheidungen von Studienberechtigten: Studienberechtigte 2012 ein halbes Jahr vor und ein halbes Jahr nach Schulabschluss (2014)
Zitatform
Schneider, Heidrun & Barbara Franke (2014): Bildungsentscheidungen von Studienberechtigten. Studienberechtigte 2012 ein halbes Jahr vor und ein halbes Jahr nach Schulabschluss. (Forum Hochschule 2014,06), Hannover, 196 S.
Abstract
"Der vorliegende Bericht beschäftigt sich mit dem Entscheidungsprozess über den nächsten nachschulischen Qualifizierungsschritt der Studienberechtigten von 2012. Die Ergebnisse dieses Berichtes basieren auf zwei vom Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (ehemals HIS-Institut für Hochschulforschung) im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) durchgeführten standardisierten Befragungen der Studienberechtigten des Schulabschlussjahrganges 2012. Die Schüler(innen) wurden ein erstes Mal ein halbes Jahr vor dem Erwerb der Hochschulreife über ihre Ausbildungs- und Studienabsichten befragt. Ein halbes Jahr nach Schulabschluss wurden die Studienberechtigten im Dezember 2012 ein zweites Mal gebeten zu ihren Ausbildungs- und Studienentscheidungen Auskunft zu geben. Für den vorliegenden Bericht wurde eine auf Bundes- und Landesebene, sowie nach Geschlecht, Schulart und Art der Hochschulreife repräsentative Stichprobe von Personen befragt, die im Schuljahr 2011/12 zum ersten Befragungszeitpunkt an allgemeinbildenden oder berufsbildenden Schulen die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife, die Fachhochschulreife, die fach- oder landesgebundene Fachhochschulreife angestrebt haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The impact of neighborhoods and schools on young people's occupational aspirations (2014)
Zitatform
Wicht, Alexandra & Wolfgang Ludwig-Mayerhofer (2014): The impact of neighborhoods and schools on young people's occupational aspirations. In: Journal of vocational behavior, Jg. 85, H. 3, S. 298-308. DOI:10.1016/j.jvb.2014.08.006
Abstract
"In this paper we examine young Germans' occupational aspirations and the significance of neighborhoods and schools in explaining these aspirations. We aim to show (i) which of the two contexts is more significant in this regard and (ii) by which mechanisms characteristics of these contexts become relevant for youths' actions or, more precisely, anticipated actions. We conduct our analyses by means of multilevel models. Merging data from Germany's National Educational Panel Study on 9th grade students with micro-geographic data on residential quarters allows us to consider characteristics of the micro- as well as the meso- and macro-levels. The results show that the school context is considerably more influential on young people's aspirations than the neighborhoods where they live. This probably reflects the selection of young people into different school types that is characteristic of Germany, a country with a highly stratified school system. Schools do not only shape youths' career expectations; they are also important places of secondary socialization in that they have an impact on youths' preferences for particular occupations. Furthermore, we found evidence that the social pressure to aspire high status occupations varies by social composition of the school as well as of the neighborhood context; the effect of neighborhoods, however, is rather weak." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Einrichtung von Jugendberufsagenturen: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/736) (2014)
Zitatform
(2014): Einrichtung von Jugendberufsagenturen. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/736). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/913 (25.03.2014)), 10 S.
Abstract
Die Einrichtung von Jugendberufsagenturen hat zum Ziel, die Angebote des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch (SGB II), Dritten Buches Sozialgesetzbuch (SGB III) und Achten Buches Sozialgesetzbuch (SGB VIII) zu bündeln. Jugendliche sollen aus einer Hand beraten und betreut sowie in eine Ausbildung oder in den Arbeitsmarkt bzw. in eine berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme vermittelt werden. In der Kleinen Anfrage werden beispielhaft erste Versuche zur Einrichtung dieser Jugendberufsagenturen in Hamburg und Rostock vorgestellt. Die sich daraus ergebenden Fragen an die Bundesregierung betreffen u.a. die Konzeption, die Einrichtung und die Zielgruppe der Jugendberufsagenturen. 'Die Bundesregierung hat sich vorgenommen, die Kooperation zwischen den Akteuren vor Ort - den Trägern der Arbeitsförderung sowie den Kommunen und den Schulträgern - beim Übergang von der Schule in den Beruf gemeinsam mit den Ländern zu verbessern. (┐) Sie wird sich nachhaltig für eine deutliche Verbreitung enger Kooperationen der unterschiedlichen Träger einsetzen, damit möglichst in allen Regionen von den guten Erfahrungen mit den bestehenden Arbeitsbündnissen profitiert werden kann'. (IAB)
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Literaturhinweis
Der Arbeitsmarkt in Deutschland: MINT-Berufe, Februar 2014 (2014)
Abstract
"Rund 7,3 Millionen MINT-Fachleute waren 2013 sozialversicherungspflichtig in Deutschland beschäftigt. Die größte Gruppe bilden dabei die nichtakademischen technischen Fachkräfte. Trotz wirtschaftlicher Turbulenzen hat sich die Beschäftigung in den letzten Jahren in vielen MINT-Berufsgruppen positiv entwickelt. Der Frauenanteil ist langsam steigend, jedoch mit 14 Prozent noch immer deutlich unterdurchschnittlich. Insgesamt 354.700 Menschen, die eine MINT-Tätigkeit anstrebten, waren im Jahresdurchschnitt 2013 arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum Vorjahr gab es 2013 einen leichten Anstieg der Zahl arbeitsloser MINT-Fachleute. Im Verlauf der letzten Jahre zeigt sich aber insgesamt eine rückläufige Tendenz. 47.300 Frauen, die eine MINT-Tätigkeit anstrebten, waren im Jahresdurchschnitt 2013 arbeitslos gemeldet. Der Frauenanteil an allen MINT-Arbeitslosen lag bei 13 Prozent. Die Arbeitslosigkeit von Frauen ist in den letzten Jahren stärker gesunken als die der Männer. Rund 136.500 MINT-Fachkräfte wurden 2013 jahresdurchschnittlich mit Hilfe der Bundesagentur für Arbeit gesucht. Die moderate wirtschaftliche Gangart hat die Nachfrage gegenüber dem Vorjahr erkennbar zurückgehen lassen. Insgesamt liegt die Nachfrage aber auf gutem Niveau. Die Zahl der Studienanfänger(innen) ist in allen MINT-Fachrichtungen stark angestiegen. Die Absolventenzahlen, die bereits jetzt langsam zunehmen, werden in den nächsten Jahren ebenfalls sehr viel größer ausfallen und das MINT-Fachkräftepotenzial weiter spürbar erhöhen. Die Zahl der Frauen, die MINT studieren, nimmt kontinuierlich zu. Ihr Anteil ist jedoch insgesamt immer noch sehr klein. Die Zahl an Nachwuchskräften in MINT-Berufen ist hoch. Rund 415.000 Auszubildende befanden sich 2013 in dualer und 43.000 in schulischer Ausbildung. Der Frauenanteil in schulischen MINT-Ausbildungsberufen fällt mit rund einem Drittel deutlich höher aus als bei dualen Ausbildungsberufen (12 Prozent). Ein genereller Fachkräftemangel in MINT-Berufen liegt derzeit nicht vor. In einzelnen Berufen zeigt sich jedoch ein Mangel." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Empfehlungen zur Gestaltung des Verhältnisses von beruflicher und akademischer Bildung: erster Teil der Empfehlungen zur Qualifizierung von Fachkräften vor dem Hintergrund des demographischen Wandels (2014)
Zitatform
(2014): Empfehlungen zur Gestaltung des Verhältnisses von beruflicher und akademischer Bildung. Erster Teil der Empfehlungen zur Qualifizierung von Fachkräften vor dem Hintergrund des demographischen Wandels. (Wissenschaftsrat. Drucksache 2014-3818), Köln, 114 S.
Abstract
"Mit diesen Empfehlungen zum Verhältnis von beruflicher und akademischer Bildung legt der Wissenschaftsrat den ersten Teil einer Empfehlungsreihe vor, die sich mit der Qualifizierung von Fachkräften vor dem Hintergrund des demographischen Wandels befasst. Er analysiert darin die Komplementaritäten und Kooperationspotentiale der beiden post-schulischen Bildungsbereiche und definiert Rahmenbedingungen für erfolgreiche Bildungsverläufe, die entsprechend der Fähigkeiten und Interessen des Individuums akademische und/oder berufliche Ausbildungsinhalte integrieren können. Der Wissenschaftsrat betrachtet Bildung dabei in erster Linie aus der systemischen Perspektive des Arbeitsmarktes. Andere - nicht minder bedeutende - Bildungsziele werden in diesen Empfehlungen nicht näher erörtert. (...) Um im Internet eine gemeinsame, zentrale Anlaufstelle für die Berufs- und Studienorientierung zu schaffen, empfiehlt der Wissenschaftsrat, die bestehenden, öffentlich finanzierten Angebote für die berufliche Bildung und den Tertiärbereich zusammenzuführen und zu systematisieren. Bund und Länder sollten die Bundesagentur für Arbeit und die Hochschulrektorenkonferenz beauftragen, diese zusammengeführten Angebote zu einem Online-Portal "Bildungsnavigator" - mit Abfragemöglichkeiten, die konsequent von der individuellen Situation der oder des Informationen Suchenden ausgehen - weiterzuentwickeln, und die für die Entwicklung sowie die Pflege und Qualitätssicherung erforderlichen Mittel zur Verfügung stellen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Jugendberufsagenturen: Ziele und Erfolgskriterien aus arbeitsmarktpolitischer Sicht (2014)
Zitatform
(2014): Jugendberufsagenturen. Ziele und Erfolgskriterien aus arbeitsmarktpolitischer Sicht. (Arbeitsmarkt aktuell 2014,06), Berlin, 22 S.
Abstract
"Jugendberufsagenturen sollen alle Leistungen, die Jugendliche mit Förderbedarf brauchen, in einer Anlaufstelle bündeln. Nach einzelnen Pilotprojekten will die Große Koalition diese Agenturen jetzt laut Koalitionsvertrag flächendeckend einführen. Der DGB-Newsletter 'arbeitsmarkt aktuell' beschreibt Ziele und Erfolgskriterien der Jugendberufsagenturen aus arbeitsmarktpolitischer Sicht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Berufsorientierung (2014)
Zitatform
(2014): Berufsorientierung. (Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft. Position), München, 17 S.
Abstract
"Eine frühzeitige, am Talent und Arbeitsmarkt orientierte, vorausschauende berufliche Orientierung junger Menschen bietet die Chance, Fehlentscheidungen in Bezug auf die berufliche Laufbahn so weit als möglich zu verringern. Gelungene Berufsorientierung ist ein effektives Instrument, um die immer noch zu hohe Abbrecherquote in der dualen Ausbildung mittelfristig zu senken. In dem Feld der Berufsorientierung hat sich in den letzten Jahren viel getan. Dies ist aus unserer Sicht erfreulich und wir unterstützen mit einer Reihe von innovativen Projekten auch seit langem die Optimierung der Berufsorientierung junger Menschen. Mit all diesen Maßnahmen, wie z. B. dem Studienkompass, dem P-Seminar an Gymnasien, der Berufsorientierung an Mittelschulen und Sprungbrett Bayern ermöglichen wir durch einen hohen Praxisbezug eine effiziente Orientierung der nachwachsenden Generation. Im folgenden Positionspapier zeigen wir abgeleitet aus unseren vielfältigen Projektaktivitäten auf, welche Veränderungsschritte die handelnden Akteure in Schule, Arbeitsverwaltung und Politik nun einschlagen müssen, um die Berufsorientierung in Bayern noch effektiver zu gestalten - nach dem Motto: lieber früh investieren als später reparieren!" (Textauszug, IAB-Doku)
