Menschen mit Behinderungen in Ausbildung und Beruf
Mit dem Bundesteilhabegesetz und dem Nationalen Aktionsplan 2.0 wurden 2016 zwei wichtige behindertenpolitische Vorhaben angestoßen und in den Folgejahren umgesetzt und weiterentwickelt. Damit soll im Einklang mit der UN-Behindertenrechtskonvention die Inklusion in Deutschland weiter vorangetrieben werden, indem die Selbstbestimmung und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen gestärkt werden. Mit dem schrittweisen Inkrafttreten des Bundesteilhabegesetzes erfuhren das Recht der Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und die Eingliederungshilfe (SGB IX) weitreichende Änderungen. Wie stellt sich die Situation von behinderten Menschen auf dem Arbeitsmarkt dar? Wie lassen sich behindertengerechte Berufsleben und inklusive Arbeitswelten gestalten?
Die Infoplattform stellt zentrale Dokumente und relevante Quellenhinweise zusammen, inhaltlich strukturiert nach den Aspekten der Politik für behinderte Menschen und den diskutierten bzw. realisierten Reformanstrengungen.
- Ergebnisse und Projekte aus dem IAB
-
Ausbildung, Rehabilitationsmaßnahmen
- Politik und Rechtsprechung für behinderte Menschen
- Rehabilitationseinrichtungen
- Berufsvorbereitung, Berufsberatung, Berufswahl
- Studium
- Berufsausbildung, Berufseinmündung
- Fortbildung und Umschulung
- betriebliche Rehabilitation
- Maßnahmen zur Erhaltung der Arbeitsfähigkeit
- Erfolgskontrolle, Kosten-Nutzen-Aspekte
-
Arbeitsmarktsituation behinderter Menschen
- Arbeitsmarktpolitik, Inklusion, Persönliches Budget
- Beschäftigungsentwicklung
- Arbeitslosigkeit
- Beschäftigung in Werkstätten für behinderte Menschen
- Beschäftigung in alternativen Einrichtungen, Selbsthilfefirmen
- Berufliche Selbständigkeit
- Hochqualifizierte behinderte Menschen auf dem Arbeitsmarkt
- Beschäftigung im ersten Arbeitsmarkt
-
Berufsleben und Arbeitswelt behinderter Menschen
- Personalpolitik, Arbeitgebereinstellungen, finanzielle Einstellungsanreize
- Eingliederungshilfe, BEM, Arbeitsassistenz, Unterstützte Beschäftigung, Arbeitsplatzsicherung
- Arbeitsbedingungen, Arbeitsplatzgestaltung, technische Arbeitshilfen, Arbeitszeit
- Berufsverlauf, Berufserfolg
- Berufsstruktur, Einzelberufe
- Arbeitszufriedenheit
- Lohn, Einkommen
- Behinderungsart
- Alter
- Geografischer Bezug
- Geschlecht
-
Literaturhinweis
Bekämpfung der Arbeitslosigkeit Schwerbehinderter: Anmerkungen zu Risiken und Nebenwirkungen der Novellierung des Schwerbehindertengesetzes (2000)
Feldes, Werner;Zitatform
Feldes, Werner (2000): Bekämpfung der Arbeitslosigkeit Schwerbehinderter. Anmerkungen zu Risiken und Nebenwirkungen der Novellierung des Schwerbehindertengesetzes. In: Behindertenrecht, Jg. 39, H. 7, S. 187-191.
Abstract
Mit Wirkung vom 1.10.2000 ist das Schwerbehindertengesetz novelliert worden. Die Gesetzesinitiative konzentriert sich in erster Linie auf ein Set von Maßnahmen, um die Zahl arbeitsloser Schwerbehinderter mittelfristig zu senken. Der Autor fragt zunächst, ob damit eine Wende der Behindertenpolitik eingeleitet wurde und verneint dies. Dann stellt er die Vorschrift zur Integrationsvereinbarung als neues Instrument für die betriebliche Integrations- und Rehabilitationsarbeit vor. (IAB)
-
Literaturhinweis
Das Gesetz zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit Schwerbehinderter (2000)
Kossens, Michael; Maaß, Michael;Zitatform
Kossens, Michael & Michael Maaß (2000): Das Gesetz zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit Schwerbehinderter. In: Neue Zeitschrift für Arbeitsrecht, Jg. 17, H. 19, S. 1025-1033.
Abstract
"Im Beitrag stellen die Autoren das jüngst auch vom Bundesrat gebilligte Artikelgesetz zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit Schwerbehinderter dar. Den Schwerpunkt der kritischen Darstellung dieses Gesetzespaketes stellen die Änderungen und Ergänzungen des Schwerbehindertengesetzes sowie des Arbeitsförderungsrechts dar." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Der Kündigungsschutz Schwerbehinderter im Insolvenzverfahren (2000)
Kuhlmann, Eva-Maria;Zitatform
Kuhlmann, Eva-Maria (2000): Der Kündigungsschutz Schwerbehinderter im Insolvenzverfahren. In: Behindertenrecht, Jg. 39, H. 6, S. 159-161.
Abstract
Mit Wirkung vom 1.1.1999 wurde die bisherige Konkursordnung durch eine neue Insolvenzordnung abgelöst. In dem Beitrag werden die darin enthaltenen insolvenzrechtlichen Kündigungserleichterungen beschrieben und die Auswirkungen der Änderungen auf das Schwerbehindertenrecht dargestellt. (IAB)
-
Literaturhinweis
Schwerbehinderte - mehr Chancengleichheit im Arbeits- und Berufsleben (2000)
Marschner, Andreas;Zitatform
Marschner, Andreas (2000): Schwerbehinderte - mehr Chancengleichheit im Arbeits- und Berufsleben. In: Arbeit und Arbeitsrecht, Jg. 55, H. 12, S. 569-572.
Abstract
"Erheblich umgestaltete bzw. erweiterte Auflagen müssen die Arbeitgeber angesichts des weitestgehend seit 1. Oktober 2000 in Kraft befindlichen Gesetzes zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit Schwerbehinderter (SchwbBAG) vom 29. September 2000 (BGBl. I S. 1394) beachten. Dazu gehören geänderte Beschäftigungspflichten und (bei Nichterfüllung) gestaffelte Beträge zur Ausgleichsabgabe. Neben dem im Titel zum Ausdruck kommenden Gesetzesziel geht es mit der Neuregelungen insbesondere auch darum, die Beschäftigungssituation und die Rechte zugunsten der Betroffenen ganz allgemein zu verbessern." "Das SchwbBAG, das ab 1. Januar 2001 vollends in Kraft ist, bietet zahlreiche Möglichkeiten, die Chancen Schwerbehinderter im Arbeits- und Berufsleben zu verbessern. Trotz des daraus zusätzlich entstehenden Aufwands für Arbeitgeber werden sie aber auch 'belohnt', wenn sie die Pflichtquote erfüllen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Eingliederungsmanagement: Konzepte, Projekte, Erfahrungen (2000)
Matzeder, Karl; Stangl, Florian; Kriekhaus, Martin; Thieme, Karin; Schopf, Peter; Schaffer, Franz; Mauch, Rainer; Mosebach, Ursula; Wahler, Roland; Kroiß, Ulrike; Huber, Gottfried; Reisinger, Petra;Zitatform
Matzeder, Karl, Roland Wahler, Rainer Mauch, Martin Kriekhaus, Florian Stangl, Peter Schopf, Gottfried Huber, Petra Reisinger, Ulrike Kroiß, Ursula Mosebach, Franz Schaffer & Karin Thieme (2000): Eingliederungsmanagement. Konzepte, Projekte, Erfahrungen. In: Behindertenrecht, Jg. 39, H. 2, S. 33-64.
Abstract
In dem Heft wird versucht, Erkenntnisse und Erfahrungen aus vielerlei Auseinandersetzungen um bessere Wege zur dauerhaften beruflichen Eingliederung besonders von Schwerbehinderten zu einer Strategie eines Eingliederungsmanagements zusammenzufassen und zur Diskussion zu stellen. Beiträge:
1. Matzeder: Überlegungen zu einer Strategie der beruflichen Eingliederung Schwerbehinderter (Eingliederungsmanagement);
2. Wahler/Mauch: Überlegungen zur Reorganisation von Informations- und Beratungsprozessen im Rahmen der beruflichen Eingliederung von Menschen mit Behinderung;
3. Kriekhaus/Stangl: Diagnostik im Prozess der beruflichen Integration von Menschen mit Behinderung;
4. Schopf/Huber/Reisinger: Projekt DIMA: Weiterentwicklung von Instrumenten zur Verbesserung der individuellen Förderung und der Steuerung von Maßnahmen für lernbehinderte junge Menschen;
5. Schopf/Kroiß: Case-Management-System (CMS). Computergestütztes Analyse-, Steuerungs- und Eingliederungsmanagement;
6. Mosebach/Schopf: Anforderungen an die Qualität Regionaler Informationssysteme am Beispiel der Integration von Behinderten ins Arbeitsleben;
7. Schaffer/Thieme: Integration von Schwerbehinderten in den Arbeitsmarkt. Aufbau einer Regionalen Unterstützungsstruktur nach dem Konzept der "Lernenden Region" im Modellprojekt Integrationsfachdienst IFD Bayern e. V. (IAB2) -
Literaturhinweis
Die berufliche Integration von Schwerbehinderten: ein integratives Erklärungsmodell und empirische Befunde (2000)
Mühling, Tanja;Zitatform
Mühling, Tanja (2000): Die berufliche Integration von Schwerbehinderten. Ein integratives Erklärungsmodell und empirische Befunde. Würzburg u.a.: Deutscher Wissenschafts-Verlag, 244 S.
Abstract
Nach Begriffsklärungen werden in der Dissertation zunächst die Grundzüge der Arbeitsmarktpolitik für Behinderte dargestellt und anhand einiger statistischer Eckwerte die Erwerbssituation dieser Bevölkerungsgruppe in Deutschland charakterisiert. Im theoretischen Teil wird dann mit Hilfe des strukturell-individualistischen Analyseansatzes versucht, bislang isolierte soziologische und ökonomische Erklärungsansätze für die berufliche Integration Schwerbehinderter zu verknüpfen und daraus ein Mikromodell für die Erwerbsneigung Schwerbehinderter im Erwerbsalter und ein Mikromodell für das Verhalten der Arbeitgeber gegenüber Schwerbehinderten abzuleiten. Mittels dreier Datenquellen (Mikrozensus, Sozio-oekonomisches Panel und eine Betriebsbefragung) wird im empirischen Teil untersucht, inwieweit die in den beiden Mikromodellen unterstellten Wirkungsrichtungen bestätigt werden können. Im letzten Abschnitt werden die Ergebnisse zusammengefasst und kritisch bewertet, inwieweit die Zielsetzung eines integrativen Erklärungsmodells für das Phänomen Schwerbehindertenbeschäftigung erreicht worden ist. Außerdem werden mögliche Ansatzpunkte für künftige Forschungsarbeiten zur beruflichen Integration Schwerbehinderter benannt. (IAB)
-
Literaturhinweis
Schwerbehindertenpolitik - neue Chancen am Arbeitsmarkt (2000)
Wilmerstadt, Rainer; Schell, Hans-Peter;Zitatform
Wilmerstadt, Rainer & Hans-Peter Schell (2000): Schwerbehindertenpolitik - neue Chancen am Arbeitsmarkt. In: Bundesarbeitsblatt H. 11, S. 5-9.
Abstract
"Die Koalitionsvereinbarung vom 20.Oktober 1998 sah vor, durch Verbesserung und Weiterentwicklung der spezifischen Instrumente zur Eingliederung behinderter Menschen dem im Grundgesetz verankerten Benachteiligungsverbot für Behinderte Geltung zu verschaffen. Mit dem Gesetz zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit Schwerbehinderter, das am 1.Oktober 2000 in Kraft getreten ist, sollten die Chancen schwerbehinderter Menschen am Arbeitsmarkt verbessert und deren überdurchschnittlich hohe Arbeitslosigkeit schnell und nachhaltig abgebaut werden. Ziel ist es, schon bis zum Oktober 2002 rund 50.000 arbeitslose Schwerbehinderte wieder in Arbeit und Beruf zu bringen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Arbeitnehmerüberlassung als arbeitsmarktpolitisches Instrument für Schwerbehinderte (2000)
Winkler, Albrecht;Zitatform
Winkler, Albrecht (2000): Arbeitnehmerüberlassung als arbeitsmarktpolitisches Instrument für Schwerbehinderte. Idstein: Schulz-Kirchner, 56 S.
Abstract
"Die Eingliederung behinderter Menschen in das Arbeitsleben ist seit Jahren ein wichtiges Anliegen der Sozialpolitik. Die Umsetzung allerdings gestaltet sich besonders schwierig in Zeiten allgemein hoher Arbeitslosigkeit. In dieser Situation kommt es darauf an, das vorhandene Instrumentarium der Behindertenpolitik um innovative Ansätze zu ergänzen. Dazu zählt die vermittlungsorientierte Arbeitnehmerüberlassung. Von ihr erwartet man sich zum einen eine verbesserte Vorbereitung tendenziell benachteiligter Gruppen auf das Arbeitsleben und zum anderen eine Verringerung der Unsicherheit von Arbeitgebern bei der Einstellung von Angehörigen dieser Gruppen. In der Studie werden die Erscheinungsformen der vermittlungsorientierten Arbeitnehmerüberlassung dargestellt und die bisher mit diesem Instrument gemachten Erfahrungen bewertet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Entwurf eines Gesetzes zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit Schwerbehinderter (2000)
Zitatform
(2000): Entwurf eines Gesetzes zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit Schwerbehinderter. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 14/3645 (23.06.2000)), 9 S.
Abstract
Zur Verbesserung der Beschäftigungssituation schwerbehinderter Menschen sieht der Gesetzentwurf vor, das System von Beschäftigungspflicht und Ausgleichsabgabe neu zu gestalten, das beschäftigungsfördernde Instrumentarium des Schwerbehindertenrechts zu verbessern, die Rechte der Schwerbehinderten und der Schwerbehindertenvertretung zu stärken, die betriebliche Prävention auszubauen und ein flächendeckendes Netz von Integrationsfachdiensten und Integrationsunternehmen, -betrieben und -abteilungen auf- und auszubauen. (IAB)
-
Literaturhinweis
Zu einer Novellierung des Schwerbehindertengesetzes und zu einem Sozialgesetzbuch IX: Vorschläge der Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Hauptfürsorgestellen (1999)
Ernst, Karl-Friedrich;Zitatform
Ernst, Karl-Friedrich (1999): Zu einer Novellierung des Schwerbehindertengesetzes und zu einem Sozialgesetzbuch IX. Vorschläge der Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Hauptfürsorgestellen. In: Behindertenrecht, Jg. 38, H. 6, S. 157-164.
Abstract
Die rot-grüne Regierung hat in ihrer Koalitionsvereinbarung vom 20.10.1998 u.a. Ziele formuliert, die unmittelbaren Bezug zum Schwerbehindertengesetz haben. So soll das Recht der Rehabilitation in einem Sozialgesetzbuch IX zusammengefasst und weiterentwickelt werden. Die Hauptfürsorgestellen in Deutschland, die wesentliche Teile des Schwerbehindertengesetzes durchführen, geben in dem Beitrag aus ihren langjährigen Erfahrungen mit dem Gesetz Anregungen hierfür. (IAB2)
-
Literaturhinweis
Dokumentationssystem Schwerbehinderte und Arbeitswelt: Band 12, Teil 1: Literaturdatenbank, Teil 2: Statistisches Archiv (1999)
Abstract
Die Literaturdatenbank weist deutsch- und englischsprachige Bücher und Aufsätze zu den Themenbereichen Lebens- und Arbeitsbedingungen schwerbehinderter Menschen, soziales Umfeld Behinderter, Behindertenpolitik sowie wirtschaftliche Aspekte von Behinderung nach. Jede Literaturangabe wird durch Autoren- und Schlagwortregister erschlossen und durch ein kurzes Referat inhaltlich charakterisiert. Das Statistische Archiv enthält Tabellen und Übersichten zu den Themenbereichen Lebenssituation von Behinderten, Behinderte und Arbeitsmarkt, berufliche Rehabilitation, Beschäftigung Schwerbehinderter in der Automobilindustrie und in Werkstätten. (IAB)
-
Literaturhinweis
Integrationsfachdienste für besonders betroffene Schwerbehinderte: eine Zwischenbilanz aus Sicht der Hauptfürsorgestellen (1998)
Ernst, Karl-Friedrich;Zitatform
Ernst, Karl-Friedrich (1998): Integrationsfachdienste für besonders betroffene Schwerbehinderte. Eine Zwischenbilanz aus Sicht der Hauptfürsorgestellen. In: Behindertenrecht, Jg. 37, H. 6, S. 155-160.
Abstract
Seit Ende der 80er Jahre gibt es Bemühungen, die berufliche Erst- und Wiedereingliederung von besonders betroffenen Schwerbehinderten mit Hilfe von Integrationsfachdiensten, die bei freien Trägern angesiedelt sind, zu unterstützen. Hintergrund dafür war die Erkenntnis, daß eine dauerhafte berufliche Integration dieses Personenkreises nur möglich ist, wenn neben den klassischen Instrumenten wie Arbeitsvermittlung und finanziellen Leistungen noch eine zusätzliche persönliche Unterstützung von Schwerbehinderten und Arbeitgebern erfolgt. Der Beitrag beschreibt die Aufgaben der Integrationsfachdienste sowie konzeptionelle und rechtliche Probleme ihrer Einführung. (IAB)
-
Literaturhinweis
Arbeitsmarktsituation von Schwerbehinderten: aktualisierte Zahlen bis 1997 (1998)
Jung-Hammon, Thomas; Henninges, Hasso von; Gruber, Hannelore;Zitatform
Jung-Hammon, Thomas, Hasso von Henninges & Hannelore Gruber (1998): Arbeitsmarktsituation von Schwerbehinderten. Aktualisierte Zahlen bis 1997. (IAB-Werkstattbericht 13/1998), Nürnberg, 54 S.
Abstract
Teil 1 des Berichts enthält einen Wiederabdruck des IAB-Kurzberichts Nr. 16/1998 "Arbeitsmarktlage von Schwerbehinderten nach 1995 weiter verschlechtert". Er bildet die textliche Klammer für den in Teil 2 folgenden Tabellenteil, in dem über fünf Aspekte informiert wird:
1. über die demografische Struktur und Entwicklung der Schwerbehinderten,
2. über die Entwicklung der Anzahl der Arbeitsplätze für Schwerbehinderte,
3. über die Anzahl der arbeitslosen Schwerbehinderten und ihre Arbeitslosenquote,
4. über die Strukturmerkmale von arbeitslosen Schwerbehinderten,
5. über die Ergebnisse der arbeitsamtsärztlichen Begutachtungen von Schwerbehinderten. (IAB2) -
Literaturhinweis
Arbeitsmarkt für Schwerbehinderte nach 1995 weiter verschlechtert (1998)
Jung-Hammon, Thomas; Henninges, Hasso von;Zitatform
Jung-Hammon, Thomas & Hasso von Henninges (1998): Arbeitsmarkt für Schwerbehinderte nach 1995 weiter verschlechtert. (IAB-Kurzbericht 16/1998), Nürnberg, 4 S.
Abstract
Seit der letzten Berichterstattung 1995 stieg die Zahl der Schwerbehinderten im erwerbsfähigen Alter unverändert an, die Zahl der ihnen zur Verfügung stehenden Arbeitsplätze verringerte sich und die Arbeitslosigkeit erhöhte sich noch mehr. Die Wiedereingliederung von arbeitslosen Schwerbehinderten in Arbeit gestaltet sich nach wie vor deutlich schwieriger als die von Nichtbehinderten. Sie sind in allen Altersgruppen länger arbeitslos und können ihre Arbeitslosigkeit seltener durch die Aufnahme einer Arbeit beenden als gleichaltrige Nichtbehinderte. (IAB2)
-
Literaturhinweis
Soziale Betriebe - ein arbeitsmarktpolitisches Instrument zur Integration Schwerbehinderter ins Beschäftigungssystem (1997)
Christe, Gerhard;Zitatform
Christe, Gerhard (1997): Soziale Betriebe - ein arbeitsmarktpolitisches Instrument zur Integration Schwerbehinderter ins Beschäftigungssystem. In: M. Niehaus & L. Montada (Hrsg.) (1997): Behinderte auf dem Arbeitsmarkt. Wege aus dem Abseits (ADIA-Stiftung zur Erforschung neuer Wege für Arbeit und soziales Leben. Schriftenreihe, 04), S. 86-104.
Abstract
Soziale Betriebe sollen am Markt produzieren und sich wirtschaftlich auf Dauer behaupten wie andere Betriebe und dabei schwervermittelbare Arbeitslose in den Arbeitsmarkt wieder eingliedern. Welche Erfahrungen bisher mit der Umsetzung dieses neuen arbeitsmarktpolitischen Instruments gemacht worden sind und welche Bedeutung es insbesondere für die Integration schwerbehinderter Langzeitarbeitsloser hat, wird in dem Beitrag anhand einiger Daten dargestellt, die im Rahmen der Evaluation der Sozialen Betriebe Niedersachsens erhoben wurden. Der Autor kommt zu dem Schluß, "daß mit dem Instrument der Sozialen Betriebe eine innovative Antwort auf die immer drückender werdenden Probleme besonders benachteiligter Langzeitarbeitsloser, zu denen vor allem auch Schwerbehinderte gehören, gefunden wurde. Die deutliche höheren Quoten schwerbehinderter Personen in Sozialen Betrieben im Vergleich zu herkömmlichen Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik unterstreichen dies nachdrücklich." (IAB2)
-
Literaturhinweis
Die Eingliederung von Schwerbehinderten in das Arbeitsleben aus der Sicht von Unternehmen: Ergebnisse einer empirischen Untersuchung (1997)
Diery, Hartmuth; Schubert, Hans-Joachim; Zink, Klaus J.;Zitatform
Diery, Hartmuth, Hans-Joachim Schubert & Klaus J. Zink (1997): Die Eingliederung von Schwerbehinderten in das Arbeitsleben aus der Sicht von Unternehmen. Ergebnisse einer empirischen Untersuchung. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 30, H. 2, S. 442-454.
Abstract
"In Rheinland-Pfalz wurde im Jahre 1994 ein Projekt ins Leben gerufen, bei dem die (Wieder-)eingliederung von schwerbehinderten Menschen in das Arbeitsleben im Mittelpunkt steht. Um dies zu erreichen, werden von den Projektbeteiligten zwei unterschiedliche Wege beschritten. Zum einen werden in den Unternehmen Vertrauenspersonen und Betriebsräte und zum andernen Personalverantwortliche bzw. Personalleiter angesprochen und jeweils spezielle Unterstützungsleistungen für die Integration von Schwerbehinderten angeboten. Die Wirksamkeit dieser Maßnahmen wird zusätzlich durch eine wissenschaftliche Begleitforschung bewertet. Von Interesse war im Rahmen der Begleitforschung zunächst, auf welches Umfeld die Integrationsbemühungen treffen werden. Zu diesem Zweck wurden in vier Regionen insgesamt 4800 Betriebe um eine Beurteilung der Integration von Schwerbehinderten gebeten. Auffällig ist, daß die Betriebe auf der einen Seite in den vorhandenen Qualifikationen der Behinderten kein gravierendes Hindernis für eine Beschäftigung sehen. Auf der anderen Seite zeigt sich allerdings ein deutlich erkennbares Defizit an Informationen darüber, welche Förderleistungen und Unterstützungsmöglichkeiten für einen Betrieb bestehen, wenn er sich für die Beschäftigung eines behinderten Mitarbeiters entscheidet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Arbeitsmarktsituation und Merkmale von arbeitslosen Schwerbehinderten (1997)
Henninges, Hasso von; Gruber, Hannelore;Zitatform
Henninges, Hasso von (1997): Arbeitsmarktsituation und Merkmale von arbeitslosen Schwerbehinderten. (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 207), Nürnberg, 45 S., Anhang.
Abstract
"Der Bericht geht zurück auf einen Beschluß der Bundesregierung zur Förderung der Einstellung und Beschäftigung Schwerbehinderter im öffentlichen Dienst des Bundes. In diesem wurde die Bundesanstalt für Arbeit gebeten, eine vom IAB erstellte Untersuchung über 'Arbeitsuchende Schwerbehinderte' (BeitrAB 172, 1993) zu vertiefen und zu aktualisieren und dabei auch die Verhältnisse in den neuen Bundesländern zu berücksichtigen.
Die Untersuchung erstreckt sich auf den Zeitraum von 1990 bis 1995. Sie erbrachte u.a. folgende Ergebnisse:
- Die wirtschaftliche Entwicklung in den neunziger Jahren wirkte sich auf die Arbeitsmarktlage von Schwerbehinderten besonders nachteilig aus. Angebot und Nachfrage entwickelten sich auf diesem Teilarbeitsmarkt tendenziell gegenläufig zueinander.
- Die Zahl der arbeitslosen Schwerbehinderten stieg weiterhin an, das Risiko arbeitslos zu werden, erhöhte sich überdurchschnittlich (im Westen auf 15,8%, im Osten auf 16%) und die Chancen, aus der Arbeitslosigkeit herauszukommen und wieder eine Arbeit zu finden nahmen immer stärker ab. Mittlerweile gelangen nur noch rd. 20% der Schwerbehinderten aus der Arbeitslosigkeit wieder in Arbeit - das sind nahezu halb so viele wie noch 1990.
- Die meisten langzeitarbeitslosen Schwerbehinderten sehen nur geringe Chancen auf eine Wiedereingliederung in eine neue Arbeit. Knapp zwei Drittel von ihnen hatten zwar den Eindruck, daß das Arbeitsamt alles getan habe, was man habe tun können, gleichwohl sei der Handlungsspielraum der Ämter infolge fehlender Stellen sehr gering. Skeptisch beurteilt wurde auch der Erfolg von Weiterbildungsmaßnahmen.
- Erschwert wurde der Arbeitsmarktausgleich aber auch durch vermittlungshemmende Merkmale auf Seiten der Arbeitslosen. Hierzu zählen zunächst weniger das Qualifikationsniveau, sondern mehr die Schwerbehinderteneigenschaft und das hohe Durchschnittsalter.
Die Untersuchung basiert auf Arbeitsmarktstatistiken, auf dem Mikrozensus von 1995, auf einer Befragung von Langzeitarbeitslosen von 1992 und auf der Statistik des Ärztlichen Dienstes der Bundesanstalt für Arbeit." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Arbeitsmarktrelevante Statistiken über Schwerbehinderte (1997)
Henninges, Hasso von;Zitatform
Henninges, Hasso von (1997): Arbeitsmarktrelevante Statistiken über Schwerbehinderte. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 30, H. 2, S. 474-478.
Abstract
"Analysen über die Arbeitsmarktsituation von Schwerbehinderten bedürfen eines differenzierten und aussagefähigen statistischen Informationssystems. In dem Artikel wird aufgezeigt, welche Arbeitsmarktstatistiken Auskunft über Schwerbehinderte geben und mit welchen Merkmalen Schwerbehinderte darin beschrieben werden. Sodann werden die gewichtigsten Lücken der Statistiken benannt und Vorschläge zur Verbesserung der Informationslage unterbreitet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Mögliche Auswirkungen der Neuen Behördensteuerung auf die berufliche Situation Schwerbehinderter (1997)
Pippke, Wolfgang;Zitatform
Pippke, Wolfgang (1997): Mögliche Auswirkungen der Neuen Behördensteuerung auf die berufliche Situation Schwerbehinderter. In: Behindertenrecht, Jg. 36, H. 4, S. 96-99.
Abstract
Der Autor beschreibt zunächst die Ziele und Elemente der Neuen Behördensteuerung, durch die die öffentliche Verwaltung modernisiert werden soll. Anschließend untersucht er mögliche Auswirkungen auf die Schwerbehinderten. Gefahrenpotentiale sieht er z. B., wenn die individuelle Leistungsfähigkeit bei den Zielvorgaben nicht berücksichtigt wird oder die Arbeitsverdichtung zu erhöhter Streßbelastung führt. Abschließend betrachtet er die Mitwirkungsmöglichkeiten der Schwerbehindertenvertretung. (IAB)
-
Literaturhinweis
Der Vorrang Schwerbehinderter bei beruflichen Fortbildungsmaßnahmen (1997)
Sauer, Franz-Josef;Zitatform
Sauer, Franz-Josef (1997): Der Vorrang Schwerbehinderter bei beruflichen Fortbildungsmaßnahmen. In: Behindertenrecht, Jg. 36, H. 7, S. 189-194.
Abstract
In dem Beitrag wird über eine Untersuchung in der Landesverwaltung Nordrhein-Westfalen berichtet, mit der geklärt werden sollte, a) inwieweit dem gesetzlichen Vorrang Schwerbehinderter bei der Zulassung zu Fortbildungsveranstaltungen in der Praxis entsprochen wird und b) inwieweit die bestehenden Weiterbildungseinrichtungen, die auch internatsmäßige Unterkünfte anbieten, in diesen Bereichen behindertengerecht gestaltet sind. Hierzu wurde eine schriftliche Befragung bei Schwerbehindertenvertretungen durchgeführt, die einen Rücklauf von 554 Fragebögen erbrachte. Sie ergab, daß der gesetzliche Anspruch Schwerbehinderter auf Vorrang bei Fortbildungsmaßnahmen im Einzelfall beachtet werden mag, institutionell derzeit aber in keiner Weise abgesichert ist. (IAB)
-
Literaturhinweis
Welche Auswirkungen hat das am 1. Oktober 1996 in Kraft getretene Arbeitsrechtliche Beschäftigungsförderungsgesetz auf die Durchführung des Kündigungsschutzes nach dem Schwerbehindertengesetz? (1997)
Seidel, Rainer; Adlhoch, Ulrich;Zitatform
Seidel, Rainer & Ulrich Adlhoch (1997): Welche Auswirkungen hat das am 1. Oktober 1996 in Kraft getretene Arbeitsrechtliche Beschäftigungsförderungsgesetz auf die Durchführung des Kündigungsschutzes nach dem Schwerbehindertengesetz? In: Behindertenrecht, Jg. 36, H. 3, S. 65-74.
Abstract
Durch das Arbeitsrechtliche Beschäftigugnsförderungsgesetz wird der allgemeine Kündigungsschutz in Teilbereichen reduziert bzw. inhaltlich zugunsten der Arbeitgeber geändert. In dem Beitrag wird untersucht, wie sich die Neuregelungen im Kündigungsverfahren Schwerbehinderter auf die Evidenzprüfung durch die Hauptfürsorgestellen auswirken und ob die materiell-rechtlichen Änderungen auch Einfluß auf die Berücksichtigung der fürsorgerischen Aspekte des Schwerbehindertengesetzes haben. (IAB)
-
Literaturhinweis
START in Deutschland: eine Brücke in reguläre Beschäftigung für arbeitslose Schwerbehinderte? (1997)
Zitatform
Winkler, Albrecht & Eckhard Knappe (1997): START in Deutschland: eine Brücke in reguläre Beschäftigung für arbeitslose Schwerbehinderte? In: (1997): Behinderte auf dem Arbeitsmarkt. Wege aus dem Abseits (ADIA-Stiftung zur Erforschung neuer Wege für Arbeit und soziales Leben. Schriftenreihe, 04), S. 54-74.
Abstract
Durch das START-Modell einer nicht-gewerbsmäßigen Arbeitnehmerüberlassung soll schwervermittelbaren Arbeitslosen geholfen werden, wieder auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. In dem Beitrag wird zunächst das Konzept von START in seinen Grundzügen vorgestellt, wobei auf die Funktionsweise, die Besonderheiten gegenüber kommerzieller Leiharbeit, den Entwicklungsverlauf des Modells und die gesetzlichen Rahmenbedingungen eingegangen wird. Anschließend werden die Arbeitsmarktfunktion und der Erfolg von START, wie er sich am Zielgruppenanteil und der gelungenen beruflichen Reintegration ablesen läßt, beschrieben. Am Schluß werden dann die Möglichkeiten und Grenzen aufgezeigt, die das Modell für arbeitslose Schwerbehinderte bietet. (IAB)
-
Literaturhinweis
Screening- und Kompensationsfunktion alternativer Beschäftigungsformen für Schwerbehinderte (1997)
Winkler, Albrecht;Zitatform
Winkler, Albrecht (1997): Screening- und Kompensationsfunktion alternativer Beschäftigungsformen für Schwerbehinderte. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 30, H. 2, S. 432-441.
Abstract
"Angesichts der überdurchschnittlichen Betroffenheit Schwerbehinderter von Arbeitslosigkeit mit einem hohen Anteil Langzeitarbeitsloser bestehen grundsätzlich zwei Optionen für eine selektive Arbeitsmarktpolitik zum Abbau der Benachteiligung auf dem Arbeitsmarkt. Zum einen kann versucht werden, die Arbeitsmarktchancen besonders benachteiligter Personengruppen über eine Effizienzsteigerung des arbeitsmarktpolitischen Instrumentariums und eine erhöhte Zielgruppenorientierung zu verbessern. Ausgehend von der Annahme, daß oft vermutete Produktivitätsnachteile die geringen Wiedereingliederungschancen Schwerbehinderter bedingen, werden sowohl Arbeitsmarktintermediäre (Arbeitsvermittlung) als auch intermediäre Arbeitsmärkte (alternative Beschäftigungsformen zwischen Arbeitslosigkeit und Normalarbeitsverhältnis) darauf hin untersucht, inwieweit sie den Unternehmen Hinweise auf die Leistungsfähigkeit von Arbeitsplatzbewerbern geben und dadurch die Eingliederungschancen von Problemgruppen des Arbeitsmarktes erhöhen können. Diese Möglichkeit des Screening bietet insbesondere das Instrument der vermittlungsorientierten Arbeitnehmerüberlassung. Zum anderen besteht die Möglichkeit, für diese Personengruppe verstärkt subventionierte Arbeitsplätze in einem komplementären Arbeitsmarkt bereitzustellen, um die ungleichen Beschäftigungschancen zu kompensieren und neue, zielgruppenadäquate Beschäftigungsformen - über die Werkstätten für Behinderte hinaus - zu begründen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Die Schwerbehindertenvertretung: Aufgaben und Rechte (1997)
Zellner, Gerhard;Zitatform
Zellner, Gerhard (1997): Die Schwerbehindertenvertretung. Aufgaben und Rechte. In: Behindertenrecht, Jg. 33, H. 2, S. 29-34.
Abstract
Nach dem Schwerbehindertengesetz müssen in Betrieben und Dienststellen, in denen mindestens fünf Schwerbehinderte nicht nur vorübergehend beschäftigt werden, eine Vertrauensfrau oder ein Vertrauensmann gewählt werden. Deren/dessen Hauptaufgaben sind es, die berufliche Eingliederung Schwerbehinderter zu fördern und die Interessen behinderter Mitarbeiter zu vertreten. Die Vertrauensleute haben hierzu u. a. Anhörungsrechte, können an Sitzungen und Besprechungen teilnehmen und Versammlungen der Schwerbehinderten durchführen. (IAB)
-
Literaturhinweis
Schwerbehinderte 1995 (1996)
Hein, Birgit;Zitatform
Hein, Birgit (1996): Schwerbehinderte 1995. In: Wirtschaft und Statistik H. 12, S. 792-797.
Abstract
"Zum Jahresende 1995 waren in Deutschland 6,5 Mill. Schwerbehinderte mit gültigem Ausweis bei den Versorgungsämtern registriert. Im früheren Bundesgebiet hat sich die Zahl der amtlich anerkannten Schwerbehinderten gegenüber der Erhebung 1993 um 0,7 % auf 5,6 Mill. verringert. Demgegenüber gab es in den neuen Ländern, für die zum zweiten Mal Angaben vorliegen, 20,6 % mehr Schwerbehinderte. Bezogen auf die jeweilige Bevölkerung kamen im Westen durchschnittlich 83 Schwerbehinderte auf je 1 000 Einwohner gegenüber nur 62 Schwerbehinderte auf je 1 000 Einwohner im Osten. Behinderungen kamen bei Personen im fortgeschrittenen Alter erwartungsgemäß häufiger vor als bei jüngeren Menschen. Von den amtlich anerkannten Schwerbehinderten litt ein großer Teil unter sehr schweren Behinderungen. In allein 23,9 % der Fälle war vom Versorgungsamt ein Grad der Behinderung von 100 festgestellt worden. Häufigste Behinderungsart war die Beeinträchtigung der Funktion von inneren Organen oder Organsystemen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Die Zeitarbeitsagentur für Schwerbehinderte: Leistungen der Hauptfürsorgestelle zur Förderung des Arbeitsplatzangebots und zur Schaffung von Arbeitsplätzen (1996)
Mäder, Werner; Tiemann, Friedrich;Zitatform
Mäder, Werner & Friedrich Tiemann (1996): Die Zeitarbeitsagentur für Schwerbehinderte. Leistungen der Hauptfürsorgestelle zur Förderung des Arbeitsplatzangebots und zur Schaffung von Arbeitsplätzen. In: Zeitschrift für Sozialhilfe und Sozialgesetzbuch, Jg. 35, H. 4, S. 169-188.
Abstract
In dem Beitrag wird untersucht, ob neben anderen innovativen Aktionen zur Arbeitsförderung Behinderter wie Selbsthilfefirmen und Qualifizierungswerkstätten eine Zeitarbeitsagentur für Schwerbehinderte sinnvoll ist und wie eventuelle Fehlbeträge bei den Personalkosten ausgeglichen werden können. Die Autoren kommen zu dem Schluß, daß im Falle einer erfolgreichen Erprobung des "Unternehmens" Zeitarbeit Impulse für die weitere Diskussion über die Flexibilisierung der Arbeitsförderung erwartet werden können und Finanzierungslücken aus Mitteln der Ausgleichsabgabe im Rahmen der begleitenden Hilfe im Arbeits- und Berufsleben und aus dem Titel für die Durchführung von Modellvorhaben gedeckt werden können. (IAB)
-
Literaturhinweis
Bestandsanalyse der besonderen Betriebe zur Beschäftigung Schwerbehinderter (1996)
Salijevic, Meto; Biehl, Lisa; Schwarz, Gerold;Zitatform
Salijevic, Meto, Lisa Biehl & Gerold Schwarz (1996): Bestandsanalyse der besonderen Betriebe zur Beschäftigung Schwerbehinderter. (Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung. Forschungsbericht Sozialforschung 255), Bonn, 193 S.
Abstract
Angesichts der angespannten Lage auf dem Arbeitsmarkt gewinnen besondere Betriebe zur Beschäftigung Schwerbehinderter, wie Selbsthilfefirmen, Integrationsbetriebe, Zuverdienstprojekte, Übergangsfirmen, geschützte Abteilungen und gemeinnützige Leiharbeitsfirmen zunehmende Bedeutung. In der Studie wird ein systematischer Gesamtüberblick zu diesen unterschiedlichen Formen und Konzepten erstellt. Hierzu wird eine Typologie der Betriebsformen mit ihren jeweiligen Besonderheiten, den Unterscheidungsmerkmalen und Zielen formuliert und ein statistischer Überblick, der auf einer bundesweiten Datenerhebung und der Auswertung unterschiedlichster Quellen beruht, über alle derzeit arbeitenden besonderen Betriebe gegeben. Die Ergebnisse einer Querschnittsanalyse von ca. 60 % der besonderen Betriebe geben einen Einblick zu Kennziffern der Wirtschaftlichkeit, der Bedeutung und dem Umfang von finanziellen Förderungen und Informationen für die Personalsituation und Organisationsstruktur. In einem weiteren Kapitel wird der Stand der Entwicklungen in den einzelnen Bundesländern dargestellt. Ferner werden Einschätzungen und Stellungnahmen von bundesweiten Wohlfahrts-, Behinderten- und anderen Verbänden zu den besonderen Betrieben beschrieben und ausgewertet. Mit Ausnahme der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände bewerten die Verbände die Betriebe positiv als ein Bindeglied zwischen Werkstätten für Behinderte und dem allgemeinen Arbeitsmarkt, das die Integration wirklich realisiert, da Behinderte und Nichtbehinderte zusammenarbeiten. (IAB)
-
Literaturhinweis
Der Kündigungsschutz nach dem Schwerbehindertengesetz (1996)
Seidel, Rainer;Zitatform
Seidel, Rainer (1996): Der Kündigungsschutz nach dem Schwerbehindertengesetz. In: Der Betrieb, Jg. 49, H. 27/28, S. 1409-1416.
Abstract
In dem Beitrag wurden die Aufgaben der Hauptfürsorgestelle im Rahmen des Kündigungsschutzverfahrens nach dem Schwerbehindertengesetz beschrieben. Dargestellt werden die allgemeinen Verwaltungsgrundsätze, die Praxis der Hauptfürsorgestelle im Hinblick auf die einzelnen Kündigungsgründe, bei Änderungskündigungen und bei außergewöhnlichen Kündigungen. (IAB)
-
Literaturhinweis
Die wirtschaftliche Lage Schwerbehinderter in Deutschland: Entwicklungen in den alten Bundesländern 1980-1994 (1996)
Weil, Stefan;Zitatform
Weil, Stefan (1996): Die wirtschaftliche Lage Schwerbehinderter in Deutschland. Entwicklungen in den alten Bundesländern 1980-1994. (Tübinger volkswirtschaftliche Schriften 14), Tübingen u.a.: Francke, 388 S.
Abstract
Ziel der Untersuchung ist es, das bisher sehr lückenhafte Bild der wirtschaftlichen Lage der Schwerbehinderten zu vervollständigen. Hierzu wird neben der Beschäftigungssituation schwerpunktmäßig die Einkommenssituation seit 1980 anhand vorliegender empirischer Erhebungen analysiert. Darüber hinaus wird aufgezeigt, inwiefern Nachteilsausgleiche behinderungsbedingte ökonomische Nachteile zu kompensieren und die Sozialhilfe behinderungsbedingte finanzielle Notlagen zu beheben vermögen. Der Autor stellt fest, daß sich die Beschäftigungslage Schwerbehinderter in den vergangenen fünfzehn Jahren deutlich verschlechtert hat. Zwei Drittel der Schwerbehinderten bestreiten ihren Lebensunterhalt überwiegend aus Renten und Pensionen. Das Risiko, in relativer Armut zu leben, ist für Behinderte grundsätzlich höher als für Nichtbehinderte. Die Sozialhilfe bietet insbesondere für solche Schwerbehinderte, die aufgrund der Art und Schwere ihrer Behinderung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nicht unterkommen können, eine minimale Sicherung ihrer Subsistenz. (IAB2)
-
Literaturhinweis
Dokumentationssystem Schwerbehinderte und Arbeitswelt: Band 9, Teil 1: Literaturdatenbank, Teil 2: Statistisches Archiv (1996)
Abstract
Die Literaturdatenbank weist deutsch- und englischsprachige Buchveröffentlichungen, Forschungsprojekte und Zeitschriftenaufsätze zu den Themenbereichen Lebens- und Arbeitsbedingungen behinderter Menschen, soziales Umfeld Behinderter, Maßnahmen der Behindertenpolitik sowie wirtschaftliche Aspekte von Behinderung nach. Jede Literaturangabe wird durch Autoren- und Schlagwortregister erschlossen und durch ein kurzes Referat inhaltlich charakterisiert. Das statistische Archiv enthält Tabellen und Übersichten zu den Themenbereichen Lebensbedingungen von Behinderten, Behinderte und Arbeitsmarkt, Behindertenförderung, Institutionen der Behindertenpolitik und Behinderte im internationalen Vergleich. Neben den amtlichen Statistiken werden auch Daten aus Forschungsprojekten abgedruckt. (IAB)
-
Literaturhinweis
Die verstärkte Beschäftigung Schwerbehinderter im öffentlichen Dienst trotz Haushaltskonsolidierung: eine Herausforderung für Bund, Länder und Gemeinden (1995)
Adlhoch, Ulrich;Zitatform
Adlhoch, Ulrich (1995): Die verstärkte Beschäftigung Schwerbehinderter im öffentlichen Dienst trotz Haushaltskonsolidierung. Eine Herausforderung für Bund, Länder und Gemeinden. In: Behindertenrecht, Jg. 34, H. 1, S. 1-8.
Abstract
In dem Beitrag wird zunächst die Beschäftigungssituation Schwerbehinderter im öffentlichen Dienst beschrieben und insbesondere dargelegt, warum die Pflichtquote von 6% in den letzten Jahren nicht mehr erfüllt wird. Anschließend werden Vorschläge zur Förderung der Beschäftigung gemacht und das Leistungsangebot der Hauptfürsorgestellen hierfür erläutert. (IAB)
-
Literaturhinweis
Erfahrungen und Perspektiven der psychosozialen Betreuung Schwerbehinderter im Arbeitsleben nach dem Schwerbehindertenrecht (1995)
Dobbe, Bernhard;Zitatform
Dobbe, Bernhard (1995): Erfahrungen und Perspektiven der psychosozialen Betreuung Schwerbehinderter im Arbeitsleben nach dem Schwerbehindertenrecht. In: Behindertenrecht, Jg. 34, H. 4, S. 85-88.
Abstract
In dem Beitrag wird über eine 1993 durchgeführte bundesweite Umfrage berichtet. Erfaßt wurden dabei die Personalentwicklung der psychosozialen Betreuungsdienste für Behinderte und Merkmale der Klienten (z. B. Behinderungsart, Berufsausbildung, Erwerbsstatus am Ende der Betreuung). Es wird festgestellt, daß die Mehrheit der Betreuten psychische Behinderungen aufweisen und im Vordergrund der Hilfen die berufsbegleitende Funktion steht. (IAB)
-
Literaturhinweis
Die Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts zum Zusatzurlaub nach dem Schwerbehindertengesetz (1995)
Dörner, Hans-Jürgen;Zitatform
Dörner, Hans-Jürgen (1995): Die Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts zum Zusatzurlaub nach dem Schwerbehindertengesetz. In: Der Betrieb, Jg. 48, H. 23, S. 1174-1179.
Abstract
Eine wesentliche Aussage der Senate zum Thema lautet: Der Zusatzurlaub für Schwerbehinderte folgt, abgesehen vom Merkmal der Schwerbehinderteneigenschaft, hinsichtlich seines Entstehens und Erlöschens dem Anspruch auf Erholungsurlaub. Der Beitrag informiert über die Entstehung, die Dauer, die Übertragung, das Erlöschen, die Abgeltung des Zusatzurlaubs und über etwaigen Schadensersatzanspruch. (IAB)
-
Literaturhinweis
Betreuungs- und Beratungsdienste in der beruflichen Eingliederung Schwerbehinderter: Zusammenarbeit zwischen Arbeitsverwaltung und Hauptfürsorgestellen (1995)
Ernst, Karl-Friedrich;Zitatform
Ernst, Karl-Friedrich (1995): Betreuungs- und Beratungsdienste in der beruflichen Eingliederung Schwerbehinderter. Zusammenarbeit zwischen Arbeitsverwaltung und Hauptfürsorgestellen. In: Behindertenrecht, Jg. 34, H. 5, S. 101-105.
Abstract
In dem Beitrag werden konzeptionelle Überlegungen zur gemeinsamen Weiterentwicklung von Projekten und Modellversuchen angestellt, die bisher regional begrenzt vor allem arbeitsuchende geistig und psychisch Behinderte bei der beruflichen Integration unterstützen. Die einzurichtenden Beratungs- und Betreuungsdienste sollen durch psychosoziale und arbeitspädagogische Leistungen sowie durch sonstige persönliche Hilfen dazu beitragen, daß Behinderte mit besonderen Einschränkungen nach Möglichkeit in den allgemeinen Arbeitsmarkt integriert werden und auf ihren Arbeitsplätzen dauerhaft beschäftigt werden können. Der Fachdienst soll dadurch die Arbeitsvermittlung der Arbeitsämter und die Tätigkeit der Hauptfürsorgestellen unterstützen. (IAB)
-
Literaturhinweis
Schwerbehinderte 1993 (1995)
Hein, Birgit;Zitatform
Hein, Birgit (1995): Schwerbehinderte 1993. In: Wirtschaft und Statistik H. 5, S. 376-381.
Abstract
"Zum Jahresende 1993 waren in Deutschland 6,38 Mill. Schwerbehinderte mit gültigem Ausweis und einem Grad der Behinderung von mindestens 50 bei den Versorgungsämtern registriert. Im früheren Bundesgebiet hat sich die Zahl der amtlich anerkannten Schwerbehinderten gegenüber der letzten Erhebung 1991 um 198 000 auf 5,57 Mill. erhöht. In den neuen Ländern und Berlin-Ost, für die erstmalig Angaben vorliegen, wurden 0,81 Mill. schwerbehinderte Personen gemeldet. Bezogen auf die jeweilige Bevölkerung kamen im Westen durchsnittlich 85 Schwerbehinderte auf je 1 000 Einwohner gegenüber nur 52 Schwerbehinderte auf je 1 000 Einwohner im Osten. Behinderungen kamen bei Personen im fortgeschrittenen Alter erwartungsgemäß häufiger vor als bei jüngeren Menschen. Von den amtlich anerkannten Schwerbehinderten litt ein großer Teil unter sehr schweren Behinderungen. In allein 23,5% der Fälle war vom Versorgungsamt ein Grad der Behinderung von 100 festgestellt worden. Häufigste Behinderungsart war die Beeinträchtigung der Funktion von inneren Organen oder Organsystemen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Zweckmäßigkeit von ausgewählten Maßnahmen zur Eingliederung von Schwerbehinderten in den allgemeinen Arbeitsmarkt (1995)
Pirzer, Alexandra;Zitatform
Pirzer, Alexandra (1995): Zweckmäßigkeit von ausgewählten Maßnahmen zur Eingliederung von Schwerbehinderten in den allgemeinen Arbeitsmarkt. Erlangen-Nürnberg, 103 S., Anhang.
Abstract
Ziel der Arbeit ist es, ausgewählte Maßnahmen zur Förderung der beruflichen Integration Schwerbehinderter hinsichtlich ihrer Wirksamkeit zu beurteilen. Hierzu werden zunächst die Beschäftigungssituation und Arbeitsmarktprobleme Behinderter dargestellt, um damit ihre Lage auf dem Arbeitsmarkt zu charakterisieren. Ferner wird die Arbeitsmarktpolitik für Schwerbehinderte als Teil der Sozialpolitik beschrieben. Danach werden die wichtigsten arbeitsmarktpolitischen Förderinstrumente für Schwerbehinderte erläutert und die Pflichtquote, die Ausgleichsabgabe, Lohnkostenzuschüsse, die Schwerbehindertenvertretung, der besondere Kündigungsschutz und Rehabilitationsmaßnahmen einer Zweckmäßigkeitsanalyse unterzogen. Die Autorin kommt zu dem Schluß, daß das bestehende Instrumentarium insgesamt betrachtet geeignet ist, eine Integration Schwerbehinderter zu fördern. (IAB2)
-
Literaturhinweis
Betriebsverfassung und betriebliche Schwerbehindertenbeschäftigung (1994)
Zitatform
Frick, Bernd (1994): Betriebsverfassung und betriebliche Schwerbehindertenbeschäftigung. In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 3, H. 4, S. 331-345. DOI:10.1515/arbeit-1994-0404
Abstract
"Der Beitrag untersucht die Frage nach dem Einfluß betrieblicher Arbeitnehmervertretungen auf die Umsetzung des Schwerbehindertengesetzes (SchwbG). Anhand bislang unzugänglichen Datenmaterials läßt sich zeigen, daß das Sanktionspotential der Betriebsräte eine zwar unvollkommene, aber dennoch effiziente Rechtsbefolgung sicherstellen kann. Zum einen ist der Anteil Schwerbehinderter an den Beschäftigten, die sogenannte 'Istquote', in Betrieben mit einer Arbeitnehmervertretung signifikant höher als in solchen ohne Interessenvertretung, und zum anderen ist das Entlassungsrisiko Schwerbehinderter in hohem Maße davon abhängig, wie sehr sich der Betriebsrat für eine Weiterbeschäftigung der kündigungsbedrohten Person(en) einsetzt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Verbesserung der Eingliederungschancen von älteren langzeitarbeitslosen Schwerbehinderten (1994)
Wöhrl, Hans-Georg; Nagy, Michael; Winkler, Kurt;Zitatform
Wöhrl, Hans-Georg, Michael Nagy & Kurt Winkler (1994): Verbesserung der Eingliederungschancen von älteren langzeitarbeitslosen Schwerbehinderten. (Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung. Forschungsbericht Sozialforschung 234), Bonn, 111 S.
Abstract
"Durch das Projekt sollte geklärt werden, ob ältere langzeitarbeitslose Schwerbehinderte für berufliche Qualifizierungsmaßnahmen geeignet sind, ob sie dazu bereit sind oder dafür motiviert werden können, welche besonderen Hilfen sie benötigen und ob ihre beruflichen Eingliederungsversuche durch Qualifizierungsmaßnahmen verbessert werden können. Hierzu wurde ein Praxisversuch durchgeführt, der die gezielte Ansprache aller zur Zielgruppe gehörenden Personen, ein gestuftes Auswahlverfahren, einen dreimonatigen Motivierungs- und Orientierungskurs sowie eine Nachbetreuung in der anschließenden Integrations- und Qualifizierungsphase beinhaltet. Zur Zielgruppe gehörten alle 40-49jährigen langzeitarbeitslosen Schwerbehinderten aus den Arbeitsamtsbezirken Heidelberg, Mannheim, Karlsruhe und Heilbronn. Vorbereitet, begleitet und evaluiert wurde der Praxisversuch durch Untersuchungen zur Zusammensetzung des Personenkreises, zu den Erfahrungen von Arbeitsvermittlern und Arbeitsberatern mit der Vermittlung und Qualifizierung älterer Schwerbehinderter, zum Auswahlprozeß und zum Verbleib der in die Untersuchung einbezogenen Personen. Hierzu erfolgten Aktenanalysen, Befragungen, statistische Auswertungen und Expertengespräche." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Beschäftigungssituation Schwerbehinderter bei den Bundesdienststellen und Einordnung des Schwerbehindertenrechts in ein neues Sozialgesetzbuch IX: Antwort der Bundesregierung auf die Große Anfrage der Fraktion der SPD (Drucksache 12/6159) (1994)
Zitatform
(1994): Beschäftigungssituation Schwerbehinderter bei den Bundesdienststellen und Einordnung des Schwerbehindertenrechts in ein neues Sozialgesetzbuch IX. Antwort der Bundesregierung auf die Große Anfrage der Fraktion der SPD (Drucksache 12/6159). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 12/7139 (23.03.1994)), 36 S.
Abstract
"Die Bundesregierung macht mit den Antworten zu den Einzelfragen deutlich, daß sie der Förderung der Einstellung und Beschäftigung Schwerbehinderter im öffentlichen Dienst des Bundes große Bedeutung beimißt. Ziel ist, daß alle Ressorts einschließlich ihres nachgeordneten Bereichs und die sonstigen Bundesdienststellen so schnell wie möglich wieder eine Beschäftigungsquote von 6 v.H. erreichen. Das Neunte Buch Sozialgesetzbuch zielt vor allem darauf ab, die Übersichtlichkeit und Transparenz der Rechtsvorschriften des Rehabilitationsrechts dadurch zu verbessern, daß die Regelungen - soweit wie möglich - in übersichtlicher Form im Sozialgesetzbuch zusammengefaßt werden. Daneben geht es auch um inhaltliche Fortentwicklungen. Im Bereich des Schwerbehindertenrechts sind eine Reihe von rechtlichen Verbesserungen vorgesehen, mit denen der überproportional hohen Arbeitslosigkeit Schwerbehinderter entgegengewirkt werden soll. Wesentliche Verbesserungen sind auch für die Schwerbehinderten vorgesehen, die einer Arbeit nur unter den besonderen Bedingungen einer Werkstatt für Behinderte nachgehen können. Die Rechtsstellung der dort beschäftigten Behinderten wird an die von Arbeitnehmern angenähert. Ein Bündel von Maßnahmen wird zu einer Verbesserung der Entlohnung führen. Die Mitwirkung in Angelegenheiten der Werkstatt wird gesetzlich geregelt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Die Zustimmung zur Kündigung von Schwerbehinderten aus der Sicht des Arbeitgebers und des Arbeitnehmers (1993)
Brill, Werner;Zitatform
Brill, Werner (1993): Die Zustimmung zur Kündigung von Schwerbehinderten aus der Sicht des Arbeitgebers und des Arbeitnehmers. In: Behindertenrecht, Jg. 32, H. 5, S. 97-102.
Abstract
§15 des Schwerbehindertengesetzes bestimmt, daß die Kündigung des Arbeitsverhältnisses eines Schwerbehinderten durch den Arbeitgeber der vorherigen Zustimmung der Hauptfürsorgestelle bedarf. Trotz der Kürze und Klarheit dieser Vorschrift ist ihre Anwendung im Arbeitsleben nicht problemlos. Der Autor beschreibt die Rechtslage bei typischen Schwierigkeiten, die entstehen können, z.B. wenn der Arbeitgeber nicht weiß, daß der zu kündigende Arbeitnehmer schwerbehindert ist, oder wenn die Kündigung in einem Zeitpunkt ausgesprochen wird, in dem unklar ist, ob die Zustimmung der Hauptfürsorgestelle bereits wirksam erteilt ist. (IAB)
-
Literaturhinweis
Psychosoziale Betreuung Schwerbehinderter im Arbeitsleben nach § 31 SchwbG 1987-1992 (1993)
Dobbe, Bernhard;Zitatform
Dobbe, Bernhard (1993): Psychosoziale Betreuung Schwerbehinderter im Arbeitsleben nach § 31 SchwbG 1987-1992. Walldorf: Integra Verlag, 187 S.
Abstract
Bei der Novellierung des Schwerbehindertengesetzes von 1986 wurde die psychosoziale Betreuung als Teil der begleitenden Hilfe im Arbeits- und Berufsleben insbesondere für psychisch Behinderte eingefügt. Um die optimale Umsetzung des gesetzlichen Auftrages zu ermitteln, wurde zwischen 1987 und 1992 ein Modellversuch von der Hauptfürsorgestelle des Landeswohlfahrtsverbandes Baden durchgeführt und intern evaluiert. Evaluierungsmethoden waren die Auswertung von Klienten- und Betriebsdaten, von Berichten der Fachdienste, ein regelmäßiger Erfahrungsaustausch der Mitarbeiter und Umfragen. Im Abschlußbericht werden die Aufgaben und die Organisation der psychosozialen Betreuung dargestellt, statistische Merkmale, die betriebliche Situation und die berufliche Entwicklung der Klienten sowie die Betreuungsergebnisse beschrieben und abschließend Zusammenhänge zwischen Maßnahmen und Ergebnisse aufgezeigt. Dabei wird die herausragende Bedeutung von betriebsbezogenen Maßnahmen (Arbeitsplatzanalyse und Betriebsgespräch) für den Arbeitsplatzerhalt festgestellt. (IAB)
-
Literaturhinweis
Arbeitsuchende Schwerbehinderte: eine Sekundäranalyse amtlicher Statistiken (1993)
Henninges, Hasso von;Zitatform
Henninges, Hasso von (1993): Arbeitsuchende Schwerbehinderte. Eine Sekundäranalyse amtlicher Statistiken. (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 172), Nürnberg, 82 S.
Abstract
Ziel der Untersuchung ist zum einen, die Struktur und Entwicklung von arbeitslosen Schwerbehinderten zu analysieren, zum anderen wird versucht, die Frage nach der Kompatibilität zwischen den beiden Marktseiten, also zwischen dem Leistungsvermögen der arbeitslosen Schwerbehinderten und den für sie geeigneten Beschäftigungsmöglichkeiten (im öffentlichen Dienst) zu klären. Diese Zielsetzung wird in drei Schritten zu erreichen versucht:
- Ausgangspunkt der Betrachtung ist zunächst eine erneute Analyse des Umfangs der Arbeitslosigkeit und der Struktur der arbeitslosen Schwerbehinderten. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, welche personalen und qualifikationsrelevanten Merkmale die arbeitslosen Schwerbehinderten aufweisen und welche Gruppen von ihnen besonders große Schwierigkeiten haben, wieden einen Arbeitsplatz zu finden.
- Sodann erfolgt eine Umblendung auf das Beschäftigungssystem. Untersucht wird, wie sich das betriebliche Beschäftigungsverhalten in bezug auf Schwerbehinderte entwickelte und in welchem quantitativen und qualitativen Verhältnis die Struktur der für Schwerbehinderte als geeignet angesehenen Stellen zur Struktur der arbeitsuchenden Schwerbehinderten steht.
- Anknüpfend an diese Befunde wird schließlich der Frage nachgegangen, wie beide Marktseiten - Personen und Arbeitsplätze - besser als bisher aufeinander bezogen werden könnten. Im Mittelpunkt dieser Betrachtung steht die Arbeitsplatzseite und hier die Frage, in welchen privaten und öffentlichen Bereichen der Arbeitswelt zusätzliche Beschäftigungsfelder für Schwerbehinderte eingerichtet werden könnten und um welche Art von Arbeitsplätzen es sich dabei handeln müßte.
Die empirische Beantwortung dieser Fragen erfolgt mangels anderer Datenquellen ausschließlich mit Hilfe amtlicher Statistiken. Sie begrenzt sich auf das Gebiet der alten Bundesländer und reicht bis zum Jahr 1990. (IAB2) -
Literaturhinweis
Die Zustimmung zur Kündigung von Schwerbehinderten (1993)
Klare, Henning;Zitatform
Klare, Henning (1993): Die Zustimmung zur Kündigung von Schwerbehinderten. In: Behindertenrecht, Jg. 32, H. 4, S. 73-80.
Abstract
Der Autor beschreibt die Funktion des besonderen Kündigungschutzes für Schwerbehinderte, das Verfahren der Hauptfürsorgestelle bei Kündigungsanträgen zur Sachaufklärung und zum Interessenausgleich sowie die Entscheidung über Anträge auf Zustimmung zur ordentlichen bzw. zur außerordentlichen Kündigung, wenn kein Interessenausgleich gefunden werden konnte. (IAB)
-
Literaturhinweis
Zur Situation schwerbehinderter Frauen auf dem Arbeitsmarkt (1993)
Rieß, Walter;Zitatform
Rieß, Walter (1993): Zur Situation schwerbehinderter Frauen auf dem Arbeitsmarkt. In: Behindertenrecht, Jg. 32, H. 2, S. 32-36.
Abstract
In dem Beitrag wird zunächst die Entwicklung und Struktur der Arbeitslosigkeit von Schwerbehinderten beschrieben und aufgezeigt, daß es Diskrepanzen zwischen der Präferenzstruktur der arbeitslosen Schwerbehinderten und den Qualifikationsanforderungen der offenen Stellen gibt. Dies gilt auch für den öffentlichen Dienst. Anschließend wird die Beteiligung schwerbehinderter Frauen an arbeitsmarktspezifischen Maßnahmen der Bundesanstalt für Arbeit untersucht und festgestellt, "daß es trotz gleicher rechtlicher Voraussetzungen in der praktischen Teilhabe und Inanspruchnahme Unterschiede zwischen Männern und Frauen gibt, die sich bei Schwerbehinderten noch verstärken. Der Grund liegt dabei vielfach in den Bedingungen für das Erwerbsverhalten, die sich an einer für Männer typischen Lebenssituation und Erwerbsbiographie ausrichtet." (IAB2)
-
Literaturhinweis
Die Wirkungsweise des Schwerbehindertengesetzes: Vollzugsdefizite und Verbesserungsvorschläge (1993)
Zitatform
Sadowski, Dieter, Ruth Böck, Norbert Brühl & Bernd Frick (1993): Die Wirkungsweise des Schwerbehindertengesetzes. Vollzugsdefizite und Verbesserungsvorschläge. (Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung. Forschungsbericht Sozialforschung 230), Bonn, 202 S.
Abstract
Ziel des Forschungsvorhabens war es festzustellen, a) warum die überwiegende Mehrheit der Betriebe lieber Ausgleichsabgabe zahlt als sich aktiv um die Erfüllung der Pflichtquote zur Beschäftigung Schwerbehinderter zu bemühen und b) warum die zur Verbesserung der (Wieder-)Eingliederungschancen Schwerbehinderter eingerichteten Beratungs- und Kostenausgleichsangebote so selten eigeninitiativ von den Betrieben nachgefragt werden. Hierzu wurden zunächst Ansatzpunkte einer ökonomischen Theorie der betrieblichen Schwerbehindertenbeschäftigung entwickelt und diese anschließend empirisch überprüft. Durch schriftliche Befragungen von 1709 Betrieben wurden die Istquote der intern rekrutierten und extern eingestellten Schwerbehinderten sowie beschäftigungsfördernde und beschäftigungshemmende Unternehmensmerkmale erhoben. Die Ergebnisse zeigen, daß die Möglichkeiten der Arbeitsverwaltung, die Wiedereingliederung arbeitsloser Schwerbehinderter zu fördern, vergleichsweise gering, aber dennoch Ansatzpunkte vorhanden sind. Vorgeschlagen wird insbesondere, die Vermittlungsbemühungen auf Kleinbetriebe zu erweitern, mehr Dienstleistungen statt Subventionen anzubieten, die Ausgleichsabgabe zu erhöhen und die Pflichtquote zu senken, die betrieblichen Interessenvertretungen stärker zu beteiligen und Schwerbehinderte mehr zu qualifizieren. (IAB)
-
Literaturhinweis
Schwerbehinderte im Betrieb: Rahmenbedingungen und Strategien für die erfolgreiche Integration (1993)
Wolfin, Eckhard; Schmidt, Hanns;Zitatform
Wolfin, Eckhard & Hanns Schmidt (1993): Schwerbehinderte im Betrieb. Rahmenbedingungen und Strategien für die erfolgreiche Integration. (Arbeitshefte Personalwesen 22), Heidelberg: Sauer, 126 S.
Abstract
Der Band betrachtet die betriebliche Integration und Beschäftigung Schwerbehinderter aus betriebswirtschaftlicher Sicht. Zunächst werden die wichtigsten Rahmenbedingungen dargestellt, wobei der Schwerpunkt auf den Bestimmungen des Schwerbehindertengesetzes liegt. Anschließend werden Problembereiche, die im Zusammenhang mit der Einstellung, Beschäftigung und Kündigung von Schwerbehinderten stehen, herausgearbeitet. Dabei wird auch die Umsetzung der gesetzlichen Vorschriften im Betrieb behandelt. Aus der Analyse häufig auftretender Konfliktgebiete werden dann Ansatzpunkte für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen behinderter Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen abgeleitet und das Integrationsmodell der Firma Boehringer Mannheim GmbH vorgestellt. (IAB2)
-
Literaturhinweis
Neuere Rechtssprechung zum Schwerbehindertengesetz (1993)
Zanker, Hugo;Zitatform
Zanker, Hugo (1993): Neuere Rechtssprechung zum Schwerbehindertengesetz. In: Zeitschrift für Sozialhilfe und Sozialgesetzbuch, Jg. 32, H. 11, S. 572-586.
Abstract
"Die Darstellung beschränkt sich auf einige Entscheidungen, die im Zeitraum von 1987 bis Ende November 1992 bekannt geworden sind. Ausgewählt sind sie danach, wie bedeutend sie für die Beteiligten - Schwerbehinderte, Arbeitgeber, Schwerbehindertenvertretung, Rehabilitationsträger und das Gesetz vollziehende Behörden - erscheinen, ob sie neue Erkenntnisse vermitteln und wie diskussionsanregend sie - auch für die im Zusammenhang mit dem vorgesehenen SGB IX in Gang gekommene Überprüfung der SchwbG - sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Regionale Problemlagen bei der Integration Schwerbehinderter: eine explorative Analyse von Gesetzeserfolg (1992)
Zitatform
Brühl, Norbert & Bernd Frick (1992): Regionale Problemlagen bei der Integration Schwerbehinderter. Eine explorative Analyse von Gesetzeserfolg. In: D. Sadowski, N. Brühl & R. Krütten (Hrsg.) (1992): Regionale Sozialpolitik. Komparative Perspektiven (Campus. Forschung, 695, Trierer Schriften zu Sozialpolitik und Sozialverwaltung, 09), S. 115-147.
Abstract
"Aufgabe dieses Beitrages ist es erstens, die Aussagekraft verschiedener Indikatoren für Erfolg bzw. Mißerfolg des Schwerbehindertengesetzes zu diskutieren. Die sich bei einer empirischen Betrachtung aus regionaler Perspektive ergebenden unerwarteten und widersprüchlichen Ergebnisse ("Parallelität von Erfolg und Mißerfolg") werden dabei insbesondere auf die mangelnde Eignung der Istquote als Indikator für die Integration Schwerbehinderter zurückgeführt. In einem zweiten Schritt wird versucht, auf statistischem Wege die regionale Streuung der Erfolgsmaße durch Indikatoren der regionalen Arbeitsmarkt- und Wirtschaftsstruktur zu erklären. Abschließend wird die Frage diskutiert, ob die unerklärte, also nicht durch 'exogene' Rahmenbedingungen zu erklärende Varianz der Erfolgsmaße auf diskretionäre Handlungsspielräume der Arbeitsverwaltung schließen läßt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Gruppenspezifische Lohnsubventionen und Arbeitsvermittlungen Schwerbehinderter (1992)
Zitatform
Frick, Bernd (1992): Gruppenspezifische Lohnsubventionen und Arbeitsvermittlungen Schwerbehinderter. In: D. Sadowski, N. Brühl & R. Krütten (Hrsg.) (1992): Regionale Sozialpolitik. Komparative Perspektiven (Campus. Forschung, 695, Trierer Schriften zu Sozialpolitik und Sozialverwaltung, 09), S. 149-182.
Abstract
In dem Beitrag wird die Wirksamkeit von Lohnsubventionen untersucht, die zwischen 1976 und 1986 im Rahmen von vier Sonderprogrammen des Bundes und der Länder bei der Einstellung von zuvor arbeitslosen Schwerbehinderten gezahlt wurden. Nach einer Kurzdarstellung möglicher Auswirkungen von Lohnkostenzuschüssen und einem Überblick über empirische Studien zur Inanspruchnahme von Lohnsubventionen für sogenannte Problemgruppen werden der Bekanntheitsgrad, die Akzeptanz und die Determinanten der Inanspruchnahme von Lohnkostenzuschüssen für Schwerbehinderte beschrieben. Der Autor kommt zu dem Schluß, daß die Subventionen keinen nennenswerten Einfluß auf die Vermittlungserfolge der Arbeitsämter hatten. Er plädiert deshalb statt der bisher praktizierten "passiven Subventionsstrategie" für eine "offensive Dienstleistungsstrategie", d.h. den Ausbau betriebsbezogener Beratungsangebote und die Verstärkung der persönlichen Kontakte zwischen den Betrieben und der Arbeitsverwaltung. (IAB)
-
Literaturhinweis
Geltendmachung und Nachweis der Schwerbehinderteneigenschaft bei Kündigungen (1992)
Großmann, Ruprecht;Zitatform
Großmann, Ruprecht (1992): Geltendmachung und Nachweis der Schwerbehinderteneigenschaft bei Kündigungen. In: Neue Zeitschrift für Arbeits- und Sozialrecht, Jg. 9, H. 6, S. 241-250.
Abstract
"In der Praxis ist nach wie vor streitig, ob sich der Schwerbehinderte (§ 1 SchwbG) und der Gleichgestellte (§ 2 SchwbG) gegenüber dem Arbeitgeber nach Ausspruch einer Kündigung auf ihren Status innerhalb einer bestimmten Frist berufen und außerdem einen entsprechenden Feststellungs- bzw. Gleichstellungsantrag bei der zuständigen Behörde (§§ 2, 4 SchwbG) schon vor der Kündigung gestellt haben müssen, um den besonderen Kündigungsschutz (§ 15 SchwbG) zu erlangen." (Autorenreferat)
Aspekt auswählen:
Aspekt zurücksetzen
- Ergebnisse und Projekte aus dem IAB
-
Ausbildung, Rehabilitationsmaßnahmen
- Politik und Rechtsprechung für behinderte Menschen
- Rehabilitationseinrichtungen
- Berufsvorbereitung, Berufsberatung, Berufswahl
- Studium
- Berufsausbildung, Berufseinmündung
- Fortbildung und Umschulung
- betriebliche Rehabilitation
- Maßnahmen zur Erhaltung der Arbeitsfähigkeit
- Erfolgskontrolle, Kosten-Nutzen-Aspekte
-
Arbeitsmarktsituation behinderter Menschen
- Arbeitsmarktpolitik, Inklusion, Persönliches Budget
- Beschäftigungsentwicklung
- Arbeitslosigkeit
- Beschäftigung in Werkstätten für behinderte Menschen
- Beschäftigung in alternativen Einrichtungen, Selbsthilfefirmen
- Berufliche Selbständigkeit
- Hochqualifizierte behinderte Menschen auf dem Arbeitsmarkt
- Beschäftigung im ersten Arbeitsmarkt
-
Berufsleben und Arbeitswelt behinderter Menschen
- Personalpolitik, Arbeitgebereinstellungen, finanzielle Einstellungsanreize
- Eingliederungshilfe, BEM, Arbeitsassistenz, Unterstützte Beschäftigung, Arbeitsplatzsicherung
- Arbeitsbedingungen, Arbeitsplatzgestaltung, technische Arbeitshilfen, Arbeitszeit
- Berufsverlauf, Berufserfolg
- Berufsstruktur, Einzelberufe
- Arbeitszufriedenheit
- Lohn, Einkommen
- Behinderungsart
- Alter
- Geografischer Bezug
- Geschlecht
