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Dossier

Menschen mit Behinderungen in Ausbildung und Beruf

Mit dem Bundesteilhabegesetz und dem Nationalen Aktionsplan 2.0 wurden 2016 zwei wichtige behindertenpolitische Vorhaben angestoßen und in den Folgejahren umgesetzt und weiterentwickelt. Damit soll im Einklang mit der UN-Behindertenrechtskonvention die Inklusion in Deutschland weiter vorangetrieben werden, indem die Selbstbestimmung und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen gestärkt werden. Mit dem schrittweisen Inkrafttreten des Bundesteilhabegesetzes erfuhren das Recht der Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und die Eingliederungshilfe (SGB IX) weitreichende Änderungen. Wie stellt sich die Situation von behinderten Menschen auf dem Arbeitsmarkt dar? Wie lassen sich behindertengerechte Berufsleben und inklusive Arbeitswelten gestalten?
Die Infoplattform stellt zentrale Dokumente und relevante Quellenhinweise zusammen, inhaltlich strukturiert nach den Aspekten der Politik für behinderte Menschen und den diskutierten bzw. realisierten Reformanstrengungen.

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im Aspekt "Ausbildung, Rehabilitationsmaßnahmen"
  • Literaturhinweis

    Teilhabe braucht Rehabilitation: Blicke zurück in die Zukunft (2019)

    Seel, Helga;

    Zitatform

    (2019): Teilhabe braucht Rehabilitation. Blicke zurück in die Zukunft. Berlin: Lang, 232 S. DOI:10.3726/b16245

    Abstract

    "Zum 50-jährigen Jubiläum hat die Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation e. V. (BAR) Kooperationspartner und Wegbegleiter eingeladen, ihre Perspektiven zu Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Reha-Geschehens und der Prozesse in der Rehabilitation in bündiger Form niederzuschreiben. Namhafte Vertreter der Reha-Szene aus Politik, Wirtschaft, Verbänden und Institutionen äußern sich zur gesellschaftlichen Entwicklung, zu Veränderungen in der Sozialgesetzgebung, Aufgaben der Reha-Träger und der BAR sowie zur Weiterentwicklung des gegliederten Sozialleistungssystems.
    Die Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation e. V. (BAR) ist der Zusammenschluss der Rehabilitationsträger. Seit 1969 fördert sie im gegliederten Sozialleistungssystem die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen. Die BAR koordiniert und unterstützt das Zusammenwirken der Reha-Träger, vermittelt Wissen und arbeitet mit an der Weiterentwicklung von Rehabilitation und Teilhabe. Ihre Mitglieder sind die Träger der Gesetzlichen Renten-, Kranken- und Unfallversicherung, die Bundesagentur für Arbeit, die Bundesländer, die Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter und Hauptfürsorgestellen, die Bundesarbeitsgemeinschaft der überörtlichen Träger der Sozialhilfe, die Kassenärztliche Bundesvereinigung sowie die Sozialpartner." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Modellprojekt zur Förderung von Durchlässigkeit und Inklusion bei der beruflichen Ausbildung von Rehabilitanden - "TINA - Trägergestützte inklusive Ausbildung" - Endbericht der Begleitforschung (2019)

    Sommer, Jörn; Fischer, Bastian; Gericke, Thomas; Meyer, Stefan;

    Zitatform

    Sommer, Jörn, Thomas Gericke, Bastian Fischer & Stefan Meyer (2019): Modellprojekt zur Förderung von Durchlässigkeit und Inklusion bei der beruflichen Ausbildung von Rehabilitanden - "TINA - Trägergestützte inklusive Ausbildung" - Endbericht der Begleitforschung. (IAB-Forschungsbericht 09/2019), Nürnberg, 109 S.

    Abstract

    "Mit dem Modellprojekt TINA - Trägergestützte inklusive Ausbildung wollte die Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit das Potenzial von jungen Menschen mit Behinderung, die ihre Ausbildung in einer Reha-Einrichtung beginnen, noch besser erschließen. Die wissenschaftliche Begleitforschung des Projekts erfolgte durch die InterVal GmbH in Kooperation mit der Universität Magdeburg. Der Fokus des Modellprojekts lag insbesondere darauf, entsprechend den individuellen Entwicklungen der jungen Menschen ihren Wechsel in eine weniger intensiv begleitete Form der Ausbildung mit mehr betrieblichen Anteilen zu unterstützen und sie zu einem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung zu führen. Dafür sollten die jungen Menschen während ihrer Ausbildung kontinuierlich von einem festen Ansprechpartner (Mentor) begleitet werden und hatten auch die Möglichkeit ggf. wieder in eine stärker begleitete Ausbildungsform zurückzuwechseln. Das Projekt wurde ab dem Jahr 2013 bei drei Trägern an zwei Standorten in Bayern durchgeführt. Für die Begleitforschung wurden die ersten beiden Ausbildungskohorten mit insgesamt 74 Auszubildenden in den Blick genommen, für die mit leitfadengestützten Interviews sowie mit schriftlichen Befragungen umfangreiche Daten erhoben wurden. Die Ergebnisse der Begleitforschung zeigen, dass sich die innovative Flexibilisierung der Ausbildung im Rahmen von TINA grundsätzlich bewährt hat und fortgeführt werden sollte. Hierbei sollten gleichwohl Aspekte wie die Ausgestaltung des Zugangs zu TINA, die Lernortkooperation mit Schulen und Betrieben, das Mentoringkonzept und die Anreize für die Träger bei Wechseln der Ausbildungsform weiter optimiert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Übergewicht und Adipositas als komplexe Herausforderung in der beruflichen Rehabilitation (2019)

    Thönnes, Angelika;

    Zitatform

    Thönnes, Angelika (2019): Übergewicht und Adipositas als komplexe Herausforderung in der beruflichen Rehabilitation. In: Die Berufliche Rehabilitation, Jg. 33, H. 2, S. 111-125.

    Abstract

    "Übergewicht und Adipositas stellen aufgrund der hohen Prävalenz und zahlreicher Begleit- und Folgeerkrankungen eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung dar, die sich Berufsbildungswerke mit ihrem Bildungsauftrag zunehmend stellen müssen. Dabei eignen sich diese Einrichtungen der beruflichen und sozialen Rehabilitation aufgrund ihrer personellen und strukturellen Gegebenheiten in besonderer Weise dazu, die für eine Gewichtsveränderung in der vulnerablen Altersphase junger Erwachsener mit Behinderungen notwendigen Lebensstilveränderungen nachhaltig zu etablieren. Diese Gruppe weist zusätzlich zu einer Primärbehinderung einen bis zu dreifach erhöhten prozentualen Anteil von Übergewicht und Adipositas auf. Daraus resultiert neben der Verschlechterung der Grunderkrankung eine weitere reduzierte Teilhabefähigkeit. Spezielle Settings, Zeitressourcen und Personal sowie Fachrichtungszusammensetzung für einen multimodalen Behandlungsansatz sind erforderlich. Leitliniengerechte Maßnahmen im Bereich Prävention und Therapie stellen die Grundlage eines bedarfsgerechten, zielorientierten Gesamtplans dar. Die Frage der beruflichen Eignung, einer arbeitsplatzbezogenen erhöhten Gesundheitsgefährdung oder einer Minderung der Erwerbsfähigkeit (MdE) bei Menschen mit schwerem Übergewicht bzw. Adipositas wird unter dem Aspekt der Richtlinie des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) relativiert. Im Sinne metabolischer, mechanischer und mentaler Einschränkungen und individueller Kontextfaktoren, wie sie im Edmonton Obesitiy Staging System (EOSS) abbildbar sind, können richtungsweisende Aussagen getroffen werden. Die Arbeitswelt muss sich der Realität eines zunehmenden Anteils schwer übergewichtiger und adipöser Mitarbeiter stellen, woraus Anforderungen an barrierefreies Arbeiten bei unterschiedlichen Anforderungen resultieren. Neue Konzepte der physischen Arbeitsorganisation und Raumgestaltung, der technischer Ausstattung sowie eine betriebliche Gesundheitsförderung stellen die ganze Komplexität und Vielfältigkeit der Anforderungen dar. Im Mittelpunkt sollen hinsichtlich der Teilhabe am Arbeitsplatz Partizipation und Kollaboration stehen." (Autorenreferat, © Lambertus-Verlag)

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  • Literaturhinweis

    Vocational rehabilitation of young adults with psychological disabilities (2019)

    Tophoven, Silke ; Reims, Nancy ; Tisch, Anita ;

    Zitatform

    Tophoven, Silke, Nancy Reims & Anita Tisch (2019): Vocational rehabilitation of young adults with psychological disabilities. In: Journal of Occupational Rehabilitation, Jg. 29, H. 1, S. 150-162., 2018-04-20. DOI:10.1007/s10926-018-9773-y

    Abstract

    "Vocational rehabilitation measures support youth and young adults with disabilities to obtain vocational training and to enter the labor market. In Germany, a growing number of young people with psychological disabilities in vocational rehabilitation can be observed. The study at hand focuses on this group and examines their (un-)unemployment biographies before vocational rehabilitation, their access to vocational rehabilitation and identifies their individual challenges within the process of vocational rehabilitation.
    Using a multi-methods approach, we analyze representative administrative data of the German Federal Employment Agency as well as biographical interviews conducted with young rehabilitants. We compare the population of young rehabilitants with psychological disorders to those with other disabilities in terms of vocational rehabilitation and initial labor market entry in order to get a representative picture about their school to work transitions. Since rehabilitants with psychological disabilities tend to be older than the remaining population, analyses are stratified by age groups. In addition, qualitative in-depth interviews provide an additional and deeper understanding of specific employment barriers youth with psychological disorders have to overcome. Furthermore, the individual perspective gives insight on how the crucial transition from school to work is perceived by the population under study.
    The pathway into vocational rehabilitation of youth with psychological disorders is often characterized by obstacles in their transition from school to work. During rehabilitation, it appears essential to provide psychological stabilization along with vocational training. Although their average level of education is higher than those of other rehabilitants, labor market transition after (often company-external) vocational training challenges many young people with psychological disabilities, leaving many of them with comparatively poor labor market prospects.
    Young persons with psychological disabilities, who come from regular schools or dropped out from regular school or university, seem to find their way to vocational rehabilitation more indirectly. Furthermore, vocational rehabilitation itself is often prolonged for those with psychological disabilities possibly due to a corresponding stabilization process. However, vocational rehabilitation can be a core element within the stabilization process of a psychological disease." (Autorenreferat, © Springer-Verlag)

    Beteiligte aus dem IAB

    Reims, Nancy ;
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  • Literaturhinweis

    Rückkehr in die Arbeit bei psychischen Erkrankungen.: Herausforderungen für das Betriebliche Eingliederungsmanagement (2019)

    Voswinkel, Stephan;

    Zitatform

    Voswinkel, Stephan (2019): Rückkehr in die Arbeit bei psychischen Erkrankungen. Herausforderungen für das Betriebliche Eingliederungsmanagement. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 72, H. 5, S. 343-350. DOI:10.5771/0342-300X-2019-5-343

    Abstract

    "Der Anteil psychischer Erkrankungen an den Arbeitsunfähigkeitszeiten und ihr Stellenwert in der betrieblichen Gesundheitspolitik wachsen. Der Beitrag analysiert auf der Basis einer qualitativen Untersuchung von Beschäftigten, die sich wegen psychischer Erkrankungen einer Therapie in psychosomatischen Kliniken unterzogen haben, und von Expertengesprächen mit Beteiligten des Betrieblichen Eingliederungsmanagements (BEM) Möglichkeiten und Probleme der Wiedereingliederung in die Arbeit. Als besondere Herausforderung gerade bei psychischen Erkrankungen erweist sich die Stigmatisierungsangst, die Betroffene von der Teilnahme am BEM oder von der offenen Thematisierung ihrer Belastungserfahrungen abhalten kann. Die jeweiligen Handlungslogiken der Akteure führen zu einer Individualisierungstendenz des BEM, die einerseits dem Einzelfall angemessenes Handeln ermöglicht, andererseits die Veränderung von psychischen Belastungen im Arbeitsbereich aus dem Blick geraten lässt. Das BEM kann aber auch als Instrument der Verhältnisprävention genutzt werden, wenn es mit anderen Institutionen der betrieblichen Gesundheitspolitik, insbesondere der Gefährdungsbeurteilung, verknüpft wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Inklusion und Exklusion von Menschen mit Behinderung: Anwendungsoptionen der Theorie sozialer Schließung (2019)

    Zapfel, Stefan; Zielinski, Bartholomäus;

    Zitatform

    Zapfel, Stefan & Bartholomäus Zielinski (2019): Inklusion und Exklusion von Menschen mit Behinderung. Anwendungsoptionen der Theorie sozialer Schließung. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 68, H. 12, S. 927-945. DOI:10.3790/sfo.68.12.927

    Abstract

    Zentrales Ziel der von der Bundesrepublik ratifizierten UN-Behindertenrechtskonvention ist die Herstellung und Gewährleistung von Inklusion und Teilhabe behinderter Menschen. Dennoch lassen sich nach wie vor vielfältige Exklusionen beobachten, die behinderten Menschen die gesellschaftliche Teilhabe erschweren. Dieser Artikel zieht die Theorie sozialer Schließung heran, um der Untersuchung der Inklusionschancen behinderter Menschen ein weiteres Element hinzuzufügen. Dabei wird zunächst die Webersche Ursprungskonzeption dargestellt, danach werden Theorieerweiterungen aus dem angelsächsischen Raum ergänzt, bevor wir auf Genese und Variabilität von Exklusionen eingehen. Behandelt werden daraufhin staatliche Interventions- und Stabilisierungsmöglichkeiten sozialer Ausschlüsse sowie Anwendungsoptionen und -grenzen der Theorie für die Teilhabe behinderter Menschen.

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  • Literaturhinweis

    Soziale Netzwerke und Behinderung - Zugang und Stabilisierung der Einbindung in den allgemeinen Arbeitsmarkt (2019)

    Zapfel, Stefan; Reims, Nancy ; Niehaus, Mathilde ;

    Zitatform

    Zapfel, Stefan, Nancy Reims & Mathilde Niehaus (2019): Soziale Netzwerke und Behinderung - Zugang und Stabilisierung der Einbindung in den allgemeinen Arbeitsmarkt. In: A. Klärner, M. Gamper, S. Keim, I. Moor, H. von der Lippe & N. Vonneilich (Hrsg.) (2019): Soziale Netzwerke und gesundheitliche Ungleichheiten : Eine neue Perspektive für die Forschung, Wiesbaden, Springer VS S. 347-368, 2019-03-29. DOI:10.1007/978-3-658-21659-7_15

    Abstract

    "Mit dem Eintritt einer Behinderung steigt das Risiko, informelle und Teile der formalen Netzwerke zu verlieren, gleichzeitig aber auch die Chance, andere - vor allem professionelle - Netzwerkpartner zu gewinnen. Wohlfahrtsstaatliche Regelungen und Institutionen wie die SBV, das BEM, die ZAV oder Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation bieten Menschen mit Behinderung die Möglichkeit, Netzwerkkontakte neu aufzubauen oder zu erweitern und wieder Anschluss an den Arbeitsmarkt zu finden bzw. diesen aufrechtzuerhalten. Inwiefern das und eine erfolgreiche Eingliederung ins Erwerbssystem gelingt, hängt von verschiedenen Faktoren - vor allem der formalen Zugänglichkeit, dem Engagement sozialstaatlicher Akteure und ihrer Zusammenarbeit, der Inklusionsbereitschaft der Arbeitgeber, der Teilnahmemotivation behinderter Menschen, deren Bildungshintergrund sowie dem lebensweltlichen Rückhalt - ab.
    In der arbeitsmarktbezogenen Behinderungs- und Rehabilitationsforschung wird bisher weitestgehend auf die Anwendung von Netzwerkansätzen verzichtet. Das gilt sowohl in Bezug auf informelle Zugangswege zum Arbeitsmarkt als auch im Hinblick auf die Rolle von Interessenverbänden behinderter Menschen, innerbetriebliche Organisationseinheiten und Abläufe (wie SBV und BEM), die Bedeutung der ZAV, Angebote der Peer-to-Peer-Beratung und Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation. Aufgabe dieses Beitrags ist es, mögliche Ansatzpunkte hierfür aufzuzeigen, dabei relevantes empirisches Material miteinzubeziehen, entsprechende Forschungslücken zu verdeutlichen und Anregungen für künftige Forschungsaktivitäten auf diesem Gebiet zu geben." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Reims, Nancy ;
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  • Literaturhinweis

    Bericht zum Stand und zu den Ergebnissen der Maßnahmen nach Artikel 25 Absatz 2 bis 4 des Bundesteilhabegesetzes: Unterrichtung durch die Bundesregierung (2019)

    Zitatform

    (2019): Bericht zum Stand und zu den Ergebnissen der Maßnahmen nach Artikel 25 Absatz 2 bis 4 des Bundesteilhabegesetzes. Unterrichtung durch die Bundesregierung. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/6929 (04.01.2019)), 199 S.

    Abstract

    "Ausgangslage und Berichtsauftrag, Überblick über die Maßnahmen, Umsetzungsbegleitung Bundesteilhabegesetz, Ausführung sowie absehbare Wirkungen neuer Regelungen der Eingliederungshilfe (Wirkungsprognose), modellhafte Erprobung der zum 1. Januar 2020 in Kraft tretenden Verfahren und Leistungen, Untersuchung jährlicher Einnahmen und Ausgaben" (Dokumentations- und Informationssystem Bundestag und Bundesrat - DIP)

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  • Literaturhinweis

    Ausbildungsbegleitende Maßnahmen, assistierte Ausbildung und Außerbetriebliche Ausbildung: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der AfD (Drucksache 19/11918) (2019)

    Zitatform

    (2019): Ausbildungsbegleitende Maßnahmen, assistierte Ausbildung und Außerbetriebliche Ausbildung. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der AfD (Drucksache 19/11918). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/12236 (09.08.2019)), 8 S.

    Abstract

    "Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der AfD zu ausbildungsbegleitenden Maßnahmen, assistierter Ausbildung und Außerbetrieblicher Ausbildung. Angegeben werden Zahl der jungen Menschen, die eine Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme begonnen haben, die an ausbildungsbegleitenden Hilfen teilgenommen haben, Zahl der jungen Menschen, die eine Assistierte Ausbildung begonnen haben und Zahl der jungen Menschen, die eine außerbetriebliche Berufsausbildung begonnen haben (jeweils Zugänge). Angaben zu Abbrüchen, Kosten und Ausbildungsvergütung. Angaben zur Anzahl Jugendlicher ohne Berufsausbildung und wie diese qualifiziert werden können." (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Berufliche Reha und Wiedereingliederung schwerbehinderter Menschen: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der FDP (Drucksache 19/14241) (2019)

    Zitatform

    (2019): Berufliche Reha und Wiedereingliederung schwerbehinderter Menschen. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der FDP (Drucksache 19/14241). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/14798 (05.11.2019)), 12 S.

    Abstract

    Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der FDP-Fraktion zur Zusammenarbeit von Gemeinsamen Einrichtungen, Jobcentern und Rehabilitationsträgern zum Ziel der beruflichen Wiedereingliederung schwerbehinderter Menschen. (IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zur Beratung arbeitsloser Menschen mit Behinderung durch die Jobcenter: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 19/8157) (2019)

    Zitatform

    (2019): Zur Beratung arbeitsloser Menschen mit Behinderung durch die Jobcenter. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 19/8157). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/8887 (02.04.2019)), 11 S.

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  • Literaturhinweis

    Berufliche Reha bei den Jobcentern - weiterhin nur geringe Chancen auf Förderung (2019)

    Zitatform

    (2019): Berufliche Reha bei den Jobcentern - weiterhin nur geringe Chancen auf Förderung. (Arbeitsmarkt aktuell 2019,02), Berlin, 9 S.

    Abstract

    "Arbeitslose mit gesundheitlichen Einschränkungen haben schlechtere Chancen auf angemessene Förderung, wenn sie vom Jobcenter betreut werden. Die Quote der Reha-Fälle, die nach Krankheit oder Unfall umgeschult werden oder anderweitig Hilfe bekommen, ist beim Jobcenter viel geringer als bei den Agenturen für Arbeit." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Disability saliency and discrimination in hiring (2018)

    Armour, Phillip; Hollands, Simon ; Button, Patrick ;

    Zitatform

    Armour, Phillip, Patrick Button & Simon Hollands (2018): Disability saliency and discrimination in hiring. In: AEA papers and proceedings, Jg. 108, S. 262-266. DOI:10.1257/pandp.20181045

    Abstract

    "Theory suggests that disability discrimination protections may adversely affect the hiring of individuals with disabilities by making them more expensive. Using SIPP data, we explore how the ADA Amendments Act (ADAAA), which expanded disability discrimination protections, affected the relative hiring rate of individuals with disabilities. We employ new categorizations of disability type: salient physical conditions, non-salient physical conditions, mental retardation and developmental disability, and other mental conditions. We find that the ADAAA had no effect other than increasing hiring for those with non-salient physical conditions. These results suggest that condition saliency may mediate the effects of discrimination protections on hiring." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Inklusion im Übergang von der Schule in Ausbildung und Beruf: Hintergründe, Herausforderungen und Beispiele aus der Praxis (2018)

    Arndt, Ingrid; Weber, Klaus; Neises, Frank;

    Zitatform

    Arndt, Ingrid, Frank Neises & Klaus Weber (Hrsg.) (2018): Inklusion im Übergang von der Schule in Ausbildung und Beruf. Hintergründe, Herausforderungen und Beispiele aus der Praxis. (Berichte zur beruflichen Bildung), Bonn, 189 S.

    Abstract

    "Der Übergang in Ausbildung und Beruf gelingt nicht allen Jugendlichen gleichermaßen gut. Am Ausbildungsmarkt setzen sich Selektions- und Ausgrenzungsprozesse fort. Wie es gelingt, allen jungen Menschen berufliche Handlungsfähigkeit zu vermitteln und die Teilhabe an regulärer Ausbildung und dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu verbessern, ist Thema der Beiträge in diesem Sammelband. Einerseits werden Reformvorschläge aus wissenschaftlichen Analysen abgeleitet und andererseits Beispiele guter Praxis mit inklusiven Elementen gezeigt, die als Umsetzungshilfe dienen, wenn Institutionen sich inklusiver ausrichten möchten. Es wird deutlich, dass eine differenzierte individuelle Förderung die Basis für eine gelingende Inklusion in der beruflichen Bildung darstellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Jobs for youth program: an intervention to improve transition outcomes of former dropout minority youth (2018)

    Balcazar, Fabricio E. ; Awsumb, Jessica; Dimpfl, Shawn; Langi, F. L. Fredrik G. ; Lara, Jazmin ;

    Zitatform

    Balcazar, Fabricio E., Jessica Awsumb, Shawn Dimpfl, F. L. Fredrik G. Langi & Jazmin Lara (2018): Jobs for youth program. An intervention to improve transition outcomes of former dropout minority youth. In: Career Development and Transition for Exceptional Individuals, Jg. 41, H. 3, S. 166-174. DOI:10.1177/2165143417747225

    Abstract

    "This study describes an intervention developed to implement several best transition practices with a high risk/high need population. In all, 116 students with disabilities from a charter school for dropouts participated. All students were interviewed at different points in time to track their progress as they completed the program. Records of participant's activities and outcomes were collected. Results suggest a positive impact on students' graduation rate (95%), enrollment in vocational rehabilitation (100%), proportion of students obtaining certificates for employment (56%), and paid internship (37%). Overall, 35% of the vocational rehabilitation cases were closed successfully with students meeting the 90-day employment requirement after graduation. Results inform future work on the implementation of interventions designed to help low-income minority youth with disabilities." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Arbeit - Gesundheit - Biographie: Gesundheitsbedingte Neuorientierungsprozesse im Erwerbsleben (2018)

    Bartel, Susanne;

    Zitatform

    Bartel, Susanne (2018): Arbeit - Gesundheit - Biographie. Gesundheitsbedingte Neuorientierungsprozesse im Erwerbsleben. (Gesellschaft der Unterschiede 49), Bielefeld: Transcript, 360 S. DOI:10.14361/9783839445860

    Abstract

    "Die Rückkehr ins Arbeitsleben nach einer Erkrankung stellt eine zentrale sozialpolitische Gestaltungsaufgabe dar. Ein vertieftes Verständnis für die komplexen Bedingungskonstellationen gesundheitsbedingter Ausstiegs- und Neuorientierungsprozesse und ihrer individuellen biographischen Auswirkungen ist deswegen unverzichtbar. In ihrer Grounded-Theory-Studie rekonstruiert Susanne Bartel anhand von Interviews mit erkrankten Beschäftigten ein Bedingungsgefüge der Ausstiegsprozesse und entwirft eine Aushandlungsarena der Krankheitsbewältigung und beruflichen Neuorientierung. Dabei wird insbesondere die Rolle von individuellen Einstellungen zu Arbeit, Gesundheit und Krankheit herausgestellt." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Forschung zu Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben: zum Wissenstransfer zwischen Theorie und Praxis (2018)

    Bartel, Susanne; Ohlbrecht, Heike;

    Zitatform

    Bartel, Susanne & Heike Ohlbrecht (2018): Forschung zu Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben. Zum Wissenstransfer zwischen Theorie und Praxis. In: Die Rehabilitation, Jg. 57, H. 3, S. 193-200. DOI:10.1055/a-0604-8416

    Abstract

    "Ziel der Studie
    Diese Untersuchung richtet sich auf den Theorie-Praxis-Transfer auf dem Gebiet der Forschung zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA). Ziel war es zu ermitteln, welche Erwartungen auf Seiten der Leistungserbringer hinsichtlich der Forschung vorherrschen, welchen Zugang sie zu wissenschaftlichen Erkenntnissen suchen, wie sich der Praxistransfer vollzieht und welche Forschungsdesiderate vorliegen. Flankierend wurden Vertreter der Rentenversicherung aus dem Bereich der Forschungsförderung nach den internen Strukturen zur Identifizierung von Forschungsthemen und der Bewertung von Forschungsergebnissen sowie zum Wissenstransfer befragt. Ziel des Beitrages ist es, das Verhältnis von Forschung und Praxis im Bereich LTA zu problematisieren und eine Sensibilität für dieses Thema zu schaffen.
    Methodik
    Die Ergebnisse dieser Studie gründen auf einer schriftlichen Befragung von 28 Berufsförderungswerken (BFW) des Bundesverbandes Deutscher Berufsförderungswerke e. V. (BV BFW) und auf 3 Experteninterviews mit Vertretern der Rentenversicherung (Bund und Regional). Die Rücklaufquote der BFW-Befragung lag bei rd. 54% (N=15). Die Auswertung erfolgte primär qualitativ-inhaltsanalytisch sowie mit einer damit einhergehenden schrittweisen Kodierung des Materials.
    Ergebnisse
    Die Ergebnisse der Befragung verweisen auf einen ausgeprägten Bedarf nach Translationsprozessen und einer Kooperationskultur zwischen Forschung und Praxis. Gleichzeitig wurde ein Spannungsverhältnis zwischen dem Wahren der Autonomie von Forschung und einer zunehmenden Transferorientierung deutlich. Darüber hinaus konnten vielfältige Ansätze zur Ausgestaltung von möglichen Transferaktivitäten herausgearbeitet werden.
    Schlussfolgerung
    Im Bereich der Forschungen zur LTA stellt die Entwicklung eines Strategiekonzeptes für den Forschungstransfer eine zukünftige Entwicklungsaufgabe dar. Dabei ist es erforderlich, neue Kommunikationsstrukturen und partizipative Forschungsformate zu entwickeln, in denen Forschergruppen und -förderer sowie Praxisakteure gemeinsam LTA-Forschung realisieren können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die 4.0-Welten: Neue Barrieren oder Förderfaktoren für die Berufliche Rehabilitation? (2018)

    Baumgartner, Frank; Krug, Walter;

    Zitatform

    Baumgartner, Frank & Walter Krug (2018): Die 4.0-Welten: Neue Barrieren oder Förderfaktoren für die Berufliche Rehabilitation? In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 32, H. 2, S. 137-147.

    Abstract

    "Die Berufliche Rehabilitation von jungen Menschen mit Behinderung, wie sie durch Berufsbildungswerke über Ausbildung im dualen System und unter betrieblicher Beteiligung geleistet wird, muss sich den Herausforderungen einer rasanten Digitalisierung, Virtualisierung und Vernetzung stellen, um ihre Teilnehmer auf eine Arbeitswelt 4.0 gut vorzubereiten. Dabei richten sich die Anforderungen sowohl an den jungen Menschen mit seiner Behinderung als auch an die Einrichtung und deren Mitarbeiter. Darüber hinaus müssen Methodik und Prozesse des Ausbildungssystems weiterentwickelt werden, wie sich ebenso die Betriebe und Unternehmungen fragen müssen, wie sie zukünftig eine inklusive Arbeitswelt umsetzen wollen. Nur wenn die Bedingungen in einer Arbeitswelt 4.0 keine neuen Barrieren für Menschen mit Behinderung aufbauen, sondern diese im Gegenteil ihr innovatives Potential nutzen, kann sie zur Chance für eine verbesserte lnklusion von Menschen mit Behinderung in die Arbeitswelt werden." (Autorenreferat, © Lambertus-Verlag)

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  • Literaturhinweis

    Physical disability and labor market discrimination: evidence from a field experiment (2018)

    Bellemare, Charles ; Lacroix, Guy ; Goussé, Marion ; Marchand, Steeve ;

    Zitatform

    Bellemare, Charles, Marion Goussé, Guy Lacroix & Steeve Marchand (2018): Physical disability and labor market discrimination. Evidence from a field experiment. (IZA discussion paper 11461), Bonn, 25 S.

    Abstract

    "We investigate the determinants and extent of labor market discrimination toward people with physical disabilities using a large scale field experiment. Applications were randomly sent to 1477 private firms advertising open positions. We find that average callback rates of disabled and non-disabled applicants are respectively 14.4% and 7.2%. We find this differential does not result from accessibility constraints related to firm infrastructures. We also find that mentioning eligibility to a government subsidy to cover the cost of workplace adaptation does not increase callback rates. Finally, we estimate that a lower bound of the proportion of discriminating firms is 49.7%." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Inklusive Ausbildung: ein erfolgsversprechender Weg zur dauerhaften Integration von jungen Menschen mit Behinderung in den allgemeinen Arbeitsmarkt (2018)

    Berger, Monika; Raduncheva, Teodora;

    Zitatform

    Berger, Monika & Teodora Raduncheva (2018): Inklusive Ausbildung. Ein erfolgsversprechender Weg zur dauerhaften Integration von jungen Menschen mit Behinderung in den allgemeinen Arbeitsmarkt. In: Impulse H. 84, S. 14-16.

    Abstract

    "Eine erfolgreich abgeschlossene betriebliche Ausbildung verbessert nachhaltig die beruflichen Perspektiven von jungen Menschen. Dies gilt in besonderem Maße für Jugendliche mit Lernschwierigkeiten und Behinderungen. Darum wurde in Trier im Sommer 2013 im Rahmen des Bundesprogramms 'Initiative Inklusion' ein Modellprojekt auf den Weg gebracht, das junge Menschen mit Behinderung und Betriebe dabei unterstützt, diesen Weg erfolgreich zu beschreiten. Da sich die ersten Erfolge schon nach kurzer Zeit einstellten, konnte das Angebot bereits ab Sommer 2014 verstetigt werden. Die Finanzierung erfolgt nun durch die Agentur für Arbeit Trier über das Persönliche Budget. Heute, 4 Jahre später, liegen die Ergebnisse des ersten Ausbildungsjahrgangs vor und bestätigen, dass das Modell funktioniert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Akteure der Rehabilitation bei gesundheitlichbedingter Erwerbsunterbrechung: Forschungsmonitor für den Verbund "Neue Allianzen zum Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit bei gesundheitlichen Einschränkungen" (2018)

    Brussig, Martin ; Schulz, Susanne Eva;

    Zitatform

    Brussig, Martin & Susanne Eva Schulz (2018): Akteure der Rehabilitation bei gesundheitlichbedingter Erwerbsunterbrechung. Forschungsmonitor für den Verbund "Neue Allianzen zum Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit bei gesundheitlichen Einschränkungen". (Hans-Böckler-Stiftung. Working paper Forschungsförderung 104), Düsseldorf, 49 S.

    Abstract

    "Müssen Beschäftigte aufgrund gesundheitlicher Beschwerden oder Einschränkungen ihre Erwerbstätigkeit unterbrechen, kommen sie mit dem stark fragmentierten Reha-System Deutschlands in Kontakt. Diese Fragmentierung birgt Vorteile, hat zugleich aber auch Nachteile. Die mit den Nachteilen verbundenen Probleme können durch Kooperationen zwischen den verschiedenen Akteuren ausgeglichen werden. Der Forschungsmonitor gibt vor diesem Hintergrund einen Überblick über die an der Rehabilitation beteiligten Akteure und über mögliche Kooperationen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Bedeutung von Arbeitsbelastungen bei Rehabilitanden: Anwendung eines Index für Berufstätigkeiten (2018)

    Brünger, Martin ; Spyra, Karla;

    Zitatform

    Brünger, Martin & Karla Spyra (2018): Bedeutung von Arbeitsbelastungen bei Rehabilitanden. Anwendung eines Index für Berufstätigkeiten. In: Die Rehabilitation, Jg. 57, H. 4, S. 239-247. DOI:10.1055/s-0043-106725

    Abstract

    "Ziel der Studie: Es soll die Bedeutung von Arbeitsbelastungen bei Rehabilitanden untersucht werden.
    Methodik: Es wurde eine Sekundärdatenanalyse einer Untersuchung von 2089 Rehabilitanden der Deutschen Rentenversicherung Bund durchgeführt. Arbeitsbelastung wurde mithilfe des Index nach Kroll anhand der beruflichen Tätigkeit operationalisiert.
    Ergebnisse: Die Prävalenz hoher Berufstätigkeits-spezifischer Arbeitsbelastung lag bei 11,2%. Es zeigte sich ein signifikanter Zusammenhang zu Reha-relevanten Beeinträchtigungen und zu einer ungünstigen sozialmedizinischen Prognose am Reha-Ende auch unabhängig vom Vorliegen selbstberichteter besonderer beruflicher Problemlagen.
    Schlussfolgerung: Der Arbeitsbelastungsindex kann Berufstätigkeits-spezifische Arbeitsbelastungen bei Rehabilitanden abbilden. Er bietet aufgrund seiner Konstruktion über die gängigen Berufsklassifikationen breite Einsatzmöglichkeiten bei Nutzung und Verknüpfung von Routinedaten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Wissenschaftliche Begleitstudie "Assistierte Ausbildung": Kurzfassung der Forschungsergebnisse (2018)

    Conrads, Ralph ; Freiling, Thomas ; Ulrich, Angela ;

    Zitatform

    Conrads, Ralph, Thomas Freiling & Angela Ulrich (2018): Wissenschaftliche Begleitstudie "Assistierte Ausbildung". Kurzfassung der Forschungsergebnisse. Mannheim ; Schwerin, 24 S.

    Abstract

    "Der Verwaltungsrat sowie der Vorstand der Bundesagentur für Arbeit (BA) beauftragten im Juli 2017 die Hochschule der Bundesagentur für Arbeit (HdBA) mit der Durchführung einer Begleitstudie zur Evaluation der Assistierten Ausbildung (AsA). Wesentliches Ziel der Studie ist die Generierung einer objektivierten Datenbasis als Grundlage für die Ableitung von Weiterentwicklungsimpulsen und zur Gewinnung vertiefter Erkenntnisse zur Fortführung der AsA. Besonders zu berücksichtigen sind hierbei die Praxiserfahrungen der Beteiligten. Die Ergebnisse sollen Rückschlüsse auf die bisherige Durchführung zulassen und einen Beitrag zur Modifizierung und inhaltlichen Neuausrichtung eines weiterführenden Instruments zur Ausbildungsbegleitung leisten. Im Forschungsbericht wurde darauf Wert gelegt, die befragten Interview- und Praxispartnerinnen und -partner möglichst authentisch zu Wort kommen zu lassen. Zitate aus den Interviews werden daher zur Bebilderung der Ergebnisse verwendet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Erwerbsstatus nach einer Bandscheibenoperation: Was bewirkt eine Anschlussrehabilitation? (2018)

    Dannenmaier, Julia; Ritter, Sabrina; Jankowiak, Silke; Kaluscha, Rainer; Krischak, Gert;

    Zitatform

    Dannenmaier, Julia, Sabrina Ritter, Silke Jankowiak, Rainer Kaluscha & Gert Krischak (2018): Erwerbsstatus nach einer Bandscheibenoperation. Was bewirkt eine Anschlussrehabilitation? In: Die Rehabilitation, Jg. 57, H. 1, S. 38-47. DOI:10.1055/s-0043-107928

    Abstract

    "Ziel
    Ziel der Studie ist der Vergleich der Behandlungsergebnisse von Bandscheibenoperierten, die eine Anschlussrehabilitation (AR) direkt im Anschluss an den Akutaufenthalt bzw. nach einer häuslichen Übergangszeit in Anspruch nahmen, mit Patienten, die keine AR durchführten.
    Methode
    Die Grundlage der Analysen bildeten Routinedaten der AOK Baden-Württemberg sowie der Deutschen Rentenversicherungen Bund und Baden-Württemberg aus den Jahren 2004 bis 2011. Dabei werden die Behandlungsergebnisse nach einer Bandscheibenoperation anhand der quartalsweisen Arbeitsunfähigkeitsdauer (AU-Dauer) und dem Erwerbsstatus sowie Frühberentungen im Folgejahr des Eingriffs operationalisiert. Weiterhin wird die Inanspruchnahme von Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben im Folgejahr der OP zwischen den Behandlungspfaden verglichen. Für die Vergleiche werden verallgemeinerte lineare Modelle (GLM) verwendet.
    Ergebnisse
    Rehabilitanden waren im ersten Quartal nach der Operation länger arbeitsunfähig (inklusive Dauer der AR) als Nicht-Rehabilitanden, die AU-Dauer nahm jedoch in den Folgequartalen stärker ab. Rehabilitanden waren in den Folgequartalen der OP signifikant seltener arbeitslos. Des Weiteren wurden Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA) häufiger von Rehabilitanden in Anspruch genommen. Direktverlegte Rehabilitanden wiesen ein höheres Frühberentungsrisiko auf.
    Schlussfolgerung
    Rehabilitanden wiesen im Folgejahr der Bandscheibenoperation tendenziell bessere Behandlungsergebnisse auf." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    The effects of vocational rehabilitation for people with physical disabilities (2018)

    Dean, David; Stern, Steven ; Pepper, John; Schmidt, Robert;

    Zitatform

    Dean, David, Robert Schmidt, John Pepper & Steven Stern (2018): The effects of vocational rehabilitation for people with physical disabilities. In: Journal of Human Capital, Jg. 12, H. 1, S. 1-37. DOI:10.1086/696098

    Abstract

    "We evaluate the impact of vocational rehabilitation (VR) services on employment outcomes of adults with physical disabilities. Using detailed panel data from the Virginia Department of Aging and Rehabilitation Services in state fiscal year 2000, we estimate a structural model of participation that accounts for the potentially sudden onset of physical impairments and the endogenous selection of VR services. The results imply that VR services have large, positive long-run labor market effects that substantially exceed the cost of providing services." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Ein Jahr Projekt Umsetzungsbegleitung BTHG - Eine Zwischenbilanz (2018)

    Dehmel, Matthias; Steinmüller, Florian; Löwe, Annett;

    Zitatform

    Dehmel, Matthias & Annett Löwe; Florian Steinmüller (Projektlt.) (2018): Ein Jahr Projekt Umsetzungsbegleitung BTHG - Eine Zwischenbilanz. In: Nachrichtendienst des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge, Jg. 98, H. 11, S. 537-544.

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    Erwerbsbezogene Rehabilitation von Menschen mit psychischen Erkrankungen - Herausforderungen und Chancen: Ein Rückblick auf die AMS-Tagung "Neue Wege, neue Chancen? Erwerbsbezogene Rehabilitation von Menschen mit psychischen Erkrankungen" am 23. Oktober 2017 in Wien (2018)

    Egger-Subotitsch, Andrea; Liebeswar, Claudia; Kendlbacher, Manfred;

    Zitatform

    Egger-Subotitsch, Andrea, Claudia Liebeswar & Manfred Kendlbacher (2018): Erwerbsbezogene Rehabilitation von Menschen mit psychischen Erkrankungen - Herausforderungen und Chancen. Ein Rückblick auf die AMS-Tagung "Neue Wege, neue Chancen? Erwerbsbezogene Rehabilitation von Menschen mit psychischen Erkrankungen" am 23. Oktober 2017 in Wien. (AMS-Info 403), Wien, 4 S.

    Abstract

    "Die von der Abt. Arbeitsmarktforschung und Berufsinformation des AMS Österreich in Kooperation mit dem BBRZ und dem sozialwissenschaftlichen Forschungs- und Beratungsinstitut abif veranstaltete Tagung 'Neue Wege, neue Chancen? Erwerbsbezogene Rehabilitation von Menschen mit psychischen Erkrankungen ', die am 23. Oktober 2017 in Wien stattfand, reflektierte, wie adäquat auf die Bedarfe dieser Zielgruppe reagiert werden kann, wie sich psychische Erkrankungen am Bildungs- und Arbeitsmarkt auswirken und wie die langfristige erwerbsbezogene (Re-)Integration von Menschen mit psychischen Erkrankungen in den Arbeitsmarkt besser gefördert werden kann." (Textauszug, IAB-Doku)

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    A brave new world of work through the lens of disability (2018)

    Fiala, Elisa;

    Zitatform

    Fiala, Elisa (2018): A brave new world of work through the lens of disability. In: Societies, Jg. 8, H. 2, S. 1-16. DOI:10.3390/soc8020027

    Abstract

    "Work and paid employment has become a central aspect of social identity in our contemporary work societies. The assumed positive aspects of wage labour and employment on individual well-being are hardly questioned. It is instead claimed that work offers the individual a sense of purposefulness, a possibility to contribute to the collective good and a daily structure. Since its late emergence in the 1960s, the disability rights movement has put an emphasis on exclusion from work and employment. Nevertheless, all over the world, people with disabilities still belong to the most marginalised groups in the labour market. Using disability rights monitoring as a method, this paper explores what role the disability rights framework plays in shaping and transforming our present work society. Based on a German context, it is outlined how the international human rights framework has influenced the social policies that support the inclusion of disabled people in work and employment. Including the narratives of disabled people, it is outlined that despite comprehensive anti-discrimination legislation, the German labour market remains exclusionary and discriminatory against people with disabilities. Recently introduced measures, however, point to a new direction and aim to create a more equal and just world of work that acknowledges embodied differences and the needs and capabilities of disabled and non-disabled workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Neuerungen durch das Bundesteilhabegesetz: Teilhabeplanverfahren und Ermittlung des Bedarfs an Leistungen zur Teilhabe (2018)

    Fuchs, Harry;

    Zitatform

    Fuchs, Harry (2018): Neuerungen durch das Bundesteilhabegesetz. Teilhabeplanverfahren und Ermittlung des Bedarfs an Leistungen zur Teilhabe. In: Soziale Sicherheit, Jg. 67, H. 8/9, S. 316-321.

    Abstract

    "Mit dem Bundesteilhabegesetz (BTHG) hat der Gesetzgeber ab dem 1. Januar dieses Jahres die Bestimmungen des SGB IX über die Erkennung und Ermittlung des Rehabilitationsbedarfs sowie die Koordinierung der Leistungen neu gefasst. So wurde - für alle Rehabilitationsträger3 verpflichtend - die Erstellung eines Teilhabeplans als Bestandteil eines Teilhabeplanverfahrens eingeführt. Die Einzelheiten zu den jetzt geltenden Neuregelungen werden hier erläutert." (Textauszug, IAB-Doku)

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    Designing a process evaluation to examine mechanisms of change in return to work outcomes following participation in occupational rehabilitation: a theory-driven and interactive research approach (2018)

    Gensby, Ulrik ; Eftedal, Monica ; Braathen, Tore Norendal ; Jensen, Chris;

    Zitatform

    Gensby, Ulrik, Tore Norendal Braathen, Chris Jensen & Monica Eftedal (2018): Designing a process evaluation to examine mechanisms of change in return to work outcomes following participation in occupational rehabilitation. A theory-driven and interactive research approach. In: International Journal of Disability Management, Jg. 13, S. 1-16. DOI:10.1017/idm.2018.2

    Abstract

    "There is a growing consensus that professional action in occupational rehabilitation should be research-based, and that practice-based knowledge is needed to achieve contextual insight and new theoretical understanding. Few study design examples exist to help inform an evaluation plan and develop research-practice interactions to examine process complexity of targeted occupational rehabilitation programs. This study design article is a proposal on a theory-driven and interactive research methodology for a process evaluation of a pragmatic intervention trial, known as STAiR. The aim of the process evaluation is to examine the delivery and implementation of an inpatient and an outpatient occupational rehabilitation program, and explore active mechanisms pertaining to patient experiences of the return to work (RTW) process. Qualitative and interactive data collection methods will include (a) participant observation of program setting and activities; (b) participatory dialogue conferences with program providers to facilitate initial logic modelling; (d) individual patient interviews at program intake and follow up; and (d) focus groups with rehabilitation teams and external stakeholders. The qualitative data will be supplemented with description of program activities and patient questionnaires. Program logic modelling is suggested to inform a logic analysis of how expected RTW outcomes and delivery of program activities are aligned and how contextual characteristics may clarify differences in achieved RTW outcomes. The proposed process evaluation approach may inform future design discussions and theoretical understanding, and it is expected that the applied knowledge gained through this study may help rehabilitation professionals better navigate potential challenges in clinical evaluation efforts." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Inklusive Berufsbildung junger Menschen: Auf dem Weg zu neuen Dienstleistungen von Einrichtungen beruflicher Rehabilitation (2018)

    Goth, Günther G.; Kretschmer, Susanne; Pfeiffer, Iris;

    Zitatform

    Goth, Günther G., Susanne Kretschmer & Iris Pfeiffer (Hrsg.) (2018): Inklusive Berufsbildung junger Menschen. Auf dem Weg zu neuen Dienstleistungen von Einrichtungen beruflicher Rehabilitation. (Wirtschaft und Bildung), Bielefeld: Bertelsmann, 228 S. DOI:10.3278/6004643w

    Abstract

    "In Zusammenarbeit mit zehn Berufsbildungswerken wurden im Projekt PAUA neue Angebote für benachteiligte junge Menschen und junge Menschen mit Fluchthintergrund entwickelt. Der Band präsentiert die entwickelten Konzepte sowie Materialsammlungen und stellt diese ambulanten und stationären Einrichtungen beruflicher Rehabilitation zur Verfügung.
    Ziel der Autor:innen ist es, die Kompetenzen der Berufsbildungswerke in Richtung Inklusion aufzuzeigen und ihre Entwicklungsprozesse und Fortschritte zu präsentieren. Mit der Entwicklung neuer Angebote und Dienstleistungen für ausbildende Unternehmen wird gleichzeitig die Chance auf eine betriebliche Ausbildung für Menschen mit Förderbedarf erhöht.
    Das Projekt Anfänge, Übergänge und Anschlüsse gestalten - Inklusive Dienstleistungen von Berufsbildungswerken (PAUA) wurde vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert und soll das Prinzip Inklusion in der beruflichen Bildung stärker verankern." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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    Einblick in die "Teilhabebefragung": erste Repräsentativbefragung zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in Deutschland (2018)

    Harand, Julia; Steinwede, Jacob; Schröder, Helmut ; Kersting, Anne; Schäfers, Markus ; Schachler, Viviane;

    Zitatform

    Harand, Julia, Anne Kersting, Viviane Schachler, Markus Schäfers, Helmut Schröder & Jacob Steinwede (2018): Einblick in die "Teilhabebefragung". Erste Repräsentativbefragung zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in Deutschland. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 32, H. 1, S. 67-75.

    Abstract

    "Mit der Teilhabebefragung wird die bislang größte bundesweite Erhebung zur Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigungen und Behinderungen in Deutschland umgesetzt. Ziel der Studie ist es, die Lebenssituationen der Untersuchungsgruppe mit ausreichenden Fallzahlen und differenziert nach Art und Ausmaß der Beeinträchtigung sowie weiteren sozialstrukturellen Merkmalen abzubilden. In der Studie werden rund 22.000 Menschen dieser Personengruppe befragt, darunter auch Gruppen, die bisher in empirischen Befragungen nur wenig oder gar nicht berücksichtigt sind. Explizit werden 5.000 Personen einbezogen, die in stationären Einrichtungen leben, sowie 1.000 wohnungslose und schwer erreichbare Personen. Eine Befragung von zusätzlich 5.000 Personen ohne Beeinträchtigung dient vergleichenden Zwecken. Zum vertieften Verständnis der Lebenslagen von Menschen mit Behinderung werden ergänzende qualitative Zusatzerhebungen durchgeführt. Die Ergebnisse werden 2021 erwartet." (Autorenreferat, © Lambertus-Verlag)

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    Was sagt das Return to Work ein Jahr nach Ende einer beruflichen Bildungsleistung über die längerfristige berufliche Teilhabe aus? (2018)

    Hetzel, Christian ; Streibelt, Marco ;

    Zitatform

    Hetzel, Christian & Marco Streibelt (2018): Was sagt das Return to Work ein Jahr nach Ende einer beruflichen Bildungsleistung über die längerfristige berufliche Teilhabe aus? In: Die Rehabilitation, Jg. 57, H. 3, S. 175-183. DOI:10.1055/a-0603-7587

    Abstract

    "Ziel der Studie
    Berufliche Bildungsleistungen sind lange und teure Rehabilitationsleistungen. Fraglich ist, ob der Status der Erwerbstätigkeit 12 Monate nach der Leistung (RTW) ein Proxy für das längerfristige Erwerbseinkommen ist.
    Methodik
    Auf Basis des Scientific-Use-File SUFRSDLV09B der Deutschen Rentenversicherung wurde mittels Fixed-Effects-Regressionen der Effekt von beruflichen Bildungsleistungen auf das jahresdurchschnittliche Tageseinkommen für jedes der 3 Jahre danach ermittelt. Dies erfolgte jeweils in Bezug auf das Ausgangsniveau vor der Leistung und in Abhängigkeit vom RTW.
    Ergebnisse
    Im Durchschnitt werden Einkommensverluste von etwa 20? EURO pro Tag abgebildet. Vorher erwerbstätige Personen müssen Einkommensverluste von bis zu 50? EURO pro Tag hinnehmen. Vorher erwerbslose Personen können dagegen Einkommensgewinne von bis zu 30? EURO pro Tag erzielen. Die Einkommensentwicklung unterscheidet sich deutlich in Abhängigkeit vom RTW: Es werden je nach Teilgruppe Effektstärken von d=0,52 bis 1,33 ausgewiesen.
    Schlussfolgerung
    RTW ist ein gutes Proxy für die längerfristige Einkommensentwicklung nach beruflichen Bildungsleistungen und als Indikator für die Ergebnisqualität zu empfehlen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Berufliche Wiedereingliederung zukunftssicher gestalten: Zur Umsetzung veränderter gesellschaftspolitischer Anforderungen am Beispiel des RehaFutur-Projektes und dessen Bedeutung für die Bildungsangebote der Berufsförderungswerke und vergleichbaren Einrichtungen (2018)

    Kappus, Sandra;

    Zitatform

    Kappus, Sandra (2018): Berufliche Wiedereingliederung zukunftssicher gestalten. Zur Umsetzung veränderter gesellschaftspolitischer Anforderungen am Beispiel des RehaFutur-Projektes und dessen Bedeutung für die Bildungsangebote der Berufsförderungswerke und vergleichbaren Einrichtungen. (Berichte aus der Pädagogik), Herzogenrath: Shaker, 421 S.

    Abstract

    "In einer nach wie vor um Erwerbsarbeit zentrierten Gesellschaft nimmt die berufliche Teilhabe einen hohen Stellenwert ein. Zugleich eröffnet sich über die Erwerbsarbeit die Teilhabe am Leben in der Gesellschaft. Umso wichtiger ist es, dass auch Menschen mit gesundheitlicher Beeinträchtigung und/oder Behinderung, die ihren ursprünglichen Beruf nicht mehr ausüben können, eine (neue) dauerhafte berufliche Perspektive eröffnet wird. Das wesentliche Mittel hierfür ist die berufliche Wiedereingliederung. Grundsätzlich verfügt Deutschland über ein im internationalen Vergleich sehr gut ausgebautes System der beruflichen Rehabilitation. Dennoch muss sich das System veränderten Bedingungen auf gesellschaftlicher, struktureller und politischer Ebene anpassen, um zukunftssicher zu sein. Daher befasst sich diese Arbeit mit den Möglichkeiten der Ausgestaltung einer zukunftssicheren beruflichen Rehabilitation. Am Beispiel des RehaFutur-Projekts werden Strategien zur Umsetzung veränderter gesellschaftspolitischer Anforderungen aufgezeigt. Zugleich wird deren Bedeutung für die Bildungsangebote der Berufsförderungswerke und vergleichbaren Einrichtungen betrachtet. Dabei folgt die Arbeit einer triangulativen Forschungsmethodik, indem Erkenntnisse einer umfassenden Literaturrecherche und die Befragung ausgewählter Experten auf dem Gebiet der beruflichen Rehabilitation miteinander kombiniert werden." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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    Rehabilitations-Hypothese: Personenzentrierte Nutzung des bio-psycho-sozialen Modells der ICP in der medizinischen, beruflichen und sozialen Rehabilitation (2018)

    Keller, Klaus;

    Zitatform

    Keller, Klaus (2018): Rehabilitations-Hypothese: Personenzentrierte Nutzung des bio-psycho-sozialen Modells der ICP in der medizinischen, beruflichen und sozialen Rehabilitation. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 32, H. 3, S. 196-207.

    Abstract

    "In einem personenzentrierten Ansatz der Bedarfsermittlung ist neben der Nutzung von Items und Itemlisten (z.B. Coresets) die Berücksichtigung des Modells der ICF notwendig, um die (beeinträchtigte) Funktionsfähigkeit eines Menschen im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention (Mensch-Umwelt-Interaktion) beschreiben zu können. Mit der Rehabilitations-Hypothesenbildung wird in diesem Artikel ein strukturiertes und etabliertes Vorgehen vorgestellt und Schritte der Entwicklung erläutert. An zwei Beispielen wird die Umsetzung in den Rehabilitationsalltag veranschaulicht." (Autorenreferat, © Lambertus-Verlag)

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  • Literaturhinweis

    Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben: Überblick über die Neuerungen durch das BTHG (2018)

    Kempe, Astrid;

    Zitatform

    Kempe, Astrid (2018): Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben. Überblick über die Neuerungen durch das BTHG. In: Impulse H. 86, S. 6-15.

    Abstract

    Die Autorin befasst sich mit der Teilhabe am Arbeitsleben von Menschen mit Behinderung im Hinblick auf die Verpflichtungen durch die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) und die Novellierung durch das Bundesteilhabegesetz (BTHG). Zunächst erfolgt eine Auseinandersetzung mit dem neugefassten Behinderungsbegriff in Paragraph 2 Abs. 1 SGB IX. Anschließend werden inhaltliche Änderungen der Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA) auf dem ersten Arbeitsmarkt und sodann Leistungen in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen dargestellt. Den Schwerpunkt bilden hierbei die neu eingeführten Paragraphen 60-62 SGB IX, wesentlich das seit 01.01.2018 in Paragraph 61 SGB IX geregelte Budget für Arbeit, das Menschen mit Behinderung eine Alternative zur Werkstattbeschäftigung bieten und einen Übergang auf den allgemeinen Arbeitsmarkt ermöglichen soll. Schließlich wird ein Überblick über die Zuständigkeiten für LTA gegeben und klargestellt, dass trotz regelmäßiger Verantwortlichkeit der Eingliederungshilfeträger für Leistungen des Paragraphen 61 SGB IX, die Bundesagentur für Arbeit ihre Zuständigkeit für LTA nicht verliert. (IAB)

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    Verlaufskarrieren und biografische Konstellationen beruflicher Rehabilitanden und deren Einflüsse auf Rückkehr und nachhaltigen Verbleib in Arbeit (2018)

    Klaus, Sebastian; Meschnig, Alexander; Kardorff, Ernst von;

    Zitatform

    Klaus, Sebastian, Alexander Meschnig & Ernst von Kardorff (2018): Verlaufskarrieren und biografische Konstellationen beruflicher Rehabilitanden und deren Einflüsse auf Rückkehr und nachhaltigen Verbleib in Arbeit. In: Die Rehabilitation, Jg. 57, H. 3, S. 165-174. DOI:10.1055/s-0044-101819

    Abstract

    "Ziele der Studie
    Mit dem Blick auf biografische (Risiko-)Konstellationen für Ge- und Misslingensbedingungen - und damit auf die Wirksamkeit und Nachhaltigkeit von Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben - begleitet die Studie mit qualitativ-hermeneutischen Verfahren berufliche Rehabilitandinnen und Rehabilitanden über einen Zeitraum von etwa 2 Jahren nach der Umschulung auf dem Weg zurück ins Beschäftigungssystem.
    Methode
    Die Studie folgt einem Mixed-Method-Design. Neben einer Fragebogenerhebung von insgesamt 214 Teilnehmern und 19 Interviews mit Experten aus Wissenschaft und Praxis bilden 30 episodisch-narrative Interviews mit teilnehmenden Rehabilitanden den Schwerpunkt des Forschungsdesigns.
    Ergebnisse
    Insgesamt gelingt etwa 80% der Maßnahmenteilnehmer unseres Samples nach 18 Monaten der Übergang in Erwerbsarbeit. Entscheidende Hemmnisse für das Gelingen zeigen sich in charakteristischen Risikokonstellationen, die durch Umschulungsberufswahl, Umgang mit der Krankheit, Schonraumbedarf, Lebenslauforientierung, Zielorientierung, Akzeptanz einer Übergangsphase mit geringerer Entlohnung, regionaler berufsspezifischer Arbeitsmarkt sowie soziale Einbindung und Unterstützung gekennzeichnet sind.
    Schlussfolgerungen
    Mithilfe qualitativ-hermeneutischer Verfahren wird es möglich über Diagnose(-zuschreibung) und andere aus der Theorie bekannte Aspekte hinausgehend, neue, für die Rehabilitanden wichtige Wirkfaktoren zum Return to Work zu generieren. Diese verweisen auf deren Einbettung in Prozesse, Kontexte, Zusammenhänge und Wechselwirkungen zwischen Biografie und Kontextfaktoren. Aus den Ergebnissen lassen sich konkrete Unterstützungsbedarfe und Handlungsansätze für kritische Risikokonstellationen entwickeln." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Veränderungen der Unterstützungsbedarfe in den Verlaufskarrieren beruflicher Rehabilitanden: biografische Prozesse in (Risiko-)Konstellationen und deren Auswirkungen auf den Return to Work- sowie den Stay at Work-Erfolg (2018)

    Klaus, Sebastian; Meschnig, Alexander; Kardorff, Ernst von;

    Zitatform

    Klaus, Sebastian, Alexander Meschnig & Ernst von Kardorff (2018): Veränderungen der Unterstützungsbedarfe in den Verlaufskarrieren beruflicher Rehabilitanden. Biografische Prozesse in (Risiko-)Konstellationen und deren Auswirkungen auf den Return to Work- sowie den Stay at Work-Erfolg. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 32, H. 1, S. 33-51.

    Abstract

    "Anhand der Ergebnisse einer Langzeituntersuchung beruflicher Rehabilitanden sowie auf der Basis der Erkenntnisse weiterer Studien werden die soziologischen Konzepte der Arbeitslinien und der (Krankheits-)Verlaufskurve in ihrer sensibilisierenden Wirkung für die Problemlagen der Rehabilitanden diskutiert. Ein besonderes Augenmerk liegt bei den Prozessen der Veränderung der von den Rehabilitanden zu bewältigenden Aufgaben und der Hemmschwellen in der Rehabilitationskette sowie den damit einhergehenden wechselnden Unterstützungsbedarfen. Abschließend werden praxisorientierte Empfehlungen aus den Ergebnissen abgeleitet." (Autorenreferat, © Lambertus-Verlag)

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    Return to work: Prozesse nach psychischen Erkrankungen (2018)

    Kohte, Wolfhard;

    Zitatform

    Kohte, Wolfhard (2018): Return to work. Prozesse nach psychischen Erkrankungen. In: Arbeitsmedizin, Sozialmedizin, Umweltmedizin, Jg. 52, H. 12, S. 884-886.

    Abstract

    "Die stufenweise Wiedereingliederung (sW) - in der Praxis oft als Hamburger Modell bezeichnet - hat sich in den letzten Jahren als ein wichtiges Mittel betriebsnaher Rehabilitation erwiesen. Im folgenden Beitrag wird aufgezeigt, dass und warum sich dieses Instrument gerade für Beschäftigte mit psychischen Beeinträchtigungen gut eignet und wie sie mit dem Betrieblichen Eingliederungsmanagement (BEM) zu kombinieren ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    The role of healthcare providers in return to work (2018)

    Kosny, Agnieszka ; Cooper, Juliette; Yanar, Basak; Beaton, Dorcas ; Tonima, Sabrina; Lifshen, Marni; Koehoorn, Mieke ; Neis, Barbara ; Furlan, Andrea; MacEachen, Ellen ;

    Zitatform

    Kosny, Agnieszka, Marni Lifshen, Basak Yanar, Sabrina Tonima, Ellen MacEachen, Andrea Furlan, Mieke Koehoorn, Dorcas Beaton, Juliette Cooper & Barbara Neis (2018): The role of healthcare providers in return to work. In: International Journal of Disability Management, Jg. 13. DOI:10.1017/idm.2018.4

    Abstract

    "International research has generated strong evidence that healthcare providers (HCPs) play a key role in the return to work (RTW) process. However, pressure on consultation time, administrative challenges and limited knowledge about a patient's workplace can thwart meaningful engagement.
    Aim: Our study sought to understand how HCPs interact with workers compensation boards (WCBs), manage the treatment of workers compensation patients and navigate the RTW process.
    Method: The study involved in-depth interviews with 97 HCPs in British Columbia, Manitoba, Ontario and Newfoundland and Labrador and interviews with 34 case managers (CMs). An inductive, constant comparative analysis was employed to develop key themes.
    Findings: Most HCPs did not encounter significant problems with the workers compensation system or the RTW process when they treated patients who had visible, acute, physical injuries, but faced challenges when they encountered patients with multiple injuries, gradual-onset or complex illnesses, chronic pain and mental health conditions. In these circumstances, many experienced the workers compensation system as opaque and confusing. A number of systemic, process and administrative hurdles, disagreements about medical decisions and lack of role clarity impeded the meaningful engagement of HCPs in RTW. In turn, this has resulted in challenges for injured workers (IWs), as well as inefficiencies in the workers compensation system.
    Conclusion: This study raises questions about the appropriate role of HCPs in the RTW process. We offer suggestions about practices and policies that can clarify the role of HCPs and make workers compensation systems easier to navigate for all stakeholders." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Digitalisierung ändert nichts - außer alles: Wirkungen auf Gesellschaft, Soziale Arbeit und Berufliche Rehabilitation (2018)

    Kreidenweis, Helmut;

    Zitatform

    Kreidenweis, Helmut (2018): Digitalisierung ändert nichts - außer alles. Wirkungen auf Gesellschaft, Soziale Arbeit und Berufliche Rehabilitation. In: Die Berufliche Rehabilitation, Jg. 32, H. 2, S. 148-157.

    Abstract

    "Der digitale Wandel ist kein technisches Thema -- er bewirkt tief greifende Veränderungen in weiten Teilen der Gesellschaft und damit auch im gesamten Bereich sozialer Dienstleistungen. Träger der Sozialen Arbeit und Beruflichen Rehabilitation müssen sich diesem Wandel stellen, wenn sie weiterhin attraktive Dienstleistungen anbieten möchten. Ebenso sind sie gefordert, ihre internen Prozesse so zu organisieren und zu digitalisieren, dass sie ihre Effizienz steigern und den wachsenden Anforderungen von Seiten der Auftraggeber und Teilnehmer genügen." (Autorenreferat, © Lambertus-Verlag)

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    Integrative Arbeitnehmerüberlassung als Beschäftigungsbrücke: Die ProjektRouter gGmbH - ein etwas anderer Inklusionsbetrieb (2018)

    Labruier, Monika; Bader, Michael;

    Zitatform

    Labruier, Monika & Michael Bader (2018): Integrative Arbeitnehmerüberlassung als Beschäftigungsbrücke. Die ProjektRouter gGmbH - ein etwas anderer Inklusionsbetrieb. In: Soziale Sicherheit, Jg. 67, H. 8/9, S. 310-316.

    Abstract

    "Ein außergewöhnlicher Inklusionsbetrieb ist die ProjektRouter gGmbH. Hier werden Menschen mit Behinderungen unter anderem qualifiziert und per Arbeitnehmerüberlassung an kooperierende Unternehmen (langfristig) ausgeliehen, gecoacht und begleitet. Hintergründe und Einzelheiten des Projekts werden hier vorgestellt." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Nutzungsansatz zum bio-psycho-sozialen Modell für die Bedarfsermittlung bei Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben: Ausgewählte Ergebnisse des Projektes "b3 - das Bedarfsermittlungskonzept" (2018)

    Lentz, Rainer; Schubert, Michael ; Lipowski, Inga; Sutorius, Mathias; von Raison, Bia; Morfeld, Matthias ; Viehmeier, Sarah;

    Zitatform

    Lentz, Rainer, Inga Lipowski, Matthias Morfeld, Michael Schubert, Mathias Sutorius, Sarah Viehmeier & Bia von Raison (2018): Nutzungsansatz zum bio-psycho-sozialen Modell für die Bedarfsermittlung bei Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben. Ausgewählte Ergebnisse des Projektes "b3 - das Bedarfsermittlungskonzept". In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 32, H. 3, S. 182-195.

    Abstract

    "Art, Mittel und Ergebnisse der Bedarfsermittlung sind wesentlich für passgenaue Leistungen für Menschen mit Behinderung. Wie ein individueller Teilhabebedarf ermittelt wird, lag bisher in der Hand einzelner zuständiger Akteure. Der Beitrag stellt in diesem Kontext ausgewählte Ergebnisse des BMAS-geförderten Projektes 'b3 - das Bedarfsermittlungskonzept. Basiskonzept für die Bedarfsermittlung in der beruflichen Rehabilitation' vor.
    Zielstellung des Projektes war es, unter Nutzung des bio-psycho-sozialen Modells gemeinsam mit Reha-Trägern, Leistungserbringern und Menschen mit Behinderungen bzw. ihren Vertretern abgestimmte und übergreifende Grundlagen für die Bedarfsermittlung in der beruflichen Rehabilitation zu entwickeln. Diese Grundlagen umspannen in Anlehnung § 13 SGB IX, sowohl Grundlagen für Prozesse handelnder Akteure (Arbeitsprozesse) als auch durch diese eingesetzter Methoden (Arbeitsmittel). Mit den Ergebnissen verbindet sich der Anspruch, Prozesse und Ergebnisse der Bedarfsermittlung einheitlicher zu strukturieren sowie ganzheitlicher und nachvollziehbar zu gestalten.
    Vorgestellt werden ausgewählte Aspekte des Basiskonzeptes zur Ermittlung von Teilhabebedarf sowie eine das Konzept ergänzende Instrumentendatenbank zur Auswahl von Instrumenten bei bestimmten Fragestellungen während der Bedarfsermittlung in der beruflichen Rehabilitation. Mit dem Konzept ist eine Arbeitshilfe für Reha-Fachkräfte entstanden, um die Umsetzung sozialgesetzlicher Normen in der Bedarfsermittlung nachvollziehbar durchzuführen." (Autorenreferat, © Lambertus-Verlag)

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  • Literaturhinweis

    Perspektiven einer Teilhabeorientierten Psychotherapie in Anlehnung an Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften (DGRW) (2018)

    Muschalla, Beate ; Worringen, Ulrike; Morfeld, Matthias ; Bengel, Jürgen;

    Zitatform

    Muschalla, Beate, Jürgen Bengel, Matthias Morfeld & Ulrike Worringen (2018): Perspektiven einer Teilhabeorientierten Psychotherapie in Anlehnung an Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften (DGRW). In: Die Rehabilitation, Jg. 57, H. 4, S. 233-238. DOI:10.1055/s-0043-102553

    Abstract

    "Psychische Erkrankungen, wie rezidivierende affektive Störungen, Persönlichkeitsstörungen oder auch psychotische Erkrankungen, gehen für die betroffenen Menschen häufig mit anhaltenden Beeinträchtigungen im alltäglichen Leben einher. Daher spielt bei ihrer psychotherapeutischen Behandlung - unabhängig ob stationär oder ambulant - die Rehabilitations- bzw. Teilhabeorientierung im Sinne des SGB IX eine bedeutsame Rolle. Teilhabeorientierte Behandlung hat zum Ziel, dass ein Patient auch mit einer chronischen Erkrankung in beruflichen und sozialen Lebensbezügen integriert sein soll. Behinderung im Sinne der krankheitsbedingten Beeinträchtigung in bestimmten Lebensbereichen soll überwunden werden. In der alltäglichen Psychotherapiepraxis sind teilhabe- und rehabilitationsorientierte Inhalte bei psychischen Erkrankungen seit jeher von großer Bedeutung. Um in der Psychotherapie das Teilhabemodell nutzbar zu machen, ist eine verfahrensübergreifende Orientierung am biopsychosozialen Krankheitsverständnis sinnvoll, welches der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) zugrunde liegt. Kenntnisse über die Vielfalt medizinischer, beruflicher und sozialer Rehabilitationsmöglichkeiten im deutschen Sozialversicherungssystem sind notwendig, um eine teilhabeorientierte Psychotherapie bei chronisch kranken Patienten durchzuführen zu können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Perspektiven von Leistungserbringern: Anpassungsstrategien auf aktuelle Herausforderungen von Leistungserbringern im Kontext der beruflichen Rehabilitation (2018)

    Neumann, Kristin; Tophoven, Silke ; Reims, Nancy ;

    Zitatform

    Neumann, Kristin, Nancy Reims & Silke Tophoven (2018): Perspektiven von Leistungserbringern: Anpassungsstrategien auf aktuelle Herausforderungen von Leistungserbringern im Kontext der beruflichen Rehabilitation. In: Deutsche Rentenversicherung Bund & Deutsche Rentenversicherung Bayern Süd (Hrsg.) (2018): Prävention und Rehabilitation in Zeiten der Globalisierung, Berlin, S. 234-236, 2018-01-08.

    Abstract

    "Ziel ist es, behinderten oder von Behinderungen bedrohten Menschen über Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben die berufliche und damit die gesellschaftliche Teilhabe zu sichern (vgl. SGB IX). Die Bandbreite von Qualifizierungsmaßnahmen für Menschen mit Behinderungen ist groß. Sie reicht von beruflichen Trainingsmaßnahmen über Erstausbildungen bis hin zu Umschulungen. Ebenso gestaltet sich die Landschaft von Anbietern qualifizierender reha-spezifischer Maßnahmen breit und heterogen.>> In der Forschung fehlt es bisher an einer systematischen Betrachtung der Leistungserbringer im Kontext der beruflichen Rehabilitation. Diese Forschungslücke schließt das Projekt 'Perspektiven der Leistungserbringer', gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und durchgeführt vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Die Studie nimmt die Leistungserbringer reha-spezifischer Maßnahmen in den Fokus. Dabei werden alle Leistungserbringer betrachtet, die Maßnahmen in Kostenträgerschaft der Bundesagentur für Arbeit (BA) erbringen (Stand 2016). Forschungsleitende Fragen sind: Welche Faktoren haben einen Einfluss auf die Arbeitsmarktintegration von Rehabilitand_innen aus der Perspektive der Leistungserbringer? Wie gestalten sich die Struktur der Leistungserbringer, ihr Angebot, die Reha-Population sowie die Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit, mit Betrieben und weiteren Akteuren? Ebenso wird nach aktuellen und zukünftigen Herausforderungen gefragt.>> Es sollen nun erste Ergebnisse zu den unterschiedlichen Anforderungen der Leistungserbringer im Kontext der der beruflichen Rehabilitation und entsprechende Strategien im Umgang damit vorgestellt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Reims, Nancy ;
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  • Literaturhinweis

    Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben: Rehabilitanden der Bundesagentur für Arbeit und der Deutschen Rentenversicherung im Vergleich (2018)

    Nivorozhkin, Anton ; Zollmann, Pia; Bethge, Matthias ; Reims, Nancy ;

    Zitatform

    Nivorozhkin, Anton, Nancy Reims, Pia Zollmann & Matthias Bethge (2018): Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben. Rehabilitanden der Bundesagentur für Arbeit und der Deutschen Rentenversicherung im Vergleich. In: Die Rehabilitation, Jg. 57, H. 3, S. 149-156., 2018-01-09. DOI:10.1055/a-0608-8879

    Abstract

    " Die Bundesagentur für Arbeit (BA) und die Deutsche Rentenversicherung (DRV) sind die größten Träger von Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA). Strukturmerkmale der Geförderten und die Inanspruchnahme von LTA werden vergleichend dargestellt sowie kurzfristige Entwicklungen abgebildet.
    Die Prozessdatensätze der BA und DRV wurden so aufbereitet, dass sie möglichst vergleichbar waren. Eingeschlossen wurden Personen mit anerkanntem Reha-Status bzw. bewilligter LTA, die zwischen 2011 und 2015 ein Reha-Verfahren beendeten.
    Sowohl bei der BA als auch der DRV hat die Inanspruchnahme von LTA zugenommen. Die Ergebnisse zeigen eine absolute und relative Zunahme von Personen, die zum Zeitpunkt der Anerkennung bzw. Bewilligung beschäftigt waren und von Personen, die technische Hilfen in Anspruch genommen haben. Die durch die BA geförderten Rehabilitanden sind jünger und haben höhere Schulabschlüsse. Sie sind häufiger arbeitslos und nehmen häufiger Weiterbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen in Anspruch. Durch die DRV geförderte Personen sind häufiger beschäftigt und erhalten v. a. technische Hilfen.
    Auch wenn sich die Rehabilitanden der BA und der DRV aufgrund der jeweiligen rechtlichen Zuständigkeiten von BA und DRV v.?a. hinsichtlich des Alters unterscheiden, sind vergleichbare Entwicklungen der Förderpopulationen und Leistungen zu beobachten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Nivorozhkin, Anton ; Reims, Nancy ;
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  • Literaturhinweis

    Return to Work und Stay at Work: die Frage nach einem gelingenden betrieblichen Eingliederungsmanagement (2018)

    Ohlbrecht, Heike; Detka, Carsten; Kuczyk, Susanne; Lange, Bianca ;

    Zitatform

    Ohlbrecht, Heike, Carsten Detka, Susanne Kuczyk & Bianca Lange (2018): Return to Work und Stay at Work. Die Frage nach einem gelingenden betrieblichen Eingliederungsmanagement. In: Die Rehabilitation, Jg. 57, H. 3, S. 157-164. DOI:10.1055/a-0608-9402

    Abstract

    "Ziel der Studie
    Im Mittelpunkt der Studie steht die Frage danach, wie die Ausgestaltung des betrieblichen Eingliederungsmanagements (BEM), insbesondere in kleineren und mittleren Unternehmen (KMU), optimiert werden kann und wie bisherige Erfahrungen mit dem BEM zur Entwicklung früher ansetzender präventiver Maßnahmen zur Sicherung der Beschäftigungsfähigkeit genutzt werden können.
    Methodik
    Die Studie folgt einem multiperspektivischen, qualitativen Forschungsdesign. Im Fokus stand dabei die Erhebung von 40 retrospektiven Interviews mit Arbeitnehmenden, die unterschiedliche Varianten des BEM durchlaufen haben. Zudem wurden betriebliche sowie überbetriebliche Akteure durch Expertenbefragungen in den Blick genommen. Die Auswertung der Interviews folgte der Heuristik der Fallrekonstruktion und der Forschungsstrategie der Grounded Theory.
    Ergebnisse
    Es lassen sich verschiedene Einflussfaktoren für die Ausgestaltung eines betrieblichen Eingliederungsmanagements identifizieren - die biografisch verankerten Haltungen der Arbeitgebenden und Arbeitnehmenden, die Unternehmenskultur sowie (betriebsspezifische) strukturelle Faktoren, die zu Gelingensbedingungen und Hemmfaktoren für BEM-Prozesse in KMU werden können. Ebenso zeigen sich Dilemmata, die BEM-Prozesse behindern können. BEM-Prozesse können auch Wirkungen entfalten, die über die BEM-Ziele im engeren Sinne hinausgehen.
    Schlussfolgerung
    Gelingen können die Wiedereingliederung und der Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit der Arbeitnehmenden v. a. dann, wenn eine auf Vertrauen beruhende Betriebskultur der Achtsamkeit, Wertschätzung und Offenheit besteht. Dies hängt insbesondere von den Haltungen aller Beteiligten ab. Doch auch in einer solchen Betriebskultur haben Dilemmata und Konfliktpotenziale einen Einfluss auf das Gelingen des BEM-Prozesses. Jedes Unternehmen benötigt zudem interne und/oder externe Akteure, die über ausreichend Wissen und Kompetenzen zur Durchführung eines BEMs verfügen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Aufbau und Analyse des LTA-Rehaprozessdatenpanels: Eine Prozessdatenbasis zur Untersuchung beruflicher Rehabilitation in Trägerschaft der Bundesagentur für Arbeit (2018)

    Reims, Nancy ; Tophoven, Silke ; Nivorozhkin, Anton ; Jentzsch, Robert; Thomsen, Ulrich; Köhler, Markus; Rauch, Angela ; Tisch, Anita ;

    Zitatform

    Reims, Nancy, Silke Tophoven, Anita Tisch, Robert Jentzsch, Anton Nivorozhkin, Markus Köhler, Angela Rauch & Ulrich Thomsen (2018): Aufbau und Analyse des LTA-Rehaprozessdatenpanels. Eine Prozessdatenbasis zur Untersuchung beruflicher Rehabilitation in Trägerschaft der Bundesagentur für Arbeit. (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht 503), Berlin, 127 S.

    Abstract

    "Der Abschlussbericht zum Projekt 'Evaluation von Leistungen zur Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben' (LTA) fasst die wichtigsten Arbeiten des Projektmoduls 'Fortschreibung bzw. Neuaufbau des LTA-Reha-Prozessdatenpanels (LTA-RehaPro) und Analysen aus dem Prozessdatenpanel (Modul 1)' zusammen. Das Projekt wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales durchgeführt. Ziel des Projektmoduls war zum einen der Aufbau einer Prozessdatengrundlage auf Basis administrativer Daten aus den Geschäftsprozessen der Bundesagentur für Arbeit (BA). Zum anderen ist die so entstandene Datenbasis Grundlage für inhaltliche Analysen zum Rehabilitationsprozess. Der Fokus der Daten und der entsprechenden Analysen liegt auf Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen und Behinderungen, die eine berufliche Rehabilitation in Kostenträgerschaft der BA anstreben oder absolvieren. Erst- und Wiedereingliederung werden getrennt voneinander betrachtet. Im Rahmen der Analysen wurde der Rehabilitationsprozess einerseits in seiner Gesamtheit betrachtet und andererseits wurden einzelne Prozessschritte untersucht." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die berufliche Wiedereingliederung von Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen in Kostenträgerschaft der Bundesagentur für Arbeit (2018)

    Reims, Nancy ; Tophoven, Silke ; Nivorozhkin, Anton ;

    Zitatform

    Reims, Nancy, Anton Nivorozhkin & Silke Tophoven (2018): Die berufliche Wiedereingliederung von Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen in Kostenträgerschaft der Bundesagentur für Arbeit. In: Deutsche Rentenversicherung Bund & Deutsche Rentenversicherung Bayern Süd (Hrsg.) (2018): Rehabilitation bewegt! 27. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium, Deutscher Kongress für Rehabilitationsforschung (DRV-Schriften, 113), Berlin, S. 236-238, 2018-01-08.

    Abstract

    "Im Rahmen von Leistungen zur Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben (LTAProjekt) können Personen mit Behinderungen und gesundheitlichen Einschränkungen bei einer beruflichen Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt gefördert und unterstützt werden. Dabei ist die Bundesagentur für Arbeit (BA) u.a. für diejenigen Personen zuständig, die weniger als 15 Jahre Sozialversicherungsbeiträge geleistet haben. Im Reha-Verfahren kommen eine Vielzahl beruflicher Qualifikations- und Integrationsleistungen zum Tragen, die möglichst passgenau auf die Geförderten und deren Situation ausgerichtet sein sollen. Im Rahmen der vorliegenden Studie wird die Gruppe der Personen, die als Rehabilitandinnen und Rehabilitanden eine berufliche Wiedereingliederung bei der BA anstreben, detailliert beschrieben. Im Zusatz zur regelmäßigen Statistik der BA (Bundesagentur für Arbeit 2017) bieten die Analysen eine Ergänzung um weitere Personenmerkmale und liefern einen Überblick über individuelle Erwerbs- und Rehabilitationsverläufe. Betrachtet werden neben der Personenstruktur und -charakteristik, die aufgenommenen Maßnahmen sowie der Zugangsstatus zu Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA) und die beruflichen Tätigkeiten der Geförderten vor bzw. nach der beruflichen Rehabilitation." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Reims, Nancy ; Nivorozhkin, Anton ;
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  • Literaturhinweis

    Die berufliche Wiedereingliederung von Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen in Kostenträgerschaft der Bundesagentur für Arbeit (2018)

    Reims, Nancy ; Tophoven, Silke ; Nivorozhkin, Anton ;

    Zitatform

    Reims, Nancy, Anton Nivorozhkin & Silke Tophoven (2018): Die berufliche Wiedereingliederung von Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen in Kostenträgerschaft der Bundesagentur für Arbeit. In: Bayern in Zahlen, Jg. 149, H. 9, S. 600-601., 2018-01-08.

    Abstract

    "Im Rahmen von Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA; berufliche Rehabilitation) können Personen mit Behinderungen und gesundheitlichen Einschränkungen bei einer beruflichen Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt unterstützt werden. Die vorliegende Studie beschreibt die Gruppe der Personen detailliert, die als Rehabilitandinnen und Rehabilitanden eine berufliche Wiedereingliederung bei der BA anstreben. Im Zusatz zur regelmäßigen Statistik der BA bieten die Analysen eine Ergänzung um weitere Personenmerkmale und liefern einen Überblick über individuelle Erwerbs- und Rehabilitationsverläufe. Betrachtet werden neben der Personenstruktur und -charakteristik die aufgenommenen Maßnahmen sowie der Zugangsstatus direkt vor Reha-Beginn und die beruflichen Tätigkeiten der Geförderten vor bzw. nach der beruflichen Rehabilitation. Die deskriptiven Analysen beruhen auf Daten des LTA-Rehaprozessdatenpanels. Dabei handelt es sich um administrative Daten, die einerseits aus den Geschäftsprozessen der BA sowie den Meldungen zur Sozialversicherung gewonnen werden. Mithilfe dieser Daten kann die Gesamtheit des Rehabilitationsprozesses dargestellt werden sowie die Erwerbsverläufe vor und nach den Reha-Verfahren. Die Analysen umfassen den Zeitraum einer Beantragung und Bewilligung einer LTA zwischen den Jahren 2010 und 2015. Seit 2010 lässt sich ein kontinuierlicher Anstieg in den Antragszahlen auf LTA beobachten. Etwa 80 % der Personen werden dabei anerkannt. Neben Personen, die einen Antrag aus einer Arbeitslosigkeit herausstellen, sind Beschäftigte die zweitgrößte Gruppe. Ihr Anteil unter den Geförderten nimmt stetig zu. Etwa die Hälfte der in 2015 anerkannten Personen hat eine Behinderung des Stütz- und Bewegungsapparates, etwa ein Drittel sind Personen mit einer psychischen Behinderung. Die Geförderten erhalten am häufigsten Weiterbildungs- oder Umschulungsmaßnahmen sowie technische Arbeitsplatzanpassungen. Letztere werden immer häufiger und hauptsächlich von Personen mit Behinderungen des Stütz- und Bewegungsapparats beansprucht. Nach dem Reha- Verfahren werden seltener manuelle Tätigkeiten und häufiger nicht-manuelle sowie kognitive und analytische Tätigkeiten ausgeführt. Direkt im Anschluss an ein Reha-Verfahren ist über die Hälfte in einer neuen oder zuvor bestehenden Beschäftigung. Zuvor bestehende Beschäftigungsverhältnisse können häufig durch technische Hilfen beibehalten werden. Die gestiegene Beantragung und Inanspruchnahme von LTA ist vermutlich auf die erhöhte Informiertheit bei Arbeitgebern und Geförderten zurückzuführen sowie der gestiegenen Notwendigkeit aufseiten der BA, einem Jobverlust präventiv zu begegnen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Reims, Nancy ; Nivorozhkin, Anton ;
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