Menschen mit Behinderungen in Ausbildung und Beruf
Mit dem Bundesteilhabegesetz und dem Nationalen Aktionsplan 2.0 wurden 2016 zwei wichtige behindertenpolitische Vorhaben angestoßen und in den Folgejahren umgesetzt und weiterentwickelt. Damit soll im Einklang mit der UN-Behindertenrechtskonvention die Inklusion in Deutschland weiter vorangetrieben werden, indem die Selbstbestimmung und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen gestärkt werden. Mit dem schrittweisen Inkrafttreten des Bundesteilhabegesetzes erfuhren das Recht der Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und die Eingliederungshilfe (SGB IX) weitreichende Änderungen. Wie stellt sich die Situation von behinderten Menschen auf dem Arbeitsmarkt dar? Wie lassen sich behindertengerechte Berufsleben und inklusive Arbeitswelten gestalten?
Die Infoplattform stellt zentrale Dokumente und relevante Quellenhinweise zusammen, inhaltlich strukturiert nach den Aspekten der Politik für behinderte Menschen und den diskutierten bzw. realisierten Reformanstrengungen.
- Ergebnisse und Projekte aus dem IAB
-
Ausbildung, Rehabilitationsmaßnahmen
- Politik und Rechtsprechung für behinderte Menschen
- Rehabilitationseinrichtungen
- Berufsvorbereitung, Berufsberatung, Berufswahl
- Studium
- Berufsausbildung, Berufseinmündung
- Fortbildung und Umschulung
- betriebliche Rehabilitation
- Maßnahmen zur Erhaltung der Arbeitsfähigkeit
- Erfolgskontrolle, Kosten-Nutzen-Aspekte
-
Arbeitsmarktsituation behinderter Menschen
- Arbeitsmarktpolitik, Inklusion, Persönliches Budget
- Beschäftigungsentwicklung
- Arbeitslosigkeit
- Beschäftigung in Werkstätten für behinderte Menschen
- Beschäftigung in alternativen Einrichtungen, Selbsthilfefirmen
- Berufliche Selbständigkeit
- Hochqualifizierte behinderte Menschen auf dem Arbeitsmarkt
- Beschäftigung im ersten Arbeitsmarkt
-
Berufsleben und Arbeitswelt behinderter Menschen
- Personalpolitik, Arbeitgebereinstellungen, finanzielle Einstellungsanreize
- Eingliederungshilfe, BEM, Arbeitsassistenz, Unterstützte Beschäftigung, Arbeitsplatzsicherung
- Arbeitsbedingungen, Arbeitsplatzgestaltung, technische Arbeitshilfen, Arbeitszeit
- Berufsverlauf, Berufserfolg
- Berufsstruktur, Einzelberufe
- Arbeitszufriedenheit
- Lohn, Einkommen
- Behinderungsart
- Alter
- Geografischer Bezug
- Geschlecht
-
Literaturhinweis
Übergänge aus WfbM auf den allgemeinen Arbeitsmarkt: Ergebnisse einer Studie im Land Brandenburg (2016)
Fischer, Bastian; Gericke, Thomas;Zitatform
Fischer, Bastian & Thomas Gericke (2016): Übergänge aus WfbM auf den allgemeinen Arbeitsmarkt. Ergebnisse einer Studie im Land Brandenburg. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 30, H. 1, S. 24-36.
Abstract
"In diesem Beitrag werden ausgewählte Ergebnisse einer Studie zu Übergängen aus WfbM auf den allgemeinen Arbeitsmarkt im Land Brandenburg dargestellt. Zentral sind dabei die in der Untersuchung eruierten Voraussetzungen, Bedingungen und Notwendigkeiten, die für die Gestaltung von Übergängen als relevant erscheinen. Dazu werden einführend wesentliche Aspekte des aktuellen Diskurses aufgegriffen. Im Anschluss zeigt sich mit Blick auf die schon immer vorhandene Aufgabe der WfbM Übergänge zu gestalten, dass im brandenburgischen Raum übergangsfördererde Ansätze und Strategien vorhanden sind -- wenngleich diese zur verstärkten Realisierung von Übergängen weiterentwickelt werden müssten. Voraussetzung zur Förderung von Übergängen auf den allgemeinen Arbeitsmarkt ist die Gestaltung von Übergängen als Aufgabe wahrzunehmen, welche die befragten WfbM auf Basis drei unterschiedlicher 'Fördertypen' zunehmend umsetzen. Nachfolgend werden drei wesentliche Gesichtspunkte aufgezeigt, die den Übergang aus WfbM auf den allgemeinen Arbeitsmarkt bedingen: Menschenbildperspektiven, Förderpraxis und regionale Kooperationen der WfbM. Aus den Ergebnissen der Studie ergeben sich letztlich grundlegende Schlussfolgerungen, die zur Gestaltung von Übergängen aus WfbM in den allgemeinen Arbeitsmarkt als notwendig zu betrachten sind: eine inklusionsorientierte Pädagogik, die Herstellung einer optimalen Passung zwischen WfbM-Beschäftigten und Betrieb, phasenorientierte Förderkonzepte, die Implementierung und Erweiterung von Assistenz- und Unterstützungssystemen sowie Service-und Dienstleistungen in und für Betriebe/ Unternehmen und politisch motivierte Sensibilisierung und akteursübergreifende Werbung durch Best-Practice-Beispiele." (Autorenreferat, © Lambertus-Verlag)
-
Literaturhinweis
Wiedereingliederung von Rehabilitanden der Bundesagentur für Arbeit - Zeitpunkt, Nachhaltigkeit und Einflussfaktoren für den Wiedereinstieg (2016)
Zitatform
Gruber, Stefan, Angela Rauch & Nancy Reims (2016): Wiedereingliederung von Rehabilitanden der Bundesagentur für Arbeit - Zeitpunkt, Nachhaltigkeit und Einflussfaktoren für den Wiedereinstieg. In: A. Zoyke & K. Vollmer (Hrsg.) (2016): Inklusion in der Berufsbildung : Befunde - Konzepte - Diskussionen, S. 143-160, 2015-02-24.
Abstract
"Für Personen, die aufgrund einer Behinderung ihren Beruf nicht mehr oder nur eingeschränkt ausüben können, stehen im Rahmen einer beruflichen Rehabilitation Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben zur Verfügung. Bis dato liegen nur wenige Studien zur Integration nach beruflicher Rehabilitation vor. Auf Basis einer Panelbefragung von Rehabilitanden des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung wird mithilfe von Ereignisanalysen die Wiedereingliederung und deren Nachhaltigkeit untersucht. Etwa zwei Drittel der Rehabilitanden münden teils sehr schnell in eine (meist) ungeförderte Erwerbsphase ein, die mehrere Jahre anhält. Ein gutes subjektives Gesundheitsempfinden ist dabei sowohl für die Integration in eine Beschäftigung, als auch für deren Nachhaltigkeit ein starker Einflussfaktor." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Individuelle Ausgangslagen von Arbeitnehmern mit geistiger Behinderung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt und ihre Bedeutung für die professionelle Vermittlung (2016)
Kießling, Christina; Molnár-Gebert, Tina;Zitatform
Kießling, Christina & Tina Molnár-Gebert (2016): Individuelle Ausgangslagen von Arbeitnehmern mit geistiger Behinderung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt und ihre Bedeutung für die professionelle Vermittlung. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 30, H. 1, S. 37-46.
Abstract
"Im Rahmen des dreijährigen Forschungsprojekts 'MEGBAA' des Lehrstuhls für Pädagogik bei Geistiger Behinderung an der Universität Würzburg wurde die Lebensqualität von Menschen mit geistiger Behinderung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt und die Nachhaltigkeit ihrer Arbeitsverhältnisse umfassend betrachtet. Im Rahmen dieser Erhebung entstanden in Experteninterviews auch Daten, die Aufschluss über die Besonderheiten der Zielgruppe und den damit einhergehenden Unterstützungsbedarf geben. Die Ergebnisse dieser Teilerhebung fassen individuelle Ausgangslagen zusammen, die im Kontext der Vermittlung förderlich oder hinderlich sein können und zeigen auf wie mit diesen von Seiten der professionellen Unterstützer umgegangen werden kann." (Autorenreferat, © Lambertus-Verlag)
-
Literaturhinweis
Berufliche Teilhabe für Menschen mit Behinderungen: Integrationsprojekte in Deutschland (2016)
Klein, Martin; Tenambergen, Thomas;Zitatform
Klein, Martin & Thomas Tenambergen (2016): Berufliche Teilhabe für Menschen mit Behinderungen. Integrationsprojekte in Deutschland. (Praxis Heilpädagogik - Handlungsfelder), Stuttgart: Kohlhammer, 146 S.
Abstract
"Gesellschaftliche Teilhabe ist ohne berufliche Inklusion nicht denkbar. Als erfolgreicher Baustein der Teilhabe auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt haben sich die Integrationsprojekte etabliert. Das Buch gibt einen Einblick in die Entwicklung von Integrationsprojekten in Deutschland und stellt die gesetzlichen und fördertechnischen Grundlagen dar. Es erlaubt einen profunden Einblick in ihre Praxis, wobei ein Überblick die Vielfalt der Geschäftsideen von Integrationsprojekten auffächert. Mit dem Modell des Integrationsunternehmensplans (IUP) liefert der Band dann ein wichtiges Werkzeug für die Planung eines Integrationsprojekts. Ein 'Support' mit Leitfaden für den Planungsprozess, Verzeichnis der Fördergeber, Tipps aus der Praxis und Hinweisen auf Materialien, Adressen und weiterführende Literatur rundet den Band ab." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Entwicklung und Bewertung der beruflich-orientierten Intervention "Perspektive Job" für die onkologische Rehabilitation (2016)
Kähnert, H.; Exner, A.-K.; Leibbrand, B.; Brand, S.;Zitatform
Kähnert, H., A.-K. Exner, S. Brand & B. Leibbrand (2016): Entwicklung und Bewertung der beruflich-orientierten Intervention "Perspektive Job" für die onkologische Rehabilitation. In: Die Rehabilitation, Jg. 55, H. 3, S. 150-156. DOI:10.1055/s-0042-104451
Abstract
"Ziel der Studie: Für die Onkologie existieren bisher nur wenige Informationen zu Inhalten und Ausgestaltung einer Medizinisch-beruflich orientierten Rehabilitation (MBOR). Die Studie verfolgte das Ziel, ein multimodales MBOR-Modul (Perspektive Job) für die onkologische Rehabilitation zu konzipieren und den Entwicklungsprozess sowie das Modul formativ zu evaluieren. Methodik: Die Entwicklung von Perspektive Job erfolgte durch das Reha-Team einer Klinik. Für die Überprüfung des Entwicklungsprozesses und Moduls wurden mit Klinikmitarbeitern Experteninterviews und mit Rehabilitanden Gruppeninterviews geführt. Gruppeninterviews wurden sowohl vor als auch nach Einführung des Moduls geführt, um Veränderungen im Rehabilitationsgeschehen aus Sicht der Rehabilitanden aufzuzeigen. Ergebnisse: Das Modul Perspektive Job setzt sich aus berufsbezogenen Therapien sowie Arbeitsplatztrainings zusammen. Die Experteninterviews verdeutlichten, dass die Entwicklung von Perspektive Job im Reha-Team positiv und zielführend ist. Therapieinhalte wurden aufeinander abgestimmt und Synergieeffekte genutzt. Der Entwicklungsprozess trug zudem zur Teamentwicklung bei, indem die Kommunikation sowie Zusammenarbeit gefördert wurde. Wurde vor Einführung des Moduls die Rehabilitation als nicht beruflich-orientiert und die Therapien als berufsfern wahrgenommen, nahmen die Rehabilitanden nach Einführung des Moduls eine berufsorientierte Ausrichtung der Rehabilitation erst wahr. Die Therapien wurden als praxisnah und als hilfreich bewertet. Hervorgehoben wurden die aktive Ansprache berufsorientierter Themen sowie die Förderung des Erfahrungsaustausches mit anderen Rehabilitanden. Zudem fühlten sich die Teilnehmer gut auf die Rückkehr an den Arbeitsplatz vorbereitet. Schlussfolgerung: Die Entwicklung eines MBOR-Moduls durch das Reha-Team ist umsetzbar. Das gemeinsame Erarbeiten eines MBOR Konzepts wird von den Team-Mitgliedern positiv bewertet und fördert die multiprofessionelle Zusammenarbeit. Durch Perspektive Job rücken berufsbezogene Aspekte in den Fokus der Therapien aller beteiligten Professionen. Dies wird von den Rehabilitanden als zielführend beurteilt und sie fühlen sich gut auf die Wiedereingliederung in den Beruf vorbereitet. Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung der Teamarbeit für die Erarbeitung und Umsetzung von MBOR-Modulen in der onkologischen Rehabilitation." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Überkommene und innovative Ansätze in der Teilhabe am Arbeitsleben behinderter Menschen (2016)
Mrozynski, Peter;Zitatform
Mrozynski, Peter (2016): Überkommene und innovative Ansätze in der Teilhabe am Arbeitsleben behinderter Menschen. In: ZFSH/SGB. Zeitschrift für die sozialrechtliche Praxis, Jg. 55, H. 6, S. 299-306.
Abstract
Der Autor behandelt arbeits- und sozialrechtliche Aspekte der Teilhabe am Arbeitsleben von Behinderten. Er kritisiert zunächst die sozialrechtliche Unterscheidung von beruflicher Rehabilitation und behinderungsgerechter Arbeit. 'Beide dienen der Teilhabe am Arbeitsleben, aber beide sind bei der Rechtsanwendung strikt zu trennen.' Anschließend wird dies beispielhaft anhand der Werkstätten für behinderte Menschen und deren Weiterentwicklung, den Außenarbeitsgruppen, demonstriert. 'Gänzlich außerhalb eines spezifischen rechtlichen Rahmens der Teilhabe am Arbeitsleben haben sich die Zuverdienstprojekte entwickelt.' Hierfür beschreibt der Autor Finanzierungsformen und geht auf Einkommensanrechnung, Freibeträge und Mehrbedarf ein. (IAB)
-
Literaturhinweis
Der Anerkennungsprozess bei Anträgen auf Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben in der Bundesagentur für Arbeit (2016)
Zitatform
Reims, Nancy (2016): Der Anerkennungsprozess bei Anträgen auf Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben in der Bundesagentur für Arbeit. In: Diskussionsforum Rehabilitations- und Teilhaberecht 5 S., 2016-04-12.
Abstract
"Nancy Reims setzt sich in dem Beitrag mit Anerkennungsprozessen bei Anträgen auf Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA) auseinander. Ihre Ausführungen beschränken sich auf den Zugang zu beruflicher Rehabilitation in der finanziellen Trägerschaft der Bundesagentur für Arbeit (BA) und auf Personen der beruflichen Wiedereingliederung. Der Beitrag basiert auf einer durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) geförderten Evaluation der Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben. Die Autorin geht auf die Daten, die Methodik sowie zentrale Ergebnisse ein. Letztlich stellt sie heraus, dass der Zugang im Hinblick auf bestimmte Merkmale überaus selektiv ist. Gleichzeitig verweist Reims darauf, dass die vorliegenden Ergebnisse keine erschöpfende Untersuchung darstellen, sondern einen ersten Schritt, um eine Forschungslücke im Bereich beruflicher Rehabilitation zu schließen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Berufliche Rehabilitation von Menschen mit Behinderungen: Einfluss auf Gesundheit und Erwerbsintegration (2016)
Zitatform
Reims, Nancy (2016): Berufliche Rehabilitation von Menschen mit Behinderungen. Einfluss auf Gesundheit und Erwerbsintegration. (IAB-Bibliothek 360), Bielefeld: Bertelsmann, 127 S. DOI:10.3278/300912w
Abstract
"Mit ihrer Analyse unter Verwendung einer repräsentativen Panelbefragung trägt die Autorin maßgeblich dazu bei, eine Forschungslücke zu schließen. Sie gibt einen systematischen Überblick zu dem komplexen Thema der beruflichen Erst- und Wiedereingliederung von Rehabilitanden und den Problemstellungen seiner Untersuchung. Darüber hinaus bietet sie empirische Ergebnisse zu den Auswirkungen von beruflicher Rehabilitation auf Erwerbseintritt, Verbleib im Arbeitsmarkt und die subjektive Gesundheit von Menschen mit Behinderungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
E-Book Open Access -
Literaturhinweis
Psychiatrische Interventionen für Arbeitslose (2016)
Reissner, V.; Mikoteit, T.; Kis, B.; Ehren, G.; Meiler, B.; Scherbaum, N.; Lieb, B.; Wiltfang, J.; Hebebrand, J.;Zitatform
Reissner, V., N. Scherbaum, J. Wiltfang, B. Kis, B. Meiler, B. Lieb, T. Mikoteit, G. Ehren & J. Hebebrand (2016): Psychiatrische Interventionen für Arbeitslose. In: Der Nervenarzt, Jg. 87, H. 1, S. 74-81. DOI:10.1007/s00115-015-4299-4
Abstract
"Arbeitslosigkeit geht mit einem erhöhten Risiko für psychischen Distress und psychiatrische Störungen einher, die individuelles Leid und gesellschaftliche Kosten verursachen. Diese selektive Übersicht stellt die Zusammenhänge zwischen Arbeitslosigkeit und seelischem Befinden sowie psychiatrischen Störungen dar. Die wichtigsten Ansätze zur Verbesserung der psychischen Gesundheit Arbeitsloser werden skizziert:1.Interventionen für Arbeitslose zur Stärkung von Copingstrategien beugen vor allem der Entwicklung depressiver Symptome vor.2.Die SUPPORT-Liaison-Ambulanz stellt eine eng mit dem JobCenter vernetzte, niederschwellige psychiatrische Ambulanz dar, mit der Aufgabe, Arbeitslose auf psychiatrische Störungen zu untersuchen und sie, falls notwendig, zur Therapie zu motivieren.3.Ein Gruppentraining – basierend auf der kognitiven Verhaltenstherapie – ist ein geeignetes Instrument, um die seelische Gesundheit teilnehmender Arbeitsloser zu verbessern.4.Supported-Employment-Programme zeigen sich effektiv in der Platzierung von chronisch schwer kranken psychiatrischen Patienten in Arbeit, wobei eine umfangreiche unterstützende Begleitung angeboten wird." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer-Verlag)
-
Literaturhinweis
Entrepreneurial entry by people with disabilities (2016)
Zitatform
Renko, Maija, Sarah Parker Harris & Kate Caldwell (2016): Entrepreneurial entry by people with disabilities. In: International Small Business Journal, Jg. 34, H. 5, S. 555-578. DOI:10.1177/0266242615579112
Abstract
"This article investigates the effect of disability on progress in the start-up process. One person out of 10 has a disability, yet entrepreneurship literature remains silent on the contributions of this population. This is surprising given that people with disabilities are more likely to be self-employed than the general population. Results from the Panel Study of Entrepreneurial Dynamics show that start-up efforts by nascent entrepreneurs with disabilities are less likely to result in the emergence of a viable organization, indicating that nascent entrepreneurs with disabilities face particular challenges." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Welche Chance auf eine Professur hat Wissenschaftsnachwuchs mit Behinderung?: Selektivität und Exklusion in der Wissenschaft (2016)
Zitatform
Richter, Caroline (2016): Welche Chance auf eine Professur hat Wissenschaftsnachwuchs mit Behinderung? Selektivität und Exklusion in der Wissenschaft. In: Beiträge zur Hochschulforschung, Jg. 38, H. 1-2, S. 142-161.
Abstract
"Inklusion gerät aktuell in den Fokus auch der deutschen Hochschulen: Die UN-Behindertenrechtskonvention und die immer lauter werdende Forderung nach Beachtung von Diversity verlangen mehr Engagement für die Belange von Studierenden mit Behinderung und Erkrankung. Inklusion wird dabei vorrangig als Gegenstand von Lehre und Didaktik oder von baulicher Barrierefreiheit aufgeworfen. Die Situation von Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern mit Behinderung sowie ihre Chancen auf eine professorale Karriere sind in der deutschen Debatte noch zu wenig angekommen. Dieser Aufsatz setzt sich daher mit der Selektivität wissenschaftlicher Karrieren für Nachwuchs mit Behinderung auseinander. Er sensibilisiert zunächst für die bestehende Forschungslücke, skizziert dann erste empirische Befunde zum Status Quo der Durchlässigkeit wissenschaftlicher Qualifizierungswege und problematisiert abschließend politisch-rechtliche Rahmenbedingungen am Beispiel der Promotionsfinanzierung, die als strukturell exkludierend kritisiert wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Inklusionsbarometer Arbeit 2016: Ein Instrument zur Messung von Fortschritten bei der Inklusion von Menschen mit Behinderung auf dem deutschen Arbeitsmarkt (2016)
Vukovic, Sandra; Lichter, Jörg; Jung, Sven; Greskamp, Dagmar; Ehlert-Hoshmand, Julia;Zitatform
Ehlert-Hoshmand, Julia & Sven Jung (2016): Inklusionsbarometer Arbeit 2016. Ein Instrument zur Messung von Fortschritten bei der Inklusion von Menschen mit Behinderung auf dem deutschen Arbeitsmarkt. (Inklusionsbarometer Arbeit 04), Bonn, 59 S.
Abstract
"Wir befinden uns in einer Arbeitswelt des Umbruchs. Die Digitalisierung der Arbeit, die sogenannte 'Arbeitswelt 4.0', stellt Arbeitgeber und Arbeitnehmer vor neue Herausforderungen.
Es gibt verschiedene Szenarien in Wissenschaft und Politik: Die einen befürchten das 'Ende der Arbeit', die anderen sehen Chancen für neue Berufe und Tätigkeitsfelder. Bestehende Berufsbilder werden verschwinden, neue bislang unbekannte entstehen. Die tatsächlichen Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt sind vielfach gar nicht fassbar. Klar ist nur: Unser Leben und Arbeiten hat sich bereits verändert und ändert sich weiter rasant.
Daher sind wir im vierten Inklusionsbarometer Arbeit der Frage nachgegangen, welche Auswirkungen die Digitalisierung der Arbeitswelt speziell auf Menschen mit Behinderung hat. Denn es gibt zwar eine Vielzahl von Studien, die sich mit Digitalisierung und Arbeitsmarkt insgesamt beschäftigen, Menschen mit Behinderung dabei aber unberücksichtigt lassen. Gerade mit Blick auf eine älter werdende Gesellschaft und damit auch die Zunahme von altersbedingter Behinderung ist es wichtig, sich mit dieser wachsenden Gruppe zu befassen." (Textauszug, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Das "Budget für Arbeit": wesentlicher Baustein für die Weiterentwicklung der Teilhabe am Arbeitsleben für Menschen mit einer Behinderung (2016)
Wuschech, Simone; Bruère, Kerstin; Beyer, Christoph;Zitatform
Wuschech, Simone, Kerstin Bruère & Christoph Beyer (2016): Das "Budget für Arbeit". Wesentlicher Baustein für die Weiterentwicklung der Teilhabe am Arbeitsleben für Menschen mit einer Behinderung. In: Behindertenrecht, Jg. 55, H. 1, S. 10-14.
Abstract
Nach Ansicht des Verfassers kann das vom Gesetzgeber angekündigte 'Budget für Arbeit' ein wesentliches Instrument sein, um nachhaltige alternative Beschäftigungsmöglichkeiten für Behinderte auf dem ersten Arbeitsmarkt zu schaffen und deren selbstbestimmte Entscheidungsfindung hierüber zu fördern. Anhand von Beispielen aus den Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Brandenburg und Sachsen-Anhalt zeigt er auf, dass bereits einige erfolgreiche Aktivitäten rund um die Übergänge aus der Förderschule bzw. aus der Behindertenwerkstätte auf den ersten Arbeitsmarkt vorhanden vorliegen. 'Ihnen allen haftet jedoch nach wie vor der Modellcharakter an.' Fazit: 'Ein bundesgesetzlich verankertes Budget für Arbeit kann einen wesentlichen Beitrag zur Inklusion in Deutschland leisten. Dafür müssen jedoch die Rahmenbedingungen sauber formuliert und Zuständigkeiten geklärt sein.' (IAB)
-
Literaturhinweis
Soziale Menschenrechte von Menschen mit Behinderung und Diskriminierungen beim Zugang zum Arbeitsmarkt: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/7306) (2016)
Zitatform
(2016): Soziale Menschenrechte von Menschen mit Behinderung und Diskriminierungen beim Zugang zum Arbeitsmarkt. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/7306). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/7467 (04.02.2016)), 15 S.
Abstract
Hintergrund der Kleinen Anfrage ist die Kritik des UN-Ausschusses für die Rechte von Menschen mit Behinderungen an der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in der Bundesrepublik Deutschland. 'Der Ausschuss zeigt sich in seinen abschließenden Bemerkungen über den ersten Staatenbericht Deutschlands vom 17. April 2015 hinsichtlich der Bemühungen einen inklusiven Arbeitsmarkt zu schaffen, besorgt über die Segregation (Absonderung) auf dem Arbeitsmarkt, über beim Eintritt oder Übergang in den allgemeinen Arbeitsmarkt hinderliche finanzielle Fehlanreize sowie darüber, dass Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) weder auf den Übergang auf den allgemeinen Arbeitsmarkt vorbereiten noch diesen fördern. Der UN-Ausschuss empfiehlt der Bundesrepublik Deutschland durch entsprechende Vorschriften wirksam u. a. einen inklusiven, in Übereinstimmung mit der UN-Behindertenrechtskonvention stehenden Arbeitsmarkt zu schaffen.' In ihren Antworten auf insgesamt 25 Einzelfragen geht die Bundesregierung darauf ein, wie sie dieser Aufforderung nachkommen wird. (IAB)
-
Literaturhinweis
Entgelt und Entgeltordnungen in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen: Etablierung eines wirtschafts- und sozialpolitischen Diskurses (2015)
Zitatform
Bendel, Alexander, Caroline Richter & Frank Richter (2015): Entgelt und Entgeltordnungen in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen. Etablierung eines wirtschafts- und sozialpolitischen Diskurses. (WISO Diskurs), Bonn, 59 S.
Abstract
"In Deutschland sind mehr als 250.000 Menschen in Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) beschäftigt. Werkstätten bieten Menschen mit Behinderungen eine Teilhabemöglichkeit am Arbeitsleben. Die Aufgabenstellung der Werkstätten ist im SGB IX geregelt. Sie hat sich im Laufe der Jahre verändert und spiegelt sich auch im Wandel des gesellschaftlichen Diskurses wider. Seit einiger Zeit bestimmt das Thema Inklusion die öffentliche Debatte. Als Leitbild wird das Ziel eines inklusiven Arbeitsmarktes formuliert. Dies hat Konsequenzen für die Arbeit und Ausrichtung von WfbM und für ihre Rolle an der Schnittstelle von Rehabilitation, Förderung und Beschäftigung. Die Entlohnung spielt in diesem Kontext eine wichtige Rolle. Gemeinsam mit dem wertkreis Gütersloh und unter Mitwirkung von Klaus Brandner, Parlamentarischer Staatssekretär a. D. beim Bundesminister für Arbeit und Soziales, hat die Friedrich-Ebert- Stiftung das Thema aufgegriffen und einen Dialogprozess dazu eingeleitet, in den Expert_innen aus Werkstätten, Politik und Verwaltung, Wissenschaft, Verbänden, Gewerkschaften eingebunden sind. Ziel ist es, die Probleme und Herausforderungen der Entgeltregelung und der Entgeltfindung in WfbM zu benennen und Vorschläge und ggf. Eckpunkte für die Gestaltung eines fairen Entgelts in WfbM zu entwickeln. Die vorliegende Studie stellt die rechtlichen Rahmenbedingungen dar und beleuchten die Praxis am Beispiel von zwei Entgeltordnungen. Sie skizzieren das Spannungsfeld, in dem sich das Entgelt in WfbM bewegt: ein Tripelmandat aus Rehabilitations-, Inklusions- und Wirtschaftshandeln. In Auseinandersetzung damit und mit Bezug auf allgemeine Grundsätze einer gerechten Entgeltordnung unterbreiten die Autoren Vorschläge, wie unter den gegebenen rechtlichen Rahmenbedingungen ein transparentes Verfahren und angemessene Entlohnungskriterien bestimmt werden können." (Textauszug, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Deutschland noch weit von UN-Zielvorgaben entfernt: Analysen zur Arbeitsmarktsituation von behinderten Menschen in der Europäischen Union (2015)
Berger, Catrin;Zitatform
Berger, Catrin (2015): Deutschland noch weit von UN-Zielvorgaben entfernt. Analysen zur Arbeitsmarktsituation von behinderten Menschen in der Europäischen Union. In: Informationsdienst Soziale Indikatoren H. 53, S. 1-7.
Abstract
"Ein wichtiges Teilziel aktueller Behindertenpolitik ist die Inklusion behinderter Menschen in den regulären Arbeitsmarkt. Die Ausgangsbedingungen hierfür sind in den Ländern der Europäischen Union sehr unterschiedlich - einige Länder setzen schon lange auf Partizipation im Sinne von Inklusion, andere sahen ihre Hauptaufgabe bisher in der Kompensation von Einkommensausfällen der überwiegend nicht erwerbstätigen behinderten Bevölkerung oder setzten ihren Schwerpunkt v. a. auf die Wiedereingliederung und Rehabilitation von Arbeitnehmern. In diesem Beitrag wird nun die Beschäftigungssituation behinderter Menschen in den EU-Ländern unter Berücksichtigung der verschiedenen behindertenpolitischen Fundamente vergleichend untersucht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Inklusion in der beruflichen Bildung am Beispiel von !nkA.: Ein Projekt zur gemeinsamen dualen Ausbildung von Menschen mit und ohne Behinderung (2015)
Zitatform
Bergs, Lena, Annetraud Grote & Mathilde Niehaus (2015): Inklusion in der beruflichen Bildung am Beispiel von !nkA. Ein Projekt zur gemeinsamen dualen Ausbildung von Menschen mit und ohne Behinderung. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 29, H. 3, S. 259-266.
Abstract
"Inklusion in der beruflichen Bildung ist ein Thema, das wachsendes Interesse erfährt. !nkA soll die Strukturen dafür nachhaltig verbessern. Vorrangiges Ziel dieses vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales geförderten Projektes des Unternehmensforums e.V. ist es, während der Laufzeit von 2013-2019 insgesamt 40 zusätzliche inklusive Ausbildungsplätze für Jugendliche mit einer Schwerbehinderung zu schaffen. Die vorhandenen Ausbildungsstrukturen der Projektpartner werden dazu bedarfsorientiert an die jeweiligen Bedürfnisse der Jugendlichen angepasst: Barrieren werden in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk von Unternehmen identifiziert und abgebaut. Im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitforschung wird evaluiert, inwiefern die Projektziele verwirklicht werden. Durch die systematische Analyse der Herausforderungen und Lösungen wird gleichzeitig an der Verbesserung der Strukturen für eine inklusive Berufsausbildung mitgewirkt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Inklusion im Beruf (2015)
Biermann, Horst; Huisinga, Richard; Klinkhammer, Dennis; Bühler, Christian; Niehaus, Mathilde ; Seyd, Wolfgang; Biermann, Horst;Zitatform
Biermann, Horst (Hrsg.) (2015): Inklusion im Beruf. (Inklusion in Schule und Gesellschaft 03), Stuttgart: Kohlhammer, 216 S.
Abstract
"Vor dem Hintergrund des sozialrechtlichen Paradigmenwandels und den Forderungen der Behindertenrechtskonvention stellt sich heute die Frage nach dem Umgang mit Heterogenität in Berufsschulen und Betrieben völlig neu. Das Buch beschäftigt sich mit dem Anspruch und der Realität beruflicher Teilhabe, wobei die ökonomischen, technischen und politischen Kontextfaktoren einbezogen werden. Die thematischen Schwerpunkte liegen dabei auf den beruflichen Lehr-Lern-Prozessen, der Ausbildungsorganisation sowie den angebotenen Maßnahmen zur verbesserten Erwerbsbeteiligung und Arbeitsorganisation. Deutlich werden dabei auch die Grenzen der Inklusion in einem durch Marktmechanismen gesteuerten Bereich." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Employment opportunities for persons with different types of disability (2015)
Zitatform
Boman, Tomas, Anders Kjellberg, Berth Danermark & Eva Boman (2015): Employment opportunities for persons with different types of disability. In: ALTER. European Journal of Disability Research, Jg. 9, H. 2, S. 116-129. DOI:10.1016/j.alter.2014.11.003
Abstract
"The employment status of groups with different disabilities was analysed as were potentially important moderating factors (work ability, structural and individual factors). A secondary analysis was performed on 4359 respondents with disabilities from Statistics Sweden's Labour Market Investigation. The respondents were divided into six disability groups (communicative-hearing, communicative-speech-reading, communicative-vision, psychological disability, medical disability, physical disability). Logistic regression analyses showed that the probability of being employed was highest among respondents with hearing disabilities and respondents with psychological disabilities were least likely to be employed. Being a woman (very young or old) with only primary education and with partially or very impaired work ability, reduced employment opportunities. Higher education did not increase employment opportunities for respondents with impaired work ability. In summary, the type of disability is essential for employment opportunities, and differences between disability groups cannot be explained by differences in other variables. The moderating factors studied were found to be of equal importance in all groups." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Protecting working-age people with disabilities: experiences of four industrialized nations (2015)
Zitatform
Burkhauser, Richard V., Mary C. Daly & Nicolas Ziebarth (2015): Protecting working-age people with disabilities. Experiences of four industrialized nations. (IZA discussion paper 9186), Bonn, 50 S.
Abstract
"Although industrialized nations have long provided public protection to working-age individuals with disabilities, the form has changed over time. The impetus for change has been multi-faceted: rapid growth in program costs; greater awareness that people with impairments are able and willing to work; and increased recognition that protecting the economic security of people with disabilities might best be done by keeping them in the labor market. Here we describe the evolution of disability programs in four countries: Germany, the Netherlands, Sweden, and the United States. We show how growth in the receipt of publically provided disability benefits has fluctuated over time and discuss how policy choices played a role. Based on our descriptive comparative analysis we summarize shared experiences that potentially benefit policymakers in all countries." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Wege zur Inklusion in der beruflichen Bildung (2015)
Bylinski, Ursula; Vollmer, Kirsten;Zitatform
Bylinski, Ursula & Kirsten Vollmer (2015): Wege zur Inklusion in der beruflichen Bildung. (Bundesinstitut für Berufsbildung. Wissenschaftliche Diskussionspapiere 162), Bonn, 47 S.
Abstract
"Das Wissenschaftliche Diskussionspapier gibt Antwort auf fünf aktuelle Fragen zur Inklusion in der Berufsbildung: Wie ist eine inklusive Aus- und Weiterbildung zu gestalten? Wie ist das Personal demzufolge zu qualifizieren? Welche Unterstützungsinstrumente und -strukturen gibt es bereits, welche weiteren sind erforderlich? Und last but not least: Was kann Deutschland von anderen Ländern lernen" (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Wege zur inklusiven Berufsbildung (2015)
Bylinski, Ursula;Zitatform
Bylinski, Ursula (2015): Wege zur inklusiven Berufsbildung. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 44, H. 2, S. 10-14.
Abstract
"Mit der UN-Konvention über die 'Rechte von Menschen mit Behinderungen' - die Deutschland 2009 ratifiziert hat - ist das Thema Inklusion sowohl bildungspolitisch als auch fachwissenschaftlich in den Fokus gerückt. Inklusion zielt auf gesellschaftliche Teilhabe aller Menschen unabhängig von ihren individuellen Dispositionen. Im Beitrag werden Hintergründe des Inklusionskonzepts sowie Implikationen für die Berufsbildung dargestellt. Ausgehend von Exklusionsrisiken werden Ansatzpunkte zur Entwicklung von Inklusionsstrategien auf unterschiedlichen Handlungsebenen skizziert." (Autorenreferat, BIBB-Doku)
-
Literaturhinweis
Longitudinal outcomes of Project SEARCH in upstate New York (2015)
Christensen, JulieJ.; Riehle, Erin; Hetherington, Susan; Daston, Maryellen;Zitatform
Christensen, JulieJ., Susan Hetherington, Maryellen Daston & Erin Riehle (2015): Longitudinal outcomes of Project SEARCH in upstate New York. In: Journal of Vocational Rehabilitation, Jg. 42, H. 3, S. 247-255. DOI:10.3233/JVR-150746
Abstract
"Background: Project SEARCH is a successful job readiness program for high school students with disabilities, ages 18 - 21, and is recognized for its innovative approach and collaborative efforts between business, education and vocational rehabilitative services. Project SEARCH employment outcomes far exceed the national average rate of employment for people with disabilities, with a 68% success rate in transitioning students from high school into competitive employment. However, little is known about the long term employment outcomes for the young people who have completed the training program.
Objective: This study, that includes longitudinal data collected from three Project SEARCH sites in Upstate New York that have an impressive 83% success rate overall, provides the first longitudinal analysis of the impact of Project SEARCH.
Conclusion: Data collected as part of this 5-year evaluation project indicate promising trends; and support the notion that the Project SEARCH model is successfully preparing young students with disabilities with the skills necessary to both obtain and retain employment in integrated work settings. While these findings are promising, further research is needed to substantiate the reported outcomes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
A note on possible estimation bias when studying persons with work disability in active labour market programs (2015)
Gerdes, Christer;Zitatform
Gerdes, Christer (2015): A note on possible estimation bias when studying persons with work disability in active labour market programs. (IZA discussion paper 9264), Bonn, 31 S.
Abstract
"This study looks at the effects of participating in active labour market policy programs for persons with work disabilities. More in detail, it draws attention to the importance of taking into account the timing of when a work disability has been registered for persons attending ALMP programs. We argue that not controlling for time of events, i.e. the exact time a participant starts a program, as well as the time that person is being registered with a work disability, implies a risk of ending up with biased estimations with respect to the effectiveness of certain ALMP programs." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Beschäftigung von Menschen mit Behinderung im Handwerk: Ergebnisse einer empirischen Untersuchung (2015)
Glasl, Markus;Zitatform
Glasl, Markus (2015): Beschäftigung von Menschen mit Behinderung im Handwerk. Ergebnisse einer empirischen Untersuchung. München, 46 S.
Abstract
Wie die schriftliche Befragung von 371 Handwerksunternehmern gezeigt hat, gibt es im Handwerk weitestgehend keine Vorbehalte gegenüber behinderten Mitarbeitern. Im Gegenteil, ihr Beitrag zur Wertschöpfung und ihre Arbeitsleistungen werden geschätzt und geachtet. Im Großteil der Betriebe nehmen sie dieselben Aufgaben wahr wie ihre nichtbehinderten Kollegen und erledigen diese auch eigenständig und ohne größeren Unterstützungsbedarf. Diese positive Einstellung zur Beschäftigung von behinderten Menschen zeigt sich auch in der Tatsache, dass dreiviertel aller Handwerksbetriebe mit mehr als 20 Mitarbeitern zumindest einen Schwerbehinderten beschäftigen. Die Befragung hat des Weiteren bestätigt, dass es in Handwerksbetrieben ein hohes Maß an Loyalität zu den Mitarbeitern gibt. Vier von fünf Unternehmern gaben an, im Falle einer neu auftretenden Behinderung bei einem Mitarbeiter, diesen unbedingt weiterbeschäftigen zu wollen. Bei den Rahmenbedingungen sehen viele Handwerksbetriebe noch deutlichen Verbesserungsbedarf. So fühlen sich viele Betriebe schlecht informiert und befürchten arbeitsrechtliche Probleme und wirtschaftliche Nachteile infolge eines höheren Krankenstandes sowie des zusätzlichen Urlaubsanspruches von Menschen mit Behinderung. Im Zusammenhang mit der geringen Zahl an behinderten Arbeitsplatzbewerbern kritisieren viele Betriebe die fehlende Initiative der schwerbehinderten Menschen sowie die mangelnde Aktivität der Agentur für Arbeit. (IAB)
Weiterführende Informationen
Zusammenfassung -
Literaturhinweis
Berufliche Ausbildung junger Menschen mit Behinderung - Inklusion verwirklichen: Strategien, Instrumente, Erfahrungen (2015)
Goth, Günter G.; Waterloo, Ottmar; Breitsameter, Michael; Galiläer, Lutz; Seyd, Wolfgang; Hagen, Björn; Baur, Margot; Kielhorn, Inka; Severing, Eckart; Krug, Walter; Ufholz, Bernhard; Lentz, Rainer;Zitatform
Goth, Günter G. & Eckart Severing (Hrsg.) (2015): Berufliche Ausbildung junger Menschen mit Behinderung - Inklusion verwirklichen. Strategien, Instrumente, Erfahrungen. (Wirtschaft und Bildung 70), Bielefeld: Bertelsmann, 275 S.
Abstract
"Wie können Jugendliche mit Behinderungen den Weg in eine reguläre Ausbildung finden und gemeinsam mit Nichtbehinderten in Betrieben und Berufsschulen lernen? Das war die zentrale Frage des Projekts TrialNet, in dem neue Kompetenzfeststellungsverfahren und berufspädagogische Konzepte für die Ausbildung behinderter Jugendlicher entwickelt und erprobt wurden. 400 Jugendliche und 265 Betriebe haben sich bis 2015 an dem Projekt beteiligt. Der Sammelband informiert über den Status Quo der Inklusion in der beruflichen Bildung, über die Anforderungen an den Lernort Betrieb, präsentiert Projektberichte und stellt Grundlagen zur Implementierung modularer Ausbildungssteine vor. Weitere Beiträge erläutern, welche institutionellen und fachlich-pädagogischen Veränderungen für erfolgreiche Inklusion in der beruflichen Ausbildung notwendig sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis -
Literaturhinweis
Do wage subsidies for disabled workers reduce their non-employment?: evidence from the Danish Flexjob scheme (2015)
Zitatform
Gupta, Nabanita Datta, Mona Larsen & Lars Stage Thomsen (2015): Do wage subsidies for disabled workers reduce their non-employment? Evidence from the Danish Flexjob scheme. In: IZA journal of labor policy, Jg. 4, S. 1-26. DOI:10.1186/s40173-015-0036-7
Abstract
"We evaluate the potential of wage subsidy programs for reducing non-employment of the disabled by exploiting a reform of the Danish Flexjob scheme targeted towards employing the long-term (partially) disabled. Firms received a salary reimbursement for all employees granted a Flexjob. We examine whether a change from full to partial reimbursement to governmental units affected the share of Flexjobs allocated to retained (insiders) versus non-employed hirees (outsiders). After the reform, the composition of hires changed substantially in favor of insiders, both in absolute and relative terms. A reduction in subsidies thus leads to a decrease in the hiring of the non-employed disabled." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Die Arbeitssituation von Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen in Deutschland (2015)
Zitatform
Gühne, Uta & Steffi G. Riedel-Heller (2015): Die Arbeitssituation von Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen in Deutschland. Berlin, 69 S.
Abstract
Die Arbeit gibt zunächst eine konzeptionelle Übersicht zur Definition und Charakterisierung der hier betrachteten Personengruppe und eine Schätzung zur Häufigkeit von schweren psychischen Erkrankungen in Deutschland. Im Folgenden werden Zusammenhänge zwischen Arbeit und (schwerer) psychischer Erkrankung aufgezeigt und dabei zu zwei Modellen - der Selektionshypothese und der Kausalitätshypothese - Bezug genommen. Der dritte Abschnitt befasst sich mit der wissenschaftlichen Evidenz arbeitsrehabilitativer Ansätze. Hier wird insbesondere die Wirksamkeit von Supported Employment und traditionellen Ansätzen beruflicher Rehabilitation (Pre-vocational Training) in den Fokus gerückt. Anschließend werden zentrale Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation in Deutschland skizziert und Informationen zu den Nutzern gegeben. Letztlich werden auf Basis der zusammengestellten Befunde relevante Handlungsoptionen aufgezeigt. (IAB)
-
Literaturhinweis
Long term earnings and disability program participation outcomes of the Bridges transition program (2015)
Hemmeter, Jeffrey; Donovan, Mark; Cobb, Joyanne; Asbury, Tad;Zitatform
Hemmeter, Jeffrey, Mark Donovan, Joyanne Cobb & Tad Asbury (2015): Long term earnings and disability program participation outcomes of the Bridges transition program. In: Journal of Vocational Rehabilitation, Jg. 42, H. 1, S. 1-15. DOI:10.3233/JVR-140719
Abstract
"The Bridges from School to Work (Bridges) program provides job placement and supports for youth with disabilities. Operating in nine sites across the country, over 18,000 youth have received job placement services through Bridges. The paper presents long-term outcomes of youth who participate in the study to determine if previously documented short-term outcomes continue into adulthood. We examine the earnings of Bridges participants up to age 30. We present longitudinal statistics on the earnings and Supplemental Security Income (SSI) and Social Security Disability Insurance (DI) program participation of youth placed by Bridges into a job. A comparison with similarly aged youths receiving SSI who did not participate in Bridges is also made.
At age 30, almost three quarters of youth placed by Bridges have earnings. We also find that SSI participation declines through age 30 and DI participation increases. Among placed youth who received SSI at the time of Bridges enrollment, half have earnings at age 30 and less than half received SSI payments; however, over one quarter receive DI benefits. Bridges participation potentially helps create a higher earnings capacity for participants; however, more research is necessary to establish a causal effect." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Schritte und Hindernisse auf dem Weg zu einem inklusiven Ausbildungssystem (2015)
Hirschberg, Marianne;Zitatform
Hirschberg, Marianne (2015): Schritte und Hindernisse auf dem Weg zu einem inklusiven Ausbildungssystem. In: Archiv für Wissenschaft und Praxis der sozialen Arbeit, Jg. 46, H. 3, S. 60-71.
Abstract
"Die gemeinsame Beschulung von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderungen wird seit Jahrzehnten von vielen Pädagog/innen in Deutschland als Mittel zur optimalen Förderung und zur Durchsetzung der sozialen Integration und Inklusion von Menschen mit Behinderungen favorisiert' Aber was bringt ein inklusives Schulsystem, wenn der Übergang in Ausbildung und Beruf nicht inklusiv gestaltet ist?" (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Der Arbeitsmarkt in Deutschland: Die Arbeitsmarktsituation von schwerbehinderten Menschen (2015)
Hüser, Cornelia; Mackenrodt, Christian;Zitatform
Hüser, Cornelia & Christian Mackenrodt (2015): Der Arbeitsmarkt in Deutschland: Die Arbeitsmarktsituation von schwerbehinderten Menschen. Nürnberg, 19 S.
Abstract
"- Schwerbehinderte Menschen sind meist älter; in Folge des demografischen Wandels wird ihre Zahl steigen.
- Schwerbehinderte Menschen arbeiten in allen Branchen. Häufig sind sie im öffentlichen Dienst tätig.
- Die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen und hat stärker zugenommen als die Zahl der schwerbehinderten Menschen in der Bevölkerung.
- Der Arbeitsmarkt für schwerbehinderte Menschen wird weniger durch die Konjunktur und stärker durch rechtliche Rahmenbedingungen und die demografische Entwicklung beeinflusst.
- Schwerbehinderte Menschen profitieren von der aktuell guten Arbeitsmarktlage - wenn auch nicht im gleichen Umfang wie nicht-schwerbehinderte. Seit Mitte 2015 liegt die Zahl der arbeitslosen schwer-behinderten Personen deutlich unter dem Vorjahreswert.
- Arbeitslose mit Schwerbehinderung sind gut qualifiziert: Anteilig finden sich bei schwerbehinderten Arbeitslosen etwas mehr Fachkräfte als bei nicht-schwerbehinderten Arbeitslosen.
- Schwerbehinderten Arbeitslosen gelingt es trotzdem seltener als nicht-schwerbehinderten, eine Be-schäftigung am ersten Arbeitsmarkt aufzunehmen - gemessen am Arbeitslosenbestand werden sie allerdings auch nicht so häufig arbeitslos.
- Die Dynamik der Arbeitslosigkeit ist - auch in der mittleren Altersgruppe der 25- bis unter 55-Jährigen - bei schwerbehinderten Arbeitslosen deutlich geringer als bei nicht-schwerbehinderten. Die Dauer der Arbeitslosigkeit und der Anteil der Langzeitarbeitslosen sind daher deutlich höher.
- Die Zahl der schwerbehinderten Menschen in Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik hat sich kaum verändert. Allerdings haben sich die Schwerpunkte in der Förderung schwerbehinderter Personen verändert: Die Teilnahmezahlen in Beschäftigung schaffenden Maßnahmen und besondere Maßnahmen zur Teilhabe behinderter Menschen sind rückläufig, während die Förderung mit Aktivierungs- und Eingliederungsmaßnahmen sowie Maßnahmen zur Aufnahme einer Erwerbstätigkeit zugenommen haben." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Betriebliche Inklusion auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt (2015)
Zitatform
Klinkhammer, Dennis & Mathilde Niehaus (2015): Betriebliche Inklusion auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. In: H. Biermann (Hrsg.) (2015): Inklusion im Beruf (Inklusion in Schule und Gesellschaft, 03), S. 180-215.
Abstract
Die Autoren konstatieren erste inklusive Veränderungen im allgemeinbildenden Schulwesen, was sich am steigenden Anteil der integrativ beschulten Schüler mit Förderbedarf ablesen lässt. Im nachfolgenden Ausbildungssystem gibt es ein bedarfs- und zielgruppenspezifisches Rehabilitationssystem. Jedoch fehlt eine direkte Anbindung an den Ausbildungsmarkt und den ersten Arbeitsmarkt, da nur wenige behinderte Jugendliche eine betriebliche Berufsausbildung absolvieren. Positiv bewerten die Autoren den Beschäftigungszuwachs von Behinderten auf dem ersten Arbeitsmarkt, der jedoch vor allem ältere Arbeitnehmer betrifft. Hierzu tragen auch die Instrumentarien Integrationsvereinbarung und betriebliches Eingliederungsmanagement sowie betriebliche Schwerbehindertenvertretungen bei. (IAB)
-
Literaturhinweis
Inklusion als Ideologie (2015)
Kluge, Sven; Weiß, Edgar; Liesner, Andrea;Zitatform
(2015): Inklusion als Ideologie. (Jahrbuch für Pädagogik 2015), Frankfurt am Main: Peter Lang Edition, 351 S.
Abstract
"Inklusionspädagogik hat gegenwärtig Hochkonjunktur. Dabei reagieren die vorherrschenden Konzepte einer inklusiven Pädagogik auf die Herausforderungen der 'Neuen Sozialen Frage' oft nach einem bestimmten Muster: Sie wollen der exkludierenden Gesellschaft mit pädagogischen Mitteln begegnen, die die Situation der Benachteiligten verbessern sollen, die strukturellen gesellschaftlichen Bedingungen aber unangetastet lassen; sie wenden sich in idealistisch-appellativer Weise gegen exkludierende Praktiken einer vom Nutzenkalkül dominierten Gesellschaft, arbeiten dieser aber insofern zu, als sie die Möglichkeit einer Problemlösung im Rahmen der gegebenen Verhältnisse suggerieren. Vor diesem Hintergrund geht es dem Jahrbuch um einen ideologiekritischen Vorstoß, der gerade die viel umworbenen Inklusionsvorstellungen mit den faktischen sozialen Gegebenheiten konfrontiert und nach den mit der aktuellen Inklusionsrhetorik verbundenen Interessen fragt." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis bei der Deutschen Nationalbibliothek -
Literaturhinweis
Employment and economic well-being of people with and without disabilities before and after the great recession (2015)
Livermore, Gina A.; Honeycutt, Todd C.;Zitatform
Livermore, Gina A. & Todd C. Honeycutt (2015): Employment and economic well-being of people with and without disabilities before and after the great recession. In: Journal of Disability Policy Studies, Jg. 26, H. 2, S. 70-79. DOI:10.1177/1044207315583875
Abstract
"The latest U.S. economic recession, commonly referred to as the Great Recession, has had a far-reaching impact, but its effects may be disproportionately experienced by working-age people with disabilities, given their already tenuous attachment to the labor force. We used data from the Current Population Survey both to describe the experiences of working-age people with disabilities during 2006 - 2012 (a period beginning before and ending after the Great Recession) and to compare the experiences of this population with those of working-age people without disabilities. We found few significant differences in the characteristics of people with disabilities before and after the Great Recession. The employment rate of people with disabilities was low both before and after the recession, though the decline in employment among people with disabilities was somewhat greater than for people without disabilities. The employment declines observed during this period for people with disabilities reflect a long-term downward trend that has persisted for decades, raising concerns that people with disabilities are permanently exiting the labor force. Job loss after the recession was particularly concentrated among people with disabilities in blue-collar and goods-producing jobs. People with and without disabilities experienced similar increases in poverty. Ongoing surveillance of the characteristics and employment of people with disabilities is needed to identify trends and develop policies to promote their independence and economic security." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Externe Evaluation des Modellvorhabens "Hamburger Budget für Arbeit": Endbericht (2015)
Mirbach, Thomas; Benning, Christina; Triebl, Katrin; Enss, Cornelia; Gillner, Peer; Bode, Daniel;Zitatform
Mirbach, Thomas, Katrin Triebl, Peer Gillner, Daniel Bode, Cornelia Enss & Christina Benning (2015): Externe Evaluation des Modellvorhabens "Hamburger Budget für Arbeit". Endbericht. Hamburg, 57 S.
Abstract
"Die Freie und Hansestadt Hamburg hat sich entschieden, die UN-Behindertenrechtskonvention und damit das Inklusionsprinzip auch im Bereich der Arbeit umzusetzen. Einen Weg in reguläre sozialversicherungspflichtige Beschäftigung für Menschen mit Behinderungen soll das 'Hamburger Budget für Arbeit' eröffnen. Die Lawaetz-Stiftung hat - im Auftrag der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration (BASFI) - dieses zweijährige, bis zum Dezember 2014 laufende Modellvorhaben evaluiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Disability benefit generosity and labor force withdrawal (2015)
Zitatform
Mullen, Kathleen J. & Stefan Staubli (2015): Disability benefit generosity and labor force withdrawal. (IZA discussion paper 9549), Bonn, 48 S.
Abstract
"A key component for estimating the optimal size and structure of disability insurance (DI) programs is the elasticity of DI claiming with respect to benefit generosity. Yet, in many countries, including the United States, all workers face identical benefit schedules, which are a function of one's labor market history, making it difficult to separate the effect of the benefit level from the effect of unobserved preferences for work on individuals' claiming decisions. To circumvent this problem, we exploit exogenous variation in DI benefits in Austria arising from several reforms to its DI and old age pension system in the 1990s and 2000s. We use comprehensive administrative social security records data on the universe of Austrian workers to compute benefit levels under six different regimes, allowing us to identify and precisely estimate the elasticity of DI claiming with respect to benefit generosity. We find that, over this time period, a one percent increase in potential DI benefits was associated with a 1.2 percent increase in DI claiming." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Budget für Arbeit: Forschungsprojekt im Auftrag des Intergrationsamtes des Landschaftsverbandes Rheinland (2015)
Nebe, Katja; Waldenburger, Natalie; Hengels, Simone; Beyer, Christoph;Zitatform
Nebe, Katja & Natalie Waldenburger (2015): Budget für Arbeit. Forschungsprojekt im Auftrag des Intergrationsamtes des Landschaftsverbandes Rheinland. Köln, 197 S.
Abstract
"Um mehr Menschen den Übergang von der Schule und von der Werkstatt für behinderte Menschen auf den allgemeinen Arbeitsmarkt möglich zu machen, haben sich in den letzten Jahren in einer Reihe von Bundesländern Lösungsansätze entwickelt, die unter dem Stichwort 'Budget für Arbeit' zusammengefasst werden.
Auch der LVR hat seine Leistungen der Eingliederungshilfe und des Integrationsamtes im Bereich Arbeit und Beschäftigung in einem 'LVR-Budget für Arbeit' gebündelt, mit dem er Übergänge fördert und die beteiligten Akteure besser untereinander vernetzt.
Im Jahr 2013 hat das LVR-Integrationsamt die Universität Halle/Wittenberg mit der Durchführung eines Forschungsprojektes zum 'Budget für Arbeit' beauftragt.
Die Ergebnisse wurden in einem Forschungsbericht zusammengefasst und am 28. November 2014 in Köln vorgestellt.
Mit dem Forschungsbericht stellt das LVR-Integrationsamt einen Vergleich zwischen den verschiedenen Modellen in den Bundesländern an und beleuchtet die rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Teilhabe von Menschen mit wesentlichen Behinderungen am Arbeitsmarkt: Gutachten im Auftrag der Abteilung Wirtschafts- und Sozialpolitik der Friedrich-Ebert-Stiftung (2015)
Ritz, Hans-Günther;Zitatform
Ritz, Hans-Günther (2015): Teilhabe von Menschen mit wesentlichen Behinderungen am Arbeitsmarkt. Gutachten im Auftrag der Abteilung Wirtschafts- und Sozialpolitik der Friedrich-Ebert-Stiftung. (WISO Diskurs), Bonn, 79 S.
Abstract
Die Studie stellt die aktuelle Beschäftigungssituation von Menschen mit wesentlichen Behinderungen dar und beleuchtet das Spektrum an Teilhabemöglichkeiten an Arbeit. Darüber hinaus werden Perspektiven und Alternativvorschläge für bessere Teilhabemöglichkeiten für Menschen mit wesentlichen Behinderungen aufgezeigt. Die Expertise zeigt, dass heute Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) eine zentrale Bedeutung für die Teilhabe von Menschen mit schweren Behinderungen haben. Die Studie beleuchtet außerdem die sozialrechtlichen Bedingungen für die Teilhabe an Arbeit. Für das wichtigste Hemmnis hält der Autor die sozialhilferechtlichen Regelungen, die den Einsatz von Einkommen und Vermögen z.B. für behinderungsbedingt notwendige Leistungen im Wohnbereich verlangen. Dieser sozialhilferechtliche Rückgriff führt zu dauerhafter Armut wegen der Behinderung. Abschließend werden einige der in den vergangenen Jahren entwickelten Alternativen zu den WfbM vorstellt, wie z.B. Integrationsprojekte oder die Unterstützte Beschäftigung. (IAB)
-
Literaturhinweis
Das Recht der Beschäftigten im Arbeitsbereich der Werkstätten für behinderte Menschen auf den Mindestlohn (2015)
Scheibner, Ulrich;Zitatform
Scheibner, Ulrich (2015): Das Recht der Beschäftigten im Arbeitsbereich der Werkstätten für behinderte Menschen auf den Mindestlohn. In: Behindertenrecht, Jg. 54, H. 7, S. 188-195.
Abstract
Teil 2: Arbeitnehmerähnliche Beschäftigte im Arbeitsbereich der Werkstätten
-
Literaturhinweis
Das Recht der Beschäftigten im Arbeitsbereich der Werkstätten für behinderte Menschen auf Mindestlohn (2015)
Scheibner, Ulrich;Zitatform
Scheibner, Ulrich (2015): Das Recht der Beschäftigten im Arbeitsbereich der Werkstätten für behinderte Menschen auf Mindestlohn. In: Behindertenrecht, Jg. 54, H. 6, S. 158-163.
Abstract
"Es ist sowohl gesellschaftlich, politisch wie ethisch unverantwortlich, dass der Gesetzgeber und die Regierungen auf Bundes- und Länderebene bis heute eine Gleichmacherei beim Rechtsstatus der Werkstattbeschäftigten widerspruchslos zulassen. Das Negativbeispiel des gesetzlichen Mindestlohnes, auf den jede Arbeitnehmerin und jeder Arbeitnehmer einen Rechtsanspruch hat (§1 MiLoG), ist eine ernste Herausforderung: Es ist dringend überfällig, den Werkstattbeschäftigten den Rechtsstatus zuzugestehen, den sie aufgrund ihrer konkreten Tätigkeit haben - den Arbeitnehmerstatus für die einen, den werkstatttypischen arbeitnehmerähnlichen Status für die anderen. Es ist ebenso überfällig, dass der Gesetzgeber die jeweils werkstatttypischen Besonderheiten beider Rechtsverhältnisse genauer beschreibt." (Textauszug, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Wege zur inklusiven Berufsbildung: Zustand und Perspektiven (2015)
Seyd, Wolfgang;Zitatform
Seyd, Wolfgang (2015): Wege zur inklusiven Berufsbildung. Zustand und Perspektiven. Hamburg: Feldhaus, 338 S.
Abstract
"Mit der Behindertenrechts-Konvention der UN aus dem Jahr 2006 verpflichteten sich alle Beitrittsländer zur Überwindung von materiellen und mentalen Barrieren behinderter Menschen. Seither wird der Leitgedanke der Inklusion leidenschaftlich diskutiert, aber auch schrittweise in verschiedenen Bereichen unseres Bildungssystems umgesetzt. Zur beruflichen Bildung scheiden sich die Geister an der Inklusionsformel: Ist hier nur die Optimierung der pädagogischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen gemeint oder geht es um eine umfassende Reform des gesamten Bildungssystems? Sind die im Zuge der Umsetzung des Neunten Sozialgesetzbuches seit 2001 vorgenommenen Reformen nicht schon hinreichend im Sinne der Inklusionsforderung?" (Autorenreferat, IAB-Doku)
Inhalt:
Das Inklusionsverständnis (17-36);
Überblick über das System beruflicher Bildung (37-71);
Die Gestaltung der beruflichen Bildung und Rehabilitation (73-92);
Institutionen und Programme im Vorfeld und begleitend zur beruflichen Rehabilitation (93-110);
Erhebungen zum Teilnehmekreis der Berufsbildungs- und Berufsförderungswerke und zum Verbleib von BvB-Teilnehmer (111-134);
Bildungseinrichtungen auf lnklusionskurs (135-159);
Der Rollenwechsel vom Ausbilder zum Lernbegleiter und vom Berufsschullehrer zum Coach (161-176);
Erkenntnisse aus Entwicklungsprojekten und Modellversuchen in Berufsbildungs- und Berufsförderungswerken ( 177-230);
Anforderungen an die berufliche Rehabilitation unter dem Inklusionskriterium (231-269);
Inklusion und Diversity Management in der beruflichen Bildung und Rehabilitation (271-310).Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis bei der Deutschen Nationalbibliothek -
Literaturhinweis
An evaluation of risk factors related to employment outcomes for youth with disabilities (2015)
Zitatform
Sima, Adam P., Paul H. Wehman, Fong Chan, Michael D. West & Richard G. Leucking (2015): An evaluation of risk factors related to employment outcomes for youth with disabilities. In: Career Development and Transition for Exceptional Individuals, Jg. 38, H. 2, S. 89-100. DOI:10.1177/2165143414534887
Abstract
"This study explores non-modifiable risk factors associated with poor post-school competitive employment outcomes for students with disabilities. A classification tree analysis was used with a sample of 2,900 students who were in the second National Longitudinal Transition Study - 2 (NLTS2) up to 6 years following school exit to identify groups of youth with poor employment outcomes based on characteristics that are unable to be modified through an intervention. Post-school employment was related to the disability characteristics of the student (disability type, ability to understand what is being said, general health status), family characteristics (yearly income, community setting), and youth characteristics (race).The classification tree analysis identified four groups of students who were at greatest risk for poor outcomes. Future research will be directed toward modifiable variables that mitigate risks for those groups that may potentially lead to school- and home-based interventions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Career development of young adult cancer survivors: a conceptual framework (2015)
Zitatform
Strauser, David R., Ashleigh Jones, Cung-Yi Chiu, Tim Tansey & Fong Chan (2015): Career development of young adult cancer survivors. A conceptual framework. In: Journal of Vocational Rehabilitation, Jg. 42, H. 2, S. 167-176. DOI:10.3233/JVR-150733
Abstract
"Research with young adult cancer survivors has found that they are often lacking appropriate career development skills. As a result, they are often disconnected with the labor market and deal low levels of career readiness, low career self-efficacy, and higher rates of under and unemployment. The purpose of this article is to describe a multi-domain model that provides a framework for conceptualizing the career development of young adult cancer survivors. This study utilized a comprehensive review of the literature to develop a theoretical based conceptual model.
The model emphasizes the interaction of contextual and career development domains to improve participation in the areas of work, society, community, and home. A brief discussion of potential implications regarding research, service and policy are offered with the overall goal of conceptualizing career development as a public health intervention for young adult cancer survivors and other young adults with chronic health conditions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Integrationsbetriebe fördern - Neue Chancen für schwerbehinderte Menschen auf dem ersten Arbeitsmarkt eröffnen: Antrag der Abgeordneten und der Fraktion der CDU/CSU sowie der Abgeordneten und der Fraktion der SPD (2015)
Zitatform
(2015): Integrationsbetriebe fördern - Neue Chancen für schwerbehinderte Menschen auf dem ersten Arbeitsmarkt eröffnen. Antrag der Abgeordneten und der Fraktion der CDU/CSU sowie der Abgeordneten und der Fraktion der SPD. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/5377 (01.07.2015)), 4 S.
Abstract
Der Antrag stellt im ersten Teil statistische Angaben zur Anzahl, zu Betriebsgrößen und sektoralen Verteilung von Integrationsbetrieben in der Bundesrepublik und ihrer Finanzierung aus Mitteln der Ausgleichsabgabe zusammen. Er qualifiziert Integrationsbetriebe als Erfolgsgeschichte und verweist auf den Bedarf an einem weiteren Ausbau durch den Hinweis auf die aktuelle Lage der Behinderten auf dem Arbeitsmarkt. (Schwer)behinderte Menschen sind deutlich stärker als andere von Arbeitslosigkeit betroffenen, auch die Zahl der Behinderten im geförderten Beschäftigungssektor ist stark gestiegen. Der Antrag fordert in Teil II die Bundesregierung auf, mehr Plätze in Integrationsbetrieben zu schaffen. Insbesondere soll der Personenkreis der in Integrationsbetrieben Beschäftigten um die Zielgruppe langzeitarbeitsloser schwerbehinderter Menschen erweitert werden, neue Zuverdienstbeschäftigungen ermöglicht und die Wettbewerbsfähigkeit der Integrationsbetriebe gestärkt werden. Hierzu sollen Integrationsbetriebe bei der Vergabe öffentlicher Aufträge besonders berücksichtigt werden, die Gesundheitsförderung ausgebaut, die Weiterbildung verbessert und Integrationsbetriebe in Inklusionsbetriebe umbenannt werden. (IAB)
-
Literaturhinweis
Gewerkschaftliche Anforderungen an ein Bundesteilhabegesetz (2015)
Zitatform
(2015): Gewerkschaftliche Anforderungen an ein Bundesteilhabegesetz. (Arbeitsmarkt aktuell 2015,07), Berlin, 10 S.
Abstract
"Die Reform der Eingliederungshilfe für behinderte Menschen ist ein wichtiges Vorhaben der Bundesregierung. Der DGB begrüßt ausdrücklich das geplante so genannte Bundesteilhabegesetz. Damit das Gesetz Menschen mit Behinderung wirksam hilft, muss es aus Sicht des DGB diverse Anforderungen erfüllen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Employment of disabled people in the private sector: an analysis at the level of Italian provinces according to article 13 of law 68/1999 (2014)
Zitatform
Agovino, Massimiliano & Agnese Rapposelli (2014): Employment of disabled people in the private sector. An analysis at the level of Italian provinces according to article 13 of law 68/1999. In: Quality and Quantity. International Journal of Methodology, Jg. 48, H. 3, S. 1537-1552. DOI:10.1007/s11135-013-9851-3
Abstract
"Law 68 of March 12, 1999, whose aim is to regulate and promote the employment of disabled people, has contributed significantly to the employment of persons with disabilities, and consequently to their social inclusion. In particular, article 13 of this law offers exemption from national insurance contributions to private institutions that employ disabled people. In this paper we propose a two-step analysis to assess the effectiveness of this law at the level of Italian Provinces for the year 2005. In the first phase, we verify by means of data envelopment analysis which Provinces are ranked among the most efficient ones in the application of article 13 of law 68/99. Then, through the use of cluster analysis, we examine differences among Provinces in terms of the factors that determine their different efficiency in the employment of disabled people. The results show that the employment of disabled persons is significantly affected by three groups of factors, i.e. the input endowment of the factors which affect the employment of disabled people, the Province ability to coordinate actions geared to achieving the employment of persons with disabilities, and the promotion of policy actions aimed at supporting the social inclusion of disabled people." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
The differential earnings and income effects of involuntary job loss on workers with disabilities (2014)
Zitatform
Angelov, Nikolay & Marcus Eliason (2014): The differential earnings and income effects of involuntary job loss on workers with disabilities. (Working papers / Institute for Evaluation of Labour Market and Education Policy 2014,26), Uppsala, 32 S.
Abstract
"People with disabilities, both in Sweden and elsewhere, are consistently found to face considerable difficulties on the labour market. In this study we have investigated the differential impact of involuntary job loss, on earnings and income, if being disabled. Our main findings are that earnings of those with and without disabilities began to diverge already several years prior to job loss because of a much larger incidence of longer periods of absence due to either sickness or rehabilitation. The seemingly permanent earnings differential following job loss seems to have been a consequence of much more of the job losers with disabilities not returning to employment but instead becoming disability retirees. Although the earnings differential experienced by the job seekers with disabilities was considerable during the post-job loss period, a majority of the difference was replaced by public social insurances." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
The effects of targeted labour market programs for job seekers with occupational disabilities (2014)
Zitatform
Angelov, Nikolay & Marcus Eliason (2014): The effects of targeted labour market programs for job seekers with occupational disabilities. (Working papers / Institute for Evaluation of Labour Market and Education Policy 2014,27), Uppsala, 55 S.
Abstract
"In this study, we estimate the effects of three targeted labour market programmes (LMPs) on the labour market outcomes of occupationally disabled job seekers. Using propensity score matching, we estimate the average treatment effect on the treated of wage subsidies, sheltered public employment, and employment at Samhall, a Swedish state-owned company whose aim is to provide employment for persons with disabilities. The control group consists of individuals who are eligible for the targeted LMPs, but have not (yet) received treatment. Using a rich panel data set, containing demographics as well as health and sickness absence measures, we are able to estimate short- to medium-term effects. Our results show large positive effects of all LMPs on labour income, disposable income and employment, and the effects are relatively persistent. However, consistent with the previous empirical literature, we find considerable locking-in effects, measured by a decrease in un-subsidized employment. Furthermore, the yearly amounts of disability insurance paid decrease as a result of program participation, and the decrease becomes more pronounced with time since treatment start. Finally, the effects on disability insurance prevalence are heterogeneous, both with respect to the different LMPs and gender." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Hochqualifizierte Menschen mit Behinderung: Ergebnisse einer regionalen Transitionsstudie von der Hochschule in die Erwerbstätigkeit (2014)
Zitatform
Bauer, Jana & Mathilde Niehaus (2014): Hochqualifizierte Menschen mit Behinderung. Ergebnisse einer regionalen Transitionsstudie von der Hochschule in die Erwerbstätigkeit. In: Berufs- und Wirtschaftspädagogik - online H. Spezial 6, S. 1-16.
Abstract
"Mit Unterzeichnung der UN-Behindertenrechtskonvention hat sich Deutschland dazu verpflichtet, auch in den Bereichen Bildung und Erwerbsarbeit Autonomie und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung zu stärken, sich deren volle und wirksame Teilhabe zum Ziel zu machen sowie Chancengleichheit und Barrierefreiheit zu sichern. Jedoch fehlen systematische Informationen zur Erwerbssituation hochqualifizierter Menschen mit Behinderung. Forschungsprojekte sind entweder sehr praxisorientiert, regional begrenzt oder beziehen sich auf niedrigqualifizierte Menschen mit Behinderung. An dieser Forschungslücke setzt das vorliegende von Aktion Mensch geförderte Pilotprojekt an. Am Beispiel der Region Köln-Bonn wird die Situation hochqualifizierter Menschen mit Behinderung am Übergang ins Erwerbsleben analysiert: Wie erfolgreich gelingt eine Inklusion auf dem ersten Arbeitsmarkt? Welche Barrieren ergeben sich? Wie stellen sich die Perspektiven unterschiedlicher Akteure dar? Zur Beantwortung dieser Fragen werden verschiedene Informationsquellen integriert: Öffentliche Daten und Statistiken, Veröffentlichungen zum Fachkräftemangel sowie die Ergebnisse einer Zukunftswerkstatt. Die Zukunftswerkstatt hat zudem aktivierenden und handlungsorientierten Charakter. Es wird deutlich, dass eine bedeutsame Gruppe hochqualifizierter Menschen mit Behinderung existiert, dass diese jedoch noch nicht gleichberechtigt am ersten Arbeitsmarkt partizipiert und von vielen Entscheidungsträgern in Wirtschaft und Politik nicht konsequent als inländische Fachkräfteressource behandelt wird. Insbesondere psychologische Barrieren scheinen hierbei eine Rolle zu spielen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Trägerübergreifendes persönliches Budget - eine rechtlich-systematische Einordnung (2014)
Berchtold, Josef;Zitatform
Berchtold, Josef (2014): Trägerübergreifendes persönliches Budget - eine rechtlich-systematische Einordnung. In: Sozialrecht aktuell, Jg. 18, H. Sonderheft, S. 18-37.
Abstract
Der Kongressbeitrag befasst sich mit den Schwierigkeiten bei der Umsetzung des trägerübergreifenden persönlichen Budgets (pB) und kommt zu folgendem Schluss: 'Die misslungene Ausgestaltung des neuen Rechtsinstituts im engeren Sinne wird begleitet von einer mangelhaften Verankerung im vorgefundenen geltenden Recht, die zu vielfältigen Auslegungs- und Abstimmungsproblemen führt. Schließlich ist auch die Verbindung einer Leistungsmehrheit verschiedener Träger in Gestalt der einheitlichen Geldleistung pB, die Mängel des gegliederten Systems zugunsten der Betroffenen gerade paradigmatisch überwinden sollte, von den Folgen einer unterlassenen Strukturreform und der gesetzgeberischen Verkennung einer verbreiteten Unwilligkeit der Träger zur Zusammenarbeit letztlich so infiziert, dass es schon deshalb entwertet ist.' (IAB)
Aspekt auswählen:
Aspekt zurücksetzen
- Ergebnisse und Projekte aus dem IAB
-
Ausbildung, Rehabilitationsmaßnahmen
- Politik und Rechtsprechung für behinderte Menschen
- Rehabilitationseinrichtungen
- Berufsvorbereitung, Berufsberatung, Berufswahl
- Studium
- Berufsausbildung, Berufseinmündung
- Fortbildung und Umschulung
- betriebliche Rehabilitation
- Maßnahmen zur Erhaltung der Arbeitsfähigkeit
- Erfolgskontrolle, Kosten-Nutzen-Aspekte
-
Arbeitsmarktsituation behinderter Menschen
- Arbeitsmarktpolitik, Inklusion, Persönliches Budget
- Beschäftigungsentwicklung
- Arbeitslosigkeit
- Beschäftigung in Werkstätten für behinderte Menschen
- Beschäftigung in alternativen Einrichtungen, Selbsthilfefirmen
- Berufliche Selbständigkeit
- Hochqualifizierte behinderte Menschen auf dem Arbeitsmarkt
- Beschäftigung im ersten Arbeitsmarkt
-
Berufsleben und Arbeitswelt behinderter Menschen
- Personalpolitik, Arbeitgebereinstellungen, finanzielle Einstellungsanreize
- Eingliederungshilfe, BEM, Arbeitsassistenz, Unterstützte Beschäftigung, Arbeitsplatzsicherung
- Arbeitsbedingungen, Arbeitsplatzgestaltung, technische Arbeitshilfen, Arbeitszeit
- Berufsverlauf, Berufserfolg
- Berufsstruktur, Einzelberufe
- Arbeitszufriedenheit
- Lohn, Einkommen
- Behinderungsart
- Alter
- Geografischer Bezug
- Geschlecht
