Menschen mit Behinderungen in Ausbildung und Beruf
Mit dem Bundesteilhabegesetz und dem Nationalen Aktionsplan 2.0 wurden 2016 zwei wichtige behindertenpolitische Vorhaben angestoßen und in den Folgejahren umgesetzt und weiterentwickelt. Damit soll im Einklang mit der UN-Behindertenrechtskonvention die Inklusion in Deutschland weiter vorangetrieben werden, indem die Selbstbestimmung und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen gestärkt werden. Mit dem schrittweisen Inkrafttreten des Bundesteilhabegesetzes erfuhren das Recht der Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und die Eingliederungshilfe (SGB IX) weitreichende Änderungen. Wie stellt sich die Situation von behinderten Menschen auf dem Arbeitsmarkt dar? Wie lassen sich behindertengerechte Berufsleben und inklusive Arbeitswelten gestalten?
Die Infoplattform stellt zentrale Dokumente und relevante Quellenhinweise zusammen, inhaltlich strukturiert nach den Aspekten der Politik für behinderte Menschen und den diskutierten bzw. realisierten Reformanstrengungen.
- Ergebnisse und Projekte aus dem IAB
-
Ausbildung, Rehabilitationsmaßnahmen
- Politik und Rechtsprechung für behinderte Menschen
- Rehabilitationseinrichtungen
- Berufsvorbereitung, Berufsberatung, Berufswahl
- Studium
- Berufsausbildung, Berufseinmündung
- Fortbildung und Umschulung
- betriebliche Rehabilitation
- Maßnahmen zur Erhaltung der Arbeitsfähigkeit
- Erfolgskontrolle, Kosten-Nutzen-Aspekte
-
Arbeitsmarktsituation behinderter Menschen
- Arbeitsmarktpolitik, Inklusion, Persönliches Budget
- Beschäftigungsentwicklung
- Arbeitslosigkeit
- Beschäftigung in Werkstätten für behinderte Menschen
- Beschäftigung in alternativen Einrichtungen, Selbsthilfefirmen
- Berufliche Selbständigkeit
- Hochqualifizierte behinderte Menschen auf dem Arbeitsmarkt
- Beschäftigung im ersten Arbeitsmarkt
-
Berufsleben und Arbeitswelt behinderter Menschen
- Personalpolitik, Arbeitgebereinstellungen, finanzielle Einstellungsanreize
- Eingliederungshilfe, BEM, Arbeitsassistenz, Unterstützte Beschäftigung, Arbeitsplatzsicherung
- Arbeitsbedingungen, Arbeitsplatzgestaltung, technische Arbeitshilfen, Arbeitszeit
- Berufsverlauf, Berufserfolg
- Berufsstruktur, Einzelberufe
- Arbeitszufriedenheit
- Lohn, Einkommen
- Behinderungsart
- Alter
- Geografischer Bezug
- Geschlecht
-
Literaturhinweis
Rehabilitation und Return to Work: eine internationale Perspektive aus Deutschland, Österreich und der Schweiz (2019)
Rind, E.; Völter-Mahlknecht, S.; Danuser, B.; Godnic-Cvar, J.; Wagner, A.; Rieger, M. A.; Steiner, M.; Hutterer, K.;Zitatform
Rind, E., A. Wagner, B. Danuser, J. Godnic-Cvar, M. A. Rieger, K. Hutterer, M. Steiner & S. Völter-Mahlknecht (2019): Rehabilitation und Return to Work. Eine internationale Perspektive aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. In: Arbeitsmedizin, Sozialmedizin, Umweltmedizin, Jg. 54, H. 4, S. 246-252.
Abstract
"Die Arbeitnehmerschaft in Europa wird älter. Auch dadurch steigt das Risiko, in den aktiven Berufsjahren ein Gesundheitsproblem zu entwickeln, deutlich an und berufliche Rehabilitation wird immer wichtiger. Gegenwärtige Entwicklungen im Bereich der Rehabilitation sind von Kostendruck, Personalknappheit und wachsenden neuen inhaltlichen Anforderungen in einem sich ändernden Arbeitsmarkt geprägt (z.B. Arbeiten 4.0: neue Arbeitsformen und Beschäftigungsverhältnisse z.B. durch Prozesse der Digitalisierung und Globalisierung). Ziel der Studie ist die Analyse von Gemeinsamkeiten und Unterschieden im Rehabilitationsprozess für Menschen im Erwerbsalter zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Open Access -
Literaturhinweis
Inklusiver Arbeitsmarkt? Eine Bilanz 10 Jahre nach Inkrafttreten der Behindertenrechtskonvention (2019)
Schreiner, Mario;Zitatform
Schreiner, Mario (2019): Inklusiver Arbeitsmarkt? Eine Bilanz 10 Jahre nach Inkrafttreten der Behindertenrechtskonvention. In: Gemeinsam leben, Jg. 27, H. 3, S. 161-168.
Abstract
"Der vorliegende Beitrag thematisiert das Grundbedürfnis nach Erwerbsbeteiligung und betrachtet die Arbeitsmarktsituation von Menschen mit Behinderungen 10 Jahre nach Inkrafttreten der Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) in Deutschland. Im Fokus stehen die Entwicklung der Erwerbsquote und die Arbeitslosigkeit von Menschen mit Behinderungen. Diese werden in Relation zu den aus der UN-BRK resultierenden Anforderungen gestellt. In diesem Zusammenhang wird auch die Inanspruchnahme von Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben als Alternativen zur Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt beleuchtet. Der Beitrag schließt mit einem Ausblick auf mögliche zukünftige Entwicklungen der Arbeitsmarktsituation von Menschen mit Behinderungen in Deutschland." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Teilhabe braucht Rehabilitation: Blicke zurück in die Zukunft (2019)
Seel, Helga;Zitatform
(2019): Teilhabe braucht Rehabilitation. Blicke zurück in die Zukunft. Berlin: Lang, 232 S. DOI:10.3726/b16245
Abstract
"Zum 50-jährigen Jubiläum hat die Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation e. V. (BAR) Kooperationspartner und Wegbegleiter eingeladen, ihre Perspektiven zu Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Reha-Geschehens und der Prozesse in der Rehabilitation in bündiger Form niederzuschreiben. Namhafte Vertreter der Reha-Szene aus Politik, Wirtschaft, Verbänden und Institutionen äußern sich zur gesellschaftlichen Entwicklung, zu Veränderungen in der Sozialgesetzgebung, Aufgaben der Reha-Träger und der BAR sowie zur Weiterentwicklung des gegliederten Sozialleistungssystems.
Die Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation e. V. (BAR) ist der Zusammenschluss der Rehabilitationsträger. Seit 1969 fördert sie im gegliederten Sozialleistungssystem die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen. Die BAR koordiniert und unterstützt das Zusammenwirken der Reha-Träger, vermittelt Wissen und arbeitet mit an der Weiterentwicklung von Rehabilitation und Teilhabe. Ihre Mitglieder sind die Träger der Gesetzlichen Renten-, Kranken- und Unfallversicherung, die Bundesagentur für Arbeit, die Bundesländer, die Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter und Hauptfürsorgestellen, die Bundesarbeitsgemeinschaft der überörtlichen Träger der Sozialhilfe, die Kassenärztliche Bundesvereinigung sowie die Sozialpartner." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Modellprojekt zur Förderung von Durchlässigkeit und Inklusion bei der beruflichen Ausbildung von Rehabilitanden - "TINA - Trägergestützte inklusive Ausbildung" - Endbericht der Begleitforschung (2019)
Sommer, Jörn; Fischer, Bastian; Gericke, Thomas; Meyer, Stefan;Zitatform
Sommer, Jörn, Thomas Gericke, Bastian Fischer & Stefan Meyer (2019): Modellprojekt zur Förderung von Durchlässigkeit und Inklusion bei der beruflichen Ausbildung von Rehabilitanden - "TINA - Trägergestützte inklusive Ausbildung" - Endbericht der Begleitforschung. (IAB-Forschungsbericht 09/2019), Nürnberg, 109 S.
Abstract
"Mit dem Modellprojekt TINA - Trägergestützte inklusive Ausbildung wollte die Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit das Potenzial von jungen Menschen mit Behinderung, die ihre Ausbildung in einer Reha-Einrichtung beginnen, noch besser erschließen. Die wissenschaftliche Begleitforschung des Projekts erfolgte durch die InterVal GmbH in Kooperation mit der Universität Magdeburg. Der Fokus des Modellprojekts lag insbesondere darauf, entsprechend den individuellen Entwicklungen der jungen Menschen ihren Wechsel in eine weniger intensiv begleitete Form der Ausbildung mit mehr betrieblichen Anteilen zu unterstützen und sie zu einem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung zu führen. Dafür sollten die jungen Menschen während ihrer Ausbildung kontinuierlich von einem festen Ansprechpartner (Mentor) begleitet werden und hatten auch die Möglichkeit ggf. wieder in eine stärker begleitete Ausbildungsform zurückzuwechseln. Das Projekt wurde ab dem Jahr 2013 bei drei Trägern an zwei Standorten in Bayern durchgeführt. Für die Begleitforschung wurden die ersten beiden Ausbildungskohorten mit insgesamt 74 Auszubildenden in den Blick genommen, für die mit leitfadengestützten Interviews sowie mit schriftlichen Befragungen umfangreiche Daten erhoben wurden. Die Ergebnisse der Begleitforschung zeigen, dass sich die innovative Flexibilisierung der Ausbildung im Rahmen von TINA grundsätzlich bewährt hat und fortgeführt werden sollte. Hierbei sollten gleichwohl Aspekte wie die Ausgestaltung des Zugangs zu TINA, die Lernortkooperation mit Schulen und Betrieben, das Mentoringkonzept und die Anreize für die Träger bei Wechseln der Ausbildungsform weiter optimiert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Übergewicht und Adipositas als komplexe Herausforderung in der beruflichen Rehabilitation (2019)
Thönnes, Angelika;Zitatform
Thönnes, Angelika (2019): Übergewicht und Adipositas als komplexe Herausforderung in der beruflichen Rehabilitation. In: Die Berufliche Rehabilitation, Jg. 33, H. 2, S. 111-125.
Abstract
"Übergewicht und Adipositas stellen aufgrund der hohen Prävalenz und zahlreicher Begleit- und Folgeerkrankungen eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung dar, die sich Berufsbildungswerke mit ihrem Bildungsauftrag zunehmend stellen müssen. Dabei eignen sich diese Einrichtungen der beruflichen und sozialen Rehabilitation aufgrund ihrer personellen und strukturellen Gegebenheiten in besonderer Weise dazu, die für eine Gewichtsveränderung in der vulnerablen Altersphase junger Erwachsener mit Behinderungen notwendigen Lebensstilveränderungen nachhaltig zu etablieren. Diese Gruppe weist zusätzlich zu einer Primärbehinderung einen bis zu dreifach erhöhten prozentualen Anteil von Übergewicht und Adipositas auf. Daraus resultiert neben der Verschlechterung der Grunderkrankung eine weitere reduzierte Teilhabefähigkeit. Spezielle Settings, Zeitressourcen und Personal sowie Fachrichtungszusammensetzung für einen multimodalen Behandlungsansatz sind erforderlich. Leitliniengerechte Maßnahmen im Bereich Prävention und Therapie stellen die Grundlage eines bedarfsgerechten, zielorientierten Gesamtplans dar. Die Frage der beruflichen Eignung, einer arbeitsplatzbezogenen erhöhten Gesundheitsgefährdung oder einer Minderung der Erwerbsfähigkeit (MdE) bei Menschen mit schwerem Übergewicht bzw. Adipositas wird unter dem Aspekt der Richtlinie des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) relativiert. Im Sinne metabolischer, mechanischer und mentaler Einschränkungen und individueller Kontextfaktoren, wie sie im Edmonton Obesitiy Staging System (EOSS) abbildbar sind, können richtungsweisende Aussagen getroffen werden. Die Arbeitswelt muss sich der Realität eines zunehmenden Anteils schwer übergewichtiger und adipöser Mitarbeiter stellen, woraus Anforderungen an barrierefreies Arbeiten bei unterschiedlichen Anforderungen resultieren. Neue Konzepte der physischen Arbeitsorganisation und Raumgestaltung, der technischer Ausstattung sowie eine betriebliche Gesundheitsförderung stellen die ganze Komplexität und Vielfältigkeit der Anforderungen dar. Im Mittelpunkt sollen hinsichtlich der Teilhabe am Arbeitsplatz Partizipation und Kollaboration stehen." (Autorenreferat, © Lambertus-Verlag)
-
Literaturhinweis
Vocational rehabilitation of young adults with psychological disabilities (2019)
Zitatform
Tophoven, Silke, Nancy Reims & Anita Tisch (2019): Vocational rehabilitation of young adults with psychological disabilities. In: Journal of Occupational Rehabilitation, Jg. 29, H. 1, S. 150-162., 2018-04-20. DOI:10.1007/s10926-018-9773-y
Abstract
"Vocational rehabilitation measures support youth and young adults with disabilities to obtain vocational training and to enter the labor market. In Germany, a growing number of young people with psychological disabilities in vocational rehabilitation can be observed. The study at hand focuses on this group and examines their (un-)unemployment biographies before vocational rehabilitation, their access to vocational rehabilitation and identifies their individual challenges within the process of vocational rehabilitation.
Using a multi-methods approach, we analyze representative administrative data of the German Federal Employment Agency as well as biographical interviews conducted with young rehabilitants. We compare the population of young rehabilitants with psychological disorders to those with other disabilities in terms of vocational rehabilitation and initial labor market entry in order to get a representative picture about their school to work transitions. Since rehabilitants with psychological disabilities tend to be older than the remaining population, analyses are stratified by age groups. In addition, qualitative in-depth interviews provide an additional and deeper understanding of specific employment barriers youth with psychological disorders have to overcome. Furthermore, the individual perspective gives insight on how the crucial transition from school to work is perceived by the population under study.
The pathway into vocational rehabilitation of youth with psychological disorders is often characterized by obstacles in their transition from school to work. During rehabilitation, it appears essential to provide psychological stabilization along with vocational training. Although their average level of education is higher than those of other rehabilitants, labor market transition after (often company-external) vocational training challenges many young people with psychological disabilities, leaving many of them with comparatively poor labor market prospects.
Young persons with psychological disabilities, who come from regular schools or dropped out from regular school or university, seem to find their way to vocational rehabilitation more indirectly. Furthermore, vocational rehabilitation itself is often prolonged for those with psychological disabilities possibly due to a corresponding stabilization process. However, vocational rehabilitation can be a core element within the stabilization process of a psychological disease." (Autorenreferat, © Springer-Verlag) -
Literaturhinweis
Rückkehr in die Arbeit bei psychischen Erkrankungen.: Herausforderungen für das Betriebliche Eingliederungsmanagement (2019)
Voswinkel, Stephan;Zitatform
Voswinkel, Stephan (2019): Rückkehr in die Arbeit bei psychischen Erkrankungen. Herausforderungen für das Betriebliche Eingliederungsmanagement. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 72, H. 5, S. 343-350. DOI:10.5771/0342-300X-2019-5-343
Abstract
"Der Anteil psychischer Erkrankungen an den Arbeitsunfähigkeitszeiten und ihr Stellenwert in der betrieblichen Gesundheitspolitik wachsen. Der Beitrag analysiert auf der Basis einer qualitativen Untersuchung von Beschäftigten, die sich wegen psychischer Erkrankungen einer Therapie in psychosomatischen Kliniken unterzogen haben, und von Expertengesprächen mit Beteiligten des Betrieblichen Eingliederungsmanagements (BEM) Möglichkeiten und Probleme der Wiedereingliederung in die Arbeit. Als besondere Herausforderung gerade bei psychischen Erkrankungen erweist sich die Stigmatisierungsangst, die Betroffene von der Teilnahme am BEM oder von der offenen Thematisierung ihrer Belastungserfahrungen abhalten kann. Die jeweiligen Handlungslogiken der Akteure führen zu einer Individualisierungstendenz des BEM, die einerseits dem Einzelfall angemessenes Handeln ermöglicht, andererseits die Veränderung von psychischen Belastungen im Arbeitsbereich aus dem Blick geraten lässt. Das BEM kann aber auch als Instrument der Verhältnisprävention genutzt werden, wenn es mit anderen Institutionen der betrieblichen Gesundheitspolitik, insbesondere der Gefährdungsbeurteilung, verknüpft wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Inklusion und Exklusion von Menschen mit Behinderung: Anwendungsoptionen der Theorie sozialer Schließung (2019)
Zapfel, Stefan; Zielinski, Bartholomäus;Zitatform
Zapfel, Stefan & Bartholomäus Zielinski (2019): Inklusion und Exklusion von Menschen mit Behinderung. Anwendungsoptionen der Theorie sozialer Schließung. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 68, H. 12, S. 927-945. DOI:10.3790/sfo.68.12.927
Abstract
Zentrales Ziel der von der Bundesrepublik ratifizierten UN-Behindertenrechtskonvention ist die Herstellung und Gewährleistung von Inklusion und Teilhabe behinderter Menschen. Dennoch lassen sich nach wie vor vielfältige Exklusionen beobachten, die behinderten Menschen die gesellschaftliche Teilhabe erschweren. Dieser Artikel zieht die Theorie sozialer Schließung heran, um der Untersuchung der Inklusionschancen behinderter Menschen ein weiteres Element hinzuzufügen. Dabei wird zunächst die Webersche Ursprungskonzeption dargestellt, danach werden Theorieerweiterungen aus dem angelsächsischen Raum ergänzt, bevor wir auf Genese und Variabilität von Exklusionen eingehen. Behandelt werden daraufhin staatliche Interventions- und Stabilisierungsmöglichkeiten sozialer Ausschlüsse sowie Anwendungsoptionen und -grenzen der Theorie für die Teilhabe behinderter Menschen.
-
Literaturhinweis
Soziale Netzwerke und Behinderung - Zugang und Stabilisierung der Einbindung in den allgemeinen Arbeitsmarkt (2019)
Zitatform
Zapfel, Stefan, Nancy Reims & Mathilde Niehaus (2019): Soziale Netzwerke und Behinderung - Zugang und Stabilisierung der Einbindung in den allgemeinen Arbeitsmarkt. In: A. Klärner, M. Gamper, S. Keim, I. Moor, H. von der Lippe & N. Vonneilich (Hrsg.) (2019): Soziale Netzwerke und gesundheitliche Ungleichheiten : Eine neue Perspektive für die Forschung, Wiesbaden, Springer VS S. 347-368, 2019-03-29. DOI:10.1007/978-3-658-21659-7_15
Abstract
"Mit dem Eintritt einer Behinderung steigt das Risiko, informelle und Teile der formalen Netzwerke zu verlieren, gleichzeitig aber auch die Chance, andere - vor allem professionelle - Netzwerkpartner zu gewinnen. Wohlfahrtsstaatliche Regelungen und Institutionen wie die SBV, das BEM, die ZAV oder Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation bieten Menschen mit Behinderung die Möglichkeit, Netzwerkkontakte neu aufzubauen oder zu erweitern und wieder Anschluss an den Arbeitsmarkt zu finden bzw. diesen aufrechtzuerhalten. Inwiefern das und eine erfolgreiche Eingliederung ins Erwerbssystem gelingt, hängt von verschiedenen Faktoren - vor allem der formalen Zugänglichkeit, dem Engagement sozialstaatlicher Akteure und ihrer Zusammenarbeit, der Inklusionsbereitschaft der Arbeitgeber, der Teilnahmemotivation behinderter Menschen, deren Bildungshintergrund sowie dem lebensweltlichen Rückhalt - ab.
In der arbeitsmarktbezogenen Behinderungs- und Rehabilitationsforschung wird bisher weitestgehend auf die Anwendung von Netzwerkansätzen verzichtet. Das gilt sowohl in Bezug auf informelle Zugangswege zum Arbeitsmarkt als auch im Hinblick auf die Rolle von Interessenverbänden behinderter Menschen, innerbetriebliche Organisationseinheiten und Abläufe (wie SBV und BEM), die Bedeutung der ZAV, Angebote der Peer-to-Peer-Beratung und Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation. Aufgabe dieses Beitrags ist es, mögliche Ansatzpunkte hierfür aufzuzeigen, dabei relevantes empirisches Material miteinzubeziehen, entsprechende Forschungslücken zu verdeutlichen und Anregungen für künftige Forschungsaktivitäten auf diesem Gebiet zu geben." (Textauszug, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Zur Beratung arbeitsloser Menschen mit Behinderung durch die Jobcenter: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 19/8157) (2019)
Zitatform
(2019): Zur Beratung arbeitsloser Menschen mit Behinderung durch die Jobcenter. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 19/8157). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/8887 (02.04.2019)), 11 S.
-
Literaturhinweis
Ausbildungsbegleitende Maßnahmen, assistierte Ausbildung und Außerbetriebliche Ausbildung: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der AfD (Drucksache 19/11918) (2019)
Zitatform
(2019): Ausbildungsbegleitende Maßnahmen, assistierte Ausbildung und Außerbetriebliche Ausbildung. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der AfD (Drucksache 19/11918). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/12236 (09.08.2019)), 8 S.
Abstract
"Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der AfD zu ausbildungsbegleitenden Maßnahmen, assistierter Ausbildung und Außerbetrieblicher Ausbildung. Angegeben werden Zahl der jungen Menschen, die eine Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme begonnen haben, die an ausbildungsbegleitenden Hilfen teilgenommen haben, Zahl der jungen Menschen, die eine Assistierte Ausbildung begonnen haben und Zahl der jungen Menschen, die eine außerbetriebliche Berufsausbildung begonnen haben (jeweils Zugänge). Angaben zu Abbrüchen, Kosten und Ausbildungsvergütung. Angaben zur Anzahl Jugendlicher ohne Berufsausbildung und wie diese qualifiziert werden können." (IAB)
-
Literaturhinweis
Berufliche Reha und Wiedereingliederung schwerbehinderter Menschen: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der FDP (Drucksache 19/14241) (2019)
Zitatform
(2019): Berufliche Reha und Wiedereingliederung schwerbehinderter Menschen. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der FDP (Drucksache 19/14241). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/14798 (05.11.2019)), 12 S.
Abstract
Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der FDP-Fraktion zur Zusammenarbeit von Gemeinsamen Einrichtungen, Jobcentern und Rehabilitationsträgern zum Ziel der beruflichen Wiedereingliederung schwerbehinderter Menschen. (IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Bericht zum Stand und zu den Ergebnissen der Maßnahmen nach Artikel 25 Absatz 2 bis 4 des Bundesteilhabegesetzes: Unterrichtung durch die Bundesregierung (2019)
Zitatform
(2019): Bericht zum Stand und zu den Ergebnissen der Maßnahmen nach Artikel 25 Absatz 2 bis 4 des Bundesteilhabegesetzes. Unterrichtung durch die Bundesregierung. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/6929 (04.01.2019)), 199 S.
Abstract
"Ausgangslage und Berichtsauftrag, Überblick über die Maßnahmen, Umsetzungsbegleitung Bundesteilhabegesetz, Ausführung sowie absehbare Wirkungen neuer Regelungen der Eingliederungshilfe (Wirkungsprognose), modellhafte Erprobung der zum 1. Januar 2020 in Kraft tretenden Verfahren und Leistungen, Untersuchung jährlicher Einnahmen und Ausgaben" (Dokumentations- und Informationssystem Bundestag und Bundesrat - DIP)
-
Literaturhinweis
Berufliche Reha bei den Jobcentern - weiterhin nur geringe Chancen auf Förderung (2019)
Zitatform
(2019): Berufliche Reha bei den Jobcentern - weiterhin nur geringe Chancen auf Förderung. (Arbeitsmarkt aktuell 2019,02), Berlin, 9 S.
Abstract
"Arbeitslose mit gesundheitlichen Einschränkungen haben schlechtere Chancen auf angemessene Förderung, wenn sie vom Jobcenter betreut werden. Die Quote der Reha-Fälle, die nach Krankheit oder Unfall umgeschult werden oder anderweitig Hilfe bekommen, ist beim Jobcenter viel geringer als bei den Agenturen für Arbeit." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Disability saliency and discrimination in hiring (2018)
Zitatform
Armour, Phillip, Patrick Button & Simon Hollands (2018): Disability saliency and discrimination in hiring. In: AEA papers and proceedings, Jg. 108, S. 262-266. DOI:10.1257/pandp.20181045
Abstract
"Theory suggests that disability discrimination protections may adversely affect the hiring of individuals with disabilities by making them more expensive. Using SIPP data, we explore how the ADA Amendments Act (ADAAA), which expanded disability discrimination protections, affected the relative hiring rate of individuals with disabilities. We employ new categorizations of disability type: salient physical conditions, non-salient physical conditions, mental retardation and developmental disability, and other mental conditions. We find that the ADAAA had no effect other than increasing hiring for those with non-salient physical conditions. These results suggest that condition saliency may mediate the effects of discrimination protections on hiring." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Inklusion im Übergang von der Schule in Ausbildung und Beruf: Hintergründe, Herausforderungen und Beispiele aus der Praxis (2018)
Arndt, Ingrid; Weber, Klaus; Neises, Frank;Zitatform
Arndt, Ingrid, Frank Neises & Klaus Weber (Hrsg.) (2018): Inklusion im Übergang von der Schule in Ausbildung und Beruf. Hintergründe, Herausforderungen und Beispiele aus der Praxis. (Berichte zur beruflichen Bildung), Bonn, 189 S.
Abstract
"Der Übergang in Ausbildung und Beruf gelingt nicht allen Jugendlichen gleichermaßen gut. Am Ausbildungsmarkt setzen sich Selektions- und Ausgrenzungsprozesse fort. Wie es gelingt, allen jungen Menschen berufliche Handlungsfähigkeit zu vermitteln und die Teilhabe an regulärer Ausbildung und dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu verbessern, ist Thema der Beiträge in diesem Sammelband. Einerseits werden Reformvorschläge aus wissenschaftlichen Analysen abgeleitet und andererseits Beispiele guter Praxis mit inklusiven Elementen gezeigt, die als Umsetzungshilfe dienen, wenn Institutionen sich inklusiver ausrichten möchten. Es wird deutlich, dass eine differenzierte individuelle Förderung die Basis für eine gelingende Inklusion in der beruflichen Bildung darstellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Jobs for youth program: an intervention to improve transition outcomes of former dropout minority youth (2018)
Zitatform
Balcazar, Fabricio E., Jessica Awsumb, Shawn Dimpfl, F. L. Fredrik G. Langi & Jazmin Lara (2018): Jobs for youth program. An intervention to improve transition outcomes of former dropout minority youth. In: Career Development and Transition for Exceptional Individuals, Jg. 41, H. 3, S. 166-174. DOI:10.1177/2165143417747225
Abstract
"This study describes an intervention developed to implement several best transition practices with a high risk/high need population. In all, 116 students with disabilities from a charter school for dropouts participated. All students were interviewed at different points in time to track their progress as they completed the program. Records of participant's activities and outcomes were collected. Results suggest a positive impact on students' graduation rate (95%), enrollment in vocational rehabilitation (100%), proportion of students obtaining certificates for employment (56%), and paid internship (37%). Overall, 35% of the vocational rehabilitation cases were closed successfully with students meeting the 90-day employment requirement after graduation. Results inform future work on the implementation of interventions designed to help low-income minority youth with disabilities." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Arbeit - Gesundheit - Biographie: Gesundheitsbedingte Neuorientierungsprozesse im Erwerbsleben (2018)
Bartel, Susanne;Zitatform
Bartel, Susanne (2018): Arbeit - Gesundheit - Biographie. Gesundheitsbedingte Neuorientierungsprozesse im Erwerbsleben. (Gesellschaft der Unterschiede 49), Bielefeld: Transcript, 360 S. DOI:10.14361/9783839445860
Abstract
"Die Rückkehr ins Arbeitsleben nach einer Erkrankung stellt eine zentrale sozialpolitische Gestaltungsaufgabe dar. Ein vertieftes Verständnis für die komplexen Bedingungskonstellationen gesundheitsbedingter Ausstiegs- und Neuorientierungsprozesse und ihrer individuellen biographischen Auswirkungen ist deswegen unverzichtbar. In ihrer Grounded-Theory-Studie rekonstruiert Susanne Bartel anhand von Interviews mit erkrankten Beschäftigten ein Bedingungsgefüge der Ausstiegsprozesse und entwirft eine Aushandlungsarena der Krankheitsbewältigung und beruflichen Neuorientierung. Dabei wird insbesondere die Rolle von individuellen Einstellungen zu Arbeit, Gesundheit und Krankheit herausgestellt." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Forschung zu Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben: zum Wissenstransfer zwischen Theorie und Praxis (2018)
Bartel, Susanne; Ohlbrecht, Heike;Zitatform
Bartel, Susanne & Heike Ohlbrecht (2018): Forschung zu Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben. Zum Wissenstransfer zwischen Theorie und Praxis. In: Die Rehabilitation, Jg. 57, H. 3, S. 193-200. DOI:10.1055/a-0604-8416
Abstract
"Ziel der Studie
Diese Untersuchung richtet sich auf den Theorie-Praxis-Transfer auf dem Gebiet der Forschung zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA). Ziel war es zu ermitteln, welche Erwartungen auf Seiten der Leistungserbringer hinsichtlich der Forschung vorherrschen, welchen Zugang sie zu wissenschaftlichen Erkenntnissen suchen, wie sich der Praxistransfer vollzieht und welche Forschungsdesiderate vorliegen. Flankierend wurden Vertreter der Rentenversicherung aus dem Bereich der Forschungsförderung nach den internen Strukturen zur Identifizierung von Forschungsthemen und der Bewertung von Forschungsergebnissen sowie zum Wissenstransfer befragt. Ziel des Beitrages ist es, das Verhältnis von Forschung und Praxis im Bereich LTA zu problematisieren und eine Sensibilität für dieses Thema zu schaffen.
Methodik
Die Ergebnisse dieser Studie gründen auf einer schriftlichen Befragung von 28 Berufsförderungswerken (BFW) des Bundesverbandes Deutscher Berufsförderungswerke e. V. (BV BFW) und auf 3 Experteninterviews mit Vertretern der Rentenversicherung (Bund und Regional). Die Rücklaufquote der BFW-Befragung lag bei rd. 54% (N=15). Die Auswertung erfolgte primär qualitativ-inhaltsanalytisch sowie mit einer damit einhergehenden schrittweisen Kodierung des Materials.
Ergebnisse
Die Ergebnisse der Befragung verweisen auf einen ausgeprägten Bedarf nach Translationsprozessen und einer Kooperationskultur zwischen Forschung und Praxis. Gleichzeitig wurde ein Spannungsverhältnis zwischen dem Wahren der Autonomie von Forschung und einer zunehmenden Transferorientierung deutlich. Darüber hinaus konnten vielfältige Ansätze zur Ausgestaltung von möglichen Transferaktivitäten herausgearbeitet werden.
Schlussfolgerung
Im Bereich der Forschungen zur LTA stellt die Entwicklung eines Strategiekonzeptes für den Forschungstransfer eine zukünftige Entwicklungsaufgabe dar. Dabei ist es erforderlich, neue Kommunikationsstrukturen und partizipative Forschungsformate zu entwickeln, in denen Forschergruppen und -förderer sowie Praxisakteure gemeinsam LTA-Forschung realisieren können." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Die 4.0-Welten: Neue Barrieren oder Förderfaktoren für die Berufliche Rehabilitation? (2018)
Baumgartner, Frank; Krug, Walter;Zitatform
Baumgartner, Frank & Walter Krug (2018): Die 4.0-Welten: Neue Barrieren oder Förderfaktoren für die Berufliche Rehabilitation? In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 32, H. 2, S. 137-147.
Abstract
"Die Berufliche Rehabilitation von jungen Menschen mit Behinderung, wie sie durch Berufsbildungswerke über Ausbildung im dualen System und unter betrieblicher Beteiligung geleistet wird, muss sich den Herausforderungen einer rasanten Digitalisierung, Virtualisierung und Vernetzung stellen, um ihre Teilnehmer auf eine Arbeitswelt 4.0 gut vorzubereiten. Dabei richten sich die Anforderungen sowohl an den jungen Menschen mit seiner Behinderung als auch an die Einrichtung und deren Mitarbeiter. Darüber hinaus müssen Methodik und Prozesse des Ausbildungssystems weiterentwickelt werden, wie sich ebenso die Betriebe und Unternehmungen fragen müssen, wie sie zukünftig eine inklusive Arbeitswelt umsetzen wollen. Nur wenn die Bedingungen in einer Arbeitswelt 4.0 keine neuen Barrieren für Menschen mit Behinderung aufbauen, sondern diese im Gegenteil ihr innovatives Potential nutzen, kann sie zur Chance für eine verbesserte lnklusion von Menschen mit Behinderung in die Arbeitswelt werden." (Autorenreferat, © Lambertus-Verlag)
-
Literaturhinweis
Physical disability and labor market discrimination: evidence from a field experiment (2018)
Zitatform
Bellemare, Charles, Marion Goussé, Guy Lacroix & Steeve Marchand (2018): Physical disability and labor market discrimination. Evidence from a field experiment. (IZA discussion paper 11461), Bonn, 25 S.
Abstract
"We investigate the determinants and extent of labor market discrimination toward people with physical disabilities using a large scale field experiment. Applications were randomly sent to 1477 private firms advertising open positions. We find that average callback rates of disabled and non-disabled applicants are respectively 14.4% and 7.2%. We find this differential does not result from accessibility constraints related to firm infrastructures. We also find that mentioning eligibility to a government subsidy to cover the cost of workplace adaptation does not increase callback rates. Finally, we estimate that a lower bound of the proportion of discriminating firms is 49.7%." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Inklusive Ausbildung: ein erfolgsversprechender Weg zur dauerhaften Integration von jungen Menschen mit Behinderung in den allgemeinen Arbeitsmarkt (2018)
Berger, Monika; Raduncheva, Teodora;Zitatform
Berger, Monika & Teodora Raduncheva (2018): Inklusive Ausbildung. Ein erfolgsversprechender Weg zur dauerhaften Integration von jungen Menschen mit Behinderung in den allgemeinen Arbeitsmarkt. In: Impulse H. 84, S. 14-16.
Abstract
"Eine erfolgreich abgeschlossene betriebliche Ausbildung verbessert nachhaltig die beruflichen Perspektiven von jungen Menschen. Dies gilt in besonderem Maße für Jugendliche mit Lernschwierigkeiten und Behinderungen. Darum wurde in Trier im Sommer 2013 im Rahmen des Bundesprogramms 'Initiative Inklusion' ein Modellprojekt auf den Weg gebracht, das junge Menschen mit Behinderung und Betriebe dabei unterstützt, diesen Weg erfolgreich zu beschreiten. Da sich die ersten Erfolge schon nach kurzer Zeit einstellten, konnte das Angebot bereits ab Sommer 2014 verstetigt werden. Die Finanzierung erfolgt nun durch die Agentur für Arbeit Trier über das Persönliche Budget. Heute, 4 Jahre später, liegen die Ergebnisse des ersten Ausbildungsjahrgangs vor und bestätigen, dass das Modell funktioniert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Akteure der Rehabilitation bei gesundheitlichbedingter Erwerbsunterbrechung: Forschungsmonitor für den Verbund "Neue Allianzen zum Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit bei gesundheitlichen Einschränkungen" (2018)
Zitatform
Brussig, Martin & Susanne Eva Schulz (2018): Akteure der Rehabilitation bei gesundheitlichbedingter Erwerbsunterbrechung. Forschungsmonitor für den Verbund "Neue Allianzen zum Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit bei gesundheitlichen Einschränkungen". (Hans-Böckler-Stiftung. Working paper Forschungsförderung 104), Düsseldorf, 49 S.
Abstract
"Müssen Beschäftigte aufgrund gesundheitlicher Beschwerden oder Einschränkungen ihre Erwerbstätigkeit unterbrechen, kommen sie mit dem stark fragmentierten Reha-System Deutschlands in Kontakt. Diese Fragmentierung birgt Vorteile, hat zugleich aber auch Nachteile. Die mit den Nachteilen verbundenen Probleme können durch Kooperationen zwischen den verschiedenen Akteuren ausgeglichen werden. Der Forschungsmonitor gibt vor diesem Hintergrund einen Überblick über die an der Rehabilitation beteiligten Akteure und über mögliche Kooperationen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Bedeutung von Arbeitsbelastungen bei Rehabilitanden: Anwendung eines Index für Berufstätigkeiten (2018)
Zitatform
Brünger, Martin & Karla Spyra (2018): Bedeutung von Arbeitsbelastungen bei Rehabilitanden. Anwendung eines Index für Berufstätigkeiten. In: Die Rehabilitation, Jg. 57, H. 4, S. 239-247. DOI:10.1055/s-0043-106725
Abstract
"Ziel der Studie: Es soll die Bedeutung von Arbeitsbelastungen bei Rehabilitanden untersucht werden.
Methodik: Es wurde eine Sekundärdatenanalyse einer Untersuchung von 2089 Rehabilitanden der Deutschen Rentenversicherung Bund durchgeführt. Arbeitsbelastung wurde mithilfe des Index nach Kroll anhand der beruflichen Tätigkeit operationalisiert.
Ergebnisse: Die Prävalenz hoher Berufstätigkeits-spezifischer Arbeitsbelastung lag bei 11,2%. Es zeigte sich ein signifikanter Zusammenhang zu Reha-relevanten Beeinträchtigungen und zu einer ungünstigen sozialmedizinischen Prognose am Reha-Ende auch unabhängig vom Vorliegen selbstberichteter besonderer beruflicher Problemlagen.
Schlussfolgerung: Der Arbeitsbelastungsindex kann Berufstätigkeits-spezifische Arbeitsbelastungen bei Rehabilitanden abbilden. Er bietet aufgrund seiner Konstruktion über die gängigen Berufsklassifikationen breite Einsatzmöglichkeiten bei Nutzung und Verknüpfung von Routinedaten." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Wissenschaftliche Begleitstudie "Assistierte Ausbildung": Kurzfassung der Forschungsergebnisse (2018)
Zitatform
Conrads, Ralph, Thomas Freiling & Angela Ulrich (2018): Wissenschaftliche Begleitstudie "Assistierte Ausbildung". Kurzfassung der Forschungsergebnisse. Mannheim ; Schwerin, 24 S.
Abstract
"Der Verwaltungsrat sowie der Vorstand der Bundesagentur für Arbeit (BA) beauftragten im Juli 2017 die Hochschule der Bundesagentur für Arbeit (HdBA) mit der Durchführung einer Begleitstudie zur Evaluation der Assistierten Ausbildung (AsA). Wesentliches Ziel der Studie ist die Generierung einer objektivierten Datenbasis als Grundlage für die Ableitung von Weiterentwicklungsimpulsen und zur Gewinnung vertiefter Erkenntnisse zur Fortführung der AsA. Besonders zu berücksichtigen sind hierbei die Praxiserfahrungen der Beteiligten. Die Ergebnisse sollen Rückschlüsse auf die bisherige Durchführung zulassen und einen Beitrag zur Modifizierung und inhaltlichen Neuausrichtung eines weiterführenden Instruments zur Ausbildungsbegleitung leisten. Im Forschungsbericht wurde darauf Wert gelegt, die befragten Interview- und Praxispartnerinnen und -partner möglichst authentisch zu Wort kommen zu lassen. Zitate aus den Interviews werden daher zur Bebilderung der Ergebnisse verwendet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Erwerbsstatus nach einer Bandscheibenoperation: Was bewirkt eine Anschlussrehabilitation? (2018)
Dannenmaier, Julia; Ritter, Sabrina; Jankowiak, Silke; Kaluscha, Rainer; Krischak, Gert;Zitatform
Dannenmaier, Julia, Sabrina Ritter, Silke Jankowiak, Rainer Kaluscha & Gert Krischak (2018): Erwerbsstatus nach einer Bandscheibenoperation. Was bewirkt eine Anschlussrehabilitation? In: Die Rehabilitation, Jg. 57, H. 1, S. 38-47. DOI:10.1055/s-0043-107928
Abstract
"Ziel
Ziel der Studie ist der Vergleich der Behandlungsergebnisse von Bandscheibenoperierten, die eine Anschlussrehabilitation (AR) direkt im Anschluss an den Akutaufenthalt bzw. nach einer häuslichen Übergangszeit in Anspruch nahmen, mit Patienten, die keine AR durchführten.
Methode
Die Grundlage der Analysen bildeten Routinedaten der AOK Baden-Württemberg sowie der Deutschen Rentenversicherungen Bund und Baden-Württemberg aus den Jahren 2004 bis 2011. Dabei werden die Behandlungsergebnisse nach einer Bandscheibenoperation anhand der quartalsweisen Arbeitsunfähigkeitsdauer (AU-Dauer) und dem Erwerbsstatus sowie Frühberentungen im Folgejahr des Eingriffs operationalisiert. Weiterhin wird die Inanspruchnahme von Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben im Folgejahr der OP zwischen den Behandlungspfaden verglichen. Für die Vergleiche werden verallgemeinerte lineare Modelle (GLM) verwendet.
Ergebnisse
Rehabilitanden waren im ersten Quartal nach der Operation länger arbeitsunfähig (inklusive Dauer der AR) als Nicht-Rehabilitanden, die AU-Dauer nahm jedoch in den Folgequartalen stärker ab. Rehabilitanden waren in den Folgequartalen der OP signifikant seltener arbeitslos. Des Weiteren wurden Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA) häufiger von Rehabilitanden in Anspruch genommen. Direktverlegte Rehabilitanden wiesen ein höheres Frühberentungsrisiko auf.
Schlussfolgerung
Rehabilitanden wiesen im Folgejahr der Bandscheibenoperation tendenziell bessere Behandlungsergebnisse auf." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
The effects of vocational rehabilitation for people with physical disabilities (2018)
Zitatform
Dean, David, Robert Schmidt, John Pepper & Steven Stern (2018): The effects of vocational rehabilitation for people with physical disabilities. In: Journal of Human Capital, Jg. 12, H. 1, S. 1-37. DOI:10.1086/696098
Abstract
"We evaluate the impact of vocational rehabilitation (VR) services on employment outcomes of adults with physical disabilities. Using detailed panel data from the Virginia Department of Aging and Rehabilitation Services in state fiscal year 2000, we estimate a structural model of participation that accounts for the potentially sudden onset of physical impairments and the endogenous selection of VR services. The results imply that VR services have large, positive long-run labor market effects that substantially exceed the cost of providing services." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Ein Jahr Projekt Umsetzungsbegleitung BTHG - Eine Zwischenbilanz (2018)
Dehmel, Matthias; Steinmüller, Florian; Löwe, Annett;Zitatform
Dehmel, Matthias & Annett Löwe; Florian Steinmüller (Projektlt.) (2018): Ein Jahr Projekt Umsetzungsbegleitung BTHG - Eine Zwischenbilanz. In: Nachrichtendienst des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge, Jg. 98, H. 11, S. 537-544.
-
Literaturhinweis
Erwerbsbezogene Rehabilitation von Menschen mit psychischen Erkrankungen - Herausforderungen und Chancen: Ein Rückblick auf die AMS-Tagung "Neue Wege, neue Chancen? Erwerbsbezogene Rehabilitation von Menschen mit psychischen Erkrankungen" am 23. Oktober 2017 in Wien (2018)
Egger-Subotitsch, Andrea; Liebeswar, Claudia; Kendlbacher, Manfred;Zitatform
Egger-Subotitsch, Andrea, Claudia Liebeswar & Manfred Kendlbacher (2018): Erwerbsbezogene Rehabilitation von Menschen mit psychischen Erkrankungen - Herausforderungen und Chancen. Ein Rückblick auf die AMS-Tagung "Neue Wege, neue Chancen? Erwerbsbezogene Rehabilitation von Menschen mit psychischen Erkrankungen" am 23. Oktober 2017 in Wien. (AMS-Info 403), Wien, 4 S.
Abstract
"Die von der Abt. Arbeitsmarktforschung und Berufsinformation des AMS Österreich in Kooperation mit dem BBRZ und dem sozialwissenschaftlichen Forschungs- und Beratungsinstitut abif veranstaltete Tagung 'Neue Wege, neue Chancen? Erwerbsbezogene Rehabilitation von Menschen mit psychischen Erkrankungen ', die am 23. Oktober 2017 in Wien stattfand, reflektierte, wie adäquat auf die Bedarfe dieser Zielgruppe reagiert werden kann, wie sich psychische Erkrankungen am Bildungs- und Arbeitsmarkt auswirken und wie die langfristige erwerbsbezogene (Re-)Integration von Menschen mit psychischen Erkrankungen in den Arbeitsmarkt besser gefördert werden kann." (Textauszug, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
A brave new world of work through the lens of disability (2018)
Fiala, Elisa;Zitatform
Fiala, Elisa (2018): A brave new world of work through the lens of disability. In: Societies, Jg. 8, H. 2, S. 1-16. DOI:10.3390/soc8020027
Abstract
"Work and paid employment has become a central aspect of social identity in our contemporary work societies. The assumed positive aspects of wage labour and employment on individual well-being are hardly questioned. It is instead claimed that work offers the individual a sense of purposefulness, a possibility to contribute to the collective good and a daily structure. Since its late emergence in the 1960s, the disability rights movement has put an emphasis on exclusion from work and employment. Nevertheless, all over the world, people with disabilities still belong to the most marginalised groups in the labour market. Using disability rights monitoring as a method, this paper explores what role the disability rights framework plays in shaping and transforming our present work society. Based on a German context, it is outlined how the international human rights framework has influenced the social policies that support the inclusion of disabled people in work and employment. Including the narratives of disabled people, it is outlined that despite comprehensive anti-discrimination legislation, the German labour market remains exclusionary and discriminatory against people with disabilities. Recently introduced measures, however, point to a new direction and aim to create a more equal and just world of work that acknowledges embodied differences and the needs and capabilities of disabled and non-disabled workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Neuerungen durch das Bundesteilhabegesetz: Teilhabeplanverfahren und Ermittlung des Bedarfs an Leistungen zur Teilhabe (2018)
Fuchs, Harry;Zitatform
Fuchs, Harry (2018): Neuerungen durch das Bundesteilhabegesetz. Teilhabeplanverfahren und Ermittlung des Bedarfs an Leistungen zur Teilhabe. In: Soziale Sicherheit, Jg. 67, H. 8/9, S. 316-321.
Abstract
"Mit dem Bundesteilhabegesetz (BTHG) hat der Gesetzgeber ab dem 1. Januar dieses Jahres die Bestimmungen des SGB IX über die Erkennung und Ermittlung des Rehabilitationsbedarfs sowie die Koordinierung der Leistungen neu gefasst. So wurde - für alle Rehabilitationsträger3 verpflichtend - die Erstellung eines Teilhabeplans als Bestandteil eines Teilhabeplanverfahrens eingeführt. Die Einzelheiten zu den jetzt geltenden Neuregelungen werden hier erläutert." (Textauszug, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Designing a process evaluation to examine mechanisms of change in return to work outcomes following participation in occupational rehabilitation: a theory-driven and interactive research approach (2018)
Zitatform
Gensby, Ulrik, Tore Norendal Braathen, Chris Jensen & Monica Eftedal (2018): Designing a process evaluation to examine mechanisms of change in return to work outcomes following participation in occupational rehabilitation. A theory-driven and interactive research approach. In: International Journal of Disability Management, Jg. 13, S. 1-16. DOI:10.1017/idm.2018.2
Abstract
"There is a growing consensus that professional action in occupational rehabilitation should be research-based, and that practice-based knowledge is needed to achieve contextual insight and new theoretical understanding. Few study design examples exist to help inform an evaluation plan and develop research-practice interactions to examine process complexity of targeted occupational rehabilitation programs. This study design article is a proposal on a theory-driven and interactive research methodology for a process evaluation of a pragmatic intervention trial, known as STAiR. The aim of the process evaluation is to examine the delivery and implementation of an inpatient and an outpatient occupational rehabilitation program, and explore active mechanisms pertaining to patient experiences of the return to work (RTW) process. Qualitative and interactive data collection methods will include (a) participant observation of program setting and activities; (b) participatory dialogue conferences with program providers to facilitate initial logic modelling; (d) individual patient interviews at program intake and follow up; and (d) focus groups with rehabilitation teams and external stakeholders. The qualitative data will be supplemented with description of program activities and patient questionnaires. Program logic modelling is suggested to inform a logic analysis of how expected RTW outcomes and delivery of program activities are aligned and how contextual characteristics may clarify differences in achieved RTW outcomes. The proposed process evaluation approach may inform future design discussions and theoretical understanding, and it is expected that the applied knowledge gained through this study may help rehabilitation professionals better navigate potential challenges in clinical evaluation efforts." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Inklusive Berufsbildung junger Menschen: Auf dem Weg zu neuen Dienstleistungen von Einrichtungen beruflicher Rehabilitation (2018)
Goth, Günther G.; Kretschmer, Susanne; Pfeiffer, Iris;Zitatform
Goth, Günther G., Susanne Kretschmer & Iris Pfeiffer (Hrsg.) (2018): Inklusive Berufsbildung junger Menschen. Auf dem Weg zu neuen Dienstleistungen von Einrichtungen beruflicher Rehabilitation. (Wirtschaft und Bildung), Bielefeld: Bertelsmann, 228 S. DOI:10.3278/6004643w
Abstract
"In Zusammenarbeit mit zehn Berufsbildungswerken wurden im Projekt PAUA neue Angebote für benachteiligte junge Menschen und junge Menschen mit Fluchthintergrund entwickelt. Der Band präsentiert die entwickelten Konzepte sowie Materialsammlungen und stellt diese ambulanten und stationären Einrichtungen beruflicher Rehabilitation zur Verfügung.
Ziel der Autor:innen ist es, die Kompetenzen der Berufsbildungswerke in Richtung Inklusion aufzuzeigen und ihre Entwicklungsprozesse und Fortschritte zu präsentieren. Mit der Entwicklung neuer Angebote und Dienstleistungen für ausbildende Unternehmen wird gleichzeitig die Chance auf eine betriebliche Ausbildung für Menschen mit Förderbedarf erhöht.
Das Projekt Anfänge, Übergänge und Anschlüsse gestalten - Inklusive Dienstleistungen von Berufsbildungswerken (PAUA) wurde vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert und soll das Prinzip Inklusion in der beruflichen Bildung stärker verankern." (Verlagsangaben, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Einblick in die "Teilhabebefragung": erste Repräsentativbefragung zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in Deutschland (2018)
Harand, Julia; Steinwede, Jacob; Schröder, Helmut ; Kersting, Anne; Schäfers, Markus ; Schachler, Viviane;Zitatform
Harand, Julia, Anne Kersting, Viviane Schachler, Markus Schäfers, Helmut Schröder & Jacob Steinwede (2018): Einblick in die "Teilhabebefragung". Erste Repräsentativbefragung zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in Deutschland. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 32, H. 1, S. 67-75.
Abstract
"Mit der Teilhabebefragung wird die bislang größte bundesweite Erhebung zur Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigungen und Behinderungen in Deutschland umgesetzt. Ziel der Studie ist es, die Lebenssituationen der Untersuchungsgruppe mit ausreichenden Fallzahlen und differenziert nach Art und Ausmaß der Beeinträchtigung sowie weiteren sozialstrukturellen Merkmalen abzubilden. In der Studie werden rund 22.000 Menschen dieser Personengruppe befragt, darunter auch Gruppen, die bisher in empirischen Befragungen nur wenig oder gar nicht berücksichtigt sind. Explizit werden 5.000 Personen einbezogen, die in stationären Einrichtungen leben, sowie 1.000 wohnungslose und schwer erreichbare Personen. Eine Befragung von zusätzlich 5.000 Personen ohne Beeinträchtigung dient vergleichenden Zwecken. Zum vertieften Verständnis der Lebenslagen von Menschen mit Behinderung werden ergänzende qualitative Zusatzerhebungen durchgeführt. Die Ergebnisse werden 2021 erwartet." (Autorenreferat, © Lambertus-Verlag)
-
Literaturhinweis
Was sagt das Return to Work ein Jahr nach Ende einer beruflichen Bildungsleistung über die längerfristige berufliche Teilhabe aus? (2018)
Zitatform
Hetzel, Christian & Marco Streibelt (2018): Was sagt das Return to Work ein Jahr nach Ende einer beruflichen Bildungsleistung über die längerfristige berufliche Teilhabe aus? In: Die Rehabilitation, Jg. 57, H. 3, S. 175-183. DOI:10.1055/a-0603-7587
Abstract
"Ziel der Studie
Berufliche Bildungsleistungen sind lange und teure Rehabilitationsleistungen. Fraglich ist, ob der Status der Erwerbstätigkeit 12 Monate nach der Leistung (RTW) ein Proxy für das längerfristige Erwerbseinkommen ist.
Methodik
Auf Basis des Scientific-Use-File SUFRSDLV09B der Deutschen Rentenversicherung wurde mittels Fixed-Effects-Regressionen der Effekt von beruflichen Bildungsleistungen auf das jahresdurchschnittliche Tageseinkommen für jedes der 3 Jahre danach ermittelt. Dies erfolgte jeweils in Bezug auf das Ausgangsniveau vor der Leistung und in Abhängigkeit vom RTW.
Ergebnisse
Im Durchschnitt werden Einkommensverluste von etwa 20? EURO pro Tag abgebildet. Vorher erwerbstätige Personen müssen Einkommensverluste von bis zu 50? EURO pro Tag hinnehmen. Vorher erwerbslose Personen können dagegen Einkommensgewinne von bis zu 30? EURO pro Tag erzielen. Die Einkommensentwicklung unterscheidet sich deutlich in Abhängigkeit vom RTW: Es werden je nach Teilgruppe Effektstärken von d=0,52 bis 1,33 ausgewiesen.
Schlussfolgerung
RTW ist ein gutes Proxy für die längerfristige Einkommensentwicklung nach beruflichen Bildungsleistungen und als Indikator für die Ergebnisqualität zu empfehlen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Berufliche Wiedereingliederung zukunftssicher gestalten: Zur Umsetzung veränderter gesellschaftspolitischer Anforderungen am Beispiel des RehaFutur-Projektes und dessen Bedeutung für die Bildungsangebote der Berufsförderungswerke und vergleichbaren Einrichtungen (2018)
Kappus, Sandra;Zitatform
Kappus, Sandra (2018): Berufliche Wiedereingliederung zukunftssicher gestalten. Zur Umsetzung veränderter gesellschaftspolitischer Anforderungen am Beispiel des RehaFutur-Projektes und dessen Bedeutung für die Bildungsangebote der Berufsförderungswerke und vergleichbaren Einrichtungen. (Berichte aus der Pädagogik), Herzogenrath: Shaker, 421 S.
Abstract
"In einer nach wie vor um Erwerbsarbeit zentrierten Gesellschaft nimmt die berufliche Teilhabe einen hohen Stellenwert ein. Zugleich eröffnet sich über die Erwerbsarbeit die Teilhabe am Leben in der Gesellschaft. Umso wichtiger ist es, dass auch Menschen mit gesundheitlicher Beeinträchtigung und/oder Behinderung, die ihren ursprünglichen Beruf nicht mehr ausüben können, eine (neue) dauerhafte berufliche Perspektive eröffnet wird. Das wesentliche Mittel hierfür ist die berufliche Wiedereingliederung. Grundsätzlich verfügt Deutschland über ein im internationalen Vergleich sehr gut ausgebautes System der beruflichen Rehabilitation. Dennoch muss sich das System veränderten Bedingungen auf gesellschaftlicher, struktureller und politischer Ebene anpassen, um zukunftssicher zu sein. Daher befasst sich diese Arbeit mit den Möglichkeiten der Ausgestaltung einer zukunftssicheren beruflichen Rehabilitation. Am Beispiel des RehaFutur-Projekts werden Strategien zur Umsetzung veränderter gesellschaftspolitischer Anforderungen aufgezeigt. Zugleich wird deren Bedeutung für die Bildungsangebote der Berufsförderungswerke und vergleichbaren Einrichtungen betrachtet. Dabei folgt die Arbeit einer triangulativen Forschungsmethodik, indem Erkenntnisse einer umfassenden Literaturrecherche und die Befragung ausgewählter Experten auf dem Gebiet der beruflichen Rehabilitation miteinander kombiniert werden." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Rehabilitations-Hypothese: Personenzentrierte Nutzung des bio-psycho-sozialen Modells der ICP in der medizinischen, beruflichen und sozialen Rehabilitation (2018)
Keller, Klaus;Zitatform
Keller, Klaus (2018): Rehabilitations-Hypothese: Personenzentrierte Nutzung des bio-psycho-sozialen Modells der ICP in der medizinischen, beruflichen und sozialen Rehabilitation. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 32, H. 3, S. 196-207.
Abstract
"In einem personenzentrierten Ansatz der Bedarfsermittlung ist neben der Nutzung von Items und Itemlisten (z.B. Coresets) die Berücksichtigung des Modells der ICF notwendig, um die (beeinträchtigte) Funktionsfähigkeit eines Menschen im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention (Mensch-Umwelt-Interaktion) beschreiben zu können. Mit der Rehabilitations-Hypothesenbildung wird in diesem Artikel ein strukturiertes und etabliertes Vorgehen vorgestellt und Schritte der Entwicklung erläutert. An zwei Beispielen wird die Umsetzung in den Rehabilitationsalltag veranschaulicht." (Autorenreferat, © Lambertus-Verlag)
-
Literaturhinweis
Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben: Überblick über die Neuerungen durch das BTHG (2018)
Kempe, Astrid;Zitatform
Kempe, Astrid (2018): Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben. Überblick über die Neuerungen durch das BTHG. In: Impulse H. 86, S. 6-15.
Abstract
Die Autorin befasst sich mit der Teilhabe am Arbeitsleben von Menschen mit Behinderung im Hinblick auf die Verpflichtungen durch die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) und die Novellierung durch das Bundesteilhabegesetz (BTHG). Zunächst erfolgt eine Auseinandersetzung mit dem neugefassten Behinderungsbegriff in Paragraph 2 Abs. 1 SGB IX. Anschließend werden inhaltliche Änderungen der Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA) auf dem ersten Arbeitsmarkt und sodann Leistungen in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen dargestellt. Den Schwerpunkt bilden hierbei die neu eingeführten Paragraphen 60-62 SGB IX, wesentlich das seit 01.01.2018 in Paragraph 61 SGB IX geregelte Budget für Arbeit, das Menschen mit Behinderung eine Alternative zur Werkstattbeschäftigung bieten und einen Übergang auf den allgemeinen Arbeitsmarkt ermöglichen soll. Schließlich wird ein Überblick über die Zuständigkeiten für LTA gegeben und klargestellt, dass trotz regelmäßiger Verantwortlichkeit der Eingliederungshilfeträger für Leistungen des Paragraphen 61 SGB IX, die Bundesagentur für Arbeit ihre Zuständigkeit für LTA nicht verliert. (IAB)
-
Literaturhinweis
Verlaufskarrieren und biografische Konstellationen beruflicher Rehabilitanden und deren Einflüsse auf Rückkehr und nachhaltigen Verbleib in Arbeit (2018)
Klaus, Sebastian; Meschnig, Alexander; Kardorff, Ernst von;Zitatform
Klaus, Sebastian, Alexander Meschnig & Ernst von Kardorff (2018): Verlaufskarrieren und biografische Konstellationen beruflicher Rehabilitanden und deren Einflüsse auf Rückkehr und nachhaltigen Verbleib in Arbeit. In: Die Rehabilitation, Jg. 57, H. 3, S. 165-174. DOI:10.1055/s-0044-101819
Abstract
"Ziele der Studie
Mit dem Blick auf biografische (Risiko-)Konstellationen für Ge- und Misslingensbedingungen - und damit auf die Wirksamkeit und Nachhaltigkeit von Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben - begleitet die Studie mit qualitativ-hermeneutischen Verfahren berufliche Rehabilitandinnen und Rehabilitanden über einen Zeitraum von etwa 2 Jahren nach der Umschulung auf dem Weg zurück ins Beschäftigungssystem.
Methode
Die Studie folgt einem Mixed-Method-Design. Neben einer Fragebogenerhebung von insgesamt 214 Teilnehmern und 19 Interviews mit Experten aus Wissenschaft und Praxis bilden 30 episodisch-narrative Interviews mit teilnehmenden Rehabilitanden den Schwerpunkt des Forschungsdesigns.
Ergebnisse
Insgesamt gelingt etwa 80% der Maßnahmenteilnehmer unseres Samples nach 18 Monaten der Übergang in Erwerbsarbeit. Entscheidende Hemmnisse für das Gelingen zeigen sich in charakteristischen Risikokonstellationen, die durch Umschulungsberufswahl, Umgang mit der Krankheit, Schonraumbedarf, Lebenslauforientierung, Zielorientierung, Akzeptanz einer Übergangsphase mit geringerer Entlohnung, regionaler berufsspezifischer Arbeitsmarkt sowie soziale Einbindung und Unterstützung gekennzeichnet sind.
Schlussfolgerungen
Mithilfe qualitativ-hermeneutischer Verfahren wird es möglich über Diagnose(-zuschreibung) und andere aus der Theorie bekannte Aspekte hinausgehend, neue, für die Rehabilitanden wichtige Wirkfaktoren zum Return to Work zu generieren. Diese verweisen auf deren Einbettung in Prozesse, Kontexte, Zusammenhänge und Wechselwirkungen zwischen Biografie und Kontextfaktoren. Aus den Ergebnissen lassen sich konkrete Unterstützungsbedarfe und Handlungsansätze für kritische Risikokonstellationen entwickeln." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Veränderungen der Unterstützungsbedarfe in den Verlaufskarrieren beruflicher Rehabilitanden: biografische Prozesse in (Risiko-)Konstellationen und deren Auswirkungen auf den Return to Work- sowie den Stay at Work-Erfolg (2018)
Klaus, Sebastian; Meschnig, Alexander; Kardorff, Ernst von;Zitatform
Klaus, Sebastian, Alexander Meschnig & Ernst von Kardorff (2018): Veränderungen der Unterstützungsbedarfe in den Verlaufskarrieren beruflicher Rehabilitanden. Biografische Prozesse in (Risiko-)Konstellationen und deren Auswirkungen auf den Return to Work- sowie den Stay at Work-Erfolg. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 32, H. 1, S. 33-51.
Abstract
"Anhand der Ergebnisse einer Langzeituntersuchung beruflicher Rehabilitanden sowie auf der Basis der Erkenntnisse weiterer Studien werden die soziologischen Konzepte der Arbeitslinien und der (Krankheits-)Verlaufskurve in ihrer sensibilisierenden Wirkung für die Problemlagen der Rehabilitanden diskutiert. Ein besonderes Augenmerk liegt bei den Prozessen der Veränderung der von den Rehabilitanden zu bewältigenden Aufgaben und der Hemmschwellen in der Rehabilitationskette sowie den damit einhergehenden wechselnden Unterstützungsbedarfen. Abschließend werden praxisorientierte Empfehlungen aus den Ergebnissen abgeleitet." (Autorenreferat, © Lambertus-Verlag)
-
Literaturhinweis
Return to work: Prozesse nach psychischen Erkrankungen (2018)
Kohte, Wolfhard;Zitatform
Kohte, Wolfhard (2018): Return to work. Prozesse nach psychischen Erkrankungen. In: Arbeitsmedizin, Sozialmedizin, Umweltmedizin, Jg. 52, H. 12, S. 884-886.
Abstract
"Die stufenweise Wiedereingliederung (sW) - in der Praxis oft als Hamburger Modell bezeichnet - hat sich in den letzten Jahren als ein wichtiges Mittel betriebsnaher Rehabilitation erwiesen. Im folgenden Beitrag wird aufgezeigt, dass und warum sich dieses Instrument gerade für Beschäftigte mit psychischen Beeinträchtigungen gut eignet und wie sie mit dem Betrieblichen Eingliederungsmanagement (BEM) zu kombinieren ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
The role of healthcare providers in return to work (2018)
Kosny, Agnieszka ; Cooper, Juliette; Yanar, Basak; Beaton, Dorcas ; Tonima, Sabrina; Lifshen, Marni; Koehoorn, Mieke ; Neis, Barbara ; Furlan, Andrea; MacEachen, Ellen ;Zitatform
Kosny, Agnieszka, Marni Lifshen, Basak Yanar, Sabrina Tonima, Ellen MacEachen, Andrea Furlan, Mieke Koehoorn, Dorcas Beaton, Juliette Cooper & Barbara Neis (2018): The role of healthcare providers in return to work. In: International Journal of Disability Management, Jg. 13. DOI:10.1017/idm.2018.4
Abstract
"International research has generated strong evidence that healthcare providers (HCPs) play a key role in the return to work (RTW) process. However, pressure on consultation time, administrative challenges and limited knowledge about a patient's workplace can thwart meaningful engagement.
Aim: Our study sought to understand how HCPs interact with workers compensation boards (WCBs), manage the treatment of workers compensation patients and navigate the RTW process.
Method: The study involved in-depth interviews with 97 HCPs in British Columbia, Manitoba, Ontario and Newfoundland and Labrador and interviews with 34 case managers (CMs). An inductive, constant comparative analysis was employed to develop key themes.
Findings: Most HCPs did not encounter significant problems with the workers compensation system or the RTW process when they treated patients who had visible, acute, physical injuries, but faced challenges when they encountered patients with multiple injuries, gradual-onset or complex illnesses, chronic pain and mental health conditions. In these circumstances, many experienced the workers compensation system as opaque and confusing. A number of systemic, process and administrative hurdles, disagreements about medical decisions and lack of role clarity impeded the meaningful engagement of HCPs in RTW. In turn, this has resulted in challenges for injured workers (IWs), as well as inefficiencies in the workers compensation system.
Conclusion: This study raises questions about the appropriate role of HCPs in the RTW process. We offer suggestions about practices and policies that can clarify the role of HCPs and make workers compensation systems easier to navigate for all stakeholders." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Digitalisierung ändert nichts - außer alles: Wirkungen auf Gesellschaft, Soziale Arbeit und Berufliche Rehabilitation (2018)
Kreidenweis, Helmut;Zitatform
Kreidenweis, Helmut (2018): Digitalisierung ändert nichts - außer alles. Wirkungen auf Gesellschaft, Soziale Arbeit und Berufliche Rehabilitation. In: Die Berufliche Rehabilitation, Jg. 32, H. 2, S. 148-157.
Abstract
"Der digitale Wandel ist kein technisches Thema -- er bewirkt tief greifende Veränderungen in weiten Teilen der Gesellschaft und damit auch im gesamten Bereich sozialer Dienstleistungen. Träger der Sozialen Arbeit und Beruflichen Rehabilitation müssen sich diesem Wandel stellen, wenn sie weiterhin attraktive Dienstleistungen anbieten möchten. Ebenso sind sie gefordert, ihre internen Prozesse so zu organisieren und zu digitalisieren, dass sie ihre Effizienz steigern und den wachsenden Anforderungen von Seiten der Auftraggeber und Teilnehmer genügen." (Autorenreferat, © Lambertus-Verlag)
-
Literaturhinweis
Integrative Arbeitnehmerüberlassung als Beschäftigungsbrücke: Die ProjektRouter gGmbH - ein etwas anderer Inklusionsbetrieb (2018)
Labruier, Monika; Bader, Michael;Zitatform
Labruier, Monika & Michael Bader (2018): Integrative Arbeitnehmerüberlassung als Beschäftigungsbrücke. Die ProjektRouter gGmbH - ein etwas anderer Inklusionsbetrieb. In: Soziale Sicherheit, Jg. 67, H. 8/9, S. 310-316.
Abstract
"Ein außergewöhnlicher Inklusionsbetrieb ist die ProjektRouter gGmbH. Hier werden Menschen mit Behinderungen unter anderem qualifiziert und per Arbeitnehmerüberlassung an kooperierende Unternehmen (langfristig) ausgeliehen, gecoacht und begleitet. Hintergründe und Einzelheiten des Projekts werden hier vorgestellt." (Textauszug, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Nutzungsansatz zum bio-psycho-sozialen Modell für die Bedarfsermittlung bei Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben: Ausgewählte Ergebnisse des Projektes "b3 - das Bedarfsermittlungskonzept" (2018)
Lentz, Rainer; Schubert, Michael ; Lipowski, Inga; Sutorius, Mathias; von Raison, Bia; Morfeld, Matthias ; Viehmeier, Sarah;Zitatform
Lentz, Rainer, Inga Lipowski, Matthias Morfeld, Michael Schubert, Mathias Sutorius, Sarah Viehmeier & Bia von Raison (2018): Nutzungsansatz zum bio-psycho-sozialen Modell für die Bedarfsermittlung bei Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben. Ausgewählte Ergebnisse des Projektes "b3 - das Bedarfsermittlungskonzept". In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 32, H. 3, S. 182-195.
Abstract
"Art, Mittel und Ergebnisse der Bedarfsermittlung sind wesentlich für passgenaue Leistungen für Menschen mit Behinderung. Wie ein individueller Teilhabebedarf ermittelt wird, lag bisher in der Hand einzelner zuständiger Akteure. Der Beitrag stellt in diesem Kontext ausgewählte Ergebnisse des BMAS-geförderten Projektes 'b3 - das Bedarfsermittlungskonzept. Basiskonzept für die Bedarfsermittlung in der beruflichen Rehabilitation' vor.
Zielstellung des Projektes war es, unter Nutzung des bio-psycho-sozialen Modells gemeinsam mit Reha-Trägern, Leistungserbringern und Menschen mit Behinderungen bzw. ihren Vertretern abgestimmte und übergreifende Grundlagen für die Bedarfsermittlung in der beruflichen Rehabilitation zu entwickeln. Diese Grundlagen umspannen in Anlehnung § 13 SGB IX, sowohl Grundlagen für Prozesse handelnder Akteure (Arbeitsprozesse) als auch durch diese eingesetzter Methoden (Arbeitsmittel). Mit den Ergebnissen verbindet sich der Anspruch, Prozesse und Ergebnisse der Bedarfsermittlung einheitlicher zu strukturieren sowie ganzheitlicher und nachvollziehbar zu gestalten.
Vorgestellt werden ausgewählte Aspekte des Basiskonzeptes zur Ermittlung von Teilhabebedarf sowie eine das Konzept ergänzende Instrumentendatenbank zur Auswahl von Instrumenten bei bestimmten Fragestellungen während der Bedarfsermittlung in der beruflichen Rehabilitation. Mit dem Konzept ist eine Arbeitshilfe für Reha-Fachkräfte entstanden, um die Umsetzung sozialgesetzlicher Normen in der Bedarfsermittlung nachvollziehbar durchzuführen." (Autorenreferat, © Lambertus-Verlag) -
Literaturhinweis
Perspektiven einer Teilhabeorientierten Psychotherapie in Anlehnung an Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften (DGRW) (2018)
Zitatform
Muschalla, Beate, Jürgen Bengel, Matthias Morfeld & Ulrike Worringen (2018): Perspektiven einer Teilhabeorientierten Psychotherapie in Anlehnung an Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften (DGRW). In: Die Rehabilitation, Jg. 57, H. 4, S. 233-238. DOI:10.1055/s-0043-102553
Abstract
"Psychische Erkrankungen, wie rezidivierende affektive Störungen, Persönlichkeitsstörungen oder auch psychotische Erkrankungen, gehen für die betroffenen Menschen häufig mit anhaltenden Beeinträchtigungen im alltäglichen Leben einher. Daher spielt bei ihrer psychotherapeutischen Behandlung - unabhängig ob stationär oder ambulant - die Rehabilitations- bzw. Teilhabeorientierung im Sinne des SGB IX eine bedeutsame Rolle. Teilhabeorientierte Behandlung hat zum Ziel, dass ein Patient auch mit einer chronischen Erkrankung in beruflichen und sozialen Lebensbezügen integriert sein soll. Behinderung im Sinne der krankheitsbedingten Beeinträchtigung in bestimmten Lebensbereichen soll überwunden werden. In der alltäglichen Psychotherapiepraxis sind teilhabe- und rehabilitationsorientierte Inhalte bei psychischen Erkrankungen seit jeher von großer Bedeutung. Um in der Psychotherapie das Teilhabemodell nutzbar zu machen, ist eine verfahrensübergreifende Orientierung am biopsychosozialen Krankheitsverständnis sinnvoll, welches der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) zugrunde liegt. Kenntnisse über die Vielfalt medizinischer, beruflicher und sozialer Rehabilitationsmöglichkeiten im deutschen Sozialversicherungssystem sind notwendig, um eine teilhabeorientierte Psychotherapie bei chronisch kranken Patienten durchzuführen zu können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Perspektiven von Leistungserbringern: Anpassungsstrategien auf aktuelle Herausforderungen von Leistungserbringern im Kontext der beruflichen Rehabilitation (2018)
Zitatform
Neumann, Kristin, Nancy Reims & Silke Tophoven (2018): Perspektiven von Leistungserbringern: Anpassungsstrategien auf aktuelle Herausforderungen von Leistungserbringern im Kontext der beruflichen Rehabilitation. In: Deutsche Rentenversicherung Bund & Deutsche Rentenversicherung Bayern Süd (Hrsg.) (2018): Prävention und Rehabilitation in Zeiten der Globalisierung, Berlin, S. 234-236, 2018-01-08.
Abstract
"Ziel ist es, behinderten oder von Behinderungen bedrohten Menschen über Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben die berufliche und damit die gesellschaftliche Teilhabe zu sichern (vgl. SGB IX). Die Bandbreite von Qualifizierungsmaßnahmen für Menschen mit Behinderungen ist groß. Sie reicht von beruflichen Trainingsmaßnahmen über Erstausbildungen bis hin zu Umschulungen. Ebenso gestaltet sich die Landschaft von Anbietern qualifizierender reha-spezifischer Maßnahmen breit und heterogen.>> In der Forschung fehlt es bisher an einer systematischen Betrachtung der Leistungserbringer im Kontext der beruflichen Rehabilitation. Diese Forschungslücke schließt das Projekt 'Perspektiven der Leistungserbringer', gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und durchgeführt vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Die Studie nimmt die Leistungserbringer reha-spezifischer Maßnahmen in den Fokus. Dabei werden alle Leistungserbringer betrachtet, die Maßnahmen in Kostenträgerschaft der Bundesagentur für Arbeit (BA) erbringen (Stand 2016). Forschungsleitende Fragen sind: Welche Faktoren haben einen Einfluss auf die Arbeitsmarktintegration von Rehabilitand_innen aus der Perspektive der Leistungserbringer? Wie gestalten sich die Struktur der Leistungserbringer, ihr Angebot, die Reha-Population sowie die Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit, mit Betrieben und weiteren Akteuren? Ebenso wird nach aktuellen und zukünftigen Herausforderungen gefragt.>> Es sollen nun erste Ergebnisse zu den unterschiedlichen Anforderungen der Leistungserbringer im Kontext der der beruflichen Rehabilitation und entsprechende Strategien im Umgang damit vorgestellt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben: Rehabilitanden der Bundesagentur für Arbeit und der Deutschen Rentenversicherung im Vergleich (2018)
Zitatform
Nivorozhkin, Anton, Nancy Reims, Pia Zollmann & Matthias Bethge (2018): Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben. Rehabilitanden der Bundesagentur für Arbeit und der Deutschen Rentenversicherung im Vergleich. In: Die Rehabilitation, Jg. 57, H. 3, S. 149-156., 2018-01-09. DOI:10.1055/a-0608-8879
Abstract
" Die Bundesagentur für Arbeit (BA) und die Deutsche Rentenversicherung (DRV) sind die größten Träger von Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA). Strukturmerkmale der Geförderten und die Inanspruchnahme von LTA werden vergleichend dargestellt sowie kurzfristige Entwicklungen abgebildet.
Die Prozessdatensätze der BA und DRV wurden so aufbereitet, dass sie möglichst vergleichbar waren. Eingeschlossen wurden Personen mit anerkanntem Reha-Status bzw. bewilligter LTA, die zwischen 2011 und 2015 ein Reha-Verfahren beendeten.
Sowohl bei der BA als auch der DRV hat die Inanspruchnahme von LTA zugenommen. Die Ergebnisse zeigen eine absolute und relative Zunahme von Personen, die zum Zeitpunkt der Anerkennung bzw. Bewilligung beschäftigt waren und von Personen, die technische Hilfen in Anspruch genommen haben. Die durch die BA geförderten Rehabilitanden sind jünger und haben höhere Schulabschlüsse. Sie sind häufiger arbeitslos und nehmen häufiger Weiterbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen in Anspruch. Durch die DRV geförderte Personen sind häufiger beschäftigt und erhalten v. a. technische Hilfen.
Auch wenn sich die Rehabilitanden der BA und der DRV aufgrund der jeweiligen rechtlichen Zuständigkeiten von BA und DRV v.?a. hinsichtlich des Alters unterscheiden, sind vergleichbare Entwicklungen der Förderpopulationen und Leistungen zu beobachten." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Return to Work und Stay at Work: die Frage nach einem gelingenden betrieblichen Eingliederungsmanagement (2018)
Zitatform
Ohlbrecht, Heike, Carsten Detka, Susanne Kuczyk & Bianca Lange (2018): Return to Work und Stay at Work. Die Frage nach einem gelingenden betrieblichen Eingliederungsmanagement. In: Die Rehabilitation, Jg. 57, H. 3, S. 157-164. DOI:10.1055/a-0608-9402
Abstract
"Ziel der Studie
Im Mittelpunkt der Studie steht die Frage danach, wie die Ausgestaltung des betrieblichen Eingliederungsmanagements (BEM), insbesondere in kleineren und mittleren Unternehmen (KMU), optimiert werden kann und wie bisherige Erfahrungen mit dem BEM zur Entwicklung früher ansetzender präventiver Maßnahmen zur Sicherung der Beschäftigungsfähigkeit genutzt werden können.
Methodik
Die Studie folgt einem multiperspektivischen, qualitativen Forschungsdesign. Im Fokus stand dabei die Erhebung von 40 retrospektiven Interviews mit Arbeitnehmenden, die unterschiedliche Varianten des BEM durchlaufen haben. Zudem wurden betriebliche sowie überbetriebliche Akteure durch Expertenbefragungen in den Blick genommen. Die Auswertung der Interviews folgte der Heuristik der Fallrekonstruktion und der Forschungsstrategie der Grounded Theory.
Ergebnisse
Es lassen sich verschiedene Einflussfaktoren für die Ausgestaltung eines betrieblichen Eingliederungsmanagements identifizieren - die biografisch verankerten Haltungen der Arbeitgebenden und Arbeitnehmenden, die Unternehmenskultur sowie (betriebsspezifische) strukturelle Faktoren, die zu Gelingensbedingungen und Hemmfaktoren für BEM-Prozesse in KMU werden können. Ebenso zeigen sich Dilemmata, die BEM-Prozesse behindern können. BEM-Prozesse können auch Wirkungen entfalten, die über die BEM-Ziele im engeren Sinne hinausgehen.
Schlussfolgerung
Gelingen können die Wiedereingliederung und der Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit der Arbeitnehmenden v. a. dann, wenn eine auf Vertrauen beruhende Betriebskultur der Achtsamkeit, Wertschätzung und Offenheit besteht. Dies hängt insbesondere von den Haltungen aller Beteiligten ab. Doch auch in einer solchen Betriebskultur haben Dilemmata und Konfliktpotenziale einen Einfluss auf das Gelingen des BEM-Prozesses. Jedes Unternehmen benötigt zudem interne und/oder externe Akteure, die über ausreichend Wissen und Kompetenzen zur Durchführung eines BEMs verfügen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Aufbau und Analyse des LTA-Rehaprozessdatenpanels: Eine Prozessdatenbasis zur Untersuchung beruflicher Rehabilitation in Trägerschaft der Bundesagentur für Arbeit (2018)
Reims, Nancy ; Tophoven, Silke ; Nivorozhkin, Anton ; Jentzsch, Robert; Thomsen, Ulrich; Köhler, Markus; Rauch, Angela ; Tisch, Anita ;Zitatform
Reims, Nancy, Silke Tophoven, Anita Tisch, Robert Jentzsch, Anton Nivorozhkin, Markus Köhler, Angela Rauch & Ulrich Thomsen (2018): Aufbau und Analyse des LTA-Rehaprozessdatenpanels. Eine Prozessdatenbasis zur Untersuchung beruflicher Rehabilitation in Trägerschaft der Bundesagentur für Arbeit. (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht 503), Berlin, 127 S.
Abstract
"Der Abschlussbericht zum Projekt 'Evaluation von Leistungen zur Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben' (LTA) fasst die wichtigsten Arbeiten des Projektmoduls 'Fortschreibung bzw. Neuaufbau des LTA-Reha-Prozessdatenpanels (LTA-RehaPro) und Analysen aus dem Prozessdatenpanel (Modul 1)' zusammen. Das Projekt wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales durchgeführt. Ziel des Projektmoduls war zum einen der Aufbau einer Prozessdatengrundlage auf Basis administrativer Daten aus den Geschäftsprozessen der Bundesagentur für Arbeit (BA). Zum anderen ist die so entstandene Datenbasis Grundlage für inhaltliche Analysen zum Rehabilitationsprozess. Der Fokus der Daten und der entsprechenden Analysen liegt auf Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen und Behinderungen, die eine berufliche Rehabilitation in Kostenträgerschaft der BA anstreben oder absolvieren. Erst- und Wiedereingliederung werden getrennt voneinander betrachtet. Im Rahmen der Analysen wurde der Rehabilitationsprozess einerseits in seiner Gesamtheit betrachtet und andererseits wurden einzelne Prozessschritte untersucht." (Textauszug, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Reims, Nancy ; Nivorozhkin, Anton ; Jentzsch, Robert; Köhler, Markus; Rauch, Angela ; -
Literaturhinweis
Die berufliche Wiedereingliederung von Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen in Kostenträgerschaft der Bundesagentur für Arbeit (2018)
Zitatform
Reims, Nancy, Anton Nivorozhkin & Silke Tophoven (2018): Die berufliche Wiedereingliederung von Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen in Kostenträgerschaft der Bundesagentur für Arbeit. In: Bayern in Zahlen, Jg. 149, H. 9, S. 600-601., 2018-01-08.
Abstract
"Im Rahmen von Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA; berufliche Rehabilitation) können Personen mit Behinderungen und gesundheitlichen Einschränkungen bei einer beruflichen Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt unterstützt werden. Die vorliegende Studie beschreibt die Gruppe der Personen detailliert, die als Rehabilitandinnen und Rehabilitanden eine berufliche Wiedereingliederung bei der BA anstreben. Im Zusatz zur regelmäßigen Statistik der BA bieten die Analysen eine Ergänzung um weitere Personenmerkmale und liefern einen Überblick über individuelle Erwerbs- und Rehabilitationsverläufe. Betrachtet werden neben der Personenstruktur und -charakteristik die aufgenommenen Maßnahmen sowie der Zugangsstatus direkt vor Reha-Beginn und die beruflichen Tätigkeiten der Geförderten vor bzw. nach der beruflichen Rehabilitation. Die deskriptiven Analysen beruhen auf Daten des LTA-Rehaprozessdatenpanels. Dabei handelt es sich um administrative Daten, die einerseits aus den Geschäftsprozessen der BA sowie den Meldungen zur Sozialversicherung gewonnen werden. Mithilfe dieser Daten kann die Gesamtheit des Rehabilitationsprozesses dargestellt werden sowie die Erwerbsverläufe vor und nach den Reha-Verfahren. Die Analysen umfassen den Zeitraum einer Beantragung und Bewilligung einer LTA zwischen den Jahren 2010 und 2015. Seit 2010 lässt sich ein kontinuierlicher Anstieg in den Antragszahlen auf LTA beobachten. Etwa 80 % der Personen werden dabei anerkannt. Neben Personen, die einen Antrag aus einer Arbeitslosigkeit herausstellen, sind Beschäftigte die zweitgrößte Gruppe. Ihr Anteil unter den Geförderten nimmt stetig zu. Etwa die Hälfte der in 2015 anerkannten Personen hat eine Behinderung des Stütz- und Bewegungsapparates, etwa ein Drittel sind Personen mit einer psychischen Behinderung. Die Geförderten erhalten am häufigsten Weiterbildungs- oder Umschulungsmaßnahmen sowie technische Arbeitsplatzanpassungen. Letztere werden immer häufiger und hauptsächlich von Personen mit Behinderungen des Stütz- und Bewegungsapparats beansprucht. Nach dem Reha- Verfahren werden seltener manuelle Tätigkeiten und häufiger nicht-manuelle sowie kognitive und analytische Tätigkeiten ausgeführt. Direkt im Anschluss an ein Reha-Verfahren ist über die Hälfte in einer neuen oder zuvor bestehenden Beschäftigung. Zuvor bestehende Beschäftigungsverhältnisse können häufig durch technische Hilfen beibehalten werden. Die gestiegene Beantragung und Inanspruchnahme von LTA ist vermutlich auf die erhöhte Informiertheit bei Arbeitgebern und Geförderten zurückzuführen sowie der gestiegenen Notwendigkeit aufseiten der BA, einem Jobverlust präventiv zu begegnen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Die berufliche Wiedereingliederung von Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen in Kostenträgerschaft der Bundesagentur für Arbeit (2018)
Zitatform
Reims, Nancy, Anton Nivorozhkin & Silke Tophoven (2018): Die berufliche Wiedereingliederung von Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen in Kostenträgerschaft der Bundesagentur für Arbeit. In: Deutsche Rentenversicherung Bund & Deutsche Rentenversicherung Bayern Süd (Hrsg.) (2018): Rehabilitation bewegt! 27. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium, Deutscher Kongress für Rehabilitationsforschung (DRV-Schriften, 113), Berlin, S. 236-238, 2018-01-08.
Abstract
"Im Rahmen von Leistungen zur Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben (LTAProjekt) können Personen mit Behinderungen und gesundheitlichen Einschränkungen bei einer beruflichen Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt gefördert und unterstützt werden. Dabei ist die Bundesagentur für Arbeit (BA) u.a. für diejenigen Personen zuständig, die weniger als 15 Jahre Sozialversicherungsbeiträge geleistet haben. Im Reha-Verfahren kommen eine Vielzahl beruflicher Qualifikations- und Integrationsleistungen zum Tragen, die möglichst passgenau auf die Geförderten und deren Situation ausgerichtet sein sollen. Im Rahmen der vorliegenden Studie wird die Gruppe der Personen, die als Rehabilitandinnen und Rehabilitanden eine berufliche Wiedereingliederung bei der BA anstreben, detailliert beschrieben. Im Zusatz zur regelmäßigen Statistik der BA (Bundesagentur für Arbeit 2017) bieten die Analysen eine Ergänzung um weitere Personenmerkmale und liefern einen Überblick über individuelle Erwerbs- und Rehabilitationsverläufe. Betrachtet werden neben der Personenstruktur und -charakteristik, die aufgenommenen Maßnahmen sowie der Zugangsstatus zu Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA) und die beruflichen Tätigkeiten der Geförderten vor bzw. nach der beruflichen Rehabilitation." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Repräsentativbefragung zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen: 2. Zwischenbericht (2018)
Steinwede, Jacob; Harand, Julia; Kersting, Anne; Schäfers, Markus ; Schröder, Helmut ; Schachler, Viviane;Zitatform
Steinwede, Jacob, Anne Kersting, Julia Harand, Helmut Schröder, Markus Schäfers & Viviane Schachler (2018): Repräsentativbefragung zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen. 2. Zwischenbericht. (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht 512), Berlin, 36 S.
Abstract
"Die 'Repräsentativbefragung zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen' (Teilhabestudie) wird als erste Erhebung ihrer Art in der Bundesrepublik Deutschland zwischen 2017 und 2021 durchgeführt und untersucht Auswirkungen von Beeinträchtigungen und Behinderungen auf Möglichkeiten der Teilhabe in verschiedenen Lebensbereichen. Die umfangreichste Erhebung im Rahmen der Teilhabestudie ist die Befragung von 16.000 Menschen mit Beeinträchtigungen, die in Privathaushalten leben. Der vorliegende Bericht legt die Inhalte des dazu entwickelten Fragebogens dar, erläutert dessen zentrale Konstruktionsprinzipien einschließlich der Befunde kognitiver Pretests und stellt den Sachstand der für die Erhebung notwendigen Einwohnermeldestichprobe vor." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Das Recht auf Arbeit für Menschen mit Behinderungen: Internationale Perspektiven (2018)
Zitatform
Wansing, Gudrun, Felix Welti & Markus Schäfers (Hrsg.) (2018): Das Recht auf Arbeit für Menschen mit Behinderungen. Internationale Perspektiven. Nomos edition sigma 384 S. DOI:10.5771/9783845284224
Abstract
"Seit über 10 Jahren gibt es die UN-Behindertenrechtskonvention. Wie ist es mit dem Menschenrecht auf Arbeit im Sinne der Konvention bestellt? Wie 'offen, inklusiv und zugänglich' sind Arbeitsmarkt und Arbeitsumfeld für Menschen mit Behinderungen?
Dieser Band enthält Beiträge einer internationalen Tagung, die im März 2017 in Kassel stattgefunden hat. Das Recht auf Arbeit nach Art. 27 UN-Behindertenrechtskonvention und die Bedingungen seiner Realisierung werden grundsätzlich und konkret aus Sicht der Rechts- und Sozialwissenschaften, von Politik und Praxis beleuchtet." (Verlagsangaben, IAB-Doku)Ähnliche Treffer
English version -
Literaturhinweis
Psychische Erkrankungen in der Arbeitswelt und betriebliche Wiedereingliederung: Kolloquium vom 13. bis 14. Juni 2017 in Berlin. Tagungsdokumentation (2018)
Zitatform
Wegewitz, Uta (2018): Psychische Erkrankungen in der Arbeitswelt und betriebliche Wiedereingliederung. Kolloquium vom 13. bis 14. Juni 2017 in Berlin. Tagungsdokumentation. (baua: Bericht), Dortmund, 61 S. DOI:10.21934/baua:bericht20180313
Abstract
"Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat im Juni 2017 ein zweitägiges Kolloquium zum Thema Return to Work (RTW) und Früherkennung von psychischen Erkrankungen veranstaltet. Ziel war es, sowohl mit Forschenden als auch mit Akteuren aus der Praxis aktuelle Forschungsprojekte zu diskutieren und sich über die derzeitige Wiedereingliederungspraxis in Deutschland auszutauschen. Der Fokus lag dabei auf systematischen Übersichtsarbeiten zu Einflussfaktoren auf RTW und wirksamen Maßnahmen der Wiedereingliederung, qualitativen und quantitativen Längsschnittstudien zum RTW-Prozess und auf Projekten, in denen betriebliche und überbetriebliche Netzwerke zur Unterstützung von Menschen mit psychischen Krisen oder Erkrankungen untersucht wurden. Sowohl die systematischen Übersichtsarbeiten als auch die im Tagungsband vorgestellten Primärstudien zeigen, dass arbeitsplatzbezogene Maßnahmen ein entscheidender Faktor im Wiedereingliederungsprozess sind. Wichtig ist, dass die betriebliche Wiedereingliederung von den Therapeuten bereits mit dem ersten Tag der Behandlung mitgedacht wird.
Erfolgversprechende Unterstützungsmaßnahmen bei der Behandlung und Wiedereingliederung von Menschen mit psychischen Erkrankungen sind unter anderem die medizinisch-beruflich orientierte Rehabilitation, die stufenweise Wiedereingliederung mit ihrer therapeutischen Orientierung sowie die gezielte Unterstützung und Begleitung der Betroffenen im RTW-Prozess.
Insbesondere die Zusammenarbeit zwischen medizinisch-therapeutischen Akteuren und den Betrieben in innovativen Versorgungsnetzwerken ist dazu geeignet, eine frühzeitige Behandlung der Betroffenen zu erreichen und eine vernetzte Unterstützung im Wiedereingliederungsprozess zu gewährleisten." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Selbstbestimmung in der Berufswahlentscheidung fördern. Erprobung innovativer Testverfahren und Beratungsansätze im Berufsbildungswerk (2018)
Zitatform
Weißmann, Regina, Iris Thieme, Matthias Wagner, Ulrich Bartosch & Joachim Thomas (2018): Selbstbestimmung in der Berufswahlentscheidung fördern. Erprobung innovativer Testverfahren und Beratungsansätze im Berufsbildungswerk. In: Die Berufliche Rehabilitation, Jg. 32, H. 4, S. 275-285.
Abstract
"Der vorliegende Artikel beschreibt ein Kooperationsprojekt zwischen dem Berufsbildungswerk Rummelsberg und der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Er legt empirische Ergebnisse zur Wirksamkeit eines innovativen Selbstbeschreibungsverfahrens vor, die der Erfassung und Erfahrbarkeit beruflicher Interessen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen dienen, die beispielsweise aufgrund von kognitiven und sprachlichen Barrieren mit besonderen Herausforderungen in ihrer Berufswahl konfrontiert sind. Mit Hilfe eines computerbasierten, nonverbalen Berufsinteressentests (NVBIT) sollen Jugendliche und junge Erwachsene in einer Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme (BvB) Zugang zu ihren beruflichen Interessen und Wertvorstellungen bekommen. Eng mit dem Fragebogen verzahnt ist die Entwicklung eines Feedback- und Beratungssettings, das die Selbstbestimmung und aktive Mitgestaltung der Teilnehmenden in den Fokus stellt. Das gesamte Instrument wird in der vorliegenden Studien im Rahmen einer Interventionsstudie evaluiert. Die Ergebnisse geben Aufschluss darüber, wie Jugendliche ihres eigenen Lern- und Entscheidungsprozesses z u werden und eine selbstbestimmte Berufswahlentscheidung zu treffen." (Autorenreferat, © Lambertus-Verlag)
-
Literaturhinweis
Förderungen und Anspruch auf Arbeitslosengeld oder Arbeitslosengeld II: Leistungsbezug im Kontext der Teilnahme an arbeitsmarktpolitischen Instrumenten (2018)
Zitatform
(2018): Förderungen und Anspruch auf Arbeitslosengeld oder Arbeitslosengeld II. Leistungsbezug im Kontext der Teilnahme an arbeitsmarktpolitischen Instrumenten. (Grundlagen: Methodenbericht / Bundesagentur für Arbeit), Nürnberg, 49 S.
Abstract
"In der Förderstatistik und in der Statistik zur Teilhabe am Arbeitsleben von Menschen mit Behinderungen (Reha-Statistik) stehen ab sofort Informationen zum Bezug von Arbeitslosengeld, Arbeitslosengeld II oder Sozialgeld von Teilnehmenden an arbeitsmarktpolitischen Instrumenten und Rehabilitanden zur Verfügung. Der vorliegende Bericht stellt die in der Förder- und Reha-Statistik eingeführten Konzepte zur Messung passiver Leistungsansprüche vor. Der abschließende Teil des Berichts führt neue Kennzahlen zur Wirkung von Förderungen in Bezug auf die Vermeidung und Überwindung passiver Leistungen ein. Die Dauer des SGB-II-Leistungsanspruchs nach dem Einsatz arbeitsmarktpolitischer Instrumente ergänzt die Kennzahlen für mehr Transparenz zum Fördergeschehen." (Textauszug, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Rehabilitation als Beitrag zum Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 19/1789) (2018)
Zitatform
(2018): Rehabilitation als Beitrag zum Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 19/1789). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/2041 (08.05.2018)), 21 S.
Abstract
,Insgesamt sieben Institutionen in Deutschland haben die Aufgabe, gesundheitliche Einschränkungen im Vorfeld zu vermeiden, die Erwerbsfähigkeit zu erhalten bzw. wiederherzustellen, die Teilhabe am Arbeitsleben zu sichern sowie eine möglichst selbstbestimmte Lebensführung zu ermöglichen.' In diesem Zusammenhang richtet sich die Kleine Anfrage der Abgeordneten und Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN auf den Beitrag der Rehabilitation zum Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit. In ihrer Antwort gibt die Bundesregierung einen statistischen Überblick über Maßnahmen der medizinischen und beruflichen Rehabilitation sowie die die dafür aufgewendeten Mittel für alle sieben Träger: 1. Gesetzliche Krankenversicherung; 2. Kriegsopferversorgung und Kriegsopferfürsorge; 3. Eingliederungshilfe; 4. Bundesagentur für Arbeit; 5. Gesetzliche Unfallversicherung; 6. Gesetzliche Rentenversicherung und 7. Kinder- und Jugendhilfe. (IAB) Weiterhin thematisiert wird der Erfolg der Rehabilitation im Hinblick auf die berufliche Wiedereingliederung der Rehabilitanden. (IAB)
-
Literaturhinweis
Rehabilitation bewegt!: 27. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium, Deutscher Kongress für Rehabilitationsforschung vom 26. bis 28. Februar 2018 in München (2018)
Zitatform
(2018): Rehabilitation bewegt! 27. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium, Deutscher Kongress für Rehabilitationsforschung vom 26. bis 28. Februar 2018 in München. (DRV-Schriften 113), Berlin, 531 S. DOI:10.4126/FRL01-006415336
Abstract
"Das Rehabilitationswissenschaftliche Kolloquium ist als Deutscher Kongress für Rehabilitationsforschung das wichtigste Forum für praxisrelevante Ergebnisse zur medizinischen und beruflichen Rehabilitation. Jährlich nehmen über 1.600 Expertinnen und Experten aus Forschung und Praxis, Medizin, Psychologie und Therapie, Gesundheitsmanagement, Verwaltung und Politik teil. Das 27. Kolloquium 2018 in München wird veranstaltet durch die Deutsche Rentenversicherung Bund, die Deutsche Rentenversicherung Bayern Süd und die Deutsche Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften (DGRW). Der Tagungsband dokumentiert sämtliche Beiträge." (Textauszug, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Eine Arbeitswelt für alle - Vorschläge des DGB zur Umsetzung eines inklusiven Arbeitsmarktes entsprechend der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) (2018)
Zitatform
(2018): Eine Arbeitswelt für alle - Vorschläge des DGB zur Umsetzung eines inklusiven Arbeitsmarktes entsprechend der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK). (Arbeitsmarkt aktuell 2018,09), Berlin, 21 S.
Abstract
"Anlässlich des Welttages der Menschen mit Behinderung am 3. Dezember legt der DGB Vorschläge zur Umsetzung eines inklusiven Arbeitsmarktes vor. Leider sind Menschen mit Behinderungen auch noch fast zehn Jahre nach der UN-Behindertenrechtskonvention (UN BRK) benachteiligt. Der DGB fordert endlich verbindlichere Zielsetzungen und präsentiert Maßnahmen für eine inklusive Arbeitswelt entsprechend der UN-BRK." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Rethinking vocational rehabilitation through institutional ethnography (2017)
Zitatform
Aksnes, Siri Yde (2017): Rethinking vocational rehabilitation through institutional ethnography. In: Journal of Comparative Social Work, Jg. 12, H. 2, S. 1-23.
Abstract
"In Norway, vocational rehabilitation for people with support needs involves complex inter-professional and inter-organizational processes that do not have clear institutional boundaries. Every process involves a new constellation of actors, representing divergent practices, ideas and objectives. This article argues that much of the current research on the implementation of activation policy inadequately captures the mechanisms and processes that influence vocational rehabilitation practices. The article proposes the use of institutional ethnography (IE) to empirically examine vocational rehabilitation, and argues that IE provides methodological concepts and tools that enable researchers to link and make visible the everyday practices, the social relations and the institutional contexts that make up vocational rehabilitation processes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Employment outcomes of youth with disabilities in vocational rehabilitation: a multilevel analysis of RSA-911 data (2017)
Zitatform
Alsaman, Marwa A. & Chun-Lung Lee (2017): Employment outcomes of youth with disabilities in vocational rehabilitation. A multilevel analysis of RSA-911 data. In: Rehabilitation Counseling Bulletin, Jg. 60, H. 2, S. 98-107. DOI:10.1177/0034355216632363
Abstract
"The purpose of this study is twofold: (a) to examine the relationship between individual factors and rehabilitation outcomes of transition youth with disabilities receiving state vocational rehabilitation services and (b) to determine the contextual effects of state unemployment rate on the employment outcomes of transition youth and its potential interactions with personal and service factors. Hierarchical generalized linear modeling was used to analyze Rehabilitation Services Administration Case Service Report (RSA-911) data for fiscal year 2013. Results show that state unemployment rates were found to moderate the relationships between some demographic and service variables and successful competitive employment. These results indicate the importance of contextual variables, such as state unemployment rates, and their impact on the predictive strength of specific personal and service variables on employment outcomes of youth with disabilities. Implications for vocational rehabilitation services and policy, and future research are discussed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Employment outcomes of vocational rehabilitation clients with autism spectrum disorders (2017)
Zitatform
Alverson, Charlotte Y. & Scott H. Yamamoto (2017): Employment outcomes of vocational rehabilitation clients with autism spectrum disorders. In: Career Development and Transition for Exceptional Individuals, Jg. 40, H. 3, S. 144-155. DOI:10.1177/2165143416629366
Abstract
"Research has consistently documented poor employment outcomes for young adults with autism spectrum disorder (ASD). Vocational rehabilitation (VR) services provide substantial federal and state commitments to individuals with disabilities to obtain and maintain employment. To date, little research has examined the relationship between VR services and employment outcomes of clients with ASD. The purpose of this descriptive study was to better understand employment outcomes of individuals with ASD. Data spanning 10 years from the Rehabilitation Services Administration (RSA) 911 database were analyzed to identify characteristics of VR clients with ASD and the services they received. The percent of individuals who achieved competitive employment averaged 37% across the 10 years. Those who achieved an employment outcome participated in twice as many services as those who did not achieve an employment outcome." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Assessment of work ability in competing strands of social insurance: the German case (2017)
Zitatform
Aurich-Beerheide, Patrizia & Martin Brussig (2017): Assessment of work ability in competing strands of social insurance. The German case. In: The journal of poverty and social justice, Jg. 25, H. 2, S. 163-176. DOI:10.1332/175982717X14937395831424
Abstract
"The article describes the system of social security in the case of incapacity in Germany and analyses how the pathway into incapacity benefits is structured. A special focus of the article is on conditionality as it is applied in different systems of social security in Germany today. A main result of the analysis is that incapacity benefits are embedded into a chain of different benefits and social services for persons with limited work ability. For the German case, this leads to a defensive reaction from both the Public Employment Service and pension insurers." (Author's abstract, © 2017 Policy Press) ((en))
-
Literaturhinweis
Der Weg zum Beruf zwischen "Teilhabe an Bildung" und "Teilhabe am Arbeitsleben" (2017)
Bieritz-Harder, Renate;Zitatform
Bieritz-Harder, Renate (2017): Der Weg zum Beruf zwischen "Teilhabe an Bildung" und "Teilhabe am Arbeitsleben". In: Die Sozialgerichtsbarkeit H. 9, S. 491-498. DOI:10.37307/j.1864-8029.2017.09.04
Abstract
"Anlass des Beitrags sind zum einen zwei Entscheidungen des BSG aus dem Jahr 2016, die eine mögliche materielle Zuständigkeit der Bundesagentur für Arbeit für Studierende mit Behinderungen anklingen ließen, und ist zum anderen die Einführung einer neuen Leistungsgruppe „Teilhabe an Bildung“ im Rehabilitationsrecht durch das Bundesteilhabegesetz. Im Zentrum des Beitrags stehen Zugänge zu Bildungsangeboten, die das Rehabilitationsrecht in den Leistungsgruppen „Teilhabe an Bildung“ und „Teilhabe am Arbeitsleben“ eröffnet und mit denen Menschen mit Behinderungen das von ihnen jeweils angestrebte Berufsziel erreichen können. Im Fokus stehen sowohl Leistungsverpflichtungen der Sozialhilfeträger wie auch Leistungsverpflichtungen der Bundesagentur für Arbeit." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Erich Schmidt Verlag)
-
Literaturhinweis
Early determinants of work disability in an international perspective (2017)
Börsch-Supan, Axel; Bucher-Koenen, Tabea; Hanemann, Felizia;Zitatform
Börsch-Supan, Axel, Tabea Bucher-Koenen & Felizia Hanemann (2017): Early determinants of work disability in an international perspective. (MEA discussion papers / Munich Center for the Economics of Aging 2017,05), München, 75 S.
Abstract
"Erwerbsunfähigkeit verhindert aufgrund von körperlichen oder mentalen Krankheiten oder Behinderungen vollständig oder teilweise die Möglichkeiten erwerbstätig zu sein. Sie führt zu Frühverrentung und dem Bezug von Erwerbsminderungsrenten. Wir untersuchen den Zusammenhang zwischen der Gesundheit von Personen mit Erwerbsunfähigkeit und dem Bezug von Erwerbsminderungsrenten in den USA und in Europa. Für die Untersuchung wurden Daten der Schwester-Studien SHARE, ELSA und HRS harmonisiert. Den Fokus bildet die Entwicklung der Gesundheit über den Lebensverlauf hinweg bis hin zur Erwerbsunfähigkeit auf Basis von Daten zur retrospektiven Lebensgeschichte. Insbesondere untersuchen wir den Zusammenhang zwischen selbst eingeschätzter Erwerbsunfähigkeit und dem Bezug von Erwerbsminderungsrenten basierend auf länderspezifischen Unterschieden in den Arbeitsmarkt- und Rentensystemen. Wir analysieren die Effizienz der Systeme indem wir evaluieren wie gut Personen mit tatsächlichem Bedarf an Erwerbsminderungsleistungen versorgt werden, ohne dass das System von Personen ohne Einschränkungen als Frühverrentungspfad ausgenutzt wird. Unsere Ergebnisse zeigen, dass Unterschiede in der Gesundheit einen Großteil der Variation an selbst eingeschätzter Erwerbsunfähigkeit und dem Bezug von Rentenleistungen innerhalb der Länder erklären können. Die Variation zwischen den Ländern kann jedoch nicht durch die Gesundheitsmaße erklärt werden, sondern wird vor allem durch die Unterschiede in den Rentensystemen erklärt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
A review of research on teaching people with significant disabilities vocational skills (2017)
Zitatform
Cannella-Malone, Helen I. & John M. Schaefer (2017): A review of research on teaching people with significant disabilities vocational skills. In: Career Development and Transition for Exceptional Individuals, Jg. 40, H. 2, S. 67-78. DOI:10.1177/2165143415583498
Abstract
"Although an important part of adult life, individuals with significant disabilities experience low rates of gainful employment. The purpose of this review was to summarize and analyze the literature on teaching vocational skills to individuals with significant disabilities. Sixty-two articles (with 75 experiments) included in this review were published between 1969 and 2014, and indicated that most participants were successfully taught to engage in a variety of vocational skills in a range of settings. Unfortunately, this review also determined that the research on teaching vocational skills to individuals with significant disabilities is steadily decreasing, with only 15 new studies published since 2000. Potential directions for future research will be proposed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Hiring subsidies for people with a disability: Evidence from a small-scale social field experiment (2017)
Zitatform
Deuchert, Eva & Lukas Kauer (2017): Hiring subsidies for people with a disability. Evidence from a small-scale social field experiment. In: International Labour Review, Jg. 156, H. 2, S. 269-285. DOI:10.1111/j.1564-913X.2014.00025.x
Abstract
"The effectiveness of hiring subsidies for people with disabilities remains unclear due to potential free-rider, substitution and signalling effects. The authors propose a novel evaluation approach wherein it is randomly decided whether or not job applications disclose the subsidy to potential employers. Based on call-back rates for interviews, the subsidy is found to be ineffective or even counterproductive in a group of adolescents having completed their vocational training programme. However, the negative signalling effect seems to be much weaker in a group of clients of job-coaching services who acquired their disability during their working life." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
-
Literaturhinweis
Personal characteristics of vocational rehabilitation applicants: findings from the Survey of Disability and Employment (2017)
Zitatform
Eckstein, Angela, Purvi Sevak & Debra Wright (2017): Personal characteristics of vocational rehabilitation applicants. Findings from the Survey of Disability and Employment. In: Journal of Vocational Rehabilitation, Jg. 46, H. 2, S. 177-185. DOI:10.3233/JVR-160853
Abstract
"Background: Existing survey and administrative data provide little information on why individuals with disabilities have had persistently low employment rates and why some groups of individuals fare better in the labor market than others.
Objective: Our goal is to provide new insights into the barriers and facilitators to employment among individuals with disabilities.
Methods: We designed the Survey of Disability and Employment, a 30-minute telephone survey, to collect information on health conditions, employment history and barriers, and workplace and social supports for 2,804 vocational rehabilitation (VR) applicants in 2014.
Results: In addition to citing health issues, VR applicants cite many barriers to employment, including difficulty finding a job, lack of skills, and accessibility. Health presents as a barrier due to unpredictability of symptoms, pain, and lack of physical energy and adequate time. Despite these barriers, the majority of VR applicants state it is extremely important that they work and most have high self-perceptions of executive functioning.
Conclusion: A richer understanding of the resources and needs of individuals with disabilities can help counselors and policymakers better tailor services to support their employment goals." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Inklusion und Arbeit: Zwischen Rechts- und Ermessensanspruch: Rechte und Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben von Menschen mit Behinderungen nach Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland (2017)
Eikötter, Mirko;Zitatform
Eikötter, Mirko (2017): Inklusion und Arbeit. Zwischen Rechts- und Ermessensanspruch: Rechte und Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben von Menschen mit Behinderungen nach Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland. (Inklusive Bildung), Weinheim: Beltz Juventa, 335 S.
Abstract
"Deutschland anerkennt in der Behindertenrechtskonvention das Recht von Menschen mit Behinderung auf Arbeit. Der Autor untersucht die rechtlichen Verpflichtungen und stellt Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben dar.
Mit Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention ist unter anderem das Recht auf Arbeit für Menschen mit Behinderung von den unterzeichnenden Staaten anerkannt worden. Der Autor prüft, welche Auswirkungen Art. 27 der Konvention auf das deutsche Recht hat: Erfüllt Deutschland bereits die Verpflichtungen oder besteht gesetzgeberischer Handlungsbedarf? Erhalten Menschen mit Behinderung zusätzliche Rechte oder werden lediglich bestehende innerstaatliche Regelungen völkerrechtlich bestätigt? Abschließend werden Barrieren auf dem Weg zu einem inklusiven Arbeitsmarkt und Reformvorschläge benannt." (Verlagsangaben, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis vom Verlag -
Literaturhinweis
Teilhabebericht der Bundesregierung über die Lebenslagen von Menschen mit Beeinträchtigungen 2016: Unterrichtung durch die Bundesregierung (2017)
Zitatform
(2017): Teilhabebericht der Bundesregierung über die Lebenslagen von Menschen mit Beeinträchtigungen 2016. Unterrichtung durch die Bundesregierung. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/10940 (20.01.2017)), 561 S.
Abstract
"Konzeptionelle und rechtliche Grundlagen, Grunddaten; Teilhabe in verschiedenen Lebensbereichen: Familie und soziales Netz, Bildung und Ausbildung, Erwerbstätigkeit und materielle Lebenssituation, alltägliche Lebensführung, Gesundheit, Freizeit, Kultur und Sport, Sicherheit und Schutz der Person, politische und gesellschaftliche Partizipation; vertiefende Fragestellungen: Menschen mit Beeinträchtigungen und Migrationshintergrund, Menschen mit Beeinträchtigungen und Wohnungslosigkeit" (Dokumentations- und Informationssystem Bundestag und Bundesrat - DIP)
-
Literaturhinweis
Berufsausbildung junger Menschen mit Behinderungen: eine repräsentative Befragung von Ausbildungsbetrieben (2017)
Enggruber, Ruth;Zitatform
Enggruber, Ruth (2017): Berufsausbildung junger Menschen mit Behinderungen. Eine repräsentative Befragung von Ausbildungsbetrieben. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 31, H. 3, S. 166-179.
Abstract
"Bisher liegen zur betrieblichen Berufsausbildung junger Menschen mit Behinderungen nur wenige aussagekräftige empirische Daten vor. Deshalb gab die Bertelsmann Stiftung 2014 eine repräsentative Telefonbefragung von Betrieben mit Ausbildungsberechtigung in Auftrag, deren zentrale Ergebnisse vorgestellt und im Hinblick auf ihre Aussagekraft diskutiert werden. Als besonders problematisch hat sich erwiesen, dass das Behinderungsverständnis der Unternehmen nicht ganz klar ist. Dennoch gewähren die Forschungsergebnisse empirische Einblicke in die betriebliche Berufsausbildung der Zielgruppe ebenso wie in die Verbesserungsbedarfe, die die Betriebe dazu sehen. Ausgehend davon werden bildungspolitische Empfehlungen formuliert, die dazu beitragen könnten, mehrjungen Menschen mit Behinderungen einen Zugang zu einer dualen Ausbildung zu ermöglichen." (Autorenreferat, © Lambertus-Verlag)
-
Literaturhinweis
Ambulant vs. stationär durchgeführte Rehabilitationen: Ergebnisse einer Propensity Score gematchten Analyse (2017)
Zitatform
Fechtner, Stephanie & Matthias Bethge (2017): Ambulant vs. stationär durchgeführte Rehabilitationen. Ergebnisse einer Propensity Score gematchten Analyse. In: Die Rehabilitation, Jg. 56, H. 6, S. 372-378. DOI:10.1055/s-0043-111621
Abstract
"Ziel der Studie
Vergleich ambulanter und stationärer Rehabilitation hinsichtlich des Zugangs zu Erwerbsminderungsrenten und weiterer erwerbsbezogener Zielgrößen
Methodik
Eingeschlossen wurden 18- bis 60-jährige Personen, die im ersten Halbjahr 2007 eine stationäre oder ganztägig ambulante medizinische Rehabilitation aufgrund von Muskel-Skelett-Erkrankungen begonnen hatten. Ambulant und stationär behandelte Rehabilitanden wurden mittels Propensity Scores gematcht. Verwendet wurden administrative Daten.
Ergebnisse
Die Analysestichprobe umfasste 4752 ambulant und 7435 stationär behandelte Rehabilitanden. Die absoluten Risiken eines erwerbsminderungsbedingten Rentenzugangs betrugen 3,8% bzw. 5,2% zugunsten der ambulant behandelten Personen. Die Bezugsdauer von Arbeitslosengeld und Kranken-/Übergangsgeld war für ambulant behandelte Rehabilitanden etwas geringer.
Schlussfolgerungen
Die ambulant behandelten Rehabilitanden erreichten geringfügig bessere Ergebnisse als vergleichbare stationär behandelte Rehabilitanden. Der Vorteil ambulanter Rehabilitation war am stärksten bei Rehabilitanden mit stärkeren Teilhabebeeinträchtigungen. Die Studie zeigt einen Weg, wie sich unter Nutzung administrativer Daten im Bereich rehabilitativer Versorgung evaluative Versorgungsforschung umsetzen lässt." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
The health and well-being at work agenda: good news for (disabled) workers or just a capital idea? (2017)
Zitatform
Foster, Deborah (2017): The health and well-being at work agenda. Good news for (disabled) workers or just a capital idea? In: Work, employment and society, Jg. 32, H. 1, S. 186-197. DOI:10.1177/0950017016682458
Abstract
"Health and well-being (H&WB) initiatives have increasingly appeared in workplaces, but are the subject of surprisingly little critical analysis. The terms H&WB have also become positively embedded in Human Resource Management (HRM) and academic vocabularies, often displacing disability, which, it is argued, is (wrongly) regarded as a negative descriptor. This article challenges the sometimes taken-for-granted assumption that employer-led H&WB initiatives are inherently positive. It considers how they are being used to undermine statutory trade union health and safety representatives, reinforce concepts of normalcy and ableism in respect of worker lifestyle and impairments, and individualize/medicalize experiences of workplace stress. Utilizing a critical disability studies lens debate challenges a dominant element of many H&WB programmes - employee resilience - and concludes that a social model of disability and workplace well-being is needed to focus debate on the social, economic and political causes of ill-health and dis-ability in workplaces under neo-liberal austerity." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Perceived and actual barriers to work for people with mental illness (2017)
Zitatform
Hanisch, Sabine E., Claire Wrynne & Matthias Weigl (2017): Perceived and actual barriers to work for people with mental illness. In: Journal of Vocational Rehabilitation, Jg. 46, H. 1, S. 19-30. DOI:10.3233/JVR-160839
Abstract
"Background: Unemployment is high among people with severe mental illness and often hinders community integration.
Objectives: To inform the effectiveness of vocational rehabilitation programs, our study examined whether self-perceived barriers to work differ among clinical and demographic subgroups of people with mental illness, and whether self-perceived barriers to work, clinical and demographic factors are related to employment outcomes.
Methods: Multivariate regression analyses were conducted on self-perceived barriers to work, clinical and demographic factors of N?=?279 people with mental illness who presented to Career Management Service.
Results: Older as opposed to younger participants were less likely to obtain competitive employment. Being of an ethnic minority group increased the likelihood of entering education/training but made it less likely to enter non-competitive employment, while no difference was found for obtaining competitive employment. A trend was found for people with schizophrenia versus those with a different diagnosis to be more likely to enter education/training and non-competitive employment. Except for health problems and social/structural disadvantages, self-perceived barriers to work were not related to actual employment outcomes.
Conclusions: The results indicate that vocational rehabilitation for people with mental illness does not occur in isolation but is influenced by factors beyond clinical impairment which generally affect the labor market." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Supplemental security income and the transition to adulthood in the United States: state variations in outcomes following the age-18 redetermination (2017)
Zitatform
Hemmeter, Jeffrey, David R. Mann & David C. Wittenburg (2017): Supplemental security income and the transition to adulthood in the United States. State variations in outcomes following the age-18 redetermination. In: Social Service Review, Jg. 91, H. 1, S. 106-133. DOI:10.1086/691219
Abstract
"Policy makers have raised concerns about the outcomes of former child Supplemental Security Income (SSI) recipients following the redetermination of eligibility at age 18 using an adult disability definition. We use Social Security administrative data to track state-level benefit receipt and employment outcomes of all former child SSI recipients who received an age-18 redetermination from 1998 through 2006, through age 24. We find that (1) state cessation rates ranged from 20 to 47 percent, (2) ceased recipients had higher employment rates and lower rates of SSI receipt than continued recipients, and (3) continued recipients who lived in states with higher employment rates also had higher Disability Insurance benefit receipt rates than those who lived in states with lower employment rates. The findings raise questions about the state-level variation in SSI's role in the overall safety net and the variations in options available to former child SSI recipients following the age-18 redetermination." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Zusammenhänge zwischen dem Erwerbsstatus in den ersten 2 Jahren nach Rehabilitation und langfristigen Erwerbsverläufen: Implikationen für die Outcome-Messung (2017)
Holstiege, J.; Kaluscha, R.; Jankowiak, S.; Krischak, G.;Zitatform
Holstiege, J., R. Kaluscha, S. Jankowiak & G. Krischak (2017): Zusammenhänge zwischen dem Erwerbsstatus in den ersten 2 Jahren nach Rehabilitation und langfristigen Erwerbsverläufen. Implikationen für die Outcome-Messung. In: Die Rehabilitation, Jg. 56, H. 1, S. 31-37. DOI:10.1055/s-0042-123240
Abstract
"Ziel der Studie: Studienziel war die Untersuchung der Vorhersagekraft von Erfassungen des Erwerbsstatus im 6., 12., 18. und 24. Monat nach medizinischer Rehabilitation für langfristige Erwerbsverläufe in einem Zeitfenster von 4 Jahren.
Methodik: Die Datengrundlage bildete eine routinedatenbasierte 20 %-Stichprobe aller durch die Deutsche Rentenversicherung getragenen medizinischen Rehabilitationen. Sämtliche Patienten, die jünger als 62 Jahre waren und in dem Zeitraum 2002 - 2005 aufgrund von orthopädischen, kardiovaskulären und psychosomatischen Erkrankungen eine stationäre medizinische Rehabilitation erhielten, wurden in die Untersuchung eingeschlossen und 4 Jahre nachbeobachtet. Mittels multipler linearer Regressionsanalysen wurde die Vorhersagekraft des in Monat 6, 12, 18 und 24 erfassten Erwerbsstatus für die Anzahl an sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsmonaten im Zeitraum von 4 Jahren nach der Rehabilitation untersucht. Für jeden Erfassungszeitpunkt wurde eine Regressionsanalyse durchgeführt, welche den jeweiligen Erwerbsstatus als binäre erklärende Variable (erwerbstätig/nicht erwerbstätig) neben einem Standardset an prognostischen Variablen einschloss.
Ergebnisse: Insgesamt wurden 252 591 Rehabilitanden in die Kohorte eingeschlossen. Die erklärte Varianz in den Regressionsanalysen nahm mit dem Erfassungszeitpunkt des punktuellen Erwerbsstatus zu. Der Erklärungswert erhöhte sich ausgehend vom Regressionsmodell, das den Erwerbsstatus im 6. Monat (R² = 0,60) als erklärende Variable einschloss, zu dem Modell, das den Erwerbsstatus im 24. Monat (R² = 0,78) berücksichtigte, um 30 %.
Schlussfolgerungen: Mit fortschreitendem Zeitpunkt der kurz- bis mittelfristigen Erfassung des Erwerbsstatus erhöht sich die Vorhersagegüte für langfristige Erwerbsverläufe. Dies sollte in der Festlegung geeigneter Erhebungszeitpunkte im Rahmen zukünftiger Studien berücksichtigt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Jugendliche mit Hörschädigung in der Berufsausbildung (2017)
Hüther, Alexander M.;Zitatform
Hüther, Alexander M. (2017): Jugendliche mit Hörschädigung in der Berufsausbildung. In: Hörgeschädigtenpädagogik, Jg. 71, H. 3, S. 146-157.
Abstract
"In den letzten Jahren sind viele Studien veröffentlicht worden, die sich mit der schulischen Situation von Schülern mit Hörschädigung in inklusiven Settings auseinandersetzen. Doch wie geht es für Jugendliche mit Hörschädigung nach der Schule weiter? Wie bewältigen sie die Anforderungen einer Berufsausbildung? Der Beitrag beschäftigt sich mit der beruflichen und privaten Situation von Auszubildenden mit Hörschädigung und legt den Fokus auch auf die Einbindung in soziale Prozesse innerhalb und außerhalb des Arbeitsplatzes. Den empirischen Ergebnissen werden dabei Vergleichsdaten aus aktuellen Untersuchungen gegenübergestellt. Es zeigt sich, dass in der Bewertung der Ausbildungssituation zwischen Auszubildenden mit und ohne Hörschädigung keine wesentlichen Unterschiede bestehen, obwohl oder gerade, weil die Jugendlichen mit Hörschädigung zuvor eine spezielle Fördereinrichtung besucht haben beziehungsweise diese auch während ihrer Ausbildung im Rahmen des dualen Ausbildungssystems weiterhin besuchen." (Autorenreferat, © Median-Verlag von Killisch-Horn GmbH)
-
Literaturhinweis
Verlaufskurven der Wiedereingliederung beruflicher Rehabilitanden: (berufs-)biografische Ressourcen, Risikokonstellationen und externe Barrieren (2017)
Klaus, Sebastian; Meschnig, Alexander; Kardorff, Ernst von;Zitatform
Klaus, Sebastian, Alexander Meschnig & Ernst von Kardorff (2017): Verlaufskurven der Wiedereingliederung beruflicher Rehabilitanden. (berufs-)biografische Ressourcen, Risikokonstellationen und externe Barrieren. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 31, H. 2, S. 90-105.
Abstract
"Im vorliegenden Beitrag werden ausgewählte Ergebnisse aus zwei aufeinanderfolgenden Studien vorgestellt': Abbrecher in der beruflichen Rehabilitation (2012-2013) und Wege von der beruflichen Qualifizierungsmaßnahme in das Beschäftigungssystem (2014-2016). Dabei konzentrieren wir uns auf die Verlaufsgeschichten beruflicher Rehabilitanden zweier Ausbildungskohorten aus drei Berufsförderungswerken und drei Freien Bildungsträgern, die wir über einen Zeitraum von ca. vier Jahren mit Fragebogenerhebungen und mit episodisch-narrativen Interviews vollständig begleiten konnten. Im Folgenden stehen die Erfahrungen während der Maßnahme, das subjektive Erleben und die individuellen Strategien der Rehabilitanden bei ihrer Rückkehr in Arbeit (Return to Work) im Vordergrund. Weiterhin werden aus dem Zusammenspiel zwischen Biografie (z.B. Krankheitsverarbeitung), Maßnahme und Umfeld (z.B. soziale Unterstützung, regionaler Arbeitsmarkt) resultierende (Risiko) Konstellationen anhand von drei ausgewählten Fallanalysen dargestellt, die für ein Gelingen bzw. Scheitern einer Rückkehr in Beschäftigung stehen. Schließlich folgen einige praktische Empfehlungen zur Verlaufsgestaltung in den Berufsförderungswerken und zur Verbesserung des Übergangs in Arbeit nach beruflicher Qualifizierung." (Autorenreferat, © Lambertus-Verlag)
-
Literaturhinweis
Inklusive Bildung in Deutschland: Ländervergleich (2017)
Lange, Valerie;Zitatform
Lange, Valerie (2017): Inklusive Bildung in Deutschland. Ländervergleich. (Gute Gesellschaft - soziale Demokratie #2017plus), Berlin, 88 S.
Abstract
"Das Heft Inklusion in Deutschland Ländervergleich? bietet einen aktuellen Überblick über den Stand der Inklusion in Deutschland. Seit Ende 2015 wurden insgesamt 16 Länderhefte zu Inklusion in der Schule und der beruflichen Bildung erstellt. Jedes Heft beleuchtet sowohl den aktuellen Stand der Umsetzung in dem jeweiligen Bundesland als auch die laufende politische Debatte dazu. Die Einzelhefte bilden die Grundlage für diese Broschüre und zeigen im Detail die politischen, pädagogischen und finanziellen Entwicklungen und Herausforderungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Risk factors for failure to enter vocational rehabilitation services among individuals with disabilities (2017)
Zitatform
Langi, F. L. Fredrik G. & Fabricio E. Balcazar (2017): Risk factors for failure to enter vocational rehabilitation services among individuals with disabilities. In: Disability and Rehabilitation, Jg. 39, H. 26, S. 2640-2647. DOI:10.1080/09638288.2016.1236410
Abstract
"Purpose: To investigate the risk factors for failure of individuals with disabilities to enter the vocational rehabilitation (VR) programme, including the cases where they had been formally accepted but were yet to receive any service.
Methods: We used prospective cohort data from a Midwestern US state, and analysed 126,251 and 94,517 individuals, respectively, for acceptance and admission into VR services. Statistical analysis was conducted using Poisson regression models with robust variance estimator.
Results: Individuals with blind/visual disability, had prior history of employment, and who received public support tended to have lower risks of non-acceptance and non-admission. Being non-White, at higher education, ever/currently married, and with physical/orthopaedic disability appeared to increase the risks of both outcomes. The adjusted relative risk of non-acceptance was 0.58 (95% confidence interval: 0.52, 0.64) if the individuals had 4 or more functional limitations as compared with those with fewer limitations. This factor was not significant for VR admission.
Conclusion: Disability factors, demographic determinants, and certain miscellaneous characteristics were associated with the risks of non-acceptance and non-admission into VR." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Vocational rehabilitation of transition-age youth with disabilities: a propensity-score matched study (2017)
Zitatform
Langi, F. L. Fredrik G., Ashmeet Oberoi, Fabricio E. Balcazar & Jessica Awsumb (2017): Vocational rehabilitation of transition-age youth with disabilities. A propensity-score matched study. In: Journal of Occupational Rehabilitation, Jg. 27, H. 1, S. 15-23. DOI:10.1007/s10926-016-9627-4
Abstract
"Objective: To investigate the employment outcomes of vocational rehabilitation (VR) services for youth with disabilities in a targeted, enhanced, and contract-based secondary transition program as compared to the traditional VR transition services.
Methods: A population-based study was conducted on 4422 youth with physical, intellectual, learning, mental and hearing disabilities aged 14 - 21 at application and whose case was closed after receiving VR transition services in a Midwestern state. Selected youth were classified into either targeted secondary transition program (START) or non-START treatment group. The employment outcomes of the groups were compared using propensity-score matching procedures.
Results: 2211 youth with disabilities in each treatment group were successfully matched based on demographic characteristics, types of disabilities, existence of severe functional limitations, and year of referral. The overall rehabilitation rate was 57 % [95 % confidence interval (CI) 56 - 59 %], where the START group rate was 61 % (95 % CI 59 - 63 %) and the non-START group 53 % (95 % CI 51 - 55 %). The propensity-score matched odds ratio (OR) was 1.40 (95 % CI 1.24 - 1.58; p < 0.001). Subgroup analyses showed that the odds of rehabilitation in youth with disabilities were consistently higher when they were in START as compared to non-START (OR ranged from 1.27 to 1.92 with p < 0.05 except for the Hispanic subgroup).
Conclusion: The results suggest that VR services in a targeted, enhanced, and contract-based secondary transition program are more effective in transitioning youth with disabilities to employment than the regular VR transition services." (Author's abstract, © Springer-Verlag) ((en)) -
Literaturhinweis
Der neue Behinderungsbegriff des Bundesteilhabegesetzes (§ 2 Abs. 1 SGB IX) - Teil 1 (2017)
Luthe, Ernst-Wilhelm;Zitatform
Luthe, Ernst-Wilhelm (2017): Der neue Behinderungsbegriff des Bundesteilhabegesetzes (§ 2 Abs. 1 SGB IX) - Teil 1. In: Behindertenrecht, Jg. 56, H. 3, S. 53-76.
Abstract
Der neue erweiterte Behinderungsbegriff im SGB IX definiert Behinderung in Anlehnung an die UN-Behindertenrechtskonvention unter dem Aspekt einer Wechselwirkung zwischen der individuellen Beeinträchtigung und Umweltfaktoren. Er nimmt Bezug auf die ICF (Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit). Der Autor erläutert im Beitrag die folgenden Merkmale des Behinderungsbegriffs: a) körperliche, seelische und Sinnesbeeinträchtigungen; b) Sechs-Monats-Grenze und c) Abweichung vom alterstypischen Zustand. Letztere sieht er als 'gesetzliche Zweckschöpfung, die einzig dazu dient, einer nicht mehr beherrschbaren Ausweitung des Kreises behinderter Menschen entgegenzutreten'. (IAB)
-
Literaturhinweis
Scoping review of work disability policies and programs (2017)
MacEachen, Ellen ; Kosny, Agnieszka ; Du, Bronson ; Tompa, Emile ; Petricone, Ivana; Ekberg, Kerstin ; Stapleton, Jackie ; Bartel, Emma;Zitatform
MacEachen, Ellen, Bronson Du, Emma Bartel, Kerstin Ekberg, Emile Tompa, Agnieszka Kosny, Ivana Petricone & Jackie Stapleton (2017): Scoping review of work disability policies and programs. In: International Journal of Disability Management, Jg. 12, S. 1-11. DOI:10.1017/idm.2017.1
Abstract
"Purpose: This scoping review identifies the foci of research articles that address government laws, policies and programs designed to foster labour market integration of people who, due to illness or disability, face challenges entering or staying in the workforce.
Method: A systematic search of English-language peer-reviewed articles published between 2000 and 2014 yielded 14,474 articles. Title and abstract review identified 723 included articles that addressed government-led programs, policy or legislation on work integration and/or income support after injury, illness or impairment. These were sorted by theme, work disability program or policy, disability type, jurisdiction and year published.
Results: The number of articles published that address work disability laws, policies and programs increased steadily. Most articles addressed disability in general. Among articles with a specific health focus, mental health was the most common. Research gaps are identified for mixed method study designs, chronic and episodic conditions, illness and cancer, and for work disability policy studies outside of North America, Northern Europe and Australia.
Conclusions: We find a growing number of published articles about work disability and policy and identify specific areas where is a need for further research." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Do Finnish work integration enterprises benefit the community? (2017)
Zitatform
Melkas, Helinä, Virpi Koskela, Tuija Oikarinen & Suvi Konsti-Laakso (2017): Do Finnish work integration enterprises benefit the community? In: Work Organisation, Labour and Globalisation, Jg. 11, H. 2, S. 59-70. DOI:10.13169/workorgalaboglob.11.2.0059
Abstract
"This study explores Finnish work integration social enterprises through social enterprise criteria identified in previous research, notably the aim to benefit the community. Previous research has identified positive motivations in social enterprises, but whether these are played out in practice is less examined. This study makes a contribution by exploring the situation in Finland, where social enterprises are still a relatively new phenomenon as compared with many other countries. In this study, in light of the interviews, a strong commitment among social enterprise managers to serving the community and specific people is revealed. This may be achieved by providing viable employment opportunities and avenues for participation, for instance. However, the findings also indicate many challenges, obstacles and even threats faced by the studied social enterprises. These affect opportunities to realise these enterprises' whole potential." (Author's abstract, © Pluto Journals Ltd.) ((en))
-
Literaturhinweis
Menschen mit Behinderung in der betrieblichen Ausbildung (2017)
Metzler, Christoph; Wallossek, Luisa; Werner, Dirk; Seyda, Susanne;Zitatform
Metzler, Christoph, Susanne Seyda, Luisa Wallossek & Dirk Werner (2017): Menschen mit Behinderung in der betrieblichen Ausbildung. (IW-Analysen 114), Köln, 87 S.
Abstract
"Die vorliegende IW-Analyse ermittelt anhand eines theoretischen Modells die Faktoren, welche die unternehmerische Ausbildungsentscheidung beeinflussen, und überträgt dieses Modell auf die Entscheidung, Auszubildende mit Behinderung einzustellen. Mittels einer Unternehmensbefragung wird gezeigt, dass die wichtigsten Gründe für die Ausbildung von Menschen mit Behinderung gute Erfahrungen mit dieser Personengruppe, soziales Engagement, Interesse an Vielfalt und die Steigerung der Attraktivität der Unternehmen sind. Als Haupthemmnisse wurden hohe Suchkosten, der große Betreuungsaufwand, Integrationsprobleme sowie eine fehlende räumliche und technische Ausstattung genannt. Zwischen Unternehmen mit Erfahrung in der Ausbildung von Menschen mit Behinderung und solchen ohne Erfahrung zeigen sich zudem große Unterschiede in der Einschätzung der Hemmnisse: Letztere überschätzen die Kosten der betrieblichen Betreuung dieser Auszubildenden in Form der Personalkosten, unterschätzen jedoch die Integrationskosten, die sich in Vorbehalten äußern können, die Kunden und Kollegen gegenüber der Ausbildung und Beschäftigung von Menschen mit Behinderung haben. Um die Inklusion von Menschen mit Behinderung in die duale Ausbildung zu erleichtern, sollten zentrale Ansprechpartner etabliert, bestehende Informationsangebote stärker beworben, Ausbilder zusätzlich qualifiziert sowie der Kontakt und Erfahrungsaustausch zwischen den Beteiligten intensiviert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
"Forget about the glass ceiling, I'm stuck in a glass box": a meta-ethnography of work participation for persons with physical disabilities (2017)
Zitatform
Purc-Stephenson, R.J., Samantha K. Jones & Carissa L. Ferguson (2017): "Forget about the glass ceiling, I'm stuck in a glass box". A meta-ethnography of work participation for persons with physical disabilities. In: Journal of Vocational Rehabilitation, Jg. 46, H. 1, S. 49-65. DOI:10.3233/JVR-160842
Abstract
"Background: Finding and sustaining employment can be a challenge for persons with a physical disability (PwPD) because they may be limited in the work they can do, may require workplace accommodations, or experience discrimination.
Objective: Our aim was to understand how successfully employed PwPDs find and sustain employment, and to use this information to build a conceptual model.
Methods: We searched published studies on physical disability and employment from electronic databases (1980 - 2015) and bibliographical reviews of retrieved studies. We used meta-ethnography to synthesize the findings.
Results: We reviewed 19 studies and identified 10 themes highlighting common issues experienced by PwPDs. Using these themes, we developed a process model to illustrate the dynamic employment process PwPDs' experience and the factors that create barriers or facilitators as they attempt to find, maintain employment, and/or advance at work.
Conclusions: PwPDs encounter a range of barriers at different stages of their employment journey which make them feel 'stuck' and 'exposed' in lower-level positions with little opportunity to advance or to move laterally within an organization. This study provides a framework to help rehabilitation specialists, employers, and researchers understand what PwPDs need at each stage of their employment journey to attain more sustainable employment outcomes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Berufliche Rehabilitation bei der Bundesagentur für Arbeit (2017)
Zitatform
Rauch, Angela (2017): Berufliche Rehabilitation bei der Bundesagentur für Arbeit. In: A. Riecken, K. Jöns-Schnieder & M. Eikötter (Hrsg.) (2017): Berufliche Inklusion : Forschungsergebnisse von Unternehmen und Beschäftigten im Spiegel der Praxis, S. 180-202, 2016-04-04.
Abstract
"Die Bundesagentur für Arbeit ist einer der Träger der Leistungen zur Teilhabe (Rehabilitationsträger) (SGB IX § 6) und steht im Mittelpunkt dieses Kapitels. In Punkt 2 wird zunächst ein Überblick über die gesetzlichen Rahmenbedingungen der beruflichen Rehabilitation für die Bundesagentur für Arbeit gegeben. Punkt 3 beschreibt die Entwicklungen der Zugänge, d.h. die Anerkennung als beruflicher Rehabilitand bzw. Rehabilitandin. In Punkt 4 werden Strukturmerkmale der Rehabilitanden sowie Analysen zur Maßnahmenteilnahme vorgestellt. Diese basieren auf einem Prozessdatenpanel von beruflichen Rehabilitanden aus den administrativen Daten der Bundesagentur für Arbeit. Die bisher vorhandenen Analysen zu den arbeitsmarktintegrativen Wirkungen (wenn auch nicht im streng ökonometrischen Sinne von Wirkungsanalysen) der Maßnahmen der Bundesagentur für Arbeit werden in Punkt 5 vorgestellt und basieren auf einer Panel-Befragung von Rehabilitanden in den Jahren 2007, 2008 und 2010 durchgeführt wurde." (Textauszug, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Arbeitsmarktübergänge von Jugendlichen mit Behinderung in LTA: Typische Verläufe der Schulabgangskohorte 2008 (2017)
Zitatform
Reims, Nancy & Brigitte Schels (2017): Arbeitsmarktübergänge von Jugendlichen mit Behinderung in LTA. Typische Verläufe der Schulabgangskohorte 2008. In: Deutsche Rentenversicherung Bund (Hrsg.) (2017): 26. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium : Deutscher Kongress für Rehabilitationsforschung: Prävention und Rehabilitation in Zeiten der Globalisierung vom 20. bis 22. März 2017 in Frankfurt am Main (DRV-Schriften, 111), S. 227-229, 2017-01-09.
Abstract
"Der Übergang von der Schule in den Beruf verläuft für junge Personen mit Behinderungen größtenteils erfolgreich. Allerdings lassen sich mindestens zwei Personengruppen identifizieren, die als problematisch eingestuft werden müssen. Zum einen finden sich Personen, die bereits zu Anfang der LTA aus Armutshaushalten kommen und auch darüber hinaus kontinuierliche Arbeitslosigkeitsperioden zeigen. Zum anderen zeichnet sich eine weitere Personengruppe vor allem durch (erwerbsbezogene) Inaktivität aus, die teilweise durch Krankheit begründet ist." (Textauszug, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen: Berufliche Rehabilitation zielt auf Prävention und passgenaue Förderung (2017)
Zitatform
Reims, Nancy, Anton Nivorozhkin & Silke Tophoven (2017): Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen: Berufliche Rehabilitation zielt auf Prävention und passgenaue Förderung. (IAB-Kurzbericht 25/2017), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"Leistungen zur Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben (LTA) unterstützen Personen mit Behinderungen und gesundheitlichen Einschränkungen bei einer beruflichen Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt. Die Autoren untersuchen Personen, die als Rehabilitandinnen und Rehabilitanden im Bereich der beruflichen Wiedereingliederung von der Bundesagentur für Arbeit (BA) gefördert werden und geben einen Überblick über individuelle Erwerbs- und Rehabilitationsverläufe. Neben den Personenmerkmalen werden die in Anspruch genommenen Maßnahmen sowie der Erwerbsstatus und die beruflichen Tätigkeiten vor und nach dem Rehabilitationsverfahren betrachtet. Die untersuchten LTA-Bezieher sind meist arbeitslos, aber immer häufiger nehmen auch Erwerbstätige LTA in Anspruch. Dabei sollen Betroffene im beruflichen Rehabilitationsprozess passgenaue Unterstützungsleistungen erhalten. Dies sind vor allem Umschulungs- und Weiterbildungsmaßnahmen sowie Zuschüsse für technische Hilfen am Arbeitsplatz." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
- Status der Geförderten vor Reha-Beginn
- Status der Geförderten direkt nach Ende der beruflichen Rehabilitation
- Art der Behinderung bei Personen in der beruflichen Rehabilitation
- Gründe für die Beendigung der Rehabilitationsverfahren
- Hauptbehinderungen nach Status der Geförderten vor Reha-Beginn
- Strukturelle Veränderungen in den Berufssegmenten vor und nach der Rehabilitation
- Anträge auf Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben bei der Bundesagentur für Arbeit
- Struktur der beruflichen Haupttätigkeit vor und nach der Rehabilitation
- Art der Maßnahmen insgesamt und nach den zwei häufigsten Hauptbehinderungen
-
Literaturhinweis
Berufliche Inklusion: Forschungsergebnisse von Unternehmen und Beschäftigten im Spiegel der Praxis (2017)
Riecken, Andrea; Eikötter, Mirko; Jöns-Schnieder, Katrin;Zitatform
Riecken, Andrea, Katrin Jöns-Schnieder & Mirko Eikötter (Hrsg.) (2017): Berufliche Inklusion. Forschungsergebnisse von Unternehmen und Beschäftigten im Spiegel der Praxis. (Inklusive Bildung), Weinheim: Beltz Juventa, 315 S.
Abstract
"Die berufliche Inklusion von Beschäftigten mit Beeinträchtigungen ist für Unternehmen eine wichtige Herausforderung geworden. Welche Aufgaben ergeben sich daraus für das Personalmanagement, und wie realisieren Unternehmen die Umsetzung von beruflicher Inklusion? Wie erleben Beschäftigte mit einer Beeinträchtigung ihren Arbeitsalltag? Fühlen sie sich einbezogen und vorbehaltlos akzeptiert? Was könnte zukünftig noch verbessert werden? Der vorliegende Band versucht Antworten auf zentrale Fragen beruflicher Inklusionsforschung und -praxis zu geben. Er untersucht sowohl die Sicht von Unternehmen auf berufliche Inklusion als auch die Perspektive von Beschäftigten mit Beeinträchtigung. Die Ergebnisse aus den bundesweiten quantitativen Erhebungen werden durch Fachbeiträge zu ausgewählten Themen beruflicher Inklusion ergänzt. Berichte aus der Praxis sowie Best-Practice-Beispiele runden das Gesamtbild des aktuellen Inklusionsstands ab." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis vom Verlag -
Literaturhinweis
Fortschreibung von Desintegrationskarrieren statt Förderung beruflicher Wiedereingliederung: Eine qualitative Studie zur Arbeitgebereinbindung in den Reha-Prozess (2017)
Zitatform
Schwarz, Betje, Timo Specht & Matthias Bethge (2017): Fortschreibung von Desintegrationskarrieren statt Förderung beruflicher Wiedereingliederung. Eine qualitative Studie zur Arbeitgebereinbindung in den Reha-Prozess. In: Die Rehabilitation, Jg. 56, H. 6, S. 365-371. DOI:10.1055/s-0043-111618
Abstract
"Ziel der Studie Exploration der Arbeitgebereinbindung in den Reha-Prozess aus Betroffenenperspektive. Methodik 8 Teilnehmende einer medizinisch-beruflich orientierten Reha wurden 4 Wochen nach Reha-Ende telefonisch interviewt. Die Auswertung erfolgte qualitativ-inhaltsanalytisch. Ergebnisse Neben einer mangelnden Arbeitgebereinbindung ließen sich in den Interviews ungenutzte Möglichkeiten in der Reha, Schnittstellenprobleme im Gesundheits- und Sozialsystem sowie eine allseitige Strategie des Abwartens identifizieren, in deren Folge Desintegrationskarrieren befördert und berufliche Wiedereingliederung behindert wurden. Schlussfolgerung Um berufliche Wiedereingliederung zu fördern, bedarf es nicht nur einer verbesserten Arbeitgebereinbindung, sondern auch der Überbrückung von Schnittstellen und Ausschöpfung vorhandener Maßnahmen und Instrumente." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Employers' perception of the costs and the benefits of hiring individuals with autism spectrum disorder in open employment in Australia (2017)
Scott, Melissa ; Jacob, Andrew; Girdler, Sonya ; Parsons, Richard ; Hendrie, Delia ; Falkmer, Marita ; Falkmer, Torbjörn ;Zitatform
Scott, Melissa, Andrew Jacob, Delia Hendrie, Richard Parsons, Sonya Girdler, Torbjörn Falkmer & Marita Falkmer (2017): Employers' perception of the costs and the benefits of hiring individuals with autism spectrum disorder in open employment in Australia. In: PLoS one, Jg. 12, H. 5, S. 1-16. DOI:10.1371/journal.pone.0177607
Abstract
"Research has examined the benefits and costs of employing adults with autism spectrum disorder (ASD) from the perspective of the employee, taxpayer and society, but few studies have considered the employer perspective. This study examines the benefits and costs of employing adults with ASD, from the perspective of employers. Fifty-nine employers employing adults with ASD in open employment were asked to complete an online survey comparing employees with and without ASD on the basis of job similarity. The findings suggest that employing an adult with ASD provides benefits to employers and their organisations without incurring additional costs." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Evaluation von Leistungen zur Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben: Qualitative Befragung von Rehabilitandinnen und Rehabilitanden im Förderbereich der Bundesagentur für Arbeit. Abschlussbericht (2017)
Tisch, Anita ; Heun, Katja; Rauch, Angela ; Brötzmann, Nina; Tophoven, Silke ; Schlenker, Kathrin; Reims, Nancy ;Zitatform
Tisch, Anita, Nina Brötzmann, Katja Heun, Angela Rauch, Nancy Reims, Kathrin Schlenker & Silke Tophoven (2017): Evaluation von Leistungen zur Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben. Qualitative Befragung von Rehabilitandinnen und Rehabilitanden im Förderbereich der Bundesagentur für Arbeit. Abschlussbericht. (Forschungsbericht / Bundesministerium für Arbeit und Soziales 480), Berlin, 45 S.
Abstract
"Der vorliegende Bericht erörtert aus der Sicht von Rehabilitanden und Rehabilitandinnen im Förderkreis der Bundesagentur für Arbeit, inwiefern Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben dazu beitragen, die Beschäftigungsfähigkeit und soziale Teilhabe von Menschen mit Behinderung zu fördern. Zudem liefert er Erkenntnisse zu individuellen Erfolgsdefinitionen von Maßnahmen, zu Erfahrungen mit verschiedenen Akteuren im Rehabilitationsprozess, zum Vereinbarkeitsmanagement während der beruflichen Rehabilitation sowie zum allgemeinen Erleben des Rehabilitationsprozesses. Die qualitative Auswertung erfolgte auf Basis von 85 narrativen Interviews mit Personen der Erst- und Wiedereingliederung. Hinsichtlich des Erlebens des Rehabilitationsprozesses lassen sich dabei mindestens drei Typen identifizieren: Personen die LTA als Chance begreifen, Personen, die sie als Herausforderung annehmen und Personen, für die die berufliche Rehabilitation einen alltäglichen Kampf darstellt. Die individuelle Beschäftigungsfähigkeit wird zu Beginn der Rehabilitation meist als schlecht eingestuft wird. Die Mehrheit der Befragten erhofft sich durch die Teilnahme eine Verbesserung, insbesondere bezüglich ihrer Qualifikation. Das Teilhabeerleben wiederum hängt in erster Linie davon ab, inwiefern durch die LTA eine Zukunftsperspektive gewonnen wird. Zeichnet sich diese ab, steigt auch das subjektive Teilhabeempfinden. In der Erfolgswahrnehmung des Rehabilitationsprozesses nimmt die Erwerbsintegration zwar eine zentrale Zieldimension ein, erfolgreiche Abschlüsse einzelner Maßnahmen, gesundheitliche Verbesserungen und eine persönliche Weiterentwicklung werden aber ebenfalls als Erfolg wahrgenommen. Die Erfahrungen mit Betrieben beschränken sich auf Praktika und Ausbildungen. Personen betonen rückblickend, dass eine Erwerbsintegration nur dann nachhaltig ist, wenn sich Vorgesetzte auf ihre spezifischen Bedürfnisse einlassen. Das Fachpersonal in den Arbeitsagenturen und Jobcentern spielt für die Befragten eine untergeordnete Rolle. Als zentrale Anlaufstelle dient hingegen das (pädagogische) Fachpersonal bei den Leistungserbringern, das häufig als Mittler in der Kommunikation, sowohl mit den Arbeitsagenturen bzw. Jobcentern als auch mit Betrieben fungiert. Bezüglich der Vereinbarkeit von beruflicher Rehabilitation und Familie lassen sich zunächst ähnliche Problematiken und Lösungswege wie bei Berufstätigen feststellen. Zeitliche Engpässe, die in der institutionellen Betreuung entstehen, werden in erster Linie durch enge soziale Netzwerke aufgefangen, da diese langfristig bestehen. Nichtsdestotrotz werden Angebote der beruflichen Rehabilitation für den zusätzlichen Bedarf genutzt. Abschließend lässt sich festhalten, dass die qualitativen Interviews einen wertvollen Beitrag leisten konnten, Heterogenitäten auf Individualebene sichtbar zu machen, die für die Evaluation von LTA (neben Befunden aus administrativen Daten) zentral sind. Die Ergebnisse offenbaren aber auch, dass neben der Individualebene auch die Leistungserbringer näher betrachtet werden sollten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
"Eine junge Frau erzählt ihre Geschichte": Die bildungs-biographische Fallrekonstruktion einer intellektuell beeinträchtigten Frau (2017)
Zitatform
Wegscheider, Patricia & Helga Fasching (2017): "Eine junge Frau erzählt ihre Geschichte". Die bildungs-biographische Fallrekonstruktion einer intellektuell beeinträchtigten Frau. In: Zeitschrift für Heilpädagogik, Jg. 68, H. 7, S. 329-340.
Abstract
"Dieser Beitrag wird der Analyse der Bildungsgeschichte einer jungen, in Österreich lebenden Frau mit intellektueller Beeinträchtigung gewidmet. Ihre Erzählungen wurden mittels narrativer Interviews erfasst und nach der Biographischen Fallrekonstruktion nach Gabriele Rosenthal (2014) ausgewertet. Die Analyse lässt den Schluss zu, dass der familiäre Zusammenhalt, die individuelle Unterstützung innerhalb und außerhalb der Schule sowie der Faktor Zeit einen positiven Beitrag zum Verlauf ihrer Bildungsgeschichte geleistet haben. Diese Aspekte werden als bildungsbiographisch bedeutsame Faktoren in ihrem Leben definiert und gesondert diskutiert. Darüber hinaus erfolgt eine theoretische Auseinandersetzung mit den Grundlagen interpretativer Sozialforschung sowie eine Erläuterung des forschungsmethodischen Ansatzes, der dieser Untersuchung zugrunde liegt." (Autorenreferat, © 2017 Ernst Reinhardt Verlag)
-
Literaturhinweis
Übergänge im Lebenslauf von Menschen mit Behinderungen: Hochschulzugang und Berufszugang mit Behinderung (2017)
Zitatform
Welti, Felix & Andrea Herfert (Hrsg.) (2017): Übergänge im Lebenslauf von Menschen mit Behinderungen. Hochschulzugang und Berufszugang mit Behinderung. Kassel: Kassel University Press, 169 S. DOI:10.19211/KUP97837376002679
Abstract
"Der hier vorgelegte Band dokumentiert die Ergebnisse einer wissenschaftlichen Tagung des Netzwerks Inklusive Hochschulen Hessen. Themen sind rechtliche Rahmenbedingungen und empirische Erkenntnisse zur Inklusion, die sich vor allem aus der Hochschulforschung des International Centre of Higher Education Research (INCHER) der Universität Kassel ergeben haben. Aus Sicht der Bildungsforschung der Universität Kassel wird beleuchtet, woher Studierende mit Behinderungen kommen: Es geht um die Übergänge aus den allgemeinen Schulen und die Übergänge aus dem beruflichen Bildungssystem. Wohin Studierende mit Behinderung nach Abschluss des Studiums gehen wird behandelt und aus Sicht des Integrationsamts kommentiert. Schließlich werden Ergebnisse der Teilhabeforschung vorgestellt, die dann anhand eines Projektes kommentiert werden. Ein Praxisbeispiel zum inklusiven Studium aus Marburg rundet das Bild ab." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Return to work after a stroke in working age persons: a six-year follow up (2017)
Zitatform
Westerlind, Emma, Hanna C. Persson & Katharina S. Sunnerhagen (2017): Return to work after a stroke in working age persons. A six-year follow up. In: PLoS one, Jg. 12, H. 1, S. 1-14. DOI:10.1371/journal.pone.0169759
Abstract
"Objectives: Stroke is one of the most common and resource intensive diseases for society. Stroke in the working age population is increasing in different parts of the world. An incomplete return to work (RTW) after sick leave post stroke entails negative consequences for the affected person and an economical burden for society. The aim of this study was to explore the RTW rate and factors associated with RTW in a six-year follow up post stroke.
Methods: Data from 174 persons 63 years or younger, with first ever stroke in 2009 - 2010 in Gothenburg were analyzed. Baseline characteristics were collected through medical records and the Swedish Health Insurance Office provided information on sick leave up to 6 years post stroke. Time-to-event was presented and cox regression as well as logistic regression were used to analyze risk factors for no-RTW.
Results: The RTW rate was 74.7%, at the end of follow up. Participants continued to RTW until just over 3 years post stroke. Dependency at discharge (in the modified Rankin Scale) and sick leave prior to the stroke were significant risk factors for no-RTW after 1 year with odds ratio 4.595 and 3.585, respectively. The same factors were significant in time-to-event within six years post stroke with hazard ratio 2.651 and 1.929, respectively.
Conclusions: RTW after a stroke is incomplete, however RTW is possible over a longer period of time than previously thought. More severe disability at discharge from hospital and sick leave prior to the stroke were shown to be risk factors for no-RTW. This knowledge can contribute to more individualized vocational rehabilitation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Auszubildende mit Hörschädigung in der Berufsausbildung auf dem ersten Arbeitsmarkt (2017)
Wild, Markus;Zitatform
Wild, Markus (2017): Auszubildende mit Hörschädigung in der Berufsausbildung auf dem ersten Arbeitsmarkt. München: Universitätsbibliothek der Ludwig-Maximilians-Universität, 433 S.
Abstract
"Mit der vorliegenden qualitativen Studie wurde das Ziel verfolgt, die Integrationssituation von Auszubildenden mit Hörschädigung in der Berufsausbildung auf dem ersten Arbeitsmarkt aus der Perspektive der Betroffenen zu erheben. Die problemzentrierten Interviews, die im Zuge der Studie mit zwanzig Jugendlichen und jungen Erwachsenen durchgeführt und aus-gewertet werden konnten, liefern hierzu einen vertieften Einblick. Nachfolgend werden zunächst die wichtigsten Ergebnisse zu soziografischen Angaben, der Schullaufbahn und dem Prozess der beruflichen Orientierung der Studienteilnehmer zusammengefasst." (Textauszug, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Berufliche Wiedereingliederung zahlt sich aus: Eine Studie zu Kosten und Nutzen der Rehabilitation (2017)
Zimmermann, Wolfgang; Kemper, Gregor; Echarti, Nicolas ; Kohstall, Thomas; Treichel, Bernd; Upegui, Hector; Schüring, Esther ;Abstract
"In diesem Bericht werden Bilanzen für Arbeitgeber, Systeme der sozialen Sicherheit und die Gesellschaft erstellt, um den gesamten Investitionsertrag von Maßnahmen der medizinischen und beruflichen Rehabilitation abzuschätzen, die zum Ziel haben, dass Beschäftigte mit Verletzungen oder gesundheitsbedingten Absenzen wieder an ihren Arbeitsplatz zurückkehren können. Dieser Investitionsertrag wird aus Sicht der Arbeitgeber, der Systeme der sozialen Sicherheit und der Gesellschaft für drei vermutete Effektgrößen-Szenarien (klein, mittel, stark) berechnet. Trotz der restriktiven Annahmen zeigen die geschätzten Kosten-Nutzen-Verhältnisse, wie groß das ökonomische Potenzial einer Investition in Maßnahmen der beruflichen Wiedereingliederung ist. Sogar bei einer angenommenen kleinen Effektgröße der Maßnahmen ergeben die Ausgaben für Rehabilitation und berufliche Wiedereingliederung für alle Beteiligten einen positiven Investitionsertrag." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Zugang zum Volltext in Deutsch und Englisch (Open Access). -
Literaturhinweis
Qualifizierung in Werkstätten für behinderte Menschen und Übergangsmöglichkeiten auf den allgemeinen Arbeitsmarkt: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 18/12466) (2017)
Zitatform
(2017): Qualifizierung in Werkstätten für behinderte Menschen und Übergangsmöglichkeiten auf den allgemeinen Arbeitsmarkt. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 18/12466). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/12680 (07.06.2017)), 12 S.
Abstract
Hauptkritikpunkte der Fragesteller sind fehlende Qualifizierungsmöglichkeiten in den Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) sowie fehlende Übergangsmöglichkeiten für Werkstattbeschäftigte auf den allgemeinen Arbeitsmarkt. Die 29 Einzelfragen decken folgende Schwerpunkte ab: Bildung und Qualifizierung; Qualität der Arbeit; Aufsicht und Qualitätssicherung; Fortbildung und Qualifizierung der Fachkräfte; Gewaltprävention und Gewaltschutz; Stärkung und politische Beteiligung der Werkstatträte; Übergang auf den allgemeinen Arbeitsmarkt; ausgelagerte Arbeitsplätze; Finanzierung von Werkstätten; Budget für Arbeit; Weiterentwicklung der Werkstätten; Weiterentwicklung des Arbeitsmarktes und Alternativen zur Werkstatt. (IAB)
Aspekt auswählen:
Aspekt zurücksetzen
- Ergebnisse und Projekte aus dem IAB
-
Ausbildung, Rehabilitationsmaßnahmen
- Politik und Rechtsprechung für behinderte Menschen
- Rehabilitationseinrichtungen
- Berufsvorbereitung, Berufsberatung, Berufswahl
- Studium
- Berufsausbildung, Berufseinmündung
- Fortbildung und Umschulung
- betriebliche Rehabilitation
- Maßnahmen zur Erhaltung der Arbeitsfähigkeit
- Erfolgskontrolle, Kosten-Nutzen-Aspekte
-
Arbeitsmarktsituation behinderter Menschen
- Arbeitsmarktpolitik, Inklusion, Persönliches Budget
- Beschäftigungsentwicklung
- Arbeitslosigkeit
- Beschäftigung in Werkstätten für behinderte Menschen
- Beschäftigung in alternativen Einrichtungen, Selbsthilfefirmen
- Berufliche Selbständigkeit
- Hochqualifizierte behinderte Menschen auf dem Arbeitsmarkt
- Beschäftigung im ersten Arbeitsmarkt
-
Berufsleben und Arbeitswelt behinderter Menschen
- Personalpolitik, Arbeitgebereinstellungen, finanzielle Einstellungsanreize
- Eingliederungshilfe, BEM, Arbeitsassistenz, Unterstützte Beschäftigung, Arbeitsplatzsicherung
- Arbeitsbedingungen, Arbeitsplatzgestaltung, technische Arbeitshilfen, Arbeitszeit
- Berufsverlauf, Berufserfolg
- Berufsstruktur, Einzelberufe
- Arbeitszufriedenheit
- Lohn, Einkommen
- Behinderungsart
- Alter
- Geografischer Bezug
- Geschlecht
